15.06.2022 Aufrufe

Tiergesundheit

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EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

Wir sind dafür zuständig, dass es den Tieren gut geht.

Lesen Sie mehr unter www.dergesundheitsratgeber.info/tiergesundheit

Tiergesundheit

FOTO: SYLVIA MICHEL (MICHELPHOTOGRAPHY)

Petfluencer auf

Geschäftsreisen

Die wichtigsten Tipps

für den Sommerurlaub

mit Hund

www.carnilove.com


2 | www.dergesundheitsratgeber.info/tiergesundheit

EDITORIAL

Inwiefern sind wir

Menschen anders

als Tiere?

Über die letzten Jahre haben

wir Zeiten erlebt, in denen wir

in der Öffentlichkeit Mund und

Nase verdecken mussten.

Wir haben Zeiten erlebt,

in denen wir oft tagelang zu

Hause eingesperrt blieben.

Wir haben Zeiten erlebt, in

denen wir auf andere angewiesen

waren – für unsere Sicherheit,

für unsere Gesundheit.

Was also unterscheidet uns

von unserem treuen Hund,

unserer Hauskatze, unserem

Kaninchen?

Wir als Menschen haben die

Macht, den Tieren dieser Welt

das beste Leben zu ermöglichen

– jeden Tag und für jedes

Tier.

Vielleicht können wir in

Zeiten wie diesen die Welt

besser aus ihren Augen sehen.

Vielleicht

können wir

sie stärker

wertschätzen,

und uns

ihnen

hingegebener

widmen.

Jacqueline Wilk

verantwortlich für

diese Ausgabe

FOTO: VASILISA AKULCHEVA

Industry Manager: Jacqueline Wilk, BA

Lektorat: Joseph Lammertz

Layout: Juraj Príkopa

Managing Director: Bob Roemké

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH ·

Bösendorferstraße 4/23 · 1010 Wien · ATU

64759844 · FN 322799f FG Wien

Impressum: mediaplanet.com/at/impressum

Distribution: Mediaplanet GmbH

Druck: Walstead NP Druck GmbH

Kontakt bei Mediaplanet:

Tel: +43 1 236 34380

E-Mail: hello-austria@mediaplanet.com

Erscheinungstermin: 16.06.2022

Bleiben Sie in Kontakt:

@Mediaplanet Austria

FOTO: ZVG

VORWORT

Dr. Olivier

Glardon

Präsident der

Gesellschaft

Schweizer

Tierärztinnen und

Tierärzte (GST)

PARTNER

Wenn wir nicht auf sie

schauen, wer dann?

Im Leben eines Menschen gibt es

Verantwortungen, die wir nicht abgeben können.

Die Sorge um die Tiere in unserer Umgebung ist

eine davon.

Tiere haben es verdient,

ein gesundes

und glückliches

Leben zu geniessen.

Sie können nicht selbst zur

Tierärztin oder zum Tierarzt

gehen, wenn etwas nicht passt

oder wenn sie sich nicht wohlfühlen.

Sie sagen uns aber

viel mit ihrer körperlichen

Sprache.

Freude, Wohlbefinden, aber

auch Angst, Schmerz oder

Stress zeigen alle Tierarten

nach ihrem eigenen Muster.

Als Besitzer:in ist es unsere

Aufgabe, diese Sprache zu

lernen und so gut wie möglich

zu verstehen.

Tierärztinnen und Tierärzte

sind es gewohnt, die wichtigsten

Merkmale zu interpretieren

und ihre Diagnose

auf dieser Basis zu stellen.

Eine gute Kommunikation

im Dreieck Tier– Tierbesitzer:in–Tierärztin/-arzt

ist

für eine gute Pflege der Tiere

sowie die Vorbeugung und

Behandlung von Krankheiten

unentbehrlich.

Das gilt selbstverständlich

nicht nur für Haus- und Heimtiere,

sondern auch für die

Nutztiere auf dem Land sowie

für Zootiere. Bei der Versorgung

dieser Tiere haben die

Landwirt:innen beziehungsweise

die Tierpfleger:innen die

Hauptrolle. Wer schaut aber

auf die Wildtiere in unserer

Umgebung? Natürlich gibt es

Spezialist:innen, die die (oft

nächtlichen) Mitbewohner in

unseren Dörfern und Städten

beobachten und bei Bedarf

pflegen. Auch wenn wir selten

direkt in Kontakt mit einem

Igel, einer Fledermausfamilie,

einem Dachs oder einem Wildbienenschwarm

kommen,

sollten auch wir mit diesen

Tieren respektvoll umgehen.

Indem wir zum Beispiel den

Rasen weniger kurz mähen,

weniger Unkrautmittel im

Garten verteilen, ruhiger

mit dem Auto fahren oder

«Hotels» für Insekten, Igel und

Vögel anbieten.

Wir haben die Verantwortung,

einen hohen und tiergerechten

Lebensstandard zu

ermöglichen, jeden Tag und

für jedes Tier. Als Haustierbesitzer:in

haben wir diese

Pflicht gegenüber unseren

Hunden, Katzen und Kaninchen.

Als Konsument:innen

und Produzent:innen gegenüber

den Nutztieren. Als

Erdbewohner:innen gegenüber

den Wildtieren.

Die Tierärztinnen und

Tierärzte sind gut ausgebildet,

um Sie im Dialog mit den

Tieren zu unterstützen. Es ist

uns eine Freude und eine

Ehre, uns für die Tiergesundheit

und das Wohlbefinden

der Tiere beruflich engagieren

zu können.

@austriamediaplanet


MEDIAPLANET | 3

INSPIRATION

Wunden bei Haustieren – Erste Hilfe, Versorgung und Pflege

Säubern, desinfizieren und leicht feucht halten: Tierärztin Dr. Tina Wassing erklärt im Interview, was zu

tun ist, wenn sich Hunde, Katzen oder Pferde verletzen.

Text

Magdalena

Reiter-

Reitbauer

Welche Wunden eignen sich

zur Selbstversorgung zu

Hause?

Kurz gesagt sind das alle Wunden,

die wir auch bei uns selbst

versorgen würden. Alle Wunden,

die in die Tiefe gehen, weit

auseinanderklaffen oder stark

bluten, müssen vom Tierarzt

– gegebenenfalls auch chirurgisch

– behandelt werden.

Wie können Tierbesitzer

bei der Wundversorgung

am besten vorgehen?

Zunächst sollte man die

Wunde grob reinigen. Solange

nicht sicher ist, ob sie chirurgisch

versorgt werden muss,

empfiehlt es sich, nicht sofort

ein Wundpflaster anzubringen,

weil dann zusätzlich Fremdpartikel

in der Wunde sind.

Sind es aber oberflächliche

Schürf- oder Schnittwunden,

können diese etwa mit klarem

Wasser oder zu Hause mit einer

hypochlorigen Lösung gereinigt

werden. Für jeden Tierbesitzer

sollte es zum Standard gehören,

die Schritte zur Ersten Hilfe

vorher einmal zu üben.

Was kann man tun, um die

Wundheilung zu fördern

und das Infektionsrisiko zu

senken?

Man sollte verhindern, dass

Haustiere nonstop an den

Wunden herumlecken oder

knabbern. Das ist auch der

Grund, warum häufig ein

Verband angelegt wird.

Prinzipiell sollte die Wunde

möglichst sauber sein. Bei

Haustieren können wir davon

ausgehen, dass die Wunden

immer verschmutzt sind, etwa

durch Bakterien, Viren oder

Pilze. Daher ist es wichtig, eine

desinfizierende Lösung z.B. auf

Basis von hypochloriger Säure

zum Einsatz zu bringen. Die

Wunde sollte im Laufe der

nächsten Stunden und Tage

nicht weiter verkeimen oder

verschmutzen. Hier bietet sich

der Einsatz von hydrophilen

Gelen an, die die Wunde

verschliessen – aber nicht

luftdicht – und diese feucht

halten. So heilt die Wunde am

besten.

FOTO: ZVG

Dr. Tina Wassing

Praktische

Tierärztin


4 | www.dergesundheitsratgeber.info/tiergesundheit

INSIGHT

Gemeinsam

über Stock

und Stein

FOTO: SYLVIA MICHEL (MICHELPHOTOGRAPHY)

Berge, Seen und Weiden – als Petfluencer kennt Rasta den

Reisealltag nur zu gut, denn er reist mit seiner Hundemama

Sylvia ständig an schöne Orte, um dort die Natur zu geniessen

und Fotos mit ihren Fans zu teilen. Im Interview verrät Sylvia

uns ihre Toptipps für den gelungenen Urlaub mit Hund.

Text

Redaktion

Ihr seid ja zu zweit immer

so viel unterwegs – gibt es

Lieblingsurlaubsziele und

Geheimtipps, die ihr mit

anderen Haustierbesitzern

teilen könnt?

Wenn ich mit Rasta unterwegs

bin, achte ich darauf, dass er

die Möglichkeit hat, frei zu

laufen. Im Sommer sind wir oft

früh unterwegs, um der Hitze

und den Menschenmassen

zu entkommen. Vornehmlich

findet man uns im wunderbaren

Wandergebiet des Berner

Oberlands. Einer unserer absoluten

Lieblingsausflüge ist das

Brienzer Rothorn. Wir nehmen

das letzte Bähnchen hoch und

übernachten dort im Berggasthaus.

Am nächsten Morgen

sollte man früh aufstehen. Es

könnte nämlich sein, dass die

Steinböcke zum Berggasthaus

kommen. Für solche Momente

lasse ich Rasta natürlich im

Hotelzimmer, sodass ich mich

auf die stolzen Bergbewohner

konzentrieren kann.

Sobald die Steinböcke aber

weiterziehen, geht es zum

Bergfrühstück und dann

los auf die Wanderung vom

Brienzer Rothorn runter nach

Brienz. Es sind circa zweieinhalb

Stunden Wanderzeit,

wenn man nicht wie ich

dauernd stehen bleibt und

die atemberaubende Aussicht

bestaunt!

Worauf man in den Bergen

achten muss im Sommer:

die Kühe, Steinböcke und

Gemsen. Wann immer frei

laufende Kühe oder andere

Tiere unterwegs sind, nehme

ich Rasta an die Leine. Ich will

nichts riskieren und jedem

Tier seinen Raum lassen. Ich

wandere also immer circa 100

Meter mit den Augen voraus

und scanne die Gegend. Wenn

alles sicher ist, dann darf Rasta

frei herumrennen.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist,

ob er sich in einem Naturschutzgebiet

befindet – auf

map.geo.admin.ch findet

man alle wichtigen Karteninfos

über das Wandergebiet.

Wenn der Tag aus Bergwanderungen

und Co. besteht,

ist es umso wichtiger,

immer das richtige Futter

parat zu haben. Wie stellst

du sicher, dass Rasta in Hotels,

aber auch unterwegs

immer das Richtige dabei

hat und dass das Füttern im

Reisealltag so einfach wie

möglich geht?

Wir haben auf langen Wanderungen

immer getreidefreies

Trockenfutter dabei. Ich

portioniere Rastas tägliche

Futterration und runde jeweils

grosszügig auf. Wenn ein Hund

mehrere Stunden wandert,

dann braucht er entsprechend

auch mehr Futter, als wenn

er nur zu Hause rumliegt. Bei

mehrtägigen Wanderungen

muss Rasta sein Futter selbst

tragen. Das Gesamtgewicht

darf nicht mehr als 20 bis 25

Prozent des Körpergewichts

des Hundes betragen. Für

solche Fälle gibt es Wanderrucksäcke

für Hunde. Aber am

besten übt man zu Hause erst

mal, bevor man ihn gleich auf

einer mehrstündigen Wanderung

anzieht.

Was darf man deiner Meinung

nach im Urlaub mit

Vierbeiner auf keinen Fall

vergessen?

Wenn ich auf eine längere

Wanderung mit Rasta gehe,

dann achte ich darauf, dass ich

genügend Futter und vor allem

auch Wasser dabeihabe. Eine

Pinzette habe ich auch immer

dabei, um Zecken schnellstmöglich

wegnehmen zu

können. Die Schweiz ist ein

zeckenreiches Gebiet, und

mittlerweile findet man sogar

auf 2.000 Metern über Meer

Zecken. Ausserdem habe ich

ein Desinfektionsmittel dabei,

falls er sich mal verletzt. Bei

schwierigeren Bergwanderungen

nehme ich ein Hundegeschirr

mit, um ihn bei steilen

Passagen unterstützen zu

können.

Mehr Rasta-

Inhalte gibt es

unter

@rastawhite

shepherd


MEDIAPLANET | 5

INSPIRATION

«Wir fahren in die Welt hinaus. Sie ist

fantastischer als jeder Traum. Begleite uns!»

Eine Reise kann für den Hund grossen Stress bedeuten.

Was tun, damit auch er den Urlaub voll geniessen kann?

– Roy Bradbury

Dr med vet

Anneli Muser

Leyvraz SVS

MSc CABC

Universität

Southampton

Tél:

0041 76 456 27 16

Mail:

Amuser.Leyvraz@

gmail.com

FOTO: ZVG

Stress kann früh

beginnen: Reisevorbereitungen

stellen

auch uns auf eine harte

Probe. Hunde können unsere

Emotionen und unsere Körpersprache

bestens interpretieren

und fühlen mit uns. Auch

der Tagesablauf kann vor der

Reise verändert sein, worauf

viele Hunde sehr empfindlich

reagieren, besonders ältere

oder ängstliche Tiere. Bleiben

Sie ruhig, machen Sie den

Hund langsam mit Koffern und

Reiseutensilien bekannt.

Verkehrsmittel: Ist der Hund

nicht an Auto-/Zug-/Busfahren

gewöhnt oder reagiert gar mit

Panik, muss rechtzeitig mit

entsprechenden Gegenmassnahmen

begonnen werden. Bei

längeren Fahrten sollte öfters

eine Pause eingelegt werden,

sodass der Hund sich bewegen,

seine Bedürfnisse erledigen

und trinken kann. Bevorzugen

Sie einen ruhigen Fahrstil,

besonders bei kurvenreichen

Strecken. Auch sollte der Hund

nicht in der prallen Sonne oder

am geöffneten Fenster sitzen.

Sinngemäss gilt das auch für

Zugfahrten.

Bei Flugreisen in einem

Transportkorb muss der Hund

rechtzeitig daran gewöhnt

werden.

Reiseziel: Aufenthalte in den

Bergen sind oft mit Aktivitäten

wie langen Wanderungen

verbunden. Achten Sie darauf,

den Hund körperlich nicht zu

überfordern, besonders wenn

es ein junges oder älteres Tier

ist. Legen Sie Pausen ein und

bieten Sie öfters Wasser an.

Sinngemäss gilt dies auch für

Aufenthalte am Meer: Der

Hund ist vermutlich Schwimmen

nicht gewohnt. Hohe

Sonneneinstrahlung kann zu

starkem Stress führen; lassen

Sie also den Hund im Schatten.

Es ist unter Umständen

nötig, den Hund im Hotel

alleine auf dem Zimmer zu

lassen. Auch darauf kann man

ihn vorbereiten.

Achtung: In manchen

Ländern gibt es gesetzliche

Vorschriften für das Mitführen

von Hunden in öffentlichen

Verkehrsmitteln, wie das

Tragen eines Maulkorbes.

Daran muss der Hund langsam

gewöhnt werden, um starken

Stress zu vermeiden!

FAZIT: BLEIBEN SIE

SELBST RUHIG.

• Gewöhnen Sie den Hund

rechtzeitig an bestimmte

Situationen.

• Überfordern Sie den Hund

nicht.

Mehr Infos

finden Sie

unter

stvv.ch

oder wenden

Sie sich an Ihre

Tierärztin /

Ihren Tierarzt

Entgeltliche Einschaltung

Natürliche Hilfe für gestresste Haustiere

Was tun, wenn Hunde

und Katzen stressigen

Situationen ausgesetzt

sind? Natürliche

und gut verträgliche

Ergänzungsfuttermittel

helfen Haustieren in

Ausnahmesituationen.

Weder wir Menschen noch

unsere Haustiere geraten

gerne in Stress. Wenn Hunde

oder Katzen ungewöhnlichen

Situationen ausgesetzt sind,

können sie ganz unterschiedlich

reagieren. Ob Reisen, Alleinsein,

Umzug oder Transport, Tierarztbesuche,

Feuerwerke, Gewitter,

Familienzuwachs oder Stress

durch Corona-Quarantäne – die

Reaktionen von Haustieren darauf

können von Verhaltensänderungen

bis hin zu panischen

Abwehrreaktionen reichen.

Damit sie wieder entspannt

stressige Situationen durchleben

können, gibt es natürliche

Ergänzungsfuttermittel, wie

Zylkene von Vetoquinol.

Ein Ergänzungsfuttermittel,

das entspannt

Zylkene ist ein natürliches

Nahrungsergänzungsmittel,

das eigene Haustiere in

ungewöhnlichen Situationen

unterstützt und gleichzeitig

ein ausgeglicheneres Verhalten

der Vierbeiner fördert. Durch

die gute Verträglichkeit von

Zylkene kann das Produkt ohne

das Tier zu sedieren eingesetzt

werden – mit dem grossen

Vorteil, dass das Ergänzungsfuttermittel

auch schmeckt.

Da Zylkene aus Milcheiweis

besteht, ist es sehr schmackhaft

und kann sowohl kurzfristig als

auch längerfristig angewendet

werden.

Schmackhaft als Chew

oder Kapseln

Zylkene gibt es in zwei

Darreichungsformen: einerseits

als schmackhaften Chew

welcher als Leckerli gegeben

werden kann und andererseits

als Kapsel. Die Kapsel ist leicht

zu öffnen und dient zur

richtigen Dosierung des

wasserlöslichen Pulvers. Bei

Fragen oder schweren

Verhaltensproblematiken,

kontaktiert man am besten

Tierärztinnen oder -ärzte.


Verein Ferien

auf dem Bauernhof

6 | www.dergesundheitsratgeber.info/tiergesundheit

Entgeltliche Einschaltung

Ferien auf dem

Bauernhof

in der Schweiz

FOTOS: ZVG

Seit über 30 Jahren kann man in der Schweiz

Ferien auf dem Bauernhof geniessen.

Die natürlich erlebnisreichen wie auch

erholsamen Ferien sind ein Angebot für alle:

Familien, Grosseltern, Paare, Jugendliche und

Singles.

Über 100 gepflegte

Ferienwohnungen,

Zimmer, Gruppenunterkünfte,

Camping

und auch Besonderheiten

wie PODs, Himmelbetten usw.

stehen Ihnen für die schönsten

Tage im Jahr zu günstigen

Preisen zur Verfügung.

Auch Kinder ohne Begleitung

können ihre Ferien auf einem

Bauernhof erleben.

Quer durch die Schweiz

können Sie das reichhaltige

Angebot geniessen. Nebst den

wunderschönen Unterkünften

leben Sie in dieser Zeit in

einer einmaligen Umgebung.

Mitten im Grünen und abseits

vom Strassenlärm erleben Sie

die Natur in einem gesunden

Umfeld zu jeder Jahreszeit.

Kühe, Pferde, Ponys,

Hühner, Katzen, der Hofhund

und viele weitere Tiere freuen

sich auf die Streicheleinheiten

der Gäste. Ferien auf dem

Bauernhof sind zu jeder

Jahreszeit ein Erlebnis. Die

Bauernhöfe sind in der ganzen

Schweiz verteilt: im Tal, in

Wander- und Wintersportorten

wie auch in den Voralpen, im

Jura und den Alpen; Ferien auf

dem Bauernhof sind das ganze

Jahr ein einmaliger Genuss!

Auf jedem Hof haben Sie

direkten Kontakt zum

Gastgeber. Wir freuen uns, Sie

auf einem Schweizer Bauernhof

willkommen heissen zu

dürfen.

Vorgehen: Buchen Sie direkt auf

Ihrem Wunschhof.

Unter www.bauernhof-ferien.

ch finden Sie sämtliche Bauernhöfe,

wo Sie die schönsten Tage

im Jahr verbringen können. Für

Fragen wenden Sie sich bitte an

die Geschäftsstelle Ferien auf

dem Bauernhof Schweiz. E-Mail:

info@bauernhof-ferien.ch; Tel.:

071 695 23 72


MEDIAPLANET | 7

INSIGHT

Vorbeugen ist besser

als heilen

Die Tiergesundheit ist für die Schweizer Bauern ein wichtiges, ja sogar existenzielles

Thema. Denn nur gesunde Nutztiere sind leistungsfähig und produzieren

einwandfreie Lebensmittel wie Milch, Fleisch oder Eier.

Besonders Jungtiere sind anfällig für Krankheiten und bedürfen viel

Aufmerksamkeit.

Dank Erfahrung und

Forschung weiss

man, wie sich

die Gesundheit

von Kühen, Schafen, Ziegen,

Schweinen oder Geflügel

fördern lässt. Besondere

Betreuung brauchen Jungtiere,

deren Immunsystem sich

zuerst ausbilden muss. Strikte

Hygienemassnahmen verhindern

bei in Gruppen lebenden

Jungtieren einen Krankheitsausbruch.

Bei Kälbern,

Schweinen sowie Geflügel sind

Impfungen gegen verschiedene

Krankheiten Usanz. Neugeborene

Kälber erhalten in den

ersten Tagen die sogenannte

Kolostralmilch der Mutter,

die besonders viele Antikörper

enthält. Ihre Haltung

draussen in einzelnen «Iglus»

ist ebenfalls eine Massnahme

zur Gesundheitsvorsorge. Erst

wenn das Immunsystem nach

einigen Wochen ausgebildet

ist, kommen die Kälber in die

Gruppenhaltung. Frische Luft

und eine gute Durchlüftung

der Ställe sind wichtig. Die heute

gängigen offenen Ställe sind

dafür ideal. Schliesslich gehören

tadelloses Futter, genügend

Wasser sowie das Säubern der

Liegeflächen zu den Präventionsmassnahmen.

Dank

aufmerksamer Beobachtung

der Tiere sieht der Bauer oder

die Bäuerin, wenn es einem

Tier nicht gut geht, und kann

Massnahmen ergreifen, um

Schlimmeres zu verhindern.

Gesundheitsdienste zur

Unterstützung

Bei der Zucht hat sich in

Sachen Tiergesundheit einiges

getan. Achtete man früher vor

allem auf die Leistung und das

Aussehen, geht der Trend in

der Rindviehzucht heute zu

FOTO: SHUTTERSTOCK

robusten Kühen mit guten

Fitnessmerkmalen. Bauern

haben ihren Tierbestand

immer öfters einem sogenannten

Gesundheitsdienst

angeschlossen, zum Beispiel

dem Rinder-, Kälber- oder

Schweinegesundheitsdienst.

Dabei steht eine enge Zusammenarbeit

mit einem Bestandestierarzt

im Zentrum, der

regelmässig auf den Hof

kommt und die Tiere untersucht.

Dieser ist auch gefragt,

wenn ein Tier trotz Vorsorgemassnahmen

erkrankt. Er

entscheidet je nach Situation,

welche Behandlung angebracht

ist. Das Verschreiben

von allfällig nötigen Antibiotika

muss in jedem Fall durch

den Tierarzt erfolgen. Dieser

ist zudem verpflichtet, die

Behandlung in die sogenannte

Antibiotikaverbrauchsdatenbank

einzutragen. Das Ziel der

Datenbank ist es, Transparenz

über den Antibiotikaeinsatz zu

erlangen und Massnahmen zur

weiteren Reduktion des

Antibiotikaverbrauchs

umzusetzen. Die Verwendung

von Antibiotika ging in der

Veterinärmedizin in den

vergangenen zehn Jahren

um 55 Prozent zurück.

Immer mehr Bauern setzen

zur Stärkung der Immunabwehr

ihrer Tiere oder bei

leichten Erkrankungen und

Verletzungen auf pflanzliche

Tinkturen und Salben sowie

auf Komplementärmedizin

wie Homöopathie. Armbänder

zur konstanten Überwachung

der körperlichen

Aktivitäten und Funktionen

gibt es auch für Tiere, zum

Beispiel als Halsband für

Kälber. Dieses meldet, wenn

ein Kalb sich ungewöhnlich

verhält.

Vorsorgemassnahmen sind für gesunde Tiere in der Pouletmast

wichtig.

FOTO: PROVIANDE


8 | www.dergesundheitsratgeber.info/tiergesundheit

«Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation

kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.»

Mahatma Gandhi

FOTOS: UNSPLASH

Erfahren Sie mehr über Tiergesundheit auf

dergesundheitsratgeber.

info/tiergesundheit

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