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CONVINUS Global Mobility Alert Week 27.2022

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GLOBAL MOBILITY ALERT

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J U L Y 2 0 2 2 | W E E K 2 7

I n t h i s w e e k s i s s u e /

I n d i e s e r W o c h e

UAE - VAE

Albania - Albanien

Lativia - Lettland

Global Mobility

B u c h e n S i e h i e r I h r e n

n ä c h s t e n K a r r i e r e - B o o s t e r

i m B e r e i c h G l o b a l M o b i l i t y

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UAE / July 7, 2022

Stricter quota requirements for foreign workers and

higher quota share for local employees

Since the quota of foreign employees in the UAE is very high, the Ministry of Human Resources and Emiratization

(MOHRE) is trying to increase the number of Emiratis in the labor market. On the one hand, the quota requirements

are made more difficult, and on the other hand, quotas of the number of Emirati employees per company,

differentiated by size, are set.

For the employment of foreign workers, the MOHRE now has a list of 172 industries that count as priority for the

issuance of a quota. The following industries are worth mentioning for this purpose: Military equipment

manufacturing, banking services, insurance services, health services, oil and gas extraction, etc. Furthermore,

foreign employees may not exceed 5 to 10% of the total staff if the company was registered before April 15, 2022.

For all enterprises registered later, only 3 quotas may be issued unless they are operating in the high-priority

industries.

MOHRE has decided that companies with more than 50 employees must have at least 2% Emirati employees by the

beginning of next year. If a company fails to meet this target, a monthly fine of AED 6,000 (approx. CHF 1,600) will be

imposed per Emirati who is not hired. The future goal is for Emirati employees to make up 6% of a company.

VAE / 7. Juli 2022

Strengere Anforderungen an der Kontingentserteilung

für ausländische Arbeitnehmer sowie

höhere Quoten für einheimische Mitarbeiter

Angesichts der Tatsache, dass der Anteil ausländischer Mitarbeiter in den Vereinigten Arabischen Emiraten sehr

hoch ausfällt, bemüht sich das Ministerium für Human Resources und Emiratisierung (MOHRE) um den Anstieg der

Anzahl von Emiratis auf dem Arbeitsmarkt. Einerseits werden die Anforderungen zur Kontingentserteilung

erschwert, andererseits werden Quoten zur Anzahl der Emiratis pro Unternehmen nach Grösse festgelegt.

Für die Anstellung von ausländischen Arbeitnehmern hat nun das MOHRE eine Liste von 172 Branchen, die als

prioritär für die Erteilung eines Kontingents zählen, veröffentlicht. Erwähnenswert sind hierfür folgende Branchen:

Herstellung von Militärausrüstung, Bankdienstleistungen, Versicherungsdienstleistungen, Gesundheitsdienstleistungen,

Öl- und Gasförderung, etc. Des Weiteren dürfen ausländische Mitarbeiter nicht mehr als 5 bis 10 % des

gesamten Personals ausmachen, wenn das Unternehmen vor dem 15. April 2022 registriert wurde. Für alle später

eingetragene Unternehmen dürfen nur 3 Kontingente erteilt werden, ausser sie sind in den hoch priorisierten

Branchen tätig.

MOHRE hat zudem entschieden, dass Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern mindestens 2% Emirati-

Mitarbeiter bis Anfangs nächsten Jahres aufweisen müssen. Falls ein Unternehmen dieses Ziel nicht erreicht, wird

eine monatliche Geldstrafe von AED 6’000 (ca. CHF 1’600) pro Emirati, der nicht eingestellt wird, fällig. Das

zukünftige Ziel ist, dass die Emirati-Mitarbeiter 6% eines Unternehmens ausmachen.

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Albania / July 7, 2022

Delayed implementation of the new “Unique Permit”

The implementation of the new immigration law, which will introduce a legislative framework for a single work and

residence permit called the “Unique Permit”, has been delayed until September 2022.

The key details of the new “Unique Permit” include the following:

The permit will be available to locally hired staff, intra-company transferees, and highly qualified staff; selfemployed

persons, digital nomads, contractors, and investors; seasonal and cross-border workers; vocational

trainees; stateless persons, among other categories.

Foreign nationals employed abroad can obtain a one-year permit for Digital Mobile Employees to reside in

Albania while continuing their work abroad. Applicants must have a valid home employment contract,

sufficient income to support their stay and that of any dependents, health insurance, a clean criminal record,

an Albanian bank account and local accommodation.

The permit application will be submitted to a single authority, where currently employment-based residence

requires separate applications to the Labor Office and Border and Migration Police.

Visa nationals requiring a long-term entry visa will still be required to obtain an e-visa on a separate portal.

The existing labor market test, required for locally hired foreign nationals, will be expanded to include a check

on quota spots or quota exemption, and a check on whether the foreign national’s employment conditions meet

local standards.

Work-related applications will require preliminary work permit before proceeding to the single permit

application.

The following categories will be exempt from labor market testing: highly qualified employees, digital nomads,

graduates from an Albania-accredited universities, vocational trainees, and spouses of Albanian nationals who

are resident in Albania.

Permit issuance is expected to take approximately four to 12 weeks from the date of application.

The permit was introduced to align Albanian immigration legislation with EU legislation, specifically the EU

Single Permit project, as part of the accession process to become an EU Member State.

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Albanien / 7. July 2022

Verzögerte Umsetzung der neuen kombinierten

Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis

Die Umsetzung des neuen Einwanderungsgesetzes, mit dem ein Rechtsrahmen für eine einheitliche Arbeits- und

Aufenthaltserlaubnis, die sogenannte "Unique Permit", eingeführt werden soll, wurde auf September 2022

verschoben.

Zu den wichtigsten Details der neuen einmaligen Erlaubnis gehören:

Die Erlaubnis wird unter anderem für lokal angestellte Mitarbeiter, unternehmensintern versetzte Mitarbeiter

und hoch qualifizierte Mitarbeiter, Selbstständige, digitale Nomaden, Auftragnehmer und Investoren,

Saisonarbeiter und Grenzgänger, Auszubildende und Staatenlose zur Verfügung stehen.

Ausländische Staatsangehörige, die im Ausland beschäftigt sind, können eine einjährige Aufenthaltsbewilligung

erhalten, während sie ihre Arbeit im Ausland fortsetzen («digitale Nomaden)». Die Antragsteller müssen einen

gültigen Arbeitsvertrag im Heimatland haben, über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um ihren

Aufenthalt und den ihrer Angehörigen zu finanzieren, krankenversichert sein, ein sauberes Strafregister haben,

ein albanisches Bankkonto besitzen und eine Unterkunft vor Ort haben.

Der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung wird bei einer einzigen Behörde eingereicht, während

derzeit für den Aufenthalt in einem Arbeitsverhältnis getrennte Anträge beim Arbeitsamt und bei der Grenzund

Migrationspolizei gestellt werden müssen.

Staatsangehörige, die ein Visum für die langfristige Einreise benötigen, müssen weiterhin ein e-Visum über ein

separates Portal beantragen.

Die bestehende Arbeitsmarktprüfung, die für vor Ort eingestellte ausländische Staatsangehörige erforderlich

ist, wird um eine Prüfung auf Quotenplätze oder Quotenbefreiung sowie eine Prüfung, ob die

Arbeitsbedingungen des Ausländers den lokalen Standards entsprechen, erweitert.

Für arbeitsbezogene Anträge ist eine vorläufige Arbeitsbewilligung erforderlich, bevor der Antrag auf Erteilung

einer kombinierten Erlaubnis gestellt werden kann.

Die folgenden Kategorien sind von der Arbeitsmarktprüfung ausgenommen: hoch qualifizierte Arbeitnehmer,

digitale Nomaden, Absolventen einer in Albanien anerkannten Hochschule, Auszubildende und Ehepartner

albanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Albanien.

Die Bewilligungsausstellung wird voraussichtlich etwa vier bis 12 Wochen ab dem Datum der Antragstellung

dauern.

Der Aufenthaltstitel wurde eingeführt, um das albanische Einwanderungsrecht an das EU-Recht anzugleichen,

insbesondere an das Projekt der kombinierten Erlaubnis der EU, das Teil des Beitrittsprozesses zu einem EU-

Mitgliedstaat ist.

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Latvia / July 7, 2022

Introduction of a “Digital Nomad Visa” for citizens

from OECD countries

The Latvian authorities have decided to introduce a "Digital Nomad Visa" for workers employed by an employer

who is based in a country that is a member of the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD).

Self-employed workers who have registered their businesses in one of the OECD countries can also benefit from the

digital nomad visa. The 38 OECD countries include the following:

EU countries: Austria, Belgium, Czech Republic, Denmark, Estonia, Finland, France, Germany, Greece, Hungary,

Italy, Latvia, Lithuania, Luxembourg, Netherlands, Poland, Portugal, Slovak Republic, Slovenia, Spain, and

Sweden.

EFTA countries: Iceland, Liechtenstein, Norway, and Switzerland

Non-EU/EFTA countries: Australia, Brazil, Canada, China, Colombia, India, Israel, Japan, Mexico, New Zealand,

Nigeria, Norway, South Korea, Turkey, the United Arab Emirates, the United Kingdom, and the United States.

The digital nomad visa allows employees or self-employed persons in Latvia to work for an employer or a client

outside Latvia. The visa is issued for one year and can be extended once for another year. After that, the visa can be

converted into a temporary residence permit, if approved. Otherwise, the persons concerned may have to leave

Latvia for six months before they can apply again for a digital nomad visa.

It should be noted that when staying abroad as a "digital nomad", issues of labor law, social security, taxes, and

permanent settlement, among others, must be considered.

Lettland / 7. July 2022

Einführung eines «Digitalen Nomadenvisum» für

Bürger aus OECD-Ländern

Die lettischen Behörden haben beschlossen, ein "Digitales Nomadenvisum" für Arbeitnehmer einzuführen, die bei

einem Arbeitgeber beschäftigt sind, der in einem Land ansässig ist, das Mitglied der Organisation für

wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist. Selbstständige, die ihr Unternehmen in einem der

OECD-Länder angemeldet haben, können ebenfalls vom Visum für digitale Nomaden profitieren. Zu den 38 OECD-

Ländern gehören die folgenden:

EU-Länder: Österreich, Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland,

Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Slowakische

Republik, Slowenien, Spanien und Schweden

EFTA-Länder: Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz

Nicht-EU/EFTA-Länder: Australien, Brasilien, China, Indien, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko,

Neuseeland, Nigeria, Norwegen, Südkorea, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, das Vereinigte

Königreich und die Vereinigten Staaten

Das Visum für digitale Nomaden ermöglicht es Arbeitnehmern oder Selbstständigen in Lettland, für einen

Arbeitgeber oder einen Kunden ausserhalb Lettlands zu arbeiten. Das Visum wird für ein Jahr ausgestellt und kann

einmal um ein weiteres Jahr verlängert werden. Danach kann das Visum in eine befristete Aufenthaltserlaubnis

umgewandelt werden, sofern es genehmigt wird. Andernfalls müssen die betreffenden Personen Lettland unter

Umständen für sechs Monate verlassen, bevor sie erneut ein Visum für digitale Nomaden beantragen können.

Es ist zu beachten, dass bei einem Auslandsaufenthalt als "digitaler Nomade" unter anderem Fragen des

Arbeitsrechts, der Sozialversicherung, der Steuern und der dauerhaften Niederlassung zu berücksichtigen sind.

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July 7, 2022

Mercer's latest ranking of the most expensive cities comes without big surprises in the top ranks. First place goes to Hong Kong.

Directly followed by four Swiss cities (2. Zurich, 3. Geneva, 4. Basel and 5. Bern). Ankara (Turkey) closes the international cost of

living ranking with the 227th place.

Global Mobility:

New cost of living ranking from Mercer

The complete ranking is available under the following link:

https://www.mercer.com/our-thinking/career/cost-of-living.html#city-ranking

In times of the pandemic, inflation, and global conflicts, global mobility managers are challenged more than ever to question

their compensation strategy and adapt it to current developments. Added to this is the well-known challenge that cost-of-living

indices tend to be aligned with personal experience and are, therefore, often questioned.

This problem is not new. This makes it even more important for Global Mobility departments to choose a cost-of-living provider

that best meet their needs and stick to it. However, one thing is certain, the perfect solution that suits everyone does not exist.

7. July 2022

Global Mobility:

Neues Lebenshaltungskostenranking von Mercer

Mit dem aktuellen Ranking der teuersten Städte sorgt Mercer auf den vorderen Plätzen für wenig Überraschung. Platz 1 geht an

Hongkong. Danach schaffen es gleich 4 Schweizer Städte auf die Plätze 2-5 (2. Zürich, 3. Genf, 4. Basel und 5. Bern). Ankara (Türkei)

bildet mit Platz 227 das Schlusslicht des internationalen Lebenshaltungskostenrankings.

Das vollständige Ranking finden Sie frei zugänglich unter dem folgenden Link:

https://www.mercer.com/our-thinking/career/cost-of-living.html#city-ranking

Global Mobility Verantwortliche sind in Zeiten der Pandemie, Inflation und weltweiter Konflikte mehr denn je gefordert, ihre

Vergütungsstrategie zu hinterfragen und an die aktuellen Entwicklungen anzupassen. Hierzu kommt die bekannte

Herausforderung, dass die Lebenshaltungskostenindizes tendenziell mit den persönlichen Erfahrungen abgeglichen werden und

daher oft hinterfragt werden.

Diese Problematik ist nicht neu. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Global Mobility Abteilungen sich für einen passenden

Anbieter von Lebenshaltungskosten entscheiden und nicht nach Belieben wechseln. Denn eins ist sicher, die perfekte, für alle

passende Lösung gibt es leider nicht.

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