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altlandkreis - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel - Ausgabe Juli/August 2022

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Ausgabe 72 | Juli / August 2022

.de

Eine Produktion von

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Titelbild: Tobias Fuhrmann

Feuershow Schongauer Sommer

Auf der Roten Couch

Altlandrat Manfred Blaschke

Rotwild auf Schönegg

Die wilde Wurst der Käse-Alm


Digitalisierung zum Landkreisjubiläum

Landwirte klagen seit Jahren über

ausufernde, zeitraubende Bürokratie.

Damit sich Bauer und

Bäuerin wieder verstärkt aufs

Wesentliche konzentrieren können,

haben zwei junge Männer

aus dem Schongauer kreis ein florierendes Startup

gegründet: FarmAct, eine

Agentur zur Digitalisierung

der Landwirtschaft. Vom Programmieren

maßgeschneiderter

Software ist Altlandrat Manfred

Blaschke weit entfernt. Während

seiner gut 20-jährigen

Amtszeit wurde noch mit Kabeltelefon,

Altlandschreibmaschinengeschriebenen

Briefen und Steno

kommuniziert. Heute mit bald 86 Jahren „brauche

ich Smartphone und Tablet auch nicht mehr“. Umso

dankbarer ist ihm die „altlandkreis“-Redaktion für

seine Zusage zum großen Interview auf der Roten

Couch. Anlässlich „50 Jahre Landkreis Weilheim-

Schongau“ spricht er über die größten Hürden der

damaligen Gebietsreform, zukunftsträchtige Initiativen,

die ihm hiesige Bürgerinnen und Bürger bis

heute zu verdanken haben und ein Projekt, das ihm

nicht nur viele graue Haare bereitet hat – Protestierende

waren bei ihm im Privathaus gestanden. Außerdem

brauchten er, seine Frau und Kinder sogar

Polizeischutz. Für ihre Sicherheit im Straßenverkehr

sind die aktiven Mitglieder des MC Burggen in erster

Linie selbst verantwortlich. Das gilt auch bei Ausflügen

zu abgesperrten Rennstrecken, für die der

Verein seit vielen Jahren bekannt ist. Wie sich das

Ausfahren PS-starker Maschinen für Hobbyfahrer

anfühlt? Nachzulesen auf Seite 14 und 15. Für Urlaub

auf vier Rädern ist dagegen der Lechcamper gedacht.

Vorausgesetzt, er ist nicht ausgebucht – Camper

zum Mieten sind nämlich voll im Trend, was Familie

Schlögl aus Schwabbruck schon vor Beginn der Coronapandemie

wusste. Im Grunde zeitlos, weil immer

lecker und das ganze Jahr über erhältlich: Die hochwertigen

Produkte der Schönegger Käse-Alm, wozu

bei weitem nicht nur Hart- und Weichkäsesorten aus

Heumilch gehören. Wir haben uns mit Geschäftsführer

Sepp Krönauer auf Schönegg getroffen und über

alles gesprochen, nur nicht über Käse. Es ging unter

anderem um seine firmeneigene Jagd, eine EUzugelassene

Metzgerei sowie sein neuestes Aushängeschild:

Ein acht Hektar großes Rotwildgehege mit

Steingärten, Biotopen, Blühstreifen, Bienenlehrpfad

und frischgepflanzten Apfelbäumen, veredelt mit

alten Sorten aus hiesigen Klöstern. Dieses neugeschaffene

Mekka der Artenvielfalt würde auch Victor

Samuel Sanchez Silva gefallen. Der aus Mexiko stammende

Ingenrieder zählt in seinem Heimatland zu

den besten Airbrushern überhaupt. Warum es den

Künstler trotz gesegneter Auftragslage an der Riviera

Maya ins bayerische Voralpenland verschlagen hat,

und womit er seine Kunden hierzulande verzückt, lesen

Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf Seite 4. Beim

weiteren Durchblättern dieser Juli / August-Ausgabe

tauchen auch andere Berichte zu Kunst und Kultur

auf – mit hAMMERsound, Komod Festival, Schongauer

Sommer, Ausstellung zu „50 Jahre Weilheim-

Schongau“, JuKa-Jubiläum, Pfaffenwinkel Classic,

Radrundfahrt und Musik im Pfaffenwinkel ist für jeden

Geschmack das Passende dabei. Viel Erfolg bei

der Teilnahme an den diesmal versteckten Gewinnspielen

wünscht außerdem,

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Die Kunst, mit Luft zu

malen — über Airbrusher

Bob Kie aus Mexiko

Seite 6

Über FarmAct: Wie ein junges

Start-up die Digitalisierung der

Landwirtschaft unterstützt

Seite 9

Im großen Interview:

Altlandrat Manfred Blaschke

auf der Roten Couch

Seite 14

Amateure auf der

Rennstrecke — mit dem MC

Burggen zum Salzburgring

Seite 16

Para da Vinci:

Stuntgurte vom

Fallschirmprofi

Seite 18

Schaugehege, Jagd, Metzgerei

und Bienenlehrpfad: Die wilde

Wurst des Käsevisionärs

Seite 22

Skandalöse Geschichten für

einen guten Zweck: Allerlei

aus dem Altlandkreis

Seite 24

Schongauer Sommer:

Neubeginn auf

altbekanntem Niveau

Seite 26

Komod in Weilheim:

Ein Erlebnisfestival

bittet zum Tanz

Seite 28

Zum Transport von

Holzstoff — Bayerns

erste Zahnradbahn

Seite 32

Picknickkonzert und Instrumente

zum Ausprobieren:

Das JuKa-Jubiläum

Seite 34

Früher war nicht alles

besser: Sehenswertes zu

„50 Jahre Weilheim-Schongau“

Seite 36

Ohne Party, ohne Böller?

Das Islamische Neujahr,

heuer am 29. Juli

Seite 48

Abenteuerurlaub im

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juli / august 2022 | 3


Airbrusher Bob Kie – ein Mexikaner in Ingenried

Die Kunst, mit

Luft zu malen

Erlebnis Lechflößerei

Mit

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dem

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historischen

historischen

Fernhandelsfloß

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Fahrt

Fahrt

Erlebnis Lechflößerei

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Termine: im Juli, August und September,


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Feierabendfahrten und Kinderfahrten

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Termine: im Juli, August und September, Lechsee

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Ingenried | „Und nun heißen wir

Bob aus Mexiko herzlich willkommen!“

So lauteten die Worte des

ehemaligen Ingenrieder Bürgermeisters

während eines Maibaumaufstellens.

Inzwischen liegt diese

Rede sieben Jahre zurück. Damals

ist der 36 Jahre junge Mexikaner

frisch nach Ingenried, dem, wie

er sagt, „schönsten Ort der Welt“,

gezogen. Seither nennen Victor Samuel

Sanchez Silva alle nur „Bob“.

Geboren und aufgewachsen ist

„Bob Kie“, so sein vollständiger

Künstlername, in Mexiko-Stadt, wo

er auch Technisches Zeichnen und

Gebrauchsgrafik studierte. „Ich

habe mich damals schon mit Airbrush

beschäftigt, nachdem ich das

bei einem Kollegen gesehen hatte",

berichtet Bob, den der Umgang

mit Farbpistole und Kompressor

auf Anhieb faszinierte. „Es ist eine

künstlerische Ausdrucksform, in

die ich viele meiner Ideen einbringen

kann.“ Unter anderem auch an

der Riviera Maya – eine Urlaubsregion

an der Karibikküste im Südosten

Mexikos, geprägt von herrlicher

Landschaft und vielschichtiger

Hotelszenerie, die sich über 150

Kilometer Länge zwischen Cancún

im Norden und Tulúm im Süden

erstreckt. Und die dortigen Hotelbesitzer

an der mexikanischen

Küste? Die verzieren die Fassaden

ihrer Häuser mit Airbrush-Motiven.

Das war eine gleichermaßen he-

rausfordernde wie lohnende

Aufgabe für mich“, sagt Bob

rückblickend. Auch Schwimmbäder,

Touristenomnibusse,

Clubs und Theater zählten

zu den Objekten, die er in

diesem Urlaubsparadies mit

seiner handeigenen Kunst

verschönern durfte.

Hohe Kriminalität

in Mexiko

Nachdem Bob Kie an der Rivera

Maya auch seine spätere Frau Ann

Kathrin, aus dem Münchner Raum

stammend, kennen und lieben gelernt

hatte, standen die beiden vor

einer schwierigen Entscheidung.

Einerseits erwartete das junge Paar

Nachwuchs und die Geschäfte von

Bob liefen so gut, dass er vor der

Überlegung stand, seinen Betrieb

zu erweitern, ihn mit Personal aufzustocken.

„Andererseits stehen in

Mexiko auch heute noch Kriminalität,

Drogenhandel, Korruption und

andere Probleme auf der Tagesordnung.“

Heißt: Würde er

seinen Betrieb in seinem

Heimatland erweitern, wäre der

damit verbundene Ausdruck von

Wohlstand automatisch eine Gefahr

für sein Geschäft, vor allem

aber auch für das Wohlergehen

seiner Familie. Zunächst stand die

bayerische Landeshauptstadt als

Zufluchtsort für die junge Familie

im Fokus der Überlegungen – in

München wäre Bob mit seiner

Kunstform auf eine breite Zielgruppe

gestoßen. Ein Leben auf

dem Land böte dagegen wesentlich

mehr positive Aspekte für Kinder.

Insofern entschlossen sich die

beiden für letzteres und suchten

eine Bleibe in Ingenried. Dort, wo

Ann Kathrins Mutter bereits seit

Volle Konzentration: Für seine filigrane

Arbeit braucht Bob Kie viel

Fingerspitzengefühl und ein Faible

für Detailtreue.

4 | altlandkreis


In der Airbrusherei in Ingenried wird nach Vorstellungen

und Ideen der Kunden und Kundinnen ebenso gearbeitet

wie nach eigenen Entwürfen von „Bob“.

einigen Jahren ansässig war. Seither

drückt Bob Kie mit Kompressor,

Farbpistole, Farben und jeder

Menge Vorlagen und Folien nun

Sportartikeln und Hobbyutensilien

seinen individuellen Stempel auf.

Stets gekennzeichnet durch sein

gleichnamiges Signet.

Verwendung

ungiftiger Farben

Die Geschichte des Airbrush selbst

geht bis in die Anfänge des 19.

Jahrhunderts zurück. In den USA

wurden damals Retuschier-Apparate

für großflächige Arbeiten

verwendet. Und in Deutschland

meldete Albert Krautzberger im

Jahre 1902 ein „durch Druckluft

betriebenes Malgerät“ zum Patent

an. Bis heute produziert die

Krautzberger GmbH im hessischen

Eltville Hand- und Automatikpistolen

für Oberflächentechnik.

Technisch betrachtet ist die Airbrushpistole

ein Zweistoff-Zerstäuber

nach dem Prinzip einer

Strahlpumpe, die Druckluft als

Treibmittel verwendet. Mit einer

Airbrushpistole kann jede flüssige

Farbe mit feinem Pigment, abhängig

von der Düsengröße, auf alle

Untergründe aufgetragen werden.

Der Arbeitsdruck liegt meist

zwischen 1,5 und 2 Bar – je höher

der Druck eingestellt ist, desto feiner

wird die Farbe zerstäubt. Um

bewusst ungleichmäßige

Flächen zu

erzeugen, beispielsweise

um Sand

darzustellen, kann

der Druck niedrig

eingestellt werden.

Bob verwendet bei

seinen Arbeiten

ungiftige Airbrush-

Farben auf Acryl-Wasser-Basis,

die „Trocken in Trocken“ verarbeitet

werden. Um einen satten Farbton

zu erreichen, muss die Farbe

in mehreren feinen Schichten aufgetragen

werden. So kann der Experte

detailliert arbeiten und das

fertige Stück anschließend mit einer

Lackierung versehen, die nicht

nur Glanz, sondern auch Brillanz

und Farbperspektive versprüht.

Von Custom-Airbrush

bis Bodypainting

Sprechen Bewunderer von einem

Airbrush, meinen sie immer das

Werk eines Künstlers. Dabei spielt

es keine Rolle, ob es um eine Illustration

auf einem Airbrushkarton

geht, oder um eine auf einem Illustrationsboard.

Ob ein Bild auf einer

Leinwand, ein Custom-Painting auf

einem Fahrzeug oder

einem Alltagsgegenstand

– ein Airbrush

ist immer das individuelle

Resultat eines

Künstlers. Obwohl

diese Form der Kunst

lange Zeit nicht als

Kunst anerkannt war,

hat sich das Airbrushdesign

inzwischen

sogar zu einem eigenen

Studienfach

entwickelt. Dank dieser

Technik bekam

der Fotorealismus eine besondere

Bedeutung, da mit keinem anderen

Medium Bildmotive so fotorealistisch

erstellt werden können

wie mit Airbrushtechnik. Heute

erfreut der Wahl-Ingenrieder Bob

Kie zahlreiche Kunden aus der

Region mit seiner schier atemberaubenden

Arbeit. Zum Beispiel

Autoliebhaber, deren Fahrzeuge

er individualisiert. Motorradfahrer

und Eishockeyspieler, die Wert auf

ein besonderes Helmdesign legen.

Aber auch Segelbooten oder Musikinstrumenten

verleiht Bob mit

seinen Werken einen unverwechselbaren

Charakter. Dabei realisiert

der Künstler entweder die Vorstellungen

und Ideen seiner Kunden,

oder legt ihnen seine eigenen Entwürfe

zur Verschönerung diverser

Objekte vor. Einige Endergebnisse

finden sich auch auf seiner Homepage

(www.die-airbrusherei.com)

wieder, über die er auch Bodypainting

für besondere Anlässe wie

Fotoshootings und Events anbietet.

Oder Bellypainting für schwangere

Frauen, die sich vom mexikanischen

Airbrushkünstler schon vor

der Geburt ein unvergessliches

Highlight auf den Bauch malen

lassen können.

hun

Wolf trifft Indianerhäuptling: Bei der Gestaltung von Motorrädern

sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.


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Zur Digitalisierung

der Landwirtschaft

Altlandkreis | Ein Disponent erstellt

digital einen Arbeitsauftrag.

Der eingeteilte Fahrer erhält daraufhin

eine Benachrichtigung

mit allen relevanten Daten wie

beispielsweise die zu verwendenden

Maschinen oder die zu bearbeitenden

Felder. Er arbeitet den

Auftrag entsprechend ab und wird

hinterher via App aufgefordert,

die wichtigen Parameter wie etwa

die ausgebrachte Güllemenge, die

Trommelstunden des Häckslers

oder Ähnliches einzugeben. Nach

Abschluss kann im Büro wiederum

mit nur einem Klick anhand

der eingetragenen Daten eine

Rechnung oder ein Lieferschein

erstellt werden. Dies beschreibt

einen ganz typischen Ablauf in

FarmAct, der Software für Lohnunternehmen,

in der sämtliche Betriebsabläufe

geplant, erfasst und

abgerechnet werden können. Farm-

Act verspricht Softwarenutzern, 50

Prozent weniger Zeit im Büro zu

verbringen und eine Verringerung

des Dokumentationsaufwandes

um 30 Prozent. Für Lohnunternehmen,

die bekanntermaßen

verschiedenste Arbeiten, vor allem

in der Landwirtschaft, erledigen,

erscheint das Versprechen schlicht

genial. Denn Zeit ist hier nicht nur

sprichwörtlich Geld.

Eine Idee aus der Region

Die Köpfe hinter dieser smarten

Idee sind der Hohenpeißenberger

Daniel Janku und Fabio Bove aus

Peiting. Mit FarmAct haben der

28- und 29-Jährige eine Software

entwickelt, mit der Lohnunternehmer

ihren kompletten Betrieb

digitalisieren und sich dadurch

enorm viel Zeit sparen. Schließlich

gehört das Zusammensuchen

handgeschriebener Zettel und manuelle

Erstellen von Rechnungen

somit der Vergangenheit an – in

FarmAct ist das innerhalb weniger

Klicks geschehen. Und auch

für die Maschinenbediener selbst

ergeben sich unmittelbare Vorteile:

Sie wissen stets, welche Aufgaben

zu erledigen sind, finden

immer die richtigen Feldgrenzen,

können spontan Aufträge anlegen

und sehen jederzeit übersichtlich

ihre eingetragenen Arbeitszeiten.

Kurzum: FarmAct kann den

landwirtschaftlichen Arbeitsalltag

ziemlich vereinfachen. Voraussetzungen

benötigen Kunden indes

keine. „Ein mobiles Endgerät,

also Smartphone oder Tablet,

reicht völlig aus“, versichert Fabio

Bove und ergänzt mit einem

Augenzwinkern: „Und man sollte

keine Lust mehr auf Zettelchaos

haben.“ Beim Preismodell haben

die beiden Jung-Unternehmer

im Besonderen darauf geachtet,

dass Lohnunternehmer jeglicher

Größenstruktur von der Software

profitieren können. Neben einer

jährlichen Grundgebühr zahlen

Betriebe nämlich monatlich pro

Account, also pro Anwender und

geräteunabhängig. Sollten Mitarbeitende

einen Monat lang nicht

aktiv sein, fallen für sie auch keine

Kosten an.

Businessplan auf dem

Bierdeckel

Die Idee zu FarmAct hatte Daniel

Janku bereits vor rund zehn Jahren.

In einer Zeit, in der er schon

länger nebenberuflich in einem

Lohnunternehmen beschäftigt

war. Und ihn dabei mehr und

mehr die unübersichtliche und

Auch die Futtertrocknung Altenstadt, bekannt für „gewaltige“ ne, gehört zu den Kunden von FarmAct. Mittlerweile hat die Software

Gespan-

Nutzer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

6 | altlandkreis


Jung und dynamisch: Im FarmAct-Büro verspürt man sofort einen gewissen

Start-up-Geist. Fabio Bove aus Peiting (vorne links) und Daniel

Janku (hinten links) aus Hohenpeißenberg sind die Gründer.

zeitraubende Büroarbeit inklusive

händischer Abrechnungen per

Zettel nervte. „Eine Lösung gab es

auf dem Markt nicht“, blickt der

FarmAct-Gründer zurück. Seinem

Jugendfreund Fabio Bove erzählte

er erstmals während eines Hobby-

Fußballturniers von seinen Überlegungen.

Da traf es sich gut, dass

Janku für sein Vorhaben noch auf

der Suche nach einem Technik-

Enthusiasten wie Bove war. „Den

Businessplan haben wir nach Turnierende

direkt auf einem Bierdeckel

aufgesetzt“, sagen sie – nicht

ganz ernst gemeint.

Seit 2018 arbeiten die beiden am

Konzept von FarmAct, seit 2019

widmen sie sich dem Projekt in

Vollzeit. „Wir hatten Lust, etwas

Eigenes auf die Beine zu stellen“,

erklärt Fabio Bove. Das sei umso

klarer geworden als beide nach

ihren Studienabschlüssen – Janku

in Business Information Systems,

Bove in Informatik – für kurze Zeit

in einem Angestelltenverhältnis

tätig waren. „Wir wussten rasch,

dass wir das gemeinsam versuchen

möchten“, so Janku. 2020

ließen sie die Marke eintragen, das

Start-up war offiziell gegründet.

Mittlerweile sind es im schicken

Büro samt Dachterrasse in der

Augsburger Innenstadt zehn Mitarbeitende.

Die alle das gleiche Ziel

verfolgen: die Landwirtschaft zu digitalisieren.

„Besonders wichtig ist

es uns, eine Software zu schaffen,

die reale Probleme löst. Deswegen

sind wir von Anfang an in sehr engem

Kontakt mit unseren Kunden“,

sagt Fabio Bove. Hinzu komme laut

Daniel Janku „das landwirtschaftliche

Umfeld mit unkomplizierten

Menschen, das mich schon immer

begeistert hat“.

Kunden aus dem

gesamten DACH-Markt

Mit ihrer Software treffen die beiden

Gründer einen Nerv. „Auch

Laien verstehen das Problem, das

wir lösen.“ Mittlerweile hat Farm-

Act Kunden aus ganz Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Natürlich

auch namhafte Unternehmen

aus dem Altlandkreis wie

die Futtertrocknung Altenstadt

(Edelgrün). Aber nicht nur Kunden

sind begeistert vom „mobilen

Büro für Lohnunternehmen“.

2019 gewann FarmAct den Publikumspreis

der Gründermesse

„Augsburg gründet!“. 2021 dann

der Erfolg beim Accelerator-Programm

„Now2Next“ vom Digitalen

Zentrum Schwaben. Darüber hinaus

wurden sie mit hochdatierten

Fördermitteln auf Bundes- und

Landesebene ausgestattet – es hat

sich gelohnt. Seit gut vier Monaten

bietet FarmAct neben der Software

für Lohnunternehmen auch eine

spezielle Lösung für Transportunternehmen

wie Holz- oder Schüttguttransporte

an.

Langfristig möchten Daniel Janku

und Fabio Bove die gesamte Landwirtschaft

dabei unterstützen, von

der Digitalisierung zu profitieren.

Dabei liegt ihnen eine vertrauensvolle

und transparente Zusammenarbeit

der verschiedenen

Akteure – Landwirte, Lohnunternehmen,

Institutionen – sehr am

Herzen. Einen Tipp für alle angehenden

Gründer haben die beiden

im Zuge dessen auch gleich parat:

„Viele denken: Was, wenn es

schief geht? Dabei sollten sich viel

mehr die Frage stellen: Was, wenn

es funktioniert?“ Wie zum Beispiel

bei FarmAct.

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juli / august 2022 | 7


37. Pfaffenwinkelradrundfahrt – Start und Ziel in Peiting

Vier Strecken

für 1 000 Fahrer

Peiting | Kein Radrennen. Keine

Zeitmessung. Kein Massenstart.

Obwohl sich am 17. Juli zahlreiche

Rennradbegeisterte aus Nah und

Fern nahe des Peitinger Eisstadions

treffen, steht der Wettkampfgedanke

an diesem Tag nicht im Vordergrund.

Die fast schon legendäre

Pfaffenwinkelradrundfahrt steht

für Sport, Spaß, Begeisterung und

Genuss, weniger für übersäuerte

Muskeln und Maximalverausgabung.

„Eine klassische Breitensportveranstaltung,

an der vom

Untrainierten über junge Familien

bis hin zu ambitionierten Sportlern

und rüstigen Rentnern alle teilnehmen

dürfen und können – einzige

Voraussetzung: Ein fahrtaugliches

Rad“, sagt Mitorganisator Uwe

Flad vom RC Altenstadt, der heuer,

sofern das Wetter mitspiele, mit

rund 1000 Teilnehmern rechnet.

Einige kommen aus dem Landkreis,

viele aber auch darüber hinaus –

das Einzugsgebiet reicht bis nach

Füssen, Garmisch-Partenkirchen,

Augsburg, München, in Einzelfällen

auch nach Nordrhein-Westfalen.

„Wir hatten auch schon Amerikaner

und Franzosen am Start“,

ergänzt an dieser Stelle Alois Glück

vom RC Peiting, ebenfalls Mitorganisator

der insgesamt 37. Pfaffenwinkelradrundfahrt.

Und einer,

der den Ursprung dieser bereits im

Jahre 1984 ins Leben gerufenen Veranstaltung

kennt. „Damals ist der

Trend von Radrundfahrten in ganz

Deutschland stark im Kommen gewesen.

Im Zuge dessen haben sich

aktive Mitglieder vom SV Obersöchering,

SC Huglfing, RC Peiting

8 | altlandkreis

und RC Altenstadt zusammengetan,

um auch für hier, den Pfaffenwinkel,

eine Radrundfahrt zu

veranstalten.“ Seither hat sie immer

stattgefunden. „Unser Negativrekord

lag bei 80 Teilnehmern,

die sich bei kalten fünf Grad und

Dauerregen über die Strecken gequält

haben.“ Der Positivrekord

dagegen bei fast 2 000 Radsportenthusiasten.

„Inzwischen, seit rund

zehn Jahren, hat sich das ganze

bei rund 1 000 Teilnehmern eingependelt.“

Start und Ziel ist wie gewohnt

am Eisstadion in Peiting. Starterpaketverteilung,

Umkleide- und

Duschmöglichkeiten sind jedoch

nicht wie gewohnt in der Eishalle.

„Die wird aufgrund Renovierung

gesperrt sein.“ Stattdessen können

Veranstalter und Teilnehmer in die

schräg gegenüberliegende Dreifachturnhalle.

Auch neu im Vergleich

zu den vorherigen Pfaffenwinkelradrundfahrten:

Dass eine

Teilnahme ausschließlich über

eine Online-Voranmeldung (unter

www.pfaffenwinkelradrundfahrt.

de) möglich sein wird. Dagegen

wiederum gleichermaßen machbar

wie schön wie anspruchsvoll:

Die zu wählenden Strecken. Tour 1

geht über 160, Tour 2 über 130, Tour

3 über 80 und Tour 4 über 55 Kilometer.

Das gute daran: Wer sich

für die Langdistanz entscheidet,

während der Fahrt aber aufgrund

zu schlechter Beine lieber weniger

weit fahren möchte, kann dies jederzeit

tun. „Unsere Strecken überlappen

sich – wer spontan kürzer

fahren möchte, kann einfach einen

Abzweig zur nächstkürzeren Runde

wählen.“ So oder so werden heuer

alle vier Touren im Uhrzeigersinn

gefahren. „Wir ändern von Rundfahrt

zu Rundfahrt die Fahrtrichtung,

um den Teilnehmern trotz

gleicher Region einen Perspektivwechsel

zu ermöglichen.“ Die

Königsetappe über 160 Kilometer

führt heuer von Peiting über Birkland-Hofen

und Forst um Weilheim

bis nach Eberfing und Obersöchering.

Am dortigen Sportplatz

wird die erste Verpflegungsstation

mit Bananen, Melonen, belegten

Brötchen, Energieriegeln, Schokolade,

isotonischen Getränken

und vielem mehr aufgebaut sein.

Frisch gestärkt geht’s weiter über

Uffing, Schöffau, Rottenbuch und

Wildsteig (zweite Verpflegungsstation),

sowie über Prem, Lechbruck,

Bernbeuren (dritte Verpflegungsstation),

Rettenbach, Krottenhill

und Schongau wieder zurück zum

Ausgangspunkt. Dort warten auf

alle Teilnehmer Kaffee, Kuchen,

Brotzeit und ein gemütlicher Ausklang

in geselliger Runde. js


Auf der Roten Couch

Der Altlandrat

Feiert im August seinen 86. Geburtstag:

Altlandrat Manfred Blaschke, den

wir zu „50 Jahre Landkreis Weilheim-

Schongau“ auf die Rote Couch gebeten

haben. Das Foto enstand am Zaun

seines Privatgartens, von wo aus der

Blick auf die Schongauer Altstadt viel

schöner nicht sein könnte.

Foto: Felix Baab

juli / august 2022 | 9


Schongau | Vor 50 Jahren sind die

Landkreise Weilheim und Schongau

zusammengelegt worden. Im

Zuge der damaligen Gebietsreform

hautnah mit dabei: Manfred

Blaschke, 85, geboren im oberschlesischen

Neisse, aus dem er

im zarten Alter von neun Jahren

kriegsbedingt zu Bekannten nach

München vertrieben wird. Er besucht

die Volksschule, wechselt

auf die Oberrealschule, macht Abi,

studiert Jura an der LMU und wird

Juristischer Staatsbeamter in der

Regierung von Oberbayern. Die

versetzt ihn aus der Landeshauptstadt

München hinaus aufs Land –

nach Schongau, das der seit 1967

glücklich verheiratete Vater zweier

Töchter und Großvater dreier

Enkelkinder schnell lieben und

schätzen lernt. Erst als zweitjüngster

Landrat Bayerns, kurz darauf

als jüngster Ruhestandslandrat

Bayerns und schließlich, für stolze

18 Jahre, als Landrat des dann

neuen Landkreises Weilheim-

Schongau. Sein Geburtsort Neisse

gehört heute zu Polen, wird „Nysa“

geschrieben. Im großen Interview

auf der Roten Couch spricht die

mit trockenem Humor ausgestattete

Respektsperson aber über

Protestierende im Privathaus, die

höchsten Hürden der damaligen

Gebietsreform, welchen großen

Nachteil eine langgezogene Wurst

im Vergleich zu einem Kreis hat,

und warum für ihn und seine Familie

sogar mal Polizeischutz notwendig

war. Außerdem verrät der

vielgereiste Romliebhaber seine

Lieblingsplätze der Region, was er

sich zum 86. Geburtstag sowie der

hiesigen Bevölkerung zum 50-jährigen

Landkreisjubiläum wünscht.

Herr Blaschke, warum kam es 1972

zu einer Gebietsreform?

Bayern bestand damals aus 143

Landkreisen, von denen einige

nicht mehr als 15 000 Einwohner

hatten. Insofern war der Freistaat

aus verwaltungstechnischer Sicht

sehr kleinteilig aufgestellt. Durch

die Gebietsreform wurden aus

diesen vielen kleinen Landkreisen

größere Verwaltungseinheiten, die

nach Ansicht der damaligen Bayerischen

Staatsregierung effizienter

arbeiten würden. Letztlich wurden

aus diesen 143 Landkreisen 71, also

weniger als die Hälfte.

Was in der Bevölkerung zu großen

Widerständen führte?

Auf Landkreisebene ehrlich gesagt

weniger. Es hat ein Volksbegehren

für den Erhalt alter Landkreise

gegeben, an dem sich aus dem

damaligen Schongauer Landkreis

immerhin 30 Prozent der Bevölkerung

beteiligt haben, bayernweit

jedoch nur drei Prozent. Rückblickend

könnte man fast sagen, dass

diese Gebietsreform auf Landkreisebene

kaum jemanden

interessierte. Bei der

Zusammenlegung kleinerer

Orte zu Verwaltungsgemeinschaften

war das schon anders –

da regte sich in Teilen

der Bevölkerung, auch

aus Ortsrivalitätsgründen,

schon größerer

Widerstand.

Trotz 20-jähriger

Amtszeit: Altlandrat

Manfred Blaschke

hat seinen trockenen

Humor nicht verloren.

Wie wurde diese Reform umgesetzt?

Von der Regierung sind gewisse

Richtlinien vorgegeben worden,

nach denen die einzelnen Regierungsbezirke

in größere Landkreise,

und kleinere Orte mit weniger

als 2000 Einwohnern in Verwaltungsgemeinschaften

gebündelt

und zurechtgeschnitten werden

konnten. Eine Regelung war beispielsweise,

dass ein Landkreis aus

mindestens 80000 Einwohnern

bestehen sollte.

Welche Überlegungen von Zusammenlegungen

hat es damals gegeben?

Zum Beispiel, Schongau mit Füssen

zusammenzubringen, was jedoch

daran scheiterte, dass Füssen zu

Schwaben und nicht zum Regierungsbezirk

Oberbayern gehört.

Es gab auch die Überlegung, aus

Garmisch-Partenkirchen, Weilheim

und Schongau einen Landkreis zu

machen, der wiederum, allein geographisch

betrachtet, jedoch viel zu

groß und weitläufig gewesen wäre.

So ist letztlich die Entscheidung auf

die Zusammenlegung von Weilheim

und Schongau, und die Gründung

eines eigenen Landkreises für

Garmisch-Partenkirchen und Umgebung

gefallen.

Im Zuge dessen sind einige Altlandkreis-Gemeinden

ein- oder ausgegliedert

worden.

Das stimmt. Bad Bayersoien gehörte

vor der Reform zum Landkreis

Schongau, kam zu Garmisch-

Partenkirchen. Gleiches gilt für

Murnau, Aidling, Großweil, Hechendorf,

Kleinweil, Schöffau,

Seehausen, Spatzenhausen, Uffing

und Weindorf, die früher zum

Landkreis Weilheim gehörten. Und

Schlehdorf, das heute zum Landkreis

Bad Tölz-Wolfratshausen gehört.

Betroffen war auch Ingenried,

das vom Landkreis Marktoberdorf

zu Weilheim-Schongau dazukam.

Sowie die Lechraingemeinden Apfeldorf,

Kinsau, Epfach und Reichling,

die früher zum Schongauer

Landkreis gehörten, heute

fester Bestandteil des

Landkreises Landsberg am

Lech sind.

Sie waren zwischen 1970

und 1972 für zwei Jahre

und zwei Monate Landrat

des Schongauer Landkreises.

Dann kam diese Gebietsreform.

Haben Sie sich

nicht dafür eingesetzt, dass

Schongau die Kreisstadt

des neuen Landkreises

Weilheim-Schongau wird?

Das stand allein aufgrund der wesentlich

geringeren Einwohnerzahl –

der Schongauer Landkreis hatte

damals rund 40 000, der Weilheimer

70 000 Einwohner – nicht zur

Debatte. Außerdem waren in Weilheim

schon vor der Gebietsreform

die Sitze mehrerer wichtiger, überörtlicher

Fachbehörden wie Zollamt,

Vermessungsamt, Wasserwirtschaftsamt

und Straßenbauamt.

Wenn Sie heute auf diese Gebietsreform

zurückblicken – war sie richtig

und wichtig?

Damals zweifelsohne, weil die

alten Landkreise schlichtweg zu

klein strukturiert waren. Aus heutiger

Sicht bin ich jedoch sehr am

Überlegen, ob wir aufgrund der

wachsenden Einwohnerzahlen

nicht wieder eine Reform der Reform

bräuchten. Das Problem dabei:

Hin zurück zu kleineren Strukturen

würde in vielen Bereichen

rein wirtschaftlich betrachtet schon

nicht funktionieren, und noch

weniger aus personeller Sicht –

der Fachkräftemangel zieht sich

bekanntlich durch alle Branchen,

auch durch die des Verwaltungsfachs.

Wobei man sich andererseits

wiederum die Frage zu stellen hat:

Wie oft muss ein Normalbürger

persönlich in die Kreisstadt? Wenn

er nicht gerade einen Bauantrag

zu behandeln hat, äußerst selten.

Und aufgrund der durch Corona

beschleunigten Digitalisierungsprozesse

sicherlich noch seltener.

Manfred Blaschke erzählt „altlandkreis“-

Redakteur Johannes Schelle von früher.

Fühlen sich Bürger aus beispielsweise

Bernbeuren nicht trotzdem

ausgegrenzt – die haben, insbesondere

beim Versuch, mit den Öffentlichen

zum Weilheimer Landratsamt

zu kommen – mindestens eine Halbtagesreise

auf sich zu nehmen.

Geographisch betrachtet ist Weilheim-Schongau

in der Tat mehr

eine lange, von West nach Ost gezogene

Wurst als ein Kreis. Und die

Verkehrsverbindungen zwischen

diesen beiden Himmelsrichtungen

war schon zu Zeiten der Römer

schlechter als die von Süd nach

Nord. Ausgegrenzt fühlen sich Bürger

abseitsgelegenere Gemeinden

meiner Erfahrung nach aber nicht.

Sie hatten damals das große Pech,

im Zuge der Gebietsreform Landrat

des kleineren Schongauer Landkreises

gewesen zu sein – und mussten

im Zuge dessen ihrem damaligen

Weilheimer Pendant, Georg Bauer,

ebenfalls Mitglied der CSU, den Vortritt

lassen?

In Schongau war ich erst zweitjüngster

Landrat, nach der Gebietsreform

dann jüngster Ruhestandslandrat

Bayerns. Im Zuge dessen

bin ich in meinen vorherigen Beruf

als Juristischer Staatsbeamter

zurück in die Staatsverwaltung

und wurde an das Landratsamt

Weilheim-Schongau versetzt. Mit

meinem damaligen Kollegen in

Weilheim, Dr. Georg Bauer, der die

Altersgrenze von 65 noch nicht erreicht

hatte und nochmals antreten

10 | altlandkreis


konnte, wollte ich mich unter gar

keinen Umständen um eine Kandidatur

duellieren. Es gab allerdings

eine Vereinbarung mit dem

damaligen Innenminister, dass

ich als Juristischer Staatsbeamter

bis Ende der Amtszeit von Kollege

Bauer, entgegen der eigentlichen

Regelung, nicht in einen anderen

Landkreis versetzt werden darf – so

konnte ich der Region treu bleiben

und ab 1975 für die Wahl im Jahre

1978 als Landrat für Weilheim-

Schongau kandidieren.

Mit Erfolg. Sie wurden wiedergewählt,

waren letztlich von 1978 bis

1996 auch Landrat für den dann

neuen Landkreis Weilheim-Schongau.

Ein großer Unterschied zu Ihrer

ersten, gut zweijährigen Amtszeit im

Schongauer Landkreis?

Insgesamt betrachtet war es in

Schongau schon geruhsamer und

beschaulicher – als ich 1970 angefangen

hatte, gab es unter anderem

noch die sogenannten Hand- und

Spanndienste. Dabei handelte es

sich um eine Vereinbarung zwischen

Gemeinden und Bauern,

die mit Pferdefuhrwerken, Schaufel

und Pickel Straßen und Wege,

überwiegend noch aus Schotter,

instandgehalten haben. Später war

bereits vieles anders. Angefangen

beim Arbeitsweg, der für mich dann

wesentlich weiter wurde – in den 18

Jahren Landrat für Weilheim-Schongau

bin ich jeden Tag von Schongau

nach Weilheim mit meinem Dienstwagen

gependelt. Erst war’s ein

Opel, später ein Mercedes.

Letztlich haben Ihnen die Landkreisbürger

bis heute viel zu verdanken.

Zum Beispiel die Förderschule Weilheim

sowie das Penzberger Gymnasium.

Zunächst war Penzberg Bergwerksort

– da brauchte man kein

Gymnasium. Nach Schließung des

Bergwerks musste allerdings Ersatzindustrie

her. Im Nonnenwald,

wo heute die Firma Roche sitzt, hat

sich damals Boehringer Mannheim

niedergelassen. Im Zuge dessen

kamen viele Akademiker nach

Penzberg, die ihre Kinder auf ein

Gymnasium schicken wollten.

Förderschulen wie die damals in

Weilheim gebaute hießen früher

noch Sonderschulen und sind

wichtig für Kinder mit Defiziten.

Auch durch Sie als Landrat initiiert:

Der Tourismusverband Paffenwinkel.

Warum?

Als ich 1967 aus der Maximilianstraße

in München ans Landratsamt

Schongau versetzt worden bin,

habe ich festgestellt: Wir haben

hier wunderschöne Baudenkmäler

wie die Wieskirche, wir haben tolle

Naturlandschaften, aber bis auf

ganz wenige Gaststätten keinerlei

Einrichtungen und Angebote für

Fremdenverkehr. Daraufhin haben

wir langsam mit den Gemeinden

angefangen, den Tourismus anzukurbeln.

Inzwischen ist daraus eine

durchaus beachtliche Einnahmequelle

für die Region geworden.

Weniger Freude dürfte Ihnen der

Rückblick auf die Zentralisierung

der Abfallbeseitigung bereiten?

Bevor dieses Thema die Landkreise

aufs Auge gedrückt bekommen

haben, war Müllentsorgung Sache

der Gemeinden – irgendwo, wo

in der Natur ein Loch war, haben

die Bürger ihren Müll reingekippt.

Diese Umstrukturierung hat mir

vor allem deshalb so viele graue

Haare bereitet, weil jeder gesagt

hat: Überall, bloß nicht bei mir vor

der eigenen Haustüre! Bis man da

Mehrheiten für eine landkreisweite

Mülldeponie zusammenbekommen

hat – schwierig!

Die damaligen Gegenargumente?

Dass eben niemand eine Müllverbrennungsanlage,

die nach damaligem

Stand der Technik zunächst

in Frage gekommen wäre, vor der

eigenen Haustüre haben wollte.

Protestierende waren zum Teil bei

uns daheim im Wohnzimmer gestanden

– die waren zwar höflich,

aber halt dagegen. Es gab aber

auch Gewerbetreibende, die sagten,

dass es nicht zwingend eine

Verbrennungsanlage sein müsse.

So ist letztlich aus den vielen Hausmülldeponien

in den einzelnen

Gemeinden die zentralisierte Abfallbeseitigung

mit großer Mülldeponie

in Erbenschwang entstanden,

wie wir sie bis heute kennen.

Nur mit dem Unterschied, dass

sich heute niemand mehr daran

stört und bei mir vor der Haustüre

steht.

Nicht ganz so nervenaufreibend,

aber sicherlich eine ähnliche Mammutaufgabe:

Die damalige Neuausrichtung

einer guten, landkreisweiten

Gesundheitsversorgung?

juli / august 2022 | 11


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12 | altlandkreis

Der Altlandkreis Schongau hatte

ein Kreiskrankenhaus, ein kleines,

gemeindliches Krankenhaus in

Peiting und ein Zweckverbandskrankenhaus

in Steingaden, das

auch Anlaufstelle für Wildsteiger

und Premer war. Im Altlandkreis

Weilheim sah die Situation völlig

anders aus. Da gab es gar kein

Kreiskrankenhaus, stattdessen

ein städtisches in Weilheim, ein

Knappschaftskrankenhaus in Peißenberg,

ein Gemeindekrankenhaus

in Murnau und ein Knappschaftskrankenhaus

in Penzberg.

Insofern völlig unterschiedliche

Strukturen, die wir in der Tat auch

langsam und mühsam aneinander

angleichen mussten.

Auch während Ihrer Amtszeit gebaut:

Der große Sportplatz an der

Berufsschule in Schongau. Wie

wichtig ist Ihnen Sport?

Da habe ich es tatsächlich immer

schon so gehalten wie Churchill: No

Sports! Ich bin zwar viel Schwimmen

und Wandern gewesen, was

ich alters- und gesundheitsbedingt

leider beides nicht mehr machen

kann. Aber der klassische Sportbegeisterte

war ich ehrlicherweise

nie.

Beim Blick zurück auf Ihre insgesamt

20-jährige Amtszeit als Landrat.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Dass die Menschen hier im Landkreis

Weilheim-Schongau sehr

bodenständig sind. Das sieht man

unter anderem daran, dass es in

fast jeder Gemeinde Blasmusik

und Trachtenverein gibt. Und wir

als Verwaltungsapparat, von wenigen

Ausnahmen abgesehen, mit

fast allen Bürgern wirklich gut zusammenarbeiten

konnten.

„Die Zentralisierung der Abfallbeseitigung hat mich einige graue Haare

gekostet“: Manfred Blaschke (li.) im Gespräch mit Johannes Schelle.

Sicherlich auch dank Bürgersprechstunden?

Seit 1900 war es im Altlandkreis

Schongau und später auch im

Landkreis Weilheim-Schongau

üblich gewesen, dass der Landrat

auswärtige Amtstage wahrzunehmen

hatte. Früher mit Pferd und

Kutsche, später mit Dienstauto. Ich

bin zum Beispiel jeden Mittwoch

gemeinsam mit unserem Kreisbaumeister

in jeweils eine andere Gemeinde

gefahren. So konnten Bürger

mit ihren Anliegen persönlich

zu mir kommen. Das war natürlich

nicht immer leicht, aber habe ich

konsequent bis 1996 durchgehalten.

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse,

Bayerischer Verdienstorden und

Goldener Ehrenring des Landkreises

Weilheim-Schongau. Welche dieser

Auszeichnungen hat für Sie die

größte Bedeutung?

Am meisten Bedeutung hat für

mich der Goldene Ehrenring des

Landkreises Weilheim-Schongau,

verliehen durch ein Gremium, das

meine Arbeit als Landrat vor Ort

beurteilen konnte.

Gab oder gibt es auch eine politische

Entscheidung von Ihnen, die

Sie bis heute bereuen? Oder ein von

Ihnen herbeigesehntes Vorhaben,

das in Sachen Umsetzung nie geklappt

hat?

Obwohl ich für beide Fragen wirklich

lange überlegt habe, fällt mir

tatsächlich nichts ein. Was jedoch

nicht heißen muss, dass alles

richtig war, es uns an nichts gefehlt

hat. Was ich im Laufe meiner

Amtszeit schon feststellen musste:

Dass es nicht klug ist, als Landrat

zweigleisig zu fahren – von 1975

bis 1987 war ich parallel dazu auch

CSU-Kreisvorsitzender. Das würde

ich heute anders machen.

Eine große Leidenschaft von Ihnen

seit jeher: Reisen. Was sollte man

unbedingt gesehen haben?

Besonders sehenswert ist für uns

Rom, das meine Frau und ich

besser kennen als München. Am

Abend, wenn es dunkel ist, am

Petersplatz alles angestrahlt wird,

man die Brunnen plätschern hört

und kein Mensch mehr unterwegs

ist, noch dazu in einer sternenklaren

Nacht, in der der Vollmond

über der Peterskuppel scheint, ist

fast schon kitschig.

Wo waren Sie noch?

Im Wesentlichen haben meine Frau

und ich fast ganz Europa gesehen,

waren aber auch schon in Nordafrika

sowie in der Türkei. Überwiegend

in Form von Kreuzfahrten.

Allerdings auf noch wesentlich kleineren

Schiffen mit rund 150 Leuten

und nicht 4 000, wie es erschreckenderweise

heute der Fall ist.

Woher rührt diese Reisebegeisterung?

Einerseits naheliegend, da meine

aus Köln stammende Frau als Reiseverkehrskauffrau

gearbeitet hat,

wir uns sogar auf einer Romreise

kennengelernt haben – das war

wirklich Liebe auf den ersten Blick.


Neun Wochen später waren wir

bereits standesamtlich verheiratet.

Andererseits war und bin ich schon

immer sehr geschichtsinteressiert

gewesen – andere Menschen,

Kulturen und Sitten erweitern bekanntlich

den Horizont.

So konnten Sie sicherlich auch vom

stressigen Arbeitsalltag Abstand gewinnen?

Absolut. Wir sind konsequent am

ersten Tag unseres Urlaubs weggefahren.

Wenn die Bürger nämlich

mitbekommen, dass der Landrat

zuhause Urlaub macht, kommen

sie bei ihm privat vorbei und man

hat definitiv keine Erholung.

Ähnlich wie die Gegner der Zentralisierung

der Abfallbeseitigung?

Wir sind auch mitten in der Nacht

angerufen worden von jemandem

der behauptete, dass die Basilika in

Altenstadt zusammenfällt. Und an

Weihnachten haben wir mal eine

Morddrohung erhalten, wo in der

Folge sogar Polizeischutz für mich

und meine Familie notwendig war –

bei damals noch kleinen Kindern

kein Spaß.

Sicherlich mit mehr Freude verbunden:

Ihre bis heute anhaltende

Mitgliedschaft der nichtschlagenden

Katholischen Deutschen Studentenverbindung

Aenania München?

Die wurde bereits 1851 gegründet

und hatte schon immer viele

Nordlichter, also Zuagroaste, als

Mitglieder. Einige Bajuwaren haben

sich deshalb abgesondert mit

der Begründung, „sind uns zu viele

Preißn“, und gründeten eine eigene

Studentenverbindung – die

Katholisch Bayerische Studentenverbindung

namens „Rhaetia“.

Für mich war die Studentenverbindung

in erster Linie eine

Anlaufstelle für Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.

Wobei sie bis

heute sehr viel mehr zu bieten hat

als geselliges Beisammensein in

Wichs, eine Art Uniform mit Mütze

und Fechtsäbel, der im Übrigen

nur symbolisch getragen wurde

und wird. Zum Beispiel Mentoren

sowie bezahlbaren Wohnraum für

Studenten in München. Jedenfalls

werden neu dazugekommene Mitglieder

als Füxe bezeichnet, die

bei entsprechender Ausbildung zu

Burschen und somit ordentliche

Mitglieder, und nach Abschluss ihrer

Berufsausbildung zu Alten Herren

werden. Letzteres bin ich nun

schon seit einer ganzen Weile.

Mit bald 86 Jahren. Was wünschen

Sie sich zu Ihrem Geburtstag am 24.

August?

Dass meine Frau und ich uns noch

eine geraume Zeit „ärgern“ können

und miteinander leben dürfen.

Und wie sähe es mit Smartphone,

Tablett und Internetanschluss aus?

Als ich 1996 noch Landrat war und

nach einem Arbeitstag meine Bürotür

abgeschlossen hatte, war ich

nicht mehr im Dienst und hatte

im Grunde meine Ruhe. Die Kommunikationsmittel

damals waren

Festnetztelefon, schreibmaschinengeschriebene

Briefe und Steno,

was ich noch in der Schule gelernt

habe. Meine damalige Sekretärin

konnte das auch, weshalb wir oft

mit Steno auf Notizzetteln kommuniziert

haben. Letztlich glaube ich

schon, dass wir durch die ganze

IT, bei allen Vorteilen, die sie hat,

nicht unbedingt an Lebensqualität

dazugewonnen haben. Wenn ich

noch beruflich aktiv wäre, bräuchte

ich sowas wie Smartphone, Tablet

und Internetanschluss natürlich

auch. Da ich es jedoch nicht mehr

brauche, deshalb auch nicht habe,

lebe ich wesentlich ruhiger.

Entgegen verhaltensauffälliger Kinder,

die mehr vor Bildschirmen hängen

als sich draußen in der Natur

austoben?

Bei diesem Thema sind damals

wie heute die Erwachsenen gefordert

– auch unsere Kinder saßen

mit Papa oder Opa einmal am Tag

für eine Stunde vor dem Schwarz-

Weiß-Fernseher und haben Kindersendungen

oder Dick und Doof geschaut.

Diejenigen, die das täglich

mehrere Stunden gemacht haben

und dadurch verhaltensauffällig

wurden, hat es damals auch schon

gegeben. Aber natürlich nimmt das

heutzutage ganz andere Ausmaße

an. Kleiner Tipp: Wenn uns unsere

Töchter mit Enkelkindern besuchen,

wir beisammensitzen, wird nicht

getippt. Das funktioniert ganz gut.

Weg von flimmernden Bildschirmen:

Ihr Lieblingsplatz in Weilheim-

Schongau?

Bei starkem Fön auf dem Hohen

Peißenberg zu stehen und das Alpenpanorama,

vom Grünten bis zur

Benediktenwand, zu betrachten, ist

ein Schmankerl. Oder bei einem

herrlichen Sonnentag in der Wieskirche

sitzend zu beobachten, wie

die sich langsam bewegende Sonne

durch die Fenster strahlt. Dafür

muss man zwar ein bisserl mehr

Zeit mitbringen, aber das dabei

entstehende Licht und die damit

verbundene Stimmung ist schlichtweg

beeindruckend.

Haben Sie auch einen favorisierten

Platz in Ihrem Wohnort Schongau?

Draußen im Garten unter unserer

vor über 35 Jahren gepflanzten

Hängebuche. Insbesondere im

Frühsommer, wenn sie blüht.

Und abschließend: Was wünschen

Sie sich anlässlich „50 Jahre Gebietsreform“

der hiesigen Bevölkerung

für die kommenden Jahre und

Jahrzehnte?

Dass uns der Friede erhalten

bleibt. Weil mit einem Putin, der

in der Lage ist, auf einen Knopf zu

drücken… Und was wir unbedingt

brauchen: Wieder mehr Personen,

die bereit sind, sich ehrenamtlich

zu engagieren. In der Gemeinde,

im Verein, denn dieser absolute

Egoismus, nur ich, ist eine Entwicklung,

die eine Gesellschaft auf kurz

oder lang in einen Graben fahren

lässt.

js

juli / august 2022 | 13

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Mit dem MC Burggen zum Salzburgring

Amateure auf der Rennstrecke

Burggen | Die Geschichte des Burggener

Motorradclub geht zurück

bis ins Jahr 1979: Fünf junge Männer

starteten aus einer Bierlaune

heraus eine Wette, die schließlich

in der Gründung des Clubs mit

dem ersten Präsidenten Erwin

Dopfer mündete. „Das waren damals

die coolen Jungs im Dorf, zu

denen wir aufgeschaut haben“,

erzählt Roland Ammersinn. Der

heute 59-Jährige ist ein Urgestein

des Vereins und seit 1980 Mitglied.

Damals gab es noch das legendäre

Auerbergrennen und die Fahrer

des MC Burggen räumten schon

bald alle Preise ab. „Das lag vielleicht

auch daran, dass wir gute

Trainingsmöglichkeiten hatten“,

sagt Ammersinn und lacht. „Aber

leider wurde das Auerbergrennen

1987 abgeschafft.“ Ein Grund war

die „Grüne Welle“, die damals

durch Politik und Gesellschaft

schwappte – Motorradfahren war

zu dieser Zeit nicht mehr sonderlich

beliebt.

Der Attraktivität des MC Burggen

tat dieser Umstand aber keinen

Abbruch. Heute hat der Verein um

die 300 Mitglieder, darunter 200

aktive Fahrer. „Bei uns im Verein

geht es nur um den Motorsport,

mit anderen Aktivitäten haben wir

nichts zu tun“, betont Max Grauer,

erster Vorsitzender. Der 28-jährige

Elektromeister ist seit vier Jahren

im Amt und investiert viel Zeit und

Geld in den Verein sowie in seine

fünf Motorräder. Seine Wurzeln

liegen im Motocross. Diese Sparte

ist beim MC Burggen heute noch

sehr aktiv – mit rund 20 Fahrern

und bei Rennen in ganz Europa.

„Als ich mit 24 Jahren zum Vorsitzenden

gewählt wurde, musste ich

erst einmal den Führerschein machen,

denn für Motocross braucht

man keinen“, sagt Max Grauer

grinsend. „Es konnte ja nicht angehen,

dass der erste Vorstand des

Clubs nicht Motorrad auf der Straße

fahren darf.“

Bis zu 300

Stundenkilometer

Ein Highlight für die Aktiven des

MC Burggen: Der alljährliche Ausflug

zum Salzburgring. Die 105

Im „Hang-Off“ in die Kurve: Mitglieder des MC Burggen auf einer Rennstrecke.

freien Plätze, die dafür zur Verfügung

stehen, sind in der Regel

nach wenigen Stunden ausgebucht.

Die Teilnehmer werden

dann nach fahrerischem Können

in drei Gruppen eingeteilt, die

wiederum getrennt voneinander

auf die Asphaltpiste gehen. „Wir

fahren keine Rennen und messen

auch keine Rundenzeiten, was viel

zu gefährlich wäre“, erklärt Grauer.

Vielmehr im Vordergrund stehe

die rennähnliche Trainingsmöglichkeit

für die Fahrer des MCB.

„Jeder kann sein

Tempo fahren.“

Bei ihm selbst sind

das knapp 300 (!)

Stundenkilometer,

gefahren mit einer

Suzuki GSX-R 750.

Noch wichtiger an

dieser Stelle: „Dass

niemand dazu gezwungen

wird, ein

Risiko einzugehen.“

Ganz im Gegenteil

sogar: „Wir

bringen den Teilnehmern

bei, wie

sie ihr Motorrad

beherrschen können.“

Auch Roland Ammersinn

ist mit seiner Suzuki GSX-R 1000

noch regelmäßig mit dabei beim

Fahren auf dem Salzburgring: „Es

geht um den Motorsport, aber natürlich

auch um die Geselligkeit

und das Zusammensein von Jung

und Alt. Wir haben eine tolle Mischung

im Verein und ich gebe

meine Erfahrungen gerne weiter.“

Sogar ein ehemaliger Weltmeister,

Toni Mang, war gelegentlich mit

dem MC Burggen unterwegs. „Der

ist inzwischen über 70 Jahre alt,

aber hat es immer noch drauf“,

sagt Max Grauer mit sichtlicher

Bewunderung.

Die Saison geht für Motorradfahrer

meist von April bis Oktober –

sieben Monate, in denen der Terminkalender

des MC Burggen

gut gefüllt ist. Zum Auftakt gibt

es immer eine „Eröffnungsfahrt“,

die heuer mit 20 Teilnehmern ins

Erzgebirge führte. Am 2. Juli findet

das große „Sommernachtsfest“

mit Musik, Show, Bewirtung und

Geselligkeit am vereinseigenen

Stadl am Ortsrand von Burggen

statt. „Wozu auch Nichtmitglieder

herzlich eingeladen sind.“ Im

August geht es dann auf den Salz-

14 | altlandkreis


urgring. „Das Event ist für heuer

natürlich schon ausgebucht.“ In

den Sommerferien engagiert sich

der MC beim Ferienprogramm der

Gemeinde Burggen, bietet Kids

zwischen sechs und zwölf Jahren

die Möglichkeit, sich mit Motorrädern

vertraut zu machen – vier

Kinderbikes wurden eigens dafür

angeschafft. Gefolgt von einem

ebenfalls jährlichen Vereinsausflug

via Bus, im Rahmen dessen

es ausnahmsweise nicht um Motorsport

geht. Und dann wären

da noch Weihnachtsfeier, Rollerausflug

und, jeden Mittwoch, Vereins-Stammtisch

beim örtlichen

Gastwirt. „Wir treffen uns da seit

43 Jahren, was ziemlich einmalig

sein dürfte“, sagt Roland Ammersinn

voller Stolz.

Stets mit Rücksicht

und Vernunft

Für den Jahresbeitrag von zehn

Euro bekommen die Mitglieder

viel geboten. Seit 2007 residiert

der MC Burggen in einem schmucken

Vereinsstadel am Ortsrand, in

Eigenleistung gebaut. Gäste sind

gerne gesehen und die Hürden

für eine Mitgliedschaft sind nicht

sehr hoch. „Wir schauen einfach,

ob es menschlich passt“,

erklärt Max Grauer.

„Und wer sich regelmäßig blicken

lässt, kann irgendwann bei

uns mitmachen – wir haben noch

nie jemanden abgelehnt oder gar

rausgeschmissen.“ Der Verein

hat im ganzen Bundesgebiet und

sogar in Österreich Mitglieder.

Nachwuchsprobleme, über die

manch anderer Verein klagt, gibt

es beim MC Burggen nicht. „Natürlich

kämpfen wir auch gegen

das Image des Motorrads, das sich

über die letzten Jahrzehnte verschlechtert

hat“, sinniert Roland

Ammersinn. „Und ich verstehe die

Leute auch, die sich von dem Lärm

belästigt fühlen. Aber ein E-Bike

käme für mich nicht in Frage.“

Max Grauer erklärt die Philosophie

des Clubs: „Bei unseren Ausfahrten,

aber auch generell, sind

wir vernünftig und rücksichtsvoll

unterwegs. Wenn wir rasen wollen,

gehen wir auf die Rennstrecke.

Mit halsbrecherischem Verhalten

auf der Straße hat der MC

Burggen nichts zu tun.“ Das werde

den MC-Mitgliedern im Rahmen

regelmäßiger Fahrtrainings auch

vermittelt.

Traurige Erlebnisse gab es leider

trotzdem. Seit Gründung des Vereins

musste der MC Burggen zwei

Todesfälle durch Unfälle verzeichnen.

Angesichts der vielen Mitglieder

und Events eine auffallend

geringe Zahl, trotzdem schmerzhaft.

Max Grauer betont an dieser

Stelle, „dass Tuning heutzutage

jedoch keine Rolle mehr spielt, da

die Maschinen ab Werk bereits so

schnell sind, dass Modifikationen

weder Sinn machen noch notwendig

sind. Falls doch, „sind sie rein

optischer Natur, wie zum Beispiel

durch einen anderen Auspuff“.

Hochgezüchtete Motorräder gebe

es beim MCB jedenfalls nicht.

Erst vor wenigen Wochen wurde

Max Grauer am Rande einer

Rennstrecke von einem Rocker angesprochen:

„Ihr seid überhaupt

kein Motorradclub, denn ihr habt

ja gar keine Kutte.“ Dafür hat der

Vereinsvorsitzende nur ein fröhliches

Lächeln übrig, denn beim MC

Burggen geht es nicht um Abzeichen,

Chapter und Lederwesten,

sondern um puren Motorsport. edl

Beliebt bei Alt und Jung: Die 105 freien Plätze für Ausflüge

zum Salzburgring waren beim MC Burggen auch

heuer wieder nach wenigen Stunden ausgebucht.

juli / august 2022 | 15


„Para da Vinci“ in Schwabniederhofen

Der neue

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Inhaber: Michael Schuster

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86989 Steingaden

Tel. 08862-9 87 90 81

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Schongauer Straße 21

86983 Lechbruck a. See

Telefon 08862-8410

schuster-lechbruck@t-online.de

Schwabniederhofen | Der Sprung

aus einer Cessna in 4 000 Metern

Höhe, der freie Fall mit Spitzengeschwindigkeiten

von bis

zu 300 Stundenkilometern, der

bange Moment des Fallschirmziehens

und das sanfte Aufsetzen

auf wieder festem Boden: Dieses

adrenalingeladene Werk in vier

Akten ist für Reinhard Demmler

aus Schwabniederhofen längst

Routine. Mehr als 4 500 Sprünge

hat der heute 54-Jährige mittlerweile

auf dem Buckel. Und trotzdem

sei es auch für ihn immer

wieder aufs Neue derart genial,

„dass es mir schwerfällt, dieses

Gefühl während eines Fallschirmsprungs

mit freiem Fall in Worte

zu fassen“. Allen voran hier in Altenstadt,

„dem meiner Meinung

nach schönsten Sprungplatz der

Welt, weil du mit Bergen, Flüssen,

Seen, Äckern und Weideflächen

ein unglaubliches Farbenspiel

Hier fertigt Reinhard Demmler maßgeschneiderte Stuntgurte an.

16 | altlandkreis

unter dir vorfindest“. Viel wichtiger

als dieses unbeschreibliche

60-Sekunden-Erlebnis aber ist:

Dass Fallschirm und Gurtzeug in

einwandfreiem Zustand sind und

im entscheidenden Moment vollumfänglich

funktionieren. Ob für

die Sportfördergruppe der Deutschen

Bundeswehr, für den in der

Region bekannten „Club 2000“

oder Freifall-Enthusiasten aus

dem kompletten deutschsprachigen

Raum und darüber hinaus:

Wenn es darum geht, Fallschirme

auf Funktionalität und Sicherheit

zu überprüfen, sowie Schäden zu

reparieren, ist Reinhard Demmler

mindestens so gefragt wie als

Tandem-Springer. Auch an diesem

Montagnachmittag klingelt es an

seiner Haustüre, Ulmenweg 1 in

Schwabniederhofen – ein Profi

aus der in Altenstadts Kaserne

stationierten Sportfördergruppe

bringt sein Equipment vorbei.

Wenn es sein

muss, legt Reinhard

Demmler auch mal eine

Nachtschicht ein, „weil die

Jungs am Sonntagabend vom

Wettkampf zurückkommen,

und den Schirm am Montagmorgen

wieder für Trainingssprünge

brauchen“.

Das Procedere an sich, egal

ob Montagnachmittag, Sonntagnacht

oder zu geregelteren

Arbeitszeiten an Werktagen, ist

dagegen immer ähnlich: Im Keller

seines erweiterten Wohnhauses

packt Reinhard Demmler den zu

prüfenden Fallschirm aus dem

rucksackähnlichen Gurtzeug aus,

hängt ihn an eine mit Leuchtmittel

ausgestattete Wand und prüft ihn

samt Leinen bis ins kleinste Detail.

Jedoch ausschließlich auf Sicht,

was aufgrund Erfahrung und

Fachkompetenz des ursprünglich

gelernten Bäckers vollkommen

ausreichend sei.

Mini-Computer für

den Notfall

Letztlich bestehen Fallschirme, die

im Vergleich zu Gleitschirmen ein

deutlich kleineres Packmaß vorzuweisen

haben, immer aus drei

Baugruppen: Gurtzeug, Hauptfallschirm

und Reservefallschirm.

Letzterer öffnet sich dank eines im

Gurtzeug integrierten Mini-Computers

automatisch, sobald der

Hauptschirm bei einer Geschwindigkeit

von 35 Metern pro Sekunde

sowie einer Höhe von 225 Metern

sich nicht geöffnet hat, der freie

Fall im

Grunde ungewollt anhält. Dieser

weiß-blaue Schirm, der an diesem

Montagnachmittag bereits in

Demmlers Kellerwerkstätte hängt,

„ist in einem sehr guten Zustand“.

Was logischerweise nicht bei allen

Modellen der Fall ist. Mögliche

Schäden: Löcher, Nahtbrüche

sowie ausgefranste Leinen und

eingerissene Gurte. Um Löcher zu

Flicken, sowie Fäden, Leinen und

kaputte Gurte neu zu vernähen

oder auszutauschen, hat Reinhard

Demmler seinen am Wohnhaus

angebauten, ehemaligen Kramerladen

in eine topausgestattete

Sattler-Werkstätte umgebaut –

und diese „Para da Vinci“ getauft.

„Die meisten Geschäfte rund ums

Fallschirmspringen oder -fliegen

haben immer Sky im Namen

stecken, was wir unbedingt vermeiden

wollten.“ Weil die Zeichnung

des ersten funktionierenden

Fallschirms in der Geschichte der

Menschheit aus der Hand von Leonardo

da Vinci stammt, sind Rein-


Aus der Werkstatt in die Luft: Reinhard

Demmler beim Tandemsprung.

hard

Demmler

und sein damaliger

Mitgründer Peter

Schedel auf „Para da Vinci“ gekommen.

Inzwischen gibt es den

Fallschirm-Service in Schwabniederhofen

seit 2003. Grund

der Gründung war jedoch nicht

nur Demmlers Affinität zu diesem

Sport sowie die Idee dieses

klangvollen Namens, sondern der

Hohenfurcher Gerd Weckbecker,

der den bis dato einzigen

Fallschirmservice weit und

breit aufgab, um gemeinsam

mit seiner Frau nach

Italien auszuwandern.

„Und weil die Sportfördergruppe

der Bundeswehr

bis heute mit zivilen

Schirmen springt, diese

insofern nicht intern prüft

und repariert, war damals

wie heute ein Markt für einen

solchen Betrieb da.“

Fußschlaufen für

nackte Männer

Heute handelt es sich bei

Para da Vinci um einen

klassischen Ein-Mann-

Betrieb, ausgestattet mit

sechs leistungsstarken

Industrienähmaschinen

in unterschiedlichen

Größen,

einer großen Arbeitsplatte

zur Anfertigung

von Schablonen sowie

jeder Menge Stoffe aus

„TüV“-Abnahme: Bei Para da Vinci werden Fallschirme

auf Funktionalität und Schäden überprüft.

Rippstopp-Gewebe, Leinen-Fäden

und bis zu fünf

Millimeter dicken Gurtmaterialien,

feinsäuberlich aufgerollt

und in Schrankregalen deponiert.

Das zweite große Standbein von

Reinhard Demmler ist nämlich

die maßgeschneiderte Herstellung

von Stunt- und Theatergurten.

Auftraggeber hierfür sind

die größten Schauspielhäuser

Deutschlands, Österreichs und der

Schweiz, zum Teil auch Frankreich

und Italien. Die Staatstheater in

Wien, München und Stuttgart sind

nur drei Beispiele. Je nach Theaterstück

sowie Rolle der jeweiligen

Schauspieler und Ideen der

Regisseure können die Aufträge

total unterschiedlich sein. „Es

gilt immer wieder neue Herausforderungen

anzunehmen“, sagt

Reinhard Demmler, der sich ein

Grinsen nicht verkneifen kann in

dieser Sekunde. Der Grund: „Weil

es in der Kunst keine Grenzen

gibt.“ Konkret muss er in diesem

Moment an zwölf nackte Männer

denken, die zeitgleich, jeweils

an einem Bein hängend, von der

Decke über einer großen Theaterbühne

herunterschweben sollten.

Die dafür notwendigen Fußschlaufen

hat Reinhard Demmler gefertigt.

„Mit einer zehn- bis zwölffachen

Sicherheit, damit da auf gar

keinen Fall etwas passiert.“ Auch

die klassischen Gurte, die er für

hochklassige Schauspieler und

Schauspielerinnen oder Stuntmänner

und -frauen entwickelt,

seien je nach Zweck total unterschiedlich

aufgebaut, unter anderem

mal mit, mal ohne Polsterungen.

Und dann gibt es da noch

anderweitige Sattlerarbeiten, die

der Tausendsassa – gelernter Bäcker,

Fallschirmzielspringer, Fallschirmtechniker,

Kaufmann für

Bürokommunikation, Lkw-Fahrer,

Aushilfs-Schlosser, Inhaber eines

Kramerladens und

Selbstständiger bei

Para da Vinci – auch für

Kunden aus dem Schongauer

Altlandkreis erstklassig

umsetzt. Zum

Beispiel das Setzen von

Sonnensegeln, das Austauschen

alter Markisen,

die Reparatur von

Verdecken an Bulldogs,

Gabelstaplern und Cabriolets.

Aber auch das

Anfertigen von Planen

für überdachte Anhänger.

Noch lieber macht

Reinhard Demmler aber

das, was so schwer in

Worte zu fassen ist: Fallschirmspringen

mit freiem

Fall.

js

juli / august 2022 | 17 mai / juni 2022 | 17


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Jagd & Metzgerei – Schaugehege & Bienenlehrpfad

Die wilde Wurst des

Käsevisionärs

Schönegg | Rund 90 Prozent

des Umsatzes erwirtschaftet die

Schönegger Käse-Alm durch den

Verkauf exquisiter Käsesorten,

hergestellt aus hochwertiger milch. Zu kaufen gibt es Nussknacker,

Rübli, Almblütenkäse und

Co. in mittlerweile mehr als 30 Läden

und Supermärkten zwischen

Kleinwalsertal und München, zwischen

Mittenwald und Augsburg,

darüber hinaus via Online-Shop

auch weit über die oberbayerische

Landesgrenze hinaus. Ein

regelrechtes Einkaufserlebnis für

Einheimische und Urlauber bieten

die firmeneigenen, urig eingerichteten

Almen. Zum Beispiel in

Gründl bei Prem. Oder, dort wo alles

angefangen hat, auf Schönegg,

dem elterlichen Bauernhof von

Firmengründer Sepp Krönauer.

Auffallend beim Betreten aller Käse-Alm-Läden:

Neben Heu-

Dutzenden

Käsesorten und zahlreichen weiteren

Heumilchprodukten stechen

auch das handgemachte Sauerteigbrot

nach dem Rezept von

Sepp Krönauers Mutter ins Auge.

Und Landjäger, Hartwurststangen

sowie Leberkäs und Streichwurst

im Glas. „Die Idee, hauseigene

Fleisch- und Wurstprodukte in

unser Sortiment aufzunehmen,

hat zwei Hintergründe“, sagt Sepp

Krönauer. Zum einen gehöre zu

einer zünftigen Brotzeit neben

Hart-, Schnitt- und Weichkäse

auch Wurst schlichtweg dazu. Zum

anderen gebe es einen Schweinemäster

im West-Allgäu, „der von

uns vor vielen Jahren schon Molke

abgenommen hat, um damit

seine Tiere zu füttern“. Über dieses

freundschaftliche Verhältnis

zu diesem Schweinebauer kam

Sepp Krönauer wiederum die zündende

Idee: „Warum nicht auch

Neuangelegt: Ein Rotwildgehege mit Bienenlehrpfad und Blühsteifen.

Der Staketenzaun soll Besucher vom Füttern der Wildtiere abhalten.

Wurst und Fleisch von diesen in

der Region gehaltenen Schweinen

zu hochwertigen Produkten nach

unserer Philosophie verarbeiten?“

Heißt: Haltung der Schweine im

Sinne des Tierwohls. gentechnikfreie

Fütterung. Und kurze Wege

dank Regionalität. Somit war mit

„Heufleisch“ ein weiterer Geschäftszweig

geboren, der mit

den Jahren ebenfalls größer, professioneller

und in sich stimmiger

wurde. Neben Fleisch- und Wurstprodukten

von Schweinen gibt es

längst auch Produkte von Rindern,

die ebenfalls mit gutgetrocknetem

Heu von naturbelassenen Feldern

und Almwiesen gefüttert werden

oder, den Sommer über, sich

selbst durch das Abgrasen herrlicher

Almwiesen mit frischen,

saftigen Gräsern und Kräutern

versorgen. Vor allem aber schätzen

Schönegger-Kunden auch die

delikaten Wurst- und Fleischprodukte

von Wildtieren.

Jagdgebiete rund um

die Wieskirche

Seit einigen Jahren betreibt die

Schönegger Käse-Alm vier große

Jagdböden mit einer Gesamtfläche

von 2400 Hektar. „Im Grunde

befinden sich die von uns betreuten

Gebiete rund um die Wieskirche“,

sagt Sepps Sohn Andreas

Krönauer, Jagdscheinbesitzer, der

sich gemeinsam mit Berufsjäger

Manfred Nuscheler sowie sechs

weiteren Jägern federführend um

die firmeneigene Jagd kümmert.

Konkret gemeint sind die Gebiete


ed. Beitrag 7304 Brenner2021Altl

(Hochformat 45 x 200 mm, min. 6840 mm²

„Wildsteig-Süd“, hinauf bis

zur Hohen Bleick, „Wies-Hiebler“

sowie eines bei Fronreiten

und eines bei Lauterbach. Geschossen

wird Rotwild, Rehwild

und Schwarzwild. Allerdings

stets unter der Prämisse

„Wald und Wild im Einklang“

und nicht „Wald vor Wild“.

Dies gelingt unter anderem

durch eine spezielle Jagdtaktik,

eine sogenannte Intervalljagd.

„Neben den ohnehin

vom Staat vorgeschriebenen

Schonzeiten, in denen Reh-

und Rotwild rund drei Monate

pro Jahr nicht geschossen den darf, verzichten wir zusätzlich

werzwei

bis drei weitere Monate

pro Jahr auf die Jagd in unseren

Gebieten“, betont Manfred Nuscheler.

Heißt im Umkehrschluss:

Wenn geschossen wird, dann

umso intensiver, dafür haben die

Hirsche, Hirschkühe, Rehböcke,

Rehe und Wildschweine ein insgesamt

ruhigeres und stressfreieres

Leben. Was wiederum auch zu

weniger Verbiss heranwachsender

Bäume führt. Paradebeispiel, dass

das Jagdkonzept der Schönegger

GmbH hin zu einem ökologischen

Gleichgewicht voll aufgeht: Wieder

wachsende Eiben, von denen

unter anderem auch Wildsteigs

Bürgermeister Josef Taffertshofer

in höchsten Tönen schwärmt.

Insofern spiegelt sich die Firmenphilosophie

der Schönegger

Käse-Alm in Sachen Regionalität,

Tierwohl und naturbelassenen Lebensräumen

mit gentechnikfreier

Futterware auch im Rahmen der

hauseigenen Jagd wider.

Wildgehege mit

Bienenlehrpfad

Einziger Nachteil hierbei: „Dass

wir mit der Jagd unseren Kunden

gegenüber nicht ganz so transparent

sein können wie beispielsweise

bei auf Almwiesen grasenden

Kühen, die Heumilch für unsere

Käseprodukte liefern“, sagt Sepp

Stehen für herausragende Qualität: Die Wurstprodukte der Schönegger Käse-

Alm, hergestellt aus regionalem Wild, Rind und Schwein.

Krönauer, der auf Anraten seines

Berufsjägers dafür ein umso genialeres

Projekt für einen höheren

sechsstelligen Betrag aus dem Boden

stampfen lies: Ein nigelnagelneues,

acht Hektar großes Wild-

gehege im Südhang unterhalb

der Schönegger Käse-Alm. „Ein

kopiertes Gelände, das sich von

Natur aus als idealer Lebensraum

für Rotwild eignet“, sagt Manfred

Nuscheler. Wer beim Vorbeifahren

auf der B23 nach

oben

blickt,

sieht zwar die

rund zwei Meter

hohen Zäune

mit

Spezialmaschen-

draht, von einem ortsansässigen

Zimmerer gebaute Vollholzhütten

und zu bestimmten Zeiten auch die

zwei Hirschen und 28 Hirschkühe.

Jedoch nicht, wie stark kopiert

dieses Gelände ist. Steile Hänge

und ebene Wiesen zum Grasen,

tiefe Gräben sowie ein kleinerer

Wald als schattenspendender

Rückzugsort. Wasserlöcher zum

Suhlen, dazu ein prächtiger, stets

offener Stall und mehrere Futtertröge,

die, je nach Jahreszeit und

Bedarf, mit Heu und Rüben befüllt

werden. „Ein Paradies, nicht nur

für Rotwild.“ Das in vier Abschnitten

aufgeteilte Gehege teilt sich

die 30 Tier starke Rotwildherde

mit derzeit sechs Muffelschafen.

„Die kommen gut miteinander aus

und beweiden das Gelände ideal“,

sagt Andreas Krönauer, der bei der

Beschreibung dieser besonderen

Schafrasse auf die nach hinten

eingedrehten, schier schneckenhausähnlichen

Hörner der Böcke

hinweist. Abgerundet wird das

neue Mekka der Artenvielfalt mit

einem Steingarten für Amphibien,

zum Beispiel Schlangen und

Eidechsen. Einem mehrere

hundert Meter langem Blühstreifen

für Wildbienen. Und

frischangepflanzten

Obstbäumen

seltener, aus hiesigen

Klöstern stammenden Apfelsorten.

Das allerbeste aber daran

ist: Ein gut ausgebauter, familienfreundlicher

Wanderweg

mit Sitzbänken und Infotafeln

zu Bienen, Wildtieren, Apfelbaumsorten

und Artenvielfalt,

der direkt von der Schönegger

Käse-Alm kommend entlang

des neuen Wildgeheges führt.

Ein Teil des Rotwildes wird via

Weidebeschuss maximal stressfrei

bejagt, und anschließend zur

direkt unterhalb des Geländes

liegenden

Bauernhof-Metzgerei

mit EU-zugelassener Schlachtung

und Wildzerlegung gebracht.

Sepp Krönauer bezeichnet dieses

ganzheitlich durchdachte Konzept

als „neues Aushängeschild unserer

Firmenphilosophie“. Und als

weiteren Beweis dafür, dass er

und seine Mitarbeiter das Motto

„Natur schmecken. Wohlfühlen.

Leben“ nicht nur aufs Etikett von

Heumilchkäse, Bauernbrot und

Wurst schreiben, „sondern auch

wirklich leben“.

js

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juli / august 2022 | 19


20 | altlandkreis


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Peißenberg | Was braucht und will

die Jugend in Weilheim-Schongau?

Diese Frage wurde im Rahmen einer

landkreisweiten Umfrage von

Seiten der Kommunalen Jugendarbeit

bereits 2015 beantwortet:

Mehr jugendaffine Veranstaltungen

wie coole Konzerte, lässige Festivals.

Daraus geboren: Das hAM-

MERsound Festival mit Live-Bands,

Skatecontest und Azubimeile. Zum

Debüt im Sommer 2018 sind 3000

gutgelaunte Menschen auf den Peißenberger

Festplatz „Moosleite“

gekommen. Insofern ein voller Erfolg,

der sich turnusmäßig alle zwei

Jahre fortsetzen sollte. Dann kam

Corona und die damit verbundene

Absage 2020. „Umso schöner, dass

es heuer zum insgesamt zweiten

Mal stattfinden kann“, sagt Wolfgang

Herz, Kommunale Jugendarbeit

für Weilheim-Schongau, der

den „hAMMERsound“ gemeinsam

mit seinen Kolleginnen federführend

organisiert. Angedacht ist das

Festival vorwiegend für junge Menschen

im Alter von zwölf bis 27 Jahren.

Willkommen ist letztlich aber

jeder, der Bock hat auf lässige Live-

Musik, gutes Essen und ein entspanntes

Miteinander zwischen Alt

und Jung. Das Line-UP des Festivals

setzt sich aus acht Bands zusam-

men: Vier professionelle, die nach nehmen darf, der Lust darauf hat –

Ergebnissen einer Online-Umfrage

gebucht wurden: „KYTES“, „Rote

Mütze Raphi“, „Stand Up Stacy“

und Solo-Künstler David Gramberg.

Und vier weitere Bands, die sich im

Rahmen mehrerer Contests für einen

Auftritt beim hAMMERsound-

Festival empfehlen konnten: „Hey

Sis“, „Secret Reason“, „Akili“ und

„Uppercut“ aus Penzberg.

Landkreisweite

Shuttle-Busse

Apropos Penzberg: Neben Roche

werden 30 (!) weitere Firmen den

Festivalbesuchern ihr jeweiliges

Ausbildungsangebot vorstellen.

Und zwar in lockerer Atmosphäre

auf Augenhöhe, nicht vergleichbar

mit klassischen Jobmessen. „Das ist

ein ganz neuer Ansatz, um Ausbildungsbetriebe

und Ausbildungssuchende

zusammenzubringen“, sagt

Wolfgang Herz, der von der ersten

Azubimeile in der Geschichte des

Weilheim-Schongauer Landkreises

im Jahre 2018 nur positive Rückmeldungen

erhalten hatte. Und dann

wäre da noch dieser Skatecontest,

ausgerichtet von „Stuff4Freakz“ aus

Weilheim, an dem im Grunde jeder

Skateboard- und Scooterfahrer teil-

die Anmeldung erfolgt am Veranstaltungstag

selbst: Freitag, 29. Juli,

ab 13 Uhr.

Darüber hinaus wartet das hAM-

MERsound-Festival mit weiteren

Specials auf, um ein reibungsloses

Miteinander unter allen Besuchern

zu gewährleisten. Zum Beispiel

„Safe Space“, eine Anlaufstelle für

Mädchen und Frauen, die Hilfe

brauchen, weil sie beispielsweise

belästigt werden. Festivalregeln

im Sinne des Jugendschutzes, im

Zuge derer kein scharfer Alkohol

ausgeschenkt wird. Und ein früher

Beginn mit Ende um 22 Uhr, sodass

unter Begleitung von Erwachsenen

auch für Jungs und Mädels

ab zehn Jahren ein Festivalbesuch

möglich ist. Selbstverständlich gibt

es auch ausreichend zu Essen und

Trinken – deftig und süß, fleischhaltig

und vegetarisch. Und einen

Shuttle-Bus, der die Besucher

landkreisweit zum Festivalgelände

bringt und zu späterer Stunde wieder

nach Hause fährt. Kurzum: Die

Veranstalter haben im Rahmen der

Organisation an alles gedacht, was

auch online unter www.hammersoundfestival.de.

nachzulesen ist.

Zum Beispiel, dass der Eintritt zum

hAMMERsound-Festival frei ist.

js

DORFFEST HERZOGSÄGMÜHLE

Feiern Sie mit uns

Samstag

2. Juli 2022

18 Uhr Serenade

Konzert für Violine & Klavier

Masha Dimitrieva und Igor Loboda

im Rainer-Endisch-Saal

Sonntag

3. Juli 2022

10 Uhr Gottesdienst

in der Deckerhalle am Dorfplatz

Pfarrerin Brigitte Weggel,

Predigt: Wilfried Knorr

Anschließend

kreativer Spieleparcours,

Second-Hand-Moden schau aus dem Fundus der

Wühlkiste, zahlreiche Attraktionen für Kinder und

Jugend liche, Musik, Streetfood, Kaffee und Kuchen

Rund um den Dorfplatz in

86971 Peiting-Herzogsägmühle

Ausführliches Programm:

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juli / august 2022 | 21


ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

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Skandalöse Geschichten

für einen guten Zweck

Postgeschichte aus dem Königreich Bayern

Steingaden | Vor 150 Jahren war die

Postkarte so etwas wie die SMS des

19. Jahrhunderts. Und Informationen

via Ansichtskarten so etwas wie

WhatsApp-Nachrichten. Fritz Osterried,

gebürtiger Steingadener, sammelte bereits

in seiner Jugend Briefmarken und

Ansichtskarten. Insbesondere in den

1970er Jahren legte er mit regelmäßigen

Besuchen auf Antik- und Flohmärkten

den Grundstein seiner über die Jahre immer weiter

wachsenden Sammlung. Inzwischen ist der seit 1984

in München lebende, hauptberufliche Immobilienmakler

unter die Autoren gegangen. Im 220 Seiten

starken, vierfarbigen, DIN A4-großen Hardcover-

Werk „Steingadener Postgeschichte“ greift er unter

anderem den geschichtlichen Ablauf des Postwesens

auf, erklärt Briefkästen und Posttarife und zeigt

zahlreiche wertvolle Sammlerstücke, zum Beispiel

aus der Zeit von König Ludwig II. Er greift aber

Entenrennen für sozialen Zweck

Schongau | Mehr als 1 200 Enten haben sich vor

knapp drei Jahren über die große Wellenrutsche

im Schongauer Plantsch auf in ein in der Region

einzigartiges Rennen gemacht. Heuer veranstaltet

der Rotary Club Schongau am Samstag, 30. Juli,

sein 2. Entenrennen. Wieder im Plantsch, und wieder

für einen guten Zweck. Teilnehmen darf jeder.

Einzige Voraussetzung: Der Kauf einer Ente, die für

je fünf Euro ab sofort an folgenden Verkaufsstellen

erhältlich ist: Sprengers Sportland, Frauenzimmer,

Versicherungsbüro Beer, MöbelCentrale und Systemhaus

in Schongau sowie im Autohaus Resch

in Peiting. Einlass und Abgabe der Enten ist am

auch die facettenreiche Geschichte von

Ansichtskarten auf, beschreibt, wie sie

hergestellt wurden und zeigt zahlreiche

historische Exemplare aus, von, nach

und über Steingaden im damaligen Königreich

Bayern. Erhältlich ist das Buch

für 24 Euro im Steingadener Kloster-

laden, der Raiffeisenbank Steingaden,

in allen regionalen Buchhandlungen

sowie online beim Bauer Verlag. js

>>> Bücher zu gewinnen

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost drei Exemplare

des Buches „Steingadener Postgeschichte“.

Schicken Sie uns bis 15. Juli eine Postkarte mit dem

Stichwort „Ansichtskarten“ an „altlandkreis“, Birk-

land 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@

altlandkreis.de. Das Los entscheidet, der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen viel Erfolg!

Tag des Rennens

zwischen 9 und 11

Uhr, ab 12.15 Uhr

beginnen mehrere

Vorläufe ehe es

gegen 14.15 Uhr zum großen finalen Showdown

kommt. Die fünf schönsten Enten, weil ausgefallen

verziert oder verkleidet, bekommen ebenso einen

Preis wie die 50 schnellsten im Rahmen des Ren-

nens. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt

letztlich einem sozialen Zweck in der Region

zugute. Nähere Infos auch unter

www.entenrennen-schongau.de.

js

22 | altlandkreis


Geschichtsträchtige Fahrten

auf dem Fernhandelsfloß

Schongau | Die Geschichte der Lechflößerei liegt

weit zurück, ist gleichermaßen spannend, beeindruckend,

gefährlich – und kann am eindrucksvollsten

im Rahmen einer richtigen Floßfahrt wiedergegeben

werden. Im Juli, August und September bietet die

Stadt Schongau wieder jeden Sonntag zwei Fahrten

auf dem stadteigenen, historischen Fernhandelsfloß

an, immer um 14 und 16 Uhr. Darüber hinaus

werden aufgrund hoher

Nachfrage in den

vergangenen Jahren

zusätzliche Feierabendfahrten

angeboten.

Und zwar an

den Freitagen 5. und

19. August sowie 2.

und 16. September,

jeweils um 17.30 Uhr.

Auch zahlreiche Kinderfloßfahrten, geeignet für die

ganze Familie, sind geplant. Und zwar für Sonntag,

31. Juli, um 10 Uhr, für Samstag, 6. August, um 10

Uhr und 12 Uhr sowie am Dienstag, 23. August, um

13 Uhr, geplant. Start und Ziel der rund eineinhalbstündigen

Fahrten: Das Bootshaus am Schongauer

Lido. Nähere Infos und Anmeldung, auch in Sa-

chen außerterminlicher Gruppenfahrten, bei der

Tourist Information unter www.schongau.de,

touristinfo@schongau.de oder

08861 / 241-181. js

Klassik, Zeppelin und Passion – die Gewinner

Altlandkreis | Nur alle zehn Jahre finden in der Regel die Passionsspiele

im Schnitzerdorf Oberammergau statt. Live bei der diesjährigen Premiere

mit dabei: Norbert Vari aus Hohenpeißenberg, der im Rahmen unserer

Mai / Juni-Ausgabe zwei Karten zur Premiere der Oberammergauer

Passionsspiele 2022 gewinnen konnte. Die zwei Karten für „Gold und

Fische“, das erstklassige Auftaktkonzert des „Festlichen Sommers in der

Wies“ im Ballenhaus Schongau, gingen an Maria Brigitte Geiger aus

Schwabbruck. Und je zwei Karten für das Erfolgsmusical „ZEPPELIN“

von Ralph Siegel, aufgeführt im Festspielhaus Füssen, haben

Brigitte Pust aus Altenstadt und Erwin Martin aus Ingenried

gewonnen. Wir gratulieren recht herzlich!

js

Fischspezialitäten am Haslacher See

Bernbeuren | Nicht nur Fischliebhaber sind am ersten

Juli-Wochenende recht herzlich an den Haslacher

See nordöstlich von Bernbeuren eingeladen.

Das dortige Fischerfest beginnt am Freitagabend,

1. Juli, ab 20 Uhr im Festzelt mit einem traditionel-

len Schafkopf. Am Samstag, 2. Juli, gibt’s ab 16 Uhr unter klassischem

Fallschirm-Ambiente Steckerlfisch, Forellenfilet und Räucherplatte mit

Stücken von Waller, Karpfen, Forelle und Makrele, darüber hinaus Herings-

und Lachssemmeln, aber auch Grillfleisch und -wurst mit Semmeln,

Pommes Frites oder Kartoffelsalat sowie Kaffee und Kuchen. Dank

Hüpfburg können sich Kinder austoben, deren Eltern eine Auszeit gönnen.

Gleiches gilt für Sonntag, 3. Juli, ab 10 Uhr, der in Sachen

Kulinarik und Rahmenprogramm nicht weniger zu bieten hat

für Alt und Jung aus Nah und Fern.

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Von Hexen, Henkern und

Skandalen

Schongau |

Wer spannende

Geschichten

und Lesungen

aus dem neuesten

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Henkerstochter-Saga

hören

möchte: An

den Samstagen, 9. Juli und 6. August, laden

Schongaus Stadtführerinnen zu diesem

damals wie heute polarisierenden

Thema in die malerische Altstadt.

Ebenfalls zu empfehlen: Die Erlebnisführung

zu „Skandal, Skandal

um Schongau!“ am Samstag, 16. Juli

und Samstag, 20. August, im Rahmen

derer unglaubliche Ereignisse

an verschiedensten Schauplätzen

wieder lebendig werden. Außerdem

im Stadtführungs-Programm der Tourist

Information Schongau: „Henker-Heiler-

Hexen“ am 23. Juli, „Bierführung“ am

27. August und jeden Freitag, 16 Uhr, die

klassische „Führung durch die maleri-

sche Altstadt“. Nähere Infos und Anmeldung

unter www.schongau.

de, touristinfo@schongau.de

oder 08861 / 214-181.

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Ausstellung

schongau | Die Schlagzeile „Wer

stemmt uns jetzt die Wiesn?“, die

Manfred Wodarczyk an diesem

Montagmorgen in der Tageszeitung

gelesen hat, überrascht ihn

wenig. Auch er als Organisator

des Schongauer Sommers hat mit

den Nachwehen der Pandemie zu

kämpfen, „weil viele Kellner, Musiker,

Gaukler und Schausteller sich

während der Coronapandemie

einen anderen Beruf haben suchen

müssen, um finanziell über

die Runden zu kommen“. Auch

der Schongauer Sommer konnte

die vergangenen zwei Jahre nicht

stattfinden, fehlte altbekannten

Künstlern und Wirten als Einnahmequelle.

„Einige gibt es gar

nicht mehr, wieder andere treten

nur noch an Wochenenden auf,

weil sie werktags einem anderen

Job nachgehen“, sagt Wodarczyk,

der bei der diesjährigen Organisation

des elftägigen Mittelalter-

Festivals von Freitag, 5. August,

bis Montag, 15. August, von einem

„Neubeginn“ spricht. „Vom Facility

Management über Kulinarik und

Live-Musik bis hin zu Mülltrennung

– in allen Bereichen fehlt es

an Personal, und alles kostet mehr

Geld.“ Als Wodarzcyk diese Veranstaltung

mit Kultcharakter vor

22 Jahren, damals noch namens

„Historischer Markt“ in Schongaus

Altstadt, aus der Taufe hob, kalkulierte

er mit rund 60 000 Euro.

Dieses Jahr rechnet der ehemalige

Einkäufer bei Hoerbiger mit rund

125 000 Euro – eine Hausnummer,

die ohne Eintritt nicht mehr zu

stemmen sei. Erstmals bezahlen

Besucher ab 16 Jahren fünf Euro

für ein Tagesticket. Eine Dauerkarte,

gültig an allen elf Tagen, kostet

einmalig 15 Euro. „Nur so können

wir die Qualität des Marktes aufrechterhalten“,

sagt Wodarczyk,

der an dieser Stelle auch ein konkretes

Kostenbeispiel zum besseren

Verständnis nennt: „Ich bin

an einem wirklich guten Schmid

dran, der uns am Tag jedoch 450

Euro kostet, hinzu kommen Essen,

Getränke und Standplatz.“ Auf

solch hochklassige Kunsthandwerker

verzichten kann und will Manfred

Wodarczyk aber auch nicht.

„Weil ich nicht irgendeinen Markt

möchte, sondern einen, der sich

von vergleichbaren Veranstaltungen

abhebt.“ Sein Markt orientiere

sich eher an Kaltenberg als an

Altenstadt.

Feuershow und

kulinarische schmankerl

Ein wesentliches Zugpferd des

Schongauer Sommers für Besucher

allen Alters aus Nah und

Fern: Vorführendes Handwerk,

originalgetreu aus dem Mittelalter.

Es wird gesponnen, geflochten,

gewoben und geschmiedet. Man

trifft auf Besenmacher, Knopfhäklerin,

Goldschmied und Pinselmacher.

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24 | altlandkreis

Immer ein gutes Baugefühl

Bitte nicht nachmachen! spektakuläre Feuershows wie diese werden auch

heuer wieder die Besucher von den Biertischgarnituren locken.


in der Region einzigartig und nur auf dem schongauer sommer: Vorführendes

Handwerk, wie es damals im Mittelalter wirklich ausgeübt wurde.

Hersteller von Haar- und Fischernetzen,

eine Drehleierwerkstätte

und aller Voraussicht nach sogar

ein mobiles Badhaus. Letztlich

ist dieser Markt ein bunter Mix

aus mittelalterlichem Lagerleben,

Verkaufsständen und werkelnden

Handwerkern und Künstlern, die

erfahrungsgemäß superfreundlich

sind, Besucher immer wieder

mitanpacken lassen und auch für

einen spontanen Umtrunk in mit

Fellen belegten Holzklappstühlen

am Lagerfeuer bekannt

sind. Weiter südlich

auf dem Festgelände an

Schongaus Lechuferstraße:

Zahlreiche Biertische und

Bänke, aufgereiht unter großen,

schattenspendenden

Schirmen. Die wiederum

sind umringt von Essens- und

Getränkeständen, welche

dank Holzofenbrot, Flammlachs,

„Omas“ Pfannkuchen,

in Tonschalen gegartes

Lammfleisch, bayerischen,

indischen, italienischen und

griechischen Spezialitäten

sowie sündhaft leckeren

Süßspeisen und vielem mehr

keine kulinarischen Wünsche

offenlassen. Und dann wäre

da noch ein buntes Rahmenprogramm,

das sowohl für Kinder als

auch Erwachsene jede Menge zu

bieten hat. Angefangen bei hochklassiger,

mittelalterlicher Live-

Musik. Erstmals im Rahmen des

Schongauer Sommers auf Bühne 1

am Start: Die Bands „Feuervögel“

und „Bernstyn“. Dagegen unter

den Stammbesuchern bereits bekannt:

Die Bands „Weltenkrieger“

und „The Sandsacks“. Es gibt aber

noch eine zweite Bühne für Feuershow,

Puppenspiel, Seiltanztheater

und Akrobatik. „Und jede Menge

Attraktionen für Kinder“, betont

Manfred Wodarczyk, der trotz erstmaligem

Eintritt hofft, dass sich die

vielen schlaflosen Nächte gelohnt

haben und ähnlich viele Besucher

> > > TickeTs zu Gewinnen

kommen wie zu Zeiten vor Corona.

Im Optimalfall kommt sogar jemand

vorbei, der die Zukunft des

Schongauer Sommers sichert. „Ich

werde im August 66 Jahre alt, da

muss man sich natürlich Gedanken

machen um die Nachfolge –

ich möchte nämlich nicht, dass

der Schongauer Sommer mit mir

geht.“ Kontaktdaten von Manfred

Wodarczyk sowie alle weiteren Infos

rund um den Schongauer Sommer

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Ein Erlebnisfestival bittet

zum Tanz

weilheim | Kabarettist Gerhard Polt

hat einmal über die Gemütlichkeit

gesagt, dass sie eine Relation aus

Zeit, Geld und Bier sei. Und da in

jedem satirischen Satz zumindest

eine Halbwahrheit lauert, finden

sich wenigstens zwei Zutaten im

Polt’schen Zitat, um die Idee hinter

dem Festival zu beschreiben,

das Christian Botsch und seine

Kollegen 2018 ins Leben gerufen

haben. Aber „Komod“ ist mehr

als nur Zeit und ein auflockerndes

Getränkeangebot. Das viertägige

Festival, dessen Namen an das

bayrisch-österreichische Wort für

„kommod“, also bequem oder

angenehm, anknüpft, will eine Atmosphäre

sozialer und kultureller

Resonanz schaffen, ein friedliches

und inspiratives Miteinander im

Rahmen eines lockeren und eben

kommoden Ambientes. Um diese

Idee mit Inhalt zu füllen, setzen die

Initiatoren des Festivals auf weitere

Zutaten wie Musik, Erlebnis, Platz,

Freiheit, Vielfalt und natürlich auf

Menschen. Der Gemütlichkeit soll

Raum gegeben werden, damit etwas

entstehen kann. Was bedeutet

das jetzt konkret? Vom 14. bis zum

17. Juli werden diesen Sommer circa

sechs Hektar Wald- und Wiesen-

fläche am Ammerufer in Weilheim

bereitgestellt und mit allerlei Kul-

tur bespielt – konkret gemeint ist

die Fläche am Naturfreundehaus,

Holzhofstraße 36. Die Besucher erwarten

Workshops für Bastelarbei-

ten oder Bodypainting, Yogakurse,

Naturnähe, ein liebevoll gestaltetes

Festivalgelände und ein vielfältiges

Programm an Livemusik. Für das

leibliche Wohl und einen gemütlichen

Schlafplatz für Campierende

wird selbstverständlich auch gesorgt.

Jung wie Alt, Schwarz wie

Weiß: Alle sind eingeladen, dem

bunten Treiben beizuwohnen. Man

trifft hier seinen Nachbarn, seine

Arbeitskollegen und seine Freunde

und versucht sich der gelebten

Symbiose aus Gemütlichkeit und

Produktivität hinzugeben.

ein großes

gallisches Dorffest

Der gebürtige Weilheimer Christian

Botsch reichte 2017 das Konzept für

das Komod Festival bei der Stadt

Weilheim ein, nachdem er sich lange

Zeit selbst aktiv und passiv durch

die hiesige Kulturszene bewegt

hatte. „Irgendwann stand die Überlegung

im Raum, etwas Größeres

zu machen, alle Ideen zu bündeln

und den hier anzutreffenden Künstlern

eine Plattform zu bieten“, erklärt

der engagierte Netzwerker.

Die Stadt Weilheim habe den Vorschlag

herzlich aufgenommen und

das Projekt von Anfang an auch

finanziell unterstützt, berichtet

er weiter. So ein Festival stemmt

sich aber nicht im Alleingang. Immer

wieder betont der 35-Jährige,

dass das Komod Festival auch aus

organisatorischer Sicht ein absolutes

Gemeinschaftsprojekt sei. Nur

mithilfe eines fleißigen Teams und

zahlreicher freiwilliger Helfer konnte

das Event 2018 zum ersten Mal

auf die Beine gestellt werden. 1200

Besucher haben damals gleich

mitgefeiert und es wurden von

Jahr zu Jahr mehr. Heuer, im drit-

26 | altlandkreis


ten Anlauf, waren 1 400 Tickets im

Vorverkauf ratzfatz vergriffen. Das

Festival erfreut sich augenscheinlich

außerordentlicher Beliebtheit,

weshalb weitere 600 Personen „im

Durchlauf“ erwartet werden. Bei

2 000 Gästen wird die Anzahl der

Teilnehmer aber auch in Zukunft

limitiert bleiben. „Das Komod Festival

soll keine überschwängliche

Größe erreichen“, unterstreicht

Botsch, „der Name ist schließlich

Programm!“ Finanziell lohnt sich

in diesem Umfang der Einsatz der

Verantwortlichen – wahrscheinlich

auch in Zukunft – nur bedingt. Aber

darum geht es ihnen auch nicht. Sie

stecken Herzblut, Kreativität und

Ideale in das Projekt und genau das

trägt vermutlich die gewünschten

Früchte. Die erstaunlich positive

Resonanz von allen Seiten führt

letztendlich dazu, dass die Festivalphilosophie

nicht nur transportiert

und expandiert wird, sondern vor

allem funktioniert. Wenn sogar die

Anwohner nicht über den Lärmpegel

klagen, die Festivalleitung nur

lobende Worte für die Zusammenarbeit

mit der Polizei findet und die

Naturschützer keine Umweltsünde

beanstanden, dann muss das eine

rundum gelungene Sache sein.

Kulturelle Stadtflucht

Fragt man Botsch, warum man

sich gerade Weilheim als Standort

für ein solches Festival ausgesucht

habe, dann lautet seine Antwort:

„Weil alle Mitbegründer aus Weilheim

und Umgebung stammen

> > > Tickets zu Gewinnen

und immer schon in der alternativen

Kulturszene unterwegs waren.“

Mit alternativer Kulturszene

meint er ein weniger volkstümlichtraditionelles

künstlerisches Schaffen.

Denn nicht nur die Musiker im

urbanen Raum experimentieren

mit elektronischen Beats, karibischen

Tönen oder anderen Formen

aktueller Klangkunst. Außerdem

will man natürlich zeigen, dass

auch der ländliche Raum über eine

etablierte Kulturszene verfügt. Nur

wird den Kreativen der Provinz seltener

eine Bühne zum Präsentieren

und ein Publikum zum Kritisieren

geboten. Hier sehen sich die Organisatoren

des Komod Festivals in

der Pflicht. „Wir laden ausschließlich

Künstler aus der Region ein,

um ihnen eine Plattform zu bieten“,

unterstreicht Botsch. Er sieht

das Potential und damit die Idee

des Festivals gerade in der Zusammenkunft

der jungen lokalen

und alternativen Kulturszene, mit

einem heimatverbundenen, aber

dennoch weltoffenen Publikum,

umgesetzt.

Ziel ist, dass jeder Besucher seine

individuelle Geschichte vom Festival

mit nach Hause nimmt, die ihn

im besten Falle noch ein bisschen

weiter begleiten und inspirieren

wird. Selbst, wenn es nur die Zeit

ist, in behaglicher, aber kreativer

Atmosphäre ein Bier mit seinen

Freunden zu trinken. Und damit

endet und beginnt die Begeisterung

für die Gemütlichkeit und alles,

was sich aus ihr zaubern lässt.


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Komod Festival am Donnerstag, 14. Juli, von 16 bis 1 Uhr, Freitag,

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28 | altlandkreis

05.08. - 15.08.2022 12 - 24 Uhr

auf dem Festplatz an der

Lechuferstraße

erinnerung in schwarz und weiß: Auf diesem Foto ist die zwischen den

Gleisen verbaute zahnstange recht gut erkennbar.

kinsau | Die erste Zahnradbahn in

der Geschichte Bayerns war die in

Kinsau. Grund des Baus von Strecke,

Lok und Wagons im Jahre 1906?

Eine südöstlich des Dorfes gelegene

Sägemühle direkt am Lech,

die 1898 von einer Kemptener Papierfabrik

erworben und zu einer

Holzstofffabrik umgebaut wurde.

Für den Transport der darin produzierten

Ware ans Hauptwerk im

Allgäu war von Beginn an eine Eisenbahnverbindung

vorgesehen –

sie sollte vom Fabrikgebäude am

Lechufer hinauf zum Kinsauer

Bahnhof führen, der damals direkt

an der Bahnstecke zwischen

Schongau und Landsberg stand.

Das Problem bei der Umsetzung

dieser 3,5 Kilometer langen Strecke,

die in einem Bogen südlich

des Hauptortes herumführte: Die

insgesamt 75 Höhenmeter zwischen

Lechufer und Bahnhof, die

lediglich über einen kurzen, knackigen,

bis zu 15 Prozent steilen

Anstieg passierbar waren. Mit einer

klassischen Eisenbahn, einer

sogenannten Adhäsionsbahn, die

ausschließlich durch Motorenkraft

der Lok sowie Reibung zwischen

Gleis und Rädern sich vorwärtsbewegt,

wäre das Überwinden

dieser Steilpassage unmöglich

gewesen. Die Lösung: Eine 357

Meter lange Zahnstange nach

Riggenbach, die im Bereich des

Steilstücks zwischen der ein Meter

breiten Normalspur installiert

wurde. Und eine dazu passende

Lok. Beides baute damals die in

Baden-Württemberg ansässige

„Maschinenfabrik Esslingen“. Zunächst

jedoch mit unzureichendem

Erfolg – aufgrund technischer

Mängel, unter anderem fehlte ein

Schienenräumer, wurde die Lok

vom Auftraggeber nicht auf Anhieb

abgenommen. Da die Produktion

der zu diesem Zeitpunkt bereits in

Betrieb genommen Fabrik jedoch

in vollem Gange war, wurde der

Holzstoff die ersten Wochen von

Pferdefuhrwerken zum Kinsauer

Bahnhof hinauftransportiert. Erst

einige Monate später, am 26. Juli

1907, als die Mängel der Lok beseitigt

waren, nahm die Firma den

Betrieb der ersten Zahnradbahn in

Bayern auf.

schwerer unfall und

Betriebsschließung

Rein wirtschaftlich betrachtet war

die Kinsauer Zahnradbahn von

Beginn an ein Wagnis. Für den Betrieb

mussten mit Lokführer, Heizer

und Bremser stets drei Mann

gleichzeitig im Einsatz sein. Die

Lok packte bergauf lediglich einen

vollen Waggon, bergab nur zwei

leere. Außerdem war sie alles

andere als schnell. Im Steilstück

mit Zahnrad-Unterstützung fuhr

sie lediglich sechs, im flacheren

Bereich zehn Stundenkilometer,

schaffte insofern nur drei bis vier

volle Waggons pro Tag zum Kinsauer

Bahnhof hinauf. Obendrein

war die Lok sehr Wartungsintensiv,

fiel unter anderem nach wenigen

Betriebsjahren für sehr lange

Zeit aus – so lange, dass die Verantwortlichen

nicht warten konnten

und wollten, kurzerhand eine

zweite, immerhin etwas leistungsstärkere

Lok herstellen ließen. Und

im Zuge dessen auch einen Lokschuppen

in Kinsau errichteten.

Wirklich tragisch war jedoch ein

schwerer Unfall mit erheblichem

Personen- und Sachschaden, der


sich bereits gegen Ende des ersten

Betriebsjahrs ereignete: Am

8. Mai 1908 rollten von einem

Rangiergleis im oberen, flacheren

Bereich der Strecke zwei leere

Waggons ungebremst nach unten

und krachten mit voller Wucht

in die Holzstofffabrik. Daraufhin

sperrten die Verantwortlichen

das Umfahrungsgleis, errichteten

stattdessen zwei Kopfgleise und

sorgten dafür, dass die Lok fortan

ausschließlich talwärts fuhr, also

unter den jeweiligen Waggons.

Somit zog sie den jeweils vollen

Waggon nicht mehr den Hang in

Richtung Bahnhof hinauf, sondern

schob ihn vor sich her, was den

Holzstofftransport nicht wirklich

effizienter gestaltete. Als schließlich

auch noch die Inflation der

damaligen Weltwirtschaftskrise

hinzukam, war das Aus der Kinsauer

Zahnradbahn nur noch

eine Frage der Zeit – im Jahre

1928, gut 20 Jahre nach Eröffnung,

wurde der Betrieb von Bahn und

Holzstofffabrik vollständig eingestellt.

Während die Gleise der

Bahnstrecke wenige Jahre darauf

abgebaut, Betonfundamente von

Feldwegüberführungen im Rahmen

einer Militärübung gesprengt

und weitere Teile der Trasse zugebaut

wurden, ist die Fabrik in ein

Stromkraftwerk umfunktioniert,

und von den Haindl’schen Papierfabriken

Augsburg für damals

600000 Goldmark aufgekauft

worden. Außerdem wurden die

Schwellen der Strecke für je 1 Mark

an hiesige Landwirte verkauft. Die

benutzen sie zum Errichten von

Weidezäunen.

Rundwanderweg

entlang der Trasse

Neben Bild und Text in Kinsaus Ortschronik

sowie umfangreicherem

Wikipedia-Eintrag gilt es draußen

vor Ort genau hinzuschauen, um

Damals noch kahl: Die Landschaft am kinsauer Lechufer — am Bildrand

unten und rechts verlief die strecke der zahnradbahn.

an die erste Zahnradbahn Bayerns

zurückerinnert zu werden.

Das Gebäude der damaligen Holzstofffabrik,

das in der Nähe der

heutigen Lechstaustufe 8 stand, ist

Geschichte. Die im Steilhang noch

vorhandenen Trassenabschnitte

sind insbesondere zur Blütezeit gut

versteckt von Gebüsch und meterhohen

Laub- und Nadelbäumen.

Der einstige Kinsauer Bahnhof an

den noch vorhandenen Gleisen

neben der stark befahrenen B17, in

etwa schräg gegenüber der Aral-

Tankstelle, steht wohl seit 1965

nicht mehr. Und auch der Lok-

schuppen wurde aufgrund eines

Neubaus vor vielen Jahren abgerissen.

Einzig das eine oder andere

Betonfundament erinnert noch

heute an die einstige Bahntrasse

zurück. Und eine ausgeschilderte

Wanderroute – die Kinsauer Lechschleifenrunde,

die mit gut neun

Kilometern und 109 Höhenmetern

für Alt und Jung gut machbar ist, an

allen landschaftlichen wie historischen

Sehenswürdigkeiten in und

um Kinsau vorbei und zu einem

großen Teil auch entlang dieser

ehemaligen Zahnradbahn-Trasse

führt. Idealer Ausgangspunkt für

diese familienfreundliche Wanderung

ist ein Schotterparkplatz

unweit der Kinsauer Lechstaustufe.

Dort angebracht ist auch eine größere

Infotafel mit Übersichtskarte

des Rundwanderwegs – und einem

kleinen Text, der auch an die

Kinsauer Zahnradbahn zurückerinnert.

Die erste in der Geschichte

Bayerns.

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Das erste

Automaten-Geld

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Altlandkreis | Im digitalen Zeitalter

verliert Bargeld zunehmend an Bedeutung.

Selbst beim Bäcker oder

Metzger um die Ecke wird zunehmend

via EC- oder Kredit-Karte bezahlt.

Und zugegeben: Es ist auch

die bequemere und schnellere

Variante, weil keine Scheine und

Münzen mühsam aus dem rigen Portemonnaie gekramt,

sperte

rein, fertig. Obendrein sparen

sich die Menschen, die sonst gerne

Trinkgeld gegeben haben, sich

in Summe einige Euros. Nachteil

des elektronischen Bezahlvorgangs

gezählt und der Kassiererin in

die Hand gedrückt werden müssen.

Karte raus, auflegen, Kar-

allerdings: Man verliert ein wenig

den Überblick, im schlimmsten

Falle das Gespür fürs Geld, fürs

Sparen, fürs angemessene Geld-

ausgeben.

Dahingehend haben Scheine

und Münzen, deren Wert immer

greif- und sichtbar ist, durchaus

ihre Vorteile. Und insofern auch

Bankautomaten zum Abheben von

Bargeld nach wie vor ihre Daseinsberechtigung.

Im Rahmen unseres

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Automaten-Geld? ?

neuen Heimat-

rätsels möchten wir von Ihnen,

liebe Leserinnen und Leser, wissen:

wann und wo stand im er Altlandkreis der erste öffentlich

schongau-

zugängliche Geldautomat?

der „altlandkreis“ ist ein Medium von

altlandkreis

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Stand bei Drucklegung im Juni 2022.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie

keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Geplanter erscheinungstermin der nächsten Ausgabe

september / Oktober 2022: Freitag, 26. August 2022

(Anzeigenschluss: 8. August 2022)

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Tim Schmid, Ernst-Dietrich

Limper, Lena Maierhof, Hubert Hunscheidt

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Jeannine

Echtler, Christian Lechner

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Str. 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis

Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische

Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de.

Fotos: Felix Baab, Johannes Schelle, Adobe Stock, Tobis Fuhrmann, Hubert Hunscheidt,

FarmAct Gmbh, Futtertrocknung Altenstadt eG, RC Altenstadt, Uwe Flad, MC Burggen,

Lechcamper, Jürgen Schlögl, Schönegger Käse-Alm, Landratsamt Weilheim-Schongau, Fritz

Osterried, Tourist Information Schongau, Rotary Club Schongau, Fischerverein Bernbeuren

e.V., Schongauer Sommer, Komod Festival, Archiv Gemeinde Kinsau, Raiffeisenbank Pfaffenwinkel,

Jugendkapelle Lechbruck-Steingaden, Islamische Gemeinde Penzberg e.V., Gönül

Yerli, Bettina Eder, Pfaffenwinkel Classic, Musik im Pfaffenwinkel Förderverein e.V., Görlich

GmbH, ept GmbH, Forellenhof Schönwag, Elisabeth Welz, Tourismusverband Pfaffenwinkel,

Para da Vinci, Heimat- und Volkstrachtenverein Starnberg

www.altlandkreis.de

30 | altlandkreis


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Schicken Sie uns bis 15. Juli eine

Postkarte mit der Lösung und dem

Stichwort „Heimaträtsel“ an „altlandkreis“,

Birkland 40, in 86971

Peiting. Oder eine E-Mail an info@

altlandkreis.de. Zu gewinnen gibt

es einen Spezialitätenkorb der

Schönegger Käse-Alm, unter anderem

befüllt mit Bauernbrot,

Almbutter, Heumilch-Camembert,

Speck und Heumilch-Alpkäse. Das

Los entscheidet, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

js

wir wünschen viel erfolg!

nur mit Loch- und iD-karte gab’s

am ersten Automaten Bargeld!

> > > Des LeTzTen RÄTseLs LÖsunG

Wo sich ein Damm sowie trockengelegter See abseits der Zivilisation

befinden, wollten wir im Rahmen des Heimaträtsels in

unserer Mai/Juni-Ausgabe von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,

wissen. Die Lösung: Das kulturhistorische Hochwasserrückhaltebecken

am Reitersauer Viehweidsee, einige Kilometer südlich von

Steingaden. Gewusst hat das unter anderem Norbert Ressle aus

Lechbruck, Gewinner eines sündhaft leckeren Maikorbs der Schönegger

Käse-Alm.

Wir gratulieren recht herzlich!

juli / august 2022 | 31


Zahlreiche Instrumente zum Ausprobieren

Picknickkonzert zum

JuKa-Jubiläum

Lechbruck | James-Bond-Film-Musik

von Adele oder „Bad Guy“ von

Billi Eilish: Dirigentin Laura Breidenbach,

27 Jahre jung, legt viel

Wert auf modernere Stücke. Wobei

ihr auch einfache Märsche und Polka,

also traditionell bayerische Noten,

wichtig sind und nicht zu kurz

kommen. Die Rede ist von der Musikauswahl

für die Jugendkapelle

Lechbruck-Steingaden. Vor rund

dreizehn Jahren haben sich die

beiden benachbarten Nachwuchs-

starke Truppe: Die Jugendkapelle Lechbruck-steingaden.

kapellen zusammengeschlossen,

um aus zwei kleinen Gruppen eine

größere zu machen und so das allseits

bekannte Nachwuchsproblem

aufgrund des demografischen

Wandels sowie Freizeitüberangeboten

– jungen Menschen fällt es

immer schwerer, sich auf ein, zwei

Hobbys festzulegen – gut lösen zu

können. Derzeit besteht die „JuKa“

aus 42 Nachwuchsmusikern, von

denen 18 aus Steingaden, 22 aus

Lechbruck sowie je einer aus Prem

und Wildsteig kommen. Sie sind

zwischen zwölf und 21 Jahre alt

und spielen von Holz über Blech

bis hin zu Schlagwerk so ziemlich

alle Instrumente, die eine klassische

Blaskapelle braucht. Zum

Beispiel Klarinette, Querflöte, Saxofon,

Trompete, Horn, Posaune,

Tuba oder Tenorhorn. „Wobei wir

vor allem in Sachen tiefes Blech

durchaus mehr gebrauchen könnten“,

sagt an dieser Stelle Daniela

Alvisini, bis März 2022 noch Leiterin

der JuKa Lechbruck-Steingaden,

die gemeinsam mit Laura Breidenbach,

Franziska Mayr, Noah Würzle

und Sebastian Vogler aus Steingaden

und Urspring sowie Christian

Hindelang, Manfred Riedle und

Josef Zink aus Lechbruck ein tolles

Jubiläumsprogramm auf die Beine

gestellt hat. Nicht zu 13 Jahren Fusion,

aber zu 30 Jahren Jugendkapelle

Lechbruck. „Nach der coronabedingten

Zwangspause, wo unsere

jungen Musiker und Musikerinnen

sich fast gar nicht mehr sehen,

kaum proben und auch nur ein

einziges Konzert im Freien spielen

konnten, ist es an der Zeit, wieder

aktiv zu werden.“ Zumal dieses

einzige Konzert, stattgefunden im

November 2021 unter dem halboffenen

Pavillon neben dem Rathaus

in Lechbruck, zwar ein voller Erfolg

war, es allerdings „geschüttet hat

wie aus Eimern“.

Mit sitzpolster an

den Pavillon

Mit der Hoffnung, dass das Wetter

kommenden Juli nicht nur wärmer,

sondern auch sonniger wird: Drei

Veranstaltungen, aufgeteilt auf

zwei Wochenenden, haben sich die

Verantwortlichen der Jugendkapelle

Lechbruck-Steingaden zu diesem

30-Jährigen einfallen lassen.

Darunter sind zwei für die breite

Öffentlichkeit, eine dagegen „als

eher interne Sache“ vorgesehen.

„Genaugenommen feiern wir 30

plus eins, da wir es coronabedingt

vom vergangenen Jahr auf heuer

verschieben mussten“, sagt Daniela

Alvisini, die an dieser Stelle

zuallererst auf ein Picknickkonzert

der JuKa, gemeinsam mit Mini-Kapelle

und Bläsergruppe, hinweisen

möchte. Es findet statt am Sonntag,

17. Juli, ab 15.30 Uhr, ebenfalls am

Pavillon in Lechbruck. „Das soll

ein Konzert in lockerer, gechillter

Atmosphäre werden, wo wir Biertischgarnituren

fürs Publikum ganz

bewusst nicht in Massen aufreihen,

die Leute stattdessen Decken oder

Sitzpolster zum Niederlassen mitbringen

können.“ Und währenddessen

auch mit Getränken und

Snacks versorgt werden.

Eine Woche später, am Samstagnachmittag,

23. Juli, toben sich jede

Menge Nachwuchsmusiker aus der

32 | altlandkreis


ganzen Region auf dem Sportplatz

in Lechbruck aus. Die Rede ist von

einem auf Gaudiwettkampf basiertem

Spielenachmittag, der Musik

und Bewegung sowie ortsübergreifendes

Miteinander in den Mittelpunkt

rücken soll. „Dieser Tag ist

einzig und allein für unsere jungen

Musiker angedacht, die nach der

coronabedingten Zwangspause

sich endlich wieder treffen können

und jede Menge Spaß miteinander

haben sollen.“ Neben den Gastgebern

sind auch Nachwuchsmusiker

der Jugendkapellen aus Peiting-

Hohenfurch, Buching-Trauchgau,

Füssen-Rieden-Roßhaupten, Stötten

und Ammertal an der Lechbrucker

Lechwiesenstraße am Start.

Frühschoppen mit

schnuppermöglichkeiten

Dagegen wieder für die breite Öffentlichkeit

geplant, insbesondere

für junge Familien: Der buntgestaltete

Jubiläumssonntag, 24. Juli.

Auf der Lechufer-Zunge neben dem

Lechbrucker Bootsverleih (nordöstlich

des Sportplatzes) spielen die

meisten der Jugendkapellen, die

sich am Vortag noch auf dem Sportplatz

duellierten, ab 10 Uhr zum

Frühschoppen zünftig auf. Besucher

allen Alters werden mit mehreren

Essens- und Getränkeständen

kulinarisch verwöhnt. Es wird ein

spezielles Kinderprogramm angeboten.

Und später spielen auch

noch die Blech-Holz-Chaoten auf.

Vor allem aber haben junge Buben

und Mädchen an diesem Jubiläumsfesttag

die tolle Gelegenheit,

jede Menge ausgestellte Blas- und

Schlaginstrumente kostenlos zu besichtigen

und auszuprobieren.

Bis dahin üben die Nachwuchsmusiker

der JuKa Lechbruck-Steingaden

noch fleißig moderne wie

traditionelle Stücke, allen voran

Adele und Billi Eilish. Und hoffen

inständig, dass ihr geplantes JuKa-

Jubiläum nicht ins Wasser fällt –

und von Alt und Jung aus Nah und

Fern gut angenommen wird. js

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juli / august 2022 | 33


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Sehenswertes zu „50 Jahre Weilheim-Schongau“

Früher war

nicht alles besser

Raisting | Urlaub auf dem Bauernhof

hat es bereits in den 1970er Jahren

gegeben. Allerdings noch ohne

„Free WiFi“ und mit Zirbelholzmöbeln

eingerichteten Ferienwohnungen.

„Damals haben die Kinder

auf dem Dachboden geschlafen,

um ihr eigentliches Zimmer für

Gäste freizumachen.“ Anlässlich

„50 Jahre Landkreis Weilheim-

Schongau“ plauderte nicht nur

Ehrenkreisbäuerin Christa Off aus

dem Nähkästchen. Wie es im Landkreis

Weilheim-Schongau früher

war und heute ist: Darum geht’s

im Rahmen einer informativen,

lockeren Ausstellung im Radom

in Raisting. Einerseits in Wort und

Bild. Andererseits mit historischen

und modernen Exponaten. Thematisch

angefangen bei der Gebietsreform

an sich, stattgefunden im

Jahre 1972, im Zuge derer die damaligen

Landkreise Schongau und

Weilheim zu einem zusammengelegt

wurden. Das hatte Auswirkungen

auf Brauchtum, Gesundheit,

Weilheim 26 Trachtenvereine mit

insgesamt 3 500 Mitgliedern, im

Landkreis Schongau 17 Vereine

mit 2 342 Mitgliedern gegeben.

Heute sind es in ganz Weilheim-

Schongau 32 Trachtenvereine mit

in Summe 7 342 Mitgliedern. Heißt:

Elf (!) Vereine weniger, dafür rund

1 500 Brauchtumsbegeisterte mehr.

Dieses weniger „klein, klein“ war

im Grunde das Kernziel der damaligen

Gebietsreform, insbesondere

im Bereich der Verwaltung.

Darüber bestens Bescheid weiß

Altlandrat Manfred Blaschke, auch

auf der Roten Couch (siehe Seite 9)

sitzend. Er ist einer von zwölf Ehrenbürger

des Landkreises, die für

Freitag, 1. Juli, zur nichtöffentlichen

Jubiläumsfeier „50 Jahre Landkreis

Weilheim-Schongau“ in die Raistinger

Post eingeladen sind. Im

großen Saal wird dort gemeinsam

mit allen amtierenden Kreisräten

WCP WOLF CREATIVE

und Bürgermeistern,

POOL & MEDIA

aber auch

Harald E. Wolf | Egerlandstrasse 3 | D-86956 Schongau

Bürgermeistern der Gemeinden,

fon +49/ 88 61/ 930 98 82 | mobil +49/ 172/ 85 11 542 | info@wcp-creativ.de | wcp-creativ.de

die früher noch zu den heutigen

Steuernummer: 57083964013 | Ust-Ident-Nr. DE130709191 | Zoll-No: 5850789

Bankverbindung: Raiffeisenbank Pfaffenwinkel eG | IBAN: Kultur, DE14 Landwirtschaft, 7016 9509 0000 Natur 1212 und 58 | Altlandkreisen BIC: GENODEF1PEI Schongau und

Umwelt, Soziales, Tourismus, Verkehr,

Verwaltung und Wirtschaft. nicht zum Weilheim-Schongauer

Weilheim gehörten, heute aber

Und in Summe betrachtet viel Positives.

Nur ein Beispiel: Vor der ner-Weiss wird ein Grußwort spre-

Landkreis. Landrätin Andrea Joch-

Gebietsreform hat es im Landkreis chen, die Blaskapelle Raisting für

NOCH BIS 24. JULI 2022

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Tickets & Termine: www.das-festspielhaus.de | 08362 5077-777

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Die Ausstellung „50 Jahre Landkreis weilheim-schongau“ ist ab

Anfang Juli bis ende september für alle interessierten kostenlos

zugänglich. Wo? Im Industriedenkmal Radom, Hofstätterweg 2

in Raisting. Wann? Jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und

Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

34 | altlandkreis

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musikalische Umrahmung sorgen

und pandemiebedingt verschobene

Ehrungen werden nachgeholt.

Nach einem Mittagessen und weiteren

Stücken der Musikkapelle

ziehen die rund 200 Männer und

Frauen dann aus dem Raistinger

Ortszentrum hinaus in Richtung

Satellitenanlagen, wo im Industriedenkmal

Radom die Ausstellung

zu „50 Jahre Weilheim-Schongau“

eröffnet wird.

Todesanzeige zum

schmunzeln

Unter anderem mit einem filmischen

Rundflug durch den Landkreis.

Er zeigt Sehenswürdigkeiten,

markante Punkte und wertvolle

Naturschätze. Darüber hinaus zu

sehen: Zwölf große Infotafeln zu

den eingangs erwähnten Themenbereichen.

Aber auch Portraits

von 26 Männern und Frauen allen

Alters, vom Handwerker bis zur

Unternehmerin, die hier in der

Region leben und arbeiten, und

passend zum 50-Jährigen befragt

wurden: „Warum ist für Dich der

Weilheim-Schongauer

Landkreis

lebenswert?“ Weitere Highlights

der Ausstellung sind ein Wimmelbild

zum Mitnehmen, Schreibtischausstattungen

von damals und

heute, der originale Bürostuhl von

Franz Josef Strauß, Oldtimer-Bulldog,

Oldtimer-Auto, zwei Fahrräder

aus den 1970ern und in Tracht

gekleidete

Schaufensterpuppen.

Zwar nicht Teil der Ausstellung,

aber eine umso berichtenswertere

Anekdote: Eine Todesanzeige, die

mehr zum Schmunzeln als Trauern

anregt — als 1972 feststand,

dass das kleinere Schongau zu

Weilheim kommt, veröffentlichten

die Schongauer Nachrichten eine

Anzeige des quasi frisch verstorbenen

Landkreises Schongau. Wobei

der Humor auch im Rahmen der

Ausstellung nicht zu kurz kommt,

beispielsweise beim Thema „Namensfindung“:

Ammerland, Ammerkreis,

Ammer-Lechkreis und

Lech-Ammerkreis standen unter

anderem zur Debatte. Letztlich

wurde es Weilheim-Schongau, das

sich die vergangenen Jahrzehnte in

vielen Bereichen positiv entwickelt

hat. Zum Beispiel beim Thema

Bildung. Vor 50 Jahren gab’s landkreisweit

nur sieben Schulen, darunter

ein Gymnasium. Heute sind

es 19 mit drei Gymnasien und der

derzeit modernsten Berufsschule

Bayerns.

js

unter der Hülle des industriedenkmals Radom wird eine Ausstellung

zu „50 Jahre Landkreis Weilheim-Schongau“ stattfinden.

juli / august 2022 | 35


Das islamische Neujahr – heuer am 29. Juli

Ohne Party, ohne Böller

schongau / Penzberg | Während

der gregorianische Kalender

seit 1582 für die offizielle

christliche Zeitrechnung

steht und sich auch weltweit

durchgesetzt hat, schlägt die

„Stunde null“ im Islam seit

622 Jahre nach Christus. Und

weil der islamische Kalender

ein reiner Mondkalender ist,

der nur 354 Tage im Jahr zählt

(im Schaltjahr 355), gilt für

Muslime heuer nicht das Jahr

2022, sondern das Jahr 1443.

Und dieses Jahr endet wiederum

am 29. Juli mit Sonnenuntergang

um Punkt 21 Uhr. Insofern könnten

Muslime quasi zweimal im

Jahr Silvester feiern. Machen sie

aber nicht, weil für sie der Ende

Juli bevorstehende Jahreswechsel

kein Tag für großartige Partys

mit Feuerwerk und Sekt ist, sondern

vielmehr ein Augenblick der

Andacht, Stille und Erinnerung.

Laut Überlieferung musste Prophet

Mohammed im Jahr 622 nach

Christus Mekka verlassen, weil die

Menschen in der saudi-arabischen

Stadt seine Botschaft ablehnten

und offene Feindseligkeit zeigten.

So machte sich der Prophet mit einigen

Getreuen auf einen 450 Kilometer

langen Weg nach Yathrib,

dem heutigen Medina. Darum

sprechen Muslime im Rahmen ihrer

Zeitrechnung auch von einem

„Kalender der Auswanderung“.

Diese Reise jedenfalls, die sogenannte

„Hidschra“, war beschwerlich.

Verfolger waren Mohammed

und seiner kleinen Gruppe auf den

Fersen. Einmal mussten sie Unterschlupf

in einer Höhle suchen.

Und wurden nur deshalb nicht

entdeckt, weil der Legende zufolge

eine Spinne ein dichtes Netz

36 | altlandkreis

Gönül Yerli ist seit 17 Jahren Vize-Direktorin

der islamischen Gemeinde in Penzberg.

vor den Höhleneingang sponn,

die Verfolger so achtlos daran vorüberzogen.

Dieser Spinne wird

noch heute in einer Sure des Korans

gedacht. Nach seiner Ankunft

in Medina war Mohammed dann

nicht nur Prophet, sondern gleichzeitig

auch politischer Führer und

Schiedsrichter bei gesellschaftspolitischen

Schwierigkeiten. Im Zuge

dessen brachte er die Religion des

Islams mit, und führt das Rechtssystem

des Korans ein. Früher

wählten Muslime diese Geburtsstunde

des Islams als Kerndatum

ihrer Geschichte – also nicht den

Geburtstag des Propheten, sondern

seine erste Zeit in Medina

gilt als Jahr eins. Acht Jahre später

eroberte Mohammed Mekka,

„säuberte“ das dortige Heiligtum,

die Kaaba, und machte die Stadt

zu einem bedeutenden Pilgerziel

des Islams.

„Haben doch schon

silvester gefeiert“

Für Muslime, auch die hier lebenden,

ist „ihr“ Jahreswechsel also

kein Grund, rauschende Partys zu

feiern. Es geht ihnen schlichtweg

um Rückbesinnung und Buße.

In welcher Form, ist eine

rein persönliche Entscheidung.

Das hängt immer

davon ab, wie die Religion

in der Familie gelebt wird“,

sagt Hava Sirin, Vorsitzende

des Türkischen Elternvereins

Schongau-Peiting und Umgebung

e. V. „In manchen

Moscheen mag es eine Andacht

oder Predigt des Imams

geben, aber im privaten Bereich

gibt es kein Fest oder

ähnliches.“ Auch in der staatlichen

Moschee in der Augsburger

Straße in Schongau werden am

29. Juli keine Sektkorken knallen.

Halit Köklü, erste Vorsitzende der

türkisch-islamischen Gemeinde,

bestätigt das: „Unser Vorbeter erzählt

an diesem Tag die Geschichte

von Mohammed und seiner

Auswanderung, aber großartig

gefeiert wird nicht.“ Der „höchste

Feiertag“ im Islam ist nämlich das

Opferfest, heuer vom 9. bis 13. Juli,

welches entgegen des islamischen

Neujahrs sehr wohl groß gefeiert

wird. An diesen Tagen wird dem

Propheten Abraham gedacht, der

bereit war, seinen Sohn Ismael Allah

zu opfern. Und auch am Ende

des Fastenmonats Ramadan, heuer

vom 1. April bis 1. Mai gewesen,

begehen die Muslime eine größere

Feierlichkeit – das Fest des Fastenbrechens.

Der Jahreswechsel

nach dem islamischen Mondkalender

ist mit Opferfest und Fest

des Fastenbrechens in keinster

Weise zu vergleichen.

In der Moschee in Penzberg kommen

am islamischen Neujahrstag

immerhin rund 100 Gläubige

zusammen und lauschen den

Worten des dortigen Imams. „Es

ist so ähnlich, als würde bei den


Terrassendielen

Sichtschutz –Zäune

kinderbilder wie diese zeigen die Auswanderung Mohammeds von

Mekka nach Medina. Der Prophet selbst darf nicht gezeigt werden.

Christen die Weihnachtsgeschichte

erzählt“, vergleicht Gönül Yerli.

Sie ist seit 17 Jahren Vize-Direktorin

der islamischen Gemeinde

Penzberg e. V. „Bei den jungen

Leuten hat der Tag jedoch völlig

an Bedeutung verloren. Manche

schauen mich ungläubig an und

sagen, dass sie doch schon im

Winter Silvester gefeiert hätten.“

Nachdem der Imam von Mohammeds

Hidschra berichtet hat, wird

noch etwas „Baklava“ – Blätterteig

mit Nüssen und Zuckersirup –

gereicht. Und nach dem letzten

Gebet um 22.30 Uhr gehen die

Gemeindemitglieder still und

nachdenklich nach Hause. „Der

Tag erinnert auch daran, dass der

Mensch immer auf dem Weg ist.

Veränderung ist mitbestimmend

in unserem Leben und bedeutet

immer auch gleichzeitig Ende und

Anfang von etwas Neuem. Der

Prophet hat es damals gewagt,

Mekka zu verlassen und in Medina

etwas Neues zu beginnen.“

schulkinder malen

die Hidschra

Neu im Sinne von kreativ sind hinsichtlich

des islamischen Jahreswechsels

Schulkinder. Sie nutzen

den 29. Juli als Anlass, bunte Bilder

über die Hidschra zu malen. Wobei

Prophet Mohammed auf den

Gemälden nicht zu sehen ist – im

Islam ist es verboten, ein Abbild

von ihm anzufertigen. Dafür erlaubt:

Kamele, Palmen, Verfolger

und die bereits erwähnte Spinne.

Auch Gönül Yerli, studierte Religionspädagogin,

versucht den

Mondkalender-Jahreswechsel bei

ihren Schülerinnen und Schülern

im Religionsunterricht ins Gedächtnis

zu rufen. „Ein guter Anlass

zum Nachdenken“, sagt die

Sunnitin, „aber mehr sollte man

aus diesem Fest auch nicht machen“.

In muslimischen Ländern

dagegen laufen an diesem Tag

Dokus über Mohammeds Wanderung

im Fernsehen. „Es mag auch

Veranstaltungen und, in der Türkei,

Sender geben, die darüber explizit

berichten.“ In Deutschland gebe

es das jedoch nicht. „Allerdings

schauen sich einige Muslime, die

Ende Juli nicht in die Moschee

gehen werden, TV-Sendungen

zum Thema in Sendern aus ihren

jeweiligen Herkunftsländern an.“

Dennoch hat Yerli das Gefühl,

dass viele Muslime in Deutschland

das Fest vergessen hätten. Auch

für ihre eigenen Kinder habe das

„Hicri-Fest“, wie es auch bezeichnet

wird, keine Bedeutung mehr.

Ähnlich sei es mit dem Geburtstag

des Propheten, der im Gegensatz

zum Weihnachtsfest der Christen

auch nicht groß gefeiert wird. Jedoch

aus gutem Grund: „Damit soll

betont werden, dass Mohammed

immer Mensch geblieben ist und

niemals der Stellvertreter Gottes

auf Erden war.“ Ähnlich ruhig wird

es also auch am 29. Juli in Deutschland

zugehen. Denn ein großer Teil

der islamischen Welt orientiert sich

am gregorianischen Kalender, feiert

Neujahr an Silvester.

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juli / august 2022 | 37


Saisonal und regional – Rezepte der Hauswirtschafterei

Selbstangebaute

Vitaminbomben

Peiting | Die Zucchini gehört zur

Familie der Kürbisse, stammt ursprünglich

aus Mittelamerika, liebt

Wärme, im Idealfall 15 bis 25 Grad,

kann am Tag fünf bis zehn Zentimeter

wachsen und ist dank zahlreicher

Mineralstoffe supergesund.

Sie enthält unter anderem Magnesium,

Zink, Calcium und viele

B-Vitamine. Gepflanzt wird sie hier

in der Region ab Mitte Mai und

kann nach sechs bis acht Wochen

bei einer stolzen Länge von 20 bis

30 Zentimetern geerntet werden

und das bis in den Herbst hinein,

denn Zucchini setzen immer wieder

neu an. Ein weiterer Klassiker,

passend zur nun warmen Jahreszeit:

Tomaten. Sie zählen zum

beliebtesten Gemüse überhaupt,

stammen ursprünglich aus Mexiko,

wachsen und gedeihen aber auch

in hiesigen Gärten ganz wunderbar.

Für den hauseigenen Anbau

im Garten oder auf dem Balkon

werden Tomaten zunächst drinnen

vorgezogen, um sie gegen Mitte bis

Ende Mai, nach dem letzten Frost,

ins Freie zu setzen. Geerntet werden

sie schließlich, je nach Sorte,

38 | altlandkreis

von Juli bis Oktober. Und sind dank

den Vitaminen A, B1, B2, C und E

sowie Niacin, Kalium und Spurenelementen

nicht weniger gesund

als Zucchinis – Tomaten stärken

das Abwehrsystem und beugen

so Krankheiten vor. Passend dazu

haben die drei Damen der Hauswirtschafterei

mit Zucchiniröllchen,

Fränkischem Bauernpfandl, Kartoffelsalat

aus dem Ofen und gefüllten

Tomaten wieder richtig pfiffige Rezepttipps

zum Selbermachen parat:

zucchiniröllchen

zutaten:

1 - 2 Zucchini

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Füllung:

3 getrocknete Tomaten

1 Knoblauchzehe

300 g Frischkäse

1 EL Kräuter

Dressing:

3 EL weißer Balsamico

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

zubereitung:

Die Zucchini waschen

und putzen. Mit der

Brotmaschine oder

einem Hobel längs in

cirka drei Millimeter

dicke Scheiben schneiden.

Auf ein mit Backpapier

ausgelegtes

Backblech legen und

mit dem Öl bestreichen.

Würzen und im

Backofen bei 200 °C

5 bis 7 Minuten weich garen. Abkühlen

lassen.

Für die Füllung die Tomaten fein

würfeln. Den Knoblauch schälen

und ebenfalls fein schneiden. Alle

Zutaten für die Füllung miteinander

verrühren und mit Salz und

Pfeffer abschmecken. Auf jede Zucchinischeibe

etwas von der Füllung

streichen und aufrollen.

Die Zutaten für das Dressing verrühren

und über die Röllchen geben.

Am besten einige Stunden

durchziehen lassen.

Tipp: Die Zucchiniröllchen lassen

sich sehr gut am Vortag zubereiten.

Fränkisches Bauernpfandl

zutaten:

500 g grüne Bohnen

400 ml Gemüsebrühe

150 g roh geräuchertes Wammerl

14 Nürnberger Bratwürstl

1 rote Zwiebel

1 kleine Dose Mais (à 140 g)

150 g Datteltomaten

2 Frühlingszwiebeln

Salz, Pfeffer


zubereitung:

Die Bohnen waschen und

putzen. In der Gemüsebrühe

weich kochen und

abgießen.

Das Wammerl in kleine,

dünne Scheiben schneiden.

Die Würstl halbieren.

Die Zwiebel schälen, vierteln

und in grobe Streifen schneiden.

Den Mais abtropfen lassen.

Das Wammerl ohne Fettbeigabe

anbraten. Die Würstl dazugeben

und hellbraun braten. Zwiebel und

Mais zufügen und weiterbraten.

Die Tomaten waschen und vierteln.

Die Frühlingszwiebeln putzen,

waschen und in Ringe schneiden.

Beides mit den Bohnen zum Pfandl

geben und kurz mitbraten. Pikant

würzen und mit Brot servieren.

kartoffelsalat

aus dem Ofen

zutaten:

600 g festkochende Kartoffeln

2 EL Rapsöl

Salz, Pfeffer

150 g Cocktailtomaten

100 g Rucola

100 g Fetakäse

Dressing:

50 ml Gemüsebrühe

3 EL Weißweinessig

2 EL Rapsöl

Salz, Pfeffer

zubereitung:

Die Kartoffeln gründlich waschen

und, je nach Größe, vierteln oder

achteln. In eine Auflaufform geben.

Mit dem Öl mischen, würzen und

backen. Dabei die Kartoffeln immer

wieder durchmischen.

Backzeit: 35 bis 40 Minunten bei

200 °C (180 °C)

In der Zwischenzeit die Tomaten

waschen und halbieren. Den Rucola

waschen, putzen und trockenschleudern.

Den Fetakäse würfeln.

Für das Dressing die Gemüsebrühe

mit den restlichen Zutaten erhitzen.

Über die Kartoffelecken geben

und kurz ziehen lassen.

Die Kartoffeln auf eine Platte

oder vier Teller geben. Tomaten,

Rucola und Fetakäse darüber

verteilen.

Gefüllte Tomaten

zutaten:

5 Tomaten

2 hart gekochte Eier

250 g Quark (20 %)

100 g Frischkäse

Salz, Pfeffer

Schnittlauch

zubereitung:

Die Tomaten waschen. Quer halbieren,

aus jeder Hälfte das Fruchtfleisch

lösen und entfernen.

Zwei Tomatenhälften sehr klein

schneiden. Die Eier schälen und

klein hacken. Zwei Esslöffel davon

zum Verzieren beiseitestellen. Den

Quark gut abtropfen lassen.

Klein geschnittene Tomate und Eier

mit Quark, Frischkäse, Gewürzen

und Schnittlauch verrühren und

in die restlichen Tomatenhälften

füllen. Mit den gehackten Eiern

verzieren.

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis

wünscht gemeinsam mit den drei

Damen der Hauswirtschafterei eine

reiche Ernte, gutes Gelingen beim

Ausprobieren der Rezepte und einen

guten Appetit!

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Altlandkreis | Laut jüngster Zählung

von „statista“ gibt es bundesweit

10,3 Millionen Hunde,

darunter mehr als 1,51 Millionen

in Bayern, Tendenz steigend. Landkreisweite

Hundestatistiken gibt

es nicht, dafür wissen die einzelnen

Städte und Gemeinden, wie

viele Hundehalter mit wie vielen

Vierbeinern jeweils vor Ort leben –

Schäferhund, Labrador und Co.

müssen aufgrund zu entrichtender

Hundesteuer im jeweiligen Wohnsitzort

der Besitzer angemeldet

werden. In beispielsweise Peiting

sind derzeit 559 Hunde gemeldet,

in Weilheim 983, in Böbing 110, in

Denklingen 266 und in Altenstadt

127. Und einige von ihnen möchten

an heißen Sommertagen, gemeinsam

mit Herrchen und Frauchen,

ins kühle Nass. Nur wo? Ausgewiesene

Hundestrände an Badeseen

sind in der Region rar gesät – im

Landkreis Weilheim-Schongau

gibt es derzeit 30 EU-zugelassene

Badegewässer, von denen laut

Gesundheitsamtsleiter Stefan Günther

jedoch nur vier für Herrchen

und Hund offiziell zugelassen sind.

Die Rede ist von Haarsee und Mitterlache,

beide etwas abgelegener

südwestlich von Magnetsried.

Dem Ettinger Weiher, südlich des

gleichnamigen Ortes gelegen.

Und Blaselweiher, nordöstlich des

Weilheimer Ortsteils Marnbach.

Bei allen vieren handelt es sich um

eher unbekannte, kleinere Seen.

Insofern stellt sich insbesondere

aus Hundehalter-Sicht die Frage:

Warum haben ihre Haustiere an

den allermeisten hiesigen Seen

Badeverbot? Denn auch in den benachbarten

Landkreisen Starnberg

mit neun EU-Badegewässern und

Garmisch-Partenkirchen mit 18 EU-

Badegewässern gibt es nur wenige

Stellen, an denen Hunde zwischen

Mai und September erlaubt sind.

Am prominentesten und größten

See in der Region, dem Starnberger,

20,2 Kilometer lang und bis zu

53 Meter tief, gilt seit 15. Mai bis

einschließlich 15. September striktes

Hundeverbot – nicht einmal an

der Leine dürfen sie an Naherholungsgebiete

am und im See geführt

mitwerden.

Gründe für

Hundeverbote an seen

„Allein aus hygienischer Sicht sind

badende Hunde unbedenklich – sie

haben in der Regel keinerlei negative

Auswirkungen auf die von

uns regelmäßig geprüfte Wasserqualität

der EU-zugelassenen Badeseen“,

sagt Dr. Stefan Günther,

Leiter des Gesundheitsamts für

Weilheim-Schongau. Einerseits seien

die Tiere überwiegend geimpft

und entwurmt. Andererseits gelten

sie als reinlich, verrichten entgegen

manch badender Menschen ihr Ge-

schäft, weder groß noch klein, nie

im Wasser. Trotzdem gibt es nachvollziehbare

Gründe für Badeverbote

der Vierbeiner. Ein wesentlicher:

Andere Badegäste fühlen sich

durch Hunde gestört. Zum Beispiel,

wenn sie mit Wasser vollgesaugtem

Fell aus dem See kommen und sich

neben einem auf einem Handtuch

liegenden Badegast kräftig schütteln.

Oder aus Naturschutzgründen

– Hunde streunen bekanntlich

gerne, könnten im Zuge dessen

sensible Uferbereiche neben dem

eigentlichen Badestrand aufsuchen

und dort artengeschützte, brütende

Vögel aufscheuchen. „Am großen

Ostersee auf der Staltacher Seite

haben wir zum Beispiel eine solche

Situation, da sich direkt neben dem

Strand ein großer Brutplatz befindet“,

betont Dr. Stefan Günther. In

Einzelfällen sehen junge Familien

ihre spielenden Kinder von Hunden

bedroht. Und dann wäre da nochmals

das Thema „Geschäft verrichten“.

Hunde machen

es nicht im, dafür

am Wasser, zum

Beispiel neben

einem schattenspenden

Baum

auf einer Liegewiese,

was Badegästen

logi-

Mehr

Infos zur

Ausbildung

40 | altlandkreis


scherweise auch nicht gefällt. „Wobei

beim Thema Sauberkeit ganz

klar die Halter gefragt sind“, sagt

Dr. Stefan Günther. In der Tat gibt

es supergut erzogene, gehorsame

Hunde, deren Besitzer sie soweit

im Griff haben, dass es an Badestränden

zu keinerlei Ärger kommt.

Aber auch Herrchen und Frauchen,

die ihre Vierbeiner nicht im Griff

haben, sich nicht an vorgegebene

Regeln wie die Leinenpflicht halten,

obendrein wenig Gespür oder

Verständnis für Menschen haben,

die Hunde weniger gerne mögen

oder gar Angst vor ihnen haben.

Das wiederum schafft Potential für

Streitigkeiten. Viele Kommunen

sprechen sich deshalb von vorne

herein für ein striktes Hundebadeverbot

an Seen auf ihrem jeweiligen

Gemeindegebiet aus.

Bäche und Flüsse als

Alternative?

Wo Hunde erlaubt oder nicht erlaubt

sind, zeigen vor Ort aufgestellte

Hinweis- und Verbotsschilder.

Und obwohl in über 90

Prozent der Fälle Badeverbote

für den „besten Freund des Menschen“

gelten, haben Hund und

Herrchen trotzdem tolle Möglichkeiten

für gemeinsamen Badespaß

in der Region. Unter anderem an

Flüssen und Bächen, an denen es

grundsätzlich keine Badeverbote

für Hunde gibt. Insofern sind

bei hiesigen Hundehaltern

auch kleinere Bäche um

und in Orten der Region

beliebt, um sich an

heißen Sommertagen

abzukühlen. Aber auch

die großen Flüsse Ammer

und Lech, an deren

zahlreichen naturbelassenen

Abschnitte in der Regel

kein Hundeverbot gilt – hier

greift das Betretungsrecht (Artikel

27, Absatz 1) aus dem Bayerischen

Naturschutzgesetz: „Alle Teile der

freien Natur, insbesondere Wald,

Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen,

Auen, Uferstreifen und

landwirtschaftlich genutzte Flächen,

können von jedermann unentgeltlich

betreten werden.“ Das

gilt im Übrigen auch am Strandbad

„Lido“, südlich von Schongau, wo

Hunde erlaubt sind. Ansonsten

aber? „Es gibt auch noch den einen

oder anderen größeren See,

meist knapp außerhalb unseres

Landkreises, wo Hunde an bestimmten

Stellen baden dürfen“,

meint Dr. Stefan Günther. Zum Beispiel

am Ammersee, Riegsee, Staffelsee

und Forggensee. Insofern

sollten den Sommer über sowohl

Hundebesitzer als auch Nicht-Hundebesitzer

auf ihre Kosten kommen

an und in kühlem Nass. Die

Qualität hiesiger Seen ist in jedem

Falle sehr gut, wie die jüngsten

EU-Badegewässeruntersuchungen

der jeweiligen Gesundheitsämter

zeigt. Auffallend sei lediglich,

dass die Pegelstände vergleichsweise

niedrig sind. „Aufgrund des

schneearmen Winters haben wir

kaum Schneeschmelze“, sagt Dr.

Stefan Günther. Hinzu kommen

auffallend lange Trockenphasen

ohne Niederschlag. Insofern kann

sich die Wasserqualität hiesiger

Seen durch starke Erwärmung verändern,

„was wir aber regelmäßig

überprüfen werden“. Derzeit problematischer

sei die Häufung von

Gänsekotbelastungen an Uferbereichen,

die wiederum durchfallauslösende

Bakterien beinhalten.

Eltern sollten an dieser Stelle auf

ihre Kinder besonders aufpassen,

und im Falle eines Kontakts

gründlich Hände waschen. Das gilt

selbstverständlich auch für Familien

mit Hund.

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42 | altlandkreis

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Pfaffenwinkel Classic – die Oldtimerrallye

Ein Hauch von

Hollywood

Peiting / schongau | Fans von Oldtimern

haben das erste Juli-Wochenende

dick angestrichen in ihren

Kalendern. Denn am Samstag,

2. Juli, und Sonntag, 3. Juli, wird

die 9. „Pfaffenwinkel Classic“ ausgerichtet

– eine Oldtimerrallye mit

seltenen, edel restaurierten Autos.

„Erwartet werden heuer rund 70

Fahrzeuge“, sagt Mitorganisatorin

Ulrike Ramsauer. Der älteste Wagen

dieses Jahr: Ein Sunbeam Alpine

Mark 1, Baujahr 1953, mit 69

PS. „Es handelt sich um ein echtes

Hollywood-Fahrzeug, das früher

dem Filmregisseur Elia Kazan gehörte“,

sagt Ramsauer. Seine Filme

„Jenseits von Eden“ oder „Die

Faust im Nacken“ sind bis heute

weltweit bekannt. Gehegt und gepflegt

wurde dieser edle Wagen

jedoch nicht immer. Nach mehreren

Besitzerwechseln ist er im Jahr

2015 nahezu komplett verrottet und

verrostet in einer Garage in Pasadena,

US-Bundesstaat Kalifornien,

aufgefunden worden. Allerdings im

Originalzustand. Sein heutiger Besitzer,

ein gewisser Dr. Rudolf King,

restaurierte das Fahrzeug und wird

es ihm Rahmen der diesjährigen

Pfaffenwinkel Classic zur Schau

stellen. Wer sich diesen und viele

weitere Edel-Schlitten unterschiedlichster

Marken nicht entgehen

lassen möchte – es gibt an diesem

Juli-Wochenende vier hervorzuhebende

Orte, an denen die Autos

hautnah und in Ruhe bestaunt

werden können. Zunächst am

Samstag, 2. Juli, am Hauptplatz

in Peiting, wo die Autos bereits

ab 10 Uhr vormittags eintreffen

werden, jedoch erst

um 14.01 Uhr in die erste

Etappe dieser Zweitages-Rallye orientieren – wer an die jeweils

starten. Und gegen 16 Uhr wieder vorgegebenen Richtzeiten einzelner

Streckenabschnitte am nächs-

am Ziel, ebenfalls am Hauptplatz

Peiting, eintreffen. Frühaufsteher ten kommt, gewinnt. Diese Art des

sollten sich am Sonntag, 3. Juli, Rallye-Fahrens ist in Sachen Unfallgefahr

auf zur MöbelCentrale in Schongau

wesentlich sicherer und

machen, wo sich die Autos schont die wertvollen, hochglanzpolierten,

mehrere Jahrzehnte al-

ab 7 Uhr positionieren, und um

Punkt 9.01 Uhr Etappe zwei in Angriff

ten Fahrzeuge, die im Grunde alle

nehmen. Ein weiterer guter sehenswert sind. Zum Beispiel ein

sowie äußerst idyllisch gelegener Opel Kadett C Coupe aus dem Jahre

Ort zum Fahrzeuge bestaunen: Auf

der Gsteig oberhalb von Lechbruck,

wo die Fahrer von Sunbeam Alpine

Mark 1 und Co. ab 11.45 Uhr eintreffen,

und um 13.01 Uhr die dritte

Etappe in Angriff nehmen werden.

Allerdings dann mit einem neuen

Ziel, dem Marienplatz in Schongau,

der ab 15.45 Uhr erreicht werden

sollte – auch dort können die Autos

beim Durchschlendern der Altstadt

bestaunt werden.

1979, der von seinem Eigentümer

Bernhard Schuster zwischen 2001

und 2005 eigenhändig restauriert

wurde. Ein Triumph aus dem Jahre

1976, gefahren von Alois Mühlegger,

der die Pfaffenwinkel Classic

vor 19 Jahren gemeinsam mit Hannes

Hirschvogel aus der Taufe hob.

Oder ein Porsche 356 Coupe aus

dem Jahre 1965, gelenkt von Dr.

Thomas Strieder, der bis dato noch

keine einzige Pfaffenwinkel Classic

ausgelassen hatte. Eine weitere

Routenführung Schwierigkeit für alle Teilnehmer:

via Roadbook

Die exakte Streckenführung der

insgesamt drei Routen bleibt im

Die Besonderheit der Oldtimer- Vorfeld geheim – erst am Tag der

Rallye „Pfaffenwinkel Classic“ mit Rallye selbst bekommen die Teilnehmer

ein Roadbook in die Hand

drei Routen an zwei Tagen: Ihr

Modus. Den Verantwortlichen geht

es nicht darum, eine vorgegebene

Strecke so halsbrecherisch und

schnell wie möglich zurückzulegen,

sondern sich an einer Richtzeit zu

gedrückt. Insofern liegt das Schicksal

des Erfolgs in erster Linie in den

Händen der Beifahrer, die diese tabellarisch

angeordneten Streckendaten

aus diesen zwei Zentimeter

dicken Büchern dem Fahrer mitzuteilen

haben. Vorausgesetzt

natürlich, die bis zu 69 Jahre

alten Fahrzeuge machen bei der

Fahrt durch den wunderschönen

Pfaffenwinkel nicht schlapp. js

juli / august 2022 | 43


Die neue Konzertreihe von „Musik im Pfaffenwinkel

Klassik mit schier

unbeschreiblicher Kraft

AB SOFORT:

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(M/W/D)

GESUCHT!

5

Pfaffenwinkel | Die Tradition von

„Musik im Pfaffenwinkel“ reicht zurück

bis ins Jahr 1990 – seither steht

der eingetragene Verein für die Veranstaltung

hochklassiger Klassik-

Konzerte, die überwiegend in der

Wieskirche stattfinden. Für heuer

stehen vier Konzerte auf dem Programm.

„Die ersten nach zweijähriger,

pandemiebedingter Zwangspause“,

sagt Reiner Gößwald,

stellvertretender Vorsitzender des

Vereins und aktives Mitglied des

vereinseigenen Chors, der derzeit

aus rund 40 Frauen und 20 Männern

besteht. Und unter den Vorgaben

des künstlerischen Leiters und

Generalmusikdirektors Christian

Fröhlich einmal die Woche über je

zwei Stunden hinweg fleißig probt.

Hierfür treffen sich die ambitionierten

Sängerinnen und Sänger

aus allen Ecken des Pfaffenwinkels

wie Murnau, Weilheim,

Burggen, Steingaden,

Schongau, Peiting, Epfach

im Rainer-Endisch-Saal in

Herzogsägmühle. Wobei der

Chor zum Auftaktkonzert am

Sonntag, 3. Juli, ab 19 Uhr in

der Wieskirche nicht mit dabei

ist. „Wir starten unser diesjähriges

Programm mit einem

Instrumental-Konzert, das für

eine bunte Zeitreise durch

bedeutende Werke der Klassik

steht – wir reden hier über

Kompositionen von Edvard

Grieg, Antonin Dvorak, Johann

Sebastian Bach und Giovanni

Battista Pergolesi“, sagt Gößwald

über eine hochklassig

besetzte Auftaktveranstaltung.

Neben Profimusikern aus dem Bayerischen

Staatsorchester werden

die Vollblut-Solisten Sarah Gilford

(Sopran), Yajie Zhang (Mezzosopran)

und Gottfried Sirotek (Oboe

d’amore) ihr musikalisches Können

an diesem Frühsommerabend zum

Besten geben.

Musikalischer Höhepunkt

in Benediktbeuern

Das zweite Konzert von „Musik im

Pfaffenwinkel“ findet am Sonntag,

30. Juli, ebenfalls um 19 Uhr in der

Wieskirche statt. „In diesem Falle

mit unserem Chor.“ Und mit Musikern

der Münchner Philharmoniker.

Für Gänsehautmomente bei

Besuchern, Sängern und Musikern

sorgen an diesem Abend die „Messe

Nr. 3 in D“ von Johann Nepomuk

Hummel und der tief unter die

Haut gehende Klassiker von Ludwig

van Beethoven: Die 7. Symphonie.

Ob dieses zweite Konzert überhaupt

noch zu toppen ist? „Grundsätzlich

schwer, und trotzdem ist

für mich unser drittes Konzert in

diesem Jahr der musikalische Höhepunkt:

Im ersten Teil die 38.

Sinfonie von Wolfgang Amadeus

Mozart, besser bekannt als Prager

Sinfonie. Im zweiten Teil dann das

Requiem in D Moll von Mozart mit

dem gemischten Chor.“ Das findet

zwar erst am Sonntag, 16. Oktober

statt, sollte von Klassik-Liebhabern

jedoch schon jetzt dick im Kalender

eintragen und vorgemerkt werden.

Erstens, weil es nicht im Steingadener

Ortsteil Wies, sondern in

der Basilika Benediktbeuern stattfindet.

Zweitens nicht um 19, sondern

16.30 Uhr beginnt. Und

drittens mit dem Gemischten

Chor im Pfaffenwinkel,

Mitgliedern des Bayerischen

Staatsorchesters sowie den

Solisten und Solistinnen Jasmin

Delfs (Sporan), Xenia

Puskarz Thomas (Alt), Liam

Bonthrone (Tenor) und Gabriel

Rollinson (Bass) hochprofessionell

besetzt ist.

Den Jahresabschluss von Musik

im Pfaffenwinkel für 2022

bildet schließlich ein Alpenländisches

Adventskonzert

am Sonntag, 4. Dezember, um

16 Uhr, in diesem Falle wieder

in der Wieskirche. Allerdings

nicht mit klassischer Musik.

„Wie der Name bereits verrät,

geht unser Adventskonzert in

44 | altlandkreis


die volksmusikalische Richtung.“

An diesem besinnlichen Nachmittag

mit dabei: Die Starnberger

Fischerbuam, der Sagschneider

Dreigsang, der Gemischte Chor

im Pfaffenwinkel, das Schongauer

Holzbläsertrio, die Bolzwanger

Musikanten und Weisenbläser der

Stadtkapelle Schongau. „Erstaunlicherweise

ist unser Adventskonzert

schon jetzt fast ausverkauft, obwohl

wir es noch gar nicht beworben

haben“, sagt Reiner Gößwald, der

wie Christian Fröhlich, die rund 60

Chormitglieder im Alter zwischen

20 und 80 Jahren sowie alle anderen

aktiven Mitglieder von Musik im

Pfaffenwinkel inständig hofft, „dass

auch unsere anderen Konzerte Anklang

finden in der Bevölkerung“.

infos zum

kartenvorverkauf

Im Vergleich zur über 30-jährigen

Geschichte von Musik im Pfaffenwinkel

ist Reiner Gößwald noch

gar nicht so lange dabei. „Seit rund

acht Jahren.“ Aber dafür mit großer

Begeisterung. „Das ist inzwischen

ganz klar mein Hobby Nummer

eins, weil diese Konzerte in der

Wieskirche sowie in Benediktbeuren

eine unbeschreibliche Kraft

haben und nicht nur meine Seele,

sondern auch die der Zuhörer,

Chorkollegen und Berufsmusiker

in einer schier unbeschreiblichen

Art und Weise berühren.“ Gößwald

schwärmt weiter: „Wenn du

mitten im Chor hinter dem Bayerischen

Staatsorchester und vor

vollen Zuschauerrängen auf der

Konzertbühne stehst, dann auch

noch die Sonne durch die Fenster

scheint und ins Innere der Wies ein

goldenes Licht wirft, ist es ehrlich

gesagt schwer, einen Ton herauszubringen.“

In der Tat berichten

auch langjährige Stammbesucher

von Wieskonzerten immer wieder

von einer Kraft und Stimmung, die

alle Sorgen des Alltags vergessen

lasse. Im Übrigen auch Altlandrat

Manfred Blaschke, diesmal auf der

Roten Couch (siehe Seite 9).

Bis zum verheißungsvollen Auftakt

der diesjährigen Konzertreihe

wird fleißig geprobt, organisiert

und bereitgestellt: Zum Beispiel

hunderte Stühle, die der Verein eigens

in einem angepachteten Stadel

bei Schwabsoien eingelagert

hat. „Hinter unseren Konzerten

steckt ein enormer ehrenamtlicher

Aufwand, dazu gehört auch der

Aufbau einer vereinseigenen, tonnenschweren

Besucherbühne, der

überwiegend von rüstigen Rentnern

aus unserem Chor gestemmt

wird.“ Und hoffentlich auch belohnt.

Das Gesamtergebnis sollte

man in jedem Falle mal gesehen

und gehört haben“, bekräftigt Rainer

Gößwald, der an dieser Stelle

auf den bereits gestarteten Kartenvorverkauf

hinweisen möchte: Je

nach Kategorie kosten die Tickets

zwischen 23 und 49 Euro pro Person,

die für das Adventskonzert

jeweils 22 Euro. Erhältlich sind

alle Karten entweder online bei

München Ticket oder GAP Ticket,

darüber hinaus per E-Mail-Anfrage

(info@gap-ticket.de) oder Telefonbestellung

(08821/ 730 1995). js

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ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost 1 x 2 Tickets für das

Beethoven-konzert am sonntag, 31. Juli, um 19 uhr in der altehrwürdigen

wieskirche. Schicken Sie uns bis 15. Juli eine Postkarte

mit den Stichwörtern „Musik im Pfaffenwinkel“ an „altlandkreis“,

Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de.

Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, viel Erfolg!

juli / august 2022 | 45


46 | altlandkreis


Aus der Geschäftswelt

zuM 50-JÄHRiGen DeR GÖRLicH GMBH

Für jedes Holz das richtige Produkt

Peiting | Hochwertige Produkte namhafter

Hersteller, gepaart mit professioneller Kundenberatung

auf Augenhöhe: Dafür steht die

Görlich GmbH in Peiting seit über 50 Jahren.

Der Familienbetrieb wurde 1970 von Viktor

Görlich gegründet und zehn Jahre später an

seinen Sohn Harry Görlich übergeben. Das

Unternehmen an der Ammergauer Straße 48

(www.goerlich-oberflaechen.de) ist schwerpunktmäßig

auf den Vertrieb von Schleifmitteln,

Klebstoffen, Lacken, Ölen und Farben

spezialisiert. „90 Prozent unseres Umsatzes

generieren wir im Großhandel mit Qualitätsprodukten

für Holzoberflächen“, bekräftigt

Gerhard Happ, seit 2009 Teilhaber des Fachbetriebes

und seit 2017 alleiniger Geschäftsführer.

„Wir arbeiten mit Schreinereien und

Zimmereien im Umkreis von bis zu 60 Kilometern

zusammen.“ Landsberg, Memmingen,

Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz

und Starnberg sind nur wenige Beispielorte

von Görlich-Kunden.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen drei

Vollzeitkräfte – Farbenfachverkäuferin Bettina lassen. Neu im Unternehmensprogramm ist

Hübner, Vertriebsmitarbeiter Stefan Dubay außerdem maßgeschneiderter Sonnenschutz

sowie Geschäftsführer Gerhard Happ. Und für Innenbereiche in Form von Plissees. Diese

drei Logistikmitarbeiter in Teilzeit, die mehr

als 450 Stammkunden wöchentlich mit neuen

Produkten beliefern. Wobei Vertrieb und Fachberatung

von Qualitätsprodukten für Holzoberflächen

nicht das einzige Fachgebiet der

Görlich GmbH ist.

2019 wurde das Sortiment im Ladengeschäft

um hochwertige Wand- und Fassadenfarben

für den Innen- und Außenbereich erweitert.

Und dank mehrerer Hightech-Farbmischanlagen

können Einzelhandelskunden ihren

werden auf Maß gefertigt, bei Kunden vor Ort

ausgemessen und montiert.

Insofern ist das kleine aber feine Unternehmen

breit aufgestellt. In den vergangenen drei

Jahren konnte der Umsatz trotz Corona-Krise

Schritt für Schritt gesteigert werden. „Einzig

unser 50-jähriges Firmenjubiläum konnten

wir wegen der Pandemie nicht termingerecht

feiern, was wir aber nachholen werden.“ Unter

anderem mit einem Tag der offenen Türe

für Kunden und Interessierte, dessen Termin

individuellen Farbwunsch auch abtönen rechtzeitig bekanntgemacht wird.

js

ePT GewinnT BAYeRiscHen MiTTeLsTAnDsPReis — OHne PeRsOnALABBAu DuRcH Die cOROnAkRise

steckverbinder in jedem vierten Auto dieser welt

Peiting | Die Firma ept hat den Bayerischen

Mittelstandspreis gewonnen. Grund der renommierten

Auszeichnung, die von der Bayerischen

Staatsregierung an die stärksten

mittelständischen Unternehmen im Freistaat

verliehen wird: Hohe Innovationskraft, Krisenbeständigkeit,

wirtschaftliche und ökologische

Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung,

ausgeprägte Kundenorientierung

und moderne Personalpolitik. ept stellt

Leiterplatten-Steckverbinder und Kontaktelemente

her, die unter anderem in jedem

vierten Auto weltweit verbaut sind – auch

in Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor.

Insofern ist das 1 220 Mitarbeiter starke

Unternehmen mit Werken in Peiting, Buching,

Augsburg, Habartov (Tschechien),

South Chesterfield (USA) und Shanghai

(China) zukunftsträchtig aufgestellt. Und vergleichsweise

erfolgreich durch die ersten zwei

Pandemiejahre gekommen. „Als wichtiger

regionaler Arbeitgeber sind wir uns unserer

sozialen Verantwortung sehr bewusst. Wer zu

ept kommt, kann davon ausgehen, dass wir

in unsere Mitarbeitenden in jeder Phase investieren

und einen attraktiven Arbeitsplatz

mit Zukunft bieten – vom ersten Praktikum,

über die Ausbildung, von der Anstellung bis

zur Übernahme eigener Führungsverantwortung

werden bei uns alle individuell gefördert

und gefordert“, betont Geschäftsführer

Thomas Guglhör, der sich gemeinsam mit

seiner Familie außerordentlich über diesen

Preis freut, ihn als Bestätigung für eine offensichtlich

richtige Unternehmensstrategie

sieht. Zwar hatte das Unternehmen

coronabedingte Umsatzeinbußen zu verzeichnen,

konnte mit einem Umsatz von

147 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2021

jedoch signifikante Einbrüche abwenden

und musste kein Personal abbauen. Allein

in Peiting sind derzeit 577, in Buching 141

Mitarbeiter beschäftigt, darunter 109 Auszubildende

und 19 duale Studenten. js

juli / august 2022 | 47

BRILLENMACHER

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30 JAHRE

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SOMMERFEST –

30 JAHRE FUNK

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Wir feiern den runden

FUNK-Geburtstag!

Samstag 10 bis 23 Uhr:

Festzelt, Big Band Schongau,

musikalische Special Guests,

viele kulinarische und

optische Highlights, Hüpfburg

für Kinder und Brillen-

Manufakturführungen.

Abheben werden wir auch:

unser wunderschönes

Alpenvorland aus der Vogelperspektive

– ihr könnt

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Meldet euch, wenn ihr

Interesse habt!

Sonntag 10 bis 14 Uhr: Frühschoppen

mit der Kinsauer

Blaskapelle und Weißwurst

FUNK Optik Sehzentrum

& Brillenmanufaktur

Gewerbestraße 9

86981 Kinsau

Tel. 08869.912 91 91

www.funkoptik.com


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JAHRE

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V. betreibt im Kloster

Polling ein stationäres Hospiz mit 10 Plätzen für schwerkranke

und sterbende Menschen. Das Wirken unseres Vereins ist in

der gesamten Region bekannt und anerkannt.

Zur Verstärkung unseres Pflegeteams im Hospiz Polling

suchen wir eine Gesundheits- und Krankenpflegekraft/

Altenpflegekraft w/m/d

Für diese Aufgabe wünschen wir uns:

• Berufserfahrung

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sterbenden Menschen

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sich bitte schriftlich oder online beim

Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V.

Frau Barbara Rosengart, PDL

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48 | altlandkreis

SANITÄR HEIZUNG SPENGLEREI

Wir installieren

Zukunft!

Reisemobile zum Mieten – ein neuer Trend?

Abenteuerurlaub

im Lechcamper

schwabbruck | Schlafen in eigener

Bettwäsche, spontanes An-, Abund

Weiterreisen, das Entdecken

mehrerer Orte und Länder in vergleichsweise

kurzer Zeit, Kochen

und Essen wann und worauf man

Lust hat: Urlaub mit Reisemobil

oder Caravan hat viele Vorteile

im Vergleich zu festen Unterkünften

mit geregelten Essenszeiten

am immer gleichen Buffet. Und

ist selbstverständlich keine neue

Erfindung der Menschheit. Statistiken

der renommierten Plattform

„statista“ zeigen aber eindeutig:

Campingreisen haben durch die

Coronakrise einen neuen Boom

erfahren. Allein in Deutschland

wurden im Jahr 2021 so viele Freizeitfahrzeuge

neu zugelassen wie

nie zuvor. Insgesamt rund 107 000,

darunter 25 000 Caravans (Wohnwägen)

sowie 82 000 Reisemobile,

zum Beispiel VW-Busse, Wohnmobile

oder sogenannte Camper.

Die meisten im Bundesland Nordrhein-Westfalen,

dicht gefolgt von

Bayern und Baden-Württemberg.

Wer damit liebäugelt, sich selbst

eine solche „mobile Wohnung auf

vier Rädern“ zuzulegen, schluckt

nicht nur beim stolzen Preis – unter

50000 bis 60000 Euro sind

neue Reisemobile mit grundsolider

Ausstattung kaum erhältlich.

Obendrein wissen viele im Rahmen

ihrer Kaufüberlegungen nicht,

ob ihnen Urlaub mit Reisemobil

überhaupt taugt. An dieser Stelle

kommt ein weiterer, immer stärker

aufkommender Campingtrend ins

Spiel: Reisemobile zum Mieten.

„Ein ideales Modell, um Urlaub

im Camper mal auszuprobieren“,

sagt Jürgen Schlögl aus Schwabbruck.

Der 49-Jährige, seine Frau

Karina sowie die Kinder Sabrina,

Lina und Luis sind selbst leidenschaftliche

Camper, und bei der

Überlegung eines zweiten Standbeins

schon vor Corona auf die

Idee eines Campingbus-Verleihs

gekommen. Ausschlaggebender

Grund, diese Geschäftsidee auch

umzusetzen, war letztlich dann

doch die Coronazeit. „Unsere Tochter

war aufgrund der pandemiebedingten

Online-Vorlesungen viel

daheim, hatte auch Zeit und Lust,

ein zweites Standbein für sie und

unsere Familie mit aufzubauen,

gleichzeitig sind wir auf ein tolles

Camper-Modell gestoßen, das uns

sowohl preislich, optisch als auch

in Sachen Ausstattung zugesagt

hat.“ Das erste Fazit von Familie

Schlögl nach mittlerweile knapp

eineinhalb Jahren Camper-Verleih:

„Läuft und macht großen Spaß.“

So sehr, dass bereits ein zweites,

nahezu baugleiches Fahrzeug bestellt

wurde.

Faire Preise samt

Vollausstattung

Der „Lechcamper“ von Familie

Schlögl hat mit Küche, Kühlschrank,

WC, Dusche, Regalen,

Schubladen, vier Schlafplätzen,

Esstisch, Sitzbänken und Stühlen,

geräumigem Aufstelldach, Markise,

Anhängerkupplung, Geschirr

in vierfacher Ausführung, Besteck,

Korkenzieher, Flaschenöffner, Töpfen,

Pfannen, Kochlöffel, Spülschüssel,

Geschirrlappen, Campingtisch

mit Stühlen, Taschenlampen,

Spanngurten, Kehrbesen und

Schaufel, Fußabstreifer, Klopapier,

Jahresvignette für Österreich, Chemie

für Spülwasser, Putzmittel und

vielem mehr im Grunde alles, was

es zum Wohnen auf vier Rädern

braucht. „Interessenten müssen

eigentlich nur Bettzeug, Klamotten

und Sportausrüstungsgegenstände

mitbringen, sowie natürlich

Lebensmittel selbst einkaufen,

den Rest stellen wir“, sagt Jürgen

Schlögl, der seine Kunden unmit-

Vollausgestattet: wer mit dem

Lechcamper verreist, braucht im

Grunde nur seine eigenen klamotten

und Bettbezüge mitbringen.


telbar vor Abholung des Busses einer

intensiven Einweisung unterzieht.

Dazu gehören auch Regeln

wie „Campingklo vor Rückgabe des

Busses ausleeren“ oder beim Ausfahren

der Markise „aufs Ausklappen

der Stützen und Windstärke

achten“. „Diese Einweisung kann

etwas erschlagend wirken, insbesondere

für diejenigen, die zum

ersten Mal mit einem Camper verreisen“,

gibt der hauptberufliche

Industrieelektroniker-Meister zu.

Umso wichtiger, „dass zu unserem

Von see zu see, oder entlang einer küste: urlaube im camper stehen

für Mobilität, ermöglichen das entdecken vieler Orte in kurzer zeit.

Service auch ständige Erreichbarkeit

dazugehört“. Wer bereits unterwegs

ist und doch noch Fragen

zum rundum versicherten Camper

oder ein technisches Problem hat,

„kann jederzeit anrufen oder eine

E-Mail schreiben“. In Sachen Kosten

hat sich Familie Schlögl auf

drei unterschiedliche, saisonabhängige

Preise festgelegt: 84, 94

oder 104 Euro pro Tag bei einer

Buchung von mindestens sieben

Tagen am Stück. Hinzu kommt eine

einmalige Service-Pauschale von

150 Euro. Außerdem kann weiteres

Zubehör gegen geringen Aufpreis,

zum Beispiel SUP, Fahrradträger

oder Gasgrill, dazugebucht werden.

Nicht zu vergessen an dieser

Stelle: Eine Kaution in Höhe von

1 000 Euro.

Mit dem markenrechtlich geschützten

Namen „Lechcamper“

spricht Familie Schlögl nicht nur

Kunden aus der Region an. Eine

junge Familie aus Ulm mietete

den Camper für ihre zweimonatige

Elternzeit, wieder andere sind

aus Salzburg auf die Schwabbrucker

zugekommen. „Letztlich ist

es eine Mischung von 50 zu 50,

was regionale und überregionale

Kunden betrifft – wir hatten auch

schon Schongauer, Peitinger und

Fuchstaler, aber auch Augsburger,

Mindelheimer und viele andere“,

sagt Karina Schlögl, die sich vorwiegend

um Hygiene und Sauberkeit

des Busses kümmert. Gereinigt,

gewartet und gepflegt wird

der Lechcamper „bei uns daheim

in der Hofeinfahrt“ am Angerweg

18. An manchen Tagen haben die

Schlögls zwischen Rückgabe und

Abholung nur zwei Stunden Zeit.

„Da kann es auch mal stressiger

werden.“ In Summe aber trafen

sie mit ihrem Camper-Verleih voll

ins Schwarze. „Allein der Kontakt

zu neuen Menschen, denen wir

mit unserem Camper eine Freude

bereiten, gibt uns viel zurück.“

Von frischverliebten Pärchen über

junge Familien bis hin zu rüstigen

Rentnern sei bislang alles dabei

gewesen. Manche sind mit dem

Lechcamper in die Berge zum

Mountainbiken, Bergsteigen und

Klettern. Wieder andere zum Baden

und Schnorcheln ans Meer.

Italien, Frankreich, Deutschland,

Spanien, Portugal, Griechenland

und Österreich sind bisherige Länder

gewesen, die der 3,5 Tonnen

schwere und 140 PS starke Lechcamper

schon gesehen hat. Möglich

sind auch Urlaube im Winter,

zum Beispiel zum Skifahren oder

Skitouren. Wobei die kommenden

Tage, Wochen und Monate

erst einmal zahlreiche weitere

Sommer-Reiseziele dazukommen.

„Wir sind für dieses Jahr fast vollständig

ausgebucht – allein die

Warteliste für einen Urlaub mit

unserem bereits bestellten zweiten

Camper wird länger und länger“,

sagt Jürgen Schlögl, der dieses

zweite Standbein überwiegend

über die von Sabrinas Freund gestaltete

Internetseite (lechcamper.

de) sowie Facebook, Instagram

und eBay-Kleinanzeigen publik

macht. Wobei der Lechcamper

nicht das einzige Miet-Reisemobil

im Schongauer Altlandkreis ist.

Größere Autohäuser sind auf den

Zug des neuen Trends mitaufgesprungen.

Ebenso andere Privatperson,

die ihren Camper insbesondere

zu Zeiten, in denen er von

den Besitzern selbst nicht genutzt

wird, zur Verfügung stellen. Die

Schlögls werden heuer wieder mit

ihrem „guten alten“ Wohnwagen

ans Mittelmeer fahren, damit der

Lechcamper vollumfänglich ihren

Kunden zur Verfügung steht. js

juli / august 2022 | 49


Hausgemachte Feinkost vom Forellenhof Schönwag

Regionaler Frischfisch

im Dinkelwrap

schönwag | „Täglicher Frischfisch

in Sushi-Qualität.“ So könnte der

Slogan eines asiatischen Sterne-

Restaurants in Shanghai lauten.

In diesem Falle aber stammt der

Satz von Florian Krammer, 27 Jahre

jung, aus Schönwag, einem winzigen

Ortsteil von Wessobrunn.

Der gelernte Fischwirt hat vor gut

einem Jahr in der Bahnhofstraße

in Peißenberg eine Manufaktur

gegründet, in der seine eigens

gezüchteten Forellen und Saiblinge

zu edlen Feinkostprodukten

verarbeitet werden. Zum Beispiel

zur Bratforelle mit in Olivenöl geschwenktem

Gemüse und einem

süß-säuerlich abgeschmecktem

Sud auf Kräuteressig-Basis. „Ich

hatte schon immer einen Spleen

für Gastronomie“, sagt der junge

Unternehmer auf die Frage, wie er

auf die Idee solch edler, nicht alltäglicher

Fischkreationen kommt.

Bis solch qualitativ hochwertige,

regional hergestellte Kreationen

verkaufsfertig sind, haben Florian

Krammer, seine Mutter Martina

sowie insgesamt 14 Mitarbeiter

alle Hände voll zu tun. Angefangen

beim täglichen Fang frischer Fische.

Die stammen sowohl aus der

kleineren Vorzeige-Zuchtanlage

rund ums Wohnhaus von Familie

Krammer als auch aus den deutlich

größeren Teichen wenige Kilometer

weiter östlich – in Zellsee,

der Fischzuchtanlage von Florian

Krammers Großvater. „Hier oben

in Schönwag haben wir ideale

Voraussetzungen, um qualitativ

hochwertige Fische großzuziehen.“

Der Grund: Frisches, von

der Natur vierfachgefiltertes, zehn

Grad kühles und glasklares Quellwasser,

das wenige Meter oberhalb

des Areals aus dem Hang des

Eibenwalds sprudelt – und über

einen schmalen Bach direkt in die

terrassenförmig angelegten Fischzuchtbecken

strömt. „Je jünger die

Fische, desto frischer und sauberer

muss das Wasser sein“, sagt Florian

Krammer. Heißt: Im Obersten

Becken, direkt unterhalb der Naturwasser-Quellen,

schwimmen

die kleinsten, in den untersten

Becken der Anlage die größeren,

zum Teil bereits schlachtreifen

Bachforellen, Saiblinge und Regenbogenforellen.

Ernährt werden

sie mit MSC-zertifiziertem Futter –

MSC steht für Marine Stewardship

Council, eine unabhängige,

internationale Organisation zur

Zertifizierung von Fischereien

nach Umweltverträglichkeitskriterien.

Und via Pendelfuttersystem.

Demnach entscheiden die Fische

selbst, wann sie an ihr Fressen

kommen – nämlich immer dann,

wenn sie an den aus dem Behältnis

ins Wasser ragenden Stab

andocken. „Das kommt der natürlichen

Nahrungsaufnahme am

nächsten und verhindert, dass die

Fische sich überfressen.“ Letzteres

droht, weil Fische von Natur aus

kein Sättigungsgefühl besitzen, da

sie wildlebend nie wissen, wann

sie an wie viel Nahrung kommen.

„Bei wildlebenden Fischen kann

es schon mal sein, dass sie mehrere

Tage ohne gutes Futter auskommen

müssen, im Gegenzug nutzen

sie im Falle des Falles die Chance

umso mehr, nicht nur nach einer

Fliege, sondern gleich nach dem

ganzen Schwarm zu schnappen.“

stress- und schmerzfreie

schlachtung

Die Gefahr der Überfütterung besteht

auf dem Forellenhof von Familie

Krammer also nicht. Ganz im

Gegenteil. „Entgegen industrieller

Großbetriebe mästen wir unsere

Fische nicht in kürzester Zeit zu

schlachtreifen Größen, sondern

lassen sie ganz gezielt langsam

und gesund aufwachsen, zum Teil

sogar über drei oder vier Jahre

hinweg“, sagt Florian Krammer.

Dieses System sei zwar nicht das

wirtschaftlichste, jedoch die Basis

für herausragende Fleischqualität.

Gefischt wird jeden Morgen ab 6.30

Uhr, in Summe mehrere hundert

Fische die Woche, die zu bestimmten

Zeiten im Jahr auch mal zugekauft

werden von einem Kollegen

Nähe Fuchstal, „weil du das ganze

Jahr über nie gleich viele Fische

eigenhändig ranzüchten kannst“.

Der Fangvorgang ist dagegen immer

gleich: „Erst holen wir sie mit

Kescher aus dem Becken und setzen

sie in eine mit Wasser befüllte

Betäubungsbox, in der sie für

einige Minuten schwimmen, sich

sozusagen an das neue Gewässer

gewöhnen. Dann, im stressfreien

Zustand, wird das Wasser unter

Strom gesetzt, was zu einem blitzartigen,

schmerzfreien Tod der Fische

führt. In Eis gekühlt werden

sie unmittelbar danach an die

neun Kilometer entfernte Manufaktur

nach Peißenberg transportiert

und sowohl händisch als auch

mit Hilfe hochmoderner Hightech-

Maschinen geschlachtet, zerlegt

und zu edlen Produkten verarbeitet.

Das Ladengeschäft an der

Manufaktur, Bahnhofstraße 5a in

Peißenberg, hat an drei Tagen die

Woche geöffnet – Donnerstag von

8 bis 15 Uhr, Freitag von 8 bis 18

Uhr und Samstag von 8 bis 14 Uhr.

Es gibt ganzen Frischfisch zum Backen

oder Braten. Klassisch, über

Buchenholz geräucherten, aber

auch kaltgeräucherten Premiumfisch.

Von Hand filetierten Fisch

zum Grillen, aber auch von Hand

filetierten geräucherten. Darüber

zum Vorzeigen: Florian krammer

präsentiert„ altlandkreis“-Redakteur

schelle seine Fischzucht-

Anlage in schönwag.

50 | altlandkreis


hinaus, zwei festangestellten Köchen

sei Dank, total ausgefallene

Snacks und Gerichte. Zum Beispiel

Fisch in Dinkelwrap, Fischpizza

oder Saiblings-Matjes, veredelt

mit Zwiebeln, Wacholder und Lorbeeren.

nicht teurer als im

supermarkt?

Einen Großteil des Umsatzes erzielt

das professionelle Start-Up

von Florian Krammer jedoch nicht

im firmeneigenen Laden in Peißenberg,

sondern auf Wochenmärkten,

„wo wir jeweils einen

eigenen, mobilen Verkaufsstand

betreiben“. Konkret vor Ort sind

Florian Krammer und seine Mitarbeiter

auf dem Bauernmarkt

an der St-Benno-Pfarrkirche in

der Münchner Maxvorstadt, am

Fasangarten, in München-Schwabing,

in München-Obermenzing,

in Grünwald sowie in Unterhaching.

„Darüber hinaus sind wir

auch auf dem Wochenmarkt in

Starnberg vertreten.“ Auf allen

Märkten besonders beliebt: Fischsalate,

die Florian Krammer und

seine Köche neben zahlreichen

anderen Feinkostprodukten ebenfalls

auf die Wochenmarkt-Plätze

zaubern. Forellenmousse, Dillhappen,

herzhafter Räucherfischsalat

sowie feiner Lachsaufstrich sind

nur wenige Beispiele der hauseigenen

Fischsalate, die auch auf

der informativen Internetseite

www.forellenhofschoenwag.de

bildlich und textlich wunderbar

beschrieben werden. Und von den

Kunden gelobt werden in höchsten

Tönen. „Wir leben überwiegend

von Stammkunden, die mein

Personal und ich inzwischen beim

Namen kennen“, sagt Florian

Krammer über hauptsächlich ältere

Menschen, die Geld, Zeit und

Lust auf puren Genuss regional

hergestellter Fischfeinkost in Bio-

Qualität haben. „Was jedoch nicht

heißt, dass bei uns nur die gehobene

Gesellschaft einkauft.“ Allein

deshalb nicht, weil die Produkte

von Florian Krammer trotz aufwendiger

Zucht und Herstellung

nicht wirklich teurer sind als Fischspezialitäten

in Supermärkten.

„Wir haben den Vorteil, dass alles

frisch aus unserer eigenen Hand

kommt, ohne Vertrieb und ohne

Zwischenhändler.“ Das wiederum

ermöglicht dem Jungunternehmer

vergleichsweise faire Preise, die

sich auch Menschen mit geringerem

Einkommen leisten können.

Am Beispiel Frischfisch als Ganzes:

„Den gibt’s bei uns für vier bis fünf

Euro.“ Ein Angebot, das auch jüngere

Familien aus Peißenberg und

Umgebung zu schätzen wissen.

Denn das feinfaserige Frischfischfleisch

dieser mit viel Liebe und

Herzblut großgezogenen Saiblinge

und Forellen ist nicht nur gesund

und schmackhaft. „Es ist auch

besonders gut verträglich“, sagt

Florian Krammer, der mit seiner

weltoffenen, begeisternden Art in

kürzester Zeit einen traditionellen

Familienbetrieb zu einem topmodernen

Unternehmen ausgerichtet

hat. Zu einem mit täglichem

Frischfisch in Sushi-Qualität. js

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werden mit Hilfe eines sogenannten

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juli / august 2022 | 51

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Veranstaltungskalender

1. Juli bis 31. August 2022

Stand 13.06.2022 – kurzfristige Absagen, Änderungen und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind möglich!

FR 01.07.

SCHONGAU

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz.

Jeden Freitag

15.00 bis 18.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.weibsdeifi-markt.de,

jeden Freitag

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung unter 08861 / 214-181,

Kosten: 4 €, jeden Freitag

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im Gemeindehaus der

Evangelischen Kirche

PEITING

8.30 Uhr

Bauernmarkt mit frische Kiachla

und Striezl am Hauptplatz

20.00 bis 23.00 Uhr

Kabarett zu 140 Jahre Schützenverein

Peiting „Bayerische Weltreise“

mit Knedl & Kraut in der

Schlossberghalle. Einlass: 18.30

Uhr, Tickets ab 23 € unter www.

sv-peiting.de

HERZOGSÄGMÜHLE

18.00 bis 21.00 Uhr

Hamburger-Abend im Café

Herzog. Reservierungen unter

08861 / 219-213

UGUST

SCHWABBRUCK

2022

20.00 Uhr

Sondervorstellung mit Christian

Maier im Kuhstall. Tickets

ab 18 € und weitere Infos unter

ww.schaeferwirt.de

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Fischerfest: Preisschafkopfen am

Haslacher See. Weitere Infos siehe

Seite 23

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830.

Jeden Freitag

PREM

10.00 Uhr

Schau- & Weißwurstproduktion

im Bayer. Weißwurst-Stadl.

Anmeldung unter 08862 / 8354,

jeden Freitag

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käse-Alm. Reservierung

ab 10 Personen unter 08867 / 489

nötig. Jeden Freitag

BAD BAYERSOIEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Stubenmusik mit Sepp & Wiggerl

im Landhotel zum Metzgerwirt.

Eintritt frei, jeden Freitag

FÜSSEN

20.00 Uhr

Musical Zeppelin im Festspielhaus.

Weitere Infos unter www.

das-festspielhaus.de und Anzeige

Seite 34, bis 24.7.

SA 02.07.

SCHONGAU

BERNBEUREN

7.00 bis 14.00 Uhr

Flohmarkt mit Imbiss am Festplatz

10.00 bis 16.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weiere Infos unter www.weibsdeifimarkt.de

17.00 bis 18.00 Uhr

Gemeinschaftskonzert der Stadtkapelle

Schongau und Jugendblaskapelle

Gogolin am

ROTTENBUCH

Marienplatz

PEITING

12.30 Uhr

Benefizturnier „Wir. Lieben. Fußball.“

der Damen des TSV Peiting

mit großer Tombola im Stadion

Birkenried. Eintritt 3 € für Sa+So

14.00 bis 18.00 Uhr

Oldtimer-Rallye „Pfaffenwinkel

Classic“ am Hauptplatz. Weitere

Infos unter www.pfaffenwinkelclassic.de

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Jeden Samstag

19.30 Uhr

Festabend zu 140 Jahre Schützenverein

Peiting mit musikalischer

Unterhaltung in der Schlossberghalle.

Weitere Infos unter www.

sv-peiting.de

HERZOGSÄGMÜHLE

18.00 Uhr

Serenade im Rainer-Endisch-Saal.

Eintritt frei, weitere Infos unter

www.herzogsaegmuehle.de

SCHWABNIEDERHOFEN

19.30 Uhr

Liederabend „Hungriges Herz“ im

Kulze. Eintritt: 13 €, weitere Infos

und Tickets unter www.kulze.info

14.00 bis 16.00 Uhr

Auerbergmuseum geöffnet.

Jeden Samstag

16.00 Uhr

Fischerfest mit Kaffee, Kuchen,

Fisch- und Grillspezialitäten und

Kinderhüpfburg am Haslacher

See. Weitere Infos siehe Seite 23

10.00 Uhr

Dorfturnier der Fußballabteilung

mit Musik und gemütlichem

Beisammensein

11.00 bis 15.00 Uhr

Weißwurst- und Käswurstessen

auf der Schönegger Käse-Alm.

Reservierung ab 10 Personen unter

08867 / 489. Jeden Samstag

WILDSTEIG

18.00 Uhr

Fischerfest mit Grillspezialitäten

am Feuerwehrhaus

APFELDORF

14.00 Uhr

Schmankerltag am Kirchplatz.

Eintritt frei

RAISTING

14.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „50 Jahre Weilheim-

Schongau“ im Industriedenkmal

Radom. Weitere Infos siehe Seite

34 / 35 und Anzeige Seite 32. Jeden

Di, Do, Sa, So bis Ende Sept.

SO 03.07.

SCHONGAU

9.00 bis 18.00 Uhr

Oldtimer-Rallye „Pfaffenwinkel

Classic“ an der MöbelCentrale.

Weitere Infos unter www.

pfaffenwinkel-classic.de

14.00 und 16.00 Uhr

Erlebnis Lechflößerei – mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Treffpunkt am Bootshaus.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Weitere Infos

siehe Seite 23, jeden Sonntag

PEITING

9.30 Uhr

Gauschützenfest zu 140 Jahre

Schützenverein Peiting mit

Kirchenzug, Festgottesdienst,

Mittagessen, Kaffee und Kuchen

und musikalischer Unterhaltung

in der Schloßberghalle. Weitere

Infos unter www.sv-peiting.de

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS

Di, 19. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule

Mo, 25. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Lechbruck, Lechhalle

juli / august 2022 | 53


10.00 Uhr

Benefizturnier „Wir. Lieben.

Fußball.“ der Damen des TSV

Peiting mit großer Tombola im

Stadion Birkenried. Eintritt 2 €, 15

Uhr Turnierauswahl vs. FC Bayern

München U17

HERZOGSÄGMÜHLE

10.00 bis 18.00 Uhr

Dorffest mit Gottesdienst,

Spieleparcours, Second-Hand-

Modenschau, Attraktionen für

Kinder und Jugendliche, Musik,

Streetfood, Kaffee und Kuchen

am Dorfplatz. Weitere Infos unter

www.herzogsaegmuehle.de

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

BERNBEUREN

10.00 Uhr

Fischerfest: Frühschoppen, Mittagessen,

Kaffee und Kuchen am

Haslacher See. Weitere Infos siehe

Seite 23

14.00 bis 16.00 Uhr

Auerbergmuseum geöffnet.

Jeden Sonntag

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Motor-Nostalgie-Treff des MSC

Lechbruck am Bootshafen

16.00 bis 18.00 Uhr

Flößermuseum geöffnet.

Jeden Sonntag

STEINGADEN

19.00 Uhr

Konzert I „Grieg, Dvorak, Bach,

Pergolesi“ von Musik im Pfaffenwinkel

in der Wieskirche. VVK: ab

23 € unter 08821 / 7301995, weitere

Infos siehe Seite 44

54 | altlandkreis

BAD BAYERSOIEN

13.30 bis 15.00 Uhr

Lesung „Der Bayerische Robin

Hood“ mit Stefan Murr und Heinz

Josef Braun im Dorfstadl. Für Erwachsene

und Kinder ab 6 Jahren.

Eintritt: 8 €, VVK bei der Tourist-Info

unter 08845 / 7030620

17.00 bis 20.00 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

20.00 bis 21.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

Bad Bayersoien am Musikpavillon.

Eintritt frei, Jeden Sonntag

REICHLING

10.00 bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet.

Anmeldung unter 08194 / 1573

MO 04.07.

PEITING

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesestunde in der Gemeindeund

Pfarrbücherei. Für Kinder von

3 – 6 Jahren. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08861 / 59613

HOHENPEISSENBERG

16.00 bis 18.00 Uhr

Gricht, gratscht und glernt – in

gemütlicher Runde reparieren

statt wegwerfen im HOP im

Schächen

BAD BAYERSOIEN

18.00 bis 19.30 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Anmeldung

bei derTourist-Info unter

08845 / 703062. Eintritt frei, jeden

Montag

19.30 bis 21.00 Uhr

Literarischer Spaziergang „Auf

zur Sommerfrische!“ durch Bad

Bayersoien mit Chiara Nassauer.

Treffpunkt 19.15 Uhr am Musikpavillon.

Eintritt: 12 €, Infos und

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08845 / 7030620

DI 05.07.

WEIN HANDEL PFALZ

HOHENPEISSENBERG

9.30 bis 11.00 Uhr

Seniorentreff in gemütlicher

Runde im HOP im Schächen.

Jeden Dienstag

LECHBRUCK

9.00 bis 16.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus.

Jeden Dienstag

10.30 Uhr

Alphornblasen am Bootshafen.

Jeden Dienstag

18.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830. Jeden Dienstag

WEIN HANDEL PFALZ

N HANDEL PFALZ

Lust auf Pfälzer Wein?

Für Sie geöffnet:

Mi 15-19 Uhr & Do 14-18 Uhr

auf Pfälzer Wein?

www.weinhandelpfalz.de

Bernbeurener Str. 7 • Schongau

Rückseite dm-Drogeriemarkt

Tel. 08861 - 35 35 (Inh.: Uwe Wieland)

Lust auf Pfälzer Wein?

PREM

18.00 Uhr

Geführte Wanderung durch das

Premer Moor. Anmeldung unter

08862 / 7256, jeden Dienstag

ROTTENBUCH

11.00 bis 12.00 Uhr

Schaukäsen auf Schönegger Käse-

Alm. Eintritt frei, jeden Dienstag

Für Sie geöffnet:

-19 Uhr & Do 14-18 Uhr

w.weinhandelpfalz.de

urener Str. 7 • Schongau

ckseite dm-Drogeriemarkt

61 - 35 35 (Inh.: Uwe Wieland)

BAD BAYERSOIEN

9.30 bis 12.00 Uhr

Waldbaden „Umgeben von Bäumen,

eingebettet in die Ruhe der

Natur“ am Fischerhäusl. Kosten:

20 €, Anm. bei der Tourist-Info unter

08845 / 7030620. Jeden Dienstag

KINSAU

DENKLINGEN

8.00 bis 10.00 Uhr

Gemeindebücherei geöffnet.

Jeden Dienstag

MI 06.07.

SCHONGAU

11.00 bis 17.00 Uhr

Kleiderkammer in der Blumenstraße

2 geöffnet

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Museum im Klösterle geöffnet.

Jeden Mittwoch

HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Spielenachmittag – für alle, die

Spaß an Gesellschaftsspielen

haben im HOP im Schächen

16.00 bis 19.00 Uhr

Jugendtreff im Pumpenhaisl.

Jeden Mittwoch

ALTENSTADT

15.00 bis 17.00 Uhr

Café (nicht nur) für Trauernde im

Pfarrsaal

SCHWABBRUCK

17.30 bis 18.30 Uhr

Dorfbücherei geöffnet.

Jeden Mittwoch

BAD

JULI

BAYERSOIEN

/ A

14.00 bis 16.00 Uhr

Offene Werkstatt bei Holzschnitzer

Guido Hosp. Infos und Anmeldung

unter 08845 / 8784, jeden Mittwoch

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €, jeden Mittwoch

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See.

Jeden Mittwoch

14.45 bis 17.30 Uhr

Bücherstube im Turnraum der

Schule geöffnet. Jeden Mittwoch

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesestunde für Kinder im Turnraum

der Schule. Jeden Mittwoch

DO 07.07.

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Treffpunkt

am Bootshafen. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830. Jeden Donnerstag

17.30 bis 19.00 Uhr

Flößermuseum geöffnet.

Jeden Donnerstag

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle Bertoldshofen am

Musikpavillon

STEINGADEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Kameramuseum in der Füssener

Straße 5 geöffnet. Jeden Donnerstag

16.00 bis 18.00 Uhr

Klostermuseum im Pfarrhof geöffnet.

Jeden Donnerstag

ROTTENBUCH

11.00 bis 12.00 Uhr

Schaukäsen auf Schönegger Käse-

Alm. Eintritt frei, jeden Donnerstag

17.30 bis 18.15 Uhr

Kindersingen in der Gemeindehalle.

Für Kinder ab 3 Jahren


BAD BAYERSOIEN

7.30 bis 8.30 Uhr

Meditation mit Meditationstrainerin

Carina Matussek am Soier

See. Kosten: 10 €, weitere Infos und

Anmeldung unter info@carinamatussek.de.

Jeden Donnerstag

17.30 bis 20.30 Uhr

Gute-Nacht-Waldbaden „Wir gehen

in den Wald und lassen den

Tag hinter uns“ am Fischerhäusl.

Kosten: 35 €, weitere Infos und Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08845 / 7030620. Jeden Donnerstag

DENKLINGEN

16.00 bis 18.00 Uhr

Gemeindebücherei geöffnet.

Jeden Donnerstag

KINSAU

16.00 bis 17.15 Uhr

Führung „Wie wird eine Brille

gemacht?“ in der Brillenmanufaktur

Funk. Eintritt frei, weitere Infos

unter www.funkoptik.com

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Überflieger: kleine

Vögel – großes Geklapper“ in der

Grundschule

FR 08.07.

SCHONGAU

17.00 bis 22.00 Uhr

Sommer in der Stadt mit Live-

Musik, Spanferkel, Bier und

Getränken in der Altstadt. Eintritt

frei, Spendenbasis

BIRKLAND

17.30 Uhr

UGUST 2022

50+2 Jahre FA Birkland, AH-

Kleinfeldturnier, anschließend

wird gegrillt

22.00 Uhr

50+2 Jahre FA Birkland, Rockfete

am Sportplatz

SA 09.07.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

17.00 bis 18.30 Uhr

Erlebnisführung „Die Henkerstochter

und der Fluch der Pest“.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

8 €, Anmeldung unter 08861 / 214-

181, weitere Infos siehe Seite 23

17.00 bis 22.00 Uhr

Sommer in der Stadt mit Live-

Musik, Spanferkel, Bier und

Getränken in der Altstadt. Eintritt

frei, Spendenbasis

BIRKLAND

10.00 bis 17.00 Uhr

50+2 Jahre FA Birkland, Jubiläumsturnier

am Sportplatz,

Siegerehrung um 17.30 Uhr

18 Uhr

50+2 Jahre FA Birkland, Festzeltbetrieb

mit Steckerlfisch und Grillteller,

Livemusik mit „Reloaded’

und Barbetrieb mit verschiedenen

Happy Hours

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Flößer- & Kunsthandwerkermarkt

am Bootshafen

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Weinfest im Fohlenhofgarten

SO 10.07.

BIRKLAND

ab 10.30 Uhr

50+2 Jahre FA Birkland, Festgottesdienst

im Festzelt am

Sportplatz mit anschließendem

Mittagessen. Nachmittags

Völkerball-Dorfturnier und

Elfmeterschießen

18.30 Uhr

50+2 Jahre FA Birkland, Festabend

und Festausklang mit den

Birkländer Musikanten im Festzelt

am Sportplatz

MO 11.07.

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“

mit der Ratschkatl. Treffpunkt

in Schongau und im Pfaffenwinkel

an der Romantischen Straße

• Stadt-Führungen: Juni – Oktober am Freitag um 16.00 Uhr

• Themen-Führungen:

- Literarischer Spaziergang mit Oliver Pötzsch

- Die Henkerstochter und der Fluch der Pest

- Schongauer Biergeschichten

HERZOGSÄGMÜHLE

- neu: Skandal, Skandal um Schongau

- Entdeckertour durch Schongau

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Deckerhalle

• Kirchenführungen im Pfaffenwinkel

• Kinderführungen

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de

am Rathaus. Anmeldung bei der PEITING

BERNBEUREN

Tourist-Info unter 08862 / 987830.

14.30 Uhr

10.00 bis 11.30 Uhr

Jeden Montag

Treffen der Selbsthilfegruppe

Golf-Schnupperkurs auf dem

„Schlaganfallbetroffene im Pfaffenwinkel

im Alpenhotel

Golfplatz Stenz. Weitere Infos und

DI 12.07.

Anmeldung unter 08860 / 582

LECHBRUCK

BERNBEUREN

DO 14.07.

14,30 Uhr

11.00 bis 17.00 Uhr

Rentnerhoagart im Auerbergmuseum

PEITING

Flößer- & Kunsthandwerkermarkt

am Bootshafen

20.00 Uhr

Kabarett „Definitiv vielleicht“ mit

KINSAU

ROTTENBUCH

Günter Grünwald in der Schlossberghalle.

Einlass 19 Uhr, VVK

9.00 Uhr

19.00 Uhr

Frühstück für Senioren im 31,50 € bei der Tourist-Info unter

3. Orgelkonzert „Rottenbucher

Rathaus-Café

08861 / 59613

Festsommer 2022“ in der Pfarrkirche.

Eintritt frei

LECHBRUCK

SCHONGAU

MI 13.07.

11.00 bis 17.00 Uhr

Kleiderkammer in der Blumenstraße

2 geöffnet

9.00 Uhr

Jahrmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Lechbruck am Musikpavillon

juli / august 2022 | 55


WEILHEIM

16.00 bis 1.00 Uhr

Komod-Festival mit Musik, Kultur,

Workshops, Kinderprogramm

u.v.m. am Naturfreundehaus. Weitere

Infos und Tickets unter www.

komod-festival.de und auf Seite 26

FR 15.07.

SCHONGAU

11.00 bis 20.00 Uhr

Schongauer Genusstag im

Weinmarkt Küche & Keller. Weitere

Infos siehe Anzeige Seite 38

WEILHEIM

13.00 bis 4.00 Uhr

Komod-Festival mit Musik, Kultur,

Workshops, Kinderprogramm

u.v.m. im Naturfreundehaus. Weitere

Infos und Tickets unter www.

komod-festival.de und auf Seite 26

SA 16.07.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Skandal, Skandal um

Schongau!“ Gruselgeschichten

an 8 Schauplätzen. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 8 €, Anmeldung

unter 08861 / 214-181, weitere Infos

siehe Seite 23

KINSAU

10.00 bis 23.00 Uhr

Sommerfest „30 Jahre Funk“ mit

Festzelt, musikalischer Unterhaltung,

kulinarischen Köstlichkeiten,

Kinderhüpfburg u.v.m. in der

Brillenmanufaktur Funk. Siehe

Anzeige Seite 47

WEILHEIM

13.00 bis 4.00 Uhr

Komod-Festival mit Musik, Kultur,

Workshops, Kinderprogramm

u.v.m. im Naturfreundehaus. Weitere

Infos und Tickets unter www.

komod-festival.de und auf Seite 26

SO 17.07.

PEITING

6.30 Uhr

37. Pfaffenwinkelradrundfahrt.

Treffpunkt am Sportzentrum Birkenried.

Weitere Infos unter www.

pfaffenwinkelradrundfahrt.de und

siehe Seite 8

9.00 bis 17.00 Uhr

Sommermarkt mit verkaufsoffener

Sonntag 13 – 17 Uhr am Hauptplatz

17.00 Uhr

Sommerempfang der CSU

Peiting mit Ehrengast Klaus

Stöttner (Präsident des Tourismus

Oberbayern-München e.V.) in der

Zechenschenke

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

BERNBEUREN

9.00 bis 16.00 Uhr

4. Dorfflohmarkt im ganzen Ort

LECHBRUCK

15.30 Uhr

Picknickkonzert „30 Jahre Jugendkapelle

Lechbruck-Steingaden

am Musikpavillon. Weitere Infos

siehe Seite 32

STEINGADEN

21.00 Uhr

Feuerwerk von Hummig-Effects

am Pfarrheim. Kostenfrei

PREM

17.30 Uhr

Wildkräuterführung mit Birgit

Lauter. Treffpunkt am Parkplatz

Lechaue. Kosten: 15 €, weitere

Infos und Anmeldung unter

0151 / 14663060

KINSAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Sommerfest „30 Jahre Funk“ mit

Festzelt, musikalischer Unterhaltung,

kulinarischen Köstlichkeiten,

Kinderhüpfburg u.v.m. in der

Brillenmanufaktur Funk. Siehe

Anzeige Seite 47

APFELDORF

14.00 bis 18.00 Uhr

Konzert „Blasmusik mal 3“ mit

der Blaskapelle der Grundschule,

Jugendkapelle Durchanand und

der Apeldorfer Trachtenkapelle an

der Mehrzweckhalle

WEILHEIM

13.00 bis 20.00 Uhr

Komod-Festival mit Musik, Kultur,

Workshops, Kinderprogramm

u.v.m. im Naturfreundehaus. Weitere

Infos und Tickets unter www.

komod-festival.de und auf Seite 26

DI 19.07.

ALTENSTADT

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

MI 20.07.

SCHONGAU

11.00 bis 17.00 Uhr

Kleiderkammer in der Blumenstraße

2 geöffnet

PEITING

18.00 bis 24.00 Uhr

34. Bürgerfest mit musikalischer

Unterhaltung durch die Knappschafts-

und Trachtenkapelle Peiting

und Auftritte der Trachtenjugend

und Plattler am Hauptplatz

HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Spielenachmittag – für alle, die

Spaß an Gesellschaftsspielen

haben im HOP im Schächen

LECHBRUCK

15.00 Uhr

Hoagarten im Flößermuseum.

Eintritt frei, Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

DO 21.07.

PEITING

18.00 bis 24.00 Uhr

34. Bürgerfest mit musikalischer

Unterhaltung durch Kind of Black

& Mr. MoJoe am Hauptplatz. Ab

18 Uhr SPD-Nachtflohmarkt in der

Bachstraße

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Bidingen am Musikpavillon

FR 22.07.

PEITING

18.00 bis 24.00 Uhr

34. Bürgerfest mit musikalischer

Unterhaltung durch TakeOff und

Auftritt des Rock'n'Roll Club

Peiting am Hauptplatz

www.boeglmueller.com

JULI / A

Auf der Gsteig GmbH · Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 08862-98 77-50 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

56 | altlandkreis

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

• 18 Golf-Carts

Golf-Indoor-Anlage

Golfen mit besten Aussichten...


SA 23.07.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Henker-Heiler-Hexen

– Geschichten aus dem Kräutergarten“.

Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 12 €, Anmeldung unter

08861 / 214-181, weitere Infos siehe

Seite 23

PEITING

18.00 bis 24.00 Uhr

34. Bürgerfest mit musikalischer

Unterhaltung durch die Moorbuam

am Hauptplatz

ALTENSTADT

18.00 Uhr

Esconova Open Air im Schwimmbad

SCHWABNIEDERHOFEN

19.30 Uhr

Konzert „2 Bands – 2 Styles“ mit

Man’n’Maid und Nurinais Ring

im Kulze. Eintritt frei, weitere Infos

unter www.kulze.info

LECHBRUCK

15.00 Uhr

Spielenachmittag „30 Jahre

Jugendkapelle Lechbruck-

Steingaden“ mit musikalischer

Unterhaltung am Sportplatz und

der Grundschule. Weitere Infos

siehe Seite 32

WILDSTEIG

20.00 Uhr

UGUST 2022

Heimatabend mit der Musikkapelle

und dem Trachtenverein

Wildsteig in der Gemeindehalle.

Eintritt frei

SO 24.07.

PEITING

10.00 bis 23.00 Uhr

34. Bürgerfest mit Frühschoppen,

Kinderprogramm und musikalischer

Unterhaltung durch die

Oberhausener Blasmusik am

Hauptplatz

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee in der Basilika

SCHWABSOIEN

14.00 Uhr

Dorffest mit musikalischer Unterhaltung

der Blaskapelle Schwabsoien

am Dorfplatz

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Frühschoppen „30 Jahre Jugendkapelle

Lechbruck-Steingaden

mit Kinderprogramm und

musikalischer Unterhaltung an

der Lechufer-Zunge. Weitere Infos

siehe Seite 32

17.30 Uhr

Wildkräuterführung mit Birgit

Lauter. Treffpunkt an der Jakobskapelle

an der Gsteig. Kosten: 15 €,

weitere Infos und Anmeldung unter

0151 / 14663060

ROTTENBUCH

19.00 Uhr

4. Orgelkonzert „Rottenbucher

Festsommer 2022“ in der Pfarrkirche.

Eintritt frei

MO 25.07.

LECHBRUCK

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Lechhalle

MI 27.07.

SCHONGAU

11.00 bis 17.00 Uhr

Kleiderkammer in der Blumenstraße

2 geöffnet

- Einlagen nach Maß

- Schuhreparatur

- Schuhverkauf

- Flip-Flops und Hausschuhe nach Maß

Schuhe

Vorher

Nachher

Werkstä(e für Fußgesundheit

Benjamin Schwarz

Brandsta( 18

82435 Bad Bayersoien

08845/9146

www.orthopaedieschwarz.de

DO 28.07.

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Lechbruck am Musikpavillon

FR 29.07.

SCHONGAU

16.00 bis 18.00 Uhr

Repair-Café im AWO-Stüberl.

Weitere Infos unter 0176 / 38347608

20.30 Uhr

Eröffnungsfilm „Bewegliche Bilder

– ein Wanderkino im Schongauer

Land“ im Lagerhauskino

ROTTENBUCH

10.00 bis 17.00 Uhr

Flohmarkt unter den Kastanien

PEISSENBERG

13.00 bis 22.00 Uhr

hAMMERsound-Festival mit

regionalen Bands, Azubi-Meile,

Skatecontest u.v.m. am Festplatz

Moosleite. Eintritt frei, weitere Infos

unter www.hammersoundfestival.

de und auf Seite 21

SA 30.07.

SCHONGAU

7.00 bis 14.00 Uhr

Flohmarkt mit Imbiss am Festplatz

9.00 Uhr

2. Schongauer Entenrennen des

Rotary Club Schongau. Weitere

Infos unter www.entenrennenschongau.de

und auf Seite 22

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

www.weibsdeifi-markt.de

10.00 bis 14.00 Uhr

Kleiderkammer-Sonderverkauf in

der Blumenstraße 2 geöffnet

PEITING

19.00 bis 20.00 Uhr

Serenade mit dem Männerchor,

Knappschafts- und Trachtenkapelle,

Eggbichl-Musi, Alphornbläser,

Birkländer Musikanten und den

Peitinger Goaßlschnalzern am

Dorfweiher Gumpen. Eintritt frei,

Spendenbasis

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 16.00 Uhr

Ausstellung „Modelleisenbahn -

Modellautomarkt“ im Haus der

Vereine

KINSAU

21.00 Uhr

Kurzfilmabend „Bewegliche Bilder

– ein Wanderkino im Schongauer

Land“ am Fußballplatz

SO 31.07.

SCHONGAU

10.00 Uhr

Kinderfloßfahrt – mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Treffpunkt am Bootshaus.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Weitere Infos

siehe Seite 23

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee in der Basilika

SCHWABBRUCK

21.00 Uhr

Open Air Kino „Bewegliche Bilder

– ein Wanderkino im Schongauer

Land“ beim Schäferwirt

STEINGADEN

19.00 Uhr

Konzert II „Hummel & Beethoven“

mit Musik im Pfaffenwinkel in

der Wieskirche. VVK: ab 23 € unter

08821 / 7301995, weitere Infos siehe

Seite 44

MO 01.08.

PEITING

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesestunde in der Gemeindeund

Pfarrbücherei. Für Kinder von

3 – 6 Jahren. Eintritt frei, Anmeldung

unter 08861 / 59613

HOHENPEISSENBERG

16.00 bis 18.00 Uhr

Gricht, gratscht und glernt – in

gemütlicher Runde reparieren

statt wegwerfen im HOP im

Schächen

juli / august 2022 | 57


DI 02.08.

LECHBRUCK

9.30 Uhr

Schlauchboot- Tour auf dem Lech.

Treffpunkt am Rathaus. Auch für

Kinder geeignet Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830.

Jeden Dienstag

MI 03.08.

HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Spielenachmittag – für alle, die

Spaß an Gesellschaftsspielen

haben im HOP im Schächen

DO 04.08.

BIRKLAND

21.00 Uhr

Open Air Kino „Bewegliche Bilder

– ein Wanderkino im Schongauer

Land“ beim Neuwirt

LECHBRUCK

9.30 Uhr

Schlauchboot- Tour auf dem Lech.

Treffpunkt am Rathaus. Auch für

Kinder geeignet Anmeldung bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830.

Jeden Donnerstag

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Schlanz am Musikpavillon

FR 05.08.

SCHONGAU

12.00 bis 24.00 Uhr

Historischer Markt mit Live-Musik,

kulinarischen Köstlichkeiten u.v.m.

am Festplatz. Weitere Infos unter

www.schongauer-sommer.de und

siehe Seite 24. Bis 15.8.

13.30 bis 15.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe

„Lunge für Asthma und COPD“ in

der AOK. Weitere Infos unter www.

shg-lunge.de

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im Gemeindehaus der

Evangelischen Kirche

17.30 Uhr

Erlebnis Lechflößerei „Feierabendfahrt“

– mit dem historischen

Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Treffpunkt am Bootshaus.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Weitere Infos

siehe Seite 23

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Hauptplatz

HERZOGSÄGMÜHLE

18.00 bis 21.00 Uhr

Hamburger-Abend im Café Herzog.

Reserv. unter 08861 / 219-213

ALTENSTADT

21.00 Uhr

Open Air Kino „Bewegliche Bilder

– ein Wanderkino im Schongauer

Land“ an der Schule

SCHONGAU

SA 06.08.

10.00 und 12.00 Uhr

Kinderfloßfahrt – mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Treffpunkt am Bootshaus.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Weitere Infos

siehe Seite 23

10.00 bis 16.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

17.00 bis 18.30 Uhr

Erlebnisführung „Die Henkerstochter

und der Fluch der Pest“.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

8 €, Anmeldung unter 08861 / 214-

181, weitere Infos siehe Seite 23

PEITING

16.00 Uhr

Seefest mit Fisch- und Grillspezialitäten

und musikalischer

Unterhaltung am Deutensee

SO 07.08.

PEITING

10.00 bis 18.00 Uhr

Seefest mit Fisch- und Grillspezialitäten

und musikalischer

Unterhaltung am Deutensee

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee in der Basilika

15.00 bis 17.00 Uhr

Café (nicht nur) für Trauernde im

Pfarrsaal

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

BERNBEUREN

10.00 bis 11.30 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem

Golfplatz Stenz. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08860 / 582

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Gartenfest des Trachtenvereins

und der Schützengesellschaft

unter den Kastanien

BAD BAYERSOIEN

17.00 bis 20.00 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

REICHLING

10.00 bis 12.00 Uhr

Heimatmuseum geöffnet. Anmeldung

unter 08194 / 1573

DI 09.08.

KINSAU

9.00 Uhr

Frühstück für Senioren im

Rathaus-Café

MI 10.08.

PEITING

14.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe

„Schlaganfallbetroffene im Pfaffenwinkel

im Alpenhotel

DO 11.08.

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle Wildsteig am Musikpavillon

KINSAU

16.00 bis 17.15 Uhr

Führung „Wie wird eine Brille

gemacht?“ in der Brillenmanufaktur

Funk. Eintritt frei, weitere Infos

unter www.funkoptik.com

SA 13.08.

SCHONGAU

JULI / A

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

SO 14.08.

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Deckerhalle

BIRKLAND

14.00 Uhr

Waldfest der Birkländer Musikanten

mit Kaffee und Kuchen, Bier

vom Fass, Kesselfleisch, Schupfnudeln,

Grillspezialitäten und

zünftiger Blasmusik. Die Zufahrt

ist gut beschildert, siehe Anzeige

Seite 17

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee in der Basilika

16.00 Uhr

Kräuterbuschenbinden bei Annette

Reich im Esterweg 7

LECHBRUCK

16.00 bis 18.00 Uhr

Foto-Ausstellung zur Dorfgeschichte

„Ansichten von Lechbruck

– Einst und jetzt“ im Flößermuseum.

Eintritt frei, bis 18.9.

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr

mit musikalischer Unterhaltung

der Rottenbucher Musikkapelle

am Feuerwehrhaus

MO 15.08.

Mariä Himmelfahrt

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 11.00 Uhr

Feiertags-Frühstücksbuffet im

Café Herzog. Reservierungen unter

08861 / 219-213

58 | altlandkreis


MI 17.08.

HOHENPEISSENBERG

14.00 Uhr

Spielenachmittag – für alle, die

Spaß an Gesellschaftsspielen

haben im HOP im Schächen

DO 18.08.

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Steingaden am Musikpavillon

FR 19.08.

SCHONGAU

17.30 Uhr

Erlebnis Lechflößerei „Feierabendfahrt“

– mit dem historischen

Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Treffpunkt am Bootshaus.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Weitere Infos

siehe Seite 23

SA 20.08.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Skandal, Skandal um

Schongau!“ Gruselgeschichten

an 8 Schauplätzen. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 8 €, Anmeldung

unter 08861 / 214-181, weitere Infos

siehe Seite 23

SO 21.08.

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiedemuseum

geöffnet

DI 23.08.

SCHONGAU

13.00 Uhr

Kinderfloßfahrt – mit dem

historischen Fernhandelsfloß auf

Fahrt. Treffpunkt am Bootshaus.

Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Weitere Infos

siehe Seite 23

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“

DO 25.08.

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Stöttwang am Musikpavillon

FR 26.08.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE ALTLANDKREIS

SCHONGAU

16.00 bis 18.00 Uhr

Repair-Café im AWO-Stüberl.

Weitere Infos unter 0176 / 38347608

SA 27.08.

SCHONGAU

10.00 bis 14.00 Uhr

Weibsdeifi-Markt in der Passage.

Weitere Infos unter www.

weibsdeifi-markt.de

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Schongauer Biergeschichten“

mit Bierspezialitäten.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

12 €, Anmeldung unter 08861 / 214-

181, weitere Infos siehe Seite 23

SO 28.08.

ROTTENBUCH

19.00 Uhr

5. Orgelkonzert „Rottenbucher

Festsommer 2022“ in der Pfarrkirche.

Eintritt frei

Anschrift

altlandkreis

Birkland 40

86971 Peiting

Email

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de

Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de

Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de

Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Änderungen und Fehler vorbehalten

UGUST Stand 14.06.2022 – kurzfristige

Tel.: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

www.altlandkreis.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 30.

Absagen, Änderungen und

Einschränkungen aufgrund der

Corona-Pandemie sind möglich!

juli / august 2022 | 59


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