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Romantisch - Südwestdeutsches Kammerorchseter Pforzheim

David Nebel, Violine Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim Douglas Bostock, Leitung Programmheft zum Konzert am 03. Juli 2022

David Nebel, Violine
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Douglas Bostock, Leitung

Programmheft zum Konzert am 03. Juli 2022

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ROM<br />

ANTISCH<br />

Sonntag, xx. 3. Juli xx 2021 2022<br />

CongressCentrum <strong>Pforzheim</strong>, Großer Saal<br />

xx David xx Nebel Violine<br />

Douglas Bostock Leitung


Talent,<br />

Technik,<br />

Schnelligkeit<br />

Ultrapräzision<br />

<strong>Romantisch</strong><br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester <strong>Pforzheim</strong><br />

David Nebel Violine<br />

Douglas Bostock Leitung<br />

Richard Wagner 1813–1883<br />

Siegfried Idyll<br />

Ruhig bewegt – Leicht bewegt – Lebhaft – Sehr ruhig<br />

3<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy 1809–1847<br />

Violinkonzert e-Moll op. 64<br />

1 Allegro molto appassionato<br />

2 Andante<br />

3 Allegretto non troppo<br />

4 Allegro molto vivace<br />

PAUSE 20 Minuten<br />

Hugo Wolf 1860-1903<br />

Italienische Serenade<br />

Sehr lebhaft<br />

Manches bleibt eben ...<br />

perfekt aufeinander abgestimmt!<br />

Ludwig van Beethoven 1770–1827<br />

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93<br />

1 Allegro vivace e con brio<br />

2 Allegretto scherzando<br />

3 Tempo di Menuetto<br />

4 Allegro vivace<br />

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Wir bitten unsere Abonnenten, in der Pause oder<br />

nach dem Konzert im Foyer ihre Konzertkarten für<br />

die kommende Saison in Empfang zu nehmen.<br />

Herzlichen Dank!<br />

Mit besonderer Unterstützung durch


ZU DEN WERKEN<br />

ROMANTISCH<br />

Richard Wagner<br />

Siegfried Idyll<br />

Richard Wagner, der Nachwelt als hochkomplizierter,<br />

aber genialer Opernschöpfer vertraut, plagte sich bis<br />

Ende der 1870er Jahre immer wieder mit dem Plan, auch<br />

auf dem Gebiet der Sinfonie Bahnbrechendes zu schaffen.<br />

Ein Gegenpol zu den großen Sinfonien Beethovens<br />

sollte es sein: einsätzig, einheitlich (nicht, wie klassisch,<br />

aus dem Kontrast gegensätzlicher Themen lebend),<br />

lyrisch (nicht dramatisch) … Das eigene Ideal, dem<br />

Wagner nachsehnte, war quasi eine introvertierte Abart<br />

der sinfonischen Dichtung, für die sein Schwiegervater,<br />

Franz Liszt, verantwortlich zeichnete. Und es blieb weitgehend<br />

ersehntes Ideal, denn letztlich setzte Wagner<br />

alle seine diesbezüglichen Pläne nicht um. Die bemerkenswerte<br />

Ausnahme stellt dabei das „Siegfried-Idyll“<br />

dar, das er 1870 für seine Frau Cosima komponierte.<br />

Der ursprüngliche Titel „Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang<br />

und Orange-Sonnenaufgang, als Symphonischer<br />

Geburtstagsgruss. Seiner Cosima dargebracht von Ihrem<br />

Richard“ macht deutlich: Es ist ein zutiefst biographisches<br />

Werk! Und es war – so betonte er immer wieder – ihm<br />

eines seiner liebsten Werke!<br />

Nicht dramatisch – das ist dieses Werk allerdings und mit<br />

vollem Bedacht, entstand es doch als Reminiszenz an<br />

eine ruhige Zeit entspannten Familienglücks nach vielen<br />

und jahrelangen Verwicklungen, kleinen und nicht ganz<br />

so kleinen Katastrophen: Wagners Beziehung zu Cosima<br />

begann während ihrer Hochzeitsreise (!) mit ihrem ersten<br />

Mann, dem großen Dirigenten und Pianisten Hans von<br />

Bülow. Wenige Jahre später (1864) wurde Cosima<br />

Wagners Geliebte, gebar ihm zwei Töchter, die aber<br />

öffentlich als Bülow-Kinder galten, und pendelte jahrelang<br />

zwischen München (Eheort) und Luzern (Verhältnisort)<br />

hin und her. Erst 1867 löste sich die Situation, nachdem<br />

Cosima mit ihren vier Kindern zu Wagner nach<br />

Luzern zog. 1869 schließlich wurde (endlich) ein Sohn geboren.<br />

Wagner, der gerade an seiner dritten Ring-Oper<br />

Es war dein opfermuthig hehrer Wille,<br />

der meinem Werk die Werdestätte fand,<br />

von dir geweiht zu weltentrückter Stille,<br />

wo es nun wuchs und kräftig uns erstand,<br />

die Heldenwelt uns zaubernd zum Idylle,<br />

uraltes Fern zu trautem Heimathland –<br />

erscholl ein Ruf da froh in meine Weisen:<br />

„ein Sohn ist da!“ – der mußte Siegfried heißen.<br />

Für ihn und dich durft’ ich in Tönen danken,<br />

– wie gäb’ es Liebesthaten hold’ren Lohn?<br />

Sie hegten wir in unsres Heimes Schranken,<br />

die stille Freude, die hier ward zum Ton.<br />

Die sich uns treu erwiesen ohne Wanken,<br />

so Siegfried hold, wie freundlich uns’rem Sohn,<br />

mit Deiner Huld sei ihnen jetzt erschlossen,<br />

was sonst als tönend Glück wir still genossen.<br />

Dieses von ihm selbst verfasste Gedicht überreichte Richard<br />

Wagner bei der Uraufführung von Siegfried Idyll” im Haus<br />

Tribschen seiner Gattin Cosima.<br />

„Siegfried“ arbeitete, nannte ihn kurzerhand nach dem<br />

Titelhelden seiner neuen Oper.<br />

Nachdem dann 1870 auch noch Cosimas Ehe geschieden<br />

wurde, konnte die Wagnersche Familie erstmalig in wirklicher<br />

Ruhe und Idylle im Landhaus Tribschen am Luzerner<br />

See leben. Und so komponierte Wagner zu Weihnachten<br />

1870 – gleichzeitig Cosimas 33. Geburtstag – dieses Werk<br />

als Überraschung für seine Frau, in dem er fast ausschließlich<br />

Themen aus dem „Siegfried“ aufnahm, diese jedoch<br />

so geschickt zueinander in Beziehung setzte, dass sie sich<br />

ganz neu präsentierten. Namentlich alles Dramatische<br />

wird in diesen neuen Verbindungen aufgelöst. Hinzu<br />

kommen Themen aus der Zeit, als Wagner und Cosima<br />

ein Paar wurden, sowie solche, die Details aus dem<br />

Familienleben widerspiegeln. Diese intime Verwobenheit<br />

mit dem Wagnerschen Privatleben mag es gewesen<br />

5


7<br />

FEDERNDES GOLD<br />

Ein technisches Wunder.<br />

Das neue Wellendorff-Armband aus federndem Gold schmiegt sich<br />

an, umarmt Dich. Bei jeder Berührung, jeder Bewegung erinnert<br />

es Dich an Dein Glück, Deine Dankbarkeit und Deine Liebe.<br />

sein, die Cosima Wagner bewog, sich gegen eine Veröffentlichung<br />

des Werkes zu sträuben. Stand auf Wagners<br />

Widmungspartitur noch „Sinfonie“, so wurde für die<br />

Veröffentlichung der Titel „Siegfried-Idyll“ gewählt,<br />

was wiederum die Verbindung zur Oper stärker in den<br />

Vordergrund stellte.<br />

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Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

Violinkonzert e-Moll<br />

Das große Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn<br />

Bartholdy ist fest verknüpft mit Mendelssohns Beziehung<br />

zu dem Geiger und Komponisten Ferdinand David. David<br />

war 1825 als musikalisches Wunderkind nach Berlin und<br />

in engen Kontakt zur Familie Mendelssohn gekommen:<br />

Vor allem nach dem Tod seiner Eltern kümmerte sich<br />

Felix Vater, Abraham Mendelssohn, um ihn und nahm<br />

ihn unter seine Fittiche. Mit dem ein Jahr älteren Felix<br />

verband ihn rasch eine enge Freundschaft, die lebenslang<br />

halten sollte und auch zu einer engen beruflichen<br />

Beziehung wurde: Als Felix Mendelssohn in Leipzig die<br />

Leitung des Konservatoriums übernahm, berief er seinen<br />

Freund Ferdinand David als Dozenten für Violine, und<br />

als er die Leitung des Leipziger Gewandhausorchesters<br />

antrat, stellte er ihn dort als Konzertmeister ein. 1838<br />

versprach Mendelssohn David (endlich), dass er ihm ein<br />

großes Violinkonzert komponieren wolle. Die Umsetzung<br />

in die Tat war freilich langwierig und geriet nicht zuletzt<br />

am Schluss nur deshalb doch noch, weil David den Freund<br />

immer wieder zum Weiterschreiben ermunterte, wenn<br />

Mendelssohn das Konzert wieder zur Seite legte, weil ihm<br />

der wirklich zündende Gedanke nicht kommen wollte.<br />

Etwas Besonderes sollte es sein – aber was? Als Vorbild<br />

nahm sich Mendelssohn die Werke des damals wohl<br />

bedeutendsten Geigers, Louis Spohr, vor, der auch der<br />

Lehrer Davids gewesen war. Die Wahl der Tonart, die<br />

Beziehung zwischen Bläsern und Soloinstrument im<br />

zweiten Thema des ersten Satzes, die Kunst, virtuos zu<br />

schreiben, ohne in hohlem Virtuosentum zu versinken<br />

– das alles und noch einiges mehr konnte sich Mendelssohn<br />

bei Spohr abschauen. Darüber hinaus aber<br />

rang er sehr um eine besondere Form – und fand sie


9<br />

SACHLICHE<br />

ROMANZEN<br />

Die Musik und unser Engineering haben viel<br />

gemeinsam. Beide vereinen Exaktheit mit<br />

Kreativität – Mathematik mit Fantasie und große<br />

Virtualität mit schöpferischer Leidenschaft. Diese<br />

Verbindungen machen das Südwestdeutsche zu<br />

einem großen Kammerorchester und uns zum<br />

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schließlich dann 1844 in erstaunlich kurzer Zeit. Ungewöhnlich<br />

ist etwa der Anfang, des Konzertes, bei dem<br />

die Solovioline kein Orchestervorspiel abwartet, sondern<br />

sofort nach dem ersten Orchesterklang mit dem ersten<br />

Thema einfällt. Dafür hält sie sich später zurück und<br />

liefert zunächst wesentlich einen Orgelpunkt auf der<br />

G-Saite, während die Holzbläser in hoher Lage das<br />

zweite Thema vorstellen. Ein weiteres Novum ist, dass<br />

Mendelssohn nicht nur selbst eine Solokadenz komponierte<br />

(normalerweise schrieben sich die die Geiger selbst,<br />

um ihre speziellen geigerischen Fähigkeiten besonders<br />

gut unter Beweis stellen zu können), sondern sie auch<br />

ganz unorthodox nicht an das Ende des Satzes, sondern<br />

zwischen Durchführung und Exposition platzierte.<br />

Ebenfalls unorthodox ist der Übergang vom ersten zum<br />

zweiten Satz, wenn nach dem Schlussakkord ein einzelner<br />

Ton des Fagotts nicht nur zum nächsten Satz,<br />

sondern auch zur nächsten Tonart (C-Dur) überleitet.<br />

Und auch nach dem zweiten Satz geht es nahtlos ins<br />

Finale über. Möglich, dass Mendelssohn damit verhindern<br />

wollte, dass die (damals?) herrschende Unsitte, ein mehrsätziges<br />

Werk durch Klatschen atmosphärevernichtend<br />

zu unterbrechen oder formal durch das Einfordern der<br />

Wiederholung eines einzelnen, besonders goutierten<br />

Satz zu zerstören, auch seinem neuen Konzert gefährlich<br />

werden könnte. Nach der Niederschrift des Konzertes<br />

kamen Mendelssohn noch einmal erhebliche Zweifel an<br />

seinem Werk, die er erst in einem regen Briefwechsel<br />

mit Ferdinand David peu à peu ausräumte. Und so konnte<br />

David „sein“ Konzert am 13.03.1845 uraufführen – und<br />

siehe da: Das Konzert war etwas Besonderes. Selbst der<br />

sonst so überaus kritische Arnold Schönberg urteilte<br />

darüber: „Und wie man damals das Konzert Mendelssohns<br />

als eine Rettung aus der allmählich zur Unnatur gewordenen<br />

Formelhaftigkeit der Gattung begrüßte, so gilt es noch heute<br />

als Inbegriff höchster geigerischer Schönheit. In der glücklichen<br />

Vereinigung von geadelter Virtuosität und poetischer Bedeutsamkeit<br />

des Inhalts ist es bisher nicht überboten worden.“


11<br />

Hugo Wolf<br />

Italienische Serenade<br />

Hugo Wolf hat sehr wenig rein Instrumentales hinterlassen.<br />

Seine großen Liederzyklen sind dagegen umso<br />

bekannter und hochgeschätzt. Wolfs Liebe zur und sein<br />

großes Verständnis für Lyrik könnten auch bei der Entstehungsgeschichte<br />

der Italienischen Serenade eine Rolle<br />

gespielt haben. 1897 fasste Wolf – nachdem er mit<br />

„ernsteren“ instrumentalen Kompositionen nicht reüssieren<br />

konnte, den Plan, ein dreisätziges Streichquartett<br />

zu komponieren – leicht, spielerisch, vielleicht auch<br />

ironisch. Thematisch gibt es im ersten Satz dieses geplanten<br />

Quartettes direkte Parallelen zu Wolf‘schen<br />

Vertonungen von Eichendorff-Gedichten. Eventuell mag<br />

man auch eine inhaltliche Verbindung zu Eichendorffs<br />

Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ finden, in<br />

der von einer italienischen Gruppe fahrender Musiker<br />

erzählt wird, deren spritziges Streicherspiel thematisiert<br />

wird.<br />

Kurz nach Vollendung des ersten Satzes starb Wolfs Vater<br />

und Wolf legte für das Jahr 1897 den Kompositionsstift<br />

beiseite. Zu einem zweiten und dritten Satz der angefangenen<br />

Serenade kam es dann auch später nicht mehr<br />

und so wurde 1892 aus dem Quartett-Satz einer G-Dur-<br />

Serenade eine Adaption für Streichorchester unter dem<br />

Namen „Italienische Serenade“ – ein Name, der auf jeden<br />

Fall angesichts der Leichtfüßigkeit des Werkes auch ohne<br />

literarische Konnotationen Sinn macht.<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Sinfonie Nr. 8 F-Dur<br />

Ludwig van Beethoven bezeichnete seine 8. Sinfonie in<br />

F-Dur als „die kleine“. Er ahnte da vielleicht schon, dass<br />

er mit dieser vorletzten Sinfonie ein Werk geschaffen<br />

hatte, die – zu Unrecht – neben ihren Schwestern nicht


13<br />

sofort die Schätzung erlangen würde, die ihr zugekommen<br />

wäre. Aber in der Tat: Als sie im Februar 1814 uraufgeführt<br />

wurde, blieb das Publikum ratlos und „not very<br />

amused“ zurück. Ein Rezensent der Allgemeinen Musikalischen<br />

Zeitung schrieb dazu: „Die grösste Aufmerksamkeit<br />

der Zuhörer schien auf dies neueste Product der B.schen Muse<br />

gerichtet zu seyn, und alles war in gespanntester Erwartung;<br />

doch wurde diese, nach einmaligem Anhören, nicht von jenem<br />

Enthusiasmus begleitet, wodurch ein Werk ausgezeichnet wird,<br />

welches allgemein gefällt: kurz, sie machte – wie die Italiener<br />

sagen – keine Furore. Ref. ist der Meynung, die Ursache liege<br />

keineswegs in einer schwächeren oder weniger kunstvollen<br />

Bearbeitung; (denn auch hier, wie in allen B.schen Werken<br />

dieser Gattung, athmet jener eigenthümliche Geist, wodurch<br />

sich seine Originalität stets behauptet:) sondern, theils in der<br />

nicht genung überlegten Berechnung, diese Symphonie der in<br />

A dur nachfolgen zu lassen, theils in der Uebersättigung von<br />

schon so vielem genossenen Schönen und Trefflichen, wodurch<br />

natürlich eine Abspannung die Folge seyn muss. Wird diese<br />

Symphonie in Zukunft allein gegeben, so zweifeln wir keineswegs<br />

an dem günstigen Erfolge.“<br />

Beethovenscher Geist heißt bei dieser Sinfonie eindeutig<br />

ein Werk jenseits aller Konvention: Der erste Satz fällt<br />

quasi mit der Tür ins Haus und verwirrt mit seinem Ungestüm<br />

derart, dass der Hörer kaum begreifen kann,<br />

was nun Thema, was Verarbeitung sei und überhaupt,<br />

wohin das alles führen solle! Nun ja, und am Ende des<br />

ersten Satzes macht sich dieser Wildfang von einem<br />

Sinfoniesatz klammheimlich aus dem Staub … Nein,<br />

nicht, um einem lyrischen langsamen Satz das Heft zu<br />

übergeben, sondern um einem hochmotorischen Allegretto<br />

scherzando zu weichen, das in der Nachfolge<br />

von Haydns Sinfonie Nr. 101 mit ihrem „Uhrwerk-Satz“<br />

gestaltet ist. Nach dem Allegretto folgt ein Tempo di<br />

Menuetto, das rein gar nichts mit einem feinen höfischen<br />

Tanz zu tun hat – vielmehr von sich einigermaßen ungehobelt<br />

einmischenden Trompeten- und Paukensforzati<br />

gleich zu Beginn „gestört“ wird. Und der Schluss? Ist<br />

ein überlanges Spiel mit möglichen Finallösungen –<br />

jenseits aller bekannten Formvorlagen, das sich an der<br />

Verblüffung des Publikums weidet und der paradoxen<br />

Situationen nicht genug tun kann. Beethoven lässt sich<br />

sichtlich „gehen“ in dieser eben gar nicht kleinen<br />

Sinfonie, verpackt darin alle Möglichkeiten von Humor,<br />

Ironie und Ausgelassenheit und schert sich nicht um das,<br />

was die Freunde der guten Form dazu sagen. Es heißt<br />

also sich Mitreißen zu lassen!<br />

Ruth M. Seiler


14 15<br />

DAVID<br />

NEBEL<br />

In Zürich geboren, begann David Nebel im Alter von<br />

fünf Jahren mit dem Geigenspiel. Er besuchte zunächst<br />

das Konservatorium in Zürich und studierte später<br />

bei Boris Kuschnir in Wien und Yair Kless in Graz.<br />

Anschließend führte er sein Studium bei Professor<br />

Alexander Gilman am Royal College of Music in London<br />

fort. Einen beachtlichen Erfolg erzielte David 2014<br />

als jüngster Preisträger des renommierten Violinwettbewerbs<br />

Valsesia Musica in Italien.<br />

Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten<br />

zählen Auftritte und Aufnahmen mit dem Cape Town<br />

Philharmonic Orchestra, dem Xiamen Philharmonic<br />

Orchestra, dem Orchestre Royal Philharmonique de<br />

Liège und dem Lithuanian National Philharmonic. Als<br />

Solist trat David Nebel mit dem Baltic Sea Philharmonic<br />

unter Kristjan Järvi in der Finlandia Concert Hall<br />

(Helsinki), dem Mariinsky-Theater 2 (St. Petersburg)<br />

und der Estonia Concert Hall (Tallinn) auf. Er ist ein<br />

gefragter Gast bei renommierten Festivals wie dem<br />

Khachaturian Festival in Jerewan, dem Kissinger<br />

Sommer und dem Morelia Music Festival in Mexiko<br />

und konzertiert regelmäßig bei Konzerten der<br />

Orpheum- Stiftung in der Schweiz.<br />

Über seine bei Sony erschienene Solo-CD mit dem<br />

London Symphony Orchestra schrieb das renommierte<br />

Gramophone-Magazin:“Ein ungemein beeindruckendes<br />

Debütalbum …“<br />

David Nebel spielt auf einer Violine von Antonio<br />

Stradivari, die von einem privaten Sponsor zur<br />

Verfügung gestellt wurde.


16 17<br />

DOUGLAS<br />

BOSTOCK<br />

Der britische Dirigent Douglas Bostock wirkt seit Beginn<br />

der Konzertsaison 2019/20 als Künstlerischer Leiter und<br />

Chefdirigent des Südwestdeutschen Kammerorchesters<br />

<strong>Pforzheim</strong>.<br />

Zuvor war er von 2001 bis 2019 Chefdirigent des Schweizer<br />

Sinfonieorchesters „Argovia Philharmonic“, das er in<br />

dieser Zeit mit frischen Konzepten und innovativen<br />

Formaten künstlerisch erfolgreich in der Orchesterlandschaft<br />

positioniert hat. Weitere Stationen seiner Laufbahn<br />

waren u. a. die Karlsbader Symphoniker, die<br />

Tschechische Kammerphilharmonie, die Münchner<br />

Symphoniker und das Tokyo Kosei Wind Orchestra.<br />

Sein breites Repertoire umfasst Werke aus allen Epochen<br />

einschließlich einer Vielzahl selten aufgeführter Werke,<br />

zeitgenössische Musik und Opern. Sein Temperament,<br />

sein unverkennbarer Stil und sein Kommunikationstalent<br />

führten ihn als Gast zu bedeutenden Orchestern<br />

in Europa, Amerika und Asien, darunter die Orchester<br />

der BBC, das London Philharmonic Orchestra, das Radio-<br />

Symphonie-Orchester Prag, das National Orchestra<br />

Washington, das Mexikanische Staatsorchester und<br />

das New Japan Philharmonic Orchestra.<br />

Beinahe 100 CD-Aufnahmen dokumentieren das<br />

künstlerische Profil und das vielseitige Repertoire von<br />

Douglas Bostock. Als Gastprofessor, u. a. in Tokyo,<br />

widmet er sich auch der Arbeit mit jungen Musikern<br />

und leitet Kurse und Meisterklassen für Dirigenten.<br />

Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester <strong>Pforzheim</strong><br />

arbeitete er seit 2013 bereits mehrfach als Gastdirigent<br />

zusammen und prägt und entwickelt nun als Künstlerischer<br />

Leiter Klang, Stilistik und Programmatik dieses<br />

ebenso traditionsreichen wie innovativen Ensembles<br />

weiter.


18 19<br />

DAS<br />

SÜDWESTDEUTSCHE<br />

Ein frischer und packender musikalischer Zugriff und<br />

stilistische Vielfalt von der Alten bis zur Neuen Musik<br />

– das sind die konstanten Erkennungszeichen des<br />

Südwestdeutschen Kammerorchesters <strong>Pforzheim</strong>.<br />

Das in der Basis mit vierzehn Streichern aus sieben<br />

Nationen besetzte Ensemble ist eines der ganz wenigen<br />

„Full-time“-Kammerorchester Europas. So wird eine<br />

außergewöhnliche Homogenität und Flexibilität des<br />

Klangbildes möglich, die auch in größerer Besetzung<br />

mit Bläsern und weiteren Instrumentalisten aus einem<br />

festen Musikerstamm erhalten bleibt.<br />

Gegründet wurde das Südwestdeutsche Kammerorchester<br />

im Jahr 1950 von dem Hindemith-Schüler<br />

Friedrich Tilegant. Rasch fand das Ensemble internationale<br />

Anerkennung: Man sprach vom „Tilegant-Sound“,<br />

der bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig<br />

und auf weltweiten Konzertreisen zu hören war.<br />

Maurice Andre, Dietrich Fischer-Dieskau, Frans Brüggen<br />

und Yehudi Menuhin waren nur einige der musikalischen<br />

Größen, mit denen das „Südwestdeutsche“<br />

zusammenarbeitete. Nach der Tilegant-Ära wurde das<br />

Orchester vor allem durch Paul Angerer, Vladislav<br />

Czarnecki, Sebastian Tewinkel und Timo Handschuh geprägt.<br />

Mit Beginn der Konzertsaison 2019/20 übernahm<br />

der britische Dirigent Douglas Bostock die künstlerische<br />

Leitung, um seitdem Klang, Stilistik und Programmatik<br />

des Ensembles zu prägen und weiterzuentwickeln.<br />

KAMMERORCHESTER<br />

PFORZHEIM<br />

Auf seinem Erfolgsweg hat das Südwestdeutsche<br />

Kammerorchester neben etlichen Rundfunkaufnahmen<br />

etwa 300 Tonträgern eingespielt, von<br />

denen eine ganze Reihe mit internationalen Preisen<br />

ausgezeichnet wurden. Zahlreiche Uraufführungen<br />

(Jean Françaix, Harald Genzmer, Enjott Schneider,<br />

Mike Svoboda) belegen seine Kompetenz auch für<br />

die zeitgenössische Musik.<br />

Auch in jüngerer Zeit musizierte das Kammerorchester<br />

mit international bekannten Solisten wie Nigel Kennedy,<br />

Andrea Bocelli, Mischa Maisky, Yuri Bashmet, Christian<br />

Tetzlaff oder Lars Vogt und war in ganz Europa (Festival<br />

Schwetzinger Festspiele, Festival Euro Mediterraneo<br />

Rom, OsterKlang Wien, Sala Verdi Mailand, Auditorio<br />

Nacional Madrid, Berliner Philharmonie), in den USA<br />

und in Japan zu Gast. Daneben erweiterte es seine<br />

Bandbreite durch neue Programmideen und Projekte<br />

in den Bereichen Weltmusik (Giora Feidman), Jazz<br />

(Nigel Kennedy, Sebastian Studnitzky), Crossover<br />

(Fools Garden), Musik und Literatur (Iris Berben, Senta<br />

Berger, Hannelore Hoger), Kabarett (Lars Reichow),<br />

Oper (Manfred Honeck) und Tanz (Nina Corti, Bettina<br />

Castaño).


Voll vernetzt<br />

und digital:<br />

Hochschule<br />

<strong>Pforzheim</strong><br />

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IN DER REGION<br />

Freitag, 8. Juli 2022, 20 Uhr<br />

Insel Reichenau, Open Air Klosterhof<br />

(bei schlechter Witterung im Münster)<br />

„Sommermärchen“<br />

Werke von Elgar, Dvořák, Mendelssohn-Bartholdy,<br />

Gounod und Rossini<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester <strong>Pforzheim</strong><br />

in großer Besetzung<br />

Douglas Bostock, Leitung<br />

21<br />

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Freitag, 15. Juli 2022, 20 Uhr<br />

<strong>Pforzheim</strong>, Kupferdächle<br />

Klassik mit Beat<br />

Werke von E. Grieg, K. Jenkins und W.A. Mozart<br />

Robeat, Human Beatbox<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester <strong>Pforzheim</strong><br />

Mark Mast, Leitung<br />

Nähere Informationen auch zu weiteren Konzerten<br />

und Tickets: www.swdko-pforzheim.de<br />

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22 23<br />

VEREIN ZUR FÖRDERUNG<br />

DES SÜDWESTDEUTSCHEN<br />

KAMMERORCHESTERS<br />

PFORZHEIM E.V.<br />

Der Förderverein<br />

Tradition trifft Innovation – diese drei Worte beschreiben<br />

„unser“ Kammerorchester perfekt: die<br />

Verankerung in der reichen klassisch-romantischen<br />

Orchestertradition ebenso wie die Aufgeschlossenheit<br />

für spannende Begegnungen mit Literatur, Jazz,<br />

Weltmusik oder Tanz.<br />

Um die erfolgreiche künstlerische Arbeit des Kammerorchesters<br />

für die Stadt <strong>Pforzheim</strong> und ihre Region<br />

weiter zu ermöglichen und auszubauen, ist privates<br />

Engagement unerlässlich. Im Förderverein sammeln<br />

sich daher Freunde und Mäzene, um die kulturellen<br />

Aufgaben des Orchesters ideell und finanziell mitzutragen.<br />

Seien Sie dabei!<br />

Mit seinen Mitteln leistet der Förderverein vielfältige<br />

Unterstützung, zum Beispiel<br />

• bei der Realisierung außergewöhnlicher Konzertund<br />

CD-Projekte<br />

• beim Engagement besonderer Solisten<br />

• bei Kinder- und Schulveranstaltungen<br />

• bei Tourneen und Gastspielreisen im In- und Ausland<br />

• bei der Förderung herausragender junger Musiker,<br />

die mit dem Orchester arbeiten<br />

Der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte<br />

Förderverein erhebt keine Mitgliedsbeiträge. Für<br />

Ihre steuerlich abzugsfähige Spende nach eigenem<br />

Ermessen erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.<br />

Unser Dankeschön:<br />

• Als Mitglied werden Sie regelmäßig über die Konzerte<br />

und Aktivitäten des Orchesters informiert.<br />

• Sie haben Gelegenheit, bei Proben „hinter die<br />

Kulissen“ der Orchesterarbeit zu schauen.<br />

• Wir laden Sie zu einem jährlichen, exklusiven<br />

Sonderkonzert für Mitglieder ein.<br />

Informationen: Tel. (0 72 31) 46 46 44<br />

www.swdko-pforzheim.de/verein<br />

Seien Sie dabei!


Am Hauptgüterbahnhof 26 · 75177 <strong>Pforzheim</strong><br />

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Karl-Günter Montag Scherer bis Freitag<br />

Westliche 257 a<br />

Öffnungszeiten: 8.30-13.00 Uhr<br />

75172 <strong>Pforzheim</strong><br />

Montag bis Freitag 8.30-13.00 Uhr / 14.30-18.30 Uhr<br />

Öffnungszeiten<br />

Samstag 14.30-18.30 9.00-13.00 Uhr Uhr<br />

07231/451132<br />

Montag bis Freitag<br />

Westliche 257 a<br />

Westliche Sa: 9.00-13.00 257a, 75172 Uhr <strong>Pforzheim</strong> 07231/451132 07231/4438523<br />

und 07231/4438523<br />

8.30-13.00 Uhr<br />

75172 <strong>Pforzheim</strong><br />

14.30-18.30 Uhr<br />

07231/451132<br />

Beratung Sa: ist 9.00-13.00 uns wichtig: Uhr Bürobedarf, Schule, 07231/4438523 Papeterie, Schreibkultur,<br />

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Beratung ist uns wichtig: Bürobedarf, Schule, Papeterie, Schreibkultur,<br />

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CD-AUSWAHL<br />

Departure<br />

Wolfgang Amadeus Mozart:<br />

Ouvertüre zur Oper Lucio Silla KV 135<br />

Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271<br />

„Jeunehomme“<br />

Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338<br />

Vasco Dantas, Klavier<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester<br />

<strong>Pforzheim</strong><br />

Douglas Bostock, Leitung<br />

Bach/Schumann<br />

Transkriptionen für Kammerorchester<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester<br />

<strong>Pforzheim</strong><br />

Georg Mais, Leitung<br />

Georg Metzger (1746-1794)<br />

Flötenkonzerte – Ersteinspielung<br />

Johannes Hustedt, Flöte<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester<br />

<strong>Pforzheim</strong><br />

Sebastian Tewinkel, Leitung<br />

25<br />

Ihre Reinigunsprofis für<br />

• tägl. und wöchentl. Unterhaltsreinigung<br />

• Fenster- und Glasfassadenreinigung<br />

• bezugsfertige Bauendreinigung<br />

• Industriereiningung<br />

• Fassadenreinigung<br />

• Teppichboden- und Polsterreinigung<br />

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedienen seit über<br />

50 Jahren pünktlich und zuverlässig staatliche, städtische<br />

und kirchliche Bauten, Industriebetriebe, Handelsfirmen und<br />

private Objekte in <strong>Pforzheim</strong> und im Enzkreis.<br />

Telefon 0 72 31 / 13 99 66 · Fax 0 72 31 / 13 99 677<br />

www.kreutz-gebaeudereinigung.de<br />

August Eberhard Müller (1767-1817)<br />

Flötenkonzerte – Vol. 2<br />

Tatjana Ruhland, Flöte<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester<br />

<strong>Pforzheim</strong><br />

Timo Handschuh, Leitung<br />

Erhältlich heute im Foyer, über die Geschäftsstelle des<br />

Kammerorchesters (Tel. (07231) 46 46 44), im Internet<br />

www.swdko-pforzheim.de/cds und in Auswahl bei<br />

City Music Voigt, <strong>Pforzheim</strong> (Jägerpassage)


HEUTIGE<br />

KONZERTBESETZUNG<br />

27<br />

Leitung<br />

Douglas Bostock<br />

VIOLINE I<br />

Friedemann Breuninger, Konzertmeister<br />

Michael Ewers<br />

Andrzej Brzęcki<br />

Zoltán Martincsek<br />

Verena Böckenhoff<br />

VIOLINE II<br />

Gabriele Etz, Stimmführerin<br />

Eleonore Bodendorff<br />

Claudiu Rupa<br />

Andrea Langenbacher<br />

VIOLA<br />

Dariusz Wasiak, Solo<br />

Tomasz Korniluk<br />

Cheryl Swoboda<br />

VIOLONCELLO<br />

Rastislav Huba, Solo<br />

Konstanze Bodamer<br />

Josef Dragus<br />

KONTRABASS<br />

Lukas Rudolph, Gastsolo<br />

FLÖTE<br />

Veronika Fuchs<br />

Andrea Menyhart Brigitte<br />

OBOE<br />

Julia Ströbel-Bänsch<br />

Sarah Weinbeer<br />

KLARINETTE<br />

Sven Aberle<br />

Ramón Femenía<br />

FAGOTT<br />

Christof Baumbusch<br />

Niki Fortunato<br />

HORN<br />

Finn Bohn<br />

Max Oberroither<br />

TROMPETE<br />

Martin Dajka<br />

Daniel Szabo<br />

PAUKE<br />

Heinrich Herpich


HIGHLIGHTS . 07 - 09 2022<br />

KARTENBÜRO . 07231 - 1 442 442<br />

IN DEN SCHMUCKWELTEN PFORZHEIM<br />

EIN SOMMERNACHTSTRAUM<br />

OPER VON BENJAMIN BRITTEN<br />

Theater <strong>Pforzheim</strong>, So. 10.07.22<br />

BURG LÖFFELSTELZ OPEN AIR<br />

The Hot Rolls 02.07.22, Irische Feuernacht 16.07.22<br />

Le Clique in the Castle 23.07.22<br />

FREILICHTTHEATER & LIVEMUSIK<br />

Figurentheater <strong>Pforzheim</strong>, Sa. 06.08.22<br />

MUSIKALISCHER SOMMERABEND IM WANDERHEIM<br />

MIT DER BIGBAND „BRANDHEISS“<br />

Zavelstein, Wanderheim, Biergarten Mi. 10.08.22<br />

KRÄUTER- UND ERNTEMARKT<br />

Klosterhof Maulbronn, Sa. 10.09. + So. 11.09.22<br />

TAG DES OFFENEN DENKMALS<br />

Diverse Orte in <strong>Pforzheim</strong>. So. 11.09.22<br />

MRS. GREENBIRD<br />

LOVE YOU TO THE BONES TOUR 2022<br />

Kulturhaus Osterfeld <strong>Pforzheim</strong>, Sa. 17.09.22<br />

MOKA EFTI ORCHESTRA FEAT. SEVERIJA<br />

BIG BAND AUS DER SERIE „ BABYLON BERLIN“<br />

Kulturhalle Remchingen, Fr. 30.09.22<br />

GÖTTERFUNKEN<br />

SÜDWESTDEUTSCHES KAMMERORCHESTER PFORZHEIM<br />

CongressCentrum <strong>Pforzheim</strong>, So. 09.10.22<br />

JOSEPH EYBLER: REQUIEM<br />

ORATORIENCHOR u. BACHORCHESTER PFORZHEIM<br />

Stadtkirche <strong>Pforzheim</strong>, Sa. 19.11. + So. 20.11.22<br />

KULTUR.NORDSCHWARZWALD.DE<br />

KONTAKT<br />

29<br />

Geschäftsstelle<br />

<strong>Südwestdeutsches</strong> Kammerorchester <strong>Pforzheim</strong> gGmbH<br />

Westliche Karl-Friedrich-Straße 257a<br />

D-75172 <strong>Pforzheim</strong><br />

Telefon: (0 72 31) 46 46 44<br />

Telefax: (0 72 31) 46 46 43<br />

info@swdko-pforzheim.de<br />

www.swdko-pforzheim.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag/Dienstag/Donnerstag: 10–15 Uhr<br />

Mittwoch/Freitag: 10–12 Uhr<br />

Management<br />

Andreas Herrmann, Geschäftsführer<br />

Anne-Katrin Mücke, Projektmanagement,<br />

Künstlerisches Betriebsbüro, Marketing<br />

Sekretariat, Verwaltung, Kartenservice<br />

Silvia Arnone und Frau Mätschke, Sekretariat,<br />

Verwaltung, Kartenservice<br />

Ornélia Tribet, FSJ Kultur<br />

Bankverbindung<br />

Sparkasse <strong>Pforzheim</strong> Calw<br />

IBAN: DE26 6665 0085 0000 6422 58<br />

BIC: PZHSDE66XXX<br />

IMPRESSUM<br />

Redaktion<br />

Andreas Herrmann<br />

Anne-Katrin Mücke<br />

Gestaltung<br />

Landauer Design Management, <strong>Pforzheim</strong><br />

Fotos<br />

Lisa Lorch, Regine Landauer, Wolfgang Schmidt,<br />

René Gaens, Georg Moritz (<strong>Pforzheim</strong>er Zeitung),<br />

Künstler-Agenturen<br />

Redaktionsschluss<br />

1. Juni 2022


30<br />

DANKE ...<br />

… der Stadt <strong>Pforzheim</strong> als Orchesterträger,<br />

dem Land Baden-Württemberg als Zuschussgeber,<br />

unserem Förderverein,<br />

allen Sponsoren, Förderern und Partnern:<br />

ABONNEMENT<br />

20222023<br />

Douglas Bostock, Leitung<br />

Sonntags, 19 Uhr, CongressCentrum <strong>Pforzheim</strong>, Großer Saal<br />

18 Uhr Konzerteinführung<br />

9. Oktober 2022<br />

Götterfunken<br />

Ivan Ženatý, Violine<br />

13. November 2022<br />

Aufgehende Sonne<br />

Stefan Schilli, Oboe<br />

Junichi Hirokami, Leitung<br />

Hauptsponsoren und Medienpartner<br />

GEBRÜDER SCHAICH STIFTUNG<br />

5. Februar 2023<br />

Himmlische Freuden<br />

Maria Rosendorfsky, Sopran<br />

26. März 2023<br />

Zeitsprung<br />

Li-Wei Qin, Violoncello<br />

14. Mai 2023<br />

Inspiration Antike<br />

Silke Aichhorn, Harfe<br />

Jens Peter, Sprecher<br />

25. Juni 2023<br />

Aufbruch<br />

Oliver Schnyder, Klavier<br />

Sponsoren, Förderer und Partner<br />

... und allen weiteren Institutionen und Personen,<br />

die uns finanziell und ideell unterstützen.<br />

www.swdko-pforzheim.de


Musik<br />

macht<br />

das Leben<br />

weniger<br />

kompliziert.<br />

A r l i n g e r<br />

Baugenossenschaft<br />

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