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24. Juni 2022 I AUSGABE NR. 143

GesundheitsRatgeber

für den Sommer

TIPPS

&

INFOS

Auftanken

Tipps gegen

Alltagsstress

Wichtige Begleiterin

Das gehört in

die Reiseapotheke

AUCH IM HEFT

An die Stöcke, fertig, los: Warum

Nordic Walking so gesund ist

www.fuerstenfeldbrucker-tagblatt.de


2 Gesundheitsratgeber

Auf einen schönen Sommer

Das vergangenen Tage, vor allem

das Wochenende, haben

gezeigt, was die kommenden

Sommerwochen bringen

können: viel Sonnenschein,

wunderbares Wetter und

Temperaturen rund um die

30-Grad- Marke. Das ist für viele

wunderbar, doch Hitze und

Sonne können auch ihre Schattenseiten

haben. Deshalb nehmen

wir in diesem Gesundheitsratgeber

den Sommer in

den Fokus und geben Ihnen

unter anderem Tipps, wie sie

sich vor unangenehmen Folgen

von Hitze und UV-Strahlung

schützen können.

Für viele ist derzeit der kommende

Urlaub ein großes Thema.

Damit in diesem keine

unangenehme Überraschungen

blühen, geht es gleich auf

dieser Seite um eine unverzichtbare

Urlaubsbegleiterin:

die Reiseapotheke – und wir

haben für Sie zusammenge-

stellt, was darin auf keinen Fall

fehlen darf.

Damit Sie in Bewegung bleiben,

werfen wir einen Blick

auf die Trendsportart Nordic

Walking, an der seit Jahren

immer mehr Menschen Gefallen

finden – und die bei fast

jedem Wetter möglich ist. Dabei

erklären Expertinnen und

Experten, was die Sportart so

gesund macht und worauf Sie

beim nordischen Laufen achten

sollten. Nun wünsche ich

viel Spaß beim Lesen. Passen

Sie auf sich auf und bleiben Sie

gesund!

Ihre Sigrid Stühmer

Unverzichtbare

Urlaubsbegleitung

Egal ob Fernreise, ein Urlaub innerhalb von

Europa oder nur eine kurze Städtetour:

Meist wird viel mehr eingepackt, als man

eigentlich braucht. Ein wichtiges Utensil sollte

aber immer dabei sein: die Reise apotheke.

Weit weg von zu Hause zu sein und krank

zu werden, ist schlimm, doch noch schlimmer

ist es, nicht ausreichend darauf vorbereitet zu

sein. Eine gut bestückte Reiseapotheke hilft.

Sie beinhaltet zum einen alle Arzneimittel, die

auch sonst regelmäßig eingenommen werden

müssen. Zusätzlich ist es wichtig, ein leichtes

Schmerzmittel, das auch gegen Fieber und

Erkältung hilft, im Gepäck zu haben. Ratsam

ist es außerdem, ein Mittel gegen Verdauungsbeschwerden

einzupacken, denn Durchfall gehört

zu den häufigsten Beschwerden, die im

Urlaub auftreten.

Auch Blähungen, Verstopfung, Übelkeit

oder Darmkrämpfe sind häufige Beschwerden

im Urlaub. Bei Bade- und Tauchurlauben sind

Ohrentropfen wichige Reiselbegleiter, außerdem

ein abschwellendes Nasenspray. Wenn

die Reise in die Sonne geht, ist auf jeden Fall

an ausreichend Sonnenschutzmittel zu denken,

am besten mit einem Lichtschutzfaktor

zwischen 30 und 50. Sollte es doch zu einem

Sonnenbrand kommen, sorgt eine kühlende

Salbe, ein Gel oder auch eine Wund- und

Brandsalbe für Linderung.

Sonnenschutz und Mittel gegen

Plagegeister

Kühlende beruhigende Salben helfen auch

bei Insektenstichen. Um die fliegenden Störenfriede

auf Distanz zu halten, gibt es sogenannte

Repellents, Antimückengels oder -sprays. In

Wichtige Begleiterin beim Urlaub im In- und Ausland:

die Reiseapotheke. Foto: ABDA

exotischeren Regionen gilt die Regel, geeigneten

Insektenschutz besser vor Ort zu kaufen.

Präparate gegen Allergien, Sodbrennen,

Pilz infektionen und Lippenherpes sollten

ebenfalls Bestandteil einer Reiseapotheke sein.

Gerade, wenn das Immunsystem zum Beispiel

durch Stress oder zu viel Sonne geschwächt

ist, tritt Herpes häufig auf.

Außer Medikamenten sollte in einer Reiseapotheke

ein Erste-Hilfe-Set mit Verbandsmaterial,

Schere, Pflaster, Wundkompressen

und Desinfektionsmittel sowie Pinzette und

Fieberthermometer nicht fehlen. Das Apothekenteam

hilft, die richtigen Medikamente und

Utensilien zusammenzustellen. medicalpreSS

Impressum

Unsere Öffnungszeiten

Mo.-Fr.: 08:00 -19:00 Uhr,

Sa.: 08:00 - 14.00 Uhr

Ihre Vorteile,

unsere

Leistungen:

Unsere Öffnungszeiten

Mo.-Fr.: 08:00 - 20:00 Uhr,

Sa.: 08:00 -16.00 Uhr

Fachkundige Beratung•GroßesArzneimittelsortiment•

Kosmetik • Homöopathie • Anmessen vonKompressionsstrümpfen •

Blutuntersuchung•Blutdruckmessen •Verleih von: Milchpumpen,

Babywaagen, Inhalationsgeräten•Lieferservice •Online-Bestellservice

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Fürstenfeldbrucker Tagblatts

Verlag:

Zeitungsverlag Oberbayern

GmbH & Co. KG

Pfaffenriederstraße 9

82515 Wolfratshausen

verantwortlich für den Inhalt:

Stefan Hampel

Redaktion: Andreas Ritter,

Munich Online GmbH

Anzeigen:

Markus Hamich (Ltg.),

Friedrich Maier, Sigrid Stühmer

Telefon 0 81 41 / 40 01 - 33

Kontakt:

Merkur tz MEDIA

www.fuerstenfeldbruckertagblatt.de

Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Stockmeierweg 1

82256 Fürstenfeldbruck

E-Mail:

fuerstenfeldbruck@

merkurtz.media

Telefon 0 81 41 / 40 01 - 0

Fax 0 81 41 / 40 01 - 31

Weitere Informationen unter:

www.fuerstenfeldbruckertagblatt.de

Gestaltung:

Carina Kessler, Lisa Sellmaier,

Petra Jell, Munich Online GmbH

Druck:

Druckhaus Dessauerstraße GmbH

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Gesundheitsratgeber 3

UV-Schutz: Auch Sonnenmilch

kann schlecht werden

Gesunde und gepflegte Füße sind für viele wichtig. Neben der Pflege zu Hause setzen immer mehr Menschen

auch auf professionelle Unterstützung. Foto: PantherMedia / robertprzybysz

Die Füße gesund halten

Pflege und Prävention gewinnen an Bedeutung

Im Sommer ist Sonnencreme

für viele Menschen Pflicht. Eines

sollte man dabei nicht vergessen:

Sie hält nicht ewig. Mit der

angebrochenen Creme aus dem

vergangenen Sommer reibt

man sich im Zweifel lieber nicht

mehr ein, rät Hautarzt Eckhard

Breitbart. Besser ist, man kauft

sich eine neue Tube.

Denn Sauerstoff führe zu Oxidation

und die führe dazu, dass

sich die Inhaltsstoffe verändern

und die Schutzfunktion nicht

mehr korrekt aufrechterhalten

werde, so der Experte der Deutschen

Krebshilfe und Vorsitzende

der Arbeitsgemeinschaft

Dermatologische Prävention.

Wie lange man eine Sonnencreme

nach dem Öffnen maximal

nutzen sollte, steht auf

der Tube oder der Dose: Das

Symbol ist eine geöffnete runde

Dose, in der zum Beispiel die

Mobile Fachfußpflege

in Moorenweis

und Umgebung

(Landkreis

Fürstenfeldbruck

bis 20 km)

Angabe „12 M“ steht. Das bedeutet:

zwölf Monate. Danach

sollte man sie entsorgen. Auf

mancher Cremetube findet sich

auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Ist dieses überschritten,

sollte man die Creme ebenfalls

nicht mehr nutzen, selbst wenn

die Tube noch ungeöffnet ist.

Breitbart rät außerdem, parfüm-

und duftstofffreie Produkte

zu nutzen und darauf zu

achten, dass sie vor UVA- und

UVB-Strahlen schützen.

Bei der Anwendung der

Creme ist Sparsamkeit übrigens

unangebracht. Den versprochenen

Lichtschutzfaktor leisten

die Produkte nur, wenn sie

ausreichend dick aufgetragen

werden. „Für Heranwachsende

braucht es allein im Gesicht

einen gehäuften Teelöffel – für

Erwachsene noch etwas mehr“,

so Breitbart.

Dpa / TMn

Klassische Fußpflege

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bis 5km

keine Anfahrtskosten!

Sie sind weit weg vom Kopf und werden

vielleicht deshalb oft vergessen: die

Füße. Doch das hat sich in den vergangenen

Jahren geändert. In der repräsentativen

Online-Umfrage „Gehwol Fußpflegetrends

2022/23“, für die Statista 1000 Bundesbürgerinnen

und -bürger ab 16 Jahren befragt

hat, gaben mehr als 90 Prozent der Befragten

an, dass ihnen gesunde Füße wichtig

sind. Zum Vergleich: Vor sieben Jahren war

es noch rund ein Viertel weniger.

Mit dem Wunsch ist auch die Bereitschaft

gewachsen, etwas für gesunde und schöne

Füße zu tun. So halten laut Befragung 76 Prozent

der Frauen und Männer in Deutschland

ab 16 Jahren Fußpflege für wichtig oder sehr

wichtig. Der Anteil der Frauen, die dieser

Aussage zustimmen, liegt mit 82 Prozent

etwas über dem der Männer mit 70 Prozent.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die

Befragten keine Fußprobleme haben. Diese

kommen immer noch vor. So stieg der Anteil

jener Personen, die in den vergangenen

zwölf Monaten Probleme mit ihren Füßen

hatten im Vergleich zur letzten Erhebung von

vor zwei Jahren von 75 auf 85 Prozent.

Zu den häufigsten Fußproblemen gehören

trockene Haut und übermäßige Hornhaut.

Während Männer hauptsächlich mit

Hornhaut hadern, klagen Frauen meistens

über trockene und kalte Füße. Betreffen Fußschweiß,

Fußgeruch und Blasen vor allem

jüngere Menschen, rücken ab einem Alter

von etwa 30 Jahren Hühneraugen, Druckstellen

und Juckreiz vermehrt in den Fokus,

ab 40 ist es rissige Haut und Über-50-Jährige

berichten hauptsächlich über schmerzende

Füße und Hornhaut, aber auch eingewachsene

Nägel sowie Nagel- und Fußpilz.

Um die Fußgesundheit zu erhalten, setzen

viele auf Pflege und Prävention. Die Mehrheit

der Menschen, die ihre Füße pflegen,

macht dies vor allem zu Hause selbst. Immer

mehr suchen sich aber auch professionelle

Hilfe, wenn ihnen Fußpflege wichtig ist.

Übrigens: Viele der Befragten legen nicht

nur bei sich selbst Wert auf gepflegte Füße,

sondern auch bei ihrem Partner oder ihrer

Partnerin. So halten es 70 Prozent der

Singles für sehr wichtig, dass auch der Partner

oder die Partnerin gepflegte Füße hat

und finden ungepflegte Füße schlicht „unsexy“.

In der Partnerschaft bleibt das so:

Die gleiche Meinung teilen nämlich auch

74 Prozent der in einer Beziehung lebenden

Menschen.

Mol

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i

Füße richtig pflegen:

• Füße einschließlich Fußsohle täglich großzügig

eincremen.

• Möglichst viel barfuß laufen. Ansonsten

auf bequeme, gut sitzende Schuhe achten.

• Nach dem Baden oder Duschen Füße

gründlich abtrocknen, auch zwischen den

Zehen, um Fußpilz vorzubeugen.

• Im Schwimmbad und Hotel Badelatschen

tragen.

• Fußnägel eher gerade abschneiden, Ecken

nur leicht abrunden.

• Für Diabetikerinnen und Diabetiker gilt: Sie

sollten ihre Füße täglich inspizieren und auf

Barfußgehen verzichten. Bei rissiger Haut,

kleinen Wunden, eingewachsenen Nägeln

oder Verletzungen sollten sie einen Hautarzt

beziehungsweise eine Hautärztin aufsuchen.

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Der Sommer-Hit?

Orthopädische Sandalen!

In den heißen Monaten sehnen

sich alle nach Abkühlung,

leichten Kleidern und angenehmen,

sommerlichen Schuhen.

Doch insbesondere, wenn es ums

Schuhwerk geht, sind Druck- und

Reibestellen an der Tagesordnung.

Füße und Beine schwellen

bei Wärme und langem Stehen

oder Laufen an, Schweiß und

Staubpartikel sorgen darüber hinaus

für Reibung. Und wenn die

Haut erst offen ist, wird das Tragen

aller Schuhe zur Qual. Die Lösung?

Auf Sie und Ihre Bedürfnisse

maßgeschneiderte Sandalen

aus dem Fachgeschäft.

„Gerade im Sommer vernachlässigen

wir gerne die Tatsache,

dass das richtige Schuhwerk nicht

nur optisch passen soll. Schließlich

hat die Art und Weise, wie

wir auf unseren Füßen stehen,

Auswirkungen auf den ganzen

örper. Schmerzen in den Knien,

üßen, der Hüfte oder dem Kopf

ind nicht selten das Ergebnis von

ehlstellungen“, weiß Benjamin

üller, Geschäftsführer von AGM

üller. Nicht selten scheuern Sanalen

zwischen den Zehen oder an

nderen empfindlichen Stellen der

m Winter gut geschützten Haut.

it seinen Filialen in München und

m Münchner Westen sorgt das

amilienunternehmen mit seinen

Orthopädietechnik- und Gesundheitsprodukten

seit zwei Generationen

für mehr Lebensqualität

und Wohlbefinden in allen Bereichen.

„Dazu gehört maßgeblich

auch das richtige Schuhwerk. Wir

sorgen dafür, dass Sie gesund

und leicht durchs Leben gehen“,

so Müller. Seine Empfehlung für

die warmen Sommermonate: auf

die eigenen Füße maßgeschneiderte

Sandalen, wie z. B. von der

Firma Glabbal. Das Besondere:

Alle Modelle werden mithilfe neuer

Techniken genauestens an den

Träger und dessen Bedürfnisse

angepasst. Jeder Fuß ist individuell

und genau das wird bei der

Herstellung berücksichtig. Dafür

sorgen modernste 3D-Scanner,

die den Fuß genau vermessen

und erfassen. Und so können

auch die leichtesten Schuhe durch

die Kombination von Technik und

Handwerk zu kleinen gesundheitlichen

Meisterwerken werden.

Dass bequeme Schuhe eine

Wohltat sind und Gesundheitsschuhe

stärken und vitalisieren, ist

vielen bekannt. Auch das selbst

herkömmliche Gesundheitsschuhe

heutzutage im Trend liegen.

Dass es die sogenannten „Gesundheitslatschen“

darüber aber

auch in vielen neuen, modernen

Varianten gibt, wissen wenige.

Wer jetzt Sorge hat, mit diesen

„Gesundheitstretern“ das Haus

nicht mehr verlassen zu können,

täuscht sich. So lässt sich der

persönliche Wunschschuh heute

dank digitaler Möglichkeiten bereits

im Netz auch optisch ganz

nach den eigenen Vorstellungen

zusammenstellen. Hierbei hilft

eine große Auswahl an Modellen,

Formen und Materialien. Dabei

bleibt der perfekte Tragekomfort

durch einen garantiert weichen

Fersenauftritt sowie ein komfortables

Fußbett stets erhalten.

Das gelte im Übrigen auch für

alle anderen Gesundheitsschuhe

des in seinen Filialen angebotenen

Sortiments, bestätigt Müller.

„Die meisten Menschen wissen

gar nicht, was sich in puncto

Mode und Design in den letzten

Jahren getan hat.“ Und er bekräftigt

nochmals: „Die Investition in

ein gutes Schuhwerk lohnt sich

immer. Denn Fehlstellungen der

Füße, falsche Belastung, Haltung

und Gang beeinflussen den ganzenKörper.Vereinbaren

Sie einen

Termin mit unserer Orthopädietechnik

und genießen Sie den

Sommer in vollen Zügen.“

Sandalen nach Maß.

Die perfekten Begleiter für den ganzen Tag!

Individuell gestaltbar, ausgestattet mit

weichem Fersenauftritt und komfortablem

Fußbett bieten sie perfekten Tragekomfort

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Gesundheitsratgeber 5

Trendsport Nordic Walking

Warum das zügige Wandern so gesund ist

Nordic Walking gehört zu den sanften

Sportarten, bei denen die

Gelenke und der Rücken geschont

werden. Sie lässt sich zu

jeder Jahreszeit ausüben und

man ist dabei immer an der

frischen Luft. Außerdem lässt

sich der flotte Bewegungsablauf

leicht lernen und man

braucht nicht viel Ausrüstung.

Die wichtigsten Infos

zum Trendsport – und einige

hilfreiche Tipps.

Was ist Nordic

Walking?

Beim Nordic Walking dreht sich alles

um dynamisches, zügiges Gehen.

Durch den Einsatz der Stöcke werden,

anders als beim herkömmlichen Wandern,

Unter- und Oberkörper gleichzeitig

trainiert. Die Stöcke unterstützen

den natürlichen Bewegungsablauf,

stützen den Rücken und sorgen für eine

aufrechte Körperhaltung. Insbesondere

die Nacken- und Schultermuskulatur

werden bei einer korrekten Ausführung

gestärkt. Für diejenigen, die täglich viel

sitzen, kann die Ausdauersportart einen

Ausgleich schaffen.

Fitnessprogramm

an der

frischen Luft: Nordic

Walking ist gut

für den ganzen

Körper.

Foto: PantherMedia / val_th

Wie groß sollen

die Stöcke sein?

Nordic-Walking-Stöcke gibt es in

allen möglichen Größen. Sogenannte

Teleskopstöcke sind auch größenverstellbar.

Um die ideale Stocklänge

zu bestimmen, gibt es Fachleuten

der Arag Versicherung zufolge eine

Faustregel: Man multipliziert die Körpergröße

in Zentimetern mit 0,66.

Bei einer Größe von 174 Zentimetern

beträgt die optimale Stocklänge somit

115 Zentimeter.

Die richtigen

Bewegungen

Wie beim normalen Gehen wird

auch beim Nordic Walking die sogenannte

Kreuztechnik angewandt:

Wird das rechte Bein nach vorne bewegt,

schwingt parallel der linke Arm

gebeugt nach vorne. Der Stock tritt

dabei gleichzeitig mit dem jeweils

vorderen Fuß auf. Die Stöcke sollten

immer leicht nach hinten zeigen, nie

nach vorne. Wer sich mit dem Stock

kräftig abdrückt, bringt etwas mehr

Schwung in die Bewegung.

Vorteile von

Nordic Walking

Nordic Walking geht bei jedem

Wetter. Der Vorteil im Vergleich zum

Wandern oder Spazierengehen: Der

Kalorienverbrauch ist beim nordischen

Walken deutlich höher. Die

schwungvolle Fortbewegungsart regt

den Kreislauf an, stärkt das Herz und

trainiert mehrere Muskelgruppen. Wie

viele Aktivitäten an der frischen Luft

trägt es zum generellen Wohlbefinden

und zur Stärkung des Immunsystems

bei. Der Einstieg ist recht kostengünstig.

Die Stöcke gibt es schon ab etwa

20 Euro. Und da man nicht an besondere

Geräte oder ein spezielles Gelände

gebunden ist, kann man direkt vor

der eigenen Haustür starten. ArAg

Die gesunde Alternative zur Venen-OP

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Es gibt sie tatsächlich: eine einfache,

sichere Entfernung von

Krampfadern und Besenreisern

ohne OP, ohne Narben, ohne

Narkosemittel, ohne gesundheitsschädliche

Chemikalien.

Sie brauchen ab dem Tag des

Eingriffs keine Stützstrümpfe

mehr tragen, das Gehen bei

vormals schweren, schmerzenden

Beinen ist sofort leichter

und erste Erfolge direkt zu spüren.

Spätestens nach 14 Tagen

ist das Bein meist schon dünner,

leichter und schlanker.

Es werden keine schmerzstillenden

Mittel, Betäubungs-

oder Narkosemittel

verwendet. Es bleibt keine

Narbe zurück. Es kann keine

allergische Reaktion geben.

Sie werden rein mit

isotonischer Kochsalzlösung

und 12–20%iger Salzlösung

behandelt. Sie sind ab dem

nächsten Tag im Alltag wieder

einsatzfähig, lediglich

manche Sportarten und Saunabesuche

sollten Sie danach

für 14 Tage unterlassen.

Es gibt keine Wickel, Binden

oder Stützstrümpfe nach der

Anwendung. Sie sind nicht

ruhiggestellt, im Gegenteil,

Sie sollen sich möglichst viel

bewegen. Leichte, entspannte

Sportarten wie Gehen, Walken,

Radfahren, Schwimmen

oder sanftes Joggen sind ideal.

Zu schön, um wahr zu sein?

Ja – zwei Haken hat die Methode:

Erstens, Sie brauchen

Geduld. Der gesamte Heilprozess

dauert ca. 6 Monate. Sie

können nach Ablauf der ersten

2Wochen wieder alles tun wie

zuvor, das Bein wird aber erst

nach 4–8 Monaten alle alten

Krampfaderzellen komplett

abgebaut haben. Während der

Zeit sollten Sie – genau wie bei

einer Venen-OP – die behandelten

Stellen nicht der Sonne

oder dem Solarium aussetzen.

Zweitens, Sie sind während

der Behandlung nicht narkotisiert

– und eine kurze starke

Schmerzwelle, die meisten beschreiben

es wie einen Wadenkrampf,

rollt bei der Verödung

durch das Bein. Keine Sorge, es

hat aber bisher wirklich noch

jede und jeder überstanden.

Warum Sie davon hier zum

ersten Mal lesen?

Die Methode wurde lange unter

Verschluß gehalten und

überlebte die beiden Weltkriege

in einer deutschen Klinik in

Lahn. Dr. Paul Linser entdeckte

sie bereits im 19. Jahrhundert

durch Zufall, wie so oft in der

Wissenschaft. Dennoch waren

die Geräte und medizinischen

Utensilien damals noch nicht

fein und exakt genug, auch

wurden die Dosierungen nicht

angepasst und oft entstanden

braune Flecken. Als schließlich

die amerikanische Methode

des Strippings bekannt wurde,

drängte diese die Sklerosierung

mit Salzwasser komplett zurück.

Die Doktoren Rieger und

Köster erlernten die Methode,

verfeinerten sie und brachten

sie in die Neuzeit. Durch ihre

Ergänzungen gilt die Sklerosierung

mit Salzwasser heute als

quasi narrensicher. Moderne

Materialien wie Venenverweilkatheter,

Butterfly und Ultraschall-Geräte

schaffen heute

Möglichkeiten, die es 1920

einfach noch nicht gab. Daher

kann man sagen, dass diese alte

Methode heute erst ihr volles

Potential entfalten kann.

Hier wird eine geeignete Stelle

im Stehen ermittelt und der

Verweilkatheter gesetzt. Weil

das nicht für alle ihre Patienten

angenehm war oder aus Kreislaufgründen

in Frage kam, ging

Nicole M. Weber nochmal einen

Schritt weiter und entwickelte

in den letzten Jahren eine Technik,

in der die Patienten überwiegend

im Liegen behandelt

werden können. Aus den Rückmeldungen

wissen wir, dass das

den meisten angenehmer ist.

Die Gefahr einer Thrombose

oder Embolie ist ab dem Tag

des Eingriffs sofort gebannt.

Weder Thrombosespritzen

noch Stützstrümpfe sind zur

Vorbeugung in dem Zusammenhang

in Zukunft mehr

nötig. Die Methode der Sklerosierung

der Krampfadern wurde

in den Anfängen vor über

100 Jahren aus eben diesem

Grund bei Schwangeren vor

der Entbindung eingesetzt: um

Lungenembolien während der

Geburt zu vermeiden. Die saline

Krampfader-Behandlung ist

nebenwirkungsfrei, ungiftig, es

gibt keine Wechselwirkungen

mit anderen Medikamenten

(Blutverdünner ausgenommen)

und ist in jedem Alter und für

jede Form der Krampfader geeignet.

Besonders angeraten

ist sie bei einer Phlebitis, also

wenn bereits eine Entzündung

der Krampfader und akute

Schmerzen der Vene vorliegen.

Hier ist schnelle Hilfe gefragt.

Hier können wir dem Körper

die Arbeit erleichtern und die

Patienten vor Komplikationen

schützen und von weiteren

Schmerzen befreien. Bei allen

anderen Krampfader-Themen

können bequem Termine im

Voraus geplant werden.

Weitere Informationen erhalten

Sie auf unserer Homepage

www.krampfader-entfernung.com

und in der TCM-Praxis Landsberg.

Termine in Fürstenfeldbruck

bei Nicole Weber sind

derzeit alle ausgebucht.

Auch im Sommer

leichtfüßig –

wir haben etwas

gegen schwere Beine:

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oder Behandlungen

gültig im Zeitraum vom 1.7. bis

31.8.2022.

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Nicole M. Weber, Heilpraktikerin

Vordere Mühlgasse 189

86899 Landsberg

Telefon 08191-4017643

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6

Gesundheitsratgeber

Stolperfreier Zugang

Eine barrierefreie Dusche sorgt für mehr Sicherheit und Komfort im Bad

ermeintlich kleine Ursachen können

oft schmerzhafte Folgen nach

sich ziehen. Der Schritt in die Duschwanne

ist nicht nur lästig und unbequem,

sondern führt immer wieder auch

zu Ausrutschern – und das nicht erst in

späteren Jahren, wenn die Beweglichkeit

etwas nachlässt. Von den Vorteilen

einer ebenerdigen Dusche ohne störende

Stufe profitieren die Bewohnerinnen

und Bewohner in jedem Alter: Die Barrierefreiheit

verbindet sich dabei mit einer

großzügigen Optik, mehr Helligkeit

und einer freundlichen Atmosphäre im

Raum. Ganzglasduschen sind zudem

pflegeleicht, unkompliziert zu reinigen

und dazu besonders hygienisch.

Die passende Glasdusche

finden

Im Neubau gehören ebenerdige,

großzügig geschnittene Duschen schon

fast zum Standard. Aber auch bei der

Modernisierung älterer Bäder entschei-

Im Badezimmer geht Sicherheit vor: Mit einer ebenerdigen Ganzglasdusche werden Stolperfallen

vermieden. Foto: djd / Uniglas / Ceyssens

den sich viele Hauseigentümerinnen

und -eigentümer für eine barrierefreie

Ausstattung des neuen Wellnessbads.

Dazu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten,

passend zum Grundriss und dem

vorhandenen Platz: Eine Eckdusche aus

Ganzglas lässt sich meist auch bei begrenztem

Raum integrieren, sie ist von

ein oder zwei Seiten begehbar und beispielsweise

mit gebogenem Glas für eine

besondere Optik realisierbar. Fachbetriebe

vor Ort können zu den verschiedenen

Möglichkeiten beraten. Die Handwerker

können zum Beispiel bei mehr Platz

noch großzügigere oder frei im Raum

stehende Varianten verwirklichen.

Hygienisch sauber und

pflegeleicht

Mit hochwertigem Ganzglas profitieren

die Bewohnerinnen und Bewohner

nicht nur in optischer Hinsicht, sondern

ebenso unter hygienischen Gesichtspunkten.

Stockflecken oder schimmelnde

Ecken gibt es hier nicht, anders als

beispielsweise bei textilen Duschvorhängen.

Darüber hinaus sorgen einfach

zu reinigende Oberflächen dafür, dass

Wassertropfen schnell abgleiten und

somit weniger Kalkspuren hinterlassen.

Das Glas ist pflegeleicht, kratzfest

und erhält auf Dauer seine Brillanz. Der

Verzicht auf Rahmen sowie extrudierte

Gummi- und Kunststoffe verringert

Schimmelgefahren weiter, Keime und

Bakterien haben keine Chance. DjD

Alltagsunterstützung für Senioren

Urlaubserinnerungen nimmt man auch mit den Ohren auf. Foto: PantherMedia / haveseen

Mit dem Hörgerät an Strand und See

Sie sind fit und leben zu Hause.

So soll es auch bleiben!

Wir unterstützen Sie dabei mit Erfahrung, Freude, Herz

und Verstand im gesamten Landkreis Fürstenfeldbruck.

Betreuung zu Hause & außer Haus | Hilfe im Haushalt

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Jeder Home Instead Betrieb ist unabhängig sowie

selbstständig und wird eigenverantwortlich

betrieben. © 2021 Home Instead GmbH & Co. KG

Vogelgezwitscher, Meeresrauschen, neue

Klänge: Auch gutes Hören schafft einzigartige

Urlaubserinnerungen. Umso wichtiger

ist es, sein Hörgerät auf Reisen pfleglich zu

behandeln. Gerade am Strand und beim Baden

sollte man besonders auf das Hilfsmittel

achtgeben. Denn selbst wenn moderne

Hörsysteme gut vor äußeren Einflüssen geschützt

seien, beanspruchten Feuchtigkeit,

Sand und Sonne die Mikro elektronik besonders,

sagt Marianne Frickel, Präsidentin

der Bundesinnung der Hörakustiker. Sie gibt

fünf Tipps für den Urlaub mit Hör gerät.

Schutz vor Nässe: Spritzwassergeschützt

sind neuere Hörgeräte meistens, doch zu

viel Nässe vertragen sie nicht. Wasser kann

durch die kleinen Öffnungen an Mikrofon,

Hörer und am Batteriefach eindringen und

die Elektronik schädigen. Deshalb sollte man

das Gerät vor dem Baden herausnehmen.

Wer es zwingend im Wasser benötigt, kann

sich laut Frickel ein spezielles wasserdichtes

Hörsystem besorgen.

Im Schatten aufbewahren: Wer sein

Hörgerät am Strand herausnimmt, sollte es

in eine passende Box packen und an einen

schattigen Platz legen. Pralle Sonne mögen

die Geräte nicht. Zu viel Wärme kann der

Technik schaden.

Föhnen ist tabu: Gelangen Wasser oder

Sand ins Gerät, sollte man es mit einem weichen

Tuch und dem geeigneten Reinigungsmittel

säubern und anschließend trocknen

lassen. Finger weg vom Föhn: Er ist zu warm

für die empfindlichen Geräte.

Eincremen ohne Hörgerät: Sonnenmilch

sollte nicht in Kontakt mit dem Hörgerät

kommen. Die Creme kann die Mikrofone

verstopfen. So hört man womöglich

schlechter und wenn man Pech hat, nimmt

das Gerät durch die Sonnenmilch Schaden.

Die Bundesinnung rät: Erst eincremen, dann

Hörsystem einsetzen.

Keine Pflegepause: Der Urlaub ist zum

Ausspannen da, die Pflege des Hörgeräts

sollte dabei aber nicht vergessen werden –

also weiterhin regelmäßig reinigen.

Außerdem empfiehlt es sich, das Gerät

über Nacht in eine Trockenbox zu legen.

Vorher das Batteriefach öffnen und die

Batterien entfernen. So können eventuelle

Feuchtigkeitsrückstände aus dem Hörgerät

entweichen, während man schläft.

Dpa / Tmn


Gesundheitsratgeber 7

Gut umsorgt in der Urlaubszeit

So finden pflegende Angehörige Hilfe für die Ferien

Für viele Menschen ist Sommerzeit

Reisezeit. Wer Angehörige pflegt,

muss aber nicht nur Hotel und Flug

buchen. Denn lange vor dem Kofferpacken

steht die Frage: Wer übernimmt

die Pflege?

Über 80 Prozent der rund vier Millionen

Pflegebedürftigen in Deutschland

werden zu Hause versorgt – oft

von Angehörigen. Das zeigen Zahlen

des Statistischen Bundesamts. Wollen

die Angehörigen verreisen, muss viel

geplant werden. Wer übernimmt die

Pflege? Und: Gibt es eine Chance auf

eine kurzfristige Lösung, wenn man

in den Sommerferien noch spontan

wegfahren möchte? Zwei Möglichkeiten

kommen in Frage, wenn man

Urlaub von der Pflege nehmen will,

erklärt Daniela Sulmann vom Zentrum

für Qualität in der Pflege (ZQP): die

Verhinderungspflege und die Kurzzeitpflege.

Die erste Frage bei der

Auswahl sollte laut der Expertin sein:

„Was möchte die pflegebedürftige

Person?“

Pflegekasse

übernimmt Kosten

Bei der Verhinderungspflege springen

ambulante Pflegedienste, Ehrenamtler,

Nachbarn oder andere Angehörige

ein. Die Pflegeversicherung

übernimmt die Kosten ab Pflegegrad

2 – bis zu sechs Wochen und einer

Höhe von 1 612 Euro pro Jahr. Dieser

Betrag gilt allerdings nur, wenn die Ersatz-Pflegenden

nicht in einem Haushalt

mit dem Pflegebedürftigen leben

oder nah verwandt oder verschwägert

sind. Springen Enkel oder Geschwister

ein, gibt es weniger Geld.

Auch die Kosten für die stationäre

Kurzzeitpflege werden ab Pflegegrad 2

für bis zu acht Wochen und 1 774 Euro

im Jahr übernommen. Die Einrichtung

Wer Angehörige zuhause pflegt, muss Urlaube oft gut planen. Besonders im Sommer sind

Kurzzeitpflegeplätze begehrt. Foto: PantherMedia / Kzenon

muss dafür von der Pflegekasse anerkannt

sein. Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

sind kombinierbar. Zudem

können nicht ausgenutzte Mittel

der Verhinderungspflege für die Kurzzeitpflege

genutzt werden. Andersrum

ist das nur teilweise möglich.

Madeleine Viol vom Sozialverband

VdK rät, die entstehenden Kosten

vor der Urlaubsplanung genau durchzurechnen.

So müssten Unterkunft

und Verpflegung in Einrichtungen

der Kurzzeitpflege etwa von der pflegebedürftigen

Person selbst gezahlt

werden. Beachten sollten Angehörige

auch: Der Zuschuss der Pflegekasse

bemisst sich nicht am Pflegegrad. Mit

einem höheren Pflegegrad wird es in

Kurzzeitpflege einrichtungen oder bei

ambulanter Pflege aber teurer. Das bedeutet:

„Je höher der Pflegegrad ist,

desto weniger Tage kann ich mir entweder

leisten oder umso mehr muss

ich dazubezahlen“, so Viol.

Möglichst

früh planen

Vor allem aber sollte die Ersatzpflege

rechtzeitig organisiert werden. Denn:

Einen Rechtsanspruch auf einen freien

Kurzzeitpflegeplatz während einer

geplanten Reise gibt es nicht. Gleiches

gilt für ambulante Pflegedienste,

die zu Hause einspringen. „Wenn ich

einen Kurzzeitpflegeplatz suche, sollte

ich spätestens drei Monate vorher

anfangen“, rät Catharina Hansen, Referentin

für den Pflegemarkt bei der

Verbraucherzentrale NRW. Wer einen

Pflegedienst engagieren möchte, muss

mit einem ähnlichen Zeitrahmen rechnen

– besonders in der Hauptreise zeit:

„Wenn ich im August spontan wegfahren

will, ist es natürlich viel schwieriger

als im November“, sagt sie.

Freie Kurzzeitpflegeplätze und ambulante

Pflegedienste kann man über

Webportale suchen, wie etwa dem

Pflegenavigator der AOK oder dem

Pflegelotsen der Ersatzkassen. Gerade

wer kurzfristig ein Pflegeangebot für

die Urlaubszeit finden möchte, sollte

aber Geduld mitbringen und einen vollen

Handy-Akku. „Da muss man sich

oftmals lange durchtelefonieren, um

einen Platz für die Kurzzeitpflege zu

finden“, sagt Sulmann.

Kostenlose

Pflegeberatung nutzen

Angehörige können zudem den Anspruch

auf kostenlose Pflegeberatung

für pflegebedürftige Versicherte nutzen,

um Ersatzpflege für die Urlaubszeit

zu finden. In Frage kommen hier

Pflegestützpunkte und -beratungsstellen.

„Die kennen auch die Angebote

vor Ort am allerbesten“, sagt Catharina

Hansen. „Und wenn ich kurzfristig etwas

suche, haben sie häufig eine Idee,

wo ich noch anrufen kann.“ Kostenlose

Beratungsstellen in der eigenen

Region lassen sich etwa über eine bundesweite

Online-Datenbank des ZQP

suchen.

Dpa / Tmn

Tagsüber auf längeres

Nickerchen verzichten

Nachts lange wach liegen

und am helllichten Tag

am liebsten wieder ins

Bett wollen – das kann

auf Dauer ganz schön

zermürbend sein und das

Einschlafen abends noch

schwerer machen. In diesem

Fall lautet der Rat der

Expertinnen und Experten:

Runter vom Sofa!

Gerade für ältere Menschen,

die nachts oft

unruhiger schlafen, ist

ein längeres Nickerchen

tagsüber sehr verlockend.

Doch übertreiben sollten

sie es damit nicht. Sonst

droht erst recht nächtliches

Herumwälzen. Länger

als 20 Minuten sollte

das Schläfchen tagsüber

nicht dauern. Denn um

nachts erholsame Ruhe zu

finden, ist die Begrenzung

der Schlafens zeiten am

Tag wichtig, heißt es auf

dem Informationsportal

Verbraucher60plus.

Besser als tagsüber

ein langes Nickerchen

einzulegen, sei ein Spaziergang

an der frischen

Luft. Denn Tageslicht ist

ein wirksamer Taktgeber

für den Tag-Nacht-Rhythmus.

Und ein ausgefüllter

Tag mit Hobbys und sozialen

Kontakten kann das

Ein- und Durchschlafen

erleichtern.

Dpa / Tmn

Rund um die häusliche Pflege

sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner

Ambulante Pflege/Hauswirtschaft

Hermann-Löns-Str.1

82216 Gernlinden

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Rufbereitschaft


8

Gesundheitsratgeber

etterfühligkeit, Schmerzen

beim Treppensteigen, Beschwerden

beim Gehen oder

beim Tragen von schweren Lasten,

knackende oder krachende Geräusche,

Erwärmung sowie Steifigkeit im Knie

und Anlaufschmerzen nach längerer

Ruhe – das sind typische Symptome einer

Arthrose im Knie, der sogenannten

Gonarthrose. Sie gehört zu den häufigsten

Arten des Gelenkverschleißes.

Es gibt zwar keine ursächliche Behandlung,

doch mit geeigneten Maßnahmen

können Betroffene die Beweglichkeit

bei Arthrose im Knie fördern,

den Verlauf bremsen und Schmerzen

reduzieren. Hier ein paar Tipps:

Aktiv bleiben

Arthrose im Knie: Fünf Tipps, um Schmerzen und Beschwerden zu reduzieren

Krankengymnastik

Professionelle Physiotherapie verbessert

die Beweglichkeit des betroffenen

Gelenks. Zugleich werden die

Muskeln, Sehnen und Bänder gestärkt,

was zur Entlastung beiträgt. Auch zuhause

sollten Betroffene regelmäßig

gymnastische Übungen durchführen,

die speziell auf Arthrose im Knie zugeschnitten

sind.

Wärme oder Kälte

Bei Arthrose im Knie tut vielen Patienten

Wärme gut – zum Beispiel in

Form von Umschlägen, Bädern oder

Wärmesalben. Das gilt allerdings nur

bei nicht aktivierter Arthrose. Treten

nämlich akute Reizungen oder Entzündungsreaktionen

auf, ist eher eine

sanfte Kühlung des Gelenks angezeigt.

Aktiv bleiben ist das A und O bei Arthrose im Knie. Am besten sind dabei Sportarten mit gleichmäßigen, schonenden Bewegungsabläufen und

ohne hohe Belastungsspitzen – wie zum Beispiel Radfahren. Foto: PantherMedia / aleksey_rezin

Gelenkgesunde Ernährung

Studien zeigen, dass der Abbau von

Übergewicht direkten Einfluss auf die

Schmerzlinderung hat. Wer sein Körpergewicht

um mehr als 20 Prozent

reduzieren konnte, erreichte eine deutlich

größere Schmerzlinderung als jene,

die nur zehn Prozent abnahmen. Empfohlen

wird eine kalorienarme Kost mit

wenig tierischen Produkten, dafür viel

Gemüse und gesunden Pflanzen ölen.

Hilfsmittel nutzen

Orthopädische Einlagen und individuell

angefertigte Schuhe korrigieren

Fehlstellungen – das kann bei Arthrose

im Knie Schmerzen lindern und der

Entstehung weiterer Knorpelschäden

vorbeugen.

Auch Bandagen oder Orthesen sind

oft eine sinnvolle Unterstützung, um

gerade bei Aktivitäten Überlastungen

zu vermeiden.

Wer rastet, der rostet

Training ist das A und O bei Arthrose

im Knie. Bewegung sorgt dafür, dass

die nährstoffliefernde Gelenkflüssigkeit

gleichmäßig im Gelenk verteilt

und quasi in den Knorpel eingearbeitet

wird. Am besten sind gleichmäßige,

schonende Bewegungsabläufe ohne

hohe Belastungsspitzen, also beispielsweise

Radfahren, Nordic Walking oder

Tai-Chi.

DjD

Bluthochdruck: Wie viel Kaffee darf sein?

Wer von Bluthochdruck betroffen ist,

darf sich durchaus Kaffee gönnen.

Denn: Die Annahme, dass Koffein bei

Bluthochdruck schädlich sei, konnten

wissenschaftliche Untersuchungen nicht

bestätigen, so die Deutsche Herzstiftung.

Zwar kann Kaffee den Blutdruck

kurzfristig ansteigen lassen. Das passiert

aber vor allem dann, wenn der Körper

nicht an Koffein gewöhnt ist. Trinkt man

regelmäßig Kaffee, steigt der Blutdruck

weniger stark an – oder gar nicht.

Schon nach ein bis zwei Wochen regelmäßigen

Kaffee-Konsums zeigt sich

dieser Gewöhnungseffekt, berichtet die

Herzstiftung. Gleiches gilt übrigens auch

für Grün- und Schwarztee, die beide

ebenfalls aufputschend im Körper wirken.

Doch wie viel Kaffee darf es sein?

Wer seine Herzgesundheit im Blick hat,

sollte laut Herzstiftung am Tag maximal

400 Milligramm Koffein zu sich nehmen.

Das entspricht vier bis fünf Tassen

Kaffee.

Die tägliche Kaffeepause ist für viele purer

Genuss. Wer Bluthochdruck hat, muss darauf

nicht verzichten. Foto: dpa / Christin Klose

Eines sollten Betroffene aber beachten:

Eine Blutdruckmessung sollten sie

am besten vor der Kaffeepause machen

– oder rund 30 Minuten danach.

So lässt sich sicherstellen, dass der

Kaffeekonsum die Messwerte nicht

verfälscht.

Von Koffein-Tabletten rät die Herzstiftung

ab. Diese „Wachmacher-Pillen“

können sich – anders als Kaffee – nämlich

durchaus ungünstig auf den Blutdruck

auswirken.

Dpa / Tmn

Domel & Domel

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Alzheimer: Wut nicht persönlich nehmen

Werden Alzheimer-Patientinnen oder -Patienten

immer wieder aggressiv, stehen Angehörige

vor der schwierigen Frage, wie sie damit

umgehen. Wutanfälle von Alzheimer-Betroffenen

können unterschiedliche Ursachen

haben, erklärt die Alzheimer Forschung Initiative

(AFI). Manchmal reagieren sie aggressiv,

wenn sie eine Situation als überfordernd

wahrnehmen. Auch fremde Menschen, laute

Geräusche oder grelles Licht können Aggressionen

hervorrufen. Wodurch die Wut auch

entstanden ist, Angehörigen rät die AFI dazu,

das Verhalten des oder der Erkrankten nicht

persönlich zu nehmen. Stattdessen sollte man

sich vergegenwärtigen, dass die Alzheimer-

Erkrankung dahintersteckt.

Im besten Fall kommt es gar nicht erst zu

Momenten, die die Betroffenen überfordern.

Angehörige können dazu beitragen, indem

sie feste Routinen schaffen und zum Beispiel

Arzttermine mit einem gewissen Vorlauf ankündigen.

Außerdem sollten sie darauf verzichten,

Gegenstände in der Wohnung umzuräumen,

so die AFI.

Dpa / Tmn


Gesundheitsratgeber 9

Gefährliche Sommerhitze

Sonnenstich und Hitzschlag: Wie sie sich unterscheiden und was in welchem Fall zu tun ist

Viel Sonnenschein und Temperaturen

über 30 Grad – das sind die

schönen Seiten des Sommers.

Diese können aber schnell ins Negative

umschlagen. Denn es drohen Hitzschlag

und Sonnenstich. Woran erkennt man

sie und was sind die Unterschiede?

Sonnenstich: Heißer Kopf,

normal warmer Körper

Der Sonnenstich tritt ein, wenn die

Hirnhäute gereizt werden, weil der

Kopf zu lange ohne Kopfbedeckung

der Sonnen einstrahlung ausgesetzt war.

Das wichtigste Merkmal ist ein hochroter,

heißer Kopf, während der restliche

Körper eine normale Temperatur aufweist.

Teils kommen erst Stunden später

die weiteren Symptome dazu: Kopfschmerzen,

Schwindel, Übelkeit, Ohrensausen,

ein steifer Nacken sowie

Benommenheit bis hin zu Bewusstlosigkeit,

erläutert das Deutsche Rote

Kreuz (DRK).

Was ist zu tun? Bei einem Sonnenstich

sollte die betroffene Person aus

der Sonne gehen und sich mit erhöhtem

Kopf in den Schatten legen. Kopf

und Nacken können mit feuchten Tüchern

gekühlt werden und die betroffene

Person sollte viel Wasser trinken,

aber nur, wenn sie ansprechbar ist und

sich nicht erbricht.

Verbessert sich der Zustand nach

15 Minuten nicht, sollte ein Arzt oder

eine Ärztin konsultiert werden. Wird die

Person bewusstlos, sollten die Helfenden

direkt den Notarzt rufen.

Bei Verdacht auf einen Hitzschlag oder Sonnenstich: Erst mal raus aus der Sonne und den Kopf kühlen. Foto: PantherMedia / halfpoint

Hitzschlag: Heißer und

trockener Körper

Der Hitzschlag ist erkennbar an der

erhöhten Gesamtkörpertemperatur –

bis auf 40 Grad und mehr sind durch

einen Wärmestau im Körper möglich.

Der Puls ist erhöht, die Haut heiß und

trocken, da die Schweißproduktion

versagt. Müdigkeit und Erschöpfung,

Krämpfe und Erbrechen sowie

Schwindel gefühl, Verwirrtheit oder

auch Halluzinationen bis hin zur Bewusstlosigkeit

sind möglich.

Was ist zu tun? Die betroffene Person

sollte in den Schatten gebracht

werden, der Oberkörper hochgelagert

sein. Ist sie bei Bewusstsein, sollten die

Helfenden etwas zu trinken anbieten.

Ist die Person benommen, sollten die

Beine hochgelagert werden. Bei verlorenem

Bewusstsein ist laut DRK die sta-

bile Seitenlage sicherzustellen und es

sollte umgehend ein Notruf abgesetzt

werden.

Der Körper kann mit feuchten Tüchern

gekühlt werden, insbesondere

Kopf und Nacken. Das DRK warnt

davor, die betroffene Person in kaltes

Wasser zu tauchen oder den Körper direkt

auf Eis zu legen, denn das könne

eine gefährliche Kreislaufreaktion zur

Folge haben.

Dpa / Tmn

Der neue Saljol Allround aStabil, Rollator wendig und wandelbar

Das Multitalent für Stadt und Land

Der neue Saljol Aluminium Rollator ist ein

Crossover Rollator, der auf jedem Gebiet

begeistert. Wäre er ein Auto geworden,

wäre er ein SUV!

Der Aluminium Rollator ist sowohl ein

wendiger und leicht zu steuernder Cityflitzer

als auch ein sicherer Begleiter, der

dank seiner extragroßen Vorderräder mit

Leichtigkeit steinige Wege meistert. Geschäumte

All-Terrain-Reifen und Bremsgriffe

aus Kork-TPE sorgen für mehr

Fahrkomfort und absorbieren Stöße. Der

Rollator wiegt nur 6,4 kg und verfügt über

ein einzigartiges Bremssystem, bei dem

die Standard-Zweihandbremse in eine

Einhand-Simultanbremse umgebaut werden

kann. Funktionalität und edles Design

sind hier in Perfektion vereint!

Sie möchten sich den Rollator oder weitere

Produkte von Saljol gern ansehen und ausprobieren?

Dann vereinbaren Sie gleich einen

Termin unter Tel. 08141 317740 und besuchen

Sie uns in unserem Ausstellungsraum in Maisach.

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robuster Aluminiumrahmen

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Ein- oder Zweihandnutzung

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10

Gesundheitsratgeber

Schöne

und gepflegte

Zähne wünschen

sich viele. Die Voraussetzungen

dafür

sind gute Pflege

und regelmäßige

Vorsorge.

Foto: txn-Foto: yanlev / 123rf / Barmenia

Schöne und gesunde Zähne

Tipps zur richtige Mundhygiene

epflegte und schöne Zähne bedeuten

für die meisten Menschen

Gesundheit und Vitalität. Wer

seine Zahngesundheit bis ins hohe Alter

hinein erhalten möchte, sollte deswegen

schon frühzeitig auf gute Mundhygiene

achten.

Zwei Mal täglich Zähneputzen ist

Pflicht. Wer keine elektrische Zahnbürste

besitzt, geht in kreisenden Bewegungen

vor, denn so lassen sich die Zahnhälse

schonen und trotzdem alle Beläge

gut entfernen. Nebenbei wird das Zahnfleisch

sanft massiert, ohne es zu schädigen.

Die Zahnzwischenräume sollten

einmal täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten

gereinigt werden.

Was viele nicht wissen: Die Zähne niemals

unmittelbar nach den Mahlzeiten

putzen, denn saure Nahrungs- und Genussmittel,

wie beispielsweise Obst oder

Kaffee, weichen den Zahnschmelz auf.

Erst nach einer halben Stunde ist er wieder

vollkommen widerstandsfähig.

Die Ernährung hat übrigens großen

Einfluss auf den Erhalt der Zahngesundheit.

Kräftiges Kauen von Äpfeln,

Karotten und Nüssen wirkt wie ein Fitnesstraining

für die Zähne, sagt etwa

Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der

Barmenia Versicherungen. Zusätzlich

wird so der Speichelfluss angeregt,

wodurch sich das Kariesrisiko verringert.

Generell gilt: Eine ballaststoffreiche,

ausgewogene Ernährung mit viel

frischem Gemüse wirkt sich ebenso

positiv auf die Zahnsubstanz aus wie

kalziumhaltige Nahrungsmittel. Lebensmittel

mit viel Zucker und gesüßte

Getränke sollten möglichst vermieden

werden.

Nicht zuletzt gehört der regelmäßige

Besuch bei Zahnärztin oder

Zahnarzt – und idealerweise eine

wiederkehrende professionelle Zahnreinigung

durch geschultes Personal –

zu den wichtigen zahngesunden Vorsorgemaßnahmen.

Den mindestens

jährlichen Zahnarztbesuch sollte man

sich auch im Bonusheft eintragen lassen,

falls doch einmal eine größere

Behandlung nötig ist.

Txn

Auf sich selbst achten – wie sich schlechte Nachrichten besser abfedern lassen

Pandemie, Kriegsangst, Klimawandel,

Inflation: Es sind aktuell nicht unbedingt

einfache Zeiten und einer Sorge scheint

immer gleich die nächste zu folgen.

Neben den großen Problemen werden

Seele und Nerven außerdem durch die

alltäglichen Belastungen wie Stress im

Job oder den Spagat zwischen Kindererziehung

und Beruf strapaziert. Kein

Wunder, dass viele Menschen dünnhäutiger

geworden sind, sich nervös und

erschöpft fühlen, Konzentrationsprobleme

haben und schlecht schlafen können.

Doch wie lässt sich gegensteuern,

wenn sich viele der äußeren Stressfaktoren

gar nicht beeinflussen lassen?

Die Nachrichtenflut

eindämmen

Zunächst einmal kann es helfen, die

Flut der schlechten Nachrichten für sich

selbst etwas einzugrenzen. Ständiges

Regelmäßige Bewegung kann Stress abbauen. Foto: djd / sanitas / Vasyl / www.fotolia.de

Surfen auf entsprechenden Webseiten,

das sogenannte „Doomscrolling“, oder

permanenter Radio- und TV-Konsum

können auf Dauer überfordern. Besser

ist es, sich gezielt nur ein- oder zweimal

am Tag über das Weltgeschehen zu in-

formieren und sich ansonsten mit anderem

zu beschäftigen. Auch regelmäßige

Bewegung sowie Entspannungstechniken

wie Yoga und Meditation können

Stress reduzieren.

Schönes bewusst

genießen

Wichtig, auch in schwierigen Zeiten,

ist es außerdem, sich Schönes zu

gönnen und dies bewusst und ohne

schlechtes Gewissen zu genießen. Ein

Spieleabend mit Freunden, ein Restaurant-

oder Theaterbesuch oder die Planung

des nächsten Ausflugs hellen die

Stimmung auf, und ein Verzicht darauf

hilft niemandem weiter. Und wer seine

eigenen Akkus regelmäßig wieder auflädt

und neue Kraft tankt, kann nicht

nur seinen eigenen Alltag besser bewältigen,

sondern auch anderen Hilfe und

Unterstützung geben.

DjD


Mehr Lebensfreude

mit gesunden

Zähnen

Heftige Zahnschmerzen, Parodontitis

oder Probleme mit Weisheitszähnen

beeinträchtigen die Lebensqualität

enorm. Für viele ist der Gang zum Zahnarzt

mit einem mulmigen Gefühl behaftet.

Doch das muss nicht sein. Bei der Praxis

MKG Olching – Praxis für Mund-Kiefer-

Gesichtschirurgie und plastische Operationen

– steht der Patient als Mensch

und Persönlichkeit im Mittelpunkt.

„Wir legen in der Behandlung großen

Wert auf sanfte und zahnschonende

Verfahren und entspanntes Ambiente,

damit sich die Patienten beim Besuch

unserer Praxis so wohl wie möglich fühlen“,

sagt Dr. Manfred Gehl, Gründer

der MKG Olching. Außerdem erfolgt ein

enger Austausch mit den Hauszahnärzten

zur optimalen Betreuung der Patienten.

Neben der Zahnbehandlung zählen

auch die Implantologie und Gesichtschirurgie

zu den Leistungen der Praxis.

Bei der Zahnbehandlung liegen die

Schwerpunkte auf den Bereichen Parodontologie,

der Entfernung von Weisheitszähnen

sowie der Wurzelspitzenresektion.

Die Parodontologie befasst sich

mit dem Zahnhalteapparat – also dem Bereich

um die Zähne herum. Eine nicht entzündliche

Infektion dieses Apparats wird

als Parodontose bezeichnet, eine Entzündung

– die am weitesten verbreitete Form

– als Parodontitis. Sie führt unbehandelt

auf lange Sicht zum Knochenabbau.

Auslöser für beide Arten von Infektionen

sind bakterielle Beläge. Ziel der Therapie

ist eine langfristige Infektionskontrolle.

Rückgängig kann man den krankhaften

Prozess einer Parodontitis zwar nicht

machen. „Allerdings kann er nachhaltig

gestoppt werden“, sagt Dr. Gehl.

Der Weisheitszahn ist der dritte und hinterste

Backenzahn im menschlichen Gebiss.

Er entwickelt sich zuletzt und oft bis

ins Erwachsenenalter hinein. Der mangelnde

Raum verhindert, dass Weisheitszähne

durchbrechen können, die dann

den Zahnhalteapparat schädigen. Ein

Weisheitszahn kann zum Beispiel Infektionen

und Zysten verursachen oder benachbarte

Backenzähne schädigen. Der Zahn

muss entfernt werden, was meist in einer

ambulanten Operation erfolgen kann.

Wenn eine Zahnwurzelerkrankung die

Wurzelspitze erreicht, hilft oft nur noch

eine Resektion, also das Abschneiden

der Wurzelspitze. Dieser Eingriff gehört

zu den häufigsten chirurgischen

Maßnahmen für den Zahnerhalt. In der

MKG Olching setzt man dabei auf Mikrochirurgie.

Mit vergrößernden Sehhilfen

und speziellen Instrumenten lassen

sich die betroffenen Bereiche präzise

bestimmen, und die Wunde bleibt klein.

Die Ärzte in der MKG Olching bemühen

sich darum, dass alle operativen Eingriffe

so wenig belastend wie möglich durchgeführt

werden. In vielen Fällen reicht

eine örtliche Betäubung aus, um völlige

Schmerzfreiheit zu garantieren. Bei empfindsamen

oder ängstlichen Patienten sowie

bei aufwändigeren Operationen kann

der Eingriff aber auch im Dämmerschlaf

oder unter Vollnarkose erfolgen.

li. Dr. Dr. Ronny Hesse, re. Praxisinhaber Dr. Dr. Manfred Gehl

Das Ärzteteam:

Dr. medic. Dr. medic. stom. Manfred Gehl

gründete im Jahr 2014 die Praxis MKG Olching. Sein Studium der Medizin

und Zahnmedizin von 1996 bis 2003 absolvierte er an der Universität für

Medizin und Pharmakologie Klausenburg. Dr. Gehl ist unter anderem Facharzt

für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie Oralchirurgie und hat die Zusatzweiterbildung

für plastische Operationen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte

liegen in der Implantologie und dem ausgedehnten Knochenaufbau.

Dr. med. Dr. med. dent. Ronny Hesse

ist seit April 2019 in der MKG Olching tätig. Der Facharzt für Mund-Kiefer-

Gesichtschirurgie studierte an der Universität Leipzig Humanmedizin und

Zahnmedizin. Dr. Hesse war 11 Jahrean der LMU München tätig. 2019 spezialisierte

er sich außerdem auf plastische Operationen.

Dr. medic. Dr. medic. stom.

Manfred Gehl

Facharzt

für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Plastische Operationen

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Ambulante Operationen

Implantologie

Parodontalchirurgie

Weisheitszähne

Wurzelspitzenresektion

Plastische & ästhetische

Gesichtschirurgie

Botoxtherapie /Fillertherapie

Augmentationstechniken

DVT / Digitale

Volumentomographie

Hauptstraße 25·82140 Olching

Tel. 08142 -4488389

www.mkg-olching.de · praxis@mkg-olching.de


Zahngesundheitszentrum Maisach

Fachzentrum für Implantologie

Dr. h.c. Fritz Hieninger MSc &Kollegen

Schulstraße 3|82216 Maisach

Tel. +49 (0)8141 315 850

www.zahnarzt-maisach.de

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