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Ausgabe 19 | Sommer 2022

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Ausgabe 19 | Sommer 2022 | Preis: € 4,90

das magazin

G’sellig am Kaiser

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DAS MAGAZIN FÜR GÄSTE UND EINHEIMISCHE

Verena Mitterer, 32

Die Goingerin liebt ihr vielfältiges

Leben. Zwei Berufe in zwei unterschiedlichen

Branchen, ein tierischer

Freund mit dem vielsagenden

isländischen Namen Vidfedmir, eine

große Liebe zum Reisen sowie zu

fremden Ländern und eine Leidenschaft

für Sport bringen Tag für Tag

jede Menge Abwechslung.

Summende Leidenschaft

Altehrwürdiger Familienbesitz

Flauschiger Mitarbeiter

1


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Jedes Jahr erwarten Ellmi und seine Freunde ihre Besucher mit neuen Spielen

und Abenteuern. Dieses Mal erhält jedes Kind mit der Abenteuer-Tageskarte

eine geheimnisvolle Schatzkarte. Damit gilt es, die verborgenen Schätze in

der Zauberwelt zu finden – ein Spaß für die ganze Familie!

2

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Wilde Kaiserin 3


60

110

„Ihr kompetenter Partner und Berater in allen

Immobilienangelegenheiten.“

(Kauf, Verkauf, Miete und Vermietung)

Inhalt

Sommer 2022

Insa Landl

8 Entinghof in Söll

18 Rezept: Rindsbraten - Katharina Gratt

60 Alpakas vom Reichwand-Hof

82 Verena Mitterer

106 Landesfeuerwehrleistungsbewerb

110 Bezirksmusikfest

90

Koasa Kulinarik

90 Bettina Bichler - Tischlerwirt

Hondʼgmocht

50 Imker Toni Recheis

Aus’n Leben

28 Die First Ladies vom Wilden Kaiser

70 Edit Oberhauser

76 Karl Heinz Windisch

Wirtschaft

96 Alexander Wolf

Sportlich

100 Anita Schermer - Poomsae WM

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Wilde Kaiserin 5


Vorwort

Liebe Leserinnen & liebe Leser

So manches Mal müssen Glück und Schicksal etwas

öfter an die eigene Tür klopfen, bevor man aufmacht.

Wie gut, dass die beiden so hartnäckig sind. Und so

manches Mal ein kleines Hindernis in den Weg legen,

um uns in die richtige Richtung zu lenken. Der

Ellmauer Karl Heinz Windisch etwa wollte mit seiner

Lorette vor Jahrzehnten eigentlich nach Tansania oder

Bermuda auswandern. Da Lorette jedoch schwanger

war und die für die Einreise notwendigen Impfungen

nicht erfüllen konnte, blieben die beiden in Ellmau und

wurden mit ihrem Hotel »Der Bär« äußerst erfolgreich.

Auch Alexander Wolf träumte vom Ausland, als er vor

rund 26 Jahren seine HTL-Matura in der Tasche hatte.

Doch die damalige Flaute am internationalen Markt für

Infrastrukturprojekte hindert ihn daran. Heute ist er in

der heimischen Immobilienwirtschaft aktiv und prägt

durch große und kleine Projekte zahlreiche Orts- und

Stadtbilder. Ein steiles »Hindernis« ließ Martina und

Manfred vom Reichwand Hof kreativ werden. Die zur

Adriane Gamper (Redaktionsverantwortliche der »Wilden Kaiserin« / freie

Journalistin), Günther Fankhauser (Herausgeber »Wilde Kaiserin« Das Magazin)

Landwirtschaft gehörenden Steilhänge machten für

die beiden die klassische Kuhhaltung praktisch unmöglich.

Also hieß es innovativ sein, und so zogen Alpakas

am Hof in Reith bei Kitzbühel ein. Im Zickzackkurs war

auch Ramona Hochfilzer unterwegs zu ihrem Lebensglück

im idyllischen Going. Sie ist eine der fünf »First

Ladies« der Wilden-Kaiser-Region. Nachdem bei den

Bürgermeisterwahlen einmal mehr die Bürgermeister

im Rampenlicht standen, werfen wir den Spot auf deren

Frauen. Natürlich wird in dieser Ausgabe der Wilden

Kaiserin auch wieder der Kochlöffel geschwungen

und 800 Jahre Tradition und Bauernhofleben erwartet

Sie mit unserer Bauernhofserie.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und vielleicht

gewinnen Sie ja einen neuen Blick auf ein »Hindernis«

in Ihrem Leben. Wer weiß, eventuell ist es ja die

schicksalhafte Weichenstellung hin zu ihrem persönlichen

Lebensglück.

Sommer

Sonne

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6

Wilde Kaiserin

IMPRESSUM

Medieneigentümer und Herausgeber: GMedia, Günther Fankhauser, Wald 32/4a, 6306 Söll

Grafik/Layout: Gigi Marksteiner, Monika Hausberger

Fotos: GPHOTO / Thomas Eberharter, Simon Lanzinger, Isabel Falbesoner, Jasmin Haas, Günther Fankhauser,

Renate Möllinger, Michaela Schwaiger, Martin Lifka, Roland Mühlanger Eigenfoto

Bildbearbeitung Retouche: GMedia / Isabel Falbesoner, Monika Hausberger, Gigi Marksteiner

Redaktion: redaktion@wildekaiserin.tirol, Tel. 05333 4327011

Redaktion: Adriane Gamper, Heiko Mandl

Assist. d. Geschäftsleitung: Anita Smeykal

Anzeigen: Günther Fankhauser, Renate Sykes, Daniela Müller, anzeigen@wildekaiserin.tirol, 05333 4327011

ABO-Bestellung: +43 5333 4327011, anzeigen@wildekaiserin.tirol, Jahresabo: 3 Ausgaben € 26,90

Druck: GMedia Druckorganisationsservice. Es können auf allen Seiten Produktplatzierungen enthalten sein

Titelfotos: GPhoto / Jasmin Haas, Renate Möllinger, Martin Lifka Korrektur: Monika Egger

Die nächste Ausgabe: Erscheinung September 2022, Anzeigen- und Redaktionsschluss Anfang September 2022

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10:00 - 02:00 UHR FRÜH | SCHÖNE SONNENTERRASSE

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Wilde Kaiserin 7


Insa Landl

800 Jahre

Geschichte

Die Truhe gleich neben dem Eingang ermöglicht einen

ersten Blick in die Vergangenheit des Entinghofs in Söll.

Es geht zurück in die Zeit, in der Stefan Feyersingers

Großvater den Hof erwarb. Ein Gang durch den Hof

wird zur Entdeckungsreise. Vom Hochzeitsbett bis zum

blumigen Kasten. Bäuerliche Schmuckstücke im rund

800 Jahre alten Hof.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Renate Möllinger

»Achtung, die Decke ist recht niedrig.« Die Stufen

knarren leise. Über die schmale Treppe geht es

nach oben, hinauf in den ersten Stock des Biobauernhofs

Entinghof nahe des Söller Dorfzentrums.

Am Gang stehen reich verzierte alte Kästen

und Kommoden. 1806 ist auf einem besonderen

Prachtstück eingeschnitzt. Die beiden Schranktüren

sind detailreich mit Blumen bemalt, die von

sanft geschwungenen Ornamenten umrahmt

werden. Altbäuerin Katharina Feyersinger geht

den Gang weiter, öffnet die letzte Türe auf der

rechten Seite. Das Innere des Raums dominiert

8

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 9


»Wir haben unseren

Hof immer weiter ausgebaut,

waren unter

den Ersten mit fließend

Warmwasser in den

Zimmern.«

Stefan Feyersinger

ein Bett mit außergewöhnlichem Kopfteil.

Kunstvoll geschnitzt, detailreich gestaltet.

»Das ist das Hochzeitsbett meiner Schwiegereltern.

Früher war es der Brauch, dass

man als Aussteuer ein Bett erhielt. Es ist

immer noch so wie früher, nur die Liegefläche

haben wir verlängert.« Hinter den

anderen Türen entlang des breiten Gangs

befinden sich weitere Zimmer mit ähnlichen

Schätzen aus vergangenen Zeiten.

Blumig bemalte Kommoden, reich verzierte

Nachtkästchen. Gästezimmer, umrahmt

vom Charme der Vergangenheit. Über die

schmale Holztreppe geht es wieder nach

unten. Es ist kurz nach zehn Uhr vormittags.

Altbauer Stefan Feyersinger kommt

von der Stallarbeit. 25 Stück Vieh gilt es zu

versorgen. Im Stall herrscht Frühlingsstimmung.

In den frühen Morgenstunden kam

gerade ein Kalb auf die Welt. Das dritte in

Folge.

JAHRHUNDERTEALTE HOLZWÄNDE

Stolze 82 Jahre ist Stefan Feyersinger alt.

Dass er und seine Frau Kathi am Hof immer

noch fleißig mitarbeiten, hält die beiden

jung, wie er erzählt. Überhaupt war

Arbeit nie Mangelware hier am Entinghof,

den der Altbauer 2008 an seinen gleichnamigen

Sohn übergab. »Wir haben das

Gebäude immer wieder renoviert und

weiterentwickelt. Der Grundriss und die

Grundmauern blieben jedoch über all die

Jahre bestehen. Die Holzwände gehen

noch heute bis zum Erdboden. Ich bin

froh, dass die Geschichte des Hofs mit

meinem Sohn weitergeht.« Eine Geschichte,

die weit zurückreicht. Mindestens 700

oder 800 Jahre ist das Gebäude alt, wie

Stefan erklärt. Sein Stolz auf den alten Familienbesitz

ist unverkennbar. Seit 1861

ist der Entinghof im Besitz der Familie

Feyersinger. Die Malerei dicht unter dem

Giebel auf der dunklen Holzwand zeugt

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10

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 11


Filz Richtung Wörgl zog, wackelten unsere

Scheiben wie verrückt.«

BAUER UND TOTENGRÄBER

weithin sichtbar von diesem Meilenstein in

der Geschichte des altehrwürdigen Söller

Hofs. »Meine Vorfahren lebten einst im

Alpbachtal, bis mein Großvater den Entinghof

erwarb und hierher übersiedelte.«

Damals trug der Hof bereits seinen heutigen

Namen. »Ursprünglich hieß er jedoch

Gut Moosen, ein stattliches Anwesen, zu

dem zwei weitere Höfe gehörten.«

FENSTER OHNE FENSTERKITT

Nach der Hofübernahme renoviert Stefans

Großvater das Gebäude innen und

außen. Wie damals üblich, kommt auf die

Holzwände ein Kalkputz. Das Gemälde

auf der Truhe gleich neben dem Eingang

zeigt, wie der Entinghof zu der Zeit aussah.

Stefan ist das sechste Kind von insgesamt

zehn Geschwistern. »Meine Kindheit war

schön, auch wenn wir nicht viel hatten.

Ich erinnere mich noch gut an die alten

Fensterscheiben. Sie waren gerade einmal

zwei Millimeter dick und steckten einfach

in Ritzen, Fensterkitt gab es damals noch

nicht. Als gegen Ende des Zweiten Weltkriegs

der Ansturm auf den Wörgler Bahnhof

erfolgte und eine Fliegerstaffel von der

Mit dem aufkommenden Tourismus geht

es auch am Hof aufwärts. Stefans Vater

ist äußerst aufgeschlossen, erkennt die

Chancen, die der Fremdenverkehr mit

sich bringt. Bereits 1957 vermieten sie

die ersten Zimmer an Sommerfrischler.

»Alles Geld, das wir einnahmen, wurde investiert,

um mit der Entwicklung mithalten

zu können. 1960 kauften wir etwa eine

Gefriertruhe, eine der ersten im weiten

Umkreis.« Mit dem Schlepplift startet die

Wintersaison am Entinghof. Kurz darauf

baut die Familie eine Heizung ein, um den

Wintergästen warme Zimmer zu bieten.

Stefan übernimmt den Hof. Neben der

Landwirtschaft und der Zimmervermietung

verdient er sein Geld als Totengräber.

Über 55 Jahre lang. Ein Beruf, den er von

seinem Vater übernimmt. Nebenbei baut

er den Entinghof weiter aus. Duschen

für jedes Zimmer, fließend Warmwasser.

Heute ist das Bauernhaus vollständig Urlaubern

vorbehalten. Längst urlauben die

Enkel der ersten Sommerfrischler hier am

Söller Biobauernhof. Eine neue Zeit ist angebrochen,

doch die alten Truhen, Kästen

und Betten erinnern noch immer an das

Leben von einst hier am Entinghof.

Profis mit Weitblick

Die Verbundenheit mit unserer Heimat prägt unsere

Tätigkeit und Haltung am regionalen Markt.

Als erfahrene Immobilienprofis mit bestem

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12

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 13


FOTOS: GERHARD GROGER PHOTOGRAPHY

Auffällig unauffällig

in Altholz

Die Lage: ein Traum. Das Highlight: der Ausblick. Der Stil: alpin. Echte Tischlerarbeit prägt die beiden

Chalets Hohe Salve 1 & Hohe Salve 2 in Söll. Von den flächenbündigen Türen über den Couchtisch

bis hin zu den Küchenkästen. Dazu überraschen Lichteffekte, versteckte Weinoasen und mit Flüssigmetall

überzogene Inseln.

David Kaufmann hat wahrlich nicht zu viel

versprochen. Von der Terrasse ganz aus

Holz schweift der Blick über grüne Wiesen

hin zu den bewaldeten Berghängen.

Kaiserblick. Der Söller Ortskern mit seiner

exponierten Kirche. Aussichtsreich von

Ellmau bis ins Unterinntal. Alpines Leben

ringsum trifft auf 250 m² alpines Wohnen.

Warmes Altholz als Hommage an

die Natur. Kunstvolle Lichtspiele als Spiegel

für den »Stareffekt« der Region. Helles

Grau und gerade Linien als Fortführung des

schroffen Kaisergebirges. Kühl-stylisches

Anthrazit für die beiden Chalets Hohe Salve

1 und Hohe Salve 2 aus der Hand von

David Kaufmann und Alexander Höck von

HKS Projekt. Gemeinsam kreierten die

beiden zwei hochkarätige Wohnoasen mit

exklusiven Tischlerarbeiten. »Es war mein

Traum, mit dem Team meiner Tischlerei

ein Projekt vom Anfang bis zum Ende zu

betreuen und mit maßgefertigter Tischlerarbeit

ein einzigartiges Wohnerlebnis wahr

werden zu lassen«, so David Kaufmann. So

verwundert es nicht, dass Holz die Hauptrolle

in den beiden Häusern spielt. Eine

Hauptrolle, die schon von außen sichtbar

wird. In den Hang gebaut ruht auf dem in

grauem Sichtnaturstein gehaltenen Erdgeschoss

ein Stock gänzlich in Holzoptik. Auf-

fällig und unauffällig gleichzeitig. »Uns war

es wichtig, die Gebäude in die Umgebung

zu integrieren. Hervorstechen durch Natürlichkeit«,

erläutert Alexander Höck die

Philosophie, die sich durch beide Chalets

zieht. Auch wenn der Grundgedanke hinter

den beiden Chalets der gleiche ist und sie

sich im Äußeren sehr ähnlich sind, erwarten

einen im Inneren vollkommen andere

Interpretationen. Im Chalet Hohe Salve 1

überwiegt der moderne Touch, Grau verleiht

dem Stil eine urbane Note, während

das Chalet Hohe Salve 2 mit klassischem

Altholz und heller Eiche überzeugt.

HOLZ TRIFFT LICHT

Der überdachte, leicht zurückversetzte

Eingang erzeugt ein heimeliges Gefühl.

Altholz, Anthrazit, Glas und Stein treffen

harmonisch aufeinander. Ein Gefühl der

Geborgenheit, das sich beim Eintreten verstärkt.

Lichtbänder setzen jede einzelne

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FOTOS: Simon Hausberger

Couchtisch bis hin zur Designerküche«,

so David Kaufmann. In sattem Anthrazit

fügt sich die Küche harmonisch ins Raumkonzept

ein. Fronten mit dem gewissen

Etwas. Holz mit Eiseneffekttechnik verfeinert.

Die Kücheninsel wurde mit Flüssigmetall

gespachtelt. Style bis ins Detail.

Besonderheiten wie diese, die den individuellen

Stil und die Handarbeitskunst

unterstreichen, finden sich in allen Räumen.

Die versteckte Vorbereitungsküche.

Der integrierte Weinraum, dessen

Glaswände dem Weingenuss die Krone

aufsetzen. Kästen, Tische und Regale,

die maßgefertigt mit dem Wohnraum

zu verschmelzen scheinen. Die Aufteilung

im Haus ermöglicht größtmöglichen

Naturgenuss. So wurde das Wohnen

und Leben kurzerhand in den ersten

Stock verlegt, während im Erdgeschoss

die Schlafzimmer samt Wellnessbereich

untergebracht sind. Der Hang wurde

optimal integriert. Die Steinwand liefert

perfekten Sichtschutz trotz bodentiefen

Fensterelementen für uneingeschränkten

Naturgenuss.

Treppenstufe in Szene, während durch den

Glaseinsatz neben der Tür Sonnenlicht fällt.

Das Außen und Innen verschmelzen. »Licht

spielt in den beiden Chalets eine große Rolle.

Jede Lampe fungiert als Style-Element.

Vom Bad bis zu den Schlafräumen.« In Letzteren

wurde die traditionelle Holzdecke

neu interpretiert. Holzlamellen bringen den

Traditionswerkstoff an die Decke, während

die indirekte Beleuchtung für Leichtigkeit

sorgt. Große Fronten lassen in allen Räumen

den Blick in die Natur schweifen. Vor

»Die beiden Chalets

sind ein Spiegel des

Wilden-Kaiser-Gebirges,

wobei die Hauptrolle

Altholz spielt.«

David Kaufmann und Alexander Höck,

HKS Projekt

allem im Wohn-/Essbereich ermöglichen

die bodentiefen Fensterfronten einen phänomenalen

Weitblick.

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Es sind die Details, die den Chalets einen

individuellen und einzigartigen Charakter

verleihen. Flächenbündige Türen, grifflose

Lösungen im ganzen Haus. Tischlerarbeit

auf höchstem Niveau. »So viel wie möglich

selbst herzustellen, war der Plan. Vom

Kontakt

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Insa Landl

Herzhafter

Rindsbraten

Hoch über dem Tal...

Am höchstgelegenen Hof von Itter bei traumhafter

Aussicht schmeckt der Rindsbraten

noch einmal so gut. Vielleicht ja auch, weil das

Fleisch von den eigenen Tieren stammt, worauf

Bäuerin Katharina Gratt sehr viel Wert legt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

18

Wilde Kaiserin

Kurve um Kurve geht es nach oben. Weitläufige

Almwiesen. Idyllische Waldrandpassagen.

Auf einem kleinen Plateau tauchen plötzlich

zwei Häuser und eine kleine Kapelle auf. Ziel

erreicht. Hoch am Barmerberg auf 1150 m.

Der höchstgelegene Hof von Itter. Die Felder

ringsum sind sattgrün und steil. »Ja, bei uns ist

es wirklich steil, wir müssen hier alles mit der

Hand mähen. So manch anderer hat in dieser

Höhe seine Alm. Wenn man hierher zieht, so

wie ich, muss man sich erst daran gewöhnen«,

begrüßt Katharina Gratt. Vor inzwischen sechs

Jahren zog sie zu ihrem Mann Hannes, der den

Hof Nieding von seinen Eltern übernahm. »Wir

bewirtschaften den Hof gemeinsam mit den

Schwiegereltern. Vor allem bei der Heuernte

helfen alle zusammen, und wenn Hannes im

Winter Teilzeit arbeiten geht, übernehmen meine

Schwiegereltern und ich die Stallarbeit.« Gemeinsam

mit den beiden Kindern geht es in die

Wohnküche, wo sich nach der kurvenreichen

Auffahrt der unvergleichliche Vorteil der Höhenlage

offenbart. Ringsum ist nur Natur pur

zu sehen, gekrönt von einem traumhaften

Weitblick über Itter weit hinaus ins Tal. Katharina

beginnt, das Gemüse klein zu schneiden.

Rindsbraten steht heute Mittag am Plan, vom

eigenen Fleisch versteht sich. Zwölf Milchkühe,

vier Jungtiere und vier Kälber stehen im

Nieding-Stall und auch etliche Hennen leben

am Hof.

SÄMIG DANK PREISELBEEREN

Kühle, frische Bergluft.

Die letzten Schritte. Das Ziel ist erreicht,

das legendäre Almfrühstück

auf der Tanzbodenalm wartet.

Von 8:30 bis 11:00 Uhr hast Du die Wahl.

Ergänze unser Basisfrühstück ganz nach

Deinem Geschmack. Omelett, Müsli oder doch

lieber ein herzhaftes Holzknecht-Pfandl?

»Ich habe den Rindsbraten bereits gestern

mit Senf eingerieben, gesalzen und

gepfeffert. So entwickelt das Fleisch ein

noch intensiveres Aroma«, erklärt Katharina,

während sie das Fleisch ringsherum

ÖFFNUNGSZEITEN:

kurz anbrät. »Es ist einfach etwas Besonderes,

wenn man weiß, woher das Fleisch

Montag bis Sonntag von 8.30 -17.00 Uhr

durchgehend geöffnet.

stammt, weiß, wie das Tier aufgewachsen

ist. Wir lassen das Fleisch auch gern Bromberg 35a · 6306 Söll · Tel. +43 5358-43150

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Wilde Kaiserin 19


20

Rezept:

Zutaten für 4 Personen

Für den Rindsbraten

800 – 1000 g Rindsbraten

500 ml Rindssupe

300 ml Rotwein

1 Karotte

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Knochen

1 Selleriestange oder 1Stück Knollensellerie

2 EL Preiselbeermarmelade

4 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter

6 Scheiben Speck

etwas Maisstärke (wenn eine cremige, eingedickte

Sauce gewünscht ist)

Für die Spatzl

500 g doppelgriffiges Mehl

0,4 l Wasser

2 Eier

Salz

Butter

Petersilie zum Darüberstreuen

Wilde Kaiserin

• Am Vortag den Rindsbraten mit Senf einreiben, salzen und

pfeffern.

• Das Fleisch mit etwas Butter von allen Seiten scharf anbraten,

anschließend in eine Kasserolle legen.

• Mit der Suppe und dem Rotwein den Bratenrückstand aufgießen

und zu dem Fleisch leeren.

• Das Gemüse (Zwiebel, Karotte, Knoblauchzehen, Selleriestange)

klein schneiden und gemeinsam mit den Gewürzen

(Wacholderbeeren, Lorbeerblätter) sowie dem Knochen und

der Preiselbeermarmelade in die Kasserolle schlichten.

• Abgedeckt bei 150 Grad feuchtgaren oder bei Ober-Unterhitze

bei 160 Grad in den Backofen schieben.

• Nach rund einer Stunde den Braten wenden und bei Bedarf mit

Suppe sowie Rotwein aufgießen.

• Eine weitere Stunde später wird das Fleisch in dünne Scheiben

geschnitten.

• Die Speckscheiben würfeln und zur Sauce geben.

• Wenn gewünscht, kann die Sauce püriert und mit Maisstärke

eingedickt werden.

• Alles zusammen noch einmal für rund eine halbe Stunde bei

150 Grad im Backrohr zugedeckt ziehen lassen.

• Für die Spatzln Mehl, Wasser, Eier und Salz verrühren.

• Den dickflüssigen Teig mit einem Spatzlsieb ins Wasser hobeln.

• Wenn die Spatzln obenauf schwimmen, sind sie fertig.

• In einer Pfanne Butter schmelzen und die mit kaltem Wasser

abgeschreckten Spatzl darin schwenken.

• Mit Petersilie garnieren.

einmal etwas länger abhängen, damit es

noch feiner wird. Ich verwende alle Teile

unserer Tiere, probiere auch immer wieder

neue Rezepte aus. Generell koche

ich sehr gern.« Seit Katharina am Hof

lebt, ist die Wahl-Itterin zum Rindfleischfan

geworden. Der Rindsbraten ist ihr

absoluter Favorit für Weihnachten oder

andere Festtage, weil man ihn perfekt

vorbereiten und sogar schon am Vortag

kochen kann. Mit Wein und Suppe gießt

die Bäuerin den Bratenrückstand auf und

leert die Grundlage für die Sauce über

den Rindsbraten, der bereits in einer

Kasserolle liegt. Das Gemüse, Wacholderbeeren,

Lorbeerblätter und zwei Esslöffel

Preiselbeermarmelade folgen. »Die

Preiselbeermarmelade sorgt dafür, dass

die Sauce sämiger wird. Alles zusammen

kommt jetzt für zwei Stunden ins Rohr.

Ganz wichtig ist die Temperatur. 150 °C

sind ideal. Bei einer höheren Temperatur

wird das Fleisch nur trocken.« Bei den

Rindsbraten-Beilagen schwört Katharina

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ganz traditionell auf Rotkraut und Spatzl.

»Aber ich liebe auch Speckbohnen dazu.

Meist variiere ich, gerade so wie es mir

vorkommt bzw. was wir zu Hause haben.

Einfach schnell einkaufen gehen, funktioniert

hier heroben nämlich nicht.«

LANGE EINKAUFSLISTE

UND GROSSER GEFRIERSCHRANK

»Das Leben am Barmerberg hat seine Vorund

Nachteile. Die Aussicht ist traumhaft,

doch im Winter kann es schon passieren,

dass wir nicht ins Tal kommen, weil zu viel

Schnee liegt. Ohne Allrad und Schneeketten

geht in der kalten Jahreszeit sowieso

gar nichts. Daher schaue ich, dass ich

nicht oft runter muss, zum Einkaufen geht

es nach Möglichkeit nur einmal die Woche.

Früher musste ich täglich zur Arbeit,

aber seit ich in Karenz bin, überlege ich

schon genau, was ich brauche und wann

ich fahre.« Ihre wöchentliche Einkaufsliste

ist lang, ihr Gefrierschrank groß, wie die

Wilde Kaiserin 21


»Das Fleisch sollte maximal bei

150 Grad im Ofen gegart werden,

da es ansonsten trocken

wird.«

Bäuerin lachend anfügt. Seit 2016 lebt sie hier

am Barmerberg. Wobei nicht nur das Bergleben,

sondern auch das Leben am Hof für

die gebürtige Brixnerin neu war. »In meiner

Kindheit und Jugend habe ich ab und an bei

Verwandten am Hof ausgeholfen, mich an

der Heuarbeit beteiligt. Aber das war es auch

schon. Ich komm eigentlich aus dem Tourismus,

habe die Tourismusfachschule besucht.

Aber man wächst recht schnell in die neue

Aufgabe hinein. Vor allem, wenn es einem

Spaß macht.« Zwei Stunden später. Katharina

schneidet den Speck klein. Eine zusätzliche

Geschmacksnuance für die Sauce. »Wer will,

kann die Sauce auch pürieren, dann sollte

man das Lorbeerblatt zuvor herausnehmen.«

Das bereits zarte Fleisch wird in Scheiben

geschnitten, um dann gemeinsam mit dem

Speck wieder in der Kasserolle platziert zu

werden und für eine weitere halbe Stunde im

Ofen zu landen. Zeit, um die Beilagen vorzubereiten.

Blaukraut und Spatzl. Die Eier für

die Spatzl kommen natürlich von den eigenen

Hennen. »Ich freue mich schon darauf,

wenn wir meinen Bauerngarten erweitert haben

und ich noch mehr Kräuter und Gemüse

anbauen kann. Noch war neben den Kindern

nicht die Zeit dafür«, erzählt Katharina und

gibt die mit kaltem Wasser abgeschreckten

Spatzl zur Butter in die Pfanne. Das Blaukraut

blubbert bereits im Topf daneben. Garniert

wird mit Petersilie aus dem eigenen Garten

und Preiselbeermarmelade, der idealen Ergänzung

zum Fleisch. Mahlzeit.

Zartlila Lavendelblüten, rot-weiße Rosenblätter,

eine tiefschwarze Brombeere.

Die Tartelettes von Anja gleichen kleinen

Kunstwerken. Fast zu schön zum Essen,

wäre da nicht dieser verführerische Duft,

der den Gaumengenuss letztlich doch

über den Kunstgenuss stellt. »Anja lässt sich

jeden Tag etwas Neues einfallen. Eclairs,

Tartelettes, Macarons. Meist haben wir

zwei bis drei verschiedene süße Köstlichkeiten

zur Wahl«, schwärmt Manuela von

ihrer Schwester, einer gelernten Köchin,

die sich auf die süße Seite spezialisiert hat.

Wobei diese süße Seite sehr vielfältig ist,

selbst vor Marmeladen und Chutneys nicht

haltmacht. Pfirsich-Rum, Himbeer, weiße

Schokolade, Bratapfel. 20 verschiedene

Sorten kreiert die Familie inzwischen für

ihre Wagnerhof Genusskrämerei. Mama

Süß trifft hochprozentig

Über die Treppe mit dem Holzgeländer geht es hinauf in die Wagnerhof Genusskrämerei. Ein

gemütlicher Geheimtipp in Going, randvoll gefüllt mit hausgemachten Köstlichkeiten -

hochprozentig und süß - ausgefallenen Kreationen, regionalen Produkten. Von der

Bratapfel-Marmelade bis zum im Jamaika-Rumfass gelagerten Apfel-Edelbrand.

Heidi, Papa Hermann, Manuela, Anja und

im Sommer unterstützt sie auch noch Cousine

Christina im Laden und in der Stubn.

40-MAL HOCHPROZENTIG

»Begonnen hat die Geschichte mit den

Marmeladen und Chutneys mit dem Obst

für Papas Edelbrände. Die Qualität war

so gut, dass wir vor fünf Jahren etwas

abzweigten und Marmelade daraus kochten«,

erzählt Manuela. Die Kunden des urigen

Bauernladens sind vom süßen Fruchtgenuss

begeistert und fragen nach mehr.

Die vier versuchen sich gern an ausgefallenen

Genüssen, allein 40 Edelbrandsorten

brennt Hermann unter Mithilfe der Familie.

Hier wird höchstes Augenmerk auf beste

Qualität gelegt, die in den letzten Jahren

auch immer wieder bei der Tiroler Edelbrandprämierung

mit der Auszeichnung

»Betriebssieger« bestätigt wurde. In Reih

und Glied stehen die exklusiven, hochprozentigen

Tropfen auf den Regalen der

Genusskrämerei. Ringsum ausgewählte

regionale Spezialitäten. Anjas handgegossene

Kerzen, Käse vom Plangger, Reis

aus der Steiermark, Kaffee einer kleinen

Südtiroler Rösterei und noch vieles mehr.

Jeden Produzenten kennen die vier Goinger

persönlich. In der Stubn, wie das angeschlossene

kleine Café liebevoll genannt

wird, können Anjas Spezialitäten genauso

verspeist werden wie auf der gemütlichen

Sonnenterrasse im Alpenstyle. Cocktails

aus den selbst produzierten Edelbränden

und verschiedene Sorten Iced Latte runden

das Angebot ab.

Katharina Gratt,

Itter

Kontakt

FOTOS: GPHOTO / Isabel Falbesoner

Genusskrämerei - Manuela Bichler

Kirchplatz 6

A-6353 Going am Wilden Kaiser

T + 43(0)650 6622380

M wagnerhof@goingnet.at

W www.genusskrämerei.com

22

Wilde Kaiserin

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521 Jahre Tradition

Die Grundmauern und das Weinstuben-Gewölbe aus der Gründerzeit im Jahr 1501 bilden im Feldwebel

den Rahmen für bodenständige, regionale Küche. »Einfach – ehrlich – guat« ist das Motto

des familiengeführten Traditionshauses im Herzen von Söll.

FOTO: GPHOTO, MARTIN LIFKA

»Eine Weinkarte muss

Charakter haben, Ecken und Kanten besitzen.«

Markus und Nicole Hagmann,

Hotel-Restaurant Feldwebel in Söll

»Mir ist wichtig zu wissen, woher die

Kuh kommt, von der ich das Fleisch verarbeite.

Ich kenne meine Bauern, das ist

für mich echte Regionalität und genau

die tischen wir unseren Gästen auf«, so

Markus Hagmann. In fünfter Generation

führt Nicole mit Markus den Feldwebel

in Söll. Ein Haus mit jahrhundertealter

Geschichte, das 1889 Nicoles Urgroßvater

Anton Heugenhauser erwarb. Der

Ursprung des von Falstaff im Vorjahr

unter die zehn beliebtesten Schnitzel-

Lokale Tirols gereihten Traditionshauses

reicht aber noch viel weiter zurück.

»Während der napoleonischen Kriege

hatte 1805 für kurze Zeit ein königlich

bayerischer Feldwebel das Schankrecht

inne. Von daher stammt auch der Name.

Die erste urkundliche Erwähnung unseres

Hauses erfolgte aber bereits 1501.

Wobei es einen steinernen, spätgoti-

schen Torbogen gibt, der vermutlich aus

1361 stammt. Die Geschichte unseres

Feldwebels begann also vermutlich noch

viel früher«, taucht Nicole Hagmann in

die Vergangenheit ein. Sie ist die gute

Seele des Familienbetriebs, im Hotel genauso

wie im Restaurant, das allen voran

für seine Tiroler Leber, das Kalbswiener

und das Kalbskaisergulasch bekannt ist.

»Stammgäste wünschen sich schon einmal

ein mehrgängiges Gourmet-Menü

und lassen mir gänzlich freie Hand. Genauso

kann man bei uns einfach nur ein

St. Johanner Würstel essen. Es ist dieser

Mix, der uns ausmacht - im Restaurant

und im Hotel, in dem wir fünf verschiedene

Kategorien anbieten. Vom kleinen

Zimmer bis zur 55-m²-Suite«, erklärt

Markus, der die gehobene Gastronomie

vor seiner Zeit im Feldwebel äußerst vielfältig

kennenlernte.

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genlois wuchs er mitten in den Weinbergen

auf. »Eine Weinkarte muss Ecken und Kanten

haben, darf nicht nur dem Mainstream

folgen, denn auch noch unbekannte Winzer

kreieren herausragende Schätze«, sind

sich Nicole und der Sommelier, der selbst

auf Riesling und Burgunder schwört, einig.

So ist die Weinkarte des Familienunternehmens

geprägt von österreichischen Köstlichkeiten.

»Viele unserer Winzer kennen

wir persönlich, denn auch hier legen wir

auf höchste Qualität sehr viel Wert, wollen

wir wissen, woher unser Wein kommt«, beschreibt

es Nicole, die genauso wie Markus

auf die zahlreichen Stammgäste äußerst

stolz ist. »Einem so altehrwürdigen Haus mit

einer derart langen Geschichte Tag für Tag

Leben einhauchen zu dürfen und vor

allem diese Geschichte als Familie fortzuführen,

das bedeutet uns viel und macht uns

gleichzeitig sehr glücklich.«

CHARAKTERVOLLE WEINKARTE

Markus schwang im Grand Hotel Wien genauso

den Kochlöffel wie beim Stanglwirt

oder im bekannten Salzburger Restaurant

Pfefferschiff. Für den Feldwebel schwört er

auf eine bodenständig-regionale Traditionsküche

mit dem einen oder anderen Abstecher

in die weite Welt. Im Weinkeller lagern

dazu passende edle Tropfen. Denn weinaffin

sind sowohl Nicole als auch Markus, wobei

dem Küchenchef diese kulinarische Liebe

quasi im Blut liegt. Als Winzersohn aus Lan-

Kontakt

Hotel Restaurant Feldwebel

Dorf 73

A-6306 Söll am Wilden Kaiser

T +43 (0)5333 / 5224

M hotel@feldwebel.at

W www.feldwebel.at

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28

Ramona Hochfilzer, Martina Jöchl, Sabine Knabl, Doris Manzl, Viktoria Thaler. Die First Ladies aus

dem Erscheinungsgebiet des Magazins Wilde Kaiserin. Ihre Männer sind die Bürgermeister der

Gemeinden Ellmau, Going, Itter, Reith bei Kitzbühel, Söll, sie selbst sind echte Persönlichkeiten mit

unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Lebenswelten. Vom italienischen Radabenteuer bis zur

Reise durchs Märchenland mit dem Sandmännchen.

Wilde Kaiserin

Ausʼn Leben

Die First Ladies

vom Wilden Kaiser

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Renate Möllinger

Vom anderen Ende der Welt, aus dem

fernen Australien zog Doris Manzl in

den 80ern nach Ellmau. Sabine Knabl

hat dagegen ihren Heimatort Söll nie

verlassen. Zugewandert oder gebürtig,

für die fünf First Ladies aus dem

Erscheinungsgebiet des Magazins Wilde

Kaiserin steht eines fest: »Hier ist es

unvergleichlich schön.« »Der dörfliche

Charakter Sölls, dass du die Menschen

kennst, das mag ich«, erklärt Sabine. Sie

ist eine der zwei Neo-Bürgermeisterfrauen.

Genauso wie Wolfgang Knabl

errang Roman Thaler aus Itter 2022

erstmals den Bürgermeistersessel. Für

Romans Frau Viktoria ein äußerst spannender

Moment. Die gebürtige Wörglerin

ist eine Zuagroaste, die ihre neue

Heimat aus dem ganzen Herzen liebt

und wie Sabine die dörfliche Struktur

genießt. Doris Mann Nikolaus Manzl

ist dagegen ein echtes Bürgermeister-

Urgestein. Immerhin seit 19 Jahren ist er

inzwischen als Bürgermeister für seine

Heimatgemeinde Ellmau im Einsatz. Auf

ganze 18 Jahre bringt es Stefan Jöchl aus

Reith bei Kitzbühel. Martina Jöchl zog

einst von Oberndorf auf den Astberg.

Sie war erst 25, als Stefan zum Bürgermeister

gewählt wurde, ihr erster Sohn

damals gerade ein halbes Jahr alt. »Es

war eine Umstellung für mich, hierher

nach Reith zu ziehen, wobei ich ja heute

am liebsten sage, dass ich vom Astberg

komme. So abgelegen mir die Gegend

zu Beginn vorkam, so sehr genieße ich

es, jetzt hier zu leben, ein echter Traumplatz.«

Aus dem Ausland in die Wilde-

Kaiser-Region zog es neben Doris auch

Ramona Hochfilzer, die gebürtige Niederbayerin

sagte ihrer Heimat der Liebe

wegen Lebewohl. Seit 2016 ist sie nun

nicht nur leidenschaftliche Goingerin,

sondern auch die »First Lady« Goings.

Eines haben alle fünf gemeinsam: Die

Wahl ihres Mannes zum Bürgermeister

hat auch ihr Leben verändert – bei der

einen mehr, bei der anderen weniger.

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Wilde Kaiserin 29


Tracht zu nähen ist schon etwas sehr Spezielles.

Eine äußerst fordernde und aufwändige

Arbeit, allein durch die vielen Nähte, die mit

der Hand erfolgen müssen. Inzwischen habe

ich schon einige genäht, für meine beiden

Töchter genauso wie für meine Schwester.«

Trachten, Dirndl, seit Oktober 2010 ist die

Söllerin beruflich Tag für Tag damit umgeben

und auch privat wird das traditionelle Tiroler

Kleidungsstück wohl in Zukunft öfter zum

Einsatz kommen. Denn seit diesem Jahr ist

Sabines Mann, Wolfgang Knabl, Bürgermeister

von Söll.

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30 Wilde Kaiserin

Zwischen Babypatscherl

und Krampusfellen

Sabine Knabls Arbeitstag wird vom Rattern der Nähmaschine begleitet.

Aus Stoffen und Fellen zaubert sie Babypatschen genauso wie Krampusoutfits.

Ihre Nähleidenschaft entdeckte sie erst durch Zufall, die Leidenschaft

für ihren Heimatort Söll war dagegen immer schon da.

»Am liebsten nähe ich Babypatschen,

auch wenn sie so klein sind und dadurch

einiges an Geschick notwendig ist«,

erzählt Sabine Knabl und präsentiert

ein Paar der kleinen Schmuckstücke.

Die gebürtige Söllerin näht für ihr Leben

gern. Eine Begeisterung, die sie durch

Zufall entdeckte. »Ich wusste nach der

Hauptschule nicht, wie es weitergehen

soll. So entschloss ich mich, die Haushaltungsschule

zu besuchen. Ein Jahr, so die

Überlegung, ist zu wenig, und so meldete

ich mich gleich für die dreijährige Ausbildung

an. Nach den ersten Nähstunden

war mir klar, das Nähen ist es, und

so wurde aus den drei Jahren doch nur

eines.« Sabines Entschluss, Schneiderin

zu werden, traf jedoch auf einen akuten

Lehrstellenmangel. »Ringsum sperrten zu

der Zeit alle Meisterbetriebe zu. Es gab

praktisch keine Schneiderlehrstelle mehr.

Schließlich bekam ich den Tipp, dass im

deutschen Oberaudorf ein Unternehmen

Lehrlinge aufnimmt. Es war zwar keine

Schneiderlehre, sondern eine Ausbildung

zur Bekleidungsfertigerin, aber ich war

glücklich.« Gefragt nach ihrem selbstgenähten

Lieblingsstück kommt ohne lange

nachzudenken: meine Tracht. »Ich habe

dafür extra einen Nähkurs besucht. Eine

GEWICHTSTRAINING BEIM NÄHEN

»Momentan ist alles noch etwas eigen und

ungewohnt. Viele fragen mich, ob ich jetzt

überhaupt noch arbeiten gehe«, lacht Sabine.

»Ganz ehrlich, wieso sollte die Frau eines Bürgermeisters

keinen Beruf ausüben. Ich stehe

hinter Wolfgang, helfe ihm, wenn etwas zu

tun ist und begleite ihn, wenn ich bei einer

Veranstaltung eingeladen bin, aber ich habe

auch noch ein eigenes Leben und meinen

Beruf bei der Firma Trenkwalder.« Dort geht

Sabine ihrer Leidenschaft nach und näht. Von

den geliebten Babypatschen über Polster,

Änderungen von Dirndln bis hin zum Krampusoutfit.

»Das mit den Fellen war anfangs

so eine Sache. Sie greifen sich beim Nähen

ganz anders an als Stoffe und dann kommt

das enorme Gewicht hinzu. Bei einem Krampusoverall

kommt so einiges zusammen, es

sind schon zwischen neun und zehn Schaffellen.

Dazu kommt, dass bei Fellen eine ganz

andere Maschine zum Einsatz kommt. In den

ersten Tagen dachte ich wirklich, dass ich das

Nähen verlernt habe«, erzählt sie belustigt

über ihren Start bei dem Fell- und Dirndlspezialisten.

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Wilde Kaiserin 31


Freude am Fahren

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WIE GEHT’S?

32

»Ich bin leidenschaftlich gern Söllerin.

Hier habe ich meine Wurzeln

und fühle mich wohl.«

Wilde Kaiserin

Sabine Knabl,

Söll

Das Wochenende steht bevor. Für Sabine vor

allem Familienzeit. »Unser Haus und unser

Garten sind mein Rückzugsort. Ich liebe es,

zu Hause und hier in Söll zu sein«, erklärt die

Söllerin und fügt hinzu, dass sie nie woanders

hinziehen wollte. »Ich bin ein richtiger

Dorfmensch. Liebe diese Atmosphäre, dass

nahezu jeder jeden kennt. Diese kleine Struktur,

diese Nähe, das ist meins. Ich fahr auch

gar nicht so gern weit weg. Urlaub in Österreich

ist mir weitaus lieber als eine Reise nach

Griechenland.« So verwundert es auch nicht,

dass Sabines Lieblingsplatzl der eigene Garten

ist. Wobei dafür in den nächsten Jahren

wohl etwas weniger Zeit sein wird. Das Frühjahrskonzert

in Söll war Sabines erster offizieller

Auftritt als Bürgermeistergattin. »Zugegeben,

es war schon anders, als bei den ganzen

anderen Konzerten, die Wolfgang und ich früher

besuchten. Mich haben viele Menschen

angesprochen und vor allem gefragt, wie es

mir geht. Diese Frage höre ich momentan

generell ganz oft.« Sabine lacht. »Mir geht’s

gut!«

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-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.

Wilde Kaiserin 33

Symbolfoto


Ob Geburtstagsparty ...

Elf Kilo. Doris Manzl hat ihr Gepäck für

die kommenden fünf, sechs Wochen

bereits hergerichtet und abgewogen.

Viel hat nicht Platz auf ihrem Cyclocrossrad.

Jedes einzelne Gepäckstück ist gut

durchdacht. »Du glaubst gar nicht, wie

viel allein das Notfallset mit Pflaster und

Co wiegt«, wirft Doris fröhlich ein. Ein

paar Tage noch, dann geht es los. Drei

Freundinnen und ein großes Vorhaben.

Von Tirol nach Sizilien mit dem Rad. »Es

Sizilien , ich komme !

Kärntnerin. Australierin. Ellmauerin. Doris Manzl hat viel erlebt, bevor sie

vor 33 Jahren in Ellmau sesshaft wurde. Wie ein roter Faden zieht sich dabei

der Sport durch ihr Leben. Eine Leidenschaft, die die Frau von Bürgermeister

Klaus Manzl, momentan weit in den Süden führt.

hat sich einfach so ergeben. Meine Freundin

Gabi erzählte mir, dass sie gerne den

Jakobsweg gehen würde. Ich bin aber

keine Geherin. Laufen und Radfahren

ja, aber Gehen, das ist nicht meins.«

Doris schlägt Gabi daher vor, sie mit dem

Rad auf dem Jakobsweg zu begleiten.

»Daraufhin meinte sie spontan, dass sie

sowieso immer schon mit dem Rad zu

ihrer Freundin in Catania fahren wollte.«

So wird aus dem Jakobsweg eine Extremradtour,

zu der schließlich auch noch

Freundin Nummer 3, die Läuferin Valerie

aus Bad Häring stößt. Die Vorfreude ist

bei Doris unverkennbar, für die leidenschaftliche

Sportlerin eine Traumtour.

KONSTANT FIT

»Wir sind alle drei sehr zäh, gehen über

die Grenze des Wohlfühlens hinaus. Ich

bin ein absoluter Bewegungsmensch. Mir

ist ganz wichtig, einen konstanten Fitnesslevel

zu haben, so dass ich innerhalb einiger

Trainingsmonate einen Marathon mitlaufen

könnte. Vor ein paar Jahren war es mir möglich,

beim New York Marathon teilzunehmen.

Aber auch heimische Herausforderungen wie

2018 die gesamte Tour de Tirol und der Kitzbüheler

Hornlauf waren Höhepunkte in meiner

Sportlaufbahn.« Sport prägte ihr Leben

schon in der Schule. Geboren in Kärnten, als

Kind mit der Familie nach Australien ausgewandert,

läuft sie schon als Jugendliche. Eine

Begeisterung, die sie nie mehr los lässt, auch

als sie in den 80ern zum Arbeiten zurück

nach Europa zieht. »Eigentlich sollten es nur

ein paar Monate oder Jahre sein, doch dann

kam mir die Liebe dazwischen«, schmunzelt

Doris. »Ich bin so beschäftigt, da verging die

Zeit wie im Flug.« Aus ein paar Monaten wurden

gleich Jahrzehnte. Aus der Wahl-Australierin

wurde eine Wahl-Ellmauerin und die Frau

des Bürgermeisters Klaus Manzl.

KAISERLUFT

»Mich beschäftigen unser Landhaus Kaiserblick

und unsere Urlaubsgäste vollkommen.

Das Haus, der Garten, früher auch noch die

Kinder, da bleibt kaum Zeit für die Politbühne,

die überlasse ich ganz Klaus. Natürlich wäre

es toll, bei einem Verein wie dem LSV 1990

aktiver dabei zu sein, aber dafür fehlt mir die

Zeit. Die 365 Tage im Jahr sind einfach zu

wenig und die 24 Stunden, die ein Tag hat,

sowieso. Auch bei Veranstaltungen wäre es

oft nett, länger zu bleiben, jedoch muss ich

meist früh heim, denn den Gast interessiert

es nicht, was du am Vortag gemacht hast. Er

möchte pünktlich sein Frühstück. Dafür verstehe

ich den Tourismus, kenne die Herausforderung,

denen Touristiker hier bei uns in

Ellmau gegenüberstehen.« Wobei sich viel

verändert hat, in den 19 Jahren, in denen

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Wilde Kaiserin

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Wilde Kaiserin 35


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»Es ist diese Vielfalt, die Ellmau

ausmacht und mich begeistert.«

Doris Manzl,

Ellmau

36

Wilde Kaiserin

Klaus Manzl dem Ort vorsteht. Schneller

und turbulenter ist das Leben geworden,

die Sommer intensiver, wie Doris erzählt.

»Wenn wir hier zum Fenster rausschauen,

dieser Blick auf den Kaiser. Die Kaiserluft,

diese wunderbare frische Luft, wenn du

bei der Tür raus gehst und die unendlichen

Möglichkeiten, die dir Ellmau bietet.

Diese Vielfalt macht unseren Ort aus.«

DER VAGE PLAN

Das Telefon klingelt. Valerie ruft an.

Letzte Details werden besprochen, der

Abfahrtstermin fixiert. Alles andere ist

noch eher in der Schwebe. Eine genaue

Route gibt es nicht. Nur einzelne Punkte,

die sie gern sehen würden. Die alte

Stadt Chioggia, ein traditionsreicher Seehafen

auf Höhe Venedig. Von dort, so

der vage Plan, radeln die drei der Küste

entlang weiter bis zum malerischen Ort

Bari, bevor es ins Landesinnere geht. »In

Matera in der süditalienischen Region

Basilikata würde ich gern halt machen.

Über den Ort habe ich einmal eine faszinierende

Reportage gesehen. Im Großen

und Ganzen wollen wir aber jeden Tag

nehmen, wie er kommt, mittags entscheiden,

wie weit wir noch fahren und wo wir

übernachten.« Am 3. Juni wird das Landhaus

Kaiserblick wieder seine Türen öffnen.

Spätestens vier, fünf Tage vorher will

Doris wieder zurück sein, um die letzten

Handgriffe zu erledigen, bevor die ersten

Urlaubsgäste eintrudeln. Die Ellmauerin

lacht. »Ich hoffe unsere Männer haben

uns bis dorthin nicht vergessen und holen

uns wie ausgemacht in Genua ab.«

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Wilde Kaiserin 37


38

Wilde Kaiserin

Der Vogel in des Königs Brust

Wandern mit grandiosem Kaiserblick und Rastplätze mit Seeidylle. Marina Jöchls

Lieblingsplatz ist eindeutig der Astberg. Hier ließ sich die gebürtige Oberndorferin mit

ihrem Mann, dem Reither Bürgermeister Stefan Jöchl, nieder. Ein Ort zum Krafttanken,

genauso wie ihre unendliche Bücherwelt – von Chicklit bis Märchen.

Das Bücherregal ist prall gefüllt und

selbst im Auto hat Marina Jöchl immer

etwas zum Lesen dabei, für den Fall, dass

sie irgendwo einmal warten muss. »Ich

lese in fast jeder freien Minute, versuche,

mir auch untertags immer wieder kleine

Leseinseln zu schaffen. Das sind meine

Auszeitmomente zum Energietanken.

Mein Mann Stefan schmunzelt immer

wieder über meine Chicklit, diese typischen

Frauenromane. Früher habe ich

auch andere Genres gelesen, aber seit

ich Kinder habe, hat sich mein Leseverhalten

geändert. Horrorstorys oder tragische

Schicksalsberichte sind nicht mehr

meins.« Marina liebt die leichte Lesekost,

etwas von dem sie schon auf der ersten

Seite weiß, dass ein Happy End am Ende

auf sie wartet. »Das ist zwar alles andere

als hochtrabend, aber es entspannt«,

schmunzelt Marina und greift nach einem

Buch mit mattgrünem Einband, das sichtlich

schon einige Jahre hinter sich hat. Ihr

ganz spezieller Schatz.

MÄRCHENHAFTE SAMMLUNG

»Sandmännchens Reise durchs Märchenland«

ist auf dem alten Umschlag zu lesen.

Das erste Buch, das für Marina wichtig

war. »Aus diesem Buch haben mir abends

immer meine Eltern vorgelesen. Vermutlich ist

das mit der Grund für meine Liebe zu Märchen.

Sie haben mich durch meine Kindheit

begleitet, hinein in meine Ausbildung zur Kindergärtnerin.

Dabei habe ich auch die Bedeutung

hinter den Märchen kennengelernt.« Ihr

aktuelles Lieblingsmärchen stammt von Frau

Wolle. »Der Vogel in des Königs Brust« »Die

Aussage darin dreht sich um die Stellung der

Frau in der Gesellschaft, ein Punkt, der mir

auch im Alltag sehr wichtig ist.« Märchenbücher

sammelt die Astbergerin, hier erhält ihr

Bücherregal auch immer wieder Zuwachs.

Ansonsten ist sie auf den E-Reader umgestiegen.

»Obwohl ich mir das früher nie vorstellen

konnte. Ich habe immer gesagt, ich

brauche dieses Gefühl von Papier und das

Blättern. Es war letztlich eine Entscheidung

für die Umwelt, dass ich nun vorwiegend digitale

Versionen nutze. Abgesehen von meinen

Fachbüchern und Fachmagazinen.« Fachinformationen

rund um ihren aktuellen Beruf,

der sie weg vom Kindergarten führte.

KAISERLICHES NIRGENDWO

»Ich wusste bereits mit zehn Jahren, dass

ich etwas mit Kindern machen möchte. Als

ich bei der Berufsberatung mit 13 allerdings

erfuhr, dass ich für die Ausbildung zur Volksschullehrerin

noch an die acht Jahre die Schulbank

drücken muss, erschien mir das wie eine

Ewigkeit.« Marina schwenkt um, absolviert

die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin,

bekommt eine erste Stelle in Kitzbühel.

»Nach einem Jahr merkte ich jedoch, dass es

Kinder gibt, die einfach mehr brauchen, emotional

und sozial. Und genau hier wollte ich

helfen.« Es folgt eine berufsbegleitende Ausbildung

zur Sonderkindergärtnerin und Frühförderin.

Drei Jahre hindurch jedes Wochen-

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Wilde Kaiserin 39


»Der Astberg ist mein absoluter

Lieblingsplatz. Hier zu wandern,

mit diesem traumhaften

Kaiserblick, ist einmalig.«

MINI

SHADOW

EDITION.

WIRFT IHREN SCHATTEN VORAUS.

40

Wilde Kaiserin

Marina Jöchl,

Reith bei Kitzbühel

ende Unterricht. »Eine anstrengende Zeit,

aber sie hat sich bezahlt gemacht. Heute

arbeite ich in der Frühförderung und

Familienbegleitung im Bezirk Kitzbühel.

Ein mobiles Angebot für Kinder mit speziellen

Bedürfnissen.« Ihr Wissensdurst

lässt Marina immer noch weitere Ausbildungen

absolvieren, um noch besser auf

die Kinder eingehen zu können. Wissensanreicherung

ist zu einer ihrer Freizeitbeschäftigungen

geworden. »Ich hätte noch

so viele andere Hobbys, die ich wegen

der Kinder aber noch zurückgestellt habe.

So war ich früher bei der Heimatbühne

aktiv, sang im Chor. Wenn unser Jüngster

älter ist, könnten Stefan und ich uns

auch vorstellen, zu den Volkstanzlern zu

stoßen.« Und dann ist da der Astberg, der

zu ihrer Heimat wurde, als sie zu Stefan

nach Reith bei Kitzbühel zog. »Anfangs

war es ein kleiner Schock. In Oberndorf

brauchte ich gerade einmal zehn Minuten

zu Fuß ins Zentrum, hier am Astberg

wohnst du im Nirgendwo, das musste ich

erst lieben lernen. Heute sage ich, es ist

ein traumhaftes Nirgendwo mitten im

Wandergebiet mit einzigartigem Kaiserblick.

Und fragt mich inzwischen jemand,

woher ich komme, antworte ich am liebsten:

vom Astberg.«

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42

Wilde Kaiserin

Die Flachländerin und die Berge

Von der Niederbayerin zur leidenschaftlichen Goingerin mit einer großen

Liebe für die heimischen Vereine. Und dann ist da der große Gipfeltraum,

den Ramona Hochfilzer hegt, wäre da nur nicht ihre Flachlandherkunft.

Nach zwei Sätzen ist klar, eine gebürtige

Goingerin ist Ramona Hochfilzer

nicht. »Oh ja, das kenne ich. Wenn

mich jemand fragt, woher ich bin und

ich mit Going antworte, folgt immer

eine kurze Pause und dann ein: naaa,

das stimmt nicht. Meine bayerischen

Wurzeln lassen sich halt nicht verleugnen,

aber das passt ganz gut so.

Manchmal ist es ja auch sehr witzig. So

manche Wörter sorgen bei Alex und

mir selbst heute noch für Verwirrung.

Er gibt nicht auf, beim Versuch, aus mir

eine echte Tirolerin zu machen, aber

ich glaube, das gelingt ihm nicht so

ganz«, schmunzelt Ramona Hochfilzer.

Seit 2012 sind Ramona und Alexander

Hochfilzer ein Paar. Im Juni 2016 folgte

die Hochzeit, ein paar Monate nachdem

Alexander zum Goinger Bürgermeister

gewählt wurde. Wobei es ein

riesengroßer Zufall war, dass sich die

beiden überhaupt kennenlernten, es

war quasi in letzter Minute.

Nach ihrer Lehre zur Hotelfachfrau zieht es

die Niederbayerin in die Berge. Ziel: ein Fünf-

Sterne-Hotel in Tirol. »Ich ging auf die Suche

und gab im Internet einfach 5-Sterne-Hotel

in Tirol ein. So stieß ich auf den Stanglwirt.«

Das war vor 15 Jahren. Ramona startet an

der Rezeption, bis sie 2012 beschließt, in ihre

Heimat zurückzukehren. »Ich hatte schon

gekündigt und die Stelle als Empfangschefin

in meinem Lehrbetrieb angenommen. Eines

meiner letzten Projekte beim Stanglwirt war

die Organisation des Freundschaftsspiels

einer Fußballmannschaft, die bei uns im

Stanglwirt abgestiegen war.« Der damalige

Obmann des Goinger Vereins lädt sie zum

Kennenlernen und Organisieren auf den

Fußballplatz ein. »Da ich durch meine Eltern

quasi am Fußballplatz aufgewachsen bin,

fühlte ich mich beim Besuch sehr wohl und

sah schließlich auch noch beim Trainingsspiel

zu.« Es sollte ein Testspiel mit weitreichenden

Lebensfolgen werden, denn genau dort lernt

sie ihren Alex kennen. Sie werden ein Paar.

»Es entstand eine witzige Situation. Hatte ich

bis dorthin in Going gearbeitet und bin an

den Wochenenden oft nach Niederbayern

gefahren, war es jetzt auf einmal genau umgekehrt.«

Als Maria Hauser vom Stanglwirt die

neue Situation bemerkt, bietet sie Ramona

an, wieder beim Stanglwirt anzufangen und

im Marketing durchzustarten. »So landete ich

nach fünf Monaten wieder in Going«, lacht

Ramona und ergänzt augenzwinkernd. »Das

Witzige ist ja, Mama hat mir immer gesagt,

geh auf den Fußballplatz, vielleicht lernst dort

wen kennen.«

TÄGLICH VON 12 - 20 UHR GEÖFFNET

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info@keiser.at | www.keiser.at Wilde Kaiserin 43


»Die Goinger machen es

einem leicht, sich zu Hause

zu fühlen. Sie sind sehr offen

und herzlich.«

Ramona Hochfilzer,

Going

GIPFELTRAUM

Auch wenn ihr Dialekt noch ihre Herkunft

verrät, im Herzen ist aus der Niederbayerin

längst eine Goingerin geworden, mit einer

großen Liebe zu den Bergen, auch wenn sie

mit diesen anfangs ein wenig auf Kriegsfuß

stand. »Ich bin eine typische Flachländerin.

Geradeaus kann ich ewig gehen, aber bergauf,

das ist so eine Sache«, erklärt sie belustigt.

»Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal

mit Alex in den Bergen unterwegs war. Es

sollte zum Schleier Wasserfall gehen. Erreicht

habe ich ihn damals nicht.« Inzwischen ist

sie »zumindest am richtigen Weg«, wie sie

es lachend beschreibt. Ihr bisher höchster zu

Fuß erreichter Punkt: das Ellmauer Tor. »Aber

ich will schon einmal einen Gipfel erklimmen.

Einer würde mir schon genügen.« Und auch

Skifahren will sie irgendwann lernen. »Bislang

reichte nur die Freizeit dafür nicht so ganz

aus.« In ihrem Beruf, im Marketing des Stanglwirts,

geht Ramona nämlich nach wie vor

voll auf und zum Entspannen und Abschalten

zieht es sie sowieso am liebsten an den Goinger

Badesee. Abends, nach der Arbeit, wenn

es ruhig wird.

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46

Wilde Kaiserin

Freilaufende Itterer zur Entspannung

»Geige spielen ist für mich ein guter

Ausgleich zum Alltag. Ich komme zwar

nicht so häufig zum Üben, aber spätestens

wenn ein Konzert ansteht, heißt es

vorbereiten und damit zur Geige greifen.«

Am liebsten ist Viktoria Thaler die

Klassik, etwa der Auftritt ihres Wörgler

Kammerorchesters im Rahmen des Wörgler

Neujahrskonzerts mit Stücken von

Mit gerade einmal sieben Jahren begann Viktoria Thaler, Geige zu lernen.

Zehn Jahre später wurde die Frau vom Itterer Bürgermeister Roman Thaler

bereits Mitglied des Wörgler Kammerorchesters, dem sie heute als Obfrau

vorsteht. Seit Kurzem bekommt ihre Liebe zur Musik allerdings sportliche

Konkurrenz durch die freilaufenden Itterer.

Strauß und Barockmusik. »Wir haben

auch schon moderne Stücke zum Besten

gegeben, etwa von Paul Hindemith, aber

dessen Musik musst du öfter hören, bis

sie dir gefällt. Zumindest empfinde ich

das so.« Sogar in die Volksmusik tauchte

Viktoria mit ihrer Geige schon ein. Mit ein

paar Freundinnen gründete sie eine Musikerinnengruppe

mit dem vielversprechenden

Namen: Die vü z´großen Lederhosen.

»Wir hatten uns für einen Auftritt

die Lederhosen unserer Männer ausgeliehen.

Die waren uns natürlich allen viel

zu groß und als wir nach einem Namen

für uns suchten, kam eines zum anderen.

Leider hat sich die Gruppe inzwischen

verlaufen.« Ganz und gar nicht verlaufen

hat sich Viktorias Engagement für das

Wörgler Kammerorchester, im Gegenteil, es

wurde seit ihrem Beitritt mit 17 Jahren immer

mehr. Seit 2018 ist sie sogar als Obfrau aktiv.

»Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens.

Ich bin sehr dankbar, dass meine Mama mir

damals den Musikunterricht ermöglichte.

Mein Üben zu Hause war in den ersten Jahren

sicher nicht so angenehm für ihre Ohren«,

erklärt sie augenzwinkernd. Eine Möglichkeit,

die auch sie ihrem achtjährigen Sohn Raffael

gibt, der neben Taekwondo und seinem Training

beim Skiclub Itter Schlagzeug spielt.

ZEHN KILOMETER ZIEL

»Musik ist für mich äußerst wichtig, denn

Musizieren verbindet und entspannt.« Viktoria

Thaler weiß, wovon sie spricht, schließlich

hat die gebürtige Wörglerin Psychologie studiert.

Als klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin

hält sie in einer Kureinrichtung

Workshops zu den Themen mentale

Gesundheit, Work-Life-Balance, Psychohygiene

sowie Entspannungsverfahren und bietet

psychologische Einzelgespräche. Ein Beruf,

den sie neben ihrer Rolle als Mutter derzeit

nur in Teilzeit ausübt. »Vor allem, wenn

schwere Themen aufkommen, kann dies sehr

fordernd sein. Weshalb ein Ausgleich wichtig

ist.« Mit ein Grund, dass Viktoria angefangen

hat zu laufen. »Ich bin noch langsam unterwegs,

aber immerhin: ich laufe«, gesteht sie

mit einem Lachen. Die Sportplatzrunde von

Itter ist ihre Lieblingsstrecke, auf der sie ab

und an von Raffael mit dem Rad begleitet

wird. »Dort sind kaum Autos unterwegs und

auch sonst ist nicht viel los. Inzwischen bin

ich sogar Mitglied der freilaufenden Itterer

und renne regelmäßig jeden Montag in der

Gruppe, eine Zusatzmotivation für mich.«

Ihren großen Traum - einmal bei einem Zehn-

Kilometerbewerb teilzunehmen - hat sie sich

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Wilde Kaiserin 47


Foto: GPHOTO / Thomas Eberharter

FOTOS: GPHOTO / Thomas Eberharter

mit dem Wings for Life World Run diesen

Mai erfüllt. 10,4 Kilometer für den guten

Zweck.

DIE LAGE AM SONNENPLATEAU

Wörgler Kammerorchester, die freilaufenden

Itterer, bis zur Geburt ihres Sohnes

sang Viktoria auch noch im Chor.

»Roman und ich, wir sind beide Familienmenschen

und gleichzeitig gern in

Vereinen aktiv. Wir sind gern überall

dort, wo der Rauch aufgeht, wie man

so schön sagt. Daher ist es für mich

nicht nur eine Pflicht, sondern vielmehr

eine Freude, Roman in seiner neuen

Funktion als Bürgermeister bei den

verschiedenen Festbesuchen zukünftig

zu begleiten. Durch seine Zeit als

Vizebürgermeister habe ich durchaus

schon einen Einblick auf das erhalten,

was mich jetzt erwartet. Dass Roman

seine ganze Energie in die Bürgermeisterposition

steckt, war mir vorher schon

»Itter ist ein ganz besonderer

Ort. Klein, idyllisch, sonnig,

heimelig – für mich einfach

perfekt.«

Viktoria Thaler,

Itter

klar, die Gemeindepolitik ist einfach

seine Leidenschaft. Seine Zeit für uns

als Familie wird jetzt sicher knapper,

aber mittags versuchen wir immer,

gemeinsam zu essen und am Wochenende

genießen wir Familienausflüge.

Wobei ich seine Leidenschaft für Itter

mehr als verstehe.« Vor 14 Jahren zog

Viktoria hierher und verliebt sich in den

idyllischen Ort seither jeden Tag etwas

mehr. »Alleine die Lage am Sonnenplateau.

Hier zu leben ist traumhaft.«

Trüffel – online & offline

Egal ob sie Tuber aestivum vitt., Scorzone oder schlicht Sommertrüffel genannt wird - die

edle Knolle spielt in der Krummerei diesen Sommer mit Erfolg eine kulinarische Hauptrolle.

Ihr Mitspieler: Wein. Zahlreiche Raritäten neuer Winzer haben auf der Weinkarte des Söller

Genuss-Hotspots Einzug gehalten. Und auch online ist so einiges neu.

Zartnussig, ein Hauch Knoblauch, eine

leicht süßliche Note. So unscheinbar die

Sommertrüffel aussieht, so einmalig ist

ihr Geschmack. »Deshalb gehört sie bei

uns diesen Sommer unbedingt dazu«,

verrät Wolfgang. Der Krummerei-Chefkoch

kombiniert sie mit Bandnudeln, die

im 15 Jahre alten Grana Padano Käselaib

vor dem Gast verrührt und mit einer

schaumigen Trüffel-Sauce Salsa Tartufata

gekrönt werden. Dass die Bandnudeln

hausgemacht sind, versteht sich in der

Krummerei von selbst. Denn darauf legt

Wolfgang Wert. »Frisch und selbstgemacht

geht bei uns vor Schnelligkeit.«

Sommerliche Gaumenfreuden à la Krummerei

verspricht auch das mit Buchschei-

ten kaltgeräucherte Bailik Lachsrückenfilet

aus schottischer Aquakultur. Und

dazu empfiehlt Diplom-Sommeliere Anita

eine der exquisiten Weinraritäten von den

neuen Winzern. »Wir haben unser Weinangebot

einmal mehr erweitert, neue

Winzer aufgenommen und präsentieren

in unserer Krummerei und damit auch in

unserem kleinen Ladl laufend andere, einzigartige

Gustostückerl.« Schon etwas hineinschnuppern

in die Sommergenüsse

und quasi online Appetit holen kann man

sich dabei auf der komplett neu gestalteten

Website der Krummerei. Von der

Mittags- über die Abendkarte bis hin zu

den Weinen erwartet Genießer dort das

gesamte Krummerei-Angebot inklusive so

mancher interessanter Geschichten und

Neuigkeiten rund um den kulinarischen

Söller Hotspot mit der gemütlichen Terrasse

mitten im Ortszentrum.

Kontakt

Die Krummerei

Dorf 7

A - 6306 Söll in Tirol

T +43 664 49 45 726

M info@krummerei.at

W www.krummerei.at

48

Wilde Kaiserin

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Hondgʼmacht

Toni und das Hink

»Perfekte Flugbedingungen, perfekte Bedingungen, um Blütenpollen zu sammeln«, fasst

Toni Recheis vom Biohof Sölln das Frühjahr aus Sicht seiner Bienen zusammen. Nachdem

der Imker im April des Vorjahrs sogar zufüttern musste, herrscht derzeit Grund zur

Freude und zum Hoffen. Für Honigliebhaber, die Bienen und die Natur als Ganzes.

»Wenn es so weitergeht, wird 2022 endlich

wieder einmal ein normales oder vielleicht

sogar gutes Jahr. Wir haben hier im

Umkreis viele alte große Ahornbäume.

Bei einem so warmen Frühjahr blühen

diese extrem und dementsprechend viel

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Martin Lifka

bringen die Bienen ein. Letztes Jahr, da

musste ich im April zufüttern, so schlecht

war das Wetter und so weit hinten die

Natur. Das hatte ich in der Intensität noch

nie. Windig, kalt, nass, da musst du aufpassen,

dass dir die Völker nicht verhungern.«

Am Einflugloch des Stocks herrscht reger

Andrang. Arbeiterinnen mit dicken, gelben

Päckchen an den Hinterbeinen treffen im

Sekundentakt ein, während andere zielstrebig

aus dem Stock starten. Die Völker

wachsen heuer unwahrscheinlich gut, weil

die Natur geradezu »explodiert ist«, wie

es Toni ausdrückt. »Jetzt gilt es für uns

Imker zu schauen, dass die Bienen genügend

Platz haben, um sich zu entwickeln.«

Vorsichtig hebt Toni den Deckel an, zieht

eine der Waben heraus. Heuer hat er

schon Mitte Mai zum ersten Mal Honig

geschleudert.

AHORN & ALMROSEN

»2018, das Frühjahr war sensationell.

Ich hatte fast sortenreinen Ahornhonig,

das hat man wirklich selten. Aus meiner

Kindheit kenne ich ihn noch. Ein komplett

anderes Honigaroma. Almrosenhonig ist

auch eine Spezialität. Er schmeckt leicht

zitronig, ist dünnflüssiger. Und der Vitamin-C-Gehalt

ist auf jeden Fall umso

höher, je weiter oben in den Bergen der

Stock steht.« Auch heuer hat der Goinger

30 seiner Völker wieder auf einer Alm in

der Kelchsau stehen. Ganze Almrosenfelder

erwarten die Bienen dort oben Jahr

für Jahr. »Ich hole die Völker immer so

50

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 51


RESTAURANT∙CAFE LOUNGE∙WEINBAR

spät wie möglich, da ihnen die Höhe gut tut.

Die für Bienen so gefährliche Varroamilbe ist

dort oben weniger vertreten, durch die Höhe

gehen die Völker im Herbst früher aus der

Brut und sie fliegen schon bei niedrigeren

Temperaturen als Standvölker bei uns im Tal.

In Summe starten die Almbienen weitaus fitter

in die Winterzeit.

SURRENDE FAMILIEN-TRADITION

1889 zog die Urgroßmutter von Toni von

der Pölvenau in Söll nach Going und mit ihr

kamen die Bienen in die Familie. »Das war

anfangs eine richtige Frauenpower. Mein

Opa hat schließlich mit rund 100 Völkern

weitergemacht, mein Papa hatte noch an

die 60. Und ich, ich war so ganz und gar

nicht begeistert von der Imkerei. Ganz lassen

konnte ich die Familientradition irgendwie

aber auch nicht. So habe ich die Völker

anfangs stark reduziert, hatte nur mehr an

die 15. Bis mir bewusst wurde, wie schön

das Imkern ist.« Aus Verantwortung und Tradition

wird Leidenschaft. Aus den 15 Völkern

werden wieder an die 100. Seit einigen Jahren

züchtet Toni auch Königinnen, die klassische

Frühjahrsarbeit, um später im Jahr Jungvölker

zu erzeugen. »Wenn du den Honig

abschleuderst, streifst du vorher die Bienen

ab. Hast du an die zweieinhalb Kilo Bienen,

das sind etwa 15.000 Tiere, kannst du eine

Bienenkönigin dazu setzen. Meist gebe ich

das Volk daraufhin in eine Art Dunkelhaft,

das heißt der Stock kommt für zwei Tage in

einen Kühlraum ohne Fütterung.« Das Volk

akzeptiert die neue Königin sofort und diese

beginnt mit der Eiablage, wie Toni erzählt.

Der Hochzeitsflug der jungen Königin führt

sie zu den Drohnensammelplätzen, die es in

jedem Dorf gibt und wo sie von rund zehn

Drohnen befruchtet wird. »Natürlich kann

es dabei durchaus passieren, dass sich ein

Vogel die Königin schnappt, und auch auf

die Drohnen, die sie begatten und damit auf

den Charakter des Volkes hast du zum Teil

keinen Einfluss.« Am liebsten ist den Bienen

sowieso, wie der Imker erzählt, wenn man

sie allein lässt. Begleiten, auf die Völker achtgeben,

ihnen genug Raum zur Volksentwicklung

gewähren, füttern wenn notwendig,

aber nicht ständig nachschauen, das ist die

goldene Imker-Regel.

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52 Wilde Kaiserin

»Man freut sich als Imker über gute Honigjahre,

spielt das Wetter nicht mit, überwiegt

schon einmal der Frust. Dann hast du mehr

Arbeit, aber dafür kaum Ertrag.« 1976 hatte

sein Vater sein persönliches Jahrhundertjahr

mit im Schnitt 50 Kilo Honig pro Stock. Tonis

Durchgehend von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Donnerstag Ruhetag.

Dorf 7 · 6306 Söll · Tel. +43 664 49 45 726

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Wilde Kaiserin 53


»Heuer konnte ich Mitte Mai

schon zum ersten Mal Honig

schleudern. Es schaut gut

aus für 2022

Toni Recheis,

Imker aus Leidenschaft, Going

GAST

*

freundlich

sind.« Zwei Drittel des eingetragenen

Honigs brauchen die Bienen selbst, das

restliche Drittel wird geschleudert. Vor

allem Toni schwört auf sein flüssiges

Gold. Fährt er in Urlaub, ist ein Glas

eigenes Hink, wie er zum Honig sagt,

immer im Gepäck.

54

Erfolgsjahr war das Jahr 2013. Doch

es geht auch anders. 2012 brachte ein

Stock Toni im Schnitt nur zwei Kilo Ertrag.

Der normale Schnitt liegt bei 15 bis 20

Kilo pro Volk und Jahr. Der Zuwachs des

Stockes hängt aber nicht nur vom Wetter

ab, die Natur gibt, was sie gibt und

das kann regional sehr unterschiedlich

sein. Daher hat sich Toni drei elektronische

Stockwagen zugelegt. »Am Abend

kannst du dir damit die Tageszunahmen

anzeigen lassen. So siehst du, ob du die

Völker gegebenenfalls umstellen musst,

weil die Futterquellen ringsum zu gering

Wilde Kaiserin

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UHR

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Geöffnet von

Donnerstag bis Sonntag

Foto: GPHOTO / Thomas Eberharter

Der Hintersteiner See

stand Pate

In nur drei Monaten verpassten Andreas Salvenmoser und Martin Schipflinger ihrem Jägerwirt

in Scheffau ein stylisches Makeover und kreierten das Restaurant Boutique Pension Jägerwirt.

Einzelne Elemente aus den Anfängen des Hauses verströmen gekonnt eine Prise Nostalgie

zwischen coolem Grau, dem Glitzern des Hintersteiner Sees und 1001 Nacht.

Das Glitzern der Sonne im Wasser, das

dunkle Grün der umgebenden Wälder.

Sommerstimmung am Hintersteiner See.

»Dieses Flair dort ist einzigartig und daher

ließen wir uns für unser Zimmer »Wohlfühloase

Weitblick« davon inspirieren«,

erzählen die beiden Jägerwirte Andreas

Salvenmoser und Martin Schipflinger. Sattgelb

leuchtende Samtstühle, die geradezu

zum Niedersetzen einladen. Eine tiefgrüne

Wand mit goldenen Sprenkeln. Das

Badezimmer - ein einzigartiges Wassergenussareal.

Ganze zwei Quadratmeter

umfasst allein die Erlebnisduschgrotte, in

der sich sogar eine beheizte Sitzbank befindet.

»Bislang war das Zimmer 6 immer

unser Stiefkind. Während wir die anderen

Zimmer nach und nach alle erneuerten,

haben wir hier immer nur einzelne Teile

ausgetauscht. Dabei ist allein der Ausblick

von hier eine Sensation. Vom malerischen

Söllandl über die umliegende Bergwelt.«

Beim großen dreimonatigen Makeover

Anfang 2022 war jetzt aber auch die

Wohlfühloase Weitblick im Fokus. Eine

neue Optik für den Jägerwirt in Scheffau,

passend zum zehnjährigen Jägerwirt-Jubiläum

von Martin und Andreas.

UND DANN KAM DIE SOKO

Dezember 2011. Andreas' Mama trifft

bei einer Geburtstagsparty zufällig den

neuen Besitzer des Jägerwirts, der zu

der Zeit bereits zwölf Jahre leerstand.

»Sie fragte ihn, was er mit dem Haus vor-

hat und als sie hörte, dass der Jägerwirt

zu verpachten ist, rief sie mich sofort an.

Martin und ich waren gerade am Weg

nach Innsbruck und ich weiß noch, dass

ich nicht sonderlich angetan war«, lacht

Andreas. Schließlich kommt es doch zu

einem Treffen, bei dem ihnen der Be-

Buchhaltungs - KG

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sitzer die Schlüssel zur Besichtigung in

die Hand drückt. »Wir haben die Schlüssel

nie mehr zurückgegeben«, schmunzelt

Martin. Für Andreas erfüllt sich mit dem

Jägerwirt der Traum der Selbstständigkeit.

»Ich kannte den Jägerwirt noch aus meinen

Kindertagen. Diese Premiumlage vor

dem Kaiser, einmalig.« Die beiden beginnen

das Haus aus 1971 außen zu renovieren,

lassen die Fassade sandstrahlen. »Für

eine großartige Neugestaltung der Innenräume

fehlten anfangs Zeit und Geld«, so

Martin. Mit vier Mitarbeitern eröffnen sie

ihren Gasthof Pension Jägerwirt. Ganz

Offen

für

alle!

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ohne Geschmacksverstärker und mit dem

beliebten, selbstgebackenen Roggen-Dinkel-Bauernbrot

nach Oma Grubers Rezept

starten sie durch. Zwei Jahre später

nehmen sie extra einen Kredit auf und

erneuern das erste Zimmer. »Dorfblick Exklusiv«.

Auch die Etagendusche muss bald

weichen. Das Gebäude entwickelt sich

genauso weiter wie die beiden Pächter.

»Das beste Beispiel ist wohl unsere Weinkarte.

Anfangs hatten wir sie auf Magnumflaschen

abgebildet. Gerade einmal 18

Sorten standen zur Wahl. Heute umfasst

die Weinkarte 140 Positionen.« Der Wein

ist es auch, der den Jägerwirt zur Filmkulisse

werden lässt. »Es war im Juli 2014 bei

unserer Veranstaltung 9 Länder – 9 Weine

– 9 Gänge. Einer der Gäste war vom

Soko-Kitzbühel-Team und ihm gefiel es so

gut, dass er unseren Jägerwirt zum Hauptdrehort

der Fernsehserie auserkor.« Knapp

sieben Jahre lang heißt es immer wieder

»Und Action«. »Für uns bedeutete das aber

auch, dass wir im Restaurant nichts verändern

durften.« Mit Serienende startet das

Duo jedoch durch. 2021 läutet die neue

Bar im Restaurant die Umbauphase ein.

SCHMIEDEKUNST TRIFFT MAGENTA

Das schmiedeeiserne Treppengeländer

aus der Jägerwirt-Anfangszeit durfte

bleiben und verströmt Nostalgie pur

zwischen stylischen Wänden in Anthrazit

und Lichteffekten in Magenta. Tiroler

Brauchtum empfängt die Gäste im ersten

Stock. Familienportraits von einst. Fotos

vom bäuerlichen Leben. Tradition und

Moderne. Gegensätze, die die Boutique

Pension Jägerwirt auszeichnen. Jedes Zimmer

überrascht nun mit einem eigenen

Thema. »Damit sich wirklich jeder bei uns

wohlfühlt«, so Martin. Im Dorfblick Brillant

wird 1001 Nacht lebendig. Das bäuerliche

Leben von einst lädt im Dorfblick Exklusiv

auf eine Reise in die Vergangenheit

der Region ein. Hirsch und Kuh treffen

im Dorfblick Nostalgie auf Rot, Anthrazit

und Holz. Die Zirbe gibt im Naturzimmer

Kaiserblick den Ton an und im Apartment

Tuxeck schlägt die blaue Stunde. Dazu

hielt mit dem Komplettumbau modernste

Technik Einzug – ein BUS-System für das

gesamte Haus. »Es war eine turbulente

Zeit mit Höhen und Tiefen. Von 2015 bis

2019 verkauften wir in unserem Genussladl

selbst produzierte Jägerwirt-Köstlichkeiten.

2017 folgte die Jägerwirts Schuster-Bar

direkt im Scheffauer Ortskern.«

Andreas und Martin sichern sich 2014

den 2. Platz beim Tiroler Jungunternehmer-Preis,

erhalten Auszeichnungen von

TripAdvisor sowie Falstaff. Sie geben

Online-Kochkurse, schreiben ein eigenes

Kochbuch. Aber auch Tiefen prägen

ihren Weg. Ein Mitarbeiter verunglückt

während der Zimmerstunde bei einem

Autounfall tödlich. Andreas' Papa, der

sie bei den ersten Renovierungsarbeiten

immens unterstützte, verstarb 2016. »Ab

und an holen wir unser erstes Reservierungsbuch

heraus. Darin haben wir auch

immer wieder kleine Anekdoten oder

auch das Wetter festgehalten. Eine wundervolle

Zeitreise, die mit der Komplettrenovierung

aller Zimmer ihren bisherigen

Höhepunkt fand.« Die Geschichte

des Jägerwirts geht im neuen Kleid weiter,

selbst das Fernsehen macht mit der

Weihnachtssendung »Heiligabend mit

Carmen Nebel« wieder Station im Jägerwirt

in Scheffau.

Kontakt

Restaurant & Boutique Pension Jägerwirt

Wegscheid 8

A-6351 Scheffau am Wilden Kaiser

T +43 5358 86 700

M info@jaegerwirt-scheffau.at

W www.jaegerwirt-scheffau.at

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Insa Landl

Das Grün des Grases

Schokobraun, goldgelb, creme, karamell. Die Alpakas vom Reichwand-Hof in Reith bei

Kitzbühel bezaubern durch ihre Farbvielfalt. Vorrangig angeschafft, um die steilen Hänge

zu beweiden, entstanden mit den Jahren immer mehr Produkte, die Martina und

Manfred aus dem Fell produzieren lassen. Sie selbst stellen dank ihrer Alpakas einen

ganz speziellen Dünger her.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Lanzinger

sie geht nichts.« Inzwischen hat sich die

gesamte Herde nach draußen begeben.

Zehn Alpakas mit bauschigem Haarschopf.

Noch tragen sie ihr Winterfell.

Geschoren wird erst Ende Mai. Dann fällt

wieder Fell in den verschiedensten Braunund

Beigetönen an, aus dem Martina und

ihr Mann Manfred Decken und Seifen

produzieren lassen. Am Hof selbst wird

das ganze Jahr über ein täglich anfallender

Stoff verarbeitet. Alpaka-Kot.

ES BEGANN MIT DEN HENNEN

Ein kurzes Schütteln mit der Leckerlibox

und es kommt Bewegung in den heimelig

dämmrigen Stall. Scheinbar aus dem

Nichts tauchen plötzlich wuschelige Köpfe

mit dunklen Knopfaugen, umrahmt

von langen Wimpern, auf. Sekunden später

tasten zwei weiche Lippen die Hand

nach den Leckerlis darauf ab, gefolgt von

einem überraschten Blick, der vorwurfsvoll

zu fragen scheint, ob das schon alles

war. »Raffi kann nie genug bekommen«,

erklärt Martina lachend und hält Sissi einige

Leckerlis hin. Die Lady mit dem kaiserlichen

Namen ziert sich erst etwas, bevor

auch sie herzhaft zugreift. »Sissi ist die

Chefin der Truppe. Wenn sie bei unseren

Alpaka-Wanderungen nicht vorangeht,

marschiert keiner der anderen mit. Ohne

Der Ausblick hier am Reichwand-Hof ist

ein Traum. Der Wilde Kaiser scheint zum

Greifen nah. Schneebedeckt präsentiert

er sich selbst jetzt im Frühjahr noch

winterlich. Auf den Steilhängen ringsum

sprießt dagegen schon kräftig das Gras.

60

Wilde Kaiserin


MIT EIN PAAR KLICKS

ZUM GEBIRGSFRISCHEN

SOMMERVERGNÜGEN

ALTE HANDWERKSKUNST

»Die Steilhänge haben uns letztlich auf die

Alpakas gebracht, als mein Mann den Hof

von seinen Eltern ohne Tiere übernommen

hat. Fünf Jahre lebten wir ohne Tiere, dann

trat immer mehr das Gefühl in den Vordergrund,

dass etwas fehlt.« Daraufhin zogen

die ersten Hennen ein. »Die Hänge rund

um unseren Hof mussten wir aber immer

noch händisch mähen, das Heu selbst

konnten wir nicht verwerten. So begannen

wir zu überlegen, welche Tiere für unsere

Lage geeignet wären. Kühe verursachen

Trittschäden durch ihr Gewicht. Schafe

oder Geißen wären naheliegend gewesen,

doch dann entdeckten wir die Alpakas für

uns«, erzählt Martina. 2016 ziehen die ersten

fünf Tiere ein. Unter anderem der gefräßige

Raffi und seine Mutter Rubina, die

von allen Rubi genannt wird und die Älteste

der Truppe ist.

Mit dem Sonnenuntergang zieht ein kühler

Wind über die Wiesen. Manfred huscht im

Stalloutfit über den Hof. Er ist vorrangig für

die Tiere verantwortlich und sammelt auch

deren Kot ein. »Alpakas haben eigene Kotstellen,

das vereinfacht die Arbeit etwas. Der

Kot wird luftgetrocknet, anschließend fein

vermahlen. Er sieht danach aus wie Tee und

ist der perfekte Pflanzendünger«, erklärt Martina.

»Im Gegensatz zu Kuhmist riecht Alpaka-

Kot kaum und enthält einen weitaus höheren

Gehalt an Stickstoff, Kalium und Phosphor.

Die Wirkung vom Kot sieht man am besten

rund um die Kotstellen im Steilhang. Dort ist

das Gras immer weitaus grüner und wächst

auch viel besser.« Der Alpaka-Dünger ist noch

ein echter Geheimtipp, auch wenn er jedes

Frühjahr sogar bis nach Oberösterreich transportiert

wird. »Seit unsere Nachbarin den Alpaka-Kot

ausprobiert hat, schwören sie und

ihre Schwestern, die in Oberösterreich leben,

darauf.« Mit dem letzten Satz legt die Alpaka-

Bäuerin einen Knäuel melierte Wolle auf den

Tisch. Warmes Schokobraun und Beige. Das

Braun erinnert unweigerlich an das weiche

Fell von Raffi. »Es ist vermutlich auch von ihm

oder von Rubi. Aus dem Fell selbst Wolle zu

spinnen hat mich so sehr fasziniert, dass ich

vor vier Jahren damit anfing. Gelernt habe ich

es von einer Ellmauerin und dann war Üben

angesagt. Anfangs arbeitete ich mit dem alten

Spinnrad von Manfreds Großmutter. Oh, was

habe ich geflucht. Das Spinnen sieht nämlich

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Wilde Kaiserin Wilde Kaiserin 63


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spinnt, lernt man sie erst so

richtig zu schätzen.«

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viel einfacher aus, als es in Wirklichkeit

ist.« Das Ergebnis kann sich längst sehen

lassen. Flauschig weiche Wolle. Die

gesamte Familie hat Martina schon mit

Socken ausgestattet und in diesem Winter

hat sie sich sogar ein paar Skitourenhandschuhe

gestrickt. Und spätestens

Ende Mai ist wieder Scheren angesagt.

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Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 65


Unterirdische Neuheit

1.500 m³ Aushub trafen im Ellmauer Café Bergland auf über 400 m³ Beton. Die Grundlage

für eine neue Tiefgarage samt Skikeller, Radabstellplatz und E-Fahrradtankstelle, bei

der das Haus unterhöhlt wurde und zwei Obstbäume auf Wanderschaft gingen.

FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

»Wir wollten unseren Hausgästen noch

mehr Komfort bieten und so entstand

die Idee, eine Tiefgarage mit Abstellmöglichkeit

für Autos, Skier und Fahrräder

zu errichten. Dazu wollten wir

auf den E-Biketrend reagieren«, erklärt

Marianne Kröll die Grundidee hinter

dem Umbau ihres Cafés Bergland im

Zentrum Ellmaus. Das Lokal war einst so

etwas wie der Vorgänger der heutigen

Aprés-Ski-Lokale und gehörte ursprünglich

Mariannes Schwiegereltern. »Die

Skifahrer kehrten ganz klassisch nach

dem Pistenspaß bei uns ein. Als ich im

Café einheiratete und dort zu kochen

begann, gab es keine große Karte. Toast,

Würstel, Gulaschsuppe. Das war es auch

schon«, so Marianne, mit der letztlich

die Kulinarik ins Café Bergland einzog.

»Die Gäste fragten mich irgendwann, ob

ich nicht etwas anderes kochen könnte«,

schmunzelt die Ellmauerin. Ab diesem

Moment legte sie los, ganz ohne Kochlehre

oder ähnliches. »Wobei ich schon

seit etwa meinem zwölften Lebensjahr

in der Küche zu Hause bin. Ich habe als

Jugendliche für unsere Hausgäste ge-

kocht, da meine Mama eine Ausbildung

absolvierte.« In ihrer Kochanfangszeit

im Café Bergland schöpft Marianne aus

ihrem eigenen Fundus, ihrer Zeit in der

Haushaltungsschule, sie holt sich Tipps

und Tricks von Spitzenköchen genauso

wie aus Kochkursen. Längst hat sie sich

einen Namen gemacht und zwar so sehr,

dass immer wieder der Bergdoktor bei

ihr anklopft. »Der Regisseur fragte mich

eines Tages, ob ich nicht für die Serie

kochen möchte.«

WANDERNDE BÄUME

»Die Herausforderung bei der Errichtung

der Tiefgarage war die fehlende Unterkellerung

des Hauses in genau jenem

Bereich. Es galt also unter dem Gebäude

das Erdreich zu entfernen und gleichzeitig

mit Spritzbeton das Haus zu unterfangen,

um ein Abrutschen zu verhindern«,

erläutert Mariannes Sohn Andreas Kröll,

der als gelernter Maurer etliches Fachwissen

miteinbrachte. Insgesamt wurden

1.500 m³ Erdreich ausgehoben.

An die 25 m³ Spritzbeton kamen zum

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Stabilisieren zum Einsatz. Für die Bodenplatte,

Wände und die Decke wurden

an die 390 m³ Beton verbaut. Die Terrasse

musste abgetragen werden und

auch zwei Bäume im Garten mussten

weichen. »Uns war jedoch von Anfang

an klar, dass wir die beiden Obstbäume

erhalten und nach dem Umbau wieder

einsetzen möchten«, so Marianne. Die

beiden Bäume wurden daher vorübergehend

beim Nachbarn untergebracht.

Nach dem Baustart am 1. April soll es

nun spätestens Ende August im Gartenbereich

des Cafés Bergland wieder grünen

und blühen. Das Garten- bzw. Grillhaus

wird wieder aufgestellt und sogar

etwas verlängert. Schönen Grillabenden

steht damit nichts mehr im Weg. Zudem

wird die Terrasse um sechs Quadratmeter

erweitert. »Für unsere Hausgäste haben

wir mit diesen Umbauarbeiten acht

Abstellplätze sowie drei Reserveplätze

geschaffen. Eiskratzen oder Schneeschöpfen

gehören der Vergangenheit

an«, freut sich Marianne. Durch den

ebenfalls neu entstandenen unterirdischen

Skiraum können die Urlauber ihr

Wintersport-Equipment dort abstellen

und dann bequem durch den internen

Zugang nach oben gehen, wie Marianne

erklärt. »Da immer mehr Urlauber

ihr Rad mitbringen, bieten wir zukünftig

im Tiefgaragenareal auch einen eigenen

Bereich für Fahrräder an. Dazu gehört

heutzutage natürlich auch die Möglichkeit,

das E-Bike aufladen zu können.«

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Ausʼn Leben

Der richtige Schwung

Vor rund 30 Jahren entdeckt die gebürtige Innsbruckerin Edith Oberhauser das Aquarellmalen. Mit

ihrer Übersiedlung nach Ellmau rückt der Golfsport in ihren Lebensmittelpunkt und auch die Malerei

beginnt sich darum zu drehen. Die Krönung ihres künstlerischen Schaffens bilden schließlich Golfer.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Michaela Schwaiger

Das Golfwagerl steht in der Garage bereit.

Heute Nachmittag soll es, sofern das Wetter

mitspielt, wieder auf den Golfplatz gehen. So

wie jeden Tag. Weit liegt der Golfplatz nicht

entfernt. Keine fünf Minuten zu Fuß. »Früher

haben wir von unserem Haus aus sogar den

Golfplatz gesehen. Inzwischen sind die Bäume

jedoch hoch gewachsen und auch einige

Häuser kamen hinzu. Aber früher, als wir noch

freie Sicht hatten, konnten wir von der Terrasse

aus sagen, wer gerade spielt. Es ist die Körperhaltung

beim Abschlag, beim Schwung holen«,

erklärt Edith Oberhauser. Ihr Alter sieht man

der über Achtzigjährigen keinesfalls an. Vor

allem, wenn sie von ihrem Lieblingssport Golfen

oder der Aquarellmalerei erzählt, die einst

ihre Freizeit füllte. »Es hat mit einer ehemaligen

Nachbarin angefangen. Sie malte und fragte

mich immer wieder um meine Meinung. So

bin ich auf den Geschmack und die Aquarellmalerei

gekommen.« Das ist mehr als 30 Jahre

her. Damals lebte Edith mit ihrem Mann Walter

noch in Kufstein und anstelle von Golf spielte

sie Tennis. »Einmal errangen wir sogar den

Tiroler Mannschaftsmeistertitel.« Edith Ober-

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Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 71


Paella

jeden Donnerstag im August

hauser begann damals, Aquarellmalkurse zu

besuchen, unter anderem bei Professor Rosen

und bei Professor Bilgeri. Tiere, Blumen,

Landschaften, sogar weibliche Akte. »Es war

für mich schon eine Überraschung, dass mir

das Malen so liegt«, blickt Edith Oberhauser

mit einem charmanten Lachen auf ihre

Aquarell-Anfangsjahre zurück. 15 Jahre hindurch

malt sie das Titelbild für das Sportjournal

Kufstein, das ihr Mann Walter zu der Zeit

herausgibt. Weihnachtskarten entstehen,

Schützentafeln tragen ihre Handschrift. »Ja,

und dann kamen die Golfer.«

TAUSCHE POKAL GEGEN AQUARELL

»Als Vorlage nutzte ich wie auch sonst meist

Fotos. Die Herausforderung bei den Golfern

fängt schon mit dem Foto an. Die Körperhaltung

muss so sein, als wäre er aktiv, mitten

im Schwung eingefroren. Dieses neue Aquarellthema

hat mich fasziniert.« Blumen, Tiere

und Co werden weniger, Edith Oberhausers

Aquarellkunst dreht sich immer mehr um Golfer

und Golfplätze. Ein Fokus, der auch dem

Präsidenten der Westösterreichischen Golf-

Seniorenrallye, einem ehemaligen Mitarbeiter

Edith Oberhausers, auffällt. Er kommt mit einer

ungewöhnlichen Idee auf die Künstlerin zu.

»Anstelle von Pokalen wollte er bei der Golf-

Seniorenrallye Golfer-Aquarellbilder von mir

an die Erstplatzierten überreichen. Das Vorhaben

gefiel mir und so legte ich los. Das waren

damals allerdings einfach nur Golfer, keine speziellen

Personen.« Die neuen Preise kommen

an. Selbst heute noch malt Edith Oberhauser

für die Golf-Seniorenrallye.

DIE KÖRPERHALTUNG MACHT´S

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72 Wilde Kaiserin

Es ist eine Anfrage, die die identitätslosen Golfer

in persönliche Portraits verwandelt. »Ein

Bild von einer realen, Golf spielenden Person,

auf dem man diese auch erkennt. Da meine

Golfer alle gesichtlos sind, ist die charakteristische

Körperhaltung entscheidend. Wie

gesagt, jeder hat seine ganz eigene Haltung

beim Ausholen oder Abspielen, das gilt es einzufangen.«

Die Wahlellmauerin stellt sich der

Aufgabe. Ausgehend von einem Foto malt sie

ihr erstes persönliches Golfportrait. Tamara.

Das Ergebnis begeistert. Weitere Aufträge folgen.

»Ich mache mir zuerst immer eine Skizze

und dann lege ich mit dem Aquarell los, wobei

die Schwierigkeit ist, dass ich nichts ausbessern

oder verändern kann. Jeder Pinselstrich muss

sitzen. Manches Mal brauche ich ein paar Anläufe,

bevor ich mit meinem Werk zufrieden

bin. Das eine Mal dauert es einen Tag, dann

benötige ich wieder zwei Wochen.« Inzwischen

ist die Zeit des intensiven Malens vorbei.

Nur noch ab und an greift Edith Oberhauser in

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Wilde Kaiserin 73


FOTO: Gabriel Büchelmeier

Vom Papier zum Wohntraum

Wenn der Bauplan erst einmal steht, scheint das Traumhaus schon zum Greifen

nah. Die Vorfreude auf das neue Heim wächst, doch bis dorthin erwarten die

Baufamilie noch etliche Baustellentage. Und genau hier entscheidet sich, ob aus

dem Bauplan ein Wohntraum oder Wohnalptraum wird.

ihrem Atelier zu den Aquarellfarben und Pinseln.

»Was sollte ich mit all den Bildern auch machen.

Ausstellungen sind mir zu aufwändig geworden.«

Von der Terrasse des Bungalows, der zwischen

dem Golfplatz und dem Wilden Kaiser liegt, geht

es die Treppen wieder hinunter Richtung Straße.

In der Garage fällt der Blick erneut auf das Golfwagerl.

Edith Oberhauser schaut Richtung Himmel.

»Ich glaube das Wetter hält bis heute Nachmittag.«

»Meine Golfer erkennt man an

der jeweils charakteristischen

Körperhaltung.«

Edith Oberhauser,

Ellmau

Warmes Holz wohin man blickt. Stylische

Grautöne als urbaner Kontrast. Perfekt

platzierte Lampen, die für Stimmung sorgen,

Highlights setzen und die Räume

unterteilen. Glaswände mit Einfassungen

in Anthrazit für Durchblicke. Das Büro

des Bau- und Planungsbüros Resch spricht

eine deutliche Sprache. Guter Geschmack

trifft auf Qualität, Bau- und Einrichtungskunst.

Alltag für Wolfgang Czappek und

Leonhard Saflenauer, die beiden Bauleiter

des Goinger Unternehmens. Zwei

Mitarbeiter eines kleinen, ausgewählten

Teams rund um Baumeister und Firmeninhaber

Sebastian Resch. Seit 1995 verwandelt

das Unternehmen Pläne in Wohnträume.

»Jeder Wohntraum startet mit

einem Bauzeitplan, den wir als Bauleiter

erstellen und koordinieren. Die einzelnen

Gewerke müssen genauestens aufeinander

abgestimmt werden, da die Arbeiten

wie Zahnräder ineinandergreifen. Kommt

ein Zahnrad ins Stocken, steht mitunter

der gesamte Bau. Hier richtig zu planen

spart Zeit und Geld«, erläutert Wolfgang

Czappek, der betont, dass bei dieser Aufgabe

neben einer fundierten Ausbildung

vor allem eines wichtig ist: Erfahrung.

Davon besitzen die beiden Resch-Bauleiter

zur Genüge. Beide blicken auf über

drei Jahrzehnte in der Baubranche zurück.

»Und immer noch macht uns der Beruf

Spaß, wohl auch, weil keine Baustelle der

anderen gleicht, das Aufgabenfeld breit

gestreut ist«, so Leonhard Salfenauer.

Oftmals zeigen sich Bauherrn dabei überrascht,

was alles bedacht werden muss.

»Neben der Koordination der Handwerker

sind die rechtlichen Vorgaben und deren

Umsetzung eine oftmals unterschätzte

Herausforderung. Etwa die Belange der

Nachbarschaft hinsichtlich Lärm- und

Staub- und Sichtschutz, die es einzuhalten

gilt«, so die beiden Bauleiter. Daneben

kümmern sie sich um die Kontrolle der

Maßgenauigkeit sowie Ausführungsqualität,

übernehmen die Bauabnahme, überwachen

die Behebung etwaiger Mängel

und kontrollieren laufend anfallende

Rechnungen sowie Kosten, um jeden

Wohntraum relaxt wahr werden zu lassen.

Kontakt

Resch Bau- und

Planungsbüro GmbH

Kaiserweg 30

A-6353 Going

T +43-5358-2200

M info@bm-resch-kitz.at

W www.bm-resch-kitz.at

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Wilde Kaiserin

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Ausʼn Leben

Anfangs war ich Liftboy

Wie ein roter Faden zieht sich der Tourismus durch das Leben von Karl Heinz Windisch. Vom Liftboy

über luxuriöse Kreuzfahrten, Pariser Nobelhotels bis hin zum eigenen Hotels. Von Salzburg nach

Ellmau. Der Hotelier war im Tourismusverband und Gemeinderat aktiv, Mitgeschäftsführer des

Kaiserbads und er prägte mit seiner Frau Lorette zwanzig Jahre lang das Hotel »Der Bär«.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Renate Möllinger

Die Aussicht vom Esstisch - kaiserlich.

Die Panoramascheiben öffnen sich zum

Massiv des Wilden Kaisers. Imposant ragen

die Gipfel auf der anderen Talseite

empor. Das Haus liegt etwas erhöht. Der

Blick schweift über die Dächer Ellmaus,

hin zu jenem Hotel, das lange Zeit das

Lebenszentrum von Karl Heinz Windisch

und seiner Frau Lorette war. »Der Bär«.

»Wo soll ich anfangen? Ich bin vor zwei

Wochen achtzig geworden. Ein langes

Leben, da gibt es viel zu erzählen.« Ein

kurzer Blick zu Lorette. Ein zufriedenes

Lachen. »Wir haben hart gearbeitet und

viel gewagt. Sehr viel. Im Grunde haben

wir alles aufs Spiel gesetzt, als wir uns da-

mals entschieden, in Ellmau zu bleiben

und den Bären zu übernehmen. Es war

eine Herzensentscheidung. Der Verstand

hätte vermutlich anders reagiert, doch

auf den sollte man nicht immer hören.«

WENN WÜNSCHE WAHR WERDEN

»Ich bin gebürtiger Salzburger. Mein Vater

war Architekt, dass das nicht meine

Welt ist, war mir schnell klar. Eine weiterführende

Schule sollte ich aber doch besuchen

und so besuchte ich einfach die

Hotelfachschule.« In den Ferien arbeitet

er im Hotel Europa als Liftboy, holt die

Urlauber vom Bahnhof ab, verkauft Benzin

an der Hoteltankstelle in Bad Gastein.

»Ich war mir nie für eine Arbeit zu schade.«

Im Zuge eines Praktikums im Hotel

Kreuzstein lernt Karl Heinz seine Lorette

kennen, die dort mit ihren Eltern urlaubt.

Die beiden verstehen sich gut, doch Beziehung

entwickelt sich keine, noch nicht.

Gleich nach seinem Schulabschluss sticht

Karl Heinz Windisch nämlich erst einmal

mit der Swedish-American Line in See.

Von New York aus bereist er die schönsten

Kreuzfahrtrouten. 93 Tage Weltreise.

92 Tage rund um Südamerika. Exklusive

Südseetrips. »Die Seefahrt war damals

noch sehr elitär. Es gab ausschließlich

Erste-Klasse-Passagiere.« Eigentlich will

76

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 77


er mit einem Freund in Amerika bleiben,

doch es kommt anders. Er landet in

Frankfurt und besucht seine Lorette. Ein

Wiedersehen mit Folgen, aus den beiden

wird ein Paar. Verlobung. Hochzeit. Gemeinsam

gehen sie für zwei Jahre nach

Paris ins Le Bristol Paris, dem Luxushotel

in Frankreichs Hauptstadt. Wieder zurück

übernimmt Karl Heinz Windisch als Direktor

das Hotel Kreuzstein, in dem sich

das Paar einst kennenlernte. Ein Sommersaisonbetrieb.

»Als unser Sohn Andreas

zur Welt kam, war uns klar, dass wir einen

Jahresjob brauchen.« Das Verkehrsbüro,

für das sie tätig sind, schickt sie nach Ellmau

ins Apartment-Hotel Berghof. Sie

ahnen nicht, dass das ihre neue Heimat

wird. Zwei Jahre später lockt die Ferne.

Tansania. Bermuda. »Doch Lorette

war zu der Zeit wieder schwanger und

überall wurden Impfungen für die Einreise

verlangt. So entschieden wir, in

Ellmau zu bleiben.« Statt in der Ferne

landet das Paar im Ellmauer Hotel »Der

Bär«, das damals der Familie Strickrodt

gehört.

DER TISCH IM BÄR

Etliche Jahre leiten sie das Haus, während

denen der Traum nach einem eigenen

Hotel immer größer wird. Sie überlegen,

selbst ein Hotel zu errichten, doch

in dem Moment erfüllt sich ihr Wunsch

auf eine andere Art. Sie können das Hotel

»Der Bär« übernehmen. »Die Herausforderung

unseres Lebens. Alles musste

renoviert werden. Eine gewaltige Aufgabe.

Wir setzten alles, was wir hatten, auf

diese eine Karte, auf unser Hotel Bär.« Bis

vor zwei Jahren war Karl Heinz Windisch

noch im Hotel im Einsatz. Die Übergabe

des Zepters an seinen Sohn Andreas und

dessen Frau Ursula, das Loslassen, war

nicht einfach, wie er erzählt. »Sie führen

es perfekt, aber mein Herz hängt einfach

am Bären, immerhin haben wir unser halbes

Leben dort verbracht.« Seit 50 Jahren

» Wir haben viel gearbeitet,

sehr viel riskiert und hatten

im Grunde immer Glück bei

unseren Unternehmungen.«

Karl Heinz Windisch,

Seniorchef Hotel Der Bär, Ellmau

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Wilde Kaiserin

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Wilde Kaiserin 79


lebt das Ehepaar inzwischen in Ellmau.

Den einstigen Plan, in der Pension zurück

nach Salzburg zu gehen, haben sie

längst verworfen. »Ellmau ist unsere Heimat

geworden.« Und dann ist da ja auch

noch Der Bär. Selbst heute ist der rüstige

80-Jährige täglich dort anzutreffen,

allerdings rein privat. »Wir essen dort zu

Mittag, haben unseren eigenen Tisch. Jeder

aus der Familie, der Zeit hat, kommt,

setzt sich zu uns und isst mit.«

SAVE THE DATE!

TAG DER

OFFENEN

BETRIEBETÜR

19. 10. 2022

Schüler/innen aufgepasst!

Wir laden euch zur Besichtigung unserer Betriebe ein!

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80

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 81


Insa Landl

Verenas Welten

Familie. Krankenschwester. Gastgeberin. Fremde Länder & Isländer.

Fünf Puzzleteile, die das Leben der Goingerin Verena Mitterer bilden und

zusammengefügt ihr Lebensglück ergeben.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Jasmin Haas

»Während meiner Ausbildung zur Krankenschwester

wurde mir klar, dass ich mit

Müttern und Säuglingen arbeiten will«,

erzählt Verena Mitterer über den Weg zu

ihrem Traumjob. Den findet sie schließlich

im Kufsteiner Bezirkskrankenhaus als

Krankenschwester mit Spezialausbildung

in der Stillberatung auf der Geburtshilfe.

Ein Beruf, der die Goingerin voll und ganz

ausfüllt. »Doch dann kam der Moment, in

dem ich mir meinen Wunsch nach einem

eigenen Haus verwirklichen wollte. Meine

Oma hatte mir bereits ein paar Jahre zuvor

einen wunderschönen Baugrund auf

der Sonnenseite von Going geschenkt.«

Gemeinsam mit ihrem Vater und Bruder,

die beide Architekten sind, entwickelt sie

eine Idee mit Zukunftspotential. »Durch

deren Know-how entstand ein cleveres

Konzept in zeitgenössischer Architektur

mit komplexer Raumabwicklung auf

mehreren Ebenen.« Im Dezember 2019

ist es schließlich soweit, die Going Triple

82

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 83


AUS UNSERER

KREATIV

WERKSTATT

A apartments öffnen ihre Türen. Verenas

persönlicher Start in die Welt als Gastgeberin,

wobei sie ihr neues, zweites Standbein

schon von klein auf begleitet. »Meine

Oma hatte ihr Leben lang eine Pension,

daher kannte ich diese Branche bereits

von klein auf und wusste, was auf mich

zukommt. Ich habe ihre Leidenschaft -

Vermieterin zu sein - geerbt.« Wobei dies

nicht die einzige Leidenschaft in Verenas

Leben ist.

DER ISLÄNDER

Vidfedmir. Große Umarmung. Der isländische

Name von Verenas Pferd könnte

passender nicht sein, hat der Wallach die

Goingerin doch vom ersten Treffen an voll

und ganz verzaubert. So sehr, dass sie den

Isländer vor eineinhalb Jahren erwirbt und

sich damit einen ihrer größten Träume erfüllt.

Ein eigenes Pferd. »Die freie Zeit, die

ich habe, nutze ich, um zum Oberbichlhof

in Hinterthiersee zu fahren, wo mein

Islandpferd lebt.« Vidi, wie sie ihn liebevoll

nennt, ist ihr Ruhepol, der perfekte Ausgleich

zu ihren beiden Jobs.

FREMDE LÄNDER IM FOKUS

Vor kurzem war Verena mit ihrem Freund

Manfred in Mexiko. Ein Urlaub gefüllt mit

jeder Menge schöner Erlebnisse. »Ich liebe

es zu reisen. Seit ich fünf Jahre alt bin,

erkunde ich die Welt. Angefangen hat

alles mit meiner Oma Helga und ihrem

Mann Hermann, die mich jedes Jahr auf

eine Kreuzfahrt mitnahmen. Mich schön

anzuziehen, die Shows, die Landausflüge,

Webdesign &

Programmierung

Die lokale

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84 Wilde Kaiserin 85


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ich habe jede Sekunde davon genossen.«

Seither steuert Verena jedes Jahr ein

neues Land an. Die Malediven, Amerika,

Thailand, Bali – die Urlaubsliste von Verena

ist lang, wohl auch, weil sie es liebt,

Reisen zu organisieren. Action gehört dabei

für Verena zum Urlaub genauso dazu

wie zum Alltag.

Vom Tauchen in fernen Ländern bis hin

zum Trail- und Skifahren ist Verena sportlich

mit ihren Freunden unterwegs. »Hier

möchte ich meiner Mama, der guten Seele

unserer Familie, danke sagen. Ohne

ihre Mithilfe und Unterstützung wäre das

alles nicht möglich.«

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»Ich liebe die Abwechslung in

meinem Leben –

beruflich wie privat.«

Wilde Kaiserin

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Kraftstoffverbrauch (komb. * Anzahlung gewichtet): € 11.200 29,7–28,1 Range / Laufzeit Rover 48 kWh/100 Monate Evoque/Discovery / Restwert km nach € 21.417 WLTP. Weitere Sport komb. Informationen in l/100 unter km: 10,0–5,4; www.autoverbrauch.at. CO Symbolfoto.

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Autowelt Innsbruck

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Autowelt Strass

Denzel Autowelt

in g/km: 188–140, & Unterberger Innsbruck

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Unterberger Autowelt

Informationen unter

Strass

unter www.autoverbrauch.at. www.autoverbrauch.at. Symbolfoto. Symbolfoto.

Automobile GmbH & Co.KG II

Denzel & GmbH Co.KG

II

Griesauweg Denzel Unterberger & Unterberger 28, Automobile Tel.: +43 GmbH 512 GmbH 33 & Co.KG

23-0& CO KG II

Bundesstraße Unterberger Automobile 109, Tel.: +43 GmbH 5244 & 6100-0 Co.KG II

Griesauweg 28, Tel.: +43 512 33 23-0

109, Tel.: +43 5244 E-Mail: Griesauweg Haspingerstraße info@denzel-unterberger.cc

28, Tel.: +43 512 33 23-0

E-Mail: Bundesstraße info.strass@unterberger.cc

109, Tel.: +43 5244 6100-0

E-Mail: E-Mail: Unterberger

info@denzel-unterberger.cc

12, 6330 Kufstein

GmbH & CO KG II

Tel.: +43

Unterberger

5372 61060,

Automobile

E-Mail: autohaus@unterberger.cc

GmbH & CO KG II E-Mail: E-Mail: info.strass@unterberger.cc

Autowelt Haspingerstraße 12, Telfs 12, 6330 6330 Kufstein

Autowelt Kufstein

Autowelt Telfs

Autowelt Kufstein

Denzel Autowelt unterberger.cc

Tel.: Tel.: & +43 Unterberger Telfs +43 5372 5372 61060, 61060, GmbH E-Mail: & Co.KG

autohaus@unterberger.cc

Unterberger Autowelt Kufstein

Automobile GmbH & Co.KG II

Denzel & Unterberger GmbH Co.KG

Unterberger Automobile GmbH Co.KG II

Wildauweg Denzel & Unterberger 1, Tel.: +43 GmbH 5262 66766-0 & Co.KG

Haspingerstraße Unterberger Automobile 12, Tel.: +43 GmbH 5372 & Co.KG 61060-0 II

Wildauweg unterberger.cc 1, Tel.: +43 5262 66766-0

Haspingerstraße 12, Tel.: +43 5372 61060-0 Wilde Kaiserin E-Mail: Wildauweg info.telfs@unterberger.cc

1, Tel.: +43 5262 66766-0

E-Mail: Haspingerstraße autohaus@unterberger.cc

12, Tel.: +43 5372 61060-0

87

E-Mail: E-Mail: info.telfs@unterberger.cc

info.telfs@unterberger.cc

E-Mail: E-Mail: autohaus@unterberger.cc

autohaus@unterberger.cc


fekt passt. »Was möglich ist, beziehen wir

aus unserer Region, weil man den Unterschied

einfach schmeckt. Vor allem beim

Fleisch.« Die berühmten Steaks stammen,

wie das gesamte Fleisch, das im Café Restaurant

Hermann serviert wird, von der

Fleischerei Horngacher in Fieberbrunn.

Eine traditionsreiche Metzgerei, die beim

internationalen Fachwettbewerb für

Fleisch- und Wurstwaren in Wels schon

mit Gold ausgezeichnet wurde.

KOASA-COMBO-ZEIT

Um die Kulinarik entsprechend genießen

zu können, erklärt Jenny die Zeit in ihrem

Café Restaurant für nebensächlich. »Mir

ist wichtig, dass jeder so lange bleiben

kann, wie er möchte.« Damit es so richtig

gemütlich ist, hat Jenny auf ihrer Terras-

se in diesem Frühjahr zudem glanzvolle

Highlights geschaffen. LEDs erzeugen

ein stimmiges Ambiente, verzaubern die

lauen Sommerabende. Vor allem an jenen

Tagen, an denen die Musik den Ton

angibt. Seit Juni spielen abwechselnd die

Koasa Combo, die Gebirgsjaga, die Zwidan

und die Brandalm-Musig bis in den

September hinein wieder jeden Dienstag

auf der Terrasse auf. »Von traditionell bis

modern und das bei jedem Wetter«, so

Jennys Papa, Musikerurgestein und Koasa-Combo-Chef

Hermann Ortner. Zum

dritten Mal findet heuer am 20. August

das traditionelle Weinfest unter dem Motto

»Wein, Weib und Gesang« statt. Mit

dabei die Winzer Gross und Strauß aus

der Südsteiermark. Serviert werden dabei

neben auserlesenen Weinen original Brodakrapfen

und Zillertaler Krapfen.

JEDEN DIENSTAG LIVE-MUSIK

26. Jul. 22 Die Zwidan

02. Aug. 22 Gebirgsjaga

09. Aug. 22 Koasa Combo

16. Aug. 22 Brandalm Musig

30. Aug. 22 Die Zwidan

06. Sept. 22 Koasa Combo

13. Sept. 22 Gebirgsjaga

20. Sept. 22 Koasa Combo

»Mir ist wichtig, dass unsere Gäste

Zeit mitbringen, damit sie unsere stets

frisch zubereiteten Speisen so richtig

genießen können.«

Jenny Ortner,

Café Restaurant Hermann

Licht an , Musik ab

Ankommen. Abschalten. Durchatmen. Zurücklehnen. Genießen. Im Café Restaurant Hermann

im Herzen Ellmaus zählt vor allem eines: Gemütlichkeit. Zwischen musikalischen Klängen

sowie Kulinarik aus Thailand und Tirol scheint die Zeit auf der neu gestalteten Terrasse, die am

Abend erstrahlt, still zu stehen.

WEINFEST

20. August 2022

»Wein, Weib und Gesang«

ab 15:30 mit »Die Zwidan«

und ab 18:30 mit der »Koasa Combo«

CAFE - RESTAURANT

»Ein St. Johanner Bauer hat uns gerade

zehn Kilo Eierschwammerl geliefert. Die

landen gleich heute noch im Topf«, lacht

Koppi. Seit 2018 kocht die gebürtige

Thailänderin im Ellmauer Café Restaurant

Hermann groß auf. Tiroler Schmankerl

und thailändische Spezialitäten im Herzen

des Bergdoktororts. »Ich liebe die

Gerichte aus meiner Heimat. Die Rezepte

stammen alle von meiner Mama, die

mir auch die Liebe zum Kochen mitgegeben

hat. Genauso mag ich aber auch die

Tiroler Küche, vor allem Schweinebraten

mit Semmelknödel und Sauerkraut.« Thailändische

Gerichte mit Tiroler Zutaten

aus der unmittelbaren Umgebung, eine

Kombination, die nicht nur für Restaurant-Hermann-Chefin

Jenny Ortner per-

Kontakt

Café Restaurant Hermann

Dorf 16

A-6352 Ellmau

T +43 5358 3588

M info@cafe-restaurant-hermann.at

W www.cafe-restaurant-hermann.at

88 Werbung

FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

Werbung 89


Einsatz. Eine kulinarische Karriere, die in

Mamas Küche ihren Anfang nahm.

SÜSSE ZWISCHENLANDUNG

»Ich habe schon als Kind gern mit meiner

Mama gekocht, auch gutes Essen

hat mich seit jeher begeistert. Als es zur

Berufswahl kam, stand für mich bald einmal

fest, dass ich eine Kochlehre absolviere.«

Der Start entpuppt sich als nicht

ganz einfach. In der Polytechnischen

Schule in Kufstein finden sich so wenig

Tourismuslehrlinge ein, dass nicht einmal

eine eigene Tourismusgruppe zustande

kommt und Betty in der Schule dem

Dienstleistungssektor zugeordnet wird.

Mit dem Lehrabschluss in der Tasche

geht die Scheffauerin schließlich auf

Wanderschaft in der Kaiserregion, wobei

sie die unterschiedlichsten Küchen

kennenlernt. Hotelküche, à la carte, drei

Jahr verschlägt es sie auf eine Skihütte

und schließlich landet sie sogar in der Patisserie.

»Für einen Koch ist das zumeist

ein Tabubereich. Ich bin quasi hineingestolpert,

als mir eine Freundin einen

Küchenjob empfahl. Erst beim Vorstellungsgespräch

erfuhr ich, dass sie jemanden

für die Patisserie suchen. Ganz

ehrlich, ich habe schon einmal durchgeatmet,

bevor ich die Herausforderung

annahm und ins kalte Wasser sprang.«

In der Zeit formt sie mitunter drei, vier

Stunden lang Marzipanfiguren für Torten

und Desserts. »Wobei ich gestehen

muss, dass bei meinen ersten Werken

nicht ersichtlich war, was es darstellen

soll. Inzwischen habe ich ein Gefühl

dafür. Dank der vielen Jungs in meinem

Verwandtenkreis bin ich sogar schon ein

Spezialist für Paw Patrol«, lacht Betty.

Koasa Kulinarik

Genuss aus dem Wasserbad

Café Wohnraum

Willkommen in Ellmau‘s

geschmackvollster Adresse

Wohnraum

Interieur . Café . Vinothek

daheim:at fühlen

90

Wilde Kaiserin

Einmal quer durch alle Geschmacksrichtungen. Von süß bis salzig. Alle Nuancen auf

einem Teller zu finden, das fasziniert Bettina Bichler, die seit zwei Jahren mit den beiden

Zum-Tischler-Wirten Michi und Milan in Reith bei Kitzbühel aufkocht. Ihr Werdegang

dorthin ähnelt einem Zickzackkurs, bei dem selbst Paw Patrol eine Rolle spielt.

Die Ente schwimmt schon seit Stunden

im 40 Grad warmen Wasserbad. Gewürzt

und mit Kräutern, Knoblauch und Co. in

einer Folie vakuumiert. Sous vide. Vakuumgaren.

»Einer der aktuellen Trends, allen

voran in der gehobenen Gastronomie.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

Das Fleisch wird dabei bei ganz niederen

Temperaturen gegart und erst im Anschluss

angebraten. Dadurch bleibt die Ente innen

perfekt rosa und wird butterzart. Eine neue

Kochtechnik mit grandiosem Geschmackserlebnis.«

Bettina Bichler strahlt und nimmt

entspannt einen Schluck Kaffee. Es ist

halb neun Uhr früh und noch ist es ruhig

im »Zum Tischlerwirt«. Sie ist die Dritte im

Bunde des Kochteams und seit der Wiedereröffnung

des Traditionsgasthauses durch

Michael Naschberger und Milan Hurt im

Italienische Kaffeeköstlichkeiten,

Pralinen, Kuchen, Macarons, feine

Weine und andere Gaumenschmeichler

warten auf Sie.

Versüße dir den Tag mit kleinen Genussmomenten.

Öffnungszeiten

Mo bis Sa

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Bei uns finden

sich auch noch

feine Weine,

Blumen, Interieur

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und Details, auf

die es ankommt.

Dorf 48 • 6352 Ellmau

Sonn- und Feiertags geschlossen • Weinberatung bei Marie-Christine auf Anfrage:

Mobil: +43 664 5408214 • Tel.: +43 5358 45050 • www.wohnraum-ellmau.at • wein@wohnraum-ellmau.at

Wilde Kaiserin 91


SÜSSES CONFIT, SAURER FENCHEL

Sechs Stunden im 40 Grad warmen Wasser,

die Ente ist fertig und Betty beginnt, sie anzubraten.

Auch der Fenchel landet in der

Pfanne, nachdem er ebenfalls à la sous vide,

eingelegt in einem Wasser-Zucker-Essig-Gemisch,

verfeinert mit Lorbeer, Wacholder und

Thymian im Wasserbad gegart wurde. Die

Zwiebeln für das Zwiebelconfit sind bereits

geschnitten. »Das Confit ist süß, der Fenchel

säuerlich, die Ente würzig. Ich liebe es, wenn

alle Geschmacksrichtungen auf dem Teller

vertreten sind«, erklärt Betty und rührt das

Thymianjus um. Die Köchin liebt es, Neues

auszuprobieren, die Gäste zu überraschen.

Selbst zu Hause steht sie mit Begeisterung in

der Küche, schöpft aus dem großen Kräutergarten

und schwört auf essbare Blüten. »Jetzt

im Frühjahr sammeln meine Verlobte und ich

gemeinsam Bärlauch, um daraus Pesto zu

produzieren. Das ist es auch, was mich beim

Kochen vor allem anderen fasziniert. Aus wenigen

einfachen Grundzutaten etwas richtig

Schmackhaftes zu kreieren.« Die Ideen dafür

holt sich Betty aus allen möglichen Ecken.

KOCHMUSEN – TOSKANA & NETFLIX

»Ich sehe Kochsendungen zur Inspiration,

allen voran »Mein Lokal, dein Lokal« und

»Um die Welt kochen«. Oder ich reise in andere

Länder und genieße die dort heimische

Kulinarik. Ich suche dort zumeist extra kleine

Lokale, wo du fast nur auf Einheimische

triffst. Die Toskana war für mich ein Traumplatz.

Wir haben uns eine ganze Reihe an Gerichten

bestellt, sie in der Mitte des Tisches

platziert und jeder hat von allem gegessen.«

Das gemeinsame Erleben des kulinarischen

Genusses ist es auch, das Betty sehr am Herzen

liegt. »Dieses familiäre Gefühl am Tisch,

wenn alle gemeinsam in Ruhe essen. Fernab

der Hektik und des Alltags.« Konzentriert träu-

92 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 93


»Essen ist für mich nicht nur

Genuss, es geht für mich auch

um das gemeinsame Erleben.«

Bettina Bichler,

Zum Tischlerwirt, Reith bei Kitzbühel

felt sie die Thymianjus über das Fleisch, greift nach

einem Rosmarinzweig zur Dekoration. »Bezüglich

Tellergestaltung habe ich die gesamte Bandbreite

kennengelernt. Von der Skihütte, in der kaum Zeit

zum Dekorieren ist, bis hin zur filigranen Patisserie

mit viel Fingerspitzenarbeit. Ich bevorzuge den

Mittelweg mit Fokus auf einen schön hergerichteten

Teller. Hier im Zum Tischlerwirt nehmen wir

uns die Zeit dafür. Zum Glück, denn mir ist wichtig,

dass ein Teller die Küche perfekt verlässt.« Der

Rosmarinzweig steht kerzengerade nach oben.

Zeit zum Servieren.

Ente à la Sous-Vide mit Fenchel, Zwiebelconfit und Thymianjus

Kaiserliche

Boliden

Die Ellmauer Landjugend organisierte

prunkvolles bei strahlendem

Kaiserwetter.

TEXT & FOTO: Günther Fankhauser

PS Boliden aus allen Altersklassen, viel

Chrom und rauschende Motoren konnten

die Besucher am Festplatz in Ellmau

bewundern. Ob Personenkraftwagen

jeden Alters, Motorräder bis hin zu den

alten Traktoren, unter anderem der

Dieselrösser, stellten sich zur Schau und

erhielten großen Anklang. Abgerundet

mit einem urigen Frühschoppen mit der

Landjugendmusik strahlten die Besucher

mit der Sonne um die Wette.

Gratulation der Landjugend Ellmau für

die tolle Veranstaltung.

94

Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 95


Wirtschaft

Verantwortung in

Beton und Ziegel

Als bedenklich bezeichnet der gebürtige Scheffauer Alexander Wolf, Zima-Tirol-Geschäftsführer, die

Entwicklung der aktuellen Situation am Wohnungsmarkt. Stetig steigende Baukosten, Handwerker,

denen das Baumaterial fehlt. Eine Wohnraumanalyse zwischen Gartensehnsucht und dem persönlichen

Traum vom Hintersteiner See.

TEXT: Adriane Gamper FOTOS: Eigenfoto, Charly Schwarz, Peter Koren

»Unsere Branche erschafft die optische

Zukunft. Wir prägen die Umwelt, das

Stadtbild. Das ist eine große Verantwortung.«

Alexander Wolf hat schon etliche

Orts- und Stadtbilder geprägt, Wohnspuren

hinterlassen, seit er vor 14 Jahren bei

Zima eintrat und heute als Tirol-Geschäftsführer

tätig ist. Allein derzeit blickt das auf

Immobilien rund um Wohnen, Arbeiten

und Einkaufen spezialisierte Unternehmen

in Tirol auf eine Projektpipeline von über

1.000 Wohnungen. Preisexplosion auf der

einen Seite, Fachkräfte- und Rohstoffmangel

auf der anderen sind derzeit an der

Tagesordnung. »Inzwischen sind wir so

weit, dass wir als Auftraggeber die Materialien

auf Vorrat kaufen, damit unsere

Handwerker arbeiten können. Parkett soll

etwa in nächster Zeit Mangelware werden,

daher haben wir vorgesorgt und lagern

schon etliche Quadratmeter.« Auch Fliesen

sollen knapp werden, da die Produzenten

aufgrund der hohen Energiekosten

die Produktion drosseln oder ganz einstellen.

Gerade hier zeige sich die Bedeutung,

auf regionale Produzenten zu setzen bzw.

dafür zu sorgen, dass sich entsprechende

96 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 97


KITZSKI CARD.

Dein unlimitierter Zutritt zum Wander- und Skiparadies Kitzbühel

»Es gibt viele schöne Plätze

auf der Welt, aber der

Hintersteiner See und der

Wilde Kaiser sind einzigartig.«

von 07.05. – 30.06.2022

Alexander Wolf,

Geschäftsführer Zima Tirol

Industrien in Österreich und Europa wieder

ansiedeln. »Wenn wir ehrlich sind,

haben wir diesbezüglich in den letzten 20

Jahren einfach nur weggeschaut. Das fällt

uns jetzt auf den Kopf.«

98

INTERNATIONALER TRAUM,

NATIONALE REALITÄT

Alexander Wolf kennt die Immobilien- und

Baubranche gut. Als leidenschaftlicher

Techniker von Kindesbeinen an, ist für ihn

mit 14 klar, dass er in die Bauwirtschaft

geht. Kraftwerke, Tunnelbau, internationale

Projekte schwirrten als Zukunftspläne

durch seinen Kopf. »Doch als ich

1996 meine HTL-Matura in der Tasche

hatte, herrschte eine Flaute am internationalen

Markt für Infrastrukturprojekte.«

Er bleibt in der Heimat, nimmt einen Job

als Bautechniker an. Größere Projekte folgen.

»Irgendwann sagte ich mir: Technik

Wilde Kaiserin

ist schön und gut, aber ich brauche auch

eine Wirtschaftsausbildung, denn ich will

Unternehmer werden und Unternehmer

müssen etwas unternehmen.« Auf der

FH Kufstein taucht Alexander Wolf in die

Immobilienwirtschaft ein. 2008 startet er

schließlich bei Zima durch, prägt durch

große Projekte das Orts- und Stadtbilder.

TREND: GRÜN & MICRO

Den steigenden Grundstückspreisen

begegnet Zima bereits seit einiger Zeit

durch vermehrte Projekte am Land. »Wir

verwirklichen neue Projekte in den Bezirken

von Fieberbrunn bis Serfaus. Wobei

hier auch die Anforderungen und Bedürfnisse

der Menschen mit hineinspielen.

Es ist die Sehnsucht nach einem Stück

Grün, nach der Natur. Und natürlich ist

es für etliche auch eine Preisfrage. In Innsbruck

ist Wohnraum zum Teil fast nicht

mehr erschwinglich. Allerdings wird hier

oft vergessen, dass viele andere Kosten

wegfallen. So wird im Grunde kein Auto

benötigt.« Gleichzeitig steigt derzeit der

Bedarf an Mikrowohnungen, wie der

Wohnungsexperte erklärt. Stichwort Singlewohnungen.

»Mitarbeiterwohnungen

sind zum großen Thema geworden, nicht

im Tourismus und der Gastronomie. Der

heimische Fachkräftemangel lässt viele

auswärtige Facharbeiter in die Region ziehen,

die natürlich auch eine Unterkunft

benötigen.« Zima plant derzeit Projekte

mit Mikroeinheiten in Serfaus, St. Johann

und Wörgl. Persönlich möchte Alexander

Wolf nach 20 Jahren fern der Heimat wieder

zurück an den Hintersteiner See. Zwei

Jahre soll es noch dauern. »Wenn man

dort aufgewachsen ist und die Möglichkeit

hat, dorthin zurückzukehren, ist die Frage

nicht, ob man die Option wahrnimmt, sondern

wann.«

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Wilde Kaiserin 99


Draußen schmeckt's

am besten!

Sportlich

Motivationskick Korea

Als Anita Schermer vor zwei Jahren liest, dass die nächste Poomsae-WM in Korea stattfindet,

reift in ihr ein Entschluss. Sie will dort teilnehmen. Harte Trainingsmonate später steht sie im

Ursprungsland des Taekwondo im Rampenlicht.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto

Anita tritt auf das Podium und blickt von

einer Sekunde auf die andere in eine

Wand von Kameras. Ein kurzer, irritierender

Moment. Dann ist sie wieder voll

auf ihre Aufgabe fokussiert. Zwei Poomsae

gilt es zu laufen. Ein Schattenkampf

gegen einen imaginären Gegner. Der

Formenlauf des Taekwondo. Genau festgelegte

Verteidigungs- und Angriffsbewegungen

werden »gelaufen«, wie es in

der Fachsprache heißt. Neun Poomsaes

gibt es für Schwarzgurte, die Welt der Ellmauerin

Anita Schermer. »Mein Ziel bei

der WM in Korea waren die Top Ten. Das

Finale der besten acht, ein Traum. Ja, das

habe ich mir erträumt. Aber du kannst

noch so viel trainieren. Es muss in diesem

einen Moment einfach alles passen.«

FEINGEFÜHL MIT CHI

100 Wilde Kaiserin

Anitas Taekwondo-Karriere startete in der

Volksschule vor inzwischen über 30 Jahren.

Einige Schulkollegen betreiben Taekwondo,

Anita wird neugierig und nimmt

an einem Probetraining teil und bleibt.

»Die Kämpferei und die Technik haben

mich fasziniert. Ich habe immer beide Seiten

betrieben. Kampf und die Poomsae.

Auch wenn bei uns das reine Kämpfen

am weitesten verbreitet ist. Es geht sogar

so weit, dass viele Kämpfer uns Poomsae-Sportler

belächeln. Mitunter hört

man schon einmal: So ein Kasperltheater,

diese Figurenabfolge und Kampftechnik

gegen die Luft.« Doch dahinter steckt viel

Arbeit. Körperlich und geistig. Um die

Poomsae perfekt zu laufen, braucht es

viel Feingefühl. Die Technik muss optimal

ausgeführt werden, ein Schlag darf nicht

zu nieder oder hoch gesetzt oder ausgeholt

werden. »Wobei, es geht nicht nur

ÖFFNUNGSZEITEN:

Geöffnet von 10.00 - 23.00 Uhr.

Durchgehend warme Küche

von 11.30 - 21.00 Uhr.

Mittwoch und Donnerstag Ruhetag.

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Wilde Kaiserin 101


Garnelen

Deluxe

Dienstag

»Ich habe bemerkt, dass ich

durch das Training mehr

Energie habe, Alltagsproblemen

gelassener begegne.«

Im Sommer

dreht sich jeden Dienstag Abend

alles um Garnelen.

Anita Schermer,

Ellmau

um die Bewegung. Das Chi ist sehr wichtig.«

Fünf- bis sechsmal die Woche trainiert Anita,

seit sie vor einem Jahr endgültig beschloss, an

der WM in Korea teilzunehmen. Dreimal im

Verein, ein- bis zweimal im Fitnessstudio und

dann noch bei sich zu Hause. Trainingsdauer

je eineinhalb bis zwei Stunden, manchmal

auch länger. »Das Training ist meine Auszeit.

Der Fokus ruht ganz auf der Bewegung. Zwei

Stunden lang hat nichts anderes im Kopf

Platz.« Früher sagte man Anita, dass sie viel

Talent besitzt, es weit bringen könne, wie sie

erzählt. »Aber ganz ehrlich, der Schlendrian

hat mich stets eingeholt. Nur jetzt wollte ich

es wissen. Mir war klar, wenn ich nicht durchstarte,

komme ich nie zu großen Erfolgen.«

Und sie erzählt im gleichen Atemzug von

ihrer ersten EM-Teilnahme 1997. Damals versäumte

sie knapp die Bronze-Medaille. »Das

hängt mir immer noch nach.«

Rote Beete Risotto mit Garnelen

Quinoa mit Garnelen und Chilligemüse

Bunter Salat mit Garnelen / Surf & Turf

1 kg Garnelen gebraten in Knoblauch

und Olivenöl für 2 bis 4 Personen

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102 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 103


KORYO UND SHIPJIN

Zehn Tage vor dem Wettkampf fliegt

der Trupp aus insgesamt sieben österreichischen

Teilnehmern nach Korea.

Eingewöhnen. Trainieren. »Am Tag vor

deinem Bewerb wird ausgelost, welche

zwei Poonsae du vorzeigen musst, dann

heißt es, in die letzte Vorbereitungsphase

eintauchen.« Anita schafft es unter die

besten acht. Das Finale findet am Podium

statt. Vor ihr die Wand aus Kameras. »In

Korea ist das normal. Hier ist Poomsae

ein wichtiger Sport. Bei uns in Österreich

ist dagegen höchstens ein Kamerateam

anwesend und das musst du suchen.«

Der kurze Moment der Irritation ist vorbei.

Die Ellmauerin schaltet ab, taucht ein

in ihre zwei gezogenen Poonsae. Koryo

und Shipjin. Nicht gerade ihre Favoriten.

Bei den besten acht treten jeweils zwei

gegeneinander an. Wer mehr Punkte hat,

kommt weiter. »Es war ein besonderer

Moment. Seit ich klein bin, seit ich mit

SPORT-

URLAUB

KURZ-

URLAUB

URLAUB

DAHEIM

...ODER DOCH

BEI UNS

ARBEITEN?

Taekwondo begonnen hatte, wollte ich

nach Korea. Ich hatte für die WM extra

zehn Kilo abgenommen, mein Verein hatte

mir sogar ein Personaltraining bei der

Ex-Skirennläuferin Hannah Köck spendiert.«

Ihr Einsatz zahlt sich aus. Anita

erreicht den fünften Platz, scheitert lediglich

an der Spanierin, die sich letztlich

den WM-Titel sichert. Jetzt kurz nach der

WM gönnt sich Anita eine kurze jetlagbedingte

Trainingspause, doch der Blick

geht bereits nach vorne. Nächstes Jahr

steht die EM an. »Hier ganz vorne mitzumischen

ist mein großes Ziel. Der fünfte

Platz bei der WM ist super, aber ich will

mehr!«

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104 Wilde Kaiserin

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Wilde Kaiserin 105


Insa Landl

Feuriger Bewerb

Insgesamt 1.600 Feuerwehrmitglieder zeigten beim 58. Landesfeuerwehrleistungsbewerb

in Söll ihr Können. Zwei Tage gefüllt mit Wettkämpfen und

zahlreichen Erfolgen. 118 Tiroler Gruppen erzielten Bronze und 34 Silber.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser

Monatelang bereiteten sich 1.600 Feuerwehrmitglieder

auf diesen einen Tag vor.

Sie hatten genau eine Chance, das erworbene

Wissen abzurufen und umzusetzen.

Entsprechend hoch war die Anspannung

beim inzwischen 58. Landesfeuerwehrleistungsbewerb.

Landesfeuerwehrkommandant

Peter Hölzl zeigte sich gleichermaßen

begeistert und beeindruckt von der Motivation,

dem Ehrgeiz sowie dem Können.

Sowohl in der Ausbildungs- als auch in

der Leistungsklasse brillierten die Teams,

wie er betont. »Ich gratuliere allen erfolgreichen

Bewerbsgruppen, welche nun das

Leistungsabzeichen mit Stolz tragen.« Der

Landesfeuerwehrleistungsbewerb ist ein

wichtiger Teil im Feuerwehrwesen. Die

teilnehmenden Gruppen haben einen

106 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 107


»Bei dem Bewerb zeigte sich

deutlich das enorme Können der

Tiroler Feuerwehrmitglieder.«

Peter Hölzl

Landesfeuerwehrkommandant

Löschangriff sowie einen Staffellauf zu

absolvieren. Dabei geht es um Zeit und

fehlerfreie Absolvierung der Aufgaben, um

einen Punkteabzug zu vermeiden. »Es freut

mich, dass einige Bewerbsgruppen aus den

benachbarten Bundesländern sowie Südtirol

und Bayern zum Tiroler Bewerb kamen

und tolle Leistungen zeigten«, so Landesbewerbsleiter

Jörg Degenhart. Für die per-

fekten Wettbewerbsbedingungen sorgte

die Freiwillige Feuerwehr Söll gemeinsam

mit der Gemeinde Söll sowie dem Landesfeuerwehrverband.

HEISSER HÖHEPUNKT

Hoch gingen die Wogen beim feuerwehrtechnischen

Höhepunkt des zweitägigen

Events, dem Fire-Cup. Die 16 punktebesten

Bewerbsgruppen aus dem letzten

Bewerb (2019) traten im K.-o.-Modus parallel

zum Löschangriff an. In einem spektakulären

Finale konnte sich das Team aus

Glanz gegen die Gruppe Niederthai 3

durchsetzen und holte damit den Landessieg

nach Osttirol. Nach Bewerbsende

zeigte sich der Söller Kommandant Anton

Zott höchst erfreut über die erfolgreiche

Veranstaltung, für deren Ausrichtung die

Freiwillige Feuerwehr Söll bereits 2018 den

Zuschlag erhielt. »Durch das Miteinander

aller ist an diesem Wochenende aus einer

Veranstaltung ein Event geworden, welches

die Kameradschaft neu belebt hat und den

Zusammenhalt in der Feuerwehr unterstreicht.«

108 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 109


Insa Landl

Drei Tage für die Blasmusik

Über 20 Musikkapellen verwandelten Ellmau Anfang Juli drei Tage lang in einen

Musikhotspot. Das traditionsreiche Bezirksmusikfest des Unterinntaler Musikbundes

lieferte einmal mehr musikalische Gänsehautmomente. Allen voran beim

einzigartigen Gesamtspiel und beim großen sonntäglichen Festumzug.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Roland Mühlanger

Ganz traditionell mit dem Fassanstich wurde

das legendäre Unterinntaler Bezirksmusikfest

in Ellmau eröffnet. Der Auftakt

zu drei grandiosen Tagen, gefüllt mit jeder

Menge Musik, getragen von über 20

Musikkapellen und einer großen Portion

Brauchtum. Die Kirchdorfer Musik spielte

zum Einmarsch und lieferte damit den

musikalischen Startschuss für das dreitägige

Musikfest. »Die Granaten« aus der

Steiermark gaben danach im Festzelt Vollgas,

sorgten für ausgelassene Stimmung.

Das Samstagsprogramm startete mit einem

Festgottesdienst im Zentrum Ellmaus.

Gemeinsam ging es im Anschluss zum Fest-

110 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 111


zelt, wo die BMK Söll und die Oberkrainer

Allstars aufspielten. »Jeder Tag für sich war

einzigartig. Eines der Highlights war aber

mit Sicherheit das gemeinsame Aufspielen

aller Musikkapellen auf der Ellmauer Alm

am Sonntag. Ein gewaltiges Gemeinschaftsgefühl

in einer grandiosen Umgebung«,

zeigt sich Michael Bürger, Obmann der

BMK Ellmau, immer noch begeistert. Eine

einmalige Atmosphäre versprühte auch der

anschließende Umzug aller teilnehmenden

Musikkapellen durch den Veranstaltungsort

Ellmau hin zum Festplatz. Dort lieferten

die beiden Nachbar-Bundesmusikkapellen

Going und Scheffau einmal mehr die

Grundlage für beste Feierstimmung, bevor

»Das gemeinsame Spiel aller

Bundesmusikkapellen vor der

Ellmauer Alm lieferte

Gänsehautmomente.«

Michael Bürger

Obmann BMK Ellmau

112 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 113


»Es war wieder eine einzigartige Atmosphäre, der

gemeinsame Festumzug sicher eines der Highlights.«

Michael Bürger

Obmann BMK Ellmau

»Die Dorfer« zum Abschluss des dreitägigen

Bezirksmusikfestes des Unterinntaler

Musikbundes den zahlreichen Besuchern

noch einmal so richtig einheizten.

119 JAHRE MUSIKTRADITION

Der Unterinntaler Musikbund ist der älteste

überregionale Verband von Musikkapellen

in ganz Österreich. Gegründet 1903,

um das Zusammengehörigkeitsgefühl der

Kapellen zu stärken und Interessen gemeinsam

zu vertreten. Mit der Gründung fiel der

Entschluss, jährlich ein Bundesmusikfest

abzuhalten. Heute gehören zum Unterinntaler

Musikbund 21 Kapellen aus dem politischen

Bezirk Kufstein mit insgesamt rund

1100 aktiven Musikern.

114 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 115


Anke Nuding und Julia Pohle

Josephine Seitz, David Egger, Lena Mooser, Fabian Eisenmann

Nicole Holubarova und Salina Kröll

Sophia und Martina Steiner

Sabine und Annette Fauth

Dennis Beisser, Nadja Salvenmoser, Nadia Salvenmoser, Gerhard

(Gery) Stöckl

Andreas und Claudia Hohenauer

Andi und Claus

Margrit Hauz und Uschi Widschwendter

IBIZA MEETS HINTERSTEIN

Mercedes Unterer, Bettina Fuchs, Caroline Isabell Greiss

Kathi und Hans

Rosi und Sepp Sappl

Cocktails, Dinner, Feuershow, coole Beats und das alles

direkt am Ufer des Hintersteiner Sees. Ibiza-Feeling, umrahmt

vom kaiserlichen Traumpanorama. DJ del Monte

heizte den Besuchern dazu mit passendem Ibiza-Sound

ein. Der erste Sundowner des Strandbads Hintersteiner

See Mitte Juni war ein voller Erfolg, gekrönt von perfektem

Sommerwetter. Die Besucher waren sich einig – Fortsetzung

erwünscht.

Miri und Timmy Rinnergschwentner

Bianca Sojer, Christian Zwischenbrugger, Ramona Gruber,

Tanja Feger

Andreas Kohler und Anita Feger

Helga Stöckl und Marie Sombeek

116 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 117


Christina Koller und Narcisz Peter

Eva Unterrainer, Katrin Steiner und Marion Gstrein

Faistenauer Andreas, Thomas Schwaiger, Sandro Matt, Daniel Schwaiger, Patrick Strasser,Thomas

Feiersinger

Carsten Schipp und Andrea

Valentin Schöpplein, Annkathrin Brand, Michelle Metzler,

Clara Steiner

SOMMER & WINTER

AUF DER RÜBE

Urig & Gmiatlich

„Regionale und

traditionelle hausgemachte

Almkulinarik“

Hermann und Sebastian Hollrieder

Markus & Steffi Gruber

Esprimos: Markus Egger und Anita Scandella

GMedia on Tour: Renate Sykes, Hannah Erharter, Anita Smeykal

und Sabrina Mosbacher

Öffnungszeiten:

Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

DONNERSTAG RUHETAG

Bernadette Falbesoner

Lily Humphreys, Sebastian Krall

Claudia Strasser, Andrea Pacuchova und Wirtin Melanie

Hollrieder

Daniel Pichler, Markus Köck, Manuel Miesl

Foto: Günther Fankhauser

Rübezahl - Alm Ellmau / Tirol

www.ruebezahlalm.at

Rübezahl-Alm GmbH

Faistenbichl 42 · A-6352 Ellmau

Tel. +43 5358 2646

118 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 119


HOTEL DES JAHRES

Gʼsellig am

Kaiser

Im August

durchgehend

geöffnet!

Als Österreichs Hotel des Jahres wurde das

5*Superior Hotel Kaiserhof in Ellmau ausgezeichnet.

Ein Titel, der für höchste kulinarische

Qualität genauso spricht wie für eine unverkennbare

Philosophie des Hauses und deren

optischen Ausdruck. Die Auszeichnung wurde

vom renommierten Hotelführer »Der Große

Guide« verliehen und natürlich gebührend gefeiert.

Zu den mehr als 80 geladenen Gästen

zählte auch Landeshauptmann Günther Platter,

Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer

und Ellmaus Bürgermeister Klaus Manzl. Mit

Hans Adelsberger, Obmann des TVBs Wilder

Kaiser, und Lukas Krösslhuber, Geschäftsführer

des TVBs Wilder Kaiser, war auch der Tourismus

hochrangig vertreten.

Landeshauptmann Günther Platter mit Familie Bianca & Günter Lampert mit den

Kindern Vanessa und Fabian sowie Christian Meyer

Exklusive Tiroler

Wirtshauskultur

Karl Rotheneder, Marietta und Robert Keringer

Bernadette Abendstein, Barbara & Gerhard Kainzner

Bodenständige Genusstradition

gewürzt mit Innovation

TV-Moderatorin Carmen Nebel

Christoph und Andrea Platzgummer, Kate und Hannes Winkler Karl Senn mit Ehefrau Annemarie

Foto: Günther Fankhauser

ÖFFNUNGSZEITEN:

DO – MO von 11:00 Uhr – 22:00 Uhr. Täglich durchgehend

warme Küche von 11:30 Uhr – 20:30 Uhr.

Im August kein Ruhetag.

serviert in unserer urigen Altholzstube,

das ist unsere Interpretation

der Tiroler Wirtshauskultur.

JEDEN SONNTAG GIBT ES

KNUSPRIGE BACKHENDL BEI UNS!

Kitzbüheler Straße 46, 6370 Reith bei Kitzbühel

Tel. +43 664 418 5918, info@zumtischlerwirt.at, www.zumtischlerwirt.at

120 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 121


GERNERALVERSAMMLUNG

DER BILANZBUCHHALTER

Gerhard Traunfellner, Brigitte Armold,

Andrea Schallhart

Der Tiroler Club BICOS unter der Leitung von Obmann Gerhard Traunfellner

des Bundesverbands der österreichischen Bilanzbuchhalter lud

zur Jahreshauptversammlung. An die 50 Vorstände der einzelnen

Bundesländer folgten der Einladung nach Ellmau. Im edlen Ambiente

des Hotels „Das Kaiserblick“ standen neben der Generalversammlung

themenbezogene Workshops und Vorträge am Programm.

Camilla Seifert und Linda Brunner

Emelie Fagerberg, Ann Gustafsson und Gunilla Nilsson

Wolfgang Schultes u. Robert Feuchtgruber

Künstlerin Agnes Embacher und

Angela Stöckl

Christian Koller und Sepp Koller (Zimmerei Koller) mit Gerhard Embacher

Rosi Schultes und Margit Feuchtgruber

Günter Hendrich und Helga Hanslik-

Czadul

REISE UM DIE WELT

Ulrika Dobler und Hedwig Bickel

Gudrun Forster, Klaus Kathrein, Sieglinde Grasböck, Gerhard Peirhofer, Sigrid Spindler, Erika

Krafft, Nicole Weishuber

Christoph Mayerl und Hans Fagerberg

Nach über zwei Jahren Pause lud das Weinatelier Agnes in Söll am 18.

März wieder zu seiner beliebten Kulinarik-Reise um die Welt. Zehn Länder

wurden bereist – zehn exklusive Weine, zehn dazu passende Speisen und

zehn musikalische Einleitungen durch die Band The Loungers. Mit dabei

war so manches unerwartete Land, so ging es etwa nach Dänemark. Zum

hausgebeiztem Graved Lachs wurde das Kultgetränk Blå kredenzt. Ein alkoholfreies

Schaumgetränk auf Tee Basis. Aus Österreich begeisterte die zahlreichen

Gäste ein Riesling vom Weingut Bründlmayer aus dem Jahr 2014,

den ein Tafelspitzsülzchen auf Grammelbiskuit begleitete. Den Abschluss

bildete ein Dessert aus Japan, zu dem ein Yuzu Sake serviert wurde.

Heribert Zerlaut, Elke Zerlaut

Eva Tschurtschentaler, Christiane

Medowitsch

Nahide Cetinkaya, Angelika Krista-Zwerger, Sandra

Witzemann

Thomas Sieberer und Anna Wieland

Gabriella Kasza, Elias Willenig

Günter Hendrich, Birgit Gasser - Bramberger, Ernst Wirtitsch, Gerhard Job

Brigitte Armold, Renate Egger, Christa Bair

Foto: Günther Fankhauser

Andreas Schuler und Thomas Diller

Stefan Fuchs, Günther und Silvana Embacher und Katharina Höflinger

Foto: Günther Fankhauser

122 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 123


Christine Widmoser, Georg Winkler, Toni Niederacher, Franziska Manzl

Hermann Kern, Sandra Jockl, Ulla Bollinger, Hans-Jürg Wepfer

Helmut Laimer, Hermann Papp, Philip Lebmaier, Max Styblo

Franz Oberlechner, Thomas Gredler, Emil Gredler, Johann Leitner

Fabian Koch, Elisabeth Koch, Peter Heckmüller, Andreas Kruse

GEBURTSTAGS-GOLF

Eine etwas andere Geburtstagsparty arrangierte Christine

Widmoser zu ihrem 60er. Unter dem Motto »60 and fabulous«

lud die Golfclubmanagerin zum offenen Turnier

in »ihren« Golfclub Ellmau. Über 100 Golffreunde folgten

der Einladung, um mit der Jubilarin zu feiern. Anstelle Geschenke

mitzubringen, bat das Geburtstagskind um eine

Spende für den Verein Schritt für Schritt. Sagenhafte 4.000

Euro landeten insgesamt in der aufgestellten Spendenbox.

Abends folgte noch eine ausgiebige Geburtstagsparty auf

der Wochenbrunner Alm, der perfekte Ausklang für einen

einzigartigen Tag.

Max Styblo, Maria Styblo, Irene Biesler, Walter Biesler

Helmuth Obermoser, Peter Obermoser, Annemarie und Günther

Muotrynetz

Josef Schellhorn, Martin Katz, Marion Gfäller, Franz Ehrensberger

Ingo Gasser, Grace Einberger, Eduard Lamprecht, Arno Gasteiger

Wilfried und Renate Posch, Julia Sevenich, Gerhard

Mayr

Marshall Michael Brüll

Guo Xufan, Harald Hacker, Maria Luise Pichlbauer,

Jürgen Lenicke

124 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 125


Gerlinde Jirka, Maximilian Zrnjevic, Sigrid Appelsmayr-

Reindl und Klaus Reindl

Peter Adam, Elisabeth Exenberger, Andrea Lorz Fröhle, Stephan Fröhle

Walter Salzmann, Maria Pirchmoser, Franz Schaderböck,

Roswitha Kofler

Karin Wohlschäger, Gerti Recheis, Yannek Fuhrmann,

Johann Recheis

Walter und Edith Oberhauser, Theresia Modes, Karl

Platzer

Kurt Haindl, Irene Haindl, Christa & Jürgen Wolff

Walter und Irene Biesler, Maria und Max Styblo

Richtig guad essen

Beate und Klaus Exenberger, Roland Fuchs, Maria

Brunnschmid

Nestor Haddaway, Roland Pereira, Waltraud Weigl,

Bernhard Mauz

Karl Pertl, Inga und Michael Brüll, Manfred Manzl

ÖFFNUNGSZEITEN:

Geöffnet von 10.00 - 23.00 Uhr.

Durchgehend warme Küche

von 11.30 - 21.00 Uhr.

Mittwoch und Donnerstag Ruhetag.

Alexander Rank, Roman Brauchart, Sonja Leitner, Christoph Matt

Willibald Schlener, Isabella Aschaber, Roland Hattenberger,

Johannes Böckenhoff

Christina Einberger, Robert Jank, Johannes Mitterer, Josef

Schnellrieder

126 Wilde Kaiserin

Dorf 43 · 6352 Ellmau · Reservierung unter: 05358/44069

guad@dasoachkatzl.at · www.dasoachkatzl.at

Wilde Kaiserin 127


Gʼsellig am

Kaiser

Radfahrer

willkommen

Maria Leitner, Susanne Erber, Maria Widauer

Im August

durchgehend

geöffnet!

GELUNGENER GOINGER

MUSIKAUFTAKT

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Sportsaal des

Bildungszentrums beim Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle

Going. Die rund 60 ausschließlich Goinger

Musikanten boten ihrem Publikum unter der Leitung von

Kapellmeister Seppi Hetzenauer ein vielfältiges und äußerst

anspruchsvolles Programm. So bildete etwa das Eröffnungswerk

»Call of Heroes« von Michael Geisler den

Auftakt. Michael Werlberger brillierte mit dem Solostück

»Carrickfergus« auf seinem Tenorhorn. Umrahmt vom

musikalischen Genuss erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder

sowie die Übergabe der Leistungsabzeichen an die

Jungmusikanten. Bei den beiden Zugaben »Tiroler Herz«

sowie »We are the World« stimmten schließlich auch die

Besucher begeistert mit ein. Das Frühjahrskonzert war einmal

mehr ein fulminanter Start in das Musikjahr 2022.

Margot Trixl, Andreas Schwaiger, Georg Trixl

Hannes und Cornelia Mitterer

Martin Maag, Kathrin Resch, Hermann Pletzer

Lousi Hinterholzer, Birgit Pletzer, Caroline Bergmann

Anna Widauer, Regina Salfenauer, Catherine Fuschlberger

Genießen Sie heimische

Köstlichkeiten in unserer

gemütlichen Gaststube oder

auf der Sonnenterrasse.

ÖFFNUNGSZEITEN:

DO – MO von 11:00 Uhr – 23:00 Uhr.

Täglich durchgehend warme Küche

von 11:30 Uhr – 20:30 Uhr.

Im August kein Ruhetag.

128 Wilde Kaiserin

Johann Haselsberger, Michael Bürger u. Alexander Wieser

Michael Widauer, Klaus und Resi Horngacher

Erika Resch, Elfi Moser, Trixi Moser

Kitzbüheler Straße 46, 6370 Reith bei Kitzbühel

Tel. +43 664 418 5918, info@zumtischlerwirt.at

www.zumtischlerwirt.at

Wilde Kaiserin 129


Laura, Heidrung und Anna Resch

Andreas Widauer, Alois Mitterer, Gerhard

Wallner

Burgi und Toni Kranzl

FRÜHSCHOPPEN

… unterm Kastanienbaum

Roland Lang und Martin Maag

Sigi und Rosi Wildauer

Herta Bichler, Angela Manzenreiter, Renate

Mitterer, Rosi Rothmüller

ab 10.30 Uhr

auf der malerischen Terrasse

des Traditions-Gasthof „Stangl“

Findet bei jeder Witterung statt!

Melanie Wallner, Andreas Höckner

Claudia Eller, Sandro Eller, Renate Sykes

Helena Gschwendtner, Andreas Kirchmair, Daniel Kals

Jade Sykes, Theresa Rettenwander

7. August und

4. September 2022

Simon Horngacher, Melanie Fink, Eva Mitterer, Bernadette

Schönegger, Melanie Horngacher, Elisabeth Wallner

Gerald Heerdegen und Christina Pletzer

Caroline Hanisch u. Doris

Schörkhuber

Foto: Günther Fankhauser

Schlossgold Musi

6353 Going am Wilden Kaiser, Tirol, Austria | Tel.: +43/(0)5358/2000 | daheim@stanglwirt.com

www.stanglwirt.com | @stanglwirt | facebook.com/stanglwirt

130 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 131


Gʼsellig am

Kaiser

Maresi Stöckl, Marianne Rass, Johanna Höflinger, Lisbeth

Zott

VON FARANDOLE

BIS KAREL GOTT

Gleich zweimal, am 22. und am 23. April, lud

die BMK Scheffau zum Frühjahrskonzert. Klassische

und traditionelle Musik standen im Fokus

und ließen die Aula der Volksschule erklingen.

»Farandole«, »Nachtschwärmer Walzer« oder

»Lincolnshire Posy« gehörten genauso zum

Programm wie ein Potpourri der besten Hits

von Karel Gott. Eine gelungene Mischung, die

Kapellmeister Norbert Amon mit seinen Musikern

perfekt umsetzte, das zahlreiche Publikum

war sichtlich begeistert.

Zahlreiche Ehrungen konnte Obmann Florian Höfinger, Kplm. Norbert Amon und BM Christian

Tschugg überreichen.

Monika Mascher, Andrea Feger, Daniel und Angelika

Prantner

Sigfried und Maria Knoll

Hermann Egerbacher, Arno Fuchs, Walter Egerbacher

Christiane Förg, Herta Widmann, Stefan Förg und Martin

Kollmann

Elisabeth Egerbacher, Juliane Niederacher, Birgit

Niederacher

Bernd Schwarz und Petra Wolf

REGIONAL &

HOCHWERTIG

Josef Mayrhofer, Adi Ehrenstrasser, Alexander Nagler

Musikverein Staatz

Tel. +43 5333 4327011

office@gmedia-service.at

132 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 133


Lukas und Viktoria Scherer

Anita Kopp, Elisabeth Schermer, Barbara Exenberger, Florian

Höflinger

Andrea Zwischenbrugger, Christian Tschugg

Verena Schermer, Michaela Kaufmann, Rebecca

Gredler

Sabine und Wolfgang Knabl mit

Tanja Feger

Loisi Perterer und Valentin Sojer

MITTWOCH - SONNTAG 09:00 - 17:00 UHR

Eines unserer Highlights bildet die großzügige Sky-Terrasse, die dir einen atemberaubenden Ausblick nicht nur

auf den Wilden Kaiser, sondern auf die gesamte umliegende Bergwelt bietet.

Matthias Margreiter, Alexander Schulz, Christian Daxenbichler und

Helmut Schulz

Foto: Günther Fankhauser

Anita Schulz und Katharina

Schörghofer

Anja Sulzenbacher und Verena Horngacher

Angelika Steiner und Lisa Horngacher

Foto: Günther Fankhauser

Doch nicht nur das Auge begeistern wir kaiserlich, sondern auch den Gaumen unserer Gäste – mit einer feinen

Auswahl an modernen und kreativen Leckerbissen sowie altbewährten und teilweise neu interpretierten

Hüttenklassikern.

DU MÖCHTEST EINEN GANZ BESONDEREN SONNENUNTERGANG ERLEBEN? DANN BESUCHE UNSEREN

Sundowner

Markus Thaler, Thomas Stöckl und Theresa Schonner

Jacline Franke, Gertrude Stibora, Christian Franke

Termine & nähere Infos:

134 Wilde Kaiserin

Bergkaiser Gastronomie, Weissachgraben 5 , 6352 Ellmau, 05358 2320 232, www.ellmau-going.at

Wilde Kaiserin 135


Martina und Manfred Schroll

Bettina und Manfred Opperer

(Ehrenkapellmeister)

Philip, Daniela und Niclas Krabichler

Theresa und Josef Lindner, Monica Raut

Manuela Emberger, Jessica Emberger, Veronika

Hagleitner

Hanspeter Reiter, Waltraud Reiter

Jakob und Annemarie Schwaighofer

Thomas Hauser, Rosa Fritz

Rosa Mitterer und Hanni Rabanser

Werner Jöchl, Gidi Döttlinger, Joschi Hochfilzer

FILM TRAF MARSCH

Ein abwechslungsreiches Musikfeuerwerk hatte Bernhard Rabanser mit

seinen Musikern für sein erstes Frühjahrskonzert als Kapellmeister der

Musikkapelle Reith bei Kitzbühel vorbereitet. Von einer bunten Mischung

aus traditioneller Marschmusik, böhmischen Klängen und moderner Programmmusik

ging es über in den Filmmusikklassiker »Gonna Fly Now«. Traditionell

wurde das Frühjahrskonzert mit der Marschmusik »Die Isel« von

Gerald Ranacher beendet. In dem stimmigen Rahmen erfolgte auch die

Übergabe der Jungmusikerleistungsabzeichen sowie die Ehrung verdienter

Mitglieder. Besonders hervor stachen Hanspeter Höck und Rudolf Jöchl, die

für ihre 45-jährige Mitgliedschaft in der Musikkapelle Reith geehrt wurden.

Gerhard, Martina Raffler und Miriam di Perna.

Sabine Filzer, Michaela Werlberger

Matthias und Larissa Rehbichler

Matthias Hauser, Simon Adelsberger

Luisa, Johanna, Theresa und Ruapp Schernthanner

Burgi und Simon Hauser

Obmann Michael Jöchl und Kapellmeister

Bernhard Rabanser

Josef, Josef und Renate Keischnigg

Herbert Resch, Bernhard Josef

Bürgermeister Stefan Jöchl

Romina Riedmann, Angelina Höller, Lena Hölzl, Lena Schwabl, Lena Hagleitner, Obmann Michael Jöchl, Simone

Schwabl, Christina Aufschnaiter, Jugendreferentin Anna Maria Hechenblaickner

Foto: Günther Fankhauser

136 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 137


Sonja Heiß und Bettina Bichler

Die Band Oftang mit Maria Dengg

GEMÜTLICH AUSKLINGEN

Annelie Oberreiter und Evi Langer

Auspfingsten hieß es beim Zum Tischlerwirt in

Reith bei Kitzbühel. Die beiden Tischlerwirte

Milan Hurt und Michael Naschberger ließen das

Pfingstwochenende und die Saison gemütlich

ausklingen. Neben der Band Oftang warteten

auf die Gäste kulinarische Schmankerl und die

hervorragenden Weine vom Weingut Nimmervoll.

Für Milan und Michael ging es danach in

eine dreiwöchige Kreativpause und auf Österreichtour,

um neue Winzer und Weine für ihr

Lokal zu entdecken.

Karin Ponholzer und Alexander Stabinger

Tischlerwirte Michael Naschberger und Milan Hurt

Christina Sommeregger, Gregor Nimmervoll, Tamara Schöller

Lukas Hauser und Stefanie Hochfilzer

Matthias Hauser und Manuel Treffer

Lukas und Danielle Reitmeir

Lisa Ponholzer und Lukas Steiner

Foto: Günther Fankhauser

138 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 139


SÜDLÄNDISCHE

DIENSTAGE À LA ELLMAU

Flanieren, gustieren, hier ein gmiatlicher Ratscher, dort ein regionales

Schmankerl. Die Sommernacht in Ellmau begeistert

wieder jeden Dienstag ab 18 Uhr Einheimische und Gäste.

Die gesamte Dorfstraße wird zur autofreien Bummelzeile.

Einkehrstände mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten und

Spezialitäten wohin das Auge blickt. Bäcker, Metzger, Wirte

tischen groß auf. Für Unterhaltung sorgen die unterschiedlichsten

Live-Gruppen. Traditionell, modern, alles ist vertreten.

Ein geselliger Sommer-Hoagascht am Wilden Kaiser.

Christine und Gerhard Pohl

Ruth und Helmut Oberhauser

Sandra und Dominik Eichhorn

Speziell an den Dienstagen

haben sich die Wirtsleute vom

Oachkatzl etwas besonderes

einfallen lassen. Ganz im Zeichen

der Garnelen verwöhnt

Chefkoch Dominik seine Gäste

von Surf & Turf bis hin zu 1 Kilo

Garnelen Platte die Gäste mit

den edlen Krustentieren.

Eva Mitterer, Barbara Schwaiger

Carina Hinterholzer, Silvia Fuchs

Martina Lang, Victoria Mössmer Daniela Strasser, Manuela Hochfilzer Kathrin Duncan, Anita Smeykal

Sybille Kaufmann, Barbara Pichler

Foto: Günther Fankhauser

Alexandar Knezhevich, Markus Muigg, Annalena von Toll, Christoph

Fuchs und Katharina von Toll

Andreas Salvenmoser, Joachim Pohl, Martin

Schipflinger

Rupert Kaufmann, Erwin Höck, Edi Weinfurter, Elisabeth

Angerer

Der Wilde

Kaiser gehört

entsorgt!

Unkompliziert, schnell und zum Bestpreis: Entsorgung,

die MUT macht. Für private und gewerbliche Entrümpelung,

Abriss, Sondermüll oder Sperrmüll gibt’s nur

eine Adresse rund um den Wilden Kaiser. Jetzt anfragen!

Sarah und Tony Adriouich

140 Wilde Kaiserin

Evi Fritzenwanker, Annemarie Auer

Kevin Fischer, Imca Pape und Wolfgang Kaufmann

MUT Entsorgungsdienst GmbH | Willy Graf Straße 17 | A-6330 Kufstein

T +43(0)5372/90804 | office@mut.cc | www.mut.cc

Wilde Kaiserin 141


DAS GOINGER DORFFEST

Vanessa Hagsteiner, Maria Lang, Monika Adelsberger, Lea

Heuberger

Zum ersten Mal nach knapp 20 Jahren hieß es in Going wieder

Dorffestzeit. Der Goinger Festverein organisierte als Veranstalter

und Koordinator das 1. Goinger Koasafest. Eine Veranstaltung, die

als Greenevent ausgelegt wurde. Regionalität stand daher im Mittelpunkt.

So kamen die Bands aus der unmittelbaren Umgebung, als

Hauptakt traten »Die Toten Lederhosen« auf. Auch bei der Kulinarik

stand die Region im Fokus. Die Schützenkompanie kreierte Pulled

Pork Burger, bei der Feuerwehr bruzzelte die Kistensau. Wie für ein

Green Event üblich, war rund die Hälfte der Speisen vegetarischer

Natur. Das Angebot reichte von Kaspressknödel bis hin zu Bladlvarianten.

Alexander Pletzer, Michael Schwaiger, Christoph Treichl,

Günther, Pletzer

Tobias Bohl, Anton der Hund und Nicolas

Schäbler

Harald und Karin Wohlschläger

Maresa Foidl, Elli Lang

Birgit Pletzer, Christine Embacher, Luisi Hinterholzer

Gʼsellig am

Kaiser

Anton, Anton, Tanja, Annalena Seiwald

Maria Luise Mayr, Reinhard Pirchl, Manfred Mayr

Anton Gschwendtner, Josef Adelsberger, Toni Pirchl, Nina

Hirzinger

Nadine und Fabian Haldenwang

Claudia Eller, Andreas Kirchmair

Ulrike Hafner, Renate Lanthaler, Melanie Lanthaler, Sarah

Cottogni, Susn Illius

Gerlinde und Michael Keuschnigg Franz Wallner, Renate Sykes Erika Resch, Kathrin Resch, Sebastian Resch

Trixi Moser, Anni Pirchl, Martina Erber

Barbara Pichler und Sybille Kaufmann

Stefan Resch, Lisa Horngacher, Luca Pletzer,

Vanessa Bergmann

Markus Muigg, Christine Muigg, Barbara

Berghaus

Renate Widauer, Conny Langhofer, Sabrina Brandauer

Manuel Schipflinger, Alexander Hochfilzer, Theresa Hager,

Franzi Feichter, Sandro Schipflinger Toni Pichl sen., Andreas Natmessnig Hubert und Heidrun Resch

Foto: Günther Fankhauser

142 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 143


VON PALMA NACH ELLMAU

Nach der »Media Night« in Palmas exklusivem Beach-Club »Anima Beach« fand die legendäre

Promi-Party nun erstmals in der Kaiserlounge in Ellmau statt. Party König Michael

Ammer hatte geladen und 200 Vips reisten begeistert an. »In Mallorca haben die Promis

ihre Finca und andere Unterkünfte, man sieht sich praktisch nur zum Feiern. Hier am Wilden

Kaiser waren wir alle in einem Hotel untergebracht, damit konnten wir uns während

der viertägigen Sause so richtig gut kennenlernen«, verriet Ammer. Eine Begeisterung, die

Mitveranstalter und Tirol Lodge Hoteldirektor Maik Röbekamp begeistert teilte. Gemeinsam

mit Michael Ammer ließ Maik Röbekamp darüber hinaus durchblicken, dass es Überlegungen

gibt, auch im Winter die Korken in Ellmau einmal so richtig knallen zu lassen.

Mit dabei auch Arti Künstler Georg Mühlegger und Ramona Mühlegger, Immo Experte

Gerhard Pohl und Wirtin Christine Pohl, d'schupf Wirt Jochen Pohl, Mediziner Lorenz

Steinwender mit seiner bezaubernden Hana, Model Claudia Ehlert, Barbara und Georg

Winkler, Johannes Winkler, Starkenberg Boss Bernhard Prosser und Bergbahn Aufsichtsrat

Hannes Winkler, Sportmoderator Ikone Jörg Dahlmann, Oachkatzl Wirtsleute PR Manager

und Schauspieler Thomas Spupica, Dschungelcampteilnehmer Julian FM Stöckl, Gregor

Teicher(Sky), Hannes und Beate Leitner (Edelbau), Ricardo Marinello (erster Gewinner

deutsches Supertalent) Echo Preisträger und Unicef Botschafter Max Mercini und

Petra Stumpf und Franziska Traub und DJ Martin Alois aus Ischgl und Axel Munz's Angermaiers

Trachtenshow.

144 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 145


Angela und Walter Auer (Barracuda), Anni Sojer, Kathrin Mayer,

Michael Sojer

FOOTBALL, MOTORSPORT,

SCHERE

Einst wurde Frederic Elsner

als American-Football-Spieler

bekannt, Motorsportfans

kennen ihn

als DTM-Manager. Nun

folgte der 33-Jährige einer

neue Berufung und eröffnete

mit der Hair Lodge

einen Friseursalon in Ellmau,

wobei er waschen,

schneiden, fönen echten

Profis überlässt. Zur Eröffnung

traf sich die Motorsport-Prominenz

allen

voran Ex-DTM-Champion

Hans-Joachim Stuck.

Hans Stuck, Frederic Elsner, Nikolaus

Manzl

Foto: GPhoto / Simon Lanzinger, Roland Mühlanger

Mario Friedl (Friedl Wrap), Matthäus Rass (Hotel Waldhof), Frederic

Elsner, Lucas Auer (DTM Pilot)

Foto: Armin Grissemann

146 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 147


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148 Wilde Kaiserin

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