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SMART INVESTMENTS

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INVESTMENTS

KRISENSICHER ANLEGEN

NICHT VERPASSEN:

Vermögensverwaltung

Kein Computer kann die

menschliche Erfahrung ersetzen.

Seite 13

Nachhaltige Geldanlagen

Die Lebensqualität der

Menschen erhöhen.

Seite 17

Machen Sie Ihr

Geld krisensicher!

Sicherheit in unsicheren Zeiten. In dieser Ausgaben

geben Experten und Branchenkenner Ratschläge für

smarte Investitionen.

Sparen war gestern


2

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VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT IN DIESER AUSGABE

Miriam Zaakane

Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hat die Menschen schockiert - und die Finanzwelt

ebenso. Es herrscht viel Unsicherheit auf allen Ebenen. Was bedeutet der Krieg für die Energiepreise, meine

Ersparnisse, mein Aktienportfolio? Anlegen mit klarem Fokus scheint derzeit wichtiger zu sein denn je.

Wie sieht ein gut aufgestelltes und erfolgreiches Portfolio in diesen Zeiten denn aber eigentlich aus? Unser

Themenspecial beschäftigt sich damit, wie Sie Ihr Geld krisensicher machen.

Auch in Phasen von schwachen Börsen

lohnt es sich, weiter zu investieren

Interview mit Dr. Christine Bortenlänger, geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts e. V.

Dr. Christine

Bortenlänger

Geschäftsführende

Vorständin

Deutsches Aktieninstitut

e. V.

Text Paul Howe

Frau Dr. Bortenlänger, laut den aktuellen

Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts

gab es schon im letzten Jahr trotz des

Börsenhochs einen kleinen Rücksetzer bei

der Zahl der Aktionäre. Werden wir in diesem

Jahr angesichts der heftigen Kurseinbrüche

einen Dämpfer für die Aktienkultur sehen?

Für eine Bewertung ist es im ersten Halbjahr

noch zu früh. Fakt ist aber, dass die Wirtschaft vor

großen Herausforderungen steht. Es gibt unter

anderem Rohstoffengpässe wegen angespannter

Lieferketten und manches Geschäft fällt ganz

weg. Das drückt die Stimmung an der Börse verständlicherweise.

Erste Statistiken der Banken

zeigen aber, dass die Anleger besonnen reagieren.

Es scheint inzwischen klar zu sein, dass Aktienanlage

ein Marathon ist und man in Schwächephasen

nicht aufgeben und alles hinwerfen sollte.

Hat der Krieg in der Ukraine das aktuelle Umfeld

für Aktien geändert?

Selbstverständlich. Aktien sind Anteile an Unternehmen.

Geopolitische Erschütterungen wirken

sich immer auch auf die Wirtschaft aus. Das bedeutet

aber nicht, dass die Aktie als Anlageform

unattraktiv geworden ist. Dennoch sollte man sein

Depot auf die neue Ausgangslage hin überprüfen.

Es sind vielleicht andere Branchen als bisher,

die langfristig Gewinne versprechen. Unternehmen

mit überzeugenden Produkten und starker

Marktstellung werden auch künftig Lösungen für

die veränderten Herausforderungen finden.

Lohnt es sich, Aktien zu kaufen, wenn die

Börse fällt, oder greifen Anleger womöglich in

ein fallendes Messer?

Erfahrungsgemäß lohnt es sich, regelmäßig und

breit gestreut anzulegen, also auch in Phasen von

schwachen Börsen weiter zu investieren. Natürlich

gilt das nicht für den Notgroschen, den man

vielleicht kurzfristig braucht. Und es ist wichtig,

dass man sich mit seiner Geldanlage wohlfühlt

und auch bei fallenden Kursen gut schlafen kann.

Können Sie das konkreter machen?

Nehmen wir unser DAX-Rendite-Dreieck für die

monatliche Geldanlage: Wer seit Ende 2000 monatlich

100 Euro in einen Aktiensparplan angelegt

hat, konnte sich Ende 2021 über 60.000 Euro

freuen. Die eingezahlten 25.200 Euro haben in dieser

Zeit trotz verschiedener Krisen rund 35.000

Euro erwirtschaftet. Ein genauer Blick auf das

Rendite-Dreieck zeigt uns, dass bei einer Spardauer

von 20 Jahren in der Vergangenheit stets

eine Durchschnittsrendite von fast neun Prozent

pro Jahr möglich war. Das zeigt, wie sinnvoll breit

gestreutes, langfristiges und regelmäßiges Aktiensparen

ist. Entscheidend beim Investieren ist

nicht der richtige Einstiegszeitpunkt, sondern

die Dauer der Aktienanlage.

Reichen die Renditen auf dem Aktienmarkt,

um nicht nur die hohe Inflation auszugleichen,

sondern auch Vermögen aufzubauen?

Auf jeden Fall. Die Statistiken zeigen, dass man

mit einer langfristigen Aktienanlage Renditen

über der Inflationsrate erzielt. Das gilt nicht nur

für den DAX, sondern weltweit. Wir haben das

in einer Studie berechnet: In einem Zeitraum

von 120 Jahren Wirtschaftsgeschichte haben

Aktien nach Abzug der Inflation 5,7 Prozent pro

Jahr erwirtschaftet. Ein attraktiver Ertrag – und

das trotz Phasen von hoher Inflation, niedrigem

Wirtschaftswachstum und auch steigenden Zinsen.

Wie sollten sich bereits investierte Anleger

und Neueinsteiger jetzt verhalten?

Börsen-Neueinsteiger können sich über günstigere

Einstiegskurse freuen und überlegen, welcher

Sparplan oder welche Anlagestrategie für

ihre eigene Situation sinnvoll ist. Für alle anderen

gilt: Ruhe bewahren, das Investment auf

langfristig schwächelnde Branchen überprüfen,

Sparpläne weiterlaufen und den Durchschnittskosteneffekt

für sich arbeiten lassen.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der investolio GmbH entstanden.

Unsichere Zeiten erfordern gute Strategien

Maximilian König

Gründer der

investolio GmbH

D

as Börsenjahr 2022 ist bislang

alles andere als einfach. In

einem jahrelangen Bullenmarkt

hohe Renditen zu erzielen,

ist keine Kunst. Erfolg stellt sich

langfristig allerdings nur dann ein, wenn

Investoren auch die schwierigen Zeiten

am Aktienmarkt durchstehen.

Wie das Deutsche Aktieninstitut im

Beitrag oben zeigt, lässt sich mit einem

Investment in den DAX langfristig eine

ansehnliche Rendite erzielen. Wer allerdings

nicht einfach in die 40 Standardwerte

investieren möchte, sondern eine

eigenständige Aktienauswahl für das eigene

Depot treffen möchte, steht vor der

Frage, wie die Aktienselektion erfolgen

soll. Eine klare Strategie bzw. ein konkretes

Regelwerk sind gerade in unruhigen

Börsenzeiten in unseren Augen wichtiger

als je zuvor.

Bei investolio haben wir uns auf die

quantitative Aktienbewertung spezialisiert.

Einfach gesagt werten wir für tausende

von Aktien diverse technische und

fundamentale Kennzahlen aus, mit dem

Ziel, die guten Aktien von den schlechten

zu unterscheiden. Als Ergebnis erhalten

wir fünf Scoring-Modelle zur Aktienbewertung,

mit denen wir in der

Lage sind Aktien auf Basis unterschiedlicher

Kriterien schnell zu bewerten. Auf

Basis dieser Analysen konstruieren wir

Investmentstrategien mit einem klar definierten

Regelwerk. Der Grundsatz dabei

lautet: Wir kaufen Aktien mit hohen

Scores, also solche, die nach unseren Bewertungsmethoden

aussichtsreich sind.

In den letzten Jahren haben wir umfangreiche

Analysen (sog. Backtests)

durchgeführt. Mit diesen können wir

beurteilen, wie sich solch eine Investmentstrategie

in der Vergangenheit

entwickelt hätte. Natürlich ist die vergangene

Wertentwicklung kein Indikator

für die zu erwartende Rendite.

Wenn wir allerdings Strategien umsetzen,

die bereits in den letzten 20 Jahren

an der Börse funktioniert haben, dann

investieren wir nach wissenschaftlich

bewährten Ansätzen, die mit hoher

Wahrscheinlichkeit auch weiterhin erfolgreich

sind.

Mit investolio wollen wir es Investoren

ermöglichen, eigenständig nach diesen

quantitativen Bewertungsmethoden zu

investieren. Die für die Aktienanalyse

benötigten Daten beziehen wir von

FactSet, einem der weltweit führenden

Datenanbieter. Mit uns profitiert der

Privatanleger also von einer Datenbank

und Datenqualität, die sonst nur auf institutioneller

Ebene zu finden ist.

Weitere Informationen

zu

unserer Arbeit, dem

Analyseprozess,

unseren Scoring-

Modellen und Investmentstrategien

finden Sie unter:

www.investolio.de

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Catella Real Estate AG entstanden.

„Immobilien-Investments

– Investitionen zwischen

Inflation und Zinserhöhung“

Text Prof. Dr. Thomas Beyerle

Nachhaltigkeit

ist aus der

Immobilienwirtschaft

nicht mehr

wegzudenken.

Weitere

Informationen:

www.catella.com

Manchmal geht es schneller als

gedacht

Aktuell beherrschen vordergründig zwei

Themen die Immobilienwirtschaft und

ihre Akteure: Inflation und Zinserhöhung.

Hier plötzliche Inflationswerte wie zuletzt

in den 70ern des letzten Jahrtausends,

da als Reaktion darauf das erwartbare

Ende einer Null Zinswelt. Beides hängt

ökonomisch zusammen und führt naturgemäß

zu einem neuen Blick auf die

klassischen Risikoparameter, wenn z. B.

die Bauzinsen steigen, Rohstoffpreise sich

als Ausdruck einer hohen Nachfrage bei

einem defizitären Angebot darstellen und

sich auch die Wachstumsraten der letzten

Jahre deutlich reduzieren. Von den mittelfristigen

Effekten der Pandemie auf die gewerblichen

Immobilienmärkte, u. a. bei Büroimmobilien

oder Shopping-Centern ganz

zu schweigen.

Doch in dieser Aufzählung fehlt eine Variable

in der Funktion, welche zwar immer

stärkeren Einfluss gewinnt, aber bisher

kaum preiswirksam geworden ist – sieht

man einmal von den „Nebenkosten durch

Energie“ ab, welche durch steigende Verkehrswerte

in Zeiten des Booms kompensiert

wurden. Die Rede ist von der

Mammut-Aufgabe der Dekarbonisierung

der Immobilienbestände – einfacher formuliert:

wie werden Immobilien „grüner“?

Wie passt das also in die aktuelle Diskussion

zwischen Inflation und Zinswende,

zumal mittlerweile klar wird, dass der

„grüne Umbau der Wirtschaft“ aktuell

mit hohen Investitionskosten verbunden

sein wird. Mehr noch: Der Forderung

nach nachhaltigeren Bauweisen

(„Beton?“), nachhaltigerer Bewirtschaftung

(„digitale Immobilien?“) und der CO2

Bepreisung steht keine Blaupause des

Handelnsgegenüber.DochStandardsundquantifizierbare

Zielvorgaben sind die Basis jeder

Investition.

Bleibts beim Mythos Betongold?

Immobilien gelten, spätestens seit der Hyperinflation

1923, als der Inflationshedge

schlechthin, also als stabile Absicherung.

Doch in jüngster Zeit, die ökonomische Zeitenwende,

spätestens seit dem Krieg in der

Ukraine bedarf es einer Neuorientierung.

Denn diese Gemengelage ist in dieser Ausprägung

in keinem ökonomischen Lehrbuch

zu finden, Routinen aus dem Erlernten

schon gar nicht. Trotz allem: Immobilien

bieten auch weiterhin einen Inflationsschutz,

aber wie meist im Leben nicht ultimativ

und automatisch. Grundsätzlich

leisten sie einen positiven realen Ertrag,

doch ist die Inflation nicht der dominante

Treiber der Wertentwicklung. Genauso

wichtig ist der Zeitpunkt der Investition,

also der Ankauf der Immobilie im Zyklus

und das generelle Wirtschaftswachstum

während der Halteperiode und natürlich

ein guter Standort. Sei es die urbane Lage

an einem Verkehrsknotenpunkt – fußläufig

zum S-, U- oder Hauptbahnhof oder an einem

Hochschulstandort. Dass es hier in den

kommenden Monaten zu einem Oszillieren

bei den Preisen kommen kann, liegt auf der

Hand, gerade mit Blick auf die aktuelle konjunkturelle

Gemengelage.

ESG als Last oder Lösung?

Der Wink des Kapitalmarkts auf die Immobilienakteure

mittels EU-Taxonomie

Prof. Dr. Thomas

Beyerle

Managing Director

und Head of Catella

Group Research

oder Offenlegungsverordnung doch bitteschön

mehr zu machen bei der Dekarbonisierung

des Bestandes, ist laut zu vernehmen.

Deutlicher formuliert: es muss

mehr Geschwindigkeit an den Tag gelegt

werden beim Umbau der Ökonomie in

Richtung „grün“ bzw. „nachhaltig“! Die

Chancen werden seit Jahren aufgezählt

und sind heute wissenschaftlich ausdrücklich

untermauert. Eine „grüne Rendite“

dürfen diejenigen Akteure erwarten,

welche sich auf den Weg machen. An der

Stelle wird klar, dass klassisches Nudging,

ein zentraler Baustein der Verhaltensökonomie,

immer weniger zieht. Bleibt die

Keule, also das Darstellen der negativen

Konsequenzen. Übersetzt heißt das in der

Sprache der Immobilienwirtschaft: „Ihr

bleibt auf „Stranded Assets“ sitzen, wenn

ihr so weiter macht“. Vor allem wenn die

Immobilienmärkte an Dynamik verlieren

und sich nicht mehr alles problemlos vermieten

oder verkaufen lässt.

Klar ist, der Megatrend Nachhaltigkeit ist

aus der Immobilienwirtschaft nicht mehr

wegzudenken und hat sich mittlerweile

zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor

entwickelt. Nachhaltigkeit als Performance-Kriterium

wird in der Immobilienwirtschaft

ebenso wie in anderen

Branchen immer entscheidender, nicht

zuletzt da die Finanzierung und somit die

Fremdkapitalkosten für grüne Unternehmen

vergleichsweise günstiger und einfacher

wird. Der Blick sollte beim Langfristinvestment

Immobilie deshalb mehr

auf den nachhaltigen Umbau der Bestände

gelegt werden als auf die aktuelle Diskussion

zur Inflation und Zinsentwicklung.

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Jetzt nachhaltig investieren:

MIT DEM KCD – CATELLA NACHHALTIGKEIT IMMOBILIEN DEUTSCHLAND

Eine Immobilieninvestitionen auf Basis eines ganzheitlichen

Nachhaltigkeitskonzepts – denn nachhaltiges Investieren ist

auch im Immobilienbereich möglich!

Der „KCD-Catella Nachhaltigkeit IMMOBILIEN Deutschland” ist ein

Immobilien-Publikumsfonds der Catella Real Estate AG.

Die Immobilien, in die der Fonds investiert, werden nach geografischen,

sektoralen (Nutzungsart) und nachhaltigkeitsbezogenen Kriterien geprüft.

Bis zu 20 % sollen in Spezialimmobilien mit diakonischer/karitativer

oder sozialer Nutzung investiert werden.

Wir beraten Sie gerne.

Catella Real Estate AG

Alter Hof 5, 80331 München

Telefon +49-89-189 16 65-0

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Die Anlage in offene Publikums- oder Spezial-AIF ist mit

Risiken verbunden. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen,

bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Mehr unter www.catella.com/immobilienfonds


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Inflationsschock:

Ausweg Dividende

Fondsmanager Sam Witherow von J.P. Morgan Asset Management sieht eine Zeitenwende

am Aktienmarkt und gute Gründe, jetzt in globale Dividendentitel einzusteigen.

Text Paul Howe

Herr Witherow, warum sehen Sie aktuell so

gute Chancen für Dividendentitel?

Erfahrungsgemäß entwickeln sich globale Dividendenaktien

besonders gut, wenn zwei Bedingungen

erfüllt sind. Das ist erstens kontinuierliches

Dividendenwachstum, wenn sich also der

Cashflow der Unternehmen gut entwickelt und

wächst. Die zweite ist ein attraktiver Ausgangspunkt

bei den Bewertungen. Und diese beiden Bedingungen

sind aktuell erfüllt.

Sind angesichts des Inflationsschocks, der

Pandemieunsicherheit und des Ukraine-Kriegs

nicht Gewinneinbrüche und damit Dividendenkürzungen

vorprogrammiert?

Wenn man den Wirtschaftszyklus und den Dividendenzyklus

übereinanderlegt, zeigt sich, dass Krisen

immer sehr gute Chancen für Dividendenstrategien

hervorbringen. Nach der Finanzkrise beispielsweise

stiegen die Dividenden pro Aktie jährlich

um sieben Prozent. Heute sehen wir uns an einem

Startpunkt für einen weiteren guten Dividendenzyklus

und erwarten Wachstum von neun Prozent pro

Jahr für die nächsten fünf Jahre.

Dabei zeigt unser globaler Dividendenausblick,

dass die Ausschüttungsquote, also das Verhältnis

von Dividende zu Gewinn, für die Unternehmen

in unserem Universum immer noch einige Prozent

hinter dem 25-Jahres-Durchschnitt hinterherhinkt.

Das heißt, auch wenn die Gewinne durch

die aktuellen Krisen erwartungsgemäß hinter den

Prognosen bleiben, sollten sich die Dividenden stabil

zeigen, denn die Unternehmen zahlen immer

noch weniger als im historischen Durchschnitt.

Aktien gelten als Inflationsschutz, aber was

macht Dividendentitel so besonders?

Wir haben für den globalen Aktienindex

MSCI All Countries World eine Analyse über

die letzten 50 Jahre durchgeführt. Diese zeigt, dass

Aktien mit hohen Dividendenrenditen und hohem

Dividendenwachstum immer den breiten Markt

übertreffen, aber gerade in Zeiten hoher Inflation

die höchsten Renditen erzielt haben.

Und ist wirklich bewertungsseitig noch Luft?

Im letzten Jahr gab es ja schon eine deutliche

Erholung.

Es ist aktuell tatsächlich weiterhin ein außergewöhnlich

guter Einstiegszeitpunkt. Die Schere

hat sich etwas geschlossen, aber die langfristigen

relativen Bewertungen der Dividendenaktien zeigen

immer noch einen Bewertungsabschlag gegenüber

Wachstumstiteln auf einem Niveau wie

in der Finanzkrise. Natürlich gilt es, selektiv zu

sein, aber die globalen Ressourcen bei J.P. Morgan

Asset Management ermöglichen uns, auf

die Erkenntnisse von 92 Research-Analysten

Dividendenaktien sind nicht

nur als Kerninvestment

sinnvoll – gerade in schwierigen

Börsenphasen dienen die

Ausschüttungen als Puffer.

und das Know-how von insgesamt 370 Aktienexperten

zuzugreifen und die besten Titel für das

jeweilige Umfeld zu selektieren. Mit seinem Fokus

auf Wachstum und Qualität ist der Global Dividend

Fund seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich

und wird regelmäßig als Top-Fonds ausgezeichnet.

Was sagen Sie Anlegern, die das Auf und Ab an

der Börse nervös macht?

Dividendenaktien sind insofern ein wichtiger Portfoliobaustein,

als dass die Dividenden langfristig

rund 40 Prozent des Gesamtertrags der Aktien

ausmachen. Sie werden unabhängig von Börsenschwankungen

ausgeschüttet, das sorgt für Stabilität.

Ein weiterer Vorteil der Dividenden ist, dass

diese erfahrungsgemäß weniger als die Unternehmensgewinne

schwanken, sich also gerade in Krisenzeiten

deutlich stabiler zeigen.

Sam Witherow

JPMorgan Investment

Funds – Global

Dividend Fund

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Incrementum AG entstanden.

Stagflation 2.0

Der starke Anstieg der Teuerung ist im Alltag der Menschen angekommen.

Wie geht es mit Blick auf die Themen Inflation und Stagflation in den

2020er-Jahren weiter?

Text Paul Howe

Ronald Stöferle, Partner und Fondsmanager der

Incrementum AG Mark Valek, Partner und

Fondsmanager der Incrementum AG

Während viele Menschen bereits seit mehreren Jahren die

Inflation beispielsweise bei Immobilienpreisen stark zu spüren

bekamen, betrifft sie mittlerweile jedermann.

Unter professionellen Finanzmarktteilnehmern kam die Debatte,

ob Inflation zu einem ernsten Thema wird und, falls

ja, ob sie länger anhalten würde, erst im Jahr 2021 auf. Der

Großteil der Marktteilnehmer ging nicht von einer längerfristigen

Teuerung aus und wurde damit auf dem falschen

Fuß erwischt. Dies lässt sich womöglich auch darauf zurückführen,

dass die Mehrheit der Anleger nach wie vor der Meinung

von Zentralbankern mit Ehrfurcht begegnet. Diese

wiederum hatten das Narrativ der vorübergehenden Inflation

gebetsmühlenartig wiederholt und dem Markt versichert,

die höheren Inflationsraten wären allein auf den Basiseffekt

und die angespannten Lieferketten zurückzuführen,

nicht jedoch auf den Tsunami an neu geschöpftem Fiatgeld.

Inflationäre Dekade voraus? Als Incrementum im Dezember

des Jahres 2020 einen Spezialreport zur Inflation mit dem

Titel „Der Junge, der Wolf rief: Inflationäre Dekade voraus?“

publizierte, war man damit noch allein auf weiter Flur. Mittlerweile

werden die Themen Inflation aber auch Stagflation

zunehmend diskutiert. Für die Fondsmanager ist eine

länger anhaltende stagflationäre Phase spätestens seit dem

russischen Einmarsch in die Ukraine sehr wahrscheinlich

geworden. Ronald Stöferle und Mark Valek haben sich damit

intensiv im aktuellen In Gold We Trust-Report auseinandergesetzt,

welcher unter www.ingoldwetrust. report erhältlich ist

und am 24. Mai 2022 publiziert wurde.

Die Ratlosigkeit der Notenbanken

Insbesondere die EZB befindet sich nun in einem hausgemachten

Dilemma. Nach der Eurokrise, die im Grunde bereits

eine Überschuldungskrise war, hieß es, es solle durch die geldpolitischen

Maßnahmen Zeit für strukturelle Anpassungen

in den südlichen Euroländern gekauft werden. Die Nullzinspolitik

hat aber – wenig überraschend – genau das Gegenteil

bewirkt. Es wurde ein immenser Anreiz geschaffen, sich noch

mehr zu verschulden. Mit der Corona-Krise brachen die letzten

Dämme. Und nun geht die Verschuldungsorgie nahtlos

weiter, weil im Osten Europas Krieg ausgebrochen ist, und die

Sanktionen den EU-Staaten unglaublich teuer zu stehen kommen

werden. Die EZB kann aus politischen Gründen dennoch

nicht beherzt gegen die Inflation vorgehen.

Solide Lösungen für eine solide Zukunft. Bei Incrementum ist

man davon überzeugt, dass Anleger ihr Portfolio für dieses

herausfordernde Umfeld entsprechend vorbereiten bzw. diversifizieren

sollten. Speziell für ein inflationäres bzw. stagflationäres

Umfeld bietet der unabhängige Vermögensverwalter

mehrere Fondsprodukte an, darunter den Incrementum Inflation

Diversifier Fund, welcher von steigender Inflation profitieren

kann.

ÜBER INCREMENTUM AG

Die Incrementum AG ist eine unabhängige

Anlage- und Vermögensverwaltungsgesellschaft

mit Sitz im

Fürstentum Liechtenstein. Die Partner

der Gesellschaft sind davon überzeugt,

dass das Fundament der heutigen

Wirtschaft – das ungedeckte

Kreditgeldsystem – nicht nachhaltig

ist. Insbesondere beim Thema Veranlagungen

sollte deshalb mehr denn je

über den Tellerrand des herrschenden

Geldsystems hinausgeblickt werden.

Der Anspruch des Unternehmens ist es,

solide und innovative Anlagelösungen

anzubieten, welche den Chancen und

Risiken des vorherrschenden komplexen

und fragilen Umfelds gerecht

werden.

Weitere Informationen:

www.incrementum.li


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Werbung

Um das zu erreichen, braucht es einen Anlagehorizont

von mindestens fünf Jahren oder

mehr.

Sind solche Preissteigerungen wie im

Moment nicht ein vorübergehendes

Phänomen?

Die Inflation wird sich voraussichtlich etwas

abschwächen, aber sie wird auf einem höheren

Niveau bleiben. Der Grund dafür sind

die insgesamt höheren Kosten, die auf Unternehmen

zukommen. Ein Beispiel: Die Lieferketten

sind vielfach unterbrochen, viele

Unternehmer ziehen daraus Konsequenzen

und beginnen, ihre Zulieferer zu diversifizieren

und Produktionen aus Ländern zurück

zu holen, die geopolitisch derzeit weniger

stabil sind. Das erhöht die Produktionskosten

und letztlich die Verbraucherpreise.

Geduld, Know-how und

Weitsicht zahlen sich aus

Krieg, Lieferprobleme, Zinsentwicklungen – in diesem Umfeld ist guter

Rat teuer. Wir sprachen mit dem langjährigen Finanzmarktexperten

Karen Armenakyan über seine Erwartungen und mögliche Anlagestrategien.

Armenakyan leitet bei der BW-Bank den Bereich für Vermögensverwaltung

und Wertpapiere und belegt mit seinem Team den Spitzenplatz

im aktuellen Ranking der Zeitschrift „Capital“ als „nachhaltigster Vermögensverwalter“.

Er ist überzeugt: „Nachhaltigkeit in der Geldanlage wird

mehr und mehr zum Standard“.

Text Miriam Rauh

BW-Bank

Die Baden-Württembergische

Bank –kurz BW-

Bank – ist die Kundenbank

der Landesbank Baden-

Württemberg (LBBW) und

in der Region verwurzelt.

Ihre Geschichte reicht

zurück bis ins Jahr 1818,

als die „Württembergische

Spar-Casse“ als Sparkasse

für das Königreich Württemberg

gegründet wurde.

Heute betreut die BW-Bank

Privat-, Geschäfts- und

Unternehmenskunden

– unterstützt von der

globalen Expertise der

LBBW. Vermögende Privatkunden

betreut sie darüber

hinaus an 10 Standorten

in ganz Deutschland. Ihre

Markenzeichen sind ihre

ausgezeichnete Beratung,

nachhaltiges Handeln und

individuelle Finanzlösungen.

Die BW-Bank sieht sich als

verantwortungsvoller und

bodenständiger Partner für

die persönlichen Ziele ihrer

Kunden.

Weitere Informationen:

www.bw-bank.de

Herr Armenakyan, wer sich für eine Vermögensverwaltung

entscheidet, überlässt

seine Anlageentscheidungen zu einem

Gutteil einem Expertenstab. Ab welchem

Anlagebetrag kann man vom Angebot der

BW-Bank profitieren?

Wir bieten individuelle Lösungen für jede

Kundin und jeden Kunden an, angefangen

bei kleinen Sparbeträgen von ca. 50 Euro pro

Monat für nachhaltige, vermögensverwaltende

Lösungen bis hin zu großen Anlagevolumen

von Ultra High Net Worth Individuals

(UHNWI).

Wie verändern Entwicklungen wie

der Krieg in der Ukraine, Lieferkettenprobleme

und Zinspolitik den globalen

Anlagemarkt?

Die Unsicherheit hat zugenommen, keine

Frage. Wir sehen eine starke Volatilität über

alle Assetklassen hinweg, die in den vergangenen

Jahren eher selten war. Erschwerend

hinzu kommt der Regime-Wechsel in der

Geldpolitik. Infolge der Finanzkrise der vergangenen

Jahre hatten die Zentralbanken

weltweit monetär gelockert, die Märkte wurden

mit Liquidität geflutet, der Zins faktisch

abgeschafft. Jetzt sehen wir eine besorgniserregende

Inflationsrate und in der Folge eine

restriktivere Zinspolitik der Zentralbanken.

Gleichzeitig gibt es aber Wachstumssorgen

aufgrund des Kriegs und der Lieferkettenprobleme.

Das macht die Zinspolitik der Zentralbanken

zu einer Gratwanderung.

Welche Auswirkungen haben diese Krisen

auf Ihre Arbeit als Vermögensberater?

Karen

Armenakyan

Bereichsleiter Vermögensverwaltung

und Wertpapiere der

LBBW/BW-Bank

Der Ukraine-Krieg ist sehr nah, das schürt

natürlich Sorgen und auch Ängste. Wir versuchen,

unsere Kundinnen und Kunden

emotional abzuholen, auf der anderen Seite

raten wir, den Horizont zu weiten und einen

kühlen Kopf zu bewahren. Es gibt Risiken,

die derzeit sehr relevant für die Märkte sind,

sich aber auf lange Sicht wieder verflüchtigen

werden. Es ist gut, dann in den Märkten

investiert zu sein, um von der Erholungsphase

zu partizipieren.

Was raten Sie Anlegern oder Sparern, die

verunsichert sind, auch mit Blick auf die

Inflation?

Derzeit ist vor allem eins gefragt: Geduld.

Man sollte sich nicht von seiner Emotion

leiten lassen, sondern überlegen, welcher

Sparbetrag im Zweifel länger angelegt werden

kann, um das Geld in dieser Zeit zur

Wahrung der realen Kaufkraft an den Kapitalmärkten

arbeiten zu lassen.

In der Eurozone haben wir aktuell ein Inflationsniveau

von gut acht Prozent. Zwar

werden auch die Zinsen wieder steigen, aber

dies wird nicht zum Ausgleich reichen. Wer

investieren möchte, muss bereit sein, an den

Kapitalmärkten höhere Schwankungsrisiken

in Kauf zu nehmen. Es gibt aber auch die

Chance, sein Vermögen auf lange Sicht nicht

nur real zu wahren, sondern letztendlich

auch zu mehren.

Dem realen Kaufkraftverlust kann man

mit Aktien- und Sachwert-Investments begegnen.

Dadurch können sich Inflationseffekte

zumindest abmildern, eventuell auch

ausgleichen oder sogar umkehren lassen.

FOTO: SHUTTERSTOCK

Bei der Vermögensanlage denkt man in

erster Linie an Aktien, Anleihen, Immobilien.

Können Rohstoffe eine interessante

Alternative sein?

Rohstoffe sind eine zyklische Anlageklasse,

die Zyklen drehen sehr schnell. Wenn man

sehr risikoaffin und versiert ist, können Rohstoffe

interessant sein, sonst raten wir eher

davon ab. Mit einer Ausnahme: Ein Rohstoff,

der in einem globalen Anlageportfolio gerade

in unsicheren Zeiten Relevanz hat, ist Gold, es

kann ein Portfolio stabilisieren. Gewisse Muster

lassen sich empirisch nachweisen; Gold ist

in unsicheren Zeiten ein Stabilisator, der Ruhe

in ein Portfolio bringt.

Wie helfen Sie Ihren Kunden dabei, die

richtigen Entscheidungen bezüglich der

Verwaltung ihres Vermögens zu treffen?

Kunden können die Verwaltung ihres Vermögens

an uns delegieren. Wir beobachten

tagtäglich die Bewegungen an den Kapitalmärkten

sehr genau, versuchen die Risiken

entsprechend abzuschätzen und auf Basis unseres

Know-hows ein Portfolio zu konstruieren,

das angemessen durch schwierige Zeiten

kommt.

Was machen Sie als Experten anders als

Privatpersonen?

Wir wenden wesentlich mehr Zeit für dieses

Thema auf, als es Privatpersonen möglich

wäre. Wir haben auch andere Informationszugänge,

durch eigene volkswirtschaftliche

und betriebswirtschaftliche Abteilungen, die

sich den ganzen Tag mit Märkten beschäftigen.

In unserer Vermögensverwaltung sind

über 70 Fachexperten nur mit diesem Thema

befasst und wir sind mit weiteren Experten im

LBBW-Konzern vernetzt. Zudem kommunizieren

wir mit anderen Häusern im Kapitalmarkt

und tauschen uns auf Basis von Daten

und Analysen aus. Von der Komplexität her

sprengt dies alles den Rahmen von Privatpersonen,

selbst dann, wenn sie sehr versiert sind.

Ihre Vermögensverwaltung mit Nachhaltigkeitsmerkmalen

wurde erst kürzlich

von der Zeitschrift Capital mit der

Bestnote von 5 Sternen ausgezeichnet

und belegt damit den Spitzenplatz in

deren Nachhaltigkeits-Ranking. Welche

Bedeutung hat das für Sie?

Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit.

Es zeigt einmal mehr, wie wichtig es war, dass

wir uns als Bank und Vermögensverwalter

schon sehr früh diesem Thema gewidmet haben

und Know-how aufgebaut haben. Immer

mehr Menschen möchten ihr Vermögen auch

in sozialer und ökologischer Sicht gut angelegt

sehen. Das steht auch nicht im Widerspruch

zur Rendite. Es spricht sogar viel dafür, dass

ein sozial und ökologisch umsichtig agierendes

Unternehmen auch sonst sehr weit

vorausdenkt und dessen Aktien oder Anleihen

daher generell eine solide Anlagemöglichkeit

darstellen. Ich bin sicher: Anlagen mit

Nachhaltigkeitsmerkmalen werden mehr

und mehr zum Standard.


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Mit Sicherheit gut angelegt:

Pflegeimmobilien

Wie wäre es, in eine krisensichere Immobilie zu investieren, die sichere Mieteinnahmen

bringt, dabei aber für Eigentümer aufwandslos betrieben werden kann?

Mit Pflegeimmobilien kann dieses Kunststück gelingen.

Text Miriam Rauh

Eine Pflegeimmobilie ist eine

Möglichkeit Kapital anzulegen,

beispielsweise in Form

eines Seniorenappartments in

einer Pflegeeinrichtung. Die Wohneinheiten

sind dabei privaten Investoren

zugänglich – wie klassische Eigentumswohnungen

auch.

Für Eigentümer einfach und bequem

Im Vergleich zu Eigentumswohnungen

sind Pflegeimmobilien unaufwändig.

Um die Betreuung und Abwicklung

der Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen,

Wartungsarbeiten

sowie auch Themen wie Betriebskostenabrechnungen

kümmert sich in der

Regel eine Immobilienverwaltung. Die

Kosten für Energieversorgung, Müll,

Wasser und Versicherung übernimmt

üblicherweise der Pächter der Immobilie.

Eigentümer selbst genießen die

Vorteile einer Pflegeimmobilie sehr

einfach und bequem.

Krisensicher angelegt

Ein großer Vorteil ist die sichere Anlage.

Die immer höhere Lebenserwartung

mit einer steigenden Zahl an

pflegebedürftigen Menschen sorgen

für hohe Nachfrage, mit steigender

Tendenz. Während es im Dezember

1999 noch 2,02 Millionen Pflegebedürftige

gab, waren im Dezember

2019 bereits 4,13 Millionen Menschen

im Sinne des Pflegeversicherungsgesetztes

pflegebedürftig.*

Ein weiterer Vorteil liegt auf der

Hand: Das angelegte Geld ist vor Inflation

geschützt, die Investition ist

krisensicher und dauerhaft unabhängig

von der Konjunktion. Wer darauf

achtet, dass die Mietverträge des

Betreibers eine Wertsicherungsklausel

enthalten, die die Höhe der Miete

an den Verbraucherindexpreis

anpasst, ist zudem vor einer dynamischen

Entwicklung der Betriebskostenhöhe

geschützt.

Was ist mit Eigenbedarf?

Eine unmittelbare Eigennutzung ist in

der Regel ausgeschlossen. Allerdings

bieten einige Betreiber den Eigentümer*innen

von Pflegeimmobilien im

Bedürftigkeitsfall ein bevorzugtes Belegungsrecht

für sich selbst und auch für

Familienangehörige 1. und 2. Grades an.

Somit ist bei Eintritt in die Pflegebedürftigkeit

eine schnelle Aufnahme in den

jeweiligen Einrichtungen gegeben, ohne

dass bereits bestehende Wartelisten

berücksichtigt werden müssen.

Auch junge Käufer profitieren

Nicht nur Ältere profitieren – auch für

junge Menschen hat ein Pflegeapartment

viele Vorteile. Feste Mieteinnahmen

ermöglichen eine einfache Finanzierung,

regelmäßige Mieteinnahmen

bringen Zugewinn. Auch kann der Erwerb

von Pflegeapartments steuerlich

geltend gemacht werden. Nach einigen

Jahren verfügen Erwerber*innen so über

einen bezahlten Sachwert – und haben

bis dahin, ganz nebenbei, ihre Steuerlast

gesenkt.

Worauf sollte man außerdem achten?

Den Wert einer Pflegeimmobilie bestimmen

mehrere Faktoren. Der Standort

spielt eine Rolle, ebenso wie die Hochwertigkeit

der Anlage, die Qualität der

Bausubstanz und Energieeffizienz. Auch

Themen wie Brandschutz, Zimmergröße

und Barrierefreiheit sind sehr wichtig

und sollten geltenden Bestimmungen

entsprechen.

Um dies alles zu gewährleisten, sollten Anleger

mit einem erfahrenen, etablierten Anbieter

zusammenarbeiten, der Referenzen

und Kontrollergebnisse von FQA, Gewerbeaufsichtsamt,

Brandschutzbehörde und

dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen

vorweisen kann.

Quelle: * https://www.destatis.de/DE/Themen/

Querschnitt/Demografischer-Wandel/Hintergruende-Auswirkungen/demografie-pflege.html

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der wob Immobilien Vertrieb GmbH entstanden.

Von Pflegeimmobilien profitieren

In Schaafheim an der verkehrsoptimierten hessisch–bayerischen Landesgrenze, mitten in der Metropolenregion Frankfurt/

Main und dennoch idyllisch im Naturpark Bergstraße-Odenwald gelegen, wird unter der Regie der wob group ein neues Pflegeheim

mit 81 Zimmern und 24 Einheiten für betreutes Wohnen entstehen. Schon bald kommt das Projekt in den Vertrieb. Über

das Konzept der Pflegeimmobilien und wie Investoren profitieren sprachen wir mit Geschäftsführer Stefan Schiessl.

Text Paul Howe

Stefan Schiessl, Geschäftsführer

der wob Immobilien Vertrieb GmbH

Weitere Informationen: www.wobimmo.com

Herr Schiessl, die wob group nimmt in Kürze ein neues

Projekt für Pflegeimmobilien in den Verkauf. Was zeichnet

dieses Objekt aus?

Schaafheim stellt einen hervorragenden Standort für Seniorenapartments

dar. Im Ort gibt es bisher noch kein Pflegeheim, die

Bevölkerungsentwicklung verläuft positiv und die vorhandene

Infrastruktur eignet sich sehr gut für eine Seniorenimmobilie.

Die ausgezeichnete Lage und die Nachfrage durch den unumkehrbaren

demografischen Wandel macht ein Pflegeapartment

im Seniorenzentrum Schaafheim zu einer optimalen Kapitalanlage.

Das Seniorenzentrum Schaafheim wird außerdem gemäß den

Vorgaben des KfW Effizienzhaus 55 EE gebaut und dank einer

Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage

ein sehr energieeffizientes Gebäude.

Was sind die entscheidenden Faktoren, damit eine

Pflegeimmobilie langfristig Rendite bringen kann?

Die Standortwahl und die Qualität der Immobilie müssen stimmen.

Das in Kombination mit einem erfahrenen Betreiber sorgt

für jahrelange, sichere Rendite.

Sind Pflegeimmobilien eine gute Altersvorsorge? Für wen

eignet sich diese Anlageform?

Eine Investition eignet sich für jeden, der gerne einen Betrag ab

ca. € 200.000 langfristig anlegen möchte. Im Vergleich zu einer

Eigentumswohnung ist der Aufwand für Eigentümer wesentlich

geringer. Außerdem tut man damit etwas Gutes für die Gesellschaft

– denn die Pflegeplätze werden dringend gebraucht.

Als Altersvorsorge (für jüngere Menschen), als Inflationsschutz

durch indexierte Mietverträge und generell als langfristige Kapitalanlage

für jeden, der risikoreichere Anlagen scheut.

Gibt es Risiken bei Investments in Pflegeimmobilien?

Ein mögliches Risiko stellt eine Insolvenz des Betreibers dar.

Daher ist die sorgfältige Prüfung des Betreibers von sehr hoher

Bedeutung. Wir arbeiten ausschließlich mit sehr zuverlässigen

und erfahrenen Betreibern zusammen. Besonders wichtig ist uns

auch die Qualität der Pflege sowie das Betreuungsangebot.

Natürlich ist auch die Standortwahl sehr wichtig, insbesondere

die Bedarfssituation muss genau geprüft werden.

Wie stehen die Chancen, im Wiederverkauf Wertzuwächse

zu generieren?

Generell kommt das auf die Gegebenheiten des Marktes an, aber

wir können von sehr erfolgreichen Zweitverkäufen berichten, bei

denen die Immobilien mit deutlichen Wertzuwächsen verkauft

wurden.

Die wob group ist seit 15 Jahren im Bereich Projektentwicklung,

Immobilienbau, Vertrieb und Verwaltung tätig. Welches

Feedback bekommen Sie von Investoren?

Wir können ganz stolz sagen, dass wir viele treue und sehr zufriedene

Kunden haben. Taten sprechen mehr als Worte: rund ein

Drittel unserer Kunden kaufen wieder bei uns. Besonders schätzen

sie, dass es sich um ein Rund-um-Sorglos-Paket handelt und

wir vom Erstgespräch bis zur jahrelangen Verwaltung immer

zuverlässige Ansprechpartner sind.


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Immobilieninvestition:

Inflation erfolgreich austricksen

Zunehmende Nachfrage, knappes Angebot und wachsende Preise – die Investition in Immobilien bei steigender

Inflationsrate verunsichert viele Investierende. Jürgen Engelberth, Vorstand des Deutschen Immobilienverbandes

(BVFI), erklärt im Interview, wie Investierende mit Fremdkapital eigenes Kapital aufbauen, den Zinshebel

für sich nutzen und die Inflation erfolgreich austricksen.

Text Paul Howe

Wird der Kauf von Immobilien künftig

wieder günstiger?

Deutschland hat eine der niedrigsten Eigentumsquoten

in Europa bei wachsendem

Wohnraumbedarf. Die Kluft zwischen niedrigem

Angebot und hoher Nachfrage wird sich

in den kommenden Jahren weiter vergrößern.

Die Konsequenz: Trotz steigender Nachfrage

wächst das Angebot unzureichend und die

Preise ziehen weiter an. Um eine Verteuerung

aufgrund des knappen Angebots zu verhindern,

müsste in den nächsten Jahren kontinuierlich

kräftig gebaut werden. Die von der

Politik veranschlagten Neubauten reichen bei

Weitem nicht aus, um dieses Missverhältnis

zu beheben. Die Einwohnerzahl in Deutschland

wächst stetig und zugleich fallen jährlich

rund 400.000 Wohnungen durch den realen

Wohnungsverlust aufgrund von Abriss oder

Umnutzung weg.

Lieber sparen als investieren bei hoher

Inflationsrate?

Jetzt Geld zu sparen, kann verlockend sein,

aber durch Faktoren wie Inflation und den

Anstieg der Lebenshaltungskosten kann die

Kaufkraft sinken – das gesparte Geld auf dem

Konto verliert in einem schleichenden Prozess

seinen Wert. Immobilien hingegen können

als sichere Sachwertanlage dienen und

durch die Inflation sogar an Wert gewinnen.

Zudem kann die eigene Mietzahlung im Alter

entfallen und eventuell vorhandene Mietobjekte

können für weitere kontinuierliche

Einnahmen sorgen.

Wie helfen Zinshebel und fremdes Geld

bei Immobilieninvestments?

Mithilfe eines Bankdarlehens kann der Nettoertrag

bei gleichem Einsatz maximiert werden.

Neben dem Zinshebel aus der Finanzierung

gibt es bis zu fünf verschiedene Rendite-Arten,

die sich addieren, wenn dieses fremde

Geld genutzt wird: Mietrendite, Inflationsrendite,

Steuereffekte, Tilgungszuschüsse der

KfW und Veräußerungserlöse – am Ende entsteht

daraus die operative Rendite. Diese ist

entscheidend für den Erfolg und sollte immer

in einem zweistelligen Prozentbereich liegen.

Eine Eigenkapitalrendite von bis zu 20 % ist

bei geschickter Gestaltung auch heute noch

im Immobiliensektor möglich!

Die

Immobilienbesitzenden

stehen in jedem Fall auf

der Gewinnerseite.

Was haben Zinshebel und Inflation miteinander

zu tun?

Das Wissen um den Zinshebel lässt zwei

Schlussfolgerungen zu: Eine Immobilie sollte

nie aus reinem Eigenkapital finanziert werden

und eine Investmentimmobilie sollte nie komplett

entschuldet werden! Das Spannende am

Verhältnis von Zinshebel und Inflation ist ihre

Konkurrenz – steigen die Zinsen, steigt in der

Regel auch die Inflation. Aktuell ist es sogar

umgekehrt: Die Inflation steigt und die Zinsen

ziehen nach. Die Immobilienbesitzenden stehen

in jedem Fall auf der Gewinnerseite, denn

schon innerhalb weniger Monate nach einem

Immobilienkauf macht sich der Gewinn aus

der Inflation bemerkbar.

Jürgen Engelberth

ist Vorstand des Bundesverbandes

für die

Immobilienwirtschaft

(BVFI) , Veranstalter

der Deutschen Immobilienmesse

(DIM)

und Geschäftsführer

des Owners Club

Real Estate (O.C.R.E.)

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pressestern entstanden.

Immobilien – jetzt erst recht!

Interview mit Maximilian Seil (MS) und Nino Grubišić (NG) MRICS vom Frankfurter Immobilienmanager SEIL REAL ESTATE.

Text Benno Adelhardt

Die Auswirkungen der Corona-Krise, Krieg

in Europa, Inflation und stark steigende

Zinsen – selten waren in den vergangenen

10 Jahren die Vorzeichen für Kapitalanleger

derart herausfordernd. Warum

sich jedoch gerade jetzt ein Investment

in Immobilien lohnen kann, erläutern

Maximilian Seil und Nino Grubišić von der

Immobilien-Management-Boutique Seil

Real Estate aus Frankfurt am Main.

Warum sollten Kapitalanleger gerade jetzt

in Immobilien investieren, wo die Preise auf

Rekordniveau sind und die Zinsen drohen

zu explodieren?

MS: Die Zinsen kehren dahin zurück, wo sie

hingehören. Immobilien haben sich hierzulande

in jeder Konjunkturphase als sicherer Hafen

erwiesen, wenn bestimmte Parameter beachtet

werden. Aktuell gibt es schlichtweg keine Alternativen,

der starken Entwertung des Geldes

sicher entgegenzuwirken. Deshalb sind Immobilien

auch jetzt ein kluges Investment, und das

gilt sowohl für den Käufer eines Mehrfamilienhauses

zur Vermietung als auch für professionelle

Anleger. Corona hat schon etwas bewirkt.

Es begann eine erste Bereinigung, mitten in

einer Marktphase, in der faktisch jeder, der Immobilien

kaufen wollte, auch konnte. Durch

den undenkbaren Krieg in der Ukraine und das

damit einhergehende Verhalten der Banken, die

nun wesentlich vorsichtiger sind, wurde diese

Bereinigung noch mal zusätzlich angeschoben.

Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf andere

Nutzungsklassen jenseits von Wohnimmobilien

aus?

NG: Im Gegensatz zu Wohnungen weisen Gewerbemietverträge

im Regelfall langfristige

Vertragslaufzeiten auf. Dies bietet gesicherten

Cashflow und kann bei einer Mietvertragslaufzeit

von beispielsweise 10 Jahren und dem richtigen

Mieter einen echten Mehrwert darstellen.

Ferner sind professionelle Büromietverträge

üblicherweise „indexiert“, also an den Verbraucherpreisindex

gekoppelt, sodass sich die Miete

bei Inflation erhöht. Somit können, gerade

jetzt, Investments in Gewerbeimmobilien sehr

interessant sein. Wichtig ist jedoch, die relevanten

Kriterien bei der Auswahl zu kennen

und eine sorgfältige Prüfung der Immobilie

durchzuführen.

Gibt es auch Krisengewinner und besondere

Trends für institutionelle Investoren?

NG: Absolut. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten

und der Notwendigkeit einer größeren Bevorratung

sind Logistikimmobilien aktuell hoch

im Kurs. Und das Thema ESG ist derzeit aus

keinem Investorengespräch wegzudenken. Aber

natürlich bleibt auch Wohnen wegen der weiterhin

hohen Nachfrage ein Must-have innerhalb

eines gut diversifizierten Portfolios. So wie es aussieht,

wird neben den gestiegenen Grundstückspreisen

und Baukosten auch die Politik eher den

Neubau erschweren, daher sind gerade Bestandsimmobilien

das Produkt der nächsten Zeit.

Kurze Zwischenfrage: Was verbirgt sich hinter

dem Begriff ESG?

NG: ESG steht für drei Kriterien nachhaltiger Investments:

Environmental, Social und Governance.

Wird beispielsweise ein Immobilienfonds

als „grün“, „nachhaltig“ oder „ESG“ deklariert,

sind spezielle BaFin-Vorgaben einzuhalten. Diese

regulatorischen Anforderungen erschweren

institutionellen Investoren den Ankauf von Bestandsgebäuden,

da diese ganz überwiegend nicht

ESG-konform sind. Hier bietet sich jedoch die

Chance, die bestehenden Gebäude nachhaltig zu

modernisieren. Und um das Thema „Social“ in ESG

abzubilden, werden auch Konzepte wie Betreutes

Wohnen oder Student Housing immer interessanter.

Was könnte man jetzt falsch machen und

welche Stellschraube ist die Wichtigste?

MS: Es gab Zeiten in den letzten Jahren, da konnte

man fast blind in Immobilien investieren. Die Banken

haben eigentlich alles mitgemacht. Diese Zeiten

sind vorbei. In der aktuellen Marktphase

muss ein Rad ins andere greifen. Nutzungsklasse,

Mieterstruktur, Mietvertragsdauer, Lage, Finanzierung,

Verwaltung – der Due Diligence,

also dem Prüfungsprozess, kommt eine enorme

Bedeutung zu. Wer dies nicht leisten kann, vertraut

auf Partner, die ihn dabei und idealerweise

auch im kompletten Ankaufs- und Verwaltungsvorgang

beraten und betreuen können. Immobilien

sind die richtige Anlageklasse für raue Zeiten,

verzeihen aber keine Fehler.

Maximilian Seil

Managing Partner

Nino Grubišić

MRICS

Partner | Executive

Advisor

Weitere

Informationen:

www.seil.com


8

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG entstanden.

Wohnungswirtschaft in den nächsten zehn

Jahren. Der regulatorische Druck, Kapital in

umweltfreundliches und sozialverträgliches

Bauen zu lenken, wird immer stärker. Auch

weil hier in den vergangenen Jahren so viel

versäumt wurde. Um die Ziele von 2030 zu

erreichen, bleiben uns nicht einmal mehr

hundert Monate. Die steigenden Nebenkosten

pushen das Thema zusätzlich.

„Die Nachfrage nach

Wohnimmobilien ist

ungebrochen.“

Ein Interview mit Branchenexperte Frank Wojtalewicz,

Vorstand bei d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG.

Text David Verbeek

FOTO: SHUTTERSTOCK

Jährlich investiert die d.i.i. Gruppe 40 bis 70

Million Euro in die energetische Sanierung

und Quartiersentwicklung älterer Wohnanlagen.

Diese Maßnahmen zur Bestandsentwicklung

sind stets darauf ausgerichtet,

den energetischen Stand eines Neubaus zu

erreichen und die Nebenkosten bei Gas und

Strom sowie auch die CO2-Emission der Gebäude

um bis zu 50 Prozent abzusenken.

Welche Folgen hat die Zinswende auf das

Wohnungssegment?

Hypothekenkredite sind im historischen Vergleich

immer noch günstig, auch wenn die

Zinsen allmählich wieder auf ein normaleres

Niveau steigen. Die Europäische Zentralbank

hat zwar angekündigt, dass sie weiter an der

Zinsschraube drehen wird, jedoch wird sie

das nur sehr behutsam tun. Wenn die Immobilienfinanzierung

nun etwas teurer wird,

wird das die Nachfrage nicht abwürgen. Die

öffentlichen Zuschüsse für die energetische

Entwicklung und die Schaffung von neuem

Wohnraum haben in den letzten Jahren so

stark zugenommen, was die Zinserhöhungen

um ein Vielfaches kompensiert.

Wie können Privatanleger vom Wohnimmobilienmarkt

profitieren?

Institutionelle Investoren halten den

deutschen Wohnungsmarkt weiterhin für

sehr attraktiv und investieren hier immer

größere Summen, während sie bei anderen

Anlageklassen vorsichtiger werden. Auch

für Privatanleger ist dieses Segment sehr attraktiv,

ob sie Wohnungen direkt erwerben,

oder in einen entsprechend aufgestellten

Fonds investieren.

Weitere

Informationen:

www.dii.de

Welche Rolle spielen Wohnimmobilieninvestments

im heutigen Umfeld?

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in

Deutschland ist ungebrochen hoch, vor allem

in den Metropolregionen. Kein Wunder:

Die Bevölkerung wächst, die Wirtschaft ist

stark und Wohnimmobilien gelten seit jeher

als eines der besten Mittel für den privaten

Vermögensaufbau und die private Altersvorsorge.

Des Weiteren herrscht ein riesiger

Wohnungsnotstand in Deutschland, an dem

sich auch in den kommenden Jahren nichts

ändern wird, denn es wird viel zu wenig gebaut.

Eine genaue Prognose ist schwierig, es

ist allerdings bereits absehbar, dass wir in diesem

Jahr noch nicht einmal die Hälfte der

eigentlich als Ziel ausgegebenen 400.000

neuen Wohneinheiten schaffen werden. In

diesem Kontext wichtig zu wissen ist, dass

der Wohnungsbau in den Jahren 2019 und

2020 bereits stagniert ist. Im Jahr 2021 waren

die Zahlen sogar rückläufig.

Welche Lagen und Segmente werden

zukünftig gefragt sein?

Die großen Städte wachsen weiter, in den

zentralen Lagen gibt es allerdings kaum

noch verfügbare Flächen. Deshalb werden

die Randlagen der Metropolen und die

B-Städte auf absehbare Zeit weiter sehr gefragt

sein. Hier dürfte das mittlere Preissegment

(60 - 70 %) weiter in den Mittelpunkt

rücken, während das gehobene Segment

rückläufig ist.

Das mittlere Segment mit dem größten Anteil

am Wohnungsmarkt hat in allen Krisen

der vergangenen 15 Jahre eine außerordentliche

Resilienz gezeigt. Wir gehen daher

folgerichtig im Auftrag unserer Anleger in

Wohnimmobilien Investments mit hohem

Wertsteigerungspotenzial in B-Städten und

ausgewählten Mikrolagen großer Metropolen

in Deutschland. Inzwischen wurde in

mehr als 65 Standorte investiert. Die Assets

under Management haben in Summe einen

Gesamtwert von ca. 3,6 Mrd. Euro.

Verändert sich etwas an der Bedeutung

von Bestand versus Neubauprojekten?

Während die Bedeutung von Neubauprojekten

abnimmt, werden Bestandsimmobilien

für Investoren immer wichtiger. Vor allem die

energetische Sanierung ist ein vielversprechendes

Feld, weil Wohnungen mit hohem

ökologischem Standard immer mehr gefragt

sein werden, da der Wohnungsbestand fit

gemacht werden muss für den Klimaschutz.

Ein Großteil der Treibhausgasemissionen

stammt von Wohngebäuden. Nur mit hohen

Investitionen in energetische Sanierungen

sind die Klimaziele zu schaffen. All das sorgt

dafür, dass das Umfeld für Investments in

Wohnimmobilien attraktiv bleibt.

Auch wenn ihre Zahl abnimmt, gilt das mehr

denn je auch für Neubauten. Als spezialisiertes

Wohnungsunternehmen nutzt die d.i.i.

Gruppe ihre umfassende Expertise in der

Immobilienentwicklung für den Neubau

von Wohnanlagen, die ökologisch, nachhaltig,

energieeffizient und klimafreundlich

sind – und damit zukunftssicher auch den

steigenden Ansprüchen von Mietern und Investoren

gerecht werden.

Welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit?

Ökologische und soziale Nachhaltigkeit

ist das dominierende Megathema für die

Frank Wojtalewicz

Vorstand bei d.i.i.

Deutsche Invest

Immobilien AG

Der Wohnungsmarkt hat in allen Krisen der

letzten 15 Jahre eine hohe Resilienz bewiesen

und damit ein sehr gutes Risiko Rendite

Risikoprofil unter Beweis gestellt.

Was macht einen guten Wohnimmobilienfonds

aus?

Anleger sollten darauf achten, dass der Fonds

das Thema Nachhaltigkeit glaubwürdig in

seiner Anlagestrategie verankert hat. Denn

Objekte, die Nachhaltigkeitskriterien nicht

erfüllen, werden Wertverluste erleiden, und

ein Fonds, der sich mit diesem Thema zu

wenig beschäftigt und nicht ausreichend

entsprechende Kompetenz aufgebaut hat,

wird abgestraft werden. Zudem ist wichtig,

dass ein Fonds einen aktiven Managementansatz

fährt. Denn Wohnimmobilieninvestments

sind kein Selbstläufer mehr, es kommt

immer stärker auf die richtige Auswahl

und die richtige Bewirtschaftung an.

Der Aufbau und das Management von

Wohnimmobilienportfolios für institutionelle

und private Investoren sind unser

Kerngeschäft. Dabei legt die d.i.i. Gruppe

besonderen Wert darauf, ihrer sozialen

und ökologischen Verantwortung gerecht

zu werden. Unsere Bestandsmieter

genießen einen über die gesetzlichen Bestimmungen

hinausgehenden Schutz den

wir in unserer Sozialcharta festgehalten

haben. Gleichzeitig haben wir alle für die

Wertsteigerung wichtigen Funktionen und

Kompetenzen im eigenen Haus, beispielsweise

Experten in der energetischen

Entwicklung und dem Nebenkostenmanagement.

Das ermöglicht uns, sowohl

die Interessen unserer Investoren als auch

die unserer Mieter zu wahren.


Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de 9

Feste Werte in

unbeständigen Zeiten

Im Gegensatz zu verstrickten Beteiligungen und

abstrakten Wertpapieren lassen Sachwerte eine besondere

Bindung zu. Der Eine ist fasziniert von historischem

wie Münzen und Briefmarken, für den anderen sind es

Kunstwerke berühmter Künstler oder eines bestimmten

Stils, wieder andere sind besessen von seltenen Oldtimern

oder teuren Weinen. Die Niedrigzinsproblematik

rückt solche „geliebten Güter“ immer stärker ins Licht

lohnender Investments.

Text Paul Howe

FOTO: SHUTTERSTOCK

Eine Wertanlage in Sachgüter ist so

„neu“ wie die Idee der Investition

selbst. Die Pharaonen „investierten“

in pompöse Grabstätten voller

Wertgegenstände, die Piraten in Schmuck

und versteckte Schatztruhen, Dagobert

Duck hatte seinen Geldspeicher.

Allen gemeinsam ist der Wunsch, sich

durch eine stabile Wertanlage abzusichern.

Was im Bild Grabräuber, andere

Piraten oder die Panzerknacker sind, nennt

man heute Inflation.

Die steigende Inflationsrate verstehen viele

dahingehend, dass sich unser Geld meta-

phorisch „unter der Matratze“ auflöst.

Ergo werden Sachwerte wieder populär –

„was man hat, das hat man“.

Und wenn man „was hat“, das in Zukunft

voraussichtlich seltener zu haben ist, hat

man damit eine Grundlage für einen Kapitalzuwachs.

In den letzten Jahren wird

beispielsweise attraktiver Wohnraum immer

seltener – und somit teurer. Die Leute

kaufen Wohnungen, Häuser, Grundstücke

oder Investieren in Crowdinvesting,

um an einem exponentiellen

Wachs-tum zu partizipieren. Ein lukratives

Geschäft, doch wo bleibt die Ästhetik?

Sachanlagen sind der großartige Exkurs

eines Investmentportfolios, der einige

Bedürfnisse zulässt, – manchmal sogar

fordert –, die bei anderen Anlagestrategien

fatal sein können. Leidenschaft,

emotionale Bindungen, Optik, Status,

um nur einige zu nennen. Insofern für

Investoren eine Möglichkeit, das Investmentleben

„anfassbarer“ und genussvoller

zu gestalten.

Wein als Sachanlage beispielsweise hat

bereits eine große Fangemeinde, die

vor allem im asiatischen Raum schnell

anwächst. Auch wenn hier im wahrsten

Sinne des Wortes nur die „erlesenen“

Weine einen tatsächlichen Handelswert

für den Markt mitbringen, werden aktuell

fünf Milliarden US-Dollar des „roten

Goldes“ gehandelt. Bedenkt man hierbei,

dass durchschnittliche Renditen

von zehn Prozent (siehe „Cult Wines“

in London) erreicht werden, ist es eine

attraktive Alternative, die man im Auge

behalten sollte.

Fazit: Investment in Sachanlagen sind

eine klasse Ergänzung zu einem runden

Portfolio. Man benötigt jedoch Markübersicht

und eine wichtige Grundeinstellung:

Leidenschaft für das Investment.

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In Sachwerte investieren –

die Krise austricksen

Die 7x7 Unternehmensgruppe unterscheidet sich von vielen Unternehmen im Finanzsektor.

Andreas Mankel, Gründer und Geschäftsführer der 7x7finanz GmbH, setzt seit über 30 Jahren

auf Investitionen in produktive Sachwerte, um Vermögen in sicheres Fahrwasser zu bringen.

Andreas Mankel

Gründer und

Geschäftsführer

der 7x7finanz GmbH

a.mankel@7x7.de,

0228-377 273- 0417

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Dreh- und Angelpunkt aller Ihrer Investments ist das

Tauschen von Geld- in Sachwerte. Warum ist dies aus

Ihrer Sicht gerade in Krisenzeiten so wichtig?

Das ist ganz einfach: Es geht um mehr als nur um Geld,

denn Geld ist immer nur das wert, was ich dafür bekommen

kann – als Konsument im Supermarkt oder eben

auch als Investor. Geld, das nur als Geld auf einem Sparbuch,

einem Tagesgeld- oder Girokonto schlummert, hat

keinen Gegenwert. Genauso wie früher der Sparstrumpf

unserer Oma. Das wird aktuell mit Blick auf die Inflation

besonders deutlich. Geldvermögen verliert an Wert.

Ganz anders ist das bei Sachwertinvestitionen.

Warum sind produktive Sachwerte ein wichtiger

Schlüssel für einen langfristig sicheren Vermögensaufbau

und aus welchem Grund ist dies in Zusammenhang

mit den aktuellen Krisen für Anleger besonders

wichtig?

Wenn Anleger ihr Vermögen in sicheres Fahrwasser

bringen wollen, sind Investitionen in produktive

Sachwerte der richtige Weg. Dies können Immobilien

sein, die Mieterträge erzielen, Solarparks, die Strom

produzieren, der zu aktuellen Marktpreisen verkauft

werden kann, oder auch nachwachsende Rohstoffe. Der

entscheidende Unterschied zu Werten, die an der Börse

gehandelt werden, ist, dass der Wert von produktiven

Sachwerten (wie z. B. ein Grundstück oder ein Gebäude)

real steigt und einen Inflationsausgleich erzielt.

Sie stellen Investoren einen fairen Zinssatz in Aussicht.

Was genau heißt das für Sie?

Fair bedeutet für uns zunächst, dass Anleger weder

Null- noch Minuszinsen einfach hinnehmen müssen,

nur weil unser Finanzsystem mit einer Geldflut gerettet

werden muss. Denn es gibt Alternativen. Wer heute

sein Geld sinnvoll anlegt, der zielt nicht auf kurzfristigen

Gewinn, sondern legt es auf langfristige Wirkung an.

Denn nur so können Anleger einen nachhaltigen Einfluss

auf die Klimakrise oder die allgemeine Wohnungsnot

nehmen: etwa durch den Einsatz erneuerbarer

Energien, die Schaffung neuer Arbeitsplätze oder die

Erzielung langfristiger Mieterträge. Wer bei uns investiert,

tut das nicht nur, um am Ende für sich eine satte

Rendite zu erzielen. Er oder sie möchte sich an etwas

Größerem, Weiterreichendem beteiligen, an dem viele

andere auch partizipieren. So entstehen Werte mit Wirkung.

Bei uns geht es immer um zwei Dinge: Sinn und

Zinsen.

Unternehmensprofil

7x7 Unternehmensgruppe

Andreas Mankel und seine Mitstreiter entwickeln

nachhaltige Projekte in den Bereichen erneuerbare

Energien, Immobilien, E-Mobilität und Social-

Impact. Investoren sind an den Erträgen entlang

der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt. Alle

Kernprozesse von der Projektentwicklung über die

Finanzierung bis hin zum Betrieb einer produktiven

Sachwert-Geldanlage werden von der Unternehmensgruppe

selbst abgedeckt. Das spart Kosten, schafft

Transparenz und bringt Flexibilität.

Bringen Sie Ihr Vermögen in sicheres Fahrwasser.

Nachhaltige Investments online zeichnen unter

fairzinsung.com (eine Marke der 7x7finanz GmbH)


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Smart Investments –

Smarte Altersvorsorge

Die Zinsen steigen. Verwahrentgelte sind auf dem Rückzug. Die Zinswende ist da. Grund für das DIVA als Meinungsforschungsinstitut

für finanzielle Verbraucherfragen, bei den Menschen nachzufragen: Aufatmen für die

eigene Altersabsicherung? Ihre Antwort: Im Gegenteil.

Text Prof. Dr. Michael Heuser

Das DIVA erhebt zweimal jährlich den Deutschen

Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV) auf Basis einer

repräsentativen Befragung von 2.000 Bürgerinnen

und Bürgern in Deutschland. Unsere jüngste

Erhebung im Frühjahr zeigt: Das Meinungsklima

bezüglich der eigenen Altersabsicherung ist

im anhaltenden Abwärtstrend. Der DIVAX-AV

erreicht einen neuen Tiefstand (minus 3,2). Vor

allem das Vertrauen in die gesetzliche Rente

schwindet; eine deutliche Mehrheit (60,8%) geht

von einer weiteren Verschlechterung aus. Zunehmend

setzt sich bei den Menschen die Erkenntnis

durch, dass sie für ihr Auskommen im Alter auch

private Anstrengungen unternehmen müssen.

Fast die Hälfte der Befragten (42,8%) will noch

mehr in der privaten Altersvorsorge tun.

Befeuert werden die Sorgen um eine unzureichende

Absicherung für den Ruhestand immer

stärker auch durch die sprunghaft anziehende

Geldentwertung. In unseren Befragungen glaubt

inzwischen nur eine kleine Minderheit (8,1%),

das sei ein vorübergehendes Phänomen; auch die

Bundesbank registriert steigende Inflationserwartungen

der privaten Haushalte. Zweistellige

Teuerungsraten werden für möglich gehalten.

Und Inflation frisst Zinsen. Das Sparbuch wird

zwar bald wieder sichtlich wachsen; aber seine

Kaufkraft wird weiter schrumpfen, weil die Realzinsen

– die Differenz aus Nominalzinsen minus

Inflation – rot bleiben und noch weit röter als zu

Nullzins-Zeiten. Die Menschen sehen dieses hartnäckige

Dilemma und suchen für ihr langfristiges

Sparen nach Alternativen. Sie finden sie zunehmend

in aktienbasierten Produkten. Seit den

Nullzins-Jahren wächst die Zahl der Fondssparpläne,

der Wertpapierdepots und der Aktionäre

mit hoher Dynamik. Auch Lebensversicherungen

werden heute überwiegend fondsgebunden abgeschlossen.

Fast die Hälfte der Bürgerinnen und

Bürger (47,7%) sieht aktienbasierte Anlageformen

auch als ihre Favoriten gegen die Geldentwertung

– vor Immobilien oder Edelmetallen. Über die

Hälfte der Menschen (54,3%) äußert deshalb Interesse

an solchen Anlageformen für ihre Altersabsicherung.

Die Politik sollte diese Bereitschaft aufgreifen und

das langfristige aktienbasierte Sparen zur Altersvorsorge

konsequent fördern. Die DIVA-Umfragen

zeigen, dass die Menschen selbst über ihre

private Absicherung entscheiden wollen, aber

zugleich eine staatliche finanzielle Förderung

schätzen, zum Beispiel mittels steuerlicher Anreize

oder Zulagen.

Die DIVA-Ergebnisse legen eine weitere Stellschraube

nahe: Langfristige Finanzentscheidungen

und aktienorientierte Geldanlagen brauchen

kompetente Beratung, zumal im aktuellen Mix aus

Niedrigzinsen, Inflation und Börsenturbulenzen.

Aufgrund der massenhaften Filialschließungen der

Banken und Sparkassen suchen gerade Haushalte

mit niedrigen und mittleren Einkommen überproportional

die Unterstützung von selbstständigen

Finanzberatern; mehr als ein Drittel (34%) der Geringverdiener

mit Aktienbesitz setzen weit vor allen

anderen Beratungswegen auf ihren Rat. Der Staat

darf diese Dienstleistung nicht durch überzogene

Regulierung belasten. Kompetente Finanz- und

Vermögensberatung in der Fläche ist sozialpolitisch

relevant; sie hilft der breiten Bevölkerung bei

ihrem Vermögensaufbau, führt sie an langfristiges

aktienbasiertes Sparen heran und fördert ihre Bereitschaft

für die eigene Altersabsicherung.

Prof. Dr. Michael

Heuser

Wissenschaftlicher

Direktor des DIVA –

Deutsches Institut für

Vermögensbildung

und Alterssicherung

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der portagon GmbH entstanden.

„Smart ist, Zeit für seine Kunden zu haben“

Seit der Finanzkrise 2008/2009 sind die regulatorischen Anforderungen an die Anlageberatung ständig gestiegen.

Für Bank- und Finanzberater*innen bedeutet das: mehr Bürokratie, mehr Haftungsrisiken, weniger Zeit für

die Kund*innen. Das ändert portagon mit seiner digitalen Advisory Suite.

Text Nicolas Nonnenmacher

Jamal El Mallouki

ist Co-Gründer und

Co-Geschäftsführer

von portagon, einem

Softwareanbieter für

digitale Finanzierungen.

Gemeinsam mit seinem

Geschäftspartner

Johannes Laub gründete

der Industriekaufmann

und studierte Wirtschaftswissenschaftler

mehrere erfolgreiche

Unternehmen im Bereich

der Unternehmensfinanzierung.

Er ist seit

2015 Vorsitzender des

Bundesverbandes

Crowdfunding e. V.

Herr El Mallouki, portagon digitalisiert die Finanzanlage.

Warum?

Wir bieten bereits eine volldigitale Zeichnungsstrecke,

über die Finanzinstrumente direkt, also

ohne Intermediär, gezeichnet werden können. In

Deutschland wird aber der überwiegende Anteil der

Produkte im privaten Kapitalmarkt über Intermediäre

gezeichnet. Die Idee, eine digitale Beratungsstrecke

mit direktem Übergang in die elektronische

Zeichnung der Produkte zu entwickeln, kam durch

Gespräche mit selbstständigen oder in Maklerpools

organisierten Finanzanlageberater*innen, Banken

und deren Berater*innen. Für sie deckt unser Angebot

jetzt die Anlageberatung, -vermittlung und

Zeichnung ab.

Was wünschen sich die Anlageberater*innen?

Ganz eindeutig: mehr Zeit für die Beratung ihrer

Kund*innen. So können Berater*innen deren

wirtschaftliche und persönliche Situation besser

verstehen und die Kundenbeziehung ausbauen.

Ihre Arbeit wird jedoch seit Jahren immer stärker

reguliert, dazu gehören verpflichtende Abfragen,

immer mehr Dokumentation und entsprechende

Rechts- und Haftungsrisiken. Diese Komplexität

steigt weiter, wenn Berater*innen im Rahmen

der europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID

in Zukunft die Nachhaltigkeitspräferenzen ihrer

Kund*innen abfragen müssen. Für die eigentliche

Kundenberatung bleibt da wenig Zeit. Unsere Advisory

Suite nimmt die Komplexität, die Risiken

und das Fehlerpotenzial aus dem Prozess – die Berater*innen

gewinnen sehr viel Zeit. Denn smart ist,

Zeit für seine Kunden zu haben.

Wie genau entlastet Ihre Softwarelösung die

Nutzer*innen?

Die Advisory Suite bietet Privatmarktanlagen für Retailkund*innen,

und zwar digital und voll integriert

von A bis Z und inklusive Zeichnung. Sie berücksichtigt

dabei immer alle geltenden regulatorischen

Vorgaben wie bspw. der europäischen Finanzmarktrichtlinie

MiFID und dokumentiert das Gespräch.

Darüber hinaus können individuelle Anforderungen

wie bspw. spezifische Compliance-Vorgaben

hinterlegt werden. Digital heißt aber auch, dass Berater*innen

ihrer Arbeit ortsunabhängig nachgehen

können: als Video-Gespräch bleibt es eine persönliche

Beratung, denn Berater*in und Kund*in sehen

sich. Unsere Advisory Suite setzt auf den Faktor

Mensch und ergänzt seine Beratungskompetenz.

Warum sollten sich bspw. Banken für die Advisory

Suite entscheiden?

Unsere Softwarelösung ist mehr als eine Erleichterung

der Finanzanlage. Sie vernetzt die Akteure und

bietet den Zugang zu einer Art digitalem Schaufenster:

Dort können Emittent*innen ihre Produkte anbieten,

Intermediäre können darauf zugreifen.

Gleichzeitig können Berater*innen oder deren Institute

Produkte aus diesem Schaufenster ihren eigenen

Anleger*innen zur Verfügung stellen und ihnen

damit ein viel breiteres Anlagespektrum bieten.

Durch die Advisory Suite wird dieser Marktplatz einen

weiteren Schub erhalten.

ÜBER PORTAGON

Als Pionier der digitalen Finanzwirtschaft

schafft portagon einen

einfachen, unabhängigen und

verlässlichen Zugang zum privaten

Kapitalmarkt. Mit der führenden

technologischen Infrastruktur und

dem besten Ökosystem vernetzt

portagon Emittent*innen, Intermediäre

und Investor*innen, um

Transaktionen sicher, schnell und

kosteneffizient abzuwickeln.

Weitere Informationen:

www.portagon.com


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Anlegen (auch) in Krisenzeiten:

Crowdinvesting

Wie funktioniert Crowdinvesting? Und für wen ist es interessant? Darüber sprachen wir mit Uli Fricke, stellvertretende

Vorstandsvorsitzende beim Bundesverband Crowdfunding und Geschäftsführerin der FunderNation

GmbH, die als Crowdinvesting-Plattform innovative Unternehmen und Investoren zusammenbringt – in jeder

Größenordnung: Crowdinvestor werden kann man schon ab 100 Euro.

Text Miriam Rauh

Frau Fricke, was macht Crowdinvesting für

Investor*innen interessant?

Crowdinvesting stellt Unternehmen, die nicht

an der Börse notiert sind, z. B. weil sie dafür

zu jung sind, Kapital mit einer Renditeerwartung

zur Verfügung. Man kann mit kleinen

Beträgen starten und investiert in der Regel

in Unternehmen, die sehr positiven Impact

schaffen, zum Beispiel im Bereich Energie,

Gesundheit oder Digitalisierung.

Wie kann man mit Crowdinvesting das eigene

Portfolio diversifizieren?

Über den Kapitalmarkt haben Anleger*innen

Zugang zu Aktien, Fonds oder ETFs, investieren

in börsennotierte Unternehmen und

sind mit ihrer Anlage an die Entwicklung der

Aktienmärkte gebunden. Nicht-börsennotierte,

junge Unternehmen oder Hochtechnologie-Startups

unterliegen eigenen Zyklen, die

nicht an die Aktienmärkte gekoppelt sind.

Hier sieht man Investitionen, die z. B. in der

aktuellen Situation nicht einbrechen. Das ist

gut für die Diversifizierung eines Portfolios.

Worauf sollten Investoren achten?

Jedes Investment ist mit unternehmerischen

Risiken verbunden, man sollte nicht alles

auf eine Karte setzen, sondern streuen. Die

Crowdfunding-Plattform sollte transparent

und vertrauenswürdig sein. Als Anleger*in

sollte man Zugang zu relevanten Daten und

Unternehmens-Informationen haben, um

fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Eine Vergleichbarkeit der Unternehmen sollte

gegeben sein. Die Mitglieder unseres Verbandes

erfüllen bestimmte Qualitätskriterien,

z. B. durch klare Vorgaben des Reportings an

die Investoren.

Anleger*innen müssen entscheiden, wie viel

Risiko sie einzugehen bereit sind und dies mit

den Renditechancen abgleichen. Beides sollte

in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Kann jede*r ein Crowdinvestment tätigen?

Ja. Jeder und jede, der oder die liquide Mittel

übrig hat und investieren möchte. Man muss

bereit sein, ein gewisses unternehmerisches

Risiko einzugehen und das Geld für fünf,

sechs Jahre anzulegen.

Was hat der Verband für den Investorenschutz

getan?

Investorenschutz hat eine sehr hohe Priorität.

Wir legen viel Wert auf Qualitätsstandards mit

einem Code of Conduct für die Plattformen,

Reporting Guidelines und unserem Transparenz-Siegel.

Eignet sich Crowdinvesting auch für Impact

Investments?

Absolut, 80 Prozent der Finanzierungen, die

man im Crowdinvesting findet, haben einen

positiven Impact – auch gemäß der Sustainable

Development Goals der UN.

80 Prozent der

Finanzierungen,

die man im

Crowdinvesting findet,

haben einen positiven

Impact.

Ist Crowdinvesting notwendig, um Innovationen

zu fördern?

Ja, das ist es und wir brauchen auch Innovation,

um die aktuellen Herausforderungen, zum

Beispiel die Klimakise zu lösen. Venture Capital-Investoren

und Business Angels können

nur etwa 5 Prozent der finanzierungswürdigen

Unternehmen bedienen, obwohl die anderen

95 Prozent es auch verdient hätten. Wenn

nur 10 weitere Prozent eine Finanzierung per

Crowdinvesting bekommen, ist viel getan.

Welche Rolle spielen Ihre langjährige Erfahrung

und Ihr Venture Capital Hintergrund

für Unternehmen und Investoren?

Beides ist sehr wertvoll, insbesondere auch

wenn es um eine Prognose des potenziellen

Erfolgs von Unternehmen geht. Hier zahlen

sich meine 25-jährige Erfahrung für die richtige

Einschätzung von Unternehmens aus. Wir

haben bei FunderNation eine gute Wissensbasis

aufgebaut und können dieses Know-how

im Sinne der "Investor-Education" weitergeben

und -entwickeln. Das hilft bei der Projektauswahl,

erhöht die Erfolgschancen auf beiden

Seiten, und steigert die Qualität.

Uli Fricke

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende

beim Bundesverband

Crowdfunding und

Geschäftsführerin

der FunderNation

GmbH

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Estateguru entstanden.

Estateguru Deutschland-Chef: „Mit Investitionen in Immobilienkredite

lassen sich noch Renditen oberhalb der Inflationsrate erzielen“

Text Paul Howe

D

ie Inflation hat Deutschland fest im Griff und Anleger

sind auf der Suche nach Möglichkeiten, um

ihr Portfolio zu diversifizieren. Institutionellen Investoren

steht dafür ein breites Instrumentarium

zur Verfügung, von Hedgefonds über Private Equity bis hin

zu Infrastruktur- und Immobilieninvestitionen. Auch private

Anleger fragen verstärkt alternative Investmentformen

nach, besonders Immobilien stehen im Fokus. Im Gegensatz

zu den Finanzprofis fehlt es den meisten Privatanlegern

jedoch an finanziellen Mitteln, um ein umfassendes Immobilienportfolio

aufzubauen.

Eine unkomplizierte Alternative zum direkten Erwerb von

Immobilien ist das Crowdlending über digitale Plattformen.

Bei Estateguru etwa können Anleger in erstrangig besicherte

Immobilienkredite investieren und damit noch Renditen

oberhalb der Inflationsrate erzielen. Estateguru wurde 2014

gegründet und ist mit einem Finanzierungsvolumen von

über 585 Millionen Euro eine der größten Plattformen für

Immobilieninvestitionen und -finanzierungen in Europa.

Das Unternehmen vermittelt Kredite an mittelständische

Unternehmen in sechs europäischen Ländern (Deutschland,

Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Schweden) und

ermöglicht es Anlegern, über seine Plattform in diese Kredite

zu investieren. Die Expansion in weitere Länder läuft.

Ein Investment ist ab 50 Euro möglich. So können Anleger

bereits mit wenig Kapital in unterschiedliche Projekte in

Europa investieren. Diese geografische Streuung ist wichtig,

um regionale Klumpenrisiken zu vermeiden.

Entscheidend: erstrangig besicherter Kredit oder Nachrangdarlehen?

Mit Crowdlending-Investitionen können Anleger noch

zweistellige Renditen erzielen. In puncto Risiko sollten Investoren

bei der Projektauswahl aber auf ein entscheidendes

Detail achten: Investieren sie in einen erstrangig besicherten

Kredit oder ein Nachrangdarlehen?

Viele Plattformen bieten Investments in Nachrangdarlehen.

Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Bei

Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers werden Nachrangdarlehen

zuletzt bedient. Sprich: Die Gläubiger des Darlehens,

also die Investoren, erhalten ihr Geld erst zurück, sobald

alle anderen Ausstände beglichen sind – vorausgesetzt,

dass noch Kapital vorhanden ist.

Um das Risiko für Anleger zu minimieren, sind bei Estateguru

deshalb alle Kredite mit Immobilien und einer Hypothek

ersten Ranges besichert. „Alle Projekte werden von unseren

Experten sorgfältig geprüft und sind erstrangig besichert.

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein Kreditnehmer

zahlungsunfähig wird, erhalten Estateguru-Anleger

vor allen anderen Gläubigern ihr Kapital aus dem Verkauf

der Sicherheiten zurück“, sagt Estateguru

Deutschland-Chef Björn Kombächer. „Estateguru bietet Investoren

damit die Chance, schon mit geringen Beträgen

und bei überschaubarem Risiko ein gut diversifiziertes, internationales

Portfolio aufzubauen.“

Weitere Informationen:

www.estateguru.co


12

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Europäisch denken – auch bei der Geldanlage

C

rowdfunding hat sich neben

klassischen Bankfinanzierungen

als wichtige Finanzierungsquelle

etabliert. Das

Besondere daran ist, dass eine Vielzahl

von Menschen ein Projekt finanziell

unterstützt und so teils erst möglich

macht. Dabei wenden sich die Projektinitiatoren

direkt an die Öffentlichkeit,

um möglichst viele Interessent*innen

für eine gemeinschaftliche Finanzierung

zu gewinnen. Ob ein Projekt realisiert

wird, wird dabei durch die Crowd

selbst entschieden.

Das Besondere am Crowdfunding ist,

dass viele Anleger direkt ohne weitere

Intermediäre in ein Projekt investieren.

Vorteil ist unter anderem, dass

man als Investor schon mit kleinen

Investitionsbeiträgen am wirtschaftlichen

Erfolg von Projekten bzw. Unternehmen

teilhaben kann. Ort der Zusammenkunft

von Projektträger mit Finanzierungsbedarf

und Investoren sind dabei Crowdfunding-Plattformen.

Crowdinvesting findet mittlerweile in vielen

Bereichen Anwendung. Es gibt eigentlich

keine Branche, in der renditeorientiertes

Crowdfunding nicht als alternatives

bzw. ergänzendes Finanzierungsinstrument

einsetzbar ist. Ein europaweit einheitlicher

Regulierungsrahmen, der eine

EU-weite grenzüberschreitende Erbringung

von Crowdfunding-Dienstleistungen

ermöglicht, fehlte allerdings bislang.

Die EU-Verordnung European Crowdfunding

Service Provider (ECSP) sorgt

für eine Harmonisierung der Regeln,

unter denen Crowdinvesting europaweit

stattfinden kann. Unternehmen

können durch diese rechtlich einheitliche

Ebene erstmals den gesamten europäischen

Kapitalmarkt ansprechen.

Dies bietet Chancen für die europaweite

Erschließung neuer Geschäftsfelder.

Für Crowdfunding-Plattformen bedeutet

es, dass sie ihre Kapitalanlagen

nun europaweit anbieten dürfen und

somit nicht mehr auf einzelne Länder

oder ihren Heimatmarkt beschränkt

sind. Mit der neuen EU-weiten Regelung

für Schwarmfinanzierungsdienstleister

wird Crowdfunding in manchen

europäischen Ländern tatsächlich

überhaupt erst möglich.

Ziel der Verordnung ist es, die Zerstückelung

der nationalen Crowdfunding-Märkte

zu überwinden und damit einen weiteren

wichtigen Schritt zur Verwirklichung

der Kapitalmarktunion zu machen.

Außerdem soll hiermit ein einheitlicher

Rechtsrahmen geschaffen werden, der es

auch kleineren Unternehmen ermöglicht,

sich über diese Finanzierungsform Kapital

zu beschaffen. Gesetze, die Crowdinvesting

bisher auf nationaler Ebene geregelt

haben, werden nicht ersatzlos

gestrichen, vielmehr können Anbieter

sich entscheiden, ob sie ihre Dienstleistungen

künftig im Rahmen der neuen

EU-Verordnung erbringen wollen, oder

weiterhin unter den bisherigen Bedingungen

agieren möchten.

Text Paul Howe

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Invesdor GmbH entstanden.

„Darauf haben Anleger sieben Jahre gewartet“

Im Gespräch erklärt Christopher Grätz, CEO von Invesdor, warum die in Kürze startende Crowdfunding-

Kampagne seines Unternehmens für Anleger eine smarte Idee ist – und ein „Best of Europe“.

Text Sascha Grundmann

Christopher Grätz

ist CEO & Co-Founder

von Invesdor.

Davor war er als

Management Consultant

der KPMG AG

im Bereich Strategy

& Operations –

Financial Services

tätig und hat deutsche

und internationale

Großbanken und

DAX-30 Industrieunternehmen

beraten.

Christopher Grätz

hat einen Mastertitel

der University of

St Andrews und ist

ausgebildeter Bankkaufmann.

Weitere

Informationen:

www.invesdor.de

Herr Grätz, wie definieren Sie „smartes Investieren“?

Für mich sind Investments dann smart, wenn sie

mehrere Aspekte miteinander verbinden: eine

überdurchschnittliche hohe und solide Rendite,

ein Anlageziel, das auch zu den ideellen Werten

des Anlegers passt, und eine Nachhaltigkeit, nicht

nur im ökologischen, sondern auch im ökonomischen

Sinn.

Was bewerten Sie als nachhaltig im ökonomischen

Sinn?

Nehmen wir einmal die aktuelle Situation. Der

Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen wie

die Verteuerung von Energie, ebenso die globale

Lieferkettenproblematik, die zu großen Teilen

auf der Situation in China beruht – all das zeigt

doch auf, wie wichtig ein starkes unabhängigeres

Europa ist, zumal es ja viele politische Werte wie

die Demokratie teilt. Wenn sich Europa auf seine

Stärken besinnt und seine einzelnen Länder noch

enger zusammenrücken, ist vieles möglich. Dann

bietet dieser Kontinent eine Einheit, die eine noch

größere Rolle im internationalen wirtschaftlichen

Kontext spielen und die Krisen besser bewältigen

kann. Europa muss die Zukunft sein – aufgrund

seiner Werte und der wirtschaftlichen Schlagkraft.

Sie bieten mit der paneuropäischen Crowdfunding-Plattform

Invesdor Anlegern die

Möglichkeit, in diese Idee zu investieren …

Sogar in zweierlei Hinsicht. Zum einen bieten wir

seit dem Zusammenschluss der jeweils größten

Crowdfunding-Anbieter aus Finnland, Österreich

und Deutschland – hier sind wir als Kapilendo

bekannt geworden – großartige Projekte aus all

diesen Ländern an, vom Startup mit enormer

Wachstumsperspektive bis hin zum traditionellen

Mittelständler, der regelmäßige Erträge generiert.

Zum anderen bieten wir aktuell auch ein Investment

in uns selbst, also in das Unternehmen Invesdor

an, das die europäische Idee wie kaum ein

anderes verkörpert. Wenn man so will, ist diese

Invesdor-Kampagne ein ‚Best of Europe‘.

Wie kam es zu der Idee?

Schon seit 2015 werden wir von Kunden gefragt, ob

neben den großartigen Projekten, die wir bieten,

nicht auch eine Investition in Invesdor möglich

sei. Wir haben uns diese Option aber immer für

den richtigen Zeitpunkt aufgespart – und den sehen

wir jetzt gekommen.

Warum genau jetzt?

Die neue sogenannte European Crowdfunding

Service Providers Richtline, kurz ECSP, wird

grenzüberschreitendes Anlegen für europäische

Investoren deutlich vereinfachen und vereinheitlichen.

Wir zeigen die Stärken dieser Vision des

grenzüberschreitenden Investierens am eigenen

Projekt.

Wie sieht diese Möglichkeit, in Invesdor zu investieren,

konkret aus?

Wir begeben eine Wandelanleihe, ein Instrument,

das Stärken von Eigen- und Fremdkapital

Wir zeigen die

Stärken der Vision

des grenzüberschreitenden

Crowdfundings.

miteinander vereint. Das ist ja auch etwas, das uns

ausmacht: ein Portfolio von Projekten nicht nur

aus unterschiedlichen Ländern und Branchen,

sondern auch mit verschiedenen Instrumenten

von Eigen-, über Mezzanine- bis Fremdkapital.

Was ist der Reiz speziell der Wandelanleihe?

Damit haben Anleger die Möglichkeit zu vergünstigten

Konditionen zu Eigenkapitalgebern,

also echten Aktionären zu werden – für die Wartezeit

bis dahin werden sie mit fixen Erträgen in

Höhe von acht Prozent pro Jahr belohnt. Damit

haben sie eine attraktive Chance an der Entwicklung

und dem Erfolg des Unternehmens Invesdor

teilzuhaben. Und so bieten wir Anlegern, die ein

Crowdfunding in Invesdor bereits heiß erwartet

haben, noch einmal eine ganz andere Gelegenheit

des modernen Investierens. Und Erwartungen

übertreffen wir traditionell gerne.


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Roboter an die Macht?

„Robo-Advice“ – Zeitgemäße Anlageberatung oder Science-Fiction?

Text Paul Howe

Wir sprechen mit unseren Smartphones, einige

Websites kennen uns besser als wir uns selbst

– die Vorstellung, dass ausgerechnet der Finanzsektor

vom technologischen Fortschritt

„verschont“ bleiben sollte, scheint absurd. In Science-

Fiction Filmen zeigen wir unsere futuristischen Vorstellungen

im technologischen Bereich und treffen immer wieder auf

Roboter. Künstliche Intelligenzen, effektivere Kopien von

Menschen. Schmerzlos, unermüdlich und emotionslos.

Wenn es ums Geld geht, sind wir traditionell besonders sensibel

und konservativ. Aber was, wenn es gute Argumente

für ein „Roboter“-unterstütztes Investment gibt? Robo-Advice

ist das Zauberwort der Branche. In der Theorie steckt

dahinter die Idee, sämtliche Dienstleistungen eines traditionellen

Finanzberaters zu digitalisieren und zu automatisieren.

Doch wie Wilhelm Busch zu sagen pflegte: „Alle Thesen

sind Hypothesen.“ In der Praxis ist ein Robo-Advisor

ein regelbasiertes Werkzeug zur Bestimmung spezifischer

Portfoliostrukturen. Diese strategische Allokation ist der

Grundstein für eine Änderung unserer zukünftigen Vermögensanlagen,

da schlicht und einfach viel mehr Daten (Kursverläufe

etc.) in die Berechnungen einfließen.

Die zugrundeliegende Idee im Sinne des Privatanlegers

ist klar: günstige und (mehr oder weniger stark) automatisierte

Prozesse helfen, langfristig sinnvoll anzulegen.

Und wieso sollten hier die Vorteile der Automatisierung

nicht genauso genutzt werden wie überall sonst? Automatisierung

senkt Gebühren, steigert Effizienz, vereinfacht

Interaktion – und kann, mit Blick vor allem auf

internationale Finanzgeschäfte, nicht nur die Orientierung

erleichtern, sondern im Zweifelsfall sogar für etwas

mehr Gerechtigkeit, beziehungsweise Chancengleichheit

sorgen.

FOTO: SHUTTERSTOCK

Die unermüdliche und emotionslose „Arbeit“ eines Algorithmus

erleichtert es also erheblich, Entscheidungen zu

treffen. Menschliche Interaktion bzw. menschliche

Eingriffe in den Beratungsprozess fehlen entweder

vollständig oder sind nur in begrenztem Umfang vorhanden;

der Kunde kommuniziert dabei mit einem Computer

– beispielsweise über eine Smartphone-App oder eine

Webseite. Die Dienstleistung wird auf der Basis eines Algorithmus

erbracht. Die Lösung, die den Kunden angeboten

wird, basiert auf der vorherigen Dateneingabe.

Dazu gehören objektive Daten wie Alter und Beruf ebenso

wie subjektive Daten, wie zum Beispiel das Anlageziel,

die individuelle Finanzlage und die individuellen Finanzkompetenzen.

Geschäfte basieren auf Zahlen und

Fakten – gekauft und verkauft wird vor allem aus emotionalen

Gründen. Die Grundidee, sich in besonders dynamischen

Zeiten von einem Algorithmus beraten zu lassen,

ist vielleicht nicht so schlecht. Den smarten und erfahrenen

Investor werden Robo-Advisor jedoch noch

lange nicht ersetzen können. Was Warren Buffett nach 50

Jahren Lesen und Nachdenken im Kopf hat, lässt sich

nicht programmieren.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der der Santander Consumer Bank AG entstanden.

Die persönliche Betreuung in der Vermögensverwaltung

als ein entscheidendes Asset

Eine moderne Vermögensverwaltung verfolgt einen aktiven Ansatz, setzt kostengünstige Finanzprodukte ein

und bietet individuelle Anlagelösungen – bei Santander sogar mit persönlicher Betreuung.

Text D. Wohleb

H

eftige Turbulenzen kennzeichnen

aktuell die internationalen Kapitalmärkte.

Die Preise für Rohstoffe

steigen stark, die Inflationsraten sind

so hoch wie seit 50 Jahren nicht mehr. Die Notenbanken

erhöhen die Zinsen und rücken von

ihrer lockeren Geldpolitik ab. Ein aktives Vermögensmanagement

reagiert auf diese Trends an

den Finanzmärkten, behält dennoch das langfristige

Ziel der Anleger im Blick.

Eine Vermögensverwaltung ist längst nicht mehr

nur sehr wohlhabenden Kunden vorbehalten.

Bei Santander erhalten Kunden schon ab einem

Betrag von 50.000 Euro eine persönliche und individuelle

Betreuung. Dabei setzt Santander vor

allem breit streuende passive Fonds (ETFs und

Indexfonds) ein, die einen Kostenvorteil gegenüber

aktiv verwalteten Fonds haben, da sie einen

zugrundeliegenden Index nachbilden. Sie sind

transparent, flexibel und kostengünstig. Gerade

in effizienten Märkten der Industriestaaten sind

diese Produkte eine gute Alternative zu aktiv

gemanagten Finanzinstrumenten. Diesen Kostenvorteil

gibt Santander an die Kunden weiter.

Zudem können Anleger bei der Vermögensverwaltung

von Santander auch von institutionellen

Fonds profitieren, deren Gebührenstruktur

oftmals deutlich günstiger ist.

Santander gewichtet Anlageklassen wie Aktien

und Anleihen aktiv in bestimmten Bandbreiten.

Die Vermögensverwalter können zudem je

nach Markteinschätzung spezielle Trends wie

Infrastrukturinvestments beimischen. In welche

Märkte die Vermögensverwalter für ihre Kunden

investieren hängt von den individuellen Zielen

und der Risikobereitschaft des Anlegers ab. Bei

Santander können die Kunden zwischen vier

verschiedenen Anlagestrategien wählen, die sich

in der Gewichtung von Aktien- und Rentenfonds

unterscheiden:

Wer regelmäßige Ausschüttungen wünscht,

für den kann die Vermögensverwaltung mit dem

Namen „Einkommen“ die passende Lösung sein.

Eine jährliche Ausschüttung bei gleichzeitig angestrebten

Erhalt des eingezahlten Anlagebetrags

ist das Ziel.

Bei der Variante „Stabilität“ geht es darum,

mittelfristig das Kapital real zu erhalten, also die

Inflationsrate auszugleichen.

Die Vermögensverwaltung „Balance“ gewichtet

risikoarme und chancenreiche Anlagen ausgewogen,

um eine attraktive Wertsteigerung

oberhalb der Inflationsrate zu erzielen.

Das Ziel der Variante „Chance“ ist eine

möglichst hohe Wertsteigerung. Der Anteil von

Aktienfonds kann je nach Marktlage 100 Prozent

betragen. Ein Ansatz, der sich für risikobereite

Anleger eignet.

Die Santander Vermögensverwaltung setzt auf

ein einfaches Gebührenmodell. Unabhängig von

der gewählten Strategie kostet die Verwaltung

des Vermögens pro Jahr 1,13 Prozent der Anlagesumme

inklusive der Mehrwertsteuer.

Persönliche Betreuung und volle Transparenz

Bei Santander steht der regelmäßige Kontakt

zwischen dem persönlichem Vermögensberater

und dem Kunden im Fokus. Santander

informiert seine Kunden regelmäßig über die

Entwicklung des Portfolios. Hierzu gehört, welche

Entscheidungen für das Portfolio getroffen

wurden und warum. Zudem können die Anleger

über ihren Online-Account jederzeit den aktuellen

Stand ihrer Vermögensverwaltung einsehen.

So bleiben die Kunden permanent auf dem

Laufenden und können die Entwicklung ihrer

Vermögensverwaltung transparent verfolgen.

Und bei Bedarf ihren Berater ansprechen.

Bitte beachten Sie, dass die Santander Vermögensverwaltung

gewissen Risiken unterliegt. Detaillierte

Informationen finden Sie unter www.

santander.de oder in den Santander Filialen.

Santander

Vermögensverwaltung:

Einfach,

persönlich, fair

Weitere

Informationen:

www.santander.

de/vermoegensverwaltung


14

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Die Rückkehr der Zinsen

W

er derzeit vor dem Erwerb einer

Immobilie steht wird es

bedauern: 10-Jahreshypotheken,

die vor wenigen Monaten

noch für unter 1 % zu haben waren, kosten aktuell

etwa 3 %. Das wird in Anbetracht der hohen

Immobilienpreise und stetig steigender

Baukosten manchen Traum vom Eigenheim

platzen lassen.

Inflationsraten von 8 % in Europa und deutlich

über 8 % in den USA setzen die Notenbanken

unter enormen Druck, ihre bisherige

Null- und Minuszinspolitik zügig zu beenden.

Weltweit steigen daher die Leitzinsen

und die Diskussionen über das angemessene

Tempo dieser Zinserhöhungen wird nahezu

täglich schärfer. Lediglich China, das die negativen

wirtschaftlichen Auswirkungen der

scheiternden „Null-Covid-Politik“ immer

mehr zu spüren bekommt, ist eher in Richtung

einer lockereren Geldpolitik unterwegs.

Auch die europäische Zentralbank steht unter

enormen Druck, ihre ultralockere Geldpolitik

an die veränderten Rahmenbedingungen

anzupassen. Nach zu langem Zögern hat

sich die EZB endlich dazu durchgerungen,

ihre Leitzinsen im Juli um 0,25% anheben

zu wollen und ihren immensen Anleihenbestand

nicht weiter auszubauen. Auch wenn

Frau Lagarde weitere Zinsschritte in Aussicht

gestellt hat, gibt es noch immer „Strafzinsen“

auf Bankeinlagen und die schwindende

Hoffnung, die hohen Inflationsraten mögen

sich als temporär erweisen.

Die Kapitalmärkte jedoch haben sich an die

neue Realität zügig angepasst. Deutsche

Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit,

die vor wenigen Monaten noch eine negative

Rendite aufwiesen, rentieren mit derzeit

ca. 1,7 %, auf einem 8-Jahres-Hoch. Bei einer

Vielzahl von Unternehmensanleihen guter

Bonität lassen sich wieder Renditen von gut

3,5 % und mehr für mittlere Laufzeiten kassieren.

Dieser Anstieg der Renditen bescherte

Renteninvestoren herbe Bewertungsverluste

und gab all denen Recht, die bei Investments

in festverzinslichen Wertpapieren von „zinslosen

Risiken“ sprachen. Ihrer klassischen

Funktion als Risikopuffer bei Mischfonds

und vielen „ausgewogenen“ Anlagestrategien

konnten Rentenanlagen in Zeiten des

Überfalls Russlands auf die Ukraine damit in

keiner Weise gerecht werden. Der Krieg in der

Ukraine hat die eh schon hohen Rohstoffpreise

noch einmal deutlich ansteigen lassen und

die globalen Probleme in den industriellen

Lieferketten verschärft. Hoffnungen auf ein

allmähliches Abflauen der hohen Geldentwertung

wurden damit zunichte gemacht.

Also weiter „Finger weg“ von Festverzinslichen?

Auf den ersten Blick lautet die Antwort „ja“,

denn bei einer Geldentwertung von 8% ist

eine Rendite von gut 3,5 % nicht gerade attraktiv.

Doch immerhin schlägt man damit

die Dividendenrendite vieler Aktienanlagen.

Von entscheidender Bedeutung ist

die Frage, auf welches Niveau die Zinsen in

der Eurozone steigen sollten, beziehungsweise

welches Zinsniveau die Zentralbank

für verkraftbar hält. Eine Frage, die derzeit

nur sehr schwer zu beantworten ist. Denn

das Gespenst der Stagflation – einer Phase

hoher Inflation und schwacher wirtschaftlicher

Entwicklung - greift aktuell mehr und

mehr um sich. Galoppierende Energiepreise,

deutlich steigende Nahrungsmittelpreise

und Probleme in den globalen Lieferketten

belasten Konjunktur und Verbraucher.

Reihenweise werden derzeit Konjunkturprognosen

gekappt und Rezessionsängste

machen sich breit. Ein zu starker Zinserhöhungszyklus

würde der Konjunktur, die

sich gerade noch vom Coronaschock erholt,

sicher den Garaus machen. Auf der anderen

Seite gilt es, Zweitrundeneffekten bei

der Inflation nachhaltig zu begegnen, um

das Ziel der Geldwertstabilität nicht komplett

aus dem Blick zu verlieren.

Unter der Prämisse, dass sich der furchtbare

Krieg in der Ukraine und die Sanktionen insbesondere

im Energiebereich nicht weiter

verschärfen, besteht Grund für zaghaften

Optimismus für die weitere Inflationsentwicklung.

Der Anstieg der Energiepreise wird

sich sicher nicht im bisherigen Tempo fortsetzen,

denn die weltweiten Fördermengen

für Öl oder Kohle sind trotz des Krieges im

Wesentlichen unverändert. Das Öl, welches

Russland aufgrund der Sanktionen nicht

mehr im Westen verkaufen kann, wird andere

Abnehmer wie Indien und China finden.

Das globale Preisniveau dürfte sich in den

nächsten Monaten daher etwas beruhigen.

Keine Entwarnung kann leider bei den

Nahrungsmittelpreisen gegeben werden.

Russland hat einen weitreichenden Exportstopp

für Nahrungsmittel verhängt und die

Ukraine wird als Lieferant leider weitgehend

ausfallen. Auch viele andere industrielle Roh-

stoffe sind derzeit aufgrund des Krieges und

der Sanktionen auf dem Weltmarkt knapp

und damit teuer. Unklar ist derzeit, ob es zur

gefürchteten „Lohn-Preis-Spirale“ kommen

wird. Schwächere Zahlen zum weltweiten

Wirtschaftswachstum wirken hier aber dämpfend.

Das alles ist bekannt und in den aktuellen Inflationserwartungen

und Zinsniveaus vom Markt

bereits weitgehend eskomptiert. Sollte es nicht

zu einer weiteren deutlichen Verschärfung der

derzeitigen Probleme kommen, ist davon auszugehen,

dass die Inflation ihren Höhepunkt in

etwa auf dem aktuellen Niveau markieren wird.

Ob mit einem aktuellen Zinsniveau von 1,7 %

für Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit

schon das Ende der Anpassung bereits erreicht

ist, bleibt abzuwarten. Es scheint aber sehr

wahrscheinlich, dass wir den Großteil dieser

Anpassung an die neuen Realitäten hinter uns

haben. Dafür spricht auch die Tatsache, dass

die Zinsstrukturkurve in den USA, die im Zinszyklus

schon deutlich weiter sind, in weiten Teil

bereits invers ist.

Daher werden festverzinsliche Wertpapiere

trotz ihrer im Vergleich zur Inflationsrate eher

mageren Verzinsung langsam wieder interessant,

da sie ihre „Pufferfunktion“ in gemischten

Portfolios zunehmend wieder wahrnehmen

können. Es heißt als nicht mehr grundsätzlich

„Finger weg“ von Rentenanlagen. Eine Beimischung

von ausgewählten Rentenpapieren

ist wieder in Betracht zu ziehen.

Text Norbert Schulze Bornefeld

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Eichler & Mehlert Vermögensverwaltung GmbH entstanden.

Flexibilität und kurze Entscheidungswege

Norbert Schulze Bornefeld spricht im Interview über die Vorteile von Vermögensverwaltern.

Text Paul Howe

Kathrin Eichler und Norbert

Schulze Bornefeld

Geschäftsführer

der EICHLER & MEHLERT

Vermögensverwaltung

GmbH

Weitere

Informationen:

www.eichler-mehlert.de

Wie sollten Anleger auf die aktuelle Krise

reagieren?

Zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und keine

allzu hektischen Umschichtungen in den Anlagen

vorzunehmen. Stattdessen sollte nüchtern

analysiert werden, ob und wieweit das Portfolio

an die deutlich veränderten Rahmenbedingungen

anzupassen ist.

Nicht nur politisch erleben wir gerade die vielzitierte

„Zeitenwende“. Auch die wirtschaftlichen

und monetären Rahmenbedingungen erfahren

aktuell eine grundlegende Zäsur. Die Phase der

Null- und Minuszinsen ist vorbei und das hat erhebliche

Auswirkungen auf eine Vielzahl von

Bewertungsfaktoren für die Aktienmärkte. Unternehmen,

denen ein starkes Ertragswachstum erst

in der Zukunft unterstellt wird, sind bei höheren

Zinsen aktuell schlicht weniger wert. Das belastet

derzeit viele hoch bewerte (Tech-) Titel und hat zu

teils drastischen Kurseinbrüchen geführt. Hinzu

kommt eine zunehmende Unsicherheit in Bezug

auf die konjunkturellen Rahmenbedingungen.

Hob in der Vergangenheit die (Geld-)Flut nahezu

alle Boote, so rückt jetzt die aktive Auswahl der

Einzelinvestments wieder stärker in den Fokus.

Was bedeutet der Anstieg der Zinsen und die

aktuell hohe Inflationsrate für die Ausrichtung

der Portfolien der Anleger?

Reale Werte wie Aktien, aber auch Immobilen

sind seit jeher der beste Schutz vor einer Geldentwertung.

Aber nicht hinter jeder Aktie stehen

reale Vermögenswerte wie Produktionsanlagen,

Patente und belastbare Geschäftsmodelle. Steigende

Zinsen und fehlende Spielräume bei der

Weitergabe steigender Produktionskosten belasten

zudem die Profite von Unternehmen mit

hohem Fremdkapital. Hier gilt es, substanzstarke

Werte mit guter Marktstellung in der jeweiligen

Branche zu identifizieren. Der Anleger

sollte also nicht „blind“ in Aktienindizes investieren.

Mehr denn je ist ein aktives Portfoliomanagement

gefragt.

In der Gesamtbetrachtung des Portfolios rücken

zudem Investments in ausgewählte festverzinsliche

Wertpapiere allmählich wieder in den Fokus,

da diese aufgrund des mittlerweile erreichten Renditeniveaus

an relativer Attraktivität gewonnen

haben. Anders als im 1. Halbjahr 2022 könnten Anleihen

ihrer Funktion als stabilisierendes Element

im Portfolio aus unserer Sicht wieder zunehmend

gerecht werden.

Was macht eine unabhängige Vermögensverwaltung

aus?

Die Interessengleichheit mit dem Anleger. Ein

unabhängiger Vermögensverwalter wie Eichler &

Mehlert steht immer an der Seite des Kunden und

verfolgt letztendlich die gleichen Ziele. Auf beiden

Seiten besteht der Wunsch nach einer langjährigen

und vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Dies bedeutet für den Vermögensverwalter eine

neutrale Beratung des Kunden, unabhängig von

Instituts- und Provisionsinteressen. Wir sind eben

nicht abhängig vom Verkauf von Produkten und

entsprechenden Vertriebsprovisionen.

Ein unabhängiger

Vermögensverwalter

steht immer an der

Seite des Kunden und

verfolgt letztendlich

die gleichen Ziele.

Gerade in der aktuellen Marktsituation kann es

zum Beispiel eine bewusste Entscheidung sein,

einen hohen Bestand an Liquidität vorzuhalten.

Eine solche Entscheidung werden die Kunden

vom Bankberater selten hören, denn die Institute

verdienen neben den Transaktionen auch über Depotgebühren

an den Kundenverbindungen. Dem

steht ein hohes Kontoguthaben grundsätzlich im

Weg.

Hinzu kommt ein hohes Maß an Individualität.

Denn keiner unserer Kunden passt letztendlich in

eine der üblichen „Standardmodelle“, die oft angeboten

werden. Wir versuchen, im Dialog mit

unseren Kunden eine auf die individuellen

Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Anlagelösung

zu entwickeln und passen diese bei Bedarf

flexibel an.


Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de 15

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Quirin Privatbank AG entstanden.

Kriegssorgen, Inflation, Zinswende:

Wohin mit meinem Geld?

Der Krieg in der Ukraine hat neben den humanitären weitreichende wirtschaftliche

Folgen, zum Beispiel steigende Preise. So erreicht die Inflation immer neue Höchststände.

Viele Anlageklassen stehen unter Druck. Sparer und Anleger sind verunsichert

– sie fragen sich, ob und wie sie derzeit überhaupt noch Geld anlegen können.

Prof. Dr. Stefan May, Leiter Anlagemanagement der Quirin Privatbank AG, erklärt im

Interview, wie Anlegerinnen und Anleger auch in herausfordernden Zeiten mehr aus

ihrem Geld machen können.

Text Janine Pentzold

Prof. Dr. Stefan May

Müssen wir dauerhaft mit diesen hohen Inflationsraten

leben?

Die aktuellen Preissteigerungen basieren a) auf einem deutlichen

Anstieg der Energie- und Strompreise – die Öl- und

Gaspreise sind mit Kriegsbeginn regelrecht in die Höhe geschossen

– und b) auf massiven Problemen bei den internationalen

Lieferketten durch die Null-Covid-Politik Chinas. Wir gehen

aber trotzdem nicht davon aus, dass die Inflation langfristig

so hoch bleiben wird, sondern erwarten eher eine Entspannung.

Die Situation in der Ukraine führt auch zu Verwerfungen an

der Börse – was bedeutet das aus Anlegersicht?

Die Börsen sind im Gegensatz zu uns Menschen wenig empathisch.

Das heißt, die kurzfristigen Turbulenzen legen sich meist

schnell wieder und langfristig haben geopolitische Konflikte

und selbst Kriege – sofern sie geografisch stark begrenzt sind –

kaum Einfluss auf die Wertentwicklung einer breit gestreuten

Kapitalmarktanlage.

Wie verhalte ich mich in der jetzigen Situation als Anleger

richtig?

Wichtig ist aus Anlegersicht: Ruhe bewahren und keine überhasteten

Entscheidungen treffen. Vor allem ein Ausstieg aus

den Märkten ist keine gute Idee. Dasselbe gilt für alle Versuche,

günstige Ein- und Ausstiegszeitpunkte abzupassen, sowie für

die Spekulation auf steigende oder fallende Kurse bei einzelnen

Aktien. Lassen Sie sich nicht verrückt machen und bleiben Sie

investiert. So kommen Sie am besten durch jede Börsenphase.

In dem Augenblick, in dem Sie aktionistisch aus- und einsteigen,

machen Sie aus einer strategischen Anlage ein reines

Glücksspiel.

Ein anderes leidiges Thema aus Anlegersicht sind die anhaltenden

Niedrig- und Minuszinsen. Können wir denn demnächst

mal wieder mit steigenden Zinsen rechnen?

Die EZB hat kürzlich die erste Zinserhöhung um 25 Basispunkte

für Juli beschlossen. Von attraktiven Renditen auf dem

Festgeldkonto, wie viele Sparerinnen und Sparer es von früher

kennen, sind wir aber noch weit entfernt. Wenn Sie beispielsweise

100.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung

von 0 Prozent liegen haben, dann ist dieser Betrag bei

einer Inflation von 2 Prozent (die aktuell deutlich höher ausfällt)

nach zehn Jahren nur noch 82.035 Euro wert. Die Kaufkraft

sinkt um stattliche 18 Prozent.

Was kann ich als Anleger denn tun, um Minus- oder Niedrigzinsen

zu vermeiden?

Das ist ganz einfach: am Aktienmarkt investieren. Leider werden

Aktien hierzulande häufig noch immer als spekulatives

Teufelszeug verunglimpft – völlig zu Unrecht. Denn sie bieten

attraktive Renditechancen bei überschaubarem Risiko, zumindest

dann, wenn ein paar grundlegende Anlageregeln beachtet

werden.

Welche Anlageregeln sind das?

Wichtig ist vor allem, nicht einfach nur in ein paar Einzeltitel

zu investieren, die man – warum auch immer – besonders toll

findet. Entscheidend für den Anlageerfolg am Kapitalmarkt

ist vor allem die breite Streuung – gemeint sind hier nicht nur

50 oder 100 Unternehmen, sondern Tausende. So investieren

wir das Geld unserer Kundinnen und Kunden beispielsweise

in mehr als 13.000 Unternehmen weltweit. Diese weltweite

Streuung ist essenziell, eine Beschränkung auf den deutschen

oder europäischen Markt erhöht nur unnötig das Verlustrisiko

und schränkt gleichzeitig das Renditepotenzial ein. Darüber

hinaus sollten Anleger grundsätzlich darauf verzichten, ihre

Entscheidungen von Kapitalmarktprognosen abhängig zu

machen. Keinesfalls sollte man versuchen, den breiten Markt

zu schlagen, indem man Wetten auf die besten Unternehmen

oder bestimmte Branchen eingeht, denn das kann langfristig

ohnehin niemand. Wenn die gewählte Anlagestrategie dann

auch noch mit kostengünstigen Produkten umgesetzt wird, ist

die Anlage perfekt.

Mit welchen Renditen können Anleger rechnen?

Die erzielbaren Renditen einer entsprechenden Kapitalanlage

variieren je nach Anlagehorizont und Risikobereitschaft. Bei einer

reinen Aktienanlage kann man langfristig mit einer Rendite

von durchschnittlich sieben Prozent p. a. rechnen.

Dafür braucht man aber einen langen Atem, oder?

Je nachdem, was man darunter versteht, aber ja: Fünf bis zehn

Jahre sollten Anleger schon investiert sein, um Kursschwankungen

und Rücksetzer, die es an den Aktienmärkten immer

geben wird, ausgleichen zu können und von den vorhandenen

Renditechancen umfassend zu profitieren. Denn Studien belegen:

Langfristig ist der Markt immer aufwärtsgerichtet.

Viele Anleger sind unsicher, wann sie einsteigen sollen. Was

raten Sie denjenigen?

Grundsätzlich ist unser Credo: Der richtige Einstiegszeitpunkt

ist immer jetzt! Man sollte nicht auf bessere Gelegenheiten für

den Börseneinstieg warten. Das sogenannte Market Timing,

d. h. die Versuche, optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte

abzupassen, ist letztlich zum Scheitern verurteilt. Das zeigen so

gut wie alle objektiven Studien.

Aber warum sollte ich gerade bei Ihnen mein Geld verwalten

lassen?

Weil wir Sie unabhängig von eigenen Interessen beraten

– wie auch ein Rechtsanwalt oder ein Steuerberater.

Niemand käme auf die Idee, sich von einem Steuerberater

beraten zu lassen, der vom Finanzamt bezahlt wird. In allen

herkömmlichen Banken funktioniert Beratung aber genau

so. Bei uns ist das anders. Wir lassen uns nicht von Produktanbietern

wie Fondsgesellschaften über Provisionen bezahlen,

sondern ausschließlich von unseren Kunden, über

ein pauschales Honorar. Viele denken nun, wenn sie das Wort

Honorar hören, an eine teure Angelegenheit. Das stimmt aber

nicht. Letztlich fährt unsere Kundschaft finanziell besser als

bei Banken, die ihre Beratung vermeintlich kostenlos anbieten

und dann doch hohe Ausgabeaufschläge, Managementgebühren

und Bestandsprovisionen einbehalten. Ein weiterer

Vorteil: Wir haben keine eigenen Produkte, sondern können

im breiten Angebot des Marktes die besten Produkte für unsere

Kundinnen und Kunden heraussuchen. Damit stehen

die individuellen Kundenbedürfnisse nachweislich im Mittelpunkt

unserer Beratung, die bereits mehrfach ausgezeichnet

wurde.

Was unterscheidet Sie noch von anderen Banken?

Wir haben ein wissenschaftlich fundiertes Anlagekonzept

entwickelt, mit dem man die Renditechancen der Märkte wie

mit einer riesigen Erntemaschine effizient einsammeln kann.

Dabei investieren wir frei von Prognosen, breit gestreut und

langfristig orientiert in die weltweiten Geld- und Kapitalmärkte.

Die Umsetzung erfolgt mittels kostengünstiger ETFs. Wer

unsere unabhängige Beratung testen möchte, kann bereits ab

25.000 Euro Kunde der Quirin Privatbank werden oder, wenn

er die digitale Welt bevorzugt, ab 1 Euro bei unserer Tochter

quirion anlegen.

Haben Sie einen Tipp für Anleger, die ihr Geld schon angelegt

haben oder es jetzt tun wollen?

Wer bereits Geld am Kapitalmarkt angelegt hat, sollte diese

Anlagen auf einen unabhängigen Prüfstand stellen lassen

– mit unserem kostenlosen und unverbindlichen Vermögens-Check.

Das haben wir schon für Tausende von Anlegern

gemacht und dabei fast immer erhebliche Optimierungspotenziale

entdeckt. Die sollten auch Sie nutzen und dadurch

mehr aus Ihrem Geld machen. Und alle diejenigen, die

noch nicht am Kapitalmarkt investiert sind, sollten ihre Anlageentscheidung

nicht von politischen Unruhen abhängig

machen. Warten Sie nicht auf einen besseren Moment – und

nutzen Sie die aktuell niedrigeren Einstiegskurse.

Machen Sie jetzt Ihren kostenlosen Vermögens-Check

Formular hier oder auf www.quirinprivatbank.de/vermoegens-check online ausfüllen bzw. Depotauszug hochladen.

1. Persönliche Angaben*

Frau Herr

Name, Vorname

Titel

Straße, Hausnummer

Telefon

PLZ, Ort

E-Mail

2. Bitte beschreiben Sie Ihr Vermögen*:

a. Liquidität (nur Tagesgelder, Sparanlagen, Festgelder)

b. Bezeichnung der Wertpapiere (Wertpapierkennnummer WKN oder ISIN)


Aktueller Wert





3. Wie stufen Sie Ihre finanzielle Risikobereitschaft ein?*

Kreuzen Sie bitte den entsprechenden Buchstaben an:

A – risikoärmer, E – risikobehafteter. A B C D E

Ich möchte den Vermögens-Check erhalten und räume der Quirin Privatbank AG oder der quirion AG dafür das Recht ein,

mich künftig per Post, per E-Mail, per Chat oder/und per Telefon über aktuelle Angebote, Veranstaltungen und Finanzthemen

zu informieren. Widerruf jederzeit möglich.

Datenschutz-Hinweise

Datenschutzrechtliche Grundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO,

um Ihnen den Vermögens-Check zu übersenden und Ihnen Informationen per Post, per E-Mail, per Chat oder/und per

Telefon über aktuelle Angebote, Veranstaltungen und Finanzthemen zukommen zu lassen. Weitere Informationen finden

Sie in den Datenschutzhinweisen der Quirin Privatbank AG (www.quirinprivatbank.de/datenschutzhinweis) bzw. der

quirion AG (www.quirion.de/datenschutzerklaerung).

Bitte ausfüllen, ausschneiden und senden an:

Quirin Privatbank AG

Stichwort: „Vermögens-Check“

Kurfürstendamm 119

10711 Berlin

Telefon: 030 890 21-300

E-Mail: vermoegens-check@quirinprivatbank.de

*Pflichtangaben


16

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der ARTS Asset Management GmbH entstanden.

Positive Trends gibt es immer –

in die besten Chancen investieren

Hohe Inflation kombiniert mit einer Null-Zins-Politik. Ein solches Umfeld

macht Aktien unverzichtbar im Portfolio. Jedoch stellen extreme

Schwankungen an den Börsen Anleger oft vor große Herausforderungen.

Aber auch jede Krise bietet ihre Chancen. Denn positive Trends gibt es

immer. Die Frage ist nur: wo und wann? Welche Vorteile trendfolgende

Sektor-Rotation gegenüber starrem Investitionsverhalten bieten kann,

analysiert Leo Willert, CEO ARTS Asset Management.

Text Leo Willert

Wir versuchen mit

unserem flexiblen

Handelsansatz,

aus annähernd 90

unterschiedlichen

Ländern, Regionen

und Branchen jene

auszuwählen, die

die vergleichsweise

stabilsten Trends

ausprägen.

HINWEIS: Dieser Artikel

dient ausschließlich

Informationszwecken

und stellt kein Angebot/

Aufforderung zum

Kauf/Verkauf von

Fondsanteilen dar.

Performanceergebnisse

der Vergangenheit

sind kein verlässlicher

Indikator für die künftige

Wertentwicklung. Der

Verkaufsprospekt, und

weitere Anlegerinformationen

stehen bei

der Kapitalanlagegesellschaft,

Ampega

Investment GmbH,

Charles-de-Gaulle-Platz

1, 50679 Köln, und

bei der ARTS Asset

Management GmbH,

Wien (www.arts.co.at) in

Deutsch kostenlos zur

Verfügung.

Aktive Sektor-Rotation zeigt ihre

Stärken

Geringe Zinsen, hohe Inflation oder Krieg

in der Ukraine. Die Börsen werden aktuell

von zahlreichen Unsicherheitsfaktoren

beeinflusst. Die Auswirkungen auf

die einzelnen Branchen oder Regionen

sind aber sehr unterschiedlich. Aktuell

erleben wir den Rohstoffbereich sowie

einige Schwellenländer wie Brasilien,

Indonesien oder Thailand im Aufwind.

In einem derart inhomogenen Marktumfeld

mit Verlusten auf der Mehrzahl der

Märkte und einzelnen attraktiven Inseln

bietet der C-QUADRAT ARTS Best Momentum,

Anlegern die Möglichkeit, von

diesen wenigen Chancen zu profitieren

und die verlustreichsten Zonen zu meiden.

Hohe Flexibilität bei der Investmentauswahl

Der aktiv gesteuerte C-QUADRAT ARTS

Best Momentum sucht, mit seiner taktischen

Rotation von Sektoren und Regionen,

nach einer guten Balance zwischen

Chance und Risiko. Das in diesem reinen

Aktienfonds eingesetzte Handelssystem

legt den Schwerpunkt auf jene Segmente,

welche das relativ stärkste positive

Momentum aufweisen – aktuell sind das

Rohstoffaktien mit einer Gewichtung

von rund 40 Prozent. Wir versuchen mit

unserem flexiblen Handelsansatz, aus

annähernd 90 unterschiedlichen Ländern,

Regionen und Branchen jene auszuwählen,

die die vergleichsweise stabilsten

Trends ausprägen, da diese eine

mathematisch erhöhte Chance haben,

auch in näherer Zukunft zu den Bestperformern

zu gehören.

Trendfolgendes Aktienfonds-

Management

ARTS zählt mit seinen quantitativ gemanagten

Fonds zu den Pionieren der

Trendfolge. Dabei werden sämtliche Anlageentscheidungen

systematisch nach

einem fixen Regelwerk vom Computersystem

getroffen. Wir als Trendfolger

agieren erst, wenn der Markt mit uns

spricht. Und der Markt kommuniziert mit

uns in einer einzigen Form: dem Preis.

Unsere Wahrheit liegt daher im Kurs. Wir

versuchen, Trends zu nutzen, solange sie

intakt sind, und auszusteigen, wenn der

Leo Willert

CEO ARTS Asset

Management

Markt dreht, also uns bestmöglich an

den Markt anzupassen.

C-QUADRAT ARTS Best Momentum

Der Ansatz des C-QUADRAT ARTS Best

Momentum ist insbesondere für Anleger

mit einem langfristigen Anlagehorizont

geeignet, die ständiges Aktien-Exposure

mit einem taktischen

und chancenorientierten Fokus suchen

und dafür auch zwischenzeitliche

Rückschläge in Kauf nehmen. Diese können

höher sein als in anderen von ARTS

gemanagten Fonds, welche Trendsignale

nicht nur zur Titelselektion, sondern

auch zur Investitionsgradsteuerung

(Anpassung der Aktienquote an die jeweilige

Marktsituation) nutzen. „Dafür

verpasst das Handelssystem des Best

Momentum aber auch keine Aufwärtsbewegung,

sondern startet mit Vollgas

durch, wenn sich die Märkte, wie etwa

nach dem „Corona-Absturz” vom März

2020, wieder erholen“, so Willert. Als

Instrumente kommen vorwiegend

kostengünstige Branchen- oder Regionen-ETFs

oder Aktienfonds zum Einsatz.

ANZEIGE

C-QUADRAT ARTS Best Momentum

240

220

200

180

160

140

120

100

80

seit Managementübernahme 01.08.2005

Berechnungsquelle: Cyberfinancials

Datenkommunikation GmbH,

Zeitraum 01.08.2005 –31.05.2022

2007 2010 2013 2016 2019 2022

Wertentwicklung

128,22 % Gesamt

5,02 %

Gesamt

p. a.

22,67 % 5 Jahre

4,17 %

5 Jahre

p. a.

Performanceergebnisse der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Jede Kapitalveranlagung

ist mit einem Risiko verbunden. Kurse können sowohl steigen als auch fallen. Ausgabe- und Rücknahmespesen sind in der Berechnung

der Performanceergebnisse nicht berücksichtigt. Die Performance wurde unter Anwendung der OeKB/BVI-Methode berechnet.

Bei einem Anlagebetrag von 1.000,– EUR ist vom Anleger ein Ausgabeaufschlag iHv max. 50,– EUR zu bezahlen, welcher die

Wertentwicklung seiner Anlage entsprechend mindert. Die dargestellte Wertentwicklung entspricht der Bruttoperformance, welche

alle anfallenden Kosten auf Fondsebene beinhaltet und von einer Wiederanlage ev. Ausschüttungen ausgeht. Weitere, individuelle,

auf Anlegerebene anfallende Kosten wie z.B. Transaktions-, Depotkosten und Steuern mindern den Ertrag des Anlegers zusätzlich.

ARTS_Chart_Best Momentum_249x144_FAZ_RZ3.indd 1 02.06.22 12:12


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Nachhaltige Geldanlagen und verantwortliche

Investments in Deutschland

Text Volker Weber

Auch im zweiten Pandemiejahr entwickelten

sich nachhaltige Geldanlagen und verantwortliche

Investments mehr als dynamisch.

Im Jahr 2021 erreichte die Gesamtsumme

verantwortlicher Investments in

Deutschland eine neue Rekordmarke von

2,2 Billionen Euro. Darin enthalten sind

nachhaltige Geldanlagen, die um 50 Prozent

auf 501,4 Milliarden Euro stiegen. Der

Marktanteil nachhaltiger Publikumsfonds,

Mandate und Spezialfonds wuchs um 3,0

Prozentpunkte auf 9,4 Prozent – insbesondere

Publikumsfonds legten mit einem Zuwachs

von 130 Prozent noch stärker zu als in

den Vorjahren und überholten die nachhaltigen

Spezialfonds und Mandate deutlich.

Das Anlagevolumen privater Anleger*innen

verdreifachte sich auf 131,2 Milliarden Euro,

dies entspricht einem Wachstum von 230

Prozent. Damit etablieren sich private Anleger:innen

in ihrer Rolle als kraftvolle Wachstumstreiber.

Unter den acht nachhaltigen Anlagestrategien

nehmen die Strategien ESG-Integration,

Ausschlüsse und normbasiertes

Screening die Spitzenpositionen ein.

ESG-Integration, d.h. die explizite Einbeziehung

von ESG-Kriterien bzw. -Risiken

in die traditionelle Finanzanalyse, ist

erstmals auf Platz eins. Wiederum zählen

soziale Ausschlusskriterien von bestimmten

Investments oder Investmentklassen,

wie Unternehmen, Branchen oder Länder,

zu den am häufigsten angewendeten

Ausschlüssen. Zu den Top fünf gehören

Menschenrechtsverletzungen, Korruption

und Bestechung sowie Arbeitsrechtsverletzungen,

ergänzt um die Kriterien

Kohle und Umweltzerstörung. Normbasiertes

Screening bezeichnet die Überprüfung

von Investments nach ihrer Konformität mit

bestimmten internationalen Standards und

Normen, z.B. dem UN Global Compact, den

OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen

oder den ILO-Kernarbeitsnormen.

Die Teilnehmenden an der Marktstudie blicken

mit jährlich steigendem Optimismus

in die Zukunft nachhaltiger Geldanlagen: 40

Prozent der Studienteilnehmer*innen rechnen

für 2022 mit einem Wachstum nachhaltiger

Geldanlagen von über 30 Prozent. Als

Schlüsselfaktoren für die Entwicklung des

nachhaltigen Anlagemarktes in Deutschland

bis 2024 schätzen die Teilnehmenden

Änderungen von gesetzlichen Rahmenbedingungen

(wie ESG-Berichtspflichten, die

Bestimmung der Nachhaltigkeitspräferenz

und die EU-Taxonomie) sowie die Nachfrage

von institutionellen Investoren als sehr

wichtig ein.

Nachhaltige Geldanlagen stehen ihren konventionellen

Pendants bei der finanziellen

Performance in nichts nach, das wurde bereits

mehrfach belegt. Die wirtschaftlichen

Einbrüche bedingt durch COVID-19 bieten

die Möglichkeit zu untersuchen, ob sich

dies auch in Krisenzeiten bewahrheitet.

Auch wenn die Studien keinen klaren statistischen

Beweis liefern, so hat sich jedoch die

Annahme verhärtet, dass ESG-Investitionen

sogenannte asymmetrische Vorteile bieten,

d.h. geringere Performanceverluste in Krisenzeiten.

Impact ist das strategische Zukunftsthema

für den Markt nachhaltiger Geldanlagen.

Für den Marktbericht 2021 sahen 85 Prozent

der Studienteilnehmer*innen den strategischen

Stellenwert von Impactmessung

und -steuerung bei der Gestaltung von Finanzprodukten

bis 2023 als sehr wichtig

oder wichtig an. Auch hier ist die Regulatorik

als Treiber zu nennen. Anfang letzten

Jahres hat das FNG dem Thema Impact eine

Arbeitsgruppe gewidmet, in der auch die

FNG-Definition Impact Investments, basierend

auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher

Studien und den praktischen Erfahrungen

des Marktes, entstanden ist.

Nach einer ersten, einführenden Publikation

zu Impact im letzten Jahr folgte Ende

Juni die Veröffentlichung der zweiten Impact-Publikation

mit Praxisbeispielen von

FNG-Mitgliedern zu Impact-Fonds.

Unsere Publikationen finden Sie unter:

forum-ng.org/de/fng-publikationen

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Oikocredit Deutschland entstanden.

Oikocredit Impact Investing:

Aus Geld wird gutes Geld

Mit mehr als 45 Jahren Erfahrung ist Oikocredit, die internationale Genossenschaft für nachhaltige Geldanlagen, ein Pionier im Bereich Impact

Investing. Über ein starkes Netzwerk von Regionalbüros und Mitarbeitenden vor Ort stellt sie sicher, dass Investitionen dort ankommen,

wo sie gebraucht werden: Bei Partnerorganisationen in Lateinamerika, Asien und Afrika.

Text Miriam Rauh

Mit einem Finanzierungsvolumen von aktuell

mehr als 1 Mrd. Euro trägt Oikocredit seit mehr

als einem halben Jahrhundert zu einer positiven

Entwicklung in der Welt bei. Ursprünglich

als Reaktion auf Konflikte und Debatten zur Apartheitspolitik

in Südafrika und zum Vietnamkrieg entstanden möchte

Oikocredit, dass Investments nicht nur das Vermögen der

privaten und institutionellen Anleger mehren, sondern

auch dazu beitragen, krisenerschütterte und benachteiligte

Regionen lebenswert zu machen.

Ein Anliegen, das durch Klimaveränderungen, Kriege und

sich wandelnde Systeme auch heute dramatische Relevanz

hat. Zum ersten Mal seit Jahrzenten nimmt extreme

Armut wieder zu; besonders in der südlichen Hemisphäre

zahlen die Ärmsten der Armen den Preis für das Wachstum

des Nordens. Ungerechtigkeiten im Welthandel, gesellschaftliche

Umbrüche und schwache Ökonomien tragen

zusätzlich zum Verschärfen der Lage bei.

Verantwortlich investieren

Ziel der Genossenschaft Oikocredit war und ist, ein verantwortungsvolles

Investitionsinstrument zu schaffen.

Kredite und Eigenkapitalfinanzierungen werden an Unternehmen

vergeben, die einkommensschwache Menschen

vor Ort unterstützen. Nur wenn eine Gemeinschaft langfristig

gestärkt ist, kann auch für den Einzelnen eine Verbesserung

erzielt werden.

Wie dies gelingt, macht Oikocredit bereits seit den 1970er

Jahren vor. Zu manchen Investitionsnehmern bestehen

seit Jahrzehnten erfolgreiche Geschäftsbeziehungen. Oikocredit

ist zu einem Wegbereiter für nachhaltige Geldanlage

und Impact Investments geworden und hat viele weitere

inspiriert.

Investition in Menschen und Umwelt

Dabei hat Oikocredit einen ganzheitlichen Ansatz. Im Impact

Investment wird das Geld der Anleger zum Hebel für

verantwortungsvolle Investitionen in Mensch und Umwelt

mit klar definierten Wirkungszielen. Dafür arbeiten eigene

Mitarbeiter in den Regionalbüros vor Ort eng mit über 500

lokalen Partnerorganisationen zusammen – für Oikocredit

unabdingbar, damit auf lange Sicht etwas bewirkt werden

kann.

Inklusives Finanzwesen, Landwirtschaft und erneuerbare

Energien

Den überwiegenden Teil der Finanzmittel stellt Oikocredit

seinen Partnern im Bereich des inklusiven Finanzwesens

zur Verfügung. Allein im vergangenen Jahr konnten diese

über 32 Millionen einkommensschwachen und benachteiligten

Menschen einen Zugang zu Finanzdienstleistungen

ermöglichen. Zu den wichtigsten und wirksamsten

Mitteln gegen Arbeitslosigkeit und Armut, insbesondere

in ländlichen Gegenden, zählen zudem Investition in

Landwirtschaft, die auch die Ernährungssicherheit in den

Regionen stärkt. Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist

die dritte, sehr wichtige Säule, die den Menschen vor Ort

ermöglicht, ihren Lebensstandard zu verbessern, ohne dabei

ihre Umwelt zu zerstören.

Stark, auch wenn der Markt schwankt

In vielen Krisen und trotz aller Widrigkeiten ist es Oikocredit

stets gelungen, sich neuen Herausforderungen anzupassen

und sich als feste Größe in schwankenden Kapitalmärkten

zu etablieren. Auch in der Zukunft wird Oikocredit im

wachsenden Markt der nachhaltigen Geldanlage eine prägende

Rolle einnehmen.


18

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der ESG Portfolio Management GmbH entstanden.

„Wir investieren für Sie in eine positive

Gesellschaft und gesunde Umwelt“

Text Christoph Klein

Christoph Klein

CFA, CEFA ist Gründer

und Managing Partner

der ESG Portfolio Management

Wir engagieren uns, um die ESG

Qualität und die positive Wirkung

der Unternehmen auf die Nachhaltigkeitsziele

zu verbessern. Dabei

wählen wir Aktien und Anleihen jener Unternehmen

aus, die mit nachhaltigen und zukunftsweisenden

Geschäftsmodellen einen positiven Beitrag

zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten

Nationen (SDGs) leisten.

Wir unterstützen besonders wirkungsvolle Unternehmen

durch die Bereitstellung von Kapital,

um so einen Dreifach-Gewinn zu erzielen: Erstens

sind wir der Überzeugung, dass die ausgewählten

Unternehmen durch ihr nachhaltiges Geschäftsmodell

im Durchschnitt längerfristig erfolgreicher

und profitabler agieren, was zu einer finanziellen

Outperformance führen kann. Zweitens betrachten

wir die konsequente Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren

in unserer Analyse und Auswahl

als wichtigen Teil des Risikomanagements. So hatten

wir keine Aktien und Anleihen aus Russland.

Dadurch sollten unsere Fonds längerfristig attraktive,

risikoadjustierte Renditen erwirtschaften.

Drittens sind wir der Überzeugung, dass unsere

Investitionen in die ausgewählten Unternehmen

positive Wirkungen auf die SDGs entwickeln. Diese

positiven Wirkungen berechnen wir mit Hilfe

verschiedener Daten und Methoden, worüber wir

in unseren Monatsreports transparent berichten.

Besonders gerne investieren wir in Neuemissionen

ausgewählter Green und Social Bonds, die

internationalen Standards folgen. Hier werden

mit „frischem Geld“ eindeutig nachhaltige, klar

definierte Projekte finanziert. Dabei präferieren

wir Anleihen mit qualifizierten und unabhängigen

Second Party Opinions. Der Fokus unserer Investments

liegt auf den SDGs "kein Hunger" (#2),

"Gesundheit und Wohlergehen" (#3), "Hochwertige

Bildung" (#4), "Bezahlbare und saubere Energie"

(#7), "Nachhaltige/r Konsum und Produktion"

(#12) und "Maßnahmen zum Klimaschutz" (#13).

Wir investieren insbesondere in Unternehmen,

die zur Transformation hin zu einer nachhaltigen,

klimaneutralen Wirtschaft beitragen. Aus diesem

Grund finden sich in unserem Fonds auch Unternehmen,

die aktuell noch nicht Paris-konform

sind, ihre Treibhausgasemissionen jedoch in den

nächsten Jahren substantiell reduzieren werden.

Unsere Fonds sollen dazu beitragen, die Erderwärmung

auf unter 2 Grad zu begrenzen.

In unserem Investmentprozess berücksichtigen

wir auch negative Auswirkungen der Unternehmen.

Dies erfolgt einerseits durch Kontroversen-Monitoring

und durch die strenge Umsetzung

unserer Ausschlusskriterien. Andererseits messen

wir seit einigen Monaten die sogenannten Principal

Adverse Impacts (PAIs).

Wir engagieren uns aktiv und nutzen Stimmrechte,

um Nachhaltigkeitsrisiken zu reduzieren und

weitere positive Wirkung zu generieren. Auch hierüber

berichten wir transparent auf unserer

Internetseite www.esg-pm.com.

Unsere als Artikel 9 eingestuften Fonds wurden

bereits mehrfach ausgezeichnet: Sie erhielten

das FNG-Siegel mit drei Sternen (seit drei

Jahren in Folge), den Sustainable Investment

Award „Multi-Asset Manager of the Year 2020“

sowie in 2021 die ESG Investment Awards „Best

ESG Investment Fund Multi Asset“ und „Best

ESG Investment Fund Fixed Income“. Im Jahr

2020 wurde ESG Portfolio Management als

einer von 36 aus über 3.000 PRI-Unterzeichnern

in die PRI Leaders‘ Group aufgenommen.

In den Jahren 2020, 2021 und 2022 erhielt ESG

Portfolio Management GmbH den Deutschen

Exzellenzpreis.

Wir freuen uns über weitere Investitionen in

unsere Fonds:

SDG Evolution Flexibel I – WKN: A1W9AZ

SDG Evolution Flexibel R – WKN: A1W9AA

SDG Evolution Bonds – WKN: A2AQZE

Mit „grünen“ Megatrends bewiesen wohlhabend werden

Wer sich heute fragt, wie er mittelfristig

am aussichtsreichsten Kapital anlegen

soll, wird häufig auf den Zauberinvestitionstipp

„Megatrends“ stoßen. Nachvollziehbar,

denn viele dieser Themen,

wie beispielsweise Digitalisierung, Disruption,

künstliche Intelligenz, Robotik,

Logistik oder Demografie, scheinen logische

Gewinner der Zukunft zu sein.

Doch auf welches Thema sollte man

ganz speziell vertrauen bzw. setzen?

Die Mischung an Trends macht es

Auch hier ist die Lösung eigentlich naheliegend

– auf kein einzelnes Thema

alleine setzen! Schließlich fehlt uns allen

die Glaskugel, was die Zukunft besonders

prägen wird. Somit ist ein sogenannter

„Multi-Megatrends-Fonds“,

welcher die attraktivsten Ideen sinnvoll

mischt, die richtige Wahl.

Nun aber zum Problem. Wenn ich als

Anleger auch noch zusätzlich „ein

grünes Gewissen“ habe, wird ein

solches Investment für mich schon

schwieriger. Wie häufig auch in der Vergangenheit,

sind Zukunftsinvestitionen

eben nicht immer ressourcenschonend,

sodass die Verknüpfung eines

Multi-Mega-Trends-Investment mit einer

ESG-Ausrichtung vielen Anbietern

leider nicht gelingt.

– wie clever ist das denn?

Grüne Megatrends –

Eine Utopie?

Doch es geht auch anders. Wie genau,

macht uns das Fondshaus Mediolanum

International Funds vor. Der ausgesprochen

erfolgreiche

Multi-Megatrendfonds

des

Hauses, der Mediolanum

Best Brands

Innovative Thematical

Opportunties

(WKN: A1W8K8),

beweist zunächst

einmal seit seiner

Auflage vor knapp

3,5 Jahren wie viel

Geld für einen Anleger

mit solchen

Themen zu verdienen

ist. Beeindruckende

36,07%

Rendite in Summe

(oder 9,17%

p.a.) netto nach

laufenden Spesen

NOMINIERT

2021

KATEGORIE:

INVESTMENTFONDS

(Stand 30.04.22) hat der Fonds für seine

zukunftsorientierten Investoren erwirtschaftet.

Aber es kommt noch besser. Der von

Mediolanum mandatierte Fondsmanager

Robeco, welcher gemeinsam mit

Allianz Global Investors und der Firma

Wellington die Geschicke des Fonds

verantwortet, hat es zusätzlich geschafft

den überwiegenden Teil seines Fondsvolumens

auch noch ESG-konform zu investieren

(gemäß Art.

8 der Transparenzverordnung),

was belegt,

dass gute Rendite

und grünes

Gewissen kein Widerspruch

sein

müssen!

FINANCIAL

ADVISORS

AWARD

Mediolanum Best Brands

Innovative Thematic Opportunities

Mediolanum International Funds

Der deutsche Anleger

hat den

Fonds entdeckt

Doch wollen Anleger

auch ein solches Investment?

Und wie!

Nach nur 3,5 Jahren

verwaltet der betrachtete

Fonds schon beinahe

unglaubliche

1,2 Mrd. €! Was für

ein toller Vertrauensbeweis

aus der deutschen Anlegerschaft.

Aber auch die Experten bestätigen diese

Einschätzung. So war der Fonds bei

den letztjährigen Financial Advisors

Awards des renommierten Cash. Magazins

laut Jury einer der fünf innovativsten

und besten Fonds des Jahres.

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Und dies aus einem Markt mit sicherlich

über 20.000 Mitbewerberkonzepten

in Deutschland. Somit garantiert ein zukunftsorientiertes

Basisinvestment für jedes

Anlegerdepot.

Ein letzter Tip noch zum Schluss

Wann investiert man in einen grünen Zukunftsfonds

am besten? Richtig, wenn

die Kurse gerade einmal unten sind. Was

in 3 Jahren vorherigem ununterbrochenen

Höhenflug nicht möglich war, hat nun

der Ukraine-Konflikt ausgelöst. So haben

Investoren aktuell die seltene Gelegenheit

einen solchen Top-Wert heute

gut 25% günstiger einzukaufen, wie

vor 6 Monaten. Da sollte man nicht lange

überlegen ...

Wer mehr wissen will,

sollte 5 Minuten investieren und

sich hier den Film zum Fonds

ansehen

www.patriarch-fonds.de


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