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Die Hüpfburg vor der Kita sorgte für Bewegung und strahlende Kinderaugen

Freude nach 25 Monaten Bauzeit

KiTa Althemmoor mit Eröffnungsfeier eingeweiht

HEMMOOR jt ∙ Sonnenstrahlen,

Kinderlachen, das

von der Hüpfburg aus über

den Parkplatz hallte und

Festtagslaune - mit vielen

Ehrengästen und einem

Tag der offenen Tür wurde

der Neubau der Kindertagesstätte

Althemmoor in

der Feldstraße 8 am vergangenen

Samstag offiziell

eröffnet.

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Sabrina

Käs-Wesseloh hatte die Kinder

gefragt, was sie an der

neuen Kita gut finden: „Das

Atelier - malen, basteln, tuschen

und Hände waschen,

„das Mittagessen ist toll“,

„Der Blaue Raum mit der

Eisdiele“. Aber auch: „Doof,

dass ich noch nicht rutschen

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Leckeren Kuchen hatten die

Landfrauen und Küchenfrau

Gabi Hoffmann mit

liebevoller Hand aufs Backblech

gezaubert.

Auch Niedersachsens Sozialministerin

Daniela Behrens,

der 1. Kreisrat Friedhelm

Ottens sowie viele

offizielle Vertreter aus Politik

und Verwaltung, hatten

den Weg nach Althemmoor

gefunden. Heute ginge es

nicht mehr um Erziehung,

sondern auch um Bildung,

sagte Daniela Behrens, die

sich an ihre Kinderzeit im

„Spielkreis“ erinnerte. In ihren

Begrüßungsworten hob

sie die Bedeutung des Themas

Schwimmen hervor.

„Startklar für die Zukunft“

heiße das Programm, das

man für Kinder und Jugendliche

nach Corona auf

die Beine gestellt habe, berichtete

sie. „Mit der DLRG

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und dem Landessportbund

haben wir für die Kitas

ein Wassergewöhnungsprogramm

entwickelt. Dabei

gehen insgesamt vier

Teams mit vier Pools auf

Tour und ein riesiges Bassin

werde aufgepumpt, um

eine Wassergewöhnung vor

Ort, also direkt an der Betreuungsstätte

der Kinder,

anzubieten.

Der Neubau der Kita zeige,

dass es uns gelingen kann,

gut zusammenarbeiten“,

hob Friedhelm Ottens als

Vertreter des Landkreises

hervor und beweise, dass es

in Hemmoor mit voller Kraft

voranginge. „Das große Interesse

berührt mich doch

sehr, das Haus ist gut gefüllt“,

freute sich Kitaleiterin

Sabrina Käs-Wesseloh und

nutzte die Eröffnungsfeier

für einen kleinen Rückblick.

Fortsetzung auf Seite 2

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2

Regional 10. September 2022

FMS „Gera“ lädt ein

Vorführprogramm bei freiem Eintritt

BREMERHAVEN re ∙ Der

„Tag des Offenen Denkmals“

findet am Sonntag,

11. September, in ganz

Deutschland statt. Das Museumsschiff

FMS „Gera“

lädt daher von 11 bis 18

Uhr zu einer kostenlosen

Besichtigung und Vorführungen

der Maschinenanlage

ein.

Mitglieder des Freundeskreises

FMS „Gera“ starten

um 11.30, 13 und 14.30 Uhr

die Vater-und-Sohn-Maschinenanlage

mit zwei

Dieselmotoren. Besucher

können dabei sein und erleben,

wie die Motoren dröhnen

und der Schiffsrumpf

erzittert.

Die „Gera“ ist als Museumsschiff

einzigartig, ist

sie doch das letzte Exemplar

eines Seitentrawlers. Von

den ehemals in Bremerhaven

beheimateten Fischdampfern,

deren Netz zur

Seite ausgesetzt wurde, ist

keiner mehr erhalten. Die

„Gera“ wurde 1959/60 auf

der Peenewerft in Wolgast

gebaut und stand bis 1990

im Dienst des Fischkombinats

Rostock. Anschließend

kaufte die Stadt Bremerhaven

sie für eine symbolische

D-Mark. Das Team

des Historischen Museums

Bremerhaven kümmert sich

seitdem um die Instandhaltung

des technischen Kulturdenkmals.

Texttafeln,

Filme und Medienstationen

vermitteln ein anschauliches

Bild vom harten Alltag

an Bord.

Auf der „Gera“ ist an vielen

Stellen noch die Original-Ausstattung

vorhanden

- von den Kochtöpfen

in der Kombüse über die

Fischladeräume bis hin zur

Ausstattung der Kammern

der Besatzung. Besucher erleben

so hautnah einen Einblick

in eine besondere Welt,

die Bremerhaven nachhaltig

geprägt hat.

Der Eintritt auf dem Museumsschiff

ist an diesem Tag

frei. Spenden zum Erhalt

des Museumsschiffes sind

willkommen.

Mitglieder des Freundeskreises FMS „Gera“ im Maschinenraum


Foto: HMB

Tötung: Polizei

sucht Zeugen

Aussteller für

Herbstbasar

Hoher Besuch (v.l.): Kreisrat Friedhelm Ottens, Wolfgang Poit, 1. Samtgemeinderat, Kitaleiterin Sabrina Käs-Wesseloh, Samtgemeindebürgermeister

Jan Tiedemann, Ministerin Daniela Behrens und Norbert Martienß vom Architekturbüro Frenzel und Frenzel

Weiterer Baustein der Kleinkinderbetreuung

Kita bietet Platz für drei Elementargruppen und zwei Krippengruppen

Fortsetzung von Seite 1

Eigentlich sei es nicht nur

die Eröffnungsfeier, sondern

schon das Einjährige,

sagte sie, da man bereits vor

einem Jahr in einer provisorischen

Einrichtung im alten

Postweg mit einem Teil

des Teams angefangen habe.

Auch der Förderverein stellte

sich vor. „Kindergartenzeit

ist eine ziemlich tolle

Zeit, genau deswegen haben

wir auch den Förderverein

gegründet“, sagte die Vorsitzende

des Fördervereins

Sandra Zähle. „Wir möchten

den Kindern Augenblicke

ermöglichen, das Strahlen

der Kinder über ganz besondere

Momente, das ist

das, was wir machen wollen.

Wir wollen den Kindern

besondere Momente schenken.“

Norbert Martienß vom

Architekturbüro Frenzel

und Frenzel skizzierte noch

einmal den baulichen Verlauf

des Projektes in einer

schwierigen Zeit.

Samtgemeindebürgermeister

Jan Tiedemann oblag

es, den Bau offiziell zu eröffnen.

Die lange Bauzeit sei

zum Teil Corona und Witterungsbedingten

Verzögerungen

geschuldet“, so der

Samtgemeindebürgermeister.

„Doch heute wolle man

nicht mehr zurückschauen,

„Heute schauen wir nach

vorn! Ein großzügiges modernes

helles Gebäude mit

einer tollen Inneneinrichtung

sei es geworden. „Da

möchte man selber noch

mal Kind sein und dieses

tolle Angebot einmal nutzen!“

Mitgebracht hatte er

einen kleinen Drachen, der

gerne Spenden sammelt.

Bei dem Gebäude sei dem

Rat die Nachhaltigkeit sehr

wichtig gewesen, so wurden

weitgehend Naturbaustoffe

verwendet, betonte er. Zudem

wurde eine Luftwärmepumpe

eingebaut und

eine PV-Anlage mit einer

Leistung von zehn Kilowatt

auf dem Dach montiert. Das

zeige, dass sich die Samtgemeinde

auch schon vor dem

Ukraine-Krieg über regenerative

Energien Gedanken

gemacht habe, so Jan

Tiedemann.

Die Kita Althemmoor sei

eine schöne Bereicherung für

den Bereich Westersode und

Althemmoor, hob er hervor:

„Hier passt es wieder: kurze

Wege für kurze Beine.“

Die neue Kindertagesstätte

sei ein weiterer Mosaikstein

beim Ausbau der Kleinkinderbetreuung

und damit der

Familienfreundlichkeit in

unserer Kommune.

Auf einem Grundstück von

5.000 Quadratmetern bietet

die Kita auf 1.170 Quadratmetern

Platz für drei Elementargruppen

und zwei

Krippengruppen. Die Kita

solle für die Kinder ein Ort

der Stärkung individueller

Interessen und Talente und

ein Ort der gegenseitigen

Achtung, Akzeptanz und

Unterstützung sein sowie

ein Ort der Teilhabe und

Mitbestimmung, wünschte

er sich. „Vor allem aber auch

ein Abenteuerort mit viel

Spaß.“

Einen besonderen Dank

richtete er an alle Beteiligten,

darunter die an der

Planung und am Bau beteiligten

Unternehmen, denen

es trotz Corona bedingten

Turbulenzen in der Baubranche

und Materialengpässen

gelungen war, eine

moderne Kindertagesstätte

mit viel Freiraum zu errichten.

Mit Menschen - Mitarbeiterinnen,

von denen die

Kinder zwei Dinge mit auf

ihren Lebensweg bekommen:

Wurzeln und Flügel.

BREMERHAVEN re ∙ Nach

dem Fund eines Leichnams

am Montag in Geestemünde

bittet die Polizei um Hinweise

aus der Bevölkerung. Der

Leichnam war von einem

Spaziergänger in unwegsamem

Gelände unweit der

Grimsbystraße entdeckt worden.

Die rechtsmedizinische

Untersuchung hat ergeben,

dass es sich um eine Frau

handelt. Darüber hinaus geht

die Polizei davon aus, dass

die Tote Opfer eines Tötungsdeliktes

geworden ist. Wer in

den vergangenen 14 Tagen

auffällige Beobachtungen

gemacht hat, sollte sich unter

(0471) 953-4444 melden.

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HEMMOOR re ∙ Der

DRK-Ortsverein Hemmoor/

Basbeck-Warstade möchte am

Sonntag, 30. Oktober, in der

Zeit von 9.30 bis 17 Uhr einen

Herbstbasar durchführen

und sucht dafür Aussteller.

Alles, was selbst angefertigt

worden ist, kann angeboten

werden. Das Helferteam

hofft auf viele Besucher, die

ins Familienzentrum (Oestinger

Weg 19) kommen. Zu

Mittag gibt es Kürbissuppe

und am Nachmittag Kaffee

und Kuchen. Wer bei dem

Herbstbasar mitmachen

möchte, kann sich bei Brigitte

Golkowski unter (04771) 57

77 anmelden.

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10. September 2022 Regional

3 d

Ganz Zeven war im Trachtenrausch

Sohl’nborger Büttpedder setzten einen musikalischen Glanzpunkt

Voltigieren & Clowns

Gorch-Fock-Kinder machen Zirkus

CUXHAVEN/ZEVEN hgi

∙ „Trachten sind ein Geschichtsbuch,

wo man drin lesen

kann“, sagte Heinz Müller

vom Landestrachtenverband

Niedersachsen. Am ersten

September-Wochenende flankierten

und tanzten mehr als

20 Trachtengruppen mit rund

400 Vereinsmitgliedern beim

Landestrachtenfest in Zeven

und prägten das Stadtbild.

Die Sohl’nborger Büttpedder

nahmen daran teil - als einziger

Trachtenchor - der den

Zuschauern musikalische

Grüße aus Cuxhaven brachte.

Mit ihrer Chorleiterin Britta

Quaiser konnten sie endlich

mal wieder einen Busausflug

mit dem Cuxliner antreten.

„Wir freuen uns sehr,

dass wir nach dem Auftritt

zur Eröffnung des Buttfestes

noch einmal unsere maritimen

Lieder anstimmen konnten“,

sagte die Chorleiterin.

„Denn geprobt wird jetzt bereits

hauptsächlich für unser

Weihnachtskonzert ‚De Glocken

lüüt - is Wienachtstied‘

im Stadttheater am 1. Advent,

27. November.“ Bei hohen

Temperaturen klang „White

Christmas“ schon ein wenig

merkwürdig. So war die

Teilnahme am Landestrachtenfest,

auch für die Gemeinschaft

des Chores, eine willkommene

Abwechslung.

Man traf bekannte Gesichter

bei der Volks-und Trachtengruppe

aus Hemmoor, mit

denen schon viele gemeinsame

Auftritte stattgefunden

haben.

„Tracht ist bunt, vielfältig

OLDENBURG re ∙ Die Mitglieder

des neunköpfigen

Stiftungsrates trafen sich

vor kurzem erstmalig, um

über die Arbeit der gemeinnützigen

EWE Stiftung und

anstehende Aufgaben zu beraten

sowie erste Beschlüsse

zu fassen. Er wurde nach

Ablauf der vorherigen

Amtszeit auf fünf Jahre von

der Verbandsversammlung

des Ems-Weser-Elbe Versorgungs-

und Entsorgungsverbandes

bereits zum

14. Juni ordnungsgemäß

bestellt.

Gemeinsam begrüßten

Marion Rövekamp, Vorstandvorsitzende

der EWE

Stiftung, und Dr. Stephanie

Abke als geschäftsführende

Vorständin Ulla Bergen

(Landkreis Cuxhaven),

Erich Gajdzik (Landkreis

Rotenburg), Thore Güldner

(Landkreis Oldenburg),

Jürgen Janssen und Manfred

Wolf (Landkreis Wesermarsch)

Ippe Klaassen

Der Trachtenchor „Sohl’nborger Büttpedder brachte Lokalkolorit nach Zeven

und weltoffen“, betonte die 1.

Vorsitzende des Landestrachtenverbandes

Niedersachsen,

Manuela Kretzschmer,

die den Chor persönlich begrüßte.

Das sah und hörte

man bei den farbenfrohen

Trachten und musikalisch

Vom Cuxhavener Schleusenpriel nach Zeven

(Landkreis Osterholz) sowie

Dr. Detlef Rogosch (Landkreis

Heidekreis) zur ersten

gemeinsamen Sitzung.

Es fehlten Frank Berghorn

(Landkreis Cuxhaven) und

Karl-Ludwig Böttcher aus

Brandenburg.

Der 26-jährige Thore Güldner

ist neu dabei: „Bildung,

Bekannte und neue Gesichter

Neuer Rat der EWE Stiftung hat sich konstituiert

Foto: jt

Digitalisierung, Klimaschutz

und der gesellschaftliche

Zusammenhalt hier

im Nordwesten liegen mir

ganz besonders am Herzen.

Da Stiftungen hier ebenfalls

sehr viel bewirken können,

freue ich mich auf meine

neue Aufgabe im EWE Stiftungsrat“,

beschreibt er seine

Intention.

Zum neuen Vorsitzenden

wählte das Gremium den

Bremervörder Erich Gajdzik:

„Ich bedanke mich

für das Vertrauen und blicke

mit Spannung auf eine

zweite Amtszeit im EWE

Stiftungsrat, hier insbesondere

auf den neuen Stiftungszweck

„Umwelt- und

Klimaschutz“, den wir jetzt

schrittweise implementieren

und mit Leben füllen. Das

ist für mich ein wichtiger

Schritt, um unser Wirkungsfeld

der MINT- und Umweltbildung

zu stärken, aber

auch ein deutliches Signal

in Krisenzeiten, den Klimaschutz

nicht aus den Augen

zu verlieren.“

Denn neben den Projektentscheidungen

beschloss das

Gremium auch eine Erweiterung

der gemeinnützigen

Zwecke. Zukünftig sollen

neben Kultur, Bildung und

Wissenschaft auch Anträge,

die die Förderung des Naturschutzes

und der Landschaftspflege

im Sinne des

Bundesnaturschutzgesetzes

und der Naturschutzgesetze

der Länder, des Umweltschutzes,

einschließlich des

Klimaschutzes, des Küstenschutzes

und des Hochwasserschutzes

beinhalten, berücksichtigt

werden.

Foto: Dembski

ungewöhnlichen Tänzen der

Polnischen Folkloregruppe

„Polonia“ aus Hannover. Eine

Tracht aus dem Irak trug der

erste „migrantische Trachtenverein“,

Mitglieder vom

„Jesidischen Trachtenverein“

aus Oldenburg. Das Klappern

der Holzschuhe zeigte

an, dass auch eine Tanzgruppe

aus den Niederlanden zu

Gast war, Wi’j eren ‚t Olde aus

Zelhem.

Früher war an einer Tracht

der Status seines Trägers abzulesen.

Heute erkennt man

an der historischen Kleidung

Menschen, die gerne Traditionen

pflegen. So geht es

auch den Sängerinnen und

Sängern der Sohl’nborger

Büttpedder mit ihren Trachten

aus dem 17. Jahrhundert,

die mithilfe der verstorbenen

Trachtenforscherin Ruth

Kreutzkam zusammengetragen

wurden und Cuxhavens

Stadtteile symbolisieren.

Berührend war das Miteinander

und das Gefühl: Wir sind

eine Welt, die zusammenhält.

CUXHAVEN re ∙ Die Kinder

der Gorch-Fock-Schule

in Cuxhaven erlebten

gleich zu Beginn des neuen

Schuljahres eine abwechslungsreiche

Zirkus-Projektwoche.

Je nach Interesse,

Fähigkeit, Begabung und

Mut suchten die Kinder

sich ihre Lieblingsdisziplin

aus, trainierten täglich unter

professioneller Anleitung

des sehr engagierten

Teams des Mitmachzirkus

„Eldorado“.

Es gab lustige Clowns, mutige

Trapez- und Seilkünstler,

biegsame Akrobaten,

tierliebe Ziegen- und Lamadresseure,

gelenkige

Voltigier-Kinder auf dem

Rücken eines sehr geduldigen

Pferdes, lebhafte Cheerleader,

verwegene Cowboys

und vieles mehr.

Die wunderschön kostümierten

und geschminkten

Kinder zeigten am Freitagnachmittag

letzter Woche ihren

Eltern und Gästen zwei

beeindruckende Shows.

Der Applaus war riesig und

die Schulkinder tankten jede

Menge Selbstbewusstsein.

Es ist doch faszinierend,

was Kinder in einer Woche

alles lernen können…

Egal ob als lustige Clowns (kl. Bild) oder mit einer Trapeznummer

- die Kinder zeigten sich talentiert Fotos: Privat

Erich Gajdzik, Thore Güldner, Marion Rövekamp, Jürgen Janssen, Ulla Bergen, Manfred Wolf, Dr.

Stephanie Abke und Ippe Klaassen (v.l.) - es fehlen Frank Berghorn, Karl-Ludwig Böttcher und Dr.

Detlef Rogosch

Foto: EWE


4

Regional 10. September 2022

Zutaten

(für 4 Personen)

- 800 g Kohlrabi

- 200 g Möhren

- 4 EL Sonnenblumenöl

- 250 ml Fleischbrühe

- 200 g Emmentaler

- 100 g Zwiebeln

- 1 Knoblauchzehe

- 50 g roh geräucherter

durchwachsener Speck

- 500 g Rinderhackfleisch

- 2 EL Tomatenmark

- Salz und frisch gemahlener

schwarzer Pfeffer

- 1 EL gehackte Kräuter

(Petersilie, Schnittlauch,

Basilikum)

- 20 g Butter

- 20 g Mehl

- 125 ml Milch

- 1 EL gehackte Petersilie

Kohlrabis schälen und in

1/2 cm dicke Stifte schneiden.

Die Möhren schälen

und ebenfalls in 1/2 cm

dicke Stifte schneiden. 2

EL Öl in einer Kasserolle

erhitzen, Kohlrabi und

Karottenstifte dazugeben,

BUCHTIPP

Liebe Literaturfreunde,

New York, 11. September

2001, 9.03 Uhr - Juliette, damals

13 Jahre, erinnert sich

noch gut, als sie zusammen

mit ihrer Mutter von

dem folgenreichen

Ereignis hörte. Die

Menschen verfolgen

ungläubig die Berichterstattung,

sind

erschüttert, verstört,

geschockt!

Diese Erinnerungen

begleiten die 33-jährige

Frau auf ihrem Flug nach

NY. Nach mehr als drei Jahren

möchte sie ihre geliebte

,Cousine wiedersehen. Ihre

Vorfreude wird getrübt

durch eine innere Unruhe…

Dieser Terrorakt mit seinen

verheerenden globalen

Folgen dokumentiert eine

beeindruckende Graphic

Novel eines französischen

Autorenpaares (Journalisten

+ und Illustratorin). Eindrucksvoll

werden die ersten

Feuerwehrleute vor Ort

beschrieben, die Anstrengen

bei der Rettung der ein-

Kohlrabi-Möhren-Gratin

Möhren schmecken nicht nur Hasen

kurz anschwitzen und mit

der Fleischbrühe übergießen.

Das Gemüse bei mittlerer

Hitze 4-5 Minuten

dünsten. Inzwischen die

Hälfte des Käses würfeln,

den Rest reiben. Das Gemüse

vom Herd nehmen

und über einem Sieb ablaufen

lassen – die Brühe

beiseitestellen. Zwiebeln

Erschütterung

geschlossenen Menschen,

verzweifelte Versuche dem

Horror zu entkommen. Die

Dramatik als die Türme einstürzten,

Schilderungen von

Überlebenden im Zentrum

des Chaos werden überzeugend

bildlich unterstrichen.

Die amerikanische Bevölkerung

ist erschüttert.

Ein traumatisiertes Amerika

will Stärke zeigen. Kann

ein derart einschneidendes

Ereignis jemals begreifbar

werden? Konsequent

hartes Handeln der

Politik hat bis heute

weltweite Auswirkungen.

Krude

Theorien sind heute

noch in der amerikanischen

Gesellschaft

präsent. Die Weltgeschichte

hat sich an diesem 9. September

2001 verändert. Das

Autorenteam scheut nicht,

differenzierte Perspektiven

der folgenden Jahre zu zeigen,

abseits der bekannten

Tatsachen. Die aufrüttelnde

Graphic Novel ist durchaus

für ein jüngeres Publikum

geeignet, der ausgewogene

Text und die aussagestarken

Bilder unterstreichen angemessen

diese dramatische

Katastrophe mit den über

3.000 Toten.

Baptiste Bouthier (Autor),

Héloise Chochois, (Illustration),

9/11, ein Tag der

die Welt veränderte, Knesebeck,

ISBN 9783957285478,

€ 24,-, 144 S., aus dem Französischen

von Ingrid Ickler

Vorgestellt von Marianne Haring

buchbar_logo_4c_neu.indd 1 23.09.14 12:21

und Knoblauch schälen

und fein hacken. Die Zwiebel-

und Knoblauchwürfel

im restlichen Öl hell

anschwitzen, den Speck

fein würfeln und zu den

Zwiebeln geben. Das Rinderhackfleisch

zufügen

und bei starker Hitze unter

ständigem Rühren

kurz anbraten. Dann das

JORK lwk ∙ In Niedersachsen

hat die Pflaumen- und

Zwetschenernte begonnen.

Die Obstbaubetriebe erwarten

in diesem Jahr bei

allen Sorten eine gute bis

sehr gute Erntemenge bei

den Pflaumen und Zwetschen.

„Der gute Fruchtansatz

hat mit dem Frühjahr

zu tun: Es war sonnig und

trocken, so dass die Bienen

gut fliegen konnten“, erklärt

Dr. Matthias Görgens,

stellvertretender Leiter der

zur Landwirtschaftskammer

Niedersachsen (LWK)

gehörenden Obstbauversuchsanstalt

(OVA) in Jork

im Landkreis Stade. „Die

Ernte beginnt dieses Jahr

etwa zehn Tage früher als

im vergangenen Jahr und

liegt damit im Durchschnitt

der vergangenen zehn Jahre.“

An der Niederelbe wird

derzeit die mittelfrühe Sorte

Tegera geerntet, es folgen

Topfive und Hanita.

2.544 Tonnen Pflaumen

und Zwetschen

Die niedersächsischen Obstbäuerinnen

und Obstbauern

haben 2021 dem Bundesamt

für Statistik zufolge

2.544 Tonnen Pflaumen und

Zwetschen geerntet. Auf 237

Hektar wurde das Steinobst

im vergangenen Jahr angebaut,

der Ertrag lag bei rund

10,7 Tonnen pro Hektar.

Da die Früchte nicht zeitgleich

reif werden, müssen

die Erntehelfer die Bäume

bis zu drei Mal durchpflücken.

Bis zu 50 Kilogramm

schafft ein Helfer in der

Stunde - bei gutem Behang.

Die Ernte geht bis Anfang

Oktober.

150.000 Pflaumen- und

Zwetschen-Bäume stehen

an der Niederelbe. Fünf

Tomatenmark und 125 ml

der aufgefangenen Gemüsebrühe

angießen, alles

mit Salz, Pfeffer und den

Kräutern würzen, 3-4 Minuten

dünsten. Käsewürfel

unterheben und die

Fleischmischung in eine

gefettete Auflaufform füllen.

Kohlrabi und Karotten

darauf verteilen. Den Backofen

auf 200 °C vorheizen.

Die Butter in einem Topf

zerlassen, das Mehl unter

kräftigem Rühren dazugeben.

Dann nach und nach

die Milch unterrühren und

die Béchamelsauce mit

Salz und Pfeffer würzen.

Anschließend den geriebenen

Käse unterrühren.

Die Sauce über das Gratin

verteilen. Im Backofen auf

der unteren Schiene etwa

30 Minuten backen. Mit Petersilie

bestreut servieren.

Pro Person:

735 kcal (3077 kJ), 51,0 g Eiweiß,

51,4 Fett, 16,9 g Kohlenhydrate

Fotohinweis: Wirths PR

Jahre müssen die Obstbäuerinnen

und Obstbauern bis

zum Vollertrag warten. Sorten

wie Jojo, Doppelte Hauszwetsche,

Fellenberg, Tegera

und Haganta gehören weiterhin

zu den Top 6 bei den

Neupflanzungen. „Besonders

gefragt sind die Pflaumen

und Zwetschen aus

dem Alten Land in der Direktvermarktung,

beispielsweise

im Hofladen oder auf

dem Wochenmarkt“, erklärt

Martin Kockerols, Spezialberater

für Steinobst bei der

OVA. In den Regalen der

Supermärkte seien dagegen

eher die Pflaumen aus Süddeutschland

und dem Ausland

zu finden.

Richtig lagern und Qualität

bewahren

Ein Qualitätskriterium der

Pflaumen ist der Duftfilm,

GEDANKENSPIELE

Herbst hat viele Bedeutungen

Vor einigen Tagen wurde

ich morgens durch ein ungewöhnliches

Geräusch geweckt.

Es dauerte ein paar

Minuten bis ich begriff, dass

es Regentropfen waren,

die heftig an mein Fenster

klopften.

Endlich, dachte ich, denn die

Pflanzen auf Feldern und in

den Gärten lechzten

schon lange danach.

Hoffentlich

ist es nicht nur ein

heftiger Regenguss,

den der Boden gar

nicht so schnell

aufnehmen kann.

Was sich Bauern

und Hobbygärtner

wünschten, ist ein richtiger

langsamer Landregen.

Obwohl der Herbst erst am 23.

September beginnt, raschelt

schon jede Menge trockenes

Laub unter Büschen und Bäumen.

Meteorologisch betrachtet

beginnt der Herbst jedes

Jahr bereits am 1. September,

aber dass so viele Blätter abgefallen

sind, ist selten.

Dabei fällt mir ein Text ein,

den ich vor ein paar Tagen

gelesen habe und der mich

sehr berührt hat. Darin war

die Rede davon, dass jedes

Blatt eines Baumes für eines

unserer Freunde steht. Es

gibt viele Arten von Freunde,

manchmal auch leider welche,

die wir so nennen und

die sich nicht als wahre

Freunde zeigen, wenn wir sie

eine von außen wie Raureif

aussehende Wachsschicht,

die die Früchte vor

dem Austrocknen schützt.

Diese sollte unbeschädigt

sein und erst kurz vor dem

Verzehr abgewaschen werden,

erklärt Heike Dittmer,

brauchen. Doch an diese will

ich jetzt gar nicht denken. In

dem Text heißt es: die ersten,

die aus der Knospe geboren

wurden, sind unsere Elternfreunde,

die uns zeigen, worum

es im Leben geht. Zur

Familie der Blätter zählen die

Geschwisterfreunde, mit denen

wir unseren Raum teilen,

damit sie wie wir

aufblühen können.

Später kreuzen viele

Freunde unseren

Weg, Freunde der

Seele und des Herzens.

Daraus wird

manchmal ein verliebter

Freund, der

unseren Herzschlag

schneller werden lässt und

das Gefühl von kribbelnden

Ameisen im Bauch hervorruft.

Es gibt auch Freunde, die

nur eine Weile unser Leben

teilen und es aber häufig ein

Lächeln ins Gesicht gezaubert

haben. Aber auch entfernte

Freunde gehören, wie einzelne

Blätter am Ende eines

Zweiges, zu unserem Leben.

Und dann passiert es, dass

Blätter vom Wind verweht

werden und auf dem Erdboden

liegen bleiben, wie Humus.

Diese Freunde weilen

nicht mehr unter uns, aber

Erinnerungen an sie als sie

unseren Weg kreuzten, gehen

nie verloren.

Pflegen Sie Ihre Freundschaften,

rät Ihnen

Joachim Tonn

Es ist Zeit für P fl a u m e n und Zwetschen

Sonnige Blühbedingungen im Frühjahr sorgen für eine gute Erntemenge

Ein Qualitätskriterium ist der Duftfilm, eine von außen wie Raureif aussehende Wachsschicht, die

die Früchte vor dem Austrocknen schützt - das Bild zeigt Zwetschen der in den vergangenen Jahren

viel gepflanzten Sorte Topfive

Foto: Kockerols

Ernährungsexpertin der

LWK. Reife Pflaumen geben

auf Druck leicht nach und

sollten beim Einkauf ausgefärbt

und nicht zu hart sein,

denn die grünen Stellen reifen

auch nach längerer Lagerung

nicht nach. In einem

feuchten Tuch eingewickelt

können die reifen Pflaumen

je nach Sorte einige Tage bis

eine Woche im Kühlschrank

gelagert werden. Entkernt

und tiefgefroren lassen sich

Pflaumen das ganze Jahr

über genießen.

In der Schale der Zwetschen

sind hohe Mengen der Ballaststoffe

Pektin und Zellulose

enthalten. Diese regen

die Darmtätigkeit an und

fördern so die Verdauung,

so die LWK-Ernährungsexpertin.

Pflaumen und Zwetschen

besitzen aber auch

eine abführende Wirkung

durch den ebenfalls enthaltenden

Stoff Sorbit, der

als Zuckeraustauschstoff

bekannt ist und nur in begrenzten

Mengen vom Körper

verstoffwechselt werden

kann. Außerdem bestehen

Pflaumen und Zwetschen

zu über 80 Prozent aus Wasser

und wirken durch das

enthaltene Kalium zusätzlich

entwässernd.

Wer Pflaumen und Zwetschen

direkt in den Hofläden

oder auf den Wochenmärkten

kaufen möchte,

findet Adressen und Markttermine

unter

www.service-vom-hof.de.


10. September 2022 Regional

5

Techniken zur Bodenbearbeitung und Aussaat

Maschinenvorführung der Landwirtschaftskammer: Ultraflach im Fokus

SEHNDE re ∙ Das hat es in

Deutschland noch nie gegeben:

Bei der Maschinenvorführung

der Landwirtschaftskammer

Niedersachsen

(LWK) am Donnerstag, 15.

September, in Sehnde bei

Hannover werden verschiedene

Landmaschinenhersteller

über 40 Geräte, darunter

auch Neuheiten und Prototypen,

für die ultraflache Bodenbearbeitung

und Aussaat

im praktischen Einsatz

vorstellen. Das Motto lautet:

„Wassersparend, bodenschonend,

wirtschaftlich“. Alle Interessierten

sind eingeladen.

Der Boden ist die Produktionsgrundlage

für den erfolgreichen

Ackerbau. „Nur

wenn Nährstoffe, Luft und

Wasser im richtigen Verhältnis

zueinander vorhanden

sind, lassen sich nachhaltig

hohe Erträge erzielen“, erklärt

Dr. Harm Drücker, Leiter des

LWK-Fachbereichs Landtechnik,

„die Bodenbearbeitung

sollte daher darauf ausgerichtet

sein, diese Verhältnisse

zu erhalten, zu schaffen oder

wiederherzustellen.“ Die

Stoppelbearbeitung nach der

Ernte kann dazu einen wesentlichen

Beitrag leisten. Sie

hat die Aufgabe, ein Gemisch

aus Ernteresten und Boden

zu schaffen, das die Keimung

von Ausfallgetreide sowie

von Ungras- und Unkrautsamen

und die Einleitung

der Strohrotte ermöglicht,

um so gute Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Etablierung

von Folgekulturen zu

schaffen.

Aufgrund des fortschreitenden

Klimawandels, der zunehmend

auch in den ackerbaulichen

Gunstregionen zu

ausdauernden Trockenperioden

in den Frühsommer- und

Sommermonaten führt, wird

es immer schwieriger, diese

Ziele mit den klassischen

Bodenbearbeitungsgeräten

und -strategien zu erreichen.

„Daher gilt es, alternative

Verfahren zu entwickeln, die

geeignet sind, die Ziele auch

bei geringen Bodenwassergehalten

und einem insgesamt

Bei der Maschinenvorführung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am 15. September werden

über 40 Geräte für die ultraflache Bodenbearbeitung und Aussaat im praktischen Einsatz vorgestellt

- das Bild zeigt den Grubber Treffler TGA 300 bei der ultraflachen Stoppelbearbeitung


Foto:. Vaupel

knapper werdenden Wasserangebot

zu erreichen“, erläutert

Claus Fricke, bei der

LWK Berater für Landtechnik

und Precision farming.

Klimawandel erfordert

neue Strategien der

Bodenbearbeitung

Eine dieser Alternativen ist

die ultraflache, ganzflächig

schneidende Bodenbearbeitung:

„Mit ihr gelingt es, die

im oberen Bodenhorizont

verbliebene Restfeuchtigkeit

für den Keim- und Rotteprozess

zu nutzen und eine

unproduktive Verdunstung

wirkungsvoll zu verhindern“,

erklärt Fricke.

Bei dieser Bearbeitungsvariante

findet die erste Bearbeitung

unmittelbar nach der

Ernte statt. Der Boden wird

nur sehr flach, aber ganzflächig

geschnitten, um den

kapillaren Wasseraufstieg

zu unterbinden. Das flache

Schneiden schafft an der

Bodenoberfläche ein Feinerde-Erntereste-Gemisch,

das

die Keimung von Ausfallgetreide

und Beikrautsamen begünstigt

und die Einleitung

der Strohrotte bereits bei geringer

Wiederbefeuchtung

ermöglicht. Kennzeichnend

für diese Bearbeitungsform

sind die zu einem großen Anteil

auf der Bodenoberfläche

verbleibenden Erntereste, die

dort einen wirksamen Verdunstungs-

und Erosionsschutz

darstellen. Das Bodenleben

und insbesondere die

Regenwürmer werden durch

die flache Bearbeitung kaum

beeinträchtigt und können

somit bei Wiederbefeuchtung

des Bodens einen wesentlichen

Beitrag zum Abbau der

Erntereste leisten.

Bei sommerlichen Starkregenereignissen

verhindert die

Mulchauflage wirkungsvoll

die Bodenerosion, außerdem

kann das Niederschlagswasser

durch das oberflächennah

anstehende intakte Kapillarsystem

des Bodens auf der

Fläche versickern und den

Wasserspeicher des Bodens

wieder füllen. Ein weiteres

Argument für diese Bearbeitungsvariante

sind die hohen

Flächenleistungen bei gleichzeitig

geringen Kraftstoffverbräuchen

von lediglich

etwa drei bis vier Litern pro

Hektar.

16 Menschen gerettet

Lamstedter DLRG im Großeinsatz auf Spiekeroog

„Die Maschinenvorführung

bietet eine einmalige Gelegenheit,

sich über diese Bearbeitungsvariante

sowie die

dafür erforderliche Technik

umfassend zu informieren

und sich vor Ort mit Fachleuten

und herstellenden

Unternehmen dazu auszutauschen“,

sagt Dr. Harm

Drücker.

Die Maschinenvorführung

findet am Donnerstag, 15.

September, von 9.30 bis 15.30

Uhr auf einer Fläche der

Lehrke KG in der Bolzumer

Straße in 31319 Sehnde statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei,

eine Anmeldung ist nicht

erforderlich.

ADFC codiert

in Hemmoor

HEMMOOR re ∙ Wertvolles

effektiv zu schützen, verspricht

der ADFC Cuxhaven

auf der Cuxland-Ausstellung

in Hemmoor am 10. und 11.

September. Durch einen Buchstaben-Zahlencode

werden

E-Bikes individualisiert und

sind eindeutig dem Besitzer

zuzuordnen. Diese Abschreckungsmaßnahme

gilt als effektiv

gegenüber potenziellem

Diebstahl. Die Gravur kostet

zwölf Euro und ist erhältlich

bei Vorlage des Personalausweises

und des Kaufbelegs.

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Aktionstag Süderwisch

Spaß für Kinder und Jugendliche

CUXHAVEN re ∙ Einen Aktionstag

auf dem Hof der Süderwischschule

plant der Jugendmigrationsdienst

(JMD)

des Paritätischen Cuxhaven

am Mittwoch,14. September:

Von 14 bis 18 Uhr sind Kinder

und Jugendliche beim Stadtteilfest

eingeladen, sich auf

diversen Spielgeräten wie dem

Danger Tower, Menschenkicker,

Kletterberg und der Dino-Hüpfburg

(Foto: Pixabay)

zu vergnügen oder Tassen zu

bedrucken. Für das leibliche

Wohl ist gesorgt.

Der JMD-Aktionstag findet

in Süderwisch statt, da dort

im Januar ein neues Projekt

NIEDERSACHSEN

WER STEPHAN WEIL

WILL, WÄHLT SPD.

DAS LAND IN GUTEN HÄNDEN.

V.i.S.d.P.: SPD-Landesverband Niedersachsen, Axel Rienhoff, Odeonstraße 15/16, 30159 Hannover.

namens „JMD

im Quartier“ mit

Schwerpunktarbeit

in den Stadtteilen

Süderwisch

und Lehfeld gestartet

wurde. Die

Veranstaltung ist

Teil der Interkulturellen

Wochen Cuxhaven mit

dem Motto #offen geht. Finanziert

wird sie durch „Startklar

in die Zukunft (Jugendfeste)“

des Landes Niedersachsens.

Rund 500 Jugendmigrationsdienste

begleiten junge Menschen

mit Einwanderungsgeschichte

im Alter zwischen

12 und 27 Jahren. Den JMD

des Paritätischen Cuxhaven

gibt es seit 2008. Individuelle

Unterstützung, Gruppenangebote

sowie eine intensive

Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben

und Integrationskursträgern

und der

Jugendhilfe zählen zu seinen

wesentlichen Aufgaben.

JETZT ERST RECHT!

WIR TUN WAS FÜR SIE

LAMSTEDT/SPIEK-

EROOG re ∙ Am letzten

Samstag im August ereignete

sich ein Rettungseinsatz,

den es so noch nie

in der Laufbahn der DL-

RG-Ortsgruppe Lamstedt

während ihres 50-jährigen

Einsatzes im Wasserrettungsdienst

auf Spiekeroog

gegeben hat. Gleich mehrere

Faktoren führten an dem

Tag für mehrere Badegäste

zu einer lebensbedrohlichen

Situation: Neumond,

Springtide und Nordwind

sorgten für eine plötzliche,

starke Strömung. Nachdem

gegen kurz nach 12 Uhr

die ersten Hilferufe von

einem älteren Herrn und

einer Familie auf einem

Donut-Schwimmring eingegangen

waren, beschloss

die Wachführerin die gelbe

Flagge am Strand zu hissen.

Ein Zeichen dafür, dass das

Baden und Schwimmen gefährlich

sein könnte. Grund

hierfür war eine starke Ripströmung

an einer vorgelagerten

Sandbank innerhalb

der Badezone, die die Rettungsschwimmer

wahrgenommen

haben.

Kurz vor Ende der Badezeit

um 13 Uhr, gingen gegen

12.40 gleich mehrere Hilferufe

ein. Mehrere Personen

riefen und winkten

um Hilfe, woraufhin sich

vier Rettungsschwimmer

ins Wasser begaben. Bereits

nachdem zwei Rettungsschwimmer

ins Wasser

gegangen sind, setzte die

Wachführerin den Notruf

ab und die Feuerwehr der

Ortsgemeinde Spiekeroog

rückte zur Unterstützung

an den Strand aus.

Insgesamt wurden 16 Personen

aus lebensbedrohlicher

Lage an diesem Samstag

schwimmerisch von der

Ortsgruppe gerettet und

sicher an Land gebracht,

wo die Personen medizinisch

erstversorgt werden

konnten. Zwei Rettungswagen

sowie ein Rettungshubschrauber

des ADAC

kamen dabei ebenfalls zum

Einsatz.

Die Lamstedter DLRG-Rettungsschwimmer hatten auf Spiekeroog

jede Menge zu tun

Foto: uml

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6

Regional 10. September 2022

Gottesdienst für

die Diakonie

CADENBERGE re ∙ „Das

Naheliegende tun - Füreinander

da sein, statt zu lamentieren!“

ist das Motto

eines Diakonie-Gottesdienstes,

zudem die Kirchenkreise

Cuxhaven-Hadeln und Wesermünde

am Sonntag, 11.

September, um 10.30 in die

St. Nikolai-Kirche in Cadenberge

einladen. Musikalisch

gestaltet wird der Gottesdienst

von der Band „EVAN-

JU“. Im Anschluss besteht die

Möglichkeit mit den aktiven

Haupt- und Ehrenamtlichen

im Bereich der Diakonie ins

Gespräch zu kommen.

Saisonende im

Wingster Freibad

WINGST re ∙ Im Hallen- &

Freibad Wingst endet am

Sonntag, 11. September, die

Freibadsaison. Ein letztes

Mal in diesem Jahr können

dann von 10 bis 19 Uhr die

Freibad-Attraktionen genutzt

werden. Die Bäderbetriebsgesellschaft

Hadeln

GmbH blickt gut gestimmt

auf die Freibad-Saison zurück.

Bereits bis Mitte August

konnten fast 9.500 Gäste für

das ganze Hallen- & Freibad

gezählt werden, was ein Besucherrekord

für den Monat

August ist, der zuletzt 2007

verzeichnet werden konnte.

Ab Dienstag, 13. September,

hat dann nur noch das Hallenbad

mit dem Mehrzweck-,

dem Bewegungs- und dem

Kinderbecken geöffnet.

Tauferinnerung

in Geversdorf

GEVERSDORF re ∙ Zu

einem feierlichen Gottesdienst

zur Erinnerung an

die eigene Taufe lädt die Kirchengemeinde

Geversdorf

am Sonntag, 11. September,

ein. Beginn ist um 11 Uhr in

der St. Andreaskirche. Mitglieder

und Gäste, Jung und

Alt sind willkommen. Wer

zuhause noch seine Taufkerze

hat, kann diese gerne

mitbringen.

Abwechslung pur beim Landgang

Der 833. Hafengeburtstag Hamburg lockt vom 16. bis 18. September

HAMBURG re ∙ Stars wie

Selig, Roachford, Pohlmann

oder Lotto King Karl rocken

den Hafengeburtstag Hamburg

und zahlreiche Partner

sowie Institutionen engagieren

sich, um gemeinsam mit

den Besuchern ein erlebnisreiches

Fest mit Gänsehautmomenten

zu feiern. Die

kostenlosen Konzerte, Chillout-Areas,

Ausstellungen

und Aktionsflächen sorgen

für einen spannenden, abwechslungsreichen

Landgang

beim 833. Hafengeburtstag

Hamburg. Vom

16. bis zum 18. September

verwandelt das maritime

Volksfest das Elbufer vor

der Kulisse des Hamburger

Hafens in eine einzigartige

Open Air Festivalfläche.

Stark schlägt das musikalische

Herz des Hafengeburtstag

Hamburg auf der

NDR-Bühne vor dem Alten

Elbtunnel. An allen drei

Tagen heizen Top-Acts dem

Publikum ein. So treten am

Freitag der Singer-Songwriter

Pohlmann und die

Hamburger Rockband Selig

auf und spielen neben ihren

Hits auch Stücke aus ihren

neuen Alben. Am Samstag

geht es nordisch weiter mit

den Bands Jeden Tag Silvester

aus Schleswig-Holstein

und den beiden Hamburger

Formationen Tonbandgerät

und Cosmopauli. Dazwischen

erklingt Soul, Pop &

Rock aus Großbritannien

von dem britischen Sänger

Roachford. Zünftig wird es

am Sonntag unter anderem

mit der legendären Country-Band

Truck Stop und

der Band The Rattles, die zu

den Urvätern der deutschen

Rockszene gehören.

Dank des Riesenrads ist der

neue „Heimathafen Hamburg“

auf der ehemaligen

Ein Fest vor der Kulisse der Elphi

Containerfläche zwischen

Strand Pauli und Fischmarkt

schon von weitem

zu sehen. Hier stellen sich

Hamburger Einrichtungen

vor und die kreative Szene

zeigt auf dem Elbrausch

Design Markt ihre innovativen

Produkte. Auf der

Rock Antenne Hamburg

Bühne treten unter anderem

die Neue-Deutsche-Welle-

Veteranen von Extrabreit

und die St.-Pauli-Kultband

Ohrenfeindt auf.

Eine hochklassige Mischung

aus Klassik, Jazz,

Rock und Pop bietet der Hafengeburtstag

am Platz der

Deutschen Einheit. Auf dem

Vorplatz der Elbphilharmonie

präsentieren die „3.

Elbphilharmonie Concerts

on Screen“ kostenlos Konzert-Mitschnitte

aus dem

Repertoire des Konzerthauses.

In Kooperation mit

der Elbphilharmonie Hamburg

und dem NDR Elbphilharmonie

Orchester werden

auf einer hochauflösenden

Foto: Zielke

Großleinwand insgesamt

17 Aufführungen aus dem

Großen Saal gezeigt. Ab 10

Uhr täglich können bis zu

500 Besucher alle zwei Stunden

neue Werke und Lieblingskonzerte

hören oder

den verpassten Konzertbesuch

nachholen - Open Air

und mit Blick auf die Elbe.

Ein opulentes Farbgemälde

im Herzen der Hansestadt

präsentiert AIDA Crui-ses

am Samstag, 17. September,

um 21.30 Uhr mit der eindrucksvollen

Lichtinszenierung

„Hamburgs Lichtermeer“

vor den Landungsbrücken.

In deren Mittelpunkt

steht die AIDAprima.

Als Schlusspunkt dieser

Inszenierung taucht das

Hafengeburtstag Feuerwerk

den Himmel über dem Hafen

der Hansestadt in ein

funkelndes Farbenmeer. In

der AIDA Urlaubswelt an

BALJE re ∙ Zurück in die

Steinzeit geht es am Sonntag,

11. September, von 13 bis

16 Uhr im Natureum Niederelbe

- zum letzten Mal in

diesem Jahr. Rund um den

steinzeitlichen Lagerplatz

geht es für die Besucher

zum Nüsse und Früchte

sammeln. Am knisternden

der Jan-Fedder-Promenade

auf Höhe Baumwall können

sich Kreuzfahrtinteressierte

an allen drei Tagen für ihren

nächsten Traumurlaub inspirieren

lassen, sich informieren

und einen Blick in

eine originalgetreue Kabine

von AIDAcosma werfen.

Maritime Geschichte zum

Anfassen präsentiert der

Museumshafen Oevelgönne

mit An- und Ablegemanövern

historischer Schiffe,

wriggenden Seeleuten und

spannenden Erzählungen

der Crews über die traditionelle

Seemannschaft.

Live-Musik von „Pirata do

Samba“, „Land Unter“, „Bob

Beeman“ und „Lena und

Cornelius“ und ein Flohmarkt

auf dem Ponton machen

das Seefahrts-Feeling

an der Elbe komplett.

Sammeln und jagen

Steinzeit-Aktion im Natureum

Lagerfeuer zeigt Michael

Strahl, wie unsere Vorfahren

Mehl gemahlen und auf

heißen Steinen Brot gebacken

haben. Auch Tee kochen

konnten sie schon, hier

dienten die heißen Steine

als „Tauchsieder“. Reine Vegetarier

waren die Steinzeitmenschen

jedoch nicht. Sie

gingen auch mit Pfeil und

Bogen auf die Jagd und darin

dürfen sich die Teilnehmer

ebenfalls versuchen.

Aufgrund der begrenzten

Teilnehmerzahl wird eine

Anmeldung per E-Mail an

info@natureum-niederelbe.

de oder unter (04753) 84 21

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Flohmarkt in

Haus & Garage

OSTEN re ∙ Am Tag des offenen

Denkmals am Sonntag,

11. September, findet

ein Haus- und Garagenflohmarkt

in ganz Osten

statt. So kann von 11 bis 17

Uhr gestöbert, gehandelt,

gestaunt, besichtigt und

gegessen werden. Es gibt

mehrere Möglichkeiten

sich zu stärken und zu erfrischen;

die Kulturmühle

wird geöffnet sein und

kann besichtigt werden; es

finden Führungen in der

St. Petri Kirche statt und im

Speicher in der Deichstraße

zeigen vier Künstler ihre

Werke. An markanten Stellen

werden Pläne zur Orientierung

aushängen.

OSTEN trödelt wieder

von Hus to Hus

am 11. September

21-Jährigen mit

Messer verletzt

CUXHAVEN re ∙ In der

Nacht von Mittwoch auf

Donnerstag kam es vor einer

Lokalität in Duhnen

zu Streitigkeiten zwischen

mehreren Personen. Im Verlauf

dieser Auseinandersetzung

verletzte eine der

Personen einen 21-jährigen

Cuxhavener mit einem

Messer. Nach weiteren verbalen

und körperlichen

Auseinandersetzungen

flüchteten zwei Personen

in einem Pkw. Eine weitere

Person flüchtete zu Fuß. Die

Ermittlungen ergaben erste

Hinweise auf die Identität

des Täters und einen seiner

Begleiter. Trotz intensiver

Fahndungsmaßnahmen

konnten die Personen bisher

nicht angetroffen werden.

Das Opfer wurde in

eine Klinik gebracht und

noch in der Nacht notoperiert.

Es besteht derzeit keine

Lebensgefahr mehr. Die

Ermittlungen wegen eines

versuchten Tötungsdeliktes,

auch zum Hintergrund der

Auseinandersetzung und

zu den persönlichen Beziehungen

der Personen untereinander,

dauern an.

„Die Unschärfe

der Welt“

CUXHAVEN re ∙ „Tee & Literatur“

heißt es am Dienstag,

13. September, von 15

bis 16.30 Uhr im „Treffpunkt

Spätlese“ der VHS Cuxhaven.

Vorgestellt wird das

Buch „Die Unschärfe der

Welt“ von

Iris Wolf,

die hierfür

den Evang

e l i s c h e n

B u c h p r e i s

gewann. In

ihrem Roman

steht

die bewegte Geschichte einer

Familie aus dem Banat

über vier Generationen im

Mittelpunkt. Danach besteht

die Möglichkeit zum

Austausch über die Themen

Verlust und Neuanfang.

Der Eintritt, inklusive Kaffee

und Gebäck beträgt fünf

Euro. Anmeldung unter

(04721) 43 78 81 oder ibuecux@web.de.

Die Veranstaltung

findet im Rahmen

der Interkulturellen Woche

statt.


10. September 2022 Marktplatz/Regional/Glosse

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Tel.: 04721/72 15-0,

Fax: 04721/72 15-45

E-Mail: info@elbe-weser-kurier.de

Geschäftsführer:

Michael Fernandes Lomba

Ralf Drossner

Redaktionsleitung:

Andreas Oetjen

Medienmanager:

Manfred Schultz

Druck:

Druckzentrum Nordsee GmbH

Druckauflage Mittwoch 65.850

Druckauflage Wochenende 52.055

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vielleicht der neue Sofakumpel

werden. Hier in

meinem Zimmer kenne ich

schon alles und nun würde

ich doch gerne mal ein richtiges

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unterhalte mich auch gerne

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mir auch die ein oder andere

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Manchmal habe ich aber

auch gerne meine Ruhe. Ich

bin 2020 geboren und wäre,

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Die Glosse der Woche

Von Stefan Hackenberg

Die Zeit ist zur Zeit etwas

schwierig. Es ist, mit Verlaub,

an selbiger, mal wieder etwas

mehr an sich zu denken.

Wer jetzt denkt, nun folge

ein Statement, das nicht für

etwas, sondern gegen etwas

parliert, liegt aber so etwas

von falsch. Na klar, es wäre

so einfach, mal ordentlich

Dampf abzulassen und so

herrlich in die Tresenparolen

einzustimmen, deren

Singsang von mitunter hart

verdienten Euros in nebulösen

europäischen

Töpfen tönen, die ver-

schwenderische Gastfreundschaft

für jeden beklagen

oder die vor kalten Wintern

und noch kälteren Heizkörpern

berichten. Dagegen ist

jeder. Ob zwingend zu Recht,

sei dahin gestellt. Aber so ist

das Leben nun mal.

Deshalb soll an dieser Stelle

auch das Für und Nicht das

Gegen beschworen werden.

Der Gedanke an sich selbst zu

denken bezieht sich an dieser

Stelle nämlich nicht auf das

Große Ganze, sondern auf

das erfreulicherweise Kleine.

Das Große Ganze wäre „wir

Deutschen“, das Kleine tatsächlich

wir als Individuen.

Sozusagen du und ich, oder

nach Knigge, Sie und immer

noch ich.

Das Für könnte so aussehen.

Gegen einen kalten Winter

können wir nichts ausrichten.

Für eine behagliche Wärme

können wir trotzdem sorgen.

Mit ein wenig bewusstem

Nachdenken und ebensolchem

Handeln. Und wer

den Corona-Schullüftungsvorschlag

im letzten Winter

noch in den Ohren hat, wird

jetzt schnell – zu schnell –

Ab sofort

Thiemo Röhler

per Brief oder

im Rathaus

wählen!

THIEMO RÖHLER

Ihr Landtagsabgeordneter mit Erfahrung

mehr zu bezahlenden Energiekosten

im Frühjahr nicht

begleichen zu können, muss

natürlich geholfen werden.

Wobei wir dann zwar nicht

mehr das Kleine betrachten,

aufjaulen. Nein, wir

aber auch noch nicht das

lassen nicht

die Heizung

Große und Ganze. So eher

aus, wir zie- hen dafür

das Mittlere.

auch keine drei Pul-

Soll sagen, wir wissen oder ahnen

zumindest, was da mit Väterchen

Frost auf uns zukomlover

men wird. Jetzt nur das

andere Väterchen, also

Väterchen Staat allein

zu bemühen, ist verständlich,

aber wahrscheinlich

gar nicht nötig. Unter Demokraten

ist nämlich bekannt,

dass es so etwas wie Verantwortung

gibt. Nicht-Demokraten

faseln zwar auch von

Verantwortung, lassen diese

übereinander an und aber regelmäßig unbeachtet.

dehnen auch nicht den Mittagsschlaf

Väterchen Staat hat in der Pan-

in paarigem Bett demie bewiesen, dass er für

wegen der Körperwärme auf

vier Stunden aus. Wir mäßigen

die Bürger gedacht hat, und

nicht gegen die Bürger.

uns einfach ein wenig. Auch wenn einiges eher

Wir sind für etwas weniger

Grad, ohne die Heizung

gänzlich kalt zu stellen. Wir

lassen nicht mehr den ganzen

Tag das Fenster offen, aber

wir hauen den Waschlappen

den Komikern im Süden um

die Ohren und duschen dafür

etwas kürzer. Wir mäßigen

uns eben. Und denen,

suboptimal gelaufen ist, das

Große und Ganze hatte und

hat Bestand. Und Väterchen

Staat zeigt ja gerade, dass er

Verantwortung zu übernehmen

in der Lage ist. Dass das

Kleine dabei nicht mit allem

einverstanden ist, liegt in der

Sache selbst. Wenn Väterchen

Staat jetzt aber noch für eine

die berechtigterweise Sorge Reduzierung der Bürokratie

haben, die trotzdem immer

noch horrenden und tatsächlich

mit ihren Hürden antritt,

sind viele Kleine auch für das

in vielen Fällen nicht Große

Ganze.

LESERREISE

Neue Industriestr. 14 · 27472 Cuxhaven · Tel. 0 47 21 / 600 645

Besuch Weserstadion

am 21. Oktober 2022 inkl. Bremer Freimarkt

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen von Werder Bremen: eine Führung durch das wohninvest WESERSTADION ist ein außergewöhnliches

Erlebnis - nicht nur für Werderfans! Wo finden die Pressekonferenzen statt? Wie lang ist der Spielertunnel? Wie sitzt es sich auf der Trainerbank?

Und wo ziehen sich eigentlich die Schiedsrichter um?

Auf den Führungen erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Grün-Weißen und die Geschichte des Stadions am Osterdeich. Die Rundgänge dauern

zwischen 60 und 75 Minuten und bieten unter anderem Einblicke in den Innenraum des Stadions, die Gästekabine, den Pressekonferenzraum und

die VIP-Bereiche.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit das Werder Bremen Museum namens „Wuseum“ zu besuchen. Um 15:30 Uhr

fährt Sie der CUXLINER weiter zum Freimarkt. Dort haben Sie mit fast 200

Fahrgeschäften und Vergnügungsbuden gute zwei Stunden Freizeit. Um 18:00

Uhr wird die Rückfahrt angetreten.

Haltestellen

12:30 Uhr Bremerhaven P+R

12:10 Uhr Langen-Mitte „Bruns Eck“

11:50 Uhr Midlum Buswendeplatz

11:40 Uhr Nordholz Shell-Tankstelle

11:30 Uhr Altenwalde Apotheke

11:15 Uhr Cuxhaven Bahnhof/ZOB

11:05 Uhr Altenbruch Kirche

10:55 Uhr Otterndorf ZOB Haltestelle 7

10:45 Uhr Neuhaus Buswendeplatz

10:35 Uhr Cadenberge Shell-Tankstelle

10:30 Uhr Wingst „Hotel Peter“

10:20 Uhr Hemmoor Esso-Tankstelle

10:15 Uhr Hemmoor KSK/VGH (B73)

Buchungscode: EWA

Leistungen im Überblick:

- Fahrt mit dem CUXLINER Reisebus

und CUXLINER Reisebegleitung

- Führung im Fußballsstadion des

SV Werder Bremen

- Eintritt im „Wuseum“

- ca. 2 Stunden Freizeit auf dem

Bremer Freimarkt

Preis: 35,- € pro Erw.

Kinder bis 16 Jahre: 29,- €

Reiseveranstalter:

Cuxliner GmbH,

Neue Industriestr. 14, 27472 Cuxhaven


8

Regional/Marktplatz 10. September 2022

LESERREISE

REISEPREIS

pro Person im DZ

449 €

Zuschlag Außenkabine 20,00 €

EZ-Zuschlag Innenkabine 129,00 €

EZ-Zuschlag Außenkabine 139,00 €

Kopenhagen & Südschweden

20.10. bis 23.10.2022

Donnerstag, 20.10.2022

Busabfahrt in Cuxhaven ca. 04.15 Uhr, Frühstück auf der Hinfahrt, Check-in

auf der „Peter Pan“ von TT-Line in Rostock 11.00 Uhr, Schiffsabfahrt (keine

Kabine an Bord auf der Hinfahrt) 12.00 Uhr, Abendessen als 3-Gang-Menü

inkl. 1 Softgetränk an Bord, Schiffsankunft in Trelleborg 18.30 Uhr, Busfahrt

nach Malmö, Übernachtung im Arena Hotel**** in Malmö

Freitag, 21.10.2022

Frühstück im Hotel, Fahrt über die Öresundbrücke nach Kopenhagen,

Stadtrundfahrt in Kopenhagen, anschließend Freizeit, Abfahrt in

Kopenhagen 18.00 Uhr, Übernachtung im Arena Hotel**** in Malmö

Sonnabend, 22.10.2022

Frühstück im Hotel, Gepäckverladung in den Bus 09.45 Uhr, Rundfahrt

„südliches Schweden“ mit örtlicher Reiseleitung 10.00 Uhr, Fahrt u.a. nach

Landskrona, Helsingborg und Lund. mittags: CUXLINER Picknick, Besichtigung

des Schlosses Bosjökloster, Stadtrundfahrt in Malmö, anschließend

freie Zeit in Malmö, Busabfahrt in Malmö zurück zum Schiff 18.30 Uhr,

Check-in auf der Nachtfähre „Akka“von TT-Line 20.00 Uhr, Übernachtung

/ Buffet - Abendessen inkl. 1 Getränk (Bier, Wein, Softgetränk) an Bord

Sonntag, 23.10.2022

Frühstücksbuffet an Bord ab 06.00 Uhr, Schiffsankunft in Travemünde,

Rückfahrt nach Cuxhaven 07.30 Uhr, Ankunft in Cuxhaven ca. 12.00 Uhr

Änderungen des Reiseverlaufs und des Ausflugsprogramms bleiben vorbehalten.

Leistungen im Überblick:

- Fahrt mit dem CUXLINER Reisebus und CUXLINER Reisebegleitung

- 1 x Abendessen als 3-Gang-Menü inkl. 1 Softgetr. an Bord auf der Hinf.

- 2 x Übernachtung / Frühstück im Malmö Arena Hotel**** in Malmö

- CUXLINER Picknick mittags am 22.10.2022

- Ganztagsausflug mit örtlicher Reiseleitung „Südschweden entdecken“

- Stadtrundfahrt in Kopenhagen

- 1 x Übern. / Frühstück in 2-Bett Kabinen innen auf der TT-Nachtfähre

- Trelleborg – Travemünde auf der Rückfahrt

- 1 x Abendessen als Buffet inkl. 1 Getränk an Bord auf der Rückf.

Neue Industriestr. 14 · 27472 Cuxhaven · Tel. 0 47 21 / 600 645

Ehrung für

Engagement

STINSTEDT re ∙ Angela

Wichmann, amtierende

Präsidentin des Schützenvereins

Stinstedt, trat bereits

1977 in den Verein ein

und engagiert sich seit 1981

im Vorstand der Grünröcke

aus der Nordbörde. Nach

den Positionen der Schießwartin

sowie der Schriftführerin

übernahm sie 2017

das Amt der Vorsitzenden.

Ihr jahrzehntelanges Engagement

um das örtliche

Schützenwesen würdigte

Bördeschützenmeister

Günter Kaul im Rahmen

der Siegerehrung des 68.

Bördewettschießens mit der

Verleihung einer Plakette.

Es ist Usus, dass der jeweils

ausrichtende Verein ein

Mitglied aus seinen Reihen

für diese Ehrung vorschlagen

darf. „Du hast dich über

viele Jahre mit Herzblut für

deinen Verein eingesetzt“,

so Günter Kaul in (Foto:

Schiefelbein) seiner Laudatio.

„Vor allem die verschiedenen

Baumaßnahmen in

den letzten Jahren haben

von dir erheblichen Einsatz

und Geduld verlangt.“

Gern denk ich trüch

an de veelen schönen

Speel´n mit de wi ans Kinner

uns affgeven un´ speelt

hebbt. Korten speelen, un´

dat Würfeln gehör dorto.

Dor hebbt de Deerns denn

ock mitspeelt. Wenn dat

Weller goot weer un wi Lust

harrn, slennern wi mit unse

Holtschoh de glitschige

Grobenböschung hendool.

Un wenn de Wallgroben

un een poor Doog loter de

Fischdiek (Schlossgraben)

bien Knast (Gefängnis)

tofroren weern, wussen

uus Öllern uns op´n Ies to

finnen. De meisten von uns

harrn all Schörken (Schlittschuh)

un wull´n uns vör

de Deerns bewiesen, wat

för Künste wi all op´n Ies

lopen kunnen.

Ostern kreeg ick eenen negen

Ball schenkt. Mann

heff ick mi freut´ und mit

mi all mien Kumpels. Kunnen

wi doch nun denn

ganzen Nomiddag Fautball

speeln. Dat güng so lang,

bitt mien Modder denn

Ball wegsloten hett. Grund

dorför weern de blauen

Flecken, de ick mit de Tied

an de Been und Arms affkregen

harr. Ok de annern

Modders keemen bi uus an

un beschweern sick bi mien

Öllern: „Dass das Spielen

zu hart für ihre Jungen sei“.

Wi Jungs harrn nu Pause

und watt moken wi? Wi

keeken de Deerns too, wo

de speeln deen. De harrn

De Platt-Eck

Speelen wat dat Tüch hölt

eern Spoß, wenn see denn

bunten Ball an de Huuswand

smeeten und em weller

opfangen kunnen. Datt

hefft wi Jungs uns nich lang

ankeken un´n „swupps“

harrn wi denn Ball fungen

un aff güng datt no´n Fautballplatz.

De Deerns harrn

nix anners to doon as no

mien Öllern to gohn un uns

to „verpetzten“. Datt harr to

Folge, datt ick obends weller

Arger mit mien Vadder

kreeg. Bi de Deerns güng

de Sommer mit „Versteeken,

Fellerball un Seilspringen“

dorhenn. Wi Jungs

wulln am leevsten Fautball

speeln, datt heet, wenn de

Ball nich groot von de Öllern

„konfiziert“ weer.

Wi wüssen jümmer watt wi

speelen kunnen. Langewiel

geev datt bi uus nich.

Bi Regenweller güngen wi

denn ok mool bi mien Öllern

op´n Dachböön un stöbern

inne olen sooken, de

dor affstellt weern.

Wi hebbt uus de oolen

Klamotten antroggen un

dortoo een oole Mütz op´n

Kopp sett. Doröber hefft wi

uns mannig mool kaputtlacht.

Oder wi toogen de

Katt Kleder an unn föörn

mit eer inne oole Kinnerkoor

rüm.

Ganz ohne Opsicht sünd

Buchungscode: EWA

wi ober nich ween. Mien

Vadder keek öfter no´n

Rechten un dor hett he

mitkregen datt lütt´ Anton

een Füürtüüch dorbi

harr un dormit rumhanteer.

Datt güng jo nun gor

nih. Vadder hett emm dat

Füürtüüch affnomen un

lütt Anton hett een grodet

„Donnerwedder“ kreegen.

Mien Vadder hett em lieks

no Huus schickt. Datt harr

groot noch fehlt, datt uus

Huus affbrennt weer.

Wi Kinner hebbt uus all

goot verdrogen. Stritereien

oder datt wi uns prügelt

hefft, datt weer selten un´

wenn, wörr datt denn annern

Dag vergeeten.

Uwe Hülsen

Reiseveranstalter:

Cuxliner GmbH,

Neue Industriestr. 14, 27472 Cuxhaven

Erinnerung an

Auswanderung

ALFSTEDT re ∙ Unter dem

Motto „750 Jahre Alfstedt

- Alfstedt literarisch“ lädt

der Verein De Möhl in Alfstedt

zum Tag des offenen

Denkmals am 11. September

ein. Von 13.30 bis 14

Uhr und von 16.15 bis 16.45

Uhr lesen Jugendliche aus

Erinnerungen an Flucht/

Vertreibung und Auswanderung.

So von Anneliese

Hadeler geb. Nünke, die

im März 1945 aus Vorpommern

nach Alfstedt kam

und später in die USA ausgewandert

ist. Und Peter

Lührs (1910-1996) hat unter

dem Titel „Germany - as I

remember it“ 1996 seinen

Lebenslauf in Alfstedt und

nach der Auswanderung

1929 in die USA auf elf Seiten

aufgeschrieben. Auf

zehn Seiten finden sich die

Erinnerungen aus Alfstedt

und erst auf der letzten Seite

beschreibt er das Leben

in den USA.

„Deichschau“

im Speicher

OSTEN re ∙ Vom 10. bis

18 September findet die

„Deichschau“ im historische

Speicher in Osten

statt. Dabei handelt es sich

um eine Kunstausstellung

mit Irr-Lichtern von Thomas

Maertens, Neues aus

altem Holz von Nicole Wildschütz,

Skulpturen und

Figuren von Dirk Burmeester

und Gemälde aus dem

Nähkästchen von Angelika

Achinger. Die Austellung

ist mittwochs bis sonntags

von 14 bis 18 Uhr geöffnet.


10. September 2022 Marktplatz

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Marktplatz 10. September 2022


10. September 2022 Marktplatz

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Interview 10. September 2022

Die Gesellschaft braucht ein neues Krisenbewusstsein

„DasParlament“-Interview mit Ralph Tiesler, neuer Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz

Ralph Tiesler, Präsident des

Bundesamtes für Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe,

fordert, die

Bevölkerung für Krisenlagen

resilienter und auch

kompetenter im Umgang

mit Krisen zu machen. Es

gehe nicht um Vorschriften

und Verbote, sondern

um die Fähigkeit zum autonomen

Handeln, betont er.

Selbstschutz und Selbsthilfe

müssten gestärkt werden,

sagte er im Interview

in der aktuellen Ausgabe

der Wochenzeitung „Das

Parlament“. „Das wollen

wir als Bundesamt stärken:

das positive Gefühl, nicht

ohnmächtig vor einer Situation

zu stehen.“ Man

müsse eine Krise zunächst

als eine Situation begreifen

lernen, die zu unserem

Alltag dazugehöre. „Damit

meine ich nicht, dass wir

uns permanent in einer

Krise fühlen müssen. Es

geht einfach darum, dass

wir lernen müssen, dass

Krisen uns nicht überwältigen

müssen, dass sie uns

nicht ohnmächtig machen

müssen, sondern dass wir

über Kompetenzen verfügen

können, mit ihnen

umzugehen.“

Ralph Tiesler

Das Interview im Wortlaut:

Herr Tiesler, 2016 wurde

? der damalige Bundesinnenminister

Thomas de Maziére

als staatlicher Prepper

bespöttelt, als er vorschlug,

dass die Bürger sich zu

Hause 10-Tages-Vorräte für

den Notfall zulegen sollten.

Würde das heute nochmal

passieren?

Ich denke nicht. Die Erfahrungen

der vergange-

!

nen Jahre zeigen doch, dass

wir unsere Bevölkerung

insgesamt für Krisenlagen

resilienter machen müssen

und auch kompetenter im

Umgang mit Krisen. Es geht

nicht nur darum, den Menschen

zu sagen, was sie zu

tun und zu lassen haben,

sondern darum, die Fähigkeit

zum autonomen Handeln

zu fördern. Und dazu

zählt natürlich auch eine

Vorratsstrategie. Dazu gehört

aber auch, den Selbstschutz

und die Selbsthilfe

zu stärken, durch Erste-Hilfe-Kenntnisse

beispielsweise.

Das Bewusstsein für diese

Themen wächst immer

mehr. Da arbeiten wir als

BBK intensiv daran, zusammen

mit unseren Partnerorganisationen

vor Ort.

Auf der Homepage des

? BBK spielt das Thema

Selbsthilfe eine große Rolle,

es gibt sogar ein Kochbuch

für Kochen ohne Strom. Erreichen

diese Informationen

die Menschen auch?

Die Resonanz ist gut. Wir

!

haben eine Hotline, wir

haben einen Selbsthilfe-Ratgeber,

der extrem nachgefragt

ist, weil das Problembewusstsein

und auch das

Gefühl, selber kompetent

sein zu wollen, bei vielen

Menschen deutlich gewachsen

sind. Das wollen wir als

Bundesamt ja auch stärken:

das positive Gefühl, nicht

ohnmächtig vor einer Situation

zu stehen.

Haben wir uns jahrzehntelang

in zu großer Si-

?

cherheit gewähnt und sind

deshalb auf Krisen nicht

mehr richtig vorbereitet?

Alles ist natürlich immer

!

in seiner Zeit zu beurteilen.

Wir haben in den vergangenen

Jahrzehnten in einem

relativ krisenarmen Land

gelebt, was wunderbar ist.

Das hat aber dazu geführt,

dass das Thema Bevölkerungsschutz

nicht im Fokus

stand. Das haben wir als Behörde

zwar immer ein bisschen

bedauert, weil wir es

!

schon ganz gerne gesehen

hätten, mit unseren Themen

mehr Aufmerksamkeit zu

erzielen. Jetzt stehen wir vor

der Herausforderung, vieles

ganz schnell nachholen zu

müssen.

Sie haben jüngst gesagt,

? der Krisenmodus müsse

alltäglicher werden. Wie

macht man das, ohne Panik

zu erzeugen?

Das ist die große Herausforderung.

Ich glaube, man

muss die Krise zunächst

als eine Situation begreifen

lernen, die zu unserem Alltag

dazugehört. Damit meine

ich nicht, dass wir uns

permanent in einer Krise

fühlen müssen. Es geht einfach

darum, dass wir lernen

müssen, dass Krisen uns

nicht überwältigen müssen,

dass sie uns nicht ohnmächtig

machen müssen, sondern

dass wir über Kompetenzen

verfügen können, mit ihnen

umzugehen.

Die Flut im Ahrtal liegt

? ein Jahr zurück. Was hat

sich seitdem im Katastrophen-

und Bevölkerungsschutz

konkret schon verändert,

abgesehen von den

Absichtserklärungen?

Auch diese Absichtserklä-

!

rungen sind ganz wichtig,

weil sie Ausdruck eines neuen

Bewusstseins sind. Ich

glaube, allen ist im Augenblick

klar, dass diese Katastrophe

eine Zäsur gewesen

ist und wir unbedingt handeln

müssen. In der Kürze

der Zeit haben wir unter anderem

in unsere Warn-Systeme

investiert und investieren

weiter darin. Der

bundesweite Warntag am

8. Dezember, bei dem die

Bevölkerung erstmals auch

testhalber über Cell Broadcast

gewarnt werden soll, ist

die nächste große Herausforderung

für uns. Auch

haben wir gelernt, dass

die Zusammenarbeit zwischen

Bund, Ländern und

Kommunen, aber auch der

Einsatz der Organisationen

vor Ort viel besser werden

muss. Da hat es meiner Meinung

nach die größten Mängel

gegeben.

?

Foto: Bundesfoto/Lammel

Im Juni wurde nun das

Gemeinsame Kompetenzzentrum

Bevölkerungsschutz

(GeKoB) beim BBK

gegründet. Ist das nur eine

weitere Bund-Länder-Arbeitsgruppe

unter vielen

oder wirklich ein Neustart?

Für mich ist das ein ganz

! großer Meilenstein, um die

Zusammenarbeit enger zu

verzahnen. Bund und Länder

können sich gegenseitig

hervorragend helfen, indem

sie die Kommunikation verbessern

und dabei insbesondere

schon vor einer Krise

auch in der Vorsorge Konzepte

zusammen erarbeiten

- und das an einem Tisch,

ganz schnell und direkt.

Diese Konzepte können wir

dann auch in der Krise selbst

nutzen, weil wir mit einem

solchen Instrument wie dem

GeKoB Empfehlungen erarbeiten

können, die dann den

Zuständigen vor Ort konkret

helfen, ihre Aufgaben

viel besser wahrzunehmen.

In dem Zusammenhang

steht regelmäßig der Vorwurf

im Raum, der Föderalismus

erschwere schnelle

Entscheidungen.

Eine Föderalismusdiskussion

können wir jetzt nicht

gebrauchen, denn die Herausforderungen

sind sehr

groß, da braucht es schnelle

Antworten. Bis Bund und

Länder sich aber auf eine

Verfassungsänderung geeinigt

haben, ist zu viel Zeit

ins Land gegangen. Vieles

von dem, was jetzt ansteht,

können wir auch auf anderem

Wege erreichen. Vor

dem GeKoB gab es dazu

überwiegend unverbindliche

politische Aussagen,

aber wir haben mit der Verwaltungsvereinbarung

jetzt

eine rechtliche Grundlage

geschaffen, die Verbindlichkeit

erzeugt. Das hat eine

neue Qualität.

Jetzt hat auch das BBK

? selbst eine Neuausrichtung

beschlossen. Was sind

für Sie die wichtigsten Ziele

des BBK in den kommenden

Jahren?

In der Bund-Länder-Zusammenarbeit

wollen wir !

die Rolle des Bundesamtes

mit seiner gebündelten

Fachkompetenz stärken.

Ein ganz zentrales Thema

für uns ist die verpflichtende

Ausbildung für alle

Krisenmanager. Wir wollen

die Warnsysteme verbessern

und natürlich auch

Vorsorge betreiben, indem

wir Reserven anlegen. Eine

Erkenntnis der Corona-Pandemie

war ja, dass unsere

nationalen Reserven im Gesundheitsschutz

dringend

ausgebaut werden sollten.

Teil der Neuausrichtung

? ist auch die Reform der

Trinkwassernotversorgung.

Stammt die Vorsorgeplanung

tatsächlich noch aus

dem Kalten Krieg?

Die Vorsorgeplanung des

!

Kalten Krieges war gar

nicht so schlecht. Es gab

Notbrunnen, die die Versorgung

gewährleistet haben.

Und das wollen wir wieder

erreichen. In der Vergangenheit

wurde die Trinkwassernotversorgung

vor allem

unter dem Aspekt des Verteidigungsfalls

betrachtet.

Jetzt lernen wir, gerade auch

in diesem Sommer, dass

Wasser ein hohes, oft knappes

Gut ist. Wir haben zwar

schon in den vergangenen

Jahren unsere Brunnen modernisiert

und ausgebaut.

Aber da muss noch mehr

passieren.

? Bundesinnenministerin

Nancy Faeser hat im Juli

von einem Neustart im Bevölkerungsschutz

gesprochen.

Im Haushaltsplan

2023 wurden aber sowohl

dem BBK also auch dem

THW gegenüber 2022 erhebliche

Mittel gestrichen.

!

Faktisch ist es erstmal keine

Kürzung, sondern wir

haben in den vergangenen

drei Jahren vom Konjunkturpaket

gelebt. Wenn man

2019 mit dem Jahr 2023

vergleicht, haben wir fast

30 Millionen Euro mehr.

Dazwischen hatten wir

eben diese Sondermittel zu

Verfügung, aber die waren

leider nicht verstetigt. Allerdings

wünsche ich mir, dass

wir über mehr verstetigte

Haushaltsmittel verfügen

können. Wir brauchen mehr

Geld, ansonsten können wir

unsere Ziele nicht so mutig

weiter verfolgen.

?

Haben Sie Sorge, dass das

Thema Bevölkerungsschutz

bald wieder aus dem

Fokus verschwindet?

Ich kenne diese Wellenbewegungen

seit mehr als !

30 Jahren. Zurzeit habe ich

das Gefühl noch nicht. Wir

werden zwar gerade wieder

geschüttelt durch andere

aktuelle Krisen, aber die

verdeutlichen eher, dass der

Bedarf da ist.

Das Gespräch führte Claudia

Heine.

Ralph Tiesler arbeitet seit

den 1990er-Jahren als Krisenmanager,

hat unter anderem

die Auslandseinsätze

des Technischen Hilfswerks

koordiniert. Seit Juni ist er

Präsident des Bundesamtes

für Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe

(BBK).

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