304. auktion alte und neuere meister - VAN HAM Kunstauktionen

van.ham.com

304. auktion alte und neuere meister - VAN HAM Kunstauktionen

VAN HAM

304. AUKTION

ALTE UND NEUERE MEISTER

18. NOVEMBER 2011


Beirat

Wilhelm Karl Prinz von Preußen Vorsitzender

Honorarkonsul Prof. Ottmar Braun Sprecher

Prof. Dr. Albert Mayer

Markus Eisenbeis

Mitgliedschaften

Unsere Repräsentanzen

Hamburg / Norddeutschland

Pia von Buchwaldt

Alsterufer 33

20354 Hamburg

Tel.: +49 (40) 41 91 05-23

Fax: +49 (40) 41 91 05-24

hamburg@van-ham.com

München / Süddeutschland

Dr. Barbara Haubold

Elly-Ney-Str. 15

82327 Tutzing

Tel.: +49 (8158) 90 34 60

Fax: +49 (8158) 90 34 61

muenchen@van-ham.com

Stuttgart / Süddeutschland

Thomas Maier

Dr. Anja Gebauer

c/o Maier & Co. Fine Art

Eberhardstraße 6

70173 Stuttgart

Tel. +49 (711) 6 64 50 10

Fax +49 (711) 6 64 50 11

stuttgart@van-ham.com

Belgien und Niederlande

Dr. Petra Versteegh-Kühner

Sterrenlaan 6

3621 Rekem | Belgien

Tel.: +32 89 71 60 04

Fax: +32 89 71 60 05

Mobil: +31 620 40 21 87

p.versteegh@van-ham.com

Luxemburg

Comtesse Marina von Kamarowsky

MvK Fine Art

2 Rue Nicolas

1257 Braunshausen | Luxemburg

Tel.: +352 44 04 95

Fax: +352 44 04 92

luxemburg@van-ham.com

Schweiz

Rolf Welti

RWMA GmbH

Mythenquai 20

8002 Zürich | Schweiz

Tel.: +41 44 202 40 41

Fax: +41 44 202 40 47

schweiz@van-ham.com

Abbildung Titel:

Nr. 90 Gottfried von Wedig – und Werkstatt

Variastillleben mit Käse, Früchten und Wein

Abbildung Rückseite:

Nr. 36 August Gaul

Pinguin


ALTE UND

NEUERE MEISTER

304. AUKTION

18. NOVEMBER 2011


VORBESICHTIGUNG

PREVIEW:

11. BIS 16.

NOVEMBER 2011


BRONZEN

SKULPTUREN

GEMÄLDE ALTER

UND NEUERER

MEISTER

BRONZES

SCULPTURES

OLD MASTERS

AND

19TH CENTURY

PAINTINGS


So finden Sie uns

Unsere Adresse | our address:

Schönhauser Straße 10–16

50968 Köln (Cologne), Germany

Telefon +49 221· 925862-0

Telefax +49 221· 925862-4

E-Mail: info@van-ham.com

Internet: www.van-ham.com

Eine detaillierte Wegbeschreibung

finden Sie auf unserer Homepage

unter „Anfahrtsplan“.

Please see our homepage under

„How to find us“ for detailed directions.

Großzügige Parkmöglichkeiten auf

dem Grundstück.

Parking spaces available on our

premises.

4

Magnusstr.

St.-Apern-Str.

Zeughausstr.

Burgmauer

Neumarkt

City

Rheinauhafen

Messe


Katalogbearbeitung

Verena Andric

Volontariat

Tel. 0221 925862-18

v.andric@van-ham.com

Stefan Hörter

Gemälde | Bronzen

Tel. 0221 925862-24

st.hoerter@van-ham.com

Bernd Mengel

Gemälde | Arbeiten auf Papier

Tel. 0221 · 925862-54

b.mengel@van-ham.com

Reinhard Singer

Gemälde | Skulpturen | Bronzen

Tel. 0221 · 925862-20

r.singer@van-ham.com

Anne Srikiow

Gemälde

Tel. 0221 925862-37

a.srikiow@van-ham.com

Digitale Photographie: Sas˘a Fuis

Digitale Bildbearbeitung: Dr. Andreas

Pohlmann und Mathias Pohlmann

Satz:

MWK Zimmermann & Hähnel GmbH,

Köln

Druck: PEIPERS – DruckZentrum KölnWEST

Auktionatoren

Markus Eisenbeis, öffentl. best. und

vereidigter Kunstversteigerer

Reinhard Singer, öffentl. best. und

vereidigter Kunstversteigerer

Unser Service

Katalogbestellungen:

Nicole Burkhard | Tel. 0221 925862-16

n.burkhard@van-ham.com

Schriftliche/telefonische Gebote

Anja Bongartz | Tel. 0221·925862-17

a.bongartz@van-ham.com

Koordination Versand:

Anja Bongartz | Tel. 0221·925862-17

a.bongartz@van-ham.com

Warenausgabe:

Henryk Kowoll | Tel. 0221 925862-23

h.kowoll@van-ham.com

Buchhaltung:

Guido Neuheisel | Tel. 0221 925862-58

g.neuheisel@van-ham.com

Sekretariat:

Hannelore Block | Tel. 0221 925862-13

h.block@van-ham.com

Rechnungen:

Nicole Burkhard | Tel. 0221 925862-16

n.burkhard@van-ham.com

Termine

Öffnungszeiten der Vorbesichtigung

Opening hours during the preview:

11. bis 16. November 2011

Freitag bis Mittwoch 10 bis 18 Uhr

Samstag 10 bis 16 Uhr

Sonntag 11 bis 16 Uhr

Ablauf der Auktion

Timetable of the sale:

Freitag, 18. November ab 10.00 Uhr

Nr. 450 – 800

Historischer Schmuck und

klassische Juwelen | Uhren

Freitag, 18. November ab 14.30 Uhr

Nr. 1 – 393

Skulpturen und Bronzen

Gemälde Alter Meister

Gemälde Neuerer Meister

Samstag, 19. November ab 10.00 Uhr

Nr. 801 – 1065

Möbel | Uhren

Einrichtung & Dekoration

Sammlungsobjekte & Frühes

Kunsthandwerk | Keramik | Dosen

Samstag, 19. November ab 14.30 Uhr

Nr. 1066 – 1437

Silber | Porzellan

Jugendstil & Art Déco

Unsere Geschäftszeiten nach der

Auktion | Our business hours after

the sale:

Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr

Samstag 10 bis 13 Uhr

5


Erläuterungen zum Katalog

Figürliche Bronzen

Künstlerangaben beziehen sich auf die geistige Urheberschaft

des Modells, die Abgüsse können auch nach dem Tod des

Künstlers entstanden sein. Andere Materialien als Bronze

(Zink, Kupfergalvano, Terrakotta etc.) sind ausdrücklich vermerkt.

Größenangaben in cm ohne Sockel.

Gemälde

Maßangaben gelten in folgender Reihenfolge: Höhe, Breite,

Tiefe. Maße für Arbeiten auf Papier beziehen sich auf die

Blattgröße, sofern nicht anders angegeben.

Zustand

Da die Katalogtexte i.d.R. keine Angaben über den Zustand

von Medium, Träger und Rahmen enthalten, erteilen wir

Ihnen gerne einen Zustandsbericht auf Anfrage.

Für Rahmen kann keine Haftung übernommen werden.

Name ohne Zusatz Unserer Meinung nach ein zweifelsfreies

Werk des angegebenen Künstlers.

zugeschrieben Unserer Meinung nach wahrscheinlich in Gänze

oder in Teilen ein Werk des angegebenen Künstlers.

Werkstatt/Schule Unserer Meinung nach aus der Werkstatt

des angegebenen Künstlers, vermutlich unter seiner Aufsicht.

Umkreis Unserer Meinung nach ein zeitgenössisches Werk, das

den Einfluss des angegebenen Künstlers zeigt.

Nachfolge Unserer Meinung nach ein Werk im Stil des

genannten Künstlers, aber nicht notwendigerweise von einem

seiner Schüler. Ohne verbindliche Angabe der Zeit.

Art des Unserer Meinung nach ein Werk im Stil des angegebenen

Künstlers zu späterer Zeit.

Nach Unserer Meinung nach eine Kopie eines Werkes des

angegebenen Künstlers.

Gemäldetitel in „...“ Unserer Meinung nach ist das Werk von

der Hand des Künstlers betitelt.

signiert/datiert Unserer Meinung nach ist das Werk von der

Hand des Künstlers signiert und/oder datiert.

bezeichnet Unserer Meinung nach ist das Werk von anderer

Hand signiert/datiert.

Jeder Zustandsbericht, der von VAN HAM Kunstauktionen vorliegt,

ist die Meinung unserer Experten und kann nicht als zugesicherte

Eigenschaft geltend gemacht werden.

Zusatzabbildungen finden Sie unter: www.van-ham.com

Stand: 1.10.2010

6

Explanations to the Catalogue

Bronzes

Indication of the artist refers to intellectual authorship of the

model; the castings may also have been made after the artist’s

death. Materials other than bronze (zinc, galvanoplastic copper,

terra-cotta, etc.) are expressly listed. Size stated in centimetres

excluding base.

Paintings

Specification of measurements are given in the following or -

der: height, width, depth. Specification of measurements on

paper refer to the size of the sheet, if not noted differently.

Condition

Since the catalogue text normally contains no particulars

about the condition of medium, substrateand frame, we will

be happy to provide you a condition report information upon

request.

No liability can be accepted for frames.

Name without addition In our opinion undoubtedly a work

of the stated artist.

zugeschrieben (attributed) In our opinion probably wholly or

partly a work of the stated artist.

Werkstatt/Schule (workshop/school) In our opinion from

the workshop of the stated artist, presumably under his

supervision.

Umkreis (circle) In our opinion a contemporary work showing

the influence of the stated artist.

Nachfolge (follower) In our opinion a work in the style of the

stated artist, but not necessarily by a pupil of his. Without a

binding statement about the time of creation

Art des (style of) In our opinion a work in the style of the

stated artist from a later period.

Nach (after) In our opinion a copy of a work of the stated

artist.

Painting title in ”...“ In our opinion the work was personally

titled by the artist.

signiert/datiert (signed/dated) In our opinion the work was

personally signed and/or dated by the artist.

bezeichnet In our opinion the work was signed/dated by

someone else later.

Each condition report which has been made available by VAN

HAM Fine Art Auctions is the opinion of ou experts and does not

constitute any claim of guarantee by VAN HAM Fine Art Auctions.

You will find additional illustrations on: www.van-ham.com


Inhalt | Content

Figürliche Bronzen | Bronzes | Skulpturen | Sculptures Nr. 1 – 36

Gemälde Alter Meister | Old Masters Nr. 50 – 167

Gemälde Neuerer Meister | 19th Century Paintings Nr. 170 – 393

Am Ende des Kataloges finden Sie

You will find at the end of the catalogue:

Künstlerindex | Index of artists

Geschäftsbedingungen | Conditions of sale

7


Käufe

Unsere Geschäftsbedingungen finden Sie

am Ende des Katalogtextes.

Katalogversand

Wir schicken Ihnen gerne unseren aktuellen

Katalog zu, den Sie übers Internet

(www.van-ham.com) oder telefonisch

unter 0221· 925862-10 bestellen und per

Kreditkarte oder per Lastschrift (nur

Deutschland) bezahlen können. Auf gleichem

Wege können Sie auch ein Katalogabonnement

bestellen.

Vorbesichtigung

Während unserer Vorbesichtigung sind

sämtliche zum Aufruf kommenden

Gegenstände in unseren Räumen zu

besichtigen. Für Fragen stehen Ihnen

unsere Experten zur Verfügung.

Schriftliche/telefonische Gebote

Bitte beachten Sie, dass Gebote schriftlich,

per Fax oder über unseren Online-

Katalog, spätestens 24 Stunden vor Auktion,

bei uns eintreffen müssen, da wir

sonst deren Ausführung nicht zusichern

können. Die angegebenen Höchstgebote

werden nur so weit in Anspruch genommen,

bis die Mindestpreise erreicht oder

durch einen Saalbieter bzw. andere

schriftliche Aufträge überboten sind. Bei

Schätzpreisen ab € 250 haben Sie auch

die Möglichkeit, telefonisch mitzusteigern.

Ausruf und Steigerung

Die im Katalog aufgeführten Objekte

werden ca. 20 % unterhalb des Schätzpreises,

damit i.d.R. unterhalb des Limits,

ausgerufen. Gesteigert wird in max. 10 %-

Schritten, wobei sich der Auktionator

Abweichungen vorbehält.

Aufgeld

Auf den Zuschlag wird ein Aufgeld von

25 % auf die ersten € 100.000 und auf

die darüber hinausgehenden Beträge von

22 % inkl. MwSt. (ohne Ausweis)

berechnet. Bei Objekten, die im Anhang

des gedruckten Kataloges als regelbesteuert

vermerkt sind, wird auf den

Zuschlag ein Aufgeld von 21 % auf die

ersten € 100.000 und auf die darüber

hinausgehenden Beträge von 18 %

berechnet. Auf die Summe von Zuschlag

und Aufgeld wird hierbei die gesetzliche

Umsatzsteuer von z.Zt. 7 % (Gemälde,

Zeichnungen, Skulpturen, Graphiken,

etc.) bzw. 19 % (Kunstgewerbe, Möbel,

Stand: 13.10 .2011

8

Schmuck/Uhren, Teppiche, Siebdrucke,

Offsets, Photographien etc.) erhoben.

Für Personen, die vorsteuerabzugsberechtigt

sind, besteht generell die Möglichkeit

des MwSt.-Ausweises. Wir bitten

um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung.

Folgerechtsumlage

VAN HAM ist gemäß § 26 UrhG zur Zahlung

einer gesetz lichen Folgerechtsgebühr

auf den Verkaufserlös aller Originalwerke

der bildenden Kunst und der Photographie

verpflichtet, deren Urheber

noch nicht 70 Jahre vor dem Ende des

Kalenderjahres des Verkaufs verstorben

sind. Der Käufer ist an dieser Gebühr mit

1,5 % auf den Zuschlag beteiligt.

Zahlung

Käufe müssen in bar, mit Scheck oder

mit EC-Karte während der Auktion bzw.

bis spätestens zwei Wochen nach Rechnungsstellung

bezahlt werden. Während

oder unmittelbar nach Auktion ausgestellte

Rechnungen unterliegen der

Nachprüfung und können berichtigt

werden. Bei Überweisungen oder Zahlungen

in anderer Währung gehen Kursverlust

und Bankspesen zu Lasten des

Käufers. Bei Zahlungsverzug können auf

den Rechnungsbetrag Zinsen in Höhe

von 1 % pro angebrochenen Monat

berechnet werden.

Abholung

Bezahlte Objekte können während der

Auktion abgeholt werden. Bei späterer

Abholung bitten wir um kurze Nachricht,

um Wartezeiten zu vermeiden. Objekte,

die nicht spätestens drei Wochen nach

Rechnungslegung abgeholt wurden,

können auf Kosten des Käufers eingelagert

werden.

Export

Von der Mehrwertsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen

in Drittländer (d.h. außerhalb

der EU) und – bei Angabe der MwSt.ldentifikations-Nr.

– auch an Unternehmen

in anderen EU-Mitgliedstaaten. Nehmen

Auktionsteilnehmer ersteigerte Gegenstände

selber in Drittländer mit, wird

ihnen die MwSt. erstattet, sobald dem

Versteigerer der Ausfuhr- und Abnehmernachweis

vorliegen. Bei Ausfuhr aus der

EU sind das Europäische Kulturgüterschutzabkommen

von 1993 und die

Unesco-Konvention von 1970 zu beachten.

Versand/Zoll

Nach Erhalt einer schriftlichen Versandanweisung

wird der Versand bestmöglich

durchgeführt und auf Wunsch versichert.

Bei einem Versand in ein Nicht-EU-Land

ist bei einem Gesamtwarenwert ab

€ 1.000 die Vorlage von Ausfuhrgenehmigungen

beim Zoll zwingend erforderlich.

Für die Erstellung dieser Papiere

berechnen wir € 25.

Auktionsergebnisse

Auktionsergebnisse werden in Echtzeit in

den Onlinekatalog übertragen. Diese

bedürfen der Nachprüfung und sind

ohne Gewähr. Auf Wunsch schicken wir

Ihnen Ergebnis- und Restantenlisten zu.

Ab dem ersten Werktag nach Auktion

können Sie bei uns die Ergebnisse erhalten

und unter www.van-ham.com einsehen

(Telefon: 0221· 925862-0).

Nachverkauf

In der Woche nach der Auktion können

die unverkauften Objekte bei uns besichtigt

und zum Schätzpreis plus Aufgeld

erworben werden.

Ein Euro entspricht 1,34 US $ bei den

Schätzpreisen.

Am Ende des Kataloges finden Sie

Geschäftsbedingungen

Einlieferungsverzeichnis

Liste der regelbesteuerten Objekte


Purchases

Please find our General Terms and Conditions

at the end of this catalogue.

Catalogue mailing

We will be happy to send you our latest

catalogue which you may order by telephone

+49 221· 925862-0 or via our

home page (www.van-ham.com) and pay

by credit card. You may also order a catalogue

subscription.

Preview

All items to be auctioned may be inspected

at our premises during our preview.

Our experts will be available for any

ques tions you might have.

Commission/telephone bids

Please note that written or faxed bids or

bids via our on line catalogue must be

received at least 24 hours before the

auction commences. Otherwise we will

not be able to warrant consideration.

The stated maximum bid will only be

exploited until the reserve has been

achieved or a bidder at the auction resp.

other written quotations are outbid. On

lots with estimates exceeding € 250 you

are also able to bid by telephone.

Offer for sale and auctioning

The objects listed in the catalogue will be

offered for sale approx imately 20 %

below the estimated price i.e. usually

below the reserve. Auctioning will progress

in max. 10 %-steps; the auctioneer

reserves the right to deviations.

Buyers premium

For objects sold under the margin scheme

a buyers pre mium of 25 % on the first

€ 100,000 and 22 % on all monies in

excess thereof including VAT will be

added on the bid award. Lots which are

listed in the appendix to be sold with

VAT are calculated in line with standard

taxation, i.e. statutory turnover tax is

levied on the bid price plus 21 % pre -

mium on the first € 100,000 and 18 %

on all monies in excess thereof. VAT

currently amounts to 19 % (Objet d’arts,

furniture, jewellery, carpets, silkscreens,

offsets, photographs, etc.) i.e. 7 % (paintings,

drawings, prints, sculptures, etc.).

Deal ers who are entitled to prior-tax

deduction generally have the option of

regular taxation. We kindly request these

dealers to inform us before invoicing.

Stand: 13.10.2011

Artist’s Resale Right

In accordance with § 26 of the German

Copyright Law / UrhG VAN HAM is legally

obligated to pay droit de suite (artist’s

resale right) on all original works of art

as well as original photographic works,

whose authors have not been deceased

at least 70 years before the end of the

legal year of purchase. The buyer is currently

required to contribute 1,5 % of

the hammer price for this purpose.

Payment

Purchases must be paid in cash, by cheque

or EC card during the auction resp.

two weeks after invoicing at the latest.

Invoices made during or immediately

after the auction are subject to review

and may be corrected.

In case of remittance or payment in other

currencies, exchange losses and bank

expenses go to the account of the pur -

chaser. In case of payment delay, interest

to the amount of 1 % per started month

may be added to the invoice total.

Pick-up

Paid objects may be picked up during the

auction. In case of pick-up at a later

date, we kindly request notification in

order to avoid waiting times. Objects not

picked up three weeks after invoicing at

the latest may be stored at the purchaser’s

expenses.

Export

Exports to third (i.e. non-EU) countries

will be exempt from VAT, and so will be

exports made by companies from other

EU member states if they state their VAT

identifica tion number. Persons who have

bought an item at auction and export it

as personal Luggage to any third country

will be refunded the VAT as soon as the

form certifying the exportation and the

exporter’s identity has been returned to

the auctioneer. Our staff will be glad to

advise you on the export formalities.

Export to countries outside the Euro pean

Community is subject to the restrictions

of the European Agreement for the Protection

of Cultural Heritage from 1993

and the Unesco conventions from 1970.

Shipment/Export licence

Upon receipt of a written shipment notification,

shipment will be made to the

best conditions possible and will be in -

sured upon request. For shipment to a

NON-EU-country in case of invoices of

more than € 1,000 export documents

have to be presented at costumes which

we will prepare for your for a fee of € 25.

Auction results

Auction results are transferred in real

time to the online cata logue. No responsibility

is taken for the correctness of the

results. List of results and unsold items

will be mailed upon request. Starting the

first workday after the auction, you may

enquire about the results and find them

at www.van-ham.com (telephone:

+49 221· 925862-0).

After sale

Starting the first day after the auction,

the unsold objects may be inspected at

our premises and may be purchased at

the estimate plus premium.

One Euro is equivalent to 1,34 US $

concerning the estimates.

You will find at the end of the

catalogue:

Conditions of sale

List of Consignors

List of Objects sold with VAT

9


GEMÄLDE DES

15. –19.

JAHRHUNDERTS

BRONZEN

SKULPTUREN

Unsere Experten (v.l.n.r.):

Stefan Hörter

Reinhard Singer

Bernd Mengel


Bronzen und Skulpturen

1


Flandern

17.Jh.

1 | $ 4.020 – 4.690 / € 3.000 - 3.500

Corpus Christi. Restauriert. Buchsbaum. Höhe: 44cm.

Montiert.

2

Süddeutsch

2.H.18.Jh.

2 | $ 2.144 – 2.412 / € 1.600 - 1.800

Zwei Skulpturen: Petrus und Paulus. Rückseitig ausgehöhlt.

Polychrom gefasst. Fassung bestoßen. Attribute verloren.

Obstbaum (?). Höhe: Jeweils ca. 56cm.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.


3

Bronzen und Skulpturen

4

Französischer Meister

um 1900

3 | $ 4.020 – 4.690 / € 3.000 - 3.500

Mädchen mit Falken. Vergoldete Bronze und Bein.

Höhe: 30,5cm. Sockel.

Gory, Affortunato

war tätig 1895 - 1925 in Florenz

und Paris

4 | $ 2.010 – 2.412 / € 1.500 - 1.800

Büste einer jungen Frau mit Haarnetz. Vergoldete Bronze und

Gussmarmor. Bezeichnet rückseitig: A. Gory. Höhe: 30cm.

Sockel.


Petrilli, Aristide

tätig im 19. Jh in Florenz

5 | $ 10.720 – 12.060 / € 8.000 - 9.000

Postament eines Gartenobjekts mit drei Karyatiden. Marmor.

Bezeichnet: Prof. A. Petrilli firenze. Sockel.

Provenienz:

Privatsammlung Hessen.

Chapu, Henri Michel

1833 Le Mée sur Seine - 1891 Paris

6 | $ 2.680 – 3.350 / € 2.000 - 2.500

Büste der Jeanne d’Arc. Marmor. Rückseitige Bezeichnung:

Chapu. Höhe: 47cm.

5

6


7

Bronzen und Skulpturen

8

Pradier, Jean Jacques

1790 Genf - 1852 Rueil- Malmaison

7 | $ 2.412 – 2.680 / € 1.800 - 2.000

Sappho. Bronze. Bezeichnet auf der Säule: J. Pradier 1848

mit Schlagmarke. Höhe: 45cm.

Grégoire, Jean-Louis

Paris 1840 - 1890

8 | $ 1.340 – 1.608 / € 1.000 - 1.200

Der junge Mozart. Bronze. Bezeichnet auf der Plinthe:

L. Grégoire. Stempel auf der Plinthe: Medaille d’or 1900.

Höhe: 54cm.


Moreau, Mathurin

1822 Dijon - 1912 Paris

9 | $ 2.680 – 2.948 / € 2.000 - 2.200

Junge Frau am Brunnen. Bronze. Bezeichnet am Rand der

Plinthe: Moreau Math. Höhe: 61cm.

Maignan, Maurice

2.H.19.Jh.

10 | $ 2.010 – 2.412 / € 1.500 - 1.800

„En Péril“. Bronze. Bezeichnet an der Kante: M. Maignan.

Höhe: 42cm.

10

9


Bronzen und Skulpturen

11

12

Marioton, Eugène

Paris 1854 - 1922

11 | $ 2.412 – 2.680 / € 1.800 - 2.000

Refrain du Printemps. Bronze. Polychrom patiniert. Bezeichnet

seitlich auf der Halbkugel: Marioton. Seitlich auf dem Sockel:

Marioton. sculpt. cisel. / E. Colin & C.ie editeurs. Höhe: 48cm.

Marmorsockel mit Bronzeapplikationen.

Bonheur, Isidore-Jules

1827 Bordeaux - 1901 Paris

12 | $ 2.010 – 2.412 / € 1.500 - 1.800

Stute. Bronze. Bezeichnet auf der Plinthe: I. Bonheur.

Gießerstempel auf der Plinthe: F.R. Sanson, Hamburg.

Höhe: 35,5cm.


Ernst Seger

(1868 – 1939)

Lebenslauf

ab 1884 Besuch der Bildhauerklasse von

Robert Härtel an der Breslauer

Kunstschule

1886 Wechsel ins Atelier von

Christian Behrens

ab 1888 erste größere Auftragsarbeiten

(Eichendorff-Denkmal für Neiße

zum 100. Geburtstag des

Dichters/ 1888; Kriegerdenkmal

für Essen zum Sedantag/ 1891)

1893 Aufenthalt in Paris und Schüler

im Atelier Auguste Rodins

1894 Gründung seines eigenen

Ateliers in Berlin

1903/04 Ausführung des Bismarck-

Brunnens in Breslau in

Zusammenarbeit mit dem

Architekten Sehring

um 1905 Romaufenthalt

1905 Teilnahme an der Berliner

Kunstausstellung

1908 Ernennung zum Kgl. preuß.

Professor

1905 Ausführung des Moltke-

Denkmals für Schweidnitz

1925 Teilnahme an der Münchner

Kunstausstellung

1928 Teilnahme an der

Ernährungsausstellung in

Dresden

1937/38 Teilnahme an der Großen

Deutschen Kunstausstellung

19


Ernst Seger

Das Oeuvre Ernst Segers bewegt sich stilistisch zwischen

unterschiedlichen Einflüssen und weist verschiedene Tendenzen

von Neubarock, Neuklassizismus, Jugendstil oder Symbolismus

auf.

Vor allem sein Frühwerk ist durchzogen von einer künstlerischen

Unbestimmtheit als Folge vor allem der autoritären Lehrzeit an

der Breslauer Kunstschule, die ihm zu Lebzeiten in

unangenehmer Erinnerung bleibt. Die künstlerische Entwicklung

sei dort nicht gefördert, hingegen in der Selbstfindung nur

wesentlich erschwert worden, wird er später selbst dazu

schreiben. Dieser „…Druck seelischer Unklarheit…(S.11)“, so

Seger, kann auch nicht mit der Aufnahme in das Atelier Rodins

entladen werden, sondern verklärt ihm auch dort

wiedererwarten die Sinne und wirkt sich mehr lähmend denn

förderlich aus. Gerade hier begründet sich Segers gänzliche

Abkehr von jeder abstrakten Form: die extreme

Gegensätzlichkeit der Formensprache Rodins zu denen seiner

Lehrer an der Breslauer Kunstschule, verdeutlichen ihm selbst

umso mehr die Unvereinbarkeit mit dem eigenen Schaffen und

führen zu einer überstürzten Flucht des jungen Künstlers und

zur Gründung seines eigenen Ateliers in Berlin.

Erst dort kann Seger in einem nahezu unermüdlichen

Schaffensdrang die Stärke und Eigenart seines eigenen Werkes

formulieren und schafft in zahlreichen Ausführungen eine Fülle

an sinnlich eleganten, kraftvollen aber dennoch geschmeidigen

Frauengestalten, die, in ihrer Widerspiegelung einer heilen Welt

von naiven und glücklichen Menschen, dem Künstler nicht

unverdient den Beinamen „Apostel der Schönheit“ einbringen:

Vom nackten Menschen ausgehend arbeitet Seger den

Formenschatz der Antike wieder auf und versetzt ihn mit einer

nuancierteren, individuelleren Linienführung. In ihrer

Beschaffenheit sind die Werke bis zur äußersten Vollendung

durchgearbeitet, scheinen ohne weiteres klar verständlich und

tatsächlich bedürfen nur wenige der Segerschen Objekte einer

ausgefeilten Interpretation.

Zu den ersten Arbeiten dieser Jahre zählt die sogenannte

„Jugend“ von ca. 1897, von der eine Fassung bereits im

November 2007 bei VAN HAM erfolgreich versteigert wurde und

deren verkleinerte Version unter Lot 21 zum Aufruf kommen

wird.

Ihre Bedeutung tiefer liegt und ihr Verständnis erscheint um

einiges klarer, wenn man weiß, dass Seger die Bronze zunächst

„Renaissance“ nennen wollte. In ihrer Formensprache von einem

klassisch geschulten Realismus durchdrungen, zeigt sich dem

Betrachter eine junge Frau, die mit erwartend ausgebreiteten

Armen in energischer Schrittstellung nach vorn schreitet.

Das besondere an dieser Darstellung kann erst vor dem

Hintergrund der Künstlerbiographie verstanden werden, in die

die unterdrückte Kreativität Segers an der Breslauer Kunstschule

eingeflochten ist. In seinem autobiographischen Beitrag von

1919 ca. berichtet Seger ausführlich über den „jammervollen

Unterricht“ und das Fehlen jeglicher pädagogischer Vermittlung:

„Anstatt mit der individuellen Veranlagung seines Schülers zu

empfinden, zwang der ihn [Christian Behrens], sich seines

Meisters Begabung und Manier anzupassen. Infolgedessen

musste ein Schüler von schwach entwickeltem Charakter zu

seinem seelischen Sklaven werden, der sich ihm bis zur völlig

automatischen Nachahmung ähnelte, ein kraftvoll begabter

20

Schüler dagegen musste in ständigem Kampf mit ihm stehen.

(S. 7)“

Dass Seger sich in seinen Lehrjahren auf beider dieser Seiten

bewegt, zeigt vor allem sein erster staatlicher Auftrag für das

Eichedorf-Denkmal, dessen Entwurfsprozess von einem hartem

Kampf zwischen Schüler und Meister geprägt wird und Seger

bald dazu bringt, auf seine Idee zu verzichten, um das Werk

schließlich nach dem Entwurf von Behrens mit nur wenig

eigenen Einflüssen anzufertigen.

Die „Jugend“ gilt ihm also gleichwohl als ideelle und

tatsächliche Loslösung von allen doktrinär auferlegten Formen:

„Viel später […] habe ich bei Marcel Prevost eine Stelle

gefunden, die mir die beste Erklärung für dieses Werk zu sein

scheint; es wird da ein junges Mädchen geschildert, das aus der

strengen Erziehung des Nonnenklosters endlich heim kommt

aufs Land und vor Seeligkeit über die Freiheit, über Lust und

Leben, dem sie entgegengeht, sich in ihrem Zimmer jeder

Kleidung entblößt, das Fenster öffnet und die warme Luft der

Frühlingsnacht hereinströmen lässt, um ihren jungen Körper im

balsamischen Duft des Lenzes zu baden.“ (aus: Ein Atelier-

Besuch bei Ernst Seger. Von Ae.P.)

Die ersten Jahre der Selbstständigkeit verlaufen für Seger ohne

bedeutende Erfolge, der künstlerischen Verbitterung folgt die

finanzielle Notlage, der Seger mit dem unbedachten Verkauf

einzelner Modelle und ihrer Vervielfältigungsrechte

entgegenzuwirken versucht.

Signifikant steht in diesem Zusammenhang, dass sich Segers

Oeuvre hauptsächlich aus auftragsfreien Arbeiten

zusammensetzt, deren Genrethematik, in Hinblick auf einen

noch nicht vorhandenen Abnehmer, den emotionalen und

intellektuellen Bedürfnissen einer breiten Käuferschicht

entsprechen muss. Das „gefällige“ Sujet also bewegt sich in

seinen narrativen Zügen zwischen einem idyllischen und

mythologischen Bereich bzw. kombiniert diese. In der schlichten

und natürlichen Formensprache muss diese Ästhetisierung

beinahe zwangsläufig zu einer Allgemeingültigkeit führen, die

sich in den wiederkehrenden Formen von Amazone,

Sandalenbinderin (Lot 18) oder Dornenauszieherin (Lot 17), in

der Spätzeit auch den Sportdarstellungen verbildlicht.

Als ein weiteres bedeutendes und nicht minder persönliches

Werk in der Schaffenszeit des Künstlers gilt die „Kypris“. Zwar

unterwirft sie sich in ihrer Formgebung ebenso einem

ästhetisierenden Prozess, beschreibt für den Künstler allerdings

eine neue Stufe der individuellen Entwicklung und gilt ihm als

die innigste und ursprünglichste Gestaltung im weiblichen Akt

überhaupt.

Augenscheinlich können technische und stilistische Lösungen im

Bewegungsmoment des Dargestellten nicht als

Bewertungskriterium angewandt werden, jedoch lässt sich mit

Wissen um die Entstehung die „persönliche Plastizität“ ablesen,

derer sich die „Kypris“ bedient.

Mit der Ausführung des Bismarck-Brunnens in Breslau kann

Seger den finanziellen Druck für längere Zeit abwenden, privat

jedoch stellt sich der nächste Niederschlag ein: das Scheitern

seiner Ehe ist Seger 1905 Anlass sich für einen längeren


Aufenthalt in Italien frei zu machen. Unter der schmerzhaften

Vorbedingung abgereist, wird ihm diese Zeit nach eigener

Aussage zur Schönsten seines Lebens und muss sich für ihn

dementsprechend in „[…] der üppigen Körperlichkeit einer

gnadenvollen Liebesgöttin.“ (S. 16) als Ausdruck eines neu

gewonnen Lebensrausches formulieren.

Seger schreibt dazu: „Das plastische Problem liegt hier tiefer.

Wer das Rauschen des Blutes nicht ahnt unter der gespannten

Marmorhaut, die Sommerglut nicht fühlt, die ihr Atem in die

schwellende Brust trinkt, dessen Sinne sind zu abgestumpft für

die stille Gebärde dieses grausam schönen Weibes. (S. 18)“

Im Laufe von 15 Jahren wird Seger die „Kypris“ noch zwei

weitere Male variieren und ausformen und ihm zum Symbol

seines eigenen Lebensgefühls werden. Während die erste

Fassung der „Kypris“ nach einem lebenden Modell entstand und

ganz im Zeichen des Italienzaubers steht, zeigen sich die

folgenden Versionen als Abwandlung der Urform, denen

ebenfalls ein eigenes, neues Weltgefühl anhaftet:

So beschreibt die zweite Version für Seger „…das Bittere, das in

der Liebe, das Böse, das im Genuss droht. (S. 18)“

Die „dritte Kypris“, auch „Astarte“ genannt, entsteht 1916

unter den Eindrücken des 1. Weltkrieges. Zwar ist sie von den

neubarocken Formen der ersten beiden Fassungen abgeleitet,

doch unterscheidet sie sich stilistisch wesentlich von ihren

Vorgängerinnen. Die „dritte Kypris“ präsentiert sich in

archaisierender Strenge: Der leichten Schritthaltung der beiden

ersten Fassungen folgt ein bis zur Erstarrung gespannter Körper,

die Haare sind in stilisierter Flechtung eng an den Kopf gelegt,

die dicht an den Körper gelegten Arme umfassen ein Gewand in

strengem Faltenwurf.

Das hier ausgewiesene Schönheitsideal, das nach Segers

Aussage, obwohl einem lebenden Modell nachempfunden,

gänzlich seiner Fantasie entsprungen sei, ist von großer

Bedeutung für die Richtung, die seine Kunst fortan nimmt.

Sowohl die Thematik der „Kriegsgöttin“ als auch ihr tektonisch

zusammengesetzter Körper sowie dessen geschlossene, Stärke

symbolisierende Form erfüllen bereits die Kriterien eines

traditionsverbundenen Akademiestils, wie ihn sich Seger

zeitlebens wünschte und der sich zu jener Zeit bereits immer

deutlicher im deutschen Kunstleben zeigt. So schreibt Seger in

seiner Autobiographie: „Keine Geschäftstüchtigkeit und keine

Gelehrsamkeit wird uns den Weg zu dem gesuchten sozialen,

d.i. volkstümlichen deutschen Stil weisen können. Dem Künstler

liegt’s ob, das Herz seines Volkes zu suchen und sicherlich findet

er’s nicht eh’ er sein eigenes gefunden hat. (S. 26)“

Mit dem Anschluss an die „völkische Kunst“, die formal und

inhaltlich an die Wilhelminische Kunst anknüpft, bewegt sich

Seger im Kontext einer völkisch-rassistischen und nationalistischalldeutschen

Kunstströmung.

Der weibliche Akt formuliert sich über die Betonung der

körperlichen Reize; die gewählten Titel wie „Eva“ (1925),

„Anbetung“ (1925), „Hingebung“ (1930) oder „Jugend“ (1937)

sind sich selbst Erklärung genug: Dargestellt werden junge

Frauen, die sich in aufreizenden Posen dem Mann präsentieren.

Charakteristisch sind die weichen Formen, die geschlossenen

Linien und Umrisse sowie der statuarische Aufbau der

Komposition. Darstellungen von „Hockenden“, „Liegenden“

oder „Knienden“ verdeutlichen in einem noch größeren Maße

die Annmut des weiblichen Körpers und führen die Ideale und

Tugenden der Frau gezielt vor. Individuelle Züge werden nun

gänzlich typisiert und lassen sich nur in den Porträtbüsten

ausmachen, mit denen Seger sich nach dem 1. Weltkrieg

vermehrt beschäftigt.

Auch der männliche Akt schreibt sich in diese Tradition ein, ist

jedoch bei Seger aktiver geschildert und daher formenreicher. Er

wird zum heroischen Helden stilisiert, in der Mehrzahl jedoch als

siegreicher Sportler dargestellt. Im Gegensatz zu den in dieser

Zeit vorherrschenden „Kraftathleten“, die in statuarischer,

sportunspezifischer Haltung posieren, zeigen sich Segers

Sportlerdarstellungen in dynamischen Momenten, so

beispielsweise die angebotenen Fassungen des „Ringkämpfers“

(Lot 32) oder der „Ballspielerin“ (Lot 26).

Die Teilnahme Segers an der Großen Deutschen

Kunstausstellung 1937 mit der Arbeit „Kraftgefühl“ und 1938

mit dem Werk „Lebenskraft“ zeugt davon, dass er zu den

angesehenen Künstlern dieser Zeit gehört. Eines der letzten

Werke Segers „Lebensmut“ von 1939 ist dagegen wieder dem

klassischen Vorbild der Antike verpflichtet und erinnert an die

schlichten, überzeugenden Männerakte eines Adolf von

Hildebrand.

VAN HAM hat das unplublizierte Werkverzeichnis, begonnen

unter dem Bruder Fritz und fortgeführt unter der Leitung von

Prof. Bloch, Berlin.

Literatur

Seger, Ernst: Mein Leben, Autobiographie aus dem Jahre 1919

(unveröffentlichtes Manuskript).

Seger, Ernst: Lebensbilance. Autobiographie von 1923-1939

(unveröffentlichtes Manuskript).

Bloch, Peter/ Einholz, Sybille/ Simson von, Jutta (Hrsg.): Ethos

und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786 – 1914.

Ausstellungskatalog, Berlin 1990, S. 295ff.

Greiser, Wolfgang: Ernst Seger, in: Das Bild. Monatsschrift für

das Deutsche Kunstschaffen in Vergangenheit und Gegenwart,

Karlsruhe 1937, S. 334ff.

Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Drittem Reich. Wer war

was vor und nach 1945, Frankfurt a.M. 2003, S. 564.

Preller, Dr. G: Ein deutscher Plastiker. Das künstlerische Werk

Ernst Segers, in: Prof. Oppermann (Hrsg.): Deutschlands

Monatsbuch. Volk und Welt, Dezemberband 1937, S. 63f.

Reisewitz, Gerda: Ernst Seger. Ein Verkünder der Schönheit.

Seger, Fritz: Leben und Werk des Bildhauers Ernst Seger,

München 1940 (unveröffentlichtes Manuskript).

Schultze-Malkowsky, Emil: Moderne Schönheit-Propheten. VIII.

Ernst Seger.

21


Ernst Seger

13 | $ 2.412 – 2.680 / € 1.800 – 2.000

Mädchentorso. Alabaster. Bezeichnet seitlich auf dem Fels:

E. Seger. Höhe: 48cm.

Dieser Mädchentorso ist eine kleinere Version des lebensgroßen

Vorbildes aus Marmor, welches Seger 1906 schuf. Der Torso, im

Manuskript zum Werkverzeichnis unter der Nr. 31 zu finden, ist

die wohl meistverkaufte Schöpfung von Ernst Seger. Die

„Badende“ (Lot 14) stellt nur die Ergänzung des Torso dar und

motiviert dessen Bewegung.

22

13 14

14 | $ 2.680 – 3.350 / € 2.000 – 2.500

Badende. Alabaster. Bezeichnet links am Fels: E. Seger.

Höhe: 79cm.

Diese „Badende“ oder auch „Mädchenstatuette“ ist

vergleichbar mit der im Manuskript zum Werkverzeichnis

aufgeführten Marmorskulptur Nr. 23.


15 16

15 | $ 1.608 – 2010 / € 1.200 – 1.500

Nach dem Bade. Finger der rechten Hand bestoßen. Alabaster.

Bezeichnet auf der Plinthe: E. Seger S. Höhe: 51cm.

16 | $ 670 – 1072 / € 500 – 800

„Die Keuschheit“. Biskuitporzellan. Bezeichnet auf der Plinthe:

E.S. Höhe: 64cm.

Auf der Unterseite bezeichnet und nummeriert: 993

23


Ernst Seger

17

17 | $ 1.340 – 1.608 / € 1.000 – 1.200

Dornauszieherin. Alabaster. Bezeichnet seitlich: E. Seger.

Höhe: 19,5cm. Marmorsockel.

24

18

18 | $ 2.680 – 3.350 / € 2.000 – 2.500

Sandalenbinderin. Alabaster und Zinn. Bezeichnet rückseitig:

Prf. E. Seger. Höhe: 41,5cm. Sockel.

Diese Skulptur ist vergleichbar mit der im Manuskript zum

Werkverzeichnis aufgeführten Gipsfigur mit der Nr. 18.


19

19 | $ 1.072 – 1.608 / € 800 – 1.200

Tänzerin im langen Gewand. Steinguss. Bezeichnet mittig

unten: E. Seger. Höhe: 46cm.

20

20 | $ 2.680 – 3.350 / € 2.000 – 2.500

Phyrne. Marmor und Onyx. Bezeichnet auf dem Sockel:

E. Seger. Höhe: 39,5cm. Sockel.

25


Ernst Seger

21

22 23

21 | $ 1.072 – 1.340 / € 800 – 1.000

Die Jugend. Bronze. Bezeichnet auf der

Plinthe: Seger fec. Höhe: 24cm. Sockel.

Nr. 10 im Manuskript zum Werkver -

zeichnis. Ernst Seger betrachtete die

„Jugend“ als sein erstes wirklich

eigenständiges Werk. Sie war sein bis

dahin größter Erfolg.

Eine Version dieser Bronze, mit einer

Höhe von 150cm, befand sich im

Kunstbesitz Neisser in Breslau im Garten

von dessen Villa, die ab Ende der 20er

Jahre der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht wurde. Die hier angebotene

Bronze ist eine stark verkleinerte Version.

22 | $ 536 – 804 / € 400 – 600

Die Schreitende. Gelbguss. Bezeichnet auf

der Plinthe: Seger. Zusätzlich gemarkt

neben der Bezeichnung. Höhe: 22,5cm.

Sockel.

23 | $ 670 – 1.072 / € 500 – 800

Tanzende im langen Gewand. Bronze.

Bezeichnet unten: E. Seger.

Gießereibezeichnung seitlich auf der

Plinthenkante: Robert Ksionseck & Co.

Höhe: 14,5cm. Sockel.


24

24 | $ 1.340 – 1.608 / € 1.000 – 1.200

„Zopfflechterin“. Bronze. Bezeichnet auf der Plinthe: Pfr. Seeger.

Höhe: 37cm. Marmorsockel.

25 | $ 1.072 – 1.340 / € 800 – 1.000

Die Tanzende. Bronze. Bezeichnet rückseitig: E. Seger. Auf der

Plinthenkante: Gießereimarke. Höhe: 29cm. Sockel.

25 26

26 | $ 2.010 – 2.680 / € 1.500 – 2.000

Ballspielerin. Bronze. Bezeichnet auf der Plinthe: E. Seger.

Zusätzliche Bezeichnung auf der Plinthe: W.N. Höhe: 47cm.

Sockel.

27


Ernst Seger

27

29

30

28

27 | $ 1.340 – 1.608 / € 1.000 – 1.200

Weiblicher Akt. Bronze. Bezeichnet

seitlich: E. Seger 1912. Höhe: 27cm.

Sockel.

28 | $ 1.608 – 2.010 / € 1.200 – 1.500

„Berliner Range“. Mädchenakt. Bronze.

Bezeichnet auf der Plinthe: E. Seger.

Höhe: 39cm.

29 | $ 1.072 – 1.340 / € 800 – 1.000

Verwundete Amazone. Bronze. Reste

einer alten Bezeichnung auf der Plinthe.

Höhe: 15,5cm. Sockel.

Die „Verwundete Amazone“, Nr. 34 im

Manuskript zum Werkverzeichnis (hier in

Marmor), existiert in verschiedenen

Varianten in getöntem Gips und Marmor.

Neben dem Verkauf der verschiedenen

Ausführungen gab es auch den Vertrieb

eines 40 x 60cm großen Fotos der

Photographischen Gesellschaft Berlin in

einer recht hohen Auflage.

30 | $ 670 – 1.072 / € 500 – 800

Bacchus als Knabe. Bronze. Bezeichnet

auf der Plinthe: E. Seger. Zusätzliche

Bezeichnung neben der Signatur: W.N.

Höhe: 19cm.


31 | $ 2.680 – 3.350 / € 2.000 – 2.500

Rangelnde Knaben. Bronze. Bezeichnet

auf der Plinthe: E. Seger. Bezeichnung auf

der Plinthe sowie auf der Plinthenkante:

W.N. / W. Nürnberg Berlin S 42. Höhe:

39cm. Marmorsockel.

Nr. 117 im Manuskript zum

Werkverzeichnis.

Auf schmaler Grundfläche ringen zwei

nackte Jungen in unentschiedenem

Kampf. Ihre Beine befinden sich beinahe

auf gleicher Ebene. Diese bilden weit

auseinandergestellt, mit den miteinander

verschmelzenden Oberkörpern, die Form

eines Dreiecks.

32 | $ 1.608 – 2.010 / € 1.200 – 1.500

Ringkämpfer. Bronze. Bezeichnet auf der

Plinthe: E. Seger. Höhe: 40,5cm.

33 | $ 2.010 – 2.680 / € 1.500 – 2.000

Zwei kämpfende Faune. Bronze.

Bezeichnet rückseitig auf dem Fels: E.

Seger 1921. Zusätzliche Bezeichnung

rückseitig: W.N. 1. Höhe: 33cm.

Nr. 64 im Manuskript zum

Werkverzeichnis.

Diese Variante ist von der Firma Wilhelm

Nürnberg, Berlin, vertrieben worden. Die

Darstellung ähnelt einer Vergleichbaren

von Franz von Stuck (z.B. Relief

„Kämpfende Faune“ um 1905).

31

33

32


Bronzen und Skulpturen

Die Werke des wohl bedeutendsten deutschen Tierplastikers

August Gaul (1869 - 1921) erfreuen sich heute wie damals

höchster Beliebtheit bei ihren Betrachtern und Sammlern.

Gaul widmete sich ausschließlich der Darstellung von Tieren,

deren Qualität ihresgleichen sucht. Mögen die Enten, Gänse,

Ziegen und Schafe auf den ersten Blick liebenswert und

anspruchslos erscheinen, so überzeugen Gauls Skulpturen bei

näherer Betrachtung durch ihre Naturtreue und handwerkliche

Qualität sowie durch ihre Plastizität und formale und inhaltliche

Selbstständigkeit.

„Er denkt im Material und aus dem Material heraus und

gelangt, indem er sich fast ganz auf sein Formengedächtnis

verlässt, aus intimster Kenntnis des Tieres und durch

anstrengende Phantasietätigkeit zur endgültigen, „klassischen“

Form.“ (Thieme, Becker, S. 272).

Die lebensgroßen Figuren des Erpels (Lot 34, WVZ.-Nr. 157-d)

und des Pinguins (Lot 36, WVZ.-Nr. 199-c) finden sich auch an

zwei Brunnen in Berlin-Charlottenburg und Hamburg wieder.

Die hier angebotenen Bronzen überzeugen durch ihren

lebendigen Ausdruck, da Gaul durch seine auf intensiven

30

34

Studien beruhende Behandlung der Oberfläche

unterschiedlichste Stoffe fühlbar macht - das glatte, weiche

Gefieder des Erpels wird sogar bis hin zur Erpellocke naturgetreu

nachempfunden.

Die drei laufenden Gänse (Lot 35, WVZ-Nr. 75) gehören zu den

seltenen Darstellungen, die Tiere in Bewegung zeigen. Diese

ausgewogene Komposition besticht vor allem durch ihre

Dynamik.

August Gauls Tierfiguren waren wegweisend für nachfolgende

Bildhauer, da sie „von Altem befreiten und den Weg zu Neuem

wiesen“ (Gabler, S. 28), und das trotz der erheblichen Distanz

seines autonomen und qualitätsvollen Werkes zu den

unterschiedlichen Stilen des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Literatur:

- Gabler, Josephine: August Gaul. Das Werkverzeichnis der

Skulpturen. Jaron Verlag, Berlin 2007.

- Thieme, Ulrich; Becker, Felix (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der

bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 13. Band.

Seemann Verlag, Leipzig 1920.


Gaul, August

1869 Großauheim - 1921 Berlin

34 | $ 13.400 - 16.080 / € 10.000 - 12.000

Erpel. Bronze. Bezeichnet rückseitig auf der Plinthe: A. Gaul.

Gießerstempel seitlich auf der Plinthe. H. Noack Berlin.

Höhe: ca. 46cm.

Provenienz:

Privatsammlung Hessen.

Literatur:

Gabler, Josephine: August Gaul. Das Werkverzeichnis der

Skulpturen. Berlin 2007. S. 152, Nr. 157-d.

35

Gaul, August

1869 Großauheim - 1921 Berlin

35 | $ 5.360 - 8.040 / € 4.000 - 6.000

Drei Gänse. Bronze. Bezeichnet und datiert auf der Plinthe:

A. Gaul 1901. Höhe: ca. 13,5cm. Sockel.

Provenienz:

Privatsammlung Hessen.

Literatur:

Gabler, Josephine: August Gaul. Das Werkverzeichnis

der Skulpturen. Berlin 2007. S. 86, Nr. 75.

31


Bronzen und Skulpturen

Gaul, August

1869 Großauheim - 1921 Berlin

36 | $ 32.160 – 34.840

€ 24.000 - 26.000

Pinguin. Bronze. Signiert hinten rechts:

A. Gaul. Gießerstempel seitlich am

rechten Fuß bezeichnet. H. Noack Berlin.

Unter den Füßen (nachträglich ?) zwei

Gewindebohrungen angebracht.

Höhe: ca. 37cm.

Provenienz:

Privatsammlung Hessen.

Literatur:

Gabler, Josephine: August Gaul.

Das Werkverzeichnis der Skulpturen.

Berlin 2007. S. 190, Nr. 199-c.


Gemälde Alter Meister


Gemälde Alter Meister

50

Oberschwaben

um 1500

50 | $ 13.400 - 16.080

€ 10.000 - 12.000

Altargemälde mit den Heiligen Laurentius,

Stephanus, Simon Zelotes und Judas

Thaddäus neben einem Bischof. Darunter

ein Stifter. Öltempera auf Weichholz.

Parkettiert. 172 x 142,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

34

Literatur:

Erwähnt in: Stange, Alfred: Corpus

Deutsche Malerei der Gotik (DMG

VIII),1970, S. 129.

Erwähnt und abgebildet in: Restauro,

5/1997, S.316 ff. (Mark Richter/Robert

Fuchs: Violetter Flußspat, Ein seltenes

Künstler pigment im Spätmittelalter des

süddeutschen und Tiroler Raums)

Korrespondenz mit Dr. Bernd Konrad,

Konstanz am 05. Oktober 2011: "Das

durch unglückliche Umstände z. T.

unwiederbringlich beschädigte Gemälde

war mir aus der Literatur und daraus

erfolgten eigenen Nachforschungen

durch eine schwarz-weiß-Reproduktion

bekannt. 2011 sah ich es im Original.

Es wurde von Alfred Stange in seinem

Corpus Deutsche Malerei der Gotik (DMG

VIII), S. 129, textlich erwähnt. 1970 nahm

Stange das Bild in sein nicht illustriertes

Kritisches Verzeichnis der deutschen

Tafelbilder vor Dürer, Band II (KV II) unter

Nummer 852 auf. Darin findet sich die

Provenienzangabe von einer Auktion

1940 im Kunsthaus Lempertz Köln,

Auktion 408, lot 112 mit Abb. Diese

Abbildung habe ich in meine aktualisierte

und illustrierte Datenbank zu Stange KV II

eingegeben.

Stange behält die mir [...] bekanntgemachte

Zuschreibung von Walter Suida

an Hans d. J. und Ivo Strigel insofern bei,

dass er das Gemälde einem der mehreren

von im postulierten Gehilfen von Hans

Strigel d. J. zuweist. Ob Lempertz sich auf

Suida berief, ist mir nicht bekannt. Doch

lief es auch dort unter Hans und Ivo

Strigel um 1480.

Dargestellt sind fünf Heilige, von links

Laurentius, Stephanus, Theodul von Sitten

/Sion (Wallis), Simon und Judas. Ob es

sich tatsächlich bei der mittelsten, mithin

prominentesten Figur um Bischof Theodul

von Sitten handelt, ist insofern offen, weil

sein wichtigstes Attribut, ein Teufelchen

mit einer Kirchenglocke, nicht gegeben

ist. Gegen die zu enge Anbindung an die

Strigelwerkstatt spricht neben der abweichenden

Figurenbilder die Verwendung

eines gängigen Motivs auf dem

Goldgrund, der aufgeschnittene

Granatapfel. Dagegen sind gerade aus

der Strigelwerkstatt des Hans d. Ä., Hans

d. J. und Ivo Strigel (nicht des später auftretenden

Bernhard) immer davon völlig

abweichende Muster (meist in Rauten-

Kassetten oder Rankenform) bekannt. [...]

Ich halte das Gemälde mit Gewissheit

nicht für ein Werk aus der durchaus personell

umfangreichen Werkstatt der

Strigel sondern allgemein für

Oberschwäbisch, möglicherweise

Ulmisch."

Wir danken Dr. Bernd Konrad, Konstanz

für die freundliche Unterstützung.


51

Donauschule

16. Jahrhundert.

51 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Der Abschied Jesu. Öl auf Nadelholz.

70 x 51cm. Rahmen.

Das Vorbild für die vorliegende Tafel ist

Albrecht Dürers Holzschnitt, Christus nimmt

Abschied von seiner Mutter (B. 92).

Provenienz:

- Privatsammlung Frankfurt/Main;

- Privatsammlung Luxemburg.

35


Gemälde Alter Meister

52

53

36

Franken

um 1500

52 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Brustbild eines jungen Mannes in braunem Wams.

Mischtechnik (Tempera und Öl) auf Holz. 53 x 42,5cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Alte Nummerierungen.

Franken

1.H.16.Jh.

53 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Die Verspottung Christi. Mischtechnik (Tempera/Öl) auf

Nussbaum (?). 80,5 x 40cm.

Provenienz:

Hamburger Privatsammlung.

Vos, Marten de

Antwerpen 1532 - 1603 - Umkreis

54 | $ 13.400 - 16.080 / € 10.000 - 12.000

Maria mit den Knaben Christus und Johannes.

Öl auf Holz. Teilparkettiert. 40,5 x 27cm. Rahmen.


54

37


Gemälde Alter Meister

38

55

Francken, Frans II.

Antwerpen 1581 - 1642 - zugeschrieben

55 | $ 13.400 - 16.080 / € 10.000 - 12.000

Verspottung Christi. Öl auf Kupfer. 35,5 x 28,5cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Schlagzeichen des Tafelmachers CK oder GK (lig).

Dasselbe Schlagzeichen ist bei einem Gemälde im

Auktionskatalog von Koller aufgeführt (Koller Zürich, Gemälde

Alter Meister, 27.März 2009, S. 54, Lot 3038).


56

Beuckelaer, Joachim

Antwerpen um 1533 - um 1574 - Umkreis

56 | $ 13.400 - 16.080 / € 10.000 - 12.000

Küchenstück mit Köchin und Küchenmagd. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 130 x 164cm. Rahmen.

Provenienz:

- Privatsammlung Österreich, dort als Pieter Cornelisz. van Ryck

und Frans Snyders;

- Privatsammlung Luxemburg.

39


Gemälde Alter Meister

57

Vrancx, Sebastian

Antwerpen 1573 - 1647 - zugeschrieben

57 | $ 16.080 - 20.100 / € 12.000 - 15.000

Reiterheer im 30-jährigen Krieg. Öl auf Holz.

40 x 97cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

40

Cuyp, Jacob Gerritsz.

Dordrecht 1594 - vor 1651 - Umkreis

58 | $ 10.720 - 13.400 / € 8.000 - 10.000

Empfang des Kriegsherren in der Stadt. Bezeichnet unten rechts:

Cuyp ft. Öl auf Holz. Parkettiert. 38,5 x 49cm. Rahmen.

Altes Gutachten mit Zuschreibung an Jacob Gerrisz. Cuyp von

Prof. Dr. H. Zimmermann, Generaldirektor der staatlichen

Museen in Berlin vom 14. Juni 1966, liegt im Original vor.

Vrancx, Sebastian

Antwerpen 1573 - 1647 - Umkreis

59 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Der Überfall auf dem Bauernhof. Öl auf Holz.

36 x 51,5cm. Rahmen.


58

59

41


Gemälde Alter Meister

60

Ribalta, Francisco

1555/65 Solsona - 1628 Valencia - Umkreis

60 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Der Heilige Franziskus, vom Engel gehalten. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 111 x 84cm. Rahmen.

42

61

Venezianischer Meister

16./17.Jh.

61 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Ecce Homo. Öl auf Leinwand. Doubliert. 76,5 x 57,5cm.

Rahmen.

Schule von Bologna

17.Jh.

62 | $ 13.400 - 16.080 / € 10.000 - 12.000

Kleopatras Perlen. Öl auf Leinwand. Doubliert. 101 x 87cm.

Rahmen.

Plinius der Ältere berichtet, dass Kleopatra mit Markus Antonius

darum wettete, wer von ihnen das teuerste Bankett darbieten

konnte, das es jemals gegeben hatte. Als nichts außer einer

Schale Essig für Kleopatra serviert wurde, wunderte sich Markus

Antonius, wie sie wohl diese Wette gewinnen wollte. Kleopatra

löste einen ihrer Perlenohrringe (nach Plinius im Werte von 10

Millionen Sesterzen, dem Gegenwert von Tausenden Pfunden

Gold) und ließ ihn in dem Essig versinken. Die Perle löste sich in

der stark säurehaltigen Lösung auf, Kleopatra trank den Essig

und gewann so ihre Wette.


62

43


Gemälde Alter Meister

63

64

44

Goupy, Joseph

um 1680 Nevers - zugeschrieben

63 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Apelles malt das Dianabild von Ephesus.

Öl auf Leinwand. Doubliert.

42,5 x 51,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen alter Klebezettel.

Ausgestellt bei der 21. Westdeutschen

Kunstmesse in Düsseldorf 1990.

Italienischer Meister

17.Jh.

64 | $ 4.690 - 5.092 / € 3.500 - 3.800

Venus und Amor. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 35,5 x 46,5cm. Rahmen.

Schule von Bologna

17.Jh.

65 | $ 26.800 - 33.500

€ 20.000 - 25.000

Allegorie auf die Bildhauerei.

Öl auf Leinwand. Doubliert.

114 x 97cm.

Provenienz:

Privatsammlung Sachsen.


65

45


Gemälde Alter Meister

46

66

Gentileschi, Orazio

1563 Pisa - 1639 London - Umkreis

66 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Fragment einer Maria. Öl auf Leinwand. Doubliert.

52,5 x 39,5cm. Rahmen.


67

Italienischer Meister

17.Jh.

67 | $ 8.040 - 9.380 / € 6.000 - 7.000

Allegorische Darstellung des Feuers. Öl auf Leinwand.

Auf Holz gezogen. 67 x 51cm. Rahmen.

47


Gemälde Alter Meister

48

Dou, Gerrit

Leiden 1612 - 1675

68 | $ 174.200 - 201.000 / € 130.000 - 150.000

Stillleben mit Rüstungen, Schild, Hellebarde, Schwert,

Lederjacke und Trommel. Öl auf Holz. 31,7 x 46,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Baden-Württemberg seit 2003.

Röntgenaufnahme / Fotomontage

Das Gemälde ist in der Datenbank des RKD, Den Haag unter

der Artwork-Nummer 114826 verzeichnet und wird dort als

„In der Art des / Umkreis Gerrit Dou“ geführt.

Gutachten:

Prof. Dr. Werner Sumowski vom 17. Juni 2003:

Das neue Bild, in der Maiweise zu den genannten Stilleben-

Details passend, stammt von Dou, um 1630 datierbar.

Kompositionell wird aus Gegenständen verschiedener Größe

und Form eine quasi-abstrakte Konstruktion arrangiert.

Malerisch gelingt eine artistische Tonalität aus Braun, Schwarz

und vor allem Grau in raffinierter Nüancierung, eine farblose

Farbigkeit in exquisitem Helldunkel, in die kalkuliert etwas Rot

und Gelb in den Federn am Helm und am Schildrand und etwas

Weiss in den höchsten Glanzilichtern und an der „Schärpe“ des

Schwertes zu belebendem Kontrast eingebracht wird.

Künstlerisch ein Ergebnis ersten Ranges.

Das Bild hat inhaltliche Bedeutung. Wie bei dem Opus in

Budapest wird an eine „Allegorie der Kriegskunst“ zu denken

sein. Nur ist hier keine Personifikation mit Attributen gegeben:

die Attribute genügen („Arma“).Das findet sich bei Dou, der die

Figur schätzt, selten und gibt dem Bild Besonderheit. Es sind nur

noch zwei weitere Werke dieser Art (aus späterer Zeit) bekannt

(siehe dazu Sumowski 1983ff ‘Nr .307).“

Die 2011 angefertigte Röntgenaufnahme zeigt deutlich ein

Pentimento im linken Hintergrundbereich des Gemäldes.

Sichtbar wird ein großes Rad, wohl das Rad einer 'kleinen'

Vorderladerkanone. Auch

dieses Motiv taucht in Dous Budapester Gemälde auf.

„Das Bild war früher als Werk eines Dou-Nachfolgers verkannt

worden. Trommel, Schild, Rüstung, Helm und Lederjacke sollen

aus Dous Budapester Gemälde „Stehender Soldat mit Waffen -

stilleben“ (Sumowski, Gemälde der Rembrandt-Schüler, Landau

l983ff., I, Nr.268 m.Farbtafel: um 1630) kopiert worden sein.

Diese Annahme trifft nicht zu. Die Objekte (bis auf eines) sind

nicht identisch; auch die Ansichten stimmen nicht überein. Nur

der Schild entspricht, allerdings in anderer Lage, dem dortigen

Schild; doch fehlen ihm die nagelkopfartigen Verzierungen im

Rund und am Rande. Die Objekte gehören in einen Requisiten-

Vorrat. Sie müssen Rembrandts Eigentum gewesen sein; denn

der Schild des Budapester Gemäldes erscheint schon 1626 beim

Waffenstilleben seiner „Ungedeuteten Historienszene“ im

Leidener Museum (Corpus I 1982, A 6 m. Abb.). Die Requisiten

werden Dou in Rembrandts Atelier während der Lehrzeit von

1628-1631 zur Verfügung gestanden haben. Der Schüler hat sie

gelegentlich für das Stilleben-Beiwerk seiner frühen Arbeiten

benutzt: der kleine Brustharnisch kommt beim „Selbstbildnis an

der Staffelei“, ehemals bei Kisters in Kreuzlingen (Sumowski

1983ff., Nr.261 m.Abb.: um 1629/30) vor und beim

„Schreibenden alten Mann im Atelier“ bei M.Hornstein,

Toronto (ebd., Nr.267 m.Farbtafel: um 1630).


68

49


Gemälde Alter Meister

69

70

50

Valckenborgh, Lucas van

um 1530 Mecheln(?) - 1597

Frankfurt - Umkreis

69 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Bathseba am Brunnen in Parklandschaft.

Schlossanlage im Hintergrund. Öl auf

Holz. 58 x 89cm. Rahmen.

Flämischer Meister

1.H.17.Jh.

70 | $ 13.400 - 16.080

€ 10.000 - 12.000

Waldlandschaft mit Christus bei Martha

und Maria. Öl auf Holz. 48 x 62,5cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel alte Brandstempel

des Tafelmachers.


Goyen, Jan van

1596 Leiden - 1656 Den Haag - Umkreis

71 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Flusslandschaft. Öl auf Holz.

22,5 x 29,5cm. Rahmen.

Hondecoeter, Gillis Claesz. de

1602 - 1638 Amsterdam - zugeschrieben

72 | $ 5.360 - 8.040 / € 4.000 - 6.000

Landschaft mit Paar. Öl auf Holz.

32,5 x 45cm. Rahmen.

Rückseitig:

Unleserliche alte Bezeichnung.

71

72

51


Gemälde Alter Meister

73 a.)

73 b.)

52

Mattioli, Lodovico

1662 Crevalcore - 1747 Bologna

73 | $ 16.080 - 20.100

€ 12.000 - 15.000

Zwei Gemälde:

a.) Küstenlandschaft mit Hafenanlage.

Zahlreiche Personen am Kai. Signiert

unten Mitte: Mattioli 17(...)

b.) Südliche Felsküste im Morgenlicht.

Im Wasser aufliegende Schiffe.

Jeweils Öl auf Leinwand. Doubliert.

64 x 80,5cm. Rahmen.

Provenienz:

- Privatsammlung Rheinland bis 2008;

- Privatsammlung Luxemburg.

Peeters, Jan

Antwerpen 1624 - 1677 - zugeschrieben

74 | $ 10.720 - 13.400 / € 8.000 - 10.000

Hafenszene mit holländischen Schiffen.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 76 x 119cm.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.

Das Gemälde zeigt niederländische

Handels schiffe und eine Mittel meer -

galeere auf der Reede vor einer spanischen

Hafenstadt, auf deren Leuchtturm

die Nationalflagge mit dem Andreaskreuz

weht. In Ruderbooten werden Personen

und Handelsgüter an Land gebracht.

Wir danken Frau Dr. Ulrike Middendorf

für die freundliche Unterstützung.

Velde, Peter van der

1634 - 1707 - Umkreis

75 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Auslaufende Ostindienflotte vor Malta.

Nachträglich bezeichnet rechts unten:

G.Z. Öl auf Leinwand. Doubliert.

54 x 102cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.


74

75

53


Gemälde Alter Meister

76

77

54

d’Arthois, Jacques

Brüssel 1613 - 1686 - Umkreis

76 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Weite Landschaft mit Hirten. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 120 x 150cm.

Rahmen.

Niederländischer Meister

17./18.Jh.

77 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Landschaft mit einem Angler. Öl auf Holz.

31 x 37cm. Rahmen.


Bout, Pieter

Brüssel 1658 - 1719 - Umkreis

78 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Flusslandschaft mit zahlreichen

Personen. Öl auf Leinwand. Doubliert.

36,5 x 48,5cm. Rahmen.

Niederländischer Meister

17.Jh.

79 | $ 3.350 - 3.752 / € 2.500 - 2.800

Landschaft mit einem Hirten und seinen

Schafen und Ziegen. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 47,5 x 63,5cm. Rahmen.

78

79

55


Gemälde Alter Meister

56

80


Teniers, David d.J.

1610 Antwerpen - 1690 Brüssel

80 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Der Gelehrte in der Stube. Mono -

grammiert auf dem Tischpult: DT (lig).

Öl auf Holz. 22,3 x 16,7cm. Rahmen.

Rückseitig:

Reste einer Brandmarke sowie altes

Wachssiegel.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Holländischer Meister

17. Jh.

81 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Kircheninterieur. Monogrammiert unten

rechts: L.D.G. Öl auf Holz. 23 x 17cm.

Rahmen.

Vredeman de Vries, Hans

1527 Leeuwarden - um 1604 Antwerpen

- Nachfolge

82 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Ideale Palastarchitektur. Öl auf Holz.

28,5 x 39,5cm. Rahmen.

81

82

57


Gemälde Alter Meister

83

Pieter Coddes 'Cortegaertjes'

Im Gegensatz zu seinen Historienbilder oder Auftragsporträts,

die Coddes Spätwerk kennzeichnen, entstanden seine charakteristischen

Genrebilder schon in der Zeit bis in die frühen 1640er

Jahre hinein.

Pieter Codde benutzte in diesen "cortegaertjes", Bilder sich vergnügender

Soldaten in Wach- oder Wirtsstuben, vornehmlich

matte Orange- bis Ockertöne in Verbindung mit Braun, Grau,

Schwarz und Weiß. Er gliedert durch die weiche Lichtführung

das Interieur in ausgewogene Hell-Dunkel-Zonen. Werke des

Künstlers hängen heute in wichtigen Museen wie dem

Rijksmuseum, dem Louvre und den Uffizien.

58

Codde, Pieter

Amsterdam 1599 - 1678

83 | $ 10.720 - 13.400 / € 8.000 - 10.000

Kircheninterieur mit Kartenspielern. Monogrammiert unten

mittig: P.C. (lig.). Öl auf Holz. 49 x 77,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.


84

Codde, Pieter

Amsterdam 1599 - 1678

84 | $ 26.800 - 29.480 / € 20.000 - 22.000

Soldaten beim Kartenspiel. Monogrammiert unten rechts auf

der Sitzbank: PC (lig). Öl auf Holz. 38 x 48,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Mehrere alte Etiketten und Stempel.

Provenienz:

Privatsammlung Saarland.

59


Gemälde Alter Meister

85

86

60

Elsheimer, Adam

1574 Frankfurt - 1610 Rom - Nachfolge

85 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Tanz um das goldene Kalb. Öl auf Kupfer.

24,7 x 32cm. Rahmen.

Camphuysen, Govert Dircksz

um 1623 Gorkum(?) - vor 1672

Amsterdam - Umkreis

86 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Viehmarkt auf einem holländischen

Dorfplatz. Öl auf Leinwand. Doubliert.

75 x 94cm. Rahmen.


Poelenburg, Cornelis van

Utrecht 1586 - 1667 - Umkreis

87 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Italienische Landschaft. Öl auf Holz.

20 x 25,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Poelenburg, Cornelis van

Utrecht 1586 - 1667 - Umkreis

88 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Italienische Landschaft. Öl auf Holz.

20 x 25,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

87

88

61


Gemälde Alter Meister

89

Luttichuys, Simon

1610 London - 1661 Amsterdam - zugeschrieben

89 | $ 18.760 - 21.440 / € 14.000 - 16.000

Stillleben mit Silberbecher. Öl auf Holz. 50,5 x 60,5cm.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Baden-Württemberg.

62


90

Wedig, Gottfried von - und Werkstatt

Köln 1583 - 1641 - zugeschrieben

90 | $ 13.400 - 20.100 / € 10.000 – 15.000

Variastillleben mit Käse, Früchten und Wein. Öl auf Holz.

Parkettiert. 51 x 73cm. Rahmen.

Gottfried von Wedig zählt, wenngleich in Köln geboren und

dort lebend, neben Malern wie Georg Flegel, Isaac Soreau und

Peter Binoit zu dem Stilkreis der sogenannten Frankfurter

Schule. Weitgehend als Porträtist tätig, wendet er sich ab etwa

1630 der Stilllebenmalerei zu.

In dem hier gezeigten Varia- oder Prunkstillleben wagt der Maler

(zumindest in der linken Hälfte) eine höchst fragil anmutende

Komposition. Die mit Früchten (Trauben und Pfirsiche) schwer

überladene Tazza steht auf einem kleinen Zinnteller, der zu allem

Überfluss auf seinem Rand auch noch einen weingefüllten

Römer (rechts) und Apfel und Olive (links) zu balancieren hat.

Der Raerener Krug, links im Vordergrund, ist schon ein wenig

über die Tischkante hinausgeschoben und droht abzustürzen.

Die rechte Hälfte des Tisches ist wesentlich beruhigter mit

angeschnittenem Käse, Zinnkanne, Brot und der reizvollen,

mit Erdbeeren gefüllten Porzellanschale. Alle hier versammelten

Gegenstände, Früchte und Backwaren finden sich in zahlreichen

Variationen in den Gemälden Gottfried von Wedigs immer

wieder.

63


Gemälde Alter Meister

91

Rembrandt van Rijn

1606 Leiden - 1669 Amsterdam

91 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Christus vertreibt die Händler aus dem Tempel. In der Platte

signiert unten rechts: Rembrandt f. 1635. Radierung auf

Büttenpapier mit Wasserzeichen (ähnlich dem Wasserzeichen

der 7 Provinzen). Bartsch Nr. 69. 13,7 x 16,7cm. Rahmen.

Provenienz:

Schweizer Privatsammlung, erworben 1938 in der

198. Versteigerung bei C.G.Boerner 1938, Leipzig, Lot 77.

64


92

Rembrandt-Schule

17.Jh.

92 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Porträt eines jungen Mannes.

Studie. Öl auf Holz. 34 x 26,5cm.

65


Gemälde Alter Meister

93

94

66

Helmont, Mattheus van

1623 Antwerpen - 1674 Brüssel

- zugeschrieben

93 | $ 5.360 - 6.030 / € 4.000 - 4.500

Interieur eines holländischen

Bauernhauses. Reste einer alten

Bezeichnung auf dem Tisch unten links.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 55,5 x 80cm.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Mommers, Hendrick

um 1623 Haarlem - 1693 Amsterdam -

Umkreis

94 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Rastendes Bauernpaar. Öl auf Holz.

45 x 55,5cm. Rahmen.

Weenix, Jan Baptist

1621 Amsterdam - um 1660

Deutecum - zugeschrieben

95 | $ 20.100 - 26.800

€ 15.000 - 20.000

Jagdstillleben mit erlegtem Hasen.

Öl auf Leinwand. Doubliert.

110 x 90,5cm. Rahmen.


95

67


Gemälde Alter Meister

96

97

98

68

Neer, Aert van der

Amsterdam um 1603 - 1677 - Nachfolge

96 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Flusslandschaft im Mondlicht. Bezeichnet unten mittig auf

einem Baumstamm: AN 1635. Öl auf Holz. 28 x 39cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Alter Aufkleber.

Mola, Pier Francesco

1612 Coldrerio (Como) - 1666 Rom - Umkreis

97 | $ 4.020 - 6.700 / € 3.000 - 5.000

Landschaft mit Hirten am Wasser. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 73 x 98cm. Rahmen.

Italienischer Meister

um 1700

98 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Bergpredigt. Öl auf Leinwand. Doubliert. 115,5 x 128cm.

Rahmen.


100

Aernout, Smit

1641 - 1710 Amsterdam - zugeschrieben

100 | $ 20.100 - 26.800 / € 15.000 - 20.000

Stürmische See mit niederländischen und englischen

Kriegsschiffen vor der englischen Küste. Signiert auf der

Fahne: A. Smit. Öl auf Leinwand. Doubliert. 96 x 134cm.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.

„Der vordere 'Ostindienfahrer' trägt im Heck das Wappen der

Stadt Amsterdam und im Spiegel darunter eine Stadtvedute; es

könnte sich um das 'Schiffsportrait' eines bestimmten und

bestimmbaren Fahrzeugs der in Amsterdam ansässigen

'Ostindischen Compagnie' handeln; links dahinter ein 'Fleute'

genanntes Frachtschiff. Links vorn segelt ein englisches

Küstenfahrzeug ganz rechts ein englisches Handelsschiff. Auf

der Heckflagge signiert : A. Smit, datierbar um 1675."

Wir danken Frau Dr. Middendorf für die freundliche

Unterstützung.

69


Gemälde Alter Meister

101

102

70

Bloemen, Jan Frans van

1662 Antwerpen - 1749 Rom

- zugeschrieben

101 | $ 12.060 - 13.400

€ 9.000 - 10.000

Weite italienische Landschaft. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 76 x 100cm.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.

Französischer Meister

2.H.17.Jh.

102 | $ 13.400 - 16.080

€ 10.000 - 12.000

Weite Gebirgslandschaft mit Reisenden

vor einer Stadtanlage. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 94 x 133,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.


Huysum, Jan van

Amsterdam 1682 - 1749 - Umkreis

103 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Das aufziehende Gewitter. Öl auf

Leinwand. Teildoubliert. 26 x 48,5cm.

Rahmen.

Niederländischer Meister

19.Jh.

104 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Hirten am Waldbach. Bezeichnet unten

rechts: J. Wijnants. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 59 x 75,5cm. Rahmen.

103

104

71


Gemälde Alter Meister

Flegel, Georg

1563 Olmütz - 1638 Frankfurt/Main

105 | $ 268.000 - 294.800 / € 200.000 - 220.000

Frühstück mit Trauben, Nüssen, Kastanien und Brot.

Öl auf Eichenholz. 38,7 x 48,6cm. Rahmen.

Rückseitig:

Stempel des Tafelmachers.

Provenienz:

Privatsammlung Baden-Württemberg.

Gutachten:

- Dr. Hana Seifertová vom 12. November 2004;

- Dr. Anne-Dore Ketelsen-Volkhardt vom 24. Januar 2011.

„Die Darstellung der gedeckten Tischplatte mit Imbiss gehört zu

den sehr beliebten Themen des Georg Flegel, der zu den ersten

Spezialisten in Stilllebenmalerei des 17. Jahrhundert gehörte.

Er hat sogenannte Frühstücke oder Imbisse (niederländisch

Ontbijtje) in seinem Oeuvre in verschiedenen Weisen variiert und

nicht selten auch in mehreren Versionen präsentiert. Zu diesem

Thema gehört auch das hier behandelte Bild Frühstück mit

72

Trauben, Nüssen, Kastanien und Brot. Es repräsentiert ein kleines

Imbiss, welches die damalige wohlhabende Gesellschaft erfrischen

konnte: neben Brot und Butter in einem weißen, blau

gezierten Teller, sind da die heimischen Trauben in einer silbernen

Schüssel dargestellt, Weißwein in dem Römer - einem

Glaspokal deutscher Produktion, dann die Haselnüsse in einer

kostbaren chinesischen Schale. Esskastanien und Mispeln, sowie

eine Hälfte von Zitrone (ein damals ziemlich teures Obst) befinden

sich in zwei einfachen Zinntellern. Bei der Zitrone liegt ein

Messer mit einem schönen, ornamental reich dekorierten Griff.

Das Ganze kann man gleichzeitig als eine Darstellung der damaligen

Esskultur ansehen [...].“ (Dr. Seifertová)

„Nach Augenschein hat das Gemälde in Malweise, Motiven und

Komposition, sowie Bildformat große Ähnlichkeit mit zwei

Frühstücks-Stilleben von Georg Flegel 1566 - 1638: Frühstück

mit Trauben, Flusskrebs und Brot, Öl auf Holz, 39 x 47cm,

Monogrammiert auf der Messerklinge, Brotmuseum, Ulm;

Großes Frühstück mit Obst, Öl auf Leinwand, 40 x 48cm,

Privatbesitz. Aufgrund der Übereinstimmungen meine ich, das

„Frühstück mit Trauben, Nüssen und Brot“ Georg Flegel

zuschreiben zu können [...].“ (Dr. Ketelsen-Volkhardt)


105

73


Gemälde Alter Meister

107

74

106

Palamedesz, Anthonie

1601 Delft - 1673 Amsterdam - Umkreis

106 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Interieur. Öl auf Kupfer. 16 x 20cm.

Im Oktogon. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Ostade, Isaac van

Haarlem 1621 - 1649 - Umkreis

107 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Bauern im Wirtshaus. Reste einer

Bezeichnung unten mittig: Öl auf Holz.

24,5 x 34,5cm. Rahmen.


Heemskerk, Egbert van

1634/35 Haarlem - 1704 London

- zugeschrieben

108 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Männerrunde. Unleserlich bezeichnet

unten links: H (?). Öl auf Holz.

20,5 x 29cm. Rahmen.

Rückseitig:

Reste eines Wachssiegels.

Decker, Cornelis Gerritsz.

Haarlem um 1620 - 1678 - Umkreis

109 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

In der Schmiede. Öl auf Holz.

29,5 x 36,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Reste eines Wachssiegels.

108

109

75


Gemälde Alter Meister

110

111

76

Verelst, Simon

1644 Den Haag - 1710/21 London - Nachfolge

110 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Blumenstillleben mit Rosen und Mohn. Reste einer alten

Bezeichnung unten mittig. Öl auf Leinwand. Doubliert.

76 x 63,5cm. Rahmen.

Broeck, Elias van den

1651 Antwerpen - 1708 Amsterdam - Nachfolge

111 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Blumenstillleben mit Insekten. Öl auf Leinwand. Doubliert.

38 x 29cm. Rahmen.

Fornenburgh, Jan Baptist van

um 1585 Antwerpen - 1649 Den Haag

112 | $ 67.000 - 73.700 / € 50.000 - 55.000

Blumenstillleben mit Salamander. Monogrammiert links

auf dem Sockel: IB.F. Öl auf Holz. 73 x 58cm. Rahmen.

Rückseitig: Alte Etiketten und Reste von Aufklebern.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Aufgeführt und abgebildet in:

- Kunsthandel Hoogsteder & Hoogsteder (Hrsg.): Haagse Schilders

in de Gouden Eeuw. Het Hoogsteder Lexicon van alle schilders

werkzaam in Den Haag 1600 - 1700. Den Haag 1998. S. 128ff,

Abb. 2.

Die erste urkundliche Erwähung Fornenburghs stammt von 1621

in Amsterdam. Dort war er als Kunstexperte für einen

Antwerpener Kunsthändler tätig, um 24 Pietà-Bilder an den Maler

Jacob van Nieulandt zu verkaufen. Er musste also bereits

Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben. Später verschlug

es ihn und seine Familie nach Den Haag, wo er 1629 in die Gilde

aufgenommen wurde und bis zu seinem Tod 1649 tätig war.

Seine anscheinend guten Kontakte zu der Delfter Maler- und

Kunsthändlerszene könnten der Grund sein, weshalb seine Werke

in zahlreichen Inventaren des 17. Jahrhunderts aufgelistet sind.

Heute allerdings sind nur noch wenige Gemälde bekannt.

Fornenburgh, der sich ausschließlich auf Stillleben spezialisierte,

stellte seine Blumenbouquets in Glas- oder chinoisen

Porzellanvasen bevorzugt in Wandnischen auf. Das strenge

Nebeneinander der einzelnen Blüten ist typisch für seine Werke.

Belebt werden diese oft statischen Kompositionen durch Insekten

und abgefallene Blütenblätter.

Die stilistische Nähe zur Schule um Jan Bosschaert hat häufig zu

falschen Zuschreibungen geführt; vermutlich hatte Fornenburgh

bei einem ihrer Vertreter gelernt.


112

77


Gemälde Alter Meister

113

Colonia, Adam Isaacksz. de

1634 Rotterdam - 1685 London - Umkreis

113 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Hirtenszene. Öl auf Leinwand. Doubliert. 82 x 67,5cm.

Rahmen.

78

114

Steen, Jan Havicksz

Leiden 1626 - 1679 - Kopie 18./19.Jh.

114 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Wirtshausszene. Kopie nach dem Gemälde Steens in der

Petersburger Eremitage. Bezeichnet unten links: J. (lig.) Steen.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 63 x 53cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.


115

Quast, Pieter Jansz

Amsterdam 1606 - 1647 - Umkreis

115 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Im Wirtshaus. Bezeichnet von späterer Hand rechts oben:

Quast. Öl auf Leinwand. Doubliert. 48 x 45cm. Rahmen.

Brekelenkam, Quiringh Gerritsz van

nach 1622 Zwammerdam - um 1668 Leiden - Umkreis

116 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Klöpplerin. Öl auf Holz. 33 x 26,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Reste eines alten Aufklebers.

Slingeland, Pieter Cornelisz. van

Leiden 1640 - 1691 - Nachfolge

117 | $ 4.288 - 4.690 / € 3.200 - 3.500

Der Astrologe. Öl auf Holz. Auf Holz gezogen. 20 x 16,5cm.

Rahmen.

116

117

79


Gemälde Alter Meister

80

Stoskopff, Sebastian

vor 1597 Straßburg - 1657 Idstein

118 | $ 53.600 - 60.300 / € 40.000 - 45.000

Frühstück mit Anchovisplatte. Öl auf Leinwand. 75,7 x 63cm.

Rahmen.

Provenienz:

- Chateau de Gargan (Lothringen);

- Straßburg, Kunsthandel;

- Pfaffenhofen, Notar Alfred Kaiser;

- Familie Metzger, 1982;

- Frankreich, Privatbesitz;

- Provenienz: Privatsammlung Baden-Württemberg;

Literatur:

- Hahn-Woernle, Birgit: Sebastian Stoskopff. Mit einem kritischen

Werkverzeichnis der Gemälde. Stuttgart 1996. S. 116 mit

Abb., Nr. 7.

Die Werkverzeichnisverfasserin erwähnt zu dem hier vorliegenden

Gemälde eine alte Signatur: „Ehemals an der Tischplatte

links signiert und datiert: ‚Stoskopff 16.4’ - durch starke

Reinigung Signatur heute nicht mehr erkennbar.“

Weiter führt sie zum Typus des Frühstücksbild aus:

„In der Anlage entspricht die Darstellung dem holländischen

‚ontbijtje’, der Zwischenmahlzeit am späten Vormittag. Fisch und

Meeresfrüchte isst man in Fastenzeiten; sie gehören zu den

„mageren Speisen“, deren Genuss aus Gründen sowohl der

Gesundheit wie einer vorbildlichen Lebensweise des Maßhaltens

zu empfehlen ist.“


118

81


Gemälde Alter Meister

119

Sehgers, Daniel

Antwerpen 1590 - 1661 - Umkreis

119 | $ 2.948 - 3.350 / € 2.200 - 2.500

Blumenstillleben. Öl auf Leinwand. Doubliert. 52 x 42cm.

Rahmen.

82

120

Niederländischer Meister

17.Jh.

120 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Pfingstrosen und Tulpen in einer Glasvase. Öl auf Holz.

37,5 x 18,5cm. Rahmen.


121

Juncker, Justus

um 1702 Mainz - 1767 Frankfurt a.M. - Umkreis

121 | $ 4.422 - 5.360 / € 3.300 - 4.000

Stillleben. Öl auf Leinwand. 36 x 31,5cm. Rahmen.

122

Venezianischer Meister

18. Jh.

122 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Früchtestillleben. Öl auf Leinwand. Doubliert. 45 x 52cm.

Rahmen.

83


Gemälde Alter Meister

84

123

124

Süddeutscher Meister

um 1700

123 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Maria in den Wolken. Öl auf Holz.

34,5 x 28cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel zwei alte Sammlersiegel.

Poelenburg, Cornelis van

Utrecht 1586 - 1667 - Nachfolge

124 | $ 4.020 - 4.422 / € 3.000 - 3.300

Pieta von Engeln umgeben. Öl auf Holz.

27 x 34cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alte Etiketten.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Vgl. die im Inventar der Kasseler

Gemäldesammlung unter der

Nr. 961 geführte Arbeit Poelenburgs

(Öl auf Holz, 25,5 x 28cm).


125

Prager Schule

17.Jh.

125 | $ 804 - 1.072 / € 600 - 800

Anbetung der Könige. Aquarell auf Papier. Kaschiert.

9 x 7cm. Rahmen.

126

Prager Schule

1.H.17.Jh.

126 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Madonna mit Christus und Johannes. Öl auf Holz.

19 x 16cm. Rahmen.

85


Gemälde Alter Meister

86

128

127


Francken, Thomas

Antwerpen 1574 - 1626 - zugeschrieben

127 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Kreuzigungsszene. Öl auf Kupfer. 35 x 26cm. Rahmen.

Gutachten:

Dr. Ursula Härting, Hamm 27.4.1995, liegt in Kopie vor.

„Das umseitige, mir im Original bekannte Gemälde „Christus

am Kreuz“, auf Kupfer 34 x 25,6cm, ist ein Werk des flämischen

Meisters Thomas Francken (1574 - nach 1626). Es entstand um

1630 in Anlehnung an A. van Dycks „Christus mit dem

Schwamm“ in Gent, St. Michael, auf Leinwand 4 x 2,9m,

KdK S. 110, Larsen 712.“

Italienischer Meister

18.Jh.

128 | $ 4.690 - 5.092 / € 3.500 - 3.800

Judith mit dem Haupt des Holofernes. Öl auf Leinwand.

120 x 177cm. Rahmen.

Schuth, Cornelis

Antwerpen 1597 - 1655 - Umkreis

129 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Vermählung der Heiligen Katharina. Öl auf Holz. 44,5 x 30,5cm.

Rahmen.

Voorhout, Johannes

1647 Uithoorn - 1723 Amsterdam - zugeschrieben

130 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Tobias und der Engel. Signiert und datiert unten mittig:

J. Voorhout ft. 1685 (Signatur nachgezogen). Öl auf Leinwand.

Doubliert. 75 x 64,5cm. Rahmen.

129

130

87


Gemälde Alter Meister

88

131

132

Niederländischer Meister

17./18.Jh.

131 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Italienische Landschaft mit Reisenden.

Reste einer Signatur unten links. Öl auf

Holz. Parkettiert. 25,5 x 23cm. Rahmen.

Orley, Peter von

Brüssel 1638 - nach 1708 - zugeschrieben

132 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Landschaft mit zwei Reitern. Bezeichnet

unten rechts: P.v.Orley. Öl auf Holz.

18,5 x 24,5cm. Rahmen.


Wynants, Jan

1631 Haarlem - 1684 Amsterdam -

Umkreis

133 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Rast am Wegesrand. Restsignatur unten

rechts: Öl auf Leinwand. Doubliert.

66 x 55cm. Rahmen.

Niederländischer Meister

um 1800

134 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Winterlandschaft mit Reisigsammlern.

Öl auf Kupfer. 15,5 x 22cm. Rahmen.

133

134

89


Gemälde Alter Meister

90

135

136

Niederländischer Meister

17.Jh.

135 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Herrenporträt. Öl auf Holz. 33,5 x 24cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Reste von Wachssiegeln.

Wouwerman, Pieter

1623 Haarlem - 1682 Amsterdam -

Umkreis

136 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Knabe mit Schimmel. Öl auf Holz.

22 x 21,5cm. Rahmen.

Wouwerman, Philipps

Haarlem 1619 - 1668 - Nachfolge

137 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Stallinterieur. Monogrammiert unten

links: PW. Öl auf Leinwand. Doubliert.

25 x 28,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Wachssiegel und Aufkleber auf dem

Keilrahmen.

Wouwerman, Philipps

Haarlem 1619 - 1668 - Umkreis

138 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Vor dem Wirtshaus. Öl auf Holz.

33,5 x 45cm. Rahmen.

Rückseitig:

Ein Wachssiegel und Reste von Stempeln.


137

138

91


Gemälde Alter Meister

138

Netscher, Caspar

1639 Heidelberg - 1684 Den Haag - Umkreis

139 | $ 6.030 - 6.432 / € 4.500 - 4.800

Bildnis eines Kavaliers. Öl auf Leinwand. Doubliert.

46,5 x 38,5cm. Rahmen.

92

140

Niederländischer Meister

17.Jh.

140 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Porträt des Karl I. Ludwigs, Kurfürst der Pfalz (?).

Öl auf Holz. 70 x 52cm.

Rückseitig:

Schrift und Aufkleber.


141

Englischer Meister

18.Jh.

141 | $ 3.752 - 4.020 / € 2.800 - 3.000

Porträt einer Dame mit Perlschmuck. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 80 x 64,5cm. Rahmen.

142

Frédou, Jean Martial

1711 Fontenay-St. Père - 1795 Versailles - Umkreis

142 | $ 3.350 - 3.752 / € 2.500 - 2.800

Porträt einer Dame als Jagdgöttin Diana. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 92,5 x 73cm. Rahmen.

93


Gemälde Alter Meister

143

144

94

Französischer Meister

18.Jh.

143 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Nach der Schlacht. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 52,5 x 65,5cm. Rahmen.

Vernet, Claude Joseph

1714 Avignon - 1789 Paris

- in der Art des

144 | $ 4.020 - 6.700 / € 3.000 - 5.000

Schiffbruch. Öl auf Leinwand. Doubliert.

71 x 98cm. Rahmen.


Valckenborch, Gillis van

1570 Antwerpen - 1622 Frankfurt/Main -

Umkreis

145 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Die Versöhnung der Römer mit den

Sabinerinnen.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 106 x 145cm.

Rahmen.

Flämischer Meister

16.Jh.

145 A | $ 6.700 - 7.370 / € 5.000 - 5.500

Die vier Evangelisten. Öl auf Holz.

82,5 x 101cm. Rahmen.

145

145 A

95


Gemälde Alter Meister

96

146

147

Niederländischer Meister

17./18.Jh.

146 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Der Evangelist Markus. Öl auf Leinwand. Auf Holz gezogen.

76 x 63cm. Rahmen.

Süddeutscher Meister

18./19.Jh.

147 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Geburt Christi. Öl auf Kupfer. 36,5 x 28cm.

Rahmen.


148

Hallé, Noël

Paris 1711 - 1781 - zugeschrieben

148 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Heilige Familie. Öl auf Leinwand. Doubliert. 33,5 x 41cm.

Rahmen.

Literatur:

Vgl. Willk-Brocard, Nicole: Une dynastie Les Hallé. Paris 1995.

97


Gemälde Alter Meister

149

150

98

Zuccarelli, Francesco

1702 Pitigliano - 1788 Florenz

- zugeschrieben

149 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Landschaft mit Fischern. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 39 x 52cm. Rahmen.

Rosa, Salvator

1615 Neapel - 1673 Rom - Umkreis

150 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Italienische Gebirgslandschaft mit Fischern

am Fluss. Öl auf Leinwand. Doubliert.

71,5 x 86,5cm. Rahmen.


151

Guardi, Francesco

Venedig 1712 - 1793 - zugeschrieben

151 | $ 18.760 - 21.440 / € 14.000 - 16.000

Venezianische Vedute. Öl auf Leinwand. Doubliert.

44,5 x 57,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Baden-Württemberg.

Gutachten:

Bericht einer kunsttechnologischen Untersuchung von Jens

Klocke vom 8. September 2007:

„Verwendete Malmaterialen, Aufbau der Grundierung und

Maltechnik sprechen für einen geübten, routinierten, schnellen

Meister des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Sie sprechen gegen

die Entstehung im 19. Jahrhundert oder später.

Die Art der Darstellung, sowie malerische Details stimmen mit

den bekannten Werken Francesco Guardis überein und unterscheiden

sich von der Malweise einiger genannter Zeitgenossen

mit ähnlichen Bildmotiven.

Es konnte bei der Untersuchung kein Indiz gegen die

Urheberschaft Francesco Guardis als Maler gefunden werden.

Das Bild ist trotz seiner restauratorischen Bearbeitung in gutem

Zustand. Seine Pastositäten sind ebenso erhalten, wie dünnere

Farbaufträge. Es ist seinem ursprünglichen Erscheinungsbild sehr

nahe.“

99


Gemälde Alter Meister

152

153

100

Flämischer Meister

2.H.17.Jh.

152 | $ 10.720 - 13.400

€ 8.000 - 10.000

Weite ideale Landschaft mit Flusslauf

und Städten. Öl auf Leinwand. Doubliert.

99 x 150cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.

Swanenburgh, Jacob Isaacsz.

Leiden 1571 - 1638 -

Nachfolge 18./19. Jh.

153 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Der Fall Trojas. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 45 x 61cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.


Potter, Pieter Symonsz.

1597 Enkhuizen - 1652 Amsterdam -

zugeschrieben

154 | $ 6.700 - 7.370 / € 5.000 - 5.500

Ruinenlandschaft. Bezeichnet unten links:

P. Potter f. 1636. Öl auf Holz. 40 x 40cm.

Rahmen.

Niederländischer Meister

um 1700

155 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Landschaft mit Christus und der

Samariterin am Brunnen. Bezeichnet

unten mittig: G.C ver Beeck. Öl auf Holz.

28 x 40,5cm.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

154

155

101


Gemälde Alter Meister

156 a.)

156 b.)

102

Troost, Cornelis

Amsterdam 1697 - 1750 - Nachfolge

156 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Zwei Monatsbilder: Mai und Dezember.

Öl auf Kupfer. Je 41,5 x 55cm. Rahmen.


157

Vries, Roelof, Jansz van

1631 Haarlem - nach 1681 Amsterdam

157 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Waldlandschaft. Signiert am unteren Rand links:

R. Vries. Öl auf Holz. 64,5 x 48,5cm.

Rückseitig:

Reste eines alten Aufklebers.

158

Seekatz, Johann Conrad

1719 Grünstadt - 1768 Darmstadt - Umkreis

158 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Knaben mit Drehleier. Öl auf Leinwand. Doubliert.

127 x 89cm.

103


Gemälde Alter Meister

159

160

104

Zais, Giuseppe

1709 Forno di Canale - 1784 Trevisio -

Umkreis

159 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Galante Szene. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 54,5 x 73cm. Rahmen.

Vernet, Claude Joseph

1714 Avignon - 1789 Paris - Umkreis

160 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Fischer am Seeufer. Öl auf Leinwand.

73 x 98,5cm. Rahmen.


Deutscher Meister

18.Jh.

161 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Bildnis eines Piqueurs. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 88 x 64cm.

Französischer Meister

2.H.18.Jh.

162 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Nach der Jagd. Öl auf Holz.

24,5 x 30,5cm. Rahmen.

162

161

105


Gemälde Alter Meister

163

164

106

Soolmaker, Jan Franz

1635 Antwerpen - 1685 Amsterdam -

Umkreis

163 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Hirten mit Vieh. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 57 x 58cm. Rahmen.

Kobell, Jan II.

1778 Delfshaven - 1814 Amsterdam

164 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Lagerndes Vieh am Gehöft. Signiert unten

rechts: J. Kobell. Öl auf Holz. Auf Holz

gelegt. 45 x 56cm. Rahmen.


Thiele, Alexander

1685 Erfurt - 1752 Dresden

- zugeschrieben

165 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Blick über die Elbe auf das barocke

Dresden. Öl auf Leinwand. Doubliert.

56,5 x 82cm.

Literatur:

Schlossmuseum Sondershausen (Hrsg.),

"Wie über die Natur die Kunst des Pinsels

steigt". Johann Alexander Thiele (1685-

1752). Thüringer Prospekte und

Ideallandschaften. Katalog zur

Ausstellung in Sondershausen und

Arnstadt, Weimar 2003.

Wir danken Dr. Anke Fröhlich für die

freundliche Unterstützung.

Schüz, Christian Georg I

1718 Flörsheim - 1791 Frankfurt/Main -

Umkreis

166 | $ 4.020 - 6.700 / € 3.000 - 5.000

Flusslandschaft mit Fischern. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 39 x 53cm.

Rahmen.

165

166

107


Gemälde Alter Meister

108

167

Bent, Jan van der

1650 Amsterdam - 1690 - zugeschrieben

167 | $ 6.700 - 9.380 / € 5.000 - 7.000

Pastorale Szene. Nachträglich bezeichnet unten rechts:

Berchem. Öl auf Leinwand. Doubliert. 97 x 77cm. Rahmen.

Als Schüler des bekannten Niocolaes Berchem arbeitet Jan van

der Bent gerne in dessen Stil. Da er in der Qualität der

Ausführung seinem Lehrmeister sehr nahe kam, findet sich

seine Signatur auf den italianisierenden Landschaften mit Hirten

und ihrem Vieh immer wieder nachträglich überarbeitet und

unter einer späteren Zuschreibung an Berchem.


Gemälde Neuerer Meister


Gemälde Neuerer Meister

Pforr, Franz

1788 Frankfurt a.M. - 1812 Albano Laziale

170 | $ 174.200 - 201.000 / € 130.000 - 150.000

Nächtliche Heimkehr. Monogrammiert und datiert unten auf der

Tafel: FP 1809. Öl auf Leinwand. 26 x 20cm.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen: Radierung für den Lukasbund von Johann

Friedrich Overbeck mit der handschriftlichen Datierung: October

1809.

Provenienz:

- Erstmals erwähnt 1881 in Rahmen der Frankfurter Historischen

Kunstausstellung: Nr. 212 als Eigentum Dr. E. Roberth.

- Auch in Boetticher, Malerwerke des Neunzehnten Jahrhundert,

mit gleichem Eigentumsvermerk.

- Im Rahmen der Recherche zur Monographie über Pforr von

Fritz Lehr 1924 (siehe Lit. 2) konnte der Verbleib der Arbeit nicht

festegestellt werden; vermutlich noch im 19.Jh. aus der

Sammlung Dr. Roberth verkauft, da weder in seinem Testament

noch dem seiner Tochter, die ihren Nachlass dem Städel

vermachte, ein Hinweis auf das Gemälde erscheint.

- Privatbesitz Nordrhein-Westfalen.

Das Art Loss Register bestätigt am 29. Juli 2011, dass das

Gemälde weder als gestohlen noch als vermisst registriert ist.

Ebenso wurde kein Eigentumsanspruch auf dieses Werk aus der

Zeit zwischen 1933 und 1945 angemeldet.

110

Gutachten:

- Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan, Berlin 6. August 2011.

- ausführliche Zustandsbeschreibung durch Frau Carmen

Seuffert, Gruppe Köln, August 2011.

Literatur

- Boetticher, Friedrich von: Malerwerke des neunzehnten

Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Zweiter Band, erste

Hälfte. S. 264. Nr. 1. Dort mit Provenienzangabe Sammlung Dr.

E. Roberth.

- Lehr, Fritz Herbert: Die Blütezeit romantischer Bildkunst.

Franz Pforr der Meister des Lukasbundes. Verlag des Kunst -

geschichtlichen Seminars der Universität, Marburg an der Lahn,

1924. S.333.

- Rittweger, Franz: Catalog der Frankfurter Historischen Kunst-

Ausstellung. Im Selbstverlag des Ausstellungs-Vorstandes,

Frankfurt am Main, 1881. Nr. 212.

Signatur


170

111


Gemälde Neuerer Meister

Das vorliegende Gemälde mit der Darstellung eines Malers bei

seiner nächtlichen Heimkehr wurde im Zuge der Recherchen von

VAN HAM als hochinteressantes Zeugnis aus der Gründungs phase

des Lukasbundes wiederentdeckt. Es ist damit von einem für die

Kunstgeschichtsschreibung der gesamten Malerei des 19.

Jahrhunderts grundlegenden Wert und wird im Gutachten von

Prof. Börsch-Supan als „Inkunabel der nazarenischen Malerei“

gewürdigt.

Erwähnt in den Briefen Pforrs und dokumentiert in der Literatur

des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts galt die Arbeit bis

jetzt als vermisst; das Motiv des heimkehrenden Künstlers – auch

Börsch-Supan vermutet hier ein Selbstporträt des Malers – war

seit den 50er Jahren in Form einer Vorzeichnung bekannt, die sich

in der süddeutschen Privatsammlung Winterstein befindet. (siehe

Abb.)

VAN HAM kann nun dieses frühe Ölgemälde Pforrs anbieten, eine

museale Rarität, da der Künstler in seinem kurzen Leben nur

wenige Werke geschaffen hat. Die kleinformatige Malerei bezeugt

eindrucksvoll die romantischen Stimmungen der Literatur und

Poesie dieser frühen Aufbruchsjahre.

Im Sommer 1808 finden sich an der Wiener Kunstakademie

einige Schüler zusammen, die, wenig überzeugt von der

herrschenden Lehrmeinung, nach einem eigenen Themenkreis

und einer eigenen Ausdrucksform suchen und sich hierbei von

der in der Dichtung aufkommenden romantischen Mittelaltersicht

anstecken lassen. Die jungen Künstler, die sich um die beiden

Hauptprotagonisten und engen Freunde Johann Friedrich

Overbeck und Franz Pforr versammeln, verabreden wöchentliche

Treffen, stellen sich Aufgaben und

beurteilen die Ergebnisse

gemeinsam. Schon bald nennen sie

sich in Anlehnung an den

Schutzpatron der Maler als

„Lukasbrüder“ und gründen im

Folgejahr, am 10. Juli 1809 den

„Lukasbund“. Overbeck entwirft

eine kleine Radierung mit ihren

Initialen, die alle in diesem Bund

geprüften Werke als eine Art

Vignette tragen sollen.

Nunmehr in deutlichen Widerspruch

zur Akademie verlassen die Künstler

Pforr, Overbeck, Vogel und

Hottinger 1810 Wien und lassen

sich in Rom in dem leerstehenden

Franzis kanerkloster Sant'Isidoro

Rückseitige Vignette nieder. Schnell schließen sich

weitere Studenten an und leben mit

in dieser Art klösterlicher Bruder schaft. Sie studieren die

altitalienischen Werke des spätmittel alterlichen Rom. Aus der

Bezeichnung der Lukasbrüder werden mehr und mehr die

„Nazarener“. Pforr hingegen, der schon in den Wiener Jahren an

Tuberkulose litt, war in Rom nur wenig produktiv und verstarb

1812 mit 24 Jahren. Seine enge Beziehung zu Overbeck

verdeutlicht das 1810 entstandene Freundschaftsbild (siehe Abb.).

Wir danken Herrn Prof. Börsch-Supan für seine freundliche

Unterstützung.

112

Gutachten Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan, August 2011:

„ […] Am 2. August 2011 habe ich das Gemälde im Original untersuchen

können. Von zwei kleinen Retuschen links unten und im Mantel des

Mannes sowie einem verschmutzten

Firnis abgesehen, ist es tadellos

erhalten. Bei einer Reinigung

werden einzelne Partien, die zur Zeit

nicht ganz klar zu erkennen sind,

deutlicher zu sehen sein.

Das Bild ist nicht doubliert und

besitzt seinen originalen Keil -

rahmen. Auf dem linken senk -

rechten Schenkel ist die kleine

Radierung Friedrich Overbecks mit

dem Heiligen Lukas, das Emblem

des am ersten Jahrestag des

zunächst nur losen Zusammen -

schlusses der Lukasbrüder am

10. Juli 1808 und des nun also am

10. Juli 1809, förmlich gegründeten

Lukasbundes, aufgeklebt. Der Zettel

Porträt Pforrs von Overbeck

(Berlin Nationalgalerie)

ist mit dem handschriftlichen Eintrag „Oktober 1809“ und dem Signet

Pforrs (Kreuz über einem Schädel) auf einem Täfelchen in der linken

unteren Ecke versehen, wie es sich in nahezu der gleichen Form auf der

Vorderseite halbrechts unten am Boden liegend findet, hier mit dem

Monogramm „FP“ und der maßgeblichen Jahreszahl der Entstehung

„1808“ versehen. Erhalten ist die Emblemradierung Overbecks noch auf

einem anderen Bild Pforrs „Der Graf von Habsburg und der Priester“ von

1809 mit dem aufgeschriebenen Datum „May 1810“. Diese Daten

bezeichnen vermutlich die billigende Prüfung des Bildes durch den

Lukasbund.

Das Bild galt bis jetzt als verschollen. Erwähnt war es zuletzt in dem von

Franz Rittweger verfassten Katalog der am 27. Juni 1881 eröffneten

Frankfurter Historischen Kunst-Ausstellung als Nr.212 mit dem Eintrag;

„Genrebild. Eigenthum des Herrn Dr. E. Roberth“. Eine Beschreibung gibt

Friedrich von Boetticher (Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts,

Band 2, Dresden 1891 - 1901, S. 264) unter der Nr.1 von Pforrs Werkliste:

„Genrebild. Eine Dachkammer, in welcher ein Mädchen bei brennender

Lampe sitzt, während ein in einen Mantel gehüllter Mann eilig eintritt. Am

Boden stehen Bilder und durch das Fenster sieht man die Dächer der

Nachbarhäuser. Es ist Winter und hier und da blitzt ein beleuchtetes

Fenster auf. E: Dr. E. Roberth.“

Dokumentarisch bezeugt ist die „Häusliche Szene“ zuerst in dem

„Studienbericht“, den Pforr seinem ehemaligen Vormund Georg Sarasin

in Frankfurt mit Begleitschreiben vom 21. März 1810 mitteilte. Hier heißt

es über seine Tätigkeit in Wien und die Anfänge des Lukasbundes

(Overbeck, Wintergerst, Vogel und Hottinger):, ... jetzt standen also schon

fünfe da. Wir hatten uns vorgenommen, daß jeder ein gemaltes

Nachtstück auf eine gewisse Zeit liefern sollte. Ich malte dafür ein kleines

Bildchen: ein Mann welcher nach Haus kommt und sein Weib bei der

Arbeit findet; ich wählte diese ruhige häusliche Szene, weil das

Bataillenmalen mir nicht mehr genügen wollte. Denn die Vorstellung einer

Szene, die aller Größe des Eindrucks ungeachtet doch immer die

Verdorbenheit der Menschen zeigt, schien mir nicht mehr so ganz der

würdige Vorwurf der Malerei zu sein.“ (Lehr 1924, S. 40, 41; Overbecks

Nachtstück ist das im Behnhaus in Lübeck bewahrte Bild „Christus und

die Jünger in Emmaus“).

Wie der Maler in seinem „Studienbericht“ darlegt, gingen wesentliche

Impulse für die tiefgreifende Wandlung im Denken über die Aufgabe der


Kunst von Besuchen in der Wiener Gemäldegalerie aus, wo unter anderen

Perugino Pforr mehr begeisterte als die vorher bewunderten italienischen

Meister des 16. und 17. Jahrhunderts. Stärker noch wurde er berührt von

den altdeutschen Malern. "Wir eilten in die deutsche Schule der alten

Meister, wie angenehm überraschte sie uns, wie lieblich und rein sprach

hier jede Empfindung uns an. Manches schien uns sonst hier steif und

gezwungen, jetzt mußten wir uns gestehen, daß das beständige

Betrachten von Gemälden, welche eine jede gewöhnliche Verrichtung in

einer übertriebnen oft bis zum lächerlichen affektierten Stellung zeigten,

unser Urteil irre geführt hatte und daß wir deswegen diese aus der

wirklichen Natur aufgefaßten Gebärden als steif und ohne die gehörige

Bewegung geachtet hatten. Die edle Einfalt sprach mit der bestimmten

Charakteristik laut an unser Herz, hier war keine Bravour des Pinsels,

keine kühne Behandlungsart, einfach stand alles da, als wäre es nicht

gemalt, sondern so gewachsen.

Die erste Frucht dieser Eindrücke ist die „Häusliche Szene“. Sie markiert

die Abkehr von den früheren kriegerischen Szenen - hauptsächlich aus

dem Dreißigjährigen Krieg - und die Hinwendung zu gefühlsbetonten,

moralische und religiöse Überzeugungen bekennenden Darstellungen im

Einklang mit den Zielen des Lukasbundes, wobei sich das Geschehen im

Mittelalter oder in der Epoche Dürers und Raffaels abspielt. So kann das

kleine Nachtstück als Inkunabel der nazarenischen Malerei gelten.

Dargestellt ist die Wohnstube eines Malers, wie ein Altarflügel an der

Wand, ein an diese gelehntes nur von der Rückseite zu sehendes

Leinwandbild sowie eine Holztafel dahinter und vorn rechts die auf einem

Kasten (mit Malutensilien?) liegende Palette bezeugen.

Ein Mann in rotem Umhang und mit breitkrempigem Hut ist soeben zur

Tür, die er mit der linken Hand zuzieht, hereingetreten. Er schaut auf

seine Frau, die links an einem kleinen Tisch mit einer Näharbeit sitzt und

ihren Kopf dem Eintretenden zuwendet. Der Stuhl vor dem Tisch ist

schräg gestellt, als solle der Mann dort sogleich Platz nehmen.

Erleuchtet wird der Raum durch eine einzige Kerze in einem Leuchter, die

großflächige Schatten wirft, das ein zige dramatische Element des Bildes.

Ein Ofen links, der unten mit einem den Heiligen Lukas (laut Beschriftung)

darstellenden Relief verziert ist, besitzt oben ein offenes Fach, in dem eine

zinnerne Schüssel steht. In ihr wird vermutlich die Abendmahlzeit für den

Mann warm gehalten.

Rückwärts schließt sich an den kleinen Wohnraum, dessen Tiefe breite

Dielenbretter verdeutlichen, ein Alkoven mit einem Bett an. Der grüne

Vorhang des Alkovens ist zur Seite gezogen, und man blickt auf ein aus

kleinen übereck gestellten quad -

ratischen Scheiben gebildetes Fen -

ster, hinter dem beschneite Dächer

und zwei erleuchtete Fenster zu

sehen sind. Die behagliche Wärme

des Innenraumes soll gegenüber der

draußen herrschenden Kälte und

Dunkelheit fühlbar werden.

Eine 1958 zuerst veröffentlichte

Zeichnung (Feder in Schwarz, Pinsel

in Grau) in der Sammlung Alfred

Winterstein in München ist damals

bereits als Vorarbeit für das vor -

liegende Gemälde erkannt worden.

Gegenüber dieser Zeichnung hat

Pforr das Gemälde durch mehrere

Einzelheiten bereichert bzw. ver -

F. Pforr, Vorzeichnung,

Sammlung A. Winterstein

ändert. Statt des leeren Rahmens für das darunter stehende Bild hat Pforr

den in eine obere und eine untere Darstellung geteilten linken Flügel eines

Altarbildes wieder gegeben. Man erkennt rechts die Scharniere. Oben ist

wohl die Maria aus einer Verkündigung zu sehen (der Engel wäre rechts

zu ergänzen), darunter ein Heiliger in einem roten Mantel, der ebenso wie

der Nimbus eine Brücke zu dem eintretenden Mann schlägt. Die

Tischdecke ist nun mit einem Muster verziert und auf ihr liegen außer der

größer wiedergegebenen Lichtputzschere ein Garnknäuel, daneben eine

normale Schere und ein Gebetbuch. Auch das Lukas-Relief am Ofen,

identifizierbar durch die Beischrift „Sanktus Lukas“, ist hinzugefügt,

ebenso das Täfelchen mit der Signatur. Erst im ausgeführten Bild wird der

Betrachter genötigt, sich in die liebevoll gezeichneten Einzelheiten zu

versenken.

[...] Bereits Lehr (1924, S.104) hat eine - allerdings zu enge - Verbindung

zwischen dem ihm nur durch die Beschreibung Boettichers bekannten

Gemälde und einer im Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt bewahrten

Zeichnung, einer Illustration zu Heinrich Pestalozzis Roman „Lienhard

und Gertrud“ hergestellt. Auch hier sitzt eine Frau (Gertrud) bei

Kerzenlicht an einem Tisch, während ein Mann, der betrunkene Maurer

Lienhard, durch die Tür hereintritt. Aber die Frau, von vier kleinen

Kindern umgeben, sitzt verzweifelt da und hat den Kopf in die Hand

gestützt. Im Zeichenstil und in der Komposition dem Wintersteinschen

Blatt eng verwandt, ist das Thema jedoch ein ganz anderes, nämlich das

gleiche, das der mit Pforr befreundete Schweizer Lukas-Bruder Ludwig

Vogel in einer später mit dem falschen Datum 1807 versehenen

Zeichnung in der Stiftung für Kunst in Olten dargestellt hat. Heinrich

Thommen hat das Blatt in seinem Buch „Im Schatten des Freundes“.

Arbeitsmaterialien von Franz Pforr im Nachlaß Ludwig Vogels" (Basel

2010, Abb.69) veröffentlicht. Die Vermutung liegt nahe, daß ein danach

ausgeführtes nicht nachweisbares Gemälde das Nachtstück war, mit dem

Vogel sich an der Aufgabenstellung der Lukasbrüder 1808 beteiligt hat,

und es ist auch gut möglich, daß Pforr aus dieser drastischen,

lebensnahen Schilderung des Elends armer Leute seine empfindsame

Darstellung geordneten Lebens als ein Vorbild abgeleitet hat. Das Bild

enthält noch eine andere, tief in die persönliche Gefühlswelt Pforrs

hineinführende Aussage. In seinem „Studienbericht“ bezeichnet er den

hereintretenden Mann lediglich als einen solchen und verschweigt die

auf einen Maler hindeutenden Einzelheiten. Offenbar wollte er seinen

ehemaligen Vormund nicht zu ausführlich über sein Seelenleben

informieren. Die lange, gerade Nase und vor allem die auffallende Frisur,

lange Haare, die wie geraffte Vorhänge von der Mitte nach den Seiten

herabfallen, machen es sehr wahrscheinlich, daß Pforr mit dem Mann

sich selber meint. Damit tritt er zu dem Mädchen, das, wie die

Bleistiftstudie als Halbfigur vermuten läßt, eine existierende Person ist, in

eine innige Beziehung. Bestätigt wird diese Dimension des Bildes durch

das Hauptwerk „Sulamith und Maria. Allegorie auf Pforrs und Overbecks

Leben“, Pforrs letztes 1811 gemaltes Gemälde und das anrührendste

Dokument dieser engen Künstlerfreundschaft (Schweinfurt, Museum

Georg Schäfer). Seine Idealvorstellung von der Frau ist auf der rechten

Hälfte des zweigeteilten Bildes in der rot gekleideten, blonden Maria in

einem altdeutschen Interieur wiedergegeben. Im Typus entspricht diese

Maria völlig der jungen Frau in der „Häuslichen Szene“. Pforr hat nur

wenige Gemälde geschaffen, und auch in wichtigen deutschen Museen

ist er nur durch Zeichnungen vertreten. Erhalten sind außer dem hier

besprochenen Bild nur fünf für ihn völlig gesicherte Werke, von denen

sich vier in Frankfurt befinden. (Das Pforr-Bildnis im Germanischen

Nationalmuseum halte ich nicht für ein Selbstbildnis. Heinrich Thommen -

2010, S.230 - 232- sieht in dem ebenda befindlichen Bildnis des Knaben

Xaverio als Hl. Johannes eine Gemeinschaftsarbeit von Vogel und Pforr.)

Verschollen sind mindestens drei Gemälde. Der im Alter von nur 24 Jahren

in Albano verstorbene Künstler zählt aufgrund der Reinheit seines

Strebens zu den anrührendsten Erscheinungen der deutschen

Kunstgeschichte, die so nur um 1800 im knospenhaften Stadium einer

neuen Entwicklung zu finden sind außer Pforr, Runge, Horny, Erhard und

Heinrich Reinhold.“

113


Gemälde Neuerer Meister

114

171

Preyer, Johann Wilhelm

1803 Rheydt - 1889 Düsseldorf

171 | $ 6.030 - 8.040 / € 4.500 - 6.000

Pfirsiche. Bezeichnet und datiert in verschiedenen

Bereichen sowohl Vorder- als auch Rückseitig:

Schwarzer Stift, teils weiß gehöht und koloriert auf

cremefarbenes Papier. 21,3 x 18,5cm (im Passepartout

gemessen). Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

Das kuriose Blatt stammt aus einem Skizzenbuch

Preyers und zeigt Zeichnungen verschiedener Pfirsiche

zu recht unterschiedlichen Zeitpunkten. Angefangen

von den ersten beiden Reihen, die am 18.08.1843

entstanden über die zweite Datierung der dritten Reihe

am 19.08.1854 bis zur den letzten Datierungen im

Jahre 1878 vergehen 35 Jahre die Preyer immer wieder

an diesem Blatt arbeitet. Seine Akribie und genaue

Erfassung der Zerfallstadien lässt ihn schon zeitlebens

zu einem der wichtigsten deutschen Zeichner werden.

171 Rückseite


172

Preyer, Johann Wilhelm

1803 Rheydt - 1889 Düsseldorf

172 | $ 5.092 - 5.360 / € 3.800 - 4.000

Landschaft mit Vögeln. Federzeichnung auf Papier. 15 x 19,5cm.

Rahmen mit Passepartout.

Provenienz:

Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

Die hervorragende Zeichnung Preyers ist in seine frühe Zeit zu

datieren. Unmittelbar vergleichbar ist sie mit einem Blatt (Inv.Nr:

1924/31) aus dem Düsseldorfer Museum Kunstpalast, das Preyer

am 21.10.1837 zeichnete.

115


Gemälde Neuerer Meister

116

173 a.)

174

Kolbe, Heinrich Christoph

Düsseldorf 1771 - 1836

173 b.)

173 | $ 3.216 - 3.484 / € 2.400 - 2.600

Zwei Gemälde:

Porträtbildnisse der Barmener Eheleute Theodor Hasselkuss und

seiner Frau Frieda, geb Döring. Das Herrenporträt signiert und

datiert unten links: Kolbe j.f. 1834. Jeweils Öl auf Leinwand.

Das Herrenporträt doubliert. 68 x 68cm. Rahmen.

Krafft, A.

1770 München - 1856 Wien

174 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Selbstbildnis um 1800. Öl auf Leinwand. Doubliert.

53 x 43,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen alte Etiketten mit Hinweis auf den Künstler.

Settegast, Joseph Anton

1813 Koblenz - 1890 Mainz - zugeschrieben

175 | $ 3.752 - 4.020 / € 2.800 - 3.000

Junge Winzerin unter Weinreben vor sizilianischer (?) Landschaft.

Öl auf Leinwand. 23 x 18,5cm. Rahmen.


175

117


Gemälde Neuerer Meister

176

177

118

Hilgers, Carl

Düsseldorf 1818 - 1890

176 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Winterlandschaft mit Schlittschuhläufern.

Signiert und datiert unten rechts:

C. Hilgers 1853. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 42,5 x 60,5cm. Rahmen.

Pulian, Gottfried

1809 Meißen - 1875 Düsseldorf

177 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Landschaft an der Mosel. Signiert unten

rechts: G. Pulian. Öl auf Leinwand.

29,5 x 46cm. Rahmen.

Rückseitig:

In alter Schrift „Pulian Ddorf 1858“.


178

Bürkel, Heinrich

1802 Pirmasens - 1869 München

178 | $ 40.200 - 46.900 / € 30.000 - 35.000

Ankunft auf der Alm. Signiert und datiert unten rechts:

H. Bürkel 1835. Öl auf Leinwand. 38 x 48cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Süddeutschland.

Vgl. Literatur:

Bühler/Krückel: Heinrich Bürkel. München 1989. Seite 235.

Bürkel steht in der Tradition der Münchner Schule und wird

von den WVZ Verfassern als „Vollender der Biedermeiermalerei“

bezeichnet. Die „Landschaftsmalerei mit sittenbildhafter

Staffage“ ist hier als "Derivat der gesellschaftspolitischen

Um- und Neubewertung" zu sehen.

Das fein gemalte Werk Bürkels ist unmittelbar vergleichbar mit

Kompositionen des WVZ-Nr. 117 und 118, die jedoch von den

WVZ-Verfassern rund 30 Jahre später datiert werden.

119


Gemälde Neuerer Meister

179

180

120

Achenbach, Oswald

Düsseldorf 1827 - 1905

179 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Landschaftsstudie. Signiert unten links:

Osw. Achenbach. Öl auf Holz.

22 x 34,5cm. Rahmen.

Rousseau, Théodore

1812 Paris - 1867 Barbizon

- zugeschrieben

180 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Landschaftsstudie. Monogrammiert unten

links: TH. R. Öl auf Leinwand. Doubliert.

27 x 41cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alte Etiketten und Inventarnummern.


Hengsbach, Franz

1814 Werl - 1883 Düsseldorf

181 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Der Achensee in Tirol. Signiert und datiert

unten rechts: F. Hengsbach 1862. Öl auf

Leinwand. 91,5 x 134cm. Rahmen.

Hanedoes, Laurens

Woudrichem 1822 - 1905

182 | $ 2.144 - 2.412 / € 1.600 - 1.800

In den Dünen. Signiert und datiert unten

rechts: L. Hanedoes fct. 1870. Öl auf

Leinwand. 46 x 65cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Leinwand nochmals signiert und

datiert.

181

182

121


Gemälde Neuerer Meister

183

184

122

Salvaterra, Giuseppe

Italien um 1900

183 | $ 6.030 - 8.040 / € 4.500 - 6.000

Fischerboote am Strand vor Neapel.

Signiert und datiert unten links: Gius.

Salvaterra 95. Öl auf Leinwand.

50,5 x 82cm. Rahmen.

Rowbotham, Thomas Charles Leeson

1823 Dublin - 1875 London

184 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Blick in die Bucht von Neapel. Signiert

unten rechts: Th.C. Rowbotham. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 52 x 77cm.

Rahmen.


185

Pratella, Attilio

1856 Lugo - 1943 Neapel

185 | $ 9.380 - 10.720 / € 7.000 - 8.000

Neapel. An der Küste vor dem Palazzo Donn’Anna. Signiert

unten rechts: A. Pratella. Öl auf Leinwand. 30 x 44,5cm.

Rahmen.

Vgl. Literatur:

Savoia, Enzo: Attilio Pratella. Il Narratore dei Mille Volti di Napoli,

Bologna 2007.

Eine sehr vergleichbare Arbeit, Öl auf Leinwand mit ähnlichen

Maßen, findet sich dort aufgelistet unter der Nr. 32,

Farbabb. S. 46.

123


Gemälde Neuerer Meister

187

124

186

Funk, Heinrich

1807 Herford - 1877 Stuttgart

186 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Hochgebirgslandschaft. Signiert links

der Mitte: H. Funk. Öl auf Leinwand.

91,5 x 74cm. Rahmen (verm. Original).

Behrendsen, August

1819 Magdeburg - 1886 Hildesheim

187 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

See im Hochgebirge (Tirol). Signiert und

datiert unten rechts: A. Behrendsen 1861.

Öl auf Leinwand. 76 x 98cm. Rahmen.


Chwala, Adolf

1836 Prag - 1900 Wien

188 | $ 10.050 - 10.720 / € 7.500 - 8.000

Partie an der Elbemündung. Signiert

unten rechts: A. Chwala.Öl auf Holz.

36,5 x 58cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel altes Etikett mit Ortsangabe.

Schultze, Carl

1856 Düsseldorf

189 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Der Königssee im Berchtesgadener Land.

Signiert unten rechts: Carl Schultze Df.

Öl auf Leinwand. 75 x 97cm. Rahmen.

188

189

125


Gemälde Neuerer Meister

190

Kaemmerer, Frederik Hendrik

1839 Den Haag - 1902 Paris

190 | $ 12.060 - 13.400 / € 9.000 - 10.000

Am Strand. Signiert und datiert unten links: FH. Kaemmerer. 70.

Öl auf Leinwand. 27,5 x 42cm. Rahmen.

Rückseitig:

Aufkleber mit Informationen zum Künstler.

Frederik Hendrik Kaemmerer wurde 1839 in Den Haag geboren

und war Schüler von Gèrôme in Paris. Die meisten seiner Werke

gelangten nach Amerika, z.B. in die Sammlungen Vanderbild,

Rockefeller, Jay Guld usw.

126

Carrière, Eugène

1849 Gournay-sur-Marne - 1906 Paris

191 | $ 40.200 - 42.880 / € 30.000 - 32.000

Porträt der Lise Carrière. Signiert unten rechts: Eugène Carrière.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 41 x 33cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Rahmen Ausstellungsetikett der Direction

des Musées Nationaux.

Ausstellung:

„Carriere et le Symbolisme“ Orangerie des Tuileries,

Paris 1949/50.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.


191

Inspiriert durch die Bilder La Tours im Musée Lécuyer, entschied

sich Eugène Carrière 1869, nach einer Ausbildung zum

Lithografen, an der École Natinoale des Beaux-Arts in Paris zu

studieren. Nach seiner Zeit als Soldat und seiner Gefangenschaft

in Dresden, kehrte er 1872 nach Paris zurück um sein

Kunststudium bei Alexandre Cabanel fortzusetzen. 1877

heiratete Sophie Desmouceaux. Erfolglos als Künstler, ernährte er

seine Familie durch Gelegenheitsarbeiten, unter anderem in der

Porzellanmanufaktur Sèvres, wo er Auguste Rodin kennenlernte.

Da er sich als junger Maler keine Modelle leisten konnte,

entstanden viele Bilder seiner Frau und seiner Kinder, so wie auf

dem hier angebotenen Gemälde, für das ihm seine Tochter Lise

Modell stand.

1890 führte die Spaltung in der Pariser Künstlerschaft zur

Gründung der Société Nationale, an deren Spitze sich Carrière

stellte und in deren neuen Salon er seitdem ausschließlich

ausstellte. Von der Pariser Kunstwelt geschätzt, malte er nun

auch Porträts zeitgenössischer Berühmtheiten und freundete sich

mit Paul Gauguin und Edmond de Goncourt an. 1899 gründete

er seine eigene Akademie, an der unter anderem Henri Matisse

und André Derain lernten.

Carrières Werke kann man in drei Entwicklungsphasen einteilen.

Nach seiner koloristischen Seite und später durch Rubens und

Velazquez beeinflussten Periode bis Ende der 1890er Jahre, tritt

eine wesentliche Vereinfachung seines Stils zugunsten der

Konzentrierung des Bildeindruckes ein. Carrière entwickelt seinen

berühmten „Nebel“. Diese verschwommene Technik harmoniert

mit seiner poetischen Auffassung und wurde lange Zeit verkannt.

Schließlich abstrahiert sich sein Stil mehr und mehr, die Linie löst

sich auf, Flächen entstehen – diese Konsequenz der Entwicklung

seines Stils ist für Carrière das notwendige und persönlichste

Ausdrucksmittel für seine künstlerischen Absichten.

Wichtige Museen wie das Musée d'Orsay und das Musée Rodin

in Paris oder die Tate Gallery und die National Gallery in London

besitzen Werke dieses bemerkenswerten Künstlers.

127


Gemälde Neuerer Meister

192

193

128

Daiwaille, Alexander Joseph

1818 Amsterdam - 1888 Brüssel

192 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Winterliche Landschaft mit Figuren -

staffage. Signiert und datiert unten links:

A.J. Daiwaille H 52. Öl auf Holz.

36 x 45cm. Rahmen.

Carmichael, James Wilson

1800 Newcastle - 1868 Scarborough -

zugeschrieben

193 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Frankfurt. Blick über den Main auf die

Altstadt. Öl auf Leinwand. 30,5 x 43cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen alte Klebezettel.


Chwala, Adolf

1836 Prag - 1900 Wien - Umkreis

194 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

An der Furt. Bezeichnet unten rechts:

Chwala. Öl auf Leinwand. Doubliert.

68,5 x 105cm. Rahmen.

Breuhaus de Groot, Frans Arnold II

1824 Leiden - 1872 Brüssel

195 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Holländische Landschaft. Signiert und

datiert unten rechts: F. Breuhaus de Groot

f 64. Öl auf Holz. 24 x 33,5cm. Rahmen.

194

195

129


Gemälde Neuerer Meister

196

Knaus, Ludwig

1829 Wiesbaden - 1910 Berlin

196 | $ 8.710 - 9.380 / € 6.500 - 7.000

Interieur mit drei Generationen. Signiert und datiert unten

rechts: L. Knaus 1889. Öl auf Leinwand. 52,5 x 43cm. Rahmen.

Dieffenbach, Anton

1831 Wiesbaden - 1914 Hohwald

197 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Rast im Wald. Signiert unten rechts: A. Dieffenbach.

Öl auf Leinwand. 81 x 59cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen Galerieetikett der Kunsthandlung

J.P. Schneider jr. Frankfurt a.M.

Vgl. Literatur:

Boetticher, Friedrich von: Malerwerke des neunzehnten

Jahrhunderts, Bd. I.1. S. 234: Dort unter der Nummer

12 aufgeführte Arbeit „Rast im Wald. Kinder am Bach“.

130

197

Bechi, Luigi

Florenz 1830 - 1919

198 | $ 9.380 - 10.720 / € 7.000 - 8.000

Zwei Kinder mit Brot und Äpfeln bei der Pause. Signiert unten

links: L. Bechi. Öl auf Leinwand. Doubliert. 116 x 88cm.

Rahmen.

Als Künstler, der sich zwischen der akademisch-traditionellen

und der realistischen Malerei bewegte, nimmt Luigi Bechi einen

festen Platz in der Kunstgeschichte des Risorgimento ein.

Nach seinem Studium an der Accademia di Belle Arte in Florenz

entstanden zunächst akademische Gemälde; später schließt sich

Bechi dann aber der Macchiaioli an, einer Künstlergruppe, die

sich gegen den Akademismus sich für den Realismus einsetzt.

Seine Ausbildung als Historienmaler benutzt er nun um aktuelle

Themen des Unabhängigkeitskrieges mit den neuen Idealen

einer realistischen Bildauffassung zu verbinden.

1870 wird er Professor an der Akademie in Florenz und widmet

sich seitdem ausschließlich der Genremalerei. Aus dieser Zeit

stammt wahrscheinlich auch unser Gemälde, in dem ein

Mädchen schwesterlich ihren Apfel mit einem Jungen teilt,

welcher jedoch anscheinend lieber ihre Hälfte haben möchte.


198

131


Gemälde Neuerer Meister

199

200

132

Le Poittevin, Eugène

Paris 1806 - 1870 - zugeschrieben

199 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Fischerfamilie am Strand. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 45 x 65cm.

Rahmen.

Sedlaczek, Stephan

1868 Königsstetten - 1936 Wien

200 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Der junge Mozart am Spinett. Signiert

unten linsk: Stephan Sedlacek. Öl auf

Leinwand. 64,5 x 92,5cm. Rahmen.


Friedländer von Mahlheim, Alfred

Wien 1860 - 1933

201 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Tanz der Zigeunerin im Lager. Signiert

unten links: A. Friedlaender. Öl auf Holz.

15,5 x 21cm. Rahmen.

Volkers, Emil

1831 Birkenfeld - 1905 Düsseldorf

und

Webb, Charles Meer

1830 London - 1895 Düsseldorf

202 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Vor dem Gasthaus. Signiert und datiert

unten rechts: Volkers & Webb 1861.

Öl auf Holz. 41,5 x 55cm. Rahmen.

201

202

133


Gemälde Neuerer Meister

203

204

134

Ravenzwaay, Jan van

Hilversum 1789 - 1869

203 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Weite Tallandschaft mit lagerndem Vieh.

Signiert unten links: J.v.R. fecit. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 74,5 x 93cm.

Rahmen.

Beernaert, Euphrosine

1831 Oostende - 1901 Brüssel

204 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Waldlandschaft mit Hirten. Signiert und

datiert unten links: Euph. Beernaert 1854.

Öl auf Leinwand. 70 x 86cm. Rahmen.


Stok, Jacobus van der

1794 Leiden - 1864 Amsterdam

205 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Dorfweg mit Schafherde. Signiert links

auf dem Weg: J.v.d. Stok f. Öl auf Holz.

36 x 47cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alter Aufkleber.

Klerk, Willem de

Dordrecht 1800 - 1876

206 | $ 5.360 - 8.040 / € 4.000 - 6.000

Romantische Flusslandschaft. Signiert

unten links der Mitte: W. de Klerk.

Öl auf Holz. 53 x 68,5cm. Rahmen.

205

206

135


Gemälde Neuerer Meister

207

Meyer von Bremen, Johann Georg

1813 Bremen - 1886 Berlin

207 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Betendes Mädchen. Signiert und datiert unten links: Meyer von

Bremen, 1850. Öl auf Leinwand. Doubliert. 20,5 x 16,5cm.

Rahmen.

136

208

Meyer von Bremen, Johann Georg

1813 Bremen - 1886 Berlin

208 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Kinder beim Blinde-Kuh-Spiel. Signiert links: Meyer von Bremen.

Öl auf Holz. 16 x 12,5cm. Rahmen.


Heimburg, E. von

erwähnt 1858 - 1907 in München

209 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Kinder auf dem Schulweg. Signiert und

datiert unten rechts: E.v. Heimburg 1861.

Öl auf Leinwand. Doubliert.

45,5 x 73,5cm. Rahmen.

Andersen-Lundby, Anders

1840 Lundby - 1923 München

210 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Sonniger Wintertag im Englischen Garten

in München. Signiert und datiert unten

rechts: A. Andresen-Lundby / München

1885 (?). Öl auf Leinwand. 76,5 x 106cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen altes Künstleretikett.

209

210

137


Gemälde Neuerer Meister

211

212

138

Jutz, Carl d.Ä.

1838 Windschläg - 1916 Pfaffendorf

211 | $ 9.380 - 10.720 / € 7.000 - 8.000

Hühner. Signiert und datiert unten links:

Carl Jutz 99. Öl auf Mahagoni.

13,5 x 17cm. Rahmen.

Jutz, Carl d.Ä.

1838 Windschläg - 1916 Pfaffendorf

212 | $ 9.380 - 10.720 / € 7.000 - 8.000

Enten am Teich. Signiert und datiert

unten rechts: C. Jutz 99. Öl auf

Mahagoni. 13,5 x 17cm. Rahmen.


Adam, Julius

München 1852 - 1913

213 | $ 4.020 - 4.422 / € 3.000 - 3.300

Hasen und Zicklein am Gatter. Signiert

unten rechts: J. Adam (schwach lesbar).

Öl auf Holz. 49 x 66cm. Rahmen.

Reichert, Karl

1836 Wien - 1918 Graz

214 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Der Malerstreit. Signiert und datiert oben

links: C. Reichert Wien 03. Öl auf Holz.

24 x 30cm. Rahmen.

Rückseitig:

Reste eines alten Etiketts.

213

214

139


Gemälde Neuerer Meister

215

216

140

Russischer Meister

19.Jh.

215 | $ 2.948 - 3.350 / € 2.200 - 2.500

Das Attentat auf Zar Alexander II. in

St. Petersburg am 13. März 1881.

Gouache auf Papier. Kaschiert.

57 x 90cm. Rahmen.

Nikitin, Nykita Nykotich

geb. 1860 - war tätig in Russland

216 | $ 2.144 - 2.412 / € 1.600 - 1.800

Abend an der baltischen See. Kyrillisch

signiert und datiert unten links: N. Nikitin

1890 (?). Öl auf Leinwand. 29,5 x 36cm.

Rahmen.

Wir danken Dr. Olga Sugrobova-Roth,

Düsseldorf, für die freundliche

Unterstützung.

Bronnikov, Fjodor Andrejeviti

1827 Sadrinsk - 1902 Rom

217 | $ 24.120 - 26.800

€ 18.000 - 20.000

Der Mönch und die Bettlerin.

Öl auf Leinwand. Auf Pappe gezogen.

46,5 x 37,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alte Auktionsaufkleber des frühen 20.Jhs.

mit genauer Beschreibung und Titel.

Diese fein gemalte Szene zeigt zwei

Charaktere, die typisch für Bronnikovs

Genremalerei sind. Sie werden in eine

Straßenszene in Rom versetzt, wo der

Künstler seit 1865 ansässig war.

Die Arbeiten „Die wandernden Musiker“

und „Der Alte und der Arme“ von

Bronnikov hängen in der Galerie

Tretjakow, die Skizze „Der Vertriebene auf

dem Grab seines Freundes“ besitzt das

Schloss Schadrinski. Der dort zu findende

Typus des grauhaarigen Mönchs könnte

auch in der hier angebotenen Arbeit

verwendet worden sein.

Wir danken Dr. Olga Sugrobova-Roth,

Düsseldorf, für die freundliche

Unterstützung.


217

141


Gemälde Neuerer Meister

218

Scheuren, Caspar Johann Nepomuk

1810 Aachen - 1887 Düsseldorf

218 | $ 804 - 1.072 / € 600 - 800

Baumstudie. Bezeichnet und datiert unten rechts: Ehrensteiner

Forst C.Sch 12/9 46. Schwarzer Stift, weiß gehöht auf

bräunlichem Papier. 45,8 x 28,7cm. Rahmen.

142

219

Scheuren, Caspar Johann Nepomuk

1810 Aachen - 1887 Düsseldorf

219 | $ 1.876 - 2.144 / € 1.400 - 1.600

Baumstudie. Monogrammiert unten rechts: C. Sch. Aquarell

auf Papier. 47 x 30cm. Im Passepartout. Rahmen.


Scheuren, Caspar Johann Nepomuk

1810 Aachen - 1887 Düsseldorf

220 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Winterliche Jagd. Unleserlich signiert und

datiert unten mittig: C. Scheuren 1848

(?). Öl auf Leinwand. Doubliert.

29 x 37,5cm. Rahmen.

Duntze, Johannes Bartholomäus

1823 Rablinghausen - 1895 Düsseldorf

221 | $ 6.700 - 9.380 / € 5.000 - 7.000

Abschied vom Fjord. Signiert und datiert

unten rechts: J. Duntze 1874. Öl auf

Leinwand. 59 x 97cm. Rahmen.

Literatur:

Aufgeführt und abgebildet in: Bernske,

H.: Johannes Bartholomäus Duntze,

Hannover 2008, Werksverzeichnis Nr. 41

mit Farbabb.

220

221

143


Gemälde Neuerer Meister

222

223

224

144

Gillissen, Karl

1842 Aachen - 1924 Düsseldorf

222 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Reiter mit Maultieren in mexikanischer

Prärielandschaft. Signiert unten rechts:

K. Gillissen Dssldf. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 25,5 x 58cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alte Etiketten.

Godchaux, Alfred

1835 - 1895

223 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Schiffswerft an der französischen Küste.

Signiert unten links: Godchaux. Öl auf

Leinwand. 31 x 55cm. Rahmen.

Le Poittevin, Eugène

Paris 1806 - 1870

224 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Küstenlandschaft mit Mühlen. Signiert

und datiert unten links: Eugene le

Poittevin 1851. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 38 x 65cm. Rahmen.


Raffalt, Johann Gualbert

1836 Murau - 1865 Rom

225 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Pferde in der Puszta. Signiert unten links:

JG Raffalt. Öl auf Holz. Parkettiert.

31 x 59cm. Rahmen.

Eschke, Hermann

Berlin 1823 - 1900

226 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Abendstimmung. Signiert unten links:

H. Eschke. Öl auf Leinwand. 25 x 47,5cm.

Rahmen.

Blache, Christian Vigilius

1838 Århus - 1920 Kopenhagen

227 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

„Strandpartie fra Lönstrup o Danmark“.

Strandpartie in Lönstrup in Dänemark.

Signiert unten links: Chr. Blache. Öl auf

Leinwand. 57 x 94,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen der Titel.

225

226

227

145


Gemälde Neuerer Meister

228

Webb, James

um 1825 - 1895 London

228 | $ 16.080 - 20.100 / € 12.000 - 15.000

Anlandende Fischerboote im Hafen von Dover. Signiert und

datiert unten links: James Webb 67. Öl auf Leinwand. Doubliert.

76 x 127cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

146


229

Püttner, Josef Carl Berthold

1821 Plan - 1881 Vöslau

229 | $ 26.800 - 33.500 / € 20.000 - 25.000

Die Bucht von Valparaiso in Chile. Signiert und datiert unten

rechts: J.C.B. Püttner / 1859 Valparaiso. Öl auf Leinwand.

55 x 86cm. Rahmen.

147


Gemälde Neuerer Meister

230

231

148

Pinel de Grandchamp, Louis Émile

um 1831 Paris - 1894 Beaune (Côte d’Or)

230 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Partie in Istanbul mit der Eyüp-Sultan-

Moschee im Hintergrund. Signiert unten

links der Mitte: P de Grandchamp.

Öl auf Holz. 32 x 40,5cm. Rahmen.

Düsseldorfer Schule

2.H.19.Jh.

231 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Indische Abendlandschaft. Signiert unten

links: F. Krüger (Signatur nachgezogen?).

Öl auf Leinwand. Doubliert.

33 x 46cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen altes Klebeetikett

des Preussischen Kunstvereins.


Baltischer Künstler

2.H.19.Jh.

232 | $ 34 - 2.680 / € 25 - 2.000

Blick auf eine Hafenstadt an der Ostsee

in der Morgendämmerung. Öl auf

Leinwand. 40 x 58cm. Rahmen.

Brissot de Warwille, Félix Saturnin

1818 Véron - 1892 Versailles

233 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Baskische Landschaft mit Hirten und

ihren Maultieren. Signiert unten rechts:

F. Brissot. Öl auf Holz. 34,5 x 46cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel des Pariser Tafelmachers

Beugniet.

232

233

149


Gemälde Neuerer Meister

150

234

Kluyver, Pieter Lodewijk Francisco

Amsterdam 1816 - 1900

234 | $ 13.400 - 16.080 / € 10.000 - 12.000

Winterliche Abendstimmung mit Figurenstaffage. Signiert

unten rechts: Kluyver und unten links St.... Öl auf Leinwand.

76 x 65cm. Rahmen.


235

Klombeck, Johann Berhard

Kleve 1815 - 1893

235 | $ 16.080 - 20.100 / € 12.000 - 15.000

Waldlichtung bei Dämmerung. Signiert und datiert unten rechts:

J.B. Klombeck 1873. Öl auf Holz. 75 x 99cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel altes Wachssiegel.

Vgl. Literatur:

Ausstellungskatalog Kleve, Haus Koekkoek, 1993, Nr 61/71:

Hier eine sehr ähnliche Landschaft bei Sonnenuntergang, jedoch

Öl auf Leinwand in den Maßen 71 x 102cm.

Der in der Tradition der holländischen Landschaftsmalerei des

17. Jh. stehende Klombeck ist einer der Hauptvertreter der

romantischen Klever Schule. Er löste seinen Lehrer Barend

Cornelis Koekkoek als Leiter der Klever Kunstakademie ab und

führte sie in seinem Sinn weiter. Klombeck geht es hierbei vor

allem um die Wirkung der Natur auf das Gefühl des

Betrachters - sie steht im harmonischen Einklang.

151


Gemälde Neuerer Meister

152

236

237

Grubacs, Marco

1839 - 1910 Italien

236 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Canal Grande mit Maria della Salute. Signiert unten links:

M. Grubas. Öl auf Holz. 27,2 x 14,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Holzplatte bezeichnet „Venedig 1894“.

Grubacs, Giovanni

1830 Venedig - 1919 Pula - zugeschrieben

237 | $ 5.360 - 8.040 / € 4.000 - 6.000

Die Piazetta San Marco in Venedig. Öl auf Leinwand. Doubliert.

30,5 x 40cm. Rahmen.

Böhm, Alfred

1850 Hamburg - 1885

238 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Taormina. Signiert unten rechts: A. Böhm. Öl auf Leinwand.

45 x 65cm. Rahmen.

Russischer Meister

19.Jh.

239 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

An der Felsenküste vor Capri. Öl auf Leinwand. Doubliert.

82,5 x 135cm. Rahmen.


238

239

153


Gemälde Neuerer Meister

154

240

Moreau, Adrien

1843 Troyes - 1906 Paris

240 | $ 10.720 - 13.400 / € 8.000 - 10.000

Das Brautgeleit. Signiert und datiert unten rechts: Adrien

Moreau 1876. Öl auf Leinwand. 65,5 x 52cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Leinwand Stempel des Tuchmachers.


241

Klimsch, Eugen Johann Georg

Frankfurt/Main 1839 - 1896

241 | $ 12.730 - 13.400 / € 9.500 - 10.000

Das Picknick. Signiert und datiert unten rechts: Eugen Klimsch

1894. Öl auf Karton. 27 x 20cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel Galeriestempel J.P. Schneider jr., Frankfurt a.M.

155


Gemälde Neuerer Meister

242 a.)

242 b.)

156

Geist, August Christian

1835 Würzburg - 1868 München

242 | $ 3.350 / € 2.500

Zwei italienische Landschaften.

a.) Blick von einer Anhöhe auf ein Flusstal in der Abendsonne.

Signiert unten links: August Ch. Geist 1858. Öl auf Leinwand.

Bildmaß: Durchmesser 47cm. Leinwandmaß: 47 x 47cm.

Rahmen.

b.) Blick auf ein Castell oberhalb eines Flusstals in der

Abendsonne. Bildmaß: Durchmesser 47cm. Leinwandmaß:

47 x 47cm. Rahmen.

Der Landschaftsmaler, Radierer und Lithograph August Christian

Geist war zunächst Schüler seines Vaters, des Malers Andreas

Geist, später des Fr. Bamberg in München. Seine Motive fand

er zunächst u.a. im Gebiet der Rhön, der Umgebung des

Starnberger Sees, der Gegend von Poling und der Fränkischen

Schweiz; Später, nach einem längeren Aufenthalt in Rom, auch

in der römischen Campagna. 1860 traf er in Karlsruhe mit J.W.

Schirmer zusammen, der Einfluss auf seine Werke gewann.

Regnet beschrieb den Hauptcharakter seiner Werke als anmutig

und idyllisch. „Das Weiche und Gefällige in Form und Farbe liegt

ihm entsprechend näher als das Strenge, Mächtige; das Ruhige

entspricht seinem Wesen mehr als das Bewegte“. Einige seiner

Arbeiten befinden sich u.a. in der Berliner Nationalgalerie.


Vito, Camillo de

war tätig ab 1819 in Neapel

- zugeschrieben

243 | $ 5.896 - 6.164 / € 4.400 - 4.600

Zwei Gouachen mit dem nächtlichen

Ausbruch des Vesuvs. Jeweils betitelt

mittig unten: „Eruz. De 21. Febrajo

1820“ sowie „Eruz. De 11. Marzo 1820“.

Gouache auf Papier. Die erste Gouache

ist in den Randbereichen mit einer Pappe

verklebt. 43,2 x 66cm, sowie

43,5 x 65,5cm. Rahmen.

243 a.)

243 b.)

157


Gemälde Neuerer Meister

244

245

245 A

158

Cooke, Edward William

1811 London - 1880 Groombridge

244 | $ 6.700 - 7.370 / € 5.000 - 5.500

Fischerboote auf stiller See vor der Küste

vor Scheveningen. Signiert unten rechts:

E.W. Cooke. Öl auf Leinwand. Doubliert.

45 x 81cm. Rahmen.

Weber, Theodor Alexander

1838 Leipzig - 1907 Paris

245 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Stürmische See. Signiert unten links:

Th. Weber. Öl auf Leinwand. Doubliert.

60 x 90cm. Rahmen.

Bommel, Elias Pieter van

Amsterdam 1819 - Wien 1890

245 A | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Segler vor der Küste. Signiert und datiert

unten links: E.P. van Bommel 1879. Öl

auf Leinwand. 33 x 46cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Luxemburg.


246

Achenbach, Andreas

1815 Kassel - 1910 Düsseldorf

246 | $ 30.820 - 33.500 / € 23.000 - 25.000

Anlegende Boote an einem holländischen Hafen. Signiert

und datiert unten links: A Achenbach 77. Öl auf Leinwand.

50,5 x 73cm. Rahmen.

In den letzten Sonnenstrahlen kehren die Seeleute nach einem

Tag auf dem Wasser an ihren Hafen zurück. Hier scheint, anders

als bei Achenbachs üblichen Seestücken, die See ruhig geblieben

zu sein, und nur noch ein paar Arbeitsschritte, wie das Einholen

des Segels, trennen die Schiffer vom Land.

159


Gemälde Neuerer Meister

247

248

160

Fischbach, Johann

1797 Grafenegg - 1871 München

247 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Ideale Landschaft mit Figurenstaffage.

Signiert und datiert unten rechts:

J. Fischbach 44. Öl auf Leinwand.

95 x 134cm. Rahmen.

Happel, Peter Heinrich

1813 Arnsberg - 1854 Düsseldorf

248 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Waldlandschaft mit Köhlern. Signiert

unten rechts: P.H. Happel. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 89 x 114,5cm.

Rahmen.


Schönbeck, Albert

erwähnt um 1850 in Potsdam

249 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Winterlandschaft mit Klosterruine.

Monogrammiert unten mittig: A.S. Öl

auf Leinwand. 52 x 72cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen altes Etikett des

Preussischen Kunstvereins.

Hoguet, Charles

Berlin 1821 - 1870

250 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Der Abschied. Viehtrieb im schottischen

Hochland. Signiert unten links:

Ch. Hoguet. Öl auf Leinwand. Doubliert.

67,5 x 170cm. Rahmen.

250

249

161


Gemälde Neuerer Meister

251

252

253

162

Kruseman van Elten, Hendrik

1829 Alkmaar - 1904 Paris

251 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Winterstimmung an einem holländischen Kanal. Signiert unten

links: Kruseman v. Elten f. Öl auf Holz. 29 x 47,5cm. Rahmen.

Spohler, Jan Jacob Coenraad

Amsterdam 1837 - 1923

252 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

An einem holländischen Kanal. Signiert unten links:

J.J.C. Spohler. Öl auf Holz. 15,5 x 20,5cm. Rahmen.

Kleijn, J.H.

19.Jh.

253 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Fischerboote vor der holländischen Küste. Signiert unten rechts:

J.H. (lig.) Kleijn ft. Öl auf Holz. 38,5 x 51cm. Rahmen.


254

Schelfhout, Andreas

Den Haag 1787 - 1870

254 | $ 21.440 - 24.120 / € 16.000 - 18.000

Gebirgslandschaft mit Bauern. Signiert unten links:

A. Schelfhout. Öl auf Holz. 23,4 x 31,8cm. Rahmen.

163


Gemälde Neuerer Meister

255

Hanfstängl, Ernst

1840 Dresden - 1897 Capri

255 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Garten mit Pergola. Signiert unten links:

Ernst Hanfstängl Capri (?). Öl auf Leinwand. 57 x 41cm.

Rahmen.

164

256

Hanfstängl, Ernst

1840 Dresden - 1897 Capri

256 | $ 804 - 1.072 / € 600 - 800

Blick auf den Vesuv. Monogrammiert unten rechts: EH.

Öl auf Holz. 27 x 17,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Bezeichnung mit Datierung.


257

Hanfstängl, Ernst

1840 Dresden - 1897 Capri

257 | $ 804 - 1.072 / € 600 - 800

Sizilianisches Kloster. Im Hintergrund der Ätna. Monogrammiert

unten links: EH. Öl auf Holz. 27 x 17,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alte Bezeichnungen und Datierung.

258

Hanfstängl, Ernst

1840 Dresden - 1897 Capri

258 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Garten auf Capri. Signiert unten rechts: Ernst Hanfstängl

Anacapri 9(?). Öl auf Leinwand. 54,5 x 27,5cm. Rahmen.

165


Gemälde Neuerer Meister

259

Schmutzler, Leopold

1864 Böhmen - 1940 München

259 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Mädchen mit Lyra. Signiert unten: Schmutzler. Öl auf Karton.

100 x 80cm. Rahmen.

166

260

Kruseman, Jan Adam Janszoon

Haarlem 1804 - 1862

260 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Die verkaufte Braut. Signiert und datiert oben rechts:

J.A.Kruseman f. 1850. Öl auf Leinwand. Doubliert.

114 x 85cm. Rahmen.


Deully, Eugène

1860 Lille - 1933 Paris

261

261 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Eva. Signiert und datiert links: Eugène Deully 1887. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 81 x 63cm. Im Oval. Rahmen.

262

Papéty, Dominique Louis Ferréol

Marseille 1815 - 1849

262 | $ 4.020 - 6.700 / € 3.000 - 5.000

Italienische Fischerfamilie. Signiert unten rechts: Dom. Papety.

Öl auf Holz. 40,5 x 31cm. Rahmen.

167


Gemälde Neuerer Meister

263

264

168

Kleijn, Lodewijk Johannes

1817 Loosduinen - 1897 Den Haag

263 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Auf dem Eise. Signiert unten rechts:

L.J. Kleijn. Öl auf Holz. 26,2 x 33,8cm.

Rahmen.

Schelfhout, Andreas

Den Haag 1787 - 1870 - zugeschrieben

264 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Küstenszene bei Sturm. Signiert unten

links: Schelfhout (nachgezogen). Öl auf

Holz. 18 x 23cm. Rahmen.


Hagn, Richard von

1850 Husum - 1933 Dresden

265 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Dampfschiffe in der Lagune vor Venedig.

Signiert und datiert unten links:

Rich. Hagn 1891. Öl auf Leinwand.

43,5 x 60,5cm. Rahmen.

Boshamer, Johan Hendrik

1775 Dordrecht - 1862 - zugeschrieben

266 | $ 2.948 - 3.350 / € 2.200 - 2.500

Marine. Öl auf Holz. 52,5 x 68cm.

265

266

169


Gemälde Neuerer Meister

170

267

Keller, Ferdinand

1842 Karlsruhe - 1922 Baden-Baden

267 | $ 24.120 - 29.480 / € 18.000 - 22.000

„Bezahlung“. Signiert und datiert unten links: Fr. Keller

München 1883. Öl auf Leinwand. Doubliert. 56,5 x 46cm.

Rahmen.

Literatur:

- Thomas Maier, Bernd Müllerschön, Die Schwäbische Malerei

um 1900, Stuttgart 2000, S. 77ff, Farbabbildung S. 79

- Friedrich Keller - Ein Schwäbischer Realist, Katalog zur

Ausstellung des Städtischen Museums Ludwigsburg, 25.2.1996 -

8.4.1996, Städtisches Museum Ludwigsburg, S. 28 (reproduziert

ist der nach dem Gemälde in der Zeitschrift „Gartenlaube“

reproduzierte Holzstich)

- Friedrich von Bötticher, Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Band

1,2, S. 701, Nr.4 (Kassensturz. Abb. „Gartenlaube“ 81)

„...Mit seinem Wechsel nach Stuttgart und der damit

verbundenen materiellen Sicherheit des Professors verzichtet er

immer mehr auf die Genremalerei, die für ihn vor allem in den

Münchener Jahren der zentrale Broterwerb war. Kellers

realistisch geprägte Genrestücke dieser Zeit, wie z.B. seine

Wirtshausszenen sind gesuchte und typische Produkte der

Münchener Kunstszene, die ihren Weg auch in amerikanische

Privatsammlungen finden...“ Thomas Maier, Bernd Müllerschön,

Die Schwäbische Malerei um 1900, Stuttgart 2000, S.77ff.


268

Grünenwald, Jakob

1821 Bünzwangen - 1896 Stuttgart

268 | $ 21.440 - 24.120 / € 16.000 - 18.000

Kinder mit Geißen. Signiert unten links: J. Grünenwald.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 117 x 80cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Süddeutschland.

Literatur:

- Petra Scheible-Schober, Jürgen Helmbrecht; Jakob Grünenwald

(1821-1896) Ein schwäbischer Genremaler (Werkverzeichnis),

Weissenhorn, 1996, 5. 131 Nr. G76. Die Farbabbildung auf Seite

57 zeigt eine kleinere Kopie des vorliegenden Gemäldes.

- Friedrich von Bötticher, Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Band

1,1, S. 445, Nr. 14 (Kinder mit Geißen - Stuttg. Landes-A. 81).

„... In kunstvollem Figurenarrangement werden drei Kinder

und drei Geißen dargestellt. Neben dem mit Fahne, Hut und

Hahnenfeder, Umhängetasche und Holzschwert ausgerüsteten

Jungen schreitet ein größeres Mädchen einher, das sich ein

kleineres Geschwisterchen, welches einen Korb mit Blumen in

der Hand hält, auf die rechte Schulter gesetzt hat. Neben ihr

springt ein Zicklein, dahinter zwei weitere Ziegen. Der Horizont

ist tief herabgezogen, so daß die pyramidal aufgebaute

Figurengruppe noch monumentaler wirkt...“

Petra Scheible-Schober, Jürgen Helmbrecht; Jakob Grünenwald

(1821 - 1896) Ein schwäbischer Genremaler (Werkverzeichnis),

Weissenhorn, 1996, 5. 131.

171


Gemälde Neuerer Meister

172

269 a.)

269 b.)

Wegelin, Adolf

1810 Kleve - 1881 Köln

269 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Zwei Aquarelle:

a.) Kloster Nonnenwerth am Rhein.

b.) Blick auf Maria Laach mit dem See.

Jeweils Monogrammiert unten rechts:

A.W. Aquarell auf Papier. 38 x 45cm.

Im Oval. Rahmen.

Mazzella, Jean

19.Jh.

270 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Zwei Gemälde:

a.) Fischer beim Einholen der Netze

auf See.

b.) Aufliegende Boote am Strand. Jeweils

signiert und datiert unten links, bzw.

rechts: J. Mazzella 1878. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 45 x 81cm.

Rahmen.


270 a.)

270 b.)

173


Gemälde Neuerer Meister

271

Verboeckhoven, Eugène

1799 Warneton - 1881 Brüssel

271 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Selbstporträt. Signiert und datiert unten links: Eugene

Verboeckhoven fe 1854. Öl auf Papier. Auf Sperrholzplatte

gezogen. 33 x 24cm. Rahmen.

174

272

Russischer Meister

1.H.19.Jh.

272 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Porträtstudie eines bärtigen Herrn. Datiert unten links:

St. Petersburg den 4/16 April 1833. Öl auf Leinwand.

43 x 38,5cm. Rahmen.


273

Lenbach, Franz Seraph von

1836 Schrobenhausen - 1904 München

273 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Porträtstudie Frau Göring. Öl über Bleistift auf Leinwand.

101 x 75cm.

Rückseitig:

Auf der Leinwand Nachlassstempel mit Angabe der

Porträtierten, der handschriftlichen Bestätigung der Witwe

Lenbachs vom 19. Februar 1937 sowie der Nachlassnummer 17.

274

Lenbach, Franz Seraph von

1836 Schrobenhausen - 1904 München

274 | $ 3.752 - 4.020 / € 2.800 - 3.000

Porträtstudie Fürst Reuss. Öl über Bleistift auf Holz. 78 x 67cm.

Rückseitig:

Auf der Tafel Nachlassstempel mit Angabe des Porträtierten,

der handschriftlichen Bestätigung der Witwe Lenbachs vom

12. Februar 1937 sowie der Nachlassnummer 57.

175


Gemälde Neuerer Meister

275

Seitz, Johann Georg

1810 Nürnberg - 1870 Wien - zugeschrieben

275 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Blumenstillleben. Signiert unten rechts: G. Seitz (Signatur

nachgezogen). Öl auf Leinwand. Auf Sperrholz gezogen.

68 x 55cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel Widmung sowie Etikett des Kunstsalon Abels,

Köln.

176

276

Wiener Schule

19.Jh.

276 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Blumenstillleben auf einer Marmortafel. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 53 x 40,5cm. Rahmen.


277

Jordan, Rudolf

1810 Berlin - 1887 Düsseldorf

277 | $ 120.600 - 134.000 / € 90.000 - 100.000

In der Osteria, genannt die Schlangenkneipe. Monogrammiert

und datiert unten rechts: RJ (lig.) 1878. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 108 x 145cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Literatur:

Bötticher, Friedrich von: Malerwerke des neunzehnten

Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Erster Band, zweite

Hälfte. Frankfurt 1969. S. 651ff.

Vermutlich handelt es sich um das im Bötticher (S. 653, Nr. 81)

erwähnte Gemälde, allerdings mit der Nennung einer anderen

Jahreszahl.

Rudolf Jordan, eigentlich bekannt für seine Arbeiten aus dem

Leben an der Nordseeküste, verbrachte die Monate um 1877/87

in Italien. Ganz wenige Gemälde nehmen das italienische Leben

zum Thema. Ähnlich zu seinen norddeutschen vielfigurigen

Genrestücken, zeigt die hier vorliegende Arbeit eine

stimmungsvolle Szene in der belebten römischen Osterie. Die

Gaststätte „La Serpentina“ war ein Treffpunkt der in Rom

ansässigen deutschen Maler aus dem Umkreis der Düsseldorfer

Schule.

177


Gemälde Neuerer Meister

178

278

Achenbach, Oswald

Düsseldorf 1827 - 1905

278 | $ 16.080 - 18.760 / € 12.000 - 14.000

Ruinenlandschaft mit Hirten am Lagerfeuer. Signiert und datiert

unten rechts: Osw. Achenbach 1893. Öl auf Leinwand.

100 x 78cm. Rahmen.


279

Achenbach, Oswald

Düsseldorf 1827 - 1905

279 | $ 29.480 - 33.500 / € 22.000 - 25.000

Prozession an der Sa. Maria in Aracoeli in Rom. Signiert unten

links: Osw. Achenbach. Öl auf Leinwand. 54 x 46,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Vgl. Literatur:

Schmidt, J. Heinrich: Oswald Achenbach. Düsseldorf 1946,

Abb. 151, S. 140.

Die Atmosphäre dieser Arbeit von Oswald Achenbach wird

durch das Licht der Abenddämmerung auf dem Hügel, in dem

der Dunst des Weihrauchs schwebt und die Kerzen der

Prozessionsteilnehmer leuchten, besonders reizvoll. Das

geschäftige Treiben im Vordergrund steht im Gegensatz zu dem

andachtsvollen Hinaufschreiten der Ministranten.

Die Gründungslegende der Kirche wird in der 'Legenda Aurea'

wiedergegeben und gehört zu der berühmtesten Ankündigung

von Christi Geburt. Kaiser Augustus hat die Vision einer Frau im

Strahlenkranz erhalten, hoch am Himmel mit Kind in den Armen

hielt. Von der Tiburtinische Sibylle als ein Vorzeichen der Geburt

des Erlösers in der Zeit der Herrschaft des Kaisers gedeutet,

erkannte er darin die himmlische Herrschaft Christi und ließ ihm

und der Frau im Junotempel einen Himmelsaltar (lat. ara coeli)

errichten.

179


Gemälde Neuerer Meister

280

Spitzweg, Carl

München 1808 - 1885

280 | $ 40.200 - 46.900 / € 30.000 - 35.000

Zwei Dirndl auf der Alm. Um 1870. Monogrammiert unten links:

S im Rhombus. Öl auf Leinwand. 22,2 x 39,4cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf Rahmen und Keilrahmen Ausstellungsaufkleber: Haus der

Kunst München, Kat.-Nr. 535.

Literatur:

- Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke,

Stuttgart 2002, S. 527. Hier aufgeführt und abgebildet unter

der Nr. 1459.

- Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg und die französischen

Zeichner. Ausstellungskatalog, München, Haus der Kunst 1985,

S. 300, Nr. 535 mit Abb. S. 477.

Ausstellungen:

- Haus der Kunst, München 1985. Carl Spitzweg und die

französischen Zeichner. Hier aufgeführt unter der Nr. 535

Provenienz:

- Auktion Neumeister, München A 291/96, 21.03.1996, Nr. 759,

Tafel 20.

- Privatsammlung Süddeutschland.

180


Spitzweg, Carl

München 1808 - 1885

281

281 | $ 80.400 - 87.100 / € 60.000 - 65.000

„Angelnder Mönch“. Um 1869. Monogrammiert unten links:

S im Rhombus. Öl auf Leinwand. Doubliert. 38,5 x 30,5cm.

Rahmen.

Rückseitig:

- Auf Keilrahmen alter Aufkleber;

- Auf Rahmen Ausst.-Aufkleber: Haus der Kunst München,

Kat.-Nr. 755.

Literatur:

- Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke,

Stuttgart 2002, S. 246. Hier aufgeführt und abgebildet unter

der Nr. 765;

- Roennefahrt, Günther: Beschreibendes Verzeichnis seiner

Gemälde, Ölstudien und Aquarelle, München 1960, Nr. 1126;

- Wichmann, Siegfried: Das große Spitzweg-Album, Herrsching

1984, S. 116, Nr. 175 Abb.;

- Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg - Kunst, Kosten und

Konflikte, Frankfurt/Berlin 1991, S. 335, Nr. 250.

Ausstellungen:

Haus der Kunst, München 1985. Carl Spitzweg und die

franzoesischen Zeichner. Hier aufgeführt unter der Nr. 754-756,

S. 398 und 503.

Provenienz:

- Auktion Hugo Helbig, München, 15.11.1909, Anhang Nr. 3;

- Auktion Lempertz, Köln, 23.11.1978, S. 89, Tafel 560;

- Auktion Neumeister, München, 1998, Nr. 804;

- Privatsammlung Süddeutschland.

181


Gemälde Neuerer Meister

282

283

182

Hanzen, Alexis

1876 Odessa - 1937 Dubrovnik

282 | $ 6.030 - 6.700 / € 4.500 - 5.000

Felsenküste an der Adria. Signiert

unten links: A. Hanzen. Öl auf Leinwand.

48 x 78cm. Rahmen.

Klever, Julius Sergius von

1850 Dorpat - 1924 St. Petersburg

283 | $ 5.360 - 8.040 / € 4.000 - 6.000

Winterlandschaft mit heimkehrenden

Bauern. Signiert und datiert unten rechts:

J.v. Klever 1909. Öl auf Leinwand.

40,5 x 75cm. Rahmen.


284

Klever, Julius Sergius von

1850 Dorpat - 1924 St. Petersburg

284 | $ 13.400 - 20.100 / € 10.000 - 15.000

Reisigsammler am Rande eines Waldes. Kyrillisch signiert und

datiert unten rechts: Julius Klever 1911. Öl auf Leinwand.

74,5 x 101cm. Rahmen.

183


Gemälde Neuerer Meister

285

286

184

Polnischer Meister

2.H.19.Jh.

285 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Kosakenreiter. Bezeichnet und datiert unten rechts: Mentower

(?) 18 23/11 96. Öl auf Leinwand. 48 x 40cm. Rahmen.

Konarski, J.

tätig um 1880

286 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Winterlandschaft mit Pferdegespann. Signiert unten links:

J. Konarski. Öl auf Holz. 21,5 x 29cm. Rahmen.


Gedlek, Ludwig

1847 Krakau - 1904 Wien

287 | $ 5.360 - 6.030 / € 4.000 - 4.500

Kosakenkrieger. Signiert unten links:

L. Gedlek Wien. Öl auf Holz.

36,5 x 57,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Tafel alte handschriftliche

Bezeichnung.

Frisch, C.J.

2.H.19.Jh.

288 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Pferde vor der Poststation. Signiert und

datiert unten rechts: C.J. Frisch 1873. Öl

auf Leinwand. 31 x 41cm. Rahmen.

287

288

185


Gemälde Neuerer Meister

289

290

186

291

Armfield, George

1803 - 1893

289 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Vier Setter. Signiert unten rechts: G. Armfield. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 43 x 53cm. Rahmen.

Reichert, Karl

1836 Wien - 1918 Graz

290 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Hundeporträt. Signiert links: C. Reichert. Öl auf Holz.

16,5 x 13,5cm. Rahmen.

Kleehaas, Theodor

Germersheim 1854 - 1929

291 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Vergnügtes Spiel auf dem Hofe. Signiert oben links:

Th. Kleehaas München. Öl auf Holz. 17 x 22cm. Rahmen.


292

Ronner-Knip, Henriette

1821 Amsterdam - 1909 Brüssel

292 | $ 20.100 - 26.800 / € 15.000 - 20.000

Spielende Kitten. Signiert und datiert unten links:

Henriette Ronner. 99. Öl auf Holz. 20 x 24cm. Rahmen.

Bestätigung per E-Mail durch Herrn Jeroen Kapelle

vom RKD in Den Haag am 28. Juli 2011.

187


Gemälde Neuerer Meister

293

294

188

Hilgers, Carl

Düsseldorf 1818 - 1890

293 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Jagdgesellschaft im Winterwald. Signiert

und datiert unten rechts: C. Hilgers 74.

Öl auf Leinwand. 33,5 x 41,5cm.

Rahmen.

Reinermann, Friedrich Christian

1764 Wetzlar - 1835 Frankfurt/Main

294 | $ 6.030 - 6.700 / € 4.500 - 5.000

Wasserfall in der Schweiz. Signiert und

datiert auf dem Felsen rechts:

F.C. Reinermann 1829. Öl auf Leinwand.

47 x 56cm. Rahmen.

Rückseitig:

Alter handschriftlicher Aufkleber.

Wenglein, Josef

1845 München - 1919 Bad Tölz

295 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Weite Landschaft im Dachauer Moos.

Signiert und datiert unten rechts:

J. Wenglein München 1905 (?). Öl

auf Leinwand. 110 x 190cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen alter

handschriftlicher Klebezettel.

Bréanski, Alfred de

1852 - 1928

296 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Vieh im schottischen Hochland. Signiert

unten links: A. de Breanski. Öl auf

Leinwand. 79 x 127cm. Rahmen.


295

296

189


Gemälde Neuerer Meister

190

297

298

Rögge, Ernst Friedrich Wilhelm

1829 Osterkappeln - 1908 München

297 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Politische Diskussion. Signiert unten links:

Wilhelm Roegge. Öl auf Pappe. Auf Holz

gezogen. 47 x 38cm. Rahmen.

Wagner, Fritz

München 1896 - 1939

298 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Diskutierende Herren im Studierzimmer.

Signiert unten rechts: Fritz Wagner Mch.

Öl auf Leinwand. 70 x 85cm. Rahmen.


Werner, Hermann

1816 Samswegen - 1905 Düsseldorf

299 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Die Hühnerküken. Signiert und datiert

unten links: H. Werner 83. Öl auf

Leinwand. 68 x 54,5cm. Rahmen.

Frappa, José

1854 St-Etienne (Loire) - 1904 Paris

300 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

In der Präfektur. Signiert unten links:

José Frappa. Öl auf Leinwand.

Teildoubliert. 38,5 x 56cm. Rahmen.

Rückseitig:

Altes Etikett.

300

299

191


Gemälde Neuerer Meister

302

192

301

Böker, Carl

Barmen 1836 - 1905

301 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Porträt eines jungen Inders. Bezeichnet unten rechts: Barlea /

Westindien. Signiert und datiert rechts: C. Böker 7. 85. Öl auf

Leinwand. 65,5 x 50,5cm. Rahmen.

Dubois, Gaston

Frankreich nach 1900 - vor 1993

302 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Orientalisches Paar. Signiert unten links: Gaston Dubois.

Öl auf Leinwand. 50 x 40,5cm. Rahmen.


303

Spitzweg, Carl

München 1808 - 1885

303 | $ 33.500 - 46.900 / € 25.000 - 35.000

Susanna im Bade. Um 1849. Bezeichnet mit Nachlassstempel

unten links: S in Raute Spitzweg (wohl nachgezogen). Öl auf

Holz. 19,8 x 23,3cm. Rahmen.

Rückseitig:

- Nachlassstempel und zahlreiche Vermerke;

- auf Rahmen und Keilrahmen Ausstellungsaufkleber: Haus der

Kunst München.

Literatur:

Wichmann, Siegfried: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke,

Stuttgart 2002, S. 246. Hier aufgeführt und abgebildet unter

Nr. 687.

Ausstellungen:

- Haus der Kunst, München 1968. Carl Spitzweg und sein

Freundeskreis. Hier aufgeführt unter der Nr. 14, S. 32;

- Haus der Kunst, München 1985. Carl Spitzweg und die

franzoesischen Zeichner. Hier aufgeführt unter der Nr. 105,

S. 138 und 427.

Provenienz:

- Auktion Neumeister, München, 1998, Nr. 105;

- Privatsammlung Süddeutschland.

193


Gemälde Neuerer Meister

304

305

194

Engelhardt, Georg Hermann

Berlin 1855 - 1934

304 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Alppartie im Ötztal (?). Signiert unten

rechts: G.H. Engelhardt. Öl auf Karton.

87 x 109cm. Rahmen.

Rasmussen, Georg Anton

1842 Stavangen - 1914 Berlin

305 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Morgennebel im Fjord. Signiert und

datiert unten links: A. Rasmussen Df.

1892. Öl auf Leinwand. Doubliert.

114 x 187cm. Rahmen.


Grebe, Fritz

1850 Heisebeck - 1924 Düsseldorf

306 | $ 5.360 - 6.030 / € 4.000 - 4.500

Weite Fjordlandschaft. Signiert unten

rechts: F. Grebe. Öl auf Leinwand.

94 x 145,5cm. Rahmen.

Sturm, Fritz Ludwig Christian

1834 Rostock - 1906 Berlin

307 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Norwegische Fjordlandschaft. Signiert

unten rechts: Fr Sturm. Öl auf Leinwand.

66 x 110cm. Rahmen.

306

307

195


Gemälde Neuerer Meister

308

309

196

Achenbach, Oswald

Düsseldorf 1827 - 1905

308 | $ 3.752 - 4.020 / € 2.800 - 3.000

Blick von Sorrent auf Capri.

Monogrammiert und datiert unten rechts:

OA 84. Öl auf Leinwand. 17,5 x 23cm.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.

Flamm, Albert

1823 Köln - 1906 Düsseldorf

309 | $ 13.400 - 16.080

€ 10.000 - 12.000

Abendstimmung in der Campagna.

Signiert unten mittig: A. Flamm. Öl auf

Leinwand. 76 x 116cm. Rahmen.


310

Unterberger, Franz Richard

1838 Innsbruck - 1902 Neuilly

310 | $ 26.800 - 33.500 / € 20.000 - 25.000

Italienische Bäuerinnen am Golf von Salerno. Signiert unten

rechts: FR Unterberger. Öl auf Leinwand. Doubliert. 57 x 110cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen mehrere alte Etiketten.

Ende der 1860er Jahre besuchte der österreichische Künstler,

nach Stationen in Brüssel und Südfrankreich, das südliche Italien.

Unterberger verstand es, die sonnigen Küstenlandschaften der

Adria figural zu beleben, ohne dabei vom Hauptmotiv

abzulenken.

197


Gemälde Neuerer Meister

198

311

312


Diemer, Michael Zeno

1867 München - 1939 Oberammergau

311 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Blick auf Dubrovnik (Ragusa). Signiert

unten rechts: Diemer. Öl auf Leinwand.

84 x 110cm. Rahmen.

Unbekannter Meister

1.H.19.Jh.

312 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Die Belagerung Masadas. Öl auf Karton.

41 x 81cm. Rahmen.

Der jüdisch-römische Historiker Flavius

Josephus überliefert die Belagerungs -

geschichte Masadas in seinem Werk 'De

bello Iudaico'. Er berichtet, dass die

Belagerten unter Führung von Eleazar

ben-Ya'ir beschlossen, lieber als freie

Menschen zu sterben als den Römern in

die Hände zu fallen. Per Los bestimmten

sie einige Männer, die wechselseitig den

Rest der Gruppe und anschließend sich

selbst töten. Als die römischen Soldaten

die Festung stürmten, erwartete sie nur

Totenstille: Die rund tausend Bewohner

waren Tod. Nur zwei Frauen und fünf

Kinder hatten sich verborgen gehalten

und konnten berichten, was geschehen

war. Die Tat machte Masada bis heute

zum Symbol des jüdischen Freiheits -

willens.

Japanischer Künstler

2.H.19.Jh.

313 | $ 5.360 - 6.030 / € 4.000 - 4.500

Vor einem japanischen Tempel. Signiert

und datiert unten links: Ando Li (oder

anders zu lesen) 1889. Öl auf Leinwand.

Randdoubliert. 69,5 x 48,5cm. Rahmen.

Perov, Vasilij

1834 Tobolsk - 1882 Moskau

- Kopie nach

314 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Dörfliche Prozession an Ostern. Öl auf

Leinwand. Doubliert. 62,5 x 86cm.

Rahmen.

313

314

199


Gemälde Neuerer Meister

315

317

200

316

Rustige, Heinrich Franz Gaudenz von

1810 Werl - 1900 Stuttgart

315 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Der Liebesroman. Signiert und datiert unten rechts: H. Rustige

1843 (?). Öl auf Leinwand. Doubliert. 33,5 x 27,5cm. Rahmen.

Knaus, Ludwig

1829 Wiesbaden - 1910 Berlin

316 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Porträt eines Jungen. Signiert unten links: L. Knaus. Öl auf

Pappe. 39,5 x 23,5cm. Rahmen.


318

Passy, Andreas

1810 Wien

317 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Junge Fischerin in der Morgendämmerung. Signiert und datiert

mittig auf dem Boot: Passy 853. Öl auf Leinwand. 46,5 x 54cm.

Rahmen.

Roldàn y Martinez, José

Sevilla 1808 - 1871

318 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Spanische Hirten bei der Rast. Signiert und datiert unten links:

José Roldan Sevi 1863. Öl auf Leinwand. Doubliert.

95 x 125,5cm. Rahmen.

201


Gemälde Neuerer Meister

319

320

321

202

Aman-Jean, Edmond

1860 Chevry-Cossigny - 1936 Paris

319 | $ 4.020 - 4.288 / € 3.000 - 3.200

Landschaft am Lac de Bourg-en-Bresse. Signiert unten rechts:

Aman-Jean. Öl auf Leinwand. 50,5 x 61,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen Stempel eines Pariser Künstlerbedarfs.

Morgenstern, Carl Ernst

1847 München - 1928 Wolfshau im Riesengebirge

320 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Landschaft mit Baumgruppe. Monogrammiert und datiert unten

rechts: CEM 94. Öl auf Leinwand. Auf Karton gezogen.

22,5 x 30,5cm. Rahmen.

Morgenstern, Christian Ernst Bernhard

1805 Hamburg - 1867 München - zugeschrieben

321 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Landschaftsstudie. Öl auf Leinwand. 17 x 26cm. Rahmen.

Diaz De La Pena, Narcisse Virgile

1807 Bordeaux - 1876 Menton

322 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

La Soeur ainee. Signiert unten rechts: N. Diaz. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 45 x 28cm. Rahmen.


322

203


Gemälde Neuerer Meister

204

323


Defregger, Franz von

1835 Stronach - 1921 München

323 | $ 20.100 - 26.800 / € 15.000 - 20.000

Jäger. Signiert links unten: Defregger. Öl auf Leinwand.

Mit Sackleinen lose hinterlegt. 107,5 x 82,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen der Stempel Schachingers, München

(Künstlerbedarf).

Vgl. Literatur:

Defregger, Hans Peter: Defregger, Rosenheim 1983, S. 351

und 377.

Hier finden sich zwei vergleichbare kleinere Ausführungen

des Motivs, die in die 90er, bzw. um 1900 datiert werden.

Toeche, Carl

1814 Potsdam (?) - 1890 Zürich

324 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Im Wald von Fontainebleau. Signiert und datiert unten rechts:

C. Toeche Paris 1843. Öl auf Leinwand. 98 x 77cm. Rahmen.

Hammer, Erich

1853 Dresden - 1910 Weimar

325 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Vor dem Gehöft. Signiert unten rechts: E. Hammer. Öl auf Holz.

41 x 32cm. Rahmen.

324

325

205


Gemälde Neuerer Meister

206

326

Sperl, Johann

1840 Buch (Fürth) - 1914 Aibling

326 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Am Fuße der Alpen. Signiert unten rechts: J. Sperl

(nachgezogen). Öl auf Holz. 44 x 33,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Gutachten der Bremer Kunsthalle von 1930.


327

Italienischer Meister

19.Jh.

327 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Kreuzabnahme. Öl auf Leinwand. Doubliert. 98,5 x 68cm.

Rückseitig:

Auf Leinwand und Keilrahmen alte Inventarnummer sowie

Etikett des Kölner Wallraf-Richartz Museums.

328

Marshall, F.

2.H.19.Jh.

328 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Die Malerklasse im Atelier. Signiert unten rechts: F. Marshall.

Öl auf Leinwand. Auf Sperrholz gezogen. 106 x 92cm.

207


Gemälde Neuerer Meister

329

330

208

Italienischer Meister

um 1900

329 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Ansicht von Neapel mit Vesuv. Öl auf

Leinwand. 46 x 90cm. Rahmen.

Deutscher Meister

19.Jh.

330 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Italienische Flusslandschaft. Öl auf Holz.

26,5 x 39cm. Rahmen.


Italienischer Meister

um 1900

331 | $ 3.350 - 4.020 / € 2.500 - 3.000

Fischerboote vor Capri. Bezeichnet unten

rechts: La Pirap (?) Capri. Aquarell/

Gouache auf Papier. Kaschiert.

42 x 63cm. Rahmen.

Velden, Adolf von den

1853 Frankfurt a.M.

332 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

„Der Gänsehirt“. Signiert und datiert

unten rechts: A. von den Velden / N.Z.

2 Sep. 85. Öl auf Leinwand.

52,5 x 81,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen handschriftliche

Angaben zum Gemälde.

331

332

209


Gemälde Neuerer Meister

333

334

210

Scarvelli, Spyridon

Kerkyra 1868 - 1942

333 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

„Cairo“. Signiert unten links: Scarvelli „Cairo“.

Aquarell auf Papier. 35,5 x 25cm. Rahmen.

Koekkoek, Barend Cornelis

1803 Middelburg - 1862 Kleve

334 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Landschaft mit Fischern am Meeresstrand. Signiert mittig

unten: B. C. Koekkoek. Lavierte Tuschzeichnung auf Papier.

17,7 x 24cm. Rahmen.

Provenienz:

Niederrheinische Privatsammlung.


335

Munthe, Ludwig

1841 Aaro (Sundal) - 1896 Düsseldorf

335 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Erste Frühlingsblüten. Signiert unten rechts: L. Munthe.

Öl auf Leinwand. 46 x 38cm. Rahmen.

336

Thomassin, Désiré

1858 Wien - 1933 München

336 | $ 4.020 - 4.422 / € 3.000 - 3.300

Die Postkutsche. Signiert unten rechts: D. Thsn-Renardt.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 75,5 x 55cm. Rahmen.

211


Gemälde Neuerer Meister

337

338

212

Wille, Fritz von

1860 Weimar - 1941 Düsseldorf

337 | $ 2.948 - 3.350 / € 2.200 - 2.500

Winter in Bewingen bei Gerolstein.

Signiert und datiert unten links: F.v. Wille

Bewingen 21.1.14. Öl auf Leinwand.

46,5 x 55cm. Rahmen.

Wille, Fritz von

1860 Weimar - 1941 Düsseldorf

338 | $ 6.030 - 6.700 / € 4.500 - 5.000

Frühling in der Eifel. Signiert unten rechts:

Fritz von Wille. Öl auf Leinwand.

96 x 124cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung NRW.


Mühlig, Hugo

1854 Dresden - 1929 Düsseldorf

339 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Kartoffelernte. Signiert unten rechts:

Hugo Mühlig. Öl auf Papier. Auf Pappe

gezogen. 18,5 x 25,5cm. Rahmen.

Mühlig, Hugo

1854 Dresden - 1929 Düsseldorf

340 | $ 10.720 - 12.060 / € 8.000 - 9.000

Jäger im Schnee. Signiert unten rechts:

Hugo Mühlig. Öl auf Leinwand.

43 x 59cm. Rahmen.

339

340

213


Gemälde Neuerer Meister

342

214

341

Achenbach, Andreas

1815 Kassel - 1910 Düsseldorf

341 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

An der Mole. Signiert und datiert unten

links: A Achenbach 89. Öl auf Holz.

32 x 23,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Wachssiegel der Kunsthandlung

Neumann in München.

Le Poittevin, Eugène

Paris 1806 - 1870

342 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Stürmische Überfahrt. Monogrammiert

auf dem Boot: ELP (lig). Öl auf Leinwand.

Doubliert. 33,5 x 41cm. Rahmen.

Rückseitig:

Reste eines alten Etiketts.


Cassiers, Henry

1848 Antwerpen - 1944 Brüssel

343 | $ 5.360 - 6.700 / € 4.000 - 5.000

Partie in Brügge. Signiert unten rechts:

H. Cassiers. Mischtechnik auf Papier.

Kaschiert. 56 x 56cm. Rahmen.

Fischer, August

Kopenhagen 1854 - 1921

344 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Ansicht von Brügge mit Rathaus. Signiert

und datiert unten rechts: Aug. Fischer,

Brügge 05. Öl auf Leinwand. 45 x 59cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen alte Aufschrift:

„Kanalparti i Brügge met det goth.

Raadhus ... 12/3 06, AGO“.

343

344

215


Gemälde Neuerer Meister

345

Cabanel, Alexandre

1823 Montpellier - 1889 Paris - Umkreis

345 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Der Heilige Sebastian. Monogrammiert unten rechts: 18 AC 45.

Öl auf Holz. 25,5 x 15,5cm. Rahmen.

216

346

Croegaert, Georges

1848 Antwerpen - 1923

346 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Der Kardinal. Signiert unten rechts: Georges Croegaert Paris.

Öl auf Holz. 22 x 16cm. Rahmen.


Steuerwaldt, Wilhelm

Quedlinburg 1815 - 1871 - Umkreis

347 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Die Klosterruine Heisterbach im Winter.

Öl auf Leinwand. 47 x 62cm. Rahmen.

Italienischer Meister

2.H.19.Jh.

348 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Römisches Aquädukt. Öl auf Holz.

13,5 x 18cm. Rahmen.

Rückseitig:

Unleserliche Bezeichnung.

347

348

217


Gemälde Neuerer Meister

349

350

218

Bréanski, Alfred de

1852 - 1928

349 | $ 4.690 - 6.700 / € 3.500 - 5.000

Abend an einem schottischen See.

Signiert unten rechts: Alfred de Bréanski.

Öl auf Leinwand. Doubliert.

50,5 x 76,5cm. Rahmen.

Lamotte, J.

Belgien 19.Jh.

350 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Tigerjagd. Signiert unten rechts:

J. Lamotte 1897. Öl auf Leinwand.

70 x 89cm. Rahmen.

Ronner-Knip, Henriette

1821 Amsterdam - 1909 Brüssel

351 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Esel und Hahn im Stall. Signiert unten

links: Henriette Ronner. Öl auf Holz.

26 x 20,5cm. Rahmen.

Rückseitiges Etikett.


351

219


Gemälde Neuerer Meister

220

352

353

Compton, Edward Harrison

Feldafing 1881 - 1960

352 | $ 4.690 - 5.360 / € 3.500 - 4.000

Waldlandschaft mit einem Wasserfall.

Signiert und datiert unten links:

E. Harrison Compton 1946. Öl auf

Leinwand. 103 x 85cm. Rahmen.

Wille, Fritz von

1860 Weimar - 1941 Düsseldorf

353 | $ 2.680 - 2.948 / € 2.000 - 2.200

Felsenlandschaft bei Orbey im Elsass.

Signiert und datiert unten rechts:

F.v. Wille / Orbey 25/7 86 v.W. / Pierre

de loup. Öl auf Karton. 44 x 64cm.

Rahmen.

Achenbach, Oswald

Düsseldorf 1827 - 1905

354 | $ 16.080 - 21.440

€ 12.000 - 16.000

Heimkehrende Fischer am Ufer der

Amalfiküste. Signiert unten links:

Oswald Achenbach. Öl auf Leinwand.

41,5 x 33,5cm. Rahmen.


354

221


Gemälde Neuerer Meister

222

Koester, Alexander Max

1864 Bergneustadt (Köln) - 1932 München

355 | $ 50.920 - 56.280 / € 38.000 - 42.000

Enten am Ufer des Bodensees. Signiert unten rechts: A. Koester.

Öl auf Leinwand. 75 x 100cm. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung Süddeutschland.

Literatur:

Ruth Stein/Hans Koester: Alexander Koester, 1988

Recklinghausen.

Die vorliegende Arbeit mit den sonnenbeschienenen weißen

Enten, den kräftigen Farben des Gewitterhimmels über dem

Wasser und dem bewegten Licht-Schatten-Spiel des Schilfgrases

dürfte eines der stärksten Gemälde Koesters sein, das in den

letzten Jahren angeboten wurde. Eine sehr ähnliche, größere

Szenerie zeigt die WVZ-Nr. 804, die zweifellos ein Hauptwerk

von Koester ist und als Ausschnitt auf dem Schutzumschlag des

WVZ abgebildet ist. Das Licht und die Stimmung bei unserem

Gemälde ist allerdings deutlich eindrucksvoller.

Eine große Ähnlichkeit ist insbesondere auch mit den Gemälden

WVZ-Nr. 853ff und WVZ-Nr. 885 zu sehen.


355

223


Gemälde Neuerer Meister

356 a.)

356 b.)

224

Monogrammist SH

356 | $ 3.350 - 4.690 / € 2.500 - 3.500

Zwei Ölstudien mit Badenden am Strand.

Monogrammiert unten rechts: SH (lig).

Öl auf Leinwand. Auf Holz gezogen.

14 x 23,5cm. Rahmen.

Giardiello, Giuseppe

Neapel 1877 - 1920

357 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Knabe an der Küste. Signiert unten links:

G Giardiello. Öl auf Leinwand. 48 x 34cm.

Rahmen.


357

225


Gemälde Neuerer Meister

226

358

360

359

Alexandre, Eva

Erste Erwähnung 1908 in Paris.

358 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Blumenstillleben in einer Vase. Signiert und datiert unten

rechts: Alexandre 1913. Öl auf Leinwand. 50 x 36,5cm.

Rahmen.

Schultheiss, Natalie

1865 Wien - 1952 Lochham

359 | $ 2.948 - 3.350 / € 2.200 - 2.500

Stillleben mit Stockrosen in einer Vase. Signiert und datiert

unten links: N. Schultheiss 1929. Öl auf Leinwand.

109 x 79cm. Rahmen.

Peters, Anna

1843 Mannheim - 1936 Sonnenberg

360 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Blumenstillleben. Signiert unten links: Anna Peters.

Öl auf Pappe. 26 x 18,5cm. Rahmen.


361

Hermanns, Heinrich

Düsseldorf 1862 - 1942

361 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Blumenmarkt am Kai. Signiert unten links:

Heinrich Hermanns. Öl auf Leinwand.

80 x 121cm. Rahmen.

227


Gemälde Neuerer Meister

362

363

364

228

Kukuk, Willy

Düsseldorf 1875 - 1944 - zugeschrieben

362 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Südliche Landschaft mit einem Wäldchen. Öl auf Leinwand.

Auf Sperrholz gezogen. 37,5 x 53,5cm. Rahmen.

Französischer Meister

um 1900

363 | $ 1.072 - 1.206 / € 800 - 900

Partie an der winterlich verschneiten Seine in Paris. Signiert

unten rechts: Menn (oder anders zu lesen). Öl auf Karton.

24 x 32cm. Rahmen.

Schweitzer, Adolf Gustav

1847 Dessau - 1914 Düsseldorf

364 | $ 1.072 - 1.340 / € 800 - 1.000

Flussstudie. Signiert unten links: Ad. Schweitzer.

Öl auf Holz. 34,5 x 47,5cm. Rahmen.


Rabes, Max Friedrich

1868 Samter/Posen - 1944 Wien

365 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

„Luxor. Theben-Ufer“. Signiert und

datiert unten rechts und links: Max Rabes

Luxor. Theben-Ufer. 25.1.09. Öl auf Holz.

21,5 x 29cm. Rahmen.

Hennemann, Karl

1884 Waren - 1972 Schwerin

366 | $ 1.340 - 1.608 / € 1.000 - 1.200

Blühender Sanddorn an der Ostsee.

Signiert und datiert unten rechts:

Karl Hennemann 22. Öl auf Leinwand.

95 x 120cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen

Ausstellungsetiketten der Großen

Berliner Kunstausstellung.

365

366

229


Gemälde Neuerer Meister

367

368

368 A

230

Kampf, Eugen

1861 Aachen - 1933 Düsseldorf

367 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Sommerliche Dorflandschaft. Signiert unten links: E. Kampf.

Öl auf Holz. 28 x 42cm. Rahmen.

Eicken, Elisabeth von

1862 Mülheim/Ruhr - 1940 Michendorf

368 | $ 6.700 - 8.040 / € 5.000 - 6.000

Frühling an einem See in Mecklenburg. Signiert unten rechts:

E.v. Eicken. Öl auf Leinwand. 66,5 x 92cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen altes Etikett mit Angaben zur Darstellung

sowie Klebezettel der Großen Berliner Kunstausstellung.

Wille, Fritz von

1860 Weimar - 1941 Düsseldorf

368 A | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Mosenberg. Datiert und signiert unten links und unten rechts:

1920 Fritz von Wille. Öl auf Leinwand. 53 x 65cm. Rahmen.

Aufgeführt und abgebildet in: Baur, Otto: Fritz von Wille, der

Maler der Eifel. Daun 1979. S. 79, Abb. 66.

Rocholl, Theodor

1854 Sachsenberg - 1933 Düsseldorf

369 | $ 12.060 - 13.400 / € 9.000 - 10.000

Pferde im Mauerpark der Sababurg. Signiert und datiert unten

links: Th. Rocholl 1913. Öl auf Leinwand. 199 x 133cm.

Rahmen.


369

231


Gemälde Neuerer Meister

232

370

371


372

Weitz, Jacob

Neuss 1888 - 1971

370 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Capri. Blick auf die Marina Grande. Signiert unten links:

J. Weitz / Capri. Öl auf Faserplatte. 50 x 72cm. Rahmen.

Spanischer Meister

1.H.20.Jh.

371 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Küstenfischer bei Valencia. Kopie nach Joaquin Sorolla.

Öl auf Leinwand. Auf Karton gezogen. 71 x 51cm. Rahmen.

Paeschke, Paul

Berlin 1875 - 1943

372 | $ 7.370 - 8.040 / € 5.500 - 6.000

Fischmarkt in Brighton. Signiert und datiert unten links:

schwach lesbar P. Paeschke 19... Öl auf Leinwand. 80 x 104cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Diverse Ausstellungsaufkleber Münchener Sezession /

Sächsischer Kunstverein Dresden. Sowie Nachlassaufkleber

Paul Paeschke.

233


Gemälde Neuerer Meister

373

374

234

Bartels, Hans von

1856 Hamburg - 1913 München

373 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Bauernjunge auf dem Feld. Studie. Signiert und datiert unten

rechts: Hans Bartels / (...) 07. Öl auf Leinwand. Randdoubliert.

48 x 33,5cm. Rahmen.

Miehe, Walter

Berlin 1883 - 1972

374 | $ 4.020 - 4.690 / € 3.000 - 3.500

Badende. Signiert und datiert unten links: Walter Miehe 27.

Öl auf Leinwand. 60,5 x 71cm. Rahmen.


375

Dücker, Eugène Gustav

1841 Ahrensburg - 1916 Düsseldorf

375 | $ 5.360 - 8.040 / € 4.000 - 6.000

Abendstimmung an der Ostsee. Signiert unten links:

E. Dücker. Öl auf Leinwand. 71 x 93,5cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem Keilrahmen altes Klebeetikett mit der Anschrift

Dr. Carl Dücker.

235


Gemälde Neuerer Meister

376

377

236

Hermanns, Heinrich

Düsseldorf 1862 - 1942

376 | $ 804 - 1.072 / € 600 - 800

Partie in Venedig. Blick über das Becken

von San Marco auf Punta della Dogana

und Santa Maria della Salute.

Monogrammiert unten rechts: H.H.

Aquarell auf Papier. 35,5 x 52,5cm.

Rahmen.

Westschiloff, Constantin

Alexandrovitch

1877 - 1945

377 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

An der Küste. Signiert unten rechts:

C. Westchiloff. Öl auf Leinwand.

38 x 55cm.

Rückseitig:

Stempel des Leinwandherstellers.


378

Clarenbach, Max

1880 Neuss - 1952 Wittlaer/ Düsseldorf

378 | $ 8.040 - 9.380 / € 6.000 - 7.000

Sommertag am Niederrhein. Signiert unten links:

M. Clarenbach. Öl auf Leinwand. 61 x 81cm. Rahmen.

237


Gemälde Neuerer Meister

379

380

238

Clarenbach, Max

1880 Neuss - 1952 Wittlaer/ Düsseldorf

379 | $ 8.040 - 8.710 / € 6.000 - 6.500

Wintertag an der Erft. Signiert unten

rechts: M. Clarenbach. Öl auf Leinwand.

52,5 x 63,5cm. Rahmen.

Langhammer, Carl

1868 Berlin - vor 1929

380 | $ 2.010 - 2.680 / € 1.500 - 2.000

Waldlichtung. Signiert unten links:

Carl Langhammer. Öl auf Leinwand.

44,5 x 55cm. Rahmen.


Clarenbach, Max

1880 Neuss - 1952 Wittlaer/ Düsseldorf

381 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

„Vorfrühling“. Schneeschmelze

bei Wittlaer. Signiert unten rechts:

M. Clarenbach. Öl auf Leinwand.

Mit Papier hinterlegt. 60 x 80cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Auf dem hinterlegten Papier

Atelieretikett.

Berliner Sezessionist

um 1920

382 | $ 4.020 - 5.360 / € 3.000 - 4.000

Berliner Parklandschaft mit See. Öl auf

Sackleinen. 98 x 98cm. Rahmen.

381

382

239


Gemälde Neuerer Meister

384

240

383

Dücker, Eugène Gustav

1841 Ahrensburg - 1916 Düsseldorf

383 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Sommerlicher Birkenwald. Öl auf Karton. 47,5 x 31cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Nachlassstempel sowie handschriftliche Bestätigung der

Düsseldorfer Kunstakademie vom 14. Februar 1917.

Wertheimer, Gustav

1847 Wien - 1902 Paris

384 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Sommerliche Allee. Signiert unten links: G. Wertheimer.

Öl auf Leinwand. Doubliert. 91 x 140cm. Rahmen.


Liesegang, Helmuth

1858 Duisburg - 1945 Leipzig

385 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Heuernte vor Zons. Signiert unten rechts:

H. Liesegang. Öl auf Holz. 34,5 x 51,5cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Alter Aufkleber.

Heyligers, Hendrik

1877 Batavia - 1967

386 | $ 1.608 - 2.010 / € 1.200 - 1.500

Bei der Blumenernte. Signiert unten

rechts: H. Heyligers. Öl auf Leinwand.

35 x 54cm. Rahmen.

385

386

241


Gemälde Neuerer Meister

387

Paede, Paul

1868 Berlin - 1929 München

387 | $ 2.412 - 2.680 / € 1.800 - 2.000

Stehender weiblicher Akt. Rückseitig: Landschaftsstudie. Signiert

unten links: P. Paede. Öl auf Leinwand. 58 x 26cm. Rahmen.

242

388

Französischer Meister

2.H.19.Jh.

388 | $ 8.040 - 10.720 / € 6.000 - 8.000

Porträt einer jungen Dame im weißen Kleid. Bezeichnet unten

rechts: E.M. Öl auf Leinwand. 65 x 54cm. Rahmen.


389

Dobrowolski, Marceli Stanislaw

1876 Krakau - 1959 Warschau

389 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Der Geiger im winterlichen Hinterhof. Signiert und datiert unten

links: Marceli Nalcez Dobrowolski Krakau 1936. Öl auf

Leinwand. 165 x 100,5cm. Rahmen.

390

Strohbach, Hans

war tätig in Dresden Anf. 20.Jh.

390 | $ 2.680 - 3.350 / € 2.000 - 2.500

Auf der Zugspitze. Signiert und datiert unten links: Hans

Strohbach 19. Öl auf Leinwand. 69 x 55cm. Rahmen.

Rückseitig:

Auf der Leinwand alt bezeichnet: „Zugspitze 1919, No. 811“.

243


Gemälde Neuerer Meister

391

392

244

Arntzenius, Floris

1864 Soerabaja - 1908 Den Haag - Umkreis

391 | $ 2.010 - 2.412 / € 1.500 - 1.800

Straßenstudie. Öl auf Leinwand. Auf Holz gezogen.

20 x 14,5cm. Rahmen.

Belgischer Meister

2.H.19.Jh.

392 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Ansicht von Antwerpen. Signiert und datiert unten links:

Van Deuren Antwerpen 77. Öl auf Holz. 24 x 33,5cm.

Rahmen.

Rückseitig:

Alter Klebezettel.


393

Mercker, Erich

1891 Zabern - 1973 München

393 | $ 2.680 - 4.020 / € 2.000 - 3.000

Hochofen im Ruhrgebiet. Duisburg (?). Signiert unten rechts:

E. Mercker Mchn. Öl auf Leinwand. 110 x 146cm. Rahmen.

245


Künstlerindex | Index of artists

A

Achenbach, Andreas 246, 341

Achenbach, Oswald179, 278, 279,

308, 354

Adam, Julius 213

Aernout, Smit 100

Alexandre, Eva 358

Aman-Jean, Edmond 319

Andersen-Lundby, Anders 210

Armfield, George 289

Arntzenius, Floris 391

B

Baltischer Künstler 232

Bartels, Hans von 373

Bechi, Luigi 198

Beernaert, Euphrosine 204

Behrendsen, August 187

Belgischer Meister 392

Bent, Jan van der 167

Berliner Sezessionist 382

Beuckelaer, Joachim 56

Blache, Christian Vigilius 227

Bloemen, Jan Frans van 101

Böhm, Alfred 238

Böker, Carl 301

Bommel, Elias Pieter van 245 A

Bonheur, Isidore-Jules 12

Boshamer, Johan Hendrik 266

Bout, Pieter 78

Bréanski, Alfred de 296, 349

Brekelenkam, Quiringh Gerritsz van 116

Breuhaus de Groot, Frans Arnold II 195

Brissot de Warwille, Félix Saturnin 233

Broeck, Elias van den 111

Bronnikov, Fjodor Andrejeviti 217

Bürkel, Heinrich 178

C

Cabanel, Alexandre 345

Camphuysen, Govert Dircksz 86

Carmichael, James Wilson 193

Carrière, Eugène 191

Cassiers, Henry 343

Chapu, Henri Michel 6

Chwala, Adolf 188, 194

Clarenbach, Max 378, 379, 381

Codde, Pieter 83, 84

Colonia, Adam Isaacksz. de 113

Compton, Edward Harrison 352

Cooke, Edward William 244

Croegaert, Georges 346

Cuyp, Jacob Gerritsz 58

246

D

Daiwaille, Alexander Joseph 192

d'Arthois, Jacques 76

Decker, Cornelis Gerritsz. 109

Defregger, Franz von 323

Deully, Eugène 261

Deutscher Meister 161, 330

Diaz De La Pena, Narcisse Virgile 322

Dieffenbach, Anton 197

Diemer, Michael Zeno 311

Dobrowolski, Marceli Stanislaw 389

Donauschule 51

Dou, Gerrit 68

Dubois, Gaston 302

Dücker, Eugène Gustav 375, 383

Duntze, Johannes Bartholomäus 221

Düsseldorfer Schule 231

E

Eicken, Elisabeth von 368

Elsheimer, Adam 85

Engelhardt, Georg Hermann 304

Englischer Meister 141

Eschke, Hermann 226

F

Fischbach, Johann 247

Fischer, August 344

Flämischer Meister 70, 145A, 152

Flamm, Albert 309

Flandern 1

Flegel, Georg 105

Fornenburgh, Jan Baptist van 112

Francken, Frans II. 55

Francken, Thomas 127

Franken 52, 53

Französischer Meister 3, 102, 143, 162,

363, 388

Frappa, José 300

Frédou, Jean Martial 142

Friedländer von Mahlheim, Alfred 201

Frisch, C.J. 288

Funk, Heinrich 186

G

Gaul, August 34, 35, 36

Gedlek, Ludwig 287

Geist, August Christian 242

Gentileschi, Orazio 66

Giardiello, Giuseppe 357

Gillissen, Karl 222

Godchaux, Alfred 223

Gory, Affortunato 4

Goupy, Joseph 63

Goyen, Jan van 71

Grebe, Fritz 306

Grégoire, Jean-Louis 8

Grubacs, Giovanni 237

Grubacs, Marco 236

Grünenwald, Jakob 268

Guardi, Francesco 151

H

Hagn, Richard von 265

Hallé, Noël 148

Hammer, Erich 325

Hanedoes, Laurens 182

Hanfstängl, Ernst 255, 256, 257, 258

Hanzen, Alexis 282

Happel, Peter Heinrich 248

Heemskerk, Egbert van 108

Heimburg, E. von 209

Helmont, Mattheus van 93

Hengsbach, Franz 181

Hennemann, Karl 366

Hermanns, Heinrich 361, 376

Heyligers, Hendrik 386

Hilgers, Carl 176, 293

Hoguet, Charles 250

Holländischer Meister 81

Hondecoeter, Gillis Claesz. de 72

Huysum, Jan van 103

I

Italienischer Meister

64, 67, 98, 128, 327, 329,331, 348

J

Japanischer Künstler 313

Jordan, Rudolf 277

Juncker, Justus 121

Jutz, Carl d.Ä. 211, 212

K

Kaemmerer, Frederik Hendrik 190

Kampf, Eugen 367

Keller, Ferdinand 267

Kleehaas, Theodor 291

Kleijn, J.H. 253

Kleijn, Lodewijk Johannes 263

Klerk, Willem de 206

Klever, Julius Sergius von 283, 284

Klimsch, Eugen Johann Georg 241

Klombeck, Johann Berhard 235

Kluyver, Pieter Lodewijk Francisco 234

Knaus, Ludwig 196, 316

Kobell, Jan II. 164

Koekkoek, Barend Cornelis 334

Koester, Alexander Max 355

Kolbe, Heinrich Christoph 173

Konarski, J. 286

Krafft, A. 174

Kruseman van Elten, Hendrik 251

Kruseman, Jan Adam Janszoon 260

Kukuk, Willy 362

L

Lamotte, J. 350

Langhammer, Carl 380

Le Poittevin, Eugène 199, 224, 342

Lenbach, Franz Seraph von 273, 274

Liesegang, Helmuth 385

Luttichuys, Simon 89


M

Maignan, Maurice 10

Marioton, Eugène 11

Marshall, F. 328

Mattioli, Lodovico 73

Mazzella, Jean 270

Mercker, Erich 393

Meyer von Bremen, Johann Georg

207, 208

Miehe, Walter 374

Mola, Pier Francesco 97

Mommers, Hendrick 94

Monogrammist SH 356

Moreau, Adrien 240

Moreau, Mathurin 9

Morgenstern, Carl Ernst 320

Morgenstern, Christian Ernst Bernhard

321

Mühlig, Hugo 339, 340

Munthe, Ludwig 335

N

Neer, Aert van der 96

Netscher, Caspar 139

Niederländischer Meister 77,79, 104,

120, 131, 134, 135, 140, 146, 155

Nikitin, Nykita Nykotich 216

O

Oberschwaben 50

Orley, Peter von 132

Ostade, Isaac van 107

P

Paede, Paul 387

Paeschke, Paul 372

Palamedesz, Anthonie 106

Papéty, Dominique Louis Ferréol 262

Passy, Andreas 317

Peeters, Jan 74

Perov, Vasilij 314

Peters, Anna 360

Petrilli, Aristide 5

Pforr, Franz 170

Pinel de Grandchamp, Louis Émile 230

Poelenburg, Cornelis van 87, 88, 124

Polnischer Meister 285

Potter, Pieter Symonsz. 154

Pradier, Jean Jacques 7

Prager Schule 125, 126

Pratella, Attilio 185

Preyer, Johann Wilhelm 171, 172

Pulian, Gottfried 177

Püttner, Josef Carl Berthold 229

Q

Quast, Pieter Jansz 115

R

Rabes, Max Friedrich 365

Raffalt, Johann Gualbert 225

Rasmussen, Georg Anton 305

Ravenzwaay, Jan van 203

Reichert, Karl 214, 290

Reinermann, Friedrich Christian 294

Rembrandt van Rijn 91

Rembrandt-Schule 92

Ribalta, Francisco 60

Rocholl, Theodor 369

Rögge, Ernst Friedrich Wilhelm 297

Roldàn y Martinez, José 318

Ronner-Knip, Henriette 292, 351

Rosa, Salvator 150

Rousseau, Théodore 180

Rowbotham, Thomas Charles Leeson

184

Russischer Meister 215, 239, 272

Rustige, Heinrich Franz Gaudenz von

315

S

Salvaterra, Giuseppe 183

Scarvelli, Spyridon 333

Schelfhout, Andreas 254, 264

Scheuren, Caspar Johann Nepomuk

218, 219, 220

Schmutzler, Leopold 259

Schönbeck, Albert 249

Schule von Bologna 62, 65

Schultheiss, Natalie 359

Schultze, Carl 189

Schuth, Cornelis 129

Schüz, Christian Georg I 166

Schweitzer, Adolf Gustav 364

Sedlaczek, Stephan 200

Seekatz, Johann Conrad 158

Seger, Ernst 13 – 33

Sehgers, Daniel 119

Seitz, Johann Georg 275

Settegast, Joseph Anton 175

Slingeland, Pieter Cornelisz. van 117

Soolmaker, Jan Franz 163

Spanischer Meister 371

Sperl, Johann 326

Spitzweg, Carl 280, 281, 303

Spohler, Jan Jacob Coenraad 252

Steen, Jan Havicksz 114

Steuerwaldt, Wilhelm 347

Stok, Jacobus van der 205

Stoskopff, Sebastian 118

Strohbach, Hans 390

Sturm, Fritz Ludwig Christian 307

Süddeutsch 2

Süddeutscher Meister 123, 147

Swanenburgh, Jacob Isaacsz. 153

T

Teniers, David d.J. 80

Thiele, Alexander 165

Thomassin, Désiré 336

Toeche, Carl 324

Troost, Cornelis 156

U

Unbekannter Meister 312

Unterberger, Franz Richard 310

V

Valckenborch, Gillis van 145

Valckenborgh, Lucas van 69

Velde, Peter van der 75

Velden, Adolf von den 332

Venezianischer Meister 61, 122

Verboeckhoven, Eugène 271

Verelst, Simon 110

Vernet, Claude Joseph 144, 160

Vito, Camillo de 243

Volkers, Emil 202

Voorhout, Johannes 130

Vos, Marten de 54

Vrancx, Sebastian 57, 59

Vredeman de Vries, Hans 82

Vries, Roelof, Jansz van 157

W

Wagner, Fritz 298

Webb, James 228

Weber, Theodor Alexander 245

Wedig, Gottfried von 90

Weenix, Jan Baptist 95

Wegelin, Adolf 269

Weitz, Jacob 370

Wenglein, Josef 295

Werner, Hermann 299

Wertheimer, Gustav 384

Westschiloff, Constantin Alexandrovitch

377

Wiener Schule 276

Wille, Fritz von 337, 338, 368A, 353

Wouwerman, Philipps 137, 138

Wouwerman, Pieter 136

Wynants, Jan 133

Z

Zais, Giuseppe 159

Zuccarelli, Francesco 149

247


Einlieferung

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Einliefererverzeichnis

Einliefererverzeichnis

45080: 37 380 - 45466: 273, 274 - 45622: 6, 183, 326, 348, 382 - 45867: 128, 154, 188, 241,

282, 297, 352, 358, 369 - 46218: 220 - 46246: 123, 125 - 46516: 7 81, 85, 103, 143, 157, 215,

226, 233, 253, 271, 377 - 46867: 392 - 47211: 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 2 21, 22, 23, 24, 25,

26, 27, 28, 29, 3 31, 32, 33, 221, 242, 311, 324, 390 - 48427: 0 - 48721: 61 - 48734: 11, 201,

23 238, 239, 263, 27 286, 295, 298, 306, 312, 341, 371 - 48786: 12 - 49816: 28 281, 303 -

50457: 11 111, 276 - 50738: 331 - 52855: 246 - 53468: 291, 354 - 53624: 30 385 - 53643: 66,

127 - 54757: 227 - 54900: 1, 159, 164, 213 - 55459: 35 383 - 56202: 327, 328 - 56710: 224 -

58348: 63, 113 - 60403: 191, 319 - 60433: 235 - 60572: 25 309 - 60919: 91 - 61561: 92, 364 -

61807: 137 - 61987: 317 - 62929: 197, 316 - 63489: 231, 232, 272, 362 - 64423: 347, 386 -

64554: 4, 7, 8, 9 - 64675: 345 - 65654: 192 - 69596: 3, 243 - 69771: 64, 77, 79, 139, 141 -

71346: 375, 389 - 72600: 150 - 72915: 205, 206 - 74108: 251 - 75648: 336 - 76059: 62, 162,

208, 229, 234, 265, 285, 322, 325, 335, 343, 344, 351, 357, 367, 368, 372, 374, 387 - 76311:

67 - 77071: 142 - 77308: 262 - 77388: 175 - 77592: 1 254 - 77648: 140 - 77711: 277 - 78143:

196 - 79178: 264 - 79215: 252 - 79258: 52, 9 134, 17 179, 202, 21 217, 222, 261, 299, 301,

302, 313, 314, 333, 342, 356, 388, 393 - 79280: 339 - 79425: 58, 156, 330 - 79997: 379 -

80056: 182 - 80057: 247 - 80071: 54 - 80074: 96, 108, 121, 131, 132, 203, 204, 209, 288 -

80077: 329 - 80094: 207 - 80097: 165 - 80100: 171, 172, 218, 219, 321 - 80109: 59, 82, 119,

120 - 80116: 269 - 80122: 2, 50 - 80123: 186 - 80131: 198 - 80141: 34, 35, 36, 55, 193, 236,

237 - 80142: 195 - 80143: 292 - 80149: 155 - 80150: 310 - 80151: 129 - 80153: 5 - 80157: 161

- 80158: 0 - 80159: 95, 126, 255, 256, 257, 258 - 80169: 378 - 80183: 173 - 80187: 194 -

80188: 266 - 80198: 174 - 80201: 216 - 80203: 78 - 80205: 181 - 80223: 180 - 80226: 189 -

80228: 332 - 80233: 167 - 80238: 248 - 80245: 184 - 80266: 214, 290 - 80270: 361 - 80277:

51, 56, 73, 74, 75, 97, 10 101, 102, 115, 133, 144, 145, 152, 153, 163, 166, 245, 245 - 80283:

381 - 80329: 244 - 80339: 365 - 80348: 249, 278 - 80357: 211, 212 - 80358: 305 - 80374: 0 -

80376: 76 - 80390: 185 - 80395: 337, 353 - 80402: 104 - 80404: 177 - 80405: 363, 366, 373,

376 - 80418: 323 - 80426: 187 - 80430: 176 - 80440: 135 - 80445: 57, 71, 83, 86, 87, 88, 93,

94, 106, 107, 109, 114, 116, 117, 124, 136, 138, 279, 308, 338, 346 - 80446: 259 - 80457: 6

200 - 80459: 98 - 80460: 122, 158, 275 - 80461: 72, 8 149 - 80465: 147, 199, 223 - 80468: 293

- 80473: 294 - 80477: 84 - 80478: 190 - 80480: 360 - 80490: 160 - 80495: 318 - 80501: 225 -

80503: 53 - 80512: 296, 391 - 80517: 334 - 80518: 320 - 80521: 13 146, 260 - 80523: 228 -

80529: 65 - 80536: 289 - 80540: 315 - 80560: 68, 89, 105, 118, 148, 151 - 80565: 267, 268,

355 - 80574: 178 - 80575: 349 - 80576: 112 - 80582: 287 - 80587: 34 384 - 80592: 359 -

80593: 240 - 80625: 69 - 80626: 304 - 80640: 283, 284 - 80654: 307 - 80662: 14.

Folgende Lots sind regelbesteuert:

2, 50, 91


Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Versteigerung

1.1 VAN HAM Kunstauktionen KG (nachfolgend VAN

HAM) versteigert in einer öffentlichen Verstei gerung

gemäß §§ 474 Abs.1 Satz 2, 383 Abs. 3 Satz 1 BGB

als Kommissionär im eigenen Namen und für Rech -

nung der Auftraggeber, die unbenannt bleiben.

1.2 Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände

können vor der Versteigerung besichtigt und geprüft

werden. Dabei haften die Interessenten für von

ihnen verursachte Schäden an den ausgestellten

Objekten.

2. Beschaffenheit, Gewährleistung

2.1 Die zur Versteigerung gelangenden und im Rahmen

der Vorbesichtigung prüfbaren und zu besichtigenden

Kunstwerke sind ausnahmslos gebraucht. Sie

haben einen ihrem Alter und ihrer Provenienz entsprechenden

Erhaltungszustand. Beanstandungen

des Erhaltungszustandes werden im Katalog nur

erwähnt, wenn sie nach Auf fassung von VAN HAM

den optischen Gesamt eindruck des Kunstwerkes

maßgeblich beeinträchtigen. Fehlende Angaben

zum Erhaltungszustand begründen infolge dessen

auch keine Garantie oder Beschaffenheitsverein -

barung. Interessenten können einen Zustandsbericht

für jedes Kunstwerk anfordern. Dieser Bericht,

münd lich oder in Schriftform, enthält keine abweichende

Individual abrede und bringt lediglich eine

subjektive Ein schätzung von VAN HAM zum

Ausdruck. Die Angaben im Zustandsbericht werden

nach bestem Wissen und Gewissen erteilt. Sie sind

keine Garantien oder Beschaffenheitsvereinbarungen

und dienen ausschließlich der unverbindlichen

Information. Gleiches gilt für Auskünfte jedweder

Art, sei es mündlich oder schriftlich. In allen Fällen ist

der tatsächliche Erhaltungszustand des Kunst werkes

zum Zeitpunkt seines Zuschlages vereinbarte

Beschaffenheit im Sinne der gesetzlichen

Bestimmungen (§§ 434ff BGB).

2.2 Alle Angaben im Katalog beruhen auf den bis zum

Zeitpunkt der Drucklegung veröffentlichten oder

sonst allgemein zugänglichen wissenschaftlichen

Erkenntnissen. Wird zusätzlich ein Internet-Katalog

erstellt, sind dennoch die Angaben der gedruckten

Fassung maßgeblich; nur in den Fällen, in denen

kein gedruckter Katalog vorliegt bzw. die Objekte im

Rahmen einer sog. stillen Auktion versteigert werden,

ist der Internetkatalog maßgeblich. VAN HAM

behält sich vor, Katalogangaben über die zu versteigernden

Kunstwerke zu berichtigen. Diese Berichti -

gung erfolgt durch schriftlichen Aushang am Ort der

Versteigerung und/oder mündlich durch den Auktio -

nator unmittelbar vor der Ver steigerung des einzelnen

Kunstgegenstandes. Die berichtigten Angaben

treten an die Stelle der Katalogbeschreibung.

2.3 Unabhängig von der Regelung unter Ziff. 2.1 sind

Teil der mit dem Käufer vereinbarten Beschaffenheit

nur diejenigen Katalogangaben, die sich auf die

Urheberschaft des Kunstwerkes beziehen. Eine

besondere Garantie, aus der sich darüber hinausgehende

Rechte (§§ 443, 477 BGB) ergeben, wird von

VAN HAM nicht übernommen Weitere Be schaffen -

heitsmerkmale als die Urheberschaft des Kunst -

werkes, sind auch dann nicht vertraglich vereinbart,

wenn das Kunstwerk aus Gründen der Werbung

herausgestellt wird. Das gleiche gilt für die im

Katalog befindlichen Abbildungen. Diese Abbil -

dungen dienen dem Zweck, dem Interessen ten eine

Vorstellung von dem Kunstwerk zu ge ben; sie sind

weder Bestandteil der Beschaffenheits vereinbarung

noch eine Garantie für die Beschaffenheit.

2.4 Eine Haftung von VAN HAM wegen etwaiger Män -

gel wird ausdrücklich ausgeschlossen, sofern eine

gesetzliche Haftung nicht zwingend vorgegeben ist.

2.5 Weist der Käufer jedoch innerhalb eines Jahres nach

Übergabe des Kunstwerkes nach, dass Katalogangaben

über die Urheberschaft des Kunstwerkes

unrichtig sind und nicht mit der anerkannten Meinung

der Experten am Tag der Drucklegung übereinstimmten,

verpflichtet sich VAN HAM unabhängig

von Ziffer 2.4, seine Rechte gegenüber dem

Einlieferer geltend zu machen. Im Falle der erfolgreichen

Inanspruchnahme des Einlieferers erstattet VAN

HAM dem Erwerber ausschließlich den gesamten

Stand: 13.10.2011

Kaufpreis. Darüber hinaus verpflichtet sich VAN

HAM für die Dauer von zwei Jahren bei erwiesener

Unechtheit zur Rückgabe der vollständigen

Kommission. Vor aussetzung ist jeweils, dass keine

Ansprüche Dritter an dem Kunstwerk bestehen und

das Kunstwerk am Sitz von VAN HAM in Köln in unverändertem

Zustand zurückgegeben wird. Der Un -

richtigkeitsnachweis gilt u.a. als geführt, wenn ein

international anerkannter Experte für den im Ka -

talog angegebenen Urheber die Aufnahme des

Kunstwerkes in das von ihm erstellte Werk verzeich -

nis („Catalogue Raisonné“) verweigert.

2.6 Schadensersatzansprüche gegen VAN HAM wegen

Rechts- und Sachmängeln sowie aus sonstigen

Rechtsgründen (inkl. Ersatz vergeblicher Auf wen -

dungen sowie Ersatz von Gutachterkosten) sind ausgeschlossen,

soweit sie nicht auf vorsätzlichem oder

grob fahrlässigem Handeln von VAN HAM oder auf

der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch

VAN HAM beruhen oder ihre Ursache in der

Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit

haben.

2.7 Alle Ansprüche gegen VAN HAM verjähren ein Jahr

nach Übergabe des zugeschlagenen Kunst werkes,

soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen Rechts -

verletzung beruhen oder gesetzlich zwingend

längere Verjährungsfristen vorgegeben sind.

3. Durchführung der Versteigerung, Gebote

3.1 Die im Katalog angegebenen Schätzpreise sind keine

Mindest- oder Höchstpreise, sondern dienen nur als

Anhaltspunkt für den Verkehrswert der Gegen -

stände ohne Gewähr für die Richtigkeit. Andere

Währungsangaben dienen lediglich der Information

und sind unverbindlich. Gegenstände von geringem

Wert können als Konvolute außerhalb des Katalogs

versteigert werden.

3.2 VAN HAM behält sich das Recht vor, während der

Versteigerung Nummern des Katalogs zu vereinen,

zu trennen, außerhalb der Reihenfolge auszubieten

oder zurückzuziehen.

3.3 Alle Gebote gelten als vom Bieter im eigenen

Namen und für eigene Rechnung abgegeben.

Will ein Bieter Gebote im Namen eines Dritten abgeben,

so hat er dies 24 Stunden vor Versteigerungs

beginn unter Nennung von Namen und Anschrift

des Vertretenen und unter Vorlage einer schriftlichen

Vollmacht mitzuteilen. Andernfalls kommt der

Kaufvertrag bei Zuschlag mit dem Bieter zustande.

3.4 Jeder Bieter erhält nach Vorlage eines gültigen

Personaldokuments und Zulassung zur Auktion von

VAN HAM eine Bieternummer. Nur unter dieser

Nummer abgegebene Gebote werden auf der

Auktion berücksichtigt.

3.5 Von Bietern, die VAN HAM noch unbekannt sind,

benötigt VAN HAM spätestens 24 Stunden vor Beginn

der Auktion eine schriftliche Anmeldung mit

gültigem Personalausweis. VAN HAM behält sich das

Recht vor, eine zeitnahe Bankauskunft oder

Referenzen für die Zulassung zur Auktion anzufordern.

3.6 Dem Einlieferer ist das Eigengebot bzw. das Gebot

durch einen Dritten auf selbst eingelieferte Ware

nicht gestattet. Bietet der Einlieferer oder ein von

diesem beauftragter Dritter gleichwohl und erhält

den Zuschlag, so ist er jedem anderen Bieter gleichgestellt.

Für den Eigenbieter gelten die Bestimmun -

gen der Versteigerungsbedingungen daher entsprechend.

3.7 VAN HAM kann für den Einlieferer bis zu einem

Betrag unterhalb des Limits auf dessen eingeliefertes

Los bieten, ohne dies offenzulegen und unabhängig

davon, ob anderweitige Gebote abgegeben werden

oder nicht.

3.8 Der Preis bei Aufruf wird vom Versteigerer festgelegt;

gesteigert wird im Regelfall um maximal 10%

des vorangegangenen Gebotes in Euro. Gebote

können persönlich im Auktionssaal, sowie bei Abwesenheit

schriftlich, telefonisch oder mittels Internet

über den Online-Katalog auf der Home Page von

VAN HAM oder einer von VAN HAM zugelassenen

Plattform abgegeben werden.

3.9 Für die am Ende des Kataloges aufgeführten

Katalognummern, welche mit „+“ gekennzeichnet

sind, gelten die Bestimmungen der sog. „Stillen

Auktion“ (vg. Ziff. 10).

3.10 Alle Gebote beziehen sich auf den sog. Hammer -

preis und erhöhen sich um das Aufgeld, Mehr-wertsteuer

sowie ggf. Folgerecht und Zollumlage. Bei

gleich hohen Geboten, unabhängig ob im Auktions -

saal, telefonisch, schriftlich oder per Internet abgegeben,

entscheidet das Los. Schriftliche Gebote oder

Gebote per Internet werden von VAN HAM nur mit

dem Betrag in Anspruch genommen, der erforderlich

ist, um ein anderes abgegebenes Gebot zu

überbieten.

3.11 Gebote in Abwesenheit werden in der Regel zugelassen,

wenn diese mindestens 24 Stunden vor

Beginn der Versteigerung bei VAN HAM eingehen

und, sofern erforderlich, die weiteren Informationen

gemäß Ziff. 3.5 vorliegen. Das Gebot muss das

Kunstwerk unter Aufführung von Katalognummer

und Katalogbezeichnung benennen. Im Zweifel ist

die Katalognummer maßgeblich; Unklarheiten

gehen zu Lasten des Bieters. Die Bearbeitung der

Gebote in Abwesenheit ist ein zusätzlicher und

kostenloser Service von VAN HAM, daher kann

keine Zusicherung für deren Ausführung bzw. fehlerfreie

Durchführung gegeben werden. Dies gilt

nicht, soweit VAN HAM einen Fehler wegen

Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten hat.

Die in Abwesenheit abgegebenen Gebote sind den

unter Anwesenden in der Versteigerung abgegebenen

Geboten bei Zuschlag gleichgestellt.

3.12 Das schriftliche Gebot muss vom Bieter unterzeichnet

sein. Bei schriftlichen Geboten beauftragt der

Interessent den Versteigerer, für ihn Gebote abzugeben.

3.13 Bei telefonischen Geboten wird ein im Saal anwesender

Telefonist beauftragt, nach Anweisung des

Telefonbieters, Gebote abzugeben. Telefonische

Gebote können von VAN HAM aufgezeichnet werden.

Mit dem Antrag zum telefonischen Bieten

erklärt sich der Antragsteller mit der Aufzeichnung

von Telefongesprächen einverstanden. VAN HAM

haftet nicht für das Zustandekommen und die

Aufrechterhaltung von Telekommunikations -

verbindungen oder Übermittlungsfehler.

3.14 Internet-Gebote können sowohl als sog. „Vor-Ge -

bote“ vor Beginn einer Versteigerung als auch als

sog. „Live-Gebote“ während einer im Internet live

übertragenen Versteigerung sowie als sog. „Nach-

Gebote“ nach Beendigung der Versteigerung nach

Maßgabe der nachstehenden Regelungen abgegeben

werden. Gebote, die bei VAN HAM während

einer laufenden Versteigerung via Internet eingehen,

werden im Rahmen der laufenden Versteigerung nur

dann berücksichtigt, wenn es sich um eine live im

Internet übertragene Versteigerung handelt. Im Übrigen

sind Internet-Gebote nur dann zulässig, wenn

der Bieter von VAN HAM zum Bieten über das In -

ternet durch Zusendung eines Benutzernamens und

eines Passwortes zugelassen worden ist. Sie stellen

nur dann gültige Gebote dar, wenn sie durch den

Benutzernamen und das Passwort zweifelsfrei dem

Bieter zuzuordnen sind. Die über das Internet übertragenen

Gebote werden elektronisch protokolliert.

Die Richtigkeit der Protokolle wird vom Bieter/

Käufer anerkannt, dem jedoch der Nachweis ihrer

Unrichtigkeit offen steht. Live-Gebote werden wie

Gebote aus dem Versteigerungssaal berücksichtigt.

3.15 Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung. Bei

Nachgeboten kommt ein Vertrag erst dann zustande,

wenn VAN HAM das Gebot annimmt.

3.16 Das Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatz -

verträgen findet auf Schrift-, Telefon- und Internet -

gebote keine Anwendung, sofern das Gebot nicht

im Rahmen einer sog. stillen Auktion erfolgte.

4. Zuschlag

Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an

den Höchstbietenden. Mit dem Zuschlag kommt


zwischen VAN HAM und dem Bieter, dem der

Zuschlag erteilt wird, ein Kaufvertrag zustande. VAN

HAM kann den Zuschlag verweigern oder unter

Vorbehalt erteilen. Dies gilt insbesondere dann,

wenn ein Bieter, der dem Versteigerer nicht bekannt

ist oder mit dem eine Geschäftsverbindung noch

nicht besteht, nicht spätestens bis zum Beginn der

Versteigerung Sicherheit in Form von Bankaus -

künften oder Garantien leistet. Ein Anspruch auf

Annahme eines Gebotes besteht jedoch grundsätzlich

nicht. Wird ein Gebot abgelehnt, so bleibt das

vorangegangene Gebot wirksam. Wenn mehrere

Personen das gleiche Gebot abgeben und nach dreimaligem

Aufruf kein höheres Gebot erfolgt, entscheidet

das Los. VAN HAM kann den Zuschlag

zurücknehmen und die Sache erneut ausrufen,

wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres

Gebot übersehen worden ist oder wenn der

Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will

oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen.

Wenn trotz abgegebenen Gebots ein Zuschlag nicht

erteilt wird, haftet VAN HAM dem Bieter nur bei

Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei einem unter

Vorbehalt erteilten Zuschlag bleibt der Bieter einen

Monat an sein Gebot gebunden. Ein unter Vorbe halt

erteilter Zuschlag wird nur wirksam, wenn VAN

HAM das Gebot innerhalb eines Monats nach dem

Tag der Versteigerung schriftlich durch entsprechende

Rechnungslegung bestätigt.

5. Kaufpreis und Zahlung

5.1 Neben der Zuschlagssumme ist vom Käufer für die

ersten 100.000 Euro ein Aufgeld von 25% und auf

die darüber hinausgehenden Beträge von 22% zu

zahlen. Hierin ist die gesetzliche Umsatzsteuer

bereits enthalten, welche jedoch wegen Differenz -

besteuerung nach § 25a UStG nicht ausgewiesen

wird. Bei Objekten, die im Anhang als regelbesteuert

vermerkt sind, wird auf den Zuschlag auf die ersten

100.000 Euro ein Aufgeld von 21% und auf die

darüber hinausgehenden Beträge von 18% erhoben.

Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld

wird die gesetzliche Umsatzsteuer von z.Zt. 7%

(Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Graphiken,

etc.) bzw. 19% (Kunstgewerbe, Teppiche, Schmuck,

Uhren, Siebdrucke, Offsets, Photographien, etc.)

erhoben.

5.2 Der Veräußerer ist gemäß § 26 Abs.1 UrhG zur

Zahlung einer gesetzlichen Folgerechtsgebühr auf

den Verkaufserlös aller Originalwerke der bildenden

Kunst und der Photographie verpflichtet, deren

Urheber noch nicht 70 Jahre vor dem Ende des

Verkaufes verstorben sind. Davon trägt der Käufer

anteilig in Form einer pauschalen Umlage von:

- 1,5% auf einen Hammerpreis bis zu € 200.000

- 0,5% für den übersteigenden Hammerpreis

von € 200.001 bis € 350.000 bzw.

- 0,25% für einen weiteren Hammerpreis von

€ 350.001 bis € 500.000 sowie

- 0,125% für den weiter übersteigenden

Hammerpreis bis zu fünf Millionen; maximal

€ 6.250.

5.3 Für Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug berechtigt

sind, kann die Rechnung auf Wunsch (nach vorheriger

Mitteilung) nach der Regelbesteuerung ausgestellt

werden. Von der Umsatzsteuer befreit sind

Auslieferungen in Drittländer (d.h. außerhalb der EU)

und – bei Angabe der USt.-ID-Nr. – auch an Unter -

neh men in EU-Mitgliedsländer. Verbringen Auktions -

teilnehmer ersteigerte Gegenstände selbst in Dritt -

länder, wird ihnen die Umsatzsteuer erstattet, sobald

VAN HAM der Ausfuhr- und Abnehmer-nachweis

vorliegt.

5.4 Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte

Rechnungen bedürfen der Nachprüfung;

Irrtum bleibt insoweit vorbehalten.

5.5 Die Zahlung des mit dem Zuschlag fälligen Gesamt -

betrages ist in bar oder durch bankbestätigten

Scheck zu entrichten. Schecks werden nur erfüllungshalber

angenommen. Alle Steuern, Kosten, Gebühren

der Überweisung oder der Scheckeinlösung

(inklusive der VAN HAM in Abzug gebrachten

Bankspesen) gehen zu Lasten des Käufers.

Persönlich an der Versteigerung teilnehmende

Käufer haben den Kaufpreis sofort nach erfolgtem

Zuschlag an VAN HAM zu zahlen. Bei Geboten in

Abwesenheit gilt unbeschadet der sofortigen

Fälligkeit die Zahlung binnen 14 Tagen nach

Rechnungsdatum noch nicht als verspätet.

5.6 Zahlungsverzug tritt 14 Tage nach Vertragsschluss,

also Zuschlagserteilung oder Annahme des Nach -

gebotes ein. Zahlungen sind in Euro an VAN HAM

zu leisten. Entsprechendes gilt für Schecks, die erst

nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung

anerkannt werden.

5.7 Die Gegenstände werden grundsätzlich erst nach

vollständiger Bezahlung aller vom Käufer geschuldeten

Beträge ausgehändigt.

6. Abholung und Gefahrtragung

6.1 Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Abwesende

Erwerber sind verpflichtet, die Gegenstände unverzüglich

nach Mitteilung des Zuschlages bei VAN

HAM abzuholen. VAN HAM organisiert die Versicherung

und den Transport des Kunstwerkes zum

Käufer nur auf dessen schriftliche Anweisung hin

und auf seine Kosten und Gefahr. Da der Kaufpreis

sofort fällig ist und der Erwerber zur unverzüglichen

Abholung verpflichtet ist, befindet er sich spätestens

14 Tage nach Zuschlagserteilung oder Annah me des

Nach gebotes in Annahmeverzug, so dass spätestens

dann auch, unabhängig von der noch ausstehenden

Übergabe, die Gefahr auf den Erwerber übergeht.

6.2 Hat der Erwerber die Gegenstände nicht spätestens

drei Wochen nach erfolgtem Zuschlag bzw. nach

Mitteilung bei VAN HAM abgeholt, wird VAN HAM

den Erwerber zur Abholung der Gegen stände binnen

einer Woche auffordern. Nach Ablauf dieser

Frist hat VAN HAM das Recht, die Gegenstände auf

Kosten und Gefahr des Erwerbers bei einem Lager -

halter aufbewahren zu lassen. Vor einer Aufbewahrung

unterrichtet VAN HAM den Erwerber. Bei einer

Selbsteinlagerung durch VAN HAM werden bis zu

1% p.a. des Zuschlagpreises für Versicherungs- und

Lager kosten berechnet. Unabhängig davon kann

VAN HAM wahlweise Erfüllung des Vertrages verlangen

oder die gesetzlichen Rechte wegen

Pflichtverletzung geltend machen. Zur Berechnung

eines eventuellen Schadens wird auf Ziff. 5 und 8

dieser Bedingungen verwiesen.

6.3 VAN HAM trägt in keinem Fall eine Haftung für

Verlust oder Beschädigung nicht abgeholter oder

mangels Bezahlung nicht übergebener Gegen -

stände, es sei denn, VAN HAM fiele Vorsatz oder

grobe Fahrlässigkeit zur Last.

7. Eigentumsvorbehalt, Aufrechnung,

Zurückbehaltungsrecht

7.1 Das Eigentum am Kunstwerk geht erst mit vollständigem

Eingang aller nach Ziff. 5 und 8 geschuldeten

Zahlungen auf den Käufer über. Für den Fall,

dass der Käufer das Kunstwerk veräußert, bevor er

sämtliche Forderungen von VAN HAM erfüllt hat,

tritt der Käufer bereits jetzt sämtliche Forderungen,

die aus dem Weiterverkauf entstehen, an VAN HAM

ab. VAN HAM nimmt die Abtretung hiermit an.

7.2 Der Käufer kann gegenüber VAN HAM nur mit

unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten

Forderungen aufrechnen.

7.3 Ein Zurückbehaltungsrecht des Käufers aufgrund

von Ansprüchen aus einem früheren Geschäft mit

VAN HAM ist ausgeschlossen. Soweit der Käufer

Vollkaufmann ist, verzichtet er auf seine Rechte aus

§§ 273, 320 BGB.

8. Verzug

8.1 Der Kaufpreis ist mit dem Zuschlag fällig.

8.2 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe

von 1% pro Monat berechnet. Der Erwerber hat das

Recht zum Nachweis eines geringeren oder keines

Schadens. Im Übrigen kann VAN HAM bei Zahlungsverzug

wahlweise Erfüllung des Kauf vertrages

verlangen oder nach angemessener Fristsetzung

vom Vertrag zurücktreten. Im Fall des Rücktritts erlöschen

alle Rechte des Käufers am ersteigerten

Kunstwerk und VAN HAM ist berechtigt, Schaden -

sersatz in Höhe des entgangenen Entgelts auf das

Kunstwerk (Einliefererkommission und Aufgeld) zu

verlangen. Wird der Gegenstand in einer neuen

Auktion nochmals versteigert, so haftet der säumige

Käufer außerdem für jeglichen Mindererlös gegen -

über der früheren Verstei gerung sowie für die

Kosten der wiederholten Versteigerung; auf einen

etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch. VAN

HAM hat das Recht, ihn von weiteren Geboten in

Versteigerungen auszuschließen.

8.3 Einen Monat nach Eintritt des Verzuges ist VAN

HAM berechtigt und auf Verlangen des Einlieferers

verpflichtet, diesem Namen und Adressdaten des

Käufers zu nennen

9. Einwilligungserklärung Datenschutz

Der Bieter ist damit einverstanden, dass sein Name,

seine Adresse und Käufe für Zwecke der Durch -

führung und Abwicklung des Vertrags verhältnisses,

sowie zum Zwecke der Information über zukünftige

Auktionen und Angebote, elektronisch von VAN

HAM gespeichert und verarbeitet werden. Sollte der

Bieter im Rahmen der Durch führung und Abwick -

lung dieses Vertrags verhältnisses seinen vertraglichen

Pflichten nicht nachkommen, stimmt der Bieter zu,

dass diese Tatsache in eine Sperrdatei, die allen

Auktions häusern des Bundesverbands Deutscher

Kunst versteigerer e.V. zugänglich ist, aufgenommen

werden kann. Der Datenerhebung und weiteren

Nutzung kann durch Streichen dieser Klausel oder

jederzeit durch spätere Erklärung gegenüber VAN

HAM mit Wirkung für die Zukunft widersprochen

werden.

10. Stille Auktion

10.1 VAN HAM führt für die am Ende des Kataloges aufgeführten

Objekte, die mit „+“ gekennzeichnet

sind, eine sog. „Stille Auktion“ durch. Für diese

„Stille Auktion“ gelten diese Versteigerungsbedingungen

entsprechend, jedoch mit der Maßgabe,

dass Bieter nur in schriftlicher Form sowie über Internet

mitbieten können. Die Objekte der „Stillen

Auktion“ werden nicht aufgerufen, so dass keine

persönlichen oder telefonischen Gebote abgegeben

werden können. Die Gebote für eine „Stille Auktion“

müssen der Gültigkeit wegen mindestens

24 Stunden vor Auktionsbeginn schriftlich bei VAN

HAM vorliegen; im übrigen wird auf Ziff. 3. verwiesen.

11. Sonstige Bestimmungen

11.1 Diese Versteigerungsbedingungen regeln sämtliche

Beziehungen zwischen dem Käufer und VAN HAM.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Käufers

haben keine Geltung. Mündliche Nebenabreden

bestehen nicht. Änderungen bedürfen zu ihrer

Gültigkeit der Schriftform.

11.2 Erfüllungsort und Gerichtsstand für den vollkaufmännischen

Verkehr ist ausschließlich Köln. Es gilt

deutsches Recht; das UN-Abkommen über Verträge

des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine

Anwendung.

11.3 Vorstehende Bestimmungen gelten sinngemäß auch

für den freihändigen Verkauf der zur Auktion eingelieferten

Gegenstände.

11.4 Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen ganz

oder teilweise unwirksam sein, wird die Gültigkeit

der übrigen davon nicht berührt. Die unwirksame

Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen,

die in ihrem wirtschaftlichen Gehalt der unwirksamen

Bestimmung am nächsten kommt.

Entsprechendes gilt, wenn der Vertrag eine ergänzungsbedürftige

Lücke aufweist. In Zweifelsfällen ist

die deutsche Fassung der Versteigerungsbedin gun -

gen maßgeblich.

Markus Eisenbeis

(pers. haft. Ges. und öffent. best. und vereidigter

Versteigerer für Kunst und Antiquitäten)


Conditions of Sale

1. Auction

1.1 VAN HAM Kunstauktionen KG (hereinafter

referred to as “VAN HAM”) conducts auctions in a

public auction in terms of Section 474, Para.1 Line 2

and Section 383 Para. 3 Line 1 of the German Civil

Code (BGB) as a commissioner on his own behalf and

on account of the clients (the „sellers“), who shall

remain anonymous.

1.2 The items to be auctioned may be viewed and

examined prior to the auction, potential buyers being

liable for any damage caused by them to the items

exhibited.

2. Condition, Warranty

2.1. The works of art that are up for auction and can

be examined and viewed as part of the advance viewing

are, without exception, used items. They are in a

state of repair that corresponds to their age and

provenance. Objections to the state of repair are only

mentioned in the catalogue if, in the opinion of VAN

HAM, they adversely affect the visual impression of

the work of art as a whole. Lack of information

regarding the state of repair does therefore not justify

any claims based on a guarantee or agreement on the

condition. Potential buyers may request a condition

report for every work of art. This report, be it verbal

or written, does not contain any differing, individually

negotiated terms, and expresses VAN HAM’s subjective

assessment only. The information contained in the

condition report is provided to the best of our knowledge

and belief. It does not constitute any guarantee

or agreement on the condition and serves the purpose

of the provision of nonbinding information only.

The same applies to general information of any kind,

be it verbal or written. In all cases the actual state of

repair of the work of art at the time of the acceptance

of the bid is the agreed condition in terms of

statutory provisions (Sections 434 et seq. of the

German Civil Code (BGB)).

2.2 All information contained in the catalogue is

based on knowledge published until the date on the

auction and on other general scientific knowledge

available to the public. If an additional internet catalogue

is prepared, the information in the printed version

shall nevertheless prevail; only in the event that

no printed catalogue exists or that the items are auctioned

in a silent auction shall the internet catalogue

prevail. VAN HAM reserves the right to correct catalogue

information on the works of art that are to be

auctioned. Said correction is made by written notice

at the location of the auction and/or orally by the auctioneer

immediately before the specific work of art is

auctioned. The corrected information will replace the

description in the catalogue.

2.3 Irrespective of the provisions laid down in fig.

2.1, the information in the catalogue relating to

authorship of the work of art is part of the condition

that is agreed with the buyer. VAN HAM provides no

special guarantee resulting in additional rights

(Sections 443, 477 of the German Civil Code (BGB)).

Characteristics of the condition other than authorship

of the work of art are not contractually agreed, even

if the work of art is presented for advertising pur -

poses. The same applies to reproductions contained in

the catalogue. The purpose of said reproductions is to

give potential buyers an idea of the work of art; they

are neither an integral part of the agreement on the

condition nor a guarantee with regards to the condition.

2.4 VAN HAM is explicitly excluded from liability for

any defects, provided statutory liability is not mandatory

by law.

2.5 If, however, within one year of transferring the

work of art, the information in the catalogue concerning

authorship is deemed to be incorrect and did

not correspond to the acknowledged opinion of

experts on the day of the auction, VAN pledges to

Stand: 13.10.2011

assert his rights vis-à-vis the consignor, irrespective of

fig.2.4. in the event of successfully taking recourse to

the consignor, VAN HAM shall reimburse the buyer for

no more than the full purchase price. Furthermore,

provided proof of unauthenticity is furnished, VAN

HAM promises to return the premium in full for a

period of two years. This is subject to there being no

third party claims to the work of art and the work of

art being returned in unaltered condition to the VAN

HAM headquarters in Cologne.

Proof of inaccuracy is also considered as given if

an internationally recognised expert on the author

refuses to include the work of art in the Catalogue

Raisonné prepared by him.

2.6 Damages claims against VAN HAM for legal and

material defects and on other legal grounds (including

compensation for futile expenses or cost for expert

opinions) are excluded unless they are due to intentional

or grossly negligent conduct by VAN HAM or to

the breach of significant contractual duties by VAN

HAM or are caused by injury to life or limb or damage

to heal.

2.7 All claims against VAN HAM shall expire after

one year after the work of art for which there is a

successful bid is handed over, provided they are not

due to a legal breach that is intentional or that longer

periods of limitation are mandatory by law.

3. Conduct of Auctions, Bids

3.1 The estimates stated in the catalogue are not

minimum or maximum prices but are used only as an

indication for the market value of the items and no

warranty is given as to their accuracy. Information as

to the value in other currencies than Euro is provided

simply for informational purposes and is not binding.

Low value items may be auctioned as group lots outside

the catalogue.

3.2 VAN HAM reserves the right to combine, separate,

offer out of sequence or withdraw numbered

lots during an auction.

3.3 All bids are considered as submitted by the bidder

on his own behalf and for his own account. If a

bidder wishes to bid on behalf of a third party he

must notify this 24 hours prior to the start of the auction,

stating name and address of the party he is representing

and submitting a written power of attorney.

Otherwise the purchase contract is concluded with

the bidder when the bid is accepted.

3.4 After presentation of a legal personal-document

and admission to the auction, each bidder will be

given a bidder’s number by VAN HAM. Only bids

using this number will be included in the auction.

3.5 Bidders, so far unknown to VAN HAM, have to

submit a written application no later than 24 hours

before the auction, together with a document of

identification. VAN HAM may ask for a recent bank

reference or other references for the admission to the

auction.

3.6 With regards to goods consigned, the respective

consignor is not permitted to place own bids or to

have bids placed by third parties on his behalf. If the

consignor, or a third party authorised by him, nevertheless

submits a bid and if this bid is accepted, his

status is equivalent to that of other bidders.

Therefore, the Conditions of Sale apply accordingly to

the consignor.

3.7 VAN HAM is entitled to place a bit or series of

bids on behalf of the Seller up to the limit on the consigned

lot, without disclosing this openly and irrespective

of whether or not other bids are placed.

3.8 The initial bid price is determined by the auctioneer;

bids are generally submitted in Euros at maximum

10% above the previous bid. Bids may be made in

person in the auction hall or, in absentia, in writing,

by phone or over the internet via our online catalogue

on VAN HAM’s homepage or via a platform that has

been approved by VAN HAM.

3.9 The provisions of silent auctions (cf.fig.10) apply

for the catalogue numbers listed at the end of the

catalogue and marked with “+”.

3.10 All offers are based on the so-called hammer

price and increase with premium, VAT and droit de

suite and customs charges where applicable). When

there are equal bids, irrespective of whether they

were submitted in the auction hall, by phone, in writing

or over the internet, a decision shall be made by

drawing lots. Written bids or bids submitted via the

internet shall only be taken into consideration by VAN

HAM to that amount that is required to outbid another

bid.

3.11 Absentee bids are generally permitted if the bidder

has applied to VAN HAM for permission at least

24 hours prior to the start of the auction and has, as

far as possible, provided additional information pursuant

to fig. 3.5. The application must specify the

work of art, along with its catalogue number and

cata logue description. In case of doubt, the catalogue

number is decisive; the bidder shall bear the consequences

of any uncertainties. VAN HAM provides the

service of executing absentee bids for the convenience

of clients free of charge. VAN HAM therefore provides

no guarantee for the effectuation or flawless execution

of bids. This does not apply where VAN HAM is

responsible for a mistake made intentionally or

through gross negligence. Absentee bids shall be

equivalent to bids made in the auction.

3.12 The written bid must be signed by the bidder.

In the event of written bids, the interested party

authori ses the auctioneer to submit bids on his behalf.

3.13 In the event of telephone bids, a telephonist

present in the auction hall is authorised to submit bids

on instruction of the telephone bidder. Telephone bids

may be recorded by VAN HAM. By applying for telephone

bidding, the applicant declares that he agrees

to the recording of telephone conversations. VAN

HAM is not liable for setting up and maintaining

telecommunications connections or for transmission

errors.

3.14 Bids via the internet can be submitted as “prebids”

prior to the beginning of the auction, as “live

bids” during a live web-cast auction, or as “postbids”

after conclusion of the auction according to the

provisions stated hereinafter. Bids received by VAN

HAM via internet during an auction will only be taken

into account for the respective auction if it is a live,

web-cast auction. Furthermore, bids via internet are

only admissible if the bidder has been authorised by

VAN HAM to bid over the internet by providing him

with a user name and password. They only represent

valid bids if they can be unequivocally matched to the

bidder by means of such user name and password.

Bids via internet are recorded electronically. The accuracy

of the corresponding transcripts is accepted by

the bidder/buyer, who is nevertheless free to furnish

evidence that the transcript is inaccurate.

Live bids are considered equivalent to bids submitted

in the auction hall during the auction.

3.15 The after sale is part of the auction. In the event

of post-bids, a contract is concluded only after VAN

HAM accepts the bid.

3.16 With distance contracts, the right of return and

rescission shall not apply to written, phone or internet

bids unless the bid was made in a socalled silent auction.

4. Acceptance of Bids

A bid is accepted after the auctioneer has called the

highest bidder’s bid three times. When a bid is accepted

a purchase contract is concluded between VAN


HAM and the bidder whose bid was accepted. VAN

HAM may refuse to accept the bid or accept it subject

to reservation. This applies in particular when a bidder,

who is not known to the auctioneer or with

whom there is no business relationship as yet, does

not provide security in the form of bank information

or guarantees until – at the latest – the start of the

auction. In principle, however, no entitlement to having

a bid accepted exists. If a bid is refused, the previous

bid remains valid. If several individuals place the

same bid and there is no higher bid after three calls,

the decision will be made by drawing lots. VAN HAM

may revoke acceptance of the bid and re-offer the

item if a higher bid that was made in due time has

been overlooked by accident, if the highest bidder

does not want his bid to stand, or if there are other

doubts as to the acceptance. If no bid is successful

even though several bids were submitted, VAN HAM

is liable to the bidder only for intent or gross negligence.

A bidder remains bound to a bid that has been

accepted subject to reservation for a period of one

month. A bid accepted subject to reservation only

becomes valid if VAN HAM confirms the bid in writing

within one month after the date of the auction by

submitting a corresponding invoice.

5. Purchase Price and Payment

5.1 In addition to the bid award, the buyer must pay

a premium of 25% on the first € 100,000 and a pre -

mium of 22% on all sums exceeding this amount.

This includes statutory VAT, which will however not be

stated due to the margin scheme in terms of Section

25a of German Turnover Tax Law. With regards to

items listed in the appendix as subject to standard

taxation, a premium of 21% on the first € 100,000

and of 18% on all sums exceeding this amount will

be levied, in addition to the bid award. Statutory VAT

of currently 7% (for paintings, drawings, sculptures,

prints etc.) and 19% (objets d’art, carpets, jewellery,

watches, silkscreens, offsets, photographs etc.)

respectively will be levied on the sum of bid award

and premium.

5.2 Pursuant to Section 26 Para.1 of the German

Copyright Act (UrhG), VAN HAM is obliged to pay a

droit de suite (artists’ resale rights) on the sales proceeds

of all original works of art and original photographic

works, whose creators deceased less than

70 years before the end of the legal year of purchase.

The buyer shall bear a partial amount in the form of a

lumpsum charge amounting to:

– 1,5% of the hammer price up to € 200,000

– 0.5% of hammer price in excess of this of

€ 200,001 to € 350,000

– 0.25% of a hammer price exceeding this of

€ 350,001 to € 500,000

– 0.125% of any price exceeding the hammer price

up to five million; € 6,250 maximum.

5.3 For buyers who have a right to deduct input tax,

the invoice may, if desired, (after prior notification) be

made out in line with standard taxation. VAT is not

charged on shipments to foreign countries (i.e. outside

the EU) nor – when the VAT-ID no. is stated – to

companies in EU member states. If parties participating

in an auction take purchased items into foreign

countries themselves, they will be reimbursed the

turnover tax as soon as VAN HAM has the export and

acquirer certificate.

5.4 Invoices issued during or immediately after the

auction must be verified; errors remain reserved to

this extent.

5.5 Payment of the total amount due upon acceptance

of a bid must be made in cash or by bank certified

cheque. Cheques are only accepted on account

of performance. All taxes, costs, transfer or encashment

fees (including the bank charges deducted by

VAN HAM) are to be borne by the buyer. Purchasers

who participate in person at the auction must pay

VAN HAM the purchase price immediately after the

bid is accepted. Without prejudice to the fact payment

is due immediately, bids made in absentia may

be paid within 14 days of the invoice date without

being considered delayed.

5.6 Default in payment commences two weeks after

the date of the invoice. Payments must be made to

VAN HAM in Euros. The same applies to cheques,

which are only accepted as payment once they have

been fully cleared by the bank.

5.7 The auctioned items are generally only handed

over after full payment of all amount owed by the

buyer has been received.

6. Collection and Assumption of Risk

6.1 Acceptance of a bid imposes an obligation to collect

the item. Buyers who are not present must collect

their items immediately after VAN HAM has advised

them that the bid has been successful. AN HAM shall

organise the insurance and shipment of the work of

art to the buyer only upon the latter’s written instructions

and at his cost and risk. Since the purchase price

is due immediately and the buyer is obliged to

promptly collect his items, he will find himself in

default of acceptance no later than two weeks after

acceptance of the bid or post-bid, so that then at the

very latest, and irrespective of the still undelivered

items, the risk will be passed on the buyer.

6.2 If the buyer has not collected the items from

VAN HAM at the latest three weeks after his bid has

been accepted and/or after he has been notified, VAN

HAM will call upon the buyer to collect the items

within one week. At the end of said period VAN HAM

is entitled to have the items kept in a warehouse at

the cost and risk of the buyer. VAN HAM shall inform

the buyer prior to storage. If VAN HAM stores the

items in his own warehouse, he shall charge 1% p.a.

of the hammer price for insurance and storage costs.

Irrespective of this, VAN HAM may demand performance

of the contract or assert statutory rights for

breach of duties. For the purpose of calculating any

loss, reference is made to fig. 5 and 8 of these terms

and conditions. VAN HAM shall under no circumstances

be liable for loss of or damage to items that

have not been collected or not handed over due to

non-payment, unless VAN HAM acted intentionally or

with gross negligence.

6.3 VAN HAM shall under no circumstances be liable

for loss of or damage to items that have not been

collected or not handed over due to non-payment,

unless VAN HAM acted intentionally or with gross

negligence.

7. Retention of Title, Offset, Right of

Retention

7.1 Title to the work of art passes to the buyer only

upon receipt of all payments owed under fig. 5 and 8

in full. In the event that the buyer sells the work of art

before he has met all of VAN HAM’s claims, the buyer

hereby assigns all claims arising from the resale to VAN

HAM. VAN HAM hereby accepts such assignment.

7.2 Against claims by VAN HAM, the buyer can only

offset claims that are undisputed or that have been

legally and finally determined.

7.3 The buyer has no right of retention based on

claims arising from any prior transaction with VAN

HAM. Insofar as the buyer is a merchant registered in

the commercial register, he waives his rights under

Sections 273,320 of the German Civil Code (BGB).

8. Default

8.1 The purchase price is due upon acceptance of

the bid.

8.2 In the event of default in payment, default interest

of 1% per month is charged. The buyer is entitled

to provide evidence that the loss is less or that there is

no loss. In addition, in case of default in payment,

VAN HAM may elect to demand performance of the

purchase contract or may rescind the contract after

setting a suitable period for performance. In the event

of rescission, all of the buyer’s rights to the purchased

work of art shall lapse and VAN HAM shall be entitled

to demand damages amounting to the lost fee for the

work of art (consignor commission and premium). If

the item is reauctioned at a new auction, then the

defaulting buyer is additionally liable for any shortfall

in proceeds compared with the earlier auction and for

the costs of the repeat auction; he is not entitled to

any excess proceeds. VAN HAM has the right to

exclude him from further bids in auctions.

8.3 One month after default has occurred, VAN

HAM is entitled to and, if the consignor demands it,

required to provide the latter with details of the name

and address of the buyer.

9. Data Privacy Declaration

I consent to my name, address and any consignments

being stored electronically and processed by VAN

HAM for the purpose of fulfilling and performing the

contractual relationship, as well as to provide information

about future auctions and offers. Should I not

meet my contractual obligations, within the scope of

fulfilling and performing this contractual relationship,

then I consent to this fact being added to a list which

will be accessible to all auction houses of the

Bundesverband Deutscher Kunstversteigerer e.V

(German Federal Association of Art Auctioneers).

10. Silent Auction

10.1 VAN HAM shall carry out a socalled “silent auction”

for the items listed at the end of the catalogue

and marked with “+”. These Auction Terms and

Conditions apply accordingly to the “silent auction”,

provided that bidders only bid in written form or via

the internet. Since the items of the “silent auction”

are not called out, no bids can be made in person or

by phone. Bids for the “silent auction” must be submitted

to VAN HAM at least 24 hours before the start

of the auction in order to be valid; in all other

respects, please refer to fig.3.

11. Miscellaneous Provisions

11.1 These Auction Terms and Conditions shall govern

all relations between the buyer and VAN HAM. The

buyer’s General Commercial Terms and Conditions

shall not apply. There are no verbal ancillary agree -

ments. Amendments must be made in writing to be

valid.

11.2 Insofar as it is possible to agree, Cologne shall be

the place of performance and jurisdiction. The law of

the Federal Republic of Germany shall apply exclusively.

The UN Convention on Contracts for the Inter -

national Sale of Goods (CISG) shall not apply.

11.3 The aforementioned provisions apply mutatis

mutandis to the private sale of items consigned for

auction.

11.4 If any of the above provisions are invalid in

whole or in part, the validity of the remaining provisions

shall be unaffected. The invalid provision shall

be replaced by a valid regulation which most closely

resembles the commercial content of the provision

which was invalid. The same applies if the contract

reveals a loophole in need of amendment. In cases of

doubt the German version of the Consignment

Conditions shall prevail.

Markus Eisenbeis

(General Partner/Managing Director,

Publicly appointed and sworn auctioneer)


Alte Kunst

Moderne Kunst

Angewandte Kunst

Design

www.cofaa.de

16. – 20.

November

2011

Koelnmesse GmbH, Tel. 0180 501 8550*, cofaa@koelnmesse.de

* 0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunknetz


Gebotsformular | Bidding form

Auktion Nr. | Sale no: 304

Vorname, Nachname, Titel | First, Last name, Title

Straße | Street

PLZ, Ort | Post code, city

Land | Country

Wir bitten Neukunden, uns eine Kopie ihres Personalausweises zukommen zu lassen. VAN HAM behält sich das Recht vor,

eine Bankauskunft oder Referenzen anzufordern. Bitte beachten Sie die umseitigen Hinweise.

We would like to ask new clients, to send us a copy of their ID card or passport. VAN HAM may ask for a bank reference.

BITTE SCHREIBEN SIE DEUTLICH | PLEASE WRITE CLEARLY

Gebote müssen 24 Stunden vor Auktion eingehen. Bei identischen Geboten wird das als erstes eingegangene akzeptiert.

Bids must arrive 24 hours prior to the auction. As in the event of identical bids, the earliest bit received will take precedence.

Lot Titel Tel. Gebot | Tel. bid Max.Gebot | Max.bid

Bitte Rechnung vorab per E-Mail | Please send invoice in advance via e-mail.

Nur für Kunst-Händler | For art-dealers only:

Bitte mit MwSt-Ausweis (Regelbesteuerung)

Please use my VAT-No. for my invoice (VAT-identification number)

Bitte beachten Sie, dass die Ausführung von schriftlichen und telefonischen Geboten ein zusätzlicher und kostenloser Service

unseres Hauses ist. VAN HAM kann daher keine Zusicherung für deren Ausführung bzw. fehlerfreie Durchführung geben.

Hiermit erkenne ich die im Katalog abgedruckten Geschäftsbedingungen an.

I understand that VAN HAM provides the service of executing absentee bids for the convenience of clients and that VAN HAM is not responsible

for failing to execute bids or for errors relating of execution of bids. I accept the standard business conditions (see catalogue).

Ort, Datum | Place, date

Van Ham Kunstauktionen

Schönhauser Straße 10 –16

50968 Köln

Stand: 22.03.2011

Telefon für Auktion | Telephone for the sale

Telefon für Auktion | Telephone for the sale

Tel. | Fax

E-Mail

Unterschrift | Signature

Tel. +49 (0)221 92 58 62-0

Fax. +49 (0)221 92 58 62-4





Gebot ohne Aufgeld

Bid without premium

info@van-ham.com

www.van-ham.com


Lot Titel Tel. Gebot | Tel. bid Max.Gebot | Max.bid

Bitte Rechnung vorab per E-Mail

Please send invoice in advance via e-mail.

Nur für Kunst-Händler | For art-dealers only:

Bitte mit MwSt-Ausweis (Regelbesteuerung)

Please use my VAT-No. for my invoice (VAT-identification number)

Ort, Datum | Place, date

Unterschrift | Signature

Stand: 22.03.2011















Gebot ohne Aufgeld

Bid without premium

Telefon | Telephone

Fax | Fax

Hinweise für nicht anwesende Bieter

Schriftliche / telefonische Gebote

Die umstehend und hier eingetragenen Gebote sind

bindend und werden nur soweit in Anspruch genommen,

wie andere Gebote überboten werden müssen.

Das Aufgeld ist nicht enthalten; maßgeblich sind die

eingetragenen Katalog nummern. Bei Schätz preisen

ab € 250 haben Sie auch die Mög lichkeit, telefonisch

mitzusteigern. Per Fax geschickte Gebote müssen uns

mit Original-Unterschrift bestätigt werden.

Telefonische Gebote werden wie schriftliche Gebote

behandelt. Bitte ge ben Sie uns statt des Höchst -

gebotes Ihre Te le fon-Nr. an, unter der Sie zum Zeit -

punkt der Auktion zu erreichen sind. Gespräche beim

telefonischen Bieten können aufgezeichnet werden.

Im Interesse der Einlieferer können Gebote unter zwei

Drittel der Schätzpreise nicht be rücksichtigt werden.

Aus fuhrlieferungen sind von der Mehr wertsteuer be -

freit, innerhalb der EU jedoch nur bei branchengleichen

Unternehmen mit Umsatz steuer-Identifikations-Nr.

Abholung

Bezahlte Objekte können während der Auktion abgeholt

werden. Bei späterer Ab ho lung bitten wir um

kurze Nachricht vorab, um Wartezeiten zu vermeiden.

Objekte, die nicht spätestens drei Wo chen nach

Rechnungslegung abgeholt wurden, können auf

Kosten des Käu fers eingelagert oder zugesandt

werden.

Auktionsergebnisse

Ab dem ersten Werktag nach Auktion

können Sie die Ergebnisse im Internet unter

www.van-ham.com einsehen.

Datenschutzbestimmungen

Der Bieter ist damit einverstanden, dass sein Name,

seine Adresse und Käufe für Zwecke der Durch -

führung und Abwicklung seines Gebots, sowie zum

Zwecke der Information über zukünftige Auktionen

und Angebote, elektronisch von VAN HAM gespeichert

und verarbeitet werden. Sollte der Bieter im

Rahmen der Durchführung und Abwicklung dieses

Vertragsverhältnisses seinen vertraglichen Pflichten

nicht nachkommen, stimmt der Bieter zu, dass diese

Tatsache in eine Sperrdatei, die allen Auktionshäusern

des Bundes verbands Deutscher Kunstversteigerer e.V.

zugäng lich ist, aufgenommen werden kann. Der

Datenerhebung und weiteren Nutzung kann durch

Streichen dieser Klausel oder jederzeit durch spätere

Erklärung gegenüber VAN HAM mit Wirkung für die

Zukunft widersprochen werden.

Data Privacy Declaration

The buyer agrees that his name, address and any

consignments being stored electronically and

processed by VAN HAM for the purpose of fulfilling

and performing the contractual relationship, as well

as to provide information about future auctions and

offers. Should the buyer not meet the contractual

obligations, within the scope of fulfilling and performing

this contractual relationship, then he consents

to this fact being added to a list which will be

accessible to all auction houses of the Bundes verband

Deutscher Kunstver steige rer e.V (German Federal

Association of Art Auctioneers). The buyer is entitled

to object to the future collection and use of data by

removing the said clause or by submitting notice to

VAN HAM at a later date.


Unsere Herbstauktionen 2011

Alte Kunst 18. November 2011

Vorbesichtigung: 11.–16. November 2011

Schmuck und Uhren 18. November 2011

Vorbesichtigung: 11.–16. November 2011

Europäisches Kunstgewerbe 19. November 2011

Vorbesichtigung: 11.–16. November 2011

Moderne und Zeitgenössische Kunst 1. Dezember 2011

Vorbesichtigung: 25.–29. November 2011

Photographie 9. Dezember 2011

Vorbesichtigung: 4.–7. Dezember 2011

Vorschau auf unsere Frühjahrsauktionen 2012

Dekorative Kunst 1. Februar 2012

Alte Kunst 11. Mai 2012

Europäisches Kunstgewerbe & Schmuck 12. Mai 2012

Moderne und Zeitgenössische Kunst 6. Juni 2012

Photographie 20. Juni 2012

Einlieferungen von Sammlungen, Nachlässen und Einzelstücken

sind bis zwei Monate vor den Auktionen möglich.

Unsere Experten informieren Sie gerne über die aktuelle Marktsituation und

geben Ihnen kostenlose Einschätzungen für Ihre Kunstwerke.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Ihre E-Mail bzw. Ihre Post.


VAN HAM

304. AUKTION

ALTE UND NEUERE MEISTER

18. NOVEMBER 2011

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