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Pistenclub Magazin Juli 2022

Der Pistenclub - Im Leben auf Linie S. 6 Tazio und die schnellen Schuhe – Bella figura im Oldtimer S. 10 Tazio e le scarpe veloci – Bella figura su un'auto d'epoca S. 14 KÜS: Mit Spaß und Leidenschaft im Rallyesport S. 20 Wetterkapriolen in den Ardennen S. 24 Mit dem Porsche zum ersten Trackday auf dem Nürburgring S. 32 Termine 2022 S. 38

Der Pistenclub - Im Leben auf Linie S. 6
Tazio und die schnellen Schuhe – Bella figura im Oldtimer S. 10
Tazio e le scarpe veloci – Bella figura su un'auto d'epoca S. 14
KÜS: Mit Spaß und Leidenschaft im Rallyesport S. 20
Wetterkapriolen in den Ardennen S. 24
Mit dem Porsche zum ersten Trackday auf dem Nürburgring S. 32
Termine 2022 S. 38

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07 / 2022

Das Magazin für Sportfahrer

Bella Figura

Mit einem Porsche 911 auf

dem Circuito Tazio Nuvolari

Termine

Alle Veranstaltungen

im Überblick

Mit Spaß und Leidenschaft

Interview mit dem Deutschen

Rallye-Meister Marijan Griebel

Perfekter Tag

Trackday in den

Ardennen

Glücklicher Gewinner

Nürburgring-Premiere im

Porsche Cabrio


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Impressum & Inhalt

Der Pistenclub - Im Leben auf Linie S. 6

Tazio und die schnellen Schuhe S. 10

KÜS: Mit Spaß und Leidenschaft im Rallyesport S. 20

Wetterkapriolen in den Ardennen S. 24

Impressum

Herausgeber und verantwortlich für Inhalte:

Pistenclub e.V.

Geschäftsstelle

Johannes-Cleven-Str. 3

D-41334 Nettetal

Telefon 1: +49 (0)2153 95 13 00

Telefon 2: +49 (0)2153 90 13 100

Fax: +49 (0)2153 95 13 029

E-Mail: info@pistenclub.de

www.pistenclub.de

Redaktion: Felix Aretz & Dirk Weidner

(zeitung@pistenclub.de)

Produktion:

Rheinland Presse Service GmbH,

Monschauer Str. 1,

40549 Düsseldorf,

José Macias,

Jörg Mehl, Christian Lingen

Telefon: +49 (0)211 528018-13

E-Mail: redaktion@rheinland-presse.de

Layout:

SiMa Design - Michael Sieger

Gestaltung: Pascal Gerlach

Inhalt

Vorwort S. 4

Der Pistenclub - Im Leben auf Linie S. 6

Tazio und die schnellen Schuhe – Bella figura im Oldtimer S. 10

Tazio e le scarpe veloci – Bella figura su un'auto d'epoca S. 14

KÜS: Mit Spaß und Leidenschaft im Rallyesport S. 20

Wetterkapriolen in den Ardennen S. 24

Mit dem Porsche zum ersten Trackday auf dem Nürburgring S. 32

Termine 2022 S. 38

Übersetzungen:

Lara Hunt (UK), Roberto Ballerini (IT),

Philippe Streff (FR)

Verlag & Anzeigenverkauf:

Fa. MMB

Celine Baumgarten

Birsteiner Straße 7, 63636 Brachttal

Telefon: +49 (0) 1516 730 32 61

E-Mail: reutzel@t-online.de

Für den Inhalt und das Copyright der Anzeigen &

Einsendungen sind allein die Anzeigenkunden

verantwortlich!

Druck:

Strube Druck & Medien OHG

www.ploch-strube.de

Erscheinungsweise:

Dreimal jährlich: 01.04.2022, 01.07.2022, 01.10.2022

Anzeigenplatz bitte frühzeitig reservieren!

Auflage: 10.000 Exemplare

Fotos: Pistenclub; Ernst Braun, envato-elements,

nivolafoto, Markus Schmidt, KÜS, Car Photo Concept,

Christian Rapp, Müller, nivolafoto@gmail.com

Mit dem Porsche zum ersten Trackday auf dem Nürburgring S. 32

Pistenclub - Das Clubmagazin 3


Liebe Pistenclub-Mitglieder und -Freunde,

in diesem Sommer können wir tatsächlich wieder ein wenig

Normalität genießen. Die meisten pandemiebedingten Einschränkungen

sind gefallen und fast jedes Wochenende geht

es für unsere Mitarbeiter und Coaches auf die Strecke, wo

wir uns freuen, bekannte Gesichter wiederzusehen und neue

Trackday-Teilnehmer zu begrüßen.

Obwohl unsere Terminkalender prall gefüllt sind, überlegen wir

unentwegt weiter, wie wir euer Erlebnis auf der Strecke künftig

verbessern können. Wie zum Beispiel mit dem in diesem Jahr

eingeführten e-Learning, an dem ihr derzeit kostenlos unter

e-learning.pistenclub.de das Fahrerbriefing im Selbststudium

bequem von Zuhause aus absolvieren könnt. Durch die Teilnahme

am Online-Kurs, der mit zahlreichen Videos angereichert

ist, verkürzt sich das Briefing vor Ort auf rund fünf Minuten,

und ihr habt mehr Zeit für euer Fahrzeug und die Strecke.

Probiert es aus und gebt uns eine Rückmeldung, wie euch das

e-Learning gefällt und welche Verbesserungsvorschläge ihr

habt. Wir sind gespannt auf eure Meinung!

Bis bald auf der Strecke!

Herzliche Grüße

Euer,

Ralph Burstedde

(Vorsitzender)

Dear Pistenclub members and friends,

this summer we actually get to enjoy a little normality. Most

restrictions imposed by the pandemic have been lifted and our

staff and coaches spend almost all of their weekends on the

tracks, where we're glad to once more see familiar faces and

welcome new trackday participants.

Although our calendar is quite full, we are continually thinking

about how to further improve your experience on the track,

like for example with our new e-learning offer which we introduced

this year. It gives you the opportunity to partake

in our digital drivers briefing under e-learning.pistenclub.de

comfortably from your own home and free of charge. By completing

the digital course, which includes multiple videos, your

briefing time at the mandatory track day conference is reduced

to approximately five minutes, which means you’ll have

more time for your car and the track.

Try it out and give us some feedback on how you like our e-learning

and what suggestions for improvement you have. We’re

looking forward to hearing your opinion.

See you on the track soon!

Kind regards

Ralph Burstedde

(President)

Chers membres et amis du Pistenclub,

Cet été, nous pouvons à nouveau profiter d'un

peu de normalité. La plupart des restrictions

liées à la pandémie ont été levées et presque

chaque week-end, nos employés et nos instructeurs se rendent

sur un circuit, où nous avons hâte de revoir des visages familiers

et d'accueillir de nouveaux participants à nos journées de

conduite sur circuit.

Malgré notre planning de la saison bien chargé, nous continuons

à réfléchir à la manière dont nous pouvons améliorer

en continu votre expérience sur circuit. Par exemple avec l'elearning

introduit cette année, où vous pouvez actuellement

suivre gratuitement le briefing autodidactique du pilote sur e-

learning.pistenclub.de dans tout le confort de chez vous. En

participant au cours en ligne, enrichi de nombreuses vidéos,

le briefing sur place est réduit à environ cinq minutes et vous

avez plus de temps pour votre véhicule et le circuit.

Essayez-le et faites-nous part de vos commentaires sur la façon

dont vous aimez l'apprentissage en ligne et sur les suggestions

que vous avez pour l'améliorer. Nous attendons votre

feedback avec impatience !

A très bientôt sur un des circuits!

Meilleures salutations

Votre

Ralph Burstedde

(Président)

Cari membri e amici del Pistenclub,

quest'estate possiamo davvero goderci

di nuovo un po' di normalità. La maggior

parte delle restrizioni legate alla pandemia

sono state revocate e quasi ogni fine settimana i nostri dipendenti

ed istruttori vanno in pista, dove non vediamo l'ora

di rivedere volti familiari e accogliere nuovi partecipanti ai

trackday.

Nonostante il nostro calendario di eventi e strapieno continuiamo

a pensare a come possiamo migliorare la tua esperienza

in pista per il futuro. Ad esempio con l'e-learning introdotto

quest'anno, dove attualmente è possibile completare gratuitamente

il briefing per lo studio autonomo del conducente su e-

learning.pistenclub.de comodamente da casa propria. Partecipando

al corso online, che si arricchisce di numerosi video, il

briefing in loco si riduce a circa cinque minuti e hai più tempo

per il tuo veicolo e il circuito e stiamo anche lavorando a una

traduzione dell'e-learning.

Provalo e dacci un feedback su come ti piace l'e-learning e

quali suggerimenti hai per migliorare.

A presto in pista!

Carissimi saluti

Il vostro

Ralph Burstedde

(Presidente)

4 Pistenclub - Das Clubmagazin


„ZWÖLF STUNDEN AM TAG BESCHÄFTIGE ICH MICH

MIT MEINEM AUTO, DIE RESTLICHEN ZWÖLF STUNDEN

DENKE ICH DARÜBER NACH“ – Ayrton Senna

„TWELVE HOURS A DAY I WORK WITH MY CAR,

THE REMAINING TWELVE HOURS I THINK ABOUT IT“

– Ayrton Senna

BUCHEN SIE NOCH HEUTE UND

GENIESSEN SIE VERSICHERUNGS-

SCHUTZ MORGEN AUF DER STRECKE.

BOOK TODAY AND ENJOY ‘INSURED’

DRIVING ON TRACK BY TOMORROW.

JEDER LOBT, WAS DER

NÜRBURGRING ERPROBT.

Wenn die Konkurrenz groß ist, müssen wir uns unterscheiden.

Deshalb wurde die Raceinc. aus dem

An spruch heraus gegründet, Ihre Interessen wahrzunehmen

und zu vertreten.

EVERYONE PRAISES WHAT

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If the competition is big, we have to differentiate

ourselves. That‘s why the Raceinc. founded on the

claim to perceive and represent your interests.

Gerne höre ich von Ihnen.

I like to hear from you.

Herzliche Grüße

Kind regards

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Tobias Groenen

Raceinc. - Die Versicherung im Motorsport | Trackdayversicherung.de

Raceinc. - The insurance in motorsport | Trackdayversicherung.de

Bildnachweise: istock © 4X-image, istock © Pgiam, istock © MAURO DALLA POZZA

Tobias Groenen

Versicherungsfachwirt (IHK)

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Telefon: 02151-3523051

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Trackday

Der Pistenclub -

Um die Linie nicht nur auf der Piste,

sondern auch im Leben zu erarbeiten.

Perfekt eingestellt – besondere Erfahrungen im Lotus Excige 410 Sport.

Text | Fotos: Dr. Ernst Braun | envato-elements

6 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

2018 gelang es meiner Praxis, dem örtlichen

Lotus Repräsentanten zu helfen,

seine Leidenschaft zum Klettern wieder leben

zu können. Diese Leidenschaft kommt

nicht nur seiner psychischen Energie, sondern

auch zum deutlichen Teil seiner wirtschaftlichen

zugute, denn er ist Autor des

Kletterführers der fränkischen Schweiz,

der mittlerweile in mehrfacher Auflage

auch weltweit nachgefragt wird.

Nach längerer Motivation seinerseits zu

Lotus besichtigte ich das Werk in Hethel

und orderte dann einen Lotus Excige

410 Sport. Bis zu diesem Zeitpunkt war

ich aufgrund meiner engen Verbindung

zu Porsche nur mit Porsche unterwegs.

Es gelang mir nicht, meine Frau von Lotus

und dessen Vorzügen zu überzeugen, da

ich auch bei der Farbauswahl mich unzureichend

nach ihr richtete

Ich wollte ein reines, günstigen Trackand

Funtool. Selbst eine Probefahrt Walter

Röhrls im meinem Fahrzeug, der im

Kundendienstheft bestätigte, dass das

Fahrwerk keiner weiteren Bearbeitung bedürfte,

änderte nichts an der Einstellung

meiner Frau. Kurz gesagt, der alte Grundsatz

„happy wife, happy live“ schien leicht

gestört. Längere Zeit bemerkte ich auch

depressive Tendenzen meiner Frau. Zum

Glück war sie bereit, sich nach einiger

Zeit in ärztliche Behandlung zu begeben

und auch eine Reha mit mehr oder weni-

ger Erfolg zu absolvieren, denn nach der

Rehablase begann die Realität mit Wiedereingliederung

in die Arbeit.

Die Antipathie gegenüber Lotus war darin

erkennbar, dass meine Frau bei schnellen

Fahrten im GT2 ohnmächtig wurde, während

deutlich langsamere Fahrten im Lotus

zu Übelkeit führten. Meine Frau war bereit,

sich der Erfahrung "Selbst Fahren" auf einer

Rennstrecke im Lotus zu stellen. Nach

längerer pandemiebedingter Pause buchte

ich daher zum 1. April am Hockenheimring

mit Petra als zweiter Fahrerin.

Und ab hier kommt der Pistenclub in seiner

organisatorischen und persönlichen

Arbeit therapeutisch erfolgreich ins Spiel.

Ein Anruf bei Frau Ernst ermöglichte es mit

dem Hinweis, meine Frau sei das erste Mal

auf einer Rennstrecke, mit in die geführten

Runden gebucht zu werden, um die Linie

kennenzulernen. Herzlichen Dank.

Am Morgen beim Briefing, das Finden der

Örtlichkeiten war nicht nur für uns etwas

kompliziert, trafen wir alte Bekannte. Heiner

Pabst, für dessen Personal Coaching

in Spa 2013 wir uns dadurch revanchieren

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Trackday

Rallye-Legende Walter Röhrl

bestätigte Dr. Ernst Braun: An

seinem neuen Lotus ist alles

perfekt eingestellt.

konnten, war am Telefon seiner Frau zu erreichen

oder Martin Dose, der sich unseres

Problems, das momentan gerade die geführten

Runden liefen, dadurch annahm

und es löste, dass er sich für ein bis zwei

Runden als persönlicher Instruktor anbot.

Als er von dem Fahrzeug Lotus hörte entstand

„die raumorientierte Lösung", Martin

II, Martin Westenberger, als Coach in

unser Auto zu platzieren.

Absolut souverän, didaktisch einfühlsam

und hervorragend meisterte er den Spagat

zwischen unterschiedlich zu vermittelnden

Lehr- und Lerninhalten zwischen Petra

und mir. Dadurch switchte die Einstellung

meiner Frau Lotus gegenüber und es eröffnete

sich für sie in der Gummizelle der

Depression ein Fenster.

Beim Lotus traten kurz oder vor Ende der

Garantie – das ist im Moment ein kleiner

Streitpunkt – Probleme auf, die durch

Rückrufaktionen leider nicht behoben werden

konnten, und dadurch erschwert werden,

dass der Händler Exclusive Collection

seine Zusammenarbeit mit Lotus mittlerweile

aufgegeben hat.

Da zu diesem Zeitpunkt auch Komo-Tec

(Mendig) Daniel Koblitschek anwesend

waren, den ich in Hethel kennenlernen

durfte, waren wir mit den Problemen an

unserem Fahrzeug nicht allein und konnten

damit voller Vertrauen weiter am Event

teilnehmen. Daniel nahm dann auch das

Fahrzeug in dem Komo-Tec Truck mit und

sicherte uns die Lösung der Probleme zu.

Das erfolgreichste Tuning beginnt immer

beim Fahrer. Die Einstellung des Menschen

zu sich selbst ist seine innere Linie und

versetzt ihn in die Lage, seinem Leben und

den darin stattfindenden Ereignissen mehr

oder minder erfolgreich zu begegnen. 40

bis 60 Prozent des Erfolgs in jeder Lebenssituation

hängen von dieser Einstellung

ab. Die Veränderungsbereitschaft des

Gewohnheitstiers Mensch und vor allen

Dingen seines bequemen Hirns erfordern

8 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Grenzbereiche, in diesen braucht man die

Linie als Sicherheit. Arbeiten Menschen in

diesen Gedanken miteinander, eröffnen sie

Menschen, die ihnen begegnen, weitere

Erfolgsmöglichkeiten, deshalb an dieser

Stelle noch einmal aufrichtigen, herzlichen

Dank an den Pistenclub als Organisation,

an alte Bekannte, Heiner Pabst. An den

leitenden und leidenden Instruktor, Martin

Dose, ebenfalls herzlichen Dank, spontan

und erfolgreich löste er eine Grenzsituation

auf.

Einen besonderen Dank an einen neuen

Freund, dem wir an dieser Stelle für seine

im Aufbruch befindliche Zukunft alles Gute

wünschen, Martin Westenberger.

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Trackday

Tazio und die schnellen Schuhe –

Bella figura im Oldtimer

Mit einem gulfblauen 911er Baujahr 1971 unterwegs auf dem Circuito Tazio Nuvolari bei Mailand.

Text: Markus Schmidt | Fotos: nivolafoto, Markus Schmidt

Erst waren da die roten Schuhe, ein Geburtstagsgeschenk

für die Liebste, dann

kam Corona, dann lange nichts. Bis Anfang

April, an einem sonnigen Sonntag,

südlich von Mailand. Petra darf endlich

Gas geben, auf dem Circuito Tazio Nuvolari.

Erste Frage angesichts des spärlich

besetzten Parkplatzes an der Rennstrecke:

Wo sind denn alle? Nördlich der

Alpen hatte ein heftiger Wintereinbruch

wohl etliche Rennfahrer zum Umkehren

gezwungen. Mit Semislicks durch den

Schnee? Muss man nicht haben. Also

weniger Verkehr, umso besser für uns

und Petras Rennstrecken-Premiere hinter

dem Steuer.

Noch dazu, weil wir mit Abstand das älteste

Auto mitbringen. Mein gulfblauer

Neunelfer ist Baujahr 1971, im Laufe

der Jahre umgebaut zu einem straßentauglichen

Trackday-Auto im RS

Look. Im Vergleich zu modernen Autos

schwankt er durch die engen Kurven

wie ein Schiff. Bei flotter Fahrweise hat

man alle Hände voll zu tun, um ihn im

Kammschen Kreis der Haftreibung zu

halten, während die Neuwagenpiloten

hinter einem wahrscheinlich gelangweilt

am Sendersuchlauf spielen. Mit

diesem Auto fing ich mir das Rennstreckenvirus

vor über zehn Jahren ein.

Mittlerweile gibt es noch einen anderen

alten Porsche und historische Autorennen

in der Youngtimer Trophy. Und den

unbedingten Wunsch, die Leidenschaft

mit Petra zu teilen.

10 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Also schnell beim freundlichen Pistenclub-Team

eingecheckt und das rote „L"

aufs Entenbürzel geklebt, harmoniert

super mit den roten Rennschuhen. Dann

durfte ich ein paar Runden die Strecke

besichtigen, Petra auf dem Beifahrersitz.

Der Circuito Tazio Nuvolari, benannt nach

dem wohl besten italienischen Rennfahrer

aller Zeiten, der in den 1930er-Jahren

alles gewann, ist ein kleiner, sehr

kurviger Kurs. Reifen und Bremsen kommen

hier schnell auf Betriebstemperatur.

Mit ein paar Ausnahmen findet man

Brems- und Lenkpunkte recht bald. So,

Zeit für einen Fahrerwechsel.

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Trackday

Mit Begeisterung bei der Rennstreckenpremiere unterwegs waren Petra und Markus Schmidt.

Erster Eindruck: Die Frau unter dem

Helm tastet sich von oben ans Limit heran.

Petra ist eine zügige Autofahrerin,

vom Beifahrersitz aus gesehen eher zu

zügig. Der Haken an den Elfern, besonders

den alten, ist ja der merkwürdig

weit hinten liegende Schwerpunkt. In

einer schnellen Kurve vom Gas gehen

ist also nicht. Sonst überholt einen das

Heck. Aber lieber hier was gelernt, als

im Straßenverkehr. Also langsam in die

Kurve rein und schnell raus. Und die

ganze Breite der Strecke nutzen. Immer

dahinfahren, wo die Curbs vom Gummi

schwarz sind. Und viel schneller als ich

damals, hat Petra den Bogen raus. Dreht

Runde um Runde, grinst. Der Mann auf

dem Beifahrersitz entspannt sich.

Dann, wieder auf dem Parkplatz, bewundernde

Blicke und lobende Kommentare.

Weil, die erdrückende Mehrheit

der Trackday-Piloten überall sind

Männer. Sicher wünschen sich manche,

die Partnerin würde auch mal auf den

Fahrersitz wechseln. Und dann jedes

freie Wochenende gemeinsam auf der

Rennstrecke verbringen - Männerträume

eben… Petra ist happy und begeistert.

Aber das alte Auto tut ihr leid. Wie

es mit den Drehstabfedern ächzt und

mit den Stabis quietscht und wie es

Reifen frisst. Also erst einmal Mittagspause,

Piadina und Espresso, nette Gespräche

mit anderen Petrolheads. Ein

cooles Vater-Sohn Team ist im Cayman

GT4 unterwegs.

12 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Petra darf ein paar Runden im Cayman

mitfahren und erleben, was es heißt,

wenn einer Kart fährt seit er klein ist.

Mit blasser Nase steigt sie trotzdem

wieder in den alten hellblauen Porsche

und überträgt das eben gelernte auf

die analoge alte Technik, so gut das

eben geht. Nachdem ich dann auch

noch einige Runden gedreht hab, ist die

schwarze Wand da. Seit Mittag schon

konnten wir den Regen über den benachbarten

Bergen sehen. Und darum

verzichten wir auf weitere Drifttrainings

und mögliche Ausritte ins Kiesbett

und packen ein. Schließlich müssen

wir noch auf Achse ins ligurische

Ventimiglia.

Während einer köstlichen Pizza dort

scannen wir die nächsten Pistenclub-

Termine. Die schnellen roten Schuhe

bleiben jedenfalls gleich im Auto…

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Tazio e le scarpe veloci

Bella figura su un'auto d'epoca

Prima c'erano le scarpette rosse, un regalo

di compleanno per la mia amata,

poi è arrivato il COVID19, poi niente per

molto tempo. Fino ai primi di aprile in

una domenica di sole a sud di Milano.

Petra può finalmente dare il gas sul Circuito

Tazio Nuvolari.

Prima domanda visto il paddock scarsamente

occupato dell'autodromo: dove

sono tutti? A nord delle Alpi un rigido

inizio dell'inverno deve aver costretto

alcuni partecipanti a tornare indietro.

Con le semislick sulla neve? Non è necessario

farlo. Così poco traffico tanto

meglio per noi e per la prima volta in

pista per Petra al volante.

Inoltre perché portiamo di gran lunga

la macchina più antica. La mia Gulfblu

911 è stata costruita nel 1971 ed è stata

trasformata nel corso degli anni in

un'auto stradale da pista con un look

RS. Rispetto alle auto moderne ondeggia

come una nave nelle curve strette.

Se guidi a passo svelto hai le mani occupate

per rimanere nel cerchio dell'attrito

statico di Kamm, mentre i nuovi piloti di

auto dietro di te probabilmente sono annoiati

a giocare con la ricerca del canale.

Ho preso il virus della pista con questa

vettura più di 10 anni fa. Ora c'è un'altra

vecchia Porsche e gare di auto storiche

nel Trofeo Youngtimer. E il desiderio incondizionato

di condividere la passione

con Petra.

Così rapidamente ha fatto il check-in

dalla gentilissima squadra del Pistenclub

e ha incollato la "L" rossa al posteriore

della vettura che si armonizza perfettamente

con le scarpette rosse. Poi

mi è stato permesso di ispezionare la

pista per alcuni giri con Petra sul sedile

del passeggero. Il Circuito Tazio Nuvolari

intitolato probabilmente al miglior

pilota italiano di tutti i tempi che vinse

tutto negli anni '30 è un piccolo percorso

molto sinuoso. Pneumatici e freni si

riscaldano rapidamente fino alla temperatura

di esercizio. Con poche eccezioni

i punti di frenata e di sterzata si trovano

abbastanza rapidamente. E ora è il momento

di cambiare pilota.

Prima impressione: la donna sotto il

casco si fa strada a tentoni dall'alto

verso il limite. Petra è un pilota veloce,

14 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

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Trackday

visto dal sedile del passeggero piuttosto

veloce. L'inconveniente sulle 911

specialmente quelle vecchie, è il baricentro

stranamente arretrato. Quindi

non va bene rilasciare il gas in una

curva veloce. Altrimenti ti sorpassa il

posteriore. Ma è meglio imparare qualcosa

qui che sulla strada. Quindi entra

lentamente nella curva e esci rapidamente

e usare l'intera larghezza della

pista. Vai sempre dove i cordoli sono

neri dalla gomma. E molto più velocemente

di me, Petra ha capito. Gira giro

dopo giro sorridendo e il passeggero si

rilassa.

Poi di nuovo nel paddock ad ammirare

sguardi e commenti complimentosi.

Perché la stragrande maggioranza dei

piloti di trackday ovunque sono uomini.

Sicuramente alcuni vorrebbero che

anche la loro partner passasse al posto

di guida. E poi trascorrere insieme ogni

weekend libero in pista –

i sogni degli uomini...

Petra è felice ed entusiasta ma le dispiace

per la vettura vecchia. Come geme

con le barre di torsione e scricchiola

con gli stabilizzatori e come mangia le

gomme. Quindi prima pausa pranzo piadina

ed espresso e simpatiche conversazioni

con altri partecipanti. Un fantastico

team padre-figlio partecipa con una

Cayman GT4.

Petra può fare qualche giro come passeggero

con la Cayman e prova cosa

16 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

significa quando uno guida un kart da

quando era piccolo. Con il naso pallido

sale di nuovo sulla vecchia Porsche azzurra

e trasferisce ciò che ha appena

appreso nella vecchia tecnologia analogica

come meglio può.

Dopo aver fatto alcuni giri è arrivato il

muro nero. Da mezzogiorno potevamo

vedere la pioggia sulle montagne vicine.

Ed è per questo che ci fermiamo per

evitare possibili uscite in ghiaia e ci prepariamo

per ripartire. Infine dobbiamo

ancora fare un viaggio a Ventimiglia in

Liguria.

Mentre ci godiamo una deliziosa pizza,

esaminiamo le prossime date del Pistenclub

e le veloci scarpe rosse rimangono

in macchina.

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Pistenclub - Das Clubmagazin 17




KÜS

Mit Spaß und Leidenschaft

im Rallyesport

Marijan Griebel: Der amtierende Deutsche Rallyemeister im Interview.

Text | Fotos: KÜS

Zweimaliger (und amtierender) Deutscher

Rallye-Meister, zweimaliger

FIA Junioren Rallye-Europameister,

ADAC Motorsportler des Jahres: Das

sind nur einige Erfolge von Marijan

Griebel. Im Interview gewährte der

33-jährige, von der KÜS unterstützte

Rallyepilot aus Hahnweiler einen

Blick hinter die Kulissen des Motorsports.

Marijan Griebel, wie kam es zum

„zweiten Standbein“ als Rennfahrer?

20 Pistenclub - Das Clubmagazin


KÜS

2008 als Landespolizist tätig und mit

halber Stelle im Streifendienst aktiv.

Das heißt, dass ich die restliche Zeit

sehr flexibel für den Sport verplanen

kann. Der Rallyesport ist sehr teuer

und ich war in den letzten Jahren

immer sehr froh, überhaupt das notwendige

Budget für meine Saisons zu

stemmen. Mehr ist in der Regel leider

nicht drin. Und auch da muss ich sagen:

Leider.

Welche sehen Sie als die wichtigsten

Stationen Ihrer Laufbahn an?

Spontan fallen mir dazu zwei Stationen

ein, anders ausgedrückt, Rennen und

Meisterschaften, die extrem wichtig für

meinen weiteren Werdegang waren.

Zum einen ist dies die Saison 2013, als

ich Förderpilot der ADAC Stiftung Sport,

sozusagen des Elitekaders im Motorsport,

geworden bin. Damals trat ich

im ADAC Opel Rallye Junior Cup gegen

rund 20 andere junge Heißsporne an

und konnte sieben von acht Läufen gewinnen,

was mir einen Platz im ADAC

Opel Rallye Junior Team für die kommenden

Jahre sicherte.

Zum anderen nenne ich da die letzte

Saison in eben diesem Opel Werksteam,

als ich 2016 beim letzten Junioren-Europameisterschaftslauf

zu einem echten

Showdown nach Lettland gereist bin

und in einem der engsten Zieleinläufe

der Junioren-EM den Titel geholt habe.

Auch dies hat einen echten "Push" gegeben

und mir den Aufstieg in die "große

Allradkategorie" geebnet, in der ich

noch heute unterwegs bin.

Ich würde es gar nicht als zweites

Standbein bezeichnen, leider, da ich

mit dem Rennfahren kein Geld verdiene.

Dass ich den Sport durchaus

semiprofessionell ausüben kann und

darf, habe ich hauptsächlich meinem

Arbeitgeber zu verdanken, der Polizei

Rheinland-Pfalz. Denn dort bin ich seit

Welche Rolle spielt der „Co“ bei den

Rennen und welche Voraussetzungen

muss er für diese Aufgabe erfüllen?

Der Co-Pilot ist essentieller Bestandteil

des Rallyesports und für den Erfolg

natürlich extrem wichtig. Er kümmert

sich nicht nur um die Ansagen auf den

Wertungsprüfungen (die vor allem zum

richtigen Zeitpunkt, aber auch in der

richtigen Tonlage und Geschwindigkeit

vorgelesen werden müssen), sondern

Pistenclub - Das Clubmagazin 21


KÜS

auch um die Organisation vor und während

der Rallye.

Beifahrer müssen nicht nur ordentlich,

sondern wirklich penibel und akribisch

arbeiten und zudem sportlich fit sein.

Da man, je nach Programm, viel Zeit zusammen

verbringt, ist es natürlich auch

sehr von Vorteil, wenn die Charaktere

von Fahrer und Beifahrer zusammenpassen,

also die Chemie stimmt.

Wie gehen E-Mobilität und Rennsport

aus Ihrer Sicht zusammen?

Der Motorsport war seit jeher Pionier

für die Fahrzeugindustrie. Unzählige

Erfindungen und Neuerungen wurden

zuerst im Motorsport erprobt, bevor

sie letztlich an der Basis, also in den

Straßenautos für Jedermann, verbaut

wurden. So ähnlich sehe ich es auch bei

der E-Mobilität. Das ist eine noch sehr

neue Technologie, die sicherlich in den

nächsten Jahren rasch weiterentwickelt

und verbessert wird. Dabei kann der

Motorsport helfen und für die Hersteller

eine tolle Bühne bieten, ihre Neuerungen

auf Herz und Nieren zu prüfen und

diese dem Publikum zu präsentieren.

Daher sollte die E-Mobilität ein Teil des

Rennsports sein.

Wenn Sie jungen Menschen, die in

den Rennsport gehen wollen, drei

Tipps geben – wie lauten diese?

Immer mit Spaß und Leidenschaft bei

der Sache sein. Augen und Ohren permanent

offenhalten und sich durch viel

Einsatz ein gutes Umfeld schaffen. Und

letztlich nie zufrieden sein, sondern immer

weiterarbeiten und sich verbessern.

Die Chemie stimmt beim Deutschen Rallye-Meister Marijan Griebel

und seinem Beifahrer Alexander Rath.

Last but not least: Was wünschen Sie

sich für die Zukunft?

Persönlich wünsche ich mir noch das

ein oder andere erfolgreiche aktive Jahr.

Für den Rallyesport allgemein hoffe ich,

dass die Begeisterung, die dieser Sport

definitiv entfachen kann, größer und

stärker ist als die zumindest hierzulande

erkennbaren Bemühungen, diese Art

von Veranstaltungen einzuschränken

oder gar ganz zu verbieten.

22 Pistenclub - Das Clubmagazin



Trackday

Wetterkapriolen

in den Ardennen

Trackday in Spa-Franchorchamps: Nach Schnee doch noch ein schöner Tag – in jeder Hinsicht.

Text: Angela und Guido Denz | Fotos: Car Photo Concept, Christian Rapp

Mitte Januar haben wir für unsere zwei

Camaros Plätze für den Trackday in Spa-

Francorchamps Anfang April gebucht.

Da diese Strecke erfahrungsgemäß

sehr schnell ausgebucht ist, muss man

immer flott sein. Die Tatsache, dass an

diesem Tag nur zugelassene Fahrzeuge

buchen konnten und Open-Pitlane angesagt

war, machte diesen Trackday für

uns so attraktiv. Die zwei Übernachtungen

in einem Hotel in der Nähe wurden

auch direkt gebucht.

In den kommenden Wochen haben

wir voller Vorfreude unsere Fahrzeuge

nach der Winterpause für den Trackday

fit gemacht. Alles war so weit vorbereitet

und der Tag der Abfahrt konnte

kommen. Ungefähr eine Woche vorher

schaut man dann schon einmal im Wetterbericht,

wie es wohl so werden soll.

Die Vorhersagen reichten von kom-

24 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Schnee in den Ardennen – kann der Trackday trotzdem stattfinden?

plett Sonne über Regenfälle oder gar

Schneefall. Man konnte nichts Genaues

sagen. Nun, eigentlich ist das ja auch

egal, da wir verbindlich mit zwei Fahrzeugen

beim Pistenclub gebucht hatten

und somit auch anreisen. Ein Rückzieher

wegen des Wetters kam für uns nicht infrage.

Auch die Übernachtungsmöglichkeit

kann man nicht einfach stornieren.

Die Aussichten wurden dann doch immer

schlechter und wir besprachen uns

noch einmal mit unserem Mitfahrer, der

auch mit einem Camaro mitfahren wollte.

Wir entschieden uns alle drei für die

Anreise, da wir so oder so zwei schöne

Tage zusammen verbringen wollten,

notfalls halt auch ohne Trackday, wenn

dieser von Clubseite abgesagt werden

sollte. Gegen das Wetter ist man halt

machtlos.

Am Freitag haben wir also unsere Camaros

auf den Lkw und unseren Anhänger

verladen und machten uns von

Frankfurt aus auf den Weg in die Ardennen.

Wir sind in einem Rutsch durchgefahren

bei völlig trockener Straße.

Keinerlei Schnee auf der Anfahrt und

teilweise kam sogar die Sonne heraus.

Lediglich 10 Kilometer vor Spa schneite

es ganz leicht. Der Schnee blieb aber

nicht liegen und nach zehn Minuten hatte

sich der Schneefall bereits erledigt.

Somit sind wir in dreieinhalb Stunden

Fahrzeit mit Lkw und Anhänger in Spa

angekommen. Wir waren voller Spannung

und haben den Abend zusammen

im Restaurant mit Gesprächen darüber

verbracht, was uns wohl am nächsten

Tag erwartet. Ein befreundeter Mitfahrer,

der auch mit Anhänger angereist

war, kam noch zu uns dazu. Es war ein

toller Abend mit Freunden und wir waren

auf den nächsten Tag gespannt.

Am Samstag schauten wir um 6.30 Uhr

voller Erwartung aus dem Fenster. Es

schneite nicht, war aber sehr kalt mit

minus zwei Grad. Also gefrühstückt und

ab zur Strecke. Die Anfahrt dorthin war

komplett schnee- und eisfrei und problemlos

fahrbar. Die Anfahrtstrecke auf

das Gelände war ebenfalls schnee- und

eisfrei. Lediglich auf den großen Parkplätzen

vor der „alten Boxengasse“ waren

kleine Eis- und Schneeflecken, die

sich aber in Grenzen hielten. Wir haben

unsere Gespanne erst einmal abgestellt

und sind zur Anmeldung gegangen.

Hier wurde uns mitgeteilt, dass die Bedingungen

auf der Strecke noch nicht

optimal sind und es gleich ein Briefing

Pistenclub - Das Clubmagazin 25


Trackday

Zu Beginn noch nass

und kalt, wurden die

Bedingungen bald besser.

mit allen Infos gibt. Dieses wurde in der

Villa direkt an der Strecke abgehalten.

Von dort hatten wir einen perfekten Blick

direkt auf die berühmte Eau Rouge, unsere

Lieblingsstelle der Strecke. Die Instruktoren

und der Präsident haben uns

die aktuellen Infos gegeben. Zu diesem

Zeitpunkt war nicht klar, ob die Veranstaltung

stattfindet, da auch auf Teilen

der Strecke noch etwas Schnee und Eis

waren. Jedoch wurde gesagt, dass der

Betreiber die Strecke befahrbar macht

und alles Nötige in die Wege leitet für

einen sicheren Trackday. Zu diesem

Zeitpunkt waren wir sehr unsicher, wie

es weitergeht, jedoch wollten alle angereisten

Teilnehmer auch fahren. Eigentlich

war, wie erwartet, die Veranstaltung

ausgebucht. Bei Betrachtung der Anwesenden

beim ersten Briefing waren aber

deutlich weniger Teilnehmer anwesend.

Wahrscheinlich sind sehr viele aufgrund

der Wettervorhersagen daheim geblieben.

Dies wunderte uns doch sehr, da ja

ein gebuchter Tag nicht einfach abgesagt

werden kann und somit das Geld

verloren ist. Es stellte sich heraus, dass

nur 21 Teilnehmer gekommen waren.

Gut für uns, da ist Platz auf der Strecke

und es kann zumindest ordentlich „Linie“

geübt werden.

Der Pistenclub sowie der Betreiber haben

sich sehr bemüht, die Veranstaltung

möglich zu machen, was dann auch ge-

26 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

lang. Es wurde ein weiteres Briefing um

10.30 Uhr angesetzt. Hier wurde uns,

zu unserer großen Freude, berichtet,

dass die Strecke mittlerweile komplett

eis- und schneefrei ist. Es wurde eine

Full-Course-Yellow-Phase mit 80 km/h

vereinbart die von 11.30 Uhr bis 12 Uhr

dazu dienen sollte, sich an die Verhältnisse

zu gewöhnen, sodass jeder Eingewöhnungszeit

hat. Dies finden wir unter

dem Gesichtspunkt der Sicherheit sehr

gut und wichtig. Die Mittagspause sollte

ab 12 Uhr sein und ab 13 Uhr dann

das freie Fahren beginnen. Mit dieser

Entscheidung konnten wir alle leben.

Es gab seitens der Teilnehmer keinerlei

Einwände oder Bedenken bezüglich dieses

Vorschlages.

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Trackday

Als die Sonne herauskam, trocknete die Strecke ab – und schließlich bot die angenehm leere Strecke beste Voraussetzungen für schnelle Runden.

28 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Um 11.30 Uhr ging es, wie zugesagt,

endlich los. Nach dem langen Winter

endlich wieder auf die Strecke, die noch

etwas feucht war, aber was soll man sagen

im April. Auch die null Grad Außentemperatur

störten uns nicht wirklich,

denn auch dies ist eigentlich nichts

Ungewöhnliches um diese Jahreszeit,

besonders in den Ardennen. Dies muss

man halt auch schon beim Buchen des

Trackdays beachten. Will man es warm

haben, ist der Juni oder Juli eben der

bessere Zeitpunkt. Jedoch muss man

ehrlicherweise sagen, wir sind im Sommer

schon nach Spa gefahren und es

regnete in Strömen. Da waren teilweise

nur 50 km/h auf der Strecke möglich

und das über Stunden. Wetter kann

man halt nicht beeinflussen.

Die ersten Runden wurden von uns vorsichtig

gefahren, aber mit jeder neuen

Runde wurde das Vertrauen in die Strecke

besser. Um 12 Uhr wurden wir alle in

die Box geholt. Es wurde uns berichtet,

dass während der Mittagspause weiter

unter den Full-Course-Yellow-Regeln

gefahren werden darf, da sich alle an

die Regeln gehalten haben und bei 80

km/h die Autos natürlich auch nicht so

laut sind. Somit hatten wir Gelegenheit,

eine weitere Stunde die Strecke zu nutzen.

Meine Frau hat sich sogar, zur Belustigung

aller, besonders streng an die

Regeln gehalten und ist die Strecke im

Tempomat gefahren, um die 80 km/h-

Marke nicht zu übertreffen, da bei ihr

die Euphorie und die Sicherheit auf der

Strecke unter diesen ganz anderen Bedingungen

immer größer wurden und

sie Angst hatte, übermütig zu werden.

Dies war eine gelungene Startphase in

diesen besonderen Trackday und zeigt,

dass der Veranstalter und auch der Pistenclub

alles versuchten, um den Anwesenden

einen gelungenen Tag zu bieten.

Ab 13 Uhr war Freies Fahren angesagt

bis 18 Uhr, also 300 Minuten „Feuer

frei“. Das Wetter wurde immer besser,

die Sonne zeigte sich ab und zu, die

Strecke trocknete ab, die Reifen wurden

wärmer und es war angenehm leer auf

der Strecke. Beste Bedingungen also.

Was uns erstaunte, dass der Sport Cup

2 trotz der null Grad Außentemperatur

im Laufe des Tages immer besser funktionierte.

Wir sind nur Hobbyfahrer und

keine Rennfahrer, aber jeder redet immer

über zu kalte Reifen. Naja, sie waren

auch erst kalt, aber nie schlecht.

Laut unserem Track Connect System

kamen die Vorderräder als Höchsttemperatur

auf 58 Grad. Nicht schlecht für

diese Bedingungen und es zeigt, wie gut

der Sport Cup 2 auch an diesem Tag

funktionierte. Es wurden Zeiten von uns

teilweise unter drei Minuten gefahren.

Dies schafft mancher im Sommer bei

optimalen Bedingungen nicht. Es waren

Fahrer dabei, die noch erheblich schneller

waren. Dies zeigt deutlich, dass die

Bedingungen für uns alle sehr gut waren

und die, die daheim geblieben sind,

einen sehr gelungenen und außergewöhnlichen

Trackday verpasst haben.

Wir hatten einen großartigen Tag, sind

über 300 Kilometer auf der Strecke gefahren

und waren vollends zufrieden.

Dass der Tag noch so enden würde,

dachten wir Anwesenden am Morgen

wohl alle nicht. Die Bewirtung durch das

Pistenclub-Team war wie immer super.

Auch von hier noch einmal vielen Dank.

Was wir persönlich beim Pistenclub so

angenehm finden, ist die Tatsache, dass

ein so familiäres sowie freundschaftliches

Verhältnis herrscht, zumindest für

uns stellt sich dies so dar.

Zur Abreise ist noch folgendes zu sagen:

Wir frühstückten am nächsten Morgen

schön und freuten uns beim Blick

Pistenclub - Das Clubmagazin 29


Trackday

aus dem Fenster, denn blauer Himmel

strahlte uns entgegen. Auf der kompletten

Rückfahrt schien die Sonne und wir

waren wieder in dreieinhalb Stunden

völlig relaxt und glücklich zu Hause.

Das Fazit von uns zu diesem Tag ist

folgendes: Durch die Entscheidung,

uns an die Reservierung zu halten und

nichts auf das Wetter zu geben, haben

wir alles richtig gemacht. Wir hatten

einen großartigen Trackday mit einigen

weiteren Auto-Enthusiasten. Natürlich

hätten auch wir Pech haben können,

aber das Risiko gehört nun mal dazu.

Im April kann Schnee fallen und im Juli

sintflutartiger Regen, beides ist halt

nicht schön. Einfach nicht zu kommen

nach einer verbindlichen Reservierung,

ist für uns keine Option. Zum Abschluss

möchten wir uns noch beim Pistenclub-

Team dafür bedanken, dass der Tag

doch noch so schön geworden ist und

wir alle Spaß hatten. Ach ja: Im freien

Fahren gab es keine Gelb-Phasen mehr,

keine Ausflüge in den Kies oder sonstige

Unterbrechungen. Das spricht für

eine perfekte Veranstaltung.

Im freien Fahren keine Gelbphasen mehr, keine

Ausflüge in den Kies, keine Unterbrechungen.

Fazit: Eine perfekte Veranstaltung.

30 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

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Pistenclub - Das Clubmagazin 31


Trackday

Mit dem Porsche zum ersten Trackday

auf dem Nürburgring

32 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Da ist man zum ersten Mal in seinem Leben bei einem Trackday des Pistenclubs dabei – und hat die Ehre, von Steffen

Henssler überholt zu werden.

Text: Lara Hunt | Fotos: Müller

Pistenclub - Das Clubmagazin 33


Trackday

Markus Müller mit Instruktor Michael Korbion.

Alles fing mit einem Gewinnspiel in

einem Magazin an. Im „Engelbert

Echt. Abgefahren“, einem Magazin

rund ums Auto, das im Bergischen

Land erscheint, entdeckte der Solinger

Markus Müller einen Text über

den Pistenclub, verbunden mit einem

Aufruf. Wer ein sportliches Auto

habe, könne die Teilnahme an einem

Trackday gewinnen. Müllers Porsche

911 ist zwar ein Cabrio und mit

Jahrgang 1990 auch nicht mehr das

neuste Modell, aber ihn mal über eine

echte Rennstrecke zu fahren – das

klang verlockend. „Ich war schon mal

am Nürburgring, allerdings nur als

Zuschauer. Mein Auto hatte noch nie

eine Rennstrecke gesehen“, erinnert

er sich.

Müller nahm am Gewinnspiel teil

– und gewann. Mit dem Pistenclub

machte er einen Termin aus: 12. September

2021. Die Vorfreude stieg –

allerdings stiegen auch die Sorgen.

„Im Freundes- und Bekanntenkreis

hieß es: ‚Was? Auf den Nürburgring?

Pass gut auf dein Auto auf!‘“ Er hörte

Geschichten von aggressiven Fahrern

an, ließ sich aber nicht abhalten. Zum

Glück.

„Ich bin schon am Tag vorher mit

meinem 16 Jahre alten Sohn Lukas

angereist und wir haben uns eine

Pension direkt neben dem Nürburg-

34 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

Pistenclub - Das Clubmagazin 35


Trackday

ring genommen“, berichtet Müller.

„Als wir am nächsten Morgen aufwachten

und am Fenster standen,

sah das Auto etwas vereist aus. Es

So viele schöne Fahrzeuge – und Müller mit dem 911 mittendrin.

war sehr kalt, aber sonnig – eigentlich

ein perfekter Tag für die Strecke.“

Der Pistenclub nahm Müller freundlich

in Empfang. Bedenken, ob das

Cabrio auch wirklich für die Strecke

geeignet sei, wurden schnell ausgeräumt,

ebenso wie die Sorgen von

Sohn Lukas, der Papa würde nicht

gut um die Kurven kommen. Die vielen

Fragen, die Müller hatte, wurden

beantwortet und für den glücklichen

Gewinner stand sogar ein Instruktor

mit Tipps bereit, wie der Nürburgring

am besten zu meistern sei, der auch

die ersten Runden mit dem Pisten-

Rookie zusammen bestritt.

Gefahren wurde in zwei Gruppen.

„Das war gut, dadurch konnte man

zwischendurch auch mal ausruhen“,

sagt Müller. Und die anderen Teilnehmer

waren ganz anders, als Müllers

Freunde befürchtet hatten. „Alle

haben sich sportlich verhalten und

ich konnte ohne Druck meine Runden

drehen“, berichtet der Solinger.

Zum Mittagessen gab es Gulasch mit

Spätzle, die Sonne schien weiter, das

Leben war schön und immer wieder

ging es noch eine Runde über die

Strecke. Mit der Performance seines

mittlerweile 32 Jahre alten Schätzchens

ist Müller zufrieden, genau wie

Sohn Lukas mit dem Fahrverhalten

seines Vaters.

Ein Highlight für Müller war, dass

auch Star-Koch Steffen Henssler mit

seinem Porsche 991 GT3 RS MR vor

Ort war – der Solinger war also in

bester Gesellschaft. Und hat durch

Hensslers Teilnahme ein Andenken

an den Tag auf YouTube: Der Koch

hielt seinen Trackday mit der Kamera

fest und in einem Ausschnitt ist zu

sehen, wie er Müllers 911 überholt

(https://bit.ly/3v6ly2m, ab Minute

9:44).

Der Trackday-Gewinner hat nicht nur

schöne Erinnerung an einen gelungenen

Tag auf der Strecke mit ins

Bergische Land gebracht, sondern

auch ein wenig Blut geleckt. „Ich

kann schon verstehen, warum man

so etwas als Hobby auswählt“, sagt

er. Geht es irgendwann wieder auf

die Strecke? Ausschließen will Markus

Müller das nicht.

36 Pistenclub - Das Clubmagazin


Trackday

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Termine

Trackday

2022

Stand: 05.07.2022

Hockenheim

Übersicht unserer Events: Fahrtrainings für Automobile

WINTERTRAINING 2022

Sa 15.01.2022 Wintertraining Muhr AT

So 16.01.2022 Wintertraining Muhr AT

Mo 14.02.2022 Wintertraining Muhr AT

Di 15.02.2022 Wintertraining Muhr AT

FEBRUAR

So 27.02.2022 Hockenheimring

MÄRZ

Sa 12.03.2022 Hockenheimring 110dB

So 20.03.2022 Monza

APRIL

Fr 01.04.2022 Hockenheimring

Sa 02.04.2022 Spa-Francorchamps

So 03.04.2022 Tazio Nuvolari Circuit

Di 05.04.2022 Mugello

Do 14.04.2022 Nürburgring Grand Prix

Fr 29.04.2022 Dijon-Prenois

Fr 29.04.2022 Nürburgring Nordschleife

MAI

So 01.05.2022 Monza

Di 03.05.2022 Salzburgring

Mi 04.05.2022 Salzburgring

Mi 04.05.2022 Hockenheimring

So 08.05.2022 Bilster Berg

Mo 09.05.2022 Red Bull Ring

Sa 14.05.2022 Groß Dölln Drift Weekend

So 15.05.2022 Groß Dölln Drift Weekend

Mo 16.05.2022 Nürburgring Grand Prix

Do 19.05.2022 Hockenheimring

Mo 23.05.2022 Spa-Francorchamps

JUNI

Fr 10.06.2022 Bilster Berg

Fr 10.06.2022 Hockenheimring

Fr 10.06.2022 Hockenheimring (17-20 Afterwork)

Fr 10.06.2022 Dijon-Prenois

So 12.06.2022 Tazio Nuvolari Circuit

Do 16.06.2022 Spa-Francorchamps (Feiertag)

SO 26.06.2022 Vallelunga

JULI

Di 05.07.2022 Spa-Francorchamps

Do 07.07.2022 Mugello

Fr 08.07.2022 Nürburgring Nordschleife

Fr 22.07.2022 Dijon-Prenois

Di 26.07.2022 Zandvoort

AUGUST

Di 02.08.2022 Nürburgring Sprintstrecke

Sa 06.08.2022 Hockenheimring

So 07.08.2022 Hockenheimring

Mi 10.08.2022 Spa-Francorchamps

Do 18.08.2022 Salzburgring

Fr 19.08.2022 Bilster Berg

Fr 26.08.2022 Nürburgring Nordschleife

Mo 29.08.2022 Red Bull Ring

SEPTEMBER

Sa 03.09.2022 Tazio Nuvolari Circuit

Sa 10.09.2022 Bilster Berg

Mo 19.09.2022 Spa-Francorchamps

Do 22.09.2022 Hockenheimring

OKTOBER

So 02.10.2022 Dijon-Prenois

Di 04.10.2022 Mugello

Do 06.10.2022 Nürburgring Grand Prix

Fr 07.10.2022 Nürburgring Nordschleife

So 09.10.2022 Bilster Berg

Mi 19.10.2022 Hockenheimring

Fr 21.10.2022 Zandvoort

So 23.10.2022 Tazio Nuvolari Circuit

So 23.10.2022 Groß Dölln Rundstrecke

...weitere Termine folgen!

...more dates to follow!

...plusieurs dates à suivre!

...seguono alter manifestazioni!

ACHTUNG!

Wegen Covid-19 kann es bei einigen

Terminen natürlich auch

2022 noch zu Änderungen kommen.

Wir halten euch hier, auf

unserer Website und auf Facebook

auf dem Laufenden!

Kontakt

Sitz (Headquarter):

Pistenclub e.V.

Geschäftsstelle

Johannes-Cleven-Str. 3

D-41334 Nettetal

Tel.1: +49 (0)2153-95 13 00

Tel.2: +49 (0)2153-90 13 100

Fax.:+49 (0)2153-95 13 029

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Referente per l‘Italia:

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Fax: numero italiano:

+39-0510-420708

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