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Berner Kulturagenda 2022 N°23

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DO 30.6. –

MI 6.7.2022

N°23 / www.bka.ch

Agenda, Ausstellungen und Kino

Seiten 4 bis 11

«Es ist wahr, ich

stecke bis zum Hals in

Möglichkeiten der

Phantasie, ich kann

irgendetwas in die

Finger nehmen,

und schon wird’s

zu Bildern.»

Der surrealistische Berner Künstler

Otto Tschumi schuf ab den

1930er-Jahren Traumbilder voller

Humor und grotesker Einfälle. Das

Schloss Spiez zeigt eine Retrospektive

des 1985 verstorbenen Malers.

Seite 3

Jessica Eliza Ross

Coolness aus dem Untergrund

John Glacier nennt sich die Kunstfigur, die zu elektronischen Beats beiläufig-kühl

rappt. Doch ihre Tracks «Boozy» und «Trelawny Waters» versetzen in eine

schmelzend-heisse Sommernacht, etwa am Festival Aether in der Dampfzentrale.

3

«Xen ich uus, als wäri tot?»

Seine Siebte

Kulturtipps von

Mark Fels

Der freischaffende Ostermundiger Gestalter

und Künstler Mark Fels arbeitet

mit Fotografie und Malerei, für seine

Bilder und Installationen experimentiert

er mit unterschiedlichen Malund

Sprühtechniken sowie diversen

Materialien. Neuerdings verwendet er

auch Medizinspritzen. Eine Auswahl

seiner Arbeiten stellt er unter dem

Titel «Neue Ufer» in Stef’s Kulturbistro

aus. (Vernissage: Mi., 6.7.,

18 Uhr. Ausstellung bis 28.8.)

Machen Sie den ersten Satz:

Nutze die Kunst der Stunde.

ZVG

Und was soll der letzte sein?

Künstlerische Intelligenz übernimmt

die Welt.

Wohin gehen Sie diese Woche und

wozu?

1. In die Galerie Bernhard Bischoff

& Partner im Progr zu Pascal Danz’

Fotoausstellung «Memories»: Auch

ich verarbeite meine Erinnerungen in

Bildern. (Ausstellung bis Sa., 2.7.)

2. In die Galerie Atelier Worb zur

Ausstellung «Fugen der Zeit» von Silvia

Fuchs: Ihre Malereien und Objekte gefallen

mir. (Ausstellung bis So., 3.7.)

3. Aufs Gaswerkareal ins Spiel- und

Verzehr-Theater Varieté Caleidoskop:

Ich liebe Theater, das mich involviert.

(Vorstellungen bis Sa., 2.7.)

«Culturestress» heissen die gesammelten «Bund»-Kolumnen

der Wahlbernerin Sarah Elena Müller. Sie liest die «Autofiktion

mit Hang zum Bodenlosen» im Botanischen Garten.

Laura Stevens

«Wennd blinzlisch, xesch die guete

Aagebot nöd: Lauschig twenty four

vierezwänzg Quadratmeter sanierte

Attika mit charmantem Wandschrankfeeling

for Singles. For only 1500 Franke»

– Sarah Elena Müller weiss um die

Wucherpreise des Berner Wohnungsmarktes.

Und sie kennt sich auch aus

mit anderen Dingen, die Kulturschaffende,

Frauen und weitere unwirtschaftliche

Wesen umtreiben.

An skurrile Schauplätze wie die

Zürcher Hochschule für audiovisuelle

Berieselung oder weit hinter den Pluto

«Gäll, du chasch vo dem läbe?»: Sarah Elena Müller über den Stress mit der Kultur.

reist die gebürtige St. Gallerin in ihrem

Buch «Culturestress». Oft geschrieben

wie bissige Monologe eines Mittfünfziger-Bünzlis,

behandelt Müller politisch

aktuelle Themen, Feminismus

oder Träume. So berichtet etwa ein

«Pestizidpilot» während einer Live-

Zuschaltung zu «Syngenta im Feld» –

der Offstream-Verkaufssendung mit

der höchsten Erblindungsquote –,

dass er jede Nacht von hermaphroditischen

Fröschen träume.

Verirrte Kultivierte

Einige Gedankenspiele später folgt

man einer wort- und zeitlosen Kar toffel

auf ihrer Umlaufbahn durchs All.

Genial und banal zugleich erzählt die

Wahlbernerin, die spartenübergreifend

in den Bereichen Literatur, Musik,

Theater und Hörspiel arbeitet, von Verirrungen

kultivierter Individuen in die

digitale Velo-Sharing-Hölle, von ungerechtfertigten

Mobilfunk-Mahnungen,

die sich wie «Salt in die Wunde» anfühlten,

und dem harten Los als Kunstschulabgängerin

(«Gäll, du chasch jetz

vo dem läbe? Was seit me da? Vilich:

Xen ich uus, als wäri tot?»).

Müller, eine Hälfte des Spoken-

Word-Pop-Duos Cruise Ship Misery,

präsentiert ihre scharfzüngige «semibiografische

Autofiktion mit Hang

zum Bodenlosen» im Rahmen einer

Spoken-Word-Performance im Botanischen

Garten. Das kurzweilige Buch

«Culturestress» ist ein Zusammenzug

aus den Kolumnen, die Müller für den

«Bund» schrieb.

Lula Pergoletti

Botanischer Garten, Bern

Do., 30.6., 20 Uhr

www.boga.unibe.ch

Vor zehn Jahren trafen sich der Dirigent

Ingo Becker und eine Gruppe von Streicher*innen

und Bläser*innen im Tojo

der Reitschule für eine erste Probe und

stimmten Beethovens Siebte an: Die

Junge Sinfonie Bern war geboren. Nun

spielt das Laienorchester, das die Leidenschaft

für sinfonische Werke vereint,

sein Jubiläumskonzert. «Dass wir

in der Grossen Halle der Reitschule, wo

alles begann, den Kreis mit der 7. Sinfonie

von Beethoven schliessen, ist für

uns ein Highlight», sagt Präsidentin

Martina Witschi.

Der feierliche Konzerttitel «Niemals

war ich glücklicher!» drücke denn auch

die Freude darüber aus, endlich wieder

in grosser Besetzung und in grossen

Räumlichkeiten ein Sommerprogramm

spielen zu dürfen. Gleichzeitig ist er

ein Zitat Robert Schumanns, von dem

die Junge Sinfonie das Konzertstück

für vier Hörner und grosses Orchester

aufführt. Mit von der Partie sind daher

auch die Berner-Symphonieorchester-Hornisten

Olivier Alvarez, Denis

Dafflon, Sebastian Schindler und Matteo

Ravarelli. Zudem spielt das Orchester

Schuberts Ouvertüre des Melodrams

«Zauberharfe».

vit

Grosse Halle der Reitschule, Bern

Fr., 1., und Sa., 2.7., 19 Uhr

www.jungesinfoniebern.ch

ZVG


2

Anzeiger Region Bern 28

30. Juni – 6. Juli 2022

Es bleibt nicht beim Flirt

Das Theater auf dem Gurten bringt seinem Publikum nicht

nur das Flirten bei. Mit der Inszenierung «flöört.ch» feiert

Bühnenautorin Livia Anne Richard ein Dreifach-Jubiläum.

Diesen Sommer kommt das Theater

auf dem Gurten nicht als klassische

Theaterbühne daher, sondern als

Flirtseminar. Die Autorin und Regisseurin

Livia Anne Richard präsentiert

mit «flöört.ch» ihre zehnte Inszenierung

und fünfte Uraufführung auf dem

Berner Hausberg - und dies im 20. Jahr

des Gurten Theaters. Ein Dreifach-Jubiläum

also. Ob sie nochmals zehn

Jahre inszenieren werde, weiss

Richard noch nicht. «Aber ich liebe

das Theater nach wie vor und es wird

sicher wieder eine Inszenierung von

mir geben», kündigt sie an.

Diverse Vorstellungen vom Flirten

Schon beim Eintrudeln des Publikums

überzeugt Flirtcoach Cedric,

verkörpert von Christoph Keller, einige

Leute, an seinem Flirtseminar auf der

grossen Bühne teilzunehmen. Dass

diese Freiwilligen zum Ensemble gehören,

wird schnell klar, und dem eigentlich

erfolgssicheren Cedric ist anzusehen,

dass er seine Auswahl

bereut. Denn die Teilnehmer*innen

haben ganz andere Vorstellungen vom

Flirten als er. Der Ton des Stücks ist

gesetzt: «flöört.ch» ist ein Lehrstück

über sexuelle Orientierung, Genderidentität

und soziale Erwartungen.

«Es stört mich, dass sich

Menschen aus dem

LGBTQI-Spektrum immer

erklären müssen.»

Livia Anne Richard

Überholte Rollenbilder

Neben überforderten Cis-Männern

wie dem Macho Magnus oder dem älteren

Mani wirken die anderen Figuren

mehr oder weniger selbstsicher und

entspannt. Dennoch stellt die forsche

Seminarteilnehmerin Tamara die lahmen,

berndeutschen Anmachsprüche

von Magnus bloss. Einzig beim Publikum

kommen diese gut an und sorgen

für zahllose Lacher. Selbstbewusst treten

die lesbische Cloé und der schwule

Transmann Nino auf. Sie beantworten

geduldig auch noch so intime Fragen

der anderen Teilnehmer*innen und

klären so auch das Publikum auf. Dies

ist auch das Anliegen der Regisseurin

Livia Anne Richard: «Es stört mich extrem,

dass sich Menschen aus dem

LGBTQI-Spektrum immer noch so erklären

müssen.» Dass ihre Figuren genau

dies aber tun, soll dem Publikum

klarmachen, dass solche Fragen überflüssig

sind – und nicht okay.

Korrekte Komplimente

Und so wird viel angesprochen und

viel angespielt auf der Bühne. Denn

neben Aufklärung in sexueller Orientierung

und Genderidentität geht es ja

eigentlich um das Flirten. So müssen

Im Flirtseminar lernen die Teilnehmer*innen auch, welche Fragen nicht gehen.

die Teilnehmer*innen eine Übung

nach der anderen absolvieren. Klappen

tut das Flirten nur in einer: Cloé

und Nino zeigen, wie man sich im Club

anständig Komplimente macht.

Das Publikum applaudiert. Und auch

Mani muss da wohl gemerkt haben,

dass das Wort Kompliment eben doch

nicht von kompliziert kommt.

Louisa Dittli

Gurtenareal, Wabern

Vorstellungen bis 27.8.

www.theatergurten.ch

Hannes Zaugg-Graf / z-arts.ch

Wenn der Wettstreit für Harmonie sorgt

Am Konzert «Brahms.» spielen das Berner Symphonieorchester

und der Pianist Sir Stephen Hough nicht nur

miteinander, sondern auch ein wenig gegeneinander.

Thomas Guggeis dirigiert, wenn sich die Instrumente paarweise übertrumpfen.

Simon Pauly

«Erzählen will ich, dass ich ein ganz

kleines Klavierkonzert geschrieben

habe», schrieb Johannes Brahms am

7. Juli 1881 gleich nach der Fertigstellung

seines zweiten Klavierkonzerts an

die Pianistin Elisabeth von Herzogenberg.

Dabei handelt es sich allerdings

um eine für Brahms typische Untertreibung.

Und zwar um eine gehörige,

denn die Komposition gehört mit ihren

vier Sätzen bis heute zu den umfangreichsten

ihrer Gattung.

Einzigartige Verschmelzung

Auch der deutsche Dirigent Thomas

Guggeis weist im Interview auf

den «gewichtigen Klavierpart» und die

«gar symphonischen Dimensionen»

hin: «Indem Brahms in diesem poetisch-lyrischen

Werk Eigenschaften

des Instrumentalkonzerts und der

Symphonie zusammenbringt, vereinigt

er zwei eigentlich gegensätzliche

Pole». Diese «einzigartige Verschmelzung»

finde er schon nur in etymologischer

Hinsicht spannend: Denn während

sich das «Konzert» vom

lateinischen Wort «concertare» (streiten,

kämpfen) ableite und somit einen

Wettstreit zwischen Klavier und Orchester

meine, bedeute «Symphonie»

dem griechischen Wortursprung nach

quasi das Gegenteil, nämlich «Zusammenklang».

Bei der Interpretation am anstehenden

Symphoniekonzert im Casino Bern

musizieren der Solist Sir Stephen

Hough am Klavier und das Berner

Symphonieorchester also nicht nur

«gegen-», sondern vor allem «miteinander».

Der britische Pianist ersetzt

Daniel Barenboim, der seinen Auftritt

kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen

absagen musste.

Berauschendes Finale

Was den zweiten Teil des Abends

betrifft, so kündigt Thomas Guggeis

auch hier einen Wettstreit an, den verschiedene

Instrumentengruppen im

«Konzert für Orchester Sz 116» von

Béla Bartók austragen würden: «In

manchen Passagen stellen sich Instrumente

paarweise auf sehr virtuose und

brillante Weise vor, wobei sie sich gegenseitig

zu übertrumpfen versuchen»,

sagt der Dirigent. Doch auch

wie bei Brahms münde die Komposition

aus dem Jahr 1943 in ein «berauschendes

Finale mit folkloristischen

Anklängen», das das gemeinsame Musizieren

zelebriere.

Stephan Ruch

Casino Bern

Do., 30.6., 19.30 Uhr

Fr., 1.7., 19.30 Uhr

www.buehnenbern.ch

Impressum

Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda

Die Berner Kulturagenda ist ein unabhängiges

Engagement des Vereins Berner Kulturagenda.

Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region

Bern und dem Fraubrunner Anzeiger in einer

Gesamtauflage von 167 454 Exemplaren.

verein@bka.ch

Leitung Mitgliederbereich:

Beat Glur, beat.glur@bka.ch

Redaktion: redaktion@bka.ch

Leitung: Susanne Leuenberger (sus),

susanne.leuenberger@bka.ch

Stv.: Vittoria Burgunder (vit), vittoria.burgunder@bka.ch

Lula Pergoletti (lup), lula.pergoletti@bka.ch

Praktikum: Louisa Dittli (loud), louisa.dittli@bka.ch

Mitarbeiter*innen dieser Ausgabe: Johannes

Dullin, Thierry Gnahoré, Matto Kämpf, Helen Lagger,

Stephan Ruch

Layout: Scribentes Media, ein Unternehmen der

SR Medien Group AG: Chantal Müller,

Heike Schneider

Verlag/Inserate: Simon Grünig,

simon.gruenig@bka.ch

Adresse: Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1,

Postfach 32, 3123 Belp, Telefon 031 310 15 00,

Fax 031 310 15 05, www.bka.ch

Nr. 25 erscheint am 13.07.2022

Redaktionsschluss: 27.06.2022

Inserateschluss: 06.07.2022

Nr. 26 erscheint am 27.07.2022

Redaktionsschluss: 11.07.2022

Inserateschluss: 20.07.2022

Agendaeinträge: Nr. 26 bis am 11.07.2022

Nr. 27 bis am 25.07.2022

Eingabe in die Datenbank der Berner Kulturagenda:

Auf www.bka.ch klicken Sie auf den Link

«Event hinzufügen». Bei technischen Problemen

oder Fragen wenden Sie sich an 031 310 15 08 oder

per E-Mail an veranstaltungen@bka.ch

Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet

die Redaktion der Berner Kulturagenda.

Verleger: SR Medien Group AG, Hohfuhren 223,

3123 Belp

Abonnemente: Sie können die Mittwoch-Ausgabe

des Anzeigers Region Bern inkl. BKA abonnieren:

3-Monats-Schnupperabo: CHF 25

1-Jahres-Abo: CHF 110

1-Jahres-Gönner-Abo: CHF 222

Bestellungen an: verlag@bka.ch, 031 310 15 00

Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und

Inserate, die in der Berner Kulturagenda abgedruckt

sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder

ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie

verwendet werden. Insbesondere ist es untersagt,

redaktionelle Beiträge und Inserate – auch in bearbeiteter

Form – in Online-Dienste einzuspeisen.

Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern

für die finan zielle Unterstützung.

Ostring meldet:

Ich war schon ewig nicht mehr

in der Matte – wieso auch?

Matto Kämpf


30. Juni – 6. Juli 2022

Anzeiger Region Bern 29

3

Französische Pause

Wenn die Sonne am höchsten steht,

bieten Kirchenräume Zuflucht vor der

Hitze der Innenstadt. «Estivale» nennt

sich die sommerliche Konzertreihe in

der Französischen Kirche, die jeweils

samstagmittags kühle und erfrischende

bis erquickende Klänge verspricht.

Den Auftakt machen Hausorganist

Antonio García und Jürg Brunner, ehemaliger

Organist der Heiliggeistkirche

und Initiator des Berner Orgelspaziergangs.

Die zwei spielen Haydn und

Händel: Haydn mit einem langen Konzert

für Orgel und Streicher in C-Dur,

Händel mit dem Konzert für Orgel und

Streicher in g-Moll. Besonders reizvoll

ist das schnelle Allegro in Letzerem,

auf das ein langsam-expressives Orgelsolo

folgt und das mit einer Variation

in Andante endet. Im Anschluss an

die zwei Orgelkonzerte spielt Antonio

García zur Vernissage des Künstlers,

Architekten und Designers Daniel

Wiedemar auf dem Virginal, einer

Art kleinem, rechteckigem Cembalo.

Wiedemars Bilder und Objekte sind bis

Ende August im Chorraum der Kirche

ausgestellt. Der Berner bemalte unter

anderem auch den aufklappbaren Deckel

des Virginals. Darauf zu sehen ist

eine Interpretation einer Stadtansicht

Berns aus dem 17. Jahrhundert – passend

zur Epoche, in deren Stil das

Instrument nachgebaut ist. sus

Französische Kirche, Bern

Sa., 2.7., 12 Uhr

Virginal-Kurzkonzerte zur Ausstellung:

Jeden So., 11.30 Uhr, bis 31.8.

www.egliserefbern.ch

Britische Evensongs

Seine Kantaten für das Evening Prayer

schrieb er für die St. Paul’s Cathedral,

das Kings College in Cambridge oder

für die Kathedrale seiner Heimatstadt

Gloucester, in der er selbst das Orgelspiel

erlernte: Der Komponist Herbert

Howells (1892–1983) liess sich von der

sakralen Aura der Räume inspirieren,

für die er die Werke schrieb. 1983, vor

bald 40 Jahren, starb der Brite, der anders

als auf der Insel hierzulande wenig

bekannt ist. Das Vokalensemble

Novantiqua hat nun mit «Very British»

ein Programm zusammengestellt, das

um Howells’ Chorwerk kreist. Begleitet

werden die Sänger*innen von Marc

Fitze an der Orgel. Dirigent Bernhard

Pfammatter lobt die «luzide Qualität»

und die «üppige und trotzdem glasklare

Klanglichkeit» seiner Sakralmusik.

Howells habe die Wiederentdeckung

der britischen Chortradition in der

Zwischenkriegszeit durch seine eigenen

Beiträge «zusätzlich befeuert».

Neben Howells interpretiert das

Ensemble Stücke von Edward Elgar,

aber auch solche von Howells’ Lehrern

Charles Wood (1866–1926) und Charles

Villiers Stanford (1852–1924), die ihn

am Royal College of Music in London

unterrichteten. Als Zugabe singen Novantiqua

«O taste and see» von Ralph

Vaughan Williams (1872–1958), das

dieser zur Krönung von Elisabeth II.

1953 komponierte. Ein bisschen wird

damit auch die Queen gefeiert. sus

Kirche Heiliggeist, Bern

Sa., 2.7., 19.30 Uhr

www.novantiqua.ch

ZVG

Minutenlanger Sommer

Das Festival Aether der Dampfzentrale zeigt mit sub versiven

Künstler*innen, wie divers elektronische Club musik

sein kann. Mit dabei ist dieses Jahr die britische Rapperin

John Glacier, eine kaum greifbare Kunstfigur.

John Glacier trägt eine gewisse Apathie

in ihrer tiefen Stimme, wenn sie auf ihrem

letztjährigen Debütalbum «Shiloh:

Lost for Words» rappt. Ihre Worte

stolpern beinahe über die elektronischen

Beats, ohne dass da irgendwelche

Hektik rauszuhören wäre, was die

Londonerin ziemlich cool wirken lässt.

Trotz Namen, wahrlich gleichgültigkühlem

Sprechgesang, schrillen Synthparts

und noisigen Fragmenten meinte

sie bereits in diversen Interviews, dass

sie gar nicht so kühl sei, wie das gerne

behauptet werde. Das sagt sie auch im

Stück «Icing»: «They just think I’m icy,

no, no / Think I’m pretty spicy, spicy».

Tatsächlich bietet das Bedroom-

Rap-Album mit den auffallend kurzen

Stücken auch einige Minuten, die einen

in eine heisse Sommernacht versetzen.

Experimentelle Electronica

Das ist zum Beispiel so bei «Boozy»

oder in «Trelawny Waters», in welchem

sie ihrem Festdrang Raum gibt: «I

wanna party all night / I wanna party all

night /’Til the Sun rise / Blunt dies ’til

I’m alright / I wanna party all night.»

John Glacier gibt am Mikrofestival

Aether der Dampfzentrale, das subversiven

und experimentellen Electronica

eine Bühne bietet, ein Konzert.

Die junge Musikerin ist auch für

das Programmteam des Festivals eine

Neuentdeckung: «Wir wurden Anfang

Jahr auf sie aufmerksam, denn uns gefiel

neben ihrem genialen Album auch

John Glacier als nicht immer greifbare

Kunstfigur», sagt Dominika Jarotta,

die das Festival mitkuratiert.

Feier des Performativen

Für das diesjährige Festival habe

man, wie auch schon bei vergangenen

Ausgaben, darauf geachtet, Clubmusik

möglichst vielfältig abzubilden. Neben

John Glacier aus der Rap-Ecke steht

von Grime inspiriert Iceboy Violet aus

Manchester auf dem Programm, und

das belgische Duo SKY H1 & Mika Oki

vereint technoide Clubmusik mit poppigem

Songwriting – Kunstprojekte,

die auch das Performative zelebrieren.

Letztere etwa verbinden ihr Konzert

mit einer visuellen Performance.

Schweizer Vertreter*innen der elektronischen

Avantgarde ergänzen das

internationale Programm. So spielt die

Bernerin Chewlie ein Liveset. Vergangenes

Jahr hat sie ihr Debütalbum

«Density» veröffentlicht, welches zwischen

Dub-Techno und Ambient skurrile

Über raschungen bereithält.

Dampfzentrale, Bern

Sa., 2.7., 18 Uhr

www.dampfzentrale.ch

Vittoria Burgunder

Surreale Welt durch dicke Brillengläser

Das Schloss Spiez präsentiert mit der Ausstellung «Otto

Tschumi. Surreale Welten» eine faszinierende Schau über

den Berner Künstler, der das Groteske liebte.

Ein Mann mit dickglasiger Brille und

eine Frau verspeisen eine Kuckucksuhr

zur Teestunde. Diese surreale Szene

ist tatsächlich so passiert und von

Regisseur Markus Imhoof gefilmt worden.

Der Mann im Film ist der Berner

Künstler Otto Tschumi (1904–1985)

und die Dame des Hauses seine Frau,

die Tänzerin Beatrice Gutekunst. Der

Film aus den 70er-Jahren läuft

aktuell auf Schloss Spiez, das dem

Künstler eine umfangreiche Ausstellung

widmet. Die Kurator*innen Therese

Bhattacharya-Stettler und Dominik

Tomasik haben aus Leihgaben

der Berner ART-Nachlassstiftung für

Kunstschaffende und des Kunstmuseums

Bern eine faszinierende Ausstellung

konzipiert. Themen wie «Stillleben»

oder «Tiere» strukturieren die

Schau und geben Einblick in Tschumis

surrealen Bilderkosmos.

«Lui-même» (No.6), 1940.

Jessica Eliza Ross

John Glacier: «I’m pretty spicy, spicy».

«Es ist wahr, ich stehe bis zum Hals

in Möglichkeiten der Phantasie, ich

kann irgendetwas in die Finger nehmen,

und schon wird’s zu Bildern»,

lautet ein Zitat des Künstlers von 1956.

Was Tschumi damit meinte, wird etwa

im Werk «Lui-même» (No.6) von 1940

sichtbar: Tschumi funktionierte kurzerhand

ein Holzbrett, wie man es in

der Küche zum Schneiden von Zwiebeln

benutzt, in ein Selbstporträt um.

Erkennen kann man den Künstler

wie auch auf anderen Selbstbildnissen

an seiner dicken, schwarzen Brille.

Tschumi, der in einfachen Verhältnissen

aufgewachsen war, absolvierte

eine Ausbildung zum Schriftenmaler

und Lithografen, die er abbrach. Autodidaktisch

begann er in den 20er-Jahren,

sich als Maler zu entwickeln, wobei

er sich seinen Lebensunterhalt mit

Auftragsarbeiten im Bereich Grafik

«Komposition», 1941.

ART-Nachlassstiftung Bern, 2022 Pro Litteris, Zürich

Otto Tschumi im Jahr 1974.

E. Rieben, Schweiz Nationalbibliothek

verdiente. So konnte er etwa für die

SBB oder für die Kunstbiennale in Venedig,

an der er selbst 1960 die Schweiz

vertrat, Werbemittel beziehungsweise

Kataloge gestalten.

Schiffe und Moby Dick

Als junger Künstler schwärmte

Tschumi für Paul Klee und Pablo

Picasso, was in einigen kubistischen

Stadtlandschaften deutlich wird. Mit

seiner Übersiedlung nach Paris im

Jahre 1936 wandte er sich dem Surrealismus

zu. So lassen manche seiner

Werke unweigerlich an Salvador

Dalí denken: Traumbilder und Metamorphosen

mit zerfliessenden Formen

prägen auch Tschumis Kunst, dessen

Humor in fast all seinen Werken

durchscheint. Sein «Fliehendes Pferd»

von 1943 ist an Groteske kaum zu

überbieten. Hufeisen voran brennt

dieser Gaul durch. Eine besondere

Liebe hegte Tschumi auch für Schiffe

und Wracks und den Roman «Moby

Dick», den er illustrierte, mit einem

zwar harpunierten, aber grinsenden

weissen Wal.

Helen Lagger

Schloss Spiez

Vernissage: Fr., 1.7., 18 Uhr

Ausstellung bis 16.10.

www.schloss-spiez.ch

Off the Record

Kolumne von Thierry Gnahoré

Nach zwei Jahren voller Pandemie,

Lockdowns, Zertifikatspflicht und viel

zu wenig Dialog, Kunst und Begegnung,

gab es am Bärner Stadtfescht einiges

nachzuholen. Von Freitag bis Sonntag

gehörte die Berner Innenstadt der

Musik, der Kultur und den Menschen.

Während ich diese Kolumne verfasse,

bin ich immer noch übernächtigt und

überwältigt. Ich hatte die Ehre, den allerletzten

Slot am Samstag auf dem Kornhausplatz

zu spielen und bin unglaublich

dankbar dafür.

Es war unfassbar, die Berner*innen

wieder zusammen zu sehen, sie die Kultur

geniessen zu sehen. Für einen kurzen

Moment vergassen wir alle unsere alltäglichen

Struggles. Klar, geschenkt, die

Welt brennt, vieles läuft falsch. Aber gefühlt

2500 Menschen vor mir zu sehen,

die alle ein glückliches Gesicht hatten,

stimmt mich hoffnungsvoll.

«Der Hunger nach und die

Lust auf Kultur waren so

gross, dass ich doch

manchmal das Tempo auf

der Bühne rausnehmen

musste, damit sich

alle sicher fühlten und

es blieben.»

Und umso mehr zeigt es mir, was

Kunst und Kultur können. Es zeigt mir

auch, dass die Berner*innen ein grosses

Kultur angebot zu feiern wissen. So

spielten neben mir dieses Wochenende

32 Künstler*innen und Bands, die

Stimmung war gelöst und angstfrei.

Auch dank der Sicherheitsleute, die

dafür sorgten, dass auf dem vollgestopften

Kornhausplatz keine Massenpanik

ausbrach. Und doch merkte ich:

Der Hunger nach und die Lust auf Kultur

waren so gross, dass ich doch

manchmal das Tempo auf der Bühne

rausnehmen musste, damit sich alle

sicher fühlten und es auch blieben.

Was für ein Konzert, was für ein Wochenende.

Danke Bern. Danke euch

Berner*innen. Und bis spätestens

beim nächsten Bärner Stadtfescht.

Thierry Gnahoré wuchs in Niederscherli

auf und lebt heute in Biel. Als Nativ

macht er Rap mit Lyrics, die von Rassismus,

Revolte und vom Schwarzsein handeln.

Was in seinen Tracks keine Erwähnung

findet, schreibt er hier off-the-record

auf.

Illu: Olivia von Wattenwyl, Blackyard

Inserat

Samstag 8.00 – 11.00 Uhr

Mit Bruce & Gästen


4

Anzeiger Region Bern 30

30. Juni – 6. Juli 2022

Miron Gradwohl

Gunnar Meier

Wahrnehmung und Wahrheit

Im Reich der anderen

Gnome, Drachen und andere Fabelwesen: In der Welt der Märchen

herrscht eigentlich immer Diversität. Schauspielerin und Journalistin

Noëmi Gradwohl (rechts) liest zum Abschluss der literarischen

Reihe «Asymmetrie: Fluch oder Segen» aus alten Geschichten und

Legenden, die Kontrabassistin und Sängerin Afi Sika Kuzeawu begleitet

sie musikalisch – bei schönem Wetter im neuen Garten des

Hauses der Religionen hinter den Gleisen, sonst im Haus.

Haus der Religionen, Bern. Do., 30.6., 19.30 Uhr

Do 30.

Alterswil FR

Verschiedenes

Robin Meier Wiratunga & Stephen

Thompson – Apophenia

In Alterswil, bei einem Taubenzüchter,

betrachten der Komponist Robin Meier

Wiratunga und der Tänzer Stephen

Thompson, die Welt unter dem Prisma

der Neurowissenschaften und des

Brieftaubenflugs.

BELLUARD BOLLWERK, ALTERSWIL, BUSHAL-

TESTELLE ALTERSWIL, GERIWIL. 17.00 UHR

Inserat

Bern

Bühne

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz

Netenjakob

Regie: Alexander Kratzer Mit: Gerhard

Goebel, Mirko Roggenbock, Josef

Mohamed, Marlies Untersteiner, Markus

Weitschacher

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRAS SE,

EFFINGERSTRAS SE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

S. Hügli

Von überall her Töne

Sie nennen es New Panoramic Music: Der Violinist Matthias Etter

und Christian Germann am Sopransaxofon vervielfältigen im Projekt

Panaccusticum Töne und Melodien, indem sie diese mit einem

Stereo-Echogerät wiederholen, sodass der Hall die Klänge in- und

aufeinanderschichtet. Die Einflüsse dieses Echoteppichs reichen

von Minimal Music über Folkloristisches bis zu Jazz und Klassik.

Kunsthaus Interlaken. Do., 30.6., 19.30 Uhr

Lemons, Lemons, Lemons …

Zweipersonenstück auf Englisch

Wenn die Worte fehlen: Der Mensch

spricht im Laufe seines Lebens durchschnittlich

123’205’750 Worte. Aber

was wäre, wenn es eine von der Regierung

festgelegte Limite gäbe?

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS, GERECH-

TIGKEITSGASSE 44. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Dance

LATIN Jam

Latin Jam ist der Event für Musiker*innen

und Tänzer*innen, die ihrer

Kreativität gerne mal freien Lauf lassen

SALSADANCERS, TANZPFEILER, DALMAZI-

QUAI 69. 21.00 UHR

Tanzbär

Silja, Kawaakari. Tech House, Melodic,

Techno. www.cafete.ch

CAFETE, NEUBRÜCKSTRAS SE 8. 23.30 UHR

Nebula w. Sakura + 1luu

KLUB

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41. 24 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Von Juni bis September stehen Staffeleien

zur freien Nutzung im Umland

des Zentrum Paul Klee. Material bitte im

Kunst-Kiosk vom Creaviva beziehen oder

selber mitbringen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Interaktive Ausstellung «Einsichten.

Blick hinter die Fassade»

Kleine und grosse Gäste erleben

an unterschiedlichen Stationen die

Methoden und den Prozess zur Kuration

einer Ausstellung. Zur ZPK-Ausstellung

«Leuchtendes Geheimnis. Kinder kuratieren

Klee»

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

3hoch3

Ein Architekturparcours im Klee mit

Kartenset und rätselhaften Aufgaben für

die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Verirrt und verwirrt»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fliegenden Teppich der Kreativität.

«Verirrt und verwirrt» lädt Kinder und

Familien dazu ein, gestalterisch der

Kunst von Bridget Riley zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

Doppel-Musizierstunde Klavier

Klassen von Isora Castilla und Felix

Holler.

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 19.00 UHR

Musizierstunde Gitarre

Klasse von Anna Slezáková.

KONSI BERN, KONSERVATORIUM BERN,

WARLOMONT-ANGER-SAAL, KRAMGASSE 36.

19.00 UHR

Klassik

Barenboim spielt Brahms.

Barenboim | Guggeis

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN – CASINO BERN, GROSSER

SAAL, CASINOPLATZ 1. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Die Künstlerin Ivana Franke arbeitet mit einzelnen, wandernden

Lichtpunkten. Die Orientierung im sonst absolut dunklen Raum ist

erschwert, und damit auch die Wahrnehmung: Die Frage der Wahrheit

ist situativ suspendiert. Mit der ortsspezifischen Installation

«Twilight. Neither Perception nor Non-Perception» gibt die neue

Kunsthalle-Direktorin Kabelo Malatsie ihren kuratorischen Einstand

und lädt zur öffentlichen Führung und zum anschliessenden

Gespräch über die Schau.

Kunsthalle, Bern. Do., 30.6., 18 Uhr

Verschiedenes

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? «ganz Ohr»

ist das Gesprächsangebot der offenen

kirche bern.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Zoom-Kunst und ich «Bridget Riley:

Looking and Seeing, Doing and

Making»

Zoom-Präsentation im Dialog mit den

Teilnehmer:innen rund um ausgewählte

Werke der Ausstellung mit Ramona

Unterberg, Kunstvermittlerin

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 17.00 UHR

Rundgang durch die Ausstellung und

Gespräch mit Kabelo Malatsie

Öffentlicher Rundgang durch die

Ausstellung «Twilight. Neither perception

nor non-perception» von Ivana Franke

Keine Voranmeldung nötig.

KUNSTHALLE BERN, HELVETIAPLATZ 1.

18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Diplome 22 | Diplômes 22

Hochschule der Künste Bern HKB:

Studierende aus 26 Studiengängen

präsentieren ihre Abschlussarbeiten

und vertreten damit alle künstlerischen

Disziplinen.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Worte

Berner Klimadebatten

Wir debattieren auf der Grundlage der

Doha-Debatten und orientieren uns am

Kommunikationskonzept, das im Arabischen

«Majlis» genannt wird.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 18.00 UHR

LESEN KultuRel – Eine literarisch-musikalische

Soirée: «Gleiche,

Ungleiche und die Anderen».

Eine literarisch-musikalische Soiree mit

der Schauspielerin Noëmi Gradwohl und

der Musikerin Afi Sika Kuzeawu.

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER

KULTUREN, EUROPAPLATZ 1. 19.30 UHR

Massimo Rocchi

GUSTAVS SOMMERBÜHNE

BIERHÜBELI, GUSTAVS BIERGARTEN,

NEUBRÜCKSTRAS SE 43. 19.30 UHR

Sarah Elena Müller: «Culturestress.

Endziit isch immer scho inbegriffe»

Performative Lesung inmitten der Pflanzenkulisse

des Botanischen Gartens.

BOTANISCHER GARTEN (BOGA), ALTENBER-

GRAIN 21. 20.00 UHR

Biel/Bienne

Bühne

Gilbert & Oleg’s Fahrieté

Gilbert & Oleg sind zu Gast am «Jüstàkoté-Festival»

in Biel mit drei verschiedenen

Programmen! Humor, Magie,

Musik & Poesie garantiert! 2 Wochen

Theaterspektakel für die ganze Familie!

Donnerstag: «Illusion oder Wirklichkeit?»

GILBERT & OLEG’S FAHRIETÉ, TERRAIN GUR-

ZELEN, CHAMPAGNEALLEE 2. 20.00 UHR

Fribourg

Dance

Lorena Stadelmann – Bolero de

bienvenida

Ein poetisches Tanzstück der schweizerisch-

guatemaltekischen Künstlerin

Lorena Stadelmann, auch bekannt unter

dem Namen Baby Volcano, über Liebe,

Poesie und Träume, wie auch Dunkelheit

und Wut.

BELLUARD BOLLWERK, FORTUNÉE DES

REMPARTS, PLACE VERTE DES REMPARTS.

21.00 UHR

Sounds

Belluard Bollwerk

Iin Festival für zeitgenössische darstellende

Kunst in Freiburg.

LE BELLUARD, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

15.00 UHR

Mitmischen

Die Tanzschuhe sind

montiert, das Instrument

im Gepäck: Am «Latin Jam»

der Salsadancers darf auf

der Tanzfläche und auf der

Bühne mitgemischt

werden. Die hauseigene

Band der Tanzschule,

Resident Mambo, lädt ein,

sich ihr spontan anzuschliessen

und gemeinsam

für die Melodien und

Rhythmen zu sorgen, zu

denen sich die Gäste

austoben.

Tanzpfeiler, Bern

Do., 30.6., 21 Uhr

Michèle Bokanowski – Rhapsodia/

Battements solaires

Michèle Bokanowski, die 78-jährige

französische Pionierin der elektroakustischen

Musik, stellt Ihre Klangstücke

vor, begleitet wird ihre Musik vom Film

«Battements solaires» von Patrick

Bokanowski.

BELLUARD BOLLWERK, FORTERESSE DU

BELLUARD, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

22.00 UHR

Verschiedenes

La Ville en Feu – Le Sacre

A-cappella- Neuinterpretation vom Werk

des klassischen Repertoires: Le Sacre

du Printemps von Igor Stravinsky. In

der Performance verbinden sie ihre

Stimmen mit den Orten, denen sie

begegnen.

BELLUARD BOLLWERK, UNIVERSITÉ MISÉRI-

CORDE, AV. DE L’EUROPE 20. 18.30 UHR

Julia Zastava – Die Frisur von la

Bestia

In der performativen Installation «Die

Frisur von la Bestia», eigens für das

Belluard geschaffen, lädt Julia Zastava

das Publikum in die Höhle der Bestie

ein, mit zotteligen Glam-Rock-Figurren..

BELLUARD BOLLWERK, STUDIOS, BELLUARD

BOLLWERK, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

19.00 UHR


30. Juni – 6. Juli 2022

Anzeiger Region Bern 31

5

ZVG

ZVG

Oldies glänzen

Mit Loops, Sampling, Bass und Backbeats verleiht Silas Thierstein

alten Jazzstücken neuen Drive, Sängerin Selina Mattmann bringt sie

mit kräftiger Stimme zum Glänzen. Das Duo, das vergessene Plattensammlungen

entstaubt, nennt sich folgerichtig Gold ’n’ Beats und

bringt unbeschwert-beschwingte Melodien nach Muri.

Restaurant Thoracker, Muri. Fr., 1.7., 18.15 Uhr

Manon Wertenbroek – Skinscapes

Manon Wertenbroek ist bildende Künstlerin.

Die Preisträgerin des Swiss Art

Award des Bundesamtes für Kultur setzt

verschiedene Techniken ein (Skulptur,

Technik, Foto) um über den Körper zu

sprechen.

FORTUNÉE DES REMPARTS, PLACE VERTE

DES REMPARTS. 20.00 UHR

La Ville en Feu – Les Planètes

A-cappella-Neuinterpretation vom

Werk aus dem klassischen Repertoire:

Les Planètes von Gustav Holst. Das

Kollektiv La Ville en Feu verbinden ihre

Stimmen mit den Orten und Menschen

denen sie begegnen.

BELLUARD BOLLWERK, VOR DER FESTI-

VALKASSE, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

23.00 UHR

Interlaken

Sounds

Kunsthaus Interlaken –

Sommerkonzerte

«Panaccusticum Duo – CANONS»

Matthias Etter (Viol.), Christian Germann

(Sax) www.kunsthausinterlaken.ch

KUNSTHAUS INTERLAKEN, AUSSENBÜHNE

KUNSTHAUS INTERLAKEN, SEITE HÖHEN-

MATTE. 19.30 UHR

Köniz

Tanz

Tanzen im Schlosshof | Lindy Hop

Es ist Zeit, das Tanzbein zu schwingen –

und zwar draussen!

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ,

MUHLERNSTRAS SE 11. 19.00 UHR

Thun

Sounds

Glasklar

Die beiden Musiker zeigen ihre Spielfreude,

Wandlungsfähigkeit und Stilsicherheit

in unterschiedlichen Genres

mit ihrem Programm Jazzical, das sich

zwischen Klassik und Jazz bewegt.

SCHLOSSKONZERTE THUN, SCHLOSS THUN,

RITTERSAAL, SCHLOSSBERG 1. 19.30 UHR

LEONI LEONI HYBRID FEAT. DJ

DIWAN

SWEET FLOATING SUPER SLOW

SUMMERNITE DREAMS

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRAS SE 14.

20.30 UHR

Utzenstorf

Verschiedenes

Der Lebensfunke glimmt… Was

uns die Tierpräparate im Schloss

erzählen

Abendführung zu den Tierpräparaten im

Schweizer Museum für Wild und Jagd

auf Schloss Landshut.

SCHLOSS LANDSHUT/SCHWEIZER MUSEUM

FÜR WILD UND JAGD, SCHLOSSSTRAS SE 17.

19.30 UHR

Fr 1.

Aeschiried

Bühne

Freilichttheater Aeschiallmi

Verpassen Sie nicht die Uraufführung

vom Theaterstück «Ds Chüejerglüt» von

Christian Däpp. Der Vorverkauf läuft ab

dem 30. Mai, Reservationen unter 079

592 66 85, Montag bis Freitag, 18 bis

20 Uhr.

THEATERGRUPPE AESCHALLMI, AESCHIALL-

MI. 20.00 UHR

Bern

Bühne

Lemons, Lemons, Lemons … –

Zweipersonenstück auf Englisch

Siehe Do., 30.6.

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS, GERECH-

TIGKEITSGASSE 44. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Tanzhaus Bern On Stage mit Cie

BewegGrund & konstant*labil

Die zwei Berner Tanz und Performance

Companys konstant*labil und Cie

BewegGrund zeigen ihre packenden

Stücke Erinnerungen schwirren und

abgenabelt. in einem abwechslungsreichen

Tanzabend.

BRÜCKENPFEILER (JUNGE BÜHNE BERN),

DALAMZIQUAI 69. 20.00 UHR

Dance

Minilicious

Raggalicious light

TURNHALLE BERN, SPEICHERGASSE 4.

22.00 UHR

ICY

Trap, Rap. Amos Joan (3Hunna6) +

Calucci + King Kilo www.isc-club.ch

ISC CLUB, NEUBRÜCKSTRAS SE 10. 23 UHR

Hexagon vol. 3

AK-Z (Kaputt mit Stil – ZH), Papi Hug,

Sarbach (Orcus/Soundbude), Rabauke

& Semtek (Soundbude). Techno, Hard

Techno, Hardtrance. www.cafete.ch

CAFETE, NEUBRÜCKSTRAS SE 8. 23.00 UHR

Unter Freund*innen mit Kellerkind

KLUB

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41. 24 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

3hoch3

Ein Architekturparcours im Klee mit

Kartenset und rätselhaften Aufgaben für

die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Interaktive Ausstellung «Einsichten.

Blick hinter die Fassade»

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Dialektik in Dialekt

Basil Anliker aka Baze rappt im Berndeutschen über «Aus», also

alles, was es gibt. Er tut dies ungestüm und auch mal humorvoll auf

seinen Alben «Aus i üs», «Aus wo fägt», «Aus blibt angers» und

«Aus lüter bitte», auch mit musikalischen Erkundungen ausserhalb

des Rap. Nun erscheint seine neue EP, der selbstironische Song

«Ü40» ist der Vorgeschmack, der eine Rückkehr in den Sprechgesang

andeutet. DJ Kermit begleitet ihn an den Decks.

Gustavs Biergarten im Bierhübeli, Bern. Fr., 1.7., 19.30 Uhr

Offenes Atelier «Gestreift»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fliegenden Teppich der Kreativität.

«Gestreift» lädt im Juli Kinder und Familien

dazu ein, gestalterisch der Kunst

von Bridget Riley zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

Musizierstunde Querflöte

Klasse von Genevieve Lambercy.

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.30 UHR

Klassik

Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss

Ein 30-minütiges Orgelkonzert ist der

ideale Einstieg in ein entspannendes

und inspiriertes Wochenende.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 12.30 UHR

Junge Sinfonie Bern: Niemals war ich

glücklicher!

2022 feiert die Junge Sinfonie Bern ihr

10-Jahr-Jubiläum.

GROSSE HALLE REITSCHULE BERN. 19 UHR

Barenboim spielt Brahms.

Barenboim | Guggeis

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN – CASINO BERN, GROSSER

SAAL, CASINOPLATZ 1. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Sounds

Baze & DJ Kermit

GUSTAVS SOMMERBÜHNE

BIERHÜBELI, GUSTAVS BIERGARTEN,

NEUBRÜCKSTRAS SE 43. 19.30 UHR

FANNY ANDEREGG NEW QUARTET

JAZZ/SONGWRITING www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR. JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Ausstellung «Die geheimnisvolle

Welt des Elektroschrotts»

Steige in den Container von SENS

eRecycling und erfahre, was mit einem

alten Kühlschrank, einer kaputten

Lampe oder einem defekten Föhn

passiert, nachdem du sie zum Recycling

gegeben hast.

www.entsorgungshoefe-bern.ch

SENS ERECYCLING, ENTSORGUNGSHOF,

FELLERSTRAS SE 13A. 08.00

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? «ganz Ohr»

ist das Gesprächsangebot der offenen

kirche bern.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Diplome 22 | Diplômes 22

Hochschule der Künste Bern HKB:

Studierende aus 26 Studiengängen

präsentieren ihre Abschlussarbeiten

und vertreten damit alle künstlerischen

Disziplinen.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Emmenmatt

Bühne

Michelis Brautschau

Gotthelfs Erzählung «Michelis Brautschau»

als temporeiche Theaterfassung

für fünf Schauspieler in über 30 Rollen

und einen Puppenspieler. Volkstheater

wie Sie es noch nie erlebt haben!

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Fribourg

Jonas Moser

Bühne

Rébecca Chaillon – Carte Noire

nommée Désir

In «Carte Noire nommée Désir» (CH

Premiere) beschäftigt sich die Theaterregisseurin

Rébecca Chaillon mit den

noch offenen Wunden der Kolonialgeschichte

Zwischen militantem Theater

und burleskem Quiz.

BELLUARD BOLLWERK, FORTERESSE DU

BELLUARD, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

22.00 UHR

Sounds

Belluard Bollwerk

Iin Festival für zeitgenössische darstellende

Kunst in Freiburg.

LE BELLUARD, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

15.00 UHR

Eloi

Die erste EP Acedia von Eloi, die sie/

er als Live-Auftritt präsentiert, hat

Einflüsse von Minimal Wave und deutschem

80er-Jahre-Pop. Das kathartische

Solo-Projekt schwankt zwischen

Wut und Hoffnung.

BELLUARD BOLLWERK, FORTUNÉE DES

REMPARTS, PLACE VERTE DES REMPARTS.

21.00 UHR

Wo geht’s zur Insel des Glücks?

«Plus loin» singt sie immer wieder: Sommerlich-verträumt bis

sehnsüchtig sind die französischsprachigen Balladen von Moira.

Das Soloprojekt der Sängerin und Multiinstrumentalistin Carola

Wirth bewegt sich mit Chanson, Pop und Folk in Richtung einer

sommerlichen «Île du bonheur», wie einer ihrer Songs heisst, den

sie in den Garten der Heiteren Fahne bringt. Wie eine Fahrt übers

Land mit Blumen und Wind in den Haaren.

Heitere Fahne, Wabern. Fr., 1.7., 20 Uhr

Verschiedenes

La Ville en Feu – Le Sacre

A-cappella- Neuinterpretation vom Werk

des klassischen Repertoires: Le Sacre

du Printemps von Igor Stravinsky. In

der Performance verbinden sie ihre

Stimmen mit den Orten, denen sie

begegnen.

BELLUARD BOLLWERK, PLACE DU PETIT-

SAINT-JEAN. 18.30 UHR

Julia Zastava – Die Frisur von la

Bestia

In der performativen Installation «Die

Frisur von la Bestia», eigens für das

Belluard geschaffen, lädt Julia Zastava

das Publikum in die Höhle der Bestie

ein, mit zotteligen Glam-Rock-Figurren..

BELLUARD BOLLWERK, STUDIOS, BELLUARD

BOLLWERK, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

19.00 UHR

Cie Pluton – Les Aventures des

Béatrix et Milla Pluton: Destination

Belluard

In der eigens für das Belluard Bollwerk

kreierten Performance, reist die

Cie Pluton (1. Platz des diesjährigen

Premio-Wettbewerbs) mit Mofas und

Schubkarren durch Raum und Zeit.

BELLUARD BOLLWERK, FORTUNÉE DES

REMPARTS, PLACE VERTE DES REMPARTS.

20.00 UHR

La Ville en Feu – Les Planètes

A-cappella-Neuinterpretation vom

Werk aus dem klassischen Repertoire:

Les Planètes von Gustav Holst. Das

Kollektiv La Ville en Feu verbinden ihre

Stimmen mit den Orten und Menschen

denen sie begegnen.

BELLUARD BOLLWERK, SKATEPARK DE BE-

AUREGARD, CH. MONSÉJOUR 16. 23.00 UHR

Köniz

Sounds

Suppléments musicaux – mit Compagnie

Merce & John

Pur ti miro – Ein szenischer Konzertabend

barocker Lustbarkeit. Mit Tanz,

bewegtem Chor und Instrumentalensemble

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ,

MUHLERNSTRAS SE 11. 20.00 UHR

Rubigen

Sounds

The Cavers & Eskimo – Doppelkonzert

im Mühligarten

(CH) Indie-Folk, (CH) Mundart-Agglo-Pop

100% Bern: The Cavers & Eskimo

spielen eine Doppelheadline-Show im

idyllischen Mühligarten.

MÜHLE HUNZIKEN. 19.00 UHR

Wabern

Sounds

Konzert MOIRA

MOIRA’s Musik bewegt sich irgendwo

zwischen Pop, Folk und Chanson. Der

rote Faden ihrer Musik ist Carola’s

wunderschöne Stimme, die mal zart

und zerbrechlich und mal rau und wild

Geschichten erzählt

HEITERE FAHNE, DORFSTRAS SE 22/24.

20.00 UHR

Worb

Klassik

Orgelkonzert

«Magnificat anima mea Dominum»

Magnificat- und Marienvertonungen von

D. Buxtehude, E. de Caurroy, H. Scheidemann,

G. Frescobaldi und J.S. Bach.

Eintritt frei – Kollekte

REFORMIERTE KIRCHE WORB,

ENGGISTEINSTRAS SE, 4. 19.00 UHR

Sonntag, 10. Juli 2022, 17:00

Meisterkonzert

Julia Fischer Violine

Alexander Sitkovetsky

Violine

Nils Mönkemeyer

Viola

Inserat


6

Anzeiger Region Bern 32 30. Juni – 6. Juli 2022

Ben Zurbriggen

ZVG

Barock und Berührung

Das Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Berührung erkunden das Berner

Vokalensemble Suppléments Musicaux und die interdisziplinäre

Compagnie Merce & John auf performative Weise am Konzert

«Pur ti Miro». Auf dem Programm stehen Musik des Barock von

Purcell, Monteverdi, Telemann, Rameau oder Barbara Strozzi sowie

zeitgenössischer Tanz.

Kulturhof Schloss Köniz. Fr., 1., und Sa., 2.7., 20 Uhr

Sa 2.

Bern

Bühne

ZIRP – Fest der Künste am Zikadenweg

Sommerfest mit Theater, Konzerten,

Lesungen, Bar, Snacks und Tanz bis

2 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf ab

sofort erhältlich, einem unvergesslichen

Sommerabend steht also nichts im Weg!

HKB THEATER, ZIKADENWEG 35. 18.00 UHR

I Capuleti e i Montecchi

(Romeo und Julia)

Libretto von Felice Romani

In italienischer Sprache mit deutschen

Übertiteln www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN – STADTTHEATER, KORN-

HAUSPLATZ 20. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Tanzhaus Bern On Stage mit Cie

BewegGrund & konstant*labil

Die zwei Berner Tanz und Performance

Companys konstant*labil und Cie

BewegGrund zeigen ihre packenden

Stücke Erinnerungen schwirren und

abgenabelt. in einem abwechslungsreichen

Tanzabend.

BRÜCKENPFEILER (JUNGE BÜHNE BERN),

DALAMZIQUAI 69. 20.00 UHR

Lemons, Lemons, Lemons … –

Zweipersonenstück auf Englisch

Siehe Do., 30.6.

KUNST- UND KULTURHAUS VISAVIS, GERECH-

TIGKEITSGASSE 44. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Inserat

Kultur

imTurm

Schloss Holligen


www.schlossholligen.ch


PROGRAMM



Klaviertrio

Plawner-Klim-Mazurkiewicz



Kollé-Boeschoten-Wilke

Hirt auf dem Felsen




Olivia Zaugg

Gaspis wundersame Reise

Familienkonzert

A seat at the table

Eine Freilicht-Tanzinszenierung von Anna

Spörri & Rena Brandenberger.

ROSENGARTEN, ALTER AARGAUERSTALDEN

31B. 20.30 UHR

Dance

Kapitel x STRD w. Que Sakamoto

(Tokyo)

KLUB & SPACE FLOOR

KAPITEL BOLLWERK, BOLLWERK 41.

23.59 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

3hoch3

Ein Architekturparcours im Klee mit

Kartenset und rätselhaften Aufgaben für

die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Interaktive Ausstellung «Einsichten.

Blick hinter die Fassade»

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Sommerkonzert

Kinder- und Jugendchor Konsibern

Leitung: Aramea Müller

Am Klavier: Felix Holler

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 11.00 UHR

Atelier Lapislazuli

ZVG

Tag und Nacht

Das Mokka feiert den Sommer mit einem «Daydance auf dem Kiez».

Unter anderem legt Luque aus Zürich ein Set aus Breakbeats oder

Ghetto House auf, und Rabauke aka Spöifer bringt Oldschool-House

mit. Je höher der Mond steht, desto technolastiger wird die Musik.

Nach dem Daydance im Garten legen Near End, The Chronics (Bild)

und GFX b2b im Keller des Mokkas an der Afterparty auf.

Cafe Bar Mokka, Thun. Sa., 2.7., 16 Uhr. Afterparty: 22 Uhr

Musizierstunde Klavier

Klasse von Natalia Movchan.

KONSI BERN, KONSERVATORIUM BERN,

WARLOMONT-ANGER-SAAL, KRAMGASSE 36.

11.00 UHR

Offenes Atelier «Gestreift»

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fliegenden Teppich der Kreativität.

«Gestreift» lädt im Juli Kinder und Familien

dazu ein, gestalterisch der Kunst

von Bridget Riley zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

12.00/14.00/16.00 UHR

Heidi Open-Air

Das Theater Szene spielt HEIDI mit

Livemusik und neuem Bühnenwagen –

lebensfroh, vielschichtig und urmusikalisch.

Für alle ab 5 J.. Dauer ca 1h, nur

bei trockener Witterung.

SCHATTENPLÄTZE VORHANDEN!

THEATER SZENE, BRÜNNENPARK,

MURTENSTRAS SE. 14.00 UHR

Musizierstunde Klarinette

Klasse von Valentina Strucelj

KONSI BERN, KONSERVATORIUM BERN,

WARLOMONT-ANGER-SAAL, KRAMGASSE 36.

14.00 UHR

Konzert Konsi Schlagzeugensemble

Leitung: Daniel Scheidegger

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 15.00 UHR

Klassik

Estivale «mefb» N°1

Jürg Brunner, orgue

Quatuor à cordes conduit par Denise

Hoerni; Concerti pour orgue de Haendel

et Haydn; Vernissage de l’exposition

de Daniel Wiedemar; Antonio Garcia,

Virginal: Bilder einer Austellung

FRANZÖSISCHE KIRCHE BERN, ZEUGHAUS-

GASSE 8. 12.00 UHR

Junge Sinfonie Bern: Niemals war ich

glücklicher!

2022 feiert die Junge Sinfonie Bern ihr

10-Jahr-Jubiläum.

GROSSE HALLE REITSCHULE BERN. 19 UHR

Sommerkonzert: Felix Mendelssohn

Bartholdy

Gemeinsames Konzert des Berner

Gemischten Chors mit dem Messias-Chor

Zürich, begleitet von der Sinfonietta

Zürich. Solistin: Kathrin Hottiger

(Sopran). Leitung: João Tiago Santos

BERNER GEMISCHTER CHOR, FRANZÖSI-

SCHE KIRCHE BERN, ZEUGHAUSGASSE 8.

19.30 UHR

«Very British» – A tribute to Herbert

Howells

Englische Chormusik des 19. – 21.

Jahrhunderts; Werke von H. Howells, A.

H. Brewer, Ch. V. Stanford, E. Elgar, St.

Marchant, Ch. Wood, J. McMillan

VOKALENSEMBLE NOVANTIQUA BERN,

HEILIGGEISTKIRCHE BERN, BAHNHOFPLATZ/

SPITALGASSE, 44. 19.30 UHR

Sounds

Aether – a transcendental waveform

market

Aether – a transcendental waveform

market ist eine gemeinschaftliche

Auseinandersetzung mit Clubmusik und

Elektronika. Ein Mikrofestival im Innenund

Aussenbereich der Dampfzentrale,

inkl. Essen, Bar

DAMPFZENTRALE BERN, MARZILISTR. 47.

18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

DA CAPO

VOKALENSEMBLE www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Ausstellung «Die geheimnisvolle

Welt des Elektroschrotts»

Siehe Fr., 1.7.

SENS ERECYCLING, ENTSORGUNGSHOF,

FELLERSTRAS SE 13A. 08.00/ UHR

Summer School

Praktische Gestaltungsworkshops für

Erwachsene zur neuen ZPK-Ausstellung

zum Werk von Bridget Riley.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Sinn-Reich: Leuchtendes Geheimnis.

Kinder kuratieren Klee

Eine alle Sinne ansprechende Führung

für Gäste mit und ohne Behinderung.

Mit Gebärdensprachdolmetscher:in und

induktiver Höranlage

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 13.00 UHR

Öffentliche Führung: Leuchtendes

Geheimnis. Kinder kuratieren Klee

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Diplome 22 | Diplômes 22

Hochschule der Künste Bern HKB:

Studierende aus 26 Studiengängen

präsentieren ihre Abschlussarbeiten

und vertreten damit alle künstlerischen

Disziplinen.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Salon de Bruit

If music be the food of love – play on

www.buehnenbern.ch

BÜHNEN BERN, VIERTE WAND, NÄGELIGAS-

SE 1A. 23.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Worte

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

Der Sommer spielt

Am Sommerfest «Zirp – Fest der Künste am Zikadenweg» bespielen

Studierende der Hochschule der Künste (HKB) die Bühne. Bis in die

tiefe Nacht gibt es klassisches und experimentelles Theater, Lesungen,

Ausstellungen und Musik zu erleben. Dank der Theaterbar darf

sich auch das Publikum einer Kunst hingeben, nämlich dem Tanz.

HKB Theater, Zikadenweg 35, Bern. Sa., 2.7., 18 Uhr

Stadtrundgang: Expedition

Ausserholligen (StattLand)

Wie unterschiedliche Bedurfnisse

vereint werden und was die Nachbar*innen

davon halten. Weshalb wir

die Sinne schärfen mussen und wie uns

dabei Zeitreisende helfen.

VEREIN STATTLAND – STADTRUNDGÄNGE IN

BERN, EUROPAPLATZ BERN, EUROPAPLATZ.

14.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Multaka – Geflüchtete zeigen das

Museum

Menschen mit Fluchthintergrund

laden auf Spaziergängen durch unsere

Ausstellungen dazu ein, Objekte anders

zu betrachten, neue Perspektiven zu

gewinnen und Gegenwartsbezüge zu

knüpfen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 15.00 UHR

Biel/Bienne

Verschiedenes

Asia-Wok-Schiff

Asiatischer Abend auf dem See

BIELERSEE-SCHIFFFAHRTS-GESELLSCHAFT

AG, BADHAUSSTRAS SE 1A. 19.00 UHR

Worte

Lecture bilingue mit Anne Weber

Anne Weber liest aus: «Annette, ein

Heldinnenepos».

Zweisprachige Lesung der Literarischen

Biel in Kooperation mit den Bieler

Gesprächen. Moderation: Maria Magnin.

LITERARISCHE BIEL, NEBIA POCHE, RUE

HAUTE 1. 19.00 UHR

Bourguillon

Verschiedenes

La Ville en Feu – Les Planètes/

Le Sacre

«Les Planètes/Le Sacre» ist eine

A-cappella-Neuinterpretation von «Die

Frühlingsweihe» von Igor Stravinsky und

«Die Planeten» von Gustav Holst. Zu

entdecken bei Sonnenaufgang im öffentlichen

Raum.

BELLUARD BOLLWERK, CHAPELLE DE LORET-

TE, CH. DE LORETTE 5. 05.30 UHR

Emmenmatt

Bühne

Michelis Brautschau

Siehe Fr., 1.7.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Fribourg

Sounds

Belluard Bollwerk

Iin Festival für zeitgenössische darstellende

Kunst in Freiburg.

LE BELLUARD, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

15.00 UHR

The Space Lady

Die 74-jährige The Space Lady wird

direkt aus den USA anreisen und live

ihre Synthesizer-Coverversionen von Fly

Me to the Moon, Major Tom, etc – und

ihren Hit – Synthesize me präsentieren.

BELLUARD BOLLWERK, FORTERESSE DU

BELLUARD, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

22.00 UHR

Nathalie Fröhlich & Yanneck + 1000

Balles

Nathalie Froehlich wird am letzten

Abend des Festivals Belluard Bollwerk

mit DJ Yanneck einen energiegeladenen

Live-Auftritt mit Bass und Hip-Hop

hinlegen. Zum Abschluss übernimmt DJ

1000 Balles.

BELLUARD BOLLWERK, ARSENAL – BEL-

LUARD BOLLWERK, DERRIÈRE-LES-REM-

PARTS 14. 23.00 UHR

Verschiedenes

Julia Zastava – Die Frisur von la

Bestia

In der performativen Installation «Die

Frisur von la Bestia», eigens für das

Belluard geschaffen, lädt Julia Zastava

das Publikum in die Höhle der Bestie

ein, mit zotteligen Glam-Rock-Figurren..

BELLUARD BOLLWERK, STUDIOS, BELLUARD

BOLLWERK, DERRIÈRE-LES-REMPARTS 14.

19.00 UHR

Worte

Rébecca Chaillon – Lettre à Barbie

Noire

Rébecca Chaillon präsentiert in der

performativen Lesung dem Publikum

ihren Brief «Lettre à Barbie Noire»,

Auszug des Werks «Lettres aux jeunes

poétesses», im Jahr 2021 bei L’Arche

Éditeur erschienen.

BELLUARD BOLLWERK, ARSENAL – BEL-

LUARD BOLLWERK, DERRIÈRE-LES-REM-

PARTS 14. 20.00 UHR

Grenchen

Verschiedenes

Coffre Ouvert

Die Kunstgesellschaft Grenchen lädt

zum 11. Coffre Ouvert auf dem Marktplatz

Grenchen ein. Im Anschluss offeriert

sie beim Kunsthaus Grenchen ein

feines Risotto.

www.kunsthausgrenchen.ch

KUNSTHAUS GRENCHEN, BAHNHOFSTR. 53.

10.00 UHR

Köniz

Sounds

Suppléments musicaux –

mit Compagnie Merce & John

Pur ti miro – Ein szenischer Konzertabend

barocker Lustbarkeit. Mit Tanz,

bewegtem Chor und Instrumentalensemble

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ,

MUHLERNSTRAS SE 11. 20.00 UHR

Rubigen

Sounds

Tashan im Mühligarten

(CH) Pop, Hip-Hop & R&B // Tashan

zum ersten Mal auf der Bühne der

Mühle – am 2. Juli 2022 im idyllischen

Mühligarten!

MÜHLE HUNZIKEN. 19.00 UHR

Spiez

Sounds

OUT Session [shore] – Ein Klangerlebnis

Aussergewöhnliche Musik an aussergewöhnlichen

Orten in Surround-Qualität.

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRAS SE 16. 20.30 UHR


30. Juni – 6. Juli 2022

Anzeiger Region Bern 33

7

Furmaan Ahmed

Schall und Hauch

Auf ihrem Album «BombayMami» sang und rappte Ta’Shan noch

auf Englisch, in letzter Zeit veröffentlichte sie Songs auf Deutsch,

so auch ihre Anfang Juni veröffentlichte Single «Poppin», auf der

sie mehr haucht als spricht. In den Stücken der in Münsingen aufgewachsenen

Musikerin mit indischen Wurzeln gehts auch um

Body Positivity, etwa in «Foodie». Nun besucht sie mit Hip-Hop

und ihrem autotunebeladenen R ’n’ B die Mühle Hunziken für ein

Konzert unter freiem Himmel.

Mühle Hunziken, Rubigen. Sa., 2.7., 19 Uhr

So 3.

Bern

Bühne

Tanzhaus Bern On Stage mit Cie

BewegGrund & konstant*labil

Die zwei Berner Tanz und Performance

Companys konstant*labil und Cie

BewegGrund zeigen ihre packenden

Stücke Erinnerungen schwirren und

abgenabelt. in einem abwechslungsreichen

Tanzabend.

BRÜCKENPFEILER (JUNGE BÜHNE BERN),

DALAMZIQUAI 69. 18.00 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Interaktive Ausstellung «Einsichten.

Blick hinter die Fassade»

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

3hoch3

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Erlebnis Münsterbau – die Mittelalterwerkstatt

im Museumspark

Um das Jubiläum des Berner Münsters

zu feiern, laden wir Sie auf einen

Mitmach-Parcours im Museumspark ein.

Erleben Sie selbst, was nötig war, um

ohne Elektrizität eine riesige Kirche zu

bauen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 10.00 UHR

Familienmorgen

Jeder Sonntagmorgen ist ein Kunsterlebnis

für die ganze Familie.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.15 UHR

Offenes Atelier «Gestreift»

Siehe Sa., 2.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

12.00/14.00/16.00 UHR

Klassik

Schloss Holligen

Klaviertrio Plawner-Klim-Mazurkiewicz

Violine: Piotr Plawner

Violoncello: Isabella Klim

Klavier: Pawel Mazurkiewicz

www.schlossholligen.ch

FREDY ZAUGG SINGER, SCHLOSS HOLLIGEN,

TURM, HOLLIGENSTRAS SE 44. 16.00 UHR

Sounds

MARC ROSSIER’S RO’S BLUE

CONTEMPORARY BLUES

www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Flohmarkt

Jeden ersten Sonntag im Monat findet in

der Grossen Halle und auf dem Vorplatz,

sowie auf der Schützenmatte der Flohmarkt

statt

GROSSE HALLE REITSCHULE BERN. 9 UHR

Oldtimerfahrten mit BERNMOBIL

historique

Erleben Sie unterschiedliche Fahrzeuge

aus verschiedenen Epochen mit BERN-

MOBIL historique. Unterwegs sind das

elektrische Oldtimertram 145 von 1935

und der Autobus 157 von 1965.

BERNMOBIL HISTORIQUE, BAHNHOF BERN,

HALTESTELLE SCHWANENGASSE, SCHWA-

NENGASSE. 10.00 UHR

Die Sehnsucht nach «Vivre notre

temps!»

Ausstellungsrundgang im Gespräch

mit Bettina Hahnloser, Journalistin

und Autorin sowie Urenkelin von Hedy

und Arthur Hahnloser, über das Sammlerpaar

und dessen Freundschaft zu

«ihren» Nabis-Künstlern.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRAS SE 8–12. 11.00 UHR

Öffentliche Führung: «Bridget Riley:

Looking and Seeing, Doing and

Making»

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.00 UHR

Öffentliche Führung: Leuchtendes

Geheimnis. Kinder kuratieren Klee

Rundgang durch die Ausstellung

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 13.30 UHR

Edelweiss statt Gletschereis?

Alpenpflanzen im Klimawandel. Führung

mit Michael Jutzi (Verein Aquilegia).

Treffpunkt vor dem Palmenhaus.

Kollekte. Im Rahmen der BOTANICA

2022 (www.botanica-suisse.org)

BOGA BOTANISCHER GARTEN BERN, AL-

TENBERGRAIN 21. 14.00 UHR

Guided Tour: A Shining Secret. Kids

Curate Klee

CHF 5 plus exhibition admission

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Diplome 22 | Diplômes 22

Hochschule der Künste Bern HKB:

Studierende aus 26 Studiengängen

präsentieren ihre Abschlussarbeiten

und vertreten damit alle künstlerischen

Disziplinen.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Worte

Sonntagsführung «Unbemerkt über

uns – historische Zimmerdecken»

In dieser Führung trainieren wir unsere

Nackenmuskeln und werfen ein Auge

auf all die prächtigen und farbenfrohen

Bilder, die sich sonst knapp über

unserem Bildfeld befinden. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

Das Eis schmilzt

Botanische Gärten tun sich jährlich im Projekt «Botanica» zusammen,

das den Klimawandel in der Welt der Pflanzen aufgreift. An

der «Botanica22» geht es um die Folgen der Erderwärmung für

Alpenpflanzen. Die Führung «Edelweiss statt Gletschereis?» geht

der Frage nach, was es für Kraut und Strauch bedeutet, wenn das

Eis schmilzt.

Botanischer Garten, Bern. So., 3.7., 14 Uhr

Monika Helfer liest aus «Löwenherz»

Moderation: Luzia Stettler, Literaturvermittlerin

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 11.00 UHR

10-Min-Museum

An ausgewählten Tagen nehmen unsere

Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Wechsel- und

Dauerausstellungen. Ohne Anmeldung

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.00 UHR

Biel/Bienne

Verschiedenes

Brunchfahrt

Brunchbuffet auf dem Bielersee

BIELERSEE-SCHIFFFAHRTS-GESELLSCHAFT

AG, BADHAUSSTRAS SE 1A. 11.00 UHR

Kehrsatz

Klassik

«Das Konzert»

Flöte, Klavier, komischer Kauz: Jean-Luc

Reichel, Joyce-Carolyn Bahner, Samuel

Sommer www.oeki.ch

KULTURKEHRSATZ, OEKUMENISCHES

ZENTRUM KEHRSATZ, MÄTTELISTRAS SE 24.

18.00 UHR

Oberhofen am Thunersee

Klassik

BÜHNE FREI FÜR JUNGE TALENTE

Matinée Konzert der Musikschulen

Region Thun, unteres Simmental/

Kandertal und der Musikschule Oberland

Ost

SCHLOSS OBERHOFEN. 11.15 UHR

Schelten

Dance

Reisefieber Festival

Das grösste Psytrance Festival im Jura

(BE). Ein unglaubliches Main Floor Zelt

bietet Schutz vor Sonne, Wind und

Wetter.

REISEFIEBER GOA FESTIVAL, SCHELTEN-

PASS. 15.00 UHR

Spiez

Verschiedenes

Otto Tschumi – Öffentliche Führung

Mit Gabi Moshammer, Kunsthistorikerin

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRAS SE 16. 11.00 UHR

Wabern

Familie

Naturfotografie mit dem Handy

Stadtnatur entdecken und fotografieren

mit der «Hosentaschenkamera»

www.pronatura-eichholz.ch

PRO NATURA ZENTRUM EICHHOLZ, STRAND-

WEG 60. 09.30 UHR

Verschiedenes

Veganer Sonntagsbrunch

Der herzliche, vegane Sonntagsbrunch

am Fusse des Gurtens für alle Sonntagskatzen,

Knabberhörnchen und

Wandervögel.

HEITERE FAHNE, DORFSTRAS SE 22/24.

10.30 UHR

Mo 4.

Bern

Michael Jutzi

Bühne

Winterbergs Bestiarium: Der Eber im

Garten

Die Wissenschaftsshow für Hirn und

Herz – diesmal über die Natur in der

Stadt.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRAS SE 15. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Regula Minger

Der Kauz mischt auf

«Das Konzert» ist ein musikalisches Ereignis der anderen Art. Denn

der Flötist Jean-Luc Reichel und die Pianistin Joyce-Carolyn Bahner

werden beim Spiel von Debussy oder Beethoven von einem Dritten

begleitet: Der «komische Kauz» Samuel Sommer mischt ihr Spiel

mit Mimen auf. Das Stück kreierten die drei bereits 1992, nun bringen

sie es in neuer Frische auf die Bühne.

Ökumenisches Zentrum, Kehrsatz. So., 3.7., 18 Uhr

A seat at the table

Eine Freilicht-Tanzinszenierung von Anna

Spörri & Rena Brandenberger.

ROSENGARTEN, ALTER AARGAUERSTALDEN

31B. 20.30 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

TACTUM

Klassik – 111 Konzerte vom Feinsten

Künstlerischer Leiter: Patrick Demenga

Der Goldene Bogen

Auszeichnung für Sebastian Bohren

Schweizer Geigenbauschule Brienz

Anlässe zum Thema Tactum

Vorverkauf

kulturticket.ch, Telefon 0900 585 887

www.musikfestwoche-meiringen.ch

Inserat


8

Anzeiger Region Bern 34

30. Juni – 6. Juli 2022

Vielstimmig, stimmungsvoll

Mit dem Ziel, einen Volksbrauch zu bewahren, verschreibt sich der

Jodelklub Maiglöggli mit Haut und Haar dem Jodlergesang. In einem

Heimspiel sozusagen besingt der Verein aus Jegenstorf die

Ostterrasse des Schloss Jegenstorf und sorgt für einen vielstimmigen,

stimmungsvollen Wochenschluss.

Schloss Jegenstorf. So., 3.7., 18 Uhr

Klassik

Musizierstunde Violine

Klasse von Irene Benito

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Sounds

Sommerkonzerte im Brassgarten:

The Magic City Trio

Sommerkonzerte im Brassgarten. Bei

Regen in der Beiz! KOLLEKTE.

BRASSERIE LORRAINE, QUARTIERGASSE 17.

20.00 UHR

Stompin’ at Mahogany

Beswingter Tanzabend mit Swing der

30er-Jahre. Verschiedene Tänze – ein

Rhythmus: der Swing!

MAHOGANY HALL BERN, KLÖSTERLISTUTZ 18.

20.00 UHR

Verschiedenes

Diplome 22 | Diplômes 22

Siehe Di., 5.7.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Worte

Wissenschaftscafé: Neutralität in

einer neuen geopolitischen Realität?

Das Wissenschaftscafé widmet sich

aktuellen wissenschaftlichen und

gesellschaftlichen Fragen und ermöglicht

einen direkten Dialog zwischen

Publikum und Expert:innen. Eintritt frei.

STIFTUNG SCIENCE ET CITÉ, BERNER

GENERATIONENHAUS, BAHNHOFPLATZ 2.

17.30 UHR

Mürren

ZVG

Worte

AIR Artist in Residences: sehen

üben erzählen

Die Bieler Schriftstellerin Regina Dürig

arbeitet vom 04. – 29. Juli 2022 im

Hotel Regina, auch mit Gästen….Mo bis

Fr von 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr ist in der

Veranda ein Schreib-Tisch reserviert.

HOTEL REGINA. 08.30 UHR

Was heisst schon neutral?

Was der Unterschied zwischen politischer und militärischer Neutralität

ist, was es überhaupt bedeutet, neutral zu sein und was die

wirtschaftlichen Konsequenzen für ein neutrales Land sein können:

Diesen Fragen gehen Expert*innen im Wissenschaftscafé auf

den Grund. «Neutralität – Illusion in einer neuen geopolitischen

Realität?» lautet der Titel des Podiums, organisiert vom Berner

Generationenhaus und der Stiftung Science et Cité.

Berner Generationenhaus. Mo., 4.7., 17.30 Uhr

Di 5.

Bern

Bühne

Winterbergs Bestiarium: Der Eber im

Garten

Die Wissenschaftsshow für Hirn und

Herz – diesmal über die Natur in der

Stadt.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRAS SE 15. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

BFH Soziale Arbeit

A seat at the table

Eine Freilicht-Tanzinszenierung von Anna

Spörri & Rena Brandenberger.

ROSENGARTEN, ALTER AARGAUERSTALDEN

31B. 20.30 UHR

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Elterncafé – Treffen für Eltern und

Kinder

Neue Familien kennenlernen, miteinander

spielen, sich zu unterschiedlichen

Themen austauschen: Mamas, Papas

und Kinder (0 – 5 Jahre) sind herzlich

willkommen.

HAUS DER RELIGIONEN – DIALOG DER KUL-

TUREN, EUROPAPLATZ 1. 09.30 UHR

Orgel in der Kühle

Mit dem Sommerprogramm «Der notwendige Engel» lockt das

Berner Münster mit hochkarätiger Klassik in sein kühles Inneres.

Aus Rotterdam reist die bekannte Organistin Zuzana Ferjeníková

an, die 2004 als erste Frau überhaupt den renommierten Orgelimprovisationswettbewerb

im niederländischen Haarlem gewann.

Im Münster präsentiert sie nebst einer Improvisation Stücke von

Rachmaninow und Liszt.

Berner Münster. Di., 5.7., 20 Uhr

Interaktive Ausstellung «Einsichten.

Blick hinter die Fassade»

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

3hoch3

Das Offene Atelier ist eine Reise auf

dem fl iegenden Teppich der Kreativität.

«Verirrt und verwirrt» lädt Kinder und

Familien dazu ein, gestalterisch der

Kunst von Bridget Riley zu begegnen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Gestreift»

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00 UHR

Britt Schier

Musizierstunde Violoncello

Klasse von Matthias Schranz

KONSI BERN, KONSERVATORIUM BERN,

WARLOMONT-ANGER-SAAL, KRAMGASSE 36.

17.30 UHR

Musizierstunde Klavier

Klasse von André Dubois

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 20.00 UHR

Klassik

Musizierstunde Klavier

Klasse von Katharina Weber.

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Kultursplitter – Was unsere Partnermagazine in anderen Städten empfehlen

Basel: Flüchtiges Medium

Das Museum Tinguely

präsentiert ein Panorama

der Performancekunst.

An sieben

Wochenenden sind

drinnen und draussen

Live-Performances zu

erleben. Dazu gibt es

ein buntes Bouquet an

Talks, Rundgängen und Screenings. In sieben

Themenwolken kann man in ein vielseitiges

Programm eintauchen, sich ins Archiv der

Kunstform vertiefen und die Ausstellung mit

den wechselnden Mitwirkenden, Bildern und

Objekten besuchen.

Museum Tinguely, Basel.«Bang Bang.

Translokale Performance Geschichte:n»:

bis 21.8.

ww.tinguely.ch

Schaan: Open-Air-Comical mit Heidi und Almöhi

Heidi und der Geissen-

Peter sind in der Gegenwart

angekommen:

«Heidi reloaded» verspricht

ein trashig-witziges

Alpenmusik-Comedy-Open-Air-Spektakel.

Der ehemalige Ziegenjunge

Peter betreibt eine

Skischule, ist Bürgermeister und mit Klara verheiratet.

Heidi wurde Schlagersängerin und tourt

mit ihren Show-Ziegen durch die Welt. Einzig der

Almöhi ist geblieben, wie er ist. Doch wegen des

Klimawandels bleiben der Winter und die Touristen

aus. Die Bewohner*innen müssen das Dorf

umsiedeln.

Lenzburg: Klassisch unkonventionell

Winterthur: Openair auf dem Hulmen

Wisseler Platz oberhalb Dux, Schaan

«Heidi reloaded»: Vorstellungen bis Fr., 1.7.

www.tak.li

Elektronische Klänge

treffen auf analoge Musik

– ein französischer

Ausnahmekünstler trifft

auf renommierte Musiker*innen

aus der Region.

Das Meisterkonzert

«Stromklang» ist nur

eines der vielen überraschenden

Höhepunkte, die an den «Musikalischen

Begegnungen Lenzburg» vom 19. August

bis 4. September genossen werden können.

Lenzburg, diverse Orte

«Musikalische Begegnungen Lenzburg»:

19.8. bis 4.9.

www.mbl-lenzburg.ch

Sarnen: Takte am See

St. Gallen: Im schönsten aller Innenhöfe

Zug: Willkommen am Waldstock

Ein winziger Punkt in

weiter Ferne. Du fliegst

ihm entgegen. Vorbei

an zwei Adlern und einem

Spatz, kurz ein

«hasta luego», denn

wer weiss schon, welche

Sprache diese Vögel

von Welt sprechen. Mücken pfeifen in deinen

Ohren, Mund zu. Dein Flug wird schneller. Jetzt

auf Stopp drücken und diesen Moment einfangen.

Dieses berauschende Gefühl. Es liegt der

Geruch von geschnittenem Gras, Honigbienen,

Zugersee und Hopfen in der Luft. Musik,

Limetten-Drinks und bunte Mitstreiter*innen.

Willkommen am Waldstock 2022.

Am Sarnersee sorgt seit

sechs Jahren ein junges

Team für ein einzigartiges

Ambiente. Der

Grundstein der Veranstaltungsreihe

«Sound

am See» war ein spontan

organisiertes Konzert.

Seither hat sich einiges

getan, und dieses Jahr werden im Juli und August

an je zwei Tagen insgesamt zehn Slots vergeben

für Newcomerbands diverser Genres bis zu altbekannten

Zentralschweizer Acts. Auch die Gewinnerinnenband

der Sprungfeder 2021 «Taktlos» ist

mit von der Partie am See.

Seefeld, Sarnen

«Sound am See»: 15. und 16.7.

sowie 5. und 6.8.

www.sound-am-see.ch

Drei Wochen, 26 Konzerte

von Künstler*innen

aus 12 verschiedenen

Ländern, Weltstars

und Neuentdeckungen,

regionale Held*innen

und kulinarische Genüsse

im schönsten Innenhof

der Stadt: St. Gallen feiert endlich wieder

Kulturfestival. Dieses Jahr unter anderem mit:

Amsterdam Klezmer Band, Digitalism, Songhoy

Blues, Marema, 47Soul, Kosheen, Les Yeux

d’la tête, Cari Cari, Booka Shade, Bongeziwe

Mabandla (Bild), The Dead South, KT Gorique,

Yes I’m Very Tired Now, und Lola Marsh.

Historisches und Völkerkundemuseums

St. Gallen, Innenhof. «Kulturfestival St. Gallen

2022»: Bis 23.7.

www.kulturfestival.ch

Steinhausen. «Waldstock Openair»:

28. bis 30.7.

www.waldstock.ch

Nach zwei Jahren Pause bauen das ehrenamtliche

OK-Team und die zahlreichen Helfer*innen

auf dem Hulmen wieder ein kleines Festivaldorf

auf: Die Bühne, die Bar, der Saloon, die Hängemattenlounge

wie auch die Essenstände sind

alle selbst gezimmert. Dazu gibt’s ein ausgewähltes

Line-up, gutes Essen und eine einmalige

Atmosphäre. Damit das Herzensprojekt

noch lange bestehen kann, beachte bitte die

Etiquette: Respekt und Toleranz – gegenüber

den Mitmenschen und der Natur.

Eidberg, Winterthur

«Eidberger Openair»: 8. bis 10.7.

www.eidbergeropenair.ch


30. Juni – 6. Juli 2022

Anzeiger Region Bern 35

9

Engadiner Weltläufigkeit

Mit den Wurzeln in der Engadiner Volksmusik strecken Ils Fränzlis

da Tschlin seit fast 40 Jahren ihre Äste in alle Himmelsrichtungen

der Musik und machen auch vor Pathos nicht halt. Im Burgerspittel

präsentieren die fünf Musiker*innen ihre weitgereiste Weltmusik

und bestechen dabei mit Natürlichkeit und einem Hang zur Verschrobenheit.

Burgerspittel, Bern. Mi., 6.7., 15 Uhr

5. Abendmusik im Berner Münster

«Der notwendige Engel»

Zuzana Ferjencíková Orgel spielt Werke

von Jean Guillou, Sergej Rachmaninow,

Franz Liszt, Olivier Messiaen und eigene

| Konzerteinführung 19.15 Uhr

ABENDMUSIKEN IM BERNER MÜNSTER,

BERNER MÜNSTER, MÜNSTERPLATZ 1.

20.00 UHR

Sounds

Stimm-Raum – Die heilende Stimme

Eine Art Heil-Ritual mit den vielfältigen

Möglichkeiten der eigenen Stimme,

Leitung Regula Gerber

KLANGKELLER-BERN, JUNKERNGASSE 43.

19.30 UHR

Verschiedenes

Yoga im Museum

Wir stellen Ihnen jeden Dienstag in

zehn Minuten ein Ausstellungsobjekt

vor, bevor Sie anschliessend in die

thematisch abgestimmte Yoga-Lektion

eintauchen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.15 UHR

Öffentliche Führung: Kunst am

Mittag

Eine halbstündige Führung zu einem

ausgewählten Thema aus einer unserer

Ausstellungen. Jede Woche zu einem

anderen Thema.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.30 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Siehe Do., 30.6.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 17.00 UHR

Öffentliche Führung mit der kuratorischen

Assistenz: Heidi Bucher

Öffentliche Führung durch die Ausstellung

«Heidi Bucher. Metamorphosen I»

mit der kuratorischen

Assistenz Marlene Wenger.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRAS SE 8–12. 19.00 UHR

Diplome 22 | Diplômes 22

Hochschule der Künste Bern HKB:

Studierende aus 26 Studiengängen

präsentieren ihre Abschlussarbeiten

und vertreten damit alle künstlerischen

Disziplinen.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Gewaltfreie Kommunikation mit

Kindern. Online-Impulsveranstaltung.

Wie kann Kommunikation zur Unterstützung

und Erleichterung im Umgang

mit Kindern beitragen? Praktische und

Umsetzbare Impulse.

NBJ COACHING UND SEMINARE, ON-

LINE-VERANSTALTUNG. 19.45 UHR

Hinterkappelen

Verschiedenes

Rudern auf dem Wohlensee

Dieses Angebot richtet sich an Krebsbetroffene

www.bern.krebsliga.ch/

KREBSLIGA BERN, BOOTSHAUS RUDERCLUB,

ARAWEG 12. 17.30 UHR

Wabern

Verschiedenes

Beobachtungsabende Sternwarte

Jeden Dienstag fi nden öffentliche Beobachtungsabende

unter professioneller

Betreuung durch Astro Events statt.

GURTEN – PARK IM GRÜNEN, STERNWARTE

GURTEN. 21.45 UHR

Mi 6.

Bern

Bühne

Winterbergs Bestiarium: Der Eber im

Garten

Die Wissenschaftsshow für Hirn und

Herz – diesmal über die Natur in der

Stadt.

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN,

BERNASTRAS SE 15. 19.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Familie

Malerei en plein air – Mit Staffelei

im Sonnenblumenfeld

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Interaktive Ausstellung «Einsichten.

Blick hinter die Fassade»

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Erlebnis Münsterbau – die Mittelalterwerkstatt

im Museumspark

Um das Jubiläum des Berner Münsters

zu feiern, laden wir Sie auf einen

Mitmach-Parcours im Museumspark ein.

Erleben Sie selbst, was nötig war, um

ohne Elektrizität eine riesige Kirche zu

bauen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 10.00 UHR

3hoch3

Siehe Do., 30.6.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.00 UHR

Offenes Atelier «Gestreift»

Siehe Fr., 1.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

14.00/16.00UHR

EINE MUSIKALISCH BEWEGTE

MUSIZIERSTUNDE

Klasse von Marianne Ott, Musik und

Bewegung (Rhythmik)

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 16.30 UHR

Musizierstunde Trompete

Klasse von Daniel Woodtli.

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Klassik

Musizierstunde Klavier

Klasse von Barbara Sandmeier.

KONSI BERN, MUSIKSCHULE KONSERVATO-

RIUM BERN, KRAMGASSE 36. 18.00 UHR

Sounds

MITTENDRIN: Ils Fränzlis da Tschlin

Ausgehend von der Engadiner Volksmusik

streunen ils Fränzlis da Tschlin

mit Lust und Freude durch alle möglichen

und unmöglichen Musikstile, wagen

sich musikalisch auf schräges Terrain.

DER BURGERSPITTEL IM VIERERFELD,

VIERERFELDWEG 7. 15.00 UHR

Mojo Monkeys (USA)

KONZERT IM GUSTAV

BIERHÜBELI, GUSTAV – BAR & GARTEN,

NEUBRÜCKSTRAS SE 43. 19.30 UHR

Flurin Bertschinger

Verführung ins Queerreich

Im Naturhistorischen Museum führen wieder queere Persönlichkeiten

durch die wohl bunteste Ausstellung von Bern: An den «Verführungen»

lässt sich «Queer – Vielfalt ist unsere Natur» durch einen

ganz neuen Blickwinkel erforschen. Die Besuchenden heften

sich dieses Mal an die Fersen von Katharïna P. Langstrumpf (Bild),

Inhaber*in des Labels Kathamusic, bei dem unter anderen James

Gruntz oder Traktorkestar unter Vertrag sind.

Naturhistorisches Museum, Bern. Mi., 6.7., 18 Uhr

Verschiedenes

4m – männer meditieren mittwoch

morgens

Geführte offene Meditation für Männer –

30 Minuten gemeinsame Stille und

Achtsamkeit im Alltag

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 07.00 UHR

Kunst über Mittag

Jeden Mittwochmittag von 12:30 bis

13:00 wird ein Werk aus der Sammlung

oder den Wechselausstellungen eingehender

besprochen. Jede Veranstaltung

bildet eine in sich geschlossene Einheit.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRAS SE 8–12. 12.30 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Siehe Do., 30.6.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Abmachen im Museum: Leuchtendes

Geheimnis. Kinder kuratieren Klee

Kinder zwischen 8 und 16 Jahren

verbringen den Nachmittag im Zentrum

Paul Klee und erkunden auf eigene

Faust die Ausstellung sowie die interaktiven

Stationen im Kindermuseum

Creaviva.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 14.00 UHR

Diplome 22 | Diplômes 22

Siehe Do., 30.6.

HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN HKB,

VERSCHIEDENE. 19.00 UHR

Burgdorf

Bühne

Strassentheater Festival Buvette

Sans Souci

Vom 6. bis zum 9. Juli 2022 schlägt

«Buvette Sans Souci» bereits zum

dritten Mal im Rahmen von Kultur im

Sommer seine Zelte auf dem Bödeli

Schützenmatte Burgdorf auf.

SCHÜTZENMATTE BÖDELI. 17.30 UHR

Emmenmatt

Bühne

Michelis Brautschau

Siehe Sa., 2.7.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Köniz

Sounds

Konzert unter der Linde |

Katers Mäuse

Vollgas Strassenmusik

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ,

MUHLERNSTRAS SE 11. 20.00 UHR

Riggisberg

Verschiedenes

Themenführung in der Dauerausstellung

der Abegg-Stiftung

«Thomas Becket (gest. 1170) – Szenen

seines Lebens in der Abegg-Stiftung»

mit Dr. des. Caroline Vogt, Leiterin

Studiengang www.abegg-stiftung.ch

ABEGG-STIFTUNG, WERNER ABEGGSTRAS SE

67. 16.00 UHR

Rubigen

Naturhistorisches Museum Bern, Rodriguez

Sounds

Death by Chocolate im Mühligarten

(CH) Rock // Death by Chocolate kehren

endlich nach Hunziken zurück – auf die

Bühne im idyllischen Mühligarten.

MÜHLE HUNZIKEN. 19.00 UHR

Schwarzenburg

SPIELZEIT 2022/23

THE LOSS OF NATURE

Choreografien von

Iratxe Ansa & Igor Bacovich / Caroline Finn

Berner Symphonieorchester

ab 05.11.2022, Stadttheater

VELÁZQUEZ

Tanzstück von Kor’sia

ab 06.05.2023, Vidmar 1

Das gesamte Programm

Klassik zum Zmittag

Gesang, Akkordeon und Klavier treffen sich zur Mittagsstunde im

Yehudi Menuhin Forum und verwöhnen mit Musikdelikatessen von

Georg Friedrich Händel, Jean-Baptiste Lully und César Franck.

«Viva Barocco» heisst das Programm des virtuosen Trios Viva Nova

aus Isabel Devaux, Gyorgj Spasov und Daniela Kocheva.

Yehudi Menuhin Forum, Bern. Mi., 6.7., 12.15 Uhr

Bühne

Dällebach Kari uf Bsuech ds

Schwarzeburg

Kari will in Schwarzenburg bei seiner

einzigen und grossen Liebe Annemarie

einen Trauerbesuch abstatten.

www.buehne-schwarzenburg.ch

BÜHNE SCHWARZENBURG, IM THAN.

20.15 UHR

Steffisburg

Bühne

Dr Kasperli wird Tierlidoktor

stimmungsvolles Kasperlitheater für

junge Gäste ab ca. 3 Jahren

www.kasperlikeller.ch

KASPERLIKELLER STEFFISBURG,

OBERDORFSTRAS SE 32. 14.30 UHR

BACH RECOMPOSED

Choreografien von Po-Cheng Tsai,

Mauro Astolfi und Marie Chouinard

ab 03.02.2023, Stadttheater

TANZPLATTFORM BERN

Internationales Tanzfestival zur

Förderung von Nachwuchschoreograf*innen

20. – 24.06.2023, Vidmar

buehnenbern.ch

ZVG

Inserat


10 Anzeiger Region Bern 36

30. Juni – 6. Juli 2022

Ausstellungen

Bern

9a am Stauffacherplatz – das kleine

Kunsthaus

Stauffacherstrasse 7. TILL HERION –

Eine Welt voller Ideen. Till Herion, ein

junger Kunststudent aus Bern, zeigt Arbeiten,

die auf der Suche nach Formen,

Farben und Kompositionen entstanden

sind, und gibt Einblick in kreatives Spiel

mit Objekten und Raum.

BIS SA, 02.07. DO-FR 17-19 | SA 10-14.

Alpines Museum der Schweiz

Helvetiaplatz 4. Biwak#30: Raclette.

L›excellent fromage de montagne. Am

Raclettekäse zeigt sich der Röstigraben:

In der Deutschschweiz kommt er nur im

Winter, in der Romandie das ganze Jahr

über auf den Teller. Das Alpine Museum

widmet dem Käse eine Ausstellung.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Fundbüro für Erinnerungen, No 2:

Frauen am Berg. Frauen sind schon

immer genau so begeistert, virtuos und

unerschrocken auf Berge gestiegen wie

Männer. Nur wurde das lange Zeit kaum

dokumentiert. Das Fundbüro für Erinnerungen

No 2 will dies ändern.

BIS SO, 01.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Let’s Talk about Mountains. Eine

fi lmische Annäherung an Nordkorea.

Filmische Mikrogschichten aus dem

nordkoreanischen Alltag, wie sie in

keiner Tagesschau vorkommen.

BIS SO, 25.09. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Atelier drehart

Mattenenge 4. Ausstellungen . Juan Carlos

Valdiviezo Skulpturen Roland Nussbaumer

Bilder Vernissage. 18.06.22

18.00 Uhr

BIS SA, 30.07. TÄGLICH 10-18.

Bernisches Historisches Museum

Helvetiaplatz 5. Ausstellung «Mythos

Samurai». Besuchende tauchen in die

Geschichte und Kultur der japanischen

Samurai ein. Die Ausstellung präsentiert

spektakuläre Rüstungen, Helme und

Masken aus der Sammlung «Ann and

Gabriel Barbier Mueller».

BIS SO, 28.08. TÄGLICH AUSSER MO 10.

∙ Wechselausstellung «Das entfesselte

Geld – Die Geschichte einer Erfi ndung».

Die Ausstellung in Zusammenarbeit

mit der Schweizerischen Nationalbank

nimmt die Besuchenden auf eine Reise

zu den Ursprüngen des Geldes und lädt

zur wichtigen Debatte über das aktuelle

Geldsystem ein

BIS FR, 20.01. TÄGLICH AUSSER MO 10.

Bibliothek Exakte Wissenschaften

Sidlerstrasse 5. Unsere Zukunft auf der

Erde. Klimawandel und Wissenschaft

BIS SA, 30.07. TÄGLICH.

Botanischer Garten (Boga)

Altenbergrain 21. «Viertel vor Enzian» –

Wie ticken Pfl anzen? Manche Pfl anzen

öffnen und schliessen die Blüten zu

bestimmten Tageszeiten. Lässt sich

daran die Uhrzeit ablesen? Erkunden Sie

die Blumenuhr im BOGA und erfahren

Sie spannende botanische Fakten!

BIS SO, 02.10. TÄGLICH.

Brock&Art

Stationsstr. 11, Liebefeld. Rost und

Vitamine. Der in Basel lebende Künstler

Caspar Abt, stellt in einer spannenden

Werkschau seine Bilder in der alten

Kaffee-Rösterei Graber aus.

BIS SA, 30.07. TÄGLICH AUSSER SO 10-18.

Der Burgerspittel im Viererfeld

Viererfeldweg 7. Fotoausstellung «Freiwilligenarbeit».

Die Berner Fotografi n

Caroline Marti dokumentiert mit ihrer

Fotoserie eindrücklich die Notwendigkeit

und Vielfältigkeit von Freiwilligenarbeit in

einer Altersinstitution.

BIS SO, 09.10. TÄGLICH.

Galerie Art und Eigensinn

Gesellschaftsstrasse 18b. Ausstellung

von Trudi Columberg. Die Schwyzer

Künstlerin Trudi Columberg zeigt ihre

Acrylmalerei. Die abstrakte Bilderschau

steht unter dem Titel „Emotionen“.

BIS FR, 08.07. FR/MI 17-19.30.

Inserat

www.schloss-spiez.ch

Galerie am Königweg

Königweg 2A. Ausstellung «Gelebte Träume».

Hedwig Hayoz-Häfeli zeigt: Bilder,

Skulpturen, Kunst am Hals

BIS DO, 30.06. DO 14-17.

KULTURPUNKT im PROGR

Speichergasse 4. Jenseits aller Regeln.

60 Best-of Outsider-Kunstwerke aus der

Sammlung von Rolf Röthlisberger

BIS SA, 02.07. DO-FR 14-18 | SA 14-16.

KUNSTREICH

Gerechtigkeitsgasse 76. Anke Armandi.

Künstler-Ateliers

BIS SA, 02.07. DO-FR 10-18 | SA 9-16.

Klingendes Museum

Kramgasse 66. Kuriositäten – merkwürdig

Blasinstrumente. Sonderausstellung,

verlängert bis Sommer 2022:

Der Luftverstärker Aerophor und die

überraschenden Klangwechsel des Sudrophons.

Oder: Nicht alle Erfi ndungen

sind erfolgreich.

BIS SO, 25.09. DO-SO/MI 14-17.

Vom Alphorn, dem Serpent und anderen

Musikinstrumenten. Blasinstrumente

aus 300 Jahren, ihre Ensembles, ihre

Musik. Und: versuchen Sie selber Drachenkopf-Posaune,

Büchel oder Taragot

zu spielen!

BIS SA, 31.12. DO-SO/MI 14-17.

Kunsthalle Bern

Helvetiaplatz 1. Ivana Franke. Twilight.

Neither perception nor non-perception.

BIS SO, 07.08. TÄGLICH 10-16.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kunstmuseum Bern

Hodlerstrasse 8–12. Heidi Bucher.

Metamorphosen I. Die bisher grösste

Retrospektive zu Heidi Bucher in der

Schweiz widmet sich dem umfassenden

und vielseitigen Gesamtwerk der Schweizer

Künstlerin.

BIS SO, 07.08. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ «Vivre notre temps!» Bonnard, Vallotton

und die Nabis. Die 1888 gegründete

Gruppe der Nabis um die Künstler P.

Bonnard, M. Denis, F. Vallotton und É.

Vuillard steht sinnbildlich für den Zerfall

des Impressionismus und die Anfänge

der modernen Kunst.

BIS SO, 16.10. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Museum Cerny

Stadtbachstrasse 8a. Mygration. Mygration

eine Ausstellung mit der Sami acht

Jahreszeiten und die Geschichte der

Auswanderung von Sami und Rentieren

um 1900 aus Nordskandinavien nach

Kanada und Alaska.

BIS SO, 02.10. DO-SA/MI 10-17.

Museum für Kommunikation

Helvetiastrasse 16. SUPER – Die zweite

Schöpfung. Biotechnologie, Künstliche

Intelligenz und Digitalisierung. «Super –

Die zweite Schöpfung»: ein Experiment,

das die Stärken von Theater und Ausstellung

kombiniert. Zum ersten Mal in

der Schweiz.

BIS SO, 10.07. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Naturhistorisches Museum Bern

Bernastrasse 15. 5 Sterne – Sensationeller

Fossilienfund aus dem Jura.

Weltweit einzigartiger Fossilienfund, der

noch nie zu sehen war: In der neuen

Sonderausstellung «5 Sterne» zeigen wir

170 Millionen Jahre alte Neufunde von

Stachelhäutern aus dem Schweizer Jura.

BIS SA, 31.12. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Barry – Der legendäre Bernhardinerhund.

Vor 200 Jahren starb der berühmteste

Rettungshund der Welt: Barry. Bis

heute ist er eine Legende geblieben.

Die Ausstellung zeigt die heldenhaften

Taten des Bernhardiners vom Grossen

St. Bernhard.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ The Substitute. Der siebte und letzte

Raum in der Ausstellung «Weltuntergang»

trägt den Titel «Das offene Ende»:

Jedes Jahr wird eine Künstlerin oder ein

Künstler eingeladen, den Raum aufs

Neue zu gestalten.

BIS MI, 30.11. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Milan Spacek

∙ Verführungen – Führung durch die

Ausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere

Natur». Queere Menschen entern die

Sonderausstellung «Queer – Vielfalt ist

unsere Natur» und erhalten eine Carte

Blanche, um eine ganz persönliche

Führung zu gestalten.

BIS DO, 02.03. MI 18-19.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Weltuntergang – Ende ohne Ende.

Die Geschichte vom Weltuntergang ist

eine menschliche Erfi ndung, uralt und

brandaktuell. Die Ausstellung versammelt

Bilder, Funde und Erzählungen aus

Wissenschaft und Kunst.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ «Wunderkammer – Die Schausammlung».

Die Schausammlung gibt Einblick

in aktuelle Sammlungstätigkeit,

moderne Untersuchungsmethoden und

historische Sammlungen – ein Rundgang

zu einem der drängendsten Probleme

der Gegenwart.

BIS SO, 22.06. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

ONO Das Kulturlokal

Kramgasse 6. Bendicht Friedli. Malerei/

Grafi k.

BIS FR, 30.09. TÄGLICH.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Robert Walser-Zentrum

Marktgasse 45. Carl Seeligs Wanderungen

mit Robert Walser. Die Ausstellung

dreht sich um Carl Seeligs Buch ‹Wanderungen

mit Robert Walser›, welches

bis zum heutigen Tag die Wahrnehmung

von Robert Walser als Mensch und Autor

prägt.

BIS FR, 29.12. DO-FR/MI 13-17.

Schweizerische Nationalbibliothek

Hallwylstrasse 15. Schnee – Das weisse

Wunder. Vom 4. März bis zum 1. Juli

2022 lädt die Ausstellung «Schnee»

dazu ein, dem weissen Wunder auf spielerische,

wissenschaftliche, poetische

und künstlerische Art nachzugehen.

BIS FR, 01.07. TÄGLICH.

Otto

Tschumi

Menschen aus Stahl im Garten

Die schlanken, langen Figuren des Bildhauers und Malers Milan

Spacek erinnern im ersten Augenblick an Alberto Giacomettis

Werke. Sie haben jedoch eine eigene Formsprache. Auffallend sind

die Gesichter, die auf den unebenen Körpern aus Stahl, Zement

und Bronze fast schon filigran wirken. Die hohen Figuren des

Schweizer Künstlers bevölkern den Garten von Schloss Ueberstorf.

Schloss Ueberstorf. Vernissage: Sa., 2.7.

Ausstellung bis Ende Sommer

Stadtgalerie

PROGR, Waisenhausplatz 30. Bernhard

Hegglin – FEAR FIVE SIX. FEAR FIVE SIX

ist eine Einzelausstellung von Bernhard

Hegglin aus alten, neu arrangierten und

neuen Arbeiten. Sie befragen unsere

Erwartungen an Zeit und Kontinuität:

Ausstellungsbiografi e, Karriere…

BIS SA, 02.07. DO-FR 14-18 | SA 12-16.

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland. Bridget Riley:

Looking and Seeing, Doing and Making.

Die britische Künstlerin Bridget Riley

gehört zu den prominentesten Vertreterinnen

der abstrakten Malerei in der

Nachkriegszeit.

BIS SO, 21.08. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

02/07–16/10/2022

Mo 14 –17h, Di bis So 10 –17h

Juli und August bis 18h

Surreale Welten

∙ Leuchtendes Geheimnis. Kinder kuratieren

Klee. Wir laden Sie ein auf eine

poetische und geheimnisvolle Reise rund

um die Geschichte eines der letzten

Gemälde von Paul Klee. Eine Ausstellung

von Kindern für alle.

BIS SO, 04.09. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

die Mobiliar

Bundesgasse 35. Kunst & Nachhaltigkeit

Vol. 15: Monica Ursina Jäger. Die

Ausstellung «Shared Horizon» widmet

sich den Beziehungen zwischen Natur

und Zivilisation.

BIS FR, 26.08. DO-FR/MO-MI 7-17.

videokunst.ch Showroom PROGR

Waisenhausplatz 30. Fokus Ukraine –

mit Werken von Lena Sigrist, Maksym

Khodak und Mykola Ridnyi. Der Angriffskrieg

Russlands in der Ukraine hat die

Welt erschüttert. videokunst.ch zeigt

drei Kunstwerke in Gedenken an die

vertriebenen, verletzten und ermordeten

Menschen dieses Krieges.

BIS FR, 01.07. DO-FR 14-18.

Burgdorf

Museum Franz Gertsch

Platanenstrasse 3. Franz Gertsch. Blau.

Der Künstler befi ndet sich seit 2019 in

einer intensiven, ultramarin-blauen Phase.

Im Museum Franz Gertsch erlebt ein

weiteres Gemälde seine Weltpremiere:

«Blauer Waldweg (Campiglia Marittima)».

BIS SO, 28.08. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Katsutoshi Yuasa. Seeing through

the light. Farbige und schwarz-weisse

Holzschnitte vom Kleinformat bis zur

Wandinstallation im Kabinett des Museum

Franz Gertsch.

BIS SO, 28.08. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Mireille Gros. Dschungelergänzungen.

Die in Basel und Paris lebende Schweizer

Künstlerin verwandelt das Kabinett

des Museum Franz Gertsch in einen

poetischen Dschungel.

BIS SO, 28.08. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Poetische Führung. Sonderführung mit

Andreas Jahn

BIS SO, 07.08. SO 15.

∙ Seeing through the light. Katsutoshi

Yuasa im Museum Franz Gertsch

BIS SO, 28.08. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

∙ Xenia Hausner. True Lies. Die Schau

in Burgdorf umfasst drei grosse Räume,

die es ermöglichen, rund 25 grossformatige,

farbgewaltige Gemälde zu zeigen,

und kreist um das Thema der Inszenierung

im Schaffen der Künstlerin.

BIS SO, 28.08. DO-FR/DI-MI 10-18 |

SA-SO 10-17.

Grenchen

Kunsthaus Grenchen

Bahnhofstrasse 53. Form, Farbe,

Schrift – Konkrete Kunst aus der Sammlung

Liliane Beck-Barbezat (Te. Die

Sammlung, die 2014 als Schenkung ans

Kunsthaus Grenchen gelangte, wird zum

ersten Mal ausgestellt.

BIS SO, 25.09. DO-SO/MI.

∙ Maria Magdalena Z’Graggen – Un

affare di famiglia. In der Ausstellung im

Erweiterungsbau zeigt Maria Magdalena

Z’Graggen eigens für die Ausstellung

entstandene Gemälde sowie erstmals

die «Zurli» – eine Reihe von Skulpturen.

BIS SO, 25.09. DO-SO/MI.

Liselotte Scheer

Elfen aus Ton im Garten

Die Bildhauerin Liselotte Scheer arbeitet am liebsten mit Ton. Daraus

entstandene Figuren stellt sie derzeit im Garten des Humanushauses

aus. Manche zeigen simple Frauenfiguren, andere, mit

Blütenkelchen verziert, wirken elfenhaft. Scheers lebensgrosse

Skulpturen fügen sich fügen harmonisch in die natürliche Umgebung

ein.

Humanushaus, Rubigen. Ausstellung bis So., 3.7.

Köniz

Schulmuseum Bern

Haberhuus, Schloss Köniz. Jitz rede-n-ig.

Wer kommuniziert wie im Klassenzimmer?

Wie war das früher und wie ist es

heute? Die neue Ausstellung im Schulmuseum

Bern thematisiert Formen von

Lärm und Stille im Unterricht und regt

zur Teilhabe an.

BIS MI, 21.09. SA/MI 14-17.

Mürren

MiniMuseum

Die Erfolgsgeschichte des internationalen

Schneesports. geschrieben

von Frauen und Männern aus Mürren,

Gimmelwald und von Gästen Abfahrt und

Slalom wurden in Mürren erfunden und

der Schweizerischen Damenskiclub in

Mürren gegründet.

BIS MI, 30.11. TÄGLICH 17-16.

Ostermundigen

Stef’s Kultur Bistro

Bernstrasse 101. Mark Fels «Neue Ufer».

Sommerausstellung im Stef’s

BIS SA, 30.07.

∙ Renate Frei Abdelrahman Fotografi en.

Ausstellung der Fotografi en von Renate

Frei Abdelrahman

BIS SO, 03.07. DO-SO 9.45-18.

Riggisberg

Abegg-Stiftung

Werner Abeggstrasse 67. Menschen,

Tiere, Götterwesen – Textile Schätze

aus dem Alten Peru . Ausdrucksstark

und rätselhaft, abstrakt und farbenfroh

wirken die Textilien, die man in der

Sonderausstellung der Abegg-Stiftung

bewundern kann. Die ältesten sind über

2000 Jahre alt.

BIS SO, 13.11. TÄGLICH 14-17.30.

∙ Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung.

Öffentliche Führung durch

die Sonderausstellung «Menschen,

Tiere, Götterwesen – Textile Schätze aus

dem Alten Peru»

BIS SO, 13.11. SO 14.30-15.30.

Sigriswil

Paradiesli und Galerie Eulenspiegel

Feldenstrasse 87. Suter&Bult und Paul

Suter. Suter&Bult: Auf der Suche nach

Spuren von Geschichte er-fi nden wir

immer wieder Neues und kreisen doch

gleichzeitig um das Alte. Im Garten

werden Metallskulpturen von Paul Suter

gezeigt.

BIS SO, 28.08. SA 14-19 | SO 11-18.

Spiez

Schloss Spiez

Schlossstrasse 16. Kunstausstellung –

Otto Tschumi. Eröffnungsfeier. Einführung

in die Ausstellung mit Dr. Therese

Bhattacharya-Stettler, Kuratorin. Musik

von Tomas Sauter, Gitarre und Daniel

Schläppi, Kontrabass. Im Anschluss Ausstellungsbesichtigung

und Apéro

BIS FR, 01.07. FR 18.

∙ OTTO TSCHUMI. Surreale Welten. Die

diesjährige Sommer-Ausstellung im

Schloss Spiez ist dem Berner Maler,

Zeichner und Grafi ker Otto Tschumi

(1904-1985) gewidmet, einem der

bedeutendsten Vertretern des Schweizer

Surrealismus.

BIS SO, 16.10. SA-SO/DI-MI 10 | MO.

∙ SCHLOSS SPIEZ – SCHLOSSMUSEUM.

1300 Jahre Geschichte erleben – Durch

die Schlossräume wandeln und vom

Turm eine atemberaubende Aussicht

geniessen. Rittertrail, 3D Gucker und

Ausprobierstationen für Kinder.

BIS MO, 31.10. TÄGLICH AUSSER MO 10-17 |

MO 14-17.

Thun

Kunstmuseum Thun

Hofstettenstrasse 14. Lorna Simpson.

Fotografi en, Filme, Gemälde und

Collagen

BIS SO, 14.08. DO-SO/DI 10-17 | MI 10-19.

Kunstraum Satellit

Scheibenstrasse 2. Rahel Scheurer. Doghouse.

Ausstellung mit Rahel Scheurer

im Kunstraum Satellit

BIS DO, 18.08. TÄGLICH.

Thun-Panorama

Schadaupark. Thun-Panorama. Das

älteste Rundbild der Welt

BIS SO, 27.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

∙ Ticket zur fremden Welt. Die Ausstellung

nimmt die ehemalige Funktion des

Panoramabildes als «Reiseersatz»; zum

Ausgangspunkt und schlägt den Bogen

zum Heute, wo unerwartet auf das Reisen

verzichtet werden musste.

BIS SO, 27.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

Ueberstorf

Schloss Ueberstorf

Schlossstrasse 14. VERNISSAGE

MILAN SPACEK. Die Figuren stehen und

schauen. Stehen und warten. Einfach

sein – eine grosse Kunst. Einfach sein,

genau an dem Ort, wo sie jetzt stehen.

Jetzt ist immer.

BIS SA, 02.07. SA 16.30.

Utzenstorf

Schloss Landshut/Schweizer

Museum für Wild und Jagd

Schlossstrasse 17. Schöne Damen, edle

Herren – Thüring von Ringoltingen, Melusina

& Co. Eine Reise in die Welt des

Spätmittelalters. Ein Berner Rats- und

Schlossherr, eine Wasserfee und eine

technische Revolution, die bis heute

Wellen warf, erstaunen und überrraschen

uns!

BIS SO, 16.10. TÄGLICH 10-17.

Wabern

Pro Natura Zentrum Eichholz

Strandweg 60. Zauneidechse – Alles

in Ordnung?. Eine Ausstellung über die

schönste Eidechse der Alpennordseite,

die leider immer seltener wird

BIS SO, 30.10. SA-SO/MI 13.30-17.30.


30. Juni – 6. Juli 2022 Anzeiger Region Bern 37

11

Kino

Universal Pictures International Switzerland

Trigon-Film

Reise der Annäherung

Mit «Le grand voyage» gelang Ismaël Ferroukhi 2004 ein berührendes

Vater-Sohn-Drama. Réda muss seinen Vater mit dem Auto nach

Mekka fahren. Der Film zeigt nicht nur die lange Reise von Frankreich

nach Saudi-Arabien, sondern auch die Reise der beiden Männer

zueinander. Obwohl miteinander verwandt, wuchsen sie in unterschiedlichen

Ländern, Religionen und Gesellschaften auf und müssen

sich, eingepfercht im Auto, miteinander auseinandersetzen.

Kino Lichtspiel, Bern. Do., 30.6., 20 Uhr

Kleiner grosser Bösewicht

Die kleinen gelben Wesen sind zurück. In «Minions – Auf der Suche

nach dem Mini-Boss» unternehmen Kevin, Stuart, Bob und Otto

alles Mögliche, um dem kleinen Gru zu helfen, seinen Traum zu

verwirklichen: der grösste Super-Bösewicht zu werden. Er nimmt es

mit richtig fiesen Verbrecher*innen auf, die von seinem Auftreten

nicht begeistert sind und ihn entführen. Also machen sich die Minions

auf die Suche nach ihrem kleinen grossen Boss.

CineCamera, Bern. Täglich 17.30 Uhr und weitere Spielzeiten

CineMovie, Bern. Diverse Spielzeiten

ZVG

Viktor auf der Spur

Viktor ist ein 11-jähriger Junge, der in seinem neuen Zuhause, einer

alten Villa, einem Geheimnis auf die Spur kommt. «Das Haus der

Krokodile» erschien vor zehn Jahren und ist eine Gruselgeschichte

für Kinder, in der neben echten Krokodilen geschmuggelte Diamanten

aus Afrika vorkommen. Im Film wird aber nur dem Bösewicht

nachgegangen, der die Edelsteine aus der Villa stehlen will,

nicht, ob diese rechtmässig in die Villa kamen.

Kino Rex, Bern. Sa., 2.7., 16 Uhr

CINEABC

Moserstr. 24, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

15.30 (SA-SO/MI) O/D/F AB 16 J.

6 días en Barcelona

Moha ist ein junger Marrokaner, der sein

Glück in Barcelona sucht.

13.30 (SA-SO/MI) D

Die Schule der magischen Tiere

Ida ertappt mit Hilfe ihrer tierischen

Freunden und ihrem Freund Benni einen

Dieb.

15.00 (DO-FR/MO-DI) O/D/F AB 16/12 J.

El Buen patrón (The Good Boss)

Der Versuch das Image seiner Firma

aufzupolieren führt deren Boss in den

Sumpf der Doppelmoral.

20.00 (DO//SO-MI), 17.30 (SA) E/D/F

AB 14/12 J.

Jurassic World Dominion

In einer Welt, in der Saurier in Freiheit

leben, bedroht die Forschung eines

Grosskonzerns die Erde.

17.30 (DO-FR/SO-MI) F/D AB 10/6 J.

La Panthère des Neiges

Zwei Gefährten durchstreifen das tibetische

Hochland auf der Suche nach dem

Schneeleoparden.

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

20.30 (DI) O/E

African Territory

Joaquin und Julian Azulay bringen ihr

bisher grösstes Abenteuer auf die

Leinwand: Eine 22-monatige Expedition

durch den afrikanischen Kontinent,

immer auf der Suche nach fremden

Kulturen, spannenden Menschen und

perfekten Wellen.

D: 14.30 (SA-SO)

E/D/F: 20.30 (DO-MO/MI), 17.30 (FR-MI)

AB 12 J.

Top Gun: Maverick

Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen

Partners Goose stellen.

CINECAMERA

Seilerstr. 8, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

D: 15.00 (SO/MI) AB 6 J.

E/D/F: 17.30 (TÄGLICH), 20.15 (FR-SO)

Minions 2 – 2D

Die Minions müssen ihren Mini-Boss

Gru aus den Fängen von Superschurken

zu retten.

D: 15.00 (SA)

E/D/F: 20.15 (DO/MO/MI) AB 6 J.

Minions 2 – 3D

Die Minions müssen ihren Mini-Boss

Gru aus den Fängen von Superschurken

zu retten.

20.30 (DI) E/D/F AB 12 J.

Top Gun: Maverick

Pete «Maverick» Mitchell muss sich den

Vorwürfen des Sohnes seines verstorbenen

Partners Goose stellen.

CINECLUB

Laupenstr. 17, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

17.00 (TÄGLICH), 20.15 (DO-DI),

13.45 (SA-SO) E/D/F AB 14/12 J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis

Presley ausgenommen und in den Tod

getrieben zu haben.

14.00/20.15 (MI) E/D/F AB 14/12 J.

Thor: Love and Thunder

In Thor 4: Love and Thunder kehrt der

Donnergott (Chris Hemsworth) ins

Marvel Cinematic Universe zurück und

erlebt ein neues Abenteuer. Gemeinsam

mit Valkyrie, Korg und Jane Foster,

die nun die Superheldin Mighty Thor

ist, muss Thor den Götterkiller Gorr

aufhalten.

CINEMATTE

Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46,

www.cinematte.ch

21.00 (FR), 18.30 (SA), 16.30 (SO) O/D/F

AB 16 J.

6 días en Barcelona

Moha ist ein junger Marrokaner, der sein

Glück in Barcelona sucht.

13.30 (SO) F/D

Les petites fugues

Auf einem Bauernhof mit traditionellen

Hierarchien, in dem die Zeit stillgestanden

zu sein scheint, vollzieht sich ein

erst stiller, dann aber umso heftigerer

Umbruch: Der Knecht Pipe, seit mehr

als dreissig Jahren eine treue und

zuverlässige Arbeitskraft, kauft sich

mit seiner Altersrente ein Mofa.

21.00 (SA) F/D AB 14/10 J.

Presque

Zwei sehr unterschiedliche Männer

begeben zusammen auf einen Roadtrip,

der ihr Leben verändert wird.

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

12.00 (TÄGLICH) I/D/F AB 16 J.

3/19 – Il Giardino del Re

Erinnerung, Identität, Schicksal,

Entfremdung – um diese Themen kreist

«Il Giardino del Re». Ein herausragend

gespielter, raffi niert konstruierter Film

von seltener Intensität, so aktuell wie

universell.

15.15 (SA-SO) D AB 10 J.

Adolf Muschg – der Andere

Das Doku-Porträt beleuchtet den Werdegang

des Intellektuellen Adolf Muschg.

17.15 (TÄGLICH) E/D/F AB 14/0 J.

Downton Abbey II: Eine neue Ära

Lady Violet hat eine prächtige Villa an

der Côte d’Azur geerbt und die ganze

Familie Crawley reist dorthin.

12.00 (TÄGLICH), 14.30 (DO-FR/MO-DI),

20.00 (MI) E/D/F AB 14/12 J.

Elvis

Colonel Tom Parker steht im Ruf, Elvis

Presley ausgenommen und in den Tod

getrieben zu haben.

17.30 (TÄGLICH), 20.00 (DO-DI) O/D/F

AB 16 J.

Everything Everywhere All at Once

Mithilfe des Multiversums stellt sich

eine Waschsalonbesitzerin der Aufgabe,

die Welt zu retten.

14.30 (SA-SO/MI) D AB 8/6 J.

Lightyear

Buzz Lightyear und seine Space Ranger

Kollegen begeben sich auf die Mission,

neue Welten zu entdecken.

20.15 (TÄGLICH) F/D AB 12/10 J.

Maison de retraite

Ein zu gemeinnütziger Arbeit verurteilter

Mann muss in einem Altenheim

arbeiten.

15.00 (DO-FR/MO-DI) D AB 6 J.

Minions 2

Die Minions müssen ihren Mini-Boss

Gru aus den Fängen von Superschurken

zu retten.

17.45 (TÄGLICH) E/D/F AB 16/12 J.

Navalny

Der Dokumentarfi lm über den russischen

Oppositionspolitiker Navalny ist

ein packender Politthriller.

12.30/20.30 (TÄGLICH), 15.00 (SA-SO/MI)

F/D AB 10 J.

Notre-Dame brûle

«Notre-Dame brûle» rekonstruiert Stunde

für Stunde die Realität der Ereignisse

am 15. April 2019, als die Kathedrale

den grössten Schaden in ihrer Geschichte

erleidet. Und wie Frauen und Männer

ihr Leben in einer unglaublichen und

heldenhaften Rettungsaktion aufs Spiel

setzen.

15.15 (DO-FR/MO-MI) F/D AB 16 J.

Une histoire provisoire

Zwei Fremde Menschen, die sich in

einer Liebeskrise befi nden, bewohnen

ein gemeinsames Airbnb.

HAUS DER RELIGIONEN –

DIALOG DER KULTUREN

Europaplatz 1, 031 380 51 00,

www.haus-der-religionen.ch

22.00 (DO)

FILM KultuRel OPENAIR – ‹Parasite›

(Südkorea, 2019, 123'). Spielfi lm von

Bong Joon-ho.

KINO REITSCHULE

Neubrückstr. 8, 031 306 69 69,

www.reitschule.ch

21.30 (MI) O

Pink Narcissus

«Pink Narcissus» zelebriert die Schönheit

einer einzigen Person: Bobby

Kendall. Der begehrenswerte Narziss

entführt in obsessiv erotische Traumwelten,

in denen er sich wahlweise

als Torero, römischer Sklave, Stricher

oder verliebter Draufgänger stilisiert.

Schwuler Pop!

KINO REX

Schwanengasse 9, 031 311 75 75,

www.rexbern.ch

18.15 (DO-SA/MO-MI), 11.00 (SO) O/D/E

AB 6 J.

Dear Memories

«Ich fotografi ere, also lebe ich noch.»

Der Magnum-Fotograf Thomas Hoepker

reist ein letztes Mal durch die USA.

16.00 (DO-FR), 22.00 (SA), 20.30 (SO/MI)

RUSSISSCH/D AB 16 J.

Petrov‘s Flu

Ein Klempner, der Comics zeichnet, eine

Bibliothekarin, die Männer mordet, eine

Welt, die von einer Epidemie heimgesucht

wird: Der russische Regisseur

Kirill Serebrennikov hat einen meisterhaft

inszenierten fi lmischen Fiebertraum

realisiert.

16.30 (DO-FR/MO-DI), 20.15 (DO-SA/

MO-MI), 12.45 (SO)

QUECHUA/SPANISCH/D/F AB 16 J.

Utama

In kunstvoll komponierten Bildern und

mit souveräner Konzentration aufs Essenzielle

erzählt der Bolivianer Alejandro

Loayza Grisi in seinem Kinodebüt vom

Versuch eines alten Quechua-Ehepaars,

eine ungewöhnlich lange Dürre im bolivianischen

Hochland zu überleben.

18.45 (DO/SA/MI), 22.45 (FR), 17.15 (SO),

19.30 (MO), 19.00 (DI) SPANISCH/E/D

AB 16 J.

Sundown – Geheimnisse in Acapulco

Endspiel am Strand von Acapulco: Ein

grossartiger Tim Roth brilliert im psychologischen

Drama des Mexikaners Michel

Franco (New Order) als existenziell

einsamer Tourist im eigenen Leben.

22.00 (FR), 16.15 (SA), 15.00 (SO),

20.45 (DI) JAP/D AB 8/12 J.

Belle

Ein Fest für Augen und Ohren: Mit

viel Liebe zum Detail kreiert Mamoru

Hosoda (Mirai no Mirai) in seinem neuen

Anime ein spektakuläres und von melodischem

J-Pop begleitetes Cyber-Märchen

mit Bezügen zu La belle et la bête.

22.30 (SA), 18.00 (SO), 16.15 (MI) E/D/F

AB 16 J.

Memoria

Im neuen Film von Apichatpong Weerasethakul

(Tropical Malady) nimmt Tilda

Swinton das Publikum mit auf eine

meditative Reise in die Spiritualität

Kolumbiens.

21.15 (MO) OV/D AB 16 J.

The Mushroom Speaks

In ihrem essayistischen Dokfi lm erforscht

Marion Neumann das Universum

der Pilze und öffnet uns Perspektiven

auf die Vernetzung und Kooperation von

Mensch und Natur. Was wäre, wenn die

Pilze uns helfen könnten, unsere Beziehung

zur Welt radikal zu verändern?

18.45 (FR), 14.30 (SO) DIALEKT/E/D/F

AB 14 J.

Für immer Sonntag

Pensioniert – wie weiter? Der Berner

Steven Vit begleitet seinen Vater in den

neuen Lebensabschnitt und dokumentiert

aus intimer Nähe und zugleich mit

humorvoller Distanz, wie die Eltern sich

neu fi nden müssen. Kluges Kino, das

emotional berührt.

16.15 (SO) OV/D/F AB 10 J.

L’art du silence

Nur mit Gesten und Mimik hat der Pantomime

Marcel Marceau die Menschen

rund um den Globus berührt. Maurizius

Staerkle Drux zeichnet in seinem Film

nicht nur das Porträt des Ausnahmekünstlers,

er leuchtet höchst subtil auch

das Wesen einer Kunstform aus.

16.00 (MI) DIALEKT/D

Hebammen

Die Berner Filmemacherin Leila Kühni

gibt in ihrem Dokumentarfi lm Einblicke

in die Arbeit der Hebammen und in die

Geburt, die einerseits als Wunder und

andererseits als hochriskantes medizinisches

Ereignis angesehen wird.

10.45 (SO) DIALEKT/D/F AB 6/14 J.

Schwarzarbeit

Unterwegs im Kampf gegen Lohndumping:

Ulrich Grossenbacher begleitet

Berner Arbeitsmarktinspektor*innen

und zeigt, wie sie auf Baustellen und in

Beizen auf Widerstände stossen. Ein

Roadmovie mit grossartigen Figuren,

unvergesslichen Dialogen, lebensnah,

spannend – und mit Humor.

16.00 (SA) D AB 10/6 J.

Das Haus der Krokodile

Die Familie Laroche ist vor kurzem in

eine geheimnisvolle Villa eingezogen.

Als die Eltern auf Geschäftsreise gehen,

bleibt der elfjährige Viktor mit seinen

beiden älteren Schwestern alleine zu

Hause. Plötzlich sieht Viktor in einem

Spiegel eine unheimliche Gestalt,

die sich hinter ihm durch das Zimmer

bewegt. Während er alle Zimmer durchsucht,

fi ndet er das Tagebuch seiner

Grosscousine Cäcilie. Sie ist vor Jahren

unter ungeklärten Umständen in der

Villa ums Leben gekommen. Das Tagebuch

enthält Hinweise, die zur Wahrheit

über Cäcilies Tod führen könnten. Viktor

macht sich auf, das Rätsel zu lösen.

FILMREIHE:

EIN SOMMER MIT FRANCES MCDORMAND

20.30 (DO) E/D

Frances McDormand: Blood Simple

Marty heuert einen Privatdetektiv an,

um seine untreue Gattin zu beschatten

und zu beseitigen.

20.30 (FR) E/D

Frances McDormand: Mississippi

Burning

Als 1964 in einer Kleinstadt in Mississippi

drei Bürgerrechtler verschwinden,

schickt das FBI (zwei der Vermissten

waren Weisse) die Agenten Dafoe und

Hackman ins Rennen. Ersterer ist ein

biederer Yankee, der entschlossen ist,

niemals die Rechte der Verhörten zu

verletzen, Letzterer ein Junge aus der

Gegend, der meint, dass man sich auf

das Niveau der Gosse begeben muss,

wenn man es mit Abschaum zu tun hat.

In dem Film werden die Schwarzen fast

ausnahmslos als stumme Opfer dargestellt,

und typisch für einen Film eines

Engländers wird der Rassenhass durch

Klassen- und Wirtschaftsneid defi niert.

JULI &

AUGUST 2022

CI NéMATTE BERN

20.30 (SA) E/D

Frances McDormand: Fargo

Jerry ist ein Autoverkäufer in Minneapolis,

der sich tief verschuldet hat.

Verzweifelt auf der Suche nach Geld,

heuert er zwei unfähige Gauner an, um

seine eigene Frau zu entführen, in der

Hoffnung, dass ihr wohlhabender Vater

das Lösegeld bezahlt. Geht der Plan

auf?

13.00 (SO) E/D/F

Frances McDormand: Nomadland

Frances lebt in ihrem Auto, nachdem

sie alles verloren hat. Sie arbeitet an

unterschiedlichen Orten und trifft gleichgesinnte

Menschen.

19.00 (SO) E/D

Frances McDormand: Short Cuts

In Short Cuts, einer kaleidoskopischen

Adaption der Kurzgeschichten von

Raymond Carver durch Robert Altman,

verschmelzen die Werke zweier grosser

amerikanischer Künstler. Der Film verwebt

die Geschichten von zweiundzwanzig

Charakteren zu einem Psychogramm

der US-Vorstädte.

LICHTSPIEL

Sandrainstrasse 3, www.lichtspiel.ch

20.00 (SO) O

Kurze Filme aus dem Lichtspiel-

Archiv

Überraschungsprogramm aus dem

Lichtspiel-Archiv.

20.00 (DO) O/D/F

Le grand voyage

Im Roadmovie «La grande voyage»

schickt Ismaël Ferroukhi einen Vater

und seinen Sohn mit dem Auto auf die

Pilgerreise nach Mekka.

20.00 (MO) E/D/F AB 14 J.

The Florida Project

Moonee wächst im Schatten von

schäbigen Hotels nahe Disneyworld,

Orlando auf – authentisches Portrait

einer Subkultur.

Inserat


12 Anzeiger Region Bern 38

30. Juni – 6. Juli 2022

Pinke Sommernachtsträume

Es wird warm im Innenhof der Reitschule: Die Kino-Reihe «Hot Boy Summer» schwelgt

in Klassikern des schwulen Experimentalkinos. In Stimmung bringt der Kultfilm «Pink

Narcissus» aus dem Jahr 1971, der den männlichen Körper feiert.

fertigte Bidgood selbst an, die meisten

Darsteller fand er unter den Strichern in

seinem Viertel, andere, darunter auch

heterosexuelle Männer, sprach er auf

der Strasse an.

«Ich wollte mit dem

Film eine Hommage an

schwule Wichsvorstellungen

erschaffen.»

James Bidgood

Salzgeber

In «Pink Narcissus» zelebriert James Bidgood den Körper Bobby Kendalls.

Mondschein, nachtaktive Schmetterlinge

und der nackte junge Pan im

Gras, der sich bald in einem pink erhellten

Spiegelkabinett wiederfindet

und in homoerotischen Fantasien verliert:

Der gut 60-minütige, schwülstigschwel

gerische Bilderreigen «Pink

Narcis sus» eröffnet das «Hot Boy

Summer»-Kino im Innenhof der Reitschule.

Der 1971 erschienene Experimentalfilm

ist eine Feier des männlichen

Körpers und des homosexuellen

Begehrens, seine Ästhetik bis heute

stilbildend für schwule Fotografie und

Filmkunst à la Pierre et Gilles. Die

opulent inszenierten, homoerotischen

Metamorphosen, die Protagonist Pan,

ein knabenhafter Sexarbeiter, in seinen

Tag träumen durchläuft, zeigen

ihn mal als Torero im Glitzerkleid,

dann ist er römischer Sklave, bald

wird er zum Haremsbesitzer auf der

Sänfte, der sich von einem nur mit

Perlenketten bekleideten Mann betanzen

lässt.

Kitschy-Glitz-Exzess

Zum Nimbus von «Pink Narcis sus»

trug zusätzlich bei, dass er anonym veröffentlicht

wurde. Auch Andy Warhol

wurde zeitweise als Macher hinter dem

Kitschy-Glitz-Exzess vermutet. Erst

Mitte der 90er-Jahre äusserte sich der

eigentliche Autor, der Dragkünstler,

Männerakt-Fotograf und Bühnenbildner

James Bidgood, zur Entstehung des

Films. Die Szenen filmte er im Laufe

von sieben Jahren überwiegend in

seiner New Yorker Wohnung in Hell’s

Kitchen. Kulissen, Kostüme und Props

Bobby und die 8-mm-Bolex

Sein lasziv-knabenhafter Hauptdarsteller

Pan, dessen Körper er aus diversen

Winkeln mit der 8-mm-Bolex-

Filmkamera absuchte, und den er so

als modernen Epheben verewigte, war,

wie auch im Film, Sexarbeiter – und

Bidgoods langjähriger Lebenspartner,

dem er den Künstlernamen Bobby

Kendall gab.

«Pink Narcissus» ist ein Bilderrausch

in Pink, gleichzeitig aber auch

ein Zeitdokument, das die prekäre Lebenslage

der Sexarbeiter jener Zeit als

Groteske ins Bild setzt. So zeigt der

Film eine mehrminütige Sequenz vor

überzeichneter Times-Square-Ku lisse,

in der rollende Händler Dildos

feilbieten und junge Männer ihre entblössten

Körper in Schaubudenmanier

zu Markte tragen. «Es gab all diese

verbrannten Strichmännchen, die von

Drogen gezeichnet waren, die überall

hingen, in Autos, in Hauseingängen,

und die gegen sieben Dollar in der

42th Avenue ihr Blut spendeten – das

war vor Aids, es war schrecklich, dass

die Menschen Blut verkauften, um zu

essen», erinnerte sich Bidgood später

im Rückblick auf das Manhattan der

späten 1960er-Jahre.

Salzgeber

Der Sexarbeiter Pan verwandelt sich in einen glitzernden Torero.

Er habe mit seinem Film vor allem

eine «Hommage an schwule Wichsvorstellungen»

erschaffen wollen, meinte

er in einem seiner raren Interviews aus

dem Jahr 2006 auf die Frage nach dem

Sinn des Films. Anfang dieses Jahres

verstarb Bidgood 88-jährig in New York

an einer Covid-19-Infektion.

Schwuler Shakespeare

Mit Bidgoods warmem Traum setzt

das Kino der Reitschule die Stimmung

für den «Hot Boy Summer». Weiter

geht es Ende August, etwa mit dem

Kunstfilm «The Angelic Conversation»

des Briten Derek Jarman aus dem

Jahr 1985. Während surreale Bild- und

Tonsequenzen über die Leinwand flattern,

liest Schauspielerin Judi Dench

aus Sonetten Shakespeares, die unterschwellig

homosexuelles Begehren

transportieren. Der lyrisch-intime Film

entstand vorwiegend auf der östlich

von London gelegenen Marschlandinsel

Isle of Grain, an der Mündung der

Themse, und ist eine sinnliche Meditation

über Leben, Schönheit, Eros und

Vergänglichkeit. Wie gemacht fürs

spätsommerliche Kino unter einem

pinken Mond.

Susanne Leuenberger

Innenhof der Reitschule, Bern

«Pink Narcissus»:

Mi., 6.7., 21.30 Uhr

Reihe «Hot Boy Summer» bis 31.8.

www.kino.reitschule.ch

Die Musik im Geiste

Während einer Woche komplett in die geistliche Musik der

Welt eintauchen: Das Internationale Festival Geistlicher

Musik Freiburg bietet Konzerte – und mehr als das.

während einer Woche komplett in

diese eintauchen, meint Pierre Tercier,

Präsident des Festivals, «und das dankt

es uns mit seiner Treue».

Ein Kompositionswettbewerb, eine öffentliche

Probe mit vermittelndem

Vortrag und ein Atelier für gregorianischen

Gesang machen auch die diesjährige

Ausgabe des Internationalen

Festivals Geistlicher Musik Freiburg

ZVG

(FIMS) zu weit mehr als nur einer

Aneinanderreihung von Konzerten.

Denn das seit 1986 zweijährlich stattfindende

Festival legt einen Fokus auf

die Förderung und Vermittlung geistlicher

Musik. So könne das Publikum

Quatuor Rokhs interpretieren den iranischen Klassizismus neu.

Orient und Okzident

Mit Konzerten von Ensembles aus

Europa, dem Orient und dem Okzident

holt das FIMS die Welt nach Freiburg.

Es spielt unter anderem das junge

Quatuor Rokhs, das mit Tar, Oud, Kamantsche,

Daira-Trommel, Tombak

und Gesang den iranischen Klassizismus

neu und zeitgenössisch interpretiert.

Aus Georgien reist die Vokalgruppe

Basiani an und präsentiert

georgische Polyphonien, Gesänge mit

einer jahrhundertealten Tradition, die

durch ihre Vielstimmigkeit auch heute

noch lebendig sind.

Bezug auf Freiburg nimmt das belgische

Huelgas Ensemble: Es spielt unter

anderem Werke des franko-flämischen

Komponisten Homer Herpol,

der in der Mitte des 16. Jahrhunderts

als Kantor der Kathedrale St. Nikolaus

in Freiburg tätig war.

Lula Pergoletti

Kirche des Kollegiums

St. Michael, Freiburg

Sa., 2., bis 10.7.

www.fims-fribourg.ch


Flin lnn




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in

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