22.06.2022 Aufrufe

Dorfstadt 09-2022

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Ausgabe 09/22 · vom 23. Juni 2022 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

BLANKENESE: S.3

Brachfläche

verschwindet

SÜLLDORF: S.3

Eigentümer wollen

Pläne sehen

BLANKENESE: S.8

Der Motivator

für Horn

Süllberg kann

wohl noch dieses

Jahr neueröffnet

werden!

Der Süllberg steht kurz vor

der Wiedereröffnung. Der

neue Pächter für das

Gastro-Ensemble auf dem

Süllberg steht fest:

Vincenzo Vazzano, der

derzeit mit seiner Familie

mehrere Restaurants und einen

Catering-Service in Hannover

betreibt, hat einen Pachtvertrag

unterschrieben. Präsentiert

wird das neue Konzept, an dem

noch gefeilt wird, am 2. Juli auf

dem Süllberg. Bisher ist lediglich

durchgesickert, dass es

keine Sterne-Küche mehr geben

soll, sondern der Schwerpunkt

in Richtung Familien- oder

Unternehmensfeiern liegen soll.

Die Terrasse bekommt eine

besondere Bedeutung. Schon im

Herbst könnte der Süllberg wieder

eröffnet werden, doch noch

laufen die Sanierungsarbeiten.

BLANKENESE

Juli – September 2022

StadtLandKirche

Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

Von Hoffnung, Weite

und Gottes Reich

Der Sommer spannt die Segel... (Seite 3)

www.kgmsi.de/newsletter

www.dorfstadt.de

Ev.-Luth. Kirchengemeinde

Sülldorf-Iserbrook

Foto: CDU Altona

So feiert Blankenese

Kann der Streit um den Marktplatz beigelegt werden? | Markus Krohn

Es begann beschwingt und

endete ausgelassen: Das

Mini-Matjesfest auf dem

Martini-Vorplatz, von der

Blankenese Interessen-Ge -

meinschaft spontan als

kleiner Ersatz für die abgesagten

Matjestage auf dem

Marktplatz organisiert. Vor -

stand Oliver Diezmann: „Unser

Publikum hatte ganz offensichtlich

Lust zu feiern – das

traumhafte Sommerwetter, den

leckeren Matjes, die tolle Musik

– und das Miteinander.“

Einen Tag zuvor feierten Blan -

keneserinnen und Blankeneser

Richtfest für das neue Markt -

haus, gemeinsam mit Finanz -

senator Dr. Andreas Dressel

und der Bezirksamtsleiterin Dr.

Stefanie von Berg sowie dem

Bauherrn Jan Zunke, Ge -

schäfts führer der Sprinkenhof

GmbH.

Blankenese in Feierlaune also?

Viel Grund dafür hätten sie.

Und doch liegt Streit in der

Luft, denn in zahllosen über

sechs Jahre andauernden Ge -

sprächen vor der Umgestaltung

der Ortsmitte ging es um eine

Belebung des Ortskerns. Dazu

gehörte laut Teilnehmern auch

immer der Wochenmarkt. Gleich -

zeitig war allen Beteiligten

wich tig, dass der Marktplatz

nicht mehr als Parkplatz be -

nutzt würde – es wurden reichlich

Parkplätze in Blankenese

gezählt… – es stand aber vor

allem im Mittelpunkt, dass der

Marktplatz Mittelpunkt und

Treffpunkt für alle Blankene -

serinnen und Blankeneser werden

sollte. Die jetzt an der

Ostseite des Markplatzes angelegte

Bühne zeugt davon, dass

BLANKENESE

hier nicht nur Marktstände aufgestellt

werden sollten, sondern

dass auch Musik und Tanz

gewünscht sind.

Jetzt wird offenbar, dass möglicherweise

nicht über alle De -

tails gesprochen wurde, nämlich

davon, dass die Markt -

stände zusammenrücken oder

ausweichen müssen, wenn auf

dem Marktplatz Veranstal tun -

gen statt finden. Oder dass Ge -

bühren fällig werden für die

„Sondernutzung“ des Markt -

plat zes, wenn sich dort Men -

schen treffen.

Das trifft vor allem Veranstal -

tun gen, die bei den Blankene -

serinnen und Blankeneserin

äußerst beliebt sind: Zum

Beispiel das Treffen von Oldti -

merfreunden, die sich spontan

und ohne wirtschaftliche Inter -

essen zum Austausch treffen

und zahlreiche Besucher und

Touristinnen anlocken. Oder

Veranstaltungen wie das Stra -

ßenfest, das Klönschnack-Som -

merfest oder eben die Matje -

stage, die jetzt in einer kleineren

Variante auf dem Martini-

Vorplatz stattfinden mussten,

weil das Bezirksamt keine

Möglichkeit sah, auf dem

Marktplatz einige zusätzliche

Buden aufzustellen.

Die Angelegenheit ist verzwickt:

Zum Einen gibt es

Ängste der Betroffenen auf

dem Wochenmarkt. Zum Ande -

ren möchten Oliver Diezmann

und andere Aktive den Ortskern

beleben. Dann spielt auch noch

das Bezirksamt mit als langer

Arm des Senates und hält die

Hand auf: Sondernutzungs ge -

bühren werden vor allem für

als gewerbliche Veran stal tun -

gen eingestufte Events verlangt.

Die Höhe der Gebühren

legt die Sondernut zungszen -

trale fest. Hürden, die bislang

dazu geführt haben, dass auf

dem Blankeneser Marktplatz

keine Veranstaltungen stattgefunden

haben, außer dem Wo -

chenmarkt, den das Bezirksamt

selbst veranstaltet.

Nachdem nun erstmals die

Marktbeschicker sich bei ihrer

Versammlung einverstanden

erklärt haben, an abgesprochenen

Terminen im Jahr Platz für

solche Veranstaltungen zu ma -

chen, mauert noch das Bezirks -

amt. Die Bezirksamtsleiterin

hatte noch beim Richtfest für

das Markthäuschen von dem

Markt geschwärmt, der „er

schon immer sein sollte: Eine

Fläche für Wochenmärkte mit

viel Platz für Fußgänger:innen

und Radfahrende.“ Von Veran -

staltungen war nicht die Rede,

sondern: „Wochenmärkte sind

für viele Menschen wichtige

Be gegnungsorte in den Stadt tei -

len und sorgen für eine Bele -

bung und Vielfalt im Quartier.“

Noch gibt Oliver Diezmann

jedoch nicht auf. Und auch

Eberhard Fledel, stellvertretender

Vorsitzender des Zukunfts -

fo rums Blankenese hat Ge -

sprächsbedarf. Mit Bezirkspoli -

tikerinnen und -politikern,

Markt- und Geschäftsleuten

soll das Thema noch einmal

besprochen und nach einer

Lösung gesucht werden. Auch

die Verwaltungsleiterin von

Berg hat zugesagt, an dem

Gespräch teilzunehmen. Das

Ergebnis dieser Gesprächsrunde

kann derzeit noch niemand

voraussagen.

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2 • DorfStadt-Zeitung 09/2022 • 23.06.2022

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

Was verstehen Sie eigentlich

unter Bürgerbeteiligung? Wer -

den die Bürgerinnen und Bürger

wirklich beteiligt? Neulich bei

der Veranstaltung „Altona,

Deine Magistralen“ kamen da

Zweifel auf: Den meisten im

Saal und an den Bildschirmen

mutete die Veranstaltung in der

Aula der Schule Musäusstraße

wie eine Propaganda veranstal -

tung an. Zu sehr lobten sich die

Verantwortlichen der Behörden

für ihre zukunftsweisende Planung,

ihre Verkehrswende-Po -

litik und die Notwendigkeit,

neue Wohnungen zu bauen. Die

Anwesenden vor Ort wollten

das nämlich eigentlich gar

nicht hören, sondern eher ihre

Sorgen loswerden. Dafür hatte

lediglich Henrik Strate ein Ohr,

der als Vorsitzender des Alto -

naer Planungsausschusses und

Kenner der Stadtteile praktische

Hinweise gab und souverän

durch den Abend moderierte.

Danke dafür!

Ihr Markus Krohn

Sportflächenkonzept

für Science City muss

erneuert werden

Hamburg wächst, in den neuen

Quartieren braucht es bei

zunehmender Verdichtung ausreichend

Sportflächen – insbesondere

in Großprojekten wie

der Science City. Die Be zirks -

versammlung Altona hatte deshalb

die Planungsbehörden

auf gefordert, für das Groß pro -

jekt rechtzeitig Bedarfsuntersu -

chun gen erstellen zu lassen

und entsprechende Haushalts -

mittel vorzusehen. Der Ham -

bur ger Sportbund (HSB) legte

daraufhin eine Sportflächen -

bedarfsanalyse Science City

vor, die von den Fraktionen als

fachlich ungenügend und nicht

zukunftsweisend abgewiesen

wurde: Vorhandene Sportanla -

gen sind bereits an der Grenze

Foto: privat

ihrer Auslastung und werden in

der Analyse als „Zusatzan gebo -

te“ für über 10.000 Neubürger -

innen und -bürger angegeben.

Neue Sportangebotsflächen stehen

aus unterschiedlichen

Grün den nicht zur Verfügung,

eine neue Schwimmhalle ist

nicht finanziert. Auf Antrag der

CDU-Fraktion beschloss die

Bezirksversammlung jetzt, ein

neues Gutachten vom Sportamt

erstellen zu lassen.

Elbblick statt Parkplatz

Gemeinsam mit der Fraktion

Die LINKE in Altona setzt sich

die SPD-Fraktion Altona für die

Umgestaltung der Rainvilleter -

rasse ein. Die Abgeorneten fordern

hierbei das Bezirksamt

Altona dazu auf, die Fläche zu

entsiegeln und eine ebenerdige

Platzanlage zu schaffen. Wei -

terhin soll auf der neugestalteten

Platzfläche eine allee-ähnliche

Baumreihe gepflanzt, eine

Aussichtstribüne rund um die

ehemalige Seefahrtschule und

eine Fußgängerinnen-freundliche

Anbindung an den westlich

beginnenden Schopenhau er -

weg geschaffen werden. Auch

die Instandsetzung und die

Einbindung des Chemnitz-Bell -

mann-Brunnens in die Platz -

anlage, sowie die Berücksich ti -

gung der Geländer, der Trep -

penanlage und der historischen

Beleuchtungselemente werden

gefordert.

Kaimauer wird erneuert

Das Bezirksamt lässt die Kai -

straße einschließlich des Ein -

mündungsbereichs Neumühlen/

Große Elbstraße sanieren.

Im Rahmen der Arbeiten werden

die Fahrbahn, die Neben -

flächen sowie die Bushalte stel -

len erneuert. Die erste Bau -

phase, dauert bis voraussichtlich

September 2022. Der Rest

folgt bis Ende November. Dafür

muss die Kaistraße teilweise

voll gespert werden.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Redaktion: Blankeneser Hauptstraße 153, 22587 Hamburg.

Verlag/Hauptsitz: Westerauer Straße 4, 23858 Barnitz.

Tel.: (0 40) 87 08 016-0.

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Mundschenk, Soltau

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 14. Juli, Redaktionsschluss: 06.07.2022

Elbvororte

Bürgerverein feiert Sommerfest im Hessepark

75 Jahre Blankeneser Bürgerverein | Markus Krohn

Anlässlich seines 75-jährigen

Jubiläums veranstaltet

der Blankeneser Bürger-

Verein am Sonnabend, dem

2. Juli 2022 von 10 bis 20

Uhr ein Sommerfest im

Hessepark in Blankenese.

In diesem Jahr feiert der

Blankeneser Bürger-Verein sein

75-jähriges Jubiläum und hat

daher etwas Besonderes ge -

plant. Dazu gehören Aktivi -

täten auf einer kleinen Bühne

mit Musik und Tanz sowie ein

fröhliches Beisammensein im

Park. Wer möchte, kann mit

Decken auf der Wiese sitzen

und ein Picknick mitbringen.

Der Blankeneser Bürger-Verein

sorgt zusätzlich mit einigen

kulinarischen Köstlichkeiten

und nichtalkoholischen Geträn -

ken für das leibliche Wohl.

Gegründet wurde der Blanke -

neser Bürger-Verein ursprünglich

als ein Verein für Familien

in Blankenese, der immer mehr

zu einem Kommunalverein

wur de. Besondere Bedeutung

kam dem Zusammenschluss zu,

als Blankenese und Docken -

huden zum jetzigen Blankenese

zusammengeschlossen wurde.

Eine weitere Bewährungsprobe

bestand die Vereinigung, als

Blankenese Teil von Altona

wurde.

In der Nazi-Zeit kam der Verein

quasi zum Erliegen. Die Gleich -

schaltung des Vereinswesens

machte alles zunichte, was

zuvor aufgebaut worden war.

Aber direkt nach dem zweiten

Weltkrieg wurde die Idee des

Bürgervereins für viele Blan -

keneserinnen und Blankeneser

BLANKENESE

zu einem Neuanfang, um ihre

Interessen zu artikulieren und –

teilweise – auch durchzusetzen.

Die Neugründung des Blanke -

neser Bürgervereins erfolgte

damals mit Elbblick in Sa -

gebiels Fährhaus. Teilweise verfügte

der Verein über nahezu

1.500 Mitglieder, erfolgreiche

und auch prominente Vorsit -

zende führten die Vereins -

geschäfte. Vielen älteren Mit -

gliedern ist sicher das soziale

Engagement in Erinnerung

geblieben: Vor allem in den

1950er und 60er Jahren wurden

regelmäßig kostenlose Es -

sen an Rentner im damaligen

Deutschen Haus (jetzt: Fitness-

Studio an der Blankeneser

Landstraße) ausgegeben. Einer

der größten Spender war da -

mals die Bäckerei Körner. Auch

jetzt werden noch immer Spen -

denpäckchen gepackt und vor

allem zu Weihnachten verschenkt.

Heute gehört der Blankeneser

Bürgerverein mit seinen 400

Mitgliedern immer noch zu den

stärksten Bürgervereinen in

Hamburg und bringt sich in die

Diskussion um die Zukunft des

Stadtteils teils kontrovers ein.

Viele Projekte wurden erfolgreich

abgeschlossen. Das soll

aus Anlaß des Geburtstages mit

Mit gliedern und Interessenten

im Hessepark gefeiert werden:

Der Kinderspielplatz bietet

besonders Familien mit kleineren

Kindern ein gutes Spiel -

angebot. Für die Größeren veranstalten

die Ehrenamtlichen

50 Jahre Stadt Schenefeld

Das erste Juli-Wochenende wird gefeiert – auch mit den Nachbarn | Markus Krohn

Schenefeld feiert – und

zwar kräftig: Das 50.

Stadtjubiläum! Am 1. Juli

1990 ist Schenefeld Stadt

geworden und gehört damit

zu den jüngeren Städten

Schleswig-Holsteins. Als Nach -

barstadt mit knapp 20.000

Einwohnern ist Schenefeld weit

über ihre Stadtgrenzen hinaus

bekannt. Vor allem durch das

Stadtzentrum Schenefeld und

das Industriegebiet um den

Osterbrooksweg. Aber auch

zahlreiche Reit- und Tennis -

vereine sind hier angesiedelt,

die Besucherinnen und Besu -

cher aus dem Hamburger We -

sten anziehen.

Das gesamte Jubiläums wo -

chen ende steht ganz im Zei -

chen von Musik, Party, Unter -

haltung und Information. Dafür

wird die Landstraße Schene -

feld-Elmshorn (LSE bzw. L 103)

in Höhe des Stadtzentrum

Sche nefeld das gesamte Wo -

chenende vom 1. bis 3. Juli voll

gesperrt. Gefeiert wird aber

nicht nicht nur auf der Straße,

sondern auch vor dem Rathaus,

im FORUM Schenefeld und im

Kulturzentrum JUKS Schene -

feld. Hier beginnt das Jubilä -

umsprogramm mit Hip Hop

Gang Workshops, einem Kino -

film und dem wohl beliebtesten

DJ in Schenefeld, Sleepwalker,

der ab 21:30 Uhr im JUKS auflegt.

Am Sonnabend steigt zwischen

SCHENEFELD

Der Blankeneser Bürgerverein feiert am 1. Juliwochenende Jubiläum hier im Hessepark Foto: Kemme/wikipedia.de

14 und 18 Uhr das große

Familienfest rund um das

Rathaus mit vielen kleinen und

großen Aktionen, Kinderhüpf -

burg, Rodeo-Bull Riding, Feu -

er wehr Löschaktion, Tombola,

Dosenwerfen, Familienquiz und

vielem mehr. Um 17 Uhr startet

das NDR-Festival auf der ge -

sperrten LSE vor dem Stadt -

zentrum mit Musik, Tanz und

Informationen von den Ver -

einen Schenefelds.

Ab 21:30 Uhr bringen Clock

Clock „Are You with Me“,

„Bury Me Alive“ oder „Sorry“

auf der Showbühne Electro-

Dance der Extraklasse nach

Schenefeld. Mit der Jubiläums-

Party wollen Stadt und NDR an

die Sause im Sommer 2010

anknüpfen. Zu der Party waren

damals 12.000 Besucherinnen

und Besucher gekommen.

Wer es lieber klassisch mag, ist

zu einem sommerlich-leichten

Jubiläumskonzert der Ham bur -

ger Symphoniker mit Werken

von Johann und Josef Strauß,

Franz von Suppé, und anderen

ins FORUM Schenefeld eingeladen.

Karten sind ab 26 € im

Vorverkauf erhältlich in der

Postfiliale „Timmse und die

Hörspiele“ (Hauptstraße 11,

Schenefeld). Alle anderen Ver -

anstaltungen und Aktionen

sind eintrittsfrei.

des Bürgervereins eine Fuß -

gängerrallye durch das Trep -

penviertel mit anschließender

Siegerehrung. Blankeneser

Autorinnen und Autoren stehen

am Literaturstand für

Gespräche zur Verfügung und

lesen Kostproben aus ihren

Büchern. Die Initiative „Runder

Tisch Blankenese – Hilfe für

Geflüchtete“ wird sich musikalisch

und kulinarisch beteiligen,

etwas zum Kosten und

Naschen anbieten. Vorfüh run -

gen von Musikschülern, Singen

mit Rolf Zuckowski und Jazz

Musik sind einige der geplanten

Highlights. Der Eintritt zum

Sommerfest ist frei. Um Spen -

den wird gebeten.

www.blankeneserbuergerverein.de

Freuen sich auf das Stadtjubiläum: Daniel Mischke, NDR Redakteur, Bürgermeisterin Christiane

Küchenhof, Stadtpräsidentin Gudrun Bichowski, NDR-Pressesprecher Andreas Schmidt

Foto: PR

Einen Tag später, am Sonntag,

dem 3. Juli, holen die NDR

Programme die Bigband Magic

25 auf die Bühne in Schenefeld

– „die größte Coverband des

Nordens“. Songs von Joe

Cocker, Frank Sinatra, Robbie

Williams, Roger Cicero, Aretha

Franklin oder Amy Winehouse

und Peter Gabriel bringen das

Publikum nach dem ökumenischen

Open-Air-Gottesdient

(Beginn: 11 Uhr) in Feierlaune.

Parallel zum Bühnenprogramm

findet im Stadtzentrum Sche -

nefeld ein verkaufsoffener

Sonntag statt.

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DorfStadt-Zeitung 09/2022 • 23.06.2022 • 3

Brachfläche in Bahnhofstraße verschwindet

Baugenehmigung liegt vor. Baubeginn im zweiten Halbjahr 2023 erwartet | Markus Krohn

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So sieht die Architektenzeichnung für das neue Geschäftshaus mit Ladenflächen in der Bahnhofstraße 4 in Blankenese aus

Die Blankeneser Bahnhof -

straße wird um ein Ge -

schäfts haus reicher. Zum

Glück, denn mit dem Neu -

bau verschwindet auch die

Brachfläche am Eingang

der Bahnhofstraße zwischen

Elbchaussee und Blankeneser

Kino, wo einst ein Spar-Super -

markt stand. Das ist lange her

und Oliver Quint, Blankeneser

und Eigentümer des Grund -

stücks, ist froh, dass er nun

positiv in die Zukunft schauen

und planen kann, denn jetzt

liegt eine Baugenehmigung für

ein Geschäftshaus vor, dass er

gemeinsam mit Lokalpolitikern

von Grünen, SPD und CDU entwickelt

hat. „Ich bin sehr froh,

dass dieses Bauvorhaben nun

endlich durchgeführt werden

BLANKENESE

kann, um diesen misslichen

Zustand zu beenden. Ich danke

den beteiligten Lokalpolitikern,

allen voran Gesche Boehlich

und Sven Hielscher für ihre

konstruktive Unterstützung!“

sagt Oliver Quint erleichtert.

Ihm war es wichtig, dass sich

das neue Gebäude im Sinne

Blankeneses in das städtebauliche

Gesicht des Stadtteils einfügt.

Das ist nun gelungen:

Neues und Altes steht dann

nebeneinander, das Gebäude, in

dem das von Fa milie Quint

gepflegte Blanke neser Kino

beheimatet ist, wird mit dem

neuen Haus verbunden sein,

dass auf Höhe des Hohen

Weges einen architektonisch

und optisch wertvollen Ab -

schluss zur Elbchaussee erhält

und somit von der Elbchaussee

aus optisch als Tor zur Bahn -

hofstraße und städtebaulich als

Abschluss zur Elbchaussee wirken

kann. Die Bäume vor dem

Grundstück bleiben erhalten.

Auch die Blankeneserin Gesche

Boehlich (Vorsitzende der Grü -

ne-Bezirks fraktion) ist „glücklich,

dass nach so langer Zeit in

Blankenese etwas neues entsteht.“

Viel darf sie als Ab ge -

ordnete zu einem privaten

Bauvorhaben nicht öffentlich

sagen, aber sie findet den

Entwurf „städtebaulich sehr

gelungen“. Ihr Kollege von den

Christdemokraten, Sven Hiels -

cher, ist ebenfalls „glücklich,

dass diese Lücke nun geschlossen

werden kann“. Im Ergebnis

erhofft er sich eine Stärkung

des Handels vor Ort, denn gerade

der südliche Teil der Bahn -

hofstraße galt für den Handel

in den letzten Jahren als

schwierig. Jetzt könnte das

Viertel durch den Neubau aufgewertet

werden.

Bis die Bagger anrollen, wird

jedoch noch ein gewisser Zeit -

raum vergehen, denn jetzt

beginnt die Ausführungs pl -

anung der Architekten. Quint

geht davon aus, dass er „hoffentlich

in der zweiten Jahres -

hälfte 2023“ starten kann. In

der Zwischenzeit freut er sich

auf Mietanfragen für die

Laden- und Büro- oder Praxis -

flächen.

Eigentümer wollen endlich Pläne sehen

Sülldorfer und Iserbrooker fordern die zügige Entwicklung von Bebauungsplänen | Leerstand befürchtet | M. Krohn

Nichts ist so beständig wie

die Veränderung, sagt der

Volksmund. Dasselbe gilt

natürlich auch für die Stadt -

teile in einer Großstadt wie

Hamburg. Noch vor vier

Jahren lehnten viele Bür -

ger innen und Bürger in Süll -

dorf und Iserbrook die Bebau -

ung der Magistralen mit vier

bis fünfgeschossigen Neu bau -

ten ab. Mittlerweile scheint sich

das Blatt gewendet zu haben –

zugunsten einer Attraktiven

Neu bebauung entlang der

Haupt straßen.

Das Bild ergab sich aus den

Beiträgen der Bürgerinnen und

Bürger in den Informations -

veranstaltungen des Bezirkes.

Natürlich gibt es weiterhin

Einwände gegen zu hohe und

„billige“ Bauten. Auch weisen

die Betroffenen in den Stadt -

teilen mit Recht auf fehlende

Parkplätze und Schat tenwürfe

hin. Dennoch: Viele Grund -

stücke entlang der Süll dorfer

und Osdorfer Landstraße sind

bereits verkauft oder be reits

entwickelt, teilweise schon wieder

(durch Ausnahme ge neh -

migungen) bebaut.

BLANKENESE

Das Ergebnis kann man sich an

der Osdorfer Landstraße in

Rich tung Innenstadt kurz vor

dem Elbe Einkaufszentrum

anschauen. Inzwischen stehen

So stellen sich die Stadtplaner die künftige Gestaltung der Süll -

dorfer Landstraße vor

Bild: yellow z

viele Immobilien leer und drohen

zu verrotten. Kein schöner

An blick. Viele ältere Anwoh -

ner innen und Anwohner fordern

daher vom Bezirksamt die

zügige Ausarbeitung der nötigen

Bebauungspläne, damit

endlich gebaut werden kann,

sich Ein kaufsmöglichkeiten

zügig verbessern und neue

Ärzte ansiedeln können. Die

Ankündigung des Baudirektors

der Hanse stadt, Franz-Joseph

Höing, die Entwicklung der

städtischen Gesamtstrategie

könne sich noch Jahre und die

Ent wick lung neuer Bebau ungs -

pläne gar eine Generation hinziehen,

wurde vom Publikum

eher mit Unverständnis aufgenommen.

Die Unsicherheit über

die Pla nungen in den Amts stu -

ben bereitet vielen Eigen tü -

mern in den Stadtteilen Sorge.

Auch Gerüchte, zumindest Teile

von Grundstücken könnten

durch das Vorkaufsrecht der

Stadt „enteignet“ werden,

konn ten nicht vollständig ausgeräumt

werden. Teilweise

brauche die Stadt zusätzliche

Flächen, er fuhren die Teilneh -

menden, für neue Infra struk -

tur- und Ver kehrs flächen.

Näm lich dann, wenn eine

zusätzliche Busspur oder

Radwege geplant würden.

Zumindest zwei der bereits in

Aufstellung befindlichen Be -

bauungspläne werden nun im

Herbst in die nächsten Phase

gehen. „Im Bebauungs planver -

fahren Sülldorf 23/Iserbrook 27

(grob: Fläche zwischen Süll -

dorfer Landstraße und S-Bahn -

gleisen von Lidl bis Autohaus

Thode & Sohn) ist, wenn alles

glatt läuft, mit einer Auslegung

des Planentwurfs im 4. Quartal

2022 zu rechnen. Im Verfahren

Sülldorf 25 (grob: Fläche zwischen

Sülldorfer Landstraße

und Bramweg von der Aral-

Tankstelle bis zur Bürgerver -

einseiche am S-Bahnhof Süll -

dorf) ist die frühzeitige Öffent -

lich keitsbeteiligung in Form

einer Öffentlichen Plandis kus -

sion für das 3. Quartal 2022

avisiert und für das Verfahren

Iserbrook 28 (grob: Fläche südöstlich

des Verkehrskno ten -

punktes Osdorfer Landstraße (B

431)/ Schenefelder Landstraße

und westlich der Reichs prä si -

dent-Ebert-Kaserne der Bun -

des wehr in Iserbrook) fand bislang

noch keine Terminierung

der anstehenden Öffentlichen

Plandiskussion statt, da das

Verfahren gerade erst angestoßen

wurde." Meldete Presse -

sprecher Mike Schlink zum

weiteren Verfahren.

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Es gibt ein paar Leser, die wissen

am Freitagvormittag, was

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Jeden Freitag in formiere ich

kurz und knapp über aktuelle

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Westen und den Elbvororten per E-Mail. Außerdem gibts am

Ende des News letters regelmäßig Tipps fürs Wochenende –

Veran stal tungs highlights in den Elbvor orten oder in der

näheren Umgebung.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach an auf der Internetseite

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Elbvororte

Derby für alle

Ein Wochenende Unterhaltung und Pferdesport in Klein Flottbek | Konrad Matzen

Nicht nur die Amateure erfüllen sich einen großen Traum, auch die Kleinsten dürfen beim Pferde -

sport festival Derby-Luft schnuppern. Die Zuschauer erwartet ein umfangreiches Programm Foto: NFR

Heldenlauf fällt in diesem Jahr aus

Große wirtschaftliche Risiken befürchtet. Christmas Run To Tree soll stattfinden | Konrad Matzen

Die Heldenzentrale hat den

für Ende August erwarteten

Heldenlauf abgesagt. Zu

viele Unbekannte führten

dazu, dass das wirtschaftliche

Risiko der Vorbereitung

für das beliebteste Lauf -

event der Elbvororte in diesem

Jahr unüberblickbar ist.

ELBVORORTE

Der Veranstalter erwartet bei

den Anmeldungen ein Minus

von mindestens 25 Prozent,

zumal nicht absehbar ist, wie

sich die Coronapandemie bis

Ende August entwickelt. „Im

Gegensatz zu Kulturveransta l -

tungen…tragen Sportver anstal -

ter und -veranstalterinnen das

alleinige wirtschaftliche Risi -

Vor ein paar Tagen stellte

die Deutsche Lebens ret -

tungs Gesellschaft (DLRG),

Bezirk Altona eine neue

und für die gesamte DLRG

Hamburg einzigartige und

damit besondere mobile

Ein satzeinheit am Blankeneser

Elbstrand in den Dienst. Arto

van der Meirschen (Bezirks-

leiter DLRG Altona): „Die neue

mobile Einsatzeinheit bietet

fortan den Blankeneser Strand -

besuchern mehr Sicherheit.

Auch die neuen Wasserret -

tungspunkte entlang der Elbe

ermöglichen uns eine deutlich

schnellere Rettung von in Not

geratenen Menschen“.

ELBVORORTE

Der Bezirk reagiert mit der

Umsetzung dieses Projekts,

welches maßgeblich von privaten

Spendern überwiegend aus

Blankenese und der Lokal po -

litik unterstützt worden ist, auf

die sich wiederholt an diesem

Strandabschnitt ereigneten

Ertrinkungsunfälle der vergangenen

Jahre. Gleichzeitig trägt

die DLRG den Umständen

Rechnung, dass sich dieser

Bereich in jüngster Vergangen -

heit einer stetig steigenden

Beliebtheit erfreut, insbesondere

von jüngeren und damit

erlebnisorientierten Besucher -

innen und Besuchern in An -

spruch genommen wird und

von der am Anleger Witten ber -

gen befindlichen Rettungs -

wache trotz guter Überwa -

chungsausstattung nur schlecht

eingesehen werden kann.

Ermöglicht wird die Anschaf -

fung von Spendern wie zum

Beispiel Dr. Nicola Blöcker von

der internistisch-hausärztlichen

Gemeinschaftspraxis Blanke -

nese: „Wenn liebe Mitmenschen

aus freiem Willen und mit

Leidenschaft in ihrer Freizeit

unzählige Stunden auf Ret -

tungs posten in konzentrierter

Aufmerksamkeit verbringen,

um auf Kinder, Nicht schwim -

mer und in Notgeratene zu achten

und somit eine enorme

Verantwortung übernehmen,

übernehmen wir mit vielen

anderen Spendern zusammen

voller Überzeugung und von

Herzen gern, dass sie gut, warm

ko“, schreibt Dr. Alexander

Extra auf seiner Website. Eine

coronabedingte Ausfallent -

schä digung oder Förderung

war für die Heldenzentrale

nicht vorgesehen. Auch die für

Unternehmer aufgelegten Co -

ronaprogramme passten nicht

auf ein Event, das nur einmal

im Jahr stattfindet. So ging die

Heldenzentrale leer aus. Die

kreativen Lösungen der Sport -

enthusiasten aus Sülldorf in

den vergangenen zwei Jahren

konnten den entstandenen

Aufwand nicht erwirtschaften.

Zusätzlich gibt es Probleme am

Blankeneser Marktplatz, der,

wie berichtet, noch immer nicht

Es ist der Traum aller

Spring- und Dressurreiter:

Ein mal durch den großen

Parkours reiten, auf dem

sich auch ihre Vorbilder vor

einigen Wochen gemessen

haben.

Vom 8. bis 10. Juli 2022

findet endlich wieder nach Co -

rona-Pause das große Pferde -

sportfestival des Nord deut -

schen und Flottbeker Reiter -

verein im Derby Park statt. Hier

dürfen die Kleinsten und die

Amateure mal Derby-Luft

schnuppern und auf dem

großen Platz reiten. Außerdem

findet die Sichtung der deutschen

Dressur Jugend mei -

sterschaft statt. Also auch in

der Dressur wird den Zu -

schauern etwas geboten. Für

das leibliche Wohl und Unter -

haltung ist ebenfalls gesorgt!

KLEIN FLOTTBEK

vollständig wiederhergestellt

ist, sodass auch hier Einschrän -

kungen beim Zieleinlauf kompensiert

werden müssten. Auch

der Weggang der Geschäfts füh -

rerin und Hauptverantwort -

lichen für die Organisation des

Heldenlaufs, Martina Kostro, ist

kurzfristig kaum aufzufangen.

Jetzt ruhen alle Hoffnungen

darauf, den Christmas Run To

Tree im Forst Klövensteen am

3. und 4. Dezember 2022

durch führen zu können. Hier

hofft Dr. Alexander Extra auf

eine Genehmigung der Be hör -

den bis Anfang Oktober 2022.

www.heldenlauf.de

DLRG: Mehr Sicherheit am Elbstrand

DLRG Altona stellt mobile Einsatzeinheit in Dienst | Konrad Matzen

Schnell vor Ort: Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG

Altona am Blankeneser Elbstrand

Foto: Kay Maaß

und trocken sitzen und dass

adäquate Ausstattung zum

Einsatz bereit steht.“

Die neue mobile Einsatzeinheit

besteht wasserseitig aus einem

tragbaren Motorrettungsboot

von 3,70m Länge und 47kg

Gewicht (ohne Maschine). Sie

wird mit zwei Personen (Boots-

führer, Rettungsschwimmer)

besetzt. Die Besatzung bringt

das Boot direkt am Strand in

den Einsatz, nimmt in Not

geratene Personen auf und

transportiert diese ohne behandelnde

Maßnahmen schnellstmöglich

wieder an den Strand,

wo dann erforderlichenfalls die

Erstversorgung durchgeführt

wird. Mit dem Einsatz dieser

Einheit direkt im Strandbereich

sollen zudem die Ausrück- und

Anfahrtszeiten deutlich reduziert

werden. Die Besatzung

kann zudem vor Ort unmittelbar

auf eine Unfallsituation

aufmerksam gemacht werden

und entsprechend reagieren.

Den landseitigen Part dieser

Einheit stellt ein sogenanntes

ATV (All Terrain Vehicle, auch

als Quad bezeichnet) dar. Das

zum Befahren von Strand flä -

chen geeignete, geländegängige

und verkehrstaugliche Fahr -

zeug wird am Strand eingesetzt.

Es ist in der Lage, durch

direkte Anfahrt über den

Strand einen Einsatzort innerhalb

kürzester Zeit zu erreichen.

Die Regelbesatzung be -

steht aus zwei Personen

(Kraftfahrer, Rettungs schwim -

mer), die im Einsatzfall auch

das Boot bedienen.

Die Ausstattung der mobilen

Einheit konzentriert sich im

Wesentlichen auf das ATV.

Neben der Ausstattung für den

Betrieb des Bootes ist hier

zusätzlich eine Funk- und

Rettungsausstattung, bestehend

aus einem Gurtretter und einer

Rettungswurfleine, eine um -

fang reiche sanitätsdienstliche

Ausstattung, bestehend aus

einem Sanitätsrucksack inkl.

Defibrillator (AED) und einer

Sauerstoffeinheit verfügbar.

Somit können die ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer

nun direkt vor Ort Erste Hilfe

leisten.


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DorfStadt-Zeitung 07/2022 • 12.05.2022 • 5

Auf ins Sommerbad in Wedel!

Dieses Jahr nur kurz geöffnet. In den Sommerferien nutzen | Konrad Matzen

Natur und Kultur von nebenan

Nachbarschaft mal ganz anders erleben | Markus Krohn

Die BADEBUCHT in Wedel

öffnet seinen Außenbereich

vom 1. Juli bis 21. August.

In herausfordernden Zeiten

sind Sport, Spaß und Erholung

doppelt wichtig. Das weiß auch

das Team der BADEBUCHT und

öffnet deshalb am 1. Juli das

Sommerbad. Bis weit in den

August hinein können alle

Gäste Außenbecken und Liege -

wiese genießen – ein tolles

Angebot gerade in den Som -

merferien der Kinder.

Nicht nur treuen Fans der

BADEBUCHT wird auffallen,

dass das Sommerbad in früheren

Jahren schon mal länger

geöffnet war. Badleiter Karsten

Niß erklärt: „Wir haben uns

ganz bewusst für diese Zeiten

WEDEL

Polsterveredelung & Polsterwerkstatt

DANIEL WEDEL

Jahrelange Erfahrung

entschieden, um Energie zu

sparen. Viele reden vor dem

Hintergrund der internationalen

Gas-Situation vom Sparen,

zeigen dabei aber oft mit dem

Finger auf andere. Wir machen

das nicht, sondern wir handeln.“

Um das Wasser aufzuheizen

sind stattliche Energiemengen

notwendig. „Indem wir uns auf

Öffnungen in der absehbar wärmsten

Zeit des Jahres beschränken,

verringern wir den Energiebedarf

erheblich“, so Niß.

Deshalb sollte man die Som -

merzeit in der BADEBUCHT

umso intensiver genießen und

sich am Schwimm- und Strö -

mungsecken und sonnigen

Stunden auf der Liegewiese

erfreuen.

Polsterveredelung & Polsterwerkstatt Inh. Daniel Kwiek

polsterveredelungwedel@gmx.de

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Tel.: 04103 988 2618

Die Öffnungszeiten sind: montags

15 bis 20 Uhr, dienstags

bis freitags jeweils von 6.30 bis

20 Uhr, sowie sonnabends und

sonntags von 10 bis 20 Uhr.

Auch die Saunalandschaft

bleibt geöffnet und zwar montags

und dienstags von 15 bis

22 Uhr, mittwochs bis sonnabends

von 10 bis 22 Uhr und

sonntags von 10 bis 22 Uhr.

Weitere aktuelle Informationen

sind im Internet unter

www.badebucht.de zu finden

sowie auf www.facebook.

com/ adebucht.

BADEBUCHT Wedel

Am Freibad 1

Tel.: (0 41 03) 9 14 70

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Renaturierung für Wesselhoeftpark

in Nienstedten gestartet

NIENSTEDTEN

Für Mensch und Natur: Das

Bezirksamt Altona hat mit

einer Reihe von Maß nah -

men im Wesselhöftpark be -

gonnen: So soll das landschaftliche

Kleinod in

Nien stedten denkmalgerecht

entwickelt und gleichzeitig

die Artenvielfalt erhalten

und gefördert werden.

Der rund fünf Hektar kleine

Wesselhöftpark liegt ein wenig

im Schatten des benachbarten

großen Jenischparks, hat aber

im Hinblick auf Denkmalschutz

und Naturschutz ebenfalls einiges

zu bieten. Von urwüchsigen

Eiben begleitet, schlängelt sich

der Bachlauf der Kleinen Flott -

bek durch den Talgrund. Der

Eisvogel ist hier häufiger Gast.

Alte Buchen- und Eichen be -

stände säumen die Talhänge.

Sie bieten mit ihrem Totholz

und zahlreichen Bruthöhlen

Lebensräume für zahlreiche

Käferarten, darunter einige Ur -

wald-Reliktarten wie den europaweit

geschützten Eremiten.

Außerdem leben hier acht

Fledermausarten und höhenbewohnende

Vogelarten wie

Buntsprecht oder Kleiber.

Finanziert werden die Maß nah -

men im Volumen von 250.000

Euro von der Umweltbehörde.

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Wedel auf den (Rad-)wanderer...

Foto: Merlin Senger

Hamburg – na klar, das sind

Elbe und Alster. So sehen

selbst viele Kenner die

Hansestadt und ergänzen

vielleicht noch: aber auch

Bille, Wandse und Este.

Auch wenn diese großen

Fließgewässer hier besonders

präsent und reizvoll sind,

es gibt außerdem eine Menge

kleiner Flüsse und Bäche rundherum

und dazwischen, und

alle sind irgendwie miteinander

verbunden.

Das eröffnet besondere Aus -

flugsmöglichkeiten auch ab -

seits der touristischen Hot-

Spots, bei denen sich der Char -

me der jeweiligen Quartiere

oder Stadtteile offenbart: Ver -

steckte grüne Winkel und

Spazierwege, wo kaum einer sie

vermutet.

Auenlandschaften inmitten von

Wohnsiedlungen. Und nicht

zuletzt der grandiose Auftritt

von Außen- und Binnenalster

im Zentrum der Stadt.

Die freie Journalistin und

ELBVORORTE

Die Initiative ElbFilmKunst

möchte das kulturelle

Angebot in den Elbvororten

mit Open Air Kino verbessern.

Gezeigt werden Kino -

filme in Kombination mit

Kurz filmen.

Historische Parkanlagen, der

Elbstrand und Freizeitanlagen

werden für Stadtteilkultur recht

selten genutzt. Überwiegend

handelt es sich um Land -

schafts schutzgebiete, in denen

jede Lärmbelästigung vermieden

werden muss. Dafür gibt es

eine Lösung: Mit speziellen

schnurlosen Kopfhörern wird

der Ton übertragen. Dies garantiert

den Kinobesuchern eine

ausgezeichnete Akustik. Bei

fremdsprachigen Filmen wird

als besonderes Feature auch

eine zweite Tonspur übertragen.

So kann die gewünschte

Sprache selbst gewählt werden.

Tickets gibt es nur im Vor ver -

kauf (5 €) auf der Website der

Veranstalter. Picknick und

Decken zum Sitzen bitte selbst

mitbringen. Da es nach Son -

nen untergang abkühlt, bitte

ELBVORORTE

Autorin Christine Lendt hat

schon für viele Bücher die verborgenen

Winkel der Hanse -

stadt erkundet. Was sich allerdings

entlang der Ufer der hiesigen

Flüsse und Bäche verbirgt

und welche besonderen Ge -

schichten damit verbunden

sind, hat sie selbst überrascht.

So zeigt sie beispielsweise die

Wedeler von der Quelle in

Sülldorf durch den Mühlen -

teich in Wedel bis zur Elbe, die

Rüdigerau in Rissen, entdeckt

den Helmuth-Schack-See,

durch den die Düpenau fließt,

neu und zeichnet den Flußlauf

des Flusses nach, der dem

Stadtteil Flottbek seinen Na -

men gab.

Sehr sorgfältig recherchierte sie

selbst für Menschen, die sich

mit ihrem Stadtteil verbunden

fühlen, unbekannte Gewässer

und Geschichten, die Lust auf

eine Entdeckungstour in der

eigenen oder fremden Umge -

bung machen. Für einen Wo -

chenendtrip oder einen ganz

ausreichend warm anziehen.

Die Vorführungen finden statt,

wenn es nicht regnet.

Die diesjährige Saison läuft

noch bis zum 3. September.

Aufführungsorte sind beispielsweise

am 1. Juli (21:45 Uhr) in

Goßlers Park (Blancanieves,

Stummfilm mit Livebegleitung

vom Hamburger Konserva to -

rium), am 30. Juli um 21:30

Uhr die Wiese am Mühlenberg

(Der rote Korsar), am 8. August

um 21:15 Uhr die Wiese am

Mühlenberg (Good Kill), am 12.

besonderen Heimaturlaub. Be -

gleitet wurde Lendt von

Michael Zapf, dem Hamburg-

Fotografen, dem wir so lebendig

bebilderte Bücher verdanken

wie „Das Hamburger Rat -

haus“ oder „Hamburg von

oben.“

Buchtipp: Hamburg fließt.

Alle Flüsse, Quellen und

munteren Bäche

240 Seiten mit 100 Fotos

und 4 Karten, € 18,–

ISBN 978-3-8319-0815-8

Die Open Air-Saison beginnt

Filme auf der großen Leinwand im Hirschpark oder vor dem Goßlerhaus. | K. Matzen

Tolle Atmosphäre beim Open Air-Kino

August um 21:15 Uhr geht’s in

den Hirschpark Blankenese

(Egmont in Bagdad) und am 13.

August um 21:15 Uhr ebendort

(Grand Budapest Hotel). Der

Saisonabschluss findet auf dem

Cranachplatz statt und zwar am

27. August um 21 Uhr (Shop -

lifters) und am 3. September

um 20:45 Uhr (Dogman).

Weitere Aufführungszeiten und

Orte finden Sie auf der Website

des Vereins.

www.elbfilmkunst.de

Foto: ElbFilmKunst


6 • DorfStadt-Zeitung 09/2022 • 23.06.2022 Elbvororte

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So reist man nachhaltig

Ein Besuch an Bord der Sea Cloud Spirit mit Michael Batz | Konrad Matzenb

Seit im Jahr 1931 die Vier -

mastbark »Hussar« – die

spä tere »Sea Cloud« – die

Hellingen der Germania-

Werft in Kiel verließ, um

eine einzigartige Karriere

als segelnde Legende auf

den Weltmeeren zu beginnen,

steht ihr Name für einen Traum

des Reisens schlechthin. Auch

nach bewegten Jahr zehnten hat

die viel beschriebene, illustre

Yacht nichts von ihrer Faszi -

nation verloren, sondern im

Gegenteil ihre bewunderte

Eleganz und hohe Klasse erfolgreich

auf das Schwe sterschiff

»Sea Cloud II« übertragen können.

Mit der lange ersehnten

»Sea Cloud Spirit« erweitert

sich die Familie dieser begehrten

(und verehrten) Groß segler

um einen Supe r lativ.

Für viele Hamburgerinnen und

Hamburger war es ein Fest, als

letzte Woche die fast unter

vollen Segeln einlaufende Sea

Cloud Spirit zum ersten Mal an

den Hamburger Landungs brü -

cken anlegte. Der neue Star un -

ter den segelnden Kreuzfahrt -

schiffen war es von hunderten

Schaulustigen am Elbstrand

bewundert worden. Nur ein

paar Stunden lang war es im

Hamburger Hafen zu bestaunen.

Bereits einen Tag später

legte der Dreimaster wieder in

Richtung Helsinki ab.

Wer das Spektakel verpasst hat,

muss sich bis August gedulden.

Dann hat sich der „Geist der

Weltmeere“ erneut zum Besuch

angesagt. Oder Sie blättern in

dem reich und eindrücklich

ELBVORORTE

bebilderten Bildband von

Michael Batz, der vielen haupt -

sächlich durch seine Lichtin -

stallationen in Erinnerung ist.

Doch der 1951 in Hannover ge -

borene Wahlhamburger ist zu -

gleich Autor und Theaterma -

cher. Er nimmt sie in seinem

Buch mit auf das Dreimast-

Vollschiff, das auf der spanischen

Werft »Metalships &

Docks« in Vigo fertiggestellt

wurde. Der Neubau präsentiert

Gar nicht so übel, die

Fahrradträger von Uebler!

sich in Konzept, Design, Di -

men sion und Ausstattung als

innovative und moderne Inter -

pretation des traditionellen

Crui sing. Bereits bei der

Tauffahrt im September 2021

hat der nunmehr dritte und

größte Windjammer der Ham -

burger Reederei Sea Cloud

Cruises durch seine hohen Qua -

litätsstandards, Großzügigkeit

der Einrichtung und feines

Ambiente mühelos überzeugt.

Fotos: Sea Cloud Cruises

Traditionell von Hand gesegelt

und ohne den Charakter einer

Privatyacht zu verlieren, kombiniert

die »Spirit« das zeitlose

Erlebnis der offenen See mit

Fünf-Sterne-Komfort, Wellness

und den Prinzipien des sanften,

zeitgemäßen Tourismus. Hohe

Kultur des Handwerks in den

Aufbauten und ein Bekenntnis

zur Kunst in allen Kabinen

dokumentieren den Anspruch,

auch im Premium-Segment

Sorgfalt bis ins Detail und persönliche

Aufmerksamkeit zu

garantieren.

Der reich und eindrücklich

bebilderter Band zeichnet ein

spannendes Porträt dieses

neuen, exklusiven Kreuzfahrt -

schiffes, das in sich den Geist

der großen Segelklassiker vereinigt.

Seine Vordenker werden

ebenso sehr vorgestellt wie

langjährige und selbst bereits

legendäre Crew- Mitglieder der

berühmten Cruiseliner. Hin -

tergrundinformationen, historische

und aktuelle Dokumente

und Beschreibungen ergänzen

die Darstellung, die auch gelesen

werden kann als eine

Liebeser klä rung an die natürliche

und umweltbewusste Art

des Reisens.

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e.V. (VAF) in Bahrenfeld

bietet ein vielfältiges Sport -

angebot für Kinder und

Jugendliche an. In der

KinderSportSchule (KiSS)

des VAF erhalten Kinder

spielerisch den Zugang zu verschiedensten

Sportarten. Dabei

werden wichtige motorische

Fähigkeiten erlernt und die

Kinder zu dauerhaftem Sport -

treiben motiviert. In der Ver -

einssparte „Fit Kids & Teen

Power“ werden Schwimmen,

Bal lett, Hip-Hop, Judo oder

Triathlon angeboten.

In den Sommerferien finden

zwei KiSS Sommer-Sport-

Camps für Kinder von 7-11

Jahren statt: Mo., 11.07. - Do.,

14.07.22, jeweils 10.00 - 15.00

Uhr und Mo., 08.08. - Do.,

BAHRENFELD

11.08.22, jeweils 10.00 - 15.00

Uhr.

Zudem bietet der VAF eine

Triathlon Schnupperwoche für

Kinder von 8-12 Jahre an: Mo.

08.08. – Fr. 12.08.22, jeweils

von 10.00 – 13.00 Uhr. Bei dieser

Schnupperwoche werden

Spiele an Land und im Wasser,

Geschicklichkeitsparcours und

kleine Ausfahrten mit dem

Fahrrad organisiert. Am Ende

wird das Erlernte in einem

Minitriathlon ausprobiert!

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Highlights

DorfStadt-Zeitung 09/2022 • 23.06.2022 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

Foto: Achim Kaeflein

OTHELLO von und mit BERND LAFRENZ

– Open-Air-Theater

Zum 50jährigen Batavia Jubiläum kommt BERND LAFRENZ

und erfüllt Hannes einen Geburtstags-Wunsch: Othello, freikomisch

nach Shakespeare.

Der Vollblut-Komödiant, Regisseur und Stückeschreiber

Lafrenz präsentiert uns seine witzige, einfallsreiche und engagierte

Version des Klassikers Othello. Nach altbewährtem

Konzept schlüpft er in die verschiedensten Rollen und lässt so

das ganze Werk aufleben.

Aus der Geschichte vom edlen Mauren Othello, der schönen

Desdemona und dem hinterlistigen Jago ist ein temporeicher

Abend für einen verwandlungsfähigen Solisten geworden.

Jede seiner Rollen erhält eine unverwechselbare Interpretation.

Beeindruckend ist zu sehen, wie Bernd Lafrenz von einer

Sekunde zur anderen in eine neue Rolle schlüpft. In diesem

Moment noch der kriegerische Jago, ein Aufrichten genügt und

er ist wieder ganz Feldherr mit gebieterischer Stimme, zusammengekniffenen

Augenbrauen, festem Blick und breiten

Schultern. Und dann schlüpft er gleich wieder in die Rolle der

hüftkranken Zofe Emilia, die er auch noch mit einem ostpreußischen

Dialekt versieht.

Termin: 1.07.2022/19.30Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt: 23,-€

www.batavia-wedel.de

Historisch-gärtnerische Parkführung

Am Sonntag, den

10. Juli 2022, führt

Karsten Ritters Sie

zu seiner historisch-gärtnerische

Parkführung durch

den Jenischpark.

Beginn ist am

Eingang „Weiße

Mauer“.

Termin: 10. Juli um 11 Uhr

Ort: Jenischpark, Eingang „Weiße Mauer“, Hochrad 75

Beitrag: 5,–

www.jenischparkverein.de

Foto: PR

Pippi Langstrumpf

Open Air Kindertheater: PIPPI LANGSTRUMPF´s Abenteuer

Sie hat ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein

Pferd…Pippi-Lotta, Viktualia, Rollgardina, Pfefferminz, Efraims´

Tochter, kurz nur Pippi genannt, ist zurück aus den Ferien im

Taka-Tuka-Land und zusammen mit ihren Freunden Annika,

Thomas und ihrem Affen Herrn Nilson tobt die Göre mit den

roten Haaren wieder über die Bühne der Batavia.

Termine: 26.6.; 24. und 31.7.2022 jeweils 16 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt 11,-€/14,-€

www.batavia-wedel.de

Foto: PR

Foto: Inken Rahardt

Faust

Zur Musik von Charles Gounods „Faust“ agieren im Opernloft

die drei Protagonisten als Laborant*innen in Sachen Liebe,

Macht und Leben.

Die drei jungen Wissenschaftler*innen Margarethe, Faust und

Mephisto arbeiten an einem neuen Medikament. Es könnte

weltweit Menschen heilen - und auch Faust selbst. Er sitzt im

Rollstuhl und träumt von einer Zukunft, in der er wieder laufen

kann - und er träumt von Margarethe.

Margarethe ist es egal, ob Faust laufen kann: Sie liebt ihn. Aber

was bedeutet das für ihre Freundschaft mit Mephisto? Drei

Freunde, von denen zwei ein Paar sind - kann das gut gehen?

Doch dann gelingt Margarethe der große Durchbruch...

Aber wie weit dürfen wir Menschen gehen, um Krankheiten zu

heilen? Und wie viel Macht hat Forschung?

Die Opernloft-Fassung von Gounods Faust konzentriert sich

ganz auf die drei Protagonist*innen Margarethe, Faust und

Mephisto. Ohne Rücksicht auf Verluste ringen die drei um

Liebe, Geld und Macht.

Gounod setzt der bekannten Vorlage Goethes seine berauschend-sinnliche

Komposition entgegen und stellt

Margarethes Schicksal in den Mittelpunkt der Handlung. Liebe

und Hoffnung, Verzweiflung, Wahnsinn und Tod erklingen in der

mitreißenden Musik. Schwelgen Sie in den wunderschönen

Melodien und lassen Sie sich von den spätromantischen

Klängen verzaubern!

Termine: 25.06. und 8.07.2022, jeweils 19:30 Uhr

Eintritt: ab 26,– €

Ort: Opernloft, Van-der-Smissen-Str. 4, 22767 Hamburg

www.opernloft.de

Über Ruhestörer - Juden in der deutschen Literatur -

Blankeneser Gespräche

Literarische Kleinodien zum Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches

Leben in Deutschland“

„Über Ruhestörer – Juden in der deutschen Literatur“ heißt das

Programm mit Gedichten und Texten nach dem gleichnamigen

Buch von Marcel Reich-Ranicki, das die Meldorfer

Theatergruppe am Sonntag, 3. Juli, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr, im

Gemeindesaal Blankenese präsentiert. Heitere, nachdenkliche,

aufrüttelnde Prosa und Poesie, Kleinodien der Literatur von

Franz Kafka, Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, Alfred Kerr, Hilde

Domin bis Erich Fried – und natürlich Marcel Reich-Ranicki,

werden vorgestellt - ein Beitrag im Gedenkjahr: „1700 Jahre

jüdisches Leben in Deutschland“.

Schreiben jüdische deutsche Dichter anders als nichtjüdischen

Kollegen? „Nein!“ schreibt der jüdische Autor Lion

Feuchtwanger: „Ich habe mich oft mit größter Sorgfalt in die

Werke deutscher Autoren jüdischer Herkunft vertieft. Es ist mir

nicht geglückt, irgendein solches Merkmal zu finden.“ „Doch!“

schreibt der scharfzüngige Kritiker und jüdische Autor Marcel

Reich-Ranicki: „ Die Lage und Rolle jüdischer Dichter innerhalb

der nichtjüdischen Gesellschaft haben ihre Eigenart mitgeprägt.“

Der Meister des „Literarischen Quartetts“ schrieb dazu

ein Buch: „Über Ruhestörer –Juden in der deutschen

Literatur“. Fünf Dichter und zwei Dichterinnen jüdischer

Herkunft stellt die Meldorfer Theatergruppe daraus vor.

Termin: Sonntag, 3. Juli um 17 Uhr

Ort: Gemeindesaal Blankenese, Mühlenberger Weg 64a

Einritt: 5,– €

Anmeldung: Tel. 040 – 53 32 75 30

www.blankeneser-kirche.de/gemeindeakademie

Foto: Cornelia Strauß

Mordstödlich

Pointierter Wortwitz und skurrile Charaktere im Stile Agatha

Christies.

Lady Mildred und ihre Nichte Dorothy erwarten Gäste auf ihrem

Landsitz. Doch zwischen Colonel Craddock, seiner Frau

Margaret, dem französischen Kunsthändler Pierre und seiner

reizenden Begleitung Olivia möchte keine gemütliche

Stimmung aufkommen.

Während der störrische Diener Bunting die Gesellschaft mehr

schlecht als recht bewirtet und die neugierigen Nachbarin Miss

Maple das Wohnzimmer besetzt hält, fällt ein tödlicher Schuss.

Wird es dem eigensinnigen Inspector Pratt und Constable

Thomkins gelingen den Fall aufzuklären bevor noch ein Mord

geschieht?

Termine: 24.0 und 25.6., 1. und 2.7. jeweils um 20 Uhr

Ort: Theater Wedel, Rosengarten 9

Eintritt: € 18,50 / € 9,50 (Schüler/Studenten)

www.theater-wedel.de

Mord auf Backbord – Krimioper

Es geht auf Kreuzfahrt ins Mittelmeer: Die Route führt von

Spanien nach Italien, vorbei an Sevilla bis nach Capri und in

den Golf von Neapel.

Mit an Bord ist die glamouröse Opernsängerin Aline, die sich

eher unfreiwillig eine Kabine mit der anhänglichen Touristin

Rebecca teilen muss. Doch dann entpuppt sich Rebecca als

Undercover-Ermittlerin, die auf der Jagd nach dem international

gesuchten Verbrecher José ist. Dabei geraten die beiden

Frauen immer wieder in brenzlige Situationen…

Freuen Sie sich auf perfekte Morde aus Leidenschaft und

mediterrane Melodien - von der andalusischen Habanera bis

zur neapolitanischen Canzone.

Termine: 1. und 2.7.2022, jeweils 19:30 Uhr

Ort: Opernloft, Van-der-Smissen-Str. 4

www.opernloft.de

DIE BADEBUCHT | Am Freibad 1 | 22880 Wedel

Wedels Erlebnisbad

und Wellnessoase

www.badebucht.de


8 • DorfStadt-Zeitung 09/2022 • 23.06.2022

Der Motivator

Wie ein Blankeneser das Derby in Horn beleben will | Markus Krohn

Johann Riekers war noch

bis vor kurzem Vorsit zen -

der eines der einflussreichsten

CDU Ortsverbände in

Blankenese. Seit eineinhalb

Jahren ist er neuer Schatz -

meister des Horner Renn-

Club e.V. In dieser Ei gen -

schaft will er nicht nur die

Finanzen des Clubs sanieren,

sondern den Besucherinnen

und Besuchern ein attraktives

Event kreiren. Kurz vor dem

Start der diesjährigen Derby -

woche ist besonders viel zu tun.

Dennoch steht Johann Riekers

für ein paar Fragen von Dorf

Stadt-Herausgeber Markus

Krohn zur Verfügung. Herzli -

chen Dank!

BLANKENESE/HORN

DorfStadt: Welchen Stellen -

wert hat der Rennsport in der

Hansestadt?

Johann Riekers: Hamburg ist

Pferdestadt. Nicht nur wegen

des Pferderennsports und des

Trabrennens in Bahrenfeld oder

dem Derby in Klein Flottbek. In

der Hansestadt oder der Metro -

polregion gibt es viele angesehene

Gestüte, beispielsweise in

Schenefeld, Ahrensburg und bis

Lüneburg. Gleichzeitig entscheiden

sich viele Hambur -

gerinnen und Hamburger für

den Reitsport zur Freizeitge stal -

tung. Manche Familien lieben

Reitsportereignisse wie das Ga -

lopprennen wegen der Atmo -

sphäre und der begleitenden

Aktivitäten, besonders für Kin -

der. Die Derbywoche Ende Juni/

Anfang Juli ist ein offenes

Sport ereignis mit Volksfest cha -

rakter. Wir erwarten bis zu

drei ßigtausend Besucherinnen

und Besucher an den Renn -

tagen. Das Schöne ist, dass die

Familien den ganzen Tag auf

der Rennbahn verbringen können.

Niemand muss auf dem

Platz sitzen bleiben. Es gibt viel

zu sehen, zu erleben (Hüpfburg,

Kinderschminken, Kinder hut -

basteln, u.v.m) und eine bezahlbare

Gastronomie. Das war mir

besonders wichtig.

Sie sind Finanzfachmann und

kümmern sich jetzt um die

Sponsoren. Ist das Sponsoring

eines solchen Großevents eine

gute Anlage?

Unternehmen haben natürlich

geschäftliche Interessen und

wollen Gewinne erzielen. Aber

Unternehmer haben auch eine

Pferdesport und Unterhaltung für die ganze Familie

soziale und gesellschaftliche

Verpflichtung, die sie spüren.

Gerade Gründerinnen und

Start-up-Unternehmer geben

von ihrem Geschäftlichen Er -

folg gerne etwas zurück. Wa -

rum also nicht einen Sport fördern,

der bei Klein und groß

beliebt ist? Viele Mäzene halten

sich hanseatisch zurück und

wollen gar nicht genannt werden.

Doch Menschen wie Albert

Darboven stellen mit ihrem

Engagement nicht nur sicher,

dass der Pferdesport-Wettbe -

werb weiterhin auf hohem

Niveau ausgeübt werden kann,

sondern auch seriös und sauber

durchgeführt werden kann.

Die Doppelrennbahn ging ja

mehrfach durch die Medien.

Passiert ist bislang nicht viel.

Wie beeinflusst die politische

Diskussion um das Gelände

Ihre Arbeit?

Naja, Ende 2024 soll die Trab -

rennbahn Bahrenfeld geräumt

werden (dann sollen dort Woh -

nungen und weitere For schungs -

einrichtungen im Umfeld von

DESY entstehen, Anm. d. Red.).

Bis dahin muss es eine Lösung

geben. Wir streben einen Run -

den Tisch mit allen Beteiligten

inklusive Senat nach dem

Derby an, um die Eckpunkte

und die Realisierung festzulegen.

Es ist ja fraglich, ob nach

so langer Zeit und den Groß -

ereignissen der letzten beiden

Jahre noch alles so stimmt, wie

ursprünglich geplant und diskutiert.

Jetzt müssen alle

Themen noch einmal besprochen

werden, inklusive der

Finanzierung. Mir wäre auch

wichtig, alle Akteure in den

Prozess mit einzubeziehen, also

auch die Bevölkerung rund um

die Horner Rennbahn. Ich habe

in meiner jahrelangen politischen

Arbeit gelernt, wie wichtig

das ist.

Der amtierende HRC-Vorstand (von rechts nach links): mit

Schatzmeister Johann Riekers, Vorsit zen dem Hans Ludolf

Matthiessen, Volker Linde (stellv. Vorsitz.) und John Freydag

(Beisitzer).

Nicht nur für uns, sondern

auch für die Anwohner ist es

wichtig, dass die grüne Lunge

in Horn offen für alle bleibt.

Darüber muss gesprochen werden.

Wir sind offen für Ideen.

Wenn alles besprochen ist,

muss die Umsetzung allerdings

auch zügig erfolgen.

Was muss noch passieren,

damit die Doppelrennbahn

realisiert wird?

Wir müssen uns an die gesellschaftliche

Entwicklung anpassen.

Das Konzept, das ur -

sprünglich diskutiert wurde,

stimmt möglicherweise nicht

mehr ganz. Vor allem ist die

Frage, wie das alles finanziert

werden soll. Wir merken, dass

sich viele Großunternehmen

von gesellschaftlichen Enga ge -

ments und Sponsorings zurückziehen.

Dafür sind aufstrebende

Startups und lokale Unter neh -

men daran interessiert, sich in

einem sympathischen Umfeld

zu präsentieren – aber nicht zu

jedem Preis. Das führt dazu,

dass wir unsere Kosten noch

besser in den Griff bekommen

müssen. Die Grundsätze eines

ordentlichen Kaufmannes sind

gerade im Vereinssport sehr

wichtig und diesen Ansatz verfolgen

wir mit solider Finanz po -

litik, Herr Matthiesen und ich.

Hat nicht auch die Stadt

Hamburg Vorteile durch die

Ausrichtung solcher

Großevents?

Ja, sicher. Nicht nur, dass das

Publikum aus der Stadt und

dem Umland Umsätze in der

Hansestadt lässt, die Medien -

prä senz, vor allem in Frank -

reich, Skandinavien und der

Türkei, ist hoch. So werben wir

auch für die weltoffene Stadt

und locken Touristen an die

Elbe.

Hamburg richtet das bedeutendste

Galoppsport-Ereignis

Deutschlands aus. Wie sehen

Sie die Zukunft des Renn -

sports insgesamt?

Ich glaube, wir sind gut aufgestellt:

Wir haben genügend

Nach wuchs, ca. 2.200 Renn -

pfer de sind regelmäßig am

Start. Wichtig ist, eine zuverlässige

Finanzierung dieses

Großereignisses zu gewährleisten.

Das ist in letzter Zeit

schwieriger geworden. Aber

durch neue Konzepte gelingt es

uns, langjährige Sponsor part -

ner aufzubauen. Außerdem

wollen wir unser Publikum mit

einem abwechslungsreichen,

attraktiven Programm und fairen

Eintrittspreisen begeistern.

Damit wirklich jeder dieses

schöne Event besuchen kann,

bieten wir über das Hamburger

Im Gespräch

Foto: galoppfoto/Sorge

Abendblatt eine besondere Ak -

tion an und am Mittwoch gibt

es sogar Stehplatzkarten mit

freiem Eintritt! Auch die Ga -

stronomie soll bezahlbar bleiben.

Bei uns gibt es also nicht

nur Schampus, sondern viele

preisgünstige Getränke und Spei -

sen, die sich jeder leisten kann.

Was haben Sie und Ihr Haupt -

sponsor Albert Darboven noch

gemeinsam, außer, dass Sie

beide im Hamburger Westen

wohnen?

Wir sind beide sehr geradlinig

erzogen worden, fast preußisch,

finde ich. Wenn sich einer von

uns für etwas engagiert, dann

auch mit ganzem Herzen und

voller Einsatzkraft. Das gilt

übrigens nicht nur für uns

beide, sondern auch für unseren

Vorsitzenden, Hans Ludolf

Matthiessen, der ja ebenfalls in

Blankenese wohnt. Was uns

eint, ist vor allem auch die

Liebe für den Pferderennsport

und die gemeinsame Idee, eine

solide finanzierte Veranstaltung

auf die Beine zu stellen.

Wie kamen Sie zum Renn -

sport?

Ganz einfach: Ich bin in der

Ver gangenheit als Kommunal -

politiker mehrfach zum Derby

eingeladen worden. Darüber

hinaus war mein Vater Schmied

und mein Großvater Reiter

Husar. Pferde sind mir daher

sozusagen in die Wiege gelegt

worden.

Wo trifft man Sie an den

Derby-Tagen?

Ich bin auf jeden Fall um 9 Uhr

als einer der ersten und um 20

Uhr einer der letzten auf der

Horner Rennbahn. Und für

meine Mannschaft immer per

Handy erreichbar. Ich will

Vorbild sein, vor allem für die

Jugendlichen, die in einem

besonderen sozialen Projekt

eine Chance haben, in den

Arbeitsmarkt zu kommen. Sie

wurden von uns in drei Work -

shops geschult, beim Kartenab -

reißen und beim Sicherheits -

dienst mitzuhelfen. Die Caterer

und Sicherheitsfirmen haben

schon ein Auge auf die jungen

Leute geworfen…

Das Derby startet am 26. Juni

und läuft bis zum 3. Juli auf

der Rennbahn in Horn. Weitere

Informationen finden Sie hier:

AH

Moin, liebe Leser!

Nach ihrem kometenhaften

Auf stieg nach WK2 ist Grie -

chenland immer noch eine

weltweit führende Nation von

Schiffseignern. Reeder aus dem

Land der Hellenen besitzen mit

4.500 Schiffen etwa 15 Prozent

der Welthandelsflotte. Wert: An

die 100 Milliarden Dollar. Da -

mit wird gutes Geld verdient.

Erfolgsgrund: Die Griechen setzen

wenig auf riskante Contai -

ner schifffahrt, sondern auf

Tank schiffe. Die braucht die

energiehungrige Welt immer.

Jeder sechste Flüssiggastanker

ist griechisch, ein gutes Polster

angesichts der heutigen Ener -

gie krise. Märchenhafte Gewin -

ne sprudeln zudem, weil bislang

noch jede Regierung in Athen

auf Steuerehrlichkeit der Schiffs -

betreiber verzichtet - ein

Schutz passus der Verfassung

macht’s möglich. EU-Steuer -

har monisierungen? Pusteku -

chen… +++ Nun Aktuelles:

Seefahrt ist nicht lustig

Cardiff – Die Zufriedenheit von

Seeleuten mit ihrem Job ist so

gering, wie seit acht Jahren

nicht mehr. Das hat die globale

Schiffsinspektionsfirma Idwal

(Großbritannien) festgestellt.

„Seeleute werden zwar gut be -

zahlt, aber das allein reicht

nicht für Entbehrungen fern

von zu Hause,“ so Idwal-Chef

Thom Herbert. Zum Wohl -

fühlen gehörten die Wi-Fi-

Versorgung, Fitnessstudios oder

zollfreie Einkaufsmög lich kei -

ten. Strapaziert werden Seeleu -

te seelen ferner wegen der

Coronapandemie und dem

Krieg in der Ukraine.

Russen tricksen

mit Öltankern

Funchal – Die Westsanktionen

gegen Russland erzeugen „Kre -

ativität“ bei dessen Öltranspor -

teuren beim Versuch, das verfemte

schwarze Gold weit weg

zu verkaufen. So beobachteten

Trackingdienste erstmals eine

Umladung auf dem offenen

Ozean. Weit draußen vor Ma -

deira hatte der Aframax-Tanker

„Zhen I“ seine Ladung in den pa -

namaischen Supertanker „Lau ren

II“ gepumpt. Norma ler weise tut

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

man das in geschützten Ge wäs -

sern mit geringer Ölseu chen -

gefahr. Die Absatzkrise der

Russen treibt deren Ölverkäufer

nun zu riskantem Tun.

Atomantrieb ohne Uran

Oslo – Die Suche der internationalen

Schifffahrt nach klimaneutralen

Antrieben ist um

einen neuen Vorschlag reicher

(siehe Foto). Die norwegische

Werft Ulstein schlägt ein emissionsfreies

Schiff mit Flüssig -

salzreaktor vor. Dabei kommt

das schwarze radioaktive Mine -

ral Thorium zum Einsatz. Das

gibt’s in der Natur doppelt bis

dreimal so häufig wie Uran.

Das Material kennt man aus

diversen Anwendungen, etwa

bei Glühstrümpfen. Thorium ist

zur Herstellung des spaltbaren

Uranisotops 233U geeignet.

Kritiker lehnen das Projekt

„Thor“ trotz niedriger Strah -

Designentwurf „Thor“: Antrieb mit radioaktivem Salz

Foto: Ulstein Werft

lung ab – wohin mit dem

radio aktiven Müll?

Methanol-Zeitalter

beginnt

Marseille - Der französische

Schifffahrtsriese CMA CGM

setzt massiv auf Methanol als

Antrieb. Das ist eine organischchemische

Verbindung aus der

Stoffgruppe der Alkohole. Die

Reederei hat soeben sechs

Containerschiffe mit kohlenstoffneutralem

Methanol be -

stellt. Die 15.000-TEU-Schiffe

sol len bis Ende 2025 in die Flot -

te kommen, damit die Groß ree -

derei bis 2050 klimaneutral ist.

Konkurrent Maersk (Dänemark)

fördert ebenfalls Methanol.

Neue Ostseelinie

Riga – Zwischen der lettischen

Hauptstadt Riga und dem

schwedischen Hafen Södertälje

hat die Reederei Scandic Line

eine neue Fährlinie aufgenommen.

Der regelmäßige RoRo-

Frachtverkehr mit der 108,5

Meter langen Fähre „Midas“

bietet unter anderem den

Trans port übergroßer und

schwerer Güter. Zunächst werden

lokale Kunden bedient, die

Aufträge in Schweden haben.

In Zukunft sollen zusätzlich

Transitfrachten aus China und

Zentralasien akquiriert werden.

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