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Bauen. Wohnen. Leben. In Rhein-Main

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung 2022.09

Die Küche wird smart

Kaufen und Mieten in der Region

Nachhaltiges Bauen

Erste eigene Wohnung

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Mit dem KLEYERS erwächst ein neues Wohngefühl

direkt am Gallus. Die moderne, sechsgeschossige

Bebauung mit 398 Wohnungen erstreckt sich über

ein rund 11.600 Quadratmeter großes Areal entlang

der zentral gelegenen Kleyerstraße und der Krifteler

Straße.

Grüne Oase mitten in der Stadt – Die maßvolle Architektur

und der großzügige Innenhof ermöglichen

eine lichte Atmosphäre und hohe Aufenthaltsqualität.

Alle Wohnungen haben eine elegante Verbindung

zur Natur: großzügige Balkone, Dachterrassen in den

Penthouses und private Gärten im Erdgeschoss.

Ein urbanes Konzept, das keine Wünsche offen lässt –

E-Ladestationen, Carsharingangebote und Fahrradstellplätze

sind Teil der hochwertigen Ausstattung. Das

KLEYERS setzt diese Zukunftsthemen konsequent in

die Tat um. Neben vier Gewerbeeinheiten entstehen

auf dem Areal 220 Tiefgaragenstellplätze. Außerdem

schließt die Quartierentwicklung auch eine Kindertagesstätte

sowie barrierefreie Wohnungen ein.

Sie sind neugierig geworden? Dann kontaktieren

Sie uns unter www.kleyers.de und vereinbaren einen

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Pfarrer-Perabo-Platz 7, 60326 Frankfurt am Main.

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www.kleyers.de


Editorial

n Inhaltsverzeichnis

Liebe Leserinnen und Leser,

n SL AM Deutschland GmbH

2

die Entwicklungen der letzten Monate

gingen auch an der Immobilienbranche

nicht spurlos vorbei. Inflation und die

Zinserhöhung haben einen großen Einfluss

auf den Markt. Experten rechnen

zwar nicht mit dem Platzen der Immobilienblase,

aber eine Stagnation der

Preise oder eine Senkung ist in greifbare

Nähe gerückt. Durch Homeoffice

und flexible Arbeitszeitmodelle sind die

eigenen vier Wände wichtiger denn je.

Grund genug, Sie in unserem Magazin

auf die schönsten Trends rund ums

eigene Zuhause aufmerksam zu machen

und Ihnen die neuesten Projekte

der Bauträger und Makler zu präsentieren!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß

bei der Lektüre!

Ihr Team der RheinMain.Media

n Wie hoch sind die Kauf- und Mietpreise?

n Wohnen am Edersee mit der FiRo Immobilienund

Projektentwicklung GmbH

n Ressourcenschonend bauen und sanieren

n Mehr Haushalte investieren in Energiewende

n Finanzierung an steigende Zinsen anpassen

n Bei Betten-Zellekens GmbH werden Wohnträume wahr

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Grußwort IVD

n Mehr Sanierung hilft dem Klima

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Foto: IVD-Mitte e.V.

Die Immobilienwirtschaft am Wendepunkt

Pressesprecher Frank Alexander

IVD-Mitte e.V.

Immobilienverband Deutschland

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend

ist die Immobilienwirtschaft nun

an einem Wendepunkt angekommen.

Die durch den Ukraine-Russland-Konflikt

ausgelöste Energiekrise führt

weltweit zu höheren Energiekosten. In

der Folge liegt die Inflation aktuell in

Deutschland bei 7 bis 8 Prozent. Im

gleichen Zuge sind auch die Zinsen für

Baudarlehen signifikant gestiegen, sodass

die Kapitalkosten für Finanzierungen

ebenfalls deutlich erhöht wurden.

Die negative Nachrichtenlage hält

weiterhin an, die Lebenskosten sind für

viele kaum einschätzbar. Dies führt zu

einer starken Zurückhaltung bei der

Immobilien-Nachfrage. Um bis zu 40

Prozent sind die Nachfragen bei Maklern

im Vergleich zum Herbst 2021 gesunken.

Kapitalanleger halten sich beim

Kauf von Immobilien ebenfalls mehr zurück,

da die Zinslast vielen zu hoch ist.

Bauträger und Entwickler müssten

eigentlich höher kalkulieren, da die

Baukosten gestiegen oder kaum abschätzbar

sind. Es wurden bereits Projekte

zurückgestellt, da die Kalkulierbarkeit

nicht gegeben war. Für Preisrückgänge

ist bei Neubauprojekten

kaum Potenzial. Man muss sich einfach

an deutlich langsamere Vertriebsgeschwindigkeiten

gewöhnen.

Insofern haben viele Bauträger Respekt

vor großen Projekten, weil die

Vorverkaufsquote erst viel später zu

erreichen ist. Bei Bestandsimmobilien

ist die Lage etwas anders. Hier benötigt

man nur einen Käufer. Die hohen

Anfragen von früher sind für eine Immobilie

oft nicht nötig. Von daher werden

marktgerecht eingepreiste Objekte

auch weiterhin platziert. Vereinzelt

kommt es schon zu leichten Preisanpassungen,

aber das ist (noch) nicht

auf der großen Linie zu beobachten.

Der Markt wird sich durch die

Trendwende bereinigen, was für das

allgemeine Marktgeschehen positiv zu

werten ist. Der Wunsch nach Eigentum

ist nicht ungebrochen. Sobald sich die

Nachrichtenlage verbessert, wird die

Nachfrage wieder steigen. Wann das

sein wird, kann keiner vorhersagen.

Bis wann und ob die Mechanismen der

EZB zur Bekämpfung der Inflation greifen,

bleibt ebenfalls abzuwarten. Der

Arbeitsmarkt erweist sich noch als

robust. Erste dunkle Wolken ziehen

aber schon auf, weil so manches, vor

allem energielastige Unternehmen,

bereits jetzt in Schieflage gerät.

Gewohnt wird immer und gerade in

der Metropolregion Rhein-Main ist

genug Vermögen vorhanden und der

Wunsch nach der eigenen Immobilie

auch – vor allem in Zeiten hoher Inflation.

Insofern kann man auf lange

Sicht positiv bleiben, muss aber in der

jetzigen Zeit Strategien finden, die der

Marktlage gerecht werden.

n Haus & Grund Frankfurt am Main e.V. informiert

über Betriebskostenvorauszahlungen

n Voller Versicherungsschutz fürs Haus

n Ausstellung Eigenheim & Garten Betriebsgesellschaft

mbH informiert über nachhaltiges Bauen mit Holz

n Smarte Küchengeräte erleichtern

das Kochen und Backen

n Worauf man beim Umzug in die erste

eigene Wohnung achten sollte

n Plan i Immobilien/Weisenburger Projekt

n Tipps zum Kauf von Feuerholz

n Förderantrag für den Heizungstausch

n Stadt Frankfurt am Main Amt für Wohnungswesen

n HiFi-Profis Frankfurt präsentieren

Soundsysteme für Heim und Garten

n So finden Sie den passenden Staubsauger

n Lydia Ishikawa Immobilien GmbH

n Den Pool mit Solar- und Luftheizung wärmen

n Der Energiekostenmesser kommt

Stromschleudern auf die Schliche

n WETON Massivhaus GmbH

n Immobilie steuerfrei erben

n Das Immobilienteam der RheinMain.Media

n Impressum

n Hermann Immobilien GmbH

n HiFi-Profis Warenhandelsgesellschaft mbH

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Kaufen oder mieten?

Postbank Wohnatlas lässt Kauf- und Mietpreise in Relation zum Einkommen analysieren

Die Wohnkosten in Deutschland steigen

seit Jahren – für Mieter wie Käufer.

Für den Postbank Wohnatlas hat

das Hamburgische WeltWirtschafts-

Institut (HWWI) durchgerechnet, wie

hoch die Einkommensanteile sind, die

durchschnittlich für die Nettokaltmiete

beziehungsweise die Kreditzahlung

aufzubringen sind. Regionale Unterschiede

bei Miet- und Immobilienpreisen

flossen mit ein. Der jeweilige Einkommensanteil

wurde auf Basis der

durchschnittlichen regional verfügbaren

Haushaltseinkommen für eine

70-Quadratmeter-Wohnung berechnet.

Für die Finanzierung einer Immobilie

legte das HWWI einen Zinssatz

von 1,6 Prozent, eine Anfangstilgung

von 3 Prozent, Notargebühren von

2 Prozent und 20 Prozent Eigenkapital

zugrunde.

Wohnen sollte nicht mehr als 30

Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens

kosten. Da dies auch die gestiegenen

Wohnnebenkosten einschließt,

sollen sich Mieter und Käufer

bei Nettokaltmiete und Annuitäten eher

an der 25 Prozent-Linie orientieren.

Jeder fünfte deutsche Haushalt

lebt in einer der 111 Regionen, in denen

weniger als 12,5 Prozent des verfügbaren

Haushaltseinkommens ausreichen,

um die laufende Kreditzahlung

für eine 70-Quadratmeter-Eigentumswohnung

zu finanzieren. Demgegenüber

müssen Immobilieneigentümer

in zwölf Regionen mehr als 30 Prozent

des durchschnittlichen regionalen

Haushaltseinkommens für die laufenden

Kreditzahlungen ausgeben. Darunter

fallen die Großstädte Frankfurt,

München, Berlin, Hamburg, Potsdam,

Freiburg und Heidelberg.

Bei den Nettokaltmieten bleibt die

anteilige durchschnittliche Einkommensbelastung

mit Ausnahme von

München (26,8 Prozent) unterhalb der

25-Prozent-Schwelle. Allerdings kommen

sie dieser in Freiburg, Heidelberg

und Frankfurt mit mindestens 24

Prozent schon relativ nah.

Einkommensbelastungen für

Immobilienkäufer steigen

Die HWWI-Modellrechnung zeigt,

dass der Einkommensanteil für Mietausgaben

im Vergleich zum Vorjahr im

Durchschnitt über alle Landkreise und

kreisfreien Städte stagniert. Da die

Nettokaltmieten im Schnitt nicht stärker

als die Einkommen anstiegen,

mussten die Bürger wie im Vorjahr

14,2 Prozent des regional verfügbaren

Haushaltseinkommens für die Nettokaltmiete

ausgeben. Anders hingegen

sieht es bei den Finanzierungen von

Eigentumswohnungen aus. Da die

Kaufpreise im Durchschnitt stärker als

die Einkommen zulegten, mussten

Eigentümer 2021 mit 16,3 Prozent für

eine 70-Quadratmeter-Wohnung einen

höheren Anteil ihres Einkommens als

noch im Vorjahr einplanen. In Großstädten

und den Big 7 nebst Umland

lag das Plus mit durchschnittlichen

1,8 Prozentpunkten noch darüber.

„Wohneigentum ist weiter hoch gefragt.

Die Kaufpreise stiegen im vergangenen

Jahr wieder deutlich stärker

als die Mietpreise“, sagt Eva Grunwald,

Leiterin Immobiliengeschäft Postbank.

„Wer sich zum Kauf entschließt,

muss in der Regel höhere monatliche

Einkommensbelastungen hinnehmen

als in der Vergangenheit. Dazu können

Inflation, höhere Energiekosten oder

Pandemiefolgen zusätzliche Ausgaben

verursachen oder es kann sich die

Einnahmesituation ändern. Interessenten

sollten genau prüfen, ob sie die

Finanzierung langfristig auch dann

In Frankfurt müssen

Immobilieneigentümer mehr als

30 Prozent des durchschnittlichen

Haushaltseinkommens für die

Kreditzahlungen ausgeben. Bei den

Kaltmieten sieht es ähnlich aus.

noch stemmen können, wenn sich ihre

finanzielle Situation ändern sollte.“

„Die HWWI-Modellrechnung zeigt

aber auch, dass sich jenseits der Metropolen

besonders für Käufer, die ihre Immobilie

selbst bewohnen wollen, ein genauerer

Blick lohnt. Es lassen sich weiterhin

Eigentumswohnungen finden,

deren Finanzierung günstiger ist als die

Miete. In mehr als jeder vierten Region

waren 2021 Eigentümer gegenüber

Mietern finanziell im Vorteil“, sagt Grunwald.

In 114 Landkreisen und kreisfreien

Städten musste der durchschnittliche

Haushalt geringere oder gleich hohe

Anteile des Haushaltseinkommens für

die Finanzierung aufbringen als Mieter

für die örtliche Nettokaltmiete.

Eigentum bedeutet

Vermögensaufbau

Allerdings ist es selbstverständlich

kein Ausschlusskriterium für einen

Kauf, wenn die Kosten für die Kredite

mehr Einkommen binden als die Miete.

„Eigentümer betreiben im Gegensatz

zu Mietern einen Vermögensaufbau.

Das rechtfertigt in vielen Fällen

einen Aufpreis“, sagt Grunwald. „Immobilienbesitz

ist immer auch eine

Absicherung für das Alter und macht

zudem unabhängig von künftigen

Mietpreissteigerungen.“

Fotos: Pixabay


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Leben, wo andere Urlaub machen

Das Quartier Salzäcker bietet modernes, naturnahes und nachhaltiges Wohnen am Edersee

Fotos: Firo Immobilien- und Projektentwicklung GmbH

Wohnen in malerischer Natur – dort,

wo andere Urlaub machen: Aktuell entsteht

im nordhessischen Waldeck in

direkter Umgebung zum Nationalpark

Kellerwald-Edersee ein modernes

Wohngebiet mit 45 Grundstücken der

Immobilien- und Projektentwicklung

FiRo GmbH, das eine Mischbebauung

aus Wohn- und Ferienhäusern vorsieht.

Waldeck mit seiner historischen

Burganlage aus dem 12. Jahrhundert

verleiht der Region seinen Namen. Die

Grundstücke bieten einen südlich gerichteten

Blick auf die Burg und den

Edersee, der im Tal von den Bergen des

Nationalparks Kellerwald umschlossen

wird. Jede Menge Freizeitaktivitäten

wie Segeln, Wassersport sowie

unzählige Wander- und Radwege

finden sich direkt vor der Haustür – ein

Paradies, für junge Familien ebenso

wie für Ruheständler. In weniger als

200 Metern Entfernung des Baugebiets

bietet eine 18-Loch-Golfanlage

mit Driving Range die Möglichkeit, sein

Handicap zu verbessern. Eine umfassend

erschlossene Infrastruktur macht

Waldeck zu einem attraktiven Lebensund

Arbeitsort für Jung und Alt.

Wohnqualität in reizvoller Umgebung

Das gesamte Quartier legt ein besonderes

Augenmerk auf eine nachhaltige

energetische Versorgung und eine

gute Angliederung an Straßen und

Verkehrswege. Hier kann man die

Ruhe auf dem eigenen Grundstück

genießen und gleichzeitig in wenigen

Viel Natur und mögliche Freizeitaktiväten:

Waldeck am Edersee bietet eine

besonders hohe Wohnqualität.

Minuten zum See oder in die Stadt fahren.

Eine umfassend erschlossene

touristische Infrastruktur macht Waldeck

zu einem attraktiven Lebens- und

Arbeitsort. Bedingt durch die Lage

verfügt Waldeck über zahlreiche leistungsstarke

mittelständische Handwerks-

und Gewerbebetriebe. In der

Stadt sind zudem mehrere Arztpraxen,

Physiotherapeuten sowie Seniorenund

Pflegeheime ansässig. Waldeck

verfügt somit über eine wirtschaftliche

Basis, wie es der tägliche Bedarf

und die Anforderungen von Bürgerinnen

und Bürgern fordern.

Das gute schulische Angebot mit

Grundschulen in Sachsenhausen und

Höringhausen sowie das Schulzentrum

in Sachsenhausen (Haupt- und

Realschulzweig), Ganztagskindergärten

mit flexiblen Öffnungszeiten – in

denen Kinder schon ab dem ersten Lebensjahr

kostenlos betreut werden –

Sportplätze, ein beheizbares Freibad

in Freienhagen, zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen

und weitere

touristische, sportliche, soziale und

kulturelle Möglichkeiten sowie das Einzelhandelsangebot

tragen zu einer

hervorragenden Lebensqualität bei

und bieten jedem die Möglichkeit, sein

Hobby auszuüben.

Bauplätze mit Freiraum

In dem großzügigen Wohnquartier haben

Bauherren volle Entfaltungsfreiheit.

In fünf Grundstückskategorien,

beginnend bei 140 Euro pro Quadratmeter,

kann der eigene Wohntraum

erfüllt werden – ob Stadtvilla-Stil oder

modernes Wohnhaus. Sämtliche

Grundstücke haben Flächen zwischen

rund 685 und 1200 Quadratmetern

und verfügen über unterschiedliche

Ausrichtungen.

Grundsätzlich lässt sich das Baugebiet

in zwei „Richtungen“ gliedern.

Die Grundstücke des südlich ausgerichteten

Teils haben einen Blick auf

das Schloss Waldeck sowie den Edersee

samt umliegenden Wäldern. Der

nördlich gelagerte Teil hat einen wunderschönen

Blick auf den Golfplatz

sowie das Waldecker Land samt

Wäldern und Täler.

Die Grundstücke werden hinsichtlich

Straße und Endausbau sowie Kanalanschluss

erschlossen verkauft.

Der Kaufpreis inkludiert Grundstücksanschlüsse

(Kanal und Wasser) bis

auf rund fünf Meter auf das jeweilige

Grundstück, plus die entsprechende

Leerverrohrung der Telekom sowie

die Anschlussführung des späteren

Nahwärmesystems. Die Häuser werden

mit Fußbodenheizung gebaut.

Wichtig: Das Nahwärmekonzept ist

aktuell noch nicht in den Kosten enthalten,

da es sich derzeit in der BAFA-

Förderbeantragung befindet. Interessierte,

die in diesem Kontext weitere

Beratung wünschen, können sich

jederzeit an die Ansprechpartner der

FiRo GmbH wenden.

Energieautarkes Neubaugebiet

Die Schaffung des Neubaugebietes

mit 45 Bauplätzen für Ein- und Mehrfamilienhäuser

im KfW-55-Effizienzstandard

wird mit Unterstützung des

Vereins „Klimaneutrales Waldeck-

Frankenberg“ als Leuchtturmprojekt

autarker Energieversorgung umgesetzt.

Herzstück des Neubaugebietes

ohne Gasanbindung wird ein LowEx-

Nahwärmenetz von Viessmann sein,

das aus einem Eis-Energiespeicher

mit Wärmepumpen besteht.

FiRo Immobilien- und

Projektentwicklung GmbH

Am Ziegelgrund 25

34497 Korbach

Ansprechpartner:

Dr. Michael Pielert

Telefon (05631) 979767

info@fisseler-korbach.de

Die Vorteile des Energiekonzepts auf einen Blick

• Bauplatz und nachhaltige Energieversorgung aus einer Hand

• CO 2 -freie Energieerzeugung über ein zentrales LowEx-Nahwärmenetz

• Kein eigenes Heizsystem in den Häusern (keine Service- und Wartungskosten)

• Unabhängigkeit vom Gasnetz und von steigenden Gaspreisen

• LNG-/biopropan-betriebener Gas-Brennwertkessel als zentraler

Redundanzkessel für eine hohe Versorgungssicherheit

• Eigenstromerzeugung mit Photovoltaik für größere

Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz (optional)

• Kein Heizraum in den Häusern, nur Wohnungsübergabestationen

in den Einfamilienhäusern sowie kompakte Booster-

Wärmepumpen in den Mehrfamilienhäusern (Platzgewinn)


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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Nachhaltig günstig und ein Plus an Lebensqualität

Ressourcenschonend bauen und sanieren

Energie zu sparen ist das Gebot der

Stunde – und auch beim Hausbau ein

wichtiges Thema. Eine ressourcenschonende

Bauweise und der Einsatz erneuerbarer

Energieträger können die Kosten

für Klima, Strom- und Wärmegewinnung

nachhaltig niedrig halten.

Angehende Wohneigentümer achten

vor allem dann auf Klimaschutz und

Nachhaltigkeit, wenn die Kosten dadurch

langfristig geringer sind, wie die

LBS in ihrer aktuellen bundesweiten

Immobilienmarktanalyse feststellt.

Am wichtigsten ist ihnen demnach,

durch die Maßnahmen und Technologien

die Energieausgaben zu senken

und staatliche Fördermittel nutzen zu

können. Aber auch der Werterhalt der

eigenen vier Wände spielt eine Rolle

sowie die Verwendung ökologischer

Baustoffe, die zu einem gesunden

Raumklima beitragen.

Laut KfW-Energiewendebarometer

2021 nutzten zwar nur 30 Prozent der

Mieter eines Hauses, aber 41 Prozent

der Eigentümer in Deutschland im vergangenen

Jahr bereits mindestens

eine nachhaltige Technologie wie Solarthermie,

Photovoltaik oder Wärmepumpen

zur Energiegewinnung –

Tendenz steigend. Denn die meisten

Haushalte in Deutschland finden die

Energiewende wichtig oder sehr wichtig.

Das kann Albrecht Luz von der LBS

bestätigen: „Früher hat man Nachhaltigkeit

eher mit Verzicht verbunden,

heute bringt ein klimafreundlich

gebautes Haus ein erhebliches Plus

an Lebens- und Wohnqualität. Und

wegen der langfristig niedrigeren

Betriebskosten lohnt es sich auch finanziell,

in ein nachhaltiges Eigenheim

zu investieren.“

Nachhaltiges Bauen dank

Energie- und Ressourceneffizienz

Den Gebäuden kommt bei der Energiewende

eine hohe Bedeutung zu. So ist

der Immobilien- und Bausektor für

rund 35 Prozent des CO 2 -Ausstoßes in

Deutschland verantwortlich. Allein die

Herstellung von Baumaterialien wie

Zement oder Stahl ist sehr energieund

ressourcenintensiv. Deshalb muss

bei der Emissionsberechnung unter

Nachhaltigkeitsaspekten der gesamte

Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet

und neben der Energie, die

das Gebäude während seiner Nutzungszeit

ausstößt, auch die sogenannte

graue Energie mit eingerechnet

werden. Dazu zählen der Energieaufwand

und die Emissionen, die vor

und während der Bauzeit sowie beim

Rückbau eines Gebäudes und der Entsorgung

der Baumaterialien anfallen.

Diesen Ansatz verfolgt auch die

neue Bundesförderung für effiziente

Gebäude (BEG): So kann für den Bau

oder Kauf eines neuen Effizienzhauses

40 mit Nachhaltigkeits-Klasse ein

zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss

beantragt werden. Die Voraussetzung

hierfür ist das Qualitätssiegel

„Nachhaltiges Gebäude“, für das

verschiedene Kriterien zu erfüllen

sind. Wo bisher allein die Energieeffizienz

für die Förderfähigkeit ausschlaggebend

war, wird zum Erreichen des

Nachhaltigkeits-Siegels nun die gesamte

CO 2 -Ersparnis bezogen auf

einen Quadratmeter Wohnfläche herangezogen.

Berücksichtigt werden dabei

auch die beim Bau verwendeten

Baumaterialien und die Bauverfahren

sowie Möglichkeiten der ökologischen

Kreislaufwirtschaft und die Art der

Energieerzeugung.

Deutlich kostengünstiger und

nachhaltiger als ein Neubau ist die

Sanierung von Bestandsgebäuden.

Das CO 2 -Einsparpotenzial ist hier viereinhalb

Mal größer. Deshalb stehen

Sanierungen zum Effizienzhaus – insbesondere

in Verbindung mit der Nutzung

von erneuerbaren Energiequellen

– künftig auch im Fokus der staatlichen

Förderung über die KfW. Unterstützt

werden beispielsweise die

Erneuerung von Heizungsanlagen und

Fenstern, die Dämmung der Außenhülle

oder die Nachrüstung von Solarmodulen.

Damit sich neue Lebenssituationen

im bestehenden Wohnumfeld

gestalten lassen, werden auch barrierefreie

Umbauten und Wohnraumerweiterungen

gefördert.

Zugeteilte Bausparverträge

für Sanierungen nutzbar

Angesichts der angestrebten CO 2 -

Neutralität bis 2045, der explodierenden

Energiepreise und des Bedarfs an

bezahlbarem Wohnraum zählt die

Ertüchtigung des Wohnungsbestandes

zu den größten Herausforderungen,

vor denen unsere Gesellschaft in

den nächsten Jahren und Jahrzehnten

steht. „Dabei können die Bausparkassen

einen wichtigen Beitrag leisten“,

sagt Albrecht Luz. „Viele Bausparverträge,

die in den vergangenen Jahren

angespart wurden und heute zuteilungsreif

sind oder in naher Zukunft

werden, sind beim aktuellen Zinsniveau

wieder sehr attraktiv.“

Tipp: Reduce, Reuse, Recycle

Wer nachhaltig bauen möchte, sollte

möglichst nachwachsende und vor

allem kreislauffähige – also recycelbare

– Rohstoffe verwenden, die bei

einem späteren Rückbau wieder sortenrein

getrennt werden können. Gut

funktionieren Lehm, Holz und Stroh –

am besten aus der näheren Umgebung.

Energie und Geld sparen lässt

sich auch mit recycelten Materialien

aus Abrissgebäuden oder gebrauchten

Bauteilen, die bei sogenannten

Bauteilbörsen angeboten werden.

Dabei handelt es sich entweder um

Online-Plattformen oder Secondhand-

Baumärkte vor Ort.

Foto: ©Mongta Studio - stock.adobe.com


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KfW-Umfrage

Mehr Haushalte investieren in Energiewende

Dürre und Überschwemmungen haben

den Klimawandel für viele Menschen

greifbarer gemacht. Immer mehr

Haushalte tragen daher die Energiewende

mit eigenem Geld mit. Doch die

Förderbank KfW sieht noch Potenzial.

29 Prozent der Haushalte nutzen

nach Angaben der Förderbank mittlerweile

mindestens eine der folgenden

Technologien: Photovoltaik, Solarthermie,

Batteriespeicher, Wärmepumpe,

Kraft-Wärme-Kopplung, Holzpellet-

Heizung, Elektroauto. Bei der Befragung

im Jahr zuvor waren es noch

26,5 Prozent. Der Anteil der Haushalte,

die Anschaffungen in diesem Bereich

planen, hat sich von 7 Prozent auf 13

Prozent fast verdoppelt. Die Abkehr

von fossilen Energieträgern wie Erdöl,

Erdgas und Kohle sowie der Atomenergie

werde letztlich aber nur funktionieren,

wenn der Staat auch einkommensschwächere

Haushalte mitnehme,

mahnt KfW-Chefvolkswirtin

Fritzi Köhler-Geib. „Bei vielen Haushalten

wird die anrollende Kostenlawine

erst noch ankommen.“

Bereits vor dem Ukraine-Krieg hat

der repräsentativen Befragung zufolge

gut die Hälfte der Haushalte (52 Prozent)

nach eigenen Angaben großen

oder sehr großen Kostendruck bei der

Wärmeversorgung verspürt. Nicht einmal

jeder dritte (29 Prozent) der befragten

Haushalte wohnt nach Angaben

der KfW bereits in gut gedämmten

Gebäuden. Ebenfalls knapp 30 Prozent

leben in Wohnungen oder Häusern, in

denen es zum Beispiel noch Fenster

mit Einfachverglasung gibt. „Da vor

allem einkommensschwächere Haushalte

in schlecht gedämmten Immobilien

wohnen, müssen gerade hier finanzielle

Hürden und Informationsdefizite

bei einer Sanierung abgebaut werden“,

schreiben die Volkswirte der KfW in

ihrem „Energiewendebarometer 2022“.

„Dies kann auch dazu beitragen, dass

die dort vorhandenen Zweifel an einer

fairen Energiewende schwinden und

künftig breitere Teile der Gesellschaft

mitgenommen werden können – was

sowohl soziale Spannungen verhindert

als auch essenziell für das Erreichen

der Klimaschutzziele ist.“

2045 will Deutschland Klimaneutralität

erreicht haben. Das heißt, es

sollen dann nur noch so viele Treibhausgase

wie Kohlendioxid (CO 2 ) ausgestoßen

werden, wie wieder gebunden

werden können.

Zinsen für Immobiliendarlehen steigen wieder auf drei Prozent

Eigene Finanzierung an die neue Situation anpassen

Fotos: ©oliver de la haye - stock.adobe.com, ©Andrey Popov - stock.adobe.com

Eine Entspannung beim Baugeld ist

nach den jüngsten Ankündigungen der

amerikanischen Notenbank und im

Lichte der Notenbanksitzungen im

September unwahrscheinlicher geworden.

„Die Inflationsbekämpfung

dürfte das Zinsniveau auch in den

nächsten Wochen und Monaten oben

halten“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin

Privatkundengeschäft der Interhyp

AG, Deutschlands größtem Vermittler

privater Baufinanzierungen. Zehnjährige

Baudarlehen kosten laut Interhyp

Anfang September drei Prozent.

„Nachdem die Zinsen im Juli und

der ersten Augusthälfte um rund 0,7

Prozentpunkte nachgegeben haben,

sind Baudarlehen zuletzt wieder etwas

teurer geworden“, erklärt die Expertin.

Anfang September müssen Immobilienkäufer

für einen Kredit mit zehnjähriger

Zinsbindung wieder rund drei

Prozent zahlen. „Angesichts des volatilen

Umfelds und der Tatsache, dass

Anbieter Zinsanpassungen unterschiedlich

schnell einpreisen, lohnt ein

Zinsvergleich“, rät Mohr.

Das jüngste Treffen weltweiter Notenbanker

im amerikanischen Jackson

Hole deutet darauf hin, dass das

Zinsniveau im Jahresverlauf vor allem

wegen der anhaltenden Rekordinflation

mit großer Wahrscheinlichkeit weiter

leicht zulegt. „Die Rhetorik der Notenbanken

deutet darauf hin, dass die

Straffung der Zinspolitik ungeachtet

möglicher wirtschaftlicher Schäden

fortgeführt wird“, erläutert Mirjam

Mohr im aktuellen Zinsbericht mit

Blick auf zunehmend schlechte Konjunkturdaten

und die für den Winter

von der Bundesbank prognostizierte

Rezession. Ein Großteil der monatlich

im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

befragten Experten teilt diese Ansicht.

Bis Jahresende halten sie trotz des

möglichen Konjunkturabschwungs einen

weiteren Zinsanstieg von bis zu

3,5 Prozent für möglich.

„Wir empfehlen angesichts des aktuellen

Zinsumfelds, die eigene Finanzierung

bestmöglich an die neue Situation

anzupassen. Oberste Maßgabe

bleiben finanzielle Tragfähigkeit und

Sicherheit“, rät Mirjam Mohr. Sinnvoll

seien eine gute Beratung und Vorbereitung

eines Immobilienprojekts sowie

ein gründliches Marktscreening.

Finanzierungsberater sowie zur weiteren

Unterstützung kostenlose Online-

Rechner und -Tools wie die Plattform

Interhyp Home helfen, verschiedene

Szenarien durchzuspielen.


8 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Schlafen wie auf Wolke sieben

Flagship-Store von Betten-Zellekens präsentiert Wohnträume auf mehreren Ebenen

Der Schlafkomfort im Rhein-Main-

Gebiet hat ein Zuhause: den großen

Betten-Zellekens Flagship-Store auf

der Hanauer Landstraße 174. Dort eröffneten

Günter und Bardo Hildmann

vor drei Jahren auf rund 1100 Quadratmetern

ein Reich der Träume – mitten

in der Coronakrise. Dass diese dem

Erfolg des Traditionsunternehmens

aber keinen Abbruch tat, zeigt sich

nicht zuletzt an der hohen Kundenzufriedenheit.

Kein Wunder, denn hier findet man

so ziemlich alles, was man für einen

erholsamen Schlaf benötigt. Neben

den Premiummarken Tempur, Velda,

TRECA oder Dormabell gehört auch

eine separate Abteilung für Schlafsofas,

Relaxsessel und Komfortbetten

zur Produktpalette. Seit Kurzem neu

mit dabei: Swissflex, der weltweit führende

Hersteller innovativer Schlaflösungen

in Schweizer Qualität.

Wer sich vor Ort von dem Wohlfühlerlebnis

auf einer Tempur Matratze

überzeugen will, lässt sich von den

qualifizierten Fachberatern in die

Tempur Schlafkabine führen. Hier kann

jeder ganz in Ruhe die Vorzüge der

Matratze testen und sich für einige Minuten

regelrecht schwerelos fühlen.

Tiefenentspannung garantiert!

Für ein ganz besonderes Schlaferlebnis

aus feinsten Naturmaterialien

sorgt „Sleepeezee“ aus Großbritannien,

das Betten-Zellekens aktuell präsentiert.

Auf der Empore ist ein Studio für

Naturbetten, Naturlatexmatratzen sowie

Bio-Bettwäsche entstanden und

präsentiert sich in tollem Design. Internationale

Bettwäschekollektionen und

Frottierwaren runden das Sortiment ab

und sorgen für Style und Gemütlichkeit

im Schlafzimmer.

Schön und bequem:

das Massivholzbett

Com:Ci mit

abgerundeten

Ecken von der

Holzmanufaktur.

Die individuelle Beratung steht

bei dem Frankfurter Familienunternehmen,

dessen Geschichte bis ins

19. Jahrhundert zurückgeht, an erster

Stelle. Das Verkaufsteam wird deshalb

auch durch einen Physiotherapeuten

und Diplom-Pflegewirt ergänzt. Die

Zentrale verfügt über eine hauseigene

Schreinerei und bei jeder Auslieferung

ist ein ausgebildeter Schreiner dabei,

der im Bedarfsfall individuelle Anpassungen

vornehmen kann. Und da auch

die Hygiene entscheidend zu einem gesunden

Schlaf beiträgt, bietet Betten-

Zellekens einen Wasch- und Desinfizierservice

für Bettwaren an. Naturhaar-

und Daunenartikel werden in der

hauseigenen Wäscherei mit einem

speziellen, allergenfreien Waschmittel,

das Viren und Bakterien abtötet, schonend

gereinigt.

Mit zwei weiteren Filialen, in der

Frankfurter Innenstadt und Bad Homburg,

und dem Aushängeschild auf

Frankfurts Möbel- und Automeile hat

das Traditionsunternehmen seine Führungsposition

im Rhein-Main-Gebiet

weiter ausgebaut.

Betten-Zellekens

Hanauer Landstraße 174

60314 Frankfurt

Sandgasse 6

60311 Frankfurt

Waisenhausstraße 2

61348 Bad Homburg

www.betten-zellekens.de

Fotos: Purohit

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10 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Mehr Sanierungen wagen

Wohneigentümer haben bei der Klimawende eine Schlüsselrolle

Viele Haus- oder Wohnungseigentümer

beschäftigen sich gedanklich mit

dem Klimaschutz, tun aber nichts

für die Verbesserung der CO 2 -Bilanz

ihres Gebäudes. Warum ist das so?

Und wie lässt sich das ändern?

Antworten darauf gibt eine

repräsentative Studie des

Forschungsinstituts Sirius

Campus im Auftrag der

Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Gebäude verbrauchen viel Energie und

Heizungen stoßen schädliche Klimagase

aus. Laut EU-Kommission sind

Immobilien für rund 40 Prozent des

Energieverbrauchs und für rund ein

Drittel der Treibhausgase in der EU

verantwortlich. Immobilienbesitzern

kommt also eine Schlüsselrolle beim

Klimaschutz zu. Sie haben es in der

Hand, diese Werte zu senken. Wie,

erklärt Thomas Billmann, Modernisierungsberater

von Schwäbisch Hall:

„Die Lösung lautet: möglichst klimaverträglich

bauen und den Gebäudebestand

energetisch sanieren. Doch

gerade bei der Modernisierung besteht

großer Nachholbedarf.“

Haushalte benötigen mehr

Informationen

Laut Sirius-Studie planten in den vergangenen

fünf Jahren 7,3 Millionen

Haushalte, ihre Immobilie energetisch

zu sanieren – 58 Prozent von ihnen

brachen ihr Vorhaben jedoch ab. Häufige

Gründe dafür waren zu hohe Kosten

(33 Prozent), zu geringe Förderangebote

(20 Prozent), zu komplizierte

Antragstellung (18 Prozent), zu wenig

steuerliche Anreize (16 Prozent), aber

auch zu komplexe Technik (18 Prozent)

und zu große Unsicherheiten bei

der Umsetzung (20 Prozent). „Fundierte

Informationen könnten diese Unwägbarkeiten

leicht beseitigen. Durch

eine individuelle Beratung vor Ort und

Hinweise auf Förderungen durch Hersteller

oder Staat steigt die Handlungsbereitschaft

deutlich“, erläutert

der Schwäbisch Hall-Experte.

Trotz Vorbehalten setzten 42 Prozent

der Eigentümer ihre Pläne um.

Laut Studie ist das Sparen von Energie

das wesentliche Motiv. Ein geringerer

Verbrauch entlastet auf lange Sicht

den eigenen Geldbeutel – bei den

aktuell stark steigenden Preisen für

Gas, Öl und Strom ein Kriterium, das

immer wichtiger wird. „Für eine positive

Investitionsentscheidung sorgen

zwei weitere Argumente: die Wertsteigerung

der Immobilie sowie ein höherer

Wohnkomfort. In Beratungsgesprächen

sollten die Energieeffizienz-

Experten daher neben den Einsparpotenzialen

die Qualitätsverbesserungen

bei Gebäude und Wohnkomfort thematisieren“,

empfiehlt Billmann.

Angehende Sanierer

wollen harte Fakten

Die meisten Eigentümer wollen vorab

wissen, was die Sanierung kostet und

wie viel sie dadurch sparen. Antworten

darauf gibt eine Vor-Ort-Beratung

durch einen Energieeffizienz-Experten.

Die Beratung wird gefördert und

ist zugleich Türöffner zu weiteren Fördermitteln

für Sanierungsmaßnahmen.

Der Energieberater erstellt auf

Wunsch einen individuellen Sanierungsfahrplan

(iSFP). Wird dieser binnen

15 Jahren umgesetzt, gibt es bis

zu 25 Prozent Zuschuss für Dämmung,

Anlagentechnik und Heizungsoptimierung

und bis zu 55 Prozent für

die Erneuerung der Heizung. Gleichwohl

sind öffentliche Förderungen nur

selten das Hauptmotiv, energetisch zu

sanieren. Zum Anlass für eine Sanierung

werden Förderungen meist erst

dann, wenn Handwerker oder andere

Personen des Vertrauens auf Zuschüsse

und vergünstigte Kredite aufmerksam

machen. So beraten zum

Beispiel auch die Experten von Schwäbisch

Hall zu Förderungen und Finanzierungen.

Mehr Wohlgefühl dank der

energetischen Sanierung

Am häufigsten werden energiesparende

Maßnahmen gemeinsam mit einer

allgemeinen Renovierung umgesetzt

oder wenn zusätzliche finanzielle Mittel

zur Verfügung stehen, etwa durch

eine Gehaltserhöhung, eine Erbschaft

oder die Auszahlung einer Versicherung.

Modernisierungsexperte Billmann:

„Die eigenen vier Wände energetisch

zu sanieren, verbessert das

Wohngefühl, macht unabhängiger von

Energiepreisen und hilft dem Klima.

Ausreichend Argumente also, um die

Sache anzugehen.“

Foto: © kiono - stock.adobe.com


11

Betriebskostenvorauszahlungen:

Vor dem

Winter noch anpassen?

Haus & Grund Frankfurt am Main e.V. informiert über

den richtigen Umgang mit steigenden Energiekosten

Derzeit fragen sich viele Vermieter, ob

sie aufgrund der ansteigenden Energiekosten

die Betriebskostenvorauszahlungen

ihrer Mieter anheben dürfen.

Denn: Tun sie das nicht, müssen

Vermieter für die höheren Kosten in

Vorleistung treten und hoffen, dass

ihre Mieter die in 2022 und 2023 zu erwartenden,

deutlich höheren Nachzahlungsbeträge

tatsächlich leisten

können. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofes

vom 28.9.2011 (Az. VIII

ZR 294/10) bildet zwar die letzte Betriebskostenabrechnung

die Grundlage

für eine Anpassung der Vorauszahlungen,

diese verhindert aber nicht

die Berücksichtigung anderer – bereits

eingetretener oder noch eintretender

– Umstände, von denen die im

laufenden Jahr entstehenden Kosten

voraussichtlich beeinflusst werden.

Hieraus folgt, dass sich die Vorauszahlungen

für die Betriebskosten an

der Höhe der zu erwartenden Betriebskosten

ausrichten sollten und somit

die voraussichtliche Höhe der tatsächlichen

Kosten maßgebend sein sollte.

Die maßgeblichen Umstände sowie

die zukünftige Betriebskostenvorauszahlung

müssen dabei dem Mieter

nachvollziehbar dargelegt werden. Bei

steigenden Energiekosten kann dies

mit Verweis auf die Anpassungserklärung

des Versorgers geschehen.

Plausibel ist die neue Betriebskostenvorauszahlung,

wenn der Vermieter

die zuletzt erstellte Heizkostenabrechnung

zugrunde legt, dem Mieter erläutert,

welchen prozentualen Anteil er

am gesamten Energiebedarf des Hauses

hatte und dies dann auf den Änderungsbetrag

des Versorgers anwendet.

So kann die Fläche der bewohnten

Wohnung und das Heizverhalten des

einzelnen Mieters plausibel errechnet

und dargelegt werden.

Keineswegs ausreichend wäre ein

Hinweis auf den öffentlich bekannten

Umstand, dass die Energiepreise massiv

angestiegen sind. Diese Transparenz

ist für beide Seiten sehr wichtig,

zudem können die Mieter mit ihrem

Nutzungsverhalten zur Reduzierung

der Kostenlast beitragen. Unsere Erfahrung

zeigt: Vermieter und Mieter

haben bereits in der Coronakrise bewiesen,

dass einvernehmliche Lösungen

jederzeit möglich sind.

Deshalb empfehlen wir weiterhin,

zunächst das offene Gespräch mit

den Mietern über die stark ansteigenden

Kosten für Energie zu suchen. Und

die Rückmeldungen aus den vergangenen

Wochen und Monaten haben

gezeigt, dass viele Mieter selbstverständlich

Einsicht haben und von sich

aus die Betriebskostenvorauszahlungen

anpassen, wenn ihnen die Anpassungen

der Versorger vom Vermieter

transparent vor Augen geführt werden.

Zu allen Fragen rund um den Erwerb,

die Nutzung und die Vermietung des

privaten Eigentums berät Haus &

Grund Frankfurt am Main e.V. seine

Mitglieder.

Gregor Weil,

Rechtsanwalt, Geschäftsführer

Haus & Grund Frankfurt am Main e.V.

Foto: Haus & Grund Frankfurt am Main e. V.


12 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Voller Versicherungsschutz fürs Haus

Was Sie dafür tun müssen

Bestimmte Wartungsarbeiten rund um

die eigene Immobilie: Oft schreiben dies

Anbieter von Versicherungen ihren Kunden

vor. Doch was können Immobilienbesitzer

selbst machen – und wo müssen

Profis ran?

Oft geht es im Alltag unter, die eigene

Immobilie regelmäßig inspizieren und

warten zu lassen. Doch genau solche

Pflichten erwarten manche Anbieter

von Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen

– andernfalls erlischt der

Versicherungsschutz.

Schäden am Dach oder der

Photovoltaikanlage sollten

stets Profis reparieren.

Ein digitales Foto kann helfen,

Schäden zu entdecken.

Versicherer: Regelmäßige

Instandhaltung nötig

„Generell ist jeder Kunde dazu verpflichtet,

sein Gebäude instand zu halten

und – wenn möglich – Schäden

vorzubeugen“, sagt Gaby Hundehege,

Leiterin private Gebäudeversicherung

bei der Allianz Versicherungs-AG.

Wenn sich zum Beispiel eine Dachpfanne

am Haus lockert, sollte sie wieder

befestigt werden, bevor ein größerer

Schaden entsteht. Beispielsweise

kann so Tauwasser, Regen und

Schmutz ins Hausinnere gelangen,

eine mögliche Folge ist Schimmelbefall.

„Versicherer gehen mit Vorschriften

zu Wartungsarbeiten unterschiedlich

um“, erklärt die Rechtsanwältin Annett

Engel-Lindner. Häufig schreiben

Versicherer die Wartung der Heizung

oder der elektrischen Anlagen vor.

Kleinere Wartungsarbeiten

werden verlangt

Dazu können laut Engel-Lindner beispielsweise

Wasserinstallationen oder

Brandmelde- sowie Einbruchmeldeanlagen

gehören. „In den meisten Fällen

müssen Kunden eine Rückstauklappe

installieren beziehungsweise warten“,

so Hundehege. Tritt ein Schaden aufgrund

der fehlenden Wartung auf, kann

das Versicherungsunternehmen die

Entschädigung ganz oder teilweise

kürzen. Ob das bei der eigenen Versicherung

der Fall ist und welche konkrete

Anforderungen der Versicherer stellt,

lässt sich in der Police nachlesen. „Am

besten, man erstellt sich einen Wartungs-

und Prüfungsplan und vermerkt

sie gegebenenfalls als Wiedervorlagen

im Kalender“, rät Engel-Lindner.

Manche Immobilienbesitzer dürften

sich fragen, welche Inspektionsund

Wartungsarbeiten sie selbst

machen können und in welchen Fällen

Fachbetriebe ran müssen. „Meist

müssen elektrische Anlagen und Maßnahmen

an der Wasserinstallation von

Fachleuten erledigt werden“, so Hundehege.

Allein schon aus technischen

Gründen empfiehlt sie, Arbeiten an der

Heizung immer von einem Fachbetrieb

ausführen zu lassen. Wartungsarbeiten

an Rückstauklappen und

Wasserfiltern könnte „ein geschickter

Kunde theoretisch selbst übernehmen“.

Aber auch hier lohnt ein Blick in

den Versicherungsvertrag, ob es spezielle

Vorschriften gibt.

„Wie häufig eine Überprüfung des

Zustands einer Immobilie erfolgen

muss, lässt sich nicht einheitlich beantworten“,

stellt Engel-Lindner klar.

Dies hänge davon ab, welche technischen

Anlagen verbaut sind und was

genau im Versicherungsvertrag steht.

Nach einem Sturm oder schweren Gewitter

sollte der Zustand des Dachs

zeitnah in Augenschein genommen

werden. Außerdem „empfiehlt sich

eine jährliche Inspektion durch einen

qualifizierten Fachbetrieb“, so Engel-

Lindner. Die Rechnung des Fachbetriebs

ist dann gegebenenfalls ein

Nachweis gegenüber der Versicherung,

dass eine Inspektion erfolgt ist.

Schäden mit der Digitalkamera

dokumentieren

Bei der Suche nach möglichen Schäden

aufgrund eines Unwetters kann

eine Digitalkamera helfen. Diese Aufnahmen

können Hausbesitzer selbst

machen. Betrachten Sie später die Bilder

in starker Vergrößerung und vergleichen

Sie mit vorherigen Aufnahmen,

erhalten Sie Hinweise, ob die

Dachdeckung Schäden aufweist. Auch

mittels einer Drohne lässt sich das

Dach inspizieren. Solche Aufnahmen

sollten Immobilienbesitzer aufbewahren,

um sie gegebenenfalls ihrer Versicherung

präsentieren zu können. „Sind

Photovoltaik-Anlagen oder solarthermische

Anlagen auf dem Dach verbaut,

müssen Profis ran, um mögliche Schäden

auszuloten“, erklärt Engel-Lindner.

Gibt es in einem Versicherungsvertrag

die Vorschrift, dass regelmäßig

der Zustand der Bäume auf dem

Grundstück zu überprüfen ist, muss

ein Hausbesitzer damit einen Baumsachverständigen

beauftragen. „Nur

solche Fachleute können den Zustand

eines Baumes sicher beurteilen“, sagt

Engel-Lindner. Auch hier gilt: Die Rechnung

als Beleg für die Versicherung

aufbewahren.

Belege sind auch aufzubewahren,

wenn Immobilienbesitzer selbst Wartungsarbeiten

vornehmen. Unabhängig

davon, wie versiert ein Mensch ist:

„Wir raten immer davon ab, Arbeiten

an der Elektrik oder den Installationen

im Haus selbst vorzunehmen“, betont

Hundehege. Das kann nicht nur den

Versicherungsschutz, sondern vor

allem die Gesundheit des Immobilienbesitzers

gefährden.

Fotos: dpa, Pixabay


13

Energieeffizentes Bauen mit Holz schont das Klima

Hausausstellung in Bad Vilbel informiert über nachhaltige Holzbauweise

Foto: Ausstellung Eigenheim und Garten Betriebsgesellschaft mbH

Auch umweltbewusste Bauherren haben

moderne Holzfertighäuser schon

lange für sich entdeckt, nicht zuletzt

dank ihres Energiesparpotenzials.

Deutschlands größte Musterhausausstellung

in Bad Vilbel bei Frankfurt

mit rund 70 Musterhäusern bietet ausführliche

Informations- und Beratungsangebote.

Bauweise mit Klimavorteil

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff,

zusätzlich lässt es sich mit weniger

Energie verarbeiten, regional anbauen

und besser recyceln als jedes andere

Baumaterial. Darüber hinaus speichern

die verwendeten Bäume während

des Wachstums CO 2 und entziehen

es damit der Atmosphäre.

Die hoch wärmegedämmten Gebäudehüllen

der modernen Fertighäuser

sind prädestiniert für energiesparendes

Wohnen. Die günstigen

bauphysikalischen Eigenschaften von

Holz, gepaart mit intelligenter Konstruktion

und maßgenauer Vorfertigung

der Bauelemente ergeben ein

hohes Energiesparpotenzial.

Kombination mit smarter Haustechnik

In Kombination mit intelligenten Heizsystemen

können Fertighäuser heutzutage

sogar mehr als nur sparsam

sein. Sie können mehr Energie erzeugen,

als verbraucht wird und werden

damit zu sogenannten Plusenergiehäusern.

Das bedeutet, dass das Gebäude

über eine Photovoltaikanlage

oder eine Windturbine mehr Strom erzeugt,

als verbraucht wird. Man kann

den Mehrstrom ins öffentliche Netz

einspeisen, aber auch die hauseigene

Stromtankstelle fürs Elektroauto ist

eine Möglichkeit zur Nutzung. Laut einer

aktuellen Umfrage des BDF (Bundesverband

Deutscher Fertigbau) wird

bereits ein Viertel der gebauten Fertighäuser

als Plusenergiehaus geplant.

Ergänzende „smarte“ Haustechnik,

zum Beispiel eine Heizungssteuerung,

die erkennt, wann die Bewohner aus

dem Haus gehen und automatisch die

Temperatur im Haus absenkt – kann

die Energieeinsparung noch verstärken.

Nicht suchen – finden!

Seit beinahe 40 Jahren ist die Ausstellung

in Bad Vilbel das Ziel der Bauinteressenten

und bietet einen umfassenden

Überblick über das Thema Fertigbau.

Allein die Vielfalt der rund 70

Musterhäuser ist einen Besuch wert:

Wo sonst kann man sein Wunschhaus

vorab besichtigen und testen, ob man

sich darin wohlfühlen wird? Ob modern

interpretiertes Landhaus oder

extravagantes Designerhaus in Bauhaus-Architektur,

Bungalow oder mediterran

anmutende Villa – die Musterhäuser

präsentieren sich in allen

Größen, Varianten und Preisklassen.

Die Fachberater, die den Besuchern in

jedem Musterhaus zur Verfügung stehen,

geben während der Öffnungszeiten

Antworten auf Fragen.

Wir empfehlen Ihnen im Eingangsgebäude

und in den Musterhäusern

einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Weitere Informationen finden Sie auf

www.musterhaus-online.de.

Die Fertighausausstellung in Bad

Vilbel ist mittwochs bis sonntags von

11 bis 18 Uhr geöffnet, montags und

dienstags ist das Gelände geschlossen.

Der Ausstellungskatalog mit

Fotos der Häuser ist kostenlos an

der Kasse erhältlich.

MEIN

HAUS FINDE

ICH HIER!

70

MUSTER

HÄUSER

Bad Vilbel bei Frankfurt, Ludwig-Erhardt-Str. 70

Eintritt: 3,00 EUR, ermäßigt 1,50 EUR

Geöffnet von 11 bis 18 Uhr, auch an Sonn- und

Feiertagen. Montag und Dienstag Ruhetag

www.musterhaus-online.de


14 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Ein Foto aus dem Ofen!

Smarter kochen und backen: Die neuesten

Küchengeräte erleichtern das Zubereiten

per App, Kamera und Sprachassistenten.

Kommunikative Hausgeräte machen das Zuhause so richtig smart

Da wird die Butter in der Pfanne verrückt:

Auch Hausgeräte können mit Smart

Speakern kommunizieren und ihren Nutzern

ansagen, wann das Fett auf Brattemperatur

ist. Die interessantesten Neuheiten

wurden gerade erst auf der Elektronikmesse

IFA in Berlin präsentiert.

Mit den smarten Lautsprechern geht

es längst: Man spricht sie an und bittet

sie um Musik, den Wetterbericht

oder Nachrichten. Und nun können sie

auch noch große Hausgeräte im steuern.

Etwa den Kühlschrank mit dem

„openAssist“ der Serie iQ700 von

Siemens Hausgeräte. Er ist mit der

Sprachassistentin Alexa vernetzt oder

mit dem hauseigenen Küchenassistenten,

dem Smart Kitchen Dock, der

2023 in den Handel kommen soll. Auf

Zuruf öffnet das Gerät seine Tür, sodass

man nicht erst Schüsseln oder

Einkäufe, die man in den Händen hält,

abstellen muss.

Auch die neuen Backöfen der Serie

iQ700 von Siemens und die Backöfen

der Serie 8 von Robert Bosch Hausge-

openAssist

räte kann man über Smart Speaker

oder die Firmen-Apps bedienen. Haben

Sie Kartoffeln oder Auberginen im

Ofen? Sagen Sie es laut und die

Sprachassistenten suchen die passenden

Gar- und Backprogramme

heraus. Mit der im Ofenraum eingebauten

Kamera kann man sein Essen

im Blick behalten. Und: Auch am Siemens-Ofen

lässt sich die Türöffnung

per Sprachbefehl erbitten.

Alexa schickt

die Kochanleitung aufs Display

Auch die App-gestützte Kochanleitung

„CookAssist“ von Mieles Induktionskochfeldern

spricht mit Alexa. Hier

sagt die Sprachassistentin die nächsten

Zubereitungsschritte an oder meldet

sich, wenn das Fett in der Pfanne

heiß genug für das Steak ist. Die zeitliche

Abstimmung dabei gelingt durch

Sensoren an den Kochfeldern.

Auf der IFA fallen häufig die Stichworte

KI für Künstliche Intelligenz oder

AI für das englische Artificial Intelligence.

Damit sollen Haushaltsgeräte

in der Lage sein, ihre Nutzer besser zu

verstehen und mit ihnen zu interagieren.

Aber nicht nur das: Die Technologie

wächst mit diesen Aufgaben und

verbessert ihre Arbeit. Grundlage dafür

ist ein großer Datensatz, den die

Geräte ständig durchforsten – etwa indem

viele Gerätenutzer ihre Daten miteinander

teilen oder indem wir unsere

Geräte immer wieder mit unseren Vorlieben

füttern. So sind die Geräte in der

Lage, ihre Handlungen an die aktuelle

Situation anzupassen. Je länger man

die Geräte also betreibt und ihnen Gelegenheit

gibt, das Nutzungsverhalten

ihrer Besitzer zu analysieren, desto

schlauer werden sie.

Mit freundlichen Grüßen

aus dem Backofen

Ein Hilfsmittel dabei, das Miele, Bosch

und Siemens präsentieren, ist eine

hochauflösende Kamera im Backofen.

Die Geräte analysieren ihre eigenen

Bilder und überprüfen den Fortschritt

der Zubereitung im Ofen. Bei Miele

analysiert die intelligente „Smart Food

ID“ das Gargut so, wenn es in den Ofen

kommt und schlägt ein passendes

Programm vor. Ist der gewünschte

Speisezustand laut Ofenkamera erreicht,

geht der Ofen aus.

Zunächst kennt die „Smart Food

ID“ nur rund 25 Gerichte. Sie soll aber

über Fotos, die Nutzer von Speisen

aus deren eigenen Kochbüchern einspielen,

auch diese erkennen lernen.

Hersteller geben

Energiespartipps für ihre Geräte

Künstliche Intelligenz kann in einigen

Geräten auch für eine effizientere Nutzung

sorgen – man spart damit also

unter Umständen Energie und Stromkosten

ein. Viele Waschmaschinen

können längst die Menge der geladenen

Wäsche erkennen und Waschmuster

automatisch darauf anpassen.

Die Al-Wash-Funktion der Bespoke-

Waschmaschinen von Samsung erkennt

die Textilarten, das Gewicht der

Stücke sowie den Verschmutzungsgrad

und kann darauf die Einweich-,

Spül- und Schleuderzeiten anpassen.

Bei Samsung gibt es die Möglichkeit,

den Stromverbrauch der Bespoke-

Waschmaschinen und -Trockner per

App im Blick zu behalten. In der Miele-

App werden künftig durch eine Analyse

der Durchschnittswerte der Gerätedurchgänge

Sparmöglichkeiten gezeigt.

Foto: dpa


15

Umzug in die erste eigene Wohnung

Checkliste der Verbraucherzentrale hilft, im Umzugsstress den Überblick zu behalten

Ein neues Ausbildungsjahr hat begonnen

und der Start des Wintersemesters steht

vor der Tür. Viele junge Menschen ziehen

in diesem Lebensabschnitt in die erste

eigene Wohnung. Mit dem Umzug ändert

sich jedoch nicht nur die Adresse. Es gibt

einiges, woran man vor und bei einem

Umzug denken muss: Welche Versicherungen

benötige ich, wenn ich zu Hause

ausziehe? Was ist mit Verträgen für

Strom, Telefon und Internet? Wie viel

Geld muss ich für einen Umzug einplanen?

Ein neues, interaktives Tool der Verbraucherzentralen

bietet einen umfassenden

Überblick und erstellt eine

individuelle To-do-Liste, damit nichts

vergessen wird. Neben nützlichen

Tipps zu wichtigen Fristen, Mietrecht

und vielem mehr hilft das Tool auch

dabei, Sparpotenziale zu offenbaren,

gute und günstige Verträge zu finden

und Kostenfallen zu vermeiden. Darauf

sollten Azubis und Studierende

unter anderem achten:

Mietvertrag

Sondertarife für Neukunden mehr an,

sodass das Angebot verfügbarer Tarife

geringer geworden ist. Vergleichsportale

können eine erste Orientierung

über Angebote und Preise bieten.

Allerdings stimmen zurzeit oftmals die

Preise der ausgewiesenen Tarife in

den Portalen nicht. Viele Portale beziehen

zudem die Grundversorgungstarife

nicht ein. In manchen Städten ist

die Grundversorgung im Moment

jedoch die günstigste Option. Hier

lohnt sich das gezielte Nachfragen

beim lokalen Energieversorger.

Internetanschluss

Wer umzieht, der kann seine Verträge

– ganz gleich ob Festnetz, Internet

oder Mobilfunk – ohne Änderung der

Laufzeit oder sonstiger Vereinbarungen

an den neuen Wohnort mitnehmen.

Wenn der Festnetzanbieter die

vereinbarte Leistung, wie zum Beispiel

die Internetgeschwindigkeit, am neuen

Wohnort nicht erbringen kann, haben

Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht

mit einer Frist von einem Monat.

Fotos: ©Ljupco Smokovski - stock.adobe.com

Der Mietvertrag sollte sorgfältig gelesen

werden. Am besten informiert

man sich vorab über Rechte und

Pflichten als Mieter, um unzulässige

Klauseln im Mietvertrag zu erkennen.

Bei unter 18-Jährigen müssen die

Eltern dem Vertrag grundsätzlich zustimmen.

Oft verlangen Vermieter bei

jungen Menschen mit geringem Einkommen

zudem eine Bürgschaft der

Eltern. Mit dem Beginn des Mietverhältnisses

wird auch die Mietkaution

fällig. Sie darf maximal drei Monatskaltmieten

betragen und kann in bis zu

drei Raten gezahlt werden.

Stromvertrag

Die steigenden Energiepreise machen

die Suche nach einem günstigen

Stromanbieter aktuell sehr schwierig.

Einige Energieversorger bieten keine

Wer erstmals einen Telekommunikationsvertrag

abschließt, sollte sich zunächst

Gedanken über den eigenen

Bedarf machen. Wie schnell soll zum

Beispiel die Datenübertragung sein?

Wer seinen Bedarf kennt, kann auch

die Preise unterschiedlicher Anbieter

besser vergleichen. Dabei helfen

Produktinformationsblätter, die den

Kunden verpflichtend bereitgestellt

werden müssen. Beim Abschluss der

Verträge ist genaues Hinschauen gefragt:

Manchmal ist ein günstiger Einstiegspreis

eine versteckte Kostenfalle,

weil sich der Preis nach dem ersten

Jahr deutlich erhöht und eine Kündigung

erst nach 24 Monaten möglich ist.

Zur interaktiven Umzugs-Checkliste

der Verbraucherzentralen:

www.verbraucherzentrale.nrw/

node/74337


16 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Gemütlicher Wärmespender und begehrter Brennstoff

Tipps zum Kauf von Feuerholz für Öfen

Ein knisterndes Kaminfeuer sorgt für Gemütlichkeit.

Und wer den Holzofen anschmeißt,

kann Gas oder Öl sparen. Doch

Feuerholz ist nicht gleich Feuerholz. Und

das richtige Anfeuern will gelernt sein.

Wer einen Holzofen besitzt, könnte in

diesem Winter klar im Vorteil sein.

Denn angesichts drastisch steigender

Preise für Gas und Öl ist Feuerholz

eine Alternative, die es ermöglicht, die

Zentralheizung erst später im Jahr anzuwerfen

– und im Frühjahr eher auszuschalten.

So lassen sich Energiekosten

sparen. Doch diese Rechnung

geht für dieses Jahr wahrscheinlich

leider nicht mehr auf. „Dieses Jahr

noch trockenes Brennholz zu bekommen,

ist fast unmöglich“, sagte Gerd

Müller, Leiter der Geschäftsstelle des

Bundesverbands Brennholz in Kamen,

Anfang Juli. Aber wer einen Holzofen

hat, muss meist ohnehin auf Vorrat

kaufen. Hier sind die wichtigsten Tipps

für Ihre Vorsorge:

Weich- oder Hartholz?

Je härter das Holz, desto höher ist der

Energiegehalt des einzelnen Scheits.

„Klassiker für Einzelfeuerungsanlagen

sind Buche, Birke und Eiche“, sagt

Hans Hartmann vom Technologieund

Förderzentrum (TFZ) im Kompetenzzentrum

für Nachwachsende

Rohstoffe. „Sie sind praktisch, weil sie

länger brennen als Weichholz.“ Weiche

Hölzer sind zum Beispiel Kiefer, Tanne

und Fichte. „Wer damit heizt, braucht

mehr Scheite und muss öfter nachlegen.

Besonders schnell verbrennt

Fichtenholz, deshalb wird es gern als

Anzündholz genutzt“, so Andreas Walburg

vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks

in Sankt Augustin.

Bei einer üblichen Marktlage unterscheiden

sich daher auch die Preise

deutlich. Ein Preisbeispiel vom Januar

2022: Während ein Raummeter Buchenscheite

damals im Mittel 109,06

Euro kostete, mussten für einen Raummeter

Fichte nur 82,75 Euro bezahlt

werden. „Umgerechnet auf den Heizwert

verschwinden die Unterschiede

aber. Hier ist die Buche mit 7,09 Ct/

kWh im Vergleich zur Fichte mit 7,27

Ct/kWh sogar leicht günstiger“, so

Hans Hartmann. Wer Holz einkauft,

sollte also nicht nur auf den Raummeter-Preis

achten, also den Preis für

einen Kubikmeter lose gestapeltes

Holz einschließlich der Hohlräume.

Sondern auch darauf, wie viel Energie

im Holz steckt.

Frisch geschlagen oder

gründlich getrocknet?

„Wichtig ist, dass ausschließlich trockenes

Holz im Ofen verbrannt wird“,

sagt Schornsteinfegermeister Andreas

Walburg. „Trockenes Holz hat einen

höheren Heizwert als feuchtes und ist

daher energetisch effizienter.“ Mit trockenem

Holz lässt sich zudem umweltfreundlicher

heizen: „Zu feuchtes

Brennholz produziert mehr Ruß- und

Staubpartikel, die durch den Schornstein

in die Umwelt gelangen. Gleichzeitig

lagert sich mehr Ruß im Ofen,

Ofenrohr und Schornstein ab“, so Andreas

Walburg. Das hat auch Konsequenzen

für die Heizkosten: Mit der

Zeit mindern die Verbrennungsreste

auch den Wirkungsgrad des Ofens.

Deswegen gibt es sogar gesetzliche

Regelungen, wie trocken Holz zum

Zeitpunkt des Verbrennens sein muss:

Die Restfeuchte muss unter 25 Prozent

liegen. Das entspricht weniger als

20 Prozent Wassergehalt. Zum Vergleich:

Frisch geschlagenes Holz aus

dem Wald kann abhängig von Jahreszeit

und Sorte bis zu 60 Prozent Wassergehalt

enthalten. Messgeräte zur

Überprüfung gibt es im Baumarkt.

Das bedeutet: Wer aktuell frisch

geschlagenes Holz kaufen kann, darf

es nicht direkt verheizen. Fichte und

Pappel brauchen ein Jahr, Birke, Erle

und Linde anderthalb Jahre Trockenheit

an einem luftdurchlässigen Ort, so

Andreas Walburg. Harte Hölzer wie

Buche, Esche und Obstgehölze müssen

zwei bis zweieinhalb Jahre liegen.

Und Eichenholz braucht sogar bis zu

drei Jahre.

Vom Händler oder aus dem Wald?

Wer sich einfach so im Wald bedient,

macht sich strafbar. Aber es gibt

Wege, das Holz von dort zu erwerben.

Und das günstiger als im Handel –

wenn man die Kosten für den Transport,

die Ausrüstung und den Zeitaufwand

nicht einkalkuliert. Zum Beispiel

kann man sogenanntes Polterholz

kaufen, das nach dem Schlagen an

Sammelplätzen liegt und meist selbst

abtransportiert werden muss. Viele

Forstverwaltungen und Waldbesitzer

erlauben das Holzmachen auch gegen

ein geringes Entgelt. Voraussetzung

ist aber häufig, dass man die Säge

beherrscht, teils sogar über einen Qualifikationsnachweis

oder Motorsägen-

Führerschein verfügt.

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Heizungstausch geplant?

Förderantrag unbedingt vor Baubeginn stellen

Fotos: ©magele-picture - stock.adobe.com, Pixabay

Denken Sie über einen Austausch Ihrer

Heizung nach? Damit dürften Sie angesichts

der steigenden Gaspreise

nicht alleine sein. Das sollten Sie beachten,

um die Förderung nicht zu

verspielen.

Ob Wärmepumpe, Solarthermie

oder Biomasse: Wer seine Heizung auf

einen umweltfreundlicheren Standard

umbauen möchte, erhält unter Umständen

Unterstützung vom Staat.

Wichtig dabei ist aber, gewisse Spielregeln

zu beachten. Wann muss zum

Beispiel der Förderantrag gestellt werden?

„Auf jeden Fall bevor Sie mit der

Maßnahme beginnen“, sagt Martin

Brandis von der Energieberatung der

Verbraucherzentrale. Denn das ist eine

Fördervoraussetzung. Wer vor Antragstellung

mit der Sanierung beginnt,

verspielt die Zuschüsse. Idealerweise

beantragen Sie die Förderung daher,

wenn die Planungen für die Modernisierungsmaßnahmen

abgeschlossen

sind und verschiedene Angebote dafür

vorliegen.

Für den Heizungsaustausch stellen

Sie den Förderantrag beim Bundesamt

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(BAFA). Haben Sie den Antrag

Umweltfreundlichere Heizungen

können mit staatlicher Förderung

eingebaut werden. Wichtig

ist, vor Beginn der Sanierung

den Antrag zu stellen.

erfolgreich eingereicht, können Sie

unverzüglich mit dem Bau beginnen.

„Das ist nicht förderschädlich“, sagt

Verbraucherschützer Brandis.

„Ich vermiete

ganz stressfrei

und gemeinsam

mit der Stadt.

Für Frankfurt.“

Jürgen K., Wohnungseigentümer

Suchen Sie auch neue Mieter?

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Wie? Mehr Infos gibt es unter:

www.schlauvermieter.de

Stadt Frankfurt am Main

Amt für Wohnungswesen

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E-Mail: info@schlauvermieter.de


18 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Muss ein Smarthome teuer sein?

Devialet Dione LH929

Ernst Schmid, Geschäftsführer der HiFi-Profis Frankfurt, im Interview

Ein hochwertiges Soundsystem gehört

für viele Bauherren heutzutage im wahrsten

Sinn zum „guten Ton“. Ebenso ein

smartes Zuhause, welches das Leben in

vielen Bereichen einfacher und sicherer

machen kann. Wie wichtig die richtige

Planung nicht nur für die Kostenersparnis

ist, erzählt Ernst Schmid, Inhaber von

drei der vier HiFi-Profi-Filialen im Rhein-

Main-Gebiet. Die HiFi-Profis sind seit

über 40 Jahren der Experte auf dem Gebiet

der Bild-, Ton- und Sprachsteuerung

und überzeugen mit den besten Geräten,

die der Markt zu bieten hat sowie mit

einer umfassenden Rundumbetreuung.

Herr Schmid, viele Bauherren interessieren

sich für smartes Wohnen. Welche

Vorteile bietet ein vernetztes Zuhause?

Der Begriff Smarthome ist dehnbar. Es

gibt einige Komfortfunktionen, die

man als „Smarthome light“ bezeichnen

kann. Dazu zählen zum Beispiel

automatisierte Beleuchtung oder Jalousien.

Unter Smarthome verstehen

jedoch die meisten Menschen eine

komplette Sprachsteuerung, Musik im

ganzen Haus bis hin zu individuellen

Routinen für einzelne Bewohner: Wenn

man nach Hause kommt, geht das

Licht an, die Lieblingsmusik wird gespielt

und die Rollläden fahren hoch.

Kommt dann der Partner, wird bei-

spielsweise sein favorisierter Radio-

sender eingestellt und das Licht in seinem

Arbeitszimmer geht an. Hier können

Prioritäten für die Hausbewohner

gespeichert werden, was einen unglaublichen

Komfort bietet. Das Problem

ist, dass Bauherren – gemeinsam

mit den Architekten und Elektroinstallateuren

– schon sehr frühzeitig an eine

solche Installation denken müssen.

Worauf sollte man also vorab

unbedingt achten?

Auf eine strukturierte Vernetzung in

alle Räume und auch in den Garten

oder auf die Terrasse. Es macht zudem

Sinn, klassische Antennenkabel

mit einzuplanen, ebenso hochwertige

Lautsprecherkabel. Ich empfehle auch

immer die Verkabelung für eine potenzielle

Alarmanlage, egal ob man sie

später nutzt oder nicht – denn eine

funkbetriebene ist nicht ansatzweise

so sicher! Viele Bauherren haben

schlichtweg Angst vor der Planung

und vor Garantien. Aber das ist unbegründet,

denn das sind alles passive

Komponenten, es kann so gut wie

nichts kaputtgehen. Die Frage der Gewährleistung

stellt sich also nicht.

Wenn man rechtzeitig plant, spart

man sehr viel Geld. Denn die Vorab-

Verkabelung kostet nur wenige Hundert

Euro in Material, ein späteres

Nachrüsten ist dann nur noch mit sehr

Bang & Olufsen Beosound Theatre

hohen Kosten – wenn überhaupt –

möglich.

Immer mehr Leute wollen auch im Garten

gut vernetzt sein und genussvoll Musik

hören. Welche Möglichkeiten gibt es?

Früher war das Wohnzimmer der Mittelpunkt

des Hauses, später die Wohnküche

und dann wünschten sich viele

ein Wellnessbadezimmer, mit Bild und

Ton ausgestattet. Mittlerweile sind

Garten und Terrasse zum erweiterten

Wohnzimmer geworden. Das Klima

trägt seinen Teil dazu bei, dass vieles

draußen stattfindet. Es gibt beispielsweise

wetterfeste Lautsprecher aus

Carrara-Marmor, die als Skulpturen im

Garten stehen, oder Granitblöcke als

Lautsprecher. Bestimmte TV-Geräte

können ganzjährig auf der Terrasse

stehen – bei uns in der Filiale gibt es in

unserem Outdoor-Bereich ein Vorführgerät,

das jetzt jetzt bereits zwei im

Freien steht. Man kann es sich vor

Ort gerne anschauen! Dem Outdoor-

Genuss sind keine Grenzen mehr gesetzt.

Wichtig ist aber auch hier: Die

Ver kabelung und das WLAN muss im

Vorfeld geplant werden.

Wie unterstützen die HiFi-Profis

auf diesem Gebiet?

Wir bieten – neben den HiFi-Geräten –

eine Vor-Ort-Beratung bereits im Rohbau

an. Je früher man plant, desto

stressfreier und preisgünstiger wird

es. Außerdem kümmern wir uns auf

Wunsch um die gesamte Koordination

zu den anderen Gewerken, wie zum

Beispiel Elektriker, Architekten etc.

Damit nehmen wir dem Kunden jede

Menge Arbeit und Stress ab und

geben Sicherheit. Wir wollen es für die

Kunden so geschmeidig wie möglich

gestalten.

Gibt es neue Entwicklungen oder

Produkte im HiFi-Bereich, an denen

man in Zukunft nicht vorbeikommt?

Es gibt im Bereich TV und Sound jede

Menge hochwertige Produkte. Große

Fernseher gehören zur Grundausstattung

eines jeden Haushalts. Und ein

Trend zeichnet sich ab: Der Fernseher

wird zur Medienzentrale, aufgerüstet

mit Soundbars wird er zur Stereoanlage

des Wohnzimmers. Ich als HiFi-

Profi finde das eine gute Entwicklung,

es gibt mittlerweile sehr gute Soundbars

auf dem Markt: beispielsweise

von Sennheiser, Devialet oder das

System „Theater“ von Bang & Olufsen

– ein sensationelles Produkt, das ein

unglaubliches Sounderlebnis garantiert.

Musik im ganzen Haus ist aufgrund

der Einfachheit der Installation

und Bedienung fast schon Normalität.

Sie möchten auch eine jüngere

Zielgruppe erreichen. Welche Ihrer

Produkte könnten interessant für

jemanden sein, der bisher Musik

nur übers Smartphone hört?

Die Anbindung des Soundsystems an

den Fernseher ist ein unkomplizierter

und flexibler Weg. Sonos ist hier wohl

das bekannteste Produkt. Aus anfangs

einem Sonos-Lautsprecher ist

auch Stereo möglich – und das sollte

man sich unbedingt anhören. Man

kann die Produkte Stück für Stück erweitern,

bis hin zum Dolby Surround

System. Dieser Mechanismus ist toll,

denn er richtet sich nicht nur nach

dem eigenen Budget, sondern kann

auch bei einem Umzug problemlos an

die neue Wohnsituation angepasst

werden. Es gibt aber auch durchaus

mehrere Hersteller, die dieses Konzept

anbieten, wie zum Beispiel Yamaha

und Bluesound. Ich lade jeden dazu

ein, sich einfach mal ein Soundsystem

in unserer Filiale anzuhören, denn die

Stereowiedergabe oder gar Dolby

Surround ist einfach ein komplett

anderes Musikerlebnis!

HiFi-Profis

Große Friedberger Straße 23–27

60313 Frankfurt

Telefon (0 69) 92 00 41-0

E-Mail: info@hifi-profis.de

www.hifi-profis.de

Fotos: HiFi-Profis


19

Mit Kabel, Akku oder Bürste?

So finden Sie den passenden Staubsauger

Fotos: dpa, Pixabay

Eigentlich klingt es einfach: Knopf an,

flink durch die Wohnung saugen, und

der Boden ist frei von Krümeln, Staub

und Haaren. Doch Staubsauger ist

nicht gleich Staubsauger – und wer einen

neuen anschaffen möchte, sollte

sich zunächst fragen: Welche Böden

möchte ich eigentlich damit saugen?

Geht es vor allem darum, Staub

und Co von Teppichböden zu entfernen,

eignen sich der Verbraucherzentrale

Bremen zufolge vor allem Kabelstaubsauger.

Akkugeräte seien hingegen

eher für kleinere Bodenflächen

geeignet – und für kurzes Saugen. Dafür

muss man bei ihnen kein langes

Kabel hinter sich herziehen oder dauernd

neue Steckdosen suchen.

Filter für Allergiker

Wer es mit einer Hausstaub­ oder Pollenallergie

zu tun hat, sollte außerdem

auf einen sogenannten HEPA­ oder

einen ULPA­Filter achten. Diese Abluftfilter

halten laut Verbraucherzentrale

Bremen mehr als 99 Prozent aller

Teilchen bis zu einer Größe von 0,3

Mikrometern zurück – und sorgen so

dafür, dass Pollen oder der Kot der

Hausstaubmilbe nicht direkt wieder

mit der Abluft des Gerätes zurück in

die Räume gelangen.

Bürstsauger sind vor allem etwas

für Haustierhalter: Die Geräte sind

meist etwas schwerer und rücken mit

rotierenden Bürsten auch Tierhaaren

auf Teppichen zu Leibe.

Auf Wattzahl achten

Auch ein Kriterium: der Stromverbrauch

der Geräte. Da es anders als

bei Kühlschränken oder Waschmaschinen

derzeit kein EU­Energieeffizienzlabel

für Staubsauger gibt, sollte

man sich beim Kauf eines Gerätes an

der Wattzahl orientieren. Grundsätzlich

gilt: Umso niedriger diese ausfällt,

desto geringer ist auch der Energieverbrauch

des Staubsaugers.

Eine hohe Wattzahl heißt hingegen

nicht automatisch, dass die Saugleistung

eines Gerätes auch besonders

hoch ist, so die Verbraucherschützer:

„Auch Staubsauger mit einer niedrigen

Wattzahl liefern gute Ergebnisse.“ Die

Reinigungsleistung hängt auch vom

Er steht die meiste Zeit unbeachtet in

Abstellkammern und ist doch aus wenigen

Haushalten wirklich wegzudenken:

der Staubsauger, ein treuer Helfer gegen

Krümel. Worauf sollte man beim Kauf achten?

Zusammenwirken von Gerät, Saugrohr,

Düsenkonstruktion und Luftweg ab.

Übrigens: Einen alten, noch funktionierenden

Staubsauger allein mit

Blick auf die Stromrechnung gegen

einen neuen auszutauschen, lohnt

sich eher nicht. Denn richtig viel Geld

könne man den Verbraucherschützern

zufolge auch mit einem besonders

sparsamen Staubsauger nicht sparen.

LYDIA ISHIK AWA IMMOBILIEN GMBH

International Real Estate Consultant Tel: 0 69 / 79 30 10 - info@Lii.de

Geschichten aus dem Makleralltag

Gerne möchten wir Sie in den folgenden Ausgaben mit kurzen Geschichten und

Anekdoten an unseren Erlebnissen als Immobilenmakler teilhaben lassen, um Ihnen dadurch

einen kleinen Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit zu ermöglichen.

Lydia Ishikawa und das Team

Betreuung auch nach der Vermietung

Eines Tages gegen 18 Uhr im Büro. Das Telefon klingelt. Auf der anderen Leitung ein japanischer

Mieter, dem wir vor einigen Monaten eine Wohnung vermittelt haben.

Er ist ganz aufgeregt, denn er hat sich ausgesperrt. Und wäre das nicht schon schlimm genug, sind

sein Koffer und all seine Dokumente in der Wohnung, die er für seinen Flug nach Japan braucht.

Dieser geht natürlich in knapp drei Stunden. Er spricht noch kein Deutsch und weiß nicht weiter.

Wir rufen für ihn selbstverständlich einen Schlüsseldienst an, den wir kennen und sehr schätzen. Er

ist selbst nicht in der Nähe der Wohnung, aber organisiert auf unsere Bitte hin einen Kollegen, der

direkt zur Wohnung fährt.

Wir waren sehr froh zu hören, dass der Mieter seinen Flug noch rechtzeitig bekommen hat.

von Chiho Moreau


Planschen bis in den Herbst

Ein Pool mit Solar- und Luft-Heizung

Noch haben wir Sommerwärme und viel

Sonnenschein – und mancher einen Pool

im Garten. Und der lässt sich auch noch

bis in den Oktober hinein nutzen, wenn es

die Wasserversorgung zulässt – erwärmt

durch die herbstliche Sonne und Luft.

Wie das?

In Deutschland ist das mit dem Wetter

so eine Sache: In manchen Jahren

haben wir ganz viel Frühlings- und

Herbstwitterung, aber wenig echte

Sommerwärme. Für viele Gartenbesitzer

lohnen sich für diese wenigen Tage

daher teure Pools gar nicht. Doch deren

Wasser lässt sich sogar mit

herbstlicher Sonne und schon abgekühlter

Luft erwärmen.

Für größere, fest installierte Pools

bietet sich dafür unter anderem eine

Wärmepumpe an. Sie entzieht der Luft

oder dem Erdreich Wärme, pumpt diese

mit Strom auf ein höheres Temperaturniveau

und überträgt sie auf das

Beckenwasser. Dieser Prozess sei für

Pools schon ab einer Außentemperatur

von circa zwölf Grad möglich, sagt

Ute Wanschura vom Bundesverband

Schwimmbad und Wellness. Die Energiemenge,

die die Wärmepumpe verbraucht,

ist kleiner als die Wärme, die

sie gewinnt: Moderne Modelle schafften

mit einer Kilowattstunde Strom bis

zu fünf Kilowattstunden Wärme,

abhängig von der Außentemperatur.

Beheizen mit Sonnenstrahlen

Eine ebenfalls vergleichsweise energieeffiziente

Alternative ist das Beheizen

des Pools mit Sonnenenergie. „Die

einfachste Lösung sind Kunststoffabsorber,

die es in Form von Matten,

Platten oder Schläuchen gibt“, erklärt

Carsten Körnig vom Bundesverband

Solarwirtschaft. Sie werden im Garten,

auf dem Haus- oder auf dem Garagendach

montiert. Das Poolwasser durchströmt

die Absorber direkt und erwärmt

sich dabei – wie in einem Gartenschlauch,

der in der Sonne liegt,

beschreibt Ute Wanschura. So lassen

sich Temperaturen erreichen, die um

vier bis zehn Kelvin über dem eines unbeheizten

Beckens liegen, was vier bis

zehn Grad Celsius entspricht.

Die zweite Lösung mit Sonnenenergie

sind Kollektoren, wie man sie

auch für das Beheizen des Gebäudes

vom Hausdach kennt, in dem Fall aber

Poolbau und Auflagen

Becken mit einem Volumen von

bis zu 100 Kubikmetern brauchen

in den meisten Fällen keine Baugenehmigung,

wenn sie etwa eine Nebenanlage

zu einem Wohngebäude

sind. Es kann aber Ausnahmen in

den Details und baurechtliche Vorschriften

geben. Und: Aufgrund der

immer wieder vorkommenden Trockenzeiten

wie in diesem Jahr untersagen

manche Städte und Kommunen

inzwischen zeitweise im

Sommer das Befüllen der Pools in

Privatgärten – oder rufen zumindest

dazu auf, Wasser zu sparen.

in der Nähe des Pools aufgebaut werden.

Durch sie fließt kein Badewasser

wie bei den Solarabsorbern, sondern

eine frostsichere Wärmeträgerflüssigkeit,

die aber ebenfalls von der Sonne

erwärmt wird. Ein Wärmetauscher

überträgt die erzeugte Wärme auf das

Wasser.

Die Hausheizung mitnutzen

Die Alternative dazu ist, direkt die Solarthermieanlage

für das Haus auch

für den Pool zu nutzen – und zwar deren

Überschüsse. Darauf weist der

VdZ Spitzenverband der Gebäudetechnik

hin. Die über Solarkollektoren gewonnene

Energie wird in einem Wärmespeicher

zwischengelagert und je

nach Bedarf für Heizung und Warmwasser

bereitgestellt. In den warmen

Monaten ist die Ausbeute an Sonnenenergie

besonders hoch, der Wärmebedarf

im Haus aber eher gering.

Pool-Expertin Ute Wanschura

empfiehlt diese Integration der Poolheizung

in die Hausheizung. „Das ist

meist die effizientere Variante, da hier

alle Komponenten miteinander vernetzt

sind und abgestimmt aufeinander

arbeiten.“ Die Steuerung der

Poolheizung könne aber auch manuell

erfolgen. Damit das Wasser im Pool

dann möglichst lange warm bleibt, ist

ein Dach für das Becken nötig. Damit

lasse sich der Energiebedarf für die

Poolerwärmung um bis zu 80 Prozent

senken, so Wanschura.

Fotos: dpa


21

Stromverschwendern auf die Schliche kommen

Energiekostenmesser zeigt Geräteverbrauch an

Fotos: dpa, ©MarkRademaker - stock.adobe.com

Energiekostenmessgeräte zeigen dem

Verbraucher, wie viel Leistung Geräte

aus der Steckdose ziehen. Das hilft, Kosten

zu sparen.

Elektrogeräte verbrauchen viel Strom

– aber wie viel verbrauchen sie im Vergleich?

Wer das wissen will, kann dies

einfach mit einem Energiekostenmessgerät

(EKM) prüfen und das Ergebnis

mit energieeffizienten Modellen

aus dem Handel vergleichen. Darauf

weist die Verbraucherzentrale

Nordrhein-Westfalen hin. Die Geräte

lassen sich kostenlos in den Beratungsstellen

der Verbraucherzentrale

leihen, es gibt sie aber auch preisgünstig

zu kaufen. Für den Hausgebrauch

sind alle im Handel erhältlichen Energiekostenmessgeräte

(EKM) geeignet.

Das ist das Ergebnis des aktuellen

Tests des Fachmagazins C‘t (Ausgabe

17/2022).

Wer Stromverschwendern unter

den Hausgeräten auf die Schliche

kommen will, muss nur etwa zehn

Euro investieren. Alle getesteten Geräte

im Kostenrahmen von 10 bis 49

Euro zeigten gegenüber dem Referenzgerät

aus dem Labor nur geringe

Abweichungen, besonders bei höheren

Lasten ab 20 Watt, so C‘t. Beim

Kauf sollte lediglich darauf geachtet

werden, dass ein Gerät auch un -

abhängig von einem bestimmten

Smarthome-System verwendet werden

kann.

Ganz ohne Messgerät lassen sich

ausgeschaltete Geräte prüfen: Sie verbrauchen

weiterhin Strom, wenn sich

das Netzteil warm anfühlt. Tisch- und

Stehlampen, Laptops und andere

ungenutzte Gerät deshalb vorsichtshalber

gleich nach dem Gebrauch von

der Stromversorgung trennen.

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22 Anzeigen-Sonderveröffentlichung

So kann die Familie eine Immobilie steuerfrei erben

Wer direkt selbst einzieht, spart die Erbschaftssteuer

Wer erbt, muss das Finanzamt informieren

hat, können Angehörige das Haus un-

erklärt Eberhard Rott, Fachanwalt für

fen Erben auch später einziehen –

– und Erbschaftssteuer zahlen, wenn Frei-

ter Umständen steuerfrei erben. Das

Erbrecht und Fachanwalt für Steuer-

etwa wenn das Haus noch renoviert

beträge ausgeschöpft sind. Partner und

ist möglich, wenn Ehepartner, einge-

recht. Die Erben dürfen die Immobilie

werden muss. Kommt es durch die Be-

Kinder des Erblassers können unter Um-

tragene Lebenspartner oder die Kinder

in dieser Zeit jedoch nicht verkaufen.

seitigung eines gravierenden Mangels

ständen ein Haus aber steuerfrei erben.

das Wohnhaus innerhalb von sechs

Denn sonst müssten sie rückwirkend

zu einer zeitlichen Verzögerung, steht

Monaten selbst nutzen, entschied der

Erbschaftsteuer auf das Haus zahlen.

dies der unverzüglichen Selbstnut-

Erben können ein Wohnhaus steuer-

Bundesfinanzhof (BFH) in einem Urteil

Das gilt jedenfalls, wenn der persön­

zung nicht entgegen, entschied der

begünstigt erhalten. Befindet sich im

(Az.: II R 37/16). Dafür müssen die Er-

liche Freibetrag des Erben inklusive

BFH in einem anderen Urteil (Az.: II R

Nachlass eines Erblassers eine Immo-

ben in das Haus einziehen und min-

dem Steuerwert des Hauses über-

46/19). Vorausgesetzt, der Erbe för-

bilie, die der Erblasser selbst bewohnt

destens zehn Jahre lang dort wohnen,

schritten wird. In Ausnahmefällen dür-

dert den Baufortschritt angemessen.

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noch renoviert werden

muss, dürfen die Erben

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auch später einziehen.

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einziehen und mindestens

zehn Jahre dort wohnen.

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Frankfurter Neue Presse . Höchster Kreisblatt .

Taunus Zeitung | Frankfurter Rundschau |

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung vom 14. September 2022 l RheinMainMedia GmbH

(RMM) . Waldstraße 226 . 63071 Offenbach (zugleich ladungsfähige Anschrift der im

Impressum genannten Verantwortlichen und Vertretungsberechtigten) l Veröffentlicht

in Aboauflage: Frankfurter Neue Presse . Höchster Kreisblatt . Taunus Zeitung l

Frankfurter Rundschau l F.A.Z. Rhein-Main l Geschäftsführer: Achim Pflüger (RMM)

l Projektleitung: Michael Nungässer (RMM) . Telefon: (069) 75 01-41 79 . michael.

nungaesser@rmm.de l Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Bernd Buchterkirch

(RMM) l Texte/Fotos: Content & Design (RMM) – Nita Purohit . dpa (Katja Fischer,

Simone A. Mayer, Sabine Meuter) . Beiträge und Bilder der einzelnen Unternehmen l

Titelfotos: dpa, Pixabay, VZ NRW/adpic, ©Alphaspirit - stock.adobe.com l Layout:

Content & Design (RMM) – Silke Kahrmann l Druck: Westdeutsche Verlags- und

Druckerei GmbH . Kurhessenstraße 4–6 . 64546 Mörfelden-Walldorf l Weitere

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