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01. August 2022

- "Let's go"-Chef wegen übergewichtiger Kinder besorgt: Offener Brief an die Stadt - GAK verteidigt Grazer Stadtpokal - Grazer Straßenfest im August: "Auf die Plätze" - Teuerungen, unfaire Preise: Jetzt schlagen die steirischen Bauern Alarm! - Mahnwache für tote Ärztin in Graz

- "Let's go"-Chef wegen übergewichtiger Kinder besorgt: Offener Brief an die Stadt
- GAK verteidigt Grazer Stadtpokal
- Grazer Straßenfest im August: "Auf die Plätze"
- Teuerungen, unfaire Preise: Jetzt schlagen die steirischen Bauern Alarm!
- Mahnwache für tote Ärztin in Graz

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1. AUGUST 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

29°

Bis über

Mittag hinaus

scheint oft die

Sonne, später

sind aber Schauer

und Gewitter möglich. Tageshöchstwerte:

25 bis 29 Grad.

Lebensfreude

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Auf

die Plätze” kommt an vier August-Samstagen

Leben in die Stadt. 4

Lebenswichtig

Die steirischen Bauern schlugen in Graz

Alarm. Unfaire Preise, Teuerungen und

Auflagen sorgen für Probleme. 8

Pflegekosten werden sich bis 2050 verdreifachen, Experte warnt:

Stadt muss

bei den

Kindern

sofort auf

Sport setzen

GETTY, LK-DANNER, GEPA, ACHTZIGZEHN/HINTERLEITNER

Appell. Jedes fünfte Kind in Graz ist übergewichtig – dies berichtete „der Grazer” in der gestrigen Ausgabe. Sportunion-Geschäftsführer und Ex-„Let’s go

Graz”-Chef Markus Pichler wendet sich nun an die Rathauskoalition: Er fordert ein sofortiges Handeln, um mehr Grazer zum Sport zu bringen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 1. AUGUST 2022

Das Land startet Montag einen

neuen Impf-Info-Service. GETTY

Corona: Ende

der Quarantäne

■ Ab heute ist die neue COVID-

19-Verkehrsbeschränkungsverordnung

in Kraft getreten. Wer

bisher nach einem positiven Test

zuhause in Quarantäne bleiben

musste, darf seine Wohnung

nun mit FFP2-Maske verlassen

– im Freien ist sie nur nötig,

wenn kein Mindesabstand von

zwei Metern möglich ist. Die Beschränkung

gilt zehn Tage, nach

fünf kann man sich freitesten.

Telefonische Krankschreibung

ist wieder möglich, Risikogruppen

können sich von der Arbeit

freistellen lassen.

Nach „Grazer“-Story über zu viele dicke Kinder:

„Let‘s Go“-Leiter Markus Pichler platzt der Kragen

„Die Koalition muss

endlich handeln!“

Markus Pichler fordert die Koalition auf aktiv zu werden und Sport stärker in der Gesellschaft zu verankern.

AUFRUF. Als Reaktion auf den „Grazer“-Bericht „Unsere Kinder werden immer

dicker“ fordert Sportunion-Geschäftsführer und Ex-„Let‘s go Graz“-Chef

Markus Pichler die Politik in einem offenen Brief zum sofortigen Handeln auf.

GEPA

Die Corona-Infektionszahlen gehen

weiter zurück.

GETTY

Corona-Zahlen in

Graz und GU

■ Die Corona-Zahlen sind über

das Wochenende in Graz weiter

zurückgegangen und liegen aktuell

bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

von 564,8 (Freitag: 646,4).

In Graz-Umgebung sind es 524,8

Fälle pro 100.000 Einwohner

(Freitag: 618,1). Der Steiermark-

Durchschnitt liegt momentan

bei 463,2. Die AGES vermeldet

182 Fälle auf steirischen Normalstationen,

acht auf Intensiv. Bisher

sind in Graz 537 Menschen

mit Corona verstorben, 418 in

Graz-Umgebung.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Unser Bericht über die Ergebnisse

der schulärztlichen

Untersuchung an

5000 Grazer Kindern, hat einigen

Staub aufgewirbelt. Es hat

sich nämlich herausgestellt, dass

bereits jedes fünfte Kind übergewichtig

ist.

Dies hat unter anderem Sportunion-Geschäftsführer

Markus

Pichler auf den Plan gerufen, der

einen besorgten offenen Brief

an die Stadtregierung verfasste.

„Lasst uns endlich handeln! Die

Gegenwart zeigt uns mit einer

unglaublichen Brutalität was passiert,

wenn man wissenschaftliche

Erkenntnisse, vorliegende

Studien, Daten und Fakten über

Jahre und Jahrzehnte ignoriert

und NICHT handelt. Ich erlaube

mir nur eine Tatsache zu nennen:

Die Pflegekosten werden sich bis

2050 verdreifachen, wenn wir als

Gesellschaft gleich weiter agieren.

In diesem Fall brauche ich

nicht einmal die ,Generationenkeule‘

heranziehen, denn im Jahr

2050 werden viele von uns im

pflegebedürftigen Alter sein. Und

genauso wie alle Studien bezeugen,

dass wir auf ein großes Problem

zusteuern, bezeugen auch

alle Studien, dass Bewegung und

Sport im Sinne der Prävention

hier eine wesentliche Abmilderung

herbeiführen könnten.“

Let‘s go hat gewirkt

Die Initiative „Let´s Go Graz“

habe in Zusammenarbeit mit den

Vereinen und den Sportdachverbänden

letztes Jahr den Beweis

angetreten, dass eine gemeinsame

und von allen getragene

Initiative zu einer markanten

Verbesserung der Situation führt.

„Im Vergleich zur Studie von 2019

(mit gleichen Fragen) hat sich die

Zahl der Menschen, die sich öfter

als zweimal pro Woche bewegen,

um 28 % erhöht. 69 Prozent

bewegen sich zumindest einmal

pro Woche regelmäßig (2019

waren es noch 64 %). Die Zahl

der Passivsportler bzw. Sportverweigerer,

also jene, die nie Sport

betreiben, hat sich von 10 auf 7

Prozent reduziert, d. h. sie ging

um 30 % zurück. Die Mitgliederanzahl

in Grazer Sportvereinen

erhöhte sich um 25 %. Ganze 89

% der Befragten äußerten den

Wunsch, dass die Bewegungsinitiative

„Let’s Go! Graz“ auch in

den nächsten Jahren durchgeführt

werden soll.“

Zumindest in Sportstadtrat

Kurt Hohensinner findet Pichler

einen Gleichgesinnten. „Gerade

jetzt bräuchte es niederschwellige

Bewegungsangebote und zusätzliche

Mittel für den Sport. Alles

was wir jetzt nicht in Bewegung,

Sport und Prävention investieren,

werden wir in ein paar Jahren zigfach

über das Gesundheitssystem

zahlen müssen. Umso unverständlicher

ist es für mich nach

wie vor, dass die aktuelle Rathaus-

Koalition aus reinem Parteikalkül

keine Mittel für die Fortführung

von ,Lets Go Graz‘ zur Verfügung

gestellt hat. Das ist leider das völlig

falsche Zeichen.“

Pichler richtet einen flammenden

Appell an die Koalition: „Lassen

Sie uns handeln, hinweg über

alle Parteigrenzen! Lassen Sie uns

handeln im Sinne der Gesundheit

aller Grazer und Grazerinnen!

Lassen Sie uns handeln, um die

Finanzierbarkeit unseres wunderbaren

Sozialsystems aufrecht

zu halten. Lassen Sie uns handeln

– es ist mehr als höchste Zeit!“


1. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 3

Die neuen Baustellen in Graz

INFORMATION. In der Augasse, in der St.-Peter-Hauptstraße und in der St.-Veiter-Straße starten

heute Baustellen. Für Verkehrsteilnehmer kommt es hier teils zu erheblichen Einschränkungen.

In der St.-Veiter-Straße wird ab heute saniert und gegraben.

STREET VIEW

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Der Grazer Baustellensommer

läuft auf Hochtouren.

Ein Ende ist noch nicht

wirklich in Sicht - auch diese Woche

starten gleich drei neue. Das

hat natürlich auch Auswirkungen

auf den Verkehr.

☞ In der Augasse 87 wird in einem

Projekt der Energie Graz ab

heute und bis 2. September ein

Fernwärmeanschluss geschaffen.

Von 8 bis 16 Uhr gibt es eine Postenregelung.

☞ Bei der Kreuzung der St.-

Peter-Hauptstraße mit der Petrifelderstraße

wird ein A1-Telekom-

Schacht saniert. Das Projekt ist

von heute bis zum 12. August anberaumt

– für zwei Tage in diesem

Zeitraum. Zwischen 20 und 6 Uhr

kommt es zur Schachtsanierung,

von 8.15 bis 15 Uhr zu Asphaltierungsarbeiten.

☞ Eine dritte Baustelle startet

in der St.-Veiter-Straße im Bereich

St.-Gotthard-Straße bis zum Torbogen.

Bis 9. September kommt

es hier zur Fahrbahnsanierung

und zu Leitungsgrabungen. Verkehrsteilnehmer

müssen sich auf

eine Postenregelung einstellen,

für den Tag der abschließenden

Asphaltierungsarbeiten wird es

außerdem zu einer Totalsperre

kommen. Umgeleitet wird laut

Stadt über Kortschakweg - Forstweg

- Rohrerbergstraße - Stattegger

Straße.

☞ In der Straßganger Straße im

Kreuzungsbereich mit der Peter-

Rosegger-Straße gibt es noch eine

kurze Schonfrist. Ab nächsten

Montag (22 bis 5.30 Uhr) und bis

26. August wird hier in Nachtarbeit

ein Wasserschieber ausgetauscht.

LASS

DIR

HELFEN

Was haben Knochenbrüche, chronische

Kreuz schmerzen und psychische Erkrankungen

gemeinsam? Sie können uns alle treffen und

betreffen viele. Aber sie können vermieden

und geheilt werden. Informationen und

Unterstützungsangebote zu psychischen

Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler


4 graz

www.grazer.at 1. AUGUST 2022

Großer Jubel beim GAK II/U19. Mit einem 3:1-Finalsieg über den Askö Murfeld

konnten die „Rotjacken“ den Titel beim Stadtpokal verteidigen WOCHINZ

GAK verteidigt Titel im

Stadtpokal erfolgreich

TRIUMPH. Wieder nicht zu biegen: GAK II/U19

sicherte sich mit einem 3:1 über Murfeld den Sieg.

„Auf die Plätze“ soll die Besucher mit Konzerten, einem bunten Kinderprogramm,

Workshops und weiteren Aktivitäten begeistern. ACHTZIGZEHN/HINTERLEITNER

Grazer Straßenfest im

August: „Auf die Plätze“

SOMMERFEELING. In der Innenstadt gibt es

dieses Monat ein heiteres und tolles Programm.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Blütenweiß ist sie, die Weste

der „Rotjacken“ in der

Geschichte des „Grazer

McDonald‘s Stadtpokals.“ Nach

dem Sieg bei der ersten Auflage

im Vorjahr holten sich die Jungspunde

des Traditionsvereins aus

dem Grazer Norden auch heuer

wieder den Sieg. Auf der Anlage

des Steirischen Fußballverbands

in der Herrgottwiesgasse

setzten sie sich im Endspiel gegen

Askö Murfeld mit 3:1 durch.

Blitzstart

Unter den Augen von Sportdirektor

Dieter Elsneg legte der

GAK-Nachwuchs blitzartig los.

Stipe Rezic traf bereits in der 6.

Minute zur 1:0-Führung, weitere

sechs Minuten später doppelte

Roland Cakaj nach. Damit wurden

auch die Seiten gewechselt.

Nach der Pause brachte Arthur

Wlatting die Murfelder, die in

der Gruppenphase ungeschla-

gen geblieben waren und drei

Siege und ein Unentschieden

zu Buche stehen hatten, noch

einmal heran (58.). Zu mehr hat

es für den Gebietsligisten aber

nicht mehr gereicht und zehn

Minuten später stellte Roland

Cakaj mit seinem zweiten Treffer

den 3:1-Endstand her.

Der GAK hat damit alle fünf

Spiele im heurigen Bewerb

gewonnen und in der Gruppenphase

in vier Spielen ein

Torverhältnis von 20:5 herausgeschossen.

Nicht gespielt werden konnte

allerdings das kleine Finale,

das direkt vor dem Duell zwischen

dem GAK und Murfeld

angesetzt war. Aufgrund mehrerer

Coronafälle beim SV Justiz

musste das Spiel gegen Austria

ASV Puch abgesagt werden. Die

Partie wird mit 3:0 für Austria

Puch gewertet, die damit kampflos

Platz drei belegt. Den Pokal

dafür bekommen die Austrianer

am Dienstag beim Testspiel gegen

Mariatrost überreicht.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Gerade im Hoch der Sommerzeit,

im August, lädt

das Holding Graz Citymanagement

dazu sein, ein paar

besondere Momente in der Landeshauptstadt

zu verbringen: An

vier Wochenenden sollen Grazer

Plätze zum Mittelpunkt von Veranstaltungen

wie Live-Musik,

einem bunten Kinderprogramm,

Workshops, Gewinnspielen,

Meet & Greets mit Sturm Graz

und den 99ers und vielen weiteren

Highlights werden. Von

11 bis 17 Uhr finden diese dann

jeweils an den Samstagen im

August statt. Wirtschaftsstadtrat

Günter Riegler, der die Eventreihe

initiierte, betont: „Mit

einem abwechslungsreichen

Programm sorgt die neue Veranstaltungsreihe

jeden Samstag

im August für Unterhaltung und

lenkt den Blick vor allem auch

auf das vielfältige Angebot der

Innenstadt-Betriebe – etwa in

Form von Mitmach-Workshops,

Ausstellungen oder Verkostungen

für die Besucher bei ausgewählten

Unternehmen“.

Das Programm

Am Samstag, 6. August geht es am

Färberplatz los: Dort startet das

Straßenfest um 11 Uhr. Mit Live-

Musik von Sicher Leben, einem

Kinderprogramm vom Grazer

Zaubertheater, einem Glücksrad,

sowie mit Workshops und Angeboten

von „Perlenreich“. Das Maskottchen

„Hansi“ unterhält die

Kinder bis 14.00. Für eine Stunde

spielt ab 12.30 Uhr die Brassband

Orchestre International du Vetex

vom Festival La Strada. Kinderzauberei

überrascht die kleinen

Besucher jeweils um 13.30,

14.30 und 16.30 Uhr. Von 14 bis 16

Uhr sorgt der Cheerleader-Auftritt

der Graz Giants für Staunen.

Am 13. August ist der Tummelplatz

Mittelpunkt des Geschehens,

am 20. der Mariahilferplatz

und am 27. als Abschluss der

Hauptplatz.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | Elisabeth Brandau (Verkaufsassistenz, 0664/ 80 666 6918) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


1. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Tatverdächtiger

festgenommen

■ Nun wurde jener Tatverdächtige

gefasst, der letzte Woche einen

Mann im Volksgarten mit einem

Messer verletzt hatte: Es handelt

sich um einen 55-jährigen russischen

Staatsbürger. Beamten

gelang es, den Tatverdächtigen

an seiner Wohnadresse festzunehmen.

Der 55-Jährige zeigt sich

zu der Tat geständig. Er gab an,

zuerst von dem 31-Jährigen attackiert

worden zu sein und ein auf

dem Tisch liegendes Jausenmesser

ergriffen zu haben, um diesen

Angriff abzuwehren. Er wurde in

das Polizeianhaltezentrum Graz

gebracht. Nach weiteren Ermittlungen

wird er in die Justizvollzugsanstalt

Jakomini überstellt.

Das 31-jährige Opfer befindet

Schwer beschädigt wurde jenes Fahrzeug, das am Wochenende in Graz-

Umgebung gegen einen Baum geprallt ist: Es gab keine Verletzten. FF HITZENDORF

sich laut ärztlicher Auskunft nach

wie vor in einem lebensbedrohlichen

Zustand.

Mann mit einem

Messer bedroht

■ In Graz-Lend wurde schon

Freitagfrüh ein 35-jähriger

Mann festgenommen, der mutmaßlich

eine Person mit dem

Messer bedrohte und dieser

anschließend einen Schlag versetzte.

Danach soll er in die

Straßenbahnlinie 6 eingestiegen

und in Richtung der Innenstadt

gefahren sein. Der Mann konnte

mit Hilfe der SIG (Schnelle Interventionsgruppe)

gestellt werden

und wurde anschließend durch

die Polizei festgenommen. Der

Tatverdächtige wurde in die Justizanstalt

Graz-Jakomini eingeliefert.

Mit Transporter

gegen Baum

■ Am Samstagabend fuhr in

Hitzendorf (GU) am Mühlriegelweg

ein Fahrzeug-Lenker

gegen einen Baum. Niemand

wurde verletzt. Der Transporter

musste von der FF

Hitzendorf mittels Seilwinde

geborgen werden. Der dabei

entstandene Sachschaden ist

noch offen.

Graffiti auf der

FPÖ-Zentrale

■ In der Nacht von Freitag auf

Samstag beschmierten unbekannte

Täter in Graz-Liebenau

die Steiermarkzentrale der

Freiheitlichen mit roter Lackfarbe.

Die schwere Sachbeschädigung

entstand vorwiegend

an den Außenwänden

des Gebäudes, jedoch wurde

auch der angrenzende Gehweg

mit roter Farbe verunstaltet.

Eine Reinigung wurde bereits

veranlasst. Die Höhe des

Schadens ist noch unbekannt.

BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / GOODBOY PICTURE COMPANY

Corona-Schutzimpfung:

Schützen Sie

Ihr Kind

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren

allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam,

schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen

Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe.

Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen

Impfschutz drei Impfungen empfohlen.

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch

über die Hotline der AGES unter 0800 555 621


6 graz

www.grazer.at 9. AUGUST 2021


1. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 7

Lucy und Leo

wollen „heim“

Grazer

Pfoten

Lucy und Leo sind aufgeweckte Jungkatzen und suchen ein Zuhause. KK

Die kleinen vier Monate alten

Katzerl Lucy und Leo in der Wohnung geeignet.

sind die zwei für eine Haltung

suchen ein liebevolles Zuhause

zu zweit. Das Geschwisterpaar

möchte nur ungern getrennt

werden! Die beiden sind sehr

- 4 Monate

- weiblich und männlich

- verspielt und zutraulich

verspielt und aktiv. Zudem - in der Wohnung

sind sie sehr zutraulich. Auch

die Neugier kommt bei ihnen

nicht zu kurz: Gerne erkunden

sie ihre Umgebung. Am besten

Kontakt: Arche Noah

www. aktivertierschutz.at

Tel. 0676/84 24 17 434

Heute Abend findet am Grazer Hauptplatz um 20 Uhr eine Mahnwache für jene

Ärztin statt, die sich nach Monaten der Hassbotschaften das Leben nahm. GETTY

Mahnwache für Ärztin

■ Für die am Freitag tragisch

verstorbene Ärtzin Lisa-Maria

Kellermayr, welche allem Anschein

nach dem großen Druck

und schlimmen Drohungen von

Impfgegnern nicht mehr standhalten

konnte und tot in ihrer

Praxis in Vöcklabruck in Oberösterreich

aufgefunden wurde, gibt

es heute Abend am Hauptplatz in

Graz um 20 Uhr eine Mahnwache.

Bis kurz vor ihrem Tod kritisierte

die Ärztin noch das tatenlose

Mitansehen der Öffentlichkeit,

insbesondere der Polizei – sie hatte

sich nach eigenen Aussagen einen

Panikraum in ihrer Praxis errichtet.

Kellermayer hatte, eigenen Angaben

nach, große Schwierigkeiten

damit, Kritiker der Ordination

fernzuhalten und beging wohl aus

diesen Gründen Suizid.

Das Gedenken ist als ein friedliches

und ruhiges Zusammenkommen

am Montagabend in verschiedenen

Städten des Bundeslandes

geplant, darunter auch Wien, Linz

und Wels.

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Boykott

Da geht man einfach nicht mehr

was trinken, ganz einfach!

// Kaffeepreise in Österreich

sind eine Frechheit

Doris Erber

* * *

Miete

Über diesen Zeitraum nicht sehr

viel, wenn man Lokalmieten in

die Rechnung miteinbezieht.

Stefan Bogi

* * *

Italien

In Italien: 1,20 für einen

Espresso.

Michael Promberger

* * *

Gesetzliche Regelung

...weil der Espresso in Italien gesetzlich

geregelt ist!

Tsche Thomas

* * *

Ärger

Ganz einfach. Gehe in der Innenstadt

nichts mehr trinken,

die spinnen ja.

Asuna La Luna

* * *

Nicht wunderlich

Wundert das jetzt wirklich jemanden?

Dann würde ich mal

mit dem Denken beginnen.

Markus Blasl

* * *

Lohnerhöhung

Schade, dass die Löhne nicht

auch steigen…

Jared Fellip Love

* * *

Sarkasmus

Solange wir die 10-Euro-Marke

bei den Getränken nicht übersteigen,

geht es ja eh noch. Soll ja

auch nur den Besserverdienern

vorbehalten bleiben, etwas trinken

zu gehen.

Alina Kemmerer

* * *

Preisverhältnis

Die Preise in Italien bzw. an

der oberen Adria sind niedriger

als bei uns in Graz. Spreche

hier nicht von Venedig.

Christina Weber

* * *

Luxus

Essen gehen ist mittlerweile zum

Luxus geworden.

Florian Kober

* * *

Fraglich

Zeitgleich wurden die Löhne

aber nicht erhöht.

Tatjana Busch

Meist

kommentierte

Geschichte

des Tages

Grazer

Getränke

teurer

Die Marktforschung der AK

Steiermark veröffentlichte

letzte Woche wieder ihre aktuelle

Preiserhebung: 10 bis 60 Cent

teurer sind die verschiedenen

Drinks im Vergleich zum Vorjahr

geworden, in Einzelfällen wurden

plötzlich bis zu 1,50 Euro mehr

verlangt – das ist ein Plus von

37,5 Prozent. Die „Grazer“-Leser

diskutieren über das Thema auf

unserer Facebook-Seite.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


1. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 8

Teuerungen, unfaire Preise:

Jetzt schlagen die

steirischen Bauern Alarm!

LK-Vizepräsidentin Maria Pein, Bäuerin Lisa Pazek, Kammerdirektor Werner Brugner, die Bauern Franz Kreuzer, Elisa Neubauer, Michael Krogger und

Elisabeth Miedl sowie LK-Präsident Franz Titschenbacher (v.l.) wollen die Öffentlichkeit für die schwere Situation der Bauern sensibilisieren. LK-DANNER

WECKRUF. Die Teuerungen sowie die niedrigen Lebensmittelpreise stellen die heimischen Bauern vor große

Probleme. Man fürchtet einen Preisdeckel – und teils auch den Green Deal der EU. Eine Kampagne soll helfen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Im Zuge der Corona-Pandemie

wurde vielen Menschen der

Wert regionaler Lebensmittel

stärker bewusst – zu drastisch

wurden Gefahren internationaler

Abhängigkeiten in Krisenzeiten

vor Augen geführt. Der Krieg in

der Ukraine, oft auch als „Kornkammer

Europas“ bezeichnet,

verstärkte die Problematik. Immer

mehr Steirern wird die Bedeutung

regionaler Lebensmittelproduktion

bewusst – und

dennoch scheint sich die Lage

in den landwirtschaftlichen Betrieben

vielfach zu verschlechtern.

Bauern schlugen heute in

Graz, mit mehr als 350 land- und

forstwirtschaftlichen Betrieben

immerhin die größte Bauerngemeinde

Österreichs, Alarm – in

der Hoffnung, mit einem Weckruf

viele Menschen auf ihre Situation

aufmerksam zu machen.

Faire Preise

Davon galoppierende Produktionskosten,

zu geringe Preise, die

verstärkt verlangten externen Bewirtschaftungs-Einschränkungen

und immer höhere Standards,

würden, so betonte Landwirtschaftskammer-Steiermark-Präsident

Franz Titschenbacher

heute, die heimische Land- und

Forstwirtschaft in große wirtschaftliche

Bedrängnis bringen:

„Die Politik ist gefordert, die regionale

Produktion zu ermöglichen

und die internationale Abhängigkeit

bei Lebensmitteln und Energie

zu reduzieren.“

Konkret verwies er dabei auf aktuelle

Diskussionen, die starken

Teuerungen bei Lebensmitteln

durch Preisdeckel abzufangen –

um armutsgefährdete Menschen

vor Hunger zu bewahren Für

Titschenbacher allerdings die

falsche Lösung: „Preisdeckel bei

Lebensmitteln, Mehrwertsteuer-

Senkung, Preiskommission und

amtliche Lebensmittel-Preisregelung

sind so ziemlich die schlechtesten

Mittel zur Teuerungsbekämpfung“.

So würde man nur die

Landwirtschaft schädigen und

gleichzeitig die Klimakrise befeuern.

Billigstprodukte würden

dann weiter importiert, heimische

Lebensmittel eher exportiert

werden. Ein damit einhergehendes

eingeschränkteres Warenangebot

würde die Preise erst recht

in die Höhe treiben. Vielmehr,

so Titschenbacher, müsse man

Menschen mit geringem Einkommen

direkt helfen.

Wenig Geld

Nicht zuletzt, weil auch die Bauern

selbst mit dem aktuellen Teuerungen

zu kämpfen haben – gerade

weil Lebensmitteln kein angemessener

Wert zugestanden wird.

So betont Bergbäuerin Elisabeth

Miedl: „Mich deprimiert, dass

ich für meine hochwertige Bergbauern-Milch

so wenig bezahlt

bekomme. Hingegen sind die

Kosten für Strom, Energie und für

Stallbauten unvorstellbar hinaufgeschossen

– mein Stundenlohn

als Milchbäuerin von 5,70 Euro

sowie mein Monatseinkommen

von 1.026 Euro sind extrem niedrig.

Wir haben nur dann eine Perspektive

und Zukunft, wenn wir für

unsere Produkte faire Preise vom

Lebensmittelhandel erhalten“.

Kampagne

Sorgen bereitet den Bauern allerdings

auch der Green Deal der

EU. Pflanzenschutzmittel sollen

um 50 Prozent reduziert werden,

Dünger um 20. LK-Vizepräsidentin

Maria Pein fürchtet in der Folge

Betriebsschließungen, weniger

Ernährungssicherheit und mehr

Billig-Importe.

Die Landwirtschaftskammer

startet nun eine Sommer-Kampagne,

um die dramatische Situation

bekannter zu machen.


9 graz

www.grazer.at 1. AUGUST 2022

Junge, bayrische Musiker mit Leidenschaft

zum Chor-Gesang. KK

„Vocalholics“ aus

Bayern in Graz

■ Am 3. August um 19 Uhr

gibt es ein Konzert in der

Stadtpfarrkirche Graz, das sich

mit dem Thema „Nacht“ beschäftigt.

Der Jugendchor Vocalholics

aus Bayern gastiert

in Graz und will die Grazer

Chorliebhaber begeistern, bei

freiem Eintritt. Der Verein „Vocalholics

e.V.“, der Jugendlichen

die Spaß am Singen haben, die

Möglichkeit bietet, ihrer Leidenschaft

der Musik im Chorgesang

nachzugehen, wurde

2017 gegründet. Der Name

des jungen Vereins setzt sich

aus dem englischen „vocal“ =

„Stimme“ und „holics“ = frei

übersetzt „süchtige“ zusammen.

Dieser Name ist zugleich

Chor-Motto. Von Rock, Jazz,

Gospel, Pop bis hin zu klassischen

Stücken – „Vocalholics“

machen vor nichts Halt.

Literatur & Musik

im „kunstGarten“

STIMMIG. Barbara Frischmuth und Juan Carlos Sungurlian

gestalten am 7. August im kunstGarten einen Abend.

D

ie große österreichische

Autorin Barbara Frischmuth

ist auch heuer wieder

im kunstGarten zu Gast und wird

u. a. aus „Natur und die Versuche,

ihr mit Sprache beizukommen“

lesen. Die Autorin ist tief verwurzelt

in ihrem Heimatort Altaussee,

wo sie seit über zwei Jahrzehnten

wieder lebt. Ihre literarischen Gartenbücher

erzählen über ihre Verbundenheit

mit der Natur. Ihr Buch

„Natur und die Versuche, ihr mit

Sprache beizukommen“ ist jedoch

anders: Natur und Kultur lassen

sich nicht voneinander abgrenzen.

Ständig greifen sie ineinander über,

ob sichtbar oder unsichtbar, gelegentlich

auch ohne zu harmonieren.

Der fingerfertige Musiker Juan

Carlos Sungurlian wird zwischen

den Texten auf seiner Oud spielen

und die Weite des Denkens beflügeln,

die Barbara Frischmuth in

ihren Texten, die sich mit den Lebensbedingungen

der Menschen

auseinandersetzen, weise, heiter

und mit Humor einfordert.

Barbara Frischmuth liest am 7. August im Grazer kunstGarten aus ihrem Buch über

Natur und Sprache, Juan Carlos Sungurlian sorgt für passende Oud-Klänge. FOTO KK

Stift Vorau ist nach wie vor ein

wichtiges geistliches Zentrum. RANFILM

Leben hinter

dicken Mauern

■ Die Filmemacher Alfred Ninaus

und Fritz Aigner setzen den

Burgen und Schlössern in der

Steiermark erneut ein filmisches

Denkmal und blicken in einer

TV-Doku hinter die Kulissen der

imposanten historischen Bauten:

Die Reise führt von Schloss

Seggau über Schloss Schielleiten

und das Stift Vorau bis nach

Schloss Welsdorf . Im steirischen

Apfelland befindet sich das zweitgrößte

Barockschloss Österreichs,

Schloss Schielleiten. Was einst als

stolzer Wohnbau der Reichsgrafen

Wurmbrand-Stuppach errichtet

wurde, beheimatet heute

das älteste Bundessportzentrum

Österreichs samt zugehörigem

Hotel. Die 25-minütige Fassung

„Schlösser in der Steiermark –

Leben hinter dicken Mauern“ ist

Sonntag, 7. August, um 16.30 Uhr

in ORF 2 zu sehen.

Oehl: Kuntergraue Songs

■ Am 26. August erscheint das

mittlerweile zweite Album von

Oehl mit dem Titel „Keine Blumen“.

14 kuntergraue, dunkelbunte

Songs, jedes davon ein

Geschenk. Es wird gestorben,

getrunken, gescheitert und gelogen.

Vor allem aber wird auf

Oehls neuem Album unverblümt

gelebt. Mit allen Risiken, Vorzügen

und Hinterlistigkeiten. Aber

was bleibt uns schließlich anderes

übrig? „Manchmal gibt es einfach

keine Blumen. Das Leben

will eigentlich gar nichts, und der

Tod noch weniger“, erzählt Ariel

Oehl. Bereits heute erscheint die

neue Single „Ruh“. Der Song ist

eine Hymne – halb Trauerlied,

halb Totentanz! „Ruh“ist eine

Umarmung zum Trost. Die positive

Melodie im Chorus baut

sich mit einer Kraft auf, die an

der genau richtigen Stelle zum

Mitsingen einlädt. Der Wiener

Ariel Oehl ist auch auf umfangreicher

Tournee durch Österreich,

Schweiz und Deutschland

und gastiert am 3. November im

Grazer Dom im Berg.

Neue Single und kommendes neues Album: Ariel Oehl bringt, wie er sagt, „kuntergrau,

dunkelbunte“ Lieder am 3. November auch live nach Graz.

TIM CAVADIN


1. AUGUST 2022 www.grazer.at

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Filip

Misolic

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

Filip Misolic mit der Trophäe für den Finaleinzug in Kitzbühel.

Mit dem Finaleinzug in Kitzbühel springt

Filip Misolic in der Tennis-Weltrangliste

auf Rang 137 und ist bester Österreicher.

Rasmus Höjlund

Er trifft und trifft und trifft.

Sturms dänischer Rohdiamant

hat Meister Salzburg mit zwei

Toren gleich die erste Saisonniederlage

beigebracht. Beim

zweiten Treffer hat er zudem

einen 50-Meter-Sprint hingelegt

und im Stile eines großen

GEPA

Viel steiler hätte der Aufstieg

von Filip Misolic vergangene

Woche nicht sein können.

Erstes Turnier auf der ATP-

Tour in Kitzbühel und erster

Finaleinzug. Mit Siegen über

Daniel Butra da Silva, Pablo

Andujar, Dusan Lajovic und

Yannick Hanfmann hat sich

der Grazer ins Finale gegen Roberto

Bautista Agut gekämpft.

Erst dort musste er mit 2:6, 2:6

die Segel streichen. Die Massen

hat er trotzdem begeistert

– Fans wie Experten gleichermaßen.

„Seine Rückhand longline

ist der Hammer“, schwärmt

zum Beispiel Barbara Schett,

ehemals Nummer 7 der Welt

und jetzt renommierte TV-

Expertin. „Er bleibt cool und

zeigt dem Gegner nicht, wie es

in ihm ausschaut“, sagt Kitzbühel-Turnierdirektor

Alexander

Antonitsch. „Er freut sich nicht

übertrieben und ärgert sich

auch nicht, wenn es nicht läuft.

Dazu ist er super sympathisch

und fast schon schüchtern.“

Seit Montag ist der 20-Jährige

nicht nur einfach unter

die besten 200 Tennisspieler

der Welt eingezogen, sondern

auf Rang 137 zu finden – und

mit seinem Sprung über 68

Plätze nach oben auch Österreichs

neue Nummer 1.

Schon nach dem Auftaktsieg

freute er sich darüber, dass er

mit „den Jungs auf der Tour

mithalten“, kann. Jetzt geht

es für Misolic einmal auf Heimaturlaub

nach Graz, dann

bereitet er sich auf die Hartplatz-Saison

vor und auf die

Qualifikation für die US Open.

Weiters positiv aufgefallen ist:

Torjägers abgeschlossen. Da

ist die Gefahr natürlich gegeben,

dass die Begehrlichkeiten

ausländischer Klubs steigen

und sie ihre Fühler nach dem

19-Jährigen ausstrecken. Noch

beteuern aber beide Seiten,

dass Höjlund keine Abwanderungsgedanken

hat.

■ Dienstag: Um 12 Uhr beginnt für den SK Sturm das Abenteuer

Champions-League-Qualifaktion. Da hebt die Mannschaft ins polnische

Lodz ab. Bis 12 Uhr haben Fans auch die Möglichkeit, die

Auswärtsfahrt zu buchen. Die Busfahrt kostet 129 Euro, Check-in bei

der Merkur Arena ist Mittwoch um 1 Uhr früh, Abfahrt um 2 Uhr. Die

Kosten für die Stadtiontickets im Gästesektor übernimmt der Verein.

„Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die Sturm-Familie

zusammenhält“, sagt Präsident Christian Jauk. „Deswegen leisten

wir diesen Beitrag.

■ Mittwoch: Um 20 Uhr wird es im Stadion Miejski von Lodz ernst.

Da wird Schiedsrichter Francois Letexier das Hinspiel der dritten

Runde zur Champions-League-Qualifkation gegen Dynamo Kiew anpfeifen.

■ Freitag: Zum vorletzten Mal in diesem Sommer kann man in Graz

beim Cityskating selbst aktiv werden. Auf dem Programm steht die

18,8 Kilometer lange Wetzelsdorf-Straßgang-Tour. Los geht es wie immer

um 19 Uhr beim Obi Graz-Mitte, wo man während der Veranstaltung

auch kostenlos parken kann.

■ Samstag: Nach dem internationalen Zuckerl am Mittwoch, wartet

auf Sturm in dieser Woche natürlich auch noch heimische Liga-Kost.

Um 19 Uhr muss die Truppe von Trainer Christian Ilzer im Innviertel

beim SV Ried antreten.

■ Einen Stock tiefer hat der GAK in der 2. Liga wieder ein Heimspiel.

Um 14.30 Uhr geht es für die Elf von Trainer Gernot Messner gegen

die Red-Bull-Filiale Liefering.

Mittwoch,

20 Uhr:

Dynamo Kiew

vs. Sturm

Erster Auftritt in der Champions-League-Qualifikation. In Lodz wollen

Rasmus Höjlund (Mitte) und Sturm auch gegen Dynamo Kiew jubeln. GEPA


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at

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www.grazer.at 1. AUGUST 2022

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Morgen geht der modernste CT-Scanner der Welt in Graz in Vollbetrieb.

Im Diagnostikzentrum in Graz findet ab 11 Uhr eine Live-Demonstration

des „Naeotom Alpha“ statt. Das von Siemens Healthineers

entwickelte Gerät ist einer von nur ca. 20 „photonenzählenden Computertomographen“

weltweit und ermöglicht ultrahochauflösende

Scans von Herz und Lunge in Bewegung in noch nie gesehener Qualität

und Detailtreue. Damit sollen einige, für Patienten oft unangenehme,

Eingriffe wie der invasive Herzkatheter obsolet werden.

■ Ab morgen wird im Aiola im Schloss St. Veit im August immer

Dienstag zum „ChillHill“ eingeladen. Ab 18 Uhr gibt es bei Live-Musik

(morgen von der Band „5/8erl in Ehr‘n“) und dazu passendem Wein

auch die Möglichkeit zum Tanz. Auch in den kommenden Wochen soll

diese Kombination zahlreiche Gäste locken.

■ Für Musikfans gibt es im Kulturkotter in der Schillerstraße das „2PS

Quartett“ zu erleben. Geige, Gitarre, Bass und Schlagzeug – ab 20 Uhr

geht es los. Eintritt: Freiwillige Spende.

Mit dem modernsten CT-Scanner der Welt will man morgen in Graz in ein

neues Zeitalter der Computertomographie eintreten.

GETTY

■ Die „Sommerserenaden Graz“ widmen sich heute und morgen

Beethovens „Fidelio“. Der Beginn der Oper ist mit 18.30 Uhr angesetzt,

Aufführungsort ist die August-Musger-Gasse (bei Schlechtwetter findet

die Veranstaltung im Meerscheinschlössel statt). Das Ensemble besteht

aus Musikern der Grazer Oper, des Orchesters Recreation und des

Stadttheaters Klagenfurt.

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