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27. Juli 2022

- AK Marktforschung: Getränkepreise in Graz stark gestiegen - Tierheime kündigen Verträge mit dem Land Steiermark - Neue Radbrücke in der Sturzgasse eingehängt - Rekordnachfrage nach Heizungstausch

- AK Marktforschung: Getränkepreise in Graz stark gestiegen
- Tierheime kündigen Verträge mit dem Land Steiermark
- Neue Radbrücke in der Sturzgasse eingehängt
- Rekordnachfrage nach Heizungstausch

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27. JULI 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

30°

Sonnig und

sommerlich

warm geht es

morgen Donnerstag

in Graz

weiter. Die Höchsttemperaturen

liegen bei rund 30 Grad.

Über dem Vorjahr

Die AK hat wieder die Getränkepreise in

der Grazer Gastro erhoben und festgestellt:

Es ist deutlich teurer geworden. 2

Über den Kanal

Heute in aller Früh wurde die neue

Fahrradbrücke über den Mühlgang in

der Sturzgasse angeliefert. 4

Zwist um Finanzen sowie Vorwürfe

des Betrugs und der Tierquäerei

Tierheime

kündigen

Verträge mit

Land Steiermark

ARCHE NOAH (2), GETTY, STADT GRAZ/SCHLEICH

Heikel. Die Situation um die steirischen Tierheime spitzt sich weiter zu: Heute gaben fünf der acht Vereine bekannt, die „toxische Ehe” mit dem

Land Steiermark mit Jahresende zu beenden. Gegen ArcheNoah-Obmann Charly Forstner läuft aktuell außerdem noch ein Verfahren. SEITE 3


2 graz

www.grazer.at 27. JULI 2022

10 bis 60 Cent teurer:

Anton Lang (l.) und Christopher

Drexler gratulieren herzlich. STADT GRAZ

Eiche für zum

75er für „Arnie“

■ Anlässlich des bevorstehenden

75. Geburtstags von

Arnold Schwarzenegger am

Samstag, 30. Juli, hat das Land

Steiermark auf Initiative von

Landeshauptmann Christopher

Drexler und Landeshauptmann-Stellvertreter

Anton Lang eine steirische Eiche

im Grazer Burggarten gepflanzt.

So gratulieren ihm die

beiden auch für seine außerordentlichen

Verdienste.

Getränkepreise in

Graz stark gestiegen

Gesamte Preistabelle

auf www.grazer.at

Im Café Sacher (links) kostet der Verlängerte stolze 4,50 Euro, gegenüber im Café Muhr 3,50 Euro.

GROSSE UNTERSCHIEDE. Die Getränkepreiserhebung der AK zeigt: Ein

Verlängerter kostet in Graz zwischen 2,60 und 4,50 Euro, ein kleines Bier zwischen

3,10 und 4,50 Euro. Ein weißer Spritzer kommt auf 2,80 bis 4,40 Euro.

GETTY

Die Corona-Infektionszahlen in

Graz und GU sinken weiter. GETTY

Corona-Zahlen in

Graz und GU

■ Die Corona-Zahlen sind in

Graz seit gestern erneut gesunken

und liegen aktuell bei einer

Sieben-Tage-Inzidenz von 712,8

(gestern: 789,0). In Graz-Umgebung

sind es 670,3 Fälle pro

100.000 Einwohner (gestern:

701,9). Der Steiermark-Durchschnitt

liegt momentan bei

603,8. Die AGES vermeldet 183

Fälle auf steirischen Normalstationen,

13 auf Intensiv. Bisher

sind in Graz 537 Menschen mit

Corona verstorben, 416 in Graz-

Umgebung.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Das tägliche Leben wird momentan

immer teurer. Steigende

Kosten müssen jetzt

auch Gastronomie-Besucher wieder

schlucken. Denn die steirische

Arbeiterkammer veröffentlichte

heute wieder ihren jährlichen

Preischeck: Die Marktforschung

hat in fünfzig steirischen Lokalen

– darunter 27 Grazer Betriebe –

rund 500 Getränkepreise erhoben.

Die Erhöhung schlägt meistens

mit 10 bis 60 Cent zu Buche, in

Einzelfällen wurden plötzlich bis

zu 1,50 Euro mehr verlangt – das

ist ein Plus von 37,5 Prozent.

Erfasst wurden gängige Getränke

wie Bier, Spritzer, Fruchtsäfte,

Aufspritzgetränke und Kaffee.

Zum Beispiel ist das Krügerl

ebenso wie das kleine Bier im

Preis durchschnittlich um 6,3

bzw. fast 7 Prozent gestiegen. Der

beliebte Spritzer wurde in den

steirischen Lokalen im Schnitt

um 9,2 Prozent erhöht.

„Wer in Graz günstig etwas trin-

ken will, findet im Molly Malone

das günstigste Bier (0,5 Liter) mit

3,90 Euro und den günstigsten

Apfelsaft gespritzt mit Leitungswasser

auf 0,5 Liter in Muckis

Weinstube um 2,90 Euro“, so AK-

Marktforscher Josef Kaufmann:

„Im Bezirksvergleich findet sich

das günstigste Bier (0,5) um 3,60

Euro in Feldbach. Der niedrigste

Preis für Apfelsaft mit Leitungswasser

(0,5) wird in Thörl mit 2

Euro gezahlt.“

Den günstigsten Verlängerten

gibt es mit 2,60 Euro im Café

Schmiedt am Kapaunplatz. Am

teuersten ist der Kaffee im Café Sacher

in der Herrengasse, wo man

4,50 Euro (statt wie im Vorjahr 3,80

Euro) bezahlen muss. Der weiße

Spritzer ist dort ebenfalls am

teuersten: 4,40 Euro werden (statt

3,90 Euro im Vorjahr) verrechnet.

Am günstigsten steigt man in

Muckis Weinstube und dem Café

Schmiedt aus – dort kostet die Mischung

jeweils 2,80 Euro. Bemerkenswert:

der Höchstpreis für den

Spritzer in Graz liegt 29 Prozent

über jenen in den Bezirksstädten.

Günstiger geworden sind in Graz

genau zwei Getränke in zwei der

getesteten Lokale: Der Verlängerte

im Eleven in der Kaiserfeldgasse

kostet nun statt 2,90 nur noch 2,80

Euro. Im Moin am Mehlplatz ist

das Viertel Apfelsaft pur von 3,30

auf 3 Euro billiger geworden.

Teures Wasser

Bei 23 von 50 erhobenen steirischen

Lokalen ist das Leitungswasser

in der Getränkekarte

angeführt: Für 0,25 bis 0,5 Liter

zahlen Gäste zwischen 20 Cent

und 1,30 Euro. In den Grazer Lokalen

ist es in Molly Malone, Café

Muhr, Café Sacher, Operncafé,

Flann O‘Brien, Peter Weinstube,

L‘Osteria, Moin, Kunsthauscafé,

Eleven, La Mur und Das Eggenberg

gratis. Am meisten wird im

Peppone verlangt: 1,30 Euro für

einen Viertel Liter, wenn ansonsten

nichts anderes konsumiert

wird. Ansonsten ist es mit 1 Euro

im dreizehn sowie im Café Kaiserfeld

am teuersten. Die Preise bei

Mineral reichen in Graz von 2,40

Euro bis zu 3,90 Euro (0,33 Liter).


27. JULI 2022 www.grazer.at

Tierheime kündigen Vertrag mit Land Steiermark

graz 3

Szenen einer gescheiterten „Ehe“

HAMMER. Vertreter von fünf steirischen Tierheimen sahen in der Pressekonferenz in der Arche

Noah keine andere Möglichkeit als sich vom „toxischen“ Partner, dem Land Steiermark, zu trennen.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Das Fazit der Pressekonferenz

heute im Tierschutzheim

„Arche Noah“ in

Graz ist schnell auf den Punkt

gebracht. Vertreter von fünf der

acht steirischen Tierheime legten

mehr oder weniger emotional dar,

dass sie einfach zu wenig Geld für

die Tierbetreuung von Land Steiermark

bekommen und daher

den, „toxischen Vertrag“, wie ihn

ArcheNoah-Chef Charly Forstner

bezeichnete, per Jahresende kündigen.

Es gehe vor allem um das

Personal. Das Land schreibt vor

wie viele Mitarbeiter die Heime

haben müssen und schießt aber, so

klagen die Tierheimleiter, zu wenig

Geld zu und daher gehe sich die

Kostenrechnung in den Heimen

nicht mehr aus und bringe diese

dadurch in existenzielle Troubles.

Da in den Heimen vom Land zugewiesene

Tiere leben, würde das

zu problematischen Situationen

im nächsten Jahr führen. Mit dieser

massiven „Drohgebärde“ hoffen

sie den zuständigen Landesrat

Anton Lang an den Verhandlungstisch

zu bringen um bessere Konditionen

auszuhandeln.

So weit so gut, wenn da nicht

noch die Anzeigen gegen den Obmann

der Arche Noah Forstner

und kriminalpolizeiliche Ermittlungen

wegen Betrug, Tierquälerei,

Nötigung am Laufen wären.

Auf die Frage ob Forstner bis zum

Ende der Ermittlungen sein Amt

ruhen lassen würde, meinte dieser:

Er sehe keinen Grund dafür.

Entweder lösen sich die Vorwürfe

in Luft auf oder Obmann Forstner

geht auf ein schlimmes Ende

zu. Vize-Landeshauptmann Lang

bedauerte in einer Aussendung

das Endes des Vertragsverhältnisses:

„Der heute bekannt gegebene

Schritt der Vertragspartner ist enttäuschend,

denn als Land Steiermark

haben wir in den vergangenen

Jahren vieles umgesetzt und

den Tierschutz in der Steiermark

auf ein neues Level gehoben.“

Lang betonte, dass man in vielen

Gesprächen bis zuletzt versucht

habe, eine Lösung zufinden. „Wir

werden es nicht akzeptieren, dass

Arche Noah

Hausherr Charly

Forstner (mit

Hund) mit den

Vertretern der

vier steirischen

Tierheime, die

Mitstreiter sind.

diese Probleme auf dem Rücken

der Tiere ausgetragen werden und

damit das Tierwohl gefährdet ist.

Es steht außer Frage, dass wir die

Unterbringung und damit auch

das Wohl unserer Tiere auch in

Zukunft sicherstellen werden. Eine

derzeit stattfindende Evaluierung

der Leistungsverträge kann allerdings

aufgrund von stattfindenden

staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen

derzeit nicht abgeschlossen

werden.“

KK

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SCHAUPLATZ


4 graz

www.grazer.at 27. JULI 2022

65 Prozent der Anträge zum Heizungstausch betreffen Biomasse-/Holzheizungen,

22 Prozent Wärmepumpen und 13 Prozent Fernwärme. GETTY

2022: Rekordnachfrage

nach Heizungstausch

VERDOPPELT. Bei Förderanträgen zum Heizungstausch

gab es eine Steigerung von 100 Prozent.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Energiepreise auf Rekordniveau,

Gas-Abhängigkeit

von Russland und die damit

zusammenhängende Angst vor

einem kalten Winter sowie die immer

deutlicher werdenden Konsequenzen

der Klimakrise: Immer

mehr Menschen wird klar, dass

die Zukunft nicht in fossilen Energieträgern

liegen kann. Das zeigt

sich nun auch in einer Zwischenbilanz

des Landes Steiermark

hinsichtlich der Heizungstausch-

Förderanträge. Diese haben sich

nämlich im Vergleich zum bisherigen

Rekordjahr 2021 sogar verdoppelt

– auf rund 7.000.

Aufstockung möglich

„Wenn wir die Steiermark auch für

die Zukunft lebenswert gestalten

wollen, müssen wir weg von fossilen

Energieträgern“, betonte heute

dementsprechend Umweltlandesrätin

Ursula Lackner. Die bestehende

Abhängigkeit sei „fatal“.

7.000 Förderanträge wurden

gestellt, insgesamt hat man sei-

tens des Landes für heuer 11,5

Millionen für den Heizungstausch

vorgesehen. Im ersten Halbjahr

wurden bereits rund 2.800 Heizungstauschförderungen

im Volumen

von etwa sieben Millionen

Euro abgewickelt. Mit Blick auf die

Gesamtzahl der Anträge, könnte

es also sein, das die 11,5 Millionen

nicht reichen. „Dann werden wir

aufstocken“, versichert Lackner.

Denn der Erfolg sei offensichtlich.

Alleine die von Jänner bis September

2021 getauschten Heizungen

würden im Jahr etwa 30.000

Tonnen CO 2

einsparen, was einer

Menge von 11,2 Millionen Liter

Heizöl entspricht. „Die sind wir

los“, so Lackner. Das wird man

wohl übertreffen. Immerhin kamen

im ersten Halbjahr rund ein

Viertel der österreichweiten Förderansuchen

aus der Steiermark.

Die mit Jänner eingeführte

„Sauber-Heizen für Alle“-Förderung

soll den Heizungstausch für

jeden ermöglichen. Gemeinsam

mit der Bundesförderung können

Steirer je nach Einkommen sogar

75 oder 100 Prozent des Heizungstausches

fördern lassen.

Der Lkw lieferte heute die Brücke an, welche die bald fertig gestellten Radwegverbindungen

in der Sturzgasse und der Puchgasse verbindet. STADT GRAZ/SCHLEICH (2)

Neue Radbrücke in der

Sturzgasse eingehängt

INFRASTRUKTUR. Die 18 Meter lange Brücke

über den Mühlgang wurde heute installiert.

In aller Herrgottsfrüh wurde

sie heute mit dem LKW angeliefert:

Die rund 18 Meter

lange Fahradbrücke, die die

bald fertig gestellten Radwegverbindungen

in der Sturzgasse

und der Puchstraße verbindet.

Der Radverkehr in der steirischen

Landeshauptstadt macht

im Rahmen der Radoffensive

von Stadt Graz und Land Steiermark

also Meter. Wie etwa in der

Sturzgasse, die in puncto aktive

Mobilität in die Gänge kommt.

Allein der dortige Radweg nördlich

der Sturzgasse umfasst 330

Meter. Auch die Gehwege werden

ausgebaut. Weiter geht es in

die Puchstraße beziehungsweise

Lauzilgasse auf einer Länge

von 300 Metern. Damit wird die

Radverbindung künftig ab dem

Puchsteg in Richtung Zentralfriedhof

verlängert.

Zukunft Radverkehr

Bis zum Jahr 2030 will die Stadt

Graz durch die geplante Radoffensive

Europas führende

Radstadt werden. 100 Millionen

Euro werden in Infrastrukturprojekte

investiert.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

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Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


27. JULI 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Suchaktion nach

Pensionisten

■ In Frohnleiten im Bezirk Graz-

Umgebung suchten seit gestern

Abend zahlreiche Einsatzkräfte

nach einem abgängigen 74-jährigen

Pensionisten. Gegen 9 Uhr

verließ dieser seine Wohnung.

Da er nicht nach Hause zurückgekehrt

war, verständigte sein

Sohn gegen 18:15 Uhr die Polizei.

Die Einsatzkräfte, darunter

Feuerwehren, mehrere Rettungen,

Drohnen, Hunde, Bergrettung,

Helikopter, uvm. suchten

den Mann leider vergebens – die

Suchaktion wurde aufgrund der

Dunkelheit und des unwegsamen

Geländes erfolglos abgebrochen.

Seit den heutigen frühen Morgenstunden

haben die Einsatzkräfte

die Suche erneut aufgenommen.

Zum Teil schwer verletzt wurden Personen gestern bei jenem Unfall, der sich

aufgrund eines riskanten Überholmanövers eines 17-Jährigen ereignete. BF GRAZ

Unfall nach

Überholanöver

■ Im Bezirk Gries kollidierte ein

17-jähriger PKW-Lenker gestern

Mittag nach einem Überholmanöver

mit mehreren Fahrzeugen.

Sechs Personen wurden zum Teil

schwer verletzt. Gegen 12:40 Uhr

fuhr der Teenager aus Graz auf

der Herrgottwiesgasse stadtauswärts.

Auf Höhe Großmarktstra-

ße überholte er viel zu schnell

einen LKW. Danach entwickelte

sich ein weitläufiger Unfall, der

mehrere Fahrzeuge miteinbezog.

Der 17-Jährige, sowie seine zwei

Beifahrer (17) wurden leicht verletzt.

Ein 73-jähriger PKW-Lenker

und eine 44-jährige Beifahrerin

wurden leicht, eine ebenfalls

mitfahrende 72-Jährige, schwer

verletzt. Alle wurden ins LKH

Graz gebracht.

Antiquitäten

wurden gestohlen

■ Spektakulär: Im Bezirk Gries

brachen zwei bislang unbekannte

Täter mithilfe eines hydraulischen

Werkzeuges vom

Boden aus durch eine Holzkonstruktion,

die Betondecke und

den Fliesenboden in ein Antiquitätengeschäft

ein (siehe Bild

unten) und stahlen zahlreiche

historische Wertgegenstände.

Die Schadenshöhe ist enorm.

Vorgehensweisen dieser Art, bei

denen Täter meist nach sorgfältiger

Planung durch die Decke

in ein Objekt einbrechen, werden

fachsprachlich auch „Rififi“

genannt. Das LKA ersucht um

Hinweise unter 059133/60-3333

bzw. lpd-st-landeskriminalamt@

polizei.gv.at

BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / GOODBOY PICTURE COMPANY

Corona-Schutzimpfung:

Schützen Sie

Ihr Kind

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren

allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam,

schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen

Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe.

Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen

Impfschutz drei Impfungen empfohlen.

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch

über die Hotline der AGES unter 0800 555 621


27. JULI 2022 www.grazer.at

60 Millionen Euro:

Fresenius Kabi baut aus

graz 7

RIESIG. Der internationale

Gesundheitskonzern

baut in Graz

und GU stark aus. In

Werndorf startete eine

neue Verpackungslinie.

Das Team von „Sophia“ freut sich

über den Zuschuss. RUPERT RECHNLING

100.000 Euro für

StartUp „Sophia“

■ Das Grazer InsurTech StartUp

„Sophia“ will mit seiner gleichnahmigen

App Nutzern den

Umgang mit Versicherungen erleichtern.

In der App kann man

Versicherungen verwalten, den

Bedarf analysieren und Optimierungsbedarf

feststellen lassen.

„Sophia“ funktioniert als digitale

Versicherungsmaklerin, das Unternehmen

erhält eine Provision.

Nun wurde das StartUp in das

Förderprogramm „Start!Klar“

des SFG aufgenommen. Das

heißt: Ein Zuschuss fast 100.000

Euro, den man für die Investorensuche

verwenden will.

■ Jährlich produziert der Gesundheitskonzern

Fresenius Kabi

in Graz-Puntigam mehr als 160

Millionen Stück Arzneimittel, die

in Werndorf in Graz-Umgebung

verpackt und weltweit versendet

werden. Nun hat sich der Konzern

für eine weitere Großinvestition

im Raum Graz entschlossen.

Bis 2023 werden mehr als 60 Millionen

Euro in die Erweiterung

Das Gesundheitsunternehmen Fresenius Kabi baut im Raum Graz aus. FRESENIUS KABI AUSTRIA

Immer mehr Jobwechsel

■ Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung.

Ende Juni vermeldete das

AMS mit 553.000 unselbstständig

Beschäftigten einen neuen

Rekord, gleichzeitig suchen viele

Firmen verzweifelt nach Mitarbeitern.

Nun zeigt sich ein neuer

Trend, die Beschäftigten scheinen

immer wechselwilliger zu

werden. Binnen eines Jahres stieg

beim AMS Steiermark die Zahl

der Bescheide für Selbstkündigungen

um mehr als 50 Prozent

– und das obwohl Personen, die

der Produktionskapazitäten und

den Ausbau der Infrastruktur

in der Produktionsstätte Graz

und im Verpackungszentrum in

Werndorf investiert. Damit werden

auch neue Arbeitsplätze in

der Region geschaffen.

In Werndorf startet kürzlich

eine neue Verpackungslinie. Die

Komponenten der Linie, bestehend

aus einem Etikettierer,

einem Kartonierer, einem Kartonsammelpacker

sowie einem

integrierten Track and Trace System,

wurden von vier verschiedenen

Firmen geliefert und schließlich

unter Zusammenarbeit aller

Beteiligten aufgebaut und zusammengefügt.

„Nach einer Gesamtprojektdauer

von gut zwei

Jahren, war es dem Team möglich,

das Projekt vor der vereinbarten

Deadline abzuschließen“,

berichtet Christoph Schwer, Leiter

der Verpackung in Werndorf.

18.000 Stück pro Stunde können

mit der neuen Linie verpackt

werden.

FAB

selbst ihren Arbeitsplatz kündigen,

für vier Wochen kein Arbeitslosengeld

bekommen. „Das

bestätigt klar die generelle Wahrnehmung,

dass viele Beschäftigte

jetzt ihren Job wechseln, weil sie

entsprechende Angebote am Arbeitsmarkt

vorfinden und sich so

beruflich verbessern wollen. Auf

der anderen Seite verstärkt das

aber den Arbeitskräftemangel vieler

Unternehmen und Branchen,“

so AMS Steiermark-Geschäftsführer

Karl-Heinz Snobe.

Das AMS vermerkt einen neuen Trend: Steirer wechseln öfter ihre Jobs.

LUEF

Centerleiterin Heike Heinisser freut

sich über den Erfolg.

FOTO JÖRGLER

Shopping Nord

in den Top Ten

■ Eine Grazer Erfolgsgeschichte:

Das Shopping Nord belegt aus

Mitersicht den starken 8. Rang

der wirtschaftlich erfolgreichsten

Einkaufszentren Österreichs,

mit einer Durchschnittsbewertung

von 2,17 liegt man

in der Steiermark außerdem

auf dem starken zweiten Platz.

„Ein offener und partnerschaftlicher

Austausch mit unseren

Shoppartnern und Mietern ist

ein wesentlicher Faktor für eine

gesunde und effiziente Zusammenarbeit“,

so Centerleiterin

Heike Heinisser.

Bäckermeister Julius Kern ist zufireden

mit dem neuen System. HOLLU

Bäckerei Kern:

Digitalisierung

■ Die Traditionsbäckerei Kern

in Graz hat ihre internen Prozesse

in allen 14 Filialen digitalisiert.

Alle wichtigen Dokumente

rund um Reinigung und

Hygiene, wie Kontrolllisten,

Sicherheitsdatenblätter, Reinigungsanleitungen,

Temperaturprotokolle

oder Produktinformationen,

wurden digitalisiert

und stehen mit der Softwarelösung

NOA nun in allen Kern-

Filialen auf Knopfdruck zur

Verfügung. Tätigkeiten werden

so exakt dokumentiert, Abläufe

effizienter und transparenter.


8 graz

www.grazer.at 27. JULI 2022

Lea sucht

ein Zuhause

Grazer

Pfoten

Blog

achtnull

www.grazer.at

/achtnull

Lea ist eine recht kleine

Amstaff-Mix-Hündin. Sie ist

zwar zierlich gebaut, hat aber

ganz viel Energie in dem kleinen

Körper. Lea möchte wandern,

große Gassirunden gehen, eventuell

auch Hundesport machen.

Sie ist kein Hund für Couchpotatoes.

Sie ist sehr schlau und

möchte gern Neues lernen. Ein

paar Grundkommandos kann

Lea hätte

gerne ein

Herrchen

oder Frauchen,

das sich

um sie kümmert

. KK

sie bereits. Lea mag gerne Menschen

und geht offen auf sie zu.

- 1 Jahr alt

- weiblich

- sportlich und schlau

- mag keine anderen Tiere

Kontakt: Arche Noah

www. aktivertierschutz.at

Tel. 0676/84 24 17 437

Bloggerin Melanie hat Taftoon und Co in der neuen Bar Amouro probiert. KK

Neue Bar Amouro im Test

■ Unsere Bloggerin Melanie

Köppel testet jede Woche ein

neues Lokal in Graz und Umgebung

und verrät ihre Meinung

dazu – wie schmeckt es, wie ist

der Preis und wie ist das Ambiete?

All das kann man jeden

Mittwoch nachlesen. Diese Woche

geht es um die Bar Amouro,

die vorletzte Woche im neuen

Aiola Living Conceptstore in der

Schmiedgasse eröffnet hat. Die

Highlights: Von Frühstück bis

Abendessen ist alles dabei und

auch die Drinks lassen nichts zu

wünschen übrig. In der Speisekarte

findet man vor allem

orientalisch-levantische Küche:

Taftoon, Hummus, Sabich, Falafel,

aber auch Burger und Oktupus

und Austern – und als Dessert

Baklava und Co. Mehr dazu

und wie es unserer Melanie geschmeckt

hat, kann man schon

jetzt im Blog auf www.grazer.at/

achtnull nachlesen.

LASS

DIR

HELFEN

Was haben Knochenbrüche, chronische

Kreuz schmerzen und psychische Erkrankungen

gemeinsam? Sie können uns alle treffen und

betreffen viele. Aber sie können vermieden

und geheilt werden. Informationen und

Unterstützungsangebote zu psychischen

Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler


27. JULI 2022 www.grazer.at

graz 9

Grazer Meeting am Sprung

AUFWERTUNG. International top besetzt ist das „Horst Mandl Memorial“ Leichtathletik-Meeting am

Samstag ab 16 Uhr in Eggenberg. Ab dem Jahr 2023 spielt es sogar noch eine Kategorie höher.

Ivona Dadic wird beim Horst Mandl Memorial am Samstag im ASKÖ-Stadion

Eggenberg im Weitsprung und über 100 Meter Hürden antreten.

GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

In der heimischen Leichtathletik

gilt „3G“ – keine Angst,

nicht im pandemischen Sinne.

G steht in dem Fall für die

Orte bekannter Meetings. Bisher

waren das Götzis und das Meeting

auf der Linzer Gugl. Jetzt

kann sich auch Graz dazu zählen.

Samstag ab 16 Uhr werden

heimische und internationale

Stars zu sehen sein. Siebenkämferin

Ivona Dadic zum Beispiel,

die über 100 Meter Hürden und

im Weitsprung startet. „Das ist

ein wichtiger Wettkampf in der

Vorbereitung auf die EM im August

in München“, sagt Dadic.

Oder Riccardo Klotz, Innsbrucker

Stabhochspringer, der diese

Woche mit 5,64 Metern schon

persönliche Bestleistung ge-

sprungen ist und auf dem Weg

ist, den 31 Jahre alten Rekord

von Hermann Fehringer mit

5,77 Metern zu knacken. Dazu

kommt der ehemalige Welt- und

Europameister Ramil Guliyev

nach Graz. Er wird schon am

Donnerstag um 15.30 Uhr mit

Kindern von ATG und ATSE trainieren.

Weil in Eggenberg jüngst auch

in die Infrastruktur investiert

wurde, wird das Stadion neu

zertifiziert. „Dadurch sind wir

jetzt eine Kategorie höher und

rücken auch im Wettkampfkalender“,

sagt Organisator Bernd

Pazolt. „Im kommenden Jahr

findet das Meeting dann am 16.

Juni statt.Dadurch werden noch

bessere Athleten zu uns kommen“,

freut er sich. „Langfristig

wollen wir eine Top-Veranstaltung

werden.“

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REDAKTEUR (m/w/d)

Graz | Vollzeit

Jahresbruttogehalt: ab € 28.000,–

auf Basis 40 Stunden/Woche

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Geschichten und interessieren sich für das lokale

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Silvia Pfeifer

#RegionalMedienKarriere


27. JULI 2022 www.grazer.at

graz 11

Jetzt

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Nicht begeistert

„Wer krank ist, bleibt aber zuhause!“

Genau... das funktioniert

ja jetzt schon so super.

Trauen sich viele jetzt schon

nicht, zu Hause zu bleiben, wenn

sie krank sind. Und Firmen werden

das auch ganz sicher nicht

ausnutzen, um wieder mehr

Druck auf ihre Leute zu machen,

früher arbeiten zu gehen als gut

für sie (und ihre Kollegenschaft)

ist. Ich würd ja sagen, ich fühl

mich wie in einer Sitcom, aber

das wär zumindest ab und an

komisch. So dermaßen depperte

Aussagen in einem so dermaßen

bescheuerten Ton...

Mo Lux

* * *

Genervt

Wird interessant werden, wie

man dann im Herbst auf steigende

Zahlen reagieren will.

Das stetige Hin und Her werden

viele nämlich nicht mehr mitmachen!

Auch arbeitsrechtlich

werden sich einige neue Fragen

stellen.

Helmuth Schlögl

* * *

Vernünftig

Sehr spät aber doch, kehrt Vernunft

ein. Allerdings hätten

verpflichtende Quarantäne und

andere Restriktionen bereis vor

Monaten aufgehoben werden

sollen. Man erinnere sich an die

Worte des britischen Gesundheitsministers

(im UK wurden

am 1. Juli 2021 praktisch alle

staatlichen Corona-Beschränkungen

aufgehoben): ,,Wer sich

im Sommer infiziert, wird im

Winter keine Intensivstation

blockieren.‘‘

Bernd Haas

Unmündigkeit

Wir sind keine unmündigen

Kleinkinder. Das ist Freiheits-

Einschränkun-

beraubung,

gen meiner persönlichen

Freiheit. Wo der VfGH

bleibt, ist mir schleierhaft.

Man darf ins

Gasthaus, aber nichts

essen oder trinken.

Geht‘s noch? Mir

scheint die Empfehlung

von Bundeskanzler Nehammer

ist bei euch schon im

Einsatz. Sonst ist so etwas Irrsinniges

nicht möglich.

Gertrude Skringer

* * *

Amüsant

Dafür kommt die Affenpocken-

Quarantäne und die Lockdowns

werden auf die Pocken

geschoben.

Emanuel Leipold

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Quarantäne

wird vorerst

ausgesetzt

Gesundheitsminister

Johannes

Rauch gab bekannt: Ab

1. August gibt es vorerst keine

Quarantäne-Pflicht für Corona-

Infizierte mehr. Stattdessen soll

es eine sogenannte Verkehrsbeschränkung

– etwa mit Maskenpflicht

– geben. Er appelliert an

die Eigenverantwortung der Bevölkerung.

Die „Grazer“-Leser

diskutieren über das Thema auf

der Facebook-Seite.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


ein. Die steirische Autorin Michaela

Riedl-Schlosser hat dem

bekannten Stoff von Hans Christian

Andersen einen fröhlichen

und modernen Schliff verliehen.

Die Musik aus der Feder des musikalischen

Leiters des Burgtheaters

Andreas Radovan und die

Liedtexte von Kernölamazone

Gudrun Nikodem-Eichenhardt

laden auch heuer wieder zum

Mitsingen und -tanzen ein. Für

die schwungvolle Choreografie

– auch mit einem Fischschwanz

kann man abrocken – zeichnet

Dancing Star und Kernölamazograz

12 www.grazer.at 27. JULI 2022

Eva Prosek ist die

Hauptdarstellerin.

Ihre Darstellung der

„Kleinen Meerjungfrau“

ist das Highlight

des Märchen-

sommers.

MARTIN HESZ

Meerjungfrau neu „erfischt“

MÄRCHENHAFT. Morgen Donnerstag um 17 Uhr ist im Hof des Priestersemimars Premiere: Da entführt

die „Kleine Meerjungfrau“ die kleinen und großen Besucher in eine märchenhafte Unterwasserwelt.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Zum achten Mal lädt die Intendantin

des Grazer Märchemsommers

Nina Blum

in den Hof des Priesterseminars,

wo ein magisches Märchenland

entsteht, in dem neben jeder

Menge Spaß für Groß und Klein

ganz nebenbei auch der Schutz

der Ozeane und ihrer Bewohner

auf spielerische Weise zum Thema

gemacht wird. Wie immer lädt

das interaktive Märchentheater

mit viel Musik zum Mitmachen

Circle Creek rocken

das Parkhouse live

■ Saturday Night im Grazer

Stadtpark und das am 30. Juli im

Parkhouse. Auf der Bühne stehen

Didi und Chris Zirkelbach, die

Rock‘n‘Roll-Twins von Graz mit ihrer

Kultband Circle Creek. Beginn

der Solo-Show ist um 19.30 Uhr. Bei

Circle Creek tut sich derzeit viel,

neue Single ist am Markt und am

5. August erscheint weltweit das

Album „The World is on Fire“. Didier

Zirkelbach: „Es läuft gut, die

Stimmung in der Band ist hervorragend.

Wir haben unseren Sänger

von früher Mario Tschierl wieder

an Bord. Wir haben viele Verbindungen

nach Deutschland, ein

neues Label und werden vom großen

griechischen Metal-Label Rock

of Angels vermarktet. Jedenfalls

freuen wir uns schon auf Samstag

auf das Konzert im Parkhouse.“ Das

neue Album soll Rock-Tore auf der

ganzen Welt öffnen... VOJO

ne Caroline Athanasiadis verantwortlich.

Die Kleine Meerjungfrau, die

an ihrem 16. Geburtstag die Unterwasserwelt

verlassen und die

Welt der Menschen kennen und

lieben lernen darf, wird von der

Grazer Schauspielerin Eva Prosek

gespielt. Für sie ein Heimspiel.

Felix Rank gibt den Prinzen

Idris, Randolf Destaller den

Hummer. Petra Strasser sorgt

als böse Hexe Krusella für Gruselmomente,

Silke Müllner ist in

einer Doppelrolle (Hai und Mutter

der kleinen Meerjungfrau) zu

sehen. Die Meeresschildkröte

wird von Christina Kiesler gespielt,

die Möwe von Elisabeth

Veit. Der Klimaschutz wird auch

zum Thema gemacht; denn die

Verschmutzung der Ozeane gefährdet

nicht nur die Meeresbewohner,

sondern auch uns Menschen.

Da ist es nur konsequent,

dass auch der Märchensommer

selbst heuer auf dem Weg zum

„Green Event“ ist. Die Premiere

ist morgen um 17 Uhr. Weitere

Aufführungen im Detail auf

www.maerchensommer.at, wo es

auch Ticketinfos gibt.

Es scheint jetzt zu klappen mit der internationalen Karriere der Grazer Metalband

„Circle Creek“. Samstag sind sie noch in Graz, im Parkhouse. CC


27. JULI 2022 www.grazer.at

graz 13

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ In den Corona-Sommern 2020 und 2021 fand die Murszene auf der

Murinsel statt. Jetzt kehrt das Weltmusikfestival auf den Mariahilferplatz

zurück. Die musikalische Weltreise geht dort quer über die Kontinente

und quer durch die Kulturen. Morgen Donnerstag eröffnen

Raphael Wressnig, Groove & Good Times: Los geht‘s um 20 Uhr bei

freiem Eintritt.

■ Die dreijährige Regentschaft von Königin Katrin Dokter und ihren

Prinzessinnen Beatrix Luttenberger und Lisa Müller geht in Kürze zu

Ende. Eine Jury der Weinwirtschaft und des steirischen Tourismus hat

die neuen Weinhoheiten gewählt. Diese werden morgen präsentiert.

■ Nach langer covid-bedingter Pause kommt die Pflegedrehscheibe

auch wieder vor Ort. Am Lendplatz werden am Donnerstag, 28. Juli

von 10 bis 12 Uhr die Fragen der Grazer zum Thema Pflege in den

unterschiedlichsten Formen beantwortet.

■ Zwanzig Femizide gab es in diesem Jahr in Österreich bereits. Wie

jeden letzten Donnerstag im Monat findet in Graz morgen deshalb

eine Demonstration gegen patriarchale Gewalt statt. Diese startet um

17.30 Uhr am Griesplatz. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

Die Steiermark bekommt morgen neue Weinhoheiten: Beatrix Luttenberger,

Katrin Dokter und Lisa Müller (v.l.) scheiden aus dem Amt. LK/DANNER

Österreich

braucht

Strom.

■ Vor dem ersten Heimspiel des SK Sturm am Sonntag gegen den

amtierenden Meister Red Bull Salzburg, lädt Cheftrainer Christian

Ilzer morgen zur Pressekonferenz.

Sarasdorf

Salzburgleitung

(Inbetriebnahme 2025)

Kainachtal

Kainachtal

Salzburgleitung: Inbetriebnahme 2025

ist Schlüssel für sichere Stromversorgung und Energiewende.

Informationsverbreitung Salzburgleitung APG 2022

Die Salzburgleitung

Die Energiequelle der Zukunft ist Strom

– Strom aus sauberen nachhaltigen Energiequellen

wie Wasser, Wind & Sonne.

Erneuerbare Energie soll bis 2030 unsere Stromversorgung

zu hundert Prozent sichern. Diese

Energiewende bedingt ein starkes Übertragungsnetz.

Die Austrian Power Grid (APG) ist dazu gesetzlich

beauftragt.

APG trägt diese Verantwortung täglich

und ermöglicht mit Investitionen in den

Netzaus- und -umbau die Integration und

www.salzburgleitung.at

Verteilung der Erneuerbaren in ganz Österreich.

Die Salzburgleitung ist das Schlüsselprojekt und

schafft die nötigen Kapazitäten, um die Stromversorgung

zu sichern, erneuerbare Energien zu

integrieren, und Strom aus Europa für Österreich

preisgünstig nutzbar zu machen.

Die APG hat Ende 2019 nach 3,5 Jahren

Verspätung mit den Bauarbeiten für das

wichtigste Strominfrastrukturprojekt

des Landes begonnen. Der Bau wird seitdem auf

der gesamten Trasse planmäßig umgesetzt.

Unsere MitarbeiterInnen arbeiten mit vollem Einsatz, den Zeitplan für die Inbetriebnahme der Salzburgleitung einzuhalten.

Für Salzburg. Für Österreich. Für Gesellschaft, Wirtschaft und eine nachhaltige und sichere Energiezukunft.

Zahlen, Daten, Fakten

Investitionsvolumen: 890 Mio. €

7.000 neue Arbeitsplätze in Österreich

2.250 Arbeitsplätze in Salzburg

229 Masten weniger

Netzkapazität 7 x höher

Inbetriebnahme 2025

Positives Erkenntnis des VwGH

vom 20.10.2020

Integration Erneuerbare

Sichere Stromversorgung

Nutzbarkeit Europäischer Strommarkt

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