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31. Juli 2022

- Grazer Kinder werden immer dicker - Stadt hat neun Top-Jobs zu vergeben - Aufregung: keine großen Pflanzen in Grazer Gastgärten erlaubt - 286 Unfälle in Graz im ersten Quartal - Getränke um bis zu 50 Prozent teurer geworden - Interview mit dem Tennis-Shootingstar Filip Misolic

- Grazer Kinder werden immer dicker
- Stadt hat neun Top-Jobs zu vergeben
- Aufregung: keine großen Pflanzen in Grazer Gastgärten erlaubt
- 286 Unfälle in Graz im ersten Quartal
- Getränke um bis zu 50 Prozent teurer geworden
- Interview mit dem Tennis-Shootingstar Filip Misolic

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Gepflanzt

Laut Verordnung

müssen große

Pflanzen trotz

Klimawandel aus

Gastgärten entfernt

werden. Nach

Protesten wird die

Stadt prüfen.

SEITE 8

Schulärztliche

Untersuchung ergibt:

Unsere

Kinder

Gesalzen

In den vergangenen

zehn Jahren

sind Kaffee, Bier

und Spritzer in

Grazer Lokalen

um bis zu fünfzig

Prozent teurer

geworden.

SEITE 18

werden

immer

dicker

Werde Teil unseres Teams!

Prost, Mahlzeit. Die aktuelle schulärztliche Untersuchung von 5000 Grazer Kindern liefert alarmierende Ergebnisse:

Jedes fünfte Schulkind ist übergewichtig, in der achten Schulstufe ist sogar jedes dritte betroffen. SEITEN 4/5


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• Kinderbetreuer*in

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2 die seite zwei

www.grazer.at 31. JULI 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Das schwere

Leben im

Übergewicht

W

er schon ein paar Jahre

als Erwachsener gilt,

kann sich bestimmt an

den einen Mitschüler erinnern,

der ein bissl fester war als die

anderen. Auch wenn das

statistisch extrem unwahrscheinlich

ist, so hat es

zumindest in der Erinnerung in

jeder Klasse genau einen

Dicken gegeben. In der

typischen kindlich-brutalen

Rollenzuschreibung stand

dieser in einer Reihe mit dem

Streber, dem Dummkopf und

dem Schlimmen. Heute haben

sich diese stereotypen Rollenbilder,

die quasi zum Mobbing

einladen, schon alleine aus

humanitären Gründen

verändert. Aber zumindest was

die Beleibteren betrifft, auch

deshalb, weil inzwischen einer

von drei Schülern übergewichtig

ist. Für mehr als 13 Krebserkrankungen

gilt ein Zusammenhang

mit Adipositas

inzwischen als bewiesen – es

darf so also nicht weitergehen.

Nur, was tun? Man muss

versuchen, den Kleinen

möglichst schonend beizubringen,

dass sie zu dick sind, ohne

sie zu traumatisieren und in die

Fresssucht zu treiben. Doch

wie geht das? Sollen wir unsere

Kinder in Diäten zwingen? Ein

gesundes Körpergefühl werden

sie auf diese Weise kaum

entwickeln können. Sport ist

hier die Lösung. Je früher man

die Freude an der Bewegung

kennenlernt, umso gesünder

wird man durchs Leben

kommen. Also, auf geht’s!

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK

MIT ...

... Christian Muthspiel

Sonntagsfrühstück

daheim

bei Christian

Muthspiel.

Espresso,

Orangensaft,

Eierspeise und

Semmerl. Da

kommt Freude

auf.

STEINER

Im Frühstück geht es u. a. um Fellini, La Strada, Freizeit in den Bergen,

Friedrich Gulda, Grazer Einflüsse und um die Riesenrad-Oper „Umadum“.

Zuallererst die Frühstücksfrage.

Unverzichtbar ist ein ganz dunkelschwarzer Espresso.

Dazu frisch gepressten Orangensaft und

wenn möglich frische Croissants. Ich liebe auch

kreative Eierspeisen mit Schafkäse und Avocados.

Das klingt, als würden Sie auch kochen?

Am liebsten schaue in den Kühlschrank, was da ist,

und improvisiere dann irgendeine Speise. Kochen

ist für mich wie Musik. Nach Rezept einkaufen geht

nicht.

Noch heute, um 16.30 Uhr, kann man in der Oper

Ihr La-Strada-Projekt „La Melodia della Strada“

erleben. Alle Erwartungen erfüllt?

Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Melodie

in die Komposition gepackt. Federico Fellini und

Nino Rota haben mich zu diesem Werk inspiriert.

Es ist ein inszeniertes Konzert und zeigt die Klanggewalt

des Orjazztra. Auf wörtliche Zitate habe ich

verzichtet. Wichtig war das intensive Beschäftigen

mit Fellinis Filmen und Rotas Filmmusik.

Am 4. August setzen Sie noch eins drauf und inszenieren

in München eine Riesenrad-Oper.

Wir sind da drei Tage in München auf dem sogenannten

„Out of the Box“-Areal, da gibt es Clubs

und ein mobiles Riesenrad mit 27 Gondeln. In

jeder Gondel ist eine Musikerin oder ein Musiker

des 27-köpfigen Ensembles Orjazztra positioniert,

wo jeder für sich seinen Part spielt. Es gibt zwei

Funkstrecken, die es möglich machen, dass die

Menschen auf dem Platz vor dem Riesenrad den

Mix aus allen 27 Gondeln hören können. Wer will,

kann auch in eine Gondel nach Wahl einsteigen

und dem jeweiligen Solisten zuhören. Das Riesenrad

fährt in einem Tempo, das Ein- und Aussteigen

ermöglicht.

Das ist aber noch nicht alles für 2022?

Genau, im Herbst erscheinen zwei Doppel-CDs.

Eines mit dem Orjazztra, das sich „Homecoming“

nennt, und eines zu meinem 60er, „Diary“, wo ich

versuche, 33 Musikjahre nachzuempfinden. Es

ist viel passiert in dieser Zeit. Ich hatte auch mit

meinem Bruder Wolfgang das Duo „Muthspiel &

Muthspiel“. Die Duo-Arbeit haben wir 2004 nach

25 Jahren beendet. Wir sind nach wie vor in engem

Kontakt.

Vieles ist auch in Graz entstanden ...

Graz war für mich als Judenburger aufregend und

die Jazzabteilung der Universität war mit großen

Namen sehr präsent. Ich denke oft an die emotionalen

Konzerte im M 59 in der Münzgrabenstraße.

War für Sie als Kind klar, ich werde Musiker?

Musik hat immer schon mein Leben bestimmt, ich

komme aus einem klassischen Elternhaus, mein

Vater war Chorleiter und wir haben viel gesungen

und musiziert. Aber erst musste ich aus Judenburg

raus, dann aus Graz, gerade weil es da so richtig gemütlich

war. Ich ging nach Kanada und war an der

dortigen Musikakademie bestens aufgehoben. Der

Rest ist eine lange Geschichte.

Welche Musik hören Sie gerne?

Friedrich Gulda mit seinen Mozartkonzerten.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Bergsteigen, das entspannt. Ich habe gerade ein interessantes

Gebirge in Griechenland entdeckt, ich

bin aber gerne auch in den Niederen Tauern oder

im Toten Gebirge unterwegs. Berggehen ist für

mich eine Art Hygiene gegen den bedrückenden

Zustand dieser Zeiten.

Im Orjazztra sind viele jüngere Musiker.

Durchschnittlich knapp über 30, ich hatte 2018 die

Idee zu dem großen Ensemble – und wie man sieht,

es funktioniert hervorragend. VOJO RADKOVIC

Christian Muthspiel, am 20. September 1962 in

Judenburg geboren, ist Jazzmusiker, Komponist, Dirigent

und Posaunist. Etliche Alben pflastern seinen

Karriereweg, er hatte auch einige Ensembles: Muthspiel

Trio, Muthspiel & Muthspiel, Motley Mothertongue,

Vienna Art Orchestra, Octet Ost, Orjazztra.

Muthspiel hat eine 20 Jahre alte Tochter.


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graz

4 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Auf einem begrenzten Planeten

können wir nur gemeinsam ein

gutes Leben haben.“

Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler über

Solidarität angesichts von Klimakrise und Hunger CARITAS

Generation Pommes:

Julia Karimi-Auer (l.) und Landesrätin

Ursula Lackner LAND STMK/PURGSTALLER

Heizungstausch:

Rekordnachfrage

■ Die Zwischenbilanz des

Landes Steiermark zur Heizungstauschförderung

zeigt:

Es gab eine Steigerung von

100 Prozent, die Förderanträge

haben sich im ersten

Halbjahr auf 7000 verdoppelt.

Immerhin, so betonte Umweltlandesrätin

Ursula Lackner,

müsse die Steiermark

„weg von fossilen Energieträgern“,

um lebenswert zu bleiben.

11,5 Millionen Euro sind

für die Förderung vorgesehen.

Judith Schwentner (5. v. r.) mit

dem neu konstituierten Beirat FISCHER

Neue im Beirat

für Beteiligung

■ Der Grazer Beirat für

Bürger*innenbeteiligung wurde

neu konstituiert. Die langjährigen

Mitglieder Raimund

Berger, Maria Dunkl-Voglar,

Franz-Josef Krysl und Andrea

Redi bleiben erhalten,

neu sind die Politikwissenschaftlerin

Petra Wlasak, der

Gründer des Vereins „Soziale

Projekte Steiermark“ Herbert

Winterleitner, der Geschäftsführer

des Kinderbüros Thomas

Plautz und die Studentinnen

Asiyeh Panahi und

Lena Stuhlpfarrer.

Die schulärztliche Untersuchung ergab eine deutliche Zunahme an übergewichtigen Grazer Kindern.

derGrazer

Was tun gegen Übergewicht bei Kindern?

„Die Eltern

müssen strenger

sein und nicht so

vieles erlauben.

Auch mehr Sport

würde guttun!“

Annemarie

Deticek, 87,

Pensionistin

„Den Eltern

fehlt oft die

Zeit, um für die

richtige Ernährung

zu sorgen.

Betreuung wäre

aber wichtig.“

Franz Patz, 35,

Lehrer

„Ich gehe beispielsweise

zum

Judo mit meinen

Kindern.

Mehr Sport hilft

sicherlich zur

Vermeidung.“

Iliana Ursz, 39,

arbeitssuchend

Blitzumfrage

„Bei den Eltern

anfangen – Vorbildfunktion.

Auch in Schulen

mehr Bewusstsein

schaffen.“

Diana Leitgeb,

19, Social Media

Managerin

?

GETTY

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Medien sind

das eigentliche

Problem. Die

Jungen hocken

laufend davor,

anstatt raus zu

gehen.“

Michael Nestler,

57, Lehrer


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

Martinelli LPD Stmk

Baby gerettet

Die schnelle Reaktion eines Polizeibeamten

der Karlauer Straße rettete

einem leblosen Säugling das Leben.

Immer mehr Alkoholunfälle

85 Alkoholunfälle gab es heuer schon

in der Steiermark, der höchste Wert

seit zehn Jahren – mit 125 Verletzten.

FLOP


Kinder werden immer dicker

ALARMIEREND. Die

aktuelle schulärztliche

Untersuchung in Graz

zeigt: Bereits jedes

fünfte unserer Kinder

ist übergewichtig.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Ergebnisse der aktuellen

schulärztlichen

Untersuchungen in

Graz lassen die Alarmglocken

schrillen. Unsere Kinder haben

über die beiden Coronajahre

massiv an Gewicht zugelegt:

In der ersten Schulstufe

sind bereits 14,5 Prozent übergewichtig,

in der vierten Schulstufe

23 Prozent, in der achten

Schulstufe sogar 32 Prozent.

Insgesamt wurden knapp 5000

Kinder untersucht, von diesen

hatten 20,6 Prozent, also mehr

als jeder Fünfte, zu viel Fett auf

den Rippen.

Dabei hat es vor wenigen

Jahren eigentlich noch sehr

gut ausgesehen. Völlig entgegen

dem Trend wurden damals

in Graz von Jahr zu Jahr

immer weniger übergewichtige

Kinder gezählt (siehe Infokasten

rechts). Corona scheint

diese Entwicklung aber umgekehrt

zu haben.

„Die Zahlen sind leider alarmierend

und bestätigen das,

was wir auch schon in unserer

großen Familienstudie gesehen

haben“, erklärt der für

Bildung, Familien und Sport

zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner.

„Die Covid-Pandemie

hat gerade bei Gesundheit

und Bewegung negative Auswirkungen

für unsere Kinder

gebracht. Die Folgen von fehlendem

Turnunterricht und

eingeschränkten Bewegungsangeboten

in der Freizeit zeigen

sich leider deutlich.“

Dringende Forderung

Die Lage ist prekär. Aus übergewichtigen

Kindern werden laut

Experten meist übergewichtige

Erwachsene. Als Folgen des

krankhaften Übergewichts sind

folgende Auswirkungen erwiesen:

■ das Auftreten von Typ-2-Diabetes

mellitus („Altersdiabetes“)

■ Erkrankungen von Herz und

Kreislauf (Bluthochdruck, Herzinfarkt)

■ Erkrankungen des Bewegungsapparates

(insbesondere

Sprung-, Knie- und Hüftgelenke

und Rücken)

■ Fettstoffwechselstörungen,

Leberverfettung und -entzündung

sowie Gallensteine

■ Atemnot, bei Bewegung und

auch im Liegen

■ Störungen des Hormonhaushalts

„Alles, was wir jetzt nicht in

Bewegung, Sport und Prävention

investieren, werden wir in

ein paar Jahren zigfach über das

Gesundheitssystem zahlen müssen“,

warnt Hohensinner. „Gerade

jetzt bräuchte es niederschwellige

Bewegungsangebote

und zusätzliche Mittel für den

Sport. Umso unverständlicher

ist es für mich, dass die aktuelle

Rathaus-Koalition keine Mittel

für die Fortführung von ,Let’s

Go Graz‘ zur Verfügung gestellt

hat. Das ist leider das völlig falsche

Zeichen, und wie wir es

auch schon im Rahmen der

Abschluss-Pressekonferenz des

Sportjahres formuliert haben,

eigentlich ‚fahrlässig‘.“


Schulärztliche Tests

■ Im Jahr 2015 waren noch

15,4 Prozent der untersuchten

Grazer Schüler übergewichtig.

2017 waren es 11,7 Prozent,

2018 gar nur noch 11,1 Prozent.

■ In der ersten Untersuchung

nach den Corona-Beschränkungen

2020 waren bereits

17,3 Prozent fettleibig. Im Jahr

2021/22 sind es 20,6 Prozent.

■ Wenn man den Jahrgang

aus der vierten Schulstufe von

2017/18 mit der achten Schulstufe

von heuer (also denselben

Jahrgang) vergleicht, war

17/18 nur jeder zehnte Schüler

übergewichtig, jetzt ist fast

jeder dritte betroffen.


6 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Sinnvoller wäre

Begrünung statt

Bürokratismus

D

a hat der Amtsschimmel

in Graz mal wieder

ganz besonders laut gewiehert!

Die Pflanzen in

Gastgärten dürfen laut

Verordnung maximal 120

Zentimeter hoch sein. In

einem Lokal am Mariahilfer

Platz müssen sie jetzt

weggeräumt werden (siehe

Seite 8). Auch wenn man sich

im Nachhinein darauf

rausredet, dass alles ein

Missverständnis gewesen sei

und man eh nur aufgefordert

habe, den Fluchtweg freizuräumen:

Vorschrift ist

offenbar Vorschrift. Es liegen

mehrere Schreiben vor, in

denen weiter auf die Entfernung

bestanden wird. Ein

Spaziergang durch die Grazer

Innenstadt zeigt: Da werden

die Behörden in nächster Zeit

noch einiges zu tun haben!

Wir sind an 26 Lokalen

vorbeigekommen – 23 davon

hatten Pflanzen im Gastgarten

stehen, die weit höher

waren als die erlaubten 120

Zentimeter. Würden die alle

weggeräumt werden, gäbe es

am Mariahilfer Platz noch

einen einzigen kühlenden

Baum; am Hauptplatz,

Mehlplatz, Freiheitsplatz

sowie in der Landhausgasse

oder Mariahilfer Straße und

vielen weiteren keinen

einzigen. Vielleicht wäre in

Zeiten der Klimaerwärmung

eine neue Verordnung, die

besagt, dass Gastgärten und

Geschäfte begrünt werden

MÜSSEN, sinnvoller.

SPANNEND. Das Personal-Karussell dreht sich: Energie, Ankünder, Bestattung,

Energieagentur und Graz Museum schreiben Leitungspositionen aus.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

In den kommenden Tagen

stehen zahlreiche wichtige

Personalentscheidungen in

der Stadt an. Diese werden wohl

besonders im Fokus der Aufmerksamkeit

stehen, denn im

Jahr 1 nach Siegfried Nagl haben

sich die Befugnisse und Mechanismen

grundlegend geändert.

Während die Kommunisten ankündigten,

keine krampfhaften

Umfärbelungen vorzunehmen

(Personalstadtrat Manfred Eber:

„Der Beste soll den Posten bekommen“),

bestehen die Grünen,

wie man hört, in erster Linie

auf eine Einhaltung der Frauenquote.

SP-Chef Michael Ehmann

hingegen durfte ja als „Belohnung“

für seinen Beitritt zur Koalition

dem Aufsichtsrat der Holding

einen roten Anstrich geben,

sich selbst in den Aufsichtsrat setzen

und den SPÖ-nahen Anwalt

Kurt Fassl als Vorsitzenden installieren.

Zudem leitet Ehmann

in der Koalition die Reformgruppe

für das „Haus Graz“, also die

Holding.

Dies ist insofern von Bedeutung,

als es in den ausgeschriebenen

Top-Jobs fast ausschließlich

um Holding-Postenbesetzungen

geht. Die Führungsstellen der

Energie Graz von Boris Papousek

(SP) und Werner Ressi (VP) wurden

in dieser Woche ebenso ausgeschrieben

wie jene von Dieter

Weber und Bernd Schönegger

beim Ankünder. Hier sind beide

eindeutig dem schwarzen Lager

zuzuordnen; ob sich Weber, der

zumindest im pensionsfähigen

Alter wäre, noch einmal bewirbt,

bleibt abzuwarten.

An diesem Wochenende werden

die Leitungsposten der Bestattung

Graz ausgeschrieben.

Neben Gregor Zaki (VP) geht es

Gleich

neun Führungskräfte

werden

in diesen

Tagen von

der Stadt

gesucht.

Die

meisten

Ausschreibungen

laufen, die

Personalbesetzungen

werden im

Rathaus

mit

Spannung

erwartet.

Top-Jobs zu vergeben

GETTY

auch um den Job von Friedrich

Probst. Dieser sitzt allerdings auf

einem FPÖ-Ticket und darf zumindest

politisch nicht auf allzu

viel Rückendeckung hoffen.

Nächste Woche schließlich

geht es um die Leitungspositionen

der Grazer Energieagentur

(GEA). Neben Robert Schmied

(VP) betrifft dies auch Kathrin

Nachbaur, die bei Frank Stronach

begann, dann als Unabhängige

Mandatarin für die VP

im Nationalrat saß und schließlich

bei der Holding-Tochter landete.

Bereits seit zwei Wochen läuft

die Ausschreibung für die Leitung

des Graz Museums. Der derzeitige

Direktor Otto Hochreiter

gilt nicht unbedingt als Favorit

bei KPÖ und Grünen, dafür umso

mehr bei Kulturstadtrat Günter

Riegler. Bis dato liegen lediglich

zwei Bewerbungen vor, die Frist

endet am 16. September.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | Elisabeth Brandau (Verkaufsassistenz, 0664/ 80 666 6918) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz 7

Stundenkarte

am beliebtesten

AUFWIND. Während der Straßenbahn-Onlineshop immer

erfolgreicher wird, bleibt die Stundenkarte beliebter.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der Onlineshop der Graz

Linien hat sich in den

letzten beiden (Corona-)Jahren

zu einer Erfolgsgeschichte

entwickelt. Gerald

Zaczek-Pichler, Konzernsprecher

Holding Graz: „So war das

Jahr 2021 mit mehr als 580.000

verkauften Online-Tickets das

bis dato stärkste Verkaufsjahr

seit Einführung der App im Juli

2018. Zum Vergleich: 2020 waren

es 252.531 verkaufte Tickets,

2019 knapp 95.000 und 2018

noch 10.901 Tickets.“ Wie Zaczek-Pichler

hervorhob, gingen

knapp eine Million Tickets seit

Einführung der Holding-App

über den virtuellen Ladentisch.

Mittlerweile kauft ein Fünftel

der Fahrgäste die Tickets für Bus

und Bim über die App. Zaczek-

Pichler weiter: „Zu den beliebtesten

Öffi-Tickets zählen die

Stundenkarte (hier wurden im

Vorjahr 426.790 Stück verkauft),

gefolgt von der 24-Stunden-

Karte (127.466 verkaufte Stück

2021).“ Die Stadt Graz verweist

darauf, dass das von der Stadt

geförderte Klimaticket von 588

Euro pro Jahr gut angenommen

wird. Mit dem Klimaticket Steiermark

können alle Züge der

S-Bahn und des Fernverkehrs,

alle Regionalbusse und auch die

Straßenbahnen im Verkehrsverbund

Steiermark uneingeschränkt

genutzt werden.

Tickets für die Straßenbahn sind begehrt. Im Jahr 2021 wurden allein von

der Stundenkarte in Graz 426.790 Stück verkauft.

LUEF LIGHT

Die Steiermark ist zu einem dynamischen

und ideenreichen Wirtschaftsstandort gereift.

Hier wird Mobilität neu gedacht. Hightech

verbindet sich mit Greentech. Wir forcieren

digitale, nachhaltige und innovative Lösungen,

steigern die Wettbewerbsfähigkeit und

sorgen für die Jobs von morgen.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG DES LANDES STEIERMARK

BILD: GETTYIMAGES.AT/IPOPBA

Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit

dem Europäischen Fonds für regionale

Entwicklung (EFRE). In der Periode 2014

bis 2020 erhielt die Steiermark den größten

Anteil an EFRE-Mitteln aller Bundesländer.

Landesweit wurden mehr als 600 Projekte

mit ca. 860 Mio. Euro genehmigt und rund

1.400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Details

zum Programm und den Fördermöglichkeiten

fi nden Sie auf www.efre.gv.at.


8 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Filialleiter Arnold Leitner freut sich

mit Siegerin Helga Richter. POSTAG

Bei Post-Award

Grazerin Nr. 1

■ Das Filialnetz der Österreichischen

Post feierte beim „Filialnetz

Award 2021“ seine besten

Filial-Teams und Top-Verkäufer

unter dem Motto „Erfolg trifft

Tradition“. Helga Richter, die

in einer Grazer Postfiliale tätig

ist, holte in der Kategorie

„Telekommunikation Filialen“

österreichweit den 1. Platz. Sie

arbeitet bereits seit Mai 1985 bei

der Österreichischen Post AG,

seit 1999 am A1-Schalter. Richter:

„Der Preis bedeutet für mich

eine große Anerkennung des

Unternehmens und eine große

Wertschätzung.“

Vasoldsberg wird zum Zentrum

für Motor- und Musikfans.

KK

GU: Festival am

Schelchenberg

■ Der Schelchenberg in Vasoldsberg

bei Graz ist auch heuer

wieder das Zentrum automobiler

Kultur und Treffpunkt

von Motorradliebhabern. Am

6. und 7. August gibt’s etwa ein

„Lamborghini Huracan GT3“-

Rennfahrzeug, eines der seltenen

McLaren-Straßenfahrzeuge

sowie mehrere Hypercars

mit je 1000 PS zu sehen. Am

Samstag treten DJ Mike Stern

und Gernot Pachernigg auf.

Am Sonntag ist die Marktmusikkapelle

dran, bevor Leo Aberer

als Hauptact auftritt.

Pflanzen im

Gastgarten

müssen weg

Caylend wurde mehrmals aufgefordert, Pflanzen zu entfernen, obwohl es ähnlich hohe in der City häufig gibt (Bilder unten).

ARG. Für Aufregung sorgte ein Behördenbrief ans Caylend: Die Pflanzen im Gastgarten

sollen weggeräumt werden, weil sie höher als 1,20 Meter sind. Im Rathaus

will man die in Zeiten des Klimawandels veraltete Verordnung kritisch prüfen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Begrünung ist das Gebot der

Stunde, das hat man an den

zahlreichen Hitzetagen der

letzten Wochen in der Stadt wieder

deutlich gespürt. Just in dieser Zeit,

in der der Klimawandel ganz besonders

spürbar ist, flatterte jetzt

ein Schreiben des Grazer Straßenamts

in das Postfachs eines Lokals

am Mariahilfer Platz, der ja nicht

gerade durch viel Grün gesegnet

ist. Bei einem Kontrollgang wurde

festgestellt, dass der Fluchtweg

aus dem Gastgarten des Caylend

verstellt war, die Betreiber wurden

aufgefordert, diesen sofort freizuräumen,

und darauf hingewiesen,

dass die Pflanzen maximal 120

Zentimeter über dem Boden hoch

sein dürfen. „Die Palmen sind

durch niedrigere Bepflanzung zu

ersetzen“, heißt es.

Gastronomin Simone Maringer

erklärte dazu noch am selben

Tag: „Die Pflanzen vor dem Eingang

wurden entfernt. Wir haben

sie nur, während wir geschlossen

hatten, immer vorgestellt, da es einige

Einbruchsversuche gab und

wir den Eingang daher nicht so

offensichtlich darstellen wollten.“

In weiteren Schreiben des Straßenamts,

die dem „Grazer“ vorliegen,

bestand man auf die Entfernung

der Pflanzen; auch als

Maringer darauf hinwies, dass es

in Graz unzählige Gastgärten mit

höherer Bepflanzung gebe (siehe

Fotos unten), wurde nicht eingelenkt,

die Pflanzen müssen entfernt

werden. „Man sollte eigentlich

froh sein, dass man aus eigener

Tasche versucht, das Stadtbild zu

verschönern, und gleichzeitig in

Zeiten des Klimawandels begrünt“,

ärgert sich Maringer.

Verordnung prüfen

Auf Nachfrage des „Grazer“ versucht

man zu beschwichtigen.

„Es handelt sich um ein Missverständnis.

Uns ist wichtig, dass die

Fluchtwege und die Gastgartengrößen

eingehalten werden – die

Höhe ist für uns sekundär. Ein-

friedungen dürfen maximal 1,20

Meter hoch sein, aber Pflanzen

sehen wir gar nicht als solche an“,

so Straßenamtsleiter Thomas Fischer.

Dienst nach Vorschrift würde

allerdings dennoch bedeuten,

dass die Pflanzen weg müssen.

Im zuständigen Politbüro bezeichnet

man die 20 Jahre alte

Verordnung als nicht mehr ganz

zeitgemäß und möchte sie diskutieren:

„Bei der Aufstellungs- und

Bewilligungsrichtlinie steht die

Sicherheit der Bürger an oberster

Stelle. Daher ist es wichtig, dass

Abgrenzungselemente wie Pflanzentröge

deutlich sichtbar sind,

die Sichtbarkeit zur Straße und

den Radwegen hin jedoch nicht

beeinträchtigen“, so Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

„Wir werden die Richtlinie prüfen

und, wenn Notwendigkeit besteht,

entsprechend anpassen. So

können wir gewährleisten, dass

Bürger auch weiterhin im öffentlichen

Raum sicher sind und die

Gastgärten noch gemütlicher,

grüner und schattiger werden.“

KK (5)


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz 9

Vandalismus in Kapelle

SCHMIEREREIEN.

Nicht nur in WC-Anlagen

toben sich Vandalen

aus. Auch Grazer

Kapelle wurde Opfer

von Vandalen.

Da stellt sich die Sinnfrage

einmal mehr. Warum

muss man fremde Wände

verunzieren und beschmieren

und damit großen finanziellen

Schaden anrichten? Was

ist der Kick dabei? Jedenfalls

wurde nach den Verwüstungen

in öffentlichen Kloanlagen der

Stadt nun eine Kapelle in Eggenberg

zugeschmiert. Diesmal

geht es um die 1829 erbaute

Anna-Kapelle in Alt-Eggenberg.

Irgendjemand hat einen Zettel

dazugeklebt, darauf steht: „Der

Urheber zeigt uns den Grad seiner

Intelligenz.“ Dem ist nichts

hinzuzufügen.

VOJO

Die nette, kleine und historisch wertvolle Kapelle St. Anna in Alt-Eggenberg

wurde von Graffiti-Schmierern unnötigerweise verunstaltet.

KK(2)

Centerleiterin Heike Heinisser

freut sich über den Erfolg. JÖRGLER

Shopping Nord

in den Top Ten

■ Eine Erfolgsgeschichte: Das

Shopping Nord belegt aus Mietersicht

den starken 8. Rang der

wirtschaftlich erfolgreichsten

Einkaufszentren Österreichs,

mit einer Durchschnittsbewertung

von 2,17 liegt man in der

Steiermark auf dem starken

zweiten Platz. „Ein offener und

partnerschaftlicher Austausch

mit unseren Shoppartnern

und Mietern ist ein wesentlicher

Faktor für eine gesunde

und effiziente Zusammenarbeit“,

so Center-Leiterin Heike

Heinisser.

Neuwahlen in Graz-UmgebungANZEIGE

Die SPÖ Bauern und die Sozialistische Jugend in Graz-Umgebung stellen sich neu auf.

SPÖ (2)

Bei der Konferenz der

SPÖ Bauern am Samstag,

dem 2. Juli, in

Stallhofen wurde im Beisein

von Landesrätin und SPÖ-

Regionalvorsitzender Ursula

Lackner der 13-köpfige Vorstand

neu gewählt. Andreas

Mekis, Landeskammerrat und

Gemeinderat in Nestelbach,

wurde mit 100 % Zustimmung

zum Vorsitzenden gewählt.

Sein Stellvertreter ebenfalls

mit 100 % Zustimmung ist

Gemeinderat Robert Wagnest

aus der Gemeinde Krottendorf-Gaisfeld.

Auch die Sozialistische

Jugend (SJ) hatte ihre

Konferenz. Am Donnerstag,

dem 28. Juli, wurde im Kulturhaus

Gratkorn Patrick König,

Gemeinderat in Gratkorn, zum

neuen Vorsitzenden gewählt.

König ist auch SPÖ-Vorsitzender

in seiner Gemeinde. Seine

Geschäftsführerin ist Frau

GRin Chiara Glawogger aus

Deutschfeistritz. GRin Jaqueline

Cescutti aus Stiwoll ist

Finanzreferentin.

SJ-Vorsitzender Patrick König

mit Chiara-Sophia Glawogger.

Regionalvorsitzende Ursula Lackner mit Andreas Mekis.


10 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Bürgermeister Karl Mayrhold, Alfred Zenz und 2. Vizebürgermeister Adi

Kohlbacher (v. l.) bei der Überreichung des Ehrenrings MARKTGEMEINDE RAABA-GRAMBACH

Ehrenring-Hattrick für

Gärtner-Philosophen

STARK. Alfred Zenz erhielt den Ehrenring von Raaba,

Grambach und nun auch Raaba-Grambach.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Er gilt als Gärtner, als Philosoph

und als der zentrale

Gestalter des im Jahr 2000

eröffneten „Lebensparks“ in

Raaba-Grambach: Alfred Zenz

prägt das Ortsbild der Gemeinde

in Graz-Umgebung mittlerweile

schon seit Jahrzehnten. Als Würdigung

wurde er nun zum ersten

Bürger, der neben den Ehrenringen

der Altgemeinden Raaba und

Grambach auch jenen der Marktgemeinde

Raaba-Grambach erhielt

– ein Hattrick sozusagen, den

es tatsächlich nicht alle Tage gibt.

Langes Wirken

Zenz, der schon 1960 in Ortskern

von Grambach seine Gärtnerei

Zenz gründete, gestaltete

über viele Jahre hinweg den Lebenspark

Raaba-Grambach und

machte ihn zu einem international

angesehenen gärtnerischen

Juwel. Daneben prägte er den Alpengarten

im Ortsteil Grambach

mit einer Pflanzensammlung von

etwa 1500 Gattungen – und auch

am kürzlich eingeweihten Friedensdenkmal

bei der Kapelle in

Grambach wirkte er mit.

Eigentlich hätte ihm schon bei

diesem Festakt Ende Juni der Ehrenring

verliehen werden sollen,

aus gesundheitlichen Gründen

konnte er allerdings nicht an den

Feierlichkeiten teilnehmen. Kein

Problem, Bürgermeister Karl

Mayrhold und 2. Vizebürgermeister

Adi Kohlbacher holten

die Übergabe nun nach. Der Beschluss

für die Überreichung des

Ehrenrings an Zenz wurde im Gemeinderat

schon am 9. Juni einstimmig

beschlossen. „Wer schon

einmal mit Alfred Zenz durch den

Lebenspark oder den Alpengarten

spaziert ist, ist Zeuge seiner

großen Liebe zur Natur“, betonte

Mayrhold in seiner Laudatio und

bedankte sich bei Zenz für sein

prägendes Wirken im Ortsbild

von Raaba-Grambach.

Der Lebenspark im Raaba-Grambach

ist ein Besuchermagnet. EGON LAUPPERT

Das Vogelschutzgebiet in Andritz soll erweitert werden, Fischschützer

sehen da Gefahr für Murfische, Stadt und Land wollen Plan vorlegen.SCHERIAU, KK

Angst um Steine für

Fische im Andritzbach

ARG. Experten wollen Vogelschutzgebiet erweitern und

Steine aus Andritzbach entfernen. Fischer schlagen Alarm.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Einige Ornothologen haben

den Wunsch geäußert, im

Andritzbach platzierte größere

Steine wieder zu entfernen,

befürchtet der Grazer Fischschützer

Franz Keppel. „Jeder

Stein im Fluss oder Bach stellt

eine absolute ökologische Verbesserung

dar und trägt so zur

Steigerung der aquatischen Artenvielfalt

bei. Also bitte

die Steine nicht wieder

entfernen!“ Die Vogelschützer

berufen

sich auf zwei Gutachten,

denen zufolge

man auch das

Vogelschutzgebiet in

Andritz erweitern sollte.

Keppel sieht in einer

Erweiterung die Gefahr, dass

man dadurch für Beutemacher,

wie Kormoran, Fischotter, Gänsesäger,

Reiher, Krähe, einen geschützten

Spiel- und Ruheplatz

schafft, von dem aus sie ungestört

weiteren Schaden an den

bereits stark bedrohten Fischarten

anrichten können, so Keppel

weiter. Der Leiter der Abteilung

für Grünraum und Gewässer der

Robert Wiener

Stadt Graz, Robert Wiener, gibt

Keppel recht. Wiener: „Steine

stellen Gewässerstrukturen dar,

die für die gesamte Wasserlebewelt

der Mur und deren Seitenbäche

(für Fische und andere)

wichtige Lebensräume darstellen.

Diese Naturelemente sind

Teil des vorhandenen Strukturreichtums

der neu errichteten

und im Zuge des Hochwasserschutzes

restrukturierten Andritzbachmündung.

Die Entfernung

dieser Steine macht

daher weder ökologisch

Sinn, noch kann

damit ausgeschlossen

werden, auch

nachteilig in das

vorhandene Bewilligungsregime

einzugreifen.“

Zur Frage der

Erweiterung des Vogelschutzgebietes

sagt Wiener: „Die

Stadt hat dazu entsprechende

planerische Überlegungen zur

langfristigen Entwicklung der

unterschiedlichen Murabschnitte

im Stadtgebiet. Die Frage allfälliger

Abänderungen der Grenzen

derzeitiger Schutzgebiete

wird derzeit beim Land aufseiten

der Landesnaturschutzbehörde

diskutiert und verhandelt.“


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12 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Wieder 286 Unfälle

Anneliese Legat, Gerhard Kroell

und Peter Pratl (v. l.) MANFRED LACH

Erfolgreiche

Golf-Charity

■ Im Rahmen der Golf Charity

des LC Graz Panthera wurde am

Golfclub Gut Freiberg mit Hilfe

der Flightsponsoren und zahlreicher

Spender ein Reinerlös

von 20.000 Euro erspielt. „Gemäß

unserem Motto persönlich,

rasch und unbürokratisch setzen

wir den Reinerlös der Charity für

unser Assistenzhunde-Projekt

ein und unterstützen die Sehfrühförderstelle

des Odilien-

Instituts für Menschen mit Sehbehinderung

oder Blindheit“, so

LC-Graz-Panthera-Präsidentin

Anneliese Legat.

Tragisch! Bei diesem Verkehrsunfall im Gleinalmtunnel in Graz-Umgebung

verstarb der Beifahrer. Der Pkw-Lenker war alkoholisiert.

FF ST. MICHAEL

ARG. 286 Unfälle mit

Personenschaden passierten

im ersten Quartal

2022 in Graz – es gab 38

Schwerverletzte, einen

Toten. In GU sogar drei.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Unfälle im Straßenverkehr

sind zurück auf

Vor-Corona-Niveau. Laut

aktuellen Zahlen der Statistik

Austria gab es im ersten Quartal

dieses Jahres wieder nahezu

gleich viele Unfälle mit Personenschaden

auf den Grazer

Straßen (solche, bei denen nur

ein Sachschaden entstanden

ist, werden statistisch nicht geführt).

Insgesamt waren es von

Jänner bis März 286 Unfälle, zwei

Der aktuelle Radiotest ist da.

Die Steiermark hört Antenne Steiermark.

Vielen Dank fürs Einschalten!

296.000 Hörer:innen täglich | Radiotest 2022_2, Tagesreichweite, 10+, Mo-Fr, Basis Gesamtösterreich.

Alle ausgewiesenen Werte ohne Berücksichtigung der Schwankungsbreite. Alle Angaben ohne Gewähr.


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz 13

mit 353 Verletzten in Graz

weniger als 2019 – im Jahr 2021

waren es 256, im Jahr davor 286.

Dabei wurden heuer 315 Personen

leicht verletzt, 38 schwer.

Ein Unfall endete tödlich. Eine

71-jährige Fahrradlenkerin

kollidierte Ende Jänner an der

Kreuzung Plüddemanngasse/

Waltendorfer Hauptstraße mit

einem Auto, gelenkt von einem

63-Jährigen. Die Frau wurde mit

lebensgefährlichen Verletzungen

ins LKH Graz eingeliefert, wo sie

diesen wenige Tage später erlag.

Ein weiterer Fall Anfang Februar

wird statistisch nicht gezählt, da

der Unfall in der Weinzöttlstraße

durch einen medizinischen Notfall

ausgelöst wurde: Ein 62-Jähriger

verstarb nach der Kollision

mit einem Klein-Lkw noch an

der Unfallstelle.

Im Bezirk Graz-Umgebung gab

es heuer sogar schon drei tödliche

Verkehrsunfälle (2021: 2,

2020 sowie 2019: jeweils 1). Ein

56-jähriger Autofahrer kam kurz

nach dem Gleinalmtunnel auf

dem ersten Fahrstreifen zum Stehen,

wo er ungebremst von einem

Lastwagen gerammt wurde.

Der Notarzt konnte nur noch seinen

Tod feststellen. Ebenfalls im

Gleinalmtunnel fuhr ein 50-jähriger

alkoholisierter Autofahrer

auf einen Lkw auf; der 53-jährige

Beifahrer wurde dabei tödlich

verletzt. In Kumberg prallte

ein 57-Jähriger gegen einen

Baum, sein Auto geriet in Brand,

der Fahrer erlitt dadurch tödliche

Verletzungen.

Insgesamt gab es 84 Unfälle

mit Personenschaden in GU. Bei

diesen wurden 103 Menschen

leicht verletzt, zehn schwer.

Alkoholunfälle

Insgesamt gab es in der Steiermark

im ersten Quartal 842

Unfälle mit 19 Toten und 1112

Verletzten – davon 146 Schwerverletzte.

Bei 85 handelte es sich

um Alkoholunfälle – ein Plus von

30,8 Prozent. 125 Steirer wurden

bei Unfällen mit Alkoholbeteiligung

verletzt. Bundesweit waren

es 469 – was einen Anstieg

um 69 Prozent bedeutet und den

höchsten Wert der vergangenen

zehn Jahre. Insgesamt sind 8,5

GRAZ-UMGEBUNG: Nähe

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Margit Pürrer,

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eu, 0676/834

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Prozent aller Unfälle in Österreich

Alkoholunfälle.

„Wir setzen auf verstärkte Verkehrskontrollen

über alle steirischen

Bezirke hinweg. Auch mit

größer angelegten bzw. koordinierten

Aktionen ist zu rechnen“,

versichert man seitens der

Polizei.

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14 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Liebe Grüße aus ...

WOW. Die Grazer sind im Urlaubsfieber! Uns haben

wieder viele tolle Fotos erreicht. Vielen Dank dafür!

Einfach ein Bild mit ein paar Zeilen an redaktion@

grazer.at schicken oder auf Instagram mit

#dergrazerurlaubsfoto 2022 verlinken, und schon kann

man einen Gutschein für zwei Nächte und zwei Personen

im Natur- und Wellnesshotel Höflehner gewinnen!

Hannes Luttenberger und seine Lebensgefährtin genossen

den Urlaub in Thailand sichtlich in vollen Zügen.

Alex Rothbart hat dieses spektakuläre Foto in Island aufgenommen.

Hündin Mischka posierte gekonnt an einem Pool in Pula.

Frauerl Jaqueline Fernbach musste nur noch abdrücken.

Liljana Andreeva kühlte sich im Meer vor Umag ab.

„Pure Erfrischung“ nannte Martin Edlbauer dieses Bild von seinem Urlaub in Tirol.

Im Natur- und Wellnesshotel Höflehner

kann man besonders gut die Seele

baumeln lassen. HÖFLEHNER

GETTY

HÖFLEHNER

Zu

gewinnen:

Wellness-

Urlaub


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz 15

KEM Oberes Liebochtal:

GU-Gemeinden

auf dem Weg zur

Energieautonomie

Öffentliche Gebäude in der Region Oberes Liebochtal sollen mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden.

BARBARA KROBATH

FORTSCHRITTLICH. Die erst vor kurzem gegründete KEM Oberes Liebochtal

forciert den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden. Förderungen

von 400.000 Euro stehen zur Verfügung, man setzt auf Beteiligung.

A. Hopper, M. Kaufmann, A. Grinschgl,

M. Zelle, L. Sachslehner (v. l.) GRAZER VP

Besuch bei der

Feuerwehr Graz

■ Vor kurzem beschloss die

Bundesregierung ein Feuerwehrpaket,

der Katastrophenfonds

wurde um 20 Millionen

Euro aufgestockt, die steirischen

Feuerwehren sollen von

2,88 Millionen Euro profitieren.

Diese Woche holten sich Nationalratsabgeordnete

Martina

Kaufmann, ÖVP-Stadtparteigeschäftsführerin

Anna Hopper

und ÖVP-Bundes-Generalsekretärin

Laura Sachslehner einen

Einblick bei einem Besuch

der FF Graz, Kommandant Andreas

Grinschgl und Zugskommandant

Michael Zelle.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Es geht ein bisschen was weiter“,

freut sich Angela Reiter,

Managerin der Klimaund

Energiemodellregion (KEM)

Oberes Liebochtal, zu der die Gemeinden

Hitzendorf, St. Bartholomä,

St. Oswald und Stiwoll zählen.

Eigentlich mehr als nur ein

bisschen, denn: Im Februar gab

es für KEM-Regionen einen eigenen

Fördertopf mit hoher Förderquote

für Photovoltaik-Anlagen

auf öffentlichen Gebäuden bzw.

Gebäuden im öffentlichen Interesse.

Planungsbüros analysierten

daraufhin die vier Gemeinden,

insgesamt wurden seitens der erst

im Vorjahr gegründeten KEM 24

Anträge eingereicht. „Sie wurden

alle genehmigt“, so Reiter. In Summe

geht es, wenn alle Projekte realisiert

werden, um über ein MWp

(Megawatt Peak = eine Million

Watt) an PV-Leistung und mehr

als 400.000 Euro an Fördermitteln.

Gerade in Zeiten der Ener-

giekrise ein starkes Zeichen und

eine große Chance für die Region.

Eigene Energie

Dabei ist man in der Umsetzung

mitunter schon mittendrin. In

Stiwoll wurden am Heizhaus und

bei der Feuerwehr schon Photovoltaikanlagen

mit einer Leistung

von etwa 25 kWp (25.000 Watt)

realisiert, in St. Bartholomä läuft

aktuell gerade die Angebotseinholung.

Geplant sind Anlagen bei

den Pumpstationen der Wasserbrunnen

sowie bei Volksschule

und Kindergarten.

In Hitzendorf wurden die Förderanträge

bereits in der letzten

Gemeinderatssitzung beschlossen,

es läuft laut Reiter die Detailplanung.

Geplant ist, größere

Anlagen mit Bürgerbeteiligung zu

errichten. Auf Letzteres will man

auch in St. Oswald bei den geplanten

Anlagen beim Abfallsammelzentrum

und der Feuerwehr

setzen. „Wenn alles läuft, wie wir

es wollen, könnten wir nächstes

Jahr als Gemeinde energieauto-

nom sein“, sieht St. Oswalds Bürgermeister

Andreas Staude eine

große Chance. Bürger können

sich dabei direkt beteiligen und

die Anlagen auf den gemeindeeigenen

Flächen als Anlageform

nutzen – die Gemeinde spart sich

gleichzeitig Geld.

Spätestens 2023

Umgesetzt werden sollen die geplanten

Anlagen spätestens mit

Frühjahr 2023, aktuell bremsen

Lieferschwierigkeiten etwas ein.

Mittelfristig, so Reiter, ist angedacht,

Energiegemeinschaften

zu gründen und den Strom an

die Bewohner und Unternehmen

im Ort direkt weiterverkaufen zu

können. „Das Thema der Energiegemeinschaften

steckt aber noch

in den Kinderschuhen, daher ist

es zunächst einmal hintangestellt.

Wichtig ist es jetzt, in die Umsetzung

zu kommen, die Förderung

nicht verstreichen zu lassen und

so viele Aufdach-Anlagen wie

möglich zu errichten“, so die

KEM-Managerin.

Beatrice Egli kommt im September

in die ShoppingCity. JULE MEHRHOFF

Fashionweek in

Seiersberg

■ Von 26. August bis 9. September

lädt die Shopping City

Seiersberg zum jährlichen

Highlight der Fashionweek ein.

Gestartet wird mit einer großen

Amateurmodenschau, begleitet

von einer starbesetzten Jury

rund um Moderatorin Silvia

Schneider, Snowboard-Ass

Julia Dujmovits, Magier Christoph

Kulmer und Influencer

Philipp Knefz. Am 27. August

erobern Kids den Catwalk, am 2.

September kommt Schlagerstar

Beatrice Egli, am 9. September

Topmodel Barbara Meier.


16 graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Geht um Menschenwohl

Zum Bericht über die Querelen

in der „Arche Noah“: Ich verfolge

schon die längste Zeit die Unstimmigkeiten

in der „Arche Noah“

und ich habe das Gefühl, es geht

nicht mehr um das Tierwohl, sondern

vielmehr um ein Menschenwohl.

Viele von den sogenannten

Tierschützern, Tierliebhabern

und Tierrettern sollten sich nicht

so profilieren und versuchen,

Macht auszuüben.

Renate Schenk,

St. Radegund bei Graz

* * *

Strafgelder lukrativer?

Zum Bericht über die Öffi-Ticket-Problematik

am Andritzer

Hauptplatz: Dass es seit Wochen

und noch weitere Zeit am Öffi-

„Bahnhof“ Andritz außerhalb

der Öffnungszeiten der dortigen

Trafik keine Bus-Tickets zu kaufen

gibt, wie der „Grazer“ berichtet

hat, ist erbärmlich. Das wäre ein

Fall für die Bezirksvorsteherin Xenia

Hobacher (Grüne), meinten

Andritzer Hauptplatz-Gastwirte.

Doch diese veranstaltet lieber

das „Grüne Stadt-Picknick“ mit

fünf Grünen Gemeinderäten am

dortigen Hauptplatz, als eine Ticketlösung

zu finden. Was soll’s:

Schließlich ist doch ihre Chefin,

die Grüne Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, die verantwortliche

Verkehrsstadträtin,

und diese steht bekanntlich für

eine Grazer „Verkehrswende“. Soll

im konkreten Fall heißen: Das

Kassieren von Strafgeldern fürs

Schwarzfahren infolge nicht vorhandener

Fahrschein-Verkaufsstellen

ist offensichtlich lukrativer,

als es die Erlöse eines für diese Zeit

aufgestellten Fahrkarten-Automaten

wären.

Erich Cagran, Graz

* * *

Wichtige Schienenprojekte

Stellungnahme der Holding Graz

zu Bericht und obigem Leserbrief:

Die Bauarbeiten entlang der Strecke

nach Andritz sind eines der

wichtigsten Schienenbauprojekte

im Jahr 2022. Graz Linien bitten

dafür für etwaige Unannehmlichkeiten

um Verständnis. Fahrgäste

haben in dieser Zeit die Möglichkeit,

neben dem Mobilitäts- und

Vertriebscenter in der Jakoministraße

in rund 100 Trafiken Tickets

zu kaufen. Außerdem gibt es

neben den Automaten in allen 85

Straßenbahnen der Graz Linien

noch an 24 Haltestellen im Grazer

Stadtgebiet fixe Automaten.

Gerald Pichler,

Konzernsprecher Holding Graz

* * *

Testergebnis-Chaos

Wenn man am Montag ins Krankenhaus

muss, muss man einen

PCR-Test vorweisen. Daher habe

am Samstag den Test gemacht

und am Abend SMS erhalten. Nur

konnte ich den Link mehrfach

nicht öffnen. Auch am Sonntag

nicht! Die angegebene Telefonnummer

war keine Hilfe, da nur

Tonband! Weitere 5 Nummern

waren falsch oder man bekam

keine kompetente Antwort! Beim

Gesundheitsministerium wurde

ich auf Wien gurgelt verwiesen,

letzlich an 1450, mit endlosen

Ansagen und einer falschen

Nummer! Das Gesundheitsministerium

ist offensichtlich bis

heute nicht in der Lage, ein funktionierendes

System bereitzustellen!

Durch Glück hatte die Apotheke

am Sonntag Test-Dienst und ich

erhielt von dort ein pdf. Andernfalls

hätte ich den Krankenhaus-

Aufenthalt absagen müssen!!!

Peter Wochesländer, Graz

* * *

Aktionismus Nachtrag

Zu meinem Leserbrief vom 24. Juli

2022 sollte es nicht Antragsdelikt,

sondern Offizialdelikt heißen.

Der Erzherzog-Johann-Brunnen

ist denkmalgeschützt und steht

strafrechtlich unter besonderem

Schutz, sodass schon aus diesem

Grund ein Offizialdelikt zur Anwendung

käme.

Peter Puster, Gendarmerie-

Chefinspektor i. R.,

Feldkirchen bei Graz

* * *

Nachsatz Klassentreffen

Nachsatz zum Leserbrief 50 Jahre

Hauptschulklassentreffen: Musikalisch

bestens versorgt wurden

die Jubilare auch mit Geiger Manfred

Gogg und den Gitarristen

Werner Orasch und Günter Vojta.

Manfred Grössler, Graz

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Aufreger

■ Spektakuläre Anlieferung mit

Lkw und Kran: Am Mittwoch

wurde eine 18 Meter lange neue

Radfahrer-Brücke über den

Mühlgang in der Sturzgasse eingehängt.

Dort umfasst der Radweg

330 Meter, auch Gehwege

werden ausgebaut.

Sommergespräch

■ Gefährlich! Am Plabutsch wurden

wieder Eisenstangen quer

über die Mountainbike-Trails gelegt.

Die Interessen von Anrainern,

Bikern, Spaziergängern und Hundebesitzern

prallen aufeinander.

Ein Koordinationsplan wird von

Stadt und Land gerade erstellt.

Infrastrukturausbau

■ St. Peters Bezirksvorsteher Matias

Neumann sprach im Interview

über Verkehrsprojekte, Begrünungen

und Klimaschutz. Ein besonderes

Anliegen sind ihm auch

vermehrte Informationsveranstaltungen

für die Bürger des Bezirks.

KK (2), STADT GRAZ/SCHLEICH

*Vom UVP = unverbindlichem Verkaufspreis!


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz 17

Verbot für Lagerfeuer

GEFAHR. Das Land Steiermark warnt vor Waldbrandgefahr. Die Stadt liefert Holz für

Feuerstellen auf Auwiesen in Waldnähe. Verbot für Lagerfeuer ist einzige Lösung.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Zum Aufmacher in unserer

Online-Tageszeitung zur

Brandgefahr in den Auwiesen

meldet sich der Sicherheitsgemeinderat

und Feuerwehrmann

der Nachbargemeinde

Gössendorf, Johannes Ulrich, zu

Wort. Ulrich: „Während das Land

Steiermark aktuell zur erhöhten

Vorsicht wegen Waldbrandgefahr

rät, lädt die Stadt Graz mit Holz

direkt neben dem Auwald dazu

ein, Lagerfeuer zu entzünden ...

Das ist für mich auch als Mitglied

der Freiwilligen Feuerwehr Gössendorf

ein Aspekt, warum die

offenen Lagerfeuer dort wie im

kompletten Auwaldgebiet bzw.

Murauengebiet nicht erlaubt sein

sollten.“ Ulrich versteht nicht,

warum man nicht einfach als

pragmatische Lösung die offenen

Feuerstellen/Lagerfeuer komplett

verbietet und die Griller in

den unterschiedlichsten Varianten

weiter zulässt.

Aus dem Büro des Sicherheitsmanagements

der Stadt Graz ließ

man uns wissen, dass man die

Waldbrandgefahr täglich neu via

ZAMG-Material beobachte und

Glosende

Glutstücke

können bei

aufkommendem

Wind

gefährlich

werden. KRUG

einschätze, falls nötig Kontrollen

durchführe und wenn die Ampel

auf Rot gehen würde, man sofort

alle Feueraktivitäten verbiete. Die

Ordnungswache geht Streifen bis

22 Uhr, danach kommen oftmalige

Streifengänge der Grazer Polizei.

Laut ZAMG ist für die nächsten

Tage übrigens wenig Regen in

Sicht!

Das Land startet Montag einen

neuen Impf-Info-Service. GETTY

„Steiermark

impft“ startet

■ Das Land Steiermark startet

ab dem 1. August den e-Service

„Steiermark impft“. Damit will

man die Abonnenten beispielsweise

mit aktuellen Informationen

zu den Empfehlungen des

Nationalen Impfgremiums oder

zu den Angeboten der Impf-Infrastruktur

versorgen. Sollte es

der Pandemieverlauf notwendig

machen, kann man über den

neuen e-Service auch zielgruppengerecht

Terminvorschläge

für die jeweils empfohlene Corona-Schutzimpfung

übermitteln.

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18 www.grazer.at 31. JULI 2022

18

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Teure Getränkepreise:

Eigentlich wollt ich dir ,Großvater‘

spielen, aber dafür muss ich

noch ein bisschen üben!“

Eduard Hamedl gratulierte Arnold Schwarzenegger

mit einem Ständchen zum 75. Geburtstag. KK

Gäste müssen bis zu fünfzig

Prozent mehr schlucken

Im Café Sacher (links) kostet der

Verlängerte aktuell stolze 4,50 Euro,

gegenüber im Café Muhr 3,50 Euro. 2012

waren es noch 2,20 bis 2,80 Euro.

GETTY

GANZ SCHÖN HAPPIG. Vor zehn Jahren kostete der teuerste Verlängerte der Stadt 2,90 Euro – heute

sind es stolze 4,50 Euro! Und auch die Preise von Bier und Spritzer sind in Graz extrem gestiegen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Ganze 4,50 Euro für einen

Verlängerten oder

ein kleines Bier! Die Getränkepreise

sind in Graz in den

letzten Jahren ganz schön rasant

angestiegen. Die Marktforschung

der AK Steiermark veröffentlichte

diese Woche wieder ihre aktuelle

Preiserhebung: 10 bis 60 Cent

teurer sind die verschiedenen

Drinks im Vergleich zum Vorjahr

geworden, in Einzelfällen wurden

plötzlich bis zu 1,50 Euro mehr

verlangt – das ist ein Plus von 37,5

Prozent. Den günstigsten Verlän-

Verlängerter/

Cappuccino

gerten gibt es mit 2,60 Euro im

Café Schmiedt am Kapaunplatz.

Am teuersten ist der Kaffee im

Café Sacher in der Herrengasse,

wo man 4,50 Euro (statt wie

im Vorjahr 3,80 Euro) bezahlen

muss. Der weiße Spritzer ist dort

ebenfalls am teuersten: 4,40 Euro

werden (statt 3,90 Euro im Vorjahr)

verrechnet. Am günstigsten

steigt man in Muckis Weinstube

und dem Café Schmiedt aus –

dort kostet die Mischung jeweils

2,80 Euro. Bemerkenswert: Der

Höchstpreis für den Spritzer in

Graz liegt 29 Prozent über jenen

in den Bezirksstädten. Das

günstigste große Bier gibt’s mit

Getränkepreise: Entwicklung in Graz seit 2008

Bier 0,3

Weißer Spritzer

Quelle: AK Marktforschung,

Fotos:

Getty (3)

3,90 Euro im Molly Malone, das

teuerste um 4,90 Euro im Pronto

am Hauptplatz und wiederum im

Café Sacher. Die gesamte Preisliste

aus den 50 getesteten Lokalen

(davon 27 in Graz) findet man auf

www.grazer.at

Bis zu 50 Prozent mehr

Noch extremer fallen die Teuerungen

in der Gastronomie auf,

wenn man die Preise nicht mit denen

aus dem Vorjahr, sondern mit

denen vor zehn Jahren vergleicht

(siehe auch Tabelle unten). Im

Jahr 2012 kostete der billigste Verlängerte

2,20 Euro, der teuerste

2,90 Euro – inzwischen liegen die

2008 2012 2017 2022

Preise zwischen 2,60 und 4,50

Euro. Das günstigste kleine Bier

ist von 2,50 Euro auf 3,10 Euro gestiegen.

Der teuerste weiße Spritzer

kommt nun auf 4,40 Euro statt

3,10 Euro. Das sind bis zu 50 Prozent

mehr in zehn Jahren!

Die ältesten verfügbaren Zahlen

der Arbeiterkammer stammen

aus dem Jahr 2008: Damals kostete

das kleine Bier zwischen 2,20

und 3,50 Euro, der weiße Spritzer

zwischen 1,90 und 2,90 Euro,

der Verlängerte bzw. Cappuccino

zwischen 2 und 2,90 Euro.

Fast nostalgisches Detail am

Rande: Von 2008 auf 2009 lag die

Inflation bei 0 Prozent!

2 Euro 2,20 Euro 2,50 Euro 2,60 Euro

Gamlitzer Weinstube Gamlitzer Weinst., Peter Weinst. Gamlitzer Weinst., Peter Weinst. Café Schmiedt

bis 2,90 Euro bis 2,90 Euro bis 3,50 Euro bis 4,50 Euro

Wein & Co Pronto Café Muhr, Café Sacher Café Sacher

2,20 Euro 2,50 Euro 2,50 Euro 3,10 Euro

Gamlitzer Weinstube Pizza e Pasta, Glöcklbräu Café Schmiedt Molly Malone

bis 3,35 Euro bis 3,20 Euro bis 3,50 Euro bis 4,50 Euro

Wein & Co Café Muhr Café Gino, Café Sacher Café Sacher

günstigste

teuerste

1,90 Euro 2,10 Euro 2,30 Euro 2,80 Euro

Gamlitzer Weinst., Peter Weinst. Peter Weinstube

Café Schmiedt, Franziskanerkeller Café Schmiedt, Muckis Weinstube

bis 2,90 Euro bis 3,10 Euro bis 3,70 Euro bis 4,40 Euro

Café Sacher Murinsel Café Sacher Café Sacher


31. JULI 2022 www.grazer.at

szene graz 19

KK, SCHERIAU

Gerhard Widmann

GEBURTSTAGSKINDER

Sonntagskind: Der ASKÖ- DER WOCHE

Präsident wurde am 31. Juli 1955

geboren – alles Gute zum 67er!

Happy Birthday!

Happy Birthday, Arnold Schwarzenegger!

■ Von Alt-Landeshauptmann Hermann

Schützenhöfer und Nachfolger

Christopher Drexler vor

der neu gepflanzten Arnie-Eiche

bei der Burg bis zu Schülern im

Sommercamp in Thal, von Schulfreund

Peter Urdl und Bürgermeister

von Thal Peter Schickhofer

bis zu Tourismuslandesrätin

Barbara Eibinger-Miedl und LH-

Stv. Anton Lang, von Antenne-

Muntermacher Thomas Axmann

aus dem Urlaub am Atlantik über

Weinbauer Jürgen Trummer am

Obegg/Spielfeld bis zur Polizeilegende

Eduard Hamedl an der Gitarre,

von der Fußballmannschaft

SV Thal bis zu Elias, dem Geburtstagskind

im Schwarzenegger-

Museum: 75 Personen gratulieren

Arnold Schwarzenegger herzlich

und persönlich in einem Video der

Steirischen Tourismus und Standortmarketing

GmbH zum 75. Geburtstag,

den der wohl bekannteste

Export aus dem Raum Graz am

gestrigen Samstag feierte.

KK (4)

Cosimo Ursi

Ein Halbrunder für den Kult-

Gastronomen: Am Donnerstag

wird der 55er gefeiert.

Zweiter Würstl’

Scheich eröffnet

■ Im letzten Jahr konnten Rashid

und Karim Abdalla vom

„Würstl’ Scheich“ am Weblinger

Gürtel die „Grazer“ Standl-Wahl

für sich entscheiden. Jetzt eröffnen

sie ihren zweiten Standort

im ehemaligen Moni’s Imbiss

in der Conrad-von-Hötzendorf-

Straße. Dem Konzept bleiben

sie treu: Es gibt Hotdogs, Käsekrainer

und Co aus 100 Prozent

Rindfleisch und halal.

In der CvH eröffnet demnächst

ein zweiter Würstl’ Scheich.

KK

Neue Weinhoheiten gekürt

■ Mit royalen Besuchen hat Graz ja inzwischen Erfahrung.

Mit deutlich weniger Sicherheitsvorkehrungen

als beim niederländischen Königspaar wurden diese

Woche die neuen steirischen Weinhoheiten nach

einer strengen Prüfung von weinbaulichem Wissen,

Kommunikationsfähigkeit sowie Allgemeinwissen

vorgestellt: Sophie Friedrich ist die neue Weinkönigin

– sie kommt aus St. Stefan ob Stainz und hilft

schon von klein auf im familieneigenen Winzerbetrieb

mit. Ihre Prinzessinnen sind Katrin Strohmaier

aus Pölfing-Brunn und Marlene Prugmaier aus Seggauberg.

Die drei werden am 19. August bei der 52.

Steirischen Weinwoche in Leibnitz gekrönt.

Franz Titschenbacher, Marlene Prugmaier, Sophie Friedrich,

Katrin Strohmaier, Hans Seitinger, Werner Luttenberger LK

Ochsenknecht

steht auf Sushi

■ Die Ochsenknechts sieht

man in letzter Zeit ja öfters in

Graz. Cheyenne Savannah

wohnt mit Verlobtem und

Tochter schließlich inzwischen

in Dobl. Jetzt verriet

das Model und zuletzt „Let’s

Dance“-Teilnehmerin ihre

Lieblingslokale in Graz: Miss

Cho und Sakana – sie mag es

offenbar gerne asiatisch!

Veranstalter Wolfgang Krainer, Musiker Raphael Wressnig

und Programmkoordinator Gerhard Kosel (v. l.) KK

Murszene mit vollem Groove

■ Die Murszene 2022 ist eröffnet. Und dieses Jahr durfte

das Weltmusikfestival nach zwei coronabedingten

Umzügen auf die Murinsel sogar endlich wieder auf

den Mariahilfer Platz zurückkehren, worüber sich Veranstalter

Wolfgang Krainer und Programmkoordinator

Gerhard Kosel natürlich besonders freuten. Den

Anfang machte am Donnerstag Raphael Wressnig:

Gemeinsam mit den Brasilianern Igor und Yuri Prado

groovte er in lässigster Form. Als zum Höhepunkt auch

Soul-Jazz-Sängerin Gisele Jackson auf die Bühne kam,

blieb endgültig keine Hüfte mehr steif. Nächste Woche

gibt’s die Mehdi Chamma Band (Donnerstag), Super

Cumbia y la Liga (Freitag) und das Emiliano Sampaio

Nonet (Samstag, jeweils 20 Uhr).

Lassen Sie uns

versöhnlich sein.

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20

eco

graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern

– und damit von internationalen

geopolitischen Entwicklungen – ist fatal!“

20 Fabian fabian.kleindienst@grazer.at

Kleindienst Umweltlandesrätin Ursula Lackner betonte anlässlich des Rekords an

Heizungstausch-Förderanträgen die Bedeutung derartiger Maßnahmen.

Viele Steirer können sich

Teuerungen & Co:

Im ersten Halbjahr kam es besonders häufig zu Abweisungen von Insolvenzanträgen – mangels Masse.

Franz Blantz

GETTY, AKV

ARG. Die Zahl der Insolvenzen

steigt, immer

mehr Verfahren werden

aber abgewiesen. Und:

Die Teuerungen plagen

Schuldner zusätzlich.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Pandemiebedingt, durch

staatliche Unterstützungen,

gingen in den letzten Jahren

die Insolvenzen zurück. Mit dem

zunehmenden Auslaufen derartiger

Maßnahmen zeichnet sich

nun mehr und mehr eine Normalisierung

ab. Laut dem Alpenlän-

Jobs: Graz auf Platz 3

POSITIV. In einem Städteranking der besten Jobaussichten landet Graz mit

31.000 ausgeschriebenen Stellen auf Platz 3. Wien liegt vor Linz auf Rang 1.

Das Team von „Sophia“ freut sich

über den Zuschuss. RUPERT RECHNLING

100.000 Euro für

Start-up „Sophia“

■ Das Grazer InsurTech-Startup

„Sophia“ will mit seiner

gleichnamigen App den Umgang

mit Versicherungen erleichtern.

In der App kann man

Versicherungen verwalten, den

Bedarf analysieren und Optimierungsbedarf

feststellen lassen.

Eine digitale Versicherungsmaklerin,

das Unternehmen erhält

eine Provision. Nun wurde das

Start-up in das Förderprogramm

„Start!Klar“ des SFG aufgenommen.

Das heißt: ein Zuschuss

fast 100.000 Euro, den man für

die Investorensuche verwenden

will.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Von Jänner bis Juni 2022

schrieben die Arbeitgeber in

Österreich fast 491.000 Stellen

aus. Das entspricht einem Plus

von mehr als 23 Prozent gegenüber

dem ersten Halbjahr 2021 – und einer

Steigerung von fast 57 Prozent

im Vergleich zu den ersten sechs

Monaten des ersten Corona-Jahres

2020. Im ersten Halbjahr dieses

Jahres schalteten Personaldienstleister

im Branchenvergleich mit

rund 142.000 Positionen die meisten

Stellen. Die meistgesuchten

Fachkräfte waren Bauarbeiter und

Handwerker mit mehr als 97.000

veröffentlichten Jobs. Im Bundesland

Wien gab es mit fast 127.000

Positionen das größte Stellenangebot.

Das sind die zentralen Ergebnisse

einer Stellenmarkt-Auswertung

von index Research. Die

„Wir suchen dich.“ Gute Mitarbeiter sind selten, offene Stellen gibt es immer mehr.GETTY

Berliner Personalmarktforschung

analysierte Stellenanzeigen in 24

Printmedien, auf 47 Online-Jobbörsen

und rund 13.000 Firmenwebsites

sowie im Stellenportal

des AMS. Mit Blick auf die Berufsbilder

gab es im ersten Halbjahr

dieses Jahres das größte Stellenangebot

für Bauarbeiter und Hand-

werker (über 97.000 Positionen),

technische Fachkräfte wie Ingenieure

und Architekten (fast 86.000

Positionen) und Vertriebler (mehr

als 85.000 Positionen). Im Städteranking

liegen Wien (126.000 Positionen),

Linz (mehr als 31.000

Positionen) und Graz (fast 31.000

Positionen) an der Spitze.


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz eco 21


TEURER

GETTY (2), MICHAEL SCHNABL

Übernachtung im Ausland +17,5 %

Nicht unbedingt ideal zur Urlaubszeit:

Übernachtungen im Ausland sind im

Schnitt klar teurer als vor einem Monat.

Kristallzucker -8,9%

Ein Hoffnungsschimmer für alle, die

es etwas süßer mögen. Kristallzucker

wurde im Monatsvergleich billiger.

BILLIGER


Insolvenz nicht leisten

dischen Kreditorenverband (AKV)

stiegen die Firmenpleiten in der

Steiermark im ersten Halbjahr um

58,25 Prozent auf 163 Fälle an, bei

Privatkonkursen zeichnet sich sogar

ein Rekordjahr ab, 601 notiert

der AKV bisher. Auch in Graz zeigt

sich eine starke Entwicklung, von

27 Firmenpleiten im ersten Halbjahr

2021 auf 60 in diesem Jahr, von

101 Privatinsolvenzen auf 143.

Trotz der starken Zunahme rechnet

Franz Blantz, Leiter der AKV-

Geschäftsstelle Graz, nicht mit

einem „Sturm von Insolvenzen“

durch die aktuellen Krisen und die

Teuerung. Allerdings gebe es doch

beunruhigende Entwicklungen,

denn: Die Menschen scheinen sich

eine Insolvenz mehr und mehr

nicht mehr leisten zu können.

So zeigte sich in der Steiermark

eine drastische Zunahme der Verfahrensabweisungen,

von 38 auf 98

im ersten Halbjahr – eine Verdreifachung.

Das bedeutet, dass die

Unternehmen nicht einmal mehr

über freies Vermögen von 4000

Euro verfügen, um etwa den Masseverwalter

zu bezahlen. Das liegt,

so Blantz, vor allem an Betrieben,

die durch Unterstützungsmaßnahmen

künstlich am Leben erhalten

wurden – drei Viertel der Betroffenen

sind Kleinstunternehmen.

Eine solche Verfahrensabweisung

hat dabei durchaus heftige

Konsequenzen, den Unternehmern

wird etwa das Gewerberecht

entzogen. „Meist holen die Gläubiger

sich dann die Mehrwertsteuer

vom Finanzamt zurück, stellen ihre

Forderungen auf Null und buchen

aus“, erklärt Blantz. Im Regelfall

würde auf eine Verfahrensabweisung

später dann ein Privatkonkurs

folgen. „Da meldet dann oft

nur noch ein Drittel der betroffenen

Unternehmen Ansprüche an“,

so der Experte.

Kein Geld für Schulden

Die momentanen Teuerungen

würden sich früher oder später

laut Blantz wohl auch auf die Zahl

der Konkurse auswirken, aktuell

seien aber vor allem ältere, schon

laufende Verfahren betroffen. Immer

häufiger würden Schuldner

um Stundungen ansuchen, weil sie

nicht mehr in der Lage seien, ihre

Zahlungsverträge zu erfüllen. Das

Problem: Weil sich ihr Einkommen

nicht verändert hat, sondern nur

alles rundherum teurer wurde, haben

sie rechtlich keine Grundlage,

um neue Zahlungsvereinbarungen

auszuhandeln.

„In Beratungen geht es immer

weniger um Schuldenregulierung,

sondern um Existenzsicherung.

Paradoxerweise könnten die Teuerungen

also kurzfristig sogar zu

einem Rückgang der Insolvenzen

führen, weil die Menschen zu

wenig Geld für ihre Altschulden

haben und es für das alltägliche

Leben brauchen“, schildert der Experte

die mitunter dramatische Situation.

Kann mit den Gläubigern

keine außergerichtliche Lösung

gefunden werden, können diese

ihre Forderungen wieder im ursprünglichen

Wert anmelden. Das

heißt, was bisher im Insolvenzverfahren

passierte, ist verloren,

einer Entschuldung ist man keinen

Schritt näher gekommen.

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Mehr Kündigungen

■ Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung.

Ende Juni vermeldete das

AMS mit 553.000 unselbstständig

Beschäftigten einen neuen Rekord,

gleichzeitig suchen Firmen

verzweifelt nach Mitarbeitern.

Nun zeigt sich ein neuer Trend,

die Beschäftigten scheinen immer

wechselwilliger zu werden.

Binnen eines Jahres stieg beim

AMS Steiermark die Zahl der Bescheide

für Selbstkündigungen

um mehr als 50 Prozent – und das

obwohl Personen, die selbst ihren

Arbeitsplatz kündigen, für vier

Wochen kein Arbeitslosengeld

bekommen. „Das bestätigt klar

die generelle Wahrnehmung, dass

viele Beschäftigte jetzt ihren Job

wechseln, weil sie entsprechende

Angebote am Arbeitsmarkt vorfinden“,

so AMS-Steiermark-Geschäftsführer

Karl-Heinz Snobe.

60-Millionen-Ausbau

■ Der Gesundheitskonzern Fresenius

Kabi produziert in Graz-

Puntigam jährlich mehr als 160

Millionen Stück Arzneimittel, die

in Werndorf in Graz-Umgebung

verpackt werden. Es wird kräftig

investiert: Bis 2023 sollen mehr

als 60 Millionen Euro in die Erweiterung

der Produktionskapazitäten

und den Ausbau der

Infrastruktur fließen. In Werndorf

startete man nun eine neue Verpackungslinie,

nach einer Projektdauer

von zwei Jahren. Damit

sollen künftig 8000 Stück pro

Stunde verpackt werden.

Der Gesundheitskonzern Fresenius Kabi

baut in und um Graz aus. FRESENIUS KABI AUSTRIA

Die Lush-Filiale in Graz wird umgebaut

und erhält ein neues Design.LUSH

Lush: neues Design

■ Jetzt dauert es nicht mehr lange:

Am 5. August feiert die 2012

eröffnete Grazer Filiale der britischen

Kosmetikmarke „Lush“

ihre Wiedereröffnung, mit neuem

Retail-Design. Ab 9.30 Uhr werden

kostenlose Workshops und

Goodies für Kunden geboten.

Durch das neue Design will man

einen besseren Kundenservice

garantieren. Insgesamt investiert

das Unternehmen heuer 7,6 Millionen

Pfund (mehr als 9 Millionen

Euro) in Retail-Projekte in Europa.

Business-Brunch

■ Am 23. Juli lud der WB Eggenberg

im neuen Studio Lady-Shape

von Rosemarie Schwab zum

Business-Brunch ein. Der Einladung

von Andrea Lepenik folgten

etwa Nationalratsabgeordnete

Martina Kaufmann, Anita

Höller von Frau in der Wirtschaft

und die Gemeinderäte Markus

Huber und Georg Topf. Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Robert

Hagenhofer hielt die Begrüßung,

danach war Zeit zum Netzwerken.

Taxi 878.

www.878.at


22

viva

graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Die Belüftung ist selten ausreichend,

und das war auch schon vor Corona

der Fall.“

TU-Bauphysikerin Christina Hopfe plädiert für gute tionssysteme in Schulen, geöffnete Fenster seien zu wenig.

Abluftventila-

22 redaktion@grazer.at

Geheime Urlaubstipps

URLAUBSSTIMMUNG. Wo bekommt man den besten Prosecco in ganz Italien? Welchen Nachtisch

muss man in Portugal probiert haben? Wo schmeckt der Fisch auf Malta besonders gut? Die Konsuln

wissen es am besten! Wir haben sie nach ihren ganz persönlichen Tipps für Urlauber gefragt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Alois Sundl | Malta

■ Kultur: In der Hauptstadt Valletta, mit ihrem tollen Flair, unbedingt auch

die St. John’s Cathedral besuchen und dort die weltweit einzigartigen

Bilder von Caravaggio besichtigen – beeindruckend!

■ Essen: Das Fischerdorf Marsaxlokk mit seinen bunten Booten muss man

gesehen haben. Es gibt dort auch eine Restaurantmeile mit tollen Fisch-

Lokalen. Am Abend ist die Restaurantdichte am besten in der sogenannten

Spinola Bay, wo auch mein Favorit-Lokal, das „Gululu“ ist – dort am

besten einen Tisch so nah wie möglich am Wasser reservieren!

■ Trinken: Ich würde empfehlen, maltesische Weißweine

bzw. Roséweine zu trinken, die in den besten Restaurants

durchschnittlich 12 bis 17 Euro kosten. Bei Rotweinen würde

ich eher auf sizilianische Herkunft achten, da sie täglich mit

der Fähre angeliefert werden.

Christian Jauk | Portugal

■ Cabo de Roca: Den westlichsten Punkt

Europas auf dem Festland muss man gesehen

haben: Er liegt an der Atlantikküste

140 Meter über dem Meeresspiegel.

■ Pasteis de Nata: Die traditionelle Süßspeise

sollte man auf alle Fälle probieren – am

besten im Time out Market in Lissabon.

■ Madeira: Naturliebhaber und Wanderer

kommen auf der „Blumeninsel“ (Foto

links) aufgrund des ganzjährig frühlingshaften

Klimas sowie der einzigartigen

Pflanzenwelt auf ihre Kosten. Aber auch

Fußballfans haben einen Grund, Madeira

zu besuchen: Die Hauptstadt Funchal ist

der Geburtsort von Weltstar Cristiano Ronaldo,

der dort ein eigenes Hotel eröffnet

hat und dem auf der Insel ein Museum und

eine Statue gewidmet wurden.

Ernst Wustinger | Italien

■ Portonovo: Das kleine Fischerdorf südlich

von Ancona mit seiner Steilküste und dem

schönen Sandstrand bietet viele kleine

Hotels ab 54 Euro die Nacht.

■ Triest: In Harry’s Bistro im Hotel Duchi d’Aosta

direkt auf der Piazza Unità d’Italia gibt

es den besten Prosecco in ganz Italien

(Foto).

■ Castello di Buttrio: In der Nähe von

Udine auf dem Weg nach Cormons kann

man wunderschön durch die Weinberge

wandern: Via del Potto 5 Buttrio.

GETTY (6), STADT GRAZ (4), KK (4)


31. JULI 2022 www.grazer.at

graz viva 23


IN

Weiter eincremen

Auch wenn man heuer schon ein bisschen

braun geworden ist: Das bringt maximal

einen Lichtschutzfaktor von 4 bis 6.

LUNGHAMMER/TU GRAZ, GETTY (2)

der Grazer Konsuln

Sonnenbrand provozieren

„Vorbräunen“ ist ein Mythos: Schädliche

UV-Strahlen können auch in braune

Haut eindringen und ihr schaden.

OUT


Christof Korp | Spanien

■ Barcelona: Wenn man durch die engen Gässchen des

Barrio Gotico flaniert, wird man sofort von der Magie

der Stadt erfasst. Dabei ist ein Besuch der ältesten

Wermut-Bar, dem „La Plata“ (Foto 1), in der Carrer

de la Mercé 28, gleich in der Nähe des Strandes, der

„Barceloneta“, gelegen, ein Muss. Dort werden seit

ihrer Gründung im Jahr 1945 die gleichen vier Sorten

von Tapas serviert. Auch die Werke des berühmten

Architekten Antoni Gaudí darf man sich nicht entgehen

lassen: Sagrada Familia (Foto rechts),

Casa Batlló und Park Güell.

■ Valencia: Santiago Calatrava hat mit dem „La

Ciudad de las Artes y Ciencias“ ein beeindruckendes

Freizeit- und Kulturzentrum geschaffen. Unbedingt

empfehlenswert ist das Oceanográfic, in dem alle Ökosysteme

der Welt mit ihrer Flora und Fauna gezeigt

werden.Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich

im Mercado Central. Dort und in den umliegenden Bars

gibt es neben traditionellen Reisgerichten, wie dem

„Arroz al horno“ (Reis aus dem Backofen, Foto 2) auch

Köstlichkeiten wie den Oktopus auf galizische Art , den

„pulpo a la gallega“ (Foto 3).

24. April bis 9. Mai 2020

Gerald Grundner, Wolfgang Retzer, Martin Haider, Alfred Petz und Josef

Höfler (im Sportdress v. l.) radelten für den guten Zweck nach Rom. FISCHER

Kilometer gegen Krebs

■ 974 Kilometer, 6480 Höhenmeter,

32 Stunden Radfahrt auf 3,5 Tage

verteilt. Und das alles für einen guten

Zweck. Auf fünf Rennrädern

und mit einem sechsten Mann im

Begleitfahrzeug hat ein Team der

Holding Graz Linien Ende Juni in die

Pedale getreten und ist bis Rom geradelt.

Ziel der Tour war es, mit den

sportlichen Kräften das Krebshilfe-

Projekt „Mama/Papa hat Krebs“

finanziell zu unterstützen. Und die

Stunden am Sattel bei Hitze und Regen

haben sich ausgezahlt. Die Holding

Graz hat das Projekt mit 3 Euro

pro Kilometer unterstützt, dank

weiterer Spenden konnten insgesamt

7000 Euro gesammelt werden

und kommen somit steirischen Familien,

die gegen Krebs kämpfen

müssen, zugute. Jetzt wurde der

Scheck von den Sportlern sowie

den Holding-Vorständen Wolfgang

Malik und Mark Perz sowie den

Betriebsräten Manuel Lenartitsch

und Walter Semlitsch an Krebshilfe-Geschäftsführer

Christian Scherer

übergeben.

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24 viva

www.grazer.at 31. JULI 2022

Das sind die beliebtesten

SCHÖN. Ein Reiseanbieter

hat die europäischen

Badeseen nach

diversen Kriterien bewertet.

Das Ergebnis:

die 14 schönsten Seen.

Der Ohridsee (links oben), der Plattensee (rechts oben), der Vierwaldstättersee (links unten) und der Pyhäjärvi (rechts unten)

Eines ist sicher: In Zeiten der

extremen Hitze gibt es kaum

etwas Besseres als einen

Sprung in kühles Wasser. Klassiker

ist im Sommer natürlich der

Weg ans Meer – aber auch Badeseen

werden immer beliebtere

Urlaubs- und Ausflugsziele. Österreich

und die Steiermark bieten da

vieles – aber dennoch lohnt sich

auch ein Blick darüber hinaus.

Der internationale Reiseanbieter

„travelcircus“ hat nun die größten

europäischen Badeseen etwas genauer

unter die Lupe genommen

therme.at

ENTSPANNTER

LIEGT ES SICH

IM SCHAFFELBAD.

Die wunderschönen Pferde sorgen für ein aufregendes Programm. SRS RENE VAN BAKEL

Fest der Lipizzaner

■ Die Lipizzanerheimat im Bezirk

Voitsberg in der Weststeiermark

hat sich als idealer Ort für Ausflüge

herumgesprochen – und während

sie ein beliebtes Ziel im Sommer

ist, bereitet man sich schon auf

den „goldenen Herbst“ vor. Zum

Auftakt, bzw. zum Abschluss der

Sommersaison, lädt man ab 10.

September zum großen Highlight,

dem Fest der Lipizzaner, im

Gestüt Piber ein. Dabei werden

Vorführungen der ausgebildeten

Reitstuten des Gestüts ebenso wie

Fahrkunst mit Zwei- und Vierspännern

präsentiert. Rasante

Kutschenfahrten sorgen für Spannung,

Mutterstuten bringen mit

ihren Fohlen das nötige Herz in

die Veranstaltung. Als besonderer

Höhepunkt steht das weltberühmte

„Ballett der Weißen Hengste“

mit Reitern der Spanischen Hofreitschule

am Programm, danach

geht es für sie auf große Europa-

Tour. Ein „Kulinarik-Dorf“, Musikund

Kinderprogramm runden die

Veranstaltung am. Tickets sind ab

sofort unter shop.piber.com oder

tickets@piber.com erhältlich.


31. JULI 2022 www.grazer.at viva

25

europäischen Badeseen

und untersucht, wie ihre Google-

Bewertung ausfällt, wie oft sie gesucht

wurden, wie beliebt sie als

Instagram-Motive sind und ob sie

in der Vergangenheit einen Tripadvisor

Award erhielten. Das Ergebnis:

eine Liste mit den beliebtesten

Badeseen Europas – und

Österreich ist mittendrin.

Die schönsten 14

Schwedens größter See „Vänern“

schafft es mit seinen unglaublichen

22.000 Inseln auf Platz 14 der

Liste, knapp vor dem „Pyhäjärvi“

aus Finnland, der sich vor allem

durch das Suchvolumen voransetzte.

Auf Rang zwölf findet sich

mit dem Neusiedlersee die erste

österreichische Beteiligung, davor

liegt der Genfer See direkt hinter

dem „Mar Menor“ in Spanien –

Europas größter Salzwasser-Lagune,

direkt an der Küste.

Womit die Liste bereits in den

Top 10 angekommen ist: An neunter

Stelle liegt das „Ijsselmeer“ in

Holland – einst ein Teil der Meeresbucht,

durch künstliche Eindeichung

heute der größte See des

Landes. Die „Müritz“, der größte

komplett in Deutschland liegende

See, sichert sich Platz acht, auf

Rang sieben liegt der ungarische

Plattensee, Italien steigt auf Rang

sechs mit dem Comer See in der

Lombardei ins Rennen ein.

Knapp davor schaffte des der

Schweizer Vierwaldstättersee auf

Rang fünf, der vierte Platz geht an

einen der ältesten Seen Europas,

den Ohrid in Albanien und Nordmazedonien

– auch Teil eines

er das durch eine größere Anzahl

an Instagram-Beiträgen und einen

Vorsprung beim Suchvolumen

(hier legt der Bodensee voran)

wett und sichert sich den Titel des

beliebtesten Badesees. Seine Gesamtpunktezahl

liegt bei 14.909

(Bodensee: 14.700; Lago Maggiore:

14.245; Plattensee: 11.237; Neusiedlersee:

9056; Vänern: 8587).

UNESCO-Weltkulturerbes. Die

Top Drei eröffnet der Lago Maggiore

in Italien und der Schweiz, auf

Platz zwei liegt der Bodensee.

Und der Sieger? Der italienische

Gardasee. Während Ohrid und

Vierwaldstättersee ihm bei den

Google-Bewertungen (4,80 gegenüber

4,70) noch voraus sind, macht Der Gardasee in Italien ist laut Ranking der beliebteste See Europas. GETTY (5)

FOTO: SHUTTERSTOCK

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26 motor

www.grazer.at 31. JULI 2022

Subaru XV: Mildhybrid

Der Subaru XV e-Boxer SUV-Crossover hat ein Facelifting erhalten, wurde aber auch technisch aufgerüstet. Die

Ausstattung des Japaners ist großes Kino. Auch optisch haben sich die Hersteller viel einfallen lassen. KK (2)

EXOT. Der Crossover-SUV

von Subaru mit Namenskürzel

XV und mit kleinem

E-Motor ist stark, braucht

weniger Sprit und pafft

weniger CO2 in die Luft.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Der Subaru XV ist ein Bestseller

im japanischen

Autokonzern, und wer

das Vergnügen hat, mit dem

Crossover-SUV XV eine Testfahrt

zu machen, der versteht schon

nach wenigen Kilometern, warum.

Subaru hat dem Erfolgsmodell

jetzt ein Facelift verpasst

und das Auto in der Tat kräftig

aufgehübscht. Neben neuen Felgen

ziert den Subaru XV nun eine

überarbeitete Frontpartie. Eine

neue Chromspange umrahmt

das Markenlogo im Kühlergrill

und betont den sportlich-robusten

Charakter. Zudem wurde der

vordere Stoßfänger optisch leicht

modifiziert, die Nebelscheinwerfer

sind neu eingefasst. Für den

e-Boxer, den wir testen konnten,

stehen gleich zehn starke Außenfarben

zur Verfügung. Unser Testwagen

hatte die Farbe Plasma

Pearl Yellow, angenehm dezent.

Neben dem Make-up wurde auch

die technische Ausrüstung auf

den neuesten Stand gebracht, und

das ist wirklich großes Kino. Es

gibt LED-Scheinwerfer mit adaptivem

Kurvenlicht. Ein schlüssel-

Fachkompetenz

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Wohnungen, Häuser und

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Renate Müller

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Rätsel-Lösung vom 24. 7. 2022

B K A D P

N A T U R W E L T E N I O

M U R E S C H O E C K L

G E H L S H E V A M

A N N A H E I M R A T H

E R D E A L M A D O O R

T N U F I I A F U

D E M G E M A E S S I E

N U R E L C O G N A C

F R A G I L A A R I K

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Lösung:

H T L A N N E E

E I D N W STUKITZ-

K I R E G E D E BAD

R S Z E N A R Lösung:

M E R K U R N K STUKITZBAD

Sudoku-Lösung

vom 31. 7. 2022

9 1 4 8 2 3 7 5 6

3 5 2 7 1 6 4 8 9

6 7 8 5 4 9 1 3 2

2 6 9 3 7 4 8 1 5

8 3 7 2 5 1 6 9 4

1 4 5 9 6 8 2 7 3

4 2 3 1 8 5 9 6 7

5 8 6 4 9 7 3 2 1

7 9 1 6 3 2 5 4 8


31. JULI 2022 www.grazer.at motor

27

mit Boxer-Motor

loser Zugang mit Startknopf und

PIN-Code, eine Zweizonen-Klimaautomatik,

das acht Zoll große

Infotainmentsystem mit sechs

Lautsprechern, ein hochwertiges

Multifunktionsdisplay und eine

Rückfahrkamera erweitern die

üppige Ausstattung des Subaru

XV 1.6i Style. Selbstredend ist

auch das preisgekrönte Fahrassistenzsystem

Eye-Sight mit an Bord.

Subaru hat sich in den letzten

Jahren enorm gesteigert. Das

Fahren mit dem geräumigen

Crossover-SUV war sehr, sehr

angenehm. Bis zu 1,6 Kilometer

geht’s rein elektrisch los. Dann

übernimmt der Boxer-Motor.

Der Motorsound bleibt leise. Die

150 PS geben dem XV ordentlich

Power, und der Sprint von 0 auf

100 km/h ist in 10,7 Sekunden geschafft.

Preis-Leistungs-Verhältnis

stimmt, Verbrauch stimmt,

Komfort auch. Der XV hat den

Test bestanden.

Highlight im Subaru ist das 6,3 Zoll große LCD-Multifunktionsdisplay oberhalb des

Infotainmentscreens. Hier gibt’s u. a. Infos über e-Boxer-Batterie-Ladezustand.


Subaru XV e-Boxer

■ MOTOR: 2,0-Liter-Benzinmotor

+ Elektromotor, Leistung

150 PS (110 kW), Beschleunigung

0–100 km/h in 10,7

Sekunden, Höchstgeschwindigkeit

193 km/h, Hubraum 1995

ccm, permanenter Allradantrieb,

Getriebe: stufenlose

Automatik

■ VERBRAUCH: kombiniert

(Werksangabe) 7,9 Liter auf

100 km, C02-Emissionen 180 g/

km, Tankinhalt 48 Liter, Kraftstoff

Super 95

■ ABMESSUNGEN: Länge 4,48

Meter, Breite 1,80 Meter, Höhe

1,59 Meter, Eigengewicht 1576

Kilo, Radstand 2,6 Meter, Kofferraumvolumen

340–1173 Liter

■ PREIS: ab 37.990 Euro

■ AUTOHAUS: Der Testwagen

wurde uns von Subaru Österreich

zur Verfügung gestellt.

Den XV gibt es in Graz im Autohaus

Kastner, Kärntner Str. 90,

Tel. 0 316/27 27 66.

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28

sport

graz

www.grazer.at 31. JULI 2022

Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

28

Ich bin jetzt 36 Jahre alt – aber

dass mein Rad auf einem Flug

verloren geht, ist mir noch nie passiert.“

Geraint Thomas, Sieger des 25. Grazer Altstadtkriteriums,

bekam sein Arbeitsgerät nachgeliefert. GEPA (3)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Tore und rassige Szenen waren

beim Stadtpokal garantiert. SCHERIAU

Alle Bilder vom

großen Finale

■ Auch heuer gab es in der

Fußball-Sommerpause wieder

Action im Rahmen des „2.

McDonald’s Grazer Stadtpokals“.

Wer es nicht geschafft

hat, sich auf der Anlage des

Steirischen Fußballverbands

das Finale zwischen Murfeld

und GAKII/U19 sowie das

Spiel um Platz 3 zwischen

Justiz und Austria Puch anzuschauen,

findet Fotos und Ergebnisse

auf www.grazer.at.

Misolic hat die

US Open im Visier

Der Stern des Grazers Filip Misolic geht auf der ATP-Tour auf. „Ich mache gerade viele wichtige Erfahrungen.“ GEPA

Der WBV will in der AWL spielen.GEPA

Bausteinaktion

für Wasserballer

■ Die Wasserballer vom WBV

Graz wollen in der kommenden

Saison an der neuen „Alpe

Waterpolo League“ (AWL) teilnehmen.

In dieser 12er-Liga

sind Vereine aus Slowenien,

Kroatien, Ungarn und Italien

engagiert, aus Österreich nehmen

Innsbruck, Tirol, Wien und

eben der BV Graz teil. Um den

finanziellen Mehraufwand abzudecken,

startet der WBV eine

Bausteinaktion. „Wir wollen in

der AWL konstant spielen und

bestes österreichisches Team

werden“, sagt WBV-Präsident

Gerd Lang.

AUFSTIEG. Filip Misolic

im Interview über

den Rummel um ihn,

Kleinigkeiten und den

Traum vom Davis Cup.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Seit dem Challenger-Sieg in

Zagreb ist ein Rummel um

Sie entbrannt, der sich in

Kitzbühel noch einmal verstärkt

hat. Wie schwer ist es da, sich

noch auf Tennis zu konzentrieren?

Filip Misolic: Schwer, aber ich

versuche mich so gut es geht zu

konzentrieren. Ehrlich gesagt,

genieße ich das jetzt ein bisschen.

Dazu kommen so viele erste

Male: der erste Challenger-Triumph,

das erste Mal Wimbledon,

die ersten Match-Siege auf

der ATP-Tour ...

Misolic: Ja, ein Wahnsinn.

Wimbledon war wunderschön,

auch wenn ich dort gleich in

der ersten Qualirunde verloren

habe. Ich mache gerade enorm

viele Erfahrungen. Und es

bringt mich weiter, weil ich immer

mehr das Gefühl hab, dass

ich mit den Jungs auf der Tour

mithalten kann. Mein Selbstbewusstsein

steigt und auch das

Vertrauen in meine Schläge.

Hat das mit dem Sieg in Zagreb

begonnen?

Misolic: Eigentlich schon früher

beim Turnier in Mauthausen.

Da hab ich zwar gegen Jiri

Lehecka verloren, aber von

dort weg ging es immer besser.

Sie arbeiten seit Juni mit Jürgen

Melzer als Trainer. Wobei kann

er Ihnen besonders weiterhelfen?

Misolic: Überall eigentlich, weil

er sehr viel Erfahrung hat. Besonders

aber bei den Kleinigkeiten,

bei denen man denkt,

dass sie nicht so wichtig sind.

Aber die machen es dann in

Wahrheit oft aus. Weil Vorhand

und Rückhand können auf der

Tour alle spielen.

Er sagt, Sie hätten die Fähigkeit,

neue Dinge besonders schnell

umzusetzen. Etwas, das man

auch von Roger Federer sagt.

Misolic: Ja. Mir gefällt auch

Rogers Stil, den schaue ich mir

gerne an. Vorbilder waren aber

eher Dominic Thiem und Andy

Murray.

Wie geht es jetzt nach dem Turnier

in Kitzbühel weiter?

Misolic: Jetzt mache ich eine

kleine Pause und werde einmal

wieder ein paar Tage in Graz

verbringen. Danach geht es in

die USA. Eventuell spiele ich

dort ein Vorbereitungsturnier,

bevor es dann in die Qualifikation

für die US Open geht.

Am 16. und 17. September steht

in Tulln das Davis-Cup-Duell

gegen Pakistan auf dem Programm.

Mit Filip Misolic?

Misolic: Schauen wir einmal.

Für Österreich zu spielen wäre

auf alle Fälle ein Traum. Aber

auch die anderen Österreicher

sind im Moment alle sehr gut

drauf.


31. JULI 2022 www.grazer.at

sport graz 29


OHA!

Heimsieg bei den Damen

Auch die Damen drehten beim Altstadtkriterium

ihre Runden. Siegerin:

Veronika Windisch aus Graz.

Nur zwei Spiele Cheftrainer

Ex-Sturm-Coach Peter Hyballa ist beim

slowakischen AS Trencin schon wieder

Geschichte – nach nur zwei Spielen.

OJE!


Eiszeit statt Sommerhitze

AUFTAKT. Am Montag starten die Graz 99ers unter Neo-Trainer Johan Pennerborn wieder ins

Training auf Eis. Der Kader ist aber noch nicht komplett. Ein Stürmer wird noch gesucht.

Draußen Hitze, drinnen

Eis. Mitten in der Sommerhitze

geht es für die

Cracks der Graz 99ers am Montag

mit dem Eistraining unter

Coach Johan Pennerborn weiter.

Der ist ebenso neu an Bord

wie Assistenztrainer Fredrik

Hallberg und gleich sechs Spieler:

Nicolas Wieser (Salzburg),

Sam Antonitsch (Dornbirn),

Daniel Woger (Thurgau), Viktor

Granholm (Frisk Asker), Tobias

Fladeby (Tingsryds), Gustav

Bouramman (Kristianstads)

und Aleksi Salonen (Jyp). Und

die Kaderplanung ist noch nicht

abgeschlossen. Ein Stürmer für

die erste Linie soll noch in den

Bunker gelotst werden. „Da sondieren

wir intensiv den Markt“,

sagt 99ers-Pressesprecher Benjamin

Grundauer.

Dass trotz hoher Temperaturen

eine Eisfläche gezaubert

wird, ist nicht richtig

klimafreundlich oder

energiesparend. „Wir setzen unser

Nachhaltigkeitsprojekt aber

fort“, sagt Grundauer. Dazu gehört

ein plastikfreier VIP-Club,

wiederverwendbare Becher in

der Halle oder auch das Recycling

alter Eishockeyschläger.

Für 99ers-Kapitän Daniel Oberkofler und Co geht es wieder aufs Eis.

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www.grazer.at 31. JULI 2022

SO ISST GRAZ

Feldkirchnerhof präsentiert ...

... Cocktail

„Mediterranean“

Chef ist Arno Krautner. KK, MARKUS JÖBSTL

Die Gaststätte in Feldkirchen bei Graz

sieht auf den ersten Blick womöglich

etwas unscheinbar aus. Kehrt man aber

eines Abends ein, weiß man die Bar in

Graz-Umgebung wirklich zu schätzen! Ein

unheimlich charismatischer Gastgeber,

Arno Krautner, besticht mit einem äußerst

guten selbstgemachten Orangen-Trüffel-

Gin, genannt „Trüffelo“, in eigens kreierter

Marke. Sogar Preise wurden mit dem

Spirit schon gewonnen. Bis in die USA exportiert

der stolze Steirer seinen Alkohol.

Ein Getränk, das wir Ihnen natürlich nicht

vorenthalten wollen. Cheers! LIA

Zutaten:

2-4 cl Trüffelo Dry Gin

„Orange-Trüffel“,

Fever-Tree Mediterranean Tonic

zum Auffüllen,

ein Schuss Kawea (Quellwasser

mit Geschmack),

Orangen- und

Limettenscheiben,

Minzzweig,

ein paar

Eiswürfel

Zubereitung:

Recht schnell gemacht

und sehr erfrischend: Geben Sie

ungefähr fünf bis sieben Eiswürfel

in ein schönes Gin-Glas und füllen

Sie es dann mit 0,2 Liter von dem

Tonic auf. Anschließend einen

Schuss Kawea hinzugeben und

danach den Orangen-Trüffel-Gin

beigeben. Kurz mit dem Strohhalm

umrühren. Als Deko nehmen Sie

etwaige Zitrusfrüchte, zum Beispiel

Orangen- und Limettenscheiben,

sowie einen Minzzweig. Einfach

genießen als Aperitif, ob am

Nachmittag auf der Terrasse oder

am Abend. Natürlich ist auch eine

Konsumation in der renommierten

Bar erwünscht.

GRAZWORTRÄTSEL

Pfarrkirche

Graz-Kroisbach

(Maria

...kirche)

Teil des

8. Grazer

Stadtbezirks

leicht

zu

beißende

Nahrung

Krawall,

Tumult

2. Versuch

von vorne

10 cm

Organ zum

Küssen

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Gänserndorf

Graz-Besucher

1532

Abk. für

"Nummer"

14. Grazer

Stadtbezirk

Kosmetikgeschäft

9

10

Initialen

von Freud

auf diese

Weise

schick,

flott

nicht unter

und

nicht

gleich

altes

KFZ-Kz.

für Radkersburg

5. Grazer

Stadtbezirk

Strafstoß

beim

Fußball

3

Grazer

Filmzentrum

4

"Alternative

zur

Straße"

1

Bund fürs

Leben

Spieleinsatz

Eigenbezeichnung

der Perser

ein Umlaut

Jupitermond

KFZ-Kz.

für Baden

frz. für

"Versammlung"

norwegische

Münzeinheit

Internetdomäne

für Montenegro

Hochschule

Abk. für

"Mistress"

altnordischer

Gott des

Donners

Bundeskriminalpolizei

der USA

Halbton

unter a

kein einziges

Mal

Abk. für

"Doktor"

Geburtsort

Einsteins

Adriainsel

vor Zadar

Ruhelosigkeit

Kulturorganisation

der UNO

Zeitalter

längster

Nebenfluss

der Donau

Aufseher

2 3 4 5 6 7 8 9 10

Fastnachtsgesicht

Anzahl der

Parteien im

Grazer Gemeinderat

Bildhauer †

1731 in Graz

Weg zum Bischofplatz

engl. für

"einstellen"

frz. für

"wo"

Hauptstadt

Südkoreas

8

7

6

2

lind,

lau, gemäßigt

Kosename

der Susanne

12

kurz für

ein Grazer

Studentenheim

Chronometer

britischer

Musiker

schweizerisch

für

"Hallo!"

Imperativ

von

"sein"

Abk. für

"United

Nations"

Freudenruf

Denkfehler,

Fehleinschätzung

Internetkürzel

für

"liebe

Grüße"

einsame

Gegend,

Einschicht

Lösung der Vorwoche: STUKITZBAD Rätsellösungen: S. 26

Aktuelles Lösungswort:

1

9 4

5 8

7 8 1 3

2 5 1 6

4 5

1 7 3

2 5

9

SUDOKU

7 1 3 4

1187

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift spitzen, los

geht’s. Viel Spaß!

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E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 3. 8. 2022. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind mit

der Veröffentlichung einverstanden.

Gültig im

Juli & August!

5


31. JULI 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 31. JULI

Theater – Die kleine

Meerjungfrau: Neu erfischt

Die kleine Meerjungfrau Adriana,

eine mutige Nixe, lebt mit ihren

Meeresfreunden in der Unterwasserwelt.

An ihrem 16. Geburtstag

geht ihr größter Wunsch in

Erfüllung: Sie darf den Ozean verlassen

und die Welt der Menschen

kennenlernen. Neugierig macht

sich die kleine Meerjungfrau auf

den Weg ins Unbekannte. Als ein

böses Unwetter aufkommt, rettet

Adriana den Prinzen Idris vor dem

Ertrinken. Von nun an ist es um

sie geschehen: Verliebt bis über

alle Schuppen, will sie den Prinzen

wiedersehen. Doch wie soll ihr

das gelingen? So ganz ohne Beine

und mit einem Fischschwanz? Um

ihr Ziel zu erreichen, lässt sie sich

auf einen Pakt mit der Meerhexe

Krusella ein ... Um 15 Uhr im Hof

Priesterseminar in der Bürgergasse.

HIGHLIGHT:

THEATER

DIE KLEINE

MEERJUNG-

FRAU

Führung – Geschichten aus

der Vergangenheit

Archäologische Artefakte, die in

Museen bestaunt werden können,

zeugen von früheren Kulturen. Sie

erzählen jedoch oft nur einen kleinen

Teil der reichen und spannenden

Geschichte, die dahintersteht.

Mithilfe modernster Technologien

wurden nun

bedeutende

archäologische Fundstellen

im Donauraum im Rahmen des

EU-Projektes „Danube’s Archaeological

eLandscapes“ digital

rekonstruiert. Sie können von den

Besuchern in einer Zeitreise in die

Vergangenheit virtuell erlebt werden.

In Österreich wurden etwa die

Landschaften der eisenzeitlichen

Siedlung bei Großklein oder auch

das römische Munizipium Flavia

Solva zum Leben erweckt. Führung

im Archäologie-Museum Graz um

15 Uhr.

Ausstellung – Amazons of Pop!

Im Kunsthaus Graz findet die

Ausstellung heute ab

10 Uhr und aktuell

MARTIN HESZ

bis Ende August statt. Sie lädt

mit rund 120 Werken aus Malerei,

Installation, Performance, Skulptur

und Film dazu ein, in die Welt des

Pop und in eine Zeit des Aufbruchs

der 1960er und beginnenden

1970er Jahre einzutauchen. Nach

Stationen im MAMAC in Nizza und

der Kunsthalle zu Kiel nimmt die

Ausstellung im Kunsthaus Graz

zusätzlich österreichische Pop-Art-

Tendenzen auf.

WOHIN AM SONNTAG

Film und Kino

in der Steiermark

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen

mehr als 125 Jahre steirische

Film- und Kinogeschichte. Ausgehend

von den ersten Filmvorführungen

im späten 19. Jahrhundert

werden die Periode der Wanderkinos

und die Gründung erster Lichtspieltheater

beleuchtet, weiters das

Filmschaffen in der Steiermark ab

den 1910er Jahren, Film und Kino

in Zeiten von politischer Lenkung,

die „Goldenen Jahre“ des Kinos

der Nachkriegszeit. Im Museum für

Geschichte in Graz ab 11 Uhr.

La Strada – Dries Verhoeven

„Happiness“

Bewegen wir uns auf eine Welt

zu, in der wir wie auf Kommando

euphorisch sein und unsere

Emotionen passend programmiert

werden können? Antworten auf

diese oder vielleicht noch mehr

Fragen kommen bei Dries Verhoevens

Installation aus einem

kleinen Betongebäude, das je nach

Fantasie an eine Apotheke oder

eine öffentliche Toilette erinnert.

Ein humanoider weiblicher Roboter

spricht unbekümmert darüber, mit

welchen Substanzen wir unseren

Dopamin- und Serotonin-Spiegel

verändern können. „Happiness“

setzt sich mit dem künstlichen

„Glück“ auseinander, das uns

durch synthetische Substanzen zur

Verfügung steht, die uns wahlweise

dabei helfen (sollen), unsere

Menschlichkeit zu maximieren

oder aufzugeben. Um 15 Uhr am

Jakominiplatz.

Stück – Hamlet, Prinz

von der Eiermark

Sein oder nicht sein? Eine etwas

abgewandelte Version von Shakespeares

Klassiker der englischen

Literaturgeschichte wird um 18 Uhr

im Sensenwerk in Deutschfeistritz

aufgeführt. Pointiert und stimmungsvoll

wird samt schwarzem

Humor, österreichischem Schmäh

und englisch-steirischen Wortspielen

gewitzt.

Fest der Lipizzaner

10. September 2022

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Vorführung

der Spanischen

Hofreitschule

Wien!

Foto: René van Bakel


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