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SEPTEMBER

2022

Das Stadtgespräch

erhält das Umweltsiegel

für das neue Papier.

www.das-stadtgespraech.de ·

Instagram: das.stadtgespraech

www.blauer-engel.de/uz195

NR. 597

48. JAHRGANG


Das Stadtgespräch setzt auf

Nachhaltigkeit

Umstellung auf Recyclingpapier schont Ressourcen

und Umwelt

(bew) Es gibt Themen, die gehen jeden von uns etwas an. Umwelt- und

Klimaschutz gehören dazu. Und jeder kann etwas dafür tun – ob im

Kleinen für sich oder im Großen. Der verantwortungsvolle Umgang

mit natürlichen Ressourcen und ein möglichst nachhaltiger Umgang

mit Produktionsmaterial sind Gründe dafür, dass Das Stadtgespräch

zukünftig auf Recyclingpapier gedruckt wird. Im Interview erklärt der

Vertriebsleiter vom Druck- und Medienhaus Bonifatius in Paderborn,

Martin Schröder, was sich dadurch ändert.

Das Stadtgespräch: Es gibt Dutzende von Papierqualitäten. Aber gerade

bei Recyclingpapier haben vermutlich viele unserer Leser dieses

typisch grau-braune Behörden-Material vor Augen. Stimmt diese Wahrnehmung

noch mit der heutigen Qualität von umweltfreundlichem

Druckpapier überein? Was hat sich geändert?

Martin Schröder: Sie erinnern mich an meine Schulzeit, als es nur

wenige Recyclingpapiere mit einer sehr dunklen Färbung gab. Inzwischen

gibt es im Recyclingbereich sehr viele Papierqualitäten mit

unterschiedlichen Weißgraden und Oberflächen. Hierbei sind die Einsatzgebiete

vielfältig und Recyclingpapiere haben sich bei Magazinen,

Katalogen, Broschüren, Büchern und Flyern etabliert. Wir bieten unseren

Kunden Recyclingpapiere an, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet

sind. Gleichzeitig ist Bonifatius mit dem Blauen Engel zertifiziert.

Für diese Zertifizierung werden die gesamten Herstellungsprozesse,

umweltrelevante Kriterien und auch gesundheitliche Maßnahmen

betrachtet. Nur wer diese Prüfung besteht, darf den Blauen Engel als

Logo abbilden.

Das Stadtgespräch: Thema Vorher – Nachher: Die äußere Anmutung

ist bei klassischen Printprodukten ja nicht ganz unerheblich. Wird man

optisch und haptisch einen großen Unterschied wahrnehmen?

Martin Schröder: Das neue ›Stadtgespräch-Papier‹ hat eine gestrichene

Oberfläche. Dies ist wichtig für eine gute Bilddarstellung. Weiterhin hat

das Papier eine sehr hohe Opazität, d. h. es ist nicht so durchscheinend

wie Frischfaserpapiere. Das wirkt sich positiv auf das Lesen von Texten

aus. Die Haptik unterscheidet sich nicht wesentlich von Papieren mit

keinem oder wenig Recyclinganteil. Aus diesem Grund setzen schon

sehr viele namhafte Verlage auf Recyclingpapiere.

Das Stadtgespräch: Wie sehr liegt der Bonifatius GmbH das Thema

umweltfreundlicher Druck am Herzen? Ist das in Zeiten steigender

Materialpreise auch ein Punkt bei Ihren Druckerei- und Verlagskunden?

Beraten Sie sie dahingehend?

Martin Schröder: Als nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen investiert

Bonifatius laufend in ressourcenschonende und energiesparende Prozesse

und Techniken. Wir verfolgen hierbei das Ziel, Druckprodukte möglichst

umweltschonend zu fertigen. Bonifatius nutzt Ökostrom und in

Kürze aus eigener Photovoltaikanlage gewonnenen Strom, kompensiert

CO2-Emissionen und setzt zu ca. 89 Prozent Recyclingpapiere, FSC- und

PEFC- (nachhaltige Forstwirtschaft) zertifizierte Papiere ein.

Bereits 2012 haben wir ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

eingeführt, bei dem unsere Maßnahmen für eine möglichst umweltschonende

und qualitätsorientierte Produktion unabhängig geprüft

2 www.blauer-engel.de/uz195

Das Stadtgespräch


8 Bonifatius-Vertriebsleiter

Martin Schröder.

Im Hintergrund sind Papierrollen

zu erkennen, die im Rollenoffset

verwendet werden. In diesem

Druckverfahren wird auch

Das Stadtgespräch produziert.

werden. Soziales, Ökonomie und Ökologie sind feste Bestandteile unserer

Umweltpolitik. Damit dieses Bewusstsein auch unsere Kunden erreicht, beraten

wir gerne und zeigen Möglichkeiten für das jeweilige Printmedium auf.

Der weltweite Ressourcenmangel und damit verbundene Preisanstieg

haben auch die Papierindustrie erreicht. Auch aus diesem Grund ist es

wichtig, die Bezugsquellen für das Material ständig zu prüfen. Hier setzen

wir, bei dem für Das Stadtgespräch eingesetzten Papier, auf das Unternehmen

Steinbeis, das zu 100 Prozent Recyclingpapiere fertigt, von der

Papieraufbereitung bis zur fertigen Ware alle Prozesse im Unternehmen

durchführt und die benötigte Energie selbst erzeugt.

Das Stadtgespräch: Abschließend noch ein paar Sätze zu den Fakten. Wie

viele Ressourcen/Emissionen können im besten Falle durch die Umstellung

des Stadtgesprächs auf Recyclingpapier in Zukunft eingespart werden?

Gibt es da belegbare Angaben?

Martin Schröder: Hier gibt es einen interessanten Nachhaltigkeitsrechner

von Steinbeis Papier, der die Einspareffekte errechnet. Ab dieser Ausgabe

werden für die Papierherstellung pro Jahr ca. 125.000 Kilogramm Holz,

68 Prozent Energie, 65 Prozent Wasser und 62 Prozent CO2-Emissionen eingespart.

Das Interview führte Alexandra Bewermeier.

Das Stadtgespräch

8

Gaudi Shopping

in Wiedenbrück

4

Open Air auf dem

Reckenberg

6

Laufen und Gutes tun

in St. Vit

10

Oktoberfest

der Stadthalle

in

12

Wirtefest

auf dem Doktorplatz

18

Haustiere – unsere

besten Freunde!

3


B

Blues- und Soul-

Festival mit den

Größten

18. Reckenberg Open Air

am 2. und 3. September

Foto: Dennis Koeckstadt

»Wir leben gerne, wir feiern den Blues! Gerade

in diesen bewegten Zeiten! Das Reckenberg

Open Air bietet dafür die Bühne«. Mr. Blues,

Filippo Speranza, hat für die zweitägige Feier

»die ganz großen Sachen« engagiert. Er ist

so glü cklich, dass ihm dieser Wurf gelungen

ist. Und es ist so schön dieses Festival wieder

miterleben zu dürfen. Ladies and Gentlemen,

das Reckenberg Open Air proudly presents:

Kai Strauss & The Electric Blues Allstars

Gleich Freitag, der 2. September, beginnt

richtig und wichtig ab 20.00 Uhr mit einer

deutschen Spitzenband aus der Blueshochburg

Osnabrück. Das Festivalgelände auf

dem Reckenberg ist ab 18.00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist – wie immer – an den beiden

Tagen frei.

Der Sänger und Gitarrist Kai

Strauss wird mit seiner Band in Erinnerung

bringen, was dieses Festival

für Wiedenbrück ausmacht.

Es ist versprochen: Die Musiker

werden sich auf dem Reckenberg

austoben, in einem wuchtigen,

energiegeladenen Konzert. Die

Band bietet das Beste, was es in

Sachen Blues in Deutschland zu

1 Kai Strauss & The Electric Blues Allstars: Der überragende Gitarrist überzeugt mit einer Band mit fettem Groove.

finden gibt. Er selber gehört zu den besten

Bluesmusikern Europas. Exzellent!

Seit über 25 Jahren ist Kai Strauss mit

seiner Band ein gern gesehener Gast, überall

dort, wo der Blues brennt. Er ist musikalisch

aufgewachsen in Deutschlands Blueshochburg

Osnabrück und zählt zum kleinen

Kreis europäischer Bluesmusiker, denen auch

amerikanische Kollegen und Kritiker einen

authentischen Stil attestieren. »Schon als

Teenager war ich von der Musik von Buddy

Guy, Albert King oder den Vaughan Brothers

infiziert«, sagt der Gitarrist und Sänger.

Im Alter von 50 Jahren hat Strauss jetzt

sein sechstes Album veröffentlicht, treffend

betitelt mit »In My Prime«. Der mehrfache

German Blues Awards Preisträger ist ein

gereifter Musiker mit eigener Handschrift,

erwachsen aus dem Respekt zu seinen Vorbildern.

Er kennt sie, die Wegbereiter: Guitar

Slim, alle Kings, Otis Rush und Magic Sam.

Auf keinen kann man ihn festnageln, und

doch bleiben sie durch ihn lebendig. Heute

nach unzähligen Konzerten in über 20 Ländern

nennt man ihn selber in einem Atemzug

mit zeitgenössischen US-Bluesgitarren-

Schwergewichtlern.

High-Energy-Soul- und Blues-Show

mit Sixtyfive Cadillac

Am Samstag, dem 3. September, geht es ab

20 Uhr (das Festivalgelände öffnet wiederum

um 18.00 Uhr mit freiem Eintritt) weiter mit

der wilden Bühnenshow einer der

heißesten und temporeichsten

Live-Acts des Nordens – der

10-köpfigen Band Sixtyfive Cadillac.

Da heißt es die Schrittmacher

etwas höher gedreht

und die Herzpillen bereitgelegt.

Wer allerdings nicht so

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LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN

4 Das Stadtgespräch


1 Immer mitten drin: Mr. Blues Filippo Speranza.

der sollte vielleicht besser zu Hause bleiben

– obwohl es ernstzunehmende Berichte

über Spontanheilungen bei der ultimativen

Blues- und Soul-Show der Musiker von Sixtyfive

Cadillac gibt, wonach Lahme ihre Krücken

kurzerhand in die Ecke werfen und wie

vom Teufel besessen drauflos tanzten: Das

Mega-Stimmungsspektakel mit der Durchschwitzgarantie.

»It’s time to clap your hands!« Sixtyfive

Cadillac wird für eine geile Party auf

dem Reckenberg sorgen. Die 10 Musiker

kommen aus Deuschland, den Niederlanden,

Griechenland, Polen und China.

Der Jüngste ist Anfang 20, der Älteste

über 60 Jahre alt. Unter ihnen sind examinierte

Vollprofis ebenso wie enthusiastische

Autodidakten. Sie kommen aus den

verschiedensten Musikgenres, vom Jazz

1 Beim Reckenberg Open Air ist Zeit für Party.

bis zum Funk, vom Punk bis Heavy Metal,

vom Reggae und auch aus der Klassik. Wo

andere fragen, ob das überhaupt funktionieren

kann, halten sich die Musiker von Sixtyfive

Cadillac erst gar nicht mit derlei

Überlegungen auf, sondern lassen die

musikalischen Energien hemmungslos

auf der Bühne aufeinanderprallen. Das

Publikum merkt schnell: Das hier ist

kein simples Konzert, das ist Hochleistungssport,

Action, Geschwindigkeit,

härter, schneller, wilder und

bestimmt nichts für empfindliche

Ohren. Das ist die heißeste Bluesband

östlich von Chicago und diesseits

des Urals, Sixtyfive Cadillac

mit ihrer High Energy Soul Show, das norddeutsche

Live-Wunder.

In hunderten von Konzerten in Polen, Luxemburg

und Deutschland hat die Band ihr

Erfolgsrezept verinnerlicht. Erbarmungslos

folgen Schlag auf Schlag Hits aus den Sechzigern

und Siebzigern, im eigenen Arrangement,

aufgepeppt

durch die musikalische

Vitaminspritze

gegenwärtiger Spielauffassungen.

Soul,

Funk und Blues erwiesen

sich als zündender

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Das Stadtgespräch

5


Der Sportevent mit dem einmaligen Flair

Laufen und Gutes tun vor Ort und virtuell

1 Auch in diesem Jahr haben wieder die Rheda-Wiedenbrücker Schulen wie die

Pius-Schule, die Osterrath-Realschule und das Ratsgymnasium ihr Kommen

angekündigt.

(Kem) Am 3. September steht ganz St. Vit wieder Kopf: Zum 18. Mal lädt der

Verein »Laufen und Gutes tun« zum größten Dorffest des Jahres ein: Die

Sportler kommen aus nah und fern, um für den guten Zweck zu laufen. »Gerade

dieser Geist ist es, der unserer Veranstaltung diesen wunderbaren Charakter

schenkt«, so der Vorsitzende Andreas Post bei unserem Besuch. »Wir

freuen uns nach der Corona bedingten Pause, dass es endlich wieder richtig

losgeht, und wir wieder viele Läufer aus Nah und Fern sowie viele Gäste auf

dem Veranstaltungsgelände rund um das Küsterhaus begrüßen dürfen.

Auch in diesem Jahr haben sich wieder die Rheda-Wiedenbrücker Schulen,

wie die Pius-Schule, die Osterrath-Realschule und das Ratsgymnasium ihr

Kommen angekündigt. Die Schule mit der größten Anzahl von Schülern

erhält in diesem Jahr erstmalig einen Wanderpokal«, sagte er weiter.

Viele kommen mit der ganzen Familie. Sie können sich einen schönen

Nachmittag auf dem neuen Veranstaltungsgelände rund um das am Lattenbusch

5 gelegene Küsterhaus machen.

Mehr als eine Laufveranstaltung

Die Laufveranstaltung mit dem wahrscheinlich schönsten »Drumherum«

bietet für jeden etwas. Während Mama und Papa laufen, können die Kleinen

auf der Hüpfburg kostenlos spielen. Die Heartbrock Company wird das

Veranstaltungsgelände »einheizen«. Zu Beginn der Dunkelheit wird das

Feuershowduo Ignatia & William das abendliche Rahmenprogramm einläuten.

Einen sicherlich besonderen musikalischen Leckerbissen verspricht die

Formation New Soul, die mit ihrer mitreißenden Musik zur After-Run-Party

durchstartet und einen hoffentlich schönen Spätsommerabend beendet.

Das Dorf wird noch stärker einbezogen

Auch führen alle Läufe auf ebenen Rundstrecken nur noch durch das Dorf

St. Vit. Die Veranstaltenden sind überzeugt, dass der Verzicht auf die Waldwege

die Läufe runder und schneller machen. Die Bevölkerung werde noch

mehr einbezogen. Sie werde die Teilnehmenden wieder lautstark anfeuern

und mit erfrischendem Wasser versorgen.

Cheerleader, Samba und Trommelwirbel an der Laufstrecke

Ebenfalls die 50-köpfige Cheerleader-Truppe wird es den Sportlern leicht

machen, wenn sie die Laufenden mit ihrer Begeisterung anstecken. An der

Wegstrecke werden die Sambagruppe Sambista aus Bielefeld und die 15

köpfige japanische Trommelformation Matsu Dojo Taiko aus Bielefeld mit

ihren imposanten Trommeln allen Aktiven sicherlich ein Lächeln ins Gesicht

zaubern.

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September

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6 Das Stadtgespräch


1 Einige der Aktiven aus dem Organisationsteam: (vorne v. l.) Hermann Gödde, Dieter

Post, (hinten v. l.) Martin Westhues, Pia Westhues, Gerd Göddeke, Andreas Post.

Perfekte Betreuung der Teilnehmenden

Die Betreuung durch die Veranstaltenden ist perfekt: Sie reichen an der Strecke

Wasser und im Zielbereich Tee und Obst. Alle Aktiven können an der Aufwärmgymnastik

mit Musik teilnehmen. Das Gesundheitszentrum Aktivita

und die Physiotherapie Benjamin Borgstädt bieten kostenlose Massagen an.

Nacheinander werden die Bambinis, die Schülerinnen und Schüler und anschließend

die großen Läufer auf die Parcours gehen. Das Besondere: Alle

Streckenführungen sind bis auf die Stelle hinter dem Komma ausgewiesen,

beispielsweise der 2,1-km-, 4,6-km- und 9,7-km-Lauf.

Firmenlauf

Aufgrund der großartigen Beteiligung in den Vor-Corona-Jahren laden die

Veranstaltenden wieder zu einem Firmenlauf auf der 4,6 km-Strecke unter

dem Motto »Gemeinschaft stärken und Gutes tun« ein. Jedes Unternehmen

startet als ein Team. Die Zeiten der jeweils drei besten Laufenden einer Firma

werden addiert. Danach erfolgt die Addition der Nächstbesten. Alle Teilnehmenden

werden gewertet.

Die Aktiven erhalten die Startunterlagen am Veranstaltungstag ab 13 Uhr

im Anmeldezelt. Meldungen sind noch bis 30 Minuten vor dem Start möglich.

Die Zeitmessung erfolgt durch einen Einmal-Chip. Die Teilnehmenden

der Wertungsläufe können sich ihre Urkunden unter www.laufenundgutestun.de

downloaden. Hierunter sind ebenfalls die Online-Anmeldungen

möglich.Für die Moderation ist seit der ersten Stunde Martin Masjosthusman

verantwortlich. Die Begeisterung der Aktiven und Zaungäste für diese

Veranstaltung bereitet ihm einfach sehr viel Spaß.

1 Die Cheerleader stecken die Aktiven mit ihrer Begeisterung an. Eine Sambagruppe

und japanische Trommelformationen zaubern ihnen ein Lächeln ins Gesicht.

Virtuelle Läufe

In den zurückliegenden beiden Jahren hat man sehr positive Erfahrungen

mit den virtuellen Läufen gemacht. Vor diesem Hintergrund lädt das Veranstaltungsteam

in der Zeit vom 2. bis 4. September zu einem virtuellen

4,6-km-Walking-Lauf und einem 21,1-km-Halbmarathon ein.

Aktiv für die guten Zwecke

Dank der rund 100 ehrenamtlichen Helfer, der vielen Sponsoren und der Startgelder

wird es wieder möglich sein, das Projekt »Der Weg nach Hause« des

Kinderhospizes Bethel, die DKMS, das Projekt der Malteser »Herzenswunsch

Krankenwagen« und unverschuldet in Not geratene Familien finanziell zu

unterstützen. Die bewegenden Übergaben bestärken den Verein »Laufen

und Gutes tun« für die guten Zwecke weiterzumachen. Die selbstlose Hilfsinitiative

entstand aus einer Typisierungsaktion in St. Vit im Jahr 2003.

Übersicht der Läufe

Bambini-Lauf: 430 m, ohne Zeitnahme, Jahrgang 2015–2020, keine Anmeldegebühr,

Start: 13.30 Uhr

2,1-km-Schülerinnen- und Schülerlauf: Jg. 2007–2014, 4 Euro Startgebühr,

Start: 14.00 Uhr

Bobby-Car-Rennen: 70 m, ohne Zeitnahme, Bobby-Cars bitte mitbringen,

Jg. ab 2019, keine Startgebühr, Start: 15.30 Uhr

4,6-km-Lauf und 4,6 km-Firmenlauf: Alle Jg., 7 Euro Startgeld, Start: 16.40

Uhr

9,7-km-Lauf: Alle Jg., 9 Euro Startgeld, Start: 18.00 Uhr

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Das Stadtgespräch

7


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Servus in Wiedenbrück!

9. September 2022

Das wird wieder eine Riesen-Gaudi! Nachdem der Gewerbeverein Wiedenbrück

im coronageprägten letzten Jahr mit dem Gaudi-Shopping

eine erfolgreiche Premiere verbuchen konnte, wird es in diesem Jahr eine

Neuauflage geben. Am Freitag, dem 9. September, können Besucherinnen

und Besucher der Wiedenbrücker Innenstadt wieder nach Herzenslust

bis 22.00 Uhr shoppen und die herrliche Oktoberfest-Atmosphäre

genießen. Die mit blau-weißen Wimpelketten, Luftballons und Servierten

geschmückten Läden werden die Besuchenden freudig empfangen.

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Gewerbeverein Wiedenbrück lädt zum

Gaudi-Shopping am 9. September

Die heimische Gastronomie zaubert in dieser Zeit abermals kulinarische

Schmankerl auf den Teller. Auch an landestypischer Musik wird es nicht

fehlen. Jene Besucherinnen und Besucher, die teilnehmende Betriebe in

Tracht, also Dirndl bzw. Lederhose betreten, dürfen sich zusätzlich auf

einen Extra-Bonus, z. B. bayerische Snacks und kleine Präsente, freuen.

Doch da geht noch mehr, waren sich die Verantwortlichen einig.

Darum sind Freiwillige des Gewerbevereins an diesem Abend in der

Innenstadt unterwegs und verkaufen Brezen, die von den Bäckereien

Vorbohle, Reker und Sudbrock gespendet wurden. Der Erlös ist für einen

guten Zweck bestimmt. Einer vergnüglichen Atmosphäre in den Straßen,

Geschäften und Biergärten steht also nichts im Wege.

Haben auch Sie zusammen mit allen Beteiligten eine Riesen-Gaudi,

wenn es zum Gaudi-Shopping heißt: »I kimm erst auf d’ Nacht

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01 JANUAR 2023

02 FEBRUAR 2023

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die Mutigen in Dirndl & Tracht für

ihren Einkauf verwöhnen lassen,

zum Beispiel iel mit

»Süßem, Salzigem

und

Prosecco« in

der Lederbar.

Bei Uhrmeister

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Damen bzw. zwei Paar weiße

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Bei Sport Wien bekommt jeder

Kunde, der in Tracht kommt,

eine Flasche bayerisches Bier. Ein

zünftiges bayerisches Bier oder

einen Prosecco gibt es im Mode-

haus Liekenbrock. Ebenfalls

Prosecco steht für

Kunden bei Körkemeier

Mode bereit

und on top für jede

Kundin/Kunde mit

Dirndl ein Armband.

Bei Hygge werden die

Kunden und Gäste mit gu-

ter Laune und guter Musik willkommen

geheißen und ihnen

wird als Schmankerl ein Prosecco

angeboten. Neue Zeiten bietet

alkoholfreie Cocktails und als

»Extrabonus« einen Schlüsselanhänger

für alle Trachtenträger

an. Die Buchhandlung Güth verspricht

allen, die in Tracht einkaufen,

einen Wiedenbrücker

Würfelmeister zu schenken.

Die Gastronomie hat eigens für

diesen Abend auf »blau-weiß«

umgestellt, wie zum Beispiel

Clappertons Speisekammer,

Restaurant Ratskeller, Café & Bar

Central Speranza und Feinkost

Sträter. Das Eiscafé Garda bietet

speziell zu dem Anlass eine neue

Sorte Eis an.

Dieses und vieles mehr erwartet

Sie an diesem Abend!

Oktoberfest in

der Stadthalle

Das Oktoberfest ist das größte

und bekannteste Volksfest der

Welt – ein urbayerisches Brauchtum,

das seit 1810 immer mehr

Freunde in der Welt findet.

In den vergangenen Jahrzehnten

zog es alljährlich Millionen

Besucher an. Die Gäste

kommen immer zahlreicher aus

dem Ausland, vorwiegend aus

Italien, aus den USA, Japan und

Australien. Seit einigen Jahren

gibt es einen Trend zur Tracht:

viele Wies’nbesucher – so die

Münchner Bezeichnung für das

Oktoberfest – kommen in Lederhosen

bzw. Dirndl.

Wir müssen zwangsläufig

nicht nach München – feiern

können wir in der Region auch!

Zünftig mit mit Maßkrügen

voller Bier, Knödel, Hendl und

Haxen auf den Tellern, in Dirndl

und Lederhosen und jeder Menge

Musik, tanzend auf Tischen und

Bänken!

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Das Stadtgespräch


Oktoberfest

17.09.2022

Einlass 19 Uhr

Karten für 15 € unter 05242 / 54625

oder per Mail an

karten@gruenefunken.de

OKTOBERFEST

in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück

Nach 2 Jahren Pause lädt der WCV Grüne Funken am

17. September 2022 wieder zum traditionellen Rheda-Wiedenbrücker

Oktoberfest in die Stadthalle Rheda-Wiedenbrück

ein. Eintrittskarten dafür können online unter www.gruene -

funken.de, bei der Flora Westfalica oder bei Heike Paß,

Tel. 0176/349 74902 zum Preis von 15,–€ bestellt werden.

Selbstverständlich werden typisch bayerische Gerichte

angeboten und es kann mit Maßkrügen angestoßen werden.

In Dirndl und Lederhosen wird zünftig gefeiert.

Diesmal wird erstmalig auf dem Oktoberfest die »Freddy

Pfister Band« aus dem Zillertal aufspielen und die Stadthalle

zum Kochen bringen!

Einlass ist am Samstag ab 19.00 Uhr.

Das Stadtgespräch

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11


A

1 Die Band »SeXXy – Die Westernhagen Show« lässt den Doktorplatz beben.

Alternative zum Altstadtfest

3. September – Wirtefest auf dem Doktorplatz lässt Müller-Westernhagen grüßen

(Kem) Das Altstadtfest wird es in diesem Jahr abermals nicht geben. Dafür

wird aber die Marius-Müller-Westernhagen-Tribute-Band SeXXy aus

Lübbeke Rock vom Feinsten spielen. Thomas Venten hat das Gastspiel

als Altstadtfest-Ersatz kurzfristig in Abstimmung mit

den Wirten vom Doktorplatz auf die Beine gestellt.

Als Wirtefest startet das Konzert am Samstag, dem

3. September, um 20.00 Uhr auf dem Doktorplatz.

Der Eintritt ist frei.

»SeXXy – Die Westernhagen Show« spielt die

größten Hits der deutschen Rocklegende Marius

Müller-Westernhagen – und das komplett 100 Prozent

live on Stage ohne Netz und doppelten Boden:

rocklastig und pur. Die Band hat sich im Laufe von

vielen Konzerterfahrungen fest in der deutschen Tribute

Landschaft als meistgebuchte Westernhagen-Cover-Show Deutschlands

etabliert.

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KLASSISCHE

DERMATOLOGIE

& SYSTEMTHERAPIE

z.B. Psoriasis

(Schuppenflechte)

1 Der Banner der SeXXy-Live-Band

Kein Wunder: Die Band begeistert das Publikum mit einer Show der

Extraklasse. »Fertig«, »Es geht mir gut«, »Willenlos«, »Sexy«, »Mit 18«, »Mit

Pfefferminz (bin ich dein Prinz)«, »Freiheit«, »Johnny Walker« – natürlich

erwarten alle großen Klassiker des deutschen Ausnahme-Rockstars

die Zuhörenden. Aber auch ruhige

Klänge und Balladen gehören in das Programm.

Die Musiker der Westernhagen-Coverband »SeXXy«

haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Zuhörer mit

auf eine Zeitreise zu nehmen. Fast vier Jahrzehnte

Musikgeschichte werden hier wieder lebendig, wobei

die Lieder der 80er und 90er im Vordergrund stehen.

SeXXy nimmt für sich in Anspruch, Deutschlands authentischste

Westernhagen-Show Band zu sein. Keine

andere Band hat so authentische Saxofonisten am

Start. Dazu ein charismatischer Sänger Michael Hahler mit verblüffend

ähnlicher Singstimme und Aussehen. Von ihm wird der reale Künstler

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nicht einfach kopiert und seine

Gesten nachgestellt. Der Zuschauer

soll sich fühlen wie auf einem

echten Konzert des Originals. Die

Veranstalter freuen sich, die Grauwacke

auf dem Doktorplatz beben

zu lassen. Sie hoffen auf viele Zuschauende,

Fans und Freunde.

Die Alternative zum Altstadtfest

– natürlich mit Ständen für

das leibliche Wohl (Bierwagen

etc.).

Die Veranstaltung wird aufgrund

des Sponsorings der Wirte

und des Musikcentrums Venten,

12 Das Stadtgespräch


1 (V. l.) Patrick Gök (Eis & Flamme), Christoforos Kyriakidis (Delphi), Thomas Venten

(Musikcentrum Venten), Jürgen Monkenbusch (Neue Münze) laden zum Wirtefest ein.

der Generalagentur AXA Aysegül Winter und der Hohenfelder Brauerei

sowie durch die Unterstützung der Flora Westfalica ermöglicht. Hauptsponsor

ist Clemens Tönnies.

E

Einfach Kindern Freude

machen

Spaß beim Kunst-Workshop am Bleichhäuschen

(Kem) Freudestrahlend zeigten die 15 Mädchen und Jungen ihren Eltern

nach dem Ende des Workshops am Bleichhäuschen ihre selbstgeschaffenen

kleinen Kunstwerke. Sie hatten einen herrlichen Nachmittag im

Garten der Kunstwerkstatt unter Anleitung der bekannten Künstlerin

Barbara Körkemeier verlebt. Die Zeit verging viel zu schnell. Einige von

ihnen wären gerne noch länger geblieben. Die schönen Stunden ermöglichte

ihnen die Aktion »Bürger-Weihnachtsbaum«. Die Initiative hatte

auf dem Frühlingsfest »Rheda erblüht« selber genähte Täschchen verkauft

und aus dem Erlös den Workshop finanziert. Die Wenneber-Schule

hatte die Kinder für die Teilnahme vorgeschlagen.

1 Stolz präsentierten die Kinder ihre kleinen Kunstwerke. Im Hintergrund die Künstlerin

Barbara Körkemeier und Ina Wagner von der Aktion »Bürger-Weihnachtsbaum«.

Das Stadtgespräch

13


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10 Jahre Jugendamt Rheda-Wiedenbrück

10

Jahre

Spiel und

Spaß für die

ganze

Familie

D

300 Gäste bei

Geburtstagsparty mit

Stefan Stoppok

10 Jahre Kulturverein Vitart

1 Stefan Stoppok zog im Küstergarten die 300 Gäste in seinen Bann. Foto: Leskovsek

(Kem) Ein schöneres Geburtstagsgeschenk konnte der St. Viter Kulturverein

»Vitart« sich und seinen Freunden nicht machen. Der deutschsprachige

Sänger Stefan Stoppok zog die 300 Gäste im Küstergarten in

seinen Bann. Bei dem Konzert zu dem ersten runden Geburtstag des

jungen Vereins bewies der vielfach ausgezeichnete Entertainer einmal

mehr, dass sich die Zuhörenden seinem feinen Humor und Liedern über

die Widrigkeiten des Alltags nicht entziehen können.

Zum Geburtstag hatte sich der mittlerweile rund 70 Mitglieder zählende

Kulturverein erstmals an ein größeres Konzert gewagt. Bislang

waren die Veranstaltungen, entsprechend seines Credos, ausschließlich

recht klein – z. B. in privaten Wohnzimmern. Der Verein buchte Künstler,

die noch nicht so bekannt sind.

Doch der Erfolg gab ihm recht: Die Wohnzimmerkonzerte wurden

Kult, waren immer rasch ausgebucht und wurden über die engere Re-

Waffelstand,

Popcorn

und vieles mehr

Familienfest

im Flora-Park

Jubiläum des Jugendamtes

der Stadt Rheda-Wiedenbrück

4. September | von 10.45 Uhr bis

18 Uhr | Flora-Park | Mittelhegge

1 (V. l.) Jay Minor (Duo »Zupf’n Streich«), Bettina Windau (Kloster eG) und Angelika

Müller (Vitart) am Eingang des Klosters als Vertretende der Veranstalter Foto: Leskovsek

14 Das Stadtgespräch


gion hinaus bekannt. Und auch die Gastgeber werden nicht müde, ihre

Wohnzimmer für die gemütlichen Konzerte zu öffnen.

Den Verein gründeten vor zehn Jahren Martina Breimann-Schlömer,

Waltraud Leskovsek und Andreas Post. Ihr Ziel: Belebung des kulturellen

Lebens rund um St. Vit. Man war sich darüber im Klaren, dass es bereits

reichlich kulturelle Veranstaltungen gibt. Doch der Verein möchte Nischen

finden. Ihm ist es wichtig, dass man nach den Vorstellungen noch

ein wenig verweilt. Mit den Wohnzimmerkonzerten hatte der Kulturverein

eine perfekte Nische gefunden. Nach dem viel zu frühen Tod von

Gründungsmitglied Martina Breimann-Schlömer wurde Sylvia Zellmer

in das Vorstandsteam gewählt. Es findet Unterstützung durch zahlreiche

ehrenamtliche Helfende, die bei den Vorbereitungen dabei sind.

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vom 05.09. – 17.09.2022

Save the date

Ein weiterer Höhepunkt: das Festival »Saiten-Zeit« in der Klosterkirche

am 14.10. um 19.30 Uhr, Konzert mit Karin Gunia, Fallinn Wolff und Claire

Besson, am 15. 10. um 19.30 Uhr, Konzert mit Ilona König Trio, Zupf’n

Streich und Adam Rafferty. Workshops und eine Offene Bühne am Samstagnachmittag

sowie Ausstellungen heimischer Musikgeschäfte und

Instrumentenbau gehören dazu. Wenn die Premiere gut verläuft, könnte

das durchaus der Beginn einer regelmäßig wiederkehrenden Festivalreihe

werden. Tages-Tickets: 18 Euro, VVK: info@vitart.de, Kaffeekontor

am Klingelbrink, Buchhandlung Lesart am Neuen Wall, Weitere Infos:

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H

Heute nachhaltig für

morgen lernen

Volkshochschule Reckenberg-Ems startet in das Herbstund

Wintersemester

(Kem) Seit dem 10. August können Sie sich, liebe Lesende, für die neuen

Volkshochschulkurse anmelden. Die Veranstaltungen für das Herbstund

Wintersemester starten im September. Auftakt ist ein Kabarettabend

mit Andrea Badey im Luise-Hensel-Saal am 2. September. Der an

den bekannten Stellen ausliegende Bildungskatalog und die entsprechende

Veröffentlichung im Internet auf der Homepage vhs-re.de lädt

zum Stöbern und Entdecken ein. Mit 600 Veranstaltungen knüpft das

Vorlesungsverzeichnis an den leistungsstarken Standard der Volkshochschule

Reckenberg-Ems an. Bei der Volkshochschule ist man überzeugt,

mit diesem Angebot auch die Teilnehmenden (rund 25 %) zurückgewinnen

zu können, die der Pandemie geschuldet nicht ihre Kurse wahrnehmen

konnten, weil die Präsenzveranstaltungen nur eine begrenzte

Teilnehmerzahl zuließen, keine Möglichkeit zur Online-Teilnahme bestand,

Dozenten oder die Teilnehmenden selber erkrankt waren, etc.

Darauf wies André Mannke, Leiter der VHS, auf der Pressevorstellung

des neuen Bildungskatalogs hin. Er machte deutlich, dass die VHS zunehmend

Veranstaltungen kurzfristig anbietet, die nicht im gedruckten

Semesterprogramm, sondern immer aktuell auf der Homepage der VHS

und in den sozialen Medien zu finden sind.

Für Anmeldungen und Anfragen steht das VHS-Team unter Tel.

05242/9030-900 zwischen 8.30 und 17.00 Uhr zur Verfügung. Online-

Anmeldungen sind auf vhs-re.de möglich. Das ganze VHS-Team freut

sich mit den Rheda-Wiedenbrücker Bürgerinnen und Bürgern auf den

Start des neuen Semesters.

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Das Stadtgespräch

15


A

Als seine Seele zu sprechen begann

Nach 80 Jahren kehrte Friedhelm Sommer zur Spurensuche nach Rheda zurück

1 Bei der Spurensuche in den Altstadtgassen traf Friedhelm Sommer auf Hermann Heller-Jordan, der als Kind öfter bei seiner

Tante war. Der Altstädter konnte sich an Friedhelm Sommer im Haus gegenüber erinnern.

Foto: Koch

Als Friedhelm Sommer auf seine

Mutter zu sprechen kam, versagte

seine Stimme. Die furchtbaren Ereignisse

um ihren Tod am 1. September

1943 berühren den 85-Jährigen

bis auf den heutigen Tag.

Wie oft hatte er als Kind gebetet:

»Liebe Mutter, fall vom Himmel,

komm zurück«. Auch jetzt brachen

die alten Narben wieder auf.

Der Vorsitzende des Heimatvereins

Rheda, Prof. Dr. Ernst Albien musste

für einen Moment das Wort für

den Ehrengast auf der von rund

50 Personen besuchten Gemeinschaftsveranstaltung

mit der Bürgerinitiative

Altstadt übernehmen.

Die beiden Vereine hatten den in

Rheda aufgewachsenen Friedhelm

Sommer zu einer Lesung aus seinem

gerade erschienenen Buch

»Gefärbte Wege – Erinnerungen«

eingeladen.

Mutter

Erst vor einigen Jahren hatte er aus

ihren Krankenakten Näheres zum

Tod seiner Mutter Hilda Sommer

erfahren. Sie war Mitte Juli 1943

in die »Bodelschwingh’schen Anstalten«

in Bethel bei Bielefeld

gekommen, berichtete Friedhelm

Sommer auf der Lesung.

Das Ergebnis seiner Recherchen

um den Tod seiner Mutter:

»Die Nazis haben sie, die in ihrer

Verzweiflung die Bettwäsche zerrissen

hat, umgebracht. Es wurde

nie offen darüber gesprochen –

weder von meiner Tante noch von

meinem Vater. Wer weiß, wie viel

sie wussten?«

Während des Krieges waren viele

Frauen mit ihren Kindern allein,

so auch Sommers Mutter. Sie hatte

wohl schon vor der Einweisung

unter starken Stimmungsschwankungen

gelitten. Aber nach der

Geburt seines Bruders Reinhold

wurden die depressiven Phasen

häufiger. Auf Anraten ihres Arztes

bekam sie eine Überweisung in die

bekannte psychiatrische Klinik.

Im Arztbericht steht u. a.: »Am Anfang

des Aufenthaltes bestanden

leichte depressive Störungen, die

jedoch etwa am 14.8.1943 in schwere

Erregungszustände und in symptomatische

Färbung umschlugen.

Ab dann bekam sie jeden dritten

Tag Elektroschocks«. Und als Todesursache:

»Symptomatisch gefärbte

Psychose, Pneumonie«.

Fragen

Friedhelm Sommer fragt in seinen

Lebenserinnerungen: »Stirbt man

innerhalb von sechs Wochen so

einfach an einer Psychose? Kann

man durch die Elektroschocks eine

tödlich verlaufende Lungenentzündung

bekommen? Das Wort ›Pneumonie‹

ist nachträglich als Todesursache

hinzugesetzt worden«.

Seine Mutter war zwar arischer

Abstammung, aber nach der NS-

Ideologie hieß die Formel für alles,

was schwach, behindert und nicht

heilbar war: »Ausmerzen!« Es sollte

ein gesundes arisches Volk entstehen.

Zwei kleine Worte sind am

Rand der Sterbeurkunde seiner Mutter

notiert: »Nicht erbkrank«. Ohne

diese Notiz wären Friedhelm Sommer

und sein Bruder Reinhold vermutlich

auch gefährdet gewesen.

Im Frankfurter Prozess von 1962

gestand der behandelnde Arzt, Dr.

Kurt Born, an dem Mord von etwa

1000 »geisterkranken« Menschen

beteiligt gewesen zu sein. Es sei gemäß

den Gesetzen von 1941 erlaubt

gewesen. Seine Verteidiger: »Er

konnte die Rechtswidrigkeit nicht

erkennen, denn seit seiner Geburt

im Beamten-Elternhaus hatte er

nur vom Gedankengut der Nationalsozialisten

und von Gehorsam

gegenüber dem Staat gehört…«

Stolperstein

Friedhelm Sommer äußert im

Nachwort seines Buches den

Wunsch, die Stolperstein-Initiative

Bielefeld möge für seine Mutter

einen kleinen Gedenkplatz

einrichten, einen Stolperstein auf

dem Gehweg vor dem Elternhaus

in Rheda am Großen Wall 27, früher

Rosenstraße 3, verlegen. Die Trauer






















16 Das Stadtgespräch


schlugen uns die Lehrer und zu Hause schlug mich mein Vater«, blickt

er auf die »autoritäre Erziehung ohne Duldung einer Widerrede« zurück.

Unternehmer

Aus den kleinen familiären sozialen Verhältnissen und der schwierigen

Kindheit und Jugend arbeitete sich Friedhelm Sommer hoch zu einem erfolgreichen

und wohlhabenden Unternehmer, dem »Pionier des Versandhandels

im Maschinenbau«. Er ist der Gründer mehrerer Firmen, die heute

marktführend sind. Die »oft aus der Not geborenen Auswege verwandelte

er zu einem produktiven Einfallsreichtum«, bekennt er in seinen Lebenserinnerungen.

Über einhundert Patente zeugen von seinem Erfindungsreichtum

– doch wirklich erfolgreich wurde der »Ideensprudler«, wie er

auch genannt wurde, durch sein Marketing, kann man seinem Buch entnehmen.

Einen Teil des Jahres wohnt er heute mit seiner zweiten Frau, der

Neuseeländerin Elisabeth, in deren Heimat, auf einer Farm. Die übrige Zeit

verbringt er mit ihr in Deutschland. So hat er gerade ein Häuschen auf Juist

erworben. Er möchte dort die Nordseeluft genießen.

1 In dem Haus Großer Wall 27, früher Rosenstraße 3, verlebte Friedhelm Sommer seine

Kindheit.

Foto: Koch

um den Tod seiner Mutter und die verletzte Seele begleiteten sein ganzes

Leben. Der Ort des Gedenkens soll »für immer« an seine Mutter erinnern.

Heinz Joachim Koch vom Heimatverein Rheda ließ uns gegenüber durchblicken,

dass sein Wunsch bis Anfang kommenden Jahres in Erfüllung

gehen könnte. Martin Pollklas von der städt. Pressestelle ergänzte auf

Nachfrage, dass der Stolperstein am 24. Januar gemeinsam mit einem

Stolperstein für eine jüdische Familie verlegt wird. Die Kosten übernimmt

die Stadt.

Sprechen

Zu seinem Lebensabend wollte seine Seele nicht mehr länger schweigen

zum Tod seiner Mutter, zu den schwierigen und schönen Momenten

seines langen Lebens. So möchte er sein Buch und die Lesung daraus

verstanden wissen. Die Zuhörenden folgten aufmerksam den Worten

des empathischen und bescheidenen Mannes. Zurückhaltend sprach er

von seiner Kindheit: Nach dem Tod seiner Mutter übernahm zunächst

deren Schwester in Heepen seine Obhut und die seines jüngeren Bruders

Reinhold (heute 81, wohnt in Bamberg). Dann nahm sich »Oma Rheda«

des sechsjährigen Friedhelm und Reinhold an. Für alle Bewohnenden

gemeinsam gab es dort im Erdgeschoss eine Waschküche und eine Toilette.

Im Gewölbekeller lagerten die Kohlen. Einmal in der Woche war

Waschtag. Die beiden Brüder besuchten die Lindenschule. Als der von

Friedhelm sehnsüchtig erwartete Vater zwei Jahre nach dem Krieg zurückkehrte,

übernahm dieser die Erziehung. Aber seine Devise lautete: »Kinder

müssen Schläge kriegen«. Folglich habe er wohl »das angeblich Böse aus

uns heraus und das Gute in uns hinein prügeln« wollen. »In der Schule

Herzen gerührt

Die Begegnungen auf der Lesung mit einigen Freunden aus der Kindheit

nahm ihm seine anfängliche Zurückhaltung. Gerne signierte er die von

ihnen erworbenen Lebenserinnerungen. Sichtlich bewegt tauschte er mit

den »alten Weggefährten« die Erinnerungen an die Kindheit, an die Schulzeit

und die Lehre bei der Firma Westfalia aus. Ebenfalls beim Gang durch

die Altstadtgassen stieß er auf Freunde und aufgeschlossene Personen,

mit denen er seinen nostalgischen Blick auf die alte Heimat teilen konnte.

Auf der Veranstaltung gab er auch gerne seine Freude an der Musik und

dem Cellospiel weiter: Mit dem jungen russischen Geiger Nikolai Leschenko

aus Osnabrück rührte er die Herzen im Auditorium. Friedhelm Sommer

hatte den Virtuosen spontan über eine Kleinanzeige ausfindig gemacht.

Erst vor einigen Jahren hatte der vielseitig begabte Autor das Cellospielen

erlernt. Eine große Zahl seiner Buchauflage hat er dem Heimatverein Rheda

gespendet. Interessierte können seine Erinnerungen dort erwerben.

Raimund Kemper

1 Friedhelm Sommer am Cello und der Geigenvirtuose Nikolai Leschenko rührten die

Herzen im Auditorium.

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Das Stadtgespräch

17


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Bald in neuer Location:

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Dass Pferd, Hund, Katze, Meerschweinchen, Wellensittich und Co.

einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, wenn wir

mit ihnen zusammenleben, ist nicht gerade neu. Eine amerikanische

Studie beweist nun, dass Haustiere auch aktiv zur anhaltenden Gesundheit

unseres Gehirns beitragen.

Das sind gute Nachrichten für alle glücklichen Haustier-Besitzer.

Tierische Familienmitglieder steigern also nicht nur unser Wohlbehagen,

sondern tragen auch dazu bei, den kognitiven Verfall zu

verhindern. Die Ergebnisse der vorläufigen Studie stellten die Wissenschaftler

jüngst auf dem 74. Kongress der American Academy of

Neurology vor.

Sechs Jahre lang untersuchten die Wissenschaftler die Daten von

fast 1400 Erwachsenen ab 50 Jahren, von denen 53 Prozent mindestens

ein Haustier besaßen. Die Probandinnen und Probanden absolvierten

im Untersuchungszeitraum verschiedene Tests, um ihre kognitiven

Fähigkeiten zu überprüfen.

Die Ergebnisse der Tests zeigten: Einen langjährigen tierischen

Begleiter an der Seite zu haben, kann den Gedächtnisverlust und andere

Arten des geistigen Verfalls verzögern. Besonders positiv wirkte

sich der Haustierbesitz den Forschenden zufolge auf das verbale

Gedächtnis der Frauen und Männer aus, etwa an das Erinnern von

Wörterlisten.

Die genauen Gründe, weshalb vor allem langjährige Haustierhalter

e

eine deutlich bessere mentale Leistungsfähigkeit zeigten als

Nicht-

Haustierhalter, wurde nicht untersucht. Eine mögliche Erklärung

haben die Forschenden aber trotzdem: Haustiere reduzieren Stress

– und frühere Studien konnten bereits die negativen Auswirkungen

von Stress auf die Gesundheit des Gehirns nachweisen, e insbesondere

die von chronischem Stress.

Die Art des Haustiers sei für den positiven Effekt fekt auf das liche Gehirn übrigens allem Anschein nach zweitrangig: Auch wenn

Hunde und Katzen in der Überzahl waren, so zeigtene auch Studien-

menschteilnehmer

und Studienteilnehmerinnen, die beispielsweise Hamster,

Vögel oder Reptilien in ihrer Obhut hatten, bessere e e Testergebnisse e als

Probanden ohne Haustier.

18 Das Stadtgespräch


Die Corona-Krise sorgte für einen Haustier-Boom. Eine Million

Haustiere zogen im Jahr 2021 in ein neues Zuhause – ein Trend, der

auch 2022 anhält. Nicht einfach für Tierärzte. In Zeiten von Lockdowns

und Social Distancing fühlen sich viele Menschen einsam und legen

sich ein Haustier zu. Mittlerweile lebt in fast jedem zweiten Haushalt

ein Tier. Der positive Effekt von Heimtieren auf den Menschen ist – wie

schon in der Einleitung erwähnt – wissenschaftlich erwiesen. Ein Fakt,

dem jeder Psychologe beipflichten kann. Besonders in Krisenzeiten

wie der Pandemie berichten Tierhalter von psychischer Stabilität und

einem geringeren Gefühl von Einsamkeit. Schon kurzes Streicheln eln erzeugt

Oxytocin. Das Hormon reduziert Stress, Angst und Aggression

und fördert Wohlbefinden und Vertrauen.

Jede Tierärztin oder Tierarzt weiß: Ob Hunde, Katzen oder Meer-

schweinchen, sie alle fördern unsere Gesundheit auf vielfältige Weise.

e.

Die Zeit, die wir im Kontakt mit unseren Haustieren sind, ist gut für

unsere Seele und stärkt unseren Körper. Insbesondere Hunde kön-

nen tatsächlich helfen, Risikofaktoren wie Übergewicht, Blutdruck,

Cholesterinwerte und Stressreaktionen zu verringern und so auch

das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Und tägliche

Spaziergänge sind besonders

hilfreich. Um noch

viel Freude an seinem

Tier zu haben, sollte

man beispielsweise

für den Hund einen

regelmäßig aufgefrischten

Impfschutz

gegen Staupe, Hepatitis,

Leptospirose, Parvovirose

und Tollwut

vorsehen. In speziellen

Fällen auch gegen

Zwingerhusten, Borreliose

und Tetanus.

Empfohlene Impfungen

für die Katze sind

Impfungen zum Schutz vor

Foto: Julia Zavalishina/Shutterstock

Foto: plutmaverick/Shutterstock

Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut und Leukose. Aber auch

die kleineren Haustiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co.

bedürfen regelmäßiger medizinischer Kontrolle.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Tierhaltung ist das Futter. Genau

wie für uns Menschen ist eine gute Ernährung für unseren Hund

oder unsere Katze sehr wichtig. Das Futter liefert dem Haustier alle

wichtigen Nährstoffe, die es für einen gesunden und aktiven Lebensstil

braucht. Eine ausgewogene Ernährung versorgt Hund, Katze und

all die anderen mit allem, was

das Tier braucht, um gesund zu

bleiben. Es ist wichtig, für Abwechslung,

Regelmäßigkeit und

die richtige Menge zu sorgen. Zu

wenig Nahrung kann Mangelerscheinungen

hervorrufen, ebenso

wie eine einseitige Ernährung.

Zu viel Futter wiederum kann zu

Fettleibigkeit und damit verbundenen

Krankheiten führen. Deshalb

sind Beratungen und Empfehlungen

von Fachgeschäften

diesbezüglich eine große Hilfe.

Denn besondere Tiere

verdienen besondere

Erinnerungen.

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Mo: 8:00–20:00

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Das Stadtgespräch

19


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1 Regenwasser füllt den Gartenteich von Ulf Klemann.

K

Klimawandel: Regenwasser

im Garten sammeln

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Regen erfreut das Herz von Ulf Klemann. Denn Regenwasser

ist bares Geld. Mit dem vom Himmel immer

seltener fallenden Nass versucht er den Garten seiner

Mutter auch durch die zunehmenden Trockenzeiten zu

bringen, ohne dass die Rechnung vom Wasserwerk in

die Höhe schnellt. Zudem ist das regelmäßige Sprengen

und Bewässern mit Regenwasser eine ökologisch

absolut sinnvolle und wichtige Alternative – gerade

im sich zunehmend abzeichnenden Klimawandel: Der

Regen gelangt über die Kanalisation, das Klärwerk

und die Ems (Vorfluter) nicht mehr in die Nordsee.

Vielmehr verbleibt er an Ort und Stelle, gelangt über

das Grundwasser in den natürlichen Wasserkreislauf.

Der Klassiker zum Sammeln von Regenwasser:

Die Regentonne

Ulf Klemann hat zur Erreichung dieses umweltbewussten

Ziels auf dem Grundstück ein akribisch ausgetüfteltes

System von Leitungen zum Auffangen des

Regenwassers von den Dachflächen des Hauses, der

Garage und anderen Nebengebäuden zu oberirdischen

Sammelbehältern gelegt. Er nutzt das Regenwasser

ebenfalls für den kleinen Fischteich. Der naturnahe

Teich erweist sich als Wasserspeicher, der durch die

kühlende Verdunstung zusätzlich ein behagliches

Mikroklima schafft.

Kaum ein Tropfen geht bei dieser sinnvollen Nutzung

des Regenwassers verloren. Ulf Klemann steht

stellvertretend für viele vorbildlich handelnde Mitbewohnende

in Sachen Regenwassernutzung: Schon seit

vielen Jahren gibt es zahllose Gärtner in Rheda-Wiedenbrück,

die sich der Vorteile bewusst sind. Auch die

Stadtverwaltung und das angeschlossene Klärwerk

(Eigenbetrieb Abwasser – EAW) begrüßen diese Art der

Regenwassernutzung, erfahren wir von dem Leiter des

Eigenbetriebs, Jan Ditgens.

Das Problem: Die Nutzenden stoßen früher oder

später an die Kapazitätsgrenzen ihrer Anlagen, so dass

sie dann doch wieder auf die wertvolle Ressource Trinkwasser

zurückgreifen müssen. Ein größerer Garten und

eine längere Trockenzeit beschleunigen diesen Prozess.

Zisternen: Wasser sammeln im großen Stil

Wer einen wirklich großen Garten zu bewässern hat oder

das Regenwasser auch als Brauchwasser, beispielsweise

für die Toilette oder Waschmaschine, sammeln und

nicht durch begrenzte Kapazitäten eingeschränkt sein

möchte, benötigt einen richtig großen Wasserspeicher.

Eine unterirdische Zisterne – wahlweise aus Kunststoff

oder Beton – bietet das größte Fassungsvermögen. Der

Tankdom ist in der Regel so groß, dass man bei Bedarf

in den leeren Behälter hineinsteigen und ihn von innen

reinigen kann. Wird das gesammelte Regenwasser auch

für den Haushalt verwendet, muss die Anlage laut Trinkwasserverordnung

beim Gesundheitsamt angemeldet

werden. Wegen des großen Aufwandes – Aushub, Anschaffung

bzw. Erstellung, Einlassen, Anschlüsse u. a.

für Überlauf und Pumpe, neue Bodengestaltung etc. –

ist die Herrichtung einer Zisterne erst ab 1000 bis 2000

Litern sinnvoll, schreibt u. a. »mein schöner Garten« am

16. 7. 2020 in Kooperation mit »For Our Planet«.

Regenwasser versickern lassen

In der Broschüre zur Regenwasserversickerung ermutigt

Bürgermeister Theo Mettenborg die Grundstücksinhabenden

Rheda-Wiedenbrücks darüber hinaus

20 Das Stadtgespräch


zur Regenwasserversickerung auf ihrem Grundstück. Sie soll den zunehmenden

versiegelungsbedingten Regenabflüssen an der Oberfläche

entgegenwirken und zu einem ausgeglichenen Grundwasserhaushalt

beitragen. Wer bereits das Regenwasser nutzt, kann durch die Versickerung

nicht genutzte Regenmengen dem Grundwasser zuführen.

Verfahren

Entsprechend der Anleitung ist vor der Erstellung von Versickerungsanlagen

zunächst mit dem EAW zu klären, ob für die Regenwasserversickerung

eine Befreiung vom sogenannten Anschluss- und Benutzungszwang

möglich ist. Hinter dem Begriff »Anschluss- und Benutzungszwang« verbirgt

sich die in der Entwässerungssatzung der Stadt Rheda-Wiedenbrück

verankerte Pflicht zur Einleitung von Abwasser in die städtischen Abwasseranlagen.

Die Pflicht zur Abwasserbeseitigung durch die Gemeinden ist

im Wasserhaushaltsgesetzt (WHG) und Landeswassergesetz NRW (LWG

NRW) einheitlich geregelt.

Die Grundstücksinhaber müssen für die Freistellung zunächst durch

ein Gutachten die Versickerungsfähigkeit des Bodens nachweisen und

analysieren welches Versickerungsverfahren auf dem Grundstück nach

den anerkannten Regeln der Technik umsetzbar ist. Hiermit wird sichergestellt,

dass das Niederschlagswasser auch bei stärkeren Niederschlagsereignissen

im Untergrund versickert und es nicht im ungünstigsten Fall

zu Überflutungen an der Oberfläche mit möglichen Schäden kommt.

Außerdem wird der Grundwasserkörper somit vor potenziell schädlichen

Einleitungen bzw. Verschmutzungen geschützt. Da die Bodenanalyse und

die Planung der Versickerungsanlagen eine Fachexpertise voraussetzen,

muss in der Regel ein Fachplaner hinzugezogen werden.

Nach der erfolgten Zustimmung durch den EAW und Beantragung

einer Wasserrechtlichen Erlaubnis bei der Unteren Wasserbehörde (UWB),

kann der Bau der Niederschlagswasserversickerungsanlage und somit die

Abkopplung der Niederschlagwassereinleitung vom Kanalnetz erfolgen.

Die fachliche Vorprüfung des Antrages übernimmt der EAW. Bei vollständiger

Versickerung des auf dem Grundstück anfallenden Niederschlagwassers

werden somit keine Niederschlagswassergebühren mehr erhoben.

Amortisation

Aufgrund der hohen Kosten für den Fachplaner und das Gutachten amortisiert

sich eine Regenwasserversickerung in der Regel nicht in einem

überschaubaren Zeitraum. Es ist darum verständlich, dass in Rheda-Wiedenbrück

bislang nur eine überschaubare Zahl von Grundstücksbesitzenden

Gebrauch von der Versickerung gemacht hat.

Weitergehende Fragen beantwortet der »INFOPUNKT Regenwasserversickerung«

unter der Telefonnummer 05242-963411, bzw. per E-Mail:

abwasser@rh-wd.de

Raimund Kemper

2022/23

SCHÖNER LANGER DONNERSTAG

Eine Zusammenarbeit von:

Kultur Räume Gütersloh

und KulturBüro-OWL

jeweils 20 Uhr GÜTERSLOH

15.09.22 Wildes Holz:

Grobe Schnitzer

27.10.22 Christian Ehring:

Antikörper

24.11.22 Fritz Eckenga:

Am Ende der Ahnenstange

15.12.22 STORNO:

Inventur 2022

26.01.23 Bruno "Günna" Knust:

Klare Kante

16.02.23 Carmela de Feo:

Allein unter Geiern

18.02.23 Hagen Rether:

Liebe

09.03.23 Herr Grosche und

Herr Börchers

27.04.23 Zucchini Sistaz:

Tag am Meer

11.05.23 Sascha Korf:

Neues Programm

SONDERVERANSTALTUNG

ERSATZTERMIN

SONDERVERANSTALTUNG

Änderungen vorbehalten.

Kulturpartner

SchLaDo wird

präsentiert von:

INFOS UND KARTEN

05241 21136-36 und unter

kultur-räume-gt.de

1 Von den Dächern des Hauses, der Garage und des Geräteschuppens gelangen die

Niederschläge in die Regentonnen.

Das Stadtgespräch

21


in der ganzen Welt (zusätzlich rund 300) Fahrradfahrende an bestimmten

Tagen im Monat durch die Stadt fahren. Tendenz steigend. So soll auf

die Forderungen der Fahrradfahrenden aufmerksam gemacht werden.

Das Motto der Aktion: »Wir blockieren den Verkehr nicht, wir sind der

Verkehr«. Der normale Verkehr soll dabei nicht behindert werden.

Zusammen radeln in Rheda-Wiedenbrück

Grundlage ist der § 27 der Straßenverkehrsordnung. Danach darf eine

Gruppe von mehr als 15 Radfahrenden im geschlossenen Verband fahren

und wird wie ein großes Fahrzeug behandelt, d. h.: Es wird zu zweit

nebeneinander auf einer Fahrspur gefahren; auch benutzungspflichtige

Radwege müssen nicht genutzt werden. Passieren die ersten Fahrenden

bei Grün eine Ampel, dürfen die anderen folgen, auch wenn die Ampel auf

Rot springt. Die Teilnehmenden sind für sich selbst verantwortlich. Die

Critical Mass ist keine angemeldete Demonstration. Es wird lediglich der

§27 der StVO genutzt. Es gibt ebenfalls keinen »Leiter« o. ä., weil es sich

nicht um eine Versammlung handelt. Über das Vorhaben will die Initiative

»Verkehrswende RWD« dennoch vorab die örtliche Polizei informieren.

1 Zeit für Spaß am Bike: (V. l.) Martina Mester-Grunewald, Ariane Westerschlink,

Elisabeth Frenser, Klaus CTelgenkämper und Sabine Hasselhoff drücken auf die Tube

für die Verkehrswende in RWD.

Critical Mass in

Rheda-Wiedenbrück

Für eine fahrradfreundliche Stadt

(Kem) »Du hast Lust auf die Interessen von Fahrradfahrenden aufmerksam

zu machen? Dann schwing dich auf dein Rad und los geht’s. Wir

starten an jedem ersten Freitag im Monat um 17 Uhr auf dem Vorplatz

der Stadthalle«, lädt die Initiative »Verkehrswende Rheda-Wiedenbrück«

ein. Die Premiere war am 1. Juli mit 16 Teilnehmenden. Je mehr Menschen

bei einer CM mitfahren, desto mehr Spaß macht sie, und desto wirkungsvoller

ist sie: »Bringt also Freunde, Bekannte, Kollegen Nachbarn mit!«

Was ist die Critical Mass?

Der englische Begriff steht für »kritische Masse«. Sie ist eine friedliche

Bewegung, bei welcher in vielen Städten deutschlandweit (etwa 100) und

Ride your bike

Bis 2030 sollen im Verkehrssektor 48 Prozent der Treibhausgase eingespart

werden. Die Mobilität der Menschen wird sich dadurch zwangsläufig

wandeln, sind die Lokale Agenda, die Bündnisgrünen und die SPD in RWD

überzeugt. Gemeinsam mit Interessierten der Doppelstadt gründeten

sie Anfang Juli 2022 die unabhängige und überparteiliche Initiative »Verkehrswende

RWD«. Den Anstoß gaben die in Sachen Verkehr engagierte

Elisabeth Frenser (SPD) und die Grünen-Vorsitzende Christiane Braun. 20

Personen folgten der Einladung in das Hohenfelder Brauhaus. Etwa die

Hälfte war schon politisch aktiv, die andere Hälfte setzte sich aus an dem

Thema interessierten Bürgern und Bürgerinnen zusammen, berichtete

Elisabeth Frenser. Ariane Westerschlink und ihre Schwester erklärten stellvertretend

für die Teilnehmenden, dass es richtig gut tat, zu erleben, dass

viele Menschen zu dem Thema Verkehrswende genauso denken wie man

selber. Mitte Juli hatte die Initiative zu einem Forum mit dem Lemgoer

Verkehrsexperten Rainer Joswig in das Historische Rathaus eingeladen.

Und am 8. August ging es im Hohenfelder Brauhaus um die Beratung

und Verabschiedung eines Antrages zur Verbesserung der Abstellmöglichkeiten

für Fahrräder in den beiden Innenstädten. Auf der Agenda steht

ebenfalls die Straßenverkehrsordnung und die im Zusammenhang mit

dem Verkehr stehende Gesetzgebung. Sie verhindert beispielsweise, dass

die Stadt Rheda-Wiedenbrück für die Neuenkirchener Straße (Kreisstraße)

Tempo 30 anordnen kann. Das nächste Treffen der Initiative ist im Historischen

Rathaus Wiedenbrück am 22. September, um 19.00 Uhr.

22 Das Stadtgespräch


M

»Medikamente gegen

Sport getauscht«

Fitnessstudio Xtra Fitline unterstützt gezielt

bei der Body Transformation

(bew) Ob genetische Ursachen, ungesunder Lebensstil, Schlafmangel, Stress

oder eine Essstörung – extremes Übergewicht hat zahlreiche Ursachen. Im

Fall von Nicolas (Nico) Baggeroer waren es eine Burn-Out-Erkrankung mit

einer schweren Depression, die dem Batenhorster einen enormen Körperumfang

bescherten. Die gute Nachricht: Seit 2017 hat der 42-Jährige mit

gezieltem Training im Fitnessstudio Xtra Fitline und viel Willenskraft wieder

50 Kilogramm Körperfett verloren und viel Muskelmasse aufgebaut. Die

Body Transformation ist eindrucksvoll gelungen, wie private Vorher-Nachher-Fotos

belegen. »Ich habe Medikamente gegen den Sport getauscht«,

sagt Nico heute von sich. Maßgeblich bei seinem Kampf gegen die Kilos

unterstützt hat Nico das professionelle, durchweg lizensierte Trainerteam

des Fitnessstudios am Pilgerpatt in Wiedenbrück. Fitnesskaufmann und

Studioleiter Marco Kaufmann analysierte zu Beginn die körperliche Verfassung

seines Klienten, erstellte individuelle Trainingspläne, gab Ernährungsempfehlungen

und stand immer als persönlicher Ansprechpartner zur

Verfügung. Er und sein Team begleiten den Prozess bis heute und stehen

mit Rat und Tat zur Seite.

Gute Atmosphäre hilft beim Training

»Die Atmosphäre bei uns ist sehr freundschaftlich-familiär, hier kann wirklich

jeder kommen, wie er ist. Alle Altersgruppen sind willkommen. Unser

ältestes Mitglied ist über 90«, so Marco Kaufmann. Diesen Eindruck bestätigt

auch Nico Baggeroer: »Während der Corona-Lockdowns, als das Studio

geschlossen war, war trotzdem immer jemand erreichbar. Man konnte sich

Fitness-Material ausleihen und Online-Kurse mitmachen oder es gab 1:1

Personal Training unter Einhaltung der Regeln. Mehrfach hat sich Marco

telefonisch nach meinem Befinden erkundigt. Das ist nicht selbstverständlich

und zeigt die gute Stimmung hier.« Begeistert ist Baggeroer auch von

den Geräten der Marken Life Fitness und Hammer Strength, an denen er

1 2017 – vor Nicos Transformation 1 Heute – Nico nach 5 Jahren harter Arbeit

seine Muskeln stählt. Nachdem Geschäftsführer

Dennis Schwarte das

Studio 2015 übernommen hat, wird

das Equipment ständig weiterentwickelt

und neuesten Erkenntnissen

angepasst. »Wir gehen hierbei

nach Möglichkeit immer auf die

Wünsche unserer Kunden ein«, so

Studioleiter Marco Kaufmann.

Körperanalyse dokumentiert

Fortschritte

Wer neu bei Xtra Fitline startet, erhält

auf Wunsch mittels der In-Body-Waage

eine professionelle Körperanalyse.

Mit Hilfe der Ergebnisse

und der Festlegung persönlicher

Ziele kann dann eine individueller

Trainingsplan erstellt werden. Wer

mag, kann mehrfach im Jahr seinen

sportlichen Fortschritt überprüfen

lassen, Werte vergleichen und das

Training anpassen lassen.

Auch Nico Baggeroer nutzt diese

Möglichkeit, um weiter an sich zu

arbeiten. »Der Weg ist noch nicht zu

Ende«, verrät er abschließend.

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Was unternimmt die

Stadtverwaltung?

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(Kem) Alle, die privaten Haushalte, die Unternehmen sowie die Vereine

und die Institutionen sind zum Energiesparen aufgefordert. Was die

Stadtverwaltung in RWD unternimmt erfuhren wir von der Pressestelle

der Stadt. Hier ihre Antworten.

Sicherung der Daseinsvorsorge

Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat sich zum Ziel gesetzt, im Falle einer

Einschränkung bzw. eines Ausfalls der Energieversorgung ein Mindestmaß

an kommunaler Daseinsvorsorge zu gewährleisten und die Öffentliche

Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten.

Krisenprävention vor Ort

Der Verwaltungsvorstand hat am 5. Juli 2022 eine Arbeitsgruppe »Krisenprävention«

ins Leben gerufen. Sie ist unterhalb des Krisenstabs für

außergewöhnliche Ereignisse angesiedelt, der allerdings noch nicht

zusammengerufen worden ist.

Den Vorsitz dieser Arbeitsgruppe hat der Erste Beigeordnete Dr. Georg

Robra inne – vertreten durch den Beigeordneten Torsten Fischer. Der

Arbeitsgruppe gehören an: die Leitung des Eigenbetriebes Abwasser und

die Leitung des Betriebes Bauhof sowie die beiden Fachbereichsleitungen

Immobilienmanagement und Öffentliche Sicherheit und Ordnung

nebst der Leitung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes und die Lei-

1 Die höchste Warnstufe aus dem Notfallplan Gas der Bundesnetzagentur greift,

wenn der Gasdruck in den Leitungen nicht mehr reicht.

Foto: Pixabay

24 Das Stadtgespräch


tung der IT-Abteilung der Stadt. Bei Bedarf werden weitere Abteilungen

des Rathauses in die Arbeitsgruppe berufen.

Erste Arbeitsschritte

Die Arbeitsgruppe befasst sich zurzeit mit der Erstellung eines Energiesparplans

für die Stadtverwaltung: Dazu wird eine Bestandsaufnahme der

Verbrauchsstellen gemacht. Unter Beachtung der Vorgaben der EU-Kommission

und des Einsparziels von 15 % der Gasenergie vom 1.8.22 bis 31.3.23

wird ein Paket für konkrete Energiesparmaßnahmen entwickelt. Dies wird

mit dem Verwaltungsvorstand und den Nutzern abgestimmt und mit einer

Vorlage im Ausschuss für Grundstücke und Gebäude am 6.9. vorgestellt.

Weiterhin wird die kritische Infrastruktur der Stadt zur Aufrechterhaltung

der kommunalen Daseinsvorsorge identifiziert und auf kurzfristige

Stromausfälle (»Blackouts«) und Gasmangellagen vorbereitet.

Dazu gehört auch die technische Inspektion von Notstromaggregaten

oder das Erstellen eines Notfallplans für den Fall der Ausrufung der 3.

Notfallstufe durch den Bundeswirtschaftsminister. Hierzu befindet sich

Rheda-Wiedenbrück in enger Abstimmung mit den anderen Kommunen

und dem Kreis Gütersloh. Eine Vorlage im Haupt- und Finanzausschuss

am 5. September wird näher über diese Maßnahmen informieren.

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Initiative der Bündnisgrünen

Die Bündnisgrünen erinnern in ihrem Schreiben vom 22. Juli an den Bürgermeister

daran, dass die »EU-Kommission Mitte Juli alle Länder Europas

zu einer 15-prozentigen Gaseinsparung ab August aufgefordert hat«.

Ebenfalls Bundeswirtschaftsminister Habeck hat im Juli ein neues Paket

zum Energiesparen vorgelegt – mit dezidierten Energiesparmaßnahmen

in öffentlichen Gebäuden, Betrieben und Büros. In diesem Zusammenhang

richtet die Ratsfraktion der Bündnisgrünen u. a. die folgenden Fragen

an die Stadtverwaltung: Wie abhängig ist die Stadt RWD vom Gas?

Gibt es bereits Notfallpläne? Inwieweit setzt die Stadt die »Sofort-Tipps

der Bundesregierung zum Einsparen von Gas in Kommunen und kommunalen

Unternehmen« im Rahmen der Kampagne »80 Millionen – Gemeinsam

für den Energiewechsel« um? Die Fraktion beantragt, dass die

Stadtverwaltung zeitnah, also mit Blick auf den kommenden Herbst und

Winter, ein Gas-Sparkonzept für alle öffentlichen Gebäude entwickelt.

Offene Liste: Weniger Festbeleuchtung

Sie stellt den Prüfantrag, inwieweit die Stadt bei ihren Immobilien Energie

einsparen kann und ob es konkret möglich und sinnvoll ist diese

Gebäude und Einrichtungen ab 22.00 Uhr spätestens nicht mehr zu

illuminieren? Die Stadt soll ebenfalls prüfen, inwiefern die komplette

Adventsbeleuchtung der Energieknappheit angepasst werden kann, inkl.

Christkindlmarkt und Adventskrämchen.

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1 Das Bunkern von Gasflaschen ist keine Lösung. Foto: Pixabay

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Das Stadtgespräch

25


Jobbörse

für die Region

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie interessante Jobangebote ...

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Medientechnologe Druck* * Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Die Medientechnologen Druck * sorgen für die eindrucksvolle Wiedergabe

von Text und Bild in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Plakaten, Flyern,

Visitenkarten, Verpackungen, Kalendern und Unzähligem mehr! Seit dem

15. Jahrhundert ist der Beruf des Druckers ständigen Erneuerungen ausgesetzt.

Ebenso die Berufsbezeichnung. 2011 wurde der Drucker zum Medientechnologen

Druck. Trotz aller Vielfalt in den Produkten und Verfahren gibt

es bei den Tätigkeiten der Medientechnologen Druck gemeinsame Nenner.

Vor Druckbeginn werden die Druckdaten und Druckformen geprüft. Auch

Angaben für das spätere Falzen und Schneiden der Druckbogen müssen

stimmen. Das ist wichtig für den Medientechnologen Druckerverarbeitung,

der dem Printprodukt das richtige Finish verleiht. Jetzt werden die Druckformen

eingespannt, bei Mehrfarbendrucken pro Farbe eine Form. Hier ist

Präzision ebenso gefragt wie beim Einstellen der Maschinen. Die Ausbildung

zum Medientechnologen kann schulisch oder dual erfolgen. Während

der dualen Ausbildung zum Medientechnologen durchläuft der Azubi drei

Phasen, in die sich die Ausbildung aufteilt: betrieblich, schulisch und überbetrieblich.

Während des betrieblichen Teils ist der Auszubildende überwiegend

in Produktionshallen tätig und bedient unter Anleitung erfahrener

Kollegen Druckmaschinen. Je nach Aufteilung findet der schulische Unterricht

in der Berufsschule in Blockform oder ein- bis zweimal wöchentlich

statt. Sollte ein Betrieb nicht alle nötigen Ausbildungsinhalte vermitteln

können, müssen die fehlenden Qualifikationen überbetrieblich abgedeckt

werden. Wer eine schulische Ausbildung zum Medientechnologen durchläuft,

bei dem ist der Fokus auf Projekte und Praktika gerichtet. Die Theorie

wird in der Schule vermittelt; die praktischen Kenntnisse

erlernt der Auszubildende bei Projektarbeiten

und während Praktikumsphasen im Betrieb.

QR-Code scannen und auf

die Website gehen



























Was wir bieten







Haben wir Ihr Interesse geweckt?









26 Das Stadtgespräch


Foto: adobe stock

Kunststoffverarbeitende Industrie* * Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Die kunststoffverarbeitende

Industrie ist eine vielfältige

Branche; Kunststoffe werden zu

ganz unterschiedlichen Produkten

verarbeitet. Verpackungen,

technische Teile für die Elektro-

und Automobilindustrie

sowie Produkte für die Möbel-,

Bau- und Freizeitindustrie sind

typische Erzeugnisse dieses

Wirtschaftszweiges. Die Kunststoffverarbeitung

als relativ

junger Industriezweig ist nach

wie vor eine Wachstumsbranche,

sowohl was die Produktions-,

die Umsatz- wie auch die

Beschäftigungsentwicklung der

letzten Jahrzehnte betrifft. Mit

über 300.000 Erwerbstätigen ist

die von kleinen und mittleren

Unternehmen geprägte Kunststoffverarbeitung

eine bedeutende

Branche innerhalb des

Verarbeitenden Gewerbes.

Nach Ländern bzw. Weltregionen

gibt es jedoch ziemlich große

Unterschiede beim Wachstum:

Während die Kunststoffverarbeitung

in Deutschland nur noch

leicht wächst, ist sie in Schwellenländern

wie China, aber auch

in Osteuropa, deutlich stärker

auf dem Vormarsch. Nicht nur

die weltweite Nachfrage steigt,

auch die Produktionskapazitäten

werden in vielen Ländern erweitert.

Die Kunststoffverarbeitung

in Deutschland steht vor vielfältigen

Herausforderungen im Kontext

mit der internationalen Entwicklung

von Markt- und Produktionsstrukturen,

mit Kosten und

Verfügbarkeit von Rohstoffen

und Energie, mit Recycling und

Ressourceneffzienz, aber auch

im Hinblick auf Innovationen

und Investitionen. Für die Kunststoffverarbeitung

wird von einer

zunehmenden Kompetenzintensität

der Arbeitsplätze ausgegangen.

Die Branche ist sich sicher:

Ein steigender Bedarf nach Fachkräften

mit betrieblicher oder

akademischer Ausbildung wird

erwartet.

Übrigens: Auf der Website (unter

froli.com/karriere) finden Sie fünf

verschiedene Ausbildungsberufe!

FÜR UNSER TEAM SUCHEN WIR:

Mechatroniker / Elektroniker

Instandhaltung (m/w/d)

Arbeitsvorbereiter (m/w/d)

(Bilanz-)Buchhalter (m/w/d)

Marketingmitarbeiter (m/w/d)

Weitere Stellenangebote und

Ausbildungsplätze auf:

froli.com/karriere

Froli GmbH & Co. KG, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Telefon: 05207-95004475, E-Mail: bewerbung@froli.com (nur PDF)

QR-Code scannen und den

Video-Clip ansehen

froli_official

Froli

Das Stadtgespräch

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27


Foto: adobe stock

Monteure

gesucht!

Monteure * * Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Monteure sind die Heinzelmännchen der Wirtschaft: Sie arbeiten im

Gewerbe, im Handwerk, in der Industrie und in Einrichtungen der öffentlichen

Hand, sind in allen Branchen anzutreffen und in Betrieben aller

Größenordnungen. Das Spektrum an Einsatzgebieten und Aufgaben ist

riesig, es reicht von A wie Abwassertechnik bis Z wie Zylindermontage.

Dementsprechend ist der Zugang zu diesem Beruf vielfältig und kann

auf den unterschiedlichsten Berufsausbildungen – meist einer dualen

Ausbildung zum Mechaniker in einem speziellen Kunststoff-, Metalloder

Elektroberuf – beruhen. Monteure arbeiten bei der Kundschaft vor

Ort, in Montagehallen, Werkstätten oder an Fertigungsstraßen. Allen

Monteuren ist gemein, dass sie einzelne Bauteile oder Gruppen zu

Geräten und Systemen zusammensetzen und diese installieren, zum Teil

auch warten und reparieren. Typische Arbeitgeber sind einerseits technische

Handwerksbetriebe im Bereich Tür- und Fensterbau, Gas, Wasser,

Heizung, Lüftung und Klima, Elektrik sowie Fahrzeugtechnik, andererseits

Industrieunternehmen in der Metall- und Elektrobranche – vom

Automobilhersteller oder -zulieferer über den Maschinen- und Werkzeugbau

und die Medizintechnik bis hin zu Energieanlagen- und Haushaltsgeräteherstellern.

Dabei sollte er nicht mit einem Montierer verwechselt

werden, denn als Hilfskraft fertigt dieser industrielle Serienerzeugnisse

nach Vorgabe.

Generell ist die Aufgabe eines Monteurs das selbstständige Zusammenfügen

von Einzelteilen zu Bauteilen, Modulen und Geräten bis hin zu

Anlagen. Er installiert Aggregate und baut Steuerungs- und Regelsysteme

ein. Bereits an einzelnen Baugruppen oder auch erst nach Abschluss des

Zusammenbaus testet er die Funktion am fertigen Produkt, überprüft

und regelt die Einstellungen, nimmt es in Betrieb oder weist andere in die

Bedienung ein. Darüber hinaus führt er regelmäßige Wartungsarbeiten

durch, identifiziert bei Funktionsstörungen Fehlfunktionen mit Messund

Prüfgeräten und behebt sie durch Reparatur oder Austausch defekter

Bauteile.

Monteure in Handwerk und Gewerbe planen die Auftragsabwicklung,

halten die nötigen Werkstoffe, Materialien und Werkzeuge für die Montage

vor und fertigen auch fehlende Bauteile an. In der Industrie müssen

sie bei der Zusammenarbeit mit Kollegen die Reihenfolge und den Zeitplan

der dazu notwendigen Arbeiten festlegen und den Materialfluss sicherstellen.

Mit seinen Erfahrungen gestaltet der Monteur Arbeitsabläufe

mit und ist an der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen beteiligt.

Wir suchen Lebensfreunde.

Komm ins Linara-Team als Monteur

für die Montage von Wintergärten,

Haustüren und Fenstern.

Unsere Highlights:

· Monatliche Auszahlung der Spesen

· Volle Vergütung der Fahrzeiten zu den Baustellen

· Intensive Einarbeitung inkl. Schulungen

· Moderne Werkzeuge mit Hebehilfen

Für unsere neue Linara Niederlassung in Herzebrock-Clarholz

suchen wir engagierte und kompetente Kollegen.

Handwerkliches Fachwissen kombiniert mit der Leidenschaft

für Licht, Natur und Raum – dafür steht Linara, Spezialist für

Wintergärten, Haustüren und Fenster.

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Oliver Neils · T 05422 9271-118 · personal@linara-owl.de

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28 Das Stadtgespräch


Foto: adobe stock

Jobs im Baumaschinenhandel

*

* Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

GUIDO WILL

DICH!

Unser Kollege im Ersatzteilhandel

braucht deine Unterstützung –

werde Teil des Teams:

» Verkäufer/in für Ersatzteile (m/w/d)

» Techniker/in für Ersatzteile (m/w/d)

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#kraemerwilldich

Kraemer Baumaschinen

GmbH & Co. KG

Ferdinand-Braun-Straße 3

Gewerbegebiet Aurea

33378 Rheda-Wiedenbrück

T 02522 8388-0

M info@kraemer24.com

W kraemer24.com

Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik warten und

reparieren land- und baumaschinentechnische Fahrzeuge, Maschinen,

Anlagen und Geräte. Sie erstellen Fehler- und Störungsdiagnosen in

mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen,

grenzen die Ursachen ein und beheben die Mängel, indem sie

die entsprechenden Teile reparieren oder austauschen. Ihr Aufgabenfeld

umfasst die manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstücken

ebenso wie das Ausführen von Schweißarbeiten. Darüber hinaus

führen sie Abgasuntersuchungen durch und stellen fahrzeugelektrische

Stromanschlüsse her. Sie bedienen Fahrzeuge und Anlagen der

Land- und Baumaschinentechnik sowie deren umfangreiche Systeme

und nehmen sie in Betrieb (z. B. Melkanlagen). Außerdem rüsten sie

land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge oder Maschinen mit Zubehör

und Zusatzeinrichtungen aus. Vor allem in Servicebereichen haben sie

unmittelbaren Kundenkontakt.

Während in kleineren Handwerksbetrieben noch Generalisten gefragt

sind, die alle anfallenden Arbeiten erledigen, ist in der Industrie meist

eine Spezialisierung auf bestimmte Tätigkeiten erforderlich.

Gerade im Handel mit Baumaschinen sind diese Generalisten, oder

auch Allrounder, mehr gefragt denn je. Bei Reparaturen ist der Zeitfaktor

ein ganz wesentlicher Punkt. Ersatzteillogistik muss hierbei

kompetent und schnell erfolgen. Einkauf wie Verkauf von umfangreichen

Maschinenteilen und Zubehör werden von bestens geschulten

Fachpersonal durchgeführt – denn um den vielfältigen Anforderungen

des Baumaschinen-Arbeitsalltags gerecht zu werden, müssen Händler

und Werstätten für Land- und Baumaschinentechnik ihr Fachwissen

stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern.

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Das Stadtgespräch

29


Foto: adobe stock

Jobs in der Holzindustrie* * Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Die Betriebe der Holz- und Möbelindustrie suchen Auszubildende. Egal ob

in einem handwerklichen Beruf wie Tischler* oder Holzmechaniker* oder

für eine kaufmännische Ausbildung. In den Industriezweigen rund um die

Holzverarbeitung arbeiten in Deutschland rund 150.000 Menschen. Die

Zukunftschancen für die Arbeit mit dem nachwachsenden und umweltfreundlichen

Rohstoff sind gut.

Die am weitesten verbreitete Ausbildungsart in Deutschland ist die duale

Ausbildung. Dabei findet die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in

der Berufsschule statt. Im Betrieb lernen die Azubis die praktischen Fertigkeiten

des künftigen Berufs kennen. Hat man seine kaufmännische oder

technisch-gewerbliche Ausbildung in der holzverarbeitenden Industrie erfolgreich

abgeschlossen und will sich weiterentwickeln, so stehen den Interessierten

viele Wege offen. Nach einigen Jahren Berufspraxis kann man

die nächste Stufe der Karriereleiter hochsteigen. Mit einer Weiterbildung

zum Meister* oder Techniker* übernehmen viele leitende Funktionen auf

der mittleren Ebene im Betrieb. Die Weiterbildung zum Meister ist stark

praktisch orientiert und wird oft von Bildungsträgern berufsbegleitend

angeboten. Die Weiterbildung zum Techniker findet an Fachschulen statt

und ist stärker theoretisch geprägt. Mit der allgemeinen Hochschulreife,

der fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife kann

Berufsausbildung und Hochschulstudium als ausbildungsintegrierter

dualer Studiengang gelernt werden. Der große Vorteil gegenüber einer

klassischen Ausbildung und anschließendes Studium liegt darin, dass die

Studierenden mit dem ausbildungsintegrierten dualen Studium schneller

ans Ziel kommen.

Wer mehr Wert auf den Praxistransfer zum Ingenieur bzw. Bachelor legt,

für den ist ein praxisintegrierter dualer Studiengang die richtige Wahl.

Viele Unternehmen bieten diese Studiengänge nach einer (dualen)

Erstausbildung an. Ein praxisintegriertes duales Studium besteht aus Vorlesungen

an einer Berufsakademie oder Dualen Hochschule (Theorie) und

der praktischen Arbeit (Praxis) in einem Unternehmen. Die Studierenden

arbeiten in den Unternehmen bereits an ingenieursnahen Aufgaben. Der

Vorteil eines dualen Studiums gegenüber einem klassischen Studium

besteht darin, dass man das an der Hochschule erworbene theoretische

Wissen unmittelbar im Unternehmen – praktisch auf Hochschulniveau –

anwenden kann (Theorie-Praxis-Transfer). Am Ende erwirbt man mit dem

Bachelor einen akademischen Titel.

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EUER START IN DIE AUSBILDUNG 2023

Bei uns rennst Du offene Türen ein –

denn so vielfältig wie unsere Produkte

sind auch die Aufgaben in unserem

Unternehmen. Daher geben wir jungen

Menschen die Chance, moderne Ausbildungsberufe

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gewerblich-technischen Bereichen zu

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Diese Ausbildungsplätze bieten wir zum

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30 Das Stadtgespräch


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Dualstudent/in genau richtig, egal ob man sich für Technik begeistert

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kaufmännischen Sparten einbringen möchte.

So kann der Azubi im Job des Elektronikers für Betriebstechnik *

beispielsweise das Programmieren von Fertigungsanlagen erlernen

und dabei den Instandhaltungsteams tatkräftig zur Seite stehen. Als

Industriemechaniker * unterstützt der Auszubildende die Kollegen in

der Anlagenmontage oder in der Werkzeugreparatur. Eine spannende

Kombination aus Elektro und Metall bietet der Beruf in der Ausbildung

als Mechatroniker * an. Als Maschinen- und Anlagenführer steuert man

die Produktionsanlagen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf in

der Fertigung. Formen und Kerne fertigt man maschinell als Gießereimechaniker

* an, um damit die entsprechenden Gussstücke herzustellen.

Der Azubi erfährt in seiner Ausbildung zum Industriekaufmann *

alles über kaufmännische Prozesse: vom Einkauf über Vertrieb bis hin

zum Personal- und Finanzwesen. Im Direkt- und Telemarketing kennt

man sich als zukünftiger Kaufmann für Dialogmarketing * bestens

aus. Ist man als Kaufmann für Marketingkommunikation * tätig,

entwickelt man Werbemaßnahmen und kontrolliert deren Erfolg.

Wenn man neben der Organisation wichtiger Betriebsabläufe auch

gerne mal selbst mit anpackt, erfüllt die Ausbildung zur Fachkraft für

Lagerlogistik * alle Wünsche. Liegen die Interessen vorrangig im IT-Bereich,

sollten Interessierte den Ausbildungsberuf Fachinformatiker *

genauer unter die Lupe nehmen.

Studieren und gleichzeitig praktische Erfahrungen sammeln kann

man in großen Unternehmen im dualen Studium. Auch hier stehen

dem Interessenten sowohl im betriebswirtschaftlichen als auch im

technischen Bereich viele Studiengänge zur Auswahl. Den Abschluss

zum Bachelor of Arts kann man in den Fachrichtungen International

Business, BWL Industrie oder Digital Business Management erlangen.

Bachelor of Engineering wird man in den Fachrichtungen Digitale

Technologien, Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder

Wirtschaftsingenieurwesen. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik

schließt mit dem Bachelor of Science ab.

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31

Das Stadtgespräch


Foto: Johanna Mühlbauer/Shutterstock










Radtangente in die

»Gute Stube«

von Wiedenbrück

SPD bricht Lanze für Fahrradstraße

»Am neuen Werk«

(Kem) Das Alltagsradwegekonzept des Kreises fordert die Erreichbarkeit

der Innenstädte aus allen Himmelsrichtungen. Das ISEK Wiedenbrück

schlägt vor, den aus östlicher bzw. südöstlicher Richtung kommenden

Fahrradverkehr (R7, R8 – Lintel, Rietberg, Paderborn) über den Drostenweg,

die Becker-Passage und Marienstraße zum Historischen Marktplatz

zu leiten. Die beiden SPD-Ratsvertretenden Martina Mester-Grunewald

und Michael Fischer sowie die Sachkundige Bürgerin der SPD,

Elisabeth Frenser, bewerten diesen Vorschlag kritisch: Der Weg durch die

Becker-Passage sei ideal für die Bewohnenden der Seniorenwohnungen

am Drostenweg und aus dem angrenzenden Seniorenwohnheim. Für

die Radfahrenden sei diese Verbindung aber ein Umweg. Sie bevorzugen

auf dem Weg in die Innenstadt die Straße Am Neuen Werk. Ebenfalls

die zu Fuß und mit dem Rad kommenden Besuchenden des Schul- und

Sportzentrums »Burg« sowie des Hallen- und Freibades benutzen in der

letzten Meile diese Straße. Zur Erhöhung ihrer Sicherheit ist sie ab der

Osterrathstraße als Spielstraße ausgewiesen.

Die SPD-Fraktion setzt sich für die Sicherheit der Radfahrenden auf

der gesamten Straße Am Neuen Werk ein. In einem Antrag an den für

dieses Thema zuständigen Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung

fordert sie die Ausweisung der Straße bis zur Einmündung in die Wasserstraße

als Fahrradstraße. Ein Zebrastreifen soll dort die Querung für

Fußgänger und eine parallel dazu verlaufende rote Fahrradquerung den

Übergang für die Radfahrenden sicherer machen – nach dem Vorbild

von Werne a. d. Lippe mit Vorfahrtschild.

Im Rahmen des sogenannten ISEK-Verkehrsgutachtens soll zudem

eine Weiterführung der Fußgänger und Radfahrenden in die Innenstadt

Wiedenbrück erarbeitet werden. Dafür böte sich auch der frühere

»Post«-Parkplatz an, ist Elisabeth Frenser überzeugt. Der Platz werde

schon heute von ziemlich vielen Fußgängern und Radfahrenden genutzt.

In diesem Zusammenhang mahnt Martina Mester-Grunewald ein

Gesamtkonzept für den Radverkehr in Rheda-Wiedenbrück an. Zudem

stelle das ISEK Wiedenbrück mit 200.000 Euro und zusätzlich 100.000

Euro für einen Innenstadtring zu wenig Mittel für die Aufwertung des

Radwegenetzes bereit. Damit seien keine großen Veränderungen machbar,

moniert die Ratsfrau.

3 Elisabeth Frenser und Martina Mester-Grunewald fordern an der Einmündung

der Straße Am Neuen Werk in die Wasserstraße die Schaffung eines sicheren

Übergangs für Fußgänger und Radfahrende

32 Das Stadtgespräch


1 Der ABS konnte sich die Beseitigung Tder rund 50 Bäume für die Teilbebauung des Fasanenwaldes nicht vorstellen.

Teilbebauung abermals

gescheitert

Soll die Flora Westfalica den Fasanenwald pachten?

»Die Mehrheit der Mitglieder des Rates unserer Stadt ist dafür, dass Teile

des Fasanenwaldes abgeholzt und ein Stück Natur durch Beton ersetzt

werden soll. Wir fordern, dass der Fichtenbusch, der Fasanenwald und

der Schlosspark unangetastet bleiben! Helfen Sie mit, dass die Mehrheit

im Rat der Stadt gegen die Bebauung des Fasanenwaldes stimmt!«

Blick zurück

Das schrieb die Bürgerinitiative – Umweltschutz-Aktion »Fasanenwald«

in einem Flugblatt aus Februar 1973. »Sowohl in Rheda, als auch in Wiedenbrück

meldeten die Initiatoren totale Zustimmung zu den Zielen der

Bürgerinitiative (Westfalen-Blatt v. 19.2.1973). Innerhalb weniger Stunden

hatten sie 3000 Flugblätter verteilt und 350 Unterschriften gegen die Abholzung

von 8700 qm Wald gesammelt. Der SPD-Ortsverein wehrte sich

mit Vehemenz gegen die Bebauung. Insbesondere die Jungsozialisten

schalteten sich ein. Am 12. März 1973 hatten sie ihr Ziel erreicht. Der q

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Das Stadtgespräch

33


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Rat hob den Bebauungsplan Nr. 239 »Fasanenwald« auf, »da der Eigentümer

des Geländes, Moritz Casimir Fürst zu Bentheim-Tecklenburg, nicht

mehr an der Durchführung der Planung interessiert ist (Westfalen-Blatt

v. 15.3.1973). Jochen Sänger, entscheidender Motor des Widerstandes,

berichtet ausführlich über die Geschehnisse in dem von ihm herausgegebenen

Buch »Die Arbeiterbewegung in RWD«.

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50 Jahre später findet ein erneuter Anlauf zur Bebauung des Fasanenwaldes

mit »kleineren Mehrfamilienhäusern« auf einer Länge von 145 Metern

und bis zu 30 Meter in der Tiefe (4500 Quadratmeter), zwischen den Häusern

Nr. 32 und 38 an der Neuenkirchener Straße keine Zustimmung bei

den Ratsmitgliedern des heute zuständigen Ausschusses für Bauen und

Stadtentwicklung (ABS).

Es sei sicherlich zielführend, dass Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg

Wohnraum schaffen wolle, aber nicht an dieser Stelle, machte

Alwin Wedler von den Bündnisgrünen deutlich. Er hatte ermittelt, dass bis

zu 50 Bäume für das Bauvorhaben gefällt werden müssten, davon etliche

Exemplare mit einem Stammumfang von drei Metern. Die Abholzung sei

durch die vom Antragsteller zugesicherten Neuanpflanzungen nicht zu

kompensieren. Zudem handele es sich hier um ein historisches Stadtgebiet,

betonte Alwin Wedler. Dr. Wolfgang Lewe, Sachverständiger Bürger im ABS,

schloss das Bauvorhaben alleine aus Gründen des Denkmalschutzes aus. Es

verlaufe hier die frühere Zufahrt zum Schloss, heute der Hauptwanderweg

durch den Fasanenwald. Frank Schürmann (CDU) wies insbesondere auf

die ökologischen Gründe für die Ablehnung hin. In Rheda-Wiedenbrück

gebe es bessere Orte zum Bauen, unterstrich Dr. Andreas Gernhold (move).

Ebenfalls für Stephan Pfeffer, dem Technischen Beigeordneten der

Stadtverwaltung, ist eine Bebauung der Waldfläche undenkbar. Zwar lasse

der Flächennutzungsplan hier eine Wohnbebauung zu, aber nicht in der

vorgesehenen Tiefe. Darüber hinaus sehe der Masterplan 2020 eine Weiterentwicklung

des Grünzugs entlang der Ems vor. Nicht zuletzt habe die

streng geschützte Art der Zwergfledermäuse in dem Planareal ihre Heimat.

Enttäuscht

Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg hätte sich naturgemäß ein

anderes Abstimmungsergebnis sowie die Möglichkeit zu einer Stellungnahme

im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung (Dialog auf

Augenhöhe) gewünscht. Er bietet der Stadt an, den Fasanenwald, die

Schlosswiesen und den Erlenbruchwald dauerhaft zu pachten (Glocke

v. 30. 6.). Auf unsere Nachfrage erklärt die Fürstliche Kanzlei:

Stellungnahme der Fürstlichen Kanzlei

Die Stadtverwaltung hat zum Ausdruck gebracht, dass sie mit der Bebauung

des Fasanenwaldes nicht einverstanden ist. Allerdings ergeben

sich aus dem Flächennutzungsplan, der laut der Stadtverwaltung eine

Wohnbebauung zulasse, möglicherweise Optionen, über die ein Dialog

wünschenswert gewesen wäre. Die angesprochenen Belange des Denkmalschutzes

haben für Fürst zu Bentheim-Tecklenburg als Präsident

der Deutschen Burgenvereinigung ohnehin bei jeglicher Nutzung und

Umwandlung seiner Flächen und Objekte höchste Priorität. Des Weiteren

sind die Baumriesen im Fasanenwald nicht durch die Ablehnung der

Bebauung geschützt, sondern durch die freie Entscheidung des Forsteigentümers,

der diese jederzeit entnehmen könnte

Pflege

Die lebendige Diskussion zeigt den steigenden Stellenwert der Erholungsflächen

rund um das Schloss. Besonders im Hinblick darauf ist es

34 Das Stadtgespräch


1 Auf einer Länge von 145 Metern und bis zu 30 Meter in der Tiefe (ca. 4500 Quadratmeter)

wollte die Fürstliche Kanzlei die Neuenkirchener Straße bebauen.

verwunderlich, dass man sich nach der bereits vier Jahre andauernden

Verhandlung über die Folgenutzung der Rhedaer Schlossgarten- und

Parkflächen nicht einigen konnte und das, obwohl die Angelegenheit

bereits vor Jahren zur Chefsache der Verwaltung erklärt worden ist. Es

besteht die berechtigte Sorge, dass die Verwaltung sich ihrer Verantwortung

für die Rhedaer Erholungssuchenden entziehen möchte. Es

wäre wünschenswert, wenn man auf dem Rhedaer Stadtgebiet dasselbe

Engagement bei der Gestaltung der Freizeitflächen beobachten könnte,

wie im Wiedenbrücker Stadtteil.

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Kosten

Das städtische Angebot zum Ausgleich der jährlichen Pflegekosten der

40 Hektar großen Grünfläche liegt 180.000 € unter dem kürzlich von

einem Gutachter berechneten Kostenrahmen. Man geht also von einer

strukturellen Finanzierungslücke bei den Pflegekosten im sechsstelligen

Bereich aus. Wer soll diese Differenz bezahlen?

Die Fürstliche Kanzlei befürchtet, dass weite Teile des Rhedaer Flora-Parks

– ca. 30 ha – ab 2026 geschlossen werden müssen. Der Rundgang

über die Schlosswiesen, der Radweg durch den Erlenbruch und

der Parkzugang von der Neuenkirchener Straße und vom Emshaus

könnten dann entfallen. Für die Parknutzer und die Pendler würde die

Zerstückelung der Flora Westfalica große Umwege mit sich bringen. Das

Erholungspotential und die weichen Faktoren von Rheda-Wiedenbrück

wären erheblich beeinträchtigt. Der Flora-Westfalica-Park als grünes

Verbindungsband zwischen Rheda und Wiedenbrück wäre damit ad

Absurdum geführt.

Dazu soll es nicht kommen. Letztlich liegt es im Interesse der Fürstlichen

Kanzlei, die Parkanlagen der Öffentlichkeit weiterhin in einem

sicheren und gepflegten Zustand zur Verfügung zu stellen. Die Kanzlei

weist allerdings darauf hin, dass die Öffnung und Instandhaltung der

privaten Anlagen für die Bürger hohe Pflegekosten mit sich bringt. Es

kann nicht erwartet werden, dass diese allein (oder größtenteils) vom

Besitzer der Anlagen getragen werden, besonders vor dem Hintergrund,

dass die Nutzbarkeit als Bauland und damit das zu erwartende Einkommen

abgelehnt worden ist.

Pachtvertrag

Die Fürstliche Kanzlei schlägt einen Pachtvertrag als adäquate Lösung für

beide Seiten vor. Damit würden der Stadt sowohl alle Erträge, als auch das

gesamte Einsparungspotential bei der Pflege zufallen. So hätte die Stadt

auch die freie Entscheidung über den Erhalt und den Schutz der Bäume auf

dem Gelände. Die Diskussionen und Unsicherheiten hätten dann ein Ende.

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Das Stadtgespräch

35


W

Wählervereinigung sagt

was sie will

Leitlinien weisen Weg in die Zukunft

(Kem) »Damit haben wir nicht gerechnet, dass CDU und FDP im interfraktionellen

Arbeitskreis Wohnen mit uns den Weg gegangen sind, dass die

Stadt neue Baugebiete nur noch dann ausweist, wenn sie Eigentümerin

der Flächen ist.













Bezahlbare Wohnungen

Dieser einhellige Beschluss aller Fraktionen ist ein Meilenstein für die

Bereitstellung bezahlbarer Wohnungen in Rheda-Wiedenbrück. Dieses

Thema war einer der Hauptpunkte im Wahlprogramm der Wählervereinigung

move«. Darüber freute sich Ratsherr Thomas Theilmeier-Aldehoff,

Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung (ABS),

auf der Pressevorstellung der »Leitlinien für die Arbeit von move im

Stadtrat«. Einigkeit bestehe ebenfalls über den Vergabeschlüssel bei der

Zuteilung der Grundstücke an Interessenten. Seine Bekanntgabe soll in

Kürze erfolgen, fügte der move-Vorsitzende an.

Nachverdichtung heißt die Antwort der Wählervereinigung auf die

Frage, ob Rheda-Wiedenbrück in die Fläche wachsen solle. Das sei ein

Gebot der Vernunft, so der Ratsherr weiter, wohl wissend, dass bei der

Umsetzung dicke Bretter zu bohren sind. Weitere Ziele: Das Geben von

Anstößen zum genossenschaftlichen Wohnen und zur Schaffung zentrumsnaher

Wohnmöglichkeiten für Senioren – ein Programm, an dem die

älteren Mitbürger teilnehmen können, denen ihr Haus zu groß geworden

ist. Ebenfalls gehe es um die Ermöglichung von Photovoltaikanlagen in

den beiden Stadtkernen.

Profil geschärft

Fraktionsgeschäftsführer Detlef Nacke gab als Motiv für die Erarbeitung

der Leitlinien an, dass zwar viele Menschen move kennen. Zudem hätten

bei der Kommunalwahl vor zwei Jahren rund 22 Prozent der Wählenden

auf Anhieb ihre Stimme der Wählervereinigung gegeben. move punktete

insbesondere mit seiner harschen Kritik an der geplanten Bebauung der

Kolpingstraße (zu wenige Wohnungen). »Aber was move jetzt will ist

nicht so bekannt«, so der Fraktionsgeschäftsführer. Mit den Leitlinien

wolle move nun sein Profil schärfen.

Manchmal sei die Wählervereinigung »nicht so wahrgenommen

worden«, wie z. B. in sozialpolitischen Fragen. Man hätte sich in der

Fraktion nach der Wahl auch erst finden müssen, räumte Thomas Theilmeier-Aldehoff

ein. Auf Vorschlag von Ratsherr Detlef Nacke habe eine

Arbeitsgruppe die 20 Seiten zählenden Leitlinien erarbeitet, die Fraktion

habe sie beraten und eine Mitgliederversammlung einstimmig verabschiedet.

Das digital auf der Homepage abrufbare Kompendium mit

den Aussagen zu den Themen Bauen, Stadtentwicklung, Schulen, Umweltschutz,

Soziales, Integration etc. richte sich an die Mitbürger und

Mitglieder. In Papierform werde es auch an Informationsständen verteilt,

so der Fraktionsgeschäftsführer.

Die Leitlinien spiegeln den Zwischenstand eines Prozesses wider:

move bildet zurzeit zu unterschiedlichen Themen Arbeitsgruppen. Dort

könne, wer möchte, seine Ideen einbringen: Mitglieder und andere Inte-

36 Das Stadtgespräch


essierte, so Melanie Stuhlweißenburg: »Die Zukunft sei offen!« Ebenfalls

das Verhalten bei der Abstimmung im Rat und den Ausschüssen:

Die Wählervereinigung habe keinen Fraktionszwang. Wie die Lemminge

abzustimmen gehöre nicht zur DNA von move, stellte Detlef Nacke

heraus. Ebenfalls rede man nicht »damit die Luft scheppert« erklärte

Stuhlweißenburg nach dem Motto »es ist schon alles gesagt, nur noch

nicht von uns. Gleichwohl halten wir mit unserer Meinung nicht hinter

dem Berg«.

Soziale Fragen

Der Sprecher für Soziales, Detlef Nacke, stellte heraus, dass es nach den

Vorstellungen von move finanzielle Vorteile nicht nur für Stadtpassinhaber,

sondern einkommensabhängig, ebenfalls für Familien ab zwei

Kindern aus der Mitte der Gesellschaft geben solle. Auch die Einrichtung

einer parlamentarischen Beteiligungsform (z. B. Jugendparlament) stehe

auf der Agenda der Wählervereinigung. Sie fordere auch den Ausbau von

Spiel- und Treffmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene. Sie

setze sich für eine Erhöhung der Ausbildungsquote ein und spricht sich

für die Förderung von Wohlfahrtseinrichtungen aus, wie beispielsweise

die Gütersloher Tafel. Schließlich könne niemand die Einrichtung einer

Suppenküche vor dem Rathaus wollen.

Klimaschutz

Das von allen Fraktionen getragene Förderprogramm »Aktiv für den

Klimaschutz in Rheda-Wiedenbrück« sei für move ein wichtiges Ziel

gewesen, berichtete Melanie Stuhlweißenburg, move-Sprecherin für den

Umweltschutz. Der mit 200.000 Euro ausgestattete Förderkatalog war

vor der Beratung in dem interfraktionellen Arbeitskreis nicht vorstellbar.

Nach dem Vorbild der Kreisstadt setze sich move für einen Klimabeirat

ein. Hier könnten sich die Lokale Agenda und andere Interessierte

einbringen. Da seien sehr viel Herzblut und sehr viel Expertise, so die

Ratsfrau. Sie drückte ihr Bedauern darüber aus, dass alle drei Stellen

für Umwelt und Klima in der Stadtverwaltung nicht besetzt seien. Das

Rathaus arbeite aber mit Hochdruck an der Lösung des Problems. Einem

vierten Beigeordneten für diesen Bereich könne move wenig abgewinnen.

Die Wählervereinigung halte es für sinnvoller, die dafür erforderlichen

zirka 170.000 Euro in konkreten Klimaschutzprojekten anzulegen.

Als ein vordringliches Anliegen sieht sie die Förderung des Öffentlichen

Personennah- und des Radverkehrs.







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1 (V. l.) Melanie Stuhlweißenburg, Detlef Nacke und Thomas Theilmeier-Aldehoff

stellten die Leitlinien der Wählervereinigung move für die Ratsarbeit vor.

Das Stadtgespräch

37


1 Die Sebastianer und ihre britischen Freunde schlugen, begleitet von der Stadt, Dim Ratskeller ein neues Kapitel ihrer langjährigen Jumelage auf.

Deutsche und Briten feierten gemeinsam Jumelage

Starke Freundschaft

(Kem) Das ist eine Freundschaft, die schon 22

Jahre währt. Nun schlugen die Briten gemeinsam

mit den Sebastianern im Ratskeller ein

neues Kapitel auf. Die Freunde von den britischen

Inseln waren mit einer Abordnung von

17 Soldaten angereist und feierten mit ihren

Gastgebern ausgiebig das Wiedenbrücker

Schützenfest.

Auf Initiative von Sergeant Major Len Sanders

vom Sitz des Oberkommandos des Royal

Regiment of Artillery in Larkhill bei Salisbury

stehen den Sebastianern über die Angehörigen

des 26. Artillerie Regiments hinaus nunmehr die

»Gunners« (umgangssprachlich für Kanoniere)

aller 18 Regimenter der britischen Artillerie-Truppe

freundschaftlich verbunden zur Seite. Der

Sergeant Major ließ gegenüber den mit ihm besonders

verbundenen Kai und Andreas Grundmann

als »Gründer und Motoren« der Partnerschaft

durchblicken, dass er mit seiner Initiative

die bewährte Freundschaft nach dem Abzug der

sechs Batterien des 26th Regiment Regiment

Royal von den Gütersloher Mansergh Barracks

nach Larkhill in 2019 weiter stärken will.

Der Sergeant Major besiegelte die feierliche

Jumelage im Beisein des Sebastianer-Vorstandes

und der Majestäten durch die Überreichung

des gestickten Wappens der Royal Artillery mit

den Wahlsprüchen »Ubique« (Überall) und »Quo

Fas et Gloria Ducunt« (Wohin – heilige – Pflicht

und Ruhm führen) an die Vertreter der Stadt,

Vize-Bürgermeister Georg Effertz und dem Ersten

Beigeordneten Dr. Georg Robra. Der Stellvertretene

Bürgermeister zeigte sich bewegt und

stolz über die starke Bekräftigung der Freundschaft.

In dem von ihm verlesenen Grußwort

erinnerte Bürgermeister Theo Mettenborg an

die ebenfalls von Len Sanders angestoßene

Parade »Freedom of the City« in 2017 mit 150

britischen Soldaten des 26. Regiments und einer

großen Zahl von Sebastianern als ein Zeichen

der freundschaftlichen Verbindung mit unserem

Schützenverein in Wiedenbrück. Sie war ein

Dankeschön und ein sehr gutes Beispiel für die

Verflechtung der britischen Soldaten mit den

Bürgern, betonte vor fünf Jahren Mike Whitehurst,

Army Press Office.

Andreas Grundmann sprach die Vermutung

aus, dass der im britischen Fernsehen verbreitete

und viel beachtete Salut der Sebastianer zum

Thronjubiläum der Queen wohl den entscheidenden

Anstoß zu der tiefen Verflechtung der

Wiedenbrücker Schützen mit den Freunden von

der britischen Artillerie gegeben hat.

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38 Das Stadtgespräch


T

The Great

Gatsby

20er-Jahre-Veranstaltung

mit Buchkünstler

Robert Nippoldt

1925 veröffentlichte der US-amerikanische

Autor F. Scott Fitzgerald

seinen Roman »The Great Gatsby«.

Dieser beschreibt die Erlebnisse

verschiedener Personen im Sommer

1922 rund um den jungen und

mysteriösen Millionär Jay Gatsby

in der fiktiven Stadt West Egg auf

der Insel Long Island. Mit seinem

Roman schuf Fitzgerald ein Meisterwerk

über die sogenannten

»Roaring Twenties«, der von Wirtschaftswachstum,

Prohibition,

Kriminalität, Jazz und Flappern

geprägten 1920er Jahre in den USA.

Der Grafiker, Illustrator und

Buchkünstler Robert Nippoldt aus

Kranenburg (Niederrhein) ist seit

seiner Diplomarbeit in die 1920er

Jahre verschossen. Seitdem schuf

er eine Reihe einzigartiger Illustrationen

und Buchgestaltungen zu

dieser Zeit, die von renommierten

internationalen Wettbewerben aufs

Höchste ausgezeichnet wurden.

Am Donnerstag, den 29. September

2022 kommt der Ausnahmegrafiker

um 19.30 Uhr zu einer

Lesung, Bilder- und Musikshow im

Stil der 20er Jahre in die Buchhandlung

Güth, In der Halle 7+11.

Tickets gibt es im Vorverkauf

à 12 € in der Buchhandlung Güth.

Sollten noch Plätze verfügbar sein,

wird auch eine Abendkasse eingerichtet.

Wer mag, darf gerne im Stil

der 1920er Jahre gekleidet kommen.

1 Robert Nippoldt

Foto: Robert Nippoldt – CC BY-SA 4.0

D

Aegidius-Kirchenchor

probt wieder

Anfang August war es wieder soweit: Bei heißen 30 Grad begrüßte die

Vorsitzende des Aegidius-Kirchenchores, Doris Wonnemann, die Anwesenden

zur Generalversammlung und nahm die Ehrungen treuer

Mitglieder vor: In 2021 wurde für 25 Jahre Aloys Horsthemke und für

50 Jahre Inge Setter geehrt. In 2022 – ebenfalls für 25 Jahre – Martina

Kammertöns. Seit 50 Jahren singen Ursula Kemper und Irmgard Timmer,

seit 65 Jahren Ludwig Michels und für 70 Jahre im Kirchenchor, Christa

Goldkuhle. Der Chor durfte sich auch über einen neuen Tenor freuen.

Kantor, Christian Ortkras, gab anschl. einen kleinen Einblick über die

kommende, interessante Zeit und spannende Projekte wie das Chorjubiläum,

Weihnachten u. v. m. Die Proben finden aktuell jeden Mittwoch um

19.30 Uhr gemeinsam mit dem Pius-Kirchenchor im Saal des Piushauses

statt. Die Chöre würden sich sehr über jedes neue Gesicht freuen.

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U

Ukrainische Kinder

lassen auf Meintrups

Hof die Seele baumeln

Ein tolles Netzwerk ganz privat

Sofort begannen die Augen der ukrainischen Kinder zu strahlen, als sie

schon von weitem einige Alpakas auf Meintrups Hof an der Rentruper

Straße entdeckten, die dort auf der Weide standen. Knapp zwei Stunden

sollten sie mit den Alpakas von Eva Meintrup zusammen sein und zumindest

für einen Moment die Geschehnisse in ihrer Heimat vergessen

dürfen, die sie letztendlich nach Rheda-Wiedenbrück gelangen ließen.

Idee

Die Idee, die ukrainischen Mädchen und Jungen mit ihren Müttern und

Großmüttern zu dem Alpaka-Spaziergang einzuladen, hatte Tobias Wellerdiek.

»Ich hatte von dieser besonderen Ruhe gehört, die von den Tieren

ausgeht und die die Seele der Menschen berührt. Und das wünschte ich

mir auch für die jungen Menschen aus der Ukraine«, sagte er bei unserem

Besuch auf dem Alpaka-Hof in St. Vit. Den letzten Impuls gab es bei einem

Gespräch mit Eva Meintrup, als sie über ihre persönlichen Erfahrungen

berichtete, was Alpakas bei Menschen, besonders bei Kindern, bewirken

können. Dass er jetzt für die ukrainischen Kinder und Jugendlichen Ausflüge

mit den Alpakas selber organisieren und auch finanzieren wolle, das

sei ihm dann schnell klar gewesen, so Tobias Wellerdiek.

Es war nicht seine erste Initiative für die jungen ukrainischen Leute:

Er hatte bei den in der Sammelunterkunft »Burg-Sporthalle« und privat in

Rheda-Wiedenbrück untergekommenen Mädchen und Jungen schon für

kleine Glücksmomente gesorgt – beim gemeinsamen Grillen und Fußball

gucken sowie weiteren Aktivitäten. Eine nachhaltige Wirkung entfaltete

auch die von ihm initiierte Spendenaktion an den weiterführenden Schulen.

Unterstützung

Bei dem neuen Projekt stand am Ende nur noch die Frage offen, wer ihn

dabei unterstützen könnte. An diesem Punkt kam die Spendenaktion der

gemeinsamen Impfkampagne »Impfen & Shoppen« von der CDU Wiedenbrück

und des Wiedenbrücker Gewerbevereins ins Spiel. Das Impfteam um

Dr. Wolfram Coesfeld und Dr. Klaus Küppers sowie Friedhelm Linnemann

von der Sonnen- und Pius-Apotheke wollte den Abrechnungsbetrag mit

der Kassenärztlichen Vereinigung abzüglich der Kosten direkt ukrainischen

Kindern spenden, berichtete Ralf Harz, der gemeinsam mit Jochen

Buschsieweke die Idee zur Impfaktion hatte.

Ralf Harz, der von Tobias Wellerdieks Plänen wusste, sorgte dafür, dass

die Gelder hier vor Ort den ukrainischen jungen Leuten zugutekommen.

»Für ihr Alter haben die Kinder schon viel zu viel erlebt«, erklärte er seine

Motivation und Unterstützung. Er weiß: Die sich in Rheda-Wiedenbrück

aufhaltenden ukrainischen Menschen haben Kontakt zu ihren Familien

und Freunden zu Hause und bekommen so weiter mit, wie schlimm die

Zustände dort sind.

Dank

Die Bürgerstiftung als Empfängerin der Spende in Höhe von 1500 € unterstützt

mit dem Geld nun das Projekt von Tobias Wellerdiek. Dieser

nahm die Hilfe dankbar an: »Die Spende ist eine tolle Unterstützung.

Ich habe das Projekt dadurch kurzfristig auf die Beine stellen können.

Es war alles sehr unkompliziert und ging Hand in Hand. Zumindest ein

bisschen von der so wichtigen kindlichen Unbeschwertheit, die sie in

diesem Alter eigentlich haben sollten, kann ich ihnen damit zurückgeben«.

Durch die finanzielle Unterstützung werden den jungen Familien

nun mehrere Ausflüge mit den Alpakas möglich gemacht. Unterstützung

habe er sofort auch von Eva Meintrup erhalten. »Sie hat spontan zugesagt,

als ich sie gefragt habe«, freut sich Tobias Wellerdiek.

Alpaka-Wanderung

Bei unserem Besuch können wir die Alpaka-Wanderung mit den ukrainischen

Kindern miterleben: Eva Meintrup nimmt sich Zeit und erklärt den

Kindern erst einmal, wie sich Alpakas verhalten; dass sie beispielsweise

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40 Das Stadtgespräch


1 (V. l.) Valentina Ripeshko aus der Ukraine, Eva Meintrup, Rosi Dürbusch, Dieter

Westerkofort, Alona Jobrot, Norbert Flaskamp (CDU-Vorstand), Dr. Wolfram Coesfeld

von Natur aus eher zurückhaltend sind, was den Körperkontakt betrifft.

Und sie lassen sich in den meisten Fällen nicht gerne streicheln. Das ist

auch von allen Gästen zu respektieren. »Haben die Tiere aber etwas Vertrauen

aufgebaut, kann man es ganz vorsichtig auch mal versuchen«,

versichert Eva Meintrup. Sie spricht Englisch, während eine Dolmetscherin

alles auf Ukrainisch übersetzt. Dann werden die Tiere verteilt. Sieben

Alpakas – alles Wallache – sind es, die an diesem Termin mit auf den

Rundgang gehen. Jedes Kind, das möchte, darf eines von ihnen führen.

Wie es geht und wie sie sich verhalten sollen, wenn das Tier lieber grasen

als laufen will, auch das erklärt Eva Meintrup, ehe es auf die Runde geht.

(Spender), Ralf Harz (CDU-Vorstand), Friedhelm Linnemann (Spender), Jochen Buschsieweke

(CDU-Vorstand), Tobias Wellerdiek. Vorne zwei ukrainische Mädchen.

Was für die Seele

»Viele machen das zu therapeutischen Zwecken, beispielsweise traumatisierte

und verwundete Soldaten, geistig beeinträchtigte Menschen«, weiß

Eva Meintrup um die Bedeutung einer solchen Begegnung zwischen Alpaka

und Mensch. Seitdem sie ihren Alpakahof vor drei Jahren eröffnet hat,

besuchten schon wiederholt Soldaten von der Bundeswehr in Warendorf

und Menschen mit Handicap ihre Einrichtung. Sie genießen die von der

Begegnung ausgehende heilende Wirkung für die Seele.

In diesem Fall war die Wanderung auf eine gute Stunde angesetzt,

danach trafen sich alle noch zum gemütlichen Beisammensein. Und es

bestand auch die Möglichkeit, die »Mädels« unter den Alpakas kennen zu

lernen. »Wenn man jemandem Zeit schenkt, dann ist das so viel wert«,

betont Tobias Wellerdiek in dem Kontext und zeigt sich überzeugt: »Ich

denke, die Wanderung mit den Alpakas strömt so viel wohltuende Ruhe

aus. Das tut gerade den ukrainischen Kindern einfach gut. Sie sind total

dankbar dafür«.

Er würde sich freuen, wenn er noch weitere Unterstützung bekäme.

Interessenten können sich mit ihm über tobias.wellerdiek@hotmail.de,

mobil 015738795058 in Kontakt setzen.

Raimund Kemper

Jetzt einen Beratungstermin vereinbaren!

Das Stadtgespräch

41


Wir stehen

Ihnen

im Trauerfall

persönlich

zur Seite

Auf der Schulenburg 43a | 33378 Rheda-Wiedenbrück

Fon 05242/44375 | bestattungen-detemple.de

Standesamtliche Nachrichten

Vom 1.7.2022 – 31.7.2022

Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück

In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 29 Ehen geschlossen

und 31 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend sind nur die

Personenstandsfälle aufgeführt, zu denen die Beteiligten ihr Einverständnis

gegeben haben:

Eheschließungen:

Niklas Léon Koch und Krystina Olegovna Altemeier, geb. Barynava |

Jonah Alexander Brinkhaus und Diana Chamun | Leonhard Burkhard

Wolfram und Weiler Sina Dißelkamp | Florian Benedikt Nemenz und

Lena Kaufmann | Marco Deppe und Julia Beine | Ralf Ottens und Doris

Maanen, geb. Wachenfeld |Dirk Philipps und Marta Hegedűsová, geb.

Szoliková | Franz Christian Schurig und Stefanie Maren van Merwyk |

Christian Ostarp und Miriam Grönebaum | Louis Schröder und Lea

Hansel | Heinrich Fortmann und Frederike Buchmann | Philipp Peterburs

und Sonja Lutter | Sven Helmut-Karl Pieper und Melanie Herbort | Jonas

Wistube und Ira Großerohde

Sterbefälle:

Elsbeth Gertrud Nahrmann, geb. Ortkras | Anna Maria Gertzen, geb.

Pagenkemper | Margarethe Stukemeier, geb. Kösters | Heinrich Deppe |

Franziska Else Ehrentraud Bergmann, geb. Werner | Franz

Theodor Killing | Wolfram Uwe Samp | Anneliese Ida Hulda Sanftleben,

geb. Voigt | Gisela Maria Wagener, geb. Haas | Martha Katharina

Großelümern, geb. Eickhoff | Uwe Detlef Gaertner

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42 Das Stadtgespräch


Jugendbuchti

Ruth Kornberger »Frau Merian und die Wunder der Welt«

Vermutlich sagen Ihnen die Merian-Hefte etwas, das monatliche Reisemagazin,

das es seit 1948 gibt und das jeweils eine Ausgabe einem

Reiseziel widmet. Aber der Name Merian ist schon seit weit längerem

bekannt, denn Matthäus Merian der Ältere (1593–1650), ist ein bekannter

Kupferstecher und Verleger gewesen. Interessanter jedoch ist dessen

Tochter Maria Sibylla Merian (1647–1717), die im 17. Jahrhundert als Naturforscherin

und Künstlerin Aufsehen erregte.

Diese spannende Frau hat sich die studierte Medienwissenschaftlerin

Ruth Kornberger für ihren ersten Roman vorgenommen, zur Freude

aller Lesebegeisterten! Die Niederlande zum Ende des 17. Jahrhunderts

erscheinen Maria Sibylla Merian als guter Zufluchtsort für sich und ihre

beiden Töchter. In ihrer Nürnberger Heimat lässt sie nur ihre unglückliche

Ehe zurück, den Ehemann vermisst sie nicht. Eines der kultu-

q

Casey McQuiston »I kissed Shara Wheeler«

Chloe Green hat es geschafft. Fast jedenfalls. Seit sie vor vier Jahren aus

dem ebenso sonnigen wie liberalen Kalifornien in die Südstaaten-Provinz

in Alabama gezogen ist, war ihr einziger Trost, dass sie immerhin Jahrgangsbeste

war. Jedenfalls, wenn da nicht noch Shara Wheeler wäre. Sie

verkörpert den typischen amerikanischen Teenagertraum, denn sie ist

nicht nur bildschön und schlau. Nein, das reicht noch nicht, denn alle

lieben sie, wirklich alle. Selbstverständlich auch Smith, der Quarterback

der Footballmannschaft, der natürlich Heldenstatus an der Willowgrove

Christian Academy hat. Da ist es selbstverständlich keine Frage, dass

Shara Ballkönigin werden wird. Außerdem ist ihr Vater der Schulleiter

der sittenstrengen Institution.

Aber immerhin könnte Chloe der perfekten Shara den Rang als Jahrgangsbeste

ablaufen. Doch dann sieht es plötzlich so aus, als wenn daraus

nichts würde, denn Shara ist plötzlich verschwunden. Nahezu spurlos

verschwunden. Ein Verbrechen ist jedoch

ausgeschlossen, denn Shara veranstaltet

eine Art Schnitzeljagd mit drei ganz unterschiedlichen

Leuten. Da ist zum einen

Chloe selbst, die sich immer als so eine Art

Erbfeindin gesehen hat, die aber kurz vor

Sharas Verschwinden von dieser geküsst

wird. Um Shara zu finden, muss sich Chloe

mit dem Freund von Shara zusammentun,

der wie Chloe rätselhafte Hinweise auf

das seltsame Verschwinden bekommt.

Auch Rory bekommt Hinweise von der

verschwundenen Shara, in die er ebenso hoffnungslos wie chancenlos

verliebt ist. Rory hat zwar einen Ruf als bad boy zu verteidigen, doch Sharas

Schicksal liegt auch ihm am Herzen. Und so macht sich die ungleiche

Truppe auf die Suche und findet mehr, als sie gedacht hätte.

Casey McQuiston hat eine romantische Komödie für Young Adults,

also junge Erwachsene, geschrieben und damit die New York Times Bestsellerliste

gestürmt. Auch wenn das Politisch-Überkorrekte manchmal

ein wenig auf die Nerven gehen kann, ist doch das Plädoyer für Toleranz

und gegen religiösen Fanatismus wichtig. Und gute Unterhaltung sowie

viel fürs Teenager-Herz bietet »I kissed Shara Wheeler« schließlich auch.

Erschienen bei Knaur, 393 Seiten, 14,99 Euro.

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Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Nickelstr. 7a, 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242 / 40810

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Titelabbildung: Vanatchanan – shutterstock.com

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte in

Rheda-Wiedenbrück (einschl. Ortsteile), kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 04/2022

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fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung

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Das Stadtgespräch

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43


ellen und wirtschaftlichen Zentren der Welt erscheint ihr dagegen sehr

verlockend, und so zieht sie nach Amsterdam, auch um nicht die Enge

der Heimat mit der der strengen, wenig lebensbejahenden Gemeinde

zu tauschen, bei der sie zunächst untergekommen ist. In Amsterdam

versucht die Malerin und Naturforscherin den Neuanfang. Ihr großer

Traum ist es, von dort eine Überfahrt ins ferne Surinam zu ergattern,

um im tropischen Regenwald die faszinierende

Vielfalt der Schmetterlinge zu

studieren. Der Start in der großen Stadt

gestaltet sich jedoch durchaus schwierig.

Ihre unfassbar detaillierten Zeichnungen

und Bilder kommen zwar hervorragend in

der Amsterdamer High Society an, aber

die erwarteten Malschülerinnen aus den

reichen Kaufmannsfamilien bleiben trotz-

dem aus. Auch will niemand von den Pfeffersäcken

Geld für eine Forschungsreise

nach Übersee ausgeben, denn wissenschaftliche

Erkenntnisse sind nicht in bare Münze umzusetzen.

Doch Maria ist eine echte Kämpferin, sie gibt nicht auf. Hartnäckig

rennt sie Türen ein und knüpft Kontakte, wo immer es geht. Ihre ältere

Tochter, die offenbar die Abenteuerlust nicht von ihr geerbt hat, heiratet

einen Banker, wie man heute sagen würde. Irgendwann schafft Maria

es dann aber trotz aller, vor allem finanzieller, Widrigkeiten, einen Platz

auf einem Schiff in die damalige holländische Kolonie Surinam auf dem

Südamerikanischen Kontinent zu ergattern. Ihre abenteuerliche große

Reise beginnt, und damit auch weitere Widrigkeiten wie unfassbare,

feuchtheiße Hitze, Verständigungsschwierigkeiten und Unverständnis s

der kolonialen Herren des Landes. Doch all das nimmt Maria gerne in

Kauf, denn es eröffnet sich ihr eine ganze neue Welt der fantastischsten n

Lebewesen. Vor allem die Insekten haben es ihr angetan. Dazu zählen

nicht nur die schönen Schmetterlinge, sondern alles, was da kreucht

und fleucht. Die Autorin, die eigentlich Angst vor Spinnen hatte, sagt

dazu: »Nachdem ich mir viele ihrer Bilder angesehen habe (sie hat nicht

nur Schmetterlinge gezeichnet), rette ich jetzt alle Achtbeiner.«

Wie alle guten Autoren, die Romane über historische Ereignisse e

schreiben, nutzt Ruth Kornberger auch die Leerstellen in der Lebensgeschichte

der ungewöhnlichen Frau Merian. So taucht der geheimnisvolle

Jan de Jong immer wieder auf und bringt ihr Leben, vor allem

ihr Liebesleben, durcheinander. Ein beeindruckender Lese-Spaß auf 527

Seiten, erschienen als Hardcover bei Bertelsmann für 20 Euro. Die vor

ein wenigen Wochen erschienene Taschenbuchausgabe von Penguin

kostet 12 Euro.

Chang Kuo-Li »Der grillende Killer«

Als ich vor kurzem »Der grillende Killer«

von Chang Kuo-Li gelesen habe, war Nan-

cy Pelosi, die derzeitige Sprecherin des

US-amerikanischen ses, noch nicht in Taiwan gewesen. Doch

wer den Thriller des ehemaligen Chefre-

Repräsentantenhaudakteurs

der China Times Weekly Chang

Kuo-Li gelesen hat, weiß spätestens dann

über das brisante Verhältnis zwischen

Taiwan und dem Regime in Peking Bescheid.

Dabei ist der Konflikt in seinem neuen Roman eher Hintergrund

als Thema, denn es geht um einen Killer, der zwar nicht grillt, wie der

deutsche Titel suggeriert, aber ein guter Koch von gebratenem Reis ist.

Doch die Kochkünste sind nicht das herausragende Attribut. Vielmehr

sind das die Schießkünste, denn Alex Li ist sehr versierter Scharfschütze,

ausgebildet in der taiwanesischen Armee. Sein Wirkungsgebiet

ist Italien, wo er zur Tarnung einen chinesischen Imbiss betreibt und

eigentlich ein ruhiges Leben hat. Doch sein letzter Auftrag verändert

alles, denn obwohl er ihn im wahrsten Sinne des Wortes erledigt, steht

er plötzlich selbst auf der Abschussliste. Das Opfer ist nämlich ein hohes

Tier aus der Politszene Taiwans. Und Alex ist nicht nur Täter sondern

auch Zeuge.

Das alles ist eigentlich nicht das Problem des Kommissars Wu, der

nur noch wenige Tage vor seinem wohlverdienten Ruhestand zu arbeiten

hat. Doch dann kommt es in Taiwan zu rätselhaften Todesfällen,

die offenbar der Führungsebene der Polizei nicht so recht in den Kram

passen. Doch Wu sind politische Rücksichtsnahmen vollkommen egal,

er tut das, was er immer getan hat, und so beginnt er, die seltsa- q

Max Küng »Fremde Freunde«

Wenn man »Schweizer Schriftsteller Max«

in Suchmaschinen eingibt, dann kommt

dabei Max Frisch heraus, das überrascht

nur wenig. Allerdings gibt es jetzt nen weiteren Max bei den Eidgenossen, en,

ei-

nämlich den Journalisten Max Küng, der

bisher in Buchform nur seine eigenen

Kolumnen präsentierte, sich jetzt aber

an einen Roman gewagt hat. Und das ist

auch gut so, denn ähnlich wie sein großer

Namensvetter es getan hat, beobachtet Küng seine Mitmenschen sehr

genau und verarbeitet deren Verhalten in seinen Figuren. Das typisch

Menschliche und für uns auch vielleicht das typisch Schweizerische zu

beobachten, ist ein besonderes Lesevergnügen. Worum geht es also in

Küngs Erstling »Fremde Freunde«? Es beginnt mit einer Einladung. Jean

und Jacqueline haben sich ein Ferienhaus in Frankreich gekauft und

zwar in Burgund, keine 300 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt. Für

den Urlaub haben sie zwei Freundespaare eingeladen samt jeweiligem

Sprössling. Wobei, Freunde ist eigentlich zu viel gesagt, denn man kennt

sich nur über die Söhne, die zusammen die Schulbank drücken. Die

fünfzehnjährige Tochter von Jean und Jacqueline charakterisiert die

Jungen sehr treffend, die tun, was Zwölfjährige so tun: »Erdnussflips

aus der Tüte essen, die Hälfte auf dem Boden verstreuen, Zocken, Müll

erzählen, blöd kichern, behämmerte You Tube-Videos glotzen, hundert

Mal »Geil, Alter!« sagen, komisch riechen, ihr auf die Nerven gehen«.

Besser kann man das nicht ausdrücken! Leider bleibt die Tochter zu

Hause und taucht im Roman nicht mehr auf, aber die drei Erwachsenen-Paare

sind durchaus interessant genug. Alle haben zunächst einmal

vor, die Seele baumeln zu lassen und das Leben wie Gott in Frankreich

zu genießen. Aber daraus wird nichts, denn was zunächst nach perfekter

Idylle aussieht, entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. Nicht

zuletzt, weil Ferien immer unter Erfolgsdruck stehen, denn schließlich

ist die Spanne der Erholung oder des Abenteuers lachhaft kurz, verglichen

mit jener Zeit, die man das Jahr über im Hamsterrad verbringt,

wie der Erzähler geradezu weise anmerkt. Doch das ist nicht alles, denn

jeder der sechs Erwachsenen hat so seine eigenen Macken und eine

ganz eigene Agenda, die meist nicht viel mit dem gewünschten Bild

nach außen zu tun hat. Der leichte ironische Schreibstil Küngs trägt

verstärkt dazu bei, dass sein erster Roman bereits ein Meisterstück ist,

dem hoffentlich noch viele folgen werden. Erschienen bei Kein&Aber,

432 Seiten, Hardcover, 26 Euro.

44 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

45


men Todesfälle aufzuklären. Chang Kuo-Li ist mit seinem Krimi eine

wunderbare Mischung aus Action, Intrigenrätsel und Landeskunde,

gewürzt mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors gelungen. Erschienen

als Hardcover bei Droemer, 320 Seiten, 16 Euro.

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Da brat mir doch einer ’nen Storch!

Selbst heutzutage hört man noch gelegentlich den Ausspruch »Da brat mir

doch einer ’nen Storch«, im Sinne von »das ist ja unerhört«, »das geht gar

nicht« oder »das gibt’s doch nicht«. Aber wieso eigentlich Storch, wo der

doch bei uns ziemlich selten ist, und wieso braten? Wie so oft hilft ein Blick

in die Geschichte weiter, wenn eine Redewendung heute keinen Sinn mehr

ergibt. Der Storch kommt schon bei der alten Ägyptern vor. Und auch im

Alten Testament wird er genannt. Im dritten Buch Moses werden die reinen

und unreinen Tiere aufgelistet, wobei die Kinder Israels die unreinen nicht

essen sollten, denn sie sind verabscheuungswürdig: »Man soll sie nicht

essen, weil sie ein Gräuel sind«. Störche sind Fleischfresser und ernähren

sich von Mäusen, Fröschen und auch Schlangen, dieses Getier galt natürlich

als unrein. Wobei das Schlangenvertilgen

in vielen Gegenden das

Image des Storchs verbesserte. Im

jüdischen und christlichen Glauben

aber war es Tabu, die unreinen Störche

zu essen. Die Römer dagegen

hatten überhaupt kein Problem damit.

Im Gegenteil: Der Weißstorch

galt als Delikatesse. Der römische

Gelehrte Plinius der Ältere schrieb

gar, dass ein Storchenmagen ein

1 Die Garanten für Kindersegen

hochwirksames Mittel gegen Vergiftungen

aller Art sein sollte, vor allem wenn mit Schafsmilch vermengt.

Auch war seiner Meinung nach der Verzehr von Jungvögeln ein probates

Mittel gegen Bindehautentzündung.

Auch die Germanen hatten interessante Ideen zu den großen Vögeln, die

aber weit weniger Storch-schädigend waren. Als Frühlingsboten und Symbole

der Fruchtbarkeit waren sie hoch willkommen und wurden verehrt. Noch

im Mittelalter war im deutschen Sprachraum die Rede von »des mannes

storch«, wenn es um die Umschreibung eines bestimmten Körperteils ging.

Auch scheint es so zu sein, dass zumindest in Legenden ein Zusammenhang

zwischen Störchen und menschlichem Nachwuchs gesehen wurde. Das

prüde 19. Jahrhundert griff diesen Mythos begeistert auf, wenn es darum

ging, die Kinderfrage, woher denn nun die Babys kommen, schnell und ohne

Peinlichkeit zu beantworten. Andere Nationen schlossen sich der Erklärung,

dass die Babys vom Klapperstorch kommen, erfreut an. Aber nicht alle, in

Frankreich zum Beispiel bringt der Storch nichts, denn die Kinder wachsen

dort bekanntlich in Kohlköpfen heran. Darum sagen viele Eltern wohl noch

immer liebevoll »mon petit chou« zu ihren Kindern – mein kleiner Kohlkopf.

Doch zurück zu unserem gebratenen Storch. Der ist natürlich nach wie

vor ein Unding, auch wenn wohl nicht mehr so viele Kinder an den Klapperstorch

glauben. Als Symbol für Kindersegen taucht er ja auch heute

noch bei traditionellen Hochzeiten auf. Also braucht es auch kein Artenschutzbewusstsein:

einen solch symbolträchtigen Vogel kann man einfach

nicht essen!

46 Das Stadtgespräch


Unser Lösungswort vom letzten Mal: Koenigsschiessen

Schwedenrätsel

Name

mehrerer

engl.

Flüsse

Randgebiet

e.

größeren

Stadt

Speise,

Verpflegung

Raubtier,

Aasfresser

Verbundenheit,

Vertrautheit

Ureinwohner

Neuseelands

Geliebter

der

Hero

einerlei;

gleichartig

scherzhaft:

Schule

Tanz auf

Hawaii

Amerikanischer

Nerz

Atemluftfontäne

der Wale

Knoten

im Textilgewebe

Sehloch

des

Auges

Lösungswort:

japanische

Hafenstadt

3

10

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

5

11

Vorbedeutung

ein

Balte

Sudoku

leicht

1

europ.

Kultur-

TV-Kanal

verlassen;

langweilig

eine

Europäerin

Spazierfahrt,

Ausflug

griechischer

Buchstabe

Bergmann;

Ritterbegleiter

italienische

Maisspeise

rätselhafte

Weissagung

niedersächsischer

Hafen

indian.

Symbol d.

Klanzuge-

2 hörigkeit

4

Katzenschrei

ein

Gewebe

Sohn des

letzten

österr.

Kaisers

medizinische

Betäubung

Entspannungstechnik

Roman v.

H. Mann:

„Professor

...“

kratzig,

rauchig

Kinderkrankheit

griechische

Göttin

schlangenförmiger

Fisch

Gesichtsfarbe

rhythmischer

Sprechgesang

Beingelenk

Gewürznuss

Zank,

Auseinandersetzung

mittel

in

hohem

Maße

Luftverdichter

im Motor

(Kzw.)

Wind

am

Gardasee

entrüstet

elektronische

Post

(engl.)

Bleistift-,

Kugelschreibereinlage

selbsttätiges

Gerät

7

Fluss

zur Aller

(Oberharz)

Fremdwortteil:

fern

Dreifingerfaultier

Begeisterung,

Schwung

9

englischer

Konservativer

Dienststelle;

Behörde

Fechthieb

Himmelsrichtung

Schnaps

aus

Früchten

6

11

Normzahl

je

Golfloch

kurz für

an dem

runde

Schneehütte

8

Nichtfachmann

brauchbar,

akzeptabel

Windschattenseite

e.

Schiffs

Bauwerk

in

Brüssel

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Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

Das Stadtgespräch

47


S

Seniorenzeitung

des Seniorenbeirates der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Seniorenbeirat AKTIV

Der Seniorenbeirat greift eine Presseerklärung der Landesseniorenvertretung

auf. Hier heißt es: 1 Land = 1 Ticket · 1 Tag = 1 Euro.

Diese Forderung als Nachfolge des 9-Euro-Tickets, das von sehr vielen

Menschen genutzt wird, unterstützen wir mit großer Überzeugung.

Gleichzeitig sehen wir, dass es in unserer Stadt wichtig ist den ÖPNV

(Öffentlicher Personen Nah Verkehr) zu verbessern und auszubauen. Angesichts

des immer weiter fortschreitenden Klimawandels muss auch

in unserer Stadt verstärkt daran gearbeitet werden, viel schneller Fortschritte

im Bereich der Mobilitätsänderung zu schaffen. Weniger MIV

(Motorisierter Individual Verkehr), mehr Aufmerksamkeit für Fußgänger

und Fahrradfahrer. Die Möglichkeiten sich zu Fuß in der Stadt zu bewegen,

hier ins besondere für ältere Menschen mit dem Rollator oder Rollstuhl,

müssen deutlich verbessert werden. Viele Straßen- und Gehwegoberflächen

stellen für Rollator- oder Rollstuhlnutzer eine Barriere dar. Fahrräder

müssen mehr Platz, vor allem auch Anschließmöglichkeiten (Bügel) bekommen.

Die Programme der Stadt hierzu sind noch längst nicht ausreichend.

Die Umsetzung von guten Ideen dauern oft unendlich lang. Hier

darf nicht in Zeiträumen von 12 Jahren gedacht werden. Die Zeit für unser

Klima und unsere Gesundheit drängt. Wir können nicht mehr warten.

Erna und Berta

»Was ist das angenehm, wenn man sich nicht dauernd aufregen muss.

Diese hysterischen Zeitgenossen, von denen man so hört, die in den sozialen

Netzwerken unterwegs sind, in denen wohl ständig auf irgendwas

oder irgendwen geschimpft wird, müssen doch vor lauter Empörung gar

nicht mehr klar denken können.«

»Wobei mir scheint, dass der Ausdruck »sozial« hier gar nicht so recht

passen will. Aber lass uns lieber beim Ausgangsgedanken bleiben. Unaufgeregte

Leute sind definitiv eine Wohltat. Da fällt mir doch schon wieder

der geniale Spruch ein, »Ich wünsche mir die Kraft, zu ändern was ich

ändern kann, die Geduld, zu ertragen was ich nicht ändern kann und die

Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.«

»Ja, die Unterscheidung ist oft wirklich schwierig z. B. in der Politik.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass ich durch die Teilnahme an einer

Wahl wirklich etwas ändern kann. Andrerseits, wenn ich nicht wählen

gehe, überlasse ich das Feld anderen, die vielleicht üble Parteien wählen.«

»Eben. Überhaupt, Politik, Demokratie. Wenn ich mal nicht so weltbewegend

anfange, sondern frei bei mir und meiner Umgebung, könnte ich

doch auch davon ausgehen, dass Demokratie zuhause beginnt. Wenn ich

mit meiner Familie, meinem Partner, mit dir oder auch mit anderen Mitmenschen

einigermaßen auskommen will, muss ich doch auf die anderen eingehen,

zuhören, mich erklären und immer wieder kompromissbereit sein.

Gestern hörte ich den Spruch: Mit Gewalt kann man keine Ziege melken.«

»Genau, wenn du die Ziege wie einen Wasserkran betrachtest, dem

man Milch entnehmen kann, spielt sie nicht mit. Du musst sie schon als

das behandeln, was sie ist, ein lebendes Wesen eben. Der gute Um-gang

mit Menschen oder Ziegen setzt also anscheinend voraus, dass man einander

mit Respekt und Aufmerksamkeit begegnet. Ohne Holzhammer

sozusagen. Da hilft die ganze Aufregung nicht.«

...mitgehört und aufgeschrieben

Auf der Parkbank

SIE: Die Meiers von gegenüber sollen schon zum zweiten Mal in diesem

Jahr Urlaub machen, und diesmal wollen sie in die Karibik fliegen.

Sag’ mal, ist das nicht übertrieben und im Hinblick auf die politisch

und wirtschaftlich unsicheren Zeiten ziemlich unpassend?

ER: Deine Frage ist nicht unberechtigt, wir würden uns sicherlich anders

verhalten und keine aufwendigen Reisen unternehmen. Doch was

hindert das Ehepaar Meier daran, seine Wünsche zu erfüllen? Am

Geld wird es sicherlich nicht liegen. Beide haben verantwortungsvolle

und wie es scheint auch nervenaufreibende Berufe und sind

außerdem noch kinderlos. Ich gönne den Beiden dieses Vergnügen.

SIE: Selbst, wenn es uns unsere Finanzen erlaubten, wir würden anders

handeln, um Neid und Missgunst zu verhindern.

ER: Was braucht man eigentlich, um glücklich und zufrieden zu sein?

Ist es der Strand mit feinstem Sand und schattenspendenden Palmen

am blauen Meer bei strahlendem Sonnenschein? Macht mich

das alles wirklich glücklich, wenn ich erst einmal dort bin? Oder

suche ich bereits einen neuen perfekten Ort, um noch mehr Glück

zu empfinden?

SIE: Dieses Streben nach Mehr und Besser kann endlos sein und letztlich

erfolglos bleiben, wenn man es nicht gelernt hat, genügsam zu

sein. Von Goethe ist der Satz überliefert: »Das wahre Glück ist die

Genügsamkeit«. Wer keine Genügsamkeit kennt, ist zwangsläufig

ruhelos und kann mit dem Erreichten nie zufrieden sein. Sie macht

uns frei vom Drang, immer mehr zu wollen. Sie ist der Ausdruck einer

tiefen Zufriedenheit mit dem, was man hat und ist nicht einzig

ein unfreiwilliges Verzichten.

ER: Mein alter Onkel pflegte bei manchen Gelegenheiten zu sagen: »Der

Genuss liegt im Verzichten!« Geglaubt haben wir ihm das nie und

diese Redewendung stets mit seinen bekannten Magenbeschwerden

und seinem Haferflockenessen in Verbindung gebracht.

Impressum Seniorenzeitung

Verantwortlich für den Inhalt

ist der Seniorenbeirat der Stadt

Rheda-Wiedenbrück.

Foto: farbkombinat – Fotolia.com

» Die Altersweisheit gibt es nicht.

Wenn man altert, wird man nicht weise, sondern nur vorsichtig.«

Ernest Hemingway

Ständige Mitarbeit:

Karl-Josef Büscher, Vroni Korsmeier,

Hans Rüsenberg,

Hans Dieter Wonnemann

Koordination: Arnold Bergmann

Leserzuschriften erwünscht! Schreiben

Sie uns, wir antworten bestimmt:

Rathausplatz 13,

33378 Rheda- Wiedenbrück,

E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de

48 Das Stadtgespräch


5 So ruhig sind meist nur die Seen

Gascogne – das andere Frankreich

Die Gascogne sucht man auf heutigen Landkarten vergebens, ist sie

doch eine historische französische Provinz. Grob gesagt liegt sie in

Frankreichs Südwesten am Atlantik und zwar südlich von Bordeaux und

nördlich von Biarritz, im kleinen französischen Teil des Baskenlands,

dessen größerer Teil in Spanien liegt. Im Mittelalter als fruchtbare und

vor allem waldreiche Gegend geschätzt, wurden die Wälder an der Küste

der Gascogne intensiv genutzt, sprich abgeholzt. Doch Napoleon ließ die

Gegend aufforsten, sodass sie heute das größte zusammenhängende

Waldgebiet Westeuropas ist.

Bis zur französischen Revolution hieß die Gegend auch Gascogne –

dieser Begriff wird mindestens den Freunden der drei Musketiere etwas

sagen, denn d’Artagnan ist ein waschechter Gascogner. Alexandre Dumas

diente übrigens Charles d’Artagnan de Batz-Castelmore (1611-1673), der

Offizier der Musketiere der Garde, als Vorlage für seinen kühnen Helden.

Als Gascogner hat er natürlich Schwierigkeiten mit dem Leben in Paris.

Das gilt irgendwie auch noch heute, denn das Leben in dieser südlichen

Region ist eindeutig gemächlicher als in der französischen Metropole.

Angenehme Temperaturen oder Waldbrand

Allein schon die Sprechweise der Einheimischen, wenn sie Französisch

sprechen, ist irgendwie gemütlicher und kommt deutschen Zungen

entgegen. So wird das Brot, französisch pain mit Nasal, von vielen Gascognern

»peng« gesprochen, ähnlich wie der Wein (vin) »weng«. Und gerade

die Tatsache, dass die Gegend weit ab von der Hektik der Großstädte

liegt, macht sie für viele Urlauber attraktiv. Ein weiterer Aspekt ist das

Klima. So weit im Süden gelegen sind dort eigentlich eher Temperaturen

um 25 Grad normal von Juni bis September. Der frische Wind vom

Atlantik sorgt dafür, dass es keine Bruthitze wie am Mittelmeer gibt.

Dafür hat man aber auch oftmals zu Ostern oder im Oktober Temperaturen

um 20 Grad. In diesem Jahr jedoch erreichte das Thermometer

Rekordwerte sogar jenseits der

40 Grad. Da gleichzeitig wochenlang

Dürre herrschte, kam es zu

Waldbränden, die viele Hektar

Wald verwüsteten. Sogar zwei

Campingplätzen an der Dune de

Pilat, der höchsten Wanderdüne

Europas, fielen den Flammen

zum Opfer, ebenso wie ein paar

Dörfer der Umgebung.

Normalerweise erreicht auch die Wassertemperatur selbst im

Hochsommer keine Badewannenqualität, sondern pendelt sich meist

zwischen 18 und 20 Grad ein. Der viel strapazierte Ausdruck »endlose

Strände« bietet sich in der Gascogne tatsächlich an, denn die gewaltigen

Dünen ziehen sich soweit das Auge schauen kann. Davor tobt der

Atlantik – und das bei Ebbe und bei Flut. Das Schwimmen ist dabei so

eine Sache. Außerhalb der Bereiche, die von den Rettungsschwimmern

überwacht werden, ist das Schwimmen aus gutem Grund verboten. Die

ablandigen Strömungen sind oft so gewaltig, dass sie die Brandung

verhindern – was unerfahrene Urlauber zu der gefährlichen Meinung

bringt »hier sind keine Wellen, das ist ja ideal zum Baden«.

Große Auswahl an Unterkünften

Für Surfer sind die gewaltigen Wellen und der sandige Untergrund natürlich

ideal, denn trotz der mächtigen Natur ist das Gebiet für sie relativ

ungefährlich, weil keine Felsen dicht unter der Wasseroberfläche lauern.

Doch auch Leute, denen das Meer zu rau ist, müssen auf das Bad nicht

verzichten. Die Hotels haben selbst in der Vor- und Nachsaisons Pools

und selbst die Campingplätze, die man dort zahlreich findet, haben

mittlerweile ganz selbstverständlich die »piscine« (Pool) im Programm.

Und außerdem gibt es in der Gegend noch eine ganze Reihe von Seen,

die meisten davon mit Süßwasser, einige mit Brackwasser. Dort ist das

Baden wesentlich ungefährlicher. Natürlich ballen sich Unterkünfte und

Restaurants wie überall am Wasser. In der absoluten Hauptsaison vom

französischen Nationalfeiertag 14. Juli bis Mitte August sollte man die

Unterkunft auf jeden Fall zuvor reservieren. Die Auswahl reicht vom Luxushotel

über einfachere Hotels bis herunter zu denen mit zwei Sternen.

Auch die Campingplätze sind sehr unterschiedlich, es gibt Plätze mit

fünf Sternen, inklusive Animation für Kinder, Erwachsene und Teenies,

fünf Pools, perfekten Supermärkten und Restaurants auf dem Platz q

Wir reichen Ihnen die Hand!

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Das Stadtgespräch

49


1 Das Baskenland lässt grüßen.

und allen Luxus, den man sich sonst noch wünscht. Und es gibt das

»camping à la ferme«, also auf dem Bauernhof, und allen Kategorien,

die dazwischen liegen. Aber der Platz ist überall in der Hauptsaison begrenzt

und die lokalen Behörden schauen in dieser Zeit genau hin – für

Leute, die wild campen, wird es dann knapp. Immer beliebter werden die

Ferienhäuser. Zum Teil liegen die ebenfalls auf Campingplätzen, zum Teil

alleinstehend. Oder es gibt auch Ferienwohnungen in großen Anlagen,

die zum Teil alte Bausubstanz darstellen, zum anderen Teil aber neu

gebaut sind im Stil, der für diese Region typisch ist, also mit Gefach aus

Tonziegeln in Fischgrätmuster oder im baskischen Stil.

Leben wie Gott in Frankreich

Die zuerst für den deutschen Sprachraum 1693 belegte Redewendung »Leben

wie Gott in Frankreich« kann locker noch heute übernommen werden.

Natürlich ist in unserem Nachbarland das Essen ebenfalls auch eine Frage

des Geldes. Für gutes Essen Geld auszugeben ist in Frankreich eher als bei

uns eine Selbstverständlichkeit. Natürlich haben auch die Franzosen das

Fastfood längst entdeckt und gerade in den Urlaubsorten gibt es reichlich

Pizzerien und auch Crèperien. Doch mit dem entsprechenden kulinarischen

Führer ausgestattet findet man leicht auch gehobene Qualität.

Noch einfacher ist es, die Einheimischen zu fragen. Die scheinen zwar in

der Hauptsaison in der Minderheit zu sein, aber Stress macht sich dennoch

nicht breit. Und auch die Erkenntnis, dass man beim Essengehen Zeit mitbringen

sollte, ist den Gascognern,

die neben Meeresfrüchten auch auf

Entenbrust und Gänsestopfleber

stehen, nicht fremd. So sind Einheimische

und Urlauber sogar bereit,

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zu stehen – selbst wenn der Laden

nur Holztische mit Sitzbänken als

Komfort bietet. Miesmuscheln und

anderes Meeresgetier bekommt

man auch auf den vielen Dorffesten

serviert, idealer Weise mit

dem entsprechenden lokalen Wein.

Dazu gibt es oftmals noch live Musik

mit traditionellen Instrumenten

und Volkstanzaufführungen.

Tradition noch groß

geschrieben

Hier ist man eben noch stolz auf

seine Traditionen. Dazu gehört

1 Echte Mannsbilder

auch, wie ich finde leider, der Stierkampf, den es entweder in der französischen

Variante gibt oder in der spanischen. Bei der französischen Variante,

course landaise, haben die Stiere ein langes Seil um die Hörner und werden

zur Begeisterung des Publikums durch die meist ovale Arena gejagt. Die

mutigen Männer springen über sie hinweg, aber immerhin wird das Tier

nicht getötet. Als Tierquälerei kann man das trotzdem sehen, offiziell ist

das aber Kulturerbe. Die spanische Variante gibt es allerdings auch und

die endet tödlich, für den Stier immer, für den Matador manchmal. Eine

weitere Eigenart sind die stelzenlaufenden Gascogner. Die haben heute

keine Funktion außer Brauchtumspflege und Touristenattraktion mehr,

waren aber früher die einzigen, die sich zu Fuß durch die Sumpfgebiete

bewegen konnten. Im Jahr 1900 wunderte sich die deutsche Zeitschrift

»Die Woche« noch: »Auf Stelzen giebt (sic) der Bursche seiner Schönen das

Geleit auf dem Heimweg, und auf Stelzen laufen, hüpfen jahraus, jahrein

von entlegenen Gehöften die Kinder zur Schule. Und da sollen sich die

Leute nicht wie Riesen vorkommen gegen die kleinen Menschen, die auf

ihren eigenen Füßen gehen!« Nun ja, heute bringen die Burschen ihre

Schönen eher im Scooter nach Hause und die Kinder nehmen den Bus.

Die Volksfeste der Gegend kommen allerdings keinesfalls ohne Stelzenläufer,

die Trachten, die entsprechende Musik dazu und die dazugehörigen

Tänze aus. Auch sprachlich möchte man sich vom Rest Frankreichs gerne

absetzen. Ortsschilder der Region enthalten den Ortsnamen in Gascon.

Das sehen die Einheimischen als eigene Sprache, aber die Sprachwissenschaftler

ordnen die Sprache als okzitanischen Dialekt ein. In abgelegenen

Gebieten wird auch tatsächlich noch Gascon gesprochen. In den Pyrenäen

verstehen und sprechen noch 35 Prozent der Bevölkerung die Sprache, in

Bordeaux sind es dagegen maximal drei Prozent. In der wichtigsten lokalen

Zeitung der Gegend gibt es eine Rubrik »Parlam Gascon«, die im okzitanischen

Dialekt verfasst ist. Ein berühmter Sprecher des Okzitanischen

war übrigens Richard Löwenherz, dessen Mutter, Eleonore von Aquitanien,

Herrscherin der Gegend war. Der spätere König von England beherrschte

neben Okzitanisch auch Französisch und Latein. Auch einiges Arabisch soll

er auf dem dritten Kreuzzug gelernt haben. Was er dagegen nicht konnte,

war Englisch, aber da war er in der englischen Oberschicht im zwölften

Jahrhundert nicht allein. Und schließlich hat er in seinem ganzen Leben

zusammengerechnet lediglich sechs Monate in England zugebracht, aber

das ist wieder eine andere Geschichte.

Mondänes und Schlichtes

Ursprünglich waren die Orte an der Atlantikküste schlichte Fischerdörfer.

Biarritz hatte etwa 200 Einwohner. Das änderte sich jedoch gewaltig, als in

der sogenannten Belle Époque, genauer 1854, Kaiserin Eugénie, die Ehefrau

von Napoleon III., für zwei Monate in Biarritz urlaubte und der Kaiser ihr

daraufhin eine Residenz bauen ließ. Diese besuchten die Monarchen ab

50 Das Stadtgespräch


00:18:10 7.4 kW 2.2 kWh

1 Biarritz, bekannt seit der Belle Epoque

dann regelmäßig im Sommer. Die kaiserliche Residenz wird heute als Hotel

genutzt. Die kaiserlichen Besuche warben auch in anderen Königshäusern

E

Energiepreispauschale

Der Gesetzgeber hat zur Entlastung von 44 Millionen Erwerbstätigen ein

Entlastungspaket 2022 beschlossen. Teil dieses Entlastungspaketes ist

die Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro. Dieser Betrag soll zum

Ausgleich der aktuell hohen Energiepreise dienen und im September

2022 vom Arbeitgeber ausgezahlt werden. Die Energiepreispauschale

ist steuerpflichtig, jedoch entgegen der ursprünglichen Verlautbarung

nicht sozialversicherungspflichtig.

Anspruchsberechtigt sind zunächst alle exakt am 1. September

2022 beschäftigten unbeschränkt steuerpflichtigen Arbeitnehmer, die

in einem gegenwärtigen ersten Dienstverhältnis stehen und in eine der

Steuerklassen I bis V (nicht VI) eingereiht sind. Hierunter fallen auch

Arbeitnehmer mit einem aktiven Dienstverhältnis, die Lohnersatzleistungen

beziehen (Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld, Mutterschaftsgeld,

Europas für Biarritz. Bald schon kamen die Könige von Belgien, Portugal

und auch die Württemberger sowie englische Lordschaften und Edelleute

aus dem nahegelegenen Spanien nach Biarritz. Zur Jahrhundertwende

1900 verzeichnete die Stadt bereits etwa 10.000 Sommerbesucher. Sisi,

also die Kaiserin Elisabeth, erholte sich ebenfalls in Biarritz. Selbst nach

dem Zweiten Weltkrieg traf sich hier der Hoch- und Geldadel Europas. Und

auch Karl Lagerfeld hatte hier Eigentum, musste sich aber mit einer 800

Quadratmeter-Wohnung in Biarritz behelfen.

Dennoch ist der Südwesten keineswegs so schickimicki wie die Côte

D’Azur. In den Badeorten dominiert eindeutig das »Normale«, das sehen-und-gesehen-Werden

spielt hier nicht so die Rolle. Vielleicht zieht

es uns Ausländer nicht nur wegen der endlosen Wälder, die von gut ausgebauten

Radwegen durchzogen sind, wegen des leckeren Essens, der

endlosen Strände und des gewaltigen Ozeans in Frankreichs Südwesten,

sondern gerade auch wegen der ruhigen, eher schlichten Lebensart, von

der wir wirklich etwas mehr gebrauchen könnten.

Elterngeld etc.). Bei Arbeitnehmern in Elternzeit muss der Arbeitnehmer

nachweisen, dass er im Jahr 2022 zumindest zeitweise Elterngeld bezogen

hat. Des Weiteren sind auch kurzfristig und geringfügig Beschäftigte

(»Minijobber«) anspruchsberechtigt, wenn es sich bei dem Minijob um

das erste Dienstverhältnis handelt.

Steuerpflichtige, die Anfang September kein Dienstverhältnis begründet

haben, aber zu einem Zeitpunkt in 2022 die Anspruchsvoraussetzungen

erfüllen, erhalten die Auszahlung im Zuge der Steuererklärung. Pensionäre

und Rentner erhalten die Pauschale grundsätzlich nicht.

Die Arbeitgeber müssen im Zuge der Abwicklung überprüfen, welche

Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Energiepreispauschale haben.

Damit die Arbeitgeber hinsichtlich der Auszahlung nicht in Vorleistung

treten müssen, wird die Energiepreispauschale über die Lohnsteuer-Anmeldung

für August 2022 vorab verrechnet und somit ausgezahlt.

Hendrik Auge

Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in der Kanzlei Wortmann &

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Das Stadtgespräch

51


7 (V. l.) Joachim Jacobsen (Rettungshundestaffel), Bilant Gün (Leiter des Premium

Centers), Sina Kuhlmann (Mitarbeiterin), Petra Strunz-Hoven (2. Vorsitzende der

Rettungshundestaffel), Johanna Ciemniak (Mitarbeiterin), Uwe Horala (Rettungshundestaffel),

George Hârciu (Mitarbeiter)

E

Einsatzwagen erstrahlt

im neuen Glanz

BEST CARWASH-Profis unterstützen

Rettungshundestaffel

(Kem) »Besser geht’s nicht. Unser Einsatzwagen ist kaum wiederzuerkennen«,

freuten sich Petra Strunz-Hoven, Uwe Horala und Joachim Jacobsen

von der Rettungshundestaffel Lippe-Ems. Das BEST CARWASCH-Team von

der Tank-Technik-Handel Meiwes GmbH hatte ihnen gerade den fachmännisch

aufbereiteten VW-Multivan im Premium Center an der Herze-

V

Von den Nibelungen

bis Jim Morrison

Theater Gütersloh

Die Spielzeit 2022/2023 im Theater Gütersloh hat begonnen. Im September

und Oktober stehen die ersten Highlights auf dem Programm.

Am 3., 4. und 7. September, jeweils um 19.30 Uhr, erwartet das Publikum

die Uraufführung von »Doors (No Exit)« – in Gedenken an die legendäre

Band »The Doors« und Rockikone Jim Morrison – von Fink Kleidheu und

Tilman Rammstedt unter der Regie von Theaterleiter Christian Schäfer. Mit

5 Familie Flöz – Hokuspokus Plakatausschnitt

brocker Straße übergeben. Der jahrelange Einsatz des Fahrzeugs hatte

dem Lack, den Ledersitzen und den Kunststoffpartien übel zugesetzt.

Die Reflexion des toten Lacks lag bei null. Selbst die alte Beschriftung

des Vorbesitzers schimmerte wieder durch. An diesen hoffnungslosen

Zustand erinnerten jetzt aber nur noch die Handyaufnahmen der Rettungshundeführenden.

Das TTM-Profiteam hatte das Outfit des sechs Jahre alten Fahrzeugs

zum Leben erweckt: Es sah jetzt wieder wie neu aus, sowohl außen wie

innen. Der Wagen glänzte und duftete. Über die starken Komplimente

freute sich natürlich das BEST CARWASH-Team mit dem Anlagenleiter

Bilant Gün und seinen Mitarbeitenden Sina Kuhlmann, Johanna Ciemniak

und insbesondere George Hârciu, der mit den Arbeiten betraut war.

Der Dank der Rettungshundeführenden galt natürlich ebenfalls Inhaber

Theodor Meiwes, der die Aufbereitung von Profihand gesponsert hatte.

Von dem Einsatzwagen aus koordinieren der Zugführende und der

Gruppenführende die Einsätze der Rettungshundeführenden in Abstimmung

mit den anderen beteiligten Hilfsorganisationen. Ihnen steht ein

umfangreiches technisches Equipment zur Verfügung. Es reicht von

Funk- und GPS-Geräten über ein Stromaggregat bis zum PC mit Drucker

und einem Erste Hilfe-Rucksack. Das Einsatzgebiet erstreckt sich bis zum

Kreis Höxter. Aber auch darüber hinaus werden die Rettungshundeführenden

mit ihren speziell ausgebildeten Vierbeinern um Hilfe gebeten,

so wie beispielsweise seinerzeit bei der Flutkatastrophe im Ahrtal.

dabei sein wird auch der isländische Singer-Songwriter Svavar Knútur. Verschiedene

Auftritte im Theater Gütersloh in den letzten Jahren haben ihm

eine große Fangemeinde in der Region beschert. In Anlehnung an Jean-Paul

Sartres »Geschlossene Gesellschaft« (englischer Titel: »No Exit«) taucht das

Stück mit viel Musik tief in den Kosmos Jim Morrisons ein. »People are

strange«, das soll sich anhand der Begegnung verschiedener Menschen im

Pariser Appartement von Jim Morrison facettenreich widerspiegeln, wo der

mysteriöse Tod des Doors-Frontmanns, Lyrikers und Idols von Generationen

ihn vor 50 Jahren endgültig zur Legende werden ließ.

Auf vielfachen Publikumswunsch kehrt die international gefeierte Maskentheatertruppe

Familie Flöz mit ihrer neuesten Produktion »Hokuspokus«

am 10. September 2022, um 19.30 Uhr, und am 11. September 2022, um 16.00

Uhr, nach Gütersloh zurück. Familie Flöz erweitert für dieses Stück ihren

Werkzeugkasten und zeigt neben den bekannten Maskenfiguren auch die

Akteure dahinter. Musizierend, singend, filmend oder sprechend erschaffen

sie die Welt der Masken vor den Augen des Publikums. Wechselnd leihen sie

den Figuren ihre Körper und nehmen ihr Schicksal in ihre Hand. Schöpfer

und Schöpfung begegnen sich, bis die Geschichte sich selbst erzählt.

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg präsentiert am 1. und 2. Oktober

2022, jeweils um 19.30 Uhr, mit viel Humor und Musik die Geschichte

der Nibelungensage in »Die Nibelungen – Allerdings mit anderem Text und

auch anderer Melodie«.

Am 29. Oktober 2022, um 19.30 Uhr, und am 30. Oktober 2022, um

16.00 Uhr, bringen der faszinierende Figurenspieler Nikolaus Habjan und

die österreichische Musicbanda Franui die bissig-melancholisch-witzigen

Lieder des unvergesslichen Georg Kreisler auf die Bühne – mit diversen

Blasinstrumenten, Streichern und Hackbrett.

Der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen hat begonnen.

Das gesamte Programm unter: theater-gt.de

52

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Das Stadtgespräch


K

Kommunikation ist alles

Vodafone-Shop Glasneck bietet Rundum-Service

(bew) Das neueste Smartphone, Breitband-Internet, TV oder auch mobiles

Surfen und Streamen im Netz. Thomas Glasneck und sein Team vom

Vodafone-Shop in Wiedenbrück können wirklich alle Fragen rund um

die mobile Kommunikation beantworten.

Seit nun 23 Jahren stehen sie ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite

und sind als Ansprechpartner vor Ort stets erreichbar. »Im Gegensatz

zu vermeintlich billigen Online-Angeboten, können Kunden bei uns die

Preise ganz individuell prüfen lassen und werden dabei persönlich beraten.

Nach Abschluss eines Vertrags steht dann bei uns immer jemand

bei Fragen zur Verfügung«, erklärt Thomas Glasneck. Er weist außerdem

darauf hin, dass die Preise im Vodafone Shop, entgegen der landläufigen

Annahme, eben nicht teurer seien als online. Doch im Gegensatz zum

anonymen Internetverkauf, profitieren seine Kunden im Geschäft vor Ort

von der geballten Erfahrung seines Teams und können alle Leistungen

1 Profis in Sachen mobile Kommunikation: Michael Konuk, Thomas Glasneck, Angelina

Weinert und Joey Glabisz (v. l.) vom Vodafone Shop in Wiedenbrück

in Anspruch nehmen. »Dass dieser Service auch wertgeschätzt wird,

zeigen uns ganz klar unsere langjährigen Privat- und Geschäftskunden«,

so Thomas Glasneck abschließend.

Vodafone Shop Thomas Glasneck GmbH · In der Halle 4 · 33378 Wiedenbrück

· Telefon: 05242/5790757 · www.glasneck.com

Quellen: www.sicherheitimsport.de · www.sehen.de/sehen/kind-und-sehen/sehtest-fuer-kinder/

M

Mit vollem Durchblick

ins Schulleben

Die ersten Tage des neuen Schuljahres wurden hoffentlich mit vollem

Erfolg bewältigt! Um unsere Jüngsten auf weitere Herausforderungen

vorzubereiten, ist die Beobachtung im Vorfeld wichtig. Achten Sie als

Eltern doch mal auf folgende Anzeichen:

· Kann Ihr Kind die Schrift auf der Tafel nicht gut erkennen?

· Liest es sehr langsam oder fehlerhaft oder sogar gar nicht gern?

· Hält Ihr Kind das Buch oder Tablet sehr nah oder weit entfernt?

· Ist es lichtempfindlich oder hat es Schwierigkeiten mit der Koordination

z. B. beim Ballfangen?

Denn nur mit idealem Durchblick ist man für den Schulalltag gewappnet

und kann sich gut für das spätere Leben vorbereiten. Beobachten

Sie Ihr Kind doch mal bei den Hausaufgaben oder bei dem Lernen

oder sprechen Sie es aktiv auf das Sehempfinden an.

Ein regelmäßiger Seh-Check – bei Kindern unter 14 Jahren mindestens

einmal von einem Augenarzt / einer Augenärztin – ist von großer

Notwendigkeit, um das gute Sehen zu gewährleisten und zu fördern.

Im Fokus für dieses gute Sehen steht natürlich die Qualität – zum

einen in der Beratung, aber auch was das Brillenglas selbst angeht.

Passend zu dieser Thematik haben wir eine tolle Aktion für die Kids

& Teens vorbereitet! Aktuelle Fassungen zu einem Komplettpreis ab 59

Euro (inklusive hochwertiger Gläser) sorgen für die optimale Unterstützung

beim Wahrnehmen der Welt und der dementsprechend positiven

Sehentwicklung des Kindes.

Übrigens: Für den Schul- oder Vereinssport gibt es extra verifizierte

und getestete Sportbrillen für Kinder – für mehr Sicherheit im Sport und

im Alltag. Denn gerade beim Sport – Ballspielen, Rennen oder Balancieren

– haben wir erhöhte Anforderungen an den Augenschutz. Durch die

sportliche Betätigung entwickeln die Kids Motorik, Reaktionsvermögen,

Gleichgewicht und Koordination – mit einer Brille für den perfekten

Durchblick unterstützen wir sie! Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen

und Ihren Kindern als Ansprechpartner stets zur Seite und freuen uns

auf Ihren Besuch in unseren Geschäften in Rheda und Sassenberg.

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Das Stadtgespräch

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53


1 (V. l.) Michael Hoffmann vom Grillteam GutGlut Ge. V. und Jörg Nuhn vom Tönnies Werksverkauf

GutGlut gewinnt Deutsche

Grill- und BBQ-Meisterschaft

Grillteam aus Rösrath setzt auf hochwertige Fleischspezialitäten von Tönnies

Der neue und alte Deutsche Grill- und BBQ-Meister

ist das Team GutGlut e. V. aus Rösrath. Der

mehrmalige Champion verteidigte seinen Titel

aus 2019 nach zweijähriger Corona-bedingter

Pause. Bei der 25. Deutschen Grillmeisterschaft

der German Barbecue Association (GBA) in Fulda

krönte sich »GutGlut« zum insgesamt sechsten

Mal zum Champion. Unter den neugierigen

Augen des Publikums auf dem Messegelände

mussten die Grillmeister in der Profi-Kategorie

insgesamt sechs Gänge zubereiten und dabei ihr

Können zeigen.

Diese grandiose Performance verlangt jahrelange

Übung und Kreativität am Grill. Deshalb

unterstützt die Tönnies Unternehmensgruppe

das Grillteam GutGlut e. V. seit mehreren Jahren

als Partner mit hochwertigem Grillfleisch. Ob

klassische Rostbratwurst oder edles Tomahawk-Steak

– Tönnies und GutGlut arbeiten bei der

Auswahl der Zuschnitte eng zusammen. Auch

am Grill stand Michael Hoffmann vom Grillteam

GutGlut bereits zusammen mit Jörg Nuhn vom

Tönnies Werksverkauf. In zahlreichen Videos geben

die beiden Tipps und Ideen rund ums Grillen

auf dem Youtube-, Facebook- und Instagram-Kanal

»Nuhn schmeckt’s«.

Während der Deutschen Grillmeisterschaft

wurde von den Teilnehmern der Profi-Kategorie

Vielfalt in allen Kategorien gefordert:

· BBQ-Frühstück mit Ei und Fleisch

· Bratwurst mit Beilage

· Hirschkalbskeule

· St.-Louis-Rippchen

· ein vegetarisches Gericht

· Dessert

Dabei traf GutGlut den Geschmack der Blindjury

am besten. Die Juroren probierten die kulinarischen

Kreationen in einem ansprechend hergerichteten

Foodcontainer, ohne zu wissen welches

Gericht von welchem Team stammt. Auch die optische

Präsentation der Gerichte wurde beurteilt.

Am Ende konnten die Champions ihren Titel

mit einem Vorsprung von acht Punkten vor

dem zweitplatzierten Team Real Smoke BBQ aus

Stuttgart verteidigen und sich neben dem Titel

des offiziellen Grill- und BBQ-Meisters auch noch

über 3.000 Euro Preisgeld freuen.

Lange ausruhen kann sich das Team aber

nicht: Denn vom 2. bis 4. September steht bereits

die BBQ-Weltmeisterschaft in Belgien an,

bei der das Team GutGlut mit Unterstützung von

Tönnies aus Rheda wieder sein Können unter Beweis

stellen wird.

V

Vorkaufsrecht

beim

Immobilienverkauf

SKW Haus & Grund Immobilien

informiert

rechtes durch eine Gemeinde ist, wenn das

Wohl der Allgemeinheit dies erfordert.

Verzichtserklärung Vorkaufsrecht

notariell beantragen

Mit Abschluss des Grundstückskaufvertrages

beantragt der Notar die Vorkaufsrechtsverzichtserklärung

der Gemeinde. Für den Fall,

dass die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht nicht ausübt,

erteilt diese dann die Verzichtserklärung,

das sogenannte Negativattest.

In der Praxis sind von dieser Regelung ein

großer Anteil der Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern

betroffen. Beim Verkauf von Eigentumswohnungen

und Erbbaurechten steht

der Gemeinde kein Vorkaufsrecht zu.

Privatrechtliche Vorkaufsrechte sind

dingliche Vorkaufsrechte

In den meisten Fällen der privatrechtlichen Vorkaufsrechte

handelt es sich um ein dingliches

Vorkaufsrecht. Die Absicherung des Vorkaufs-

Das Vorkaufsrecht ist auf Grund vieler Facetten

ein zentrales Thema beim Immobilienverkauf.

Grundsätzlich ist zwischen öffentlich-rechtlichen

und privatrechtlichen Vorkaufsrechten zu

unterscheiden.

Die öffentlich-rechtlichen Vorkaufsrechte

finden sich in § 24 BauGB wieder. Dort ist festgelegt,

in welchen Fällen der Gemeinde beim

Verkauf von Grundstücken ein Vorkaufsrecht

zusteht. Der in der Praxis häufigste Fall trifft

den Verkauf von Grundstücken, die im Geltungsbereich

eines Bebauungsplanes liegen.

Voraussetzung für die Ausübung des Vorkaufsrechtes

erfolgt somit durch die Eintragung in

Abteilung II des Grundbuches. Es bezieht sich

auf ein bestimmtes Grundstück und grundstücksgleiche

Rechte und damit auf eine

bestimmte Sache. Die genauen Regelungen

finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Beispielhaft ist hier das Vorkaufsrecht des

Erbbaurechtsgebers zu nennen, dem regelmäßig

ein dingliches Vorkaufsrecht eingeräumt

wird. Voraussetzung für die Ausübung des

Vorkaufsrechtes ist, dass der Vorkaufsrechtsverpflichtete

(Verkäufer) mit dem Käufer einen

wirksamen notariellen Kaufvertrag geschlossen

hat.

Innerhalb einer Frist von zwei Monaten

kann der Vorkaufsberechtigte dann sein

Vorkaufsrecht ausüben. Die Regelungen des

Kaufvertrages bleiben davon unberührt. Der

Vorkaufsberechtigte tritt in die im Kaufvertrag

geschlossenen Bedingungen ein. Der

ursprüngliche Käufer hat insofern ein Rücktrittsrecht.

54

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Das Stadtgespräch


E

Einfach, hygienisch,

schnell bezahlen für

Nussecke und Co.

Bäckerei Nordgerling richtet Cash-Automaten ein

(bew) »Zählst Du noch oder zahlst Du schon?« Diese Frage stellt sich so

manches Mal beim Einkaufen und Bezahlen mit Bargeld. Und dann ist

da noch die Sache mit der Hygiene, wenn es um lose Lebensmittel, wie

beispielsweise Brot, Brötchen, Kuchen oder Teilchen geht. Diese müssen

nun einmal zwangsläufig angefasst und eingetütet werden, bevor die

Kundinnen und Kunden sie genießen können.

Um den Bezahlvorgang mit Bargeld für alle angenehmer, schneller

und hygienischer zu gestalten, hat die Bäckerei und Konditorei Nordgerling

an der Gütersloher Straße nun gleich mehrere Cash-Automaten

installiert. Die intelligenten schwarzen Kästen befinden sich verteilt

vor der Verkaufstheke und funktionieren im Prinzip wie eine Registrierkasse

– nur mit Selbstbedienung: Der zu zahlende Betrag für die Waren

erscheint im Display, und die Geldscheine oder Münzen müssen nur

noch in die markierte Geräteöffnung gegeben werden. Nach wenigen

Sekunden fällt das Wechselgeld heraus.

»Wir möchten den Einkauf unserer Kunden grundsätzlich erleichtern

und aufgrund der fortwährenden Corona-Lage das Anfassen von Backwaren

und Bargeld aus hygienischen Gründen ausschließen«, erläutert

Marita Stanlein-Gruß die Gründe für die Einrichtung der Geräte. Die

klassische Bankkartenzahlung ist auch weiterhin möglich.

Zusätzlich hält die Bäckerei Nordgerling eine neue, persönliche Kundenkarte

bereit. Diese kann mit einem Geldbetrag aufgeladen, ebenfalls

als Zahlungsmittel genutzt werden und dient dabei gleichzeitig als Bonus-Sammelkarte

für den Brot- und Kaffeeeinkauf.

Als Willkommens-Bonus gibt es ab einem Einkaufswert von 10 Euro

ebenfalls einen Sammelpunkt. Die Punkte können dann im Geschäft

gegen Ware eingelöst werden. Die Kundenkarte kann sowohl im Shop als

auch im Café verwendet werden und eignet sich, mit einem beliebigen

Betrag aufgeladen, beispielsweise auch als Geschenkidee.

Bäckerei und Konditorei Nordgerling · Gütersloher Straße 73 · 33378 Rheda-Wiedenbrück

· Telefon: 05242/44255 · www.nordgerling-backkultur.de

1 Nina Gruß, Christian Stanlein und Marita Stanlein-Gruß (v. l.) präsentieren die neue

Kundenkarte der Bäckerei und Konditorei Nordgerling.

Z

10 Jahre Refomhaus

Schmerling

Beratung, wo sie wichtig ist!

1 (V. l.) Heike May, Susanne Maschke, Jutta Schmerling, Ulrike Rose; nicht auf

dem Foto: Kornelia Büker

Anfang September 2012 eröffnete das Reformhaus Schmerling seine

Tore am Klingelbrink 25a in Rheda-Wiedenbrück. Angefangen mit

Kornelia Büker und Susanne Maschke, erweiterte sich das Team bereits

2013 mit Ulrike Rose – alle mit langjähriger Erfahrung in dieser

Branche. Seit 2020 ergänzt Heike May als Kosmetikerin das Team.

Ein umfangreiches Sortiment aus zertifizierter Naturkosmetik,

Naturarznei, Stärkungsmittel, vegetarische und vegane Lebensmittel

und vieles mehr sind in unserem Reformhaus zu finden.

Fragen zur Ernährung, bei Lebensmittelunverträglichkeit, Allergien,

oder der Naturkosmetik sind unterschiedliche Anliegen unserer

Kundinnen und Kunden. Nach eingehender, individueller Beratung

empfehlen wir dann geeignete Produkte. Trotz des umfangreichen

Sortiments gehen wir auf unsere Kundinnen und Kunden ein und

bestellen nach Möglichkeit schnell gewünschte Artikel.

Für die Treue unserer Kundinnen und Kunden möchte ich mich

mit meinem Team mit besonderen Aktionen am Donnerstag, dem

8. September (Dr. Hauschka mit 20% Rabatt) und Freitag, dem

9. September (Börlind / DadoSens mit 20% Rabatt) ganz besonders

bedanken.

Do 8. September: Dr.-Hauschka-Glücksrad + kosmetische Beratung

+ tolle Preise gewinnen

Fr 9. September: Börlind / DadoSens-Beratung

Für die Beratung wird um jeweilige Terminvereinbarung gebeten. Wir

freuen uns auf Ihr Kommen!

Reformhaus Schmerling · Klingelbrink 25a · 33378 Rheda-Wiedenbrück

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9.00–12.30 und 14.30–18.30, Sa 9.00–13.30

Tel: 05242/55974

Das Stadtgespräch

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55


A

Auto Beuthner schließt die Tore

Inhaber Michael Buschmeier beendet zum 30. November den Betrieb

1 Das eigespielte Team um Gabriele und Michael Buschmeier, Beneamin Juratoni, Karl-Heinz Barsch und Olaf Reidt (es fehlt Viktor Eske) betreut noch bis Ende November PKWund

Nutzfahrzeugkunden – dann schließen die Tore von Auto Beuthner.

(bew) Nach mehr als einem halben Jahrhundert – genauer gesagt nach 52

Jahren – schließt das Autohaus Beuthner zum 30. November 2022 seine

Werkstatttore an der Rhedaer Benzstraße. Inhaber Michael Buschmeier

beendet den KFZ-Betrieb aus Alters- und Gesundheitsgründen. Damit

schließt auch eine der letzten freien LKW-Werkstätten in der näheren

Umgebung. »Unser Werkstattbetrieb läuft noch ganz regulär bis Ende

Oktober, danach werden wir nur noch kleinere Reparaturaufträge annehmen«,

so der 63-Jährige. Außerdem möchte Michael Buschmeier auf

diesem Wege seine Kunden darauf aufmerksam machen, dass eventuell

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eingelagerte Autoreifen nun ebenfalls bis zum 30. November abgeholt

werden müssen.

»Natürlich fällt mir die Aufgabe des Betriebs nicht leicht. Aber es

beruhigt mich sehr, zu wissen, dass alle unsere Mitarbeiter bereits neue

Anstellungen gefunden haben. Das zeigt einmal mehr, dass gut ausgebildete

Fachkräfte derzeit gesucht werden«, so Buschmeier.

Für seine PKW- und Transporter-Kunden hat Michael Buschmeier

mehrere Empfehlungen parat, an wen sie sich in Zukunft wenden können.

So springen bei Bedarf sowohl die Schraubwerker mit Sitz an der

Herzebrocker Straße in Rheda in die Bresche als auch der Rietberger

Betrieb Rötter Fahrzeugtechnik. Nutzfahrzeugkunden werden ebenfalls

in Rietberg bei Funke oder ein Stück entfernt, in Delbrück, bei Sandheinrich

fündig.

»Meine Frau und ich möchten vor allem noch einmal die Gelegenheit

nutzen, uns bei unseren langjährigen Kunden, unserem eingespielten

Mitarbeiterteam und auch den Lieferanten und Vertragspartnern für

ihre Verbundenheit und Treue zu bedanken«, so Gabriele und Michael

Buschmeier abschließend.

Inh. Torben Schulz

Bahnhofstraße 92 I 33397 Rietberg

05244 988660 I roetter-kfz-t.schulz@web.de

Auto Beuthner, Inh. Michael Buschmeier · Benzstraße 10 · 33378 Rheda-

Wiedenbrück · Telefon: 05242/49091

56

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Das Stadtgespräch


H

»Heimat ist, wo Du bist«

Die neue Version der

Mein Rheda-Wiedenbrück App

»Heimat ist, wo Du bist« – diesen Satz nehmen wir von MeinRHWD

wörtlich und leben ihn mit dem digitalen Stadtportal und der Mein Rheda-Wiedenbrück

Smartphone-App (www.mein-rhwd.de). In der neuen

Version der App bietet MeinRHWD einen tagesaktuellen Medienmix, der

News, Jobs und Service vor Ort von lokalen Institutionen, Unternehmen

und Vereinen miteinander verbindet.

Wir stärken das Lokalbewusstsein der Menschen vor Ort, in dem wir

ihnen zeigen, was ihre Stadt mit all ihren Akteuren zu bieten hat.

Besonders stolz sind die Gründer Alexander Martinschledde

und Michael Fritzsch darauf, dass Sie nach mehr als zwei

Jahren Entwicklungsarbeit mit sechs Mitarbeitern die

neue App in den App-Stores für viele tausend Nutzer in

Rheda-Wiedenbrück freischalten konnten. Mit mehr als

120.000 Zugriffen pro Monat stellt MeinRHWD eine der

größten Interessengemeinschaften der Webgemeinde in

Rheda-Wiedenbrück und dem Kreis Gütersloh.

Smart und benutzerfreundlich

Der normale Alltag hat sich in den letzten Jahren ins Digitale verlagert –

Tendenz steigend. Ein kleines Gerät, das in den meisten Haushalten auf

den Namen »Alexa« hört, versorgt uns auf Nachfrage ganz nebenher mit

allen Infos, die wir brauchen. Auch auf der Mein Rheda-Wiedenbrück App

hat es sich »Alexa« heimelig gemacht und durch Push-Nachrichten erhalten

die Leser relevante Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

1 Alexander Martinschledde,

Geschäftsführer lokalpioniere

»Mit der neuen intelligenten Gastronomie-Applikation werden sogar

zur richtigen Tageszeit Vorschläge für einen Restaurant- oder Imbissbesuch

dargestellt«, erklärt mein-rhwd.de Geschäftsführer Alexander

Martinschledde. Die lokale Identifikation mit der heimischen

Wirtschaft spielt auch aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels

eine immer größere Rolle. Daher eröffnet die Mein

Rheda-Wiedenbrück App spannende Möglichkeiten für

Arbeitgebermarketing, wie die »Top-Arbeitgeber«-Übersicht

auf »www.mein-rhwd.de«.

So kann ich die App kostenlos herunterladen

Mein Rheda-Wiedenbrück spiegelt seit mehr als 10 Jahren das

heimische Lebensgefühl wider und liefert die Grundlage für

gelungene Digitalisierung am Puls der Zeit: Kurze Ladezeiten,

ansprechendes und modernes Design und intelligente Funktionen

sprechen für sich. Die App steht für beide Betriebssysteme kostenlos zur

Verfügung. Die Nachrichteninhalte sind kostenlos ohne

»Bezahlschranke« verfügbar. Das Team von MeinRHWD

freut sich auf neue Sterne-Bewertungen in den App-Stores.

Zum Download der App einfach den QR-Code scannen.

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59


Termine

1

Blick in Gütersloh um 1900 von der Berliner Straße auf die Münsterstraße

2

An wen wird Pflaumenkönigin Annika I das Zepter weitergeben?

Bitte beachten Sie weitere Termine

aus unserer August-Ausgabe!

August

MI 31

1

8.00 Zeitreise ins Gütersloh um 1900

Rund 500 Karton-Häuser zeigen die

Hälfte des bebauten Stadtgebiets.

Ausstellung von Norbert Jebramcik in

der Galerie im Forum der Stadthalle

Gütersloh. Bis Ende September. Zeiten:

Mo–Fr 8–12 Uhr, zu Veranstaltungen

und nach Vereinbarung. Eintritt:

frei. Führung am 15. September, 18 Uhr

– Anmeldung unter stefan.huebner@

guetersloh.de, Tel. 05241/864272.

15.00 175 Jahre WEKA –

Transport im Wandel der Zeit

Ausstellung im Wiedenbrücker Schule

Museum bis 23. Oktober. Eintritt: Erw.

2,50 € | Kinder, Schüler, Studenten,

Menschen mit Behinderung 1 € | Familien

(ab 2 Erwachsene, 1 Kind) 5 € | Kinder

bis 5 Jahre frei. Öffnungszeiten: Mi

15–18 Uhr, Do, Sa, So: 15–17 Uhr. Infos:

wiedenbruecker-schule.de

19.00 Pyjamaschwimmen

zum Saisonende. Ort: Freibad Rheda.

September

DO 1

15.00–18.00 Seilzirkus, Streichelzoo,

Picknick und Co.

Mit dem Jugendhaus St. Aegidius geht

es in die Spielerei. Bringen der Kinder

bis 15.30 Uhr, Abholung ab 17.45 Uhr.

Anmeldung: Tel. 05242/903713.

FR 2

18.00 Reckenberg Open Air

Mit Kai Strauss & The Electric Blues

Allstars. Sa 3. September mit sixtyfive

cadillac. Eintritt: frei. Infos vorn.

19.00–21.30 Kabarettabend

mit Andrea Badey

Die Kabarettistin, Songpoetin und

Schauspielerin berichtet in Begleitung

von Matthias Ebbing von gestrandeten

Naturen, Trost im Röhrenfernseher,

Gedankenblitzen, die tief im Glas lauern

und anderen poetischen Verwerfungen.

Ort: Stadthaus (Luise-Hensel-

Saal). Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €. VVK:

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

aleksandra.matuszak@vhs-re.de

19.30 SpieleZeit

Auf der Deele des Küsterhauses werden

eine Reihe von Gesellschaftsspielen

angeboten. Kalte Getränke stehen

bereit. Ohne Anmeldung.

SA 3

10.00–14.00 Hundeschwimmen

Ort: Freibad Rheda. Eintritt: 1 € / Nase.

11.00 Eine Kleine Marktmusik

Beate Corßen (Violine) und Jan-Christoph

Weige (Cembalo und Klavier)

spielen in der Stadt kirche. Eintritt:

frei – Spende am Ausgang erbeten.

11.00–17.00 Rathaus Running

Mutige dürfen vom 9. Stock des Rathauses

25 Meter an der senkrechten

Fassade herunter laufen. Kosten:

49 €. Infos und Reservierung: www.

schnurstracks- kletterparks.de

13.00 Laufen und Gutes tun

Ort: rund um das Küsterhaus in St.

Vit. Infos vorn.

19.30 Colosseum:

»The Return Of The Legend«

Konzert der Rock-Legende in der Weberei,

Gütersloh. Einlass: 18.30 Uhr.

Eintritt: VVK 25 €, AK 30 €. Infos und

Tickets: www.die- weberei.de

20.00 Wirtefest am Doktorplaz

Mit der Westernhagen-Tribute-Band

SeXXy. Eintritt: frei. Infos vorn.

SO 4

10.45–18.00 Jugendamt-Jubiläum

Familienfest zum 10-Jährigen im Flora-Westfalica-Park,

Mittelhegge, mit:

herrH, Randale, Kater Kati u. a. Stände

stellen das Jugendamt, das Stadtfamilienzentrum,

die Kita-Familienzentrumsverbünde

und die Jugendhäuser

vor. Eintritt: frei.

11.00–12.00 Öffentliche Führung

durch Wiedenbrück. Max. 20 Teilnehmer.

Ohne Anmeldung. Start:

Adenauerplatz. Kosten: 3 €.

14.00–15.00 Schlossführungen

Gezeigt werden die Schlosskapelle und

histor. Räume im Barocktrakt. Treff:

Schlossmühle. Kosten: Erw. 12 € | Schüler

/ Stud. 6 €. Anmeldung erforderlich:

Fürstliche Kanzlei, Tel. 05242/9471-0,

E-Mail ingrid-wedeking@gmx.de . Weiterer

Termin: 11. September.

15.00–17.00 Jazzfalia

Konzert mit Jazz, Latin und Blues auf

dem Marktplatz WD. Eintritt: frei.

MO 5

8.30 Literatur im Land

Wanderausstellung im Stadthausfoyer

von Mo 5. September bis Fr 14.

Oktober. Öffnungszeiten: Mo– Mi

8.30–12.30 und 14–17 Uhr, Do 14–18 Uhr

(in den Schulferien bis 16 Uhr), Fr 8.30–

12.30 Uhr Eintritt: frei. In NRW werden

Werke von Christian Dietrich Grabbe,

Else Lasker-Schüler, IIse Kibgis, Annette

von Droste-Hülshoff, Gustav Sack

und Walter Hasen clever vorgestellt.

DI 6

19.00–22.15 Das 1 x 1 der Geldanlage

in Zeiten niedriger Zinsen

Wissensvermittlung von Torsten

Arends (Niedersächsischer Anlegerclub)

im Stadthaus (Luise-Hensel-

Saal). Gebühr: 10 €. Anmeldung bis 16

Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de

20.00–22.00 musica da camera:

Trio Orelon: Beethovens Töchter

Das aus jungen Talenten bestehende

und bereits vielfach ausgezeichnete

Trio hebt den Musikschatz von

Komponistinnen und spielt Werke von

Beethoven. Ein Hörgenuss mit Judith

Stapf (Violine), Arnau Roviro i Bascompte

(Violoncello) und Marco Sanna

(Klavier). Eintritt: 22 € im VVK bei der

Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.

05242/9301-0. Infos: flora-westfalica.de

MI 7

20.00–21.30 Starke Kinder. Wie wir

Kinder für Mobbing wappnen

Vortrag von Rebecca Mohncke im

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Gebühr:

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

DO 8

13.30 Wanderung im Raum Bielefeld

Der SGV Gütersloh lädt ebenso Gäste

ein, die ca. 8 km lange Tour mitzugehen.

Treff: Markt in Gütersloh. Info:

Klaus-Dieter Struck 05241/2211591.

FR 9

Gaudi-Shopping in Wiedenbrück

Shoppen & Schlemmen bis 22 Uhr.

19.00 DeelenZeit

Am Küsterhaus nette Menschen treffen,

ein kühles Getränk genießen.

SA 10

10.30 Führungen auf dem

Güters loher Flugplatzgelände

Zweistündige Bustouren mit Ausstiegspunkten.

Termine: Sa 10 September:

10.30, 13.00, 15.30 Uhr (ab Marktpl.

GT) | Sa 17. September: 10.30, 13.00,

15.30 Uhr (ab Theater GT) | Sa 24. September:

10.00, 10.30, 12.30, 13.00, 15.00,

15.30 Uhr (ab Theater GT). Tickets: 21,50

€ p.P. VVK (bis zu 4 Tickets pro Person)

über reservix.de oder im ServiceCenter

von Gütersloh Marketing. Infos:

guetersloh- marketing.de

11.00–18.00 Stromberger 2

Pflaumenmarkt

Mit vielen Ständen. Sa-Abend große

Proklamation der neuen Pflaumenkönigin

auf der Bühne am Marktplatz.

Markt auch So 11. September.

13.30–17.00 Auf dem Pflaumenweg –

rund um Stromberg

10,5-km-Wanderung mit Volker Korth.

Start: Freibad Stromberg. Gebühr: 9 €.

Anmeldung: VHS am Kirchplatz 2, unter

Tel. 05242/9030-0 oder briefkasten@

vhs-re.de . Infos: vhs-re.de

14.30–23.00 FLORA FSTVL – 3

Electronic Festival

Endlich wieder feiern und abtanzen!

15.30–17 Uhr: DJ T-MO | 17–18 Uhr: Salvatore

Mancuso | 18–19 Uhr: YouNotUs

(zig Nummer-1-Hits wie »Narcotic«,

»Only Thing We Know«, »Woke up in

Bankok«) | 19–20 Uhr: Hendriks | 20–21

Uhr: Fabian Farell | 21–22 Uhr: Averro.

Ort: Schützenwiese in Batenhorst. Kostenloser

Bus-Shuttle zwischen Bahnhof

Rheda und dem Festival-Gelände

mit Zwischenstation an der Stadthalle.

Eintritt: 15 €. VVK bei der Flora Westfalica,

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0.

Infos: flora-westfalica.de

21.00 Scheunenball in Lintel

Auf Hof Walter (Kapellenstraße 173)

wird wieder abgefeiert. Eintritt: 10 €.

Veranstalter: KLJB Lintel.

SO 11

11.00–17.00 Tag der Ökologie:

Der Natur auf der Spur

Die Jäger sind mit ihrer Waldschule

vertreten. Absoluter Höhepunkt ist

die Greifvogelshow. Ort: Emsaue im

Flora Westfalica-Park. Eintritt: frei.

11.00–18.00 Nottbecker Büchermarkt

Privatverkäufer und Antiquariate tischen

eine große Auswahl an Lesestoffen

auf. Nachmittags können

Kunstperformances erlebt werden,

60 Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!


u. a. eine musikalische Lesung mit

Klaus Märkert. Der Klangkünstler

Pogo McCartney und der Komponist

und Gitarrist Jakob Hersch haben einzelne

Textpassagen in ein elektronisches

Ambient-Gewand gekleidet.

Das Kulturcafé hat geöffnet. Infos:

www.kulturgut-nottbeck.de

11.00 Tag des offenen Denkmals

Rheda: 11 Uhr: Stadtführung, Treffpunkt

Domhof | 11 Uhr: Führung Stadtkirche

Rheda | 15–17 Uhr: Kutschenmuseum

am Schloss Rheda geöffnet

Wiedenbrück: 11–16 Uhr: stündliche

Führungen im ehem. Franziskanerkloster

| 15–17 Uhr: Wiedenbrücker

Schule Museum geöffnet, Führung 15

Uhr | 17 Uhr: Stadtführung Wiedenbrück,

Treffpunkt Adenauerplatz

St. Vit: 11–16 Uhr: Küsterhaus-Führungen

| 11–16.30 Uhr: Führungen in der

St.-Vitus-Kirche | 11–18 Uhr: Führungen

im Radio- und Telefonmuseum

14.00–17.00 RepairCafé

Ort: Osterrath-Realschule. Spende

nach eigenem Ermessen.

14.00–17.00 SonntagsCafé

Leckerer, selbstgemachter Blechkuchen

& Kaffee im Küsterhaus.

15.00–18.00 Tanztee

Live-Musik mit Kaffee und Kuchen in

der Stadthalle. Eintritt: 4 €. VVK bei

der Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10,

Tel. 05242/9301-0.

MO 12

10.30–12.00 Gedächtnistraining

für Senioren

Kurs mit Diana Hoffmann-Baljak 10 x

montags im Haus der Kreativität. Gebühr:

61,50 €. Anmeldung bis 9. September,

12 Uhr, unter vhs-re.de, Tel.

05242/9030-900 oder briefkasten@

vhs-re.de

DI 13

20.00–21.30 Unterhalt für Volljährige

und Studenten

Mit Carolin Oeverhaus-Peitz, Anwältin

mit Schwerpunkt Familienrecht, im

Haus der Kreativität. Eintritt: AK 6 €.

Infos: vhs-re.de

20.00–21.30 Ernährung und Mobbing

– gibt es da einen Zusammenhang?

Vortrag von Rebecca Mohncke im

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Gebühr:

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

MI 14

19.15–21.30 Gerhard von Minden |

Eberhard von Cersne

Dr. Rüdiger Krüger stellt im Rahmen

der LittMitt in der Stadtbibliothek

Wiedenbrück beide Kanoniker aus

Minden vor. Gebühr: 10 € / 5 Termine

in Wiedenbrück 40 €. Anmeldung und

Infos: vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139

oder aleksandra. matuszak@vhs-re.de

19.30–21.00 Eine Eisenbahnreise von

Rheda über Wiedenbr. nach Lippstadt

Reich bebilderter Vortrag von Norbert

Ellermann im Stadthaus (Luise-

Hensel-Saal). Eintritt: 8 €. Anmeldung

bis 16 Uhr unter vhs-re.de, Tel.

05242/9030-900 oder briefkasten@

vhs-re.de

20.00–22.00 Adipositas I

Bei der ersten von drei Veranstaltungen

klärt Dr. Daniel Winter im Haus der

Kreativität über Ursachen und gesundheitliche

Folgen sowie die medikamentösen

Therapieansätze auf. Ohne

Gebühr. Reservierung erforderlich.

Kontakt: vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de

20.00–22.30 Bernhard Hoëcker:

Morgen war gestern alles besser

Hoëcker legt Fakten auf den Prüfstein,

mariniert, dreht, seziert und wendet

sie in der Stadthalle auf seinem Geistesgrill.

Eintritt: 24,50 € im VVK bei der

Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.

05242/9301-0. Infos: flora- westfalica.de

DO 15

20.00 Wildes Holz: Grobe Schnitzer

Konzert in der Stadthalle Gütersloh.

Eintritt: 26 € im VVK bei Gütersloh-

Marketing-ServiceCenter, Berliner

Straße 63, Gütersloh. Öffnung: Mo–Di,

Do–Fr: 10–18 Uhr | Mi+Sa: 10–14 Uhr.

Tel. 05241 / 2113636, E-Mail: tickets@

guetersloh- marketing.de.

20.00–21.30 Goethes Faust

Szenische Lesung mit Regine Richert,

Ute Stevener, Alexander Schnellbach

und Jürgen Nentwig im Stadthaus

(Luise-Hensel-Saal). Eintritt: 10 € / ermäßigt

5 €. Anmeldung bis 16 Uhr untervhs-re.de,

Tel. 05242/9030-139 oder

aleksandra.matuszak@vhs-re.de

20.00–22.30 Irina Titova –

The Queen of Sand

In ihrer Show reist die die talentierte

Künstlerin in der Stadthalle frei nach

Jules Verne »In 80 Bildern um die Welt«.

Eine untergeleuchtete Glasplatte, eine

große Leinwand und Sand ist alles,

was sie benötigt, um ihren Figuren Leben

einzuhauchen. Eintritt: ab 27,90 €

im VVK bei der Flora Westfalica, Rathauspl.

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos:

flora- westfalica.de

FR 16

10.00 Workwear-Flohmarkt

Fr 10–17 Uhr und Sa 9–14 Uhr bei Sibu

workwear, Nickelstr. 6 in Lintel.

19.00 Jazzkonzert mit dem

Kurt-Studenroth-Quartett

Kurt Studenroth (Saxophon), Daniel

Reichert (Trompete, Flügelhorn), Thomas

Externest (Piano), Daniel Le-Van-

Vo (Bass) und Barry Bürger (Drums)

spielen in der Kreuzkirche Jazzstandards

in eigenen Arrangements und

Titel von Pat Matheny, Roy Hargrove,

Joey Calderazzo, Freddie Hubbard u. a.

Eintritt: frei – Kollekte am Ausgang.

4

18.30 »Guten Abend, Erich Kästner«

Literaturabend mit Regine Richert,

Ute Stevener und Alexander Schnellbach

im Domhof Rheda. Eine Gemeinschaftsveranstaltung

der Stadtbibliothek

Rheda-Wiedenbrück und dem

Heimatverein Rheda. Eintritt: frei.

19.30–21.00 Expeditionen in eine

schwindende Welt

Wie das Abschmelzen der Polkappen

unseren Planeten für immer verändern

wird. Lesung mit Stefanie Arndt

im Refektorium des Klosters Wiedenbrück.

Einlass: 19 Uhr. Ticketreservierung

nur bei der Buchhandlung Lesart,

Neuer Wall 1, Tel. 05242/45947.

3

Electronic Festival in Batenhorst

4

(V. l.) Alexander Schnellbach, Regine Richert und Ute Stevener

SA 17

9.15–16.15 Das 1 x 1 des Pilzesammelns

Eine Einführung in die Welt der Pilze

gibt der promovierte Biologe und

geprüfte Pilzsachverständige (DGfM)

Dr. Wolfgang Tietz. Gebühr: 26,10 €.

Anmeldung bis zum Vortag, 12 Uhr,

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900

oder briefkasten@vhs-re.de

11.30–12.00 Orgelmusik zum Angelus

Moritz Reuter (Detmold) und Kantor

Christian Ortkras spielen in der Marienkirche

Orgelmusik für 4 Hände und

4 Füße. Danach lädt das Kloster zu

Kaffee und Kuchen in den Klostergarten

ein. Eintritt: frei – Spende erbeten.

13.00 Radtour des SGV-Gütersloh

Start: K+K-Markt. Anmeldung: Angelika

Großwald, Tel. 05242/49374.

18.00 Beats, Burgers & Boards –

Night Edition am Skatepark

Infos: jugendkulturring.com

19.00 Oktoberfest

Der WCV Grüne Funken lädt zum Abfeiern

mit der Freddy Pfister Band in

die Stadthalle. Eintritt: 15 €. Reservierung

unter Tel. 05242/45625 oder

karten@gruenefunken.de oder unter

www.gruenefunken.de

20.00 Blackberries

Mittlerweile sind sie mehr als ein Geheimtipp

in der deutschen Psych- und

Kraut Szene. Kozert im Kulturgüterbahnhof

iLangenberg. Eintritt: VVK

(ggf. zzgl. Gebühren) 15 €, AK 19 €. Tickets:

www.kgb-langenberg.de

Termine

SO 18

11.00–12.00 Öffentliche Stadtführung

durch Rheda. Max. 20 Tln. Kosten: 3 €.

Ohne Anmeldung. Start: Doktorplatz.

15.30–16.30 Höhenflug und

Tiefseetauchen

Drei Freunde fiebern ihrer Reise zum

berühmten »Berg am See« entgegen.

Doch der schwindelerregende Berg

besteht aus Tönen, die beinahe in den

Himmel wachsen. Und der geheimnisvolle

See taucht bis zu den tiefsten

Klängen hinab... Fidolino-Kinderkonzert

im Stadthaus. Eintritt: 15 € (Kind

& Erw.) im VVK bei der Flora Westfalica,

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0.

Infos: flora- westfalica.de

17.00–18.30 »Das klinget so herrlich!«

– Solo-Gitarre mit Stefan Hiller

Das Konzert stellt die musikalische

Blütezeit der »Wiener Klassik« mit

Fernando Sor und Mauro Giuliani vor,

dazu Musik von John Dowland und Joaquin

Turina. Ticket: 15 €. Reservierung

über das Formular auf kloster-wiedenbrueck.de.

Abholung und Bezahlung

im Kloster Mo–Fr 9–12 Uhr u. 14–17 Uhr.

MO 19

19.00–20.30 Klimafreundlich Heizen

ohne Öl und Gas

Welche Alternativen gibt es, wie ist

die Wirtschaftlichkeit, wo gibt es

Fördergelder, mit welchen laufenden

Kosten muss gerechnet werden? Online-Vortrag

(Zoom) von Sven Kersten.

Ohne Gebühr. Anmeldung bis 12 Uhr

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900

oder briefkasten@vhs-re.de

Das Stadtgespräch 61

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!


MI 21

19.00–20.30 Photovoltaik,

Batteriespeicher und E-Mobilität

Online-Vortrag (Zoom) mit Ulrich

Honigmund. Ohne Gebühr. Anmeldung

bis 12 Uhr unter vhs-re.de, Tel.

05242/9030-900 oder briefkasten@

vhs-re.de

19.15–21.30 Literatur im Land

Lesung & Gespräch

Der Autor Siegfried Carl stellt sich, seine

Literatur und Prozesse beim »poetischen

Schreiben« vor. Ort: Stadtbibliothek

Wiedenbrück. Eintritt: frei.

FR 23

18.00–22.00 VesperAbend

im Küsterhaus St. Vit.

20.00 Remode –

A Tribute to Depeche Mode

Konzert in der Weberei Gütersloh.

Eintritt: VVK: 24 €, AK: 30 €. Tickets

und Infos unter www.weberei.de

SA 24

19.00 »O dulcis virgo«

Musik zu Ehren Mariens vom Vokalensemble

»canta filia« in der Klosterkirche

Marienfeld sowie Rainer Schnippe

an der Orgel. Eintritt: frei.

SO 25

9.00 Wanderung im Raum

Stukenbrock

Der SGV Güterslöh lädt ein, die über 12

km lange Strecke mitzuwandern. Treff:

Bielefelder Str. 139. Anmeldung (ab 18

Uhr): Ute Schmidt, Tel. 02941/58646.

10.00–16.00 Entdecker-Weg

Borgholzhausen

Wanderung (13 km) mit Volker Korth.

Start: Borgholzhausen. Gebühr: 9 €.

Anmeldung: VHS am Kirchpl. 2, unter

Tel. 05242/9030-0 oder briefkasten@

vhs-re.de . Infos: vhs-re.de

14.00 Klosterführung

Gezeigt werden u. a. das Refektorium,

die Bibliothek und ein ehemaliges Zimmer

eines Franziskanerbruders. Kosten:

5 € p. P. (Schüler & Studenten mit Nachweis

frei). Bitte vor Ort zahlen.

17.00 »Wir sanften Irren«

Peter Paul Althaus eigentliches literarisches

Vermächtnis bildet der hochpoetische

Gedichtband »In der Traumstadt«.

Seine spätere Gedichtsammlung

»Wir sanften Irren« lässt völlig

andere Töne anklingen. Theaterstück

zur Ausstellungseröffnung auf dem

Kulturgut Nottbeck. Eintritt: frei. Infos:

www.kulturgut-nottbeck.de

18.00 Siyou’n’hell

Konzert mit dem virtuosen Bassisten

Hellmut Hattler und der begnadeten

Sängerin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum

in der Martin-Luther-Kirche in

Gütersloh. Tickets: je 28 € / 14 € bei

VVK: Gütersloh-Marketing-ServiceCenter,

Berliner Straße 63, Gütersloh. Öffnung:

Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr | Mi+Sa:

10–14 Uhr. Tel. 05241 / 2113636, E-Mail:

tickets@guetersloh- marketing.de.

DI 27

19.00–20.30 Mietvertrag und Mietverhältnis.

Abschluss, Ablauf, Beendigung

Vortrag von Alexander Henz, Rechtsanwalt

und Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht, im Haus

der Kreativität. Eintritt: AK 6 €. Infos:

vhs-re.de

19.00–20.30 KlosterGespräch:

Mobilität der Zukunft

Werden die technischen Möglichkeiten

der Zukunft uns demnächst völlig

anders von A nach B bringen? Eintritt:

5 €. Einlass: 19 Uhr. Reservierung unter

kloster-wiedenbrueck.de , Bezahlung

und Abholung im Kloster (Mo–Fr 9–12

und 14–17 Uhr).

19.30–21.00 Jüdisches Landleben

in Westfalen

Vortrag von Gisbert Strotdrees im

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Gebühr:

8 €. Anmeldung bis 12 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

MI 28

19.00–20.30 Mit Fassadendämmung

Heizkosten senken

Online-Vortrag (Zoom) von Oliver

Erdmann. Ohne Gebühr. Anmeldung

bis 12 Uhr unter vhs-re.de, Tel.

05242/9030-900 oder briefkasten@

vhs-re.de

19.30 SpieleZeit

Auf der Deele des Küsterhauses werden

eine Reihe von Gesellschaftsspielen

angeboten. Kalte Getränke stehen

bereit. Ohne Anmeldung.

19.30 Der Anschluss an die weite Welt

Norbert Ellermann berichtet im Stadthaus

(Luise-Hensel-Saal) über Industrieunternehmen

und die Eisenbahn

in Rheda und Wiedenbrück. Eintritt:

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

DO 29

19.00–20.30 Fördermittel fürs Haus /

regionale Energieberatungsangebote

Online-Vortrag (Zoom) zum Förderdschungel

bei Photovoltaik, Batteriespeicher,

E-Mobilität, Heizen mit

erneuerbaren Energien sowie Gebäudesanierung.

Mit Jörg Sutter, Jan

Karwatzki, Bernd Winterseel und Ursula

Thering. Ohne Gebühr. Anmeldung

bis 12 Uhr unter vhs-re.de, Tel.

05242/9030-900 oder briefkasten@

vhs-re.de

20.00–22.30 Die großen 7:

In 80 Tagen um die Welt

Auf seiner fantastischen Abenteuerreise

mit Diener Passepartout wird

Phileas Fogg von Inspektor Fix verfolgt,

der beide um jeden Preis zu

stoppen versucht. Schauspiel-Spektakel

mit Musik nach dem berühmten

Roman von Jules Verne, dargeboten

vom Ensemble Persona in Zusammenarbeit

mit dem Sharoun Theater

in der Stadthalle. Eintritt: 22 € im VVK

bei der Flora Westfalica, Rathauspl.

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos: florawestfalica.de

FR 30

Herbstkirmes in Wiedenbrück

Bis 3. Oktober. So 2. Oktober Geschäfte

verkaufsoffen 13–18. Uhr, Mo 3. Oktober

Krammarkt auf der Langen Straße

8–15 Uhr.

Das

Stadtgespräch

PODCAST

aus Rheda-

Wiedenbrück

Podcastveröffentlichung am 01.09.2022

Hand auf’s Herz

Folge 10:

Frank Tischner – Hand auf’s Herz

Liebe Podcast-Freunde – diesmal werdet ihr in dieser Folge in den Genuss eines Interviews mit

einem sehr engagierten Menschen kommen: Frank Tischner. Unser Podcast-Gast ist gebürtiger

Rheda-Wiedenbrücker, ist hier zur Schule gegangen und seine erste Berufsausbildung hat er

als Bäcker bei Nordgerling absolviert. Die nächste Station außerhalb war eine weitere Ausbildung

zum Konditor mit anschließendem Meistertitel. Dann ging es weiter zum

Betriebswirt; er war Produkt- und Key Account Manager bei unterschiedlichen

Unternehmen wie Storck oder Campbell Soup. Seit 12 Jahren ist Frank Tischner

nun Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf. Auch

da ist er mit Leib, Herz und Seele dabei. Sein Engagement für das Handwerk führt

ihn beispielsweise nach Afrika, wo er selbst vor Ort unterstützend tätig ist, u. a. führt

er dort Workshops durch. Seine sozialen Aktivitäten erweitert er mit seinem eigenen

Blog handaufsherz.blog, auf dem er die dringendsten Fragen und Aufgaben

des Alltags thematisiert und ausführt. Doch genug geschrieben – hört einfach

rein in unseren neuen »Stadtgespräch«-Podcast! Es lohnt sich!

Ihr könnt unseren Stadtgespräch-Podcast über Spotify, Deezer,

Apple Podcast, Audio Now oder über Amazon Music anhören –

oder du scannst den hier abgebildeten QR-Code.

Schaut auch einmal hier:

www.instagram.com/franktischner_kh_st_waf · www.instagram.com/kreishandwerkerschaft_st_waf ·

www.instagram.com/youthcraftfactory · youthcraftfactory.de · handaufsherz.blog · www.kh-st-waf.de

62

Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!


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Der Caritasverband für den Kreis

Gütersloh steht für Wertschätzung

und Nächstenliebe.

Whatsapp: 0151/25738917

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Wir freuen uns auf Sie!

Das Stadtgespräch

63


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64 Das Stadtgespräch

Gütersloher Str. 73 I 33378 Rheda-Wiedenbrück I Telefon: 05242 44255 I www.nordgerling-backkultur.de

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