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KURT 07/2022

KURT - Dein Magazin für Gifhorn Ausgabe Juli/August 2022 100. Ausgabe

KURT - Dein Magazin für Gifhorn
Ausgabe Juli/August 2022
100. Ausgabe

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kostenfrei Dein Magazin für Gifhorn Juli/August 2022

KURT


Seitenkopf

Fotos: ©Jenko Sternberg Design GmbH

Seitenkopf

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100. KURT!

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2

KURT KURT 3


Seitenkopf

Editorial

Gratulation

zur 100.

Ausgabe!

Da kommen mir fast die Tränen

Manchmal denke ich an die Anfangszeit von

KURT zurück. Unsere Büroräume – besser gesagt:

der eine Raum – lagen noch woanders und

dort stapelten sich die Schmierzettel, Notizen

und Kartons auf wenigen Quadratmetern. Die

wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

hießen anders, ihre Aufgaben waren

noch nicht so klar umrissen wie heute.

Und – zugegebenermaßen – auch finanziell

war KURT eine große Belastung.

So wie ein Sohn, der die Regelstudienzeit

längst überschritten hat.

Doch schon damals stand über allem

dieselbe Idee wie heute: ein Stadtmagazin,

das alle Gifhornerinnen und Gifhorner gern lesen,

sollte KURT sein. Mehr als eine Broschüre,

viel mehr ein Begleiter, der einem Tipps zum

Ausgehen mit auf den Weg gibt genauso wie vergessene

Geschichten aus der Stadt. Ich hatte die

Vorstellung, dass KURT etwas über die Kultur in

unserer wunderbaren Stadt erzählt. Gute Nachrichten

statt Schwarzmalerei, Lebendigkeit und

Offenheit statt Einigeln und Meckerei.

Nun, knapp acht Jahre später, halten Sie,

liebe Leserinnen und Leser, die 100. Ausgabe

in der Hand. Deswegen möchte ich Ihnen danken.

Dass Sie KURT in all den Jahren die

Treue gehalten haben. Danken möchte

ich auch unseren zahlreichen Partnerinnen

und Partnern, den Firmen

und Unternehmen, den Parteien und

Verbänden – ohne Eure Unterstützung

wäre KURT nicht so bunt, nicht

so schrill, nicht so blumig. Kurz gesagt:

Ohne Euch wäre KURT nicht KURT.

Und zum Schluss möchte ich natürlich meinem

Team dafür danken, dass wir Monat für

Monat solch prächtige Ausgaben fertigstellen.

Da kommen mir fast die Tränen.

Bastian Till Nowak

nowak@kurt-gifhorn.de

Nicht

wegzudenken

aus der Region.

²

²


²




Hallo Herr Chef,

wir haben ein

paar Fragen...

100 Ausgaben für Stadt und

Landkreis Gifhorn – KURT

hat schon einiges in seiner

Vita stehen. Zeit genug, alles

ein wenig zu ordnen. Dafür

stand Herausgeber Bastian Till

Nowak den beiden Volontären

Rede und Antwort. » Seite 12

4 KURT

KURT 5


Die 5 KURT Highlights

Füße im Sand,

Cocktail in der Hand

1Lässig in der Liege sitzen, dazu einen

Coconut Kiss durch den Strohhalm

schlürfen und die letzten Sonnenstrahlen

des Abends genießen – so wünscht

man sich seinen Freitagabend in der

Cappucabana. Diesmal legt die Chill-Bar

am Schlosssee aber noch einen drauf und

veranstaltet in Kooperation mit dem Freizeit-

und Bildungszentrum Grille die lauschigen

Sommernachtskonzerte. Bereits hinter uns liegt der

Auftritt von B and the Rattlesnakes, aber mit dem Erscheinen dieser Ausgabe treten

am 15. Juli The Attic Nights und DJ Jonas Kirsch auf, dem Synthie-Sound folgt ein Set

aus Hip-Hop, Soul und House. Etwas rustikal-rockiger wird‘s dann am 29. Juli mit Doc

Wulfes, am 26. August beschließen Creeper 2 die Sommernachtskonzerte. Karten sind

ab sofort erhältlich im FBZ Grille und in der Cappucabana.

2

Jazz

Freitags, 15. Juli, 29. Juli, 26. August, jeweils ab 20 Uhr

Cappucabana, Zur Allerwelle 1a, Gifhorn, Vorverkauf: 10 Euro

wie in New Orleans und Loop-Musik:

Gifhorns Kulturverein lädt zum Altstadtfest

Am Altstadtfest-Wochenende darf man wieder die großen Menschenmengen in Gifhorns Innenstadt

erwarten. Da erhofft sich der Kulturverein Gifhorn, dass der eine oder die andere

auch einen Blick ins Kavalierhaus werfen wird. Denn am Samstag werden die Saratoga

Seven – ganz in Anlehnung an die US-amerikanischen

Vorbilder – Südstaaten-Jazz zum

Besten geben. Und am Sonntag, zum Tag der

offenen Tür, überrascht das Duo Mehr Als

Wir mit einer Durchmischung von Pop, Jazz,

EDM und akustischer Weltmusik mit Loop-

Station. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Foto: Andreasw Matthes

Samstag, 20. August, ab 20 Uhr

Garten des Kavalierhauses, Steinweg 3, Gifhorn

Sonntag, 21. August, ab 12 Uhr

Garten des Kavalierhauses, Steinweg 3, Gifhorn

4

Summer

3

Sommerfest im Künstlerhaus Meinersen

Das Künstlerhaus Meinersen öffnet für

eine Woche in den Sommerferien allen

interessierten Jugendlichen und Erwachsenen

die Pforten – ganz ohne Stipendium.

Aktuelle und ehemalige Stipendiatinnen

wie Anja Warzecha, Eunjeong Kim und

Greta von Richthofen führen dabei durch

die Tage. Das Tolle: Zum Abschluss wird

ein Sommerfest organisiert, auf dem alle

Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre

Werke und Eindrücke präsentieren werden

– sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sonntag, 24. Juli, 11 bis 14 Uhr, Künstlerhaus, Hauptstraße 2, Meinersen, Eintritt frei

in the City:

Gifhorns Innenstadt

wird zur Karibik

Ein Sandstrand unter dem Motto „Summer

in the City“ – die Wista lädt erstmals für

den Spätsommer zum Sandburgbauen und

zu Longdrinks in die Gifhorner Innenstadt

ein. Außerdem plant sie laut Ankündigung

mit „Showfechten im Sand, Tanzvorführungen,

Ballsportarten, Showboxen und Tanzkursen“.

Interessierte können sich unter

info@wista-gifhorn.de als Betreiberin oder

Betreiber für die Strandbar melden.

26. August bis 10. September, 14 bis 20 Uhr

Zwischen Ceka-Brunnen und Volksbank

Steinweg, Gifhorn

Foto: Sebastian Priebe

5

Zum Auftakt gibt‘s

direkt ein Derby

Wenn am ersten Wochenende im August die

neue Saison der Fußball-Oberliga startet,

ist der MTV Gifhorn selbstverständlich mit

dabei: Nach dem emotionalen Klassenerhalt

in der vergangenen Spielzeit richtet aber

vor allem Trainer Georgios Palanis bereits

jetzt den Blick nach vorne. Denn für die

Schwarz-Gelben darf es gerne mehr sein als

zehn Monate Abstiegskampf – „attraktiver

Fußball“ soll es sein. Und passend dazu

wartet direkt am ersten Spieltag ein Derby,

es kommt Lupo Martini Wolfsburg. Irre!

Sonntag, 7. August, 15 Uhr

GWG-Stadion, Winkeler Straße 2c, Gifhorn

6

KURT KURT 7


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Wie sieht die Welt in 300 Jahren aus?

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kombiniert: 4,7; CO2-Emissionen kombiniert 108 g/km. Effizienzklasse B.

Ausstattung: Klimaanlage mit Aktiv-Kombifilter, Multifunktionslenkrad,

Fahrlichtschaltung automatisch, mit LED-Tagfahrlicht sowie „Coming

home“- und „Leaving home“-Funktion, Radio „Composition“, Digital Cockpit

mehrfarbig, verschiedene Info-Profile wählbar, LED-Rückleuchten u. v. m.

* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September

2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge

(Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der

CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen

der realistischeren Prüfbedingungensind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als

die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben.

Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter https://www.volkswagen.de/wltp. Aktuell sind noch die

NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von

den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die

NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes.

Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat,

usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen

sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO 2

-Emissionen und die Fahrleistungswerte

eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischenCO 2

-Emissionen neuer Personenkraftwagen

können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2

-Emissionen neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an

allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen https://www.dat.

de/co2/ unentgeltlich erhältlich ist.

1

Ein Angebot der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem

Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Angebot nur gültig für private

Einzelkunden. Ausgeschlossen sind Gewerbekunden, Großkunden und Sonderabnehmer. Die Selbstabholungskosten i. H. v. 549,00 Euro sind inklusive.

Die Zulassungskosten i. H. v. 149,00 Euro fallen zusätzlich an. Alle Leasingangebote basieren auf einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 km. Andere

Laufzeiten und Fahrleistungen sind möglich. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Angebot gültig bis 30.09.2022. Änderungen und

Irrtümer vorbehalten.

2

Das Dienstleistungspaket Wartung & Verschleiß umfasst: Wartung (Inspektions-Service laut Serviceplan einschließlich Ölwechsel, Schmierstoffe und

Dichtungen), Verschleißreparaturen (sämtliche Werkstattleistungen, die durch normalen Verschleiß am Fahrzeug erforderlich werden), Abschleppkosten

vom Schadensort bis zur nächsten Vertragswerkstatt, Bergungskosten bei einer Panne, Abgasuntersuchungen (AU), Hauptuntersuchung nach § 29

(HU) StVZO sowie Fahrleistungsüberwachung und -information, begrenzte Kostenerstattung durch Ersatzmobilität, UVV-Prüfung gem. § 57 BGV D29,

elektronische Reparaturen an z.B. Glühlampen, Batterie, Steuergeräte, Schalter oder an Radio, Navigationsgerät oder Telefon, soweit im Neuwagen-

Lieferumfang enthalten.

3

Wird die vereinbarte Gesamtfahrleistung um mehr als 2.500 km über- bzw. unterschritten, so wird für jeden Mehrkilometer 7,97 ct. berechnet, bzw. für

jeden Minderkilometer 3,21 ct. vergütet.

Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis

8

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Sollzinssatz (gebunden) p.a.: ................................................... 3,15 %

Effektiver Jahreszins: ............................................................... 3,15 %

Laufzeit: .............................................................................. 48 Monate

Jährliche Fahrleistung 3 : .................................................... 10.000 km

Gesamtbetrag: ................................................................. 11.360,00 €

Die Zukunft wird deutlich digitaler

als unsere jetzige Zeit. Diese

neuen Technologien könnten

unserem Klima und unserer

Umwelt helfen, wieder zu heilen.

Auch die Menschen werden

dadurch weiter zusammengeschweißt

und auch toleranter.

Wir haben so eine große Welt

und in diesen 300 Jahren könnten

wir uns noch mehr mischen

als ohnehin schon.

Sophie Neumann (28),

Lehrerin aus Hannover

Wir werden uns, wenn es so weiter geht, nur selbst vernichten.

Denn der Mensch ist das schlimmste Tier der

Welt. Doch würde jeder von uns nur eine Kleinigkeit für

die Welt tun, könnten wir auf Erden ein Paradies haben.

Sabatino Grasso (65), Eisverkäufer aus Wolfsburg

Ich denke, in Zukunft werden die Menschen weiterhin

Kriege führen, welche durch bessere Technologien

verheerender sein könnten als die vorherigen.

So könnte sich die Menschheit selbst auslöschen.

Tim Fleischer (16), Schüler aus Gifhorn

Der Mensch wird nur aggressiver und brutaler werden als

er eh schon ist. Die Menschen werden egoistischer und

distanzieren sich langsam voneinander, und Teamwork

wie in Sportvereinen wird es nicht mehr lange geben.

Annette Böckler (54),

Bürokauffrau aus Ribbesbüttel

Ich glaube, dass sich die Menschheit stärker entwickeln wird

als je zuvor. Es gäbe neue Technologien wie fliegende Autos

oder neue Wege zu kommunizieren, was aber das Untereinander

der Menschen schädigen könnte.

lsa Metzing (17), Oberstufenschülerin aus Gifhorn

Die Zukunft kommt schneller als wir denken – und sie wird auch

schneller werden. Während unser Leben in den vergangenen

300 Jahren eine geringe Geschwindigkeit hatte, wird es in

Zukunft viel schneller werden. Nicht nur in der Entwicklung,

auch in der Fortbewegung durch zum Beispiel Drohnen.

Abdul Amen (50), Verkäufer aus Wolfsburg

Ich denke und hoffe auf eine endlich friedliche Welt,

wie wir sie uns schon lange wünschen. Dass sich alle

gegenseitig akzeptieren und die Mauern zwischen den

Menschen fallen werden. Keine Grenzen mehr, keine

Kriege mehr, einfach nur Frieden. Darauf will ich hoffen.

Erhard Macke (75), Rentner aus Gifhorn

Auch wenn ich diese Zeit

nicht mehr miterleben werde,

hoffe ich auf eine friedlichere

Welt. Diese muss

nicht zwingend anders

aufgebaut sein als unsere.

Wir brauchen einfach nur

die richtigen Leute in den

richtigen Positionen, um

Frieden zu haben.

Renate Schulz (87),

Rentnerin aus

Strausberg bei Berlin

Ihre Volkswagen Partner Autohaus Kühl GmbH & Co. KG

KURT

Wolfsburger Straße 3, 38518 Gifhorn, Tel. 05371 807-0

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KURT 9


KURTs Sieben

KURTs Sieben

Not sehen

und handeln

In etlichen der 100 KURT-Ausgaben

haben uns unsere Anzeigen

fast immer Gutes beschert.

Auch in dieser Jubiläumsausgabe,

zu der wir dem ganzen KURT-Team

herzlich gratulieren, findet Ihr

wieder einen Tipp, wie Ihr bei uns

einsteigen könnt.

Euer Caritasteam

für Stadt und Landkreis Gifhorn

Noch nichts vor

für die nächste Zeit?

Dann ist bei uns genau

der richtige Platz für Dich!

Bufdi / FSJ- oder

FÖJ-ler*in

Die Auswahl für Deinen

Einsatz ist mega:

KiTa-Welt, Cafe Aller, Weltladen,

Aller-Markt, Frauenhaus,

Flüchtlingshilfe…

Melde Dich einfach:

Michael Gruber

gruber@caritas-gifhorn.de

www.caritas-gifhorn.de

7 Tipps,

um einen

heißen Tag

im Sommer zu

überstehen

Wenn das Thermometer schmilzt,

muss man an die Gesundheit denken

Von Malte Schönfeld

Hinter uns liegen die ersten heißen Tage

des Jahres. Von Regen keine Spur. Wenn

man sucht, findet man Meldungen

aus dem Südosten der USA, aus dem

französischen Montpellier oder aus dem

russischen Sibirien: Es brennt und lodert

an allen Ecken und Enden. Die Angst

vor langen Dürreperioden – wie auch in

Brandenburg – ist allerorts groß. Doch

nicht nur die Wälder sind in Gefahr. Auch

viele Gifhornerinnen und Gifhorner

stehen an 35-Grad-Tagen kurz vor dem

Kollaps. Da will man gut vorbereitet

sein. Deswegen liefert KURT Euch 7 aufschlussreiche

Tipps, um einen heißen

Tag im Hochsommer zu überstehen.

10

KURT

1

Jalousien runter, Glotze an

Scheint die Sonne, ist man naturgegeben dazu geneigt, viel zu unternehmen.

Doch man sollte es nicht übertreiben. Bei tropischen Temperaturen daher

Jalousien runter, Vorhänge zu, Glotze an. In der Arte-Mediathek gibt’s sicherlich

eine Doku über die Arktis, ansonsten „Ice Road Truckers“ auf DMAX.

Da kriegt jemand

kalte Füße

Wenn einem die Hitze oben

zu Kopfe steigt, sollte man

unten tätig werden. Ein Fußbad

wirkt Wunder und treibt

den Kreislauf an. Wichtig bloß: nicht zu kaltes

Wasser nutzen. Wer es sowieso nicht so

2

mit der Hygiene hat, der schlägt außerdem

zwei Fliegen mit einer Klappe.

Kein Nordsee-Urlaub

Wir leben im Zeitalter des

9-Euro-Tickets. Ein spontaner

Wochenend-Trip ans Meer?

Völliger Wahnsinn. Im Zug:

50 Grad. Im Zug: Klüngel-Tanten

mit Sektbirne. Im Zug: eimerweise

Schweiß. Wer sich und seiner

Gesundheit etwas Gutes tun

4

möchte, tuckert nicht bei

35 Grad nach Cuxhaven.

3

FKK zu Hause

Freikörperkultur, der DDR-Hit schlechthin.

Doch man muss dafür gar nicht an den Strand von

Warnemünde. Hat man die Wohnung abgedunkelt,

ist man vor fremden Blicken

geschützt. Da kann man auch

problemlos nackt durch die

Bude laufen und sich einen

kalten Waschlappen – vielleicht

– in den Nacken legen.

Spanien macht es vor

Eine lohnende Pause zur Mittagszeit – die Siesta.

Südeuropäische Länder machen es vor. Flimmert

die Luft über den Straßen, ist es Zeit für eine

Pause. Um nicht den Verstand zu verlieren,

ist eine Auszeit unabdingbar. Füße hoch,

Augen zu. Nur ein kleines Nickerchen...

5

6

Lichtschutzfaktor 3000

Traut man sich doch vor die Tür, sollte man

an Gevatter Krebs denken. Unromantische

Vorstellung: UV-Strahlung geht unter die

Haut. Immer Sonnencreme nutzen, bestmöglich

Lichtschutzfaktor 3000. Ansonsten weite Kleidung. Und nicht

partout dem Slogan „atmungsaktiv“ Glauben schenken.

Regenbogen statt gelber Rasen

Im Sommer grünt es wie bescheuert. Doch Pflanzen brauchen Wasser. Ohne

Sprenger gibt‘s gelben Rasen. Praktisch: Man kann die Siesta ganz einfach in

den Wassernebel verlegen. Vielleicht sieht man sogar einen Regenbogen.

7

KURT 11


Der 100. KURT

Der 100. KURT

KURT möchte für Gifhorn

identitätsstiftend sein

Zur 100. Ausgabe unseres Stadtmagazins interviewen die beiden Volontäre

Marieke Eichner und Malte Schönfeld den KURT-Herausgeber Bastian Till Nowak

Wer ist das eigentlich genau, dieser Bastian Till Nowak? Viele Leute

sehen ihn auf den Straßen Gifhorns. Aber zu Greifen kriegen sie ihn

selten, den Herausgeber und Chefredakteur des Stadtmagazins

KURT und Inhaber von KURT Media. Doch so schwer zu verstehen

ist das gar nicht: Bastian Till Nowak ist 36 Jahre alt, gebürtiger

Gifhorner und wuchs in Triangel auf. Inzwischen ist er Medienschaffender,

Pressewart im USK, Mitglied im BSK, Vorstandsbeirat im

Kulturverein Gifhorn, Fördermitglied beim MTV Gifhorn und der

Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn, im Vorstand des Stadtverbands der

Grünen und Teil der Steuerungsgruppe vom Bündnis für Familie.

Und natürlich Schützenkönig 2022, das ist er auch noch. Das Wichtigste

aber: Er ist Papa von Tochter Rosa und völlig verliebt in unser

Gifhorn. Die KURT-Volontärin Marieke Eichner und Volontär Malte

Schönfeld trafen ihn für die 100. KURT-Ausgabe zum Interview.

Warum bist Du Journalist

geworden?

Ich habe schon als Zweitklässler

eine kleine Zeitung herausgegeben.

Sie hieß „Triangeler

Report“. Anfangs machte ich

das alleine, später haben mehrere

Leute aus meinem Umfeld

daran mitgewirkt. Wir hatten

Abonnenten, das Heft wurde

fotokopiert bei Silvis Copyshop

und von Hand zusammengetackert.

Es gab sogar Werbeanzeigen.

Ich hatte also schon

immer eine riesige Begeisterung

für die Medienbranche.

Clark Kent fand ich immer interessanter

als Superman.

In der 11. oder 12. Klasse

habe ich angefangen, bei der

Aller-Zeitung als Freier Mitarbeiter

zu jobben. Nach dem

Abitur habe ich wenige Semester

erfolglos in Kiel studiert.

Also dachte ich mir dann so

ganz ohne Bafög: Ziehe ich

doch wieder zu meinen Eltern,

arbeite noch mal bei der Aller-

Zeitung und sammel ein, zwei

Wartesemester, um später vielleicht

Politikwissenschaft oder

Skandinavistik zu studieren,

da der NC für mich zu niedrig

lag. Später hat man mir dann

aber ein Volontariat angeboten

und im Anschluss eine feste

Redakteursstelle. Zum Studieren

kam ich also nicht mehr.

Und wie kam es dann zu KURT?

Meine Beschäftigung bei der

Aller-Zeitung endete. Ich hatte

immer Zeitverträge, und in der

gesamten deutschen Medienbranche

fand ein riesiger Stellenabbau

statt. So war ich

plötzlich arbeitslos und musste

irgendwie an Geld kommen.

Klar war aber: Ich möchte nirgendwo

mehr angestellt sein!

Neben anderen freiberuflichen

Beschäftigungen fragte

mich dann Nicole Rudbach,

ob ich den redaktionellen Teil

für ein Stadtmagazin machen

wollte, das sie zu diesem Zeitpunkt

plante: KURT. Die erste

Ausgabe erschien im August

2014. Schon nach den ersten

drei Heften beschlossen wir,

nicht mehr weiter zusammenarbeiten

zu wollen. Es hat einfach

nicht gepasst. Sollte das

Projekt nun sterben oder einer

von uns beiden ohne den anderen

weitermachen? Wir wurden

uns recht schnell einig und

haben einen Vertrag aufge-

Dieses Team möchte, dass die neue KURT-Ausgabe immer die beste ist: Juliane Werthmann (von links), Malte

Schönfeld, Selina Sanft, Marieke Eichner, Bastian Till Nowak, Aileen Kristen und Daniela Stephan. Fotos: Michael Uhmeyer

setzt, mit dem ich ihre Rechte

an KURT erworben habe.

Im Dezember 2014 erschien

dann die vierte Ausgabe,

gleichzeitig die erste unter

meiner alleinigen Leitung. Das

alte Layout haben wir erst mal

weiterverwendet, genauso das

redaktionelle Konzept.

Nun müssen wir fragen, was auch

wir immer wieder gefragt werden:

Wofür steht KURT eigentlich?

Anfangs war es tatsächlich

eine Abkürzung und bedeutete

„Kultur und regionale

Themen“ – das stand in den

ersten drei Ausgaben sogar

noch dabei. Ich fand das aber

langweilig, abtörnend und

nicht interessant. So habe ich

beschlossen: KURT bleibt als

Eigenname bestehen, steht

aber für nichts mehr.

Du hast in Kiel studiert und für

die Braunschweiger Zeitung und

die Hannoversche Allgemeine

Zeitung geschrieben. Warum hast

Du Dich für Gifhorn entschieden

und nicht für die Großstadt?

Irgendwie ist das ja immer

Fügung im Leben. Noch während

des Volontariats habe ich

eine Tochter bekommen, Rosa.

Sie lebt ja auch im Landkreis

und ging hier in den Kindergarten

und nun längst zur

Schule. Warum sollte es mich

da in die Ferne ziehen?

Tatsächlich – in der Mitte

meiner 20er – war das Leben

in Gifhorn für mich ein anderes,

als es heute ist. Denn es

gab ja einfach weniger Menschen

in meinem Alter in dieser

Stadt. Was sich natürlich

im Laufe der Jahre vollkommen

relativiert hat. Inzwischen

liebe ich Gifhorn einfach. Es

kann keinen schöneren Fleck

auf dieser Erde geben.

Außerdem ging‘s vielleicht

auch ein bisschen darum, meinem

früheren Arbeitgeber zu

zeigen, dass man Stellen nicht

abbauen muss, sondern etwas

aufbauen und erreichen kann.

Wie hat KURT angefangen und

wo stehen wir heute?

Hauptanspruch war von Anfang

an, ein identitätsstiftendes

Medium für diese Stadt

herauszugeben. Die Zielgruppe

sind alle Menschen, die gern in

Gifhorn leben, ausgehen und

sich engagieren, die hier ihre

Rente oder ihre Kindheit verbringen.

Sie wollen darüber

informiert sein, was sie unternehmen

und wo sie etwas

Neues ausprobieren können. »

12

KURT KURT 13


Der 100. KURT

Der 100. KURT

» Es ging mir immer darum,

den Entdeckergeist in der eigenen

Heimat oder Wahlheimat

zu fördern. Denn eine Stadt

bleibt ja nie stehen. Die Menschen

zusammenzuführen und

damit auch die Zivilgesellschaft

zu stärken. Und gute Nachrichten,

im Sinne von: Good News.

Man hört immer wieder: „Alles

wird schlechter.“ Das ist aber

Quatsch. Alles wird immer anders.

Und es kommt darauf an,

was man selbst daraus macht.

Anfangs war das Team sehr

viel kleiner. In den ersten Ausgaben

habe ich fast jeden Artikel

selbst schreiben müssen

– ich bin sehr froh, dass das

heute anders ist. Weil natürlich

auch die Aufgaben drumherum

immer mehr werden. Wir

hatten keine PR-Artikel und

weniger Anzeigen. Es ging darum,

ein tragfähiges Konzept

zu entwickeln, das die Arbeit,

die darinsteckt, angemessen

finanzieren kann. Die ersten

zwei, drei Jahre habe ich mit

diesem Magazin allerdings erst

mal nur Schulden angehäuft.

Mittlerweile haben wir feste

Kolumnen, die unser Magazin

auszeichnen und ihm noch

mehr Gesicht verleihen, eine

breite Autorenschaft, immer

wieder Gastbeiträge, sogar aus

unserer ukrainischen Partnerstadt,

von Historikerinnen und

Historikern, den Gastro-Test,

Büroservice Heyer

Mobiler Büroservice

Katharina Heyer

den etablierten Sportteil. Das

bietet den Leserinnen und Lesern

Verlässlichkeit. Nicht jeder

liest alles, aber alles richtet

sich an die Menschen in und

um Gifhorn – und damit an die

gesamte Stadt und den gesamten

Landkreis.

Sortierung und Strukturierung von

Unterlagen sowie Buchführungsunterlagen

für Unternehmen und

Privatpersonen

vorbereitende Buchführung

für den Steuerberater

Bei KURT sind dieselben Menschen

für PR verantwortlich,

die hier auch journalistisch

arbeiten. Sind wir käuflich?

„Käuflich“ wäre der vollkommen

falsche Begriff. Unsere Arbeit

ist bezahlbar. Wir können

gute Artikel machen für Unternehmen

und Verbände in unserer

Stadt, die sich präsentieren

möchten. Dafür ist KURT

genau das richtige Medium!

Das ist eine Arbeit, die bezahlt

werden muss und mit der wir

all das, was wir obendrein noch

machen, finanzieren können.

Trotzdem sind wir nicht käuflich,

weil wir manche Anfragen

auch ablehnen würden.

Für alle PR-Beiträge, die wir

veröffentlichen und entsprechend

kennzeichnen, stehen

wir ja trotzdem gerade. Auch

die PR-Beiträge haben einen

hohen Lesewert, weil wir uns

dabei genauso an journalistische

Leitsätze halten. Es gibt

keine unlautere Darstellung,

keine Heilsversprechen.

Wir verfolgen nicht dasselbe

Konzept wie eine regionale Tageszeitung.

Die hat einen anderen

Auftrag als wir. Klar: Beide

schreiben, was ist. Der Unterschied

ist aber, dass wir uns

unsere Themen aussuchen, die

Tageszeitung hingegen oft von

den Themen ereilt wird. Unser

Magazin ist da, um unentdeckte

coole Sachen zu bringen oder

auch Dinge aus einem anderen

Blickwinkel darzustellen.

Es sieht ein wenig nach Redaktionskuscheln aus, doch KURT-Volontärin Marieke Eichner und Volontär Malte

Schönfeld (rechts) haben ihren Chefredakteur Bastian Till Nowak im Interview nicht geschont.

Dann spielen wir doch mit

offenen Karten: Es kann dennoch

passieren, dass uns – mündlich

wie schriftlich – Beschwerden

erreichen. Wie gehst Du als

Chefredakteur damit um,

wie als Herausgeber?

Jede Beschwerde überrascht

uns im ersten Moment, weil

man einen solchen Artikel

ja gar nicht so veröffentlicht

hätte, wenn man es in dem

Moment der Veröffentlichung

schon bedacht hätte. Wenn wir

etwas schreiben, das eine berechtigte

Beschwerde auslöst,

dann haben wir das ja nicht

mit böser Absicht getan.

Wir bedenken jeden Tag

sehr viele Perspektiven und

wägen sehr viel ab. Die meisten

unserer Artikel sind ja auch

nicht mit der heißen Nadel gestrickt,

sondern werden drei,

vier mal überarbeitet und gegengelesen,

so dass uns solche

Fehler eigentlich nicht passieren

sollten – aber es ist natürlich

nicht ausgeschlossen, dass

sie uns passieren können.

Wo Menschen arbeiten,

passieren Fehler. Und wenn

so etwas passiert ist, dann gehört

es dazu, dass man sich

das anhört, was das jeweilige

Gegenüber zu sagen hat und

versucht, sich in seine Position

zu versetzen. So lernen wir alle

immer etwas dazu. Außerdem

ist es uns wichtig, die entstandenen

Wogen zu glätten. Da

sind dann persönliche Gespräche

nötig oder Telefonate –

oder auch mal eine Einladung

zum Frühstück, um sich ausführlich

zu unterhalten.

Als Chefredakteur bin ich

dafür verantwortlich, dass das,

was wir schreiben, richtig ist.

Sollten wir etwas Unwahres

geschrieben haben, weil wir

es nicht besser wussten, wird

das korrigiert. Doch selbst

wenn es richtig ist, kann sich

jemand auf den Schlips getreten

fühlen. Dann stellt sich der

Chefredakteur vor seine redaktionellen

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Unser Anspruch

bleibt aber, dass wir stets Qualitätstexte

liefern wollen – und

die entstehen am besten, wenn

mehrere Personen ein Auge

darauf haben.

Als Herausgeber ist es etwas

anderes. Ich bin einerseits dafür

verantwortlich, die journalistischen

Leitlinien dieses

Mediums zu definieren. Also:

Was ist das, wofür wir stehen

wollen? Zum Beispiel für Freiheit,

Demokratie, Selbstbestimmung

und die europäische

Integration. Und gleichzeitig

muss ich mir als Herausgeber

Gedanken um das wirtschaftliche

Wohlergehen dieses Unternehmens

und damit aller

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

machen. Wenn es also

eine Beschwerde gibt, muss

ich als Herausgeber versuchen,

wirtschaftliche Nachteile zu

verhindern.

Was war der größte Rückschlag

für KURT und wie bist Du damit

umgegangen?

Der Radiosender natürlich

(lacht). Nahezu wöchentlich

werde ich darauf angesprochen,

dabei ist das jetzt fast

vier Jahre her und KURT.fm

war insgesamt gerade mal anderthalb

Monate lang auf Sendung.

Es war schon eine coole

Idee, ein Stadtradio, das rein

digital sendet, zu etablieren.

Wir hatten einen sehr engagierten

jungen Mitarbeiter,

der das machen wollte, dessen

Engagement allerdings binnen

weniger Wochen sehr stark

nachgelassen hat. Dann war

das, was wir aufbauen wollten,

nicht mehr zu verwirklichen.

Andere Stadtmagazine liefen jahrzehntelang,

mussten zuletzt allerdings

die Redaktionen schließen.

Was macht KURT bisher anders?

Im Großen und Ganzen ist

die Medienbranche in den »

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KURT 15


Der 100. KURT

Seitenkopf

» Seite 4

Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn

www.kurt-gifhorn.de

kostenfrei 12/2014

Frohes Fest:

Biker feiern

mit dickem

Sack voller

Geschenke

» Seite 20

Polizei jagt

Gifhorns Aldi-Räuber

» Seite 5

Supertalent-Ekel

kommt nach Gifhorn

» Seite 19

Weihnachtsmarkt:

Das vo le Programm

» Seiten 26-29

kos

Jed

Schützenplatz 1 ·

» vergangenen Jahrzehnten

nicht in einem Abschwung, wie

einige meinen, sondern in einem

Umbruch. Es gibt immer

Verbände und Unternehmen,

die Medien brauchen, um auf

sich aufmerksam zu machen

und Werbung zu betreiben. Sie

sind bereit, dafür das nötige

Geld auszugeben.

Dieser Umbruch wurde allerdings

von vielen Tageszeitungsverlagen

und leider auch

von vielen Stadtmagazinen

falsch eingeschätzt. Vielleicht

sind da die Teams und Macher

zu alt geworden. Sie haben es

versäumt, junge Kräfte in ihre

Teams zu holen und am Zahn

der Zeit zu bleiben. Man muss

offen bleiben und zeitgeistig.

Es kommt darauf an, nicht auf

der Stelle zu treten und auch

sich und seine eigene Rolle

stets zu hinterfragen. Denn

alles, was man tut, muss man

weiterentwickeln.

Gifhorn ist eine wunderschöne

und beschauliche

Kleinstadt, in der jeder nahezu

jeden kennt. Wir haben ein

irrsinnig tolles Netzwerk mit

vielen wundervollen Menschen

in dieser Stadt. Wir wollen uns

mit unserer Arbeit aber auch

ehrenamtlich einbringen. Das

wird von vielen Menschen mit

großer Anerkennung bedacht.

Dafür ein großes Dankeschön!

Wird es in 10 Jahren, in 30 Jahren

noch eine Print-Version des

KURT geben?

In zehn Jahren bestimmt!

Ich bin ja ein riesiger Fan des

Print-Produkts, eben weil es

eine deutlich höhere Wertigkeit

hat, die eine reine Online-

Berichterstattung niemals

erreichen kann. Ein Print-Produkt

ist ein Erlebnis-Produkt.

Man kann die Seiten umblättern,

Eselsohren reinmachen,

Seiten zur Erinnerung herausreißen.

Das schafft das Digitale

einfach nicht.

Was in 30 oder 40 Jahren

ist, vermag ich heute nicht

abzusehen. Und ich finde, das

muss dann auch jemand anderes

entscheiden, nicht ich.

In welcher Form Medien

dann verbreitet werden, ist bei

der Schnelligkeit technischer

Entwicklung ja gar nicht abzusehen.

Es wird aber sicher

immer dabei bleiben, dass

hochwertiger Inhalt produziert

werden muss – egal für welches

Medium.

Was sind die Veränderungen,

die den Lokaljournalismus

heute prägen?

(überlegt lange) ...die Schnelllebigkeit.

Sie ist durch die digitale

Welt hinzugekommen.

Es ist noch gar nicht so lange

her, dass nur einmal am Tag

eine Zeitung herausgekommen

ist. Heute ist es so, dass der

Lokaljournalismus unter ständigem

Veröffentlichungsdruck

steht. Außerdem hat sich ein

großer Kostendruck ergeben,

die Werbeeinnahmen sind

branchenweit zurückgegangen.

Darauf haben viele Verlage

leider nicht mit Qualitätsoffensiven

reagiert, sondern

mit Kürzungen.

Leider gehen diese Kürzungen

immer nur zu Lasten

der Qualität. Und das ist ein

Teufelskreis. So erscheinen

vielleicht Artikel, die nur halb

recherchiert oder falsch dargestellt

sind. Darunter leidet

dann die Glaubwürdigkeit

eines Mediums, weshalb wiederum

Leserinnen und Leser

wegbleiben könnten. Und damit

gelangen wir dann zum

Anfang: Denn je weniger Leserinnen

und Leser es gibt, desto

mehr ziehen sich die Werbekunden

zurück.

Die Branche durchläuft also viele

Veränderungen. Kannst Du den

Leserinnen und Lesern etwas über

die Zukunft von KURT verraten?

Wird es Veränderungen geben?

Manche Veränderungen der

Zukunft kann man anhand

eines Blicks in die Vergangenheit

ablesen. Wir haben unsere

Seitenumfänge über die Jahre

gesteigert und die Themenvielfalt

ist größer geworden. Jetzt

kann man daraus schließen,

dass wir da bestimmt noch

nicht am Ziel sind. Wir haben

unsere Online-Präsenz immer

weiter ausgebaut, auch durch

das Hinzukommen von Personal.

Wir haben zuletzt einen

TikTok-Kanal eröffnet, was ich

mir vor einem Jahr nicht mal

vorstellen konnte. Aber auch

das verschafft uns Zugang zu

neuen Zielgruppen. Wir werden

unsere Online-Aktivitäten

weiter ausbauen und auch unsere

Print-Aktivitäten.

Außerdem habe ich eine

halbe Stunde vor diesem Interview-Termin

einen mündlichen

Mietvertrag für unsere

neuen Büroräume abgeschlossen.

Wir werden an die Braunschweiger

Straße ziehen und

unsere Redaktion künftig neben

Mr. Barman‘s Bier- und

Weinkeller finden. Dort haben

wir einen lauschigen Hof, alles

wird noch romantischer.

100

Ausgaben KURT

und auf viele weitere Ausgaben!

Das KURT Magazin ist aus Gifhorn nicht mehr

wegzudenken – wir wünschen alles Gute!

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16

KURT Öffnungszeiten: Mo. - Do. 7.30 - 17 Uhr ∙ Fr. 7.30 - 14 Uhr

KURT 17

kostenfrei 01/2015

Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn

Vo lbüttel:

Jenny und

Steffi retten

Tausende

Hühner

» Seite 10

Junge Calberlaher

re ten Polizisten

Müden bekommt

einen Schnu lerbaum

» Seite 18

www.kurt-gifhorn.de

Silvester in Gifhorn:

Die schönsten Fotos

» Seiten 32+ 3

Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Reg

Er ist wi

.und komm

Die Hitler-Satire und noch viel meh

Rip


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Seht her, das alles ist

Vom Arbeiten in der Privatwohnung des Herausgebers über personelle Zuwächse,

bei uns geschehen

einen gescheiterten Radiosender und Freibier in Gifhorn bis zur 100. KURT-Ausgabe

Mitte 2011: Nicole Rudbach und ihre

Agentur Werbeprinz veröffentlichen

die allererste Ausgabe eines Gifhorner

Stadtmagazins mit dem Namen KURT.

Noch im Format DIN A6 werden auf einer

Handvoll Seiten Gifhorner Themen

behandelt – die beiden damaligen

Bürgermeisterkandidaten Matthias

Nerlich (CDU) und Thomas Böker

(SPD) stellen sich auf mehreren Seiten

vor. Vom heutigen KURT-Team ist

niemand an der Erstausgabe beteiligt,

anschließend wird es erst mal wieder

still um das Magazin. Das Cover ist

heute leider verschollen.

August 2014: Ein neuer Anlauf wird

gewagt. Nicole Rudbach bleibt KURT-

Herausgeberin, als Chefredakteur

stößt Bastian Till Nowak hinzu. Von

der ersten Stunde als redaktionelle

Mitarbeiterin dabei ist auch Sophie

Isabell Bremer – sie schreibt den Veranstaltungskalender.

Und auch KURTs

heutige Mediengestalterin Aileen

Kristen ist als Teil des Werbeprinz-

Teams bereits an Bord. Die Titelstory

handelt von Pin-up-Mode made in

Gifhorn. Das Gifhorner Altstadtfest

wird auf sechs Seiten behandelt.

KURTs heutiger Volontär Malte Schönfeld,

damals zarte 22 Jahre alt, schreibt

einen amüsanten Beitrag über den Mikrokosmos

Schulbus. Die Artikel sind

in sechs Rubriken aufgeteilt: Blaulicht

& Blitzlicht, Land & Leute, Trends &

Lifestyle, Food & Bars, Kunst & Kultur,

Szene & Events. Jede Rubrik hat ihre

eigene quietschbunte Farbe, was das

Erscheinungsbild des Magazins über

mehrere Jahre bestimmen wird.

September 2014: Die ersten Leserbriefe

trudeln ein und finden ihren

Weg in die zweite KURT-Ausgabe

der neuen Zeitrechnung: „KURT ist

eine längst überfällige Marke für

unsere Kulturlandschaft“, schrieb

der Gifhorner Jürgen Beckmann. Die

Rubrik Food & Bars weicht derweil

der neuen Rubrik Bummel & Rummel.

Neben Gastronomie-Highlights

kommen darin auch die Gifhorner

Geschäftswelt sowie Flohmärkte und

Messen vor. Und mit den schönsten

Bildern vom Altstadtfest gibt es

erstmals Foto-Seiten im KURT.

Oktober 2014: Die junge Erfolgsgeschichte

geht weiter – KURT präsentiert

das Honky-Tonk-Festival in Gifhorn

und steht damit erstmals einer

großen Veranstaltung zur Seite.

Dezember 2014: Nachdem Nicole

Rudbach und Bastian Till Nowak

ihre Zusammenarbeit nach nur

drei Monaten beendet haben, wird

im November die bis heute letzte

Pause in KURTs Historie eingelegt.

Im Dezember erscheint das Magazin

unter neuer Leitung: Bastian Till

Nowak übernimmt Chefredaktion

und Herausgeberschaft. Layout und

Rubriken bleiben wie gehabt, auch

Sophie Isabell Bremer und Aileen

Kristen sind weiterhin beteiligt. Erstmals

gibt es einen Gastbeitrag: Der

Secretary der Freewheeler Meinersen

schreibt in szenetypischer Sprache

über die 30-jährige Geschichte des

Motorradclubs. KURT wird an mehr

als 100 Stellen in und um Gifhorn

ausgelegt. Auflage: 5000 Exemplare.

Umfang: 44 Seiten.

Februar 2015: Das Verteilgebiet

wächst. KURT ist nun an mehr als 130

Stellen zu haben – nicht nur in Gifhorn,

sondern auch in Isenbüttel, Calberlah,

Rötgesbüttel, Vollbüttel, Leiferde,

Meinersen und vielen Orten mehr.

Wenige Monate später sind es bereits

mehr als 150 Auslagestellen, bis zum

Jahresende werden es 180.

März 2015: Nachdem die ersten Ausgaben

nach der Trennung der beiden

Gründer noch in der Privatwohnung

des Herausgebers entstanden, bezieht

das Magazin als Untermieter des

Mehrgenerationenhauses im Georgshof

nun einen eigenen kleinen Büroraum

im Steinweg 20 in Gifhorn. Los

geht’s dort mit zwei Schreibtischen.

August 2015: KURT feiert seinen

ersten Geburtstag mit einem eigens

anberaumten Foto-Shooting: Die damals

24-jährige Sarah Wilke, die sonst

als Verteilerin für das Magazin in Stadt

und Landkreis unterwegs ist, posiert

für das Cover mit einer zuckersüßen

Torte in den Gifhorn-Farben Blau

und Rot, mit KURT-Schriftzug und

einer großen 1. Verantwortlich für die

leckere Kreation zeichnete Bäckermeister

Jörn Lüdde aus Kästorf. Dem

Altstadtfest werden in dieser Ausgabe

bereits zwölf Seiten gewidmet.

Mai 2016: Malte Schönfeld, noch

Student, bekommt mit „Kopfüber“

seine eigene monatliche Kolumne im

KURT. So wird er zur Premiere vorgestellt:

„Ehrlich, direkt, gelogen. Der

letzte Romantiker, der erste Mann auf

dem Mars. Ein Sozialkritiker und Menschenfreund,

der an das Schlechte im

Menschen glaubt, aber auf das Gute

im Menschen hofft. Ein Pathologe

der Gefühle und ein guter Zuhörer –

18

KURT KURT 19


Der 100. KURT

Der 100. KURT

so lange er selbst redet. Der Mann von

Welt und der Junge von Zuhause.“

August 2016: Daniela Stephan

beginnt als Volontärin in der KURT-

Redaktion. Ihr erster Ausflug führt

sie zusammen mit ihrer damals dreijährigen

Tochter ins Mais-Labyrinth

Weltladen – der faire Handel

KURT – der faire Partner

Zum Centum

die besten Wünsche

und für die nächsten

100

werden wir uns, wie immer,

gut FAIRSTÄNDIGEN.

nach Höfen. Heute ist sie – Daniela,

nicht die Tochter – Leiterin der KURT-

Dependance in der Samtgemeinde

Meinersen.

Januar 2017: KURT vergrößert sein

Verbreitungsgebiet. Neben den angestammten

Auslagestellen in der Stadt

Gifhorn, der Gemeinde Sassenburg

und den Samtgemeinden Isenbüttel

und Meinersen ist KURT nun auch

in den Orten der Samtgemeinde

Wesendorf zu finden. Insgesamt sind

es nun mehr als 200 Auslagestellen.

Die monatliche Auflage steigt auf

6000 Exemplare.

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April 2017: KURT bekommt

Verstärkung. Ab sofort gehört Juliane

Werthmann als Mediaberaterin zum

festen Team. Ihr ist es zu verdanken,

dass es fortan mehr Werbeanzeigen

im Magazin gibt und somit auch mehr

Seiten und mehr Inhalte produziert

werden können. KURT liegt nun an

mehr als 250 Stellen aus und die Seitenumfänge

steigen in den folgenden

Monaten kontinuierlich.

März 2018: Aileen Kristen war zwar

KURT-Mediengestalterin der ersten

Stunde, arbeitete bisher aber bloß

hin und wieder als Aushilfe für das

Magazin. Nun verstärkt sie als Festangestellte

das KURT-Team. Die Agentur

KURT Media bietet fortan auch die

Gestaltung und den Druck von Flyern

und Plakaten, Speisekarten und

Drucksachen aller Art an. Im kleinen

Büro im Steinweg 20 teilen sich nun

vier Leute die beiden Schreibtische.

Mai 2018: Die beengten Zeiten im

Steinweg 20 haben ein Ende. KURT

bezieht in der Celler Straße 3 ein neues

Domizil. Erstmals stehen dem Team

mehrere Räume zur Verfügung.

Juni 2018: Mit Matthias Bosenick

stößt ein weiterer fester freier

Mitarbeiter zum KURT-Team. Hat er

zuvor schon hin und wieder mal die

eine oder andere Zeile fürs Magazin

verfasst, ist er fortan jeden Monat

mit einer großen Musik-Story dabei.

Los geht’s mit dem Gifhorner Sänger

Coffey, der eine EP mit vielversprechendem

Soulpop vorlegt und prompt

auf dem KURT-Cover landet.

Juli 2018: Die redaktionelle Arbeit

wird immer mehr, Lena Düpont kommt

zur Verstärkung. Bis zum nächsten

Frühjahr bereichert sie das Team,

dann wechselt sie in den Wahlkampf-

Modus und wird im Mai 2019 als neue

Abgeordnete mit 33 Jahren ins Europäische

Parlament gewählt. Gleichzeitig

führt KURT im Juli 2018 erstmals

Autorenzeilen vor den Artikeln ein. Bis

dahin waren nur Gastbeiträge einer

klaren Urheberschaft zugeordnet –

alle festen und freien redaktionellen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

standen lediglich im Impressum.

August 2018: Erstmals knackt KURT

die 100-Seiten-Marke. Die neue Ausgabe

umfasst insgesamt 104 Seiten

– allein aufs Gifhorner Altstadtfest

entfallen davon 54 Sonderseiten.

September 2018: Zum vierten

Geburtstag – und nachträglich auch

als Einweihungsfeier der neuen Büroräume

in der Celler Straße 3 – lud

KURT Mitte August mit dem Grand

Summer Opening zu einem rauschenden

Hoffest. In der neuen Ausgabe

werden die schönsten Fotos und

tollsten Sprüche präsentiert.

November 2018: Nur ein halbes Jahr

nach dem letzten Umzug verschlägt

es das KURT-Team schon wieder in

neue Räumlichkeiten – direkt nach

nebenan in die Celler Straße 1. Die

charakteristischen Schaufenster

sollen das transparente Arbeiten in

den Folgejahren prägen.

Dezember 2018: Mit KURT.fm geht

ein neues Digitalradio für Gifhorn auf

Sendung. Das Projekt ist jedoch bloß

von kurzer Dauer und wird aufgrund

personeller Schwierigkeiten nach

wenigen Wochen wieder eingestellt.

April 2019: KURT bekommt ein völlig

neues Layout, maßgeblich gestaltet

vom Graphiker Erwin Klein aus Braunschweig.

Neue Schriften, neue Farben,

neue Formen – KURT ist nun weniger

verspielt und nicht mehr knallbunt.

Kurzum: KURT ist vielleicht ein kleines

bisschen erwachsener geworden.

Auch die alten, starren Rubriken

haben damit ausgedient. Stattdessen

gibt es nun jeden Monat ganz vorne

im Magazin eine Doppelseite mit

den Highlights des Monats – und die

bisher nur hin und wieder mit einem

Beitrag vertretenen Sport-Reporter

unserer Stadt bekommen nun auch

endlich einen festen Platz im Magazin.

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KURT 21


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Juli 2019: Im La Fontana nimmt alles

seinen Anfang, als Malte Schönfeld

erstmals als KURTs Gastro-Tester

zusammen mit seiner Begleitung auf

der lauschigen Terrasse Platz nimmt.

Zur Dorade ließ er sich einen Pinot

Grigio empfehlen. Cin cin!

August 2019: Es ist wieder Altstadtfest

in Gifhorn – und wieder feiert

KURT einen neuen Seitenrekord.

Auf 128 Seiten bringt es das Magazin

für Stadt und Region Gifhorn diesmal.

September 2019: Mit dem Magazin

„150 Jahre Freiwillige Feuerwehr

Gifhorn“ veröffentlicht KURT erstmals

eine Sonderausgabe zwischen zwei

regulären Heften. Auf 76 Seiten

werden die Brandschützerinnen und

Brandschützer gefeiert.

November 2019: Çağla Canıdar

verstärkt das KURT-Team als neue

festangestellte Fotografin und Social-

Media-Managerin. Bis zu ihrem Ausscheiden

im September 2021 prägt

sie maßgeblich das Erscheinungsbild

des Magazins – in der Print-Version

wie auch online.

Dezember 2019: Dank des Einsatzes

von Praktikantin Solveig Böhme wird

KURT mit der Umfrage des Monats

um eine feste Rubrik erweitert. Ob

sämtliche Nachfolgepraktikantinnen

und Praktikanten ebenso viel Freude

an der Erstellung der allmonatlichen

Straßenumfrage hatten, mögen

andere beurteilen. Ebenfalls neu ist in

dieser Ausgabe die Kolumne „Glauben

& Zweifeln“, die der katholische Theologe

Martin Wrasmann aus Gifhorn bis

heute Monat für Monat schreibt.

Januar 2020: Selina Sanft bringt

einen Abschluss als Gestaltungstechnische

Assistentin mit und beginnt

ein Praktikum beim KURT-Team.

Heute ist sie als Mediengestalterin für

das Layout des gesamten Magazins

verantwortlich und übernimmt mit

der Verwaltung des Veranstaltungskalenders

sowie weiteren Inhalten

auch redaktionelle Aufgaben.

Februar 2020: KURT stellt sich seiner

globalen Verantwortung und druckt

ab sofort klimaneutral, schließlich

verursachen auch der Druck, der

Transport und die Verteilung von

6000 Magazinen Monat für Monat

klimaschädlichen CO2-Ausstoß.

Durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten

wird dies wieder

ausgeglichen. Bis heute wurden so

mehr als 40 Tonnen Kohlenstoffdioxid

kompensiert. Gleichzeitig verstärkt

der 16-jährige Ben Weber als Web-

Entwickler das Team – und Marieke

Eichner schreibt ihre ersten Texte als

Praktikantin in der KURT-Redaktion.

März 2020: Das Gifhorner Stadtarchiv

nimmt KURT als erstes Magazin in die

ewige Sammlung unserer Stadt auf.

Alle Ausgaben werden dort fortan

archiviert und katalogisiert – und allen

Interessierten so bis in alle Ewigkeit

zugänglich gemacht.

April 2020: Was macht ein Stadtmagazin,

das zum übergroßen Teil von

Veranstaltungen und Gastronomie

lebt, wenn es keine Veranstaltungen

und Gastronomie mehr gibt? Die

Einschränkungen zur Eindämmung

der Corona-Pandemie haben auch

KURT völlig kalt erwischt. Die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Redaktion haben mit 50 Betrieben in

Gifhorn gesprochen – und zeigen mit

ihrer großen Titelstory, wie Gifhorn

nun zusammenhält. Den Leserinnen

und Lesern wird zugleich ein neuer

Service angeboten, denn KURT gibt’s

fortan auch im Abo. Das Magazin

bleibt kostenfrei, gezahlt wird nur die

Zustellung. Und wer mag, schließt

ein Förder-Abo zu frei wählbaren

Konditionen ab.

Juni 2020: Der Pandemie zum

Trotz ruft KURT Gifhorns erstes

Online-Schützenfest ins Leben –

mit Unterstützung der Stadt Gifhorn,

des Uniformierten Schützenkorps

(USK) und des Bürgerschützenkorps

(BSK) werden so vier tolle Tage

gefeiert. Gleichzeitig kommen beim

zugehörigen Spendenmarathon insgesamt

15.500 Euro für den Gifhorner

Kinderfonds „Kleine Kinder – immer

satt“ zusammen. Zudem verabschiedet

sich das KURT-Team von Sophie

Isabell Bremer, die seit der ersten

Ausgabe im August 2014 dabei

war. Heute arbeitet sie bei diversen

Film- und Serienproduktionen für

Kino und Fernsehen mit.

November 2020: Gifhorn liebt ihre

Geranien – Ilse Holtz schafft es als

Gewinnerin des 1. Gifhorner Balkon-

Wettbewerbs aufs Cover. Erstmals

richteten die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft

(GWG) und

KURT diesen Wettbewerb gemeinsam

aus. Ab 2021 steigt die Gärtnerei Müller

mit ein und der Balkon-Wettbewerb

begleitet uns nun Jahr für Jahr.

August 2021: Mit „Mieke & Oktavius“

bekommt KURT seinen eigenen

fortlaufenden Comic, der sogar in

Gifhorn spielt. Künstlerin Greta von

Richthofen und KURT-Chefredakteur

Bastian Till Nowak erstellen den

Comic als Co-Autoren.

September 2021: KURT beginnt zur

Verlegung der ersten Stolpersteine

in Gifhorn eine Serie über die Opfer

des Nationalsozialismus in und aus

unserer Stadt. Historikerinnen und

Historiker berichten in Gastbeiträgen

über ihre Biographien. Gleichzeitig

bringt KURT mit dem Wahl-Spezial

eine Sonderveröffentlichung zu den

Kommunalwahlen und zur Bundestagswahl

heraus. Mit einer Auflage

von 20.000 Exemplaren wird das Heft

über KURTs Stammgebiet hinaus im

gesamten Landkreis Gifhorn verteilt.

Oktober 2021: Die neue Rätsel-Rubrik

„Original & Fälschung“ bereichert

ab sofort jeden KURT – erdacht von

Bildbearbeitungs-Fachmann Michael

„Arni“ Arnold. Die Leserinnen und

Leser dürfen nun Monat für Monat

Fehler in einem historischen Motiv

unserer Stadt finden, während die

Redaktion ihrerseits Hintergrundinformationen

zur Abbildung beifügt.

November 2021: Mit der neuen

Literatur-Seite bekommt KURT-

Bücherwurm Marieke Eichner,

inzwischen Volontärin in der Redaktion,

ihre eigene kleine regelmäßige

Ecke im Magazin. Web-Entwickler

Ben Weber verlässt das KURT-Team,

gründet aber pünktlich zu seinem

18. Geburtstag gemeinsam mit KURT-

Herausgeber Bastian Till Nowak die

neue Digitalagentur Snuna. Dort

bieten beide fortan die Entwicklung

von Webseiten und Apps an und

schmieden auch eigene Ideen für

das Internet der Zukunft.

Dezember 2021: Mit der Extra-

Ausgabe zum 160. Geburtstag des

MTV Gifhorn erscheint eine weitere

KURT-Sonderveröffentlichung.

März 2022: Mia Anna Elisabeth

Timmer schnupperte bereits im

Oktober 2020 als Schülerpraktikantin

ihre erste KURT-Luft. Nun geht sie

zwar nach wie vor zur Schule, gehört

als Mini-Jobberin aber fest zum Team

und betreut fortan die Social-Media-

Kanäle von KURT – seither ist das

Magazin auch auf TikTok vertreten.

April 2022: Neben Malte Schönfeld

und Martin Wrasmann erhält nun auch

Volontärin Marieke Eichner mit „Raum

für Notizen“ ihre eigene Kolumne –

und verpasst KURT auf diese Weise

eine weitere persönliche Note.

Mai 2022: KURT verewigt sich mit

einem eigenen Schild am Gifhorner

Maibaum. Zur Enthüllung bei

Gifhorns erstem Tanz in den Mai gibt’s

30 Liter Freibier auf dem Marktplatz.

Gleichzeitig wird mit der Sonderveröffentlichung

zum 100. Geburtstag

des SSV Kästorf ein weiteres Extra-

Magazin gefeiert.

Juli 2022: Unzählige Höhen und

Tiefen liegen hinter uns – gemeinsam

feiern wir nun die 100. KURT-Ausgabe.

Auf die nächsten 100!

22

KURT KURT23


Der 100. KURT

Wir sind KURT und

Design, Fotografie, Layout, Mediaberatung, Mediengestaltung und Texte:

zeigen Euch Gifhorn

Bei uns in der Redaktion gelingt durch Teamarbeit Euer Auftrag

Der 100. KURT

Malte Schönfeld

Wie ein Trüffelschwein die edlen

Pilze sucht, erschnüffelt Volontär

Malte Schönfeld die Geschichten

für KURT. Und Kulinarik ist

das richtige Stichwort für den

30-Jährigen, schreibt er doch mit

ebensolcher Begeisterung seine

Gastro-Tests, wie er sich durch

Gifhorns Gastronomie schleckermäulert.

Ansonsten besteht seine

Arbeit aus „30 Prozent Interviews

führen, 40 Prozent Texte

schreiben, 30 Prozent Korrekturen

umsetzen“ und darin, dem

Messy Bun von Fußballer Gareth

Bale Konkurrenz zu machen.

Nicht nur Maltes Arbeit als Sportreporter

für die Aller-Zeitung

spülte ihn in KURTs Arme: „Ich

hab früher viel zu lange Texte auf

Facebook geschrieben und dafür

erstaunlich viele Likes bekommen.

Dann habe ich Bastian Till

gefragt, ob ich nicht eine Kolumne

für ihn schreiben kann.“ In

seiner Freizeit putzt er die Küche

und liest auf dem Balkon, in seiner

Arbeit trinkt Malte Mate und sagt:

„Was auf jeden Fall noch mit rein

soll ist, dass ich die Orga beim

Ross-Antony-Cup gemacht hab.“

Aileen Kristen

Sie macht das Büro-

Leben und den KURT

farbenfroh: Aileen

Kristen, 30 Jahre alt,

Mediengestalterin. Denn

sie ist nicht nur unsere

Alleskönnerin in Sachen

Designaufträge für KURT

Media, Aileen ist auch dafür verantwortlich, dass in jeder neuen

Ausgabe liebevoll gestaltete Anzeigen Gifhorns Unternehmen in

den besten (Farb-)Tönen anpreisen. Obendrein erfreut ihr sechs

Monate alter Australian Shepherd Amber (fast) das ganze Büro mit

ihrer Niedlichkeit. Wenn sich Aileen nicht gerade kreativ für KURT

austobt, ist sie mit Amber im Grünen unterwegs oder webt Makramees.

„Damit habe ich angefangen, als der Computer kaputt war.“

Denn Aileen zockt für ihr Leben gern. Am liebsten Guild Wars 2.

Oder Farcry. Oder Assassins Creed. Gerne auch mal Anno. Oder

Stronghold. „Du tauchst in andere Welten ein, erlebst Abenteuer.

Vor allem: Heute ist die Graphik so gut, das ist der Wahnsinn!“

Michael Arnold

Wenn man Michael Arnold – Bildbearbeitungsmagier,

zuverlässiger

Verteiler, in der Not Layouter

– fragt, wie es denn damals losging,

holt er weit aus: „Ich komme

ja irgendwie aus der Kunst.

Kunst war das einzige Fach in der

Schule, in dem ich durchgehend

sehr gute Leistungen hatte.“ Inzwischen

ist Arni 55, wohnt nicht

mehr in Neudorf-Platendorf,

sondern in Fallersleben, ist selbständiger

Illustrator und belebt KURT durch sein kongeniales

Mitwirken auf der Rätsel-Seite „Original & Fälschung“ und

seine feinen Mausklicks bei Photoshop. Sollte Arni nicht gerade

wahre Wunder mit der Bildbearbeitungssoftware bewirken,

verewigt er sich als leidenschaftlicher Gitarrist auf regionalen

Bühnen. Eine Legende besagt, dass er bei einem Kollegen im

Telefonbuch als „Arni Metalhammer“ eingespeichert ist.

Juliane Werthmann

Fährt man an den KURT-Büroräumen an der

Celler Straße vorbei, sieht man sie telefonieren,

manchmal mit zwei Apparaten, dazu wird sich

gerade was notiert: Juliane Werthmann. Die

37-Jährige ist seit 2017 unsere Mediaberaterin,

Ansprechpartnerin für Werbepartner, einmalige

und regelmäßige Anzeigenschaltungen. „Ich

pflege den Kontakt mit den Kunden. Ich lege

Wert auf Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit“,

erklärt Juliane – schließlich ist es das, was eine

gesunde Kundenbeziehung ausmacht. In ihrer

Freizeit: Fitness,

Freunde treffen

und, oh Wunder,

Gartenarbeit. „Rasenmähen

finde ich

gut, das entspannt

mich.“ Wer ihr dabei

zuschaut: Hund Kevin.

Und wenn Kevin

manchmal allein zu

Haus ist, wechselt

Juliane vom Büro ins

Home-Office.

Martin

Wrasmann

Engagiert, bescheiden,

humorvoll – Martin

Wrasmann ist vieles.

Der katholische

Theologe, bis zu seiner

Pensionierung Pastoralreferent

der Gifhorner Gemeinde St. Altfrid,

geboren vor 67 Jahren in der „fürstköniglichen

Stadt Fürstenau bei Osnabrück“, wie er betont,

ist kein Schöngeist, obwohl er ein Gentilhomme

ist. Martin schreibt seit nunmehr 32 Ausgaben

die monatliche Kolumne „Glauben & Zweifeln“

und bohrt dafür tiefe Wissensbrunnen, ob im

Matthäus-Evangelium oder bei Adorno, stets

mit dem Bestreben, soziale und theologische

Fragen aufzuwerfen und zugleich Antworten zu

geben: „Ich möchte Perspektiven aufzeigen.“

Wie er das nicht nur schriftlich schafft, sondern

ehrenamtlich im Aufsichtsrat der Caritas oder

in der Flüchtlingshilfe praktisch unter Beweis

stellt, ist schon aller Ehren wert.

24 KURT KURT 25


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Matthias Bosenick

Was wäre das Leben ohne Musik? Und was wäre

der KURT ohne die Musik-Storys von Matthias

Bosenick? Auf jeden Fall unvollständig! Denn seit

fünf Jahren steuert Matze zu jeder Ausgabe einen

klingenden Beitrag über Gifhorner Musikerinnen

und Musiker bei. Den hier Geborenen verschlug

es einst Ende der 90er nach Braunschweig, „den

Freunden und der Kultur hinterher“. Zumal der

liebe Matze zu Beginn des wilden Jahrzehnts ein

Jahr lang illegal im Gifhorner Schwesternwohnheim

hauste. Von Braunschweig aus hat der

50-Jährige beste Sicht auf die Kulturlandschaft

der Region und ertastet mit spinnennetzgleicher

Feinmaschigkeit jede Neuerscheinung,

die er dann in seinem Szene-Blog „krautnick“

rezensiert. Hauptberuflich ist Matze in der Verwaltung der Diakonie tätig,

nebenberuflich ist er so cool, dass er auch noch als DJ auflegt, Partys

organisiert und eben als freier Journalist für seinen Blog und den KURT

schreibt. Warum? „KURT ist gelebter Punkrock!“ Danke, Matze!

„Das magische Dreieck II“

Verkäufer

– Bestens zufrieden –

Käufer

– Sehr zufrieden –

100. Ausgabe

Marieke Eichner

Aus einer Flax-Schicht wurde

eine KURT-Anstellung: Marieke

Eichner, 26 Jahre und gebürtige

Gifhornerin, ist Volontärin und

für die PR-Artikel der Werbekundinnen

und Kunden zuständig,

betreut den Social-Media-Account

des Weltladens, fotografiert,

schreibt Journalismus, denkt Journalismus,

im Grunde genommen:

macht Journalismus. „In diesem

Beruf kann ich meine Neugier ausleben“,

sagt sie. Und obendrein:

„Ich liebe Geschichten, ob sie

mir nun Bücher oder Menschen

erzählen.“ Seit Februar 2020 und

diesem ominösen Abend im Flax,

als es die Anfrage gab, für das

Stadtmagazin KURT zu schreiben,

ist Marieke dabei, neuerdings auch

mit Literatur-Rezensionen und einer

eigenen Kolumne. Drei Dinge,

die sie mag: Zeitung lesen, in der

Sonne liegen, Kaffee. „Ohne Milch,

ohne Zucker und sehr stark.“

Selina Sanft

Häufig sieht man den Kopf des Herausgebers im Editorial, der

Volontär darf ständig sein Gesicht beim Essen in die Kamera halten,

das Konterfei der Volontärin ziert die Kolumnen-Seite am Heftende

– eine Person, die eher im Hintergrund die Fäden zusammenhält beziehungsweise

das Layout ist Selina Sanft. KURT sieht nach KURT

aus wegen Selina. Die 25-jährige Gifhornerin startete mit einem

Praktikum 2019, inzwischen ist sie festangestellt. Neben dem Layout

ist sie zudem zuständig

für Designaufträge jedweder

Art, gestaltet sogar ganze

Bücher. Nach der Arbeit

nimmt sie eine ihrer Gitarren

und spielt, Selina ist Fan

von Rock und Metal, liebt

die Scorpions. Lederjacken,

findet sie, sind eine 9/10.

Jens Neumann

Wer wird der Trainer von, welche Spielerin

geht nach? Jens Neumann weiß die Antwort.

Der 48-Jährige ist gebürtiger Gifhorner,

verheiratet mit Dani, Vater von zwei Söhnen,

Sportredakteur, vor allem aber: Sportjournalist.

Los ging‘s 1990 mit Tennis und Tabellen, eigentlich

nur um sich ein bisschen was zu verdienen. Was daraus

geworden ist, also aus ihm: einer der profiliertesten Autoren der

Gifhorner Sport-Berichterstattung. Im KURT ist Jens zuständig

für den Sportteil. Ob Fußball, Badminton oder Reiten – Jens

kann über alles schreiben, weil er sich für alles begeistern kann.

Außer für Baseball, lacht er. Warum machst Du das, was Du

machst, Jens? „Mich reizt der Kontakt mit den Menschen und

der Umgang. Unfassbar viele Freundschaften sind entstanden.“

Daniela Stephan

Spannende Geschichten, wichtige Informationen, tolle Veranstaltungen – das

möchte KURT Euch bieten. Das gilt nicht nur für die Stadt Gifhorn, sondern für den

gesamten Landkreis. Als Ansprechpartnerin für Werbepartner und redaktionelle

Beiträge in der Samtgemeinde Meinersen trägt Daniela Stephan einen großen

Teil dazu bei, dass unser Magazin so vielseitig und bunt ist wie Ihr es kennt. Nach

einem Studium in Produktdesign in Hildesheim kam die 35-Jährige auf KURT,

arbeitete in der Redaktion und ging dann in Elternzeit. Seit Januar verstärkt

AKTUELL

Daniela wieder unser Team. „Ich finde das Netzwerken super spannend, hier in der

EFH in Gifhorn

Samtgemeinde gibt’s noch so viel Potential. Meine Ambition ist, das Dorf und die

Stadt zu verbinden“, strahlt Daniela. Und wenn sie gerade nicht netzwerkt, backt

gegen Höchstgebot

sie – laut eigener Aussage – den besten Käsekuchen der Samtgemeinde.

zu verkaufen!

26 KURT KURT 27


Der 100. KURT

Seitenkopf

Greta von Richthofen

Stets trägt sie schwarz, auf ihrem Handy sind viele Fotos von Bäumen und ihr

Weg in den KURT begann mit einem Artikel über ihr Stipendium im Künstlerhaus

Meinersen: die Comic-Künstlerin Greta von Richthofen. Die 33-jährige

gebürtige Wienerin ist eigentlich ständig auf Achse, als Freelancerin hat

sie unter anderem schon in Indien, Frankreich und dem exotischen Bayern

gearbeitet. Welch ein Glück also, dass sie durch ihren Aufenthalt in Gifhorn

auch einen Teil zum monatlichen KURT-Paket beisteuert. Die zwölfteilige

Comic-Reihe „Mieke und Oktavius“ über ein Gifhorner Mädchen und ihren

Ziegendrachen stammt aus ihrer Feder und wurde gemeinsam mit Bastian Till Nowak entwickelt. Und:

Juhu, es wird eine zweite Staffel geben! Greta sitzt schon an den Skizzen. „Die Figuren sind mir ans Herz

gewachsen, haben ein Eigenleben entwickelt“, schwärmt Greta. Beim Wort Gifhorn muss sie als erstes an

„die Innenstadt und die rosa Kirche“ denken. „Und an Ziegen(drachen).“

Michael Uhmeyer

Und jetzt bitte mal lächeln! Denn hier kommt der Fotograf.

Schlohweißes Haar, die Kamera vorm Bauch, über

der Schulter die Umhängetasche mit Objektiven zum

Wechseln. Geboren in Altena in Nordrhein-Westfalen

hat‘s Michael Uhmeyer in den 80er Jahren nach Gifhorn

verschlagen. „Als Fotograf in Ausbildung auf Arbeitssuche.“

Der entscheidende Wendepunkt als Assistent in

einem Fotostudio: „Draußen 30 Grad, drinnen 40 und

ich sollte eine kleine Parfümflasche fotografieren. Da

hab ich mir gesagt: Ich muss hier raus.“ Gesagt, getan.

Raus aus dem Studio, rein in die Pressefotografie. Seit

1986 als hauptberuflicher Fotograf tätig hat der 64-Jährige

für verschiedene Redaktionen in der gesamten Region

gearbeitet. Für KURT „sporadisch seit 2016, jetzt

fest seit 2021“, rekapituliert er. „Für KURT stelle ich mich

auch mal auf den Kopf, um eine andere Perspektive zu

finden“, sagt Michael. „Ich mag die Herausforderung!“

Mia Anna Elisabeth Timmer

Die jüngste Mitarbeiterin bei KURT ist

Mia Anna Elisabeth Timmer. Sie kam als

interessierte Schülerpraktikantin und trat

Anfang 2022 unserem Team als Social-

Media-Beauftragte bei. 18 Jahre, Schülerin

auf dem Gymnasium Hankensbüttel

und stolzes Mitglied der Jungen Garde im

Schützenverein Wesendorf – Mia Anna

Elisabeth hat nicht nur den längsten Namen

der KURT-Redaktion, sie hat vermutlich

auch die längste Anreise: Manchmal

dauert eine Busfahrt eineinhalb Stunden,

dann schläft sie oder schneidet Videos

für unseren neuen TikTok-Kanal. Von

Mia stammt der schöne Satz: „Ich reise

total wenig, mache es aber gern.“

Von Mia stammt der zweite schöne Satz:

„Ich mag Emden, mein Papa hat da

gelebt, ich habe viele Freunde da.

Emden ist hässlich, aber ich liebe es.“

Deine Ausbildung bei der

Dachstiftung Diakonie

... wenn Gutes tun

dein Ding ist!

Die Dachstiftung Diakonie ist ein modernes diakonisches Unternehmen und Arbeit geberin von

mehr als 4000 Menschen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Als großes diakonisches Unternehmen haben wir viele Arbeits- und Berufsfelder zu bieten. Bei

uns kannst du eine Ausbildung zum/zur Erzieher:in oder zur Pflegefachkraft absolvieren.

Klar! Aber wusstest du auch, dass wir jedes Jahr tolle Menschen im Handwerk ausbilden?

Möglich sind auch Ausbildungen zum/zur Industriekaufmann/-frau, Gebäudereiniger:in

Koch/Köchin, Fachinformatiker:in Systemintegration, Hotelfachmann/-frau oder ein

duales Studium.

Vielfältiger als gedacht, oder?

Du hast Fragen?

Schreib uns gern eine E-Mail an personal@dachstiftung-diakonie.de

oder schau mal auf unserer Karriere-Seite vorbei:

karriere.dachstiftung-diakonie.de

Übrigens: Du kannst bei uns auch ein

Freiwilliges Soziales Jahr oder den

Bundesfreiwilligendienst machen :-)

HAPPY

BIRTHDAY,

KURT!

Dachstiftung

Diakonie

Wir freuen uns auf dich!

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KURT KURT29


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Snuna möchte das

Internet besser machen

Sie schaffen digitale Komplettlösungen für Kundenaufträge und eigene Projekte

Als Ben Weber und Bastian Till Nowak sich dazu entscheiden, eine

eigene Firma zu gründen, ist Ben gerade 17 Jahre alt. Wenige Monate

später, an seinem 18. Geburtstag, sind sie gleichberechtigte Gesellschafter

von Snuna. Auf die Frage, wie man Snuna beschreiben

kann, sagt Ben: „Es ist ein Dach für Ideen – sowohl unsere als auch

die unserer Kunden.“ Diese Ideen finden im Digitalen statt, es geht

um Websites, Apps, Web-Entwicklung. Das jüngste Großprojekt ist

dabei direkt ein Statement: ein eigenes Content-Management-System

(CMS) namens Scynda, mit dem man die Inhalte von Webseiten

verwaltet. Snuna arbeitet immer auf der Basis von neuen Technologien

und mit dem Auge für ansprechende Nutzeroberflächen.

Snuna – The Arctic Fox for digital ideas

Moderne Web-Entwicklung:

Snuna erschafft vollständige Web-

Erlebnisse – von einfachen

Websites bis zu komplexen

Anwendungen

– und ist dank neuester

Technologien

schnell am Ziel.

Nutzerfreundliches

Design: Snuna entwirft

Websites mit besonderem

Augenmerk auf ein ansprechendes

und zugleich nutzerfreundliches

Design. Denn nur das funktioniert.

Alles in einem: Snuna bietet ein

Rundum-sorglos-Paket von der

Domain über das Hosting

einer Website bis hin zu

Email-Postfächern –

mit persönlichem

Support.

Festpreis-Garantie:

Snuna passt sich

stets den Kundenbedürfnissen

an und bringt

viel Kreativität ein. Für sämtliche

Leistungen wird vorab ein fairer

Festpreis vereinbart.

Von Malte Schönfeld

Wie vielleicht zu erwarten,

lernten sich Ben und Bastian

Till beim Stadtmagazin KURT

kennen: Ben verwaltete die

Website, Bastian Till ist Chefredakteur

und Herausgeber.

Im Laufe der Zeit entstand so

nicht nur die KURT-Website,

sondern auch beide Gifhorner

Online-Schützenfeste, die Kultbahnhof-Website,

die Online-Einbettung

des Comics

„Mieke & Oktavius“ und eine

Petitionsplattform für die Untersuchung

der Altlasten-Verdachtsfälle

der Erdöl-Industrie

im Landkreis Gifhorn wurden

von ihnen entworfen.

„Wir haben festgestellt, dass

wir gemeinsam gut Ideen entwickeln

und umsetzen können,

also haben wir ein eigenes Unternehmen

gegründet“, lächelt

Bastian Till, der für den Vertrieb

zuständig ist. Und so trat

der schneeweiße Polarfuchs

mit den roten Augen auf die

Bildfläche, das Logo von Snuna.

„Wir mögen beide das Nordische“,

erklärt der Programmierer

Ben und verweist auf

den Polarfuchs, die Farbwahl

und vor allem den Namen.

Denn Snuna ist Altnordisch

und bedeutet: eine Wendung

nehmen. „Und auch wir nehmen

eine Wendung, indem wir

das Internet umgestalten und

Ben Weber (links) und Bastian Till Nowak – zusammen sind sie Snuna. Ihre Firma für Web-Entwicklung und

digitale Komplettlösungen bearbeitet Kundenaufträge genauso wie eigene Projekte.

Foto: Mel Rangel

es besser machen wollen“, betont

der Web-Entwickler.

Einen ersten Riesenschritt

hat das Duo bereits unternommen:

Scynda, das eigene CMS.

Herkömmliche Systeme wie

Wordpress oder Kirby stellten

sie nicht zufrieden – weder

Ben mit der Programmierer-

Sicht noch Bastian Till mit

dem Blick für die Anwenderfreundlichkeit.

Drum entwarfen

und schrieben sie einfach

ihr eigenes CMS, „das uns ganz

neue Chancen ermöglicht“, wie

Bastian Till erklärt. Vorerst

profitieren die Snuna-Kunden,

zum Ende des Jahres könnte

es Scynda aber auch als Open

Source oder als Dienstleistung

im Vertrieb geben.

Und dann muss man an

dieser Stelle eines wohl klar

stellen: Snuna steht auf zwei

Säulen. Zum einen sind da

die Kundenaufträge, zum anderen

die eigenen Projekte.

Bens Woche ist durchgetaktet,

abwechselnd sitzt er an Kundenaufträgen

und schreibt eine

neue App – oder investiert die

nächsten Arbeitsstunden in

ein Snuna-Gedankenspiel. „Es

ist wichtig, dass man Abstand

gewinnt. Das regt die Kreativität

und Produktivität an“, sagt

Ben. Und Bastian Till ergänzt:

„Wir sind immer an der besten

Lösung für unsere Kundinnen

und Kunden interessiert – wir

stehen ihnen bei langen Projekten

zur Seite, können eine

kleine Website aber auch binnen

kurzer Zeit fertigstellen.“

Was die eigenen Ideen betrifft,

die werden nach mehreren

Kriterien bewertet: Spaß,

Nutzen, Wettbewerb, Arbeitsaufwand

und vor allem Disruption

gehören dazu. Was ist also

so innovativ, so bahnbrechend,

dass es einfach noch fehlt?

Ben: „Wir wollen ja nicht das

zweite Facebook entwickeln.“

Bei Snuna geht es darum,

dem Internet einen neuen

Drive zu geben. Wer von Innovationen

im Bereich der Web-

Entwicklung fasziniert ist, der

ist bei Snuna an der richtigen

Adresse. Genauso auch der

oder die Selbständige auf der

Suche nach einem passenden

Online-Auftritt. Und sogar

für junge Gründerinnen und

Gründer, bei denen der Geldbeutel

etwas schmal ist, haben

Bastian Till und Ben ein paar

alternative Angebote im Sinn.

mail@snuna.com

www.snuna.com

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KURT KURT 31


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Ich wünsche KURT viel Erfolg! Zum einen

bei den Inseraten. Zum anderen wünsche

ich KURT, dass – wie bisher – spannende

Geschichten aus unserer Stadt und

Region die Leserinnen und Leser erfreuen.

Mit KURT verbinde ich erstens, dass er viele

interessante Inserate von Firmen aus Gifhorn

und zweitens viele Informationen aus dem Stadtgeschehen

enthält. Ich denke da an die Geschichtswerkstatt,

die Kolumne von Martin Wrasmann, den Gastro-Test und

viele kleine Dinge, die im Lokalteil der Tageszeitungen

nicht vorkommen. Besonders gerne lese ich Informationen

über Persönlichkeiten unserer Stadt, Geschichten, die hier

stattgefunden haben, und geschichtliche Themen. KURT

steht für mich einmal für Bodenständigkeit, weil er Berichte

aus unserer Gegend enthält. Zweitens zeigt er immer

aktuell Veranstaltungen in unserer Region und drittens

berichtet KURT viel über kulturelle Dinge. Schön, dass es

KURT gibt! Ist ja auch sehr beliebt. Das ist eine schöne

Werbung für unsere Stadt und dabei noch unterhaltsam.

Manfred Birth, Gifhorns Bürgermeister a.D.

100 KURT-Ausgaben

Das ist ein Grund zum Feiern und

um Danke zu sagen.

Danke für eine bunte Berichterstattung

über Gifhorner Themen

Danke für die tolle und kompetente

Zusammenarbeit

Danke für eine aktive Mitgliedschaft

in unserem Netzwerk

Herzlichen Glückwunsch im Namen

aller Mitglieder

Vorstand und Geschäftsführung

Wirtschaftsvereinigung Gifhorn

100

KURT

AUSGABEN

Meine allerliebsten Glückwünsche

und weitere 100 Jahre

und 10 Meter Wasser unterm

Kiel. KURT ist super regional

und seit Jahren eine Institution.

An KURT gefällt mir die

sehr persönliche Betreuung

– und das macht das Team

nicht nur bei mir, sondern das

höre ich auch von anderen.

Mir gefallen außerdem die

Menschen, die dort arbeiten.

Sven Wiese,

Inhaber der Schützen-Wiese

Unser Ziel:

Unternehmen in der Region zu stärken!

• Wir bündeln unsere Interessen für einen gemeinsamen

Mehrwert!

• Wir agieren auf Augenhöhe und verfolgen gemeinsame

Projektideen im Team.

• Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner rund um das

Wirtschaftsleben im Landkreis Gifhorn.

• Der branchenübergreifende Austausch bestimmt unsere

Aktivitäten. Der Kern unseres unternehmerischen

Handelns ist die Nutzung des Know-how unserer

Mitglieder.

Das macht auch Mut,

neue Wege zu gehen.

Wirtschaftsvereinigung Gifhorn e.V.

Steinweg 51 • 38518 Gifhorn

Tel.: 05371 – 86 82 704

E-Mail: info@wv-gifhorn.de

www.wv-gifhorn.de

Aileen Kristen, Mediengestalterin bei KURT Media, kann sich über ein breites Portfolio und viele zufriedene

Kundinnen und Kunden freuen. Mit ihren Designaufträgen ist sie in Gifhorn präsent.

Foto: Michael Uhmeyer

Wenn‘s kompliziert wird, fängt der Spaß erst an

Für Designaufträge tobt sich Mediengestalterin Aileen Kristen gern kreativ aus

Sei es die Einladungskarte zu

Omis 80. Geburtstag, die haptisch

angenehme Speisekarte,

Flyer für den Flohmarkt oder

auch die ansprechende Visitenkarte:

Mediengestalterin

Aileen Kristen macht‘s möglich.

Für die Kundinnen und

Kunden von KURT Media erledigt

sie alle Arten von Designaufträgen,

„meist Banner oder

Plakate, auch mal ein Design

für Social Media“, erzählt die

32-Jährige. Aber Aileen hat

noch mehr drauf: „Sogar einen

Sonnenstuhl habe ich mal mit

einem Design nach Kundinnenwunsch

bedrucken lassen.“

Denn Aileen liebt es, sich

kreativ auszutoben. „Am liebsten

sind mir die richtig aufwendigen

Flyer“, so die Mediengestalterin.

Photoshop findet sie

„mega“. Denn auch, wenn die

Wünsche der Kundinnen und

Kunden aufwendiger sein sollten,

„so richtig gestalterisch tätig

zu sein – das macht Bock“.

Klar ist: Aileen ist genau die

richtige Ansprechpartnerin für

bildliche Kreationen aller Art.

Und was KURT Media nicht

selbst umsetzen kann, „das organisiere

und vermittele ich“,

versichert Aileen. „Fensterbeklebungen

zum Beispiel.“

Dann erstellt sie ein Design

am Computer und sorgt dafür,

dass das von ihr Erschaffene

vor Ort angebracht wird.

All ihre Designaufträge

erledigt Aileen natürlich in

enger Absprache mit ihren

Kundinnen und Kunden. „Das

entwickeln wir zusammen“,

unterstreicht die Mediengestalterin.

„Ich berate auch gern

und schaue, wie ich Wünsche

am besten umsetzen kann.“

Denn selbst wenn die Kundschaft

noch keine genauen

Vorstellung im Kopf hat: „Ich

bastele da was Schönes draus“,

verspricht Aileen. Für einen

ersten Entwurf – ein unverbindliches

Angebot – ist sie

jederzeit bereit.

KURT Media

Celler Straße 1, Gifhorn

Mediengestalterin Aileen Kristen

Tel. 05371-9414152

kristen@kurt-gifhorn.de

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KURT KURT 33


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Blick hinter den Vorhang:

KURT auf Social Media

Unser Stadtmagazin gibt‘s auf Facebook, Instagram und TikTok zu sehen

Auf unserem TikTok-

Kanal finden sich

Konzertschnipsel

und Comedy-Einlagen.

Den Überblick

behält KURT-Mitarbeiterin

Mia Timmer

(Fotos rechts).

Wir vom KURT sind sehr stolz auf unser Print-Magazin, das monatlich

erscheint. Inzwischen haben wir es zu stolzen 100 Ausgaben

geschafft. Dennoch ist das wunderbare Heft im DIN-A5-Format

nicht die einzige Möglichkeit, wie Ihr uns verfolgen könnt. Wie es

sich für ein modernes Magazin gehört, findet Ihr KURT auch auf

Facebook, Instagram und neuerdings auf TikTok. Für unsere Storys

und TikToks ist Mia Anna Elisabeth Timmer verantwortlich – durch

sie bekommt Ihr einen ganz frischen Einblick in die Redaktion.

Von Malte Schönfeld

Mehr als 5600 Follower auf

Facebook, mehr als 2500 dazu

auf Instagram. KURT versorgt

nicht nur die Leserinnen und

Leser des anfassbaren Ichmuss-die-Seiten-noch-selbstumblättern-Magazins,

sondern

auch alle Fans im digitalen

Raum. „Es gibt auch Leute, die

uns über Instagram kennenlernen

und das Print-Magazin

Lackierte Gläser

für Küche, Bad

noch nicht einmal gesehen

haben“, weiß KURT-Mitarbeiterin

Mia. „Das, was wir online

machen, repräsentiert nicht

nur den Vibe von KURT, sondern

den Vibe von Gifhorn.“

Doch was meint Mia damit?

Ganz einfach: Die 18-Jährige

ist stets da, wo was los ist. Mit

gezücktem Handy steht sie auf

dem Schützenfest und dreht

ein kurzes Video, wenige Tage

später findet man sie bereits

auf dem Weinfest. Kling, kling!

Die Gläser werden angestoßen

– und Mia nimmt es für unsere

Follower auf. Wenn man KURT

folgt, weiß man, was gerade in

unserer Mühlenstadt abgeht.

„Ich versuche auch vor Ort zu

sein, selbst wenn es nur um ein

20-sekündiges Video für eine

Insta-Story geht“, sagt Mia.

Für sie – und sie muss es

schließlich wissen – geht‘s bei

Social Media auch immer darum,

den Zuschauerinnen und

Zuschauern einen Blick hinter

den Vorhang zu gewähren. Vieles

sei spontan und im Moment

entstanden, verrät Mia: „Das

zeigt aber auch, dass wir greifbar

sind. Wir sitzen manchmal

für ein paar TikToks ganz dämlich

eine Stunde zusammen.

Wir nehmen uns da selbst auf

die Schippe.“

Unter anderem finden sich

bei TikTok Ankündigungsvideos

zu den Beiträgen aus dem

kommenden Print-Magazin, doch die von KURT, ich kenne

kleine Comedy-Einlagen und Dich von TikTok“, lacht sie.

lockerleichte Videos, die für

einen kurzen Moment zum

Schmunzeln einladen. Der große

Unterschied zu vielen ande-

kurt.gifhorn

www.facebook.com/

ren Videos: Mia achtet darauf,

dass es sich immer nach KURT

www.instagram.com/

Alles Gute zum 100. KURT!

anfühlt, dass man im besten

kurt.gifhorn

Fall Gifhorn erkennt. „Ich wurde

sogar schon auf der Straße

www.tiktok.com/

Glasbau-Lehner • Inhaber Karsten Momberg • Hugo-Junkers-Str. 8 • 38518 Gifhorn

angesprochen: Hey, Du bist

@kurt.gifhorn

Tel: 05371 - 7 18 16 • Mail: info@glasbau-lehner.de • www.glasbau-lehner.de

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KURT KURT 35

oder Objekte


Handwerk

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Sie sorgen dafür, dass das Bier kalt ist

Der Gamsener Betrieb Jaspers Haustechnik ist Fachmann für Klimalösungen

Im Gamsener Gewerbegebiet

Westerfeld-Süd kann man live

miterleben, wie unsere Wirtschaftsregion

wächst – mittelständische

Unternehmen

vom Handwerksbetrieb bis zur

Versicherung lassen Gifhorns

Norden pulsieren. Mittendrin:

Thomas Jaspers und Jaspers

Haustechnik, eine Firma für

Kälte, Klima, Lüftung und Regelungstechnik.

Jaspers Haustechnik steht

auf zwei Standbeinen: die gewerbliche

Kundschaft und die

Privatkunden. Restaurants,

Lokale und Fleischereien setzen

auf seine Kühltische und

Kühlräume. „Dass das Bier

kalt ist und das Essen nicht

verdirbt – dafür sorgen wir“,

erklärt der 52-Jährige. Auch

Klimakammern, also Prüfräume

für wissenschaftliche Messungen

unter verlässlichen

Bedingungen, liefert Jaspers

Haustechnik. Hinzu kommen

gewerbliche Lüftungsanlagen

für Kindergärten, Gastronomie

und Bürogebäude.

Im privaten Haushalt kümmern

sich Thomas Jaspers

und sein Team dagegen um

„Wohnkomfort“, wie er zusammenfasst.

Es geht um die Klimatisierung

des Lebens- und

Thomas Jaspers ist der Inhaber von Jaspers Haustechnik. Seine Firma

inklusive des großräumigen Lagers liegt in Gamsen.

Foto: Michael Uhmeyer

Arbeitsbereichs. Angenehme

Temperaturen und nötige Luftzirkulation

– das ist die Aufgabe

von Jaspers Haustechnik.

Speziell durch die Zunahme

von Home-Office hätten die

Leute festgestellt, dass es einen

Unterschied mache, ob man im

stickigen Zuhause oder im klimatisierten

Büro sitze, meint

der Inhaber.

Sein größter Partner ist dabei

die Firma Daikin. Heizen

im Winter, Kühlen im Sommer

– der japanische Hersteller ist

im Bereich Klimatechnik durch

unter anderem Fernüberwachung

zur Bezugsnorm geworden.

Daikin liefere ein „absolut

zuverlässiges Produkt“,

schwärmt Thomas Jaspers.

Und diese Zuverlässigkeit ist

dem Inhaber und Geschäftsführer

auch im Kundenkontakt

wichtig, ebenso auf Pünktlichkeit,

qualitativ hochwertige Arbeiten

und Sauberkeit achten

er und sein Team. Und apropos

Team: Besonders freut sich der

Inhaber auf seine zwei Auszubildenden,

die ab September

zu Jaspers Haustechnik hinzustoßen

werden.

Jaspers Haustechnik

Carl-Miele-Straße 17, Gamsen

Tel. 05371-7434214

info@jaspers-haustechnik.de

Der 100. KURT

Liebes KURT-Team! Der MTV Gifhorn gratuliert Euch zur 100. Ausgabe und

wünscht Euch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg! Natürlich verbinden wir

mit KURT die tolle Sonderauflage, die Ihr zu unserem 160-jährigen Bestehen

unter die Leute gebracht habt. Das war eine tolle Zusammenfassung von dem,

was unseren Verein ausmacht. Nochmal vielen Dank für die gute Zusammenarbeit

an diesem Projekt. Sicherlich lesen unsere Sportlerinnen und Sportler gerne

die Beiträge über unsere eigenen Sparten, aber nicht nur. Durch „Tipps & Termine“

kann man sich sehr gut orientieren über das, was in Gifhorn und Umgebung los ist. Die Rubrik

Kultur gibt dann oft gezielte Informationen über das Angebot in der Region. Für mich ist der

KURT ein modernes, handliches City-Magazin, auf das ich mich immer wieder freue!

Jürgen Saggerer, Vorsitzender des MTV Gifhorn

Alles Gute zur

100. Ausgabe!

Die gesamten Mitarbeiter der Privatbrauerei Wittingen und ich wünschen KURT

alles Gute zu 100 aufregenden Ausgaben. Für jemanden wie mich, der nicht in

Gifhorn wohnt, ist das Magazin eine tolle Möglichkeit, sich über das zu informieren,

was in der Stadt Gifhorn und auch im Landkreis passiert. Ich lese gern die Veranstaltungstipps

und die Beiträge über die Gastronomie. Und KURT ist nicht nur eine

Einbahnstraße – wir freuen uns über die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Axel Schulz-Hausbrandt, Geschäftsführer der Privatbrauerei Wittingen

KUNDENDIENSTBÜRO

Holger Dittombee

Versicherungsfachmann

Telefon: 05371 53666

Telefax: 05371 931770

Holger.Dittombee@hukvm.de

Whatsapp: 0170 4080906

Cardenap 2-4, 38518 Gifhorn

www.HUK-Gifhorn.de

Öffnungszeiten:

Mo.– Fr. 9.00 – 13.00 Uhr

Mo. + Do. 14.00 – 18.00 Uhr

Di., Mi., Fr. 14.00 – 17.00 Uhr

und nach Vereinbarung

HAUSTECHNIK

KÄLTE – KLIMA

Carl-Miele-Straße 17 • 38518 Gifhorn • Tel. 05371 74 34 214 • info@jaspers-haustechnik.de

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KURT KURT 37


Der 100. KURT

Balkon-Wettbewerb

Wir wünschen KURT weiterhin

den richtigen Riecher für die großen

Geschichten in unserer Stadt. Seit

Jahren verbinden wir mit KURT viele

schöne gemeinsame Erlebnisse und

eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit einem besonderen Highlight:

unser Album-Release 2021 mit der Moderation vom Chef persönlich.

Geschichten über die Rattlesnakes lesen wir natürlich besonders gern!

Selbstverständlich vorrangig alles, was die Stadt musikalisch zu bieten

hat. In unseren Augen steht KURT für professionelle, gut recherchierte

Geschichten und Reportagen am Puls unserer Heimatstadt.

B and the Rattlesnakes, Gifhorns Straßenmusiker

Alles Gute für die Zukunft! Das wünsche ich KURT.

Mit KURT verbinde ich Gifhorner Kultur: die Berichterstattung

über das kulturelle Angebot, die Verbreitung

des kulturellen Angebots und das Abbilden des kulturellen

Lebens in Gifhorn. Zurzeit lese ich um ehrlich zu

sein am liebsten die Artikel zu den historischen Fotos

am Ende des Hefts, die Fehlersuchbilder. Das ist aktuell

der spannendste Part, das finde ich cool!

Dominik Ruder, Vereinsleitung Queeres Netzwerk Gifhorn

Ich wünsche KURT noch mal 100 Ausgaben

und alles Gute für die nächsten 100 Ausgaben.

Ich bin dankbar für die gute Zusammenarbeit.

Außerdem ist KURT immer sehr informativ, vor

allem als Veranstaltungskalender für die Region.

Mit KURT weiß man immer, was in Gifhorn und

Umgebung passiert.

Sebastian Bühring, Inhaber des Mr. Barman‘s

Wir gratulieren dem KURT

ganz herzlich und wünschen

alles Gute für die Zukunft!

RAULFS

Die Profis für Raum & Farbe

Liebes KURT-Magazin,

zur 100. Ausgabe erst

mal alles erdenklich

Gute. Man kann sagen:

Macht weiter so! Wir

wünschen jedem

Mitarbeiter des KURT-

Magazins eine saftige

Gehaltserhöhung und

einen Monat Sonderurlaub.

Wir sind uns auch

relativ sicher, dass das

nicht klappt, aber wünschen

dürfen wir das ja.

KURT – ohne Helm und

ohne Gurt“ – das Magazin

und das Lied sind

einfach Kult. Am besten

gefällt uns die Rubrik

„Essen & Trinken“ mit

dem Gastro-Tester. Hier

bekommt man beim

Lesen Appetit und der

nächste Ausflug ist

gesichert.

Stefan Kaufmann von

Die Kaufis auf TikTok

und Instagram

Alles Gute zum

100. KURT!

Auf diesem Balkon ist einiges los: Shirin Mahmud beweist, dass man farblich und stilistisch einiges wagen darf.

Die einen haben ein Geweih an der Wand,

die anderen einen geschmiedeten Pfau

Tolle Preise: Zeigt uns zu Gifhorns 3. Balkon-Wettbewerb Eure schönsten Motive

Von Malte Schönfeld

Bunt und ein bisschen

crazy im Stilbruch oder

elegant mit einem geschmiedeten

Pfau –

wie man sein Zuhause

entwirft, ist jeder und

jedem selbst überlassen. Dass

man dabei aber auch noch etwas

gewinnen kann, macht‘s

doch nur cooler. Denn KURT

ruft in Zusammenarbeit mit

der Gifhorner Wohnungsbau-

Genossenschaft (GWG) und

der Gärtnerei Müller bereits

zum dritten Mal den Gifhorner

Balkon-Wettbewerb aus.

Wie im Vorjahr suchen

wir nicht nur den schönsten

Balkon, sondern auch

die schönste Terrasse. Die

ersten drei Plätze jeder Kategorie

erwarten Gartenmarkt-

Die Einsendung von Verena Schlag

zeigt: Nicht jeder kann von sich

behaupten, einen Pfau zu haben.

Gutscheine im Wert von

200, 100 und 50 Euro.

Wer gewinnt, entscheidet

am Ende Ihr! Wie gewohnt

wird es nach der Verkündung

der Nominierten ein Voting

der Leserinnen und Leser geben

– alle Stimmen zusammen

ergeben das Gesamtergebnis.

Unter der Angabe von

Name, Anschrift, Telefonnummer,

Email, Alter und Wettbewerbskategorie

– also Balkon

oder Terrasse – könnt Ihr uns

ab sofort Eure schönsten

Fotos zusenden. Nur

Mut, wir freuen uns über

jeden Schnappschuss.

Shirin Mahmud und Verena

Schlag haben es vorgemacht,

nun seid Ihr an der Reihe!

Zeigt uns, wie bunt und schrill,

wie hübsch und geordnet oder

wie grün und regenwaldig Euer

Zuhause ist.

Lohnunternehmen seit 1894

Anmeldungen zum 3. Gifhorner

Am Hahnenberg 3

Balkon-Wettbewerb:

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38

KURT kontakt@ottoschulze.de

KURT39


Engagement

Engagement

Sie schenken geflüchteten

Kindern eine Perspektive

Stiftung übergibt 1-Million-Euro-Scheck für neues Projekt im Landkreis Gifhorn

Die Volksbank-BraWo-Stiftung und die „Stiftung RTL – Wir helfen

Kindern“ stellen für die psychosoziale Betreuung von geflüchteten

Kindern und Jugendlichen einen Förderbetrag in Höhe von etwas

mehr als einer Million Euro bereit. Gemeinsam mit der Diakonischen

Jugend- und Familienhilfe Kästorf und der Verwaltung des Landkreises

Gifhorn starten sie das Projekt GifHelp, das auch Eltern und

Erziehungsberechtigte entlasten soll. Die Dauer ist vorerst auf zwölf

Monate terminiert, soll aber wenn möglich verlängert werden.

Von Malte Schönfeld

Den Spendenscheck überreichte

Thomas Fast, Vorstandsvorsitzender

der Volksbank-

BraWo-Stiftung. „Dass Menschen

ihr Zuhause verlieren,

sollte niemandem passieren –

schon gar nicht Kindern. Wir

sind alle aufgerufen, hinzusehen

und zu helfen. Das Geld

wird bei den Kindern ankommen,

es wird sinnvoll eingesetzt

werden“, verspricht er.

Ziel des Projektes ist, allen

Kindern und Jugendlichen

aus geflüchteten Familien

und alleinreisenden Minderjährigen

ein Ankommen und

Normalität zu ermöglichen.

GifHelp richtet sich speziell an

traumatisierte Kinder und Jugendliche

in den Unterkünften

im Clausmoorhof, in Brome,

Ehra-Lessien und Kästorf, einbezogen

werden aber auch die

dezentral im Landkreis untergekommenen

Familien.

Eine Vormittagsbetreuung

in Ehra-Lessien dient als Vorbild,

alle anderen Standorte

sollen nachziehen. Es gebe

Begegnungen mit den Kindern

über die Musik und Zeiträume,

in denen man zusammen

male, berichtet Janine Wäke

von der Diakonischen Jugendund

Familienhilfe: „Die Kinder

wollen sich ja vernetzen.“ Mit

insgesamt neun Kolleginnen

kümmert sie sich um bis zu

45 Kinder und Jugendliche.

Ihr Kollege Eckart Schulte

spricht von einer „groß angelegten

Kinderbetreuung. Wir

sind zwar schon an Schulen

und Kitas. Aber die Lehrer

schlagen Alarm, dass sie Unterstützung

brauchen.“

Nun wolle man deswegen

auch Übersetzerinnen und

Übersetzer einbinden, erklärt

der Regionalleiter der

Diakonischen Jugendhilfe

Kästorf: Muttersprachler, die

im Bereich der Sozialen Arbeit

einen Quereinstieg wagen,

idealerweise sogar eine

Ausbildung beginnen und in

der Geflüchtetenhilfe bleiben.

„Schließlich wird uns das Thema

Migration auch noch in

den kommenden Jahrzehnten

begleiten.“ Dafür brauche es

nicht nur Manpower, so Eckart

Schulte, sondern eben auch die

finanziellen Mittel.

Ein Scheck, der Großes bewirken soll: Thomas Fast (3. von links) überreicht Eckart Schulte (von links), Monika

Schmidt, Dr. Jens Rannenberg, Janine Wäke und Tobias Heilmann die finanzielle Hilfe.

Foto: Malte Schönfeld

Durch den neuen Förderbetrag

sollen altersspezifische

Angebote für jedes Kind und

jeden Jugendlichen geschaffen

werden. Zudem sollen Eltern

und Erziehungsberechtigte,

die selbst vor Kriegen flüchten

mussten, entlastet werden. „Es

geht da um strukturierte Abläufe

und Langzeitbetreuung,

um die traumatisierten Kinder

und Jugendlichen Geborgenheit

und Schutz fühlen zu

lassen. Denn keiner von uns

kann das nachfühlen, was sie

durchgemacht haben“, meint

Landrat Tobias Heilmann,

dessen Verwaltung ebenfalls

bei der Konzeption und Umsetzung

von GifHelp eingebunden

ist. Zudem soll eine fünfte

Aufnahmestelle für Geflüchtete

im Landkreis Gifhorn in

Meinersen entstehen.

Den Scheck nahm Dr. Jens

Rannenberg, Vorstandsmitglied

der Dachstiftung Diakonie,

entgegen. Man müsse

Projekte ganz neu denken, findet

er, vor allem auch „in der

Flüchtlingsarbeit. Wir wollen

eine Willkommenskultur etablieren“,

schloss er – nur um

anzukündigen, dass sich auch

die Dachstiftung Diakonie mit

50.000 Euro an dem Projekt

beteiligen möchte.

Volksbank BraWo Stiftung

Spendenkonto „GifHelp“

IBAN: DE68 2699 1066 2222 2210 01

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KURT KURT41


Schützenfest in Gifhorn

Schützenfest in Gifhorn

So schön war das

Gifhorner Schützenfest

Ungespielte Begeisterung, tosender Applaus,

spontane Freudentänze: Nach zwei Jahren Pause

durften die Gifhornerinnen und Gifhorner

wieder ihr Schützenfest feiern. Zusammen marschierten

das USK und das BSK, wie gewohnt:

in den Farben getrennt, im Anliegen vereint. Auf

dem Rummel duftete es nach belgischen Pommes

in Sauce Hollandaise auf der einen Seite,

nach gold-gezapften Pils auf der anderen. Das

Schützenfest bewies, dass es noch immer ein

Fest für alle ist. Und mit Bastian Till Nowak als

neuem Schützenkönig und Donnice Gogolin als

neuer Damenkönigin durften außerdem zwei

Regentschaften starten. Das nächste Schützenfest

kann kommen! Fotos: Michael Uhmeyer

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KURT KURT43


Schützenfest in Gifhorn

Schützenfest in Gifhorn

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Zur Freude

übers Glück

gehört auch

Demut

Hier erklärt Gifhorns Schützenkönig,

was es mit seinem Motto auf sich hat

Das Gifhorner Schützenfest ist vorüber – und

es begann mit einer großen Überraschung:

KURT-Herausgeber Bastian Till Nowak wurde

als Schützenkönig 2022 proklamiert. Diese

große Ehre erfüllt ihn mit Stolz und Dankbarkeit

zugleich. Hier schildert er, weshalb für

ihn zum Glück auch immer Demut gehört.

Schützenfest in Gifhorn

KURT-Herausgeber Bastian Till Nowak wurde beim Schützenfest 2022 als neue Majestät der Stadt Gifhorn proklamiert.

Als Motto für seine Regentschaft wählte er: Demut.

Foto: Günter Kraft

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Neben den vielen wunderschönen Glückwünschen

ereilte mich an den Tagen des Schützenfestes

vor allem eine Frage hundertfach: Ob

dieses breite Grinsen denn nun eigentlich für

ein ganzes Jahr festgetackert wäre. Es fällt

wohl auf, dass ich seit der Proklamation aus

dem Lächeln nicht mehr herauskomme.

Ja, ich wollte von Herzen gerne Gifhorner

Schützenkönig werden. Denn ich liebe meine

Stadt, ich liebe das Gifhorner Schützenwesen

und all die großartigen Menschen, die es auszeichnen.

Deshalb habe ich mich bemüht, ins

Schwarze zu treffen. Mit dem letzten von drei

Versuchen hat‘s geklappt.

Doch dass es am Ende zum Königsschuss

reichte, hat wohl vor allem mit Glück zu tun.

Hauchdünn war schließlich der Abstand zu

meinen drei wunderbaren Andermännern

Thomas Reuter, Lutz Dannheim und Patrick

Meyer-Buchtien.

Glück ist es, was über vieles in unserem Leben

entscheidet. So entscheidet Glück darüber,

ob wir in einem guten Elternhaus aufwachsen.

Es entscheidet darüber, ob wir in der Grundschule

eine Klassenlehrerin bekommen, die zum

Lerneifer motiviert – oder völlig desillusioniert.

Und Glück entscheidet auch darüber, ob wir

in einem Land geboren werden, in dem wir

gut und sicher leben können – oder in einem

Land, in dem Not und Elend herrschen. Oder

vielleicht sogar Krieg.

Und eben weil es oft nur Glückssache ist, ob

uns in unserem Leben Gutes oder Schlechtes

widerfährt, gehört neben all der Freude übers

Glück auch Dankbarkeit. Deshalb habe ich entschieden,

mein Königsjahr unter ein Motto zu

stellen, das sich wie ein roter Faden durch alles

ziehen soll. Dieses Motto lautet: Demut.

Demut hilft uns dabei, nicht die Bodenhaftung

zu verlieren. Sie lehrt uns, ehrlich und

bescheiden zu sein. Höflichkeit, Freundlichkeit

und Rücksichtnahme sind uns wichtig, genauso

Toleranz gegenüber anderen Meinungen.

Demut lehrt uns Selbstliebe und Akzeptanz der

eigenen Schwächen. Sie steht für Wertschätzung

und Respekt gegenüber allen Lebewesen,

für Authentizität und Anstand.

Denn kein Glück dieser Welt ist jemals

selbstverständlich. Nichts ist selbstverständlich

– erst recht nicht Frieden, Freiheit und

Gesundheit.

Eure Majestät

Bastian Till

46

KURT

KURT 47


Schützenfest in Gifhorn

Das sind Gifhorns Andermänner

Beim Schützenfest 2022 stellt das BSK mit Thomas Reuter den 1. Andermann

Schützenfest in Gifhorn

Das ist Gifhorns neues Königinnenhaus

Bei der Titelverteilung herrscht in diesem Jahr Parität zwischen BSK und USK

Thomas Reuter,

1. Andermann

Mit einem 144-Teiler wurde Thomas

Reuter, Polizeibeamter außer Dienst, 1.

Andermann beim Schützenfest. Der 62-Jährige

ist Mitglied im 1. Zug BSK und im 1. Zug

USK. Ist das nicht eher ungewöhnlich, BSK und USK? „Das ist

ein bisschen wie Völkerverbindung“, lächelt Thomas Reuter

und erzählt eine kleine Geschichte: „Als ich damals am Straßenrand

stand und dem Fackelumzug zuschaute, das müsste

Mitte der 60er gewesen sein, war ich ganz fasziniert. Schon

als kleiner Junge habe ich davon geträumt, da irgendwann

mal mitzumachen und auch Schützenkönig oder Andermann

zu werden.“ Sein ehrenamtliches Engagement geht über das

Gifhorner Schützenwesen hinaus, schließlich ist er auch noch

Vorsitzender des Sportvereins Isenbüttel-Gifhorn, der sogar

auch „ein eigenes kleines Schützenfest“ ausrichtet.

Patrick Meyer-Buchtien,

3. Andermann

So knapp wie es nur geht landete Patrick

Meyer-Buchtien mit seinem 153-Teiler

hinter dem 152-Teiler von Lutz Dannheim –

doch mit dem Treffer schob er sich in die Reihe der

Andermänner. Der 57-Jährige ist gastronomischer Betriebsleiter

in der Volkswagen Halle in Braunschweig, er sagt mit einem

Lächeln: „Ich führe die größte Kneipe der Stadt.“ Der Schütze

aus dem 9. Zug USK, der auch im Wilscher Schützenverein

Mitglied ist, setzt sich außerdem ehrenamtlich bei der Tafel

ein, sammelt Lebensmittel. „So weit es meine Zeit zulässt“,

berichtet Patrick – ein echter Tausendsassa, und bescheiden

dazu: „Ich war schon überrascht, Andermann zu werden. Aber

manchmal gelingt auch mir ein guter Schuss...“

Lutz Dannheim,

2. Andermann

Den drittbesten Schuss

des Gifhorner Schützenfestes

landete in diesem

Jahr Lutz Dannheim mit

einem 152-Teiler. Und wer

ein wenig firm im Schützenwesen

ist, der wird

auch den 54-Jährigen

kennen. Sein Zug ist der

7. Zug USK – ihm durfte

Lutz Dannheim bereits 12

Jahre lang als Zugführer

vorstehen. Mittlerweile

ist der Gifhorner ins zweite

Glied gerückt, ist nun

als Chronist beauftragt,

die Geschichte des

7. Zugs fein säuberlich

zu erfassen. Ob er denn

nach dem Schießen

mit einem solch guten

Ergebnis gerechnet

hätte? Lutz Dannheim

schmunzelt: „Ja, ich war

schon sehr überrascht.

Ich bin ja seit 1980 im

Verein, ich habe schon

viele kommen und gehen

sehen. Aber mit so einem

Teiler wird man sonst

eher nichts.“

Donnice Gogolin,

Damenkönigin

Mit einem 209-Teiler schoss sich

Donnice Gogolin zur Damenkönigin.

„Als ich mein Ergebnis

erfahren habe, hab ich meine Zugführung

angeguckt und laut Scheiße

gesagt“, berichtet die 25-Jährige lachend.

Schon ihre Mutter wurde zwei Mal Damenkönigin,

„das wollte ich auch schaffen“, erzählt Donnice. Sie ist seit

neun Jahren Mitglied im 1. Damenzug BSK, ausgebildete

Industriekauffrau und Wirtschaftsfachwirtin – und Gifhornerin

durch und durch. Hier geboren, aufgewachsen, mit und im

Schützenwesen groß geworden, ist Donnice gern in Gifhorn

unterwegs: „Die Flax-Gegend, Weinfest, Altstadtfest.“ Warum

auch nicht, schließlich „gibt‘s genug Möglichkeiten hier,

Gifhorn zu genießen“. Donnice freut sich darauf, frischen Wind

ins Gifhorner Schützenwesen zu bringen.

Brigitte Meyer,

2. Prinzessin

Seit 2014 ist die 66-jährige Brigitte Meyer

aus dem Gifhorner Nordkreis Mitglied

im 2. Damenzug BSK – und mit einem

267-Teiler wurde sie nun 2. Prinzessin.

„Ich möchte mich insbesondere bei

Lieselotte Schilling bedanken“, betont

die begeisterte

Sportschützin

verzückt. „Sie

hat mich

damals an

die Hand

genommen.“

Antonia Gessel,

1. Prinzessin

Ihr 210-Teiler machte Antonia

Gessel zur 1. Prinzessin. „Wir

mussten sehr lachen bei dem

knappen Ergebnis“, erinnert sich

die 17-Jährige. „Ich hätte es auch

blöd gefunden, so früh Königin

zu werden, dann hätte ich es gar

nicht richtig genießen können.“

Denn seit diesem Jahr ist Antonia

Spieß im Jugendzug USK, in

dem sie schon 2005 – Mama sei

Dank – Mitglied wurde.

Mareike Schulze,

3. Prinzessin

Am Tag zuvor sagte sie sich

noch: „So gut wird‘s nicht.“

Doch dann schoss sich Mareike

Schulze mit einem 276-Teiler zur 3.

Prinzessin. Die 28-Jährige fand ihren Weg

ins Gifhorner Schützenwesen über die Trachtentanzgruppe.

Mit 10 Jahren schoss sie zum ersten

Mal, wurde Mitglied im Jugendzug USK, später

im Damenzug USK. Und: „Mit 17 war ich Königin;

die Jüngste, die es bisher gab.“

48

KURT KURT49


Der 100. KURT

Der 100. KURT

KURT und ich – wir kennen

uns schon sehr lange. In

meiner Schulzeit während einer

Freistunde habe ich KURT in

der Stadt entdeckt. Endlich

ein Magazin hier aus Gifhorn!

Seitdem lese ich KURT sehr gern,

insbesondere weil ich dadurch weiß, was

es alles im nahen Umfeld gibt, welche Aktionen

stattfinden, etc. Neben dem Veranstaltungskalender

finde ich immer auch die Umfrage

des Monats spannend und – wie könnte es

anders sein – natürlich auch die Literaturseite.

Besonders freue ich mich jedes Mal, wenn ich ein

bekanntes Gesicht im Heft entdecke. KURT steht

für mich für ein Stück Heimat. Sobald ich die

Seiten aufschlage, fühle ich mich gleich wohl. Als

würde ich bei einem guten Freund auf eine Tasse

Tee vorbeischauen. Auf weitere 100 Ausgaben

und viele schöne „Plauderstunden“.

Kio Moonfleur, Autorin aus Gifhorn

KURT ist in Gifhorn

einfach eine Institution.

Deshalb alles Gute

zur 100. Ausgabe!

Von Gifhorn für Gifhorn

– große und kleine

Geschichten, die die

Vielfältigkeit unserer

Heimat zeigen. Ich freue

mich auf die nächsten

100 Ausgaben.

Hubertus Heil,

Bundesminister für

Arbeit und Soziales

sowie Abgeordneter

im Bundestag

für den Wahlkreis

Gifhorn-Peine

KURT wünsche ich, dass er die Qualität halten kann, die breite Streuung

im Landkreis Gifhorn und auch die Aktualität. Mit KURT verbinde ich vor

allem Bastian Till Nowak, unsere Gespräche, das Persönliche, die Kontakte

– Gifhorn ist einfach eine Kleinstadt –, die gute persönliche Zusammenarbeit.

Am liebsten lese ich natürlich tolle Berichte vom Golfclub! Ich lese gern das

Aktuelle aus der Stadt, die Informationen aus der Stadt und dem Landkreis. Es

ist einfach etwas Besonderes, das gesamte Magazin. KURT steht für mich für das

Lebensfrohe, das breit Gestreute in der Information – und die Freude aufs nächste Magazin.

Uwe Ostmann, Präsident des Golfclubs Gifhorn

Zur 100. Ausgabe wünsche

ich KURT, dass es so weitergeht

und die Arbeit weiter

bürger*innennah fortgeführt

wird: nah an neuen Projekten,

nah an den Menschen, die in

Gifhorn wohnen. Wenn man wissen

möchte, was in Gifhorn los ist, braucht man

nur in den KURT zu schauen. KURT gehört für

mich zur Stadt Gifhorn. Alles, was in Gifhorn

los ist, was geplant wird, wird immer auf dem

aktuellen Stand erzählt. Wenn etwas Besonderes

ansteht, dann steht‘s im KURT. Und zwar

immer mit Gesicht, KURT zeigt die Menschen

dahinter. Ich lese sehr gerne die Interviews. Die

Bilder sind immer aussagekräftig. KURT steht

für mich für unsere Region, ihre Entwicklung,

für die Menschen. Macht weiter so! Seid weiter

für die Menschen in Gifhorn da!

Sevdeal Erkan-Cours, Gleichstellungsbeauftragte

der Stadt Gifhorn

Ich wünsche KURT mindestens

noch 100 weitere erfolgreiche

Ausgaben – aber gerne auch

mehr! Mit KURT verbinde ich den

sympathischen Blick auf die Region,

die Möglichkeit, spannende Ideen,

Menschen und Projekte kennenzulernen,

die unsere Region lebenswert

machen. Die Kolumnen lese ich

besonders gern, weil sie einen immer

erfrischenden Blick aufs Alltägliche

bieten. Für mich steht KURT für die

Menschen in Stadt und Landkreis, für

Lebendigkeit und Zusammenleben

und für den Grund, warum

der ländliche Raum

so attraktiv ist.

Lena Düpont,

Abgeordnete im

EU-Parlament

aus Gifhorn

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Der 100. KURT

Der 100. KURT

KURT lesen, das

bedeutet immer

etwas Neues über

Gifhorn erfahren

– gestern wie

heute: Neben den

Beiträgen über das

aktuelle Kulturleben sind das

für mich die gut recherchierten Artikel zur

Stadt- und Regionalgeschichte, aktuell etwa

die Stolpersteine-Reihe mit Gastbeiträgen

der Historiker Manfred Grieger und Steffen

Meyer über jene Personen, an deren Verfolgung

durch die Nazis mit den Stolpersteinen

erinnert wird. Mein Glückwunsch

und Dankeschön an das KURT-Team, dafür

dass bei Euch sowohl zeitgeistige als auch

sperrige Themen einen festen Platz haben!

Stefanie Schrader,

Kulturmanagerin und KURT-Abonnentin

der ersten Stunde

Eins, zwei, drei im Sauseschritt

eilt die Zeit – und KURT eilt

mit. Frei nach Wilhelm Busch

wünsche ich dem Magazin und

dem Team, dass es weiter frisch

und fröhlich und im Sauseschritt

unterwegs ist. Glückwunsch zum

Jubiläum, und auf viele weitere Jubiläen.

Christina Rudert, Redaktionsleiterin

der Aller-Zeitung

Als Kurt Krampmeier ist es mir eine

Ehre, dass man ein Stadtmagazin

nach mir benannt hat, darauf

kann das Ferkel noch lange

warten, sooohsieddasaus.

Dietmar Wischmeyer alias

Kurt Krampmeier, Satiriker

und Humorfacharbeiter

KURT wünsche ich, dass er so bleibt, wie

er bis jetzt war: für Gifhorn unerlässlich, für

alle, die sich für Gifhorn interessieren und mit

Gifhorn identifizieren. Mit KURT verbinde ich

Bastian Till Nowak, das ist das Erste. Im Grunde:

eine umfassende Berichterstattung über

das, was in Gifhorn kulturell und in der Gastronomie

abläuft. Aus einem anderen Blickwinkel,

interessanter. Wenn‘s irgendwo ausliegt, ist es

das Erste, was ich mitnehme. Und das Erste,

was ich lese, ist der Gastro-Test. Für mich ist

KURT die Beschreibung von Gifhorn in den

wesentlichen Dingen, was Gifhorn

ausmacht: kulturell, gastronomisch,

geschäftlich – das

bringt KURT aktuell auf

den Punkt.

Jörn Könecke,

Präsident vom

Club Frohsinn

KURT ist die große

Zeitung in Gifhorn, die

ich gerne lese. Ich hoffe,

dass auch weiterhin viele

Artikel erscheinen werden,

die auch junge Menschen

lesen und dass es weiter

bergauf geht. Mit KURT verbinde ich

schöne Aktionen, die wir gemacht haben und

die dann in der Zeitung gelandet sind; generell

Berichte über die Gifhorner Geschehnisse.

Ich lese am liebsten von den Aktionen, die in

Gifhorn passieren: sei es das Schützenfest

oder der Politikteil – gerade den finde ich

super interessant, zum Beispiel Artikel über

die Fahrradwege in Gifhorn. KURT steht für

mich für die Vielfalt in Gifhorn, für das positive

Leben hier. KURT zeigt auf, was Gifhorn zu

bieten hat, die Schönheit unserer Stadt.

Jennifer Zauter, Sprecherin von

Fridays For Future Gifhorn

Sommer, Sonne,

Sonnenschein

Öffnungszeiten:

Hofladen

Mo. Ruhetag

Di. - Fr. 09.00 - 12.30 Uhr

14.30 - 18.00 Uhr

Sa. 09.00 - 15.00 Uhr

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Wir wünschen alles Gute zum

100. KURT Magazin!

Wir wünschen alles Gute

und danken für 100 Ausgaben über Land

und Leute, Trends und Lifestyle, Kunst und

Kultur, Szene und Events, Essen und

Trinken – immer in oder um Giorn.

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Diesen roten Bus dürfen Korssuns Bürgermeister Mykola Berezovyj (6. von links) und Arzt Segey Baida (5. von

links) mit in die Ukraine nehmen. Die Gifhorner Stadtverwaltung übergab den Bulli.

Foto: Malte Schönfeld

Korssuns Bürgermeister besucht Gifhorn

Mykola Berezovyj berichtet unserer Verwaltung und dem Stadtrat aus dem Krieg

Von Malte Schönfeld

Es ist der erste Besuch von

Mykola Berezovyj in Gifhorn.

Zusammen mit Segey Baida,

Arzt und Mitglied des Stadtrats

in Korssun, berichtet der

Bürgermeister von Korssun-

Schwetschenkiwskyj, wie es

um Gifhorns ukrainische Partnerstadt

steht – und vor allem

trifft er zum ersten Mal seit

Monaten wieder auf seine Frau

und seine beiden Kinder, die

vor dem Krieg nach Wilsche

geflüchtet waren.

Im Ratsaal des Gifhorner

Rathauses bekommt als erstes

Carsten Gries das Wort erteilt.

Denn der BSK-Major überreicht

den Korssuner Gästen

eine Spende in Höhe von 1500

Euro, die beim Königsessen

des Schützenfestes zusammengekommen

ist. „Es ist wichtig,

dass die Partnerstädte in dieser

Zeit zusammenhalten“, erklärt

Carsten Gries.

Anschließend spricht Mykola

Berezovyj. Er erzählt von

Stromausfällen und Wasserknappheit,

von zehn Raketen,

die über Korssun abgefangen

wurden, von Schlangen vor den

Bankautomaten – und davon,

dass seine Frau, seine Tochter

und sein Sohn im März ihre

Heimat in Richtung Wilsche

verlassen mussten, weshalb

er sie vor wenigen Stunden

zum ersten Mal seit Monaten

wieder gesehen hat. „Mein

zweijähriger Junge hat seinen

Papa nicht erkannt“, meint

Korssuns Bürgermeister. Als

Übersetzerin fungiert Valentyna

Dovhopola, die Vorsitzende

des Partnerschaftsvereins, sie

spricht leise und vorsichtig.

Und doch ist es aber auch

ein Moment der Offenheit, der

Zusammenkunft, ja, der Loyalität.

Denn mit leeren Händen

reisen die beiden Korssuner

nicht ab: Die Stadtverwaltung

Gifhorn übergab dem Korssuner

Bürgermeister einen roten

Bus, der jüngst abgeschrieben

wurde. Im Gepäck befinden

sich reihenweise Medikamente

und Arzneimittel der Mühlen-

Apotheke, sie sind eine Spende

von Inhaberin Elena Regner.

Wir stellen ein -

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56

KURT KURT 57


Seitenkopf

Freizeit

Energie aufladen in den Tankorten

Kraft für Körper und Geist an 14 spirituellen Stationen im Landkreis Gifhorn schöpfen

Die Preise für Energiequellen

wie Benzin und Gas machen

uns gerade zu schaffen. Dabei

kann Tanken auch kostenfrei

sein: In den Tankorten im

Landkreis Gifhorn kann man

seine Akkus aufladen und Kraft

für Körper und Geist schöpfen.

Insgesamt gibt es 14 im

Landkreis verteilte Tankorte

zum Ausruhen und Entdecken.

Der evangelische Kirchenkreis

Gifhorn hat diese

besonderen Orte ausgewählt,

um damit zu einer bewussten

Ruhepause im Alltag einzuladen.

„Bei einer Tour zu Fuß

oder mit dem Fahrrad gewinnt

man überraschende Einblicke

in und an Kirchen und in der

Natur“, weiß Jörn Pache, Geschäftsführer

der Tourismus-

Gesellschaft Südheide Gifhorn.

Fragen wie „Warum blieb die

Kirche der Diakonie 100 Jahre

namenlos?“, „Was hat es mit

der Isenbütteler Himmelstreppe

auf sich?“ oder „Was ist

das Besondere am Türgriff zur

St. Viti-Kirche in Didderse?“

werden dabei beantwortet.

Per QR-Code und auf der

Website www.tankorte.de

hält man einen virtuellen Kirchenschlüssel

in der Hand

und kann einige Kirchen von

Der Friedhof der St. Nicolai-Kirche ist einer der 14 spirituellen Tankorte.

innen entdecken. Dabei wird

der Blick durch kleine Impulse

und Anleitungen zu Besonderheiten

geleitet und neue Erfahrungen

werden ermöglicht.

Manche Kirche ist aber auch

analog geöffnet und lädt zu einer

sinnlichen Erkundung ein.

Mit dem Smartphone können

Höreindrücke von Orgelmusik

oder dem Glockengeläut empfangen

werden.

Andere Tankorte wiederum

locken im Außenbereich

zu kreativen Erfahrungen und

geben Impulse zum Nachsinnen

oder Nachspüren, etwa

in der Gifhorner Heide und

an der Heubrücke zwischen

Gifhorn und Leiferde. Auf dem

St. Nicolai-Friedhof in Gifhorn

gibt es im Juli und August zusätzlich

donnerstags von 17 bis

19 Uhr die Gelegenheit, mit jemandem

auf der Parkbank zu

sprechen. Auch in Isenbüttel

auf dem Friedhof ist dies im

August und September dienstags

und donnerstags möglich.

Die interessanten und spannenden

Informationen, die

man an den Stationen der

Tankorte erhält, bereichern die

gewöhnliche Fahrradtour oder

den normalen Ausflug.

Alle Infos und Stationen:

www.tankorte.de

Karten und Infos:

Entdecke die Region!

Südheide Gifhorn GmbH

- rund 30 Tourenvorschläge Touristinformation Gifhorn

- Wandertouren

Marktplatz 1

- Radtouren

38518 Gifhorn

- Download auf das Smartphone Tel. 05371 937880

- Freizeittipps und Ausflugsziele info@suedheide-gifhorn.de

58

KURT

- Land- und Hofcafés www.suedheide-gifhorn.de

KURT59


Glauben & Zweifeln

Glauben & Zweifeln

Hundertmal platziert,

hundertmal ist viel passiert

KURT-Kolumnist Martin Wrasmann gratuliert – mit Bibel, Koran und Gottes Segen

Liebes KURT-Team, mit der Vision, ein etwas anderes Magazin für

unsere Stadt zu kreieren, seid Ihr vor knapp acht Jahren an den Start

gegangen, sicherlich geprägt vom festen Glauben an den Erfolg

und leisen Zweifeln ob eines möglichen Scheiterns. Werden wir uns

eine Leser*innenschaft erschließen? – Ja das habt Ihr geschafft,

hundertfach, tausendfach. Werden wir ein ausgewogenes Verhältnis

von gutem Journalismus und qualitativer Werbung finden?

Wird das veranschlagte Budget reichen? Mit all diesen Anfangsfragen

und Überlegungen seid Ihr deshalb zum 100. auch in der

Kolumne „Glauben & Zweifeln“ gelandet. 100 Ausgaben sind es

geworden, mit durchschnittlich 100 Seiten, macht 10.000 Seiten,

von denen ich insgesamt 100 schreiben durfte, bis heute. Das hat

mich auf die Idee gebracht, meine Glückwünsche in das Centum,

also in die Zahl 100 einzupacken.

Von Martin Wrasmann

Doch von Beginn an: Ihr habt

Euch für ein Magazin entschieden,

sicher wusstet Ihr, dass

das Wort Magazin aus dem

Arabischen stammt: anhäufen,

speichern, aufbewahren.

Ein Magazin fand Anwendung

im Warenhandel, im Militär

und im Zeitschriftenbereich.

Nun, denke ich, hat Euer Magazin,

außer vielleicht im Zeitschriftenbereich,

mit den Ursprungsformen

nichts zu tun.

Dennoch hattet Ihr vom Start

an Großes im Sinn und solltet

Euch dann besser Megazin

nennen.

Doch nun zur 100. Für die

einen ist es ein Wunder, für

andere Gottes Fügung. So

heißt es im ersten Buch Moses:

„Abraham war bei der Geburt

seines Sohnes Isaaks 100 Jahre

alt.“ Sicher nicht.

Aber der Verfasser des Buches

Genesis wollte zum Ausdruck

bringen: Wenn ich fest

an etwas glaube, können Wunder

geschehen. Oder anders

formuliert: Mit dem Glauben

an das Handeln Gottes geschehen

Dinge, die nach normalmenschlichem

Verstand unfassbar

sind.

Ihr, liebes KURT-Team,

habt keinen Schöpfungsakt

nach 100 Jahren vollbracht,

aber die Zahl Hundert zeigt,

was möglich ist, wenn ich mit

vollster Überzeugung hinter

dem stehe, was ich plane.

Abraham ist nicht per se ein

Erfolgstyp, aber jemand, der

eine Vision verfolgt und der

weiß: Plan und Vision gehören

zusammen. Das mag auch

die Formel Eurer Erfolgsgeschichte

sein. Ich weiß, damals

wurde der Name KURT als Abkürzung

für „Kultur und regionale

Themen“ gewählt. In der

Übersetzung des Namens heißt

Kurt (von Konrad abgeleitet)

„kühner Ratgeber“. Kühn wart

Ihr schon das eine oder andere

Mal, als Ratgeber weniger

belehrend, aber Rat und Tipps

gebend, das macht Euch lesenswert.

Eine zweite Sinndeutung

kommt aus dem Bereich der

Spiritualität. In der Tradition

werden Engeln besondere Fähigkeiten

zugeordnet, wie etwa

dem Schutzengel. Es gibt aber

auch eine Ordnung der Engel

Daumen hoch vor Anerkennung: KURT-Kolumnist Martin Wrasmann gratuliert KURT zur 100. Ausgabe. Dieses

Jubiläum veranlasste ihn dazu, ein klein wenig über die Zahl 100 nachzudenken.

Foto: Michael Uhmeyer

nach Zahlen. Engel Nummer

100 ist eine sehr mächtige

Zahl. Diese Zahl hat viele geheime

Bedeutungen und kann

sehr wichtige Botschaften von

Engeln bringen. Wenn jemand

Engel Nummer 100 hört, bedeutet

dies, dass dieser Engel

einen an die eigene innere

Weisheit und den eigenen Ehrgeiz

erinnert.

Nummer 100 sagt auch, dass

es wichtig ist, alle Negativität

loszuwerden und die Denkweisen

stets zu prüfen. Am

wichtigsten ist eine positive

Lebenseinstellung, die hilft,

alle Ziele zu erreichen. Na, das

ist doch mal eine himmlische

Ansage an die Zukunft: Bleibt

bei dem Streben nach innerer

Weisheit und Eurem Ehrgeiz,

immer noch besser zu werden!

Ich denke, es ist auch wichtig,

das eigene Tun und Handeln

kontinuierlich zu überprüfen,

damit die Art zu denken und zu

schreiben sich nicht im Boulevard

der Alltäglichkeit verliert.

Auch der Koran hat es mit

der Zahl 100: „Oder jemanden

wie den, der an einer Stadt

vorüberging, die war zerstört

bis auf den Grund. Er sprach:

Wie kann sie Gott nach ihrem

Untergang wieder aufleben

lassen? Da ließ Gott ihn

für hundert Jahre tot sein,

dann erweckte er ihn wieder.

Er sprach: Wie lang hast Du

verharrt? Er sprach: Ich habe

einen Tag verharrt oder nur einen

Teil des Tages. Er sprach:

Nein! Du verharrtest hundert

Jahre. Betrachte doch Deine

Speise und Dein Getränk: Sie

sind noch nicht verdorben […]

Als es ihm klar geworden war,

sprach er: Jetzt weiß ich: Gott

ist aller Dinge mächtig.“

Die eigentliche Erzählung

dieses Verses ist eindeutig:

Jemand geht an einer zerstörten

Ortschaft vorbei und fragt

sich, ob selbst Gott sie wieder

aufbauen könnte. Für diese

Zweifel wird er bestraft, indem

er für ein Jahrhundert zu Tode

gebracht oder in einen Schlaf

versetzt wird. Das führt ihm

Gottes Allmacht vor Augen.

Ich übersetze das zu Eurer

100. Ausgabe: Wenn Ihr nicht »

60

KURT KURT61


Glauben & Zweifeln

Der 100. KURT

» in einen Jahrhundertschlaf

versetzt werden wollt, solltet

Ihr möglichst wenig zweifeln

an dem, was Ihr macht. Und

den Veröffentlichungen ein

hohes Augenmerk schenken,

dem Gehalt an Wahrheit und

Kreativität, an Spritzigkeit und

Professionalität – so wie Ihr es

jetzt hundertmal getan habt.

So seid Ihr fast unzerstörbar.

„Der Same, der auf guten

Boden gesät wurde: Hier ist

einer, der das Wort hört und

versteht. Der trägt dann Frucht

– sei es hundertfach, sei es

sechzigfach, sei es dreißigfach“,

so heißt es im Matthäus-

Evangelium. Hundertfache

Frucht – das wünsche ich Euch

auch für die Zukunft, dass

Worte und Berichte auf guten

Boden fallen, das ist bei Eurer

Leser*innenschaft in höchstem

Maße zu erwarten, und sollte

mal des Wortes Samen auf

unfruchtbaren Boden fallen,

schmälert das die hundertfache

Frucht in keiner Weise.

Dann ist mir heute eine

Werbung in den Sinn gekommen:

„Nach der Auslieferung

der neuen Matratze haben Sie

100 Tage die Möglichkeit auf

der Matratze zu schlafen. Innerhalb

dieser Zeit können Sie

diese wieder zurückgeben.“ Ihr

habt auf einer guten Matratze

gelegen, weil Ihr fast schlafwandlerisch

sicher immer wieder

lokale Kernthemen entwickelt

habt. Die Matratze muss

gut sein, weil Ihr (fast immer)

sehr ausgeschlafen agiert. Und

die Matratze lässt Euch auch

gerade vor Redaktionsschluss

nach kurzem Schlaf immer

noch aufgeweckt erscheinen.

Ich würde sie behalten.

In diesem Sinn, auf weitere

centesimesische, also hundert

Ausgaben. Und wenn Ihr Euch

fragt, warum ich es heute so

mit Zahlen habe, schaut Euch

meinen Geburtstag an: 11. November.

Viel Energie wünsche

ich Euch – oder in meiner

Überzeugung: Gottes Segen.

Martin Wrasmann, katholischer

Theologe aus Gifhorn, schreibt die

monatliche KURT-Kolumne „Glauben

& Zweifeln“. Beipflichtungen

wie auch Widerworte sind stets

willkommen. Leserbriefe gerne an

redaktion@kurt-gifhorn.de.

Herzlichen Glückwunsch zu 100 Ausgaben

des KURT-Magazins in Gifhorn. Ich würde mir

wünschen, dass es noch viele Ausgaben des

Stadtmagazins gibt. Ich verbinde mit KURT

immer ein offenes Ohr für die kleineren Vereine.

Für mich als Leser sind die aktuellen und prägnanten

Berichte über die verschiedenen Themen in

Gifhorn interessant. Sehr hilfreich sind auch die Termine

und Veranstaltungen in und um Gifhorn. Ich wünsche mir, dass Ihr

Eure Arbeit weiter so erfolgreich und vielseitig fortführt.

Jürgen Martini, Vorsitzender des

Freundeskreises Gifhorn-Hallsberg

Beim KURT stehen die Geschichten

der Gifhornerinnen und Gifhorner im

Mittelpunkt. Er bereichert die Stadtgesellschaft

und zeigt immer wieder,

was Gifhorn kulturell alles zu bieten hat.

Matthias Nerlich,

Bürgermeister der Stadt Gifhorn

Ich gratuliere KURT zum 100.

Erscheinen. Das Magazin ist eine

gelungene Kombination aus

aktuellen Informationen mit regionalem

Bezug und tiefgehender

Recherche. Es deckt in den Artikeln

die bunte Vielfalt des gesellschaftlichen

Lebens in Gifhorn ab

und ist dabei anregend und auch

kritisch. Weiter so.

Sylvia Pfannschmidt,

Superintendentin des

evangelisch-lutherischen

Kirchenkreises Gifhorn

Gemeinsam für

Ihr leibliches Wohl

„Essen auf Rädern“ des DRK

kommt jetzt aus Kästorfs Küche

Happy Birthday, KURT!

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Frisch auf den Tisch. Ab sofort werden

die Mittagsmenüs für den beliebten

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62

KURT KURT63


Sport

Sport

Die Attraktivität

kommt mit der Athletik

Coach Georgios Palanis schwebt vor, wie der MTV Gifhorn zukünftig spielen soll

Irgendwie war es komisch. Die letzten Entscheidungen im Fußball-

Kreis Gifhorn waren noch nicht gefallen, die Relegationsspiele standen

erst am Nachmittag an, da legten die Oberliga-Kicker des MTV

Gifhorn bereits wieder mit ihrer Saisonvorbereitung los. Coach Georgios

Palanis bat seine Mannen zur ersten Einheit an der Flutmulde

– fünf Tage vor dem regulären Ende der Spielzeit 2021/2022. Doch

es gibt auch einiges, auf das sich der MTV vorbereiten will.

Von Jens Neumann

Im neuen Neon-Outfit nicht zu

übersehen: Gifhorns Kapitän und

Schlussmann Tobias Krull.

Erst ging’s in den Schulungsraum,

wo sich das Team samt

Trainerstab und Abteilungsleiter

Serkan Güngör hinter

verschlossenen Türen auf die

neue Saison einschwor. Dann

folgte der Gang auf die Waage

und ans Maßband – der Trainer

hielt Gewicht und Größe in

seiner Liste fest. Und zum Abschluss

der ersten Einheit bat

Co-Trainer Michael Müller in

der Sporthalle zum sogenannten

Shuttle-Run-Fitnesstest.

Keine Frage, es war eine

schweißtreibende Angelegenheit,

die zur Erfassung

der Ausdauer dient. Beim

Shuttle Run handelt es sich um

einen Pendellauf, bei dem pro

Strecke 20 Meter in einem bestimmten

Zeitfenster zurückgelegt

werden müssen. Mit jeder

Stufe, die durch Signaltöne

verkündet wird, steigt zugleich

die geforderte Geschwindigkeit.

Mehr Geschwindigkeit wollen

die Schwarz-Gelben in der

neuen Saison auf den Rasen

bringen. „Wir müssen athletischer

werden, läuferisch zulegen,

um attraktiven Fußball

zu bieten“, betont Georgios

Palanis, der sich eben genau

das auf die Fahnen geschrieben

hat. Seine Schützlinge sollen

– nach dem Erreichen des

Klassenerhalts in der vergangenen

Spielzeit – nun eben den

nächsten Schritt machen.

Das gilt für alle 26 Mann, die

aktuell dem MTV-Kader angehören.

Mit Torhüter Jonas

Loock (MTV Isenbüttel), den

Defensivkräften Burak Hajdari

(Lupo Martini Wolfsburg)

und Marius Saikowski (SSV

Kästorf) sowie Offensivakteur

Wayne Rudt (SV Gifhorn) zählen

vier externe Zugänge zum

Gifhorner Oberliga-Aufgebot.

Außerdem stießen mit Keeper

Marcel Stankiewicz, den

Verteidigern Timo Soetebeer

und Luis Grünheid sowie Angreifer

Philipp Schmidtke vier

Akteure zum Kader hinzu, die

in der vergangenen Saison mit

der U19 des MTV Gifhorn den

Niedersachsenliga-Aufstieg gefeiert

hatten.

Einen Vorgeschmack darauf,

wie sich Gifhorns Coach das

Spiel seiner Mannschaft in der

kommenden Spielzeit vorstellt,

bekamen die Zuschauer bereits

im ersten Test gegen den Landesligisten

MTV Wolfenbüttel

– beim 3:3-Remis. „Wir versuchen,

ein höheres Tempo in

Die Brüder sind wieder vereint: Marius Saikowski (rechts) kam vom SSV Kästorf und trifft bei Fußball-Oberligist

MTV Gifhorn seinen Bruder Sören wieder.

Fotos: Sebastian Priebe

unser Spiel zu bekommen. Und

wir wollen so auch schneller in

die Tiefe kommen“, gibt Georgios

Palanis aus, dessen Elf

das schon in der ersten Partie

einige Male gelang. Drei Tage

später, bei der 2:3-Niederlage

in der Partnerstadt Gardelegen

beim Verbandsligisten SSV 80,

war dann jedoch zu merken,

dass die fast täglichen Trainingseinheiten

Spuren hinterlassen

hatten.

Doch die Ergebnisse in der

Vorbereitung sind allenfalls

nebensächlich, wie der MTV-

Coach immer wieder betont

hat. Schließlich geht es zunächst

darum, die Grundlagen

zu schaffen, athletischen

Fußball spielen, das Tempo

möglichst lange hochhalten zu

können. Und bis zum ersten

Pflichtspiel haben sie schließlich

noch genügend Zeit.

Denn: Die Schwarz-Gelben

waren die Nummer 1, die bei

der Auslosung des NFV-Pokals

der Amateure aus dem Topf

gezogen wurden – und die damit

ein Freilos in der ersten

Runde am 30./31. Juli haben.

Sie greifen erst im Achtelfinale,

das vom 9. bis 11. August ausgetragen

wird, ins Geschehen

ein und haben dann den Staffelgefährten

SV Ramlingen-

Ehlershausen zu Gast.

Und auch zum Ligastart dürfen

sich die Gifhorner über ein

Heimspiel freuen: Sie erwarten

zum Auftakt am Sonntag,

7. August (15 Uhr), den Nachbarn

von Lupo Martini Wolfsburg

zum Derby. Für den MTV

schließen sich dann – trotz der

Aufgabe im Wochenverlauf im

Pokal – gleich zwei Samstagsspiele

in der Oberliga an: Am

13. August steigt von 18 Uhr

an die Partie beim SV Arminia

Hannover. Eine Woche später,

am Altstadtfest-Samstag, steht

von 16 Uhr an das Heimspiel

gegen den VfL Oldenburg auf

dem Programm.

Doch bis es so weit ist, werden

die Schwarz-Gelben noch

zahlreiche schweißtreibende

Einheiten hinter sich bringen,

noch etliche Vorbereitungspartien

absolvieren. Auch der

Gang auf die Waage wird den

MTV-Akteuren noch einige

Male bis dahin bevorstehen.

Und selbst der Shuttle Run

dürfte sie vor dem Start in

die Pflichtspiele noch einmal

einholen.

64

KURT KURT65


Der 100. KURT

Anzeige

Hochbetagt ist KURT zu seinem 100-sten

wohl noch nicht, aber bereits ein nicht mehr

wegzudenkender Bestandteil der Gifhorner

Medien- und Kulturlandschaft. Irgendwo

zwischen Qualitätsmedium und Marketingkanal

angesiedelt, macht doch gerade sein

Spektrum als Vorkoster, Ausgehratgeber und

Informationsmittler den besonderen Reiz aus: KURT

scheute sich vor Jahren nicht, auf die unbewältigten Altlasten des

Erdölzeitalters hinzuweisen – nun werden die alten Bohrstätten untersucht,

um Gefahren für Mensch und Natur auszuschließen. KURT

erinnerte auch an die inzwischen durch Stolpersteine ins Stadtbild

zurückgeholten Verfolgten der NS-Diktatur. Schließlich gibt das Team

von der Celler Straße verlässliche Freizeit- und Restauranttipps. Und

der Herausgeber und Projektmotor schrieb sich, nachdem er im

vergangenen Jahr Meister des virtuellen Schützenfests geworden

war, gleich in diesem Sommer als Schützenkönig sogar in die Annalen

der Stadtgeschichte ein. Das sind doch zusammen sehr gute Gründe,

dem Gifhorner Magazin und seinen Macherinnen und Machern

weiterhin bestes Wohlergehen und ein langes Leben zu wünschen.

Manfred Grieger, Historiker aus Gifhorn

KURT – da sind echte Profis mit

Humor und Klugheit am Start!

Tolle Menschen, super Ideen – ein

Gefühl von easy peasy in der

Zusammenarbeit – einfach toll.

KURT ist mein Freizeit- und

Spaß-Wegweiser durch das

Geschehen in Gifhorn. KURT gibt

mir ein gutes Lebensgefühl: guter

Style, Leichtigkeit und aktuelle

Themen – super Fotos.

Dr. Tanja Heitling,

Geschäftsführerin der

Lebenshilfe Gifhorn

„Die Lektüre von KURT ist eine liebgewonnene

Pause geworden. KURT steht

für Witz und Unterhaltung und ist ein

zuverlässiger Veranstaltungskalender

für die Region. Hundertmal Danke und

alles Gute für die Zukunft.“

Anke Reinemann – Kandidatin für

den Landtagswahlkreis Gifhorn-Süd

Runter vom Sofa, rauf auf die Tanzfläche

Der TSC Gifhorn veranstaltet monatlich die lockerlässigen Tanzfieber-Abende

Locker, lässig, Samstagabend: Beim Tanzfieber des TSC Gifhorn sind alle

Mitglieder und Freundesfreunde herzlich eingeladen.

Seit einigen Wochen macht

eine Veranstaltungsreihe des

Tanz-Sport-Clubs Gifhorn auf

sich aufmerksam: das Tanzfieber

am Samstagabend. Einmal

monatlich lädt der TSC seine

Mitglieder und befreundete

Paare kostenfrei dazu ein. „Das

Tanzfieber ist auch ein Dankeschön

an unsere Mitglieder“,

erklärt TSC-Sportwart Siegfried

Uhde. „Für ihre Treue in

der Pandemiezeit. Wir wollen

ihnen als Verein etwas bieten,

was sie sonst nicht bekommen

hätten.“

Durch das Tanzfieber werden

regelmäßige Treffen geschaffen,

„völlig ohne Etikette

wie Ballkleider und als niedrigschwelliges

Angebot“, so

Siegfried Uhde. Im TSC-Saal

werden auch Urlaubstänze

und Partytänze erprobt, etwas,

was man sonst nicht so häufig

habe, erklärt der Sportwart.

Hinzu kommt: Jeder darf entscheiden,

wie lange er bei den

Treffen dabei sein möchte.

Wer nach eineinhalbstündiger

Schrittfolge-Übung mit einem

der Trainer genug hat, kann im

Hintergrund entspannen.

Zum anderen sind Gast-

Trainerinnen und Trainer

eingeladen, damit die Mitglieder

auch neue Stile von neuen

Tänzern erleben dürfen. Denn

wer sich Monat für Monat ins

abendliche Tanzfieber begibt,

wird am Ende viele Schritte

und Figuren kennenlernen, die

es in der eigenen Gruppe nicht

gibt.

Für die Zukunft hat der TSC

bereits einige Pläne entworfen.

So werden Patricija und

Alexandru Ionel, die Stars der

RTL-Show „Let‘s Dance“ und

Vizeweltmeister im Showtanz,

gleich zwei Abende leiten.

Außerdem sollen noch einige

Sport

spannende Tanzstile wie der

Rock‘n‘Roll oder Tango Argentino

hinzukommen. „Man lernt

Schritte, die man sonst nicht

lernt – runter vom Sofa, rauf

auf die Tanzfläche. Und man

kann mit Freunden einen angenehmen

Samstagabend verbringen“,

fasst Siegfried Uhde

zusammen.

Alle Infos zu kommenden

Abenden gibt‘s auf der Website.

Tanz-Sport-Club Gifhorn

Adam-Riese-Straße 14, Gifhorn

www.tsc-gifhorn.de

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Tanz-Sport-Club Gifhorn e.V.

Wir sind Tanzen in Gifhorn

gruene-gifhorn.de

Adam-Riese-Straße 14 • 38518 Gifhorn • Tel. 0170 76 34 596 • tsc@tsc-gifhorn.de

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KURT KURT 67


Essen & Trinken

Essen & Trinken

Al Sesam öffne Dich: Hier

tut sich eine neue Welt auf

Der libanesische Imbiss im Cardenap bereichert die Gifhorner Gastronomie

Krummer Rücken

und ein Manakish

in der Hand: KURTs

Gastro-Tester Malte

Schönfeld geht‘s

bei seinem Besuch

des Imbisses Al

Sesam blendend.

Man kann gegen unsere Gastronomie wirklich wenig einwenden.

Schaut man in der Gifhorner Kernstadt nach Restaurants und Imbissen,

wird man – abzüglich des gleichförmigen US-amerikanischen

Quickservice-Systemangebots, das einen mit Apps, Angeboten und

Motto-Wochen unterfordert – italienische, griechische und thailändische

Lokale finden, gesunde Frühstücksangebote, Kneipen,

Cafés und Bäckereien. Und doch fehlt etwas. Denn manche höchst

interessanten Esskulturen bilden sich nicht ab. Eine dieser Lücken

schließt der libanesische Imbiss Al Sesam. KURTs personifizierte

Mittagspause Malte Schönfeld hat ihn im Cardenap besucht.

Von Malte Schönfeld

Es ist der Dienstag nach dem

Schützenfest. Die Fähnchen in

den Stadtfarben Rot und Blau

Kassenzettel abgeschnitten.

wehen ein wenig müde und

schlaff im Sommerwind – ein

Relikt des Wochenendes, das

so vielen Gifhornerinnen und

Gifhornern unvergessliche

Tage beschert hat.

In Scharen

standen sie hier,

wo ich nun stehe,

auf dem

Marktplatz, die

Schützenkorps in

Uniform und der

prallen Sonne.

Der Spielmannszug

hatte einen

Marsch nach

dem nächsten

geschmettert.

Es wurde

marschiert, es

gab herzliche

Umarmungen.

Jetzt ist alles ruhig. Nur die

St. Nicolai-Kirche leuchtet

noch im Schein der Juniglut.

Zeit für eine Mittagspause.

Ich treffe meine Begleitung

im Cardenap. Auch sie hat

mindestens fünf Tage Schützenfest-Wahnsinn

hinter sich.

Ihre Stimme ist nicht wiederzuerkennen,

ein Gekrächze

vor dem Herrn, der Husten ist

staubtrocken, der Corona-Test

dafür negativ. Eine Stärkung

steht auch ihr ganz gut zu Gesicht

– und so hatten wir uns

vor Al Sesam verabredet. „Ich

mach‘ das hier mit, dann hau‘

ich aber auch wieder ab“, sagt

sie und hustet einen Brocken,

der aussieht wie der Umriss

von Helgoland, in die Armbeuge.

Wer will ihr da Steine in

den Weg legen? Ich sicherlich

nicht.

Den libanesischen Imbiss

findet man hier seit dem Frühling.

Zuerst war ich ein wenig

misstrauisch, denn ich habe

schon viele Geschäfte kommen

und gehen sehen. Jüngst

erinnerte mich ein Freund an

den Dragonstore, ein Nerd-

Paradies, wo man Anfang

der 2000er Pokémon-Karten

kaufen konnte, die heute – im

jungfräulichen Zustand, versteht

sich – eine Reise nach

Beirut wert sein dürften. Ich

zog damals ein Bisaflor, 1. Edition,

tauschte es dann weiter,

aktueller Marktwert: Bis zu

1500 Euro. Nun denn.

Oder der Rewe-Supermarkt,

wo sich heute der Bio-Markt

Mutter Grün befindet. Wir

kauften da zur Fußball-Europameisterschaft

2012 vier Wochen

lang reichlich Bier, man

hatte so doofe Deutschlandfahnen-Schminke

im Gesicht,

Mario Balotelli ballerte die

Nationalelf im Alleingang aus

dem Turnier, hängende Köpfe,

aus der Traum. Im Nachhinein

frage ich mich: Welcher Traum

überhaupt?

Jedenfalls gibt‘s diese beiden

Geschäfte nicht mehr, wie

so viele andere auch in der

Gifhorner Innenstadt. Reizthema

Leerstand. Daher also das

Misstrauen. Doch wie sich herausstellen

sollte, waren diese

Bedenken völlig umsonst.

Meine Begleitung und ich

schauen auf die Karte. Vegetarische

und vegane Speisen

sind luxuriös gekennzeichnet,

und die Gerichte tragen so tolle

Namen wie Zatar, Fattusch-

Salat und Baba Ghanoush – Al

Sesam öffne Dich, hier tut sich

ja eine ganz neue Welt auf. Wir

bestellen Linsensuppen, Manakishs,

also flache Teigbrote

mit Würzung und Belag, gefüllte

Weinblätter und Böreks.

An dieser Stelle muss man

zwei Dinge erwähnen: Bis auf

wenige Ausnahmen werden

alle Gerichte frisch zubereitet,

was zu einer Wartezeit führen

kann. Hat man es eilig, sollte

man auf Nummer sicher gehen

und telefonisch vorbestellen.

Zudem finden sich bei Al Sesam

bis auf wenige Barhocker

kaum Sitzmöglichkeiten. Gerade

im Sommer sollte das aber

keine Probleme bereiten, »

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KURT KURT69


Essen & Trinken

Der Manakish Geschmacksrichtung Zatar, also Thymian, ist im libanesischen

Imbiss Al Sesam im Gifhorner Cardenap zu bestellen.

» schließlich bietet es sich an,

im Freien zu essen.

Unsere Gerichte kommen.

Los geht‘s mit der Linsensuppe

– und da legt Al Sesam mal

direkt vor. Cremige Angelegenheit,

die Zubereitung hat keine

Brocken geworfen, eine richtig

gute, angenehme Schärfe.

Obendrauf schwimmen frittierte,

krosse Brotstreifen –

das habe ich auch noch nicht

erlebt! Schweineleckerer Start.

Wie es nun weitergeht, darf

man selbst bestimmen. Und

das ist ja das Schöne an Lokalen

wie Al Sesam: Die Karte

ist überschaubar, dafür lassen

sich die einzelnen, Mini- bis

mittelgroßen Gerichte kinderleicht

kombinieren. Ein Spinat-

Manakish und Sfiha Baalbaki,

also libanesische Teigtaschen

mit Hackfleischfüllung passen

genauso gut zusammen wie

der Taboulé-Salat mit Bulgur,

Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl

sowie Petersilie und der Hummus.

So wie man es haben

möchte, kommt es zusammen.

Mit unseren Gerichten unterm

Arm wandern wir in Richtung

Marktplatz, setzen uns neben

den Löwen-Brunnen, der

wohlig plätschert. Als nächstes

nehme ich mir den Zatar-Manakish.

Zatar ist arabisch und

heißt Thymian, hinzu kommen

Gewürze des Sumachbaumes,

Tomatenscheiben, Gurkenwürfel,

schwarze Oliven und

feine Minzblätter. Dieses warme

Brot in den Händen zu halten,

löst bei mir irgendwie eine

ganz natürliche Zufriedenheit

aus. Reinzubeißen, steigert

dieses Gefühl nur noch. Allen

voran die Verbindung von Thymian

und Minze, diese beiden

Kräuter harmonieren spielerisch

und elegant. Als abschließenden

Snack genehmige ich

mir die Böreks mit Käsefüllung

und die gefüllten Weinblätter.

Wie wir so unter der schattenspendenden

Baumkrone

sitzen, blicke ich auf den

Marktplatz und lege die Füße

auf die Bank. Noch immer

ruhig. Neben mir krabbeln einige

Ameisen, doch ich bin zu

beseelt, um mich zu rühren.

Ruckartig springt meine Begleitung

auf und verkündet ihren

Abschied: „Ich muss mich

jetzt echt ausruhen.“ Unsere

Wege trennen sich.

Zwei Tage später. Ich sitze

in der Redaktion, es ist Mittag

und mein Magen knurrt. Ich

denke an Al Sesam und dass

es eine Bereicherung für die

Gifhorner Gastronomie ist.

Ich werfe meinen Beutel über,

marschiere los. In dem Moment,

als ich die Imbisstür aufschiebe,

lächelt mich der Inhaber

Chadi Hassoun direkt an.

Al Sesam

Cardenap 2-4, Gifhorn

Di. - So. 11 bis 19 Uhr

Tel. 0176-74798263

Deutsche

Küche

Birdie

Golfclub Gifhorn

Wilscher Weg 69, Gifhorn

Tel 05371 6878596

Di - Fr: 09:00 - 18:00

Sa - So: 08:00 - 18:00

Deutsches Haus

Torstr. 11, Gifhorn

Tel 05371 8180

Mo: 17:30 - 21:00

Di - Sa: 11:30 - 14:00

und 17:30 - 21:00

Flutmulde

Winkeler Str. 2, Gifhorn

Mo, Di, Do - Sa:

11:00 - 14:00

und 17:00 - 22:00

So: 11:00 - 21:00

Gasthaus Schaper

Hamburger Str. 29, Gamsen

Tel 05371 97670

Mo, Di, Do - Sa: ab 17:30

So: ab 12:00

Gasthof Neuhaus

Neuhaus 1, Sassenburg

Mo - Mi, Fr: 11:30 - 14:30

und ab 17:30

Sa: ab 18:00

So: 11:30 - 14:30

Das probieren wir mal aus!

Essen und Trinken in Gifhorn und um Gifhorn herum

BIER- & WEINKELLER

Gaststätte Evers

Schulstr. 1, Isenbüttel

Tel 05374 1252

Mo, Mi - Sa: 17:30 - 22:00

So: 12:00 - 14:00

und 18:00 - 21:00

Geschmacksmanufaktur

Bahnhofstr. 16, Calberlah

Tel 05374 6022023

Di - So: 17:00 - 23:00

Hofbräu-Eck

Hauptstr. 28, Meinersen

Tel 05372 5069

Mi - So: 10:30 - 14:00

und 17:00 - 22:00

Isenbütteler Hof

Hauptstr. 3, Isenbüttel

Tel 05374 671220

Mo - Mi, Fr, Sa:

17:30 - 22:00

Landgasthaus Zum Pilz

Lüneburger Str. 9

direkt an der B4

Wesendorf

Tel 05376 8908710

Mo - So: 09:00 - 20:00

Mehrgenerationenhaus

im Georgshof

Steinweg 20, Gifhorn

Mo - Fr: 12:00 - 14:00

my Bernsteinsee

Bernsteinallee 5, Stüde

Mo, Fr - So: 12:00 - 20:00

Restaurant Jägerhof

Bromer Straße 4, Gifhorn

Tel 05371 98930

Mo - So: 10:00 - 20:00

Schützenheim

Dannenbüttel

Am Schützenheim 1

Dannenbüttel

Tel 05371 9351903

Mo: ab 18:00

Di, Do, Fr: ab 17:00

So: 10:30 - 21:00

Svens Schützen-Wiese

Celler Str. 30

Gifhorn

Tel 05371 7247900

Mo - Fr: 09:00 - 14:00

und 16:30 - Ende

Sa, So: 09:00 - Ende

Zum Deutschen

Heinrich

Im Achtertor 2, Wilsche

Tel 05371 7775

Mi, Do: 16:00 - 22:00

Fr, Sa: 10:00 - 23:00

So. 10:00 - 22:00

Zum Isetal

Im Winkel 4, Kästorf

Tel. 05371 7073

Täglich nach Vereinbarung

Zum Landhaus

Allerstr. 4

Dannenbüttel

Tel 05371 5895539

Mo - So: 11:00 - 14:00

und 18:00 - 21:30

Fisch

Teichgut-Schänke

Teichgut 1, Groß Oesingen

Di - So: 11:30 - 14:00

und 17:00 - 21:00

Essen & Trinken

International

Mr. Barman‘s

Bier- und Weinkeller

Braunschweiger Str. 15

Gifhorn

Mi - Sa: 18:00 - 22:00

Route 4

Gifhorner Str. 4, Ausbüttel

Di - Do: 16:30 - 22:00

Fr - So: 10:00 - 22:00

Schlossrestaurant

Zentgraf

Schlossplatz 1, Gifhorn

Mi: 12:00 - 14:30

und 18:00 - 23:00

Do - So: 12:00 - 23:00

Italienisch

Da Pippo am Tankumsee-Campingplatz

Dannenbütteler Weg 7

Isenbüttel

Di - Fr: 12:00 - 14:30

und 17:00 - 22:00

Sa, So: 12:00 - 22:00

La Fontana

Celler Str. 28, Gifhorn

Tel 05371 9405270

Mo - Mi, Fr - So:

11:30 - 14:30

und 17:30 - 22:30

PUB | BAR | BISTRO

Come to where

the flavour is!

Unsere Öffnungszeiten

MI | DO | FR | SA ab 18 Uhr

Küche bis 22 Uhr

70

KURT Find us here: Braunschweiger Straße 15, 38518 Gifhorn ... or check on

KURT 71


Essen & Trinken

Essen & Trinken

La Piazza

Marktplatz 1

Gifhorn

Tel 05371 8959770

Mo, Mi bis Fr: 11:30 - 14:30

und 17:30 - 22:30

Sa - So: 11:30 - 22:30 Uhr

Localino –

Eiscafé, Restaurant

Hauptstr. 30a

Meinersen

Tel 05372 974474

Mo - So: 10:30 - 22:00

L‘Osteria

Steinweg 5

Gifhorn

Tel 05371 9361657

Mo - Fr: 16:30 - 22:00

Sa, So: 11:00 - 22:00

Mangia e Bevi

Braunschweiger Str. 10

Gifhorn

Tel 05371 5898168

Mo, Mi - Fr, So:

11:30 - 14:30

und 17:30 - 22:30

Sa: 17:30 - 22:30

Pizza Ponti

Calberlaher Damm 14

Gifhorn

Tel 05371 150130

Mo: 17:00 - 21:30

Di - So: 11:30 - 21:30

Pizzeria

Piccola Italia

Steinweg 64

Gifhorn

Tel 05371 8959069

Mo - Mi, Fr - So:

11:30 - 21:00

Anderson Lopes

Villa Nova

Alter Postweg 2, Gifhorn

Di - Sa: 11:30 - 15:00

und 18:00 - 23:00

So: 11:30 - 15:00

und 17:30 - 23:00

Griechisch

Akropolis

Limbergstr. 25a, Gifhorn

Tel 05371 51511

Di - So: 17:00 - 23:00

Sa: 11:30 - 14:00

und 17:00 - 23:00

So: 11:30 - 14:00

und 17:00 - 22:00

Georgia‘s Taverne

Am Sportplatz Eyßelheide 1

Gifhorn

Tel 05371 8397575

Di - Sa: 08:30 - 12:00 und

16:00 - 22:00

So: 08:30 - 12:00 und

13:00 - 21:00

La Caféteria

Braunschweiger Str. 32

Gifhorn

Tel 05371 15950

Mo - So: 08:00 - 24:00

Mykonos

Braunschweiger Str. 109

Gifhorn

Tel 05371 7509393

Mo - Sa: 10:00 - 24:00

So: 10:00 - 22:00

Platon

Schubertstr. 32, Gifhorn

Tel 05371 3161

Mo, Mi - So: 11:30 - 15:00

und 17:30 - 22:30

Rhodos

Schulstr. 20, Isenbüttel

Mo - Do: 17:30 - 23:30

Fr - So: 11:30 - 14.30

und 17:30 - 23:30

Samos

Molkereistr. 2, Ehra-Lessien

Di - Fr: 12:00 - 14:30

und 17:30 - 23:30

So: 12:00 - 15:00

und 17:30 - 22:30

Syrtaki

Alter Postweg 20, Gifhorn

Tel 05371 6874474

Mo, Mi - Sa:

17:00 - 23:00

So: 12:00 - 14:30

und 17:00 - 23:00

Türkisch

Aras Restaurant

Braunschweiger Str. 91

Gifhorn

Tel 05371 7406947

Mo - So: 10:00 - 23:00













M&G Gemüse Kebap

Fuchsienweg 1, Gifhorn

Mo - Sa: 11:00 - 21:00

So: 12:00 - 21:00

Ocakbası

Grillrestaurant

Braunschweiger Str. 137e,

Gifhorn

Tel 05371 7506991

Mo - So: 10:00 - 22:00

Syrisch

Al-Dar

Braunschweiger Str. 117

Gifhorn

Tel 05371 589400

Di - So: 12:00 - 14:30

und 18:00 - 23:00

Libanesisch

Al Sesam

Cardenap 2-4, Gifhorn

Tel 05371 6722092

Di - Sa: 09:00 - 17:00

Thailändisch

Bun Thai

Hindenburgstr. 1a

Gifhorn

Tel 05371 8956144

Mo - Sa: 11:00 - 20:00

So: 12:00 - 20:00

Vietnamesisch

Sushi Restaurant

Viet Küche

Braunschweiger Str. 4

Gifhorn

Tel 05371 6367456

Mo - So: 11:00 - 22:30

Chinesisch

Asia Haus China Perle

Steinweg 12

Gifhorn

Tel 05371 50166

Mo - Sa: 09:30 - 18:00

Chang Chun

Sonnenweg 1b

Gifhorn

Tel 05371 9909180

Di - So: 11:30 - 15:00

und 17:30 - 22:00

Mr. Lee

Hamburger Str. 68

Gamsen

Tel 05371 6180999

Di - So: 11:30 - 15:00

und 17:30 - 23:00

Tang Dynasty

Braunschweiger Str. 139b

Gifhorn

Tel 05371 56021

Mo, Mi - So: 11:30 - 14:30

und 17:30 - 20:30

Thang Long

Limbergstr. 52

Gifhorn

Tel 05371 866600

Di - So: 11:30 - 15:00

und 17:30 - 22:00

Wokman

Sonnenweg 20

Gifhorn

Tel 05371 938057

Di - So: 11:30 - 22:30

Bistro, Imbiss

& Brasserie

Alte Ziege

Braunschweiger Str. 1

Gifhorn

Do - Sa: ab 18:00

Bistro in der Allerwelle

Zur Allerwelle 1, Gifhorn

Di - So: 09:30 - 18:00

Brasserie Paula‘s

Steinweg 21, Gifhorn

Tel 05371 7591412

Di - Sa: 11:30 - 22:00

Cappu Bistro

Steinweg 4, Gifhorn

Tel 05371 935256

Mo - Do: 09:00 - 21:30

Fr, Sa: 09:00 - 24:00

So: 13:00 - 21:00

Freizeitzentrum Malibu

Sonnenweg 4-6, Gifhorn

Tel 05371 990815

Di - So: ab 17:00

Grill-Kate

Pyritzer Str. 2, Gifhorn

Mo, Di, Do - Sa:

11:00 - 23:00

So: 11:00 - 22:00

La Cantina

Steinweg 61, Gifhorn

Tel 0179 4577123

Mo - Fr: 11:00 - 18:00

Sa: 10:00 - 14:30

Fast Food

Burger & Fries Atelier

Steinweg 36, Gifhorn

Tel 05371 9371077

Di - So: 11:30 - 22:00

Burger King

Eyßelheideweg 1, Gifhorn

Mo - Do: 09:00 - 01:00

Fr, Sa: 09:00 - 02:00

So: 10:00 - 01:00

Happy Chicken

Braunschweiger Str. 134

Gifhorn

Mo - So: 12:00 - 23:00

McDonald‘s

Braunschweiger Str. 103

Gifhorn

Mo - Do: 07:00 - 01:00

Fr, Sa: 07:00 - 04:00

So: 09:00 - 01:00

Schütte-Burger

Steinweg 29, Gifhorn

Di - Sa: 11:30 - 18:00

Subway

Braunschweiger Str. 46a

Gifhorn

Mo - Do: 08:00 - 22:00

Fr, Sa: 08:00 - 23:00

So: 09:00 - 22:00

Döner

Calberlaher

Kebab Haus

Hauptstr. 34, Calberlah

Mo - So: 10:30 - 21:00

Ceylan Imbiss

Hamburger Str. 24

Gamsen

Mo - So: 10:00 - 22:00

Chilli Imbiss

Braunschweiger Str. 5

Gifhorn

Tel 05371 6190404

Mo - So: 11:00 - 23:00

Döner 63

Am Wendehof 3, Isenbüttel

Mo - Sa: 11:00 - 20:00

So: 12:00 - 20:00

Imbiss Ali Baba

Dorfstr. 17, Leiferde

Tel 05373 930919

Mo - So: 11:00 - 22:00

Pasha Grillhaus

Zum Holzplatz 2, Triangel

Tel 0170 5023216

Mo - Sa: 10:30 - 21:00

So: 12:00 - 21:00

Side Döner

Calberlaher Damm 21

Gifhorn

Mo - So: 10:30 - 22:00

Tatses Imbiss

Braunschweiger Str. 112a

Gifhorn

Tel 05371 813727

Mo - Sa: 10:00 - 22:00

Tatses Imbiss II

Gifhorner Str. 2, Wesendorf

Mo - Sa: 10:00 - 21:30

So: 12:00 - 21:30

Café

Bio-Hofcafé Der Hof

Zum Hof 1, Isenbüttel

Tel 05374 95570

So: 14:30 - 17:00

Café Elsbeth

Hauptstr. 2, Hillerse

Tel 0160 94872646

Fr: 14:00 - 17:00

Sa, So: 08:00 - 11:30

und 14:00 - 17:00

Café Heinrichs

Hauptstr. 50, Calberlah

Mo - Fr: 09:00 - 17:30

Sa: 09:00 - 13:00

Café Hüüs Hoff

Försterweg 6, Wahrenholz

Mo - Fr: 05:30 - 18:30

Sa: 05:30 - 18:00

So: 07:00 - 10:00

und 13:30 - 17:00

Café Lüdde

Hauptstr. 10, Kästorf

Di - Fr: 06:00 - 18:00

Sa: 06:00 - 12:00

So: 08:00 - 11:00

Café Magie

Steinweg 32, Gifhorn

Mo - Fr: 06:00 - 18:00

Sa: 06:00 - 15:00

So: 07:30 - 12:00

und 13:30 - 17:00

Café Stullichs

Steinweg 10, Gifhorn

Tel 05371 9374086

Mi - Sa: 09:00 - 18:00

So: 09:00 - 16:00

Culinari

Steinweg 60, Gifhorn

Tel 05371 6199286

Mo - Fr: 10:00 - 18:00

Sa: 10:00 - 14:00

Schillerplatz 1

38518 Gifhorn

Tel. 05371 – 5 23 19


72 KURT

KURT 73


Essen & Trinken

Fritzcafé

Hillerser Str. 1, Dalldorf

Do - Sa: 14:00 - 20:00

So: 10:00 - 20:00

Hofcafé Betzhorn

Bauerneck 10, Betzhorn

Tel 05835 467

Mo, Mi - So: ab 14:00

Im Leifert‘s

Steinweg 64, Gifhorn

Tel 05371 56873

Mo - Fr: 07:30 - 18:30

Sa: 07:30 - 18:00

So: 08:00 - 17:00

Landcafé Neubokel

Alter Kirchweg 2a, Neubokel

Tel 05371 13533

Mi - So: 14:00 - 18:00

Modes Heide-Café

Mühlenriedeweg 20, Winkel

Mi - Sa: 12:00 - 18:00

So: 10:00 - 18:00

Meyers Hofcafé

Ringstr. 3, Isenbüttel

Mo - Do: 08:30 - 13:00

Fr - So: 08:30 - 13:00

und 14:30 - 18:00

Panorama Café

im Wasserturm

Braunschweiger Str. 37a

Gifhorn

Tel 05371 936033

Mi - So: 09:00 - 11:30

und 14:30 - 17:30

Wiertz Genussvoll

Steinweg 12, Gifhorn

Tel 05371 6369331

Mo - Fr: 10:00 - 18:30

Sa: 10:00 - 14:00

Eiscafé

Adria

Schillerplatz 1, Gifhorn

Tel 05371 52319

Mo - Sa: 09:30 - 22:00

So: 10:00 - 22:00

Coletti

Steinweg 24, Gifhorn

Tel 05371 3843

Mo - Sa: 09:00 - 22:00

So: 10:00 - 22:00

Dolomiti

Steinweg 38, Gifhorn

Tel 05371 12886

Mo - So: 09:00 - 22:00

Bar, Pub,

Club & Kneipe

Alt Gifhorn

Am Weinberg 1, Gifhorn

Tel 05371 5888888

Di - Fr: 17:00 - 23:00

Anno Tobak

Lindenstr. 28, Gifhorn

Di - Sa: ab 17:00

Astra Stuben

Braunschweiger Str. 85

Gifhorn

Mo - So: 14:00 - 24:00

Bei Micha

Sonnenweg 30, Gifhorn

Tel 05371 3987

Di - So: ab 17:00

Café Bar Auszeit

Gifhorner Str. 2

Wesendorf

Tel 05376 3041382

Mo - So: 17:00 - 24:00

Flax

Braunschweiger Str. 3a

Gifhorn

Di - So: ab 19 Uhr

H1 Bier- & Rock-Bar

Steinweg 26

Gifhorn

Tel 05371 52348

Mo, Di, Do: 11:00 - 24:00

Mi: 10:00 - 24:00

Fr: 11:00 - 02:00

Sa: 10:00 - 02:00

So: 11:00 - 23:00

Latino Bar

Lehmweg 2, Gifhorn

Di - Fr: ab 17 Uhr

Sa, So: ab 13:00

Mio – Cocktail,

Bar & Club

Schillerplatz 5

Gifhorn

Fr, Sa: 20:00 - 05:00

Fehlt

eine Location,

die wir vergessen

haben? Dann schreibt uns

eine Mail an redaktion@

kurt-gifhorn.de oder ruft

an unter Tel. 05371-

9418001.

74

KURT KURT 75


Der 100. KURT

Der 100. KURT

Liebes KURT-Team! Im Namen des Kulturverein-Teams und aller Mitglieder des

Kulturvereins Gifhorn gratuliere ich Euch zur 100. Ausgabe Eures Stadtmagazins

und danke Euch herzlich für Eure engagierte Arbeit. 100 mal KURT bedeutet, dass

Ihr 100.000 mal Lust auf Gifhorn gemacht habt. Die Liebe zu unserer Stadt und Eure

Leidenschaft, Menschen zusammenzubringen, sind in jeder Veröffentlichung zu spüren.

Kultur, Sport, Gastronomie in Gifhorn sind heute ohne KURT nicht denkbar. Ihr seid immer

top informiert, kreativ, innovativ und – was ich besonders schätze: zuverlässig. Ich freue mich

heute schon auf die nächsten 100 KURT-Magazine und auf unsere weitere Zusammenarbeit!

Klaus Meister, Vorsitzender des Kulturvereins Gifhorn

KURT liefert mir sehr viele Informationen, die ich sonst verpassen würde:

Regionales, was im Alltagstrubel vielleicht untergegangen ist oder wovon

andere gar nicht berichtet haben; Beiträge über die hiesige Gastronomie

und all die anderen sozialen Projekte – und auch kritisches Hinterfragen

der Dinge. Gerade die Möglichkeit, KURT digital auf Facebook, Instagram

und als E-Paper noch mal anschauen zu können, finde ich sehr gut. Denn

manchmal verpasse ich die Print-Ausgabe. Macht weiter so. Auf die nächsten 100.

Iris Janz (50), Post-Mitarbeiterin aus Gifhorn

Das KURT-Magazin hat in Gifhorn eine wichtige

Lücke in der Medienlandschaft geschlossen. Kein

anderes Medium in Gifhorn schafft diese kunterbunte

und immer frische Mischung aus Information, Unterhaltung

und Meinung und das nun schon zum 100.

Mal. Darüber freuen wir uns und sind glücklich über die

gute Zusammenarbeit. Wir wünschen dem KURT-Magazin

weiterhin einen erfolgreichen Weg und für die Zukunft alles Gute.

Andreas Otto, Geschäftsführender Vorstand

der Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft

Für mich ist KURT ein bisschen der Vorname von

Gifhorn. Kurt Gifhorn. KURT gehört zu Gifhorn

und Gifhorn gehört zu KURT. In seinen Adern

laufen Ise und Aller. Wenn man KURT trifft, hat

er immer eine gute Geschichte auf Lager. Wir

sehen uns. Alles Gute zur 100. Ausgabe.

MC Fitti, Rapper aus Gifhorn und Berlin

Für mich ist KURT ein Navigator

durch das Kultur- und

Gesellschaftsleben Gifhorns

und seines Landkreises,

ein Medium mit diversen

Themen und der Beweis

dafür, dass Print nicht tot

ist, sondern neu erfunden

werden kann. Herzlichen

Glückwunsch zum 100.

Jochen Weise,

Künstlerischer Leiter des

Künstlerhauses Meinersen

• An- und Verkauf

• Finanzierung / Leasing

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• Inzahlungnahme

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Ihr Partner für

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Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10:00–18:00

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Herzlichen Glückwunsch zur 100. Ausgabe!

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Tel. 053 71 / 1 79 66 · thomas.schulze@concordia.de

CONCORDIA.

EIN GUTER GRUND.

76

KURT KURT 77


Musik

Musik

In der Badewanne wird

das Songtempo bestimmt

Der Steinhorster Musiker nooc hat KURT einen Einblick in sein Studio gewährt

Der Rockmusiker

nooc in seinem

Steinhorster

Studio. Hier sind

auch Teile von

„Distorted Roads“

entstanden, seinem

nächsten Album.

Eigentlich hätte „Distorted Roads“, das zweite Album von Timo

Mayer-Brandt alias nooc, längst fertig sein sollen – doch der

Rockmusiker aus Steinhorst verlor sich in seiner Vision von perfekt

programmiertem Bass und Schlagzeug. Nun helfen zwei Bekannte

aus, und jetzt steht für nooc die Arbeit an, aus den Demos von

echten Musikern gespielte Songs zu basteln. KURT gewährte der

Gitarrist dazu in seinem Heimstudio einen Blick hinter die Kulissen –

wie geht das eigentlich: von der Idee bis zur CD?

Von Matthias Bosenick

Zum Blick ins Nähkästchen

führt nooc den Besucher in den

Keller. Dort präsentiert er zwei

Räume, vor zwei Jahren erst

fertig ausgebaut: den Gitarrenraum

und das eigentliche Studio.

Im Gitarrenraum stehen

Verstärker, Effektgeräte und

Mikrofone, durch ein kleines

Loch in der Wand führen Kabel

ins Studio nebenan. Dort,

zwischen Sofa, Sessel, Gitarren,

Gesangsmikrofon sowie

Schreibtisch mit Apple-Computer

und Keyboard, spielt

nooc seine Gitarren. Durch das

Loch dringen seine Licks per

Kabel in den Gitarrenraum, in

dem sie verzerrt aus dem Verstärker

brüllen, vom Mikrofon

aufgenommen und wiederum

per Kabel durch das Loch zurück

ins Studio geleitet werden,

auf den Computer und in

...wir lösen das für Sie!

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin

viel Erfolg wünschen wir dem

KURT Magazin!

Sebastian Notbom und Team

die Studiomonitore, über die

er hört, was er da eigentlich

spielt. Natürlich könnte er sich

die Mühe auch sparen, die Gitarre

direkt an den Computer

anschließen und dort mit Effekten

verzerren, aber: „Das

kannste vergessen, das klingt

alles scheiße. Ich möchte mit

Mikrofon aufnehmen, das ist

eine andere Philosophie.“

Doch woher weiß nooc überhaupt,

was er auf seiner Gitarre

spielen will? Alles beginnt mit

etwas, das ihm auf der Gitarre

einfällt; nooc nennt es „Lick“,

also improvisierte Tonfolgen,

die bei ihm hängenbleiben.

Das ist die Basis: „Du spielst

es tagelang, komponierst einen

Song drumherum, arrangierst,

schreibst den Text, damit Du

eine Vorstellung von dem Song

bekommst.“ Klingt kurz und

schmerzlos, aber so ein Song

ist das Ergebnis intensiver kreativer

Arbeit.

100 AUSGABEN

KURT MAGAZIN

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Und auch technischer. Bisweilen

dreht nooc am Sound

akribisch herum: „Ein Lick

habe ich mal verzerrt und mal

clean aufgenommen – verzerrt

war es zu vermatscht, clean

hatte es zu wenig Dreck.“ Also

nahm er es ein drittes Mal auf,

und siehe da: Jetzt war er zufrieden.

Seine Gitarre doppelt

nooc fast immer, was bedeutet,

dass er seine Parts zweimal

exakt gleich spielen muss:

„Das dauert manchmal.“ Auch

seinen Gesang nimmt er mehrfach

auf, nooc deutet auf eine

Ansammlung von Audiofiles

auf seinem Bildschirm: 39 Versionen

der Strophe eines seiner

Lieder liegen dort sichtbar vor.

Die besten Takes doppelt er

ab und an zu einem Chor mit

sich selbst: „Das klingt fett und

fluffig. Das ist eigentlich eine

Beatles-Idee, dass der Chor in

der Strophe reinkommt.“ Und

die Beatles sind für den Harmonie-

und Melodiefreund

Inspiration, ebenso Red Hot

Chili Peppers, Muse und Rage

Against The Machine. Von

letzteren guckte er sich das Effektgerät

Whammy ab, das er

vorführt: Man kann mit dem

Fuß sprunghaft die Tonhöhe

der Gitarrensounds variieren.

Seine elektrischen Gitarren

kann nooc nicht zählen,

akustische hat er jedoch nur

eine, und die ist hervorragend.

Auf der spielte er einen Song

für das Album ein, im oberen

Stockwerk, als der Keller noch

nicht fertig war. Ein Lastwagen

fuhr währenddessen am Haus

vorbei, und der ist auf der Aufnahme

zu hören. Er lacht: „Das

lasse ich drauf!“

Es fällt auf, dass „Distorted

Roads“ rockiger klingt als die

erste Platte. Trotzdem verzichtet

nooc nicht auf synthetische

Elemente. „Elektronisches

Zeug klappert immer mit“, sagt

er, „das macht mir Spaß – und

das macht Spaß beim Hören.“

Und sei es nur eine rückwärts

laufen gelassene Gitarre. Oder

ein verzerrtes Rhodes-Piano,

das als Wortspiel die Grundlage

für den Albumtitel bildet. nooc

steht eine immense Sample-

Datenbank zur Verfügung,

mit Keyboardsounds, Orgeln,

Streichern, Mellotrons, Trompeten

und noch vielem mehr:

„Mit Plug-Ins holt man sich

Qualität ins kleine Studio.“

Auch fällt auf, dass in fast

jedem Song ein Gitarrensolo

vorkommt. „Das macht auch

Spaß“, grinst nooc. Dabei rüttelt

es an seiner „Gitarristenehre“,

dass er kein Solo jemals

zusammenschneidet, sondern

immer in einem Take spielt,

und sei es noch so kompliziert:

„Ich spiele den ganzen Tag, bis

ich‘s habe, irgendwann kriegt

man‘s hin – es macht Sinn, »

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KURT KURT 79


Musik

Musik

Mal sanft und mit klarer Stimme, dann schneller und schnoddriger: nooc

ist ein vielseitiger Musiker, der im Rock mehrere Arten abdeckt.

» sich Mühe zu geben.“ Und

noch einen Insider verrät nooc:

Einen Song hatte er vor Jahren

noch deutlich langsamer aufgenommen

gehabt, der wurde

mit der Zeit zusehends flotter.

„Das ideale Songtempo kannst

Du in der Badewanne herausfinden“,

grinst nooc. „Wenn

Du in der Badewanne liegst

und der Song kommt Dir zu

langsam vor, dann stimmt das

meistens auch.“

Ein weiterer Bestandteil seiner

Songs sind für nooc die politischen

Texte. „Ich denke dabei

oft: Der Song müsste genau

jetzt rauskommen“, sagt er.

Doch landete alles zunächst auf

seiner Festplatte, Songs über

inhaftierte Journalisten in der

Türkei, über Afghanistan-Soldaten,

die damit leben müssen,

dass sie Menschen töten mussten,

über die Flüchtlingskrise

2015, gegen Kapitalismus,

gegen Fremdenfeindlichkeit

– und dann sieht er aktuelle

Nachrichten und begreift erschüttert:

„Es passiert so viel

Scheiße in der Welt, dass es

immer wieder passt.“

Und nun hofft nooc, sich

seinen Traum erfüllen zu können,

das Album komplett von

Menschen eingespielt zu bekommen.

Den Ausschlag dazu

gab sein langjähriger Freund

und Schlagzeuger Manfred

„Manne“ Uhlig aus Hamburg,

der schon mit namhaften Größen

die Welt bereiste, darunter

mit Lacrimosa, Das Auge Gottes,

dem Rosenstolz-Nachfolge-Projekt

Gleis 8 und Lotto

King Karl. Er bringt Bassist

Jens Wrede mit an Bord, der

ebenfalls eine üppige Liste an

Beteiligungen vorzuweisen

hat, nicht selten als Begleiter

Uhdes, etwa bei den Barmbek

Dream Boys. Zuletzt legt als

Mischer Steffen Häfelinger

Hand an einige der Songs, und

der hat nun wirklich schon die

ganze Welt in seinem Studio

438 zu Gast gehabt.

Zu dieser spontanen Zusammenarbeit

kam es aufgrund

einer Stagnation: Bereits

als das Debüt „The Beauty

Of It All“ vor fünf Jahren

erschien, hatte nooc die

14 Songs für „Distorted

Roads“ fertig komponiert

und die Demos eingespielt.

„Manche richtig

gut“, sagt der Musiker,

„aber mit einem großen Manko:

Das Schlagzeug ist programmiert.“

nooc selbst spielt

es nämlich über sein Keyboard

und spezielle Plug-Ins ein, als

wäre es ein leibhaftiges Schlagzeug.

„Ich programmiere mir

den Wolf“, stöhnt er. Man

kann nur staunen, wie echt das

klingt, doch der Profi winkt ab:

„Musiker hören das, ich habe

nur ein Grundverständnis.“

Die Folge: „Ich hatte Zweifel,

als ich die erste CD wieder gehört

habe, ich war nicht zufrieden,

weil ich weiß, dass alles

programmiert ist.“

Mit diesen Zweifeln unterbrach

nooc seine mühevolle

Arbeit. Und dann kam auch

noch Corona. Anstatt weiter

seinen Job am Keyboard

zu verrichten, komponierte

er kurzerhand mit „I Can‘t

Stand The Rain“ und „Another

Death Of You And Me“ zwei

neue Songs. Eines Tages kam

Manne vorbei, hörte das erste

neue Lied und fragte, ob er die

Songs mal trommeln sollte?

Ebenso flott ging es mit Jens,

der nooc einige Hörbeispiele

schickte, aus denen er die

besten Sounds auswählte – zu

hören ist jetzt ein Fender-Bass

aus dem Jahr 1964. Dann war

Gitarren, Keyboard, Mikrofone: In

seinem Heimstudio findet nooc

(fast) alles. Dennoch setzt er

jetzt auf Gastmusiker.

plötzlich alles echt eingespielt

– und nooc hatte

die Erleuchtung: „Scheiße,

das ist der Weg, das zu

machen!“

Heißt jetzt also: „Distorted

Roads“ bekommt ebenfalls

komplett echt eingespielte

Instrumente. nooc seufzt zwar:

„Die ganze Arbeit, die ich reingesteckt

habe, war für die Katz.

Doch das ist jetzt ein lebendigeres,

fluffigeres Gefühl, alles

fügt sich besser zusammen.“

Vor dem Album stehen indes

noch die beiden „Corona-

Songs“, wie nooc sie nennt: Die

will er schnellstmöglich über

seine Plattenfirma als digitale

Single veröffentlichen.

Und gleichzeitig wirft er bereits

einen Blick auf das dritte

Album, das sich mit dem Titel

„Shit Filter“ an alle Schwurbler

richten wird. Kein Stillstand

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Der 100. KURT

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Wir wünschen KURT alles Gute und noch viele

weitere tolle Jahre. KURT hat immer neue innovative

Ideen und es ist die Vielseitigkeit, die dieses

Magazin auszeichnet. Besonders gern lese ich

die Veranstaltungstipps und die Informationen

über Gifhorns Geschäftswelt und die Privatleute –

das gefällt mir. Das Persönliche hebt KURT hervor.

Sigrid Wiertz, Inhaberin von Wiertz Genussvoll

Als Vorsitzender des SSV Kästorf verbinde ich

mit dem KURT-Magazin die beste Anlaufstelle für

kulturelle Veranstaltungen aus den Bereichen Sport,

Kunst, Musik, Kulinarik und Leute heute. Die Redaktion

überzeugt mit frischem, ehrlichem und freiem

Journalismus. Wir vom SSV Kästorf wünschen dem

KURT-Magazin noch mindestens weitere 100 Ausgaben

mit Themen in und um Gifhorn – die gibt es reichlich.

Ingo Düsterhöft, Vorsitzender des SSV Kästorf

Wir wünschen

dem KURT Magazin

alles Gute

und weiterhin

viel Erfolg bei eurer

tollen Berichterstattung!

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Das Stadtmagazin KURT

kommt aus dem Herzen

von Gifhorn und das

findet sich in den Artikeln

und Reportagen zu unserer

Stadt und dem gesamten

Landkreis wieder.

Zur Jubiläumsausgabe

gratuliere ich herzlich und

wünsche für die nächsten

100 Ausgaben alles Gute.

Oliver Meyer,

Leiter der Polizeiinspektion

Gifhorn

Ihre Experten

für Garten- und

Landschaftsbau

Die 21-jährige Ekaterina Schmidt spielt die Harfe schon seit 2008 und gibt ihre Liebe für das edle Instrument als

Musikschullehrerin in Gifhorn und Wittingen an ihre Schülerinnen und Schüler weiter.

Foto: Michael Uhmeyer

So klangvoll wie ein ganzes Orchester

Musikschullehrerin Ekaterina Schmidt lehrt die Harfe in Gifhorn und Wittingen

„Die Harfe ist eines der ältesten

Instrumente der Welt“,

schwärmt Ekaterina Schmidt.

„Sie wurde schon von den alten

Ägyptern vor 3000 Jahren

gespielt.“ Die 21-Jährige zupft

die Saiten bereits seit 2008.

Eine „mehr oder weniger spontane“

Entscheidung. „Eigentlich

wollte ich immer E-Gitarre

spielen“, gibt sie lachend zu.

„Aber bei einem Tag der offenen

Tür in der Musikschule

Hildesheim stand da eine Harfe

– und es war Liebe auf den

ersten Blick.“

Diese Liebe für das edle

Chordophon gibt Ekaterina als

Musikschullehrerin in Gifhorn

und Wittingen weiter. An beiden

Standorten der Musikschule

stehen Harfen bereit.

„Allerdings ist zu empfehlen,

ein eigenes Instrument zu

Hause zum Üben zu haben.“

Doch Harfe ist nicht gleich

Harfe. „Die Größe des Instruments

spiegelt den Tonumfang

der jeweiligen Harfe wider“, so

Ekaterina. „Es gibt die große

Konzertharfe. Die hat Pedale,

was den Tonvorrat erweitert.

Sie ist dadurch aber auch komplizierter

zu spielen.“ Etwas

kleiner hingegen ist die Hakenharfe.

„Bei der werden die

Saiten mit Haken verkürzt.“

Das erhöht die Schwingung um

einen Halbton und erweitert

wiederum den Tonvorrat.

„Die Harfe ist ein ganzes Orchester,

wenn man ihr großes

Potenzial verwenden kann“,

findet die berühmte bulgarische

Harfinistin Anna-Maria

Ravnopolska-Dean. Wer das

erlernen möchte, kann das Instrument

bei der Musikschule

Gifhorn im Instrumentenkarussell

zunächst näher kennenlernen,

eine Probestunde

vereinbaren oder sich gleich

für den Unterricht eintragen.

Anmeldungen sind online und

bei der Verwaltung möglich.

Kreismusikschule Gifhorn

Freiherr-vom-Stein-Str. 24, Gifhorn

sowie

Am Zimmerplatz 12, Wittingen

Tel. 05371-9459700

info@kms-gifhorn.de

www.kreismusikschule-gifhorn.de

82

KURT KURT83


Kopfüber

sein, dachte ich mir. Dein Hintern, mein Hintern

– was macht das für einen Unterschied?

Ein jeder sollte das Recht auf einen sauberen

Hintern haben. Während meine Freunde am

Tankumsee in der Sonne lagen, wischte ich also

einer Frau den Arsch ab.

Besonders gern mochte ich einen jungen

Mann, der nur wenige Jahre älter war als ich.

Motorisch war bei ihm alles verloren gegangen,

gelähmt saß er in einer Rollstuhl-Sonderanfertigung.

Ich fütterte ihn in der Kantine. Ich

stellte fest: Manches Essen schmeckte ihm

vorzüglich, da war er ganz aus dem

Häuschen. An anderen Tage verzog

er das Gesicht noch mehr als sonst.

Das kannte ich von zu Hause.

Meine Gruppenleiter – ein langhaariger

Typ mit einer schiefen

Wirbelsäule und ein Anarcho, der

die Pogo-Partei Deutschland unterstützte

– nahmen mich freundschaftlich

auf. Es war ein Leichtes, mich in der Lebenshilfe

zurechtzufinden. Die Tage waren klar

strukturiert, es gab Sportunterricht und wöchentlich

zweimal ein Entspannungsangebot

mit Traumreise-Musik und gedimmtem Licht.

Einmal döste ich ein bisschen weg.

Nachdem ich meine Sozialstunden abgeleistet

hatte, fingen für mich endlich die Sommerferien

an. Was ich in der verbliebenen Zeit

unternahm, weiß ich heute nicht mehr. An die

Aufgaben in der Lebenshilfe erinnere ich mich

dagegen noch genau. Ich denke, dass es eine

entscheidende Erfahrung war. Wie man auf

Leute blickt, die auf Unterstützung angewiesen

sind, wie man sich selbst zurücknimmt, um

anderen zur Seite zu stehen.

Mir fällt das alles jetzt nur wieder ein, da

Bundespräsident Steinmeier laut über einen sozialen

Pflichtdienst nachgedacht hat. Wenn es

nicht wieder auf eine Wehrpflicht hinauslaufen

soll und die Kohle stimmt, sollte man mindestens

mal darüber nachgedacht haben. Dieses

eine Jahr können Arbeit und Uni noch warten.

In meiner Jugend habe ich Lehrerinnen und

Lehrer des Otto-Hahn-Gymnasiums beleidigt.

Wann genau, weiß ich nicht mehr, aber man

konnte meine Unzufriedenheit und die Risse

in der Schüler-Lehrer-Beziehung anhand der

Wortwahl doch recht deutlich erkennen.

Natürlich habe ich den Betroffenen diese

Dinge nicht an den Kopf geworfen. Ich habe

sie in das Prä-Facebook-Medium IRC-Galerie

geschrieben. Und die Lehrerin einer anderen

Schule hatte das mitbekommen

und gemeldet. Also wurde ich eines

Tages aus dem Unterricht gezogen

und in das Büro der Schulleiterin

gebeten. Zitternd und weinend saß

ich da. Die Schulleiterin schob mir

eine Akte rüber mit Ausdrucken

der Gruppen-Chats. Markiert waren

meine Einträge. Die Sache war klar.

Die Beleidigungen gingen derart weit, dass

kurz eine Anzeige im Raum stand. Davor hatte

ich echte Angst. Und vor der Strafe. Freundlicherweise

sahen die Betroffenen davon ab.

Was es dafür gab: eine Klassenkonferenz. Die

Hälfte meiner Lehrer stimmte gegen mich, die

andere für mich. Entscheidend war die Stimme

des Chemielehrers, den ich beleidigt hatte. Er

glaubte an mich, ich durfte bleiben. Dennoch

bekam ich Sozialstunden aufgebrummt. In den

Sommerferien sollte ich sie für mehrere Wochen

in der Lebenshilfe Gifhorn ableisten.

Ich kam in eine spezielle Gruppe von ungefähr

zehn Personen, sie alle hatten mindestens eine

Beeinträchtigung, manche drei oder vier, dazu

kamen zwei Gruppenleiter. Eine Frau popelte

am laufenden Band, nie zuvor hatte ich jemanden

so viel popeln sehen – dass sie überhaupt

noch eine Nase hatte. Wenn sie auf die Toilette

ging, sollte ich ihr dabei helfen. Sie stand dann

da, mit heruntergelassener Hose und Schlüpfer,

also nahm ich Toilettenpapier und machte ihren

Hintern sauber. Kann ja nicht so schwierig

Von Malte Schönfeld

Kopfüber

Über die Sozialstunden

Geschichte und Gegrusel aus Gifhorn

KURT-Leselotte Marieke Eichner hat ihre Strandlektüre des Sommers gefunden

Alles für die Wissenschaft?

Eric Meister ist sehr erfolgreicher

Schriftsteller und hat obendrein noch

eine liebevolle Partnerin – Elisa. Doch als

die kurz Wein und Snacks aus der Küche

holen geht, kippt Erics Psyche plötzlich.

In der Psychiatrie ist er der skrupellosen

Dr. Isabell Lutter hilflos ausgeliefert, die

mit erbarmungsloser Schocktherapie

experimentiert. Einem Pfleger wird‘s zu

menschenunwürdig und auch Elisa versucht,

Eric zu retten. Grausam gruselig,

beängstigend und spannend. Ein Kurztrip

durch seelische Abgründe aus Osloß.

Claudia Jelbke-Folkers:

Taggespenster, 238 Seiten,

Rediroma-Verlag, 10,95 Euro,

ISBN 978-3-98527-508-3

Foto: Hamsterdrache

Volles Brett historisches

Drama für Nerds

Gut Hohensandau, 1866: Gräfin

Thyra von Hardenstein ist schwanger.

Damit scheint die Nachfolge

von Patriarch Friedrich Strehlow

und die Porzellanmanufaktur

gesichert. Doch ein Kutschunfall

macht alle Pläne zunichte. Vor diesem

Hintergrund entfaltet sich die Handlung

im ersten Band der Familiensaga aus der Feder des gebürtigen

Wittingers und heute in Bad Bodenteich lebenden Stephan Rother

– Pseudonym: Florian Busch. Erzählt wird die Geschichte von

Wilhelm und Theresa, die als Teil des Gesindes auf dem Gut arbeiten.

Der Autor schildert die geschichtlichen Rahmenbedingungen

authentisch, darin verweben sich Geheimnisse, Intrigen, Liebe und

ganz viel Drama zu einem herrlichen Konglomerat. Achtung: Auf

gar keinen Fall die Ahnentafel am Ende des Buches lesen! Lieber

das Augenmerk auf die liebevoll gestaltete Karte

im Vorsatz legen. Band zwei, „Gefährliche Jahre“,

soll im Herbst 2023 erscheinen. Ich werd‘s lesen!

Defintiv was für Geschichts-Nerds wie mich.

Florian Busch: Die Porzellanerbin –

Unruhige Zeiten, 544 Seiten, Goldmann-

Verlag, 13 Euro, ISBN 978-3-442-20593-6

Literatur

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Wussten Sie,

dass der

Müller-Turm

nach einem

Bürgermeister

benannt ist?

Der bekannte Aussichtsturm auf dem

Gifhorner Katzenberg wurde 1900

Original

Finden Sie die 13 Fehler in dieser Fälschung

durch Spenden und Sammlungen von

insgesamt 2400 Goldmark erbaut

Von Mia Anna Elisabeth Timmer und Michael Arnold

Unser herzlicher Dank gilt erneut Heinz Gabriel

und Günter Dröge. Sie haben uns wieder

eine historische Ansichtskarte zukommen lassen.

Darauf zu entdecken ist der Gifhorner Aussichtsturm

auf dem Katzenberg.

Verschiedene Baumarten wie Eichen und

Linden umrunden den Turm in einem kleinen

Waldgebiet nahe der Stadt. Der Aussichtsturm

selbst ist über den Lehmweg zu erreichen. Daher

wird der Turm auch als Ziel für Wanderungen

und Radtouren empfohlen. Bei Erreichen dieses

Ziels erblickt man an der Spitze des Turms die

Stadt und Umgebung – welch ein vortrefflicher

Ausblick. Im weißen Winter eignet sich der Abhang

außerdem als Piste zum Schlittenfahren.

Mehr als 100 Jahre ist dieser Turm bereits

alt, den sich Gifhorner Bürger vor dessen Bau

ersehnten, berichtete Ulrich Tietje im zweiten

Band seines Buches „Gifhorn in alten Ansichten“:

„Nach der Errichtung des Pavillons im

Jahre 1859 sollten 41 Jahre vergehen, bis der

Wunsch der Gifhorner Bürger nach einem Aussichtsturm

in Erfüllung ging.“

Bis zum Bau des Gebäudes musste vorerst die

Finanzierung bewerkstelligt werden, wie Ulrich

Tietje erklärte: „Der Gifhorner Männergesangsverein,

die Stadtkapelle Andrae, der Gifhorner

Theaterverein von 1891, und auch Basarerlöse

unter anderem erbrachten die für die damalige

Zeit stattliche Summe von 1600 Goldmark.

Durch zusätzliche Spenden und Sammlungen

für den Turm kamen schließlich insgesamt 2400

Goldmark zusammen. Dieser Betrag reichte nun

aus, dass die Baufirma H. Heuer gleich nach Ostern

1900 mit dem Bau des 12 Meter hohen Turmes

beginnen konnte.“

Die Führung übernahm Architekt Heine aus

Hannover. Weiter schilderte Ulrich Tietje: „Am

16. September 1900 wurde der Aussichtsturm

unter Anteilnahme vieler Bürger eingeweiht.

Hierbei erfolgte die Schlüsselvergabe vom Architekten

Heine aus Hannover an den Gifhorner

Bürgermeister Müller.“ Jener Bürgermeister

Ewald Müller verlieh dem Turm auch seinen Namen,

so ist der Aussichtsturm auch unter dem

Begriff „Müller-Turm“ bekannt, wie Ulrich Tietje

vermerkte: „Auf Wunsch der Bürger und Anregung

des Baukomitees wurde das nun höchste

Bauwerk Gifhorns Müller-Turm genannt.“

Dieses Merkmal sowie das Baujahr finden

sich auf der Schrift des Turms: „Zwei Sandsteintafelinschriften

weisen noch heute darauf

hin: „Erbaut A. D. 1900“ und „Müller-Turm“, zu

Erinnerung an Gifhorns Bürgermeister Müller

1885-1913.“ Auflösung des Rätsels auf Seite 93

Haben auch Sie historische Gifhorner Aufnahmen?

Mailen Sie gerne an redaktion@kurt-gifhorn.de.

90

KURT

KURT91


Tipps & Termine

Tipps & Termine

Wo

ist wann was

los? KURT druckt

auch Deinen Termin:

Sende einfach eine

Mail an redaktion@

kurt-gifhorn.de.

Fr. 15.07.

Countryfest im Isetal

mit BBQ, Panorama-

Kahnfahrt und Live-Musik,

17 bis 23 Uhr, Morada Hotel

Isetal, Bromer Straße 4,

Gifhorn, Teilnahme:

79 Euro pro Person.

Vortrag: „Glück und

Ehrenamt“

mit Dominik Dallwitz-

Wegner, 18 Uhr,

St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19, Gifhorn.

Sommernachtskonzert:

„Summer Madness“

mit The Attic Nights

und DJ Jonas Kirsch

20 Uhr, Cappucabana,

Zur Allerwelle 1a,

Gifhorn, Tickets:

10 Euro pro Person.

Sa. 16.07.

Fünf-Mühlen-Radtour

über Knesebeck,

Rade und Stöcken

13 Uhr, Dauer: ca. 4 bis 5

Stunden, Länge:

ca. 45 Kilometer, Treffpunkt:

Aldi-Parkplatz, Hindenburgstraße

1, Hankensbüttel,

Anmeldung bis 15.07.:

Tel. 05831-9934900

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person.

„Atempause

zur Marktzeit“:

Posaunenchor Martin

Luther/Westerbeck/

Wesendorf

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19,

Gifhorn.

So. 17.07.

Angeln für Kinder

10 bis 14 Uhr, Angelsportverein,

Am Bostelberg

(An den Schienen),

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 5 Euro

pro Person, für Kinder

ab 6 Jahren.

„Sommerlachen in der

Autostadt“ mit Amjad,

Marvin Spencer und

Vera Deckers

15 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Di. 19.07.

Meerjungfrauenschwimmen

für Kinder

10 bis 11.30 Uhr und

12 bis 13.30 Uhr,

Allerwelle, Zur Allerwelle 1,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

30 Euro pro Person,

Vorraussetzungen:

Bronze-Schwimmabzeichen,

Schuhgröße 33 bis 43,

für Kinder ab 8 Jahren.

Frauengottesdienst

10 Uhr, St. Viti-Kirche,

Im Paul 1, Leiferde.

Öffentliche

Führung durch den

Ruhewald Gifhorn

15 Uhr, Ruhewald,

Hauptstraße 51, Kästorf,

Anmeldung: Tel. 05371-

8134440 oder info@

ruhewald-gifhorn.de.

Blutspende

in Dannenbüttel

16.30 bis 19.30 Uhr,

Dorfgemeinschaftshaus,

Schulstraße 11,

Dannenbüttel.

Quizabend im Flax

20 Uhr, Flax, Braunschweiger

Straße 3a, Gifhorn,

Teilnahme kostenfrei.

Mi. 20.07.

Blutspende

in Isenbüttel

13 bis 18 Uhr, Seglerheim

am Tankumsee,

Dannenbütteler Weg 4,

Isenbüttel.

Offene

Meditationsgruppe

19.30 bis 21 Uhr, Paulusgemeinde,

Brandweg 38,

Gifhorn, Anmeldung:

anja.barth@evlka.de,

Kosten: 8 Euro pro Person.

Do. 21.07.

Kurs: „Jetzt tue

ich was für mich –

Schön und gepflegt

durch die

Wechseljahre“

18 bis 21 Uhr,

Kräuter-schmiede,

Stollbrockring 1a,

Wesendorf, Anmeldung:

info@kräuterschmiede.de,

Teilnahme: 30 Euro

pro Person.

Fr. 22.07.

Freitags-Stadtführung

in Gifhorn

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:

Brunnen, Marktplatz,

Gifhorn, Anmeldung:

Tel. 05371-937880

oder info@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Kinder unter 14 Jahren

kostenfrei.

Lesesommer: „All you

need is love – Lennons

letzte Jahre“

mit musikalischer

Begleitung, Einlass:

18.30 Uhr, Beginn:

19.30 Uhr, Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt:

5 Euro pro Person.

Sa. 23.07.

Cafe - Bar

Tanzlokal

HIT-MIX

PARTY

VON AKTUELLEN

CHARTS BIS SCHLAGER

Samstag, 23.07.22

Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 5,- €

Sonnenweg 30 • 38518 Gifhorn • Tel: 05371 / 3987

www.tanzlokal-gifhorn.de

Hit-Mix-Party

im Tanzlokal

Bei Micha

20 Uhr, Bei Micha,

Sonnenweg 30,

Gifhorn, Eintritt:

5 Euro pro Person.

Ferienspaßaktion:

„Auf den Spuren

von Batman und Co.“

21 bis 23 Uhr, Nabu

Artenschutzzentrum,

Hauptstraße 20,

Leiferde,

Anmeldung bis 20.07.:

Tel. 05373-6677 oder

sabrina.schmidt@

nabu-niedersachsen.de,

Teilnahme:

6,90 Euro pro Person.

„Atempause

zur Marktzeit“:

Trio zu Viert

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19,

Gifhorn.

Classic-Rock-

Cover-Konzert:

BoomAranK

19 Uhr, Flax, Braunschweiger

Straße 3a, Gifhorn,

Eintritt: 8 Euro pro Person.

Spiele-Treff Isenbüttel

19 bis 24 Uhr,

Treffpunkt, Schulstraße 31,

Isenbüttel, Teilnahme

kostenfrei.

So. 24.07.

Sommerfest im

Künstlerhaus

Meinersen mit

Präsentation der

Arbeitsergebnisse der

Sommer-Akademie

mit Greta von Richthofen,

Anja Warzecha, Eunjeong

Kim, Maria Trezinski

und Jochen Weise,

11 bis 14 Uhr, Künstlerhaus,

Hauptstraße 2, Meinersen.

Fußball-Testspiel:

MTV Gifhorn –

Lehndorfer TSV

12 Uhr, Flutmulde,

Winkeler Straße 2,

Gifhorn.

„Sommerlachen

in der Autostadt“

mit Falk Schug,

Gordon Brettsteiger

und Sebastian Krämer

16 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Mo. 25.07.

Yoga für Kinder

im Mühlenmuseum

9.30 bis 12.30 Uhr,

Treffpunkt: Parkplatz

am Mühlenmuseum,

Bromer Straße 2,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

10 Euro pro Person,

für Kinder zwischen

8 und 10 Jahren.

Tanzkurs für Kinder:

„Start to Dance“

10 bis 12 Uhr,

FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 3 Euro

pro Person,

für Kinder zwischen

6 und 12 Jahren.

Freilichtmalerei

im Mühlenmuseum

für Kinder

13 bis 16 Uhr, Treffpunkt:

Parkplatz am Mühlenmuseum,

Bromer Straße 2,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 6 Euro

pro Person, für Kinder

ab 8 Jahren.

Fotokurs für Kinder:

„Portrait-Fotografie

mit natürlichem Licht“

15 bis 17 Uhr,

Treffpunkt: Schlosssee-

Brücke vor dem Schloss-

Restaurant, Gifhorn,

Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 5 Euro pro

Person, Vorraussetzung:

eigene Digitalkamera oder

Smartphone, für Kinder

bis 10 Jahren.

Ferienspaßaktion:

„Wasserdetektive

unterwegs“

15.30 bis 18 Uhr,

Parkplatz am

Viehmoor, Leiferde,

Anmeldung bis 22.07.:

Tel. 05373-6677 oder

sabrina.schmidt@nabuniedersachsen.de,

Teilnahme:

6,90 Euro pro Person,

für Kinder zwischen

7 und 11 Jahren.

Blutspende

in Meinersen

15.30 bis 19.30 Uhr,

Kulturzentrum,

Am Eichenkamp 1,

Meinersen.

Di. 26.07.

Naturerlebnis-

Programm: „Der Bach

als Lebensraum“

10 bis 13 Uhr, Otter-

Zentrum, Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung:

Tel. 05832-980820, für

Kinder zwischen 7 und

14 Jahren, Teilnahme

kostenfrei.

Gottesdienst

und Gartenparty:

„Weltgebetstag Teil 2“

14 Uhr, St. Stephani-Kirche,

Hauptstraße 29, Meine,

Geschirr bitte selbst

mitbringen.

ADFC-Feierabendradtour

17.30 Uhr, Treffpunkt:

AOK-Parkplatz, Schleusendamm

2, Gifhorn.

Quizabend im Flax

20 Uhr, Flax, Braunschweiger

Straße 3a, Gifhorn,

Teilnahme kostenfrei.

Mi. 27.07.

Kochkurs für Kinder:

„Burger – mehr als

nur Fast Food!“

11 bis 14 Uhr, FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 5 Euro

pro Person, für Kinder

ab 6 Jahren.

Lesesommer:

„Literarische Weinlese“

Abendessen: 17.30 Uhr,

Einlass Lesung: 19 Uhr,

Beginn: 19.30 Uhr,

Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt:

5 Euro pro Person,

Abendessen: zzgl. 18 Euro

pro Person.

Do. 28.07.

Naturerlebnis-

Programm:

„Auf der Spur

der Marder“

10 bis 13 Uhr, Otter-

Zentrum, Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung:

Tel. 05832-980820,

für Kinder zwischen

7 und 14 Jahren,

Teilnahme kostenfrei.

Kirchen- und Kapellen-Radtour

durchs

Isenhagener Land

13 Uhr, Dauer:

ca. 4 bis 5 Stunden,

Länge: ca. 25 Kilometer,

Treffpunkt: Aldi-Parkplatz,

Hindenburgstraße 1,

Hankensbüttel,

Anmeldung bis 27.07.:

Tel. 05831-9934900

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person.

Kurs:

„Pflanzen und

Düfte für die Seele“

19 bis 21 Uhr,

Kräuterschmiede,

Stollbrockring 1a,

Wesendorf, Anmeldung:

info@kräuterschmiede.de,

Teilnahme: 25 Euro

pro Person.

Original & Fälschung:

Auflösung von

Seite 91

92 KURT

KURT93


Tipps & Termine

Tipps & Termine

Fr. 29.07.

Freitags-

Stadtführung

in Gifhorn

17 bis 18 Uhr,

Treffpunkt: Brunnen,

Marktplatz, Gifhorn,

Anmeldung:

Tel. 05371-937880

oder info@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Kinder unter 14 Jahren

kostenfrei.

Lesesommer:

„1001 Nacht“

mit Andreas Jäger,

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn:

19.30 Uhr, Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt:

5 Euro pro Person.

Sommernachtskonzert:

Doc Wulfes

20 Uhr, Cappucabana,

Zur Allerwelle 1a,

Gifhorn, Tickets:

10 Euro pro Person.

Sa. 30.07.

Cafe - Bar

Ü40

Tanzlokal

Sa, 30.07.22

Die Chartbreaker aus 4 Jahrzehnten

• Dance Classics & 80 / 90er Party

• Best of Black & R`nB

• House & Old School

• Funk, Disco & House

• Fox & Schlager

Sonnenweg 30 • 38518 Gifhorn • Tel: 05371 / 3987

www.tanzlokal-gifhorn.de

Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 5,- €

Ü40-Party im

Tanzlokal

Bei Micha

20 Uhr, Bei Micha,

Sonnenweg 30,

Gifhorn, Eintritt:

5 Euro pro Person.

Sport: „100 Minuten

SSV #fit“

10 bis 11.40 Uhr, Sportzentrum

Nord, Bruno-Kuhn-

Straße 41, Gamsen,

Anmeldung: claudiazyla@

mail.de oder www.ssvkaestorf.de,

Teilnahme:

8 Euro pro Person.

„Atempause

zur Marktzeit“:

Meditative

Gesänge

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19,

Gifhorn.

Führung mit

Kaffeetrinken

in der Wahrenholzer

Wassermühle

14 Uhr, Wassermühle,

Hauptstraße 66,

Wahrenholz,

Anmeldung bis 27.07.:

Tel. 05831-9934900

oder urlaub@suedheidegifhorn.de.

Fußball-Testspiel:

MTV Gifhorn –

Heeslinger SC

14 Uhr, Flutmulde,

Winkeler Straße 2,

Gifhorn.

So. 31.07.

Bücherflohmarkt

11 bis 17 Uhr,

Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst,

Anmeldung Bücherstand:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Standkosten:

5 Euro pro Person.

„Sommerlachen

in der Autostadt“

mit Osan Yaran,

Jacky Feldmann

und Özgür Cebe

15 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Mo. 01.08.

Lern-Räume im

Otter-Zentrum:

„Der Wald als

Lebensraum“

14 bis 17 Uhr,

Otter-Zentrum,

Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel,

Anmeldung:

Tel. 05832-980820,

für Kinder zwischen

7 und 14 Jahren,

Teilnahme kostenfrei.

Fotokurs für

Jugendliche:

„Portrait-

Fotografie

bei Nacht“

20.30 bis 22.30 Uhr,

Treffpunkt: Rathaus,

Marktplatz 1, Gifhorn,

Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Vorraussetzung:

eigene Digitalkamera

oder Smartphone,

für Jugendliche

ab 12 Jahren.

Di. 02.08.

Mühlen- und

Kapellen-

Radtour durchs

Isenhagener Land

13 Uhr, Dauer:

ca. 4 bis 5 Stunden,

Länge: ca. 35 Kilometer,

Treffpunkt: Aldi Parkplatz,

Hindenburgstraße 1,

Hankensbüttel,

Anmeldung bis 01.08.:

Tel. 05831-9934900

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person.

Quizabend im Flax

20 Uhr, Flax,

Braunschweiger

Straße 3a,

Gifhorn, Teilnahme

kostenfrei.

Mi. 03.08.

Lesesommer:

„Der Sommer

meiner Mutter“

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn:

19.30 Uhr, Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt:

5 Euro pro Person.

Do. 04.08.

Kurs: „Der faszinierende

Vogel des

Jahres 2022

der Wiedehopf“

10 bis 12 Uhr, Nabu,

Hauptstraße 20, Leiferde,

Anmeldung: Tel. 05373-6677

oder sabrina.schmidt@

nabu-niedersachsen.de,

Teilnahme: 5,50 Euro

pro Person.

Blutspende

in Allerbüttel

16 bis 19.30 Uhr,

Dorfgemeinschaftshaus,

Molkereistraße 1,

Allerbüttel.

Fr. 05.08.

Naturerlebnis-

Programm:

„Auf der Spur

der Marder“

10 bis 13 Uhr,

Otter-Zentrum,

Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel,

Anmeldung:

Tel. 05832-980820,

für Kinder zwischen

7 und 14 Jahren,

Teilnahme kostenfrei.

Markttag auf dem

Unsa-Hof in Leiferde

14 bis 18 Uhr, Unsa-Hof,

Hauptstraße 7, Leiferde.

Freitags-Stadtführung

in Gifhorn

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:

Brunnen, Marktplatz,

Gifhorn, Anmeldung:

Tel. 05371-937880

oder info@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Kinder unter 14 Jahren

kostenfrei.

Lesesommer:

„Interzonenjahre“

mit anschließender

Diskussion, Einlass: 18.30

Uhr, Beginn: 19.30 Uhr,

Schulmuseum, Marktstraße

20, Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt: 5 Euro

pro Person.

Klassik-Konzert:

„Klassik unter

den Sternen –

Antonio Vivaldis

Vier Jahreszeiten“

20 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1, Gifhorn,

Tickets: 38 Euro pro Person.

Sa. 06.08.

„Atempause

zur Marktzeit“:

„Orgel meditativ“

mit Lars Blumenstein

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19, Gifhorn.

So. 07.08.

Tauchkurs für Kinder:

„Tauchen wie die Otter“

9.30 bis 16 Uhr, Waldbad,

Waldbad 1, Hankensbüttel,

Anmeldung bis 31.07.: Tel.

05832-980820, Teilnahme:

27 Euro pro Person,

für Kinder zwischen

8 und 12 Jahren.

Fußball-Oberliga:

MTV Gifhorn –

U.S.I. Lupo-Martini

Wolfsburg

15 Uhr, Flutmulde, Winkeler

Straße 2, Gifhorn.

„Sommerlachen

in der Autostadt“

mit Toby Käp,

Jonas Greiner

und Robert Alan

16 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Mo. 08.08.

Kanufahren

für Kinder

10 bis 12 Uhr, Parkplatz

gegenüber vom Morada

Hotel, Bromer Straße 4,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 5 Euro pro

Person, Vorraussetzung:

Schwimmabzeichen,

für Kinder ab 8 Jahren.

Di. 09.08.

Abenteuer-Tag:

„Zu Wasser, zu Lande

und in der Luft“

9 bis 16 Uhr, Otter-

Zentrum, Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung:

Tel. 05832-980819 oder

t.lucker@otterzentrum.de,

für Jugendliche zwischen

10 und 18 Jahren.

Mühlenradtour über

Bokel: „Fernsehturm

und Johannes-

Kapelle“

13 Uhr, Dauer: ca. 4 bis 5

Stunden, Länge:

ca. 35 Kilometer, Treffpunkt:

Aldi-Parkplatz, Hindenburgstraße

1, Hankensbüttel,

Anmeldung bis 08.08.:

Tel. 05831-9934900

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person.

94

KURT

KURT95


Tipps & Termine

Anzeige

Tipps & Termine

Sommerspaß in der

Autostadt in Wolfsburg

Zeitreisen von der Geschichte zur Zukunft der

Mobilität, eine große Familienwelt und außergewöhnliche

Ausstellungen: In der Autostadt in

Wolfsburg reiht sich ein Erlebnis an das andere.

Unter dem Motto „Sommerlachen“ lädt die

Autostadt vom 14. Juli bis zum 28. August 2022

zum diesjährigen Sommerprogramm mit einem

der größten Kabarett- und Comedy-Festivals in

Europa ein: 50 Stars u. a. Helge Schneider, Dieter

Nuhr, Bülent Ceylan, Mirja Boes treten mit

ihren aktuellen Tour-Programmen in insgesamt

45 Shows auf. Begleitend dazu gibt es Street-Entertainment

im Park und bunte Unterhaltung für

die ganze Familie.

Neu im Angebot ist in diesem Jahr das Spiel- und

Erholungsparadies für Kinder ab 3 Jahren: eine

mit Wasser gefüllte Spielwiese mitten auf dem

Piazza-Vorplatz, die Spaß und Erholung bietet

und gleichzeitig durch die Wellenbewegungen

den Gleichgewichtssinn schult.

Außerdem findet man an verschiedenen anderen

Stellen in der Parklandschaft Wasserinstallationen

wie Fontänen und Wassertunnel.

Für das ultimative Rutschvergnügen sorgt die

18,5 Meter hohe Rutschanlage mit drei verschiedenen

Rutschbahnen in unterschiedlichen

Höhen, Längen und Steigungen.

Hoch hinaus geht es für Kinder ab 5 Jahren auch

auf den 11 Meter hohen Kletterinstallationen

„Netzwerk“ und „Holzwerk“.

Boot fahren, Cocktails trinken und am Strand

chillen: Wer Entspannung sucht, sollte es sich

am großen Beach-Bereich oder auf „Cool Summer

Island“ gemütlich machen. Chillige Sitzkissen,

feiner Sandstrand und leckere Cocktails lassen

Urlaubsstimmung aufkommen.

Ein paar Meter weiter stehen Elektroboote und

die beliebten Schwanen-Tretboote für kostenlose

Fahrten im Hafenbecken bereit. Entspannt geht es

auch auf den neuen Lounge-Schaukeln zu, die überall

am Wegesrand im Park zu finden sind. Suchen

Sie sich Ihren Lieblingsplatz und genießen Sie sanft

schaukelnd das Sommerfeeling.

Kinder und Jugendliche sowie ganze Familien

sind eingeladen, an den vielfältigen Bildungs- und

Freizeitangeboten teilzunehmen. Von der Fertigung

verschiedener individueller Modellautos über die

Herstellung von Saatkugeln bis hin zu digitalem

Textildesign bietet der Sommerlernspaß bis zum

24. August kreative Aktivitäten rund um die

Themen Mobilität, Digitalisierung und

Nachhaltigkeit.

Als besonderes Highlight verlost die Autostadt unter

allen Buchenden der kostenpflichtigen Workshops

jeweils vier Tickets für eines der Bundesliga-Heimspiele

des VfL Wolfsburg in der Saison 2022/2023.

Das komplette Sommerprogramm 2022 inklusive Preisen

gibt es unter:

www. autostadt.de/sommer

Autostadt GmbH | Stadtbrücke | 38440 Wolfsburg

Sport-Tag:

„Family Fit“

15.30 bis 17.30,

Sportzentrum Süd, Carl-

Diem-Straße 2, Gifhorn,

Teilnahme kostenfrei.

ADFC-Feierabendradtour

17.30 Uhr, Treffpunkt:

AOK-Parkplatz, Schleusendamm

2, Gifhorn.

Quizabend im Flax

20 Uhr, Flax,

Braunschweiger Straße 3a,

Gifhorn, Teilnahme

kostenfrei.

Mi. 10.08.

Kanufahren

für Kinder

10 bis 12 Uhr, Parkplatz

gegenüber vom Morada

Hotel, Bromer Straße 4,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 5 Euro pro

Person, Vorraussetzung:

Schwimmabzeichen,

für Kinder ab 8 Jahren.

Blutspende

in Triangel

16 bis 19.30 Uhr, Sport- und

Freizeitstätte, Hasenbuschweg

50, Triangel.

Lesesommer:

„Betreutes Scheitern“

mit musikalischer

Begleitung, Einlass:

18.30 Uhr, Beginn:

19.30 Uhr, Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt:

5 Euro pro Person.

Fotokurs für

Jugendliche:

„Langzeitbelichtung

und Lichtzieher“

20.30 bis 22.30 Uhr,

Treffpunkt: Rathaus,

Marktplatz 1, Gifhorn,

Anmeldung: www.unserferienprogramm.de,

Teilnahme: 5 Euro

pro Person,

Vorraussetzung:

eigene Digitalkamera

oder Smartphone,

für Jugendliche

ab 12 Jahren.

Do. 11.08.

Stand-Up-Paddling

für Kinder

10 bis 12 Uhr, Treffpunkt:

Parkplatz gegenüber

vom Morada Hotel,

Bromer Straße 4,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 5 Euro pro

Person, Vorraussetzung:

Schwimmabzeichen,

für Kinder ab 8 Jahren.

Kegeln

für Kinder

17 bis 19 Uhr,

Freizeitzentrum Malibu,

Sonnenweg 4-6,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 7 Euro

pro Person, für Kinder

ab 8 Jahren.

Fr. 12.08.

Naturerlebnis-

Programm:

„Auf der Spur

der Marder“

10 bis 13 Uhr,

Otter-Zentrum,

Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung:

Tel. 05832-980820,

für Kinder zwischen

7 und 14 Jahren,

Teilnahme kostenfrei.

Kanufahren für Kinder

10 bis 12 Uhr, Parkplatz

gegenüber vom Morada

Hotel, Bromer Straße 4,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 5 Euro pro

Person, Vorraussetzung:

Schwimmabzeichen,

für Kinder ab 8 Jahren.

Skateboarding

Schnupperkurs

10 bis 12 Uhr und 12.30

bis 14.30 Uhr, Skaterplatz

Flutmulde, Winkeler Straße 2,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

8 Euro pro Person, für Kinder

und Jugendliche zwischen 8

und 16 Jahren.

Freitags-Stadtführung

in Gifhorn

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:

Brunnen, Marktplatz,

Gifhorn, Anmeldung:

Tel. 05371-937880

oder info@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Kinder unter 14 Jahren

kostenfrei.

Lesesommer:

„Alle Vögel sind schon

da... Erinnerungen an

eine vergangene Zeit“

Einlass: 18.30 Uhr,

Beginn: 19.30 Uhr,

Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt: 5 Euro

pro Person.

„Nächtliche Pirsch“

im Otter-Zentrum

19.30 bis 22 Uhr,

Otter-Zentrum,

Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung

bis 08.08.: Tel. 05832-

980820, Teilnahme:

14 Euro pro Person,

Kinder 10 Euro.

Sa. 13.08.

Heideführung durch

den Heiligen Hain

14.30 Uhr, Dauer:

ca. 1,5 bis 2 Stunden, Treffpunkt:

Parkplatz gegenüber

vom Heidegebiet Heiliger

Hain, Betzhorn, Kosten:

3 Euro pro Person.

„Atempause

zur Marktzeit“:

Vokalensemble

mit Silvia Becker

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19, Gifhorn.

Oldie-Abend mit Live-

Musik: Somewhere

18 Uhr, Böcksches Garten,

Gartenweg 4, Wesendorf,

Eintritt frei.

Fußball-Oberliga:

SV Arminia Hannover –

MTV Gifhorn

18 Uhr, Rudolf-Kalweit-

Stadion, Bischofsholer

Damm 119, Hannover.

So. 14.08.

Offene Gärten

in der Südheide

Gifhorn: Kerstin und

Fred Heidenreich

10 bis 18 Uhr,

Am Osterberg 56a,

Mellin, Eintritt kostenfrei.

Zirkusnachmittag

für Familien

mit dem Moskito

Theater, Einlass:

14.30 Uhr, Beginn: 15 Uhr,

Schulmuseum, Marktstraße

20, Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt: 5 Euro

pro Person.

96 KURT

KURT 97


Tipps & Termine

Tipps & Termine

„Sommerlachen in der

Autostadt“ mit Thomas

Kornmaier, Udo Wolff

und C. Heiland

16 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Di. 16.08.

Heideführung durch

den Heiligen Hain

14.30 Uhr, Dauer:

ca. 1,5 bis 2 Stunden,

Treffpunkt: Parkplatz

gegenüber vom

Heidegebiet Heiliger

Hain, Betzhorn,

Kosten: 3 Euro

pro Person.

Kochkurs für Kinder:

„Pasta Day“

11 bis 14 Uhr, FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 6 Euro

pro Person, für Kinder

ab 6 Jahren.

Anfänger-Nähkurs

für Kinder

11 bis 15 Uhr, FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 6 Euro

pro Person, für Kinder

ab 8 Jahren.

Blutspende in Gifhorn

15 bis 19.30 Uhr, Stadthalle,

Schützenplatz 2, Gifhorn.



AirTrack für Kinder

16.30 bis 18 Uhr, Sportzentrum

Süd, Carl-Diem-Straße

2, Gifhorn, Anmeldung:

www.unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

3 Euro pro Person,

für Kinder zwischen

6 und 14 Jahren.

Quizabend im Flax

20 Uhr, Flax, Braunschweiger

Straße 3a, Gifhorn,

Teilnahme kostenfrei.

Mi. 17.08.

Ferienspaßaktion:

„Unsere Sonnenanbeter

– Die Faszination

der Schildkröten,

Schlangen und Co.“

14 bis 17 Uhr, Nabu

Artenschutzzentrum,

Hauptstraße 20, Leiferde,

Anmeldung: Tel. 05373-6677

oder sabrina.schmidt@

nabu-niedersachsen.de,

Teilnahme: 8,30 pro Person.

Stummfilmkino:

„The Navigator“

mit Klavierbegleitung

von Richard Siedhoff,

Einlass: 18.30 Uhr,

Beginn: 19.30 Uhr,

Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt:

5 Euro pro Person.













Offene

Meditationsgruppe

19.30 bis 21 Uhr, Paulusgemeinde,

Brandweg 38,

Gifhorn, Anmeldung: anja.

barth@evlka.de, Kosten: 8

Euro pro Person.

Do. 18.08.

Trampolinspringen

für Kinder und

Jugendliche

11 bis 15 Uhr, Sprung

Fabrik, Heidland 13,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 10 Euro

pro Person, für Kinder

und Jugendliche zwischen

8 und 17 Jahren.

Fr. 19.08.

Gifhorner Altstadtfest

Innenstadt, Gifhorn.

Bagger fahren

für Kinder

9 bis 12 Uhr, Kieswerk der

Firma M+B Tietge, Wilsche,

Anmeldung: www.unserferienprogramm.de,

Teilnahme: 15 Euro

pro Person, für Kinder zwischen

6 und 12 Jahren.

Naturerlebnis-

Programm: „Auf der

Spur der Marder“

10 bis 13 Uhr, Otter-

Zentrum, Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung:

Tel. 05832-980820,

für Kinder zwischen

7 und 14 Jahren,

Teilnahme kostenfrei.

Segelfliegen für Kinder

10 bis 12.30 Uhr und 13

bis 15 Uhr, Segelflugplatz,

Wilsche, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 10 Euro pro Person,

für Kinder ab 6 Jahren.

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Kontakt: Filiale Isenbüttel

Angelika Dzikowski

Molkereistraße 2c

38550 Isenbüttel

t 05374.931 765

personal@diakoniestation38.de

www.diakoniestation38.de

Ein Teil der

Unternehmensgruppe

Fußball-Tag: „Alles

rund um den Fußball“

14 bis 17 Uhr, Sportplatz,

Am Wallring, Wagenhoff,

Anmeldung: Tel. 05376-

4409985, für Kinder und

Jugendliche zwischen

8 und 16 Jahren.

Freitags-Stadtführung

in Gifhorn

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:

Brunnen, Marktplatz,

Gifhorn, Anmeldung:

Tel. 05371-937880

oder info@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Kinder unter 14 Jahren

kostenfrei.

„Meditation und

Stille“ im Kloster

Isenhagen

19 Uhr, Kloster, Klosterstraße

2, Isenhagen, Anmeldung:

Tel. 05832-313 oder

info@kloster-isenhagen.de.

„Nächtliche Pirsch“

im Otter-Zentrum

19.30 bis 22 Uhr, Otter-

Zentrum, Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung

bis 15.08.: Tel. 05832-

980820, Teilnahme: 14 Euro

pro Person, Kinder 10 Euro.

Sa. 20.08.

Gifhorner Altstadtfest

Innenstadt, Gifhorn.

Offene Gärten

in der Südheide

Gifhorn: Ernst Lieb

10 bis 17 Uhr,

Birkenstraße 5, Weißenberge,

Eintritt kostenfrei.

Heideführung durch

den Heiligen Hain

14.30 Uhr, Dauer:

ca. 1,5 bis 2 Stunden,

Treffpunkt: Parkplatz

gegenüber vom

Heidegebiet Heiliger Hain,

Betzhorn, Kosten:

3 Euro pro Person.

Weinfest in der

Wassermühle

Wahrenholz

ab 15 Uhr, Wassermühle,

Hauptstraße 66,

Wahrenholz.

Fußball-Oberliga:

MTV Gifhorn –

VfL Oldenburg

19 Uhr, Flutmulde,

Winkeler Straße 2, Gifhorn.

Jazzkonzert

zum Altstadtfest:

Saratoga Seven

20 Uhr, Kavalierhausgarten,

Steinweg 3, Gifhorn,

Eintritt kostenfrei.

So. 21.08.

Gifhorner Altstadtfest

Innenstadt, Gifhorn.

Sportabzeichen-

Abnahme: Radfahren

Langstrecke

8 Uhr, Treffpunkt: Kreuzung

Celler Straße/Fritz-Reuter-

Straße, Gifhorn.

Sportabzeichen-

Abnahme:

Radfahren Sprint

9.30 Uhr, Treffpunkt:

Zum Lehmbusch, Neubokel.

Offene Gärten in der

Südheide Gifhorn:

Ernst Lieb

10 bis 17 Uhr, Birkenstraße 5,

Weißenberge, Eintritt frei.

Angeln für Kinder

10 bis 14 Uhr, Angelsportverein,

Am Bostelberg

(An den Schienen),

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 5 Euro pro

Person, für Kinder

ab 6 Jahren.

Konzert zum

Gifhorner

Altstadtfest:

„Mehr als Wir“

12 Uhr, Kavalierhaus,

Steinweg 3, Gifhorn,

Eintritt kostenfrei.

„Sommerlachen in der

Autostadt“ mit Christin

Jugsch, Henning

Schmidtke und Kerim

Pamuk

16 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Mo. 22.08.

LernRäume im Otter-

Zentrum: „Der Wald

als Lebensraum“

14 bis 17 Uhr, Otter-

Zentrum, Sudendorfallee 1,

Hankensbüttel, Anmeldung:

Tel. 05832-980820, für

Kinder zwischen 7 und

14 Jahren, Teilnahme

kostenfrei.

Anfänger-Nähkurs

für Kinder

10 bis 14 Uhr, FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 6 Euro pro

Person, für Kinder

ab 8 Jahren.

Blutspende in Leiferde

15 bis 19.30 Uhr,

Dorfgemeinschaftshaus,

Gilder Weg 66, Leiferde.

Di. 23.08.

Fahrradtour in die

Gifhorner Heide für

Kinder und Jugendliche

10 bis 13.30 Uhr,

Treffpunkt: FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 3 Euro pro

Person, für Kinder und

Jugendliche ab 10 Jahren.

Alpaka-Wanderung

für Kinder

10 bis 12 Uhr, Bauernhof

Café Buchholz, Unter den

Eichen 6, Böckelse, Anmeldung:

www.unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

10 Euro pro Person,

für Kinder ab 6 Jahren.

Skatertag in Meine

14 bis 19 Uhr, Skatepark,

Badeweg, Meine, für Kinder

ab 8 Jahren.

Heideführung durch

den Heiligen Hain

14.30 Uhr, Dauer:

ca. 1,5 bis 2 Stunden,

Treffpunkt: Parkplatz

gegenüber vom

Heidegebiet Heiliger Hain,

Betzhorn, Kosten:

3 Euro pro Person.

ADFC-Feierabendradtour

17.30 Uhr, Treffpunkt:

AOK-Parkplatz, Schleusendamm

2, Gifhorn.

Quizabend im Flax

20 Uhr, Flax, Braunschweiger

Straße 3a, Gifhorn,

Teilnahme kostenfrei.

Mi. 24.08.

Wasserski für Kinder

9.15 bis 12.45 Uhr,

Treffpunkt: FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme: 15 Euro

pro Person,

Vorraussetzung:

Schwimmabzeichen,

für Kinder ab 8 Jahren.

Tanzkurs für Kinder:

„Start to Dance“

10 bis 12 Uhr, FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.

de, Teilnahme: 3 Euro pro

Person, für Kinder zwischen

6 und 12 Jahren.

98 KURT

KURT99


Tipps & Termine

Raum für Notizen

Kunstkurs für

Kinder und J

ugendliche:

Schönschrift –

Handlettering

11 bis 13.30 Uhr,

FBZ Grille,

Ludwig-Jahn-Straße 12,

Gifhorn, Anmeldung: www.

unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

3 Euro pro Person,

für Kinder und

Jugendliche ab 10 Jahren.

Sportkurs

für Kinder:

„Sportstation –

Die Spielekonsole

des Sports!“

12.30 bis 14.30 Uhr, FBZ

Grille, Ludwig-Jahn-Straße

12, Gifhorn, Anmeldung:

www.unser-ferienprogramm.de,

Teilnahme:

3 Euro pro Person,

für Kinder ab 8 Jahren.

Blutspende

in Stüde

16 bis 19.30 Uhr, Bürgerhaus,

Im Hägen 2, Stüde.

Klassik-Konzert

mit dem Trio

Liberto:

„Wer nur die

Sehnsucht kennt“

Einlass: 18.30 Uhr,

Beginn: 19.30 Uhr,

Schulmuseum,

Marktstraße 20,

Steinhorst,

Anmeldung:

Tel. 05148-3039990

oder lesesommer@

museen-gifhorn.de,

Eintritt: 5 Euro

pro Person.

Do. 25.08.

Blutspende

in Wilsche

16 bis 19.30 Uhr,

Dorfgemeinschaftshaus,

Mühlenstraße 17,

Wilsche.

Fr. 26.08.

Sommernachtskonzert:

Creeper 2

20 Uhr, Cappucabana,

Zur Allerwelle 1a,

Gifhorn, Tickets:

10 Euro pro Person.

Freitags-Stadtführung

in Gifhorn

17 bis 18 Uhr, Treffpunkt:

Brunnen, Marktplatz,

Gifhorn, Anmeldung:

Tel. 05371-937880

oder info@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

5 Euro pro Person,

Kinder unter 14 Jahren

kostenfrei.

Live-Musik mit

The Cashbags:

„The Johnny

Cash Show“

20 Uhr, Schloss,

Schlossplatz 1,

Gifhorn,

Tickets: 30 Euro

pro Person.

Ferienspaßaktion:

„Batnight“

20 bis 23 Uhr, Nabu

Artenschutzzentrum,

Hauptstraße 20, Leiferde,

Anmeldung bis 24.08.: Tel.

05373-6677 oder sabrina.

schmidt@nabu-niedersachsen.de,

Teilnahme:

6,90 Euro pro Person.

Sa. 27.08.

„Atempause

zur Marktzeit“:

„Sack und Saite“ –

Folkmusik

12 Uhr, St. Nicolai-Kirche,

Steinweg 19,

Gifhorn.

Seminar: „Meine

Schrift und mehr“

14 bis 18 Uhr, Unsahof,

Hauptstraße 7, Leiferde, Anmeldung:

Tel. 05373-50220

oder ulli-brockmann@tonline.de,

Teilnahme:

39 Euro pro Person.

Stadtführung in

Wittingen: „Von

Schustern, Bierbrauern

und Ackerbürgern“

14 Uhr, Treffpunkt: Touristinformation,

Lange Straße 29,

Wittingen, Anmeldung bis

26.08.: Tel. 05831-9934900

oder urlaub@suedheidegifhorn.de,

Teilnahme:

4 Euro pro Person.

Heideführung durch

den Heiligen Hain

14.30 Uhr, Dauer:

ca. 1,5 bis 2 Stunden,

Treffpunkt: Parkplatz

gegenüber vom Heidegebiet

Heiliger Hain, Betzhorn,

Kosten: 3 Euro pro Person.

Benefizabend im

Schulmuseum

Steinhorst

mit Live-Musik vom Dreske

Kaling Dunker Trio und

3-Gänge-Menü, Einlass:

18.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr,

Schulmuseum, Marktstraße

20, Steinhorst, Anmeldung:

Tel. 05148-3039990 oder

lesesommer@museengifhorn.de,

Eintritt: 5 Euro

pro Person.

Spiele-Treff Isenbüttel

19 bis 24 Uhr, Treffpunkt,

Schulstraße 31, Isenbüttel,

Teilnahme kostenfrei.

So. 28.08.

Offene Gärten

in der Südheide

Gifhorn: Garten am

Kavalierhaus

10 bis 17 Uhr, Kavalierhaus,

Steinweg 3, Gifhorn,

Eintritt kostenfrei.

Historisches

Dreschfest in Müden

11 bis 18 Uhr, Historischer

Ortskern, Hauptstraße 12,

Müden.

1000 Jahre

Wasbüttel

mit Führungen,

Ausstellungen, Live-Musik

und mehr, 11 bis 17 Uhr,

Wasbüttel.

Kindertheater:

„Ronja Räubertochter“

14.30 Uhr, Stadthalle,

Schützenplatz 2, Gifhorn,

Vorverkauf: 9 Euro zzgl.

VVK-Gebühren, für Kinder

ab 6 Jahren.

Fußball-Oberliga:

Lüneburger Sport-Klub

Hansa – MTV Gifhorn

15 Uhr, Neetze Jahn-Stadion,

Bleckeder Landstraße

21, Neetze.

„Sommerlachen

in der Autostadt“

mit Nicole Jäger,

Johnny Armstrong

und Robert Louis

Griesbach

16 Uhr, Lagunenbühne,

Autostadt, Stadtbrücke,

Wolfsburg.

Di. 30.08.

Heideführung

durch den

Heiligen Hain

14.30 Uhr, Dauer:

ca. 1,5 bis 2 Stunden,

Treffpunkt: Parkplatz

gegenüber vom

Heidegebiet Heiliger Hain,

Betzhorn, Teilnahme:

3 Euro pro Person.

Der nächste KURT

erscheint am 12. August.

Redaktions- und

Anzeigenschluss

ist am 25. Juli.

Einsendungen per E-Mail an

redaktion@kurt-gifhorn.de.

Raum für Notizen

Herzrasen in

Frankreich

Von Marieke Eichner

„Das Leben zieht an mir vorbei. Die Zeit

hat ihre Bedeutung verloren. Meine Anwesenheit

ist zum buchstäblichen Dasein

verkommen. Ich lasse mich treiben im

Strom der Unendlichkeit der Schwerkraft.

Ich bin eins mit der Straße.“

„Geht‘s Dir gut?“, fragt der Fahrer

dreist schadenfroh lachend. Gerade hat

er die dritte Kurve hintereinander mit

nicht weniger als 70 Stundenkilometern

genommen – auf dem Verkehrsschild,

das ich verschwommen an uns vorbeirauschend

wahrnehme, prangt zur touristischen

Abschreckung eine gewagte

100. Autos mit französischem Kennzeichen

hupen hier für gewöhnlich, sobald

diese magische Kennziffer mutwillig unterschritten

wird. Hinter mir auf dem

Rücksitz sitzt belustigt grinsend der Dritte

im Bunde unserer nicht ganz so ernstzunehmenden

Selbsthilfegruppe, den

anonymen Historikern. Wir sind unterwegs

im Elsass. Und ich habe Angst um

mein Leben. Während wir die Serpentinen

hinunterbrettern, nutze ich mein hilfloses

In-die-Welt-und-Kurven-geworfen-

Sein, um über die Angst nachzudenken.

Nach meiner größten Angst gefragt,

antworte ich für gewöhnlich mit einem

überzeugten: „Spinnen!“ und lache dabei,

des Klischees wegen. Aber das ist

Quatsch; eine Smalltalk-Antwort. Das

ist keine Angst, es ist Ekel. Angst sitzt

tiefer, ist enger, dunkler als intensiv

greller Ekel. Angst ist, was kalt zupackt,

lähmt, einengt, die Perspektive bis auf einen

hell leuchtenden Punkt am Ende des

Fluchtkorridors zuschnürt. Was ist Deine

größte Angst?

Ich habe Angst, wenn jemand anderes

am Steuer sitzt. Ich habe Angst, wenn

ich die Kontrolle über mein Leben abgebe.

Ich habe Angst vor Unerwartetem.

Ich habe Angst, es nicht zu schaffen.

Ich habe Angst, Menschen zu vertrauen.

Ich habe Angst, sie in mein Herz zu lassen.

Ich habe Angst, das alles umsonst ist.

Ich habe Angst, nicht genug zu sein.

Ein paar Wochen später bin ich wieder

in Frankreich, diesmal in Paris. Mit der

brennenden Kippe zwischen den Fingern

sitze ich zeitunglesend in einem Straßencafé.

Hier fahren die Autos beruhigend

langsamer vorbei als im bergigen Südosten.

Geht auch gar nicht anders, meist

bilden sie nämlich einen Stau. Dem kann

man dann zugucken und der Kakophonie

der Großstadt lauschen, während

man wie ich und die anderen Cafégäste

das Prickeln der Sommersonne im Gesicht

genießt. Vor mir auf dem Tisch steht

ein Glas Wein. Neben mir auf dem Stuhl

sitzt er. Der Mensch, der unerwartet

Teil meines Lebens wurde. Der Mensch,

dem ich verrückt abrupt vertraute. Der

Mensch, in den ich mich unkontrolliert

verliebt habe.

Und plötzlich habe ich keine Angst

mehr. Das Leben zieht an mir vorbei. Die

Zeit hat ihre Bedeutung verloren. Meine

Anwesenheit ist zum buchstäblichen Dasein

verkommen. Ich lasse mich treiben

im Strom der Unendlichkeit der Schwerkraft.

Ich bin eins mit der Straße.

100

KURT

KURT

101


KURT

KURT druckt

klimaneutral

44,516

Tonnen CO 2

wurden

bereits kompensiert

Bastian Till Nowak, Herausgeber und Chefredakteur

Ansprechpartner für Leserbriefe,

Anregungen, Lob und Kritik

Tel. 05371 – 9418001 • nowak@kurt-gifhorn.de

Juliane Werthmann, Mediaberaterin

Ansprechpartnerin für Werbepartner,

einmalige und regelmäßige Anzeigenschaltungen

Tel. 05371 – 9414151 • werthmann@kurt-gifhorn.de

Daniela Stephan, Leiterin der KURT-Dependance Meinersen

Ansprechpartnerin für Werbepartner und redaktionelle Beiträge

in der Samtgemeinde Meinersen

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Marieke Eichner, Volontärin in der Redaktion

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Beschäftige

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Wir engagieren uns für Gifhorner Unternehmen.

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In Madre de Dios leben seltene

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wird von vielen Seiten bedroht.

Mit dem Waldschutzprojekt

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Anfang 2020 seine CO 2

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erst ermöglichen.

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Redaktion:

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& Media

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Impressum

KURT ist Dein Magazin für Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt an rund 300 Stellen in und um Gifhorn aus.

Herausgeber: Bastian Till Nowak. Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur), Marieke Eichner, Selina Sanft, Malte Schönfeld,

Daniela Stephan. Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Bosenick, Aileen Kristen, Jens Neumann, Mia Anna Elisabeth Timmer,

Martin Wrasmann. Layout: Michael Arnold, Erwin Klein, Aileen Kristen, Bastian Till Nowak, Selina Sanft. Titelseite: Selina

Sanft. Fotos (sofern nicht anders angegeben): Marieke Eichner, Bastian Till Nowak, Mel Rangel, Malte Schönfeld, Michael

Uhmeyer, Adobe Stock sowie jeweilige Veranstalter und Kooperationspartner. Comic: Greta von Richthofen, Bastian Till Nowak.

Auflage: 6000 Exemplare. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Juliane Werthmann, Tel. 05371-9414151, werthmann@kurtgifhorn.de.

Anzeigen: KURT Media, Celler Straße 1, 38518 Gifhorn, Tel. 05371-9414151, mail@kurt-gifhorn.de. Leserbriefe:

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