27.06.2022 Aufrufe

tassilo - das Magazin rund um Weilheim und die Seen - Ausgabe Juli/August 2022

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<strong>Ausgabe</strong> 43<br />

<strong>Juli</strong> / <strong>August</strong> <strong>2022</strong><br />

®<br />

Das <strong>Magazin</strong> <strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> <strong>die</strong> <strong>Seen</strong><br />

Eine Produktion von<br />

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate<br />

Titelbild: stock.adobe.com, mmphoto<br />

Auf der Roten couch<br />

Altlandrat Manfred Blaschke<br />

Durch <strong>die</strong> Lüfte segeln<br />

Flugkurse mit dem Gleitschirm


Oberammergau<br />

Unabhängig · Selbstständig · Sicher<br />

10 Gute Gründe<br />

LAGE<br />

Jetzt<br />

Appartement<br />

sichern!<br />

im SeniorenWohnen<br />

Oberammergau zu leben<br />

Bei uns wohnen Sie abseits von Lärm <strong>und</strong> Hektik der Stadt am Rande des Naturparks Ammergauer<br />

Alpen. Genießen Sie Möglichkeiten, <strong>die</strong> Ihnen der weltbekannte Passionsspielort Oberammergau<br />

mit seinen kulturellen <strong>und</strong> naturnahen Angeboten bietet. Unser Haus passt sich dem alpinen Baustil<br />

der Umgebung an <strong>und</strong> bietet ein komfortables Zuhause in unmittelbarer Nähe z<strong>um</strong> Ortszentr<strong>um</strong>.<br />

ESSEN<br />

Wer sich gerne an einen gedeckten Tisch setzt, ist bei uns richtig! Unser<br />

fre<strong>und</strong>liches Servicepersonal freut sich auf Ihren Besuch in unserem Restaurant.<br />

Unsere Küche ist auch verantwortlich für <strong>das</strong> „Essen auf Rädern“<br />

des BRK-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen im Ammertal.<br />

GESELLIGKEIT<br />

Individualität <strong>und</strong> Gemeinschaft, <strong>das</strong> ist bei uns kein Widerspruch. In<br />

Ihrem Appartement können Sie ganz für sich sein, in unseren gemeinschaftlichen<br />

Rä<strong>um</strong>en wie dem Kaminzimmer, den Restaurants <strong>und</strong> im<br />

Garten können Sie <strong>die</strong> Hausgemeinschaft erleben.<br />

WOHNUNGEN<br />

Das SeniorenWohnen Oberammergau<br />

bietet 75 Appartements mit Wohnflächen<br />

zwischen 30 <strong>und</strong> 70 m². Alle Appartements<br />

sind ausgestattet mit einer praktischen Miniküche<br />

<strong>und</strong> eigenem Bad. In Ihren eigenen<br />

vier Wänden können Sie schalten <strong>und</strong> walten,<br />

wie Sie es gewohnt sind. Unsere hauswirtschaftlichen<br />

Mitarbeiterinnen übernehmen<br />

gerne <strong>die</strong> Pflege Ihres Appartements.<br />

SERVICE<br />

Unsere Rezeption <strong>und</strong> Verwaltung ist an<br />

allen Werktagen geöffnet <strong>und</strong> steht Ihnen<br />

mit Rat <strong>und</strong> Tat zur Seite, sei es für Informationen<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> unser Haus <strong>und</strong> unsere<br />

Angebote oder den richtigen Ansprechpartner<br />

für Ihr Anliegen zu finden. Auch<br />

unser Haustechniker ist von Montag bis<br />

Freitag im Haus.<br />

PFLEGE UND<br />

WOHLBEFINDEN<br />

Eine pflegerische Unterstützung in Ihrem neuen<br />

Zuhause ist in unserem Hause frei wählbar. Unser<br />

eigener Ambulanter Pflege<strong>die</strong>nst steht Ihnen gerne<br />

zur Verfügung. In unserer Massagepraxis können Sie<br />

sowohl medizinische wie auch dem persönlichen<br />

Wohlbefinden <strong>die</strong>nende Leistungen buchen. Das<br />

Friseurstüberl ist einmal wöchentlich für Sie geöffnet.<br />

SICHERHEIT<br />

RUND UM DIE UHR<br />

Unser Ambulanter Pflege<strong>die</strong>nst ist täglich von 6.00<br />

Uhr bis 20.00 Uhr im Haus erreichbar. Zusätzlich verfügt<br />

jedes Appartement über eine Notrufeinrichtung,<br />

<strong>die</strong> 24 St<strong>und</strong>en aktiv ist <strong>und</strong> an den Notruf des Bayerischen<br />

Roten Kreuzes angeschlossen ist.<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

Wir haben ein abwechslungsreiches monatliches Veranstaltungsprogramm,<br />

<strong>das</strong> regelmäßige Bewegungsangebote <strong>und</strong> gesellige Anlässe<br />

bietet, sowie Highlights wie Konzertnachmittage, Ausflüge in <strong>die</strong> nähere<br />

Umgebung oder gemeinsame Feste im Jahreslauf. Auch Gottes<strong>die</strong>nste<br />

werden in unserem Haus in wöchentlichem Wechsel gefeiert.<br />

FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE<br />

Im SeniorenWohnen kennt man sich! Hier <strong>die</strong> fre<strong>und</strong>liche Begrüßung,<br />

dort <strong>die</strong> Nachfrage nach dem Befinden: Unsere Bewohner <strong>und</strong> Besucher<br />

schätzen unsere familiäre Atmosphäre <strong>und</strong> <strong>das</strong> gute Miteinander<br />

zwischen allen Beteiligten.<br />

BARRIEREFREIHEIT<br />

Unser Haus hat Geschichte. Schon in den 1930er Jahren war es als Hotel<br />

ein beliebter Ort für Urlauber aus aller Welt. Dennoch bewegen Sie sich<br />

sicher: <strong>die</strong> Zugänge zu unserem Haus sowie alle Rä<strong>um</strong>lichkeiten sind<br />

nahezu alle barrierefrei <strong>und</strong> mit Rollator oder Rollstuhl gut zu erreichen.<br />

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH<br />

SeniorenWohnen Oberammergau · St.-Lukas-Straße 15, 82487 Oberammergau<br />

Birgit Krebs, K<strong>und</strong>enberatung · Tel. 08822 918-155 · birgit.krebs@ssg.brk.de · www.seniorenwohnen.brk.de


Frischfisch z<strong>um</strong> Landkreisjubilä<strong>um</strong><br />

Wer wird der neue Fischerkönig?<br />

Diese spannende Frage<br />

wird heuer an Starnbergs<br />

Seepromenade beantwortet.<br />

Das traditionelle Prinzregent-<br />

Luitpold-Fischerstechen findet<br />

nur alle fünf Jahre statt,<br />

zieht bei g<strong>r<strong>und</strong></strong>soliden<br />

Wetterbedingungen<br />

bis<br />

zu 2 000 Besucher ans<br />

Ufer des fünftgrößten Sees<br />

Deutschlands.<br />

Wesentlich<br />

kleiner sind <strong>die</strong> Teichanlagen<br />

von Florian Krammer in<br />

Schönwag, einem kleinen<br />

Ortsteil von Wessobrunn,<br />

direkt am Rande des Eibenwalds.<br />

Dort sowie weiter unten in Zellsee züchten er <strong>und</strong><br />

seine Familie qualitativ hochwertige Forellen, Saiblinge<br />

<strong>und</strong> Karpfen, <strong>die</strong> sie mit Eintritt der Schlachtreife<br />

zu exquisiten Feinkostkreationen verarbeiten –<br />

<strong>und</strong> zwar in einer hauseigenen Hightech-Manufaktur,<br />

vor gut einem Jahr am Bahnhof in Peißenberg<br />

eröffnet. Vor 50 Jahren, im Zuge der Gebietsreform,<br />

wurden <strong>die</strong> Landkreise <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> Schongau<br />

zusammengelegt. Wie sich <strong>die</strong> Region durch <strong>die</strong>se<br />

Reform verändert hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten,<br />

zeigt eine vom Landratsamt organisierte<br />

Ausstellung im Industriedenkmal Radom. Ein noch<br />

besserer Zeitzeuge für <strong>die</strong> Entwicklung von damals<br />

zu heute: Altlandrat Manfred Blaschke, den wir zu<br />

„50 Jahre Landkreis <strong>Weilheim</strong>-Schongau“ auf <strong>die</strong><br />

Rote Couch bitten durften. Im großen Interview<br />

spricht der Kriegsvertriebene über gute Gründe der<br />

Gebietsreform, Initiativen während seiner langjährigen<br />

Amtszeit, von denen hiesige Bürger bis heute<br />

profitieren <strong>und</strong> einer Mammutaufgabe, <strong>die</strong> ihm nicht<br />

nur viele graue Haare bereitet hat – zeitweise standen<br />

<strong>die</strong> Protestierenden sogar in seinem Privathaus,<br />

sowie er <strong>und</strong> seine Familie unter Polizeischutz.<br />

Präsenz von Polizisten ist sicherlich auch bei den in<br />

der Region bevorstehenden Festivitäten nicht verkehrt.<br />

Mit dem Komod-Festival im Süd-Westen <strong>Weilheim</strong>s<br />

wurde eine für ländlichere Regionen eher<br />

untypische Feierkultur aus der Taufe gehoben. Heuer<br />

findet es z<strong>um</strong> zweiten Mal statt. Gleiches gilt für <strong>das</strong><br />

vom Kreisjugendring organisierte hAMMERso<strong>und</strong>-<br />

Festival in Peißenberg, <strong>das</strong> mit Rock, Pop <strong>und</strong> Hip-<br />

Hop auf großer Bühne, einer Azubimeile mit mehr<br />

als 30 teilnehmenden Betrieben sowie einem Skate-<br />

Contest, auch für Kurzentschlossene, bunter nicht sein<br />

könnte. Das Kontrastprogramm dazu bietet <strong>die</strong> neue<br />

Konzertreihe von „Musik im Pfaffenwinkel“. Erstklassige<br />

Berufsmusiker, gemeinsam mit ambitionierten<br />

Hobbysängern, werden sich erstmals nach zweijähriger<br />

Coronapause <strong>die</strong> Bühnen der Gotteshäuser in der<br />

Wies sowie im Kloster Benediktbeuern Seite an Seite<br />

teilen – <strong>und</strong> mit großen Werken der Musikgeschichte<br />

für unvergessene Gänsehautmomente im Publik<strong>um</strong><br />

sorgen. Auf Gänsehaut wegen zu nasskaltem Wetter<br />

verzichten <strong>die</strong> Teilnehmer der Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt<br />

gerne – wobei dank vier unterschiedlicher Strecken<br />

sowohl für jeden Fahrer- als auch Wettertypen<br />

eine passende Route dabei ist. Z<strong>um</strong> Abkühlen nach<br />

einer anstrengenden Tour empfiehlt sich in jedem<br />

Falle der Sprung in einen der zahlreichen hiesigen<br />

EU-Badeseen. Vorausgesetzt, Sie haben keinen H<strong>und</strong><br />

dabei, wie aus erster Hand erfahren musste,<br />

ihr Johannes schelle<br />

> > > Aus DeM inHALT<br />

Seite 4<br />

Regionaler Frischfisch im<br />

Dinkelwrap — hausgemachte<br />

Feinkost vom Forellenhof<br />

Seite 6<br />

Gro<strong>und</strong>handling am<br />

Habacher Hang – G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurse<br />

im Gleitschirmfliegen<br />

Seite 8<br />

Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt:<br />

Vier verschiedene strecken<br />

für 1 000 Fahrer<br />

Seite 9<br />

Altlandrat Manfred Blaschke<br />

im großen interview<br />

auf der Roten couch<br />

Seite 14<br />

ein erlebnisfestival bittet<br />

z<strong>um</strong> Tanz — komod am<br />

weilheimer Ammerufer<br />

Seite 16<br />

sind rar gesät:<br />

H<strong>und</strong>estrände an<br />

hiesigen Badeseen<br />

Seite 18<br />

im industriedenkmal Radom:<br />

sehenswerte Ausstellung zu<br />

„50 Jahre weilheim-schongau“<br />

Seite 20<br />

Von kammerkonzert<br />

bis Lesepause — Allerlei<br />

aus dem Tassiloland<br />

Seite 22<br />

Rock & Rap z<strong>um</strong> sau<br />

rauslassen — <strong>das</strong><br />

hAMMeRso<strong>und</strong>-Festival<br />

Seite 23<br />

nur alle fünf Jahre:<br />

Das Fischerstechen an der<br />

starnberger seepromenade<br />

Seite 24<br />

neue konzertreihe von „Musik<br />

im Pfaffenwinkel“: klassik mit<br />

unbeschreiblicher kraft<br />

Seite 26<br />

Auf den Giersch<br />

gekommen: naturbelassene<br />

kräuter <strong>und</strong> küche<br />

Seite 29<br />

ein Hauch von Hollywood:<br />

Die Oldtimerrallye<br />

„Pfaffenwinkel classic“<br />

ab Seite 31<br />

Auf in einen feierlichen<br />

sommer: Veranstaltungen<br />

im <strong>Juli</strong> <strong>und</strong> <strong>August</strong><br />

juli / august <strong>2022</strong> | 3


Hausgemachte Feinkost vom Forellenhof Schönwag<br />

Regionaler Frischfisch<br />

im Dinkelwrap<br />

schönwag | „Täglicher Frischfisch<br />

in Sushi-Qualität.“ So könnte der<br />

Slogan eines asiatischen Sterne-<br />

Restaurants in Shanghai lauten.<br />

In <strong>die</strong>sem Falle aber stammt der<br />

Satz von Florian Krammer, 27 Jahre<br />

jung, aus Schönwag, einem winzigen<br />

Ortsteil von Wessobrunn.<br />

Der gelernte Fischwirt hat vor gut<br />

einem Jahr in der Bahnhofstraße<br />

in Peißenberg eine Manufaktur<br />

gegründet, in der seine eigens<br />

gezüchteten Forellen <strong>und</strong> Saiblinge<br />

zu edlen Feinkostprodukten<br />

verarbeitet werden. Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

zur Bratforelle mit in Olivenöl geschwenktem<br />

Gemüse <strong>und</strong> einem<br />

süß-säuerlich abgeschmecktem<br />

Sud auf Kräuteressig-Basis. „Ich<br />

hatte schon immer einen Spleen<br />

für Gastronomie“, sagt der junge<br />

Unternehmer auf <strong>die</strong> Frage, wie er<br />

auf <strong>die</strong> Idee solch edler, nicht alltäglicher<br />

Fischkreationen kommt.<br />

Bis solch qualitativ hochwertige,<br />

regional hergestellte Kreationen<br />

verkaufsfertig sind, haben Florian<br />

Krammer, seine Mutter Martina<br />

sowie insgesamt 14 Mitarbeiter<br />

alle Hände voll zu tun. Angefangen<br />

beim täglichen Fang frischer Fische.<br />

Die stammen sowohl aus der<br />

kleineren Vorzeige-Zuchtanlage<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong>s Wohnhaus von Familie<br />

Krammer als auch aus den deutlich<br />

größeren Teichen wenige Kilometer<br />

weiter östlich – in Zellsee,<br />

der Fischzuchtanlage von Florian<br />

Krammers Großvater. „Hier oben<br />

in Schönwag haben wir ideale<br />

Voraussetzungen, <strong>um</strong> qualitativ<br />

hochwertige Fische großzuziehen.“<br />

Der G<strong>r<strong>und</strong></strong>: Frisches, von<br />

der Natur vierfachgefiltertes, zehn<br />

Grad kühles <strong>und</strong> glasklares Quellwasser,<br />

<strong>das</strong> wenige Meter oberhalb<br />

des Areals aus dem Hang des<br />

Eibenwalds sprudelt – <strong>und</strong> über<br />

einen schmalen Bach direkt in <strong>die</strong><br />

terrassenförmig angelegten Fischzuchtbecken<br />

strömt. „Je jünger <strong>die</strong><br />

Fische, desto frischer <strong>und</strong> sauberer<br />

muss <strong>das</strong> Wasser sein“, sagt Florian<br />

Krammer. Heißt: Im Obersten<br />

Becken, direkt unterhalb der Naturwasser-Quellen,<br />

schwimmen<br />

<strong>die</strong> kleinsten, in den untersten<br />

Becken der Anlage <strong>die</strong> größeren,<br />

z<strong>um</strong> Teil bereits schlachtreifen<br />

Bachforellen, Saiblinge <strong>und</strong> Regenbogenforellen.<br />

Ernährt werden<br />

sie mit MSC-zertifiziertem Futter –<br />

MSC steht für Marine Stewardship<br />

Council, eine unabhängige,<br />

internationale Organisation zur<br />

Zertifizierung von Fischereien<br />

nach Umweltverträglichkeitskriterien.<br />

Und via Pendelfuttersystem.<br />

Demnach entscheiden <strong>die</strong> Fische<br />

selbst, wann sie an ihr Fressen<br />

kommen – nämlich immer dann,<br />

wenn sie an den aus dem Behältnis<br />

ins Wasser ragenden Stab<br />

andocken. „Das kommt der natürlichen<br />

Nahrungsaufnahme am<br />

nächsten <strong>und</strong> verhindert, <strong>das</strong>s <strong>die</strong><br />

Fische sich überfressen.“ Letzteres<br />

droht, weil Fische von Natur aus<br />

kein Sättigungsgefühl besitzen, da<br />

sie wildlebend nie wissen, wann<br />

sie an wie viel Nahrung kommen.<br />

„Bei wildlebenden Fischen kann<br />

es schon mal sein, <strong>das</strong>s sie mehrere<br />

Tage ohne gutes Futter auskommen<br />

müssen, im Gegenzug nutzen<br />

sie im Falle des Falles <strong>die</strong> Chance<br />

<strong>um</strong>so mehr, nicht nur nach einer<br />

Fliege, sondern gleich nach dem<br />

ganzen Schwarm zu schnappen.“<br />

stress- <strong>und</strong> schmerzfreie<br />

schlachtung<br />

Die Gefahr der Überfütterung besteht<br />

auf dem Forellenhof von Familie<br />

Krammer also nicht. Ganz im<br />

Gegenteil. „Entgegen industrieller<br />

Großbetriebe mästen wir unsere<br />

Fische nicht in kürzester Zeit zu<br />

schlachtreifen Größen, sondern<br />

lassen sie ganz gezielt langsam<br />

<strong>und</strong> ges<strong>und</strong> aufwachsen, z<strong>um</strong> Teil<br />

sogar über drei oder vier Jahre<br />

hinweg“, sagt Florian Krammer.<br />

Dieses System sei zwar nicht <strong>das</strong><br />

wirtschaftlichste, jedoch <strong>die</strong> Basis<br />

für herausragende Fleischqualität.<br />

Gefischt wird jeden Morgen ab 6.30<br />

Uhr, in S<strong>um</strong>me mehrere h<strong>und</strong>ert<br />

Fische <strong>die</strong> Woche, <strong>die</strong> zu bestimmten<br />

Zeiten im Jahr auch mal zugekauft<br />

werden von einem Kollegen<br />

Nähe Fuchstal, „weil du <strong>das</strong> ganze<br />

Jahr über nie gleich viele Fische<br />

eigenhändig ranzüchten kannst“.<br />

Der Fangvorgang ist dagegen immer<br />

gleich: „Erst holen wir sie mit<br />

Kescher aus dem Becken <strong>und</strong> setzen<br />

sie in eine mit Wasser befüllte<br />

Betäubungsbox, in der sie für<br />

einige Minuten schwimmen, sich<br />

sozusagen an <strong>das</strong> neue Gewässer<br />

gewöhnen. Dann, im stressfreien<br />

Zustand, wird <strong>das</strong> Wasser unter<br />

Strom gesetzt, was zu einem blitzartigen,<br />

schmerzfreien Tod der Fische<br />

führt. In Eis gekühlt werden<br />

sie unmittelbar danach an <strong>die</strong><br />

neun Kilometer entfernte Manufaktur<br />

nach Peißenberg transportiert<br />

<strong>und</strong> sowohl händisch als auch<br />

mit Hilfe hochmoderner Hightech-<br />

Maschinen geschlachtet, zerlegt<br />

<strong>und</strong> zu edlen Produkten verarbeitet.<br />

Das Ladengeschäft an der<br />

Manufaktur, Bahnhofstraße 5a in<br />

Peißenberg, hat an drei Tagen <strong>die</strong><br />

Woche geöffnet – Donnerstag von<br />

8 bis 15 Uhr, Freitag von 8 bis 18<br />

Uhr <strong>und</strong> Samstag von 8 bis 14 Uhr.<br />

Es gibt ganzen Frischfisch z<strong>um</strong> Backen<br />

oder Braten. Klassisch, über<br />

Buchenholz geräucherten, aber<br />

auch kaltgeräucherten Premi<strong>um</strong>fisch.<br />

Von Hand filetierten Fisch<br />

z<strong>um</strong> Grillen, aber auch von Hand<br />

filetierten geräucherten. Darüber<br />

hinaus, zwei festangestellten Köz<strong>um</strong><br />

Vorzeigen: Florian krammer<br />

zeigt „<strong>tassilo</strong>“-Redakteur schelle<br />

seine Anlage in schönwag.<br />

4 | <strong>tassilo</strong>


chen sei Dank, total ausgefallene<br />

Snacks <strong>und</strong> Gerichte. Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

Fisch in Dinkelwrap, Fischpizza<br />

oder Saiblings-Matjes, veredelt<br />

mit Zwiebeln, Wacholder <strong>und</strong> Lorbeeren.<br />

nicht teurer als im<br />

supermarkt?<br />

Einen Großteil des Umsatzes erzielt<br />

<strong>das</strong> professionelle Start-Up<br />

von Florian Krammer jedoch nicht<br />

im firmeneigenen Laden in Peißenberg,<br />

sondern auf Wochenmärkten,<br />

„wo wir jeweils einen<br />

eigenen, mobilen Verkaufsstand<br />

betreiben“. Konkret vor Ort sind<br />

Florian Krammer <strong>und</strong> seine Mitarbeiter<br />

auf dem Bauernmarkt<br />

an der St-Benno-Pfarrkirche in<br />

der Münchner Maxvorstadt, am<br />

Fasangarten, in München-Schwabing,<br />

in München-Obermenzing,<br />

in Grünwald sowie in Unterhaching.<br />

„Darüber hinaus sind wir<br />

auch auf dem Wochenmarkt in<br />

Starnberg vertreten.“ Auf allen<br />

Märkten besonders beliebt: Fischsalate,<br />

<strong>die</strong> Florian Krammer <strong>und</strong><br />

seine Köche neben zahlreichen<br />

anderen Feinkostprodukten ebenfalls<br />

auf <strong>die</strong> Wochenmarkt-Plätze<br />

zaubern. Forellenmousse, Dillhappen,<br />

herzhafter Räucherfischsalat<br />

sowie feiner Lachsaufstrich sind<br />

nur wenige Beispiele der hauseigenen<br />

Fischsalate, <strong>die</strong> auch auf<br />

der informativen Internetseite<br />

www.forellenhofschoenwag.de<br />

bildlich <strong>und</strong> textlich w<strong>und</strong>erbar<br />

beschrieben werden. Und von den<br />

K<strong>und</strong>en gelobt werden in höchsten<br />

Tönen. „Wir leben überwiegend<br />

von Stammk<strong>und</strong>en, <strong>die</strong> mein<br />

Personal <strong>und</strong> ich inzwischen beim<br />

Namen kennen“, sagt Florian<br />

Krammer über hauptsächlich ältere<br />

Menschen, <strong>die</strong> Geld, Zeit <strong>und</strong><br />

Lust auf puren Genuss regional<br />

hergestellter Fischfeinkost in Bio-<br />

Qualität haben. „Was jedoch nicht<br />

heißt, <strong>das</strong>s bei uns nur <strong>die</strong> gehobene<br />

Gesellschaft einkauft.“ Allein<br />

deshalb nicht, weil <strong>die</strong> Produkte<br />

von Florian Krammer trotz aufwendiger<br />

Zucht <strong>und</strong> Herstellung<br />

nicht wirklich teurer sind als Fischspezialitäten<br />

in Supermärkten.<br />

„Wir haben den Vorteil, <strong>das</strong>s alles<br />

frisch aus unserer eigenen Hand<br />

kommt, ohne Vertrieb <strong>und</strong> ohne<br />

Zwischenhändler.“ Das wieder<strong>um</strong><br />

ermöglicht dem Jungunternehmer<br />

vergleichsweise faire Preise, <strong>die</strong><br />

sich auch Menschen mit geringerem<br />

Einkommen leisten können.<br />

Am Beispiel Frischfisch als Ganzes:<br />

„Den gibt’s bei uns für vier bis fünf<br />

Euro.“ Ein Angebot, <strong>das</strong> auch jüngere<br />

Familien aus Peißenberg <strong>und</strong><br />

Umgebung zu schätzen wissen.<br />

Denn <strong>das</strong> feinfaserige Frischfischfleisch<br />

<strong>die</strong>ser mit viel Liebe <strong>und</strong><br />

Herzblut großgezogenen Saiblinge<br />

<strong>und</strong> Forellen ist nicht nur ges<strong>und</strong><br />

<strong>und</strong> schmackhaft. „Es ist auch<br />

besonders gut verträglich“, sagt<br />

Florian Krammer, der mit seiner<br />

weltoffenen, begeisternden Art in<br />

kürzester Zeit einen traditionellen<br />

Familienbetrieb zu einem topmodernen<br />

Unternehmen ausgerichtet<br />

hat. Zu einem mit täglichem<br />

Frischfisch in Sushi-Qualität. js<br />

Tradition Innovation Qualität<br />

Dorfstraße 17<br />

82436 Eglfing - Tauting<br />

Tel. 08847/69688 od. 534<br />

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Wir sind ein pharmazeutisches Familienunternehmen, <strong>das</strong> vorwiegend Mineralstoff- <strong>und</strong> Vitamin-<br />

Produkte herstellt sowie Phytopharmaka. Der Erfolg des Unternehmens wird getragen von einer<br />

Kultur des Vertrauens <strong>und</strong> engagierten, kreativen Mitarbeitern. Wir suchen z<strong>um</strong> nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt engagierte<br />

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schlachtreife Forellen wie <strong>die</strong>se<br />

werden mit Hilfe eines sogenannten<br />

Pendelsystems gefüttert.<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 5


Flugschule Oberbayern – G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurse am Habacher Hang<br />

Gro<strong>und</strong>handling mit Gleitschirm<br />

Habach / Penzberg | Dienstagmorgen<br />

am Habacher Hang: Knut<br />

Miesner, lässiger Typ mit langem<br />

Haar, Sportsonnenbrille <strong>und</strong> Strohhut,<br />

steht neben seinem weißen<br />

Van, nimmt einen Schluck aus<br />

einer Kaffeetasse, richtet seinen<br />

Blick nach oben <strong>und</strong> sagt: „Das<br />

sind unsere großen Vorbilder.“ In<br />

<strong>die</strong>sem Falle ein Schwarzmilan,<br />

der mit leicht aufkommendem<br />

Morgenwind spielerisch durch <strong>die</strong><br />

Luft gleitet. Von dessen fliegerischen<br />

Fähigkeiten trä<strong>um</strong>en auch<br />

<strong>die</strong> zwölf erwachsenen Schüler,<br />

<strong>die</strong> an <strong>die</strong>sem Tag nach <strong>und</strong> nach<br />

auf <strong>das</strong> Gelände neben dem Skilift<br />

südlich der B472 kommen. Rucksackverpackte<br />

Leihausrüstung in<br />

den Größen S, M, L <strong>und</strong> XL liegt im<br />

alten Lifthaus bereit. Auf dem Programm:<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurs Gleitschirmfliegen,<br />

Tag drei. „Es sind auch<br />

Schüler mit eigener Ausrüstung<br />

dabei, <strong>die</strong> den G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurs schon<br />

hinter sich haben, ihr Können <strong>und</strong><br />

Wissen aber vertiefen wollen“,<br />

sagt an <strong>die</strong>ser Stelle Bernhard<br />

Lechner, festangestellter Fluglehrer<br />

in der von Knut Miesner im<br />

Jahr 2013 gegründeten „Flugschule<br />

Oberbayern“. Für einige aber<br />

ist es <strong>das</strong> erste Mal am Habacher<br />

Hang. Denn Tag eins <strong>und</strong> zwei des<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurses fanden am Hauptsitz<br />

der Flugschule Oberbayern statt:<br />

Penzberg, Thal 4, Schulungsra<strong>um</strong><br />

inklusive. „Wobei wir bereits am<br />

ersten Tag des G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurses gleich<br />

raus an <strong>die</strong> frische Luft in den ersten<br />

praktischen Teil übergehen –<br />

nicht hier in Habach, sondern an<br />

unserem anderen Übungsgelände<br />

nördlich von Penzberg.“ Dort ist<br />

<strong>die</strong> Hangneigung weniger steil,<br />

insofern ideal geeignet für erste<br />

Berührungspunkte mit Gurtzeug,<br />

Leinen <strong>und</strong> Schirm. „Vorausgesetzt,<br />

<strong>das</strong> Wetter passt – bei Regen sowie<br />

zu starkem Wind gehen wir g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich<br />

nicht raus.“<br />

Insgesamt betrachtet geht der<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurs fürs Gleitschirmfliegen<br />

(www.flugschule-oberbayern.<br />

de) über sechs<br />

Tage am Stück.<br />

Oder flexibel,<br />

aufgeteilt über<br />

mehrere Wochen<br />

hinweg.<br />

Beginnend mit<br />

Vorstellungs<strong>r<strong>und</strong></strong>e,<br />

Bürokratiekram<br />

<strong>und</strong> kurzer<br />

Materialeinweisung,<br />

gefolgt von<br />

ersten Übungen<br />

im Freien mit<br />

Schirm aufziehen. Der Fachbegriff<br />

für Gleitschirmübungen am Boden:<br />

„Gro<strong>und</strong>handling“.<br />

Beim „entknoten“ der<br />

Leinen: Gleitschirmfluglehrer<br />

Bernhard Lechner (li.).<br />

kein trockener<br />

Theorieunterricht<br />

Die Theorie in Meteorologie,<br />

Flugtechnik, Aerodynamik <strong>und</strong><br />

Luftrecht vermitteln Knut Miesner,<br />

Bernhard Lechner sowie ein halbes<br />

Dutzend weiterer Fluglehrer,<br />

„<strong>die</strong> als Freie für unsere Schule<br />

arbeiten“, in der Tat spielerisch.<br />

„Während in anderen Gleitschirmflugschulen<br />

noch klassisch <strong>die</strong><br />

Schulbank gedrückt wird, lassen<br />

wir <strong>die</strong> Theorie im Rahmen praktischer<br />

Übungen miteinfließen.“<br />

Heißt:<br />

Spaß von Beginn an. Einzige Voraussetzungen<br />

z<strong>um</strong> Teilnehmen:<br />

Die Fähigkeit des aufrechten Ganges.<br />

Und ein Mindestalter von 14<br />

Jahren, „in dem wir bereits ausbilden<br />

dürfen, auch wenn <strong>die</strong><br />

Prüfung erst ab 16 Jahren absolviert<br />

werden darf“. Außerdem von<br />

Vorteil: Eine gewisse G<strong>r<strong>und</strong></strong>fitness<br />

<strong>und</strong> Spritzigkeit, <strong>die</strong> den Männern<br />

<strong>und</strong> Frauen auch an <strong>die</strong>sem sonnigen<br />

Bilderbuchtag am Habacher<br />

Hang zu Gute kommt. Einige<br />

kommen aus näherer Umgebung,<br />

andere aber auch aus München<br />

sowie weit darüber hinaus. Z<strong>um</strong><br />

Beispiel Lars, ein waschechter<br />

Berliner, der einen Gutschein für<br />

einen Gleitschirmflieger-G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurs<br />

geschenkt bekommen hatte.<br />

„Bei der Suche nach einer dafür<br />

geeigneten Anlaufstelle bin<br />

ich auf <strong>die</strong> topbewertete Flugschule<br />

Oberbayern gestoßen.“<br />

Und? „Macht richtig Bock!“ Ist<br />

aber auch anstrengend, wie <strong>die</strong><br />

Schweißperlen auf seiner Stirn<br />

verraten. An <strong>die</strong>sem dritten Tag<br />

des G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurses wird Aufziehen,<br />

Gro<strong>und</strong>handling während des<br />

Bergablaufens, Abheben, Fliegen<br />

in bis zu vier Metern Höhe sowie<br />

Landen trainiert. Insbesondere<br />

<strong>die</strong>ses Gro<strong>und</strong>handling während<br />

6 | <strong>tassilo</strong>


knut Miesner<br />

beim coachen via Funkgerät.<br />

des Bergablaufens, in <strong>die</strong>sem Falle<br />

zwischen zwei im Hang verankerten<br />

Windfahnen, sei laut Bernhard<br />

Lechner extrem wichtig, <strong>um</strong> <strong>das</strong><br />

notwendige Gespür für Wind <strong>und</strong><br />

Material zu bekommen. Ob Start,<br />

Flug <strong>und</strong> Landung auf Anhieb reibungslos<br />

klappen, hängt letztlich<br />

von vielen Details ab. Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

der Fähigkeit, den Schirm zeitnah<br />

über <strong>die</strong> Körpermitte zu bringen.<br />

Gelingt <strong>die</strong>s nicht, wird Mittels einseitigem<br />

Ziehen der Bremse „abgedreht“,<br />

ohne abzuheben.<br />

Manche Kursteilnehmer kommen<br />

an <strong>die</strong>sem Tag besser zurecht, erzielen<br />

schnellere Lernfortschritte<br />

<strong>und</strong> können den tra<strong>um</strong>haften<br />

Ausblick bis z<strong>um</strong> Starnberger See<br />

in vollen Zügen genießen. Andere<br />

tun sich schwerer. In S<strong>um</strong>me<br />

aber kommen alle gut voran, weil<br />

Miesner <strong>und</strong> Lechner sie in keiner<br />

Sek<strong>und</strong>e alleine lassen – via<br />

Funkgerät coachen <strong>die</strong> Profis ihre<br />

Schüler mit klugen, schnellen, aber<br />

auch ruhigen <strong>und</strong> sachlichen Anweisungen<br />

den Hügel hinab. Auch<br />

in brenzligeren Situationen, „in denen<br />

es besonders wichtig ist, Ruhe<br />

zu bewahren <strong>und</strong> keine zusätzliche<br />

Panik durch Brüllen ins Mikrofon<br />

zu verursachen“. Die größte Gefahr<br />

bei ersten Übungsflügen am<br />

Habacher Hang über 200 Meter<br />

Länge in drei bis vier Metern Höhe:<br />

„Dass man beim Starten oder Landen<br />

<strong>um</strong>knickt.“ Aus <strong>die</strong>sem G<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

empfiehlt <strong>die</strong> Flugschule Oberbayern<br />

– neben ans Wetter angepasster<br />

Sportkleidung im Zwiebelprinzip –<br />

festeres, höheres Schuhwerk, <strong>um</strong><br />

Verletzungen im Fuß- <strong>und</strong> Sprunggelenksbereich<br />

vorzubeugen. Darüber<br />

hinaus wichtig: Ausreichend<br />

Trinken <strong>und</strong> Essen mitzunehmen.<br />

Je nach Motivation <strong>und</strong> Tagesform<br />

absolvieren manche Schüler bis zu<br />

15 (!) Übungsflüge hintereinander.<br />

Das bedeutet zugleich: Mit vier Kilogramm<br />

Schirmgepäck auf dem<br />

Rücken 15 Mal zu Fuß den Berg hinaufwandern.<br />

„So viele Übungsflüge<br />

wie hier manche an einem Tag<br />

bestreiten, sehen andere Flugschulen<br />

als kompletten G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurs an“,<br />

sagt Bernhard Lechner, der damit<br />

den wohl größten Pluspunkt der<br />

Flugschule Oberbayern anspricht:<br />

„Wir setzen gezielt auf Qualität,<br />

nicht auf Quantität.“ Während es<br />

anderen Schulen häufig „nur <strong>um</strong>s<br />

Geldver<strong>die</strong>nen <strong>und</strong> letztlich dar<strong>um</strong><br />

geht, möglichst viele Schüler in<br />

Am flacheren Hügel bei Penzberg werden<br />

<strong>die</strong> schirme erstmals aufgezogen.<br />

möglichst kurzer Zeit durchzuboxen“,<br />

achten Miesner, Lechner <strong>und</strong><br />

Kollegen bei jedem einzelnen Teilnehmer<br />

sehr genau darauf, <strong>das</strong>s<br />

Material, technisches Können <strong>und</strong><br />

Windeinschätzung so gut zusammenspielen<br />

<strong>und</strong> ausgeprägt sind,<br />

<strong>um</strong> den nächsten Schritt ruhigen<br />

Gewissens gehen zu können. „Wer<br />

dafür doppelt oder dreifach so lange<br />

braucht wie andere, bekommt<br />

<strong>die</strong> Zeit.“ Und <strong>das</strong> zu gleichen Konditionen.<br />

„Ein G<strong>r<strong>und</strong></strong>kurs kostet bei<br />

uns immer 480 Euro.“ Wer <strong>die</strong>sen<br />

erfolgreich absolviert, setzt den Höhenflugkurs<br />

obendrauf. Nicht am<br />

Habacher Hang, sondern in Südtirol,<br />

wo <strong>die</strong> Flugschule Oberbayern<br />

seit vielen Jahren mit Kooperationspartnern<br />

zusammenarbeitet.<br />

Neben höheren Bergen <strong>und</strong> einer<br />

imposanteren Landschaft zeigt dort<br />

nicht der Milan, wie Fliegen in Perfektion<br />

funktioniert. „Dort ist es der<br />

Steinadler“, sagt Knut, der selbst<br />

schon mal <strong>das</strong> schier unbeschreibliche<br />

Vergnügen hatte, mit dem<br />

„König der Lüfte“ auf Augenhöhe<br />

zu kreisen. Diese Erzählung spornt<br />

auch seine Schüler an, den Tra<strong>um</strong><br />

der Gleitschirmfliegerei zu verwirklichen.<br />

js<br />

Die Die sanfte Revolution bei bei Grauem Star Star<br />

Meist völlige Brillenfreiheit dank<br />

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Stabsichtigkeit<br />

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(Astigmatismus)<br />

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Alterssichtigkeit dauerhaft korrigieren. Viele Patienten entscheiden sich deshalb für<br />

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moderne Multifokallinsen als nachhaltige Alternative zur Gleitsichtbrille.<br />

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Zudem <strong>um</strong>fasst unser Leistungsspektr<strong>um</strong>:<br />

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• Behandlung von Makuladegenerationen<br />

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<strong>Weilheim</strong> | Schongau | Peißenberg | München<br />

<strong>Weilheim</strong> | Schongau | Peißenberg juli / | august München <strong>2022</strong> | 7<br />

Praxis Schongau


37. Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt – Start <strong>und</strong> Ziel in Peiting<br />

Vier Strecken<br />

für 1 000 Fahrer<br />

Peiting | Kein Radrennen. Keine<br />

Zeitmessung. Kein Massenstart.<br />

Obwohl sich am 17. <strong>Juli</strong> zahlreiche<br />

Rennradbegeisterte aus Nah <strong>und</strong><br />

Fern nahe des Peitinger Eisstadions<br />

treffen, steht der Wettkampfgedanke<br />

an <strong>die</strong>sem Tag nicht im Vorderg<strong>r<strong>und</strong></strong>.<br />

Die fast schon legendäre<br />

Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt steht<br />

für Sport, Spaß, Begeisterung <strong>und</strong><br />

Genuss, weniger für übersäuerte<br />

Muskeln <strong>und</strong> Maximalverausgabung.<br />

„Eine klassische Breitensportveranstaltung,<br />

an der vom<br />

Untrainierten über junge Familien<br />

bis hin zu ambitionierten Sportlern<br />

<strong>und</strong> rüstigen Rentnern alle teilnehmen<br />

dürfen <strong>und</strong> können – einzige<br />

Voraussetzung: Ein fahrtaugliches<br />

Rad“, sagt Mitorganisator Uwe<br />

Flad vom RC Altenstadt, der heuer,<br />

sofern <strong>das</strong> Wetter mitspiele, mit<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> 1000 Teilnehmern rechnet.<br />

Einige kommen aus dem Landkreis,<br />

viele aber auch darüber hinaus –<br />

<strong>das</strong> Einzugsgebiet reicht bis nach<br />

Füssen, Garmisch-Partenkirchen,<br />

Augsburg, München, in Einzelfällen<br />

auch nach Nordrhein-Westfalen.<br />

„Wir hatten auch schon Amerikaner<br />

<strong>und</strong> Franzosen am Start“,<br />

ergänzt an <strong>die</strong>ser Stelle Alois Glück<br />

vom RC Peiting, ebenfalls Mitorganisator<br />

der insgesamt 37. Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt.<br />

Und einer,<br />

der den Ursprung <strong>die</strong>ser bereits im<br />

Jahre 1984 ins Leben gerufenen Veranstaltung<br />

kennt. „Damals ist der<br />

Trend von Rad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrten in ganz<br />

Deutschland stark im Kommen gewesen.<br />

Im Zuge dessen haben sich<br />

aktive Mitglieder vom SV Obersöchering,<br />

SC Huglfing, RC Peiting<br />

8 | <strong>tassilo</strong><br />

<strong>und</strong> RC Altenstadt zusammengetan,<br />

<strong>um</strong> auch für hier, den Pfaffenwinkel,<br />

eine Rad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt zu veranstalten.“<br />

Seither hat sie immer<br />

stattgef<strong>und</strong>en mit Start <strong>und</strong> Ziel<br />

am Peitinger Eisstadion. „Unser<br />

Negativrekord lag bei 80 Teilnehmern,<br />

<strong>die</strong> sich bei kalten fünf Grad<br />

<strong>und</strong> Dauerregen über <strong>die</strong> Strecken<br />

gequält haben.“ Der Positivrekord<br />

dagegen bei fast 2 000 Radsportenthusiasten.<br />

„Inzwischen, seit <strong>r<strong>und</strong></strong><br />

zehn Jahren, hat sich <strong>das</strong> ganze<br />

bei <strong>r<strong>und</strong></strong> 1 000 Teilnehmern eingependelt.“<br />

Start <strong>und</strong> Ziel ist wie gewohnt<br />

am Eisstadion in Peiting. Starterpaketverteilung,<br />

Umkleide- <strong>und</strong><br />

Duschmöglichkeiten sind jedoch<br />

nicht wie gewohnt in der Eishalle.<br />

„Die wird aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> Renovierung<br />

gesperrt sein.“ Stattdessen können<br />

Veranstalter <strong>und</strong> Teilnehmer in <strong>die</strong><br />

schräg gegenüberliegende Dreifachturnhalle.<br />

Auch neu im Vergleich<br />

zu den vorherigen Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrten:<br />

Dass eine<br />

Teilnahme ausschließlich über<br />

eine Online-Voranmeldung (unter<br />

www.pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt.<br />

de) möglich sein wird. Dagegen<br />

wieder<strong>um</strong> gleichermaßen machbar<br />

wie schön wie anspruchsvoll:<br />

Die zu wählenden Strecken. Tour 1<br />

geht über 160, Tour 2 über 130, Tour<br />

3 über 80 <strong>und</strong> Tour 4 über 55 Kilometer.<br />

Das gute daran: Wer sich<br />

für <strong>die</strong> Langdistanz entscheidet,<br />

während der Fahrt aber aufg<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

zu schlechter Beine lieber weniger<br />

weit fahren möchte, kann <strong>die</strong>s jederzeit<br />

tun. „Unsere Strecken überlappen<br />

sich – wer spontan kürzer<br />

fahren möchte, kann einfach einen<br />

Abzweig zur nächstkürzeren R<strong>und</strong>e<br />

wählen.“ So oder so werden heuer<br />

alle vier Touren im Uhrzeigersinn<br />

gefahren. „Wir ändern von R<strong>und</strong>fahrt<br />

zu R<strong>und</strong>fahrt <strong>die</strong> Fahrtrichtung,<br />

<strong>um</strong> den Teilnehmern trotz<br />

gleicher Region einen Perspektivwechsel<br />

zu ermöglichen.“ Die<br />

Königsetappe über 160 Kilometer<br />

führt heuer von Peiting über Birkland-Hofen<br />

<strong>und</strong> Forst <strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong><br />

bis nach Eberfing <strong>und</strong> Obersöchering.<br />

Am dortigen Sportplatz<br />

wird <strong>die</strong> erste Verpflegungsstation<br />

mit Bananen, Melonen, belegten<br />

Brötchen, Energieriegeln, Schokolade,<br />

isotonischen Getränken<br />

<strong>und</strong> vielem mehr aufgebaut sein.<br />

Frisch gestärkt geht’s weiter über<br />

Uffing, Schöffau, Rottenbuch <strong>und</strong><br />

Wildsteig (zweite Verpflegungsstation),<br />

sowie über Prem, Lechbruck,<br />

Bernbeuren (dritte Verpflegungsstation),<br />

Rettenbach, Krottenhill<br />

<strong>und</strong> Schongau wieder zurück z<strong>um</strong><br />

Ausgangspunkt. Dort warten auf<br />

alle Teilnehmer Kaffee, Kuchen,<br />

Brotzeit <strong>und</strong> ein gemütlicher Ausklang<br />

in geselliger R<strong>und</strong>e. js


Auf der Roten couch<br />

Der Altlandrat<br />

Feiert im <strong>August</strong> seinen 86. Geburtstag:<br />

Altlandrat Manfred Blaschke, den<br />

wir zu „50 Jahre Landkreis weilheimschongau“<br />

auf <strong>die</strong> Rote couch gebeten<br />

haben. Das Foto enstand am zaun<br />

seines Privatgartens, von wo aus der<br />

Blick auf <strong>die</strong> schongauer Altstadt viel<br />

schöner nicht sein könnte.<br />

Foto: Felix Baab<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 9


schongau | Vor 50 Jahren sind <strong>die</strong><br />

Landkreise <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> Schongau<br />

zusammengelegt worden. Im<br />

Zuge der damaligen Gebietsreform<br />

hautnah mit dabei: Manfred<br />

Blaschke, 85, geboren im oberschlesischen<br />

Neisse, aus dem er<br />

im zarten Alter von neun Jahren<br />

kriegsbedingt zu Bekannten nach<br />

München vertrieben wird. Er besucht<br />

<strong>die</strong> Volksschule, wechselt<br />

auf <strong>die</strong> Oberrealschule, macht Abi,<br />

stu<strong>die</strong>rt Jura an der LMU <strong>und</strong> wird<br />

Juristischer Staatsbeamter in der<br />

Regierung von Oberbayern. Die<br />

versetzt ihn aus der Landeshauptstadt<br />

München hinaus aufs Land –<br />

nach Schongau, <strong>das</strong> der seit 1967<br />

glücklich verheiratete Vater zweier<br />

Töchter <strong>und</strong> Großvater dreier<br />

Enkelkinder schnell lieben <strong>und</strong><br />

schätzen lernt. Erst als zweitjüngster<br />

Landrat Bayerns, kurz darauf<br />

als jüngster Ruhestandslandrat<br />

Bayerns <strong>und</strong> schließlich, für stolze<br />

18 Jahre, als Landrat des dann<br />

neuen Landkreises <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau. Sein Geburtsort Neisse<br />

gehört heute zu Polen, wird „Nysa“<br />

geschrieben. Im großen Interview<br />

auf der Roten Couch spricht <strong>die</strong><br />

mit trockenem H<strong>um</strong>or ausgestattete<br />

Respektsperson aber über<br />

Protestierende im Privathaus, <strong>die</strong><br />

höchsten Hürden der damaligen<br />

Gebietsreform, welchen großen<br />

Nachteil eine langgezogene Wurst<br />

im Vergleich zu einem Kreis hat,<br />

<strong>und</strong> war<strong>um</strong> für ihn <strong>und</strong> seine Familie<br />

sogar mal Polizeischutz notwendig<br />

war. Außerdem verrät der<br />

vielgereiste Romliebhaber seine<br />

Lieblingsplätze der Region, was er<br />

sich z<strong>um</strong> 86. Geburtstag sowie der<br />

hiesigen Bevölkerung z<strong>um</strong> 50-jährigen<br />

Landkreisjubilä<strong>um</strong> wünscht.<br />

Herr Blaschke, war<strong>um</strong> kam es 1972<br />

zu einer Gebietsreform?<br />

Bayern bestand damals aus 143<br />

Landkreisen, von denen einige<br />

nicht mehr als 15 000 Einwohner<br />

hatten. Insofern war der Freistaat<br />

aus verwaltungstechnischer Sicht<br />

sehr kleinteilig aufgestellt. Durch<br />

<strong>die</strong> Gebietsreform wurden aus<br />

<strong>die</strong>sen vielen kleinen Landkreisen<br />

größere Verwaltungseinheiten, <strong>die</strong><br />

nach Ansicht der damaligen Bayerischen<br />

Staatsregierung effizienter<br />

arbeiten würden. Letztlich wurden<br />

aus <strong>die</strong>sen 143 Landkreisen 71, also<br />

weniger als <strong>die</strong> Hälfte.<br />

Was in der Bevölkerung zu großen<br />

Widerständen führte?<br />

Auf Landkreisebene ehrlich gesagt<br />

weniger. Es hat ein Volksbegehren<br />

für den Erhalt alter Landkreise<br />

gegeben, an dem sich aus dem<br />

damaligen Schongauer Landkreis<br />

immerhin 30 Prozent der Bevölkerung<br />

beteiligt haben, bayernweit<br />

jedoch nur drei Prozent. Rückblickend<br />

könnte man fast sagen, <strong>das</strong>s<br />

<strong>die</strong>se Gebietsreform auf Landkreisebene<br />

ka<strong>um</strong> jemanden<br />

interessierte. Bei der<br />

Zusammenlegung kleinerer<br />

Orte zu Verwaltungsgemeinschaften<br />

war <strong>das</strong> schon anders –<br />

da regte sich in Teilen<br />

der Bevölkerung, auch<br />

aus Ortsrivalitätsgründen,<br />

schon größerer<br />

Widerstand.<br />

Trotz 20-jähriger<br />

Amtszeit: Altlandrat<br />

Manfred Blaschke<br />

hat seinen trockenen<br />

H<strong>um</strong>or nicht verloren.<br />

Wie wurde <strong>die</strong>se Reform <strong>um</strong>gesetzt?<br />

Von der Regierung sind gewisse<br />

Richtlinien vorgegeben worden,<br />

nach denen <strong>die</strong> einzelnen Regierungsbezirke<br />

in größere Landkreise,<br />

<strong>und</strong> kleinere Orte mit weniger<br />

als 2000 Einwohnern in Verwaltungsgemeinschaften<br />

gebündelt<br />

<strong>und</strong> zurechtgeschnitten werden<br />

konnten. Eine Regelung war beispielsweise,<br />

<strong>das</strong>s ein Landkreis aus<br />

mindestens 80000 Einwohnern<br />

bestehen sollte.<br />

Welche Überlegungen von Zusammenlegungen<br />

hat es damals gegeben?<br />

Z<strong>um</strong> Beispiel, Schongau mit Füssen<br />

zusammenzubringen, was jedoch<br />

daran scheiterte, <strong>das</strong>s Füssen zu<br />

Schwaben <strong>und</strong> nicht z<strong>um</strong> Regierungsbezirk<br />

Oberbayern gehört.<br />

Es gab auch <strong>die</strong> Überlegung, aus<br />

Garmisch-Partenkirchen, <strong>Weilheim</strong><br />

<strong>und</strong> Schongau einen Landkreis zu<br />

machen, der wieder<strong>um</strong>, allein geographisch<br />

betrachtet, jedoch viel zu<br />

groß <strong>und</strong> weitläufig gewesen wäre.<br />

So ist letztlich <strong>die</strong> Entscheidung auf<br />

<strong>die</strong> Zusammenlegung von <strong>Weilheim</strong><br />

<strong>und</strong> Schongau, <strong>und</strong> <strong>die</strong> Gründung<br />

eines eigenen Landkreises für<br />

Garmisch-Partenkirchen <strong>und</strong> Umgebung<br />

gefallen.<br />

Im Zuge dessen sind einige Altlandkreis-Gemeinden<br />

ein- oder ausgegliedert<br />

worden.<br />

Das stimmt. Bad Bayersoien gehörte<br />

vor der Reform z<strong>um</strong> Landkreis<br />

Schongau, kam zu Garmisch-<br />

Partenkirchen. Gleiches gilt für<br />

Murnau, Aidling, Großweil, Hechendorf,<br />

Kleinweil, Schöffau,<br />

Seehausen, Spatzenhausen, Uffing<br />

<strong>und</strong> Weindorf, <strong>die</strong> früher z<strong>um</strong><br />

Landkreis <strong>Weilheim</strong> gehörten. Und<br />

Schlehdorf, <strong>das</strong> heute z<strong>um</strong> Landkreis<br />

Bad Tölz-Wolfratshausen gehört.<br />

Betroffen war auch Ingenried,<br />

<strong>das</strong> vom Landkreis Marktoberdorf<br />

zu <strong>Weilheim</strong>-Schongau dazukam.<br />

Sowie <strong>die</strong> Lechraingemeinden Apfeldorf,<br />

Kinsau, Epfach <strong>und</strong> Reichling,<br />

<strong>die</strong> früher z<strong>um</strong> Schongauer<br />

Landkreis gehörten, heute<br />

fester Bestandteil des<br />

Landkreises Landsberg am<br />

Lech sind.<br />

Sie waren zwischen 1970<br />

<strong>und</strong> 1972 für zwei Jahre<br />

<strong>und</strong> zwei Monate Landrat<br />

des Schongauer Landkreises.<br />

Dann kam <strong>die</strong>se Gebietsreform.<br />

Haben Sie sich<br />

nicht dafür eingesetzt, <strong>das</strong>s<br />

Schongau <strong>die</strong> Kreisstadt<br />

des neuen Landkreises<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau wird?<br />

Das stand allein aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> der wesentlich<br />

geringeren Einwohnerzahl –<br />

der Schongauer Landkreis hatte<br />

damals <strong>r<strong>und</strong></strong> 40 000, der <strong>Weilheim</strong>er<br />

70 000 Einwohner – nicht zur<br />

Debatte. Außerdem waren in <strong>Weilheim</strong><br />

schon vor der Gebietsreform<br />

<strong>die</strong> Sitze mehrerer wichtiger, überörtlicher<br />

Fachbehörden wie Zollamt,<br />

Vermessungsamt, Wasserwirtschaftsamt<br />

<strong>und</strong> Straßenbauamt.<br />

Wenn Sie heute auf <strong>die</strong>se Gebietsreform<br />

zurückblicken – war sie richtig<br />

<strong>und</strong> wichtig?<br />

Damals zweifelsohne, weil <strong>die</strong><br />

alten Landkreise schlichtweg zu<br />

klein strukturiert waren. Aus heutiger<br />

Sicht bin ich jedoch sehr am<br />

Überlegen, ob wir aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> der<br />

wachsenden Einwohnerzahlen<br />

nicht wieder eine Reform der Reform<br />

bräuchten. Das Problem dabei:<br />

Hin zurück zu kleineren Strukturen<br />

würde in vielen Bereichen<br />

rein wirtschaftlich betrachtet schon<br />

nicht funktionieren, <strong>und</strong> noch<br />

weniger aus personeller Sicht –<br />

der Fachkräftemangel zieht sich<br />

bekanntlich durch alle Branchen,<br />

auch durch <strong>die</strong> des Verwaltungsfachs.<br />

Wobei man sich andererseits<br />

wieder<strong>um</strong> <strong>die</strong> Frage zu stellen hat:<br />

Wie oft muss ein Normalbürger<br />

persönlich in <strong>die</strong> Kreisstadt? Wenn<br />

er nicht gerade einen Bauantrag<br />

zu behandeln hat, äußerst selten.<br />

Und aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> der durch Corona<br />

beschleunigten Digitalisierungsprozesse<br />

sicherlich noch seltener.<br />

Manfred Blaschke erzählt „<strong>tassilo</strong>“-Redakteur<br />

Johannes schelle von früher.<br />

Fühlen sich Bürger aus beispielsweise<br />

Bernbeuren nicht trotzdem<br />

ausgegrenzt – <strong>die</strong> haben, insbesondere<br />

beim Versuch, mit den Öffentlichen<br />

z<strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong>er Landratsamt<br />

zu kommen – mindestens eine Halbtagesreise<br />

auf sich zu nehmen.<br />

Geographisch betrachtet ist <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

in der Tat mehr<br />

eine lange, von West nach Ost gezogene<br />

Wurst als ein Kreis. Und <strong>die</strong><br />

Verkehrsverbindungen zwischen<br />

<strong>die</strong>sen beiden Himmelsrichtungen<br />

war schon zu Zeiten der Römer<br />

schlechter als <strong>die</strong> von Süd nach<br />

Nord. Ausgegrenzt fühlen sich Bürger<br />

abseitsgelegenere Gemeinden<br />

meiner Erfahrung nach aber nicht.<br />

Sie hatten damals <strong>das</strong> große Pech,<br />

im Zuge der Gebietsreform Landrat<br />

des kleineren Schongauer Landkreises<br />

gewesen zu sein – <strong>und</strong> mussten<br />

im Zuge dessen ihrem damaligen<br />

<strong>Weilheim</strong>er Pendant, Georg Bauer,<br />

ebenfalls Mitglied der CSU, den Vortritt<br />

lassen?<br />

In Schongau war ich erst zweitjüngster<br />

Landrat, nach der Gebietsreform<br />

dann jüngster Ruhestandslandrat<br />

Bayerns. Im Zuge dessen<br />

bin ich in meinen vorherigen Beruf<br />

als Juristischer Staatsbeamter<br />

zurück in <strong>die</strong> Staatsverwaltung<br />

<strong>und</strong> wurde an <strong>das</strong> Landratsamt<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau versetzt. Mit<br />

meinem damaligen Kollegen in<br />

<strong>Weilheim</strong>, Dr. Georg Bauer, der <strong>die</strong><br />

Altersgrenze von 65 noch nicht erreicht<br />

hatte <strong>und</strong> nochmals antreten<br />

10 | <strong>tassilo</strong>


konnte, wollte ich mich unter gar<br />

keinen Umständen <strong>um</strong> eine Kandidatur<br />

duellieren. Es gab allerdings<br />

eine Vereinbarung mit dem<br />

damaligen Innenminister, <strong>das</strong>s<br />

ich als Juristischer Staatsbeamter<br />

bis Ende der Amtszeit von Kollege<br />

Bauer, entgegen der eigentlichen<br />

Regelung, nicht in einen anderen<br />

Landkreis versetzt werden darf – so<br />

konnte ich der Region treu bleiben<br />

<strong>und</strong> ab 1975 für <strong>die</strong> Wahl im Jahre<br />

1978 als Landrat für <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau kandi<strong>die</strong>ren.<br />

Mit Erfolg. Sie wurden wiedergewählt,<br />

waren letztlich von 1978 bis<br />

1996 auch Landrat für den dann<br />

neuen Landkreis <strong>Weilheim</strong>-Schongau.<br />

Ein großer Unterschied zu Ihrer<br />

ersten, gut zweijährigen Amtszeit im<br />

Schongauer Landkreis?<br />

Insgesamt betrachtet war es in<br />

Schongau schon geruhsamer <strong>und</strong><br />

beschaulicher – als ich 1970 angefangen<br />

hatte, gab es unter anderem<br />

noch <strong>die</strong> sogenannten Hand- <strong>und</strong><br />

Spann<strong>die</strong>nste. Dabei handelte es<br />

sich <strong>um</strong> eine Vereinbarung zwischen<br />

Gemeinden <strong>und</strong> Bauern,<br />

<strong>die</strong> mit Pferdefuhrwerken, Schaufel<br />

<strong>und</strong> Pickel Straßen <strong>und</strong> Wege,<br />

überwiegend noch aus Schotter,<br />

instandgehalten haben. Später war<br />

bereits vieles anders. Angefangen<br />

beim Arbeitsweg, der für mich dann<br />

wesentlich weiter wurde – in den 18<br />

Jahren Landrat für <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

bin ich jeden Tag von Schongau<br />

nach <strong>Weilheim</strong> mit meinem Dienstwagen<br />

gependelt. Erst war’s ein<br />

Opel, später ein Mercedes.<br />

Letztlich haben Ihnen <strong>die</strong> Landkreisbürger<br />

bis heute viel zu verdanken.<br />

Z<strong>um</strong> Beispiel <strong>die</strong> Förderschule <strong>Weilheim</strong><br />

sowie <strong>das</strong> Penzberger Gymnasi<strong>um</strong>.<br />

Zunächst war Penzberg Bergwerksort<br />

– da brauchte man kein<br />

Gymnasi<strong>um</strong>. Nach Schließung des<br />

Bergwerks musste allerdings Ersatzindustrie<br />

her. Im Nonnenwald,<br />

wo heute <strong>die</strong> Firma Roche sitzt, hat<br />

sich damals Boehringer Mannheim<br />

niedergelassen. Im Zuge dessen<br />

kamen viele Akademiker nach<br />

Penzberg, <strong>die</strong> ihre Kinder auf ein<br />

Gymnasi<strong>um</strong> schicken wollten.<br />

Förderschulen wie <strong>die</strong> damals in<br />

<strong>Weilheim</strong> gebaute hießen früher<br />

noch Sonderschulen <strong>und</strong> sind<br />

wichtig für Kinder mit Defiziten.<br />

Auch durch Sie als Landrat initiiert:<br />

Der Tourismusverband Paffenwinkel.<br />

War<strong>um</strong>?<br />

Als ich 1967 aus der Maximilianstraße<br />

in München ans Landratsamt<br />

Schongau versetzt worden bin,<br />

habe ich festgestellt: Wir haben<br />

hier w<strong>und</strong>erschöne Baudenkmäler<br />

wie <strong>die</strong> Wieskirche, wir haben tolle<br />

Naturlandschaften, aber bis auf<br />

ganz wenige Gaststätten keinerlei<br />

Einrichtungen <strong>und</strong> Angebote für<br />

Fremdenverkehr. Daraufhin haben<br />

wir langsam mit den Gemeinden<br />

angefangen, den Tourismus anzukurbeln.<br />

Inzwischen ist daraus eine<br />

durchaus beachtliche Einnahmequelle<br />

für <strong>die</strong> Region geworden.<br />

Weniger Freude dürfte Ihnen der<br />

Rückblick auf <strong>die</strong> Zentralisierung<br />

der Abfallbeseitigung bereiten?<br />

Bevor <strong>die</strong>ses Thema <strong>die</strong> Landkreise<br />

aufs Auge gedrückt bekommen<br />

haben, war Müllentsorgung Sache<br />

der Gemeinden – irgendwo, wo<br />

in der Natur ein Loch war, haben<br />

<strong>die</strong> Bürger ihren Müll reingekippt.<br />

Diese Umstrukturierung hat mir<br />

vor allem deshalb so viele graue<br />

Haare bereitet, weil jeder gesagt<br />

hat: Überall, bloß nicht bei mir vor<br />

der eigenen Haustüre! Bis man da<br />

Mehrheiten für eine landkreisweite<br />

Mülldeponie zusammenbekommen<br />

hat – schwierig!<br />

Die damaligen Gegenarg<strong>um</strong>ente?<br />

Dass eben niemand eine Müllverbrennungsanlage,<br />

<strong>die</strong> nach damaligem<br />

Stand der Technik zunächst<br />

in Frage gekommen wäre, vor der<br />

eigenen Haustüre haben wollte.<br />

Protestierende waren z<strong>um</strong> Teil bei<br />

uns daheim im Wohnzimmer gestanden<br />

– <strong>die</strong> waren zwar höflich,<br />

aber halt dagegen. Es gab aber<br />

auch Gewerbetreibende, <strong>die</strong> sagten,<br />

<strong>das</strong>s es nicht zwingend eine<br />

Verbrennungsanlage sein müsse.<br />

So ist letztlich aus den vielen Hausmülldeponien<br />

in den einzelnen<br />

Gemeinden <strong>die</strong> zentralisierte Abfallbeseitigung<br />

mit großer Mülldeponie<br />

in Erbenschwang entstanden,<br />

wie wir sie bis heute kennen.<br />

Nur mit dem Unterschied, <strong>das</strong>s<br />

sich heute niemand mehr daran<br />

stört <strong>und</strong> bei mir vor der Haustüre<br />

steht.<br />

Nicht ganz so nervenaufreibend,<br />

aber sicherlich eine ähnliche Mammutaufgabe:<br />

Die damalige Neuausrichtung<br />

einer guten, landkreisweiten<br />

Ges<strong>und</strong>heitsversorgung?<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 11


Der Altlandkreis Schongau hatte<br />

ein Kreiskrankenhaus, ein kleines,<br />

gemeindliches Krankenhaus in<br />

Peiting <strong>und</strong> ein Zweckverbandskrankenhaus<br />

in Steingaden, <strong>das</strong><br />

auch Anlaufstelle für Wildsteiger<br />

<strong>und</strong> Premer war. Im Altlandkreis<br />

<strong>Weilheim</strong> sah <strong>die</strong> Situation völlig<br />

anders aus. Da gab es gar kein<br />

Kreiskrankenhaus, stattdessen<br />

ein städtisches in <strong>Weilheim</strong>, ein<br />

Knappschaftskrankenhaus in Peißenberg,<br />

ein Gemeindekrankenhaus<br />

in Murnau <strong>und</strong> ein Knappschaftskrankenhaus<br />

in Penzberg.<br />

Insofern völlig unterschiedliche<br />

Strukturen, <strong>die</strong> wir in der Tat auch<br />

langsam <strong>und</strong> mühsam aneinander<br />

angleichen mussten.<br />

Auch während Ihrer Amtszeit gebaut:<br />

Der große Sportplatz an der<br />

Berufsschule in Schongau. Wie<br />

wichtig ist Ihnen Sport?<br />

Da habe ich es tatsächlich immer<br />

schon so gehalten wie Churchill: No<br />

Sports! Ich bin zwar viel Schwimmen<br />

<strong>und</strong> Wandern gewesen, was<br />

ich alters- <strong>und</strong> ges<strong>und</strong>heitsbedingt<br />

leider beides nicht mehr machen<br />

kann. Aber der klassische Sportbegeisterte<br />

war ich ehrlicherweise<br />

nie.<br />

Beim Blick zurück auf Ihre insgesamt<br />

20-jährige Amtszeit als Landrat.<br />

Worauf sind Sie besonders stolz?<br />

Dass <strong>die</strong> Menschen hier im Landkreis<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau sehr<br />

bodenständig sind. Das sieht man<br />

unter anderem daran, <strong>das</strong>s es in<br />

fast jeder Gemeinde Blasmusik<br />

<strong>und</strong> Trachtenverein gibt. Und wir<br />

als Verwaltungsapparat, von wenigen<br />

Ausnahmen abgesehen, mit<br />

fast allen Bürgern wirklich gut zusammenarbeiten<br />

konnten.<br />

„Die zentralisierung der Abfallbeseitigung hat mich einige graue Haare<br />

gekostet“: Manfred Blaschke (li.) im Gespräch mit Johannes schelle.<br />

Sicherlich auch dank Bürgersprechst<strong>und</strong>en?<br />

Seit 1900 war es im Altlandkreis<br />

Schongau <strong>und</strong> später auch im<br />

Landkreis <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

üblich gewesen, <strong>das</strong>s der Landrat<br />

auswärtige Amtstage wahrzunehmen<br />

hatte. Früher mit Pferd <strong>und</strong><br />

Kutsche, später mit Dienstauto. Ich<br />

bin z<strong>um</strong> Beispiel jeden Mittwoch<br />

gemeinsam mit unserem Kreisba<strong>um</strong>eister<br />

in jeweils eine andere Gemeinde<br />

gefahren. So konnten Bürger<br />

mit ihren Anliegen persönlich<br />

zu mir kommen. Das war natürlich<br />

nicht immer leicht, aber habe ich<br />

konsequent bis 1996 durchgehalten.<br />

B<strong>und</strong>esver<strong>die</strong>nstkreuz 1. Klasse,<br />

Bayerischer Ver<strong>die</strong>nstorden <strong>und</strong><br />

Goldener Ehrenring des Landkreises<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau. Welche <strong>die</strong>ser<br />

Auszeichnungen hat für Sie <strong>die</strong><br />

größte Bedeutung?<br />

Am meisten Bedeutung hat für<br />

mich der Goldene Ehrenring des<br />

Landkreises <strong>Weilheim</strong>-Schongau,<br />

verliehen durch ein Gremi<strong>um</strong>, <strong>das</strong><br />

meine Arbeit als Landrat vor Ort<br />

beurteilen konnte.<br />

Gab oder gibt es auch eine politische<br />

Entscheidung von Ihnen, <strong>die</strong><br />

Sie bis heute bereuen? Oder ein von<br />

Ihnen herbeigesehntes Vorhaben,<br />

<strong>das</strong> in Sachen Umsetzung nie geklappt<br />

hat?<br />

Obwohl ich für beide Fragen wirklich<br />

lange überlegt habe, fällt mir<br />

tatsächlich nichts ein. Was jedoch<br />

nicht heißen muss, <strong>das</strong>s alles<br />

richtig war, es uns an nichts gefehlt<br />

hat. Was ich im Laufe meiner<br />

Amtszeit schon feststellen musste:<br />

Dass es nicht klug ist, als Landrat<br />

zweigleisig zu fahren – von 1975<br />

bis 1987 war ich parallel dazu auch<br />

CSU-Kreisvorsitzender. Das würde<br />

ich heute anders machen.<br />

Eine große Leidenschaft von Ihnen<br />

seit jeher: Reisen. Was sollte man<br />

unbedingt gesehen haben?<br />

Besonders sehenswert ist für uns<br />

Rom, <strong>das</strong> meine Frau <strong>und</strong> ich<br />

besser kennen als München. Am<br />

Abend, wenn es dunkel ist, am<br />

Petersplatz alles angestrahlt wird,<br />

man <strong>die</strong> Brunnen plätschern hört<br />

<strong>und</strong> kein Mensch mehr unterwegs<br />

ist, noch dazu in einer sternenklaren<br />

Nacht, in der der Vollmond<br />

über der Peterskuppel scheint, ist<br />

fast schon kitschig.<br />

Wo waren Sie noch?<br />

Im Wesentlichen haben meine Frau<br />

<strong>und</strong> ich fast ganz Europa gesehen,<br />

waren aber auch schon in Nordafrika<br />

sowie in der Türkei. Überwiegend<br />

in Form von Kreuzfahrten.<br />

Allerdings auf noch wesentlich kleineren<br />

Schiffen mit <strong>r<strong>und</strong></strong> 150 Leuten<br />

<strong>und</strong> nicht 4 000, wie es erschreckenderweise<br />

heute der Fall ist.<br />

Woher rührt <strong>die</strong>se Reisebegeisterung?<br />

Einerseits naheliegend, da meine<br />

aus Köln stammende Frau als Reiseverkehrskauffrau<br />

gearbeitet hat,<br />

wir uns sogar auf einer Romreise<br />

kennengelernt haben – <strong>das</strong> war<br />

wirklich Liebe auf den ersten Blick.<br />

12 | <strong>tassilo</strong>


Neun Wochen später waren wir<br />

bereits standesamtlich verheiratet.<br />

Andererseits war <strong>und</strong> bin ich schon<br />

immer sehr geschichtsinteressiert<br />

gewesen – andere Menschen,<br />

Kulturen <strong>und</strong> Sitten erweitern bekanntlich<br />

den Horizont.<br />

So konnten Sie sicherlich auch vom<br />

stressigen Arbeitsalltag Abstand gewinnen?<br />

Absolut. Wir sind konsequent am<br />

ersten Tag unseres Urlaubs weggefahren.<br />

Wenn <strong>die</strong> Bürger nämlich<br />

mitbekommen, <strong>das</strong>s der Landrat<br />

zuhause Urlaub macht, kommen<br />

sie bei ihm privat vorbei <strong>und</strong> man<br />

hat definitiv keine Erholung.<br />

Ähnlich wie <strong>die</strong> Gegner der Zentralisierung<br />

der Abfallbeseitigung?<br />

Wir sind auch mitten in der Nacht<br />

angerufen worden von jemandem<br />

der behauptete, <strong>das</strong>s <strong>die</strong> Basilika in<br />

Altenstadt zusammenfällt. Und an<br />

Weihnachten haben wir mal eine<br />

Morddrohung erhalten, wo in der<br />

Folge sogar Polizeischutz für mich<br />

<strong>und</strong> meine Familie notwendig war –<br />

bei damals noch kleinen Kindern<br />

kein Spaß.<br />

Sicherlich mit mehr Freude verb<strong>und</strong>en:<br />

Ihre bis heute anhaltende<br />

Mitgliedschaft der nichtschlagenden<br />

Katholischen Deutschen Studentenverbindung<br />

Aenania München?<br />

Die wurde bereits 1851 gegründet<br />

<strong>und</strong> hatte schon immer viele<br />

Nordlichter, also Zuagroaste, als<br />

Mitglieder. Einige Bajuwaren haben<br />

sich deshalb abgesondert mit<br />

der Begründung, „sind uns zu viele<br />

Preißn“, <strong>und</strong> gründeten eine eigene<br />

Studentenverbindung – <strong>die</strong><br />

Katholisch Bayerische Studentenverbindung<br />

namens „Rhaetia“.<br />

Für mich war <strong>die</strong> Studentenverbindung<br />

in erster Linie eine<br />

Anlaufstelle für Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.<br />

Wobei sie bis<br />

heute sehr viel mehr zu bieten hat<br />

als geselliges Beisammensein in<br />

Wichs, eine Art Uniform mit Mütze<br />

<strong>und</strong> Fechtsäbel, der im Übrigen<br />

nur symbolisch getragen wurde<br />

<strong>und</strong> wird. Z<strong>um</strong> Beispiel Mentoren<br />

sowie bezahlbaren Wohnra<strong>um</strong> für<br />

Studenten in München. Jedenfalls<br />

werden neu dazugekommene Mitglieder<br />

als Füxe bezeichnet, <strong>die</strong><br />

bei entsprechender Ausbildung zu<br />

Burschen <strong>und</strong> somit ordentliche<br />

Mitglieder, <strong>und</strong> nach Abschluss ihrer<br />

Berufsausbildung zu Alten Herren<br />

werden. Letzteres bin ich nun<br />

schon seit einer ganzen Weile.<br />

Mit bald 86 Jahren. Was wünschen<br />

Sie sich zu Ihrem Geburtstag am 24.<br />

<strong>August</strong>?<br />

Dass meine Frau <strong>und</strong> ich uns noch<br />

eine gera<strong>um</strong>e Zeit „ärgern“ können<br />

<strong>und</strong> miteinander leben dürfen.<br />

Und wie sähe es mit Smartphone,<br />

Tablett <strong>und</strong> Internetanschluss aus?<br />

Als ich 1996 noch Landrat war <strong>und</strong><br />

nach einem Arbeitstag meine Bürotür<br />

abgeschlossen hatte, war ich<br />

nicht mehr im Dienst <strong>und</strong> hatte<br />

im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e meine Ruhe. Die Kommunikationsmittel<br />

damals waren<br />

Festnetztelefon, schreibmaschinengeschriebene<br />

Briefe <strong>und</strong> Steno,<br />

was ich noch in der Schule gelernt<br />

habe. Meine damalige Sekretärin<br />

konnte <strong>das</strong> auch, weshalb wir oft<br />

mit Steno auf Notizzetteln kommuniziert<br />

haben. Letztlich glaube ich<br />

schon, <strong>das</strong>s wir durch <strong>die</strong> ganze<br />

IT, bei allen Vorteilen, <strong>die</strong> sie hat,<br />

nicht unbedingt an Lebensqualität<br />

dazugewonnen haben. Wenn ich<br />

noch beruflich aktiv wäre, bräuchte<br />

ich sowas wie Smartphone, Tablet<br />

<strong>und</strong> Internetanschluss natürlich<br />

auch. Da ich es jedoch nicht mehr<br />

brauche, deshalb auch nicht habe,<br />

lebe ich wesentlich ruhiger.<br />

Entgegen verhaltensauffälliger Kinder,<br />

<strong>die</strong> mehr vor Bildschirmen hängen<br />

als sich draußen in der Natur<br />

austoben?<br />

Bei <strong>die</strong>sem Thema sind damals<br />

wie heute <strong>die</strong> Erwachsenen gefordert<br />

– auch unsere Kinder saßen<br />

mit Papa oder Opa einmal am Tag<br />

für eine St<strong>und</strong>e vor dem Schwarz-<br />

Weiß-Fernseher <strong>und</strong> haben Kindersendungen<br />

oder Dick <strong>und</strong> Doof geschaut.<br />

Diejenigen, <strong>die</strong> <strong>das</strong> täglich<br />

mehrere St<strong>und</strong>en gemacht haben<br />

<strong>und</strong> dadurch verhaltensauffällig<br />

wurden, hat es damals auch schon<br />

gegeben. Aber natürlich nimmt <strong>das</strong><br />

heutzutage ganz andere Ausmaße<br />

an. Kleiner Tipp: Wenn uns unsere<br />

Töchter mit Enkelkindern besuchen,<br />

wir beisammensitzen, wird nicht<br />

getippt. Das funktioniert ganz gut.<br />

Weg von flimmernden Bildschirmen:<br />

Ihr Lieblingsplatz in <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau?<br />

Bei starkem Fön auf dem Hohen<br />

Peißenberg zu stehen <strong>und</strong> <strong>das</strong> Alpenpanorama,<br />

vom Grünten bis zur<br />

Benediktenwand, zu betrachten, ist<br />

ein Schmankerl. Oder bei einem<br />

herrlichen Sonnentag in der Wieskirche<br />

sitzend zu beobachten, wie<br />

<strong>die</strong> sich langsam bewegende Sonne<br />

durch <strong>die</strong> Fenster strahlt. Dafür<br />

muss man zwar ein bisserl mehr<br />

Zeit mitbringen, aber <strong>das</strong> dabei<br />

entstehende Licht <strong>und</strong> <strong>die</strong> damit<br />

verb<strong>und</strong>ene Stimmung ist schlichtweg<br />

beeindruckend.<br />

Haben Sie auch einen favorisierten<br />

Platz in Ihrem Wohnort Schongau?<br />

Draußen im Garten unter unserer<br />

vor über 35 Jahren gepflanzten<br />

Hängebuche. Insbesondere im<br />

Frühsommer, wenn sie blüht.<br />

Und abschließend: Was wünschen<br />

Sie sich anlässlich „50 Jahre Gebietsreform“<br />

der hiesigen Bevölkerung<br />

für <strong>die</strong> kommenden Jahre <strong>und</strong><br />

Jahrzehnte?<br />

Dass uns der Friede erhalten<br />

bleibt. Weil mit einem Putin, der<br />

in der Lage ist, auf einen Knopf zu<br />

drücken… Und was wir unbedingt<br />

brauchen: Wieder mehr Personen,<br />

<strong>die</strong> bereit sind, sich ehrenamtlich<br />

zu engagieren. In der Gemeinde,<br />

im Verein, denn <strong>die</strong>ser absolute<br />

Egoismus, nur ich, ist eine Entwicklung,<br />

<strong>die</strong> eine Gesellschaft auf kurz<br />

oder lang in einen Graben fahren<br />

lässt. <br />

js<br />

*Rechtsberater<br />

Dr. Maria Hagenauer*<br />

Fachanwältin für Miet- <strong>und</strong><br />

Wohnungseigent<strong>um</strong>srecht<br />

Verwaltungsrecht<br />

Linda Heidemann<br />

Rechtsanwältin<br />

Allgemeines Zivilrecht,<br />

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Maria Beykirch<br />

Pascal de Coulon*<br />

Fachanwalt für Miet- <strong>und</strong><br />

Wohnungseigent<strong>um</strong>srecht<br />

Fachanwalt für Bau- <strong>und</strong><br />

Architektenrecht<br />

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Marienplatz 1<br />

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Di-Sa 10-17 Uhr<br />

Montag geschlossen<br />

09.07. - 28.08.<strong>2022</strong><br />

juli / august <strong>2022</strong> | 13


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Komod – vergnügliches Miteinander am Ammerufer<br />

Ein Erlebnisfestival bittet<br />

z<strong>um</strong> Tanz<br />

weilheim | Kabarettist Gerhard Polt<br />

hat einmal über <strong>die</strong> Gemütlichkeit<br />

gesagt, <strong>das</strong>s sie eine Relation aus<br />

Zeit, Geld <strong>und</strong> Bier sei. Und da in<br />

jedem satirischen Satz z<strong>um</strong>indest<br />

eine Halbwahrheit lauert, finden<br />

sich wenigstens zwei Zutaten im<br />

Polt’schen Zitat, <strong>um</strong> <strong>die</strong> Idee hinter<br />

dem Festival zu beschreiben,<br />

<strong>das</strong> Christian Botsch <strong>und</strong> seine<br />

Kollegen 2018 ins Leben gerufen<br />

haben. Aber „Komod“ ist mehr<br />

als nur Zeit <strong>und</strong> ein auflockerndes<br />

Getränkeangebot. Das viertägige<br />

Festival, dessen Namen an <strong>das</strong><br />

bayrisch-österreichische Wort für<br />

„kommod“, also bequem oder<br />

angenehm, anknüpft, will eine Atmosphäre<br />

sozialer <strong>und</strong> kultureller<br />

Resonanz schaffen, ein friedliches<br />

<strong>und</strong> inspiratives Miteinander im<br />

Rahmen eines lockeren <strong>und</strong> eben<br />

kommoden Ambientes. Um <strong>die</strong>se<br />

Idee mit Inhalt zu füllen, setzen <strong>die</strong><br />

Initiatoren des Festivals auf weitere<br />

Zutaten wie Musik, Erlebnis, Platz,<br />

Freiheit, Vielfalt <strong>und</strong> natürlich auf<br />

Menschen. Der Gemütlichkeit soll<br />

Ra<strong>um</strong> gegeben werden, damit etwas<br />

entstehen kann. Was bedeutet<br />

<strong>das</strong> jetzt konkret? Vom 14. bis z<strong>um</strong><br />

17. <strong>Juli</strong> werden <strong>die</strong>sen Sommer circa<br />

sechs Hektar Wald- <strong>und</strong> Wiesen-<br />

fläche am Ammerufer in <strong>Weilheim</strong><br />

bereitgestellt <strong>und</strong> mit allerlei Kul-<br />

tur bespielt – konkret gemeint ist<br />

<strong>die</strong> Fläche am Naturfre<strong>und</strong>ehaus,<br />

Holzhofstraße 36. Die Besucher erwarten<br />

Workshops für Bastelarbei-<br />

ten oder Bodypainting, Yogakurse,<br />

Naturnähe, ein liebevoll gestaltetes<br />

Festivalgelände <strong>und</strong> ein vielfältiges<br />

Programm an Livemusik. Für <strong>das</strong><br />

leibliche Wohl <strong>und</strong> einen gemütlichen<br />

Schlafplatz für Campierende<br />

wird selbstverständlich auch gesorgt.<br />

Jung wie Alt, Schwarz wie<br />

Weiß: Alle sind eingeladen, dem<br />

bunten Treiben beizuwohnen. Man<br />

trifft hier seinen Nachbarn, seine<br />

Arbeitskollegen <strong>und</strong> seine Fre<strong>und</strong>e<br />

<strong>und</strong> versucht sich der gelebten<br />

Symbiose aus Gemütlichkeit <strong>und</strong><br />

Produktivität hinzugeben.<br />

ein großes<br />

gallisches Dorffest<br />

Der gebürtige <strong>Weilheim</strong>er Christian<br />

Botsch reichte 2017 <strong>das</strong> Konzept für<br />

<strong>das</strong> Komod Festival bei der Stadt<br />

<strong>Weilheim</strong> ein, nachdem er sich lange<br />

Zeit selbst aktiv <strong>und</strong> passiv durch<br />

<strong>die</strong> hiesige Kulturszene bewegt<br />

hatte. „Irgendwann stand <strong>die</strong> Überlegung<br />

im Ra<strong>um</strong>, etwas Größeres<br />

zu machen, alle Ideen zu bündeln<br />

<strong>und</strong> den hier anzutreffenden Künstlern<br />

eine Plattform zu bieten“, erklärt<br />

der engagierte Netzwerker.<br />

Die Stadt <strong>Weilheim</strong> habe den Vorschlag<br />

herzlich aufgenommen <strong>und</strong><br />

<strong>das</strong> Projekt von Anfang an auch<br />

finanziell unterstützt, berichtet<br />

er weiter. So ein Festival stemmt<br />

sich aber nicht im Alleingang. Immer<br />

wieder betont der 35-Jährige,<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Komod Festival auch aus<br />

organisatorischer Sicht ein absolutes<br />

Gemeinschaftsprojekt sei. Nur<br />

mithilfe eines fleißigen Teams <strong>und</strong><br />

zahlreicher freiwilliger Helfer konnte<br />

<strong>das</strong> Event 2018 z<strong>um</strong> ersten Mal<br />

auf <strong>die</strong> Beine gestellt werden. 1200<br />

Besucher haben damals gleich<br />

mitgefeiert <strong>und</strong> es wurden von<br />

Jahr zu Jahr mehr. Heuer, im drit-<br />

14 | <strong>tassilo</strong>


ten Anlauf, waren 1 400 Tickets im<br />

Vorverkauf ratzfatz vergriffen. Das<br />

Festival erfreut sich augenscheinlich<br />

außerordentlicher Beliebtheit,<br />

weshalb weitere 600 Personen „im<br />

Durchlauf“ erwartet werden. Bei<br />

2 000 Gästen wird <strong>die</strong> Anzahl der<br />

Teilnehmer aber auch in Zukunft<br />

limitiert bleiben. „Das Komod Festival<br />

soll keine überschwängliche<br />

Größe erreichen“, unterstreicht<br />

Botsch, „der Name ist schließlich<br />

Programm!“ Finanziell lohnt sich<br />

in <strong>die</strong>sem Umfang der Einsatz der<br />

Verantwortlichen – wahrscheinlich<br />

auch in Zukunft – nur bedingt. Aber<br />

dar<strong>um</strong> geht es ihnen auch nicht. Sie<br />

stecken Herzblut, Kreativität <strong>und</strong><br />

Ideale in <strong>das</strong> Projekt <strong>und</strong> genau <strong>das</strong><br />

trägt vermutlich <strong>die</strong> gewünschten<br />

Früchte. Die erstaunlich positive<br />

Resonanz von allen Seiten führt<br />

letztendlich dazu, <strong>das</strong>s <strong>die</strong> Festivalphilosophie<br />

nicht nur transportiert<br />

<strong>und</strong> expan<strong>die</strong>rt wird, sondern vor<br />

allem funktioniert. Wenn sogar <strong>die</strong><br />

Anwohner nicht über den Lärmpegel<br />

klagen, <strong>die</strong> Festivalleitung nur<br />

lobende Worte für <strong>die</strong> Zusammenarbeit<br />

mit der Polizei findet <strong>und</strong> <strong>die</strong><br />

Naturschützer keine Umweltsünde<br />

beanstanden, dann muss <strong>das</strong> eine<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong><strong>um</strong> gelungene Sache sein.<br />

Kulturelle Stadtflucht<br />

Fragt man Botsch, war<strong>um</strong> man<br />

sich gerade <strong>Weilheim</strong> als Standort<br />

für ein solches Festival ausgesucht<br />

habe, dann lautet seine Antwort:<br />

„Weil alle Mitbegründer aus <strong>Weilheim</strong><br />

<strong>und</strong> Umgebung stammen<br />

> > > Tickets zu Gewinnen<br />

<strong>und</strong> immer schon in der alternativen<br />

Kulturszene unterwegs waren.“<br />

Mit alternativer Kulturszene<br />

meint er ein weniger volkstümlichtraditionelles<br />

künstlerisches Schaffen.<br />

Denn nicht nur <strong>die</strong> Musiker im<br />

urbanen Ra<strong>um</strong> experimentieren<br />

mit elektronischen Beats, karibischen<br />

Tönen oder anderen Formen<br />

aktueller Klangkunst. Außerdem<br />

will man natürlich zeigen, <strong>das</strong>s<br />

auch der ländliche Ra<strong>um</strong> über eine<br />

etablierte Kulturszene verfügt. Nur<br />

wird den Kreativen der Provinz seltener<br />

eine Bühne z<strong>um</strong> Präsentieren<br />

<strong>und</strong> ein Publik<strong>um</strong> z<strong>um</strong> Kritisieren<br />

geboten. Hier sehen sich <strong>die</strong> Organisatoren<br />

des Komod Festivals in<br />

der Pflicht. „Wir laden ausschließlich<br />

Künstler aus der Region ein,<br />

<strong>um</strong> ihnen eine Plattform zu bieten“,<br />

unterstreicht Botsch. Er sieht<br />

<strong>das</strong> Potential <strong>und</strong> damit <strong>die</strong> Idee<br />

des Festivals gerade in der Zusammenkunft<br />

der jungen lokalen<br />

<strong>und</strong> alternativen Kulturszene, mit<br />

einem heimatverb<strong>und</strong>enen, aber<br />

dennoch weltoffenen Publik<strong>um</strong>,<br />

<strong>um</strong>gesetzt.<br />

Ziel ist, <strong>das</strong>s jeder Besucher seine<br />

individuelle Geschichte vom Festival<br />

mit nach Hause nimmt, <strong>die</strong> ihn<br />

im besten Falle noch ein bisschen<br />

weiter begleiten <strong>und</strong> inspirieren<br />

wird. Selbst, wenn es nur <strong>die</strong> Zeit<br />

ist, in behaglicher, aber kreativer<br />

Atmosphäre ein Bier mit seinen<br />

Fre<strong>und</strong>en zu trinken. Und damit<br />

endet <strong>und</strong> beginnt <strong>die</strong> Begeisterung<br />

für <strong>die</strong> Gemütlichkeit <strong>und</strong> alles,<br />

was sich aus ihr zaubern lässt.<br />

<br />

lm<br />

Ihr Regionalmagazin „<strong>tassilo</strong>“ verlost zwei Wochenendtickets für<br />

<strong>das</strong> Komod Festival am Donnerstag, 14. <strong>Juli</strong>, von 16 bis 1 Uhr, Freitag,<br />

15. <strong>Juli</strong> <strong>und</strong> Samstag, 16. <strong>Juli</strong>, jeweils von 13 bis 4 Uhr <strong>und</strong><br />

Sonntag, 17. <strong>Juli</strong>, von 13 bis 20 Uhr am Naturfre<strong>und</strong>ehaus, Holzhofstraße<br />

36 in <strong>Weilheim</strong>. Schicken Sie uns bis Dienstag, 5. <strong>Juli</strong>, eine<br />

Postkarte mit dem Stichwort „Gmiatlich“ an „<strong>tassilo</strong>“, Birkland 40,<br />

in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@<strong>tassilo</strong>.de. Das Los entscheidet,<br />

der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 15<br />

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- UND<br />

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- STUDIENPLÄTZE AN:<br />

UND<br />

WIR STUDIENPLÄTZE BIETEN AUSBILDUNGS- AN:<br />

UND<br />

Ausbildungsbeginn 1. September Ausbildungsbeginn 1. September 2023<br />

2023<br />

STUDIENPLÄTZE<br />

Ausbildungsbeginn 1.<br />

AN:<br />

September 2023<br />

• Ausbildung z<strong>um</strong> Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)<br />

Ausbildung<br />

Ausbildung<br />

z<strong>um</strong><br />

z<strong>um</strong><br />

Verwaltungsfachangestellten<br />

Verwaltungsfachangestellten<br />

(m/w/d)<br />

(m/w/d)<br />

• Ausbildung z<strong>um</strong> Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)<br />

• Ausbildungsbeginn z<strong>um</strong> Verwaltungswirt 1. September 2023<br />

(m/w/d)<br />

• z<strong>um</strong><br />

z<strong>um</strong><br />

Verwaltungswirt<br />

Verwaltungswirt z<strong>um</strong> Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)<br />

(m/w/d)<br />

Ausbildungsbeginn 1. September 2023<br />

(m/w/d)<br />

Ausbildungsbeginn 1. September 2023<br />

• Ausbildungsbeginn Ausbildungsbeginn (Erfolgreiche<br />

z<strong>um</strong> Teilnahme 1. September<br />

Verwaltungswirt 1. September am Auswahlverfahren 2023<br />

2023 (m/w/d)<br />

des<br />

(Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des<br />

Ausbildungsbeginn (Erfolgreiche Landespersonalausschusses Teilnahme am Auswahlverfahren<br />

1. September erforderlich) des<br />

Landespersonalausschusses erforderlich) 2023<br />

Landespersonalausschusses erforderlich)<br />

Ausbildung (Erfolgreiche z<strong>um</strong> Teilnahme Verwaltungswirt am Auswahlverfahren (m/w/d) des<br />

•<br />

Ausbildungsbeginn Landespersonalausschusses Duales Studi<strong>um</strong> z<strong>um</strong><br />

1. September Diplom-Verwaltungswirt erforderlich) 2023<br />

(FH) (m/w/d)<br />

(Erfolgreiche Duales<br />

Duales<br />

Studi<strong>um</strong><br />

Studi<strong>um</strong><br />

Teilnahme z<strong>um</strong><br />

z<strong>um</strong><br />

Diplom-Verwaltungswirt<br />

Diplom-Verwaltungswirt<br />

am (FH)<br />

(FH)<br />

(m/w/d)<br />

(m/w/d)<br />

Stu<strong>die</strong>nbeginn 1. Oktober 2023<br />

Auswahlverfahren des<br />

Stu<strong>die</strong>nbeginn 1. Oktober 2023<br />

• Landespersonalausschusses Duales Stu<strong>die</strong>nbeginn (Erfolgreiche<br />

Studi<strong>um</strong> Teilnahme 1. Oktober<br />

z<strong>um</strong> Diplom-Verwaltungswirt am 2023<br />

Auswahlverfahren<br />

erforderlich)<br />

des<br />

(Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des (FH) (m/w/d)<br />

Stu<strong>die</strong>nbeginn (Erfolgreiche Landespersonalausschusses Teilnahme am Auswahlverfahren<br />

1. Oktober 2023<br />

erforderlich) des<br />

Landespersonalausschusses erforderlich)<br />

Landespersonalausschusses erforderlich)<br />

• Duales (Erfolgreiche Studi<strong>um</strong> Teilnahme z<strong>um</strong> Diplom-Verwaltungswirt am Auswahlverfahren des (FH) (m/w/d)<br />

Stu<strong>die</strong>nbeginn Landespersonalausschusses 1. Oktober 2023 erforderlich)<br />

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WARUM <strong>die</strong> Dort betreut. werden Sie jeweils von einem/einer kompetenten Ausbilder/in<br />

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Nach legen werden erfolgreich<br />

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Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung übernehmen wir alle unsere daher<br />

betreut. <strong>die</strong> Nachwuchskräfte erfolgreich absolvierter verschiedensten <strong>und</strong> Fachbereiche bieten Fort- Ausbildung <strong>und</strong> Weiterbildungsmöglichkeiten übernehmen wir alle unsere<br />

Teams des Landratsamtes kennen.<br />

an.<br />

Nachwuchskräfte <strong>und</strong> bieten Fort- <strong>und</strong> Weiterbildungsmöglichkeiten an.<br />

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Vorliegen<br />

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absolvierter Fahrkostenzuschuss Ausbildung einen Angebote Fahrtkostenzuschuss zur<br />

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Ges<strong>und</strong>heitsförderung.<br />

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(08151 148 - )<br />

Ansprechpartnerinnen (08151 148 Ansprechpartnerinnen Kerstin www.LK-starnberg.de/ausbildung<br />

Lehmeier (-77506) (08151 148 - )<br />

Kerstin Lehmeier (-77506)<br />

Kerstin Johanna Lehmeier Brauer (-77234) (-77506)<br />

Ansprechpartnerinnen Johanna Brauer (-77234)<br />

(08151 148 - )<br />

Johanna Sarah Wolleschak Brauer (-77234)<br />

(-77831)<br />

Kerstin Sarah Wolleschak Lehmeier (-77506) (-77831)<br />

Sarah Wolleschak (-77831)<br />

Johanna Brauer (-77234)<br />

Ansprechpartnerinnen ausbildung@LRA-starnberg.de (08151 148 - )<br />

Sarah ausbildung@LRA-starnberg.de<br />

Wolleschak (-77831)<br />

Kerstin ausbildung@LRA-starnberg.de<br />

Lehmeier (-77506)<br />

Johanna Landratsamt Brauer Starnberg (-77234)<br />

ausbildung@LRA-starnberg.de<br />

Landratsamt Starnberg<br />

Sarah Landratsamt Strandbadstr. Wolleschak Starnberg<br />

2 (-77831)<br />

Strandbadstr. Strandbadstr. 82319 Starnberg 2<br />

Landratsamt 82319 Starnberg Starnberg<br />

ausbildung@LRA-starnberg.de<br />

82319 Starnberg<br />

Strandbadstr. 2<br />

82319 Starnberg<br />

Landratsamt Starnberg<br />

Strandbadstr. 2<br />

82319 Starnberg


Wir wollen Sie in unserem Team!<br />

Wir<br />

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Sie<br />

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in<br />

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unserem<br />

unserem<br />

Team!<br />

Team!<br />

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Sind rar gesät: H<strong>und</strong>estrände in der Region<br />

Abkühlung für<br />

H<strong>und</strong> <strong>und</strong> Herrchen<br />

100 Jahre Menschlichkeit<br />

100 Jahre Menschlichkeit<br />

1921-2021<br />

100 Jahre Menschlichkeit<br />

1921-2021<br />

Die Ambulante Krankenpflege 100 Jahre Tutzing Menschlichkeit<br />

e. V. bietet <strong>um</strong>fassende<br />

1921-2021<br />

ambulante Die Ambulante Pflege Krankenpflege <strong>und</strong> Versorgung Tutzing im häuslichen e. V. bietet Bereich <strong>um</strong>fassende<br />

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Die<br />

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Ambulante<br />

Leistungen der<br />

Krankenpflege<br />

Pflegeversicherung<br />

Tutzing e.<br />

<strong>und</strong><br />

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Ergänzt<br />

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wird<br />

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<strong>und</strong><br />

<strong>das</strong><br />

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Versorgung<br />

Angebot durch<br />

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im häuslichen<br />

drei Tagespflegen<br />

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Wohngemeinschaften<br />

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<strong>und</strong> der<br />

für<br />

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Behandlungspflege.<br />

Menschen<br />

mit Demenz.<br />

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Ergänzt<br />

Unser<br />

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wird<br />

Team<br />

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<strong>das</strong> Angebot<br />

zeichnet<br />

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durch<br />

sich durch<br />

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drei Tagespflegen<br />

Professionalität,<br />

zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften Professionalität,<br />

für Menschen <strong>und</strong><br />

zwei<br />

Freude<br />

Freude<br />

ambulant<br />

an der Fürsorge<br />

an der Fürsorge<br />

betreute<br />

<strong>und</strong><br />

<strong>und</strong><br />

Wohngemeinschaften<br />

ein wertschätzendes<br />

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für<br />

Miteinander<br />

mit Demenz. Unser Team zeichnet sich durch Professionalität,<br />

Miteinander<br />

Menschen<br />

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aus.<br />

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Zu seiner<br />

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Unser<br />

Verstärkung<br />

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Ges<strong>und</strong>heits-, Kranken- <strong>und</strong> Altenpfleger<br />

Ges<strong>und</strong>heits-, in Teilzeit Kranken- (m/w/d) <strong>und</strong> Altenpfleger<br />

Ges<strong>und</strong>heits-, in Teilzeit Kranken- (m/w/d) <strong>und</strong> Altenpfleger<br />

Bei uns erwarten in Sie: Teilzeit (m/w/d)<br />

Bei uns erwarten in Sie: Teilzeit (m/w/d)<br />

• ein ganzheitlicher Pflegeansatz, der den Menschen in den<br />

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Bei<br />

Mittelpunkt<br />

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stellt Pflegeansatz, der den Menschen in den<br />

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ein<br />

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Arbeitsplatz<br />

Pflegeansatz,<br />

mit vielfältigen<br />

der<br />

Entwicklungsmöglichkeiten<br />

Mittelpunkt ein sicherer Arbeitsplatz stellt<br />

den Menschen in den<br />

Mittelpunkt<br />

selbstbestimmtes<br />

stellt<br />

Arbeiten mit vielfältigen in einem Entwicklungsmöglichkeiten<br />

familiären Team<br />

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eine<br />

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attraktive<br />

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mit vielfältigen<br />

mit überdurchschnittlichen<br />

familiären Team<br />

• eine selbstbestimmtes attraktive AVR-Vergütung Arbeiten in einem mit überdurchschnittlichen<br />

Entwicklungsmöglichkeiten<br />

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selbstbestimmtes<br />

Sozialleistungen<br />

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eine attraktive AVR-Vergütung Arbeiten in einem mit überdurchschnittlichen<br />

familiären Team<br />

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30 Tage<br />

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plus 3 Besinnungsmit<br />

überdurchschnittlichen<br />

<strong>und</strong> 5 Fortbildungstage<br />

30 Sozialleistungen<br />

Sozialleistungen<br />

auf Tage Wunsch Urlaub Unterstützung plus 3 Besinnungs- bei der Wohnungssuche<br />

<strong>und</strong> 5 Fortbildungstage<br />

• auf 30 Tage Wunsch Urlaub Unterstützung plus 3 Besinnungs- bei der Wohnungssuche<br />

<strong>und</strong> 5 Fortbildungstage<br />

• 30 auf Tage Wunsch Urlaub Unterstützung plus 3 Besinnungs- bei der Wohnungssuche<br />

<strong>und</strong> 5 Fortbildungstage<br />

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• eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft oder<br />

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idealerweise<br />

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eine<br />

Orientierung<br />

Orientierung<br />

gleichwertige<br />

am christlichen<br />

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Ausbildung<br />

Menschenbild <strong>und</strong> Freude<br />

• idealerweise bereits Berufserfahrung Menschenbild <strong>und</strong> Freude<br />

idealerweise<br />

an der Fürsorge<br />

• an Orientierung der Fürsorge<br />

bereits am christlichen Berufserfahrung Menschenbild <strong>und</strong> Freude<br />

eine<br />

• eine<br />

Orientierung<br />

eigenverantwortliche<br />

eigenverantwortliche<br />

am christlichen<br />

Arbeitsweise<br />

Arbeitsweise<br />

Menschenbild<br />

ebenso<br />

ebenso<br />

<strong>und</strong><br />

wie<br />

wie<br />

Freude<br />

Teamgeist<br />

an der Fürsorge<br />

Teamgeist<br />

• eine an der eigenverantwortliche Fürsorge Arbeitsweise ebenso wie Teamgeist<br />

•<br />

Sie<br />

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möchten<br />

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eigenverantwortliche<br />

uns kennenlernen?<br />

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Dann<br />

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freuen wir<br />

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uns<br />

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Teamgeist<br />

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Ambulante Krankenpflege<br />

Ambulante Tutzing e. V. Krankenpflege<br />

Ambulante<br />

Tutzing Ambulante e. V. Krankenpflege<br />

Ambulante Krankenpflege<br />

Ambulante<br />

Traubinger Straße<br />

Traubinger Straße<br />

Krankenpflege<br />

6, 82327 Tutzing<br />

Tutzing e. V.<br />

Krankenpflege<br />

Tutzing Ambulante e. V.<br />

6, 82327 Tutzing<br />

Tutzing<br />

www.krankenpflege-tutzing.de<br />

e. V.<br />

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www.krankenpflege-tutzing.de<br />

Traubinger Straße 6, 82327 Tutzing<br />

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Traubinger www.krankenpflege-tutzing.de<br />

Straße 6, 82327 Tutzing Tutzing e. V.<br />

www.krankenpflege-tutzing.de<br />

Tassiloland | Laut jüngster Zählung<br />

von „statista“ gibt es b<strong>und</strong>esweit<br />

10,3 Millionen H<strong>und</strong>e, darunter<br />

mehr als 1,51 Millionen in Bayern,<br />

Tendenz steigend. Landkreisweite<br />

H<strong>und</strong>estatistiken gibt es nicht,<br />

dafür wissen <strong>die</strong> einzelnen Städte<br />

<strong>und</strong> Gemeinden, wie viele H<strong>und</strong>ehalter<br />

mit wie vielen Vierbeinern<br />

jeweils vor Ort leben – Schäferh<strong>und</strong>,<br />

Labrador <strong>und</strong> Co. müssen<br />

aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> zu entrichtender H<strong>und</strong>esteuer<br />

im jeweiligen Wohnsitzort<br />

der Besitzer angemeldet werden.<br />

In beispielsweise Murnau sind<br />

derzeit 593 H<strong>und</strong>e gemeldet, in<br />

Penzberg 725, in Starnberg 1 250<br />

<strong>und</strong> in <strong>Weilheim</strong> 983. Und einige<br />

von ihnen möchten an heißen<br />

Sommertagen, gemeinsam mit<br />

Herrchen <strong>und</strong> Frauchen, ins kühle<br />

Nass. Nur wo? Ausgewiesene<br />

H<strong>und</strong>estrände an Badeseen sind<br />

in der Region rar gesät – im Landkreis<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau gibt es<br />

derzeit 30 EU-zugelassene Badegewässer,<br />

von denen laut Ges<strong>und</strong>heitsamtsleiter<br />

Stefan Günther<br />

jedoch nur vier für Herrchen <strong>und</strong><br />

H<strong>und</strong> offiziell zugelassen sind. Die<br />

Rede ist von Haarsee <strong>und</strong> Mitterlache,<br />

beide etwas abgelegener<br />

südwestlich von Magnetsried.<br />

Dem Ettinger Weiher, südlich des<br />

gleichnamigen Ortes gelegen.<br />

Und Blaselweiher, nordöstlich des<br />

<strong>Weilheim</strong>er Ortsteils Marnbach.<br />

Bei allen vieren handelt es sich <strong>um</strong><br />

eher unbekannte, kleinere <strong>Seen</strong>.<br />

Insofern stellt sich insbesondere<br />

aus H<strong>und</strong>ehalter-Sicht <strong>die</strong> Frage:<br />

War<strong>um</strong> haben ihre Haustiere an<br />

den allermeisten hiesigen <strong>Seen</strong><br />

Badeverbot? Denn auch in den benachbarten<br />

Landkreisen Starnberg<br />

mit neun EU-Badegewässern <strong>und</strong><br />

Garmisch-Partenkirchen mit 18 EU-<br />

Badegewässern gibt es nur wenige<br />

Stellen, an denen H<strong>und</strong>e zwischen<br />

Mai <strong>und</strong> September erlaubt sind.<br />

Am prominentesten <strong>und</strong> größten<br />

See in der Region, dem Starnberger,<br />

20,2 Kilometer lang <strong>und</strong> bis zu<br />

53 Meter tief, gilt seit 15. Mai bis<br />

einschließlich 15. September striktes<br />

H<strong>und</strong>everbot – nicht einmal an<br />

der Leine dürfen sie an Naherholungsgebiete<br />

am <strong>und</strong> im See geführt<br />

mitwerden.<br />

Gründe für<br />

H<strong>und</strong>everbote an seen<br />

„Allein aus hygienischer Sicht sind<br />

badende H<strong>und</strong>e unbedenklich – sie<br />

haben in der Regel keinerlei negative<br />

Auswirkungen auf <strong>die</strong> von<br />

uns regelmäßig geprüfte Wasserqualität<br />

der EU-zugelassenen Badeseen“,<br />

sagt Dr. Stefan Günther,<br />

Leiter des Ges<strong>und</strong>heitsamts für<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau. Einerseits seien<br />

<strong>die</strong> Tiere überwiegend geimpft<br />

<strong>und</strong> entwurmt. Andererseits gelten<br />

sie als reinlich, verrichten entgegen<br />

manch badender Menschen ihr Ge-<br />

schäft, weder groß noch klein, nie<br />

im Wasser. Trotzdem gibt es nachvollziehbare<br />

Gründe für Badeverbote<br />

der Vierbeiner. Ein wesentlicher:<br />

Andere Badegäste fühlen sich<br />

durch H<strong>und</strong>e gestört. Z<strong>um</strong> Beispiel,<br />

wenn sie mit Wasser vollgesaugtem<br />

Fell aus dem See kommen <strong>und</strong> sich<br />

neben einem auf einem Handtuch<br />

liegenden Badegast kräftig schütteln.<br />

Oder aus Naturschutzgründen<br />

– H<strong>und</strong>e streunen bekanntlich<br />

gerne, könnten im Zuge dessen<br />

sensible Uferbereiche neben dem<br />

eigentlichen Badestrand aufsuchen<br />

<strong>und</strong> dort artengeschützte, brütende<br />

Vögel aufscheuchen. „Am großen<br />

Ostersee auf der Staltacher Seite<br />

haben wir z<strong>um</strong> Beispiel eine solche<br />

Situation, da sich direkt neben dem<br />

Strand ein großer Brutplatz befindet“,<br />

betont Dr. Stefan Günther. In<br />

Einzelfällen sehen junge Familien<br />

ihre spielenden Kinder von H<strong>und</strong>en<br />

bedroht. Und dann wäre da nochmals<br />

<strong>das</strong> Thema „Geschäft verrichten“.<br />

H<strong>und</strong>e machen<br />

es nicht im, dafür<br />

am Wasser, z<strong>um</strong><br />

Beispiel neben<br />

einem schattenspenden<br />

Ba<strong>um</strong><br />

auf einer Liegewiese,<br />

was Badegästen<br />

logi-<br />

16 | <strong>tassilo</strong>


scherweise auch nicht gefällt. „Wobei<br />

beim Thema Sauberkeit ganz<br />

klar <strong>die</strong> Halter gefragt sind“, sagt<br />

Dr. Stefan Günther. In der Tat gibt<br />

es supergut erzogene, gehorsame<br />

H<strong>und</strong>e, deren Besitzer sie soweit<br />

im Griff haben, <strong>das</strong>s es an Badestränden<br />

zu keinerlei Ärger kommt.<br />

Aber auch Herrchen <strong>und</strong> Frauchen,<br />

<strong>die</strong> ihre Vierbeiner nicht im Griff<br />

haben, sich nicht an vorgegebene<br />

Regeln wie <strong>die</strong> Leinenpflicht halten,<br />

obendrein wenig Gespür oder<br />

Verständnis für Menschen haben,<br />

<strong>die</strong> H<strong>und</strong>e weniger gerne mögen<br />

oder gar Angst vor ihnen haben.<br />

Das wieder<strong>um</strong> schafft Potential für<br />

Streitigkeiten. Viele Kommunen<br />

sprechen sich deshalb von vorne<br />

herein für ein striktes H<strong>und</strong>ebadeverbot<br />

an <strong>Seen</strong> auf ihrem jeweiligen<br />

Gemeindegebiet aus.<br />

Bäche <strong>und</strong> Flüsse als<br />

Alternative?<br />

Wo H<strong>und</strong>e erlaubt oder nicht erlaubt<br />

sind, zeigen vor Ort aufgestellte<br />

Hinweis- <strong>und</strong> Verbotsschilder.<br />

Und obwohl in über 90<br />

Prozent der Fälle Badeverbote<br />

für den „besten Fre<strong>und</strong> des Menschen“<br />

gelten, haben H<strong>und</strong> <strong>und</strong><br />

Herrchen trotzdem tolle Möglichkeiten<br />

für gemeinsamen Badespaß<br />

in der Region. Unter anderem an<br />

Flüssen <strong>und</strong> Bächen, an denen es<br />

g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich keine Badeverbote<br />

für H<strong>und</strong>e gibt. Insofern sind<br />

bei hiesigen H<strong>und</strong>ehaltern<br />

auch kleinere Bäche <strong>um</strong><br />

<strong>und</strong> in Orten der Region<br />

beliebt, <strong>um</strong> sich an<br />

heißen Sommertagen<br />

abzukühlen. Aber auch<br />

<strong>die</strong> großen Flüsse Ammer<br />

<strong>und</strong> Lech, an deren<br />

zahlreichen naturbelassenen<br />

Abschnitte in der Regel<br />

kein H<strong>und</strong>everbot gilt – hier<br />

greift <strong>das</strong> Betretungsrecht (Artikel<br />

27, Absatz 1) aus dem Bayerischen<br />

Naturschutzgesetz: „Alle Teile der<br />

freien Natur, insbesondere Wald,<br />

Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen,<br />

Auen, Uferstreifen <strong>und</strong><br />

landwirtschaftlich genutzte Flächen,<br />

können von jedermann unentgeltlich<br />

betreten werden.“ Das<br />

gilt im Übrigen auch am Strandbad<br />

„Lido“, südlich von Schongau, wo<br />

H<strong>und</strong>e erlaubt sind. Ansonsten<br />

aber? „Es gibt auch noch den einen<br />

oder anderen größeren See,<br />

meist knapp außerhalb unseres<br />

Landkreises, wo H<strong>und</strong>e an bestimmten<br />

Stellen baden dürfen“,<br />

meint Dr. Stefan Günther. Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

am Ammersee, Riegsee, Staffelsee<br />

<strong>und</strong> Forggensee. Insofern<br />

sollten den Sommer über sowohl<br />

H<strong>und</strong>ebesitzer als auch Nicht-H<strong>und</strong>ebesitzer<br />

auf ihre Kosten kommen<br />

an <strong>und</strong> in kühlem Nass. Die<br />

Qualität hiesiger <strong>Seen</strong> ist in jedem<br />

Falle sehr gut, wie <strong>die</strong> jüngsten<br />

EU-Badegewässeruntersuchungen<br />

der jeweiligen Ges<strong>und</strong>heitsämter<br />

zeigt. Auffallend sei lediglich,<br />

<strong>das</strong>s <strong>die</strong> Pegelstände vergleichsweise<br />

niedrig sind. „Aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> des<br />

schneearmen Winters haben wir<br />

ka<strong>um</strong> Schneeschmelze“, sagt Dr.<br />

Stefan Günther. Hinzu kommen<br />

auffallend lange Trockenphasen<br />

ohne Niederschlag. Insofern kann<br />

sich <strong>die</strong> Wasserqualität hiesiger<br />

<strong>Seen</strong> durch starke Erwärmung verändern,<br />

„was wir aber regelmäßig<br />

überprüfen werden“. Derzeit problematischer<br />

sei <strong>die</strong> Häufung von<br />

Gänsekotbelastungen an Uferbereichen,<br />

<strong>die</strong> wieder<strong>um</strong> durchfallauslösende<br />

Bakterien beinhalten.<br />

Eltern sollten an <strong>die</strong>ser Stelle auf<br />

ihre Kinder besonders aufpassen,<br />

<strong>und</strong> im Falle eines Kontakts<br />

gründlich Hände waschen. Das gilt<br />

selbstverständlich auch für Familien<br />

mit H<strong>und</strong>.<br />

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Die Partnachklamm.<br />

Wilde Wasserfälle, unzählige Regenbogen im Sonnenlicht<br />

des Sommers oder funkelnde Eiszapfen <strong>und</strong> erstarrte<br />

kristallene Kaskaden im Winter, begleitet<br />

von beeindruckendem Getöse <strong>und</strong> Naturgewalt pur!<br />

Lass dich verzaubern!<br />

www.partnachklamm.de<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 17


Sehenswertes zu „50 Jahre <strong>Weilheim</strong>-Schongau“<br />

Früher war<br />

nicht alles besser<br />

Unter dem Dach der Xylem Analytics Germany agieren wir<br />

an vier deutschen Standorten.<br />

Unsere Marken WTW, ebro, SI Analytics <strong>und</strong> STM haben sich<br />

als führende Anbieter von Mess- <strong>und</strong> Analysengeräten im<br />

Bereich der Wasseranalytik etabliert.<br />

Wir bilden aus:<br />

Ausbildung <strong>2022</strong><br />

(Ausbildungsstart am 01.09.<strong>2022</strong>)<br />

• Feinwerkmechaniker (m/w/d)<br />

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• Elektroniker für Geräte <strong>und</strong><br />

Systeme (m/w/d)<br />

Nähere Informationen zu unserer Ausbildung <strong>und</strong> zur<br />

Bewerbung findest Du auf unserer Homepage unter<br />

Karriere <strong>und</strong> auf Ausbildung.de.<br />

Wir freuen uns auf Deine<br />

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Xylem Analytics Germany GmbH<br />

Raisting | Urlaub auf dem Bauernhof<br />

hat es bereits in den 1970er Jahren<br />

gegeben. Allerdings noch ohne<br />

„Free WiFi“ <strong>und</strong> mit Zirbelholzmöbeln<br />

eingerichteten Ferienwohnungen.<br />

„Damals haben <strong>die</strong> Kinder<br />

auf dem Dachboden geschlafen,<br />

<strong>um</strong> ihr eigentliches Zimmer für<br />

Gäste freiz<strong>um</strong>achen.“ Anlässlich<br />

„50 Jahre Landkreis <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau“ plauderte nicht nur<br />

Ehrenkreisbäuerin Christa Off aus<br />

dem Nähkästchen. Wie es im Landkreis<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau früher<br />

war <strong>und</strong> heute ist: Dar<strong>um</strong> geht’s<br />

im Rahmen einer informativen,<br />

lockeren Ausstellung im Radom<br />

in Raisting. Einerseits in Wort <strong>und</strong><br />

Bild. Andererseits mit historischen<br />

<strong>und</strong> modernen Exponaten. Thematisch<br />

angefangen bei der Gebietsreform<br />

an sich, stattgef<strong>und</strong>en im<br />

Jahre 1972, im Zuge derer <strong>die</strong> damaligen<br />

Landkreise Schongau <strong>und</strong><br />

<strong>Weilheim</strong> zu einem zusammengelegt<br />

wurden. Das hatte Auswirkungen<br />

auf Braucht<strong>um</strong>, Ges<strong>und</strong>heit,<br />

Kultur, Landwirtschaft, Natur <strong>und</strong><br />

Umwelt, Soziales, Tourismus, Verkehr,<br />

Verwaltung <strong>und</strong> Wirtschaft.<br />

Und in S<strong>um</strong>me betrachtet viel Positives.<br />

Nur ein Beispiel: Vor der<br />

Gebietsreform hat es im Landkreis<br />

<strong>Weilheim</strong> 26 Trachtenvereine mit<br />

insgesamt 3 500 Mitgliedern, im<br />

Landkreis Schongau 17 Vereine<br />

mit 2 342 Mitgliedern gegeben.<br />

Heute sind es in ganz <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau 32 Trachtenvereine mit<br />

in S<strong>um</strong>me 7 342 Mitgliedern. Heißt:<br />

Elf (!) Vereine weniger, dafür <strong>r<strong>und</strong></strong><br />

1 500 Braucht<strong>um</strong>sbegeisterte mehr.<br />

Dieses weniger „klein, klein“ war<br />

im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e <strong>das</strong> Kernziel der damaligen<br />

Gebietsreform, insbesondere<br />

im Bereich der Verwaltung.<br />

Darüber bestens Bescheid weiß<br />

Altlandrat Manfred Blaschke, auch<br />

auf der Roten Couch (siehe Seite 9)<br />

sitzend. Er ist einer von zwölf Ehrenbürger<br />

des Landkreises, <strong>die</strong> für<br />

Freitag, 1. <strong>Juli</strong>, zur nichtöffentlichen<br />

Jubilä<strong>um</strong>sfeier „50 Jahre Landkreis<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau“ in <strong>die</strong> Raistinger<br />

Post eingeladen sind. Im<br />

großen Saal wird dort gemeinsam<br />

mit allen amtierenden Kreisräten<br />

<strong>und</strong> Bürgermeistern, aber auch<br />

Bürgermeistern der Gemeinden,<br />

<strong>die</strong> früher noch zu den heutigen<br />

Altlandkreisen Schongau <strong>und</strong> <strong>Weilheim</strong><br />

gehörten, heute aber nicht<br />

z<strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong>-Schongauer Landkreis.<br />

Landrätin Andrea Jochner-<br />

Weiss wird ein Grußwort abhalten,<br />

<strong>die</strong> Blaskapelle Raisting für musi-<br />

> > > inFOs zuR AussTeLLunG<br />

xylemanalytics.com<br />

Die Ausstellung „50 Jahre Landkreis weilheim-schongau“ ist ab<br />

Anfang <strong>Juli</strong> bis ende september für alle interessierten kostenlos<br />

zugänglich. Wo? Im Industriedenkmal Radom, Hofstätterweg 2<br />

in Raisting. Wann? Jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag <strong>und</strong><br />

Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.<br />

18 | <strong>tassilo</strong>


kalische Umrahmung sorgen <strong>und</strong><br />

pandemiebedingt verschobene Ehrungen<br />

werden nachgeholt. Nach<br />

gutem Mittagessen <strong>und</strong> weiteren<br />

Stücken der Musikkapelle ziehen<br />

<strong>die</strong> <strong>r<strong>und</strong></strong> 200 Männer <strong>und</strong> Frauen<br />

dann aus dem Raistinger Ortszent-<br />

r<strong>um</strong> hinaus in Richtung Satellitenanlagen,<br />

wo im Industriedenkmal<br />

Radom <strong>die</strong> Ausstellung zu „50 re <strong>Weilheim</strong>-Schongau“ eröffnet<br />

Jah-<br />

wird.<br />

Todesanzeige z<strong>um</strong><br />

schmunzeln<br />

Unter anderem mit einem filmischen<br />

R<strong>und</strong>flug durch den Landkreis.<br />

Er zeigt Sehenswürdigkeiten,<br />

markante Punkte <strong>und</strong> wertvolle<br />

Naturschätze. Darüber hinaus zu<br />

sehen: Zwölf große Infotafeln zu<br />

den eingangs erwähnten Themenbereichen.<br />

Aber auch Portraits<br />

von 26 Männern <strong>und</strong> Frauen allen<br />

Alters, vom Handwerker bis zur<br />

Unternehmerin, <strong>die</strong> hier in der<br />

Region leben <strong>und</strong> arbeiten, <strong>und</strong><br />

passend z<strong>um</strong> 50-Jährigen befragt<br />

wurden: „War<strong>um</strong> ist für Dich der<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongauer<br />

Landkreis<br />

lebenswert?“ Weitere Highlights<br />

der Ausstellung sind ein Wimmelbild<br />

z<strong>um</strong> Mitnehmen, Schreibtischausstattungen<br />

von damals <strong>und</strong><br />

heute, der originale Bürostuhl von<br />

Franz Josef Strauß, Oldtimer-Bulldog,<br />

Oldtimer-Auto, zwei Fahrräder<br />

aus den 1970ern <strong>und</strong> in Tracht gekleidete<br />

Schaufensterpuppen. Zwar<br />

nicht Teil der Ausstellung, aber eine<br />

<strong>um</strong>so berichtenswertere Anekdote:<br />

Eine Todesanzeige, <strong>die</strong> mehr z<strong>um</strong><br />

Schmunzeln als Trauern anregt —<br />

als 1972 feststand, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> kleinere<br />

Schongau zu <strong>Weilheim</strong> kommt,<br />

veröffentlichten <strong>die</strong> Schongauer<br />

Nachrichten eine Anzeige des quasi<br />

frisch verstorbenen Landkreises<br />

Schongau. Wobei der H<strong>um</strong>or auch<br />

im Rahmen der Ausstellung nicht<br />

zu kurz kommt, beispielsweise<br />

beim Thema „Namensfindung“:<br />

Ammerland, Ammerkreis, Ammer-<br />

Lechkreis <strong>und</strong> Lech-Ammerkreis<br />

standen unter anderem zur Debatte.<br />

Letztlich wurde es <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau, <strong>das</strong> sich <strong>die</strong> vergangenen<br />

Jahrzehnte in vielen Bereichen<br />

positiv entwickelt hat. Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

beim Thema Bildung. Vor 50 Jahren<br />

gab’s landkreisweit nur sieben<br />

Schulen, darunter ein Gymnasi<strong>um</strong>.<br />

Heute sind es 19 mit drei Gymnasien<br />

<strong>und</strong> der derzeit modernsten<br />

Berufsschule Bayerns.<br />

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juli / august <strong>2022</strong> | 19


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Einlösen <strong>und</strong> Genießen<br />

Obstba<strong>um</strong>theater, Gartenfest <strong>und</strong> Bücherflohmarkt<br />

seeshaupt | Bücherflohmarkt<br />

<strong>und</strong> Schaugarten-Jubilä<strong>um</strong> –<br />

zwei gute Gründe, <strong>um</strong> im<br />

Sommermonat <strong>Juli</strong> <strong>die</strong> am<br />

südlichen Ufer des Starnberger<br />

Sees gelegene Gemeinde<br />

Seeshaupt aufzusuchen. Der<br />

dortige Schaugarten existiert<br />

seit 20 Jahren, öffnet am<br />

Samstagabend, 9. <strong>Juli</strong>, <strong>um</strong> 19<br />

Uhr seine Pforten für ein Theater unter men <strong>und</strong> mit heiteren Geschichten – <strong>das</strong> Stück,<br />

Obstbäugespielt<br />

vom Theater Herwegh, heißt „Vo Manderl<br />

<strong>und</strong> Weiberl“. Am darauffolgenden Sonntag, 10.<br />

<strong>Juli</strong>, folgt von 11 bis 17 Uhr ein Jubilä<strong>um</strong>sgartenfest<br />

mit Livemusik von „Boarisch<br />

Roas“, magischen Auftritten<br />

von Zauberer Zodiac, Gartenflohmarkt,<br />

Gegrilltem, Kaffee<br />

<strong>und</strong> Kuchen sowie Verkaufsständen<br />

mit Naturprodukten.<br />

Wenige Wochen später, am<br />

Samstag, 30. <strong>Juli</strong>, <strong>und</strong> Sonntag,<br />

31. <strong>Juli</strong>, findet jeweils von<br />

9 bis 18 Uhr der weit über <strong>die</strong><br />

Ortsgrenzen hinaus beliebte Seeshaupter Bücher-<br />

flohmarkt in der ehemaligen Zimmerei Sterff,<br />

Bahnhofstraße 14, statt. Eintritt wird sowohl<br />

für Flohmarkt, Theater <strong>und</strong> tenfest keiner verlangt.<br />

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<strong>Weilheim</strong> i. Obb.<br />

Münchner Straße 15<br />

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kammerkonzert mit weltberühmtem cellisten<br />

Feldafing | Die 9. Musiktage<br />

in Feldafing, heuer von Freitag,<br />

22. <strong>Juli</strong>, bis Sonntag, 24.<br />

<strong>Juli</strong>, stehen für ein hochklassiges<br />

Kammerkonzert-Festival.<br />

In der örtlichen Kirche St.<br />

Peter <strong>und</strong> Paul mit Platz für<br />

150 Besucher werden Werke<br />

namhafter Komponisten aus<br />

verschiedenen Jahrh<strong>und</strong>erten<br />

aufgeführt. Im Zentr<strong>um</strong> des<br />

Konzerts sicherlich: Die fünf Cellosonaten von Ludwig van hoven, interpretiert vom weltberühmten Cellisten Daniel Müller-<br />

Beet-<br />

Schott (Foto), gemeinsam mit Pianist Kit Armstrong, der wieder<strong>um</strong><br />

mit Geigerin Franziska Hölscher <strong>die</strong> künstlerische Leitung der<br />

9. Musiktage in Feldafing innehat. Nähere Infos sowie mehrere<br />

Kontaktdaten für eine unbedingt erforderliche Kartenreservierung<br />

finden Sie, liebe Leserinnen <strong>und</strong> Leser,<br />

online unter www.musiktage-feldafing.com.<br />

js<br />

20 | <strong>tassilo</strong>


Lesepause im Pavillon<br />

weilheim | Bücher entdecken, in sie<br />

hineinblättern <strong>und</strong> nach Herzenslust<br />

darin schmökern: Dafür steht <strong>die</strong><br />

<strong>Weilheim</strong>er Lesepause, <strong>die</strong> auch heuer<br />

wieder am Kirchplatz<br />

in <strong>Weilheim</strong>s Innenstadt<br />

Literaturfre<strong>und</strong>e<br />

allen Alters willkommen<br />

heißen möchte.<br />

Genaugenommen<br />

zwischen Donnerstag,<br />

14. <strong>Juli</strong> <strong>und</strong> Sonntag,<br />

24. <strong>Juli</strong>, täglich<br />

ab 10 Uhr. Darüber<br />

hinaus lesen regionale<br />

Autoren, Künstler<br />

<strong>und</strong> Schauspieler wie<br />

Dieter Fischer, Inga Persson oder Rosi<br />

Pröll aus eigenen oder anderen Wer-<br />

ken vor. Nähere Infos auch<br />

online unter kirchplatz.de.<br />

lesepause-amjs<br />

Paffenwinkel-Ferienpass –<br />

141 Gutscheine für vier euro<br />

weilheim-schongau | Vom 1. <strong>August</strong><br />

bis 12. September sind heuer Sommerferien.<br />

Passend dazu druckfrisch<br />

erschienen: Der neue Pfaffenwinkel-<br />

Ferienpass. Es handelt sich <strong>um</strong> ein vom<br />

Landkreis mitgestaltetes Gutscheinheft,<br />

mit dem sich Nutzer bis zu 500 Euro sparen. Insgesamt<br />

beinhaltet <strong>das</strong> Heft 141 (!) kostenlose oder (stark) vergünstigte<br />

Angebote, <strong>die</strong> sowohl regional als auch überregional<br />

einlösbar sind – der neue Ferienpass <strong>um</strong>fasst Gutscheine<br />

von Berchtesgaden bis Oberstaufen, vom österreichischen<br />

Bichlbach bis ins Frankenland. Wer also Lust auf<br />

Schwimmbäder, Museen, Schlösser, Theater, Kinos, Bergbahnen,<br />

Schifffahrten, Natur, Tiere, Freizeitparks, Sport,<br />

Action <strong>und</strong> vieles mehr hat: Erhältlich ist der Pfaffenwinkel-Ferienpass<br />

ab Anfang <strong>Juli</strong> in allen Gemeinde- <strong>und</strong><br />

Stadtverwaltungen, Jugendzentren, Geschäftsstellen der<br />

Volks- <strong>und</strong> Raiffeisenbanken sowie Sparkassen, in den Jugendämtern<br />

<strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> Schongau, der Geschäftsstelle<br />

des Kreisjugendrings in <strong>Weilheim</strong><br />

sowie in einigen Schulen.<br />

js<br />

Hefter, Passion <strong>und</strong> zeppelin – <strong>die</strong> Gewinner<br />

Tassiloland | Sabine Buchner-Gerold aus Wielenbach hat in unserer<br />

Mai/Juni-<strong>Ausgabe</strong> zwei Tickets für <strong>die</strong> Premiere der Oberammergauer<br />

Passionsspiele gewonnen. Nicht weniger beeindruckend: Das Zeppelin-Musical<br />

von Ralph Siegel, aufgeführt im Festspielhaus Füssen.<br />

Beatrix Seifert aus <strong>Weilheim</strong> sowie Otmar Geiger aus Tutzing waren<br />

im Rahmen <strong>die</strong>ses Gewinnspiels <strong>die</strong> Glücklichen. Die zwei Karten<br />

für den Kabarettabend mit Roland Hefter, der Ende Juni im<br />

Rahmen von „100 Jahre TSV Iffeldorf“ im Bierzelt auftritt,<br />

gingen an Monika Meinersen aus Polling.<br />

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Tiefenbachring 10-12<br />

82398 Polling<br />

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juli / august <strong>2022</strong> | 21


hAMMERso<strong>und</strong>-Festival mit Azubimeile <strong>und</strong> Skatecontest<br />

Rock & Rap z<strong>um</strong><br />

Sau rauslassen<br />

Peißenberg | Was braucht <strong>und</strong> will<br />

<strong>die</strong> Jugend in <strong>Weilheim</strong>-Schongau?<br />

Diese Frage wurde im Rahmen einer<br />

landkreisweiten Umfrage von<br />

Seiten der Kommunalen Jugendarbeit<br />

bereits 2015 beantwortet:<br />

Mehr jugendaffine Veranstaltungen<br />

wie coole Konzerte, lässige Festivals.<br />

Daraus geboren: Das hAM-<br />

MERso<strong>und</strong> Festival mit Live-Bands,<br />

Skatecontest <strong>und</strong> Azubimeile. Z<strong>um</strong><br />

Debüt im Sommer 2018 sind 3000<br />

gutgelaunte Menschen auf den Peißenberger<br />

Festplatz „Moosleite“<br />

gekommen. Insofern ein voller Erfolg,<br />

der sich turnusmäßig alle zwei<br />

Jahre fortsetzen sollte. Dann kam<br />

Corona <strong>und</strong> <strong>die</strong> damit verb<strong>und</strong>ene<br />

Absage 2020. „Umso schöner, <strong>das</strong>s<br />

es heuer z<strong>um</strong> insgesamt zweiten<br />

Mal stattfinden kann“, sagt Wolfgang<br />

Herz, Kommunale Jugendarbeit<br />

für <strong>Weilheim</strong>-Schongau, der<br />

den „hAMMERso<strong>und</strong>“ gemeinsam<br />

mit seinen Kolleginnen federführend<br />

organisiert. Angedacht ist <strong>das</strong><br />

Festival vorwiegend für junge Menschen<br />

im Alter von zwölf bis 27 Jahren.<br />

Willkommen ist letztlich aber<br />

jeder, der Bock hat auf lässige Live-<br />

Musik, gutes Essen <strong>und</strong> ein entspanntes<br />

Miteinander zwischen Alt<br />

<strong>und</strong> Jung. Das Line-UP des Festivals<br />

setzt sich aus acht Bands zusam-<br />

men: Vier professionelle, <strong>die</strong> nach<br />

Ergebnissen einer Online-Umfrage<br />

gebucht wurden: „KYTES“, „Rote<br />

Mütze Raphi“, „Stand Up Stacy“<br />

<strong>und</strong> Solo-Künstler David Gramberg.<br />

Und vier weitere Bands, <strong>die</strong> sich im<br />

Rahmen mehrerer Contests für einen<br />

Auftritt beim hAMMERso<strong>und</strong>-<br />

Festival empfehlen konnten: „Hey<br />

Sis“, „Secret Reason“, „Akili“ <strong>und</strong><br />

„Uppercut“ aus Penzberg.<br />

Landkreisweite<br />

shuttle-Busse<br />

Apropos: Neben Roche werden<br />

30 (!) weitere Firmen den Festivalbesuchern<br />

ihr jeweiliges Ausbildungsangebot<br />

vorstellen. Und<br />

zwar in lockerer Atmosphäre auf<br />

Augenhöhe, nicht vergleichbar mit<br />

klassischen Jobmessen. „Das ist<br />

ein ganz neuer Ansatz, <strong>um</strong> Ausbildungsbetriebe<br />

<strong>und</strong> Ausbildungssuchende<br />

zusammenzubringen“, sagt<br />

Wolfgang Herz, der von der ersten<br />

Azubimeile in der Geschichte des<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongauer Landkreises<br />

im Jahre 2018 nur positive Rückmeldungen<br />

erhalten hatte. Und dann<br />

wäre da noch <strong>die</strong>ser Skatecontest,<br />

ausgerichtet von „Stuff4Freakz“ aus<br />

<strong>Weilheim</strong>, an dem im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e jeder<br />

Skateboard- <strong>und</strong> Scooterfahrer teil-<br />

nehmen darf, der Lust darauf hat –<br />

<strong>die</strong> Anmeldung erfolgt am Veranstaltungstag<br />

selbst: Freitag, 29. <strong>Juli</strong>,<br />

ab 13 Uhr.<br />

Darüber hinaus wartet <strong>das</strong> hAM-<br />

MERso<strong>und</strong>-Festival mit weiteren<br />

Specials auf, <strong>um</strong> ein reibungsloses<br />

Miteinander unter allen Besuchern<br />

zu gewährleisten. Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

„Safe Space“, eine Anlaufstelle für<br />

Mädchen <strong>und</strong> Frauen, <strong>die</strong> Hilfe<br />

brauchen, weil sie beispielsweise<br />

belästigt werden. Festivalregeln<br />

im Sinne des Jugendschutzes, im<br />

Zuge derer kein scharfer Alkohol<br />

ausgeschenkt wird. Und ein früher<br />

Beginn mit Ende <strong>um</strong> 22 Uhr, so<strong>das</strong>s<br />

unter Begleitung von Erwachsenen<br />

auch für Jungs <strong>und</strong> Mädels<br />

ab zehn Jahren ein Festivalbesuch<br />

möglich ist. Selbstverständlich gibt<br />

es auch ausreichend zu Essen <strong>und</strong><br />

Trinken – deftig <strong>und</strong> süß, fleischhaltig<br />

<strong>und</strong> vegetarisch. Und einen<br />

Shuttle-Bus, der <strong>die</strong> Besucher<br />

landkreisweit z<strong>um</strong> Festivalgelände<br />

bringt <strong>und</strong> zu späterer St<strong>und</strong>e wieder<br />

nach Hause fährt. Kurz<strong>um</strong>: Die<br />

Veranstalter haben im Rahmen der<br />

Organisation an alles gedacht, was<br />

auch online unter www.hammerso<strong>und</strong>festival.de.<br />

nachzulesen ist.<br />

Z<strong>um</strong> Beispiel, <strong>das</strong>s der Eintritt z<strong>um</strong><br />

hAMMERso<strong>und</strong>-Festival frei ist.<br />

js<br />

22 | <strong>tassilo</strong>


Nur alle fünf Jahre – <strong>das</strong> Starnberger Fischerstechen<br />

Wer baden geht, verliert<br />

starnberg | Die Tradition des Starnberger<br />

Fischerstechens reicht bis<br />

ins Mittelalter zurück. Um 1882<br />

standen <strong>die</strong> Zunftspiele kurz vor<br />

dem Aus, wurden im Jahre 1907<br />

jedoch von Prinzregent Luitpold<br />

wieder eingeführt – seither heißt<br />

der Traditionswettbewerb auch<br />

Prinzregent-Luitpold-Fischerstechen,<br />

<strong>und</strong> findet turnusgemäß alle<br />

fünf Jahre statt. Nach zuletzt 2017<br />

am Sonntag, 17. <strong>Juli</strong>, ab 11 Uhr auch<br />

heuer wieder. Und zwar an der<br />

Seepromenade in Starnberg. Höhepunkt<br />

der vom örtlichen Heimat<strong>und</strong><br />

Volkstrachtenverein ausgerichteten<br />

Braucht<strong>um</strong>sveranstaltung mit<br />

Blasmusik, Tanz <strong>und</strong> kulinarischen<br />

Schmankerln: Der Wettkampf auf<br />

dem Wasser unter starken wie flinken<br />

Burschen, <strong>die</strong> maskiert <strong>und</strong> mit<br />

gepolsterter Lanze in der Hand auf<br />

einem nur 70 Zentimeter langen<br />

<strong>und</strong> 26 Zentimeter breiten Holzbrett<br />

balancieren <strong>und</strong> versuchen, den<br />

jeweiligen „Rivalen“ von einem<br />

Standbrett ins Wasser zu stoßen.<br />

Ganz entscheidend dabei: Der Ruderer<br />

des jeweiligen Bootes, an<br />

dessen Bug <strong>das</strong> Standbrett für <strong>die</strong><br />

Fischerstecher fixiert ist. Verboten<br />

sind Tiefschläge <strong>und</strong> Schläge ins<br />

Gesicht. Wer bis z<strong>um</strong> Ende stehenbleibt,<br />

gewinnt. Traditionell machen<br />

den Titel z<strong>um</strong> „Fischerkönig“<br />

<strong>die</strong> Inhaber, Söhne oder Mitarbeiter<br />

der <strong>r<strong>und</strong></strong> 30 Fischerreibetriebe, <strong>die</strong><br />

es am Starnberger See heute noch<br />

gibt, unter sich aus. „Seit 1952 aber<br />

gibt es auch eine zweite Kategorie,<br />

<strong>die</strong> der Sportstecher, im Rahmen<br />

derer jeder teilnehmen darf, der<br />

möchte“, sagt Starnbergs Kreisheimatpfleger<br />

Manfred Schulz.<br />

Prominente<br />

schirmherrschaft<br />

Wie viele Fischer- oder Sportstecher<br />

heuer teilnehmen, ist im<br />

Vorfeld schwer vorherzusagen.<br />

„Oft bleibt es bis z<strong>um</strong> Tag des Wettkampfs<br />

ein Geheimnis, wer antritt“,<br />

sagt Manfred Schulz. Amtierender<br />

Fischerkönig ist Peter Dechant,<br />

dessen Vater Paul den Wettbewerb<br />

bereits drei Mal für sich entscheiden<br />

konnte. Ähnlich erfolgreich in<br />

der Starnberger Fischerstecher-<br />

Historie: Familie Hirn mit insgesamt<br />

drei Siegen. Den alleinigen<br />

Rekord hält jedoch Schorschi Wenzel,<br />

der den Wettbewerb bereits<br />

vier Mal für sich entscheiden konnte.<br />

Welch hohe Bedeutung der Titel<br />

des Fischerkönigs hat, unterstreichen<br />

unter anderem <strong>die</strong> namhaften<br />

Schirmherren <strong>die</strong>ser langjährigen<br />

Traditionsveranstaltung. Bis heute<br />

kommt der Ehrenpreis für den Fischerkönig<br />

aus dem Hause Wittelsbach<br />

– Herzog Franz von Bayern<br />

hat, getreu seiner Vorfahren, <strong>die</strong><br />

Schirmherrschaft für <strong>die</strong>ses Jahr<br />

übernommen. Der Ehrenpreis für<br />

den Sieger unter den „Sportlern“<br />

wird dagegen von Starnbergs Bürgermeister<br />

gestiftet.<br />

Seit Anfang Juni trainieren <strong>die</strong> potentiellen<br />

Wettkämpfer den Ernstfall<br />

auf Wasser. „Viele geheim“,<br />

so Manfred Schulz über fast schon<br />

profifußballähnliche Vorbereitungsstrategien<br />

mit Einheiten unter<br />

Ausschluss der Öffentlichkeit. Das<br />

wieder<strong>um</strong> erhöht <strong>die</strong> Spannung<br />

unter den eingefleischten Fischerstecher-Fans,<br />

<strong>die</strong> über <strong>die</strong> örtliche<br />

Lokalzeitung sogar Wettscheine<br />

kaufen können. Zu Hochzeiten haben<br />

sich <strong>die</strong>ses Spektakel auf dem<br />

Starnberger See mehr als 2000<br />

Menschen nicht entgehen lassen. js<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 23


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Pfaffenwinkel | Die Tradition von<br />

„Musik im Pfaffenwinkel“ reicht zurück<br />

bis ins Jahr 1990 – seither steht<br />

der eingetragene Verein für <strong>die</strong> Veranstaltung<br />

hochklassiger Klassik-<br />

Konzerte, <strong>die</strong> überwiegend in der<br />

Wieskirche stattfinden. Für heuer<br />

stehen vier Konzerte auf dem Programm.<br />

„Die ersten nach zweijähriger,<br />

pandemiebedingter Zwangspause“,<br />

sagt Reiner Gößwald,<br />

stellvertretender Vorsitzender des<br />

Vereins <strong>und</strong> aktives Mitglied des<br />

vereinseigenen Chors, der derzeit<br />

aus <strong>r<strong>und</strong></strong> 40 Frauen <strong>und</strong> 20 Männern<br />

besteht. Und unter den Vorgaben<br />

des künstlerischen Leiters <strong>und</strong><br />

Generalmusikdirektors Christian<br />

Fröhlich einmal <strong>die</strong> Woche über je<br />

zwei St<strong>und</strong>en hinweg fleißig probt.<br />

Hierfür treffen sich <strong>die</strong> ambitionierten<br />

Sängerinnen <strong>und</strong> Sänger<br />

aus allen Ecken des Pfaffenwinkels<br />

wie Murnau, <strong>Weilheim</strong>,<br />

Burggen, Steingaden,<br />

Schongau, Peiting, Epfach<br />

im Rainer-Endisch-Saal in<br />

Herzogsägmühle. Wobei der<br />

Chor z<strong>um</strong> Auftaktkonzert am<br />

Sonntag, 3. <strong>Juli</strong>, ab 19 Uhr in<br />

der Wieskirche nicht mit dabei<br />

ist. „Wir starten unser <strong>die</strong>sjähriges<br />

Programm mit einem<br />

Instr<strong>um</strong>ental-Konzert, <strong>das</strong> für<br />

eine bunte Zeitreise durch<br />

bedeutende Werke der Klassik<br />

steht – wir reden hier über<br />

Kompositionen von Edvard<br />

Grieg, Antonin Dvorak, Johann<br />

Sebastian Bach <strong>und</strong> Giovanni<br />

Battista Pergolesi“, sagt Gößwald<br />

über eine hochklassig<br />

besetzte Auftaktveranstaltung.<br />

Neben Profimusikern aus dem Bayerischen<br />

Staatsorchester werden<br />

<strong>die</strong> Vollblut-Solisten Sarah Gilford<br />

(Sopran), Yajie Zhang (Mezzosopran)<br />

<strong>und</strong> Gottfried Sirotek (Oboe<br />

d’amore) ihr musikalisches Können<br />

an <strong>die</strong>sem Frühsommerabend z<strong>um</strong><br />

Besten geben.<br />

Musikalischer Höhepunkt<br />

in Benediktbeuern<br />

Das zweite Konzert von „Musik im<br />

Pfaffenwinkel“ findet am Sonntag,<br />

30. <strong>Juli</strong>, ebenfalls <strong>um</strong> 19 Uhr in der<br />

Wieskirche statt. „In <strong>die</strong>sem Falle<br />

mit unserem Chor.“ Und mit Musikern<br />

der Münchner Philharmoniker.<br />

Für Gänsehautmomente bei<br />

Besuchern, Sängern <strong>und</strong> Musikern<br />

sorgen an <strong>die</strong>sem Abend <strong>die</strong> „Messe<br />

Nr. 3 in D“ von Johann Nepomuk<br />

H<strong>um</strong>mel <strong>und</strong> der tief unter <strong>die</strong><br />

Haut gehende Klassiker von Ludwig<br />

van Beethoven: Die 7. Symphonie.<br />

Ob <strong>die</strong>ses zweite Konzert überhaupt<br />

noch zu toppen ist? „G<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich<br />

schwer, <strong>und</strong> trotzdem ist<br />

für mich unser drittes Konzert in<br />

<strong>die</strong>sem Jahr der musikalische Höhepunkt:<br />

Im ersten Teil <strong>die</strong> 38.<br />

Sinfonie von Wolfgang Amadeus<br />

Mozart, besser bekannt als Prager<br />

Sinfonie. Im zweiten Teil dann <strong>das</strong><br />

Requiem in D Moll von Mozart mit<br />

dem gemischten Chor.“ Das findet<br />

zwar erst am Sonntag, 16. Oktober<br />

statt, sollte von Klassik-Liebhabern<br />

jedoch schon jetzt dick im Kalender<br />

eintragen <strong>und</strong> vorgemerkt werden.<br />

Erstens, weil es nicht im Steingadener<br />

Ortsteil Wies, sondern in<br />

der Basilika Benediktbeuern stattfindet.<br />

Zweitens nicht <strong>um</strong> 19, sondern<br />

16.30 Uhr beginnt. Und<br />

drittens mit dem Gemischten<br />

Chor im Pfaffenwinkel,<br />

Mitgliedern des Bayerischen<br />

Staatsorchesters sowie den<br />

Solisten <strong>und</strong> Solistinnen Jasmin<br />

Delfs (Sporan), Xenia<br />

Puskarz Thomas (Alt), Liam<br />

Bonthrone (Tenor) <strong>und</strong> Gabriel<br />

Rollinson (Bass) hochprofessionell<br />

besetzt ist.<br />

Den Jahresabschluss von Musik<br />

im Pfaffenwinkel für <strong>2022</strong><br />

bildet schließlich ein Alpenländisches<br />

Adventskonzert<br />

am Sonntag, 4. Dezember, <strong>um</strong><br />

16 Uhr, in <strong>die</strong>sem Falle wieder<br />

in der Wieskirche. Allerdings<br />

nicht mit klassischer Musik.<br />

„Wie der Name bereits verrät,<br />

geht unser Adventskonzert in<br />

24 | <strong>tassilo</strong>


<strong>die</strong> volksmusikalische Richtung.“<br />

An <strong>die</strong>sem besinnlichen Nachmittag<br />

mit dabei: Die Starnberger<br />

Fischerbuam, der Sagschneider<br />

Dreigsang, der Gemischte Chor<br />

im Pfaffenwinkel, <strong>das</strong> Schongauer<br />

Holzbläsertrio, <strong>die</strong> Bolzwanger<br />

Musikanten <strong>und</strong> Weisenbläser der<br />

Stadtkapelle Schongau. „Erstaunlicherweise<br />

ist unser Adventskonzert<br />

schon jetzt fast ausverkauft, obwohl<br />

wir es noch gar nicht beworben<br />

haben“, sagt Reiner Gößwald, der<br />

wie Christian Fröhlich, <strong>die</strong> <strong>r<strong>und</strong></strong> 60<br />

Chormitglieder im Alter zwischen<br />

20 <strong>und</strong> 80 Jahren sowie alle anderen<br />

aktiven Mitglieder von Musik im<br />

Pfaffenwinkel inständig hofft, „<strong>das</strong>s<br />

auch unsere anderen Konzerte Anklang<br />

finden in der Bevölkerung“.<br />

infos z<strong>um</strong><br />

kartenvorverkauf<br />

Im Vergleich zur über 30-jährigen<br />

Geschichte von Musik im Pfaffenwinkel<br />

ist Reiner Gößwald noch<br />

gar nicht so lange dabei. „Seit <strong>r<strong>und</strong></strong><br />

acht Jahren.“ Aber dafür mit großer<br />

Begeisterung. „Das ist inzwischen<br />

ganz klar mein Hobby N<strong>um</strong>mer<br />

eins, weil <strong>die</strong>se Konzerte in der<br />

Wieskirche sowie in Benediktbeuren<br />

eine unbeschreibliche Kraft<br />

haben <strong>und</strong> nicht nur meine Seele,<br />

sondern auch <strong>die</strong> der Zuhörer,<br />

Chorkollegen <strong>und</strong> Berufsmusiker<br />

in einer schier unbeschreiblichen<br />

Art <strong>und</strong> Weise berühren.“ Gößwald<br />

schwärmt weiter: „Wenn du<br />

mitten im Chor hinter dem Bayerischen<br />

Staatsorchester <strong>und</strong> vor<br />

vollen Zuschauerrängen auf der<br />

Konzertbühne stehst, dann auch<br />

noch <strong>die</strong> Sonne durch <strong>die</strong> Fenster<br />

scheint <strong>und</strong> ins Innere der Wies ein<br />

goldenes Licht wirft, ist es ehrlich<br />

gesagt schwer, einen Ton herauszubringen.“<br />

In der Tat berichten<br />

auch langjährige Stammbesucher<br />

von Wieskonzerten immer wieder<br />

von einer Kraft <strong>und</strong> Stimmung, <strong>die</strong><br />

alle Sorgen des Alltags vergessen<br />

lasse. Im Übrigen auch Altlandrat<br />

Manfred Blaschke, <strong>die</strong>smal auf der<br />

Roten Couch (siehe Seite 9).<br />

Bis z<strong>um</strong> verheißungsvollen Auftakt<br />

der <strong>die</strong>sjährigen Konzertreihe<br />

wird fleißig geprobt, organisiert<br />

<strong>und</strong> bereitgestellt: Z<strong>um</strong> Beispiel<br />

h<strong>und</strong>erte Stühle, <strong>die</strong> der Verein eigens<br />

in einem angepachteten Stadel<br />

bei Schwabsoien eingelagert<br />

hat. „Hinter unseren Konzerten<br />

steckt ein enormer ehrenamtlicher<br />

Aufwand, dazu gehört auch der<br />

Aufbau einer vereinseigenen, tonnenschweren<br />

Besucherbühne, der<br />

überwiegend von rüstigen Rentnern<br />

aus unserem Chor gestemmt<br />

wird.“ Und hoffentlich auch belohnt.<br />

„Das Gesamtergebnis sollte<br />

man in jedem Falle mal gesehen<br />

<strong>und</strong> gehört haben“, bekräftigt Rainer<br />

Gößwald, der an <strong>die</strong>ser Stelle<br />

auf den bereits gestarteten Kartenvorverkauf<br />

hinweisen möchte: Je<br />

nach Kategorie kosten <strong>die</strong> Tickets<br />

zwischen 23 <strong>und</strong> 49 Euro pro Person,<br />

<strong>die</strong> für <strong>das</strong> Adventskonzert<br />

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Marnbach | Es liegt herber <strong>und</strong><br />

süßlicher Duft in der Luft. Kunterbunt<br />

leuchten <strong>die</strong> Blüten <strong>um</strong> <strong>die</strong><br />

Wette, strahlen in Richtung Sonnenlicht.<br />

Es zirpt <strong>und</strong> br<strong>um</strong>mt, es<br />

knistert <strong>und</strong> s<strong>um</strong>mt. Der Sommer<br />

ist da <strong>und</strong> hat den Wieshof, den<br />

Elisabeth Doll mit ihrer Familie abseits<br />

des Dorfes Marnbach bewohnt<br />

<strong>und</strong> bewirtschaftet, in ein malerisches<br />

Naturpara<strong>die</strong>s verwandelt.<br />

Dass an <strong>die</strong>sem Ort viel Hingabe<br />

<strong>und</strong> Zeit investiert wurde, <strong>das</strong> verrät<br />

jede liebevoll von ihr gestaltete<br />

Gartenecke. Seit 2010 betreibt <strong>die</strong><br />

gelernte Hauswirtschaftsmeisterin<br />

auf dem Wieshof eine Naturküche<br />

<strong>und</strong> kultiviert mehrere Kräutergärten,<br />

<strong>die</strong> Besucher jederzeit dazu<br />

einladen, leidenschaftliche Gartenkultur<br />

mit allen Sinnen zu erleben.<br />

„Mich hat <strong>die</strong> Natur, insbesondere<br />

aber <strong>die</strong> Kräuterk<strong>und</strong>e, schon immer<br />

begeistert“, bekennt <strong>die</strong> gelernte<br />

Kräuterpädagogin. Und da<br />

sie sich stetig <strong>und</strong> gerne weiterbildete,<br />

hat sich irgendwann eben<br />

eines z<strong>um</strong> anderen gefügt. Das<br />

Projekt „Naturküche“ lief zunächst<br />

mit dem Einrichten des Seminarra<strong>um</strong>es<br />

an, in dem sie bis heute<br />

ihre Gäste bewirtet <strong>und</strong> Veranstaltungen<br />

bis zu 40 Personen organisiert.<br />

Stück für Stück sind dann ein<br />

historischer Garten nach dem Vorbild<br />

Karls des Großen, eine Obstwiese<br />

mit regionalen Apfelsorten,<br />

ein Heilpflanzen-Lehrgarten <strong>und</strong><br />

ein Hortulus des Walahfrid Strabo<br />

(ein mittelalterlicher Kräutergarten)<br />

dazugekommen. „Diesen<br />

Sommer werden wir außerdem<br />

einen Hofladen sowie ein Hofcafé<br />

eröffnen“, berichtet Doll, <strong>die</strong> auch<br />

eine Ausbildung zur Gartenbäuerin<br />

absolviert hat. Die Planungen sind<br />

in vollem Gange <strong>und</strong> <strong>die</strong> Hausherrin<br />

freut sich auf Spaziergänger<br />

<strong>und</strong> Touristen, <strong>die</strong> sie donnerstags<br />

bis samstags von 13 bis 17 Uhr mit<br />

regionalen Köstlichkeiten versorgen<br />

will. Selbstgemachte Kräutersalze,<br />

Essigvariationen, Gelees<br />

<strong>und</strong> Liköre gehören zu den eigens<br />

produzierten Spezialitäten. Aber<br />

<strong>die</strong> Produktpalette soll auch Käse,<br />

Wurst, Räucherfisch, Mühlenwaren<br />

<strong>und</strong> selbstgebackenen Kuchen <strong>um</strong>fassen.<br />

Alles regional.<br />

Genießen<br />

mit allen sinnen<br />

Früher haben <strong>die</strong> Dolls auf dem<br />

Wieshof einen Milchviehbetrieb<br />

geführt, aber da keines der Kinder<br />

ihn übernehmen wollte, haben <strong>die</strong><br />

Eheleute <strong>die</strong> Arbeit schon in den<br />

Neunzigerjahren eingestellt <strong>und</strong><br />

sich stärker ihren jeweiligen Leidenschaften<br />

zugewandt. „Der Einfachheit<br />

halber habe ich mich auf<br />

<strong>die</strong> Kräuter konzentriert. Die wachsen<br />

einfach vor sich hin“, erklärt<br />

Doll mit einem Lächeln. Sie lebt<br />

<strong>die</strong>se Idee der Ganzheitlichkeit, in<br />

der alles irgendwie seine Ordnung<br />

hat <strong>und</strong> doch wachsen darf, wie<br />

es will. Pestizide oder Kunstdünger<br />

kommen für sie nicht in Frage.<br />

Sie schwört darauf, <strong>die</strong> natürlichen<br />

Nützlinge zu fördern <strong>und</strong> lässt <strong>die</strong><br />

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26 | <strong>tassilo</strong>


exkursion:<br />

elisabeth Doll zeigt<br />

Besuchern ihr naturbelassenes<br />

Reich.<br />

ansässigen Dachse in der Nacht<br />

<strong>die</strong> lästigen Schnecken fressen.<br />

Igel, Kröten sowie Blindschleichen<br />

dürfen sich darüber hinaus <strong>um</strong> <strong>die</strong><br />

anderen unliebsamen Bewohner<br />

kümmern. „Man muss eine gewisse<br />

Unordnung erhalten, damit sich<br />

<strong>die</strong> Tiere wohlfühlen“, begründet<br />

<strong>die</strong> Expertin. Und der Erfolg gibt<br />

ihr Recht. Die mehrjährigen Kräuter<br />

<strong>und</strong> Pflanzen bringen ihr jedes<br />

Jahr aufs Neue eine reichliche Ernte<br />

ein. Neue oder einjährige Sorten<br />

werden im Gewächshaus vorgezogen<br />

<strong>und</strong> bei entsprechender Größe<br />

in <strong>die</strong> Beete gesetzt. Gedüngt<br />

wird mit dem eigenen Kompost,<br />

den Elisabeth Doll mithilfe eines<br />

Kompostierers auf 80 Grad erhitzt<br />

<strong>und</strong> so von allen unliebsamen Partikeln<br />

befreit. Außerdem achtet sie<br />

g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich darauf, <strong>das</strong>s genug<br />

insektenfre<strong>und</strong>liche Pflanzen den<br />

Garten füllen, denn <strong>die</strong> Bienen sind<br />

ihr wertvollstes Kapital. „Gerade im<br />

Frühling ist es wichtig, <strong>das</strong>s man<br />

den Bienen durch Frühblüher genug<br />

Nahrung bietet“, unterstreicht<br />

Doll, „denn im Sommer gibt es den<br />

nährenden Nektar schließlich auf<br />

allen Wiesen im Überfluss“. Weil<br />

Dolls Gartenphilosophie nicht nur<br />

Prinzip, sondern auch Konzept hat,<br />

trägt ihr Naturpark seit 2020 den<br />

Titel „Zertifizierter Naturgarten<br />

des bayerischen Landesverbandes<br />

für Gartenbau <strong>und</strong> Landespflege“.<br />

Mittlerweile vergibt sie <strong>die</strong>ses offizielle<br />

Zeugnis in ihrer Freizeit sogar<br />

selbst an Gartengleichgesinnte.<br />

Ihr ist es ein besonderes Anliegen<br />

auch andere Naturfre<strong>und</strong>e zu sensibilisieren,<br />

damit sie ihre Grünflächen<br />

naturnah gestalten.<br />

Trau keinem Garten<br />

ohne unkraut<br />

Giersch z<strong>um</strong> Beispiel ist so eine<br />

Pflanze, <strong>die</strong> andere als Unkraut<br />

wahrnehmen mögen. Für <strong>die</strong><br />

Kräuterpädagogin ist sie ein w<strong>und</strong>erbarer<br />

Ersatz für Petersilie <strong>und</strong><br />

ein Muss für jeden Salatteller. Alte<br />

Sorten wie Zuckerwurzeln, Guter<br />

Heinrich <strong>und</strong> Knollenziest werden<br />

im Wieshof-Naturgarten angebaut.<br />

In Kräuterseminaren, Kochkursen<br />

oder Gartenführungen informiert<br />

<strong>die</strong> Hausherrin nicht nur darüber,<br />

<strong>das</strong>s <strong>und</strong> war<strong>um</strong> <strong>die</strong>se Sorten deutlich<br />

resistenter auf <strong>die</strong> zunehmend<br />

härteren Klimaeinflüsse reagieren,<br />

sondern auch, was sich alles<br />

aus <strong>die</strong>sen Pflanzen machen lässt:<br />

Heilsalben <strong>und</strong> -öle, Blütenschokolade,<br />

Hustenbonbons oder Kräutersalze<br />

sind nur ein Bruchteil von<br />

dem, was sich aus der Vielfalt der<br />

angebauten Pflanzen alles herstellen<br />

lässt. „In unserem heimischen<br />

Garten wächst eigentlich fast alles.<br />

Nur der Pferdeeppich, der eigentlich<br />

in keinem Karlsgarten fehlen<br />

darf, der will einfach nicht bei mir<br />

gedeihen“, gesteht Doll schmunzelnd.<br />

Intelligentes Gärtnern lautet<br />

ihr Geheimrezept für ein blühendes<br />

Natur-Eldorado. Aber auch über einen<br />

großen Erfahrungsschatz sollte<br />

man verfügen. „Petersilie ist mit<br />

sich selbst unverträglich. Man darf<br />

sie im Folgejahr nicht am gleichen<br />

Platz aussähen. Die Leute w<strong>und</strong>ern<br />

sich dann immer, wenn ihre Petersilie<br />

nicht gedeiht, weil ihnen eben<br />

genau <strong>die</strong>se entscheidende Information<br />

fehlt“, erläutert <strong>die</strong> Fachfrau,<br />

<strong>die</strong> ihr Wissen über Jahrzehnte<br />

zu großen Teilen aus Büchern<br />

<strong>und</strong> Beobachtungen zusammengetragen<br />

hat. Sie nennt ihre Aufgabe<br />

hier Berufung <strong>und</strong> nicht Arbeit <strong>und</strong><br />

weiß sich schnell zu entscheiden,<br />

wenn man sie fragt, welche Sorten<br />

sie anbauen würde, wenn ihr nur<br />

ein begrenzter Platzbereich, z<strong>um</strong><br />

Beispiel ein Stadtbalkon, zur Verfügung<br />

stände: Giersch, Vogelmiere,<br />

Zitronenmelisse <strong>und</strong> Roter Basilik<strong>um</strong>.<br />

Ihr momentanes Lieblingsgewächs<br />

ist jedoch eindeutig der<br />

Kornelkirschba<strong>um</strong>, der im Frühling<br />

stolz <strong>und</strong> gelblich blühend den Eingang<br />

des Hofes ziert. Es gibt auch<br />

eine schöne Geschichte zu <strong>die</strong>sem<br />

Ba<strong>um</strong> zu erzählen, aber <strong>die</strong> wird<br />

nur ausgeplaudert, wenn man neben<br />

der passionierten Gärtnerin<br />

ein Weilchen durch ihr Para<strong>die</strong>s<br />

flaniert ist. Gelegenheit dazu bieten<br />

nicht nur eine Reihe von Schmankerltagen<br />

mit Frühstücksbrunch<br />

oder Gartentratscherl, sondern<br />

auch ein spontaner Besuch am<br />

Wieshof. Elisabeth Doll zeigt einem<br />

gerne ihren naturbelassenen Kräutergarten.<br />

Und in gewisser Weise<br />

weiß man dann auch, wer sie ist. lm<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 27


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Drei Orte – drei Brunnen<br />

A<br />

B<br />

schongau | G<strong>r<strong>und</strong></strong>voraussetzung für<br />

menschliches Überleben: Trinkwasser.<br />

Insofern naheliegend, <strong>das</strong>s bereits<br />

älteste Lager <strong>und</strong> Siedlungen<br />

stets an Wasserstellen wie Quellen,<br />

Flüssen oder Süßwasserseen errichtet<br />

wurden. Eine mit der Zeit<br />

entwickelte Alternative, <strong>um</strong> abseits<br />

von <strong>Seen</strong> <strong>und</strong> Flüssen an Trinkwasser<br />

zu kommen: In <strong>die</strong> Tiefe graben<br />

<strong>und</strong> Brunnen bauen — im b<strong>und</strong>esweiten<br />

Durchschnitt befindet sich<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>wasser in fünf bis neun Metern<br />

unter der Erdoberfläche. Insofern<br />

waren vor Realisierung einer<br />

modernen Trinkwasserversorung<br />

mit Anschlüssen an jedes Haus<br />

zentral angelegte Dorfbrunnen von<br />

allergrößter Bedeutung für Menschen.<br />

Im Rahmen des neuen Heimaträtsels<br />

möchten wir von Ihnen,<br />

liebe Leserinnen <strong>und</strong> Leser, wissen:<br />

in welchen Orten stehen <strong>die</strong> hier<br />

abgebildeten Brunnen?<br />

> > > Des LeTzTen RÄTseLs LÖsunG<br />

wie R<strong>und</strong>wanderweg sowie see an infotafel <strong>und</strong> Relax-Liege heißen, wollten wir<br />

von ihnen in unserer Mai / Juni-<strong>Ausgabe</strong> wissen. Gemeint waren der klosterweiher-R<strong>und</strong>weg<br />

in Bernried sowie der an <strong>die</strong>sem weg liegende Auweiher. unter<br />

zahlreichen einsendungen mit der korrekten Antwort war <strong>das</strong> Losglück <strong>die</strong>smal<br />

auf seiten von Andreas kühn aus seeshaupt. wir gratulieren ihm recht herzlich<br />

z<strong>um</strong> Gewinn des Maikorbs der schönegger käse-Alm!<br />

Schicken Sie uns bis 15. <strong>Juli</strong> eine<br />

Postkarte mit der Lösung <strong>und</strong> dem<br />

Stichwort „Heimaträtsel“ an „<strong>tassilo</strong>“,<br />

Birkland 40, in 86971 Peiting.<br />

Oder eine E-Mail an info@<strong>tassilo</strong>.de.<br />

Zu gewinnen gibt's einen Leckereienkorb<br />

der Schönegger Käse-Alm,<br />

befüllt mit Bauernbrot, Almbutter,<br />

He<strong>um</strong>ilch-Camembert, Speck <strong>und</strong><br />

He<strong>um</strong>ilch-Alpkäse. Das Los entscheidet,<br />

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Viel Erfolg!<br />

js<br />

> > > iMPRessuM<br />

„<strong>tassilo</strong>“<br />

„<strong>tassilo</strong>“ ist ein Medi<strong>um</strong> von<br />

Birkland 40, 86971 Peiting<br />

Telefon: 08869 / 91 22-26<br />

Fax: 08869 / 91 22-27<br />

Mail: info@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Stand bei Drucklegung im Juni <strong>2022</strong> – Auflage: 43000 Exemplare<br />

Änderungen <strong>und</strong> Fehler vorbehalten.<br />

Geplanter erscheinungstermin der nächsten <strong>Ausgabe</strong> sept. / Okt. <strong>2022</strong>:<br />

Freitag, 26. <strong>August</strong> <strong>2022</strong> (Anzeigenschluss: 8. <strong>August</strong> <strong>2022</strong>) – Für eingesandte<br />

Manuskripte wird keine Haftung <strong>und</strong> keine Erscheinungsgewähr übernommen.<br />

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine<br />

<strong>und</strong> weitere technische Angaben finden Sie auf www.<strong>tassilo</strong>.de<br />

Herausgeber: Peter Ostenrieder<br />

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)<br />

Mitarbeiter <strong>die</strong>ser <strong>Ausgabe</strong>: Lena Maierhof<br />

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler<br />

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting<br />

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 <strong>Weilheim</strong><br />

satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,<br />

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler, Christian Lechner<br />

erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> <strong>die</strong> <strong>Seen</strong> — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.<br />

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Kurt Zarbock, Schönegger Käse-Alm, Forellenhof Schönwag, Flugschule Oberbayern, RC77 Altenstadt, Uwe<br />

Flad, Komod Festival, Landratsamt <strong>Weilheim</strong>-Schongau, Uwe Arens, Schaugarten Seeshaupt, Uta Orawetz, Heimat- <strong>und</strong> Volkstrachtenverein Starnberg, Musik<br />

im Pfaffenwinkel Förderverein e.V., Naturküche Wieshof, Elisabeth Welz, Tourismusverband Pfaffenwinkel, Kunz PR, Pfaffenwinkel Classic<br />

28 | <strong>tassilo</strong>


Art: UNB, Farben: Black Cyan Magenta Yellow<br />

Pfaffenwinkel Classic – <strong>die</strong> Oldtimerrallye<br />

Dieser graue Rahmen gehoert nicht zur Anzeige<br />

Ein Hauch von<br />

Hollywood<br />

Peiting / schongau | Fans von Oldtimern<br />

haben <strong>das</strong> erste <strong>Juli</strong>-Wochenende<br />

dick angestrichen in ihren<br />

Kalendern. Denn am Samstag,<br />

2. <strong>Juli</strong>, <strong>und</strong> Sonntag, 3. <strong>Juli</strong>, wird<br />

<strong>die</strong> 9. „Pfaffenwinkel Classic“ ausgerichtet<br />

– eine Oldtimerrallye mit<br />

seltenen, edel restaurierten Autos.<br />

„Erwartet werden heuer <strong>r<strong>und</strong></strong> 70<br />

Fahrzeuge“, sagt Mitorganisatorin<br />

Ulrike Ramsauer. Der älteste Wagen<br />

<strong>die</strong>ses Jahr: Ein Sunbeam Alpine<br />

Mark 1, Baujahr 1953, mit 69<br />

PS. „Es handelt sich <strong>um</strong> ein echtes<br />

Hollywood-Fahrzeug, <strong>das</strong> früher<br />

dem Filmregisseur Elia Kazan gehörte“,<br />

sagt Ramsauer. Seine Filme<br />

„Jenseits von Eden“ oder „Die<br />

Faust im Nacken“ sind bis heute<br />

weltweit berühmt. Gehegt <strong>und</strong><br />

gepflegt wurde <strong>die</strong>ser edle Wagen<br />

jedoch nicht immer. Nach mehreren<br />

Besitzerwechseln ist er im Jahr<br />

2015 nahezu komplett verrottet <strong>und</strong><br />

verrostet in einer Garage in Pasadena,<br />

US-B<strong>und</strong>esstaat Kalifornien,<br />

aufgef<strong>und</strong>en worden. Allerdings im<br />

Originalzustand. Sein heutiger Besitzer,<br />

ein gewisser Dr. Rudolf King,<br />

restaurierte <strong>das</strong> Fahrzeug <strong>und</strong> wird<br />

es ihm Rahmen der <strong>die</strong>sjährigen<br />

Pfaffenwinkel Classic zur Schau<br />

stellen. Wer sich <strong>die</strong>sen <strong>und</strong> viele<br />

weitere Edel-Schlitten unterschiedlichster<br />

Marken nicht entgehen<br />

lassen möchte – es gibt an <strong>die</strong>sem<br />

<strong>Juli</strong>-Wochenende vier hervorzuhebende<br />

Orte, an denen <strong>die</strong> Autos<br />

hautnah <strong>und</strong> in Ruhe bestaunt<br />

werden können. Zunächst am<br />

Samstag, 2. <strong>Juli</strong>, am Hauptplatz<br />

in Peiting, wo <strong>die</strong> Autos bereits<br />

ab 10 Uhr vormittags eintreffen<br />

werden, jedoch erst<br />

<strong>um</strong> 14.01 Uhr in <strong>die</strong> erste<br />

Etappe <strong>die</strong>ser Zweitages-Rallye orientieren – wer an <strong>die</strong> jeweils<br />

starten. Und gegen 16 Uhr wieder vorgegebenen Richtzeiten einzelner<br />

Streckenabschnitte am nächs-<br />

am Ziel, ebenfalls am Hauptplatz<br />

Peiting, eintreffen. Frühaufsteher ten kommt, gewinnt. Diese Art des<br />

sollten sich am Sonntag, 3. <strong>Juli</strong>, Rallye-Fahrens ist in Sachen Unfallgefahr<br />

auf zur MöbelCentrale in Schongau<br />

wesentlich sicherer <strong>und</strong><br />

machen, wo sich <strong>die</strong> Autos schont <strong>die</strong> wertvollen, hochglanzpolierten,<br />

mehrere Jahrzehnte al-<br />

ab 7 Uhr positionieren, <strong>und</strong> <strong>um</strong><br />

Punkt 9.01 Uhr Etappe zwei in Angriff<br />

ten Fahrzeuge, <strong>die</strong> im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e alle<br />

nehmen. Ein weiterer guter sehenswert sind. Z<strong>um</strong> Beispiel ein<br />

sowie äußerst idyllisch gelegener Opel Kadett C Coupe aus dem Jahre<br />

Ort z<strong>um</strong> Fahrzeuge bestaunen: Auf<br />

der Gsteig oberhalb von Lechbruck,<br />

wo <strong>die</strong> Fahrer von Sunbeam Alpine<br />

Mark 1 <strong>und</strong> Co. ab 11.45 Uhr eintreffen,<br />

<strong>und</strong> <strong>um</strong> 13.01 Uhr <strong>die</strong> dritte<br />

Etappe in Angriff nehmen werden.<br />

Allerdings dann mit einem neuen<br />

Ziel, dem Marienplatz in Schongau,<br />

der ab 15.45 Uhr erreicht werden<br />

sollte – auch dort können <strong>die</strong> Autos<br />

beim Durchschlendern der Altstadt<br />

bestaunt werden.<br />

1979, der von seinem Eigentümer<br />

Bernhard Schuster zwischen 2001<br />

<strong>und</strong> 2005 eigenhändig restauriert<br />

wurde. Ein Tri<strong>um</strong>ph aus dem Jahre<br />

1976, gefahren von Alois Mühlegger,<br />

der <strong>die</strong> Pfaffenwinkel Classic<br />

vor 19 Jahren gemeinsam mit Hannes<br />

Hirschvogel aus der Taufe hob.<br />

Oder ein Porsche 356 Coupe aus<br />

dem Jahre 1965, gelenkt von Dr.<br />

Thomas Strieder, der bis dato noch<br />

keine einzige Pfaffenwinkel Classic<br />

ausgelassen hatte. Eine weitere<br />

Routenführung Schwierigkeit für alle Teilnehmer:<br />

via Roadbook<br />

Die exakte Streckenführung der<br />

insgesamt drei Routen bleibt im<br />

Die Besonderheit der Oldtimer- Vorfeld geheim – erst am Tag der<br />

Rallye „Pfaffenwinkel Classic“ mit Rallye selbst bekommen <strong>die</strong> Teilnehmer<br />

ein Roadbook in <strong>die</strong> Hand<br />

drei Routen an zwei Tagen: Ihr<br />

Modus. Den Verantwortlichen geht<br />

es nicht dar<strong>um</strong>, eine vorgegebene<br />

Strecke so halsbrecherisch <strong>und</strong><br />

schnell wie möglich zurückzulegen,<br />

sondern sich an einer Richtzeit zu<br />

gedrückt. Insofern liegt <strong>das</strong> Schicksal<br />

des Erfolgs in erster Linie in den<br />

Händen der Beifahrer, <strong>die</strong> <strong>die</strong>se tabellarisch<br />

angeordneten Streckendaten<br />

aus <strong>die</strong>sen zwei Zentimeter<br />

dicken Büchern dem Fahrer mitzuteilen<br />

haben. Vorausgesetzt<br />

natürlich, <strong>die</strong> bis zu 69 Jahre<br />

alten Fahrzeuge machen bei der<br />

Fahrt durch den w<strong>und</strong>erschönen<br />

Pfaffenwinkel nicht schlapp. js<br />

seit über 25 Jahren in Peißenberg<br />

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juli / august <strong>2022</strong> | 29


JULI /


Veranstaltungskalender<br />

1. <strong>Juli</strong> bis 31. <strong>August</strong> <strong>2022</strong><br />

Stand 8.6.<strong>2022</strong> – kurzfristige Absagen, Änderungen <strong>und</strong> Einschränkungen aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> der Corona-Pandemie sind möglich!<br />

FR 01.07.<br />

WEILHEIM<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Marienplatz,<br />

jeden Freitag<br />

13.00 bis 18.00 Uhr<br />

Ausstellung „Klimawandel <strong>und</strong><br />

Umweltschutz im Alpenra<strong>um</strong> <strong>und</strong><br />

weltweit“ in der Stadtbücherei<br />

20.00 bis 21.30 Uhr<br />

Autorenlesung „Mein Ammersee“<br />

mit Carmen Rohrbach in der Stadtbücherei.<br />

Eintritt: 7 €, weitere Infos<br />

unter 0881 / 682610<br />

STARNBERG<br />

15.00 bis 18.00 Uhr<br />

Kunstausstellung Plastic Phantastic?<br />

im Atelier Paulo de Brito in der<br />

Bahnhofstraße 1. Bis 18.9.<br />

18.00 bis 20.00 Uhr<br />

Eröffnung Kulturbühne am<br />

Bucentaur-Park mit Sophia <strong>und</strong><br />

Tabea - 88 Tasten, vier Hände, zwei<br />

Stimmen.<br />

20.00 bis 21.30 Uhr<br />

Burghofsingen mit Volksmusikgruppen<br />

im Innenhof des Finanzamtes.<br />

Eintritt 12 € (8 €), VVK unter<br />

08151 / 90600 oder bei der Tourist<br />

Information<br />

MURNAU<br />

10.00 bis 12.30 Uhr<br />

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-<br />

<strong>und</strong> Naturschätze“. Treffpunkt<br />

an der Tourist-Info. Kosten: 19 €,<br />

Anmeldung unter www.murnau.de,<br />

jeden Freitag<br />

AUGUST <strong>2022</strong><br />

BERNRIED<br />

8.00 bis 18.00 Uhr<br />

Skulpturen-Ausstellung „komische<br />

Gestalten <strong>und</strong> Wesen“ im Klostergarten.<br />

Bis 18.9.<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

Ausstellung „Chinesische Bauernmalerei“<br />

im Buchheim Muse<strong>um</strong>.<br />

Eintritt: 10 €, bis 10.7.<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

Ausstellung „Das weite Feld der<br />

Unvernunft“ von Rudi Hurzlmeier<br />

im Buchheim Muse<strong>um</strong>. Bis 25.9.<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

Ausstellung „Frischauf! Ditti z<strong>um</strong><br />

100. Geburtstag“ im Buchheim<br />

Muse<strong>um</strong>. Eintritt: 10 €, bis 3.10.<br />

RAISTING<br />

17.00 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ im<br />

Haus der Arbeiterwohlfahrt<br />

FELDAFING<br />

8.00 bis 12.30 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz,<br />

jeden Freitag<br />

PÖCKING<br />

19.00 Uhr<br />

Kulturmontag: Ludwig-Ott-Woche.<br />

Infos <strong>und</strong> Anmeldung unter kulturmontag@beccult.de,<br />

Einlass: 19 Uhr<br />

SÖCKING<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Biowochenmarkt an der Kirche<br />

St. Ulrich, jeden Freitag<br />

TUTZING<br />

9.00 bis 12.00 Uhr <strong>und</strong><br />

13.00 bis 16.00 Uhr<br />

Ausstellung „Playing with Nature“<br />

der GEDOK München in der Akademie<br />

für Politische Bildung. Bis<br />

Mai 2023<br />

17.00 Uhr<br />

Spezialsprechst<strong>und</strong>e „komplexe<br />

Wirbelsäulenchirurgie“ im Benedictus<br />

Krankenhaus. Jeden Freitag<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm. Reservierung ab 10<br />

Personen, jeden Freitag<br />

SA 02.07.<br />

DIESSEN<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz,<br />

jeden Samstag<br />

STARNBERG<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz,<br />

jeden Samstag<br />

18.00 bis 20.00 Uhr<br />

„Session“ mit Musiker*innen der<br />

Musikschule Starnberg auf der<br />

Kulturbühne am Bucentaur-Park<br />

RAISTING<br />

14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Radom Raisting mit Ausstellung<br />

„50 Jahre <strong>Weilheim</strong>-Schongau“<br />

geöffnet. Führung <strong>um</strong> 16 Uhr. Siehe<br />

Anzeige Seite 12 <strong>und</strong> Seite 18 / 19,<br />

jeden Di, Do, Sa, So<br />

IFFELDORF<br />

10.00 bis 16.00 Uhr<br />

3. Hof-Flohmarkt im ganzen Ort<br />

POLLING<br />

15.00 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ im<br />

Feuerwehrhaus. Eintritt: 1 €<br />

ANDECHS<br />

20.00 bis 24.00 Uhr<br />

Party Bowling im Bowling Islands.<br />

Anmeldung unter www.bowlingislands.de,<br />

jeden Samstag<br />

TUTZING<br />

7.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Rathausplatz,<br />

jeden Samstag<br />

ROTTENBUCH<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- <strong>und</strong> Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm.<br />

Reservierung ab 10 Personen unter<br />

08867 / 489, jeden Samstag<br />

SO 03.07.<br />

MURNAU<br />

10.oo Uhr<br />

4. Staffelsee-Panoramalauf,<br />

Benefizlauf zugunsten Hospizverein<br />

im Pfaffenwinkel. Eintritt 18 €, Infos<br />

unter www.lgstaffelseemurnau.run<br />

10.30 bis 12.00 Uhr<br />

Ortsführung durch Murnau.<br />

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung<br />

unter www.murnau.de, Kosten: 8 €,<br />

jeden Sonntag<br />

ANDECHS<br />

10.00 bis 13.00 Uhr<br />

Sonntagsfrühstück im Bowling<br />

Islands. Anmeldung unter www.<br />

bowling-islands.de, jeden Sonntag<br />

SCHONGAU<br />

14.00 <strong>und</strong> 16.00 Uhr<br />

Fl0ßfahrt auf dem Lech. Siehe<br />

Anzeige Seite 26. Jeden Sonntag<br />

STEINGADEN-WIES<br />

19.00 Uhr<br />

Konzert der Reihe „Musik im Pfaffenwinkel“<br />

in der Wieskirche. Siehe<br />

Seite 24 / 25<br />

MO 04.07.<br />

PEISSENBERG<br />

19.00 bis 21.30 Uhr<br />

Tauschabend „Briefmarken, Münzen,<br />

u.v.m.“ in der Bücherei<br />

PENZBERG<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Vortrag „Blaues Land <strong>und</strong> Blauer<br />

Reiter. Wie politisch war Kunst damals,<br />

wie politisch ist sie heute? “<br />

im Muse<strong>um</strong>. Anmeldung per E-Mail<br />

an info@vollmar-akademie.de<br />

WIELENBACH<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ im<br />

Feuerwehrhaus<br />

WEILHEIM<br />

DI 05.07.<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz, jeden<br />

Dienstag<br />

> > > BLUTSPENDETERMINE VOM ROTEN KREUZ<br />

Fr, 1. <strong>Juli</strong> 15.00 bis 20.00 Uhr <strong>Weilheim</strong>, BRK-Haus<br />

Mo, 11. <strong>Juli</strong> 17.00 bis 20.00 Uhr Huglfing, Schulturnhalle<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 31


32 | <strong>tassilo</strong><br />

So. 10.07.<strong>2022</strong> 11 Uhr<br />

Bibliotheksaal Polling | <strong>Weilheim</strong>er Str. 1, 82398 Polling<br />

Simon LuetHy<br />

Werke von: Ludwig van Beethoven,<br />

Henryk Wieniawski, César Franck<br />

Violine<br />

ALexAndrA trouSSoVA<br />

Klavier<br />

Karten ab 20 €: www.muenchenticket.de, Tel. 089/54818181<br />

an allen MT-VVK <strong>und</strong> der Tageskasse vor Ort<br />

NOCH BIS 24. JULI <strong>2022</strong><br />

FÜSSEN<br />

FESTSPIELHAUS NEUSCHWANSTEIN<br />

Tickets & Termine: www.<strong>das</strong>-festspielhaus.de | 08362 5077-777<br />

PÄHL<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ im<br />

Gemeindezentr<strong>um</strong><br />

MI 06.07.<br />

DIESSEN<br />

8.00 bis 14.00 Uhr<br />

Viktualienmarkt in der Von-Eichendorff-Straße<br />

1, jeden Mittwoch<br />

STARNBERG<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

After-Work mit dem Upstroke<br />

Music Collectif auf der Kulturbühne<br />

am Bucentaur-Park.<br />

MURNAU<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt in der Fußgängerzone,<br />

jeden Mittwoch<br />

10.00 bis 12.30 Uhr<br />

Geführte Radtour „Murnaus Kultur-<br />

<strong>und</strong> Naturschätze“. Treffpunkt<br />

an der Tourist-Info. Anmeldung unter<br />

www.murnau.de, jeden Mittwoch<br />

15.00 bis 19.00 Uhr<br />

Offene Werkstatt / Bastelclub im<br />

Erlhaus. Eintritt frei, Anmeldung<br />

08841 / 2656, jeden Mittwoch<br />

18.00 bis 19.30 Uhr<br />

Abendliche Ortsführung durch<br />

Murnau. Treffpunkt am Rathaus.<br />

Kosten: 8 €, Anmeldung unter www.<br />

murnau.de, jeden Mittwoch<br />

PÄHL<br />

14.30 Uhr<br />

Kaffeekranzl in der Tagesbar Gut<br />

Kerschlach<br />

PÖCKING<br />

19,30 Uhr<br />

Tanzfestival „Ballet, zeitgenössischer<br />

Tanz, Jazz, HipHop, Breakdance“<br />

im beccult. Infos <strong>und</strong> VVK<br />

unter www.beccult.de. Bis 10.7.<br />

DO 07.07.<br />

PEISSENBERG<br />

7.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Glückauf-Platz,<br />

jeden Donnerstag<br />

STARNBERG<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz, jeden<br />

Donnerstag<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Konzert mit Dis M, einer Gitarren<br />

Beat Kombo auf der Kulturbühne<br />

am Bucentaur-Park.<br />

PENZBERG<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Stadtplatz,<br />

jeden Donnerstag<br />

FORST<br />

15.30 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ in der<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>schule<br />

POLLING<br />

19.00 Uhr<br />

Konzert mit Williams Wetsox im<br />

Biergarten der alten Klosterwirtschaft.<br />

Jeden Donnerstag<br />

FR 08.07.<br />

STARNBERG<br />

14.00 bis 18.00 Uhr<br />

Handpuppen-Ausstellung der<br />

Fachakademie für Sozialpädagogik<br />

der Berufsschule in Starnberg auf<br />

der Kulturbühne am Bucentaur-<br />

Park<br />

HUGLFING<br />

14.00 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ im<br />

Feuerwehrhaus<br />

SA 09.07.<br />

WEILHEIM<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Eröffnung der Ausstellung „Paper<br />

Dances“ von Maria Beykrich im<br />

Stadtmuse<strong>um</strong>. Bis 29.08. Di.- Sa.<br />

Siehe Anzeige Seite 13<br />

11.15 Uhr<br />

Konzert „Portrait in Rhythm“ in der<br />

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt.<br />

Spendenbasis<br />

17.00 bis 22.00 Uhr<br />

Nacht-Flohmarkt vor der kleinen<br />

Hochlandhalle<br />

PEISSENBERG<br />

7.00 bis 14.00 Uhr<br />

Flohmarkt für Jedermann am<br />

Festplatz Moosleite. Infos <strong>und</strong><br />

Standpreise unter www.flohmarktpfaffenwinkel.de.tl<br />

10.00 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ in der<br />

Bücherei<br />

DIESSEN<br />

08.00 bis 16.00 Uhr<br />

Triathlon <strong>und</strong> Volkstriathlon des<br />

SC-Riederau an der Dießener Straße<br />

Höhe Ammerseegymnasi<strong>um</strong><br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

16.00 bis 17.00 Uhr<br />

KinderKulturBühne: „Dornröschen“<br />

auf der Kulturbühne am<br />

JULI /<br />

Bucentaur-Park. Karten: 8 € (Erwachsene),<br />

5 € (Kinder) 20 € (Familien<br />

2+2) bei der Tourist Information<br />

oder 08151 / 90600<br />

STARNBERG<br />

15.00 Uhr<br />

Jugendtheater „Die kleine Hexe“<br />

im Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria. Weitere<br />

Infos <strong>und</strong> Tickets unter www.kolpingbuehne.de


SEESHAUPT<br />

19.00 Uhr<br />

20 Jahre Schaugarten: Theater<br />

„Vo Manderl <strong>und</strong> Weiberl“ im<br />

Schaugarten. Eintritt frei, weitere<br />

Infos unter www.schaugarten-seeshaupt.de.<br />

Siehe Seite 20<br />

OBERHAUSEN<br />

16.30 Uhr<br />

Kinderkino „Überflieger: kleine<br />

Vögel – großes Geklapper“ im<br />

Rathaus<br />

ANDECHS<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Lagerfeuerküche verfeinert mit<br />

Kräutern für „Jede-Frau <strong>und</strong> Jeder-<br />

Mann“ im Kräuterstadl. Infos <strong>und</strong><br />

Anmeldung unter www.kraeuterstadl.de<br />

SO 10.07.<br />

DIESSEN<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

STARNBERG<br />

15.00 Uhr<br />

Jugendtheater „Die kleine Hexe“<br />

im Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria. Weitere<br />

Infos <strong>und</strong> Tickets unter www.kolpingbuehne.de<br />

SEESHAUPT<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

20 Jahre Schaugarten: Gartenfest<br />

mit Livemusik von „Boarisch Roas“<br />

im Schaugarten. Eintritt frei, weitere<br />

Infos unter www.schaugarten-seeshaupt.de.<br />

Siehe Seite 20<br />

FORST<br />

AUGUST <strong>2022</strong><br />

9.00 bis 15.00 Uhr<br />

Dorfflohmarkt im Templhof,<br />

Ausweichtermin 17.07.<br />

POLLING<br />

11.00 Uhr<br />

Konzert mit Simon Luethy (Violine)<br />

<strong>und</strong> Alexandra Troussova (Klavier)<br />

im Bibliotheksaal. Siehe Anzeige<br />

links<br />

TUTZING<br />

11.00 bis 13.00 Uhr<br />

Konzert mit dem Sophie Wegener<br />

Trio - „Bossa Nova - mon amour“<br />

am Muse<strong>um</strong>sschiff. Eintritt frei<br />

DI 12.07.<br />

WEILHEIM<br />

17.30 bis 19.00 Uhr<br />

Wildkräuterwanderung mit Kräuterpädagogin<br />

Andrea Buchhauer.<br />

Treffpunkt beim Wanderparkplatz<br />

am Gögerl. Weitere Infos <strong>und</strong> Anmeldung<br />

unter 0881 / 9095900 oder<br />

0176 / 45850575, Kosten: 12 €<br />

MI 13.07.<br />

WEILHEIM<br />

11.15 Uhr<br />

Konzert „Orgelkonzert <strong>und</strong><br />

Gesang“ in der Stadtpfarrkirche<br />

Mariae Himmelfahrt. Spendenbasis<br />

PENZBERG<br />

17.00 bis 18.30 Uhr<br />

Familienmusical „We are Future“<br />

von der Musikschule Penzberg in<br />

der Stadthalle. VVK 10 € (8 €) bei<br />

der Buchhandlung Rupprecht<br />

WEILHEIM<br />

DO 14.07.<br />

ab 10.00 Uhr<br />

<strong>Weilheim</strong>er Lesepause am Kirchplatz.<br />

Täglich bis So 24.07.. Infos<br />

unter lesepause-am-kirchplatz.de,<br />

Siehe Seite 21<br />

16.00 bis 1.00 Uhr<br />

Komod-Festival am Naturfre<strong>und</strong>ehaus.<br />

Weitere Infos <strong>und</strong> Tickets<br />

unter www.komod-festival.de. Siehe<br />

Seite 14 / 15<br />

PENZBERG<br />

17.00 bis 18.30 Uhr<br />

Familienmusical „We are Future“<br />

von der Musikschule Penzberg in<br />

der Stadthalle. VVK 10 € (8 €) bei<br />

der Buchhandlung Rupprecht<br />

FR 15.07.<br />

WEILHEIM<br />

13.00 bis 4.00 Uhr<br />

Komod-Festival am Naturfre<strong>und</strong>ehaus.<br />

Infos <strong>und</strong> Tickets unter www.<br />

komod-festival.de. Siehe Seite 14 / 15<br />

STARNBERG<br />

17.00 Uhr<br />

Jugendtheater „Die kleine Hexe“<br />

im Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria. Weitere<br />

Infos <strong>und</strong> Tickets unter www.kolpingbuehne.de<br />

PENZBERG<br />

14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Reparatur-Café in der Christianstraße<br />

8. Eintritt frei, Anmeldung<br />

unter 08856 / 6391<br />

18.00 bis 19.30 Uhr<br />

Familienmusical „We are Future“<br />

von der Musikschule Penzberg in<br />

der Stadthalle. VVK 10 € (8 €) bei<br />

der Buchhandlung Rupprecht<br />

WEILHEIM<br />

SA 16.07.<br />

14.00 bis 4.00 Uhr<br />

Komod-Festival am Naturfre<strong>und</strong>ehaus.<br />

Infos <strong>und</strong> Tickets unter www.<br />

komod-festival.de. Siehe Seite 14 / 15<br />

PEISSENBERG<br />

19.00 Uhr<br />

Inklusiver Volkstanz im Pfarrheim<br />

St. Johann. Keine Vorkenntnisse<br />

erforderlich<br />

DIESSEN<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

STARNBERG<br />

15.00 Uhr<br />

Jugendtheater „Die kleine Hexe“<br />

im Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria. Weitere<br />

Infos <strong>und</strong> Tickets unter www.kolpingbuehne.de<br />

BERNRIED<br />

17.00 Uhr<br />

Kasperltheater „Kasperl <strong>und</strong> der<br />

schöne Prinz“ im Sommerkeller.<br />

Für Kinder von 3 – 4 Jahren. Eintritt:<br />

5 €, Anmeldung bei der Bücherei<br />

unter 08158 / 9044737<br />

19.00 Uhr<br />

Kasperltheater „Z<strong>um</strong> Teufel mit<br />

dem Kasperl oder herzlich Willkommen<br />

im 21. Jhd.“ im Sommerkeller.<br />

Für Erwachsene, Eintritt: 12 €,<br />

Anmeldung bei der Bücherei unter<br />

08158 / 9044737<br />

PÄHL<br />

14.00 bis 16.00 Uhr<br />

Bewegung, Entspannung, Tanz in<br />

der Praxis für holistische Tanz- <strong>und</strong><br />

Bewegungstherapie. Infos <strong>und</strong><br />

Anmeldung unter www.kreativitaetin-bewegung.de,<br />

siehe Anzeige<br />

Seite 21<br />

ANDECHS<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Lagerfeuerküche verfeinert mit<br />

Kräutern für „Jede-Frau <strong>und</strong> Jeder-<br />

Mann“ im Kräuterstadl. Infos <strong>und</strong><br />

Anmeldung unter www.kraeuterstadl.de<br />

FELDAFING<br />

19.00 bis 2.00 Uhr<br />

Nacht der 906 Kerzen mit Live-<br />

Musik von DJ Ryan Mirror <strong>und</strong><br />

Schmankerl-Angeboten am Bahnhofsplatz<br />

SO 17.07.<br />

WEILHEIM<br />

13.00 bis 20.00 Uhr<br />

Komod-Festival im Naturfre<strong>und</strong>ehaus.<br />

Weitere Infos <strong>und</strong> Tickets<br />

unter www.komod-festival.de. Siehe<br />

Seite 14 / 15<br />

DIESSEN<br />

11.00 bis 18.00 Uhr<br />

Carl Orff Muse<strong>um</strong> geöffnet. Anmeldung<br />

unter 08807 / 91981<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

STARNBERG<br />

ab 11.00 Uhr<br />

Fischerstechen an der Seepromenade.<br />

Siehe Seite 23<br />

BERNRIED<br />

12.00 Uhr<br />

Kasperltheater „Kasperl auf<br />

Bergtour“ im Sommerkeller. Für<br />

Kinder von 3 – 4 Jahren. Eintritt: 5 €,<br />

Anmeldung bei der Bücherei unter<br />

08158 / 9044737<br />

14.00 Uhr<br />

Kasperltheater „Kasperl <strong>und</strong><br />

<strong>die</strong> verschw<strong>und</strong>ene Mütz“ im<br />

Sommerkeller. Für Kinder von 3 – 4<br />

Jahren. Eintritt: 5 €, Anmeldung bei<br />

der Bücherei unter 08158 / 9044737<br />

15.30 Uhr<br />

Theater-Werkstatt „Der Kasperl<br />

wird lebendig“ im Sommerkeller.<br />

Für Kinder von 6 – 10 Jahren. Eintritt:<br />

5 €, weitere Infos bei der Tourist-Info<br />

unter 08158 / 8040<br />

PEITING<br />

ab 6.30 Uhr bis 16.00 Uhr<br />

37. Pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt<br />

mit vier Touren von 55 bis 160km.<br />

Anmeldung unter www.pfaffenwinkelrad<strong>r<strong>und</strong></strong>fahrt.de.<br />

Siehe Seite 8<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 33


34 | <strong>tassilo</strong><br />

AB SOFORT:<br />

ZIMMERERGESELLE<br />

(M/W/D)<br />

GESUCHT!<br />

Schongauer Sommer e. V.<br />

Postfach 1332 | 86953 Schongau<br />

info@schongauer-sommer.de<br />

www.schongauer-sommer.de<br />

05.08. - 15.08.<strong>2022</strong> 12 - 24 Uhr<br />

5<br />

auf dem Festplatz an der<br />

Lechuferstraße<br />

DO 21.07.<br />

RAISTING<br />

ab 19.00 Uhr<br />

SpaceCinema am Radom. Infos<br />

unter spacecinema.de<br />

FR 22.07.<br />

RAISTING<br />

ab 19.30 Uhr<br />

SpaceCinema am Radom. Infos<br />

unter spacecinema.de<br />

POLLING<br />

15.00 bis 19.00 Uhr<br />

Fussball miniWM <strong>2022</strong> - 32 F<br />

Jugendmannschaften spielen den<br />

miniWeltmeister aus am Sportplatz.<br />

Täglich bis 30.07.<br />

FELDAFING<br />

17.00 Uhr<br />

9. Feldafinger Musiktage „Im<br />

Zeichen von Ludwig van Beethoven“<br />

in der Kirche St. Peter <strong>und</strong><br />

Paul. Tickets unter www.musiktagefeldafing.com.<br />

Siehe Seite 20<br />

SA 23.07.<br />

DIESSEN<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

MURNAU<br />

15.00 Uhr<br />

Benefizfestival „kultURKNALL“ am<br />

Festivalgelände der alten Post.<br />

Weitere Infos <strong>und</strong> Tickets unter<br />

www.kulturknall.de<br />

RAISTING<br />

10.00 bis 12.00 Uhr<br />

Kinderkleider- & Spielzeugbasar<br />

mit Kaffee- <strong>und</strong> Kuchenverkauf im<br />

Pfarrheim<br />

ab 19.30 Uhr<br />

SpaceCinema am Radom. Infos<br />

unter spacecinema.de<br />

ANTDORF<br />

20.00 Uhr<br />

Musikkabarett „Fuaßboi, Frauen<br />

<strong>und</strong> andere G`schichtn“ mit<br />

Michael Dietmayr im Schützenheim.<br />

Einlass 18 Uhr, Karten an der<br />

Abendkasse erhältlich<br />

ANDECHS<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Lagerfeuerküche aufgepeppt mit<br />

gute Wildkräuter im Kräuterstadl.<br />

Infos <strong>und</strong> Anmeldung unter www.<br />

kraeuterstadl.de<br />

FELDAFING<br />

17.00 Uhr<br />

9. Feldafinger Musiktage „Im<br />

Zeichen von Ludwig van Beethoven“<br />

in der Kirche St. Peter <strong>und</strong><br />

Paul. Weitere Infos <strong>und</strong> Tickets unter<br />

www.musiktage-feldafing.com.<br />

Siehe Seite 20<br />

SO 24.07.<br />

DIESSEN<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

MURNAU<br />

11.00 Uhr<br />

Benefizfestival „kultURKNALL“ am<br />

Festivalgelände der alten Post.<br />

Weitere Infos <strong>und</strong> Tickets unter<br />

www.kulturknall.de<br />

TUTZING<br />

11.00 bis 13.30 Uhr<br />

Konzert mit „Groovers Combo“ –<br />

Rhythm & Bluse auf dem Muse<strong>um</strong>sschiff.<br />

Eintritt frei<br />

DI 26.07.<br />

WEILHEIM<br />

17.30 bis 19.00 Uhr<br />

Wildkräuterwanderung mit Kräuterpädagogin<br />

Andrea Buchhauer.<br />

Treffpunkt beim Wanderparkplatz<br />

am Gögerl. Weitere Infos <strong>und</strong> Anmeldung<br />

unter 0881 / 9095900 oder<br />

0176 / 45850575, Kosten: 12 €<br />

MI 27.07.<br />

DIESSEN<br />

18.00 Uhr<br />

Jubilä<strong>um</strong>sfest des Trachtenvereins<br />

mit Bayerischer Zeltparty mit<br />

den Gruppen VoixxBradler <strong>und</strong><br />

D'H<strong>und</strong>skrippln im Festzelt an den<br />

Seeanlagen. Infos <strong>und</strong> VVK unter<br />

www.trachtenverein-<strong>die</strong>ssen.de<br />

DO 28.07.<br />

DIESSEN<br />

19.30 Uhr<br />

Jubilä<strong>um</strong>sfest des Trachtenvereins<br />

mit Bayerischem Tanzabend im<br />

Festzelt an den Seeanlagen. Siehe<br />

www.trachtenverein-<strong>die</strong>ssen.de<br />

PEISSENBERG<br />

FR 29.07.<br />

13.00 bis 22.00 Uhr<br />

hAMMERso<strong>und</strong>-Festival am Festplatz.<br />

Eintritt frei, weitere Infos unter<br />

FELDAFING<br />

17.00 Uhr<br />

www.hammerso<strong>und</strong>festival.de, siehe<br />

9. Feldafinger Musiktage „Im<br />

JULI<br />

Seite 22<br />

/<br />

Zeichen von Ludwig van Beethoven“<br />

in der Kirche St. Peter <strong>und</strong><br />

Paul. Weitere Infos <strong>und</strong> Tickets unter<br />

www.musiktage-feldafing.com.<br />

Siehe Seite 20


SEESHAUPT<br />

9.00 bis 18.00 Uhr<br />

Bücherflohmarkt in der ehemaligen<br />

Zimmerei Sterff<br />

TUTZING<br />

ab 15.00 Uhr<br />

Seefest der Tutzinger Gilde im<br />

Kustermannpark<br />

STEINGADEN-WIES<br />

AUGUST <strong>2022</strong><br />

19.00 Uhr<br />

Konzert der Reihe „Musik im Pfaffenwinkel“<br />

in der Wieskirche. Siehe<br />

Seite 24 / 25<br />

SO 31.07.<br />

DIESSEN<br />

PÄHL<br />

10.00 bis 22.00 Uhr<br />

Jubilä<strong>um</strong>sfest des Spielmannszugs DIESSEN<br />

mit Frühschoppen, Unterhaltungs-<br />

09.30 Uhr<br />

<strong>und</strong> Blasmusik, Kindertheater uvm.<br />

Festgottes<strong>die</strong>nst des Trachtenvereins<br />

im Marienmünster, anschl.<br />

Infos unter www.trachtenverein<strong>die</strong>ssen.de<br />

Kirchenzug z<strong>um</strong> Festplatz<br />

HUGLFING<br />

15.00 Uhr<br />

SCHONGAU<br />

Fest<strong>um</strong>zug historischer Trachten<br />

21.00 Uhr<br />

mit Trommler- <strong>und</strong> Spielmannszügen,<br />

Blaskapellen <strong>und</strong> Motivwägen<br />

Konzert „Bastard Punk'n'Roll“ mit<br />

Bastard Babes in der Waldstraße 4.<br />

Einlass: 20 Uhr<br />

SA 30.07.<br />

DIESSEN<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

Trachten- <strong>und</strong> Handwerkermarkt in<br />

den Seeanlagen. Infos unter www.<br />

trachtenverein-<strong>die</strong>ssen.de<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

WEILHEIM<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Trachten- <strong>und</strong> Handwerkermarkt in<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

den Seeanlagen. Infos unter www.<br />

trachtenverein-<strong>die</strong>ssen.de<br />

SEESHAUPT<br />

PEISSENBERG<br />

19.00 bis 21.00 Uhr<br />

9.00 bis 18.00 Uhr<br />

Theater ... wia im echten Leben!<br />

Bücherflohmarkt in der ehemaligen<br />

Zimmerei Sterff<br />

am Viktualienmarkt in der Von-<br />

Eichendorff-Straße 1<br />

BERNRIED<br />

TUTZING<br />

11.00 bis 13.30 Uhr<br />

10.00 bis 16.00 Uhr<br />

POLLING<br />

Konzert mit dem Michael Alf Trio –<br />

Zeichen-Workshop im Buchheim<br />

Jazz, Blues & Boogie Woogie auf<br />

Muse<strong>um</strong>. Für Kinder von 6 bis 11<br />

dem Muse<strong>um</strong>sschiff. Eintritt frei<br />

Jahren. Kosten: 5 €, Anmeldung<br />

unter opitz@for<strong>um</strong>-h<strong>um</strong>or.de<br />

MO 01.08.<br />

PEISSENBERG<br />

19.00 bis 21.30 Uhr<br />

Tauschabend „Briefmarken,<br />

Münzen, Ansichtskarten u.v.m.“<br />

der Sammlerfre<strong>und</strong>e Peiting <strong>und</strong><br />

Umgebung e.V. in der Bücherei<br />

MI 03.08.<br />

BERNRIED<br />

14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Geschichten-Workshop „Quatschgeschichten<br />

hören, erfinden,<br />

erzählen“ in der Bücherei. Weitere<br />

Infos <strong>und</strong> Anmeldung bei der Bücherei<br />

unter 08158 / 9044737<br />

14.30 Uhr<br />

Kaffeekranzl in der Tagesbar Gut<br />

Kerschlach<br />

FR 05.08.<br />

12.00 bis 24.00 Uhr<br />

Historischer Markt am Festplatz an<br />

der Lechuferstraße. Siehe Anzeige<br />

Seite 34, täglich bis 15.08.<br />

PSA 06.08.<br />

17.00 bis 22.00 Uhr<br />

Nacht-Flohmarkt vor der kleinen<br />

Hochlandhalle<br />

07.00 bis 14.00 Uhr<br />

Flohmarkt für Jedermann am<br />

Festplatz Moosleite. Infos <strong>und</strong><br />

Standpreise unter www.flohmarktpfaffenwinkel.de.tl<br />

9.00 bis 12.00 Uhr<br />

Bauernmarkt am Kirchplatz<br />

DO 18.08.<br />

DIESSEN<br />

18.00 bis 20.30 Uhr<br />

Kultur am See - Bluesrotz mit<br />

„Holzscheit“ Infos unter www.<br />

kulturamsee.com<br />

21.00 bis 24.00 Uhr<br />

Kultur am See - Rock & Popp mit<br />

„Lizzy Miller“ Infos unter www.<br />

kulturamsee.com<br />

FR 19.08.<br />

DIESSEN<br />

18.00 bis 20.30 Uhr<br />

Kultur am See - Funk & Soul mit<br />

„Groove Department“ Infos unter<br />

www.kulturamsee.com<br />

21.00 bis 24.00 Uhr<br />

Kultur am See - Rhythm & Clues<br />

mit „Daddy Cool“ Infos unter www.<br />

kulturamsee.com<br />

PENZBERG<br />

14.30 bis 17.30 Uhr<br />

Reparatur-Café in der Christianstraße<br />

8. Eintritt frei, Anmeldung<br />

unter 08856 / 6391<br />

OBERSÖCHERING<br />

20.00 Uhr<br />

Festauftakt „152 Jahre Musikkapelle<br />

& 57 Jahre Trommlerzug<br />

Söchering“ in der Haishansl-Halle.<br />

Live-Musik: 20 Uhr Blaskapelle Pro<br />

Mill, 22 Uhr Jochberg Musikanten<br />

SA 20.08.<br />

DIESSEN<br />

18.00 bis 20.30 Uhr<br />

Kultur am See - Rock’n’Roll mit<br />

„Troublemaker’s Riot“ Infos unter<br />

www.kulturamsee.com<br />

21.00 bis 24.00 Uhr<br />

Kultur am See - Funk, Soul, Jazz<br />

mit „Toddy Adams & Band“ Infos<br />

unter www.kulturamsee.com<br />

OBERSÖCHERING<br />

11.00 Uhr<br />

Festtag „152 Jahre Musikkapelle &<br />

57 Jahre Trommlerzug Söchering“<br />

in der Haishansl-Halle. 11 Uhr Tag<br />

> > > SO ERREICHEN SIE UNS<br />

Anschrift<br />

„<strong>tassilo</strong>“<br />

Birkland 40<br />

86971 Peiting<br />

Tel.: 08869 / 91 22-26<br />

Fax: 08869 / 91 22-20<br />

www.<strong>tassilo</strong>.de<br />

Email<br />

der Jugend, 19 Uhr Totdengedenken,<br />

anschl. Fre<strong>und</strong>schaftsabend<br />

SO 21.08.<br />

DIESSEN<br />

11.00 bis 18.00 Uhr<br />

Carl Orff Muse<strong>um</strong> geöffnet. Anmeldung<br />

unter 08807 / 91981<br />

OBERSÖCHERING<br />

9.30 Uhr<br />

Festtag „152 Jahre Musikkapelle &<br />

57 Jahre Trommlerzug Söchering“<br />

in der Haishansl-Halle. 9.30 Uhr<br />

Kirchen- <strong>und</strong> Festzug, anschl. Live-<br />

Musik, 19 Uhr Festausklang<br />

FR 26.08.<br />

WESSOBRUNN<br />

11.00 bis 23.30 Uhr<br />

Mittelaltermarkt am Gut Moosmühle.<br />

Bis 28.08. (So bis 18 Uhr)<br />

MO 29.08.<br />

HEUTE ERSCHEINT<br />

DER NEUE TASSILO<br />

Änderungen <strong>und</strong> Fehler vorbehalten<br />

Stand 10.06.<strong>2022</strong> – kurzfristige<br />

Absagen, Änderungen <strong>und</strong><br />

Einschränkungen aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> der<br />

Corona-Pandemie sind möglich!<br />

Redaktion: redaktion@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Termine: veranstaltungen@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Anzeigen: anzeigen@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Anregungen / Kritik: info@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Das Impress<strong>um</strong> finden Sie auf Seite 28.<br />

juli / august <strong>2022</strong> | 35


GmbH<br />

36 | <strong>tassilo</strong><br />

JULI /

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