Frauen und Männer – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

ahg.aargau.ch

Frauen und Männer – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Aktiv gegen Gewalt

an Frauen im Kanton Aargau

Was kann ich selbst tun? Als Freundin, als Kollege?

Als Führungskraft, als Nachbar oder Politikerin?

Es gibt im Kanton Aargau ein breites Angebot an

Fachstellen für Gewaltbetroffene und Gewaltausübende.

Informieren Sie sich!

Seien Sie aufmerksam, schauen Sie hin in der Nachbarschaft,

am Arbeitsplatz oder auf Reisen. Suchen Sie bei

Zeichen von Gewalt eine Fachstelle auf.

Vom 25. November bis 10. Dezember 2012

Aargauer Telefon-Hotline «Gegen Gewalt an Frauen»: 062 835 50 99

Fachpersonen folgender Stellen erteilen Ihnen von 8 bis 17 Uhr Auskunft:

Anlaufstelle gegen häusliche Gewalt, Beratungsstelle Opferhilfe

Aargau Solothurn, Frauenhaus Aargau Solothurn.

Fotos: Mahara Mc Kay; peterrauch.ch | Doris Leuthard; Flückiger_Kusano

Mehr über Tatsachen, Fachstellen

und Prävention finden Sie auf

>>> www.unwomen.ch

Urs Hofmann

Regierungsrat

Kanton AG

Susanne Hochuli

Landammann

Kanton AG

Damit mehr Frauen in Würde leben können.

UN Women tritt entschieden gegen Gewalt

an Frauen an, eine der verbreitetsten

Menschenrechtsverletzungen.

Wir unterstützen langfristige Programme,

die Tabus aufbrechen und Diskriminierungen

abbauen.

Wir engagieren uns für Recht, Gerechtigkeit

und die Unterstützung von Opfern bei uns

und in Entwicklungsländern.

>>> www.unwomen.ch

UN Women Nationales Komitee Schweiz

Baumackerstrasse 24 | 8050 Zürich

T +41 44 252 16 90

info@unwomen.ch | www.unwomen.ch

www.facebook.com/UNWomenCH

Unterstützung

So können Sie UN Women unterstützen

mit einer Fördermitgliedschaft

mit Spenden

mit einem Legat

im Trauerfall | bei Geburtstagen

mit UN Women-Karten

>>> www.unwomen.ch/aktiv-werden

Postkartenset «Textile Kreationen»

10 A6-Karten (2 pro Sujet)

Mit neutralen Couverts Fr. 25. pro Set

Doppelkartenset «Festliches Blau»

10A5-Doppelkarten

Mit neutralen Couverts Fr. 30. pro Set

Preise inkl. Versandspesen

Postkonto: 85-245622-3

IBAN CH54 0900 0000 8524 5622 3

UN Women Schweiz ist als gemeinnützig

anerkannt. Ihr Beitrag kann vom steuerbaren

Einkommen abgezogen werden.

Vom Internationalen Tag gegen

Gewalt an Frauen am 25. November

bis zum Internationalen Tag der

Menschenrechte am 10. Dezember.

Frauen und Männer

gemeinsam gegen Gewalt

an Frauen

Gewalt in Paarbeziehungen

Frauenhandel

Sexuelle Belästigung am

Arbeitsplatz

Damit sind viele Menschen konfrontiert.

In der Schweiz ebenso

wie in Entwicklungsländern.

Wer mehr weiss,

kann dagegen antreten.

>>> www.unwomen.ch

Doris Leuthard

Bundesrätin

Ursus Wehrli

Künstler

Mahara Mc Kay

DJ

Martin Rohner

Alternative Bank

Schweiz

Milena Moser

Schriftstellerin

Christoph

Weber-Berg

Ref. Landeskirche AG


Gewalt in Paarbeziehungen Frauenhandel

Nicht alles ist privat.

Es gehört zum Schlimmsten, was einem Menschen widerfahren kann:

Gewalt erleiden durch eine Person, die einem nahe steht. Viele Frauen sind

davon betroffen, eine Minderheit von Männern auch. Gewalt in Paar-

beziehungen kommt in jeder Kultur, in jedem Land und in jeder sozialen

Schicht vor. Die Opfer sind oft sowohl von körperlicher, psychologischer

als auch sexueller Aggression betroffen. Gewalt in Paarbeziehungen trifft

auch Kinder und Jugendliche, entweder als direkt Betroffene oder indirekt

als Zeuginnen oder Zeugen.

Weltweit wird mindestens eine von drei Frauen im Laufe ihres

Lebens geschlagen, zu Sex gezwungen oder gedemütigt, kontrolliert

und bedroht meistens durch eine Person im persönlichen

Umfeld. Doch Gewaltausübende gehen oft straffrei aus.

UN Women setzt sich dafür ein,

dass in Prävention investiert wird,Gesetze durchgesetzt

und Gesetzeslücken geschlossen werden.

dass gefährdete Frauen geschützt und betroffene unterstützt

werden.

In der Schweiz sind Gewalthandlungen in Ehe und Partnerschaft

keine Privatangelegenheit auch wenn sie hinter geschlossenen

Türen passieren. Sie werden von Amtes wegen als

Delikt verfolgt und bestraft. Der Ausstieg aus der Gewaltspirale

ist nicht einfach, aber möglich. Fachleute helfen dabei.

Mehr Informationen und Adressen von Fachstellen finden

Sie via >>> www.unwomen.ch

Gewalt in der Beziehung, zugefügt vom geliebten,

vertrauten, nächsten Menschen schlägt nicht

nur körperliche Wunden. Diese verheilen, doch die

Seele erholt sich nicht, sie bleibt vernarbt.

Milena Moser, Schriftstellerin

NEIN zum drittgrössten Geschäft.

Menschenhandel ist ein weltweit organisiertes Verbrechen mit geringem

Risiko und Gewinnen um die 32 Milliarden US-Dollar. Jährlich werden 2,4

Millionen Menschen über Landesgrenzen hinweg gewaltsam verschleppt

und verkauft. Viele landen in der Zwangsprostitution. Knapp 70 Prozent

davon sind Frauen und Mädchen, etwa die Hälfte davon ist minderjährig.

Ein Entkommen ist schwierig.

UN Women ist in den Herkunftsländern aktiv.

Von Nepal bis Nigeria, von Kambodscha bis Palästina, zum

Beispiel mit

Beratungszentren für traumatisierte Frauen;

Aufklärungsarbeit/Ausbildung von Polizeikräften;

Rechtshilfe für Opfer.

Schweiz: Ohne Nachfrage kein Handel!

Das Geschäft blüht auch bei uns. Gemäss dem Bundesamt für

Polizei gelangen zwischen 1500 und 3000 Opfer von Frauenhandel

alljährlich in die Schweiz. Die Dunkelziffer ist hoch. UN

Women unterstützt Vorstösse zur Bekämpfung des Menschenhandels

und für einen besseren Opferschutz. Auch verantwortungsbewusste

Freier können Opfer unterstützen.

Mehr über Prävention, Unterstützung für Betroffene und Infos

für Freier finden Sie hier >>> www.unwomen.ch

Unsere Kirche tritt für die unantastbare Würde jedes

Menschen ein. Vor diesem Hintergrund tolerieren

wir weder Menschenhandel noch Zwangsprostitution

und haben hier seit Jahren eine klare Haltung.

Pfarrer Dr. Christoph Weber-Berg, Kirchenratspräsident

Reformierte Landeskirche Aargau

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Machtmittel.

Im Büro, in der Produktion, im Gesundheitswesen, in der Landwirtschaft

überall arbeiten Frauen und Männer zusammen. Und immer wieder

kommt es zu sexueller Belästigung. Besonders gefährdet sind Frauen,

illegal Arbeitende und Behinderte. Bei uns ebenso wie im Ausland,

wo viele Frauen aus Entwicklungsländern oft in sklavenähnlichen

Verhältnissen arbeiten und sexuell belästigt und ausgebeutet werden.

Dafür setzt sich UN Women in Entwicklungsländern ein:

Beratung von Frauen bezüglich Arbeitssuche und sicherer

Migration;

Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen;

Informationszentren für emigrierte Arbeiterinnen.

Korruption: Sex statt Geld

Frauen haben mit Korruption andere Erfahrungen als Männer,

wenn beispielsweise eine sexuelle Leistung als eine Form informeller

Zahlung gefordert wird für ein Weiterkommen im

Beruf oder im Studium.

Das gilt in der ganzen Schweiz

Wer eine Frau oder einen Mann am Arbeitsplatz belästigt, wer

andere mit Worten, Gesten oder Taten demütigt, verletzt geltendes

Recht. Das Gleichstellungsgesetz verbietet sexuelle

Belästigung am Arbeitsplatz.

Egal, ob am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum oder

zu Hause: Sexuelle Belästigungen und Übergriffe

verletzen die Würde, die Integrität des Menschen. Sie

sind nicht zu akzeptieren, nicht zu tolerieren sie

sind zu verfolgen, zu bestrafen!

Doris Leuthard, Bundesrätin, Eidgenössisches Departement für Umwelt,

Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

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