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DÜLMENplus vom 6. Juli 2022

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Mittwoch, 6. Juli 2022

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Über 20 Termine bei

der „Sommerkirche“

Raus aus der

Kirche – aufs

Land, in den

Wald und ans

Wasser: Über

20 Termine sind zusammengekommen

bei der „Sommerkirche

– Komm, wir machen

was!“, zu der die Seelsorgeeinheit

St. Georg Hiddingsel und St.

Pankratius Buldern einlädt. Start

ist am nächsten Mittwoch, 13.

Juli. Lokales, S. 3

UNSER E-PAPER

Wie, wo und wann ich will!

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duelmenplus.de/E-Paper

Ehepaar Eppert baute sich ein Incognito-Wohnmobil

Nicole und Uwe Eppert

(Foto) reisen gern. Die USA

– Westküste und Ostküste –

und Australien erkundeten

sie schon auf längeren Touren.

Dann kam dem heute

40-Jährigen und seiner vier

Jahre jüngeren Frau die

Idee: „Wir bauen uns ein

eigenes Wohnmobil!“ Eine

Idee, die geplant und 2016

mit viel Disziplin in die Tat

umgesetzt wurde. Sieben

Monate bauten die beiden

an dem Transporter, den sie

– nach langer Suche im Internet

– schließlich dann doch

gefunden hatten. „Viele

solcher Transporter sind in

der Baubranche im Einsatz

– und dementsprechend

stark werden sie in Anspruch

genommen“, sagt Nicole Eppert,

die als Gestaltungstechnische

Assistentin tätig

ist. Als sie und ihr Mann,

der als Diplom-Ingenieur für

Maschinenbau viel Sinn fürs

Praktische hat, die Suche

nach einem geeigneten

Basisfahrzeug schon fast aufgegeben

hatten, wurden sie

dann doch noch fündig und

packten das Projekt an. Im

Laufe der Jahre ergänzten

die beiden ihr Reisemobil

noch um technische Details,

die den Autarkie-Grad noch

erweitern. Und weil das

Fahrzeug kaum als Wohnmobil

zu erkennen ist, ist das

Reisen mit ihm entspannt

und vergleichsweise preisgünstig.

Lokales, Seiten 6+7

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2

Mittwoch, 06. Juli 2022

Diese Woche plus

Hallo Dülmen, hallo Lette! Endlich

hat das Internet es mal wieder

geschafft, meinen Blick auf

die Welt zu verändern: Ich habe

gelesen, dass unsere Zunge exakt

weiß, wie etwas, das ich mir angucke,

sich anfühlen würde, wenn

ich darüber lecke. Versuchen Sie

es: Schauen Sie sich Ihren Tisch

an – Sie werden genau wissen, wie

es sich anfühlt, wenn Sie ihn anlecken.

Stellen Sie sich einen Fußball

vor. Oder das Sofa. Egal, ob

Sie tatsächlich schon einmal mit

der Zunge darüber gefahren sind.

Ihre Zunge kennt die Wahrheit.

Was ich mit dieser neu gewonnen

Erkenntnis anfangen soll,

weiß ich selber nicht so genau.

Noch weniger weiß ich, wie ich

jetzt einen Themenwechsel hinbekomme.

Also bleibe ich einfach

bei Fakten des menschlichen

Körpers. Haben Sie sich beispielsweise

je gefragt, wie unsere Zehen

heißen? Daumen, Zeigefinger,

Mittelfinger, Ringfinger, kleiner

Finger – an unseren Händen

hat immerhin jedes Glied seinen

Namen und auch eine lateinische

Bezeichnung: Der Daumen heißt

Pollex, der Zeigefinger Index, der

Mittelfinger Digitus medius (medius

= der Mittlere) und so weiter.

Unsere Zehen jedoch haben

keine eigenen Namen, vermutlich

weil wir sie auch nicht einzeln gebrauchen:

Sie werden einfach mit

den lateinschen Zahlenzeichen,

also I, II, III, IV durchnummeriert.

Digitus pedis I ist der große Zeh,

er heißt außerdem noch Hallux.

„Pes“ beziehungsweise „pedis“ (=

Genitiv) ist übrigens lateinisch für

den Fuß, „Digitus pedis“ ist also

ein „Finger des Fußes“. Weiter

geht es mit Digitus pedis II, Digitus

pedis III und Digitus pedis IV.

Tel.: 02594-7825901 und 0160-8117261

IMPRESSUM / KONTAKT

Herausgeber:

Redaktion:

DÜLMENplus Verlag GmbH

Münsterstr. 23 · 48249 Dülmen

Inhaber: Sebastian El-Saqqa

Tel.: (02594) 799340

E-Mail: info@duelmenplus.de

Reimund Menninghaus

André Sommer

E-Mail: redaktion@duelmenplus.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sebastian El-Saqqa

Reklamationen: Tel.: (0234) 97618600

Druckauflage:

Verteilung:

Druck:

24.200 Exemplare

Von André Sommer

Der kleine Zeh wiederum heißt

auch auf Lateinisch „kleiner Zeh“:

Digitus minimus. Wäre das also

auch geklärt. Und nun stellen Sie

sich vor, wie es sich anfühlt, wenn

Ihre Zunge ... vergessen wir das.

Aber bleiben wir ruhig bei der

Zunge: Ein und dasselbe Gericht

schmeckt zwei Leuten manchmal

ganz unterschiedlich – aber

warum ist das eigentlich so? Die

Antwort liegt (unter anderem)

an den Geschmacksknospen auf

unserer Zunge. Ohne sie würden

wir gar nichts schmecken.

In jeder Geschmacksknospe sind

bis zu hundert Geschmackssinneszellen

enthalten. Jede dieser

Sinneszellen ist für eine bestimmte

Geschmacksrichtung

zuständig: Manche Zellen nehmen

den Geschmack „bitter“ wahr, andere

„süß“, „salzig“, „sauer“ oder

„umami“, also würzig. Dass mir

Spinat wahnsinnig gut schmeckt

und Sebastian El-Saqqa ihn nicht

einmal sehen möchte, hat einen

Grund: Jeder hat verschiedene

Geschmackssinneszellen im

Mund und - unterschiedlich viele

davon. Kinder haben beispielsweise

besonders viele Sinneszellen,

die bitteren Geschmack

schmecken. Deswegen schmeckt

man als Kind bittere Sachen viel

stärker - und das kann manchmal

ganz schön unangenehm sein.

Geschmacksknospen sind damit

die perfekte Ausrede für alle, die

keinen Brokkoli, Rosenkohl oder

Spinat mögen ...

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Über 50 Jahre ehrenamtlich aktiv

Verleihung der Dülmener Ehrennadel an Wolfgang Müller

Dülmen (reik). Bürgermeister

Carsten Hövekamp begrüßte am

Donnerstagnachmittag auf dem

Markt der Möglichkeiten die geladenen

Gäste, darunter Florian

Kranz am Klavier sowie das Gesangsduo

Annika und Sarina

Schulz, und besonders Ehrennadel-

Kandidat Wolfgang Müller. Er zitierte

aus der Richtlinie zur Ehrennadel-Verleihung

von 1977: „Die

Ehrennadel der Stadt Dülmen wird

an Persönlichkeiten verliehen, die

sich mit hervorragenden Leistungen

auf dem sozialen Gebiet in vielen

Jahren und im ehrenamtlichen

Bereich verdient gemacht haben.“

Die Stadtverordnetenversammlung

habe im März einstimmig

beschlossen, Herrn Müller die Ehrennadel

zu verleihen, da er diese Merkmale

voll und ganz erfülle.

„Sie engagieren sich schon seit

über einem halben Jahrhundert

ehrenamtlich für andere Personen,

insbesondere für diejenigen, die aus

ihrer Heimat flüchten mussten und

bei uns Schutz suchen. Anfang der

1980er Jahre haben Sie die ehrenamtliche

Flüchtlingshilfe Dülmen

gegründet. Auch der Flüchtlingsrat

im Kreis Coesfeld wurde 1991

auf Ihre Initiative hin gegründet.

Im Rahmen dieser Tätigkeit stehen

Sie den geflüchteten Menschen mit

Rat und Tat zur Seite und davon

konnten auch wir in der Stadtverwaltung

oftmals profitieren, indem

wir Menschen an Sie verwiesen“,

so Hövekamp unter anderem.

„Schon seit 1964 sind Sie Mitglied

bei Amnesty International und machen

sich in diesem Rahmen für

Bürgermeister Carsten Hövekamp

überreichte Wolfgang

Müller die Dülmener Ehrennadel

und Urkunde.

Foto: R. Kübber

Menschenrechte stark. Auch auf

lokalpolitischer Ebene setzten Sie

sich im Rat und im Kreistag jahrelang

ein.“ Man habe es hier mit

einem ganz außergewöhnlichen

Einsatz zu tun: „Sie investieren

seit Jahren sehr viel Zeit und Energie

für andere, Ihr Einsatz ist unermüdlich:

Er findet hier vor Ort,

im direkten Kontakt mit den Menschen

statt, aber auch auf höherer

Ebene bzw. im Zusammenschluss

mit weiteren Engagierten“, so Dülmens

Bürgermeister weiter. „Sie

haben Ihr gesamtes Leben darauf

ausgerichtet, anderen zu helfen und

die Welt ein Stück gerechter und

unser Miteinander ein Stück besser

zu machen. Damit sind Sie ein großes

Vorbild für alle Dülmenerinnen

und Dülmener.“

Nach dem Empfang der Ehrennadel

und Urkunde berichtete Wolfgang

Müller und im Zusatzinterview,

Ein Apfelbaum zum Abschied

Ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk

an den St.-

Anna-Kindergarten (im einsA)

haben sich die Eltern der „Grokis“,

der Kinder, die nach den

Ferien in die Schule wechseln,

ausgedacht: Gemeinsam mit

Jan Achterkamp (Mitte) von der

Baumschule Trahe und Abel,

die sich auch großzügig an den

Kosten beteiligen und darüber

hinaus sechs Gießkannen

an den Kindergarten überreichten,

pflanzten die Kinder

nun einen jungen Apfelbaum in

den Garten des Kindergartens.

In Zukunft können so noch viele

Generationen von Kindern sich

über die hauseigenen Äpfel

freuen.

Foto: privat

dass er in Berlin geboren, im heutigen

Südpolen aufgewachsen sei

und als Kind noch Bombensplitter

gesammelt habe. Die Berufserfahrungen

in der Kernforschungsanlage

Jülich Anfang der 60er Jahre

hätten ihn zu einer Zäsur in seiner

beruflichen Tätigkeit veranlasst: Er

wechselte als Geschäftsführer der

DAG in den Bereich der Menschenrechts-

und Bildungsarbeit. 1963

kam er nach Dülmen, heiratete

1966 Margret Scho, widmete sich ab

1984 mit ihr, die 2016 verstarb, ganz

der Arbeit für Flüchtlinge und der

Menschenrechtsarbeit bei Amnesty

International (AI).

„1990 haben wir gemeinsam

mit yezidischen Freunden den

Deutsch-Kurdischen-Freundeskreis

gegründet. Ab 1993 war ich

ehrenamtlich, ab 1995 dann hauptamtlicher

Geschäftsführer des

Flüchtlingsrates NRW“.

Aktuell sei die Helferzahl leider

sehr gering, und insbesondere

für die umfangreiche AI-Arbeit

wünscht er sich noch weitere

Unterstützer. Auch für die allgemeine

Flüchtlingsarbeit sind ihm

Ehrenamtliche willkommen.

„Wer sich für Menschenrechte interessiert,

kann sich bei uns unter

0152 5 316 1620 oder per E-Mail:

aicoesfeld@hotmail.com melden.

Wir informieren gerne weiter

und zeigen Möglichkeiten auf, wie

man sich mit dem Thema am besten

befassen kann. Empathie und

Solidarität sind der Kit für eine

demokratische Gesellschaft“, lädt

der 84-jährige Menschenrechtsaktivist

zum Mitmachen ein.

Windsurfen in

Buldern lernen

Buldern. Der Windsurfclub

Dülmen-Buldern e.V. bietet in

Kooperation mit dem SGZ Dülmen

in den Sommerferien die

Aktion „Surf & Fun für 13- bis

18-jährige Mädchen und Jungen“

in der Freizeitanlage Bulderner

See an. Surfen, das bedeutet mit

dem Wind in der Sonne über

das Wasser gleiten. Aber auch

„Surf-Freaks“ müssen wissen,

wie man sich auf dem Wasser

zu verhalten hat, damit die eigene

Sicherheit und die anderer

nicht gefährdet wird. Was beim

Surfen unbedingt beachtet werden

sollte und wie gesurft wird,

wird von Donnerstag, 14. Juli,

bis einschließlich Sonntag, 17.

Juli, jeweils von 10 bis 16.30 Uhr

demonstriert und ausprobiert.

Mit einer anschließenden – und

wenn bestandenen – Prüfung

kann der Surf-Schein des Deutschen

Segler-Verbandes erlangt

werden. Information und Anmeldung

gibt es beim SGZ Dülmen,

Tel. (02594) 85944 und im

Internet unter www.sgz-duelmen.de.


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LOKALES 3

Mittwoch, 06. Juli 2022

Martina Lökes, Pastor Ferdinand Hempelmann, Yvonne Krüskemper, Hedwig Winkler, Lukas Fuchs

und Niklas Hesselmann (von links) vom Pfarreirat der Seelsorgeeinheit St. Georg Hiddingsel und St.

Pankratius Buldern bei der Präsentation des Programms der nächsten Mittwoch startenden „Sommerkirche

– Komm, wir machen was!“ in Buldern und Hiddingsel.

Foto: Reimund Menninghaus

Über 20 tolle Angebote

13. Juli startet „Sommerkirche“ in Buldern und Hiddingsel

Buldern/Hiddingsel (men). Über

20 Veranstaltungen stehen für

Buldern und Hiddingsel auf dem

Programm der „Sommerkirche –

Komm, wir machen was!“, zu der

die Seelsorgeeinheit St. Georg/

St. Pankratius einlädt. Motto:

Raus aus der Kirche, hinein in

den Wald, ans Wasser, aufs Feld.

Start ist am kommenden Mittwoch,

13. Juli.

Auftakt der „Sommerkirche“ ist –

wie gesagt – am 13. Juli mit einem

halbstündigen Offenen Singen

für Jedermann am Seniorenpark

Münsterland gegenüber der Hiddingseler

Kirche. Eine Gruppe von

Frauen, die im italienischen Wallfahrtsort

Assisi gewesen waren,

organisieren den Abend – und

noch fünf weitere Offenes-Singen-

Abende. Auch die Sing-Termine 27.

Juli (Ort: Düpmanns Kapelle), 10.

August (Eingang Friedhof Hiddingsel),

24. August (Ehrenmal

Hiddingsel), 7. September (Kleines

Mechanisches Musikmuseum) und

21. September (Kirche St. Georg)

finden mittwochs statt und beginnen

19 Uhr.

Weitere Termine sind 28. Juli

9 Uhr eine Planwagenfahrt mit

Lesung am

8. Juli im einsA

Dülmen. Linda Wilken vom städtischen

Kulturteam erzählt am

Freitag, 8. Juli, Klang- und Reaktionsgeschichten:

Diese sind

nicht nur zum Zuhören gedacht,

sondern laden mit Hilfe von Spielen

und Musikinstrumenten zum

Mitmachen ein. Die Geschichten

richten sich vor allem an Kinder ab

fünf Jahren – aber auch Eltern und

Großeltern sind eingeladen, ab 16

Uhr im Intergenerativen Zentrum

einsA mit dabei zu sein. Die Veranstaltung

ist kostenfrei. Eine Anmeldung

unter Tel. (02594) 97995-

100 oder per E-Mail an info@

einsa-duelmen.de ist erforderlich.

Kindern aus Hiddingsel und

der Ukraine, am 31. Juli 10 Uhr

der „Auftakt-Gottesdienst“ im

Pfarrgarten Buldern mit anschließendem

gemütlichen Beisammensein

bei einem Mittagssnack,

ein Lesenachmittag am 3.

August 15.30 Uhr im Seniorenpark

Münsterland, am 6. August 18 Uhr

in Buldern eine Messe im Pfarrgarten

für alle Sportler*innen, am

7. August 9.30 Uhr eine Messe auf

dem Sportplatz Hiddingsel, am

13. August 14.30 Uhr unter dem

Titel „Keine Kirche ohne Frauen“

Workshops und Gottesdienst mit

der Initiative Maria 2.0 in Buldern,

am 20. August großes Jubiläumsfest

50 Jahre Kindergarten St. Josef

in Buldern, am 21. August 11 Uhr

Eucharistiefeier mit Abbé Jacques

und Abbé Honore in St. Pankratius,

am 28. August ab 10.30 Uhr

„Frühschoppen von Frauen für

Frauen“ mit Diskjockey am/im

Pfarrheim in Hiddingsel, ebenfalls

am 28. August ab 11 Uhr im Pfarrgarten

in Buldern „Minifest mit

Schnupperprobe“ und Minikonzert

vom Fanfarenzug Buldern, am 3.

September 14 bis 17 Uhr Bastelnachmittag

für Kindergarten- und

Grundschulkinder im Pfarrgarten

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Buldern – Motto: „KLEINE arbeiten

ganz GROSS“. Am 4. September

9.30 Uhr steht eine Eucharistiefeier

mit großer Prozession und

geselligem Ausklang der Seelsorgeeinheit

für Hiddingsel (Kirche und

Pfarrheim) auf dem Programm.

Am 11. September 10 bis 13 Uhr

sind Kinder zur Schnitzeljagd mit

Rätseln im Wald und Mittagssnack

nach Hiddingsel eingeladen, und

18. September steht die Gemeindewallfahrt

nach Telgte auf dem Programm.

Abschluss der „Sommerkirche“

ist am 24. September 15 bis

17 Uhr am Pfarrheim in Hiddingsel

für Freunde der plattdeutschen

Sprache – Motto: „Loat us äs en

Mülken Platt küern“.

„Wir hatten vom Pfarreirat Vereine

und Verbände in Buldern und

Hiddingsel angeschrieben – und

sind super begeistert von den Ideen,

die daraufhin zusammenkamen“,

fasst Pfarrer Ferdinand Hempelmann

zusammen.

Alle Informationen – stets auf

aktuellstem Stand – und vor allem

auch die Regelungen in puncto Anmeldung

sind auf der Homepage

der Seelsorgeeinheit unter www.

georg-pankratius.de zu finden. Einfach

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Mittwoch, 06. Juli 2022

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INFOS

plus

KAB lädt zum

Grillnachmittag ein

Dülmen. Am Dienstag,

12. Juli, ab 15 Uhr sind alle

Interessierten eingeladen

zu einem gemütlichen Beisammensein

mit Grillen im

Garten des Pfarrheimes St.

Joseph. Dazu lädt die KAB St.

Joseph ein. Anmeldungen

sind bei Waltraut Uhlending

unter Tel. (02594) 2035 möglich.

Anmeldeschluss ist der

9. Juli.

Pfändungsfreibetrag

zum 1. Juli gestiegen

Dülmen. Seit dem 1. Juli

können Schuldner*innen

mit regelmäßigem Einkommen

ein Plus in ihrer

Haushaltskasse verbuchen:

Die Pfändungsfreigrenzen

werden um rund sechs Prozent

erhöht. Das macht bei

einer Pfändung von Einkommen

auf der untersten

Stufe fortan einen Freibetrag

von 1.339,99 Euro aus, beim

Pfändungsschutzkonto sind

künftig 1.340 Euro geschützt.

„Die neuen Pfändungsfreigrenzen

gelten ohne

Übergangsregelung“, erklärt

Uli Mensing von der Dülmener

Verbraucherzentrale

NRW. „Arbeitgeber und

Kreditinstitute müssen den

neuen Freibetrag ab sofort

beachten.“

Heubach-Brücke wird

im August eingehoben

Dülmen. Die Betonfertigteile

für die neue Brücke

über den Heubach werden

voraussichtlich im August

eingehoben. Hierauf haben

sich die Stadt Dülmen und

das beauftragte Bauunternehmen

geeinigt. Zuletzt war

es zu Verzögerungen beim

Transport der Betonfertigteile

gekommen: Die Teile müssen

als Schwerlasttransport von

Emden nach Dülmen gebracht

werden. Der Transport muss

von mehreren Stellen genehmigt

werden. Unabhängig

vom Einhub kann das

Schützenfest der „Burgwache“

Hausdülmen 1837 vom 23.

bis 26. Juli aber stattfinden.

Die Stadt Dülmen hat in der

vergangenen Woche mit dem

Schützenverein Kontakt aufgenommen,

um hierfür alles

Notwendige in die Wege zu

leiten. So wird der Festplatz

rechtzeitig freigeräumt. Nach

Ende des Schützenfestes

werden die Arbeiten an der

Brücke dann fortgesetzt.

Rund 60 Fans der Lieder, die in dem Kult-Liederbuch „Die Mundorgel“ zu finden sind, folgten der Einladung der städtischen Musikschule

zum Mundorgel-Abend im Garten der Remise, in der die Musikschule ihren Sitz hat.

Fotos: Reimund Menninghaus

Kult-Gesänge aus vielen Kehlen

Große Resonanz auf Einladung der städt. Musikschule zum Mundorgel-Abend

Von Reimund Menninghaus

Dülmen. „Bolle reiste jüngst zu

Pfingsten“ – auch dies zählte zu

den Liedern, die Alfred Stein für

den jüngsten Mundorgel-Abend

der städtischen Musikschule

ausgewählt hatte. Rund 60 Fans

der Gesangsliteratur, die in dem

roten Liederbuch verewigt sind,

folgten der Einladung zum gemeinsamen

Singen im Garten

hinter der Remise in der Lüdinghauser

Straße.

„2004, als das 50-jährige Jubiläum

der ersten Mundorgel-Ausgabe

begangen wurde, hatten wir das

erste Mal zu einem Mundorgel-

Abend eingeladen“, erklärte Alfred

Stein. „Damals kamen 14 Teilnehmende.“

Alle zwei Jahre fanden

anschließend Mundorgel-Abende

statt – „2020 ist er dann wegen Corona

ausgefallen“, so Alfred Stein.

Diesmal – nach vierjähriger Pause

– ließen sich die Freundinnen und

Klangspuren-Auftakt mit Kuprat und Haggeney

Am 7. Juli in Haus Waldfrieden. Alle Biergarten-Konzerte im Überblick

Dülmen. Neben dem Straßentheater

beginnt in dieser Woche

auch die Veranstaltungsreihe

„Klangspuren“ im Zuge des Dülmener

Sommers. Live-Musik in

Biergärten und Außengastronomie

ist das Konzept. Beginn

ist am kommenden Donnerstag,

7. Juli, um 19 Uhr im Restaurant

„Haus Waldfrieden“. Es spielt die

Band „Kuprat und Haggeney“.

Die beiden Singer/Songwriter

Marian Kuprat und Andre Haggeney

aus Haltern am See sind bekannt

dafür, mit ihrer Musik einen

direkten Draht zum Publikum und

eine besondere Atmosphäre zu

schaffen. Beide sind sie seit längerem

mit Bands unterwegs und begeistern

als Duo mit eigenen Songs

sowie mit bekannten Stücken der

Musikgeschichte in neuem Gewand.

Haus Waldfrieden ist noch ein

weiteres Mal Veranstaltungsort der

„Klangspuren“: Am Donnerstag, 21.

50 plus 18 Jahre ist „die mundorgel“

inzwischen alt.

Freunde die Einladung nicht zweimal

sagen und kamen rund um eine

Feuerschale zusammen, in der das

Lagerfeuer brannte – aus Brandschutzgründen

quasi symbolisch in

Form von Teelichten brennend.

Extra-Applaus erhielt während

des rund zweistündigen

Marian Kuprat und Andre Haggeney spielen am

morgigen Donnerstag, 7. Juli, im Haus Waldfrieden.

Juli, spielen ab 19 Uhr die „Slippery

Souls“. Das aus Dümen stammende

Quartett steht für funkige Riffs,

jazzigen Sound und rockige Beats.

Gespielt werden neben eigenen Stücken

auch Lieder von Toto, Parcels

und John Scofield.

Wie alle Veranstaltungen des

Dülmener Sommers wird auch

bei den Klangspuren kein Eintritt

genommen.

Viele hatten Text-Mundorgeln mit. Es gibt aber auch Mundorgeln

mit Noten.

Foto: L

Gesangsabends Paul Wünnemann.

Der Dülmener war mit seiner chromatischen

Mundharmonika hergeradelt

und bereicherte bei mehreren

Liedern die Gitarrenbegleitung

durch stimmungsvolle Zwischenspiele,

die manch einem das Herz

aufgehen ließen.

Alle Klangspuren-Konzerte im

Überblick:

• Kuprat und Haggeney: Donnerstag,

7. Juli, 19 Uhr, Restaurant

„Haus Waldfrieden“

• Jaoe Alvez: Samstag, 9. Juli, 19

Uhr, Cafe Mare

• Lilis Park: Mittwoch, 13. Juli, 18

Uhr, Anna-Katharinenstift

• Slippery Souls: Donnerstag, 21.

In der Feuerschale brannten

Teelichte.

Die „Slippery Souls“ stehen für funkige Riffs, jazzigen

Sound und rockige Beats. Sie treten am 21.

Juli im Haus Waldfrieden auf

Fotos: privat

Juli, 19 Uhr, Restaurant „Haus

Waldfrieden“

• Well & Hoehne: Sonntag, 24. Juli,

15 Uhr, DJK Clubheim

• Datastico: Mittwoch, 3. August, 18

Uhr, Anna-Katharinenstift

• Panosyan Projekt: Sonntag, 7. August,

15 Uhr, DJK Clubheim

Weitere Infos unter www.duelmener-sommer.de


www.dülmenplus.de

Windenergie-Plan liegt erneut aus

Der Teilflächennutzungsplan ist bis zum 1. August einsehbar

Dülmen. Der Teilflächennutzungsplan

Windenergie wird

im Juli erneut öffentlich ausgelegt

und auf der städtischen Internetseite

veröffentlicht. Darüber

hinaus ist er auch im Technischen

Rathaus einsehbar. Es ist

die zweite Offenlage: Bereits Anfang

des Jahres hatte die Stadt

um Stellungnahmen gebeten. Der

Plan soll regeln, wo in Dülmen

künftig Windenergie-Anlagen

errichtet werden dürfen. Damit

Windräder nicht über das gesamte

Stadtgebiet verteilt werden,

sind sogenannte „Konzentrationszonen“

vorgesehen.

Der Plan wurde auf Grundlage

der ersten Stellungnahmen angepasst.

Die Änderungen betreffen

die räumliche Ausdehnung jeweils

einer Konzentrationszone in Welte

und in Daldrup. Hier wurden bisher

einzelne kleinere Waldflächen

nicht berücksichtigt, weshalb

diese Flächen nun nicht mehr als

Jeder ist zum Mitwandern eingeladen

Rorup. Auch in diesem Jahr freut

sich lädt der Heimatverein Rorup

wieder zu seinem traditionellen

Gang in den Abend einladen zu

können. Eine Veranstaltung, die

im Jahresprogramm des Vereins

einfach nicht fehlen darf.

„Termin ist dieser Samstag,

9. Juli, Treffpunkt für alle Interessierten

ist um 17 Uhr auf dem

Parkplatz vor der Roruper St.-

Agatha-Kirche. Ziel der circa drei

Kilometer langen Wanderung ist

der Hof Bertling, Empte 12, wo die

LOKALES 5

Mittwoch, 06. Juli 2022

Damit Windräder nicht über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden,

sind sogenannte „Konzentrationszonen“ vorgesehen.


Foto: Stadt Dülmen / Siemes

Konzentrationszone dargestellt

werden. Dies macht jetzt eine erneute

Offenlage notwendig. Anregungen

und Stellungnahmen

sind nur zu den geänderten oder

ergänzten Teilen möglich: Diese

sind im Planentwurf entsprechend

gekennzeichnet.

Gruppe von Marlies und Werner

Bertling als Gastgeber willkommen

geheißen werden. Eine Pause

ist an der Sitzgruppe am Stein in

der Empter Mark geplant. Wer

nicht die ganze Strecke zu Fuß

zurücklegen möchte, kann auch

dort selbstverständlich in den

Gang in den Abend einsteigen.

Auf dem Hofe Bertling werden

Getränke und verschiedene Grillspezialitäten

zum Kauf angeboten.

Hier kann dann, gut gestärkt, in

gemütlicher Runde geklönt und

Alle Unterlagen sind auf der

Homepage der Stadt Dülmen unter

www.duelmen.de zu finden. Ansprechpartner

ist Christian Heidemann

vom Fachbereich Stadtentwicklung,

Telefon: (02594) 12-633,

E-Mail: stadtentwicklung@duelmen.de.

Gang in den Abend mit dem Heimatverein Rorup am Samstag, 9. Juli

über alle wichtigen und weniger

wichtigen Dinge des Lebensgefachsimpelt

werden. Auch Gäste, die

am Spaziergang nicht teilnehmen

können, sind beim geselligen Teil

des Abends herzlich willkommen.

Für den Rückweg wird wie immer

eine Fahrgelegenheit zurück zum

Ausgangspunkt angeboten“, so

der Vorstand des Heimatvereins,

der ausdrücklich darauf hinweist,

dass auch Nichtmitglieder zum

Gang in den Abend herzlich eingeladen

sind.

Aktionen für mehr Selbstvertrauen

Freie Plätze bei Ferienangeboten der Jugendberufshilfe

Dülmen. Mit „Klettern im Hochseilgarten“

und „SelbstBestimmt

– Love Respect!“ bietet die Jugendberufshilfe

der Stadt Dülmen gleich

zwei coole Aktionen für junge Menschen

in den Sommerferien an. Bei

beiden Angeboten gibt es noch freie

Plätze.

Kinder und Jugendliche ab

12 Jahren erfahren am 13. Juli

beim gemeinsamen Klettern in

schwindelerregender Höhe, was

Selbstvertrauen, Teamwork und

Durchhaltevermögen bedeuten.

Der Besuch im Hochseilgarten

Dümen, Lüdinghauser Straße 101,

startet um 9 Uhr im und geht bis

15 Uhr.

Zu dem Kurs „SelbstBestimmt –

Love Respect!“ am 2. August sind

Mädchen und junge Frauen von 14

bis 16 Jahren eingeladen. Ziel ist es,

das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl

und die Durchsetzungsfähigkeit

der Teilnehmenden zu

fördern. Das Angebot findet von

9 bis 14 Uhr in Kooperation mit

Frauen e.V. statt. Treffpunkt ist der

Gruppenraum im 1.OG der Neuen

Spinnerei, An der Weberei 1.

Beide Angebote sind entgeldfrei,

für den Besuch im Hochseilgarten

wird ein Verbindlichkeitspfand

von 5 Euro erhoben. Eine

Anmeldung zu den Aktionen ist

bei Lisa Rump (l.rump@duelmen.

de, Tel. 02594/12595) oder Jennifer

Sietmann (j.sietmann@duelmen.

de, Tel. 02594/12594) erforderlich.

Mit dem Miet-Pedelec durch die Region

Dülmen. Das schöne Sommerwetter

macht richtig Lust auf erlebnisreiche

Radtouren durch die

Region. Die passenden Räder für die

Touren können bei Dülmen Marketing

in der Fahrradstation in der

Overbergpassage gemietet werden:

Es stehen 15 Pedelecs und 13 City-

Bikes, die alle in Kooperation mit

Arends E-Bikes angeschafft worden

sind, für die Vermietung bereit. Die

Pedelecs, die mit einem elektrischen

Zusatzantrieb ausgestattet sind, bieten

genussvolles Radeln ohne große

Anstrengung. Für Familien mit

Kindern haben die Mitarbeiter der

Fahrradstation zudem Kinderräder,

einen Trailer und einen Kindersitz

im Angebot. Besonders beliebt sind

die Lastenräder Janko und Balthasar,

die mit einer Kinderbank und

Regenschutz ausgestattet sind.

Die Fahrradstation in der Overbergpassage

(Zugang über den

Lohwall) ist bis Mitte Oktober jeweils

samstags, sonntags und feiertags

von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis

18 Uhr geöffnet. Und: Aktuell wird

noch ein Mitarbeiter (m/d/w; auf

450-Euro-Basis) gesucht. Zu den

Aufgaben gehören die Vermietung

der Räder, kleinere Reparaturen

und der Verkauf von Radkarten.

Interessierte können sich gerne bei

Dülmen Marketing melden: Tel.

(02594) 12345.

Vater ist

jetzt alleine.

Wir helfen.

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6

Mittwoch, 06. Juli 2022

Das Incognito-Wohnmobil

LOKALES

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Nicole und Uwe Eppert bauten sich einen Kastenwagen-Transporter um. Sieben-Monats-Projekt

Von Reimund Menninghaus

Dülmen. Fernweh... Wen erwischt

das nicht mindest einmal

im Jahr! Bei Nicole und

Uwe Eppert wirkt dieser „Virus“

auch, und beide sind schon

viel herumgekommen. Mehrere

ihrer Reisen haben die

beiden inzwischen mit einem

selbstgebauten Wohnmobil

unternommen – erst allein als

Paar, später dann mit dem gemeinsamen

Nachwuchs. „Einen

Campingplatz haben wir noch

nie mit unserem Wohnmobil

angefahren“, sagen die beiden

Dülmener. Denn mit dem Reisemobil

Marke Eigenbau sind sie

weitestgehend autark.

Schon viele, viele Kilometer hatten

die beiden mit Mietwagen auf

Reisen zurückgelegt. So etwa an

der West- und der Ostküste der

USA und 2015 bei ihrer Hochzeitsreise

durch Australien. Dann wuchs

der Wunsch, auch Europa zu erobern

– per Wohnmobil. Mit Blick

auf die Mietpreise für Reisemobile

sagten sie sich: „Wir bauen uns ein

eigenes!“

Ein Bekannter riet zu einem

Transporter vom Typ Iveco Daily als

Basisfahrzeug. „Diese Autos haben

kaum Probleme mit Rost – und das

Fahrzeug von unserem Bekannten

hatte brav 750.000 Kilometer getippelt“,

erinnert sich Nicole Eppert.

Einen gut erhaltenen Transporter

dieses Typs zu finden war aber gar

nicht so leicht. „Die meisten dieser

Fahrzeuge sind in der Baubranche

unterwegs und werden ordentlich

rangenommen“, so Nicole Eppert.

„Wenn sie dann verkauft werden,

sind sie oft keine Schönheit mehr.“

Suche nach Basisfahrzeug

war gar nicht so einfach

Beide hatten schon fast die

Suche nach einem möglichst langen,

möglichst hohen und etwas

stärker motorisierten Iveco Daily

aufgegeben, bis sich dann doch im

Internet ein passendes Angebot

fand – mit sieben Meter Länge und

Stehhöhe im Transporteraufbau,

der rundrum geschlossen ist, keine

Der zweite 70-Liter-Wasserbehälter

wurde nachgerüstet.

Nur bei Öffnung der hinteren Türen wird der Betrachter gewahr, dass es sich bei dem Iveco Daily von

Nicole und Uwe Eppert um ein Reisemobil handelt. Ansonsten kommt das Fahrzeug ganz incognito

daher. Allenfalls die seitlich erahnbaren Solarzellen auf dem Dach weisen auf Sondernutzung hin.

Auch bei der Installation der Dusche

war Feinarbeit gefragt.

Fenster hat und daher von außen

nicht erkennen lässt, was drinnen

ist. Mit diesem Fahrzeug könnte ein

regelrechtes Incognito-Reisemobil

gebaut werden. Kostenpunkt des

Basisfahrzeugs: 8.000 Euro.

Auf Fahrzeugausstellungen und

Messen schauten sich Nicole und

Uwe Eppert verschiedene fertige

handelsübliche Reisemobile an und

entwickelten dann einen Plan, wie

der Eigenbau aussehen solle. „Uwe

hat eine vollständige 3D-Planung

am Computer gemacht“, so Nicole

Eppert. Als Diplom-Ingenieur für

Maschinenbau sind CAD-Programme

tägliches Handwerkszeug von

Uwe Eppert, der beruflich bei der

Firma Joest in Buldern tätig ist.

Mindestanforderungen für

Zulassung als Reisemobil

Wichtig bei dem Innenausbau

waren eine Reihe Ausstattungselemente,

die vorhanden sein müssen,

damit ein Fahrzeug als Reisemobil

anerkannt wird. „Wir hatten

uns da orientiert an Angaben des

TÜV Süd: Eine Sitzgelegenheit,

ein Tisch, der auch klappbar und

entfernbar sein darf, eine Schlafgelegenheit

– auch ein Sitz, der

zu einem Bett umgebaut werden

kann, kann Schlafgelegenheit sein

Nicole Eppert freut sich beim

Dusch-Funktionstest.

–, eine Kochstelle in Form eines

Kochers, der fest im Camper eingebaut

werden muss, und Unterbringungsmöglichkeiten

in Form

von Schränken und Stauraum.

Schranktüren müssen zudem

gegen selbstständiges Öffnen gesichert

sein, sodass diese sich bei

der Fahrt nicht von allein öffnen.

All diese Einrichtungen sind – bis

auf den Tisch, wie gesagt – fest im

Wohnbereich zu installieren“, zählt

Uwe Eppert auf. Und ergänzt: „Eine

Stehhöhe im Fahrzeug wird nicht

für die Zulassung gefordert.“

Transporter im Unterhalt

teurer als ein Reisemobil

Das Ehepaar machte sich gemeinsam

ans Werk und investierte

sieben Monate lang so gut wie jeden

Tag nach ihrem Job ihre Freizeit,

um sich den gemeinsamen Traum

zu erfüllen. Mit Erfolg – nach dem

Umbau attestierte der TÜV in Coesfeld

dem Transporter die Eigenschaft

als Wohnmobil. „Damit sinken

die Kfz-Besteuerung und die

Versicherungsbeiträge im Vergleich

zur Transporter-Zulassung erheblich“,

so Nicole Eppert.

Die Liste der Baumaßnahmen

in dem Transporter ist lang: Zunächst

wurden die Trennwand

und im Laderaum die Holzverkleidungen

entfernt. Abnutzungserscheinungen

und oberflächlicher

Rost im Cockpit wurden beseitigt

– Lack war dabei hilfreich. Vorne

wurden neue Sitzkonsolen eingebaut,

die Uwe Eppert selber

konstruiert hatte und von einem

Metallfachbetrieb gefertigt wurden.

Außerdem wurde eine zweite Sitzreihe

– aus einem Neun-Sitzer-Bulli

Der Transporter – leergeräumt

vor Beginn des Umbaus.

– mit zwei Sitzen mit integrierten

Sicherheitsgurten auf werksseitig

vorhandene Verschraubungsstellen

platziert. Die Außenwände des

Transporters wurden gedämmt,

und auf den Fußboden wurden

Holzlatten aufgeschraubt – dazwischen

kamen Hartschaumstoffplatten

zur Dämmung; darauf

wurde Laminatfußboden verlegt.

Eine im Stehen nutzbare Dusche mit

70-mal-90-Zentimeter-Duschtasse

wurde mitsamt Falttür eingebaut,

ebenso in der Dusche neben der

Duschtasse eine Campingtoilette.

Durchlauferhitzer wurde

aus Spanien bezogen

Es wurden Wasserschläuche und

Kabel für diverse 12-Volt- und USB-

Steckdosen verlegt, und es wurde

eine kleine Küchenzeile mit zwei

Gaskochstellen sowie einer Spüle

eingebaut. In der Dusche kommt

Warmwasser an, das von einem

aus Spanien bezogenen propangasbetriebenen

Durchlauferhitzer

auf Temperatur gebracht wird –

Warmwasser in der Küche wird

mit einem Wasserkessel auf den

Gasflammen gewonnen. Der ursprüngliche

70-Liter-Wassertank

wurde später um einen weiteren

70-Liter-Tank ergänzt, so dass nun

Blick durch die geöffneten Hecktüren:

Oben das große Bett, darunter

viel Stauraum. Fotos: privat

70 Liter Brauch- und 70 Liter Trinkwasser

gebunkert werden können.

Eine Gefrierbox und eine Kühlbox

sorgen auf Reisen für frische

Lebensmittel. Nach hinten wurden

zwei längs liegende Hochbetten,

jeweils 80 Zentimeter breit und

zwei Meter lang, eingebaut; der

Stauraum darunter ist auch durch

Öffnung der Hecktüren zugänglich.

Inzwischen ist unter dem großen

Bett ein kleineres Bett mit einer 80

mal 200 Zentimeter großen Liegefläche

eingebaut.

Auf dem Dach wurden Solarzellen

installiert, die – zunächst

– mit 400 und inzwischen dank

Vergrößerung mit 800 Watt maximale

Leistung Solarakkus laden,

von denen 12-Volt-Gleichstrom und

– über einen Spannungswandler

– 240-Volt-Wechselstrom entnommen

werden kann.

Dachfenster für

Licht und Luft

Aus dem Fachhandel besorgte

sich das Ehepaar ein Dachfenster,

durch das Licht und bei Öffnung

auch frische Luft ins Wohnmobil

gelangen; ein integriertes Fliegengitter

hält die meisten Insekten ab.

Die Holz-Seitenverkleidungen

des Laderaums und die Deckenverkleidung

wurden mit Himmelstoff

beklebt – und in die Decke wurden

LED-Lampen integriert. Nach der

ersten großen Reise wurde noch

eine Heizung eingebaut, die aus

Russland stammt und mit Diesel

aus dem Fahrzeugtank betrieben

wird. „Diese Heizung kann wirklich

was“, schmunzelt Nicole Eppert, die

beruflich bei dem Unternehmen

ArteBene in Lüdinghausen als Gestaltungstechnische

Assistentin

tätig ist.

Kleinigkeiten wie etwa Wäscheständer,

Garderobe und viele kleine

Staufächer finden sich hinten

in der Tür; vorne ist eine Schuhablage,

und im Cockpit ist überkopf

Stauraum für Klamotten und

unterm großen Bett ein Netz für

weitere Dinge wie beispielsweise

eine Decke beziehungsweise eine

Picknickdecke.


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LOKALES 7

Mittwoch, 06. Juli 2022

Zusammen mit ihrer 2017 geborenen Tochter Sophia unternahmen Nicole und Uwe Eppert eine 14-tägige Italien-Tour, die auch nach Pisa führte (linkes Foto). Dreidimensional

geplant hatte Uwe Eppert den Innenausbau des Reisemobils mit einem CAD-Programm (Foto Mitte), und statt der ursprünglichen Zweier-Sitzbank neben dem

Fahrersitz baute das Ehepaar auf einer individuell gefertigten Konsole (vorne) einen inzwischen drehbaren Beifahrersitz ins Cockpit (Foto rechts).

Fotos: privat

Generalstabsmäßig geplant

Für ein unbeschwertes Reiseerlebnis mit Autarkie überlässt das Ehepaar Eppert wenig dem Zufall

Von Reimund Menninghaus

Dülmen. Die Feuerprobe hat

das Incognito-Reisemobil von

Nicole und Uwe Eppert schon

mehrere Male mit Bravour bestanden.

Das erste Mal bei einer

Europatour.

Die führte das seinerzeit noch

kinderlose Paar 2016 für drei Wochen

nach Frankreich, Monaco,

Spanien, Portugal, Belgien und die

Niederlande. Mit ihrer vier Monate

alten Tochter Sophia ging es dann

2017 für 14 Tage auf Italien-Tour

– über Österreich, Italien, Schweiz

und Liechtenstein. Bei einer sogar

sechs Wochen dauernden Skandinavien-Tour

erlebte das Paar

mit der einjährigen Sophia später

Dänemark, Schweden, Norwegen –

inklusive Nordkap – und Finnland,

und mit der 16 Monate alten Sophia

durchreisten die Epperts schließlich

zehn Tage die Benelux-Länder.

„Die große Solaranlage, die Heizung,

der Durchlauferhitzer, das

Kochfeld und die großen Wassertanks

machen uns bei unseren

Liegeprobe auf dem großen, 1,60 Meter breiten längs in den Transporter

eingebauten Bett.

Touren komplett autark“, freut sich

Nicole Eppert. „Wir haben bis heute

keinen Campingplatz angefahren.“

Wo immer sich Toilettennutzungen

anbieten, werden diese

Optionen wahrgenommen, und besonders

bei Tankstellen wird nach

Trinkwasser gefragt. „In Skandinavien

haben wir unser Brauchwasser

aus Wasserfällen und kristallklaren

Seen abgefüllt“, berichtet Nicole Eppert,

die für die Skandinavien-Tour

passend Proviant für den Herd vorbereitet

hatte: „Ich hatte 42 Gläser

eingekocht, so dass wir für jeden

Mittag ein tolles Essen dabei hatten“,

so die 36-Jährige. Eine 11-Kilogramm-Gasflasche

reichte für die

kompletten sechs Wochen aus.

Auf diese Weise werden die Reisekosten

reduziert. Dazu trägt auch

die schlanke Bauweise des Fahrzeugs

bei: „Wir brauchen nur rund

zehn Liter Diesel auf 100 Kilometer

– weniger als viele anderen Reisemobile“,

so Uwe Eppert. Und das bei

einer üblichen Reisegeschwindigkeit

von 130 bis 140 Kilometern pro

Stunde. „Wobei der Wagen auch

Tempo 160 bis 170 schafft.“

Nachdem 2019 Tochter Hannah

und 2021 Sohn Moritz auf die

Welt gekommen sind, gilt es nun,

das Wohnmobil für eine Nutzung

durch die vergrößerte Familie zu

ertüchtigen. „Mal sehen, ob wir

Die beiden Solarzellen auf dem

Transporter-Dach.

noch einen dritten Sitz in das Fahrzeug

eingebaut und genehmigt bekommen“,

meint Nicole Eppert.

Aber auch ohne Reise-Nutzung

leistet das Fahrzeug immer wieder

gute Dienste: Beim Hausbau wurde

es etwa für Transportaufgaben

eingesetzt – und dabei half auch

die Anhängerkupplung. Bei einem

Leergewicht von 1,9 Tonnen wurden

700 Kilogramm Reisemobil-

Ausstattung eingebaut. Macht zusammen

2,6 Tonnen. Bis zu den

erlaubten 3,5 Tonnen ist also noch

einiges an Luft.

Alles in allem sind Nicole und

Uwe Eppert nach wie vor begeistert

von ihrem Reisemobil, in das neben

Der Ladungszustand der Solarbatterie

ist genau abzulesen.

den Kosten für die Anschaffung des

Basisfahrzeugs in Höhe von 8.000

Euro noch Reisemobil-Ausstattung

für rund 9.000 Euro reingekommen

ist. „Man muss nur manchmal länger

nach einem Parkplatz suchen,

der für die Länge des Fahrzeugs

passt. Die Breite ist – anders als

bei manch handelsüblichem Reisemobil

– kein Problem“, so Nicole Eppert,

die sich in dem Fahrzeug auch

sicher fühlt: „Alle Türen können

von innen abgeschlossen werden,

wir haben Feuerlöscher mit dabei

– und ein Gaswarner gibt Alarm,

wenn Gas im Fahrzeug ist. Schon

beim Umklemmen von Gasflaschen

meldet sich das Gerät.“

Viel Spaß bei den Jungs und Mädchen beim Sommerferienlager St. Joseph

Ihre letzten Tage im Sommerferienlager

St. Joseph erleben

aktuell 48 Kinder und Jugendliche

zwischen 8 und 17 Jahren.

Seit dem 25. Juni sind sie gemeinsam

mit 15 Betreuer*innen

am Diemelsee im östlichen

Sauerland, wo sie ihre Zelte aufgeschlagen

haben. Anders, als in

der Vergangenheit, finden dieses

Mal nicht zwei getrennte Ferienlager

(Jungs zelteten, Mädchen

fuhren nach Ameland) statt,

sondern es gibt das geschlechtergemischte

Lager. „Wir haben

uns dazu entschieden, weil es

zum einen weniger Anmeldezahlen

gab und zum anderen

die Anzahl der Gruppenleiter

geringer war“, so Fabian Töns

von der Lagerleitung. In den

Lagertagen haben die Teilnehmer*innen

viel erlebt: Unter

anderem Spiele wie „Schlag die

Leitung“, „Wetten, dass....“ oder

„1, 2 oder 3“, einen Ausflug ins

Fort Fun, einen Kinoabend oder

Spieleabende –zudem konnten

ein Lagerführerschein erworben

werden.

Foto: privat


8

Mittwoch, 06. Juli 2022

Stadt Dülmen testet aktuell

selbstpressende Solarpapierkörbe

Dülmen. „Mr. Fill“ ist neu in der

Stadt. Er kennt bislang nur den

Königs- und den Marktplatz.

Dort zieht er neugierige Blicke

auf sich: Die Menschen merken,

wenn jemand Neues in der Stadt

ist. Dabei hat „Mr. Fill“ nur das

Beste im Sinn. Er möchte helfen,

die Stadt sauber zu halten

und die Umwelt zu schonen.

Solarenergie findet er dabei besonders

praktisch. Oftmals sind

die Menschen aber verwundert,

wenn sie seinen Namen hören.

Dabei klingt „Mr. Fill“ doch so

viel besser als „selbstpressender

Solarpapierkorb“.

Seit dieser Woche testet die

Stadt Dülmen diese Papierkörbe.

Sie stehen an drei Standorten

in der Innenstadt: auf dem

Königsplatz in Höhe der Sonnenapotheke

und rund um den

Der Baubetriebshof, hier Mitarbeiter

Luigi Gojani, hat Mr. Fill

am Montag an drei Standorten

in der Dülmener Innenstadt aufgestellt.

Foto: Stadt Dülmen / Siemes

Kreis Coesfeld. Neben dem

Klimaschutz wird die Anpassung

an die Klimafolgen ein immer

wichtigeres Thema. Die Hitzewelle

vor wenigen Tagen war ein Vorbote

von Wärmeperioden, die uns

im Sommer voraussichtlich immer

häufiger betreffen werden. Hitze,

Dürre, aber auch Starkregen- und

Überflutungsereignisse werden

uns in Zukunft herausfordern

und abgestimmte Anpassungsstrategien

abverlangen. Im EU-geförderten

Klimafolgenanpassungsprojekt

„Evolving Regions“ haben

nun Expertinnen und Experten

aus Landwirtschaft, Stadtentwicklung,

Naturschutz, Wissenschaft

und Bildungssektor online

miteinander diskutiert – über

Klimaauswirkungen, Betroffenheiten

und Möglichkeiten, dieser

Entwicklung im Kreis Coesfeld

entgegenzuwirken.

Marktplatz vor den Geschäften

„Vodafone“ und „Adam & Eva“.

Die Abfallbehälter verschließen

geruchsdicht, pressen den Müll

zusammen und fassen somit bis

zu 600 Liter – ein Vielfaches mehr

als die anderen Behälter in der

Innenstadt. Ein weiterer Vorteil:

Da der Müll zusammengedrückt

wird, besteht nicht die Gefahr,

dass Verpackungen oder Ähnliches

den Behälter verstopfen.

Gerade in den Sommermonaten

kam es rund um den Marktplatz

trotz täglicher Leerung teilweise

zu überfüllten Mülleimern.

Und was hat die Sonne jetzt

damit zu tun? „Mr. Fill“ verfügt

über Solarzellen, die bei

Tageslicht die Presse mit Energie

versorgen. Eine zusätzliche

Stromzufuhr ist nicht erforderlich.

Zudem meldet der Behälter

eigenständig, wie voll er ist. Die

Stadt kann somit kontrollieren,

wann Leerungen notwendig

sind. Übrigens: Da es sich um

ein geschlossenes System handelt,

soll „Mr. Fill“ auch deutlich

weniger riechen als offene Mülleimer-Systeme.

Ein integrierter

Aschenbecher mit separater

Sammelbox ist für Zigarettenkippen

vorgesehen.

Für die Testphase hat die Stadt

zunächst die drei Geräte für eine

Dauer von einem Jahr gemietet.

„Im Herbst kommen noch drei

weitere Geräte eines zweiten Anbieters

hinzu. Diese möchten wir

in der Rathausgasse, auf dem

Overbergplatz und in der Marktstraße

aufstellen“, erklärt Nils

Zellhorn von der Stadt Dülmen.

Nach Ablauf der jeweiligen Testreihen

wird dann entschieden,

ob die Geräte dauerhaft gekauft

oder zurückgegeben werden.

Die Dürre zeigt sich auch hier im Münsterland.

Die Beteiligung fiel fachlich

breit aus, sowohl in den insgesamt

18 Arbeitsworkshops

als auch in dem abschließenden

Schlüsselakteursworkshop.

Dabei haben die Teilnehmenden

Visionen zu einem klimaangepassten

Idealzustand der

Region im Jahre 2040 entwickelt

und darauf realistische

LETTE / LOKALES

Foto: Kreis Coesfeld

Zielsetzungen abgestimmt. Es

wurden detaillierte Maßnahmen

ausgearbeitet, mit denen sich die

Region auf die zu erwartenden

Klimawandelfolgen vorbereiten

kann: Wie kann zum Beispiel der

Gebäudebestand klimaangepasst

umgerüstet werden, etwa

durch Maßnahmen zur Dachbegrünung,

Beschattung oder

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Gute Stimmung beim Ausländertreff

Flüchtlingsinitiative Lette veranstaltete ein gut besuchtes Fest

Lette (west). Spannende Begegnungen

bot am vergangenen

Freitag die Flüchtlingsinitiative

Lette. Ein interkultureller Austausch

war geplant. Dazu luden

die Veranstalter alle Interessierten

auf dem Gemeindeplatz ein. Unter

dem Slogan: „Kommt und erlebt

die Vielfalt“ verbrachten die Gäste

den sonnigen Tag zusammen.

Gastgeber waren Menschen aus

Afghanistan, Syrien, Aserbaidschan,

Donbass, Ukraine, afrikanische

Staaten und dem Iran. Mit

vielen unterschiedlichen Attraktionen

wie einem reichhaltigen

Buffet mit Spezialitäten aus den

Herkunftsländern der Flüchtlinge

wurde eine angenehme Stimmung

geschaffen. Aufgetischt

wurden Töpfe mit Reis und verschiedenen

Hackbällchen in Soße,

Apfelkuchen aus der Ukraine und

weitere Delikatessen aus fernen

Ländern. Aber auch die deutschen

Besucher haben es sich nicht nehmen

lassen, klassische Gerichte

wie Kartoffelsalat mitzubringen.

Kreis Coesfeld. Am Ausbildungsmarkt

im Bezirk der

Agentur für Arbeit Coesfeld ist

für junge Menschen auch jetzt,

kurz vor Ausbildungsstart, noch

einiges möglich. Aktuell sind 615

Bewerber*innen noch auf der

Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Viele Unternehmen in

der Region suchen aber auch

noch dringend Nachwuchskräfte

und bieten aktuell 2.466

freie Ausbildungsstellen für die

Bewerber*innen.

„Allerdings ist jetzt angesagt,

sich intensiv mit der

Am vergangenen Freitag organisierte die Flüchtlingsinitiative Lette

einen interkulturellen Austausch auf dem Gemeindeplatz mitten im

Dorf.

Foto: privat

„Es war einfach ein schönes Fest“,

sagte Mitorganisatorin Claudia

Böinghoff. „Die ganze Zeit war Betrieb

mit vielen Kindern.“ Und für

die Kinder wurde gut gesorgt. Von

Kinderschminken über eine Hüpfburg

bis hin zum Spielmobil des

Ausbildungsplatzsuche zu beschäftigen“,

betont Frank Thiemann,

Leiter der Agentur für

Arbeit Coesfeld, und ergänzt:

„Zahlreiche Möglichkeiten alleine

reichen nicht, man muss sie

auch ergreifen.“ So rät er den

Jugendlichen dringen Kontakt

mit der Berufsberatung aufzunehmen,

um Unterstützung bei

der Ausbildungsplatzsuche zu

erhalten.

Rein rechnerisch kommen zwar

aktuell auf 100 freie Ausbildungsstellen

nur 25 unversorgte Bewerber*innen,

aber dieses für

Anpassungsprojekt „Evolving Regions“ auf der Zielgeraden

Wichtige Schlüsselakteurinnen und -akteure diskutierten die Auswirkungen der Klimaveränderungen

der richtigen Ausrichtung eines

Neubaus? Interessant ist auch die

Nutzung von Regen- oder Brauchwasser,

in Siedlungsgebieten,

aber auch in der Landnutzung,

wenn dies möglich ist. Das Projekt

und die Veranstaltungen

werden in enger Zusammenarbeit

mit der Technischen Universität

Dortmund und dem Deutschen

Institut für Urbanistik betreut.

Parallel zu den Workshops im

Kreis Coesfeld wurde daher vom

Raumplanungsinstituts der TU

Dortmund eine Klimawirkungsanalyse

erstellt. Damit lassen

sich die besonders sensiblen Hotspots

der Region identifizieren,

die dann beispielsweise bei der

Stadtplanung berücksichtigt

werden können. Zum Schluss

entsteht ein Fahrplan, wie in

Zukunft im Kreis Coesfeld die

Klimafolgenanpassung gestaltet

Kreises Coesfeld war alles dabei.

Die Sprachbarriere zu überwinden,

war gar nicht schwierig, berichtete

Claudia Bönghoff. Grade, wenn die

Besucher sich über das Essen oder

die Veranstaltung unterhielten, fiel

dies nicht mehr auf ...

Jetzt die Chancen auf eine Ausbildung ergreifen

Jugendliche günstige Verhältnis

geht laut Thiemann nur theoretisch

auf: „Nicht immer passen Interessen

und Fähigkeiten mit den

Anforderungen der Ausbildungsbetriebe

überein. Manchmal sind

die Ausbildungsstellen für die

Jugendlichen auch zu weit weg und

daher kaum erreichbar“, so der Ausbildungsmarktexperte.

Deswegen

rät er dazu, immer auch mehrere

alternative Berufe in den Blick zu

nehmen: „Das erhöht die Chancen

deutlich, sodass es noch gelingen

sollte einen Ausbildungsplatz für

diesen Sommer zu erhalten.“

werden kann und die Region insgesamt

klimarobust wird.

Projektkoordinatorin Dr.

Christine Heybl freut sich: „Es

ist toll, dass wir nach 1,5 Jahren

schon so viel erreicht haben.

Sowohl eine weitreichende Vernetzung

der teilnehmenden

Expertinnen und Experten

hat stattgefunden als auch bereits

die Umsetzung einiger

kleiner Projekte. Klimafolgenanpassung

muss sich nun als

wichtige Daueraufgabe in die

Arbeitsprozesse integrieren.“

Nähere Informationen finden

sich auf der Projekt-Homepage

https://evolvingregions.

com/. „Evolving Regions“ wird

durch das EU-Umweltprogramm

LIFE gefördert und durch das

NRW-Ministerium für Umwelt,

Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

kofinanziert.


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Ehrenpaar Nicole und Thomas Melles, Königspaar Silke und Ulrich Niehues, Ehrenpaar Nicole und

Andre Fauler, ist bereits voller Vorfreude auf das Schützenfest.

Foto: privat

Der Kohvedel-Vorstand ist

bereit für jede Überraschung

An diesem Wochenende wird neben dem „düb“ Schützenfest gefeiert

Dülmen. An diesem Freitag,

8. Juli, startet das Kohvedeler

Schützenfest um 15.30 Uhr mit

dem Damenkaffee im Festzelt –

und um 19 Uhr mit einem Festauftakt

für alle. Der Vereinsvorsitzende

Christian Jasper kann es

gar nicht abwarten: „Ich freue

mich nach der viel zu langen

Corona-Pause sehr auf unser

Schützenfestwochenende! Wir

haben wie in der Vergangenheit

sehr viel Arbeit, Energie

und Zeit in die Vorbereitungen

investiert und hoffen, dass das

Wochenende ein Erfolg wird

und sämtliche Veranstaltungen

getreu unter unserem Motto ,zu

Gast bei guten Freunden‘ gut

besucht werden. In diesem Jahr

Ganze Arbeit vom „süßen Team“

Dülmen. Ganz besonders groß ist

die Vorfreude auf das Schützenfest

in jedem Jahr bei einer

ganz besonderen Gruppe: Dem

„süßen Team“, wie der Vereins-

Vorsitzende Christian Jasper

die Verantwortlichen für die

„Kindertüten“ bezeichnet. Seit

knapp zwanzig Jahren treffen sich

Wille und Monika Melles, Renate

und Heinz Schuhmann, Helmut

und Monika Wensing und Renate

Schumann (teilweise in wechselnder

Konstellation) kurz vor

dem Schützenfest, um etwa 150

Tüten mit Süßwaren zu füllen, die

dann am Schützenfestsonntag an

die kleinsten Vereinsmitglieder

überreicht werden.

„Es ist uns nicht nur eine riesige

Freude, die Tüten zu füllen

– auch das Überreichen an die

glücklichen Kinder ist immer

eine ganz tolle Sache!“ Damit

das Tütenfüllen noch mehr Spaß

macht, folgte die muntere Truppe

in diesem Jahr einem ganz

wird sicherlich die ein- oder andere

unerwartete Überraschung

während der Festtage auf uns

warten, wenn man auf die Erfahrungen

der bereits in den

vergangenen Wochen in Dülmen

ausgerichteten Feste blickt. Ich

bin allerdings sehr optimistisch,

mit meinem Team sämtliche

Herausforderungen souverän zu

meistern!“

Am Schützenfestsamstag findet

ab 18 Uhr unter Beteiligung

des Männerchores Loreley

in der Kirche St. Joseph eine

Messe statt, ab 20 Uhr wird

dann der scheidende Thron um

Silke und Ulrich Niehues beim

Königsball verabschiedet. Der

Sonntag beginnt um 13 Uhr mit

einfachen Programm: 18 Uhr

ein Motivationsbierchen für die

Runde, dann die erste Hälfte der

Tüten packen, dann ein weiteres

Bier für die Herren – und für

die Damen ein Likörchen, dann

weiterpacken. Und das mit viel

Eifer, wie Christian Jasper, der in

diesem Jahr ebenfalls kurz vor

dem Antreten aller Schützen

auf dem Marktplatz mit Parade

und Abmarsch zum Festzelt am

„düb“. Gegen 14.30 Uhr startet

das Vogelschließen, die Proklamation

des neuen Königspaares

ist für 18 Uhr angesetzt.

Abends ab 20 Uhr steht dann der

nächste Königsball für alle an.

Abgerundet wird das Schützenfest

mit einem Frühschoppen ab

10.30 Uhr und dem Einmarsch

der Damen zum gemütlichen

Ausklang mit Musik und Tanz ab

13 Uhr.

Alle weiteren Informationen

zum Schützenverein Kohvedel

gibt‘s unter www.kohvedel.de

und auf der Facebook-Seite des

Vereins.

Freiwilligen-Gruppe hat die Süßigkeitentüten für die Kinder vorbereitet

Renate Schumann Margret Wewerink Helmut Wensing Willi Melles

Monika Wensing Monika Melles Heinz Schumann

Foto: A

Ort war, lachend bestätigte: „Das

süße Team ist nicht nur sehr engagiert,

sie waren auch mit dem

Kirschling sehr spendabel.“ Die

Schützenfest-Kinder können auf

jeden Fall sicher sein: Am Sonntag

gibt es viele gut gelaunt verpackte

Leckereien im Schützenfestzelt

abzuholen!

Björn Töns

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Wir wünschen allen

schöne und heitere

Schützenfesttage!

Wir wünschen allen viel

Vergnügen beim Schützenfest!

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Ratgeber: Mietkosten im Griff

Sparpotenziale von Nebenkosten bis Wohnungsmängel

Kreis Coesfeld. Bezahlbarer

Wohnraum ist längst nicht mehr

nur in Ballungsräumen knapp. Zur

Kaltmiete sind zudem bis zu 2,88

Euro pro Quadratmeter monatlich

für Betriebskosten zu zahlen

– dabei sind in der Berechnung

der sogenannten „zweiten

Miete“ die exorbitanten Energiepreissteigerungen

seit Ende 2021

noch nicht enthalten. Und wer

eine Indexmiete vereinbart hat,

fürchtet angesichts der galoppierenden

Inflation bald einen drastischen

Mietenanstieg. Der neue

Ratgeber „Mietkosten im Griff“ –

gemeinsam von der Verbraucherzentrale

und dem Deutschen

Mieterbund herausgegeben –

zeigt anschaulich, wo und wie die

Ausgaben fürs Wohnen gedeckelt

werden können. Und das nicht

nur mit Blick auf die aktuellen

Entwicklungen, sondern auch bei

den alltäglichen Mietfragen von

EEG-Umlage entfällt bei Stromzählern

Kreis Coesfeld. Seit dem 01.

Juli entfällt die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz).

„Energieversorger müssen den

entsprechenden Betrag in Höhe

von 4,43 Cent pro Kilowattstunde

brutto bei den Strompreisen

berücksichtigen und

mit der Jahresrechnung an die

Haushalte weitergeben“, erklärt

Susanne Terwey, Leiterin von

der Beratungsstelle Dülmen der

Verbraucherzentrale NRW.

Konkrete Tipps, was Verbraucher:innen

jetzt zu beachten

haben, gibt die Verbraucherzentrale

NRW:

Sinkt der Strompreis sofort?

Die Stromanbieter müssen die

Absenkung in vollem Umfang

an die Endverbraucher weitergeben.

Für Privathaushalte ändern

sich die monatlichen Abschläge

zunächst jedoch nicht.

der Wohnungssuche über Schönheitsreparaturen

bis hin zur Kündigung

des Mietverhältnisses.

Wie hoch darf meine Miete

sein? Welche Klauseln im Mietvertrag

können teuer werden?

Muss ich hinnehmen, dass die

defekte Heizung wochenlang

Die Preissenkung wird erst mit

der nächsten Jahresrechnung

verrechnet.

Ist eine Zwischenablesung von

Zählerständen sinnvoll?

Bei Haushalten mit Haushaltsstrom

ist dies nicht erforderlich,

denn der Stromverbrauch

verteilt sich sehr gleichmäßig

über das Jahr. Eine Schätzung

des Stromverbrauchs durch

den Stromanbieter zur Jahresmitte

reicht daher aus. Verbraucher*innen,

die mit Strom

heizen und eine Wärmepumpe

oder eine Nachtstromspeicherheizung

haben, sollten hingegen

eine Zwischenablesung vornehmen.

Deren Stromverbrauch

ist über das Jahr durch die Heizperiode

ungleichmäßig verteilt,

und kann auch von Jahr zu Jahr

witterungsbedingt anders gelagert

sein.

nicht repariert wird? Um wie viel

darf die Miete bei einer energetischen

Sanierung angehoben

werden? Anhand zahlreicher

Fallbeispiele wird die Rechtslage

praktisch erläutert. Und

Musterbriefe helfen, eigene Ansprüche

zu formulieren, Fristen

zu beachten und Rechte durchzusetzen.

Außerdem bietet der

Ratgeber aktuelle Informationen

zur Mietpreisbremse, zur Kündigung

bei der Umwandlung in

Eigentumswohnungen sowie zu

den Maßnahmen im Entlastungspaket

der Bundesregierung, um

die rasant gestiegenen Kosten

fürs Heizen abzufedern.

Der Ratgeber „Mietkosten

im Griff. Nebenkosten, Mieterhöhung,

Wohnungsmängel“

hat 192 Seiten, kostet 16,90 Euro

und ist in der Beratungsstelle der

Verbraucherzentrale NRW in Dülmen,

Overbergplatz 3, erhältlich.

Welche Informationspflicht

haben Energieversorger gegenüber

Kund*innen?

Über den Entfall der EEG-Umlage

und die neuen Preise müssen

Stromanbieter Haushalte

nicht gesondert informieren. Ein

Sonderkündigungsrecht, wie es

sonst bei Preisänderungen üblich

ist, gibt es ebenfalls nicht.

Der Betrag, um den sich die

Stromrechnung durch den Wegfall

der EEG-Umlage mindert, ist

in der Stromrechnung allerdings

transparent auszuweisen. Bei

der Grundversorgung müssen

die neuen Preise auf der Internetseite

des Anbieters veröffentlicht

werden.

Weitere Informationen und

Links: Tipps zur Abrechnung

von Strom- und Gasrechnungen:

www.verbraucherzentrale.nrw/

node/23268

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Nottuln: Stefan Nölker | Tel. 0151 11133886 Mahmoud Abdul-Latif | Tel. 0173 2777725

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Eine neue Heizung lohnt sich, um langfristig das Klima zu schützen und Emissionen zu verringern – und,

um den eigenen Geldbeutel zu schonen. Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

Besser heizen für das Klima

und den Geldbeutel

KlimaPakt und Verbraucherzentrale bieten Online-Seminarreihe an

Kreis Coesfeld. Fossile Brennstoffe

haben dauerhaft keine

Zukunft mehr. Aber welche

klimafreundlichen Alternativen

zur Öl- und Gasheizung gibt es?

Wie kann man besser heizen?

Der Umstieg auf klimafreundliche

Alternativen lohnt sich

derzeit wie nie zuvor: Bis zu 45

Prozent Förderung gibt es für

den Austausch einer alten Heizung.

Vor diesem Hintergrund

bieten die Verbraucherzentrale

NRW und der KlimaPakt Kreis

Coesfeld neben der laufenden

Solarstrom-Seminarreihe nun

noch eine weitere kostenlose

Online-Veranstaltungsfolge an,

Viele Wege führen ins Eigenheim

Ratgeber zu Fertighäusern gibt Tipps zum Kaufen und Bauen

Kreis Coesfeld. Viele Menschen

zögern, ein Eigenheim aus Holz errichten

zu lassen, weil der Mauerstein

für sie zum Inbegriff eines

Hauses gehört. Generell lässt sich

jedoch nicht sagen, dass die eine

oder andere Konstruktionsweise

besser ist, vielmehr haben beide

Vor- und Nachteile. So zeichnen

sich Massivhäuser beispielsweise

fast immer durch einen besseren

Schallschutz aus, dafür können

Holzhäuser oft sehr gute energetische

Werte vorweisen. Der Ratgeber

der Verbraucherzentrale

„Kauf und Bau eines Fertighauses

oder Massivhauses“ hilft bei Entscheidungen

wie diesen und ermöglicht

kritisch-prüfende Blicke

hinter die schönen Fassaden der

Musterhausausstellungen.

Das Buch wurde aus der Praxis

heraus entwickelt und begleitet

die Leser*innen auf dem Weg

zu den eigenen vier Wänden.

Das beginnt mit der Frage, ob sie

die einen Überblick über moderne

und alternative Heiztechnologien

gibt.

Jeden ersten oder zweiten

Donnerstag im Monat beantworten

Energieberatende

der Verbraucherzentrale NRW

grundsätzliche Fragen zur finanziellen

Förderung und zur

Planung einer neuen Heizungsanlage.

Abschließend werden

Fragen der Teilnehmenden

beantwortet und eigene Erfahrungsberichte

ausgetauscht.

Die Termine der Reihe für 2022

sind: 7. Juli, 11. August, 8. September,

6. Oktober, 10. November

und 8. Dezember, jeweils

sich einen Bau überhaupt leisten

können, und führt über Themen

wie Grundstückskauf, Vertragsmodell

und Zahlungsplan bis hin

zur Baudurchführung, Abnahme

und Gewährleistung. Mit kommentierten

Beispielverträgen

und Zahlungsplänen gibt das

Handbuch anschauliche Unterstützung.

Umfangreiche und

detaillierte Checklisten bereiten

Verwirklichen Sie Ihren

Traum vom Haus

Beratung

Planung

Ausführung

Betreuung

Schlüsselfertig

bauen!

um 18 Uhr über Zoom. Eine

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Zugangsdaten können

unter dem folgenden Link

am Tag der Veranstaltung abgerufen

werden: https://coe.de/

besser-heizen.

Sämtliche Online-Vorträge

der Verbraucherzentrale NRW

sind zudem unter www.verbraucherzentrale.nrw/e-seminare

zu finden. Auch die aktuelle

Kampagne findet statt im

Rahmen des Projekts ENER-

GIE2020plus der Verbraucherzentrale

NRW, das mit Mitteln

des Landes und der EU gefördert

wird.

zudem auf die wichtige Hausabnahme

vor.

Der Ratgeber „Kauf und Bau

eines Fertighauses oder Massivhauses.

Das große Praxis-Handbuch

zum schlüsselfertigen

Haus“ hat 336 Seiten, kostet

34,90 Euro und ist in der Beratungsstelle

der Verbraucherzentrale

NRW in Dülmen, Overbergplatz

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12

Mittwoch, 06. Juli 2022

LOKALES

www.dülmenplus.de

Rezeptideen von

No-Bake-Cake

Zutaten:

- 200 g Cookies

- 110 g Butter

- eine Tüte Götterspeise rot

- 125 ml Wasser

- 1 Pck. Vanillezucker

- 400 g Schlagsahne

- 350 g Frischkäse

- frische Himbeeren 500 g

- 300 g Erdbeeren

- 1 Tüte Tortenguss klar

- 150 ml Kirschsaft

Die Backform (28er) mit Backpapier auslegen. Dann die Kekse

mit einem Mixer zerkleinern oder in einen Beutel packen

und mit der Holzrolle zerdrücken. Währenddessen die Butter

schmelzen.

Flüssige Butter und Kekse vermengen und in die Backform

drücken, ab in den Kühlschrank für ein paar Minuten.

Die Götterspeise nach Packungsanleitung aber nur mit 125

ml Wasser zubereiten. Anschließend abkühlen lassen und

zwischendurch umrühren. Frischkäse und die geschlagene

Sahne vermischen.

Die abgekühlte Götterspeise hinzugeben und verrühren. Alles

zu einer cremigen Masse miteinander vermengen. Die Himbeeren

außen am Rand auf dem Boden stellen, anschließend

die Creme eingießen. Circa vier Stunden in den Kühlschrank.

Anschließend Tortenguss mit dem Kirschsaft nach Packungsanleitung

zubereiten, etwas abkühlen lassen und über den

Kuchen gießen. Mit Erdbeeren verzieren. Fertig!

Schafskäse

Melonensalat

Zutaten:

- 300 g Melone

- 200 g Schafskäse

- Salz

- Frische Minze

- 3-4 El Olivenöl

- Saft einer halben Limette

Die Melone klein schneiden. Den Schafskäse ebenfalls in

Würfel schneiden und dazugeben. Die Minze klein hacken,

anschließend Olivenöl, eine Prise Salz und den Saft einer

halben Limette dazugeben. Alles miteinander verrühren und

genießen

Zur Person:

Alexandra Haas ist 29 Jahre alt, verheiratet

und Mutter eines Sohnes. Die

Wahl-Merfelderin betreibt seit Jahren

einen sehr erfolgreichen Blog, auf

dem sie ihre Rezeptideen vorstellt.

Der Blog ist unter www.alexkitchenlove.de

im Internet oder über Instagram

zu finden. Seit einigen Wochen ist Alexandra

Haas regelmäßig im öffentlich

rechtlichen Fernsehen zu sehen, etwa

bei der „ZDF-drehscheibe“.

Tagestour nach Groningen und Delfzijl

Für die DÜLMENplus-Tagesfahrt

nach Groningen und Delfzijl

(NL) am 22. Juli, angeboten

vom Reisedienst Lücke, gibt

es noch freie Plätze. Bei dieser

Fahrt steht ein Besuch des

Wochenmarktes und Shoppen

in Groningen und eine Dollartüberfahrt

von Delfzijl nach

Leer mit dem Ems-Traumschiff

Dülmen. In seiner jährlichen Sitzung

informierte sich jetzt der

Stiftungsrat des Richard-von-

Weizsäcker-Berufskollegs mit den

Standorten Lüdinghausen und

Dülmen über die Arbeit der Stiftung.

Nach Vorlage der Bilanz und

der Jahresrechnung 2021 durch

den ehrenamtlich tätigen Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. Dirk Thomas-Meyer

wurde der Vorstand

einstimmig entlastet. Den coronabedingt

nur geringen Mieteinnahmen

für das von der Stiftung

betriebene Marianne-von-Weizsäcker-Jugendgästehaus

stand

ein erhöhtes Spendenaufkommen

gegenüber. Da im Jahre 2022 die

Austauschprojekte wieder anlaufen,

unter anderem werden

Praktikant*innen aus Schweden

und Schüler*innen aus der

Schweiz erwartet, werden auch

die Übernachtungszahlen wieder

ansteigen.

Die Vorstandsvorsitzende der

„Warsteiner Admiral“ auf dem

Programm. Tickets für die erlebnisreiche

Fahrt gibt es für

69 Euro online unter www.

dülmenplus.de oder direkt

beim Reisedienst Lücke, Heinrich-Leggewie-Straße

12 in Dülmen.

Nähere Informationen zu

allen Reisen gibt es ebenfalls

auf der DÜLMENplus-Website.

Stiftung, Sabine Neuser (Schulleiterin

des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs),

und Martin

Jasper (Vorsitzender des

Die Fahrt nach Groningen

hat folgende Abfahrtszeiten:

6.30 Uhr: Dülmen Bahnhof;

6.45 Uhr: Lette (Haltestelle

Ortsmitte); 7.00 Uhr: Coesfeld

Bahnhof. Die geschätzte

Rückkehr ist für 20.30 Uhr angesetzt.

Der Preis umfasst die

Bus- und Schifffahrt mit Kaffee

und Kuchen.

Drei neue Köpfe an der Spitze

Stiftungsrat des RvW-Berufskollegs wählte neuen Vorstand

Dülmen (men). Zum 1. Oktober

geht Hans Günter Werner (HG) in

den Ruhestand – und damit der

Wirt des DJK-Clubhauses. Wie es

mit dem DJK-Clubhaus danach

weitergeht, ist noch nicht geregelt.

„Wir sind von Seiten des Vereins

mit zwei Interessenten in

intensiven Gesprächen, und wir

Die neuen Mitglieder des

Stiftungsrates Pascal Wewers

(links) und Ulrich Müller. Andreas

Baumeister fehlt auf dem

Bild.

Foto: privat

sind auch zuversichtlich, in Kürze

einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.

Aber wir wollen keinen

Schnellschuss machen und

eine für längere Sicht tragfähige

Regelung treffen“, erklärt Alfons

Ising, Geschäftsführer der DJK Dülmen,

auf DÜLMENplus-Anfrage.

„Vor diesem Hintergrund bitten

Stiftungsrates) bedankten sich

bei den aus dem Stiftungsrat ausgeschiedenen

Mitgliedern Andreas

Geiping (Sparkasse Westmünsterland),

Norbert Hoffmann und

Ferdinand Limberg (beide ehemalige

Kreishandwerksmeister)

für die langjährige Zusammenarbeit

und Unterstützung. Als

Nachfolger wurden Andreas Baumeister

(Kreishandwerksmeister),

Ulrich Müller (Hauptgeschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft

Coesfeld) und Pascal Wewers

(Sparkasse Westmünsterland)

gewählt. Christine Köhler wechselt

vom Stiftungsvorstand in

den Stiftungsrat. Turnusmäßig

wiedergewählt wurden Eva John,

Dr. Christian Schulze Pellengahr,

Annegret Wierling und Johannes

Walterbusch. Bis 2024 wurden

bereits im Vorjahr Martin Jasper,

Matthias Kortendieck, Peter Lips,

Herbert Lütke Holz und Michael

Merten gewählt.

DJK-Clubhaus-Weiterbetrieb soll bald geregelt sein

wir um Verständnis, dass wir bis

zum Vertragsabschluss keine Veranstaltungsbuchungen

entgegennehmen.“

Wenn alles ideal laufe,

werde der Vertrag zeitnah unterschrieben,

und der neue Wirt könne

im September noch von HG Werner

und seiner Frau Iris eingearbeitet

werden.


www.dülmenplus.de

SPORT

Mittwoch, 06. Juli 2022

13

INFOS

plus

Der erste Startschuss für den Roruper Abendlauf fällt an diesem Freitag, 8. Juli, um 17.30 Uhr mit dem Pamperslauf – um 19.10 Uhr

starten dann die letzten Läufer des Tages zum zehn Kilometer langen Volkslauf.

Foto: privat

Jogginglauf, Halbmarathon und mehr

An diesem Freitag, 8. Juli, findet ab 17.30 Uhr der Roruper Abendlauf statt

Rorup. Frankreich hat die „Tour

de France“, London hat „Wimbledon“

und Rorup hat den

Abendlauf: An diesem Freitag,

8. Juli, steht eine der größten

Sportveranstaltungen des Kreises

an – und Nachmeldungen

sind bis 30 Minuten vor dem jeweiligen

Start möglich.

„Endlich wieder vor Ort!“, ist Veranstalter

Rene Bertelsbeck schon

voller Vorfreude, denn: „In den

vergangenen zwei Jahren konnten

wir ja ,nur‘ die digitale Version anbieten

– nun geht es endlich wieder

gegen direkte Konkurrenten über

die Straßen rund um Rorup! Wir

erwarten ein volles Teilnehmerfeld

– das Orgateam und ich werden

wieder alles geben, um es zu einem

atmosphärisch und sportlich tollen

Abend zu machen!“

Gestartet werden kann auf Strecken

mit verschiedenen Altersklassen

und Distanzen. So geht es

um 17.30 Uhr mit einem Pamperslauf

über 400 Meter los, bei dem

die Kleinsten eine Stadionrunde

hinlegen dürfen. Um 17.50 Uhr folgt

ein Schülerlauf über 1,5 Kilometer

– und dann stehen die drei „Jedermannsläufe“

an. Zuerst der drei

Kilometer lange „Jogginglauf“ um

18.10 Uhr, dann der Halbmarathon

ab 19 Uhr, der den Roruper Abendlauf

zu einer ganz besonderen Veranstaltung

macht, und dann der

zehn Kilometer lange Volkslauf

über zehn Kilometer ab 19.10 Uhr.

Waren der Drei- und der Zehn-Kilometer-Lauf

in der Vergangenheit

noch Teil der „Streiflichter-Laufserie“,

kann dort nun für die neue

Westmünsterland-Laufserie auf

Punktejagd gegangen werden. Informationen

zu dieser Verknüpfung

von Laufveranstaltungen gibt es

unter www.laufserie.de.

Weitere Informationen zum Roruper

Abendlauf (einschließlich

Lange Tour der DJK Radsportler nach Gießen

Bestes Radfahrwetter mit viel

Sonne, mäßigem Wind und angenehmen

Temperaturen bot

sich den über 20 DJK-Radler*innen

am langen Fronleichnam-

Wochenende in Gießen. Organisiert

von Ludger Dey fand zum

ersten mal nach zwei Jahren

Corona-Pause wieder eine „Lange-Tour“

statt. Vom Hotel „Altes

Eishaus“ konnten die Gruppen

jeden Tag zu unterschiedlichen

Touren starten. Neben drei

Tempogruppen mit dem Rennrad,

war bei dieser langen Tour

erstmals auch eine Tourenradgruppe

unterwegs. Die Gegend

um Gießen bot flache Passagen

oder gemäßigte Anstiege. Nur

wenn der Tourguide eine Burg

ansteuerte, wurde die Steigung

meistens deutlich zweistellig.

Allen Teilnehmern hat es gut gefallen

und freuen sich schon auf

die Lange Tour 2023. Nächster

wichtiger Termin der DJK-Radler*innen

ist die Radtouristikfahrt

am 28. August diesen Jahres, zu

der mehrere Hundert Teilnehmer

erwartet werden. Foto: privat

Inline-Skating-Kurs an diesem Sonntag mit dem SGZ

Dülmen. Eine Aktion zum Thema

„Inline-Skaten – aber sicher

doch!“ für Anfänger und Fortgeschrittene

bietet das SGZ Dülmen

am Sonntag, 10. Juli, von 14

bis 17 Uhr an. Für Kids ist Inline-

Skaten eine Sportart in der sie Bewegungsdrang,

Selbstdarstellung,

Wagnis, Experimente und Power

eindrucksvoll verbinden können.

Doch das rasante Vergnügen birgt

Gefahren, wenn Fahr- und Bremstechnik

nicht richtig beherrscht

und keine Schutzausrüstung getragen

wird. Teilnahmevoraussetzung:

Sportkleidung, eigene

Inline-Skates mit sauberen Rollen,

das Tragen von Knie-, Ellbogen-

und Handgelenksschützern

und eines Fahrrad-, Ski- oder Hockey-Helmes.

Weitere Informationen

beim SGZ Dülmen, Telefon

(02594) 85944 oder www.sgz-duelmen.de.

der genauen Streckenverläufe) gibt

es auf www.rorup.net/lauftreff.

Zudem ist der Roruper Abendlauf

sowohl auf Facebook (www.

facebook.com/RoruperAbendlauf)

als auch auf Instagram (www.instagram.com/roruperabendlauf)

vertreten.

Die Startzeiten

Pamperslauf (400 m) 17:30 Uhr

Schülerlauf (1,5 km) 17:50 Uhr

Jogginglauf (3 km) 18:10 Uhr

Halbmarathon (21 km)19:00 Uhr

Volkslauf (10 km) 19:10 Uhr

Buldern. Gemeinsam mit Preußen

Münster bietet die DJK Adler

Buldern vom 2. bis 5. August ein

Preußen-Fußballcamp in Buldern

an. Kinder zwischen 6 und

13 Jahren können in diesen vier

Tagen mit Trainern von Preußen

Münster trainieren, erhalten ein

eigenes Camp-Trikot, eine Eintrittskarte

für ein Heimspiel des

Münsteraner Regionalliga-Teams

sowie die Verpflegung für die

Camp-Tage. Die Teilnahmegebühr

beträgt 125 Euro. Alle

weiteren Informationen gibt es

bei der DJK Adler Buldern und

unter www.djk-adler-buldern.de.

Marco Habicht bleibt

Trainer der DJK

Dülmen. Marco Habicht

bleibt doch Trainer der

Fußball-Senioren der DJK

Dülmen. Waren seine Pläne

eigentlich, mit dem Ende

der vergangenen Saison

kürzer zu treten, macht der

erfahrene Coach nun doch

für ein Jahr weiter. Möglich

macht das eine Veränderung

seiner beruflichen Situation.

Zugleich verkündet der Verein

gleich 21 Neuzugänge –

so wechselt gleich 18 Spieler

von der TSG III zum Sportzentrum

Süd.

Wasem Alakoud

übernimmt Buldern II

Buldern. Die zweite Mannschaft

der DJK Adler Buldern

hat nach langer Suche einen

neuen Trainer gefunden.

Künftig wird Wasem Alakoud

den B-Kreisligisten trainieren,

der in der Vorsaison erst

durch einen starken Schlussspurt

die Klasse halten

konnte. Alakoud hatte zuvor

die dritte Mannschaft der SG

Coesfeld 06 in der Kreisliga C

betreut.

Im August Preußen-Fußballcamp

am Sportplatz von Adler Buldern

Im August können Kinder beim

Preußencamp trainieren. Foto: privat

Barfuß auf Entdeckungsreise

Dülmen. Am Samstag, 9. Juli,

findet von 9 bis 11 Uhr die SGZ-

Kennenlernaktion „Barfuß

unterwegs – Mit den Füßen auf

Entdeckungsreise“ in Dülmen

statt. Viele Orthopäden und

Physiotherapeuten empfehlen

das Barfußgehen zur Kräftigung

der Fußmuskulatur. Auf nackten

Sohlen zu gehen und die Füße bewusst

aufzusetzen ist ein intensives

und achtsames Erlebnis in der

Natur. Um den ungeübten Füßen

aber nicht zu viel zuzumuten,

wird bei dieser Aktion mal mit

und mal ohne Schuhe gegangen.

Wahrnehmungs- und Balanceübungen

auf unterschiedlichen

Untergründen stärken dabei die

Muskulatur, Bänder und Sehnen

der Füße und sorgen für einen

natürlichen Gehstil. Eine kleine

Fußmassage zum Wohlfühlen

rundet die Erlebnisaktion ab.

Weitere Informationen gibt es

beim SGZ Dülmen, Tel. (02594)

85944 und unter www.sgz-duelmen.de.


14

Mittwoch, 06. Juli 2022

Die ARCA Gesellschaft für Pflege und Betreuung KG

ist ein verantwortungsbewusster und innovativer

Partner des Gesundheits- und Sozialwesens im Kreis

Coesfeld mit zwei stationären Pflegeeinrichtungen

für junge Pflege, Seniorenpflege und Betreutem

Wohnen in Nottuln-Appelhülsen.

Das Haus ARCA Frenkings Hof ist eine stationäre Pflegeund

Betreuungseinrichtung, in der junge Menschen mit

unterschiedlichen Erkrankungen aus dem Gesamtgebiet

der Neurologie oder altersbedingter Pflegebedürftigkeit

in unterschiedlichen individuellen Wohngemeinschaften

leben.

Sie suchen eine neue berufliche Herausforderung?

Dann kommen Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu uns

und werden Teil unseres Pflege- und Betreuungsteams als

Pflegefachkraft (m/w/d)

für den Nachtdienst

in Voll- oder Teilzeit

(Dienstzeit von 21:15 bis 07:15 Uhr)

Sie überzeugen uns durch:

Abgeschlossene Ausbildung als examinierte/r Gesundheitsund

Krankenschwester/-pfleger oder Altenpfleger/in

Erfahrung mit EDV-gestützter Pflegedokumentation

Erfahrung in der Pflege und Betreuung von Menschen

Einfühlungsvermögen in die Lebenssituation pflegebedürftiger

junger Menschen

Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit

Ihr Aufgabengebiet:

Eigenverantwortliche Planung und fachgerechte Durchführung

der Grund- und Behandlungspflege

Koordination und Sicherstellung der Pflegeprozesse

Kontinuierliche Führung der Pflegedokumentation

Einhaltung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Gemeinsam mit einem/r weiteren Kollegen/in versorgen

Sie nachts die Bewohner*innen im Haus

Wir überzeugen Sie durch:

einen sicheren und modernen Arbeitsplatz in einer

zukunftsorientierten Einrichtung

ein engagiertes und motiviertes Team

internes und externes Fortbildungsangebot

zusätzliche Altersvorsorge

Für weitere Informationen steht Ihnen unsere Einrichtungsleitung

Frau Martina Bosse gerne zur Verfügung:

Fon 02509/99 00-104.

(Bewerbungen gerne auch als PDF per E-Mail)

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Justizhelfer (m/w/d) mit dem

Ziel der Verbeamtung als

Justizwachtmeister beim

Amtsgericht Dülmen gesucht

Einzelheiten zu dem Beruf,

Angaben zu einzureichenden

Unterlagen und Fristen finden Sie hier:

https://karriere.nrw/suche?job=

Justizhelfer&ort=Dülmen

Ansprechpartnerin: Justizamtsrätin

Merve Aßmann | 02594-947060

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Untersuchungen

werden reduziert

Kreis Coesfeld. Aufgrund der

hohen Arbeitsbelastung durch

die Corona-Pandemie und wegen

des anhaltenden Personalmangels

sieht sich das Kreisgesundheitsamt

gezwungen, seine Leistungen aktuell

einzuschränken. Das bedeutet

konkret, dass dieses Jahr nicht alle

Schuleingangsuntersuchungen

wie gewohnt erfolgen können. In

der Ferienzeit wird noch bis zum

31. Juli 2022 die Schulfähigkeit

überprüft. „Wer bis dahin nicht

untersucht wurde, wird keine

Schuleingangsuntersuchung mehr

erhalten“, erläutert Kreis-Gesundheitsdezernent

Detlef Schütt.



Am Samstag: Demonstration

„Schlachthäuser schließen!”

Kreis Coesfeld. „Schlachthäuser

schließen!”: Das fordern

am Samstag, 9. Juli, zahlreiche

Tierrechtsaktive in Coesfeld. Die

Demonstration startet um 14 Uhr

mit einer Auftaktkundgebung auf

dem Marktplatz. Anschließend

ziehen die Teilnehmenden durch

die Innenstadt. Sie fordern ein

Ende der Ausbeutung und Tötung

von Tieren und setzen sich

für eine vegane Lebensweise ein.

Während der Demo wird es zwei

Kunstaktionen geben: Die Inszenierung

einer Schlachtung

einer Person im Kuhkostüm und

ein „Die-in“ bei dem sich die

Demoteilnehmenden – als wären

sie tot – für ein paar Minuten auf

die Straße legen. Für die Presse

besteht ab 13 Uhr die Möglichkeit

für Interviews, Foto- und Videoaufnahmen.

Organisiert wird die

Kundgebung vom Tierbefreiungstreff

Münster. Von Mai bis Oktober

2022 finden deutschlandweit

15 „Schlachthäuser schließen!”

Demonstrationen statt.

„700 Millionen Tiere sterben

jedes Jahr in deutschen Schlachthäusern”,

sagt Sophia Fahrland,

www.dülmenplus.de

An diesem Samstag, 9. Juli, findet in Coesfeld eine Demonstration

zur Schließung von Schlachthäusern statt.

Foto: privat

Dülmen. Ab dem 11. August starten

zwei neue Aqua-Fitness-Kurse

beim TV Dülmen. Die Kurse finden

immer donnerstags von 10

bis 10.45 Uhr und 10.45 bis 11.30

Uhr im Schwimmbad „düb“ statt.

Es gibt noch vereinzelt freie Plätze.

Die Kurse werden als siebenwöchiges

Kursangebotbis zum

29. September angeboten. Bei

der Aqua-Fitness werden mit verschiedenen

Kleingeräten Übungen

zur Kräftigung der gesamten

Muskulatur vorgestellt. Durch den

Tierrechtsaktivistin aus Münster.

„Allein in Coesfeld sollen künftig

3,3 Millionen Schweine pro

Jahr geschlachtet werden. Die

Schlachtfabrik Westfleisch trägt

eine breite Palette von negativen

Schlagzeilen mit sich. Der größte

Skandal ist es jedoch, dass in

einer scheinbar zivilisierte Gesellschaft,

das massenhafte Ermorden

von empfindungsfähigen

Lebewesen weiterhin ungestört

stattfinden kann. Es ist Zeit, sich

zu wehren. Und dazu gibt es keinen

besseren Zeitpunkt als zum

diesjährigen 50-jährigen Jubiläum

der Tötungsfabrik.”

„Tierausbeutung ist ethisch

nicht zu rechtfertigen und vollkommen

unnötig. Deshalb fordern

wir eine vegane Lebensweise und

das Ende der Tierausbeutung.“,

so Fahrland weiter. Wir fordern

dabei nicht nur die Schließung

des Schlachthauses Westfleisch in

Coesfeld, sondern die Schließung

aller Schlachthäuser weltweit. Für

die Landwirt*innen wünschen

wir uns staatliche Hilfe bei dem

Umstieg auf eine pflanzenbasierte

Landwirtschaft.”

TV Dülmen bietet freie Plätze bei

Aqua-Fitness-Kursen im „düb“ an

Auftrieb im Wasser kann sehr gelenkschonend

gearbeitet werden.

Jedoch arbeitet die Muskulatur

durch den Wasserwiderstand intensiver.

Die Kosten für den Kurs

belaufen sich auf 73 Euro. Die Anmeldung

läuft über das Online-Anmeldesystem,

dies ist auf der TV-

Dülmen-Homepage unter www.

tvduelmen.de (Kursanmeldung) zu

finden. Rückfragen in der TV-Geschäftsstelle

unter Telefon (02594)

787230 oder unter per E-Mail an

beactive@tvduelmen.de.


www.dülmenplus.de

Willibald Scheda

Geschäftsführer

(reik) „Es war wieder ein schöner

Tag und alle waren zufrieden“,

so Willibald Scheda zu

der erfolgreichen Angelaktion

am Samstag ab 10 Uhr mit den

„Sonnenblumen“ (siehe Artikel

in der Vorwoche). „Wir laden

unsere Gäste seit nunmehr 17

Jahren zu unserer gemeinsamen

Angelaktion zum Börnster Angelteich

ein. Es freut uns immer,

den behinderten Jugendlichen

und Erwachsenen einige frohe

Stunden bereiten zu können.“

Wie kam der frühere Fleischermeister,

der 20 Jahre als Leitender

Angestellter bei Coop und

nach einer Umschulung als Immobilienkaufmann

tätig war,

zum Angelsport? „Schon als Vierjähriger

hatte mich ein Nachbar

zum Angeln mitgenommen. Das

fand ich super. Seit 47 Jahren bin

ich nun Mitglied im Sportfischerverein

Dülmen e. V., davon schon

22 Jahre als Geschäftsführer“,

erklärt der Dauerorganisator für

die beliebte „Sonnenblumen“-

Angelaktion. Und seitdem findet

der Dülmener stets Freude und

Ruhe bei seinem Lieblingshobby

Angeln.

Kreis Coesfeld. Was macht

eigentlich die Kreisverwaltung,

was macht unser Landrat? Viele

Menschen haben nur eine ungefähre

Vorstellung davon, was

eine Kreisverwaltung leistet und

wie vielfältig ihre Aufgaben sind.

Um das zu ändern, lädt der Kreis

Coesfeld erneut zu einem „Tag

der offenen Tür“ ein: Nachdem

die Veranstaltung im Jubiläumsjahr

2016 ein großer Publikumserfolg

war, öffnen sich am Sonntag,

28. August, wieder Tür

und Tor der Kreisverwaltung

in Coesfeld. Von 10 bis 17 Uhr

präsentiert sich der Kreis als

bürgernahe Verwaltung und als

moderner Dienstleister.

Die Dezernate und Abteilungen

der Kreisverwaltung

ermöglichen intensive Einblicke

Maximilian West

DÜLMENplus-Prakti

(as) Seit Montag erfährt das

DÜLMENplus-Team tatkräftige

Unterstützung durch einen engagierten

neuen Mitarbeiter:

Den Zehn-Wochen-Praktikanten

Maximilian West. Max, wie er

auch genannt wird, studiert aktuell

Management und Medien

an der Universität der Bundeswehr

München – entsprechend

dient der 24-Jährige gleichzeitig

als Leutnant bei der Bundeswehr:

„Ich habe mich 2017 dazu

entschieden, diesen Weg einzuschlagen

und bin sehr zufrieden

mit dieser Wahl. Das Studium

läuft in Trimestern ab, wodurch

insbesondere der zeitliche Anspruch

höher ist, als bei einem

,normalen‘ Studium, weil alles

etwas gebündelter abläuft.“

Mittwochs muss Max einen „militärischen

Tag“ einlegen, an dem

grundlegende Disziplinen der

militärischen Tugend absolviert

werden. Auf die zehn Wochen

als Lokalredakteur in seiner

Heimatstadt Dülmen freut sich

Maximilan sehr: „Mich reizen

vor allem die journalistische Freiheit

und Selbstbestimmung eines

Redakteurs.“

in ihre Aufgabenbereiche, ihre

personelle Besetzung und ihre

technische Ausstattung. Dabei

zeigt sich, wie der Kreis auch

für die Herausforderungen der

Zukunft gewappnet ist und

mit wichtigen, aktuellen Querschnittsthemen

umgeht – ob

dies nun der demographische

Wandel und dessen Auswirkungen,

Klimaschutz und

energetische Sanierung, häusliche

Pflege und Barrierefreiheit

oder die Kindergartenbedarfsplanung

sind. Zugleich erweist

sich das Kreishaus als Ort der

gelebten Demokratie – mit seinen

Sitzungssälen, in denen der

Kreistag, seine Ausschüsse und

weitere Gremien tagen. Auch

der Außenbereich um die Kreishäuser

wird für Präsentationen

LEUTE

Als „Zukunftsstarter“ gelingt der

Berufsabschluss im zweiten Anlauf

Kreis Coesfeld. Fachkräfte sind

stark gefragt. Sie sind im Schnitt

seltener arbeitslos als Menschen

ohne Ausbildung. Und sie verdienen

besser. Die Agenturen für

Arbeit im Münsterland unterstützen

Menschen ohne Berufsabschluss

im Alter von 25 bis 35

Jahren auf ihrem Weg in eine sichere

Zukunft. Junge Erwachsene

haben die Chance, einen Berufsabschluss

im zweiten Anlauf zu

erwerben. Unternehmen eröffnet

die Initiative die Möglichkeit,

zusätzliche Potenziale für Fachkräfte

zu erschließen. Den zukünftigen

Bedarf an Fachkräften

durch Ausbildung zu decken, erschwert

der demografische Wandel

Betrieben zunehmend.

Für die Förderung ist es unerheblich,

ob jemand arbeitslos

oder in Beschäftigung ist. Der

Weg kann unter anderem über

Kreisverwaltung lädt zum „Tag der offenen Tür“ am 28. August ein

Auch 2016 wurde ein volles Programm geboten – das soll in diesem

Jahr wiederholt werden.

Foto: Kreis Coesfeld

und Vorführungen genutzt.

Insbesondere Kinder werden

mit vielen Spiel- und

eine berufliche Ausbildung oder

eine abschlussorientierte Teilqualifizierung

sowie über eine

Externenprüfung führen. Kosten

für Lehrgänge, Unterbringung,

Verpflegung, Fahrt und Kinderbetreuung

sowie umschulungsbegleitende

Hilfen übernimmt

unter Voraussetzungen die Agentur

für Arbeit.

Interessierte informieren sich

über die Initiative Zukunftsstarter

am besten in einem individuellen

Beratungsgespräch in

ihrer Arbeitsagentur. Einen Termin

vereinbaren sie online oder

am Telefon unter der Rufnummer

(0800) 4555500. Unternehmen,

die in der Initiative Partner werden

wollen, wenden sich unter

der Rufnummer (0800) 4555520

an ihren Arbeitgeber-Service.

Die Laufzeit des Projekts ist befristet

bis Ende 2025.

XII. Belagerung der Burg Vischering:

Mittelalterlager verspricht Spektakel

Lüdinghausen. Zum 12. Mal

macht am kommenden Wochenende

(9. und 10. Juli) das historische

Mittelalterlager mit Rittern,

Wikingern, Normannen, Landsknechten,

Handwerkern, Mägden

und Knechten Station auf dem

Gelände der Burg Vischering in

Lüdinghausen. Bei freiem Eintritt

gibt es von jeweils 10.30

bis 17.30 Uhr jede Menge zu erleben

– von historischem Handwerk

wie Zinngießen, Schmieden,

Messingverarbeitung und

Knochenschnitzen bis hin zum

Bogenschießen.

Besuchende können außerdem

an beiden Tagen um 12 Uhr

bei Lagerführungen hinter die

Kulissen blicken und um 13 Uhr

mittelalterliche Kleidung bei

einer Modenschau bewundern.

Am frühen Nachmittag, jeweils

um 14.30 Uhr, steht dann mit

den Kampfvorführungen auf

der großen Wiese ein weiterer

Höhepunkt des Tages an.

Wer es ruhiger mag, dem sei

die Lesung von Katja Angenent

am Samstag, 9. Juli, um 16 Uhr

ans Herz gelegt: Auf der großen

Wiese am Kampfplatz liest die

Autorin, Journalistin und Dozentin

für Kreatives Schreiben

aus ihrem Fantasy-Roman „Die

Elfe vom Veitner Moor“ und erzählt

lokale Sagen. Die Lesung

ist Teil des Sonderprogramms

„Aufgeschlagen!“ des Landes

NRW.

Der Eintritt zum Wochenendspektakel

ist frei, wobei sich die

Veranstaltenden über Spenden

freuen. Details zum Mittelalterlager

finden Interessierte auf

www.burg-vischering.de.

Unterhaltungsangeboten angesprochen.

Auch wird wieder

für Verpflegung gesorgt.

Mittwoch, 06. Juli 2022

15

INFOS

plus

Angebot für

pflegende Angehörige

Kreis Coesfeld. Das „PflegeSelbsthilfeCafé

Coesfeld

- Offener Gesprächskreis für

pflegende und begleitende

Angehörige“ findet am

Mittwoch, 13. Juli, von 14

bis 16 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle

statt. In

Nordrhein-Westfalen leben

rund eine Millionen Pflegebedürftige.

Drei Viertel von

ihnen wird zuhause durch

pflegende Angehörige

betreut. Häusliche Pflege

und Unterstützung geht

einher mit neuen Herausforderungen

sowie Veränderungen

in der eigenen

Familie. Damit sind Pflegebedürftige

und pflegende

Angehörige allerdings nicht

allein. Das Bedürfnis nach

Zugehörigkeit, besonders in

schwierigen Lebenslagen, ist

so alt wie der Mensch selbst.

Durch die Pflegeselbsthilfe

erfährt man als Pflegender

Entlastung und fühlt sich

nicht alleine. Bitte anmelden

beim Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe

Kreis Coesfeld,

Telefon: (02541) 8445734

oder (0174) 7380961.

Kinderkirche

an diesem Sonntag

Dülmen. Die Pfarrgemeinde

Heilig Kreuz lädt

am kommenden Sonntag,

10. Juli, zu 11 Uhr wieder

junge Familien mit Kindern

ein, einen Gottesdienst auf

der Pfarrheimwiese Maria

Königin (beim Kindergarten

Sankt Monika) mitzufeiern.

Zur biblischen Geschichte

„Der barmherzige Samariter“

hat das Team der

Kinderkirche anschauliche

Elemente vorbereitet, um

die Botschaft Jesu nicht nur

für Kinder verständlich zu

machen. Der Gottesdienst

ist gleichzeitig auch einer

der Quartiersgottesdienste

im Rahmen der Sommerkirche

von Heilig Kreuz.

Eine Sitzgelegenheit oder

eine Picknickdecke sollten

mitgebracht werden. Alle

sind eingeladen, im Anschluss

bei einer Tasse Kaffee

zu verweilen.

Trauercafé und

Hospiztreff fallen aus

Dülmen. Sowohl das Trauercafé

am 10. Juli im Hospiz-

Treff sowie das Trauern im

Gehen am 17. Juli fallen aus

(Sommerpause).


Dekofell-Teppich „Roger“

100 % Polyester, Florhöhe ca. 25 mm, samtigweiches

Gehgefühl, in 4 versch. Größen ab 29. 99

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Kopfkissen „Anna“

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verspannt, abdunkelnd, von zwei

Seiten zu bedienen, ca. 45x140 cm 19. 99

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mit Vliesrücken

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