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Made in Uri 2022

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Ein Tag als Badmeister –

Schwimmbad Altdorf S. 20

Klein beginnen und

Grosses bewegen – GIPO AG S. 78–79

Frage.

Traum.

Job.

Friendly Work Space –

Kantonsspital Uri S. 32–33

Champions im Schreinern –

Mengelt & Gisler AG S. 94


Felsenfest im Kanton

verankert.

Wir sind für Sie da – seit über

164 Jahren.

Generalagentur Uri

Generalagentur

Marco Zanolari

Uri

Marco Zanolari

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Lehnplatz 16

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6460 Altdorf

16

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T 041

Altdorf

874 19 19

uri@mobiliar.ch

041 874 19 19

uri@mobiliar.ch

971030 971030


WIRTSCHAFT,

DAS SIND

WIR ALLE

Editorial

Die Frage scheint rhetorisch, ist aber

nicht ohne tiefere Bedeutung: Ist unsere

Zukunft in Uri mit dem bereichernden

Lebensraum, dem magischen

Urnersee und dem Bristen als Wächter

des Gotthardmassives gesichert?

Wenn wir die Perspektiven ausloten,

genügt eine intakte Landschaft natürlich

bei Weitem nicht. Viele andere

vor allem bedrohliche Fakten scheinen

uns zu erdrücken. Wo steht Uri in

diesem Kontext denn wirklich?

Wenn die Globalisierung deutlich an

Schwung verloren hat und die Eigenwirtschaft

im Trend liegt, ist das für

unseren Kanton eine einmalige Chance,

seine Stärken auszuspielen. Viele

Vorteile der urbanen Schweiz verlieren

an Fahrt. Alle sehnen sich nach Dezentralisierung,

nach mehr Lebensqualität

und Natur. So zum Beispiel heute,

wo Wasser und Energie zur Mangelware

heranwachsen, thront in Uri die

höchstgelegene, dreifache kontinentale

Wasserscheide Europas im Gotthardmassiv.

So scheinen die eindrücklich

vielen Wasserkraftwerke in Uri geradezu

prädestiniert und gleichwohl begehrt

und attraktiv zu sein. Sie sind ein Teil

der Urner Wirtschaft, wobei wir heute

in Bezug auf die Arbeitsplätze aber zu

wenig profitieren. Oder wo heute Wohnen

und Freizeit an Bedeutung gewinnen,

ist unsere Geografie geeignet, eine

Balance mit dem Arbeitsalltag als Lebensqualität

zu geniessen.

René Röthlisberger

Präsident Wirtschaft Uri

Natürlich können wir nicht stehen

bleiben und warten, denn die volatile

Wirtschaft mit Lieferengpässen, mit

Klima- und Pandemiegefahren und mit

3


Editorial

der ungünstigen Teuerungsentwicklung

macht auch in Uri keinen Halt.

Was Uri braucht, sind messbare, gute

Rahmenbedingungen, und es braucht

den Willen von allen, neue Wege zu

beschreiten. Es braucht auch den Mut,

die Komfortzone zu verlassen. Diese

Ziele gelten für alle in Uri, auch wenn

diese oft unbequem sind.

Die schweizweit anerkannte Verlässlichkeit

und Fachkompetenz sowie die

bodenständige und weltoffene Unternehmenskultur

gehören zu den Markenzeichen

der Urner Wirtschaft. Mut

und Unternehmungsgeist haben jüngst

einige gezeigt, indem sie Gewerbezentren

in Silenen, Erstfeld und Altdorf

lanciert haben. Oder ich denke an Initiantinnen

und Initianten, die am Urnersee

Biotope und Erholungsräume

ermöglichen, die Angebote wie eine

Tourismusanlage an der Isleten planen.

Die Kaufkraft der Bevölkerung bestimmt

zu grossen Teilen über das Befinden

im Alltag. Je besser sich die

2800 Unternehmungen am Markt

behaupten, desto stabiler und perspektivischer

kann der Kanton auch

Infrastrukturprojekte, jüngst das Kantonsspital

und den Kantonsbahnhof,

bald die Strasseninfrastruktur

der West-Ost-Verbindung (WOV) mit

dem Autobahn-Halbanschluss realisieren,

obschon die Bevölkerungszahl

im Vergleich zum Angebot teilweise

grenzgängig ist. Deshalb ist ein gesundes

und nachhaltiges Wachstum nicht

negativ, sondern unbedingt erstrebenswert.

Das würde auch den Ressourcenverbrauch

effizienter machen.

So wäre eine Bevölkerung von 50'000,

visionär gesehen, problemlos verkraftbar

und ohne schädlichen Ressourcenverbrauch

umsetzbar. Wirtschaft, das

sind wir alle, auch die rund 19'000 Beschäftigten,

die dank ihrem Beitrag

eine gesunde Gewerbe- und Industrieproduktion

sicherstellen. Auch die

Schüler und Schülerinnen, die Lehrabgängerinnen

und -abgänger, die

Maturi tragen mit ihren Abschlüssen

und den schweizweit überdurchschnittlichen

Resultaten zum Mehrwert

bei.

Das Fazit: Für ein prosperierendes Uri

müssen wir mehr Wertschöpfung und

Innovation anstreben, unsere besonderen

Qualitäten noch besser vermarkten,

die Natur zum Verbündeten für

unsere Weiterentwicklung im Tourismus

und im eigenen Lebensraum machen

sowie Neues ermöglichen und

nicht verbieten.

Eine gesunde und stabile Wirtschaft ist

der Motor und die Grundlage der Gesellschaft.

Konzentrieren wir uns also

darauf, dass dies möglich wird! Dazu

brauchen wir alle, die Unternehmenden

und die Mitarbeitenden, aber auch

die Politik und die Verwaltung. Die

Gesellschaft ist nur so gut, wie Interessen

an einer Entwicklung zusammenwirken

und wie wir alle Eigenverantwortung

übernehmen. Das bedeutet

auch, nicht permanent mehr Freiheiten

und neue Forderungen in den Raum zu

stellen. Dieses Narrativ ist ein Gebot

für uns alle. Wir sind aufgefordert, diese

Werte und Emotionen auch über die

Kantonsgrenzen hinaus zu versetzen.

4


Karte

Flüelen

S. 35, 76, 94, 103

Altdorf

S. 02, 06 – 07, 10, 12, 13 , 15, 16–17, 20,

26, 27, 28–29, 30, 32–33, 34, 41, 42,

44–45, 46, 48, 49, 51, 62, 63, 65, 66–67,

68, 70, 71, 80–81, 82, 83, 84, 85, 86, 89,

94, 95, 96, 97, 98, 100, 104–105, 108

Seelisberg

S. 18, 43

Sisikon

S. 87

Bürglen

S. 08, 09, 68 Unterschächen

S. 69, 107

Seedorf

S. 64,

78–79, 102

Attinghausen

S. 14, 50

Schattdorf

S. 11, 21, 31, 40,

46, 77, 88, 99, 101

Erstfeld

S. 19, 64, 100

Amsteg

S. 47, 70

Andermatt

S. 34, 102

5


GEMEINSAM

STROM AUS

SONNENKRAFT

PRODUZIEREN

EWA-energieUri investiert

seit Jahren konsequent

in erneuerbare

Energien. Davon

profitieren auch die

Kundinnen und Kunden

mit innovativen Produkten

und Dienstleistungen.

«MeinURstrom

Sun» ist die neueste

Innovation.

Spätestens mit dem Ausbruch des

Krieges zwischen Russland und der

Ukraine im vergangenen Februar wurde

die Abhängigkeit der Schweiz vom

Ausland bei der Energieversorgung allen

bewusst: Der bereits damals hohe

Preis für Strom hat sich am internationalen

Grosshandelsmarkt innerhalb

kurzer Zeit verfünffacht und niemals

möglich gehaltene Höchstwerte erreicht.

Auch ist die Angst vor einem

drohenden Kollaps der Energieversorgung

aufgrund der Öl- und Gasabhängigkeit

Europas von Russland

deutlich angestiegen. Eine schnelle

Lösung für diese grossen Herausforderungen

gibt es nicht. Die Bedeutung

der lokalen, erneuerbaren Energieversorgung

in der Schweiz hat jedoch rasant

an Wichtigkeit gewonnen.

12 Wasserkraftwerke in 12 Jahren

EWA-energieUri geht diesen Weg der

erneuerbaren und lokalen Stromproduktion

schon seit Jahren konsequent.

Zusammen mit Partnern wurden rund

135 Millionen Schweizer Franken investiert

und damit 12 neue Wasserkraftwerkprojekte

im Kanton Uri erfolgreich

umgesetzt. Das neuste dieser

12 Kraftwerke, das KW Palanggenbach

im Bodenwald in Seedorf, wird schon

bald ein erstes Mal Strom aus dem Palanggenbach

produzieren. In Zahlen

ausgedrückt bedeuten all diese Wasserkraftwerke

einen Zubau von 117 GWh

Energie oder umgerechnet Strom für

26'000 Haushalte. Wie wichtig dieses

Engagement vom führenden Urner

Energiedienstleister ist, zeigt der Vergleich

mit Kohlestrom deutlich: Mit

dem ganzen Kraftwerkspark (inklusive

Partnerwerke) spart EWA-energieUri

jährlich rund 400'000 Tonnen

CO2 gegenüber Kohlekraftwerken ein.

Neben den ökologischen Vorteilen bieten

Wasserkraftwerke auch mehr Unabhängigkeit

von ausländischem Strom

und steigern so auch die eigene Versorgungssicherheit.

Erneuerbare Energieversorgung

Wasserkraft wird auch in Zukunft für

EWA-energieUri der wichtigste Pfeiler

bleiben. Ziel muss es sein, die bestehenden

Kraftwerke bestmöglich

zu optimieren und Möglichkeiten für

einen weiteren Zubau von Energie aus

Wasserkraft regelmässig zu evaluieren.

Daneben spielen aber auch Sonne und

Wind eine wichtige Rolle. EWA-energieUri

hat bereits in den vergangenen

Jahren hohe Investitionen in den Photovoltaik-Ausbau

im Kanton Uri getätigt

6


Iwan Imholz, Leiter Energievertrieb, auf dem Dach der Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) in Schattdorf. Hier plant EWA-energieUri eine

Solargemeinschaft, wovon einzelne Quadratmeter der Photovoltaikanlage gekauft werden können.

und wird diesen weiter vorantreiben.

Auch die Windkraft gilt es in Uri in

Zukunft noch stärker für die erneuerbare

Stromproduktion zu nützen.

Entscheidend für eine lokale und CO2-

freie Energiezukunft ist der richtige

Mix zwischen den verschiedenen erneuerbaren

Energien. Neben dem Engagement

für erneuerbare Energieproduktion

bietet EWA-energieUri seinen

Kundinnen und Kunden mit «Smart-

Energy» individuelle Lösungen, um

auch zu Hause mit integrierten Gesamtenergielösungen

einen eigenen Beitrag

an die Energiewende zu leisten. Sei dies

mit einer Photovoltaikanlage auf dem

Dach, einer Wärmepumpe im Keller

oder Ladelösungen für die E-Mobilität.

Solargemeinschaft Uri

Die neuste Innovation von EWAenergieUri

heisst «MeinURstrom Sun».

«Damit können auch Kundinnen und

Kunden, welche zu Hause keine Voraussetzungen

zum Betrieb einer eigenen

PV-Anlage haben, im Rahmen einer

Solargemeinschaft sauberen Strom

aus Sonnenenergie beziehen», erklärt

Iwan Imholz, Leiter Energievertrieb

bei EWA-energieUri, und ergänzt:

«Das Produkt steht allen Stromkundinnen

und -kunden von EWA-energieUri

zur Verfügung, auch jenen,

welche bereits eine eigene PV-Anlage

besitzen.» Auf dem Dach der Stiftung

Behindertenbetriebe Uri (SBU) in

Schattdorf plant EWA-energieUri eine

Solar gemeinschaft, wovon einzelne

Quadratmeter der Photovoltaikanlage

gekauft werden können. Durch diese

Beteiligung an der Solargemeinschaft

erhalten die Käuferinnen und Käufer

für einen Fixpreis pro Quadratmeter

20 Jahre lang jährlich CO2-freien Strom

aus Sonnenkraft. Ein grosser Vorteil:

Kundinnen und Kunden müssen sich

über Investitionen, Planung, Bau und

Wartung der PV-Anlage keine Gedanken

machen. EWA-energieUri bietet

«MeinURstrom Sun» als Rundum-

Sorg los-Paket an und kümmert sich

somit um alle Angelegenheiten. Ein

Quadratmeter der Solargemeinschaft

auf dem SBU-Dach entspricht dabei

einer jährlichen Stromproduktion von

165 kWh. Dies entspricht zirka 4 % des

jährlichen Strombedarfs eines durchschnittlichen

Schweizer Haushaltes.

Die gewünschte Anzahl Quadratmeter

der Solargemeinschaft können direkt im

Online-Tool unter meinurstrom-sun.ch

ausgewählt werden. Iwan Imholz ist

überzeugt: «Mit ‹Mein URstrom Sun›

erhalten Kundinnen und Kunden von

EWA-energieUri ein hochwertiges, regional

erzeugtes Naturstromprodukt

und tragen so ihren Teil zur Reduktion

der CO2-Emissionen und einer erfolgreichen

Klimawende bei.» Einzelne

oder mehrere Quadratmeter der Anlage

können ab sofort online reserviert

werden.

MeinURstrom Sun

Die Solargemeinschaftsanlage auf

dem Dach der SBU in Schattdorf ist

ab sofort im Verkauf. Einzelne Quadratmeter

können direkt im Online- Tool

ausgewählt und reserviert werden.

www.meinurstrom-sun.ch

Herrengasse 1

6460 Altdorf

041 875 08 75

mail@energieuri.ch

www.energieuri.ch

7


Wir beraten persönlich, individuell und kompetent.

Hans-Ueli Imholz

Josef Imholz

Monika von Euw-Imholz

Thomas Imholz

Silvia Imholz

Christine Traub

Edith Gisler

Edy Arnold

Felicitas Gantner

Géraldine Fedier

Andrea Geisser

Hanspeter Gisler

Helen Tresch

Joanne Muoser

Anja Günther

Lars Gwerder

Laura Bulgheroni

Marcello Aschwanden

Martina Gisler

Annelore Gnos

Nadine Frei

Nadja Gwerder

Nino Gisler

Oskar Schelbert

Petra Schnitzer

Samuel Kempf

Sandra Büchi

Sascha Gisler

Sepp Herger

Bernadette Furger

Sira Lussmann

Sonja Tresch

Sonja Gisler

Steve Gisler

Tanja Aschwanden

Chiara Zurfluh

Yvonne Planzer

Wisi Marty

Werni Gisler

Vreny Gisler

Viviane Wey

Tim Bissig

Imholz Sport AG

Klausenstrasse 142

6463 Bürglen

8

Telefon 041 874 00 90

E-Mail box@imholzsport.ch

Internet www.imholzsport.ch


Grosses Herz und kleine Gesten …

«Ein cooles Team», sagt eine

Mitarbeitende, erfreut auch

von der Vielseitigkeit und

Abwechslung im beruflichen

Alltag bei Imholz Sport. Es

sei interessant, «nicht nur zu

verkaufen, sondern beispielsweise

auch beim Einkauf

mitzuwirken und Verantwortung

zu übernehmen».

Eine der schönsten Aufgaben

sei es jedoch, Kunden und

Kundinnen mit den passenden

Produkten ausrüsten

und damit ihren Einkauf

auch zum Erlebnis machen

zu können – abschliessend

mal an der legendären Bar

im Gespräch über Gott und

die Welt, wie man so sagt.

Diese Aussage belegt auch

das grosse Vertrauen der

breiten Stammkundschaft

bei Imholz Sport, dem traditionellen

Familienunternehmen.

Für Hansueli Imholz, Josef

Imholz, Monika von Euw-

Imholz und Thomas Imholz

ist offenbar: «Freundlichkeit,

Authentizität, Motivation

und Kompetenz der Mitarbeitenden

sind ein entscheidender

Faktor, ja das Herz

für den Erfolg oder Misserfolg

des Unternehmens. Wir

sind stets bemüht, mit Anerkennung,

Engagement und

Initiative bei attraktiven Arbeitsbedingungen

das kleine

Einmaleins im Arbeitsalltag

vorzuleben.» Und eine

der wichtigsten Säulen bei

Imholz Sport ist die individuelle

und fachlich fundierte

Beratung. «Besser zu sein als

der Onlinehandel», ergänzt

eine Angestellte. «Dass unsere

Arbeit geschätzt wird,

zeigen auch kleine Gesten

vonseiten der Kundschaft,

wenn sie zum Beispiel Schokolade

mitbringen oder uns

einen Dankesbrief schreiben,

wenn ein Kunde an

Silvester mit einer Flasche

Champagner reinkommt,

um zu danken und mit uns

anzustossen.»

Fazit: Imholz Sport setzt auf

einen wirklichen Mehrwert

und eine besondere Atmosphäre

– mit der guten Nachricht:

Auch in der Zeit des

Onlineshoppings hat das

klassische Ladengeschäft

für die meisten Menschen

nichts von seiner Faszination

verloren.

Molitor –

Ski und Service

Die Skier der neuen

Schweizer Sportmarke

Molitor, fabriziert bei

Stöckli Schweiz, tragen

nicht umsonst den Namen

des legendären

Ski rennfahrers und

Unternehmers Karl Molitor.

Sowohl der Riesenslalomski

als auch das

Slalommodell stecken

voller Innovation und

Perfektion. Genauso innovativ

ist Molitor auch

beim Ski-Service. Denn

beim Kauf eines Molitor-

Skis – die exklusiv bei

den Partnern der Premium

Sport Group AG

erhältlich sind – gibt

es gratis lebenslang

den Ski-Service in 28

Sportgeschäften der

Schweiz, auch bei

Imholz Sport in Bürglen

und Andermatt. So wird

jede Abfahrt mehr als

legendär.

Klausenstrasse 142

6463 Bürglen

041 874 00 90

box@imholzsport.ch

www.imholzsport.ch

9


Wirtschaft Uri – der Dachverband der

Urner Unternehmen

Die Geschäftsleitung von Wirtschaft Uri: Ueli Arnold, René Röthlisberger (Präsident), Werner Jauch, Beat Marty, Gregor Bless, Thomas Arnold und

Guido Unternährer (von links).

Auf den Punkt gebracht:

Wirtschaft Uri setzt sich

für ein starkes Unternehmertum

mit wirtschaftsfreundlichen

Rahmenbedingungen

und für einen

wettbewerbsfähigen Kanton

Uri ein. Mit allen fünf

Gewerbevereinen, einem

Bauwirtschafts- und einem

Industrieverband sowie

rund acht Branchenverbänden

gehört Wirtschaft

Uri zum grössten Verband

im Kanton Uri sowohl hinsichtlich

der Anzahl Mitglieder

als auch bezüglich

der Anzahl Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer.

Rund 900 Firmen sind direkt

oder indirekt Mitglied

von Wirtschaft Uri, und

rund 8500 Angestellte sind

Teil dieser erfolgreichen

KMUs und Industriefirmen,

welche die Zukunft unseres

Kantons mit beeinflussen

und gestalten können.

Wirtschaft Uri ist demokratisch

zusammengesetzt,

partei- und verwaltungspolitisch

unabhängig.

Der Präsident, René Röthlisberger,

ist überzeugt:

«Die Urner Unternehmen

brauchen gegenüber Politik,

Behörden, Medien und Bevölkerung

eine starke Stimme,

eben einen Verband,

der ihre Interessen vertritt.»

Wirtschaft Uri bündelt als

Dachorganisation der angeschlossenen

Verbände die

gemeinsamen strategischen

Interessen gegenüber der

Öffentlichkeit, der Behörden,

der Verwaltung und

der Politik. Sie ist Ansprechpartnerin

für alle Unternehmerinnen

und Unternehmer

in wirtschaftlichen Fragen

und positioniert sich auch in

den Medien für ihre Interessen.

Sie stärkt das Image der

Urner Wirtschaft, indem die

Bedeutung und die Leistungen

der Urner Firmen sichtbar

gemacht werden. Unser

Ziel ist, den Standort Uri für

hiesige, ausserkantonale und

internationale Unternehmen

attraktiver zu gestalten.

Die Geschäftsleitung hat

klare Anliegen: Sie erwartet,

dass Politik und Verwaltung

den Puls und die Sorgen

der Wirtschaft spüren.

Wir fordern einen schlanken

Staat (tiefe Staatsquote)

Dätwylerstrasse 27

6460 Altdorf

041 417 01 46

info@wirtschaft-uri.ch

www.wirtschaft-uri.ch

und grösstmögliche Deregulierung

sowie einen Abbau

der Bürokratie.

Zeigen wir allen Stakeholdern,

die mit der Wirtschaft

verbunden sind, den Unternehmern,

den Mitarbeitenden,

der Jugend, der Politik

und der Verwaltung und der

ganzen Bevölkerung, dass es

sich lohnt, in einem intakten

Lebensraum Uri zu wohnen,

denn Wirtschaft, das sind wir

alle. Eine gesunde und stabile

Wirtschaft ist der Motor der

Gesellschaft, konzentrieren

wir uns also darauf, dass dies

möglich bleibt und uns Perspektiven

für die Zukunft in

Uri ermöglicht.

Für eine Mitgliedschaft

sind alle Firmen, die in Uri

ihren Sitz haben, berechtigt.

Weitere Informationen

sind unter www.wirtschaft-uri.ch

verfügbar.

10


Abwechslung, nette Kunden

und schöne Erlebnisse

Theo Bissig: «Als Busfahrer wird es nie langweilig.»

«Ich schätze den Kundenkontakt sehr. Ausserdem habe

ich mich schon immer für grosse Fahrzeuge und deren

starke Motoren interessiert und bin gerne gefahren.

Das Schöne ist die Abwechslung in meinem Beruf.»

Tatjana Gander schätzt das aufgestellte und hilfsbereite Team bei der AAGU.

«Bei der Auto AG Uri konnte ich meinen Traum umsetzen:

grosse Gefährte fahren. Trotzdem zweifelte ich

anfangs manchmal an mir. Doch dann sagte ich mir:

Du kannst das. Ich bin froh, habe ich die Zähne zusammengebissen,

denn Busfahren macht wirklich Freude.»

Theo Bissig, 60 Jahre alt, Erstfeld, Busfahrer. War

früher Schreiner, Möbelverkäufer, dann Lokführer.

Ist seit sechs Jahren bei der Auto AG Uri.

Tatjana Gander, 55 Jahre alt, Silenen, Busfahrerin.

War früher Verkäuferin, ist Mutter von drei Kindern.

Kam vor zehn Jahren zur Auto AG Uri.

… weil er dabei alles verbinden kann: die Freude

an der Arbeit mit Menschen, das Fahren mit den

grossen Fahrzeugen. Und weil es nie langweilig

wird: «Die Strecken sind zwar dieselben, aber die

Menschen, der Verkehr und die Natur sind immer

anders.»

… weil die Arbeitszeiten viele Freiheiten bieten –

«unter der Woche steht man am Skilift nie an» – und

weil man im Kanton Uri arbeiten kann. «Die Landschaft

ist hier einfach herrlich. Wenn man morgens

in den Tag hineinfährt oder abends auf den Vollmond

zufährt, ist das wunderbar.»

«Letztens kam ein Pendler am Ende seiner Fahrt

zu mir nach vorne und hat mir gedankt, dass ich

immer so angenehm und ruhig fahre. Das hat mich

sehr gefreut.»

Fährt gerne

Bus

Kann den

Beruf

empfehlen

Besonders

schönes

Erlebnis:

… weil sie von grossen Fahrzeugen schon immer

fasziniert war und die vielen netten Fahrgäste und

schönen Erlebnisse schätzt – zum Beispiel, dass sie

immer wieder Wildtiere sieht. «Ausserdem sind

wir Fahrer selbstständig, aber doch mit dem Team

verbunden.»

… denn: «Wer eine verantwortungsvolle, teils hektische,

abwechslungsreiche Tätigkeit mit unregelmässigen

Arbeitszeiten sucht und ein aufgestelltes

und hilfsbereites Team schätzt, ist bei der AAGU

genau richtig.»

«Einmal bin ich um 00.30 Uhr von Altdorf nach

Schattdorf gefahren. Da ist mir auf der Gegenfahrbahn

ein wilder Hase entgegengehoppelt.»

Ried 1

6467 Schattdorf

041 874 72 72

info@aggu.ch

www.aagu.ch

Hast auch du Lust auf einen spannenden, abwechslungsreichen,

sicheren Beruf? Bewirb dich

als Busfahrer/Busfahrerin bei der Auto AG Uri.

11


Schmiedgasse 10

6460 Altdorf

041 870 11 91

info@zentrummarkt.ch

www.zentrummarkt.ch

IHR URNER

ALPKÄSE –

SPEZIALIST.

12


Mit persönlichen Tipps in die Ferien

Die Ferienspezialistinnen und -spezialisten freuen sich, dass die Reiselust bei den Menschen zurückgekehrt ist.

Die Freude ist gross bei

rilex – dein persönliches

Reisebüro. «Bei den Menschen

ist die Freude am

Reisen zurückgekehrt», sagt

Claudia Ulrich, Leiterin der

Filiale Altdorf. «Sie tun fast

alles, um ihre Ferienträume

zu verwirklichen.» Sie

lächelt. Denn für die Mitarbeitenden

von rilex bedeutet

dies: Sie können endlich

wieder das tun, was sie am

liebsten machen – Kundinnen

und Kunden beraten, Reisen

in alle Welt möglich machen

und ihre Leidenschaft fürs

Reisen vermitteln.

Der Februar war wie ein

Startschuss im Reisebüro.

Kaum hatte der Bundesrat

die Massnahmen aufgehoben

und wurden auch

weltweit die Einschränkungen

zurückgenommen,

war Betrieb bei rilex in Altdorf.

Und dort waren die

Mitarbeitenden Feuer und

Flamme. Zwei neue Mitarbeitende

hatten angefangen,

die Tools für die Kundinnen

und Kunden – zum Beispiel

die rilex-App und das Reisetagebuch

– waren frisch

überarbeitet parat. «Wir

sind gestärkt aus der Krise

gekommen», ist Claudia

Ulrich überzeugt.

Da machen auch die Herausforderungen

wie die Probleme

bei den Airlines und an

den Flughäfen nichts aus, die

sich derzeit bieten. Sie unterstreichen

sogar, wie wichtig

die Funktion als Reisebüro

ist. «Wir haben das Knowhow

und sind via 24/7-Notfalltelefon

jederzeit erreichbar,

wenn es Probleme gibt»,

sagt Claudia Ulrich. «Es gibt

in jeder Situation eine Lösung,

und wir stehen unseren

Kundinnen und Kunden

gerne zur Seite.»

Die persönlichen Reisetipps

von Mitarbeitenden und

ihr Know-how sind wertvoll.

Denn diese reisen selber

unheimlich gerne. «Wir

sind überzeugt, dass wir

dadurch unseren Kundinnen

und Kunden die besten

Vorschläge und Ideen geben

können. Wenn wir selbst vor

Ort waren, kennen wir die

schönsten Strände, spektakulärsten

Aussichten und

die besten Hotels und teilen

unsere Tipps gerne», sagt

Claudia Ulrich. Und wenn

dann wieder ein Kunde oder

eine Kundin glücklich und

erholt in den Ferien weilt,

ist die Freude bei den rilex-

Mitarbeitenden gross. Sie

haben ihr Ziel erreicht: den

Menschen ihre schönsten

Tage im Jahr zu bescheren.

Schmiedgasse 2

6460 Altdorf

041 874 54 54

altdorf@rilex.ch

www.rilex.ch

13


Menschen und Maschinen für Wald und Wiese

Traditionelles Familienunternehmen

feiert Jubiläum

Was vor 70 Jahren in Attinghausen

klein angefangen hat,

ist heute eine Holding mit über

50 Mitarbeitenden: Ab 1952

belieferten Anna und Andreas

Zgraggen Bauern in der Umgebung

mit Heu, Stroh, Futter-

und Düngemitteln – erst

mit Rind und Wagen, später

mit Traktoren. Daneben führten

sie einen Bauernhof und die

Landi Attinghausen. Heute ist

Zgraggen Holding AG in den

Bereichen Transport, Fernwärme

und Maschinendienstleistungen

tätig.

Vielseitige Transport- und

Maschinendienstleistungen

Die 1998 gegründete Zgraggen

Transport AG steht in der Tradition

der einstigen Fuhr halterei.

Sie entwickelte sich zur Dienstleisterin

für Spezialtransporte

und Landesprodukte. Mit ihrem

Fahrzeug- und Maschinenpark

erfüllt sie jeden Auftrag prompt

und zuverlässig. Die Zgraggen

Transport AG bietet nicht nur

Stückguttransporte und Krandienstleistungen

an. Sie transportiert

mit ihren Spezialfahrzeugen

auch Tiere, Milch, Heu,

Stroh oder Holz.

Die Zgraggen Transport AG und die Zgraggen Agro GmbH bieten Transport- und Maschinendienstleistungen aller Art.

Aus dem Landwirtschaftsbetrieb

der Familie Zgraggen

entstand 2002 die Zgraggen

Agro GmbH. Sie ist Partnerin

für Maschinendienstleistungen

aller Art – insbesondere

für Land- und Forstwirtschaft.

Ihre Maschinen pressen etwa

Heu- und Siloballen. Zudem

ist die Firma mit ihren Allrad-

Traktoren im Winterdienst und

im Baumaschinentransport tätig.

Ein weiteres Standbein der

Zgraggen Agro GmbH ist der

Handel und das Verarbeiten von

Energieholz.

Nachhaltige Energieprojekte

aus einer Hand

Seit dem Einstieg in den Bereich

der Wärmeenergie 2007

hat sich das Unternehmen stark

entwickelt. Das Kerngeschäft

Das Heizwerk Uri in Schattdorf liefert Wärmeenergie für den Urner Talboden.

14

der Zgraggen Energie Holding

AG ist die Lieferung von Fernwärme

an die Endverbraucher.

Dazu hat sie Heizwerke in

Schattdorf, Altdorf, Göschenen

und Engelberg gebaut. Die ganze

Wertschöpfungskette erfolgt

innerhalb der Familien-Holding:

Die Zgraggen Energie

Holding AG betreibt mit ihren

Tochtergesellschaften die Heizwerke

und die dazugehörigen

Fernwärmenetze. Zudem ist

sie kompetente Partnerin für

nachhaltige Energieprojekte,

von der Idee bis hin zur Realisierung.

Die Zgraggen Agro

GmbH beschafft und verarbeitet

mit ihren Maschinen Holz zu

Hackschnitzeln. Die Zgraggen

Transport AG liefert diese wiederum

zu den Heizwerken.

Nun feiert die Zgraggen Holding

AG, welche 2012 von Ruedy,

Leo, Othmar und Simon

Zgraggen gegründet wurde, ihr

Postfach

6468 Attinghausen

041 874 09 96

Auf der sicheren Seite

info@zgraggenholding.ch

mit einem starken Partner

www.zgraggen-holding.ch

70-jähriges Bestehen. Mit Anita

Zurfluh-Zgraggen, Simon

Zgraggen und Elias Zgraggen

ist inzwischen die dritte Generation

am Steuer. Somit ist

das breit aufgestellte Familienunternehmen

für die Zukunft

bestens gerüstet.

KRA

VOR


WWF prämiert Fotos

unserer «Wilden Nachbarn»

Die abgebildeten Hermeline wurden von Stefan Gerth in freier Wildbahn

fotografiert.

Vom Vierwaldstättersee

bis zum Gotthardpass. Der

Kanton Uri hat eine unglaubliche

Vielfalt an Lebensräumen.

Doch unser Wissen

über das Vorkommen und die

Verbreitung der tierischen

Mitbewohner ist beschränkt.

Das Projekt «Wilde Nachbarn

Uri» will Wildtiere im

Kanton sichtbar machen

und Wissenslücken über deren

Verbreitung schliessen.

Dazu werden gemeinsam mit

der Bevölkerung Wildtierbeobachtungen

gesammelt,

insbesondere von Hermelin

und Mauswiesel.

Schickt eure besten Fotos und

gewinnt einen tollen Preis

Tiere faszinieren – und erst

recht auf grossartigen Bildern.

Um solche Schnappschüsse

zu prämieren, hat der

WWF Uri im Rahmen des

Projektes «Wilde Nachbarn

Uri» einen Fotowettbewerb

gestartet. Das Projekt will

Wildtiere im Kanton sichtbar

machen und Wissenslücken

über die Verbreitung

der Wildtiere schliessen.

Zudem nehmen Bilder von

Tieren, die im Kanton Uri

gemacht und auf die Plattform

uri.wildenachbarn.ch

hochgeladen wurden, an einem

Wettbewerb teil. Ladet

Beobachtungen mit Bild auf

die Plattform hoch, über die

Website oder via App «Wildtiere».

Jedes Bild ist wichtig,

und mit etwas Glück können

attraktive Preise im Gesamtwert

von 600 Franken

gewonnen werden. Der Fotowettbewerb

läuft bis am 31.

Januar 2023. In zwei Kategorien

werden Preise verliehen:

In der Kategorie «Bestes

Wieselbild» entscheidet eine

Fachjury über das beste Bild

von Hermelin oder Mauswiesel.

Das Publikum bestimmt

den Gewinner beziehungsweise

die Gewinnerin des

Publikumspreises. Vom 15.

Februar bis am 15. März 2023

können alle Nutzerinnen und

Nutzer für ihr Lieblingsbild

abstimmen. Die ausgewählten

Bilder werden an der Mitgliederversammlung

2023

des WWF Uri prämiert.

WWF Uri sorgt für die regionale

Verankerung der

Organisation im Kanton,

beobachtet die Entwicklung

in Uri, warnt bei fragwürdigen

Eingriffen in die

Natur und erarbeitet gegebenenfalls

Rechtsfälle.

Die Vorstandsmitglieder

führen auch Natureinsätze

und Veranstaltungen

durch und stossen eigene

lokale Projekte an.

WWF Uri

Brüggligasse 9

6004 Luzern

041 417 07 25

fabian.haas@wwf.ch

uri.wildenachbarn.ch

15


TEAM WILL NEUE

AKZENTE SETZEN

Wohnüberbauung «Am Plätzli».

Bewährtes erhalten,

aber auch eigene

Akzente setzen. Das

wollen die vier neuen

Inhaber der

G&A Architekten AG.

Die 1981 von Max Germann und Bruno

Achermann gegründete G&A Architekten

AG gilt als eine der renommiertesten

Urner Firmen in den Bereichen Architektur,

Städtebau und Projektentwicklung.

Zu den bekanntesten Projekten,

die vom Altdorfer Unternehmen in den

vergangenen Jahren geplant wurden,

zählen die Hotels The Chedi und Radisson

Blu in Andermatt, die Gotthard

Raststätte in Schattdorf, die Wohnüberbauung

Chrüzacher in Hünenberg oder

auch die International School of Zug and

Luzern und die Landi Zugerland in Baar.

Aktuell laufen Projekte wie die «Plätzli»-

Überbauung in Altdorf, das Wohn- und

Gewerbegebäude Mülirain in Unterägeri

und die Stoos Lodge. Anfang 2022 haben

mit Jeanette Muther, Aurélien Véry,

Alfred Achenbach und Lionel Bapst

vier langjährige Mitarbeitende mit viel

Erfahrung in den Bereichen Planung,

Architektur und Ausführung das Architekturbüro

übernommen. «Wir wollen

Bewährtes erhalten, aber auch eigene

Akzente setzen», umschreibt Architekt

und Projektleiter Aurélien Véry die

Strategie des Teams. Er ist auch für die

Kommunikation der Firma zuständig.

16

Aufträge generiert das Altdorfer Architekturbüro

aus direkten Anfragen von

Bauherrschaften und aus Wettbewerben,

aber auch aus der Entwicklung

eigener Ideen. Zu den Kernkompetenzen

des G&A-Teams gehören Bauten in

den Bereichen Hotellerie/Gastronomie,

Tourismus, Bildung, Soziales, Gewerbe

und Industrie, aber auch hochwertiger

Wohnungsbau oder planerische

Arbeiten für Siedlungs- und Quartierentwicklungen.

«Unsere Dienstleistungen

beschränken sich dabei nicht nur

auf den Entwurf von Projekten», betont

Véry. «Sie erstrecken sich von der

Idee bis hin zur Schlüsselübergabe des

fertigen Werks.» Das heisst: Die Mitarbeitenden

der G&A Architekten AG

entwickeln Ideen, verfassen Expertisen

und Machbarkeitsstudien, planen Projekte,

verhandeln mit den Behörden,

leiten die Baustellen und unterstützen

die Bauherrschaft während der Realisierung

ihrer Vorhaben in den unterschiedlichsten

Belangen.


Das Team der G&A Architekten AG vereint jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Projektentwicklung.

regionale Wertschöpfung wieder vermehrt

in den Vordergrund zu rücken,

etwa bei der Wahl der Baumaterialien.»

Stoos Lodge.

Zurzeit beschäftigt das Altdorfer

Unternehmen 27 Mitarbeitende. Zum

Team gehören auch vier Lernende,

die ihre Ausbildung als Zeichner/-in

Fachrichtung Architektur absolvieren.

«Wir integrieren sie möglichst früh in

die gemeinschaftliche Entwicklung von

Projekten und den permanenten Informationsaustausch»,

hält Véry fest. «Dies

geschieht nicht zuletzt mit Blick auf den

Fachkräftemangel, der auch in unserer

Branche ein wachsendes Problem darstellt.

Ausgebildete Architekten, Bauleiter

und Zeichner sind vor Ort nur

schwer zu finden, denn die grösseren

Zentren wie Zürich, Zug oder Luzern

sind für viele Leute attraktiver.» So bemüht

sich die G&A Architekten AG seit

Jahren um den frühzeitigen Kontakt zu

Studierenden aus dem Urnerland und

setzt zugleich auf die Weiterbildung der

eigenen Mitarbeitenden. Bei der Rekrutierung

von Personal wird die G&A

Architekten AG auch ausserkantonal

fündig. Das beinhaltet für Véry einen

positiven Aspekt: «Diese Fachkräfte

bringen aufgrund des unterschiedlichen

kulturellen Hintergrunds und der verschiedenen

Ausbildungen nicht nur andere

Sichtweisen ein, sondern oft auch

erfrischende und überraschende Ideen.

So wird im Team das Nachdenken und

Überdenken verstärkt gefördert, um

schliesslich zu innovativen Ansätzen

für kreative und nachhaltige Projekte

zu führen.» Gerade Architekten sind

heutzutage mit dem Thema Nachhaltigkeit

konfrontiert. «Wir müssen uns

den fundamentalen Veränderungen

unserer Zeit stellen, Nachhaltigkeit ist

zunehmend ein Pflichtgebot der Gesellschaft

gegenüber», erklärt Véry. Um ein

konkretes Beispiel zu nennen: «Die aktuellen

Lieferengpässe zwingen uns, die

17

Innovativ und zukunftsorientiert will

die Geschäftsleitung aber auch im Bereich

der Digitalisierung sein: «Digitales

Bauen ist für uns ein Muss. Ein 3D-

Modell kommt der Realität viel näher

als 2D-Pläne und hilft, Wünsche der

Kundschaft schneller und verständlicher

umzusetzen. Mit dem virtuellen

Modell können Probleme früher erkannt

und entsprechend korrigiert werden.

Denn unsere Werke sollen nicht

nur den kurzfristigen Ansprüchen gerecht

werden, sondern auch in ferner

Zukunft noch Freude bereiten.»

Die Visionen der G&A Architekten AG

Gotthardstrasse 31

6460 Altdorf

041 874 08 30

info@ga-architekten.ch

www.ga-architekten.ch


Wir produzieren

Bergkäse

in Seelisberg.

Sämi Raschle und Selina Aschwanden

Weitere Infos unter

ausderregion.ch/luzern

18


Ein kompletter Beruf in einem

kompletten Betrieb

Sie im 3. Lehrjahr, er seit 40 Jahren im Unternehmen. Sarah Gisler und Bruno Tresch verbindet die Liebe zu ihrem Beruf.

«Das mache ich wahrscheinlich

nicht lange», dachte

Bruno Tresch im 2. Lehrjahr

bei der Schreinerei Beeler

AG. Inzwischen ist er seinem

damaligen Lehrbetrieb

schon seit 40 Jahren treu.

Seine junge Kollegin Sarah

Gisler hingegen steht im 3.

Lehrjahr noch ganz am Anfang

ihrer beruflichen Laufbahn.

Schon immer wollte

sie Schreinerin werden,

hat viel mit Holz gearbeitet

und mit ihrer Familie sogar

eigenhändig ein Ferienhaus

umgebaut.

Die Liebe zu ihrem Beruf

verbindet Bruno Tresch und

Sarah Gisler, auch wenn es

in Bruno Treschs Fall erst

Liebe auf den zweiten Blick

war. Denn die Arbeit war

anders, als er sich das vorgestellt

hatte. «Doch dann kamen

wir unter anderem zum

Treppenbau, wo ich sehr

schnell Fuss fasste.» Heute

ist Bruno Tresch der Hauptverantwortliche

für den

Treppenbau bei der Schreinerei

Beeler AG. Und selbstbewusst

sagt er: «Ich bin

überzeugt, dass wir in diesem

Bereich marktführend

sind!» Auch Sarah Gisler hat

es der Treppenbau angetan.

Sie erklärt: «Die Arbeit ist

sehr vielfältig, was vor allem

mit den verschiedenen Materialien

zu tun hat.» Denn

wo früher alles aus Holz war,

arbeiten Schreinerinnen und

Schreiner inzwischen auch

mit Metall, Glas, Kunststoff

und vielem mehr. Da

die Schreinerei Beeler AG

zudem fast alle Arten von

Schreinerarbeit macht, hat

Sarah Gisler Einblick in die

unterschiedlichsten Bereiche

ihres Berufs und absolviert

so gesehen eine absolut

komplette Lehre.

«Als vor 20 bis 25 Jahren

erstmals eine Frau bei uns

angefangen hat, war das

noch speziell», erinnert sich

Bruno Tresch. Sarah Gisler

aber sagt: «Bei meiner Berufswahl

hat das überhaupt

keine Rolle mehr gespielt.»

Bei den Schnupperlehrlingen

gibt es gemäss Bruno

Tresch mittlerweile sogar

fast mehr Frauen als Männer.

Jedes Jahr besetzt die

Schreinerei Beeler AG eine

bis zwei Lehrstellen neu. Sarah

Gisler ist deshalb nur eine

von insgesamt acht Lernenden

im Betrieb. Öfter kommt

es vor, dass Lernende nach

ihrer Ausbildung direkt weiterbeschäftigt

werden. Doch

auch von denen, welche die

Firma nach der Lehre verlassen,

kommen nicht wenige

irgendwann zurück. Das

Klima ist top, die Arbeit interessant.

«Man darf einfach

nicht bei den ersten Widerständen

gleich hinschmeissen»,

wie Bruno Tresch aus

der Erfahrung seiner eigenen

Lehre weiss. Und Sarah Gisler

pflichtet ihm bei: «Genau

meine Meinung!»

Hofstatt 3

6472 Erstfeld

041 880 13 22

info@beeler-schreinerei.ch

www.beeler-schreinerei.ch

19


Badmeister: Traum- oder Knochenjob?

«Was machst du noch nebenbei?»

Werde er ab und zu

gefragt. Badmeister Philipp

Baumann aus Seedorf, ursprünglich

gelernter Schreiner

und Zimmermann:

«Viele können sich gar nicht

vorstellen, was alles zum Job

des Badmeisters gehört. Es

ist nicht nur die Aufsicht im

Schwimmbad. Wir sind auch

für den technischen Unterhalt

des Schwimmbads,

unter anderem für die Badewassertechnik,

Heizungs-,

Lüftungs- und Sanitäranlagen

und die Sauberkeit

der Anlagen zuständig und

besorgt für das Einhalten

der Hygienevorschriften als

wichtige Voraussetzung für

unbeschwerte Badefreuden.

Unsere Aufgabe ist auch die

Pflege der Umgebung.» So

dauert der Arbeitstag, aufgeteilt

in zwei Schichten, von

5.00 bis 23.00 Uhr.

Neben der Aufsicht der Badegäste ist Philipp Baumann auch für den technischen Unterhalt des Schwimmbads

verantwortlich.

Der Badmeister ist Gastgeber,

Ansprech- und Aufsichtsperson,

damit sich die

Besucherinnen und Besucher

wohlfühlen, ausgebildet

in Erster Hilfe und als Rettungsschwimmer,

aber auch

Handwerker. «Man muss sehr

flexibel sein, und es braucht

Gewandtheit im Umgang mit

Badegästen. Es ist ein vielseitiger,

sehr interessanter

und selbstständiger Job, eben

auch mit Knochenarbeit», erklärt

Philipp Baumann.

Hinweis an Eltern

Badmeister tragen eine

hohe Verantwortung, aber

nicht die lückenlose Überwachungspflicht

gegenüber

Kindern. Daher sein Hinweis:

Eltern sollten ihre Kinder

niemals alleine lassen und

bei Kleinkindern immer in

Griffnähe bleiben. Auch bei

grösseren Kindern sollten Eltern

wachsam sein, da Kinder

leichtsinnig sind und sich

tendenziell überschätzen.

Die Baderegeln der Schweizerischen

Lebensrettungs-

Gesellschaft (SLRG) sollten

beachtet und wenn möglich

mit dem Kind besprochen

werden. «Es kommt immer

wieder vor, dass Eltern ihre

Kinder am Eingang dem

Badmeister abgeben wollen,

auch solche, die noch

nicht schwimmen können.

Das führt immer wieder zu

Diskussionen. Einigen Eltern

ist nicht bewusst, dass

sie als Erziehungspflichtige

und nicht wir Badmeister

im Schwimmbad für die unmittelbare

Sicherheit ihrer

Kinder verantwortlich sind.

Den erwachsenen Begleitpersonen

von Kindern, die

nicht schwimmen können,

obliegt die Aufsicht über ihre

Schützlinge.»

Flüelerstrasse 104

6460 Altdorf

041 870 58 25

ahoi@schwimmbad-altdorf.ch

www.schwimmbad-altdorf.ch

20


Das erste Urner Fitnesscenter jubiliert

Die Brüder Walter und Paul Gisler eröffneten vor 40 Jahren das erste Fitnesscenter in Uri (von links).

Vor 40 Jahren öffnete das

Gislers Fitnesscenter seine

Tore. Was ursprünglich als

kühne Idee der beiden Brüder

Walter und Paul Gisler

startete, ist heute ein beliebtes

Fitnesscenter, wo Sportbegeisterte

ihrer Leidenschaft

nachgehen können.

Ende der 70er-Jahre entdeckte

Walter Gisler seine Passion

fürs Krafttraining. Die Begeisterung

war so gross, dass

er kurze Zeit danach erste

Wettkämpfe im Bodybuilding

absolvierte und diverse

Erfolge bei Schweizermeisterschaften

feiern durfte. Aus

dieser Leidenschaft entstand

die Vision, das Fitnesstraining

der Urner Bevölkerung

zugänglich zu machen.

Zusammen mit seinem Bruder

Paul Gisler planten sie 1981,

ein Fitnesscenter in Altdorf zu

eröffnen. Zu dieser Zeit gab

es in der Schweiz erst ungefähr

30 Fitnesscenter; heute

sind es über 1000. Aus Fachbüchern

und praktischer Erfahrung

stellten Walter und

Paul Gisler ihren künftigen

Gerätepark zusammen. Die

passenden Räumlichkeiten

fanden sie im Kesselbachhaus

am Lehnplatz, wo sie am 11.

Oktober 1982 mit Stolz das

erste Fitnesscenter in Uri

eröffnen konnten. Schnell

stossen die Pioniere auf Sympathie

und Sportbegeisterte.

Das Interesse für diesen Sport

war so gross, dass kurze Zeit

danach die Platzverhältnisse

nicht mehr genügten und

ein Umzug unumgänglich

wurde. Ab 15. Dezember

1983 konnten die Kundinnen

und Kunden die erweiterten

Trainingsmöglichkeiten in

den neuen Räumlichkeiten

an der Steinmattstrasse 1 in

Altdorf nutzen. Nach fünf

Jahren in der Steinmattstrasse

ergab sich eine Möglichkeit,

grössere Räumlichkeiten im

Gewerbezentrum Rynächt in

Schattdorf zu erwerben, um

neue Massstäbe im Trainings-,

Kraft- und Ausdauerbereich

mit Sauna und Solarium zu

setzen. Auf über 600 Quadratmetern

entstand ein neues und

modernes Fitnesscenter, das

im Juni 1988 eröffnet wurde.

Nebst den erfreulichen Weiterentwicklungen

gab es auch

einige Rückschläge, zum Beispiel

die Überschwemmung

im Urner Talboden oder ein

Brandschaden im Gebäude.

Trotzdem hat sich der Standort

in Schattdorf bis heute

bewährt, und die qualitativ

hochwertige Einrichtung

wurde stetig erneuert, um

der Kundschaft ein optimales

Trainingserlebnis bieten zu

können. In diesen Jahren hat

sich auch die Fitnessbranche

enorm entwickelt. Die Gebrüder

Gisler sind stolz, ein Teil

davon zu sein. Mit 40 Jahren

Wissen und Erfahrung wappnet

sich das Familienunternehmen

nun für die Zukunft: Zum

einen sind neue und innovative

Trainingskonzepte in Planung,

zum anderen gibt es eine Verjüngung

in der Nachfolge des

Gislers Fitnesscenters.

Walter und Paul Gisler bedanken

sich herzlich bei ihrer

Kundschaft und all jenen,

die das Gislers Fitnesscenter

besuchen.

Gislers Fitnesscenter

Philipp Gisler wird Ende Jahr den

Platz von Paul Gisler einnehmen.

Paul Gisler wird sich Ende

Jahr aus dem Geschäftsbereich

zurückziehen und

seinen Platz an Neffe

Philipp Gisler übergeben.

Mit innovativen Ideen und

zusätzlichem Know-how

wollen Walter und Philipp

Gisler das Fitnessangebot

erweitern und

zusammen erfolgreiche

Wege gehen.

Umfahrungsstrasse 2

6467 Schattdorf

041 870 15 05

gislersfitness@bluewin.ch

www.gislers-fitness.ch

21


22


Barbara Vogel Holzgang – Mut zum Hut

MUT

ZUM

HUT

Es gibt ihn in allerlei Farben und Formen.

Er kann Schutz vor Sonne oder

Kälte bieten. Er kann zieren oder betonen.

Manche brauchen auch Mut –

zum Hut.

Text: Franka Kruse

Fotos: Franka Kruse

Barbara Vogel Holzgang hat sich

schon immer für Hüte interessiert,

schaute sich gerne die Auslagen in Geschäften

an, war fasziniert vom Accessoire

Kopfputz; dass sie aber mal

selbst eine Hutmacherin wird, daran

hat sie gar nicht gedacht. Erst als

die beiden eigenen Kinder der Primarlehrerin

etwas älter wurden, hatte die

Altdorferin das Gefühl, sie wolle sich

verändern, müsse nach etwas schauen,

in dem man Beruf und Familie gut

vereinbaren könne. Sie wandte sich an

eine Laufbahnberaterin in Zürich. Die

fragte nach Fähigkeiten und Talenten,

suchte nach Entfaltungsmöglichkeiten.

Schliesslich kam den beiden Frauen

fast gleichzeitig wie ein Geistesblitz

in den Sinn – das ist es: Hutmacherin.

Es wurde ihr Traumjob.

23

Vielseitigkeit, Kreativität, Umgang

mit unterschiedlichen Materialien und

ganz verschiedenen Menschen, auf die

sie individuell eingehen kann, und am

Ende ein Produkt in Händen zu halten;

das alles macht für Barbara Vogel

Holzgang ihren Traumberuf aus.

Gelernt hat sie ihn in mehreren Kursen

und einem zweijährigen Lehrgang

am Kurszentrum Ballenberg, wo noch

Wissen über traditionelles und heute

eher seltenes Handwerk weitergegeben

wird.


Barbara Vogel Holzgang – Mut zum Hut

Im kommenden Jahr kann sie bereits

ihr zehnjähriges Geschäftsbestehen

feiern. «Hutwerk» heisst ihr Atelier-

Laden an der Bahnhofstrasse in Altdorf

und trägt schon im Namen, dass

bei ihr alles Handwerk ist. Davon

kann man sich auch von aussen überzeugen,

denn die grossen Schaufenster

bieten gewollt Einblick auf den

Arbeitsplatz mit Nähmaschine, Bügeleisen,

Dämpfer, Nadelkissen, Stoffen,

haufenweise bunten Garnrollen

und Stecknadeln. Das «öffentliche Arbeiten»

hinter Glasscheiben sei zwar

anfangs gewöhnungsbedürftig gewesen,

aber nun wie ein Markenzeichen,

denn Barbara Vogel Holzgang dekoriert

die Schaufenster stets selbst und

mit viel Liebe zum Detail.

Im Sommer spannt die Hutmacherin

in ihrem Atelier Strohrohlinge über

die verschiedenen Holzmodelle, die

mal Kopf- mal Hutform haben. Manches

Hutmodell entwickelt sich erst

im kreativen Schaffensprozess, erhält

eine schmale oder breite Krempe,

ein auffälliges Band, eine Schleife

oder Blume als Hingucker. Alles

fein säuberlich und aufwendig mit der

Hand Stich für Stich angenäht. Andere

Hüte sind massgefertigte Einzelstücke,

passen sich genau der Kopfgrösse

der Trägerin oder des Trägers an.

24


Barbara Vogel Holzgang – Mut zum Hut

Die Kundschaft darf im Hutwerk gerne

mitreden. Wünsche äussern, Stoffe

und Farbe aussuchen.

Hut könne man sich aber auch ein anderes

Image geben.

Im Winter greift Barbara Vogel Holzgang

lieber zum wärmenden und edleren

Hasenhaarfilz. Denn ein Hut oder

eine Mütze soll nicht nur gut aussehen,

sondern auch Schutz geben. Vor Kälte

etwa oder vor Sonne. Man kann eine

Kopfbedeckung aber auch einfach aus

Während die Stammkundschaft oft

weiss, was sie will, steht Barbara Vogel

Holzgang Neugierigen oder Unentschlossenen

mit Rat und Tat zur Seite,

denn oft meinen Menschen, dass ihnen

ein Hut gar nicht zu Gesicht stehe,

und sind dann überrascht. In ihrem

Geschäft darf jeder einfach nur schauen

und muss nicht das Gefühl haben,

etwas kaufen zu müssen. Wenn nichts

dabei ist, findet sich vielleicht zwei

Wochen später etwas, denn sie produziert

laufend neue Modelle. Ausserdem

weiss die Hutmacherin: Irgendwann

findet jeder Hut seinen Kopf.

purer Lust und Freude an etwas Schönem

tragen. Manchmal reicht auch ein

Haarreif oder eine Schleife. Für die

Hutmacherin unterstützt der Kopfputz

den eigenen Stil, ist Ausdruck

von Persönlichkeit, ein guter Begleiter

im Alltag oder etwas Besonderes

für einen speziellen Anlass. Mit einem

25


ICT-LÖSUNGEN

AUS EINER HAND

Die ComDataNet AG bietet Lösungen in den Bereichen Informatik, Telekommunikation, Netzwerk,

Multimedia und Mobile an. Für das innovative Produkte- und Dienstleistungsangebot

engagieren sich rund 50 Mitarbeitende, darunter 15 ICT-Lernende.

CLOUD &

MANAGED SERVICES

COMMUNICATION

NETWORK

ICT-SECURITY

MULTIMEDIA

MODERN

WORKPLACE

HAUPTSITZ

ALTDORF

GESCHÄFTSSTELLEN

SARNEN HÜNENBERG

T 058 450 05 05

info@comdatanet.ch

www.comdatanet.ch


Beck für Sack und Pack und Tisch

«Transit», so heisst die neue

Filiale von Christen Beck mit

Bistro und Markt im Urner

Kantonsbahnhof in Altdorf.

Das passt zum Angebot auch

mit lokalen Urner Spezialitäten

gleichermassen wie zum

Verkehr mit dem gewohnten

Beck-Away-Angebot. «Transit»

ist schon jetzt der neue

Treffpunkt in Altdorf, ob für

Einheimische, Reisende oder

Pendelnde. Dass alle Mitarbeitenden

aus Uri stammen,

freut Inhaber Thomas Christen

ganz besonders.

Die Christen Beck AG ist

ein innovatives Unternehmen

mit neun Bäckerei-

Confiserie- Filialen im Kanton

Nidwalden, in Engelberg

und neu in Altdorf, die meisten

ergänzt mit einem Café

oder Bistro. Dazu kommt

ein Hotel mit elf Themenzimmern

und Restaurant.

Nach dem Credo «Nur vom

Feinsten» wird mit natürlichen

Rohstoffen aus der Umgebung

ein breites Produktsortiment

angeboten.

Jede Christen-Beck-Filiale

ist je nach Ort individuell

konzeptioniert. Für «Uri unterwegs»

mit nur wenig Zeit

bis zum nächsten Anschluss

dient das Beck-Away-

Angebot. Ob Kaffee oder

Tee, Gipfeli oder Sandwich,

Käsekuchen oder Nusstorte.

Für «Uri zu Tisch» laden ein

reichhaltiges Frühstücksangebot

ein, heisse Snacks für

zwischendurch oder ein täglich

wechselndes Mittagsmenü,

dazu ein umfangreiches

Getränkeangebot. Für «Uri

im Sack» sind kulinarische

Spezialitäten, edle Tropfen,

geschmackvolle Brände,

farbenfrohe Blumen, wohltuende

Kosmetik und ausgesuchtes

Kunsthandwerk

im Angebot. Dabei ist viel

Handgemachtes aus Uri im

Markt!

Thomas Christen verfolgt

ein klares Ziel und meint

stolz: «Mit viel Handarbeit

machen wir jedes Brot von

Grund auf selber, genauso

wie unsere köstlichen Torten

und die leckeren Naschereien.

Wir haben viele Ideen

und ein einziges Ziel: einfach

gute Backwaren.» Im Unternehmen

vertreten sind dazu

viele weitere Berufsgruppen.

«Und dank unserer Philosophie,

welche für Qualität,

Nachhaltigkeit, naturbelassene

Rohstoffe aus der Region

und viel traditionelle

Handarbeit steht, bieten

unsere abwechslungsreichen

Berufsgattungen richtig viel

Spannung, Motivation und

Freude.»

Bahnhofplatz 1

6460 Altdorf

041 541 02 08

hallo@transit-altdorf.ch

www.transit-altdorf.ch

27


LET’S CONNECT IM

INNOVATIONS-BIOTOP URI

Innovation, Bildung

und Forschung sind

entscheidend für die erfolgreiche

Entwicklung

einer Volkswirtschaft.

Im Innovations-Biotop

Uri findet ein beispielhafter

Schulterschluss

von Wirtschaft, Verwaltung,

Politik und

Gesellschaft statt.

Der Kanton Uri weist im schweizweiten

Vergleich einen deutlichen Wachstumsrückstand

auf. Junge Talente aus Uri sind

darauf angewiesen, ein erfolgreiches

kompetitives Umfeld zu finden, um den

Kanton nicht verlassen zu müssen. Das

Innovations-Biotop hat zum Ziel, den

Standort Uri und seine Wirtschaft durch

Förderung von Innovation, Bildung und

Forschung zu stärken. Dahinter stecken

die Urner Kantonalbank (UKB), der Förderverein

Innovations-Biotop Uri und

der Dachverband der Urner Wirtschaft –

Wirtschaft Uri. Das Projekt wird unter

anderem auch durch die Neue Regionalpolitik

(NRP) von Bund und Kanton

unterstützt. Der Förderverein ist

ein zentrales Element der Finanzierung.

Ausserdem bestehen weitere Finanzierungsquellen:

Kanton und Bund (NRP),

Spenden und Beiträge der Teilnehmenden.

Das Geld wird für Community Management,

Events, die Räumlichkeiten

und den Community Space sowie für

Unterhalt und Administration eingesetzt.

Der Zweck des Fördervereins besteht

auch in der Weiterleitung der Fördermittel

an die gemeinnützige Innovations-

Biotop Uri AG. Er bietet seinen Mitgliedern

zudem die Möglichkeit, aktiv am

Innovations-Biotop teilzunehmen und

dieses mitzugestalten (siehe Box!).

28


Vernetzen, Coachen und Räume teilen

Das Ziel des Innovations-Biotop ist die

Vernetzung von innovationsfreudigen

KMUs in Uri, diese bei der Entwicklung

ihres Geschäftsmodells oder innovativer

Ideen zu unterstützen und der Community

Räumlichkeiten zur Verfügung zu

stellen, wo dies alles stattfinden kann.

Die Räumlichkeiten befinden sich im

Neubau BHF#1 des Kantonsbahnhofs

Uri in Altdorf. Auf einer Fläche von

rund 400 Quadratmetern regt ein offenes

Raumkonzept mit Coworking-Atmosphäre

zur Zusammenarbeit und zum

kreativen Austausch an. Neben dem Innovations-Biotop

gibt es Räumlichkeiten

mit verschiedenen Arbeitszonen und ein

Work Lab mit mietbaren Arbeitsplätzen

(siehe Box!). Das Innovations-Biotop Uri

ist ein Ort, wo kreative Gespräche stattfinden,

Events und Workshops durchgeführt

werden können. Es geht darum,

den Wirtschaftsstandort Uri mit innovativen

Projekten und Firmen zu fördern.

Anfangs Juni wurde gestartet. Ziel ist es,

Mitglieder für den Förderverein sowie

Interessentinnen und Interessenten zu

finden, die Teil der Community sein

wollen. Diese Unternehmen und Personen

(auch für Start-ups sehr interessant)

haben Zugang zum Innovations-Biotop

und können vom Leistungsangebot

des ITZ (InnovationsTransferZentralschweiz)

sowie vom grossen Netzwerk

und den grosszügigen Räumlichkeiten

profitieren.

InnovationsTransferZentralschweiz

Für den Betrieb des Innovations-Biotops

Uri (IBTU) ist das ITZ InnovationsTransferZentralschweiz

unter der

Leitung von Christoph Lang zuständig

(www.itz.ch). Wenn es also um Innovationen

geht, ist ITZ die Anlaufstelle in

der Zentralschweiz. Es wird mit Kundschaft

aus unterschiedlichsten Branchen,

Unternehmen, öffentlichen und

privaten Organisationen zusammengearbeitet.

Ziel ist, den Innovationsstandort

Zentralschweiz kontinuierlich

und nachhaltig weiterzuentwickeln,

tatkräftig als Motivator, Beschleuniger,

Unterstützer und Mutmacher im

Prozess von der Idee zur Innovation.

Kompetent, unbürokratisch, flexibel,

schnell. Das einzigartige Netzwerk von

ITZ verbindet Forschung, Wirtschaft

und Verwaltung und ermöglicht eine

pragmatische und zielführende Unterstützung.

ITZ bietet Coachings und

Unternehmensunterstützung, hilft bei

der Entwicklung und Umsetzung von

Ideen und Innovationen und ist da,

wenn es um neue Produkte, Dienstleistungen,

Prozessverbesserungen

oder Geschäfts- und Organisationsmodelle

geht.

Erfolgreiche Unterstützung hat ITZ

bisher beispielsweise an Ueli-Hof AG,

Nomady.ch, Enablerr sowie vielen weiteren

KMUs geboten.

Interesse am Förderverein?

Der Kanton Uri weist im schweizweiten

Vergleich einen deutlichen

Wachstumsrückstand auf. Das Innovations-Biotop

hat zum Ziel, den

Standort Uri und seine Wirtschaft zu

stärken. Die Mitglieder des Fördervereins

helfen mit. Sie sind eingeladen,

an den Events und Workshops

des Innovations-Biotops teilzunehmen

und aktiv mitzuwirken. Bei Interesse,

Teil des Fördervereins zu

werden, kann man sich unter info@

ibt-uri.ch melden.

Platz im Work Lab?

Neben dem Innovations-Biotop sind

im 3. Obergeschoss des BHF#1-Gebäudes

noch einzelne Arbeitsplätze

zu vermieten. Die modernen Arbeitsplätze

sind vollständig möbliert und

beinhalten die Nutzung des Innovations-Biotops

sowie das Angebot des

ITZ. Wer Interesse an einem Platz im

Work Lab hat, kann sich unter info@

ibt-uri.ch melden.

Bahnhofplatz 1

6460 Altdorf

info@ibt-uri.ch

www.ibt-uri.ch

29


Sie finden die passenden Lösungen

Rolf Aeberhard, Jara Bissig und Vanessa Imhof sind täglich für ihre Kundinnen und Kunden im Einsatz (von links).

Vanessa Imhof (19), Jara Bissig

(21) und Rolf Aeberhard (56)

betreuen gemeinsam mit 32

Kolleginnen und Kollegen

die rund 16 000 Kunden der

Generalagentur Uri der Mobiliar.

Eine Gemeinsamkeit

verbindet die drei bei ihrer

täglichen Arbeit: Sie lieben

den Kontakt mit Menschen.

«Zaubern können wir zwar

nicht», sagt Aussendienstmitarbeiter

Rolf Aeberhard.

«Aber wir versuchen stets,

passende Lösungen für unsere

Kundschaft zu finden.»

Auf die Gründe für das erfolgreiche

Wirken des grössten

Urner Versicherers angesprochen,

sind sich die drei

einig: «Versicherung ist vor

allem eine Vertrauenssache.

Als Urner kennen wir die

Mentalität unserer Kundschaft

und können so gezielt

auf deren Anliegen, Erwartungen

und Wünsche eingehen.»

Als weitere wichtige

Faktoren erachten sie die genossenschaftliche

Verankerung

des Unternehmens und

die Tatsache, dass die Mobiliar

in Altdorf eine eigene

Schadenabteilung führt. «Die

Nähe ist unser grösstes Plus»,

glaubt Rolf Aeberhard. «Im

persönlichen Kontakt kann

Lehnplatz 16

6460 Altdorf

041 874 19 19

uri@mobiliar.ch

www.mobiliar.ch

vieles schneller und unbürokratischer

erledigt werden.»

Auch in der Versicherungsbranche

sind Leute mit hoher

Fach- und Sozialkompetenz

schwierig zu finden.

Die Mobiliar in Altdorf setzt

daher auf die interne Ausund

Weiterbildung. Vanessa

Imhof hat vor Kurzem die

kaufmännische Ausbildung

in Kombination mit der

Berufsmaturität mit Erfolg

abgeschlossen. «Während

drei Jahren konnte ich von

äusserst erfahrenen Arbeitskolleginnen

und -kollegen

profitieren», schwärmt sie

von ihrer Lehrstelle, die sie

wieder wählen würde. Das

zeigt: Die äusserst geringe

personelle Fluktuation bei

der Mobiliar in Altdorf wirkt

sich nicht nur für die Kundschaft,

sondern auch für die

Lernenden sehr positiv aus.

Jara Bissig ihrerseits wird

im Oktober 2022 die eineinhalbjährige

Ausbildung

zur Versicherungsfachfrau

mit eidgenössischem Fachausweis

beenden.

Während Rolf Aeberhard

bereits seit über 25 Jahren

für die Generalagentur Uri

tätig ist, stehen seine beiden

jungen Arbeitskolleginnen

erst am Anfang ihrer beruflichen

Karriere. «Ich könnte

mir durchaus vorstellen,

einmal eine Kaderstelle zu

besetzen», sagt Jara Bissig.

Derweil freut sich Vanessa

Imhof vorerst einmal über

ihren Lehrabschluss: «Ich

bin offen für alles.» Was sie

aber weiss: «Mit dem unbefristeten

Arbeitsvertrag bei

der Mobiliar ist eine gute

Basis für eine erfolgreiche

Zukunft in der Versicherungsbranche

gelegt.»

30


Gross genug für Grosses.

Klein genug für Kleines.

Foto: Angel Sanchez.

Bei der Einrichtung von öffentlichen

und gewerblichen

Objekten stehen Funktionalität

und Design gleichermassen

im Vordergrund.

Eine Herausforderung, die

uns stets von Neuem fasziniert.

Von der Beratung bis

hin zur Übergabe von schlüsselfertigen

Einrichtungen

bieten wir unseren Kunden

Komplettlösungen an.

Mit Stolz durften wir dieses

Jahr die Kompletteinrichtung

des Kantonsspitals Uri

übernehmen. Für alle Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen

der Muoser AG war dies

ein spannendes und herausforderndes

Projekt. Über 500

Sessel und Stühle, beinahe 3

Kilometer Vorhangstoff und

Dutzende Tische wurden

von uns in den neuen Spitalräumlichkeiten

platziert.

Beim Neubau des Kantonsspitals

Uri wurde die Inneneinrichtung

, unter dem

gestalterischen Lead von

Architekt Mark Darlington,

sorgfältig mit Blick für jedes

Detail perfekt umgesetzt.

Die atmosphärische Wirkung

überzeugt in jedem

Moment. Das Kantonsspital

schafft gekonnt die Verbindung

zwischen grosszügiger,

offener Planung kombiniert

mit hochwertigen

Materialien. Wie ein roter

Faden zieht sich dies durch

alle Räume im Spital.

Umgebungen beeinflussen

das Verhalten und die Emotionen

von Menschen. Eine

harmonische Gestaltung in

Spitälern oder Alters- und

Pflegeheimen wirkt sich

positiv auf das Wohlbefinden

der Menschen aus.

Darum geht es bei diesen

Einrichtungen nicht nur um

Langlebigkeit, Ergonomie,

Reinigung, Desinfektion,

Normen oder Unterhalt:

Patienten, die oft grosse

Ängste und Krisen durchleben,

sollen sich gut aufgehoben

und wohlfühlen.

Man spricht von heilender

Architektur und dass die

wohnliche Atmosphäre

beim Gesundwerden hilft.

Es erfüllt uns als Firma

Muoser AG mit Freude, dass

wir mit der Ausstattung des

Kantonsspitals zu einem

Leuchtturmprojekt beitragen

durften, das bereits in

dieser kurzen Zeit in die gesamte

Interior-Branche der

Schweiz ausstrahlt.

OPEN DAYS

Wie jedes Jahr wurde

unsere Ausstellung

komplett neu gestaltet.

Neue Kollektionen sind

zu sehen, und frische

Wohnwelten werden geschaffen.

Entdecken Sie

diese während den Open

Days am 15. und 16. sowie

am 22. und 23. Oktober.

Zusätzlich erwarten

Sie gute Gespräche bei

einem der Cocktails von

Karel Korner, die gemäss

Gault-Millau die besten

der Schweiz sind.

Valeria und Jost Muoser, Stefan Aschwanden (von links).

Gotthardstrasse 85

6467 Schattdorf

041 874 74 74

info@muoser.ch

www.muoser.ch

31


«DAS LABEL FRIENDLY

WORK SPACE IST EIN

WICHTIGES SIGNAL

NACH AUSSEN»

Das KSU trägt seit 2020 das Label Friendly Work Space. Eine wichtige

Rolle spielt dabei das BGM, welches auch auf den Neubau Einfluss hat.

32

«Gute Fachkräfte im Gesundheitswesen

können sich ihren Traumjob und

somit ihren Arbeitsplatz aussuchen»,

sagt Nadine Schnüriger. Die Altdorferin

ist Fachverantwortliche Betriebliches

Gesundheitsmanagement (BGM)

und Projektleiterin Kommunikation am

Kantonsspital Uri (KSU). Um im Wettbewerb

am Arbeitsmarkt erfolgreich zu

sein, müssten Arbeitgeber ein modernes

und attraktives Beschäftigungsumfeld

bieten können. Das BGM stelle diesbezüglich

ein wichtiges Element dar.

«Gerade für ein Spital ist es von zentraler

Bedeutung, immer auf ausreichend,

aber auch gesundes Personal zählen zu

dürfen», betont sie. «Unsere Mitarbeitenden

und ihr Wohlbefinden liegen uns

am Herzen: Diese Philosophie wollen

wir im beruflichen Alltag leben, indem

wir die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit

des Personals mit verschiedenen

Massnahmen fördern», erklärt die

Fachverantwortliche. «Das BGM hilft

uns, Entscheide so zu fällen, dass sie dem

Personal zugutekommen.» Dies lasse

sich im Neubau an einer Vielzahl von

Massnahmen ablesen, wie zum Beispiel

an der Einrichtung eines Fitnessraums,


an neuen Aufenthaltsmöglichkeiten für

das Personal oder an baulichen Massnahmen

zugunsten der Akustik oder

Beschattung. Die Erwerbstätigkeit im

Gesundheitswesen beinhalte aber auch

viele gesundheitsfördernde Chancen.

«Werden diese Potenziale durch präventive

Aktivitäten ausgeschöpft, können

Kosteneinsparungen erzielt werden»,

ist Nadine Schnüriger überzeugt.

Aus Sicht eines Arbeitgebers ist es

hilfreich, zu erkennen und zu berücksichtigen,

was aktuelle und künftige

Mitarbeitende erwarten und wie deren

Anliegen mit spezifischen Massnahmen

berücksichtigt werden können.

Die Verantwortlichen des KSU haben

daher bereits 2016 beschlossen, ein

systematisches BGM aufzubauen, und

zwar mit dem Ziel, die betrieblichen

Rahmenbedingungen gesundheitsgerecht

zu gestalten. Dabei wurde von

Anfang an die Inbetriebnahme des neuen

Spitals berücksichtigt, und zwar mit

dem klaren Ziel: «Die Infrastrukturen

im Neubau müssen den hohen Anforderungen

an einen gesunden Arbeitsplatz

gerecht werden.»

Die Erarbeitung der Massnahmen geschah

unter Einbezug der Mitarbeitenden.

«Wir haben unter anderem

Sounding Boards und Nutzergespräche

durchgeführt, aber auch eine sogenannte

BGM-Pipeline für die Mitarbeitenden

eingerichtet», erklärt Nadine

Schnüriger. «Alle diese Massnahmen

boten respektive bieten unserem Personal

die Möglichkeit, ihre Anliegen

in Bezug auf Gesundheit und eigene

Lösungsvorschläge einzubringen.»

Am KSU sind inzwischen mehrere

Massnahmen umgesetzt worden. Im

internen Fort bildungsprogramm widmet

man sich Themen wie «Erhaltung

der Gesundheit», «Selbstmanagement»,

«Führungsentwicklung» oder «Resilienz».

Dabei konnte man teilweise

auch das Know-how interner Fachleute

einfliessen lassen. Um das KSU

als «Velospital» zu etablieren, wurden

zusätzliche Infrastrukturen geschaffen

und bestehende Angebote, wie der

kostenlose Velocheck oder die «Biketo-Work»-Aktion,

weitergeführt. Konkrete

Ergebnisse der BGM-Umsetzung

sind im Weiteren ein Fitness- und ein

spezieller Rückzugs- und Ruheraum für

das Personal. Durch die Einführung eines

Absenzen- und Casemanagements

hat man am KSU zudem die Begleitung

und Unterstützung von Mitarbeitenden

optimiert, die dem Arbeitsplatz krankheits-

oder unfallbedingt fernbleiben.

«Diese systematischen Prozesse werden

von den Vorgesetzten und von der HR-

Abteilung intensiv begleitet», hält die

Fachfrau fest.

Das KSU ist Ende 2020 von der Gesundheitsförderung

Schweiz als erstes

Unternehmen im Kanton Uri mit dem

Label Friendly Work Space zertifiziert

worden. Diese Auszeichnung wird Organisationen

verliehen, die das BGM

systematisch und erfolgreich um setzen.

«Unsere Bemühungen sind definitiv

belohnt worden», freut sich Nadine

Schnüriger. «Das Gütesiegel ist ein

wichtiges Signal nach aussen. Es zeigt,

dass Massnahmen zum Wohl der Mitarbeitenden

im Kantonsspital Uri nicht

einfach leere Worte sind, sondern dass

diese auch ganzheitlich umgesetzt und

gelebt werden.»

Spitalstrasse 1

6460 Altdorf

041 875 51 51

info@ksuri.ch

www.ksuri.ch

33


Erlebe den Winter

auf den Urschner

Loipen

Grallinger –

vom Parkett bis

zum Vorhang

Start Vorverkauf der Langlauf-

Saisonpässe im September 2022

Saisonpass, Tages- und Wochenkarten

Urserntal digital erhältlich

Individuelle Lösungen sind das Markenzeichen von Christina und Roland

Grallinger.

Beraten, nähen, verlegen,

versiegeln, ölen, schleifen,

das Zuhause behaglich ausstatten.

Grallinger ist der

Spezialist für Innenausstattungen

nach Mass von

Grund auf, von der Polsterei

bis zum kuscheligen Wohnaccessoire

– mit Filialen in

Altdorf und Andermatt. Was

Roland und Christina Grallinger

anbieten, ist jahrelange

Erfahrung mit dem Blick

für das schöne Zuhause, mit

persönlicher Beratung und

Dienstleistung, ist ein Fachgeschäft

für Bodenbeläge,

Parkett, Vorhänge, Polsterarbeiten,

Schlafzimmer- und

Bad ausstattungen.

Individuelle Lösungen sind

das Markenzeichen. Innovation

gehört zum Angebot, das

Kunsthandwerk der Polsterei

zur Tradition. Zu Grallinger

gehört auch das Nähatelier.

Felicitas Zgraggen fertigt fast

alles individuell an, was mit

Stoffen oder Leder möglich

ist, von Kissen über Möbelpolster

bis zu den Vorhängen.

Ein Atelier mit Liebe zum

Handwerk.

Weitere Informationen:

Andermatt-Urserntal Tourismus

www.andermatt.ch | +41 41 888 71 00

Hellgasse 3

6460 Altdorf

041 870 20 31

info@grallingerag.ch

www.grallingerag.ch

34


Wer für Wipfli fährt,

kommt schwer herum

18 Lastwagen gehören zum Fuhrpark der Wipfli AG. Darunter ist auch der erste Elektrolastwagen in Uri (oben links).

Für viele ist es ein Kindheitstraum:

Lastwagenfahren.

Doch später kriegt man zu

hören: «Da machst du den

ganzen Tag das Gleiche und

fährst immer dieselben Strecken.»

Wer das behauptet,

kennt Wipfli Transporte

nicht. 18 Lastwagen, und

keiner ist wie der andere.

Genau das Gleiche gilt auch

für die Transportaufträge.

Ob nach Hamburg, London,

Rotterdam oder Andorra,

ob sechs Meter breit, überlang,

überhoch oder an die

150 Tonnen schwer: Wipfli

bewegt es.

Spezialtransporte in ganz

Europa

«Nächste Woche fährt einer

unserer Fahrer nach Berlin,

war aber vorher noch nie

dort», erzählt Peter Wipfli

und lächelt. «Als Lastwagenfahrer

braucht es schon

einen speziellen Schlag

Mensch, der allein sein und

eigenständig Entscheidungen

treffen kann», so Peter

Wipfli weiter. Bekannt ist

sein Unternehmen vor allem

für Spezialtransporte,

europaweit insbesondere

für jene von Seilen, wie man

sie etwa für Sesselbahnen

braucht. Die schwersten

Seile in Europa führen auf

die Zugspitze. Dorthin gebracht

hat sie die Wipfli AG.

«Zu unseren regelmässigen

Kunden zählt auch die

GIPO in Seedorf oder die

Elektrizitätsbranche, denn

deren Teile gehören zu den

grössten und schwersten,

die es zu transportieren gibt.

Beispiele sind Transformatoren

oder das Windrad auf

dem Gütsch», erklärt Peter

Wipfli.

Verantwortungsvoll,

eigenständig, mutig

Die Fahrer der Wipfli AG

arbeiten nicht selten da, wo

andere Ferien machen. Zudem

setzt das Unternehmen

viel Vertrauen in seine Angestellten,

denn ihre Fahrzeuge

sind im Schnitt 200'000 bis

300'000 Franken wert, das

teuerste (der erste Elektrolastwagen

in Uri) sogar eine

Million. Trotzdem braucht

es im Prinzip keine spezielle

Ausbildung, um bei

Wipfli Transporte zu arbeiten.

Vorausgesetzt ist einfach

eine gewisse handwerkliche

Selbstständigkeit, da man in

der Regel alleine unterwegs

ist. Die meisten Chauffeure

sind Quereinsteiger, welche

das Lastwagenfahren zum

Beispiel im Militär gelernt

haben. «Allerdings fordern

Schwertransporte Ruhe,

Erfahrung und auch etwas

Mut. Deshalb fängt man bei

uns beispielsweise auf dem

Betonmischer an», erklärt

Peter Wipfli und betont:

«Wir sind bekannt für das

Schwierige, machen aber

auch das andere – und auch

das gerne.» Jedenfalls lohnt

es sich, den Kindheitstraum

vom Lastwagenfahren nicht

zu früh aufzugeben.

Bahnhofstrasse 30

6454 Flüelen

041 870 24 50

info@wipfli-transporte.ch

www.wipfli-transporte.ch

35



Die Traumjobs der Urnerinnen und Urner – Was ist aus ihnen geworden?

WAS IST

AUS DEN

TRAUMJOBS

GEWORDEN?

Pilotin, Lokführer, Ärztin, Polizist.

Kaum ein Kind, das nicht einen dieser

Berufe hätte lernen wollen. Traumjobs.

Aber was ist aus ihnen geworden?

Mangels Nachfolge werden Arztpraxen

geschlossen, es werden Flüge

gestrichen, weil nicht genügend Flugpersonal

da ist, ähnlich sieht es bei den

Bahnen aus, und auch die Polizei hat

zunehmend Mühe, genügend Nachwuchs

zu rekrutieren. Sind das etwa

gar keine Traumberufe mehr? Was

dann? Influencer? Gameentwicklerin?

Text: Mathias Fürst

Fotos: Elisa Hipp, Mathias Fürst

«Was als Traumberuf genannt wird,

hat sich relativ wenig geändert», sagt

Angie Arnold, diplomierte Berufs-,

Studien- und Laufbahnberaterin beim

BIZ in Altdorf. «Das hat sich auch in

einer OECD-Studie aus dem Jahr 2020

gezeigt.» Die befragten 15- Jährigen haben

dort durchaus klassische Traumberufe

angegeben, neben Polizist etwa

auch Ärztin oder Lehrerin. Influencerin

habe sie auch schon als Berufswunsch

gehört, sagt Angie Arnold.

«Aber sehr selten.» Eher werde im

Kanton Uri Landwirt oder Landwirtin

genannt. Jedoch erlernen die meisten

Jugendlichen erst einen anderen Beruf

und verwirklichen sich den Wunschberuf

dann als Zweitausbildung oder

mit einer Weiterbildung an der Bäuerinnenschule.

37


Die Traumjobs der Urnerinnen und Urner – Was ist aus ihnen geworden?

Angie Arnold ist diplomierte Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterin beim BIZ.

Zwischen der Idealvorstellung eines

Traumberufs und der effektiven

Berufswahl liegt ein langer Prozess.

«Und», hält Angie Arnold fest, «heute

kann man sich sehr gut über die Berufe

informieren.» Nicht jeder Traumberuf

übersteht dann den Realitätscheck:

Pilot sein bringt nicht nur das

Freiheitsgefühl über den Wolken und

coole Sonnenbrillen mit sich, sondern

auch hohe Anforderungen und lange

Präsenzzeiten. Zum Polizeiberuf

gehören nicht nur Verfolgungsjagden

mit Blaulicht, sondern viel administrative

Arbeit, die von einem Teil der

Gesellschaft nicht nur mit Wertschätzung

verdankt wird.

Was als Traumberuf gilt, ändert sich

auch zwischen Kindes- und Erwachsenenalter,

sagt Angie Arnold.

«Traumberufe bei Kindern orientieren

sich oft am Prestige und sind auch

stark geschlechts- oder gendergeprägt.»

Bei Erwachsenen stehen eher

Werte und Sinnhaftigkeit im Zentrum,

oder der Wunsch, der Gesellschaft

etwas zurückzugeben. Aber die

Vorstellung, was ein Traumberuf ist,

sei natürlich individuell. «Vielleicht ist

es der Wunsch, etwas auszuüben, das

sich nicht mehr wie Arbeit oder Anstrengung

anfühlt», so Angie Arnold.

Und was tun, wenn der Traumjob ausser

Reichweite ist? Dann ist erst einmal

Reflexion angesagt. Es gilt herauszufinden,

was den Traumberuf

ausmacht. Als Beispiel der Traumberuf

Arzt: Geht es ums Helfen? Ums

Interesse an der Medizin? Oder ums

Ansehen? «Wenn man das weiss,

kann man einen Beruf finden, der die

Kernbedürfnisse oder Interessen des

Traumberufs auch erfüllt», sagt Angie

Arnold. Oder man sucht sich andere

Lebensbereiche, in denen man die-

38


Die Traumjobs der Urnerinnen und Urner – Was ist aus ihnen geworden?

se Bedürfnisse ausleben kann: beim

Hobby, in der Freiwilligenarbeit oder

bei der Mitarbeit in einem Verein.

Wer leidenschaftlich gerne kocht, ist

als ambitionierter Hobbykoch möglicherweise

besser aufgehoben denn als

Casserolier in der Grossküche.

Es kommt auch vor, dass man den

Traumberuf erst im zweiten oder dritten

Anlauf findet. «Das bringt den

Vorteil mit, dass man schon viel Arbeitserfahrung

hat und sich selbst

besser einschätzen kann», sagt Angie

Arnold. Während der späteren

Berufslaufbahn könne es darum gehen,

aus den bisherigen Jobs herauszufiltern,

was einen im Beruf zufriedenstellt

und was vielleicht noch fehlt.

In diesem Zusammenhang bietet die

Berufs- und Laufbahnberatung Uri

ab diesem Jahr das neue, kostenlose

Beratungsangebot «viamia» an, eine

Standortbestimmung für Erwachsene

ab 40 Jahren.

«Es ist nie zu spät …» stimmt zwar nicht –

wer mit 50 mit klassischem Tanz beginnt,

schafft es nicht mehr zur Primaballerina

oder zum Balletttänzer –,

vieles andere ist aber noch möglich. Es

brauche aber, das gilt für jedes Alter,

die Bereitschaft, etwas dafür zu tun:

«Man muss sich mit sich selbst und

der Arbeitswelt auseinandersetzen

und sich vielleicht in einer Laufbahnberatung

Unterstützung holen», sagt

Angie Arnold.

39



Digital sicher unterwegs

Bei der ComDataNet AG mit Hauptsitz in Altdorf arbeiten rund 50 Mitarbeitende, darunter 15 Lernende.

Durch die fortschreitende

Digitalisierung steigt für

Unternehmen auch die

Gefahr von einem Cyberangriff.

Allein im vergangenen

Jahr haben Sicherheitsforscher

im Vergleich zum

Vorjahr in der Schweiz 65

Prozent mehr Cyberattacken

registriert. «Oft werden

Firmendaten gestohlen

und verschlüsselt und nur

gegen Bezahlung von hohen

Summen wieder entschlüsselt»,

erklärt Martin Aschwanden,

Geschäftsführer

der ComDataNet AG, und

ergänzt: «Dies hat einerseits

finanzielle Folgen für ein

Unternehmen. Andererseits

schadet es auch dem Image,

wenn Kunden- oder Firmendaten

nicht richtig gesichert

wurden.» Deshalb empfiehlt

der ICT-Security-Experte

für jedes Unternehmen, unabhängig

der Grösse, frühzeitig

in den richtigen ICT-

Grundschutz im Rahmen

von technischen, aber auch

organisatorischen Massnahmen

zu investieren. Da

Sicherheit im Netz aber immer

komplexer wird, lohnt

es sich, dies in kompetente

Hände zu übergeben. Die

Experten der ComDataNet

AG sind dafür die richtigen

Ansprechpartner.

Gütesiegel CyberSeal

Die Kompetenz der Com-

DataNet rund um digitale

Sicherheit bestätigt das

kürzlich erhaltende Cyber-

Seal. Das CyberSeal ist ein

schweizweit anerkanntes

Gütesiegel, das von der

«Allianz Digitale Sicherheit

Schweiz» vergeben wird

und einen wichtigen Beitrag

zur Erhöhung der Cyber-

Resilienz der Schweizer

KMU schafft. Es hilft Unternehmen

bei der Wahl ihres

richtigen und kompetenten

ICT-Dienstleisters. Für den

Erhalt des Gütesiegels hat die

ComDataNet AG ein umfassendes

CyberSeal-Audit

absolviert. Um zu erfahren,

wie Cybersecurity auch für

das eigene Unternehmen erfolgreich

umgesetzt werden

kann, lohnt sich ein erstes

Beratungsgespräch mit den

Experten der ComDataNet.

Gemeinsam wird die Situation

analysiert und anschliessend

weitere Massnahmen

definiert, damit ein angemessenes

Schutzniveau vor

Cyberrisiken gewährleistet

wird und ein Unternehmen

auch in der digitalen Welt

sicher unterwegs ist und sich

ganz seinem eigentlichen

Kerngeschäft widmen kann.

Digitale Arbeitswelt

Spätestens seit der

Corona- Pandemie arbeiten

Mitarbeitende nicht

mehr nur im Büro, sondern

auch von zu Hause

aus oder von unterwegs.

Deshalb entscheiden

sich immer mehr Unternehmen

für Cloud-Plattformen

statt für eine

eigene Serverinfrastruktur.

Die Cloud bildet die

Grundlage für eine erfolgreiche

Digitalisierung und

ist für viele neuen Technologien

eine Voraussetzung.

Mit verschiedenen

Cloud-basierten

Produkten und Services

bietet die ComDataNet

AG die optimale Lösung

für technologisch modernste

Arbeitsplätze für

Unternehmen. So, dass

Mitarbeitende von überall

sicher und zukunftsorientiert

arbeiten können.

Lehnplatz 9

6460 Altdorf

058 450 05 05

info@comdatanet.ch

www.comdatanet.ch

41


Der Kanton Uri im Zeitungsformat

Astronauten üben auf dem

Gotthardpass? Hoch über der

Axenstrasse sind spektakuläre

Bauarbeiten im Gang? In

Altdorf wird ein Musical aufgeführt?

Das UW ist dabei.

Wie immer, wenn im Kanton

Uri etwas passiert.

Seit 1876 ist das «Urner

Wochenblatt» die Informationsquelle

für Urnerinnen

und Urner. Heute ist das

UW das einzige Medium,

bei dem das Geschehen im

Kanton Uri an erster Stelle

steht, sei es in Politik, Gesellschaft,

Sport oder Kultur.

«Es ist das einzige Medium,

das im Kanton Uri über den

Kanton Uri berichtet», sagt

Chefredaktor Mathias Fürst.

Doch wie entsteht zweimal

in der Woche eine interessante

Zeitung? Die Fäden

dazu laufen im Medienhaus

Gisler 1843 an der Gitschenstrasse

in Altdorf zusammen.

Auf der Redaktion werden

Ideen diskutiert, die aktuellen

Themen verteilt, Einladungen

werden besprochen,

Einsätze geplant. Dann

schwärmen die UW-Redaktorinnen

und -Redaktoren

aus in die verschiedenen

Gemeinden des Kantons.

Es werden Informationen

gesammelt, Interviews geführt,

Fotos geschossen, es

wird recherchiert, telefoniert

und analysiert.

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

041 874 16 77

info@urnerwochenblatt.ch

www.urnerwochenblatt.ch

Sind einmal alle wichtigen

Informationen beisammen,

geht es ans Schreiben. Spannend

wie ein Roman sollte

der Text sein, aber mit Fakten,

die zweifelsfrei stimmen.

Informativ, aber unterhaltsam.

«Was interessiert die

Leserinnen und Leser, was

interessiert mich? Was soll

in den Text hinein, was bleibt

draussen?» Diese Fragen

stellt sich UW-Redaktorin

Elisa Hipp automatisch

schon beim Termin. Danach

lautet die erste Frage: «Wie

fange ich den Text an? Denn

hat man einen Anfang, läuft

es. Dann ergibt sich der Aufbau

quasi von selbst. Das ist

so was wie eine alte Journalistenregel.»

«Das ‹Urner Wochenblatt›»

ist der Versuch, den Kanton

Uri auf Zeitungspapier abzubilden»,

sagt Mathias Fürst.

Was auch immer im Kanton

Uri passiert, im UW erfährt

man es. Nicht nur die täglichen

News und Medienmitteilungen.

Das UW beleuchtet

auch die Hintergründe,

bietet Einordnung durch

Kommentare und räumt den

Urner Eigenheiten viel Platz

ein – und den Urnerinnen

und Urnern: Denn als Forumszeitung

bietet es allen

eine Plattform. Den Vereinen,

den Schulen, den Leserbriefschreiberinnen

und

Leserbriefschreibern. Das

«Urner Wochenblatt» ist das

Bindeglied zwischen allen

Urnerinnen und Urnern, ob

im Kanton Uri oder irgendwo

auf der Welt. Sie möchten

daran teilhaben? Bestellen

Sie Ihr Abo bequem unter

urnerwochenblatt.ch/abo.

Täglich für Sie da. Wöchentlich

zweimal im Briefkasten.

42


Dritte Generation mit Laib und Seele

So klar war ihr Einstieg

nicht, denn bei der Berufswahl

liebäugelte sie auch

mit einer Ausbildung im

Gesundheitswesen. Aber

warum nicht auch Milchtechnologin

werden, dachte

Selina Aschwanden nach

dem Schnuppern. Wenn es

nicht passe, könne sie danach

immer noch etwas anderes

machen. In einer Käserei

in Küssnacht absolvierte

sie die Lehre, und es zog ihr

den Ärmel rein. Danach arbeitete

Selina Aschwanden

in der ehemaligen Klosterkäserei

in Engelberg. Anlässlich

der Weiterbildung

in Sursee lernte sie Sämi

Raschle aus Schwellbrunn

kennen, den es nach Kanada

zog, der aber aufgrund der

Corona-Lage bald wieder

zurückkam – schliesslich

nach Seelisberg.

Sämi Raschle und Selina Aschwanden sind die dritte Generation der Bergkäserei Aschwanden.

Ihren Bergkäse stellen sie wie bis anhin nach einem alten Familienrezept her.

Der Urgrossvater hatte in

Seelisberg Milch angenommen

und verkauft, Säuen

Magermilch verfuttert sowie

einen Futter- und Getränkehandel

betrieben. Der

Grossvater stellte dann die

ersten Käse her, Sohn Hans

übernahm und übergab am 1.

Januar 2022 die Bergkäserei

Postfach

6031 Ebikon

041 455 71 11

m-infoline@migrosluzern.ch

www.migrosluzern.ch

Tochter Selina Aschwanden

und ihrem Mann Sämi

Raschle, der dritten Generation

seit über 85 Jahren. Die

jüngste Generation ist aber

froh, dass die Eltern mitarbeiten

und sie auf ihre Erfahrung

zählen kann. In der

Bergkäserei Aschwanden,

auch ein Lehrbetrieb, arbeiten

insgesamt 14 Personen

aus der Region; es sind rund

900 Stellenprozente.

Selina Aschwanden und

Sämi Raschle stellen ihren

Bergkäse nach einem alten

Familienrezept aus zertifizierter

Heumilch von Bergbauern

aus der Region, Lab

und Salz her. Produziert

wird natürlicher Bergkäse

ohne thermische Behandlung,

traditionell im Kupferkessi

verarbeitet. Die

laktosefreien Käse werden

mit Sorgfalt gelagert. Saftige

Bergwiesen, unbehandelte

Bergmilch und traditionelles

Käserhandwerk

sorgen für den typischen

Geschmack der Seelisberger

Bergkäse. Die Produktion

von Heumilch ist die

ursprünglichste Form der

Milchgewinnung und ist an

den Lauf der Jahreszeiten

angepasst. Den Sommer

verbringen Heumilchkühe

auf den heimischen Weiden

und Alpen. Auch im

Winter wird ihnen Futter

von höchster Qualität geboten:

Sie werden mit sonnengetrocknetem

und fein

duftendem Heu versorgt.

Ausschlaggebend für die

besondere Qualität und den

Geschmack von Heumilch

ist der Pflanzenreichtum.

Auf den Wiesen im Berggebiet

und auf den Alpen

wachsen mehrere Hundert

verschiedene Kräuter und

Gräser. Sie sind ein wahres

Schlaraffenland für die

Kühe. So hat der Seelisberger

Bergkäse auch den Weg

zur Migros gefunden, ganz

nach ihrem Versprechen:

«Aus der Region. Für die

Region.»

43


Die RUCH AG begegnet dem Fachkräftemangel

mit gezielten internen

Anstrengungen. Zurzeit absolvieren

14 Lernende eine Ausbildung zum

Metallbauer EFZ oder Metallbaukon-

METALLBAUKON-

STRUKTEUR/-IN HEISST

INNOVATIV PLANENDie

RUCH AG ist

spezialisiert auf die Planung,

Herstellung und

Montage von Konstruktionen

aus Stahl,

Metall und Glas. Von

der Kompetenz der

Mitarbeitenden zeugen

Vorzeigeobjekte im In -

und Ausland.

44

«Wir dürfen uns einerseits über eine

gute Auftragslage mit spannenden

Projekten freuen», sagt Martina Ruch,

Leiterin Personal und Finanzen der

RUCH AG. «Anderseits ist es sehr

schwierig, auf dem Arbeitsmarkt ausgebildete

Fachkräfte zu rekrutieren.

Leider interessieren sich auch immer

weniger Schulabgänger für eine Lehre

als Metallbauer/-in oder Metallbaukonstrukteur/-in»,

bedauert die Personalverantwortliche.

«Wir müssen

deshalb die attraktiven Entwicklungsund

Aufstiegsmöglichkeiten in unserer

Branche bekannter und populärer

machen.» Dafür würden sich unter

anderem Berufsinformationstage,

Schnupperlehren oder auch Ferien

(s)pass-Angebote anbieten.


strukteur EFZ. Martina Ruch betont:

«Die Förderung des Berufsnachwuchses

geniesst in unserem Unternehmen

hohe Priorität.» Markus Andermatt,

der seit 2018 als Projektleiter und Ausbildner

der Metallbaukonstrukteure

bei der RUCH AG arbeitet, fasst die

wichtigsten Voraussetzungen für den

Berufseinstieg als Metallbaukonstrukteur

zusammen: «Wer ein gutes

räumliches Vorstellungsvermögen

und Freude am Konstruieren hat, wer

Algebra, Geometrie oder auch technisches

Zeichnen zu seinen Lieblingsfächern

zählt und schliesslich Geduld,

Ausdauer und Organisationstalent

mitbringt, der ist bei uns am richtigen

Ort. Wir sind bestrebt, die Jugendlichen

professionell auszubilden und

so zu kompetenten, engagierten und

teamfähigen Berufsleuten zu machen.»

Bei der Ausbildung geht RUCH auch

durchaus innovative Wege. So werden

etwa angehende Metallbaukonstrukteure

zu Beginn ihrer vierjährigen

Lehrzeit während rund neun Monaten

in einem betriebsexternen Lehrjahr zusammen

mit rund zwölf Lernenden aus

mehreren Unternehmen ausgebildet.

Während dieser Basisausbildung stehen

das CAD-Zeichnen, die Materialkunde

oder auch das Lesen von Plänen im Zentrum.

Praktische Anwendungen in den

Büros und Werkstätten des Lehrbetriebs

tragen dazu bei, das erworbene Wissen

zu vertiefen und zudem den Berufsalltag

sowie das Umfeld im Lehrbetrieb

Schritt für Schritt kennenzulernen.

«Wir haben mit diesem Ausbildungsmodell

sehr gute Erfahrungen gemacht», erklärt

Martina Ruch. «Unsere Lernenden

können nach dieser Basislehre bereits

sehr selbstständig arbeiten, sodass wir

ihnen früher als üblich Verantwortung

für die Entwicklung der Projekte übergeben

dürfen.» Dieses Modell motiviere

die jungen Leute, verfolge aber auch ein

zusätzliches Ziel: «Wir hoffen, einige

von ihnen auch nach der Lehre bei uns

beschäftigen, ihnen Weiterbildungen

ermöglichen und so künftig vermehrt

auf das Know-how von Projektleitern

setzen zu können, welche die internen

Abläufe und Prozesse von der Planung

bis zur Montage bereits kennen.»

Pascal Baumann aus Altdorf hat im

Sommer 2022 die Lehre als Metallbaukonstrukteur

abgeschlossen. «Ich

habe immer gerne am Computer gearbeitet

und mich für Technik interessiert»,

begründet er seine Berufswahl.

«Nach der Schnupperlehre war mir

klar, dass Metallbaukonstrukteur für

mich das Richtige ist.» Während der

Lehre habe er schon früh eigene Ideen

umsetzen, Details ausarbeiten und gemeinsam

mit den Kunden passende

Lösungen finden dürfen. Als Metallbaukonstrukteur

EFZ stehen ihm nun

diverse Weiterbildungswege offen, so

etwa die Berufsprüfung zum Metallbaukonstrukteur

mit eidgenössischem

45

Fachausweis, die höhere Fachprüfung

als Metallbaumeister, die Ausbildung

zum diplomierten Techniker HF Metallbau

oder auch zum Bauingenieur

FH. Pascal Baumann will als nächstes

Ziel die Berufsmaturität anpeilen.

«Meinen Beruf würde ich wieder

wählen, und der Branche werde ich

sicher treu bleiben», sagt er. Sehr zur

Freude von Martina Ruch: «Nur wenn

wir auf gut aus- und weitergebildete

Fachkräfte zählen dürfen, können wir

anspruchsvolle Lösungen im Bau- und

Industriebereich weiterhin zur Zufriedenheit

der Kundschaft realisieren.»

4½-Tage-Woche bei RUCH

Bei Ruch arbeitest du nur an 4½

Tagen pro Woche. Am Freitagnachmittag

hast du verdient frei.

Deine Aus- und Weiterbildungswünsche

unterstützen wir und bieten dabei

verschiedene Möglichkeiten.

Unser Team lässt sich bei einem

jährlichen Betriebsausflug verwöhnen

und feiert an zwei bis drei Firmenfesten

den gemeinsamen Erfolg.

Ruch Metallbau AG

Hellgasse 31

6460 Altdorf

041 874 80 50

info@ruch.ag

www.ruch.ag


Das Haar im Beruf

und der Mensch

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Laden im

Jetzt bei

Wer mit dem Check-in Ticket im Urner

Talboden mit Bus und/oder Bahn fährt,

bezahlt pro Tag nie mehr als CHF 5

Halbtax oder CHF 7.50 Erwachsene – ganz

unabhängig davon, wie viele Fahrten

zurückgelegt werden.

Von diesem Angebot profitieren ÖV Kundinnen

und Kunden mit der Mobile-Ticketing

App FAIRTIQ oder SBB Mobile (EasyRide).

Das Team von Coiffure Widmer: Ariana Bytyqi, Lilian Arnold, Tina

Arnold, Linda Kempf, Aline Bissig, Ruth Wenger, Rafaela Wyrsch, Trix

Walker, Erika Zurfluh, Sina Kieliger, Samuel Matter (von links).

Sie schneiden Haare, klar.

Aber? «Es geht um das Modebewusstsein

von Kopf

bis Fuss, darum, Menschen

schön, zufrieden und glücklich

zu machen», sagt Ruth

Wenger, seit 22 Jahren Inhaberin

und Geschäftsführerin

von Coiffure Widmer in Altdorf.

Wo andere Probleme

haben, die Stellen zu besetzen

und Lehrbetriebe immer

weniger werden, darf sie zufrieden

sein. Elf sind sie im

Team, drei bis vier Lernende,

unter ihnen auch ein Mann,

was – übrigens – früher selbstverständlich

war. «Sehr wichtig

ist, die Ausbildung zum

Coiffeur/Coiffeuse selber zu

machen. Und es macht Spass,

junge Menschen zu begleiten

und zu fördern», betont Ruth

Wenger. «Für uns stehen Bedürfnisse

und Emotionen im

Vordergrund, die persönliche

Beratung und auch die kreative

Anregung, vielleicht mal

eine Veränderung der Frisur

ins Auge zu fassen.»

Der Gültigkeitsbereich umfasst ca. 50

definierte Haltestellen. Das heisst: Sobald

Fahrten, die ausschliesslich innerhalb

des definierten Perimeters an einem Tag

die Limite von CHF 5 respektive

CHF 7.50 erreichen, kommen keine

weiteren Kosten für diesen Tag hinzu.

Gute Reise und viel Spass.

SCAN MICH

Rafaela Wyrsch, Ariana Bytyqi und Samuel Matter machen die Ausbildung

zum Coiffeur/Coiffeuse (von links).

Schmiedgasse 18

6460 Altdorf

041 870 26 25

salon@coiffurewidmer.ch

www.coiffurewidmer.ch


Aus gutem Grund

Auf den Tischen stehen frische

Blumen. Holz trifft auf

Sichtbeton und Designerlampen.

Am Buffet leuchtet

hell die Silhouette des

Bristen. Es ist gemütlich und

harmonisch im «Grund». Auf

der einen Seite des Restaurants

kann man in die Halle

schauen und die Floorballer

und Handballer beobachten.

Auf der anderen Seite

schliesst eine grosse Terrasse

an. Zwei kräftige Olivenbäume

spenden Schatten, die

bunten Tische ergeben ein

einmaliges Bild.

«Bei uns sind alle herzlich

willkommen», sagt Othmar

Buob, «Ob Sportlerin oder

Genussmensch, ob Arbeiter

oder Bikerin, ... Der Grund

ist grundsätzlich die richtige

Wahl.» Wochentags gibt es

im «Grund» eine attraktive

Mittagskarte mit einfachen

und preiswerten Menüs.

Wasser und Tee stehen dazu

kostenlos auf dem Tisch.

Und wen am Abend, nach

Küchenschluss, noch der

kleine Hunger plagt, für den

gibt es die Snack-Karte, mit

Pizza, Chicken Nuggets und

Plättli drauf. Und die Dessertkarte!

Die präsentiert

hausgemachte Süssigkeiten

und traditionelle Coupes.

Othmar Buob (ganz rechts) und sein Team setzen auf eine regionale und saisonale Küche. Die Speisekarten wechseln

im Rhythmus der Jahreszeiten.

An Pfingstmontag hat Othmar

Buob das Restaurant

Grund im neuen Sport- und

Ärztezentrum in Amsteg eröffnet,

und er ist gut gestartet:

«Die Chemie zwischen

den Eigentümern und mir

hat von Anfang an gepasst

– so entstand ein wunderbares

Restaurant», sagt er.

Nach der Ausbildung an der

Hotelfachschule Thun hat

Othmar Buob verschiedene

Arbeitsstationen in der Zentralschweiz

durchlaufen und

vergangenes Jahr den Nachdiplomstudiengang

Hotelmanagement

abgeschlossen.

«Mit den vielen Erfahrungen

in der Tasche war nun der

nächste Schritt die Selbstständigkeit.

Ich liebe es, meine

eigenen Ideen umzusetzen

und neue Dinge zu wagen.»

Bei der Karte setzt der Wahl-

Urner, der mit seiner Familie

in Seedorf wohnt, auf eine

regionale und saisonale Küche.

«Das Brot kommt von der

Bäckerei Schillig, das Fleisch

mehrheitlich aus der Ürmetzg,

der Fisch aus der Basis 57 und

der Käse von den Urner Alpen.

Dazu bereichern regionale

Spezialitäten wie das Lama

aus Bristen oder ‹Riis und

Boor› die Angebotskarte», erklärt

er. «Wir kaufen – wenn

immer möglich – Produkte aus

der Region ein.» Natur und

Lebensmittel wertschätzen,

das ist dem Gastronomen

wichtig, weshalb die Speisekarten

im Rhythmus der

Jahreszeiten wechseln. Und

feine Gerichte servieren, die

täglich frisch und sorgfältig

zubereitet werden – für die

Restaurantgäste nur das Beste,

lautet das Credo. «So starten

wir in den nächsten Tagen

mit unserer Herbstkarte

mit hiesigen Wildgerichten

und saisonalen Köstlichkeiten,

lass dich überraschen

und komm vorbei. Es gibt

immer einen Grund …»

Grund 39

6474 Amsteg

041 883 11 11

grund@dergrund.ch

www.dergrund.ch

47


48

m e n a g e r i e . c h


«Genussvolle Sexualität»,

sagt Natalie Blaser, «kann

man lernen. Genauso wie

eine Fremdsprache oder

ein Ins trument. Sex ist eine

Frage der Übung. Natalie

Blaser ist ausgebildete

Sexologin, hat den entsprechenden

Masterstudiengang

2020 abgeschlossen. Sie

arbeitet mit ihrer Sexualberatung

Natalie Blaser –

Natural Balance als einzige

Sexologin des Kantons Uri,

ja, der Urkantone, in Altdorf.

Guter Sex will gelernt sein

Sie hat es sich zur Aufgabe

gemacht, mit viel Einfühlungsvermögen

die Anliegen

ihrer Klienten und Klientinnen

zu erfassen und sie bei

körperlichen und emotionalen

Herausforderungen zu

unterstützen. Den Menschen

soll es gut gehen mit ihrer Sexualität.

«Denn Sexualität

betrifft jeden Menschen. Sie

begleitet uns ein Leben lang,

ist ein Grundbedürfnis und

deckt das Verlangen nach

Liebe, Lust und Beziehung

ab.» Ihr liegt aber auch die altersgerechte

Sexualerziehung

von Kindern und Jugendlichen

sehr am Herzen. «Sie ist

extrem wichtig, damit Kinder

und Jugendliche ihren Körper

kennenlernen, ihre Bedürfnisse

wahrnehmen und diese

benennen können.»

Das Interesse für Sexualität

war bei Natalie Blaser schon

früh gross. «Die ‹Bravo› war

als Jugendliche meine Lektüre

und ‹Dr. Sommer› meine

Inspiration», sagt sie und

lacht. Weil Natalie Blaser

gerne mit Menschen arbeitet,

machte sie nach der Schule

zunächst die Ausbildung als

Pflegefachfrau HF. «Aber

NAT U R A L BA LA N C E

S E X UA L B E R AT U N G

etwas hat mir immer gefehlt.

Irgendwann bin ich auf den

Master of Arts in Sex ologie

gestossen. Da habe ich gewusst:

Das ist es.»

Natalie Blaser bietet vor

allem Einzelberatungen

an, die sich für Paare ebenfalls

eignen. Dabei geht es

darum, sich selbst und die

eigene Sexualität mit allen

Fähigkeiten und gelernten

Mustern kennenzulernen.

Auch Themen wie sexuelle

Lustlosigkeit, Orgasmusschwierigkeiten

oder

Erektions probleme können

aufgearbeitet werden.

«Sexualität und Liebe sind so

individuell wie der Fingerabdruck

eines Menschen – und

genauso individuell sind die

damit verbundenen Bedürfnisse

und Anliegen», sagt sie.

Zudem bietet Natalie Blaser

auch Workshops an, zum

Beispiel zur weiblichen Sexualität,

die mit mehreren

Teilnehmerinnen stattfinden.

Spitalplatz 4

6460 Altdorf

078 239 34 64

info@natalie-blaser.ch

www.natalie-blaser.ch

Natalie Blaser ist die einzige Sexologin im Kanton Uri.

Ebenfalls ist eine Teenagerlounge,

wo Jugendliche ihre

Fragen in einem geschützten

Rahmen stellen können, in

Planung. Auch Eltern und

Erziehungsberechtigte berät

die Sexologin zu allen Fragen

im Bereich kindlicher und jugendlicher

Sexualität.

«Sexualität und Liebe», sagt

Natalie Blaser, «tragen wesentlich

zu physischem und

psychischem Wohlbefinden

bei, unabhängig davon, wie

alt wir sind.» Sex, betont sie,

ist nicht nur Geschlechtsverkehr.

Sex ist viel mehr.

Und das Gute ist: Man

kann es lernen. Und dabei

Glücksmomente mit sich

und anderen geniessen.

49


Wir feiern

GeburtstaG

www.zgraggen-holding.ch


Baggenstos Catering –

alles aus einer Hand

Die Baggenstos-Spezialitäten

sind weit über die Kantonsgrenzen

hinaus bekannt.

«Heute werden rund drei

Viertel unserer Produkte ausserhalb

von Uri verkauft», sagt

Manuel Gisler, Geschäftsführer

und Inhaber der Baggenstos

Spezialitäten AG. Skifahrer

können den Nussgipfel in

Restaurants in Airolo oder auf

der Klewenalp und Melchsee-

Frutt geniessen, Liebhaber

der Seedorfer Bireweggä finden

diese schweizweit in allen

Volg-Filialen. «Diesen Erfolg

verdanken wir hauptsächlich

unseren starken Partnern in

Uri, welche von Anfang an

auf unsere Produkte gesetzt

haben und uns dadurch ermöglicht

haben, uns zu etablieren.»

Für Manuel Gisler und Hedi Hepting steht fest: «Von einem Caterer erwartet man heute Erlebnis und Genuss.»

(unten links).

In den letzten Jahren hat

sich Baggenstos Spezialitäten

AG auch als Caterer einen

hervorragenden Namen

gemacht. «Wir beliefern

regelmässig Vereins- und

Gartenpartys, Hochzeiten,

Spatenstiche, Grillevents

und organisieren komplette

Firmenanlässe mit mehreren

hundert Personen», erzählt

Manuel Gisler. Beim Zuhören

spürt man seine Leidenschaft

für den perfekten

Anlass. «Der Kunde gibt uns

den Rahmen vor. Wir liefern

das Kulinarische und

kümmern uns auf Wunsch

um den Service. Wir haben

auch schon ganze Firmenfeste

inkl. Location, Dekoration

Aussenzelte, Band,

DJ, Barbetrieb und Personal

organisiert und am Abend

ein fünfgängiges Galadinner

serviert.» Das geht nur mit

einem starken Team und guten

Partnern.

Unter der Leitung von Hedi

Hepting kümmern sich drei

Festangestellte und teilweise

bis zu 20 Mitarbeiter um

den perfekten Anlass. Dabei

bleiben keine Wünsche unberücksichtigt.

«Die Ansprüche

haben sich geändert. Früher

reichte es, verschiedene Canapés

und Apéro-Gebäcke

schön anzurichten. Natürlich

machen wir das auch heute

noch regelmässig. Aber oft

möchten die Kunden ihren

Gästen eine kulinarische

(Welt-)Reise bieten. Früher

ging es fast ausschliesslich

ums Verpflegen, heute will

man erleben und geniessen.»

Ob ein herkömmlicher Apéro

mit Spezialitäten aus der

Backstube, ein Apéro riche

oder ein Mehrgangmenü aus

der eigenen Küche: Lassen

auch Sie sich vom Baggenstos

Catering begeistern! Geniessen

Sie Ihren Anlass.

BAGGENSTOS

SPEZIALITÄTEN

Rynächtstrasse 13

6460 Altdorf

041 870 38 38

info@baggenstos-spezialitaeten.ch

www.baggenstos-spezialitaeten.ch

51


AUSZEIT IN DER FERNE

Reisen. Ein Wort, das so viel auslöst.

Sehnsucht, Träume, Fernweh. Die

grosse, weite Welt zu entdecken, war

für uns seit jeher nicht nur ein Traum.

Für uns bedeutet Reisen pure Freiheit.

Warten bis zur Pensionierung, kam

nie infrage. Wir sind jung, wir leben

im Hier und Jetzt, und wer weiss, wie

lange es uns noch vergönnt ist.

Text und Fotos: Sandro Tresch, www.sandrotresch.com

Einer unserer grossen Wünsche war

es denn auch, mit unseren zwei Kindern

eine längere Auszeit in der Ferne

zu nehmen, bevor sie das Schul alter

erreichen und die diesbezüglichen

Möglichkeiten eingeschränkt werden.

Viel Zeit mit ihnen zu verbringen, ihnen

die Welt zu zeigen und die entsprechende

Offenheit mitzugeben.

Andere Länder, andere Sitten, wie

man so schön sagt. Covid-19 hat uns

bei der Planung noch einige Hürden

auferlegt sowie viel Flexibilität, auch

seitens der Arbeitgeber, und Gelassenheit

erfordert. Trotzdem konnten

wir Ende März dieses Jahres unsere

Reise in die USA antreten. Zwei

Monate im «Sunshine State» Florida.

Weisse Sandstrände und Highlights

wie Disneyland, Raketenstarts in

Cape Canaveral und vieles mehr.

Uns hat diese Auszeit sehr viel gegeben.

Sie hat uns als Familie gestärkt.

Uns Zeit und Raum gegeben,

sich vertieft darüber Gedanken

zu machen, was wir im Leben wollen

und was uns wichtig ist. Etwas,

das im hektischen Alltag oft zu kurz

kommt. Sie hat uns aber nicht nur einen

Traum erfüllt, sie hat uns die Tür

zu neuen Träumen geöffnet.

Tapetenwechsel. Reisen. Auszeit.

Das passt zur Work-Life-Balance,

wie wir heute immer wieder zu hören

bekommen. Mal auf und davon.

Das motiviert auch für all das, was

wieder kommt und hilft zu erkennen,

wie Berufsalltag und Job zu den eigenen

Wünschen passen. Sich Zeit

nehmen, das Leben reflektieren, seinen

Träumen Raum geben und Wünsche

für die Zukunft erkennen. Dass

sie stimmt, die Balance zwischen Leben

und Arbeit, wird immer wichtiger,

denn die Berufswelt hat an Geschwindigkeit

und Komplexität

zugenommen.

52


Miami Beach, wie man es sich vorstellt.

53


In Florida spielt sich das Leben oftmals am Wasser ab.

Nicht nur eine Floskel: «USA. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten».

54


Key West bietet karibisches Flair und eine ungezwungene Atmosphäre.

55


Momente voller Demut und Dankbarkeit.

Einsame Strände, wenige Gehminuten von unserem Haus entfernt.

56


In Key Biscayne fanden wir Naherholung in unmittelbarer Nähe zur Grossstadt.

57


Eines von vielen Highlights: Delfine in ihrer natürlichen Umgebung.

Paradiesische Orte mit dem Mietboot erkunden.

58


Alligatoren sind nicht nur in den Everglades, sondern überall in Florida zu sehen.

59


Einer unserer Lieblingsplätze: das Pier in St. Petersburg, Florida.

Für uns bedeutet Freiheit, die Welt zu bereisen.

60


Miami: tropisches Klima an der Südspitze Floridas.

Wo Palmen in der Einkaufsstrasse wachsen: Miami Beach.

61


Wenn das Herz ruft beim Chocolatier

Schon beim Entladen steigt einem der Duft der frischen Kakaobohnen in die Nase. Dany Gisler zeigt, aus welcher Region die Lieferung

stammt (oben rechts).

Es ist Dienstag, der 14. Juni.

Direkt von Mittelamerika

via Flughafen Kloten treffen

per Camion gut 400 Kilogramm

Kakaobohnen an der

Dätwylerstrasse 2 in Altdorf

ein. «Das Herz ruft», freut

sich Chocolatier Dany Gisler.

Er hat die feine Ladung

kaum erwarten können, hilft

dem Chauffeur beim Ausladen,

öffnet umgehend einen

10-Kilogramm-Sack und

atmet den Duft der Kakaobohnen

ein. «Ich liebe das.

Herrlich! Ich bin happy.» Vor

ihm liegen, sauber sortiert,

300 Kilogramm Kakaobohnen

aus Upala, 100 Kilogramm

aus La Iguana und

10 Kilogramm aus Morena

Clara, alles aus Costa Rica.

Upala, eine von Vulkanen

gesäumte Gegend mitten im

tropischen Regenwald, verfüge

über das ideale Klima

für die empfindlichen Kakaopflanzen,

erklärt er. Eingetroffen

sind auch erstmals

5 Kilogramm Porcelana. Das

ist eine der begehrtesten und

edelsten Kakaosorten der

Welt, normalerweise angebaut

in Venezuela. Diese

Ladung an Kakaobohnen

dürfte für seine Produktion

bis Ende Jahr reichen, meint

der Chocolatier. Weitere

Kakaobohnen kauft er aus

dem Alto-Huayabamba-Tal

in Peru.

Er kennt die Kakaobauern,

die Fincas. Dany Gisler ist

der Chocolatier, der die

Menschen hinter dem Rohstoff

sieht. «Sie arbeiten auch

mit Herz und Leidenschaft,

weil sie es gerne machen, mit

viel Liebe und im Einklang

mit der Natur. Es gab Zeiten,

da waren die Kakaobohnen

Gold wert. Heute sind sie

durch die industrielle Verarbeitung

zur billigen Massenware

verkommen. Wer

darunter leidet, ist der Kakaobauer,

ist die Natur durch

Urwaldrodungen, Monokulturen,

künstliche Dünger.

Als passionierter Chocolatier

und Schokoladenliebhaber

ist es mein Ziel, die Kakaobauern

in ihren Projekten

zu unterstützen. Ihnen mit

fairen Preisen eine vernünftige

Lebensgrundlage zu

ermöglichen und sie anzuregen,

durch Mischkultur

die Biodiversität aufrechtzuerhalten

oder zu fördern,

natürlichen Dünger selber

herzustellen und auf Qualität

zu achten.»

Alles, was Dany Gisler

macht, ist das, was andere

nicht oder kaum machen.

Mit Fairness, im Kontakt

mit den Kakaobauern in

Südamerika, aus Erfahrung,

die ganze Kette aus eigener

Hand, selber perfektioniert

von der Bohne bis zur Tafel,

auch mit Erdbeere und Chili

oder Blütensalz, bis zum Apfelringli

mit Schokolade oder

zu karamelisierten Haselnüssen

und Kakaobohnen,

hierzulande erhältlich beim

Lehn-Beck, im Zentrumsmarkt

und direkt bei Dany

Swiss Chocolatier an der

Dätwylerstrasse 2 in Altdorf;

im Shop auf der Website und

WhatsApp Business.

Dätwylerstrasse 2

6460 Altdorf

078 905 85 54

info@danyswisschocolatier.ch

www.danyswisschocolatier.ch

62


Naturheilmittel, individuelle Beratung

und Leidenschaft

Dank eigenem Labor kann Corina Britschgi ganz persönliche Heilmittel anbieten, die ausschliesslich für die Kundinnen und Kunden

hergestellt werden (oben links).

Reihe an Reihe stehen die

URnatur-Hüüs-Spezialitäten

mit ihrem weiss-violett-grünen

Logo im Regal: Die hauseigenen

Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel

der

Natur Drogerie Britschgi reichen

von «Allergowell» über

«Femiwell» bis «Weihrauch».

Corina Britschgi lächelt:

«Auf ihnen liegt mein Augenmerk»,

sagt die Drogistin HF.

«Die URnatur-Produkte gibt

es nur bei uns, und sie werden

gezielt für unsere Kundschaft

zusammengestellt.»

Im Oktober 2021 hat Corina

Britschgi die Natur Drogerie

in Altdorf übernommen. Sehr

wohl fühlt sie sich hier: «Wir

haben unglaublich flotte Kundinnen

und Kunden sowie ein

lebendiges und harmonisches

Team, das von zwei Lernenden

bis zur erfahrenen Drogistin

reicht», sagt sie. Ihren

Beruf macht sie sowieso mit

Leidenschaft. Weil man nie

ausgelernt hat, er abwechslungsreich

und jede Kundin

und jeder Kunde einzigartig

ist. Aber auch, weil die Drogistin

HF eine Ambition hat:

Sie möchte die Naturheilkunde

stärken, möchte, dass es

auch Profis in der Alternativmedizin

gibt. «Wir brauchen

die Schulmedizin, gar keine

Frage. Aber wir können mit

natürlichen Arzneimitteln

und Nahrungsergänzungsmitteln,

die ganz fein auf den

Körper wirken, noch ganz

viel zusätzlich erreichen.»

Und davon bietet die Natur

Drogerie Britschgi ein riesiges

Sortiment. Es gibt über

500 homöopathische Mittel,

mehr als 250 spagyrische Essenzen,

über 100 Teesorten

und Tinkturen, ausserdem

Schüssler-Salze, Bachblüten,

Knospenmazerate, Oligo-

Lösungen und vieles mehr.

Und vor allem gibt es individuelle

Vitalstoffmischungen:

«Dank unserem Labor haben

wir die Möglichkeit, ganz

persönliche Heilmittel anzubieten,

die ausschliesslich für

unsere Kundin oder unseren

Kunden hergestellt werden»,

erklärt Corina Britschgi.

«Das ist unsere grosse Stärke.

Denn wir können damit

wirklich individuell auf die

Wünsche und Bedürfnisse

unserer Kunden eingehen.»

Naturheilmittel sind das

eine. Die Natur Drogerie

Britschgi bietet ausserdem

eine ganze Palette an

Nahrungsergänzungsmitteln,

die den Körper zusätzlich

unterstützen sowie Vitalität

und Energie spenden.

Auch Naturkosmetik, die

hohen qualitativen Standards

entspricht, findet man in dem

Altdorfer Geschäft. «Wir führen

unter anderen die Marken

Dr. Hauschka, Droste Laux,

Goloy und Santaverde», zählt

Corina Britschgi auf. Und so

findet man auch Produkte

für den Alltag – von natürlichen

Hygieneprodukten bis

zu Zahnpasta und Sonnencreme

– in der mit Leidenschaft

geführten Natur Drogerie

Britschgi.

Gitschenstrasse 2

6460 Altdorf

041 870 17 80

info@naturdrogerie-britschgi.ch

www.naturdrogerie-britschgi.ch

63


Kompetenzzentrum für

Naturheilkunde und Massage

«Das Team ist

unser Kapital»

«Sorge für dich,

als wärst du die Liebe

deines Lebens!»

(Clara Louise, Dichterin)

Bei Rückenschmerzen – Ischias-Ausstrahlungen –

Nackenschmerzen – Schulterbeschwerden – Kopfschmerzen/Migräne

– Blasenleiden – Gesichts-Tics

und -schmerzen – Hautkrankheiten – Magenbrennen

– Verdauungsproblemen – Knie- und Gelenkschmerzen

– Rheumaerkrankungen – Fersenproblemen

– Achillessehnen-, Fuss- und Beinschmerzen

– Kribbeln in den Beinen – Schmerzen in Schultern,

Armen und Händen – Gewichtsproblemen – Schlafproblemen

– Long-Covid-Symptomen – Asthmabeschwerden

– Husten – Erkältung – Heuschnupfen

– Unfällen/Operationen – störenden Narben – Energielosigkeit

– Müdigkeit – Konzentrationsmangel

– Schwindel – Geburtsvorbereitung – übermässigem

Schwitzen – Wechseljahrbeschwerden – Menstruationsbeschwerden

– Kinderwunsch – Frauenproblemen

– Männerproblemen – vielen emotionalen

Problemen von A wie Angst bis Z wie Zorn.

Zufriedene Gäste sind die grösste Genugtuung für das Team vom «Rössli».

«Das Essen war ein echter

Genuss, das Personal äusserst

herzlich und aufmerksam»:

Solche und ähnliche

Komplimente erhalten Gabi

und Marcel Rogenmoser im

«Rössli» in Seedorf immer

wieder. «Für uns sind Gäste,

die das Lokal dankbar verlassen,

die grösste Genugtuung»,

erklären die beiden

unisono. «Das verdanken

wir vor allem unserem motivierten

und freundlichen

Team», betont Gabi Rogenmoser.

«Nicht selten sind es

gerade die Details, die zum

positiven Gesamteindruck

führen.» Als langjähriger

Dienstleister weiss ihr Mann

bestens: «Ein gut funktionierendes

Team ist das grösste

Kapital und macht den

Mehrwert aus. Wir können

noch so gut kochen: Wenn

das Miteinander nicht

stimmt, nützt alles nichts.» In

der Gastronomie zu arbeiten

sei spannend, abwechslungsreich

und befriedigend. Die

Familie Rogenmoser und das

ganz «Rössli»-Team freuen

sich deshalb bereits jetzt sehr

auf Ihren Besuch.

Doris

Mutter

Komplementärtherapeutin

mit eidg. Diplom Shiatsu

Dozentin für Shiatsu

Urlaubsvertretung für

Alexandra Kampe

Daniela

Hänggi

Dipl. Polarity Therapeutin

Tatiana

Müller-Venegas

Dipl. Shiatsu Therapeutin

Dipl. Masseurin

Dorntherapeutin

Lymphdrainage

Fussreflex Therapie

Dorfstrasse 49

6762 Seedorf

041 870 25 26

info@roessli-seedorf.ch

www.roessli-seedorf.ch


Beim Hinterausgang, zwischen

Käse- und Fleischtheke,

hat sich ein kleines

Grüppchen gebildet. Zwei

Kunden, dazu David Arnold

und seine Mutter Antoinette

Arnold. Die Unterhaltung ist

rege, es wird gelacht. Patrick

Schillig schaut zu und lächelt

auch. «Es ist wirklich schön,

so nah an der Kundschaft zu

sein», sagt er dann.

Wo man sich beim Einkaufen

daheim fühlt

Seit Herbst 2021 arbeitet Patrick

Schillig im Zentrum-

Markt, per Anfang 2022 hat

er die Leitung übernommen.

Erstmals nach 150 Jahren ist

der «Chäs-Arnold» seither

nicht mehr in der Hand der

Familie Arnold. Doch diese

arbeitet selbstverständlich

noch immer mit, was Patrick

Schillig sehr schätzt.

«Sie kennen alle und alles.

Und die Chemie stimmt. Es

macht einfach Freude.»

Der Zentrum-Markt und

Patrick Schillig haben sich

gefunden. Verändern will

und wollte er das Traditionsgeschäft

nicht, nein, das Ziel

war immer, das bestehende

Konzept auszubauen. Denn

das ist es, was den «Chäs-

Arnold» zu etwas Besonderem

macht, ist er sich sicher.

Zu etwas, was es nicht mehr

oft gibt: einem Supermarkt,

in dem man sich beim Einkaufen

daheim fühlt.

«Der Kunde steht im Mittelpunkt»,

sagt Patrick Schillig.

Er kann Wunschprodukte

bestellen, er kann sich den

Einkauf nach Hause liefern

lassen. Die 21 Mitarbeitenden

des Zentrum-Markts

packen Geschenkkörbe und

belegen Käse- und Fleischplatten.

Und sie kennen

ihre Kundinnen und Kunden.

«Wir können so auch

spezielle Wünsche erfüllen»,

sagt Cebira Dautovic.

Seit 27 Jahren arbeitet sie

Patrick Schillig ist stolz auf die grosse Auswahl an Alpkäse und Urner Produkten und möchte diese weiter ausbauen.

im «Chäs- Arnold», «und

ich freue mich noch immer

jeden Tag auf die Arbeit».

Die Mitarbeitenden seien

wie eine Familie. «Wir sind

einzigartig.»

Und dann ist da die riesige

Auswahl an Produkten.

«Ich arbeite jetzt seit mehreren

Monaten hier, aber ich

fin de jede Woche noch ein

Produkt, das ich nicht kannte»,

sagt Patrick Schillig

und lacht. Grossgeschrieben

wird die Regionalität,

die Auswahl an Alpkäse

und Urner Produkten ist legendär.

Patrick Schillig ist

dran, sie auszubauen. So hat

er zum Beispiel neue Alpkäsesorten

und die Brote

der Altdorfer Bäckerei 1620

ins Sortiment genommen.

Auch «Dinnair», hochwertige

Tiefkühlartikel aus Einsiedeln,

war seine Idee. Von

Oswald, dem Spezialisten

für Würzprodukte, ist das

Altdorfer Geschäft Partner.

Die Freiheit, die er als

Selbstständiger geniesst, gefällt

ihm. «Es ist schön, dass

ich so extrem viel bewegen

kann und dass wir so schnell

und so nah am Markt sind –

und damit an den Trends.»

Wenn es ihn nicht gäbe,

müsste man ihn erfinden,

hat einmal einer über den

Zentrum- Markt gesagt. Besser

kann man es nicht sagen.

Schmiedgasse 10

6460 Altdorf

041 870 11 91

info@zentrummarkt.ch

www.zentrummarkt.ch

65


In der Produktionshalle von Tec-Joint: Teyfik Ceylan, Michi Infanger und Walti Imhof (von links).

ERFOLGREICH DANK KNOW-

HOW UND TEAMSPIRIT

Wenn Standard keine

Lösung ist, wendet man

sich an die Firma Tec-

Joint AG in Schattdorf.

Möglich machen es begeisterte

und kompetente

Mitarbeitende.

Tec-Joint entwickelt und produziert

erfolgreich Fertigartikel sowie Halbfabrikate

aus dem gesamten Spektrum

von Gummi- und Kunststoffprodukten.

Basis dafür bilden Innovationen, Entwicklung

und Produktion – und top

motivierte Mitarbeitende.

«Fast in jedem Urner Eigenheim gibt

es Elemente, die von und in der Firma

Tec-Joint entwickelt und produziert

wurden», sagt Richard Gisler,

Geschäftsführer von Tec-Joint. «Dilatationselemente

bei Dachrinnen,

Dichtungsbänder bei Fenstern oder

Dehnfugenbänder bei verschiedenen

Beton- oder Metallbauten sind nur einige

Beispiele von vielen. Unsere Angebotspalette

ist breit und sehr vielfältig.»

66

Das Industrieunternehmen, das seit

2010 am Standort in Schattdorf produziert,

ist in seinem Fachbereich führend.

Um die Bedürfnisse und Wünsche der

Kunden zu erfüllen, stehen Innovationen,

Entwicklung und Produktion im

Vordergrund. Richard Gisler betont:

«Unsere rund 20 motivierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter setzen

alles daran, um die Bedürfnisse unserer

Kunden zu erfüllen. Jahrzehntelange

Erfahrung und ein gelebtes Qualitätsmanagementsystem

in der Entwicklung

und Verarbeitung sind die Grundpfeiler

unserer Leistung.»


Teyfik Ceylan (48), Altdorf, Produktion

Bereits seit 15 Jahren arbeitet Teyfik

Ceylan beim Industrieunternehmen

Tec-Joint. Ein ehemaliger Arbeitskollege

hat den ausgebildeten Schreiner

zu einem Stellenantritt bei Tec-Joint

überzeugt. «Der kleine Betrieb mit seinem

familiären Betriebsklima gefällt

mir sehr gut. Ideal für mich ist auch,

dass ich dabei keinen langen Arbeitsweg

habe.» Teyfik Ceylan überzeugen

die kurzen Entscheidungswege und das

Arbeiten in einem gut funktionierenden

Team. «Ich habe die Möglichkeit, bei

Neuentwicklungen mein Wissen einzubringen

und kann meine Erfahrung den

jüngeren Mitarbeitern weitergeben.»

«Ich habe die

Möglichkeit, bei

Neuentwicklungen mein

Wissen einzubringen

und kann meine

Erfahrung den jüngeren

Mitarbeitern

weitergeben.»

Teyfik Ceylan

Produktion

Simon Gisler (24), Schattdorf,

Produktion

Vor zwei Jahren hatte Simon Gisler eine

temporäre Anstellung bei Tec-Joint. Als

daraufhin dem gelernten Metallbauer eine

Festanstellung angeboten wurde, nahm

er diese gerne an, denn er fühlte sich vom

ersten Moment an bei Tec-Joint sehr

wohl. «Mir gefällt, dass ich selbstständig

arbeiten kann und dabei auch vielseitige

Aufgaben erledigen kann. Super finde ich

auch, dass ich an mehreren Anlagen ausgebildet

werde und teilweise Produkte

von A bis Z fertigen kann.»

«Mir gefällt, dass ich

selbstständig arbeiten

kann und dabei auch

vielseitige Aufgaben

erledigen kann.»

Simon Gisler

Produktion

Priska Röthlin (49), Bürglen,

Stv. Leiterin Admin. / Verkauf-ID.

Priska Röthlin arbeitet seit diesem Jahr

bei Tec-Joint. «Ich fand hier die Stelle,

die meinen Wunschvorstellungen entspricht»,

sagt die gelernte Kauffrau.

«Im ganzen Tec-Joint-Team wurde ich

sehr gut aufgenommen und von der

Leiterin der Administration bestens in

die anfallenden Arbeiten eingeführt.»

Dank der flexiblen Arbeitszeit lasse

sich ihre Tätigkeit mit ihrer Familie gut

vereinbaren. «Ich habe Freude an der

grossen Verantwortung und finde es

spannend, den Entstehungsprozess der

Produkte vom Einkauf der Rohmaterialien

bis zum Verkauf an die Kunden

zu begleiten. Besonders gut gefällt mir

der Kontakt mit der internationalen

Kundschaft.»

67

«Ich habe Freude an der

grossen Verantwortung

und finde es spannend,

den Entstehungsprozess

der Produkte vom Einkauf

der Rohmaterialien

bis zum Verkauf an die

Kunden zu begleiten.»

Priska Röthlin

Stv. Leiterin Admin. / Verkauf-ID.

Markus Imhof (53), Schattdorf,

Produktion

Der gelernte Baumaschinenführer hat

nach mehr als 30 Jahren im Baugewerbe

eine neue Herausforderung gesucht –

und gefunden. «Mein Kollege hat mich

auf eine Vakanz bei Tec-Joint aufmerksam

gemacht. Die Anstellungsbedingungen

haben mich überzeugt und ich

habe diese interessante Arbeitsstelle vor

einem Jahr gerne angenommen.» Positiv

findet Markus Imhof die Arbeitszeiten

mit der wechselnden Schichtarbeit.

«Da ich bereits nach kurzer Zeit einige

Anlagen beherrsche, kann ich mit den

Kollegen die Arbeitsabläufe teilweise

selbstständig einplanen.»

«Die Anstellungsbedingungen

haben mich überzeugt

und ich habe diese

interessante Arbeitsstelle

gerne angenommen.»

Markus Imhof

Produktion

Industriezone Schächenwald

6460 Altdorf

041 875 75 55

info@tec-joint.ch

www.tec-joint.ch


Raiffeisen-Mitglieder

erleben mehr und

bezahlen weniger.

Gratis in über 500 Museen, Konzerte, Events

und Ski-Tickets mit bis zu 50% Rabatt.

Mehr erfahren unter:

raiffeisen.ch/memberplus

Raiffeisenbank Schächental und

Raiffeisenbank Urnerland

68


Viel mehr als

Fahrten und Routen von A nach B

Ferien, Erholung, für ein

oder mehrere Tage. Hin zu

romantischen Orten in der

Schweiz oder zu einem Konzert

samt Ticket, nach Elba,

ans Nordkap, zum Wandern

ins Tirol, Wellnessferien in

Abano Terme, zum Flanieren

an den Garda see oder

zu den beliebten Christkindlmärkten,

Bolliger

Carreisen sind mehr als nur

Fahrten oder Touren von A

nach B. Es sind Erlebnisse

und Ereignisse mit besonderen

Angeboten. Mittendrin

sein mit Kobi Bolliger,

Tony Planzer oder Werner

Bucher. Was ihre Gäste

erleben, wird minutiös in

Unterschächen geplant und

vorbereitet, die abwechslungsreiche

Fahrstrecke,

News und Informationen

über Wissenswertes entlang

der Route, die Pausen, das

Picknick, die Hotels, mögliche

Ausflüge vor Ort. Landkarte

und Stadtplan gehören

unterwegs dazu, dem Navi

zum Trotz. Erfahrung weist

den Weg.

Auch Gastwirt …

So sind sie mehr als nur

Chauffeure. Sie sind auch

Gastgeber, Reisebegleiter

und zeitweilig fahrende

Gastronomen. Ihre Gäste

können während der Fahrt

ihr Menü auswählen, zum

Beispiel warme Küche mit

Schweinswürsten oder

Bein schinken, Gersten- oder

Gulaschsuppe. Der Bolliger-

Chauffeur wird zum Küchenmeister.

Bei einer Fahrpause

bereitet er die bestellten

Zwischenverpflegungen vor.

Später, während der Weiterfahrt,

kann er per Knopfdruck

im Cockpit zeitgerecht

die Zubereitung auslösen,

und rechtzeitig zur Picknick-

Zeit ist die warme Küche bereit.

Tische, Bänke und Geschirr

werden aus dem Car

geholt. Aufgedeckt werden

beispielsweise auch «Tirrs»,

Urner Alpkäse, Äpfel, Süssigkeiten,

verschiedene Getränke,

Wein, Bier und Kaffee

mit oder ohne Schnaps.

Unkompliziert ist das Motto,

familiär der Umgang.

… und Ansprechperson

für alles

Wenn die Bolliger Cars

schliesslich am Ziel ankommen,

ist der Arbeitstag der

Chauffeure nicht beendet.

Sie kümmern sich um die

Zimmerverteilung, sind Ansprechpersonen

bei besonderen

Wünschen, Fragen und

Anliegen ihrer Fahrgäste. Je

nach Land und Ziel kümmern

sie sich vor Ort um die

spezielle Reiseleitung. «Mit

Gästen an besondere entfernte

Orte fahren, sie unterhalten,

top bedienen und ihnen

Erlebnisse bieten, das ist ein

spannender Job und auch eine

grosse Freude für uns», sagt

Tony Planzer, seit über 50

Jahren unterwegs in Europa.

Klausenstrasse 35

6465 Unterschächen

041 879 11 55

info@bolliger-carreisen.ch

www.bolliger-carreisen.ch

69


Gisler Service –

klassisch und speziell

Ein Herz fürs

Handwerk

Hauswartungen, Gebäudeunterhalt

und Reinigungen

gehören beim Gisler Service

zum Alltag, Facility

Service, wie man so sagt.

Andersartig sind die Leistungen

im Bereich von

Spezialreinigungen. Da ist

Beat Gisler hierzulande

pionierhaft unterwegs, exklusiv

beispielsweise für

Fenster- und Solarpanelreinigungen

mit der Umkehrosmoseanlage,

die sehr umweltfreundlich

funktioniert.

Im Gleichgewicht mit der

Natur arbeitet Gisler Service

bei Unkrautentfernungen

mit Heisswasser. Und

eine spezielle Dienstleistung

sind die Bodengrundreinigungen

mit 2K-Versiegelung,

die ausgezeichnete

Resultate bezüglich Schutz

und Abriebfestigkeit gewähren.

Gisler Service achtet

auf Nachhaltigkeit für

Mensch und Umwelt. «Das

isch Häimat», so ihr Slogan,

das ist Gisler Service.

Ramona Loretz bei der Arbeit im Schulhaus Silenen.

Für Sandra und Beat Gisler hat Qualität oberste Priorität.

Vor 13 Jahren hat Ramona

Loretz die Lehre bei Maler

Scheuber angefangen. Bis

heute ist sie dem Betrieb und

dem Handwerk treu. «Man

ist viel draussen, sieht aber

auch in die verschiedensten

Häuser hinein», sagt sie. Kein

Tag sei wie der andere, und

der Beruf umfasse die unterschiedlichsten

Aufgaben.

Für Ramona Loretz ebenfalls

positiv: Während viele

andere Handwerksberufe

stark automatisiert werden,

ist das beim Malen kaum

möglich.

Geschäftsinhaber Koni

Scheuber teilt die Leidenschaft

seiner Mitarbeiterin.

Er sagt: «Auf einer Baustelle

läuft extrem viel, und wir

dürfen dabei das i-Tüpfelchen

setzen.» Das Werk von

Malerinnen und Malern ist

von aussen sichtbar, und als

Arbeiterin oder Arbeiter

spürt man die positiven Kundenreaktionen

direkt selbst.

Dafür ist der Anspruch von

Koni Scheuber an sich selbst

und seine Mitarbeitenden

nichts weniger als Perfektion.

Eggberge 318

6460 Altdorf

041 811 40 00

info@gislerservice.ch

www.gislerservice.ch

Grund 65

6474 Amsteg

079 375 95 59

mail@maler-scheuber.ch

www.maler-scheuber.ch

70


Ein abwechslungsreicher Beruf in einer

Umgebung, die vielen verborgen bleibt

Pascal Aschwanden arbeitet mit modernster Spezial-Technologie

Das gelbe Kabel führt aus

dem orangefarbenen Fretz-

Kanal-Service-Kleinbus

hinaus und verschwindet

in einem Schacht. Rund 10

Meter weiter entfernt zeigt

TV-Operateur Pascal Aschwanden

in einen weiteren

Schacht. Dort unten steht

ein Roboter – und zu ihm

führt das gelbe Kabel. Der

Roboter hat gerade eine Abwasserleitung

gefilmt, der

Entwässerungstechnologe

hat ihn von seinem mobilen

Arbeitsplatz im Bus aus gesteuert.

Das Video zeigt den

aktuellen Zustand der Leitung.

Pascal Aschwanden

hält diesen in einem Protokoll

und einer Karte fest.

«Wir sind als Gesamtanbieter

im Bereich Kanalunterhalt

in der ganzen Innerschweiz

unterwegs», sagt Reto Hürlimann,

Geschäftsführer der

Fretz Kanal-Service AG.

«Wir sind vielseitig und professionell,

leisten nicht nur

klassische Kanalreinigungen,

sondern bieten unsere

Serviceleistungen auch in

den Bereichen Reinigung

und Unterhalt, Prüfung und

Sanierung an. Ausserdem

sind unsere Fahrzeuge und

Geräte in jeder Grössenordnung

buchbar. Ob Privatkunde

mit verstopftem Abfluss

oder ein Grossprojekt

in der Kommune, wir sind

schnellstmöglich zur Stelle

und leisten sofort erste Hilfe.

Qualität steht für uns an

oberster Stelle.»

Kanalsanierung der Fretz

Kanal-Service AG bedeutet

stets: Dank modernster Technik

werden Kanal- und Rohrschäden

zeit- und kostengünstig

ohne Grabarbeiten

saniert. «Wir können an einem

Tag 150 Meter Kanal sanieren»,

sagt Cornel Trochsler,

Bereichsleiter Unterhalt /

Technischer Berater, der für

Alles für Ihr

Leitungsnetz

Kanalreinigung

Ablauf- und Rohrreinigung

Dichtheitsprüfungen/Kanal-TV

Rohr- und Schachtsanierungen

Strassen- und Flächenreinigung

71

Sind als Gesamtanbieter im Bereich Kanalunterhalt in der ganzen Innerschweiz

unterwegs: Cornel Trochsler und Geschäftsführer Reto Hürlimann

(von links).

Fragen stets zur Verfügung

steht (041 766 99 60). Die

Firma investiert in innovative

Technik, hilft bei deren

Entwicklung. Als einziges in

der Schweiz bietet das Unternehmen

einen glasfaserverstärkten

Inliner an, der auch

in gebogenen Grosskanälen

eingesetzt werden kann.

Zwar würden Aussenstehende

Kanalarbeiten häufig mit

Dreck verbinden. «Doch»,

sagt Reto Hürlimann, «wir

arbeiten in einem sehr sauberen

Umfeld und verbinden

die Arbeit mit modernster

Technik.» Die Arbeit sei abwechslungsreich,

ergänzt

Cornel Trochsler. «Jeder Tag

ist anders.» Oft heisst es, mitzudenken,

Probleme zu lösen.

Der Geschäftsleitung ist ein

familiärer Umgang wichtig.

«Wir wollen, dass unsere Mitarbeitenden

gerne zur Arbeit

gehen, mitdenken und sich

einbringen», sagt Reto Hürlimann.

«Und die Erfahrung

gibt uns recht. Unsere Mitarbeitenden

sind seit vielen

Jahren bei uns.» Seit sieben

Jahren bildet die Fretz Kanal-

Service AG auch jedes Jahr

eine junge Person im Beruf

Entwässerungspraktiker/in

EBA oder Entwässerungstechnologe/in

EFZ aus – ein

abwechslungsreicher Beruf in

einem Umfeld, das vielen verborgen

bleibt.

Reussacherstrasse 9

6460 Altdorf

041 766 99 77

info@fretz-ag.ch

www.fretz-ag.ch


72


Ruedi Brand – Arbeit mit Aussicht

ARBEIT MIT

AUSSICHT

Spiegelglatt liegt links der Urnersee

in sanftem Petrolblau. Der Blick

schweift nach Flüelen, unweigerlich

hinauf zur Spitze des Rophaien, und

weiter nach rechts zum Urner Talboden.

Sattgrüne Wiesen säumen die

Häusergruppe, schnurgerade zieht

sich die Reuss durch den Anblick,

trennt die Ebene in zwei grosse Teile.

Der Palanggenbach, eingebettet in

Sträucher und Bäume, schneidet das

Bild in zwei weitere Stücke. Ein grosser

Dumper durchbricht das idyllische

Bild, holt die Betrachterin zurück zu

dem, was direkt zu Füssen liegt: der

Steinbruch Eyelen. Seit über 90 Jahren

und in vierter Generation baut die

Familie Gasperini in der Eyelen in Attinghausen

Quarzsandstein ab, und es

ist ein Werk von nationaler Bedeutung.

Text: Martina Tresch-Regli

Fotos: Martina Tresch-Regli

73

Arbeit bis ins Jahr 2050

Ein dickes Band dieses rund 34 Millionen

Jahre alten Gesteins zieht sich

hier vorbei bis zu den Eggbergen. Als

mächtige Felswand steht der Steinbruch

da, der nackte Fels offenbart

geschwungene Querlinien, sie wirken

wie von Künstlerhand geschaffen.

21 Mitarbeiter bearbeiten maschinell

den Stein, rund 300ʼ000 Tonnen

Sand, Hartsplitt und Schotter werden

jedes Jahr gewonnen. Die Abbaubewilligung

der Korporation Uri erlaubt

den Abbau von 4 Millionen Kubikmetern

Gestein – das bedeutet ungefähr

Arbeit bis ins Jahr 2050, je nachdem,

wie viel Schiefergestein den Weg

kreuzt. «Abgebaut wird immer von


Ruedi Brand – Arbeit mit Aussicht

oben nach unten, so kann das Gebiet

von oben her gesichert werden», sagt

Ruedi Brand. Er arbeitet seit 26 Jahren

im Hartsteinwerk und ist als einer

von fünf Mitarbeitern für den Abbau

zuständig.

Abbau mittels Sprengung

Die mächtigen Dumper, die bis zu 25

Tonnen Gestein transportieren, wirken

von oben wie Spielzeug auf einem

Sandhügel. Sie klettern die steile

Schotterstrasse hinauf bis zur Abbaustelle.

«Wir laden das Rohmaterial und

transportieren es zum Brecher, wo es

zerkleinert und sortiert wird», fasst

Ruedi Brand zusammen. Abgebaut

wird das Gestein mittels Sprengungen,

ausgeführt von der Firma Gasser Felstechnik.

Mehrere Bohrlöcher sind nötig,

um das Material zu lösen – mit jeder

Produktionssprengung wird quasi

ein Stück vom Kuchen abgeschnitten.

Durch diesen Abbau entstehen Abschnitte,

die wie 30 Meter hohe Terrassen

im Fels aussehen. Genutzt wird

das Material des Hartsteinwerks, das

mittlerweile zur Firma KIBAG gehört,

vor allem als Bahnschotter. Der sogenannte

Koffer kommt auf Naturstrassen

und der Splitt als Belag für Autobahnen

zum Einsatz.

74


Ruedi Brand – Arbeit mit Aussicht

Wild «mäht» Grünflächen

Während der Quarzsandstein, momentan

auf der südlichen Seite und

später auch auf der nördlichen Seite

des Steinbruchs, immer weniger

wird, wird es dort, wo der Abbau fertig

ist, immer grüner, denn es wird

umgehend renaturiert. Zur Renaturierung

werden Bäume gepflanzt und

eingezäunt. «Wir zäunen die Bäumchen

ein, damit diese nicht von Gämsen

gefressen werden», erzählt Ruedi

Brand und zeigt auf perfekt gegraste

Grünflächen im Steinbruch, die vom

Wild «gemäht» werden. Tiere hat es

hier viele: Neben Gämsen und Rehen

werden auch Füchse oder Mauersegler

oft beobachtet, in einem künstlich angelegten

Biotop wohnen Gelbbauchunken

und Schlangen – sie leben neben

Bagger und Brecher, zwischen

Sprengungen und grossen Maschinen.

Nicht ungefährlich

Je nachdem, wie die Sonne durch die

Wolken bricht, sieht der Talboden ein

bisschen anders aus. «Die Aussicht ist

schon wunderbar. Doch ungefährlich

ist die Arbeit hier nicht», sagt Ruedi

Brand, der meistens Bagger fährt. Auf

Kontrollgängen prüft er zudem den

Steinbruch regelmässig auf Felsbewegungen.

Über 20 Jahre Erfahrung helfen

hier ungemein. Ausserdem messen

Kontrollpunkte die Geländebewegungen,

und die Leute vor Ort sind aufmerksam.

«Wir halten die Abbaustelle

stets sauber. So fällt es sofort auf,

wenn irgendwo Steine heruntergefallen

sind», so Ruedi Brand. Sein Blick

schweift von den senkrechten Felsen

zum Urner Talboden. Der Himmel

klart auf, der See hat schon wieder

einen anderen Farbton. So eine Aussicht

hat nicht jeder.

75


76

MEHR INFOS


Lehrlingsbaustelle der GAMMA AG

war ein voller Erfolg

Dadurch kann das Fachwissen

vertieft angewendet

werden.

Inzwischen steht das Zweifamilienhaus

und die letzten

Innenausbauarbeiten werden

fertiggestellt. «Unsere

Maurer in Ausbildung haben

die Lehrlingsbaustelle eine

super Sache gefunden, sie

sind durchaus auch gefordert

gewesen, haben dadurch

aber gelernt, Ideen zu haben,

selbstständig und selbstverantwortlich

zu arbeiten»,

sagt Thomas Planzer. «Besonders

gefallen hat mir, dass

ich die Arbeiten direkt auf

der Baustelle verfolgen und

die Verantwortung übernehmen

konnte», sagt Rahel

Büchlin, Lernende Zeichnerin

EFZ im 2. Lehrjahr.

Die Bauherrschaft, welche

von Anfang an hinter dem

Projekt stand, freut sich, ihr

Zweifamilienhaus bald beziehen

zu können.

Auf der Lehrlingsbaustelle erhalten die angehenden Berufsleute die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten und

Verantwortung zu übernehmen.

«Sie sind alle hellauf begeistert»,

sagt Thomas Planzer,

Bauführer und Lehrlingsbetreuer,

und lächelt. Die

Rede ist von den Lernenden

der GAMMA AG betreffend

der Lehrlingsbaustelle.

Aber auch die Geschäftsleitung

des Schattdorfer Unternehmens

mit Bruno Gamma,

Geschäftsführer Planung

und Immobilien, sowie Pius

Zurfluh, Geschäftsführer

Bau, zeigen sich sehr erfreut

über das Projekt. «Man kann

es nicht anders sagen: Die

Lehrlingsbaustelle war ein

voller Erfolg», freuen sie sich.

Die Idee war schon länger da

gewesen. Nun galt es, Nägel

mit Köpfen zu machen und

Bötzlingerstrasse 3

6467 Schattdorf

041 874 58 58

mail@gamma-holding.ch

www.gamma-holding.ch

die Idee umzusetzen. Ein

Bauobjekt, das von Lernenden

geplant und gezeichnet

wird, und eine Baustelle auf

der, neben einem Polier und

einem Kranführer, während

dem Rohbau nur Lernende

arbeiten. Die Idee: Die jungen

Männer und Frauen bekommen

dadurch die Möglichkeit,

selbstständig zu

arbeiten, Verantwortung zu

übernehmen und Arbeiten

auszuführen, die sonst von

«Akkördlern» übernommen

werden. Im Vergleich zu

herkömmlichen Baustellen

stehen die Lernenden unter

geringerem Zeitdruck.

Von den vier Maurern der

GAMMA AG Bau, die dieses

Jahr ihren Lehrabschluss

gemacht haben, bleiben alle

der Firma treu. Sie hat nun

topausgebildete, routinierte

Berufsleute. «Wir haben

dieses Jahr deutlich mehr

Bewerbungen und Schnupperlehrlinge»,

sagt Thomas

Planzer. Für die GAMMA

AG ist darum klar: Es wird

wieder eine Lehrlingsbaustelle

geben. Geplant ist,

jedes Jahr eine. Dieses Projekt

hat auf ganzer Linie

überzeugt.

Die GAMMA AG Holding

vereint GAMMA AG Bau,

GAMMA AG Planung und

GAMMA AG Immobilien

in sich und deckt damit das

gesamte Leistungsspektrum

von der Planung über den

Bau bis zum Verkauf der Immobilien

ab.

77


Lernende der Emil Gisler AG / GIPO AG vor dem raupenmobilen Backenbrecher GIPOBAC B 1412 FDR E.

KLEIN BEGINNEN

UND GROSSES

BEWEGEN

Mit der Emil Gisler AG zum Gipfelpunkt im

Berufsleben. Vielseitig, attraktiv, flexibel,

persönlich, sozial.

Ferienjob oder schnuppern, lernen

und sich weiterbilden, ob angelernt,

Fach- oder Hilfskraft, saisonal, Volloder

Teilzeit, die Emil Gisler AG /

GIPO AG ist ein bedeutendes Unternehmen

in der Herstellung von grossen,

mobilen und stationären Brech- und

Siebanlagen. Es bietet eine vielseitige

Palette von Aufbereitungssystemen

mit weltweit unübertroffener Qualität

und Servicedienstleistungen, ist aber

ebenso ein leidenschaftlicher Arbeitsund

Lehrbetrieb in Seedorf mit sozialem

Engagement.

Die Emil Gisler AG / GIPO AG ist

eine Arbeitgeberin und Ausbildnerin

mit Entwicklungen von der neuesten

und innovativsten Technologie wie

CNC- und Schweissroboter bis zur

konventionellen Mechanik und zur

Montage. Mit ihrer langjährigen Erfahrung

und dem Pioniergeist werden

immer wieder neue Massstäbe gesetzt,

so beispielsweise mit neuen, innovativen

Antriebstechnologien und zuverlässigen

Tunnelanlagen.

78


So vielfältig die Jobs bei uns sind, so vielseitig sind auch die Arbeiten bei

uns in der Administration, Konstruktion, Produktion oder Montage.

Die Förderung des Berufsnachwuchses liegt uns besonders am Herzen.

16 Lernende, verteilt auf zehn Berufe, absolvieren bei uns eine qualifizierte

Ausbildung.

Erfahrene Fachleute sind der Garant für unseren höchst kompetenten

Service.

Aufruf zu Besichtigungen und

zum Schnuppern

Beschäftigt sind Fachkräfte, aber auch

gute Hilfskräfte sind willkommen. Insgesamt

zählt die Emil Gisler Holding

Gruppe rund 320 Mitarbeitende, in Seedorf

245. Stets werden gegen 20 junge

Menschen in zehn verschiedenen Berufen

ausgebildet. Die Förderung des

Berufsnachwuchses liegt dem Unternehmen

besonders am Herzen. Die Schnupperlehre

ist eine Gelegenheit, sich genauer

über einen Beruf zu informieren und

herauszufinden, ob die eigenen Fähigkeiten

zu den Anforderungen des Berufs

passen. Schulklassen sind herzlich willkommen,

der Emil Gisler AG / GIPO

AG einen Besuch abzustatten.

Impulse und Goodies

Für alle Berufe ist ein Werkstattpraktikum

möglich. Im Turnus erhalten

die Lernenden in allen Abteilungen,

inklusive Konstruktion und Büro, auf

diese Weise einen Einblick in die komplette

Fertigung einer Anlage, was auch

für den Teamgeist förderlich ist. So

wird beispielsweise eine Bürokraft

mal in der Produktion anzutreffen sein

oder umgekehrt ein Metallbauer im

Büro. Wem es entgegenkommt, wird

die Möglichkeit zu einem vorübergehenden

Betriebsaustausch geboten,

und er kann eine interne Zusatzlehre

oder eine Weiterbildung ins Auge

fassen, Karriere machen, unterstützt

durch sehr gute Konditionen. Die Emil

Gisler AG / GIPO AG bietet flexible

Arbeitszeitmodelle. Nach der Ausbildung

ist die Wahrscheinlichkeit auf

eine Festanstellung gross. Im Weiteren

bietet das Unternehmen über 160

gedeckte und ungedeckte Parkplätze,

gratis Kaltgetränke und mehr.

Ist das Interesse geweckt? Die Emil

Gisler AG / GIPO AG freut sich.

Kohlplatzstrasse 15

6462 Seedorf

041 874 81 00

info@gipo.ch

www.gipo.ch

79


Spülen der Grundleitung einer Privatliegenschaft.

PROFIS FÜR ALLES AUF

UND UNTER DEM BODEN

Reinigen, spülen,

abscheiden, sanieren,

reparieren, trennen,

recyclen, aufbereiten.

Der richtige Partner

dazu: die ITS Kanal

Services AG (ITS).

Verstopfte Abwasserrinnen und Abläufe

lösen, Fäkalleitungen in Privathäusern

spülen, Fette und Öle vom Spülund

Schmutzwasser beispielsweise aus

Küchen von Restaurants und Hotels

entfernen, bevor das Wasser in die Kanalisation

abfliesst, Strassenschächte

entleeren, Kanäle von Schlamm, Dreck

und Laub befreien, Markierungen auf

Strassen oder den Pneu-Abrieb auf

Flugplätzen entfernen, oder beispielsweise

die Oberfläche der Kunststoffbahn

vor dem Leichtathletik-Diamond-League-Meeting

im Letzigrund

in Zürich reinigen.

ITS gehört im Bereich Kanalunterhalt

und -sanierung sowie im Bereich Flächenservices

zu den marktführenden

Anbietern in der Schweiz, aufgeteilt in

drei Organisationseinheiten: Zentralschweiz

mit den Standorten Altdorf,

Kägiswil, Kriens und Wiggen, Mittelland

mit den Standorten Boswil und

Grüt und das Tessin mit den Standorten

Agno und Biasca. Dank den verschiedenen

Standorten sind die rund 300

80

Mitarbeitenden stets in der Lage, rasch

flächendeckend zur Stelle zu sein – auch

im Notfall.

Organisationseinheit Zentralschweiz

Stand Juli 2022 sind es allein in der Zentralschweiz

90 Mitarbeitende, davon

zwei Lernende. Am Standort in Altdorf

(Neuland 13) sind zehn Mitarbeitende

beschäftigt. Angefangen hat es 2016 mit

dem SBB-Auftrag für die Unterhaltsreinigung

der Entwässerungsanlagen im

Gotthard-Basistunnel. 2017 folgte der

Zuschlag für die Unterhaltsreinigung

vom Amt für Betrieb Nationalstrassen

in Uri (AfBN). Das Unternehmen

ist auch für Abwasser Uri im Einsatz.

ITS sorgt sowohl für Industrie und Gewerbe,

Bund, Kantone und Gemein-


Abwassertransport von Isleten nach ARA Altdorf.

Salvatore Cucci, Abteilungsleiter Bahn infrastruktur, am Standort Altdorf im Neuland.

den als auch für private Kundschaft,

Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer,

Immobilienbewirtschafterinnen und

-bewirtschafter und Tankstellen für

umfassende Dienstleistungen.

Wichtig: Unterhalt auf

Privatliegenschaften

Gerade bei Privatliegenschaften werden

die Entwässerungsleitungen oft

vergessen. «Dabei ist hier die regelmässige

Wartung wichtig, um lästige

Zwischenfälle, hohe Folgeschäden und

teure Reparaturen zu vermeiden», erklärt

Pascal Zumbühl, Head Business

Unit Zentralschweiz. Dem Hauseigentümer

oder der Hauseigentümerin gehören

nämlich alle Entwässerungsanlagen,

welche das Abwasser über die

Anschlussleitung in die öffentliche

Kanalisation leiten. Dazu zählen von

Küchen- und Waschküchenablauf über

das WC bis zu allfälligen Pumpen im

Keller alle Anlagen und Schächte in der

Liegenschaft und auf dem Grundstück.

Auch die Dachrinne, Sickerleitungen,

Versickerungsanlagen und Rückstauklappen

sind privates Eigentum und erfordern

einen regelmässigen Unterhalt.

Komplettanbieter mit über 40 Jahren

Erfahrung

Neben profundem Fachwissen verfügt

ITS über modernste Ausrüstung für den

Unterhalt von Kanalnetzen, Strassen,

Tunnels und Tankstellen. Sie bietet intelligente

und wirtschaftliche Lösungen.

Das Unternehmen sorgt für umfassende

Dienstleistungen in den Bereichen

Kanalreinigung, Kanalinspektion,

grabenlose Sanierung, Abwasser- und

Schlammrecycling sowie Demarkierung,

Griffigkeitsverbesserung und Flächenreinigung.

Es gehört zur Strategie,

laufend neue Innovationen zu prüfen und

in modernste Technik und Verfahren zu

investieren, aufbauend auf mehr als 40

Jahren Erfahrung.

Fachgerechte Entsorgung

Schlamm aus Strassenschächten und Ölabscheidern

oder Wischgut von Bodenreinigungen

ist mehr als nur Deponieund

Verbrennungsmaterial. Damit daraus

Wertstoffe zurückgewonnen werden

können, verlangt der Umgang mit diesen

umweltbelastenden Stoffen besondere

Sorgfalt. In der modernen Schlammaufbereitungsanlage

in Kägiswil werden die

abgesaugten Stoffe nach Kies, Erde, Sand

und organischem Abfall getrennt und –

wo möglich – der Wiederverwertung zugeführt.

Eine umweltgerechte Entsorgung

des bei der Reinigung von Kanalisationen

anfallenden Schmutzwassers ist ebenfalls

garantiert. Dieses mit den eigenen Fahrzeugen

angelieferte Schmutzwasser wird

in unterschiedlichen Reinigungsstufen

geklärt und als Prozesswasser für die

Schlammaufbereitung wiederverwendet.

Der Kreislauf der Wassernutzung wird

so geschlossen. Dokumentierte Materialflüsse,

Audits und Kontrollen der Anlagen

gewährleisten jederzeit die Gesetzeskonformität

der Entsorgung.

Neuland 13

6460 Altdorf

041 660 17 57

altdorf@itskanal.ch

www.itskanal.ch

81


Metzger –

es geht um viel mehr

Kevin Gisler und Lukas Bissig haben die Ausbildung zum Fleischfachmann

erfolgreich abgeschlossen (von links).

Den Betrieben fehlt der

Nachwuchs, obwohl sich

der Job verändert hat. Der

blutverschmierte Alltag der

Metzger war gestern. Im Gespräch

mit Lukas Bissig, Attinghausen,

und Kevin Gisler,

Flüelen, wird dies schnell

klar. Beide haben im Juni die

Ausbildung zum Fleischfachmann

erfolgreich abgeschlossen.

Bereits 7 Lehrlinge

hat die Ürmetzg AG,

mit heute 19 Mitarbeitenden,

in diesem vielseitigen Beruf

ausbilden dürfen und schaut

mit Stolz und Freude darauf

zurück.

Der Beruf biete viel Abwechslung,

betont Lukas

Bissig. Vom Schlachten und

Prüfen der Qualität über das

Ausbeinen, Zerlegen, Wursten,

Einsalzen, Fleischtrocknen

bis hin, zum Verkauf der

Fleischprodukte. Übrigens:

Erfolgreich ist er auch als

Kranzschwinger. Kevin Gisler

hat da und dort geschnuppert,

in einer Schlosserei,

Gärtnerei, Bäckerei, und hat

schliesslich seine Berufung

als Fleischfachmann gefunden,

passend zum Hobby: Er

kocht gern. Eben: Es geht um

viel mehr.

rner Fleisch

Ürmetzg AG

Ürmetzg AG

Giessenstrasse 44

6460 Altdorf

041 871 16 20

urmetzg@bluewin.ch

www.urnerfleisch.ch

VK.indd 1

7.3.2011 13:28:37 Uhr


Mit viel PS unterwegs

auf dem Weg zur Treuhandkarriere

Die Treuhand- und Revisionsgesellschaft

Mattig-Suter

und Partner legt hohen Wert

auf die Aus- und Weiterbildung.

Für junge Berufsleute

ist der rechtzeitige Einstieg

darin entscheidend für die

spätere berufliche Zukunft.

Jana Walker ist ein Vorzeigebeispiel.

Du hast dich entschieden, die

anspruchsvolle Weiterbildung

zur Fachfrau Finanzund

Rechnungswesen mit

eidg. Fachausweis, inklusive

Sachbearbeiterin, in Angriff

zu nehmen. Warum?

Schon beim Lehrabschluss

war klar, dass dies nicht meine

letzte Ausbildung sein wird.

Ich hatte bereits das Diplom

ECDL advanced certificate

in Excel erworben, welches

neu zu den Prüfungsvoraussetzungen

bei der Fachausweis-Prüfung

gehört.

Vielen jungen Erwachsenen

fällt die Berufswahl nicht

leicht. Wie war es bei dir?

Da ich ein Zahlenmensch bin,

wollte ich von der öffentlichen

Verwaltung in den Buchhaltungs-/Treuhandbereich

wechseln. Die Treuhand- und

Revisionsgesellschaft Mattig-

Suter und Partner gab mir

dann die Chance.

Was gefällt dir an

deiner Arbeit?

Jana Walker absolviert die Weiterbildung zur Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis,

inklusive Sachbearbeiterin. Als Ausgleich zur Arbeits- und Schulwelt fährt sie unter anderem Motorrad – am

liebsten auf den Sustenpass.

Am besten die Abwechslung.

Sei es im Hinblick auf die

Kundschaft, vom Transportunternehmen

über Restaurant

zur Bäckerei, vom Freizeitbereich

bis hin zur Arztpraxis.

Aber auch das breite Aufgabengebiet

von Führen von

Finanzbuchhaltungen, inklusive

Lohn-, Debitorenund

Kreditorenbuchhaltung,

MwSt-Deklarationen, Erstellung

von Jahresabschlüssen,

Steuererklärungen sowie Beratungen.

Ausserdem schätze

ich den direkten Austausch

mit der Kundschaft sehr. Ich

habe auch die Gelegenheit,

in Altdorf und in Schwyz zu

arbeiten.

Welche Themen interessieren

dich besonders?

Sehr spannend ist das Thema

Sozialversicherungen.

Da kann ich mein Wissen

auch für den privaten Bereich

erweitern. Besonders

spannend finde ich auch das

Thema Mehrwertsteuer.

Grundsätzlich hat jeder von

uns täglich Berührungspunkte

mit diesen Themen.

Und welches Thema findest

du besonders relevant?

Das Thema Mehrwertsteuer,

das ich bei unserer Kundschaft

anwenden kann. Die

Bereiche Privatanteile, Eigenverbrauch

oder Einlageentsteuerung

sind sehr wichtig.

Zudem haben wir dazu

diverse Praxisbeispiele und

Problemstellungen vertieft.

Welche Einsichten hast

du gewonnen?

Auch wenn man das Gefühl

hat, alles verstanden zu haben,

musste ich merken: Man

hat nie ausgelernt. Ich musste

mich damit abfinden, auch

mal die Fünf gerade sein zu

lassen.

Dein Ausgleich zum Beruf?

Den finde ich mit meiner

Familie, Freunden und

meinem Patenkind. Ich bin

gerne sportlich unterwegs,

im Sommer in den Bergen

wandern, beim Joggen oder

im Fitnessstudio. Auch fahre

ich gerne mit meinem Motorrad

aus, am liebsten auf

den Sustenpass. Sport und

Töfffahren sind für mich der

ideale Ausgleich zur Arbeitsund

Schulwelt.

Lehnplatz 9

6460 Altdorf

041 875 64 00

uri@mattig.ch

www.mattig.swiss

83


Wir können die

Zeit nicht anhalten,

aber innehalten

können wir zu

jeder Zeit.

berggasthof.ch

LOKALE VIELFALT

frisch, süss, stark, salzig ...

IM

KANTONSBAHNHOF

ALTDORF

Bahnhofplatz 1 6460 Altdorf 041 541 02 08 transit-altdorf.ch


Chancen in einer dynamischen Branche

Robel Mahray, Roman Wyrsch, Stjepan Ilicic, Tim Kappeler, Lana Ziegler, Yigit Demir, Mihael Beljan und Livio Zberg befinden sich in einer Aus- oder

Weiterbildung (von links). Emanuel Regli, Geschäftsführer (Vierter von links), legt grossen Wert auf diesen Bereich.

«Im Autogewerbe bieten

sich interessante und attraktive

Entwicklungs- und

Aufstiegsmöglichkeiten», ist

Emanuel Regli, Geschäftsführer

der Firma Auto Regli

GmbH in Altdorf, überzeugt.

«Leider wird es aber

immer schwieriger, Lernende

oder auch erfahrene Berufsleute

zu finden.» Junge

für handwerkliche Berufe zu

begeistern, sei heute generell

schwierig. Und wenn man

zusätzlich gegen das Vorurteil

des unattraktiven Jobs

mit schmutzigen Händen

und tiefem Lohn ankämpfen

müsse, werde es natürlich

nicht einfacher. «Wir müssen

das Image der Berufe in

unserer Branche zwingend

verbessern», fordert Emanuel

Regli. Handlungsbedarf

sieht er auf vielen Ebenen:

bei den Erwartungshaltungen

der Eltern genauso wie

in der Berufsberatungspraxis

oder bei den Kampagnen des

eigenen Berufsverbandes.

«Das Bild des Mechanikers,

der nur an Getrieben,

Bremszylindern, Benzinpumpen,

Vergasern et cetera

herumschraubt, ist veraltet»,

sagt er. «Die Berufe im Autogewerbe

sind abwechslungsreicher,

anspruchsvoller und

spannender geworden.»

Klausenstrasse 5a

6460 Altdorf

041 870 77 66

info@autoregli.ch

www.autoregli.ch

Elektrifizierung, autonomes

Fahren oder neue Formen

der individuellen Mobilität

hätten die Branche zu

einer der dynamischsten

überhaupt gemacht. Gefragt

seien neben handwerklichem

Geschick vermehrt

vernetztes Denken, IT- und

Diagnostikkenntnisse, aber

auch Teamfähigkeit und

Dienstleistungsbereitschaft

in allen Bereichen.

Bei der Firma Auto Regli

GmbH werden Automobil-

Mechatroniker EFZ, Automobil-Fachleute

EFZ und

Automobil-Assistenten EBA

ausgebildet. «Wir unterstützen

zudem Integrationsbestrebungen,

indem wir

Flüchtlingen die Chance geben,

sich auf ein Praktikum

oder eine Anlehre vorzubereiten.

Diese Ausbildungsphilosophie

hat den Vorteil,

dass die Lernenden die markenspezifischen

Abläufe betriebsintern

detailliert kennenlernen»,

hält Emanuel

Regli fest. «Und weil wir

sie nach ihren individuellen

Fähigkeiten einsetzen und

fördern, kommen sie auch

so heraus, wie wir sie wollen

und brauchen.» Um die jungen

Leute nach Möglichkeit

längerfristig an den eigenen

Betrieb zu binden, überträgt

ihnen Emanuel Regli

schon früh Verantwortung

in unterschiedlichsten Bereichen.

Gleichzeitig ermöglicht

er ihnen im Lehrbetrieb

vielfältige Weiterbildungen,

etwa zum Kundendienstberater

FA, zum Automobildiagnostiker

FA oder zum

diplomierten Betriebswirt

HF. Denn als Unternehmer

weiss er bestens: «Die Autobranche

braucht junge, motivierte

Berufsleute, die im

Leben vorwärtskommen

wollen.»

85


Freude, Lust und Spass als Gast&Geber

samt Wettbewerb verteilt.

Ausserdem platzierte man im

Sommer 2021 in fast allen Urner

Gemeinden Bodenprints

mit kleinen Fitnessübungen.

Zu den verschiedenen Aktivitäten

erschienen Berichte

in verschiedenen Medien.

Kontakte zu Gastgebern und

Gästen, ob auf der Alp oder

im Camping, zu Tourismusfachleuten

sowie zur Wanderweg-

und Bikefachstelle

Uri bekräftigen diese Reise in

Uri. Die Blick-hinter-die-Kulissen-Tage

sind ebenfalls Teil

der Kampagne, die jährlich

zweimal durchgeführt wird.

Fränzi Stalder und Tanja Müller sind die Projektleiterinnen der Kampagne Gast&Geber (von links).

Irgendwo im Liegestuhl verwöhnt

werden oder Selbstgebrautes

herausgeben.

Cool abtauchen oder selber

mit Gitarre auftreten. Es gibt

unglaublich viel, was wir selber

in Uri als Gäste bekommen,

manchmal unbewusst

geniessen, und ebenso viel

Schönes und Gutes, was wir

geben können. Wem? Urnerinnen

und Urnern, Touristinnen

und Touristen.

Wir alle sind eben Gast&Geber,

weil wir stolz sind auf Uri

als Lebensraum und Ferienregion.

Der Tourismus ist für

unseren Kanton ein Leitsektor.

Da ist das Eventjahr 2022

der IG Tourismus Uri, der

beiden Urner Tourismusorganisationen,

der Uri Tourismus

AG und der Andermatt-

Urserntal Tourismus GmbH,

mit der Kampagne Gast&Geber

quasi eine Punktlandung

vor Ort, im Grossen wie im

Kleinen. Begleitet wird diese

Kampagne von den Projektleiterinnen

Fränzi Stalder

und Tanja Müller.

Was bisher zur Tourismus-

Sensibilisierung unternommen

wurde, ist augenfällig

und breit gefächert. Die gross

angelegte Plakatkampagne

wurde mit passenden Kurzvideos

ergänzt, die Website

www.gastundgeber.ch erstellt,

Social Media Content

kreiert und eine Postkarte

Das Thema «Gast&Geber-

Event des Jahres» ist eine

weitere Tat 2022 und wird

auch 2023 weitergeführt.

Kulturelle und erlebnisreiche

Urner Veranstaltungen jeglicher

Art und Grösse können

am Gast&Geber-Eventjahr

2022 teilnehmen. Anfangs

2023 wird mittels Publikumsvoting

der Gast&Geber-Event

des Jahres auserkoren.

Jeder Event hat

dieselben Chancen. Alleine

das Herzblut der Veranstalterinnen

und Veranstalter entscheidet,

wer den Hauptpreis

gewinnt. Für den Gast&Geber-Event

des Jahres kann

man sich noch bis Ende 2022

mittels Onlineformular auf

www.gastundgeber.ch anmelden.

Im Februar 2023

wird der Preis übergeben,

3000 Franken.

Fränzi Stalder und Tanja

Müller engagieren sich mit

viel Herzblut und bestätigen

die gute Zusammenarbeit der

Projektgruppe innerhalb der

IG Tourismus Uri. Ihre Begeisterung

für Uri und den Tourismus

ist ansteckend. Also, auf

was warten wir noch?

IG Tourismus Uri

Schützengasse 11

6460 Altdorf

041 874 80 00

info@gastundgeber.ch

www.gastundgeber.ch

86


Über 40 Jahre Erfahrung als Bauingenieur

Arthur Zwyssig ist auch nach über 40 Jahren von seinem Beruf als

Bauingenieur begeistert.

Nach achtjähriger Tätigkeit

in einem überregional

wirkenden Ingenieurbüro

im Kanton Zug hat Arthur

Zwyssig 1987 in Sisikon ein

Bauingenieurbüro eröffnet.

Mit der Familiengründung

hatte der diplomierte Bauingenieur

FH/SIA genug

vom Pendeln und wollte

dort arbeiten, wo er auch

wohnhaft ist. Anfang 1993

wurde die Einzelfirma in

eine Aktiengesellschaft

umgewandelt.

Ausgerüstet mit allen heutigen

gebräuchlichen Hilfsmitteln

wie CAD-Allplot,

Auto-CAD, Statik- und

Baugrubenprogrammen ist

das Ingenieurbüro Zwyssig

in der Lage, auch grössere

Aufträge seriös und effizient

zu bearbeiten. Es verfügt aufgrund

der über 40- jährigen

Tätigkeit über Erfahrung

87

und Fachkenntnisse in den

meisten Gebieten des Bauingenieurwesens,

die laufend

durch die neusten Fachnormen

ergänzt werden.

Besondere Fachkompetenz

weisen die Mitarbeitenden in

folgenden Bereichen auf: allgemeiner

Tiefbau (Erschliessungen,

Kanalisationen,

Strassenbau), Spezialtiefbau

(Nagelwände, Verankerungen,

Pfählungen), konstruktiver

Ingenieur-Hochbau

(Statik von Einfamilienhäusern,

Mehrfamilienhäusern

und Gewerbebauten). Ihre

Erfahrung ist immer mehr

auch bei Umbauten und

Umnutzungen gefragt. Die

Firma ist vorwiegend im

Urner Unterland tätig.

Bahnhofstrasse 1

6452 Sisikon

Tel. 041 820 47 65 Fax. 041 820 47 43

www.ing-zwyssig.ch

mail@ing-zwyssig.ch

INGENIEURBÜRO FÜR HOCH - UND TIEFBAU

Die Auftraggeberinnen und

- geber bestehen aus privaten,

kommunalen und kantonalen

Stellen. So bearbeitete

das Ingenieurbüro Zwyssig

in letzter Zeit folgende Aufträge:

Spitalstrasse Altdorf,

Überbauung Brückenstalden

in Bürglen, Überbauung

«Häusern» in Silenen. Dank

fundierter Berufskenntnisse

und persönlichen Engagements

ist es gelungen, eine

hochstehende Qualität der

Arbeitsausführung sicherzustellen,

die mit einem eigenen

Qualitätssicherungssystem

überwacht wird.

Gerne sind wir auch für Ihr

nächstes Bauvorhaben tätig.

Bahnhofstrasse 1

6452 Sisikon

041 820 47 65

mail@ing-zwyssig.ch

www.ing-zwyssig.ch

Beratung Planung Ausführung


Das Freizeit- und

Erlebnisticket

für den Kanton Uri

Mit dem UriTicket geniessen Sie an einem Tag freie Fahrt auf

ausgewählten Strecken des öffentlichen Verkehrs sowie Ermässigungen bei

ausgewählten Bergbahnen und bei der Furka-Dampfbahn innerhalb des

Kantons Uri.

Preis und Gültigkeit für einen Tag in der 2. Klasse:

1/2 Halbtaxabo CHF 21

1/1 Erwachsene CHF 31

Alle Informationen finden Sie unter www.uriticket.ch

88


Freude an Technik, Freude am Auto

Der bisherige üK-Zentrumsleiter, André Regli, mit seinem Nachfolger, Andreas Riedi, in der Übungsgarage des AGVS, Sektion Uri.

André Regli leitet seit 20

Jahren das üK-Zentrum des

AGVS, Sektion Uri. Per Anfang

2023 übernimmt Andreas

Riedi. Ein Gespräch

über Vielfalt, Lernobjekte,

die nicht wegfahren, und die

Freude an Autos.

Was macht die Berufe Automobil-Fachmann

und Automobil-Mechatroniker

so interessant?

André Regli muss

nicht lange überlegen. «Wir

decken ein so grosses Gebiet

ab – elektrisch, hydraulisch,

mechanisch und pneumatisch

– und sind dadurch auch

für andere Berufe vorbereitet.

Der Beruf ist vielfältig.

Man muss immer auf dem

Laufenden bleiben.» Der üK-

Zentrumsleiter zeigt in den

grossen Raum im Untergeschoss

des BWZ Uri, in dem

Motorenteile an den Wänden

hängen, Autos auf den Hebebühnen

stehen und eine Wand

die Lichter eines PW präsentiert.

Die Technik hat sich in

den vergangenen 20 Jahren

stark entwickelt, das sieht

man auch hier. So können die

Lernenden zum Beispiel an

einem modernen Ford Kuga

Plug-in-Hybrid üben, bei welchem

Elektromotorenkomponenten

vorhanden sind.

Rund 250 Lernende hat André

Regli hier begleitet. Mit

Freude: «Es ist interessant

und macht Spass, ihnen etwas

beizubringen.» Auch in

seiner Freizeit beschäftigt ihn

das Thema Automobil: Der

63-Jährige stellt Schnittmodelle

her und verkauft diese

auch an andere Ausbildungsbetriebe.

Dafür schneidet er

zum Beispiel einen Motor

durch, damit sichtbar wird,

wie dieser aufgebaut ist.

Die Freude am Lehren ist

es auch, die Andreas Riedi

zu seinem neuen Job bringt.

«Ich finde es schön, dass

ich mehr Zeit haben werde,

den Lehrlingen etwas beizubringen.

Im täglichen Betrieb

der Werkstatt hat man

davon oft zu wenig. Da muss

das Auto am Abend wieder

beim Kunden sein – und

damit ist das Lernobjekt

schon wieder weggefahren.

Hier bleibt es.» Er lacht. Das

Feuer für Technik will der

34-Jährige in den Lernenden

wecken, will ihnen zeigen,

wie schön es ist, ein Fahrzeug

mit den eigenen Händen

wieder zum Laufen zu

bringen, es wieder zu reparieren

und damit einen Kunden

glücklich zu machen.

«Der Beruf ist nicht ganz

einfach, aber dadurch auch

spannend», sagt André Regli.

Der Schattdorfer hat, genau

wie sein Nachfolger, Automechaniker

gelernt, wie

es damals noch hiess. Ein

halbes Jahr wird er seinen

Nachfolger noch einarbeiten,

dann zieht er sich zurück,

geniesst die Pension,

seine Familie, die Enkelkinder.

«Aber wenn Andreas

Fragen hat, kann er jederzeit

zu mir kommen», sagt er.

Attinghauserstrasse 12

6460 Altdorf

041 881 01 81

berufsbildung@agvs-ur.ch

www.agvs-ur.ch

89


90


Nando Toggenburger – Auf dem Weg in die Super League

AUF DEM

WEG IN

DIE SUPER

LEAGUE

Heinz Moser, Guido Schnarwiler,

Sascha Imholz: Die Urner, die beim

FC Luzern bislang in der höchsten

Schweizer Liga zum Einsatz kamen,

lassen sich an einer Hand abzählen.

Mit Nando Toggenburger könnte

schon bald ein weiterer dazukommen.

Der 18-Jährige aus Altdorf hat beim

Schweizermeister von 1989 im Februar

einen Nachwuchsvertrag über

zwei Jahre unterschrieben.

Text: Simon Gisler

Fotos: Valentin Luthiger, ZVG

Bereits als Kind hat Nando Toggenburger

davon geträumt, Fussballer zu

werden: «Fussball war von klein auf

meine grosse Leidenschaft. Und ist

es auch heute noch.» In diesem Sommer

ist der Traum des Urners wahr

geworden. Bei seiner ersten Vorbereitung

mit den Profis überzeugte er derart,

dass der FCL seinen Nachwuchsvertrag

in einen Profivertrag bis 2025

umwandelte.

Dabei begann die Saison 2021/22 für

Nando Toggenburger alles andere als

optimal. Nach einer Verletzung in einem

Testspiel mit der U18 musste er

zwei Wochen pausieren. Der schnelle

und technisch versierte Mittelstürmer

liess sich von diesem Rückschlag

aber nicht beirren. Nach acht Toren in

elf Spielen wurde er in die U21 berufen,

wo er auf Anhieb Fuss fasste und

in acht Einsätzen drei Treffer erzielte.

Den Ball fest im Blick: Nach überzeugenden Leistungen

beim Nachwuchs des FC Luzern durfte Nando Toggenburger

die Saisonvorbereitung in diesem Sommer erstmals

mit den Profis absolvieren. Nun visiert der Altdorfer

die Super League an.

91


Nando Toggenburger – Auf dem Weg in die Super League

Das Talent von Nando Toggenburger

blieb auch dem Schweizerischen

Fussballverband nicht verborgen. So

konnte der Urner unter Bruno Berner

am 26. April in Zug gegen Georgien

sein Debüt in der U19-Nationalmannschaft

feiern. Und was für

eines: Nur 3 Minuten nach seiner Einwechslung

gelang ihm der Ehrentreffer

zum 1:2. Beim 1:1-Unentschieden

zwei Tage später gegen den gleichen

Gegner schoss er die Schweiz nach

einer Viertelstunde in Führung. Auch

im Dress des FCL feierte Nando Toggenburger

einen Einstand nach Mass.

«Ich weiss nicht mehr, gegen wen wir

spielten, aber es war in der U10, und

ich schoss drei Tore», erinnert er sich.

Geboren und aufgewachsen ist Nando

Toggenburger in Altdorf. Das

Fussball- ABC hat er aber beim ESC

Erstfeld erlernt, weil dort bereits sein

Vater kickte. Von ihm – einem ehemaligen

Drittliga-Stürmer – hat er

auch das fussballerische Talent geerbt.

Im Angriff spielt der Rechtsfuss allerdings

erst etwa seit der F13. Seine

Laufbahn startete er als Innenverteidiger.

«Im Laufe der Zeit kam ich immer

weiter nach vorne», erzählt der

Cristiano-Ronaldo-Fan schmunzelnd.

Vom FCL entdeckt wurde der ESC-

Junior an einem Fussballcamp. Nach

einem Jahr fiel er jedoch wieder aus

dem erweiterten U10-Kader heraus.

Über die Löwenschule, das Team

Schwyz/Uri und den SC Kriens

schaffte er es aber zurück nach Lu-

92


Nando Toggenburger – Auf dem Weg in die Super League

FCL-Nachwuchs aktiv war, ihre fussballerischen

Träume nach wiederholten

Verletzungen vorzeitig begraben.

Diese Erfahrung ist mit ein Grund,

warum der Altdorfer seine dreijährige

Lehre zum Logistiker bei der Suva in

Luzern unbedingt fertig machen wollte.

Ausbildung und Fussball unter einen

Hut zu bringen, sei nicht immer

einfach gewesen, sagt der 18-Jährige:

«Gerade während den Lehrabschlussprüfungen

im Juni war es manchmal

schon eine Herausforderung.»

zern zur U16. In der U17 setzte Nando

Toggenburger mit 22 Toren in 29

Spielen schliesslich ein erstes Ausrufezeichen.

«Nach dieser Saison habe ich

erstmals realisiert, dass es zum Profi

reichen könnte, wenn ich mich richtig

ins Zeug lege», sagt der 18-Jährige.

Seither ging es mit seiner Karriere

steil bergauf: Nachwuchsvertrag, Debüt

in der U19-Nati, Vorbereitung mit

den Profis und nun auch noch der erste

Profivertrag.

Mit dem Lehrabschluss in der Tasche

will Nando Toggenburger jetzt

erst einmal voll auf die Karte Fussball

setzen. Beim 2:1-Sieg im Testspiel

gegen Aufsteiger Winterthur

Mitte Juni durfte er erstmals im FCL-

Fanionteam ran. Nun soll er behutsam

an das Niveau der Super League herangeführt

werden. «Schwierig zu sagen»,

antwortet der torgefährliche Urner

auf die Frage, wann man ihn dort

zum ersten Mal sehen wird. «Ich werde

auf jeden Fall weiterhin versuchen,

meine Leistung zu bringen und bereit

zu sein, wenn mir der Trainer das

Vertrauen schenkt.»

Trotz seiner jüngsten Erfolge ist Nando

Toggenburger, der beim FCL unter

anderem vom ehemaligen Goalgetter

Marco Schneuwly trainiert wird,

mit beiden Füssen auf dem Boden geblieben.

Er weiss, wie schnell es im

Fussball gehen kann. So musste seine

ältere Schwester, die ebenfalls im

93


Champions im

Schreinern

Schreinerin ist der Traumberuf von Ramona Schuler.

Ansprechpartner

fürs gesunde Sehen

In den letzten Jahren hat

sich die Augenoptik vom

Handwerks- zum Gesundheitsberuf

gewandelt. Auch

die Ausbildung wurde neu

gestaltet. Sie dauert neu drei

statt vier Jahre und hat sich

dem aktuellen Berufsbild

angepasst. «Die Kundinnen

und Kunden stehen dabei

mehr im Zentrum denn je»,

wie Sarah Zgraggen von

Jauch Optik erklärt. Das

macht Sinn, denn je stärker

es um Gesundheit geht, desto

stärker geht es um Vertrauen.

Ralf Wenger, Geschäftsführer

von Jauch Optik,

bestätigt: «Offenheit und

Kommunikationsfreude sind

in unserem Beruf besonders

wichtig.» Sarah Zgraggen

hat beides und begann vor

elf Jahren als Lernende bei

Jauch Optik. Inzwischen ist

sie Optikermeisterin. Aktuell

bildet der erfolgreiche Lehrbetrieb

zwei Lernende aus.

Ralf Wenger ist denn auch

überzeugt: «Das wichtigste

Gut eines Betriebs sind die

Mitarbeitenden. So macht es

auch Freude, Chef zu sein!»

Kreativ mit Holz, das ist

Mengelt & Gisler in Flüelen.

Champions mit Holz sind beispielsweise

Ramona Schuler,

Sisikon, und Elmar Wyrsch,

Attinghausen. Sie hat die

Ausbildung mit der Note 5,4

top abgeschlossen. Schreinerin

ist ihr Traumberuf.

Elmar Wyrsch im 4. Lehrjahr

gehört nach den Sektionsund

Regionalmeisterschaften

zur Nationalmannschaft der

Schreiner zu den neun Besten

der Schweiz. Über 900 hatten

diese Meisterschaft einst in Angriff

genommen. Im September

wird Elmar Wyrsch in Bern an

den Schweizermeisterschaften,

den SwissSkills, teilnehmen.

Sein Traum ist, sich in seinem

Traumjob für die Berufsweltmeisterschaften

2024 in Lyon,

Frankreich, die WorldSkills,

qualifizieren zu können.

Mengelt & Gisler legt grösste

Aufmerksamkeit auf die

Berufsbildung. Fünf bis acht

Jugendliche schnuppern jährlich,

vier absolvieren die Berufslehre.

Seit August arbeiten

fünf Ehemalige wieder

bei Mengelt & Gisler. Wenn

das kein Beweis ist …

Elmar Wyrsch gehört zur Nationalmannschaft der Schreiner und nimmt an

den SwissSkills teil.

jauchoptik.ch

Gitschenstrasse 2a

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Schreinerei Mengelt & Gisler AG

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94


Signaletik – Orientierung und Identität

Signaletik. Beschriftung.

Digitaldruck. In diesen Bereichen

ist Arnold Reklamen

seit 33 Jahren zu Hause.

Bewegung braucht Orientierung.

Signaletik wirkt

nach aussen oft unscheinbar

und wird selten aktiv wahrgenommen.

Wie oft sind

Sie schon vor oder in einem

Gebäude gestanden und haben

sich gefragt, wohin Sie

müssen? In diesem Moment

gewinnt die Signaletik an Bedeutung.

Informationsstelen,

Fassaden- und Türbeschriftungen

oder Wegweisungen

geben Auskunft, helfen dabei,

sich zu orientieren und

den Weg zu finden.

Bei Arnold Reklamen wird

die Signaletik bewusst wahrgenommen.

Die Grundidee

der Signaletik ist stets die

gleiche, und doch wird der

Beschriftung durch das Material,

die Gestaltung und

Verarbeitung jedes Mal eine

individuelle Note verliehen.

«Es liegt uns viel daran, dass

jeder Kunde, jede Kundin

mit einer massgeschneiderten

und kreativen Beschriftung

die optimale Sichtbarkeit erreicht.

Signaletik ist mehr als

Orientierung, sie widerspiegelt

auch die Identität eines

Unternehmens», erklärt David

Arnold.

Arnold Reklamen durfte

auch in diesem Jahr wieder

einige spannende und

anspruchsvolle Projekte

realisieren. Das kürzlich eröffnete

Seminarhotel Berglodge37

im Gebiet Eggberge

stand ganz im Zeichen der

Natürlichkeit. Beschriftet

wurde mit Eichenholz. Auch

der Tag der offenen Tür vom

Kantonsspital Uri stand ganz

im Auftrag der Nachhaltigkeit.

Die Signaletik sollte

frei stehend, kurzfristig verschiebbar

und wegweisend

sein. Durch die Verwendung

von Kartonstellern und somit

recyclebar wurde auch dem

ökologischen Aspekt grosse

Beachtung geschenkt.

Bei Arnold Reklamen entstehen

nahezu alle Produkte

Die Beschriftung der Berglodge37 hat Arnold Reklamen mit Eichenholz

umgesetzt.

aus eigener Hand. Gemeinsam

mit der Kundschaft, mit

Agenturen oder Architekturbüros

werden Ideen entwickelt,

gestaltet und geplant.

Die unterschiedlichsten Materialien

werden in Altdorf

zugeschnitten, verarbeitet,

bedruckt und in Form gebracht.

Was entsteht, sind

einzigartige Produkte mit

Mehrwert – made in Uri

eben.

Gotthardstrasse 46

6460 Altdorf

041 872 05 00

mail@arnoldreklamen.ch

www.arnoldreklamen.ch

Instagram: arnoldreklamen

95


Der erste Craft-Beer-Store in Uri

Chris Lusser, Gründer der SQURI AG, bietet über 200 Biere aus der ganzen

Welt an. Darunter sind auch regionale Biere wie BoGe oder Brutus-Brew.

Auf seiner dreimonatigen

Reise durch Neuseeland

vor zwölf Jahren kam Chris

Lusser, Firmengründer der

SQURI AG, das erste Mal

in Kontakt mit Craft Beer.

Er war total begeistert von

der Qualität und der Vielfalt.

Craft Beers stammen

von kleinen und mittleren

Brauereien und werden – im

Gegensatz zu in Massen produzierten

Bieren – nicht filtriert

oder pasteurisiert. «Aus

meiner Sicht sind das noch

die echten, handgemachten,

hochwertigen und ursprünglichen

Biere.» Zurück in der

Schweiz ärgerte sich Chris

Lusser darüber, dass es kaum

einen Urner Markt für Craft

Beer gab. Das wollte der innovative

Geschäftsinhaber

von SQURI ändern und rief

die Marke Hopfnung.ch ins

Leben. Er bot – als einziger

und erster Craft-Beer-Store

in Uri – in seinem bestehenden

Geschäft SQ Nebelbox

kleinere regionale Biere von

BoGe, Brutus-Brew oder

Ponäly aus Obwalden zum

Verkauf an und erweiterte

seine Angebotspalette laufend.

«Inzwischen bieten wir

in unserem Geschäft auf dem

Lehnplatz in Altdorf über

200 handwerklich gebraute

Biere aus fast allen Kontinenten

und von 50 verschiedenen

Brauereien an.» Das Sortiment

– von Lager bis IPA,

Stout oder Sauerbier – ändert

laufend, da diese Biere in kleinen

Chargen oder oftmals

nur in einem Sud hergestellt

werden. So kommen immer

wieder neue Entdeckungen

hinzu.

Diese Exklusivitäten werden

gekühlt gelagert und gelangen

entweder im Craft-Beer-

Shop in Altdorf oder online in

den Verkauf. «Online gibt es

ausschliesslich Craft Beer in

Dosen, aufgrund von besseren

und sichereren Logistikmöglichkeiten

ohne Qualitätsverlust

und einer besseren

Ökobilanz gegenüber von

Flaschen. Craft Beers in Flaschen

sind jedoch im Laden

erhältlich. Die SQURI AG

hat sich die drei Schwerpunkte

Qualität, Beratung

und Vielfalt auf die Fahne

geschrieben. «Wir schätzen

den Kundenkontakt, bieten

Degustationen an und empfehlen

uns auch für Veranstaltungen

und Anlässe. Zudem

sind wir auch an Festen anzutreffen

und freuen uns immer

wieder, mit unseren geschätzten

Kunden mit einem

Craft Beer anzustossen.»

Lehnplatz 11

6460 Altdorf

041 535 35 51

info@squri.ch

www.squri.ch

Weitere spannende

Geschäftsfelder

Nebst einer grossen

Auswahl an Craft Beers

bietet die SQURI AG im

Geschäft am Lehnplatz in

Altdorf weitere verschiedene,

spannende Produkte

an. Die Angebotspalette

reicht von einem breiten

E-Zigarettensortiment inklusive

Zubehör bis hin zu

Outdoor- und Everyday-

Carry- Produkten wie

Kühlboxen, Messer, Taschenlampen,

Flaschen

und Becher.

96


Sozialarbeit – warum das SRK?

reich der persönlichen und

wirtschaftlichen Sozialhilfe

mit vielen Möglichkeiten

zur Projektarbeit und Mitgestaltung.

Pia Bachmann, Sozialarbeiterin FH.

«Das ist eine wertschätzende

Arbeit mit viel Nähe zu

den Menschen, begleitet von

nicht alltäglichen Lebenssituationen,

wobei man viel

für die berufliche und persönliche

Entwicklung lernen

darf», erklärt Thomas

Aschwanden, Sozialarbeiter

beim Schweizerischen Roten

Kreuz (SRK) im Fachbereich

Asyl- und Flüchtlingsdienst

Uri in Altdorf. Die Arbeit

beim SRK sei spannend und

vielseitig, betont er. «Das

Kennenlernen von verschiedenen

Lebenswelten der asylsuchenden

und geflüchteten

Menschen beeindruckt mich

immer wieder aufs Neue. Die

verschiedenen Sprachen,

Rituale und Kulturen sind

tagtäglich etwas Interessantes

und zugleich eine grosse

Herausforderung für die Begleitung

der Klientel.»

Ebenfalls beim SRK in Altdorf

arbeitet Pia Bachmann,

Sozialarbeiterin FH im Asylbereich.

Als privilegierte

Schweizerin könne sie benachteiligte

Menschen dabei

unterstützen, ihre eigenen

Kräfte (wieder-) zu entdecken

und zu aktivieren. «Zudem

lerne ich bei dieser Arbeit

auch mich selber jeden Tag

ein bisschen besser kennen.»

Und Tina Ambauen, die in

Altdorf das Ausbildungspraktikum

zur Sozialarbeiterin

beim SRK im Asylbereich

absolviert, hält fest: «Dadurch

kann ich einen interessanten

Einblick in ein äusserst vielseitiges

Gebiet der Sozialen

Arbeit gewinnen.»

«Obwohl das SRK eine

riesige Organisation ist, erstaunt

mich die Nähe und

die Wertschätzung gegenüber

den Arbeitnehmenden

sehr», meint Thomas

Aschwanden. Das SRK

bietet attraktive Arbeitsbedingungen

mit flexiblen

Arbeitszeiten und der Möglichkeit,

remote zu arbeiten,

sowie viele interne Weiterbildungsmöglichkeiten.

Auch für externe Weiterbildungen

bietet das SRK

grosszügige Unterstützung.

Sozialarbeit beim SRK ist

ein umfangreiches und vielseitiges

Arbeitsfeld im Be-

Seit über 30 Jahren ist das

SRK im Auftrag des Kantons

mit der Ausrichtung

der wirtschaftlichen und

persönlichen Sozialhilfe

an alle in Uri wohnhaften

anerkannten Flüchtlinge,

vorläufig Aufgenommene

sowie Asylsuchende beauftragt.

Auch die Beratung

und Hilfe für rückkehrwillige

Personen gehören zum

Auftrag. Ebenfalls Sozialhilfe

durch das SRK erhalten

Schutzsuchende aus der

Ukraine, die ihre Heimat

wegen des Kriegs verlassen

mussten. Diesen Schutzstatus

S hat der Bundesrat am

11. März 2022 entschieden.

Damit erhalten die Geflüchteten

rasch ein Aufenthaltsrecht,

ohne dass sie ein ordentliches

Asylverfahren

durchlaufen müssen.

Gurtenmundstrasse 31

6460 Altdorf

041 874 09 80

aufuri@redcross.ch

www.redcross.ch

Suhel Haji, Sozialarbeiter FH.

97


CHF 3000.–

ZU GEWINNEN!

SCHLUSSSPURT IM GAST&GEBER EVENTJAHR 2022

Urner Veranstalter jeglicher Grösse und kulturellem Bereich können am Wettbewerb für die

Auszeichnung «Gast&Geber Event des Jahres 2022» teilnehmen. Nebst der Auszeichnung winkt

ein grosszügiges Preisgeld von 3000 Franken. Die Dätwyler Stiftung hat diesen Publikumspreis

als Förderpartnerin gestiftet.

Jeder Event hat dieselben Chancen. Nur das Herzblut und die Fans hinter den Veranstaltern

entscheiden!

VERGÜNSTIGTE LEISTUNGEN BEI FOLGENDEN PARTNERN

JETZT

ANMELDEN !

Die Anmeldung erfolgt mittels Formular,

welches auf gastundgeber.ch aufgeschaltet

ist. Wir nehmen nach Eingang des

Anmelde formulars Kontakt mit Ihnen auf.

DIE

AUSZEICHNUNG

GEHT NÄCHSTES

JAHR IN DIE ZWEITE

RUNDE.

Infos folgen auf

gastundgeber.ch

98


Es war einmal der Automech

Gotthardstrasse 66

6467 Schattdorf

041 874 20 30

info@brand-automobile.ch

www.brand-automobile.ch

Vor 30 Jahren fuhren 95 Prozent

aller Autos mit Benzin,

der Rest mit Diesel. Ölige

Finger, schwarze Ränder

unter den Fingernägeln, verschmierte

Haare … Das war

einmal. Heute sprechen wir

von Elektro, verschiedenen

Hybridvarianten, Biogas und

Wasserstoff, von neuen Technologien

in der Karosseriespenglerei

und Fahrzeuglackiererei.

Elektrifizierung,

komplexe Fahrassistenzsysteme

und neue Formen

der individuellen Mobilität

sowie gehobene Ansprüche

an Sicherheit, Unterhalt und

Service machen das Autogewerbe

zu einer der dynamischsten

Branchen überhaupt.

Die Mobilität wird

vielseitig und massgeschneidert,

Vernetzung natürlich,

Technologie menschlich,

Energie emissionsfrei und

Verantwortung erlebbar. Die

Technologie für Soft- und

Hardware ist aufwendig.

Gotthardstrasse 77

6473 Silenen

041 883 03 03

valentin.tresch@brand-automobile.ch

www.brand-automobile.ch

Entsprechend werden die

Berufsbilder laufend den

sich verändernden Anforderungen

angepasst, wie der

Einblick bei Brand Automobile

in Schattdorf zeigt. Der

sichere und kompetente Umgang

mit E-Autos und anderen

Antriebsvarianten ist ein

fixer Bestandteil der Ausbildung.

Und die Palette an

veränderten und neuen Berufen

im Automobilgewerbe

ist breit. Heute heisst es: Automobilmechatroniker/-in,

Automobilfachmann/-frau,

Automobildiagnostiker/-in,

Detailhandelsfachmann/-

frau Automobil Sales, Detailhandelsfachmann/-frau

After-Sales, Detailhandelsassistent/-in

Automobil

After-Sales, Kaufmann/

Kauffrau im Automobil-

Gewerbe. Dazu kommen

Berufe und Ausbildungen

in der Karosseriespenglerei

und Fahrzeuglackiererei.

Bei Brand Automobile sind

es aktuell Ausbildungen in

den technischen Berufen

Automobilmechatroniker/-

in, Automobilfachmann/-

frau, Fahrzeuglackierer/-in

und Karosseriespengler/-in.

Brand Automobile legt

höchsten Wert auf die Ausund

Weiterbildung. Zurzeit

sind es insgesamt elf Lernende.

Zuständig für die

Berufsausbildung bei Brand

Automobile in Schattdorf

sind Werkstattleiter Kilian

Stocker, Philippe Waridel,

Abteilungsleiter Lackiererei,

und Sebastian Ulbrecht,

Leiter Karosserie; in Silenen

ist es Filialleiter Valentin

Tresch. Fazit: Ein Beruf

im Autogewerbe bietet eine

spannende, abwechslungsreiche

Tätigkeit und viele

Aufstiegsmöglichkeiten.

99


EIN HOCH AUF

DIE BODEN-

STÄNDIGKEIT

Boden mit Charakter unter den

Füssen zu haben, hat seine Vorteile.

Ganz egal, worauf man steht.

Sicherheitsberater,

wo Strom ist

Überall wo Strom fliesst, kümmert sich Livio Epp um die Sicherheit von

Mensch, Tier und Umwelt.

Parkett Rustikal

Eiche Balu

Fr. 85.–/m 2

Livio Epp ist bei der GWE

Elektrosicherheit AG, der

Tochterfirma der Gemeindewerke

Erstfeld, Sicherheitsberater

und Projektleiter, berechtigt

für periodische und

andere elektrische Kontrollen

überall dort, wo Strom fliesst.

«Das ist eine vielschichtige

Aufgabe, beispielsweise die

Geräteprüfung von Feuerwehr-Equipment,

Kontrolle

von elektrischen Installationen

in Gebäuden oder eines

Bauprovisoriums bei einem

Schwingfest, von Photovoltaikanlagen

bis hin zu

Ladeinfrastrukturen für die

E-Mobilität.»

Sinn und Zweck ist die Sicherheit

von Mensch, Tier

und Umwelt gemäss gesetzlichen

Bestimmungen, Richtlinien,

Verordnungen und

Normen, betont Livio Epp.

«Es geht um den Schutz von

Personen und Sachwerten

im privaten wie im gewerblichen

Umfeld.» Er führt auch

umfassende sicherheitstechnische

Beratungen durch.

Oberstes Ziel ist die Verhinderung

von elektrischen

Gefahren.

www.gwe-elektrosicherheit.ch

Werkstoffe aus Holz und Keramik

Ausstellung: Attinghauserstrasse 54, Altdorf

oder im Onlineshop: floorandmore.ch

GWE Elektrosicherheit AG

Gotthardstrasse 101

6472 Erstfeld

041 882 04 82

info@gwe-elektrosicherheit.ch

www.gwe-elektrosicherheit.ch


Den Traumjob gefunden

Sie haben bei der Spitex Uri ihren Traumjob gefunden: Patricia Schuler, Regula Gisler, Manuel Müller, Sabina Furrer und Andrea Villiger (von links).

Sabina Furrer, Regula Gisler,

Manuel Müller, Patricia

Schuler und Andrea Villiger

arbeiten als diplomierte

Pflegefachpersonen HF.

Gemeinsam sind sie seit 58

Jahren bei der Spitex Uri

angestellt. Mit ihren Berufskolleginnen

und -kollegen,

die in Spitälern oder Heimen

arbeiten, möchten sie

nicht tauschen – auch wenn

sie manchmal bei Wind und

Wetter, teilweise zu Fuss

oder mit der offenen Seilbahn,

in den entlegensten

Winkeln des Kantons Uri

unterwegs sind. «Wir haben

bei der Spitex Uri unseren

Traumjob gefunden», halten

die vier Frauen und ihr

Arbeitskollege übereinstimmend

fest. «Für mich

hat dies vor allem mit der

Dankbarkeit der Klientinnen

und Klienten zu tun»,

sagt Manuel Müller. Und

Andrea Villiger ergänzt:

«Ich spüre immer wieder

grosse Wertschätzung, weil

ich mit meiner Arbeit dazu

beitrage, dass kranke oder

pflegebedürftige Urnerinnen

und Urner so lange wie

möglich in ihrer vertrauten

Umgebung leben können.»

Dass die Spitex-Mitarbeitenden

mit ihrer Arbeit bei

den Klientinnen und Klienten

zu Hause ein echtes Bedürfnis

erfüllen, stellt auch

Sabina Furrer fest. «Die

Frauen und Männer zeigen

dies auf unterschiedlichste

Art, indem sie als Dank

meine Hand drücken oder

einfach zufrieden lächeln.»

Dass die Spitex Uri ihre

Dienstleistungen im familiären

Umfeld anbietet, hat

für Patricia Schuler eine

Nebenerscheinung, die man

oft unterschätzt: «Zu Hause

gesundet man schneller», ist

sie überzeugt.

Spitalexterne Pflege und

Betreuung, von der Unterstützung

bei der Körperpflege

über die Wundpflege

bis hin zur Verabreichung

von Injektionen, aber auch

hauswirtschaftliche Dienstleistungen

sind die Kernbereiche

der Spitex Uri. «Um

unsere Arbeit fürsorglich

und umsichtig ausüben zu

können, müssen wir die

Rüttistrasse 71

6467 Schattdorf

041 871 04 04

info@spitexuri.ch

www.spitexuri.ch

Menschen gernhaben, aber

auch belastbar, selbstständig,

flexibel und empathisch

sein», beschreibt Regula

Gisler das Anforderungsprofil.

In einem Punkt sind sich die

fünf Mitarbeitenden einig:

Die Komplexität der Pflege

nimmt ständig zu, unter

anderem auch, weil die

Klientinnen und Klienten

immer früher aus dem Spital

entlassen werden. Damit

wachse zwar die Vielfalt der

täglichen Arbeit, gleichzeitig

aber auch die Selbstverantwortung.

Deshalb sei

es besonders wichtig, dass

man bei teaminternen Gesprächen

Unterstützung

und Bestätigung erhalte und

dass man am gleichen Strick

ziehe. Denn als «Einzelkämpfer»

stosse man – trotz

langjähriger Erfahrung –

eben doch dann und wann

an Grenzen.

101


Der Traumjob

in den Bergen

Wo man das

Käsen lehrt

Frische Bergluft, Gäste flanieren

durchs Dorf, und mittendrin:

Meyer’s Sporthaus.

«Unsere Kundschaft ist sehr

entspannt», sagt Urs Portmann,

der mit seiner Frau

Ursina das Sportgeschäft in

Andermatt mit um die 20

Mitarbeitenden führt. In

einer aufstrebenden Destination

in den Detailhandel

einzusteigen ist spannend,

insbesondere in einem Betrieb

wie diesem: «Das Team

ist motiviert, das spüren

auch unsere Lernenden», so

Ursina Portmann. Wer im

Geschäft mit vier Standorten

arbeitet, verkauft die

neusten Sportartikel, packt

in der Werkstatt an und ist

im Verleih beschäftigt. Für

Fachkräfte im eigenen Betrieb

wird gleich selbst gesorgt:

«Die Lehrlingsausbildung

ist für uns zentral, so

kann dem Fachkräftemangel

entgegengewirkt werden.»

Und Urs Portmann ergänzt:

«Willkommen sind bei uns

auch Teilzeitangestellte und

Quereinsteiger. Entscheidend

ist die Leidenschaft

für den Beruf, die Natur, die

Menschen.»

An den Alpsennenkursen

in der Bauernschule Uri in

Seedorf, bei Hedy Gisler-

Schuler, gelernte Käserin

mit Meisterprüfung. Das

Hauptaugenmerk beim einwöchigen

Kurs werde auf

den Typ Alpkäse gerichtet,

erklärt sie. Hergestellt

werden auch Spezialitäten

wie Ziger, Joghurt oder Formaggini.

Willkommen bei

den Urner Alpsennenkursen

sind alle, die Interesse

am Käsen haben, ob auf der

Alp oder im Tal. Zwischen

November und April waren

es jüngst sieben Kurse mit

über 100 Teilnehmenden.

Die Urner Alpsennenkurse

werden auch von Absolventinnen

und Absolventen

der Landwirtschaftlichen

Schulen in Pfäffikon,

Giswil und Hohenrain besucht.

Während der Alpzeit

macht Hedy Gisler-Schuler

Alpberatung dort, wo gekäst

und sie bestellt wird.

An der Bauernschule Uri

werden auch zweitägige

Wiederholungskurse für

erfahrene Käserinnen und

Käser angeboten. Es ist das

Anliegen, die Qualität der

Käse sicherzustellen und zu

fördern.

Gotthardstrasse 93

6490 Andermatt

041 887 12 32

mail@meyers-sporthaus.ch

www.meyers-sporthaus.ch

Abteilung Landwirtschaft

A Pro Strasse 44a

6462 Seedorf

041 875 24 94

info@bwzuri.ch

www.bwzuri.ch

102


Partner mit Top-Logistik

für Baumaterialien aller Art

beispielsweise Elia Herger aus

Schattdorf. Er hat dieses Jahr

die Berufsausbildung zum

Logistiker EFZ abgeschlossen.

Die HGC legt grossen

Wert auf die Ausbildung,

auf Kompetenz und Knowhow.

Geprüft wird aktuell,

in der Filiale in Flüelen neu

die Berufsausbildung zum

Detailhandelsfachmann beziehungsweise

zur Detailhandelsfachfrau

EFZ anzubieten.

Im ganzen Unternehmen sind

es gegenwärtig rund 60 Lernende

in vier verschiedenen

Berufen: Logistiker/-in, Detailhandelsfachmann/-frau,

Strassentransportfachmann/-

frau sowie Kaufmann/-frau.

In der ganzen Schweiz sind

es rund 800 Mitarbeitende.

Als Genossenschaft teilt die

HGC den Erfolg mit ihren

Mitgliedern. Dies geschieht

entweder durch direkte Umsatzvergütungen

und vergünstigte

Angebote oder indirekt,

indem jährlich rund 1

Million Schweizer Franken in

die Ausbildung des Baunachwuchses

investiert wird.

Der Standort und Shop der HGC in Flüelen. Elia Herger hat die Berufsausbildung als Logistiker EFZ abgeschlossen

(oben rechts).

Die HG Commerciale Handelsgenossenschaft

des

Schweizerischen Baumeisterverbandes,

kurz HGC, ist

eine bald 125-jährige Schweizer

Baumaterialhändlerin

vertreten durch rund 3000

Mitglieder, ihre Kundinnen

und Kunden. Das umfangreiche

Sortiment für Bauprofis

wie für Hobbyhandwerkerinnen

und -handwerker lagert

grösstenteils in 43 Verkaufsfilialen

der Schweiz. Dazu

kommen 19 Ausstellungen

mit Wand- und Bodenbelägen.

In Flüelen erfolgte 2015

die Vervollständigung der

langjährigen Zusammenarbeit

mit der damaligen Bernhard

Ziegler & Söhne AG, deren

Geschichte in Uri bis ins

16. Jahrhundert zurückreicht.

Alles für den Bau bei HGC

heisst: für Hoch- und Tiefbau,

Gartenbau, Holzbau,

Schreiner und Dachdecker,

Boden- und Plattenleger,

Fassadenbau, Trockenbau,

Gipser und Maler, für Architekten

und Bauherren. Einer,

der das Transportieren, Lagern

und Verteilen der Baumaterialien

bei der HGC in

Flüelen bestens kennt, ist

Alles für Kundinnen und

Kunden, die einen vertrauensvollen

Partner mit Top-

Logistik schätzen, einfach

und effizient. Die HGC entwickelt

sich laufend weiter,

sucht immer nach neuen Services

und treibt eine sinnvolle

Digitalisierung voran,

und zwar nicht nur in der

Genossenschaft, sondern als

Zugpferd der ganzen Bauwirtschaft.

In Sachen Lieferbereitschaft

und Zuverlässigkeit

ist die HGC kaum zu

schlagen, weil die Händlerin

mit Baumaterialien nahe bei

der Kundschaft ist und deren

Bedürfnisse kennt.

Seemattstrasse 2

6454 Flüelen

041 874 30 80

flueelen@hgc.ch

www.hgc.ch

103


Shop

1 2 3 4

FURKA-

BERGSTRECKE

30 Jahre nach dem ersten

Buch «Furka-Bergstrecke» ist

nun vom gleichen Autor abschliessend

die neue Ausgabe

von «Furka-Bergstrecke» erschienen.

Das Buch zeichnet

im Rückblick aus Sicht des

Autors Ralph Schorno die

wechselhafte Geschichte

des Wiederaufbaus der 1981

stillgelegten Furkabahn auf.

In neun spannenden Kapiteln

wird der Bogen von den Anfängen

im Jahr 1983 bis in die

Gegenwart 2021 gespannt.

Darüber hinaus wird mit detaillierten

Zukunftsvisionen

die mögliche und wünschbare

Zukunft der Bergstrecke

für die nächsten 50 Jahre

dargestellt.

Erhältlich für CHF 68.– bei

der Gisler 1843 AG oder im

Onlineshop unter gisler1843.

ch/shop.

Gisler 1843 AG

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

041 874 18 43

info@gisler1843.ch

www.gisler1843.ch

EIN HISTORISCHER

ROMAN AUS DER

WIEGE DER EID-

GENOSSENSCHAFT

Geboren im Jahr 1853, lebt

Josi mit ihrer Familie in einer

Sägerei ausserhalb des Dorfes

Flüelen in Uri. Als ihre

jüngste Schwester stirbt, beginnt

für sie ein Leben voller

häuslicher Pflichten, das sie

nicht liebt. Wissbegierig,

wie sie ist, möchte sie möglichst

viel lernen, doch für

Mädchen besteht die Schule

aus religiösem Unterricht

und Handarbeiten. Ausgerechnet

im abgelegenen Isental

findet sie in einer Touristin

eine Verbündete, die sie

unterstützt und an sie glaubt.

Josi beschliesst, Buchhalterin

zu werden. Doch dann

zerstört eine Naturkatastrophe

ihre Träume.

Die Biografie ihrer Urgrossmutter

bettet die Autorin

in die Ereignisse und Umwälzungen

in der Zentralschweiz

in der Mitte des 19.

Jahrhunderts. Die neuen

Verkehrswege, die Axenstrasse

und die Gotthardbahn

verändern das Leben in

Uri. Die politischen Auseinandersetzungen

und Kriege

rund um die Schweiz werfen

ihre Schatten bis in das kleine

Dorf.

«Die Urgrossmutter –

Band 1: Mädchenträume»

ist für CHF 34.90 auf

www.evamariamueller.ch

oder bei der Buchhandlung

Bido in Altdorf erhältlich.

Dr. Eva-Maria Müller

Wührestrasse 55

8610 Uster

044 940 18 26

josi17@bluewin.ch

www.evamariamueller.ch

EISTEESET

Ein Geschenkset für heisse

(und kalte) Tage? Eine sorgfältige

Auswahl von vier besonderen

Eisteemischungen

macht dieses Eisteeset zu einem

wahren Gaumengenuss.

Nebst einer äusserst beliebten

Früchteteemischung und

einer Kräuterteemischung

ist auch eine Rooibosteemischung

enthalten. Das

Selbermachen von kühlen

Getränken ist voll im Trend

und lässt der eigenen Kreativität

unbegrenzt Raum:

So machen Fruchtschnitze,

Minzen- und Melissenblätter

oder lustige Eiswürfel

das Getränk zum gesunden

Genuss.

Keine dieser Teesorten enthält

Schwarztee oder Zucker.

TEELÄDÄLI ALTDORF

Kapuzinerweg 2

6460 Altdorf

041 870 60 60

mail@tee-versand.ch

www.tee-versand.ch

TRADITION NEU

ANGEPACKT – NUN

AUCH MIT NEUEM

NAMEN

Vor rund einem Jahr haben

Franziska und Philipp Walker

die Fleischtrocknerei

Arnold in Schattdorf sowie

das Ladenlokal der ehemaligen

Metzgerei Ulrich in

Altdorf übernommen. Nun

erfolgte im August 2022 die

Namensänderung in Aguri

Metzg GmbH. A und G für

Franziska aus dem Aargau,

U, R und I für Philipp, den

Urner. Neuer Name, neues

Logo und neuer Auftritt

im Verkaufsladen in Altdorf,

alles andere bleibt, die

Schlachtung für den Eigenbedarf

und Produktion

der Fleischerzeugnisse in

Schattdorf, die Rezepte, die

verschiedenen Urner Trockenfleisch-Spezialitäten,

das Angebot an Frischfleisch,

Wurstwaren und Zutaten für

Küche und Esstisch. Viele

Produkte der Aguri Metzg,

so auch grosse und kleine

Fleischbrettli, können auch

weiterhin im Onlineshop bestellt

werden.

Aguri Metzg GmbH

Lehnplatz 8

6460 Altdorf

041 870 25 34

info@aguri-metzg.ch

www.aguri-metzg.ch

104


1

2

3

4

105


Inhaltsverzeichnis & Impressum

Editorial –

Wirtschaft, das sind wir alle 3 – 4

Geschichten

Barbara Vogel Holzgang –

Mut zum Hut 22 – 25

Die Traumjobs der Urnerinnen und Urner –

Was ist aus ihnen geworden? 36 – 39

Ruedi Brand –

Arbeit mit Aussicht 72 – 75

Nando Toggenburger – Auf dem

Weg in die Super League 90 – 93

Fotostrecke

Sandro Tresch –

Auszeit in der Ferne 52 – 61

A

A. Zwyssig Ingenieurbüro AG 87

Aguri Metzg GmbH 104 – 105

AGVS, Sektion Uri 89

Andermatt-Urserntal

Tourismus GmbH 34

Arnold Reklamen AG 95

Arnold Zentrum-Markt GmbH 12, 65

Auto AG Uri 11, 46, 88

Auto Regli GmbH 85, 108

B

Baggenstos Spezialitäten AG 51

Berufs- und

Weiterbildungszentrum Uri 102

Bolliger AG 69, 107

Brand Automobile AG 40, 99

C

Coiffure Widmer GmbH 46

ComDataNet AG 26, 41

D

Dany Swiss Chocolatier GmbH 62

Dr. Eva-Maria Müller 104 – 105

E

Emil Gisler AG / GIPO AG 78 – 79

EWA-energieUri AG 6 – 7

F

Floor & More GmbH 100

Fretz Kanal-Service AG 71

G

G&A Architekten AG 16 – 17

Gamma AG 77

Genossenschaft Migros Luzern 18, 43

Gisler 1843 AG 104 – 105

Gisler Service 70

Gislers Fitnesscenter 21

Grallinger AG 34

GWE Elektrosicherheit AG 100

H

HGC 103

I

IG Tourismus Uri 86, 98

Imholz Sport AG 8, 9

Innovations-Biotop Uri AG 28 – 29

ITS Kanal Services AG 80 – 81

J

Jauch Optik GmbH 94

K

Kantonsspital Uri 32 – 33

Kontakt Uri 82

M

Maler Scheuber GmbH 70

Menagerie 48

Mengelt & Gisler AG 94

Meyer's Sporthaus AG 102

Mobiliar, Generalagentur Uri 2, 30

Muoser AG 31

N

Natur Drogerie Britschgi GmbH 63

Natural Balance 49

R

Raiffeisenbank Schächental /

Raiffeisenbank Urnerland 68

Restaurant & Hotel Rössli 64

Restaurant Grund 47

Rilex AG 13

Ruch Metallbau AG 44 – 45

S

Schreinerei Beeler AG 19

Schweizerisches Rotes Kreuz 97

Schwimmbad Altdorf 20

Spitex Uri 101

SQURI AG 96

T

TCM Klinik GmbH 64

Tec-Joint AG 66 – 67

Teelädäli Altdorf 104 – 105

Transit 27, 84

Treuhand- und Revisionsgesellschaft

Mattig-Suter und Partner 83

U

Ürmetzg AG 82

Urner Wochenblatt 42

W

Wipfli AG 35, 76

Wirtschaft Uri 10

WWF Uri 15

Z

Zgraggen Holding AG 14, 50

«Made in Uri» – Frage. Traum. Job.

Die Lesebeilage des «Urner Wochenblatt»

12. Ausgabe, 7. September 2022

Auflage:

21 000 Ex.

Verlag:

Gisler 1843 AG

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

T+41 41 874 1843

E info@gisler1843.ch

www.gisler1843.ch

Redaktion:

Urner Wochenblatt

Gitschenstrasse 9

6460 Altdorf

T+41 41 874 16 77

E info@urnerwochenblatt.ch

www.urnerwochenblatt.ch

Texte:

Bruno Arnold, Matthias Furger,

Mathias Fürst, Simon Gisler,

Erich Herger, Elisa Hipp, Franka Kruse,

Doris Marty, Martina Tresch-Regli

Fotografie:

Ivan Aeschbacher, Andrés Arriagada,

Stefan Gerth, Valentin Luthiger,

Angel Sanchez, Natascha Theiler,

Sandro Tresch, Andrea Zgraggen, ZVG

Gestaltungskonzept:

HI Schweiz AG

Layout, Satz und Bildbearbeitung:

Gisler 1843 AG

Illustrationen:

HI Schweiz AG

Verkauf:

Gisler 1843 AG

Druck:

Gisler 1843 AG

Website:

www.madeinuri.ch

Titelbild und Fotograf:

Man sagt, die Urner hätten die Teufelsbrücke

nur des Weines wegen erbauen lassen. Auf jeden

Fall entstand hier aus Liebe zum Essen und

Trinken eine eigenständige und eigenwillige

kulinarische Mischzone zwischen Süden und

Norden. Warum also in die Ferne schweifen?

Das Gute liegt so nah. Das Weingut zum Rosenberg

liegt mitten im Urner Hauptort Altdorf am

Hang des ehemaligen Kapuzinerklosters. Vor

gut 25 Jahren sind in dieser Lage auf einer Fläche

von 1,4 Hektaren Reben gesetzt worden. Zum

Sortenspiegel gehören Blauburgunder, Diolinoir,

Pinot Grigio und Chardonnay, made in Uri.

Fotografiert von Ivan Aeschbacher.

106


Bolliger Carreisen • 6465 Unterschächen

Tel. 041 879 11 55

www.bolliger-carreisen.ch

Ferien und Reisen 2022

HERZ VON GRAUBÜNDEN

Lenzerheide

5. – 8. Oktober 2022

4 Tage / CHF 685.–

TRÜFFELMARKT

Piemont

20. – 22. Oktober 2022

3 Tage / CHF 695.–

KUR- UND WELLNESSFERIEN

Abano Terme

6. – 10. / 6. – 13. November 2022

CHF 670.– / ab CHF 1120.–

Christkindlmärkte 2022

DER BELIEBTESTE

Stuttgart

Stuttgart 4 Tage

24. – 25. / 29. – 30. Nov. 2022

29. Nov. – 2. Dez. 2022

1. – 2. / 5. – 6. / 10. – 11. Dez. 2022

4 Tage / CHF 350.–

2 Tage / CHF 235.–

ADVENTSZAUBER

Kastelruth im Südtirol

inkl. Konzert Kastelruther Spatzen

8. – 11. Dezember 2022

4 Tage / CHF 690.–

DER TRADITIONELLE

Ulm

25. – 26. November 2022

2 Tage / CHF 225.–

DER BAROCKE

Ludwigsburg

2. – 3. Dezember 2022

2 Tage / CHF 220.–

KUR- UND WELLNESSFERIEN

Abano Terme

19. – 23. März 2023

19. – 26. März 2023

5. – 9. November 2023

5. – 12. November 2023

DER HISTORISCHE

Salzburg

25. – 27. November 2022

3 Tage / CHF 450.–

DER STIMMUNGSVOLLE

Kempten im Allgäu

5. – 6. Dezember 2022

2 Tage / CHF 220.–

Vorschau 2023

PILGERFAHRTEN

Lourdes

17. – 22. April 2023

30. April – 6. Mai 2023

2. – 7. Oktober 2023

WELTSTADT-FLAIR

München

29. – 30. November 2022

2 Tage / CHF 235.–

DER SCHÖNSTE

Köln

8. – 10. Dezember 2022

3 Tage / CHF 420.–

NORDLANDREISE

Königstour

Nordkap – Lofoten

Schweden – Finnland – Norwegen

5. – 21. Juli 2023

mehr Infos finden Sie auf unserer Website!


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AUTO REGLI GMBH – 6460 ALTDORF – CUPRAPARTNER.CH/REGLI

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