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8. August 2022

- In Zukunft soll es in Graz wieder mehr in die Höhe gehen - Baustellen der Woche in Graz - Zum Welttag der Katze: 30 Samtpfoten warten auf ein Zuhause

- In Zukunft soll es in Graz wieder mehr in die Höhe gehen
- Baustellen der Woche in Graz
- Zum Welttag der Katze: 30 Samtpfoten warten auf ein Zuhause

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8. AUGUST 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

26°

Der Sonnenschein

überwiegt

morgen

Dienstag in

Graz, auch wenn

sich am Nachmittag ein paar

Quellwolken bilden können.

Süß

Auch am heutigen Weltkatzentag

warten einige Grazer Fellnasen im

Tierheim auf ein neues Zuhause. 4

Bitter

Der Baustellen-Sommer ist noch nicht

vorbei. Auch heute hat man in Graz

mit neuen Arbeiten begonnen. 3

Stadt Graz will

jetzt mehr in

die Höhe bauen


KK (3), GETTY

Hoch. Stadtplanungsexpertin Aglaée Degros schlägt vor, mehr in die Höhe zu bauen. Besonders an Verkehrsknotenpunkten wie dem Ostbahnhof gebe es dafür

noch viel Potential. Bei der Stadt Graz rennt sie damit offene Türen ein, um der Versiegelung entgegen zu wirken, möchte man stärker darauf setzen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 8. AUGUST 2022

Die FreundinnenAnnemarie S. (l.) und

Anneliese R. ROTES KREUZ GRAZ-STADT/A. DANGLMAIER

Eine besondere

Freundschaft

■ Seit 42 Jahren leben Annemarie

S. und Anneliese R.

fast Haus an Haus, bis vor einem

Jahr aber nur als flüchtige

Bekannte. Nach dem Tod des

Mannes von R. vor vier Jahren

änderte sich für sie einiges –

zunehmend fehlte ihr der Austausch

mit anderen. Gleichzeitig

suchte S. eine ehrenamtliche

Tätigkeit für ihre Pension. Seit

etwa einem Jahr ist sie freiwillige

Mitarbeiterin des Besuchsdiensts

des Roten Kreuzes in

Graz und besucht wöchentlich

Klienten. Dazu zählt auch R. –

und mittlerweile ist eine innige

Freundschaft entstanden.

Die Zahl der Corona-Fälle in Graz

und GU sinkt weiter.

GETTY

Corona-Zahlen in

Graz und GU

■ Die Corona-Zahlen sind in

Graz über das Wochenende

gesunken und liegen bei einer

Sieben-Tage-Inzidenz von

490,3 (Freitag: 502,2). In Graz-

Umgebung sind es 408,4 Fälle

pro 100.000 Einwohner (Freitag:

418,3). Der Steiermark-Durchschnitt

liegt bei 365,7. Die AGES

vermeldet 155 Fälle auf steirischen

Normalstationen, 13 auf

Intensiv. Bisher sind in Graz 540

Menschen mit Corona verstorben,

418 in Graz-Umgebung.

In Zukunft soll es in

Graz wieder mehr in

die Höhe gehen

Judith Schwentner

Im Bereich des Ostbahnhofs könnte man laut Degros beispielsweise noch etwas nachverdichten und in die Höhe

bauen – die Anbindung wäre dafür ideal, das würde auch positiv auf die städtische Mobilität wirken.

KK(2), FISCHER

VISION. Gezielte Nachverdichtung, Bau in die Höhe, verschiedene Wohnungstypen

fordert eine Expertin. Die Stadt will auch genau darauf setzen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Verbesserungen im öffentlichen

Verkehr müssen an

eine räumliche Vision gekoppelt

sein“, forderte Stadtplanungsexpertin

Aglaée Degros,

Leiterin des Instituts für Städtebau

der TU Graz, am Sonntag im

„Grazer“-Interview hinsichtlich

ihrer Vision für die Stadt in den

nächsten zehn bis zwanzig Jahren.

An Öffi-Knotenpunkten müsse

man gezielt nachverdichten – als

gut geeigneten Ort nannte sie etwa

den Ostbahnhof. „Man kann sicher

noch ein bisschen in die Höhe“,

formulierte es die Expertin. Die

Idee: Wohnen mehr Menschen

an diesen Knotenpunkten, gibt es

automatisch weniger Autoverkehr

– und die Stadt wird als Wohnort

gleichzeitig noch attraktiver.

Angesprochen auf den Vorschlag

von Degros gibt man sich

seitens der Entscheidungsträger

interessiert. „Unsere Stadt wächst.

Angesichts der Klimakrise und der

zunehmenden Versiegelung muss

in Zukunft beim Bauen viel sensibler

mit dem vorhandenen Raum

umgegangen werden. Bauprojekte

müssen die Natur schützen, weiterer

Bodenverbrauch und fortschreitende

Zersiedelung so gut

wie nur möglich verhindert werden,“

betont die für Stadtentwicklung

zuständige Vizebürgermeisterin

Judith Schwenter. „Deshalb

sind bei zukünftigen Stadtplanungsprojekten

der Klimaschutz

und das Gleichgewicht in sozialer,

ökonomischer und ökologischer

Hinsicht zentral. In die Höhe zu

bauen ist durchaus ein sinnvoller,

platzsparender und folglich auch

nachhaltiger Lösungsansatz.“

Gezielt verdichten

In Graz könnte es also künftig wieder

vermehrt in die Höhe gehen.

Neben der Bodenersparnis soll

das, so Degros, auch positive Auswirkungen

auf den städtischen

Verkehr und das Stadtleben haben.

Dann sei man auch weniger abhängig

von Einpendlern. „Ich halte

das für eine komische Idee, dass

die Stadt nur von ihrer Umgebung

lebt“, so die Expertin. Wenn Infrastruktur

möglichst einfach und

schnell zu erreichen sei – Stichwort

„Stadt der 15 Minuten“ – dann

werde die Stadt auch attraktiver.

Auch hier spielt eine räumliche

Aglaée Degros

Vision stark mit hinein – konkret

wenn es um Wohntypologien geht.

„Es müssen nicht immer Appartements

mit zwei Zimmern sein“,

fordert Degros – durch mehr Abwechslung

und Kreativität könne

man die Innenstadt als Wohnort

wieder attraktiver für verschiedenste

Menschen machen. „Da

gibt es viele Möglichkeiten, zum

Beispiel Dachterrassen.“

Und was sagt die Stadt? „Wir setzen

auf diversifizierte Wohnungsangebote

als Standard. Familien

sollen sich in der Stadt genauso

wohlfühlen wie Einzelpersonen“,

betont Schwentner, hier einen

Fokus legen zu wollen. „Urbane

Aufwertung des Stadtraums setzt

auf eine gute Nutzungsdurchmischung,

was bedeutet, dass alle

Erledigungen des Alltags fußläufig

erreichbar sein sollen. Die verdichtete

Stadt braucht in jedem Fall

genug Grünraum und Bäume für

Erholung und Schatten.“

Gezielte Verdichtung, Bau in die

Höhe und verschiedene Wohntypologien

– es klingt, als ob Degros’

Vision in Graz Anklang findet.

„Man muss es aber wirklich machen!“,

forderte die Expertin im Interview

mehr Tempo.


8. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 3

Baustellen der Woche in Graz

SERVICE. Heute sind in Graz wieder einige neue Baustellen dazugekommen: Von Fernwärme-Arbeiten

über Straßensanierungen und Co. Es kommt dadurch zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

Es kommt durch Straßensanierungen und Fernwärme-Arbeiten zwar zu Verkehrsbehinderungen

– größere Staus sollten allerdings keine entstehen. KK

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Baustellen-Sommer ist

noch lange nicht zu Ende.

Auch am heutigen Montag

wurde noch mit ein paar neuen

Arbeiten begonnen – größere wie

in der Fröhlichgasse oder Lange

Gasse dauern ja ohnehin bis zum

Ferienende an. In der Wetzelsdorfer

Straße sind auf Höhe der Hausnummer

124 Fernwärme-Anschlussgrabungen

dazugekommen. Es gibt

deshalb bis 26. August eine Postenregelung

– mit kurzen Wartezeiten

ist zu rechnen. Und auch in der

Schörgelgasse werden Fernwärme-

Arbeiten durchgeführt. Diese sollen

bis 9. September andauern.

Am Anton-Mell-Weg wird vom

Einmündungsbereich Harter Straße

bis zur Pirchäckerstraße die Fahrbahn

saniert. Die Arbeiten dauern

voraussichtlich bis 26. August an. In

der Brandhofgasse wird auf Höhe

der Liegenschaft Nr. 19, wo ja gerade

die Bauarbeiten der Kunstuniversität

stattfinden, der Gehsteig saniert.

In der Peter-Rosegger-Straße

wird im Bereich der Bahnübersetzung

sowie im Kreuzungsbereich

mit der Straßganger Straße je ein

Wasserschieber durch die Holding

Graz erneuert. Es gibt deshalb bis

zum 26. August eine Postenregelung.

Die an der Kreuzung kommt

nur während der Nachtarbeit zwischen

22 und 5.30 Uhr zum Tragen.

In der Annenstraße 61 wird ein

Mast getauscht. Die Arbeiten dauern

ebenfalls bis zum 26. August.

In der Babenbergerstraße 132 wird

ein Wasserleitungsanschluss gemacht

– bis 19. August. In der Fichtestraße,

Gmeinstraße, Zweiglgasse

sowie der Burenstraße werden

neue Leitungen verlegt.

LASS

DIR

HELFEN

Was haben Knochenbrüche, chronische

Kreuz schmerzen und psychische Erkrankungen

gemeinsam? Sie können uns alle treffen und

betreffen viele. Aber sie können vermieden

und geheilt werden. Informationen und

Unterstützungsangebote zu psychischen

Erkrankungen finden Sie auf

graz.at/seelischegesundheit

achtzigzehn | Foto: Kat Derler


4 graz

www.grazer.at 8. AUGUST 2022

Zum Welttag der Katze: Grazer

Samtpfoten warten auf Zuhause

HILFSBEDÜRFTIG. Im Aktiven Tierschutz Austria - Arche Noah hoffen rund 30 Fellnasen darauf, in

ein neues Zuhause aufgenommen zu werden. Paten, die helfen möchten, sind ebenso gesucht.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Helga, Paulchen, Marimbo,

Flauschi und Maunzi: sie

alle sind Vergabekatzen

im Tierschutz der Arche Noah

in Graz, die auf ein neues und

liebesvolles Zuhause hoffen.

Insgesamt gibt es 185 Katzen

in den Pflegestellen, 30 davon

sind Vergabekatzen. Sie warten

„von wenigen Tagen bis zu einigen

Monaten“ auf ein Zuhause,

so Pressesprecherin Katharina

Gründl. Zum Glück gibt es ihr

nach nur einige ganz wenige,

die die traurige Grenze von über

einem Jahr Tierheimaufenthalt

überschreiten.

Zuhause finden

Besondere „Notfellchen“, wie sie

der Tierschutz liebevoll nennt,

haben andere Ansprüche, brauchen

mehr Hilfe als andere Tiere.

Sie sind schlichtweg gehandicapt

oder haben chronische Erkrankungen,

auf die zusätzlich geachtet

werden muss. Daher sucht

das Tierheim neben guten Plätzen

für die Samtpfoten auch Paten,

um diese Katzen insbesondere

mit mehr Geld unterstützen

zu können. So ist die Arche Noah

natürlich immer wieder dankbar

für Spenden (IBAN AT71 3800

0000 0513 5025).

Wer Interesse hat, eine Katze

zu adoptieren: Für die Tiere wird

eine Schutzgebühr von 120 Euro

verrechnet. Darin enthalten sind

die Kastration, Chip und Registrierung,

sowie zwei Impfungen.

Für ein erstes Kennenlernen der

Katze kann ebenfalls ein Termin

mit dem Tierheim ausgemacht

werden.

Diese Kätzchen suchen aktuell ein Zuhause

Kontakt: Arche Noah, www.aktivertierschutz.at, Tel. 0676/84 24 17 434

Grazer

Pfoten

MARIMBO

- 8 Jahre

- männlich

- sehr lieb und zutraulich

- mag andere Katzen

HANNIBAL & KASSANDRA

- 11 Jahre

- kuscheln gerne

- sind sehr gesprächig

- anfangs etwas schüchtern

HELGA

- 6 Jahre

- weiblich

- sehr unsicher

- will noch keine Berührung

JUMBO

- 6 Jahre

- männlich

- bleibt lieber auf Abstand

- hätte gerne Artgenossen

CIABATTA

- 4 Jahre

- weiblich

- bleibt lieber auf Abstand

- selbstbewusst

McCHICKEN

- 1 Jahr

- männlich

- freundlich

- etwas sensibel beim Futter

ROSINA

- 1 Jahr

- weiblich

- sehr schüchtern

- bei Vertrauen berührbar

TOMI

- 3 Jahre

- männlich

- noch recht skeptisch

- aktiv und neugierig

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | Elisabeth Brandau (Verkaufsassistenz, 0664/ 80 666 6918) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


8. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Ermittlungen zum Tathergang

dauern noch an.

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Bergsteiger wegen

Foto abgestürzt

■ Gestern Nachmittag gegen 14.20

Uhr kam ein 31-jähriger Grazer

beim Bergsteigen im Murtal zu

Sturz und verletzte sich dabei.

Gemeinsam mit einer Freundin

(28 Jahre) war er am Großen Bösenstein

in den Rottenmanner

Tauern unterwegs. Um ein Foto

zu machen, hockte sich der Grazer

auf einen Felsblock, der sich in

weiterer Folge gelöst haben durfte.

Er stürzte etwa 20 Meter in die Tiefe.

Die nebeligen Wetterverhältnisse

ließen es nicht zu, dass der

Rettungshubschrauber zu Hilfe

kommen konnte. So musste der

Verletzte über mehrere Stunden

hinweg von der Bergrettung sowie

einem Arzt mittels Trage ins Tal

gebracht werden. Erst gegen 21.15

Schwer beschädigt wurde jener Pkw einer 24-jährigen Grazerin, die gestern

in der Nacht in Graz-Umgebung mit einem Strommasten kollidierte. FF GÖSSENDORF

Uhr konnte er dem Roten Kreuz

übergeben und ins örtliche LKH

überstellt werden.

Flasche am Kopf

zertrümmert

■ Ein 37-Jähriger steht in Verdacht,

einem 32-Jährigen Samstagnacht

eine Whisky-Flasche auf den Kopf

geschlagen zu haben. Der verdächtige

Grazer dürfte gegen 22.20 Uhr

in der Nähe des Metahofparks mit

dem anderen Mann in Streit gekommen

sein, bevor er mutmaßlich

zur Flasche griff. Der 32-jährige

in Graz wohnhafte Bosnier

erlitt dadurch Kopfverletzungen

unbestimmten Grades und wurde

in das LKH Graz eingeliefert. Der

Verdächtige flüchtete vom Tatort,

konnte jedoch unmittelbar danach

von einer Polizeistreife angehalten

und festgenommen werden. Die

Mit Strommast in

Fernitz kollidiert

■ In der Nacht auf Sonntag fuhr

eine 24-jährige Grazerin in Fernitz-

Mellach in Graz-Umgebung ihren

Pkw gegen einen Strommast. Um

ca. 4.10 Uhr war die Frau auf der

Grazer Straße von Fernitz in Richtung

Gössendorf unterwegs, kam

dann aus bisher unbekannten

Gründen von dieser ab und kollidierte

mit einem Strommast, der

daraufhin umstürzte. Sie und ihr

Beifahrer, 26 Jahre alt und aus Leibnitz,

erlitten dadurch Verletzungen

unbestimmten Grades und wurden

ins LKH Graz gebracht.

Sachbeschädigung

in Graz-Umgebung

■ Gestern wurden in Gratkorn

in GU mehrere Sachbeschädigungen

begangen: Unbekannte

beschädigten u.a. Schilder und

Stromverteilerkästen – mehrere

Tausend Euro Schaden.


6 graz

www.grazer.at 8. AUGUST 2022

Der Workshop „Dunstan-Babylaute“ hilft, die Kommunikationsweise von

Babys anhand einfacherer Erklärungen zu verstehen.

STADT GRAZ/SANDRA JOCHER

Babylaute verstehen

■ Ein Baby weint. Warum jedoch?

Hat es Hunger, Bauchweh oder ist

es einfach nur müde? Für Eltern

von Neugeborenen kann es oft

sehr schwierig sein, zu verstehen,

was ihr Kind braucht. Daher

bietet die Stadt Graz einen Workshop

an, der dabei helfen soll. Die

australische Sängerin Priscilla

Dunstan entwickelte aufgrund

eigener Beobachtungen ein System

spezifischer Babylaute, welches

Eltern Orientierung bieten

kann, die Bedürfnisse ihrer Babys

besser zu verstehen. Tatsächlich

nutzen alle Babys ab Geburt

fünf spezifische Laute, um damit

ihre Empfindungen konkret zu

signalisieren - diese sind überall

auf der Welt gleich. Mit ein

wenig Übung können die fünf

wichtigsten Schlüssellaute für die

Empfindungen des Babys leicht

erlernt werden. Am 30. August

von 15.30 bis 17 Uhr im Familien.

Kompetenz.Zentrum Graz.

Neues „Flair“ im EKZ

■ Im wahrsten Sinne des Wortes

gibt es nun ein neues italienisches

„Flair“ im Einkaufszentrum ShoppingNord:

Ganz neu gibt es dort

nämlich das gleichnamige Geschäft,

das sich auf italienische Lederprodukte

spezialisiert hat und

somit eine Anlaufstelle für jene

bietet, die auf der Suche sind nach

Handtaschen und Geldbörsen

bis hin zu Koffern, Reisetrolleys,

Schals, Gürteln und Lederhandschuhen.

„Wichtig dabei ist mir

absolute 1a-Qualität der Produkte,

des Leders sowie bei der Verarbeitung“,

so Shopleiter Domenico

Esposito, der wöchentlich in seine

südliche Heimat reist, um stets

am neuesten Stand der Trends zu

sein. Auch Centerleiterin Heike

Heinisser ist zufrieden: „Unsere

Kunden fragen immer wieder

nach speziellen Ledertaschen,

Geldbörsen, vor allem aber nach

Koffern und Trolleys“. So liege die

beste Lösung oft nahe, sagt sie.

Centerleiterin Heike Heinisser (l.) mit Shopleiter Domenico Esposito und

seinem Team im neuen Shop des EKZ Shopping Nord, „Flair“. SHOPPING NORD

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Corona-Schutzimpfung:

Schützen Sie

Ihr Kind

Die Corona-Schutzimpfung ist für Kinder ab 5 Jahren

allgemein empfohlen. Sie ist gut verträglich, hochwirksam,

schützt vor COVID-19-Erkrankungen und möglichen

Spätfolgen. Für Kinder von 5–11 Jahren gibt es eigene Impfstoffe.

Wie bei Erwachsenen werden für einen optimalen

Impfschutz drei Impfungen empfohlen.

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch

über die Hotline der AGES unter 0800 555 621


8. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Enttäuscht

Graz ist anders. Und das nicht

im Positiven. Wenn die Politiker

sich nicht am normalen arbeitenden

Volk orientieren, kommt

so etwas raus. Wenn man pendeln

muss, ist man arm in Graz.

Die können x-mal ihre Runden

drehen, bis ein Parkplatz

frei wird. Jeder kann sich nicht

ein Taxi leisten oder hat einen

Dienstwagen mit Chauffeur. Bus

und Bim sind unzuverlässig.

Aber es werden keine Parkplätze

gebraucht.

Gertrude Skringer

* * *

Bequemlichkeit

Ich behaupte mal, in vielen Fällen

ist nicht die Unzuverlässigkeit

der Öffis das Problem, sondern

die anerzogene Bequemlichkeit

der Leute. Und Leute, die in der

Stadt wohnen und Autos kaufen,

mit denen man Berge befahren

könnte und für ihre Schlachtschiffe

mindestens zwei oder

mehr Parkplätze brauchen.

Paul Flasch

* * *

Outcome

Nichts zu tun und den Kopf in

den Sand zu stecken, ist die billigste

Vorgehensweise und der

Weg des geringsten Widerstands.

Denn in Graz erzeugt jedes neue

Bauvorhaben, ob unter- oder

oberirdisch Widerstand und

Protest. Dass die Innenstadt jedoch

daran stirbt, darf einen

nicht wundern.

Michael Hochreiter

* * *

Erklärung

Mehr Tiefgaragen-Parkplätze

würden den Preis drücken ... das

kann man nicht riskieren.

Bernhard Reinisch

* * *

Beschwerde

Ich bin Innenstadt-Anrainer.

Habe ein Firmenauto und brauche

es täglich beruflich. Oft genug

habe ich Probleme, einen

Parkplatz zu finden. Es werden

aber fleißig weiter Parkplätze

gestrichen.

Horst Mitteregger

* * *

Problemlösung

Alle ziehen sie mitten in die

Stadt rein und jammern, dass es

dort keine Parkplätze gibt. Einfach

10 km raus aus Graz ziehen

und die Parkplatzsorgen sind

gegessen.

Patrick Plank

* * *

Negativ

Was für ein Schwachsinn.

Manuel Michael Sluga

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Stadt:

Nein zu

Garage

Die Stadt erteilte neuen Tiefgaragen

in der City eine Absage.

Die Innenstadtbewohner

klagen, es gäbe zu wenige Parkplätze.

Die zuständige Stadträtin

Judith Schwentner sagt, die

Auslastung der Stellplätze liege

bei 75 Prozent. Daher seien derzeit

keine weiteren Tiefgaragen

geplant. Die „Grazer“-Leser

diskutieren über das Thema auf

unserer Facebook-Seite.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


8 graz

www.grazer.at 8. AUGUST 2022

Michael

Gregoritsch

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Dienstag: Um 20.30 Uhr findet das Champions League Spiel des

SK Sturm gegen Dynamo Kiew in der Merkur Arena statt. Nach der

0:1 Niederlage im polnischen Lodz versuchen die Blackies das Ruder

noch einmal herumzureißen und den Einzug ins Champions League-

Play Off zu schaffen. Die Landespolizeidirektion Steiermark verordnet

einen Sicherheitsbereich rund um das Stadion. Die Verordnung

tritt um 15 Uhr in Kraft und endet um 24 Uhr.

■ Donnerstag: Weltklassehandball kann man am Donnerstag um 18

Uhr im Raiffeisen Sportpark erleben. Das Starensemble des THW Kiel

trifft im Rahmen ihres Trainigslagers auf den österreichischen Meister

UHK Krems.

Michael Gregoritsch (r.) feierte ein Traum-Debüt beim SC Freiburg. GEPA

Fußballstar Michael Gregoritsch hat im

ersten Spiel für den SC Freiburg sofort

getroffen und kam ins Team der Runde.

Vor fünf Jahren wäre der

Grazer Michael Gregoritsch

fast zum SC Freiburg gewechselt.

Doch ist der Transfer

im letzten Moment geplatzt.

Stattdessen kam er zum FC

Augsburg, für den er bis vor

wenigen Wochen spielte. Anfang

Juli landete Gregoritsch

schließlich doch beimdeutschen

Europacupstarter unter

Kult-Trainer Christian

Streich. Und wie es der Zufall

so wollte, spielte Gregoritsch

gleich in der ersten Runde gegen

seinen alten Arbeitgeber.

Vor dem Spiel beim FC Augsburg

erhielt Gregoritsch einen

Blumenstrauß – als Dankeschön

für seine fünf Jahre, die

er in Schwaben gespielt hatte.

„Reiß dich heute zusammen“,

bat ihn FCA-Manager Stefan

GC Murhof

Die Her ren des GC Mur hof

aus Frohnleiten sind Ös ter reichi

scher Mann schafts meis ter.

Im Golf club Gut Mur stät ten

setz ten sich die Stei rer gegen

den Ti tel ver tei di ger Linz/St.

Flo ri an relativ deutlich mit

5:2 durch. Das Murhof-Team

Reuter – allerdings vergeblich.

„Man sollte auf viele Dinge

achten“, sagte Gregoritsch

nach dem Spiel mit einem verschmitzten

Lächeln, „aber darauf

kann man keine Rücksicht

nehmen.“ Mit einem Treffer

15 Sekunden nach der Pause

ebnete Gregoritsch dem SC

Freiburg den Weg zu einem 4:0

an alter Wirkungsstätte. Rücksicht

nahm der Österreicher

nur beim Jubel. „Aus Respekt“,

wie er nach seinem erfreulichen

Einstand sagte.

Auch die Fachmedien zollten

dem 28-jährigen Grazer

Respekt für deine Leistung.

Der „kicker“ nominierte ihn

zum Beispiel gleich in die „Elf

des Tages“ – eine in Fußballkreisen

hoch angesehene Auszeichnung.

Weiters positiv aufgefallen ist:

ist in den bei den Vie rern in

der Be set zung Tho mas Austin/Ar

thur Zirl und Mar cel

Josef Wag ner/Alex an der Petrs

kovs ky und in den Ein zelmatches

mit Ni co las Egger,

Tim Egger, Fa bi an Lang, Tobi

as Ne mecz und Chris to pher

Ta fer ner an ge tre ten.

■ Freitag: Am 12. Und 13. August lädt das Meisterligateam HSG

Holding Graz zur mittlerweile schon traditionellen Handballtrophy.

In diesem Jahr hat das Team von Trainer Rene Kramer den European

League Teilnehmer und slowenischen Cupsieger RK Gorenje Velenje

(SLO), den ungarischen Erstligisten Fejer Bal Veszprem (die 2. Mannschaft

des Weltklasseteams Telekom Veszprem) und Ligakonkurrent

roomz JAGS Vöslau zu Gast. Gespielt wird in der ASKÖ Halle Eggenberg.

Am Freitag startet das Programm um 17 Uhr mit dem Spiel HSG

Holding Graz – Fejer Bal Veszprem.

■ Samstag: Nach dem Leckerbissen Champions League am Dienstag

gibt es am Samstag für den SK Sturm wieder Hausmannskost. Der

SCR Altach mit Starcoach Miroslav Klose gastiert in der Merkur Arena.

Anpfiff ist um 19:30 Uhr. Nachdem Sturm in der letzten Runde einen

sicher geglaubten Sieg gegen Ried (Endstand 1:1) verspielte, verwandelten

die Vorarlberger ein 0:2 gegen die Austria sogar in einen Sieg.

Freitag,

17 Uhr:

HSG Graz vs.

Veszprem

Die HSG Graz (im Bild Chirstian Hallmann) bekommt es am Freitag im Rahmen

der traditionellen Handballtrohy mit Fejer Bal Veszprem zu tun. GEPA


8. AUGUST 2022 www.grazer.at

graz 9

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Einmal im Monat wird die Kaiserfeldgasse für Kinder zur Spielstraße

umgemodelt. Morgen Dienstag ist es wieder soweit, von 14.30 bis

17.30 Uhr gibt es ein vielfältiges Angebot – mit pädagogischer Betreuung.

Bauen, malen, verkleiden, tanzen, Stelzen gehen, Seilspringen,

Rad fahren, Theater spielen und vieles mehr ist dann mitten in der

Innenstadt möglich.

■ Ab morgen können Unterstützungserklärungen für die Bundespräsidentschaftswahl

am 9. Oktober abgegeben werden. Mindestens

6.000 sind für eine Kandidatur notwendig. Neben Amtsinhaber Alexander

Van der Bellen wollen auch Walter Rosenkranz (FPÖ) sowie

etliche Parteilose antreten – darunter etwa auch der Grazer Ex-BZÖ-

Chef Gerald Grosz oder Dominik Wlazny (alias Marco Pogo) von

der Bierpartei. Die Unterstützungserklärungen müssen bis 2. September

vorgelegt werden.

■ Die Bio-Entdeckerinnen Cristina und Ellice starteten Anfang August

mit einer Bio-Roadshow quer durch Österreich. Heute machten

sie am Eisernen Tor in Graz Station, morgen kann man sie von 10 bis

16 Uhr vor der ShoppingCity Seiersberg besuchen. Es gibt im Bus umfassende

Infomaterialien zu Bio-Lebensmitteln und Co.

Morgen beginnt der Kampf um die Hofburg: Bis 2. September haben die Kandidaten

zur Bundespräsidentschaftswahl Zeit, Unterschriften zu sammeln. GETTY

■ Von Vater zu Vater: Alle frischgebackenen Papas können sich morgen

wieder in der Gesprächsrunde für Väter der Stadt Graz austauschen: von

19 bis 20.30 Uhr im Familien.Kompetenz.Zentrum in der Grabenstraße.

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