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Hohenlohe Trends - Das Freizeitmagazin Ausgabe Juli 2022

Hohenlohe Trends - Das Freizeitmagazin
Ausgabe Juli 2022

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Juli 2022 / kostenlos

Seite 10

„Behind the scenes“

beim Shooting mit

Unicorns-Spieler

Nick Alfieri

Alles im Fluss

Paddeln, angeln und

die Natur genießen –

unterwegs an Kocher,

Jagst und Tauber

Matsch, Hürden

und die Testerella

Rats-Run in Kupferzell: Keine Lauf-

Erfahrung, kein Problem? Zwei

Redakteurinnen wollen es wissen.

Lange

Thermen-Nacht

Besondere Events am Salzsee


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3-Gänge-Menüs

inkl. Getränke

für 2 Personen

im Restaurant am Golfplatz

in Schwäbisch Hall

2


FOTO: UFUK ARSLAN

Hallo

Sommer,

und Hallo liebe Leserinnen und Leser! Habt ihr

auch so auf die heiße Jahreszeit hingefiebert?

Laue Nächte nach sonnigen Tagen, der Duft

von blühenden Feldern und glühenden Straßen

– nicht nur bei den hohen Temperaturen zieht

es viele an die Flüsse. Kocher, Jagst und Tauber

bieten herrliche Möglichkeiten, um die Freizeit

am glitzernden Nass zu verbringen. Ob beim

Angeln, Kajakfahren oder Stand-up-paddling

– wir haben einige Hohenloher dabei begleitet.

Doch Sommer kann endlich auch wieder positiven

Stress bedeuten: Ein Event jagt derzeit

das andere – und das nicht nur in Schwäbisch

Hall, unserem „Place to be“ in diesem schönem

Monat, sondern in der ganzen Region.

Ihr braucht noch Inspiration? Dann schaut auf

unsere Event-Seiten! Profi-Tänzer Florian Lochner

berichtet außerdem von seiner großen

Leidenschaft. Und auch ich durfte testen, ob

eine Matsch-Kur während eines hürdenreichen

Zehn-Kilometer-Laufes mein neues Hobby

wird. Neugierig? Dann blättert zu unserer Serie

Testerella.

Genießt den wunderbaren Monat Juli.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Eure Alisa Grün

3


RESSORT INHALTSVERZEICHNIS

Das passiert

im Heft...

24

6

FOTO: UFUK ARSLAN

18

FOTO: PRIVAT

FOTO: ARCHIV

FOTO: ALISA GRÜN

15

FOTO: NEUDORFF/TXN

16

6

LUFTHOLEN AM WASSERLAUF

Angler Marian Unrath und Kanutin Jana Graf

erzählen von ihren Hobbies.

10

BEHIND THE SCENES

Unicorns-Spieler Nick Alfieri schwingt sich

fürs Cover-Shooting aufs SUP-Board.

11

IN KOCHER, JAGST UND TAUBER

Wasserspaß in den heimischen Flüssen

und im Kocherfreibad in Künzelsau.

12

PLACE TO BE

Salzsieder, Fachwerk und Freilichtspiele –

das macht Schwäbisch Hall aus.

15

WÜRZIGES PROJEKT

Eine Kräuter-Ecke lohnt sich: Duftende Minze

wird zu erfrischender Limonade verarbeitet.

16

ENDLICH WIEDER LIVE-MUSIK

Drei Sänger, drei Landkreise, drei Fragen.

18

WENN EMOTIONEN AUF

BEWEGUNG TREFFEN

Profi-Tänzer Florian Lochner stand schon auf

den ganz großen Bühnen dieser Welt.

4


12

10

FOTO: UFUK ARSLAN

FOTO: WEBER.COM/DPA-TMN FOTO: ARCHIV/UFUK ARSLAN

20

20

GRILLST DU NOCH

ODER SMOKST DU SCHON?

Das Grillen mit dem ganz besonderen

Rauch-Geschmack ist voll im Trend.

21

DAS SOLLTEST DU LESEN

Drei Buch-Tipps für den Sommer.

22

FREIZEITTIPPS

Sommer-Gadgets für Draußen.

24

DIE TESTERELLA BEI

DEN RATS-RUNNERS

Als blutige Lauf-Anfängerin beim Matschund

Hürden-Trail in Kupferzell.

27

WELCHES RAD PASST ZU MIR?

Den richtigen Fahrrad-Typ für sich zu finden,

ist gar nicht so leicht.

28

EVENT-HIGHLIGHTS DES MONATS

Motocross, Volksfest, Jakobimarkt – in der

Region geht‘s im Juli rund.

32

WAS WAR LOS IM JUNI?

Hier gibt‘s die besten Schnappschüsse von

den Events im Verbreitungsgebiet.

34

VORSCHAU AUF AUGUST

Das ist in der nächsten Hohenlohe

Trends-Ausgabe zu lesen.

5


ALLES IM FLUSS

FOTO: ALISA GRÜN

6


LUFTHOLEN AM

GLITZERNDEN

GEWÄSSER

Ob am Ufer, auf oder im Wasser – viele zieht es in

ihrer freien Zeit an die regionalen Flüsse, um die

spektakuläre Natur, Eisvögel und Libellen hautnah zu

erleben. Zwei Hohenloher berichten. Von Alisa Grün

Marian Unrath beim

Spinnfischen in Kocherstetten.

Er angelt in seiner

Freizeit unter anderem an

Kocher, Jagst und Tauber.

Neben dem Fischfang für

den Eigenverzehr sind

ihm der Erhalt der Natur,

die Pflege der Gewässer

sowie der respektvolle

Umgang mit den Tieren

immens wichtig.

Kocher, Jagst und Tauber schlängeln

sich mal gemächlich, an

anderer Stelle mit stärkerer

Strömung durch die Landschaft.

Die drei markanten Flüsse gehören

für Einheimische längst zum Alltag dazu.

Und viele Hohenloher haben die Gewässer

zum Spot für Erholung in ihrer Freizeit

für sich entdeckt: Kanufahren, Angeln,

Wandern und Radfahren in nächster Nähe

– und mit Sicherheit sind die meisten

an einem heißen Sommertag schon mal

in das kühle Nass gesprungen, haben laut

aufgeschrien vor Überraschung darüber,

wie kalt das Wasser doch ist, um danach

wieder ans Ufer zu krabbeln und den Libellen

bei ihrem Tanz über die glitzernde

Oberfläche zuzuschauen.

Nicht nur im Sommer, sondern eigentlich

immer dann, wenn es Wetter und Zeit hergeben,

ist Marian Unrath an Kocher oder

Jagst unterwegs. Dafür hat er den Kofferraum

seines Wagens vollgepackt mit Angel-Ausrüstung.

So auch an einem herrlich

sonnigen Tag im Juni bei Kocherstetten.

Gemütlich macht er sich auf den Weg zu

einer seichteren Stelle des Kochers, um

dort Spinnfischen zu betreiben. „Das ist

aktives Fischen. Ich stehe dabei im Wasser,

werfe immer wieder den Köder aus

und simuliere damit die Beute für einen

Raubfisch“, erklärt der 31-Jährige, wirft

die Rute über seine Schulter und lässt die

Angelschnur samt Spinner gekonnt durch

die Luft fliegen. Rund 20 Meter stromaufwärts

landet der Köder im Kocher und

Marian beginnt damit, die Schnur wieder

einzuholen. Das wiederholt er nun so lange,

bis ein Fisch anbeißt.

Genügend Übung darin hat Marian. Seit

25 Jahren angelt er. „Mein Dad hat mich

das erste Mal zum Fischen mitgenommen,

als ich sechs Jahre alt war. Mein älterer

Bruder Janis war auch dabei. Uns hat es

beiden so viel Spaß gemacht, dass wir einige

Jahre später in einen der Fischereivereine

eingetreten sind, um das Angeln und

alles was dazugehört von Grund auf zu

lernen“, erinnert sich Marian.

Doch was gehört denn eigentlich alles

dazu? „Fische fangen zum eigenen Verzehr

– das ist natürlich ein Aspekt beim

Angeln“, so Marian. Aber hinzu kommen

noch viele andere wie etwa die Gewässerhege.

„Fischereivereine haben nicht nur

die Fischbestände im Blick. Da gehört so

viel mehr dazu.“ Bei den überwiegend ehrenamtlichen

Tätigkeiten steht auch der

Artenschutz ganz weit oben: Es wird etwa

festgehalten, welche Muscheln, Krebse

und Vögel am und im Fluss leben. „Oder

man trifft sich zum Arbeitseinsatz am ‚Tag

des Gewässers‘, um die Flussufer von Müll

zu befreien“, berichtet Marian.

Respektvoller Umgang

gegenüber Tier und Natur

Angel besorgen, Haken dran, ab ins Wasser

damit, still am Ufer sitzen und warten

bis etwas beißt – so denken die meisten,

funktioniere der Sport. „Das ist aber nicht

unbedingt die richtige Herangehensweise

finde ich.“ Denn es sei Marian zufolge

jederzeit wichtig, dass man sich darüber

bewusst ist, was man da mache. „Der Respekt

gegenüber der Natur und vor allem

dem Tier sollte zu keinem Zeitpunkt

verloren gehen“, betont er. „Dieses Verständnis

habe ich von Anfang an in der

Jugendgruppe meines damaligen Fischereivereins

mitbekommen.“

Dort hat er auch den Fischereischein erworben.

30 Theoriestunden waren dafür

von Nöten. Hinzu kamen einige praktische

Lehrstunden. Gewässer-, Geräte-

7


ALLES IM FLUSS

und Gesetzeskunde musste er damals

als Jugendlicher pauken. Die Anatomie

der Fische sowie die heimische Tier- und

Pflanzenwelt standen ebenfalls auf dem

Lehrplan. „Das war natürlich alles wichtig

und richtig, aber die nötige Erfahrung

und vielleicht auch ein Stück weit das Verständnis

für das Zusammenspiel der Natur

lernt man erst, wenn man am Wasser

sitzt“, erläutert der Angler.

Vor rund zwei Jahren ist Marian nach

Künzelsau gezogen. Aufgewachsen ist er

auf dem Halsberg bei Kloster Schöntal,

wo sich nur ein Steinwurf vom Elternhaus

entfernt ein See befand. „Mich hat

es trotzdem immer an die Jagst gezogen.“

Mit seinem Umzug in die Kreisstadt hat er

den Kocher für sich entdeckt. Und auch

an der Tauber hat er schon viele schöne

Stellen erkunden können. Immer wieder

kommt er dabei auch an von Vereinen angelegten

Biotopen oder Buhnen vorbei.

Buhnen, das sind kleine, von Menschen

hergestellte Steinstege, die vom Ufer aus

etwas zur Flussmitte ragen. „Sie sorgen

dafür, dass die Strömung an diesen Stellen

entschleunigt wird und Fische somit bessere

Bedingung zum Laichen vorfinden.“

Kocher, Jagst und Tauber seien Marian

zufolge zwar alle noch sehr naturbelassen,

dennoch benötige es hie und da Unterstützung.

„Als Angler achtet man also

nicht nur auf die Nutz-Fische, sondern

betrachtet das gesamte Ökosystem. Zeit

für Beobachtungen haben wir ja, wenn

wir stundenlang am Fluss sind“, sagt er

schmunzelnd.

Das ist es auch, was den 31-Jährigen immer

wieder dorthin zieht: „Für mich ist

es pure Entspannung, wenn ich am Fluss

unterwegs sein kann – dabei ist mir auch

„Am Fluss unterwegs

zu sein, ist für mich

pure Entspannung.“

die Jahreszeit und das Wetter egal.“ Im

Frühjahr zu sehen, wie die Natur erwacht

oder im Sommer einen prächtigen Eisvogel

beim Flug über die Wasseroberfläche

zu entdecken – all das sind kostbare Momente

für Marian, der sonst in seinem Job

als Luftfahrttechniker an Hubschraubern

Hand anlegt.

Der kleine blaue Vogel hat es auch Jana

Graf angetan. Anders als Marian, der sich

meist stundenlang nur an einem kleineren

Flussabschnittes befindet, macht die

19-Jährige in ihrer Freizeit ordentlich

Meter auf den regionalen Flüssen. Dann

nämlich, wenn sie mit ihrem Kajak unterwegs

ist. Eines haben die beiden aber gemeinsam:

„Auch ich bin über meinen Vater

zu meinem Hobby gekommen. Er hat zu

Hause so begeistert davon sowie vom Kanu-Club

Hohenlohe erzählt, dass ich ihn

im Sommer 2016 das erste Mal mit dem

Kajak auf dem Kocher begleitet habe“, erinnert

sich Jana.

Insbesondere mit dem kleinen Boot geradeaus

zu fahren, habe sie anfänglich

herausgefordert. „Es hat mich so oft im

Kreis gedreht“, sagt sie lachend. „Wie jede

Sportart ist aber auch das reine Übungssache.“

Mit Strömungen zurecht zu kommen,

sie zu lesen und zu verstehen – auch

das benötige einiges an Erfahrung. „Die

Betreuung und Tipps von erfahrenen Mitpaddlern

des Vereins haben mir dann aber

immer sehr geholfen. Wer also Motivation,

etwas Beweglichkeit und Kraft mitbringt,

hat gute Chancen das Kajakfahren

schnell zu lernen“, macht Jana Interessierten

Mut. Dennoch gilt es der jungen

Frau zufolge eines immer zu beachten:

„Meine Lehre von einer Tour auf der So-

FOTOS: ALISA GRÜN

8

In den Sommermonaten tummeln sich unendlich viele schillernde Libellen an den Flussufern der Region.


Vom Fluss aus die Natur erkunden und

ganz andere Perspektiven entdecken

– das geht zum Beispiel auf der Tauber

bei Bad Mergentheim.


Foto: Björn Hänssler

ca war: Nie alleine paddeln gehen!“ Dabei

verhakte sich ihr Boot zwischen zwei Felsen

und das Wasser zog so stark unter ihr

durch, dass sie „im Falle einer Kenterung

schwimmend sicher nicht heil rausgekommen

wäre.“ Das Team um sie herum

wandte vorab trainierte Sicherheitstechniken

an. „So konnte ich schnell mit einem

Seil gesichert und mitsamt Kajak aus der

brenzligen Situation befreit werden“, zeigt

sich die Obersontheimerin erleichtert.

Leben am Fluss ist

beeindruckend und bereichernd

Ihre Heimatflüsse Kocher und Jagst erkundet

Jana gerne. „Inzwischen aber

mehr mit dem Ziel, mein Wissen weiterzugeben

und andere für den Sport zu begeistern.“

Trotz Kälte wagt sie sich auch

im Winter in die Fluten: Bei höheren Wasserständen

ergäben sich viele interessante

Trainingsabschnitte. Von der Zeit auf dem

Wasser zehrt die 19-Jährige lange: „Das

Leben rund um den Fluss und die Ruhe

darauf – das ist für mich einfach nach

wie vor beeindruckend und bereichernd.“

Wenn sie dann mit den anderen Paddlern

unterwegs ist, geht‘s meistens kunterbunt

zu. „Noch viel schöner als das Kajakfahren

selbst, ist für mich die Gemeinschaft

– man meistert zusammen Herausforderungen

und feiert Erfolge. Ohne die Flüsse

in der Nähe hätte ich das nie erlebt.“

MEHR INFOS ZU ...

FOTO: ALISA GRÜN ALISA GRÜN

Kleiner Prachtkerl: Leise Beobachter

können den Eisvogel mit seinem

herrlich blauen Federkleid erspähen –

so wie hier beim Flug über den Kocher.


Foto: Archiv/Herbert Fahr

ANGELN & KAJAK

Wer mit dem Angeln beginnen

möchte, sollte Marian Unrath

zufolge den Kontakt zu geübten

Fischern suchen. Die sind besonders

zahlreich in örtlichen Fischereivereinen

zu finden. Viele Infos

bietet dazu die Homepage des

Landesfischereiverbands BW, die

unter www.lfvbw.de zu finden ist.

Um das Kajakfahren auszuprobieren,

empfiehlt Jana Graf die

Hausstrecke des Kanu-Club

Hohenlohe – ein ruhiges Stück

des Kochers, das von Braunsbach

nach Kocherstetten reicht.

Über den Verein kann etwa auch

Ausrüstung ausgeliehen werden.

Mehr dazu gibt‘s unter www.

kanuclub-hohenlohe.net. gra

9


RESSORT BEHIND THE SCENES

SUP-Action

mit Footballer

Nick Alfieri

FOTOS: UFUK ARSLAN (OBEN), ALISA GRÜN (RECHTS)

LOCATION Kocher in Schwäbisch Hall

FOTOGRAF Ufuk Arslan

MODEL Nick Alfieri

TIPP Mehr von Nick auf Youtube NALF

oder bei Instagram @nalfamale

Einmal habe er Stand-uppaddling

(SUP) an einem See

in Utah, USA, ausprobiert. „Da

hat es einigermaßen gut funktioniert“,

versichert Nick Alfieri

schmunzelnd. Und prompt

schwingt er sich auf das über

drei Meter lange Board und

paddelt ein gutes Stück vom

Kocherufer in Schwäbisch

Hall weg. Erst liegend, dann

kniend und zu guter Letzt

stehend posiert er vor

der Linse von Fotograf

Ufuk Arslan. Auf

dem wackeligen

SUP-Board das

Gleichgewicht zu

halten, nachdem

er am Vormittag

bereits ein

anstrengendes

Training hatte,

ist gar nicht so

leicht, bemerkt

Nick. Nach einigen

Runden auf dem

Fluss auf- und wieder

abwärts findet er aber

sichtlich Gefallen an der

Trend-Sportart.

Will er es wieder machen?

„Unbedingt! In der Sonne auf

dem Board chillen – das mache

ich in diesem Sommer auf

jeden Fall nochmal“, so Nick.

Ganz entspannt mit Freunden

oder Familie – seit Februar lebt

auch Bruder Mikey in Hall –

die Freizeit genießen, das ist

für den Football-Star der Haller

Unicorns echte „Quality-

time“. „Die Region ist so schön

und ruhig – und trotzdem kann

man so viel erleben“, findet

Nick, der Hohenlohe großen

Metropolen wie LA oder Washington

D.C. vorzieht. Dort

habe er unter anderem gelebt,

bevor ihn 2016 die Unicorns

als Linebacker für das German

Football Leagues-Team

verpflichteten. Ein Jahr in

Deutschland war der Plan. Inzwischen

ist „die #36“ aus Hall

nicht mehr wegzudenken.

Doch nicht nur auf sportlicher

Ebene ist der US-Amerikaner

mit italienischen Wurzeln erfolgreich:

Auf seinem Youtube-

Channel NALF, den knapp

90 000 Menschen abonniert

haben, dreht er regelmäßig

Vlogs über sein Leben in der

süddeutschen Stadt. Mal berichtet

er, welche neuen Aktivitäten

er für sich entdeckt hat

– Stichwort SUP –, ein anderes

Mal zeigt Nick, an welche Dinge

er sich in Deutschland einfach

nicht gewöhnen kann –

Spoiler: ruhige Sonntage.

Wer Nick Alfieri und das GFL-

Team der Schwäbisch Hall

Unicorns live erleben möchte,

hat in dieser Saison noch gute

Karten: Heimspiele im Haller

Optima Sportpark finden am

2. und 23. Juli sowie am 27. August

statt. Am 10. September

steht das Playoff Viertelfinale

an. Bei Qualifikation folgt

schon am 17. September das

Playoff-Halbfinale. Alisa Grün

10

FOTO: MANFRED LÖFFLER

WIR SUCHEN DICH!

Du willst aufs Cover? Dann her mit

deiner Bewerbung! Voraussetzungen:

Du bist 18 bis 40 Jahre alt und

kommst aus der Region. Sende dafür einfach

Kontaktdaten und Fotos von dir per E-Mail an

hohenlohetrends@swp.de


WASSERSPASS IN KOCHER,

JAGST UND TAUBER

Wolken spiegeln sich im Fluss. Fast

lautlos gleitet das Kanu durch die Fluten,

unterbrochen nur durch ein leises

Platschen, wenn das Paddel das Wasser

teilt. Kocher, Jagst und Tauber sind Paradiese

für Kanadier- und Kajakfahrer.

Die Stille, die Nähe zur Natur und das

Paddeln im eigenen Tempo bieten Entspannung

pur. Andererseits kann eine

Tour in der Gruppe auch sehr lustig

sein. Die hawaiianische Trendsportart

Stand-up-paddling lässt sich ebenfalls

auf den drei regionalen Flüssen ausprobieren.

dia

Das Kocherfreibad in Künzelsau

ist das vermutlich

einzige Flussbad in Baden-

Württemberg und damit eine

echte Rarität in der Region.

Foto: Stadtverwaltung KÜN

DIE MUNTERE

Mal fließt die Jagst ruhig und verträumt

durch die idyllische Landschaft aus Wald,

Weinbergen und Wiesen. Mal hüpft sie

munter über Steine oder jagt breite Stromschnellen

hinab. Die Abgeschiedenheit

und die Unberührtheit der Natur machen

das landschaftlich reizvolle Jagsttal zu

einer Oase für Erholungssuchende. Vom

Wasser aus lässt sich die Schönheit des

Flusses und das Leben an den Ufern besonders

schön erleben. Von ihrer Quelle

in der Schwäbischen Alb bis zur Mündung

misst der längste Nebenfluss des Neckars

189,9 Kilometer.

DER SICH BIEGENDE

Nur wenige Kilometer von der Quelle der

Jagst entfernt entspringt der 168 Kilometer

lange Kocher und ebenso nahe beieinander

münden die beiden Flüsse in den

Neckar. Der Name Kocher stammt vom

keltischen „cochane“ und bedeutet „der

sich biegende“ beziehungsweise „krümmende

Fluss“. In weiten Mäandertälern

fließt er durch Hohenlohe.

KOCHERFREIBAD

Ein Sandstrand und natürliches Wasser

aus dem Fluss: Das Kocherfreibad in

Künzelau ist vermutlich das letzte Flussbad

Baden-Württembergs und damit eine

echte Rarität in Hohenlohe. Gute Schwimmer

baden direkt im Fluss. Für alle anderen

gibt es ein großes, mit Kocherwasser

gespeistes Naturschwimmbecken. Für hohe

Wasserqualität sorgt eine biologische

Pflanzenfilteranlage.

DIE DUNKLE

Von der Quelle bis zur Mündung in den

Main windet sich die Tauber an romantischen

Städtchen wie Rothenburg o. d. T.,

Creglingen, Röttingen und Weikersheim

vorbei. Der Name des Flusses wird auf

die keltischen Wörter dubra für (dunkles)

Wasser oder alternativ auf Dubron zurückgeführt,

was so viel wie schnell dahineilendes

Wasser bedeutet. Die Tauber

entspringt in der Frankenhöhe und mündet

nach 130 Kilometern in Wertheim in

den Main. Der Region Tauberfranken gab

sie ihren Namen.

BADEN IM FLUSS

In Schöntal oder Bächlingen gibt es historische

Flussbadestellen. Von Seiten

der Gesundheitsämter wird das Baden

in natürlichen Fließgewässern wie dem

Kocher und der Jagst kritisch gesehen,

da nicht ausgeschlossen werden könne,

dass mikrobiologische Verunreinigungen

oberhalb der geltenden Grenzwerte

vorliegen.

Weitere Infos gibt‘s hier: www.gesundheitsamt-bw.de/lga/de/themen/hygiene/wasserhygiene/seiten/naturnahe-badegewaesser/

INFO

GUT ZU WISSEN

Bootfahren auf Jagst und

Kocher: www.hohenlohe.de/

Reiseland/Freizeitparadies/

Kanu-Bootfahren.html

Verleih von Kanus und SUPs

gibt es an allen drei Flüssen.

Adressen hierfür, sind unter

anderem über www.hohenlohe-schwaebischhall.de/erlebnis/hohenlohe-fuer-kinder/

wild-und-sportlich/kanufahren/

zu finden.

In einem Boot: Paddeltour auf dem

Kocher von Braunsbach nach Kocherstetten.

Foto: Archiv/Corinna Janßen

Sanfte Hügel, Wiesen und Wälder:

Idylle pur an der Jagst in der Nähe von

Langenburg. Foto: Archiv/Harald Zigan

Die Bäume und die Arkadenhalle des

Wildbades in Rothenburg spiegeln sich

in der Tauber.

Foto: Wildbad

11


RESSORT PLACE TO BE: SCHWÄBISCH HALL

Mit dem Fackeltanz auf

dem Marktplatz feiern

die Sieder ihr Kuchenund

Brunnenfest.

Fotos: Archiv/Ufuk Arslan

SALZSIEDER, FACHWERK

UND FREILICHTSPIELE

Mit seinem Puppenstubencharme verzaubert Schwäbisch Hall die Besucher. Die

Stadt ist traditionsbewusst und gleichzeitig weltoffen, bietet reichlich Kultur und

einen der schönsten Marktplätze Süddeutschlands. Von Claudia Linz

12

Einer von Aljoscha

Lüpkes Lieblingsplätzen

ist das

Schwalbennest hinter

dem Neubausaal. Dorthin

geht der 30-Jährige, wenn er

seine Gedanken auf Reisen

schicken möchte. Als zweiten

Sehnsuchtsort hat er den

Einkorn wieder neu entdeckt.

„Ich wohne in Hessental und

der Wald beginnt quasi in

meinem Hinterhof“, erzählt

der Theaterpädagoge der Haller

Freilichtspiele. Bei seinen

Spaziergängen findet er immer

wieder neue Wege und versteckte

Seen. Als Drittes hat

es Aljoscha die „märchenhafte

Architektur“ in seiner Heimatstadt

angetan, die er 2015

verlassen hatte, um in Lingen

im niedersächsischen

Emsland Theaterpädagogik

zu studieren.

2020 ist er zurückgekehrt

und sieht die

Stadt nun mit

anderen Augen. Die Menschen

seien aufgeschlossen, die umgebende

Natur mit ihren saften

Hügeln sei ein Labsal und

das kulturelle Angebot für eine

„Das kulturelle

Angebot ist

außergewöhnlich.“

Stadt dieser Größe außergewöhnlich.

„Ich musste erst weg

gehen, um zu erfahren, wie

speziell Hall doch eigentlich

ist.“

Besucher lernen

Schwäbisch

Hall am

eindrucksvollsten

von

der Kochermauer

in der

Bahnhofstraße

aus kennen. Von dort überquert

man den Roten Steg, eine

der überdachten Holzbrücken,

lässt die Theaterspielstätte

Neues Globe rechts liegen und

wird von einer ersten Postkartenansicht

willkommen

geheißen. Hinter der Kocherinsel

„Grasbödele“ erheben

sich stufenweise Gebäude mit

prächtigen Fachwerkfassaden.

Zusammen mit dem Hällisch-Fränkischen

Museum

und dem darüber thronenden

Neubau bildet das Ensemble

die Schokoladenseite Schwäbisch

Halls.

Kurios: Der Begriff „neu“ lässt

sich in der Freien Reichsstadt

dehnen, denn der Neubau ist

keiner, sondern heißt nur so.

Das stattliche Bauwerk mit seinem

mehrstöckigen Steildach


Halls Schokoladenseite zeigt

sich mit prächtigen Fachwerkfassaden

und dem Neubau

vom Unterwöhrd aus.

Theater vor dem Neuen Globe

am Kocherufer inmitten

der historischen Haller Altstadt.

Gasthof und Metzgerei

Schöne Aussicht

Gemütlicher LANDGASTHOF mit bodenständiger,

regionaler Küche

• wechselnde preisgünstige Tagesessen

• große Terrasse mit Blick ins Grüne

• Gästezimmer

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Kaffee & Kuchenspezialitäten

auf unserer Terrasse mit Blick

auf die Altstadt genießen.

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Jakobimarkt

22. – 25. JULI 2022

13


PLACE TO BE: SCHWÄBISCH HALL

WHAT

THE FACT

Landkreis: Schwäbisch Hall

Einwohner: rund 41 343

Gleitschirmflieger am Einkorn,

einem beliebten Ausflugsziel

in Schwäbisch Hall.

wurde bereits zu Beginn des 16.

Jahrhunderts an der höchsten

Stelle der Altstadt errichtet.

Das Grasbödele ist wie der benachbarte

Stadtpark „Ackeranlagen“

ein beliebter Platz für

Picknicks, Sport und Abiturfeiern.

Einmal im Jahr dient der

Platz den Haller Siedern als

Bühne. Dann erinnert das alljährliche

Kuchen- und Brunnenfest

an die große Zeit der

Salzgewinnung, die die Stadt

reich gemacht hat. Mit dabei ist

Marc Schmidt, mit 19 Jahren

einer der Jüngeren im Großen

Siedershof. Sein Urururgroßvater

war ein richtiger Salzsieder,

deshalb erhalten die

Nachfahren auch die „ewige

Rente“. Das war der Preis, den

der Staat im 19. Jahrhundert

FOTO: ARCHIV/UFUK ARSLAN

für die in Privatbesitz befindliche

Saline bezahlt hatte.

Heute punktet die Stadt mit

den Werken berühmter und

weltbekannter Künstler in der

Kunsthalle Würth, den Alten

Meistern in der Johanniterhalle

und den Aufführungen der

Haller Freilichtspiele. Bei den

Proben auf der Großen Treppe

können Passanten live dabei

sein. Atemberaubend, was die

Schauspieler und Tänzer auf

den 52 steilen Stufen nun schon

seit 1925 darbieten.

Tolle Fotospots sind die Dachterrasse

des Sudhauses, der

Vorplatz der Kunsthalle

Würth, das Schwalbennest

und der Marktplatz, der sich

als einer der schönsten Süddeutschlands

rühmen darf.

Typisch Hall: Siedershof, Unicorns, Kunsthalle

Würth, Fachwerk, Freilichtspiele

Feiern? Ja, gern!

Kuchen- und Brunnenfest, Jakobimarkt, Sommernachtsfest,

Freundschaftstag uvm.

Probier mal!

Comburg-Möndchen

Gut zu wissen: Wenn man es schafft, einem

Sieder den Degen zu ziehen, muss der eine

Runde ausgeben.

Perfekter Selfie-Hotspot:

Am Schwalbennest hinter dem Neubau.

Foto: Claudia Linz

Bodenbeläge&Verlegung

Designbeläge

Teppichböden Linoleum

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Gardinen Beeindruckende

Auswahl an Stores und Dekostoffen

SCHWÄBISCH HALL

Abtauchen,

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+49 791 75 87-130 I info@solebad-hall.de

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Lassen Sie

den Alltag

hinter sich!

Die nächste

Ausgabe von

Hohenlohe

Trends

erscheint am

Montag,

1. August 2022

14


Eine Kräuterecke auf Balkon, Terrasse

oder im Garten sieht nicht nur schön aus,

sondern duftet auch herrlich.

FOTOS: NEUDORFF/TXN

WÜRZIGES PROJEKT

Garten und Balkon zählen für viele zum Lieblingsplatz im Sommer. Wer sich dort

eine Kräuter-Ecke anlegt, kann jederzeit Gegrilltes oder Cocktails verfeinern.

Sobald im Juli die Temperaturen

nach oben

schnellen, genießen

viele ihre Freizeit in

der Natur. Gartenbesitzer toben

sich dann im eigenen Grün

oft so richtig aus. Räsenmähen,

Terrassenplatten reinigen oder

ein neues Beet anlegen – ständig

gibt‘s neue Projekte. Wenn

Hilfe benötigt wird, stehen

die örtlichen Fachhändler zur

Seite, beraten zu speziellen Gerätschaften

und warten oder

reparieren diese auch.

Wer noch ein Projekt für diesen

Sommer sucht, sollte es mit

einer Kräuter-Ecke im Garten

oder auf Balkon oder Fensterbrett

versuchen. Dort können

Genießer etwa Cocktailkräuter

wie Minze und Zitronenverbene

anpflanzen. Damit

kräftige Kräuter mit würzigem

Aroma heranwachsen, ist es

wichtig, von Anfang an auf die

richtige Pflege zu achten. Doch

braucht es unbedingt eine Spezialerde?

Jein – viele Kräuter

haben empfindliche Wurzeln.

Denen kommt die besonders

feine, leicht durchwurzelbare

Faserstruktur sogenannter

Kräuter- und Anzuchterden

entgegen. So wird eine ausgeglichene

Wasserversorgung

gewährleistet und Staunässe

vermieden. Besonders dankbar

über die Spezial-Behandlung

zeigt sich da beispielsweise die

Minze. Sie gedeiht unter derart

guten Bedingungen prächtig

und ist schnell erntereif – Mojito

oder Zitronen-Minz-Limonade

lassen grüßen! gra/pm

LEISTUNGSSTARK

UMWELTFREUNDLICH

NACHHALTIG

REZEPT

Zitronen-Minz-Limo:

100 g Zucker mit 100

ml Wasser aufkochen

und 2 EL frisch gehackte

Minze zufügen.

Erkalten lassen

und die Flüssigkeit

durchsieben. Den

Minz-Sirup mit 150 ml

frisch gepresstem

Zitronensaft und

etwa 600 ml Mineralwasser

mischen.

Fertig ist die herrlich

frische Limonade.

Selbstgepflanzte Minze

schmeckt wunderbar

frisch. Was viele nicht

wissen: Der Dünger

bestimmt das

Aroma mit.

Roth Landtechnik e. K.

Suhlburger Straße 35

74547 Untermünkheim

Telefon 07 91 / 67 69

Telefax 07 91 / 8 92 15

info@roth-landtechnik.de

15


3 SÄNGER, 3 LANDKREISE, 3 FRAGEN

Von der Musik

mitreißen

lassen

Von unvergessenen Gänsehaut-

Momenten bis hin zum Song über das

Heimatdorf: Drei Sänger aus unserem

Verbreitungsgebiet verraten uns

ihr Lieblingslied und ihre

schönsten Bühnenerlebnisse.

Von Eileen Scheiner

©PARILOV/SHUTTERSTOCK.COM

CHRIS

RECKWARDT

ALTER: 31 Jahre

WOHNORT: Schwäbisch

Hall, Landkreis SHA

MUSIK: Chris hat im Januar

2022 sein Debütalbum

„Pardon“ veröffentlicht. Live

erleben kann man ihn am

10. Juli in Weikersheim, am

14. Juli in Künzelsau und am

15. Juli in Michelfeld.

Foto: privat

WELCHEN SONG SINGST DU

AM ALLERLIEBSTEN UND

WARUM?

Chris Reckwardt: Am liebsten

singe ich meinen Song „Ich

trag dich“. Ich mag die Tiefe und

Ernsthaftigkeit in dem Song. Es

geht darum, für den Nächsten da

zu sein, sowohl in guten als auch

herausfordernden Zeiten.

WAS WAR BISLANG DER ATEMBE-

RAUBENDSTE MOMENT FÜR DICH,

ALS DU AUF DER BÜHNE STAN-

DEST?

Chris Reckwardt: Für mich ist es

nach wie vor ein sehr besonderer

Moment, wenn Menschen bei

meinen Songs mitsingen. Das ist

einfach ein wunderschönes, unbeschreibliches

Gefühl.

WAS WAR DIE SCHÖNSTE LOCA-

TION ODER DAS SCHÖNSTE FEST

IM LANDKREIS SCHWÄBISCH

HALL, AUF WELCHEM DU SINGEN

DURFTEST?

Chris Reckwardt: Im Sommer vergangenen

Jahres hatte ich ein Konzert

auf dem Sportgelände meines

Heimat-Fußballvereines FC Billingsbach.

Das hat sich sehr nach

„Zuhause“ angefühlt. Aber ich habe

bereits auch einige Wohnzimmerkonzerte

in unserem Landkreis gespielt,

diese sind für mich ebenfalls

immer sehr besonders. Der kleine

Rahmen macht Konzerte näher und

persönlicher.

16


KATJANA

FUCHS

ALTER: 33 Jahre

WOHNORT: Wittighausen,

Main-Tauber-Kreis

MUSIK: Sie ist als Solokünstlerin

unterwegs und tritt

regelmäßig als Gastsängerin

auf. Ihre nächsten Auftritte

sind am 10. Juli mit „Akustikliebe“

in Eppingen und mit

„Lost Eden“ am 15. Juli in

Westhausen und am 16. Juli

in Freudenberg . Foto: privat

WELCHEN SONG SINGST DU

AM ALLERLIEBSTEN UND

WARUM?

Katjana Fuchs: Der Song

mag abgedroschen erscheinen,

aber ich muss zugeben,

dass ich „Hallelujah“ von Jeff

Buckley wahnsinnig gerne

singe. Manchmal schließe ich

dabei die Augen und spüre,

wie ich alles um mich herum

vergessen kann. Dabei bekomme

ich manchmal selbst Gänsehaut.

WAS WAR BISLANG DER ATEMBE-

RAUBENDSTE MOMENT FÜR DICH,

ALS DU AUF DER BÜHNE STAN-

DEST?

Katjana Fuchs: Auf „den einen“

Moment kann ich mich tatsächlich

gar nicht festlegen. Atemberaubend

waren beziehungsweise

sind für mich die Auftritte auf

großen Bühnen, bei denen mir

tausende von Menschen laut zujubeln,

genauso wie die kleinen

Auftritte bei Hochzeiten, wenn

das Brautpaar gerade „Ja“ gesagt

hat und pure Liebe in der

Luft liegt.

WAS WAR DIE SCHÖNSTE LOCATI-

ON ODER DAS SCHÖNSTE FEST IM

MAIN-TAUBER-KREIS, AUF WEL-

CHEM DU SINGEN DURFTEST?

Katjana Fuchs: Auf jeden Fall das

Wittighäuser Weindorf, denn in

Wittighausen habe ich nicht nur

meine Liebe, sondern auch meine

Heimat gefunden. Die Menschen

dort sind total herzlich und offen.

Wer neugierig geworden ist, darf

gerne mal in unseren Song „Wir

sind Wittighausen“ reinhören, den

es auf YouTube, Spotify oder AmazonMusic

zu finden gibt.

WELCHEN SONG SINGST DU AM

ALLERLIEBSTEN UND WARUM?

Timo Pfeiffer: Das sind eigentlich

jede Menge, aber ich picke mal

„Hymn“ von Barclay James Harvest

raus. Der Song begleitet mich

schon seit meiner ersten Band.

Auch wenn es eine ruhigere Nummer

ist, kann man so viel Emotionen

und Energie reinstecken.

WAS WAR BISLANG DER ATEMBE-

RAUBENDSTE MOMENT FÜR DICH,

ALS DU AUF DER BÜHNE STAN-

DEST?

Timo Pfeiffer: Als ich am Tag nach

der Geburt meines Sohnes auf einer

Hochzeit für ihn sein erstes Lied

singen durfte. Was das Ganze mittlerweile

toppt, ist die Tatsache dass

wir seit drei Jahren gemeinsam bei

„Keep Alive“ Musik machen.

WAS WAR DIE SCHÖNS-

TE LOCATION ODER DAS

SCHÖNSTE FEST IM LAND-

KREIS HOHENLOHE, AUF

WELCHEM DU SINGEN

DURFTEST?

Timo Pfeiffer: Das war tatsächlich

erst vor kurzem bei der Nacht

der Keller in Forchtenberg – geiles

Event, tolles Publikum und mega

Stimmung. Wir durften aber hier

in Hohenlohe schon einige schöne

Feste spielen.

TIMO

PFEIFFER

ALTER: 43 Jahre

WOHNORT: Westernhausen,

Hohenlohekreis

MUSIK: Timo ist Sänger

der Band „Keep Alive“. Die

Gruppe kann man am 10.

Juli beim Company Trail

Waldenburg, am 16. Juli

beim Sportfest Berlichingen

und am 18. August in Künzelsau

live erleben.

Foto: privat

17


BURGER | BARBER | BIER

Florian Lochner und seine

Tanzpartnerin Alice Klock bilden

zusammen das Duo„Flock“. Die

beiden treten gemeinsam auf

und geben Workshops.

WENN EMOTIONEN AUF

BEWEGUNG TREFFEN

FOTO: LINDSAY THOMAS

18

Von New York über Mexico City

bis Seoul: Balletttänzer und

Choreograf Florian Lochner

stand schon auf den ganz großen

Bühnen der Welt. Seine Hohenloher

Heimat hat er dabei nie

vergessen. Von Eileen Scheiner

Florian Lochner ist

ein echter Weltenbummler.

Dass er

für den Termin mit

Hohenlohe Trends gerade in

Schwäbisch Hall ist, ist ein

glücklicher Zufall. Gemeinsam

mit seiner Tanzpartnerin

Alice probt er Anfang Juni für

einen Auftritt im Neuen Globe.

Gleichzeitig dreht er gemeinsam

mit zwei weiteren Kolleginnen

aus dem Ausland einen

Tanzfilm. „Aktuell trainieren

und drehen wir fast sechs

Stunden am Tag. Hinzu kommt

die ganze Organisation unserer

Projekte für die kommenden

Monate. Unsere Tage sind also

sehr kurzweilig “, erzählt der

Tänzer, der in Oberspeltach

aufgewachsen ist. Trotzdem

nimmt er sich Zeit, um mit uns

über sein Leben und seine Leidenschaft

zu sprechen. Und

vor allem beim Thema Tanzen

kommt der 31-Jährige aus dem

Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Mit acht Jahren hat Florian

Lochner zum ersten Mal ein

Tanzstudio von innen gesehen:

„Freunde gingen damals

nach Onolzheim zum Tanzen

und meinten, das würde mir

auch gefallen. Und sie hatten ja

so recht. Ich war sofort fasziniert“,

erinnert er sich.

Zuerst Mannheim, dann

Stuttgart, dann Chicago

Jahrelang trainierte er in

der Ballettschule Malsam in

Schwäbisch Hall. Mit 14 Jahren

erhielt er ein Stipendium

an der staatlichen Hochschule

für Musik und darstellende

Kunst in Mannheim. Nach seinem

Master-Abschluss war er

ab 2011 Teil des „Gauthier Dance“-Ensembles

in Stuttgart.

Vier Jahre später zog es ihn

nach Chicago und er schloss

sich der Gruppe von Hubbard


Die

Männer-

Seiten

Street Dance an, wo er als Tänzer

und Choreograf tätig war.

2019 kehrte er schließlich zurück

in die Heimat.

Schon 2017 gründete Florian

mit seiner Tanzpartnerin

Alice Klock das Duo „Flock“.

Gemeinsam treten sie in vielen

Ländern auf, choreographieren

oder geben Workshops. „Flock

ist englisch für Schwarm. Und

das beschreibt uns gut: Wir

sind ein Schwarm, Alice und

ich sind die Zugvögel. Immer

wieder schließen sich uns neue

Tänzer eine Zeit lang an, andere

verlassen den Schwarm wieder“,

erläutert Florian .

Kultur in der

Region fördern

Anfang Juli ist Flock für diverse

Auftritte in Italien unterwegs.

Ende des Monats reisen

sie nach Chicago. Hier steht ein

Workshop für Profitänzer an.

Anschließend geht es für die

beiden weiter nach Los Angeles

und Großbritannien. Doch

so schön das Reisen auch ist, in

seine Heimat kommt der Tänzer

immer gerne zurück.

Besonders das kulturelle Angebot

in Hohenlohe liegt dem

31-Jährigen am Herzen. „Hier

möchte ich mich mehr einbringen.

Die Region hat so

viele wunderbare Orte, die

sich für kulturelle Veranstaltungen

eignen. Dieses Potenzial

wollen wir ausschöpfen.“

Das Neue Globe in Schwäbisch

Hall hat es ihm besonders angetan:

„Alice und ich planen,

jedes Jahr mindestens einmal

dort aufzutreten und den Menschen

Ballett und Tanz nahezubringen.

So muss man nicht

in die Großstadt fahren, um

eine Tanzvorführung erleben

zu können.“ Seit vergangenem

Jahr ist Florian Lochner zudem

Vorsitzender der Kultur

OHG in Frankenhardt, ein Verein,

der die Kultur in der Gemeinde

fördern will.

Dass der Tänzer heute eine

so enge Verbindung zu seiner

Heimat spürt, ist keine Selbstverständlichkeit

– war seine

Leidenschaft doch schon

häufig Grundlage für Gesprächsstoff.

„Natürlich ist es

schwierig, als tanzender Junge

auf dem Land aufzuwachsen.

Es gab schon immer Kommentare.

Heute nicht mehr so viele

wie früher“, erklärt er. Dass die

Gespräche verstummten und

Platz für Anerkennung machten,

liegt wohl an seinen Erfolgen

als Profitänzer. „Mein

bisheriges Highlight war ein

Auftritt in New York im September

letzten Jahres. Alice

und ich führten ein von uns

choreographiertes, eigenes

Stück auf. Das war wirklich

magisch.“ Für den Profitänzer

gibt es nichts Schöneres, als auf

der Bühne zu stehen. „Wenn

man tanzt, erzählt man eine

„Beim Tanzen

erzählt man eine

Geschichte ganz

ohne Worte.“

Geschichte ganz ohne Worte.

Es ist eine besondere Sprache.

Auf der Bühne vergesse ich alles

um mich herum und fühle

mich frei. Es ist fast meditativ.“

Doch manchmal wird diese

Magie von bösen Zwischenfällen

unterbrochen – das musste

er ausgerechnet bei einem

Auftritt 2019 in Schwäbisch

Hall erfahren. „Beim Tanzen

traf ich Alice mit meinem Arm

an der Nase. Sie hat sofort angefangen

zu bluten und ging

von der Bühne. Und ich musste

irgendwie improvisieren.

In meinem Kopf schwirrten

die Gedanken: Müssen wir die

Veranstaltung abbrechen?“

Glücklicherweise konnte Alice

weiter tanzen. „Diesen Auftritt

werde ich wohl nie vergessen“,

scherzt Florian.

1.

FIT DURCH

TANZEN

Tanzsport macht nicht nur viel Spaß,

man verbrennt dabei auch viele Kalorien.

Besonders effektiv ist das Training

beim Hip-Hop (zirka 480 kcal pro 30

Minuten Training). Doch auch Zumba

(320 kcal) oder Zeitgenössischer Tanz

(530 kcal) helfen bei der Gewichtsreduktion.

Beim Walzer verbrennt man

übrigens am wenigsten Kalorien, dafür

wird die Muskulatur gestärkt.

2.

REKORDFRAU

AUS INDIEN

Mit einer Tanzdarbietung

mit der Dauer von 123

Stunden und 15 Minuten hat

die Inderin Kalamandalam thaim im Jahr 2011 einen Rekord im

Hemale-

Dauertanzen aufgestellt. Sie präsentierte

den indischen Solotanz Mohiniyattam

und hielt ganze fünf Tage am

Stück durch.

3.

VIRALE HITS

AUF TIKTOK

„Jiggle Jiggle“ – an diesem

Song kommt wohl aktuell

keiner, der auf TikTok oder Instagram

unterwegs ist, vorbei. Vier Millionen

Videos wurden bereits zu diesem Song

kreiert – darunter auch viele Prominente

wie zum Beispiel Snoop Dog.

Damit war „Jiggle Jiggle“ im Mai und

Juni 2022 der meistgespielte Song

auf TikTok. Ebenfalls im Trend liegen

Lizzos „About Damn Time“ und „Ohne

Benzin“ von Domiziana.

19


BURGER | BARBER | BIER

Beim Smoken ist es wichtig,

dass der Grill einen Deckel hat.

Ohne ihn würde der Rauch in

alle Himmelsrichtungen verfliegen,

statt ins Grillgut zu gehen.

FOTO: WEBER.COM/DPA-TMN

GRILLST DU NOCH ODER

SMOKST DU SCHON?

Ein Hauch von Zedern und Co. liegt in der Luft – Smoken ist einer der Grill-

Trends 2022. Dabei kommen Räucher-Holzchips zum Einsatz, die Fleisch,

Fisch und Gemüse einen ganz besonderen Geschmack verleihen.

20

Welche Räucherchips

aus

welcher Holzart

können

für welches Grillgut verwendet

werden? Und auf welchen

Grills räuchert es sich am besten?

Diese Fragen bekommt

Bart Mus in letzter Zeit häufiger

zu hören. Und das hat

einen Grund: Dem Koch und

Grillmeister der Grill Academy

Ingelheim zufolge erfreut sich

das Smoken immer größerer

Beliebtheit.

Aber wie funktioniert das Räuchern

eigentlich genau? Beim

Smoken liegen die Speisen

nicht direkt über dem Feuer,

sondern werden in Heißluft

oder Rauch über längere Zeit

gegart. „Bei einem herkömmlichen

Kugelgrill können die

Räucherholzchips direkt auf

das glühende Kohlebett gelegt

werden“, erklärt Bart Mus. Das

Grillgut werde auf den Rost darüber

gelegt und nimmt so den

Rauchgeschmack an. Wichtig

sei, dass man die Chips eine

Stunde vor Grillbeginn in Wasser

einlegt und dann abtropfen

lässt. Das verzögert zwar das

Anqualmen, intensiviert aber

den Geschmack der Speisen.

Und: Der Grill braucht einen

FOTO: OLIVER POZSGAI/DPA-TMN

Deckel. Ohne verfliegt der

Rauch in alle Himmelsrichtungen.

Bei einem Gasgrill kann zum

Smoken eine Räucherbox verwendet

werden. Diese kann

mit den Räucherchips gefüllt

und direkt in den Grill gelegt

werden. Der Grillrost wird

Lachs kann auf einem Zedernholzbrett

geräuchert werden.

Dafür wird das Brett zuvor eingeweicht

und wieder erhitzt.

entfernt und die Räucherbox

auf die Abdeckung der Brenner

gestellt. Wo genau im Grill die

Box steht, sei eigentlich egal,

sagt Bart Mus. „Hauptsache,

der Deckel ist zu.“

Und welche Holzart soll es nun

sein? „Räucherholz vom Apfel-,

Kirsch- oder Pflaumenbaum

bildet einen fruchtigen, milden

Rauch“, erklärt Maximilian

Böhm von der Webseite „Raeucherchips.de“.

Das Holz dieser

Obstbäume eigne sich für alle

Fleischsorten und Geflügel sowie

für Gemüse und Obst. „Buchen-

und Erlenholzchips sind

etwas stärker im Geschmack“,

sagt Böhm. „Sie eignen sich be-

sonders für Fisch, Seafood und

veganes Grillgut.“ Die markantesten,

stärksten Holzsorten

sind Mesquite und Hickory.

Sie würden verwendet, um

dem Fleisch eine ordentliche

BBQ-Note zu verleihen.

Lorena Simmel, dpa


Das solltest du lesen

Urlaubs- oder Freizeit-Lektüre gesucht? Unsere Buchtipps

im Juli reichen vom Pageturner bis hin zum Ratgeber und

sorgen für unterhaltsame und aufschlussreiche Stunden.

1. VON HIER BIS ZUM ANFANG

Cape Haven, Kalifornien. Eine beschauliche

Kleinstadt vor dem Panorama atemberaubender

Küstenfelsen. In diesem

vermeintlichen Idyll muss die 13-jährige

Duchess nicht nur ihren kleinen Bruder

Robin fast alleine großziehen, sondern

sich auch um ihre depressive Mutter

Star kümmern, die die Ermordung ihrer

Schwester vor 30 Jahren nie verwinden

konnte.

Als deren angeblicher Mörder Vincent

King aus der Haft entlassen wird, droht

das fragile Familiengefüge, das Duchess

mühsam zusammenhält, auseinanderzubrechen.

Denn der Atem der Vergangenheit

reicht bis in das Heute und wird das

starke Mädchen nicht mehr loslassen.

Fazit: Fragt man sich im ersten Teil noch,

warum die Protagonisten so überspitzt

handeln, wie sie es tun, kommt spätestens

ab Teil zwei eine Erkenntnis durch: Diese

eindrücklichen und verschrobenen Charaktere

bleiben auch nach der letzten Seite

in der Erinnerung haften! pm/gra

2. MOOD HACKS

Du bist gestresst, schiebst Entscheidungen

und To-dos immer wieder vor dir

her oder machst gerade eine schwere Zeit

durch? Olivia Remes, Expertin für mentale

Gesundheit an der Universität Cambridge,

erklärt, wie man schnell aus solchen

Krisensituationen herausfindet.

Remes gibt zu den zehn häufigsten seelischen

Notfällen, wie etwa Überforderung,

Angst oder Einsamkeitsgefühlen, je

eine einfache Methode an die Hand, die einen

sofort aus einem schwierigen Moment

herausholt. Daraufhin erklärt sie kurz und

prägnant die psychologischen und neurowissenschaftlichen

Hintergründe des jeweiligen

Krisengefühls und bietet schließlich

Langzeitstrategien, die dabei helfen,

Resilienz aufzubauen und zu emotionaler

Balance (zurück)zufinden.

Fazit: Olivia Remes hat einige gute Ratschläge

parat und vor allem die psychologischen

Hintergrundinfos sind interessant

und lehrreich. Ein großer Pluspunkt

sind die Lesedauerangaben. pm/es

3. MADAME LE COMMISSAIRE UND DIE VILLA ...

Besser hätte Isabelle Bonnet das Erbe von

Thierry, ihrem verstorbenen Ex-Freund

und ehemaligen Bürgermeister von Fragolin,

kaum verwalten können. Mit ihrem

Haus „Villa de la Paix“ (Villa des Friedens)

will sie Frauen aus dem Frauenhaus in Paris

die Chance geben, sich eine Auszeit in

der Provence zu gönnen, um dort zur Ruhe

kommen. Gemeinsam mit Jacqueline,

ihrer Freundin aus Paris, hat sie diesen

Traum nun verwirklicht. Doch dann verschwindet

eine der Mütter spurlos. Die

Kommissarin folgt ihrer Spur und findet

die Leiche auf der eigentlich so idyllischen

Insel Porquerolles. Die Frauen in der Villa

fühlen sich bedroht und, wie sich zeigen

soll, zu Recht.

„Madame le Commissaire und die Villa

der Frauen“ ist der neunte Band der erfolgreichen

Südfrankreich-Krimi-Serie

von Spiegel-Bestseller-Autor Pierre Martin

um Isabelle Bonnet. Unterstützt wird

sie wieder von ihrem sympathischen Kol-

legen Apollinaire.

Fazit: Spannende und empfehlenswerte

Sommerlektüre, die Fernweh weckt, und

Lust macht auf einen ausgiebigen Urlaub

in der Provence.

pm/dia

21


FREIZEITTIPPS

SOMMER-GADGETS

FÜR DRAUSSEN

Einfach in der Sonne liegen, mit Freunden picknicken oder grillen, vielleicht ein

Buch lesen. Das klingt doch nach einem perfekten Sommertag. Diese Helfer machen

den Ausflug und den Aufenthalt im Freien noch ein bisschen schöner.

Picknickdecke

Must-have für ein Picknick im

Grünen ist eine große Decke.

Top, wenn sie nur aus natürlichen

Fasern besteht, so wie

diese hier aus Lammwolle.

Wasserdicht wird sie dank

der Unterseite aus gewachster

Baumwolle (Scottish Shop).

Tweedmill hat traditionell

karierte Decken aus reiner

Schurwolle mit einer ebenfalls

wasserdichten Unterseite aus

Nylontuch im Angebot. Mit

Gurtbändern und Griff ist sie

noch dazu einfach zu transportieren.

Jetzt nur noch den Picknickkorb

packen und los geht‘s!

Ob am Strand oder auf der Wiese,

dieser kleine Holzklapptisch ist

praktisch, wenn man zum Beispiel

Wein im Freien genießen möchte.

Klappbarer Weintisch

Stilvoll Wein genießen, ohne

dass das Glas umkippt und

sich der Inhalt auf die Decke

ergießt? Dabei hilft ein klappbarer

Tisch aus Holz, der leicht

im Rucksack verstaut werden

kann. Durch die praktischen

Halterungen bleiben Rot- und

Weißwein dort, wo sie hingehören.

Der Tisch eignet sich

natürlich auch für andere Getränke

und ist der Sommer vorbei,

leistet es noch gute Dienste

beim Genuss vor dem Kamin

(gesehen bei Butlers).

Hängematte

Einfach mal abhängen? Besonders

komfortabel geht das in

einer superbequemen Hängematte,

die noch dazu überall

dort platziert werden kann, wo

man gerade entspannen möchte.

Weder Bäume noch ein Seil

sind nötig, denn der robuste

Rahmen sorgt für sicheren

Stand. Weil der Bezug wasser-

und schmutzabweisend

ist, kann die Hängematte problemlos

draußen bleiben und

farblich passende Kissen sorgen

für zusätzlichen Komfort

(Fatboy).

Kühltasche

Getränke, Obst, Gemüsesticks,

Salate und Sandwiches einpacken

– und los geht‘s! Mit einer

Kühltasche in handlicher

Größe trägt man ganz einfach

mit sich herum, was man allein

oder zu zweit braucht, und ist

so ganz flexibel unterwegs.

Einfach mal superbequem

abhängen. Foto: Fatboy

Denn die Sachen bleiben herrlich

frisch (Butlers).

Retro-Rucksack

Südlich von Wien schneidert

Ruth Kappacher für Servus

einen Rucksack in traditioneller

Wanderoptik. Mit Canvas-Stoff,

Lederriemen und

Hält alles kühl an heißen

Sommertagen. Foto: Butlers

FOTO: BUTLERS

Metallverschlüssen sieht er auf

den ersten Blick aus wie aus der

guten alten Zeit. Bei näherer

Betrachtung stößt man aber

auf viele durchdachte Funktionen

wie eine wasserabweisende

Fütterung, magnetische

Druckverschlüsse und Außentaschen

für Trinkflaschen. dia

Moderner Rucksack im

Retro-Look. Foto: Servus

22


BADETEMPEL WIRD ZUR AUSSERGEWÖHNLICHEN

EVENT-LOCATION

Was machen 600 Gäste und zwei Bands mitten in der Nacht in

der Franken-Therme Bad Windsheim? Richtig, Spaß haben und

ein besonderes Event genießen.

Ende April veranstaltete die Bad Windsheimer Therme die

erste „Lange Thermen Nacht“ unter dem Motto „Rock night“.

Und das mit Erfolg, wie die Resonanz der Gäste bestätigte.

Die limitierten Tickets im Vorverkauf waren bereits nach

wenigen Tagen vergriffen und die Rückmeldungen nach dem

Event durchweg positiv.

DIE FRANKEN-THERME ROCKT

Ist die Therme mit ihren Thermalbecken und vielfältigen

Salzkonzentrationen, dem einzigartigen Salzsee und

der Wellness- und Sauna-Landschaft sonst eher Inbegriff

für Entspannung und Wellness, stand an diesem Abend

Unterhaltung, Musik, Zusammensein mit Freunden und

gute Stimmung im Vordergrund. Ein abwechslungsreiches

und auf das Motto abgestimmtes Rahmenprogramm mit

Live-Musik, kulinarischen Leckerbissen, Show-Aufgüssen

in der Sauna-Landschaft und der Premiere der brandneuen

„Sinn-fonie“ Show „Keep on rockin´“ machten die Zeit zwischen

22 und 1 Uhr zu einem besonderen Erlebnis für die

Gäste.

Dabei setzte die Franken-Therme auf regionale Partner und

Künstler. Die fünfköpfige Band Project xXx aus Weißenburg

und das Acoustic-Rock Duo Anplagged aus Mainfranken

begeisterten das Publikum musikalisch und sorgten für

Stimmung in besonderem Ambiente. Die Bierbrauer und Jungunternehmer

von AroMa-Biere aus Fürth brachten mit ihren

interessanten Kreationen so manchen Gast beim Bier-Tasting

auf den Geschmack. Mit der Premiere der mittlerweile vierten

Musik-Laser-Show der „Sinn-fonie“-Reihe in der neuen

Badehalle reagierte die Therme auf den Wunsch vieler Gäste

nach einer rockigen Show. Diese wurde mittlerweile auch ins

reguläre Programm integriert und ist jeden zweiten Montag

beim Rock-Abend zu erleben.

SUMMER BEATS NIGHT AM 22. JULI

Bei der zweiten „Langen Thermen Nacht“ bringt die Bad Windsheimer

Therme Ibiza-Feeling nach Franken. Feinste Electro-

Beats vielversprechender, regionaler Newcomer-DJs, eingebettet

in stimmungsvolles Insel-Ambiente gehören ebenso zum

Programm wie die Premiere einer neuen Musik-Laser-Show -

exklusiv komponiert für die Therme von Stefan Ole Linseisen, DJ

und Veranstalter des Schlaraffenklang-Festivals in Künzelsau.

Gekonnt vereint er Melodic Techno mit Elementen klassischer

Streichmusik und bereichert das „Sinn-fonie“-Konzept der Franken-Therme

mit einem weiteren Highlight. Unter dem Künstlernamen

ELO performt er an diesem Abend außerdem live seine

erste Single-Auskopplung des Debüt-Albums „Mystical journey“.

Was sonst noch geboten wird und wie man an eines der 800

Tickets kommt, erfährt man unter www.franken-therme.net

Franken-Therme Bad Windsheim GmbH · Erkenbrechtallee 10 · 91438 Bad Windsheim · www.franken-therme.net

23


TESTERELLA

Mit „ekelhaft guter

Laune“ ans Limit

Beim Rats-Run in Kupferzell an

den Start gehen – ganz ohne

Lauf-Erfahrung. Kommen

die beiden Testerellas ins

Ziel? Von Alisa Grün

24

Noch 23 Tage, drei Stunden und 17

Minuten. In roten Lettern blinkt

mich die Zeitangabe an, als ich Ende

Mai die Rats-Runners-Homepage

aufrufe. So lange ist es noch,

bis in Kupferzell der Startschuss für den

2. Volksbank Hohenlohe Rats-Run fällt.

„Knappe Kiste zum Trainieren“, denke

ich mir. „Das wird nix.“ Und dennoch lässt

mich der Gedanke nicht los. Ich will meine

Grenzen testen. Hindernisse überwinden,

laufen und wenn nötig durch Matsch und

Dreck kriechen – die Möglichkeit dazu

bietet sich einem ja nicht alle Tage!

Also doch probieren?

Keine drei Wochen mehr

Beiläufig erwähne ich es einige

Tage später in der Redaktion.

Es benötigt nur wenige Sätze und

schon glitzern auch die Augen meiner

Kollegin Adina Bauer. Bevor ich

noch weiter ausholen kann, sagt sie:

„Ach komm, ich mach mit!“ Noch

16 Tage, 21 Stunden und 43 Minuten

bis zum Startschuss zeigt der

Timer, als wir unsere Anmeldung

abschicken. Zum richtigen Trainieren

bleibt uns keine Zeit mehr. Um

genügend Luft und Kraft für einen

Zehn-Kilometer-Lauf zu bekommen,

dauert es bekanntlich deutlich

länger.

„Wir schaffen das schon“ oder „dabei

sein ist alles“ sagen wir uns gegenseitig.

Als das Event immer näher rückt,

wechselt die Kommunikation zu „Wenn

nix mehr geht, können wir ja abbrechen“.

Und mit den Wettervorhersagen, die für

den Lauf-Tag Temperaturen von über 30

Grad ankündigen, erschleicht uns allmählich

die Erkenntnis: „Wir müssen verrückt

sein!“ Ähnlich fällt auch das Urteil unserer

Bekannten und Kollegen aus. Immer


wieder kommt jedoch auch der Nebensatz:

„Ich würde das auch gerne mal machen,

aber Laufen ist nicht so meines.“ Ansporn

genug für uns, um den Test trotz aller „red

flags“ zu wagen.

Am Sonntag, 19. Juni, ist es dann so weit:

Ich schnüre meine Laufschuhe für den

ersten Lauf-Wettbewerb meines Lebens.

Die 30 Grad-Marke ist schon am Vormittag

längst überschritten, als wir uns am

Startpunkt unterhalb der Carl-Julius-Weber-Halle

in Kupferzell treffen. Nach

kurzer Einweisung und dem dringenden

Hinweis der Veranstalter, genügend zu

trinken und auf den eigenen Körper zu

hören, stellt sich die erste Startgruppe auf.

Im Fünfminutentakt machen sich die Läufer

nun auf den Weg. Mein Adrenalin-Pegel

steigt rasch an, als auch Adina und ich

uns vor der Startmarkierung positionieren.

Witzelnde Mitläufer um uns herum

lockern die Stimmung auf. Dann geht es

ganz schnell: Der Startschuss ertönt und

wir setzen uns in Bewegung. Das erste

Hindernis lässt nicht lange auf sich

warten.

UND SO WAR‘S

2

Rutschpartie: Schwung

nehmen und ab ins erfrischende

Matschloch mit

den beiden Redakteurinnen.

FOTOS: PRIVAT

1

Adina Bauer (Mitte)

und Alisa Grün

(rechts) kommen

hoch hinaus. Eine

Tageserkenntnis ist

folgende: Wenn runterkommen

doch nur

genauso leicht wäre,

wie hochklettern.

Bye-bye Puste!

Die Route schickt uns bergauf

über Stock und Stein.

Wir sind keinen Kilometer

gelaufen, bis sich das erste

Matschloch vor uns auftut.

Quietschend rutschen

wir in das braune Wasser,

stampfen durch und krabbeln

auf Händen und Füßen

auf der anderen Seite

wieder heraus, während

wir von Helfern mit Wasser

bespritzt werden. Eines

geschafft, denke ich mir,

mal gucken wie viele noch

kommen. So viel vorneweg:

Die Organisatoren

rund um das ners-Team und den

Rats-Runklettern

über aufgeschüttete Dreckberge

und Steinhaufen, kriechen unter

Paletten hindurch und hüpfen euphorisch

zur Abkühlung in die braune

Brühe der aufgestellten Wasser-Container.

„Das macht schon richtig

Spaß“, sage ich zu Adina und TSV Kupferzell sowie

die Sponsoren

und helfenden Betriebe

haben sich

noch einiges für uns

Läufer überlegt.

Motiviert joggen wir

weiter, müssen jedoch nach

einiger Zeit feststellen, dass nicht

nur unsere Kondition nicht die beste

ist, sondern auch die heiße Luft

uns ordentlich zu schaffen macht.

Wir wechseln in schnelles Walken,

klettere

4

Weiße Socken, Fehlanzeige!

Ob Adinas Schuhe und

Strümpfe je mal wieder in

ihrer ursprünglichen Farbe

erstrahlen werden?

5

3

Rauskrabbeln auf allen

Vieren. Wie gut, wenn

noch ausreichend

Grashalme zum Festhalten

vorhanden sind.

Dreckig, verschwitzt und

überglücklich im Ziel angekommen.

Ganz genau 11,2 Kilometer

liegen hinter den beiden

Testerinnen.

FOTO: UFUK ARSLAN

25


TESTERELLA

MEHR ÜBER...

Da freuen sie sich noch: Adina Bauer (links) und Alisa Grün am ersten Wasserloch.

Ein paar hundert Meter weiter gab‘s auch gleich die erste „Matsch-Kur“.

mal mehr und mal weniger elegant aus

unserem „Pool“. „Ja, und das obwohl es so

anstrengend ist“, erwidert sie lachend.

Stecken bleiben – das kann uns nicht

passieren, merke ich schon bald. Als die

Ein- und Ausgänge der Wasserhindernisse

schlammiger werden, helfen wir

uns gegenseitig. Und auch die anderen

Teilnehmer strecken immer wieder die

Hand entgegen, um uns sicher wieder auf

die Spur zu bringen. Der Team-Gedanke

beim Event schlägt durch. Genauso wie

der große Durst bei uns, als wir endlich

die fünf Kilometer Marke knacken. Just

in diesem Moment taucht die erste Getränke-Station

auf. Freudig strahlend drücken

uns die Mitglieder des TSV Kupferzell

Becher mit Wasser in die verdreckten

Hände. Der Schlamm bildet inzwischen

schon Krusten auf unseren Knien und

Schuhen. Der Dreck hängt unter unseren

Fingernägeln und vermischt sich im Gesicht

mit dem Schweiß. Lachend schauen

wir uns an und Adina schwört mich ein:

„Wir haben mehr als die Hälfte geschafft.

Jetzt gibt‘s kein Zurück mehr!“

aber mit jeder Kilometermarke die wir

passieren, steigt auch der Stolz darüber,

dass wir es so weit gebracht haben.

Per Rutsche auf die Zielgerade

Einmal noch die Kupfer überqueren, ein

mehrere Meter hohes Hindernis überklettern,

per Wasserrutsche in das letzte

Matschloch, das uns bis zu den Schultern

verschluckt, und endlich ist es so weit:

Hand in Hand überqueren wir die Ziellinie.

„Wir haben es geschafft“, quieke

ich. „Das glaubt uns niemand“, antwortet

Adina. „Oh doch“, sage ich und schwenke

die Medaille, welche unsere erfolgreiche

Teilnahme beurkundet. Erschöpft, abgekämpft,

durchgeschwitzt und vor Dreck

stinkend lassen wir uns auf den Boden

sinken. „Würdest du es wieder machen?“,

fragt mich Adina. „Auf jeden Fall!“, antworte

ich wie aus der Pistole geschossen

und meine Kollegin pflichtet mir bei.

Rats-Runners, wir sehen uns nächstes

Jahr wohl wieder!

FOTOS:UFUK ARSLAN

DIE RATS-

RUN-LÄUFE

Sieben Mal fällt im Jahr 2022

der Startschuss bei Rats-Runners-Veranstaltungen.

Drei

davon stehen erst noch an. In

der Region sind die Hindernis-Läufe

schon in Bühlertann

und Kupferzell bekannt. Mitmachen

darf dabei jeder, der

Lust auf Bewegung und Action

hat und sich nicht davor

scheut, dreckig zu werden.

Auch Kinder sind willkommen.

OHNE UNTERSTÜTZUNG

GEHT‘S NICHT

Ausgetragen werden die

Events immer in Kooperation

mit einem Verein, Sponsoren

und Unternehmen, die unter

anderem Hindernisse bauen

oder stellen. Die Anmeldung

zum Lauf ist online möglich.

Zuschauen ist kostenfrei. gra

Mehr dazu unter

www.rats-runners.de

26

Lachen, fluchen und zurück

Ob sie diese Aussage noch bereuen wird?

„Jawoll, dann los geht‘s“, antworte ich.

Wir setzen uns wieder in Bewegung.

Und allmählich fühle ich mich „warmgelaufen“.

Sobald ein schattiger Abschnitt

kommt, motiviere ich zum Joggen. Hindernisse

auslassen? Keine Chance, das

zählt für mich sonst nicht. Der Spaß, den

ich an diesem Lauf entwickele, steigt

mit jedem Meter, der uns näher zum Ziel

bringt. Meine Mitläuferin kann das nicht

ganz so nachvollziehen. „Du hast ekelhaft

gute Laune“, wirft mir Adina zu und wir

beide lachen laut auf. Ja, wir quälen uns,

Der Beweis: Die

Teilnehmer-Medaille

bekommt einen

Ehrenplatz in

der Redaktion.

Foto: Alisa Grün


WELCHES

RAD

PASST

ZU MIR?

Hohes Tempo, weniger

Anstrengung: E-Bikes werden

immer beliebter – auch

bei den unter 40-Jährigen.

FOTO: ZACHARIE

SCHEURER/DPA-TMN

Breite Reifen oder schmale? Hoher oder flacher Lenker? E-Antrieb?

Den richtigen Fahrradtyp zu finden, ist gar nicht so leicht.

Fahrradfahren wird

immer beliebter, die

Anzahl der Räder in

Deutschland steigt seit Jahren

kontinuierlich. Auch das Angebot

an Zweirädern wächst. Für

viele stellt sich da oft auch die

Frage: Welcher Radtyp ist eigentlich

der richtige für mich?

Sebastian Böhm vom Fachmagazin

„Radfahren“ rät, sich bei

der Suche nach dem passenden

Velo zunächst die wichtigste

Ausgangsfrage zu beantworten:

Wo soll das Fahrrad eingesetzt

werden? „Benötige ich ein

Rad für den Alltag, etwa für die

Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen,

läuft es auf eine Vollausstattung

mit Blechen, Licht

und eventuell auch Taschen hinaus“,

sagt Böhm. Das sei dann

ein Fahrrad für jede Tageszeit

und jede Witterung.

Was kann, was will ich

ausgeben?

Die Suche nach dem richtigen

Fahrradtyp ist immer auch eine

Frage des Budgets. „Man sollte

deswegen aber nicht den Fehler

machen und bei vermeintlichen

Schnäppchen-Rädern aus dem

Internet zugreifen, die irgendwo

in China gefertigt wurden“,

sagt David Koßmann vom Pressedienst

Fahrrad. Diese Räder

würden oft nicht die hiesigen

Sicherheitsstandards erfüllen.

Speziell bei billigen E-Bikes

sei Vorsicht geboten. Ein

gutes E-Bike gehe bei rund

2500 Euro los und müsse technisch

so ausgestattet sein, dass

die Komponenten auch dem

deutlich höheren Gewicht und

dem etwas höheren Tempo

gerecht werden, so Koßmann.

Eine Felgenbremse etwa sei nie

für ein E-Bike geeignet, billige

Importräder aber seien zum

Teil damit ausgestattet.

Generell haben E-Bikes den

Fahrradmarkt positiv beeinflusst

und vielen Menschen das

Radeln neu ermöglicht, meint

Böhm: „E-Bikes sorgen dafür,

dass ein Couch-Potato und ein

ambitionierter Freizeitradler

gemeinsam eine Tour machen

können.“ Inzwischen gebe es

für fast alle Radtypen auch

elektrifizierte Modelle. Ob sich

jemand für ein konventionelles

Dachboxen

Grundträger

Fahrradhalter

Fahrradheckträger

Öffnungszeiten:

Mo.- Fr. 8:00-18:00

Sa. 8:00-13:00 Uhr

Durchgehend offen

Rad oder die E-Variante entscheidet,

ist Koßmann zufolge

oft eine „Wohlfühl“-Frage. „Am

Ende des Tages sollte ein Fahrrad

nie eine Geißel oder nur eine

Tretmaschine sein, es sollte

Spaß machen und einem leicht

fallen.“ Claudius Lüder, dpa

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Arbeit, Sport und Abenteuer …

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27


EVENTS

Highlights

des Monats Das ist los im Juli

22.-25.07.22

VOLKSFEST

Rasantes Fahrvergnügen

auf dem Rummelplatz

gepaart mit uriger Wies‘n-

Atmosphäre im festlich geschmückten

Zelt: Das Bad

Mergentheimer Volksfest

sorgt zum 85. Mal für vier

Tage Auszeit vom Alltag.

www.badmergentheim.de

23.06-17.09.22

SOMMER IN DER STADT

In diesem Sommer ist die Künzelsauer Innenstadt immer

donnerstags von 17 bis 21 Uhr wieder Bühne für Live-

Musik. Bekannte regionale Bands treten auf.

www.künzelsau.de

FOTO: DIRK KÖNIG

FOTO: JENS HACKMANN

28

22.-25.07.22

JAKOBIMARKT

Vergnügungspark, Krämermarkt

sowie einen

verkaufsoffenen Sonntag

locken wieder nach Schwäbisch

Hall. Die große Gaudi

steigt im Festzelt auf den

Kocherwiesen.

www.schwaebischhall.de

FOTO: NPG-ARCHIV


30.-31.7.22

ADAC MX MASTERS

Die Elite der Motocross-Szene ist im Juli

nach coronabedingter Pause wieder in

Gaildorf zu Gast. Fahrer aus aller Welt

messen sich ein Wochenende lang auf der

Naturrennstrecke „Auf der Wacht“.

www.msc-gaildorf.de

FOTO: ARCHIV/PEER HAHN

FOTO: STADTVERWALTUNG TBB

21.-24.07.22

KULTUR-

WOCHENENDE

CRAILSHEIM

Unter dem Motto „Phantasticum!“

sind in der Innenstadt

wieder viele Darbietungen

geboten.

www.crailsheim.de

FOTO: STADT CRAILSHEIM

01.-03.07.22

ALTSTADTFEST

Drei Tage Party, ein Festumzug, ein Flohmarkt und vieles

mehr ist in Tauberbischofsheim geboten. 20 örtliche

Vereine organisieren die große Gaudi.

www.tauberbischofsheim.de

Info Alle angegebenen Termine unter Vorbehalt.

Bitte aktuelle Bedingungen vor Teilnahme checken.

29


VERANSTALTUNGSKALENDER

Events

im Juli

KUNST

& MEHR

Braunsbach

Groß ist das Handwerk,

denn es ehrt seinen

Meister

Rabbinatsmuseum, 10.,

24.07., 14–18 Uhr

Crailsheim

Die Grimmingers, die

Scholls – by Nina

Forum in den Arkaden,

bis 17.07., Mo-Do, 8–17

Uhr; Fr, 8–13 Uhr; So 13–17

Uhr

Ilshofen

Farbenwelten und weißes

Gold von Hannelore

Knapp und Birgit Knapp-

Lang

Pfarrscheuer, bis 24.07.,

So, 14–17 Uhr

Kirchberg

Ausstellung Brauns Welt

Maler und Radierer,

1887–1971, Sandelsches

Museum, sonntags, 14-17

Uhr

Fotografien von Stefan

Labude: Gegen Licht

Gasthaus zur Lindenau,

sonntags, 12–18 Uhr

Perspektivwechsel

Arbeiten von Ulrike Donié,

Orangerie, sonntags,

11–18 Uhr

Künzelsau

Horst Antes zum 85. Geburtstag

– Werkschau

Carmen-Würth-Forum,

täglich, 11–19 Uhr

Weitblick – Reinhold

Würth und seine Kunst

Carmen-Würth-Forum,

täglich, 11–19 Uhr

Zeichen – Ugo Dossi

Museum Würth, 01.-03.07.

11–18 Uhr

Edita Kadiric: Cocoon

Museum Würth, 16.-31.07.,

11–18 Uhr

Mainhardt

Bilder von Manfred Pahl

Pahl-Museum, sonn- und

feiertags, 13–17 Uhr

Dauerausstellung Römermuseum,

sonntags, 14–16

Uhr

Rot am See

Besichtigung der Ausstellung

Rohrturm, 03.07, 14–16

Uhr

Gebrauchsgegenstände

und Kulturgüter aus vergangenen

Tagen

alte Dorfschule, 03.07.,

14–17 Uhr

Schrozberg

Franz Baur: Formen-Figuren-Zeichen

Rathaus Schloss, bis

10.07. Mo-Fr, 8–12 Uhr,

Mo+Di auch, 13.30–16.30

Uhr, Do auch, 13.30–18

Uhr

Schwäbisch Hall

Alte Meister

Johanniterkirche, täglich,

11–17 Uhr

Alt und jung sein - Erinnerungen

an die Jugend

Therapiezentrum am

Diak, Mo-Do, 7–19 Uhr; Fr,

7–18 Uhr

Anja Schwörer/Anke Völk

– between flow & shape

Kunstverein, bis 17.07.,

Mi-Fr, 15–18 Uhr, Sa+So,

11–17 Uhr

Atelier Veroart

Veronica Solzin, donnerstags,

16–18 Uhr

Dieter Franck, Farbe und

Licht, Malerei

Dieter Franck Haus, sonntags,

13–18 Uhr

Farbspiele - Arbeiten aus

der Druckwerkstatt

Haus der Bildung, bis

22.07., Mo-Fr

Schwäbisch Hall

Haller Feuerwehrmuseum

03., 17.07., 11–16 Uhr

Sport, Spaß & Spiel

Kunsthalle Würth, täglich,

10–18 Uhr

Tanz des Lebens - Ursula

Groh

Besuch ist auch nach

telefonischer Voranmeldung

unter der

Telefonnummer 07 91/9

46 36 44 möglich, Hospiz-Dienst,

Mo+Mi, 10–14

Uhr

Untermünkheim

Hohenloher Bauernmöbel

Rößler-Museum, sonntags,

14–17 Uhr

Vellberg

Leben ist Farbe - Brigitte

Koch

Pavillon, bis 10.07., täglich

Natur- und Heimatmuseum

Vellberg

sonntags, 14–16.30 Uhr

TERMIN-

PLANER

Bad Mergentheim

Kurparkfest

Kurpark 16.07., 15–24 Uhr

Stadtlauf

Marktplatz 09.07., 16.30

Uhr

Volksfest

Volksfestplatz 22.07.–

25.07.

Blaufelden

Hohenloher Kultursommer:

Klezmer Pastorale

mit Ensemble Noisten,

Bürgerhaus 16.07., 18 Uhr

Bretzfeld

Hohenloher Kultursommer:

Der Klang Armeniens

mit The Naghash Ensemble

of Armenia, Geddelsbach

30.07., 18 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

im wilden Alpinistan

mit Gruberich, Alte Kelter

31.07., 17 Uhr

Crailsheim

Anlagenfest

Festplatz beim Sportplatz

02.07., 18–0 Uhr

Kulturwochenende

Innenstadt 21.07.–24.07.

Parkfest

Spitalpark 16.07.–17.07.

Dörzbach

Schubertiade

Saitenzauber, Schloss

Eyb, 10.07., 17 Uhr

30


Fichtenberg

Kabarett mt Musik: Fifteen

shades of Fleischles

mit Sabine Essinger

Marktplatz 01.07., 20 Uhr

Frankenhardt

Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters

für

die Jugend

Sandberghalle 09.07., 20

Uhr

Gaildorf

27. Bluesfest

auf den Kocherwiesen

01.07.–02.07.

Ilshofen

Burgschauspiele: Der

Glöckner von Notre-Dame

Burgruine Leofels 01.07.–

03.07., 08.07., 09.07.,

20.30 Uhr

Württembergische Landesbühne:

Backbeat –

Die Beatles in Hamburg

Roland-Wurmthaler-Halle

13.07., 19 Uhr

Jagsthausen

Burgfestspiele: Baskerville

– Sherlock Holmes

und der Hund von Baskerville

Götzenburg 01.07., 09.07.,

17.07., 30.07., 20.30 Uhr

Burgfestspiele: Ladies

Night

Götzenburg 03.07.,

08.07., 16.07., 24.07.,

29.07., 20.30 Uhr

Burgfestspiele: Monty

Python‘s Spamalot

Götzenburg 02.07., 07.07.,

10.07., 14.07., 22.07.,

23.07., 27.07., 31.07., 20.30

Uhr

Künzelsau

Dorffest

Heidweg bei den Seen

29.07.–31.07.

Glockenfest

Ohrenbach 15.07.–17.07.

Kultur bei Würth: Lust

und Laune

mit Würth Chor und

Würth Band, Carmen-Würth-Forum,

26.07., 19 Uhr

Sommer in der Stadt

New Discovery, Keltergasse

07.07., 17–21 Uhr;

Chris Reckwardt, Hauptstraße

14.07., 17–21 Uhr;

The Uniques, Osteuropäischer

Abend, Unterer

Markt, 21.07., 17–21 Uhr;

Steel, Wine & Honey,

griechischer Abend, Oberer

Bach 28.07., 17–21 Uhr

Theater im Fluss:

Schweyk im Zweiten

Weltkrieg von Bertolt

Brecht

Kocherfreibad 01.07.,

02.07., 06.07., 08.07.,

09.07., 13.07., 15.07.,

16.07., 19.30 Uhr

Kupferzell

Kupferfest

Festplatz im Wiesengrund

09.07.-10.07.

Niedernhall

Hohenloher Kultursommer:

nordisch brass

– von Trompeten und

Trollen

mit Ensemble tenThing,

Kelterhof 26.07., 19 Uhr

Öhringen

Hohenloher Kultursommer:

Schubertiade

mit dem Concertino

Ensemble, kath. Kirche

10.07., 17 Uhr

Marktmusik

Marktplatz 09.07., 16.07.,

23.07., 30.07., 10-12.30

Uhr

Sommerfestival

Hofgarten, mehrere Termine.

unter anderem Noisepollution

07.07., 19.30

Uhr; Eure Mütter 15.07.,

19.30 Uhr; Tobias Gnacke

29.07., 19.30 Uhr; Picknick

in bunt 31.07., 11–18 Uhr

Weindorf

Innenstadt 01.07., 02.07.,

17–1 Uhr; 03.07., 11–22 Uhr;

04.07., 17–23 Uhr

Schöntal

Hohenloher Kultursommer:

By Moonlight on the

Green

mit The Curious Bards,

Kloster, Kirche 09.07., 18

Uhr

Schwäbisch Hall

1945 – Der erste Sommer

im Frieden – Living

History

Freilandmuseum 30.07.,

31.07., 11–18 Uhr

Diak-Benefiz-Treppenlauf

Diakoneo 04.07., 18 Uhr

Feilichtspiele: Die

Schöne und das Biest

Neues Globe 12.07.–15.07.,

19.07.–22.07., 25.07.,

26.07., 10 Uhr; 10.07.,

17.07., 24.07., 15.15 Uhr;

16.07., 23.07., 11 Uhr

Freilichtspiele: All das

Schöne

Neues Globe 12.07.–16.07.,

20 Uhr

Freilichtspiele: Bühnenschwestern

Neues Globe 20.07.–

24.07., 20 Uhr

Freilichtspiele: Cyrano

de Bergerac

Große Treppe 01.07.,

02.07., 20.30 Uhr

Freilichtspiele: Der

kleine Horrorladen

Große Treppe

07.07. (öffentliche Generalprobe),

08.07., 10.07., 12.07.–

16.07., 20.30 Uhr

Freilichtspiele: Ewig

Jung

Neues Globe, 30.07.,

31.07., 20 Uhr

Freilichtspiele: Geschichten

aus dem Wiener

Wald

Neues Globe 01.07.,

02.07., 20 Uhr

Freilichtspiele: Konzert

Tribute fo Carole King

Neues Globe 03.07., 20

Uhr

Freilichtspiele: Nathan

der Weise

Große Treppe 30.07.,

31.07., 20.30 Uhr

Freilichtspiele: Sister Act

Große Treppe 20.07.–

24.07., 26.07.–29.07.,

20.30 Uhr

Freilichtspiele: Tanztheater

fear.less

Neues Globe 06.07.–

09.07., 20 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

Westwind

mit Duo Elin Sakas, Hospitalkirche

30.07., 18 Uhr

Jakobimarkt

Kocherwiesen Steinbach,

Haalplatz, Innenstadt

22.07.–25.07.

Sommerfest SC Bibersfeld

Sportplatz 09.07., 14 Uhr

Sportwochenende SV

Tüngental

Sportgelände 01.07.–

03.07.

Straßenmusikfestival

Innenstadt 30.07., 10–15

Uhr

Vellberg

Weinbrunnenfest

Städtle 01.07., 02.07.,

18.30–1 Uhr; 03.07.,

10.30–22 Uhr

Weikersheim

Hohenloher Kultursommer:

Musikfest

mit Höhner Philharmonics,

Schlosspark 01.07.,

19.30 Uhr; 02.07., 18 Uhr

Hohenloher Kultursommer:

über Grenzen

mit Württ. Kammerorch.

Heilbronn, Tauberphilharmonie

23.07., 19.30 Uhr

FREITAG

22.07.

22-1UHR

Infos & Tickets unter www.franken-therme.net

Franken-Therme Bad Windsheim GmbH, Erkenbrechtallee 10, 91438 Bad Windsheim

31


EVENTS

Was war los?

...im Juni

KUCHEN- UND BRUNNENFEST Die

Schwäbisch Haller Sieder begingen ihr

manchmal recht explosives Fest.

STADTFEST Bestes Wetter konnten

Besucher bei der Veranstaltung in

Ilshofen genießen.

2. VOLKSBANK HOHENLOHE RATS-

RUN Hohenlohe Trends war trotz Hitze

auch am Start.

OLDTIMER-TREFFEN beim Hohenloher

Volksfest in Blaufelden. Nahezu 70

Fahrzeuge rollten am Pfingstmontag

vor das Schulzentrum.

FOTO: ARCHIV/OLIVER FÄRBER

HOHENLOHER VOLKSFEST Vier Tage

lang war von der kulinarischen Meile

bis zum Umzug viel geboten.

FOTO: ARCHIV/OLIVER FÄRBER

FOTO: ARCHIV/ANNABELLE KÖCHLING

FOTO: PRIVAT

FOTO: ARCHIV/KARENA HÄFNER

FOTO: ARCHIV/UFUK ARSLAN

FORTLAND FESTIVAL Auf dem

Event-Gelände am Crailsheimer Hangar

ging es heiß her.

AFRICAN PICNIC Fröhlich, bunt, köstlich

– im Haller Hospitalhof lernten Besucher

eine fremde Kultur kennen.

FOTO: ARCHIV/BEATRICE SCHNELLE

32


BÜCHERMARKT In Kirchberg sind Leseratten

auf ihre Kosten gekommen.

SOMMERFEST Beim Musikverein Hausen/Rot

wurde ausgelassen gefeiert.

2. KLANGGARTEN OPEN AIR Die

Bands D‘Artagnan und Schandmaul

rockten in Bad Mergentheim.

BURGFESTSPIELE In Jagsthausen

wurde die große Premiere von Monty

Python‘s Musical „Spamalot“ gefeiert.

FOTO: BURGFESTSPIELE JAGSTHAUSEN

STREETFOOD FESTIVAL Burger oder

Eiscreme? Die Qual der Wahl hatten

Hungrige in Rosengarten-Westheim.

FOTO: ALISA GRÜN

FOTO: DIRK KÖNIG

FOTO: ARCHIV/KARL-HEINZ RÜCKERT

FOTO: ARCHIV/THORSTEN HILLER

MOHNBLÜTE Strahlend violette Felder

haben viele Hobby-Fotografen in die

Gegend rund um Öhringen gelockt.

FOTO: ARCHIV/M. VOGELMANN

WEITERE FOTOS und Geschichten

findest du auf unserem Instagram-

Account @hohenlohetrends

33


VORSCHAU

Vorschau

Die nächste

Ausgabe erscheint am

1. August

2022

GRENZGÄNGERN AUF DER SPUR

Sport zu machen, das gehört für

viele zum Alltag. Einige Hohenloher

gehen jedoch für ihre Leidenschaft

bis ans Limit. Doch was treibt die

Extremsportler an?

Foto: Archiv/Thumilan Selvakumaran

DURCHBLICK IM

BERUFE-DSCHUNGEL

Auf den Durchstarter-Seiten

gibt‘s unser Special zum

Azubi-Magazin „Next Step“.

Als Highlight erwartet euch ein

Interview mit DJ und Moderatorin

Larissa Rieß aka „Lari Luke“.

Foto: Jonas Pohl

CRAILSHEIM ERKUNDEN

Von zaubernden Basketball-Spielern

bis zur amüsanten Volksfest-Gaudi

– die Horaffenstadt

hat so einiges zu bieten. Was

genau das ist, erfahrt ihr in der

Serie „Place to be: Crailsheim“.

Foto: Archiv/DieLICHTBUILDER

IMPRESSUM

34

HOHENLOHE TRENDS –

Das Freizeitmagazin, 1. Juli 2022

Verlag I Kontakt:

SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe GmbH & Co. KG

Haalstraße 5+7, 74523 Schwäbisch Hall

0791/ 404 – 0

Redaktion:

Heribert Lohr (verantw.), Alisa Grün,

Claudia Linz, Eileen Scheiner

0791 / 404 – 450, redaktion.hote@swp.de

Termine: termine.hote@swp.de

Fotos:

Titelfoto: Ufuk Arslan

Fotos wie angegeben: Ufuk Arslan, Alisa Grün,

Claudia Linz, Archiv- und Pressefotos, Privatfotos,

Shutterstock

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Mario Bayer (verantw.), Ingo Bölz, Holger

Gschwendtner, Martin Haas, Afsoon Kamrani,

Kai Müller, Martin Naterski, Sebastian Nutsch,

Julia Winterfeldt

07 91 / 404 – 260, anzeigen.sho@swp.de

Grafik/Layout

Eva Maria Schmeiser, mediaservice ulm

Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

logistik.sho@swp.de

Druck

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70771 Leinfelden-Echterdingen

Auflage: 20.000

An über 600 Verteilstellen im Landkreis Schwäbisch

Hall, Hohenlohekreis & Main-Tauber-Kreis

Anzeigenschluss

Oktober-Ausgabe: 30. August 2022

Homepage

www.swp.de/thema/hohenlohetrends

Hohenlohe Trends auf Instagram

@hohenlohetrends

Hohenlohe Trends auf Facebook

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E✗klusive

LESERREISE

HALLER TAGBLATT · HOHENLOHER TAGBLATT · RUNDSCHAU

SILVESTER IN MONACO

MIT AUSFLÜGEN ENTLANG

DER CÔTE D`AZUR

6-TÄGIGE FLUGREISE

28.12.2022 BIS 02.01.2023

MITTWOCH, 28. DEZEMBER 2022, BIS MONTAG, 2. JANUAR 2023

Der Reisepreis beträgt pro Person

im Doppelzimmer: ab 1.990 €

Einzelzimmerzuschlag: 390 €

Reiseleitung / Reisebegleitung:

▶ Gudrun Schenk

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Lassen Sie sich verzaubern vom

weichen, außergewöhnlichen Licht

der CÔte d`Azur, von dem sich schon

die großen Maler der Welt inspirieren

ließen und besuchen Sie deren Wirkungsstätte

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Sie mehr über die viel gereiste

Baroness Ephrussi de Rothschild in der

legendären Villa Rothschild mit ihrem

bezaubernden Park und herrlichen

Ausblicken auf Cap Ferrat. Übernachten

Sie im Fürstentum Monaco, dem

zweitkleinsten Staat der Welt und

erleben Sie ein Silvester auf monegassische

Art. Besichtigen Sie den

Palast der Grimaldis und erhalten Sie

im großen Ozeanografischen Museum

einen beeindruckenden Einblick in die

Unterwasserwelt des Mittelmeeres. Genießen

Sie das mediterrane Klima der

Küste, wie es bereits schon 100 Jahre

zuvor der Hochadel genossen hat.

Veranstalter:

hwtour sagl · Via San Carlo 7A

CH-6600 Muralto-Locarno

Im Reisepreis enthalten:

▶ Bustransfer Schwäbisch Hall–Flughafen Stuttgart

und zurück

▶ Hin- und Rückflug Stuttgart–Nizza

▶ Transfer: Flughafen–Hotel–Flughafen

▶ Fahrt in klimatisierten Reisebussen

▶ 5x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel

Le Meridien in Monte Carlo, Classic-Zimmer

▶ 5x Frühstücksbuffet

▶ 1x Mittagessen in der Villa Rothschild

▶ 1x Abendessen im Hotel (1. Tag)

▶ Silvesterdinner im Hotel,

inkl. 1/2 Flasche Wein, Wasser

▶ Besichtigungen lt. Programm

▶ Ausflüge und Besichtigungen inklusive der

Eintrittsgelder

▶ Reisebegleitung durch

Frau Gudrun Schenk

▶ deutschsprachige Reiseleitung

vor Ort

▶ ausführliche Reiseunterlagen

Nicht enthalten:

▶ Doppelzimmer zur Alleinbenutzung,

Zuschlag: € 390.–

▶ Aufpreis Deluxe-Doppelzimmer

mit seitlichem Meerblick: € 70.– p. Person

▶ Aufpreis Deluxe-Doppelzimmer

mit direktem Meerblick: € 135.– p. Person

▶ Reiseversicherung

▶ City-Tax

▶ evtl. zusätzlich anfallende

Treibstoffzuschläge

Allgemeiner Hinweis:

Programm-, Hotel-, Flugänderungen

vorbehalten

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