17.06.2022 Aufrufe

1.Cyber-Sicherheitskongress_des_BVMW_Mainz-Bingen

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

3,20 €<br />

AUSGABE IV/ 15<br />

1. Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong><br />

<strong>des</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

Der Mittelstand muss handeln JETZT!<br />

30. Juni 2022<br />

MEWA ARENA <strong>Mainz</strong>


Natürlich ich.<br />

Vorwort<br />

3<br />

Ein Abschied<br />

Malakoff Aesthetics –<br />

besuchen Sie uns in der <strong>Mainz</strong>er Altstadt!<br />

Natürliche Schönheit?<br />

Unsere Behandlungen :<br />

■ Kosmetische Gesichtsbehandlungen<br />

■ Dauerhafte Haarentfernung<br />

■ Fettpolster wegkühlen - Kryolipolyse<br />

■ Fett-weg-Spritze<br />

■ Permanent Make-up<br />

Mit Sicherheit!<br />

Moderne Behandlungsmethoden, hohe Qualitätsstandards<br />

und umfassende Erfahrung erwarten Sie bei Malakoff Aesthetics<br />

in <strong>Mainz</strong>.<br />

Bequem, schnell und unter ärztlicher Leitung sorgen<br />

unsere erfahrenen und freundlichen Mitarbeiter/-innen in <strong>Mainz</strong><br />

für Ihre Schönheit.<br />

Geliebter Feind, vertrauter Fremder, treuer Reisender,<br />

lieber, alter Freund,<br />

Alter! 20 Jahre ist´s her. Zeit, dass wir uns mal tief in<br />

die Augen gucken. Du Heft, Du Zeitschrift, Du Wort, Du<br />

Bild, Du Gedanke. Hand auf´s Herz, so richtig zusammengepasst<br />

haben wir nie. Denk doch an all die Jahre,<br />

als wir miteinander gekämpft und gerungen haben. Du<br />

wolltest in die eine Richtung, ich in die andere. Einig<br />

waren Du und ich uns in den vergangenen Jahren selten.<br />

Vielleicht auch, weil ich nicht wusste, wer oder was Du<br />

bist. Oder wer oder was Du sein willst. Was Du kannst,<br />

erst recht nicht, was deine Bestimmung ist, Du amorphe<br />

Gestalt im Überall und Nichts.<br />

Gleich zu Anfang verdrehten sich die Vorzeichen für Dich.<br />

Was war das für ne Zeit. Mit der Printkrise in den ersten<br />

Tagen deines Daseins ging´s los. Da wollten sie alle ins<br />

Internet, weil sie nicht wussten, wie wirkmächtig und<br />

langlebig das gedruckte Wort ist. Auch danach wurde<br />

es nicht einfacher. Wirtschafts-, Schulden- und Finanzkrise<br />

haben auch das Verlagswesen getroffen. Einmal<br />

mehr erodierte der Boden unter deinen Füßen. Weggespült<br />

von den Gezeiten, dachte ich damals nicht nur<br />

einmal. Zuletzt kam diese entsetzliche Pandemie. Wie<br />

ein düsterer, grauer Schleier, so kam es mir vor, legte<br />

sie sich über´ s Land und reduzierte das Leben auf das<br />

Notwendigste. Doch auch das hast Du geschafft. Und<br />

allzu oft dachte ich in all den Jahren daran, was Anderes<br />

zu machen. Vielleicht weil wir einfach zu verschieden<br />

sind. Vielleicht, weil Du nicht wolltest, wie ich will. Oder<br />

umgekehrt. Doch in unserer ganzen Ungleichheit haben<br />

uns unsere Wege immer wieder zusammengeführt.<br />

Entweder kamst Du zu mir oder ich zu Dir, Du geliebter<br />

Feind.<br />

Das Leben selbst, das habe ich gelernt, ist der beste<br />

Algorithmus. Der ist in all seinen Farben, Klängen Empfindungen<br />

und Wahrnehmungen nicht programmierbar.<br />

Präzise wie ein Uhrwerk, unverrückbar, vollkommen<br />

unbestechlich und unausweichlich. Mach dich auf den<br />

Weg an diesen Ort, wo Bestimmung und Dasein ihre<br />

Vereinigung finden. An jenen Ort, der nur in Dir selbst<br />

stattfinden kann. Und ich gehe nicht, ohne Dich nicht<br />

in guten Händen zu wissen. Stefan wird seine hervorragende<br />

Verlagsarbeit der vergangenen Jahre fortsetzen.<br />

Er wird Dich in die Zukunft führen. Deine Seiten werden<br />

zahlreich und voll beschrieben sein. Schärfe Blick und<br />

Konturen, werde, der Du bist, Du vertrauter Fremder.<br />

Du hast gute Leute bei Dir. Hör ich immer wieder. Achte<br />

auch künftig drauf, wem Du gestattest, mit Dir zu<br />

arbeitet. Autoren, Graphiker, Akquisiteure – sie alle müssen<br />

dich verstehen, nur dann wird es gelingen. Nun<br />

öffne dich, doch ohne deinen Geist und deine Prinzipien<br />

zu verlieren. Zugegeben, deine fürchterliche Renitenz<br />

habe ich verteufelt, vermutlich ebenso, wie Du meine.<br />

Sei scharf in deinem Wort, doch sanft in deiner Seele,<br />

Du treuer Reisender.<br />

Nun geh` schon, ich tu`s auch, Du Weggefährte durch<br />

die Zeiten.<br />

Du lieber alter Freund.<br />

Auf Wiedersehen,<br />

Bernd<br />

Malakoff Aesthetics · Augustinerstraße 9 · 55116 <strong>Mainz</strong><br />

Tel. +49 (0) 61 31-14 67 62 · anmeldung@malakoff-aesthetics.de<br />

www.malakoff-aesthetics.de


Inhalt<br />

30. Juni 2022<br />

4 5<br />

1. Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong><br />

<strong>des</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni - MEWA Arena, <strong>Mainz</strong> 6<br />

1. Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>des</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong> <strong>Bingen</strong><br />

Der Mittelstand muss handeln JETZT!<br />

Neustes zum Recruiting - von Dr. Daniel Nummer 22<br />

Das Beste aus Mensch und Technik vereint<br />

Starke Gemeinschaft vor den Toren von <strong>Mainz</strong> 24<br />

15 Jahre Gewerbeverein Klein-Winternheim<br />

Gemeinsam stark an der Spitze 38<br />

Unternehmer-Paare in belastenden Situationen<br />

Wein und Kunst als ausgezeichnete Kombination 40<br />

Kunst im Vinarmarium<br />

Business-Portraits und Headshot-Fotografie 42<br />

Inga Steeg<br />

Der Mittelstand muss handeln JETZT!<br />

Ab Seite 6<br />

Erstes Breakfast-Meeting im Winzerkeller 27<br />

Netzwerken in Ingelheim<br />

Sie sichere Entscheidung für Ihre Schönheit 28<br />

Fort Malakoff Klinik <strong>Mainz</strong><br />

Feste Zähne an einem Tag 30<br />

Zahnärzte Flonheim<br />

Kunst im Garten – Die Kunst ist frei 43<br />

In Mombach ist niemand allein 44<br />

Mombach hilft e.V.<br />

Oh Sunny Day - 3. mia-Treffen in <strong>Mainz</strong> 46<br />

Aufgegabelt: Christoph Keese 48<br />

LIFE CHANGER - Zukunft made in Germany<br />

Fachkräfte-Gewinnung im Mittelstand · Seite 22 Fort Malakoff Klinik · Seite 29<br />

Preisgekrönt für die meisten positiven Bewertungen 32<br />

Koch Hörakustik - Oppenheim, Saulheim und Worms<br />

Eine Innenstadt auf dem Weg zum „Must-be“ 50<br />

Worms wird WOW!<br />

Expertenforum - Strahlentherapie verständlich erklärt 34<br />

Strahlentherapie RheinMainNahe<br />

Vom Vordach bis zum ökologischen Vollholzhaus 54<br />

Zimmerei Degreif - Gut bedacht seit 1908<br />

Gemeinsam in eine starke Zukunft 37<br />

Der Mittelstand.<strong>BVMW</strong> e.V. Bun<strong>des</strong>verband<br />

<strong>Mainz</strong>er Maklerbüro geht die Extrameile 56<br />

Dorothea Lehrmann Immobilien<br />

Strahlentherapie RheinMainNahe · Seite 34<br />

Worms wird WOW! · Seite 50<br />

Feste Zähne an einem Tag – Zahnärzte Flonheim · Seite 30


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

6 7<br />

Sehr geehrte Damen<br />

und Herren,<br />

Liebe Unternehmerinnen<br />

und Unternehmer,<br />

ich freue mich sehr,<br />

Sie zum 1. Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong><br />

<strong>des</strong><br />

Bun<strong>des</strong>verbands mittelständische<br />

Wirtschaft in <strong>Mainz</strong> herzlich begrüßen zu<br />

dürfen.<br />

Wie wir alle wissen, ist die Digitalisierung eine<br />

der größten Herausforderungen <strong>des</strong> 21. Jahrhunderts,<br />

zugleich aber auch die größte Chance<br />

und ein Versprechen auf eine nachhaltige<br />

Verbesserung unseres Alltags. Sie betrifft nahezu<br />

alle Lebensbereiche und ist eine Aufgabe<br />

für alle Akteure, für Unternehmen, Behörden<br />

aber auch für die gesamte Gesellschaft. Rheinland-Pfalz<br />

hat sich den Fragen der Digitalisierung<br />

schon früh angenommen und neue Weichen<br />

gestellt, um die Auswirkungen auf die<br />

Arbeitswelt ganzheitlich und gebündelt annehmen<br />

zu können.<br />

Bei allen Chancen und Möglichkeiten müssen<br />

jedoch auch die Risiken betrachtet werden,<br />

Die aktuelle Entwicklung - auch hier in <strong>Mainz</strong><br />

- hat uns auf dramatische Weise Recht gegewelche<br />

die Digitalisierung mit sich bringt. So<br />

wächst die Schadenssumme durch Cyberattacken<br />

jährlich. Aktuell sieht etwa je<strong>des</strong> zehnte<br />

Unternehmen seine Existenz durch Cyberattacken<br />

bedroht. Das verdeutlicht, dass wir im<br />

Bereich der Cyber- und Informationssicherheit<br />

Handlungsbedarf haben. Je<strong>des</strong> Unternehmen<br />

sollte Vorkehrungen treffen und seine Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter sensibilisieren, um<br />

nicht leichtfertig Opfer einer Cyberattacke zu<br />

werden.<br />

Ich wünsche Ihnen auf dem Kongress viele gute<br />

Gespräche, neue Impulse und Lösungsansätze<br />

für mehr Cyber- und Informationssicherheit!<br />

Ihr Alexander Schweitzer<br />

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation<br />

und Digitalisierung<br />

durch berufliche Stationen<br />

als Polizeibeamter,<br />

Personenschützer<br />

und Manager habe ich eine<br />

besondere Sensibilität für das Thema Sicherheit<br />

entwickelt. Deswegen stellen wir vom Mittelstandsverband<br />

hier in <strong>Mainz</strong> neben den für die<br />

Unternehmen relevanten Themen „Gesundheit“<br />

und „Nachhaltigkeit“ als dritte Säule „Sicherheit“<br />

ins Zentrum unserer Aktivitäten für unsere<br />

Mitglieder.<br />

Als ich mich vor etwa einem Jahr mit früheren<br />

Weggefährten aus BKA und LKA unterhielt,<br />

verwiesen diese immer wieder auf Cyberkriminalität<br />

als die aktuell größte Bedrohung für den<br />

Mittelstand. Obwohl das Thema damals noch<br />

nicht ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit<br />

gelangt war, entschieden wir uns als<br />

<strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong>, einen Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong><br />

zu planen und zu organisieren.<br />

ben. Nicht zuletzt befeuert durch den Ukraine-<br />

Konflikt lesen wir täglich von Angriffen auf<br />

deutsche Unternehmen aller Größenordnungen<br />

- und seien Sie gewiss: Was wir zu lesen bekommen,<br />

ist nur die Spitze <strong>des</strong> Eisbergs.<br />

Ich bin sehr stolz auf meine Kollegen im <strong>BVMW</strong><br />

<strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong> Stefan Kühn und Guido Augustin,<br />

unser ganzes Projekt-Team und unsere<br />

Partner, dass wir nun eine so hochkarätige<br />

Veranstaltung präsentieren können. Die Teilnehmer<br />

unseres Kongresses zu informieren,<br />

welcher akuten Gefahr sie ausgesetzt sind,<br />

Ihnen konkrete Handlungsoptionen zu zeigen<br />

und sie aktiv ins Handeln zu bringen - das ist<br />

das Ziel der Veranstaltung. Denn der Mittelstand<br />

muss handeln: Jetzt!<br />

Ihr Norbert Krambs<br />

Der Mittelstand. <strong>BVMW</strong> e.V. <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

Wir bedanken uns für die Unterstützung!<br />

<strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong>


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

8 9<br />

„Die Bedrohungslage<br />

wächst dramatisch“<br />

Längst betrifft es nicht mehr nur Konzerne: Inzwischen hat auch rund die Hälfte der mittleren und<br />

kleinen Unternehmen Schaden durch Cyber-Attacken erlitten. Es besteht dringender Handlungsbedarf.<br />

Dazu Markus Jerger, Vorsitzender <strong>des</strong> Bun<strong>des</strong>verban<strong>des</strong> Der Mittelstand. <strong>BVMW</strong>. e. V.: „Noch immer<br />

gibt es in den Unternehmen zu viele Einfallstore. So nutzen Cyber-Kriminelle häufig den Faktor Mensch,<br />

um durch gezielte Manipulation sensible Informationen und Daten zu erhalten. Erschwerend hinzu<br />

kommt, dass mittelständische Unternehmen selten über eine eigene IT-Abteilung verfügen und im<br />

IT-Bereich ein immenser Fachkräftemangel besteht“. Der Mittelstandsverband unternehme daher<br />

größte Anstrengungen, um seine Mitgliedsunternehmen gezielt zu unterstützen - unter anderem über<br />

zahlreiche Initiativen <strong>des</strong> Mittelstand Digital-Zentrums Berlin.<br />

Dazu Max Kettner, Leiter Mittelstand-<br />

Digital Zentrum Berlin, im Interview -<br />

geführt von Guido Augustin, Pressesprecher<br />

Der Mittelstand <strong>BVMW</strong> e.V. Rheinland-Pfalz<br />

Guido Augustin: Warum müssen sich Unternehmen<br />

heute Sorgen machen, virtuell angegriffen<br />

zu werden? Welche Risiken sind damit<br />

verbunden?<br />

Max Kettner: Die Bedrohungslage<br />

wächst dramatisch. 2021<br />

wurden laut Bitkom, dem<br />

Verband der deutschen Informations-<br />

und Telekommunikationsbranche,<br />

9 von<br />

10 Unternehmen digital<br />

angegriffen. Der dadurch<br />

entstandene Schaden wird<br />

auf 223 Milliarden Euro<br />

beziffert.<br />

Die berechtigte Sorge vor<br />

einer Cyber-Attacke verdeutlicht<br />

auch der BSI-Lagebericht<br />

für 2021, der u. a. eine drastische<br />

Zunahme von<br />

Schadprogrammen<br />

sowie eine zunehmenden Professionalisierung<br />

der Angreifer:innen festhält.<br />

(Anm. d. Red.: BSI = Bun<strong>des</strong>amt für Sicherheit in der Informationstechnik)<br />

Bei den Unternehmen entstandene Schäden:<br />

Unterbrechungen <strong>des</strong> Geschäftsbetriebs, Kosten<br />

der Krisenreaktion und auch Reputationsschäden<br />

oder sogar Konventionalstrafen, da<br />

vertragliche Pflichten nicht eingehalten werden<br />

konnten.<br />

Guido Augustin: Wie sieht der Mittelstandsverband<br />

die konkrete Bedrohungslage für kleine<br />

und mittlere Unternehmen?<br />

Max Kettner: Auch diese steigt zunehmend.<br />

Laut einer BSI Studie zur Lage der IT-Sicherheit<br />

in der deutschen Wirtschaft 2020/21 bergen<br />

für 76 % der befragten Unternehmen Cyber-<br />

Angriffe das Potenzial, betriebliche Prozesse<br />

zu beeinträchtigen. Gleichzeitig haben nur 38%<br />

der kleinen und mittleren Unternehmen ein<br />

entsprechen<strong>des</strong> Notfallmanagement. Für Unternehmen<br />

mit weniger als 50 Beschäftigten<br />

hat in der Vergangenheit eine von vier Cyberattacken<br />

sehr schwere oder sogar existenzbedrohende<br />

Folgen. Daher ist es aus unserer Sicht<br />

immens wichtig, zu vermitteln, dass IT-Sicherheit<br />

bei allen Digitalisierungsprojekten mitgedacht<br />

werden muss.<br />

Guido Augustin: Wie hat sich die Lage mit dem<br />

Ausbruch <strong>des</strong> Ukraine-Krieges verändert?<br />

Max Kettner: Das BSI informiert auf seiner Website<br />

fortwährend über Cyber-Sicherheitsauswirkungen<br />

<strong>des</strong> russischen Angriffs auf die Ukraine<br />

und stellt eine erhöhte Bedrohungslage<br />

für Deutschland fest. Unternehmen, Organisationen<br />

und Behörden sind dazu aufgerufen, ihre<br />

IT-Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen bzw.<br />

anzupassen. Dabei wird vor dem Einsatz von<br />

Virenschutzprodukten <strong>des</strong> russischen Herstellers<br />

Kaspersky gewarnt.<br />

Guido Augustin: Welche Bedeutung hat das<br />

Thema heute im Mittelstand? Haben mittelständische<br />

Unternehmen das Bewusstsein und<br />

die Kapazitäten, sich adäquat zu schützen?<br />

Max Kettner: Das Bewusstsein für das Thema<br />

Cybersicherheit wächst, das zeigen nicht zuletzt<br />

die wachsenden Teilnahmezahlen bei unseren<br />

Veranstaltungen und Workshops zum Thema<br />

Cybersicherheit. Dennoch sind die Investitionen<br />

in Cybersicherheit noch unzureichend. Informationssicherheit<br />

muss einen deutlich höheren<br />

Stellenwert einnehmen und zur Grundlage aller<br />

Digitalisierungsprojekte werden. Das BSI<br />

empfiehlt 20 Prozent <strong>des</strong> IT-Budgets für IT-<br />

Sicherheit auszugeben<br />

Guido Augustin: Wie hoch schätzen Sie die Dunkelziffer<br />

von nicht gemeldeten Angriffen ein,<br />

weil Unternehmen um ihre Reputation und<br />

andere Konsequenzen fürchten?<br />

Max Kettner: Die Dunkelziffer bei wirtschaftskriminellen<br />

Handlungen ist enorm. Viele Unternehmen<br />

scheuen den Aufwand einer Anzeige<br />

oder fürchten um ihren Ruf. Tatsächlich kann<br />

aber nur die Anzeige das Ausmaß <strong>des</strong> Schadens<br />

erkennbar machen und im Weiteren dann zu<br />

Das BSI – Bun<strong>des</strong>amt für Sicherheit in der<br />

Informationstechnik - ist die Cyber-Sicherheitsbehörde<br />

<strong>des</strong> Bun<strong>des</strong>. Sie steht zur<br />

Bewertung der IT-Sicherheitslage fortwährend<br />

in engem Austausch mit dem Bun<strong>des</strong>ministerium<br />

<strong>des</strong> Innern und für Heimat<br />

sowie zahlreichen nationalen und internationalen<br />

Partnerbehörden.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.bsi.bund.de<br />

geeigneten Abwehr und Präventivmaßnahmen<br />

führen.<br />

Guido Augustin: Welche konkreten Angebote<br />

kann Der Mittelstand. <strong>BVMW</strong> e.V. seinen Mitgliedsunternehmen<br />

machen, um sich vorbeugend<br />

zu schützen?<br />

Max Kettner: Der <strong>BVMW</strong> sensibilisiert seine<br />

Mitgliedsunternehmen durch unterschiedliche<br />

Formate wie Veranstaltungen, Webinare, Konferenzen<br />

& Workshops für das Thema Cybersicherheit.<br />

Anfang Mai haben bei einer Veranstaltung<br />

unseres Verban<strong>des</strong> zum Thema<br />

Cyber-Security rund 1.000 Unternehmen teilgenommen.<br />

Mit seinen zahlreichen Initiativen stellt der<br />

Verband ein breites Angebot für KMU bereit.<br />

So stellen wir beispielsweise die Leitung <strong>des</strong><br />

Mittelstand-Digital Zentrums Berlin, das vom<br />

Bun<strong>des</strong>wirtschaftsministerium gefördert wird<br />

und Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt.<br />

Zudem entwickelt der <strong>BVMW</strong> gemeinsam<br />

mit dem Deutschen Institut für Normung<br />

einen Standard für die Beratung von kleinen<br />

und Kleinstunternehmen, die weder über die


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

10 11<br />

Der Mittelstand. <strong>BVMW</strong> e.V. ist mit rund 28.000 ordentlichen Mitgliedern die größte, politisch unabhängige<br />

und branchenübergreifende Interessenvereinigung <strong>des</strong> deutschen Mittelstands. Im Rahmen<br />

der Mittelstandsallianz vertritt der Verband zudem mehr als 30 mittelständisch geprägte Verbände<br />

mit insgesamt 900.000 Mitgliedern.<br />

Weitere Informationen unter: www.bvmw.de<br />

finanziellen noch personellen Ressourcen verfügen,<br />

um sich mit den mitunter sehr komplexen<br />

Empfehlungen <strong>des</strong> BSI auseinanderzusetzen.<br />

Weiterführende Informationen unter<br />

www.bvmw.de/kmu-sec/<br />

Zudem ist der <strong>BVMW</strong> Partner im Projekt „mIT<br />

Sicherheit ausbilden“, dass sich spezielle an<br />

Ausbildungsbetriebe richtet und die hier Verantwortlichen<br />

mit Schulungen und Workshops<br />

im Bereich IT-Sicherheit unterstützt. Weiterführende<br />

Informationen unter<br />

www.bvmw.de/mit-sicherheit-ausbilden/.“<br />

Guido Augustin: Was kann, soll und muss ein<br />

betroffenes Unternehmen tun, wenn es angegriffen<br />

wird?<br />

Max Kettner: Auch hier stellt das BSI verschiedene<br />

Informationen und Hilfestellungen zur<br />

Verfügung, um digitale Schutzmaßnahmen<br />

umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk liegt<br />

hierbei auf der Prävention: Notfallpläne, Erstellen<br />

von Backups, regelmäßige Updates, ausreichende<br />

Sensibilisierung und Schulungen <strong>des</strong><br />

Teams sollten eine Selbstverständlichkeit sein.<br />

Bei Angriffen sollte man sich Hilfe suchen. Auch<br />

das BSI kann bereits bei kleinen Attacken als<br />

erste Anlaufstelle dienen. Hier wird mit dezidierten<br />

Anweisungen weitergeholfen. Diese<br />

beinhalten den Umgang mit dem Angriff, Möglichkeiten<br />

der Datenrückgewinnung, sowie Präventionsmaßnahmen<br />

für die Zukunft.<br />

Guido Augustin: Was ist Ihr Wunsch an Politik,<br />

Verwaltung und Behörden, was sollte sich im<br />

Sinne <strong>des</strong> Mittelstands in Deutschland ändern?<br />

Max Kettner: Es braucht beständige Aufklärungsarbeit<br />

und Förderung von IT-Sicherheit<br />

in den Betrieben. Die Auflegung von Förderprogrammen<br />

wie go-Digital und Digital Jetzt<br />

sowie die flächendeckende Einrichtung von<br />

Mittelstand-Digital Zentren sind bereits begrüßenswerte<br />

Schritte in die richtige Richtung.<br />

Darüber hinaus können Ideenwettbewerbe<br />

sowie großflächig angelegte Schulungsmaßnahmen<br />

und Workshops die Cyber-Sicherheit<br />

in Deutschland erhöhen.<br />

Der Bund hat mit dem BSI eine zentrale Instanz<br />

für Cyber-Kriminalität und Prävention eingesetzt.<br />

Sie sollte als relevante Anlaufstelle – sowohl<br />

für kritische Infrastrukturen und Verwaltungen<br />

als auch für die Wirtschaft, die Wissenschaft<br />

und die Gesellschaft – in ihren Kompetenzen<br />

weiterhin gestärkt werden.<br />

Das Mittelstand-Digital Zentrum Berlin unterstützt<br />

kleine und mittlere Unternehmen<br />

bei Digitalisierungsthemen. Der Mittelstand.<br />

<strong>BVMW</strong>. e. V.: leitet das Projekt federführend.<br />

Als wissenschaftliche Partner bringen dabei<br />

das Hasso-Plattner-Institut sowie das Institut<br />

für Innovations- und Informationsmanagement<br />

ihre Fachexpertise ein. Dank<br />

der Förderung durch das Bun<strong>des</strong>ministerium<br />

für Wirtschaft und Klimaschutz sind<br />

sämtliche Angebote kostenfrei.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.digitalzentrum.berlin<br />

Wir schützen Ihre Daten<br />

überall, jederzeit.<br />

DriveLock ist Spezialist für cloud-basierte Endpoint- und Datensicherheit.<br />

Die cloud-basierten Lösungen von DriveLock bieten mehrschichtige<br />

Sicherheit, sind sofort verfügbar und wirtschaftlich effizient mit niedrigen<br />

Investitionskosten.<br />

Die DriveLock-Lösungen Device Control und Application Control sind nach<br />

Common Criteria EAL3+ zertifiziert. Die Zertifizierung ist vom Bun<strong>des</strong>amt<br />

für Informationstechnik (BSI) anerkannt.<br />

www.drivelock.com


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

12 13<br />

Eine Hand voll Sicherheit<br />

Mit nur fünf Maßnahmen wird die IT in Unternehmen erheblich widerstandsfähiger<br />

Ein Gastbeitrag von Caroline Berndt, Product Manager Microsoft 365 bei Microsoft Deutschland<br />

Damit Cybersecurity wirklich funktioniert,<br />

müssen Lösungen nicht nur sicher,<br />

sondern einfach sicher sein.<br />

Die Zahl der Hackerangriffe auf Unternehmen<br />

erreicht Rekordniveau, die Schäden auch. Auf<br />

sage und schreibe 223 Milliarden Euro beziffert<br />

der Digitalverband Bitkom die jährlichen Schäden<br />

für die deutsche Wirtschaft durch Datendiebstahl,<br />

Spionage und Sabotage.<br />

Zunehmende internationale Konflikte führen<br />

dazu, dass die Auseinandersetzungen auch in<br />

der digitalen Welt härter geführt werden – bis<br />

nach Deutschland. Treffen kann es praktisch<br />

jeden: Neben Privatpersonen und Behörden sind<br />

Unternehmen jeglicher Größenordnung im Visier.<br />

146.000 Cyberstraftaten meldete das Bun<strong>des</strong>kriminalamt<br />

im jüngst veröffentlichten Lagebild<br />

Cybercrime, auch das ein Rekord.<br />

Wer jedoch das Thema Cybersicherheit selbst<br />

in die Hand nimmt, erreicht schon mit wenigen<br />

Maßnahmen eine erhebliche Steigerung <strong>des</strong><br />

Schutzniveaus. Im Digital Defense Report haben<br />

die Sicherheitsexpert*innen von Microsoft analysiert,<br />

wie Angriffe verhindert werden können.<br />

Ergebnis: Mit einer Kombination aus fünf Schutzmaßnahmen<br />

zur „IT-Basishygiene“ können 98<br />

Prozent der Angriffe verhindert werden.<br />

Die Maßnahmen haben sie in einer „Cybersecurity-Glockenkurve“<br />

dargestellt. Die glockenförmige<br />

Verlaufskurve zeigt: An den Rändern links<br />

und rechts gibt es jeweils ein Prozent an Angriffen,<br />

gegen die Basishygiene keinen ausreichenden<br />

Schutz bietet, doch gegen die breite<br />

Masse an Attacken stellen die Maßnahmen<br />

einen wirksamen Schutzschild dar. Und so sieht<br />

er aus:<br />

Multi-Faktor-Authentifizierung verwenden:<br />

Der standardmäßige Einsatz von mehreren Faktoren<br />

zur Identifizierung von Nutzer*innen erschwert<br />

es Cyberkriminellen, durch Phishing oder<br />

Diebstahl erhaltene Zugangsdaten auszunutzen.<br />

Zugriffsberechtigungen einschränken:<br />

Die Einschränkung von Zugriffsrechten der<br />

Nutzer*innen hemmt die Ausbreitung von Angreifern<br />

im Unternehmensnetzwerk.<br />

Immer up to date bleiben:<br />

Die zeitnahe Installation sicherheitsrelevanter<br />

Updates zum Schließen von bekannten Lücken<br />

reduziert die Verwundbarkeit.<br />

Anti-Malware nutzen:<br />

Die Installation von Virenschutz-Programmen<br />

auf allen Endgeräten hilft bei der Erkennung von<br />

Schadsoftware und verhindert deren Ausführung.<br />

Microsoft erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen<br />

Zugang zu umfangreichem Schutz<br />

auf höchstem Niveau. Deswegen haben wir Sicherheitslösungen<br />

wie den Microsoft Defender<br />

für Unternehmen entwickelt – der speziell Mittelständlern<br />

hilft, Komplexität zu reduzieren.<br />

Auch unsere Cloud-Lösungen haben zahlreiche<br />

integrierte Sicherheitsfunktionen und bleiben<br />

durch regelmäßige, automatische Updates immer<br />

aktuell. Benutzerfreundlichkeit steht dabei immer<br />

ganz oben. Denn damit Cybersecurity wirklich<br />

funktioniert, müssen Lösungen nicht nur<br />

sicher, sondern einfach sicher sein.<br />

Microsoft entwickelt Sicherheitslösungen für Unternehmen, die speziell<br />

Mittelständlern hilft, Komplexität in der IT-Sicherheit zu reduzieren.<br />

Datenschutz und Compliance • Beratung betrieblicher Datenschutzbeauftragter<br />

Kooperation mit der CDV Consulting GmbH<br />

• Bestellung als externer Datenschutzbeauftragter<br />

• Datenschutzaudits<br />

• Schulungen und Mitarbeitersensibilisierung<br />

• Beratung zur IT-Sicherheit mit der IT-HAUS GmbH<br />

Bereit mit einer Kombination aus fünf Schutzmaßnahmen zur „IT-Basishygiene“<br />

können 98 Prozent der Cyberangriffe verhindert werden.<br />

Daten sichern:<br />

Unternehmen müssen sich bewusst sein, welches<br />

die wirklich sensiblen Daten sind, wo sie gespeichert<br />

und wie sie gesichert sind. Und ein sicheres<br />

Backup davon haben.<br />

Ferdinand-Sauerbruch-Str. 28 ∙ 56073 Koblenz ∙ Tel. 0261 884466<br />

www.mmv-recht.de ∙ www.cdv-consulting.de<br />

kanzlei@mmv-recht.de ∙ info@cdv-consulting.de


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

14<br />

Digitale Transformation –<br />

Vor allem Unternehmen, die es bisher verpasst<br />

haben, sich mit den Möglichkeiten intelligenter<br />

Technologien zu befassen, geraten zusehends<br />

unter Druck. Oder schlimmer: sind bereits vom<br />

Markt verschwunden. Um dies zu verhindern,<br />

durchlaufen viele Betriebe den Prozess der sogenannten<br />

„Digitalen Transformation“. Diese<br />

bringt zahlreiche Vorteile und Chancen mit sich,<br />

birgt aber auch Herausforderungen und Risiken<br />

gerade mit Blick auf die Cyber Security.<br />

Umfassender Veränderungsprozess<br />

Im industriellen bzw. unternehmerischen Kontext<br />

gibt es, bedingt durch die notwendige Integration<br />

digitaler Technologien, Prozesse und<br />

Kompetenzen, kaum noch Bereiche, die nicht<br />

von digitaler Transformation betroffen sind. Sie<br />

erstreckt sich über alle Ebenen einer Organisation,<br />

Branche oder eines Ökosystems. Als<br />

umfassender Veränderungsprozess nimmt sie<br />

Einfluss auf angebotene Produkte und Dienstleistungen<br />

sowie auf die Interaktion mit Kunden<br />

und deren Erwartungshaltung. Darüber hinaus<br />

wird auch der Leistungserstellungsprozess zunehmend<br />

digitaler, vernetzter und dadurch<br />

intelligenter bzw. effizienter. Damit greift der<br />

digitale Wandel kontinuierlich in bestehende<br />

Geschäftsmodelle und Strategien einer Organisation<br />

ein.<br />

aber sicher!?<br />

Sie ist gekommen, um zu bleiben. Die vierte industrielle Revolution zwingt Unternehmen, deren Infrastruktur<br />

und Management dazu, Organisationsstrukturen grundlegend zu überdenken, um auch in<br />

Zukunft wettbewerbsfähig am Markt bestehen zu können.<br />

Keine Digitalisierung ohne moderne IT<br />

Je<strong>des</strong> Unternehmen steht mit der digitalen<br />

Transformation auch vor der Herausforderung,<br />

seine IT effizienter und sicherer zu gestalten.<br />

Wo neue Technologien Arbeitsabläufe vereinfachen,<br />

da öffnen sich leider auch schnell Türen<br />

für Angriffe von außen. Die Lösungen, die die<br />

Digitalisierung <strong>des</strong> Unternehmens weiter voranbringen<br />

sollen, müssen somit immer zweierlei<br />

erfüllen: die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle<br />

und Prozesse zu unterstützen, wenn<br />

nicht sogar erst zu ermöglichen, und gleichzeitig<br />

den Sicherheitslevel anzupassen. Intelligentes<br />

Arbeiten ist nur dann möglich und gewinnbringend,<br />

wenn der IT-Sicherheit die höchste<br />

Priorität zukommt.<br />

Agieren statt reagieren!<br />

Eine stabile IT-Sicherheit erfordert taktisches<br />

Vorgehen und definierte Planung. Hier gilt das<br />

Motto: Agieren statt reagieren, um möglichen<br />

Angriffen durch Hacker vorzubeugen. Je digitaler<br />

das Unternehmen arbeitet, <strong>des</strong>to höher<br />

ist allerdings die Komplexität, der die IT- Abteilungen<br />

gegenüberstehen. Gerade <strong>des</strong>halb<br />

kann die Sicherheit nicht mehr nur Aufgabe<br />

einer einzelnen Abteilung sein. Cyber-Sicherheit<br />

ist eine strategische Aufgabe und Teil <strong>des</strong> Risikomanagements<br />

in der Unternehmensführung.<br />

Unternehmen, die die technischen Kenntnisse,<br />

die Mitarbeiter-Ressourcen und den Zeitaufwand<br />

für die Planung und Betreuung ihrer IT-Sicherheit<br />

nicht selbst leisten können oder wollen,<br />

sollten auf die Betreuung der kompletten Systemlandschaft<br />

durch starke Partner setzen, die<br />

beispielsweise über Managed Hosting oder<br />

Managed Security Services die Datensicherheit<br />

gewährleisten. End-to-End-Dienstleister unterstützen<br />

Unternehmen von der Entwicklung<br />

einer passenden Cybersecurity-Strategie, über<br />

die Implementierung geeigneter Tools und dem<br />

fortlaufenden Monitoring aller Aktivitäten bis<br />

hin zur Erstellung von Back-ups.<br />

Ganzheitliche Digitalstrategie als<br />

Grundvoraussetzung neuer Ökonomie<br />

Um die digitale Transformation erfolgreich umsetzen<br />

zu können, müssen Strategie und Investitionen<br />

auf die Herausforderungen <strong>des</strong><br />

Marktes angepasst werden. Dazu zählen u. a.<br />

die Digitalisierung und Automatisierung von<br />

Geschäftsprozessen, das stetige Hinterfragen<br />

<strong>des</strong> eigenen Geschäftsmodells und die Anwendung<br />

innovativer Softwarelösungen zur Optimierung<br />

betrieblicher Prozesse. Nur wer sich<br />

hier flexibel zeigt, wird es schaffen, auf Änderungen<br />

am Markt proaktiv zu reagieren. Soll<br />

die Transformation der Prozesse nachhaltig,<br />

Wir suchen.........<br />

Softwareentwickler (m/w/d)<br />

IT-Projektassistenz (m/w/d)<br />

Mehr Infos:<br />

www.rocon.info/karriere<br />

effizient und erschöpfend genutzt werden,<br />

kommt man allerdings nicht ohne eine umfassende<br />

Sicherheitsstrategie aus. Die Angst vor<br />

fatalen Sicherheitslücken sollte dabei nicht zu<br />

einem Zögern bei der Einführung digitaler Prozesse<br />

führen. Nur die Kombination aus intelligenten<br />

Lösungen und IT-Sicherheit schafft im<br />

Prozess der digitalen Transformation tatsächlich<br />

Wettbewerbsvorteile.<br />

Text: Barbara Ofer, rocon GmbH<br />

Der Wandel der ökonomischen<br />

Rahmenbedingungen zusammen mit den<br />

Herausforderungen im Bereich Cyber<br />

Security macht die digitale Transformation<br />

zur Meisterdisziplin der Strategieund<br />

Organisationsentwicklung.<br />

WERDE TEIL<br />

UNSERES TEAMS!<br />

SAP FI/CO Consultant (m/w/d)<br />

Junior SAP ERP Consultant (m/w/d)<br />

Sales Assistant (m/w/d)<br />

Sales Consultant (m/w/d)<br />

JEEEETTZTT BBEEEEWEEEERBBEEEEN!<br />

rocon Rohrbach EDV-Consulting GmbH | Isaac-Fulda-Allee 1 | 55124 <strong>Mainz</strong>


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

16 17<br />

Cyber Security für den Mittelstand<br />

Cyberattacken sind laut aktuellem Allianz Risk-Barometer zum Geschäftsrisiko Nummer eins geworden.<br />

Um dieser Gefahr zu begegnen, müssen Unternehmen sowohl technisch als auch organisatorisch<br />

gerüstet sein. Seit mehr als 25 Jahren unterstützen die Pioniere und Experten von Thinking Objects<br />

Organisationen jeder Größe mit maßgeschneiderten Security-Lösungen.<br />

Die Meldungen häufen sich: Ransomware bringt<br />

Produktionsanlagen zum Stillstand, IT-Piraten<br />

erpressen Summen in Millionenhöhe. Immer<br />

mehr mittelständische Unternehmen drohen<br />

Opfer von Ransomware & Co. zu werden und<br />

investieren in die Aufrüstung ihrer Cyber-Abwehr.<br />

Aber welche Maßnahmen bieten im Einzelfall<br />

wirklich effektiven Schutz?<br />

Wie Unternehmen in sicheren<br />

Gewässern bleiben<br />

Die gute Nachricht: Oft lässt sich das Sicherheits-<br />

Niveau bereits mit einfachen Maßnahmen<br />

deutlich steigern. Am Anfang hilft eine Standortbestimmung:<br />

Was sind meine geschäftskritischen<br />

Prozesse? Wie gut sind meine Kronjuwelen,<br />

ist mein „Coca-Cola-Rezept“ abgesichert?<br />

In einem Security Workshop stellen erfahrene<br />

IT Security Consultants die richtigen Fragen und<br />

ermitteln so Quick-Wins, Handlungsempfehlungen<br />

und eine Roadmap.<br />

Minimaler Personalaufwand<br />

dank Managed Services<br />

Das Cyber Security Management in Organisationen<br />

kann komplex und zeitraubend sein.<br />

Deshalb setzen Unternehmen zunehmend auf<br />

Managed Services und damit auf einen erfahrenen<br />

Partner, der diese Aufgaben übernimmt.<br />

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Eine flexible,<br />

und transparente Kostenkalkulation schafft<br />

Planungssicherheit. So können IT-Verantwortliche<br />

wieder ruhig schlafen und sich auf ihr<br />

Kerngeschäft konzentrieren.<br />

IT-Security zur Chefsache machen<br />

Allgemein gilt: Gegen Hackerangriffe reichen<br />

technische Abwehrmaßnahmen allein nicht aus.<br />

Beim Aufbau einer Sicherheitskultur spielt die<br />

Führung eine wesentliche Rolle. Um eine nachhaltige<br />

Sicherheitskultur zu erreichen, muss das<br />

Thema IT-Sicherheit fest verankert sein und auf<br />

allen Hierarchie-Ebenen aktiv gelebt werden.<br />

Was nutzt die beste Technik, wenn Mitarbeiter<br />

nicht geschult sind und eine fahrlässige Sicherheitskultur<br />

herrscht?<br />

Thinking Objects GmbH<br />

Lilienthalstraße 2/1<br />

70825 Korntal-Münchingen<br />

+49 711 88770400<br />

info@to.com<br />

www.to.com<br />

Auf der Event-Bühne: Martina Vogt (IT-Security Consultant) in der Panel-Diskussion<br />

und Götz Weinmann (Bereichsleiter Professional Services)<br />

Sichere Datenspeicherung und Videokommunikation<br />

mit Connect4Video<br />

Die kommende Generation der Quantencomputer wird schon bald jede Verschlüsselung in Sekundenschnelle<br />

knacken. Die Lösung: Dateien nicht nur verschlüsseln, sondern mit fragmentiX zusätzlich in<br />

Fragmente aufteilen und diese getrennt aufbewahren. Auch in der Videokommunikation genügt eine<br />

herkömmliche Verschlüsselung nicht mehr, wenn Audio- und Videodaten über Server laufen, auf denen<br />

der Datenstrom zwischenzeitlich entschlüsselt wird. Crypt4Video aus dem Hause Connect4Video bietet<br />

eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.<br />

Videokonferenzen über je<strong>des</strong><br />

internetfähige Gerät<br />

Connect4Video (C4V) ist ein deutsches Unternehmen,<br />

registriert nach §6 TKG bei der Bun<strong>des</strong>netzagentur.<br />

Das Unternehmen arbeitet nach<br />

deutschem Datenschutzrecht / DSGVO und<br />

betreibt eigene Server in Rechenzentren in DACH.<br />

C4V setzt auf Videoconferencing und Unified-<br />

Collaboration as a Service (VCaaS / UCaaS) – also<br />

Videodienste in der Cloud. Der Vorteil: Die Kunden<br />

können für ihre Videokonferenzen je<strong>des</strong><br />

internetfähige Gerät nutzen, egal ob PC, Mobilgerät<br />

oder Videokonferenzsystem. Die deutschsprachige<br />

Hotline bietet First- und Second-<br />

Level-Support per Telefon, E-Mail, Chat und<br />

Video. In einem Schulungscenter (Video Academy)<br />

lernen Nutzer per Videokonferenz oder Webinar,<br />

wie sie ihre eigenen Konferenzen planen,<br />

aufsetzen und leiten.<br />

Made in Europe - DSGVO-konform<br />

Crypt4Video ist die Hochsicherheitsvariante der<br />

Unified Communication Services <strong>des</strong> Untermens.<br />

Neben den gewohnten Funktionen wie Videokonferenzen<br />

und Chat bietet Crypt4Video eine<br />

Ende-zu-Ende Verschlüsselung für sichere Meetings<br />

und optimalen Datenschutz. Eine Lösung<br />

made in Europe und DSGVO-konform. Crypt4Video<br />

läuft ausschließlich über C4V-eigene Server<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die<br />

Videokonferenzlösung von Tixeo ist von ANSSI<br />

(Französische Nationale Agentur für Informationssicherheit)<br />

qualifiziert und zertifiziert mit<br />

CSPN (First Level Security Certification).<br />

fragmentiX® R<br />

Eine bloße Verschlüsselung von Daten wird schon<br />

bald nicht mehr genügen, um Daten sicher abzuspeichern<br />

und zu schützen. Die kommende<br />

Generation der Quantencomputer knackt auch<br />

bisher als sicher geltende Verschlüsselungen<br />

binnen Sekunden. Die Lösung: Daten verschlüsseln,<br />

zerteilen und die einzelnen Fragmente<br />

getrennt aufbewahren. Der Clou: selbst wenn<br />

ein Datendieb ein Fragment - etwa eines Bil<strong>des</strong><br />

- in die Finger bekommt und dann sogar noch<br />

die Verschlüsselung aufbricht, kann er dennoch<br />

nichts mit dem Ergebnis anfangen, denn das<br />

Fragment enthält nicht genügend Daten, um das<br />

Bild wieder herzustellen.<br />

Connect4Video GmbH<br />

sales@connect4video.com<br />

+49 (0) 6131-636876-0<br />

www.connect4video.com


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

18<br />

… weil der Schutz persönlichen Informationen<br />

auch im Internet wichtig ist<br />

Professionelles Cyber Risk.Management –<br />

speziell für Kleinunternehmen und Freiberufler.<br />

Mittelstand-Digital Zentrum Kaiserslautern<br />

Rheinland-Pfalz im Wandel – wir begleiten den Mittelstand<br />

bei der digitalen Transformation<br />

Das Internet ermöglicht, Finanztransaktionen<br />

und Bestellungen sehr einfach durchzuführen.<br />

Allerdings können Hacker persönliche Daten<br />

aufgrund von Sicherheitslücken entwenden.<br />

Betrüger können anschließend im Namen der<br />

Geschädigten beispielsweise Bankkonten eröffnen,<br />

Kreditverträge abschließen oder Waren<br />

bestellen. Der jährliche Schaden geht in die<br />

Milliarden.<br />

SICURNET schützt Privat-Personen durch Monitoring<br />

<strong>des</strong> Internets – inklusive <strong>des</strong> sogenannten<br />

Darknets, das von herkömmlichen Suchmaschinen<br />

und Browsern nicht gefunden<br />

werden kann und von Kriminellen als Basar für<br />

vertrauliche Informationen (Adressen, Bankkonten,<br />

Kreditkarten, usw.) genutzt wird. Wenn<br />

persönlichen Informationen gefunden werden,<br />

erfolgt eine sofortige Benachrichtigung per Mail<br />

oder SMS. Für individuelle Beratung steht eine<br />

Experten-Hotline zur Verfügung.<br />

Erweitertes Monitoring sowie Prüfung von Webseiten,<br />

Domain-Registrierungen, Zertifikaten,<br />

Sicherheit-Updates und mehr.<br />

Schützen Sie Ihr Business<br />

vor Cyberkriminalität:<br />

speziell für Kleinunternehmen<br />

& Freiberufler<br />

Apple im Business<br />

Das Zentrum unterstützt KMU in Rheinland-<br />

Pfalz ihren individuellen Weg der Digitalen<br />

Transformation zu finden und erfolgreich zu<br />

beschreiten. Mit einem vielfältigen Angebotsportfolio<br />

werden alle relevante Handlungsfelder<br />

auf unterschiedlichen Ebenen abgedeckt.<br />

NEXT Enterprise – Apple-Experten mit jahrzehntelanger Erfahrung<br />

Martin Kirch KG<br />

CRIF Kaiserslautern<br />

www.crif-kaiserslautern.de<br />

CRIF ist in Kaiserslautern einer der führenden<br />

Anbieter von Kredit- und Bonitätsinformationen<br />

über Unternehmen<br />

sowie Konsumenten und bietet umfassende<br />

Lösungen im Kreditrisikomanagement,<br />

in der Betrugsprävention und der<br />

Adressermittlung.<br />

NEXT Enterprise GmbH<br />

<strong>Mainz</strong>er Straße 44<br />

D-55283 Nierstein<br />

06133-5000030<br />

www.nextenterprise.it<br />

„Das Wissen um die Wichtigkeit maximaler Sicherheit<br />

im Zuge der Digitalisierung lässt uns<br />

nie müde werden, die beste Lösung für unsere<br />

Kunden zu finden. Wir entwickeln Konzepte<br />

nach Ihren Bedürfnissen, sorgen für eine reibungslose<br />

Umsetzung und liefern die benötigten<br />

Lizenzen für Ihr Mobile Device Management“


Cyber-<strong>Sicherheitskongress</strong> <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong><br />

30. Juni 2022 – MEWA Arena, <strong>Mainz</strong><br />

20 21<br />

Software-Plattform für<br />

Incident- & Krisenmanagement<br />

Einfach. Sicher. Effizient.<br />

Auf allen Wegen sicher kommunizieren!<br />

Incident Management<br />

SMART DATA Deutschland GmbH<br />

c/o HUB31<br />

Hilpertstraße 31<br />

64295 Darmstadt<br />

smart-data-deutschland.de<br />

ab@smart-data-deutschland.de<br />

+49 160 93838007<br />

+49 6151 6292205<br />

PREVISEC ist die Software-Plattform für Incident-<br />

& Krisenmanagement in Unternehmen.<br />

Als starker Begleiter in der Cyber- & Unternehmenssicherheit<br />

verbindet es Incident Reporting-<br />

& Management, Alarmierungen, Krisenmanagement<br />

& Analysen um die Sprech- &<br />

Handlungsfähigkeit in Unternehmen zu sichern.<br />

Kritische Situationen können so schneller und<br />

mit weniger Schäden überwunden werden.<br />

PREVISEC fördert als Single Point of Contact<br />

die Kollaboration, löst Silos auf & schafft ideale<br />

Transparenz und Überblick.<br />

Frama Deutschland GmbH<br />

Christinenstraße 2<br />

40880 Ratingen<br />

www.frama.de<br />

Frama ist seit mehr als 50 Jahren in der Unternehmenskommunikation<br />

zu Hause. Das<br />

Unternehmen bietet qualitativ hochwertige<br />

Produkte und Dienstleistungen für eine sichere<br />

digitale Kommunikation unter Einhaltung <strong>des</strong><br />

Datenschutzes nach der DSGVO. Dazu gehören<br />

die E-Mail-Verschlüsselung RMail, die elektronische<br />

Unterschrift RSign, die Online-Frankierung<br />

imnudoo sowie die Stellung eines externen<br />

Datenschutzbeauftragten. Die Leistung <strong>des</strong><br />

Unternehmens erstreckt sich damit auf alle<br />

Belange <strong>des</strong> Datenschutzes und der digitalen<br />

Kommunikation.<br />

Sicheres Verhalten unternehmensweit fördern<br />

Cyber Security Awareness Training mit dem Faktor Mensch im Mittelpunkt<br />

Datenschutz unterstützt die<br />

Cyber-Sicherheit von Unternehmen<br />

SoSafe hilft Organisationen, ihre Sicherheitskultur<br />

aufzubauen und Cyber-Risiken zu minimieren.<br />

Die psychologisch fundierte und DSGVOkonforme<br />

Awareness-Plattform setzt auf<br />

personalisierte Lerninhalte und intelligente<br />

Angriffssimulationen. Mitarbeitende lernen so,<br />

sich aktiv vor Online-Bedrohungen zu schützen.<br />

Die Plattform ist einfach implementier- und<br />

skalierbar.<br />

Ein wesentlicher Teil <strong>des</strong> Datenschutzes sind<br />

Maßnahmen zur Datensicherheit. Bei datenschutzkonformen<br />

Unternehmen profitiert daher<br />

nicht nur der Schutz der personenbezogenen<br />

Daten, sondern auch der Schutz der Geschäftsdaten<br />

und -geheimnisse sowie die Cyber-Sicherheit.<br />

www.sosafe-awareness.com<br />

www.kabw-it-beratung.de


Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel nur die männliche Form<br />

verwendet. Selbstverständlich sind immer Frauen wie Männer gemeint.<br />

Fachkräfte-Gewinnung<br />

Verhaltensweisen zuverlässig<br />

voraussagen und bewerten<br />

22 23<br />

Unternehmen im Mittelstand sollten die Verhaltensweisen<br />

ihrer Bewerber objektiv und<br />

im Mittelstand<br />

vorausschauend bewerten können. Dabei sollten<br />

sie nicht allein auf die Aussagekraft von<br />

Lebensläufen und Zeugnissen setzen, denn<br />

Menschen können voller Überraschungen sein.<br />

Neustes zum Recruiting: Das Beste aus Mensch und Technik vereint<br />

Die Luft wird zunehmend dünner. Konnten Personalabteilungen vor einigen Jahren noch aus dem<br />

Vollen schöpfen und stapelweise Bewerbungsunterlagen sichten, hat sich das Blatt radikal gewendet.<br />

Inzwischen bewerben sich die Unternehmen bei den Arbeitskräften, nicht mehr umgekehrt. Das setzt<br />

eine völlig neue Personalbeschaffungsstrategie voraus.<br />

von Dr. Daniel Nummer<br />

Gerade mittelständische Unternehmen sind<br />

gefordert, neben den wirtschaftlichen Herausforderungen<br />

nun unverzüglich die erforderlichen<br />

Veränderungen im Bereich <strong>des</strong> Personalmanagements<br />

in Angriff zu nehmen. Im „Kampf<br />

um die Talente“ wird die künftige Überlebensfähigkeit<br />

vieler Betriebe davon abhängen, ob<br />

es ihnen gelingt, für Bewerber attraktiv zu sein.<br />

Erfahrene Unternehmenslenker und -denker<br />

wissen: Es überleben die, die sich am schnellsten<br />

den äußeren Bedingungen anpassen.<br />

Quelle: Pixabay<br />

Komplette Bewerbungsprozesse<br />

via Smartphone<br />

Die klassische Stellenanzeige auf einem der<br />

zahlreichen Online-Portale stößt bei potentiellen<br />

Bewerbern auf immer weniger Interesse.<br />

Die oftmals stereotypen Beschreibungen und<br />

Versprechungen wirken wenig authentisch, die<br />

individuelle Ansprache ist nicht schlicht weg<br />

nicht möglich.<br />

Dagegen punktete eine ausgeklügelte Video-<br />

Simulation bei der Zielgruppe gleich mehrfach:<br />

Sie bildet die Historie <strong>des</strong> Unternehmens, seine<br />

Stärken und Umgangsformen sehr anschaulich<br />

ab. Darüber hinaus verkürzt sie nicht nur<br />

den Bewerbungsprozess, sie beweist auch eine<br />

moderne Unternehmensausrichtung. Im Dialog<br />

fokussiert sie sich hauptsächlich auf das Erkennen<br />

der Persönlichkeit - und damit genau<br />

auf das, was Menschen heute erwarten: persönlich<br />

wahrgenommen zu werden, sich nicht<br />

als Nummer im Lostopf zu fühlen.<br />

Interaktive Elemente sowie gezielte Platzierungen<br />

im digitalen Umfeld der Zielgruppe ermöglichen<br />

dem innovativen System eine weitgehend<br />

individualisierte Abstimmung. Die beabsichtigte<br />

Wahrnehmung wird dabei durch Stellen der<br />

„richtigen Fragen“, beispielsweise nach persönlichen<br />

Merkmalen und Fähigkeiten, bestmöglich<br />

unterstützt.<br />

digital-effizient, dennoch menschlich-persönlich:<br />

Software-Produkte der PREDICTA|ME GmbH<br />

Kontakt: elena.bolognese@predictame.de<br />

Während es unmöglich ist, ihr Verhalten vollständig<br />

vorherzusagen, lässt sich durch die<br />

Anwendung geeigneter Methoden zumin<strong>des</strong>t<br />

herausfinden, welchen Mustern sie tendenziell<br />

folgen, um so ein tieferes Verständnis von ihnen<br />

zu erlangen. Dieses Wissen kann sehr<br />

kostengünstig über eine Video-Job-Simulation<br />

gewonnen werden.<br />

Dafür laden die Unternehmen ihre Bewerber<br />

zu einer „digitalen Probe-Arbeit" ein. Beide Seiten<br />

erhalten so einen ersten Einblick. Anschließend<br />

werden die Informationen über infrage<br />

kommende Kandidaten per Mausklick mit der<br />

Fachabteilung geteilt. Alle am Recruiting-Prozess<br />

Beteiligten sind nun in der Lage, sich ein<br />

Bild zu machen und ihre Bewertung vorzunehmen<br />

– ohne dass dafür zeitraubende Meetings<br />

erforderlich sind.<br />

Modernes Recruiting ist softwaregestützt. Es<br />

steigert die Präzision von Personalentscheidungen<br />

erheblich und kostet nur ein Bruchteil <strong>des</strong>sen,<br />

was in früheren Zeiten aufgewendet werden<br />

musste. Die Möglichkeiten der individuellen,<br />

personalisierten Ansprache bilden die Basis für<br />

eine unmittelbare, authentische Interaktion und<br />

führen so zu einer deutlich höheren Anzahl an<br />

Bewerbern - im „Kampf um die Talente“ ein weiterer<br />

Vorteil für das Unternehmen.<br />

Dr. Daniel Nummer berät mittelständige Unternehmen in Sachen Organisationsentwicklung,<br />

Führung und Personalmanagement. Er sammelte<br />

seine Erfahrungen u. a. in der Geschäftsleitung weltweit agierender<br />

Konzerne. Als Autor, Dozent sowie Geschäftsführer der PREDICTA|ME<br />

GmbH nutzt er seine Expertise, um Unternehmensleistungen zu<br />

optimieren. Dabei sieht er den „Faktor Mensch“ als größtes Potenzial<br />

eines langfristig erfolgreichen Unternehmertums. Erfolgreiche<br />

Menschen, ziehen häufig Menschen an, die sehr sensitiv wahrnehmen,<br />

was in welcher Situation gebraucht wird, um erfolgreich zu sein.<br />

Dieses Wissen sollten Unternehmen viel stärker nutzen können.


Starke Gemeinschaft vor<br />

Aktuelle Vorhaben<br />

24<br />

Durch die Pandemie zum Stillstand gekommene<br />

Vorhaben werden nun wieder aufgenommen<br />

25<br />

und gleichzeitig neue Projekte ins Leben gerufen:<br />

den Toren von <strong>Mainz</strong><br />

15 Jahre Gewerbeverein Klein-Winternheim<br />

Seit seiner Gründung im Jahr 2007 erfreut sich der Gewerbeverein-Klein-Winternheim einer stetig<br />

wachsenden Mitgliederzahl. Er vereint Gewerbetreibende unterschiedlichster Branchen und bildet eine<br />

Plattform, die nicht nur den Vereinsmitgliedern, sondern auch der Gemeinde als Wirtschaftsstandort<br />

zugutekommt. In diesem Jahr feiert er sein 15-jähriges Bestehen.<br />

Bemerkenswerter Standort-Mix<br />

Klein-Winternheim ist ein überdurchschnittlich<br />

beliebter Gewerbestandort. Deutlich wird dies<br />

auch durch die aktuelle Erweiterung <strong>des</strong> Gewerbegebiets<br />

Am Berg. Handwerksbetriebe<br />

Ärzte, Bauernhöfe, Weingüter, Druckereien,<br />

Beratungsstellen und Agenturen, Kunsthandwerk<br />

sowie zahlreiche weitere Gewerbe bilden<br />

eine bemerkenswerte Infrastruktur, die eine<br />

ausgezeichnete Versorgung gewährleistet.<br />

Vielfältige Aktivitäten<br />

Der Gewerbeverein versteht sich als Interessenvertretung<br />

seiner Mitglieder, der engagierte<br />

Vorstand arbeitet Hand in Hand mit der<br />

Gemeindeverwaltung – ein Vorteil für die gesamte<br />

Ortsgemeinschaft. Mit Stolz kann man<br />

bereits im laufenden Jahr auf folgende Initiativen<br />

zurückblicken:<br />

• Unterstützung der Spendengala<br />

für die Ukraine<br />

• Mithilfe und finanzielle Unterstützung <strong>des</strong><br />

Frühlingsfestes Halt-Dich-Fest<br />

• Teil-Sponsoring <strong>des</strong> Trimm-dich-Pfads<br />

Rennpädche<br />

Durch seine vielfältigen Aktivitäten wurde der<br />

Gewerbeverein Klein-Winternheim im Lauf der<br />

Jahre weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt.<br />

Beispiele:<br />

• Teilnahme am Weihnachtsmarkt und Finanzierung<br />

der Nikolaustüten<br />

• Organisation von Public-Viewing Großveranstaltungen<br />

zur Fußball EM und WM<br />

• Unterstützung der Kerbejugend<br />

• Realisierung der Broschüre für<br />

Klein-Winternheim<br />

• Spenden an Vereine und Ortsgemeinde<br />

• Bereitstellung eines Jobportals für Mitglieder<br />

auf der Vereins-Homepage<br />

• Installation einer neuen Beschilderung im<br />

Gewerbegebiet<br />

• Teilnahme an der <strong>Mainz</strong>er Netzwerk-Messe<br />

KONEKT<br />

• Ausbau der Netzwerke, beispielsweise durch<br />

das Engagement <strong>des</strong> 1. Vorsitzenden Michael<br />

Götz als Beauftragter <strong>des</strong> <strong>BVMW</strong> (Bun<strong>des</strong>verband<br />

Mittelständische Wirtschaft)<br />

• Wiederaufnahme der Vortragsserie Von Profis<br />

lernen<br />

• Events zu brisanten Themen wie Digitalisierung<br />

und Weiterbildung<br />

• Erneute Kooperation mit der <strong>Mainz</strong>er Volksbank<br />

(in Form einer Veranstaltung zum Thema<br />

Generationenberatung / Unternehmernachfolge)<br />

• Wiederaufnahme <strong>des</strong> Stammtischs für Gewerbetreibende<br />

• Unterstützung der Mitglieder durch ein Spezialisten-Register<br />

von internen und externen<br />

Beratern<br />

Messestand auf der KONEKT in <strong>Mainz</strong>er Halle 45<br />

Wir gratulieren dem Gewerbeverein Klein-Winternheim herzlich zu seinem 15 jährigen<br />

Bestehen. Er ist zu einem festen Bestandteil unseres gemeindlichen Lebens geworden.<br />

Neben der Wahrnehmung seiner originären Aufgaben zeichnet er sich durch sein großes Engagement<br />

im gesellschaftlichen, sportlichen und sozialen Bereich aus. Stets offen für neue Wege legen<br />

seine Mitglieder unkompliziert Hand an, wenn Bedarf besteht. Insofern ist es für die Gemeinde<br />

selbstverständlich, Anregungen sowie Forderungen <strong>des</strong> örtlichen Gewerbes, gebündelt über den<br />

Gewerbeverein, aufzunehmen und entsprechende Lösungen zu anzubieten.<br />

Unser Gewerbegebiet wächst kontinuierlich, aktuell um 5,5 Hektar. Weitere Flächen sind bereits<br />

angemeldet. Mit dem in Kürze beginnenden Verkauf der Grundstücke, wird sich das Tätigkeitsfeld<br />

<strong>des</strong> Gewerbevereines nochmals erweiterten, in Teilbereichen vielleicht auch etwas wandeln.<br />

Angepasst an eine sich rasant verändernde Welt wird es dabei erforderlich sein, den<br />

Fokus zunehmend auf die jeweiligen politischen Ordnungen zu richten. Wir sind sehr<br />

zuversichtlich, dass der Gewerbeverein Klein-Winternheim mit seiner Führung dies mit<br />

Bravour bewältigen wird. Dafür wünschen wir ihm alles Gute und sichern gleichzeitig<br />

unsere kooperative Unterstützung zu.<br />

Ute Granold<br />

Ortsbürgermeisterin<br />

Vorstand


Mehr als 80 Unternehmen sind bereits Mitglied<br />

im Gewerbeverein Klein-Winternheim.<br />

Ansprechpartner:<br />

Netzwerken in Ingelheim<br />

26<br />

Wir stehen für:<br />

• die Bündelung von Interessen<br />

• eine politisch neutrale Vertretung <strong>des</strong> wirtschaftlichen<br />

Sektors<br />

Michael Götz, 1. Vorsitzender<br />

Repräsentant <strong>des</strong> <strong>BVMW</strong><br />

Verbandskooperationen<br />

27<br />

• eine gemeinsame Lobby von Handel, Handwerk,<br />

Dienstleistung und Industrie<br />

• die Vertretung der Interessen unserer Mitglieder<br />

Markus Gros, 2. Vorsitzender<br />

Erstes Breakfast-Meeting im Winzerkeller<br />

Wir fungieren als:<br />

• Sprachrohr gegenüber Politik und Wirtschaft<br />

• Initianten neuer Impulse<br />

• Vereinigung aller Branchen<br />

• wirtschaftsfördern<strong>des</strong> Organ der Region<br />

• Anlaufstelle für Mitglieder<br />

Breakfast-Meeting in Ingelheim: Rund dreißig geladene Gäste aus verschiedensten Branchen wie dem<br />

Finanz- und Kreditwesen, Bun<strong>des</strong>agenturen, der Touristik sowie der Immobilien- und Eventsparte<br />

kamen zusammen, um sich in lockerer Runde auszutauschen. Für manche nach mehr als zweijähriger<br />

Corona-Pause die heiß ersehnte Premiere.<br />

Unsere Ziele sind:<br />

• den Wirtschaftsstandort Klein-Winternheim<br />

weiter zu stärken<br />

• die Bündelung und Unterstützung von Marketingaktivitäten<br />

• die Stärkung solidarischer Kooperationen<br />

unter Gewerbetreibenden und in der Bevölkerung<br />

• das Entwickeln eines effektiven Network-<br />

Managements<br />

Wir kooperieren mit dem <strong>BVMW</strong> <strong>Mainz</strong>-<strong>Bingen</strong>.<br />

Redaktion: Hannah Maertin<br />

vorstand@gewerbeverein-klein-winternheim.de<br />

06136-9265144<br />

www.gewerbeverein-klein-winternheim.de<br />

Im Rahmenprogramm ging es an diesem Vormittag<br />

um das Thema Resilienz. Alexandra<br />

Gebhardt, Business-Coach und Stressmanagement-Trainerin,<br />

lud die Teilnehmenden in ihrem<br />

spannenden Impulsvortrag und anschließendem<br />

Workshop dazu ein, sich mit manifestierten<br />

Glaubenssätzen auseinander zu setzen, diese<br />

zu hinterfragen und im Bezug auf die eigene<br />

Lebens- und Arbeitswirklichkeit zu bewerten.<br />

Die Frühstückspause mit vorzüglichem Buffet,<br />

ausgerichtet vom Restaurant <strong>des</strong> Winzerkellers,<br />

sowie abwechslungsreiche Gruppenarbeiten<br />

halfen dabei, sich rundum wohlzufühlen und<br />

sich voll und ganz auf das Thema einzulassen.<br />

Die Atmosphäre der einzigartigen Event-Location<br />

mit ihrem beeindruckenden Gewölbekeller,<br />

der großzügigen Sonnen-Terrasse mit Blick in<br />

den Rheingau und dem modern ausgestatteten<br />

Seminarraum trug nicht unwesentlich zum Erfolg<br />

der kurzweiligen Veranstaltung bei.<br />

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung,<br />

die nach viel positiver Resonanz sicherlich schon<br />

bald in die nächste Runde gehen wird.<br />

Bild: IKuM – Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH<br />

Redaktion: S. K.<br />

Jeden 1. Donnerstag im Monat: Unternehmer-Stammtisch<br />

Organisation Stammtisch:<br />

Stefan Kühn 0172 61 24 999<br />

Thomas Klann 0172 61 39 161<br />

www.das-nack.de<br />

Pfarrstraße 13 · 55296 Gau-Bischofsheim


Die sichere Entscheidung für Ihre Schönheit –<br />

Anzeige<br />

Möglichkeiten der<br />

Fort Malakoff Klinik <strong>Mainz</strong> Brustvergrößerung<br />

28 29<br />

Ästhetik für SIE<br />

Gesicht<br />

• Facelift / Fadenlift<br />

• Lidkorrekturen (Laser) / Brauenlift<br />

• Nasenkorrekturen<br />

• Ohrkorrekturen<br />

Brust<br />

• Brustvergrößerung mit Implantaten<br />

• Brustvergrößerung mit Eigenfett<br />

• Bruststraffung<br />

• Brustverkleinerung / Bruststraffung<br />

Haut und Falten<br />

• Botox® und Filler<br />

• Laserbehandlungen:Muttermale,<br />

Besenreiser, Couperose, Pigmente<br />

Körper<br />

• Laser-Fettabsaugung<br />

• Kryotherapie: Fettweg ohne OP<br />

• Fett-weg-Spritze<br />

• Intimchirurgie<br />

• Bauchstraffung / Armstraffung<br />

• Hyperhidrosetherapien: Behandlung<br />

bei übermäßigem Schwitzen<br />

Qualität bedeutet Perfektion in allen Bereichen: Sicherheit<br />

im Malakoff-OP-Zentrum, modernste Technik für<br />

alle OP-Verfahren und Hotelkomfort in luxuriösen Patientenzimmern<br />

- dafür steht die Fort Malakoff Klinik. Die<br />

erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzte können somit<br />

der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen<br />

und sicheren Eingriffen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie<br />

und der nicht operativen ästhetischen Behandlung<br />

in vollem Umfang nachkommen.<br />

Ästhetik für IHN<br />

Gesicht<br />

• Facelift / Fadenlift<br />

• Lidstraffung (Laser) / Brauenlift<br />

• Nasenkorrekturen<br />

• Ohrkorrekturen<br />

Körper<br />

• Laser-Fettabsaugung<br />

• Kryotherapie: Fettweg ohne OP<br />

• Bauchstraffung<br />

• Hyperhidrosetherapien: Behandlung bei übermäßigem<br />

Schwitzen<br />

Brust<br />

• Laser-Fettabsaugung<br />

• Männerbrustverkleinerung<br />

• Fett-weg-Spritze<br />

Kassenärztliche Therapien<br />

Gesicht<br />

• Operationen bei Hauttumoren<br />

• Nasenkorrekturen<br />

Brust<br />

• Brustverkleinerung bei Frauen<br />

• Brustverkleinerung bei Männern<br />

Körper<br />

• Narbenkorrekturen<br />

• Operation bei Fettschürze<br />

• Absaugung bei Lipödem<br />

Sichere Technik – perfekte Ergebnisse<br />

Die Brust hat für viele Frauen eine besondere Bedeutung. Sie steht für Weiblichkeit und Attraktivität. Werden Form,<br />

Größe oder Erschlaffung <strong>des</strong> Gewebes als störend empfunden, kann dies sehr belastend sein. Dank moderner Methoden<br />

kann der Wunsch nach einer Brustvergrößerung passend zur Patientin umgesetzt werden. Wir sprachen<br />

mit dem <strong>Mainz</strong>er Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Martin Kürten über dieses Thema<br />

Wirtschafts-News:<br />

Herr Dr. Kürten, was<br />

bewegt Frauen, die<br />

zu einer Brustvergrößerung<br />

Ihren Rat<br />

suchen?<br />

Dr. M. Kürten: Die<br />

Kunst der Brustvergrößerung<br />

ist weitaus<br />

mehr, als „nur“<br />

kleine Brüste zu vergrößern.<br />

Viele Frauen<br />

kommen zu uns,<br />

weil sie sich nach<br />

dem Abstillen wieder<br />

vollere und straffe<br />

Brüste wünschen.<br />

Auch wieder gleich<br />

große Brüste zu haben, ist häufig Anlass der Beratung. Meine<br />

Aufgabe ist es, das jeweils angestrebte Idealbild ästhetisch<br />

und medizinisch perfekt umzusetzen.<br />

Wirtschafts-News: Seit Jahrzehnten wird die Brustvergrößerung<br />

mit Silikonimplantaten durchgeführt. Wie gehen Sie vor?<br />

Dr. M. Kürten: Die Implantatkissen können an verschiedenen<br />

Stellen positioniert werden. Bei der subglandulären Positionierung<br />

wird das Brustimplantat unter die Brustdrüse und<br />

oberhalb <strong>des</strong> Brustmuskels gelegt. Eine Alternative ist die Positionierung<br />

<strong>des</strong> Implantates unter dem Brustmuskel, die sogenannte<br />

submuskuläre Brustvergrößerung. Möglich ist es<br />

auch, die Brustimplantate über den Brustwarzenhof einzubringen.<br />

Die Vor- und Nachteile der Zugänge sollten vom Operateur<br />

ausführlich erklärt werden.<br />

Wirtschafts-News: Welche Implantate kommen in Ihrer Klinik<br />

zum Einsatz?<br />

FORT MALAKOFF KLINIK<br />

Private Fachklinik für plastische Chirurgie<br />

Dr. M. Kürten: Wir verwenden ausschließlich geprüfte hochwertige<br />

Implantate der Hersteller Motiva®, POLYTECH Health<br />

& Aesthetics und Mentor®. Billigimplantate setzen wir aus Sicherheitsgründen<br />

nicht ein. Zudem nehmen wir uns für jeden<br />

Eingriff ausreichend Zeit und arbeiten dadurch äußerst präzise.<br />

Denn zu einem sehr guten Ergebnis zählt auch, dass die<br />

Narben kaum sichtbar sind.<br />

Wirtschafts-News: Sie führen an Ihrer Klinik auch Brustvergrößerungen<br />

mit Eigenfett durch.<br />

Dr. M. Kürten: Dieses sichere Verfahren wird seit Jahren erfolgreich<br />

an unserer Klinik eingesetzt. Damit bieten wir eine Alternative<br />

zu Implantaten. Bei dieser Methode (Liposuktion) wird<br />

an leicht zugänglichen Bereichen, z.B. an Bauch und Hüften,<br />

Eigenfett abgesaugt und anschließend in den Brustmuskel<br />

und das Fettgewebe der Brust transplantiert. Der positive Nebeneffekt<br />

ist, dass gleichzeitig lästige Fettpolster reduziert<br />

werden.<br />

Redaktion: Wirtschafts-News<br />

Fotos: FMK<br />

Brustvergrößerung –<br />

Vorher-Nachher-Bilder<br />

Wer sich für ein Beratungsgespräch<br />

zur Brustvergrößerung mit Implantaten<br />

in der Fort Malakoff Klinik entscheidet,<br />

profitiert von der 3D Kamera-Technik.<br />

Mit diesen Aufnahmen<br />

ist es möglich, die Brust mit virtuellen<br />

Brustimplantaten am Computer zu<br />

vergrößern. Bereits im ersten Beratungsgespräch<br />

zur Brustvergrößerung<br />

stehen damit Vorher-Nachher<br />

Bilder zur Verfügung.<br />

Fort Malakoff Klinik <strong>Mainz</strong> • Rheinstraße 4K<br />

D-55116 <strong>Mainz</strong> • Tel. +49 (0) 61 31-14 67 67<br />

anmeldung@malakoff-klinik.de<br />

www.malakoff-klinik.de


Anzeige<br />

Anzeige<br />

EXPERTEN FÜR DAS GESAMTE<br />

Das Team der Zahnärzte Flonheim Luka Klimaschewski & Dr. Andreas Pelster<br />

SPEKTRUM DER ZAHNMEDIZIN<br />

30 31<br />

Mit Implantaten feste<br />

Zähne an einem Tag<br />

Metallfreie<br />

Implantologie<br />

Das Implantat-Zentrum in Flonheim (izf) wird<br />

mit Luka Klimaschewski und Dr. Andreas Pelster<br />

von zwei profilierten Experten geleitet. Bereits<br />

mehrere tausend Implantate haben die Fachärzte<br />

erfolgreich gesetzt und versorgt. So kann<br />

die Praxis auf 15 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet<br />

der Implantologie zurückblicken, Keramikimplantate<br />

werden seit über 10 Jahren gesetzt. Nur<br />

durch Fortbildung kann das Implantat-Zentrum<br />

seine Patienten nach höchsten Qualitätsstandards<br />

und neuester Technologie behandeln.<br />

„Geprüfte Experten der Implantologie“.<br />

Ergänzt wird die Erfahrung und das Know-how<br />

der Zahnärzte durch aktuelle Technik. Die Praxis<br />

verfügt über das beste 3D-Röntgengerät, das sich<br />

durch die heute höchst mögliche Bildqualität auszeichnet,<br />

wodurch auch kleinste Details zu erkennen<br />

sind.<br />

Eine umfassende und genaue Diagnose unter<br />

Einsatz modernster 3D-Bildgebung, ist der Beginn<br />

einer jeden Beratung. Es folgen möglichst schonende<br />

Verfahren, sowie innovative und nachhaltige<br />

Behandlungsmethoden in der Therapie. Eine<br />

Besonderheit ist das zahntechnische Eigenlabor,<br />

womit eine effiziente und reibungslose Kommunikation<br />

zwischen Zahnarzt und Zahntechnikern<br />

stattfinden kann. Da der Techniker den Patienten<br />

persönlich kennenlernt, erhält der Patient nicht<br />

nur perfekt funktionell passende Zähne, sondern<br />

auch ein Ergebnis, das optimal und individuell auf<br />

sein gesamtes Erscheinungsbild angepasst ist.<br />

Patienten können sich daher sicher sein, dass der<br />

Zahnersatz qualitativ hochwertig gefertigt wird<br />

und schnell verfügbar ist. Auf diese Weise kann<br />

die Praxis eine hochwertige und nachhaltige Vorsorge<br />

und Versorgung ihrer Patienten sicherstellen<br />

– unter einem Dach.<br />

Redaktion: S. H.<br />

Fotos: M. S.<br />

„Im Mittelpunkt steht für uns immer die Patientenzufriedenheit.<br />

Schmerzvermeidung bei Diagnose<br />

und Therapie, nachhaltiger Behandlungserfolg<br />

und optimale zeitliche Abläufe sind uns<br />

ebenso wichtig wie die Rücksicht auf individuelle<br />

Wünsche unserer Patienten“, erklärt Luka<br />

Klimaschewski die Praxisphilosophie. Die Einrichtung<br />

der Praxis ist modern: Jeder Behandlungsstuhl<br />

ist mit digitalem Röntgen und einer<br />

Intraoralkamera ausgestattet. Neben dem 3D-<br />

Röntgenverfahren für eine aussagefähige Diagnostik<br />

wird auch Laser für die schonende<br />

Behandlung der Patienten genutzt. „Zahnmedizinische<br />

Kompetenz, modernste Ausstattung<br />

und optimierte Arbeitsabläufe resultieren schließlich<br />

auch in Kostenvorteilen, die wir vorteilhaft<br />

an unsere Patienten weitergeben“, fasst Dr.<br />

Andreas Pelster zusammen.<br />

Die Vorteile für den Patienten<br />

auf einen Blick:<br />

• Moderne Zahnheilkunde in einem Team<br />

von Spezialisten unter einem Dach<br />

• Bequeme und zinslose Ratenzahlung<br />

für alle Patienten über das „Deutsche<br />

Zahnärztliche Rechenzentrum“ (DZR)<br />

• Die Praxis ist auch samstags geöffnet.<br />

Das garantiert eine flexible Vereinbarung<br />

von Behandlungszeiten.<br />

• Ausreichend kostenlose Parkplätze<br />

stehen zur Verfügung.<br />

• Behandlungen sind auch mit entspannendem<br />

Lachgas angstfrei möglich<br />

• Eigenes zahntechnisches Labor<br />

Zahnarzt<br />

Luka Klimaschewski:<br />

Geprüfter Experte der<br />

Implantologie – DGOI<br />

ICOI Diplomate<br />

Dr. Andreas Pelster:<br />

Geprüfter Experte der<br />

Implantologie – DGOI<br />

ICOI Diplomate<br />

Zahnärztin<br />

Denise Pulsack-Pytel:<br />

Endodontologie, Parodontologie,<br />

Ganzheitliche<br />

Zahnheilkunde, Zahnärztliche<br />

Schlafmedizin<br />

Geprüfte Experten<br />

der Implantologie<br />

Deutsche Gesellschaft<br />

für orale Implantologie<br />

Die beiden Zahnärzte und Implantologen erklären,<br />

was man über ein Implantat wissen sollte:<br />

Was ist ein Implantat?<br />

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die<br />

dauerhaft mit dem Kiefer verbunden ist. Es dient<br />

als Tragpfeiler für den Zahnersatz, der einzeln<br />

oder als Brücke, fest verbunden oder herausnehmbar<br />

aufgebaut sein kann.<br />

Spüre ich ein Implantat im Alltag?<br />

Im Gegensatz zum früher vorherrschenden<br />

„künstlichen Gebiss“ ist ein Implantat mit keinerlei<br />

Einschränkungen der Lebensqualität verbunden.<br />

Die neuen Zähne fühlen sich an wie<br />

gewachsen und sind ebenso belastbar wie die<br />

natürlichen Zähne.<br />

Aus welchen Materialien werden<br />

Implantate hergestellt?<br />

Ausgehend von den individuellen Gegebenheiten<br />

und den Wünschen <strong>des</strong> Patienten bieten sich<br />

zwei Materialien an. Titan und ganzheitliche<br />

metallfreie Keramikimplantate.<br />

Welche Vorteile haben metallfreie<br />

Keramikimplantate?<br />

Keramikimplantate bieten eine 100-prozentige<br />

Biokompatibilität. Dies führt zu einer optimalen<br />

Gewebeverträglichkeit mit besserer Zahnfleischanlagerung.<br />

Zusätzlich besteht eine geringere<br />

Plaqueanlagerungsaffinität und damit ein niedrigeres<br />

Risiko für Zahnfleischentzündungen. Bei<br />

Patienten mit sehr zartem Zahnfleisch ergibt<br />

sich zusätzlich eine bessere Ästhetik.<br />

Welche Nachteile haben Keramikimplantate?<br />

Die Einheilung in den Knochen dauert länger.<br />

Keramikimplantate gibt es erst seit einigen Jahren.<br />

Wegen der kurzen Beobachtungsdauer und<br />

kontinuierlichen Verbesserungen <strong>des</strong> Designs<br />

gibt es nur wenige mehrjährige Studien über die<br />

Erfolgsrate von Keramikimplantaten. Unsere<br />

Erfahrung und die vorliegenden Studien zeigen<br />

aber, dass prinzipiell Zirkonimplantate eine den<br />

langjährig untersuchten Titanimplantaten vergleichbare<br />

sehr gute Überlebensraten haben.<br />

Leider sind Keramikimplantate wesentlich teurer<br />

als Titanimplantate.<br />

Wie kann ich in nur einer Sitzung feste<br />

neue Zähne erhalten?<br />

In vielen Fällen können die gerade gesetzten<br />

Implantate direkt mit einer festen Brücke versorgt<br />

werden. Die früher für die Einheilphase nötige,<br />

herausnehmbare Übergangsprothese entfällt.<br />

Welche Kriterien sollte die Diagnostik für eine<br />

nachhaltig erfolgreiche Implantation erfüllen?<br />

Nur mit dem 3D-Röntgenverfahren ist die Qualität<br />

der Diagnostik zu erreichen, die wiederum<br />

Voraussetzung für die Planung der Implantation<br />

ist. Dieses auch als Digitale Volumen Tomographie<br />

(DVT) bekannte Verfahren liefert auf schonende<br />

Weise eine dreidimensionale Volumendarstellung<br />

<strong>des</strong> gesamten Kiefer- und<br />

Zahnbereichs, sowie Schnittbilder in allen drei<br />

Ebenen. Dabei ist die Strahlenbelastung um ein<br />

Vielfaches geringer, als bei der konventionellen<br />

Computertomographie. Diese hochauflösenden<br />

Aufnahmen helfen auch dem Patienten, die un-<br />

terschiedlichen Behandlungsmethoden zu verstehen<br />

und sich für die beste Lösung zu entscheiden.<br />

Wie kann ich mich beraten lassen und erfahre<br />

welche Kosten für die festen Zähne entstehen?<br />

Wir bieten spezielle Beratungstermine, auch am<br />

späten Abend und samstags. Hier besprechen<br />

wir nach genauer Diagnostik in einer individuellen<br />

Beratung, welche Lösungen die besten sind.<br />

Für unsere implantologische Beratung entstehen<br />

keinerlei Extrakosten.<br />

Habe ich neben dem Implantologen<br />

andere Behandler?<br />

Nein. Sie haben einen Behandler und Ansprechpartner<br />

von der ersten Beratung, dem Erstellen<br />

<strong>des</strong> 3D-Bil<strong>des</strong> ihres Kiefers, dem Setzen der<br />

Implantate bis zum Einsetzen <strong>des</strong> endgültigen<br />

Zahnersatzes. Von Beginn an ist ein Techniker<br />

unseres Praxislabors beteiligt. Der persönliche<br />

Kontakt und die enge Zusammenarbeit von Behandler,<br />

Patient und Zahntechniker ist ein wesentlicher<br />

Faktor für unsere erfolgreichen Behandlungen.<br />

Gibt es verschiedene Implantationsmethoden?<br />

Ja, hier profitieren unsere Patienten von unserer<br />

langjährigen und breitgefächerten Erfahrung in<br />

allen Implantationstechniken. Aufgrund unserer<br />

Diagnose und der Wünsche unserer Patienten<br />

geben wir unsere Empfehlung. Dann entscheidet<br />

unser Patient.<br />

Geprüfte Experten der Implantologie – DGOI<br />

Diplomates<br />

Zahnärzte Flonheim • Luka Klimaschewski & Dr. Andreas Pelster • Bornheimer Landstraße 8 • 55237 Flonheim<br />

tel: 0 67 34 / 3 68 • fax: 0 67 34 / 9 13 21 15 • info@zahnaerzte-flonheim.de • www.zahnaerzte-flonheim.de


Anzeige<br />

KOCH HÖRAKUSTIK –<br />

• Hörgeräte<br />

• Gratis-Hörtest<br />

32 33<br />

PREISGEKRÖNT FÜR DIE<br />

MEISTEN POSITIVEN BEWERTUNGEN<br />

• Unverbindliches Probetragen<br />

• Hörgerät-Optimierung<br />

• ICP-Akustik (Hörgeräte mit eingebautem<br />

Gehörschutz)<br />

• Zubehör wie Batterien, Pflegemittel,<br />

kabellose Kopfhörer<br />

Großes Aufsehen bei Koch Hörakustik: Nachdem<br />

man sich bei der Bewertungsplattform „HörStar“<br />

angemeldet hatte, bei der inhabergeführte<br />

Hörakustikgeschäfte um die meisten positiven<br />

Bewertungen ins Rennen geschickt<br />

wurden, gingen die meistergeführten Filialen<br />

in Worms, Oppenheim und Saulheim als Gewinner<br />

hervor. Übergeben wurde die Auszeichnung<br />

von Weltstar Joey Kelly, der nicht nur für<br />

seine musikalische Vergangenheit, sondern auch<br />

für seine Aktivitäten im Extremsport bekannt<br />

ist. Saskia Siegler-Koch und ihr Team fühlten<br />

sich über alle Maße geehrt und bedankten sich<br />

über Instagram, Facebook und ihre eigene Zeitung<br />

bei ihrer Kundschaft: „Es ist ein Preis, den<br />

wir nur Ihnen verdanken. Vielen Dank für Ihre<br />

positiven Bewertungen, die uns zu einem im<br />

wahrsten Sinne <strong>des</strong> Wortes ausgezeichneten<br />

Hörakustikgeschäft gemacht haben!“<br />

Ein sogenanntes Cochlea-Implantat ist<br />

eine Prothese für Menschen, deren<br />

Gehör so stark beeinträchtigt ist, dass<br />

die Versorgung mit einem klassischen<br />

Hörgerät nicht mehr ausreicht. Durch<br />

eine Operation wird die Apparatur nahe<br />

der Hörschnecke (der Cochlea) angebracht<br />

und partiell unter die Haut gepflanzt.<br />

Mit dem Eingriff selbst ist es<br />

allerdings noch nicht getan. Die<br />

Patient:innen benötigen auch eine<br />

nachträgliche Versorgung, die nur von<br />

geschultem Personal durchgeführt werden<br />

darf.<br />

Die Krönung einer Erfolgsgeschichte<br />

• Gehörschutz aller Art<br />

• Audiotherapie<br />

• Tinnitus<br />

• Hausbesuche<br />

• Pädakustik<br />

Bald auch Nachsorge<br />

für Cochlea-Implantate<br />

Nachdem sie erst kürzlich die Ausbildung zur<br />

Pädakustikerin absolvierte, beginnt die in Oppenheim<br />

beschäftige Hörakustikmeisterin Mareike<br />

Beutel nun die Weiterbildung zur Cochlea-<br />

Implantat Expertin. „Im Herbst 2022 ist es<br />

soweit. Ich freue mich schon auf die Erwerbung<br />

neuer Fähigkeiten und darauf, dass<br />

wir bald noch mehr Menschen<br />

versorgen können.“, berichtet<br />

sie begeistert.<br />

Saskia Siegler-Koch,<br />

Hörakustikmeisterin & Inhaberin<br />

Das stetig anwachsende Leistungsspektrum<br />

von Koch Hörakustik zeigt, dass man sich den<br />

HörStar redlich verdient hat. „Wenn ich daran<br />

denke, dass alles mit der Idee meiner Großmutter<br />

und den beiden Filialen in Saulheim und<br />

Oppenheim angefangen hat, bin ich je<strong>des</strong> Mal<br />

überwältigt.“, erzählt Saskia Siegler-Koch bewegt,<br />

„Heute besteht unsere Kundschaft aus Menschen<br />

verschiedenster Generationen, zu denen<br />

sowohl treue Bestandskunden als auch durch<br />

Empfehlung auf uns aufmerksam gewordene<br />

Neukundschaft zählen.“<br />

Die Auszeichnung für die meisten<br />

positiven Bewertungen setzt<br />

dieser Erfolgsgeschichte nun<br />

das Sahnehäubchen auf und<br />

bedeutet dem Team von Koch<br />

Hörakustik vor allem eins: Anerkennung<br />

für einen hervorragenden<br />

Service.<br />

Koch<br />

Hörakustik<br />

Oppenheim<br />

unter den Top 100<br />

Hörakustikern<br />

Deutschlands!<br />

Redaktion: H.M.<br />

kontakt@koch-hoerakustik.de · www.koch-hoerakustik.de<br />

Koch Hörakustik • Sant-Ambrogio-Ring 13b • 55276 Oppenheim • tel: 0 61 33 / 5 73 54 20<br />

Koch Hörakustik • Ober-Saulheimer-Str. 25 • 55291 Saulheim • tel: 0 67 32 / 9 51 96 81<br />

Koch Hörakustik • Bahnhofstr. 40 • 67547 Worms • tel: 0 62 41 / 8 49 96 60<br />

Mareike Beutel,<br />

Hörakustikmeisterin & Pädakustikerin


Wirtschafts<br />

News<br />

EXPERTENFORUM<br />

Gesundheit<br />

34 35<br />

Krebstherapien sinnvoll begleiten<br />

– Nebenwirkungen minimieren<br />

PD Dr. Ralph Mücke<br />

Unser Experte:<br />

Privatdozent Dr. med. Ralph Mücke, Facharzt für Strahlentherapie,<br />

ltd. Facharzt der Strahlentherapie RheinMainNahe am<br />

Standort Bad Kreuznach, u. a. Mitglied der AG Prävention und<br />

Integration Onkologie (PRIO) der DKG, Mitglied in der S3-Leitlinienkommission<br />

Lungentumore der DKG, Mitglied in der Zertifizierungskommision<br />

Prostatazentrum der DKG, Träger <strong>des</strong><br />

Günther von Pannewitz Preises 2015 anlässlich der 21. Jahrestagung<br />

der Deutschen Gesellschaft Radioonkologie.<br />

Dabei gibt es eine ganze Reihe wissenschaftlich<br />

belegter Verfahren, die die Nebenwirkungen<br />

einer onkologischen Behandlung sehr gut abmildern<br />

können. Ein Hauptansatzpunkt dabei<br />

ist die Ernährung. Denn gerade bei Nebenwirkungen<br />

wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall<br />

oder Verstopfung können bestimmte Nahrungsmittel<br />

aber auch spezielle Teesorten Erleichterung<br />

bringen. Sport und Bewegung können sich<br />

nicht nur positiv auf die Psyche auswirken, es<br />

gibt darüber hinaus einen direkten Zusammenhang<br />

zwischen körperlicher Aktivität und der<br />

Anti-Krebs-Wirkung. Ebenfalls sehr sinnvolle<br />

Begleittherapien sind die Psychoonkologie und<br />

die Ergotherapie.<br />

Auch der Einsatz von Mikronährstoffen hat sich<br />

im Praxisalltag bewährt. Selen, Zink und verschiedenen<br />

Vitaminen gilt hier unser besonderes<br />

Augenmerk. Am Beginn einer Behandlung<br />

steht <strong>des</strong>halb immer eine ausführliche Labordiagnostik,<br />

um Mangelsituationen aber auch<br />

Überdosierungen zu erkennen.<br />

WI-News: Schulmedizin und ergänzende wissenschaftlich<br />

belegte Verfahren ergeben somit<br />

für Krebspatienten ein umfassen<strong>des</strong> Therapiekonzept.<br />

Herr Dr. Mücke – wir danken Ihnen<br />

für das Interview.<br />

Redaktion: Christiane Gawlyta<br />

WI-News: Als Facharzt für Strahlentherapie sind<br />

Sie in der Schulmedizin zu Hause. Dennoch<br />

haben Sie die Nebenwirkungen von Krebstherapien<br />

im Blick und helfen ihren Patienten gezielt<br />

mit komplementärmedizinischen Maßnahmen.<br />

Was steckt dahinter?<br />

PD Dr. R. Mücke: Viele Patienten, die sich einer<br />

Krebsbehandlung unterziehen müssen, haben<br />

nicht nur mit der Krankheit selbst zu kämpfen.<br />

Auch die Nebenwirkungen setzen ihnen zu und<br />

beeinträchtigen die Lebensqualität zum Teil<br />

ganz beträchtlich. Das reicht von Übelkeit und<br />

Erbrechen über Magen-Darm-Beschwerden bis<br />

hin zu Hautproblemen oder starken Erschöpfungszuständen.<br />

Und genau hier greift die<br />

komplementäre Medizin: Mit diesen Maßnahmen<br />

können Patienten belastende Begleiterscheinungen<br />

besser in den Griff zu bekommen.<br />

Komplementäre Medizin dient also dazu, bestehende<br />

schulmedizinische Behandlungskon-<br />

zepte sinnvoll zu ergänzen. Dabei handelt es<br />

sich ausschließlich um wissenschaftlich belegte<br />

Methoden und Verfahren, die im Rahmen<br />

zahlreicher Studien überprüft wurden.<br />

WI-News: Um es auf den Punkt zu bringen: Sie<br />

sorgen dafür, dass Patienten mit den Nebenwirkungen<br />

einer Krebstherapie nicht auf eigene<br />

Faust nach Linderung suchen müssen?<br />

PD Dr. R. Mücke: Ja, denn es ist wichtig, Krebspatienten<br />

mit den Nebenwirkungen einer schulmedizinischen<br />

Therapie nicht alleine zu lassen.<br />

In ihrer Not greifen sie dann ggf. auf Mittel und<br />

alternative Therapien zurück, die sich im schlimmsten<br />

Fall negativ auf die Krebstherapie auswirken<br />

können. Im Praxisalltag haben wir auch<br />

immer wieder festgestellt, dass Patienten<br />

Schulmedizin und ergänzende Methoden für<br />

unvereinbar halten. Sie haben das Gefühl, sich<br />

für eines von beiden entscheiden zu müssen.<br />

„Das Netzwerk Komplementäre Onkologie<br />

Rheinhessen-Nahe“ informiert über ergänzende<br />

Maßnahmen zur schulmedizinischen<br />

Behandlung von Nebenwirkungen der onkologischen<br />

Therapien. Weitere Informationen<br />

zum Netzwerk und zur Komplementären<br />

Onkologie unter:<br />

www.strahlentherapie-rheinmainnahe.de


Schonende und effektive Behandlung<br />

in der Strahlentherapie RheinMainNahe<br />

Strahlen · Helfen · Heilen<br />

Gemeinsam in eine<br />

starke Zukunft.<br />

36 37<br />

Strahlentherapie RheinMainNahe, Praxisinhaber: Dr. med. Ute Metzmann (v. r.),<br />

Dr. med. Gabriele Lochhas (v. l.), PD Dr. med. Ralph Mücke (Mitte)<br />

Behandlungsschwerpunkte:<br />

• Strahlentherapie z. B. bei Brust-, Darm-, Lungen- und Prostatakrebs<br />

sowie bei aufgetretenen Metastasen<br />

• Niedrig dosierte Entzündungsbestrahlung bei gutartigen Erkrankungen,<br />

z. B. Fersensporn, Arthrosen, Tennisellenbogen<br />

Für den Menschen die Menschlichkeit<br />

• Medizinische Kompetenz und hoher technischer Standard<br />

• Therapiestandards entsprechend aktueller Leitlinien<br />

• Flexibilität im Umgang mit den Bedürfnissen der Patienten<br />

• Feste ärztliche Ansprechpartner<br />

• Respekt und Einfühlungsvermögen für die Patienten<br />

• Fachübergreifende Zusammenarbeit mit allen behandelnden<br />

Ärzten<br />

Bestrahlung mit dem Halcyon Linac –<br />

nur 1x in <strong>Mainz</strong><br />

Der Mittelstand.<strong>BVMW</strong><br />

Seien Sie dabei – werden<br />

Sie Mitglied und bringen<br />

auch Sie Ihre Stimme ein:<br />

www.bvmw.de/ihre-stimme<br />

Standort <strong>Mainz</strong><br />

August-Horch-Straße 12<br />

55129 <strong>Mainz</strong><br />

Tel: 0 61 31 / 6 19 98-0<br />

Neues, innovatives Bestrahlungsgerät - Halcyon Linac<br />

Standort Rüsselsheim<br />

August-Bebel-Straße 59d<br />

65428 Rüsselsheim<br />

am GPR-Klinikum Rüsselsheim<br />

Tel: 0 61 42 / 7 94 48-0<br />

Standort Bad Kreuznach<br />

Mühlenstraße 39a<br />

55543 Bad Kreuznach<br />

am Krankenhaus St. Marienwörth<br />

Tel: 06 71 / 92 06 58-0<br />

Moderne Bestrahlungstechnik - sichere Therapie<br />

Bildquelle: Strahlentherapie RheinMainNahe,<br />

Urheber: Das Atelier, Gawlyta-PR<br />

www.bvmw.de/ihre-stimme<br />

www.strahlentherapie-rheinmainnahe.de


Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel nur die männliche Form<br />

verwendet. Selbstverständlich sind immer Frauen wie Männer gemeint.<br />

Gemeinsam stark an der Spitze<br />

38 39<br />

Wie Unternehmer-Paare in belastenden Situationen wachsen<br />

Schritt 1: Auszeit nehmen<br />

und Ressourcen entdecken<br />

Schritt 2: Selbstführung erforschen<br />

und Gestaltungskraft erhöhen<br />

Schritt 3: Mut fassen und<br />

Entscheidungen treffen<br />

Schritt 4: Experimente wagen und<br />

Lösungen finden<br />

Schritt 5: Wachstum erleben und<br />

Zukunft angehen<br />

Im vierten Schritt ging es darum, wie Sie sich<br />

kreativ Neuem öffnen können, um zu frischen<br />

Lösungen zu kommen. Drei wichtige Ermöglicher<br />

dafür sind: positive Erwartungen pflegen,<br />

eigene Möglichkeitsräume öffnen und sich Zeit<br />

schenken zum Ausprobieren. Hilfreich dafür ist<br />

es: innere Verhinderer zu entmachten, sich mit<br />

dem Partner auszutauschen und einen Ideen-<br />

Wettbewerb für die Mitarbeiter auszurufen.<br />

Kraftvoll weitergehen und die Früchte<br />

ernten - sicher sein in den Unsicherheiten<br />

rundherum.<br />

Wenn in meiner Welt fast nichts mehr so ist,<br />

wie es war, brauche ich außerhalb der Umstände<br />

etwas Sicheres, das tragfähig ist. Wo können<br />

Sie das finden? Was unterstützt dabei? Welche<br />

Hebel können Sie bewegen?<br />

Über die Autorin:<br />

Folgen<strong>des</strong> kann helfen, es zu finden, zu etablieren<br />

und zu nutzen:<br />

• Die eigene Stärke finden: Jeder hat eine<br />

gelassene Wirkkraft in sich.<br />

Geben Sie sich selbst mehr Raum - dem, der<br />

Sie wirklich sind.<br />

Auch wenn es im Alltagstrubel oft untergeht<br />

und anders scheint: Jeder Mensch hat eine innere<br />

Zentrale, in der Ruhe, Klarheit und Stärke<br />

wohnen - zusammen mit Mut, Kreativität, Verbundenheit<br />

und Zuversicht, mit Mitgefühl und<br />

Neugier. Wenn Sie innere Unruhe, Stress und<br />

Chaos erleben, dann sind das Anteile Ihrer Persönlichkeit,<br />

die es lernen können, sich der Steuerungszentrale<br />

mehr anzuvertrauen. Und dadurch<br />

zu entspannen.<br />

• Hilfe genießen lernen: Man muss nicht<br />

alles allein machen.<br />

Sie sind stark, wenn Sie zu Ihren Schwächen<br />

und Bedürfnissen stehen.<br />

Wir sind als Menschen biologisch und psychologisch<br />

auf Gemeinsames angelegt, auf Zusammenarbeit<br />

und Verbundensein. Für viele von<br />

uns ist das durch die eigene Lebensgeschichte<br />

verschüttet und will erst wiederentdeckt und<br />

freigelegt werden. Dann erst kommen wir in<br />

die Fülle unserer ganzen Power. Trauen Sie sich,<br />

transparent zu machen, wo und wie Sie Unterstützung<br />

brauchen, und Sie werden sehen: Das<br />

macht stark.<br />

Karin Dölla-Höhfeld begleitet gemeinsam mit ihrem Mann Günther Höhfeld<br />

Unternehmer-Paare in belastenden Situationen. Sie unterstützen Doppelspitzen<br />

individuell mit ihrem Premium-Programm bei persönlichen Krisen und<br />

Schicksalsschlägen - damit sie eine neue Art der Kontrolle erleben, wieder<br />

handlungsfähig werden und mit Freude und Wohlbefinden agieren können.<br />

www.hoehfelds-hof.de<br />

• Sich Glauben gönnen: Vertrauen in eine<br />

höhere Macht, die es gut mit mir meint,<br />

stärkt.<br />

Sie müssen nicht bei sich selbst stehenbleiben,<br />

wenn es schwer wird. Und auch sonst.<br />

Wenn wir an etwas außerhalb von uns glauben,<br />

das wohlmeinend ist und Aufbauen<strong>des</strong> für uns<br />

im Sinn hat, dann erleben wir unser Leben nicht<br />

als willkürlich, sondern als sinnvoll und beschützt.<br />

Die Last, die auf unseren Schultern liegt, können<br />

wir abgeben, loslassen, jemandem Stärkeren<br />

anvertrauen. Johann Sebastian Bach musste<br />

viele schwere Schicksalsschläge verkraften: Er<br />

verlor zwei Frauen und elf seiner Kinder. Und<br />

doch konnte er Begnadetes schaffen, das heute<br />

noch Menschen Kraft gibt. Das war ihm wohl<br />

nur durch seinen tiefen Glauben an Gott möglich.<br />

Praxis-Tipp 1:<br />

Zapfen Sie Ihre positiven Erfahrungen aus der<br />

Vergangenheit an.<br />

Zum Glück gibt es in Ihrem Leben nicht nur<br />

Schweres, sondern auch angenehme, gute Momente.<br />

Sie haben Situationen erlebt, in denen<br />

Sie Freude, Zuversicht, ein wohliges Gefühl gespürt<br />

haben. Diese Kraftquelle steht Ihnen auch<br />

jetzt immer zur Verfügung.<br />

Finden Sie für sich ein Plätzchen, am besten<br />

im Grünen, an dem Sie für eine Weile ungestört<br />

sind. Wenn Sie mögen, schließen Sie die Augen,<br />

und denken Sie an einen Moment in Ihrem Leben,<br />

in dem Sie sich rundum wohl gefühlt haben.<br />

Docken Sie daran an. Spüren Sie in Ihren<br />

Körper, wie sich das anfühlt, wo Sie die angenehmen<br />

Gefühle wahrnehmen können. Lassen<br />

Sie sie in sich ausbreiten. Freuen Sie sich.<br />

Praxis-Tipp 2:<br />

Tauschen Sie mit Ihrem Partner aus, welche<br />

Stärken Sie bei ihm wahrnehmen und worin er<br />

gewachsen ist.<br />

Positives über sich zu hören tut gut. Wir Menschen<br />

brauchen es, dass das, was an uns wertvoll<br />

ist, von anderen wahrgenommen und uns<br />

- möglichst regelmäßig - auch gesagt wird. Das<br />

stärkt die Beziehung.<br />

Nutzen Sie Ihre regelmäßigen 15 Minuten Austausch<br />

mit Ihrem Partner dafür. Jeder erzählt<br />

dem anderen etwa sieben Minuten lang, was<br />

ihn auszeichnet und was er an ihm schätzt,<br />

Nachfragen und Reaktionen sind erlaubt. Versuchen<br />

Sie dabei, das mit einer neutralen Betrachtung<br />

zu tun - es geht in diesem Moment<br />

nicht um Sie, sondern um Ihren Partner. Also<br />

nicht: „Es gefällt mir, wenn du mir hilfst“, sondern<br />

„Du bist ein hilfsbereiter Mensch“. Genießen<br />

Sie es, so viel Gutes auszusprechen. Und<br />

zu hören.<br />

Praxis-Tipp 3:<br />

Reflektieren Sie mit Ihren Mitarbeitern das<br />

Wachstum <strong>des</strong> Unternehmens in den verschiedenen<br />

Aspekten.<br />

Ihre Mitarbeiter sind dann am loyalsten und<br />

produktivsten, wenn sie sich mit Ihrem Unternehmen<br />

identifizieren, sich als ein wichtiger Teil<br />

der Firma begreifen. Das können Sie dadurch<br />

fördern, dass Sie sie regelmäßig in die Entwicklungen<br />

einbinden.<br />

Kommen Sie in Ihrem monatlichen gemeinsamen<br />

Jour fixe darüber ins Gespräch, wo Sie und<br />

wo Ihre Mitarbeiter Wachstum wahrnehmen.<br />

Das sind sicherlich einmal die Produktionszahlen,<br />

die Auftrags- und Gewinnentwicklung und<br />

ähnliches. Sprechen Sie aber auch darüber, wie<br />

sich die Kommunikation untereinander verbessert<br />

hat, wie die Arbeitsatmosphäre angenehmer<br />

geworden ist oder Abläufe reibungsloser<br />

strukturiert sind. Fokussieren Sie dabei auf das,<br />

was an Positivem gewachsen ist. Und dann<br />

feiern Sie das zusammen. Erheben Sie ein Glas<br />

und freuen Sie sich gemeinsam an dem, was<br />

geworden ist. Und was noch werden wird. Denn<br />

die Zukunft hält viel Gutes für Sie bereit.<br />

Text: Karin Dölla-Höhfeld


Anzeige<br />

Kunst<br />

Kunst im Vinarmarium<br />

40 41<br />

Wein und Kunst gelten gemeinhin als ausgezeichnete Kombination - so auch im Vinarmarium in <strong>Mainz</strong>.<br />

Im stilvoll eingerichteten Konferenz- und Co-Working-Space im Erdgeschoss feiern dort im Rahmen<br />

wechselnder Ausstellungen inzwischen auch ausgesuchte Kunstwerke ihren Einzug.<br />

Die erste Vernissage war gut besucht. Weitere<br />

werden folgen. Neben den regelmäßigen stattfindenden<br />

Veranstaltungen wie dem monatlichen<br />

„Wein-Convent“, einer für die Mitglieder<br />

kostenfreien Weinverkostung, wird damit das<br />

Programmspektrum weiter ausgebaut.<br />

Unter dem Titel „Kopflastig!?" sind derzeit noch<br />

Malereien, Grafiken und Skulpturen der Künstler<br />

Georg Baselitz, Armin Baumgarten, Ottmar<br />

Hörl, Juan Martinez, Karlheinz Oswald und Cornelia<br />

Schleime zu sehen.<br />

Die Vernissage wurde von der erfahrenen Galeristin<br />

Elvira Mann-Winter moderiert. Armin<br />

Baumgarten, eigens aus Düsseldorf angereist,<br />

war ebenfalls zugegen und gab den geladenen<br />

Gästen Einblicke in sein umfangreiches Schaffen.<br />

Verköstigt wurden zwei besonders edle<br />

Weine der Georg Müller Stiftung aus Hattenheim<br />

im Rheingau.<br />

Die nächste Vernissage ist auf den 21.07.22<br />

terminiert. Anmeldungen – gerne auch für den<br />

Besuch der aktuellen Ausstellung - unter:<br />

info@vinarmarium.de<br />

Redaktion: S.K.<br />

Fotos: Vinarmarium<br />

Das in zentraler <strong>Mainz</strong>er Innenstadtlage<br />

gelegene Vinarmarium beeindruckt mit dem<br />

unverwechselbaren Ambiente eines historischen<br />

Gewölbekellers.<br />

Der im Erdgeschoss gelegene Konferenzund<br />

Co-Working-Space eignet sich ideal für<br />

geschäftliche Treffen. Bei Bedarf lässt sich<br />

ein abgetrennter Konferenz- bzw. Meetingbereich<br />

für bis zu 20 Personen kostengünstig<br />

anmieten.<br />

Emmeransstraße 34 · 55116 <strong>Mainz</strong><br />

0179 829 10 17<br />

info@vinarmarium.de<br />

www.vinarmarium.de<br />

Die Mitgliedschaft - inklusive abschließbarem<br />

Weinfach - ist bereits ab 79 € im Monat<br />

zu haben. Sie ermöglicht Zugang und<br />

Nutzungsmöglichkeit der gesamten Location,<br />

rund um die Uhr, 7 Tage die Woche.<br />

Neue Bekanntschaften schließt man spätestens<br />

beim Besuch eines der regelmäßig<br />

stattfindenden Events, wie dem monatlichen<br />

Wein-Convent - für Fachmieter kostenfrei.


Anzeige<br />

DIE KUNST IST FREI<br />

42 43<br />

Im Sommer wird der Garten von Werner Rutsch zur Open-Air-Galerie<br />

www.fotostudiosteeg.de<br />

Authentische Business-Portraits<br />

und Headshot-Fotografie<br />

0160 7095971<br />

Termine in <strong>Mainz</strong><br />

und Umgebung<br />

ingasteeg.business<br />

Viele Jahre ist Werner-Rutsch in der Immobilienbranche<br />

erfolgreich tätig. „Jeden Tag etwas<br />

besser zu werden“ war und ist sein täglicher<br />

Antrieb und das nicht nur in Sachen Kundenbetreuung<br />

und Verkauf. Als kreativer Autodidakt<br />

arbeitet und entspannt er auch mit Leinwand,<br />

Pinsel und Farbe.<br />

Im Sommer wird sein Garten nun zur Galerie:<br />

„Kunst ist frei, wo könnte sie sich wohler fühlen<br />

als inmitten der Natur?“, so Rutsch. Die<br />

idyllische Open-Air-Galerie ist seit Mai jeden<br />

Sonntag für Besucherinnen und Besucher geöffnet.<br />

Zukünftig soll sein Grundstück zudem auch<br />

anderen Kunstschaffenden die Möglichkeit bieten,<br />

ihre Werke vorzustellen. „Der Ausflug zur<br />

Kunst im Grünen kann dabei gleichzeitig dem<br />

Vernetzen und Erholen dienen“, so Rutsch, der<br />

Interessierte zum Entspannen bei spannender<br />

Kunst unter freiem Himmel einlädt.<br />

Redaktion: L. S.<br />

Fotos: S. K.<br />

Kontakt<br />

Werner Rutsch · 0174 5791647<br />

Ku-Ga 2022<br />

Mai bis August (wetterabhängig)<br />

Jeden Sonntag von 11 bis 14 Uhr,<br />

ab 14 Uhr Lesung<br />

Navigation<br />

Nähe 11000 Mägdemühle in Elsheim.<br />

Parkplätze sind dort zu finden. Der<br />

3-minütiger Fußweg entlang der Selz<br />

ist beschildert.<br />

www.wrkunst.de


In Mombach ist<br />

44 45<br />

niemand allein<br />

denen wir all das realisieren können.“ Seit<br />

Kurzem ist Mombach hilft e. V. auch Mitglied<br />

im Bun<strong>des</strong>verband mittelständische Wirtschaft<br />

(<strong>BVMW</strong>), Deutschlands größtem Verband für<br />

Unternehmerinnen und Unternehmer. „Wichtige<br />

Projekte können nur mit einem verlässlichen<br />

Netzwerk gestemmt werden", freut sich die neue<br />

zweite Vorsitzende von Mombach hilft, Melanie<br />

Christin Pfeiffer.<br />

Die Mombacherinnen Daniela Gönner und Monika Schmitz sind zwei, die nicht still sitzen können.<br />

Eine Idee jagt die nächste. Ihre wohl erfolgreichste: der gemeinnützige Verein „Mombach hilft e. V.“.<br />

„Zu Beginn <strong>des</strong> ersten Corona-Lockdowns wollten<br />

wir denjenigen helfen, die am meisten vor<br />

Covid geschützt werden mussten: älteren, kranken<br />

und schwangeren Mitbürgerinnen und<br />

Mitbürgern“, erinnert sich Daniela Gönner,<br />

erste Vorsitzende von Mombach hilft e. V. „Wir<br />

haben eine WhatsApp-Gruppe gegründet, um<br />

jene, die auch unterstützen wollen, zusammenzubringen.“<br />

Durch Flyer wurden alle Mombacher<br />

Haushalte über das neue Nachbarschaftsangebot<br />

informiert. Das Prinzip ist simpel: Wer<br />

Hilfe bei einfachen Botengängen wie Einkaufen<br />

oder Gassi gehen benötigt, kann bei Mombach<br />

hilft e. V. anrufen. Das Gesuch wird in der<br />

WhatsApp-Gruppe geteilt und eine hilfeleistende<br />

kann die hilfesuchende Person kontaktieren.<br />

Nicht nur in der Pandemie-Situation<br />

„Die Nachfrage war und ist groß“,<br />

so Daniela Gönner. Das kleine<br />

Organisationsteam, das sich um<br />

Gönner und Schmitz gefunden<br />

hat, hat schnell festgestellt, dass es bei der<br />

Vermittlung der Kontakte nicht bleiben wird.<br />

So dynamisch die damalige Situation war, so<br />

einfallsreich und niederschwellig haben sie<br />

darauf reagiert. Als es noch keine Masken gab,<br />

haben sie mit Ehrenamtlichen über 1.000 Masken<br />

genäht und im Stadtteil verteilt. An Weihnachten<br />

haben sie mit den Mombacher Kindergärten<br />

und Schulen Karten gebastelt und<br />

an die Bewohnerinnen und Bewohner der<br />

Senioren- und Pflegeheime verschenkt, um zu<br />

zeigen: In Mombach ist niemand allein. „Wir<br />

haben schnell festgestellt, dass der Bedarf über<br />

die Schwierigkeiten der Pandemie hinausgeht.<br />

Die Nachfrage<br />

ist groß.<br />

Deshalb wollten wir uns professioneller organisieren“,<br />

so Daniela Gönner. Noch im Jahr 2020<br />

wurde der Verein Mombach hilft e. V. gegründet.<br />

Mit im Beirat sitzen <strong>Mainz</strong>er Größen wie<br />

Michael Ebling, Tabea Rößner oder Manuela<br />

Matz.<br />

Ein Netzwerk für große Projekte<br />

Seitdem sind<br />

über eineinhalb<br />

Jahre vergangen.<br />

Die sprudelnden<br />

Ideen und Flexibilität hat sich der Verein<br />

behalten. „Wenn jemand ein Problem hat,<br />

versuchen wir schnell und unkompliziert zu<br />

helfen oder zu vermitteln, auch an andere<br />

Vereine und Organisationen wie die Caritas oder<br />

den Mombacher Gewerbering“, erzählt Daniela<br />

Gönner. „Wir haben in <strong>Mainz</strong> ein wunderbares<br />

Netzwerk aufgebaut, mit dem wir schon große<br />

Projekte verwirklichen konnten, auch über die<br />

Grenzen Mombachs hinaus.“ Gemeint ist beispielsweise<br />

eine Impfaktion im vergangenen<br />

Januar: Gemeinsam mit dem Mombacher Turnverein<br />

1861 e. V. und zwei Ärzten konnten über<br />

800 Menschen gegen das Coronavirus geimpft<br />

werden. Oder: Mit anderen Vereinen und<br />

Organisationen haben die Freiwilligen das Netzwerk<br />

„Ukraine Hilfe <strong>Mainz</strong>“ gegründet. „Ein<br />

einzigartiger Zusammenschluss von lokalen<br />

Akteurinnen und Akteuren“, so Daniela Gönner.<br />

„Wir haben bereits rund 10 Lkws mit Hilfsgütern<br />

in die Ukraine gebracht, einen permanenten<br />

Spendenmarkt für die Geflüchteten eingerichtet,<br />

Wohnungen vermittelt und wahnsinnige<br />

Summen an Geldspenden gesammelt, mit<br />

„auch über die Grenzen<br />

Mombachs hinaus"<br />

Es ist wieder und<br />

wieder der Spirit<br />

von Daniela Gönner,<br />

der das kleine Team antreibt. „Doch ohne<br />

die vielen Freiwilligen wäre das alles nicht<br />

möglich“, sagt die <strong>Mainz</strong>erin. Denn hinter den<br />

Projekten und Veranstaltungen steckt viel Vorbereitung.<br />

„Wir sind beispielsweise sehr präsent<br />

auf Social Media. Auch haben wir gerade eine<br />

neue Homepage erstellt, damit man uns online<br />

leichter findet.“ Daneben gibt es natürlich auch<br />

noch immer die WhatsApp-Gruppe, mit der<br />

alles begann und in der über Aktionen informiert<br />

wird oder Hilfegesuche geteilt werden. Ein Teil<br />

von Mombach hilft e. V. zu werden, ist einfach<br />

und macht Schweres leicht: Das Beitrittsformular<br />

findet sich auf der Homepage <strong>des</strong> Vereins<br />

unter www.mombach-hilft.de/mitgliedsantrag.<br />

macht Schweres leicht<br />

Das „Ukraine Netzwerk <strong>Mainz</strong>“, ein Zusammenschluss<br />

u. a. der Hilfsorganisation der 05ER,<br />

Maltesern <strong>Mainz</strong>, dem <strong>Mainz</strong>er Lionsclub und<br />

„Mombach hilft“, belädt Laster mit Spenden für<br />

die Ukraine<br />

Text: Antonia Leetz<br />

Redaktion: Sam<br />

Fotos: Mombach hilft e. V.<br />

(v.l.n.r.) Melanie Christin Pfeiffer, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und<br />

Daniela Gönner beim Bürgerempfang<br />

Daniela Gönner, erste Vorsitzende “Mombach hilft e. V.“,<br />

und Monika Schmitz bei Antenne <strong>Mainz</strong>.<br />

Mombach hilft e. V.<br />

C/o Ortsverwaltung Mombach<br />

Hauptstraße 136 • 55120 <strong>Mainz</strong><br />

0151 56301299<br />

hilfe@mombach-hilft.de<br />

www.mombach-hilft.de<br />

SPENDEN HILFT!<br />

IBAN:<br />

DE59 5506 0611 0000 2164 70<br />

Verwendungszweck:<br />

„Mombach hilft e. V.”


Anzeige<br />

Oh Sunny Day…<br />

46 47<br />

„Flashmob“ am Hochkreisel in Kastel<br />

Stephan Jacobi führte den Korso in seiner mia Rox. Der 2012 in Genf<br />

präsentierte Prototyp ging leider nie in Serie<br />

Strahlender Sonnenschein beim 3. mia-Treffen<br />

Das mia-Treffen bei jacobi emobile in <strong>Mainz</strong>-Gonsenheim wird wie das kleine E-Mobil zum Kult.<br />

Bei schönstem Maiwetter startete zum 3. Mal ein reger Erfahrungsaustausch zwischen zahlreichen<br />

gut gelaunten Gästen. Mit viel Freude wurde informiert, gelernt und nicht zuletzt gemeinsam gefeiert.<br />

Seit gut 10 Jahren erfreut die stylishe mia mittlerweile<br />

ihre Liebhaber. Das Kultmobil der<br />

E-Auto-Szene ist für das nachhaltige urbane<br />

Leben maßgeschneidert: elektrisch – flexibel<br />

– praktisch. Die Zukunft braucht, was wirklich<br />

gebraucht wird – nicht mehr. Und das in „schön“.<br />

Dafür steht die mia<br />

und dafür wurde<br />

sie zum 3. Mal<br />

165 Gäste aus 7 Ländern,<br />

52 mias von überall<br />

bei jacobi emobile wertgeschätzt und mit 165<br />

Gästen aus 7 Ländern gefeiert. 52 mias kamen<br />

mit ihren Fahrern von überall her und erfreuten<br />

sich der ihnen entgegengebrachten Begeisterung.<br />

Viele Teilnehmer hatten mit ihrem kleinen<br />

E-Mobil schon über 100 000 km zurückgelegt,<br />

manch eine mia war stolzes Baujahr 2011, also<br />

einer der ersten und sie „fahren und fahren …“.<br />

ließen Sattlerkurse sowie allerlei hilfreiche Workshops<br />

wie zum Einbau von Frontscheiben und<br />

zur Batteriemontage die Herzen der mia-Fans<br />

höherschlagen. Und während die mias mit<br />

Solarstrom gespeist wurden, konnten sich die<br />

Gäste mit Speis und Trank im Hof stärken. Ein<br />

mia-Korso durch die <strong>Mainz</strong>er Innenstadt gehörte<br />

zum späteren Highlight <strong>des</strong> 3. mia-Treffens:<br />

Oh Sunny Day …!<br />

Mit einer idealen Länge von 2,87 Metern bewegt sich die mia perfekt,<br />

leise und abgasfrei im Dschungel der (Groß-)Stadt.<br />

Redaktion: Sam<br />

Fotos: Jacobi emobile-mainz<br />

Open-Source:<br />

mia-Technik-Wissen<br />

Ein Grund ihrer Langlebigkeit ist, dass das<br />

Wissen rund um die mia und ihre Technik<br />

Open-Source-verfügbar ist. Dementsprechend<br />

mia.emobile<br />

Seit 10 Jahren erfreut die Mia die europäischen Straßen.<br />

Sie spiegelt das urbane Leben: 100 % elektrisch, flexibel und praktisch.<br />

An der Fahrt 11 ∙ 55124 <strong>Mainz</strong> ∙ 06131 9503777<br />

www.emobile-mainz.de


Erst das von Keese ausführlich, aber kompakt<br />

formulierte moralische „Wollen“ (auch bezeichnet<br />

als „Ziele“ und „Wünsche“) kann das Hand-<br />

AUFGEGABELT:<br />

48 49<br />

Frisches Lesefutter<br />

haben der „richtigen Technik“ zum Heilsbringer<br />

machen.<br />

Christoph Keese<br />

LIFE CHANGER<br />

ZUKUNFT MADE IN GERMANY<br />

Der Publizist und Wirtschaftswissenschaftler<br />

Christoph Keese gilt als einer der führenden<br />

Beobachter von Innovation und Erneuerung.<br />

Ehemals Mitgründer der Financial Times<br />

Deutschland, Chefredakteur der WELT Gruppe<br />

und Executive Vice President bei Axel Springer,<br />

unterstützt er heute zahlreiche Firmen bei ihrem<br />

Wandel und ist selbst Investor. Die letzten<br />

Sätze seiner Neuerscheinung legen auch offen,<br />

in welche der dort erwähnten deutschen Unternehmen<br />

der Autor investiert hat. „Weshalb<br />

wir endlich mehr von unserem eigenen Geld<br />

in neue Technologien stecken sollten“, wird im<br />

gleichlautenden Kapitel erläutert.<br />

Der ambitionierte Titel: „LIFE CHANGER. ZU-<br />

KUNFT MADE IN GERMANY. Wie moderner<br />

Erfindergeist unser Leben verändert und den<br />

Planeten rettet“, stammt – wie meist üblich<br />

und wie in der schön formulierten Danksagung<br />

erwähnt – vom Verlag. Eigentlich müsste der<br />

Untertitel zumin<strong>des</strong>t mit einem dicken „könnte“<br />

ergänzt werden: „den Planeten retten könnte“.<br />

Denn ganz so einfach ist es nicht, wie insbesondere<br />

Keeses Epilog, <strong>des</strong>sen Zieldefinition<br />

„für die kommenden Jahrzehnte“ wie ein Gebet<br />

oder Mantra klingt, bewusst macht. Das Ende<br />

rundet damit gekonnt oder humorvoll – je nach<br />

Lesart – den Prolog zu Beginn ab, in dem es<br />

heißt:<br />

„Manchmal wünsche ich mir, mich ins Unweigerliche<br />

ergeben zu können. Doch solche Gedanken<br />

verfliegen sofort. Einen Augenblick<br />

Unsere Redakteurin Sam entdeckt für<br />

Sie Interessantes von Autor:innen aus<br />

der Region – und manchmal auch<br />

darüber hinaus.<br />

Deutsche Innovationen für eine<br />

umweltfreundliche, gerechte,<br />

gesunde, freie, bessere Zukunft?<br />

später reißt mich die Begeisterung mit, dass es<br />

vielleicht doch eine Rettung geben könnte. Ich<br />

kann mir gut vorstellen, dass es manchen meiner<br />

Leserinnen und Lesern, wenn nicht sogar<br />

den meisten, ähnlich ergeht wie mir. Sie möchten<br />

aktiv handeln, statt passiv zu erleiden.“<br />

Das Werk ist in drei Teile gegliedert, deren Überschriften<br />

den jeweiligen Fokus beschreiben:<br />

Periskop: Aufbruch in eine neue Zeit; Mikroskop:<br />

Die wichtigsten Probleme der Menschheit<br />

und Ansätze zur Lösung; Teleskop: Die Zukunft<br />

unserer technischen Zivilisation.<br />

Dabei bietet Keese quer durch die Kapitel eine<br />

bestens recherchierte faszinierende Roadshow<br />

der technischen Pioniere, die motiviert und <strong>des</strong><br />

Autors Hoffnung spüren lässt, dass mithilfe der<br />

„Life Changer“ das Gute über das Böse siegen<br />

wird:<br />

“Das Positive besteht aber nicht darin, dass in<br />

ihm (dem Buch) nichts Schlimmes Erwähnung<br />

findet, sondern in der Schilderung <strong>des</strong>sen, wie<br />

wir dem Übel unsere technische Intelligenz entgegensetzen<br />

in der Hoffnung, es zu besiegen.“<br />

Um die Krisen konstruktiv bewältigen zu können,<br />

fordert Keese im Epilog auf, sich „jetzt“<br />

klarzumachen, “was wir wollen und was nicht.<br />

Wenn wir für unsere Werte aufstehen und einstehen.<br />

Wenn wir uns <strong>des</strong> potenziellen Missbrauchs<br />

aller Technologien bewusst sind, sodass<br />

wir ihm rechtzeitig vorbeugen können. Auf<br />

diese Weise wird es uns gelingen (…).“<br />

Erst dann wären auch die – sowohl im linken<br />

wie im rechten Spektrum, siehe Caroline Bosbachs<br />

Buch „Schwarz auf Grün“ – diskutierten<br />

Strategien <strong>des</strong> Verzichts und <strong>des</strong> Verbots überflüssig.<br />

Und wenn sich rechte und linke „vernunftbegabte<br />

Optimisten“ an diesem Punkt in<br />

Wirtschaftsfragen so nahekommen – nun, ja!<br />

Dann besteht wohl zumin<strong>des</strong>t in Deutschland<br />

wirklich Hoffnung, die, wie man weiß, zuletzt<br />

stirbt. Gegebenenfalls beerdigt man die Hoffnung<br />

also nach den Menschen, die durch ihre<br />

Macht-, Habgier und Bequemlichkeit und/oder<br />

ihrem Unwissen unsere Lebensräume zerstört<br />

haben.*<br />

LIFE CHANGER ist ein professionell geschriebenes<br />

und lesenswertes Buch, insbesondere,<br />

für Akteur:innen, die in eine umweltfreundliche,<br />

gerechte, gesunde, freie, bessere Zukunft für<br />

unsere Kinder investieren können und wollen.<br />

„Die Revoluzzer von heute nehmen den Kampf gegen<br />

voreilig abgeheftete Grundsatzfragen auf.<br />

Sie verweigern dem Status Quo ihre Gefolgschaft,<br />

weil sie ahnen, dass es auch anders geht.“<br />

„Technologie ist das, was unser Wille dem blinden<br />

Wüten <strong>des</strong> Zufalls entgegensetzen kann.“<br />

„Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, in dem wir<br />

hartnäckige Probleme, die uns seit jeher als unlösbar erschienen,<br />

endlich lösen werden können. Das gehört zu dem, was wir Putin<br />

entgegenzusetzen haben, und dies ist es, was uns auch in<br />

Zukunft moralisch wie wirtschaftlich stärken wird“<br />

„Bauen wir die Fantasie <strong>des</strong> Übeltäters in unser Modell mit ein,<br />

dann wird es später in viel größerem Maße Nutzen stiften.“<br />

* In diesem Zusammenhang sei die Neuerscheinung von Ben Rho<strong>des</strong>, „After the Fall. The rise of authoritarianism in the world we‘ve made”,<br />

Random House LCC US, New York 2022, empfohlen.


Worms<br />

wird<br />

WOW!<br />

digitaler, vernetzter,<br />

moderner<br />

50 51<br />

Ein Kooperations- und Kommunikationsnetzwerk<br />

relevanter Innenstadtakteure soll die Interessen<br />

aller gestärkt voranbringen. „Wir dürfen die<br />

Einzelhändler und Dienstleister in unserer Stadt<br />

nicht alleine lassen. Ziel ist es daher, dass<br />

Immobilieneigentümer, Unternehmer, Bürger<br />

und die Stadtverwaltung an einem Strang<br />

ziehen“, drückt Lohr ihren Wunsch für ein künftiges<br />

konstruktives Miteinander aller Akteurinnen<br />

und Akteure aus. Ebenso soll die Innenstadt<br />

digitaler, vernetzter und moderner werden. Dazu<br />

soll der Ausbau <strong>des</strong> öffentlichen WLAN-Netzes<br />

genauso beitragen wie die Einführung einer<br />

angebots- und nachfrageorientierten Innenstadt-<br />

App.<br />

Begrünte Dachflächen, wie hier beim Gebäudekomplex der Kaiserpassage in<br />

der Wormser Innenstadt sollen künftig auch andernorts entstehen.<br />

Eine Innenstadt auf dem Weg zum „Must-be“<br />

Die Zukunft liegt in der multifunktionalen<br />

Mischnutzung<br />

Die zunehmenden Leerstände in den Innenstädten sind nicht erst seit der Coronakrise ein Problem.<br />

Das Projekt „Worms wird WOW!“ hat sich <strong>des</strong>halb zur Aufgabe gemacht, die Attraktivität der<br />

Wormser Innenstadt maßgeblich zu steigern.<br />

Luftbild Dom<br />

Das mittel- bis langfristig orientierte Entwicklungskonzept<br />

Worms wird WOW! sieht innerhalb<br />

der nächsten dreieinhalb Jahre<br />

zahlreiche das städtische Leben<br />

bereichernde Maßnahmen vor.<br />

Dabei stehen zwei zentrale<br />

Fragen im Vordergrund:<br />

Was zieht in der Zukunft<br />

Besucher in die Innenstadt?<br />

Was braucht es zum<br />

Wohlfühlen?<br />

Ein Schwerpunkt von Worms<br />

wird WOW! liegt auf der<br />

Reduzierung von Leerständen.<br />

Mithilfe von kreativen und<br />

sozialkulturellen Zwischennutzungen<br />

sowie der Etablierung eines Cityund<br />

Leerstandsmanagements soll dem entgegengewirkt<br />

werden.<br />

„Hitzeinseln werden<br />

zu Klimaoasen”<br />

„Hitzeinseln werden zu Klimaoasen“ lautet das<br />

Motto zur Schaffung einer grünen und klimagerechteren<br />

Innenstadt. „Wir wollen, dass die zukünftige<br />

Innenstadtentwicklung zum Klimaschutz<br />

beiträgt und von Nachhaltigkeit geprägt ist. So<br />

wird letztlich auch die Aufenthaltsqualität für<br />

die Bürgerinnen und Bürger gesteigert“, erläutert<br />

die Wormser Bürgermeisterin Stephanie Lohr.<br />

Auch soziale, kulturelle und generationenübergreifende<br />

Begegnungsorte sollen entstehen.<br />

Lesen Sie weiter auf Seite 53<br />

Bürgermeisterin Stephanie Lohr<br />

Digitaler und grüner: So soll die Wormser<br />

Innenstadt zukünftig aussehen.


www.vb-alzey-worms.de<br />

Worms wird WOW! baut auf der Erkenntnis<br />

auf, dass eine Innenstadt zukünftig nicht alleine<br />

durch Handel funktioniert und geprägt sein<br />

wird, sondern durch eine multifunktionale<br />

Mischnutzung aus Einkaufen, Kultur, Erlebnis,<br />

Wohnen, kulinarischer Vielfalt, Kommunikation<br />

und Erholung.<br />

Die Wormser Innenstadt auf dem Weg zum<br />

„Must-be“ ist ganz sicher ein spannen<strong>des</strong><br />

Vorhaben mit Vorbildcharakter.<br />

52<br />

Redaktion: Sam<br />

53<br />

Fotos: Stadt Worms<br />

Illustration: ResARTS Julian Strasser<br />

Nachhaltige Lösungen<br />

Unterstützung erhält das Projekt nun auch durch<br />

das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte<br />

und Zentren“ <strong>des</strong> Bun<strong>des</strong>innenministeriums.<br />

„Das Fördergeld ermöglicht uns einen<br />

größeren Bewegungsspielraum bei der Umsetzung<br />

von Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung“,<br />

freut sich Bürgermeisterin Stephanie Lohr.<br />

Die Umsetzung <strong>des</strong> Projekts werde Worms in<br />

den nächsten Jahren verändern, neue Chancen<br />

eröffnen, langfristige Strukturen schaffen, aber<br />

die Akteure auch vor große Herausforderungen<br />

stellen, die gemeinsam angegangen werden<br />

und nachhaltige Lösungen hervorbringen sollen,<br />

lautet es aus dem Bürgermeisteramt.<br />

Stephanie Lohr<br />

unterstütz die<br />

IHK-Aktion<br />

Heimat shoppen.<br />

Ihr vertrauensvoller und<br />

leistungsstarker Partner im<br />

Immobiliengeschäft.<br />

Online Immobilienbewertung<br />

www.vb-alzey-worms.de/immobilien.html


Vom Vordach bis zum ökologischen<br />

Anzeige<br />

MITARBEITENDE<br />

GESUCHT!<br />

54 55<br />

Vollholz-Haus<br />

Gut bedacht seit 1908 - die Zimmerei Degreif im rheinhessischen Stadecken-Elsheim blickt auf eine<br />

langjährige Erfahrung zurück. Das Leistungsspektrum geht weit über den klassischen Dachstuhl hinaus.<br />

Auch baubiologische und ökologische Aspekte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Unlängst<br />

errichtete man sogar ein komplettes Einfamilienhaus in Vollholz.<br />

„Wer sich heutzutage in unserer Branche behaupten<br />

will, muss sich weiterbilden, flexibel<br />

sein und die aktuellen Entwicklungen immer<br />

im Auge behalten, über ein gewachsenes Netzwerk<br />

verfügen, was die Verfügbarkeit von Rohstoffen<br />

und dadurch Einhaltung der Bauzeiten<br />

in der aktuell schwierigen Zeit erleichtert. “, so<br />

der Inhaber <strong>des</strong> Traditionsunternehmens<br />

Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte<br />

gewinnen an Bedeutung<br />

Bereits seit 2008 führt die Zimmerei Degreif<br />

auch das Qualitätszeichen „Fachbetrieb für<br />

Dämmtechnik“. Seit dieser Zeit gehören nachhaltige<br />

CO2-Sanierungen von Dächern und<br />

Gebäudefassaden zum erweiterten Leistungsspektrum.<br />

Dabei gewinnt die baubiologische<br />

und ökologische Unbedenklichkeit der verwendeten<br />

Baustoffe zunehmend an<br />

Bedeutung. Thorsten Degreif rät als<br />

Wärme- und Schalldämmung auf<br />

nachwachsenden Rohstoffen wie Hanf<br />

oder Holzfaserprodukte umzusteigen<br />

da diese ökologisch und atmungsaktiv<br />

sind sowie besser<br />

mit unerwartenden<br />

Feuchtigkeiten umgehen<br />

können, ohne direkt ein Problem mit Schimmel<br />

zu bekommen, wenn durch unvorhersehbare<br />

Einflüsse der Konstruktinsaufbau mal kuzzeitig<br />

mit mehr Feuchtigkeiten als geplant umgehen<br />

muss.<br />

Neu:<br />

ökologische Einfamilienhäuser in Vollholz<br />

Unlängst errichtete Degreif mit seiner Mannschaft<br />

sogar ein komplettes Eigenheim in Vollholz.<br />

Die mit der Planung betraute Architektin<br />

Petra Wiesner-Molitor beschreibt die Besonderheiten<br />

<strong>des</strong> Projekts: „Es handelt sich um ein<br />

individuell geplantes Vollholz-Haus <strong>des</strong> Südtiroler<br />

Herstellers holzius“. Durch die Verwendung<br />

von unverleimtem Holz in seiner Ursprünglichkeit<br />

verbaue man praktisch keine Schadstoffe.<br />

Somit sei der Grundstein für wohngesunde<br />

Räumlichkeiten gelegt. Die natürliche Holzoberfläche<br />

wirke ausgleichend bei Feuchtigkeit und<br />

Hitze, sie strahle Wärme und Behaglichkeit aus.<br />

Thorsten Degreif bietet mit seinem Team eine<br />

facettenreiche Angebotspalette auch jenseits<br />

<strong>des</strong> klassischen Dachstuhls<br />

red s.k<br />

Mehrfamilienhaus mit Architekturbüro und Ferienwohnung zum Probewohnen, Architektin BDB und Baubiologin Petra Wiesner-Molitor – Foto Rieker<br />

Immer vorbildliche Handwerksqualität<br />

• Klassische Dachkonstruktionen - ob im Neubau oder<br />

im Bestand<br />

• Aufstockungen bzw. Anbauten in Holzrahmenbauweise,<br />

Brettsperrholz inkl. Brettstapeldecken<br />

• Komplette Häuser in Vollholz, ökologisch ohne Leim<br />

• Erweiterungen von Hallen mit Leimbindern oder Nagelplattenkonstuktionen<br />

• Erweiterungen von Balkonen oder Terrassen, z.B. mit<br />

WPC oder beliebigen Holzbelägen<br />

• Vordächer, Carports, Wintergärten inklusive diverser<br />

Eindeckungen<br />

• Neugestaltung von Fassaden inkl. Dämmung in Holz,<br />

Schiefer oder Putzträgerplatten<br />

• Umdeckungen von Bestandsdächern mit Verbesserungen<br />

<strong>des</strong> Wärme- und Schallschutzes<br />

• Dachflächenfenster - neu oder Austausch mit energiesparenden<br />

Verglasungen und Sonnenschutz<br />

• Errichten nachträglicher Gauben incl. Planung, Bauleitung,<br />

Eindeckung mit Schiefer-, Spengler- und Dachdeckerarbeiten,<br />

Fenster und inklusive Innenausbau<br />

mit allen Tapezier- und Dämmarbeiten<br />

„Ich möchte mit meinen Kindern ja auch nicht<br />

in einem Joghurtbecher leben.”<br />

Thorsten Degreif, Zimmerermeister,<br />

zertifizierter Gebäude-Energieberater, Betriebswirt<br />

Zimmerei Degreif • Thorsten Degreif • Kreuznacher Straße 21 • 55271 Stadecken-Elsheim •<br />

Tel.: 0 61 36 / 28 23 • info@zimmerei-degreif.de • www.zimmerei-degreif.de


Anzeige<br />

<strong>Mainz</strong>er Maklerbüro<br />

„Ein Immobilienkauf oder -verkauf<br />

geht nicht selten mit einer großen<br />

56<br />

geht die Extrameile<br />

57<br />

Veränderung im Leben einher.<br />

Oft sind die Menschen<br />

in Ihrem Herzen tief berührt”<br />

Über ein Unternehmen mit Empathie und dem Sinn für wertvolle Extras<br />

In der äußerst begehrten <strong>Mainz</strong>er Region kann der Verkauf einer Wohnimmobilie nur gelingen, wenn<br />

man mit dem lokalen Markt und seinen aktuellen Entwicklungen vertraut ist.<br />

Eine langfristige Beobachtung der Preise, Expertise<br />

in der Durchführung von Marktwerteinschätzungen<br />

sowie eine Verbindung zu den<br />

Menschen: All das vereint Dorothea Lehrmann.<br />

Seit fast 30 Jahre schreibt sie mit ihrem Unternehmen<br />

Erfolgsgeschichte. „Wir sind von hier<br />

und kennen die lokalen Besonderheiten unserer<br />

Region ganz genau.“, erzählt Dorothea Lehrmann,<br />

„Und dazu gehören natürlich auch die Menschen;<br />

die Beweggründe von Verkäufern und Käufern,<br />

ihre Wünsche und Bedürfnisse.“<br />

Vernetzung über Kooperationen und<br />

Mitgliedschaften<br />

Die Mitgliedschaft in den Berufsverbänden<br />

IVD und bvfi ermöglicht<br />

es, sich kontinuierlich weiterzubilden.<br />

Angebote, die das<br />

Team von Dorothea Lehrmann<br />

mit großer Begeisterung<br />

in Anspruch nimmt:<br />

„Auch nach drei Jahrzehnten<br />

Berufserfahrung hat sich<br />

unsere Lust am Lernen<br />

nicht vermindert. Wir<br />

zen jede Gelegenheit,<br />

ren Wissensschatz zu<br />

ßern, um unsere Fä-<br />

weiter auszubauen.“<br />

nutunsevergröhigkeiten<br />

Emphatische Betreuung<br />

bei großen Entscheidungen<br />

Ein Immobilienkauf oder -verkauf geht nicht<br />

selten mit einer großen Veränderung im Leben<br />

einher. Mitunter sind die Menschen in Ihrem<br />

Herzen tief berührt. Mal ist es ein freudiger Neuanfang,<br />

mal ein schmerzlicher Abschied. Im Bewusstsein<br />

dieser emotionalen Dimension hat<br />

Dorothea Lehrmann eine Methode entwickelt,<br />

die der Gefühlsebene eine große Bedeutung<br />

beimisst. Ihre Kundschaft soll sich von Anfang<br />

an wohlfühlen und den Kauf oder Verkauf als<br />

eine gute Entscheidung in Erinnerung behalten.<br />

Hochkarätige Exposés<br />

und multimediale Extras<br />

Mit der 7-Schritte-Strategie und der Lehrmann-<br />

Immobilien-Methode werden Kundinnen und<br />

Kunden nicht nur durch den gesamten Kauf- und<br />

Verkaufsprozess begleitet, sondern auch mit dem<br />

gewissen Extra verwöhnt: Die Exposés in Web<br />

und Print sind mit professionellen Fotos bestückt<br />

und besonders aufwändig gestaltet, die Inhalte<br />

der Webseite und dem monatlichen Newsletter<br />

sind immer aktuell. Gleiches gilt für die zahlreichen<br />

Erklärvideos <strong>des</strong> YouTube-Kanals sowie die<br />

kostenlos erhältlichen Broschüren. Regelmäßige<br />

Online-Seminare <strong>des</strong> Unternehmens - ebenfalls<br />

gratis - bieten wertvollen Zusatznutzen.<br />

Redaktion: S. K.<br />

Schwerpunkte<br />

• Kauf & Verkauf<br />

• Vermietung<br />

• Marktwertschätzung<br />

Das Team<br />

• Immobilienvertriebsprofis<br />

• Immobilienmakler<br />

• Immobilienwertermittler (IHK und EIA)<br />

Die Kooperationen und Mitgliedschaften<br />

• IVD (Immobilienverband Deutschland)<br />

• BVFI (Bun<strong>des</strong>verband für die Immobilienwirtschaft)<br />

• <strong>BVMW</strong> (Bun<strong>des</strong>verband Mittelständiger Wirtschaft)<br />

dorothea lehrmann immobilien<br />

06131 / 23 22 66<br />

info@lehrmann-mainz.de<br />

117er Ehrenhof 5 · 55118 <strong>Mainz</strong><br />

Dorothea Lehrmann<br />

Regionaldirektorin <strong>des</strong> Bun<strong>des</strong>verban<strong>des</strong> für die Immobilienwirtschaft (bvfi)<br />

www.lehrmann-mainz.de


58<br />

Wir kümmern uns um ALLES!<br />

Unfallservice<br />

Beseitigung von<br />

Unfallschäden<br />

Ersatzwagen<br />

PKW-Lackierung<br />

Karosseriearbeiten<br />

Spot Repair<br />

lackierfreies Ausbeulen<br />

elektronische 3D-<br />

Achsvermessung<br />

Fahrzeugdiagnose<br />

Foto: Wellnhofer Designs<br />

IMPRESSUM<br />

Erscheint in den Gebieten:<br />

Herausgeber: Reprion Media<br />

Chefredaktion:<br />

Stefan Kühn (S. K.)<br />

Redaktionsleitung<br />

Sam@reprion.de<br />

Redaktion:<br />

Angela Wilbert (A. W.)<br />

Susanne Hoffmann (S. H.)<br />

Lena Sturm (L. S.)<br />

Sam@reprion.de<br />

Karin Dölla-Höhfeld<br />

Hannah Maertin<br />

Grafik:<br />

Huck Media GbR<br />

Fotografie:<br />

Jochen Kratschmer (J. K.)<br />

Marcus Steinbrücker (M. S.)<br />

Gastautoren:<br />

Christiane Gawlyta<br />

Karin Boss-Wollheim<br />

V.i.S.d.P.: Stefan Kühn<br />

Der Verlag übernimmt keine Haftung für un verlangt<br />

eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustratio nen.<br />

Nachdruck, auch aus zugs weise, ist nur mit schriftlicher<br />

Genehmigung <strong>des</strong> Verlags gestattet, Missbrauch wird<br />

zivil- und strafrechtlich verfolgt. Dieses gilt auch für die<br />

Aufnahme in elektronische Datenbanken und Vervielfältigung<br />

auf CD.<br />

Nicht gekennzeichnete Reportagen und/oder Fotos/<br />

Bilder sind von entsprechenden Unternehmen selbst<br />

angeliefert.<br />

© 2022, soweit nicht anders vermerkt,<br />

von Bernd Wildemann & Stefan Kühn GbR<br />

Reprion Media, gedruckt in Deutschland.<br />

Wirtschaftlich beteiligt im Sinne von § 9, Abs. 4 LMG sind<br />

Bernd Wildemann und Stefan Kühn.<br />

Reprion Media<br />

Bernd Wildemann & Stefan Kühn GbR<br />

Dagobertstraße 6, 55116 <strong>Mainz</strong>,<br />

Tel: 0 61 31 – 21 97 577<br />

info@reprion.de, www.reprion.de<br />

Kontakt Redaktion:<br />

Tel: 0 61 31 – 21 97 577<br />

info@reprion.de


#GemeinsamWeiter<br />

DIGITAL. IST FÜR SIE<br />

NICHT NUR EIN ORT<br />

ZWISCHEN ZWEI BERGEN?<br />

DAS TRAININGSCENTER<br />

FÜR ENTSCHEIDER<br />

IM MITTELSTAND.<br />

www.microsoft.com/de-de/kmu/trainingcenter

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!