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CityGlow Hamburg Ausgabe Juli 2022

Erstellt für die, die eine gute und exklusive Mischung aus regionalen Themen aus Hamburg und Umgebung schätzen. Hier erfahren Sie nicht nur das Neuste aus der Mode und Luxuswelt sondern auch Freizeit, Kunst, Kultur, Wohnen und kulinarisches findet hier Platz. Genießen Sie jede Seite unserer Juli Ausgabe.

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7.2022

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Hamburg

Zeitlose Schönheit

in der Modelwelt

Barbara

Radtke

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Event

zugunsten der

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Party-Premiere im Grand Elysée Hotel


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G

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Min

Pro


Editorial

Um in den Ferien etwas Ruhe und Entspannung zu finden, muss man

nicht weit wegfliegen, denn auch in Hamburg und Umgebung finden

sich malerische Orte, an denen sich ein wunderbarer Urlaub verbringen

lässt, oder die eine kurze Auszeit vom teilweise hektischen Alltag bieten.

Das ist auch der Gedanke hinter „Hamburgs Sommergärten“, bei denen

die Innenstadt zu einer grünen Oase wird. Hier können die Besucher

flanieren und beim Shopping auch mal eine Pause einlegen. So soll ein

Stück Natur in die City geholt werden.

Auch einige andere Stories in dieser Ausgabe stehen im Zeichen der

Umwelt, speziell der tierischen Begleiter des Menschen. Wir berichten

zum Beispiel von der Gala zugunsten von Tierrettung International, bei

der Spenden zur Unterstützung unserer vierbeinigen Freunde gesammelt

wurden. Schauspielerin Radost Bokel, die vielen noch als Momo

bekannt sein dürfte, berichtet über ihr Engagement für den Tierschutz,

während die Malerin Manuela Rathje mit ihrer Kunst auf bedrohte

Arten aufmerksam machen will.

Viel Spaß mit diesen und vielen anderen inspirierenden Geschichten in

diesem Heft wünscht

eure Brigitte Sely

S. 14

S. 9

S. 4

S. 18

S. 31

S. 28

S. 20


Everybody dance now: Ein Blick auf die Tanzfläche des großen Ballsaals im Grand Elysée.

Party-Premiere im

Grand Elysée Hotel

Der “Blaue Ball” existiert nun seit 25 bereits Jahren, also wurde folgerichtig

das 25-jährige Bestehen gefeiert. Doch es war erst die 24. Ausgabe

des Charity-Events, denn einmal machte die Pandemie einen

Strich durch die Rechnung. Inzwischen hat sich der Ball von einer

privaten Party zu einer der größten Wohltätigkeitsveranstaltungen

Deutschlands entwickelt. Die coronabedingte Unterbrechung hat

schließlich auch eine positive Seite: Im kommenden Jahr gibt es wieder

ein Jubiläum zu feiern, dann die tatsächlich 25. Ausgabe im 26.

Jahr. Eindeutig war jedenfalls der Anlass der Festlichkeiten: Zugunsten

der Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert.

Trotz einiger zeitgleich stattfindender Veranstaltungen am selben

Tag in Hamburg und ganz Norddeutschland wie dem Kampf vom

Universum-Boxstall oder der Eröffnung der Karl May-Festspiele in

Bad Segeberg ließen es sich etwa 700 Gäste, darunter auch viele Prominente,

nicht nehmen, beim „Blauen Ball“ dabei zu sein. Mit dem

Besuch von Carlo von Tiedemann, Hinnerk Baumgarten und Enno

von Ruffin hatte die Veranstaltung einige norddeutsche Medien-Stars

zu bieten.

Fotos: © Cetin Yaman

Blauer Ball-Organisator Günter Ehnert mit Frau Marianne (re.) und

Mode-Designerin Bozena Jomaa. Das schöne Ballkleid von

Marianne Ehnert wurde entworfen und angefertigt von Atelier Jomaa.

4 CITYGLOW


Herausgeberin von "Ewa´s Place" Ewa Haas-Stark mit

Schauspielerin, Sprecherin, Sängerin, Anna Kumosiak

Mode-Unternehmerin und Tierschützerin Yvonne Bhatia,

Künstlerin Siva, Mr. CLOU Prokusitin Bianca Vollheide,

PR- und Marketinglady Brigitte Sely,

NDR-Lady Anna Leusch

Foto: Michael Panusch

Party-Premiere im Grand Elysée Hotel

Als Moderatorin führte Anna Planken

durch den Abend, und auch sonst war

für die Unterhaltung des Publikums

gesorgt: Live-Musik kam unter anderem

vom Musical-Duo Kathy Savannah

Krause und Dale Tracy mit einem Medley

aus “Phantom der Oper”, der Live-

Band “Soulisten”, DJ Morris Teschke sowie

von Udo Lindenberg-Double Rudi

Wartha. Auch die Tombola mit Preisen,

die laut Angaben des Veranstalters einen

Gesamtwert von 100.000 Euro hatten,

kam bestens an. Für das leibliche Wohl

der Besucher servierte das Grand Elysée

Hotel als Ausrichter der Veranstaltung

ein Gala-Buffet.

TV- und Radio-Moderator Carlo von Tiedemann

mit Ehefrau Juliane und TV-Moderator Hinnerk

Baumgarten.

Blessing Ikpuri (Real Estate) mit Freundin

Pat Nuzzo (Unternehmerin).

Die Hamburger Mode-Designerin Liz Malraux (2.v.re.) mit

ihrer Store Managerin Michaela Wasserthal (2.v.li.) und den

beiden Models Oumy Sakho (li.) und Zoe Helali.

War das erste Mal auf dem Ball zu Gast: Unternehmerin

Natalia Schönberg (NOW Shipping & Logistic).

Nicht unterzukriegen: Ex-Big Brother-Star

Sabrina Lange im Cowgirl-Outfit.

Hotel-Inhaber Eugen Block mit Baron Enno von

Ruffin und Michael Oenning (Ex-HSV-Trainer von

2011, jetzt Wacker Innsbruck).

„Helfen und Spaß haben“

Organisator Günter Ehnert zeigte sich

erleichtert und zufrieden, dass es nun

nach mehreren Anläufen, die vom Corona-Virus

allesamt zunichte gemacht

wurden, endlich wieder eine Gala gab.

Das erste Mal fand sie dieses Jahr im

Grand Elysée Hotel statt, vorher war

man Stammgast im etwas traditionelleren

Hotel Atlantic. Auf der Tanzfläche

wurde dann noch munter Party gemacht.

Ein Grund zum Feiern war auch

die eingenommene Spendensumme von

insgesamt 27.500 Euro. Der Termin für

den nächsten Blauen Ball steht auch

schon fest, nämlich der 1. April 2023.

Dann wird er, ebenfalls im Grand Elysée

Hotel, unter dem Motto „Helfen und

Spaß haben“ stehen.

Ein Text von Michael Panusch

Fotos: © Cetin Yaman

Hintergrund: stock.adobe.com/korkeng

CITYGLOW 5


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© Foto: Tom Kyle Models

Künstlerin

Manuela Rathje

gibt Einblicke

in ihre Arbeit

© Bild: Manuela Rathje, Foto: Pablo D. Sanhueza

Manuela Rathje kann auf einen

beeindruckenden Weg in der Kunstszene

zurückblicken: Innerhalb des letzten Jahrzehnts

hat sie sich professionell ihrem kreativen

Schaffen gewidmet. Sie eröffnete das

„Atelier Manou“ und es gelang ihr, sich als

erfolgreiche Malerin zu etablieren. Mittlerweile

verkauft sie ihre Werke auch international,

etwa in die Schweiz und nach

Österreich, Spanien und Portugal sowie in

die USA, wo sie auch bereits ausstellte. Ihre

Bilder sind weltweit vertreten, von Reproduktionen

in zahlreichen Häusern, über

Galerien bis zu privaten Sammlungen.

Manuela Rathjes Erfolg mag sich dadurch

erklären lassen, dass ihre Kunst für sie auch

vor allem ein Mittel darstellt, um ihre universelle

Botschaft zu vermitteln, in deren

Mittelpunkt der Mensch und sein Verhältnis

zur Umwelt stehen. Das harmonische

Zusammenleben mit der Natur und den

Tieren ist ein zentrales Anliegen, dem sie

Ausdruck verleihen möchte.

6 CITYGLOW


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Die Artenvielfalt kann nur existieren, wenn wir bereit sind,

immer wieder zugunsten der Natur etwas zu ändern. Ich

habe im Laufe der Jahre so vieles umgestellt, mit dem ich

mich nicht mehr identifizieren kann. Ich glaube, das wird

auch immer so sein. Ein Stillstand führt immer zu Rückschritten.

Gerade plane ich ein Ausstellungsprojekt, bei

dem ich vieles miteinander verbinden möchte. Die ersten

Gespräche sind schon am Laufen. Es braucht auch seine

Zeit.

© Foto: Rekissima Henrike Kessler

Soziales Engagement

auf der Leinwand

In ihrer Kunst betont sie die Schönheit der Welt und die

Einzigartigkeit jedes Individuums, um so eine emotionale

Verbindung zum Betrachter herzustellen und auf diese Weise

eine Wertschätzung dafür zu ermöglichen. Dies gilt sowohl

für andere Menschen als auch für die Natur und die Tierwelt.

So macht die Künstlerin mit ihren Motiven etwa auf bedrohte

Tierarten aufmerksam. Manuela Rathjes erklärtes Ziel ist es,

Menschen mit ihren Werken dazu anzuregen, ihr Verhalten zu

reflektieren und zu sie einer weltoffenen und umweltbewussten

Lebensweise zu inspirieren.

Uns berichtet die arrivierte Malerin über ihre

Sicht auf die Kunst und ihre gesellschaftliche

Wirkung:

Hast du schon vor dem Malen die soziale Botschaft im

Hinterkopf, die du jeweils mit dem Werk ausdrücken

willst?

Nein, nicht unbedingt. Manchmal male ich auch nur, weil

es mir gefällt und ich es unsagbar schön finde, so wie bei

meiner neuen Serie „Flowers“. Jahrelang habe ich keine

Blumen gemalt, da mein damaliger Dozent sagte, es seien

„Brotgeberbilder“. Das ist mir jetzt egal, ich male, was mir

gefällt und nicht, weil es irgendeinem Stigma unterliegt.

Meine Bilder bewegen die Menschen und da ist mir die

emotionale Ebene in den Werken am wichtigsten. Ich brauche

keine zusätzliche Ebene, die den Betrachter geschockt

auf meine Bilder blicken lässt.

Inwiefern ist der soziale Aspekt deiner Kunst deiner

Erfahrung nach ausschlaggebend für ihren Erfolg? Gibt

es dazu Rückmeldungen von Kunstinteressierten und

Kunden?

Es ist, wie eben schon beschrieben, die emotionale Ebene,

die den Erfolgt meiner Bilder ausmacht. Die meisten meiner

Kunden kaufen die Bilder, weil sie berührt sind von den

Farben, vom Motiv, von der Art der Darstellung und vor

allem von den Augen. Es ist das Beste, was einem Künstler

passieren kann, wenn die Menschen gebannt vor dem

Werk stehen bleiben und Tränen in den Augen haben, weil

es sie so berührt. Das sind für mich immer die schönsten

Momente. Das Soziale ist da eher sekundär, spielt aber eine

untergeordnete Rolle, da mich meine Kunden auch so kennen.

Das macht mich ja als Mensch und Künstlerin aus.

Vielen Dank für die Einblicke und das

aufschlussreiche Interview.

Welches soziale Thema beziehungsweise

welche Themen erscheinen dir zurzeit so

wichtig und relevant, dass du sie künstlerisch

umsetzen möchtest?

Für mich stehen immer der Artenschutz

und der Umgang mit den Ressourcen sowie

das Miteinander im Vordergrund. Das werden

immer meine Themen sein. Die Tiere,

die es zu schützen gilt und die leider keine

eigene Stimme haben, um sich zu wehren,

sollten als Erstes geschützt werden, aber

auch unser Planet.

www.manuela-rathje.de

© Foto: Heike Siegert

CITYGLOW 7


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Das höchste Glück

der Erde für

Pferdefreunde

8 CITYGLOW


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Das höchste Glück der Erde

liegt auf dem Rücken der Pferde, heißt es in einem

Sprichwort. Um diese Vorstellung für Tier und Reiter

wahr werden zu lassen, bietet das Unternehmen

„Nafilia“ das passende Zubehör an. Im Mittelpunkt

steht dabei der respektvolle Umgang mit den Pferden

und der Umwelt. Im Sortiment finden sich hochwertige,

nachhaltig produzierte Halfter, Zaumzeuge und

Reitstiefel. Sowohl bei der Fertigung als auch bei den

verwendeten Materialien hebt sich „Nafilia“ von anderem

Reitequipment auf dem Markt ab.

Fotos: © Gina Wetzler

Tierfreundliche und innovative

Produktion

Für die Herstellung der Waren werden nachwachsende Rohstoffe und

recycelte Materialien verwendet. Dabei handelt es sich etwa um Hanf,

Ananasblattfasern, sowie aus einem Kaktus oder Traubenresten aus der

Weinherstellung gewonnene Stoffe. So will „Nafilia“ an seiner Mission

arbeiten, die Vorstellung einer nachhaltigen und ressourcenschonenden

Welt umzusetzen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch der vegane Fertigungsprozess

ohne Tierversuche. Gemäß dem ethischen Anspruch des

Unternehmens an seine eigene Geschäftspraxis bestimmt der Maßstab

der Nachhaltigkeit den gesamten Prozess: von der Produktion über die

Anwendung bis hin zum Vertrieb. Ein Beispiel für diese nachhaltige

Produktionskette ist die Kooperation mit dem mexikanischen Startup

Desserto: Durch das Auftragen von Fasern des Nopalkaktus auf Baumwolle

entsteht vegetatives Leder, das im Unterschied zu etwa Kunstleder

atmungsaktiv ist. Daraus werden dann unter anderem Reitstiefel und

Halfter hergestellt.

Für eine lebenswerte Zukunft für

Mensch und Tier

Mithilfe der innovativen Herstellungsverfahren möchte „Nafilia“ einen

umweltbewussten Designprozess schaffen, bei der die Art und Weise

der Produktion genauso im Fokus steht wie das Ergebnis. Die so entstandenen

Produkte sind das Resultat einer intensiven Suche nach

nachhaltigen Alternativen zu bereits vorhandenen Waren. Besonders

großer Wert wird auch auf das Vermeiden von Tierleid gelegt. Auf diese

Weise sollen alte Handwerkstraditionen mit einem ökologischen Ansatz

kombiniert werden. Mit diesem einzigartigen Konzept will „Nafilia“ Lösungen

für die Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft entwickeln

und seinen Teil zu einer positiven Veränderung beitragen.

www.nafilia.com

Tel.: 0176-45638470, E-Mail: office@nafilia.com

CITYGLOW 9


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Argentinien kann nicht nur Fußball

Polo-Cup der südamerikanischen Republik begeistert Norddeutsche

Impressionen vom Polo-Tag auf Gut Aspern.

Hochspannend ging es in diesem

Jahr beim Polo Cup der Republik Argentinien

in Groß Offenseth-Aspern

zu. Mit einem Endresultat von 7 zu

6,5 schnappte sich Argentinien gegen

Deutschland den Pokal. Die sehr junge

deutsche Mannschaft konnte aber mit

ihrem Achtungserfolg zufrieden sein.

Dies war das zweite Polo-Event zu dem

Generalkonsulin Laura Ramirez Barrios

seit ihrer Ankunft in Hamburg 2020

einladen durfte, sie freute sich über das

hochsommerliche Wetter und das süd-

Österreichs Honorarkonsul Hans Fabian Kruse mit

seinem Kollegen für Namibia,

Matthias Wittenburg.

amerikanische Ambiente auf dem Gelände.

Neben attraktivem Pferdesport

konnte auf argentinisches Rindfleisch,

Weine und andere nationale Spezialitäten

nicht verzichtet werden. Das Gut

Aspern von Polo-Nationalspieler und

Pferdezüchter Christopher Kirsch wurde

an dem Tag von über 300 eingeladenen

Gästen aufgesucht, die sich allesamt

von der feruigen lateinamerikanischen

Atmosphäre angetan zeigten. Zum

Pflicht-Accessoire gehörte dementsprechend

ein Strohhut, der nicht nur

schick aussah, sondern auch vor empfindlichen

Sonnenbränden schützte.

Eine Tango-Band vervollständigte das

perfekte Argentinien-Feeling an dem

Nachmittag in Schleswig-Holstein.

Traditionell ist dieser Polo-Tag auch ein

Treffpunkt für Konsule aus der Hansestadt.

So wurden die Vertreter aus vielen

Ländern gesichtet, darunter Michail

Angelopoulos, (Generalkonsul Griechenland),

Prof. Dr. Manfred Dietrich

(Honorarkonsul Uganda), Abeer Omar

Mahmoud Soliman (Generalkonsulin

Ägypten), Stefan Krohn (Honorarkonsul

Thailand), Rolando Haches Sánchez

(Honorarkonsul Bolivien), GK Kikuko

Kato (Generalkonsulin Japan), Vasco

Seruya (Generalkonsul Portugal), Heinrich

Köhler (Honorarkonsul Äthiopien),

Chrisitan Justus (Honorarkonsul

Kolumbien) Mariarosa Vasquez (Generalkonsulin

Ekuador) sowie die auf den

Fotos abgebildeten.

Ein Text von Cetin Yaman

Sie genossen sichtlich den warmen Sommertag:

Stephan Weber (Hamburger Institut für Regenerationsmedizin)

und Marek Swietlik (Medical

Contour).

Die beiden Polo-Nationalspieler Christopher Kirsch

und Francisco MacLoughlin.

Natürlich gab es an dem Nachmittag auch Tango

zu hören, hier die Musiker beim Relaxen kurz vor

ihrem Auftritt.

Generalkonsulin von Argentinien Laura Barriso mit

Gregor-Alexander Gerlach, Polo-Spieler der deutschen

Nationalmannschaft.

Ex-Hamburger Senator Carsten-Ludwig Lüdemann mit Hannelore

Lay (Stiftung Kinderjahre).

Mina Schmidt (Opium Magazin)

mit Freundin Lea Noelle Theers.

Fotos: © Cetin Yaman

10 CITYGLOW


Glück oder

ERFOLG?

Über das neue Buch von

Unternehmerin Ilka Groenewold

Wir kämpfen uns täglich durch Höhen und Tiefen, gehen ins Büro mit

dem Coffee-to-go, verfallen in einen trostlosen Trott. Wer verliert da

nicht den Antrieb? Wem geht nicht von Zeit zu Zeit die Motivation

stiften? Suchen wir nicht alle nach einem Königsweg zum Erfolg? Erfolg

bedeutet, das zu erreichen, was man sich als Ziel gesetzt hat, und

daher auch für jeden etwas anderes. Es ist nichts in Stein gemeißelt - es

ist ganz individuell und heißt schlussendlich, angekommen zu sein, wo

man hinwollte.

Genau mit diesem Thema setzt sich Moderatorin und Sportlerin Ilka

Groenewold in ihrem neuen Buch „Erfolgskompass – Deine Reise zum

Erfolg“ auseinander. Ihr Gesicht dürfte vielen aus der TV-Nachrichtensendung

Hamburg 1 Aktuell“ bekannt sein. Hier führte sie lange Zeit

durch die News des Tages.

Die sportliche Businessfrau

teilt ihr Erfolgsgeheimnis

In 20 Jahren Selbstständigkeit mit über 8.000 Eventmoderationen

und 2.000 TV-Stunden schrieb sie ihre ganz eine Erfolgsgeschichte.

Sie möchte ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Unternehmerin

an andere weitergeben. Vor zwei Jahren wurde sie vom

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dem Titel

„Vorbild- Unternehmerin“ ausgezeichnet. Und im folgenden

Jahr bekam sie für ihre Vorbildfunktion als Speaker den Red

Fox Award in der Kategorie „Motivationsexperte“ verliehen.

Nicht nur auf der Bühne überzeugt die Hanseatin - auch im

Sport konnte sie bereits einige Herausforderungen meisten.

Als Sportlerin nahm sie bereits an Extremläufen wie dem

IRONMAN 2018, Transalpine Run 2019 oder dem Cuxhaven

Marathon 2018 teil.

Weitere Promis geben Ratschläge

Das Buch ist gefüllt mit spannenden Einblicken und praktischen

Tipps zum Thema Erfolg. In ihrem Buch kommen

neben der Autorin selbst auch viele Experten und Per-

sönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Wort. Mit dabei

sind Impulse bekannter Persönlichkeiten, so äußern sich

etwa Komiker Otto Waalkes, die nen Katharina Steinruck und Anna Hahner, der ehe-

Olympia-Teilnehmerinmalige

Hamburger Wirtschaftssenator Ian Karan, der

Schwimmweltmeister Christian Keller und viele mehr.

CITYGLOW 11


Maritime

Motive

aus Hamburg jetzt auch

auf Kaffeesäcken

Foto: Cetin Yaman

Künstlerin Rita Basios-Schlünz (re.) mit der Inhaberin des

Fashion Stores “Atelier Jomaa” in der Hamburger HafenCity.

Rita Basios-Schlünz – auch bekannt als

„Elbmalerin“ - stellt derzeit im Atelier

Jomaa in der Hamburger HafenCity

einige ihrer bekannten Arbeiten

aus. Zu sehen sind rund ein Dutzend

klein- und mittelformatige Gemälde

im neo-realistisch-figurativen Stil der

norddeutschen Malerei. Das Besondere

an dieser Schau: zum ersten Mal werden ihre Arbeiten

auf Kaffeesäcken gezeigt. „Das hatte ich mal so

zum Spaß ausprobiert und einigen Bekannten vorgestellt.

Die waren sofort begeistert und haben mich

dazu animiert, mehr davon zu kreieren“, erzählt die

Wischhafenerin. Die Norddeutsche wurde 1952 in

Wedel geboren und wohnt jetzt seit einigen Jahren in

Niedersachsen.

Elbmalerin Rita

Basios-Schlünz zeigt

neue Werke im

Atelier Jomaa

Die Künstlerin absolvierte nach

ihrem Realschulbschluss 1969 eine

Ausbildung in der

Steuerbranche, führte dann ab 1973 eine Gastronomie

in Wedel. Mit Beginn ihrer künstlerischen Karriere

hat sich Basios-Schlünz auf zwei bestimmte Motive

festgelegt: die Elbe und die auf ihr fahrenden Schiffe.

„Egal, ob große Pötte wie die Ozeanriesen, Fähren

oder kleine Boote – Schiffe haben mich schon seit

meiner Kindheit fasziniert.“ Eine Spezialität der Gemälde

besteht in einer ganz bestimmten Zutat: feiner

12 CITYGLOW


Elbsand wird von der Künstlerin in die

Farben eingemischt und landet somit auf

der Leinwand. Damit hat jeder, der ein

Bild von der Elbmalerin erwirbt, auch

ein Stück Elblandschaft bei sich zuhause

an der Wand hängen.

Obwohl sie schon einige Zeit im

Kunstmarkt tätig gewesen ist, kam

Basios-Schlünz erst relativ spät auf

die Idee, selber zum Pinsel zu greifen.

Beeinflusst wurde sie allerdings schon

früh von ihrem Großvater, dem letzten

tätigen Elb-Leuchtturmwärter (auf

Krautsand). Erst 2008 – angeregt durch

ihren Mann Rainer Schlünz, einem

Kapitän zur See – wagte sie sich selber

an die Abbildung der von ihr so verehrten

maritimen Themen. Auf den Geschmack

gekommen, brachte sich Rita

Basios-Schlünz fortan das künstlerische

Handwerkszeug autodidaktisch selbst

bei. Das ging so gut voran, dass sogar

Star-Komiker Otto Waalkes – der selbst

Kunst studiert hat - sich auf der Vernissage

von Rita Basios-Schlünz in einer

Hamburger Galerie als ein Fan ihrer

Kunst bekannte und ihr offenbarte, wie

gut ihm die Gemälde von ihr gefallen.

Durch ihre ständigen Aktivitäten in

der Kunstszene hat mittlerweile der

Begriff "Elbmalerin" sogar international

Beachtung gefunden und es kommen

Anfragen von Galerien und Museen

von überall her. "Ich fühle mich schon

lange mit dem lebendigen Fluss Elbe

zutiefst verbunden. Viele, die meine Bilder

gesehen haben und sich mit ihnen

identifizieren, freuen sich über jedes

neue Werk aus meiner Hand," so Rita

Basios-Schlünz.

In dem beschaulichen Ort Wischhafen

hat sie vor einigen Jahren die ehemalige

Kult-Gastronomie "Hafengaststätte

Krooß" erworben, selbst iebvoll saniert

und zu ihrem neuen Zuhause gemacht.

„Die Ruhe am kleinen Hafen an der

Süderelbe inspiriert mich, bietet mir

viele Anregungen für meine Werke“.

Zwischendurch ist aber auch Action

angesagt, wenn zum Beispiel wieder

eine neue Ausstellung ansteht. 2018 präsentierte

die Elbmalerin ihre maritimen

Werke auf einer Vernissage an Bord

des Hamburger Museumsschiffs Cap

San Diego. Viele prominente Gäste kamen,

um ihre Kunstausstellung „Kleine

Schiffe große Pötte“ in den Ladeluken

1 und 2 zu bestaunen. Es folgten weitere

sehr erfolgreiche Ausstellungen in

Hamburg-Bergedorf („Rindock's“), in

der City (Levantehaus) auf Barkassen

(„Commodore“). Die Corona-Zeit hat

sie gut ausgenützt und einige Werke der

neuen Serie mit Kaffeesäcken erstellt.

Ein Text von Cetin Yaman

Elbbilder von Rita Basios-Schlünz

laufende Aussstellung

ATELIER JOMAA

Baakensallee 88, Hamburg-HafenCity

CITYGLOW 13


Über witzige Rapper und soziale Berufe:

KOFI THE DISCIPLINE

Generation Bolzplatz & Hip-Hop-Beats

Er ist ein Kind der 80er. Geboren und aufgewachsen in

Hamburg mit einer starken Mutter als Vorbild. Als

Alleinerziehende mit Wurzeln in Ghana musste

sie ihr Leben lang kämpfen. Für sich und ihren

Sohn. Gegen Vorurteile und gegen die drohende

Abschiebung. Ohne gültige Papiere musste

sie sich nicht selten vor den deutschen

Behörden verstecken. Doch es gab auch

gute Zeiten. Über seine Mutter entdeckte

er früh seine Liebe zur Musik. Ob im Gospelchor

in der Kirche oder beim Spiel auf

der Rassel. In den Rhythmen und melodischen

Klängen fand er seine Passion.

Seine Generation wurde geprägt vom Walkman

und dem Bolzen auf dem Fußballplatz.

Kein Handy. Keine Spielekonsolen. Einfach ganz

"oldschool" mit Freunden raus und einfach das Leben

genießen.

Und genau diese Freiheit und dieses fast schon nostalgische Lebensgefühl begleiten

ihn bis heute hin. Er ist froh zu wissen, wie es sich ohne WhatsApp und ohne Statusupdate

zu jeder Menschenseele anfühlt. Echte zwischenmenschliche Beziehungen

zu pflegen und keinen Social-Media-Account. Genau diese Gelassenheit unterscheidet

ihn sicher von einem Großteil der Menschen. Die Fähigkeit, auch einfach mal

nicht am (Social-Media) Leben der anderen teilzunehmen und doch dabei zu sein.

Musik-Karriere und

der Einstieg in die

soziale Laufbahn

Gegen Ende seiner Schulzeit fand er

das erste Mal den Weg in das Tonstudio

eines Freundes. Hier hörte er nicht nur

die neusten Hip-Hop-Beats, sondern

stand auch das erste Mal selbst vor dem

Mikro. Aus einer Gruppe befreundeter

Musikverrückter entstand seine Kollaboration.

Man sang zusammen, rappte und

entwickelte neue Musik. Irgendwann

ging es vom Studio in die Clubs. Er trat

vor Publikum auf und lieferte sich Wortgefechte

mit anderen Rappern. Battles,

die er oft für sich entschied. Es folgten

eine eigene CD und einige Features mit

Künstlern anderer Labels. Einen Wendepunkt

markierte der Rauswurf seines

Fotos: © Victoria Jung

kdiscipline_

Managers. Auf einmal holte ihn die

Realität ein. Verträge liefen aus, Gigs

wurden abgesagt, und so schien der

Traum von der Musik vorbei zu sein.

Doch schließt sich eine Tür, öffnet sich

eine andere.

In Harburg wurde er sozialpädagogischer

Assistent und Erzieher. Neben der

Musik wurde die Arbeit mit Kindern

und Jugendlichen sein neuer Lebensinhalt.

Einer neuen Generation Lebensfreude,

aber auch das Handwerkszeug

für harte Zeiten an die Hand zu geben,

das ist sein Weg.

Rap und Comedy

Sein Stil ist anders. Eine Kategorie findet

man für diesen Menschen keine.

Es finden sich Hip-Hop-Elemente oder

Einflüsse von traditioneller afrikanischer

Musik in seinen Stücken. Und

doch findet er in jedem Track seinen

ganz eigenen Stil. Er will nichts kopieren,

sondern einfach anders, verrückt

und erfrischend bleiben. Durch einen

Mix aus heftigen Lines und jeder Menge

Witz überzeugt er. Seine smarte Art und

eine Brise Humor heben ihn von der

Masse beleidigender Rapper ab.

14 CITYGLOW


DER WEIBLICHE

ORGASMUS

MEHRERE WEGE

FÜHREN ZUM

HÖHEPUNKT

Der weibliche Orgasmus ist mysteriös - denken

viele. Aber wenn Frau weiss, wie der Weg dahin ist

„Halleluja“. Er entsteht nämlich durch ein Zusammenspiel

von starken Gefühlen, von körperlicher

Lust und von Anspannung oder Entspannung, die

zu einer explosionsartigen Entladung führt. Doch

wie unterscheidet er sich zu dem der Männer?

Sexualberatung by

Mignon Kowollik

Foto: ©stock.adobe.com/tugolukof

DER WEIBLICHE ORGASMUS

Im Großen und Ganzen ähnelt der

weibliche Orgasmus dem männlichen

Orgasmus und nur die feinen, kleinen

Faktoren machen den Unterschied aus.

Fakt ist nämlich, dass Frauen mehr Zeit

als Männer brauchen, bis sie zum Höhepunkt

kommen, diesen dafür aber bis

zu einer Minute lang erleben. Bei Männern

hält der Orgasmus selten länger als

einige Sekunden an. Dafür gibt es viele

Orgasmusarten zu erleben. Jedoch ist

der Weg zum Höhepunkt für uns Frauen

schwieriger als für unsere männlichen

Begleiter. Was vor allem daran liegt, dass

es bei Frauen oft an der sexuellen Praktik

(Selbstbefriedigung) fehlt und die

damit verbunden Erfahrung, wie sie am

besten kommen. (Und manchmal auch

an schlechten Liebhaber.innen)

Viele Forscher haben versucht, den

weiblichen Orgasmus zu erforschen, jedoch

kommen sie zu dem Ergebnis, dass

er ein Phänomen ist. Was daran liegen

könnte, dass der weibliche Höhepunkt

nicht mit einer eindeutigen körperlichen

Reaktion, wie dem männlichen Samenerguss

verbunden ist. Wissenschaftler

sind sich daher nicht einmal einig, wie

er zu definieren oder zu messen sei.

Der weibliche Orgasmus führt zu unterschiedlichen

Wahrnehmungen bei uns

Frauen. Entweder fühlt er sich wie ein

Vulkanausbruch an oder wie ein Gewitter.

Die vielen Millionen Nerven um die

Vulva und um die Vagina führen bei jeder

Frau zu einem anderen Erleben.

FRAUEN HABEN MEHR ALS

EINE ORGASMUSART

Die Tatsache, dass Frauen den Orgasmus

auf unterschiedliche Weise erleben

können, mag einer der Gründe dafür

sein, dass der weibliche Orgasmus für

manche Menschen rätselhaft erscheint.

Zumindest erscheint mir das so, wenn

Klientinnen zu mir zur Beratung kommen

und jedes Mal große Augen machen,

wenn ich ihnen vom weiblichen

Orgasmus erzähle oder sie auch zum

Teil aufkläre. Vor allem dann wird das

Erstaunen groß, wenn ich ihnen verrate,

wie wichtig die weibliche Brust dabei ist.

Die weibliche Brust dient nämlich auch

zur Stimulation unserer Genitalien. Und

glaubt mir, nach der Beratung bekommt

die Brust eine größere Aufmerksamkeit

als zuvor :)

DIE ACHT ORGASMUSARTEN

DER FRAU

Frauen können einen Orgasmus durch

klitorale Stimulation, vaginale Stimulation

– einschließlich der G-Zone – oder

durch verschiedene andere Sinneskanäle

erreichen, wie schon genannt, durch die

Stimulation der Brüste oder anderer erogener

Zonen. Wobei Sex-Coach Iva Samina

sagt, dass jede Zelle orgiastisches

Potenzial hat. Also kommen manche

Menschen sogar bei der „Stimulation

der Vorderzähne“, erzählt sie. Aber auch

die Bauchmuskeln oder sogar keine Berührungen

können Frauen beflügeln.

Da ich euch keinen der acht (aktuell erforschten)

Arten vorenthalten möchte,

erfährt ihr in der kommenden CITY

GLOW Ausgabe, welche es gibt und wie

du deinen persönlichen Lieblingsorgasmus

bekommen kannst.

In Love Mignon

Sexualberatungbymignon.de

CITYGLOW 15


jando.autor

Moin!

Hund, Katz und

ein bisschen

Menschsein

Jandos Kolumne

Karibik, Kroatien oder die Küsten von

Nord- oder Ostsee - wohin soll’s gehen?

Spätestens in diesen Tagen beginnt bei

vielen Menschen die Sommerurlaubsplanung.

Einfach mal allen Stress, den

Arbeitsalltag, Pandemie und die schrecklichen Bilder aus der

Ukraine hinter sich lassen. Im Anschluss stellt sich dann für

viele die nächste Frage: Wohin mit unseren geliebten Haustieren?

Glücklicherweise kann man Hunde und Katzen oft an seine

Urlaubsorte mitnehmen, doch gibt es auch Plätze, an denen

es für Mensch und Tier beidseitig unmöglich ist, die Zeit zu

genießen. Dann ist es prima, wenn jemand aus der Familie,

Freunde oder Tierpensionen sich um die Vierbeiner kümmern.

Doch leider gibt es auch viele Menschen, die keinen

finden und denen Tierpensionen zu teuer sind. Anstatt dann

auf den ersehnten Erholungsurlaub zu verzichten, werden

Katze und Hund einfach entsorgt. Schnell wird dann vergessen,

wie der Hund liebevoll sein Herrchen und Frauchen in

der Pandemiezeit tröstete, als diese Angst um ihren Job hatten

und als die Katze sich an sie schmuste, als sie sich einsam

fühlten oder als Haustiere in der Pandemie die besten Spielkameraden

der Kinder waren.

Die Entscheidung für ein Tier ist mit einer enormen Verantwortung

verbunden. Eine Tatsache, die leider zu oft vernachlässigt

wird. Ein neues Familienmitglied wird aufgenommen,

was nicht mir nichts, dir nichts wieder abgeschoben werden

kann. Schon gar nicht für einen anstehenden Urlaub!

Ja, so ein lang ersehnter Sommerurlaub kann schnell alle

Gesetze des menschlichen Handelns außer Kraft setzen

und endet dann für unsere kleinen liebevollen Lebewesen

an diversen Autobahnen, festgebunden an Leitplanken der

Raststätten, in Flüssen, in denen ihre ertränkten Kadaver herumtreiben,

oder sie werden ausgesetzt und dann sich selbst

überlassen-also dem fast sicheren Tod!

Jedes Jahr von Neuem tauchen in den sozialen Netzwerken

und in den Medien zu den Urlaubszeiten schreckliche

Nachrichten darüber auf! Zahlreiche Tierhilfsorganisationen

schlagen Alarm und weisen auf diese Missstände hin! Auch

ich werde nicht müde, diese menschliche Gleichgültigkeit

gegenüber anderen Lebewesen anzuprangern. Zum Glück

stehe ich damit nicht alleine da. Viele andere Tierliebhaber

engagieren sich ebenfalls. Eine davon ist die Schauspielerin

Radost Bokel, mit der ich unter anderem ein Gespräch darüber

führte, welches im Anschluss meiner Kolumne nachzulesen

ist.

Im Internet gibt es etliche

Portale und Angebote für die

Unterbringung der geliebten

Haustiere, die schon für unter

10 Euro pro Tag beginnen.

Überschaubare Kosten im

Vergleich zu einem teuren Hotelzimmer

oder Mietwagen. Ihr

Tier wird es Ihnen danken!

Oder Sie sehen es wie ich: Jedes Mal, wenn ich überlege, endlich

meinen Traumurlaub nach Bolivien anzutreten, schaue

ich in die treuen Steckknopfaugen meiner Hovawart-Hündin

Sunny, verwerfe umgehend den Gedanken und denke an die

wunderschönen Momente, die ich mit ihr hatte und noch

haben werde. Leise flüstere ich ihr dann ins Ohr:

„Als ich Trost brauchte,

hat deine Pfote meine Hand

genommen. Ich danke dir!“

Eine erholsame und schöne

Urlaubszeit wünscht

Jando

16 CITYGLOW


Und er mag sie. Im Laufe weiterer Rendezvous

verschiebt sich die Machtdynamik

zwischen ihnen und beide müssen

ihre Komfortzonen endgültig verlassen.

Mich hat interessiert, was Emma

Thompson über ihre Figur der Nancy

Stokes zu sagen hat:

Nancy ist eine pensionierte Religionslehrerin,

die seit zwei Jahren verwitwet

ist. Sie trifft diese mutige und ungewöhnliche

Entscheidung, einen jüngeren

Sexarbeiter zu engagieren. Sie ist

mutig, aber sie hat ihre Fehler. Viele ihrer

Überzeugungen sind das Gegenteil

von ‚woke‘, was ich liebe, weil das bei 90

Prozent der Bevölkerung ebenso ist. Ihre

Vorurteile und ihre Voreingenommenheit

sind nicht ungewöhnlich.

Nancy ist einfach eine wunderbar normale

Person, die diese Beziehung initiiert.

Sie hat die Regeln ihr ganzes Leben befolgt,

ist das, was man als eine Säule der

Gesellschaft bezeichnen würde und hat

sich unglaublich gut gehalten. Sie hatte

eine lange, stabile Ehe und hat zwei erfolgreiche,

gesunde Kinder. Außerdem

blickt sie auf eine lange Karriere als Religionslehrerin

zurück. Doch langsam

erkennt man, dass diese vermeintlich so

perfekte Konstruktion in Wirklichkeit

ganz anders aussieht. Es gibt eine Leere,

welche Nancy daran gehindert hat, wirklich

ein menschliches Wesen zu sein.

FILMVORSTELLUNG

„Meine Stunden mit Leo“

Frisch verwitwet, engagiert in „Meine

Stunden mit Leo“ die pensionierte Lehrerin

Nancy Stokes, gespielt von Oscarpreisträgerin

Emma Thompson, einen

jungen Callboy, dargestellt von Daryl

McCormack, um all das auszuprobieren,

was ihr in ihrem eher unbefriedigenden

Eheleben verwehrt blieb.

Am 14. Juli startet das Kino-Sommer-Highlight

2022 bundesweit in allen

Lichtspielhäusern. Die zweifache

Oscar-Gewinnerin Emma Thompson

spielt eine ihrer besten Rollen. An ihrer

Seite glänzt der Nachwuchsstar Daryl

McCormack.

Nancy Stokes, eine verwitwete, ehemalige

Lehrerin, sehnt sich nach zwischenmenschlicher

Nähe und Abenteuern, die

ihr in ihrer stabilen, aber langweiligen

Ehe vorenthalten wurden. Entschlossen,

möglichst viel davon nachzuholen,

engagiert sie einen Callboy. Sie trifft den

jungen Leo Grande in einem anonymen

Hotelzimmer außerhalb der Stadt.

Der ist wie erwartet attraktiv, aber womit

Nancy ganz und gar nicht gerechnet

hat: Leo ist auch ein interessanter

Gesprächspartner. Und auch wenn er

bei aller Offenheit nicht alles über sich

verrät, stellt Nancy fest, dass sie ihn mag.

Wir sind so konditioniert. Viele unserer

gesellschaftlichen Konstruktionen machen

es uns unmöglich, lebendig zu sein.

Von diesem Thema handelt der Film:

Wenn du dich nicht an die Regeln halten

würdest, was würdest du wollen? Wir

sind es gewohnt, ältere Männer mit jüngeren

Frauen zu sehen, allerdings nicht,

ältere Frauen mit jungen Männern zu

sehen. Das ist nicht das, was wir in der

Gesellschaft sehen und es ist nicht das,

was wir auf dem Bildschirm sehen. Und

falls doch einmal, gibt es etwas übertrieben

Sexuelles an der älteren Dame.

Zu Beginn ist Nancy so angespannt, dass

sie nicht einmal verkraften kann, so berührt

zu werden. Am Ende hat sie diese

schöne Bindung mit diesem Mann, eine

tiefe Intimität. So etwas habe ich noch nie

zuvor gesehen.

CITYGLOW 17


Foto: © Klaus von Kassel

Zeitlose Schönheit

in der Modelwelt:

Ein Portrait über

Barbara Radtke

ist das neue 30, und

wie sieht es dann mit

70 aus? Diese Frage

stellt man sich schnell, wenn man die

schon fast jugendlichen Züge des mittlerweile

69 Jahre alten Senior Models

Barbara Radtke betrachtet. Spätestens

mit ihrer Teilnahme an „Germany´s

Next Topmodel“ als bisher älteste Kandidatin

weltweit kennen viele ihr Gesicht

und ihren Namen. Sie zeigt den jungen

Hüpfern, was Ausdrucksstärke und Personality

bedeuten.

18 CITYGLOW


Ihr Spitzname Babs unterstreicht neben

der schlanken und athletischen Statur

ihre energiegeladene Aura der ewigen

Jugend. Sie geht mit Witz und jeder

Menge Humor durchs Leben, ein essenzieller

Bestandteil ihres Erfolgsrezeptes.

Ihre große Leidenschaft galt schon immer

der Schauspielerei und dem Modeln.

Als Werbegesicht oder Kleindarstellerin

hatte sie bereits Auftritte auf

allen existierenden Medienkanälen, von

der Plakatwerbung bis zum TV-Spot. Sie

hat es alles kommen und gehen sehen.

EIN ERFOLGREICHES MODEL

MIT FAMILIENSINN

Abseits des Medienrummels kümmert

sie sich leidenschaftlich um ihre Familie.

Als Mutter von vier Kindern und bisher

fünf Enkelkindern hat man neben Drehs

und Kampagnenshootings alle Hände

voll zu tun. Doch für sie war es nie eine

Belastung, sondern ihr Ruhepol. Ihre

Familie gab ihr Kraft und Unterstützung,

wann immer andere ihr Steine in

den Weg legten.

Vor ihrer Zeit als Model durchlief sie

unterschiedliche Berufsfelder: Sie war

bereits Friseurin, selbstständige Fachkosmetikerin

sowie Farb- und Stilberaterin.

Vielseitigkeit ist sicher einer der

Begriffe, mit denen man Barbara Radtke

am besten betiteln kann.

POSITIVES DENKEN UND

BEWEGUNG ALS SCHLÜSSEL

ZUR JUGEND

Die wohl häufigste Frage an die ewig

Junggebliebene: Was ist das Rezept für

Jugendlichkeit und Energie in jedem Alter?

„Ich denke, meine Kraft bekomme

ich durch mein positives Denken und

meine Lebenseinstellung. Und natürlich

dürfen tägliche Bewegung und Sport für

ein gesundes Leben nicht fehlen.

Als Sport mache ich Yoga und Fitness.

Zudem bewege ich mich gerne zu Musik,

fahre Ski und wandere, natürlich reise

ich auch gerne. Ich habe viele Höhen

und Tiefen überstanden, wie viele andere

wohl auch.

Meine Mutter habe ich bis zum Schluss gepflegt,

sodass sie bis zuletzt in ihrem Haus

bleiben konnte. Das waren viele Jahre, was

für mich sehr wichtig war. Ich bin dankbar

dafür, dass ich das gemacht habe. Jetzt

habe ich Zeit, dem Modeln nachzugehen."

barbara.gntm22.official

Doch die Erfolgsgeschichte des Senior

Models ist noch lange nicht vorbei. Ihr

erklärtes Ziel ist es, das Modelbusiness

mindestens ein weiteres Jahrzehnt zu

betreiben. Noch viele weitere Jahre will

sie als Vorbild für Vielfalt und zeitlose

Schönheit eintreten.

Foto: © Klaus von Kassel

Foto: © Klaus von Kassel

CITYGLOW 19


INTERVIEW MIT RADOST BOKEL

Sie ist seit Jahrzehnten im

Showbusiness und auf den

roten Teppichen der Republik

ein gern gesehener

Gast. Doch Radost Bokel

ist mehr als ein Schauspieltalent

- seit vielen

Jahren engagiert sie sich

für den Tierschutz. Ob

als Schirmherrin oder bekanntes

Werbegesicht. Bokel

bezieht gerne Stellung

für unsere vierbeinigen

Freunde. Im Interview

gewährte sie uns einen

kleinen, privaten Einblick.

Über Tierschutz,

neue Filmprojekte und die Zeit

als Kinderstar "Momo"

Du bist wie ich auch ein Hundemensch.

Bist du mit Hunden und Tieren aufgewachsen

und hast du zurzeit selbst einen

kleinen Vierbeiner zu Hause?

Ich bin leider gar nicht mit Hunden

aufgewachsen, obwohl ich mir das immer

gewünscht habe. Ich bin mit allerlei

anderen Tieren aufgewachsen. Mein

fünf Jahre älterer Bruder war und ist

ein Reptilienliebhaber. So haben wir als

Kinder von Fröschen, Echsen, Piranhas

und Schlangen bis zu Hamstern immer

das volle Programm gehabt. Das war so

extrem, dass meine Mutter irgendwann

zu dem Zoo-Laden bei uns um die Ecke

gegangen ist und dem Besitzer verboten

hat, uns Tiere zu verkaufen. War halt

eine andere Zeit damals… danach haben

wir dann Tiere aus dem Wald mit nach

Hause gebracht.

Du schreibst derzeit an einem Hundebuch.

Magst du mir vielleicht schon

ein wenig verraten, was den Leser erwarten

wird?

Allzu viel möchte ich nicht verraten,

aber es geht um meine „erste große Liebe“,

meinen Labrador Tyson und sein

Leben bei mir.

Du hast eine Zeit lang in den Vereinigten

Staaten gelebt. Wie kam es dazu?

Ich hatte damals meinen nun Ex-Ehemann

geheiratet, der US-Amerikaner ist.

Ich habe dort meinen Sohn bekommen

und habe etwa drei Jahre dort gelebt.

Ich muss sagen, dass ich Deutschland

sehr vermisst habe zu der Zeit. Gerade

die Natur im Sommer habe ich sehr vermisst,

da es dort so heiß war, dass man

sich immer nur drinnen aufgehalten hat.

20 CITYGLOW


In den USA hast du auch als Hundetrainerin

gearbeitet. Das finde ich

richtig spannend. Wie kann ich mir

das vorstellen?

Das hat sich irgendwie durch Zufall so

ergeben. Ich bin ja quasi mit meinen

zwei Hunden nach Amerika gezogen,

die ich zu der Zeit ja schon einige Jahre

hatte. Ich hatte mir mit 30 Jahren den

Traum erfüllt, Hundemama zu werden

und hatte von damals durch meinen

Bruder in Erinnerung, dass man sich,

bevor man sich ein Tier anschafft, intensiv

über die Haltung informieren

muss. Was ich dann auch tat…sehr intensiv.

Auch als ich dann beide Hunde

hatte, war ich Stammgast bei allen Kursen,

die es in unserer Hundeschule gab.

Das ist nur ein Bruchteil, den ich hier

erzähle, … also ich habe mich sehr intensiv

mit der Haltung, der Pflege und

der Psychologie der Hunde beschäftigt.

Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und

mich brennend interessiert, weil ich eine

gute Hundemama sein wollte. So kam

es dann, dass ich in den USA das Ganze

richtig gelernt habe und somit als Hundetrainerin

gearbeitet habe. Spezialisiert

auf Welpen-Kurse…also die Basics. Das

hat mir sehr viel Freude bereitet.

Dein soziales Engagement für Tiere ist

riesig. Wen oder was unterstützt du im

Moment?

Ja ich habe schon mit Tasso und dem

BMT (Bund gegen Missbrauch der Tiere,

Anm. der Redaktion) zusammengearbeitet.

Im Moment engagiere ich mich

für die VITA Assistenzhunde, die mir

sehr am Herzen liegen. Ein sehr guter

Freund von mir gründet gerade einen eigenen

ganz tollen Tierschutzverein, für

den ich mich dann auch stark machen

werde.

Als alleinerziehende Mama ist es vermutlich

schwierig, Familie und Beruf

unter einen Hut zu bringen? Hast du

dich deswegen im Schauspielbereich

ein wenig zurückgezogen?

Als ich zurück nach Deutschland gekommen

war ich ja dann alleinerziehend mit

Kind und zwei großen Hunden. Das war

schon schwierig und mein Sohn ist für

mich immer das Allerwichtigste, auch

jetzt noch. Da er aber jetzt mittlerweile

schon 13 Jahre alt ist, ach wie schnell die

Zeit vergeht, wird es jetzt einfacher für

mich, das zu koordinieren. Hunde habe

ich zurzeit leider nicht mehr. Ich bin

aber öfter mal Hunde-Nanny für Freunde,

wenn sie in den Urlaub fahren.

Was stehen denn für neue Filmprojekte

an?

Ein ganz tolles Projekt steht sogar schon

bald an. Ein Pilotfilm für ein Streamingportal,

der hoffentlich zu einer

Serie wird. Ich spiele nicht nur eine der

Hauptrollen, sondern mische auch hinter

den Kulissen mit. Es wird ein Thriller…

so viel kann ich schon sagen.

Zum Abschluss unseres Gespräches

komme ich zu einer Frage, die bestimmt

nervt, weil du sie vermutlich

in jedem Gespräch gestellt bekommst.

Trotzdem würde ich gerne von dir wissen,

wie du heute auf die Zeit als Momo

zurückblickst. Du warst ja sozusagen

in den 80er Jahren der erste wirkliche

große Kinderstar, den Deutschland

hatte.

Puhh…da könnte ich jetzt abendfüllend

von erzählen. Ich überlege tatsächlich,

radost_bokel_official

mal alles niederzuschreiben. Eine Biografie

daraus zu machen. Ich habe ja

schließlich schon so einiges erlebt. Ich

schaue aber auf das meiste positiv zurück.

Ich bin stolz darauf und sehr dankbar,

eine so tolle Rolle gespielt haben

zu dürfen. Die Menschen lieben Momo

und das ist ein tolles Gefühl. Natürlich

war nicht immer alles toll. Ich hatte sehr

viel mit Neidern zu kämpfen und habe

mich als sehr schüchternes Kind leider

nie jemandem anvertraut damals. Das

hat mich aber sehr geprägt und mich

stark gemacht. Ich versuche sowieso immer,

alles positiv zu sehen…also bin ich

wohl immer ein wenig Momo geblieben.

(lacht dabei wie die kleine Momo)

Danke für deine Zeit und

das tolle Gespräch!

Immer wieder gerne!

CITYGLOW 21


Foto: Norbert Becke

Farbenprächtige Welten in der HafenCity

Stammes-Krieger, Papua-Neuguinea.

OPEN ART

-Ausstellung

COLOURS OF

HUMANITY

von Norbert Becke

Das nördliche Überseequartier

feierte die Eröffnung der 25.

OPEN ART im Herzen der

HafenCity. Die Fotografie-Ausstellung

mit dem Titel „COLOURS OF HUMA-

NITY“ von Norbert Becke rund um

verschiedene Länder und Kulturen, ist

noch bis zum 04. September 2022 auf

dem Überseeboulevard erlebbar. Zur

Eröffnung der Ausstellung begrüßte der

Fotograf gemeinsam mit Dr. Claudia

Weise, Quartiersmanagerin nördliches

Überseequartier von BNP Paribas

Real Estate Property Management

Deutschland, und der Vorsitzenden

der Rudolf-Lodders-Stiftung, Bettina

Husemann, rund 50 geladene Gäste und

Medienvertreter.

In einer exklusiven Führung präsentierte

Becke 50 Fotografien von seinen

Reisen nach Afrika, Ozeanien, Asien

und Südamerika. Mit dem traditionellen

Durchschneiden des Bandes

eröffnete das nördliche Überseequartier

die Jubiläums-Ausgabe der 25. OPEN

ART in der Hamburger HafenCity. Als

Gastrednerin beleuchtete die Vorsitzende

der RudolfLodders-Stiftung, Bettina

Husemann, die Entwicklung von Norbert

Becke zu einem Künstler, der die

Menschen in den Fokus seiner Linse

stellt, sowie die Besonderheit seiner

Arbeitsweise: „Die Grundlage seiner

Kunst ist der absolute Respekt vor der

Würde des Menschen, wodurch eine

Begegnung auf Augenhöhe stattfindet

22 CITYGLOW


Padmini, Mädchen aus Khajuraho, Indien.

Foto: Norbert Becke

Die laufende Ausstellung COLOURS OF

HUMANITY mit Fotografien von Norbert Becke

auf dem Überseeboulevard.

nicht nur Lebensfreude und schöne Momente festhalten, sondern auch die bedrohte

Situation von Lebensräumen und der Natur aufzeigen“, erzählt der Künstler. In rund

50 Fotografien stehe „Das Selbst“ der Bewohner aller Welt im Vordergrund. Sie werden

in intensiven, direkten Porträts, in ihrer natürlichen Umgebung, bei der Arbeit

oder bei religiösen Zeremonien dargestellt. Die Ausstellung zeigt jene Momente der

letzten zehn Jahre, in denen Becke Menschen in ihrem Alltag in Ländern wie Äthiopien,

Marokko, Nepal, Vietnam, Papua-Neuguinea oder Ecuador begleitete.

Als Designer gehörte die Fotografie für Norbert Becke schon immer zu seiner

kreativen Arbeit. Eine ganz neue Ausrichtung bekam sie aber nach einer ersten

Südafrika-Reise, wo er zunächst die Wildlife-Fotografie für sich entdeckte. Reisen

in viele Länder Afrikas, Asiens, Südamerikas sowie nach Papua-Neuguinea folgten.

Es entstanden fotodokumentarische Arbeiten, die in vielfältiger Weise publiziert

und prämiert wurden. Seine begehrten Großformat-Kalender, beispielsweise mit

Motiven einer Expedition zu den Berggorillas in Ruanda, wurden vieltausendmal

verkauft. Die Redaktion des STERN veröffentlichte zahlreiche Bilder im VIEW-Magazin

und auf stern.de. Heute ist Norbert Becke vor allem durch seine einzigartigen

Menschenbilder bekannt. Er ist immer wieder in der Welt unterwegs, um besondere

Charaktere zu treffen und zu porträtieren. Seine Aufnahmen sind nie inszeniert,

sondern entwickeln sich aus dem Moment heraus. Immer wieder wird er gefragt,

wie er es schafft, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, damit sie sich fotografieren

lassen. “Oft ist es nur ein kurzer Augenblick, der entscheidet. Manchmal

reicht eine Geste oder ein Lächeln, um das Eis zu brechen”, sagt Becke. Am wichtigsten

aber ist der Respekt, den er seinem Gegenüber entgegenbringt. So entstehen

faszinierend intensive Momentaufnahmen, die den Betrachter in den Bann ziehen.

Dr. Claudia Weise, Quartiersmanagerin nördliches Überseequartier von BNP Paribas

Real Estate Property Management Deutschland, freut sich, dass die Bewohner

und Besucher des Überseeboulevards mit der neuen Ausstellung in die Vielfältigkeit

der Welt abtauchen können: „Norbert Becke zeigt Menschen in echten Situationen

Fotos: Cetin Yaman

und die Menschen in ihrem jeweiligen

kulturellen Lebensraum natürlich portraitiert

werden können.“

Den roten Faden der Ausstellung im

nördlichen Überseequartier bilden vor

allem die strahlend bunten Farben und

die abgebildete Menschlichkeit. Als

Reise- und Portraitfotograf erkundete

Norbert Becke die ganze Welt und hielt

besondere Momente mit seiner Kamera

fest, von welchen er bei der Eröffnung

der Ausstellung berichtete: Ich habe die

Menschen in ihrem Alltag begleitet, um

ihre Kulturen hautnah miterleben zu

können und so realistische Einblicke

in Personen, Kulturen und Länder zu

schaffen. Ich möchte mit meiner Kunst

Mädchen vom Stamm der Andakelkang, Papua-Neuguinea.

Foto: Norbert Becke

CITYGLOW 23


und schafft damit einen hohen Grad an

Authentizität. Die Ausstellung porträtiert

die Diversität der Menschheit, welche

uns insbesondere in der heutigen

Zeit vor Augen geführt werden sollte.

Das nördliche Überseequartier ist ein

Ort, der Menschen zusammenbringt

und gegenseitigen Austausch fördert.

Die Arbeiten des Fotografen bieten den

idealen Rahmen“.

Das nördliche Überseequartier liegt

im Herzen der Hamburger HafenCity,

einem der größten innerstädtischen

Stadtentwicklungsprojekte Europas.

Das Gebäudeensemble besticht durch

seine moderne Architektur und seine

Flaniermeile – den Überseeboulevard

mit trendy Geschäften, Cafés, Bars,

Restaurants und Frischemärkten. Regelmäßig

finden hier aufmerksamkeitsstarke

Veranstaltungen statt. Kunst-,

Sport-, Kulturevents und Livekonzerte

sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Bereits seit 2010 unterstützt

das Konzept der OPEN ART Galerie

auf dem Überseeboulevard nationale

und internationale Fotografen und

bietet zwischen Speicherstadt und Elbe

eine einmalige Location zur Präsentation

ihrer Arbeiten. Die Resonanz auf die

Ausstellungen ist enorm: Jeweils rund

250.000 Besucher erfreuen sich an den

Ausstellungen des nördlichen Überseequartiers.

Ein Text von Cetin Yaman

Ureinwohner mit Gesichtsbemalung, Papua-Neuguinea.

COLOURS OF HUMANITY

Fotografien von Norbert Becke

Überseeboulevard –

HH-HafenCity

Outdoor-

Ausstellung

bis 4. September

2022

Sadhu aus Kathmandu, Nepal.

Foto:s Norbert Becke

24 CITYGLOW


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Hamburg im

Kunstfieber:

Die Gallery 040 bringt

frische Facetten in

die Hansestadt

Kimberley Schulz und David Tollmann

Galerist Dennis Baumert, Moderatorin Mignon

Kowollik, Josef Reppenhorst, Hamburg Leuchtfeuer

Benjamin Matthew mit Monika Landsky

Es stand wieder einmal ein Aufsehen

erregendes Ereignis in der Hamburger

Kulturszene an: Die Eröffnung der Popup-Fläche

der Gallery 040 in der Kaisergalerie

zog zahlreiche Kunstliebhaber,

darunter auch einige Prominente, an.

Gegründet wurde das Projekt im Jahr

2020 am Anfang der Corona-Pandemie

von Dennis Baumert, der in seinem

Showroom in Hamburg-Eppendorf regelmäßig

kleinere Events für ein exklusives

Publikum veranstaltet. Zudem kann

man dort auch Termine für private Ausstellungsbesuche

buchen. Die Gallery

040 soll nun die digitale Welt mit dem

urbanen Leben verbinden. Dabei ist sie

einerseits auf globaler Ebene präsent,

andererseits auch bei eher klassischen

Veranstaltungen wie Vernissagen, aber

auch überraschenden Pop-up-Galerien

an wechselnden Locations zu finden.

Mit diesem Konzept repräsentiert sie die

neue Generation des Kunstmarktes.

Galerie präsentiert Werke

von Künstler David Tollmann

Bei der Eröffnung wurden die Bilder des

Malers David Tollmann präsentiert. Der

gelernte Koch, der aus einer kunstaffinen

Familie stammt, war mit seinen Werken

bereits bei Ausstellungen in Berlin und

auf Sylt, und sogar auch international,

etwa in Moskau, Neu-Delhi und auf

Mallorca vertreten. Für seine Kollagen

und Zeichnungen, die vorwiegend Frauenporträts

und -figuren zeigen, benutzt

der Autodidakt verschiedene Techniken,

um seine Vorstellungen auf die Leinwand

zu bringen. Dabei lässt er sich

beispielsweise von der afrikanischen

und asiatischen sowie der lateinamerikanischen

Kultur, der Avantgarde-Kunst

der 1920er Jahre und dem Expressionismus

inspirieren. Damit steht seine Kunst

auch für die Idee der Gallery 404: „Unser

Schwerpunkt ist es eher, neue Begeisterung

für die Kunstwelt hervorzurufen,

als uns auf einen bestimmten Stil festzulegen.“,

erklärt Dennis Baumert. „Wir

zeigen alles aus der Bildenden Kunst,

was uns selber anspricht, sofern es sich

um zeitgenössische Künstler handelt,

auch Pop- und Street Art. Für uns ist

es wichtig unsere Kunden zu kennen

und für jeden persönlich das passende

Kunstwerk zu finden.“

Bunte Gästeliste beim Opening

Die Eröffnung in der Kaisergalerie ließen

sich rund 100 Gäste nicht entgehen, unter

ihnen Herzogin Rixa von Oldenburg,

TV-Star Kimberley Schulz, Society-Lady

Monika Landsky und Moderator Benjamin

Matthews. Auch der Hotelmanager

Mirko Stemmler, Modelagentur-Inhaber

Chris Riechmann und Stylistin Alicja

Lisiak feierten bei Fingerfood und Sekt

mit. Durch den Abend führte die Moderatorin

Mignon Kowollik. Doch es ging

nicht nur um Spaß und Kunstgenuss,

sondern auch um einen sozialen Zweck:

Mit der Ausstellung „Sommertraum“

wurde der Verein „Hamburg Leuchtfeuer“

unterstützt.

Fotos: © GALLERY 040

Alicja Lisiak mit Dennis Baumert

Galerist GALLERY040

Dennis Baumert, Herzogin Rixa von Oldenburg mit David Tollmann

Gallery 040 in der Kaisergalerie | Große Bleichen 23-27 | 20354 Hamburg | Tel.: 040 81 99 69 50 | www.gallery040.de

CITYGLOW 25


CHARITY

Event

zugunsten der Tierrettung

International

Das Angenehme mit dem Hilfreichen verbinden

ließ sich bei der Versteigerung für die Tierrettung

International e.V. Die Hamburger Unternehmerin

Yvonne Bhatia lud als 2. Vorstandsvorsitzende des

Vereins ins Hamburger Restaurant „Favoloso“ zum

Charity Dinner. Es war Hamburgs erstes Red-Carpet-Event

für notleidende Tiere.

Bei sonnigem Wetter genossen die etwa 120 Gäste

Drinks, Trüffelpasta und gute Gespräche auf der

Terrasse des „Favoloso“. TV-Moderatorin Anna

Leusch führte durch den Abend, die musikalische

Live-Untermalung kam von den Sängerinnen Kat

Wulff und Anna Grey sowie DJ Ivo. Auch Süßes

wurde gereicht und später durften sich die Besucher

ein Goodie-Bag mitnehmen. Nach dem Motto

„Save a Life“ wurden dann mit einer Tombola und

einer Versteigerung von Kunstwerken Spenden für

die Tierrettung International gesammelt. Unter

anderem wurde jeweils ein Bild des Hannoveraner

Künstlers Ronny Reinecke und der Künstlerin Manuela

Rathje ersteigert.

Auf den Hund gekommen

Gastgeberin Yvonne Bathia hat durch die Tierrettung

International inzwischen zwei Hunde. „Für

mich ist dieses Engagement eine Herzensangelegenheit.

Ich wollte eigentlich nie einen Hund, aber

ein Blick in die traurigen Hundeaugen und es war

um mich geschehen. Leider gibt es viele bedürftige

Tiere, die unsere Hilfe brauchen“, erklärte sie.

Zur Unterstützung des Projekts erschienen zur

Veranstaltung zahlreiche Gäste und Hundebesitzer*innen

aus der Hamburger Politik, Wirtschaft

und der Unterhaltungsbranche, darunter Unternehmerin

Jaqueline Pojer, Model Lysann Geller,

Topmodel Zoe Helali aus Berlin, die Künstlerin

Manuela Rathje, Unternehmerin Nadine Metgenberg,

Künstlerin Juliane Golbs, Hannelore Lay,

Susanne Korden, Stararchitekt Hadi Teherani,

Brigitte Sely, Jair Mauricio Cerón Bohórquez von

Medical Contour, die ukrainische Bloggerin Iryna

Thater, Claudia Effenberg, die Cousinen Ella

und Christine Deck, PR-Unternehmerin Claudia

Schulz, VIP-Shuttle-Profi Guido Dührkopp, Herzogin

Rixa von Oldenburg und viele mehr.

26 CITYGLOW


Prominente Unterstützung

für die tierisch gute Sache

Moderatorin und Model Verena Kerth kam sogar extra

aus München angereist, um die Charity-Aktion vor Ort zu

unterstützen. Als der vierbeinige Star des Abends aber entpuppte

sich der Cockerspaniel Loki, der selbst aus Ungarn

gerettet wurde und mit Frauchen Nina Deutschmann über

den roten Teppich laufen durfte. Die Tombola -Loskäufer

konnten sich über ihre Preise freuen und Yvonne Bhatia

am Ende des Abends über die Erlöse von 5.200 Euro, die

zusammenkamen. „Ich bin happy,“ freute sich die Tierretterin

über die Spendenbereitschaft.

tierrettung-international.de

tierrettung_international

Fotos: © Heiko Wessling

CITYGLOW 27


Hier wird die Kulinarik gefeiert:

Die Cucinaria wird 25

Dem Jubiläum ging ein ordentlicher Schreck

voraus: Kurz vor den Feierlichkeiten zum

25-jährigen Bestehen gab es bei der Cucinaria,

dem Hamburger Anbieter für Küchenzubehör

aller Art, einen Einbruch, bei dem hochwertige

Messer entwendet wurden. Doch davon wollte

man sich dort die Stimmung nicht verderben

lassen, und so feierten rund 80 Gäste mit.

Kristin Zirnsak, TV-Moderatorin, Influencerin und Model

Wie der Name schon verrät, dreht sich in der Cucinaria

alles um den Gaumenschmaus: Cucinare bedeutet

auf Italienisch Kochen, cucina bezeichnet die Küche.

Sie setzt sich aus drei Elementen zusammen: Im Erdgeschoss

finden Hobby- und Profigastronomen das

passende Equipment, und auch Kaffeefreunde kommen

hier auf ihre Kosten. In der Werkstatt wird Wert

auf Nachhaltigkeit gelegt, denn dort erhalten Küchengeräte

durch Reparatur und Pflege ein neues Leben geschenkt.

Im Showroom vom Hummel Küchenwerk im

Obergeschoss werden neue Küchen entworfen, die im

Norderstedter Werk gefertigt werden.

Die besten

Feiern finden in

der Küche statt

Dieses bereits mit dem gia-Award ausgezeichnete

Rundum-Konzept überzeugt auch viele Prominente,

die zum Jubiläum ihre Aufwartung machten. Hinnerk

Baumgarten, der das Event moderierte und von seiner

Lebensgefährtin Joanna Majerska begleitet wurde,

zeigte sich überzeugt: „Die besten Feiern finden

schließlich in der Küche statt!“. Auch Moderatorin Jule

Gölsdorf war in ihrem Element: „Für mich ist es das

reinste Paradies hier, ich koche unheimlich gerne und

eine gute Küchenausstattung gehört für mich dazu!“.

Selbstverständlich stand das leibliche Wohl bei dieser

Feier im Mittelpunkt. Als kulinarisches Highlight

wurde Fingerfood aus der hauseigenen Kochschule

„by Treat it“ gereicht. Die Party sollte mit einer Jubiläumswoche

zudem in die Verlängerung gehen, bei der

laut Ankündigung etwa Showcookings und Tastings

geplant sind.

Cucinaria Chef Matthias Flick l., Moderator Hinnerk

Baumgarten r. mit Joanna Majerska

Chris Riechmann und Jule Goelsdorf

Fashion Influencerin Iryna Thater

Niklas Schill von Treat it sorgte fü

28 CITYGLOW


Zu den Besuchern der Cucinaria gehörten etwa Revolverheld-Sänger

Johannes Strate mit Partnerin und Schauspielerin

Anna Angelina Wolfers, Sexual-Beraterin

Mignon Kowollik,

Segler Oliver Schwall,

Modelagenturinhaber Chris

Riechmann von Spin Model

Management, RTL-Moderator

Alexander Gurgel und Influencerin Kimberley Schulz. Außerdem

zählten auch die Golfplatzbetreiber Iryna und Martin

Thater, Politiker Arne Platzbecker, Fotograf Marius Engels,

Moderatorin Kristin Zirnsak, Stephan von Naguschewski

von WallDecaux, Gastronom Tim Lang, die Society-Ladies

Cornelia von Wülfing und Monika Landsky, Immobilienmaklerin

Olga Schäfer, Galeristin Bianca Daniel, Podcaster Boris

Rogosch, Dennis Krieg, der Vertriebsleiter von Amaro Montenegro,

sowie der Geschäftsführer von simplePlant, Ben Märten,

zu den illustren Gästen. So stand

einem gelungenen Jubiläum nichts

im Wege, wie „Cucinaria“-Geschäftsführer

Matthias Flick erleichtert berichtet:

„Zum Glück sind die Preise

für unsere Aktions-Tombola nicht

gestohlen worden. So können wir weiterhin die Stiftung „Mittagskinder“

unterstützen!“

Cucinaria Kitchen-Equipment Handels-GmbH

Straßenbahnring 12, 20251 Hamburg

www.cucinaria.de

Make up Star Alicja Lisiak

Olga Schaefer und

Bianca Daniel

Kimberley Schulz r. kaufte reichlich Lose

Matthias Flick freut dies sehr

Revolverheld Sänger Johannes Strate,

Schauspielerin Anna Angelina Wolfers und

Cucibaria Chef Matthias Flick

gte für das Fingerfood Matthias Flick mit Hinnerk Baumgarten Ladies in Pink. Jule Goelsdorf, Ronja De Jesus und Joanna Majerska

Fotos: S. Wallocha / Cucinaria

CITYGLOW 29


Das OMR Festival

die bunte Welt des Marketings

Foto: © Ronny Barthel_OMR

Foto: © OMR Fredo Gerdes

Martinistrae

Foto: © FabianStoffers OMR

Die Digitalmesse OMR Festival, bis 2017

bekannt als Online Marketing Rockstars

Festival, macht nun schon seit über einem

Jahrzehnt Furore als DIE Anlaufstelle

für alle, die in der Welt des (digitalen)

Marketings etwas auf sich halten.

Die bis zu 70.000 Besucher erwartete

an zwei Tagen ein geballtes Programm an

Vorträgen und Hallen voller Messestände.

Neben einem Meer aus Agenturen gaben

sich Stars wie Musiklegende will.i.am,

Regisseur Quentin Tarantino oder Filmstar

Ashton Kutcher die Klinke in die

Hand.

Tanzvideos und der

Aufstieg von TikTok

Thematisch lag der Schwerpunkt klar

auf den Buzzwords und Trendthemen

der vergangenen zwei Jahre: Influencer,

TikTok und das Metaverse - Was alle

diese Themen verbindet?

Während der Coronapandemie, Lockdowns

und der Welle an Homeoffice-Tagen

stiegen tanzende Influencer zu

Weltstars der noch immer jungen Content-Plattform

TikTok auf. Die letzten

Jahre waren für die Branche wie eine

Pause-Taste, oder sagen wir zumindest

eine Zeitlupe. Die Pandemie hat die

Spielregeln verändert, wie zuletzt vielleicht

die Finanzkrise von 2008. Viele

große Agenturen sind verschwunden,

andere kleine Akteure nehmen nun

ihren Platz ein und allen ist klar: Das

Foto: © OMR JulianHukePhotography

Marketing der Zukunft wird ganz neue

Wege beschreiten. Auf einmal fanden

Kreative überall auf der Welt Zeit, mit

ihren Smartphones nicht nur Videos zu

konsumieren, sondern selbst zum Creator

zu werden. Statt Bürostuhl und PC

folgte eine wahre Welle an Tanzvideos.

Vom Teenager bis zum Schauspieler, jedermann

folgte den Trends und machte

unbekannte Gesichter überall auf der

Welt über Nacht zu Stars. Was einst mit

YouTube und Promis wie Justin Bieber

begann, findet nun in TikTok ein neues

Äquivalent.

Zuckerbergs Vision und

die Realität

Während die Agenturen fleißig mit Stickern

und Printerzeugnissen um sich

schmissen, entpuppte sich der Stand

von Meta, ehemals auch bekannt als

Facebook, als einer der langweiligsten

Stände. Eine Handvoll Berater im knittrigen

Hemd, ein paar Datenbrillen auf

Ikea-Regalen. Das ist alles, was einer der

größten Tech-Giganten für seine Präsentation

auffuhr. Fehlendes Interesse

oder fehlende Notwendigkeit? Wo wir

sowieso alle bald nur noch als digitaler

Avatar durch das Metaverse wandeln

- jedenfalls nach der Vision von Gründer

Mark Zuckerberg. Die ernüchternde

Wahrheit hinter der VR wird einem hier

schlagartig bewusst. Es existieren bereits

Anwendungen für virtuelle Meetings

oder Erlebnisse in einer dreidimensionalen

Welt, doch sind diese bisher

nicht praxistauglich und noch ganz am

Anfang ihrer Entwicklung. Definitiv

wird sich in den kommenden Jahren

hier viel bewegen. Doch ist die aktuelle

Technologie für Unternehmen genauso

praktisch wie ein Ticket für die erste bemannte

Expedition zum Mars. Es wird

kommen. Aber nicht morgen!

Buntes Treiben und

neue Geschäftsmodelle

Wenn man genügend Sticker und Visitenkarten

für zwei Leben gesammelt

hatte, zogen natürlich die unzähligen

fancy Essenstände die Massen an.

Nach Warteschlangen vor dem gesunden

Smoothie-Stand konnte man dann

noch auf dem gigantischen Schaukelpferd

des Selfie-Standes vom „Museum

of Popcorn“ Platz nehmen. Oder wie

wäre es mit einer Karriere für den eigenen

Vierbeiner? Hier wäre TONY, eine

»Petfluencer Agency« aus Düsseldorf,

der richtige Ansprechpartner. Die Social-Media-Agentur

macht aus Hund und

Katze die Werbeträger von morgen.

Foto: © OMR Felix Sauerbrey Knossi

30 CITYGLOW


500 Gäste

feiern die Medienbranche

Hamburger Presseball mit viel

Glamour – und ernsten Themen

Nach einem Jahr coronabedingter Pause

trafen sich erstmals wieder Persönlichkeiten

der Hamburger Medien, Wirtschaft,

Politik, Kultur und Gesellschaft

in festlichem Rahmen auf dem 72. Hamburger

Presseball. Die Themen waren

durch die aktuelle Weltpolitik vorgegeben,

so sagte Karsten Lüchow, Vorsitzender

der Stiftung der Hamburger

Presse in seiner Rede: „Wir befinden uns

in bewegten Zeiten, und der Krieg in der

Ukraine macht einmal mehr deutlich,

wie wichtig eine freie Presse, ein offener

Diskurs und Austausch sind“. Dementsprechend

gehen in diesem Jahr die

Erlöse der großen Tombola an die Ukraine-Hilfe.

Der Höhepunkt des Abends

war die Verleihung des Erich Klabunde-Preises

für sozial engagierten Journalismus.

Er ging in diesem Jahr an die Reporter

Christoph Heinemann und Jens

Meyer-Wellmann für ihr intensiv recherchiertes

Werk „Der Ausbruch“, das Ende

August 2020 im Hamburger Abendblatt

erschien und den Corona-Ausbruch im

UKE beschreibt. Überreicht wurde die

Auszeichnung durch den Ersten Bürgermeister

Dr. Peter Tschentscher und Marina

Friedt, Vorsitzende des DJV Nord.

Es gratulierte auch Peter Ulrich Meyer,

Chef der Landespressekonferenz, ebenso

Gastgeber des Presseballs.

An dem Abend spielte das Gala-Orchester

Max & Friends Evergreens und

Disco-Hits. Mit dem Auftritt der Band

Bruderherz von Schauspieler Torsten

Münchow (ARD Großstadtrevier) und

dessen Bruder Christian gab es eine

Live-Weltpremiere zu feiern. Le Fonque-Besitzer

DJ Supergid brachte Funk,

Soul und Jazz in den Ballsaal. Rapper,

Produzent und Songwriter DJ Jomo

legte in der Disco auf. Der Hamburger

Presseball fand das erste Mal im 5-Sterne-Hotel

Grand Elysée am Dammtor

statt und wird vermutlich nun auch in

den nächsten Jahren diesen Standort

beibehalten.

Foto: Cetin Yaman Foto: Cetin Yaman

Zwischendurch gab es auf dem Red Carpet auch mal Zeit für private

Aufnahmen an der Fotowand: Familie Schoras auf dem Presseball.

Sie sorgte für einen Busen-Eklat: Patricia Blanco

mit Freund Andreas Ellermann.

Unter den Gästen sichtete CITY GLOW

HAMBURG unter anderem: die Bundestagsvizepräsidentinnen

Katrin Göring-Eckardt

(Die Grünen) und Aydan

Özoğuz (SPD), den Ersten Bürgermeister

Dr. Peter Tschentscher (SPD), die

Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank

(Die Grünen) und die Generalkonsulin

der Ukraine Dr. Iryna Tybinka. Aus

der Hamburger Wirtschaft waren dabei:

Sebastian Holtz (Carlsberg Deutschland),

Michael Eggenschwiler (Flughafen

Hamburg), Rolf Habben Jansen

(Hapag-Lloyd), Andreas und Bernhard

Fischer-Appelt (fischerappelt) und Ingo

Egloff (Hafen Hamburg Marketing).

Neben führenden Persönlichkeiten der

Medienwirtschaft wie Sabine Rossbach,

Uwe Jens Neumann und Frank Otto feierten

außerdem Yasmina Filali, Isabel

Edvardsson und Patricia Blanco im Hotel

Grand Elysée.

Ein Text von Cetin Yaman

Dr. Rüdiger Ackermann (Honorarkonsul

von St. Vincent und den Grenadinen,

CEO Schill+Seilacher Unternehmensgruppe)

mit Begleitung Helga Fröhling

Profi-Tänzerin Isabel

Edvardsson, Yasmina Filali

und Marie Amière.

Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin

Katharina Fegebank mit ihrem Lebensgefährten,

dem Unternehmer Mathias Wolff.

Medienunternehmer Frank Otto mit seiner

Ex-Freundin Nathalie Volk, die auch wieder

seine Neue sein soll.

Foto: Patrick Piel

Foto: Cetin Yaman Foto: Cetin Yaman

Foto: Patrick Piel

CITYGLOW 31


Foto: © Stephan Wallocha

Hamburgs Sommergärten 2021 von Patin und Moderatorin

Nova Meierhenrich eröffnet

Hamburg entdeckt bei den

„ Sommergärten“ seinen grünen Daumen

Die Natur hält wieder Einzug in der Hamburger City:

Bereits zum vierten Mal finden dieses Jahr vom 13.

Juli bis zum 14. August die „Sommergärten“ statt. In

dieser Zeit verwandeln sich die belebten Einkaufsstraßen

zu Orten, an denen man nicht nur shoppen und

konsumieren, sondern beim Bummeln durch die Stadt

auch mal innehalten und entspannen kann: Hochbeete,

Pflanzenkübel, hohe Bäume, Lavendelpflanzen und

Rosen sorgen für eine grüne Oase im Herzen der Hansestadt,

zusätzlich aufgestellte Gartenbänke laden die

Passanten zum Verweilen ein. Die 2800 farbenfrohen

Lampions am Ballindamm entlang der Binnenalster

stimmen bereits auf das Event ein.

Die Stadt blüht auf

Eröffnet werden „Hamburgs Sommergärten“ von Nova

Meierhenrich. Die Moderatorin und Patin der Veranstaltung

ist auch privat eine große Naturfreundin

und postet auf ihrem Instagram-Kanal vieles rund um

Gartenthemen, Blumen und Bienen. Vor kurzem veröffentliche

sie dazu auch das Buch „Endlich Laubengirl

- Mein Abenteuer Schrebergarten“. Unterstützung

beim Begrünen der Innenstadt erhält sie unter anderem

von Kindern der Grundschule Beim Pachthof.

Die Schüler werden kleine „Sommergärten“ in Töpfen

anpflanzen, die die Besucher dann gegen eine Spende

erhalten können. Die Einnahmen aus dieser Aktion

kommen dem Projekt „Schulgarten“ der „Stiftung Kinderjahre“

zugute.

Die grüne Pracht lockt auch Gäste

aus nah und fern an

Für die Fortsetzung der „Sommergärten“, die inzwischen

zu einer kleinen Tradition in der Elbmetropole

geworden sind, sorgt die Otto Wulff BID Gesellschaft

als Veranstalter. Gemeinsam mit der Zum Felde BID

Projektgesellschaft richtet sie im Auftrag der Innenstadtquartiere

Ballindamm, Hohe Bleichen - Heuberg,

Neuer Wall, Nikolai Quartier, Passagenviertel, Quartier

Gä nsemarkt und dem Ensemble der Stadthö fe das Outdoor-Event

aus.

So bietet sich für die Hamburger Bürgerinnen und Bürger

zum einen die Gelegenheit, ihre Heimatstadt noch

einmal neu zu erleben, andererseits wirken die „Sommergärten“

ebenfalls als Touristenmagnet, der auch

eine Menge Besucher von außerhalb anzieht. Auch im

Hinblick auf das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen

Nahverkehr wird mit einem großen Besucherstrom gerechnet.

Foto: © Luminar

Ballindamm Hamburgs Sommergärten_bunte Lampions an der Alster

Foto: © Ole Simon Johannsen

32 CITYGLOW


Mit Graffiti fing alles an

Hamburg sieht "Surreal Realism"

Lieber Udo, ich war beeindruckt von deiner

Bandbreite. Magst du dich unseren Lesern vorstellen

und uns näherbringen, was du machst?

Ich bin Illustrator, Grafiker und Künstler. Neben

Illustrationen und Markenauftritten für Kunden

aus verschiedenen Bereichen male ich Leinwände

und Wandgemälde. So kann ich neben den

Auftragsarbeiten auch persönlichere Inhalte

transportieren.

Jeder Künstler hat seine eigene Stilrichtung.

Wie würdest du deine bezeichnen?

Udo: Meine Gemälde zeigen häufig überspitzte

Darstellungen der Realität, die dadurch einen

surrealen Charakter bekommen. Deswegen bezeichne

ich meinen Stil als „Surreal Realism“.

Thematisch beschäftige ich mich momentan

schwerpunktmäßig mit den Bereichen Natur,

Nachhaltigkeit und Politik.

Wie kommst du auf deine Bildideen, wer oder

was inspiriert dich?

Die meisten Ideen ergeben sich spontan. Ich

habe schon früh einen Ordner angelegt, in dem

ich jede Idee als grobe Zeichnung sofort festhalte.

Auch meine Buchsammlung verschiedener

Künstler, Ausflüge oder gute Gespräche inspirieren

mich.

Von digitalen Zeichnungen über Graffiti, Airbrush

und Acryl, bis zu Ölgemälden finde ich

viele verschiedene Techniken. Was davon liegt

dir am meisten?

Durch Graffiti habe ich früh das Medium Sprühdose

für mich entdeckt. Im weiteren Verlauf

Der Hamburger Künstler Udo Kabus

zeigt der Öffentlichkeit endlich wieder

seine außergewöhnlichen Bilder. Seine

Werke im Stil des „Surreal Realism“

können vom 21. Juli bis zum 24. Juli in

einer Soloausstellung im „Art Store“

auf St. Pauli angeschaut werden. Einige

ausgewählten Arbeiten gibt es auch auf

dem „Internationalen Kunstfestival -

Urban Art Clash" auf der Reeperbahn

vom 7. bis zum 10. Juli zu sehen.

habe ich mich für fotorealistische Darstellungen

interessiert und gemerkt,

dass mir die Sprühdosen nicht alle Möglichkeiten

bieten, die ich dafür brauche.

Heute schätze ich die Kombination der

verschiedenen Techniken.

Wie bist du zum Malen gekommen?

Mit Stift und Papier zeichne ich, seit ich

denken kann. Mit zehn Jahren habe ich

angefangen, Graffiti zu malen. An einer

Wand durfte ich mich schon früh ausprobieren

und wusste schon immer, dass

ich in diesem Bereich arbeiten wollte.

Das führte dann schließlich zum Mediadesign-Studium. Heute freue ich

mich, als freiberuflicher Künstler verschiedene Ideen und Visionen für Kunden

lebendig machen zu dürfen.

Im Juli können wir uns nach langer Zeit wieder auf eine Soloausstellung

von dir freuen. Auch auf der Urban Art Clash bist du mit deinen Bildern

vertreten. Gibt es ein Atelier, in dem man dich besuchen kann?

Ich bin zurzeit im Urban Art Space in der Seilerstraße 22 zu finden. Dort

kann man mich nach Absprache gerne besuchen kommen. ich freue mich

über jeden neugierigen Gast!

Auf welche neuen Projekte von dir dürfen wir uns freuen?

Ich arbeite gerade an weiteren Bildideen. Wenn diese

fertiggestellt sind, werden sie auf meiner

Website zu finden sein.

www.shudop.com

Soloausstellung

von Udo Kabus

im Arts Store,

Wohlwillst. 10

auf St. Pauli

CITYGLOW 33


Glücksbotschaften

und kein Ende:

Ronald

McDonald

Haus

Hamburg-

Eppendorf

feiert

25-jähriges

Jubiläum

Seit 25 Jahren begleitet das Ronald Mc-

Donald Haus erkrankte Kinder und ihre

Familien durch absolute Ausnahmezustände.

Über 5.000 Familien konnten

seitdem ein Zuhause auf Zeit finden.

Darauf wurde nun mit langjährigen

Freunden, Weggefährten und Mitarbeitern

des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

(UKE) gefeiert und

angestoßen. Zum Jubiläum schnitten

die Zweite Bürgermeisterin Katharina

Fegebank, TV-Moderatorin/Schirmherrin

Nova Meierhenrich, die Leiterin

des Hauses Carolin Cords sowie Pauline,

eine ehemalige Bewohnerin des

Ronald McDonald Hauses, gemeinsam

die Geburtstagstorte an. Zum Jubeltag

erschien auch Adrian Köstler, Vorstand

der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung,

der sich für die Arbeit des Hauses in

Hamburg bedankte.

US-Generalkonsul Akins ist mit großer

Freude Glücksbotschafter des Ronald

McDonald Hauses, wie er sagt: „Es

macht mich glücklich, diese Vision

gemeinsam mit vielen engagierten

Menschen umsetzen zu dürfen und Teil

dieses Netzwerkes zu sein.“

Auch Prof. Ania C. Muntau, Klinikdirektorin

des Kinder-UKE und Fachärztin

für Kinder- und Jugendmedizin, war

voll des Lobes und der Dankbarkeit:

Das gesamte Kinder-UKE wünschen

dem Ronald McDonald Haus viel Glück

für die nächsten 25 Jahre! Hier kann

den Familien in deren schwerer Zeit

Zuversicht, Hoffnung und Lebensmut

gegeben werden.“

Ein Text von Cetin Yaman

Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin

der Stadt Hamburg und Wissenschaftssenatorin

(li.) und TV-Moderatorin/Schirmherrin Nova

Meierhenrich mit Pauline, der jüngsten Glücksbotschafterin

(13 Jahre), sie wohnte 85 Wochen

im Ronald McDonald Haus.

US-Generalkonsul Darion Akins ist auch einer

der Glücks-Botschafter des Ronald McDonald

Hauses Hamburg-Eppendorf. Mit ihm zu sehen:

Carolin Cords, Leiterin des Ronald McDonald

Hauses Hamburg-Eppendorf, und Adrian

Köstler, Vorstand der McDonald`s Kinderhilfe

Stiftung.

Unterstützer des Ronald McDonald Hauses: Katrin Wachholz

(Argentur) und Prof. Dr. Jan Becker.

Fotos: © Cetin Yaman

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Neu im Semperhaus

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CITYGLOW 35

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