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Mitteilungsblatt Schwarzenbruck - JULI 2022

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<strong>JULI</strong><br />

schwarzenbruck<br />

<strong>Mitteilungsblatt</strong><br />

07<br />

22<br />

Foto: Frank Boxler<br />

Eine Kampagne des


Grußwort<br />

Bürgermeister <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Liebe Bürgerinnen und Bürger,<br />

das Stadtradeln hat in <strong>Schwarzenbruck</strong> schon eine gewisse Tradition.<br />

Durch viele begeisterte aktive Radfahrer liegt die Gemeinde auch immer<br />

sehr weit vorne im Ranking der fl eißigsten Radfahrkommunen im<br />

Landkreis Nürnberger Land. Deshalb freut es mich besonders, dass wir<br />

ausgewählt wurden Gastgeber der offiziellen Auftaktveranstaltung des<br />

Stadtradelns zu sein. Am Samstag, den 09.07.<strong>2022</strong> ist es soweit – um 11<br />

Uhr eröffnet Landrat Armin Kroder mit mir am <strong>Schwarzenbruck</strong>er Plärrer<br />

die diesjährige Stadtradel-Aktion. Es ist ein buntes Rahmenprogramm<br />

geboten. Schauen Sie vorbei und radeln Sie mit!<br />

Ein großes Thema, welches uns in den kommenden Jahren begleiten<br />

wird, ist das Projekt Blühpakt Bayern. Wie berichtet haben wir ein Starterkit<br />

erhalten und sehen dies als Anstoß in unserem Gemeindegebiet<br />

wesentlich mehr kommunale Flächen insektenfreundlicher und naturnah<br />

zu gestalten. Wir möchten auch Sie und unsere ortsansässigen Firmen<br />

auf diese Reise mitnehmen und einen großen Schritt zur Förderung der<br />

Biodiversität gemeinsam machen.<br />

Ende Juni fanden unsere großen Bürgerversammlungen statt, davor habe<br />

ich in mobilen Bürgergesprächen in den Ortsteilen bereits Kontakt mit<br />

vielen BürgerInnen haben können. Die Vielzahl der geäußerten Ideen,<br />

Wünsche und Anregungen, aber auch die mitgeteilten Kritikpunkte habe<br />

ich mit in die Verwaltung genommen und wir werden diese Schritt für<br />

Schritt bearbeiten und aufbereiten. In der Sommerausgabe des <strong>Mitteilungsblatt</strong>es<br />

möchte ich auf einige Themen der Bürgerversammlung<br />

eingehen und Ihnen vorstellen, wo Sie diese auf unserer Homepage<br />

finden können. Wir werden auch weiterhin von unseren Fortschritten<br />

und Entwicklungen berichten.<br />

Wie im vergangenen <strong>Mitteilungsblatt</strong> bereits angekündigt nimmt der<br />

zweite Bauabschnitt der Hauptstraße Fahrt auf. Seit Mitte Juni ist die<br />

Hauptstraße für die weiterführenden Tätigkeiten der Baumaßnahme nun<br />

wieder vollgesperrt. Unser Bauamt informiert Sie im <strong>Mitteilungsblatt</strong><br />

eingehend über den Baufortschritt. Versäumen Sie es dennoch nicht<br />

immer wieder einen Blick auf unsere Webseite zu werfen, hier veröffentlichen<br />

wir auch tagesaktuelle Nachrichten. Viele Veranstaltungen sind in<br />

diesem Sommer angekündigt egal ob direkt in <strong>Schwarzenbruck</strong> oder im<br />

Umland. Vielleicht bietet Ihnen das 9-Euro-Ticket in den verbleibenden<br />

zwei Monaten noch eine gute Gelegenheit das Auto stehen zu lassen<br />

und kostengünstig die Gegend zu erkunden und Tagesausfl üge zu<br />

unternehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit und testen Sie die öffentlichen<br />

Verkehrsmittel intensiver aus. Eventuell lohnt sich das Umsteigen als<br />

Pendler oder die häufigere Nutzung ja auch für Sie!<br />

Der Sommer klopft mit den Sommerferien und dem beliebten Ferienprogramm<br />

schon an. Ich freue mich, dass in diesem Jahr unseren <strong>Schwarzenbruck</strong>er<br />

Kindern und Jugendlichen wieder ein vielfältiges Angebot<br />

zur Verfügung steht. Näheres dazu erfahren Sie im Heft.<br />

Weitere Veranstaltungen wie unsere Mondscheinmärkte werfen auch<br />

schon Ihre Schatten voraus. Doch als erstes steht nun unsere <strong>Schwarzenbruck</strong>er<br />

Kärwa vor der Tür, die unter Federführung des Kärwavereins<br />

ein abwechslungsreiches Programm bietet. Ich wünsche uns allen eine<br />

gelungene <strong>Schwarzenbruck</strong>er Kärwa und ein tolles Partnerschaftsjubiläum<br />

mit vielen interessanten Begegnungen!<br />

Freundliche Grüße<br />

Ihr<br />

Markus Holzammer<br />

2<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong>


AUS DEM SCHWARZENBRUCKER RATHAUS<br />

Auftakt zum Stadtradeln <strong>2022</strong><br />

Mit einem Aktionstag startet das Nürnberger Land<br />

am 9. Juli in die Fahrradkampagne<br />

Landrat Armin Kroder und der<br />

Erste Bürgermeister Markus<br />

Holzammer eröffnen mit einer<br />

Auftaktveranstaltung am<br />

9. Juli um 11.00 Uhr am Plärrer<br />

in <strong>Schwarzenbruck</strong> die diesjährige<br />

Stadtradeln-Aktion.<br />

„Zur Arbeit, in die Schule, zum<br />

Einkaufen, abends in den Biergarten<br />

und wochenends ins Grüne<br />

– mit zwei, statt vier Rädern,<br />

mit Muskelkraft statt fossilem<br />

Brennstoff, mit Frischluft statt<br />

Abgasen. Probieren Sie es einfach<br />

mal aus vom 9. bis 29. Juli“ motiviert<br />

Landrat Armin Kroder zum<br />

Mitmachen.<br />

Zur Eröffnung gibt es ein Fahrrad-<br />

Codierungsangebot (kostenpflichtig),<br />

einen Kids-Parcours<br />

um die Geschicklichkeit auf zwei<br />

Rädern zu trainieren und natürlich<br />

geführte Touren zum Kilometersammeln<br />

gleich am ersten Tag.<br />

Alle Informationen sind zu finden auf stadtradeln.nuernberger-land.de<br />

Mit dem Auftakt sind alle Bürger*innen aufgerufen, 21 Tage lang<br />

möglichst viele Wege mit dem Rad zu erledigen und dabei Kilometer zu<br />

sammeln – für ihr eigenes Team, für ihre Heimatgemeinde oder das Nürnberger<br />

Land. STADTRADELN steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes<br />

und der Radverkehrsförderung. Auf die fahrradaktivsten Teams warten<br />

zudem viele verschiedene Preise des Landkreises. Daneben prämieren<br />

auch einige Städte und Gemeinden ihre erfolgreichsten Radaktiven und<br />

es gibt den eingebundenen Schulradeln-Wettbewerb, der fahrradaktive<br />

Schulen für das Engagement ihrer Schulfamilie belohnt.<br />

Anmeldungen zum Stadtradeln sind möglich unter stadtradeln.de<br />

Bei Fragen zum Stadtradeln können sich Interessierte an die<br />

Radverkehrsbeauftragte des Landkreises wenden:<br />

Verena Loibl, Radverkehrsbeauftragte des Landkreises<br />

Telefon: 09123 950 6239<br />

E-Mail: stadtradeln@nuernberger-land.de<br />

Text: Nürnberger Land (lra)<br />

Foto: Frank Boxler<br />

Zweiter Bauabschnitt Hauptstraße startet durch<br />

Der zweite Bauabschnitt der Sanierung der Hauptstraße startete<br />

planmäßig im April. Zu Beginn wurden Kanalarbeiten in der<br />

benachbarten Graf-Roland-Straße durchgeführt. Die Baustelle<br />

wurde langsam in den Kreuzungsbereich Hauptstraße gezogen.<br />

Nun schreitet die Sanierung weiter voran, so dass die komplette<br />

Vollsperrung der Hauptstraße für den zweiten Bauabschnitt (BA2)<br />

seit Dienstag, den 14.06.<strong>2022</strong>, eingerichtet wurde.<br />

Die Vollsperrung geht von der Flurstraße bis zur Johann-Degelmann-<br />

Straße. Die entsprechende Umleitung über die Flurstraße und Friedrich-Luber-Straße<br />

ist eingerichtet.<br />

Den Plan finden Sie auf der Webseite der Gemeinde <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

unter www.schwarzenbruck.de/baumassnahme-hauptstrasse.<br />

In dem gesamten Zeitraum können die Haltestellen am Plärrer von der<br />

Linie 502 und der NightLiner Linie N 15 nicht bedient werden. Eine<br />

nahe gelegene Ersatzhaltestelle in der Friedrich-Luber-Straße und in der<br />

Hauptstraße ist eingerichtet. Die bisherige Bushaltestelle „Katholische<br />

Kirche“ wurde um ca. 80 m in Richtung Ochenbruck verlegt. Sie dient<br />

vorerst als Behelfshaltestelle und wird anschließend als neue Bushaltestelle<br />

fest an dieser Stelle installiert.<br />

mk<br />

Maler Lumpi<br />

Schuckertstraße 1<br />

90592 <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Tel. 09128 16503<br />

Fax. 09128 14535<br />

info@maler-lumpi.de<br />

www.maler-lumpi.de<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

3


AUS DEM SCHWARZENBRUCKER RATHAUS<br />

Unsere ersten Schritte mit dem Blühpakt Bayern<br />

Der Friedhof in <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

wird nun durch eine<br />

abwechslungsreiche Blühwiese<br />

abgerundet. Mit einem Teilbereich<br />

dieser Fläche hatte sich<br />

die Gemeinde <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

für das Starterkit des Blühpakts<br />

Bayern erfolgreich beworben.<br />

Kurzerhand entschied man die<br />

gesamte Fläche, der Friedhofserweiterung<br />

zum Wald hin,<br />

vorerst als Blühfläche stehen<br />

zu lassen.<br />

Bei der Fläche handelt es sich um<br />

eine sogenannte Magerwiese. Doch mager bedeutet nicht, dass hier<br />

nichts blüht. Ganz im Gegenteil die Fläche ist sehr artenreich an Pflanzen,<br />

Gräsern und Wiesenkräutern, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen.<br />

Eine Wohlfühloase für unterschiedliche Insekten.<br />

Mit dem Blühpaktbeauftragten der Regierung Mittelfranken wurde die<br />

Fläche Anfang Juni erneut besichtigt und das zukünftige Mähkonzept<br />

besprochen. Es wurde festgelegt, dass die Fläche am Friedhof in diesem<br />

Jahr lediglich einmal im Herbst zu 2/3 abgemäht wird. 1/3 der Wiesenfläche<br />

wird für die Insekten stehen gelassen und dann erst im Frühjahr<br />

abgemäht. Durch das Mähkonzept wird sichergestellt, dass immer<br />

ausreichend Lebensraum und Nahrung für die Insekten vorhanden ist.<br />

Darüber hinaus gibt es der Wiese die Möglichkeit sich in der Vielfalt<br />

weiter zu entwickeln.<br />

Was wir am Friedhof großflächig machen, kann auch jede/r einzelne<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong>erIn daheim im eigenen Garten umsetzen. Mähen Sie<br />

doch einfach mal einen Teilbereich in Ihren Garten nicht. Beobachten Sie<br />

was sich entwickelt. Geben Sie Wiesenkräutern eine Chance zu blühen<br />

und sich zu verbreiten. Wenn Sie mähen, dann lassen Sie bewusst einzelne<br />

„Inseln“, die gerade blühen für die Insekten, stehen. Jede noch so kleine<br />

Fläche zählt und hilft die Biodiversität zu erhalten und zu fördern.<br />

In der nächsten Ausgabe stellen wir Ihnen unsere zweite Blühpakt-Fläche<br />

in Ochenbruck vor.<br />

Blühflächen im Gemeindegebiet und im Verkehrsraum<br />

Jede noch so kleine Fläche zählt und kann helfen den Insekten Schutz,<br />

Nahrung und Lebensraum zu spenden. Daher haben wir uns dazu<br />

entschieden flächendeckend in der Gemeinde kommunale Grünflächen<br />

in Blühflächen umzuwandeln und das Mähkonzept entsprechend anzupassen.<br />

So werden wir beispielsweise einige Flächen, die zu unserem<br />

Wasserwerk gehören, zukünftig ebenfalls nur noch zweimal jährlich<br />

mähen.<br />

Zusätzlich möchten wir, wie es bereits viele andere Kommunen und<br />

Städte praktizieren, unsere Verkehrsinseln und unser Straßenbegleitgrün<br />

naturnah gestalten und in dauerhafte Blühflächen umwandeln. Achten<br />

Sie bei Ihrer nächsten Fahrt in eine andere Kommune oder Stadt doch<br />

einmal bewusst auf das Straßenbegleitgrün und die Begrünung der<br />

Verkehrsinseln, da ist bereits vielerorts eine große Vielfalt geboten.<br />

np/mk<br />

Ordnungsamt neu strukturiert<br />

Im Ordnungsamt wurden die Aufgabenbereiche neu strukturiert,<br />

durch die anhaltende Asyl- und Flüchtlingsthematik u.a.<br />

durch den Krieg in der Ukraine ist es wichtig hier wieder einen<br />

Schwerpunkt zu setzen. Marco König übernimmt daher die<br />

Aufgabengebiete Asyl- und Integration, Sozialamt und Fundamt.<br />

Herr König ist erreichbar unter Tel. 09128/9911-132 oder unter<br />

asyl@schwarzenbruck.de.<br />

Zum 01. Juni durften wir Jessica Dean als neue Kollegin in unserer Mitte<br />

willkommen heißen. Jessica Dean hat im Ordnungsamt in Abstimmung<br />

mit Claudia Späth die Themenbereiche Verkehrsrecht, Gestattungen<br />

und Widmungen übernommen. Darüber hinaus ist sie zuständig für<br />

Fischereischeine. Erreichbar ist Frau Dean unter Tel. 09128/9911-137<br />

oder unter ordnungsamt@schwarzenbruck.de.<br />

4<br />

Sie ist in Ochenbruck aufgewachsen. Sie ist und war durch familiäre<br />

Verwurzelung und ehrenamtliche Arbeit immer eng mit dem Ort<br />

verbunden. Nach einer ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung und<br />

anderen beruflichen Stationen freut sie sich sehr in und vor allem für<br />

ihre Heimatgemeinde zu arbeiten.<br />

Wir wünschen unserer neuen Kollegin einen guten Start in der<br />

Gemeinde <strong>Schwarzenbruck</strong>!<br />

Text und Foto: mk<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

Erster Bürgermeister Markus Holzammer und Fachbereichsleiterin Claudia Späth<br />

heißen Jessica Dean in unserer Mitte willkommen.


Ferienprogramm <strong>2022</strong> mit vielfältigen Angeboten<br />

Wir freuen uns, <strong>2022</strong> wieder ein umfangreiches und vielfältiges<br />

Sommerferienprogramm zu präsentieren. Wir möchten unseren<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong>er Kindern und Jugendlichen mit dem Ferienprogramm<br />

abwechslungsreiche Sommerferien anbieten und<br />

den Eltern einige Stunden Freizeit und Entlastung schenken. Ein<br />

besonders herzlicher Dank geht an die Veranstalter der einzelnen<br />

Programmpunkte sowie unseren Jugendtreff!<br />

Bei den vielzähligen Programmpunkten ist für jeden etwas dabei.<br />

Vom Wasserwandern am alten Kanal, ein Tag am Erlebnisbauernhof,<br />

über Actionbound und Schnitzeljagd bis hin zum Wasser-Erlebnis der<br />

Umweltstation Liasgrube reicht das Angebot. Natürlich dürfen auch<br />

Turniere nicht fehlen. Hier ist einiges geboten neben Billard und Kicker<br />

wird es auf dem Soccercourt ein kleines Turnier geben und auch die<br />

Mario Kart-Spezialisten können sich im Turniermodus miteinander<br />

messen. In Sportarten wie Tennis, Kegeln, Sportschießen und Tauchen<br />

kann geschnuppert werden. Viel DIY steht auf dem Programm u.a.<br />

werden Seifen und Kosmetik selbsthergestellt, Spardosen aus Pappmaché<br />

gebastelt, und das Museum im Koffer lehrt die Papierherstellung.<br />

Die Anmeldung und Verwaltung unseres Ferienprogramms ist komplett<br />

digital. So können Eltern ihre Kinder mit wenigen Klicks zu allen<br />

gewünschten Veranstaltungen anmelden.<br />

AUS DEM SCHWARZENBRUCKER RATHAUS<br />

Auf der Webseite www.schwarzenbruck.de/ferienprogramm<br />

fi nden<br />

Sie alle Infos rund um die Themen<br />

Anmeldung, Teilnahme sowie allgemeine<br />

Hinweise.<br />

Das Ferienprogramm wird am 01. Juli auf unserer Homepage<br />

freigeschalten. Anmeldeschluss ist der 24. Juli. Danach findet<br />

automatisch die Vergabe der Plätze statt.<br />

Die Teilnahme am Ferienprogramm ist in diesem Jahr kostenlos. Die<br />

Gemeinde möchte die Geldbeutel der Familien nicht noch zusätzlich<br />

belasten. Einige Veranstalter müssen jedoch Unkostenbeiträge erheben<br />

oder es werden Eintrittsgelder fällig. Informationen zu gesonderten<br />

Kosten, Verpflegung, Besonderheiten oder genauere Details stehen in<br />

den einzelnen Programmpunkten im Angebotskalender.<br />

Für Rückfragen steht Ihnen Heinz Fleischmann unter der<br />

Telefonnummer 09128/99 11-121 oder ferienprogramm@schwarzenbruck.de<br />

gerne zur Verfügung.<br />

mk<br />

Durchgangsweg wird reiner Gehweg<br />

Mit Beginn der Vollsperrung der Hauptstraße (BA 2) wird der<br />

Durchgangsweg zwischen der Johann-Degelmann-Straße und<br />

Christoph-von-Petz-Straße als reiner Gehweg ausgeschildert.<br />

Radfahrer sind somit bei der Nutzung des Weges angehalten<br />

abzusteigen und zu schieben.<br />

Grund dafür ist das erwartete erhöhte Aufkommen von Fußgängern<br />

und Radfahrern in diesem Bereich. Die Gemeinde <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

möchte in diesem Durchgangsweg gegenseitige Beeinträchtigungen<br />

der Verkehrsteilnehmer vermeiden.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

5


AUS DEM SCHWARZENBRUCKER RATHAUS<br />

Endlich Sommer!<br />

Lasst uns gemeinsam den Sommer im Jugendtreff<br />

und auch draußen genießen!<br />

Im Juli steht noch unser „reguläres“<br />

Programm an. Während der Sommerferien<br />

findet ihr im Ferienprogramm unsere<br />

Aktionen. Wir hoffen, dass für jede*n was<br />

dabei ist!<br />

In Zukunft und natürlich vor Allem im Sommer<br />

werdet ihr uns auch draußen antreffen.<br />

Habt ihr Bock zu Grillen oder auf ein Wohnzimmer<br />

unter freiem Himmel?<br />

Meldet Euch über Instagram, Whatsapp oder<br />

kommt direkt bei uns vorbei :)<br />

Jede Idee ist willkommen und wir stellen<br />

gemeinsam was auf die Beine.<br />

Bis hoffentlich bald,<br />

Feli & Peggy<br />

Programm für Juli<br />

Do. 07.07:<br />

Fr. 08.07:<br />

Do. 14.07:<br />

Fr. 15.07:<br />

Do. 21.07<br />

Fr. 22.07.<br />

Do. 28.07:<br />

Fr. 29.07:<br />

Batiken<br />

Batiken 2.0<br />

DIY Schleim<br />

Kartoffelspiralen<br />

DIY Blumentopf<br />

Grillen<br />

DIY Wimpel<br />

schools out<br />

jugendtreff_schwarzenbruck<br />

Jugendtreff <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

SERVICE<br />

6<br />

Am 04. Juli <strong>2022</strong> (Kirchweihmontag) ist das Rathaus geschlossen.<br />

Vielen Dank für Ihr Verständnis.<br />

Bürgersprechstunde<br />

Wenn Sie ein Anliegen haben, vereinbaren Sie bitte einen Gesprächstermin<br />

unter Telefon 09128 / 99 11 102. Gespräche können persönlich,<br />

per Telefon oder Videokonferenz erfolgen.<br />

Sitzungstermine<br />

• 19.07. 18:30 Uhr Bau- und Umweltausschuss SRS*<br />

• 26.07. 18:30 Uhr Gemeinderatssitzung SRS*<br />

* SRS = Sitzungssaal Rathaus <strong>Schwarzenbruck</strong> | BGH = Bürgerhalle<br />

Kleiderkammer<br />

Rummelsberg 75, Telefon 0170 2259552 oder per E-Mail unter<br />

kleiderkammer@rummelsberger.net<br />

Öffnungszeiten: Montag 14:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr |<br />

In den Schulferien hat die Kleiderkammer geschlossen. | Ausgabe nur nach<br />

vorheriger Anmeldung.<br />

Krisendienst Mittelfranken<br />

Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen wie zum Beispiel Angst,<br />

Streit in der Familie, Trennung oder Trauer.<br />

Täglich von 9:00 bis 24:00 Uhr unter Telefon 0911 42 48 55-0 erreichbar.<br />

Internet: www.krisendienst-mittelfranken.de<br />

Jugendtreff<br />

Siedlerstraße 2, UG Albrecht-Frister-Sporthalle<br />

Instagram: jugendtreff_schwarzenbruck<br />

Öffnungszeiten: Di - Fr von 15:00 – 18:00 Uhr ab 10 Jahren und von<br />

18:00 – 21:00 Uhr ab 13 Jahren<br />

Bücherei<br />

Siedlerstraße 2, Telefon 09128 / 99 11 222<br />

Am 4.7. (Kirchweihmontag) ist die Bücherei geschlossen.<br />

Montag: 9:30 – 12:30 Uhr |15:00 – 18:00 Uhr<br />

Dienstag: 9:30 – 12:30 Uhr | 15:00 – 18:00 Uhr<br />

Mittwoch: geschlossen<br />

Donnerstag: 9:30 – 12:30 | 15:00 – 18:00 Uhr<br />

Freitag: 9:30 – 12:30 | 15:00 – 18:00 Uhr<br />

Seniorenbeauftragte<br />

Edeltraud Meyer<br />

Sprechstunden immer am 2. Mittwoch im Monat im Rathaus <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

von 10 Uhr bis 12 Uhr.<br />

Nächste Sprechstunde:<br />

Mittwoch, 13.07.<strong>2022</strong> (nur mit Terminvereinbarung)| Außerhalb der<br />

Sprechtage und zur Terminvereinbarung: Telefon 0179/7879884 oder<br />

per E-Mail seniorenbeauftragte@schwarzenbruck.eu.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

Behindertenbeauftragte<br />

Monika Brandmann zuständig für Ortsteile Altenthann, Gsteinach,<br />

Lindelburg und Pfeifferhütte.<br />

Sprechstunden immer am letzten Donnerstag im Monat im Rathaus<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> von 16 Uhr bis 18 Uhr.<br />

Nächste Sprechstunde:<br />

Donnerstag, 28.07.<strong>2022</strong><br />

Für die Sprechstunde ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.<br />

Telefonisch beim Ordnungsamt unter 09128 99 11 132 oder -131 oder<br />

per E-Mail unter ordnungsamt@schwarzenbruck.de<br />

Bei besonderen Angelegenheiten außerhalb der Sprechtage erreichbar<br />

unter Telefon 09183 / 95 05 80 oder per E-Mail<br />

behindertenbeauftragte.brandmann@schwarzenbruck.eu<br />

Petra Hopf zuständig für Ortsteile Ochenbruck, Rummelsberg,<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Die Sprechzeit ist von 14.00 bis 18:00 Uhr im Rathaus.<br />

Nächster Sprechtag:<br />

Donnerstag, 17.07.<strong>2022</strong> | Für die Sprechstunde ist eine vorherige<br />

Terminvereinbarung notwendig. Telefonisch unter 09128 99 11 132<br />

oder 131 oder per E-Mail unter ordnungsamt@schwarzenbruck.de<br />

Sprechtag für Rentenangelegenheiten<br />

bei der ehrenamtlichen Versicherungsberaterin Petra Hopf.<br />

Sie steht Ihnen für Kontenklärung und Rentenanträge aller Art zur Verfügung.<br />

Die Sprechzeit ist von 14.00 bis 18:00 Uhr im Rathaus.<br />

Nächster Sprechtag: Donnerstag, 17.07.<strong>2022</strong> | Für die Sprechstunde<br />

ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Telefonisch beim<br />

Ordnungsamt unter 09128 99 11 132 oder 131 oder per E-Mail unter<br />

ordnungsamt@schwarzenbruck.de<br />

Nachbarschaftshilfe<br />

Für Fragen oder Hilfe im nachbarschaftlichen Sinne:<br />

Hotline werktags: 0171/22 11 442 (eventuell AB)<br />

Interesse ehrenamtlich zu unterstützen? Dann wenden Sie sich bitte an<br />

Jenny Nyenhuis, Tel. 09128 4248 oder besuchen Sie die Treffen jeden<br />

1. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Rathaus <strong>Schwarzenbruck</strong>.<br />

Quartiersmanagement<br />

Sprechzeiten Dienstag und Donnerstag 09:00 – 12:00 Uhr und von<br />

13:00 – 16:00 Uhr im Büro des Quartiersmanagements (Rummelsberg 46<br />

in Rummelsberg) und nach Vereinbarung. Ebenfalls erreichbar per<br />

Telefon 09128 502369 oder per E-Mail quama-sbr@rummelsberger.net<br />

Tafel Nürnberger Land e.V.<br />

Ausgabe <strong>Schwarzenbruck</strong> | St. Gundekar Str. 2, Kath. Jugendheim<br />

Ansprechpartner: Petra Weininger: 09128/4599 und Steffi e Bauer:<br />

09128/12177, Mail: Tafel-sbr@web.de<br />

Lebensmittelausgabe: Dienstag, 15:00-16:00 Uhr<br />

Das gemeinsame Kaffeetrinken entfällt wegen Corona.


INFORMATIONEN AUS DER GEMEINDE<br />

Tag der offenen Tür aus der Vogelperspektive<br />

Die Organisatoren der Freiwilligen Feuerwehr Pfeifferhütte haben<br />

sich zur ersten Veranstaltung nach der „Corona-Zwangspause“<br />

an Ihrem Tag der offenen Tür einiges einfallen lassen. Knapp 500<br />

kleinen und großen Gäste bevölkerten dann auch das Gebiet rund<br />

um das Feuerwehrhaus am alten Kanal in Pfeifferhütte.<br />

Im Mittelpunkt standen dabei Vorführungen zur Anwendung des neuen,<br />

mit Spenden finanzierten, Defibrillators. Dieser ist nun öffentlich zugänglich<br />

am Feuerwehrhaus in Pfeifferhütte befestigt und steht den Bürgerinnen<br />

und Bürgern, sowie den Einsatzkräften vor Ort zur Verfügung.<br />

Doch auch sonst war ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt.<br />

Neben kulinarischen Verköstigungen wie Rettich, Steaks und Bratwürste<br />

gab es eine Vielzahl verschiedener Kuchen und Getränke. Für die Kinder<br />

war ein buntes Programm mit einer Go-Kartbahn, einer Kinderhüpfburg,<br />

Kübelspritzenwettbewerben und Elektro Einsatzfahrzeugen geboten. Die<br />

Stationen wurden dabei von engagierten Kameradinnen der Jugendfeuerwehr<br />

betreut.<br />

Foto: Marc Wunder<br />

Ein absolutes Highlight für die Kinder aber auch Erwachsenen, war<br />

die Fahrt mit der Drehleiter der Feuerwehr <strong>Schwarzenbruck</strong>. Hierbei<br />

konnte das Fest und die schöne Gegend um den alten Kanal aus der<br />

Vogelperspektive betrachtet werden und man erlebte die enorme Höhe<br />

und Technik der sonst im Einsatzfall verwendeten Drehleiter. Auch die<br />

Feuerwehr Feucht war mit Ihrem neuesten Fahrzeug (HLF) zu Gast,<br />

welches auf reges Interesse stieß und genau begutachtet wurde.<br />

Für die Besucher aber auch insbesondere die Feuerwehr Pfeifferhütte<br />

war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Nicht nur die Vermittlung<br />

von Wissen zur Brandverhütung, Erster Hilfe und Reanimation, auch<br />

die Gespräche mit den Bürgern und Jugendlichen von denen einige<br />

sichtbar "angesteckt" wurden vom Teamgeist und der Bedeutung der<br />

aktiven Wehr bei der Menschenrettung. Über weitere Mitglieder in der<br />

„Jugend- oder Erwachsenen-“ Feuerwehr freuen sich die Pfeifferhütter<br />

Kameradinnen und Kameraden in jedem Fall.<br />

Foto: Tabitazn, Adobestock<br />

Wir gratulieren den<br />

Hochzeitspaaren nachträglich<br />

Frank Bohnert und Franziska Rauch<br />

aus Gsteinach zur Eheschließung am 25.06.<strong>2022</strong>.<br />

Tobias Holzapfel und Doreen Nothnagel<br />

aus <strong>Schwarzenbruck</strong> zur Eheschließung am 25.06.<strong>2022</strong>.<br />

Shara Kameran Abdullah und Halmat Mussa Jaafar<br />

aus Rummelsberg zur Eheschließung am 25.05.<strong>2022</strong>.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

7


INFORMATIONEN AUS DER GEMEINDE<br />

Jonglierworkshop + Lightshow in der Grundschule <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Die Schüler der Grundschule <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

stellten sich einer großen<br />

Herausforderung und nahmen an einem<br />

Jonglierworkshop teil.<br />

Die beiden Jonglier-Profi s Daniel Ledel und<br />

Julius Preu kamen vollbepackt in die Albrecht-<br />

Frister-Halle. Dort durfte jede Klasse in einem<br />

45-minütigen Workshop das Jonglieren mit<br />

Tüchern, Bällen, Tellern, Ringen und Keulen<br />

ausprobieren und lernen. Die Kinder waren<br />

begeistert von den Jonglierkünsten der Profis<br />

und es machte ihnen riesigen Spaß, auch selbst<br />

das Jonglieren auszuprobieren. Die Workshops<br />

waren für alle ein Highlight und durch den<br />

entwickelten Ehrgeiz der Schüler konnte man<br />

schon sehr schnell Fortschritte erkennen. Am<br />

Ende gab es für die ganze Schüler und alle interessierten<br />

Eltern noch eine große Jonglier-Show<br />

Die Sonne schickt keine Rechnung – die Solar-Energie<br />

mit Leuchtkeulen der beiden Weltrekordhalter,<br />

von der alle hellauf begeistert waren.<br />

S. Dannich<br />

8<br />

Solar-Energie ist beliebt, günstig, schnell zu errichten, zumutbar, nachhaltig,<br />

rückbaubar, recyclebar. Sie ist ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen<br />

Ortsentwicklung und für eine funktionierende Energiewende<br />

unabdingbar. Solar-Energie ist in erster Linie Solarstrom (Photovoltaik,<br />

PV). Solarthermie ist auch wichtig, aber weniger effizient und nur für<br />

die Heizung nutzbar.<br />

Solar-Energie #1: Solar-Pflicht im Neubau in <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

nach dem Beispiel Amberg<br />

Der „Antrag der Agenda 21 zur vorrangigen Nutzung von Solarenergie<br />

in der Kommune“ war im Gemeinderat erfolgreich. In den örtlichen<br />

Bebauungsplänen, bei städtebaulichen Verträgen der Gemeinde und<br />

in Auflagen zur Veräußerung von gemeindeeigenen Baugrundstücken<br />

ist die Verwendung von Solar-Energie im Neubau ab jetzt verpflichtend<br />

vorgeschrieben. Die erzeugte Energie muss zu einem sehr großen Teil<br />

den Gebäudebedarf des Gebäudes abdecken. In Bayern wartet man<br />

noch auf diese Selbstverpflichtung, in Baden-Württemberg ist sie seit<br />

Mai <strong>2022</strong> landesweit umgesetzt, in <strong>Schwarzenbruck</strong> jetzt auch, nach<br />

dem Vorbild von Amberg.<br />

Solar-Energie #2: Ressourcen geschont: Weiterbetriebs der<br />

nach 20 Jahren ausgeförderten Bürgersolaranlagen auf<br />

öffentlichen Dächern <strong>Schwarzenbruck</strong>s<br />

Vor 20 Jahren hat die Agenda 21 zusammen mit der Gemeinde die ersten<br />

Bürgersolaranlagen auf öffentlichen Dächern angestoßen, unterstützt<br />

mit einem kostenfreien Dachnutzungsvertrag, als reine Einspeiseanlagen<br />

konzipiert. Nach Auslaufen der Förderung gibt es pro kWh erzeugten<br />

Stroms nur noch den „Jahresmarktwert für Solarstrom“ nach §23b EEG<br />

2021, der weit unter der damaligen Einspeisevergütung liegt. Ein neu<br />

zu verhandelndes Dachnutzungsentgelt, Versicherungen, Risiko hoher<br />

Reparaturkosten für ausgefallene Wechselrichter ließ die Weiternutzung<br />

unattraktiv werden, zumal der Strom ja nicht eigenverbraucht werden<br />

kann. Unrentabel geworden, hätten die Anlagen teuer abgebaut und<br />

entsorgt werden müssen. Die Agenda 21 begrüßt daher den Beschluss<br />

des Gemeinderats, die Anlagen der Bürger für den Weiterbetrieb zu<br />

übernehmen. Nach dem Umbau auf Eigenstrombezug können Bauhof<br />

usw. den Strom gut gebrauchen und bei Optimierung viel Geld sparen.<br />

Solar-Energie #3: Weg von Öl und Gas: Die effiziente Wärmepumpe<br />

im Altbau und Photovoltaik: die ideale Kombi –<br />

Vortrag von Thomas Strobl, Firma 1A Heizen aus Winkelhaid<br />

Strom für Mobilität, aber auch fürs Heizen: Seit mehr als 20 Jahren<br />

hat Elektrotechnikermeister Thomas Strobl aus Winkelhaid Erfahrung<br />

in Betrieb, Optimierung, aber auch (Weiter-)Entwicklung von<br />

Wärmepumpen. Die Besonderheit: Seine Eigenentwicklung kommt bei<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

Weg von Öl und Gas<br />

Wärmepumpen im Altbau<br />

Donnerstag 21.7.<strong>2022</strong><br />

19:30 Uhr<br />

Bürgerhalle <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Referent: Thomas Strobl, 1A Heizen Strobl Winkelhaid<br />

Eintritt frei!<br />

V.i.S.d.P.: Stefan Peipp, Brückkanalstr. 26, 90592 <strong>Schwarzenbruck</strong> - AGENDA21 <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Temperaturen unter -8 Grad ohne teure Zusatzheizung (Heizstab) aus.<br />

Die innovative Technik macht den Einsatz der Wärmepumpe damit<br />

insbesondere im Altbau attraktiv. Eine Alternative, die uns endlich weg<br />

von teurem, schmutzigem Öl und Gas bringt. Die Agenda 21 freut sich<br />

daher, Herrn Strobl als Referent für dieses wichtige Energiewende-Thema<br />

gewonnen zu haben. Der Vortrag „Weg von Öl und Gas – Wärmepumpen<br />

im Altbau“ findet am 21. Juli um 19:30 Uhr in der Bürgerhalle statt.<br />

Ein Muss für jede/jeden, dessen Öl- oder Gasheizung älter als 15<br />

Jahre ist oder sich Gedanken über alternative Heizungssysteme mit<br />

Option zur Eigenversorgung (PV) macht, zumal die Bundesregierung<br />

die Anschaffung mit 35% bis 45% (Austausch Öl) fördert. Also:<br />

Termin vormerken, Freunde und Bekannte einpacken, wertvolles<br />

Experten-Wissen abgreifen!<br />

Stefan Peipp


INFORMATIONEN AUS DER GEMEINDE<br />

Zusammenarbeit einmal anders<br />

Kooperation der Bücherei und der Klasse 4c<br />

Besondere Unterstützung erhielten die Kinder der Klasse 4c bei<br />

ihren Arbeiten rund um das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit<br />

von der Gemeindebücherei. Nachdem sich die Schülerinnen<br />

und Schüler in Teams je einen Themenschwerpunkt überlegt<br />

hatten, suchten sie Rat bei Frau Eibl und Frau Hiltner-Pickelmann,<br />

um sich mit geeigneter Literatur zu versorgen. Geduldig und fachkundig<br />

suchten die beiden Expertinnen mit den Kindern gezielt<br />

Bücher aus und ließen sich dabei die Pläne der Gruppen erzählen.<br />

Dabei stellte sich die Klasse als kreative iPad-Expertenklasse heraus, die<br />

bereits im Herbst mit der StopMotion-Technik Gedichte als animierte<br />

Videos gestaltet hatte. Nun wollten die Kinder eigene Botschaften zum<br />

Thema Nachhaltigkeit in Videoform präsentieren.<br />

Mit Frau Eibl und Frau Hiltner-Pickelmann fanden die Kinder perfekte<br />

Partner, denn in den Räumen der Bücherei durften sie zunächst ihre<br />

Gedicht-Videos am Bücherei-Computer präsentieren, während sie an<br />

den neuen Werken arbeiteten.<br />

Inzwischen entstanden in sechs Gruppen Clips zu den Themen Plastik<br />

vermeiden, Upcycling, dem Begriff Klimaschutz, Weltraum-Schrott und<br />

nachhaltiger Ernährung. Aus den kreativen Produkten darf nun ein<br />

Video auf der Facebook-Seite der Bücherei präsentiert werden, während<br />

die anderen über Links bzw. QR-Codes in der Bücherei zu finden sind.<br />

Die Kinder und ihre Lehrerin Susanne Glienke freuten sich sehr über<br />

die Unterstützung durch die beiden Mitarbeiterinnen der Bücherei, die<br />

es den Kindern ermöglicht, ein breiteres Publikum zu erreichen und<br />

Wertschätzung für Ihre Arbeiten zu erfahren.<br />

Am 4.7. (Kirchweihmontag) ist die Bücherei geschlossen.<br />

Die nächste Vorlesestunde (nicht nur zum Zuhören) für Kinder von drei<br />

bis sechs Jahren findet am 25. Juli statt.<br />

Stolz präsentierten die Kinder ihre Werke am PC in der Bücherei.<br />

Also – wir sehen uns in der<br />

Bücherei – digital oder real!<br />

Auch mit den „Onleihen“:<br />

www.e-medien-franken.de<br />

und https://e-medien-franken.<br />

overdrive.com/<br />

Besuchen Sie uns auch im Internet: www.buecherei.schwarzenbruck.de<br />

Bitte beachten Sie die neue Telefonnummer: 09128 – 99 11 222.<br />

Bis zum vollständigen Umbau des Nebenraums der Schwarzachstuben<br />

gibt es in der Bücherei leider keine Besuchertoilette mehr. Vielen Dank<br />

für Ihr Verständnis!<br />

Die Gemeindewerke <strong>Schwarzenbruck</strong> informieren<br />

CO2 Minderungsprogramm – auch im Jahr <strong>2022</strong><br />

Die Gemeindewerke arbeiten stetig daran, die Umwelt nachhaltig<br />

zu schützen. Neben dem Angebot von 100% Ökostrom und Investitionen<br />

in regenerative Energien, fördern die Gemeindewerke<br />

auch in diesem Jahr wieder den Kauf energieeffizienter Geräte<br />

von Kunden der GWS.<br />

Das CO2 Minderungsprogramm der Gemeindewerke wurde im Jahr<br />

2012 ins Leben gerufen. Für die Förderung von energieeffi zienten<br />

Geräten stellen die Gemeindewerke <strong>Schwarzenbruck</strong> insgesamt 5.000<br />

Euro zur Verfügung. Die Mittel aus diesem Förderprogramm sollen die<br />

Kunden beim Kauf energieeffizienter Geräte unterstützen. So können<br />

Kunden der Gemeindewerke <strong>Schwarzenbruck</strong>, die Ihren Wohnsitz in<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> und Rummelsberg haben, beim Kauf energieeffizienter<br />

Geräte eine Förderung in Höhe von 50 Euro (brutto) von der GWS<br />

erhalten. Voraussetzungen hierfür sind u. a., dass das jeweilige Gerät<br />

die notwendige Energieeffi zienzklasse hat und der entsprechende<br />

Antrag der Gemeindewerke vollständig ausgefüllt ist. Seit dem Jahr<br />

2021 besteht auch die Möglichkeit steckfertige Balkon-Solaranlagen<br />

fördern zu lassen.<br />

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Kundinnen und Kunden auch<br />

weiterhin dabei unterstützen können Energie einzusparen.“ sagt<br />

Raimund Vollbrecht, Geschäftsführer der Gemeindewerke. „Denn bei<br />

allen Bemühungen konventionelle Energiequellen durch regenerative<br />

zu ersetzen, so muss für die Zukunft unserer Umwelt zwingend auch<br />

Energie eingespart werden.“ so Vollbrecht weiter. Gerade die Zukunft<br />

der Menschen und der Umwelt in <strong>Schwarzenbruck</strong> liegt natürlich im<br />

Fokus eines örtlichen Energieversorgers wie den Gemeindewerken.<br />

Da das CO2 Minderungsprogramm vor allem zum Ziel hat Energie<br />

einzusparen, muss für ein ersetztes Altgerät auch ein entsprechender<br />

Entsorgungsnachweis vorgelegt werden. Dieser wird aber bei Austausch<br />

durch eine Fachfirma regelmäßig als Bestätigung auf den Lieferschein<br />

des neuen Gerätes vermerkt. Wenn das Altgerät selbst entsorgt wurde<br />

reicht eine Bescheinigung des Wertstoffhofes aus, bei dem das Gerät<br />

abgegeben wurde. Sind alle Antragsunterlagen bei den Gemeindewerken<br />

eingereicht, so erhält der Kunde seine Förderung in Höhe von 50 Euro<br />

brutto, in Form einer Gutschrift auf der nächsten Jahresabrechnung.<br />

Wer eine Förderung für den Kauf eines energieeffi zienten Gerätes<br />

von den Gemeindewerken in Anspruch nehmen möchte, kann sich die<br />

entsprechenden Antragsformulare auf der Internetseite www.schwarzenbruck-gw.de<br />

downloaden oder im Beratungszentrum in Feucht unter<br />

Telefon: 09128/9914-0 beantragen.<br />

Noch Fragen? Gerne stehen wir für Fragen unter 09128/9914-0<br />

zur Verfügung.<br />

Oder besuchen Sie uns! Unser Beratungszentrum in Feucht (Unterer Zeidlerweg<br />

1) ist Montag bis Freitag von 8:30 – 12:00 Uhr, sowie Montag bis<br />

Mittwoch von 13:00 – 15:30 Uhr und Donnerstag von 13:00 - 17:00 Uhr<br />

geöffnet.<br />

Zusätzlich planen wir unser Beratungsbüro im Rathaus <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

(1. OG) am Donnerstag, 21.07.<strong>2022</strong> von 16:00 – 18:00 Uhr für Sie<br />

zu öffnen. Bitte melden Sie sich bei Interesse vorher unter der oben<br />

genannten Rufnummer bei uns an.<br />

Den Strom-Notdienst der GWS / Bereich Netztechnik erreichen Sie 24<br />

Stunden am Tag unter 0172/ 89 33 771!<br />

Den Gas-Notdienst erreichen Sie unter 0800/234 3600.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

9


INFORMATIONEN AUS DER GEMEINDE<br />

vhs Schwarzachtal<br />

Fit durch den Sommer<br />

Alle, die auch im Juli, August<br />

und September aktiv bleiben<br />

und etwas für ihre Gesundheit<br />

tun wollen, finden ein<br />

abwechslungsreiches Angebot<br />

bei der vhs Schwarzachtal.<br />

Für Entspannung und Fitness<br />

sorgen im Gymnastikraum<br />

Altdorf diverse Kurse wie Yoga,<br />

Pilates, Faszientraining, Wirbelsäulengymnastik,<br />

Rücken<br />

Power, Body Workout, Fit and<br />

Fun sowie Zumba®.<br />

Wer sich lieber an der frischen<br />

Luft bewegt, hat bei den Outdoor-<br />

Specials in weiteren Mitgliedsgemeinden<br />

die Wahl zwischen Yoga,<br />

QiGong, Walking- und Laufkursen<br />

sowie Aqua-Fitness.<br />

Die Kurse des Sommerprogramms<br />

sind einzeln buchbar. Ein Flyer<br />

hierzu liegt ab Ende Juni unter<br />

anderem in den Rathäusern aus.<br />

Interessierte können sich über<br />

www.vhs-schwarzachal.de, telefonisch<br />

unter 09187 9090-10 oder per<br />

Mail info@vhs-schwarzachtal.de<br />

anmelden.<br />

Erstorientierungskurs in<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> gestartet<br />

Am 30.5.22 startete der vierte<br />

Erstorientierungskurs der vhs<br />

Schwarzachtal. Für diesen Kurs<br />

wurde der Fotoclubraum in der<br />

Bürgerhalle <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

zur Verfügung gestellt.<br />

In den Erstorientierungskursen<br />

erwerben die Teilnehmenden erste<br />

Deutschkenntnisse rund um den<br />

Alltag in Deutschland. Die Teilnahme<br />

ist freiwillig und kostenfrei.<br />

Das Angebot richtet sich an<br />

Geflüchtete aus der Ukraine<br />

sowie Asylbewerberinnen und<br />

–bewerber mit unklarer Bleibeperspektive<br />

oder an diejenigen, deren<br />

Teilnahme am Integrationskurs<br />

(noch) nicht möglich ist.<br />

In diesem Kurs sind noch wenige<br />

Plätze frei. Ein Einstieg wäre nach<br />

den Ferien ab dem 20.6. nach<br />

vorheriger Anmeldung bei der<br />

vhs Schwarzachtal möglich,<br />

telefonisch unter 09187 9090-10<br />

oder per Mail info@vhs-schwarzachtal.de.<br />

Fotos: Shutterstock<br />

jeden<br />

Freitag<br />

13 - 18 Uhr<br />

FRISCH • GRÜN • REGIONAL<br />

TREFFPUNKT<br />

Bauern- & Wochenmarkt<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong><br />

(Am Plärrer)<br />

www.treffpunkt-wochenmarkt.de<br />

Regensburger Str. 24<br />

90592 <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

F 09128 724050<br />

M info@haarkult-friseure.de<br />

W www.haarkult-friseure.de<br />

facebook.com/haarkult-friseure<br />

10<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong>


INFORMATIONEN AUS DER GEMEINDE<br />

Das Quartiersmanagement<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> wird<br />

gefördert durch:<br />

Liebe <strong>Schwarzenbruck</strong>erinnen und <strong>Schwarzenbruck</strong>er,<br />

auch im Juli haben wir viele neue Angebote für Sie.<br />

Unser Repaircafé eröffnet, die Mediensprechstunde kommt zu Ihnen<br />

nach Hause, der Offene Treff findet im Freien statt und wir bieten eine<br />

Rikscha Tour.<br />

Wir freuen uns Sie zahlreich in unseren Veranstaltungen zu begrüßen.<br />

Die Bayrischen Corona Basisschutzmaßnahmen empfehlen wir eigenverantwortlich.<br />

Sommerliche Grüße<br />

Ihr Quartiersmanagement <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Elias Khan und Harald Popescu<br />

OFFENER TREFF<br />

Im Offenen Treff wollen wir uns in gemütlicher Atmosphäre kennenlernen,<br />

hier ist Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch und zum<br />

Knüpfen von Kontakten.<br />

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.<br />

Er wird im Wechsel in Rummelsberg und <strong>Schwarzenbruck</strong> angeboten.<br />

Wann?<br />

Termine in Rummelsberg: 06.07., 20.07.<br />

Termine in <strong>Schwarzenbruck</strong>: 13.07., 27.07. - jeweils 14.30 bis 16.00 Uhr<br />

Wo?<br />

Rummelsberg – Stephanushaus, Rummelsberg 46<br />

(Im Freien am Zelt beim Testzentrum)<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> - Sozialraum Bürgerhalle, Johann-Degelmann-Str. 7a<br />

MEDIENSPRECHSTUNDE<br />

Haben Sie Fragen rund um die alltägliche Bedienung Ihres Handys,<br />

Tablets oder Laptops? Dann kommen Sie mit Ihren Fragen und Ihrem<br />

Gerät vorbei!<br />

Sollten Sie am 20. Juli keine Zeit haben, besteht zusätzlich die Möglichkeit<br />

einen individuellen Termin zu vereinbaren.<br />

Wann?<br />

Mittwoch, 20. Juli von 14.30 bis 16.00 Uhr<br />

Wo?<br />

Rummelsberg – Stephanushaus, Rummelsberg 46<br />

(Im Freien am Zelt beim Testzentrum)<br />

Neu: Mediensprechstunde zuhause - Wir bieten diese Hilfe für Menschen<br />

die nicht mobil sind und somit nicht zu unseren regulären Terminen<br />

kommen können. Aber auch für technische Probleme zuhause wie z.B.<br />

Wlan, Smarthome, Fernseher oder Desktop PC.<br />

Anmeldungen bitte an das Quartiersmanagement<br />

SPIELETREFF – LIVE<br />

Es erwartet Sie eine gesellige Runde mit tollen Spielen, wie Schach,<br />

Jenga, Poker, Rummikub und vieles mehr!<br />

Für Getränke und Süßes ist gesorgt.<br />

Wann?<br />

Mittwoch, 27. Juli von 14.30 bis 16.00 Uhr<br />

Wo?<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> - Sozialraum Bürgerhalle, Johann-Degelmann-Str. 7a<br />

Elias Khan und Harald Popescu<br />

REPAIRCAFÉ<br />

Hier können Sie Ihre defekten Geräte mitbringen und mit Hilfe von<br />

unseren fachkundigen Ehrenamtlichen wieder fit machen. Gebracht<br />

werden können: Elektrokleingeräte, Fahrräder und Spielsachen.<br />

Wann?<br />

06. Juli 16.00-18.00 Uhr<br />

Wo?<br />

Rummelsberg - Gemeindehaus, Rummelsberg 30<br />

Anmeldung beim Quartiersmanagement ist erforderlich<br />

RIKSCHA TOUR<br />

Wir bieten diesen Sommer jeden Freitagvormittag eine entspannte<br />

Rikscha Fahrt über den Rummelsberg an.<br />

Wann?<br />

08.07., 15.07., 22.07., 29.07. – jeweils 10.00-11.00 Uhr<br />

Wo?<br />

Treffpunkt und Start ist Rummelsberg 46 am Testzentrum Stephanushaus<br />

Anmeldung beim Quartiersmanagement ist erforderlich<br />

EHRENAMTLICHE GESUCHT!<br />

Wir suchen für unser Repaircafé, für die Rikscha Fahrten sowie auch für<br />

unsere regelmäßigen Veranstaltungen, Personen, die sich ehrenamtlich<br />

für unser Quartier engagieren möchten.<br />

Können Sie Ihre Hilfe anbieten? Dann melden Sie sich beim Quartiersmanagement.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

11


AUS DEN CHRISTLICHEN GEMEINDEN<br />

AUS DEN CHRISTLICHEN GEMEINDEN<br />

Konflikte dienen dem Wohl<br />

der Menschen<br />

Fotos: Heike Hahn<br />

Konfirmation<br />

12<br />

Es gibt Menschen, die glücklich<br />

sind, wenn sie diskutieren können.<br />

Mit Begeisterung überlegen sie<br />

sich immer neue Argumente, um<br />

ihren Standpunkt darzulegen und<br />

ihr Gegenüber von ihrer Meinung<br />

zu überzeugen. Andere wiederum<br />

scheuen Auseinandersetzungen<br />

wie der Teufel das Weihwasser.<br />

Vielleicht haben sie als Kind<br />

gelernt: Die Eltern streiten – es<br />

kommt zur Scheidung – also führt<br />

Streit zur Trennung.<br />

Natürlich können verbale Wortwechsel<br />

so verletzend sein, dass es<br />

zu einem endgültigen Zerwürfnis<br />

kommt. Aber nicht nur im Kindesalter<br />

ist etwa der Streit unter<br />

Geschwistern oder mit Schulfreunden<br />

wichtig, um konfliktfähig<br />

zu werden. Ein gepflegtes<br />

Debattieren ermöglicht mir, andere<br />

Sichtweisen kennenzulernen, mein<br />

Gegenüber besser einzuschätzen,<br />

neues Wissen zu erfahren, meine<br />

Ausdrucksfähigkeit zu schulen<br />

– und dabei auch meine eigene<br />

Meinung immer wieder zu überdenken.<br />

Selbst Jesus ist manchmal nicht<br />

gerade zimperlich mit seinen<br />

Zeitgenossen umgegangen: Er hat<br />

die Tische der Händler im Tempel<br />

umgeworfen, bereits als Zwölfjähriger<br />

mit den Gelehrten diskutiert,<br />

immer wieder provoziert, die religiösen<br />

Gesetze gebrochen. Dies<br />

tat er aber nicht, um sich von den<br />

Menschen abzuwenden oder sie<br />

zu verwerfen, sondern im Gegenteil,<br />

um sie zum Nachdenken über<br />

ihr Verhalten herauszufordern,<br />

weil sie ihm wichtig waren. Es<br />

diente also zu ihrem Wohl. Und so<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

sind auch heute Auseinandersetzungen<br />

für alle Beteiligten immer<br />

eine Bereicherung.<br />

Kerstin Weickert<br />

Konfirmation<br />

„Gott geht mit Euch, wenn Ihr zum<br />

Konfi-Unterricht zu spät kommt;<br />

er lacht mit Euch im Moment des<br />

Glücks und weint mit Euch, wenn<br />

Ihr traurig seid“, erklärte Diakon<br />

Jonas Stahl in seiner Predigt den<br />

fünf Jungen und sieben Mädchen<br />

bei ihrer Konfirmation die Gemeinschaft<br />

mit Gott.<br />

Im Rahmen eines sehr feierlichen<br />

Gottesdienstes in der<br />

Martin-Luther-Kirche, musikalisch<br />

schwungvoll begleitet von<br />

einem kleinen Ensemble um die<br />

Organistin Christa Klughardt,<br />

wurden zehn Jugendliche aus<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> und zwei aus der<br />

Kirchengemeinde Rummelsberg<br />

von Pfarrerin Alexandra Dreher,<br />

Pfarrerin Gabriele Gerndt und<br />

Diakon Jonas Stahl eingesegnet.<br />

Bereits am Vorabend war im<br />

Beicht- und Abendmahlsgottesdienst<br />

die Schuld bedacht und, auf<br />

kleine Zettel geschrieben, in einer<br />

Feuerschale im Kirchhof verbrannt<br />

worden.<br />

Kerstin Weickert<br />

Gelassen dem Heiligen Geist<br />

vertrauen<br />

ÖKUMENISCHER PFINGST-<br />

GOTTESDIENST<br />

„Babel, der missglückte Turmbau<br />

– eine Warnung vor der Illusion,<br />

alles im Griff haben zu müssen“,<br />

erläuterte Pfarrerin Alexandra<br />

Dreher im traditionellen ökumenischen<br />

Pfingstgottesdienst die<br />

Gegengeschichte zu Pfingsten.<br />

Gemeinsam mit Gemeindereferent<br />

Bruder Vinzenz und dem ökumenischen<br />

Arbeitskreis machte sie<br />

deutlich, dass Pfingsten ganz<br />

anders sei: „Pfingsten passiert<br />

ohne Anstrengungen und Mühe<br />

und letztlich völlig unvorbereitet.<br />

Bis heute.“<br />

In einem spektakulären Anspiel<br />

wurde dies verdeutlicht: Ein<br />

Turm aus Kartons mit negativen<br />

Begriffen wie Neid, Egoismus<br />

oder Hass stürzte ein, weil sich<br />

die Erbauer durch ihr gegenseitiges<br />

Misstrauen trennten. Der<br />

zweite Teil stellte Pfingsten dar:<br />

In einem Versöhnungsgespräch<br />

wurden die Kisten im Miteinander<br />

zu einem niedrigen Denkmal<br />

sortiert, wodurch aus den plötzlich<br />

in Flammenfarben leuchtenden<br />

Anfangsbuchstaben das Wort<br />

„Gemeinschaft“ entstand.<br />

Gemeinschaft entsteht<br />

Der Turm stürzt ein.<br />

So regte der kurzweilige Gottesdienst,<br />

unter der musikalischen<br />

Begleitung der Organistin Beatrix<br />

Weigl, seine zahlreichen Besucher<br />

zu mehr Gelassenheit und<br />

Vertrauen auf den Heiligen Geist<br />

an.<br />

Kerstin Weickert<br />

Ein Apostel mit Brille<br />

FRAUEN- UND MÄNNERKREIS<br />

UNTERNAHMEN KIRCHENBE-<br />

SICHTIGUNG IN HERSBRUCK<br />

Die künstlerische Freiheit, einen<br />

der zwölf Apostel mit Brille – die<br />

erst im 13. Jahrhundert erfunden<br />

wurde – darzustellen, nahmen sich<br />

nur die Maler von drei Altarbildern<br />

heraus – das jüngste befindet<br />

sich in der heute evangelischen<br />

Stadtkirche von Hersbruck. Dieser<br />

ursprünglich gotische, im 18.<br />

Jahrhundert im Stil des Barocks<br />

vergrößerte Sakralbau war das Ziel<br />

eines Ausfluges von Frauen- und<br />

Männerkreis.<br />

Dabei erfuhren die Damen und<br />

Herren noch weit mehr Interessantes:<br />

Beispielsweise, dass auf<br />

Zifferblättern von Kirchturmuhren<br />

die Vier nicht in der römischen<br />

Schreibweise IV, sondern IIII steht<br />

oder dass sie als Jahreszahl wie<br />

eine halbe Acht geschrieben<br />

wurde. Eine Besonderheit – nur in<br />

fränkischen evangelischen Kirchen<br />

– sind offene Beichtstühle: der<br />

Pfarrer saß innen und der Beichtende<br />

kniete oder stand außen. So<br />

war zwar eine persönliche Beichte<br />

möglich, das Beichtgeheimnis<br />

dürfte dabei jedoch kaum gewährleistet<br />

gewesen sein. Hätten Sie’s<br />

gewusst?<br />

Kerstin Weickert


AUS DEN CHRISTLICHEN GEMEINDEN<br />

Foto: Kerstin Weickert<br />

Die Ausflügler bei der Führung durch die Hersbrucker Stadtkirche.<br />

Ökumenischer Kärwa-<br />

Gottesdienst<br />

Sonntag, 3. Juli um 12 Uhr im<br />

Festzelt (Kirchweihplatz).<br />

Bunte Lichter verzieren die Buden,<br />

man hört Volksmusik live gespielt,<br />

der Geruch von Popcorn und<br />

gebrannten Mandeln liegt in der<br />

Luft, ein kühles Bier fließt die Kehle<br />

hinab – Kärwazeit (1.-4.Juli).<br />

Ihren Ursprung hat sie in dem Fest<br />

des Glaubens, wenn die Kirche<br />

geweiht und ihrem Zweck als<br />

Versammlungsort der Gläubigen<br />

übergeben wird. Und doch hat die<br />

Kärwa die Freiheit gehabt, sich bis<br />

auf den Gottesdienst im Bierzelt<br />

von ihrem religiösen Ursprung zu<br />

entfernen. Doch diesen Ursprung<br />

wollen wir gemeinsam, ökumenisch<br />

und mit der musikalischen<br />

Unterstützung des Posaunenchors<br />

feiern. Herzliche Einladung,<br />

kommen Sie vorbei und feiern<br />

Sie mit!<br />

Tanzcafé<br />

Lust, mal wieder fröhlich das Tanzbein<br />

zu schwingen? Dann kommen<br />

Sie doch zum Tanzcafé.<br />

• Samstag, 9. Juli <strong>2022</strong>,<br />

ab 16.00 Uhr ins evang. Gemeindehaus<br />

und bringen Sie andere<br />

Tanzbegeisterte mit!<br />

Gottesdienst im Grünen<br />

Sonntag, 17. Juli um 10 Uhr im<br />

Petz‘schen Schlosshof<br />

Im Anschluss ca. 11 Uhr Gemeindeversammlung.<br />

Bei schlechtem Wetter in der<br />

Martin-Luther-Kirche<br />

„Zeit mit Gott – nimm‘ Dir<br />

die Zeit“<br />

Eine kurze Andacht in der Martin-<br />

Luther-Kirche mit viel Gesang,<br />

gemeinsamem Gebet und geistlichen<br />

Impulsen.<br />

• Mittwoch, 27. Juli <strong>2022</strong> um<br />

19.00 Uhr<br />

Kinder & Jugend:<br />

Kindergottesdienst<br />

Sonntags, 14-tägig um 10.00 Uhr<br />

im evang. Gemeindehaus<br />

Termine unter www.schwarzenbruck-evangelisch.de<br />

Krabbelgruppe<br />

Dienstags 10.00 Uhr im evang.<br />

Gemeindehaus.<br />

Gemeinsam wird eine Stunde lang<br />

gespielt und entdeckt, während<br />

die Mamas und Papas sich austauschen<br />

können. Geeignet für alle,<br />

egal ob sich der Nachwuchs<br />

gerade erst drehen oder schon<br />

selber laufen kann.<br />

Eltern-Kind-Gruppe<br />

Donnerstags 15.30 Uhr im evang.<br />

Gemeindehaus<br />

Kindergruppe (6 – 11 Jahre)<br />

Dienstags um 16.30 Uhr im evang.<br />

Gemeindehaus. Anmeldung unter<br />

www.schwarzenbruck-evangelisch.de<br />

Kinderkirchennacht<br />

• Sa. 16. Juli 17 Uhr –<br />

So. 17. Juli 11 Uhr<br />

Gemeinsam wird gespielt, gebastelt<br />

und ganz viel erlebt. Komm<br />

vorbei und hab Spaß mit uns! Die<br />

Kinderkirchennacht ist für Kinder<br />

im Alter von 6-11 Jahre. Abschluss<br />

ist der Kindergottesdienst um<br />

10.00 Uhr. Kosten: 7,00 €<br />

Anmeldung auf www.schwarzenbruck-evangelisch.de<br />

Jugendtreff „Underground“<br />

(ab 13 Jahren)<br />

Freitags, 14-tägig, 19.00 – 22.00 Uhr<br />

• 8. Juli: offener Treff<br />

• 22. Juli: Jugendgottesdienst<br />

• 29. Juli: Schools-Out-Special<br />

Recital Konzert mit Dr. Gregory Hand<br />

Am Freitag, 08. Juli <strong>2022</strong> um 19:30 Uhr haben wir die Freude ,<br />

Dr. Gregory Hand zu einem ca. 50 minütigen Recital Konzert an<br />

unserer Orgel begrüßen zu dürfen.<br />

Dr. Hand ist außerordentlicher Professor für Orgel an der Universität<br />

von Iowa. Er erwarb den Doktortitel der Musikalischen Künste an der<br />

Universität von Michigan, wo er Orgel bei James Kibbie und Cembalo<br />

bei Edward Parmentier studierte. Dr. Hand ist ein gefragter Künstler und<br />

Pädagoge. Er gab Liederabende und Meisterkurse in den Vereinigten<br />

Staaten, Frankreich, Spanien, Deutschland und Brasilien und war Jurymitglied<br />

bei nationalen und internationalen Orgelwettbewerben, darunter<br />

die Internationale Orgelwoche Nürnberg (ION) und der Mikael Tariverdiev<br />

Orgelwettbewerb. Seine Artikel über Orgelliteratur und Pädagogik<br />

sind in The American Organist Magazine, The Diapason, Organ Journal<br />

für die Orgel, The Organ und Notes, dem Quarterly Journal der Music<br />

Library Association, erschienen.<br />

Der Eintritt ist kostenlos um eine freiwillige Spende wird gebeten.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

13


AUS DEN CHRISTLICHEN GEMEINDEN<br />

Jetzt ist die Zeit!<br />

Die evangelische Kirchengemeinde Oberferrieden feiert Gemeindefest<br />

am Sonntag, 3. Juli <strong>2022</strong> am Martin-Luther-Platz in Ezelsdorf<br />

– rund um Haus der Gemeinde, Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Feuerwehrhaus und KiTa „Die Ezelmäuse“. Herzliche Einladung<br />

auch den Gemeindegliedern in Lindelburg und Pfeifferhütte!<br />

Programm:<br />

9.30 Uhr „Jetzt ist die Zeit!“ – Pfarrerin Krauß und Pfarrerin Neitzel<br />

gestalten Gottesdienst für alle Generationen u.a. mit dem MGV Ezelsdorf<br />

und dem Posaunenchor Oberferrieden.<br />

10.30 Uhr Verabschiedung von Frau Ulrike Jahn, langjährige Leiterin<br />

der KiTa „Die Ezelmäuse“ durch Kinder, Team und den Diakonieverein<br />

Oberferrieden-Postbauer-Heng<br />

11.30 Uhr Mittagessen – Saure Bratwürste und Gutes vom Grill<br />

13.00 Uhr Kaffee und köstlicher selbst gebackener Kuchen<br />

12 – 17 Uhr Tag der Offenen Tür in den beiden Häusern der KiTa „Die<br />

Ezelmäuse“<br />

Aktionen für Kinder<br />

Vorlesestation und Bücherflohmarkt der Evangelischen Bücherei Oberferrieden<br />

und vieles mehr…<br />

Danke allen Ezelsdorfer Vereinen, die sich mit ihren Mitgliedern tatkräftig<br />

in die Organisation und Durchführung einbringen und mit dafür sorgen,<br />

dass das erste Gemeindefest nach der Corona-Pause ein echtes Gemeinschaftserlebnis<br />

werden kann!<br />

Abschied von Pfarrerin Nicola Neitzel<br />

Nach sieben erfüllten Jahren heißt es für Pfarrerin Nicola Neitzel<br />

Abschied nehmen von der Kirchengemeinde Oberferrieden. Da ihre<br />

Stelle mit dem Landesstellenplan 2024 wegfällt, hat sie angefangen,<br />

sich nach anderen Aufgaben in der Landeskirche umzusehen. Jetzt ist<br />

sogar ihr Wunsch in Erfüllung gegangen, in Zukunft in der Klinikseelsorge<br />

zu arbeiten. Zum 1. August beginnt sie im Klinikum München-<br />

Schwabing ihren Dienst. Herzliche Einladung an alle Gemeindeglieder<br />

zum Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Neitzel am 17. Juli <strong>2022</strong> um<br />

15 Uhr in der Marienkirche Oberferrieden. Im Anschluss wird es einen<br />

Empfang bei hoffentlich gutem Wetter rund um die Kirche geben.<br />

Sommerkonzert mit tschechischem Chor Rebelcanto<br />

Am Freitag, den 22. Juli <strong>2022</strong> gastiert um 20 Uhr der gemischte Chor<br />

Rebelcanto in St. Marien, Oberferrieden und singt unter anderem Stücke<br />

aus der Missa Naturalis, komponiert von Chorleiter Martin Kudrna.<br />

Weiter klassische Chormusik, Spirituals, Volkslieder und Evergreens. Der<br />

Eintritt ist frei, Spenden sind für den Chor bestimmt.<br />

Samstag 9. Juli<br />

17:00 Uhr Familiengottesdienst<br />

mit Music for Heaven<br />

18:00 Uhr Beginn im<br />

Pfarrgarten<br />

Motto:<br />

Begegnungen, aufeinander zugehen,<br />

Augen auf für unsere Mitmenschen!<br />

Gemütliches Beisammensein, Leckeres vom Grill,<br />

Salate, Eis und Eiskaffee<br />

14<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong>


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<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

15


PARTEIEN<br />

Unter der Rubrik Parteien steht unseren Parteien jeweils eine Seite zur Veröffentlichung ihrer Berichte zur Verfügung.<br />

Für den Inhalt dieser Artikel ist ausschließlich die jeweilige Partei verantwortlich.<br />

Anwohner sind auch Bürgerinnen und Bürger<br />

Wenn es um Parkplätze und Stellplätze für Kraftfahrzeuge geht,<br />

ist immer wieder von einigen Gemeinderäten der Satz zu hören:<br />

„was interessieren uns die Parkplätze der Anwohner, es sei nicht<br />

einzusehen, das wir als Gemeinde hierfür sorgen und auch zahlen<br />

sollen.“<br />

Gerade solche und ähnliche Wortmeldungen kommen ausgerechnet<br />

meist von den Gemeinderäten, die selbst über ausreichende Grundflächen<br />

in und an ihrer eigenen Immobilie verfügen. Dabei wird zu<br />

schnell, leider nur vom eigenen Horizont aus betrachtet, das es viele<br />

Jahre in unserer Gemeinde leider noch keine Stellplatzverordnung<br />

gab, die wurde erst 1998 vom Gemeinderat beschlossen. Viele in den<br />

70er Jahren geplante Garagenanlagen sind heute teilweise selbst für<br />

Kleinfahrzeuge zu klein. Nicht jeder kann wie einer der lautstärksten<br />

Wortführer im Gemeinderat für das Feindbild „Anwohner“ in der<br />

eigenen Immobilie wohnen. Ebenfalls muss beachtet werden, dass<br />

nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner über ein eigenes Grundstück<br />

verfügen und vielleicht in einem älteren Haus mit mehreren Mietsparteien<br />

wohnen, dort über keinen eigenen Stellplatz verfügen und<br />

auf das Auto obendrein noch beruflich angewiesen sind.<br />

Nicht bei jedem wäre der Umstieg auf das Lastenfahrrad, eine engere<br />

Zeittaktung des Öffentlichen Nahverkehrs oder das Warten auf der<br />

Mitfahrerbank eine wirkliche Alternative. Denken wir doch auch an<br />

unsere alten und schwachen Mitbürger oder an Menschen mit Behinderung.<br />

Nicht jeder verfügt trotz körperlicher Einschränkungen über<br />

einen entsprechenden Vermerk, über ein sogenanntes Merkzeichen<br />

im Schwerbehindertenausweis. Es soll auch noch Menschen geben,<br />

Teilnahme der CSU<br />

Gemeinderäte am Zukunftsdialog<br />

die soziale Kontakte pflegen und<br />

deren Besucher, Betreuer und<br />

Angehörige nicht im Ruf- oder<br />

Sammeltaxi anreisen können.<br />

Für uns sind alle Anwohnenden<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

und dazu auch noch Steuerzahlende.<br />

Oft wird das scheinbar in den<br />

oft markigen Reden vergessen.<br />

Die Gemeinde muss die Bedürfnisse und die Lebensqualität aller im<br />

Blick behalten. Nicht immer sind diejenigen, die sich am lautesten<br />

artikulieren, die Vertreter der „Allgemeinheit“. Statt Ausgrenzung sollte<br />

vielmehr mehr auf ein verträgliches Miteinander aller geachtet werden.<br />

Damit es keine Missverständnisse gibt, auch wir sehen eine zusätzliche<br />

Bodenversieglungen als sehr kritisch an. Für uns sind jedoch Aktionen,<br />

wie zum Beispiel Halteverbotszonen ohne bestehende Not und Bedarf<br />

inakzeptabel, insbesondere dann wenn dadurch andere Straßen mit<br />

Fahrzeugen belastet werden.<br />

Zugeständnisse, akzeptable Kompromisse und inhaltliche Überzeugungsarbeit<br />

unterstützen jedenfalls mehr das Zusammenleben im<br />

Sozialraum einer Gemeinde als Verbote, zusätzliche neue Vorschriften,<br />

Ausgrenzungen und eingeschränkte, ideologische geleitete Betrachtungsweisen<br />

aus einer eigenen gesicherten Position heraus.<br />

Neue Pächter in der<br />

Sportgaststätte im Moor<br />

Marc Wunder<br />

16<br />

Der CSU ist die Zukunft unserer Heimat wichtig. Unser Fraktionsvorsitzender<br />

Jürgen Hopf und sein Stellvertreter Marc Wunder nahmen<br />

an der Regionalkonferenz Mittelfranken - Zukunftsdialog Bayern im<br />

Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und Heimat, in Nürnberg<br />

teil. Erika Gruber (Unternehmerin) und Volker Heißmann (Komödiant)<br />

wurden zu Heimatbotschafter ernannt. Vom Bayerischen Staatsministerium<br />

für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hielt Staatsministerin<br />

Michaela Kaniber dazu die Laudatio.<br />

Marc Wunder<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

Herzlich willkommen „Maya“!<br />

So heißt die neue Sportgaststätte im Moor in <strong>Schwarzenbruck</strong>.<br />

CSU Orts- und Fraktionsvorsitzender Jürgen Hopf und Stellvertreter<br />

Marc Wunder übergaben zum Einstand eine kleine Aufmerksamkeit und<br />

gratulierten den neuen Pächtern Jassa und Ruppy. Die CSU wünscht den<br />

Beiden zum Neustart viel Glück und Erfolg!<br />

Marc Wunder


PARTEIEN<br />

Grün wirkt<br />

Um es vorwegzunehmen: Die Gemeinderatssitzung am 31. Mai<br />

<strong>2022</strong> war mitreißend. Es wurde kontrovers und leidenschaftlich,<br />

aber immer am jeweiligen Sachthema entlang diskutiert. Endlich<br />

einmal wurde der Gemeinderat nicht als Forum zur polemischen<br />

Diskreditierung politischer Mitbewerber missbraucht. Auch das sich<br />

aufplusternde Profilieren, das man bei einzelnen GR-Mitgliedern<br />

immer wieder beobachten kann, unterblieb. Stattdessen wurde<br />

kultiviert um Antworten auf die Fragen gestritten, um die sich ein<br />

Gemeinderat zu kümmern hat: die Weiterentwicklung der Gemeinde.<br />

Denkbar groß, denkbar grün und denkbar zukunftsorientiert<br />

waren einige der Ergebnisse:<br />

Der CSU- Bürgermeister sagt in der Bürgerfragestunde einem Bürger<br />

Unterstützung beim Kartieren schutzwürdiger Tiere und Pflanzen im<br />

Gemeindegebiet zu. Er macht sich außerdem ein Ansinnen engagierter<br />

Bürger:innen der „Agenda 21“ zu eigen und lässt darüber abstimmen,<br />

wie die Gemeinde den Ausbau der Solarenergie vorantreiben kann.<br />

Wohlgemerkt: Es wurde gar nicht erst darüber entschieden, ob der<br />

Ausbau der Solarenergie gefördert werden soll, sondern nur noch<br />

darüber, wie bzw. in welchem rechtlichen Umfang. Dass sich der<br />

Gemeinderat in einer weiteren Abstimmung für den Ankauf bestehender<br />

Bürgersolaranlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude entschieden hat,<br />

war dann fast schon zwingend.<br />

Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, eine Satzung zum Verbot von<br />

Steingärten und zur Begrünung zu erlassen, wurden ebenfalls parteiübergreifend<br />

angenommen. Auch beim Thema bauliche Entwicklung des<br />

Gemeindegebiets herrschte weitgehende Einhelligkeit. Weitere Bodenversiegelungen<br />

sollen bestmöglich vermieden werden. Die Freien Wähler<br />

gingen hier am weitesten: Sie votierten für ein grundsätzliches „Nein“<br />

zu weiteren Bebauungen von Außenbereichen im Gemeindegebiet. Ihr<br />

treffendes Argument: „Beton kann man nicht essen.“<br />

Ein angenommener grüner Antrag, ein CSU-Bürgermeister, der ökologisch<br />

sinnvolle Initiativen von Bürger:innen und Vereinen weiterhin<br />

aufgreift und unterstützt, Freie Wähler, die stellenweise grüner argumentieren<br />

als die Grünen selbst – der Wille, <strong>Schwarzenbruck</strong> hin zu<br />

einer bürgeroffenen, lebenswerten, ökologisch sensiblen Gemeinde zu<br />

entwickeln, ist wahrnehmbar.<br />

Widerstand dagegen freilich auch. Der ein oder andere zottelige Fossil-<br />

Bär macht sich noch immer mit langsam-brummender Intonation für<br />

den Flüsterasphalt auf der B8 stark. Schließlich sollen sich die täglichen<br />

Auto-Tsunamis weiterhin ungehindert ihren Weg durch den Ort bahnen<br />

können. Dabei stehen die Chancen für ein viel wirkungsvolleres innerörtliches<br />

„Tempo 30“ gar nicht schlecht. Die CSU kann sich immer noch<br />

nicht entschließen, den von ihr initiierten Umweltbeauftragten endlich<br />

zu benennen. Die Bewerbungen liegen seit mehr als einem Jahr vor.<br />

Der Umweltbeauftragte könnte u.a. die zugesagte Unterstützung beim<br />

Kartographieren schutzwürdiger Pflanzen und Tiere leisten. Ist hier die<br />

Angst vor der eigenen Courage doch so groß? Und dass die Schutzwürdigkeit<br />

des Pavillons unterhalb der evangelischen Kirche nun von<br />

der Denkmalpflege geprüft wird, hat im Gemeinderat mehr Abwehr als<br />

Zustimmung hervorgerufen. Es gibt sie noch, die Beharrungs-Brummer.<br />

Hoffen wir, dass ihre Resonanz abnimmt.<br />

Kai-Uwe Kuwertz<br />

Einmal Redakteur sein<br />

Im Ferienprogramm diesen Jahres, wollen wir mit interessierten<br />

Kindern eine Seite für unser Magazin „Der Spurwechsel“ kreieren.<br />

Unter dem Motto „<strong>Schwarzenbruck</strong> mit Kinderaugen“ durchstreifen wir<br />

den Ort mit Kamera und Notizblöcken, schreiben kleine Berichte, was uns<br />

an <strong>Schwarzenbruck</strong> gefällt und was aus Kindersicht verbessert werden<br />

kann, machen Fotos und gestalten erste Layout-Entwürfe.<br />

Termin voraussichtlich Freitag, 19. August <strong>2022</strong> von 9:00 - 13:00 Uhr,<br />

eventuell ein wenig länger. Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.<br />

Kai-Uwe Kuwertz<br />

Das Ganze wird dann in der kommenden Ausgabe des „Spurwechsel“<br />

erscheinen. Willkommen sind Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren.<br />

Wir freuen uns außerdem, wenn wir mit dieser Aktion auch Kinder mit<br />

Migrations- und Flüchtlingshintergrund ansprechen können.<br />

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Industriestr. 22 Kundendienst 90592 und <strong>Schwarzenbruck</strong> Reparatur aller Fabrikate 09128/3203<br />

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Wir sind mit dabei!<br />

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<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

17


PARTEIEN<br />

Zwei umtriebige Jahre für <strong>Schwarzenbruck</strong>s Zukunft<br />

Seit zwei Jahren ist der neue Gemeinderat im Amt und die SPD-<br />

Fraktion arbeitet bereits seit der ersten Sitzung an der Umsetzung<br />

ihrer Wahlversprechen. Vieles aus unserem Programm konnten<br />

wir bereits auf den Weg bringen und sind dabei froh und stolz,<br />

dass es uns so oft bereits gelungen ist, die anderen Parteien von<br />

der Richtigkeit unserer Ideen zu überzeugen. Natürlich hoffen wir,<br />

dass dieses gegenseitige Verständnis und diese Unterstützung<br />

weiterhin vorhanden ist und sich vielleicht sogar noch steigern<br />

wird, denn es geht um die Zukunft unseres Ortes.<br />

Im Bereich Kultur haben wir versprochen, uns für ein belebtes Ortszentrum<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong>s stark zu machen. Die Eisdiele wäre ein erster<br />

Schritt gewesen, scheitert aber aktuell an den hohen Sanierungskosten.<br />

Die Nebenräume der Schwarzachstuben werden saniert und dabei mit<br />

modernster Technik ausgestattet.<br />

Wir haben uns für die kostenfreie Nutzung der Bürgerhalle in Coronazeiten<br />

stark gemacht um die Vereine zu unterstützen. Auch ein<br />

Neubürgerempfang wird auf unseren Antrag hin künftig stattfinden.<br />

Hier können sich Vereine bei unseren neuen Einwohnern präsentieren<br />

und um Nachwuchs werben. Für die Feuerwehren machen wir uns stark<br />

durch angepasste Bedarfspläne und Ideen für sinnvolle Neubauten/<br />

Sanierungen, um die Schlagkraft zu erhöhen, ohne die Attraktivität des<br />

Ehrenamts zu mindern.<br />

Für die Jugend haben wir ein Konzept auf den Weg gebracht und wie<br />

versprochen einen hauptamtlichen Ansprechpartner installieren können.<br />

Auch die Spielplätze werden laufend modernisiert, was nur durch<br />

entsprechende Posten im Haushaltsplan möglich ist. Unsere Behindertenbeauftragten<br />

unterstützten wir durch die Schaffung sinnvoller Behindertenparkplätze<br />

am Bahnhof. In <strong>Schwarzenbruck</strong> haben wir gemeinsam<br />

mit den Grünen verkehrsberuhigende Maßnahmen durchgesetzt. Auch<br />

die Ausstattung der Grundschule liegt uns weiterhin sehr am Herzen.<br />

Die Kriterien zur Wohnungsvergabe für senioren- und familienfreundlicheres<br />

Wohnen tragen unsere Handschrift und wir haben weitere Ideen<br />

für soziales Wohnen auch in den Ortsteilen. Nach der Sanierung der<br />

Hauptstraße ist für uns die Modernisierung unserer Straßen nicht zu<br />

Ende. Uns ist hierbei auch die Einbeziehung des Radverkehrs wichtig,<br />

weshalb wir die gesamte Ost-West-Achse von Ochenbruck bis Gsteinach<br />

auf die Agenda der Ortsentwicklung gesetzt haben. Nun dringen wir auf<br />

die überfällige Erneuerung des lärmmindernden Asphalts auf der B8.<br />

Ebenso werden nun neue Ladesäulen für Elektroautos installiert – eine<br />

Anregung, die wir schon früh auf unserer Agenda hatten.<br />

Die Erneuerung des Trimm-Dich-Pfads am Alten Kanal geht ebenfalls auf<br />

unsere Initiative zurück. Besonders erfreulich ist die Zusammenarbeit<br />

mit anderen Parteien im Bereich Umwelt. Hier konnten wir bei vielen<br />

unserer Anträge eine breite Unterstützung mobilisieren. So wird nun<br />

beispielsweise untersucht, was die Gemeinde tun kann, um auf der<br />

Bauschuttdeponie nach deren Stilllegung ein Photovoltaikkraftwerk zu<br />

errichten. Familien erhalten für jedes Neugeborene einen Geburtsbaum,<br />

langfristig soll auch ein Erinnerungswald entstehen.<br />

Trotz der vielen Erfolge und bereits umgesetzten Versprechen aus<br />

unserem Programm sind wir nicht müde, auch die übrigen Punkte<br />

umzusetzen. Dabei setzen wir wieder auf die gute Zusammenarbeit<br />

mit den anderen Gemeinderäten – weil es um mehr geht als Politik.<br />

Martin Glienke<br />

18<br />

Dr. Helmut Ritzer und Willi Brunner<br />

für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt<br />

Wegen der Corona-Einschränkungen in den<br />

vergangenen Monaten gab es bei der Hauptversammlung<br />

für den Ortsvereinsvorsitzenden<br />

Manfred Neugebauer wenig zu berichten. Die<br />

regelmäßigen Vorstandssitzungen wurden über<br />

Video durchgeführt. Im Austausch mit der SPD-<br />

Fraktion wurden wichtige Themen vorangetrieben.<br />

Erfolgversprechend zeigen sich die Versuche, sich<br />

zur Diskussion von konkreten gemeindlichen<br />

Themen in den örtlichen Gasthäusern zu treffen.<br />

Ein Gespräch mit dem GWS-Geschäftsleiter<br />

Raimund Vollbrecht zur Energiesituation in der<br />

Gemeinde war sehr positiv. Kassierer Matthias<br />

Glomm berichtete von einer positiven Entwicklung<br />

der Finanzen des Ortsvereins. Kassierer und<br />

Vorstand wurden einstimmig entlastet.<br />

Der Ortsvereinsvorsitzender war erfreut, dass<br />

viele Mitglieder, die lange Jahre bei der SPD<br />

sind, den Weg in die Bürgerhalle gefunden<br />

hatten. So Dr. Helmut Ritzer, dessen Laudatio<br />

für 65 Jahre SPD die Unterbezirksvorsitzende<br />

Martina Baumann hielt. Auch Willi Brunner, ein<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

<strong>Schwarzenbruck</strong>er Urgestein, kann auf diese<br />

Zeit zurückblicken.<br />

Helmut Lauterbach entschloss sich vor 60<br />

Jahren der SPD beizutreten, die mit neuen<br />

Köpfen wie Willy Brand versuchte den politischen<br />

Stillstand zu überwinden. Für die SPD<br />

war er im Gemeinderat und 2. Bürgermeister<br />

sowie im SPD-Kreisvorstand tätig. Werner<br />

Scholz konnte ebenfalls für 60 Jahre geehrt<br />

werden. 55 Jahre ist Reinhard Löhner bei der<br />

SPD. Großgeworden in Henfenfeld, wo er für<br />

die SPD auch für das Bürgermeisteramt kandidierte,<br />

kam er als AWO Vorstandsvorsitzender<br />

in den südlichen Landkreis.<br />

Viele Jubilare gab es, die in der Aufbruchsstimmung<br />

um Willy Brandt in den 70er Jahren den<br />

Weg zur SPD fanden und somit 50 Jahre SPD<br />

feiern konnten: Brigitte Fleischmann, Willi Haas,<br />

Marianne Schärber. Ruth Hardung war Gemeinderätin,<br />

engagierte sich viele Jahre für die AsF<br />

und organisierte das Plärrerfest des Ortsvereins.<br />

Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat<br />

Manfred Neugebauer hatte die vielfältigsten<br />

Funktionen in der Partei bekleidet.<br />

Weitere Ehrungen gab es für Petra Schöpfer<br />

und Franziska Knaupp-Meister (10 Jahre), Inge<br />

Ernstberger und Renate Lepsinger (15 Jahre),<br />

Hildegard Albert (30 Jahre) sowie Heinz Müller<br />

und Andreas Weidemann (35 Jahre).<br />

Manfred Neugebauer<br />

Dr. Helmut Ritzer - 65 Jahre<br />

Engagement für die Sozialdemokratie<br />

Helmut Ritzer stammte aus einem sozialdemokratischen<br />

Elternhaus und trat bereits mit<br />

18 Jahren in die Partei ein, wobei er bereits<br />

vorher bei den Falken, der Jugendorganisation<br />

der SPD aktiv war. Im Laufe der Jahre<br />

übte Helmut Ritzer die unterschiedlichsten<br />

Funktion in der SPD aus: Ortsvereinsvorsitzender<br />

in seiner Heimatstadt Erlangen und<br />

Unterbezirksvorsitzender des alten Bundestagswahlkreises<br />

Erlangen / Nürnberg-Land. In<br />

dem neu geschaffenen Landkreis Nürnberger<br />

Land kandidierte er 1972 als Landratskandidat,<br />

war danach im Kreistag Fraktionsvorsitzender<br />

und schließlich von 1982 bis 2003<br />

Landtagsabgeordneter, zum Schluss in der<br />

Funktion als Landtagsvizepräsident.<br />

Willi Brunner 65 Jahre soziales<br />

Engagement mit der SPD<br />

Willi Brunner fand seinen Weg zur SPD nach<br />

dem Krieg über die Gewerkschaft, wo er in<br />

der Jugendarbeit aktiv war. Willi Brunner<br />

wollte durch seine Mitgliedschaft in der SPD<br />

die Politik gestalten. Im Ortsvereinsvorstand<br />

und als Gemeinderat setzte er sich für die<br />

sozialen Belange in unserer Gesellschaft ein.<br />

Parallel engagierte sich Willi Brunner bei der<br />

Arbeiterwohlfahrt, war dort Ortsvereinsvorsitzender<br />

und Mitbegründer des Altenclubs,<br />

der als aktive Senioren auch heute noch in<br />

der Gemeinde die Senioren betreut.


AVANTI – mobile Zukunft <strong>Schwarzenbruck</strong> e.V.<br />

Der jetzt im Juli anstehende Höhepunkt für all die radelnden<br />

Menschen in <strong>Schwarzenbruck</strong> dürfte sicher das STADTRADELN<br />

sein. Ab dem 09. Juli wird in einem dreiwöchigen Zeitraum jeder<br />

gefahrene Kilometer gewertet.<br />

Für Mitglieder von AVANTI nahezu eine Verpflichtung daran teilzunehmen,<br />

freuen wir uns doch aber auch über jede weitere Person, die<br />

unseren Verein oder aber auch unsere Gemeinde auf der Jagd nach<br />

Kilometern unterstützen will. Erfreulicherweise findet der Auftakt dazu<br />

in unserem Ort statt. Am 09. Juli werden ab 11.00 Uhr Gäste aus Lauf<br />

und vielleicht auch aus anderen Orten am Plärrer erwartet. Ferner gibt<br />

es Aktionen und Infos für Groß und Klein, auch wird der ADFC einen<br />

Kinderparcours als auch eine Fahrradcodierung anbieten. AVANTI wird<br />

vielleicht neben einem Infotisch auch noch mit der ein oder anderen<br />

Idee aufwarten! Schließlich wird es dann ab 13.00 Uhr noch geführte<br />

Touren geben. Sowohl für Familien als auch für die, die es gerne ein<br />

wenig sportlicher haben wollen, hat man etwas im Angebot.<br />

Ferner gibt es aktuell viele verschiedene, kleinere und größere Dinge,<br />

mit denen sich die Mitglieder von AVANTI beschäftigen. So befindet sich<br />

die Anschaffung der Radservicestationen für Bahnhof und Plärrer in den<br />

letzten Zügen. Mit etwas Glück können die beiden öffentlich zugänglichen<br />

Reparatursäulen noch im Sommer installiert werden. Ferner<br />

wird AVANTI einen Fahrradanhänger anschaffen, der Kinder, aber auch<br />

sonstige Lasten transportieren kann. Dieser wird den Bürger*innen der<br />

Gemeinde kostenlos zur Leihe angeboten werden. Damit wird das Portfolio<br />

der von AVANTI angebotenen Mobilität ein kleines Stück erweitert.<br />

Mit besonderem Augenmerk verfolgen wir aktuell das am 16. Juni<br />

gestartete Volksbegehren zum „Radentscheid Bayern“ (www. radentscheid-bayern.de).<br />

Dieses wird von verschiedenen Organisationen mit<br />

unterstützt. Hier will AVANTI selbstredend einen Teil dazu beitragen,<br />

dass auch in unserem Ort möglichst viele Unterschriften im Rathaus<br />

eingehen. Dass auch unser Ort durchaus Potenzial hat, mehr für den<br />

avanti-schwarzenbruck.de<br />

Radverkehr zu tun, dürfte auf der Hand liegen.<br />

Angeführt werden können hier z. Bsp. fehlende Fahrradständer an der<br />

Turnhalle, mangelhafte und unsichere Überquerungsmöglichkeiten an<br />

und unter der B8, keinerlei Fahrradstraßen im Ort usw.<br />

Im Zusammenhang mit dem Radverkehr darf erwähnt werden, dass<br />

AVANTI nun auch einen Arbeitskreis zu diesem Thema aufbauen möchte.<br />

Näheres hierzu kann hoffentlich demnächst berichtet werden. Bei Interesse<br />

darf sich natürlich jede/-r gerne an uns wenden und mitmachen.<br />

• Sa., 09.07.<strong>2022</strong> / 11.00 Uhr: AUFTAKT STADTRADELN am PLÄRRER<br />

mit verschiedenen Aktionen für Kinder und Erwachsene / ab 13.00<br />

Uhr: Auftakt-Touren zur Eröffnung des Stadtradelns / einerseits Familientour<br />

mit dem Bürgermeister / andererseits große Ortsteilrunde<br />

• Fr., 29.07.<strong>2022</strong> / 17.00 Uhr: OBI-Parkplatz Radausflug zur Critical Mass<br />

nach Nürnberg, ca. 55 km, meist mit Einkehr und später Heimkehr,<br />

wetterabhängig!<br />

Per QR-Code einfach mal die<br />

Homepage („www.avantischwarzenbruck.de)<br />

aufsuchen.<br />

Mit mobilen Grüßen<br />

AVANTI -<br />

Mobile Zukunft <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

AUS DEM GEMEINDELEBEN<br />

AVANTI<br />

Mobile Zukunft<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> e.V.<br />

Neue Fördermittel seit auch 01.01.2020: in <strong>2022</strong><br />

von den Investitionskosten einer neuen Anlage werden erstattet:<br />

35% bei Einbau einer Pellet- oder Scheitholzheizung<br />

45% wenn dabei eine Ölheizung ausgetauscht wird<br />

30% bei Einbau einer Gasbrennwertheizung mit Solar<br />

40% wenn dabei eine Ölheizung ausgetauscht wird<br />

30% bei Installation einer thermischen Solaranlage<br />

Heizungssanierung<br />

jetzt !<br />

Faberstr. 16 90592 <strong>Schwarzenbruck</strong> – Lindelburg<br />

Tel. 0 91 83/ 73 85<br />

info@heinrich-solar.de www.heinrich-solar.de<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

19


AUS DEM GEMEINDELEBEN<br />

Baumschnittkurs der Freunde für Garten- und Heimatkultur<br />

Lindelburg-Pfeifferhütte e. V.<br />

Auf vielfachen Wunsch aus dem Kreise der Mitglieder und der neuen<br />

Interessierten unserer „Baumpatenaktion“ fand am 12.03.<strong>2022</strong> an der<br />

Verbindungsstraße zwischen Lindelburg und Pfeifferhütte ein Baumschnittkurs<br />

unter der Leitung von Frau Uebler, der Kreisfachberaterin für<br />

Gartenbau und Landespflege beim Landratsamt Nürnberger Land, statt.<br />

Anschaulich und fachkundig gab Frau Uebler den 14 Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmern wertvolle Tipps und Tricks an die Hand, die sie zukünftig<br />

im eigenen Obstgarten oder am jeweiligen Patenbaum anwenden<br />

können und die die Bedenken vor einem Misslingen selbstvorgenommener<br />

Baumschnitte ausräumen konnten. Für alle Beteiligten war es eine<br />

rundum gelungene und lehrreiche Aktion bei bestem Frühlingswetter.<br />

Frau Uebler vom Landratsamt Nürnberger Land im Kreise der Mitglieder bei der<br />

praktischen Anwendung am Patenbaum eines Kursteilnehmers.<br />

Besuchen Sie unsere Losbude auf der <strong>Schwarzenbruck</strong>er Kirchweih<br />

Nach der Corona bedingten Pause haben wir dieses Jahr wieder<br />

eine Kirchweih in <strong>Schwarzenbruck</strong>. Natürlich wird der AWO<br />

Ortsverein mit seiner tollen Losbude am Eingang der Kirchweih<br />

vertreten sein.<br />

Spielenachmittag in der Bürgerhalle<br />

Mit interessanten Gewinnen und dem nun etablierten Punkte-Los-<br />

System ist bestimmt auch etwas für Sie dabei. Denn bei uns gewinnt<br />

immer jemand: entweder Sie mit einem schönen Preis oder der Ortsverein<br />

für seine Aktivitäten in unserer Gemeinde. Der Ortsvereinsvorstand<br />

freut sich auf ihren Besuch.<br />

20<br />

Da aus organisatorischen Gründen der Tagesausflug verschoben<br />

werden musste, trafen sich die aktiven Senioren Ende Mai zu<br />

einem Spielenachmittag. Nach Kaffee und Rhabarberkuchen<br />

ging es an die Spiele. Bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, Halma und<br />

anderen Speilen verging der Nachmittag sehr schnell.<br />

Frische Brise auf dem Brombachsee<br />

Anfang Juni holten die aktiven Senioren ihren Tagesausflug an den<br />

Brombachsee nach. Bei schönem Wetter erreichte die Gruppe zügig<br />

den Gasthof Hochreiter in Spalt-Enderndorf. Man genoss die fränkische<br />

Küche beim Mittagessen. So gestärkt wurde am Nachmittag der<br />

Trimaran „MS Brombachsee“ bestiegen, wo schon der Kaffeetisch mit<br />

Obstkuchen gedeckt war. Viele nützten die Zeit, um sich bei einem<br />

Bummel durch das große Schiff den Wind um die Nase wehen zu lassen<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

und sich von der Sonne zu verwöhnen. Nach 90-minütiger Rundfahrt<br />

um den Brombachsee ging es mit Omnibus Müller wieder zurück nach<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong>.<br />

Ausblick auf den Juli: Gymnastik und Besuch von Frau Pfarrerin<br />

Dreher<br />

Im Juli gibt es gegenüber der ursprünglichen Planungen ein paar Änderungen.<br />

Am Nachmittag des 13. Juli treffen sich die aktiven Senioren<br />

zur Gymnastik mit Regine Hopfensitz. Am 27. Juli besucht die neue<br />

evangelische Pfarrerin Frau Alexandra Dreher die aktiven Senioren. In<br />

einem Gespräch will sich die Pfarrerin vorstellen und von ihrer Arbeit<br />

berichten. Beide Veranstaltungen beginnen um 14 Uhr in der Bürgerhalle.<br />

Es fährt wieder der Bürgerbus. Gäste sind herzlich willkommen.


AUS DEM GEMEINDELEBEN<br />

Turnusmäßige Pflege des<br />

Kreislehrgartens Ezelsdorf<br />

Nachdem unsere Teilnahme pandemiebedingt in den vergangenen<br />

zwei Jahren abgesagt werden musste, konnte wir mit<br />

einer fünfköpfigen Gruppe am 28.05.<strong>2022</strong> zum Arbeitsdienst im<br />

Kreislehrgarten Ezelsdorf antreten.<br />

Unter Anleitung von Sibylle Schmidkunz und Siegfried Zeus als<br />

Mitglieder des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Nürnberger<br />

Land und Ansprechpartner für den Kreislehrgarten, halfen wir<br />

dabei, die Gehwege von Unkraut zu befreien und den Garten „fit“ für<br />

die anstehenden Führungen und Workshops seitens des Kreisverbandes<br />

zu machen. Unser Dank gilt den teilnehmenden Mitgliedern unseres<br />

Vereins, sowie Herrn Zeus und Frau Schmidkunz für deren für die Pflege<br />

des Kreislehrgartens investierte Zeit und Mühe.<br />

v.l.n.r.: Ersten Vorstand Reinhold Dünnfelder, die Vereinsmitglieder Gunther und<br />

Christiane Herrmann, sowie Siegfried Zeus vom Kreislehrgarten Ezelsdorf.<br />

Kunst hilft:<br />

Spende für Kinder aus der Ukraine<br />

Man schrieb das Jahr 2016, den 2. September. Im Rahmen des<br />

Ferienprogramms der Gemeinde <strong>Schwarzenbruck</strong> fand im Atelier<br />

von Fritz Schneider wie all die anderen Jahre ein Malkurs statt.<br />

7 Kinder beteiligten sich an diesem Nachmittag an dem Programm.<br />

Unterstützt von Anita Bielefeldt vom KulturNetzwerk <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

und gecoacht von Fritz Schneider arbeiteten die Kinder voller Eifer und<br />

Elan an einem großen PopArt-Bild frei nach Andy Warhol. Das Bild aus<br />

neun Einzel-Leinwänden wurde nach Fertigstellung zusammengesetzt<br />

und sollte für einen guten Zweck versteigert werden. Jetzt, bei der<br />

Vernissage zur Ausstellung DON’T HAPPY BE WORRY von Fritz Schneider<br />

am 12. Mai, wurden Spender gefunden, die für das Bild und damit für<br />

Kinder aus der Ukraine gespendet haben. Zusammengekommen sind<br />

€ 265.-, die jetzt weitergeleitet werden. Nochmal großes Danke an die<br />

KünstlerInnen Julian, Urs, Carina, Hanna, Richard, Suzanne und Anna,<br />

die damit einen tollen Beitrag geleistet haben. Und natürlich auch ein<br />

großes Danke an die Spender. Dass das Motto der Ausstellung während<br />

des Abends umgedreht wurde, zeigt auch die große Spendenbereitschaft:<br />

DON’T WORRY BE HAPPY ! Daran sollten wir alle jeden Morgen<br />

denken. Und Abends auch …<br />

Ein schöner Platz für das Bild (120 x 120 cm) wird jetzt gesucht.<br />

Anfragen bitte an Fritz Schneider (bf.schneider@kabelmail.de)<br />

Carmen Lösch<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di. - Fr. 9.00 - 18.00<br />

Sa. 8.30 - 14.00<br />

Regensburger Straße 1<br />

90592 <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Telefon: 09128 8574<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

21


„Messestadt <strong>Schwarzenbruck</strong>“<br />

1982 GRÜNDUNG DES HANDWERKER- UND GEWERBEVEREINS<br />

Herbert Kellermann schrieb dazu:<br />

Bis 1981 mag eine solche Frage als Träumerei begriffen worden sein, weit ab von aller Wirklichkeit.<br />

Das <strong>Schwarzenbruck</strong>er Handwerk bewies indes, dass mit Tatkraft, Einfallsreichtum, Unternehmungsgeist<br />

und auf Leistung begründetem Selbstbewusstsein Träume wahr gemacht werden können. Nicht,<br />

dass wir <strong>Schwarzenbruck</strong>er uns mit den Messegiganten Frankfurt oder Hannover vergleichen wollen,<br />

aber die erste Handwerkermesse 1981 in der Großgemeinde war ein bemerkenswerter Erfolg - für ihre<br />

Veranstalter sowie für ihre Besucher.<br />

Manchem Bürger dürfte erst bei dieser Gelegenheit so recht bewusst geworden sein, wie außerordentlich<br />

vielfältig das Angebot an Waren und Dienstleistungen am Ort tatsächlich ist. War es Mangel an<br />

Information, dass erst eine Ausstellung zu solcher Einsicht führte? Handwerk und Gewerbe jedenfalls<br />

zogen die Konsequenzen aus dem großen Publikumsinteresse. Sie gründeten 1982 einen Verein, der es<br />

sich zur Aufgabe gemacht hat, zum Nutzen des Verbrauchers zu wirken.<br />

Dabei soll es nach dem erklärten Wunsch der Vereinsgründer um ganz konkrete Hilfe für die <strong>Schwarzenbruck</strong>er<br />

gehen. Sie sollen wissen, an wen sie sich wenden können, welche Leistungen zur Verfügung<br />

stehen und sie sollen den Vorteil aus einer intensiven Zusammenarbeit der im Verein zusammengeschlossenen<br />

Betriebe haben.<br />

40<br />

Jahre<br />

später<br />

01. UND 02. OKTOBER <strong>2022</strong><br />

GEWERBESCHAU<br />

IN DER BÜRGERHALLE<br />

Der tatkräftigen Unterstützung durch die Gemeinde hat sich der Handwerker- und Gewerbeverein<br />

all die Jahre versichern können.<br />

Der Vorstand des Handwerker- und Gewerbevereins betrachtet es immer noch als seine Aufgabe, neben<br />

dem Dienst am Kunden den Zusammenhalt unter den inzwischen schon zahlreichen Mitgliedern zu<br />

fördern. Jeder selbständige Handwerker und Gewerbetreibende sowie alle freiberuflich Tätigen in der<br />

Großgemeinde sind eingeladen dem Verein beizutreten.<br />

An erster Stelle steht, dem Kunden ein Netzwerk zu bieten. Die Pflege handwerklicher Tradition zählt<br />

ebenso zu dessen Zielen wie die Förderung des kollegialen Miteinanders.<br />

Eine große Herausforderung sind neben steigenden Materialkosten hauptsächlich der Mangel an Fachpersonal.<br />

Ein Schwerpunkt der kommenden Gewerbeschau ist das Thema Ausbildung. Natürlich kommt<br />

die Präsentation der einzelnen Betriebe nicht zu kurz.<br />

Besuchen Sie uns in der Bürgerhalle, es gibt viel zu sehen und zu erleben.<br />

22<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong>


Blumenabend des Obst- und Gartenbauvereines Pattenhofen - Altenthann<br />

ALTENTHANN - Nach zweijähriger Pause fand erstmals wieder<br />

der traditionelle Blumenabend des Obst- und Gartenbauvereines<br />

Pattenhofen - Altenthann am Vorabend des Muttertages statt.<br />

Das abwechslungsreiche Programm fand regen Zuspruch und<br />

weckte Vorfreude auf die Gartensaison <strong>2022</strong>.<br />

Der neue, erste Vorsitzende Thomas Schmid begrüßte die Besucher des<br />

Abends sehr herzlich und stellte den Anwesenden das bei der Jahreshauptversammlung<br />

neu gewählte Team des Vorstandes vor. Ebenso<br />

herzlich wurden die Ehrengäste, der <strong>Schwarzenbruck</strong>er Bürgermeister<br />

Markus Holzammer, sowie der Kreisvorsitzende für Gartenbau und<br />

Landespflege, Wolfgang Lahm begrüßt.<br />

Anschließend wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder, Gerhard<br />

Billhöfer und Günter Blos, sowie der Gerätewart Robert Koch mit einem<br />

herzlichen Dank und einem Geschenk für langjährige und zuverlässige<br />

Dienste aus ihren Ämtern verabschiedet.<br />

In seinem Grußwort brachte der <strong>Schwarzenbruck</strong>er Bürgermeister<br />

Markus Holzammer seine Freude zum Ausdruck, dass nach der zweijährigen,<br />

pandemiebedingten Pause nun wieder persönliche Begegnungen<br />

möglich sind.<br />

Für Unterhaltung sorgte Günter Blos mit einem Bilderrätsel mit Motiven<br />

aus der Natur und der Auftritt der Jungbläser unter der Leitung von<br />

Rainer Krauser.<br />

Die Ehrung der langjährigen Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereines<br />

wurde mit einem launigen Beitrag vom ersten Vorsitzenden Thomas<br />

Schmid begleitet, der einige wichtige Ereignisse rund um Politik, Sport<br />

und Gesellschaft in den Beitrittsjahren der Jubilare recherchiert hatte.<br />

Die persönlichen Urkunden und die Ehrennadeln in Bronze, Silber, Gold<br />

- und für 50 Jahre Mitgliedschaft die Ehrennadel am Bande wurden<br />

den anwesenden langjährigen Mitgliedern vom Kreisvorsitzenden Herr<br />

Wolfgang Lahm und den beiden Vorsitzenden Thomas Schmid und Erwin<br />

Haubner überreicht. Obendrein gab es noch interessante Bücher rund<br />

um Garten und Landespflege als Geschenk.<br />

Der Höhepunkt des Abends startete mit der Verlosung der Blumen,<br />

bei der jedes Los einen Gewinn garantierte. Die Verlosung wurde vom<br />

zweiten Vorstand Erwin Haubner moderiert, welcher von den zahlreichen,<br />

anwesenden Kindern unterstützt wurde, die das Überreichen<br />

der Preise übernahmen. Zum Abschluss konnten noch Blumen und<br />

Überraschungspakete ersteigert werden, die alle neue Besitzer fanden.<br />

AUS DEM GEMEINDELEBEN<br />

Brigitte Oberreuther-Oerthel<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

23


AUS DEM GEMEINDELEBEN<br />

Vielfalt feiern<br />

Die Rummelsberger Diakonie schreibt einen<br />

Fotowettbewerb zu dem Thema „Vielfalt“ aus<br />

Rummelsberg– Groß oder klein, alt oder<br />

jung, arm oder reich, mit oder ohne<br />

Handicap, verschiedene Geschlechter,<br />

Herkunft, Religionen…<br />

Vielfalt hat viele Gesichter. Jede*r ist einzigartig<br />

und macht einen Teil unserer Vielfalt aus.<br />

Deshalb schreibt die Rummelsberger Diakonie<br />

im Rummelsberger Jahr der Vielfalt einen Fotowettbewerb,<br />

der am 26. Mai, pünktlich zum<br />

Rummelsberger Jahresfest startet, aus.<br />

Gesucht werden Fotos zum Thema „Vielfalt“.<br />

So sollen die facettenreichen Seiten der Vielfalt<br />

durch die eingereichten Bilder ein Gesicht<br />

bekommen. Innerhalb des zweimonatigen<br />

Zeitraums, vom 26. Mai bis zum 30. Juli, ist<br />

jede*r herzlich dazu eingeladen, ein Bild<br />

zum Thema „Vielfalt“ unter www.7werke.<br />

de/fotowettbewerb einzureichen. Auf der<br />

Website sind die genauen Teilnahmebedingungen<br />

zu fi nden. Die zwölf besten Bilder<br />

werden in einem Fotokalender für das Jahr<br />

2023 verewigt, wodurch das wichtige Thema<br />

Vielfalt auch ein Jahr später noch im Blick<br />

bleibt. Die Gewinner*innen erhalten außerdem<br />

ein Plakat des eingereichten Fotos, eine 50 Euro<br />

Siegerprämie sowie einen Vielfalts-Kalender.<br />

Die Gewinnerfotos sollen auf besondere Weise<br />

ausgewählt werden: Vom 3. bis 31. August<br />

<strong>2022</strong> ist jede*r dazu eingeladen, auf der<br />

Website für die besten Bilder zu voten und die<br />

Gewinner*innen mitzubestimmen. Vielfalt ist<br />

innovativ, spannend und interessant – zeigen<br />

Sie uns, was Vielfalt für Sie bedeutet!<br />

Paula Wahlig<br />

Liebe Mitglieder und Freunde des VdK!<br />

Jetzt haben wir ein halbes Jahr fast vorbei und einiges fand auch<br />

schon statt. An der Kirchweih wird der Ortsverband mit einer<br />

Bude auf dem Festplatz, mit Fischbrötchen, Kaffee und Küchle<br />

präsent sein!<br />

Lassen Sie sich jeweils am Samstag, Sonntag und Montag ab 12.00 Uhr<br />

die Kirchweih-Nachmittage mit Kaffee und Küchle verwöhnen! Außerdem<br />

informieren wir Sie über unsere Arbeit und die neue Kampagne: Nächstenpflege!<br />

Kommen Sie einfach vorbei!<br />

Am 23. Juli ist unsere Tagesfahrt ins Fichtelgebirge, mit<br />

Fahrt mit dem Lift auf dem Ochsenkopf!<br />

Wir fahren um 8.30 Uhr an der B8 gegenüber vom Rathaus ab, dann<br />

Kirche, Radio Arnold und Wasserwerk Gsteinach.<br />

Anmeldung bei Frau Groß Tel. 09128-8559<br />

Wir wünschen allen welche Geburtstag hatten alles, alles Gute!<br />

Den Kranken „Gute Besserung“ Und bleiben Sie alle Gesund!<br />

Die VdK Vorstandschaft und Erika Groß<br />

Freiluft-Kinoabend und ein besonderer musikalischer Gast<br />

24<br />

Im Sommer ist in Rummelsberg einiges geboten: Neben zwei<br />

musikalischen Höhepunkten findet mit „Picknick&Popcorn“<br />

wieder ein Kinoabend unter freiem Himmel für die ganze Familie<br />

statt. „Picknick&Popcorn“ am Freitag, 22. Juli, steht dieses Mal<br />

unter dem Motto „Vielfalt“.<br />

Als Hauptfilm wird ab 21 Uhr „Monsieur Claude und seine Töchter“<br />

gezeigt. In der Multikulti-Komödie geht es um ein Paar, dessen vier<br />

Töchter alle Männer aus anderen Kulturkreisen heiraten. Der Film räumt<br />

auf lustige Art und Weise mit Vorurteilen auf und ist als Plädoyer für<br />

Toleranz zu verstehen. Für die jüngeren Kinofans steht ab 19 Uhr der<br />

Animationsfilm „Hotel Transsilvanien“ auf dem Programm.<br />

Los geht es bereits ab 18 Uhr auf der Wiese hinter dem Besucherzentrum<br />

in Rummelsberg. Es gibt Getränke und Gegrilltes, erstmals<br />

Cocktails und natürlich Eis und Popcorn. Wer mag, kann sich gerne sein<br />

eigenes Picknick mitbringen – bitte Decke nicht vergessen! Der Eintritt<br />

ist kostenfrei. Bei schlechtem Wetter findet „Picknick&Popcorn“ im<br />

Besucherzentrum statt.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

Kirchenmusikalischer Höhepunkt in den Sommermonaten ist das<br />

Gastspiel von Michael Dierks, Kantor der deutschen Kirche St. Gertrud<br />

in Stockholm. Er musiziert am Sonntag, 24. Juli, eine Orgelmatinée<br />

im Anschluss an den Gottesdienst um 10 Uhr in der Philippuskirche<br />

Rummelsberg. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach,<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy und anderen. Michael Dierks studierte<br />

Kirchenmusik und Orgel an den Hochschulen in Stuttgart, Detmold und<br />

Bremen. Seit 2001 ist er Kirchenmusiker an der Kirche St. Gertrud in<br />

Stockholm und betreut dort unter anderem die von ihm mitrekonstruierte<br />

historische Düben-Orgel von 1608 und die romantische Akerman-Orgel<br />

von 1887.<br />

Jeweils am ersten Sonntag im Monat gibt es Musik im Gottesdienst unter<br />

dem Motto „RummelsbergPlus“ zu hören. Beim Brüdertagsgottesdienst<br />

am Sonntag, 3. Juli, spielt der Posaunenchor Rummelsberg unter Leitung<br />

von Thomas Mrotzek.


SPORT<br />

Sechs Einzeltitel bei den Gaumeisterschaften<br />

Nach dem Corona bedingtem<br />

Ausfall der Meisterschaften<br />

im Vorjahr konnten wir uns<br />

endlich wieder mit den anderen<br />

Schützen bei der Gaumeisterschaft<br />

messen.<br />

Helena Meyer, Michaela Carl,<br />

Christian Hilburger und Udo<br />

Högner holten sich den Gaumeistertitel<br />

ihrer jeweiligen Klasse,<br />

Matthias Backmeroff konnte zwei<br />

Titel erkämpfen.<br />

Udo Högner holt zwei Bezirksmeistertitel<br />

Wir erreichten folgende Einzel-Platzierungen:<br />

Luftgewehr:<br />

Junioren II-w:<br />

1. Helena Meyer 373 Ringe<br />

Herrenklasse-I:<br />

4. Bastian Lang 379 Ringe<br />

Damenklasse-III:<br />

3. Michaela Carl 370 Ringe<br />

Die Ergebnisse im Einzelnen:<br />

Luftpistole Mehrkampf:<br />

Herrenklasse I:<br />

1. Udo Högner 360 Ringe<br />

2. Matthias Backmeroff 359 Ringe<br />

3. Christopher Holzammer 351 Ringe<br />

4. Bastian Lang 339 Ringe<br />

Luftpistole Standard:<br />

Herrenklasse I:<br />

1. Udo Högner 363 Ringe<br />

2. Christopher Holzammer 358 Ringe<br />

3. Bastian Lang 358 Ringe<br />

4. Matthias Backmeroff 339 Ringe<br />

In der Mannschaftswertung gelangen uns zwei Bezirksmeistertitel.<br />

Udo Högner, Matthias Backmeroff und Christopher Holzammer konnten<br />

jeweils den Mannschaftstitel mit der Luftpistole-Mehrkampf und mit<br />

der Luftpistole-Standard holen.<br />

Foto: Schützenverein Pfeifferhütte<br />

Luftpistole:<br />

Herrenklasse-I:<br />

1. Udo Högner 365 Ringe<br />

Luftpistole 5-schüssig:<br />

Herrenklasse-I:<br />

1. Udo Högner 22 Ringe<br />

2. Christopher Holzammer 19 Ringe<br />

4. Bastian Lang 16 Ringe<br />

5. Matthias Backmeroff 12 Ringe<br />

Armbrust 10 Meter:<br />

Herrenklasse-III:<br />

1. Michaela Carl 370 Ringe<br />

KK-Standardpistole:<br />

Herrenklasse-I:<br />

2. Udo Högner 535 Ringe<br />

Herrenklasse-III:<br />

1. Matthias Backmeroff 511 Ringe<br />

Zentralfeuerpistole 30/38 25m:<br />

Herrenklasse-II:<br />

1. Christian Hilburger 520 Ringe<br />

Herrenklasse-III:<br />

1. Matthias Backmeroff 499 Ringe<br />

Außerdem gelang uns in der Mannschaftswertung ein Bezirksmeistertitel.<br />

Udo Högner, Bastian Lang und Christopher Holzammer konnten<br />

den Mannschaftstitel mit der 5-schüssigen Luftpistole holen.<br />

Udo Högner holt zwei Bezirksmeistertitel.<br />

Die Mittelfränkischen Meisterschaften fanden in diesem Jahr Corona<br />

bedingt nur in reduziertem Umfang statt. Es reichten bei den meisten<br />

Disziplinen die Gaumeisterschaftsergebnisse zum Weiterkommen auf<br />

die Bayerische Meisterschaft.<br />

Im Luftpistole-Mehrkampf und Luftpistole-Standard waren unsere<br />

Schützen erfolgreich am Start. Udo Högner gewann gleich zwei Einzeltitel<br />

in der Herrenklasse I.<br />

Rummelsberg[er]leben.<br />

Veranstaltungsprogramm im Juli <strong>2022</strong><br />

Sonntag, 3.7. Philippuskirche<br />

10 Uhr Gottesdienst zum Brüdertag<br />

Posaunenchor Rummelsberg, Ltg. Thomas Mrotzek<br />

10 bis 19 Uhr Familien- und Freundetag im Waldseilpark<br />

Ab drei Personen klettert der Günstigste kostenfrei.<br />

13 bis 17 Uhr Rummelsberger Actionbound<br />

am Besucherzentrum<br />

Digitale Schnitzeljagd für Familien,<br />

Dauer ca. 1 Stunde<br />

Sonntag, 3.7. Diakoniemuseum<br />

14 bis 17 Uhr Öffnung Ausstellung „Ferne Nächste“<br />

14.30 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung<br />

Sonntag, 3.7. Start am Besucherzentrum<br />

15.30 Uhr Geführter Spaziergang durch Rummelsberg – Teil 2<br />

„Rummelsberg für Fortgeschrittene –<br />

Geschichte der geistlichen Gemeinschaften“<br />

mit Diakonin Martina Fritze<br />

Dienstag, 12.7. Berufsbildungswerk<br />

9 bis 13 Uhr Inklusionssportfest Berufsbildungswerk<br />

Samstag, 22.7. Wiese beim Besucherzentrum<br />

ab 18 Uhr Picknick & Popcorn<br />

Grillstand, Getränke, Popcorn, Eis und Cocktails<br />

19 Uhr Kinderfilm „Hotel Transsilvanien“<br />

21 Uhr Hauptfilm „Monsieur Claude und seine Töchter“<br />

Sonntag, 24.7. Philippuskirche<br />

10 Uhr Gottesdienst mit Orgelmatinée<br />

Michael Diercks, Stockholm<br />

Werke von J. S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy u.a.<br />

Montag, 25.6. Treffpunkt Philippuskirche<br />

19 Uhr Meditativer Abendspaziergang<br />

▌Gottesdienste und Spirituelles ▌ Musik ▌Diakoniemuseum ▌Familienangebote<br />

Aktuelle Informationen sowie zur Umsetzung der aktuellen Corona Regeln<br />

für die hier beworbenen Veranstaltungen erhalten Sie unter 09128 50-2274<br />

oder auf www.rummelsbergerleben.de<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

25


NÜRNBERGER LAND<br />

Betrug über WhatsApp<br />

Eine ganz neue Masche, die sich mittlerweile bei den Betrügern etabliert<br />

hat, ist der Betrug über den Messenger „WhatsApp“. Hier wird durch<br />

eine Mitteilung eines Verwandten vorgetäuscht, eine neue Telefonnummer<br />

zu besitzen, da das alte Mobiltelefon z. B. verloren wurde.<br />

Speichert das Opfer die Telefonnummer ab, ist der Kontakt zum Täter<br />

hergestellt.<br />

Wenig später fordern die Betrüger aufgrund einer Notlage (z. B. Onlinebanking<br />

auf neuem Handy nicht möglich) eine Überweisung zu tätigen.<br />

Die Daten werden ebenfalls gleich mit übermittelt. Wie so oft überweisen<br />

die Opfer das geforderte Geld im Glauben daran, mit dem eigenen Kind<br />

oder Enkel zu kommunizieren. Die Polizei rät daher, bei WhatsApp-<br />

Nachrichten von unbekannten Nummer besonders misstrauisch zu sein.<br />

So schützen Sie sich vor Betrug per WhatsApp:<br />

Wenn Sie von einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, dessen<br />

Absender sich z. B. als Verwandtschaft ausgibt, speichern Sie diese<br />

Nummer nicht gleich automatisch ab.<br />

Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten<br />

Nummer nach.<br />

Geldüberweisungen, die über WhatsApp oder andere Messengerdienste<br />

in Auftrag gegeben werden, sollten immer misstrauisch<br />

machen und ohne Zeitdruck überprüft werden.<br />

Heinrich<br />

Sanitär – Heizung<br />

Solar – Kundendienst<br />

meis<br />

26<br />

Johann-Degelmann-Straße 11<br />

90592 <strong>Schwarzenbruck</strong><br />

Tel. 09128 7070-0<br />

Fax 09128 7070-15<br />

E-Mail h. ameis@t-online.de<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong>


Eine Kampagne des<br />

Feucht/Moosbach/Weiherhaus//<strong>Schwarzenbruck</strong> mit OT//<br />

Winkelhaid mit OT//Burgthann mit OT//Altdorf mit OT//<br />

Röthenbach St. W.//Nürnberg-Birnthon<br />

Eine Kampagne des<br />

35. JAHRGANG<br />

KLEINANZEIGEN // IMPRESSUM<br />

DAS MITTEILUNGSBLATT SCHWARZENBRUCK<br />

jetzt auch als<br />

E-PAPER<br />

online ansehen!<br />

Unter www.seifert-medien.de<br />

oder einfach QR-Code scannen!<br />

<strong>JULI</strong><br />

07<br />

22<br />

Foto: Frank Boxler<br />

schwarzenbruck<br />

<strong>Mitteilungsblatt</strong><br />

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Hier leben wi r ! 06<br />

22<br />

Foto: Frank Boxler<br />

REDAKTIONSSCHLUSS<br />

UND ANNAHME DER BEITRÄGE<br />

ANZEIGENSCHLUSS<br />

UND ANZEIGENANNAHME<br />

August <strong>2022</strong>: 13.07.<strong>2022</strong><br />

jeweils um 12 Uhr<br />

August <strong>2022</strong>: 13.07.<strong>2022</strong><br />

Schöne Pfingstzeit<br />

©malkovkosta - stock.adobe.com<br />

Ihre Beiträge, die in dieser Ausgabe<br />

veröffentlicht werden sollen,<br />

bitten wir Sie bis spätestens zu diesem<br />

Termin bei der Gemeinde<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong> einzureichen.<br />

Die Beiträge bitte ausschließlich an<br />

folgende E-Mail-Adresse:<br />

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Ihre Anzeigen senden Sie hierfür ausschließlich<br />

an den Reichswaldblatt Verlag:<br />

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Impressum // Kontakt<br />

Herausgeber und verantwortlich<br />

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Lydia Seifert<br />

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Verantwortlich für Beiträge zu<br />

Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde<br />

<strong>Schwarzenbruck</strong>:<br />

Erster Bürgermeister Markus Holzammer<br />

Verteilung:<br />

1 x monatlich an jeden erreichbaren<br />

Haushalt.<br />

Auflage: 4.500 Exemplare<br />

Dieses <strong>Mitteilungsblatt</strong> ist kein Amtsblatt im<br />

Sinne der gesetzlichen Bestimmungen. Es ist<br />

politisch unabhängig. Eine Haftung für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte und Fotos wird<br />

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geben die Meinung des Verfassers wieder und<br />

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übereinstimmen. Abdruck in jeglicher Form,<br />

auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des<br />

Verlages gestattet. Für Irrtümer kann keine<br />

Haftung übernommen werden. Der Herausgeber<br />

behält sich bei Bedarf Kürzungen der<br />

eingereichten Beiträge vor.<br />

<strong>JULI</strong> <strong>2022</strong><br />

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