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gab September 2022

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SEPTEMBER 2022 І HEFT 292

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART

Comedy

Malte Anders gegen

Queer*feindlichkeit

Aktion

Das GAB-COVER-

MODEL 2022

ist gewählt

Benefiz

Ballroom-

Party für die

AIDS-Hilfe

Frankfurt

Wohn-Special

FRISCHER WIND

FÜR DEIN Zuhause

INTERVIEWS: ROBBIE WILLIAMS, SARAJANE,

AURA DIONE, ELECTRIC CALLBOY, LUKE MACFARLANE


INTRO 3

Inhalt

SZENE

4 Frankfurt

14 Rhein-Main /

Neckar

18 Mannheim

19 Stuttgart

20 Kultur

27 Essen & Trinken

28 Design

30 Wohnen

38 Party

42 Party-Rückblick

44 Pink Pages

50 Homoskop

LIEBE GAB-LESER*INNEN,

Respekt ist keine Einbahnstraße – dieser Satz hat sich bei mir eingebrannt. Er

stammt aus einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Präventionsrats Frankfurt

Klaus-Dieter Strittmatter aus dem Jahr 2019, und meint, dass Respekt oft

eingefordert wird, aber selten entgegengebracht wird: „Ich denke, dass für Respekt

vor allem die Reflektion wichtig ist. Und dass man sich in der eigenen Wichtigkeit

etwas zurücknimmt. Dann ist schon mal viel gewonnen“, erklärte Strittmatter damals.

Daran hat sich nichts geändert. Wir greifen das Thema in dieser Ausgabe noch

einmal auf, inklusive eines Interviews mit Malte Anders, der als Comedy-Coach an

Schulen Aufklärungsarbeit gegen Queer*feindlichkeit leistet. Das ist natürlich nur

ein Themenbereich in der aktuellen GAB: Es gibt News aus den Communities der

Regionen, viel Kultur und unser Wohn-Special fürs Hygge-Feeling.

Viel Spaß mit der September-Ausgabe des GAB Magazins! Achtet auf euch und

die anderen – und bleibt gesund!

Björn Berndt

LEBEN

• Musik

• Film

• Buch

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IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

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Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

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REDAKTION:

Chefredaktion Frankfurt:

Björn Berndt (bjö)

Mitarbeiter: Frank Daschmann

(fd), Christian K. L. Fischer, Benjamin

Hofmann (Horoskop), Dagmar

Leischow, Leander Milbrecht,

Jessica Purkhardt (jp), Dirk Rueder

(dr), Steffen Rüth, Marcel Schilling

(mas, Termine, online), Peter

Zamer (pez)

Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

Grafik: Susan Kühner,

Janis Cimbulis

Cover:

Ranta Images / istockphoto.com

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SPIDER MURPHY GANG

Unplugged

16.09.2022 | Stadthalle Oberursel

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Eine Veranstaltung der

Frankfurter Sparkasse

Tickets ab 25 Euro bei Frankfurt Ticket RheinMain:

Hotline: 069 1340-400 oder www.frankfurt-ticket.de

Vorverkaufsstellen:

Oberursel (Ticketshop), Kumeliusstr. 8 | Frankfurt (Alte Oper), Opernplatz 1

Hanau (Hanau Laden), Am Freiheitsplatz 3 | Neu-Isenburg (Ticketshop

Hugenottenhalle), Frankfurter Str. 152 oder über Eventim.

Es gelten die aktuellen Corona-Vorgaben der Hessischen Landesregierung!


4 FRANKFURT

Kolumne

ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS

Man stelle sich eine Veranstaltung

vor, die daran erinnert,

wie sich Lesben, Schwule

und Transgender vor einem

halben Jahrhundert in New

York die ständigen Demütigungen,

Misshandlungen und

Missbrauch durch homo- und

transhassende Polizisten

nicht mehr gefallen ließen und

Widerstand leisteten. Heute,

nach jahrzehntelangen Kämpfen,

hat sich die deutsche

Gesellschaft und auch die

Polizei so weit gewandelt, dass

sich polizeiliche Ansprechpartner

für die Belange von

LGBTIQ* auf diesen Veranstaltungen

zur Verfügung

stellen und ein Mitarbeiternetzwerk

lesbischer und

schwuler Polizeibediensteter

über seine Arbeit informiert.

Man könnte denken Ende gut,

alles gut. Aber jetzt kommt’s:

Die Gesellschaft hat sich in

jüngster Zeit noch weiter gewandelt.

So weit, dass nun auf

diesen Events vielerorts kleine

Gruppen gegen die Anwesenheit

von Menschen, die bei der

Polizei arbeiten, protestieren.

„No Cops at Pride“ verlangen

sie. Hatte man nicht eben erst

in der Rhein-Main-Community

mehr Schutz durch die Polizei

vor homo- und trans*feindlichen

Übergriffen gefordert?

Wie passt das bitte zusammen?

Gar nicht. Es ist vielmehr

ein Zeichen, dass nicht nur

LGBTIQ* in der Gesellschaft

angekommen sind, sondern

nun auch die Gesellschaft bei

den LGBTIQ* ankommt. Mit all

ihren Zerwürfnissen,

zu denen sie nun auch

die Positionierungen

einfordert, um die sie

sich lange herumgedrückt

haben …

... weiterlesen auf

www.männer.

media/regional/gab

FOTOS: PRÄVENTIONSRAT DER STADT FRANKFURT

STADTGESELLSCHAFT

Gegenseitiger Respekt

ist keine Einbahnstraße

Schon seit 2018 sieht man die bunte Plakatkampagne des Präventionsrats

mit dem Slogan „Frankfurt zeigt Respekt – für jeden Menschen, jeden Tag“

im Stadtgebiet. Bebildert sind die Plakate mit verschiedenen Motiven, die

stilisiert die gesellschaftliche Vielfalt repräsentieren.

Zusätzlich gibt’s einem individuellen Spruch

zu jedem Motiv – zum Beispiel „Heteros sind

nicht normaler als Homosexuelle. Es gibt

nur mehr“. Mit der Kampagne soll für mehr

gegenseitigen Respekt geworben werden.

Eine Umfrage im Vorfeld der Kampagnenerstellung

zeigte, dass Respekt als besonders

wichtig empfunden wird, im öffentlichen

Raum allerdings vermisst wird, was auf ein

grundsätzliches Problem im Umgang mit

Respekt zeigt: Respekt wird zwar von jedem

gefordert, aber eher selten gezeigt. Mit der

Kampagne möchte der Präventionsrat verdeutlichen,

was Respekt bedeutet – und

vor allem, dass Respekt gegenseitig gezeigt

werden muss.

Betroffen zeigte sich der Präventionsrat

daher von der in den vergangenen Monaten

bekannt gewordenen Serie gewalttätiger

Übergriffe auf queere Menschen. Der Präventionsrat

verurteilt diese Taten: „Wir sind

eine freie und tolerante Gesellschaft, in

der niemand wegen seiner sexuellen

Orientierung, seiner Hautfarbe, seines

Aussehens oder seiner Herkunft

diskriminiert oder verletzt

werden darf“, kommentiert

Klaus-Dieter Strittmatter, Geschäftsführer

des Präventionsrats.

„Wenn wir als Gemeinschaft

hier in unserer Stadt zusammenstehen

und unsere Einstellung

zu unseren freiheitlichen Werten auch zeigen,

wird deutlich, dass nur eine ganz kleine

Minderheit intolerant und gewaltbereit ist“,

so Strittmatter weiter. „Auch wenn solchen

gewalttätigen Übergriffen regelmäßig große

Aufmerksamkeit geschenkt wird, dürfen wir

uns nicht scheuen, für Freiheit, Respekt und

Toleranz einzustehen“.

Dazu gehört auch, als Zeuge von Übergriffen

nicht wegzusehen. Der Präventionsrat fordert

daher auf, in solchen Fällen sofort die Polizei

zu verständigen. Keiner muss den Helden

spielen – wenn man Hilfe holt, hat man schon

viel getan. Wer sich zu unsicher fühlt, kann

in Rahmen der Präventionsrat-Workshops

„Gewalt-Sehen-Helfen“ lernen, sich selbst

und anderen zu helfen, ohne sich selbst zu

gefährden. Kurse werden bei der Volkshochschule

Frankfurt angeboten; wer sich als

Gruppe oder Verein für einen solchen Workshop

interessiert, kann sich an die Geschäftsstelle

des Präventionsrats wenden. *bjö

Mehr Infos zum Thema: www.gewaltsehen-helfen.de,

Kontakt über

praeventionsrat@stadt-frankfurt.de

Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen AgL bei

der Polizei Frankfurt: Felicia Krapp,

069 75566777 und Alexander Brandauer,

069 75566999, www.polizei.hessen.de


6 FRANKFURT

QUEER*FEINDLICHKEIT

„… das hat was verändert in mir“

Seit sechs Jahren ist Comedian Malte Anders mit seinem Programm

„Homologie“ auf Tour, um in Schulen über Themen wie

Coming-out, queeres Selbstverständnis, Toleranz, Diskriminierung und

Vorurteile gegenüber queeren Menschen zu sprechen.

FOTO: SVEN SCHIFFAUER

Seit sechs Jahren ist Comedian Malte Anders mit seinem Programm „Homologie“ auf Tour, um in

Schulen über Themen wie Coming-out, queeres Selbstverständnis, Toleranz, Diskriminierung und

Vorurteile gegenüber queeren Menschen zu sprechen.

Seine „Comedy eduGAYtion“ arbeitet

mit Humor gegen Homophobie und

Queer*feindlichkeit. Letztere hat Malte Anders

vor einigen Wochen am eigenen Leib

zu spüren bekommen: Neben Beschimpfungen

wurde ihm unter anderem mit dem

Tod gedroht: „du nuttenkind, was denkst

du wer du bist nächste woch in frankfurt

steck ich dir meine machete in den verwichsten

rücken du hurenkind“ waren nur

einer der Kommentare auf seinem Social

Media Account. Wir haben mit Malte Anders

gesprochen.

Malte, du hattest bislang positives

Feedback bekommen. Was hat sich

geändert?

Die Schüler*innen können mich nach der

Show über meine Social Media Kanäle erreichen.

Da gab es auch schon mal Hasskommentare

oder mal ein „Schwuchtel“ oder so.

In den letzten Monaten, seit ich nach den

Coronabeschränkungen wieder in die Schulen

gehen konnte, sind aber gerade online

vermehrt richtig üble Sachen gekommen.

Das ist nicht bei den einfachen Beleidigungen

geblieben, sondern ist wirklich mehrfach

in Gewaltandrohungen geendet.

Kannst du ein paar Beispiele

nennen?

Im November hatte ich eine Nachricht bekommen:

„Du scheiß schwuler Bastard, ich

hoffe, du stirbst an Aids“. Das war eine der

Nachrichten, bei der ich dachte, das geht

so nicht!

Ich habe bei dieser Nachricht rausgefunden,

wo sie herkam, das hatte der

Absender vergessen rauszulöschen. Ich

habe dann den Schulleiter angerufen. Und

er kannte den Schüler, er war aus seiner

Klasse. Der Schüler wurde angesprochen

und hat es dann auch zugegeben; die

Geschichte dahinter war wohl, dass die in

der Schule Wahrheit oder Pflicht gespielt

haben, und seine Aufgabe war es, mir diese

Nachricht zu schicken. Der Schüler hat

alles gestanden und musste sich bei mir

entschuldigen. Die Eltern wurden auch

informiert und die gesamte Klasse hat das

Thema noch nachbearbeitet. Und dann

gab diese eine Nachricht, direkt vorm CSD.

Ich hatte zuvor bei all meinen Veranstaltungen

den CSD erwähnt und gesagt,

dass ich dort auf der Bühne moderieren

werde. Und dann kam die Nachricht mit

einer ganz klaren Gewalt- und Mord-Drohung:

„nächste Woche stecke ich dir meine

Machete in deine verfickten Rücken“, da

war wirklich eine Grenze erreicht!

Was hast du getan?

Ich habe mich zunächst an die Ansprechpersonen

bei der Polizei Frankfurt gewandt.

Die haben mich dann gebeten, das zur

Anzeige zu bringen. Ich wollte das nicht

auf die leichte Schulter nehmen, auch zum

Selbstschutz, weil ich noch einige Shows

vor mir hatte und eben auch Samstagabend

auf der CSD-Bühne stand. Und

nach all diesen Angriffen der vergangenen

Monate rund um die Konstablerwache, das

hat was verändert in mir.

Ich habe es dann bei der Polizei in Bornheim

erstmal online angezeigt. Einen Tag

später hat mich dann der Staatsschutz

angerufen und gesagt, sie schauen, was

sie tun können. Man könne die IP-Adresse

rausfinden. Ob sie das jetzt getan haben

und dem nachgegangen sind, das weiß ich

nicht, aber sie haben es zumindest auch an

die Polizei beim CSD weitergegeben. Beim

CSD wurde ich dann tatsächlich von einem

Polizeibeamten angesprochen, dass sie informiert

seien und das im Blick haben. Das


war für mich schon ein gutes Gefühl.

Es wurde ja gerade viel Negatives über die

Polizei gesagt, es gab diese Diskussion „No

Cops beim CSD“ – und da muss ich ganz

ehrlich sagen: Wenn du direkt davor so

etwas selbst erlebt hast, dann bist du wirklich

um jeden Polizeibeamten, der auf dem

Platz ist, dankbar. Besonders nach all den

Geschichten rund um die Konsti.

Es gibt sicher innerhalb der Polizei Rassismus-Probleme,

die aufgearbeitet werden

müssen. Trotzdem finde ich, dass gerade

in unserer Gesellschaft, in der so viel Hass

und Unmut unterwegs ist, der Schutz von

queeren Menschen auf dem CSD oberste

Priorität hat! Und dafür brauchen wir die

Polizei. Reiner Aktivismus schützt mich

nicht vor gewalttätigen Übergriffen. Und die

sind ja real, wie wir in den letzten Wochen

sehen konnten! In den Schulen begegnen

mir immer mehr trans* Jugendliche,

schwule oder lesbische Jugendliche, die

sich küssen und nicht mehr verstecken. Toll

dass das inzwischen vielerorts möglich ist.

In meiner Schule in Herborn wäre das damals

nicht möglich gewesen. Auf der einen

Seite hast du eine offene Gesellschaft und

auf der anderen Seite die Hater, die auch

immer lauter werden!

Und das ist auch die Rückmeldung von vielen

queeren Jugendlichen, dass sie diesen

Gegenwind jeden Tag in der Schule haben.

Und die Beschimpfungen kommen nicht

nur aus extremen religiösen Kreisen, wie

viele es manchmal versuchen darstellen; die

kommen aus allen Schichten, Kulturen und

Bundesländern.

Nutzt du diese Erfahrungen für

„Homologie?

Ja, absolut. Wir entwickeln das Programm

ja ständig weiter und bauen genau diese

Sachen rein. Wir überlegen sogar, ob wir

diese Hassnachrichten ins Unterrichtsmaterial

reinnehmen. Diese Cyber-Hass-Geschichten

bekommen Jugendliche heute ja

ständig ab. Wenn ich eine solche Nachricht

kurz vorm CSD bekomme, dann kann ich

damit umgehen. Ich weiß, dass ich die

Polizei anrufen kann und fühle mich weiterhin

relativ sicher. Aber was ist, wenn du 14

Jahre alt bist, nicht weißt, ob du mit deinem

Körper und deiner Sexualität im Reinen

bist, und dann kriegst du eine Nachricht

wie „nächste Woche hast du eine Machete

im Rücken, du Scheiß-Schwuchtel“? Dann

kommt es oft dazu, was mir leider auch

immer häufiger an den Schulen begegnet:

Eine Schule ruft an und sagt, wir hatten hier

einen Suizid Fall, und wir wollen jetzt für

queere Menschen was tun. Gerade kürzlich

hatte ich wieder einen solchen Fall. Und das

COMING

SOON

Cocktailkunst

trifft lokale Gerichte

im Tapas-Stil. Eine

Wundertüte für den

Gaumen. Mitten in

der City. Freut Euch!

MainTapasLounge.com

@ The Westin Grand Frankfurt

FRANKFURT 7

kommt leider sehr häufig

vor. Ich denke dann, das muss

doch irgendwie mal aufhören,

sich wegen eines solchen

Themas umzubringen? Und es ist

schade, dass das Bewusstsein für

diese Probleme oft erst dann entsteht.

Interview: Björn Berndt

Kontakt zu Malte Anders und Homologie

über www.art-q.net

Das komplette Interview mit

Malte Anders mit mehr Erlebnissen

aus seinem Schulalltag gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

EIN

KLEINES

STÜCK

GLÜCK

4 X IN FRANKFURT!

Große Bockenheimer Str. 46

Die Kleinmarkthalle, Hasengasse 5 – 7

Konstablerwache (B-Ebene)

Alice im Blumenland: Mainzer Landstr. 326

WWW.BLUMEN-MEISTER.COM

FOTO: AZERBAIJAN_STOCKERS/FREEPIK.COM


8 FRANKFURT

SIE SIND NICHT

IRGENDWER.

KLEIDEN SIE SICH

NICHT

IRGENDWIE.

BENEFIZ

11. September:

Lauf für mehr Zeit 2022

In diesem Jahr findet der Lauf für mehr Zeit wieder in vollem

Umfang statt: Mit fünf unterschiedlichen Strecken zwischen

300 Metern für die Kleinsten bis zum klassischen 5- oder

10-Kilometerlauf. „Wir schauen optimistisch in den Herbst

und planen den Lauf für mehr Zeit mit einem Fest auf dem

Opernplatz – mit Bühnenprogramm, Gastro- und Infoständen

und viel begleitendem Tamtam vor Ort“, erklärt Anika

Pilger vom Orga-Team. Der Lauf für mehr Zeit ist mehr als ein

Volkslauf: Hier werden Spenden für die Arbeit der AIDS-Hilfe

Frankfurt AHF gesammelt. Schon mit dem Startgeld unterstützt

man die AHF, aber die Krönung des Lauf für mehr Zeit

ist nach wie vor die Teilnahme als Sponsorläufer*in, die im

Vorfeld Spenden im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis

sammeln. Gute Sache – werdet Sponsorläufer*in! *bjö

11.9., Opernplatz, Frankfurt, Festplatz ab 13 Uhr,

Anmeldung und Infos über www.lauf-fuer-mehr-zeit.de

FOTO: ELHIT

2019 fand der letzte reguläre Lauf für mehr Zeit statt.

DAS BESTE

AUS ITALIEN,

ENGLAND UND

DEUTSCHLAND

SPORT

Zumba FVV

Tanzen liegt im Trend – das zeigt auch die Begeisterung für

die Tanzkurse und die Tanztee-Party des FVV, Frankfurts

queerem Sportverein. Im September starten dort zwei neue

Kurse: ein Grundkurs Standard/Latein und zum ersten Mal

ein Zumba-Kurs. Zumba ist eigentlich ein Fitnessworkshop:

Mit seiner schwungvollen Mischung aus Aerobic und überwiegend

lateinamerikanischen Tanzelementen ist Zumba ein

kalorienverbrennendes Intervall-Training, das aber dank der

Tanzelemente und treibender Musik wie eine Fitnessparty

wirkt. Zumba tanzt man solo, Trainer Maurice (Foto) leitet

als lizensierter Trainer den Kurs ab dem 21. September. Der

Grundkurs Standard/Latein für Paare und Singles startet am

20. September, Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vorher

– falls dann noch Plätze frei sind! Also lieber schnell entscheiden!

Tipp: Der nächste FVV-Tanztee für kesse Paartanz-Sohlen

findet am 11. September im Switchboard statt. *bjö

Mehr Infos über www.fvv.org/sport/tanzen/

FOTO: MAURICIO FRIAS

HOCHSTRASSE 45 · 60313 FRANKFURT AM MAIN

TELEFON 069 / 29 57 35 · WWW.DIEHLUNDDIEHL.DE


gratuliert

FOTO: KONKURSBUCH VERLAG

Zu Gast beim LIBS-Jubiläum: Musikerin Anika Auweiler und Autorin Anne Bax

JUBILÄUM

LIBS: Let’s celebrate!

LIBS, die Frankfurter Informations- und Beratungsstelle für

Lesben, feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Es gab

bereits verschiedene Aktionen, unter anderem zum Internationalen

Tag der lesbischen Sichtbarkeit im April, Special-

Ausgaben des lesbischen Stadtspaziergangs oder den neu

produzierten Audiowalk „Lesbisch unterwegs – Geschichten

aus Frankfurt“, den man kostenlos auf Guidemate runterladen

kann. Zu einem richtigen Jubiläumsjahr gehört natürlich

auch ein Fest – und das findet am 2. September im Kunstverein

Lola Montez statt. Als Auftakt gibt es die musikalische

Lesung „60/40 – Anne liest Anika singt“ mit der Autorin

Anne Bax und der Sängerin Anika Auweiler; Bax‘ Texte sind

leichtfüßig und berührend, Auweilers Songs melancholisch

bis pampig – eine spannungsvolle Mischung! Im Anschluss

steigt eine Party des „Ladies Takeover Friday“-Teams, mit DJ

Andilicious und DJane M. Die komplette Veranstaltung findet

als Flinta-only-Event statt (Frauen, Lesben, intergeschlechtlich

geborene, trans* und asexuelle Personen). *bjö

2.9., Kunstverein Lola Montez,

Honsellbrücke am Hafenpark, Honsellstr. 7, Frankfurt,

19:30 – 1 Uhr, http://libs.w4w.net

MUSIK

Fem*Jamming

Jamsessions sind beliebte Experimentierfelder: Anfänger*innen

und auch alte Hasen und Häsinnen können sich

hier ausprobieren und voneinander profitieren. Öffentliche

Jamsessions sind allerdings insbesondere für Frauen*

ein nicht so einfach zugänglicher Bereich. „Häufig sind

vor allem (cis) Männer auf der Bühne, die Atmosphäre

ist oft kompetitiv und nicht unbedingt willkommen-heißend“,

meint auch das Frankfurter Frauen Musik Büro. Aus

diesem Grund gibt es nun Fem*Jam – die Jamsession als

Safe Space für Flinta*- Musikerinnen*, die sich begegnen

um Wissen und Fähigkeiten teilen. Die Sessions finden

zunächst zwischen Juli 2022 und Februar 2023 jeweils am

ersten und dritten Mittwoch im Monat statt. *bjö

Lasst uns

stolz auf unsere

Gefühle

sein.

7. und 21.9., LSKH, Klingerstr. 6, Frankfurt, 19:30 Uhr,

mehr Infos über www.melodiva.de

FOTO: GESPHOTOSS, UNSPLASH.COM


10 FRANKFURT

Community

#1

#2

FOTO: RAINER BRÜCKBAUER

FOTOS: GAB MAGAZIN

FETISH PUB CRAWL

FRANKFURT

Eine Gruppe Fetisch-Freunde

zieht in voller Montur (kein

Muss, aber gerne gesehen)

durch die Bars des Bermudaviertels

– das ist die Idee

des Fetish Pub Crawls. Dabei

geht’s nicht nur darum, gute

Bekannte wiederzutreffen,

sondern auch neue Kontakte

zu knüpfen oder Fetisch-

Neulingen einen Einblick in

die hiesige Szene bieten. Und

nicht zuletzt geht es hierbei

auch um Sichtbarkeit der

Schwulen- und Fetischszene,

was derzeit wichtiger denn je

erscheint.

3.9., Fetish Pub Crawl, Start

im Switchboard, Alte Gasse

36, Frankfurt, 21 Uhr, mehr

Infos über „Frankfurt Fetish

Pub Crawl“ bei Facebook

FOTO: FLC

KERLE IM PARK

Im Sommer lädt der FLC ab

und an zum lockeren Treff für

Fetisch-Freunde im Ostpark.

Getränke und Verpflegung

werden selbst mitgebracht,

wer Decke oder Campingstühle

beisteuert, kann jemanden

auf seine Insel holen

– und über einen Frisbee freut

man sich bestimmt auch.

Fetish-Outfit ist hier kein

Muss, einzig zwingend ist das

gute Wetter – wenn das nicht

mitspielt, wird das Picknick

abgesagt. Infos dazu gibt’s

kurzfristig über die sozialen

Kanäle des FLC. *bjö

4.9., Ostpark, Eingang Ecke

Ostparkstr. / Saalburgallee

(Flagge des FLC ist sichtbar),

11 Uhr, www.flc-frankfurt.

de, bei Facebook unter „FLC“

TOBI

ist das GAB

Covermodel 2022

Die Leser*innen haben abgestimmt –

hier kommt Tobi, euer GAB Covermodel

2022!

Gut zwei Wochen nach dem CSD Frankfurt stand

fest: Tobi Zirpel ist das GAB Covermodel 2022.

„Beim CSD bin ich mit einem Freund bestimmt

fünf Mal am Stand vorbeigelaufen, bevor wir teilgenommen

haben“, freut sich der sympathische

39-jährige, „Ich habe ja just for fun teilgenommen,

und bei der großen Konkurrenz ist das umso

toller, dass ich gewonnen habe“, lacht Tobi, der

bereits ein wenig Modelerfahrung gesammelt hat,

heute aber in der Reisebranche tätig ist. Ein wenig

engagiert hat er sich schon, um auf Stimmenfang

zu gehen, und über Social Media Freunde,

Bekannte und Arbeitskolleg*innen aktiviert: „Ich

habe unter anderem ein TikTok-Video gemacht,

das viel Resonanz gebracht hat“, erzählt Tobi

„Und es ist doch toll, wenn alle ins gleiche Horn

blasen“. In den kommenden Wochen wird er nun

beim Shooting im Studio des Frankfurter Fotografen

Hans Keller für eine der nächsten

GAB-Titelseiten in Szene gesetzt! Unter allen Finalist*innen

verlosen wir außerdem weitere tolle Preise:

Gutscheine für das brandneue Restaurant Leib

& Seele 21West, für Blumen vom Blumen Meister

sowie Haarschnitte bei WeDo Friseure. *bjö

Die Top-10 der Covermodel-

Gewinner*innen gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

AKTION

#2

#4

#5

(

punktgleich

)


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das zählt

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12 FRANKFURT

Community

FOTO: ROSA*LISTE

CAFÉ KARUSSELL:

CHINA-SPECIAL

Der Treff für schwule Männer

ab 60 reist im September

(virtuell) nach China: Gezeigt

werden Ausschnitte aus dem

experimentellen Dokumentarfilm

„China. Die Künste – Der

Alltag“ von Ulrike Ottinger,

der ungewöhnliche Einblicke

in das Leben in der Hauptstadt

Peking und der Provinz

Sichuan bietet. Gedreht

1985, richtet Ottinger die

Aufmerksamkeit nicht auf

die politisch-ökonomischen

Wandlungen, sondern geht

zunächst auf Entdeckungsreise

in den Straßen Pekings.

Abgeordnete der Rosa*Liste, von links nach rechts: Gönni C. Landsmann, Rosa Vogler und Marco Warmt

FOTO: MARKUS WINKLER, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Der Film zeigt ohne Kommentare

Menschen bei der

Arbeit, in ihrer Freizeit und

bei künstlerischen Darbietungen.

Ein weiterer

Ausschnitt aus dem Film

wird am 20.9. gezeigt; dann

geht‘s in die wohlhabende

und von Gegensätzen

geprägte Provinz Sichuan.

Zum einen ist sie ein großes

landwirtschaftliches Areal

mit einem großen Natur- und

Vogelschutzgebiet – zum

anderen befindet sich hier die

Megacity Chongqing mit der

bedeutendsten Kunstschule

Chinas. Als Sondergast ist am

20. September Karola Gramann

von der Kinothek Asta

Nielsen im Café Karussell; sie

wird eine kurze Einleitung zu

Ulrike Ottingers filmischen

Blick auf China geben. *bjö

6. und 20.9., Switchboard,

Alte Gasse 36, Frankfurt,

14:30Uhr, um einen negativen

Corona-Schnelltest

(nicht älter als 24 Stunden)

wird gebeten, Infos über

cafekarussell@gmx.de

UNIVERSITÄT

Rosa*Liste

stellt Vizepräsident*in des Studierendenparlaments

der Uni Frankfurt.

Bei den Wahlen zum Studierendenparlament im Juni konnte die emanzipatorische,

solidarische, queer-feministische und freie Hochschulgruppe

Rosa*Liste nicht nur einen enormen Stimmzuwachs verbuchen: Neben den

seit Jahren führenden Grünen und der Liberalen Hochschulgruppe wurde

die Rosa*Liste drittstärkste Kraft (GAB berichtete).

Die Rosa*Liste wird in Zukunft durch die

drei Abgeordneten* Gönni C. Landsmann,

Rosa Vogler und Marco Warmt im Parlament

vertreten; zusätzlich wurde Rosa Vogler

Ende Juli zur stellvertretenden Studierendenparlaments-Präsident*in

gewählt.

Damit ist die Studentin der Psychologie, die

gerade ihren Master macht, die wohl erste

trans Frau Deutschlands, die ein Amt als

stellvertretende Studierendenparlaments-

Präsident*in inne hat. „Ich freue mich sehr

auf diese herausfordernde Aufgabe!“, so

Vogler. „Ich möchte gemeinsam mit den

anderen Mitgliedern des Präsidiums danach

streben, diese wichtige demokratische Institution

an unserer Uni am Laufen zu halten

und freue mich auf den Austausch mit allen

Hochschulgruppen“.

Während der konstituierenden Sitzung

des neuen Stupa-Parlaments kam es zu

Zwischenfällen: Die Liberale Hochschulgruppe

machte aus dem Frust über die

Wahl und das eigene Scheitern, nicht den

Posten als Vize-Präsident*in besetzen zu

können, keinen Hehl und störte die Sitzung

durch Zwischenrufe. Das Verhalten wurde

von allen übrigen Hochschulgruppen,

sowohl der der Opposition als auch der

des AStAs, verurteilt. Das frisch gewählte

Präsidium musste mehrere Ordnungsrufe

erteilen und drohte mit dem Ausschluss

der Liberalen von der Sitzung. „Rosa Vogler

hatte somit bereits in ihrer ersten Sitzung

als Vizepräsident*in ihren ersten Eklat im

neuen Parlament zu lösen“, kommentiert

die Rosa*Liste. *bjö

www.facebook.com/RosaListeFrankfurt/,

www.instagram.com/rosalistehsg/


BILDUNG

Queeres

Bar-Hopping

Was viele als regelmäßiges

Feierabendritual mitnehmen,

kann man auch als vhs-Kurs belegen:

queeres Barhopping durch

Frankfurt. Natürlich geht’s bei der Tour

von und mit Josefine Liebing mehr um die

Bar-Kultur und Geschichte der queeren

Bar-Szene Frankfurts.

FRANKFURT 13

FOTO: MAIK REUSS, COPYRIGHT: STADT FRANKFURT AM MAIN

Der Spaziergang startet im La Gata, ihres

Zeichens wohlmöglich die älteste und vor

allem am längsten von ein und derselben

Inhaberin geführten Lesbenkneipe

der Welt. Erika „Ricky“ Wild steht seit

1971 hinterm Tresen ihrer Bar, und ihre

Geschichten aus Zeiten, wo Homosexualität

noch weitaus mehr tabuisiert wurde als

heute, geben einen lebendigen Eindruck

queerer Geschichte. Queere Bars nehmen

seit jeher eine besondere Stellung ein: Sie

sind nicht nur Treffs der Szene und Orte

zum Flirten, sondern für viele immer auch

Wohnzimmer, Safe Space und Rückzugsort.

Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Der Rundgang von Josefine Liebing

führt nach dem La Gata im Sachsenhausen

in die Innenstadt, wo im Bermudadreieck

nördlich der Zeil die meisten der

heute noch übrig gebliebenen Bars zu

finden sind: Schwejk, Lucky’s, Tangerine,

Pink, Krawallschachtel, Central und das

Switchboard. Ein Abstecher zum Mahnmal

Homosexuellenverfolgung ist ebenfalls

In der Sachsenhäuser Lesbenbar Club La Gata (v. l. n. r.): Bar-

Kollegin Sylvia B., Wirtin Erika Wild mit der Veranstalterin der

Tour Josefine Liebing und Franziska Fandrich von der vhs.

Teil des Stadtspaziergangs mit Einkehr in

das ein oder andere Lokal. Der Rundgang

feierte im Juli seine Premiere und hatte

nicht nur szenefremde Besucher*innen als

Gäste. Im September findet der nächste

Rundgang statt. *bjö

19.9., Queeres Bar-Hopping, ein Kurs der

vhs Frankfurt, 18:30 – 20 Uhr, Infos und

Anmeldung über www.vhs.frankfurt.de

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14 RHEIN-MAIN NECKAR

FOTO: MONSTERA, PEXELS.COM, GEMEINFREI

COMMUNITY

Queeres Zentrum Wiesbaden:

LOCATION GEFUNDEN!

Seit der Gründung des Trägervereins für das Queere Zentrum Wiesbaden im November vergangenen Jahres

hat sich im Projekt einiges getan: Ein geeigneter Ort wurde inzwischen gefunden, der allerdings derzeit noch

nicht bezugsfertig ist. Bis zum endgültigen Einzug soll es aber eine Übergangslösung geben. Wir haben mit

Manuel Wüst vom Vorstand des Trägervereins gesprochen.

Manuel, mit dem Haus Metzler habt

ihr einen Ort für das Queere Zentrum

gefunden. Was ist das Haus Metzler,

wo liegt es und wie seid ihr darauf

gekommen?

Das Haus Metzler ist Teil der Walkmühle, ein

Gebäudekomplex am Rand von Wiesbaden.

Halb im Grünen gelegen, aber trotzdem

noch gut erreichbar, in der Nähe des

Mediencampus der Hochschule RheinMain.

Das Gelände ist von der Innenstadt aus

mit der Buslinie 3 gut angebunden. Die

Gebäude dort werden bereits seit Jahren

von der Stadt Wiesbaden Stück für Stück

saniert und es sind bereits viele Institutionen

dort eingezogen: Ateliers, Handwerker,

eine Gastronomie, also sehr breit gefächert.

Das Haus Metzler wird als nächstes saniert,

und da wir auf der Suche waren, kam man

von Seiten der Stadt auf uns zu und hat

uns das angeboten. Das passte, und da das

Haus sowieso saniert werden soll, haben wir

nun Einfluss darauf, wie die Räume saniert

werden. Und das ist natürlich ein großer

Vorteil gegenüber einer ‚fertigen‘ Immobilie,

wo man sich mit den Gegebenheiten

arrangieren muss.

Wie sieht der Zeitplan für das Haus

Metzler aus?

Unser Plan gemeinsam mit den Architekten

und der städtischen Gesellschaft ist, dass

das Ganze bis Ende nächsten Jahres fertig

saniert ist. Das heißt, wir könnten Anfang

2024 dort einziehen. Das Queere Zentrum

wird dann dort im Erdgeschoss sein.

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RHEIN-MAIN NECKAR 15

Bis dahin habt ihr aber auch schon

eine Übergangslösung gefunden – wie

sieht die aus?

In unseren Plänen hatten wir eigentlich

damit gerechnet, bereits in diesem Jahr mit

dem Queeren Zentrum starten zu können.

Mit den Sanierungsarbeiten wurde dann

aber sehr schnell klar, dass wir einen Übergangsraum

brauchen. Wir waren lange auf

der Suche, hatten Angebote und Ideen,

die aber aus unterschiedlichen Gründen

nicht funktioniert haben. Schließlich kam

derjenige, der die Sanierungsarbeiten des

Haus Metzler begleitet, auf uns zu, und erklärte,

dass es auf dem Gelände ein weiteres

Gebäude gibt, dass erst nach dem Haus

Metzler saniert werden soll. Dort war mal

das Baubüro untergebracht. Das ist natürlich

nicht im allerneuesten Zustand, aber so wie

es aussieht, können wir im Oktober dort

übergangsweise einziehen. Dann haben

wir Räume in Sichtnähe zu dem Haus, dass

wir später mal nutzen werden. Und das ist

natürlich genial!

Auch diese Übergangslösung wird

schon die Möglichkeit bieten, im

Queeren Zentrum vorbeizuschauen,

auch ohne Teil einer Gruppe zu sein?

Ja, denn das ist ja mit einer

unserer zentralen Punkte,

nicht nur Räume für die

schon bestehenden

Aktivitäten und

Organisationen zu

schaffen, sondern

eben auch einen

frei zugänglichen

Raum, wo man

vorbeikommen

kann, sich

informieren kann

und Zugang zu den

FOTO: MORITZ WAGNER

Manuel Wüst

bestehenden Angeboten haben kann. Es

wird also auch so etwas wie „Öffnungszeiten“

geben.

Welche Auswirkungen hat die Sperre

im Wiesbadener Haushalt für die

finanzielle Zukunft des Queeren Zentrums

Wiesbaden?

Momentan heißt das für uns, dass wir versuchen,

ein bisschen zu sparen. Was wir

sicher haben, ist die freigegebene Summe

von 50.000 Euro für dieses Jahr. Eigentlich

sollten es 100.000 Euro sein, aber wir gehen

erstmal vom Besten aus und denken, dass

die volle Summe dieses Jahr trotzdem noch

ausgezahlt wird. Interessant wird es für uns

im kommenden Jahr: Dann planen wir, eine

zweite Person einzustellen. Wir haben jetzt

die Leitung des Queeren Zentrums besetzt,

und es soll eine zweite Person kommen,

die rein pädagogisch arbeitet. Und um das

bewerkstelligen und das ganze nächste Jahr

gut finanzieren zu können, brauchen wir

mindestens die 200.000 Euro, die eigentlich

schon freigegeben waren. Die liegen aber

jetzt auf Halde …

Unser Plan war, dass wir spätestens beim

Einzug in die neue Liegenschaft pro Jahr

300 000 Euro brauchen, um solide finanziert

zu sein. Dieses und kommendes

Jahr kommen wir mit der im

ursprünglichen Haushalt

freigegebenen Summe

klar, weil wir bislang ja

noch keine Immobilie

hatten. Damit war es

auch okay, in diesem

Jahr mit den ersten

100.000 Euro zu

starten. Die restlichen

200.000 werden wir

mindestens für nächstes

Jahr brauchen, genau

genommen

fehlen

uns für

den Bereich

Jugendarbeit

noch bis zu

3.000 Euro. Und

2024 dann auf

jeden Fall noch mal

mehr. Das Haus

Metzler ist groß und

kostet eine gewisse

Summe an Miete.

Wir hoffen da auf

den Kooperationsvertrag

zwischen SPD, Grünen,

Linken und Volt hier in Wiesbaden,

in dem die queere Szene

und das Queere Zentrum explizit

genannt werden. Da wird Unterstützung

zugesagt, und zwar nicht nur die jetzt

schon vorhandene, sondern es wird auch

davon gesprochen, die Unterstützung zu

verstärken. Wir sind bereits in Gesprächen

mit allen Beteiligten und hoffen, dass dann

eine weitere finanzielle Absicherung da ist.

Wir sind aber natürlich auch dabei, unsere

zukünftige Arbeit durch andere Quellen

finanziell abzusichern. Es gäbe da noch den

Aktionsplan vom Land Hessen, und es gibt

auch noch sicher andere Töpfe, an die wir

gehen sollen. Das ist zum Beispiel auch eine

der Aufgaben der Leitungsstelle, das Fundraising

im breiteren Sinne zu organisieren.

Interview: Björn Berndt

17.09.2022 - 21 h

Grande Opera

Offenbach

Das komplette Interview gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

Infos und Updates zum Queeren Zentrum

Wiesbaden gibt’s über www.facebook.com/

QueeresZentrumWiesbaden


16 RHEIN-MAIN NECKAR

FOTOS: BJÖ

COMMUNITY

Herbst-Pride in Hanau

Sie haben’s geschafft: Trotz coronabedingt erschwerter Vereinsarbeit und der

Absage des ursprünglich für Ende Juni geplanten CSD Hanau hat das Team in

diesem Jahr doch noch einen CSD auf die Beine gestellt, der vom 16. bis 18.

September in Hanau als „Herbst-Pride“ steigt. Der Herbst-Pride soll vor allem eins

zeigen: Den Zusammenhalt in der queeren Community als offener und zugleich

sicherer Ort, an dem sich alle Menschen wohlfühlen. „Dazu gehört es, gegen

Queer*feindlichkeit einzustehen und Rassismus, Diskriminierung sowie Ausgrenzung

innerhalb und außerhalb der Community entschieden entgegenzutreten“,

so der Verein in seinem Statement. Der Herbst-Pride startet am Freitagabend mit

einem Sektempfang und politisch-kulturellem Programm mit Musik, Vorträgen,

Diskussionen und Comedy im großen Saal der Alten Johanniskirche. Am Samstag

beginnt die Fuß-Demo um 15 Uhr am Hanauer Hauptbahnhof mit ihrem Zug

durch die Innenstadt bis zur Alten Johanniskirche mit anschließendem Straßenfest

auf dem Ajoki-Campus und einer abendlichen Party in der Ajoki-Campus-

Eventlocation. Am Sonntag bildet der Regenbogenbrunch auf dem Ajoki-Campus

den Ausklang des Herbst-Pride. Applaus schon vorab für das Orga-Team! *bjö

16. – 18.9., Herbst-Pride Hanau, www.csdhanau.de

Impressionen vom ersten CSD in Hanau 2019

COMMUNITY

CSDs in Nordhessen

Ein Blick auf die Website des CSD Werra-

Meißner-Kreis zeigt: Auch in der nord-hessischen

Provinz wird für Sichtbarkeit queerer

Menschen gearbeitet. Das Team hat mit

den Veranstalter*innen des CSD Schwalm-

Eder-Kreis und dem CSD Hersfeld Rotenburg

ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung

geknüpft und präsentiert in diesem Sommer

mehrere CSDs. Im September stehen folgende

Termine an: am 10. September CSD-

Demo in Witzenhausen, am 17. September in

Bad Soden Allendorf sowie am 29. September

in Bad Hersfeld. Auch im Oktober sind

weitere CSDs geplant. Einziger Wermutstropfen:

den „eigenen“ CSD in Eschwege

musste das Team coronabedingt absagen

und auf 2023 verschieben. Aber dennoch

funktionieren Gemeinschaft und gegenseitige

Unterstützung. *bjö

csd-werra-meissner-kreis.webnode.page

mit Infos und Links zu den anderen

CSD-Teams

FOTO: DARINA BELONOGOVA, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Horst-Schulmann-Straße 3,

60314 Frankfurt am Main

www.kuechenplan.com


RHEIN-MAIN NECKAR 17

FOTO: ATON FUNDACIÓN TEATRO A MIL

FOTO: MATHILDA OLMI

Aktion am Warmen Damm:

Lastesis aus Chile.

Simon Senn: „Be Arielle F“

FESTIVAL

Die queere Biennale WIESBADEN

Vom 1. bis 11. September präsentiert

das Hessische Staatstheater

Wiesbaden die Biennale 2022,

das internationale Kunstfestival

für bildende Kunst, Tanz, Film und Theater.

Die meisten Acts behandeln dabei queerfeministische

sowie Gender Themen.

Biennale-Kurator Kilian Engels hat ein beeindruckendes

Programm mit fünfzehn herausragenden

internationalen Künstler*innen

zusammengestellt, die sowohl aktuelle

Queer- und Genderdebatten, aber auch

Rassismus und Feminismus aufgreifen. Zum

Beispiel das feministische Performance-

Kollektiv „Lastesis“ aus Chile. Mit ihrer Performance

„Un violador en tu camino“ („Ein

Vergewaltiger auf deinem Weg“) haben sie

eine Choreografie entwickelt, die weit über

die Grenzen Chiles von Frauen und queeren

Menschen aufgegriffen wurde, um Widerstand

gegen sexuelle Gewalt zum Ausdruck

zu bringen. Für ihr Projekt „Resistencia o la

Reivindicación de un Derecho Colectivo”

(„Widerstand oder die Einforderung eines

kollektiven Rechts“) hat die vierköpfige

Gruppe 60 Wiesbadener Frauen und Queers

eingeladen, die in einem gemeinsamen

Workshop eine Performance entwickelt

haben, als Plädoyer für gewaltfreies Leben.

(1.9., Warmer Damm, ab 21 Uhr).

Der in der Schweiz lebende Bildhauer und

Videokünstler Simon Senn nutzt in seinem

ersten Bühnenstück „Be Arielle F“ ebenfalls

den Videoscreen: Simon kauft im Internet

die digitale Kopie eines weiblichen Körpers,

in die er während seiner Performance eintaucht

– ein Doppelspiel in Echtzeit auf

der Bühne und auf der Leinwand (2. – 4.9.,

Staatstheater, 21 Uhr, Sa: 21:30 Uhr). Tipp:

Die Website der Biennale leitet mit den

Soundclips jedes Acts auch akustisch durch

das Programm. *bjö

1. – 11.9., Biennale Wiesbaden,

Staatstheater Wiesbaden,

Christian-Zais-Str. 3 und andere Orte in

Wiesbaden, www.wiesbaden-biennale.eu

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18

MANNHEIM

O7, 20 (Quadrate), Mannheim

www.galileo-sauna.de

FOTO: RENE VAN DER VOORDEN

MUSICAL

„La Cage aux Folles“ im Capitol

Der Klassiker des queeren Musicals kommt

ab September ins Mannheimer Capitol:

„La Cage aux Folles“. Der gleichmalige

Nachtklub in St. Tropez wird vom

schwulen Paar Albin und Georges

geführt; Albin ist der Travestiestar

Zaza, der jeden Abend die Gäste

bezaubert. Unerwartet taucht

Besuch aus Georges Vergangenheit

auf: Sein erwachsener Sohn

Jean-Michel hat für seinen Vater

die freudige Botschaft, dass er

heiraten werde – ausgerechnet

die Tochter eines erzkonservativen

Lokalpolitikers, der am liebsten alle

Nachtlokale von St. Tropez schließen

möchte. Damit nicht genug: Für den

nächsten Tag lässt sich der zukünftige

Schwiegervater samt Gattin für einen

LESUNG

Édouard Louis: Anleitung

ein anderer zu werden

Der junge französische Literaturstar Édouard

Louis ist im September zu Gast in Mannheim.

Bereits in seinem autobiografischen Debütroman

„Das Ende von Eddy“ beschreibt er

schonungslos seine Jugend in der französischen

Provinz, die vor allem von Armut, Gewalt und

Homophobie geprägt war. Édouard konnte sich

aus eigener Kraft aus dieser provinziellen Hölle

befreien, studierte und verarbeitet seither das

Erlebte in Büchern und kritisch-differenzierten,

gesellschaftspolitischen Essays. Sein neuer

Roman „Anleitung ein anderer zu werden“ beschreibt

seinen Weg: Wie gelingt und was kostet

die Überwindung der Herkunft? Édouard Louis

Besuch bei Georges ankündigen. Georges

versucht, für den Besuch alles Homosexuelle

aus der Wohnung zu verbannen – doch

was wird mit Albin? In der etwas unfreiwilligen

Rolle als „Dame des Hauses“ läuft der

Travestie-Star zur Hochform auf – was zu

unerwarteten Wendungen im streng geplanten

Ablaufplan führt. Das Capitol zeigt

„La Cage aux Folles“ als Eigenproduktion; in

den Hauptrollen der rasanten Komödie sind

Markus Beisel (Céline Bouvier) und Hannes

Staffler zu sehen. *bjö

17.9., Capitol, Waldhofstr. 2,

Mannheim, 20 Uhr, weitere

Termine: 15.10.,

7.11., 2. und 17.12.,

www.capitolmannheim.de

FOTO: CHRISTIAN WERNER

wird von Jayrôme

C. Robinet

begleitet; der Autor

und Spoken-Word-

Künstler stammt ebenfalls

aus Nordfrankreich; gemeinsam werden sie

ihre Erfahrungen teilen, Klassen- und Geschlechterordnungen

in Frage stellen und über

„Das Privileg, ein Leben ohne Privilegien kennengelernt

zu haben“ diskutieren. *bjö

Édouard Louis

24.9., Wiese der CityKirche Konkordien, R2 1,

Mannheim, 19 Uhr, mehr Infos auf den Seiten

der Stadtbibliothek unter www.mannheim.de

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STUTTGART 19

FOTOS: LOVEPOP.INFO

COMMUNITY

Sommerfest in

der Weissenburg

Das erste Septemberwochenende ist

traditionell die Zeit des Sommerfests der

Weissenburg. Das queere Zentrum lädt

als Auftakt zum deftigen Weisswurstfrühstück

– natürlich noch bevor die

Mittagsglocken läuten! Gut gestärkt kann

man dann den restlichen Nachmittag im

Hof des Zentrums verbringen, Freund*innen

treffen, Kontakte knüpfen und

Communityfeeling erleben. Mit Leckerem

vom Grill und der süßen Kuchentheke

ist man immer bestens versorgt. Und bei

schlechtem Wetter wird das Sommerfest

einfach ins Café verlegt. *bjö

4.9., Zentrum Weissenburg, Weißenburgstr.

28 A, Stuttgart, 11 – 20 Uhr,

www.zentrum-weissenburg.de

FOTO: WEISSENBURG

HANGOUT

Der perfekte Sonntag im „Forest of Love“

Die Lovepop-Crew um Dirk und Till räkelt sich im September

nochmal in der (Spät-) Sommersonne: Ihr „Forest of Love“ wird

ein fluffiger Open Air Chill-Out Event in Weitmanns Waldhaus.

„Wir haben uns in diesem Jahr für einen Sonntag entschieden,

damit auch diejenigen, die samstags arbeiten müssen, mitfeiern

können“, erklärt Dirk von Team. Als Location ist das Waldhaus mit

seinem riesigen Biergarten schon aus den vergangenen beiden

Jahren bekannt. Die DJs Matthew Black und Andy RX spielen

lockeren Pop und Elektronisches, aber immer entspannt, denn

der „Forest of Love“ startet bereits um 13 Uhr. Fürs perfekte

Open Air Feeling können Picknickdecken mitgebracht werden, es

gibt eine Area für Frisbee, Federball und andere Aktivitäten. Die

Grillstation, ein Foodtruck und verschiedene Getränkestände

inklusive eines Cocktail-Bullies versorgen die Gäste mit Speis

und Trank und gegen Abend wird die ganze Szenerie in magisches

Licht getaucht. Perfect Sunday! Bei schlechtem

Wetter wird der „Forest of Love“ auf den 18. September

verlegt. *bjö

11.9., Weitmanns Waldhaus, Rotenwaldstr. 373,

Stuttgart, 13 – 24 Uhr, www.lovepop.info/stuttgart


20 KULTUR

AUSSTELLUNG

EWIGES EIS

Die neue Ausstellung im Museum Sinclair Haus widmet sich einem bedrohten

Naturphänomen: dem ewigen Eis. Willkommen in der Kälte!

Doug & Mike Starn, „alleverythingthatisyou muytiob“, 2006,

Fotografie (Teilausschnitt)

Foto: Doug & Mike Starn, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Das ewige Eis – in Zeiten von Klimaerwärmung

scheint diese Bezeichnung nicht mehr

korrekt zu sein, denn Gletscher, Eisberge und

weitläufige Schneelandschaften verschwinden

angesichts der allgemein steigenden

Temperaturen auf der Erde. Das wird aber nur

ein Aspekt der neuen Ausstellung „Ewiges

Eis“ im Museum Sinclair Haus sein. Denn die

17 Künstler*innen und -teams setzen sich

auch mit der Schönheit von Eislandschaften

auseinander, zeigen kalbende Gletscher,

schauen mit mikroskopischem Blick auf

filigrane Strukturen von Eiskristallen und

reisen 20.000 Jahre zurück in das Taunusgebirge

während der letzten Eiszeit. Auch die

Frage, wie man in eisigen Welten als Mensch

überlebt und welche Kulturen sich dort

entwickelt haben, sind Teil der Schau. Tief

berührende Einblicke in die Natur und das

Verhältnis und Mensch und Natur. *bjö

25.9., Vernissage „Ewiges Eis“, Museum Sinclair

Haus, Löwengasse 15, Bad Homburg,

11 Uhr, die Ausstellung läuft bis 12. Februar

2023, www.museum-sinclair-haus.de

Brian Adams „I am Inuit”,

2015, Fotografie

Foto: Brian Adams

Susan Schuppli „Arctic Archipelago”,

2021, Olgastretet (Still)

Foto: Susan Schuppli

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KULTUR 21

KULT

Der König liest

Das Benefiz für die AHF!

ILLUSTRATION: RALF KÖNIG

Nach einigen coronabedingten Absagen soll’s

jetzt klappen – Ralf König ist zu Gast im Switchboard

– und das gleich mit zwei Lesungen an

zwei Abenden.

Die erste, am 15. September,

steht unter dem Titel

„40 Jahre Schwulcomix“ und

bietet einen Rückblick auf

die Anfänge von Ralf Königs

Comic-Schaffen: „Ich

habe eine Comic-Lesung am

Start, die sich vor allem auf

die frühen Geschichten der

ersten 20 Jahre konzentriert:

Rammelbären, Kommt kein

Schiff und 20 DM Tuntenehre

und so“, schreibt König

über seine Lesung. Es könnte

nostalgisch werden, aber wer

König kennt, weiß, dass er

nicht für Jammern und Jaulen

zuständig ist. Der Abend ist

ein Benefiz zu Gunsten der

AIDS-Hilfe Frankfurt AHF: Ein

Teil der Eintrittsgelder, der an

Abend gesammelten Spenden

sowie der Erlös aus der Versteigerung

eines Bembels mit

Original Ralf König Zeichnung

geht zu Gunsten der AHF.

Tags drauf ist Ralf König

erneut im Switchboard und

geht in die Evolution; sein

Comic „Stehaufmännchen“

schreibt die Geschichte

der Menschheit neu: „Von

verstecktem Eisprung und

aufrechtem Gang bis hin

zum ersten Zungenkuss der

Menschheitsgeschichte steht

hier gezeichnet und geschrieben,

was der Homo über

den Homo wissen sollte“, so

König. „Also, Homo im Sinne

von Homo, nicht von Homo!

Wobei, das auch, klar, aber

nicht nur! Homo eben“. Bei

beiden Veranstaltungen wird

es einen Büchertisch vom

Buchladen „Land in Sicht“

geben und eine Autogrammstunde

nach der Lesung.

Achtung: Für beide Lesungen

gibt es keinen Vorverkauf oder

Reservierungsmöglichkeit;

daher pünktlich erscheinen,

denn während der Lesung gibt

es keinen Zugang. *bjö

15.9. 40 Jahre Schwulcomix

– Benefizlesung zu Gunsten

der AHF mit Ralf König

16.9. Stehaufmännchen,

Lesung mit Ralf König,

Switchboard, Alte Gasse 36,

Frankfurt, 20 Uhr (Einlass 19

Uhr), www.facebook.com/

switchboard.frankfurt

Ralf König ist mit „40 Jahre

Schwulcomix“ außerdem

in Würzburg zu Gast: 17.9.,

Evangelische Studentengemeinde

ESG, Friedrich-

Ebert-Ring 27b, 20 Uhr,

www.wufzentrum.de

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22 KULTUR

rabirius: „white window“

Foto: rabirius.me

AUSSTELLUNG

DIE

STADT

im Blick der

Künstler*innen

Für das Projekt „views / interrupted“

werfen die die Malerin Sonja

Ackermann sowie die beiden

Fotografen Christian Rocas und

rabirius jeweils ganz eigene, immer aber

poetische Blicke auf das urbane Stadtleben

– wohlwissend, dass jede Person

andere Details wahrnimmt oder den Fokus

unterschiedlich einstellt.

Typisch für urbane Räume ist, dass der

freie Blick oftmals verstellt ist – Dinge, die

wir nicht sehen können, können wir uns

aber trotzdem vorstellen. Wie diese „Leerstellen“

zu füllen sind, obliegt natürlich

ebenfalls der individuellen Person, ihrer

Erfahrungen und Wahrnehmungen. Spinnt

man diese Gedanken weiter, kommt

man damit zur Frage, ob es überhaupt so

etwas wie die (objektive) Wahrheit der

Wahrnehmung gibt? Die Ausstellung geht

über die rein visuelle Beobachtung hinaus,

denn zur Vernissage wird ein eigens für

„views / interrupted“ eingespielter Soundtrack

uraufgeführt. Die aus Geräuschen

und flüchtig wirkender Musik geschichteten

Files sind akustische Momentaufnahmen

urbanen Lebens, komponiert und

erstellt von mockART, dem Musikprojekt

von rabirius und dem Flötisten Christoph

Dorner. *bjö

1.9., „views / interrupted“, Vernissage

im Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer

Anlage 5, Frankfurt, 19 Uhr, die

Ausstellung ist bis zum 18. September zu

sehen, www.rabirius.me, www.sonjandluis.com,

www.christianrocas.art

FOTO: ROEDERSTEIN-JUGHENN-ARCHIV IM STÄDEL MUSEUM, FRANKFURT AM MAIN


CHOREOGRAFIE

Zukunft tanzt

KULTUR 23

Das Festival der jungen Tanz-Choreograf*innen

ist selbst noch ganz jung:

2019 von Ida Kaufmann und Laurin

Thomas als Köpfe der Co-Op Dance

Company zum ersten Mal im Frankfurter

Gallus Theater initiiert, konnte

das Festival sich als Plattform für junge

Choreograf*innen etablieren und sorgt

damit für Vernetzung und Sichtbarkeit.

Und für die Zuschauer*innen gibt’s

spannenden neuen Tanz zu entdecken!

Kaufmann und Thomas‘ Co-Op Dance

Company zeigt Stücke junger meist

noch unbekannter Choreograf*innen

und Tänzer*innen. Für die zweite Ausgabe

von „Zukunft tanzt“ kommen die

Künstler*innen aus ganz Deutschland

zusammen – auch um sich auszutauschen,

Kontakte zu knüpfen und Neues

zu entdecken. *bjö

9. und 10.9., Gallus Theater,

Kleyerstr. 15, Frankfurt, 19 Uhr,

www.gallustheater.de

FOTO: STEPHAN SCHULZ

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24 KULTUR

FOTO: SALZGEBER

KINO

queerfilmfestival im Spätsommer

Schwul, queer, sexy: Es ist einer der Höhepunkte des Jahres für alle Filmfans, das queerfilmfestival, das

vom 8. bis 14. September queere Filmkunst zeigen wird.

„Der Schwimmer“ von Adam Kalderon

„Wir freuen uns schon sehr, mit Euch diesmal

eine ganze Woche wieder die besten

neuen nicht-heteronormativen Filme des

Jahres zu feiern!“, so das Team des Filmfestivals

online mit berechtigter Vorfreude.

Und auch wir sind begeistert! Eröffnet wird

das queerfilmfestival mit François Ozons

schwuler Verneigung vor Rainer Werner

Fassbinder: „Peter von Kant“ – mehr zum

Film hinten auf unseren FILM-Seiten. Weitere

Highlights sind Mohammad Shawky

Hassan in „Soll ich dich einem Sommertag

vergleichen?“ und das Coming-of-Age-

Drama „Mein erster Sommer“.

Besonders gefallen hat uns auch Adam

Kalderons „Der Schwimmer“, ein (sexy!)

Film über einen Schwimmer, Erez, der sich

zwischen der Liebe und seinem sportlichen

Lebenstraum Olympia entscheiden

muss. Ein schwules und hochsommerlichschwüles

Sportdrama mit jeder Menge

Haut, Speedos und trainierten Sportlern.

In Frankfurt kooperiert das queerfilmfestival

außerdem mit den Jüdischen

Filmtagen „mazel.mov“; zwei Filme

werden gezeigt: In „Concerned Citizens“

hegt das schwule Paar Ben und Raz einen

Kinderwunsch; als sie Zeugen brutaler

Polizeigewalt werden, sehen sie plötzlich

ihre Zukunft bedroht. Die Doku „Nelly &

Nadine“ erzählt die Liebesgeschichte der

belgischen Opernsängerin Nelly Mousset-

Vos und der chinesischen Widerstandskämpferin

Nadine Hwang, die sich 1944

im KZ Ravensbrück kennenlernten. Ein

sehenswertes Programm! *rä, *bjö

8. – 14.9., queerfilmfestival, in Frankfurt

im Mal seh’n Kino und in der Harmonie,

in Stuttgart im Delphi,

www.queerfilmfestival.net

„Der Schwimmer“ auch am 30.9.

im Kommunalen Kino Weiterstadt,

www.kino-weiterstadt.de

FOTO: GUY SAHAF

„Concerned Citizens“ von Idan Haguel

FESTIVAL

mazel.mov: Shtaim

FOTO: PRO FUN / CINEMIEN

Die Jüdischen Filmtage „mazel.

mov“ finden vom 4. bis 18.

September in verschiedenen

Frankfurter Kinos statt. Im

Programm finden sich gleich

mehrere queere Filme; neben

„Concerned Citizens“ und „Nelly

& Nadine“, die in Kooperation mit

dem queerfilmfestival gezeigt werden

(siehe oben), läuft im Filmforum

Hoechst „Shtaim / Two“. Regisseurin Aster

Elkayam zeigt das lesbische Paar Omer und

Bar, das voller Euphorie und Zuversicht ihre

Zukunft als Eltern plant. Dabei unterschätzen

sie die Herausforderungen, denen zwei

Frauen gegenüberstehen, die eine Familie

gründen wollen. Ein bemerkenswertes

Filmdebüt! *bjö

15.9., Filmforum Hoechst,

Emmerich-Josef-Str. 2, Frankfurt,

20:30 Uhr, www. juedische-filmtage.com


CONTEST

Drag Slam Autumn Season

Frankfurts Contest für Nachwuchs Drags ist zurück aus der

Sommerpause! Nach dem Vorbild der Poetry- oder Song-

Slams dürfen hier jeweils sechs Queens zeigen was sie drauf

haben. Das Publikum stimmt ab, die siegreiche Queen wird

mit 250 Euro Preisgeld und einem Drag-Package bestehend

aus einer Beratung von Ursula Haas und Rabatt auf Cortes-

Wigs belohnt. Dabei ist Ruhm wie immer unbezahlbar! Als

Hosts und Moderatorinnen des Abends steht das bewährte

Team Giselle Hipps und Jessica Walker bereit. Im Anschluss

sind alle Queens und Besucher*innen zur Milk’n’Cream-Party

eingeladen. Tipp: Für den Drag Slam kann man sich laufend

bewerben; wenn eine Show „voll“ ist, rücken die nächsten

Queens in den nächsten Slam. *bjö

Der neue

Kia Niro Hybrid.

Denk einfach mal größer.

KULTUR 25

3.9., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 20 Uhr,

www.dragslam.de

FOTO: OVERLINE.TV

REVUE

Showgirls Faces in reallife

Showgirls-Chefin Vanessa P. macht nicht nur ihr eigenes

Ding: Zu ihrer monatlichen Show lädt sie immer wieder

Gast-Queens aus Frankfurt oder aus der Region ein. Immer

wieder neu, immer wieder anders – das ist das Motto von

Vanessa P. Im September ist zur Show „Faces“ zum einen

Queen Jazz Cortes mit verschiedenen Nummern dabei.

Damit ist Jazz einmal nicht als Host, Bingo-Queen oder Perücken-

und Nagel-Stylistin zu sehen. Als Dritte im Bunde

kommt die Newcomerin Ramona Art aus Aschaffenburg

angereist. Sie hat bisher mit aufwändigen Makeup-Looks

auf Social Media gewirkt und tritt bei Showgirls zum ersten

Mal live auf die Bühne – ohne Netz, doppelten Boden,

Kamerastativ und Weichzeichner. Eine Reallife-Premiere! *bjö

23.9., Galli Theater, Hamburger Allee 45, Frankfurt,

20 Uhr, www.showgirls-frankfurt.com

Jetzt für:

Abbildung zeigt kostenpflichtige Sonderausstattung.

€ 29.990,-

Kia Niro 1.6 GDI Hybrid

Edition 7

Mit dem neuen Kia Niro Hybrid kannst du einfach

größer denken ‐ in jeder Hinsicht. Du brauchst mehr

Raum für deine Ideen? Der Kia Niro Hybrid gibt ihn

dir. Du willst elektrisch fahren, ohne extern laden zu

müssen? Kannst du: dank idealem Zusammenspiel

aus Elektroantrieb und Verbrennungsmotor.¹ Ganz

nebenbei genießt du auch die Vorzüge hochwertiger

und nachhaltiger Materialien im Innenraum.

Überzeuge dich selbst bei einer Probefahrt.

Kia Niro 1.6 GDI Hybrid Edition 7 (Super/ 6-

Gang-Doppelkupplungsgetriebe) 103,6 kW

(141 PS): Kraftstoffverbrauch in l/100 km

kombiniert: innerorts 3,4; außerorts 3,6;

kombiniert 3,4. CO 2 -Emission: kombiniert 79

g/km. Effizienzklasse: A+. 2

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FOTO: GRIDART, VANESSA P.

1 In bestimmten Situationen wird auch im Elektro-Modus der

Verbrennungsmotor automatisch aktiviert ‐ zum Beispiel wenn der

Ladezustand der Hybridbatterie unter ein bestimmtes Niveau sinkt,

der Beschleunigungsbedarf hoch ist oder der Fahrzeuginnenraum

beheizt werden soll.

2 Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind

nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken

zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.


26 KULTUR

FOTO: FRIEDRICH-WILHELM-MURNAU-STIFTUNG

FILMKONZERT

Eine Symphonie des

Grauens

Filmstill „Nosferatu“

Eine ungewöhnliche Neuentdeckung erwartet

nervenstarke Kulturfans mit der Vorführung

des Stummfilmklassikers „Nosferatu“, der vor

einhundert Jahren erstmals über die Leinwände

flimmerte. Der damals noch unbekannte Regisseur

Friedrich Wilhelm Murnau setzte dabei auf

biedermeierlich-schauerromantische Naturaufnahmen

und realistische Schauplätze, was den

übernatürlichen Horror verstärkt, der in Form des

in den Karpaten hausenden Vampirs Graf Orlok

über die Bewohner des norddeutschen Hafenstädtchens

Wisborg hereinbricht. Der von Max

Schreck meisterhaft verkörperte Untote lechzt

nach dem süßen Blut von Ellen, der aufopferungsvollen

Ehefrau des Maklergehilfen Thomas,

der zu Orlok geschickt wurde, um ihm ein

verfallenes Haus in Wisborg zu verkaufen. Doch

Gefahr droht nicht nur dem jungen Paar, denn

bald verbreitet sich eine mysteriöse Seuche in

der Stadt, die die arglosen Bewohner hinwegrafft

und der nur beizukommen ist, wenn der Vampir

endgültig stirbt.

Im Großen Saal der Alten Oper wird der Film als

Live-Improvisation vom Jazzpianisten Michael

Wollny und Mitgliedern des Norwegian Wind

Ensembles begleitet. Ein wahrhaft einmaliges

Erlebnis. *mas

THEATER

Secret Life of Humans

Das English Theatre eröffnet die

Spielzeit mit einem Stück, das

sich auf die Suche nach dem

Grund menschlichen Handelns

macht und sich der komplexen

Frage „Was hat die Evolution

gebracht?“ nähert. Dabei werden

zwei unterschiedliche Meinungen

vertreten: die Positive, verkörpert

durch den Mathematiker und

Forscher Dr. Jacob Bronowski, der

daran glaubt, dass die menschliche

Entwicklung immer zum Ziel

hat, sich selbst zu verbessern –

und die Gegenmeinung, vertreten

durch die junge Wissenschaftlerin

Ava, die als Ergebnis der Evolution

die Auslöschung der Menschheit

sieht. Als Ava zufällig ein Date

mit dem Bronowski-Enkel Jamie

hat, stoßen beide im Familienanwesen

des Wissenschaftlers

auf geheime wissenschaftliche

Dokumente und düstere Kapitel

der Familienchronik.

Die Frankfurt-Premiere des

Stücks des amerikanischen

Autors David Byrne (nicht zu verwechseln

mit dem gleichnamigen

Mitglied der Band Talking Heads)

musste wegen Corona geschoben

werden – mit einer glücklichen

Wendung: Man konnte nun

David Byrne persönlich für die

Regiearbeit gewinnen. *bjö

Premiere am 16.9.,

The English Theatre, Gallusanlage

7, Frankfurt, 19:30 Uhr,

zu sehen bis 29.10., Spieltage:

Dienstag bis Samstag

19:30 Uhr, sonntags 18 Uhr,

www.english-theatre.de

ILLUSTRATION: THE ENGLISH THEATRE

18.9., Alte Oper, Opernplatz, Frankfurt, 20 Uhr,

www.alteoper.de


KULTUR 27

GASTROTIPP

VON PETER ZAMER

ODYSSEE –

das Ende einer Suche

Warum die

einen lieben..

Sehr viele der Straßenecken im Frankfurter Nordend schmücken

sich mit Bars, Cafés und Lokalen. Eine dieser Ecken, die

alles zugleich ist und sich darüber hinaus schon seit vielen

Jahren einen sehr guten Namen gemacht hat, ist das Odyssee,

Ecke Weber-/Schwarzburgstraße.

Angenehm und herzlich wird das Odyssee von Beginn an

mit Leidenschaft geführt; einer Leidenschaft, die gleichermaßen

dem guten Essen gilt, wie den selbstgemachten

Kuchen, und nicht zuletzt auch den Gästen.

Schmecken soll es, bequem soll es sein, erschwinglich und

nachbarschaftlich. Und dafür wird alles getan: Eine Speisekarte,

die von oben bis unten Feines anbietet, wechselnde

Gerichte sind auf der Tafel nachzulesen, Koteletts vom Erzeuger,

Zutaten und Gewürze mit Aroma und Geschmack.

...und die

anderen

DON‘T close your

essen?

eyes.

Watch Dominion

on YouTube

youtube.com/watch?v=LQRAfJyEsko

Eine friedliche Welt beginnt bei dir!

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israeli kitchen

FOTO: PEZ

Wir entscheiden uns für die spanische Fischpfanne (15,80

Euro) und das Frankfurter Schnitzel mit Grüner Soße

(16,90 Euro) – beides schmeckt hervorragend!

Das Odyssee bietet alles mit viel Freundlichkeit ohne

Umschweife und Anbiederung, nicht zu modisch, nicht zu

klassisch, sondern mit Persönlichkeit. So ist es der beste

Ort für Gespräche und Kontakte, man wird beachtet und

bleibt ungestört und die die Ecke umschlingende Terrasse

hat Platz, Sonne und Schatten. Eine Odyssee? Auf gar

keinen Fall! Eher das Gegenteil: der Ort, den man lange

gesucht hat, der Ort, an dem man gerne ankommt und

rastet. *pez

Odyssee, Weberstr. 77 (Ecke Schwarzburgstraße),

Frankfurt, Tel: 069 90500995, Mo bis Sa 11 – 24 Uhr,

sonntags Ruhetag, www.odyssee-frankfurt.de


28 DESIGN

FREIZEIT

NATUR

AKTIV ERLEBEN

Bei einem Ausflug in die Natur – zu Fuß oder mit dem Rad – kann viel

passieren, daher ist eine gute Vorbereitung das A und O. Wenn du von

vornherein mit einer intelligenten und funktionalen Ausstattung versehen

bist, kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren: Wohin

und mit wem?

Eine gute Jacke ist besonders wichtig, soll sie doch sowohl bei Sonne als auch

Regen und Wind Schutz bieten. Die Funktions-Radjacke in Orangerot kann all das,

sie ist atmungsaktiv, feuchtigkeitstransportierend und schnelltrocknend und sieht

auch noch gut aus. Genauso einleuchtend ist die Notwendigkeit eines robusten,

wasserabweisenden Outdoor-Rucksacks mit vielen Schlaufen, Taschen und

Fächern. Doch mindestens ebenso hilfreich sind all die anderen Accessoires und

Gadgets, die es hier noch zu entdecken gibt!

Ab 30.8. auf www.tchibo.de


WO DIE

NATUR

NOCH

IN ORDNUNG

IST?

In Ihrem Schlafzimmer.

TEAM 7 Hamburg City, www.team7-hamburg.de

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TEAM 7 Stuttgart, www.team7-stuttgart.de


30 WOHNEN

SCHÖN EINRICHTEN

Zu Hause solls schön und gemütlich sein - mit unseren Tipps und Anregungen für Design, Möbel und vorausschauend den Balkon oder

Garten für den nöächsten Sommer ist das nicht schwer – und macht obendrein noch Spaß! *bjö

FOTO: LORBER

EINRICHTEN

Modern-mediterraner Wohlfühlort

Eine echte Entdeckung ist Lorber The Store im ruhigen Frankfurter

Nordend. Inhaber Frank Lorber ist eigentlich als internationaler DJ und

Musikproduzent bekannt, der Anfang der 1990er seine Karriere im Omen

startete. Aber schon damals hegte er eine zweite Leidenschaft: Design,

Interior und Architektur. 2011 eröffnete er mit seiner damaligen Partnerin

Susanne Theißen ein erstes Möbelgeschäft mit dem prophetischen

Namen „Second Home“; die Idee eines Concept Stores für Möbel war damals

noch neu und ungewöhnlich. „Nach dem Verkauf von Second Home

merkte ich schnell, dass mir etwas fehlt“, erzählt Frank Lorber. Mit Glück

und nachbarschaftlichem Netzwerk fand er schließlich einen Ladenraum

in der Egenolffstraße, wo er Ende 2016 „Lorber The Store eröffnete. Der

Idee des Concept Stores sowie seinem spielerischen Stilbewusstsein

ist er treu geblieben: Der Showroom ist wie eine Wohnung eingerichtet,

ein modern-mediterraner Wohlfühlort, in dem man sich ruhig etwas Zeit

nehmen kann, um all die sorgfältig kuratierten Einrichtungsstücke zu

entdecken, mit denen Lorber auch ganze Wohnungseinrichtungen plant.

Den futuristisch-organischen Lampendesigns von Tom Dixon stehen

zum Beispiel skandinavisch klare Linien der Sitzmöbel und Leuchten

von GUBI gegenüber. Auch lokales Design ist vertreten, wie die Stühle

aus der Frankfurter Upcycling-Werkstatt von Markus Friedrich Staab,

dazu schöne Deko-Stücke, Kissen, Teppiche, Vasen, Keramik und immer

wieder Unikate aus kleinen Manufakturen oder ausgewählte Kunstwerke.

Inspiration holt Frank Lorber sich von überall – auch auf Flohmärkten oder

aus Design-Zeitschriften: „Augen und Ohren offenhalten – und vernetzt

bleiben“, schmunzelt Lorber. Sehr sympathisch. *bjö

Lorber The Store, Egenolffstr. 38, Frankfurt, www.lorber-store.com

PFLEGE

Lederpflege ökologisch

Das Frankfurter Bürstenhaus bietet – anders als sein Name

vermuten lässt – nicht nur Büsten, Besen, Kämme und Co.,

sondern vor allem auch eine breite Auswahl an Produkten,

die im Haushalt nützlich sind oder der Körperpflege dienen.

Hier gibt’s Feines zu entdecken – zum Beispiel die Schuhund

Lederpflegeprodukte von Tapir. Die kleine Manufaktur

produziert seit 1983 hochwertige Pflegemittel für Schuhe,

Taschen und Ledermöbel, die ausschließlich aus natürlichen

Rohstoffen hergestellt werden. Dabei verwendet Tapir edle

Wachse sowie hochwertige Öle und Fette und setzt auf

ökologischen Anbau und ressourcenschonende Verarbeitung.

Das garantiert eine nachhaltige Lederpflege und lässt Lederwaren

immer wieder wie neu aussehen. *dr

FOTO: BÜRSTENHAUS

Bürstenhaus Frankfurt, Töngesgasse 27, Frankfurt,

www.buerstenhaus.de


SCHLAFZIMMER

Wie man sich bettet …

… so schläft man. Das Sprichwort trifft genau den Kern des

gesunden Schlafs: Denn Rückenschmerzen, Verspannungen

und Abgeschlagenheit am Morgen danach können unter

anderem an der falschen Matratze liegen. Manuela Breker

von Betten Zellekens weiß auf was es ankommt: Weil

jeder Mensch individuell ist, muss auch das Bettensystem

individuell abgestimmt sein. Neben dem Gewicht ist da zum

Beispiel auch die Schlafposition entscheidend. Die richtige

Matratze sollte sich jeder Liegeposition flexibel anpassen

und dabei

immer auch

die optimale

Unterstützung

der Wirbelsäule

garantieren

– das ist das

Geheimnis.

FOTOS: BETTEN ZELLEKENS

...und die

anderen essen?

WOHNEN

Warum die

einen lieben...

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31

israeli kitchen

Mediterrane Küche

Neu interpretiert

Auch bei der Auswahl der Materialien hilft die Expertin weiter:

„Taschenfederkernmatratzen unterstützen den Körper

sehr gut, sind aber etwas härter. Schaumstoffmatratzen bieten

sich für Seitenschläfer an – oder man entscheidet sich

für eine sogenannte Hybridmatratze, die beide Eigenschaften

kombiniert“, so Breker. Zu Unrecht etwas aus der Mode

gekommen sind Latexmatratzen, die zwar schwer, dafür aber

sehr haltbar sind und über eine gute Federung verfügen. Bei

Betten Zellekens kann man nicht nur Probeliegen, sondern

bekommt außerdem eine fundierte wie ganzheitliche Beratung

zu Bettensystemen, Lattenrosten und passender

Bettwäsche – alles für einen erholsamen Schlaf! *dr

Betten-Zellekens Flagship Store, Hanauer Landstr. 174,

Frankfurt, weitere Filialen: Sandgasse 6, Frankfurt

und Waisenhausstr. 2, Bad Homburg,

www.betten-zellekens.de

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32 WOHNEN

OUTDOOR

GRÜNES DESIGN

für die eigene Oase

FOTOS: PALFI GARTENDESIGN

„Freiräume sind wichtiger denn je. Der Alltag

in der Stadt schreit förmlich nach grünen

Oasen, egal ob Balkon, Innenhof, Dachterrasse

oder Hausgarten – und es gibt

keinen Raum, der sich nicht durch

‚grünes Design‘ aufwerten lässt“.

Das sagt der Gartengestalter

und Diplom-Ingenieur

David Palfi, der just im März

dieses Jahres in Frankfurt

sein eigenes Unternehmen

„Palfi Gartendesign“

gegründet hat. Der Absolvent

der Wiener Höheren

Bundeslehr- und Forschungsanstalt

für Gartenbau mit anschließend

absolviertem Diplomstudiengang

Landschaftsarchitektur an der

FH Nürtingen gestaltet mit Leidenschaft

verschiedenste Grünräume – wir haben ihn

zum Interview getroffen. *bjö

David, beschreibe kurz deine

Einsatzgebiete. Worin siehst du

deine Aufgaben?

Ich plane vor allem Balkone und Gärten,

vom Stadtbalkon mit wenigen Quadratmetern

über Dachterrassen und Vorgärten

bis hin zum Hausgarten. Während der Pandemie

haben viele Menschen erfahren, wie

wichtig ein „grünes Wohnzimmer“ ist, um

Kraft zu tanken. Solche Orte zu schaffen,

mit individuellem Design und ökologischem

Wert, macht mir große Freude.

Der Spätsommer scheint erst mal

nicht die geeignete Jahreszeit zu sein,

um sich um Garten, Pflanzen und Co

zu kümmern.

Warum sollte

man damit

trotzdem jetzt

schon starten?

Planen kann man

das ganze Jahr über.

Für Pflanzarbeiten sind

aber Herbst und Frühjahr

besonders geeignet. Es ist also

nicht zu früh, jetzt schon über die Saison

2023 nachzudenken. Generell sollte man

solche Projekte mit Vorlauf angehen. Die

Planung ist ja ein kreativer Prozess, nicht

nur für mich, sondern auch für die Auftraggeber*innen.

Es geht darum, Ideen zu

entwickeln und sie nachhaltig umzusetzen

– dafür sollte man sich Zeit nehmen.

Der Klimawandel bringt für die

Garten- und Pflanzenwelt große

Probleme; wie gehst du damit um?

Der diesjährige Sommer war einer der

heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen.

Viele Gartenbesitzer stehen jetzt vor

vertrockneten Rasenflächen oder Pflanzen

und fragen sich, was sie tun können. Eine

Lösung sind trockenheitsresistente Stauden

und Gräser, die auch im öffentlichen Raum

immer öfter gepflanzt werden. Sie sind

attraktiv, mehrjährig, pflegeleicht und bieten

Nahrung für Insekten – auch im Garten

ist „Diversity“ wichtig! Ich versuche immer,

die beste Wahl für den jeweiligen Standort

zu treffen. In Städten, die bis zu 10 Grad

wärmer sein können als ihre Umgebung, ist

die Gebäudebegrünung ein Riesenthema.

Auch Balkone leisten da ihren Beitrag. Mit

der richtigen Bepflanzung kann man das

Mikroklima positiv beeinflussen und die

Temperatur senken.

Welche Vorteile hat es, einen

Balkon oder Garten professionell

planen zu lassen?

Es erspart eine Menge Arbeit und teure

Fehlentscheidungen. Vor allem bei der

Pflanzenauswahl ist ein Rat vom Profi viel

wert. Wie viele spontan gekaufte Sträucher

oder Topfpflanzen sind schon eingegangen,

weil sie nicht den richtigen Standort hatten.

Außerdem fehlen für den eigenen Garten

manchmal zündende Ideen. Ein geschulter

Blick von außen kann da inspirieren und

neue Impulse geben.

www.palfi-gartendesign.de

Das komplette Interview gibt’s auf

männer.media/regional/gab

Seefeld Frankfurt | Scheffelstraße 1

60318 Frankfurt am Main | Tel.: 0 69/95 50 86 39

Restaurant & Biergarten

www.seefeld-frankfurt.de

willkommen@seefeld-frankfurt.de

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61118 Bad Vilbel

Reservierungen:

Tel. 06101-12 72 83

Öffnungszeiten:

Di–Fr: 11–22 Uhr,

Sa/So/Feiertag:

10–22 Uhr

„Crossover-Küche“ - regional & international

www.altemuehle.net

auch vegetarische und vegane Speisen

Frühstück • Mittag • Kaffee/Kuchen • Abendessen


EINRICHTEN

MORGEN Interiors:

Design-Hotspot im Osthafen

MORGEN Interiors ist Design-Studio, Store und Möbelwerkstatt

in einem. Beheimatet im Frankfurter Osthafen

entwickelt und realisiert das Team um Gründer Thomas

Tritsch seit 20 Jahren Interior-Design-Projekte in öffentlichen

und privaten Räumen – hoch individuelle „Lebensräume“,

bei deren Realisierung das MORGEN-Team sich um alles

kümmert: von der Raumaufteilung und Möblierung über

Farb- und Lichtkonzepte und Fußböden bis zur Dekoration.

Die Küche gehört als einer der zentralen „Lebensräume“

einer Wohnung ebenfalls zu den Schwerpunkten der

MORGEN-Maßanfertigungen, die für hohe Qualität und

lange Nutzungsdauer garantieren.

...und die

anderen essen?

WOHNEN 33

Warum die

einen lieben..

FOTOS: MORGEN INTERIORS

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www.probiers-vegan.de

israeli kitchen

Zudem entwirft

das Kreativteam

zahlreiche Möbel

selbst: Unter dem

Namen MORGEN

Collection wird

eine Komposition

zeitloser

Möbelstücke

wie Konferenzund

Esstische,

Sideboards oder

Betten angeboten,

die in der hauseigenen

Manufaktur im Osthafen hergestellt werden. Neben

der eigenen Kollektion kann man sich im Ladengeschäft

MORGEN & Friends auch von Möbeln, Objekten und Materialien

anderer Hersteller inspirieren lassen – z.B. Gervasoni,

Moroso, Arflex oder Flos, deren Produkte MORGEN bei seinen

eigenen Inneneinrichtungsprojekten ebenfalls verwendet.

Damit bietet MORGEN Interiors die perfekte Kombination

aus Möbeldesign, Kunst, individuellen Raumkonzepten,

Architektur und klassischem Handwerk. *dr

MORGEN Interiors, Lindleystr. 5, Frankfurt, www.morgen.org


34 WOHNEN

EINRICHTEN

Møbel – Zuhause bis ins Detail

„Wir sind kompetent und dabei auch sehr nett“, lacht

Christiane Weller. Die erfahrene Einrichtungsexpertin hat zusammen

mit ihrer langjährigen Kollegin Christina Riedel-Mohammad

im November letzten Jahres in Sachsenhausen das

kleine Einrichtungsgeschäft „Møbel – Zuhause bis ins Detail“

eröffnet. „Unser Fokus liegt auf skandinavischem Design“,

erzählt Christiane Weller weiter. „Wir führen Designklassiker,

schauen aber auch immer nach neuen Trends“. Der kleine

Laden hat es in sich: Zu entdecken gibt’s Wohnaccessoires

wie die Aaalto Vasen von Iittala aus Finnland, Keramik von

Eulenschnitt oder Trinkbecher mit der minimalistischen

Buchstaben-Typo von Design-Letters sowie feine Einrichtungsideen

von Klassikern wie Montana aus Dänemark über

Leiterregale von String und den Möbeln von Muuto bis zu

den knautschigen Sitzsäcken von Fatboy – um nur ein paar

FOTOS: MØBEL-ZUHAUSE

NUR IN

FRANKFURT

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Beispiele des mit

Leidenschaft ausgewählten

Sortiments

zu nennen.

Bei Møbel kann

man auch komplette

Einrichtungen

planen lassen.

Die ganzheitlichen

Einrichtungskonzepte

beruhen auf

einer 16-jährigen

Berufserfahrung:

Ein ausführliches

Kundengespräch, Maßnehmen vor Ort, detaillierte Planungszeichnungen

bis hin zur Lieferung und Montage – alles

kommt aus einer Hand. „Unsere Möbelhersteller bieten

modulare Möbel, die wir nach Kundenwunsch zusammenstellen

und unser Portfolio ist hochwertig und designorientiert“,

ergänzen die Inhaberinnen. Damit machen sie ihrem

Ladennamen „Møbel – Zuhause bis ins Detail“ alle Ehre!

Vorbeischauen für neue Inspiration lohnt sich! *bjö

menscare_frankfurt

Møbel-Zuhause bis ins Detail, Darmstädter Landstr. 50,

Frankfurt, www.moebel-frankfurt.com


FOTOS: LIGNE ROSET

BY DECOR WALTHER

WOHNZIMMER

LET’S LOUNGE

mit ligne roset

Gutes Design ist immer zeitlos: Der Sessel- und Couch-

Entwurf TOGO des französischen Designers Michel Ducaroy

aus dem Jahr 1973 ist der beste Beweis! Inspiriert vom

freiheitlichen Denken der späten 60er und frühen 70er

war TOGO seinerzeit eine echte Revolution: Als erstes

Vollschaum-Polstermöbel aus einem Guss bekamen die

Sessel und Couchen ihren Halt und ihre Form allein durch

das gewählte Material und raffiniert gesetzte Falten und

Absteppungen. Die niedrige Sitzhöhe und Weichheit des

Materials sind bis heute der Inbegriff relaxten Loungens

auf den zu Sitzlandschaften kombinierbaren Elementen.

Michel Ducaroy hat TOGO für Roset entworfen. Das

Design wurde seitdem weltweit über 1 Million Mal verkauft

und gilt heute als der ikonische Klassiker des Möbelhauses,

der im kommenden Jahr seinen 50. Geburtstag feiert.

Schon jetzt gibt es TOGO in vielen Materialien, Farben und

Angeboten zu entdecken. Let’s lounge! *dr

ligne roset, Hanauer Landstr. 135, Frankfurt,

www.ligne-roset.com

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36 WOHNEN

IMMOBILIENFINANZIERUNG

Ist der Traum vom Eigenheim

jetzt ausgeträumt?

Viele stellt der Wunsch nach

einer eigenen zentralen Stadtwohnung

oder dem Häuschen

im Grünen aufgrund der aktuellen

Lage vor eine Herausforderung:

Kostete die Realisierung

bisher monatlich 350 Euro

je 100.000 Euro Darlehen, um den

Kredit „vernünftig“ zurück zu zahlen,

so liegen wir heute schon bei fast 500

Euro im Monat. Das sorgt nicht nur bei

Familien, ob queer oder nicht, für große

Planungsunsicherheit.

Vielen bleibt der Zugang zu bezahlbaren

Krediten mittlerweile verwehrt. Ist der

Traum damit ausgeträumt? Nicht unbedingt,

denn es gibt Finanzierungszugänge,

die über die klassische Hausbank hinausgehen.

Eric Jung, Immobilienexperte beim

Frankfurter Versicherungsmakler Hoesch

& Partner, weiß: „Immer mehr Kundinnen

und Kunden nehmen unseren Baufinanzierungsservice

in Anspruch. Dazu gehört,

sich mit den Details der Traumimmobilie

und den jeweiligen

Anforderungen

der Kreditnehmer auseinanderzusetzen.

Wir prüfen

und vergleichen die in Frage kommenden

Finanzierungen und bieten zudem

mehr als jede Bank: Zugang zu über 400

potenziellen Kreditgebern, und zwar

auch solchen, die Kredite nicht direkt an

Endkunden vergeben. Wir beraten unsere

Kundschaft zu den Optionen und wickeln

alles komplett ab. Wir checken außerdem

die Immobilie und geben unseren Kunden

wertvolle Informationen, wie eine realistische

Preiseinschätzung mit an die Hand,

und liefern damit eine gute Verhandlungsgrundlage.“

Während es auf dem Land wieder Verhandlungsspielräume

bei den Immobilienpreisen

zu geben scheint, sieht es in

Metropolregionen nicht danach aus, dass

die Preise mittelfristig sinken. Im Umkehrschluss

bedeutet das: Höhere Hürden in

der Finanzierung – denn eine Vorsorge in

Form einer Immobilie ist für viele schwer

zu leisten, gerade weil es keinen pauschalen

Lösungsansatz gibt. Umso wichtiger:

Ein Berater, der die Wünsche der Kunden

kennt und individuelle Lösungen aufzeigt!

Wir empfehlen: Egal ob Singlehaushalt

oder Familie – die Investition in einen persönlichen

Berater ist die halbe Miete. *dr

Hoesch & Partner,

Bockenheimer Landstr. 20, Frankfurt,

www.hoesch-partner.de

FOTOS: HOESCH & PARTNER

FOTO: BRÜHL

WOHNKONZEPTE

Einrichten mit den Bürkle-Brothers

„Nachhaltigkeit und Langlebigkeit

werden bei uns groß geschrieben“, sagt

Stephen Bürkle, der zusammen mit

seinem Bruder Martin das 1959 in Neu-

Isenburg gegründete Familienunternehmen

Bürkle Wohnkonzept in zweiter Generation

führt. „Das heutzutage weithin

übliche, schnelle, hektische Geschäft mit

Auslieferung kurz nach dem Mausklick –

oft zu Lasten der Qualität – ist nicht so

unser Ding“, so Stephen Bürkle weiter.

Mit der langjährigen Zusammenarbeit

mit den besten Möbelherstellern und

Manufakturen bürgt das Unternehmen

für Qualität – heute mit dem Fokus auf

hochwertigen Einrichtungen für Wohnen,

Schlafen und Küche. Ein Schwerpunkt

sind digital geplante Möbel, die

vom eigenen Montageteam ausgeliefert

und sorgfältig montiert werden. Um

perfekt planen zu können, vereinbart

das Bürkle-Team gerne Termine bei den

Kund*innen zu Hause, selbst wenn es

„nur“ um den Austausch von Stühlen

oder eines Regals geht.

Neben Einbauküchen und für jede

Raumsituation passgenaue Einbauschrank-Lösungen

sind individuelle

Sofaideen mit oft verblüffenden Zusatzfunktionen

ein weiterer Schwerpunkt

des Ladengeschäfts. Zum Beispiel

kann man auf dem eher zierlichen

BRÜHL-Sofa roro nicht nur sitzen, sondern

die Sitzpositionen verändern, um

zum Beispiel die Beine hochzulegen

oder darauf zu schlafen. Hierzu gibt es

eine ganze Palette an Typen und natürlich

eine große Auswahl an Bezügen

aus Leder oder Stoff. Als schlichtes

Pendant zu den Funktionssofas bilden

Wohnlandschaften einen Gegenpol –

zum Beispiel die von BRETZ, IP-Design

oder die individuellen Couches von

Gelderland. *dr

Bürkle Wohnkonzept,

Frankfurter Str. 19, Neu-Isenburg,

www.buerkle-wohnkonzept.de


WOHNEN 37

HEDEGGER

Individuelles Design

von Bad bis Bett

FOTO: HEDEGGER

Hedegger verleiht den Möbeln genau den

Charakter, der am besten zur Persönlichkeit

passt. Eine riesige Auswahl an

Materialien und Farben zur Gestaltung

der Oberflächen macht alles möglich:

Man kann die natürliche Wärme von

Holz mit der rauen, kühlen Entschlossenheit

von Echtbeton kombinieren

oder die Klarheit und Transparenz von

Glas mit den Emotionen eines persönlichen

Lieblingsfotos ergänzen. Auch die

Innenausstattung lässt sich individuell

abstimmen: auf die Körpergröße oder

auf die der Schätze, die untergebracht

werden sollen. Mit herunterziehbaren

Kleiderstangen, Krawattenhaltern oder

magnetischen Taschenboxen lassen sich

Schränke kreieren, die alle Träume erfüllen.

Neben einer Menge unterschiedlicher

Designs und Farben können hier

sogar individuelle Druckgrafiken, wie zum

Beispiel eigene Fotos, verarbeitet werden.

Ein Schlafzimmerschrank mit Sternenhimmel-Dekor

oder romantischer

Südseestimmung? Oder das Emblem

der Lieblingsmannschaft … Das macht

jeden Schrank zum Unikat! Inspiration

bieten die Showrooms von Hedegger in

Frankfurt und Wiesbaden. *dr

Die exklusiven Cabinet-

Partner: Hedegger in

Frankfurt, Friedensstr. 1

(am Willy-Brandt-Platz)

und Hedegger in Wiesbaden,

Wilhelmstr. 2 – 4

(gegenüber RMCC),

www.hedegger.de

Wenn es vom Guten

das Beste sein soll ... Kosmidis!

Frische, Qualität und Anspruch.

Das ist unsere Leidenschaft seit Jahren.

Dafür garantieren wir mit unserem Namen!

Edle Weine und Spirituosen, ausgefallene Gewürze, Obst & Gemüse,

Frischer Fisch und Fleisch in TOP Qualität.


38 PARTY

Party-Tipps

GAY ORIENTAL NIGHT

Der zweite Samstag im Monat

ist in Frankfurt für die Oriental

Night reserviert – nur hier gibt’s

die einzigartige Mischung aus

Orient-Sounds, Balkan-Beats,

moderner arabischer Musik

und türkischem Pop, die mit

westlicher Musik von House,

R’n’B bis Charthits gemixt wird.

DJ Sezer Çağlar und DJane Mo

von der Homoriental in Köln

haben soundtechnisch alles im

Griff. Zur Peak-Hour gibt’s eine

Show mit Kelly Heelton, die

mit ihren vielfältigen Entertainment-Talenten

den Saal weiter

anheizen wird.

10.9., Orange Peel, Kaiserstr.

39, Frankfurt, 23 Uhr,

www.1001orientalnight.de

SPEKTAKEL

präsentiert

FOTO: ÇAĞLAR

FOTO: SLAYTINA, PEXELS.COM, GEMEINFREI

JUMP – 80S ALL

NIGHT LONG

DJane Trust.The.Girl und Mr.

Biro schalten die Neonröhren

ein und feiern „Jump“: Hits

der 1980er mit voller Power!

Van Halen, Madonna, Nena,

Wham! und Co.: Der Hit-Koffer

von DJane Trust.The.Girl

und Mr. Biro ist prall gefüllt

mit Songs der goldenen Ära

der Popmusik. Drum herum

gibt’s jede Menge Deko für

das perfekte 80er Feeling:

quietschbunte Luftgitarren,

viel Neon und eine Original

Sega Master System Konsole

zum Zocken. *bjö

30.9., Nachtleben, Kurt-

Schumacher-Str. 45, Frankfurt,

23 Uhr, www.facebook.

com/jump80sallnightlong

ILLUSTRATION: JUMP

BALLRO+OM

Pose for Charity

Bühne frei, Vorhang auf, roter Teppich galore: Hier kommt „Ballroom Pose

for Charity“, die regenbogenbunte queere Benefizparty der AIDS-Hilfe

Frankfurt AHF im Karlson.

Inspiriert von den New Yorker Ballroom-Sessions

der Voguing-Szene der 80er Jahre wird

hier Vielfalt zelebriert – und alle sind eingeladen,

im Karlson dabei zu sein! Die Attitüde

ist sexy, angefangen mit dem Red Carpet

am Eingang samt Fotowand, pumpendem

House-Soundtrack auf dem Dancefloor,

jede Menge schillernder Queens und Performances

über einen kleinen Außenbereich

für den Schnack zwischendurch bis

zum Basement mit einem klimatisierten

Playroom mit Musik, für alle zum Forschen

und Spielen. Zur Peak-Hour steigt der Show-

Contest „Pose for Charity“ mit fantasievollen

Kategorien von Fächer-Handwerk bis zu

Eleganza Realness. Eine Jury bewertet die

Performances und es winken tolle Preise

vom Hilton Hotel oder Douglas für die

besten Drei. Als quirlige Hosts sind Tante

Gladice und die Regenbogencrew der AHF

unterwegs. „Uns geht es um Vielfalt und

Selbstverwirklichung“ sagen Carsten Gerig

von der AHF und David Willenbacher vom

Klub Karlson. Und beides kann man beim

Ballroom Frankfurt in vollen Zügen genießen,

mitmachen und selbst etwas beisteuern

– getreu dem Motto „Du bist die Party“.

Natürlich wird am Abend auch für die Arbeit

der AHF gespendet; schon im Eintrittspreis

von 18 Euro ist ein Spendenanteil enthalten.

Strike a Pose for Charity! *bjö

17.9., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt,

22 Uhr, www.frankfurt-aidshilfe.de

Anmeldung zum „Pose for Charity“-

Contest mit aussagekräftigem Foto über

pose_for_charity@web.de


KERLE

Bearlounge im Lucky‘s

Für alle die es etwas kerliger mögen

lädt Martin „Tina“ Tannert vom

Lucky’s mit ihrem Team an jedem

ersten Samstag im Monat zur

Bearlounge – ein Abend für Bären

und deren Freunde. Für den passenden

Soundtrack zum kerligen

FOTO: OVERLINE.TV

Show-off sorgt DJ Zinner – und

das schon seit Jahren. Da schwingt

viel Leidenschaft mit! *bjö

3.9., Lucky’s, Große Friedberger

Str. 26, Frankfurt, 20 Uhr,

www.facebook.com/luckysFFM

PARTY 39

FOTO: FERNANDO MIRO, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

STUTTGART

Forest of Love

Die Stuttgarter Lovepop-Crew

geht im September nochmal

nach draußen und feiert

in Weitmanns Waldhaus das

fluffige Open Air Chill-Out Event

„Forest of Love“; ein Community-Hangout

mit DJ-Sounds,

Food-Trucks, Spiel und Spaß

von mittags bis Mitternacht. Alle

Infos gibt’s auf Seite 19! *bjö

11.9., Weitmanns Waldhaus,

Rotenwaldstr. 373, Stuttgart,

13 – 24 Uhr, www.lovepop.

info/stuttgart

FOTO: TARAS CHERNUS, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

OUTDOOR

GRIND am

Blauen Wasser

Frankfurts sexy-Dresscode-Party lädt zum

nächsten Open-Air-Special und feiert im

legendären Freiluft-Klub Blaues Wasser – ein

grandioses Finale der GRIND-Summer-Season.

Im Frankfurter Osten bietet das Blaue

Wasser viel Urlaubsfeeling direkt am Mainufer.

Mit coolen Drinks, Hotties in Speedos und

entsprechend aufgeheizter Sommerstimmung

gibt’s hier 10 Stunden (!) Party pur, vom Mittag

bis nach Sonnenuntergang. An den Decks

steht die Creme der GRIND-DJs: Mark Hartmann,

Dommy Dean, Frau Laura, Karotte und

Newcomer Benja Asima pumpen akustisches

Adrenalin in die Crowd. Der GRIND-Dresscode

ist für die Open-Air-Session zwar ausgesetzt,

trotzdem gibt’s für Fetish-Outfits und sexy

Styles mit minimalem Stoff maximalen Applaus.

Ansonsten gilt: Come as you are! *bjö

4.9., Blaues Wasser, Franziusstr. 35, Frankfurt,

12 – 22 Uhr, Ticket-VVK und VIP-Treatments

über www.grind-frankfurt.de

LGBT FRIENDLY

LAWS


40 PARTY

FOTO: ANNA S.

POP

Atomic: Reise auf dem

Regenbogenteppich

Miss Anna Stood

Die Party für Queers and Folks am zweiten Freitag im Monat

läuft: Im September hat sich DJane Trust.The.Girl den

Atomic-Evergreen-DJ barbecute björn gesichert. Zusammen

schicken sie ein Feuerwerk ausgewählter Indie-, 80er-,

Pop-, House- und Elektro-Hits auf die Nachtleben-Tanzfläche,

was beste Laune bis ausgelassene Hysterie garantiert.

Dazu gibt’s tolle Nebel-Seifenblasen, Trust.The-Girl im

Glitzeroutfit und barbecute björn mit frisch gefärbten

bunten Strähnchen im Haar (munkelt man). Getoppt wird

das Ganze mit der beliebten Dragshow zur Peak-Hour

– diesmal am Start: Miss Anna Stood aus Frankfurt, die

mit Comedy die Herzen der tanzwütigen Crowd erreicht.

Cheers Queers! *bjö

9.9., Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str. 45, Frankfurt,

23 Uhr, www.facebook.com/AtomicVon Herzen

FOTO: FLC

FETISCH

Approved: Bondage Guys

Die Party des FLC für die schwule Fetisch- und BDSM-Community

ist bereits seit einigen Jahren der beliebte Treffpunkt

für Kerle in Leder, Harness, Gummi oder Uniform, die

sich auch für das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung

begeistern. Als Special gibt’s eine fesselnde Performance

der Bondage Guys Rhein Main. Die Grande Opera bietet wie

immer viel Platz und viel Ausstattung für vielseitige Spiele

und ausschweifende Entdeckungsreisen – oder man bleibt

einfach an der Bar und trifft sich zum Klönen auf ein Bier. So

oder so gilt der strikte FLC Fetish-Dresscode. *bjö

17.9., Grande Opera, Christian-Pleß-Str. 11, Offenbach,

21 Uhr, www.flc-frankfurt.de/approved/


PARTY 41

DISCO

Ballroom Code Queer

Eine neue Frankfurter Party kommt: Ballroom Code Queer

soll exzentrisch, stylish, bunt und einzigartig werden. Die Location

ist es schon mal: Der Klub Fortuna Irgendwo von Ardi

Goldmann bietet mit seinem außergewöhnlichen Interieur

und fantasievoll gestylten Bars und Areas den entsprechenden

Rahmen. Und den Rest besorgt das Publikum – von

ausgefallenen Outfits bis zum lässigen Club-Style íst alles

erwünscht, Hauptsache man ist bunt, neugierig und feierwillig.

An den Decks sorgen gleich drei DJs* für den richtigen

Kick; Mark Hartmann, Elisa Cielo und das Berliner Showgirl

Fixie Fate spielen funky Disco-Electrobeats, retro aber

dennoch frisch und futuristisch. Obendrauf gibt’s waghalsige

Performances der Dragqueens Maxima Love und Carla Diox.

Hinter Ballroom Code Queer stecken DJ und Partmacher

Mark Hartmann und Juliane Konchakovskaya, bekannt aus

dem FREUD Klub. *bjö

25 JAHRE

ROBBIE WILLIAMS

XXV DAS NEUE ALBUM

9.9., Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstr. 192,

Frankfurt, 21:30 Uhr, www.fortuna-irgendwo.de,

Insta: ballroomparty

FOTO: BALLROOM CODE QUEER

AB DEM 9. SEPTEMBER

ÜBERALL ERHÄLTLICH!

Mark Hartmann und Juliane Konchakovskaya laden zum Ballroom Code Queer.

HOUSE

Pure – Clubbing for

Gays & Friends

Zum Monatsausklang lädt die Pure-Party an jedem letzten

Samstag eines Monats zum lässigen bis ausschweifenden

House-Abend – alles kann, nichts muss. So auch im

September: Auf dem Hauptfloor unterhalten die DJs Mark

Hartmann und Danny Ventura mit housig-elektronischen

Sound, im neugestalteten Basement lässt DJ S.A. mit

Urban Beats, Pop, 2000er und Dance die Hosen flattern.

Tipp: Early Birds bekommen bis 23 Uhr ermäßigten Eintritt!

Pump that Bass! *bjö

Erich Kissing und Kerstin

Maler und Modell

6. August

bis 1. November

24.9., Karlson, Karlstr. 17, Frankfurt, 22:30 Uhr,

www.facebook.com/PUREgayclubbing

FOTO: JOHN ARANO, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Pfaffengasse 26

D-63739 Aschaffenburg


42 PARTY-RÜCKBLICK

PURE

CLUBBING

FOTOS: OVERLINE.TV

FOTO: CAFÉ SOLO

CAFÉ SOLO

SCHWEJK

LUCKY‘S


PARTY-RÜCKBLICK 43

FOTOS: FD

Aktuelle Club- & Dance-Hits aus den Charts.

www.GAYFM.de

Jetzt kostenlos

downloaden

Den CSD FRANKFURT haben wir gut geschafft! Und es war

wieder mal schön, vor allem mit etwas mehr Normalität; hier

noch ein paar Schnappschüsse: Sissi Diamond und Jamal

(Foto 1), sowie Jouli und Flo (Foto 2). Dann ging es gleich

weiter in den SCHWEJK, wo natürlich entsprechend viel los

war. Hier Markus und ich (Foto 3), vielen Dank an das Team

und vor allem an Linda. Noch später ging es dann noch ins

COMEBACK – hier ist auch alles beim Alten. Schade dass

Bülent nicht da war. Fotos folgen! Als nächstes Highlight kam

dann das MAINUFERFEST; auch wenn die Musik am Römerberg

nicht meins war, war insgesamt gute Party angesagt

(Foto 4, auf dem Römer). Jetzt freuen wir uns erst mal auf

das Museumsuferfest mit der REGENBOGENAREA und dann

sehen wir weiter!

Bis zum nächsten Mal

Euer Frank

FRANKS

Szenebommel

Hor

GAYFM

immer &

uberall.

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44 PINK PAGES

FRANKFURT

U

FRANKFURT

SZENE

BARS

U

Große Eschenheimer Straße

S

CENTRAL 9

Elefantengasse 11,

(069) 292926,

Mo-Do 20 – 2 Uhr,

Fr+Sa 20 – 3 Uhr,

bei Messen bis 4 Uhr.

Moderne, schlichte Bar:

blau und dunkel. Junges,

urbanes Publikum, beliebt.

Do 20 Uhr Mädelsabend

COMEBACK 1

Alte Gasse 33,

tägl. ab 17 Uhr, modernes,

gemütliches Ambiente,

regelmäßige Getränkespecials.

Geburtstags- und

Privatpartys mögl., Musikwünsche

EAST GRAPE

www.eastgrape.de

Louis-Appia-Passage 12,

(069) 17526232, Di-Do

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,

moderne, gesellige Weinbar

im Ostend: echt, ehrlich

und entschleunigt, 150

Weinsorten, Snacks, Wine-

Tasting-Abende

KRAWALLSCHACHTEL 13

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So

19-1, urig gemütliche Kneipe

für jung und alt in einem

der historischsten Gebäude

Frankfurts.

LUCKY´S 3

www.luckys-frankfurt.com

Große Friedberger Str. 26

(Arabella Passage),

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

(069) 284919, tägl. ab

15 Uhr, Kaffee, Kuchen,

Di + 2.Sa Karaoke, Mi

Longdrinktag, Do Cocktailspecial,

1.Sa Bearlounge

NA UND? 43

Klapperfeldstr. 16, täglich

ab 15 Uhr bis open end,

gemütliche Bar, nettes

Stammpublikum aller

Altersklassen, Raucherlokal

PINK 8

Alte Gasse 34, Di-Sa

20-5 Uhr, junge Szenebar

im Herzen Des Bermudadreiecks

mit Gästen jeden

Alters

SCHWEJK 40

www.schwejk-frankfurt.de

Schäfergasse 20, (069)

293166, Di-Do 16 – 1,

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo

Ruhetag, wechselnde Deko,

buntes, kontaktfreudiges

Publikum jeden Alters, Mi

20-22 Uhr After-Work mit

halben Preisen

TANGERINE 11

Bleichstraße

Elefantengasse 11, So – Do

ab 18 Uhr, Fr+Sa ab 16 Uhr,

gesellige, gemütliche Bar

mit gemischtem Publikum

SWITCHBOARD 7

www.switchboard-ffm.de

Alte Gasse 36, (069)

40586817, Di-Do 19-24

Uhr, Fr 19-1 Uhr, Sa 20-24

Uhr, So 14-23 Uhr. Cafe

der AHF, Treffpunkt vieler

Gruppen. Gelegentlich Veranstaltungen.

Die Barleute

arbeiten ehrenamtlich!

Wechselnde Aktionen; So

14 Uhr Cream-Team (nicht

im Sommer). 1.+3. Di 15-18

Uhr Café Karussell für

Schwule ab 60.

Stephanstraße

Brönnerstraße

Töngesgasse

Berliner Straße

WEISSGOLD

www.weissgold-bar.de

Berger Str. 251, (069)

24742766, Mo-Do 17-0

Uhr, Fr+Sa 17-1 Uhr, So

17-23 Uhr, moderne,

gesellige Weinbar mit

Küche im Alt-Bornheimer

Kiez, im Sommer mit Terrasse,

große Auswahl an

Weinen, variantenreiche

Speisekarte mit Tapas,

POKÉ und mehr

LESBEN-BARS

LA GATA

Facebook: Club-La-Gata

Seehofstr. 3, (069) 614581,

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,

Fr+Sa 21 – open end,

So+Di geschlossen, Ricky

leitet Frankfurts legendäre

Lesben-Kneipe, in der auch

Schwule herzlich willkommen

sind

RESTAURANTS/

CAFÉS

BEI FRAU NANNA

www.beifraunanna.de

Ernst-Achilles-Platz 3,

(069) 48000335, Tapas,

Mezze, Drinks and more,

modernes Ambiente,

cooler Hang-out

ESTRAGON

www.estragon-frankfurt.de

Jahnstr. 49, (069) 5978038,

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,

französische Küche mit

mediterranem Einschlag,

stilvolles Ambiente.

Zeil

GRÖSSENWAHN

www.cafe-groessenwahn.de

Lenaustr. 97, (069) 599356,

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-1

Uhr, Restaurant im Nordend

mit entspanntem Publikum

& familiärer Atmosphäre,

Reservierung empfohlen.

Vilbeler Straße

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Hauptwache Gesellschafts- &

46 55

Handelsrecht

U

U

Große Eschenheimer Straße

S

Eschenheimer Tor

FACHANWALT FÜR ERBRECHT

Stiftstraße

32

Erbrecht, Testamentsvollstreckung

Arbeits- &

Wirtschaftsrecht

Hasengasse

Rossertstr. 9, 60323 FRANKFURT

Tel. + 49 (0) 69. 95 51 85 08

Fax: + 49 (0) 69. 59 67 47 55

Königstr. 10C, 70173 STUTTGART

Tel. + 49 (0) 711. 222 54 435

Fax: + 49 (0) 711. 222 54 200

Bleichstraße

Schäfergasse

Alte Gasse

Große Friedberger Straße

Elefantengasse

Stephanstraße

40

Brönnerstraße

45

Töngesgasse

3

Berliner Straße

Battonnstraße

HUÉ

www.restaurant-hue.de

Schopenhauerstr. 5,

(069) 432500, täglich

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.

Hervorragendes vietnamesisches

und thailändisches

Restaurant, Sommergarten

GLUTENFREIE KAFFEE-

BAR BY ALEX

www.glutenfrei-byalex.de

Hanauer Landstr. 50

(069) 76025728, Mi-So

ab 9 Uhr, Alles glutenfrei:

Gemütliches Szenecafé mit

selbstgebackenen Kuchen,

leckerem Kaffee, außergewöhnlichen

Teesorten und

Weinen eines jungen Winzers

aus Rheinhessen.

THAI ART

www.thaiart.de

51

Konrad-Adenauer-Straße

U

Kurt-Schumacher -Straße

Oeder Weg 61, (069)

90554820, tägl. ab 11:30

Uhr, frische, aromatische

und leckere Thai-Küche,

Gerichte auch zum Mitnehmen.

TAVERNE AMSTERDAM

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23,

So 13:30-22 Uhr, schwules

Restaurant mit gutbürgerlicher

Küche, reichhaltiger

Auswahl und sep. Raucherraum.

Men only!.

ZUR SCHÖNEN MÜLLERIN

www.schoene-muellerin.de

Baumweg 12, (069)

432069, tägl. 16-24 Uhr,

Traditionelles Apfelweinlokal

mit hessischen Spezialitäten

SAUNEN

GAYSAUNA AMSTERDAM

www.gaysaunaamsterdam.com

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23

Schäfergasse

S

Seilerstraße

Konstablerwache

Alte Gasse

Klingerstraße

Zeil

Große Friedberger Straße

44

58

Uhr, So 13:30-22 Uhr.

Schwule Sauna für Männer

jeden Alters mit Restaurant,

Whirlpool, Turbobräuner

und Sommer-garten. Di-Fr

ab 15 Uhr Massagen, letzter

Freitag Gratis-Buffet.

METROPOL SAUNA 51

www.metropol-sauna.de

Konrad-Adenauer-Str. 15,

Zugang über Schwedenkronenplatz,

Nahe Konstablerwache,

(069) 17509115, Tgl.

12-7 Uhr, am WE durchgehend.

Modernste Saunalandschaft

in Rhein-Main

auf über 1000qm, Großer

Fitness- und Saunabereich,

Mietkabinen, tgl. Massage

(tel. Anmeldung), Wellness,

Raucherlounge.

SAUNAWERK

www.saunawerk.com

Eschersheimer Landstr. 88,

(069) 90500970, Mo-Do

12-3 Uhr, WE durchgehend

Fr 12-Mo 3 Uhr. Geräumige

moderne Sauna mit

Hamam, Tepidarium und

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32

Hasengasse

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40

45

37

3

51

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Konrad-Adenauer-Straße

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Fr+Sa 10-24 Uhr,

So 12-23 Uhr, Fetisch-

Wear, Toys, DVDs, Magazine,

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Battonnstraße

Kurt-Schumacher -Straße

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RECHT

BAUER & KOLLEGEN

www.bauer-kollegen.de

Kaiserstr. 47, (069)

15392130, Straf-u.

Zivilrecht, Familienrecht,

Arbeitsrecht, Immobilienrecht,

Verkehrsrecht etc.

DIRK F. BAUMANN 58

www.mainanwalt.com

Zeil 29-31, (069) 90550460,

Lebenspartnerschaftsrecht,

Erbrecht, Arbeitsrecht,

Strafrecht

DITTMAR RECHTS-

ANWÄLTE 45

Zeil 65-69, (069) 20973780,

Kollektives und individuelles

Arbeitsrecht, öffentliches

Dienstrecht, Vereinsrecht.

PAULO GABOLEIRO

www.gaboleiro.de

Rossertstr. 9, (069) 95518508,

Arbeits- und Lebenspartnerschaftsrecht,

Ausländer-,

Verkehrszivilrecht.

SCHMIDT IN DER WEYEN

www.sidw-srw.de

Körberstr. 15, (069)

95140170, Wirtschaftsund

Steuerberatung.

MODE

MEN LIMITED

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Sport, Beauty, Düfte, Spirits,

Kunst, Bücher, Technik

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sowie Goth, Burlesque,

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KULTUR

CHÖRE

DONNACAPPELLA

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Lesbischer Chor,

(069) 554005

LIEDERLICHE LESBEN

www.liederliche-lesbenffm.de

(069) 76752877,

Lesbischer Chor

MAINSIRENEN

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Schwuler Chor mit über

30jähriger Geschichte und

tollen Programmen. Chorprobe:

Dienstag 20 Uhr in

der Friedensgemeinde

MAHNMALE

FRANKFURTER ENGEL 4

www.frankfurter-engel.de

Schäfergasse 27, Mahnmal

der Homosexuellenverfolgung

auf dem Klaus-

Mann-Platz

VERLETZTE LIEBE 32

Bleichstraße, Aids-Memorial

von Tom Fecht auf dem

Peterskirchhof.

RADIO

RADIO SUB

www.radiosub.de

(069) 95678004, queere

Radiosendung auf Radio X,

Mo 20-22, Wdhlg: Di, 11-13,

FM 91,8, Livestream auf

radiosub.de und in der

Mediathek radiox+7

RAT & TAT

HIV / STI

MAINCHECK 49

www.maincheck.de

Friedberger Anlage 24, (069)

4058680, Infos und Beratung

rund um die Themen Sexualität,

Identität und Gesundheit,

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17

Uhr, Fr 9-14 Uhr

MAINCHECK_UP 49

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Friedberger Anlage 24, 2.

OG, Anonymes Testangebot

der AHF für HIV und

STI (Hep B+C, Syphilis,

Chlamydien, Tripper), ohne

Voranmeldung Mo+Do

17-19 Uhr

AHF AIDS-HILFE

FRANKFURT 49

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 4058680, Geschäftsstelle,

Betreutes Wohnen,

ChemSex-Gruppe, Queeres

Jugendwohnen, TRANS*ID,

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17

Uhr, Fr 9-14 Uhr, Anonyme

Telefonberatung: Mo-Fr

9-21 Uhr, Sa+So 12-14 Uhr

0180/33 19 41 1

CHECKPOINT 47

www.checkpointfrankfurt.de

Zeil 5, Diagnose, psychosoziale

Beratung und

medizinische Betreuung

zu HIV, STI, Hepatitis, PEP,

PrEP, in der Impfberatung

(Erdgeschoss im Gesundheitsamt),

Mo+Do 15-18

Uhr ohne Anmeldung, an

Feiertagen geschlossen,

Kooperation von Gesundheitsamt,

AIDS-Hilfe, Stadt

Frankfurt und dagnä

SCHWULE POSITIVEN-

GRUPPE

Kontakt: posffm@yahoo.de

Offene Gruppe ohne

Altersbeschränkung, Treff:

4. Mi, 20 Uhr, Switchboard,

Info- und Erfahrungsaustausch

BUDDYPROJEKT FÜR

HIV- POSITIVE

www.buddy.hiv

Begleitung bei HIV-Diagnose,

Info- und Erfahrungsaustausch

auf Augenhöhe

von Positiven für Positive.

AIDSBERATUNG

www.gesundheitsamt.

stadt-frankfurt.de

Breite Gasse 28, (069)

21243270, Aids- und STI-

Beratung und -Tests,

tel. Voranmeldung

AIDS-HILFE

OFFENBACH

www.offenbach.aidshilfe.de

Waldstr. 43 (2. Etage),

Offenbach, (069) 883688,

Tests, Prävention, Beratung,

Betreuung, Sprechzeiten

Mo-Fr 10-12:30, Di 16-10,

MO+Do 13:30-16, Tests:

DI 11-12 + 14-18 mit Tel.-

Terminvereinbarung

BASIS

www.ah-frankfurt.de

Lenaustr. 38 HH, (069)

40586865, Tagestreff

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für Menschen mit HIV

und Aids, verschiedene

Angebote

HIVCENTER / HAUS 68

www.hivcenter.de

Theodor-Stern-Kai 7,(069)

63017478, Forschungs- und

Behandlungszentrum für

HIV am Universitätsklinikum.

ARBEIT & BERUF

VK FRANKFURT

www.vk-online.de

Verband schwuler

Führungskräfte

GAYFARMER

www.gayfarmer.de

bundesweite Organisation

der Schwulen und Lesben in

grünen Berufen

REGENBOGEN RÖMER

Lesben und Schwule in der

Stadtverwaltung,

Treff: 1.Mittwoch im Monat,

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4

BERATUNG

ANSPRECHPARTNER

BEI DER POLIZEI

www.polizei.hessen.de/

rainbow

Adickesallee 70, bei Diskriminierung

oder Gewalt

gegen LSBTIQ: Felicia

Krapp (069) 75566-777

und Alexander Brandau

(069) 75566-999, rainbow.

ppffm@polizei.hessen.de

GEWALTFREILEBEN

www.gewaltfreileben.org

Kasseler Str. 1A,

(069) 43005233,

psychosoziale Beratung

für lesbische, schwule,

genderqueere und trans*-

Personen sowie Beratung

zu Gewalt in der Beziehung

RAINBOW REFUGEES

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(0179) 6033396, Projekt

der AIDS-Hilfe Frankfurt

zur Unterstützung und

Beratung von LSBTIQ*-

Geflüchteten, Kontakt:

knud.wechterstein@

ah-frankfurt.de

BERATUNGSSTELLE

LESBISCHE UND BISE-

XUELLE MIGRANTINNEN

UND GEFLÜCHTETE

www.dib-nahal.de

c/o Deutsch-Iranische

Beratungsstelle für Frauen

und Mädchen e.V., Roßdorfer

Str. 30, (069)772050,

Di-Fr 9-12 Uhr

60 PLUS

Infotelefon und Beratung für

homosexuelle Männer ab 60,

Di 14-16, (069) 295959

KISS

www.ah-frankfurt.de

Wielandstr. 10-12, (069)

293671, Krisen-interventionsstelle

für Stricher,

persönliche und ärztliche

Beratung: Mo+Di 14-18,

Do 16-20, Mi+Fr nur nach

Vereinbarung. Tagesruhebetten:

Mo+Di 9-17, Mi+Fr

9-14, Do 9-19 Uhr

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DVDs • sex shop

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Tel: (069) 253979

täglich ab 13 Uhr

„NAKED OR UNDERWEAR“

• Mittwochs: 17 – 20 Uhr

• Sonntags und an Feiertagen: 13–18 Uhr


PINK PAGES

47

F*A*G*S

Selbsthilfegemeinschaft

Freie Anonyme Gruppe

Sucht für das queere

LGBT+ Spektrum. Treff: Di,

20-21 Uhr, Switchboard

Gruppenraum. Kontakt:

Peter (0157) 39370853

SPES

Selbsthilfegruppe für

Schwule mit Depressionen

und Ängsten, spes_ffm@

web.de, Treff: 1. Do,

19:30 Uhr, Switchboard,

Alte Gasse 36

COMMUNITY

CSD FRANKFURT E.V.

www.csd-frankfurt.de

c/o Uwe Koppens,

Am Webergarten 4,

Bad Vilbel, das Orga-Team

des CSD Frankfurt

LSKH 44

www.lskh.de

Klingerstr. 6, (069) 2977296,

Lesbisch-schwules Kulturhaus.

Raum für Veranstaltungen,

Gruppen, Events,

Partys, Theater, Musik,

Spieleabende, Gespräche

TRANSMAIN

www.transmain.de

Klingerstr. 6, Gruppe für

Transmänner. Treff 1. Mi

19:30 Uhr im LSKH

ERMIS

www.ermis.de

Griechische Lesben und

Schwule

40 PLUS SCHWULES

FORUM

www.gay40plus.de

Schwule Männer ab 40

CAFÉ KARUSSELL

www.schwule-seniorenfrankfurt.de/cafe-karussell

Alte Gasse 36, (069)

13387930, Offener Treff

für Schwule ab 60, 1.+3. Di

15-18 Uhr im Switchboard.

ROSA PATEN

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 40586835, Ehrenamtlicher

Besuchsdienst

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für ältere Homosexuelle

QUB – QUEER &

BEHINDERT

www.qub-frankfurt.de

Gesprächsgruppe für

Lesben, Bisexuelle und

Trans* mit Behinderung,

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,

LSKH, Klingerstr. 6

YACHAD

Queere Jüdinnen und Juden

in Frankfurt, lockerer Treff,

Austausch, Gemeinsamkeit,

Stammtisch: letzter So, 14

Uhr, Café Morcolade, Infos

über joan-aaron@gmx.de

FRAUEN

AFLR

www.aflr.de

Mertonstr. 26-28, (069)

79823095, Autonomes

FrauenLesben Referat. Do

18-20, im Frauenraum des

StudentInnenhauses

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

FrauenLesben-Sportverein.

Mehr Infos unter SPORT

BROKEN RAINBOW

www.broken-rainbow.de

Kasseler Str. 1a,

(069) 70794300,

Lesbische Anti-Gewalt-

Arbeit, Opferberatung,

Selbsthilfegruppen,

Vernetzung und Politik.

FRAUEN IN BEWEGUNG

www.fraueninbewegung.com

Baumweg 8 HH, (069)

4950710, Selbstverteidigung

und Gewaltprävention

von Frauen für Frauen und

Mädchen.

FRAUEN MUSIK BÜRO /

MELODIVA

www.melodiva.de

Roßdorfer Str. 24, (069)

4960848, Vernetzung von

musikmachenden Frauen

FRAUENVEREIN FÜR

SELBSTVERTEIDIGUNG

www.wendo.de

Baumweg 10, (069) 7411419,

Selbstbehauptungs- und

-verteidungskurse

LIBS 5

www.libs.w4w.net

Alte Gasse 38, (069)

282883, Lesben Informations-

und Beratungsstelle,

mehrere Gruppen für Lesben

verschiedenen Alters,

Mi, Do, Fr 14-19 Uhr: JuLe

- offener Treff für Mädchen

zw. 14 und 20 Jahren, Do

19-21 Uhr: Gruppe für junge

Frauen zw. 14 und 25 Jahren

LLL - LESBENARCHIV 44

www.lll-frankfurt.de

Klingerstr. 6, (069)

293044, Lebendiges

Lesben Leben im LSKH (2.

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi

17-20 Lesbische Literatur

und Filme in entspannter

Atmosphäre. So ab 16 Uhr

Frauentreffpunkt LesCafé

(Spiele, Infos, Gespräche)

NAHAL

www.dib-nahal.de

Roßdorfer Str. 30, (069)

772050, für frauenliebende

Migrantinnen und Geflüchtete,

4.So, 16-19 Uhr

WIRTSCHAFTSWEIBER

www.wirtschaftsweiber.de

Netzwerk lesbischer Fachund

Führungskräfte

JUGEND &

FAMILIE

ILSE HESSEN

www.ilse.lsvd.de

(069) 94549616, Initiative

lesbischer & schwuler Eltern

KUSS41 55

www.kuss41.de

Kurt-Schumacher-Str. 41,

(069) 29723656, Queeres

Jugendzentrum. Café

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22

Uhr) und Beratung für

queere Jugendliche bis 27.

Ansprechpartner: Oliver

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:

our generation e.V.

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeterfrankfurt.de

Alte Gasse 36, (0172)

9602103, Treff 1.+3. Fr,

20 Uhr imSwitchboard

SCHLAU HESSEN 55

www.schlau-hessen.de

c/o our generation e. V.,

Kurt-Schumacher-Str. 41,

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt

zu

geschlechtlichen Identitäten

und sexuellen Orientierungen

für Schulklassen.

KIRCHE & GLAUBE

HUK FRANKFURT

www.huk.org

Frankenallee 150, (069)

5974376, Homosexuelle

und Kirche, Treff: 1. + 3. So

16 in der Friedensgemeinde

PROJEKT: SCHWUL UND

KATHOLISCH

www.psk-ffm.de

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:

1. So 18:30 Uhr in

der Pfarrkirche Maria Hilf

PROJEKTGEMEINDE (MCC)

www.projektgemeindefrankfurt.de

Eckenheimer Landstr.

90, Gottesdienste 1. + 3.

Sa 18 Uhr, Gethsemane-

Gemeinde

YACHAD

Treff für jüdische Lesben

und Schwule, Infos:

Yachad-Frankfurt bei

Facebook oder

joan-aaron@gmx.de

SPORT

FVV

www.fvv.org

Gartenstr. 145, (069)

21995890, Schwuler

Sportverein mit gut 30

Sportarten im Angebot

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

Spohrstraße 3, (069)

289060, FrauenLesben-

Sportverein mit vielen

Sportarten

GOC GAY OUTDOOR CLUB

www.gocrheinmain.jimdo.com

(069) 563456,

Schwule Wander- und

Freizeitgruppe.

PINK TIGERS

www.schwarzgold.de

Wittelsbacherallee 6-12,

(0177) 3253690, Schwule

Showtanzgruppe. Training

Mo 20-22 Uhr in der Turnhalle

der Herderschule.

REGENBOGENADLER

www.regenbogenadler.de

Lesbisch-schwuler Eintracht

Frankfurt Fußball-Fanclub

VOLLESROHR

www.vollesrohr.de

Alte Gasse 36, (0173)

3225108, Freundeskreis

schwuler Motorradfahrer.

1. Di, 20h, Switchboard.

Touren und Trainings siehe

Homepage

POLITIK

AG QUEER

www.gruene-frankfurt.de

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe

des Kreisverbands der

Frankfurter Grünen, Kontakt:

kreisverband@gruenefrankfurt.de

LSU HESSEN

www.lsuhessen.de

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,

Lesben und Schwule

in der Union, Kontakt:

Landesvorsitzender.

Hessen@lsu-online.de.

LISL HESSEN

www.lisl-hessen.de

Liberale Schwulen und Lesben

(FDP), Landesverband

Hessen

DIE LINKE.QUEER HESSEN

www.die-linke-hessen.de/

lagqueer3

Große Seestr. 29, LAG der

Schwulen, Lesben, Trans-,

Bi- und Intersexuellen in der

Linken Hessen. Treff 3. Di

19:30 im Switchboard.

SPD QUEER

www.spdqueer.spd.de

Hessen-Süd: (069)

299888140, Hessen-Nord:

Hessen-Nord@schwusos.de,

Arbeitsgemeinschaft für

Akzeptanz und Vielfalt

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MANNHEIM

1

Kurpfalzstraße

LSVD HESSEN

www.hessen.lsvd.de

(069) 94549616, Lesbenund

Schwulenverband

STUDENTEN / UNI

FRANKFURTER SCHWULE

www.fs-gu.de

Mertonstr. 26 – 28, Studierendenhaus

Raum B102,

autonomes queerfeministisches

Schwulenreferat

VORLIEBEN &

FETISCH

FLC – DER FETISCHCLUB

IM RHEIN-MAIN GEBIET

www-flc-frankfurt.de

Treff: 1. Mi, 20-22 im Lucky‘s

WIESBADEN

SZENE

BARS

P1

12

P2

BADHAUS.BAR

www.facebook.com/

christian.badhaus

Häfnergasse 3, Szene-Bar,

Di-Do 20-2, Fr+Sa 20-3

NARRENKÄFIG

www.facebook.com/

narrenkaefig/

Adolfsallee 44, tägl. ab 16

Uhr, gute Laune mit Bernd

TREND

www.trend-wi.de

Am Römertor 7, (0611)

373040, Bistro-Bar für Gays,

Lesbians und aufgeschlossene

Leute, Mo-Sa ab 16 Uhr

BUSINESS

3

P3

SEXSHOPS UND

-KINOS

EROTIKSHOP ADAM + EVA

www.sex-sinne.de

Rheinstr. 27, (0611) 5806766,

Mo-Sa 10-22. Erotikshop mit

Kino und Darkroom

2

P4

Cahn-Garnier-Ufer

Friedrichsring

P5

Bismarckstraße

P6

Planken

Kunststraße

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE WIESBADEN

www.aidshilfe-wiesbaden.de

Karl-Glässing-Str. 8, (0611)

302436, Beratung: (0611)

19411, Mo, Di, Do + Fr

10-14, Mo auch 19-21, Prävention,

HIV-Testangebote,

Rechtsberatung, Coming-

Out, TransAlive, Frauen,

Betreutes Wohnen, Rosa

Paten

COMMUNITY

Collinistraße

6

WARMES WIESBADEN

www.warmeswiesbaden.de

Stammtische, Jugend- und

Beratungsangebote, Partyreihe

„Let’s Go Queer!“,

Veranstalter des CSD,

Wanderungen, gesellschaftspolitische

Arbeit

uvm. Aktuelle queere Infos

im Telegram-Kanal: https://

t.me/WaWiPublic

LSBT*IQ-KOORDINIE-

RUNGSSTELLE

www.wiesbaden.de

Schlossplatz 6, (0611)

314048, Schnittstelle

zwischen Politik, Stadtverwaltung

und Community.

Beratung und Akzeptanzförderung

von LSBT*IQ

im Wiesbadener Rathaus,

Mo-Do 9:30-16:30, Termine

nach Vereinbarung.

BERATUNG

DIE BUNTE NUMMER

P7

(0611) 309211, Beratung bei

Fragen zum Coming-Out;

jeden Di+Do 19-21 Uhr

JUGEND & FAMILIE

BIRDS OF PRIDE

www.warmeswiesbaden.de/

jugendgruppe/

Offene Treffen für

LSBT*IQ-Jugendliche im

Alter von 14 bis 27 Jahren

jeden zweiten Do von

18-20 Uhr, Jungbrunnen

- Haus der Jugendorganisationen,

Saalgasse 11.

4

Hebelstraße

20

Kaiserring

SPORT

WAWI SPORTS

www.warmeswiesbaden.de/

sportangebote/

Lauftreff: Di 19 Uhr, Kurpark

Wiesbaden, weitere

Fitness-Angebote für

LGBTIQ* & Friends

POLITIK

REFERAT FÜR GLEICH-

GESCHLECHTLICHE

LEBENSWEISEN

www.hsm.hessen.de

Hessisches Ministerium

für Soziales und Integration,

Dostojewskistraße 4,

(0611) 817-0

LSU WIESBADEN

www.lsuhessen.de

Kreisverband der Lesben

und Schwulen in der Union,

Kontakt über stefanloewer@lsu-online.de

MAINZ

SZENE

BARS

8

Goethestraße

Reichs

CHAPEAU

www.chapeau-mainz.de

Kleine Langgasse 4, (06131)

223111, tgl. 18 Uhr-open

end, Stimmung bis tief in

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.

Raucherkneipe

SEXSHOPS UND

-KINOS

CRAZY VIDEO SHOW

Dominikanerstr. 5, (06131)

214750, Mo-Sa 9-23,

So 13-23. Gay-Erlebniskino,

8 Programme.

FUNTOY

www.funtoy.de

Friedrichsplatz

Frauenlobstr. 14a,

(06131) 3276883,

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,

Kino/Gloryhole

Seckenheimer Straße

Schwetzinger Straße

25

kanzler-Müller-Straße

Bassermannstraße

Kolpingstraße

Augustaanlage

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSBERATUNG LAND-

KREIS MZ-BINGEN

Große Langgasse 29,

(06131) 693334258, Beratung,

Aufklärung, kostenloser

HIV-Test.

AIDS-HILFE MZ

www.aidshilfemainz.de

Mönchstr. 17, (06131)

222275, Tel. Beratung

Mo 12-17, Di-Do 10-17

und Fr 10-15. Außerdem

betreutes Wohnen und

Präventionsarbeit

COMMUNITY

BAR JEDER SICHT

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29,

(06131) 5540165,

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.

Kulturzentrum, anonyme

Beratung nach tel. Vereinbarung

(0174) 4985286

oder per Mail beratung@

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff

und Kneipe

50 PLUS

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29, schwule

Männer und lesbische Frauen

ab 50, Treffen in der Bar jeder

Sicht, Termine online

MAINZ TS

Selbsthilfegruppe für transidente

Menschen, Stammtisch:

4. So, 19 Uhr, Bar

Jeder Sicht, Kontakt über

info@sichtbar-mainz.de.

MEENZELMÄNNER

www.meenzelmaenner.de

Heinrich-Wothe-Str. 2,

(0171) 6840826, Schwullesbischer

Mainz-05-Fanclub

SCHWUGUNTIA

www.schwuguntia.de

PF 3643, Verein für Vielfalt

und Akzeptanz in Mainz,

Veranstalter der Sommerschwüle,

Tanzkurse, Wan-

derungen, Treff: 1.Di,

19:30 Uhr in der Bar

jeder Sicht

FRAUEN

ALLEFRAUENREFERAT

frauenreferat-mainz.de

Jacob-Welder-Weg 18,

(06131) 3924713, Plenum:

Mo 18:30. Ausleihe Mo,

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.

6.000 Bücher und Zeitschriften,

großer Bestand

an Lesbenliteratur

FRAUENZENTRUM

www.frauenzentrummainz.de

Kaiserstr. 59 – 61, (06131)

221263, Feministisches

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.

Frauencafé Mi

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,

20h Lesbengruppe.

Lesbische Mütter:

1. Sa 14 Uhr.

NKAL

www.netzwerkkatholischer-lesben.de

PF 2844, Netzwerk

katholischer Lesben

JUGEND & FAMILIE

ILSE MZ

www.ilse.lsvd.de

(06131) 3367075, Initiative

lesbischer und schwuler

Eltern. Treff 3. So.

J.I.M.

www.jugendinmainz.jimdo.com

Jugend in Mainz, Treff für

Jugendliche in der Bar jeder

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis

21 Jahre

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeter.org/

mainz

(06130) 207261, Treff 4. Di,

18 Uhr in der Bar jeder Sicht

ELTERNGRUPPE

Treff für Eltern von homo-,

bi- und transsexuellen Kindern

in der Bar jeder Sicht,

in ungeraden Monaten am

3.Di 19:30 Uhr

KULTUR

DIE UFERLOSEN

www.uferlose.de

(06131) 235671,

Schwullesbischer Chor.

SPORT

KDO KINDER DES OLYMP

www.kinder-des-olymp.org

Hintere Bleiche 29,

Schwullesbische Sportgruppe:

Badminton, Fußball,

Laufen, Nordic Walking,

Radfahren, Schwimmen,

Volleyball. Stammtisch in

der Bar jeder Sicht.

STUDENTEN / UNI

SCHWULENREFERAT MZ

schwulenreferat-mainz.de

Staudinger Weg 21, (06131)

3926851, Treff und Beratung:

Mi 18 Uhr

MANNHEIM

SZENE

BARS / CAFÈS

BAR2 6

www.facebook.com/

bar2mannheim

T6 19, (0621) 3974270,

Mo-Do 17-0, Fr 17-3,

Sa 18-3, So 14-23, stylishe

Szene-Bar, Kaffee, Cocktails,

gute Drinks, Nichtraucher

CAFÉ LEGENDÄR 21

www.facebook.com/

cafeLegendaer

N7 9, Mo-Do 16-24, Fr+Sa

und vor Feiertagen 16-5,

So + Feiertag geschlossen,

Stimmungsvolle Raucherbar

mit gemischtem Publikum

jeden Alters, direkt am

Wasserturm

CAFÉ SOLO 3

www.facebook.com/

SoloMannheim

U4 15-16, Café-Bar,

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,

Mo Ruhetag, Terrasse mit

Blick auf den Neckar

CAFÉ KLATSCH 4

www.facebook.com/

CafeKlatschMA

Hebelstr. 3, (0621) 76049737,

Mo-Do 18-1 Uhr, Fr

18- mind.1 Uhr, Sa+So

16-mind.1 Uhr, gemütliches

Theater-Café und legendäre

Party-Location, Live-Events,

Sonntags Kaffeeklatsch

LELLO 8

www.cafe-lello.de

Berliner Str. 17, (0621)

3709000, Di-Do 18-1,

Fr+Sa 18-3, So+Mo Ruhetage.

Italienisches Dolce

Vita in abgefahren-gemütlichem

Ambiente. Exzellente

Weinkarte, mittwochs

hausgemachte Pizza.

MIXED CLUB ACTION 2

www.club-action-disco.de

U5, 13, (0621) 153435,

So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa

22-12 Uhr. tgl. mixed Music

mit wechselnden DJs, am

Wochenende After Hour.

FETISCH-BARS

JAILS

www.jails-mannheim.de

Angelstr. 33, (0621),

8544146, Bar- und Cruising-Area

im MS Connexion-Komplex,

wechselnde

Fetisch-Partys, Do ab 17,

Fr+Sa ab 21, So ab 18 Uhr

SAUNEN

ATLANTIS SAUNA

www.atlantis-sauna.de

Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen,

(0621) 54590137,

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1

Uhr, Sa-So 13-1 Uhr. Gay-

Sauna-Park mit Schwimmbad

u. Garten. Do+Fr FKK-

Tag, Sa Partnertag, 2.+4.

So Bärensauna

GALILEO CITY SAUNA 20

www.galileo-sauna.com

O7, 20, (0621) 1786409,

Mo-Do 15-23, Fr 15 durchgehend

bis So 23 Uhr,

Spezialtarif für Youngsters

(U26). Nachtsauna am

WE. Massagen: Mo, Mi, Do

16-21 Uhr

SEXSHOPS &

-KINOS

CRUISING POINT

www.cruisingpointmannheim.de

Mittelstr. 15, (0621) 36407,

Mo-Fr 12-24, Sa 12-3,

So 15-24. Sexshop, Videoverleih,

Kino und Kabinen.

Kostenloser Kino-Eintritt

für alle unter 25.

STUDIO 7 25

Heinrich-Lanz-Str. 32,

(0621) 449306, Mo-Fr


PINK PAGES

49

11-23, Sa 11-1 (Nachtkino

mit gratis Kaffee und

Snacks), So + Feiertags

14-23 Uhr. Ältestes Gaykino

BUSINESS

ÄRZTE

ANDREA LANG

www.lang-praxis.de

(0621) 436 557 21,

Systemische Therapie und

Beratung, Sexualtherapie

für Einzelne und Paare,

langjährige Erfahrung im

LSBTIQ*-Bereich

BÜCHER

FRAUENBUCHLADEN

XANTHIPPE 12

www.frauenbuchladenxanthippe.de

T3, 4, (0621) 21633, Große

Auswahl lesbischer Bücher,

auch Versand

FINANZEN & RECHT

RECHTSANWALT

JÜRGEN E. WOLF

www.anwalt-mannheim.de

Deutsche Gasse 20, (0621)

7773670, Fachanwalt für

Arbeits- und Familienrecht

RAT & TAT

HIV / STI

KOSI.MA

www.kosima-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

33939478, Beratung zu

sexuell übertragbaren Infektionen,

Schnelltest kostenlos

und anonym, Gruppe

HIV+NewGeneration,

Präventionsteam

AIDSBERATUNG IM

GESUNDHEITSAMT

R1, 12, (0621) 2932249,

Di 8-12h, Do 14-18h, HIV-,

Hepatitis- und Syphilis-

Tests anonym und kostenlos

AIDSBERATUNG,

GESUNDHEITSAMT HD

Kurfürstenanlage 38-40,

Heidelberg, (06221)

5221820, Beratung zu Aids

und sexuell übertragbaren

Infektionen, HIV-Test

kostenlos und anonym

AIDSHILFE AK LU

www.checkpointludwigshafen.com

Oberstr. 16, Ludwigshafen,

(0621) 68567521, Anonyme

Beratung unter (0621)

68567514.

AIDSHILFE HD

www.aidshilfe-heidelberg.de

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,

(06221) 19411,

Telefonberatung: Mo 10-14

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18

Uhr, Checkpoint: Anmeldung

über Aids-Beratung

Gesundheitsamt HD

ARBEIT & BERUF

VK RHEIN-NECKAR

www.vk-online.de

Mannheimer Regionalgruppe

des Netzwerks für schwule

Führungskräfte und Selbstständige,

Stammtisch-Info

siehe Website

BERATUNG

PLUS BERATUNG

www.plus-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

3362110, Psycholog.

Lesben- und Schwulenberatung

COMMUNITY

QZM 1

www.qzm-rn.de

G7, 14, (0157) 89044039,

Das Queere Zentrum in

Mannheim, Gruppentreff,

Veranstaltungen, offenes

Café (geplant)

GUT SO

jugend.plus-mannheim.de

G7, 41 (1.OG), Mannheims

queerer Jugendtreff im

QZM für Menschen bis 27

Jahren (ausgewählte

Angebote bis 30),

Mo-Do 16-20, Fr 16-21

CSD RHEIN NECKAR E.V.

www.csdrn.de

Schneidemühler Str. 2,

(0621) 54554434

GAY & GREY

Gruppe für ältere, junggebliebene

Schwule, Treff:

zwei Mal im Monat, Infos:

gayandgrey@web.de

LSBTI-BEAUFTRAGUNG

www.mannheim.de/lsbti

Rathaus E5, (0621) 293-

2004 und 293-2003, städt.

Stelle für LSBTI-Themen,

Ansprechpartner*innen: Margret

Göth, Sören Landmann

OFFENES NETZWERK

LSBTTIQ

www.schlimm-online.de

Überparteiliche Plattform

von Vertreter*innen der

LSBTTIQ-Community

Mannheim (ehemals

SchLIMm)

KOORDINATIONSSTELLE

LSBTIQ+ HD

www.heidelberg.de/lsbtiq

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,

(06221) 58-15225,

städtische Stelle zur

Stärkung von Akzeptanz

und gleichen Rechten von

LSBTIQ* in Heidelberg,

Kontakt: Marius Emmerich

lsbtiq@heidelberg.de

ROSA KEHLCHEN

www.rosakehlchen.de

Gartenstraße 8, schwuler

Chor Heidelberg-Mannheim,

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus

Mannheim-Käfertal

FRAUEN

LESBENRING

www.lesbenring.de

Postfach 11 02 14, Heidelberg,

(0441) 2097137,

Dachverband für lesbische

Frauen, Lesbengruppen

und Organisationen.

JUGEND & FAMILIE

ILSE RHEIN-NECKAR

www.ilserheinneckar.

wordpress.com

Initiative lesbisch-schwuler

Eltern

KIRCHE & GLAUBE

HUK KURPFALZ

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche,

Regionalgruppe Kurpfalz

SPORT

MVD

www.mvd-mannheim.de

Asian Sports, Badminton,

Fitness, Fußball, Schwimmen,

Volleyball Sportliche

für Menschen der

LSBTT*IQ-Community in

der Rhein-Neckar Region

STUDENTEN / UNI

QUEER IM SCHLOSS

www.queerimschloss.

uni-mannheim.de

L9, 7, (0621) 1813380,

SchwuLesBische und

transidente AStA-Gruppe

VORLIEBEN &

FETISCH

LUG MANNHEIM

www.lugman.de

PF 102117, (0621) 1221765,

Leder-Uniform-Gummi-Club

DARMSTADT

BUSINESS

BEAUTY

HAIRLOUNGE BY EDDY

Bismarckstr. 21, Lengfeld,

(06162) 72339

BÜCHER

LESEZEICHEN

www.lesezeichendarmstadt.de

Liebfrauenstr. 69

SZENE

BARS

3KLANG

www.3klang-bar.de

Riegerplatz 3, (06151)

6698847, Mo 18-24, Di-Sa

10-1, So 10-24. Szene-Bar,

bunt gemischtes Publikum.

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.

So 10-15 Frühstücksbüffet

(Reservierung erbeten).

KULTUR

RADIO

GANZ SCHÖN QUEER

www.radiodarmstadt.de

(06151) 87000, Schwullesbisches

Radiomagazin,

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio

Darmstadt, UKW 103,4

(Antenne) oder 99,85

(Kabel)

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSHILFE

DARMSTADT E.V.

Elisabethenstr. 45, (06151)

28073, Beratung: Mo, Di,

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,

Fr 9-15 Uhr

COMMUNITY

QUEERES ZENTRUM

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt

In der Oetinger Villa,

Kranichsteiner Str. 81,

zwangloses Beisammensein

für queere Jugendliche

von 14 bis 27 Jahren, Di,

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:

jugend@vielbunt.org

VIELBUNT

www.vielbunt.org

Kranichsteiner Str. 81,

Queeres Zentrum Darmstadt,

Veranstalter des CSD,

der Party „Schrill & Laut“,

Jugend- und Beratungsangebote

u.v.m.

FRAUEN

FRAUENKULTUR-

ZENTRUM

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,

(06151) 714952,

2. So 10:30-13 Uhr Frauenfrühstück;

letzter Sa 21 Uhr

Frauendisco „tanzbar“

KIRCHE & GLAUBE

HUK DARMSTADT

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche

Regionalgruppe Darmstadt,

Treff: Das Offene Haus,

Rheinstr. 31

STUTTGART

SZENE

BARS / CAFÉS

BERNSTEIN

www.bernstein-stuttgart.com

Pfarrstr. 7, Di-So 16-1

GOLDENER HEINRICH

Leonhardtstr. 3, (0711)

66474733, tägl. 12-1

JAKOBSTUBE

www.jakobstube.de

Jakobstr. 6, (0711)

2238995, Tgl. 18-6 Uhr

LIEBLINGSMENSCH

www.facebook.com/

lieblingsmensch0711

Katharinenstr. 3, Mo-Do 12-0,

Fr 12-3, Sa 15-3, So 15-0

MONROES

www.cafe-monroes.de

Schulstr. 3, (0711) 2262770

REBOOTS

www.facebook.com/

rebootsstuttgart

Bopserstr. 9, Di 19-24,

Mi+Do 19-0:30, Fr+Sa 19-3,

So 18-24, Mo Ruhetag

RUBENS HOME

www.rubens-home.de

Geißstr. 13, (0711)

5532305, Di-Do 16-1,

Fr 16-3, Sa 14-3

FETISCH-BARS

EAGLE

www.eagle-stuttgart.com

Mozartstr. 51, (0711)

6406183, Di 20-1, Fr

21-2, Sa 21-2, Lederbar,

Clublokal des LC Stuttgart

CLUB2B

www.club2B-stuttgart.de

Marienstr. 38c, Cruisingbar

K29

www.gaykeller.de

Blumenstr. 29,

(0711) 2333323

SAUNEN

SAUNA CLUB POUR LUI

www.pour-lui.de

Schmidener Str. 51, (0711)

9005391, tägl. 10-2 Uhr, Sa

bis 3 Uhr. Gaysauna

FKK DAY

JEDEN DIENSTAG

VIVA SAUNA

www.vivasauna.de

Charlottenstr. 38, (0711)

2368462, So-Do 14-24,

Fr+Sa 14-2, Gaysauna

SEXSHOPS &

-KINOS

BLUEBOX

www.blueboxstuttgart.de

Steinstr. 15, (0711)

4704841, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund

Heterokino auf zwei

Ebenen, mit Cruising Area,

Darkroom und Glory Hole

CRAZY VIDEO SHOW

Rotebühlplatz 1, (0711)

3514200, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne

Videokabinen, Kino, Gayzone,

Cruising Area

NEW MAN

Alte Poststr. 2, (0711)

295561, Gay-Kino und

Shop im Tiefgeschoss bei

Dr. Müller

MAX-EROTIC-STORE

www.max-erotic-store.com

Waiblinger Str. 7, (0711)

5094400, Mo-Fr 10-21,

Sa 10-20, Video Lounge,

Samstag Gay-Day

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE STUTTGART

www.aidshilfe-stuttgart.de

Johannesstr. 19, (0711)

22469-0, umfangreiches

Beratungs- und Hilfeangebot,

Mo-Fr 10-12 und

Mo-Do 14–17 Uhr

POLITIK

LADS

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de

www.lads-bw.de

Antidiskriminierungsstelle

Baden-Württemberg im

Ministerium für Soziales und

Integration, Else-Josenhans-

Str. 6, (0711) 123-3990,

beratung@lads-bw.de

SPORT

ABSEITZ

www.abseitz.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, viele Sportarten

ZENTREN

ZENTRUM WEISSENBURG

www.zentrum-weissenburg.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, Mo-Mi+Fr 19-22,

Do 17-22, So 15-22. Stuttgarts

schwules Zentrum

BUSINESS

BÜCHER

ERLKÖNIG

www.buchladen-erlkoenig.de

Nesenbachstr. 52, (0711)

639139, lesbisch-schwuler

Buchladen. Mo-Fr 10-19,

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Die Finanzbuchhaltung?

Die mache ich mit

SidW, denn ich will

immer wissen, was

Sache ist.

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60433 Frankfurt am Main

Tel. 069 / 951401-70

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www.sidw-srw.de


50 HOROSKOP

HOMOSKOP

September 2022

VON BENJAMIN HOFMANN

Geburtstagskind des Monats:

LILY TOMLIN, 1.9.1939

Die US-amerikanische Schauspielerin begann ihre Karriere als Stand-up-

Comedienne und feiert seit Mitte der 1970er auch als Schauspielerin Erfolge.

Für queere Themen hat sie sich schon sehr früh engagiert. 2013 hat sie ihre

langjährige Freundin Jane Wagner geheiratet; das Paar war damals bereits

42 Jahre zusammen. *bjö

FOTO: U.S. DEPARTMENT OF STATE

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Sprich mit lieben Freund*innen

und Verwandten über die Sorgen, die du

in dir trägst, denn das lässt sie gleich in

einem anderen Licht erscheinen und gibt

dir zudem wichtige Impulse zu erfolgreichen

Gegenmaßnahmen.

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Du bleibst im Workflow, das ist

großartig! Kleine Lustlosigkeiten sind dabei

völlig normal, die kompensierst du am

besten nach Feierabend mit Freund*innen

oder bei einem kleinen spätsommerlichen

Wochenend-Trip.

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Stressige und ruhige Tage wechseln

sich im September häufig ab. Für

ein hohes Zufriedenheitslevel bieten sich

achtsam verbrachte Auszeiten an: Gönn

dir eine Massage oder plane gleich ein

entspanntes Wellness-Wochenende ein.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Deine Energiekurve flacht zum

Herbstbeginn etwas ab, zudem beeinträchtigt

der rückläufige Merkur die

Konzentration. Plane für deine Vorhaben

besser etwas mehr Zeit ein, das minimiert

den unvermeidlichen Deadline-Druck.

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

Mit ungelegten Eiern lässt sich

kein Kuchen backen, also richte deine

Aufmerksamkeit auf das, was ist, und

nicht auf das, was werden könnte – das

macht den Kopf wieder frei und lässt

dich übersehene Optionen entdecken.

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

„Was der August nicht tut,

macht der September gut“, orakelte

schon Goethe; dank des rückläufigen

Merkurs bieten sich dir zweite Chancen

im Job und schöne Gelegenheiten, um

alte Kontakte zu reaktivieren.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Den säuselnden Eingebungen

der Venus kannst du nur widerwillig

standhalten, denn der Alltag hält dich

fest in seinen Klauen. Das kann zu Frust

in der Liebe führen, eine ernstgemeinte

Vertröstung kann da Abhilfe schaffen.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Im September verfolgst du

ehrgeizig deine beruflichen Projekte, die

durch das Einspannen wohlgesinnter

Verbündeter indes deutlich Erfolg versprechender

verlaufen könnten als auf

die vertraute Einzelkämpfer*innen-Tour.

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Bevor sich Mars ab dem

letzten Monatsdrittel für dieses Jahr von

den Stieren verabschiedet, bietet es

sich an, von seiner Power zu profitieren:

Triff herausfordernde Entscheidungen

am besten heute, dann klappt´s gewiss!

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Zeit wird´s, das Immunsystem

auf Vordermann zu bringen, schließlich

werden die Tage bald ungemütlicher und

arbeitsreich. Rauf aufs Rad oder rein in

die Laufschuhe, und natürlich ist eine

gesunde Ernährung immer wichtig!

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Der rückläufige Mars schafft

innere Ruhe und Raum für Reflexion über

vergangene Fehler und verpasste Möglichkeiten.

Statt dich in Neues zu stürzen,

kannst du erst einmal neue Kraft aus den

Lehren des Lebens ziehen.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Die Sterne schenken dir Selbstvertrauen

und Tatkraft, wodurch du dich

zu mutigeren Entscheidungen durchringen

kannst. Bleib so zuversichtlich,

denn eine Phase des Wandels wird dich

ordentlich auf Trab halten.

Rechtsanwalt

Andreas Lorenz

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Kaiserstraße 47

60329 Frankfurt am Main

Informationen unter:

info@bauer-kollegen.de

www.bauer-kollegen.de

Telefon: 069 - 153 92 13 – 0

Bürozeiten: Mo. bis Fr.

von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstags nach Vereinbarung

Verkehrsrecht

Familienrecht

Strafrecht

Lebenspartnerschaftsrecht

Rechtsanwalt

Heiko Neuhausen

Wirtschaftsrecht

Immobilienrecht,

Gesellschaftsrecht

Miet- und WEG-Recht

Erbrecht


Kunstmuseum

Wolfsburg

Empowerment

10. 9. 2022

— 8. 1. 2023

Mit großzügiger Förderung durch Mit Unterstützung von Medienpartner

Laetitia Ky, pow’hair (Teilansicht), 2022, © Laetitia Ky, Courtesy the artist


MUSIK

NACHGEFRAGT

ROBBIE

WILLIAMS:

„Ich konkurriere mit Gleichaltrigen …“

Mit Nacktheit hat der 48-Jährige offenbar kein Problem. Auch auf dem Cover seines Albums „XXV“, mit dem er

jetzt seine 25-jährige Solokarriere zelebriert, zeigt er sich unbekleidet. Während er für das Foto abgelegt hat,

kommen seine Songs nun in einem anderen Gewand daher. Deutlich aufwendiger produziert. Der Sänger hat

Klassiker wie „Let Me Entertain You“ oder „She's the One“ und selbstverständlich seinen kommerziell erfolgreichsten

Hit „Angels“ mit dem niederländischen Metropole Orkest neu eingespielt. Mit herrlich schwelgerischer

Opulenz. Allerdings waren die Musiker überhaupt nicht gemeinsam im Studio. Während der Pandemie, erzählt

Robbie Williams, sei er in Los Angeles gewesen, das Orchester habe sich dagegen in Holland aufgehalten:

„Es wäre sehr teuer geworden, alle einfliegen zu lassen.“

Zum Glück kann man dank moderner

Technik auch aus der Ferne

ziemlich gut zusammenarbeiten.

Mit dem Ergebnis ist Robbie

Williams nun mehr als zufrieden.

Vor allem mit seinem ganz

persönlichen Lieblingssong „Feel“,

den erwartungsgemäß nach dem

altvertrauten Klavier-Intro Streicher

veredeln. Auch in dieser Version

treffen einen Sätze wie „Scare

myself to death“ oder „I don't

wanna die / but I ain't keen on living

either“ immer noch mitten ins Herz.

Wenn man danach in dem neuen

Stück „Lost“ die erste Zeile „I wake

up, terrifying myself again“ hört,

klingt das beinahe wie eine „Feel“-

Fortsetzung. Mit dieser Feststellung

ist der vierfache Familienvater

durchaus einverstanden. „Lost“, urteilt

er, mute wie eine altmodische Robbie-

Williams-Nummer an: „Die emotionalen

Akkorde beschwören geradezu eine Introspektive

der dunkelsten Momente herauf.“

Sich dann vor sich selber zu erschrecken

und aus dem seelischen Gleichgewicht zu

geraten, diese Situation ist dem Musiker

nur allzu vertraut: „Wenn ich nicht gerade

mit meiner Familie zusammen bin oder

mit jener Handvoll Menschen, in deren

Gegenwart ich mich am wohlsten fühle,

überwältigen mich meine Gedanken oft.

Einfach weil ich einen sehr geschäftigen

Geist habe.“

Um das zu kompensieren, griff Robbie

Williams früher regelmäßig zu Drogen

und Alkohol: „Als ich total verloren war,

habe ich mich selber medikamentiert.“

Inzwischen ist er clean, seit mehr als 20

Jahren. Seine Familie ist das, was ihn erdet:

„Ich bin natürlich für sie verantwortlich.“

Gleichwohl haben sich seine Probleme

keineswegs in Luft aufgelöst. Als Robbie

Williams kürzlich bei einer Awareness-

Veranstaltung in St. Tropez vor 500

geladenen Gästen eine Rede hielt, erzählte

er von seinen Depressionen, von seiner

ADHS-Störung, von seiner Legasthenie,

von seinen Zwangsvorstellungen. Er soll

sich als Alkoholiker geoutet haben, als

Süchtiger. Spricht man ihn auf diesen

Abend an und erkundigt sich, ob er mutig

für psychisch Kranke in die Bresche

gesprungen sei, dann gibt er sich erstaunlich

bescheiden: „Ich habe einfach den

Drang, das auszusprechen, was mir durch

den Kopf geht. Falls ich damit anderen

helfen kann – wunderbar!“

So lässig diese Sätze klingen mögen: Das

gesamte Szenario dürfte Robbie

Williams einiges abverlangt haben.

In seiner Ansprache offenbarte

er nämlich ebenfalls, dass er die

Tendenz habe, sich zu isolieren.

Wie schafft er es dennoch, bei

seinen Konzerten vor Tausenden

oder sogar Zehntausenden

aufzutreten? „Ich habe in diesem

Moment die Verantwortung, viele

Menschen gut zu unterhalten“,

erklärt er. „Diese Verantwortung

nehme ich sehr ernst. Unabhängig

davon, wie es mir gerade geht.“

Schließlich ist Robbie Williams

nach wie vor ehrgeizig. Sein Ziel ist

es, mit seinen Alben weiterhin an

der Spitze der Charts zu stehen. In

möglichst vielen Ländern: „Ich will

unbedingt relevant bleiben.“ Allerdings

steht die nächste Generation bereits

in den Startlöchern, etwa mit Harry Styles.

Mit ihm könne man nicht konkurrieren,

stellt Robbie Williams sofort klar: „Ich

konkurriere mit Gleichaltrigen oder mit

Musikern, die noch älter sind.“ Obgleich

ihn Harry Styles nicht zwingend an

den jungen Robbie erinnert, lobt

er seinen Landsmann in den

höchsten Tönen: „Ich kann bloß

Positives über Harry sagen. Er

ist charismatisch und sieht

wirklich gut aus. Seine Songs

sind großartig, zudem ist er

ein toller Performer.“

Ähnliches denken gewiss

unzählige Leute nach

wie vor über Robbie

Williams. Kein Wunder,

dass er keinen

FOTO: LEO BARON


MUSIK

Gedanken daran verschwendet, etwas kürzer zu

treten, wenn er in zwei Jahren 50 wird: „Ich frage

mich: Was bedeutet dieser Geburtstag eigentlich?“

Eine Antwort hat er nicht parat, jedenfalls noch

nicht. Fest steht lediglich: Robbie Williams will

weiterhin vorwärtsgehen, möglicherweise sogar mit

Take That: „Gegenwärtig zeichnet sich zwar nichts

Konkretes am Horizont ab. Sofern Gott es will und

meine Gesundheit es zulässt, würde ich aber gern

wieder etwas mit Take That machen.“

Zuvor hat sich Robbie Williams hingegen erst einmal

mit einer Künstlichen Intelligenz zusammengetan.

Mit Hilfe der KI, mit der 2021 Beethovens 10.

Sinfonie vollendet wurde, entstand eine neue

„Angels“-Version. Dieses Projekt, erläutert Robbie

Williams, sei an ihn herangetragen worden. Von

der Telekom: „Ich fand die Idee aufregend und

gut.“ Das Ergebnis kann sich durchaus hören

lassen. Im Intro vereinigt sich das Klavier mit

einer Geige, danach erst setzt der Gesang

ein. Zwischendurch bleibt abermals Raum für

eine reine Instrumentalpassage. Insgesamt

rückt das Stück jedoch eher den typischen

Robbie-Williams-Sound in den Vordergrund,

nicht so sehr Beethoven par excellence.

Stimmig ist es trotzdem. Könnte das Robbie

Williams animieren, zukünftig häufiger auf

eine KI zu setzen? „Wenn sie mir meinen Job

erleichtert, ja.“

*Interview: Dagmar Leischow

„Ich habe einfach

den Drang, das

auszusprechen,

was mir durch den

Kopf geht. Falls

ich damit anderen

helfen kann

– wunderbar!“


MUSIK

NACHGEFRAGT

SARAJANE

Nippel, Bauchrollen

und Selbstliebe

FOTO: @LEAHBEE.PHOTOGRAPHY

Wenn man gerade noch auf dem

Berliner-CSD durch die Straßen

tanzte, dann erregen Nippel, egal welchen

Geschlechts und Aussehens, wenig Aufmerksamkeit.

Jeder hat sie und sie sind

überall. Deswegen muss man sich, wenn

man das Cover vom neuen Album von

Sarajane betrachtet, daran erinnern, dass

der Rest der Welt mit Brustwarzen Probleme

haben kann: Denn sie stillt auf diesem

Bild ihr Baby und eine Brust ist zu sehen.

„Meine Nippel waren 35 Jahre lang

arbeitslos und es war eine schöne Zeit.

Doch dann kommt ein Kind daher und

hat Hunger – und dafür sind die Dinger ja

letztlich gemacht!“, lacht Sarajane. Das

Foto war nicht einmal so geplant. „Wir

hatten das Shooting bei uns zu Hause.

Mittendrin wacht das Baby auf und will

Nahrung. Dann sitze ich halt da, mit der

Brust draußen. Und die Fotografin hat

weitergearbeitet …“

Natürlich zirkulieren Varianten des Covers

– in den Vereinigen Staaten zum Beispiel

gibt es keine sichtbare Brustwarze. Auch

Instagram ist gespalten. Einerseits ist „laut

den Guidelines aktives Stillen erlaubt“,

weshalb sie das Cover im Feed posten

konnte. „Doch die Storys mit Links, die auf

das Album verweisen, werden gelöscht.“

Da ist ein Algorithmus wohl überfordert.

Doch abgesehen von solch Stolpersteinen

war das Feedback extrem positiv. „Ich

hatte mit mehr Gegenwind gerechnet.“

Vielleicht ist die Reaktion auch deswegen

so gut, weil „Milk & Money“ eine Freude

zu hören ist. Die Lieder sind extrem bunt

geworden und reichen von Reggaeton

zur hymnischen Ballade, von Pop bis zu

House-Beats. Auch inhaltlich ist es wunderbar

vielfältig. Zum Beispiel „Some More

Coffee“, dass unseren

Lieblingskick feiert

oder das Titelstück,

in dem Sarajane mit

Verve und Druck die

Realität zwischen

Business und Mutterschaft

eher zelebriert

als kritisiert. Und auch

„FUPA“, über das „fat

upper public area“, auf

Deutsch vielleicht am

besten als Bauchrolle

beschrieben, ein Lied

über den positiven Umgang mit dem

Körper und seinen Mängeln. Aber kann

ein Song wirklich helfen, wenn man mit

seinem Selbstbild hadert? „Spannende

Frage. Wenn ein Song dir sagt, du bist toll,

während du selbst denkst, nein, bin ich

nicht – dann kann das nicht klappen. Ich

habe auch verschiedene Körpergrößen

gehabt, keine Riesenschwankungen, mal

mehr, mal weniger – doch was immer blieb,

ist dieser Wulst unter dem Bauchnabel.“

Selbst auf einem Kindheitsfoto von ihr

war kein Gramm Fett zu sehen und doch

gab es diese kleine Bauchrolle. „Vielleicht

gehört die ja einfach zu mir?“ Letztlich

muss jeder seinen eigenen, perfekten

Körper finden. „Sei wer du bist und das

ist okay. Egal, ob diese FUPA bleibt oder

nur zu Gast ist. Du musst dich nicht

verstecken!“ Oder deswegen bestimmte

Klamotten tragen,

was auch Sarajane

gemacht hat, weil sie

meinte, sonst sieht mal

ja ihren Unterbauch.

„Aber dann sieht man

ihn halt!“, bekräftigt sie

jetzt selbstbewusst.

„Ich finde es so cool

und kenne es nur von

schwulen Männern,

dass alle Körpertypen

akzeptiert werden: Es

gibt Bears und es gibt

viele Haare oder keine, größer oder kleiner,

dicker, dünner – alle sind okay, wie sie sind.

Jemand macht eine Schublade auf und

entdeckt darin genau den Typ, den er geil

findet. Das bekommen Heten irgendwie

nicht so hin. Da sind wir ein bisschen

armselig.“ Dabei gibt es auch bei Heteros

alles in allen Formen, auch „kleine Dicke die

von großen Schlanken abgöttisch geliebt

werden und umgekehrt. Und doch haben

es schwule Männer besser raus – es klingt

bei ihnen immer liebevoller.“ *fis


MUSIK

AURA DIONE:

„Toleranz und Empathie“

NACHGEFRAGT

2017 erschien Aura Diones dritter

Langspieler „Can't Steel the Music“.

Ihre vierte Platte, ein Best-of-Album

namens „Life of a Rainbow“, ließ also fünf

Jahre auf sich warten. Geschuldet sei das

zum einen der Pandemie, räumt die Dänin

im Video-Interview ein. Zum anderen ihrem

Hang zum Perfektionismus: „Ich habe den

Anspruch, alles bestmöglich zu machen.“

Darum zog sich Aura Dione, die eigentlich

in Kopenhagen wohnt, während der

Corona-Krise auf die Färöer-Inseln zurück.

In der Heimat ihrer Mutter arbeitete sie in

aller Ruhe an „Life of a Rainbow“. Sorgsam

wählte die Musikerin Stücke wie „Song for

Sophie“ aus, die sie noch einmal einspielen

wollte. Inspiriert von der Natur führte sie ihre

Musik zu ihren Ursprüngen zurück – zu ihren

Folk-Wurzeln. Dazu gesellten sich einige

Streicherpassagen: „Ich liebe das Cello.“

Davon zeugt zum Beispiel die neue Version

von „Glass Bone Crash“. Im Video trägt die

37-Jährige nicht umsonst ein blaues Kleid:

„Ich habe zu jedem Lied einen Clip gedreht,

dem eine bestimmte Farbe zugeordnet ist.

Einfach weil das Leben total bunt ist.“

Mit diesem Konzept macht die Sängerin

einerseits darauf aufmerksam, dass

die Stimmungen einer

einzelnen Person immer wieder so facettenreich

wie die Farben des Regenbogens

sein können – mal taucht man in eine rosa

Periode ein, mal in eine dunkle Phase. Auf

der anderen Seite zollt Aura Dione der

LGBTIQ*-Community

Tribut. Ihr fühlt sie

sich eng verbunden,

schon ewig: „Gerade

queere Menschen

haben ziemlich schnell

meine Tiefgründigkeit

erkannt. Hinter

meinen schillernden

Kostümen verbirgt

sich nämlich meine

Sensibilität.“

Dafür möchte die

Tochter zweier Hippies

ihren Unterstützern unbedingt etwas

zurückgeben. „Als Popkünstlerin“, sagt

sie, „habe ich die Verpflichtung, mich für

diejenigen einzusetzen, die keine Stimme

haben.“ Besonders in Russland, erzählt sie,

habe sie zahlreiche Fans: „Es ist furchtbar,

wie sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung

diskriminiert werden.“ Homophobie nimmt

Aura Dione auf keinen Fall hin: „Die Erde

gehört uns allen. Darum sind Toleranz und

Empathie ganz wichtige Werte.“

Die Musikerin sucht stets nach Gemeinsamkeiten,

statt sich auf Unterschiede zu

konzentrieren. Diesen moralischen

Kompass übernahm sie

von ihren

Eltern, die sich aus tiefster Überzeugung

der 68er-Bewegung verschrieben. Ihre

Mutter verbrannte ihre BHs, sie protestierte

gegen die Miss-Dänemark-Wettbewerbe.

Nun ist sie im „Marry Me“-Video zu sehen.

Ausgelassen tanzt sie zu

den lässigen Vibes, mit

denen Aura Dione diese

komplett neue Nummer

unterlegt hat. Dabei ist

der Text eigentlich nicht

besonders fröhlich. Die

Sängerin beklagt, dass

ihr Partner ihr partout

keinen Heiratsantrag

mache. Letztlich, sinniert

sie, bleibe ihr immer nur

ihre Gitarre. Dennoch

war es nie eine Option

für sie, aufzugeben: „Man sollte weiterhin

versuchen, jemanden zu finden, mit dem

man sein Leben teilen kann. Wer die

Hoffnung verliert, sieht vielleicht gar nicht,

was direkt vor ihm liegt.“ Diese positive Einstellung

hat sich zumindest für Aura Dione

ausgezahlt. Sie ist inzwischen verlobt, ihr

Verlobter spielte sogar im „Marry Me“-Clip,

in dem sie ein Hochzeitskleid trägt, mit. Das

sorgte für Wirbel. In den sozialen Medien

machten Szenen von den Dreharbeiten

die Runde, daraufhin gratulierten viele der

Künstlerin zur Hochzeit. Obwohl sie noch

gar nicht unter der Haube ist ...

*Interview: Dagmar Leischow

FOTO: MERMAID RECORDS


MUSIK

DJ

CALVIN HARRIS,

der Junge aus Schottland

FOTO: SONY MUSIC

Als seine Karriere begann, war er

nur ein schüchterner Junge, der

einfach Glück gehabt hat. Calvin Harris

sah damals aus, als könnte er nicht begreifen,

was um ihn herum geschah: Eben

war noch ein unbekannter Musiker auf

MySpace – einen Moment später hatte

er einen Vertrag und stand im Studio mit

Kylie Minogue.

Dabei war er doch nur ein Junge aus

Schottland, aufgewachsen in einer Kleinstadt

namens Dumfries. „Viele Pubs, viele

Kühe!“, fasste er es damals zusammen. Am

Wochenende verließen die Leute das Haus

nur, um sich besinnungslos zu trinken,

Calvin hingegen spielte lieber mit seinem

Atari Sequenzer rum. Irgendwann verließ

er das Nest, um mit seinen über ein Jahr

gesparten 4000 Pfund in London zu leben

und dort an seinem Durchbruch als Produzent

für elektronische Musik zu arbeiten.

Zwölf Monate später war er pleite und

zurück in Dumfries. „Es war ein Desaster“,

gestand er damals. „Alles lief schief.“

Wieder zu Hause entwickelte er endlich

den housigen, poppigen Sound, für den

sein erstes Album „I Created Disco“ stand.

„Und dann ging ich zu MySpace, weil ich

gelangweilt war. Ich lud vier Songs hoch

und addete viele Freunde, möglichst

Leute von Plattenlabeln, um zu sehen,

was sie davon hielten.“ Kurze Zeit später

hatte Calvin Harris besagten Vertrag in der

Tasche und konnte seinen Job bei Marks

& Spencers aufgeben. Und das Erste, was

er danach zu tun bekam, war mit Róisín

Murphy zusammen zu arbeiten. Es war

etwas ins Rollen gekommen, das niemand

mehr aufhalten konnte …

So war Calvin schon 2009, als „Ready

for the Weekend“ erschien, kaum noch

wiederzuerkennen. Er hatte plötzlich Termine

und Aufträge in einem Umfang, dass

einem schwindlig wurde, noch dazu wurde

er in einem Tempo reich, dass jeden aus

der Bahn werfen muss. Kurze Zeit später

gehörte er schon zu den bestbezahltesten

DJs und Produzenten der Welt, arbeitete

mit den erfolgreichsten Musiker*innen und

lebte zwischen den größten Stars – wenn

er sie nicht gleich auch noch datete, wie

bei seiner kurze Beziehung mit Taylor

Swift. Der Junge aus Schottland war jetzt

selbst eine Berühmtheit.

Mittlerweile gibt es kaum noch einen

bekannten Namen, mit dem er über die

Jahre nicht zusammengearbeitet hat, ob

für deren Tracks oder seine eigenen Alben.

So fanden sich schon 2017 auf „Funk Wav

Bounces Vol. 1“ Frank Ocean, Pharrell,

Ariana Grande oder Nicki Minaj zusammen.

Doch vor allem zeigte „Vol. 1“ einen Calvin

Harris, der Frieden mit seinem Leben

gefunden hat – er wirkte angekommen.

Der Sound war relaxed und perfekt für

einen Sommer zwischen Entspannung

und Partys, die keinen Exzess mehr nötig

haben.

Jetzt, auf „Funk Wav Bounces Vol. 2“, setzt

er genau da wieder an. Mittlerweile, als ein

Elder Statesman des Popgeschäfts, wirkt

es als würde er einfach mit Freunden am

Pool abhängen. Nur dass seine Freunde

Dua Lipa, Charlie Puth, Justin Timberlake

oder Halsey heißen. Calvin lebt hier ganz

entspannt seine poppige Seite genauso

aus wie seine funkige, und hinter allem

feiert er seine Liebe zu modernem Soul

und Hip-Hop. Was er sich damals noch

nicht getraut hatte, denn er fand, dass

es lächerlich für einen neunzehnjährigen

weißen Jungen aus Schottland wäre,

R&B oder Rap zu machen. Doch für den

Megaproduzenten Calvin Harris, der Snoop

Dogg zu seinen Buddys zählt …? So passt

„Vol. 2“ perfekt zum entspannten Ende

eines Sommers: Noch einmal die Beine

hochlegen oder sanft grooven, am besten

mit Meerblick und einem Cocktail in der

Hand. Auf dich, Calvin! *fis


TIPP

Luke Sital-Singh:

„Dressing Like a Stranger“

MUSIK

Das Album ist der Nachfolger des

2019 erschienenen Albums „A Golden

State“ („... strotzt nur so vor Akkorden

und Klangstrukturen des klassischen

Westküsten-Songwritings mit Anlehnung

an Springsteen“, The Sunday

Times), das seinem Umzug nach Los

Angeles vorausging. „Dressing Like

a Stranger“ wurde im Golden State

geschrieben und aufgenommen. Anfangs arbeitete Luke allein

zu Hause in Los Feliz, als Covid-19 über die Welt hereinbrach.

Später mietete er ein Studio und nahm ein paar Songs selbst

auf, bevor er seinen britischen Kollegen und Singer-Songwriter

Dan Croll als Co-Produzenten und Tchad Blake (Fiona Apple,

The Black Keys, Elvis Costello) für den Mix hinzuzog.

INDIE

Charlie Winston

„as I am“

Der sympathische Singer-Songwriter

(„Like a Hobo“) meldet sich

Ende September mit einem Album

zurück. Auf seiner Homepage

verrät er darüber: „,as I am‘ ist eine Sammlung von Songs,

die ich 2020 geschrieben habe. Der Lockdown der Welt war

eine Gelegenheit, tief in den kreativen Prozess einzutauchen

und gleichzeitig zu verstehen, was mich zu dem macht, was

ich bin. Ich hatte das große Bedürfnis, meine Perspektive

zu ändern. Wie die Schriftstellerin Anaïs Nin einmal schrieb:

Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind, sondern wie wir

sind. Um zu verstehen, wie ich die Realität sehe, musste ich

die Linse untersuchen, durch die ich die Welt sehe. Wenn

ich irgendwelche Wünsche habe, dass sich Dinge in meinem

Leben ändern, muss ich zuerst verstehen, wie ich es sehe. Der

Titel und die Songs erinnern mich also daran, zu versuchen,

mich selbst so zu sehen, wie ich bin.“ Gut geworden! *rä

MUSICAL

„20.000 Meilen

unter dem Meer“

Das legendäre Techno-Duo U96 („Heaven“,

„Das Boot“, „Love Religion“ …) und

der gefeierte Schauspieler Claude-Oliver

Rudolph werden ab Oktober bundesweit als

The Jules Verne Experience mit dem Fantasy-Musical „20.000

Meilen unter dem Meer“ begeistern. Geplante Stationen des

schon jetzt Wellen schlagenden Werks sind unter anderem

Frankfurt, Dortmund, Stuttgart, Köln, Rostock, Kiel, Bremen,

Hamburg, Berlin und Erfurt. Versprochen wird ein „multimediales

XXL-Bühnenbild“, Spannung und Musik, die hypnotisiert. Erzählt

wird, angelehnt an Jules Vernes unheimlichen Abenteuerroman,

von Kapitän Nemo und seinen Abenteuern 20.000 Meilen unter

dem Meeresspiegel. *rä

www.reservix.de, www.eventim.de, www.Adticket.de,

www.myticket.de, www.the-jules-verne-experience.de

FOTO: A. BEHRENS


MUSIK

NACHGEFRAGT

FOTO: SONY MUSIC

ELECTRIC CALLBOY:

„Wir bleiben unberechenbar“

Beflügelt von einer Umbesetzung

und einer Namensänderung zieht

die Dance-Metal-Band aus Castrop-Rauxel

auf ihrem neuen Album „Tekkno“ sogar

noch mehr Register als ohnehin üblich.

Das wäre ein Fest geworden: „Aus einer

Schnapslaune heraus“, wie Frontmann und

Co-Sänger Kevin Ratajczak fröhlich erklärt,

während er im Backstagebereich eines

großen Festivals in der Schweiz mit uns

telefoniert, hatte sich Electric Callboy beim

deutschen Vorentscheid des diesjährigen

Eurovision Song Contest beworben. In

die Vorauswahl waren die sechs Jungs

aus Castrop-Rauxel und Umgebung noch

gekommen, doch dann verließ den für den

ESC zuständigen Norddeutschen Rundfunk

womöglich der Mut und die Band wurde

aussortiert. „Es gab einen Riesenaufruhr,

inklusive einer Petition mit über 100.000

Zuschriften, uns doch zu nominieren, aber

der NDR, der kurz aus seiner Nussschale

herauszukriechen schien, hatte sich wieder

verkrochen und ging lieber auf die vermeintliche

Nummer Sicher.“ Im Nachhinein sei

man aber gar nicht so traurig darüber, nicht

in Turin dabei gewesen zu sein, und noch

einmal wolle man es auch nicht probieren,

denn, so Kevin, „der ESC ist nicht wirklich

unsere Welt.“

Dabei hätte der Song, mit dem Electric Callboy

angetreten war, gar nicht besser zu der

Over-The-Top-Veranstaltung passen können.

Auf „Pump It“, einer der vorab veröffentlichten

Singles von „Tekkno“, dem sechsten

Album, vermischt die Band 80ies-Sounds,

ein wenig Trash-Pop und unterhaltsames

Heavy-Metal-Geschrei zu einem extrem

vergnüglichen, stimmigen Ganzen. Im Video

sieht man die verkleidungsfreudige und

sich musikalisch noch sonst wie keinesfalls

zu ernst nehmende Band beim Aerobic.

„Unsere Kreativität und unser Ideenreichtum

sind absolut unbeschnitten“, sagt Kevin, der

sich den Sängerjob mit dem 2020 zur Band

gestoßenen Nico Sallach teilt. „Wir machen

uns einen großen Spaß

daraus, uns immer

wieder zu verwandeln

und unberechenbar zu

bleiben.“ Anfangs hatte

es die 2010 gegründete

Truppe, die ihren

Namen im Frühjahr

von Eskimo Callboy in

Electric Callboy änderte

(„Das Wort ‚Eskimo‘

ist einfach heute

problematisch“) noch

schwer. „Wir haben

uns damit geplagt, keine klare Identität zu

haben. Es hieß häufig ‚Ihr seid nicht richtig

Metal, ihr seid nicht richtig Pop, was macht

ihr denn eigentlich?‘ Aber diesen wilden

Mix, den lieben wir einfach immer schon am

Allermeisten.“ Und nach und nach erspielte

sich Electric Cowboy dann ein sehr diverses

Publikum von Gleichgesinnten – seien es

Rock- und Hardcore-Fans oder Leute, die

sonst zu Deichkind oder Scooter gehen. Vor

letzteren verneigten sich Electric Callboy

vergangenes Jahr mit ihrem Scooter-auf-

Speed-Metal-Song „Hypa Hypa“, dem bis

dato größten Hit. Scooters HP Baxxter

habe trotz Anfrage nicht auf der Nummer

mitsingen wollen, selber schuld. „Wir gehen

davon aus, dass er mittlerweile weiß, wer wir

sind.“

Und natürlich setzen die überzeugten

Ruhrgebietsbewohner auch auf „Tekkno“ ihr

Stilmix-Spektakel fort. Ekstase, der Drang

zum Durchdrehen und ausgeprägtes Gespür

für Ironie durchziehen die Platte. Harte

Synthies, harte Gitarren

und harter Gesang sind

die Hauptbausteine

von Liedern wie „We

Got The Moves“ oder

„Spaceman“, aber

das bedeutet nicht,

dass Electric-Callboy-

Freunde gefeit wären

vor Überraschungen.

„Fuckboi“ ist eine

Huldigung an den

Pop-Punk der frühen

Nullerjahre und erinnert

an eine Mischung aus Blink-182 und Avril

Lavigne (den weiblichen Gesang steuern

Conquer Divide bei), und „Hurrikan“ ist

ein abgedrehter Ausflug in die seltsame

Welt des Ballermann-Schlagers. Das Video

drehten die Jungs sogar im berühmtberüchtigten

„Bierkönig“ auf Mallorca. „Diese

Welt ist wirklich krass beeindruckend, und

für einen Abend fanden wir es wirklich geil,

ein Teil davon zu sein.“ Aber dann war es

auch genug.

*Interview: Steffen Rüth


POP

Rick Astley: „Whenever You

Need Somebody“

MUSIK

FOTO: C. CIMINO

Das Debütalbum „Whenever

You Need Somebody“ des

Popsterns Rick Astley, der seit

1987 mit Hits wie „Cry for

Help“, „Take Me to Your Heart“

und „Never Gonna Give You

Up“ die Welt beschallt, erschien

2022 neu. Natürlich mit vielen

Bonustracks und Remixen.

In düsteren und stressigen

Zeiten denkt man gerne – oft

idealisierend – zurück an die

Vergangenheit, als alles scheinbar

besser war. Oder auch einfach

lustig(er). Popmusik aus dem

Hause Stock Aitken Waterman

(kurz: SAW) zum Beispiel klang

zwar immer irgendwie ähnlich,

aber auch immer sehr gut. Egal

ob für Donna Summer, Dead or

Alive, Kylie Minogue, Bananarama

oder eben Rick Astely, die drei

Producer aus UK wussten die

1980er hindurch ganz genau, was

die Tanzflächen füllt, wie das Lied

zu klingen hat. Und sie waren in

den Remixen dann auch durchaus

oft wirklich innovativ! Bei Rick

Astley setzten sie erfolgreich auf

Disco-Pop und Herzschmerz und

schufen mit dem 1987er-Album

„Whenever You Need Somebody“

ein Pop-Standardwerk des 20.

Jahrhunderts.

Unsere Anspieltipps auf der

2022er-Ausgabe des Albums

sind die Charthits „Together

Forever“ und „Whenever You

Need Somebody“, aber auch

„My Arms Keep Missing You (The

„Where’s The Harry” Remix)“ und

„You Move Me“. *rä

NEWCOMER

„Hoffnung treibt uns alle an“

– Jason William

Sehr jung, einst bei „The Voice Kids“, jetzt Abiturient mit großer

Karriere vor sich: Jason William. Unlängst hatte sein brandneuer

Videoclip zu „Hope“ Premiere. Über die soulige Popnummer

verrät der Hingucker aus dem Saarland: „Hoffnung treibt

uns alle an, sie ist lebenswichtig. Vor allem in der aktuellen

Lage bedarf es besonders viel davon. Ursprünglich habe ich

den Song aus dem Pandemie-Frust meiner Generation heraus

geschrieben, habe aber schnell gemerkt, dass das Thema viele

Menschen unabhängig vom Alter bewegt. Denn Hoffnung

kann einen auch verzweifeln lassen, und um all das geht es in

‚HOPE‘.“ Konkrete Pläne hat der Newcomer auch, nicht nur

Hoffnungen: „Auch auf die Gefahr hin, dass ich wie ein Fanboy

klinge: Ich würde eines Tages wahnsinnig gerne mal ein Duett

mit Harry Styles singen. Ich glaube, unsere Stimmen könnten

tatsächlich matchen.“ Ja, da hat er recht. *rä

www.instagram.com/jasonwilliammusic

OUT

NOW


FILM

INTERVIEW

LUKE MACFARLANE:

„Ich kann froh sein …“

Luke Macfarlane, geboren 1980 im

kanadischen London, studierte an

der renommierten Juilliard School in New

York und hatte seinen ersten Leinwandauftritt

im Film „Kinsey“ von Bill Condon.

Der Durchbruch gelang ihm mit der Serie

„Brothers & Sisters“, in der er gemeinsam

mit Matthew Rhys ein schwules Paar

verkörperte – und in diesem Kontext auch

seine eigene Homosexualität öffentlich

machte. Es folgten viele, nicht ausschließlich

queere Serienrollen in „The Night Shift“

oder „Killjoys“, der Netflix-Film „Single

All the Way“ und diverse Theaterengagements.

Nun ist er in der romantischen

Komödie „Bros“ (ab 20.10.) in seiner bislang

größten Kinorolle zu sehen.

Mr. Macfarlane, „Bros“ ist ein Film,

wie es ihn so noch nicht gab: eine

von einem großen Hollywood-Studio

produzierte, klassische romantische

Komödie, in deren Zentrum zwei

schwule Männer stehen. Hätten Sie je

gedacht, das mal erleben zu dürfen?

Naiv und optimistisch, wie ich bin, hatte

ich nie Zweifel daran, dass die Filmbranche

irgendwann so weit sein würde. Die Frage

war eher, ob ich dann auch noch jung genug

bin, um darin irgendwie mitzuspielen.

Wie kam es denn letztlich dazu? Kannten

Sie Billy Eichner, der als Ko-Autor

und Hauptdarsteller die treibende

Kraft hinter „Bros“ ist, persönlich?

Nein, das lief über ein normales Casting.

Ich habe lange in New York gelebt und dort

auch studiert, war aber Billy nie persönlich

begegnet. Auch wenn ich natürlich viel

von ihm gehört habe und wir auch etliche

gemeinsame Bekannte haben. Als das

Drehbuch auf meinem Tisch landete, war

ich begeistert davon, wie gut es war und

wie gut die Rolle zu mir passen würde.

Deswegen habe ich mich selbst ganz schön

unter Druck gesetzt, mehr als sonst. Und

als ich dann beim Vorsprechen nicht nur

Billy, sondern auch Comedy-Größen wie

Regisseur Nick Stolle und Produzent Judd

Apatow gegenüberstand, war ich verdammt

nervös. Doch dann lief es zum Glück richtig

gut.

www.CENTURYMEDIA.com


Sie spielen nun Aaron, einen Anwalt,

der zumindest beruflich nicht so

richtig glücklich ist. Das könnte von

Ihnen, der ziemlich direkt nach dem

Schulabschluss fürs Schauspielstudium

nach New York ging, vermutlich

nicht weiter weg sein, oder?

Es gibt schon auch einige Gemeinsamkeiten

zwischen ihm und mir. Auch ich war als

Jugendlicher in den 1990er-Jahren in einer

Kleinstadt damit beschäftigt, mich mit meinem

Schwulsein zu arrangieren. Und damals

gab es dort ein ziemlich eingeschränktes Bild

davon, was Männlichkeit bedeutet. In den Zeiten

von Mark Wahlberg als Calvin Klein-Model

und Abercrombie & Fitch-Werbung konnte

man als schwuler Mann gar nicht anders, als

von Brustmuskeln besessen zu sein. Aber

damit einher ging eben diese Vorstellung,

dass Männer unbedingt kerlig, sportlich, tough

und hart im Nehmen sein müssen. Echte

Bros eben. Das hat damals bei vielen meiner

Generation echt Spuren hinterlassen. Ich

kann froh sein, dass es immer Menschen in

meinem Leben gab, die mir vermittelt haben,

dass man dann am erfolgreichsten ist, wenn

man authentisch man selbst ist. In dieser

Hinsicht verletzlich zu sein habe ich zum

Glück viel früher gelernt als Aaron.

Und wie steht’s mit seinem Musikgeschmack?

Dass Aaron – eher gayuntypisch

– auf die Country-Songs

von Garth Brooks steht, ist in „Bros“

ja ein Running Gag …

Ich verrate Ihnen mal ein kleines Geheimnis:

Das mit Garth Brooks habe ich beim Dreh

improvisiert.

Ist es Ihnen ein Anliegen zu zeigen,

dass nicht alle in der Community

immer über einen Kamm zu scheren

sind?

Ich finde das in der Tat enorm wichtig,

und man muss supervorsichtig sein mit

einem Label wie „typisch schwul“. Dass

es „den Schwulen“ natürlich nicht gibt, ist

eigentlich kein Geheimnis mehr, und dank

des Internets ist die Vielseitigkeit unserer

Community ja auch allgemein einsehbar.

Aber mitunter muss man eben doch daran

erinnern, dass ein queerer Mensch in Los

Angeles vielleicht andere Erfahrungen hat

und anders tickt als ein queerer Mensch auf

dem Land. Deswegen mag ich den Podcast

„Rural Gays“ so gerne. Denn da finde ich

mich als Country liebender, Truck fahrender

Hobby-Tischler manchmal eher wieder als

anderswo.

Das gesamte Ensemble von „Bros“

ist queer, selbst in den nicht-queeren

Rollen. Wie hat sich Regisseur Nick

Stoller als Hetero denn in dieser

Konstellation gemacht?

Wie er sich damit gefühlt hat, müssen Sie

ihn fragen. Aber ich fand ihn großartig,

denn er versteht nicht nur viel von Comedy,

sondern ist auch einfach ein enorm offener,

wissbegieriger Mensch. Und er vermittelt

nie das Gefühl, alles zu wissen, sondern gab

ganz offen zu, in vielen Dingen nicht der

Experte zu sein. Bei einer Sexszene fragte

ich, ob Aaron und Bobby nicht eigentlich

FILM

ein Gespräch über Verhütung und Safe Sex

führen sollten, weil ich das meiner Erfahrung

nach für ein realistisches Szenario

hielt. Da war er der erste, der meinte, dass

er sich da nach uns richtet.

„Bros“ macht sich ein wenig lustig

über die kitschigen Weihnachtsromanzen,

die jedes Jahr von US-

Sendern wie dem Hallmark Channel

produziert werden. Ausgerechnet

in solchen Produktionen spielen Sie

selbst oft mit. Waren diese Gags Ihre

Idee?

Das nicht, aber vielleicht hat Billy noch ein

paar mehr ergänzt, als klar war, dass ich

die Rolle spiele. Und ein paar Gags musste

er auch deswegen anpassen, weil gerade

Hallmark in den letzten paar Jahren bei

seinen Filmen sehr viel inklusiver und weniger

weiß und heteronormativ wurde. Aber

ich würde nie ein schlechtes Wort über

diese Liebesfilme verlieren. Man hat mir

dort Arbeit gegeben, als ich anderswo keine

fand, und dass ich als geouteter schwuler

Mann dort den Feuerwehrmann, Holzfäller,

Eishockeyspieler oder Weihnachtsbaumzüchter

spielen darf, in den sich die Heldin

verliebt, ist doch durchaus bemerkenswert.

*Interview: Patrick Heidmann

WILL YOU

MARRY ME?

Aura Dione: Life Of A Rainbow

Das neue Album, jetzt erhältlich!

Inkl. der neuen Single Marry Me plus alle

Lieblingssongs von Aura Dione, erstmals

akustisch eingespielt:

Glass Bone Crash, You Got Wings,

In Love With The World, Antony,

Songs For Sophie, Into The Wild,

Recipe & Can’t Steal The Music.

Eine wundervolle Reise durch das Oeuvre einer

aussergewöhnlichen Künstlerin, das in einem

zeitgemässen Glanz erscheint.


FILM

KINO

„REX GILDO – Der letzte Tanz“

FOTOS: MISSINGFILMS

Der neue Kinofilm von Rosa von

Praunheim über Rex Gildo (1936

– 1999) glänzt mit viel Hintergrundinformationen

inklusive Interviews mit

Zeitzeug*innen wie Cindy (Cindy &

Bert), Vera Tschechowa, Costa Cordalis,

Gitte Haenning, Cornelia Froboess,

Gudrun Gloth und LGBTIQ*-Stars wie

Dragqueen Absinthia Absolut und Jazz-

Sänger Erik Leuthäuser **.

Natürlich wird seine nur im Privaten

gewagte schwule Liebe zu seinem

Manager Fred Miekley thematisiert, der im

Film vom großartigen Ben Becker gespielt

wird. Fred Miekley, der einst Rex’ Ehe mit

seiner Cousine Marion mitarrangierte,

wurde von Rex Gildo zeitlebens in der

Öffentlichkeit und in den Medien als sein

Onkel vorgestellt.

Rosa von Praunheim versteht es

meisterlich, die Tragik im Leben von Rex

Gildo auszuarbeiten. Ohne Häme,

ohne Gossip, mit Distanz, aber

mitfühlend auch als Kommentator.

Schmunzeln kann man

ebenso, etwa, wenn Bernhard Brink von

Situationen erzählt, als Gildos Perücke – er

litt schon früh unter Haarausfall – mal auf

halb acht saß ... Ende Juni, Anfang Juli

lief der Film schon erfolgreich auf dem

Filmfest München, der Kinostart ist der

29. September. *rä

** nackt im Berliner Klub SchwuZ

KINO

„Peter von Kant“ von François Ozon

Der Film ist eine freie Interpretation von

Rainer Werner Fassbinders Meisterwerk

„Die bitteren Tränen der Petra von Kant“

und eine Huldigung an #Fassbinder. Das

Plakat wiederum ist eine Hommage an

Andy Warhols Plakat für „Querelle“ – von

Fassbinder.

Erzählt wird von dem narzisstischen und

extrovertierten Filmregisseur Peter von

Kant (Denis Ménochet), der in Köln mit

seinem persönlichen Assistenten Karl

(Stefan Crepon) zusammenlebt, der ihm

verfallen ist. Dann kommt Amir (Khalil

Ben Gharbia) in das Leben der beiden ...

Der neue Film von Regisseur François

Ozon spielt, typisch für Ozon, einmal

mehr in der Vergangenheit, in den

1970ern, und hatte seine Premiere bei

der diesjährigen Berlinale. Als Freundin

Sidonie, die Amir im Schlepptau hat,

glänzt die legendäre Isabelle Adjani.

Der Kinostart von „Peter von Kant“

soll in Frankreich schon im Juli sein, in

Deutschland wird der Film voraussichtlich

ab Ende September laufen. *rä


www.männer.media

immer aktuell

informiert


BUCH

Gerbrand

Bakker

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/KLUBOVY

ROMAN

Fragile Identitäten

„Vor dem Sprung“ von

Brandon Taylor,

erschienen beim

Piper Verlag, wird

weltweit von den

Kritikern gefeiert.

Zu Recht.

FOTO: BILL ADAMS / PIPER VERLAG

PSYCHE

Gefangen in der

Einsamkeit

Depressionen lähmen, sie lassen

Betroffene nicht mehr das Gute

sehen, man fühlt sich alleine, obwohl

man eine*n liebende*n Partner*in

hat, die/der sich um einen kümmert,

eine Familie, Bekannte und Freunde.

Trotzdem fühlt man sich verlassen,

ungeliebt und nicht sichtbar.

Das kann wütend machen, aber diese

Wutanfälle, die oftmals an den Menschen

ausgelassen werden, die es gut

mit einem meinen, machen alles noch

schlimmer. Niedergeschlagenheit und

Hilflosigkeit werden stärker, oftmals

kann der/die Depressive sofort weinen

… Der Schriftsteller Gerbrand Bakker

leidet an Depressionen und an Libido-

Verlust, da die ihm verschriebenen

Antidepressiva die Lust auf Sex und

das Vermögen, es zu tun, rauben.

Gerade erschien sein Buch „Knecht,

Knecht,

allein

allein“ beim Suhrkamp Verlag.

Entstanden ist es, nachdem ihm seine

Sexologin rät, eine Love Map zu erstellen.

Ihren Rat befolgend verzeichnet

der Autor in dem Buch seine persönliche

Liebeskarte, alle im weitesten

Sinne zur Geschichte seines Liebens

gehörenden Erinnerungen. In diesen

Erinnerungen sucht er nach einem

möglichen Auslöser seiner Depression.

Von Gerbrand Bakker ungeschönt,

klar, packend und berührend geschrieben,

gibt das Buch den Lesenden

die Möglichkeit, in die Psyche eines

Depressiven einzutauchen. Das

Buch macht nicht traurig, man lernt,

wie es dabei helfen kann, der Leere,

der Trauer mit Lakonie, Humor und

Freimut zu begegnen. Einfach immer

weitermachen. *rä

www.suhrkamp.de

Suhrkamp

Der 1989 geborene

Autor nimmt uns bei

seiner komplexen, mit

einer subtilen Spannung unterlegten Story-

Sammlung auf über 280 Seiten mit in die Leben

verschiedenster Menschen. Queers in toxischen

Beziehungen, vom Schicksal gebeutelte Familien

und Freunde, die an einer unentschuldbaren

Vergewaltigung zerbrechen. „Vor dem Sprung“

erzählt von „fragilen Identitäten zwischen

Zärtlichkeit und Gewalt“, aber eigentlich sind

die Akteur*innen so fragil wie wir alle. Niemand

ist eine Burg, die uneinnehmbar ist. Das Buch

macht begreifbar, wie zerbrechlich das Leben

ist, wie schnell das Unglück zuschlagen kann.

Und auch, wie die

Liebe – etwa bei der

anfangs erwähnten

toxischen

Beziehung – durch

Eifersucht und

Minderwertigkeitskomplexe

zu etwas

Giftigem werden

kann. *rä

www.piper.de

HUMOR

Yoga und der Highway to Well

Die Luxusprobleme der Corona-Pandemie

sind Stress im Homeoffice, Ärger in der

Beziehung und dominante Mitmenschen, die

zu viel reden (wollen). Yoga kann da helfen

klarzukommen. Und Lachen! Sabine Bode

beschäftigt sich in ihrem aktuellen Buch mit

Yoga. Und bringt zum Lachen.

In dem über 220 Seiten dicken Buch geht es

ums achtsame Stöhnen, um die erzwungene

Entschleunigung, um Wohlfühlwahnsinn

und auch um heiße Kirschkerne. „Lassen

sie mich durch, ich muss zum Yoga“ sei ein

Buch für „Postjugendliche mit aufgehendem

Mittelfinger im Morgenrot“ – und es erhellt

dir den Tag. Als Autorin war sie schon für

Anke Engelke und Hape Kerkeling erfolgreich,

noch erfolgreicher ist Sabine Bode als

Autorin von Büchern, die regelmäßig in den

SPIEGEL-Bestseller-Listen landen. Und

auch dieser kurzweilige Lesespaß wird seine

Fans finden, selten konnte man so kichern,

wenn sich eine Autorin am „Wunderland der

Entspannungsangebote“ abgearbeitet hat.

Wellness-Lifestyle-Angebote treffen auf eine

großartige Comedy-Autorin, da wird Grinsen,

Lachen zum neuen Yoga. *rä

www.goldmann-verlag.de

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/

MUSTAFAGULL


BUCH

PARTNERSCHAFT

Liebe, Lust und

Diskussionen

Menschen streben nach Beziehungen.

Man – ausgenommen überzeugte

Einsiedler*innen – braucht den Austausch

mit anderen. Und die meisten

suchen (viele finden) ihr Glück in einer

Beziehung.

Da gibt es die unterschiedlichsten

Modelle: klassisch monogam, umstritten

polygam oder, oder ... Wichtig ist aber

immer Ehrlichkeit. Zu sagen, man führe

eine monogame Beziehung, dann aber

den D*del in die Webcam zu halten,

ist unfair gegenüber deinem/deiner

Partner*in und wird auch bei dir für

Gewissensbisse sorgen. „Was machst du

da?“ „Ach, nix …“ oder auch „Wer schreibt

dir denn so fleißig auf WhatsApp?“

„Ööööhm, Mama.“ – Viele Notlügen, die

noch für viel Stress sorgen werden, wenn

die Wahrheit ans Licht oder der Po aufs

Handydisplay kommt.

Es gibt aber auch freilich ganz andere

Paarprobleme: Der eine misst der

Ernährung einen sehr hohen Stellenwert

bei und rennt einmal am Tag in den

Bioladen, die andere isst gerne Brot, und

das auch mal vom Backshop. Oder die

liebe Familie. Meist achtet sie nur auf

das Wohl ihrer Angehörigen, der Partner

muss helfen, helfen, helfen, dass alles

klappt. Am besten gleich seinen Beruf

kündigen und nur noch Hausfrau/-mann

sein für den/die Partner/in. So geht das

nicht!

Helfen, dass du dich besser abgrenzen

kannst gegenüber deinem/deiner

Partner*in und seiner/ihrer Familie, kann

dieses Buch der Paartherapeutin Ankha

Haucke: „Soforthilfe für die Paarbeziehung.

Die häufigsten Probleme und wie

man mit ihnen umgeht“, das vor wenigen

Wochen beim Verlag Vandenhoeck

& Ruprecht erschienen ist. „Der Moment,

in dem jemand auf seine Partnerschaft

blickt und herausfinden will, was dort

schiefläuft, ist der Augenblick für dieses

Buch. In ihm finden sich die häufigsten

Paarprobleme und Ideen dazu, wie man

mit ihnen umgeht.“ Ein Buch, das helfen

kann, das Glück zu bewahren oder

wiederherzustellen. *rä

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/DEMKAT

RATGEBER

Setze dein Leben

neu zusammen

Manchmal kommt es knüppeldick: Beziehung

am Ende, Todesfälle, Burn-out, Stress

und was es sonst noch gibt. Dann fragt

man sich, was man wie ändern kann, damit

es wieder besser läuft. Das Buch „Setze

dein Leben neu zusammen. Lebenskrisen

mit dem Tangram-Prinzip meistern“ von

Stefan Balázs ist da ein guter Ratgeber.

Der Düsseldorfer Autor (@netzwege)

studierte Publizistik, Politik und Soziologie

und war in der Unternehmenskommunikation

tätig. Jetzt hat sich Stefan Balázs

dem Schreiben zugewandt, persönliche

Erfahrungen machten ihn zum Fachmann

für Ratgeberliteratur – und sein Wissen

teilt er nun. Flott geschrieben und leicht

verständlich wird anhand des Tangram-

Prinzips (ein chinesisches Legespiel: Plättchen

entstehen durch das „Zerschneiden“

eines Quadrates in zwei große Dreiecke, ein

mittelgroßes Dreieck, zwei kleine Dreiecke,

ein Quadrat und ein Parallelogramm.

Hieraus können zahllose Formen gelegt

werden) geschaut, wie man sein Leben neu

ordnen, Dinge neu gewichten kann. Klingt

komisch? Macht aber Sinn, wenn man das

Buch durchhat. *rä

FOTOS: M. RÄDEL

COMIC

„Hilfe, mein Lover ist ein Hipster“

Autor Sebas Martin nimmt sich in seinem

Comic gleich drei Themenfelder ungemein

unterhaltsam an: des Hipstertums, schwuler

Beziehungen und der Social-Media-Sucht

der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Und eigentlich noch eines vierten Themas:

der Midlife-Crisis, denn die zentrale Figur des

Comics, Peluche, ist 45 Jahre alt und merkt,

dass Mann andere Prioritäten im Leben

setzen sollte, als es sein etwas jüngerer

Partner tut.

Der zeigt sich gerne unentwegt im Internet,

ist fast süchtig nach Aufmerksamkeit und

Likes. Anstrengend! Eine „Bitch mit Bart“

(Zitat aus dem Buch), die sich mit Ihresgleichen

in einem permanenten Wettrennen

befindet, wer den neusten Trend als Erstes

umsetzt, wer das beste Food-Foto postet,

das beste Holzfällerhemd trägt (und dies

auch postet) und die meisten Reaktionen

im Internet erhält. Eigentlich kann einem

Peluche nur leidtun, doch natürlich hat sein

Lover auch seine sehr guten und sexy Seiten


Wenn er doch nur nicht so anstrengend

wäre! Ein ungemein lustiger und mitunter

böser Comic, der Spaß beim Lesen verbreitet

und einem den Alltags-Gram schön

und mit einem Lächeln austreibt. „Hilfe,

mein Lover ist ein Hipster“ wurde bei www.

insektenhaus-verlag.de veröffentlicht, das

spanischsprachige Original erschien erstmals

2015. *rä


BUCH

BILDBAND

EINGEPIKSTER

KÖRPERSCHMUCK

Andrew Burford, Florian Rudolph,

Benjamin Wolbergs und Brody

Polinsky haben zusammen an einem

ungewöhnlichen und sehr interessanten

Buch zum Thema Tätowierungen gearbeitet.

„Queer Tattoo“ ist beim Verlag Kettler

erschienen, wir stellen es dir vor.

Schon fast seit Anbeginn der Menschheit

veränderten, schmückten sich Menschen,

indem sie Farbe in die Haut einbrachten.

Sei es, um Familien- oder Gruppenzugehörigkeiten

zu unterstreichen, um Kraft zu

erlangen, um schöner zu sein oder auch,

um Erlebtes, Überstandenes zu verarbeiten.

Denkt man an Tätowierungen, so denkt

man unter Umständen an Tribals der letzten

Jahrtausendwende, an Schriftzüge wie LOVE

oder auch BROT an Hipstern und natürlich

an Matrosen, die sich mit barbusigen Damen

mit oder ohne Fischschwanz schmücken. Es

geht aber auch anders.

„Nicht zuletzt begünstigt durch die sozialen

Medien, hat sich in den letzten Jahren eine

junge und engagierte Szene etabliert, die

sich dem sogenannten queeren Tattoo

verschrieben hat. Diese spezielle, aber

wachsende Community ist aus dem

Wunsch heraus entstanden, mit den hierarchischen

und patriarchalischen Strukturen

des traditionellen Tätowierens zu brechen

und sichere, tolerante und inklusive Räume

zu schaffen, in denen queere, nicht binäre

und Trans-Menschen mit individuellen Stilen

und Techniken abseits des Mainstreams

experimentieren können“, so Benjamin

Wolbergs via E-Mail an uns.

Tätowierungen als Ausdruck des unangepassten

Geists des Tragenden. „Zahlreiche

Tattoo-Künstler*innen befreien sich in

FOTO: JULIM ROSA

ihren Arbeiten von den destruktiven,

heteronormativen und kapitalistischen

Schönheitsnormen und lösen sich mit

ihrer Bildsprache von der langen Tradition

kultureller Aneignung in der traditionellen

Tattoo-Szene. Ihre Entwürfe offenbaren

einen einzigartigen und kreativen Sinn

für queere Ikonografie.“ Das Buch „Queer

Tattoo“ zeigt dir unterschiedlichste und

vor allem auch mitunter sehr provokante

Motive und nicht weniger ungewöhnliche

Menschen. Mehr Features dieser Art

findest du auf www.instagram.com/

blu_germany. *rä

www.benjaminwolbergs.de,

www.verlag-kettler.de/de/buecher/

queer-tattoo

BILDBAND

Blondinen bevorzugt?

Im August jährte sich ihr Todestag zum 60.

Mal. Der TASCHEN Verlag aus Köln ehrt die

Schauspieler Marilyn Monroe mit einem

Buch: „Norman Mailer. Bert Stern. Marilyn

Monroe“.

Bis heute inspiriert die so tragisch verstorbene

(ermordete?) Schauspielerin und Sängerin

Marilyn Monroe (1. Juni 1926 – 5. August

1962) weltweit die Menschen und auch die

Künstler der Community. Und das, obwohl sie

als platinblondes Busenwunder für das steht,

was Frau und Queer heute ablehnen: Frauen

als aufgebrezelte „Puppen“, die eher hauchen,

denn sprechen, die sich benutzen lassen.

Ein Sinnbild gesellschaftlicher Sexismen.

Das hochwertige Buch ist eine Biografie von

Norman Mailer, die zusammen mit den legendären

Bildern von Bert Stern sicherlich ein

Sammlerstück werden wird. Und eine schöne

Würdigung einer Unterschätzten. Zeitlebens

haderte Marilyn Monroe mit ihrer Rolle als

„Dummchen“ – spielte aber auch damit.

Kennen könntest du Filme wie „Niagara“,

„Das verflixte 7. Jahr“ und „Misfits – Nicht

gesellschaftsfähig“ sowie Hits wie „Diamonds

Are a Girl’s Best Friend“, „Teach Me Tiger“ und

„I Wanna Be Loved by You“. *rä

www.taschen.com


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