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VisaVis_43

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JULI & AUGUST 2022 | NR. 43

Jahre

VIS à VIS

Geburtstags-Edition

MENSCHEN & GESCHICHTEN

MEIN LIEBLINGSPLATZ

IM SOMMER

Das Magazin für die Region Weilheim | Penzberg | Starnberg | Dießen | Murnau


EDITORIAL

FAIR - FRISCH - REGIONAL

Jahre

VIS à VIS

Geburtstags-Edition

Dein Sommer

am See

wird

zum Anbeißen!

NATÜRLICH 100 %BIO

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie die Zeit vergeht! Vis à Vis feiert im Juli bereits den

7. Geburtstag. Sieben Jahre mit interessanten und besonderen

Menschen und Geschichten aus der Region.

Auf Seite 42 stellen wir deshalb das gesamte aktuelle

Vis à Vis-Team, bestehend aus Autoren, Verkauf & Vertrieb

sowie Grafik vor.

Mein Sommer-Lieblingsplatz

Jeder hat doch im Grunde seinen ganz persönlichen

Lieblings-Platz in der Heimat. Ob das ein lauschiges

Plätzchen im eigenen Garten, ein Gewässer, ein Wald,

ein Weg oder einfach nur eine Bank am Feldkreuz ist

– die Lieblingsplätze im Sommer sind so verschieden

wie die Menschen, die sie gerne aufsuchen, um dort ein

paar schöne Stunden zu verbringen.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen Menschen

aus der Region an ihrem ganz persönlichen Sommer-Lieblingsplatz

vor.

Tina Meffert vom Verein „Mutmachleute e.V.“ (rechts) im Interview

mit Vis à Vis-Redakteurin Gabriela Königbauer. Lesen Sie ihre

Geschichte auf Seite 22.

Erscheinungsgebiet

ECHING

INNING

WÖRTHSEE

SEEFELD

HERRSCHING

GILCHING

WESSLING

STARNBERG

KRAILLING

GAUTING

Eine Stimme für psychisch kranke Menschen

Ein besonderer Verein, der sich für die Entstigmatisierung

von psychischen Erkrankungen stark macht, sind

die „Mutmachleute e.V.“ in Starnberg. 2018 haben Tina

Meffert und Gleichgesinnte diesen Verein gegründet

und bieten damit betroffenen Menschen und ihren Angehörigen

eine Plattform und Stimme für mehr Transparenz

in der Öffentlichkeit.

DIESSEN

WESSOBRUNN

RAISTING

ANDECHS

TUTZING

PÄHL

WIELENBACH

BERNRIED

Berg

Im Interview mit Vis à Vis erzählt die selbst von einer

bipolaren Störung betroffene und engagierte Frau von

ihrem Vereins-Engagement.

Viel Vergnügen beim Lesen wünschen

Gabriela Königbauer

und das Vis à Vis-Team

7

Jahre

BAD BAYERSOIEN

POLLING

BAD KOHLGRUB

SAULGRUB

WEILHEIM

SEESHAUPT

EBERFING

PEISSENBERG

OBERHAUSEN

HUGLFING

EGLFING

SPATZENHAUSEN

UFFING

SEE-

HAU-

SEN

IFFELDORF

ANTDORF

PENZBERG

OBERSÖCHERING

HABACH

MURNAU

OHLSTADT

SINDELSDORF

RIEGSEE

GROSSWEIL

Titelbild: Susanne Böllert

Biomichl OHG ·Pütrichstr. 9·82362 Weilheim ·Telefon: 0881/92 79 0850 · www.biomichl.bio

3


INHALT

6 22

32

12

24

11

26

14

10

34

46

DIE KUNST ZU LEBEN

6 „Jeder sollte auf seine

Mitmenschen schauen“

10 Prächtiger Panoramablick

11 Sommer-Lieblingsplatz Staffelsee

12 Gartengefühl mit Feen

14 Stille Stunden auf dem See

MENSCHEN & GESCHICHTEN

16 7 Jahre Vis à Vis

18 Elvis starb vor 45 Jahren

20 Drohnenpiloten zur Kitzrettung

gesucht

22 „Wir machen psychisch kranken

Menschen Mut“

24 Ausflüge mit den alten Schätzchen

26 Wie das Ammersee-Westufer

zum Weinanbaugebiet wurde

30 Frei heraus singen ohne

Hemmschwelle

32 So wohnten Bienen

im Wandel der Zeit

34 Barfuß laufen – ein Erlebnis

für die Sinne

38 „Am Ammersee finde ich alles,

was ich brauche“

42 Events & Veranstaltungen

46 So geht internationale

Freundschaft

48 Rezept: Selbstversorger

lieben Fermentieren

50 Musik & Bands der Region

IMPRESSUM

VERLAG

Zeitungsverlag Oberbayern

GmbH & Co KG

Verantwortlich für den Inhalt:

Stefan Hampel

GRAFIK

Nadine Kolbeck (PMS, Penzberg)

REDAKTION

Gabriela Königbauer (Leitung)

gabi.koenigbauer@gmx.de

ANZEIGENVERKAUF

Raphael Karisch (Leitung)

Tel. 0881 / 189 - 28

raphael.karisch@merkurtz.media

DRUCK

Druckhaus Dessauerstraße

GmbH und Co. Betriebs KG

Dessauerstraße 10, 80336 München

Umschlag:

FIBO Druck- und Verlags GmbH

Fichtenstraße 8, 82061 Neuried

KONTAKT

Merkur tz MEDIA

Am Weidenbach 8 | 82362 Weilheim

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4 5


Jule Heuchert an „ihrem“ Wörthsee

Mein Lieblingsplatz im

Sommer

6 7


„JEDER SOLLTE AUF SEINE

MITMENSCHEN SCHAUEN“

JULE HEUCHERT VON DER WASSERWACHT

WÖRTHSEE LIEBT DEN PLATZ AM WASSER

Von Pflasteraufkleben und Trösten bis zur Ersten Hilfe,

Reanimation und Bergen eines Menschen in Seenot lernen

die angehenden Lebensretter alles, was sie wissen müssen.

E

inen schöneren Arbeitsplatz kann es kaum geben als

den Steg der Wasserwacht in Steinebach, der über den

glatten See ragt. Im Wasser spiegeln sich Wattewölkchen,

bunte Bötchen schaukeln im Bojenfeld vor sich

hin. „Ja, es gibt schlechtere Orte, um seine Freizeit zu

verbringen“, korrigiert Jule Heuchert charmant. Denn tatsächlich ist

es so, dass die stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe Wörthsee,

wie alle anderen 50 Mitglieder auch, ehrenamtlich für die Wasserwacht

tätig sind.

Kein Ehrenamt wie jedes andere

„Das ist kein Ehrenamt, zu dem man einfach

mal hingeht“, sagt sie. „Es ist sehr

zeitintensiv und verlangt sowohl

Commitment als auch medizinisches

Fachwissen.“ Auch wenn der

See im Moment harmlos scheint,

so birgt Wasser doch immer Gefahren.

„Im Jahr fahren wir 35

bis 40 Einsätze. 2020 gab es ein

Hoch mit 50 großen Einsätzen.

Wieviel passiert, ist sehr wetterabhängig“,

erklärt Heuchert,

die bei der Wasserwacht Wörthsee

auch für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

zuständig ist. Zu

diesen Einsätzen zählen Vermisstensuchen

oder Rettungen gekenterter Segler

oder Stand-Up-Paddler bei Sturm. Doch wird die

Wasserwacht auch zu medizinischen Notfälle an Land

gerufen. 300 bis 400 Meter ins Landesinnere reicht der Zuständigkeitsbereich

der Wasserretter, wenn sie schneller am

Einsatzort sein können als der Landrettungsdienst. Generell findet

die gebürtige Gilchingerin, sei der Wörthsee nicht sehr gefährlich,

man solle ihm dennoch einen gesunden Respekt zollen und sich selbst

nicht überschätzen. „Auch wenn ich fit bin, einen Krampf kann ich immer

bekommen, und wenn ich weit draußen bin, sieht mich niemand.“

So passiert einer jungen Frau, die ohne Schwimmweste mit dem SUP

hinaus auf den See ist. Nur 50 Meter vom Ufer entfernt fand man die ertrunkene

Nichtschwimmerin. Leider gibt es auch im und am Wörthsee

immer mal wieder einen Todesfall zu beklagen. Daher rät die Wasserretterin,

sich bei langen Strecken von einem Boot begleiten zu lassen

oder zumindest ein SUP dabeizuhaben. Auch eine knallgelbe Boje zum

Umschnallen sei hilfreich. Boote erkennen die Schwimmer besser und,

wenn einen die Kräfte verlassen, kann man sich an ihnen festhalten.

Generell wünscht sich die junge Frau: „Jeder sollte auf seine Mitmenschen

schauen und lieber einmal zu viel die 112 wählen als einmal zu

wenig. Wir fahren lieber einmal umsonst raus.“

sich Heuchert. Nachwuchsprobleme hat die Ortgruppe jedenfalls keine.

50 Kinder von sechs bis 16 Jahren sind an Bord und die Warteliste

ist lang. 2021 konnten sogar 16 neue Rettungsschwimmer ausgebildet

werden. Ihr einziger Lohn: das gute Gefühl, Leben retten zu können,

und die Anerkennung ihres freiwilligen Engagements.

Seit 2008 bei der Wasserwacht – Ende offen!

Jule Heuchert selbst ist seit 2008 bei der Wasserwacht in Wörthsee.

Sie erzählt: „Damals ist meine Familie nach Wörthsee gezogen und

meiner Liebe zum Wasser konnte ich täglich frönen und in meinem

Lieblingssee schwimmen.“ Über eine Freundin fand die Teenagerin zur

Jugendgruppe der Wasserwacht. „Nach der ersten Gruppenstunde bin

ich nie wieder weggekommen“, sagt sie lachend. Von Anfang an hat sie

Krisenteam kümmert sich

um Einsatzkräfte

Der umgekehrte Fall, also

MEIN

wenn ein Leben nicht mehr

gerettet werden kann, sei

Lieblings-

viel schwerer zu ertragen.

Doch gibt es verschiedene Situationen,

die für die Retter

belastend sein können, selbst

wenn sie am Ende glimpflich

ausgehen. Für solche Fälle

platz

steht den Einsatzkräften ein

Krisenteam des Bayerischen

Roten Kreuzes zu Seite, dem die

Wasserwacht Wörthsee untergeordnet

ist. „Nur wenige von uns sind

Mediziner und mit Bildern von Verletzten

oder Toten wirklich vertraut. Bei uns

gibt es Lehrer, Informatiker, Studenten“, erklärt

Heuchert. Sie selbst hat gerade ihr Doppelstudium

an der TUM abgeschlossen – mit einem Master in Management

und einem in Physik. Wegen der hohen zeitlichen

Belastung musste die zierliche, aber sportliche junge Frau ihr

Ehrenamt in letzter Zeit etwas herunterfahren. „Wenn jemand aus

schulischen oder beruflichen Gründen kaum Dienste machen kann,

Ihre Kreativität

ist das völlig in Ordnung. Es ist ja, wie gesagt, ein Ehrenamt. Außerdem

lebt sie

sind wir hier wie eine große Familie. Und durch die altersübergreifenden

Dienste lernen sich wirklich alle untereinander kennen. Weise Oft aus. sind

auf vielfältige

auch Wasserwachtler an der Station, die keinen Dienst haben“, freut

Saugünstig?

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Di.-Fr. 09:00–18:30

Sa. 09:00–16:00

die Kindergruppen unterstützt, zuletzt zehn Jahre lang die Gruppen-

leitung innegehabt. „Dass man hier so viel lernt, auch medizinisches

Wissen, das hat mich immer begeistert“, sagt Heuchert. Altersgerecht

gestaffelt vom Pflasteraufkleben und Trösten bis zur Ersten Hilfe und

Reanimation werden die Kinder und Jugendlichen an die Aufgaben

eines Lebensretters herangeführt. Dazu kommen Rettungsschwimmtrainings

im Schwimmbad und im See und Übungen, bei denen mit

dem Rettungsboot rausgefahren wird und Ertrinkende an Bord gebracht

werden. Jule Heuchert plant jetzt erst einmal einige Fernreisen,

bevor sie Anfang kommenden Jahres ins Berufsleben, genauer

gesagt, in die Medizintechnikbranche einsteigen will. „Ihren“ See wird

sie sicher vermissen und spätestens im nächsten Frühjahr wieder auf

dem Steg in Steinebach sitzen. Text/Fotos: Susanne Böllert

8 9


Reges Treiben im Uffinger Biergarten

Alpenblick

Sprungspaß bieten die Strandbäder.

PRÄCHTIGER

PANORAMABLICK

RUDOLF SONNLEITNER RASTET GERN AUF

DER OBERHAUSER SCHNAIT

W

enn meine Zeit und das Wetter es zulassen, bin ich

jede Woche mindestens

einmal hier heroben“,

sagt Rudolf Sonnleitner.

Dass er

Den Weitblick

voller Begeisterung von seinem

Lieblingsplatz auf der Oberhauser

genießt Rudolf

Sonnleitner.

Schnait schwärmt,

kann man bei diesem

atemberaubenden Weitblick

nachvollziehen:

Wälder und Wiesen mit

grasenden Kühen, dahinter

der Peißenberg

mit der leuchtenden

Bergkette in der Sonne

- ein Bild wie aus einem

Tourismus-Werbeprospekt.

„Das ist Bayern von seiner besten

Seite“, sagt Sonnleitner, „und

man muss es zu schätzen wissen, dass

man in einer so wunderschönen Landschaft

leben darf!“ Der 65-Jährige kommt mit seiner Frau

Elisabeth schon seit vielen Jahren auf die 645 Meter

hoch gelegene Anhöhe und genießt auf einer Holzbank vor

der Oberhauser Wasserreserve die friedvolle Atmosphäre.

IHR NEUES ZUHAUSE

AM STARNBERGER SEE

Genießen Sie Seniorenwohnen mit

individueller Rundum-Betreuung in bester Lage

Schön ruhig ist es auch, weil die Schnait nur zu Fuß erreichbar ist,

am besten bei einer einstündigen Wanderung vom Dorf aus über

die Seestrasse zum Reindl und auf einem Rundweg wieder zurück.

Die kleine Tour läßt sich auch bequem mit Kindern machen, und

man kann dabei je nach Tages- und Jahreszeit Milane und Rehe beobachten.

„Ich bin immer wieder gern an diesem Platz, um in Ruhe nachzudenken“,

erzählt er. Nach einer Weile meditativer Naturbetrachtung

komme das lästige Gedankenkarussell aber zum Stillstand und man

könne beim Vogelgezwitscher die Seele baumeln lassen. „Wer regelmäßig

hierherkommt, kann den kompletten Jahreslauf der Natur

betrachten.“

MEIN

Lieblingsplatz

Auch wenn

es schneit,

geht Sonnleitner

auf die

Schnait,

denn

jedes Jahr versteckt

er sich am 5.

Dezember

zwischen

den Bäumen und trifft,

als Nikolaus verkleidet,

„zufällig“ die Mädchen

und Buben des Kinderhauses

am Storchennest.

Diese werden

dann mit Geschenken

überrascht, die auf einem

Leiterwagen verstaut sind.

„Das ist jedes Mal ein tolles Fest

der Freude“, sagt der 65-Jährige. Auch

als frisch gebackener Bürgermeister der

Gemeinde Oberhausen will er an diesem

Brauch festhalten, den er schon seit vier Jahrzehnten

pflegt.

Text/Fotos: Peter Stöbich

Seeresidenz Alte Post

Betriebs GmbH

Alter Postplatz 1

82402 Seeshaupt

Tel.: +49 (0) 8801.914.0

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SOMMER-LIEBLINGSPLATZ

AM STAFFELSEE

BRAUCHTUM, BOOTSFAHRTEN,

INSELTOUREN, SCHWIMMEN

UND GENIESSEN

Fischerstechen

Ausgestattet mit Kostümen und bunten Lanzen duellieren sich die

Seehauser beim alljährlichen Fischerstechen.

Wer sich auf der rutschigen Holzplanke

am längsten über Wasser halten

kann, wird mit einer Binsenkrone

zum König ernannt. Die Veranstaltung

findet traditionell an

Maria Himmelfahrt statt.

Murnauer Bucht

Es ist eine der wenigen

Stellen, an denen Hunde

baden dürfen. Die Liegewiese

lädt zum Sonnen ein,

man kann sich beim Kiosk

verköstigen, den öffentlichen

Grillplatz nutzen oder

eine Runde mit der MS Seehau-

sen drehen, die dort einen geplatz

Anlehat.

Schifffahrt

Von April bis Anfang November fährt die MS Seehausen

über den Staffelsee. Eine ganze Rundfahrt dauert

etwa eine Stunde und die Passagiere erfahren dabei wertes über das Gewässer und seine

Wissens-

Inseln.

Biergärten

Mit Kulinarik und Panoramablick lockt der Biergarten im Alpenblick

Uffing. Außerdem gibt es das Burgstüberl auf der Halbinsel Burg sowie

einen Außensitzbereich des Restaurants „Al lago“ am Seehauser

Strandbad.

Bootfahren

Verleihmöglichkeiten gibt es an der Seehauser Bootslände sowie

am Seewaldweg. Neben klassischen Ruderbooten stehen SUPS,

Elektro- und Tretboote zur Auswahl.

Strandbäder

Bei Wassertemperaturen von 22 bis 26 Grad lockt der Staffelsee

im Sommer zahlreiche Badegäste an. Beliebte Ausflugsziele sind

die Strandbäder in Seehausen, Uffing und Murnau. Rutschen und

Sprungtürme sorgen für ein feucht-fröhliches Vergnügen.

Camping

Wer die lauen Sommertage im Zelt oder Wohnmobil verbringen will,

hat drei Optionen zur Auswahl: Auf der Insel Buchau, der Halbinsel

Burg und dem Uffinger Aichalehof ist Camping möglich.

MEIN

Lieblingsplatz

Insel-Hopping

Die sieben verschieden

großen

Inseln eignen sich

ideal für Entde-

ckungstouren.

Spannend

ist etwa die Wörth,

bei der es sich um das

größte und einzig ganzjährig

bewohnte Eiland handelt.

Im Sommer weiden dort

Rinder, die man an heißen

Tagen beim Fußbad im

Wasser beobachten kann.

Rundweg

Zu Fuß oder mit dem Rad lässt sich

der Staffelsee auch vom Festland aus

erkunden. Ein 22 Kilometer langer Rundweg

führt vorbei an schattigen Wäldern und

weitläufigen Moorlandschaften. Bade-Buchten am

Wegesrand versprechen Abkühlung.

Flora und Fauna

Die Vegetation rund um den See bietet vom Aussterben bedrohten

Wiesenbrütern Lebensraum. Zum Schutz seltener Tiere

und Pflanzen gelten in einigen Bereichen, insbesondere im Naturschutzgebiet

westlicher Staffelsee, Betretungsverbote.

Text/Fotos: Constanze Wilz

10 11


In ihren Feenbaum-

Garten lädt Claudia

Lübbert am 10. Juli ein.

D

ie Ägäis, Kanaren und sonstigen Urlaubsziele findet

Claudia Lübbert nicht besonders verlockend, denn

um zu ihrem Lieblingsplatz zu kommen, muss sie nur

wenige Schritte aus ihrer Weilheimer Wohnung machen.

Rund 350 Quadratmeter groß ist ihr Garten, den

sie in jahrelanger Arbeit zu einem kleinen Kunstwerk gestaltet hat.

„Als ich vor acht Jahren aus München hierher in den Prälatenweg

gezogen bin, war einer der beiden Lastwagen nur mit Pflanzen voll“,

erzählt sie mit spürbarer Leidenschaft von ihrem Hobby. Säen, gießen,

jäten, umgraben - für sie bieten diese Arbeiten die Möglichkeit,

um von ihrem Beruf als Persönlichkeits-Coach abzuschalten

und zwischen Beeren, Blumen, Gehölzen, Gräsern und Moosen neue

Kraft zu tanken.

GARTENGLÜCK MIT FEEN

CLAUDIA LÜBBERT AUS WEILHEIM

LÄDT ZUR BESICHTIGUNG AM 10. JULI EIN

Alant, Blutpflaume, Krötenlilie, Kugeldistel, Puschkinie, Storchschnabel

und unzählige weitere Pflanzen bieten fast das ganze Jahr

über ein farbenprächtiges Bild. „Sobald es nicht mehr friert, bin ich

am Jäten. Im Durchschnitt kümmere ich mich pro Tag eine Stunde

um den Garten und das ganze Drumherum.“ In der weitläufigen Anlage,

die immer wieder verändert und erweitert wird, hat Lübbert

drei spezielle Lieblingsplätze: kleine Nischen, von denen aus man

die bunte Farbenpracht und zahlreiche Tiere gut beobachten kann.

Für Insekten, Igel und Vögel gibt es besonders geschützte Bereiche.

Eine Plakette als zertifizierten Naturgarten bekam Lübbert unter

anderem für die ökologische Vielfalt und den Verzicht auf chemische

Pflanzenschutzmittel; weitere Kriterien waren das Zulassen von

Wildkraut sowie Nahrungspflanzen für Insekten.

„Schon in jungen Jahren empfand ich die Wirkung von Gärten als

besonders wohltuend und habe mich mit Heilpflanzen und ihren

Wirkungen beschäftigt.“ aus erwuchs ihr Interesse

Dar-

für alternativ-therapeutische

sowie energetische

MEIN

Heilweisen, wie man sie

zum Beispiel von Bachblüten

Lieblings-

oder Schüsslersalzen kennt.

„Ich versuche, offen und platz

unvoreingenommen an

die Dinge heranzugehen.“

Deshalb halte sie auch

eine Kommunikation

mit Pflanzen für denkbar.

Deren subtile Wirkungen

zu erkunden sei

eine Aufgabe des von ihr

gegründeten Vereins, eine

andere, den Leuten in Weilheim

einen Ort zur inneren

Einkehr anzubieten.

Weil Claudia Lübbert Märchen liebt, hat

sie den mystischen Namen Feenbaum-Garten

gewählt. Den können Interessierte im Rahmen

des Netzwerks „Gartenwinkel-Pfaffenwinkel“

mehrmals im Jahr kostenlos besuchen, das nächste Mal

am 10. Juli in der Zeit von 13 bis 18 Uhr.

„Dieser Ort soll Menschen helfen, in unserer hektischen, problembeladenen

Zeit wieder zu Ruhe und innerem Frieden zu finden“, sagt

die Betriebswirtschaftlerin mit Studienschwerpunkt Umwelt-Management.

„Ursprünglich war es mal mein Traum,

einen Nationalpark zu leiten.“ Heute

liegt ihr am Herzen, Wege zu finden,

um mit der Natur glücklich und

gesund das eigene Potenzial zu

leben.Eine Besonderheit an

Lübberts Lieblingsplatz ist,

dass die einzelnen Gartenbereiche

nach Themen

des menschlichen Lebens

angelegt sind wie Liebe,

Aktion, Entscheidung

oder Frieden. „Dafür bilden

manchmal Pflanzen

eine Gemeinschaft, die

aus gärtnerischer Sicht

sonst nicht zusammenstehen

würde.“ Im Mittelpunkt

stehe die Selbstheilungskraft

des Menschen. „Dafür möchte ich

das Wissen und die Anwendung unterstützender

Wirkungen von Pflanzen für das

menschliche Wohlergehen fördern.“ Wer mehr

über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins erfahren

möchte, kann sich im Internet unter www.feenbaum.de informieren.

Text/Fotos: Peter Stöbich

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Wir freuen uns über Ihren

Besuch in unserer Gärtnerei und

heißen Sie herzlich willkommen!

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo.–Fr. 8–18 Uhr,

Sa. 8–16 Uhr

Hagenheimer Straße 40

86928 Hofstetten

Telefon 08196 - 290

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Zwischen Weilheim und Landsberg

Herzlich willkommen

12 im Feenbaum-Garten am 10. Juli

13


STILLE STUNDEN

AUF DEM SEE

IM KAJAK PADDELT ULRIKE GERHARD

AUS PARTERZELL DEM ALLTAG DAVON

Das 7,7 km² große Gewässer mit seinen sieben Inseln gehört zu den

idyllischsten Seen Bayerns – kein Wunder, dass sie im Sommer auch

werktags nach der Arbeit gern noch eine Runde dreht. „Vom Wasser

aus lassen sich manche schönen Uferplätze entdecken, die einem

sonst verborgen bleiben. In meinem Boot kann ich ganz schnell abschalten

und die Stille auf dem See genießen.“ Die wird nur ab und

zu vom Fahrgastschiff MS Seehausen unterbrochen, von dessen Deck

die Passagiere herüberwinken. „Mit dem Abstand zum Ufer wächst

auch der Abstand zu den Alltagsproblemen“, erzählt sie, „ich paddle

sozusagen dem Stress davon. Das ruhige Dahingleiten hat etwas

Meditatives, gleichzeitig kann ich aber auch meinen Körper trainieren

– deshalb ist mein Kajak der absolute Sommer-Lieblingsplatz.“ Und

nach der Seerunde lassen sich bei schönem Wetter traumhafte Sonnenuntergänge

beobachten.

Text/Fotos: Peter Stöbich

Gleich geht es los mit der

Paddeltour. Ulrike Gerhard ist in

wenigen Minuten startklar.

MEIN

Lieblingsplatz

G

ibt es einen traumhaften Platz, der sich überallhin transportieren

lässt und nur 70 Zentimeter schmal ist? Ulrike

Gerhard hat ihn mit ihrem Schlauchboot gefunden, das

sie am liebsten in der Murnauer Bucht am Staffelsee zu

Wasser läßt. „Das Kajak haben mir meine Kinder zum

Geburtstag geschenkt“, erzählt sie, „weil ich damit Naturgenuss und

Sport am besten verbinden kann.“ Als großen Vorteil ihres aufblasbaren

Bootes nennt sie, dass man es in einem Transportsack auf Rollen

bequem überall mit hinnehmen und in wenigen Minuten startklar aufpumpen

kann. „Dank einer speziellen Technologie hat es eine Wasserlage

und Festigkeit, wie man sie sonst nur von Feststoffbooten kennt.“

Und so nutzt sie möglichst viele Sommerwochenenden, um fernab jeder

Alltagshektik übers Wasser zu gleiten: „Zum Paddeln brauche ich

keine Badetemperaturen von 25 und mehr Grad.“ Ohnehin erwärmt

sich das moorhaltige Wasser besonders schnell. Zum Staffelsee komme

sie besonders gern, sagt sie, weil die Murnauer Bucht eine gute

Infrastruktur mit Parkplätzen, Toiletten und einem Kiosk biete.

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Wir beraten Sie gern zuden Fördermöglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

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Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14–19 Uhr • Sa. 10–15 Uhr

14 15


Jahre Vis à Vis

DAS IST UNSER TEAM

Wie schnell die Zeit vergeht, davon können vor allem Zeitungs-Menschen berichten,

weil sie im wahrsten Sinne des Wortes immer unter „Druck“ stehen. Jede Zeitung, jede Broschüre,

jedes Magazin muss

pünktlich zum Druck fertig sein – so auch unsere beliebte Vis à Vis, die alle zwei

Monate erscheint. Wer die engagierten Macherinnen und Macher hinter dem vielseitigen Magazin sind,

erfahren Sie anlässlich des 7. Geburtstages auf dieser Seite. Das aktuelle Team stellt sich vor!

Silvia Bönte (48) gehört seit 27 Jahren zum Team beim Starnberger Merkur.

„Da ich schon die Anfangszeit der Entstehung des Vis à Vis mitbekommen habe, kann ich nur sagen,

dass 7 Jahre Beständigkeit des Magazins für sich sprichen. Großes Einzugsgebiet und viele tolle

Geschichten. Unsere Kunden lieben es einfach.“ Hobbys: Hund und Zumba.

Vito Elettrico (53), ist Mediaberater und sagt über seine „Berufung“: „Arbeiten in der Region, wo

andere Urlaub machen, in der Nachhaltigkeit, Verantwortung für Mensch, Natur und Umwelt

großgeschrieben werden. Deshalb bin ich gerne für Vis à Vis unterwegs.“ Hobbys: Wandern, Reisen,

Radfahren, Freunde, Fußball, FC Bayern, Familie.

Alexander Bauer (37), Regionalleiter für Starnberg und dreifacher Familienvater. „Da ich selbst

sehr heimatverbunden bin, begeistern mich die Geschichten über die interessanten Menschen,

Vereine, Firmen und Orte aus unserer wunderbaren Region. Man entdeckt durch das Vis à Vis immer

wieder Neues und Interessantes.“ Hobbys: Freiwillige Feuerwehr WM, Wandern und die Berge.

Schon lange als Media Assistentin im Team, jetzt allerdings durch zwei „Baby-Pausen“ nur noch teilweise

dabei ist Verena Kopp, (35). „Ich verkaufe gerne für das Magazin, da es einfach immer spannende und

interessante Geschichten gibt und man dafür die Kunden begeistern kann. Ich mag Abwechslung und das haben

wir in Vis à Vis immer. Mein Hobbys, wenn dafür noch Zeit bleibt, sind Triathlon und Reisen.“

Seit der ersten Ausgabe vor sieben Jahren hält Gabriela Königbauer (57) als verantwortliche Redakteurin

die Fäden bei der Erstellung von Vis à Vis in der Hand. „Jede einzelne Geschichte der inzwischen 43 Ausgaben

war eine besondere Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen“, sagt die Vollblut-Journalistin, deren

absolutes Herzensprojekt nach wie vor mit viel Leidenschaft „ihre“ Vis à Vis ist.

Von Anfang an als Reporterin bei Vis à Vis dabei: Constanze Wilz (34) aus Murnau, die neben ihren

besonderen Geschichten für unser Magazin auch als Schreiberin ihres eigenen Blogs („mutter-sprach.de“)

erfolgreich ist. Bei der Auswahl ihrer Interview-Partner für Vis à Vis beweist „Conni“ besonderes Gespür

für Geschichten, die ans Herz gehen.

Seit über 30 Jahren vertraut in der Zeitungsbranche und seit 2019 für Vis à Vis im Verkauf aktiv ist

. Die zweifache Mutter ist eine Sportskanone: SUP und Kajak auf Flüssen und

Seen, Radeln, Wandern und im Winter Skilanglauf. „Conny“ mag die abwechslungsreichen und

authentischen Geschichten aus der Region. „In jeder Ausgabe steckt viel Herzblut von uns allen!“

Cornelia Gschwendtner

Neu im Verkaufsteam der Vis à Vis und mit ganz viel Elan dabei ist Maximilian Hensel.

Der 30-Jährige liebt Fußball, Wandern, Mountainbiken, Kochen, Familie und seine Freunde.

Der Mediaberater sagt über Vis à Vis: Interessante Geschichten verschiedenster Menschen aus meiner

Heimat, kombiniert in einem hochwertigen Magazin – das gefällt mir!

Neu und mit viel Tatendrang im Team in Weilheim dabei ist Media AssistentinTamara Gleirscher (27).

„Für das Vis à Vis bin ich gerne unterwegs, weil es mir als Tirolerin die Möglichkeit bietet, meine neue

Wahlheimat besser und aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Auch das Lesen

des Magazins begeistert mich immer wieder.“ Hobbys sind Sport und Malen.

Unser ReporterPeter Stöbich (67) aus Paterzell ist gerne als Autor fürs Vis à Vis unterwegs, weil er dabei

interessante Menschen mit spannenden Geschichten kennenlernen kann. Seine große Leidenschaft neben dem

Schreiben und Fotografieren ist die Musik der 1940er und 50er Jahre, die er auch selbst macht. Seine weiteren

Hobbys sind Filmgeschichte, Literatur, Psychologie.

Nach einigen Jahren in Spanien, der mütterlichen Heimat, stand vor achtzehn Jahren für Susanne Böllert

die Rückkehr nach Deutschland an. „2016 haben wir unser Glück in Herrsching gefunden. Als Germanistin,

PR-Managerin im Tourismus-Sektor, vor allem aber als Journalistin (www.mensch-media.de) tauche ich für

Vis à Vis gerne ein in verschiedene Welten – von der Jodelwanderung über die ersten Weinberge am Ammersee

bis in die Oldtimer-Community – und freue mich über jeden Leser, der mich dabei begleitet.“

Seit über 30 Jahren ein „alter“ Zeitungshase und Verkäufer mit Herzblut. Das ist Roland Heiß (58),

Senior Mediaberater und Medienmarketing-Fachwirt BAW (Dipl.) „Die Vis à Vis gehört zu meinen

Lieblingsprojekten – immer spannend und erfrischend neu.“ Hobbys: Reisen, Sport wie Radfahren (Gravel),

Segeln, Fitness, Wintersport Skating Ski und Handwerken am Haus.

Als Experte für Musik und Kultur bereichert Magnus Reitinger (53) die Vis à Vis mit seinem Beitrag

„Musik & Bands der Region“. Der Familienvater und Lokalredakteur arbeitet und lebt in Weilheim.

Er radelt, wandert und spaziert leidenschaftlich gern durch den Pfaffenwinkel und das Fünfseenland

und liebt Kultur-Entdeckungen aller Art – die er auch gern mal im "Vis à Vis" vorstellt.

Als Regionalleiter für Weilheim/Schongau ist Raphael Karisch (32) der Kopf des Teams und seit

Beginn der Vis à Vis dabei. „Für mich ist das Magazin eine Herzensangelegenheit mit seinen besonderen

Menschen & Geschichten aus der Region. Damit sorgen wir für eine spezielle Verbundenheit zu unseren

Leserinnen und Lesern.“ In seiner Freizeit ist er im Sommer und Winter am liebsten in den Bergen.

Jung, engagiert und kreativ: Das ist „unsere“ Mediengestalterin Nadine Kolbeck (23), die jede Vis à Vis sehr

individuell und einfallsreich gestaltet. Hobbys sind Reiten, Sport, Design, Zeichnen, Reisen, Backen, Hörbücher

hören und Freunde treffen. Vis à Vis liebt sie, weil sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen kann und zu jeder

tollen Geschichte ein ganz individuell passendes Layout gestalten kann. „Ich finde es super, Teil eines so

schönen Magazins zu sein, das so vielen besonderen Menschen, Vereinen und Organisationen aus unserer

Umgebung eine Stimme gibt.“

16 17


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ELVIS STARB

VOR 45 JAHREN

KINOFILM STARTET IM AUGUST -

VIS À VIS VERLOST BÜCHER DES KING

OF ROCK’N ROLL

Fünf Buchstaben genügen, um Millionen

Fans auf der ganzen Welt zu begeistern:

ELVIS! Der Sänger und Schauspieler starb

vor 45 Jahren, diesen Sommer kann man

seine grandiose Karriere auf der großen

Kinoleinwand miterleben. Austin Butler spielt Elvis

Presley, der es aus ärmlichsten Verhältnissen zum

Superstar schaffte und mit nur 42 Jahren starb. Olivia

DeJonge ist als seine Frau Priscilla und Tom Hanks

als durchtriebener Manager Tom Parker zu sehen. Regisseur

Baz Luhrmann zeigt in seinem Film, wie Elvis

vor allem mit schwarzen Kindern aufwuchs, durch sie

den Blues lieben lernte und zu Hause sowie in der

Kirche Gospel sang. Parker machte seinen Schützling

in den 1950er Jahren zum Medienstar, beutete ihn

aber zwei Jahrzehnte lang auch rücksichtslos aus.

Austin Butler überzeugt in seiner

Rolle als Elvis im Kinofilm, der im

August startet.

SYSTEMATISCHE

GESUNDUNGS-

PROZESSE

TEIL 1: ALLERGIEN

Die Hinwendung zur systematischen Gesundung ist dann

erforderlich, wenn wir mit Ursachen von Erkrankungen

zu tun haben, die sich oftmals im Laufe von Jahrzehnten

entwickelt haben. Allergien sind bekannt dafür, dass sie

sich im Laufe eines Lebens erst zeigen und dann immer

stärker werden können. Wir unterscheiden 4 Typen von Allergien, welche

sich von akut auftretenden Symptomen (z.B. Juckreiz) bis hin zu

dauerhaften Symptomen (wie Nasennebenhöhlenentzündung, Asthma,

Durchfall, Übelkeit) stufenweise steigern. In der ganzheitlichen

Naturheilkunde, wie sie Karin A. Pixner seit über 25 Jahren praktiziert,

werden systematisch die Schichten der Ursachen geklärt und in ein

gesundes Gleichgewicht gebracht. Die höchst persönliche Lebensgeschichte

in sowohl körperlicher als auch seelischer Hinsicht wirkt auf

unsere Heilungsmöglichkeiten ein.

Hierfür helfen uns zahlreiche

Pflanzen in essenzieller,

spagyrischer oder homöopathischer

Form sowie das

Wissen um Reinigungsprozesse

und Mikroimmuntherapie.

Jeder neue Moment

birgt eine neue Chance für

einen heilsamen Impuls

in eine systematische Gesundung.

Schritt für Schritt

können wir gemeinsam den

Weg gehen zu neuer Frische

und Lebensqualität.

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

NATURA MEDICA

Naturheilpraxis Karin A. Pixner

Ringstr. 13, 82390 Eberfing,

Tel.: 08802/9146965,

www.natura-medica.de

Nicht nur diese schwierige Beziehung macht den Streifen sehenswert,

sondern auch die Schilderung der damaligen sozialen und

politischen Lage: Als die Gewalt gegen Schwarze zunimmt und Martin

Luther King in Elvis‘ Heimat Memphis ermordet wird, ist es für

den Musiker klar, dass er aktiv werden muss. Während Austin Butler

die frühen Rock`n`Roll-Songs selbst singt, ist die Stimme des älteren

Elvis eine Mischung aus dem Original und dem Schauspieler. Wer

den King of Rock`n`Roll nicht nur auf der Leinwand sehen, sondern

mehr über seine Lebensgeschichte wissen will, der erfährt viele interessante

Details aus zwei Büchern des Hannibal-Verlags. „Colonel

Tom Parker - das verrückte Leben des exzentrischen Managers von

Elvis Presley“ heißt eine Biografie, die als Basis für den aktuellen

Kinofilm diente. Autor James L. Dickerson zeichnet in seinem 320

Seiten starken Buch das fesselnde Porträt eines rücksichtslosen

Machtmenschen, der mit seinem manipulativen Genie neue Wege

bei der Vermarktung von Künstlern erschloss und der Erste war, der

aus seinem Star eine Marke machte.

Ein weiteres Buch, das bei Hannibal erschienen ist, heißt „Elvis

- Die Legende“ und entstand in enger Kooperation mit Elvis‘

Nachlassverwaltern. Mehr als 150 Fotos, ergänzt um eine Fülle von

Erinnerungsstücken wie persönlichen Briefen, Rezepten, Telegrammen,

Konzerttickets oder Tourprogrammen illustrieren die

sorgfältig recherchierten Fakten über Elvis‘ Werk und sein Privatleben.

Als der Künstler im August 1977 überraschend im Alter von 42

Jahren starb, hinterließ er weder eine Autobiographie noch sonstige

Aufzeichnungen, anhand derer man sich neben seiner Musik ein

Bild über seine Person hätte machen können. Er schrieb zeitlebens

nur wenige Briefe und gab kaum Interviews. Dies ließ viel Raum

für Spekulationen, die der Mythologisierung und letztendlich auch

Falschinformation über Presley Vorschub leisteten und die heute

fester Bestandteil seiner Geschichte als Teil der Popkultur sind.

Text/Fotos: Peter Stöbich

BUCH-

VERLOSUNG:

E-Mail schreiben & gewinnen

VIS À VIS

Verlosung

Für unsere Leser verlost Vis à Vis drei Exemplare des Hannibal-Taschenbuchs

„Colonel Tom Parker“. Einfach E-Mail

schreiben an verlosung@weilheimer-tagblatt.de

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KUNST-

AUSSTELLUNG

„NEU GEDACHT“

WIEDER EINMAL DREHT SICH IN MURNAU

VOM 9. - 24. JULI ALLES UM KULTUR

Skulptur, Performance, Workshop, Video, Malerei, Projektion,

Installation, Aktion und Fotografie – das alles bietet

die Ausstellung „neugedacht“ vom 9. bis 24. Juli in

Murnau. Zwei Wochen lang wird zeitgenö ssische Kunst

zu sehen sein, die sich mit neuen Gedanken und Ideen

befasst, die nicht zuletzt in der Pandemiezeit bewegt wurden. Wä re

es ein Rockfestival, so kö nnte man heute sagen: das "Line-up" steht

fest. 22 Kü nstlerinnen, Kü nstler oder Kü nstlergruppen haben zugesagt,

Arbeiten fü r "neu gedacht" zu entwickeln und an den drei Ausstellungsorten

in Murnau zu prä sentieren. Kontakte zur regionalen

Kü nstlerszene und Bezü ge zur historischen Situation als Treffpunkt

der "Blauen Reiter", rund um Gabriele Mü nter, Wassily Kandinsky und

Franz Marc, sind dabei natü rlich auch vorgesehen. Ein Schwerpunkt

der Ausstellung tritt dabei immer mehr zutage: Das Verhä ltnis zwischen

analogem und digitalem Raum - digitale und analoge Prä senz

von Kunst. Viele der Arbeiten beziehen sich auch auf die Vermittlung

von Kunst durch neue und alte Medien. Die Ausstellung findet im Kultur-

und Tagungszentrum, in der Galerei am Gabriele-Münter-Platz

und im Skulpurengarten der Villa Reinherz statt.

Zum Abschluss: kultURKNALL 2022

Einen ganz besonderen Abschluss findet das Kunstprojekts „neu gedacht“

im diesjä hrigen kultURKNALL. Das Benefizfestival, das jä hrlich

vom Verein "Menschen Helfen" durchgefü hrt wird, findet diesmal

rund um das alte Murnauer Postgebä ude statt. An diesen Tagen (23.

und 24. Juli) wird im Rahmen von "neu gedacht" Kunst in der Alten

Post prä sentiert werden. So auch eine Lichtinstallation von Vanessa

Hafenbrädl. Weitere Infos unter www.neuged8.de

„Bavaschoro“ treten am 22.Juli im KTM auf.

Foto: Riesenhuber

18 19


Fotos: Städele

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DROHNENPILOTEN ZUR

KITZRETTUNG GESUCHT

TIERÄRZTIN KATRIN STÄDELE AUS POLLING

BILDET IM HERBST AUS – DANK AN ALLE

SPENDER FÜR DROHNEN-KÄUFE

Dank zahlreicher Spenden, die auch durch einen Aufruf

in Vis à Vis im vergangenen Jahr bei der „Kitzrettung

Polling e.V.“ eingingen, konnte der Verein drei Drohnen

zur Kitzsuche erwerben. In dieser Saison gab es zu den

vielen anderen Helfern auch Unterstützung von der

siebten Klasse der Waldorfschule Huglfing, worüber sich Kathrin

Städele, 1. Vorstand des Vereins Rehkitz-Rettung Polling i.OB e.V.

und ihr Team freuen. Ebenso über die gute Zusammenarbeit mit

der Unteren Naturschutzbehörde in Weilheim.

„Wir suchen jetzt dringend Drohnenpiloten, die sich selbständig

um unsere umliegenden Gemeinden Eberfing und Huglfing kümmern

möchten. Wir würden die Drohnenpiloten schulen und uns

darum kümmern, dass Spenden für diese Gemeinden gesammelt

werden, um weitere Drohnen anzuschaffen“, sagt Kathrin Städele.

Die Zusammenarbeit mit den Landwirten ist vorbildlich, es wird

sich abgestimmt, und die Landwirte sind sehr froh über die Hilfe

durch die engagierten Kitz-Retter.

„Wir möchten uns bei allen Spendern und Helfern bedanken und

bitten um weitere Spenden“, startet die Tierärztin Kathrin Städele

einen Aufruf.

Wer nächstes Jahr als Kitzretter im Team dabei sein möchte, meldet

sich bitte baldmöglichst für die Ausbildung im Herbst bei Katrin

Städele unter 0170-8264381.


Oberammergau

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Bei uns wohnen Sie abseits von Lärm und Hektik der Stadt am Rande des Naturparks

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Haus in wöchentlichem Wechsel gefeiert.

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Anliegen zufinden. Auch unser

Haustechniker ist von Montag

bis Freitag im Haus.

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH

SeniorenWohnen Oberammergau

Denise Jakob, Einrichtungsleitung

St.-Lukas-Straße 15, 82487 Oberammergau

Tel. 08822 918-0, denise.jakob@ssg.brk.de

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erreichbar. Zusätzlich verfügt jedes Appartement

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und Besucher schätzen unsere familiäre Atmosphäre

und das gute Miteinander zwischen allen Beteiligten.

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Unser Haus hat Geschichte. Schon in den 1930er Jahren war

es als Hotel ein beliebter Ort für Urlauber aus aller Welt. Dennoch

bewegenSie sich sicher: die Zugänge zu unserem Haus

sowiealleRäumlichkeiten sind nahezu alle barrierefrei und mit

Rollator oder Rollstuhl gut zu erreichen.


„WIR MACHEN PSYCHISCH

KRANKEN MENSCHEN MUT“

TINA MEFFERT VOM VEREIN

„MUTMACHLEUTE E.V.“ IN STARNBERG ÜBER

IHR ENGAGEMENT IN DER ÖFFENTLICHKEIT

nanz. „Inzwischen gibt es Hunderte Beiträge aus dem deutschsprachigen

Raum auf unserer Plattform, und es werden immer mehr“,

freut sich Tina Meffert. Jede Geschichte kann Menschen Mut machen,

sich zu öffnen und über die eigene psychische Erkrankung zu

sprechen. „Das kann so erleichternd sein“, weiß die attraktive Frau

aus eigener Erfahrung. 2019 hat der Verein neben der Plattform ein

Online Selbsthilfeforum geschaffen.

Das Forum ist deshalb vor allem eine Selbsthilfegruppe, die sich

für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen stark macht.

Selbsthilfegruppen gewinnen zunehmend an Bedeutung für Menschen

mit psychischen Erkrankungen oder in Krisen – auch für Angehörige,

die auch sehr unter den Problemen ihrer Liebsten leiden.

Betroffene geben mit ihrer Stimme

online auf www.mutmachleute.de

anderen psychisch kranken Menschen

und Angehörigen Mut, über die eigene

Krankheit zu sprechen.

Tina Meffert ist Betroffene und Gründerin des

Vereins „Mutmachleute e.V.“ in Starnberg

Mut, über die eigene Krankheit zu sprechen? Das ist

vor allem für Menschen mit psychischen Störungen

und Beeinträchtigungen nach wie vor sehr schwer.

Eine Frau, die das aus eigener schmerzhafter Erfahrung

weiß, ist Tina Meffert. Die Mutter von zwei

Kindern lebt mit einer bipolaren Störung, die sie immer wieder in

schwere Krisen stürzt.

„Psychisch krank zu sein, verleiht den Betroffenen ein Stigma, das

leider immer noch sehr stark in unserer Gesellschaft vorhanden ist“,

sagt die Gründerin des Vereins „Mutmachleute e.V.“ in Starnberg.

Auch die Angehörigen sind immer mitbetroffen, dabei leisten sie

unschätzbare Arbeit, denn sie bieten Sicherheit, Hilfe, Fürsorge, sie

begleiten, betreuen, oder sie sind einfach da, wenn sie gebraucht

werden. Aber auch sie betrifft die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.

Das Stigma und die noch oft mangelhafte Versorgungssituation

machen es schwer, dass sie sich Hilfe holen. Angehörige

verdienen ebenso Wertschätzung und ein Gehör.

Verein 2018 in Starnberg gegründet

Es braucht viel Mut, sich seiner Krankheit zu stellen und offen darüber

zu sprechen. Deshalb hat sie zusammen mit Ehemann Johannes

und ihrem Freund und Kollegen Max Laufer 2018 den gemeinnützigen

Verein „Mutmachleute“ gegründet. Die engagierten

Vereinsmitglieder geben allen Betroffenen und Angehörigen eine

Stimme und tragen maßgelblich bei zur Entstigmatisierung von

psychischen Erkrankungen und Gleichstellung von Menschen mit

psychischen Erkrankungen sowie einem dauerhaften Umdenken

in der Gesellschaft, um Berührungsängste abzubauen. „Viele Menschen

vergessen nämlich außerdem, dass jeder im Laufe seines

Lebens von einer solchen Erkrankung betroffen sein kann“, ist Tina

Meffert ein Herzensanliegen.

Online-Plattform mit wachsender Resonanz

„Unsere Vereinsmitglieder engagieren sich ehrenamtlich in der

Öffentlichkeitsarbeit für einen offenen Umgang mit psychischen

Erkrankungen und den Abbau von Vorurteilen“, erklärt Tina Meffert

ihre Motivation für den Verein. Denn: für eine psychische Erkrankung

muss sich niemand schämen. „Deshalb sprechen wir

darüber und geben Betroffenen eine Stimme, sich auf unserer Online-Plattform

in der Öffentlichkeit zu zeigen“, erklärt Meffert die

Intention des Vereins.

Darüber sprechen zu können kann bewirken, ein Leben zu retten.

„Wir wollen Mut machen und laden Menschen ein, ihre Geschichte

zu erzählen und Gesicht zu zeigen.“ Die Starnbergerin und die ehrenamtlichen

und aktiven Macher und „Motoren“ des Vereins, der

von immer mehr Betroffenen und Angehörigen unterstützt wird,

freuen sich über die wachsende Bekanntheit und positive Reso-

Krankenkasse AOK unterstützt das Projekt

Was ist der Vorteil einer Online-Selbsthilfegruppe? Lange Wartezeiten

für Therapieplätze, aber auch die Nicht-Verfügbarkeit einer

wohnortnahen Selbsthilfegruppe stellen für psychisch Erkrankte

und ihre Familien oftmals ein Problem dar. „Digital kann man jederzeit

sofort Kontakt zu anderen aufnehmen“, schildert Tina Meffert

den Vorteil einer Online-Plattform gegenüber der Selbsthilfegruppe

vor Ort.

Der Mutmachleute e.V. hat sich deshalb auch über die finanzielle

Unterstützung durch den Bundesverband AOK gefreut, die das

Selbsthilfe-Online-Angebot erst möglich macht. „Man findet im Forum

auch Gleichgesinnte und das lässt das eigene Leid viel leichter

ertragen“, erklärt die Initiatorin der „Mutmachleute“.

Austausch im garantiert geschützten Raum

Der Austausch im Forum findet selbstverständlich in geschützten

Räumen statt. Die Kommunikation von Moderatorinnen und Moderatoren

- die oftmals (ehemalige) Betroffene sind – geschieht mit Nutzerinnen

und Nutzern 1 zu 1. „Damit haben wir ein nicht-öffentliches

Forum geschaffen, um uns mit Betroffenen auszutauschen“, erklärt

Tina Meffert.

Facebookgruppen und Ähnliches sind keine geschützten Räume und

stellen ein erhebliches datenschutzrechtliches Problem dar. „Wir gewähren

Anonymität und Datenschutz. Niemand hat in unserem Forum

Zugriff auf Daten“, verspricht die gelernte Grafikerin.

Die Arbeit des Vereins wird durch Spenden finanziert. „Wir freuen

uns über jede Spende, die uns unterstützt.“ „Wir freuen uns auch,

wenn Moderatorinnen und Moderatoren sich als Experten beteiligen

möchten“, sagt Tina Meffert. Interessenten können gerne eine E-Mail

schreiben und sich mit ein paar Angaben vorstellen. „Wer bist Du

und in welchem Bereich möchtest Du gerne als Moderatorin oder

Moderator tätig sein?“, erklärt die Vereinsgründerin das Prozedere.

Text/Fotos: Gabriela Königbauer

WER MÖCHTE HELFEN UND UNTERSTÜTZEN?

Wer sich als Betroffener oder Angehöriger im Forum registrieren

möchte kann dies tun: https://forum.mutmachleute.de

Mehr Infos auf: www.mutmachleute.de

Tina Meffert lebt selbst mit einer bipolaren

Störung und weiß, wie es Menschen mit

einer psychischen Erkrankung geht.

In der Alten Ziegelei des Klostergutes Polling servieren wir feinste

Speisen aus frischen, regionalen Zutaten. Ob im idyllischen

Biergarten im Innenhof oder im historischen Gemäuer, wir bieten

einzigartiges Flair inmitten einer wunderschönen Oldtimer-Szenerie.

Bei uns können Sie auch Ihre Feste wie Taufe oder Hochzeit

stilgerecht feiern.

UnsereÖffnungszeiten:

Di. bis Sa. 11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 22.30 Uhr

So. 12.00 bis 22.00 Uhr

Die Gründungsmitglieder des Vereins

„Mutmachleute e.V.“

Tassilostraße 2·82398 Polling

Telefon: 0881 2296

E-Mail: info@alte-ziegelei-polling.de

22 23


AUSFLÜGE MIT DEN

ALTEN SCHÄTZCHEN

CRUISEN UND FACHSIMPELN BEIM

OLDTIMER-STAMMTISCH IN HERRSCHING

Wenn Manfred Lischka die Motorhaube seines silbernen

Opel Monza GSe Baujahr 1983 öffnet, ist es

ihm, als schaue er in ein Schatzkisterl. „Da ist alles

übersichtlich, man kennt sich aus, kann selbst

schrauben. Das ist ganz anders als bei all der Elektronik

und den Computern, die heute in den Autos verbaut werden“,

sagt Lischka, KFZ-Meister aus Inning.

Damit gehört Lischka ziemlich sicher in die Kategorie „Bastler“,

wohingegen Nikolas Albrecht aus Fischen sich selbst eher zu den

„Fahrern“ zählen würde. Beide vereint jedenfalls die „Faszination

Oldtimer“, die sie seit nun neun Jahren mit vielen anderen

Oldie-Liebhabern teilen. Regelmäßiger Termin des von ihnen initiierten

„5-Seen-Old- & Youngtimer Stammtischs“ ist von Anfang

an jeder zweite Donnerstag im Monat im Mühlfelder Brauhaus in

Herrsching gewesen.

Kein Druck nötig, um zahlreich zu den Treffen anzurollen

„Bei uns gibt es keinen Anwesenheitszwang, keinen Mitgliedsbeitrag,

keinen Vorstand und keinen Verein“, sagt Lischka. Das ist

dem 58-Jährigen wichtig. „Wir sind einfach eine lose Stammtischgemeinschaft

Gleichgesinnter. Und wenn jemand drei Jahre lang

nicht mehr da war, freuen wir uns einfach, wenn er wieder auftaucht.“

Doch die Oldtimer-Fahrer aus dem Kreis Starnberg und

angrenzenden Landkreisen lassen sich eh nicht zweimal bitten, um

in ihren auf Hochglanz polierten und liebevoll gepflegten Klassikern

gern und regelmäßig zu gemeinsamen Treffen zu erscheinen.

„Wenn Manni ruft, kommen wir alle sofort“, sagt einer der Stammtischbrüder

lachend.

Mehr als 20 Porsche, BMW, Fords, Opel, Corvette, Tiger und Triumph,

die alle über 30 Jahre auf dem Buckel haben müssen, um

das begehrte „H“ für „historisch“ im Nummernschild tragen zu

dürfen, fahren auf dem von Buchen gesäumten Parkplatz auf. Edle

Grau- und Silbertöne wechseln sich ab mit knalligen Farben wie

Daytona Gelb, Quietschgrün, Himmelblau, Kirschrot oder Mandarinenorange.

In Windeseile füllt sich die Luft mit Fachgesprächen

über Komponenten und Ersatzteile.

Die Liebe zum Automobil in die Wiege gelegt

Nikolas Albrecht, der in einem handgearbeiteten Mercedes W 112

Baujahr 1961 angereist ist, bemüht sich, das Wissen der Besucherin

in Sachen Fahrzeugbau und Autohistorie zu erweitern.

Während er unauffällig mit dem Taschentuch einen Fleck auf der

Motorhaube entfernt, erklärt der 64-Jährige: „Vor dem Zweiten

Weltkrieg bestellten Autofahrer, die es sich leisten konnten, Fahrwerk

und Motor direkt beim Hersteller und ließen sich die Karosserie

individuell anfertigen.

Dafür wurde das Blech für die Luxusautos über eine Holzform gelegt

und in Handarbeit so lange geklopft, bis es perfekt passte.“

Hohes Renommée genoss damals die Gläser-Karosserie Dresden,

gegründet von Albrechts Urgroßvater. Der Großvater führte dann

eine KFZ-Werkstatt, in der Albrecht mehr oder weniger großgeworden

ist. Die Liebe zum Automobil ist dem Fischener also in die

Wiege gelegt worden.

Kabinenroller mit Kindchenschema

Auch Mike Tannert hat sich mit seinem unschuldig dreinschauenden,

gelben Kabinenroller einen Kindheitstraum erfüllt. Das gelbe

Messerschmitt-Mobil, in dem Fahrer und Mitfahrer nicht neben-,

sondern hintereinander Platz nehmen, erinnert im Design sehr an

die Flugzeuge, wie man sie noch aus alten Filmen kennt, und in

denen der Pilot unbedingt eine lederne Fliegerkappe tragen muss.

Diese Assoziation kommt auch nicht von ungefähr, hat die Messerschmitt

AG doch erst Flugzeuge hergestellt, bevor sie auch Kraftfahrzeuge

produzierte. Wobei Tannerts Gefährt, strenggenommen,

gar kein Auto ist, sondern ein „Roller mit Haube“. Mike Tannert

jedenfalls liebt seinen ersten Oldtimer, mit dem er seit 1997 durch

die Gegend cruist.

Dabei, so erklärt es Manfred Lischka, zählen beim Oldie-Fahren

weder Tempo noch Rekorde. „Wir sind keine Rennfahrer, wir cruisen

durch die Gegend und genießen die Landschaft.“


Text/Fotos: Susanne Böllert

Wenn Manni ruft, kommen die Liebhaber mit ihren alten

Schätzchen gern zum Stammlokal Brauhaus in Herrsching.

Unter den Oldies besonders beliebt ist beim Publikum der

Kabinenroller mit Kindchenschema von Mike Tannert.

24 25


WIE DAS AMMERSEE-

WESTUFER ZUM

WEINANBAUGEBIET WURDE

ULI UND CORINNE ERNST: DAS POWER-PAAR

LEGT EINE WEITERE IDEE AUF

Wer sein Tier von Stephanie Lauterbacher

behandeln lassen möchte, findet sie auf

Facebook unter Pferdeosteopathie Lautenbacher“,

die Website www.tierosteopathie-5seenland.de

ist noch im Entstehen.

Viel Liebe haben die Weinstöcke gebraucht, um am Ostufer des Ammersees zu gedeihen. Uli Ernst freut sich über den Lohn seiner Mühen.

Viele fleißige Helfer waren nötig, um Ulis und Corinnes (vorne 2. und 3. v.r.) Traum vom ersten Ammerseewein zu erfüllen.

D

as

Powerpaar Uli und Corinne Ernst hat bereits einen

Biobauernhof, einen Hochseilgarten und ein Feld-Labyrinth.

Jetzt ist es außerdem unter die Winzer gegangen.

Auf diese Idee sind in Utting zuvor nur die Römer

gekommen.

Vorsichtig biegt der Winzer einen nach oben stehenden Trieb herunter,

damit der Weinstock wieder ins Gleichgewicht kommt. Mit

geübter Hand zupft er überflüssige Reben ab. Noch sind die Trauben

winzig klein, erinnern an unreife Brombeeren.

„An einem Bogen dürfen höchstens 19 Reben wachsen, damit die

Trauben optimal versorgt werden“, erklärt der Weinbauer und blinzelt

gegen die Sonne. Die jungen Rebstöcke stehen auf einer nach

Süden ausgerichteten Anhöhe, von hier aus geht der Blick auf den

See. O, bella Italia! Aber nein! Wir befinden uns nicht am Lago und

hier wächst auch kein Lugana. Es ist das Westufer des Ammersees,

und die Traube, die der Uttinger Bio-Landwirt Uli Ernst kultiviert,

nennt sich Sauvignac. Der Beharrlichkeit des 50-Jährigen ist es zu

verdanken, dass die Kreuzung aus Sauvignon Blanc, Riesling und

einer wilden, pilzwiderstandsfähigen Rebsorte aus Ostsibirien in

Bayern angebaut werden darf.

Vor seiner Intervention fehlte die Traube, die sich für niederschlagsreiche

Regionen eignet, auf der Liste der erlaubten Rebsorten.

Ulis Frau Corinne hält eine der 0,5-Liter Flaschen Sauvignac

in Händen, in der der fruchtig-frische Weißwein der Ammersee Winery

hellgelb schimmert. >>>

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sind klimaneutral.

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Geschäftsbetrieb und fördern den Klimaschutz.

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26 27


Von Weinberg-Idee sofort begeistert

Von Ulis Vision, einen Teil des Bauernhofes in Weinberge zu verwandeln,

war Corinne schnell begeistert. Für ihre mutigen Ideen

sind die Eltern von zwei Buben weit über Utting hinaus bekannt.

Lange bevor das Paar 2010 den elterlichen Milchviehbetrieb übernahm

und in einen Biohof umwandelte, brach sich die Unternehmungslust

der beiden Bahn.

Als erstes Standbein sicherten sich Uli und Corinne 1999 die Pacht

von 13 Blumenfeldern rund um den See. Standbein zwei ist das Labyrinth

„Ex Ornamentis“ im Uttinger Freizeitgelände, das sie ebenfalls

seit 1999 betreiben, Hier wachsen Sonnenblumen, Hanf, Malve

und Mais, bis sie ab Ende Juli wieder einen wilden Irrgarten bilden.

Seit 2004 jede Menge Freizeitvergnügen

Corinne muss heute im Hochseilgarten Ammersee nebenan einspringen.

Eine Mitarbeiterin ist ausgefallen. Zwei neue wollen eingewiesen,

die April-Löhne überwiesen, E-Mails beantwortet, werden,

bevor um 12 Uhr die erste Schulklasse anrollt. Seit 2004 ist das

Gesamtangebot der Abenteuer Ammersee GmbH mit dem Hochseilgarten

in Form eines Schiffes komplett.

Und dann gibt es ja auch noch das Ernstsche Kerngeschäft: die

hochwertigen Bioprodukte. Unter anderem die Eier von 900 Hennen,

die über die satten Wiesen gackern. Daneben Mehl, Öle und

Nudeln, die im Verkaufspavillon an der Schondorfer Straße 22

erhältlich sind, so wie auch der Sauvignac. Nach knapp vier Wochen

waren von den gut 5000 Flaschen nur noch 1500 übrig. „Die

Nachfrage ist immens“, freut sich Corinne. Die Käufer wissen die

Mühen zu schätzen, die die Weinbauern vom Ammersee auf sich

genommen haben. Gegenwind blies nämlich ordentlich, seit Uli vor

15 Jahren vom Winzersein zu träumen begann. So war zum Beispiel

Weinanbau außerhalb angestammter Weinanbaugebiete gar nicht

gestattet. 2015 aber, gleich nachdem das betreffende EU-Recht gelockert

worden war, ergatterte der Landwirt das Anbaurecht fürs

Ammersee-Westufer.

Unterstützung durch Winzerfamilie aus Rheinhessen

Doch konnten Uli und Corinne auch auf tatkräftige Hilfe zählen –

vor allem durch Martin Fischborn aus Rheinhessen, Spross einer

alten Winzerfamilie, ausgestattet mit einem Generationenwissen

im Ausbau und modernster Analysetechnik im Weinkeller. Fischborn

hat die Ammerseetrauben nach Ulis genauen Vorstellungen

gekeltert. „Geologisch gesehen war der Föhn ein Verbündeter, der

uns im Alpenvorland 15 zusätzliche Sonnentage schenkt“, sagt Uli,

während er vom Wein- zum Römerberg schlendert.

Eben hier muss einst die Villa Rustica gestanden haben – die

Fundamente des Badehauses am Fuße des Hügels hat man bereits

ausgegraben. Auf zehn Hektar Land haben die Römer bis

vor 1500 Jahren Überschüsse für Soldaten und Beamte angebaut.

„Und darunter war auch Wein“, wie Ulis Nachforschungen ergeben

haben. Womit, genau genommen, sein Sauvignac nicht der

erste Ammersee-Wein ist, sondern die Fortsetzung einer lang

vergessenen Tradition.

Text/Fotos: Susanne Böllert

Das beliebte Labyrinth „Ex Ornamentis“ und der Hochseilgarten

zählen zum Freizeitangebot, das Familie Ernst Ansässigen und

Urlaubern in Utting macht.

Praxis Schongau

Augen auf bei der

Praxiswahl!

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FREI HERAUS

SINGEN

OHNE HEMM-

SCHWELLE

RUTH KLEBER

LEITET IN

MURNAU EINEN

CHOR FÜR

MENSCHEN,

DIE NICHT

SINGEN KÖNNEN

die Bühne traut, profitiert laut Kleber enorm. „Das motiviert innerhalb

der Gruppe, und es zeigt den Zuschauern, dass da Leute sind, die sich

was trauen.“ Dieser persönliche Gewinn ist ihr Antrieb. Musik machen

wollte Kleber schon immer. Sie sang in verschiedenen Chören, studierte

Klavier, Block- und Traversflöte. Lange Zeit war sie in kirchlichen

Bands aktiv. Für die Musikschule arbeitet Kleber, die zwischen

München und Ohlstadt pendelt, seit nunmehr 30 Jahren. Ihr Wunsch

für die Zukunft: Dass sie mit ihren Chorteilnehmern wieder öffentlich

auftreten kann.

Text/Fotos: Constanze Wilz

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten

zur Anmeldung finden sich auf der Webseite

der vhs Murnau: www.vhs-murnau.de.

Übung macht den Meister:

Der Chor beim Proben.

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Ruth Kleber

begleitet den Chor

am Keyboard.

Eine konzentrierte Sängerin.

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Singen kann jeder. Auch wenn er denkt, dass er es

nicht kann. Doch um seine Stimme wiederzufinden,

braucht es oft Mut. Diesen will Musiklehrerin Ruth

Kleber ihren Schülern vermitteln. In Zusammenarbeit

mit der Camerloher Musikschule Murnau und

der örtlichen Volkshochschule (vhs) leitet sie seit etwa zehn

Jahren einen „Chor für Menschen, die nicht singen können“. Die

Idee dahinter: „Wir wollten eine Gesangsgruppe mit einer Eintrittsschwelle

bei Null anbieten“, sagt Kleber.

Ohne Ansprüche singt es sich leichter

Das Angebot ist frei von Ansprüchen. Man muss keine Noten lesen

können, und wer noch niemals gesungen hat, ist auch herzlich

willkommen. Dieses ungewöhnliche Konzept kommt gut an.

Aktuell betreut die Musiklehrerin zwei Gruppen mit je fünfzehn

Teilnehmern. Wegen Corona wird im Kultur- und Tagungszentrum

geprobt. Das tut der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch:

Mit einem Lächeln auf den Lippen trudeln die Sängerinnen ein,

die Vorfreude steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Unter Klebers

Anleitung machen sie Aufwärmübungen und besingen Farbtöne

in verschiedenen Stimmlagen.

Farbtöne auf der Tonleiter

In dieser lockeren Atmosphäre kann man seine Hemmungen

fallen lassen. „Hier wird niemand kritisiert, wenn er einen

Ton nicht trifft“, betont die Leiterin. Sie hat die Erfahrung

gemacht, dass viele Teilnehmer durch den Musikunterricht in

der Schulzeit eine große Verunsicherung in sich tragen. „Alleine

vor der ganzen Klasse zu singen und dabei hämisch beäugt

zu werden, kann traumatisch sein.“ Manche Schüler hätten

gar von ihren Musiklehrern den Rat bekommen, besser

den Mund zu halten, weil „eh nur Schräges rauskommt“, sagt

Kleber. Darum will sie einen wertungsfreien Raum schaffen.

In diesem Rahmen können die Sänger ihre Stimme wiederentdecken.

Denn: wer rastet, der rostet. Das gilt auch für die

Stimmbänder. „Singen ist wie Sport für die Stimme. Der Gesamtklang

wird nach jeder Übungsstunde besser“, erläutert

die Leiterin. Besonders stolz ist sie auf die öffentlichen Auftritte

des Chors.

„Leute, die sich was trauen“

Etwa bei Muttertags-Konzerten oder Feierlichkeiten der Musikschule.

Die Teilnahme ist auf freiwilliger Basis – doch wer sich auf

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In den Genuss von Bienenhonig kamen die Menschen

bereits als Jäger und Sammler. Höhlenmalereien zeugen

von diesen „Honigjägern“, und archäologische

Funde beweisen, dass die Haltung von Bienenvölkern

vor rund 7000 Jahren in Tongefäßen begann. Für

die alten Ägypter galt das süße Bienenprodukt als Speise

der Götter und Quelle der Unsterblichkeit. Mit Leben und

Haltung der Insekten sowie der Heilwirkung ihres Honigs

beschäftigte man sich auch in der griechischen und römischen

Antike.

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SO WOHNTEN BIENEN

IM WANDEL DER ZEIT

EXPERTE HANNES BEIMS GIBT

EINBLICKE AUF DER GLENTLEITEN

Alte

Imkertradition:

Hannes Beims

präsentiert einen

historischen

Bienenkorb

aus Stroh.

Die Germanen und das vergorene Honigwasser

In unseren Breitengraden waren es die Germanen, die vergorenes

Honigwasser (Met) als alkoholisches Getränk für sich

entdeckten. „Die Haltung von Bienen entstand hier etwa

im Mittelalter“, erklärt Hannes Beims. Er leitet die Fachberatung

für Imkerei des Bezirks Oberbayern und ist für die

Bienenhaltung auf dem Großweiler Freilichtmuseum an der

Glentleiten mitverantwortlich. Dort leben den Sommer über

sechs Völker, um die zahlreichen Obstbäume zu bestäuben.

Die emsigen Insekten sind als Nutztiere schon lange Teil der

Landwirtschaft.

Laut Beims waren es ursprünglich Zeidler, die den Wabenbau

wild lebender Honigbienen aus Baumhöhlen schnitten.

„Zeideln“ ist gleichbedeutend mit Honig schneiden. Außerdem

höhlten sie Baumstämme im Wald für Bienenvölker

aus. So kam es, dass die Menschen bald hohle Stammabschnitte

in Hausnähe als Bienenwohnung aufstellten.

Später kamen Flechtkörbe aus Ruten oder Stroh sowie

Holzkästen zum Einsatz. Insbesondere für Klöster spielte

die Bienenhaltung eine wichtige Rolle, da man so Wachs

zum Kerzenziehen gewann. Und da Honig zu jener Zeit das

einzige Süßmittel war, wurde er hoch geschätzt, wie Beims

berichtet.

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Konzerte 2022

MusikimPfaffenwinkel

Einblick ins Volk: Die Bienen

auf der Glentleiten sind aktiv.

Bienenhäuser mit origineller Architektur

Einen großen Aufschwung erlebte die Imkerei im 19. Jahrhundert.

Dadurch, dass sich die Waben in beweglichen Holzrahmen

befanden, ließ sich der Honig einfach herausschleudern.

Zu dieser Zeit waren architektonisch anspruchsvolle

Bienenhäuser im südlichen Bayern beliebt. Das Freilichtmuseum

verfügt über einen solchen Bau, der um 1910 errichtet

wurde und ursprünglich auf einem Anwesen an der Hochlandstraße

10 in Hohenpeißenberg stand.

Eine Frau in einer Männerdomäne

Betrieben wurde die Imkerei zeitweise von einer Frau, was

in dieser Männerdomäne ungewöhnlich war. Die Utensilien

von Genoveva Schöll sind zum Teil noch original erhalten:

Neben Vorrichtungen zur Königinnenzucht gibt es Honigeimer,

Rauchbläser, Lötlampe und Wabenzange.

Seit den 1960er Jahren kehrte man sich von den Bienenhäusern

ab. Mobile Magazinbeuten in Holzkästen sind heute

Standard. „Das ist weitaus wirtschaftlicher“, erklärt Beims.

Durch die entnehmbaren Rahmen kann der Imker sein Volk

überwachen und gezielt züchten. Was die Honigbienen betrifft,

gibt es ihm zufolge noch eine Menge zu entdecken: „Da

ist sehr viel Forschung im Gange“.

Text/Fotos: Constanze Wilz

Sonntag, EdvardGrieg Suite aus Holbergs Zeiten op. 40

03. 07. 2022 Antonin Dvořák Notturno H-Dur op. 40

Wieskirche JohannSebastian Bach Konzert fürOboe d`amore

19:00 Uhr A-Dur BWV 1055

Giovanni Battista Pergolesi Stabat Mater

Sonntag, Johann Nepomuk Hummel MesseNr. 3inD

31. 07. 2022 Ludwig van Beethoven SinfonieNr. 7 A-Dur op. 92

Wieskirche

19:00 Uhr

Sonntag, Wolfgang AmadeusMozart SinfonieNr. 38 D-Dur KV 504

16. 10. 2022 „Prager Sinfonie“

BasilikaBenediktbeuern Requiem d-Moll KV 626

16:30 Uhr

Sonntag, Adventskonzert mitfestlicher

04. 12. 2022 undalpenländischerMusik

Wieskirche

16:00 Uhr

DieKonzertreihe wird gefördert durch den

Freistaat Bayernund den Bezirk Oberbayern

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Erde oder ein kühler Bach - den Untergrund

mit bloßen Füßen zu erkunden ist ein Abenteuer.

Ohne Schuhe zu gehen wirkt wie eine

Massage. Es verbessert zudem die Körperhaltung

und kräftigt die Muskulatur. Wer dieses Laufgefühl für sich

entdecken will, tut dies am besten in der warmen Jahreszeit.

Barfuß-Profi Martl Jung aus Hohenpeißenberg gibt Tipps für

Anfänger. „Bei schuhverwöhnten Füßen empfehle ich, auf weichem

Boden anzufangen“, erklärt der 54-Jährige. Moospolster

im Wald oder eine Wiese sind ideal.

Übung macht den Meister

Und dann gilt: regelmäßig für kleine Etappen die Schuhe ausziehen,

um einen Gewöhnungseffekt zu erzielen. Jungs Leitsatz:

„Es geht viel mehr, als man denkt.“ Er selbst hat sich auf diese

Art schrittweise gesteigert. Erst ging es barfuß zum Briefkasten.

Dann zum Bäcker, zum Tanzen in die Disco und schließlich überquerte

Jung sogar die Alpen ohne Schuhwerk. Was ihn motiviert,

ist die Sinneserfahrung: Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit und

Temperatur nimmt man bloßfüßig intensiv wahr. Die Augen sind

auf den unebenen Untergrund gerichtet – man muss genau

schauen, wo man hintritt. Das fördert laut Jung >>>

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©Martin Bolle

Barfußwanderung mit Martl Jung.

bietet bietet auch Wanderungen für Gruppen an, denen er sein Wissen

weitergibt. Barfuß über weiche Almwiesen zu laufen oder die Füße im

sprudelnden Gebirgsbach abzukühlen – Jung kann sich nichts Schöneres

vorstellen. Ein besonderes Lauferlebnis sind ihm zufolge die Sandsteinfelsen

in der Ammerschlucht zwischen Peiting und Rottenbuch.

Martl Jung auf

einem Barfußpfad mit

Markus Söder.

Barfuß-Schuhe als Alternative

Doch man muss nicht unbedingt bloßfüßig sein. Jung sieht in Barfuß-Schuhen

mit vollflexibler Sohle eine Alternative. Diese ist so dünn,

dass Sinne und Muskeln genauso angeregt werden wie beim Barfußlaufen.

„Man kann damit zum Beispiel ins Büro“, meint der 54-Jährige.

Gerade für Menschen, die beruflich viel stehen müssen, sind solche Modelle

– allerdings ohne abgetrennte Zehenführung – Jungs Geheimtipp.

Constanze Wilz

Sauber

g’spart!

Konzentration und Balance. Ihm geht es darum, Umwelt-Informationen

direkt durch die Füße aufzunehmen, wie es unsere Vorfahren

taten. „Der Mensch ist evolutionär betrachtet ein Steppenläufer“,

betont Jung. Daher könne jeder barfuß laufen. Zur Übung eignen

sich Barfuß-Pfade mit verschiedenen Untergründen. Jung empfiehlt

die Stationen in Bad Bayersoien, Penzberg und Benediktbeuern.

Ohne Schuhe hoch hinaus

Wer Höhenmeter ohne Schuhe zurücklegen will, dem legt Jung das

Hintere Hörnle ans Herz. „Der Weg von Unterammergau aus ist gut

begehbar, dort sind öfters Barfußgänger unterwegs.“ Felsige Passagen

sind bergauf gut zu schaffen – falls es auf dem Rückweg beschwerlich

wird, sollte man seine Schuhe parat haben. Der Hohenpeißenberger

36

WEITERE

INFORMATIONEN:

In seinem 2019

erschienenen Buch

„O Sohle mio“

schreibt Jung übers

Barfußlaufen.

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„AM AMMERSEE FINDE ICH

ALLES, WAS ICH BRAUCHE“

REISESCHRIFTSTELLERIN CARMEN ROHRBACH

HULDIGT IHRER HEIMAT ALS KRAFTQUELLE

UND NATURPARADIES

Um solche Tiere wahrzunehmen, muss man ja auch ein geschultes

Auge mitbringen. Haben Sie Tipps, wie man als „normaler Ausflügler“

bei Touren in der Natur mehr sieht?

Für die Beantwortung dieser Frage bin ich wohl nicht die Richtige...

Aber ich würde sagen: Am besten, sich nicht wie ein „normaler Ausflügler“

verhalten. Ich denke, meine Beobachtungsweise wird für andere

nicht passen. Wenn ich einen Tipp geben soll, dann: langsam,

Schritt um Schritt unterwegs sein. Stehen bleiben, lauschen. Mit dem

Fahrrad ist man immer zu schnell, manchmal ist man auch zu Fuß zu

schnell. Man beobachtet mehr, wenn man still irgendwo sitzt. Ja, und

wenn man allein unterwegs ist, erlebt und sieht man mehr.

Und was sollten Spaziergänger und Radfahrer beachten, um die

Natur nicht zu stören?

Jeder Mensch stört! Immer! Tiere nehmen uns wahr, selbst wenn wir

sie gar nicht sehen. Deshalb darf man die Ramsar-Gebiete nicht

betreten, sie sind absolute Schutzgebiete. Die Rancher kontrollieren

das. In meinem Buch habe ich darauf hingewiesen.

BUCH-

VERLOSUNG:

E-Mail schreiben & gewinnen

Wer an der Verlosung teilnehmen und ein Exemplar

von „Mein Ammersee“ von Carmen Rohrbach gewinnen

möchte, schreibt eine E-Mail an

verlosung@weilheimer-tagblatt.de

VIS À VIS

Verlosung

Sie ist eine Entdeckerin aus Leidenschaft - und wurde

mit ihren Büchern über abenteuerliche Touren in aller

Welt zur beliebtesten Reiseschriftstellerin Deutschlands:

Carmen Rohrbach, geboren 1948 im sächsischen

Bischofswerda und seit langem in Schondorf zuhause,

schreibt aber auch immer wieder über Naturerlebnisse in heimischen

Gefilden. Ihr neues Buch widmet die promovierte Biologin

dem Ammersee, der ihr zur Heimat wurde, Kraftquelle und Naturparadies

für sie ist. Sie erkundete die Ortschaften rund um den

See, berichtet von lebendigen Traditionen und kulturellen Besonderheiten,

von Erlebnissen mit Bibern, Rehen und Eisvögeln. Und

sie lädt dazu ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Was man

dabei beachten sollte, erklärt sie im „Vis à Vis“-Interview.

Wenn Ihnen jemand eine Bleibe am Starnberger See im Tausch

gegen Ihr Domizil in Schondorf am Ammersee anbieten würde –

könnte Sie das locken?

Ich habe mich für den Ammersee entschieden und finde hier alles,

was mir gefällt und was ich brauche: Natur, Ruhe zum Schreiben,

die Nähe und den Austausch mit den anderen Ammerseern, eine

große Auswahl an Kulturangeboten. Also Stille und Abwechslung

im für mich richtigen Maß.

Was hat der Ammersee, was der Starnberger See nicht hat?

Ich kenne den Starnberger See gut, denn ich habe sechs Jahre dort

gewohnt, als ich am Max-Planck-Institut in Seewiesen geforscht

habe. Welchen der beiden Seen man vorzieht, liegt in der jeweiligen

Person begründet, die sich für den einen oder den anderen See

entscheidet. Bei mir ist es meine Vorliebe für Naturbeobachtungen,

für die ich am Ammersee ein reiches Betätigungsfeld finde. Zudem

ist das Ufer am Ammersee weniger verbaut, so dass ich fast überall

direkt in den See springen kann.

Ist der Ammersee heute wirklich noch ein „Naturparadies“ – bei all

den Umweltbelastungen?

Wir haben hier die Ramsar-Gebiete, mit denen wertvolle Feuchtgebiete

am Süd- und Nordufer geschützt werden. Das sind Biotope

mit seltenen Tieren und Pflanzen, die es woanders nicht mehr gibt.

Aber als Biologin sehe ich die Einflüsse, die wir Menschen auf unsere

Umwelt haben, selbstverständlich kritisch, auch am Ammersee.

Haben Sie einen Lieblingsplatz am Ammersee?

Der gesamte See ist mir lieb. Ich habe keinen bestimmten – oder

immer wieder einen anderen, je nachdem, was ich gerade dort erlebe

und beobachte.

Nun leben Sie ja schon viele Jahre am Ammersee. Hat Sie bei der

Recherche für das Buch trotzdem noch etwas überrascht?

Es waren nicht die Erlebnisse und das Beobachten in der Natur, die

mich überrascht hätten, denn davon hatte ich zuvor bereits Kenntnis,

weil sie mein Hauptaugenmerk und Interesse sind. Aber ich

bin vorher noch nie um den See herumgeradelt. Es hat mich überrascht,

wie erlebnisreich diese Radtour war. Am meisten überrascht

und begeistert haben mich die Begegnungen und Gespräche mit

den Menschen, die am See leben, mit den Fischern, Töpfern, Zinngießern,

Naturschützern, Malern, Gastwirten und so vielen mehr.

Sie und ihre Familien sind seit Generationen am See beheimatet

und teilten mit mir ihren reichen Erfahrungsschatz, und ich hoffe,

dass ich ihnen mit meinem Buch gerecht werden konnte.

Fürchten Sie eigentlich nicht, mit Ihrem Loblied auf diesen See für

noch mehr Ausflügler - und weniger Ruhe – dort zu sorgen?

Dieser Aspekt ist der Fluch eines jeden Autors, Fotografen, Filmemachers,

Journalisten. Alles, worüber wir berichten, erweckt die

Neugier und Sehnsucht der Menschen. Aber was wäre die Alternative?

Ihre ganz besondere Liebe gilt den Tierbeobachtungen am See, Sie

schreiben begeistert von Begegnungen auch mit seltenen Arten.

Was sind diesbezüglich Ihre persönlichen Highlights?

Der Blick eines Biologen, vor allem eines Wald- und Wiesenbiologen,

wie ich es bin, ist recht speziell. Mich beglücken eine Ringelnatter

oder Kreuzotter, eine Spinne und ein Käfer, genauso wie ein

seltener Wintergast, der Seidenschwanz.

Sie sind als Reiseschriftstellerin weit herumgekommen, haben

entlegene Winkel der Welt erkundet. Können für Sie Abenteuer vor

der Haustüre mit denen in fernen Ländern mithalten?

Die Erlebnisse in der Heimat, wie an der Isar, der Donau und auch

am Ammersee sind anders als in exotischen Ländern oder in Wildnisgebieten,

aber ebenso reizvoll und beglückend. Ich denke, es

kommt nicht darauf an wo man unterwegs ist, sondern wie.

Und doch zieht es Sie bestimmt schon bald wieder in die Ferne, oder?

Natürlich! Ich hatte bereits ein Flugticket in der Tasche, da kam

der Lockdown. Jetzt plane ich wieder neu. Ich weiß noch nicht, für

welches meiner drei nächsten Ziele ich mich entscheiden werde.

Und was machen Sie danach als erstes, wenn Sie wieder zurück am

Ammersee sind?

Als erstes koche ich einen großen Topf Nudeln und brate eine riesige

Pfanne mit Bratkartoffeln. Denn wenn ich mit dem Rucksack in Wildnisgebieten

wandere, kann ich nicht so viele Lebensmittel tragen, wie ich

gern essen würde. Interview: Magnus Reitinger, Fotos: Peter von Felbert

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Zwei Tage wird anlässlich des 20-jährigen Bestehens des

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19 Uhr das Theater Herwegh mit dem Stück „Vo Manderl und

Weiberl“ – bairische Geschichten aus dem Leben zum Schmunzeln

und Lachen unter den Obstbäumen auf dem Programm.

Am Sonntag, 10. Juli, darf man sich von 11 bis 17 Uhr aufs Gartenfest

freuen. Es gibt Livemusik, Kulinarisches, Kaffee und

Kuchen, Zauberer, Gartenbuchflohmarkt, Glücksrad, Ausstellung

und Verkaufsstände.


Termine & Veranstaltungen

PRINZREGENT-LUITPOLD-

FISCHERSTECHEN

AM SONNTAG, 17. JULI,

MIT MUSIK IN DER STARNBERGER BUCHT

Berufsfischer des Starnberger Sees kämpfen am Sonntag, 17.

Juli, um den Titel des „Fischerkönigs vom Starnberger See“.

Alle fünf Jahre richtet der Heimat- und Volkstrachtenverein

Starnberg e.V. seit seiner Gründung im Jahr 1907 das historische

Fischerstechen aus, das unter dem Protektorat des

Hauses Wittelsbach steht.

Schauplatz ist die Starnberger Seepromenade. Einlass ist um

11 Uhr, Beginn um 12.30 Uhr. Ab 11.30 Uhr sorgt die Stadtkapelle

Starnberg für musikalische Unterhaltung. Der „Einzug

der Gladiatoren“ beginnt um 12.30 Uhr. Der Wettkampf beginnt

mit dem Stechen der „Sportfischer“, anschließend wird

der Fischerkönig unter den Berufsfischern ausgestochen.

Zwischen den Wettkämpfen präsentiert sich der Trachtenverein

Starnberg mit traditionellen Tanzaufführungen (Kronenund

Fischertanz sowie Tänze der Trachtenjugend). Preisverleihung

ist um 17 Uhr. Ausweichtermin bei schlechter Witterung

ist der 24. Juli.


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für den Landkreis

Weilheim-Schongau e.V.

BELIEBT UND BEKANNT:

DER IFFELDORFER

HOFFLOHMARKT

AM SAMSTAG, 2. JULI VON 10 BIS 16 UHR

Der beliebte und inzwischen sehr bekannte Iffeldorfer Hofflohmarkt

steht heuer am Samstag, 2. Juli, von 10 bis 16 Uhr

auf dem Programm. Verkauft wird im eigenen Hof, Garten

oder in der Garage aller Iffeldorfer Teilnehmer, die in den

letzten Wochen Keller, Speicher und Kinderzimmer entrümpelt

haben. Lieblingsstücke, Raritäten und Schnäppchen werden

feilgeboten. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall für

Schnäppchenjäger, die auch einen unterhaltsamen Ratsch in

der Einfahrt oder am Gartenzaun der Schnäppchenanbieter

schätzen.

KINDERTHEATER

„SEPPEDONI“

Das Bayerische Kinder-Theater „Seppedoni“ steht vom 9. bis

11. Juli, jeweils 17.30 - 19 Uhr im Theatersaal, Dorfstraße 16 in

Großweil auf dem Programm. Nur mit telefonischer Platzreservierung

unter 088515850. www.daserlebnistheater.de

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Termine & Veranstaltungen

WIEDER KONZERTE DES

GEMISCHTEN CHORS

IM PFAFFENWINKEL

IN DER WIESKIRCHE

Nach der Corona-bedingten Pause werden heuer die unter Liebhabern

geistlicher, klassischer Chormusik geschätzten Aufführungen

der über die Region hinaus beliebten Konzertreihe „Musik im Pfaffenwinkel“

wieder stattfinden. Der Startschuss der Konzertreihe

fällt am 3. Juli um 19 Uhr in der Wieskirche, jedoch ohne Chorbeteiligung.

Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters sowie bereits an

bekannten Opernhäusern auftretende Solisten führen u.a. Johann

Sebastian Bachs bekanntes Konzert für Oboe d‘amore und Orchester

in A-Dur und Giovanni Battista Pergolesis Stabat Mater auf. Im

Herbst folgt dann ein komplettes Mozart-Programm in der Basilika

Benediktbeuern mit der „Prager Sinfonie“ und dem Requiem unter

Mitwirkung von Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters

(16. Okt., 16:30 Uhr). Abgerundet wird die Konzertreihe am 2. Advent

um 16 Uhr in der Wieskirche, bei dem fünf Volksmusikgruppen und

der Gemischte Chor im Pfaffenwinkel ein festlich-alpenländisches

Adventskonzert gestalten.

Infos und Karten: www.musikimpfaffenwinkel.de

www.gap-ticket.de oder Telefon 0172 59 28 955

OPEN AIR KONZERTE

AM RADOM

IN RAISTING

ABSOLUTES HIGHLIGHT

Vom 8. bis 10. Juli stehen am Radom in Raisting drei besondere

Konzerte auf dem Programm. Am Freitag, 8. Juli, um 21 Uhr steht

das Weilheim Soul Orchestra mit Streichern, Bläsern, Sängern

und Rhythmusgruppe in Verbindung mit begabten Musikern,

die Spaß an Soul der 60er/70er Jahre haben, auf der Bühne.

www.wm-soul.de

Am Samstag, 9. Juli, darf man sich ab 21.15 Uhr auf das Kammerorchester

Weilheim freuen. Mit auf dem Programm: Mozart „Eine

kleine Nachtmusik“, Mendelssohn Bartholdy, Violinkonzert

d-moll. www.kammerorchester-weilheim.de

Am Sonntag, 10. Juli, 18 Uhr spielt die Big Band Gymnasium Weilheim.

Sie gehört zu den besten ihrer Art in Bayern, was sie mit ihren Darbietungen

beim Open Air Konzert in Raisting erindrucksvoll unter Beweis

stellen wird. www.radom.konzerte.de

Der Eintritt ist frei und die Konzerte finden nur bei schönem Wetter

statt. Ersatztermin ist jeweils eine Woche später.


GROSSER

BÜCHERFLOHMARKT

Am Samstag, 30. Juli, und Sonntag, 31. Juli, jeweils von 9 bis 18 Uhr

steht im überdachten Innenhof der Familie Sterff, Bahnhofstr. 14 der

Bücherflohmarkt zugunsten der Seeshaupter Gemeindebücherei auf

dem Programm.Im Angebot stehen weit über 10.000 Bücher aus allen

Bereichen (darunter auch viele Kinderbücher), außerdem CDs,

DVDs und Schallplatten. Buch und Medienspenden werden gerne

noch angenommen. Infos unter 08801-2453 bei Robert Sterff oder

bei der Gemeindebücherei Seeshaupt.

JUGENDTHEATER

STARNBERG FÜHRT

„DIE KLEINE HEXE“

VIERMAL AUF

Nach über zwei Jahren „Pause“ wagt es das Jugendtheater Kolpingbühne

Starnberg wieder, ein Theaterstück von Kindern/Jugendlichen

für Kinder zu inszenieren. Seit Mai wird geprobt für

das Theaterstück „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Die Vorfreude

ist bei den jungen Darstellern riesig.

Zum Inhalt: Die kleine Hexe ist leider erst einhundertsiebenundzwanzig

Jahre alt und wird deshalb von den großen Hexen nicht

für voll genommen. Wenn sie schon keine große Hexe ist, will sie

doch wenigstens eine gute sein. Mit diesem Entschluss beginn

ein aufregender Wirbel.

Aufführungstermine: Sa. 9.7.22 um 15 Uhr, So. 10.7.22 um 15 Uhr,

Fr. 15.7.22 um 17 Uhr, Sa. 16.7.22 um 15 Uhr.

Aufführungsort: Kath. Pfarrzentrum St. Maria, Mühlbergstraße in

Starnberg. Der Eintritt ist kostenlos. Einlasskartenreservierung ist

ausschließlich über die Homepage www.kolpingbuehne.de möglich.

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Weilheim Soul Orchestra stehen am 8. Juli auf der Bühne.

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Der Männergesangsverein Obersöchering beim

Abendlied auf der Staffelsee-Schifffahrt

Herrliche Kulisse und Akustik in der Wies’

Im Garten der Pension von Trixi und Rainer Nebl in Seehausen

genossen die Chöre einen stimmungsvollen Abend mit bayerischen

Spezialitäten

land und haben sich dafür mit einer Gegeneinladung in ihre Heimat

Estland an den Männergsangverein bedankt. „Jetzt sind wir unter

Zugzwang und müssen die Einladung wohl annehmen“, sagt Nebl

schmunzelnd und bestätigt, das seine Chor-Männer ihre Teilnahme

bereits mit viel Vorfreude zum Ausdruck gebracht haben. In der gemeinsamen

Woche haben die Damen und Herren der beiden Chöre

neben Ausflügen an besondere Plätze wie Schifffahrt auf dem Staffelsee,

Passionstheater Oberammergau, Wieskirche, Hörnle-Bergfahrt

und Innenstadt München auch oft gemeinsam gesungen.

Höhepunkt war das bestens besuchte Benefizkonzert zugunsten

der Laienchorarbeit in der Ukraine am Abschlussabend im Haus

des Gastes in Spatzenhausen. Unter dem Motto „Der Freundschaft

Band“ wurde unter der fachkundigen Moderation von Karl Müller

und der charmanten Übersetzerin Kyllikki Toom des Tallinner Frauenchors

ein musikalischer Abend der besonderen Art zelebriert.

Zur Aufführung kamen neben ausgesuchten Stücken des Männergesangvereins

Obersöchering auch Aufführungen der Musikkapelle

Söchering unter der Leitung von Albert Guggemoos, der Plattlergruppe

Söchering des Gebirgstrachtenvereins Stoaröserl und

natürlich der Gäste aus Estland, dem Tallinner Frauenchor unter

Leitung der renommierten Dirigentin Triin Koch.

Gabriela Königbauer, Fotos: privat

Ein Abschiedsgruß auf der Busfahrt

zum Flughafen

In ihrer Tracht zogen

die Chor-Damen in

München bewundernde

Blicke auf sich

SO GEHT INTERNATIONALE

FREUNDSCHAFT

Wie internationale Freundschaft unter Chören trotz

unterschiedlicher Sprachen funktionieren kann,

hat jetzt der einwöchige Besuch des Talliner Frauenchors

beim Männergesangverein Obersöchering

eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

FRAUENCHOR AUS ESTLAND ZU GAST BEIM

MÄNNERGESANGVEREIN OBERSÖCHERING

„Wir hatten sehr bereichernde wunderbare Begegnungen und gemeinsame

Ausflüge mit den Damen des Chors“, berichtet Chorleiter

Rainer Nebl vom Männergesangverein Obersöchering. Die rund

30 Frauen aus Tallin waren begeistert von ihrem Ausflug ins Ober-

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Rezept

SELBSTVERSORGER LIEBEN FERMENTIEREN

GEMÜSE HALTBAR MACHEN DURCH GÄRUNG

Viele Menschen besinnen sich wieder auf Selbstversorgung.

Sie aktivieren Gärten und bauen Gemüse an. Die große Frage

zur Erntezeit ist jedoch, ist, wie kann man das Gemüse haltbar

machen? Neben Einfrieren, Trocknen oder Einkochen gibt

es die für den Darm und das Immunsystem gesunde Methode

des Fermentierens.

Unsere Vis-à-Vis-Küchenchefin Leni Kühn verrät dieses Mal

zwei Varianten, einmal die Fermentation im eigenen Saft und

einmal die in Salzlake. „Das Prinzip ist einfach: Man nutzt die

Milchsäurebakterien, die sich auf allem, egal ob Mensch oder

Pflanze, befinden, und lässt sie einen Gärprozess durchlaufen,

der das Gemüse haltbar macht“, erklärt Kühn, die unter www.

magdalena.kuehn.de Kurse zum Thema anbietet. Im Falle des

Fermentierens mit dem eigenen Saft wird das gewünschte Gemüse

geknetet, gewürzt und Schicht für Schicht in einen Behälter

gestampft. Beim Fermentieren in Salzlake wird das geschnittene

Gemüse nur mit dieser Flüssigkeit bedeckt.

Gemüsesticks in Salzlake: Das Gemüse schälen und in Streifen

schneiden, in ein Glas eng einlegen und mit Salzlake auffüllen.

Für den Gärprozess sollte man zirka drei Zentimeter unter dem

Deckel frei lassen. Jetzt wird auf das Gemüse eine Beschwerung

gelegt, damit alles von Flüssigkeit bedeckt bleibt, und der

Deckel des Glases locker aufgeschraubt.

Zwei Tage bleibt es an einem wärmeren Ort, dann fünf bis sieben

Tage an einen kühleren. Danach kann das Glas geöffnet

werden.

Kimchi, fermentierter Chinakohl:

Für das chinesische „Kimchi“ hobelt man den Chinakohl klein,

raspelt die Karotte und den Radi, reibt den Knoblauch und

den Ingwer fein. Diese Zutaten werden verknetet und gesalzen,

bis der erste Saft austritt. Dann wird die Masse Schicht

für Schicht in das Glas gefüllt, nach jeder Schicht wird noch

einmal gestampft, bis zirka drei Zentimeter unter den Glasrand.

Am Ende kommt die Beschwerung drauf, so dass das

Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist, bevor das Glas verschlossen

wird.

Text/Fotos: sp

Zutaten

Für die dreiprozentige Salzlake:

• 30 Gramm Salz

Für die Gemüsesticks in Salzlake:

• Gemüse wie zum Beispiel

Karotten, Kohlrabi, Paprika

• Gewürze wie eine Chilischote

und Pfefferkörner

Vis à Vis-Köchin Leni Kühn

Für ein Glas „Kimchi“,

fermentierten Chinakohl im eigenen Saft:

• An Gemüse: 400 Gramm Chinakohl, eine Karotte, ein

halber Radi

• An Gewürzen: Knoblauchzehe, Ingwer

Ein Teelöffel Salz

Alle Zutaten

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Musik & Bands

HEUTE: STEEL CAT

SIE BRINGEN DEN ROCKABILLY

INS OBERLAND

Unsere Musik klingt nach…

…purem Rockabilly und Rock‘n‘Roll, wobei wir konsequent auf unseren

eigenen Sound und Stil achten. Gecoverte und eigene Songs spielen

wir grundsätzlich nach unseren Vorstellungen, wir sind schließlich keine

Jukebox. Unser Sound ist durchaus rockiger, als man das vielleicht

von den 50er Jahren kennt. Derzeit covern wir noch viele Songs, bauen

unser Programm aber laufend mit eigenen Songs aus.

Aktuelle Besetzung:

Thomas (Tom) Grün: Gitarre und Gesang

Oliver (O-Lee) Hyttrek: Kontrabass (also die „Bull-Fiddle“)

und Gesang Udo Eichberg: Schlagzeug und Gesang

Wichtige musikalische Einflüsse:

Unsere Jugend waren die 80er Jahre, unter musikalischen Aspekten

eines der besten Jahrzehnte überhaupt. Neben NdW, Rock und

Techno gab es auch noch Punk und einen neuen Rockabilly, der insbesondere

von den „Stray Cats“ aus den USA geprägt wurde. Man

könnte schon sagen, dass die „Stray Cats“ ein Orientierungspunkt

für uns waren und auch immer noch sind. Weitere Einflüsse sind sicher

auch die Rockabillys aus den Fifties, also z. B. Johnny Burnette,

Johnny Cash, Carl Perkins, der gute alte Elvis und noch viele andere.

Unsere Mission:

Es gibt erstaunlich viele Leute, die sich mit dem Lebensgefühl des

Rockabilly identifizieren, nur leider zu wenig Bands in der Region.

Wir wollen den Rockabilly ins Oberland bringen und einfach nur

gute Livemusik für die Freunde dieses Lebensgefühls und dieser

Musik spielen.

Mit diesem Song lernt man uns am besten kennen:

„Mystery Train“ von Junior Parker, da singen wir alle drei und der

50

Song ist halt einfach ein Klassiker. Der wurde schon millionenfach

gecovert, und wir spielen jetzt unsere eigene Version.

Unsere beste Textzeile:

Schubschubdi Duwap :) Nein, ernsthaft, wir haben da keinen Favoriten.

Hier kann man Musik von uns hören:

Am 23. Juli sind wir in Rottenbuch im „Kunstcafé am Tor“ und am 26.

August in der „Waldschlucht“ in Bad Kohlgrub.

Größter Erfolg bisher?

Wir haben Corona überlebt. Ernsthaft, es gibt uns seit März 2020.

Klingelt was? Lockdown, Kontaktbeschränkungen, Quarantäne … -

da tut sich natürlich nicht besonders viel. Allerdings haben wir die

Zeit intensiv für die Vorbereitung genutzt und fleißig geprobt!

Diesen Fehler hätten wir nicht machen sollen:

Wir hätten schon viel früher zusammenfinden müssen. Jetzt stimmt

einfach alles: der Spaß, der Style, der Groove, der Zusammenhalt …

Ein Werbespruch für „Steel Cats“:

„Steel Cats - authentischer Rockabilly mit 100% Livegarantie.“

Nächstes Ziel:

Live spielen, spielen und noch mal spielen.

Wo stehen „Steel Cats“ in zehn Jahren?

Auf der Bühne… Wo sonst?

Kontakt: www.steelcats.de

Vis à Vis-Verlosung

Wohnzimmer-Konzert

Interview: Magnus Reitinger

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Seeshaupterstraße 54

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Tel.: 08856 9258-0

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