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CityGlow Hamburg Ausgabe August 2022

Erstellt für die, die eine gute und exklusive Mischung aus regionalen Themen aus Hamburg und Umgebung schätzen. Hier erfahren Sie nicht nur das Neuste aus der Mode und Luxuswelt sondern auch Freizeit, Kunst, Kultur, Wohnen und kulinarisches findet hier Platz. Genießen Sie jede Seite unserer August Ausgabe.

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8.2022

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Editorial

Auch in diesem Sommer gibt es in der Hamburger Kunst- und Kulturszene

wieder einiges zu erleben, vor allem musikalisch. Klassikfans

kommen bei den Konzerten in der Alfred Schnittke Akademie auf ihre

Kosten, die vom japanischen Instrumentenhersteller KAWAI ausgerichtet

werden. Sie sind Teil einer Reihe, die damit erstmals in der Hansestadt

Station macht. (Diesen Beitrag gibt es nur online auf cityglow.de).

Außerdem präsentieren wir die Sängerin und Songschreiberin Emma

Pinçon. Sie führt ein spannendes, bewegtes Leben zwischen Hamburg

und New York und arbeitet neben ihrem Studium zielstrebig an ihrem

Durchbruch, der sich zur internationalen Karriere entwickeln könnte.

Neulich feierte sie das Erscheinen ihres ersten Albums mit einem Konzert

vor heimischem Publikum.

Mit Jan Fedder berichten wir über einen weiteren Künstler und ein echtes

Hamburger Original. Der Schauspieler erhielt zum Andenken eine

Ehrentafel auf St. Pauli.

Viel Spaß mit diesen und weiteren Geschichten in dieser Ausgabe und

noch einen schönen Sommer wünscht

Eure Brigitte Sely


„In diesem Jahr findet

unsere traditionelle Hamburg

Car Classics gleich

mit zwei Übernachtungen

statt. So können wir den

Teilnehmern eine schönere

Strecke und eine würdige

Abendveranstaltung

bieten.“ berichtet Veranstalterin

Birte Ballauff,

Hamburg Car Events. In

diesem Jahr auch wieder

mit dabei ist die Urur-Enkelin des letzten

deutschen Kaisers, Rixa Herzogin

von Oldenburg, die am Steuer eines

Bentley Anarche von Hiscox mitfahren

wird. Und auch Scooter-Frontmann

H.P. Baxxter fährt an den Start. Er ist

ein großer Fan englischer Luxus-Oldtimer

und fährt gern mit seinem Oldtimer

Jaguar E-Type Baujahr 1973 oder

auch im Rolls-Royce Silver Cloud 3

Mulliner, Baujahr 1964, vor.

Die Hamburg Car Classics-Rallye verbindet

Spaß und Freude an Oldtimern

auch mit einem gemeinsamen sozialen

Engagement. In diesem Jahr wird auch

zugunsten der Initiative Hamburger

Abendblatt hilft e.V., die sich für sozi-

alschwache und bedürftige Menschen

in der Metropolregion Hamburg einsetzt,

gefahren. Auch die BUDNIANER

HILFE e.V. wird unterstützt. Bei einer

der wichtigsten Aufgaben überhaupt:

Kinder und Jugendliche im direkten

Umfeld stark zu machen für ein glückliches,

selbstbestimmtes Leben mit der

Fähigkeit für sich selbst und andere

Verantwortung zu übernehmen.

Am Freitag, den 30. September 2022

startet die traditionelle Oldtimer-Rallye,

die 9. Hamburg Car Classics. Bevor die

geliebten Klassiker zur Saisonpause in

den Garagen verschwinden, geht es auf

atemberaubend schönen Tour entlang

der Ostseeküste Schleswig-Holsteins.

Dazu gehören traumhafte Locations und

einzigartige Rallye-Erlebnisse. Auf der

ganzen Strecke warten Zeitprüfungen

und diverse Fragen auf die Teilnehmer.

Die 9. Hamburg Car

Classics Oldtimer-

Rallye startet am

30. September 2022

entlang der Ostseeküste

Schleswig-Holsteins

Gestartet wird in diesem Jahr erstmals

außerhalb Hamburgs, mit einem

abendlichen Get-Together im eindrucksvollen

Hotel „Altes Stahlwerk“ in

Neumünster. Der offizielle Startschuss

zu 220 aufregenden Rallye-Kilometern

fällt am folgenden Morgen. Die Route

führt diesmal Richtung Osten in die

landschaftlich schöne “Holsteinische

Schweiz” mit einem Zwischenstopp

auf dem aus Romanen und Fernsehen

bekannten Gut “Hotel Immenhof ”. An

der Landeshauptstadt Kiel vorbei durch

Eckernförde hindurch, einer urgemütlichen

Fischereistadt mit Geschichte,

beginnt kurz danach “Schwansen” ebenfalls

bekannt aus der TV-Serie “Der

Landarzt”. An der Küste und Schlei

entlang durch das ehemalige Wikingergebiet

ist das Endziel das neue

und moderne Hotel “The James” in

der Flensburger Förde direkt am Wasser.

Dort findet auch die Preisverleihung

statt, sowie die Tombola und die Driver’s

Night mit kulinarischen Genüssen, guter

Musik und spannender Unterhaltung.

Bilder: © Hamburg Car Events/Henning Angerer/Stephan Wallocha

Blitzender Chrom, alte Traumautos,

stolze Oldtimer-Besitzer – da schlägt

manches Autofahrerherz höher. Bei der

9. Hamburg Car Classics können die

Teilnehmer nicht nur schöne Strecken

erwarten, sondern auch spannende

Aufgaben und Besuche beeindruckender

Locations. Wie auch im letzten Jahr

gibt es wieder Platzierungen vom 1. – 3.

Platz, einen Damen-Team Preis und

einen Youngster Team Preis. Zusätzlich

wird das älteste und das am weitesten

angereiste Fahrzeug ausgezeichnet.

Ein Text von Claudia Schulz

Anmeldung ab

sofort unter:

hamburg-car-events.de/

anmeldung/

4 CITYGLOW

CITYGLOW 5


Fotos: © Cetin Yaman

Ein Fest für die Kunst

Carolina D'Amico- Stiftung lud

zu ihrer Sommerparty ein

Matthias Meinel aus der Kunstrichtung „Norddeutscher

Realismus“ brachte Stiftungsinhaberin Carolina D'Amico

zwei Werke zur Auswahl mit. Die Italienerin mit Wahlheimat

Großhansdorf in Schleswig-Holstein entschied sich für

das linke Bild.

ochkarätig besetzt stieg das alljährliche

Sommerfest der Carolina D'Amico-Kunststiftung im

schleswig-holsteinischen Großhansdorf vor den

Toren Hamburgs. Die erstmals seit 2019 wieder möglich

gewordene fröhliche Zusammenkunft besuchten einige Museumsdirektoren,

Kuratoren und bekannte Kunstschaffende.

Der norddeutsche Künstler Matthias Meinel, Vertreter der

Richtung „Norddeutscher Realismus“ schenkte der Stifterin

ein Werk von sich. Er wurde während der Corona-Zeit von der

Stiftung finanziell gefördert. Des Weiteren beehrten das Sommerfest

die Direktorinnen Prof. Anja Dauschek vom Altonaer

Museum und

Ute Harms vom Museum Langes Tannen Uetersen, Nicoletta

di Blasi, Leiterin des Italienischen Kulturinstituts in Hamburg,

Dr. Thomas Gädeke, ehemaliger stellvertretender Direktor von

Schloss Gottorf, Ingo Borges, Kurator von Schloss Gottorf, sowie

viele Künstler, unter ihnen auch die norddeutsche Malerin

Rita Basios-Schlünz („Elbmalerin“).

Fotos: © Cetin Yaman

Nicoletta di Blasi (li.), Direktorin des

Italienischen Kulturinstituts in Hamburg,

mit Begleitung.

die Stiftungsarbeit fortgesetzt. Außerdem

wurde gemeinsam mit Freunden

Anfang 2022 der „Salon der Carolina

D’Amico Stiftung“ gegründet, um neben

der bildenden Kunst ebenso Musik und

Literatur zu fördern. Der erste Salon

hat schon stattgefunden, Prof. Rainer

Moritz, Leiter des Literaturhauses, hat

gelesen. Und selbst im tiefsten Lockdown

standen nicht alle Räder still. „Da

es keine öffentlichen Veranstaltungen

mehr gab, haben wir Künstler und

Kunstförderer in corona-verträglicher

Anzahl zu kleinen Veranstaltungen bei

uns privat eingeladen, damit die Kommunikation

nicht ganz abreißt“, so die

Stifterin D'Amico. Die neu hinzugekommene

Krise mit dem Ukraine-Krieg

hat aber bisher zum Glück keine negativen

Auswirkungen auf die Stiftungsarbeit

gehabt, was hauptsächlich mit dem

Fördergebiet der Kunst in Norddeutschland

zusammenhängt. „Jedoch hat uns

ganz allgemein die pauschale Ausgrenzung

russischer Künstler traurig gemacht“,

sagt Ehemann Thomas Woisin.

Thomas Woisin (re.), Ehemann der

Stifterin Carolina D'Amico, mit Reinhard

Lamp, der die Website für die Stiftung

erstellt hat, und dessen Ehefrau.

Weitere Neuigkeiten sind schon demnächst

angesagt, am 13. September vergibt

die Stiftung den „Carolina D’Amico

Preis für zeitgenössisches Kunsthandwerk“

im Museum für Hamburgische

Geschichte im Rahmen der Feierlichkeiten

zum 100jährigen Jubiläum des

Museums. Damit verbunden ist die

Ausstellung „Inspiration Geschichte -

II. Biennale angewandter Kunst“ ab 14.

September.

Dieser Preis soll alle zwei Jahre vergeben

werden. Eine Ausstellung im

Februar 2023 im Ost-Holstein Museum

Eutin zeigt Steffen Schwien, der den City-Kunstpreis

der Stiftung im Jahre 2020

erhalten hatte. Der Katalog zur Ausstellung

wird von D'Amico gefördert. Und

noch mehr News für 2023: die von der

Stiftung sehr geschätzten Vertreter der

norddeutschen Realisten Lars Möller,

Tobias Duwe und Till Warwas werden im

kommenden Frühjahr im Jenisch Haus zu

sehen sein. Auch hier gibt es eine Katalogförderung

durch die Stiftung.

Vor 10 Jahren wurde die Carolina

D'Amico-Stiftung gegründet, die bisherige

Bilanz der Inhaber fällt positiv aus.

„Unser künstlerischer Mentor, Prof. Dr.

Heinz Spielmann, der auch heute noch

mit über 90 Jahren bei uns im Vorstand

ist, hat bei der Gründung vor 10 Jahren

sinngemäß gesagt: 'Die Stiftung muss

eine Marke werden. Dazu gehört die

Zusammenarbeit mit guten Künstlern

und wichtigen Museen'. Und das haben

wir geschafft. Wenn wir Vorschläge

machen für Ausstellungen werden wir

ernst genommen, Termine bei Kuratoren

und Museumsleitungen sind kein

Problem“, so die beiden Kunststifter.

Wenn nun von ihnen junge Künstler

gefördert werden, dann stehen sie in

einer Reihe mit Größen wie Friedel

Anderson, Manfred Siehle-Wissel und

Ali Schindehütte. „Das hilft ihnen sehr“.

Und was die noch weitere Zukunft, also

zum Beispiel die nächsten 10 Jahre,

betrifft, zitiert Thomas Woisin gern

den großen deutschen Dichter Bertolt

Brecht aus dessen „Dreigroschenoper“:

„Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein

großes Licht! Und mach dann noch

nen zweiten Plan, gehn tun sie beide

nicht...“. Bei der italienischen Kunststtifterin

sprudeln die Ideen und Aktivitäten

auch ohne große Pläne. „Künstlern

zu helfen ist meine Passion geworden“,

bekennt die kunstliebende und lebensfrohe

Italienierin in Norddeutschland,

Carolina D’Amico.

Text von Cetin Yaman

Geiger Ian Mardon sorgte für die passende musikalische Untermalung

auf dem Sommerfest.

Die Pandemie-Zeit hat die Stiftung

nicht untätig verbracht. Gleich zu

Beginn wurde der „Förderpreis der

Carolina D’Amico Stiftung“ neu geschaffen

und acht junge Künstler und

Kunststudenten, die der Stiftung von

Hochschulen und Museen empfohlen

wurden, ausgezeichnet. Mit der Katalogförderung

für „Farbrausch“ (Christopher

Lehmpfuhl im Landesmuseum

SH, Schloss Gottorf) und Atropos

Soporta (Tanja Hehmann, Künstlerhaus

Bergedorf) und der Förderung der

Neuauflage von „Ernst Eitner – Maler

des Lichts“ (Schloß Ahrensburg) wurde

Das Wetter zeigte sich auf dem Sommerfest von seiner wechselhaft-frischen Seite, doch der guten Laune tat dies keinen Abbruch.

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Foto: © Cetin Yaman

Immer im richtigen Moment am Drücker

Bodig, Joost, Laible und Sawatzki zeigen

„Best of 40 Jahre Pressefotografie“

Zusammen bringen sie es auf über 160 Jahre Berufserfahrung: die Hamburger Pressefotografen Klaus Bodig, Jürgen Joost,

Andreas Laible und Ronald Sawatzki.

Millionen von Fotos – früher auf Filmrollen, jetzt auf Speicherkarten

– wurden von den vier Fotojournalisten in dieser Zeit

seit Anfang der 80er Jahre erstellt. Keine leichte Aufgabe, daraus

dann die Fotos auszusuchen, die in der Ausstellung landen sollten.

Für den Interessierten ist es aber ein Glück, dass aus diesem

Fundus am Ende eine große Retrospektive der Pressefotografie

zugänglich gemacht wurde. Denn sehr viele Aufnahmen davon

sind aus der Zeit vor dem Internet und da ist noch lange nicht

alles digitalisiert, wie manche vermuten; es gibt in der Ausstellung

sehr viel zu entdecken.

Die Pressefotografie an sich gliedert sich nämlich auch in einige

Unterkategorien. Da gibt es die klassischen Posen, vor allem

auf dem Red Carpet, die der Porträterstellung dienen. Schöne

Sache, aber auch ein bisschen langweilig. Daneben gibt es aber

auch sehr interessante und schöne Momente von Menschen in

Aktion, die dabei abgelichtet wurden, ohne dass sie es mitbekamen.

Ein herzhaft mit seiner Frau Loki lachender Helmut

Schmidt, ein etwas bedröppelt aus dem Bett guckender Leonard

Cohen oder die mit ziemlich zerknirschtem Gesichtsausdruck

nebeneinander sitzenden Politiker Angela Merkel und Ole von

Beust: so etwas lässt sich nicht inszenieren und ist auch eine

Viertelsekunde später oder früher schon nicht mehr ganz so

interessant, nicht mehr ganz so schön.

Fotografie, auch die Presefotografie, ist eben genauso Glücksache,

doch wenn man das Ganze mit viel Erfahrung angehen

kann, dann weiß man, wann das Glück auf seiner Seite sein

wird. Klaus Bodig, Jürgen Joost, Andreas Laible und Ronald

Sawatzki wissen das offensichtlich, ihre Arbeiten sind absolut

sehenswert. Umso wichtiger in Zeiten, in denen wir alle zwölf

Stunden am Tag an beleuchteten Bildschirmen kleben. Eine feine

Ausstellung, noch bis Mitte August sind die Presse-Fotos der vier

Knipser in der Fabrik der Künste in der Hamburger City-Süd zu

sehen.

Ein Text von Cetin Yaman

Foto: © Mirko Hannemann (hfr)

Die Vernissage war sehr gut besucht. Auf beiden Stockwerken

tummelten sich einige Hundert Pressefotografie-Begeisterte,

um sich die Arbeiten der vier Aussteller

anzusehen.

Tipp:

Am Sonntag, 7. August, um 13 Uhr steht

eine Matinee mit den Schauspielerinnen

Kim-Sarah Brandts und Wanda Perdelwitz

sowie dem NDR-Moderator Carlo

von Tiedemann und Falko Droßmann

(MdB für HH-Mitte im Bundestag) an.

40 Jahre Presefotografie

– noch bis zum 14. August 2022

Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10/12, 20537 Hamburg

Preis: 5 Euro, dienstags und unter 18 Jahren

freier Eintritt mehr auf www.fabrikderkuenste.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 15 bis 19 Uhr

Samstag und Sonntag: 12 bis 18 Uhr

Was haben der Ex-US-Präsident Donald Trump, die Avantgarde-Pop-Sängerin

Björk und eine Herde Elefanten, die durch die Hamburger Fußgängerzone

laufen, gemeinsam? Sie alle geben prächtige Foto-Motive ab, vor allem für Pressefotografen.

Denn darum geht es in dieser Branche: das aktuelle Geschehen

wertfrei abzulichten und damit für die Gegenwart - aber auch für die Nachwelt

- dokumentarisch festzuhalten. Also einfach draufhalten?

Nun, so einfach ist es wiederum auch nicht. Man muss ebenso die Ausdrucksformen

und Mittel der Fotografie gut kennen und anwenden können, um Hintergründe

zu illustrieren oder Geschehnisse ausschließlich in bildhafter Weise

so darzustellen, dass jeder sofort begreift, um was für ein Thema es geht. Hamburg

hat in dieser Hinsicht eine gute Tradition und den Beweis dazu kann man

derzeit in der Ausstellung „40 Jahre Pressefotografie“ begutachten.

Klaus Bodig, Jürgen Joost, Andreas Laible und Ronald Sawatzki zeigen darin das

Leben in der Hansestadt, das sie über vier Jahrzehnte mit der Kamera verfolgt

haben. Kunterbunt geht es dabei zu: egal, ob Kultur, Politik, Wirtschaft, Society

oder Sport, die vier Kamera-Boys waren dabei. Veröffentlicht wurden ihre Bilder

dabei in Tageszeitungen, Zeitschriften, Büchern, auf Plakaten und jetzt zusehends

auch immer mehr im Internet.

Foto: © Cetin Yaman

Kultursenator Dr. Carsten Brosda (li.) hielt die

Laudatio auf die vier Berufsfotografen, hier mit

ihm zu sehen: Klaus Bodig.

Foto: © Cetin Yaman

Ronald Sawatzki hat, wie man im Hintergrund

gut sehen kann, sehr viel mit

innenpolitischen Themen zu tun.

Foto: © Cetin Yaman

Impressionen von der Ausstellung.

8 CITYGLOW

CITYGLOW 9


Publikumsliebling

JAN FEDDER

wurde auf St. Pauli verewigt

Eine Ehrentafel auf dem 'Platz der Legenden'

erinnert nun an den Hamburger

Kult-Schauspieler

Gitarrist Wayne Morris heizte mit seinen Greatest-Rock-Hits-Coversongs den Gästen

richtig ein.

Die Großstadt war nicht

nur im Fernsehen sein

Revier, auch privat war

der bekannte – und vor

allem in Hamburg hoch

verehrte - Schauspieler

Jan Fedder (vor zweieinhalb Jahren

im Alter von 64 gestorben) gern in der

norddeutschen Metropole unterwegs.

Nun erhielt der gebürtige Hamburger

posthum eine Ehrentafel auf dem neuen

„Platz der Legenden“. Dieser befindet

sich in einem Innenhof auf der Reeperbahn

im Hamburger Stadtteil St. Pauli,

direkt vor dem Kult-Box-Lokal „Zur

Ritze“. Die Enthüllung übernahm Witwe

Marion Fedder und eine exklusive Auswahl

an Gästen – 150 an der Zahl – war

dazu eingeladen.

Die Tafel zeigt ein Herz, einen Anker

und das Wappen der Stadt Hamburg

und wurde von Künstler Frank Peter

Waldner entworfen. Das 12.000 Euro

teure Werk wurde von Marion Fedder

in Auftrag gegeben und symbolisiert einen

Ankerplatz. Auch in der Nachwelt

ist Dirk Matthies – so eine der bekanntesten

Rollen des Schauspielers – somit

an seinem Lieblingsort verankert. Denn

der Kiez war sein Zuhause und die Boxerkneipe

sein Wohnzimmer.

Versandhaus-König Michael Otto und

Ehefrau Christl waren unter den prominenten

Gästen des Abends.

Sie beide waren eng mit Jan Fedder

befreundet: Großstadtrevier-Produzent

Jörg Pawlik und Star-Koch Tim Mälzer.

Ritze-Inhaber Carsten Marek und Marion Fedder, Witwe von Jan Fedder,

zeigen auf die von Frank Peter Waldner entworfene Ehrentafel.

Fotos: © Cetin Yaman

HSV-Legende Bernd Wehmeyer und

Chawada Kachidza-Fabisch.

„Ritze“-Inhaber Carsten Marek erinnert

sich gern an die Zeit, als Jan Fedder noch

regelmäßig auf ein Bier vorbeikam: „Jan

fehlt uns allen so sehr, er war die Seele

der Stadt“.

Trauerstimmung war aber dennoch

auf der feierlichen Enthüllung nicht

das Motto, das Andenken des beliebten

Volksschauspielers wurde mit Live-Auftritten

von Laetitia (Latin-Pop) und dem

Gitarristen Wayne Morris gebührend

gefeiert. Die Gäste bildeten eine illustre

Schar aus Vertretern des Rotlichlichtmilieus

wie Fritz Forster aus Lübeck,

Fußballer-Legenden wie HSV-Urgestein

Bernd Wehmeyer bis hin zu Hamburgs

Ehrenbürger Michael Otto. Sie alle einte

die Verehrung für den Bauern Kurt Brakelmann

– eine weitere sehr populäre

Figur aus 'Neues aus Büttenwarder', die

Jan Fedder darstellte. Nun gibt es auch

seit dem Abend eine ganz offizielle Pilgerstätte

für alle Fedder-Fans: den Platz

der Legenden auf St. Pauli.

Ein Text von Cetin Yaman

Sportjournalist Wolfgang

Schäfer mit Haar-Experte

Bernd Lipka (Hairdreams).

NDR-Moderations-Star Carlo von

Tiedemann mit der Künstlerin Rita

Basios-Schlünz („Elbmalerin“). Beide

vereint sie die Bewunderung für den

verstorbenen Schauspieler Jan Fedder.

Auch Rapper GZUZ feierte das Andenken von Jan

Fedder: Auf Foto mit den beiden Hamburger

Gastronomen Dzemazi Saini und Caglar Bozkurt

(La Chance).

Marion Fedder am Tisch mit den

Büchern über ihren Mann Jan Fedder.

Fotos: © Cetin Yaman

10 CITYGLOW

CITYGLOW 11


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Künstler Grafy mit Elvie Barlach

(Barlachhalle).

Künstler Grafy (2.v.li.) mit Vernissage-Besuchern, u.a.: Mauricia

Bohorquez, Brigitte Sely, Marek Swietlik und Joshua Gumpert.

ANDERS

und gerade deswegen schön

Grafy zeigt in der Barlachhalle auf Sylt seine Definition von Schönheit

Bild: © Grafy

12 CITYGLOW

Die Barlach Halle K präsentiert in ihrer

Dependance auf Sylt noch bis zum

24. August neue Arbeiten von Grafy.

Das Thema seiner Ausstellung lautet

„Different – Die Schönheit im Anderssein“.

Auf der Vernissage erläuterte

der Künstler dies mit den Worten: „Erst

wenn sich ein Individuum von tradierten

Konventionen befreit und sich mit

Stolz zu seiner Einzigartigkeit bekennt,

entsteht wahre Schönheit“. Dabei geht

es ihm um die Abweichung von der

Norm, die aber die vermeintlichen

Schwächen in Selbstbewusstsein und

Stärke umwandeln könne, mehr noch:

Zu der Vernissage in die Barlachhalle

auf Sylt kamen einige kunstinteressierte

Besucher.

„Die Schönheit des Andersseins muss

zelebriert werden!“. Sein Malstil, eine

Mixtur aus Graffiti, Fotografie und Kalligrafie,

unterstreicht dieses Ansinnen.

Besonders inspiriert haben Grafy dabei

Persönlichkeiten, die anfangs in ihrem

Leben benachteiligt waren und es dennoch

zu großem Erfolg gebracht haben.

Drei von ihnen hat der junge Hamburger

Künstler auf die Leinwand gebracht.

Mit Tia Jonsson und Winnie Harlow

sind es zwei Frauen, die an einer speziellen

Autoimmunerkrankung der Haut

(Vitiligo) leiden, bei der an einigen Körperstellen

das Pigment Melanin fehlt.

Nicht gerade die besten Voraussetzungen

für eine Modelkarriere, sie haben es

aber trotzdem geschafft. Das Hauptwerk

der Ausstellung ist „Tsunaina“, ein Porträt

des tibetischen Fashion-Models Tsunaina

Limbu, das sich inzwischen auch

als Songwriterin und Sängerin einen

Namen gemacht hat. Ihre Schönheit ist

außergewöhnlich und wird mit allen

möglichen Vergleichen beschrieben –

von intergalaktischen Avataren bis hin

zu exotischen Katzen. Ausgestattet mit

einem nicht alltäglich strukturierten

Nasenrücken, einem markanten Kiefer

und über das ganze Gesicht verteilten

dunklen Sommersprossen, entspricht

sie nicht dem klassischen Begriff der

Schönheit. Doch ihre Andersartigkeit

definiert eine ganz eigene Schönheitskategorie

für sich. „In ihrem Song 'Waterways'

vergleicht Tsunaina die Menschen

mit einem Fluss, der konstant etwas

weggeben muss; Träume und Wünsche,

um andere zu pflegen, bis die Natur des

jeweiligen Menschen unerkenntlich ist.

In diesen Gewässern aufrecht zu stehen

und nicht vom Sog mitgezogen zu

werden, ist die größte Herausforderung

im Leben. Genau so sehe ich das auch:

seinen Wert erkennen, an sich glauben,

mutig sein und sich seinen eigenen

Raum schaffen“, so der Künstler.

Text von Cetin Yaman

GRAFY

DIFFERENT

– DIE SCHÖNHEIT IM ANDERSSEIN

bis 24. August 2022

BARLACH HALLE K SYLT,

Kurhausstr. 1, 5999 Kampen/Sylt

Öffnungszeiten: Mo – Fr 11 – 17 Uhr

Sa 11 – 15 Uhr | So geschlossen

CITYGLOW 13


GALLERY 040

bringt Künstler für die

Gemeinschaftsausstellung „Senses“

zusammen und zelebriert Vernissage

Für Freunde der zeitgenössischen Kunst gibt es in Hamburg

ein neues Highlight: Die GALLERY 040 in der Kaisergalerie

bringt in einer neuen Ausstellung unterschiedliche kreative

Köpfe zusammen. Die Galerie wurde erst im Jahr 2020 während

der Corona-Pandemie eröffnet, hat sich aber bereits als

Newcomer-Tipp fest etabliert. Auch die Kreativgesellschaft

Hamburg ist mit dem Förderprogramm „Raum für kreative

Zwischennutzung“ beteiligt. Zur Feier des Starts der Gemeinschaftsausstellung

mit dem Titel „Senses“ hatte Dennis Baumert,

der Gründer und Inhaber der Gallery 040, gemeinsam

mit der Hamburger Unternehmer Brigitte Sely eingeladen.

Die Vielfalt der Kunst kommt symbiotisch zusammen

Zu den ausgestellten Künstlern gehören etwa Armin Völckers,

Hans Hushan, Pe Hagen, Pedro Anacker und Marcus Pummer.

Ihre Werke zeigen ein breitetes Spektrum des kreativen

Ausdrucks: Von farbintensiven Collagen und Treibholzstrukturen

mit Kettensägen-Spuren über Fotografien mit goldenen

Siebdrucken afrikanischer Motive bis zu Plastiken wird hier

ein facettenreicher Einblick in die Welt der Kunst geboten.

Die Werke der Künstler werden nun bei „Senses“ gemeinsam

in der Hansestadt präsentiert und bilden so trotz aller Unterschiede

eine Einhaeit. Die Beteiligten genießen bereits großes

Renommee, Pedro Anacker etwa konnte seine Bilder schon

international ausstellen.

Hamburger Gesellschaft

feiert die Kunst

Zur Eröffnung der Ausstellung fanden sich auch zahlreiche

bekannte Hamburgerinnen und Hamburger, aber auch andere

Kunstinteressierte ein, die sich den Kunstgenuss nicht

entgehen lassen wollten. Unter den rund 80 Gästen waren

unter anderem die Künstlerin Vivian Timothy und Wolfgang

Vollheide, der Geschäftsführer von Mr. Clou, mit seiner Frau

Bianca sowie Julia Dabir vom Popcorn-Museum und Hubert

Neubacher, Inhaber des Traditionsunternehmens „Barkassen-Meyer“.

Wer sich diese spezielle Kunst-Kombination zu Gemüte führen

möchte, hat demnächst noch Gelegenheit dazu. Nach der

Gemeinschaftsausstellung folgen bis zum 10. August einige Kurationen,

am 12. August startet schließlich eine Einzelausstellung

des bekannten deutschen Pop Art-Künstlers Devin Miles.

Vor der Ausstellung empfangen

Brigitte Sely (PR-Lady und Initiatorin

dieser Ausstellung – rechts

im Bild) und Dennis Baumert

(Inhaber der Gallery 040 in der

Kaisergalerie) die Gäste.

Kunstliebhaberin und

Tierschützerin Yvonne

Bhatia

Dr. Vivian Timothy, ausgezeichnete

nigerianische Künstlerin

und Aktivistin (li) mit Monika

Landsky, Society Lady

Daniel Didine van der Platenvlotburg mit

Künstlerin Manuela Rathje

Heiko Wessling - Senses Ausstellung in der Gallery 040

Gemeinschaftsausstellung „Senses“: GALLERY 040 in der Kaisergalerie, Große Bleichen 23-27, 20354 Hamburg, www.gallery040.de

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18

Fotos: © Heiko Wessling

Lieblingswein trumpft mit

prominenten Partnern auf

Dinner mit Spitzenkoch Jens Rittmeyer und

Weinpremiere von Nova Meierhenrich

Bei Lieblingswein in Alsterdorf ist der Name Programm:

Nina und Matthias Deutschmann präsentieren

ihre Lieblingstropfen, die zumeist aus der

Südpfalz kommen. „Die Toskana Deutschlands

macht nicht nur phantastische Weißweine, sondern

auch preisgekrönte Rotweine, großartige Rosés und

Winzersekte, für die wir jeden Champagner links

liegen lassen“, berichten die Weinhändler. Und was

würde besser zu einem guten Tropfen passen als ein

edles Dinner? Ende August kreiert Spitzenkoch Jens

Rittmeyer vom No4 in Buxtehude bei Lieblingswein

ein köstliches Vier-Gang-Menü. Auf den Tisch kommen

gekühlte Kopfsalat-Erbsensuppe mit marinierten

White Tiger-Garnelen, geangelter Steinbeißer

mit Bärlauch-Quinoa, Weidehuhn von Gut Drült

mit Thymianjus, Knollensellerie und Mangold und

ein Dessert aus Himbeeren, Verbene und Pfirsich.

Die Gläser werden mit besonderen Weinen gefüllt.

Schnell sein, lohnt sich, denn maximal 20 Gäste können

diesen besonderen Abend erleben.

Zu entdecken gibt es bei Lieblingswein immer wieder

Neues und Außergewöhnliches. So den ersten Wein

von Multitalent Nova Meierhenrich, die Moderatorin,

Schauspielerin, Laubengirl mit eigenem Kleingarten,

Buchautorin und nun mit ihrem SOMERSAULT auch

Weinmacherin ist. Ein Herzensprojekt, für das sie mit

Lieblingsweindinner am 31.8. mit Jens Rittmeyer,

Anmeldung per Mail oder telefonisch, lieblings-wein.com

Weinhändlerin und PR-Frau Nina Deutschmann die

perfekt passende Partnerin gefunden hat. „Wir kennen

uns schon seit über 20 Jahren“, freuen sich beide.

Den Wein hat Nova mit Winzer Christian Nett vom

traditionsreichen Familienweingut NETT in Duttweiler

in der Südpfalz entwickelt. „Im Pandemiejahr

2021 hatte ich plötzlich viel zu viel Zeit und habe aus

der Not eine Tugend gemacht, frei nach meinem Lebensmotto

– wenn das Leben dir Stolpersteine in den

Weg legt, mach einen Purzelbaum, einen Somersault

draus. Ich war mehrfach in der Südpfalz und habe

alle wichtigen Schritte des Weinbaus mitgemacht:

die Arbeit im Weingarten, Beschnitt und schließlich

lesen, das Maischen, Verpressen und Abfüllen“, berichtet

die Neuweinmacherin. Entstanden ist so eine

Cuvée aus einem frischen Chardonnay mit Substanz

und einem variantenreichen Weißburgunder, ein

finessenreicher Wein, der richtig Spaß macht. Und

der SOMERSAULT hat ganz viel Herz – von jeder

verkauften Flasche gehen 50 Cent an den gemeinnützigen

Verein HerzPiraten, der sich um herzkranke

Kinder kümmert.

14 CITYGLOW


EGZONA POPOVCI

Ausstellung im Studio28 Milchstrasse

Der Hamburger

Lutz Augustin

bewegt

international mit

„Du-bist-

Mensch.org“

Wie geht es dir wirklich?

Nicht erst mit den pandemiebedingten

Kontaktbeschränkungen und dem weltweiten

Ausnahmezustand aufgekommen,

sondern längst in der Mitte der

Gesellschaft angekommen: psychische

Beeinträchtigungen und die damit verbundenen

Herausforderungen, sich in

die vorgegeben Strukturen der globalisierten

und schnelllebigen Welt einzugliedern.

Die hohe Zahl an Menschen,

die unter einer psychischen Beeinträchtigung

leiden, ändert bis jetzt jedoch

kaum etwas an der weitestgehenden

Tabuisierung der Problematik. Stigmatisierung

und die Konfrontation sind

meist die Folge. Hinzu kommt: Unser

Gesundheitssystem ist überlastet, um

einen Therapieplatz zu erhalten, muss

teilweise bis zu sechs Monate gewartet

werden, ganz zu schweigen von den hohen

Kosten der ärztlichen Leistungen.

Dass dies kein Zustand sein kann, ist

uns wohl allen klar. Doch was tun? Der

Hamburger Lutz Augustin nahm die

Sache selbst in die Hand und gründete

die Du-bist-Mensch-Community-Plattform.

Mit dem Leitgedanken „Du bist

nicht deine Diagnose. Du bist Mensch.“

So eine tolle Vision gehört sichtbar

gemacht, daher sprachen wir mit

ihm über die Anfänge und Pläne

für die Zukunft. Das Interview

findet ihr auf cityglow.de

etablierte er ein Online-Netzwerk für

Betroffene sowie deren Angehörige und

Freund*innen, um in schweren Zeiten

Rat, Beistand, Austausch und Infos zu

bieten. So könnt ihr auf der Webseite

www.du-bist-mensch.org eine Darstellung

über Gefühle und Erlebtes einsehen,

um die eigene emotionale Situation

besser einschätzen zu können. Denn

Worte zu finden kann schwierig sein,

gerade wenn ihr Hilfe annehmen wollt,

aber nicht wisst, wie ihr euch selbst beschreiben

könnt oder ihr einer wichtigen

Person mitteilen möchtet, dass sein

oder ihr Verhalten euch auffällt und ihr

Hilfe bieten wollt. Hier kann man Infos

über verschieden Krankheitsbilder

und Therapieformen finden oder themenspezifische

Videos auswählen und

an Workshops teilnehmen. Außerdem

findest du die „mental-health.news“,

ein internationales Online-Magazin

mit den neusten Fakten aus dem Bereich

der Psychologie. Du-bist-Mensch

möchte alle Menschen – Groß und

Klein, Jung und Alt – zusammenbringen.

So gibt es ebenso einen Bereich für

Kinder mit psychisch kranken Eltern,

um ihnen und ihren Familien beizustehen,

sowie eine Sektion, die sich mit

den Herausforderungen des Übergangs

vom Arbeitsleben in den Ruhestand beschäftigt.

Dabei sind alle Dienstleistungen

natürlich zu 100 Prozent kostenfrei!

„Unsere emotionale und mentale Gesundheit

kann von Glücksgefühlen bis

hin zu Notlagen reichen. Unabhängig

davon, was du gerade erlebst, gibt es

Möglichkeiten, Maßnahmen zu ergreifen,

um dich selbst und die Menschen

in deinem Umfeld zu unterstützen.“

Bisher konnten schon einige Meilensteine

genommen werden. Nominierungen

und Preise bestätigen, dass Lutz hier ein

Herzensthema in die Welt trägt. 2022

ist der gemeinnützige Verein außerdem

offizieller Partner der Aktion „Mental

Health is Health“ von MTV.

Noch befindet sich das Projekt im Aufbau,

dessen Ziel es ist, sich geborgen

und verstanden zu fühlen, sodass jede*r

in seiner Individualität akzeptiert und

wertgeschätzt wird. Ein schöner Gedanke,

oder?

Die Gäste genossen bei blauem

Himmel und kühlen „Select-Aperitvo“

und köstlichen Fingerfood der „Ristorante

Mezzogiorno“ einen abwechslungsreichen

Abend. Die Künstlerin

zeigte ihre Highlights aus ihren aktuellen

Serien. Besonders beliebt waren die

farbenfrohen Kunstwerke bei den Gästen.

„Ich verfolge Egzona Popovci schon

einige Jahre, sie hat wirklich Talent, sie

ist so stilsicher, was ich selten bei einer

jungen Künstlerin gesehen habe!“, sagt

Frank Otto. Als Überraschung sorgte

der Hamburger-Sänger NinetyNine

(Daniel Leon) mit zwei seiner Songs für

musikalische Unterhaltung.

„Ich möchte mit meiner Kunst, die

Menschen glücklich machen!“, sagt die

Künstlerin Egzona Popovci. Die Künstlerin

stammt aus dem Kosovo, gerade

deshalb ist ihr die Freiheit besonders

wichtig, dieses transportiert sich auch

in ihren Kunstwerken. Die Ausstellung

läuft noch bis 29. Juli 2022, täglich von

12:00 bis 18:00 Uhr kann die Kunst im

Studio28 Milchstrasse – bestaunt und

natürlich auch erworben werden.

Nach der Vernissage trafen sich gegenüber

in der „Ristorante Mezzogiorno“

rund 30 Gäste und haben den

Abend bis 1:30 Uhr zusammen mit

Künstlerin Egzona Popovci ausklingen

lassen.

Kunstliebhaber und Medienunternehmer

Frank Otto mit Künstlerin

Egzona Popovci.

Das Talent der jungen Künstlerin hat

auch das „Internationales Maritimes

Museum Hamburg“ erkannt und startet

ab dem 13. Oktober 2022, eine Sonderausstellung

mit Egzona Popovci. „Gerade

bin ich dabei eine Maritime-Linie

zu gestalten, die Kunstwerke werden

geprägt von der Elbe und dem Hafen

und vielen mehr sein.

Studio28 Milchstrasse

Milchstraße 28 | 20148 Hamburg

täglich bis 29. Juli 2022 | 12:00 bis 18:00

Uhr www.milchstrasse28.de

www.egzona-popovci.de

Fotos: ©Studio28 Milchstrasse/ S. Wallocha

16 CITYGLOW CITYGLOW 17


Foto: © Cetin Yaman

Der Autor Hinnerk Baumgarten mit Freundin Joanna.

Foto: © Cetin Yaman

Sittin' on the dock of the bay... TV-Moderator Hinnerk Baumgarten mag den Hamburger Hafen.

Harte Zeiten

– oder auch nicht

Hinnerk

Baumgarten

sinniert über

das Mannsein im

mittleren Alter

Schwer imposante lange,

breite Schlachtrösser aus

hartem, schwerem - aber

dennoch unsinkbarem

– Stahl ziehen rechts und links gemächlich

an uns vorbei im Hamburger

Hafen und machen sich auf den Weg

elbabwärts. Doch schon bald – wenn sie

auf hoher See sind – werden sie Fahrt

aufnehmen und dabei ganz sicher auch

dem einen oder anderen Unwetter erfolgreich

trutzen; die Kraft dazu steckt

in ihren Tausende von PS starken Motoren

tief unten im Rumpf. Wir, etwa

zwei Dutzend Medienschaffende, Verlagsvertreter,

Agenten und Freunde von

TV-Moderator Hinnerk Baumgarten,

sind unterwegs auf der Elbe, um uns

einige Kapitel aus seinem neu erschienenen

Buch anzuhören. Doch für einige

Minuten legt die Barkasse eine Pause

ein und wir alle bestaunen die mächtigen

Schiffe um uns herum, die trotz

all der Schwere sich ihren Weg durch

die Wassermassen bahnen. Ist da etwa

eine Spur Sehnsucht in den Augen des

Rezitators zu erblicken? Passen würde

es ja zum Thema, denn in Baumgarten's

Erstlingswerk geht es – jedenfalls symbolisch

ausgedrückt – um Ähnliches...

Denn auch der männliche Mensch

benötigt gelegentlich – pardon, wenn

es jetzt etwas zweideutig wird – eine

gewisse Härte, vor allem in seinem

Schwellkörper. Diese lässt aber im Laufe

seines Lebens nach, bis sie irgendwann

ganz verschwindet. Ein ganz gewöhnlicher,

von der Natur auch so vorgesehener

Vorgang. Die Frage ist nur: ab

wann darf es damit losgehen, ohne dass

man sich gleich im Allgemeinen Sorgen

um seine Männlichkeit machen und in

Depressionen verfallen muss? Mit 70?

Mit 60? Mit 50? Oder etwa noch früher?

Hinnerk Baumgarten ist ein erfrischend

ehrlicher Mensch und berichtet in

seinem Buch „Younger sän ewer“, dass

es ihn bereits vor den 50ern erwischte.

Das Ganze erwies sich dann aber

glücklicherweise als nur eine temporäre

Hängepartie - ha, immer diese genialen

Wortspiele! -, die kopfgesteuert verursacht

wurde und nichts mit tatsächlich

vorhandenen physischen Unpässlichkeiten

zu tun hatte. Oder, wie es der Urologe

erläutern würde: „Das Sexualleben

ist eng mit dem Sympathikus verknüpft

und nicht vollkommen willkürlich steuerbar“

- einfacher gesagt: relaxt läuft's

besser!

Genau dies war allerdings nicht der

Fall in der fraglichen Zeit in des Autors

Leben. Denn auch ein gut aussehender

Sunnyboy wie er ist keine Maschine

und kann nicht 24/7 das ganze Jahr

durch funktionieren, da gibt es stressige

Zeiten sowohl im Job als auch im

Privatleben. Diese Erwartungshaltung,

dass immer alles piccobello abläuft,

besteht aber teilweise in der Öffentlichkeit.

Hinnerk will hier Pionierarbeit

leisten, in dem er sich offen zu diesen

– wenngleich nur vorübergend vorhandenen

– vitalen Problemen bekennt und

dadurch den unnötigen zusätzlichen

Druck aus der Sache heraus zu nehmen

versucht. Sein Rat: „Ich finde, man

muss doch mal darüber reden können,

denn es gibt ja ganz einfache Wege raus

aus dieser negativen Gedankenspirale,

die uns hängen lässt“.

Eingebunden ist dieses Sinnieren um

das Männlichsein im 21. Jahrhundert

in eine Liebesgeschichte, die dank

zweier unterschiedlicher Nationalitäten

sich auch im östlichen Nachbarland

Deutschlands abspielt. Baumgartens

polnische Freundin Joanna ist ebenfalls

mit anwesend auf der Barkasse und

zieht an einigen Stellen die Augenbrauen

hoch, nicht alles in dem Werk

scheint ihr bekannt zu sein. Alles löst

sich aber in Wohlgefallen auf, ihre starke

Liebe demonstrieren die beiden auch im

ausgiebigen Foto-Shooting vor Fahrtantritt.

Die amüsante Rezitation aus dem

Buch ergänzt der Autor um einige Anekdoten,

die nicht darin stehen und zur

Erheiterung der Fahrgäste beitragen.

Am Ende fährt die Barkasse wieder in

ihre Parking Position ein, direkt hinter

der Cap San Diego. Auch hier bleibt

der Blick des frisch auf den Markt

gekommenen Buchautors Hinnerk

Baumgarten für einige Sekunden an der

beeindruckenden Erscheinung des Wasserfahrzeugs

kleben. Gebaut Anfang der

1960er Jahre, dient die Cap San Diego

inzwischen als Museumsschiff. Doch

ist sie allerdings noch immer funktionstüchtig

und wird noch für bis zu

zehn Ausfahrten im Jahr genutzt. Dazu

fällt mir der Untertitel des gerade eben

präsentierten Werks ein und ich rufe

es Hinnerk mit einem Augenzwinkern

zu: „Da geht noch was!“. Seine Antwort

kommt wie aus der Pistole geschossen:

„Sag ich doch, mein Lieber!“...

Text von Cetin Yaman

18 CITYGLOW

CITYGLOW 19


Foto: ©Cetin Yaman

Luna Marina und ihre Band im INKA CLUB in Hamburg (Schanzenpark).

Inselmädchen mit

Latino Pop im Aufwind

Venezolanerin Luna Marina

startet von Hamburg aus ihre Musikkarriere

Musik aus Lateinamerika ist in den vergangenen

Jahrzehnten weltweit immer

häufiger in den Charts zu finden. Doch

schon längst wird diese südamerikanische

Variante der Pop-Musik nicht nur

in diesen Ländern produziert. Hamburg

als Tor zur Welt war schon immer offen

für verschiedene Kulturen und beheimatet

viele Musiker aus den Regionen

Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik.

Luna Marina ist genau so eine Musikerin,

die seit Kurzem in der Hansestadt

wohnt. Die 29-Jährige stammt aus

Venezuela und ist seit 2016 Profi-Sängerin.

Dank einer bereits vorhanden

Latin Music-Community konnte sie sich

schon bestens einleben und bereitet hier

ihre weiteren Schritte in ihrer Karriere

vor. Da das Phänomen Latin Pop natürlich

auch nicht an CITY GLOW spurlos

vorbei rauscht, unterhielten wir uns mit

der quirligen Sängerin.

Luna, du bist im Bundesstaat Miranda

in Venezuela geboren, aber auf der Insel

Margarita aufgewachsen (Insel in der

Karibik, die zu Venezuela gehört). Dann

bist du ja ein „Island Girl“, diesen Nr.

1-Hit von Elton John kennst du sicher,

ist das in deinem Repertoire?

Ohne Zweifel bin ich ein Island Girl!

Und dieses Lied von Elton John ist

ein Klassiker, aber ich habe es bisher

noch nie gesungen. Jedoch ich kann

dir empfehlen, dir das venezolanische

Lied „Luna de Margarita“ („Mond von

Margarita“) vom großen Simon Diaz

anzuhören. Jedes Mal, wenn ich in Venezuela

meinen Vornamen sage, gibt

es immer jemanden, der diesen tollen

Song erwähnt.

Du hast Hamburg als deine neue Heimat

auserkoren. Warum?

Offiziell lebe ich seit Dezember 2021 in

Hamburg, war aber schon vorher mehrfach

in Hamburg. Auch andere deutsche

Städte wie Hannover, Bremen, Stade,

Berlin, Düsseldorf, Köln, Mülheim

und Solingen habe ich besucht. Jede

Stadt hat ihren eigenen Charme, aber

ich muss zugeben, dass Hamburg mein

Favorit ist. Hier lebt auch meine Familie

lebt und das ist mir sehr wichtig.

Ist denn Deutschland so ein guter

Standort für eine Sängerin, die Latin

Pop macht?

Ja, das denke ich auf jeden Fall, die Mu-

Auf ihrer Welt-Tournee hatte Luna Marina auch einen Gig im berühmten HONG

KONG CLUB in Neu Delhi/Indien.

Foto: ©privat/Luna Marina

sikindustrie und das ganze Drumherum

ist sehr fortgeschritten. Die Tatsache,

dass es in Hamburg so eine vielfältige

und vitale Musikszene gibt, bestätigt

meine These. Außerdem mag ich die

deutsche Sprache und möchte sie so

schnell wie möglich erlernen. Ich bin

eine ausgebildete Sängerin, aber auch

Theaterschauspielerin und war eine Zeit

lang in Tanzgruppen.

Wer sind denn deine auserkorenen

Mitmusiker hier in Hamburg?

Ich spiele mit verschiedenen Musikern,

je nach Verfügbarkeit, aber meistens

habe ich mit Luis Carrion gespielt, allgemein

bekannt als "Lucho", er ist ein

unglaublicher Percussionist aus Peru.

An drei Songs auf dem Album von Toni

Gambon (weiterer lateinamerikanischer

Musiker mit Sitz in Hamburg) bin ich

beteiligt: „Te necesito“, „Si no me quieres“

und „Que nada nos quiet el baile",

die Songs sind auf Spotify und anderen

digitalen Plattformen abrufbar. Außerdem

auch mit Dietrich Husemann

(Pianist), Samuel Castillo (peruanischer

Gitarrist), Ricardo Alvarez (kubanischer

Keyboarder), Antonio Abanto

(peruanischer Sänger), Claudio Vera

(peruanischer Sänger und Gitarrist),

Kami Jak (Sängerin aus Kolumbien)

und Erika Horn (venezolanische Gitarristin).

Mit Erika werde ich demnächst

mein Live-Debüt geben (siehe Ende des

Textes). Außerdem habe ich schon mein

eigenes Album aufgenommen und werde

in Kürze diese Songs veröffentlichen.

Bleiben wir doch kurz ein bischen

beim Thema Hamburg. Was gefällt

dir denn generell an dieser Stadt am

besten, abgesehen von der lebhaften

Musikszene?

Am meisten zieht mich in Hamburg der

Hafen an. Das muss daran liegen, dass

ich mich als „Inselmädchen“ (lacht) mit

einer Stadt verbunden fühle, die nah

am Wasser liegt. Außerdem sind die

Leute sehr nett und freundlich. Ich habe

neben den erwähnten freundlichen

Norddeutschen auch viele Leute aus

verschiedenen lateinamerikanischen

Ländern getroffen. Und es gibt sogar

eine ziemlich coole Community von

Venezolanern in Hamburg. Wir treffen

uns von Zeit zu Zeit, um zu plaudern,

etwas zu trinken, Anekdoten aus Venezuela

auszutauschen, und wenn jemand

eine Gitarre mitbringt, fangen wir das

Singen an und laut zu sein! „Entschuldigen

Sie bitte!“ (auf Deutsch) Hahaha...

Wenn du mit deiner Band Live-Gigs

machst, welche Musik spielst du? Ist

es lateinamerikanische Popmusik aus

ganz Lateinamerika? Singst du auch

venezolanische Lieder?

Hier in Deutschland singe ich im Allgemeinen

lateinamerikanische Musik,

die größten Hits aus diesem Bereich,

auch Hits aus Venezuela. Mein Repertoire

umfasst jedoch viele Stile, als ich

in Asien tourte, sang ich hauptsächlich

auf Englisch, die beliebtesten Pop-,

Rock- und Disco-Songs, und ich musste

sogar ein paar Lieder auf Mandarin-Chinesisch

lernen! Aber das Singen

von lateinamerikanischer Musik hat

mir am meisten die Türen zur Musikszene

in Deutschland geöffnet, und ich

liebe es!

Wo hast du bisher in Hamburg

Live-Konzerte gegeben? Und in anderen

Städten in Deutschland auch?

In Hamburg habe ich an verschiedenen

Orten gesungen, an denen sich normalerweise

die Mehrheit der Latino-Gemeinde

dieser Stadt versammelt, Orte

wie der Inka Club in der Schanze, das

Restaurant Yanomami, das Landhaus

Walter mit seinen Open-Air-Veranstaltungen

und die Große Freiheit 36. Ich

hatte auch die Gelegenheit, beim Kieler

Festival "Kieler Woche" zu singen, es

war eine wunderbare Erfahrung. In

Mülheim habe ich bei einer Veranstaltung

namens Street Beach Festival auf

dem Rathausmarkt in Mülheim an der

Ruhr gesungen. In Solingen trat ich

auch beim Street Beach Festival am

Mühlenplatz auf. Und in Berlin sang

ich auf einem Latin Music Fest, das im

Restaurant Khwan stattfand, und ich

teilte mir die Bühne mit David Avila,

einem weiteren talentierten venezolanischen

Keyboarder und Sänger aus

Berlin.

Luna Marina gab neulich auf der

GRAND RE-OPENING PARTY des Restaurants

La Chance in Hamburg eine

musikalische Kostprobe ihres Könnens ab.

Was würdest du sagen, was war in

Bezug auf deine Musik bisher dein

denkwürdigstes Erlebnis in deinem

jungen Leben?

Die denkwürdigste Erfahrung in meiner

musikalischen Karriere war, mit

einer Unterhaltungsfirma in verschiedenen

Ländern zu touren, um in den

renommiertesten 5-Sterne-Hotels dieser

Länder zu singen, und die Gelegenheit

zu haben, in jedem von ihnen für

eine gewisse Zeit zu leben und gleichzeitig

zu arbeiten; also das, was ich am

meisten liebe: Musik machen. Es war

großartig, weil es zwei Dinge zusammengebracht

hat, die ich unendlich

genieße, Singen und Reisen! Die Tour

ging von der Dominikanischen Republik

(Punta Cana und Samana) über Vietnam

(Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi)

und China (Changsha und Shenyang)

nach Südkorea (Seoul) und schließlich

nach Indien (Neu-Delhi).

Was motiviert dich, als Künstlerin

stets weiter zu machen?

Was mich am meisten motiviert, ist,

Menschen selbst in ihren dunkelsten

Tagen Glück und Freude bringen zu

können, weil ich das Gefühl habe, dass

Musik diese Fähigkeit und noch viel

mehr hat. Unterhaltung ist in der Gesellschaft

extrem wichtig und notwendig,

und ich denke, dass die Menschen

diese Überzeugung in den letzten Jahren

noch mehr bekräftigt haben.

Dann wünschen wir dir bei deinem

hoffnungsvollen Start in die Musikkarriere

von Hamburg aus in die Welt weiterhin

viel Glück und Erfolg, liebe Luna!

Text von Cetin Yaman

Tipp:

Luna Marina wird mit der Gitarristin

Erika Horan Ende August auf der

FASHION & ART SUMMER PARTY

des Atelier Jomaa in der Hamburger

HafenCity einen Live-Auftritt haben.

Zwecks Einladung bitte direkt an das

Atelier wenden: atelier-jomaa.de.

Foto: ©Jerzy Pruski (hfr)

20 CITYGLOW

CITYGLOW 21


Quo vadis

– Bedrohte

Tierarten im

Mittelpunkt

Künstler Uwe

Fehrmann startet

neue Bilder-Serie

Mit Kunst das Leben etwas schöner machen

und gleichzeitig etwas Gutes tun,

das ist in unserer Zeit das Ansinnen

vieler kreativer Menschen. Diese Frage

ging auch dem Hamburger Maler Uwe

Fehrmann lange durch den Kopf. „Ich

erlebe immer mehr Menschen, die den

Wunsch in sich tragen, unsere Welt ein

wenig besser zu machen. Wir werden

überflutet von schlechten Nachrichten,

von schlimmen Schicksalen und Bildern.

Mir geht das ganz genauso. An

manchen Tagen bin ich ratlos ob der

Meldungen und beginne zu verzweifeln.

Und ich weiß, irgendwo muss ich

beginnen etwas zu tun und die Mauern

der Untätigkeit einreißen“, erläutert

er. Und in puncto Mauern einreißen

fühlt er sich prädestiniert für den Job,

denn schließlich sei ihm das nicht ganz

fremd, wie er betont, auch wenn seine

Flucht aus der ehemaligen DDR nun

38 Jahre hinter ihm liegt. Das Grübeln

fand ein Ende als sich Fehrmann einmal

genauer seine Umwelt ansah und

überlegte: „Welche Heimat wollen wir

unseren Kindern und Enkeln vererben,

wenn wir die Natur nicht bewahren

können? Wir vergessen, dass Naturund

Tierschutz auch Menschen-Schutz

ist. Auf unzähligen Wanderungen durch

die Natur wurde es mir immer klarer,

auch ich als Künstler kann mit meinen

Mitteln, meiner Malerei, etwas tun!“

Und damit war seine neue Gemälde-Serie

mit dem Titel „Quo vadis“ - zumindest

theoretisch – schon geboren. Um

bedrohte Tierarten geht es darin und

die ersten drei Werke sind inzwischen

fertig gestellt.

Danach musste der Hamburger Künstler

aus dem Stadtteil Rahlstedt entscheiden,

welche bedrohten Tierarten er

denn auf die Leinwand bringen sollte.

Und mit dem Malen eines Bildes alleine

wäre das gute Ansinnen ja auch noch

nicht komplettiert, wie konnte man das

in konkrete Hilfe umsetzen? Nach einer

kurzen Recherche wurde dem 60-Jährigen

klar, dass es auf der Welt leider

mehr als genug bedrohte Tierarten gibt.

„Je weiter ich mich damit beschäftigte,

umso mehr beschlich mich ein unangenehmes

Gefühl, warum ich nicht

schon früher darauf gekommen bin, mit

Hilfe meiner Kunst auf den Artenschutz

hinzuweisen“. Dies will Fehrmann jetzt

aber nachholen und beschloss neben

der Abbildung der bedrohten Tierarten,

einen Teil vom jeweiligen Verkaufserlös

als Spende an den WWF (World Wide

Fund for Nature) zu überweisen. Nun

musste er nur noch klären, mit welchem

Tier er beginnen würde. „Spontan fiel

mir 'Bobby' ein, der Gorilla aus meiner

Kindheit. Ein mächtiges Tier, welches

zehn Jahre im (Ost-)Berliner Tierpark

zubrachte, bevor es dann ausgestopft im

Berliner Naturkundemuseum endete“.

Die Gorilla-Populationen in der ganzen

Welt sind aufgrund der Waldzerstörung

extrem bedroht, insofern war dies eine

sehr gute Wahl. Zwei weitere Motive,

„Eisbär“ und „Chamäleon“ sind inzwischen

auch schon fertig, alle im bekannten

Fehrmann-Stil mit kräftigen Farben

und abstrakten Elementen versehen.

Auf den Originalen hat der Künstler

hochwertigste und langlebige Materialien

verarbeitet: feinste Künstler-Ölfarben

und Leinwand auf Holzkeilrahmen,

wie er stolz berichtet. Die Ränder des

Gemäldes sind bemalt, eine Aufhängung

ist angebracht und ohne Rahmen

möglich. Damit jedoch nach einem Verkauf

der Originale auch noch weitere

Kunstinteressierte in den Genuss dieser

Bilder kommen – und ihren Anteil an

dem guten Zweck leisten können – gibt

es diese auch als kostbare Gislée Fine-

Art-Print auf Keilrahmen in diversen

Größen. Diese Prints sind auf 250 Exemplare

limitiert. Mehr Infos dazu auf der

Internet-Seite www.uwe-fehrmann.de

Die Frage „Quo vadis“ hat der Künstler

Uwe Fehrmann damit zumindest

für sich beantwortet, er geht den Weg

des individuellen Beitrags zur Rettung

unseres Planeten. Die gleiche Frage an

die Erde gestellt, lässt sich noch nicht

beantworten. Klar ist aber: je mehr

Menschen den Weg von engagierten

Künstlern wie Fehrmann folgen, umso

wahrscheinlicher wird auch die Antwort

des Blauen Planeten eine positive

sein.

Text von Cetin Yaman

22 CITYGLOW

CITYGLOW 23


Blitzlichtgewitter

im STUDIO

Milchstrasse

28

Unternehmerin Jaqueline Pojer mit Medien Professor

Joe Gröbel

Stefan Schnoor ehemailiger HSV

Spieler und Sonja Kühn

Fotos: © S. Wallocha

Fotos: © S. Wallocha

Food Bloggerin Sonja Meise und FoodNews

Germany Moderatorin Mignon Kowollik

Hamburg, 22. Juli 2022:

Donnerstagabend, wechselhaftes Wetter, aber

trotzdem wurde das Studio28 Milchstrasse zur

Pilgerstätte, vieler Kunstliebhaber*innen. Gabriele

„Nele“ Philipp lud als Galeristin zu der aktuellen

Ausstellung „THE POWER OF LOVE“ der bekannten

und beliebten Künstlerin Harriet Oberlaender

ein. Rund 85 Gäste folgten der Einladung, trotz der

Hamburger-Sommerferien und genossen einen

farbenfrohen Abend.

Unter den Gästen: NDR-Moderator Hinnerk

Baumgarten, Medien-Professor Jo Groebel, der

ehemalige HSV-Profi Stefan Schnoor mit Partnerin

Sonja Kühn, Tierschützerin Yvonne Bhatia, die

Society-Ladies Monika Landsky und Cornelia von

Wülfing, Politiker Arne Platzbecker, Finanz-Profi

Nasim Amini mit Ehefrau Elif, Moderatorin Mignon

Kowollik, Food-Bloggerin Sonja Meise, Vamenia-Gründer

Tamasi Usojan, Star-Visagistin Alicja

Lisiak und Schauspielerin und Immobilien-Unternehmerin

Jessica Stockmann, schaute mit ihrem

Vater und Kunstliebhaber Fritz-Jürgen Stockmann

vorbei.

Galeristin Gabriele Philipp von Studio28

mit "Milchstrasse" Künstlerin

Harriet Oberlaender

Matthias Prinz mit Ehefrau

Alexandra von Rehlingen

Jessica Stockmann mit ihrem Vater

Fritz Jürgen Stockmann

Sabine Stamm mit Jo Gröbel

Elif und Nasim Amini

HypoVereins Bank

Society Lady Monika Landsky

mit Amilie Jane Grant

Englisch Coach

Fotos: © S. Wallocha

Hinnerk Baumgarten, Gabriele Philipp, Harriet

Oberlaender und Yvonne Bhatia

Unternehmerin Jaqueline Pojer mit Georg H. Leicht

Juwelier mit Leicht Künstlerin Harriet Oeberlaender

Die Gäste genossen bei kühlen

„Select-Aperitvo“ und veganen Sushi

von „Vuushi“ einen abwechslungsreichen

Abend. Neben den Kunstwerken

konnten die Gäste auch einen Blick

auf die aktuelle Schmuckkollektion,

die in Zusammenarbeit mit der

Künstlerin und dem Juwelier Leicht

entstanden ist werfen. Der Gute

Zweck wurde auch nicht aus den

Augen verloren, denn mit der Ausstellung,

wird der Verein „Tierrettung

International e. V“ unterstützt. Die

Hamburgerin Yvonne Bathia, die

zweite Vorsitzende des Vereins ist,

setzt sich gerade hier im Norden für

den Verein vermehrt ein.

„Mit dem Studio28 Milchstrasse,

möchte ich alte Zeiten zurück in die

Zukunft holen. Denn das Studio28

Milchstrasse ist ein Ort, voller Tradition,

hier hat einst schon Günther

Sachs seine Kunst ausgestellt!“, sagt

Galeristin Gabriele „Nele“ Philipp.

Die Künstlerin Harriet Oberlaender,

ergänzt zur aktuellen Ausstellung:

Meine Bilder sind eine Liebeserklärung

an das Leben!“

Die Kunstwerke konnten noch bis

zum 24. Juli 2022 bestaunt werden.

Die Künstlerin war während der

Ausstellung anwesend und freute sich

über den großen Zulauf und großes

Interesse.

Ein Text von Tim Petersen

24 CITYGLOW

CITYGLOW 25


Foto: ©Stephan Wallocha

Foto: ©Matthias Plander

Foto: ©Stephan Wallocha

Foto: ©Matthias Plander

Foto: ©Stephan Wallocha

Neuer Wall, BID Nikolai Quartier, BID Passagenviertel, BID

Quartier Gänsemarkt und das Ensemble der Stadthöfe.

26 CITYGLOW

Foto: ©Matthias Plander

Hamburgs Sommergärten bis

September verlängert

Nova Meierhenrich eröffnete

Hamburgs Sommergärten

Lampions und Lavendelduft, imposante Luftinstallationen,

Bänke, Bäume und sommerliche Blumen. Ein Spaziergang

durch Hamburgs City-Quartiere lohnt sich. Bis Mitte September

präsentiert sich die Hamburger City wieder als großer

sommerliche Stadtgarten. Sieben Einkaufs-Quartiere ziehen

dafür an einem Strang und lassen Hamburgs Innenstadt zur

bunten Oase werden, in der es nicht nur ums Einkaufen geht,

sondern auch ums Erholen und Entdecken. Mit dabei sind

das BID Ballindamm, BID Hohe Bleichen – Heuberg, BID

Foto: ©Matthias Plander

Eröffnet wurden Hamburgs Sommergärten von der Moderatorin

und Gartenbloggerin Nova Meierhenrich. Unterstützung

bekam sie von Kindern der Hamburger Grundschule

Beim Pachthof und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. Gemeinsam

wurden kleine „Sommergärten“ in Töpfe gepflanzt

und gegen eine Spende verteilt. Die Erlöse kommen dem

Projekt „Schulgarten“ der Stiftung Kinderjahre zugute. Die

erste Spende, ein Scheck über 1.500 Euro, überreichten die

Gastgebern der Sommergärten, Sebastian Binger, Geschäftsführer

der Otto Wulff BID Gesellschaft mbH und Annika Saß,

Projektmanagerin der Zum Felde BID Projektgesellschaft an

Hannelore Lay, Vorsitzende der Stiftung Kinderjahre.

Mit Hashtag #sommergärtenhh tolle Preise gewinnen

Bereits sichtbar und ein beliebtes Fotomotiv bei Einheimischen

und Touristen gleichermaßen sind die rund 2800 farbenfrohen

Lampions, die an den Bäumen entlang der Promenade

am Ballindamm und am Heuberghängen und für eine

bunte sommerliche Atmosphäre sorgen. Den Neuen Wall

verschönern Bänke und Bäume und Sonnensegel in der Luft.

Das Quartier Hohe Bleichen – Heuberg wird dank zahlreicher

Lavendelpflanzen und Bäumen zur Bienenhochburg, das Passagenviertel

wird unter anderem um rund 40 Laubbäume und

eine „grüne Kugel im Luftraum“ ergänzt. Das Quartier Gänsemarkt

mit den anliegenden Straßen wird mit 3200 Lampions

verziert, das Nikolai Quartier bietet mit Lichtspielen auf dem

Gehweg durch im Luftraum installierte Drachen Abwechslung

vor den teils historischen Fassaden. Ein Hauch von französischer

Urlaubsstimmung erwartet Besucher im Ensemble

der Stadthöfe. Wer gerne auf Social-Media-Netzwerken außergewöhnliche

Fotos teilt, kann sich schon einmal das Hashtag

#sommergärtenhh merken und beim Posten nutzen, denn

dann lassen sich tolle Preise gewinnen.

CITYGLOW 27


Zwischen Hamburg und New York:

Sängerin Emma Pinçon

auf der Erfolgsspur

die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu verarbeiten. In

ihrer Lieblingsstadt New York hatte sie die Gelegenheit,

ihre Lieder probeweise vor Publikum zu präsentieren.

Bereits seit fünf Jahren reist sie regelmäßig

in die amerikanische Metropole und jammt dort in

Clubs mit Bands und Musikern. Mit dem Produzenten

von Alicia Keys hat sie ebenfalls schon kreativ

zusammengearbeitet.

Parallele Karrieren

neben der Musik

Schon mit 17 Jahren wurde sie für

den renommierten Eventim Popkurs

entdeckt, gerade hat sie die Veröffentlichung

ihres Debütalbums „Don’t you

forget about me“ mit einem Konzert in

Clubatmosphäre in Hamburg gefeiert:

Die inzwischen 23-jährige Sängerin

und Songwriterin Emma Pinçon ist

eine der aufstrebenden Künstlerinnen

_emmapincon

Auch abseits des Kreativbetriebs ist Emma Pinçon

vielseitig interessiert. Parallel zu ihrem Studium in

Internationalem Management sammelt sie in einem

Unternehmen für Personalmanagement Berufserfahrung.

Zudem gibt sie ihre Leidenschaft für die Musik

an andere weiter. Sie unterrichtet Privatschüler als

Vocal Coach Unterricht und bringt ihnen auch Songwriting

bei. Darüber hinaus bietet sie ebenfalls im

Esche Jugendkunsthaus jede Woche Workshops für

Kinder an. Für das kommende Jahr hat sie bereits

Pläne für neue Auftritte mit ihrer Band, wenn sie im

Rahmen ihres Studiums nach New York zurückkehrt.

So arbeitet die Weltenbummlerin auch jenseits des

großen Teichs an ihrer Karriere.

www.emmapincon.com

Das Publikum beim Emma Pincon-Konzert war in guter Stimmung

in der Musikszene der Hansestadt und

an ihren Markenzeichen, der Sonnenbrille

im Haar und den Kreolen-Ohrringen,

leicht zu erkennen. Zur Musik

zog es sie schon früh, auch aufgrund

der familiären Verbindung: Ihr Vater

Thomas, ein Gastronom, hatte eine

Band, ihre in Frankreich lebende Tante

ist Gospelsängerin und nahm sie schon

in jungen Jahren mit zu Proben. Dank

ihrer Mutter Karen, die als Reiseleiterin

viel von der Welt gesehen hat, zieht

es auch Emma in die Ferne. Schon als

Kind sparte sie auf einen Trip nach New

York.

Pendeln zwischen Heimat

und US-Metropole

In den USA liegen auch die musikalischen

Wurzeln von Emma Pinçon.

Ihre R&B-Songs, die sie selbst schreibt

und komponiert, beruhen auf ihren

persönlichen Erlebnissen. Sie geben ihr

Fotos: © Stephan Wallocha

Stephanie Salziger, Juliane Golbs, Volker und

Bianca Daniel Hoch beim Emma Pincon Konzert

Die Band vom Emma Pincon-Konzert

Emma Pincon mit Tom Till

Emma Pincon-Konzert

Fotos: © Stephan Wallocha

28 CITYGLOW

CITYGLOW 29


Planten un Blomen

lockt mit Blue Note

Vor kurzem präsentierte das Jazzbüro Hamburg in der Jazzhall der Hochschule für Musik und Theater den Jazz City Hamburg

Sampler unter dem Titel „Special Moves“. Zu sehen sind (v.l.n.r.): Giovanni Weiss (Gitarrist), Cleo (Sängerin), Mischa Schumann

(Pianist), Moritz Hamm (Schlagzeuger), Giorgi Kiknadze (Bassist), Stefanie Jensen (Assistenz, Jazzbüro Hamburg e.V.), Stephanie

Lottermoser (Saxofonistin, Sängerin, 1. Vorsitzende Jazzbüro Hamburg e.V.), Réka Csorba (Geschäftsführerin Jazzbüro Hamburg

e.V.), Hanns-Christian Gerth (PR Manager, HEART BEAT & SOUL) und Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und

Medien Hamburg).

Jazz Open

Hamburg

2022 mit

kostenlosen

Open Air-

Konzerten

Hin und her ging es mit den Musikfestivals

in den vergangenen zwei Jahren. So

musste das JAZZ OPEN HAMBURG im

Jahre 2020 ganz ausfallen, im vergangenen

Jahr konnte es unter Pandemie-Eindämmungsregeln

abgehalten werden

und nun hofft man, dass die Version

2022 wieder unter ganz normalen Konditionen

über die Bühne gehen kann.

Es wäre Jazz-Fans und Organisatoren –

Jazzbüro Hamburg e.V. - zu wünschen,

denn sie haben sich alle Mühe gegeben,

ein attraktives Programm auf die Beine

zu stellen. Am ersten September-Wochenende

heißt das Motto im Planten

un Blomen: umsonst & draußen.

Insgesamt acht Bands werden am

Samstag, 3. September, und Sonntag,

4. September, (jeweils ab 15 Uhr) in

der Konzertmuschel im City-Park ihre

musikalischen Künste präsentieren. Mit

Cleo & David Grabowski feat. Julius

Gawlik, Tilman Oberbeck Trio feat. Anna-Lena

Schnabel and Jorge Rossy, dem

Duo KLARO! (Karolina Strassmayer

& Drori Mondlak), der NDR Bigband

feat. Omar Sosa, Sonja Beehs Posaunenauflauf,

Bluff, TAB Collective mit Pat

Appleton & Ken Norris und Skilbeck

konnte man ein hochklassiges Line Up

zusammenstellen.

Fotos: © Cetin Yaman

Eine faszinierende Atmosphäre: das JAZZ OPEN HAMBURG

in Planten un Blomen.

Los geht es am Samstag um 15 Uhr

mit der Hamburger Sängerin Cleo und

dem Gitarristen David Grabowski. Die

beiden sind ein eingespieltes Team, das

Duo wurde im Jahr 2016 gegründet,

um die Musik der beiden Jazzlegenden

Ella Fitzgerald & Joe Pass zu würdigen.

Inzwischen haben die beiden ein

neues, abwechslungsreiches Crossover-Programm

entwickelt, in dem die

beiden Musiker ihre Vorliebe für Swing,

Modern Jazz und Pop miteinander

vereinen. Bei ihrem Auftritt gesellt sich

Tenor-Saxofonist Julius Gawlik hinzu.

Ab 16.30 Uhr betritt dann das Tilman

Oberbeck Trio feat. Anna-Lena Schnabel

and Jorge Rossy die Bühne. Für sein

jüngstes Projekt hat der Hamburger

Bassist Tilman Oberbeck eine erstklassige

Formation zusammengestellt

und seinen Wunsch nach einem Saxophon-Trio

ohne Harmonieinstrument

verwirklicht. Die kreative Altsaxophonistin

und Echo-Preisträgerin Anna-Lena

Schnabel wird ihren brillanten Ideen

freien Lauf lassen und Jorge Rossy, ehemaliger

Schlagzeuger des Brad Mehldau

Trios, den Platz an den Trommeln einnehmen.

Um 18 Uhr heißt es dann: KLARO!

Hinter diesem Bandnamen verstecken

sich nicht nur Karolina Strassmayer am

Saxofon und Drori Mondlak an den

Drums, sondern außerdem noch David

Friedman am Vibraphon und Josh

Ginsbrug am Kontrabass. Von den Lesern

des amerikanischen Jazzmagazins

Downbeat wurde die Musikerin Karolina

Strassmayer mehrmals unter die

weltweit fünf besten Altsaxophonisten

gewählt. Sie erspielte sich eine ausgezeichnete

Reputation in der New Yorker

Jazzszene und ist seit 2004 die erste

Frau in der mit mehreren Grammys

ausgezeichneten WDR Big Band Köln.

Der Samstagabend (19.30 Uhr) gehört

dann der NDR Bigband, die beim JAZZ

Fotos: © Artur Szczepaniak (hfr)

OPEN stets eine gesetzte Größe ist.

Dieses Mal wird der Pianist Omar Sosa

mit dem NDR Klangkörper in der Konzertmuschel

spielen. Omar Sosa begeistert

zusammen mit der NDR Bigband

schon länger das Publikum. Er verbindet

kubanischen Latin Jazz und afrikanische

Spiritualität, europäische Klassik und

die globalen Sounds der amerikanischen

Westküste zu einem schillernden Ganzen.

Wer unter Auflauf bisher nur irgendwas

mit Nudeln oder Kartoffeln verstanden

hatte, der sollte sich Sonntag, 4. September,

im Kalender das folgende Konzert

eintragen. Denn dann gibt es ab 15

Uhr „Sonja Beehs Posaunenauflauf “ auf

dem JAZZ OPEN HAMBURG Festival.

Sonja Beeh ist fester Bestandteil der

Hamburger Jazzszene und präsent als

Bandleaderin sowie als Sidewoman. Sie

hat bereits bei Projekten mit der NDR

Bigband, Jan Delay, Nils Landgren,

Scott Robinson und vielen anderen gespielt.

Mit ihrer 2019 gegründeten Band

„Sonja Beehs Posaunenauflauf “ erfüllte

sie sich einen lang gehegten Traum und

vereint den vollen Sound eines Posaunenquartetts

mit der Intimität einer

Jazzband. Zum Repertoire des Septetts

gehören Eigenkompositionen, sowie

Arrangements ausgewählter Jazz- sowie

auch Popstücke.

Bluff ist das Projekt vier junger Jazzmusiker

mit Ankerplatz Hamburg, sie

legen am Sonntag um 16.30 Uhr los.

Das Quartett richtet seinen Kompass

nach der jungen New Yorker Szene

und nimmt diese Inspirationen in die

eigene Musik auf. So sind Vorbilder wie

Cleo & David Grabowski sind am

Samstag um 15 Uhr zu hören.

JAZZ OPEN HAMBURG 2022

2 Tage Jazz aller Spielarten

– umsonst & draußen

3.9. und 4.9.2022

Beginn jeweils: 15 Uhr

Konzertmuschel, Park Planten

un Blomen, Hamburg

Ambrose Akinmusire und Immanuel

Wilkins deutlich in den eigenen Kompositionen

wiederzufinden.

Nach ihnen ist um 18 Uhr das TAB

Collective mit Pat Appleton & Ken Norris

an der Reihe. Aus ihrem aktuellen

Debütalbum "Back in Town" werden

sie feinste Jazz Sounds gepaart mit relaxten

Soul Grooves, wunderschönen

Melodien von der bekannten Sängerin

Pat Appleton oder dem Jazzprofessor

für Gesang Ken Norris vortragen. Das

Band-Quartett um Emanuel Hauptmann

an den Drums und Tino Derado

als Musical Director bilden das musikalische

Fundament, hinzu kommen

Lucas Dorado und Bassist Björn Werra.

Mit einem ziemlich ungewöhnlichen

Musikinstrument – einer Kontrabassklarinette!

– wird das JAZZ OPEN

HAMBURG Festival 2022 dann beendet.

Spielen tut sie Max Rademacher

(ebenso Tenorsaxofon) in der Band

Skilbeck, die am Sonntag um 19.30 Uhr

auftreten wird. Außerdem mit dabei:

Trommler Leon Saleh und Rapper Niklas

Nieschlag, sie zeigen wie spannend und

eindrucksvoll Musik gemacht werden

kann auch ohne Harmonieinstrumente.

Jazz meets Techno meets HipHop. Angekündigt

werden: „Bombastische Bässe,

dicke Saxofon-Soli und rollende Rhythmen!“

Na dann: viel Spaß!

Text von Cetin Yaman

Fotos: © Steven Haberland (hfr)

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Benvenuto ad Amburgo,

Elisabetta Franchi!

Hansestadt erhält weiteren

Luxus-Fashion-Store am Neuen Wall

Foto: © Cetin Yaman

Marion Fedder in einem Outfit von

Elisabetta Franchi.

Foto: © Cetin Yaman

Der Hamburger Modemarkt ist seit Kurzem um einen prominenten

Neuzugang reicher. Anfang Juli eröffnete der erste Monobrand

Store der italienischen Designerin Elisabetta Franchi in

Deutschland seine Tore. Diese Adresse Am Neuen Wall 84 setzt

aber auch international neue Maßstäbe: der Hamburger Elisabetta

Franchi-Store ist mit einer Verkaufsfläche von 370 Quadratmetern

(Gesamtfläche über 500 Quadratmeter) der größte

in ganz Europa. Zum Grand Opening kamen viele Prominente

und VIPs, unter ihnen Franchi-Fan Verona Pooth und die Designerin

selbst.

Designerin Elisabetta Franchi mit dem Stargast des Abends Verona Pooth.

Ex-Profiboxerin Ina Menzer.

Foto: © Cetin Yaman

Society Lady Jacqueline Pojer

mit Ehemann Karl Pojer (DER

Touristiks).

Foto: © Cetin Yaman

Influencerin Kimberley Schulz.

Betreiber und Partner - Fashion BC2J GmbH

Inhaber und Franchisenehmer des Elisabetta Franchi

Monobrand Stores am Neuen Wall 84 ist die

„Fashion BC2J GmbH" mit Sitz in Hamburg. Das

Kürzel BC2J steht für die Hamburger Unternehmer(innen)

Bettina Remer, Cathrin Fuchs und Jan

Kucht, die bereits einige Erfahrungen in der Fashion-Branche

(u.a. mit dem Multi-Brand Store „Dresscode

Winterhude“) sammeln konnten. Partnerschaftliche

Unterstützung erhält das Unternehmen

von Michael Schulz, dessen Firma „SchulzAco“ zu

den etabliertesten Modeagenturen in Europa gehört

und u.a. die Marke „Elisabetta Franchi“ seit Jahren

in Deutschland und Österreich vertritt. In der Kooperation

Fashion BC2J/SchulzACO sind weitere

Elisabetta Franchi Store-Eröffnungen in Deutschland,

Skandinavien, Großbritannien und den USA

geplant.

Shopping-Paradies für Betuchte:

der Neue Wall

Der „Neue Wall“ ist die exklusivste Einkaufsstraße

Hamburgs. Laut einer Studie von „Jones Lang La-

Salle“ gehört die 580 Meter lange Straße zu den zehn

führenden Luxus-Einkaufsstraßen Europas. CHA-

NEL, Dolce & Gabana, Giorgio Armani, Mulberry,

Bottega Veneta, ACNE, Lacoste, Pomellato, St. Emile,

Gant, Louis Vuitton, Tiffany & Co, Ermenegildo

Zegna und Prada haben seit vielen Jahren ihre Stores

am Neuen Wall. Zuletzt sicherten sich Luxuslabels

wie Isabel Marant, Anine Bing, Mykita, Slowear und

Shaping New Tomorrow Flächen am Neuen Wall.

Ein Text von Cetin Yaman

Elisabetta Franchi Hamburg,

Neuer Wall 84, 20354 Hamburg

Öffnungszeiten: Montag - Samstag 10 - 19 Uhr

Mode mit Gewissen: Nachhaltigkeit und

Tierschutz wichtige Themen

Foto: © Cetin Yaman

Die Betreiber des Elisabetta Franchi Stores (Fashion

BC2J GmbH, v.li.) Jan Kucht, Cathrin Fuchs und

Bettina Remer mit der Designerin Elisabetta Franchi

(2.v.li).

„Luxuriöse Eleganz, zeitlos, feminin und selbstbewusst“ so beschreibt

die italienische Star-Designerin Elisabetta Franchi ihre Mode und damit

hat sie sich in wenigen Jahren auf dem High-Fashion-Markt einen festen

Platz erobert. Über 1100 Geschäfte und Boutiquen führen inzwischen

weltweit die Marke „Elisabetta Franchi“. In Metropolen wie in Paris,

Mailand, Madrid, Dubai und Amsterdam sind „EF-Stores" erfolgreich –

nun kommt auch Hamburg an die Reihe. Eine Besonderheit, auf die die

Designerin viel Wert legt: Tierschutz und Nachhaltigkeit sind fest in der

Firmenphilosophie verankert. Dafür wurde die Designerin auch schon

mehrfach von der italienischen Regierung geehrt.

Gäste Britt Dannert und

Jessica Techert

Foto: © Cetin Yaman

Sie haben alles fest im Griff: Thorsten

und Christian Münchow mit Unternehmer

Bobby Chang.

Foto: © Cetin Yaman

TV-Sportmoderatorin Alena Gerber.

Foto: © Beate Zöllner (hfr)

32 CITYGLOW

CITYGLOW 33


J

Neu im Semperhaus

Spitaler Straße 10-12 • 20095 Hamburg

Juliane Golbs

in Barlach Halle K

Juliane Golbs

in der Barlach Halle K

am 27. und 28.8.

Man kennt Juliane Golbs perfekt gestylt

in großer Robe von glamourösen

Events und roten Teppichen, doch

dass sie auch eine ganz andere Seite

hat, verraten ihre Finger voller bunter

Farbkleckse. Darauf angesprochen,

lacht sie fröhlich und erzählt sprudelnd

von ihrer großen Leidenschaft, der

Malerei, die längst auch Berufung ist.

Als Malerin bringt Juliane Golbs mit

ihrer Kunst pure Lebensfreude zum

Ausdruck. Leuchtende Farben, funkelnde

Goldelemente, romantische Motive

und expressionistische Linien sind

das Markenzeichen ihrer Werke. Das

Aufbringen der Farben mit den bloßen

Fingern ihre Lieblingstechnik. Kunst sei

ihre Daseinsberechtigung, erläutert die

Malerin: „Wenn ich mir die Frage stelle,

warum ich hier bin, ist die einzige vernünftige

und wahre Antwort, um Kunst

zu kreieren.“

Wie außergewöhnlich gut ihr das

Kunstkreieren gelingt, zeigt Juliane

Golbs in einer Ausstellung in der Barlach

Halle K. Dann gibt es neue Werke

zu entdecken und Lieblinge aus früheren

Phasen.

www.wondart.de

Impressum

Herausgeber: CityGlow GbR.

Michael Panusch (V.i.S.d.P.); 0172 - 5140181

Magdalena Barge; 0160 - 91566522

Rabbethgestraße 42, 30880 Laatzen/Rethen

Vertrieb

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Erhältlich als Jahresabo auf CityGlow.de.

Urheberrechte

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michael@cityglow.de

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Gestaltung

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Inhalt: 123rf.com, Adobe Stock und wie angegeben

Titelfoto: © Grafy

Seit dem 5. November 2020 für Sie da!

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 7 bis 21 Uhr

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