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tassilo - das Magazin rund um Weilheim und die Seen - Ausgabe Juli/August 2022

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Ausgabe 43

Juli / August 2022

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Titelbild: stock.adobe.com, mmphoto

Auf der Roten couch

Altlandrat Manfred Blaschke

Durch die Lüfte segeln

Flugkurse mit dem Gleitschirm


Oberammergau

Unabhängig · Selbstständig · Sicher

10 Gute Gründe

LAGE

Jetzt

Appartement

sichern!

im SeniorenWohnen

Oberammergau zu leben

Bei uns wohnen Sie abseits von Lärm und Hektik der Stadt am Rande des Naturparks Ammergauer

Alpen. Genießen Sie Möglichkeiten, die Ihnen der weltbekannte Passionsspielort Oberammergau

mit seinen kulturellen und naturnahen Angeboten bietet. Unser Haus passt sich dem alpinen Baustil

der Umgebung an und bietet ein komfortables Zuhause in unmittelbarer Nähe zum Ortszentrum.

ESSEN

Wer sich gerne an einen gedeckten Tisch setzt, ist bei uns richtig! Unser

freundliches Servicepersonal freut sich auf Ihren Besuch in unserem Restaurant.

Unsere Küche ist auch verantwortlich für das „Essen auf Rädern“

des BRK-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen im Ammertal.

GESELLIGKEIT

Individualität und Gemeinschaft, das ist bei uns kein Widerspruch. In

Ihrem Appartement können Sie ganz für sich sein, in unseren gemeinschaftlichen

umen wie dem Kaminzimmer, den Restaurants und im

Garten können Sie die Hausgemeinschaft erleben.

WOHNUNGEN

Das SeniorenWohnen Oberammergau

bietet 75 Appartements mit Wohnflächen

zwischen 30 und 70 m². Alle Appartements

sind ausgestattet mit einer praktischen Miniküche

und eigenem Bad. In Ihren eigenen

vier Wänden können Sie schalten und walten,

wie Sie es gewohnt sind. Unsere hauswirtschaftlichen

Mitarbeiterinnen übernehmen

gerne die Pflege Ihres Appartements.

SERVICE

Unsere Rezeption und Verwaltung ist an

allen Werktagen geöffnet und steht Ihnen

mit Rat und Tat zur Seite, sei es für Informationen

rund um unser Haus und unsere

Angebote oder den richtigen Ansprechpartner

für Ihr Anliegen zu finden. Auch

unser Haustechniker ist von Montag bis

Freitag im Haus.

PFLEGE UND

WOHLBEFINDEN

Eine pflegerische Unterstützung in Ihrem neuen

Zuhause ist in unserem Hause frei wählbar. Unser

eigener Ambulanter Pflegedienst steht Ihnen gerne

zur Verfügung. In unserer Massagepraxis können Sie

sowohl medizinische wie auch dem persönlichen

Wohlbefinden dienende Leistungen buchen. Das

Friseurstüberl ist einmal wöchentlich für Sie geöffnet.

SICHERHEIT

RUND UM DIE UHR

Unser Ambulanter Pflegedienst ist täglich von 6.00

Uhr bis 20.00 Uhr im Haus erreichbar. Zusätzlich verfügt

jedes Appartement über eine Notrufeinrichtung,

die 24 Stunden aktiv ist und an den Notruf des Bayerischen

Roten Kreuzes angeschlossen ist.

VERANSTALTUNGEN

Wir haben ein abwechslungsreiches monatliches Veranstaltungsprogramm,

das regelmäßige Bewegungsangebote und gesellige Anlässe

bietet, sowie Highlights wie Konzertnachmittage, Ausflüge in die nähere

Umgebung oder gemeinsame Feste im Jahreslauf. Auch Gottesdienste

werden in unserem Haus in wöchentlichem Wechsel gefeiert.

FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE

Im SeniorenWohnen kennt man sich! Hier die freundliche Begrüßung,

dort die Nachfrage nach dem Befinden: Unsere Bewohner und Besucher

schätzen unsere familiäre Atmosphäre und das gute Miteinander

zwischen allen Beteiligten.

BARRIEREFREIHEIT

Unser Haus hat Geschichte. Schon in den 1930er Jahren war es als Hotel

ein beliebter Ort für Urlauber aus aller Welt. Dennoch bewegen Sie sich

sicher: die Zugänge zu unserem Haus sowie alle Räumlichkeiten sind

nahezu alle barrierefrei und mit Rollator oder Rollstuhl gut zu erreichen.

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH

SeniorenWohnen Oberammergau · St.-Lukas-Straße 15, 82487 Oberammergau

Birgit Krebs, Kundenberatung · Tel. 08822 918-155 · birgit.krebs@ssg.brk.de · www.seniorenwohnen.brk.de


Frischfisch zum Landkreisjubiläum

Wer wird der neue Fischerkönig?

Diese spannende Frage

wird heuer an Starnbergs

Seepromenade beantwortet.

Das traditionelle Prinzregent-

Luitpold-Fischerstechen findet

nur alle fünf Jahre statt,

zieht bei grundsoliden

Wetterbedingungen

bis

zu 2 000 Besucher ans

Ufer des fünftgrößten Sees

Deutschlands.

Wesentlich

kleiner sind die Teichanlagen

von Florian Krammer in

Schönwag, einem kleinen

Ortsteil von Wessobrunn,

direkt am Rande des Eibenwalds.

Dort sowie weiter unten in Zellsee züchten er und

seine Familie qualitativ hochwertige Forellen, Saiblinge

und Karpfen, die sie mit Eintritt der Schlachtreife

zu exquisiten Feinkostkreationen verarbeiten –

und zwar in einer hauseigenen Hightech-Manufaktur,

vor gut einem Jahr am Bahnhof in Peißenberg

eröffnet. Vor 50 Jahren, im Zuge der Gebietsreform,

wurden die Landkreise Weilheim und Schongau

zusammengelegt. Wie sich die Region durch diese

Reform verändert hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten,

zeigt eine vom Landratsamt organisierte

Ausstellung im Industriedenkmal Radom. Ein noch

besserer Zeitzeuge für die Entwicklung von damals

zu heute: Altlandrat Manfred Blaschke, den wir zu

„50 Jahre Landkreis Weilheim-Schongau“ auf die

Rote Couch bitten durften. Im großen Interview

spricht der Kriegsvertriebene über gute Gründe der

Gebietsreform, Initiativen während seiner langjährigen

Amtszeit, von denen hiesige Bürger bis heute

profitieren und einer Mammutaufgabe, die ihm nicht

nur viele graue Haare bereitet hat – zeitweise standen

die Protestierenden sogar in seinem Privathaus,

sowie er und seine Familie unter Polizeischutz.

Präsenz von Polizisten ist sicherlich auch bei den in

der Region bevorstehenden Festivitäten nicht verkehrt.

Mit dem Komod-Festival im Süd-Westen Weilheims

wurde eine für ländlichere Regionen eher

untypische Feierkultur aus der Taufe gehoben. Heuer

findet es zum zweiten Mal statt. Gleiches gilt für das

vom Kreisjugendring organisierte hAMMERsound-

Festival in Peißenberg, das mit Rock, Pop und Hip-

Hop auf großer Bühne, einer Azubimeile mit mehr

als 30 teilnehmenden Betrieben sowie einem Skate-

Contest, auch für Kurzentschlossene, bunter nicht sein

könnte. Das Kontrastprogramm dazu bietet die neue

Konzertreihe von „Musik im Pfaffenwinkel“. Erstklassige

Berufsmusiker, gemeinsam mit ambitionierten

Hobbysängern, werden sich erstmals nach zweijähriger

Coronapause die Bühnen der Gotteshäuser in der

Wies sowie im Kloster Benediktbeuern Seite an Seite

teilen – und mit großen Werken der Musikgeschichte

für unvergessene Gänsehautmomente im Publikum

sorgen. Auf Gänsehaut wegen zu nasskaltem Wetter

verzichten die Teilnehmer der Pfaffenwinkelradrundfahrt

gerne – wobei dank vier unterschiedlicher Strecken

sowohl für jeden Fahrer- als auch Wettertypen

eine passende Route dabei ist. Zum Abkühlen nach

einer anstrengenden Tour empfiehlt sich in jedem

Falle der Sprung in einen der zahlreichen hiesigen

EU-Badeseen. Vorausgesetzt, Sie haben keinen Hund

dabei, wie aus erster Hand erfahren musste,

ihr Johannes schelle

> > > Aus DeM inHALT

Seite 4

Regionaler Frischfisch im

Dinkelwrap — hausgemachte

Feinkost vom Forellenhof

Seite 6

Groundhandling am

Habacher Hang – Grundkurse

im Gleitschirmfliegen

Seite 8

Pfaffenwinkelradrundfahrt:

Vier verschiedene strecken

für 1 000 Fahrer

Seite 9

Altlandrat Manfred Blaschke

im großen interview

auf der Roten couch

Seite 14

ein erlebnisfestival bittet

zum Tanz — komod am

weilheimer Ammerufer

Seite 16

sind rar gesät:

Hundestrände an

hiesigen Badeseen

Seite 18

im industriedenkmal Radom:

sehenswerte Ausstellung zu

„50 Jahre weilheim-schongau“

Seite 20

Von kammerkonzert

bis Lesepause — Allerlei

aus dem Tassiloland

Seite 22

Rock & Rap zum sau

rauslassen — das

hAMMeRsound-Festival

Seite 23

nur alle fünf Jahre:

Das Fischerstechen an der

starnberger seepromenade

Seite 24

neue konzertreihe von „Musik

im Pfaffenwinkel“: klassik mit

unbeschreiblicher kraft

Seite 26

Auf den Giersch

gekommen: naturbelassene

kräuter und küche

Seite 29

ein Hauch von Hollywood:

Die Oldtimerrallye

„Pfaffenwinkel classic“

ab Seite 31

Auf in einen feierlichen

sommer: Veranstaltungen

im Juli und August

juli / august 2022 | 3


Hausgemachte Feinkost vom Forellenhof Schönwag

Regionaler Frischfisch

im Dinkelwrap

schönwag | „Täglicher Frischfisch

in Sushi-Qualität.“ So könnte der

Slogan eines asiatischen Sterne-

Restaurants in Shanghai lauten.

In diesem Falle aber stammt der

Satz von Florian Krammer, 27 Jahre

jung, aus Schönwag, einem winzigen

Ortsteil von Wessobrunn.

Der gelernte Fischwirt hat vor gut

einem Jahr in der Bahnhofstraße

in Peißenberg eine Manufaktur

gegründet, in der seine eigens

gezüchteten Forellen und Saiblinge

zu edlen Feinkostprodukten

verarbeitet werden. Zum Beispiel

zur Bratforelle mit in Olivenöl geschwenktem

Gemüse und einem

süß-säuerlich abgeschmecktem

Sud auf Kräuteressig-Basis. „Ich

hatte schon immer einen Spleen

für Gastronomie“, sagt der junge

Unternehmer auf die Frage, wie er

auf die Idee solch edler, nicht alltäglicher

Fischkreationen kommt.

Bis solch qualitativ hochwertige,

regional hergestellte Kreationen

verkaufsfertig sind, haben Florian

Krammer, seine Mutter Martina

sowie insgesamt 14 Mitarbeiter

alle Hände voll zu tun. Angefangen

beim täglichen Fang frischer Fische.

Die stammen sowohl aus der

kleineren Vorzeige-Zuchtanlage

rund ums Wohnhaus von Familie

Krammer als auch aus den deutlich

größeren Teichen wenige Kilometer

weiter östlich – in Zellsee,

der Fischzuchtanlage von Florian

Krammers Großvater. „Hier oben

in Schönwag haben wir ideale

Voraussetzungen, um qualitativ

hochwertige Fische großzuziehen.“

Der Grund: Frisches, von

der Natur vierfachgefiltertes, zehn

Grad kühles und glasklares Quellwasser,

das wenige Meter oberhalb

des Areals aus dem Hang des

Eibenwalds sprudelt – und über

einen schmalen Bach direkt in die

terrassenförmig angelegten Fischzuchtbecken

strömt. „Je jünger die

Fische, desto frischer und sauberer

muss das Wasser sein“, sagt Florian

Krammer. Heißt: Im Obersten

Becken, direkt unterhalb der Naturwasser-Quellen,

schwimmen

die kleinsten, in den untersten

Becken der Anlage die größeren,

zum Teil bereits schlachtreifen

Bachforellen, Saiblinge und Regenbogenforellen.

Ernährt werden

sie mit MSC-zertifiziertem Futter –

MSC steht für Marine Stewardship

Council, eine unabhängige,

internationale Organisation zur

Zertifizierung von Fischereien

nach Umweltverträglichkeitskriterien.

Und via Pendelfuttersystem.

Demnach entscheiden die Fische

selbst, wann sie an ihr Fressen

kommen – nämlich immer dann,

wenn sie an den aus dem Behältnis

ins Wasser ragenden Stab

andocken. „Das kommt der natürlichen

Nahrungsaufnahme am

nächsten und verhindert, dass die

Fische sich überfressen.“ Letzteres

droht, weil Fische von Natur aus

kein Sättigungsgefühl besitzen, da

sie wildlebend nie wissen, wann

sie an wie viel Nahrung kommen.

„Bei wildlebenden Fischen kann

es schon mal sein, dass sie mehrere

Tage ohne gutes Futter auskommen

müssen, im Gegenzug nutzen

sie im Falle des Falles die Chance

umso mehr, nicht nur nach einer

Fliege, sondern gleich nach dem

ganzen Schwarm zu schnappen.“

stress- und schmerzfreie

schlachtung

Die Gefahr der Überfütterung besteht

auf dem Forellenhof von Familie

Krammer also nicht. Ganz im

Gegenteil. „Entgegen industrieller

Großbetriebe mästen wir unsere

Fische nicht in kürzester Zeit zu

schlachtreifen Größen, sondern

lassen sie ganz gezielt langsam

und gesund aufwachsen, zum Teil

sogar über drei oder vier Jahre

hinweg“, sagt Florian Krammer.

Dieses System sei zwar nicht das

wirtschaftlichste, jedoch die Basis

für herausragende Fleischqualität.

Gefischt wird jeden Morgen ab 6.30

Uhr, in Summe mehrere hundert

Fische die Woche, die zu bestimmten

Zeiten im Jahr auch mal zugekauft

werden von einem Kollegen

Nähe Fuchstal, „weil du das ganze

Jahr über nie gleich viele Fische

eigenhändig ranzüchten kannst“.

Der Fangvorgang ist dagegen immer

gleich: „Erst holen wir sie mit

Kescher aus dem Becken und setzen

sie in eine mit Wasser befüllte

Betäubungsbox, in der sie für

einige Minuten schwimmen, sich

sozusagen an das neue Gewässer

gewöhnen. Dann, im stressfreien

Zustand, wird das Wasser unter

Strom gesetzt, was zu einem blitzartigen,

schmerzfreien Tod der Fische

führt. In Eis gekühlt werden

sie unmittelbar danach an die

neun Kilometer entfernte Manufaktur

nach Peißenberg transportiert

und sowohl händisch als auch

mit Hilfe hochmoderner Hightech-

Maschinen geschlachtet, zerlegt

und zu edlen Produkten verarbeitet.

Das Ladengeschäft an der

Manufaktur, Bahnhofstraße 5a in

Peißenberg, hat an drei Tagen die

Woche geöffnet – Donnerstag von

8 bis 15 Uhr, Freitag von 8 bis 18

Uhr und Samstag von 8 bis 14 Uhr.

Es gibt ganzen Frischfisch zum Backen

oder Braten. Klassisch, über

Buchenholz geräucherten, aber

auch kaltgeräucherten Premiumfisch.

Von Hand filetierten Fisch

zum Grillen, aber auch von Hand

filetierten geräucherten. Darüber

hinaus, zwei festangestellten Közum

Vorzeigen: Florian krammer

zeigt „tassilo“-Redakteur schelle

seine Anlage in schönwag.

4 | tassilo


chen sei Dank, total ausgefallene

Snacks und Gerichte. Zum Beispiel

Fisch in Dinkelwrap, Fischpizza

oder Saiblings-Matjes, veredelt

mit Zwiebeln, Wacholder und Lorbeeren.

nicht teurer als im

supermarkt?

Einen Großteil des Umsatzes erzielt

das professionelle Start-Up

von Florian Krammer jedoch nicht

im firmeneigenen Laden in Peißenberg,

sondern auf Wochenmärkten,

„wo wir jeweils einen

eigenen, mobilen Verkaufsstand

betreiben“. Konkret vor Ort sind

Florian Krammer und seine Mitarbeiter

auf dem Bauernmarkt

an der St-Benno-Pfarrkirche in

der Münchner Maxvorstadt, am

Fasangarten, in München-Schwabing,

in München-Obermenzing,

in Grünwald sowie in Unterhaching.

„Darüber hinaus sind wir

auch auf dem Wochenmarkt in

Starnberg vertreten.“ Auf allen

Märkten besonders beliebt: Fischsalate,

die Florian Krammer und

seine Köche neben zahlreichen

anderen Feinkostprodukten ebenfalls

auf die Wochenmarkt-Plätze

zaubern. Forellenmousse, Dillhappen,

herzhafter Räucherfischsalat

sowie feiner Lachsaufstrich sind

nur wenige Beispiele der hauseigenen

Fischsalate, die auch auf

der informativen Internetseite

www.forellenhofschoenwag.de

bildlich und textlich wunderbar

beschrieben werden. Und von den

Kunden gelobt werden in höchsten

Tönen. „Wir leben überwiegend

von Stammkunden, die mein

Personal und ich inzwischen beim

Namen kennen“, sagt Florian

Krammer über hauptsächlich ältere

Menschen, die Geld, Zeit und

Lust auf puren Genuss regional

hergestellter Fischfeinkost in Bio-

Qualität haben. „Was jedoch nicht

heißt, dass bei uns nur die gehobene

Gesellschaft einkauft.“ Allein

deshalb nicht, weil die Produkte

von Florian Krammer trotz aufwendiger

Zucht und Herstellung

nicht wirklich teurer sind als Fischspezialitäten

in Supermärkten.

„Wir haben den Vorteil, dass alles

frisch aus unserer eigenen Hand

kommt, ohne Vertrieb und ohne

Zwischenhändler.“ Das wiederum

ermöglicht dem Jungunternehmer

vergleichsweise faire Preise, die

sich auch Menschen mit geringerem

Einkommen leisten können.

Am Beispiel Frischfisch als Ganzes:

„Den gibt’s bei uns für vier bis fünf

Euro.“ Ein Angebot, das auch jüngere

Familien aus Peißenberg und

Umgebung zu schätzen wissen.

Denn das feinfaserige Frischfischfleisch

dieser mit viel Liebe und

Herzblut großgezogenen Saiblinge

und Forellen ist nicht nur gesund

und schmackhaft. „Es ist auch

besonders gut verträglich“, sagt

Florian Krammer, der mit seiner

weltoffenen, begeisternden Art in

kürzester Zeit einen traditionellen

Familienbetrieb zu einem topmodernen

Unternehmen ausgerichtet

hat. Zu einem mit täglichem

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schlachtreife Forellen wie diese

werden mit Hilfe eines sogenannten

Pendelsystems gefüttert.

juli / august 2022 | 5


Flugschule Oberbayern – Grundkurse am Habacher Hang

Groundhandling mit Gleitschirm

Habach / Penzberg | Dienstagmorgen

am Habacher Hang: Knut

Miesner, lässiger Typ mit langem

Haar, Sportsonnenbrille und Strohhut,

steht neben seinem weißen

Van, nimmt einen Schluck aus

einer Kaffeetasse, richtet seinen

Blick nach oben und sagt: „Das

sind unsere großen Vorbilder.“ In

diesem Falle ein Schwarzmilan,

der mit leicht aufkommendem

Morgenwind spielerisch durch die

Luft gleitet. Von dessen fliegerischen

Fähigkeiten träumen auch

die zwölf erwachsenen Schüler,

die an diesem Tag nach und nach

auf das Gelände neben dem Skilift

südlich der B472 kommen. Rucksackverpackte

Leihausrüstung in

den Größen S, M, L und XL liegt im

alten Lifthaus bereit. Auf dem Programm:

Grundkurs Gleitschirmfliegen,

Tag drei. „Es sind auch

Schüler mit eigener Ausrüstung

dabei, die den Grundkurs schon

hinter sich haben, ihr Können und

Wissen aber vertiefen wollen“,

sagt an dieser Stelle Bernhard

Lechner, festangestellter Fluglehrer

in der von Knut Miesner im

Jahr 2013 gegründeten „Flugschule

Oberbayern“. Für einige aber

ist es das erste Mal am Habacher

Hang. Denn Tag eins und zwei des

Grundkurses fanden am Hauptsitz

der Flugschule Oberbayern statt:

Penzberg, Thal 4, Schulungsraum

inklusive. „Wobei wir bereits am

ersten Tag des Grundkurses gleich

raus an die frische Luft in den ersten

praktischen Teil übergehen –

nicht hier in Habach, sondern an

unserem anderen Übungsgelände

nördlich von Penzberg.“ Dort ist

die Hangneigung weniger steil,

insofern ideal geeignet für erste

Berührungspunkte mit Gurtzeug,

Leinen und Schirm. „Vorausgesetzt,

das Wetter passt – bei Regen sowie

zu starkem Wind gehen wir grundsätzlich

nicht raus.“

Insgesamt betrachtet geht der

Grundkurs fürs Gleitschirmfliegen

(www.flugschule-oberbayern.

de) über sechs

Tage am Stück.

Oder flexibel,

aufgeteilt über

mehrere Wochen

hinweg.

Beginnend mit

Vorstellungsrunde,

Bürokratiekram

und kurzer

Materialeinweisung,

gefolgt von

ersten Übungen

im Freien mit

Schirm aufziehen. Der Fachbegriff

für Gleitschirmübungen am Boden:

„Groundhandling“.

Beim „entknoten“ der

Leinen: Gleitschirmfluglehrer

Bernhard Lechner (li.).

kein trockener

Theorieunterricht

Die Theorie in Meteorologie,

Flugtechnik, Aerodynamik und

Luftrecht vermitteln Knut Miesner,

Bernhard Lechner sowie ein halbes

Dutzend weiterer Fluglehrer,

die als Freie für unsere Schule

arbeiten“, in der Tat spielerisch.

„Während in anderen Gleitschirmflugschulen

noch klassisch die

Schulbank gedrückt wird, lassen

wir die Theorie im Rahmen praktischer

Übungen miteinfließen.“

Heißt:

Spaß von Beginn an. Einzige Voraussetzungen

zum Teilnehmen:

Die Fähigkeit des aufrechten Ganges.

Und ein Mindestalter von 14

Jahren, „in dem wir bereits ausbilden

dürfen, auch wenn die

Prüfung erst ab 16 Jahren absolviert

werden darf“. Außerdem von

Vorteil: Eine gewisse Grundfitness

und Spritzigkeit, die den Männern

und Frauen auch an diesem sonnigen

Bilderbuchtag am Habacher

Hang zu Gute kommt. Einige

kommen aus näherer Umgebung,

andere aber auch aus München

sowie weit darüber hinaus. Zum

Beispiel Lars, ein waschechter

Berliner, der einen Gutschein für

einen Gleitschirmflieger-Grundkurs

geschenkt bekommen hatte.

„Bei der Suche nach einer dafür

geeigneten Anlaufstelle bin

ich auf die topbewertete Flugschule

Oberbayern gestoßen.“

Und? „Macht richtig Bock!“ Ist

aber auch anstrengend, wie die

Schweißperlen auf seiner Stirn

verraten. An diesem dritten Tag

des Grundkurses wird Aufziehen,

Groundhandling während des

Bergablaufens, Abheben, Fliegen

in bis zu vier Metern Höhe sowie

Landen trainiert. Insbesondere

dieses Groundhandling während

6 | tassilo


knut Miesner

beim coachen via Funkgerät.

des Bergablaufens, in diesem Falle

zwischen zwei im Hang verankerten

Windfahnen, sei laut Bernhard

Lechner extrem wichtig, um das

notwendige Gespür für Wind und

Material zu bekommen. Ob Start,

Flug und Landung auf Anhieb reibungslos

klappen, hängt letztlich

von vielen Details ab. Zum Beispiel

der Fähigkeit, den Schirm zeitnah

über die Körpermitte zu bringen.

Gelingt dies nicht, wird Mittels einseitigem

Ziehen der Bremse „abgedreht“,

ohne abzuheben.

Manche Kursteilnehmer kommen

an diesem Tag besser zurecht, erzielen

schnellere Lernfortschritte

und können den traumhaften

Ausblick bis zum Starnberger See

in vollen Zügen genießen. Andere

tun sich schwerer. In Summe

aber kommen alle gut voran, weil

Miesner und Lechner sie in keiner

Sekunde alleine lassen – via

Funkgerät coachen die Profis ihre

Schüler mit klugen, schnellen, aber

auch ruhigen und sachlichen Anweisungen

den Hügel hinab. Auch

in brenzligeren Situationen, „in denen

es besonders wichtig ist, Ruhe

zu bewahren und keine zusätzliche

Panik durch Brüllen ins Mikrofon

zu verursachen“. Die größte Gefahr

bei ersten Übungsflügen am

Habacher Hang über 200 Meter

Länge in drei bis vier Metern Höhe:

„Dass man beim Starten oder Landen

umknickt.“ Aus diesem Grund

empfiehlt die Flugschule Oberbayern

– neben ans Wetter angepasster

Sportkleidung im Zwiebelprinzip –

festeres, höheres Schuhwerk, um

Verletzungen im Fuß- und Sprunggelenksbereich

vorzubeugen. Darüber

hinaus wichtig: Ausreichend

Trinken und Essen mitzunehmen.

Je nach Motivation und Tagesform

absolvieren manche Schüler bis zu

15 (!) Übungsflüge hintereinander.

Das bedeutet zugleich: Mit vier Kilogramm

Schirmgepäck auf dem

Rücken 15 Mal zu Fuß den Berg hinaufwandern.

„So viele Übungsflüge

wie hier manche an einem Tag

bestreiten, sehen andere Flugschulen

als kompletten Grundkurs an“,

sagt Bernhard Lechner, der damit

den wohl größten Pluspunkt der

Flugschule Oberbayern anspricht:

„Wir setzen gezielt auf Qualität,

nicht auf Quantität.“ Während es

anderen Schulen häufig „nur ums

Geldverdienen und letztlich darum

geht, möglichst viele Schüler in

Am flacheren Hügel bei Penzberg werden

die schirme erstmals aufgezogen.

möglichst kurzer Zeit durchzuboxen“,

achten Miesner, Lechner und

Kollegen bei jedem einzelnen Teilnehmer

sehr genau darauf, dass

Material, technisches Können und

Windeinschätzung so gut zusammenspielen

und ausgeprägt sind,

um den nächsten Schritt ruhigen

Gewissens gehen zu können. „Wer

dafür doppelt oder dreifach so lange

braucht wie andere, bekommt

die Zeit.“ Und das zu gleichen Konditionen.

„Ein Grundkurs kostet bei

uns immer 480 Euro.“ Wer diesen

erfolgreich absolviert, setzt den Höhenflugkurs

obendrauf. Nicht am

Habacher Hang, sondern in Südtirol,

wo die Flugschule Oberbayern

seit vielen Jahren mit Kooperationspartnern

zusammenarbeitet.

Neben höheren Bergen und einer

imposanteren Landschaft zeigt dort

nicht der Milan, wie Fliegen in Perfektion

funktioniert. „Dort ist es der

Steinadler“, sagt Knut, der selbst

schon mal das schier unbeschreibliche

Vergnügen hatte, mit dem

„König der Lüfte“ auf Augenhöhe

zu kreisen. Diese Erzählung spornt

auch seine Schüler an, den Traum

der Gleitschirmfliegerei zu verwirklichen.

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Zudem umfasst unser Leistungsspektrum:

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• operative Behebung von Fehlsichtigkeiten aller Art

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• Korrektur von Schlupflidern und Tränensäcken

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Weilheim | Schongau | Peißenberg juli / | august München 2022 | 7

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37. Pfaffenwinkelradrundfahrt – Start und Ziel in Peiting

Vier Strecken

für 1 000 Fahrer

Peiting | Kein Radrennen. Keine

Zeitmessung. Kein Massenstart.

Obwohl sich am 17. Juli zahlreiche

Rennradbegeisterte aus Nah und

Fern nahe des Peitinger Eisstadions

treffen, steht der Wettkampfgedanke

an diesem Tag nicht im Vordergrund.

Die fast schon legendäre

Pfaffenwinkelradrundfahrt steht

für Sport, Spaß, Begeisterung und

Genuss, weniger für übersäuerte

Muskeln und Maximalverausgabung.

„Eine klassische Breitensportveranstaltung,

an der vom

Untrainierten über junge Familien

bis hin zu ambitionierten Sportlern

und rüstigen Rentnern alle teilnehmen

dürfen und können – einzige

Voraussetzung: Ein fahrtaugliches

Rad“, sagt Mitorganisator Uwe

Flad vom RC Altenstadt, der heuer,

sofern das Wetter mitspiele, mit

rund 1000 Teilnehmern rechnet.

Einige kommen aus dem Landkreis,

viele aber auch darüber hinaus –

das Einzugsgebiet reicht bis nach

Füssen, Garmisch-Partenkirchen,

Augsburg, München, in Einzelfällen

auch nach Nordrhein-Westfalen.

„Wir hatten auch schon Amerikaner

und Franzosen am Start“,

ergänzt an dieser Stelle Alois Glück

vom RC Peiting, ebenfalls Mitorganisator

der insgesamt 37. Pfaffenwinkelradrundfahrt.

Und einer,

der den Ursprung dieser bereits im

Jahre 1984 ins Leben gerufenen Veranstaltung

kennt. „Damals ist der

Trend von Radrundfahrten in ganz

Deutschland stark im Kommen gewesen.

Im Zuge dessen haben sich

aktive Mitglieder vom SV Obersöchering,

SC Huglfing, RC Peiting

8 | tassilo

und RC Altenstadt zusammengetan,

um auch für hier, den Pfaffenwinkel,

eine Radrundfahrt zu veranstalten.“

Seither hat sie immer

stattgefunden mit Start und Ziel

am Peitinger Eisstadion. „Unser

Negativrekord lag bei 80 Teilnehmern,

die sich bei kalten fünf Grad

und Dauerregen über die Strecken

gequält haben.“ Der Positivrekord

dagegen bei fast 2 000 Radsportenthusiasten.

„Inzwischen, seit rund

zehn Jahren, hat sich das ganze

bei rund 1 000 Teilnehmern eingependelt.“

Start und Ziel ist wie gewohnt

am Eisstadion in Peiting. Starterpaketverteilung,

Umkleide- und

Duschmöglichkeiten sind jedoch

nicht wie gewohnt in der Eishalle.

„Die wird aufgrund Renovierung

gesperrt sein.“ Stattdessen können

Veranstalter und Teilnehmer in die

schräg gegenüberliegende Dreifachturnhalle.

Auch neu im Vergleich

zu den vorherigen Pfaffenwinkelradrundfahrten:

Dass eine

Teilnahme ausschließlich über

eine Online-Voranmeldung (unter

www.pfaffenwinkelradrundfahrt.

de) möglich sein wird. Dagegen

wiederum gleichermaßen machbar

wie schön wie anspruchsvoll:

Die zu wählenden Strecken. Tour 1

geht über 160, Tour 2 über 130, Tour

3 über 80 und Tour 4 über 55 Kilometer.

Das gute daran: Wer sich

für die Langdistanz entscheidet,

während der Fahrt aber aufgrund

zu schlechter Beine lieber weniger

weit fahren möchte, kann dies jederzeit

tun. „Unsere Strecken überlappen

sich – wer spontan kürzer

fahren möchte, kann einfach einen

Abzweig zur nächstkürzeren Runde

wählen.“ So oder so werden heuer

alle vier Touren im Uhrzeigersinn

gefahren. „Wir ändern von Rundfahrt

zu Rundfahrt die Fahrtrichtung,

um den Teilnehmern trotz

gleicher Region einen Perspektivwechsel

zu ermöglichen.“ Die

Königsetappe über 160 Kilometer

führt heuer von Peiting über Birkland-Hofen

und Forst um Weilheim

bis nach Eberfing und Obersöchering.

Am dortigen Sportplatz

wird die erste Verpflegungsstation

mit Bananen, Melonen, belegten

Brötchen, Energieriegeln, Schokolade,

isotonischen Getränken

und vielem mehr aufgebaut sein.

Frisch gestärkt geht’s weiter über

Uffing, Schöffau, Rottenbuch und

Wildsteig (zweite Verpflegungsstation),

sowie über Prem, Lechbruck,

Bernbeuren (dritte Verpflegungsstation),

Rettenbach, Krottenhill

und Schongau wieder zurück zum

Ausgangspunkt. Dort warten auf

alle Teilnehmer Kaffee, Kuchen,

Brotzeit und ein gemütlicher Ausklang

in geselliger Runde. js


Auf der Roten couch

Der Altlandrat

Feiert im August seinen 86. Geburtstag:

Altlandrat Manfred Blaschke, den

wir zu „50 Jahre Landkreis weilheimschongau“

auf die Rote couch gebeten

haben. Das Foto enstand am zaun

seines Privatgartens, von wo aus der

Blick auf die schongauer Altstadt viel

schöner nicht sein könnte.

Foto: Felix Baab

juli / august 2022 | 9


schongau | Vor 50 Jahren sind die

Landkreise Weilheim und Schongau

zusammengelegt worden. Im

Zuge der damaligen Gebietsreform

hautnah mit dabei: Manfred

Blaschke, 85, geboren im oberschlesischen

Neisse, aus dem er

im zarten Alter von neun Jahren

kriegsbedingt zu Bekannten nach

München vertrieben wird. Er besucht

die Volksschule, wechselt

auf die Oberrealschule, macht Abi,

studiert Jura an der LMU und wird

Juristischer Staatsbeamter in der

Regierung von Oberbayern. Die

versetzt ihn aus der Landeshauptstadt

München hinaus aufs Land –

nach Schongau, das der seit 1967

glücklich verheiratete Vater zweier

Töchter und Großvater dreier

Enkelkinder schnell lieben und

schätzen lernt. Erst als zweitjüngster

Landrat Bayerns, kurz darauf

als jüngster Ruhestandslandrat

Bayerns und schließlich, für stolze

18 Jahre, als Landrat des dann

neuen Landkreises Weilheim-

Schongau. Sein Geburtsort Neisse

gehört heute zu Polen, wird „Nysa“

geschrieben. Im großen Interview

auf der Roten Couch spricht die

mit trockenem Humor ausgestattete

Respektsperson aber über

Protestierende im Privathaus, die

höchsten Hürden der damaligen

Gebietsreform, welchen großen

Nachteil eine langgezogene Wurst

im Vergleich zu einem Kreis hat,

und warum für ihn und seine Familie

sogar mal Polizeischutz notwendig

war. Außerdem verrät der

vielgereiste Romliebhaber seine

Lieblingsplätze der Region, was er

sich zum 86. Geburtstag sowie der

hiesigen Bevölkerung zum 50-jährigen

Landkreisjubiläum wünscht.

Herr Blaschke, warum kam es 1972

zu einer Gebietsreform?

Bayern bestand damals aus 143

Landkreisen, von denen einige

nicht mehr als 15 000 Einwohner

hatten. Insofern war der Freistaat

aus verwaltungstechnischer Sicht

sehr kleinteilig aufgestellt. Durch

die Gebietsreform wurden aus

diesen vielen kleinen Landkreisen

größere Verwaltungseinheiten, die

nach Ansicht der damaligen Bayerischen

Staatsregierung effizienter

arbeiten würden. Letztlich wurden

aus diesen 143 Landkreisen 71, also

weniger als die Hälfte.

Was in der Bevölkerung zu großen

Widerständen führte?

Auf Landkreisebene ehrlich gesagt

weniger. Es hat ein Volksbegehren

für den Erhalt alter Landkreise

gegeben, an dem sich aus dem

damaligen Schongauer Landkreis

immerhin 30 Prozent der Bevölkerung

beteiligt haben, bayernweit

jedoch nur drei Prozent. Rückblickend

könnte man fast sagen, dass

diese Gebietsreform auf Landkreisebene

kaum jemanden

interessierte. Bei der

Zusammenlegung kleinerer

Orte zu Verwaltungsgemeinschaften

war das schon anders –

da regte sich in Teilen

der Bevölkerung, auch

aus Ortsrivalitätsgründen,

schon größerer

Widerstand.

Trotz 20-jähriger

Amtszeit: Altlandrat

Manfred Blaschke

hat seinen trockenen

Humor nicht verloren.

Wie wurde diese Reform umgesetzt?

Von der Regierung sind gewisse

Richtlinien vorgegeben worden,

nach denen die einzelnen Regierungsbezirke

in größere Landkreise,

und kleinere Orte mit weniger

als 2000 Einwohnern in Verwaltungsgemeinschaften

gebündelt

und zurechtgeschnitten werden

konnten. Eine Regelung war beispielsweise,

dass ein Landkreis aus

mindestens 80000 Einwohnern

bestehen sollte.

Welche Überlegungen von Zusammenlegungen

hat es damals gegeben?

Zum Beispiel, Schongau mit Füssen

zusammenzubringen, was jedoch

daran scheiterte, dass Füssen zu

Schwaben und nicht zum Regierungsbezirk

Oberbayern gehört.

Es gab auch die Überlegung, aus

Garmisch-Partenkirchen, Weilheim

und Schongau einen Landkreis zu

machen, der wiederum, allein geographisch

betrachtet, jedoch viel zu

groß und weitläufig gewesen wäre.

So ist letztlich die Entscheidung auf

die Zusammenlegung von Weilheim

und Schongau, und die Gründung

eines eigenen Landkreises für

Garmisch-Partenkirchen und Umgebung

gefallen.

Im Zuge dessen sind einige Altlandkreis-Gemeinden

ein- oder ausgegliedert

worden.

Das stimmt. Bad Bayersoien gehörte

vor der Reform zum Landkreis

Schongau, kam zu Garmisch-

Partenkirchen. Gleiches gilt für

Murnau, Aidling, Großweil, Hechendorf,

Kleinweil, Schöffau,

Seehausen, Spatzenhausen, Uffing

und Weindorf, die früher zum

Landkreis Weilheim gehörten. Und

Schlehdorf, das heute zum Landkreis

Bad Tölz-Wolfratshausen gehört.

Betroffen war auch Ingenried,

das vom Landkreis Marktoberdorf

zu Weilheim-Schongau dazukam.

Sowie die Lechraingemeinden Apfeldorf,

Kinsau, Epfach und Reichling,

die früher zum Schongauer

Landkreis gehörten, heute

fester Bestandteil des

Landkreises Landsberg am

Lech sind.

Sie waren zwischen 1970

und 1972 für zwei Jahre

und zwei Monate Landrat

des Schongauer Landkreises.

Dann kam diese Gebietsreform.

Haben Sie sich

nicht dafür eingesetzt, dass

Schongau die Kreisstadt

des neuen Landkreises

Weilheim-Schongau wird?

Das stand allein aufgrund der wesentlich

geringeren Einwohnerzahl –

der Schongauer Landkreis hatte

damals rund 40 000, der Weilheimer

70 000 Einwohner – nicht zur

Debatte. Außerdem waren in Weilheim

schon vor der Gebietsreform

die Sitze mehrerer wichtiger, überörtlicher

Fachbehörden wie Zollamt,

Vermessungsamt, Wasserwirtschaftsamt

und Straßenbauamt.

Wenn Sie heute auf diese Gebietsreform

zurückblicken – war sie richtig

und wichtig?

Damals zweifelsohne, weil die

alten Landkreise schlichtweg zu

klein strukturiert waren. Aus heutiger

Sicht bin ich jedoch sehr am

Überlegen, ob wir aufgrund der

wachsenden Einwohnerzahlen

nicht wieder eine Reform der Reform

bräuchten. Das Problem dabei:

Hin zurück zu kleineren Strukturen

würde in vielen Bereichen

rein wirtschaftlich betrachtet schon

nicht funktionieren, und noch

weniger aus personeller Sicht –

der Fachkräftemangel zieht sich

bekanntlich durch alle Branchen,

auch durch die des Verwaltungsfachs.

Wobei man sich andererseits

wiederum die Frage zu stellen hat:

Wie oft muss ein Normalbürger

persönlich in die Kreisstadt? Wenn

er nicht gerade einen Bauantrag

zu behandeln hat, äußerst selten.

Und aufgrund der durch Corona

beschleunigten Digitalisierungsprozesse

sicherlich noch seltener.

Manfred Blaschke erzählt „tassilo“-Redakteur

Johannes schelle von früher.

Fühlen sich Bürger aus beispielsweise

Bernbeuren nicht trotzdem

ausgegrenzt – die haben, insbesondere

beim Versuch, mit den Öffentlichen

zum Weilheimer Landratsamt

zu kommen – mindestens eine Halbtagesreise

auf sich zu nehmen.

Geographisch betrachtet ist Weilheim-Schongau

in der Tat mehr

eine lange, von West nach Ost gezogene

Wurst als ein Kreis. Und die

Verkehrsverbindungen zwischen

diesen beiden Himmelsrichtungen

war schon zu Zeiten der Römer

schlechter als die von Süd nach

Nord. Ausgegrenzt fühlen sich Bürger

abseitsgelegenere Gemeinden

meiner Erfahrung nach aber nicht.

Sie hatten damals das große Pech,

im Zuge der Gebietsreform Landrat

des kleineren Schongauer Landkreises

gewesen zu sein – und mussten

im Zuge dessen ihrem damaligen

Weilheimer Pendant, Georg Bauer,

ebenfalls Mitglied der CSU, den Vortritt

lassen?

In Schongau war ich erst zweitjüngster

Landrat, nach der Gebietsreform

dann jüngster Ruhestandslandrat

Bayerns. Im Zuge dessen

bin ich in meinen vorherigen Beruf

als Juristischer Staatsbeamter

zurück in die Staatsverwaltung

und wurde an das Landratsamt

Weilheim-Schongau versetzt. Mit

meinem damaligen Kollegen in

Weilheim, Dr. Georg Bauer, der die

Altersgrenze von 65 noch nicht erreicht

hatte und nochmals antreten

10 | tassilo


konnte, wollte ich mich unter gar

keinen Umständen um eine Kandidatur

duellieren. Es gab allerdings

eine Vereinbarung mit dem

damaligen Innenminister, dass

ich als Juristischer Staatsbeamter

bis Ende der Amtszeit von Kollege

Bauer, entgegen der eigentlichen

Regelung, nicht in einen anderen

Landkreis versetzt werden darf – so

konnte ich der Region treu bleiben

und ab 1975 für die Wahl im Jahre

1978 als Landrat für Weilheim-

Schongau kandidieren.

Mit Erfolg. Sie wurden wiedergewählt,

waren letztlich von 1978 bis

1996 auch Landrat für den dann

neuen Landkreis Weilheim-Schongau.

Ein großer Unterschied zu Ihrer

ersten, gut zweijährigen Amtszeit im

Schongauer Landkreis?

Insgesamt betrachtet war es in

Schongau schon geruhsamer und

beschaulicher – als ich 1970 angefangen

hatte, gab es unter anderem

noch die sogenannten Hand- und

Spanndienste. Dabei handelte es

sich um eine Vereinbarung zwischen

Gemeinden und Bauern,

die mit Pferdefuhrwerken, Schaufel

und Pickel Straßen und Wege,

überwiegend noch aus Schotter,

instandgehalten haben. Später war

bereits vieles anders. Angefangen

beim Arbeitsweg, der für mich dann

wesentlich weiter wurde – in den 18

Jahren Landrat für Weilheim-Schongau

bin ich jeden Tag von Schongau

nach Weilheim mit meinem Dienstwagen

gependelt. Erst war’s ein

Opel, später ein Mercedes.

Letztlich haben Ihnen die Landkreisbürger

bis heute viel zu verdanken.

Zum Beispiel die Förderschule Weilheim

sowie das Penzberger Gymnasium.

Zunächst war Penzberg Bergwerksort

– da brauchte man kein

Gymnasium. Nach Schließung des

Bergwerks musste allerdings Ersatzindustrie

her. Im Nonnenwald,

wo heute die Firma Roche sitzt, hat

sich damals Boehringer Mannheim

niedergelassen. Im Zuge dessen

kamen viele Akademiker nach

Penzberg, die ihre Kinder auf ein

Gymnasium schicken wollten.

Förderschulen wie die damals in

Weilheim gebaute hießen früher

noch Sonderschulen und sind

wichtig für Kinder mit Defiziten.

Auch durch Sie als Landrat initiiert:

Der Tourismusverband Paffenwinkel.

Warum?

Als ich 1967 aus der Maximilianstraße

in München ans Landratsamt

Schongau versetzt worden bin,

habe ich festgestellt: Wir haben

hier wunderschöne Baudenkmäler

wie die Wieskirche, wir haben tolle

Naturlandschaften, aber bis auf

ganz wenige Gaststätten keinerlei

Einrichtungen und Angebote für

Fremdenverkehr. Daraufhin haben

wir langsam mit den Gemeinden

angefangen, den Tourismus anzukurbeln.

Inzwischen ist daraus eine

durchaus beachtliche Einnahmequelle

für die Region geworden.

Weniger Freude dürfte Ihnen der

Rückblick auf die Zentralisierung

der Abfallbeseitigung bereiten?

Bevor dieses Thema die Landkreise

aufs Auge gedrückt bekommen

haben, war Müllentsorgung Sache

der Gemeinden – irgendwo, wo

in der Natur ein Loch war, haben

die Bürger ihren Müll reingekippt.

Diese Umstrukturierung hat mir

vor allem deshalb so viele graue

Haare bereitet, weil jeder gesagt

hat: Überall, bloß nicht bei mir vor

der eigenen Haustüre! Bis man da

Mehrheiten für eine landkreisweite

Mülldeponie zusammenbekommen

hat – schwierig!

Die damaligen Gegenargumente?

Dass eben niemand eine Müllverbrennungsanlage,

die nach damaligem

Stand der Technik zunächst

in Frage gekommen wäre, vor der

eigenen Haustüre haben wollte.

Protestierende waren zum Teil bei

uns daheim im Wohnzimmer gestanden

die waren zwar höflich,

aber halt dagegen. Es gab aber

auch Gewerbetreibende, die sagten,

dass es nicht zwingend eine

Verbrennungsanlage sein müsse.

So ist letztlich aus den vielen Hausmülldeponien

in den einzelnen

Gemeinden die zentralisierte Abfallbeseitigung

mit großer Mülldeponie

in Erbenschwang entstanden,

wie wir sie bis heute kennen.

Nur mit dem Unterschied, dass

sich heute niemand mehr daran

stört und bei mir vor der Haustüre

steht.

Nicht ganz so nervenaufreibend,

aber sicherlich eine ähnliche Mammutaufgabe:

Die damalige Neuausrichtung

einer guten, landkreisweiten

Gesundheitsversorgung?

juli / august 2022 | 11


Der Altlandkreis Schongau hatte

ein Kreiskrankenhaus, ein kleines,

gemeindliches Krankenhaus in

Peiting und ein Zweckverbandskrankenhaus

in Steingaden, das

auch Anlaufstelle für Wildsteiger

und Premer war. Im Altlandkreis

Weilheim sah die Situation völlig

anders aus. Da gab es gar kein

Kreiskrankenhaus, stattdessen

ein städtisches in Weilheim, ein

Knappschaftskrankenhaus in Peißenberg,

ein Gemeindekrankenhaus

in Murnau und ein Knappschaftskrankenhaus

in Penzberg.

Insofern völlig unterschiedliche

Strukturen, die wir in der Tat auch

langsam und mühsam aneinander

angleichen mussten.

Auch während Ihrer Amtszeit gebaut:

Der große Sportplatz an der

Berufsschule in Schongau. Wie

wichtig ist Ihnen Sport?

Da habe ich es tatsächlich immer

schon so gehalten wie Churchill: No

Sports! Ich bin zwar viel Schwimmen

und Wandern gewesen, was

ich alters- und gesundheitsbedingt

leider beides nicht mehr machen

kann. Aber der klassische Sportbegeisterte

war ich ehrlicherweise

nie.

Beim Blick zurück auf Ihre insgesamt

20-jährige Amtszeit als Landrat.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Dass die Menschen hier im Landkreis

Weilheim-Schongau sehr

bodenständig sind. Das sieht man

unter anderem daran, dass es in

fast jeder Gemeinde Blasmusik

und Trachtenverein gibt. Und wir

als Verwaltungsapparat, von wenigen

Ausnahmen abgesehen, mit

fast allen Bürgern wirklich gut zusammenarbeiten

konnten.

„Die zentralisierung der Abfallbeseitigung hat mich einige graue Haare

gekostet“: Manfred Blaschke (li.) im Gespräch mit Johannes schelle.

Sicherlich auch dank Bürgersprechstunden?

Seit 1900 war es im Altlandkreis

Schongau und später auch im

Landkreis Weilheim-Schongau

üblich gewesen, dass der Landrat

auswärtige Amtstage wahrzunehmen

hatte. Früher mit Pferd und

Kutsche, später mit Dienstauto. Ich

bin zum Beispiel jeden Mittwoch

gemeinsam mit unserem Kreisbaumeister

in jeweils eine andere Gemeinde

gefahren. So konnten Bürger

mit ihren Anliegen persönlich

zu mir kommen. Das war natürlich

nicht immer leicht, aber habe ich

konsequent bis 1996 durchgehalten.

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse,

Bayerischer Verdienstorden und

Goldener Ehrenring des Landkreises

Weilheim-Schongau. Welche dieser

Auszeichnungen hat für Sie die

größte Bedeutung?

Am meisten Bedeutung hat für

mich der Goldene Ehrenring des

Landkreises Weilheim-Schongau,

verliehen durch ein Gremium, das

meine Arbeit als Landrat vor Ort

beurteilen konnte.

Gab oder gibt es auch eine politische

Entscheidung von Ihnen, die

Sie bis heute bereuen? Oder ein von

Ihnen herbeigesehntes Vorhaben,

das in Sachen Umsetzung nie geklappt

hat?

Obwohl ich für beide Fragen wirklich

lange überlegt habe, fällt mir

tatsächlich nichts ein. Was jedoch

nicht heißen muss, dass alles

richtig war, es uns an nichts gefehlt

hat. Was ich im Laufe meiner

Amtszeit schon feststellen musste:

Dass es nicht klug ist, als Landrat

zweigleisig zu fahren – von 1975

bis 1987 war ich parallel dazu auch

CSU-Kreisvorsitzender. Das würde

ich heute anders machen.

Eine große Leidenschaft von Ihnen

seit jeher: Reisen. Was sollte man

unbedingt gesehen haben?

Besonders sehenswert ist für uns

Rom, das meine Frau und ich

besser kennen als München. Am

Abend, wenn es dunkel ist, am

Petersplatz alles angestrahlt wird,

man die Brunnen plätschern hört

und kein Mensch mehr unterwegs

ist, noch dazu in einer sternenklaren

Nacht, in der der Vollmond

über der Peterskuppel scheint, ist

fast schon kitschig.

Wo waren Sie noch?

Im Wesentlichen haben meine Frau

und ich fast ganz Europa gesehen,

waren aber auch schon in Nordafrika

sowie in der Türkei. Überwiegend

in Form von Kreuzfahrten.

Allerdings auf noch wesentlich kleineren

Schiffen mit rund 150 Leuten

und nicht 4 000, wie es erschreckenderweise

heute der Fall ist.

Woher rührt diese Reisebegeisterung?

Einerseits naheliegend, da meine

aus Köln stammende Frau als Reiseverkehrskauffrau

gearbeitet hat,

wir uns sogar auf einer Romreise

kennengelernt haben – das war

wirklich Liebe auf den ersten Blick.

12 | tassilo


Neun Wochen später waren wir

bereits standesamtlich verheiratet.

Andererseits war und bin ich schon

immer sehr geschichtsinteressiert

gewesen – andere Menschen,

Kulturen und Sitten erweitern bekanntlich

den Horizont.

So konnten Sie sicherlich auch vom

stressigen Arbeitsalltag Abstand gewinnen?

Absolut. Wir sind konsequent am

ersten Tag unseres Urlaubs weggefahren.

Wenn die Bürger nämlich

mitbekommen, dass der Landrat

zuhause Urlaub macht, kommen

sie bei ihm privat vorbei und man

hat definitiv keine Erholung.

Ähnlich wie die Gegner der Zentralisierung

der Abfallbeseitigung?

Wir sind auch mitten in der Nacht

angerufen worden von jemandem

der behauptete, dass die Basilika in

Altenstadt zusammenfällt. Und an

Weihnachten haben wir mal eine

Morddrohung erhalten, wo in der

Folge sogar Polizeischutz für mich

und meine Familie notwendig war –

bei damals noch kleinen Kindern

kein Spaß.

Sicherlich mit mehr Freude verbunden:

Ihre bis heute anhaltende

Mitgliedschaft der nichtschlagenden

Katholischen Deutschen Studentenverbindung

Aenania München?

Die wurde bereits 1851 gegründet

und hatte schon immer viele

Nordlichter, also Zuagroaste, als

Mitglieder. Einige Bajuwaren haben

sich deshalb abgesondert mit

der Begründung, „sind uns zu viele

Preißn“, und gründeten eine eigene

Studentenverbindung – die

Katholisch Bayerische Studentenverbindung

namens „Rhaetia“.

Für mich war die Studentenverbindung

in erster Linie eine

Anlaufstelle für Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.

Wobei sie bis

heute sehr viel mehr zu bieten hat

als geselliges Beisammensein in

Wichs, eine Art Uniform mit Mütze

und Fechtsäbel, der im Übrigen

nur symbolisch getragen wurde

und wird. Zum Beispiel Mentoren

sowie bezahlbaren Wohnraum für

Studenten in München. Jedenfalls

werden neu dazugekommene Mitglieder

als Füxe bezeichnet, die

bei entsprechender Ausbildung zu

Burschen und somit ordentliche

Mitglieder, und nach Abschluss ihrer

Berufsausbildung zu Alten Herren

werden. Letzteres bin ich nun

schon seit einer ganzen Weile.

Mit bald 86 Jahren. Was wünschen

Sie sich zu Ihrem Geburtstag am 24.

August?

Dass meine Frau und ich uns noch

eine geraume Zeit „ärgern“ können

und miteinander leben dürfen.

Und wie sähe es mit Smartphone,

Tablett und Internetanschluss aus?

Als ich 1996 noch Landrat war und

nach einem Arbeitstag meine Bürotür

abgeschlossen hatte, war ich

nicht mehr im Dienst und hatte

im Grunde meine Ruhe. Die Kommunikationsmittel

damals waren

Festnetztelefon, schreibmaschinengeschriebene

Briefe und Steno,

was ich noch in der Schule gelernt

habe. Meine damalige Sekretärin

konnte das auch, weshalb wir oft

mit Steno auf Notizzetteln kommuniziert

haben. Letztlich glaube ich

schon, dass wir durch die ganze

IT, bei allen Vorteilen, die sie hat,

nicht unbedingt an Lebensqualität

dazugewonnen haben. Wenn ich

noch beruflich aktiv wäre, bräuchte

ich sowas wie Smartphone, Tablet

und Internetanschluss natürlich

auch. Da ich es jedoch nicht mehr

brauche, deshalb auch nicht habe,

lebe ich wesentlich ruhiger.

Entgegen verhaltensauffälliger Kinder,

die mehr vor Bildschirmen hängen

als sich draußen in der Natur

austoben?

Bei diesem Thema sind damals

wie heute die Erwachsenen gefordert

– auch unsere Kinder saßen

mit Papa oder Opa einmal am Tag

für eine Stunde vor dem Schwarz-

Weiß-Fernseher und haben Kindersendungen

oder Dick und Doof geschaut.

Diejenigen, die das täglich

mehrere Stunden gemacht haben

und dadurch verhaltensauffällig

wurden, hat es damals auch schon

gegeben. Aber natürlich nimmt das

heutzutage ganz andere Ausmaße

an. Kleiner Tipp: Wenn uns unsere

Töchter mit Enkelkindern besuchen,

wir beisammensitzen, wird nicht

getippt. Das funktioniert ganz gut.

Weg von flimmernden Bildschirmen:

Ihr Lieblingsplatz in Weilheim-

Schongau?

Bei starkem Fön auf dem Hohen

Peißenberg zu stehen und das Alpenpanorama,

vom Grünten bis zur

Benediktenwand, zu betrachten, ist

ein Schmankerl. Oder bei einem

herrlichen Sonnentag in der Wieskirche

sitzend zu beobachten, wie

die sich langsam bewegende Sonne

durch die Fenster strahlt. Dafür

muss man zwar ein bisserl mehr

Zeit mitbringen, aber das dabei

entstehende Licht und die damit

verbundene Stimmung ist schlichtweg

beeindruckend.

Haben Sie auch einen favorisierten

Platz in Ihrem Wohnort Schongau?

Draußen im Garten unter unserer

vor über 35 Jahren gepflanzten

Hängebuche. Insbesondere im

Frühsommer, wenn sie blüht.

Und abschließend: Was wünschen

Sie sich anlässlich „50 Jahre Gebietsreform“

der hiesigen Bevölkerung

für die kommenden Jahre und

Jahrzehnte?

Dass uns der Friede erhalten

bleibt. Weil mit einem Putin, der

in der Lage ist, auf einen Knopf zu

drücken… Und was wir unbedingt

brauchen: Wieder mehr Personen,

die bereit sind, sich ehrenamtlich

zu engagieren. In der Gemeinde,

im Verein, denn dieser absolute

Egoismus, nur ich, ist eine Entwicklung,

die eine Gesellschaft auf kurz

oder lang in einen Graben fahren

lässt.

js

*Rechtsberater

Dr. Maria Hagenauer*

Fachanwältin für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

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Linda Heidemann

Rechtsanwältin

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juli / august 2022 | 13


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Komod – vergnügliches Miteinander am Ammerufer

Ein Erlebnisfestival bittet

zum Tanz

weilheim | Kabarettist Gerhard Polt

hat einmal über die Gemütlichkeit

gesagt, dass sie eine Relation aus

Zeit, Geld und Bier sei. Und da in

jedem satirischen Satz zumindest

eine Halbwahrheit lauert, finden

sich wenigstens zwei Zutaten im

Polt’schen Zitat, um die Idee hinter

dem Festival zu beschreiben,

das Christian Botsch und seine

Kollegen 2018 ins Leben gerufen

haben. Aber „Komod“ ist mehr

als nur Zeit und ein auflockerndes

Getränkeangebot. Das viertägige

Festival, dessen Namen an das

bayrisch-österreichische Wort für

„kommod“, also bequem oder

angenehm, anknüpft, will eine Atmosphäre

sozialer und kultureller

Resonanz schaffen, ein friedliches

und inspiratives Miteinander im

Rahmen eines lockeren und eben

kommoden Ambientes. Um diese

Idee mit Inhalt zu füllen, setzen die

Initiatoren des Festivals auf weitere

Zutaten wie Musik, Erlebnis, Platz,

Freiheit, Vielfalt und natürlich auf

Menschen. Der Gemütlichkeit soll

Raum gegeben werden, damit etwas

entstehen kann. Was bedeutet

das jetzt konkret? Vom 14. bis zum

17. Juli werden diesen Sommer circa

sechs Hektar Wald- und Wiesen-

fläche am Ammerufer in Weilheim

bereitgestellt und mit allerlei Kul-

tur bespielt – konkret gemeint ist

die Fläche am Naturfreundehaus,

Holzhofstraße 36. Die Besucher erwarten

Workshops für Bastelarbei-

ten oder Bodypainting, Yogakurse,

Naturnähe, ein liebevoll gestaltetes

Festivalgelände und ein vielfältiges

Programm an Livemusik. Für das

leibliche Wohl und einen gemütlichen

Schlafplatz für Campierende

wird selbstverständlich auch gesorgt.

Jung wie Alt, Schwarz wie

Weiß: Alle sind eingeladen, dem

bunten Treiben beizuwohnen. Man

trifft hier seinen Nachbarn, seine

Arbeitskollegen und seine Freunde

und versucht sich der gelebten

Symbiose aus Gemütlichkeit und

Produktivität hinzugeben.

ein großes

gallisches Dorffest

Der gebürtige Weilheimer Christian

Botsch reichte 2017 das Konzept für

das Komod Festival bei der Stadt

Weilheim ein, nachdem er sich lange

Zeit selbst aktiv und passiv durch

die hiesige Kulturszene bewegt

hatte. „Irgendwann stand die Überlegung

im Raum, etwas Größeres

zu machen, alle Ideen zu bündeln

und den hier anzutreffenden Künstlern

eine Plattform zu bieten“, erklärt

der engagierte Netzwerker.

Die Stadt Weilheim habe den Vorschlag

herzlich aufgenommen und

das Projekt von Anfang an auch

finanziell unterstützt, berichtet

er weiter. So ein Festival stemmt

sich aber nicht im Alleingang. Immer

wieder betont der 35-Jährige,

dass das Komod Festival auch aus

organisatorischer Sicht ein absolutes

Gemeinschaftsprojekt sei. Nur

mithilfe eines fleißigen Teams und

zahlreicher freiwilliger Helfer konnte

das Event 2018 zum ersten Mal

auf die Beine gestellt werden. 1200

Besucher haben damals gleich

mitgefeiert und es wurden von

Jahr zu Jahr mehr. Heuer, im drit-

14 | tassilo


ten Anlauf, waren 1 400 Tickets im

Vorverkauf ratzfatz vergriffen. Das

Festival erfreut sich augenscheinlich

außerordentlicher Beliebtheit,

weshalb weitere 600 Personen „im

Durchlauf“ erwartet werden. Bei

2 000 Gästen wird die Anzahl der

Teilnehmer aber auch in Zukunft

limitiert bleiben. „Das Komod Festival

soll keine überschwängliche

Größe erreichen“, unterstreicht

Botsch, „der Name ist schließlich

Programm!“ Finanziell lohnt sich

in diesem Umfang der Einsatz der

Verantwortlichen – wahrscheinlich

auch in Zukunft – nur bedingt. Aber

darum geht es ihnen auch nicht. Sie

stecken Herzblut, Kreativität und

Ideale in das Projekt und genau das

trägt vermutlich die gewünschten

Früchte. Die erstaunlich positive

Resonanz von allen Seiten führt

letztendlich dazu, dass die Festivalphilosophie

nicht nur transportiert

und expandiert wird, sondern vor

allem funktioniert. Wenn sogar die

Anwohner nicht über den Lärmpegel

klagen, die Festivalleitung nur

lobende Worte für die Zusammenarbeit

mit der Polizei findet und die

Naturschützer keine Umweltsünde

beanstanden, dann muss das eine

rundum gelungene Sache sein.

Kulturelle Stadtflucht

Fragt man Botsch, warum man

sich gerade Weilheim als Standort

für ein solches Festival ausgesucht

habe, dann lautet seine Antwort:

„Weil alle Mitbegründer aus Weilheim

und Umgebung stammen

> > > Tickets zu Gewinnen

und immer schon in der alternativen

Kulturszene unterwegs waren.“

Mit alternativer Kulturszene

meint er ein weniger volkstümlichtraditionelles

künstlerisches Schaffen.

Denn nicht nur die Musiker im

urbanen Raum experimentieren

mit elektronischen Beats, karibischen

Tönen oder anderen Formen

aktueller Klangkunst. Außerdem

will man natürlich zeigen, dass

auch der ländliche Raum über eine

etablierte Kulturszene verfügt. Nur

wird den Kreativen der Provinz seltener

eine Bühne zum Präsentieren

und ein Publikum zum Kritisieren

geboten. Hier sehen sich die Organisatoren

des Komod Festivals in

der Pflicht. „Wir laden ausschließlich

Künstler aus der Region ein,

um ihnen eine Plattform zu bieten“,

unterstreicht Botsch. Er sieht

das Potential und damit die Idee

des Festivals gerade in der Zusammenkunft

der jungen lokalen

und alternativen Kulturszene, mit

einem heimatverbundenen, aber

dennoch weltoffenen Publikum,

umgesetzt.

Ziel ist, dass jeder Besucher seine

individuelle Geschichte vom Festival

mit nach Hause nimmt, die ihn

im besten Falle noch ein bisschen

weiter begleiten und inspirieren

wird. Selbst, wenn es nur die Zeit

ist, in behaglicher, aber kreativer

Atmosphäre ein Bier mit seinen

Freunden zu trinken. Und damit

endet und beginnt die Begeisterung

für die Gemütlichkeit und alles,

was sich aus ihr zaubern lässt.


lm

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost zwei Wochenendtickets für

das Komod Festival am Donnerstag, 14. Juli, von 16 bis 1 Uhr, Freitag,

15. Juli und Samstag, 16. Juli, jeweils von 13 bis 4 Uhr und

Sonntag, 17. Juli, von 13 bis 20 Uhr am Naturfreundehaus, Holzhofstraße

36 in Weilheim. Schicken Sie uns bis Dienstag, 5. Juli, eine

Postkarte mit dem Stichwort „Gmiatlich“ an „tassilo“, Birkland 40,

in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

juli / august 2022 | 15

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- UND

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- STUDIENPLÄTZE AN:

UND

WIR STUDIENPLÄTZE BIETEN AUSBILDUNGS- AN:

UND

Ausbildungsbeginn 1. September Ausbildungsbeginn 1. September 2023

2023

STUDIENPLÄTZE

Ausbildungsbeginn 1.

AN:

September 2023

• Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

Ausbildung

Ausbildung

zum

zum

Verwaltungsfachangestellten

Verwaltungsfachangestellten

(m/w/d)

(m/w/d)

• Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

• Ausbildungsbeginn zum Verwaltungswirt 1. September 2023

(m/w/d)

• zum

zum

Verwaltungswirt

Verwaltungswirt zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

(m/w/d)

Ausbildungsbeginn 1. September 2023

(m/w/d)

Ausbildungsbeginn 1. September 2023

• Ausbildungsbeginn Ausbildungsbeginn (Erfolgreiche

zum Teilnahme 1. September

Verwaltungswirt 1. September am Auswahlverfahren 2023

2023 (m/w/d)

des

(Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des

Ausbildungsbeginn (Erfolgreiche Landespersonalausschusses Teilnahme am Auswahlverfahren

1. September erforderlich) des

Landespersonalausschusses erforderlich) 2023

Landespersonalausschusses erforderlich)

Ausbildung (Erfolgreiche zum Teilnahme Verwaltungswirt am Auswahlverfahren (m/w/d) des


Ausbildungsbeginn Landespersonalausschusses Duales Studium zum

1. September Diplom-Verwaltungswirt erforderlich) 2023

(FH) (m/w/d)

(Erfolgreiche Duales

Duales

Studium

Studium

Teilnahme zum

zum

Diplom-Verwaltungswirt

Diplom-Verwaltungswirt

am (FH)

(FH)

(m/w/d)

(m/w/d)

Studienbeginn 1. Oktober 2023

Auswahlverfahren des

Studienbeginn 1. Oktober 2023

• Landespersonalausschusses Duales Studienbeginn (Erfolgreiche

Studium Teilnahme 1. Oktober

zum Diplom-Verwaltungswirt am 2023

Auswahlverfahren

erforderlich)

des

(Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des (FH) (m/w/d)

Studienbeginn (Erfolgreiche Landespersonalausschusses Teilnahme am Auswahlverfahren

1. Oktober 2023

erforderlich) des

Landespersonalausschusses erforderlich)

Landespersonalausschusses erforderlich)

• Duales (Erfolgreiche Studium Teilnahme zum Diplom-Verwaltungswirt am Auswahlverfahren des (FH) (m/w/d)

Studienbeginn Landespersonalausschusses 1. Oktober 2023 erforderlich)

WARUM (Erfolgreiche ZU Teilnahme UNS?

am Auswahlverfahren des

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Wir legen hohen Wert auf eine qualitätvolle Ausbildung. Sie lernen daher

WARUM Wir die verschiedensten legen hohen

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Wert Fachbereiche UNS?

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die verschiedensten Fachbereiche und Teams des Landratsamtes kennen.

Wir die Dort verschiedensten

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hohen Sie jeweils Fachbereiche

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eine einem/einer und Teams

qualitätvolle kompetenten des Landratsamtes

Ausbildung. Ausbilder/in kennen.

Sie lernen daher

Dort werden Sie jeweils von einem/einer kompetenten Ausbilder/in

WARUM die Dort betreut. werden Sie jeweils von einem/einer kompetenten Ausbilder/in

verschiedensten ZU Fachbereiche UNS? und Teams des Landratsamtes kennen.

betreut.

Dort Wir betreut.

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hohen Sie jeweils Wert absolvierter auf von eine einem/einer Ausbildung qualitätvolle kompetenten übernehmen Ausbildung. Ausbilder/in

wir

Sie alle

lernen unsere

Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung übernehmen wir alle unsere daher

betreut. die Nachwuchskräfte erfolgreich absolvierter verschiedensten und Fachbereiche bieten Fort- Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten übernehmen wir alle unsere

Teams des Landratsamtes kennen.

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Kerstin Johanna Lehmeier Brauer (-77234) (-77506)

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Johanna Sarah Wolleschak Brauer (-77234)

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Kerstin Sarah Wolleschak Lehmeier (-77506) (-77831)

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Kerstin ausbildung@LRA-starnberg.de

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Johanna Landratsamt Brauer Starnberg (-77234)

ausbildung@LRA-starnberg.de

Landratsamt Starnberg

Sarah Landratsamt Strandbadstr. Wolleschak Starnberg

2 (-77831)

Strandbadstr. Strandbadstr. 82319 Starnberg 2

Landratsamt 82319 Starnberg Starnberg

ausbildung@LRA-starnberg.de

82319 Starnberg

Strandbadstr. 2

82319 Starnberg

Landratsamt Starnberg

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82319 Starnberg


Wir wollen Sie in unserem Team!

Wir

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Team!

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Sind rar gesät: Hundestrände in der Region

Abkühlung für

Hund und Herrchen

100 Jahre Menschlichkeit

100 Jahre Menschlichkeit

1921-2021

100 Jahre Menschlichkeit

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Angebot durch

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drei Tagespflegen

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Ergänzt wird das Angebot durch drei Tagespflegen Menschen und

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zwei

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Leistungen

ambulant betreute

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Wohngemeinschaften

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mit Demenz.

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Unser

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ein wertschätzendes

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mit Demenz. Unser Team zeichnet sich durch Professionalität,

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Zu seiner

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Verstärkung

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suchen wir

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Freude an der Fürsorge und ein wertschätzendes als:

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aus. Gesundheits-, Zu seiner Verstärkung Kranken- suchen wir und Sie als: Altenpfleger

Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger

Gesundheits-, in Teilzeit Kranken- (m/w/d) und Altenpfleger

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Bei uns erwarten in Sie: Teilzeit (m/w/d)

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Tassiloland | Laut jüngster Zählung

von „statista“ gibt es bundesweit

10,3 Millionen Hunde, darunter

mehr als 1,51 Millionen in Bayern,

Tendenz steigend. Landkreisweite

Hundestatistiken gibt es nicht,

dafür wissen die einzelnen Städte

und Gemeinden, wie viele Hundehalter

mit wie vielen Vierbeinern

jeweils vor Ort leben – Schäferhund,

Labrador und Co. müssen

aufgrund zu entrichtender Hundesteuer

im jeweiligen Wohnsitzort

der Besitzer angemeldet werden.

In beispielsweise Murnau sind

derzeit 593 Hunde gemeldet, in

Penzberg 725, in Starnberg 1 250

und in Weilheim 983. Und einige

von ihnen möchten an heißen

Sommertagen, gemeinsam mit

Herrchen und Frauchen, ins kühle

Nass. Nur wo? Ausgewiesene

Hundestrände an Badeseen sind

in der Region rar gesät – im Landkreis

Weilheim-Schongau gibt es

derzeit 30 EU-zugelassene Badegewässer,

von denen laut Gesundheitsamtsleiter

Stefan Günther

jedoch nur vier für Herrchen und

Hund offiziell zugelassen sind. Die

Rede ist von Haarsee und Mitterlache,

beide etwas abgelegener

südwestlich von Magnetsried.

Dem Ettinger Weiher, südlich des

gleichnamigen Ortes gelegen.

Und Blaselweiher, nordöstlich des

Weilheimer Ortsteils Marnbach.

Bei allen vieren handelt es sich um

eher unbekannte, kleinere Seen.

Insofern stellt sich insbesondere

aus Hundehalter-Sicht die Frage:

Warum haben ihre Haustiere an

den allermeisten hiesigen Seen

Badeverbot? Denn auch in den benachbarten

Landkreisen Starnberg

mit neun EU-Badegewässern und

Garmisch-Partenkirchen mit 18 EU-

Badegewässern gibt es nur wenige

Stellen, an denen Hunde zwischen

Mai und September erlaubt sind.

Am prominentesten und größten

See in der Region, dem Starnberger,

20,2 Kilometer lang und bis zu

53 Meter tief, gilt seit 15. Mai bis

einschließlich 15. September striktes

Hundeverbot – nicht einmal an

der Leine dürfen sie an Naherholungsgebiete

am und im See geführt

mitwerden.

Gründe für

Hundeverbote an seen

„Allein aus hygienischer Sicht sind

badende Hunde unbedenklich – sie

haben in der Regel keinerlei negative

Auswirkungen auf die von

uns regelmäßig geprüfte Wasserqualität

der EU-zugelassenen Badeseen“,

sagt Dr. Stefan Günther,

Leiter des Gesundheitsamts für

Weilheim-Schongau. Einerseits seien

die Tiere überwiegend geimpft

und entwurmt. Andererseits gelten

sie als reinlich, verrichten entgegen

manch badender Menschen ihr Ge-

schäft, weder groß noch klein, nie

im Wasser. Trotzdem gibt es nachvollziehbare

Gründe für Badeverbote

der Vierbeiner. Ein wesentlicher:

Andere Badegäste fühlen sich

durch Hunde gestört. Zum Beispiel,

wenn sie mit Wasser vollgesaugtem

Fell aus dem See kommen und sich

neben einem auf einem Handtuch

liegenden Badegast kräftig schütteln.

Oder aus Naturschutzgründen

– Hunde streunen bekanntlich

gerne, könnten im Zuge dessen

sensible Uferbereiche neben dem

eigentlichen Badestrand aufsuchen

und dort artengeschützte, brütende

Vögel aufscheuchen. „Am großen

Ostersee auf der Staltacher Seite

haben wir zum Beispiel eine solche

Situation, da sich direkt neben dem

Strand ein großer Brutplatz befindet“,

betont Dr. Stefan Günther. In

Einzelfällen sehen junge Familien

ihre spielenden Kinder von Hunden

bedroht. Und dann wäre da nochmals

das Thema „Geschäft verrichten“.

Hunde machen

es nicht im, dafür

am Wasser, zum

Beispiel neben

einem schattenspenden

Baum

auf einer Liegewiese,

was Badegästen

logi-

16 | tassilo


scherweise auch nicht gefällt. „Wobei

beim Thema Sauberkeit ganz

klar die Halter gefragt sind“, sagt

Dr. Stefan Günther. In der Tat gibt

es supergut erzogene, gehorsame

Hunde, deren Besitzer sie soweit

im Griff haben, dass es an Badestränden

zu keinerlei Ärger kommt.

Aber auch Herrchen und Frauchen,

die ihre Vierbeiner nicht im Griff

haben, sich nicht an vorgegebene

Regeln wie die Leinenpflicht halten,

obendrein wenig Gespür oder

Verständnis für Menschen haben,

die Hunde weniger gerne mögen

oder gar Angst vor ihnen haben.

Das wiederum schafft Potential für

Streitigkeiten. Viele Kommunen

sprechen sich deshalb von vorne

herein für ein striktes Hundebadeverbot

an Seen auf ihrem jeweiligen

Gemeindegebiet aus.

Bäche und Flüsse als

Alternative?

Wo Hunde erlaubt oder nicht erlaubt

sind, zeigen vor Ort aufgestellte

Hinweis- und Verbotsschilder.

Und obwohl in über 90

Prozent der Fälle Badeverbote

für den „besten Freund des Menschen“

gelten, haben Hund und

Herrchen trotzdem tolle Möglichkeiten

für gemeinsamen Badespaß

in der Region. Unter anderem an

Flüssen und Bächen, an denen es

grundsätzlich keine Badeverbote

für Hunde gibt. Insofern sind

bei hiesigen Hundehaltern

auch kleinere Bäche um

und in Orten der Region

beliebt, um sich an

heißen Sommertagen

abzukühlen. Aber auch

die großen Flüsse Ammer

und Lech, an deren

zahlreichen naturbelassenen

Abschnitte in der Regel

kein Hundeverbot gilt – hier

greift das Betretungsrecht (Artikel

27, Absatz 1) aus dem Bayerischen

Naturschutzgesetz: „Alle Teile der

freien Natur, insbesondere Wald,

Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen,

Auen, Uferstreifen und

landwirtschaftlich genutzte Flächen,

können von jedermann unentgeltlich

betreten werden.“ Das

gilt im Übrigen auch am Strandbad

„Lido“, südlich von Schongau, wo

Hunde erlaubt sind. Ansonsten

aber? „Es gibt auch noch den einen

oder anderen größeren See,

meist knapp außerhalb unseres

Landkreises, wo Hunde an bestimmten

Stellen baden dürfen“,

meint Dr. Stefan Günther. Zum Beispiel

am Ammersee, Riegsee, Staffelsee

und Forggensee. Insofern

sollten den Sommer über sowohl

Hundebesitzer als auch Nicht-Hundebesitzer

auf ihre Kosten kommen

an und in kühlem Nass. Die

Qualität hiesiger Seen ist in jedem

Falle sehr gut, wie die jüngsten

EU-Badegewässeruntersuchungen

der jeweiligen Gesundheitsämter

zeigt. Auffallend sei lediglich,

dass die Pegelstände vergleichsweise

niedrig sind. „Aufgrund des

schneearmen Winters haben wir

kaum Schneeschmelze“, sagt Dr.

Stefan Günther. Hinzu kommen

auffallend lange Trockenphasen

ohne Niederschlag. Insofern kann

sich die Wasserqualität hiesiger

Seen durch starke Erwärmung verändern,

„was wir aber regelmäßig

überprüfen werden“. Derzeit problematischer

sei die Häufung von

Gänsekotbelastungen an Uferbereichen,

die wiederum durchfallauslösende

Bakterien beinhalten.

Eltern sollten an dieser Stelle auf

ihre Kinder besonders aufpassen,

und im Falle eines Kontakts

gründlich Hände waschen. Das gilt

selbstverständlich auch für Familien

mit Hund.

js

Die Partnachklamm.

Wilde Wasserfälle, unzählige Regenbogen im Sonnenlicht

des Sommers oder funkelnde Eiszapfen und erstarrte

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juli / august 2022 | 17


Sehenswertes zu „50 Jahre Weilheim-Schongau“

Früher war

nicht alles besser

Unter dem Dach der Xylem Analytics Germany agieren wir

an vier deutschen Standorten.

Unsere Marken WTW, ebro, SI Analytics und STM haben sich

als führende Anbieter von Mess- und Analysengeräten im

Bereich der Wasseranalytik etabliert.

Wir bilden aus:

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(Ausbildungsstart am 01.09.2022)

• Feinwerkmechaniker (m/w/d)

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Systeme (m/w/d)

Nähere Informationen zu unserer Ausbildung und zur

Bewerbung findest Du auf unserer Homepage unter

Karriere und auf Ausbildung.de.

Wir freuen uns auf Deine

Bewerbung!

Xylem Analytics Germany GmbH

Raisting | Urlaub auf dem Bauernhof

hat es bereits in den 1970er Jahren

gegeben. Allerdings noch ohne

„Free WiFi“ und mit Zirbelholzmöbeln

eingerichteten Ferienwohnungen.

„Damals haben die Kinder

auf dem Dachboden geschlafen,

um ihr eigentliches Zimmer für

Gäste freizumachen.“ Anlässlich

„50 Jahre Landkreis Weilheim-

Schongau“ plauderte nicht nur

Ehrenkreisbäuerin Christa Off aus

dem Nähkästchen. Wie es im Landkreis

Weilheim-Schongau früher

war und heute ist: Darum geht’s

im Rahmen einer informativen,

lockeren Ausstellung im Radom

in Raisting. Einerseits in Wort und

Bild. Andererseits mit historischen

und modernen Exponaten. Thematisch

angefangen bei der Gebietsreform

an sich, stattgefunden im

Jahre 1972, im Zuge derer die damaligen

Landkreise Schongau und

Weilheim zu einem zusammengelegt

wurden. Das hatte Auswirkungen

auf Brauchtum, Gesundheit,

Kultur, Landwirtschaft, Natur und

Umwelt, Soziales, Tourismus, Verkehr,

Verwaltung und Wirtschaft.

Und in Summe betrachtet viel Positives.

Nur ein Beispiel: Vor der

Gebietsreform hat es im Landkreis

Weilheim 26 Trachtenvereine mit

insgesamt 3 500 Mitgliedern, im

Landkreis Schongau 17 Vereine

mit 2 342 Mitgliedern gegeben.

Heute sind es in ganz Weilheim-

Schongau 32 Trachtenvereine mit

in Summe 7 342 Mitgliedern. Heißt:

Elf (!) Vereine weniger, dafür rund

1 500 Brauchtumsbegeisterte mehr.

Dieses weniger „klein, klein“ war

im Grunde das Kernziel der damaligen

Gebietsreform, insbesondere

im Bereich der Verwaltung.

Darüber bestens Bescheid weiß

Altlandrat Manfred Blaschke, auch

auf der Roten Couch (siehe Seite 9)

sitzend. Er ist einer von zwölf Ehrenbürger

des Landkreises, die für

Freitag, 1. Juli, zur nichtöffentlichen

Jubiläumsfeier „50 Jahre Landkreis

Weilheim-Schongau“ in die Raistinger

Post eingeladen sind. Im

großen Saal wird dort gemeinsam

mit allen amtierenden Kreisräten

und Bürgermeistern, aber auch

Bürgermeistern der Gemeinden,

die früher noch zu den heutigen

Altlandkreisen Schongau und Weilheim

gehörten, heute aber nicht

zum Weilheim-Schongauer Landkreis.

Landrätin Andrea Jochner-

Weiss wird ein Grußwort abhalten,

die Blaskapelle Raisting für musi-

> > > inFOs zuR AussTeLLunG

xylemanalytics.com

Die Ausstellung „50 Jahre Landkreis weilheim-schongau“ ist ab

Anfang Juli bis ende september für alle interessierten kostenlos

zugänglich. Wo? Im Industriedenkmal Radom, Hofstätterweg 2

in Raisting. Wann? Jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und

Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

18 | tassilo


kalische Umrahmung sorgen und

pandemiebedingt verschobene Ehrungen

werden nachgeholt. Nach

gutem Mittagessen und weiteren

Stücken der Musikkapelle ziehen

die rund 200 Männer und Frauen

dann aus dem Raistinger Ortszent-

rum hinaus in Richtung Satellitenanlagen,

wo im Industriedenkmal

Radom die Ausstellung zu „50 re Weilheim-Schongau“ eröffnet

Jah-

wird.

Todesanzeige zum

schmunzeln

Unter anderem mit einem filmischen

Rundflug durch den Landkreis.

Er zeigt Sehenswürdigkeiten,

markante Punkte und wertvolle

Naturschätze. Darüber hinaus zu

sehen: Zwölf große Infotafeln zu

den eingangs erwähnten Themenbereichen.

Aber auch Portraits

von 26 Männern und Frauen allen

Alters, vom Handwerker bis zur

Unternehmerin, die hier in der

Region leben und arbeiten, und

passend zum 50-Jährigen befragt

wurden: „Warum ist für Dich der

Weilheim-Schongauer

Landkreis

lebenswert?“ Weitere Highlights

der Ausstellung sind ein Wimmelbild

zum Mitnehmen, Schreibtischausstattungen

von damals und

heute, der originale Bürostuhl von

Franz Josef Strauß, Oldtimer-Bulldog,

Oldtimer-Auto, zwei Fahrräder

aus den 1970ern und in Tracht gekleidete

Schaufensterpuppen. Zwar

nicht Teil der Ausstellung, aber eine

umso berichtenswertere Anekdote:

Eine Todesanzeige, die mehr zum

Schmunzeln als Trauern anregt —

als 1972 feststand, dass das kleinere

Schongau zu Weilheim kommt,

veröffentlichten die Schongauer

Nachrichten eine Anzeige des quasi

frisch verstorbenen Landkreises

Schongau. Wobei der Humor auch

im Rahmen der Ausstellung nicht

zu kurz kommt, beispielsweise

beim Thema „Namensfindung“:

Ammerland, Ammerkreis, Ammer-

Lechkreis und Lech-Ammerkreis

standen unter anderem zur Debatte.

Letztlich wurde es Weilheim-

Schongau, das sich die vergangenen

Jahrzehnte in vielen Bereichen

positiv entwickelt hat. Zum Beispiel

beim Thema Bildung. Vor 50 Jahren

gab’s landkreisweit nur sieben

Schulen, darunter ein Gymnasium.

Heute sind es 19 mit drei Gymnasien

und der derzeit modernsten

Berufsschule Bayerns.

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Obstbaumtheater, Gartenfest und Bücherflohmarkt

seeshaupt | Bücherflohmarkt

und Schaugarten-Jubiläum

zwei gute Gründe, um im

Sommermonat Juli die am

südlichen Ufer des Starnberger

Sees gelegene Gemeinde

Seeshaupt aufzusuchen. Der

dortige Schaugarten existiert

seit 20 Jahren, öffnet am

Samstagabend, 9. Juli, um 19

Uhr seine Pforten für ein Theater unter men und mit heiteren Geschichten – das Stück,

Obstbäugespielt

vom Theater Herwegh, heißt „Vo Manderl

und Weiberl“. Am darauffolgenden Sonntag, 10.

Juli, folgt von 11 bis 17 Uhr ein Jubiläumsgartenfest

mit Livemusik von „Boarisch

Roas“, magischen Auftritten

von Zauberer Zodiac, Gartenflohmarkt,

Gegrilltem, Kaffee

und Kuchen sowie Verkaufsständen

mit Naturprodukten.

Wenige Wochen später, am

Samstag, 30. Juli, und Sonntag,

31. Juli, findet jeweils von

9 bis 18 Uhr der weit über die

Ortsgrenzen hinaus beliebte Seeshaupter Bücher-

flohmarkt in der ehemaligen Zimmerei Sterff,

Bahnhofstraße 14, statt. Eintritt wird sowohl

für Flohmarkt, Theater und tenfest keiner verlangt.

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kammerkonzert mit weltberühmtem cellisten

Feldafing | Die 9. Musiktage

in Feldafing, heuer von Freitag,

22. Juli, bis Sonntag, 24.

Juli, stehen für ein hochklassiges

Kammerkonzert-Festival.

In der örtlichen Kirche St.

Peter und Paul mit Platz für

150 Besucher werden Werke

namhafter Komponisten aus

verschiedenen Jahrhunderten

aufgeführt. Im Zentrum des

Konzerts sicherlich: Die fünf Cellosonaten von Ludwig van hoven, interpretiert vom weltberühmten Cellisten Daniel Müller-

Beet-

Schott (Foto), gemeinsam mit Pianist Kit Armstrong, der wiederum

mit Geigerin Franziska Hölscher die künstlerische Leitung der

9. Musiktage in Feldafing innehat. Nähere Infos sowie mehrere

Kontaktdaten für eine unbedingt erforderliche Kartenreservierung

finden Sie, liebe Leserinnen und Leser,

online unter www.musiktage-feldafing.com.

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20 | tassilo


Lesepause im Pavillon

weilheim | Bücher entdecken, in sie

hineinblättern und nach Herzenslust

darin schmökern: Dafür steht die

Weilheimer Lesepause, die auch heuer

wieder am Kirchplatz

in Weilheims Innenstadt

Literaturfreunde

allen Alters willkommen

heißen möchte.

Genaugenommen

zwischen Donnerstag,

14. Juli und Sonntag,

24. Juli, täglich

ab 10 Uhr. Darüber

hinaus lesen regionale

Autoren, Künstler

und Schauspieler wie

Dieter Fischer, Inga Persson oder Rosi

Pröll aus eigenen oder anderen Wer-

ken vor. Nähere Infos auch

online unter kirchplatz.de.

lesepause-amjs

Paffenwinkel-Ferienpass –

141 Gutscheine für vier euro

weilheim-schongau | Vom 1. August

bis 12. September sind heuer Sommerferien.

Passend dazu druckfrisch

erschienen: Der neue Pfaffenwinkel-

Ferienpass. Es handelt sich um ein vom

Landkreis mitgestaltetes Gutscheinheft,

mit dem sich Nutzer bis zu 500 Euro sparen. Insgesamt

beinhaltet das Heft 141 (!) kostenlose oder (stark) vergünstigte

Angebote, die sowohl regional als auch überregional

einlösbar sind – der neue Ferienpass umfasst Gutscheine

von Berchtesgaden bis Oberstaufen, vom österreichischen

Bichlbach bis ins Frankenland. Wer also Lust auf

Schwimmbäder, Museen, Schlösser, Theater, Kinos, Bergbahnen,

Schifffahrten, Natur, Tiere, Freizeitparks, Sport,

Action und vieles mehr hat: Erhältlich ist der Pfaffenwinkel-Ferienpass

ab Anfang Juli in allen Gemeinde- und

Stadtverwaltungen, Jugendzentren, Geschäftsstellen der

Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen, in den Jugendämtern

Weilheim und Schongau, der Geschäftsstelle

des Kreisjugendrings in Weilheim

sowie in einigen Schulen.

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Hefter, Passion und zeppelin – die Gewinner

Tassiloland | Sabine Buchner-Gerold aus Wielenbach hat in unserer

Mai/Juni-Ausgabe zwei Tickets für die Premiere der Oberammergauer

Passionsspiele gewonnen. Nicht weniger beeindruckend: Das Zeppelin-Musical

von Ralph Siegel, aufgeführt im Festspielhaus Füssen.

Beatrix Seifert aus Weilheim sowie Otmar Geiger aus Tutzing waren

im Rahmen dieses Gewinnspiels die Glücklichen. Die zwei Karten

für den Kabarettabend mit Roland Hefter, der Ende Juni im

Rahmen von „100 Jahre TSV Iffeldorf“ im Bierzelt auftritt,

gingen an Monika Meinersen aus Polling.

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juli / august 2022 | 21


hAMMERsound-Festival mit Azubimeile und Skatecontest

Rock & Rap zum

Sau rauslassen

Peißenberg | Was braucht und will

die Jugend in Weilheim-Schongau?

Diese Frage wurde im Rahmen einer

landkreisweiten Umfrage von

Seiten der Kommunalen Jugendarbeit

bereits 2015 beantwortet:

Mehr jugendaffine Veranstaltungen

wie coole Konzerte, lässige Festivals.

Daraus geboren: Das hAM-

MERsound Festival mit Live-Bands,

Skatecontest und Azubimeile. Zum

Debüt im Sommer 2018 sind 3000

gutgelaunte Menschen auf den Peißenberger

Festplatz „Moosleite“

gekommen. Insofern ein voller Erfolg,

der sich turnusmäßig alle zwei

Jahre fortsetzen sollte. Dann kam

Corona und die damit verbundene

Absage 2020. „Umso schöner, dass

es heuer zum insgesamt zweiten

Mal stattfinden kann“, sagt Wolfgang

Herz, Kommunale Jugendarbeit

für Weilheim-Schongau, der

den „hAMMERsound“ gemeinsam

mit seinen Kolleginnen federführend

organisiert. Angedacht ist das

Festival vorwiegend für junge Menschen

im Alter von zwölf bis 27 Jahren.

Willkommen ist letztlich aber

jeder, der Bock hat auf lässige Live-

Musik, gutes Essen und ein entspanntes

Miteinander zwischen Alt

und Jung. Das Line-UP des Festivals

setzt sich aus acht Bands zusam-

men: Vier professionelle, die nach

Ergebnissen einer Online-Umfrage

gebucht wurden: „KYTES“, „Rote

Mütze Raphi“, „Stand Up Stacy“

und Solo-Künstler David Gramberg.

Und vier weitere Bands, die sich im

Rahmen mehrerer Contests für einen

Auftritt beim hAMMERsound-

Festival empfehlen konnten: „Hey

Sis“, „Secret Reason“, „Akili“ und

„Uppercut“ aus Penzberg.

Landkreisweite

shuttle-Busse

Apropos: Neben Roche werden

30 (!) weitere Firmen den Festivalbesuchern

ihr jeweiliges Ausbildungsangebot

vorstellen. Und

zwar in lockerer Atmosphäre auf

Augenhöhe, nicht vergleichbar mit

klassischen Jobmessen. „Das ist

ein ganz neuer Ansatz, um Ausbildungsbetriebe

und Ausbildungssuchende

zusammenzubringen“, sagt

Wolfgang Herz, der von der ersten

Azubimeile in der Geschichte des

Weilheim-Schongauer Landkreises

im Jahre 2018 nur positive Rückmeldungen

erhalten hatte. Und dann

wäre da noch dieser Skatecontest,

ausgerichtet von „Stuff4Freakz“ aus

Weilheim, an dem im Grunde jeder

Skateboard- und Scooterfahrer teil-

nehmen darf, der Lust darauf hat –

die Anmeldung erfolgt am Veranstaltungstag

selbst: Freitag, 29. Juli,

ab 13 Uhr.

Darüber hinaus wartet das hAM-

MERsound-Festival mit weiteren

Specials auf, um ein reibungsloses

Miteinander unter allen Besuchern

zu gewährleisten. Zum Beispiel

„Safe Space“, eine Anlaufstelle für

Mädchen und Frauen, die Hilfe

brauchen, weil sie beispielsweise

belästigt werden. Festivalregeln

im Sinne des Jugendschutzes, im

Zuge derer kein scharfer Alkohol

ausgeschenkt wird. Und ein früher

Beginn mit Ende um 22 Uhr, sodass

unter Begleitung von Erwachsenen

auch für Jungs und Mädels

ab zehn Jahren ein Festivalbesuch

möglich ist. Selbstverständlich gibt

es auch ausreichend zu Essen und

Trinken – deftig und süß, fleischhaltig

und vegetarisch. Und einen

Shuttle-Bus, der die Besucher

landkreisweit zum Festivalgelände

bringt und zu späterer Stunde wieder

nach Hause fährt. Kurzum: Die

Veranstalter haben im Rahmen der

Organisation an alles gedacht, was

auch online unter www.hammersoundfestival.de.

nachzulesen ist.

Zum Beispiel, dass der Eintritt zum

hAMMERsound-Festival frei ist.

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22 | tassilo


Nur alle fünf Jahre – das Starnberger Fischerstechen

Wer baden geht, verliert

starnberg | Die Tradition des Starnberger

Fischerstechens reicht bis

ins Mittelalter zurück. Um 1882

standen die Zunftspiele kurz vor

dem Aus, wurden im Jahre 1907

jedoch von Prinzregent Luitpold

wieder eingeführt – seither heißt

der Traditionswettbewerb auch

Prinzregent-Luitpold-Fischerstechen,

und findet turnusgemäß alle

fünf Jahre statt. Nach zuletzt 2017

am Sonntag, 17. Juli, ab 11 Uhr auch

heuer wieder. Und zwar an der

Seepromenade in Starnberg. Höhepunkt

der vom örtlichen Heimatund

Volkstrachtenverein ausgerichteten

Brauchtumsveranstaltung mit

Blasmusik, Tanz und kulinarischen

Schmankerln: Der Wettkampf auf

dem Wasser unter starken wie flinken

Burschen, die maskiert und mit

gepolsterter Lanze in der Hand auf

einem nur 70 Zentimeter langen

und 26 Zentimeter breiten Holzbrett

balancieren und versuchen, den

jeweiligen „Rivalen“ von einem

Standbrett ins Wasser zu stoßen.

Ganz entscheidend dabei: Der Ruderer

des jeweiligen Bootes, an

dessen Bug das Standbrett für die

Fischerstecher fixiert ist. Verboten

sind Tiefschläge und Schläge ins

Gesicht. Wer bis zum Ende stehenbleibt,

gewinnt. Traditionell machen

den Titel zum „Fischerkönig“

die Inhaber, Söhne oder Mitarbeiter

der rund 30 Fischerreibetriebe, die

es am Starnberger See heute noch

gibt, unter sich aus. „Seit 1952 aber

gibt es auch eine zweite Kategorie,

die der Sportstecher, im Rahmen

derer jeder teilnehmen darf, der

möchte“, sagt Starnbergs Kreisheimatpfleger

Manfred Schulz.

Prominente

schirmherrschaft

Wie viele Fischer- oder Sportstecher

heuer teilnehmen, ist im

Vorfeld schwer vorherzusagen.

„Oft bleibt es bis zum Tag des Wettkampfs

ein Geheimnis, wer antritt“,

sagt Manfred Schulz. Amtierender

Fischerkönig ist Peter Dechant,

dessen Vater Paul den Wettbewerb

bereits drei Mal für sich entscheiden

konnte. Ähnlich erfolgreich in

der Starnberger Fischerstecher-

Historie: Familie Hirn mit insgesamt

drei Siegen. Den alleinigen

Rekord hält jedoch Schorschi Wenzel,

der den Wettbewerb bereits

vier Mal für sich entscheiden konnte.

Welch hohe Bedeutung der Titel

des Fischerkönigs hat, unterstreichen

unter anderem die namhaften

Schirmherren dieser langjährigen

Traditionsveranstaltung. Bis heute

kommt der Ehrenpreis für den Fischerkönig

aus dem Hause Wittelsbach

– Herzog Franz von Bayern

hat, getreu seiner Vorfahren, die

Schirmherrschaft für dieses Jahr

übernommen. Der Ehrenpreis für

den Sieger unter den „Sportlern“

wird dagegen von Starnbergs Bürgermeister

gestiftet.

Seit Anfang Juni trainieren die potentiellen

Wettkämpfer den Ernstfall

auf Wasser. „Viele geheim“,

so Manfred Schulz über fast schon

profifußballähnliche Vorbereitungsstrategien

mit Einheiten unter

Ausschluss der Öffentlichkeit. Das

wiederum erhöht die Spannung

unter den eingefleischten Fischerstecher-Fans,

die über die örtliche

Lokalzeitung sogar Wettscheine

kaufen können. Zu Hochzeiten haben

sich dieses Spektakel auf dem

Starnberger See mehr als 2000

Menschen nicht entgehen lassen. js

juli / august 2022 | 23


Ohne dich läuft nichts.

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Pfaffenwinkel | Die Tradition von

„Musik im Pfaffenwinkel“ reicht zurück

bis ins Jahr 1990 – seither steht

der eingetragene Verein für die Veranstaltung

hochklassiger Klassik-

Konzerte, die überwiegend in der

Wieskirche stattfinden. Für heuer

stehen vier Konzerte auf dem Programm.

„Die ersten nach zweijähriger,

pandemiebedingter Zwangspause“,

sagt Reiner Gößwald,

stellvertretender Vorsitzender des

Vereins und aktives Mitglied des

vereinseigenen Chors, der derzeit

aus rund 40 Frauen und 20 Männern

besteht. Und unter den Vorgaben

des künstlerischen Leiters und

Generalmusikdirektors Christian

Fröhlich einmal die Woche über je

zwei Stunden hinweg fleißig probt.

Hierfür treffen sich die ambitionierten

Sängerinnen und Sänger

aus allen Ecken des Pfaffenwinkels

wie Murnau, Weilheim,

Burggen, Steingaden,

Schongau, Peiting, Epfach

im Rainer-Endisch-Saal in

Herzogsägmühle. Wobei der

Chor zum Auftaktkonzert am

Sonntag, 3. Juli, ab 19 Uhr in

der Wieskirche nicht mit dabei

ist. „Wir starten unser diesjähriges

Programm mit einem

Instrumental-Konzert, das für

eine bunte Zeitreise durch

bedeutende Werke der Klassik

steht – wir reden hier über

Kompositionen von Edvard

Grieg, Antonin Dvorak, Johann

Sebastian Bach und Giovanni

Battista Pergolesi“, sagt Gößwald

über eine hochklassig

besetzte Auftaktveranstaltung.

Neben Profimusikern aus dem Bayerischen

Staatsorchester werden

die Vollblut-Solisten Sarah Gilford

(Sopran), Yajie Zhang (Mezzosopran)

und Gottfried Sirotek (Oboe

d’amore) ihr musikalisches Können

an diesem Frühsommerabend zum

Besten geben.

Musikalischer Höhepunkt

in Benediktbeuern

Das zweite Konzert von „Musik im

Pfaffenwinkel“ findet am Sonntag,

30. Juli, ebenfalls um 19 Uhr in der

Wieskirche statt. „In diesem Falle

mit unserem Chor.“ Und mit Musikern

der Münchner Philharmoniker.

Für Gänsehautmomente bei

Besuchern, Sängern und Musikern

sorgen an diesem Abend die „Messe

Nr. 3 in D“ von Johann Nepomuk

Hummel und der tief unter die

Haut gehende Klassiker von Ludwig

van Beethoven: Die 7. Symphonie.

Ob dieses zweite Konzert überhaupt

noch zu toppen ist? „Grundsätzlich

schwer, und trotzdem ist

für mich unser drittes Konzert in

diesem Jahr der musikalische Höhepunkt:

Im ersten Teil die 38.

Sinfonie von Wolfgang Amadeus

Mozart, besser bekannt als Prager

Sinfonie. Im zweiten Teil dann das

Requiem in D Moll von Mozart mit

dem gemischten Chor.“ Das findet

zwar erst am Sonntag, 16. Oktober

statt, sollte von Klassik-Liebhabern

jedoch schon jetzt dick im Kalender

eintragen und vorgemerkt werden.

Erstens, weil es nicht im Steingadener

Ortsteil Wies, sondern in

der Basilika Benediktbeuern stattfindet.

Zweitens nicht um 19, sondern

16.30 Uhr beginnt. Und

drittens mit dem Gemischten

Chor im Pfaffenwinkel,

Mitgliedern des Bayerischen

Staatsorchesters sowie den

Solisten und Solistinnen Jasmin

Delfs (Sporan), Xenia

Puskarz Thomas (Alt), Liam

Bonthrone (Tenor) und Gabriel

Rollinson (Bass) hochprofessionell

besetzt ist.

Den Jahresabschluss von Musik

im Pfaffenwinkel für 2022

bildet schließlich ein Alpenländisches

Adventskonzert

am Sonntag, 4. Dezember, um

16 Uhr, in diesem Falle wieder

in der Wieskirche. Allerdings

nicht mit klassischer Musik.

„Wie der Name bereits verrät,

geht unser Adventskonzert in

24 | tassilo


die volksmusikalische Richtung.“

An diesem besinnlichen Nachmittag

mit dabei: Die Starnberger

Fischerbuam, der Sagschneider

Dreigsang, der Gemischte Chor

im Pfaffenwinkel, das Schongauer

Holzbläsertrio, die Bolzwanger

Musikanten und Weisenbläser der

Stadtkapelle Schongau. „Erstaunlicherweise

ist unser Adventskonzert

schon jetzt fast ausverkauft, obwohl

wir es noch gar nicht beworben

haben“, sagt Reiner Gößwald, der

wie Christian Fröhlich, die rund 60

Chormitglieder im Alter zwischen

20 und 80 Jahren sowie alle anderen

aktiven Mitglieder von Musik im

Pfaffenwinkel inständig hofft, „dass

auch unsere anderen Konzerte Anklang

finden in der Bevölkerung“.

infos zum

kartenvorverkauf

Im Vergleich zur über 30-jährigen

Geschichte von Musik im Pfaffenwinkel

ist Reiner Gößwald noch

gar nicht so lange dabei. „Seit rund

acht Jahren.“ Aber dafür mit großer

Begeisterung. „Das ist inzwischen

ganz klar mein Hobby Nummer

eins, weil diese Konzerte in der

Wieskirche sowie in Benediktbeuren

eine unbeschreibliche Kraft

haben und nicht nur meine Seele,

sondern auch die der Zuhörer,

Chorkollegen und Berufsmusiker

in einer schier unbeschreiblichen

Art und Weise berühren.“ Gößwald

schwärmt weiter: „Wenn du

mitten im Chor hinter dem Bayerischen

Staatsorchester und vor

vollen Zuschauerrängen auf der

Konzertbühne stehst, dann auch

noch die Sonne durch die Fenster

scheint und ins Innere der Wies ein

goldenes Licht wirft, ist es ehrlich

gesagt schwer, einen Ton herauszubringen.“

In der Tat berichten

auch langjährige Stammbesucher

von Wieskonzerten immer wieder

von einer Kraft und Stimmung, die

alle Sorgen des Alltags vergessen

lasse. Im Übrigen auch Altlandrat

Manfred Blaschke, diesmal auf der

Roten Couch (siehe Seite 9).

Bis zum verheißungsvollen Auftakt

der diesjährigen Konzertreihe

wird fleißig geprobt, organisiert

und bereitgestellt: Zum Beispiel

hunderte Stühle, die der Verein eigens

in einem angepachteten Stadel

bei Schwabsoien eingelagert

hat. „Hinter unseren Konzerten

steckt ein enormer ehrenamtlicher

Aufwand, dazu gehört auch der

Aufbau einer vereinseigenen, tonnenschweren

Besucherbühne, der

überwiegend von rüstigen Rentnern

aus unserem Chor gestemmt

wird.“ Und hoffentlich auch belohnt.

„Das Gesamtergebnis sollte

man in jedem Falle mal gesehen

und gehört haben“, bekräftigt Rainer

Gößwald, der an dieser Stelle

auf den bereits gestarteten Kartenvorverkauf

hinweisen möchte: Je

nach Kategorie kosten die Tickets

zwischen 23 und 49 Euro pro Person,

die für das Adventskonzert

jeweils 22 Euro. Erhältlich sind

alle Karten entweder online bei

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Termine: im Juli, August und September, Lechsee

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Sonntag Bootshaus Erwachsener

um 14.00 am 15,00

Uhr Schongauer und Kind:

16.00 Lechsee

10,00

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jeden Sonntag um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr


Kosten:

Feierabendfahrten

Erwachsener

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Kinderfahrten

15,00 · Kind: € 10,00

Feierabendfahrten Anmeldung: Tourist und Information Kinderfahrten Tel. 88 61 21 41 81

➜ Startpunkt: Anmeldung: Bootshaus Tourist Information am Schongauer Tel. 0 88 Lechsee 61 21 41 81

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung,

Startpunkt: Bootshaus am Schongauer Lechsee

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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung,

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fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). www.schongau.de

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Große Auswahl an Gartentechnik

Marnbach | Es liegt herber und

süßlicher Duft in der Luft. Kunterbunt

leuchten die Blüten um die

Wette, strahlen in Richtung Sonnenlicht.

Es zirpt und brummt, es

knistert und summt. Der Sommer

ist da und hat den Wieshof, den

Elisabeth Doll mit ihrer Familie abseits

des Dorfes Marnbach bewohnt

und bewirtschaftet, in ein malerisches

Naturparadies verwandelt.

Dass an diesem Ort viel Hingabe

und Zeit investiert wurde, das verrät

jede liebevoll von ihr gestaltete

Gartenecke. Seit 2010 betreibt die

gelernte Hauswirtschaftsmeisterin

auf dem Wieshof eine Naturküche

und kultiviert mehrere Kräutergärten,

die Besucher jederzeit dazu

einladen, leidenschaftliche Gartenkultur

mit allen Sinnen zu erleben.

„Mich hat die Natur, insbesondere

aber die Kräuterkunde, schon immer

begeistert“, bekennt die gelernte

Kräuterpädagogin. Und da

sie sich stetig und gerne weiterbildete,

hat sich irgendwann eben

eines zum anderen gefügt. Das

Projekt „Naturküche“ lief zunächst

mit dem Einrichten des Seminarraumes

an, in dem sie bis heute

ihre Gäste bewirtet und Veranstaltungen

bis zu 40 Personen organisiert.

Stück für Stück sind dann ein

historischer Garten nach dem Vorbild

Karls des Großen, eine Obstwiese

mit regionalen Apfelsorten,

ein Heilpflanzen-Lehrgarten und

ein Hortulus des Walahfrid Strabo

(ein mittelalterlicher Kräutergarten)

dazugekommen. „Diesen

Sommer werden wir außerdem

einen Hofladen sowie ein Hofcafé

eröffnen“, berichtet Doll, die auch

eine Ausbildung zur Gartenbäuerin

absolviert hat. Die Planungen sind

in vollem Gange und die Hausherrin

freut sich auf Spaziergänger

und Touristen, die sie donnerstags

bis samstags von 13 bis 17 Uhr mit

regionalen Köstlichkeiten versorgen

will. Selbstgemachte Kräutersalze,

Essigvariationen, Gelees

und Liköre gehören zu den eigens

produzierten Spezialitäten. Aber

die Produktpalette soll auch Käse,

Wurst, Räucherfisch, Mühlenwaren

und selbstgebackenen Kuchen umfassen.

Alles regional.

Genießen

mit allen sinnen

Früher haben die Dolls auf dem

Wieshof einen Milchviehbetrieb

geführt, aber da keines der Kinder

ihn übernehmen wollte, haben die

Eheleute die Arbeit schon in den

Neunzigerjahren eingestellt und

sich stärker ihren jeweiligen Leidenschaften

zugewandt. „Der Einfachheit

halber habe ich mich auf

die Kräuter konzentriert. Die wachsen

einfach vor sich hin“, erklärt

Doll mit einem Lächeln. Sie lebt

diese Idee der Ganzheitlichkeit, in

der alles irgendwie seine Ordnung

hat und doch wachsen darf, wie

es will. Pestizide oder Kunstdünger

kommen für sie nicht in Frage.

Sie schwört darauf, die natürlichen

Nützlinge zu fördern und lässt die

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...und viele mehr!

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26 | tassilo


exkursion:

elisabeth Doll zeigt

Besuchern ihr naturbelassenes

Reich.

ansässigen Dachse in der Nacht

die lästigen Schnecken fressen.

Igel, Kröten sowie Blindschleichen

dürfen sich darüber hinaus um die

anderen unliebsamen Bewohner

kümmern. „Man muss eine gewisse

Unordnung erhalten, damit sich

die Tiere wohlfühlen“, begründet

die Expertin. Und der Erfolg gibt

ihr Recht. Die mehrjährigen Kräuter

und Pflanzen bringen ihr jedes

Jahr aufs Neue eine reichliche Ernte

ein. Neue oder einjährige Sorten

werden im Gewächshaus vorgezogen

und bei entsprechender Größe

in die Beete gesetzt. Gedüngt

wird mit dem eigenen Kompost,

den Elisabeth Doll mithilfe eines

Kompostierers auf 80 Grad erhitzt

und so von allen unliebsamen Partikeln

befreit. Außerdem achtet sie

grundsätzlich darauf, dass genug

insektenfreundliche Pflanzen den

Garten füllen, denn die Bienen sind

ihr wertvollstes Kapital. „Gerade im

Frühling ist es wichtig, dass man

den Bienen durch Frühblüher genug

Nahrung bietet“, unterstreicht

Doll, „denn im Sommer gibt es den

nährenden Nektar schließlich auf

allen Wiesen im Überfluss“. Weil

Dolls Gartenphilosophie nicht nur

Prinzip, sondern auch Konzept hat,

trägt ihr Naturpark seit 2020 den

Titel „Zertifizierter Naturgarten

des bayerischen Landesverbandes

für Gartenbau und Landespflege“.

Mittlerweile vergibt sie dieses offizielle

Zeugnis in ihrer Freizeit sogar

selbst an Gartengleichgesinnte.

Ihr ist es ein besonderes Anliegen

auch andere Naturfreunde zu sensibilisieren,

damit sie ihre Grünflächen

naturnah gestalten.

Trau keinem Garten

ohne unkraut

Giersch zum Beispiel ist so eine

Pflanze, die andere als Unkraut

wahrnehmen mögen. Für die

Kräuterpädagogin ist sie ein wunderbarer

Ersatz für Petersilie und

ein Muss für jeden Salatteller. Alte

Sorten wie Zuckerwurzeln, Guter

Heinrich und Knollenziest werden

im Wieshof-Naturgarten angebaut.

In Kräuterseminaren, Kochkursen

oder Gartenführungen informiert

die Hausherrin nicht nur darüber,

dass und warum diese Sorten deutlich

resistenter auf die zunehmend

härteren Klimaeinflüsse reagieren,

sondern auch, was sich alles

aus diesen Pflanzen machen lässt:

Heilsalben und -öle, Blütenschokolade,

Hustenbonbons oder Kräutersalze

sind nur ein Bruchteil von

dem, was sich aus der Vielfalt der

angebauten Pflanzen alles herstellen

lässt. „In unserem heimischen

Garten wächst eigentlich fast alles.

Nur der Pferdeeppich, der eigentlich

in keinem Karlsgarten fehlen

darf, der will einfach nicht bei mir

gedeihen“, gesteht Doll schmunzelnd.

Intelligentes Gärtnern lautet

ihr Geheimrezept für ein blühendes

Natur-Eldorado. Aber auch über einen

großen Erfahrungsschatz sollte

man verfügen. „Petersilie ist mit

sich selbst unverträglich. Man darf

sie im Folgejahr nicht am gleichen

Platz aussähen. Die Leute wundern

sich dann immer, wenn ihre Petersilie

nicht gedeiht, weil ihnen eben

genau diese entscheidende Information

fehlt“, erläutert die Fachfrau,

die ihr Wissen über Jahrzehnte

zu großen Teilen aus Büchern

und Beobachtungen zusammengetragen

hat. Sie nennt ihre Aufgabe

hier Berufung und nicht Arbeit und

weiß sich schnell zu entscheiden,

wenn man sie fragt, welche Sorten

sie anbauen würde, wenn ihr nur

ein begrenzter Platzbereich, zum

Beispiel ein Stadtbalkon, zur Verfügung

stände: Giersch, Vogelmiere,

Zitronenmelisse und Roter Basilikum.

Ihr momentanes Lieblingsgewächs

ist jedoch eindeutig der

Kornelkirschbaum, der im Frühling

stolz und gelblich blühend den Eingang

des Hofes ziert. Es gibt auch

eine schöne Geschichte zu diesem

Baum zu erzählen, aber die wird

nur ausgeplaudert, wenn man neben

der passionierten Gärtnerin

ein Weilchen durch ihr Paradies

flaniert ist. Gelegenheit dazu bieten

nicht nur eine Reihe von Schmankerltagen

mit Frühstücksbrunch

oder Gartentratscherl, sondern

auch ein spontaner Besuch am

Wieshof. Elisabeth Doll zeigt einem

gerne ihren naturbelassenen Kräutergarten.

Und in gewisser Weise

weiß man dann auch, wer sie ist. lm

juli / august 2022 | 27


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> > > DAs TAssiLO-HeiMATRÄTseL

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Drei Orte – drei Brunnen

A

B

schongau | Grundvoraussetzung für

menschliches Überleben: Trinkwasser.

Insofern naheliegend, dass bereits

älteste Lager und Siedlungen

stets an Wasserstellen wie Quellen,

Flüssen oder Süßwasserseen errichtet

wurden. Eine mit der Zeit

entwickelte Alternative, um abseits

von Seen und Flüssen an Trinkwasser

zu kommen: In die Tiefe graben

und Brunnen bauen — im bundesweiten

Durchschnitt befindet sich

Grundwasser in fünf bis neun Metern

unter der Erdoberfläche. Insofern

waren vor Realisierung einer

modernen Trinkwasserversorung

mit Anschlüssen an jedes Haus

zentral angelegte Dorfbrunnen von

allergrößter Bedeutung für Menschen.

Im Rahmen des neuen Heimaträtsels

möchten wir von Ihnen,

liebe Leserinnen und Leser, wissen:

in welchen Orten stehen die hier

abgebildeten Brunnen?

> > > Des LeTzTen RÄTseLs LÖsunG

wie Rundwanderweg sowie see an infotafel und Relax-Liege heißen, wollten wir

von ihnen in unserer Mai / Juni-Ausgabe wissen. Gemeint waren der klosterweiher-Rundweg

in Bernried sowie der an diesem weg liegende Auweiher. unter

zahlreichen einsendungen mit der korrekten Antwort war das Losglück diesmal

auf seiten von Andreas kühn aus seeshaupt. wir gratulieren ihm recht herzlich

zum Gewinn des Maikorbs der schönegger käse-Alm!

Schicken Sie uns bis 15. Juli eine

Postkarte mit der Lösung und dem

Stichwort „Heimaträtsel“ an „tassilo“,

Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de.

Zu gewinnen gibt's einen Leckereienkorb

der Schönegger Käse-Alm,

befüllt mit Bauernbrot, Almbutter,

Heumilch-Camembert, Speck und

Heumilch-Alpkäse. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

js

> > > iMPRessuM

tassilo

tassilo“ ist ein Medium von

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im Juni 2022 – Auflage: 43000 Exemplare

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Geplanter erscheinungstermin der nächsten Ausgabe sept. / Okt. 2022:

Freitag, 26. August 2022 (Anzeigenschluss: 8. August 2022) – Für eingesandte

Manuskripte wird keine Haftung und keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Lena Maierhof

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler, Christian Lechner

erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Kurt Zarbock, Schönegger Käse-Alm, Forellenhof Schönwag, Flugschule Oberbayern, RC77 Altenstadt, Uwe

Flad, Komod Festival, Landratsamt Weilheim-Schongau, Uwe Arens, Schaugarten Seeshaupt, Uta Orawetz, Heimat- und Volkstrachtenverein Starnberg, Musik

im Pfaffenwinkel Förderverein e.V., Naturküche Wieshof, Elisabeth Welz, Tourismusverband Pfaffenwinkel, Kunz PR, Pfaffenwinkel Classic

28 | tassilo


Art: UNB, Farben: Black Cyan Magenta Yellow

Pfaffenwinkel Classic – die Oldtimerrallye

Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige

Ein Hauch von

Hollywood

Peiting / schongau | Fans von Oldtimern

haben das erste Juli-Wochenende

dick angestrichen in ihren

Kalendern. Denn am Samstag,

2. Juli, und Sonntag, 3. Juli, wird

die 9. „Pfaffenwinkel Classic“ ausgerichtet

– eine Oldtimerrallye mit

seltenen, edel restaurierten Autos.

„Erwartet werden heuer rund 70

Fahrzeuge“, sagt Mitorganisatorin

Ulrike Ramsauer. Der älteste Wagen

dieses Jahr: Ein Sunbeam Alpine

Mark 1, Baujahr 1953, mit 69

PS. „Es handelt sich um ein echtes

Hollywood-Fahrzeug, das früher

dem Filmregisseur Elia Kazan gehörte“,

sagt Ramsauer. Seine Filme

„Jenseits von Eden“ oder „Die

Faust im Nacken“ sind bis heute

weltweit berühmt. Gehegt und

gepflegt wurde dieser edle Wagen

jedoch nicht immer. Nach mehreren

Besitzerwechseln ist er im Jahr

2015 nahezu komplett verrottet und

verrostet in einer Garage in Pasadena,

US-Bundesstaat Kalifornien,

aufgefunden worden. Allerdings im

Originalzustand. Sein heutiger Besitzer,

ein gewisser Dr. Rudolf King,

restaurierte das Fahrzeug und wird

es ihm Rahmen der diesjährigen

Pfaffenwinkel Classic zur Schau

stellen. Wer sich diesen und viele

weitere Edel-Schlitten unterschiedlichster

Marken nicht entgehen

lassen möchte – es gibt an diesem

Juli-Wochenende vier hervorzuhebende

Orte, an denen die Autos

hautnah und in Ruhe bestaunt

werden können. Zunächst am

Samstag, 2. Juli, am Hauptplatz

in Peiting, wo die Autos bereits

ab 10 Uhr vormittags eintreffen

werden, jedoch erst

um 14.01 Uhr in die erste

Etappe dieser Zweitages-Rallye orientieren – wer an die jeweils

starten. Und gegen 16 Uhr wieder vorgegebenen Richtzeiten einzelner

Streckenabschnitte am nächs-

am Ziel, ebenfalls am Hauptplatz

Peiting, eintreffen. Frühaufsteher ten kommt, gewinnt. Diese Art des

sollten sich am Sonntag, 3. Juli, Rallye-Fahrens ist in Sachen Unfallgefahr

auf zur MöbelCentrale in Schongau

wesentlich sicherer und

machen, wo sich die Autos schont die wertvollen, hochglanzpolierten,

mehrere Jahrzehnte al-

ab 7 Uhr positionieren, und um

Punkt 9.01 Uhr Etappe zwei in Angriff

ten Fahrzeuge, die im Grunde alle

nehmen. Ein weiterer guter sehenswert sind. Zum Beispiel ein

sowie äußerst idyllisch gelegener Opel Kadett C Coupe aus dem Jahre

Ort zum Fahrzeuge bestaunen: Auf

der Gsteig oberhalb von Lechbruck,

wo die Fahrer von Sunbeam Alpine

Mark 1 und Co. ab 11.45 Uhr eintreffen,

und um 13.01 Uhr die dritte

Etappe in Angriff nehmen werden.

Allerdings dann mit einem neuen

Ziel, dem Marienplatz in Schongau,

der ab 15.45 Uhr erreicht werden

sollte – auch dort können die Autos

beim Durchschlendern der Altstadt

bestaunt werden.

1979, der von seinem Eigentümer

Bernhard Schuster zwischen 2001

und 2005 eigenhändig restauriert

wurde. Ein Triumph aus dem Jahre

1976, gefahren von Alois Mühlegger,

der die Pfaffenwinkel Classic

vor 19 Jahren gemeinsam mit Hannes

Hirschvogel aus der Taufe hob.

Oder ein Porsche 356 Coupe aus

dem Jahre 1965, gelenkt von Dr.

Thomas Strieder, der bis dato noch

keine einzige Pfaffenwinkel Classic

ausgelassen hatte. Eine weitere

Routenführung Schwierigkeit für alle Teilnehmer:

via Roadbook

Die exakte Streckenführung der

insgesamt drei Routen bleibt im

Die Besonderheit der Oldtimer- Vorfeld geheim – erst am Tag der

Rallye „Pfaffenwinkel Classic“ mit Rallye selbst bekommen die Teilnehmer

ein Roadbook in die Hand

drei Routen an zwei Tagen: Ihr

Modus. Den Verantwortlichen geht

es nicht darum, eine vorgegebene

Strecke so halsbrecherisch und

schnell wie möglich zurückzulegen,

sondern sich an einer Richtzeit zu

gedrückt. Insofern liegt das Schicksal

des Erfolgs in erster Linie in den

Händen der Beifahrer, die diese tabellarisch

angeordneten Streckendaten

aus diesen zwei Zentimeter

dicken Büchern dem Fahrer mitzuteilen

haben. Vorausgesetzt

natürlich, die bis zu 69 Jahre

alten Fahrzeuge machen bei der

Fahrt durch den wunderschönen

Pfaffenwinkel nicht schlapp. js

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juli / august 2022 | 29


JULI /


Veranstaltungskalender

1. Juli bis 31. August 2022

Stand 8.6.2022 – kurzfristige Absagen, Änderungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind möglich!

FR 01.07.

WEILHEIM

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz,

jeden Freitag

13.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Klimawandel und

Umweltschutz im Alpenraum und

weltweit“ in der Stadtbücherei

20.00 bis 21.30 Uhr

Autorenlesung „Mein Ammersee“

mit Carmen Rohrbach in der Stadtbücherei.

Eintritt: 7 €, weitere Infos

unter 0881 / 682610

STARNBERG

15.00 bis 18.00 Uhr

Kunstausstellung Plastic Phantastic?

im Atelier Paulo de Brito in der

Bahnhofstraße 1. Bis 18.9.

18.00 bis 20.00 Uhr

Eröffnung Kulturbühne am

Bucentaur-Park mit Sophia und

Tabea - 88 Tasten, vier Hände, zwei

Stimmen.

20.00 bis 21.30 Uhr

Burghofsingen mit Volksmusikgruppen

im Innenhof des Finanzamtes.

Eintritt 12 € (8 €), VVK unter

08151 / 90600 oder bei der Tourist

Information

MURNAU

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,

Anmeldung unter www.murnau.de,

jeden Freitag

AUGUST 2022

BERNRIED

8.00 bis 18.00 Uhr

Skulpturen-Ausstellung „komische

Gestalten und Wesen“ im Klostergarten.

Bis 18.9.

10.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Chinesische Bauernmalerei“

im Buchheim Museum.

Eintritt: 10 €, bis 10.7.

10.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Das weite Feld der

Unvernunft“ von Rudi Hurzlmeier

im Buchheim Museum. Bis 25.9.

10.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Frischauf! Ditti zum

100. Geburtstag“ im Buchheim

Museum. Eintritt: 10 €, bis 3.10.

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Haus der Arbeiterwohlfahrt

FELDAFING

8.00 bis 12.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz,

jeden Freitag

PÖCKING

19.00 Uhr

Kulturmontag: Ludwig-Ott-Woche.

Infos und Anmeldung unter kulturmontag@beccult.de,

Einlass: 19 Uhr

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt an der Kirche

St. Ulrich, jeden Freitag

TUTZING

9.00 bis 12.00 Uhr und

13.00 bis 16.00 Uhr

Ausstellung „Playing with Nature“

der GEDOK München in der Akademie

für Politische Bildung. Bis

Mai 2023

17.00 Uhr

Spezialsprechstunde „komplexe

Wirbelsäulenchirurgie“ im Benedictus

Krankenhaus. Jeden Freitag

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung ab 10

Personen, jeden Freitag

SA 02.07.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz,

jeden Samstag

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz,

jeden Samstag

18.00 bis 20.00 Uhr

„Session“ mit Musiker*innen der

Musikschule Starnberg auf der

Kulturbühne am Bucentaur-Park

RAISTING

14.00 bis 17.00 Uhr

Radom Raisting mit Ausstellung

„50 Jahre Weilheim-Schongau“

geöffnet. Führung um 16 Uhr. Siehe

Anzeige Seite 12 und Seite 18 / 19,

jeden Di, Do, Sa, So

IFFELDORF

10.00 bis 16.00 Uhr

3. Hof-Flohmarkt im ganzen Ort

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Feuerwehrhaus. Eintritt: 1 €

ANDECHS

20.00 bis 24.00 Uhr

Party Bowling im Bowling Islands.

Anmeldung unter www.bowlingislands.de,

jeden Samstag

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz,

jeden Samstag

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489, jeden Samstag

SO 03.07.

MURNAU

10.oo Uhr

4. Staffelsee-Panoramalauf,

Benefizlauf zugunsten Hospizverein

im Pfaffenwinkel. Eintritt 18 €, Infos

unter www.lgstaffelseemurnau.run

10.30 bis 12.00 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung

unter www.murnau.de, Kosten: 8 €,

jeden Sonntag

ANDECHS

10.00 bis 13.00 Uhr

Sonntagsfrühstück im Bowling

Islands. Anmeldung unter www.

bowling-islands.de, jeden Sonntag

SCHONGAU

14.00 und 16.00 Uhr

Fl0ßfahrt auf dem Lech. Siehe

Anzeige Seite 26. Jeden Sonntag

STEINGADEN-WIES

19.00 Uhr

Konzert der Reihe „Musik im Pfaffenwinkel“

in der Wieskirche. Siehe

Seite 24 / 25

MO 04.07.

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend „Briefmarken, Münzen,

u.v.m.“ in der Bücherei

PENZBERG

19.00 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Blaues Land und Blauer

Reiter. Wie politisch war Kunst damals,

wie politisch ist sie heute? “

im Museum. Anmeldung per E-Mail

an info@vollmar-akademie.de

WIELENBACH

15.30 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Feuerwehrhaus

WEILHEIM

DI 05.07.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz, jeden

Dienstag

> > > BLUTSPENDETERMINE VOM ROTEN KREUZ

Fr, 1. Juli 15.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Mo, 11. Juli 17.00 bis 20.00 Uhr Huglfing, Schulturnhalle

juli / august 2022 | 31


32 | tassilo

So. 10.07.2022 11 Uhr

Bibliotheksaal Polling | Weilheimer Str. 1, 82398 Polling

Simon LuetHy

Werke von: Ludwig van Beethoven,

Henryk Wieniawski, César Franck

Violine

ALexAndrA trouSSoVA

Klavier

Karten ab 20 €: www.muenchenticket.de, Tel. 089/54818181

an allen MT-VVK und der Tageskasse vor Ort

NOCH BIS 24. JULI 2022

FÜSSEN

FESTSPIELHAUS NEUSCHWANSTEIN

Tickets & Termine: www.das-festspielhaus.de | 08362 5077-777

PÄHL

15.30 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Gemeindezentrum

MI 06.07.

DIESSEN

8.00 bis 14.00 Uhr

Viktualienmarkt in der Von-Eichendorff-Straße

1, jeden Mittwoch

STARNBERG

19.00 bis 21.00 Uhr

After-Work mit dem Upstroke

Music Collectif auf der Kulturbühne

am Bucentaur-Park.

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone,

jeden Mittwoch

10.00 bis 12.30 Uhr

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-

und Naturschätze“. Treffpunkt

an der Tourist-Info. Anmeldung unter

www.murnau.de, jeden Mittwoch

15.00 bis 19.00 Uhr

Offene Werkstatt / Bastelclub im

Erlhaus. Eintritt frei, Anmeldung

08841 / 2656, jeden Mittwoch

18.00 bis 19.30 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 8 €, Anmeldung unter www.

murnau.de, jeden Mittwoch

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl in der Tagesbar Gut

Kerschlach

PÖCKING

19,30 Uhr

Tanzfestival „Ballet, zeitgenössischer

Tanz, Jazz, HipHop, Breakdance“

im beccult. Infos und VVK

unter www.beccult.de. Bis 10.7.

DO 07.07.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz,

jeden Donnerstag

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz, jeden

Donnerstag

19.00 bis 21.00 Uhr

Konzert mit Dis M, einer Gitarren

Beat Kombo auf der Kulturbühne

am Bucentaur-Park.

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz,

jeden Donnerstag

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ in der

Grundschule

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit Williams Wetsox im

Biergarten der alten Klosterwirtschaft.

Jeden Donnerstag

FR 08.07.

STARNBERG

14.00 bis 18.00 Uhr

Handpuppen-Ausstellung der

Fachakademie für Sozialpädagogik

der Berufsschule in Starnberg auf

der Kulturbühne am Bucentaur-

Park

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Feuerwehrhaus

SA 09.07.

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Paper

Dances“ von Maria Beykrich im

Stadtmuseum. Bis 29.08. Di.- Sa.

Siehe Anzeige Seite 13

11.15 Uhr

Konzert „Portrait in Rhythm“ in der

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt.

Spendenbasis

17.00 bis 22.00 Uhr

Nacht-Flohmarkt vor der kleinen

Hochlandhalle

PEISSENBERG

7.00 bis 14.00 Uhr

Flohmarkt für Jedermann am

Festplatz Moosleite. Infos und

Standpreise unter www.flohmarktpfaffenwinkel.de.tl

10.00 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ in der

Bücherei

DIESSEN

08.00 bis 16.00 Uhr

Triathlon und Volkstriathlon des

SC-Riederau an der Dießener Straße

Höhe Ammerseegymnasium

19.00 bis 21.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

16.00 bis 17.00 Uhr

KinderKulturBühne: „Dornröschen“

auf der Kulturbühne am

JULI /

Bucentaur-Park. Karten: 8 € (Erwachsene),

5 € (Kinder) 20 € (Familien

2+2) bei der Tourist Information

oder 08151 / 90600

STARNBERG

15.00 Uhr

Jugendtheater „Die kleine Hexe“

im Pfarrzentrum St. Maria. Weitere

Infos und Tickets unter www.kolpingbuehne.de


SEESHAUPT

19.00 Uhr

20 Jahre Schaugarten: Theater

„Vo Manderl und Weiberl“ im

Schaugarten. Eintritt frei, weitere

Infos unter www.schaugarten-seeshaupt.de.

Siehe Seite 20

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ im

Rathaus

ANDECHS

10.00 bis 17.00 Uhr

Lagerfeuerküche verfeinert mit

Kräutern für „Jede-Frau und Jeder-

Mann“ im Kräuterstadl. Infos und

Anmeldung unter www.kraeuterstadl.de

SO 10.07.

DIESSEN

19.00 bis 21.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

STARNBERG

15.00 Uhr

Jugendtheater „Die kleine Hexe“

im Pfarrzentrum St. Maria. Weitere

Infos und Tickets unter www.kolpingbuehne.de

SEESHAUPT

10.00 bis 17.00 Uhr

20 Jahre Schaugarten: Gartenfest

mit Livemusik von „Boarisch Roas“

im Schaugarten. Eintritt frei, weitere

Infos unter www.schaugarten-seeshaupt.de.

Siehe Seite 20

FORST

AUGUST 2022

9.00 bis 15.00 Uhr

Dorfflohmarkt im Templhof,

Ausweichtermin 17.07.

POLLING

11.00 Uhr

Konzert mit Simon Luethy (Violine)

und Alexandra Troussova (Klavier)

im Bibliotheksaal. Siehe Anzeige

links

TUTZING

11.00 bis 13.00 Uhr

Konzert mit dem Sophie Wegener

Trio - „Bossa Nova - mon amour“

am Museumsschiff. Eintritt frei

DI 12.07.

WEILHEIM

17.30 bis 19.00 Uhr

Wildkräuterwanderung mit Kräuterpädagogin

Andrea Buchhauer.

Treffpunkt beim Wanderparkplatz

am Gögerl. Weitere Infos und Anmeldung

unter 0881 / 9095900 oder

0176 / 45850575, Kosten: 12 €

MI 13.07.

WEILHEIM

11.15 Uhr

Konzert „Orgelkonzert und

Gesang“ in der Stadtpfarrkirche

Mariae Himmelfahrt. Spendenbasis

PENZBERG

17.00 bis 18.30 Uhr

Familienmusical „We are Future“

von der Musikschule Penzberg in

der Stadthalle. VVK 10 € (8 €) bei

der Buchhandlung Rupprecht

WEILHEIM

DO 14.07.

ab 10.00 Uhr

Weilheimer Lesepause am Kirchplatz.

Täglich bis So 24.07.. Infos

unter lesepause-am-kirchplatz.de,

Siehe Seite 21

16.00 bis 1.00 Uhr

Komod-Festival am Naturfreundehaus.

Weitere Infos und Tickets

unter www.komod-festival.de. Siehe

Seite 14 / 15

PENZBERG

17.00 bis 18.30 Uhr

Familienmusical „We are Future“

von der Musikschule Penzberg in

der Stadthalle. VVK 10 € (8 €) bei

der Buchhandlung Rupprecht

FR 15.07.

WEILHEIM

13.00 bis 4.00 Uhr

Komod-Festival am Naturfreundehaus.

Infos und Tickets unter www.

komod-festival.de. Siehe Seite 14 / 15

STARNBERG

17.00 Uhr

Jugendtheater „Die kleine Hexe“

im Pfarrzentrum St. Maria. Weitere

Infos und Tickets unter www.kolpingbuehne.de

PENZBERG

14.30 bis 17.30 Uhr

Reparatur-Café in der Christianstraße

8. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08856 / 6391

18.00 bis 19.30 Uhr

Familienmusical „We are Future“

von der Musikschule Penzberg in

der Stadthalle. VVK 10 € (8 €) bei

der Buchhandlung Rupprecht

WEILHEIM

SA 16.07.

14.00 bis 4.00 Uhr

Komod-Festival am Naturfreundehaus.

Infos und Tickets unter www.

komod-festival.de. Siehe Seite 14 / 15

PEISSENBERG

19.00 Uhr

Inklusiver Volkstanz im Pfarrheim

St. Johann. Keine Vorkenntnisse

erforderlich

DIESSEN

19.00 bis 21.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

STARNBERG

15.00 Uhr

Jugendtheater „Die kleine Hexe“

im Pfarrzentrum St. Maria. Weitere

Infos und Tickets unter www.kolpingbuehne.de

BERNRIED

17.00 Uhr

Kasperltheater „Kasperl und der

schöne Prinz“ im Sommerkeller.

Für Kinder von 3 – 4 Jahren. Eintritt:

5 €, Anmeldung bei der Bücherei

unter 08158 / 9044737

19.00 Uhr

Kasperltheater „Zum Teufel mit

dem Kasperl oder herzlich Willkommen

im 21. Jhd.“ im Sommerkeller.

Für Erwachsene, Eintritt: 12 €,

Anmeldung bei der Bücherei unter

08158 / 9044737

PÄHL

14.00 bis 16.00 Uhr

Bewegung, Entspannung, Tanz in

der Praxis für holistische Tanz- und

Bewegungstherapie. Infos und

Anmeldung unter www.kreativitaetin-bewegung.de,

siehe Anzeige

Seite 21

ANDECHS

10.00 bis 17.00 Uhr

Lagerfeuerküche verfeinert mit

Kräutern für „Jede-Frau und Jeder-

Mann“ im Kräuterstadl. Infos und

Anmeldung unter www.kraeuterstadl.de

FELDAFING

19.00 bis 2.00 Uhr

Nacht der 906 Kerzen mit Live-

Musik von DJ Ryan Mirror und

Schmankerl-Angeboten am Bahnhofsplatz

SO 17.07.

WEILHEIM

13.00 bis 20.00 Uhr

Komod-Festival im Naturfreundehaus.

Weitere Infos und Tickets

unter www.komod-festival.de. Siehe

Seite 14 / 15

DIESSEN

11.00 bis 18.00 Uhr

Carl Orff Museum geöffnet. Anmeldung

unter 08807 / 91981

19.00 bis 21.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

STARNBERG

ab 11.00 Uhr

Fischerstechen an der Seepromenade.

Siehe Seite 23

BERNRIED

12.00 Uhr

Kasperltheater „Kasperl auf

Bergtour“ im Sommerkeller. Für

Kinder von 3 – 4 Jahren. Eintritt: 5 €,

Anmeldung bei der Bücherei unter

08158 / 9044737

14.00 Uhr

Kasperltheater „Kasperl und

die verschwundene Mütz“ im

Sommerkeller. Für Kinder von 3 – 4

Jahren. Eintritt: 5 €, Anmeldung bei

der Bücherei unter 08158 / 9044737

15.30 Uhr

Theater-Werkstatt „Der Kasperl

wird lebendig“ im Sommerkeller.

Für Kinder von 6 – 10 Jahren. Eintritt:

5 €, weitere Infos bei der Tourist-Info

unter 08158 / 8040

PEITING

ab 6.30 Uhr bis 16.00 Uhr

37. Pfaffenwinkelradrundfahrt

mit vier Touren von 55 bis 160km.

Anmeldung unter www.pfaffenwinkelradrundfahrt.de.

Siehe Seite 8

juli / august 2022 | 33


34 | tassilo

AB SOFORT:

ZIMMERERGESELLE

(M/W/D)

GESUCHT!

Schongauer Sommer e. V.

Postfach 1332 | 86953 Schongau

info@schongauer-sommer.de

www.schongauer-sommer.de

05.08. - 15.08.2022 12 - 24 Uhr

5

auf dem Festplatz an der

Lechuferstraße

DO 21.07.

RAISTING

ab 19.00 Uhr

SpaceCinema am Radom. Infos

unter spacecinema.de

FR 22.07.

RAISTING

ab 19.30 Uhr

SpaceCinema am Radom. Infos

unter spacecinema.de

POLLING

15.00 bis 19.00 Uhr

Fussball miniWM 2022 - 32 F

Jugendmannschaften spielen den

miniWeltmeister aus am Sportplatz.

Täglich bis 30.07.

FELDAFING

17.00 Uhr

9. Feldafinger Musiktage „Im

Zeichen von Ludwig van Beethoven“

in der Kirche St. Peter und

Paul. Tickets unter www.musiktagefeldafing.com.

Siehe Seite 20

SA 23.07.

DIESSEN

19.00 bis 21.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

MURNAU

15.00 Uhr

Benefizfestival „kultURKNALL“ am

Festivalgelände der alten Post.

Weitere Infos und Tickets unter

www.kulturknall.de

RAISTING

10.00 bis 12.00 Uhr

Kinderkleider- & Spielzeugbasar

mit Kaffee- und Kuchenverkauf im

Pfarrheim

ab 19.30 Uhr

SpaceCinema am Radom. Infos

unter spacecinema.de

ANTDORF

20.00 Uhr

Musikkabarett „Fuaßboi, Frauen

und andere G`schichtn“ mit

Michael Dietmayr im Schützenheim.

Einlass 18 Uhr, Karten an der

Abendkasse erhältlich

ANDECHS

10.00 bis 17.00 Uhr

Lagerfeuerküche aufgepeppt mit

gute Wildkräuter im Kräuterstadl.

Infos und Anmeldung unter www.

kraeuterstadl.de

FELDAFING

17.00 Uhr

9. Feldafinger Musiktage „Im

Zeichen von Ludwig van Beethoven“

in der Kirche St. Peter und

Paul. Weitere Infos und Tickets unter

www.musiktage-feldafing.com.

Siehe Seite 20

SO 24.07.

DIESSEN

19.00 bis 21.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

MURNAU

11.00 Uhr

Benefizfestival „kultURKNALL“ am

Festivalgelände der alten Post.

Weitere Infos und Tickets unter

www.kulturknall.de

TUTZING

11.00 bis 13.30 Uhr

Konzert mit „Groovers Combo“ –

Rhythm & Bluse auf dem Museumsschiff.

Eintritt frei

DI 26.07.

WEILHEIM

17.30 bis 19.00 Uhr

Wildkräuterwanderung mit Kräuterpädagogin

Andrea Buchhauer.

Treffpunkt beim Wanderparkplatz

am Gögerl. Weitere Infos und Anmeldung

unter 0881 / 9095900 oder

0176 / 45850575, Kosten: 12 €

MI 27.07.

DIESSEN

18.00 Uhr

Jubiläumsfest des Trachtenvereins

mit Bayerischer Zeltparty mit

den Gruppen VoixxBradler und

D'Hundskrippln im Festzelt an den

Seeanlagen. Infos und VVK unter

www.trachtenverein-diessen.de

DO 28.07.

DIESSEN

19.30 Uhr

Jubiläumsfest des Trachtenvereins

mit Bayerischem Tanzabend im

Festzelt an den Seeanlagen. Siehe

www.trachtenverein-diessen.de

PEISSENBERG

FR 29.07.

13.00 bis 22.00 Uhr

hAMMERsound-Festival am Festplatz.

Eintritt frei, weitere Infos unter

FELDAFING

17.00 Uhr

www.hammersoundfestival.de, siehe

9. Feldafinger Musiktage „Im

JULI

Seite 22

/

Zeichen von Ludwig van Beethoven“

in der Kirche St. Peter und

Paul. Weitere Infos und Tickets unter

www.musiktage-feldafing.com.

Siehe Seite 20


SEESHAUPT

9.00 bis 18.00 Uhr

Bücherflohmarkt in der ehemaligen

Zimmerei Sterff

TUTZING

ab 15.00 Uhr

Seefest der Tutzinger Gilde im

Kustermannpark

STEINGADEN-WIES

AUGUST 2022

19.00 Uhr

Konzert der Reihe „Musik im Pfaffenwinkel“

in der Wieskirche. Siehe

Seite 24 / 25

SO 31.07.

DIESSEN

PÄHL

10.00 bis 22.00 Uhr

Jubiläumsfest des Spielmannszugs DIESSEN

mit Frühschoppen, Unterhaltungs-

09.30 Uhr

und Blasmusik, Kindertheater uvm.

Festgottesdienst des Trachtenvereins

im Marienmünster, anschl.

Infos unter www.trachtenvereindiessen.de

Kirchenzug zum Festplatz

HUGLFING

15.00 Uhr

SCHONGAU

Festumzug historischer Trachten

21.00 Uhr

mit Trommler- und Spielmannszügen,

Blaskapellen und Motivwägen

Konzert „Bastard Punk'n'Roll“ mit

Bastard Babes in der Waldstraße 4.

Einlass: 20 Uhr

SA 30.07.

DIESSEN

10.00 bis 18.00 Uhr

Trachten- und Handwerkermarkt in

den Seeanlagen. Infos unter www.

trachtenverein-diessen.de

19.00 bis 21.00 Uhr

WEILHEIM

Theater ... wia im echten Leben!

10.00 bis 18.00 Uhr

am Viktualienmarkt in der Von-

Trachten- und Handwerkermarkt in

Eichendorff-Straße 1

den Seeanlagen. Infos unter www.

trachtenverein-diessen.de

SEESHAUPT

PEISSENBERG

19.00 bis 21.00 Uhr

9.00 bis 18.00 Uhr

Theater ... wia im echten Leben!

Bücherflohmarkt in der ehemaligen

Zimmerei Sterff

am Viktualienmarkt in der Von-

Eichendorff-Straße 1

BERNRIED

TUTZING

11.00 bis 13.30 Uhr

10.00 bis 16.00 Uhr

POLLING

Konzert mit dem Michael Alf Trio –

Zeichen-Workshop im Buchheim

Jazz, Blues & Boogie Woogie auf

Museum. Für Kinder von 6 bis 11

dem Museumsschiff. Eintritt frei

Jahren. Kosten: 5 €, Anmeldung

unter opitz@forum-humor.de

MO 01.08.

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend „Briefmarken,

Münzen, Ansichtskarten u.v.m.“

der Sammlerfreunde Peiting und

Umgebung e.V. in der Bücherei

MI 03.08.

BERNRIED

14.00 bis 17.00 Uhr

Geschichten-Workshop „Quatschgeschichten

hören, erfinden,

erzählen“ in der Bücherei. Weitere

Infos und Anmeldung bei der Bücherei

unter 08158 / 9044737

14.30 Uhr

Kaffeekranzl in der Tagesbar Gut

Kerschlach

FR 05.08.

12.00 bis 24.00 Uhr

Historischer Markt am Festplatz an

der Lechuferstraße. Siehe Anzeige

Seite 34, täglich bis 15.08.

PSA 06.08.

17.00 bis 22.00 Uhr

Nacht-Flohmarkt vor der kleinen

Hochlandhalle

07.00 bis 14.00 Uhr

Flohmarkt für Jedermann am

Festplatz Moosleite. Infos und

Standpreise unter www.flohmarktpfaffenwinkel.de.tl

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Kirchplatz

DO 18.08.

DIESSEN

18.00 bis 20.30 Uhr

Kultur am See - Bluesrotz mit

„Holzscheit“ Infos unter www.

kulturamsee.com

21.00 bis 24.00 Uhr

Kultur am See - Rock & Popp mit

„Lizzy Miller“ Infos unter www.

kulturamsee.com

FR 19.08.

DIESSEN

18.00 bis 20.30 Uhr

Kultur am See - Funk & Soul mit

„Groove Department“ Infos unter

www.kulturamsee.com

21.00 bis 24.00 Uhr

Kultur am See - Rhythm & Clues

mit „Daddy Cool“ Infos unter www.

kulturamsee.com

PENZBERG

14.30 bis 17.30 Uhr

Reparatur-Café in der Christianstraße

8. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08856 / 6391

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Festauftakt „152 Jahre Musikkapelle

& 57 Jahre Trommlerzug

Söchering“ in der Haishansl-Halle.

Live-Musik: 20 Uhr Blaskapelle Pro

Mill, 22 Uhr Jochberg Musikanten

SA 20.08.

DIESSEN

18.00 bis 20.30 Uhr

Kultur am See - Rock’n’Roll mit

„Troublemaker’s Riot“ Infos unter

www.kulturamsee.com

21.00 bis 24.00 Uhr

Kultur am See - Funk, Soul, Jazz

mit „Toddy Adams & Band“ Infos

unter www.kulturamsee.com

OBERSÖCHERING

11.00 Uhr

Festtag „152 Jahre Musikkapelle &

57 Jahre Trommlerzug Söchering“

in der Haishansl-Halle. 11 Uhr Tag

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

tassilo

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

Email

der Jugend, 19 Uhr Totdengedenken,

anschl. Freundschaftsabend

SO 21.08.

DIESSEN

11.00 bis 18.00 Uhr

Carl Orff Museum geöffnet. Anmeldung

unter 08807 / 91981

OBERSÖCHERING

9.30 Uhr

Festtag „152 Jahre Musikkapelle &

57 Jahre Trommlerzug Söchering“

in der Haishansl-Halle. 9.30 Uhr

Kirchen- und Festzug, anschl. Live-

Musik, 19 Uhr Festausklang

FR 26.08.

WESSOBRUNN

11.00 bis 23.30 Uhr

Mittelaltermarkt am Gut Moosmühle.

Bis 28.08. (So bis 18 Uhr)

MO 29.08.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

Änderungen und Fehler vorbehalten

Stand 10.06.2022 – kurzfristige

Absagen, Änderungen und

Einschränkungen aufgrund der

Corona-Pandemie sind möglich!

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 28.

juli / august 2022 | 35


GmbH

36 | tassilo

JULI /

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