VAN HAM Kunstauktionen

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VAN HAM Kunstauktionen

Pressemitteilung Juni 2007

Kunstauktionen

Vorbericht zur 256. Auktion "Alte Kunst" vom 5. 7. Juli 2007

(Vorbesichtigung: 27. Juni bis 3. Juli 2007)

James Webb wird in Köln heimisch

Rund 1700 Lose umfasst die letzte Auktion des besonders erfolgreichen ersten Halbjahres bei VAN HAM

Kunstauktionen. Herausragend ist erneut ein Gemälde von James Webb, das die bisher unbekannte vierte

Fassung der Ansicht von Köln zeigt. Nach dem Spitzenzuschlag von 205.000 zzgl. Aufgeld für Webbs

erste Version bei VAN HAM am 18.11.2006, ist wieder mit einem erstklassigen Ergebnis zu rechnen.

Im Angebot sind ungefähr 100 Gemälde Alte Meister und ca. 300 Gemälde Neuere Meister. Im Bereich der Alten

Meister ist u.a. die Tafel des Meisters des Seligenstädter Altares zu nennen, eine Anbetung der Könige,

vermutlich aus einem spätgotischen Flügelaltar stammend (Lot 1372, Taxe 28.000). Weiterhin ein

oberitalienischer Meister (vermutlich aus dem Kreis oder dem Einfluss der Bassano-Familie) mit der Anbetung

der Hirten (Monogrammiert LB; Lot 1373, Taxe 2.800).

Augenfällig in der Abteilung der Neueren Meister ist eine weitere Fassung der Ansicht von Köln des Malers

James Webb, dessen Monumentalwerk VAN HAM im November 2006 erfolgreich versteigert hat. Die

offensichtlich dritte Fassung (Museum Bristol, Stadtmuseum Köln), die sich um das Monumentalgemälde

gruppieren lässt, misst 76x128 cm und ist in dem Blick auf Köln eine leichte Variante zu den bekannten

Exemplaren (Lot 1712, Taxe 40.000).

Unter den Niederländischen Meistern des 19. Jh. ist hervorzuheben ein Variastilleben des Amsterdamer Malers

Antonis Oberman (Lot 1632, Taxe 5.500) und der ebenfalls in Amsterdam geborene Phillipeau mit einer

Italienischen Idylle (Lot 1643, Taxe 8.000).

Italienische Landschaften von Ferdinand Otto Leiber Frühling an der ligurischen Küste (Lot 1604, Taxe

2.000) und Christian Ernst Morgenstern Castello Mare (Lot 1617, 2.400) und Paul von Spaun mit Capri

(Lot 1688, Taxe 4.400) stehen ebenso im Angebot wie der Blick auf die Stadt Nürnberg von Gustav Adolf Hahn

Blick auf den Weinstadl an der Pegnitz (Lot 1555, Taxe 2.200).

Aus dem Kreise von Moritz von Schwind kommt ein Entwurf für einen Theatervorhang für den

Sommernachtstraum des Malers Eduard von Weeber zum Aufruf (Lot 1713, 4.400).

Spitzenlos im Bereich des europäischen Kunstgewerbes ist ein um 1750-60 in Dresden gefertigtes

Spiegelkabinett mit polnisch-sächsischen Allianzwappen. Vermutlich stammt das mit reichen floralen Einlagen

verzierte Möbel ursprünglich aus dem Besitz August III. König von Polen und Kurfürst von Sachsen und wurde

nun aus einer rheinischen Privatsammlung eingeliefert (Lot 2, Taxe 28.000). Aus einer römischen

Meisterwerkstatt des 18. Jahrhunderts stammen ein Paar prächtig geschnitzte und gefasste Konsoltische mit

Scagliolaplatten (Lot 121, Taxe 15.000). Ebenfalls italienischen Ursprungs sind ein Paar kleine Rokoko-

Pfeilerkommoden in Nussbaum mit eingelassener Marmorplatte aus rheinischer Privatsammlung (Lot 124, Taxe

15.000)

Aus der selben Sammlung stammt eine flämische Tappisserie mit Jagdszene aus der 2. Hälfte des 16.

Jahrhunderts (Lot 188, Taxe 14.000).

Wieder einmal besonders reich ist das Angebot an Pariser Pendulen der Epochen Louis XVI. bis Charles X.,

so etwa eine große Cartel au mascaron des königlichen Hofuhrmachers George Causard um 1770-89 (Lot 150,

Taxe 8.500) oder eine um 1800 gefertigte feuervergoldete Pendule la punition d amour mit einer entzückenden

Darstellung um Venus und Amor aus der Werkstatt von Jean Deverberie & Cie (Lot 154, Taxe 2.000).


Kunstauktionen

Im Mittelpunkt des Sommer-Auktionsangebotes im Bereich Historischer Schmuck und Juwelen stehen

ausgewählte Pretiosen des Historismus bis zu interessanten neuzeitlichen Juwelen sowie rare Farbedelsteine.

An vorderster Stelle steht eine seltene, siebenteilige Mikro-Mosaik-Parure (Lot 751, Taxe 12.000), Italien, Rom

um 1810, bestehend aus Türkissteinen und Mikro-Glasmosaiken; eine vergleichende Pretiose ist im Museo degli

Argenti in Florenz zu betrachten.

Die Art Deco Epoche glänzt durch einen wohl aus England stammenden Altschliff-Diamant-Juwelenring (Lot

767, Taxe 45.000), 6.58ct (J-K) VSI, in Platin gefasst, sowie einen in der Edwardian-Periode gestalteten

Burma Saphir-Diamantring (Lot 857, Taxe 17.000), ca. 8.86ct, im Cushion-Cut, mit kleinen Diamanten

verziert und in Platin gefasst.

Eine interessante, besonders ins Auge fallende Pretiose aus den 60er Jahren ist ein Paar sehr selten große

Orientperlentropfen, mit Brillanten zu Ohrgehängen verarbeitet (Lot 750, Taxe 20.000).

Exquisite neuzeitliche Pretiosen, wie Lot 947 (Taxe 9.700), ein seltener Yowak-Nuss-Opal-Anhänger mit

101,60ct sowie seltene Farbedelsteine, wie Demantoide (Lot 982, Taxe 2.800) oder ein historisch bedeutender

Alexandrit mit 1,05ct (Lot 981, Taxe 3.200), runden die Vielfältigkeit des Schmuckangebotes bei VAN HAM

ab.

Donnerstag, 05. Juli Möbel | Uhren | Varia | Buntmetall | Silber

Freitag, 06. Juli Porzellan | Keramik | Jugendstil | Historischer Schmuck und Juwelen | Moderner

Schmuck und Uhren

Samstag, 07. Juli Skulpturen und Bronzen | Gemälde Alter Meister | Gemälde Neuerer Meister

Öffnungszeiten der Vorbesichtigung:

Mo.-Fr. 10-18h

Sa. 10-16h, So. 11-16h

Auf unserer home page (www.van-ham.com) steht Ihnen ca.

4 Wochen vor der Auktion unser vollständig illustrierter

Katalog online zur Verfügung.

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Rubrik Presse Service .

Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Sie Bilddaten zu

einzelnen Werken wünschen.

VAN HAM Kunstauktionen

Schönhauser Str. 10-16

50968 Köln

Telefon 0221 92 58 62-0

Telefax 0221 92 58 62-4

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Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Eisenbeis (Tel. 0221 92 58 62-13)


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