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Brillenstudio Hahn Sehenswert FrSo 22

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Das Augenoptik-Magazin vom <strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong> Günzburg<br />

GESUNDES AUGE<br />

Das Phänomen Sehen<br />

TRENDS<br />

Modisch durch<br />

den Frühling<br />

WISSENSWERTES<br />

Wie Tiere sehen<br />

1<br />

AUSGABE FRÜHLING/SOMMER 20<strong>22</strong>


Inhalt<br />

Willkommen | 3<br />

GESUNDES AUGE<br />

Kinderaugen: Das Sehen | 5<br />

Gesunde Kinderaugen | 7<br />

Kurzsichtigkeit – was nun? I 8<br />

Faszination Auge | 10<br />

TRENDS<br />

Trends der Saison – Die aktuellen Styles | 13<br />

Marke der Saison | 16<br />

WISSENSWERTES<br />

Was ist Licht? | 19<br />

Tierisch gutes Sehen | 20<br />

<strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong><br />

Interview Harald <strong>Hahn</strong> | <strong>22</strong><br />

Team & Kontakt | 23<br />

2


Willkommen<br />

IM BRILLENSTUDIO HAHN<br />

Farbenfroh und freundlich strahlt uns der Frühling<br />

entgegen. Wir genießen das Aufblühen<br />

der Bäume und Pflanzen und verbringen wieder<br />

mehr Zeit im Freien. Als optimaler Begleiter<br />

zum Lesen im Garten kommt unsere neue<br />

sehenswert.-Ausgabe gerade richtig. Erfreuen<br />

Sie sich an den ersten warmen Sonnenstrahlen<br />

des Jahres und erfahren Sie gleichzeitig Neues<br />

aus der Welt der Optik.<br />

In dieser Ausgabe<br />

Unsere Rubrik Gesundes Auge dreht sich dieses<br />

Mal voll und ganz um unseren wichtigsten Sinn –<br />

das Sehen. Erfahren Sie, wie sich unser Sehsinn<br />

nach der Geburt entwickelt, wie aus einem gesehenen<br />

Objekt tatsächlich ein Bild in unserem Kopf<br />

entsteht und wie wichtig Vorsorgeuntersuchungen<br />

sind, wenn es um das Sehen geht. Auch bei unseren<br />

kleinsten Kunden.<br />

In diesem Sommer werden wieder bunte Farben<br />

und spannende Formen die Brillenwelt erobern.<br />

Lassen Sie sich von unserer Rubrik Trends für Ihren<br />

nächsten Sonnenbrilleneinkauf inspirieren. Vielleicht<br />

fällt Ihre Wahl ja auf ein Modell unserer Marke<br />

der Saison, etnia Barcelona.<br />

Es wird immer viel über das Sehen gesprochen,<br />

aber der Teil, der uns das Sehen erst ermöglicht,<br />

erhält wenig Aufmerksamkeit – das Licht. In unserer<br />

Rubrik Wissenswertes stellen wir Ihnen fünf interessante<br />

Fakten über das Licht vor. Und wir haben<br />

uns die Augen verschiedener Tierarten genauer<br />

angesehen. Lesen Sie mehr über die faszinierende<br />

Entwicklung unterschiedlichster Augenpaare.<br />

Viel Freude beim Lesen<br />

wünschen Ihnen<br />

Ihre Familie <strong>Hahn</strong><br />

und das Team vom <strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong><br />

3


RUBRIK<br />

Gesundes<br />

Auge


Kinderaugen: Das Sehen<br />

UND WIE ES SICH ENTWICKELT<br />

Ein Meer aus Farben, der funkelnde Himmel<br />

und die Gesichter unserer Liebsten – Sehen ist<br />

für uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden,<br />

an der ein großes Stück Lebensqualität<br />

hängt. Bis unser wichtigster Sinn allerdings so<br />

funktioniert, wie wir es gewohnt sind, vergeht<br />

eine lange Zeit. Das Sehen entwickelt sich<br />

über viele Jahre. Erst im jugendlichen Alter ist<br />

es komplett ausgereift.<br />

Für frisch gebackene Eltern gibt es vermutlich<br />

nichts Schöneres, als in die Augen ihres neugeborenen<br />

Kindes zu blicken. Die Augen des Kindes<br />

wiederum sind zu diesem Zeitpunkt erst grundlegend<br />

entwickelt und haben noch viel Arbeit vor<br />

sich. Es sind zwar alle notwendigen Organe, die<br />

die Steuerung des Sehapparates beeinflussen,<br />

bereits vorhanden, allerdings funktioniert das Zusammenspiel<br />

noch nicht. Um wirklich gut sehen zu<br />

können, sollten Muskeln, Auge, Sehnerv und Gehirn<br />

eine Einheit bilden und problemlos miteinander<br />

kommunizieren. Diese Fähigkeit entwickelt sich<br />

aber erst im Laufe der Zeit und die vollständige<br />

Sehleistung ist ab dem 12. Lebensjahr erreicht.<br />

Bei Neugeborenen kommt es daher öfter zum<br />

Schielen. Das ist eine normale Beobachtung, da<br />

die Muskulaturen beider Augen noch nicht aufeinander<br />

eingespielt sind. Säuglinge können dennoch<br />

bereits ab der Geburt in nahen Entfernungen<br />

sehen. Außerdem erkennen sie Muster, hohe<br />

Kontraste und verfolgen sich bewegende Dinge<br />

mit ihren Augen. Da die Möglichkeit, Gesichter<br />

auseinanderzuhalten, in den ersten vier Wochen<br />

entsteht, nutzen kleine Babys anfangs vermehrt<br />

ihre Nase und die Ohren, um ihre Eltern von anderen<br />

Menschen zu unterscheiden.<br />

5


Auch das richtige Farbsehen entsteht erst mit der<br />

Zeit. Zwischen dem zweiten und dritten Monat<br />

können bereits Farben, die sich stark voneinander<br />

abheben, unterschieden werden. Dazu gehören vor<br />

allem Primärfarben wie Rot, Blau und Gelb. Wird das<br />

Kind ein halbes Jahr alt, kann es feinere Farbstufen<br />

differenzieren und auch die Augenlinse stabilisiert<br />

ihre Form. Das sorgt für eine erhöhte Sehschärfe. Zu<br />

diesem Zeitpunkt sollte sich die Augenstellung des<br />

Kindes langsam einpendeln. Ist das nicht der Fall,<br />

kann es später zu Problemen beim Stereosehen<br />

kommen. In diesen Monaten beginnen Kinder damit,<br />

nach Objekten zu greifen. Wenn das Zusammenspiel<br />

beider Augen und das Fokussieren auf bestimmte<br />

Objekte gut funktionieren, stellt das Greifen in der<br />

Regel kein Problem mehr dar – ein wichtiger Lernprozess<br />

beginnt. Diese Fähigkeiten werden bis zum<br />

zwölften Lebensmonat weiter ausgiebig trainiert und<br />

die Sehkraft erreicht eine Leistung von 30 – 50 % im<br />

Vergleich zu voll entwickelten Augen.<br />

Im Laufe der kommenden Jahre steigert sich die<br />

Sehleistung weiter. In der Regel sind die Augen<br />

bereits ab dem vierten Lebensjahr so weit ausgebildet,<br />

dass die durchschnittliche Sehkraft von Erwachsenen<br />

erreicht ist. Aber auch hier gilt: jeder Fall<br />

ist individuell. Manchmal verzögert sich diese Entwicklung<br />

etwas, trotzdem ist vorerst kein Grund zur<br />

Sorge nötig. Da der Wachstumsprozess noch nicht<br />

abgeschlossen ist, verändert sich die Länge des<br />

Augapfels weiterhin. Auch das perspektivische Beurteilen<br />

von Verhältnissen ist erst nach dem zwölften<br />

Lebensjahr vollständig entwickelt. Ab diesem Zeitpunkt<br />

gilt der Entwicklungsprozess des Sehens als<br />

abgeschlossen.<br />

Das menschliche Auge leistet von Anfang an<br />

Bemerkenswertes. Bis es aber seine volle Leistung<br />

entfalten kann, braucht es Zeit und Geduld.<br />

Doch das Sehen ist in dieser Zeit bereits formbar<br />

und sollte daher im Hinblick auf seine korrekte<br />

Entwicklung beobachtet werden. Bei Fragen<br />

stehen unsere Spezialisten für Kinderoptik gerne<br />

zur Verfügung.<br />

6


Gesunde Kinderaugen<br />

VON BEGINN AN GUT SEHEN<br />

Von Anfang an sind unsere Augen für uns da und<br />

entwickeln ihre Aufgabe bis ins Teenageralter<br />

weiter. Vor allem bei Kindern und Kleinkindern<br />

ist es besonders wichtig, regelmäßige Kontrollen<br />

und Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen. So<br />

können die Kleinsten mit klarem Blick in die Zukunft<br />

sehen.<br />

Werden diese Auffälligkeiten frühzeitig beobachtet,<br />

können Tests und Messungen durch Experten<br />

der Kinderoptometrie sowie Untersuchungen beim<br />

Augenarzt Klarheit verschaffen. Durch schnelles<br />

Handeln hat man die Möglichkeit, Sehprobleme<br />

zu korrigieren. Denn viele Sehfehler können nur<br />

im Kindesalter behoben werden und verbleiben<br />

ansonsten dauerhaft.<br />

Etwa jedes zehnte Kind sieht schlecht und nur selten<br />

wird diese Sehschwäche von den Eltern entdeckt.<br />

Denn ein häufiges Problem dabei ist: Kinder können<br />

ihren Seheindruck nicht vergleichen und wissen daher<br />

oft nicht, dass sie verschwommen oder mit fehlender<br />

Tiefe durch die Welt gehen. Erst mit beginnendem<br />

Teenageralter sind die Augen und damit zusammenhängende<br />

Prozesse vollständig ausgebildet.<br />

Dieser Umstand macht es umso wichtiger, dass<br />

Eltern auf die ersten Anzeichen einer Sehschwäche<br />

achten. Bereits im Kleinkindalter könnte auffallen,<br />

dass das Kind nicht auf bunte, sich bewegende<br />

Dinge reagiert. Später kommt es oft zu Konzentrationsschwierigkeiten,<br />

das Ausmalen von Bildern<br />

fällt schwer, die Augen werden zusammengekniffen.<br />

Bei Schulkindern stellen sich beispielsweise Schwierigkeiten<br />

beim Lesen ein. Kopfschmerzen, Müdigkeit<br />

und juckende Augen sind häufig Symptome, deren<br />

Ursprung schlechtes Sehen ist.<br />

Doch nicht nur bei akuten Symptomen ist eine<br />

Untersuchung von Kinderaugen sinnvoll. Damit es<br />

gar nicht erst zu stärkeren Beschwerden kommt,<br />

gibt es zahlreiche Vorsorge-Testverfahren, die<br />

regelmäßig durchgeführt werden können.<br />

Kommt es zur Verordnung einer Kinderbrille, gibt<br />

es auch bei der Fassungs- und Glaswahl einige<br />

Aspekte zu beachten. Eine perfekte Kombination<br />

aus Design, Material und Funktionalität bietet die<br />

optimale Lösung.<br />

Bei Unsicherheit in Bezug auf das Sehen von<br />

Kindern oder auch für weitere Informationen<br />

stehen unsere Mitarbeiter jederzeit mit Rat<br />

und Tat zur Seite. Denn gemeinsam sorgen wir<br />

gerne für einen guten Ausblick in die Zukunft.<br />

7


Kurzsichtigkeit – was nun?<br />

DAS SEHEN VON KINDERN NACHHALTIG VERÄNDERN<br />

Unsere Augen sind tagtäglich zuverlässig für<br />

uns da. Dabei lässt sich besonders im Kindesalter<br />

noch großen Einfluss auf die Entwicklung<br />

des Sehens nehmen. Umso wichtiger wird der<br />

Bereich der Myopievorsorge und -prävention,<br />

denn das digitale Leben sorgt heutzutage für<br />

immer mehr kurzsichtige Kinder.<br />

Bereits bei der Geburt sind alle nötigen Organe des<br />

Sehens vorhanden. Säuglinge können in der Nähe<br />

Dinge erkennen und schnell erste Farben und Kontraste<br />

voneinander unterscheiden. Hier zeigt sich bereits<br />

die Wichtigkeit, von Beginn an ein Auge auf das<br />

Sehen der Kleinen zu werfen. Durch die regelmäßigen<br />

Kontrolluntersuchungen Neugeborener werden erste<br />

Auffälligkeiten schnell entdeckt.<br />

Ein Bereich wird aktuell allerdings immer wichtiger:<br />

die Myopievorsorge (Myopie = Kurzsichtigkeit). Wir<br />

begleiten Kinder von klein an und helfen dabei, der<br />

Entwicklung von Kurzsichtigkeiten entgegenzuwirken.<br />

Dabei setzen wir auf gezielte Myopieprävention<br />

und lenken das Sehen wieder in die richtige Richtung.<br />

Besonders die Kurzsichtigkeit bei Kindern nimmt stark<br />

zu. Jedes fünfte Kind trägt eine Brille. Bereits 2050<br />

könnte es schon jedes zweite sein. Dabei gibt es starke<br />

regionale Unterschiede: ein deutlicher Zuwachs an<br />

myopen Kindern ist vor allem in den fortschrittlich entwickelten<br />

Industrieländern zu verzeichnen.<br />

Als Hauptgrund wird die häufige Nutzung von<br />

Geräten wie Smartphones und Tablets aufgeführt.<br />

Konzentrieren sich die jungen Augen täglich mehrere<br />

Stunden auf Objekte in kurzer Distanz, beeinflusst<br />

diese Anstrengung das Wachstum des Auges. Das<br />

ausgewachsene menschliche „Normalauge“ ist 24<br />

Millimeter lang. Schon ein Millimeter mehr bedeutet<br />

eine Kurzsichtigkeit von knapp 3 Dioptrien.<br />

Nicht nur die Fokussierung auf kurze Entfernungen,<br />

sondern auch die Tatsache, dass Kinder im Vergleich<br />

zu früher mehr Zeit in geschlossenen Räumlichkeiten<br />

verbringen, wird als Grund für die Beobachtungen<br />

genannt. Tageslicht wirkt sich positiv auf die kindliche<br />

Entwicklung aus – auch in Bezug auf die Augen. Statistisch<br />

gesehen halbiert sich die Wahrscheinlichkeit, eine<br />

ausgeprägte Kurzsichtigkeit zu entwickeln, wenn Kinder<br />

täglich mindestens 2 Stunden im Freien verbringen.<br />

8


Welche Möglichkeiten bieten wir an, etwas gegen<br />

das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu tun?<br />

Für Kinder, die bereits stärkere Kurzsichtigkeiten entwickelt<br />

haben oder regelmäßig höhere Werte benötigen,<br />

gibt es das sogenannte „Myopie-Management“:<br />

Grundsätzlich ist es ratsam, eine bestehende Kurzsichtigkeit<br />

komplett auszugleichen. Die Annahme,<br />

man könne durch den Verzicht einer Korrektion oder<br />

eine nicht vollständige Korrektion das Fortschreiten<br />

verhindern, hat sich als falsch erwiesen.<br />

Um die ungünstige Fortentwicklung der Kurzsichtigkeit<br />

zu verlangsamen, gibt es verschiedene erprobte<br />

und anerkannte Methoden. Wir sind zertifiziert,<br />

speziell konzipierte Brillengläser anzupassen. Diese<br />

Brillengläser haben in ihren Außenbereichen einzigartig<br />

angeordnete unsichtbare Mikrolinsen. Sehr<br />

gute Erfahrungen haben wir mit speziell konzipierten<br />

formstabilen oder weichen Kontaktlinsen gemacht.<br />

Für uns die eleganteste Methode ist die Anpassung<br />

von Nachtkontaktlinsen (Orthokeratologie). Diese<br />

Kontaktlinsen werden nur während des Schlafens<br />

getragen. Tagsüber braucht das Kind dann keine<br />

Brille oder Kontaktlinsen und kann gut sehen! In<br />

manchen Fällen empfehlen wir ein optometrisches<br />

Visualtraining, bei dem die Grundsehfunktionen gezielt<br />

trainiert werden.<br />

Welche Maßnahme ist für Ihr Kind die richtige?<br />

In einem ausführlichen Beratungsgespräch entscheiden<br />

Sie, welches System passend ist. Die Voraussetzungen<br />

sind für jedes Kind ganz individuell und sollten<br />

immer berücksichtigt werden. Gerade die Versorgung<br />

bei Kinderaugen erfordert eine besondere Sorgfalt.<br />

Ab welchem Alter sollten Sie handeln?<br />

Grundsätzlich gilt: Je früher desto besser. Es ist<br />

bekannt, dass Kurzsichtigkeit im Alter von 6 und 15<br />

Jahren am schnellsten ansteigt. Daher ist es wichtig,<br />

frühzeitig zu handeln, um möglichst kritische Werte<br />

erst gar nicht zu erreichen.<br />

Um den Erfolg dieser Maßnahmen beobachten zu<br />

können, sind regelmäßige Kontrollen wichtig. So lässt<br />

sich das Sehen auch in Zukunft bewahren und das<br />

Risiko von Augenerkrankungen durch hohe Fehlsichtigkeiten<br />

wird deutlich minimiert.<br />

Liegen hohe Myopien in der Familie oder steigen<br />

die Werte bei jedem Kontrolltermin der Augen<br />

weiter an? Wir sind bestens auf Augenoptik<br />

für Kinder spezialisiert. Vereinbaren Sie einen<br />

Termin mit uns. Wir beraten Sie gerne.<br />

9


Faszination Auge<br />

WIE DAS BILD IN UNSEREM KOPF ENTSTEHT<br />

Wir erkennen nicht nur Farben, sondern auch<br />

Kontraste, Tiefen und Formen. Aber bis das Gesehene<br />

auch wirklich bei uns im Kopf ankommt,<br />

sind mehrere sehr komplexe Prozesse notwendig.<br />

Alles, was wir sehen, beginnt mit zwei Dingen:<br />

einem Objekt und Licht. Ohne Lichtstrahlen<br />

können wir nichts sehen, denn die Millionen von<br />

Sehzellen in unserem Auge benötigen Lichtreize,<br />

um Informationen an das Gehirn weitergeben zu<br />

können.<br />

Zu den Objekten zählt alles, was sich um uns herum<br />

befindet – Personen, Gegenstände, Gebäude<br />

und mehr. Diese Dinge reflektieren permanent das<br />

auftreffende Licht. Und genau diese reflektierten<br />

Lichtstrahlen nehmen wir mit den Augen auf.<br />

An erster Stelle trifft das Licht auf unsere Hornhaut<br />

und wird dort gebündelt. Im nächsten Schritt gelangen<br />

die Strahlen durch den gesamten vorderen<br />

Augenabschnitt. Die Iris, auch Regenbogenhaut,<br />

wirkt in diesem Abschnitt wie eine Kamerablende.<br />

In ihrer Mitte befindet sich die Pupille, eine<br />

kreisförmige Öffnung, die sich bei verschiedenen<br />

Lichtverhältnissen in der Größe anpasst. Dies ist<br />

einerseits eine Funktion, die das Sehen in Nähe<br />

und Ferne regulieren kann, gleichzeitig schützt sie<br />

das Auge vor zu großen Mengen an Licht.<br />

Unmittelbar hinter der Iris sitzt die Augenlinse.<br />

Diese ermöglicht uns das scharfe Sehen. Je nach<br />

Entfernung, aus der wir unser Objekt betrachten,<br />

wird die Linse mittels Ziliarmuskeln und Zonulafasern<br />

in Form gebracht. Ohne deren Hilfe wäre<br />

die Linse ein runder Körper und könnte das Licht<br />

nicht optimal bündeln oder streuen, sodass auf<br />

der Netzhaut kein klares Bild entstehen würde.<br />

Seine Form erhält das Auge allgemein durch den<br />

sogenannten Glaskörper. Dieser befindet sich<br />

hinter der Linse und ist ein mit Flüssigkeit gefüllter<br />

Hohlkörper. Nachdem das Licht durch die Glaskörper-Flüssigkeit<br />

hindurch gegangen ist, trifft es<br />

auf die Netzhaut, unseren Augenhintergrund. Und<br />

hier passiert nun ein wichtiger Teil des Sehens.<br />

10


Unsere Netzhaut ist von über 100 Millionen<br />

Sinneszellen überzogen, den Rezeptoren. Insgesamt<br />

gibt es zwei Typen: die lichtempfindlichen<br />

Zapfen, die für das Farbsehen sorgen<br />

und die für das Dämmerungs- und Nachtsehen<br />

verantwortlichen Stäbchen.<br />

Sobald Licht auf die Rezeptoren trifft, setzen sie<br />

dieses in Nervenimpulse um. Für ein optimal scharfes<br />

Bild sollten die Lichtstrahlen sich genau an der<br />

Stelle des schärfsten Sehens, der Makula (auch<br />

gelber Fleck genannt), treffen. An dieser Stelle gibt<br />

es ausschließlich Zapfen, also Rezeptoren, die für<br />

das Tagessehen verantwortlich sind. Wenn keine<br />

Fehlsichtigkeit vorliegt, wird das Objekt, welches<br />

wir zentral fokussieren, auf der Makula abgebildet.<br />

Wird eine Brille benötigt, hilft diese dabei, die<br />

Lichtstrahlen genau dorthin zu lenken. In der Peripherie<br />

der Netzhaut vermischen sich die Zapfen<br />

immer weiter mit den Stäbchen. Dadurch wird<br />

Gesehenes am Rand unseres Blickfeldes zwar<br />

unscharf, bleibt aber noch zu erkennen.<br />

Durch die Brechung der Augenlinse entsteht das<br />

Bild auf unserer Netzhaut streng genommen verkehrt<br />

herum, trotzdem wird es an das Gehirn<br />

weitergeleitet. Unser Gehirn hat gelernt, alle Seheindrücke<br />

umzukehren, um uns das Leben zu erleichtern.<br />

Und damit wir ein möglichst großes Feld<br />

unserer Umgebung wahrnehmen können, ergänzen<br />

sich unsere Augen. Es entstehen somit genaugenommen<br />

zwei Bilder, die fusioniert werden, um uns<br />

einen perfekten Seheindruck zu liefern.<br />

Damit unsere Augen stets Höchstleistung bringen<br />

können, sollten sie optimal versorgt werden.<br />

Das bedeutet: Unsere Augen benötigen<br />

eine ideale Versorgung mit Nährstoffen und<br />

Sauerstoff und bei vorhandenen Fehlsichtigkeiten<br />

Abhilfe durch geeignete Korrektionsmittel.<br />

Wir helfen gerne weiter – für langjährige<br />

Faszination am Sehen.<br />

11


RUBRIK<br />

Trends<br />

12


Trends der Saison<br />

DIE AKTUELLEN STYLES


Marke der Saison<br />

ETNIA BARCELONA<br />

Inspiriert durch die großartige Stadt Barcelona<br />

spiegelt etnia Barcelona die Farbpracht,<br />

Tradition und Kunst dieses besonderen Ortes<br />

wider. Vielfalt, Unabhängigkeit, mediterranes<br />

Flair – diese Dinge machen das spanische<br />

Brillen-Label aus.<br />

Bekannt ist die Marke etnia Barcelona vor allem für<br />

ihre auffälligen und bunten Fassungen aus Acetat.<br />

Hierfür werden 100 % natürliche Stoffe der Baumwollpflanze<br />

verarbeitet. Man vertraut auf speziell<br />

ausgewählte Partner und kann so die Qualität vom<br />

Grundmaterial bis zur Fertigstellung garantieren.<br />

Alle Farben werden vom Label sorgfältig entworfen,<br />

ausgesucht und hergestellt. Gerne werden hierfür<br />

Trends der vergangenen Jahrzehnte recycelt und neu<br />

interpretiert. Um den Kollektionen Leben einzuhauchen,<br />

arbeitet etnia Barcelona mit extravaganten und besonderen<br />

Interpreten der Mode- und Kunstszene zusammen.<br />

Grundlage einer jeden Produktionsreihe sind<br />

offene kreative Prozesse. Mittels Studien auf verschiedensten<br />

Interessengebieten wie der Fotografie werden<br />

Farbpaletten erstellt und daraus Designs abgeleitet.<br />

Bereits über viele Jahre hinweg lässt etnia Barcelona<br />

den Künstlern bei der Zusammenarbeit komplette<br />

Freiheit. Man lässt sich von der Arbeit des Gegenübers<br />

faszinieren.<br />

etnia Barcelona steht für Licht, Kunst, Farbe, Kultur<br />

und Qualität: alle Kollegen des etnia-Teams tragen<br />

ihren Teil hierzu bei. Jedes entstandene Modell soll<br />

eine Geschichte erzählen und sein Träger identifiziert<br />

sich mit ihr. Durch stetige Beobachtung des Marktes<br />

werden Modelle verbessert und perfektioniert. Sie<br />

werden für ihre neuen Besitzer angepasst und gehen<br />

mit der Zeit. So kann die Marke von Jahr zu Jahr stetig<br />

wachsen.<br />

Das spanische Label legt großen Wert auf die Meinung<br />

seiner Kunden. Jeder einzelne wird als Botschafter<br />

der Marke gesehen und ist somit der Grund für den<br />

Erfolg. Denn bei etnia Barcelona sind die Menschen<br />

das Herzstück und der Motor ihres Wachstums –<br />

vom Mitarbeiter bis zum Endkunden.<br />

etnias Vermächtnis<br />

Die Geschichte der spanischen Marke begann mit<br />

dem Großvater des Gründers von etnia Barcelona.<br />

Er entfachte die Leidenschaft der Familie für Brillen.<br />

Nach jahrelanger Arbeit in einer Sonnenbrillen-Firma<br />

gründete er seine eigene Fabrik und bezog seine Kinder<br />

in die Abläufe mit ein. Jahre später begann David<br />

Pellicer damit, im Familienunternehmen zu helfen und<br />

war bereit, Neues zu schaffen. So entstand etnia Barcelona<br />

im Jahre 2001.<br />

David schaffte es, Farbe in ein Accessoire zu bringen,<br />

das man nur in braun oder schwarz kannte. Bunte<br />

Brillen in Rot oder Gelb waren undenkbar, von mehrfarbigen<br />

Varianten ganz zu schweigen. Das Ziel: jede<br />

Fassung sollte Freiheit, Menschsein und kulturelles<br />

Dasein ausdrücken. Nie dagewesene Farbzusammensetzungen,<br />

die die Merkmale und Besonderheiten<br />

jeder Persönlichkeit hervorheben und unterstreichen<br />

sollten. Dank Erfahrungen aus über 70 Jahren<br />

gesammelten Know-Hows konnte David all seine<br />

Visionen unter Beachtung höchster Produktionsstandards<br />

bis heute umsetzen.<br />

Ein Familienunternehmen, welches an seinen<br />

Erfahrungen stetig gewachsen ist. Und wir<br />

sind stolz darauf, die Produkte dieser Marke für<br />

unsere Kunden anbieten zu können. Denn auch<br />

uns konnte etnia Barcelona mit seiner Einstellung<br />

und Philosopie überzeugen.<br />

16


MODELL OMOTESANDO SUN<br />

MODELL RIVERDALE<br />

MODELL GRAFFITH PARK<br />

MODELL PALAIS ROYAL<br />

MODELL KAMET<br />

MODELL CHRYSLER<br />

17


RUBRIK<br />

Wissenswertes


Was ist Licht?<br />

FÜNF INTERESSANTE FAKTEN ÜBER UNSEREN TÄGLICHEN BEGLEITER<br />

Es umgibt uns tagein, tagaus. Aus unserem<br />

Leben ist Licht nicht wegzudenken. Tagsüber<br />

liefert uns eine natürliche und gleichzeitig die<br />

bekannteste Quelle angenehme Helligkeit – die<br />

Sonne. Abends schalten wir die Lampen an oder<br />

genießen leichten Kerzenschein. Wir haben ein<br />

paar (mehr oder weniger) wichtige Dinge zum<br />

Thema Licht für Sie zusammengetragen.<br />

1. Schnell wie der Blitz – und sogar schneller<br />

Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist die schnellste<br />

Geschwindigkeit, die uns Menschen bekannt ist. In<br />

nur einer Sekunde legt Licht eine Strecke von circa<br />

300.000 km zurück. Zur Verdeutlichung: Um die Welt<br />

mit einem Flugzeug zu umrunden, also 42.000 km<br />

zurückzulegen, braucht man etwa 2 bis 3 Tage.<br />

2. Bunt wie der Regenbogen<br />

Das Licht der Sonne ist nicht weiß. Es strahlt alle<br />

sichtbaren Farben ab. Dazu gehören violett, blau,<br />

grün, gelb, orange und rot. Unsere Augen kombinieren<br />

die Farben zu einer Einheit und so entsteht<br />

der Anschein, das Licht sei weiß bzw. farblos.<br />

5. Die Sonnencreme von morgen<br />

Jeder kennt den beliebten Nussnougat-Brotaufstrich.<br />

Bei vielen steht er täglich zum Frühstück<br />

bereit. Aber er kann noch viel mehr als nur gut<br />

schmecken: Nutella schützt vor UV-Strahlung.<br />

Durch den hohen Fettanteil hat die Creme einen<br />

Lichtschutzfaktor von 9,7 – nur bei äußerer Anwendung<br />

auf der Haut, versteht sich. Als Alternative zur<br />

Sonnencreme dient der Brotaufstrich vermutlich<br />

aber eher nicht. Auch wenn man sich unter den<br />

Insekten damit viele Freunde machen würde.<br />

Licht ist ein spannendes Thema, das wir Menschen<br />

bis heute noch nicht vollständig erforscht<br />

und verstanden haben. Denn es ist letztlich<br />

nicht nur die Grundlage für unser Sehen. Fest<br />

steht, dass wir ohne Licht und die Wärme der<br />

Sonne gar nicht hier wären.<br />

3. Schwarze Kleidung macht nicht nur schlank<br />

Schwarze Kleidung lässt uns nicht nur schlanker<br />

erscheinen, sie schützt sogar vor Sonnenlicht. Die<br />

dunklen Fasern weisen einen Lichtschutzfaktor von<br />

ca. 20 auf. Weiße Kleidung schafft im Vergleich nur<br />

einen Faktor von 10. Grund hierfür ist der deutlich<br />

höhere Absorptionsgrad von Schwarz. Außerdem<br />

bieten engmaschige Industriefasern einen zusätzlich<br />

erhöhten Schutz. Den damit verbundenen<br />

Nachteil kennen wir jedoch alle: In dunkler Kleidung<br />

wird es schneller warm.<br />

4. Ganz schön viel Power<br />

Glühwürmchen können 95 Prozent ihrer aufgewandten<br />

Energie in Licht umwandeln. Eine Leuchtdiode<br />

dagegen, kann maximal 10 bis 40 Prozent<br />

der genutzten Energie tatsächlich als Licht abgeben.<br />

Der Rest geht in Form von Wärme verloren.


Tierisch gutes Sehen<br />

SO FASZINIEREND IST DAS SEHEN VON TIEREN<br />

Jeder kennt die ausgefallene Form der Pupille<br />

von Ziegen und Schafen. Bei Katzen und Hunden<br />

sieht sie wiederum ganz anders aus. Und<br />

bei Nagetieren sitzen die Augen weit außen am<br />

Kopf. Egal, um welche Spezies es sich handelt,<br />

die Natur hat sich bei der Verteilung der Tieraugen<br />

einiges gedacht.<br />

Besonders in der Tierwelt ist Auge nicht gleich<br />

Auge. Begonnen hat alles mit dem sogenannten<br />

Ur-Auge: Auch heute noch gibt es einige Quallenarten,<br />

die diese einfache Form des Auges aufweisen.<br />

Das Ur-Auge ist ein mikroskopisch flaches<br />

Auge mit aneinander liegenden Sehzellen, welche<br />

für eine sehr einfache Wahrnehmung sorgen. Diese<br />

Evolutionsstufe existiert bereits seit circa 500 Millionen<br />

Jahren.<br />

Die altertümliche und sehr einfache Form der Augen<br />

bildet heute aber die Ausnahme. Viele Tiere haben<br />

ihre Sinnesorgane weiterentwickelt und aus dem<br />

Ur-Auge, welches nur Hell und Dunkel differenzieren<br />

konnte, wurden wichtige Bestandteile des<br />

Körpers. Die hochentwickelten Evolutionsstufen<br />

der Sehapparate lassen sich in die nachfolgenden<br />

Kategorien einteilen:<br />

Augen von Fluchttieren:<br />

Tiere, die Gefahren schnell und im Rundumblick<br />

erfassen müssen, haben keine runden Pupillen,<br />

wie wir es von uns Menschen kennen. Außerdem<br />

befinden sich die Augen nicht im vorderen Bereich<br />

des Kopfes. Besonders von Pferden, Ziegen<br />

und Schafen sind die ‚schlitzförmigen‘ Pupillen<br />

bekannt. Sie sorgen für ein erweitertes Blickfeld.<br />

Und dank der seitlichen Platzierung am Kopf kann<br />

selbst von hinten kommende Gefahr frühzeitig<br />

erkannt werden. Abgesehen von diesen Eigenschaften<br />

können die Tiere aber ähnlich scharf und<br />

farbig sehen, wie der Mensch.<br />

Augen von Raubtieren:<br />

Hat ein Tier keine große Zahl natürlicher Feinde,<br />

sondern zählt selbst zu den Jägern, gleichen die<br />

Augen sehr der menschlichen Form. Frontal platziert,<br />

bieten sie optimale Sicht bei der Jagd. Und<br />

durch die bewegliche, runde Pupille lässt sich die<br />

Beute bestmöglich fokussieren. Außerdem können<br />

beispielsweise Raubkatzen ihre Pupillen extrem<br />

weit verengen oder weiten, um sich an starke Helligkeit<br />

oder Finsternis anzupassen. Hinzu kommt<br />

eine zusätzliche Schicht innerhalb des Auges, die<br />

sogenannte Spiegelschicht oder auch Tapetum.<br />

Diese Schicht liegt hinter der Netzhaut und reflektiert<br />

ankommendes Licht ein zweites Mal, wodurch<br />

Raubtiere nur ein Sechstel der Lichtmenge benötigen,<br />

die für den Menschen notwendig ist.<br />

20


Augen von Raubvögeln:<br />

In Sachen Platzierung der Augen und Form der<br />

Pupillen gehören Adler, Falke und Co. zu den Raubtieren.<br />

Doch eine Sache haben sie den am Boden<br />

jagenden Tieren voraus: einen außergewöhnlichen<br />

Zoom-Mechanismus. Dank dieser Fähigkeit sind<br />

sie in der Lage, ihre Beute bereits aus mehreren<br />

hundert Metern Entfernung zu erfassen und zu<br />

verfolgen. Zusätzlich können manche Vogelarten<br />

ultraviolettes Licht sehen, was ihnen das Aufspüren<br />

von Mäusen über deren Urinspuren ermöglicht.<br />

Augen von Insekten:<br />

Die wohl spannendsten Augen haben Insekten.<br />

Kaum ein Insekt hat nur zwei Augen, meist handelt<br />

es sich um Tausende Einzelaugen. Dies ist<br />

beispielsweise bei Libellen, Fliegen und Co. der<br />

Fall. Die Faszination des Ganzen: Jedes dieser<br />

zahlreichen kleinen Augen ist minimal in eine andere<br />

Richtung ausgerichtet. Aufgrund der enormen<br />

Anzahl an Augen und aufgrund des Sehens in alle<br />

Richtungen verfügen die Besitzer dieser Sehapparate<br />

über ein enormes räumliches Sehen bei hohen<br />

Geschwindigkeiten.<br />

Augen von Chamäleons:<br />

Chamäleons sind bekanntlich Meister der Tarnung.<br />

Ihre beweglichen Augen sind für uns Menschen<br />

faszinierend. Wie bei den Fluchttieren sind auch<br />

beim Chamäleon die Augen seitlich angebracht.<br />

Allerdings ist es in der Lage, beide Augen unabhängig<br />

voneinander zu bewegen und zu nutzen. So<br />

kann es mit einem Auge vor sich liegende Beute<br />

anvisieren und gleichzeitig mögliche Angreifer im<br />

Blick behalten.<br />

Neben den genannten Varianten an Tieraugen<br />

gibt es noch viele weitere. Und bei jeder einzelnen<br />

Version hat sich die Natur ihren Teil gedacht.<br />

Denn nicht nur bei uns Menschen stellt<br />

das Sehen den wichtigsten Sinn dar. Für viele<br />

Tiere sind zuverlässige Augen von enormer Bedeutung<br />

und überlebenswichtig.<br />

21


Visualtraining<br />

bei Erwachsenen<br />

VORBEUGUNG UND HILFE BEI „VISUELLEM BURNOUT“ –<br />

EIN GESPRÄCH MIT HARALD HAHN<br />

Das <strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong> bietet ein spezielles Visualtraining für Erwachsene an. Schon bei mangelnder<br />

Konzentrationsfähigkeit beim Lesen oder stark ansteigenden Werten in der eigenen Brille lassen sich<br />

mit verschiedenen Programmen faszinierende Ergebnisse erzielen. Unternehmensgründer Harald<br />

<strong>Hahn</strong> erzählt uns mehr über die besonderen Übungen für die Augen.<br />

Herr <strong>Hahn</strong>, seit vielen Jahren betreiben Sie Ihr<br />

klassisches Augenoptikfachgeschäft <strong>Brillenstudio</strong><br />

<strong>Hahn</strong> sehr erfolgreich in Günzburg. Im ersten<br />

Stock des <strong>Brillenstudio</strong>s befindet sich eine „Optometrie<br />

Praxis“. Was genau steckt hinter dieser<br />

Bezeichnung und was tun Sie dort?<br />

"Wir führen in unserer Praxis als Alternative zur Brille<br />

oder Kontaktlinse unter anderem ein „optometrisches<br />

Visualtraining“ durch. Unsere Augen vollbringen<br />

in unserer modernen Arbeitswelt absolute<br />

Höchstleistung. Ständig verlangen wir von ihnen,<br />

sich auf wechselnde Entfernungen und veränderte<br />

Blickrichtungen einzustellen und setzen unser<br />

Sehsystem durch einseitige Dauerbelastung unter<br />

Stress. Diese Einseitigkeit entsteht bereits bei kleinen<br />

Abweichungen im Zusammenspiel einzelner<br />

Sehfunktionen. Angestrengtes Sehen, zu schnelles<br />

Ermüden beim Lesen und mangelnde Konzentrationsfähigkeit<br />

sind oft die Folge – im Extremfall führt<br />

das zu einem sogenannten ‚visuellen Burnout‘."<br />

Optometrisches Visualtraining – was genau kann<br />

man sich darunter vorstellen?<br />

"Die Kunden kommen alle 2 Wochen, insgesamt<br />

ca. 5 mal, zu uns und müssen in dieser Zeit auch<br />

täglich bei sich zu Hause 10-minütige Trainingseinheiten<br />

durchführen. Für das Training in den<br />

eigenen vier Wänden gehen wir mit unseren Kunden<br />

den genauen Ablauf durch, damit auch hier<br />

effektiv weitergemacht werden kann. Die einzelnen<br />

Grund-Sehfunktionen wie Blickfolge, Blickwinkel,<br />

Akkommodation, Visualisation, werden<br />

dabei einzeln trainiert und das Zusammenspiel so<br />

wieder optimiert."<br />

Wie sehen dabei die Erfolgschancen aus?<br />

Was sind die Erfahrungen Ihrer Kunden?<br />

"Aus unserer Erfahrung ist optometrisches Visualtraining<br />

eine echte Alternative für Leute, die bereit<br />

sind, selbst etwas zu unternehmen. Es fordert eine<br />

gewisse Bereitschaft, man sollte mit Disziplin und<br />

Durchhaltevermögen am Ball bleiben. So stellt sich<br />

aber Besserung ein und man wird für seine Bemühungen<br />

belohnt. Unsere bisherigen Kunden sind<br />

für dieses Angebot sehr dankbar und waren in der<br />

Regel bei allen Terminen und auch zuhause sehr<br />

motiviert dabei"<br />

Das Visualtraining des <strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong>s ist<br />

ein besonderes Angebot und findet sich nicht<br />

bei jedem Optiker. Erfahren Sie bei Ihrem nächsten<br />

Besuch vor Ort, ob diese Möglichkeit auch<br />

für Sie geeignet ist.<br />

<strong>22</strong>


<strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong><br />

MIT BEGEISTERUNG AN IHRER SEITE<br />

Harald <strong>Hahn</strong><br />

Augenoptikermeister und<br />

Optometrist | Gastdozent<br />

an der Universität Basel<br />

Uschi <strong>Hahn</strong><br />

Augenoptikermeisterin<br />

Benjamin <strong>Hahn</strong><br />

Junior-Chef und<br />

Master of Science Optometry<br />

Sara <strong>Hahn</strong><br />

Master of Science Global<br />

Business Management<br />

Wir bilden aus!<br />

Wir freuen uns darauf,<br />

von dir zu hören.<br />

Samuel <strong>Hahn</strong><br />

Optical Assistant<br />

Inge Remmele<br />

Augenoptikermeisterin<br />

und Spezialistin für Kinderoptometrie<br />

Melanie Klement<br />

Augenoptikermeisterin<br />

www.brillenstudio-hahn.de<br />

Haftungsausschluss Dieses Magazin wurde in Zusammenarbeit von Rocktician e.K., Gernotstr. 10, 69502 Hemsbach und <strong>Brillenstudio</strong><br />

<strong>Hahn</strong>, Marktplatz 2, 89312 Günzburg entwickelt. Es wird damit nicht beabsichtigt, medizinischen Rat zu erteilen. Zu allen Fragen<br />

rund um die Gesundheit Ihrer Augen konsultieren Sie bitte einen Facharzt. Die Ersteller übernehmen keine Haftung für die Aktualität,<br />

Korrektheit, Qualität oder Vollständigkeit der im Magazin gemachten Angaben. Für Anregungen und Rückfragen stehen die Ersteller gerne zur Verfügung.<br />

Disclaimer zur Genderneutralität In einigen Bezeichnungen findet sich ausschließlich die männliche oder weibliche Version. Der Verzicht<br />

auf die geschlechtsspezifische Schreibweise dient lediglich der besseren Leserlichkeit bzw. dem Lesefluss. Alle personenbezogenen<br />

Bezeichnungen sind jederzeit als geschlechtsneutral zu verstehen.<br />

23


Kontakt<br />

<strong>Brillenstudio</strong> <strong>Hahn</strong><br />

Marktplatz 2 | 89312 Günzburg<br />

Tel.: 08<strong>22</strong>1 32021<br />

Fax: 08<strong>22</strong>1 34724<br />

info@brillenstudio-hahn.de<br />

www.brillenstudio-hahn.de<br />

Öffnungszeiten<br />

Di – Fr<br />

Sa<br />

08.30 – 13.00 Uhr<br />

14.00 – 18.00 Uhr<br />

08.30 – 13.00 Uhr

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