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18. September 2022

- Stadt Graz will Kernstockwarte übernehmen - Neue SP-Chefin Doris Kampus im Interview - Aufnahme-Stopp bei der mobilen Betreuung in GU - Die Platte wird barrierefrei - Grazer Lendwiese wird jetzt verbaut - In Graz-Weinzödl sollen tausend Bäume fallen

- Stadt Graz will Kernstockwarte übernehmen
- Neue SP-Chefin Doris Kampus im Interview
- Aufnahme-Stopp bei der mobilen Betreuung in GU
- Die Platte wird barrierefrei
- Grazer Lendwiese wird jetzt verbaut
- In Graz-Weinzödl sollen tausend Bäume fallen

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18. SEPTEMBER 2022, AUSGABE 38

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Areal der WKO Steiermark

freier Eintritt

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Partei aufbauen

Doris Kampus

übernahm die

Grazer SPÖ von

Michael Ehmann –

mit durchaus ambitioniertem

Ziel:

Sie will Bürgermeisterin

werden.

SEITE 6

Wiese verbauen

Acht Jahre nach

dem Abriss der

Eros Bar wird die

Wiese östlich des

Lendplatzes jetzt

verbaut. 29 Wohnungen

mit Tiefgarage

kommen.

SEITEN 10/11

Naherholungsgebiet soll gesichert werden:

Stadt will Wege um

die Kernstockwarte

übernehmen

WOCHINZ, DRECHSLER, KK

Ausflugsziel. Die Immobilienabteilung der Stadt Graz verhandelt gerade mit den Eigentümern über Pachtung

bzw. Kauf der Wege, die zur Eggenberger Kernstockwarte führen. Zuletzt wurde der Zugang oft versperrt. SEITEN 4/5

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2 die seite zwei

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Grazer Frauen

übernehmen

das Ruder

W

eibliche Führungskräfte

sind in Österreich

bekanntlich immer

noch die Ausnahme. Nur 9,8

Prozent der Bürgermeister

sind Frauen. In Graz sieht die

Sache ganz anders aus: Seit

dieser Woche besteht die

komplette Regierungskoalition

aus Frauen. Denn neben

Bürgermeisterin Elke Kahr

und Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner hat

Landesrätin Doris Kampus

am Chefsessel der SPÖ Platz

genommen. Aber nicht nur in

der Politik, auch in Gesellschaft

und Kultur sind Frauen

am Ruder: Oper, Schauspielhaus,

Kunsthaus und steirischer

herbst stehen unter

weiblicher Leitung, auch die

(ebenfalls weiblichen)

Nachfolgerinnen stehen

teilweise bereits fest. Auch die

leitenden Funktionen bei der

Holding werden ab sofort mit

mindestens 50 Prozent

Frauenanteil besetzt. Dies ist

eine Vorgabe der (ebenfalls

weiblichen) Aufsichtsrätin

Lisa Rücker. Mit dieser

Entwicklung sind wir zumindest

österreichweit ganz vorne

mit dabei, da kann keiner

meckern. Natürlich geht es

nicht nur ums Geschlecht,

sondern auch um Qualität,

und natürlich kann es sich

lediglich um eine statistische

Zufälligkeit handeln, trotzdem

wird hier in Zeiten einer rein

männerdominierten Präsidentschaftswahl

ein kleines

Ausrufezeichen gesetzt.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Michael Buchinger

Der Entertainer

ist kein

besonderer Fan

von üppigem

Frühstück.

Früher reichte

ihm jede Menge

Kaffee. Heute

hat er sich

angewöhnt, ein

wenig Gesundes

zu snacken.


DOMINIK PICHLER

Der beliebte Autor, Kabarettist und Social-Media-Star erzählt von seinem

Hass auf die Gesellschaft, Vorurteilen und künftigen Projekten.

Was kommt bei Ihnen so auf den Frühstücksteller?

Mit mir und dem Frühstück ist es eine lange Geschichte.

Meine Mutter meinte immer, ich müsste

frühstücken. Daher habe ich es irgendwann eingesehen.

Weil ich jetzt so ein kleines sportliches

Mäuschen bin, esse ich so was wie Skyr oder Cottage

Cheese – ich weiß, das ist ein unsexy Frühstück.

Und: natürlich literweise Kaffee.

Sie waren diese Woche aufgrund Ihrer Tour

in Graz. Was gefällt Ihnen an der Stadt?

Graz ist super, eine Studentenstadt – viele junge

Leute tummeln sich hier. Ich bin immer gerne da.

Es hat dieses Stadtfeeling, obwohl es recht klein ist.

Und man ist im grünen Herzen Österreichs. Ich verbringe

recht viel Zeit auf der Teichalm, und wenn

ich länger dort bin, bin ich auch immer mal in Graz.

Wo nehmen Sie Ihre Inspiration für Ihr Programm

„Ein bisschen Hass muss sein“ her?

Das mit dem Hass ist natürlich der „Kabarett-Filter“,

wenn ich beim Schreiben bin. Grundsätzlich bin

ich ein sehr umgänglicher Mensch. Wenn ich weiß,

ich muss etwas Lustiges abliefern, mache ich mir

Gedanken über diese Themen – Hass ist so ein bissi

mein Ding.

Sie werden im Oktober 30: Eher Graus für Sie

oder okay damit?

Grundsätzlich freue ich mich. Ich finde es spannend,

wie sich Dinge weiterentwickeln. Ich hab

nicht den Eindruck, dass ich jetzt unbedingt „erwachsen“

werden muss, aber ich bin solider geworden,

weil ich lange gesund bleiben will.

Mussten Sie Anfeindungen aufgrund Ihrer

sexuellen Orientierung erfahren?

Auf jeden Fall, in der Schule war es nicht leicht, in

den frühen 2000ern. Mit circa 15 hab ich das Ruder

herumgerissen, auch durch meinen YT-Kanal. An

dieser Stelle muss ich meine starke Community loben,

die mich immer verteidigt. Ich muss heute keine

Kriege mehr kämpfen.

Was wünschen Sie sich persönlich?

Wenn die Leute mich irgendwann als ein bisserl

mehr als „nur“ einen Influencer sehen, wäre das

cool. Weil ich auch andere Dinge mache. Es wäre

fein, ein bissi mehr im Mainstream anzukommen.

Worauf darf man sich in Zukunft freuen,

welche Projekte gibt’s aktuell bei Ihnen?

Ich bin jetzt öfter im Fernsehen, ploppe hier und da

in manchen Sendungen auf. Ein neues Buch ist in

Planung. Der Podcast mit Thomas Brezina wird erweitert.

Es gibt einige Dinge, die uns noch erwarten!

LIA REMSCHNIG

Michael Buchinger wurde am 21. Oktober 1992 in

Wien geboren. Nach einem Studium der Theater-,

Film- und Medienwissenschaften sowie Englisch

und American Studies begann er vor rund 15 Jahren,

Youtube-Videos online zu stellen, die ihn zu

einem der bekanntesten Influencer des Landes

machen sollten. Buchinger arbeitet heute als Autor,

Kabarettist, Kolumnist, Influencer und Podcaster

und lebt mit seinem Partner Dominik in Wien.


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graz

4 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Kernstockwarte in Eggenberg:

Die Stadt Graz strahlt vor allem durch

ihre Menschen und Bediensteten.“

Bei der Strahlkraft der Stadt gehe es nicht darum,

ob ein Gebäude mehr oder weniger beleuchtet wird, so Bürgermeisterin

Elke Kahr zu den Energiesparmaßnahmen. SCHERIAU

Stadt will nächstes

A. Fink, Bürgermeisterin E. Kahr

und E. Seiler (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER

Das Sozialamt

ist für Sie da

■ Das Sozialamt der Stadt

Graz unterstützt Menschen

in schwierigen Lebenslagen.

Zur Information wurden

nun die Servicenummer

0 316/872 6344 sowie die E-

Mail-Adresse sozialberatung@

stadt.graz.at eingerichtet.

Hier können sich alle erwachsenen

Grazer Rat und

Hilfe holen. Ganz neu ist dabei

die Erstberatungsstelle,

die Information und Kurzberatung

anbietet.

Dernoscheg, Werle, Kopfsguter, L.

Weinhandl und Gruber (v. l.). HOFMANN

Jubiläum: 20

Jahre Planorama

■ Martin Gruber und Thomas

Kopfsguter kamen aufgrund

ihres Architektur-Studiums

nach Graz, diese Woche

– am 15. September – feierten

sie mit ihrem Architekturbüro

„Planorama“ im Lendloft das

20-jährige Jubiläum. Als Gäste

begrüßten sie unter anderen

WKO-Direktor Karl-Heinz

Dernoscheg, Stadtbaudirektion-Leiter

Betram Werle und

Immo-Fachgruppenleiter Gerald

Gollenz.

Die Wege rund um die Kernstockwarte sind häufig versperrt. Die Stadt überlegt jetzt, sie zu pachten oder zu kaufen. WOCHINZ (2)

derGrazer

Was sind Ihre liebsten Ausflugsziele?

„Mariagrün, bei

der Kirche zum

Hl. Sankt Michael

kann man

schön spazieren

gehen.“

Wolfgang

Uranitsch, 67,

Künstler

„Den Schöckl

mag ich, die

Auwiesen auch.

Eigentlich alles,

wo man mit

dem Rad hinkommt.“

Mirna Čobanović,

22, Studentin

„Der Schöckl ist

schön ... so viel

anderes fällt

mir gar nicht

ein, was noch

sehenswert

wäre.“

Peter Gries, 52,

selbstständig

Blitzumfrage

„Wir fahren

gerne nach Stübing,

auch zum

Hilmteich. Man

kann vielerorts

schön wandern.“

Gudrun Reiter, 63,

Ärztin

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Auf die Schnelle

fällt mir jetzt

gar nicht so viel

ein – eigentlich

bin ich lieber in

der Stadt unterwegs.“

Wilson Rijo, 29,

Koch


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

FHJ, STREET VIEW

Erfolg in der Formula Student

Das Racing Team der FH Joanneum durfte

sich in seiner ersten Saison über den Gesamtsieg

und sechs Stockerlplätze freuen.

Gefährliche Verfolgungsjagd

Aufgrund fehlenden Führerscheins floh

ein 59-Jähriger vor der Polizei, gefährdete

Passanten und raste ins Gerichtsgebäude.

FLOP


Ausflugsziel übernehmen

NAHERHOLUNG. Nach Burgruine Gösting, Lustbühel und Co werden von der städtischen Immobilienabteilung

aktuell auch Verhandlungen geführt, die Wege um die Kernstockwarte zu pachten oder zu kaufen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

In den letzten Jahren wurde der

Zugangsweg zur Kernstockwarte

von den Eigentümern

der umliegenden Liegenschaften

mit Ketten, Seilen, Drähten und

dergleichen versperrt. Das sorgte

immer wieder für Aufregung, seitens

der GBG wurden sogar teilweise

Maßnahmen gesetzt: etwa

ein Rechtsanwaltsbrief, in dem

die Unterlassung der Behinderungen

eingefordert wurde.

Jetzt kam aber Bewegung in

die ganze Sache: „Von einer Klage

haben wir bisher abgesehen,

da in den letzten Monaten die Eigentümer

signalisiert hatten, eine

Verpachtung bzw. eventuell den

Verkauf der Liegenschaft anzustreben“,

so Stadtrat Manfred Eber

von der KPÖ, der auch bestätigt:

„Die Immobilienabteilung wurde

beauftragt, Verhandlungen mit

dem Eigentümer zu führen.“ Ein

Ergebnis ist noch ausstehend, seitens

der Stadt gebe es aber Interesse,

das beliebte Ausflugsziel als

Naherholungsgebiet zu sichern.

Status quo in Gösting

Ähnlich ist es zuletzt ja auch bei einigen

anderen beliebten Ausflugszielen

passiert. Rund um die Burgruine

Gösting ist man bekanntlich

gerade mitten in den Arbeiten. Die

Gemäuer werden von der GBG auf

ihre Stabilität überprüft, um die

Sicherheit der Besucher garantieren

zu können. Insgesamt werden

130.000 Euro investiert. Dass das

Areal heuer noch der Öffentlichkeit

zur Gänze zugänglich gemacht

werden kann, ist eher unwahrscheinlich.

Am Nationalfeiertag

am 26. Oktober gibt es zumindest

erstmals wieder die Möglichkeit,

die Burgruine mit einem Fremdenführer

zu besichtigen. Weitere

geführte Touren sind geplant.

Ab dem nächsten Jahr übernimmt

die GBG auch das Areal

rund ums Schloss Lustbühel, das

seit 2002 verpachtet war, wieder

selbst („der Grazer“ berichtete).

Außerdem wurde am Thalersee,

der zu einem Drittel der Stadt

Graz gehört, erst kürzlich das

neu gebaute Waldcafé inklusive

Bootsverleih und Co eröffnet.

Umbenennung

Zurück zur Kernstockwarte. Wenn

man den Namen Kernstock hört,

ist auch der Ruf nach Umbenennung

meist nicht weit. Erst im

letzten Jahr (vor der Wahl) forderte

die KPÖ die Umbenennung des

Kernstockwegs am Plabutsch, unweit

der Warte. Würde eine Übernahme

durch die Stadt Graz also

auch einen neuen Namen bedeuten?

„Momentan gibt es mit den

Teuerungen viel wichtigere Probleme.

Das ist derzeit kein Thema“,

heißt es aus dem Büro des Stadtrats,

aber auch mit dem Nachsatz:

„Das heißt nicht, dass es nicht

Thema werden könnte.“


Kernstockwarte

Die Eggenberger Kernstockwarte

befindet sich auf der Hubertushöhe,

einem 562 Meter hohen

Vorberg des Plabutsch. Sie wurde

1928/29 vom Eggenberger

Verschönerungsverein gebaut

und durch Spendengelder der

Eggenberger Bürger finanziert.

Baumeister war Stadtbaumeister

Franz Spath. Die Plattform des

aus Bruchsteinen gefertigten und

innen hohlen Rundbaus ist über

eine gewundene Außentreppe

mit Eisengeländer erreichbar.

Während des Zweiten Weltkriegs

diente der Hohlraum, der über

eine Leiter zugänglich ist, als Abhörstation.

Die Warte wurde nach

dem umstrittenen deutschnationalen

Dichter Ottokar Kernstock,

vom dem auch das „Hakenkreuzlied“

stammt, benannt. Sie steht

unter Denkmalschutz.

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Samstag, 8. Oktober 2022

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Mi, 9. November 2022

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Fr, 11. November 2022

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6 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Raus aus der

Stadt – raus in

die Natur

R

und ein Viertel des Grazer

Stadtgebiets ist

versiegelt. In manchen

Bezirken – etwa in Gries, Lend

oder der Inneren Stadt – sind

es sogar zwischen 55 und 60

Prozent. Gleichzeitig zeichnet

sich seit Jahren ein Trend zu

immer kleineren Wohnungen

ab. Klar, dass man da einmal

raus muss: raus aus den

eigenen vier Wänden, raus

aus der verbauten City – raus

in die Natur. In Graz stehen

dafür pro Einwohner etwas

mehr als zehn Quadratmeter

Freizeitflächen zur Verfügung.

Besonders weit kann man

sich die Füße da nicht

vertreten – oder man steigt

den anderen fast 300.000

Einwohnern auf die Füße. Die

Stadt ist deshalb gut beraten,

weitere Flächen für das Wohl

ihrer Bewohner zu sichern

(siehe Seiten 4/5). Denn der

Bedarf wird in den nächsten

Jahren unweigerlich noch

weiter steigen: Nicht nur, dass

es immer mehr Grazer, dafür

immer weniger Grünflächen

gibt. Wenn es mit Teuerungen,

Personalmangel,

Pandemie, Energie- und sonstigen

Krisen so weitergeht,

wird die Erholung eine noch

wichtigere Rolle spielen und

spielen müssen. Viele stoßen

jetzt schon an die Grenzen

der Belastbarkeit. Ein

Nachmittag in der Natur, ein

gemütlicher Spaziergang oder

eine schöne Aussicht kann da

eine ganz neue Perspektive

auf Probleme liefern.

„Ich will Grazer

Bürgermeisterin

werden“

IM GESPRÄCH. Landesrätin Doris Kampus wurde zur neuen Vorsitzenden der

Grazer SPÖ gewählt und erklärt u. a., wie sie Bürgermeisterin werden will.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Sie haben bei Ihrer Wahl zur

SP-Chefin angekündigt, die

Sozialdemokraten in zehn

Jahren zur Nummer eins in Graz

machen zu wollen. Wie soll das

funktionieren?

Doris Kampus: Das wird ein

langer, harter Weg sein. Ich will die

SPÖ in der Mitte positionieren und

Bürgermeisterin werden. Wir sind

in Graz derzeit stark mit dem Sozialen

beschäftigt, das ist auch wichtig.

Aber Graz ist mehr. Es muss uns

auch wieder wichtig sein, mit der

Wirtschaft und der Bildung stärker

in Kontakt zu kommen. Das ist mir

ein wirkliches Anliegen.

Und sollten Sie bei der nächsten

Wahl 2026 den Einzug in den

Stadtsenat verfehlen?

Kampus: Dann werde ich

selbstverständlich im Amt bleiben,

wenn die Partei das möchte.

Ich bin niemand, der davonrennt,

wenn es schwierig wird. Ich lege

die Funktion längerfristig an.

Wie stehen Sie denn persönlich

zur Koalitionsbeteiligung der SPÖ

in Graz? Landes- und Stadtpartei

waren sich in diesem Punkt ja nicht

unbedingt einig.

Kampus: Ich habe ein ausgezeichnetes

Verhältnis zu Anton

Lang und bin jetzt eben auch im

Team mit Michael Ehmann, der

ja bis 2023 Klubobmann bleibt.

Wir sind in einer großen Parteienfamilie,

da muss man sich gegenseitig

helfen und an einem Strang

ziehen.

Jetzt sind Sie sowohl in der Stadt als

auch im Land in Regierungskoalitionen

und an diese auch gebunden.

Das wird unweigerlich zu Interessenskonflikten

führen. Sehen Sie da

keine Unvereinbarkeit?

Doris

Kampus

ist ab

sofort

nicht nur

Landesrätin,

sondern

auch

Grazer

SP-Chefin.

Sie möchte

ihre

Sozialdemokraten

über die

Mitte

zurück an

die Spitze

führen.

DRECHSLER

Kampus: Das ist eine sehr berechtigte

Frage, aber ich glaube,

dass alle Probleme, die die Menschen

heute haben, mit den Teuerungen,

hohen Mieten, Strom,

Gas und so weiter, alle Ebenen

betreffen. Sowohl Bund, Land als

auch Stadt müssen da zusammenhalten.

Aber Sie werden dennoch in die Situation

kommen, in der die Stadt A

sagt und das Land B. Wie werden

Sie damit umgehen?

Kampus: Dann werde ich mit

all meinem Verantwortungsgefühl

hoffentlich das Richtige tun.

Das operative Tagesgeschäft wird

aber nicht von mir, sondern vom

Klubobmann erledigt. Bis 2023 ist

das Michi Ehmann, dann folgt

voraussichtlich Daniela Schlüsselberger.

Aber ich werde mit

Experten reden und mit meinen

Teams diskutieren. Diese Doppelfunktion

wird möglich sein.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.407 (Der

Grazer, wö, ÖAK 1HJ 2022). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

735.000 Euro für 14 Schulen

HILFREICH. Über die bundesweite Aktion „100 Schulen – 1000 Chancen“

erhalten auch 14 Grazer Bildungseinrichtungen finanzielle Unterstützung.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Bundesregierung hat

im Regierungsübereinkommen

verankert,

Schulen mit besonderen Herausforderungen

im Rahmen des

Projektes „100 Schulen – 1000

Chancen“ zu unterstützen. In

Graz kommen 14 Pflichtschulen

in den Genuss dieser speziellen

Förderungen in der Höhe von

insgesamt 735.000 Euro.

Mit dem Geld wird unter anderem

ein Pausenraum neu

gestaltet, eine Klasse mit iPads

ausgestattet, Musikinstrumente

angeschafft und vieles mehr. Um

welche Schulen es sich handelt,

darf laut Ministerium vorerst

nicht bekannt gegeben werden.

Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner

ist erfreut: „Meine Vision

ist es, dass Graz eine Stadt ist, in

Schulen mit speziellen Herausforderungen werden mit maßgeschneiderten

Projekten gezielt unterstützt. Stadtrat Kurt Hohensinner zeigt sich erfreut.STADT GRAZ

der alle Kinder ihre Talente und

Stärken bestmöglich entfalten

können. Alle Projekte, die damit

realisiert werden können, schaffen

einen wesentlichen Mehrwert

für die einzelnen Schulstandorte

und sind eine sehr gute Ergänzung

zu unseren städtischen Aktivitäten,

um unseren Bildungsstandort

nachhaltig zu stärken.“

Degot ist mit ihrem Programm

2022 überaus aktuell. CLARA WILDBERGER

steirischer herbst

zieht in den Krieg

■ Am 22. September beginnt

bereits der steirische herbst

2022. Die Eröffnung findet am

Grazer Hauptplatz statt. Die

Rede wird Intendantin Ekaterina

Degot halten, die dem

herbst den Titel „Krieg in der

Ferne“ gegeben hat. Damit

wird Krieg sowohl in weiter

Ferne, aber auch in unmittelbarer

Nähe künstlerisch aufgearbeitet.

Das umfangreiche

herbst-Programm läuft bis 16.

Oktober. Programmdetails:

www.steirischerherbst.at/de

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8 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Die Graz Linien verdichten den

Öffi-Takt zur VS Andritz. LUPI SPUMA

Andritz: Takt der

Öffis verdichtet

■ Nach zwei Jahren Bauzeit

wurde die neue Volksschule

Andritz im Sommer fertiggestellt,

zwölf Klassen zogen mit

Beginn des neuen Schuljahrs

schon ein. Bisher wurde der

Standort Andritz von der Regionalbuslinie

240 im 30-Minuten-Takt

bedient, seit Schulbeginn

wurde der Takt bereits

verdichtet, bis Ende 2022 folgt

eine zusätzliche Evaluierung,

um sicherzustellen, dass der

Fahrplan den Bedarf deckt.

Gloria Hole (r.) mit Center-

Managerin Edith Münzer

MURPARK

Murpark: Mode

trifft Diversität

■ Traditionsgemäß wurden

im Murpark Anfang September

die Herbstlooks und Styles

der Saison gezeigt. Das Motto

dieses Jahr: Diversity. Perfekt

passend dazu brachte die Grazer

Dragqueen Gloria Hole

Star-Flair auf den Laufsteg,

ebenso wie Fred Owusu, der

bei Starmania 2021 den starken

zweiten Platz belegt hatte.

Damit stand erfolgreichen Fashion

Shows vergangenes Wochenende

nichts im Wege.

Personalnot spitzt sich zu:

Aufnahme-Stopp in

der mobilen Pflege

Personalmangel bei Gesundheitsdienstleistern lässt es immer öfter vorkommen, dass kurzfristig keine neuen Betreuungsfälle,

etwa in der mobilen Pflege, angenommen werden können. Notfälle könne man aber abdecken. GETTY

AUFREGUNG. Wegen Personalnot können etwa in Feldkirchen in der mobilen

Pflege keine neuen Betreuungsfälle angenommen werden. Die FPÖ

schlägt Alarm, Volkshilfe und Land Steiermark arbeiten an einer Lösung.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Es war das große Thema der

vergangenen Woche in Graz

und der ganzen Steiermark:

Im Bereich der Elementarpädagogik

herrscht akuter Personalmangel,

teilweise mussten Gruppen

schließen, viele Familien

machen sich zunehmend Sorgen.

Nun schlägt die FPÖ aber

noch in einem anderen Bereich

Alarm, bei dem schon länger vor

Personalnot gewarnt wird: „Im

Gemeinderat wurde ein Brief

vorgelesen, wonach die Volkshilfe

in der Hauskrankenpflege keine

neuen Betreuungsfälle mehr

annehmen kann – praktisch im

gesamten Grazer Süden. Da ist

uns die Kinnlade nach unten

gefallen“, berichtet Stefan Hermann,

FPÖ-Vizebürgermeister

in Feldkirchen bei Graz. „Die bekannt

gewordenen Einstellungen

von Neuaufnahmen seitens der

Volkshilfe im gesamten Grazer

Süden sind ein herber Schlag für

alle Betroffenen“, meldete sich

auch FPÖ-Klubobmann Mario

Kunasek rasch zu Wort. Landespolitik

und Trägerorganisationen

seien dementsprechend aufgerufen,

„umgehend Maßnahmen gegen

den Personalnotstand in die

Wege zu leiten“.

Nur kurzzeitig

Was also steckt hinter diesem

„Aufnahmestopp“? Grundsätzlich

werden, so berichtet Volkshilfe-Geschäftsführerin

Brigitte

Schafarik, in Feldkirchen und

anderen Gemeinden Hauskrankenpflege

und mobile Pflegeund

Betreuungsdienste von zwei

Trägern, der Volkshilfe und dem

Roten Kreuz, angeboten. „Und ja,

derzeit haben wir leider die Situation,

dass wir in den nächsten

Wochen aus heutiger Sicht keine

Neuaufnahmen machen können“,

berichtet sie. Grund sei tatsächlich

ein aktueller Personalengpass, der

sich aus Krankenständen und der

ohnehin dünnen Personaldecke

ergibt. „Grundsätzlich kommt so

was aber immer wieder vor und ist

ein normaler Vorgang, bei dem die

Gemeinde informiert wird, falls

Bürger sich mit Fragen an sie wenden“,

so Schafarik. Normalerweise

würden sich die Träger gegenseitig

entlasten, aktuell seien aber beide

personell zu stark gefordert. Aber:

„Unsere Mitarbeiter sind sehr engagiert

– und wenn es eine Notsituation

gibt und dringender Bedarf

besteht, finden wir sicher eine

Lösung. Wir haben bisher immer

eine gefunden.“ Ohnehin werde

man aus heutiger Sicht schon Anfang

Oktober wieder neue Betreuungsfälle

annehmen können.

Die Volkshilfe-Geschäftsführerin

hält aber fest: „Richtig ist, dass

sich Situationen wie diese – wie

bei allen anderen Gesundheitsdiensteanbietern

in der Steiermark

– häufen, weil es in der

Steiermark insgesamt deutlich weniger

Pflegepersonen gibt als notwendig

wären, um alle vorgesehenen

Gesundheitsdienste in vollem

Umfang anzubieten. Das Problem

ist seit Jahren bekannt.“ Man sei im

Austausch mit der Landespolitik,

um eine konstruktive Lösung des

Personalproblems zu finden.


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Hier beim Plattenkreuz in Mariatrost wird im Oktober auch eine physische

Haltestelle für das Sammeltaxi GUSTmobil eingerichtet. KK (2)

Mehr Inklusion auf der

Platte: Sammeltaxis

TOP. Auch mit Rollstuhl, Gehstöcken oder Kinderwagen

kommt man bald leichter zum Plattenkreuz.

Mehrere tausend Euro kostete die Entfernung dieser Beschmierungen an

der Stefanienwarte durch die GBG. Jährlich sind es rund 100.000 Euro. KK

Stefanienwarte von

Vandalen beschmiert

ÄRGERLICH. Tausende Euro kostete die Entfernung

eines Graffito auf der Stefanienwarte.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Platte ist für viele Grazer

ein beliebtes Ausflugsgebiet.

Zuletzt war dieses

aber vor allem all jenen vorbehalten,

die gut zu Fuß unterwegs

sind. Ältere Personen, Menschen

mit Behinderungen, aber auch

Eltern mit Kinderwägen hatten

es schwer. Denn öffentliche Verkehrsmittel

gibt es keine in dem

Bereich. Die wenigen seit Jahren

tolerierten „Parkplätze“ am

Waldrand – etwa am Plattensteig

– wurden durch Baumstämme

blockiert, nachdem ein Anrainer

eine Anzeige eingebracht hatte.

Jetzt wurde aber eine Lösung

gefunden. Straßenamt, Holding

Graz und Bezirksrat haben eine

Kooperation mit GUSTmobil

gestartet: Im Oktober wird ein

Haltepunkt beim „Plattenkreuz“

mit einer Infotafel gekennzeichnet.

Personen mit Mobilitätseinschränkungen

können sich dann

von diesem Sammeltaxi auf die

Platte bringen und dort wieder

abholen lassen. „Ich freue mich

sehr darüber, dass es einfacher

wird, vom Plattenkreuz aus kleine

Erholungsausflüge zu machen.

Sei es mit Gehstöcken, mit Kinderwägen,

mit Rollstuhl: Die Tafel

fürs Sammeltaxi wird für alle

gut sichtbar aufgestellt und ist ein

deutliches Signal für mehr Inklusion

im öffentlichen Raum“, so

Bezirksvorsteherin Astrid Wlach.

Basilika Mariatrost

Eine zweite Tafel wird am Kirchberg

bei der Basilika in Mariatrost

angebracht, denn dort gibt

es ein ähnliches Problem: Bis

zum Kirchberg fährt die Straßenbahnlinie

1, zur Basilika führen

aber entweder 216 Stufen oder

die steile Kirchbergstraße. Einen

virtuellen Haltepunkt gab

es zwar bereits, gerade ältere

Menschen gehören oft aber auch

nicht unbedingt zu regelmäßigen

App-Nutzern. Ebenfalls im

Oktober wird es nun also auch

eine physische Markierung (am

Standort am Bild unten) geben.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Seit Juni wird die Stefanienwarte

auf der Platte in Mariatrost

von den WC-Reinigern

der GBG an Samstagen, Sonntagen

und Feiertagen aufgesperrt.

So auch am Samstag letzte Woche

– da war noch alles in Ordnung.

Am Sonntag tauchte dann

ein riesiger Schriftzug direkt beim

Eingang im Inneren der Warte

sowie an den Außenmauern auf.

„Swaidy“ war darauf zu lesen.

Günter Riegler, Vorstandsvorsitzender

des Grazer Alpenvereins,

forderte den für die GBG

zuständigen Stadtrat Manfred

Eber deshalb auf, die Reinigung

der erst vor wenigen Jahren hergerichteten

Warte so schnell wie

möglich in Angriff zu nehmen.

Am Freitag konnte man dann

schon einen Haken daruntersetzen.

Die Graffiti-Truppe konnte

die Hinterlassenschaften der

Vandalen mit einem speziellen

Reinigungsgerät entfernen, eine

Restauration oder ein neuer

Anstrich der denkmalgeschützten

Warte war glücklicherweise

nicht notwendig. Kostenpunkt

trotzdem: „Einige tausend Euro“,

wie GBG-Chef Günter Hirner

bestätigt.

Immer mehr Vandalen

Insgesamt gehen pro Jahr inzwischen

rund 100.000 Euro für Vandalismusschäden

drauf. „Geld,

das man wesentlich sinnvoller

verwenden könnte! Gescheiter

wäre, es in einen Skaterpark

oder in legale Streetart-Flächen

zu investieren“, schlägt Hirner

vor. Die Beschädigungen an öffentlichem

Eigentum werden

immer mehr, sodass es seit einigen

Jahren sogar eine eigene

Taskforce gibt. Jeder Vandalenakt

wird von der GBG ausnahmslos

zur Anzeige gebracht.

Im Sommer konnten beispielsweise

tatsächlich zwei Täter von

der Polizei ausgeforscht werden:

Ihnen wurde ein Schaden von

fast 400.000 Euro nachgewiesen.

Auch Privatpersonen und

Hausverwaltungen können sich

übrigens an die GBG wenden,

wenn ihr Gebäude mit Graffiti

beschmiert wurde. Sie unterstützt

dann dabei, den Schaden

unbürokratisch zur Anzeige zu

bringen. Außerdem werden Reinigungsgeräte

zur Verfügung

gestellt.


10 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Grazer Lendwiese

Christoph Fixl aus Leoben überzeugte

im Shopping Nord. RIPIX

Shoppingstar

2022 gekürt

■ Die Latte war hoch gelegt:

Die vier Finalisten, drei Damen

und ein Herr, sollten in nur

zwei Stunden ein perfektes

Outfit kombinieren, das Budget

von 400 Euro nicht überschreiten

und sich der Jury,

bestehend aus Chrisi Klug von

der Antenne Steiermark und

Sinah Edhofer von „Couchgeflüster“,

stellen.

Christoph Fixl aus Leoben

überzeugte und nahm dafür

einen Gutschein im Wert von

1000 Euro entgegen.

Die eingezäunte Wiese, wo einst die Eros Bar stand, wird im nächsten Jahr durch ein Wohnbauprojekt ersetzt.

KK

Neuer Busknoten Hitzendorf

MOBIL. Um das Ortszentrum zu entlasten, wurde in Hitzendorf ein neuer Busknotenpunkt errichtet,

der seit dieser Woche angefahren wird. Verteilt auf das ganze Ortsgebiet gibt es neue Haltestellen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Planung und Umsetzung haben

einiges an Zeit in Anspruch

genommen, rechtzeitig

zum Schulbeginn wurde

nun aber der neue Busknotenpunkt

in Hitzendorf, direkt neben

dem Altstoffsammelzentrum,

fertiggestellt. Zumindest

beinahe – Buswartehäuschen

und WC-Container werden erst

im Oktober geliefert und sollen

das Angebot dann mit einem

überdachten Radabstellplatz abrunden.

Der neue Knoten wird

aber seit dieser Woche schon

von Bussen bedient und entlastet

damit das Ortszentrum. „Der

provisorische Busknoten mitten

im Ort direkt vor dem Schulzentrum

ist somit Geschichte und hat

einen perfekten und passenden

Standort gefunden“, freut sich

Bürgermeister Andreas Spari.

Neue Haltestellen

In Zukunft soll es damit weniger

Verkehr im Ortskern geben, der

neue Haltepunkt beim Liebochtalweg

soll in Verbindung mit

dem Kirschenhallenparkplatz

und der Fußgängerunterführung

laut Spari auch eine ideale

Park&Ride-Haltestelle bieten. Begleitend

zum Busknoten wurden

im Bereich kurz vor dem Kreisverkehr

nahe des Supermarkts,

bei der Fürndörfler-Siedlung, im

Ortsteil Pirka, in Attendorf gegenüber

der Kapelle sowie in Attendorfberg

nahe der Abzweigung

in Richtung Mühlriegel und in

Mantscha auf Höhe der Eibinger-

Siedlung neue Bushaltestellen

eingerichtet, um den Öffi-Verkehr

noch attraktiver zu machen.

Insgesamt belaufen sich die

Kosten für den Knotenpunkt samt

den neuen Haltestellen laut Spari

auf etwa 600.000 Euro, 75 Prozent

des Busknotens und 50

Prozent der Haltestellen auf Landesstraßengrund

werden vom

Land übernommen.

Seit dieser Woche wird der neue Knotenpunkt angefahren. MARKTGEMEINDE HITZENDORF


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 11

wird jetzt verbaut

WENIGER GRÜN. Im

nächsten Jahr werden

auf der Wiese östlich

vom Lendplatz 29 Wohnungen

mit Geschäft

und Tiefgarage gebaut.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Bereits im Jahr 2014 wurde

die Eros Bar am Lendplatz

abgerissen. Dort, wo das

ehemalige Bordell stand, gab es

seither eine Wiese, die auch für

Events – etwa vom springfestival

oder Latin Live – genutzt wurde.

Das Herbstfest des Club Lend von

30. September bis 2. Oktober dürfte

jetzt die letzte Veranstaltung auf

dem Areal sein. Denn acht Jahre

nach dem Abriss fand letzte Woche

die Bauverhandlung für ein

Wohnbauprojekt statt. Als Bauträger

verantwortlich dafür zeichnet

die Haring Group. 29 Wohnungen

mit Balkonen und Terrassen sind

geplant, ebenso ein Geschäftslokal

im Erdgeschoß sowie eine Tiefgarage.

„Im Sommer 2023 möchten

wir zu bauen beginnen“, erklärt

man bei der Immobilienentwicklungsfirma.

Innerhalb von drei

Monaten nach der Bauverhandlung

wird seitens der Stadt Graz

ein Bescheid erstellt, dann haben

Anrainer zwei Wochen lang Zeit,

Einsprüche zu erheben.

Dem Vernehmen nach sollen

die Anrainer im gegenüberliegenden

Haus, in dem sich auch

Pierre’s Bar befindet, keine besondere

Freude haben, dass die

Abendsonne für sie bald schon

etwas früher untergeht, die geplante

Bauhöhe entspricht allerdings

den Vorgaben. Ebenso wie

viele andere Parameter. „Schade

um die Wiese, aber die Baudichte

wurde nicht nur eingehalten, sondern

sogar unterschritten. Der

Kinderspielplatz hat die geforderte

Größe, die Fahrradabstellplätze

wurden entsprechend der Anzahl

der Wohnungen geplant und

auch eine große Tiefgarage wird

errichtet“, fasst Bezirksvorsteher-

Stellvertreter Wolfgang Krainer

zusammen, kritisiert aber gleichzeitig,

dass es für dieses Areal keinen

Bebauungsplan gibt.

Mehr Bebauungspläne

Tatsächlich ist dieses Gebiet

nicht bebauungsplanpflichtig.

Im Rathaus wird aber gerade an

einer stufenweisen Ausweitung

der Bebauungsplanpflicht gearbeitet.

Noch im Herbst sollen

erste Erweiterungsgebiete vorgestellt

werden. Für die Lendwiese

kommt das dann freilich zu spät,

bei anderen Arealen kann die

Stadt aber dann mehr mitreden

– nicht ob gebaut wird, aber wie.

Den Flohmarkt für Kids und Jugendliche

gibt’s am 24. September. KK

Kinderflohmarkt

in Mariatrost

■ Seit vielen Jahren veranstaltet

der frühere Mariatroster

Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger

immer nach Schulbeginn

den bei den Grazern so

beliebten Kinder- und Jugendflohmarkt

in der Park&Ride-

Anlage in Fölling. In diesem

Jahr findet er am Samstag, 24.

September, in der Zeit von 8

bis 13 Uhr statt. Die Kinder und

Jugendlichen können dort ihre

selbst mitgebrachten Sachen

verkaufen, und das Geld gehört

ihnen.

Strenge Überwachung, hohe Geldstrafen

im Vogelschutzgebiet KK

Vogelschutzgebiet:

Kein Murzugang!

WEGGESPERRT. Der

Zugang zur Mur in

Andritz ist nach wie vor

gesperrt. Hohe Strafen

drohen.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Nach Protesten von vielen

Grazern und Naturschützern

wurde, nachdem

man im Bereich Vogelschutzgebiet

in Andritz Verbotstafeln

platziert hatte, um den Grazern

den Zugang zur Mur zu versperren,

von der Stadt zugesichert,

dass man die Tafeln wieder wegräumen

werde und ein Teil des

Murufers für die Bevölkerung

bald wieder zugänglich sei. Die

Tafeln blieben, wurden zwischenzeitlich

immer wieder mit

Graffiti-Beschmierungen verunstaltet

und die Stadt rückte auch

jedes Mal aus, um die Tafeln sauber

zu machen.

Fischschützer Franz Keppel

ärgert sich: „Warum dauert bei

uns alles so lange? Man hat noch

immer keine Lösung für die Zugangsfrage

zur Mur gefunden.

Dabei wäre das für die Grazer so

wichtig, vor allem auch für die

Kinder, den Lebensraum Fluss

kennenzulernen. So schließt

man die Menschen einfach aus

und droht mit Strafen von bis zu

30.000 Euro.“

Die Behörden wollen ihrerseits

die Vogelarten schützen und den

sicheren Bereich noch erweitern.

Laut Keppel darf der Artenschutz

aber nicht einseitig sein. Die

„schutzwürdigen“ Vögel sind es,

die den Lebensraum Mur für die

Fische gefährden. Gänsesäger,

Kormorane und in einer Überpopulation

die Fischotter bedrohen

die Wildfischarten.

Schöcklseilbahn und Hexenexpress

pausieren einen Tag.HOLDING GRAZ

Schöckl einen

Tag ohne Strom

■ Am Mittwoch, dem 21.

September, sind am Schöckl

Wartungsarbeiten angesagt.

Deshalb stehen an diesem Tag

auch die Seilbahn und der beliebte

Hexenexpress still.

Konkret geht es um den

Strommast neben der Bergstation,

der ausgetauscht wird.

Wanderer brauchen deshalb

aber nicht zu hungern, der

Gastrobetrieb sollte nämlich

durch eine Notstromversorgung

durch die Energie Steiermark

gesichert sein.


12 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Grazer Namenstrends

Benefizkonzert im und für den

Minoritensaal am 9. Oktober LUEF

Benefizkonzert

in den Minoriten

■ Am 9. Oktober findet ab 17

Uhr im Grazer Minoritensaal

die Veranstaltung „Academia

– Was ist Heimat“ statt. Im

Zuge dieses Benefizkonzerts

der Neuen Hofkapelle für den

Minoritensaal wird ein unterhaltsames

musikalisches Programm

geboten, von Johann

Sebastian Bach über Wolfgang

Amadeus Mozart bis zu den

Gipsy Kings. Als Sprecher tritt

unter anderen auch der Autor

Omar Khir Alanam auf.

Grazer Babynamen

Buben

Den „richtigen“ Namen auszuwählen, ist eine große Entscheidung. Es prägt das Leben und durch Trends auch die Gesellschaft. GETTY


■ 2021: Moritz (31), Felix (27),

Paul (26)

■ 2020: Felix (28), Maximilian

(28), David (24)

■ 2019: Paul (27), Felix (26),

Maximilian (24)

Mädchen

■ 2021: Emilia (21), Mia (21),

Olivia (21)

■ 2020: Anna (19), Elena (19),

Marie (19), Mia (19)

■ 2019: Emilia (24), Mia (22),

Johanna (21), Luisa (21)

achtzigzehn | bezahlte Anzeige

BITTE KURZ

WARTEN

WENN BUS UND

BIM HALTEN

Bitte kurz warten, wenn Bus und Bim

halten, alle ein- und aussteigen lassen

und nicht durch den Haltestellenbereich

fahren. Danke!

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18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 13

zum Weltkindertag

SPANNEND. Die beliebtesten

Namen haben

sich in den letzten

Jahrzehnten deutlich

gewandelt. Auch in

Graz und Umgebung.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Wer Anfang der 90er seine

Schulkarriere begann,

der lernte dort im

Zuge seiner Laufbahn mit relativ

hoher Wahrscheinlichkeit den

ein oder anderen „Michael“, so

manchen „Thomas“ und vermutlich

auch einen „Stefan“ kennen

– wenn er nicht sowieso selbst

so hieß. Das waren laut Statistik

Austria österreichweit Mitte der

80er die beliebtesten Namen für

männliche Neugeborene, bei

Mädchen waren es „Daniela“,

„Sandra“ oder „Claudia“.

Es ist keine Frage – Namen prägen

unser Leben, sie umgeben

uns ständig, und gewisse Trends

lassen sich erst im Nachhinein,

sei es in der Schule, im Job oder

im Freundeskreis, so richtig festmachen.

Regional kann es dabei

durchaus Abweichungen geben

– wobei sich Graz in den 80ern

beispielsweise noch durchaus im

Bundestrend mitbewegte.

Die Stadt der Felixe

Sieht man sich, anlässlich des anstehenden

Weltkindertages am

Dienstag, die aktuellen Zahlen

an, ergibt sich ein spannendes

Bild der Namenslandschaft der

Zukunft. Graz und Umgebung

bringen dabei durchaus eigene

Farben ein.

Österreichweit war 2021 „Marie“

klare Spitzenreiterin bei den

Mädchen, bei den Buben war es

„Paul“. In Graz allerdings sieht

es anders aus. Die beliebtesten

Männernamen waren hier „Moritz“

(fast zwei Prozent der vergebenen

Namen) knapp vor „Felix“,

bei den Mädchen teilten sich

„Emilia“, „Mia“ und „Olivia“ den

ersten Platz. Felix schaffte es 2020

an die Spitzenposition, ex aequo

mit „Maximilian“, während bei

den Mädchen „Anna“, „Elena“,

„Maria“ und wie heuer „Mia“ sich

den ersten Platz teilten. Insgesamt

befand sich Felix seit 2018

immer in den Top 3 in Graz, bei

den Mädchen dürfte man in Zukunft

viel von Emilias, Maries

und Mias hören.

Einen weniger klar ersichtlichen

Trend gibt es in Graz-Umgebung

zu beobachten. 2021 waren

hier „Tobias“ bei den Buben

und „Marie“ bei den Mädchen

am beliebtesten, 2020 waren es

„Paul“ und „Mia“ (knapp vor Marie),

2019 „Jakob“ und „Laura“.

Auch Graz und sein Umland werden

sich jedenfalls künftig wohl

anders anhören als noch heute.

FAMILY/APRESVINO

C. Klingler, S. Kraus-Winkler, P. Gady,

N. Gady-Eugster mit Tochter (v. l.) GADY

111. Gady Markt:

20.000 Besucher

■ „Der 111. Gady Markt – das

Steirische Volksfest – war auch

dieses Jahr wieder ein voller

Erfolg“, freut sich Philipp Gady,

Geschäftsführer und Eigentümer

der Gady Family anlässlich

der Bilanz des vergangenen Wochenendes.

Immerhin zog man

unter dem Motto „Mobilität

und Bewegung“ heuer wieder

20.000 Besucher an. Beim Markt

wurde innovative Technik präsentiert

und viel Unterhaltung

geboten.

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14 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Das Grazer Ehepaar Rauscher spaziert hier durch den Bereich in Weinzödl,

wo man diese Bäume und viele, viele andere jetzt fällen will.

CAGRAN

1000 Bäume sollen fallen,

Grazer machen mobil

SCHLECHT. Blankes Entsetzen unter den Weinzödlern.

1000 alte Bäume sollen weg. Der Ärger ist groß.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

War in ersten Informationen

die Rede von 100

Bäumen, die nördlich

des GAK-Platzes gefällt werden

sollen, sind es nach letzter Zählung

laut Naturschutz-Präsident

Johannes Gepp rund 1000 Bäume,

darunter etliche, die mehr

als 100 Jahre alt sind. Der Kahlschlag

entlang der Murstaustufe

des Kraftwerkes Weinzödl soll

noch im Herbst erfolgen. Um

die Dämme zu sichern, sei der

Baumbewuchs weitgehend zu

entfernen, denn bei Unwettern

könnten Bäume entwurzelt

und die Dämme beschädigt

werden, so das Argument der

Kraftwerksbetreiber. Es sei auch

keine Ersatzpflanzung vorgesehen,

handle es sich bei der

Fällung doch um eine Sicherheitsmaßnahme,

teilte der Verbund

den Anrainern mit. Die

Aufregung und Empörung unter

den „Weinzödlern“ ist groß. Die

Sprecherin der Protestinitiative,

die pensionierte Werkstoffprüferin

Christine Hopfer, hat eine

Unterschriftenaktion gegen die

Baumfällung gestartet und be-

reits mehr als 500 Unterschriften

gesammelt. Hopfer wäre auch

für einen Kompromiss zu haben:

Nur kranke Bäume raus, gesunde

stehen lassen! Bei den Behörden

stellt man sich taub und schickt

die Baumschützerin von einer

Abteilung in die andere. BIA-Obmann

Erich Cagran hat nun ein

Schreiben an Bürgermeisterin

Elke Kahr gerichtet und darin ersucht,

Kahr möge das großräumige

Baumsterben verhindern, es

sei Gefahr in Verzug und höchste

Zeit zu handeln. Das Gebiet, wo

die Bäume fallen sollen, ist eine

von vielen Grazern gern frequentierte

Erholungslandschaft, um

die es sehr schade wäre.

Christine Hopfer mit ihren 500 Unterschriften

gegen den Kahlschlag. KK

Birgit Zelinka, FP-GR Michael Winter, Claudia Schönbacher, Katrin Köppel

und ÖVP-Bezirksvorsteher Walter Wurm (v. l.)

FOTO FISCHER

Hundewiese: Pflanzen

dämpfen Hundegebell

GUT. Hundewiese war den Anrainern zu laut.

Grün-Pflanzaktion soll für weniger Lärm sorgen.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Vor einigen Tagen fand

im Josef-Krainer-Park in

einer Kooperation zwischen

dem Straßganger Bezirksrat

und der Stadt Graz/Abteilung

für Grünraum und Gewässer

eine gemeinsame Pflanzaktion

statt, um die Geräuschkulisse

auf der Hundewiese für die Anrainer

und durch die sehr stark

befahrene Straßganger Straße

auch für die Hunde selbst zu

mildern. Auch die Tierschutzstadträtin

Claudia Schönbacher

war vor Ort und hat diese

Aktion tatkräftig unterstützt.

Begrünung gefordert

Auf der Hundewiese bzw. im

Josef-Krainer-Park wird bereits

seit langem eine zusätzliche

Begrünung gefordert, vor allem

um den Lärm in der Gegend der

stark befahrenen Straßganger

Straße abzuschwächen. Tierschutzstadträtin

Claudia Schönbacher

nahm gemeinsam mit

der FPÖ-Bezirksgruppe Straßgang

– allen voran Gemeinderat

Michael Winter – an dieser

Aktion teil und zeigte damit klar

ihre Unterstützung für die Aufwertung

dieser Hundewiese:

„Die Qualität der Hundewiesen

ist mir als Tierschutzstadträtin

ein großes Anliegen. Daher

freue ich mich immer, wenn es

aus der Bezirkspolitik Initiativen

zu diesem Thema gibt. Die

Grazer Hundewiesen sollen sowohl

für die Hunde als auch für

ihre Besitzer und die Anrainer

in der Umgebung eine Verbesserung

der Lebensqualität bewirken.

Es ist manchmal nicht

leicht, alle diese Interessen miteinander

zu vereinbaren. Ich bin

aber zuversichtlich, dass dies im

Josef-Krainer-Park mit der neuen

Begrünung gut gelungen ist.

Ich bedanke mich ausdrücklich

beim Straßganger Bezirksrat, bei

Birgit Zelinka aus der Abteilung

Grünraum und Gewässer und

allen Helfern!“

Graz hat übrigens bislang 16

Hundewiesen in den 17 Stadtbezirken.

Jetzt kommen noch zwei

dazu, eine Hundewiese im Bezirk

Lend und eine im Bereich Grünanger.

In Graz sind aktuell rund

17.000 Hunde gemeldet. An städtischen

Mülleimern sind rund

5000 Säckchen für den Hundekot

angebracht.


16 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Liebe Grüße

aus dem Urlaub

STARK. Das war der Sommer 2022: Insgesamt haben mehr

als 400 Personen „Postkarten“ aus dem Urlaub geschickt.

Vielen Dank dafür! Ab nächster Woche werden alle Einreichungen

von der Jury gesichtet. Zu gewinnen gibt’s einen

Gutschein für zwei Nächte und zwei Personen im Naturund

Wellnesshotel Höflehner!

Alle Fotos auf

www.grazer.at

„Ab nach Hause, die Pflicht ruft!“ Rene Hauptmann hatte

Mühe, seine Frau Petra von Mauritius wegzubekommen.

Siegfried Eckhart hat alles gefunden, was man in der Toskana

braucht: eine idyllische Landschaft, ein Glaserl Wein und eine Vespa.

Das Cousinentreffen nach der Corona-Pause hat sichtlich

Spaß gemacht. Danke, Hannah Riegler, für das Foto!

Einfach mal die Füße hoch: Michael Stermschegg hat dieses Foto von

seiner zweijährigen Tochter Fee vom Griechenland-Roadtrip geschickt.

Magda Zatsch hat ein Glaserl mit

Blick aufs Meer auf Kreta genossen.

Diese „fliegende Wasserratte“ hat

Manuela Tandl uns geschickt.

Im Natur- und Wellnesshotel Höflehner

kann man besonders gut die Seele

baumeln lassen.

GETTY

HÖFLEHNER

Zu

gewinnen:

Wellness-

Urlaub


Ausstellungen

Ein

Krieg

in

der

Ferne

23.9.22–12.2.23

Neue Galerie Graz

Joanneumsviertel und

Neutorgasse 45 (historischer Eingang),

8010 Graz

Di–So 10:00–18:00

10,50/9/4 Euro

(freier Eintritt unter 19 Jahren)

Harun

Farocki

gegen

den Krieg

Forum Stadtpark

22.9.–16.10.

Stadtpark 1, 8010 Graz

Di–So 10:00–18:00

Eintritt frei

Performances

22.9., 17:00

RAED

YASSIN

The Theatricality of

a Postponed Death (2022)

Performance

Ab Hauptplatz ins

Joanneumsviertel, 8010 Graz

Frei zugänglich

22.9., 21:00

23.9., 20:30

MING

WONG

Rhapsody in Yellow:

A Lecture-Performance

with Two Pianos (2022)

In englischer Sprache

Helmut List Halle

Waagner-Biro-Straße 98a, 8020 Graz

16/12 Euro

24.9., 25.9., 14:00–17:00

BORIS

CHARMATZ

Noli me tangere:

A Happening for Herz-Jesu

Dauerperformance

Herz-Jesu-Kirche

Eintritt frei

24.9., 30.9., 2.10., 11.10., 14.10., 18:00

THEATER IM

BAHNHOF

Palais Schloßberg

Unterirdische Träume werden

wahr – in Graz!!!

Performance

Graz Museum Schlossberg

16/12 Euro

8.10., 9.10., 18:00, 19:30, 21:00

GIACOMO

VERONESI

A Safe Space for Male Bodies

Performance

BRUSEUM / Neue Galerie Graz

16/12 Euro

14.10., 15.10., 16.10., 19:00

BORIS

NIKITIN

Magda Toffler: Versuch über

das Schweigen

Performance

Helmut List Halle

16/12 Euro

Informationen und Tickets unter www.steirischerherbst.at


18 graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Durchfahrtshöhe 2,80 m

Zum Bericht über die Eisenbahnbrücke

Lagergasse: Die zuständige

Magistratsabteilung meinte zu

den Beschwerden immer: Die Autofahrer

sollen schauen und lesen.

Es gab auch wiederholt Berichte

über die Brücke in der Tagespresse.

Geändert hat sich nichts. War

die Durchfahrtshöhe der Brücke

zuerst 3,50 m, wurde durch laufende

Reparatur- und Asphaltierungsarbeiten

an der Straße kontinuierlich

die Durchfahrtshöhe

gesenkt. Die Höhenangaben wurden

nicht aktualisiert, waren oft

jahrelang falsch. Es würde sich für

die Autofahrer auszahlen, die aktuelle

Durchfahrtshöhe von 2,80 m zu

überprüfen. Bei Sturzregen gehen

die Kanäle über und das Wasser

steht in der Durchfahrt bis zu einem

Meter hoch. Kurz gesagt: Es wird

sich auch in den kommenden 40

Jahren nichts verändern.

Josef Mair, Graz

* * *

Recht auf analoges Leben

Die Digitalisierung soll das Leben

erleichtern, ist aber eher eine Ideologie

als eine Technologie. Sie raubt

ihren Nutzern die Freiheit, schreibt

der Philosoph Alexander Grau im

„Spiegel“. Unsere Gedanken und

Träume werden von anonymen

Algorithmen gesteuert. Das Unbehagen

führt zu wachsendem Interesse

junger Menschen an analogen,

scheinbar antiquierten Technologien

wie Schallplatte oder Compactcassette.

Die Forderung nach einem

„Recht auf analoges Leben“ wird

nicht nur von Seniorenverbänden

erhoben, die Altersdiskriminierung

befürchten. Entscheidender ist das

Recht künftiger Generationen, wählen

zu können, wie sie leben wollen.

Viktor Pölzl, Graz

* * *

Nicht in Stein gemeißelt

Am vergangenen Sonntag fand in

der Fernsehsendung „Im Zentrum“

die erste Elefantenrunde für die BP-

Wahl 2022 ohne den Bundespräsidenten

Alexander Van der Bellen

statt. Begründet wurde dies mit

der eher fadenscheinigen Auskunft,

dass sich bisher kein amtierender

Bundespräsident einem TV-Duell

gestellt habe und dies auch mit der

Würde des Amtes nicht vereinbar

sei. Nichts ist in Stein gemeißelt,

zumal TV-Duelle im Gegensatz zu

früher mehr und mehr in Mode

kommen und von der Bevölkerung

gewünscht werden.

Die angetretenen sechs Herren sind

mehrheitlich gegen die Russland-

Sanktionen und wollen die Neutralität

reformieren. In der Diskussion

ging es vordergründig um Asylchaos

und Kritik am Amtsinhaber, der laut

Tassilo Wallentin zu wenig aktiv und

amtsmüde sei. FPÖ-Kandidat Walter

Rosenkranz wiederum fordert

mehr Neutralität und Aufstockung

der Mittel für das Bundesheer, um

die militärische Landesverteidigung

zu gewährleisten; Österreich sei derzeit

nämlich nicht sicher. Van der

Bellen dürfte sich wegen der Nichtteilnahme

an der Diskussion keinen

guten Dienst erwiesen haben.

Peter Puster, Feldkirchen

* * *

Nicht im Regen stehen ...

Ich möchte mich auf diesem Wege

bei einer lieben Passantin bedanken,

die mir und meinen beiden Kindern

im Regen sehr geholfen hat! Ich wurde

mit meinen beiden vierjährigen

Buben zu Mittag vom plötzlich eintretenden

Regen überrascht, und wir

nahmen unterm Spieleturm beim

Spielplatz gegenüber der Franziskanerkirche

Unterschlupf. Zuerst

dachten wir, der Regen würde gleich

wieder vorbei sein bzw. nachlassen,

doch als er immer stärker wurde,

stellten wir uns auf ein längeres

Ausharren ein. Der Spielturm hielt

dann auch irgendwann nicht mehr

dicht, meinen Kindern wurde schon

kalt, und in dem Moment kam eine

aufmerksame Passantin vorbei, mit

zwei Kinderschirmen und einem

Knirps in der Hand, und bat ihre

Hilfe an, die wir von Herzen annahmen!

Ich bat sie, uns zum Kastner

zu begleiten, doch sie meinte, sie

habe genug Schirme zu Hause, und

schenkte uns alle drei. So konnten

wir unseren „Stadtbummel“ trotz

Regen fortsetzen!!

Aaron Salegger, Graz

* * *

Info im abc um 18 Uhr!

Die Info-Veranstaltung zum Thema

Bebauungsplan „Andritz Ortsteil

neu“ am 19. September findet im

abc nicht um 19 Uhr, sondern um

18 Uhr statt (die Red.).

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Top-Thema der Woche

■ Ein tragischer Unfall ereignete

sich bei einem Training in der

Landespolizeidirektion in Graz:

Der Übungsleiter erschoss mutmaßlich

einen 27-jährigen Polizisten.

Grund dürfte eine Verwechslung

der Waffen gewesen sein.

Sommergespräch

■ Die Stadt präsentierte Maßnahmen,

um in der aktuellen Energie-

Krise zu sparen. Die Weihnachtsbeleuchtung

sowie Anstrahlung von

öffentlichen Gebäuden wird reduziert,

Heizschwammerln werden ab

Jänner verboten, die Temperatur in

Hallenbädern wird gesenkt.

Horrorunfall bei Polizei

■ „Wetzelsdorf muss das Ortsbild

erhalten und ein Dorf bleiben!“,

so der neue Bezirksvorsteher

Christoph Richter von der

KPÖ. In unserer Interviewserie

sprach er über Verkehr, Verbauung

und Bürgeranliegen.

KK (2), GKB

*Vom UVP = unverbindlichem Verkaufspreis!


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 19

Bürgerbeteiligung Hart

UNTERWEGS. Kommende Woche startet Hart bei Graz mit Ortsteilspaziergängen,

Bürger können mit Experten und der Politik Ideen und Wünsche einbringen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Anfang Sommer wurde in

Hart bei Graz, überparteilich

getragen, anlässlich

der Planung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes

mit der neuen

Beteiligungsplattform „Mei.

Hart“ gestartet. Nun geht der Prozess

zur Bürgerbeteiligung mit sogenannten

Ortsteilspaziergängen

weiter, später sollen eigene Ortsteilkonferenzen

folgen.

Kommende Woche, am 23.

September, findet von 16.30 bis

19 Uhr der erste Spaziergang in

Ragnitz/Hohenrain statt, Treffpunkt

ist der Hirschenwirt, am

24. gibt es dann bei einer Radrundfahrt

in Pachern West & Ost

die Möglichkeit, Themen aufs

Tapet zu bringen. Treffpunkt ist

das Gemeindeamt um 10 Uhr. Am

Wie soll sich Hart bei Graz mit seinen Ortsteilen entwickeln? Bürger reden mit. LUEF

30. September ist dann Reintal/

Haberbach dran (16.30 Uhr, Treffpunkt

Gasthaus zur Linde), am 1.

Oktober Brühlwald (Treffpunkt

um 10 Uhr bei der Kirche Autal).

Zentrale Themenbereiche sollen

unter anderem die Bebauung im

Ort, der Umgang mit vorhandenen

Naherholungsgebieten und

auch Busverbindungen und Ähnliches

sein – mehr kann vor Ort

eingebracht werden. Mitte Oktober

sollen dann drei Ortsteilkonferenzen

stattfinden, wo es um

konkretere Entwicklungsmöglichkeiten

gehen wird – 2023 sollen

dann Ergebnisse präsentiert

und diskutiert werden.

Neu: „Die Kunst

der Ausrede“

■ Klimafreundlich denken, klimaschädlich

handeln – ein Paradoxon,

das bei vielen Menschen

alltäglich ist. Thomas Brudermann,

Psychologe und Professor

für Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung

an der Uni

Graz, schrieb ein Buch darüber:

„Die Kunst der Ausrede. Warum

wir uns lieber selbst täuschen,

statt klimafreundlich zu leben“.

29. SEPT. –

03. OKT.

messe_graz

Messe Graz

Liquid Garden & Destilleriefestival Radino zu Besuch am Messefreitag

„Radio GRÜN WEISS“-Bühne mit Schlagerstars beim Vergnügungspark

All time favorite: Bauen&Wohnen Sonderausstellung: Modellbauwelt

www.grazerherbstmesse.at Messe Graz | täglich ab 10.00 Uhr

NA DO

SCHAU HER!


szene

graz

20 www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

20

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Einen halben Ball wollen wir nicht!“

Großbauer Klaus Weikhard stellt klar: Den

Oberlandler-Ball gibt es entweder ganz oder

gar nicht. Aktuell plant man eine normale Durchführung

ohne Einschränkungen. KK

2023 gibt es wieder eine Ballsaion

ENDLICH. Alle großen Grazer Bälle werden aktuell geplant, als gäbe es kein Corona. Manche Veranstalter

haben zwar einen Plan B, die meisten gehen aber von Normalität aus. Es gibt erste Details.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die letzte reguläre Ballsaison

ist schon einige Jahre

her: 2020 sind sich kurz

vor Corona tatsächlich noch alle

Termine im Grazer Ballkalender

ganz knapp ausgegangen. Seither

gab es etliche Verschiebungen

und immer wieder aufs Neue

auch Absagen. Im kommenden

Jahr soll es endlich wieder anders

laufen, da sind sich die

Veranstalter einig.

Aktuell planen alle ohne die

Eventualität Corona. Für 13. November

ist inzwischen wieder

ein Casting für die Polonaise zur

Opernredoute geplant, am Tag

darauf werden beim traditionellen

„Prolog“ die Details präsentiert.

„Wir planen ganz normal

und möchten den Grazern

endlich einmal wieder eine rauschende

Ballnacht bescheren“,

bestätigt Organisator Bernd Pürcher.

„Das Warten hat sich auch

ausgezahlt, jetzt gibt es die 23. Redoute

im Jahr 2023“, scherzt er.

Egal ob Opernredoute (Bild), Oberlandler, Bauernbund- oder Tuntenball:

In Graz soll es 2023 endlich wieder „Alles Walzer“ heißen.

KANIZAJ

Endlich wieder ganz normal

feiern möchte man auch beim

Tuntenball. Das Motto „Planet

Exotica“ wurde ja jetzt schon

mehrmals vertagt, im nächsten

Jahr soll es im Congress aber

endlich „Welcome to the Jungle“

heißen. Mit Alle Achtung, Lisa

Pac, Paenda und Moderatorin

Grazia Patricia sind auch schon

einige Acts bekannt. „Eigentlich

wollten wir auch mit Blümchen

überraschen, aber Jasmin

Wagner ist uns in der Zwischenzeit

schwanger geworden“, verrät

Organisator Joe Niedermayer –

jetzt ist man auf der Suche nach

einer neuen Überraschung.

Beim Oberlandler-Ball sind aktuell

die Vorbereitungen für die

Kinderpolonaise am Laufen, es

wird geplant, als gäbe es Corona

nicht. Eine endgültige Entscheidung

muss im Oktober, November

getroffen werden. Sollten

dann Einschränkungen absehbar

sein, wird der Ball abgesagt

oder die Möglichkeit eines Sommerfests

überlegt. „Einen halben

Ball wollen wir aber nicht“, so

Großbauer Klaus Weikhard.

So geht es auch den Verantwortlichen

des größten Balls

der Stadt, des Bauernbundballs.

Zwar hat man neben dem Februar-Termin

sicherheitshalber

auch im Mai noch einmal die gesamte

Stadthalle und Messe als

Plan B reserviert; sollte beides

nicht – oder nur eingeschränkt

– möglich sein, wird aber abgesagt.

„Mit Abstrichen gibt’s

keinen Ball. Entweder wir feiern

ausgelassen wie immer mit

16.000 Menschen – oder nicht.

Aber wir sind optimistisch, dass

es im Februar hinhaut“, so Bauernbunddirektor

Franz Tonner.

Nächste Woche gibt es die erste

Planungssitzung für die Großveranstaltung.

Maturabälle

Auch Maturabälle finden sich

wieder wesentlich mehr im Ballkalender.

Die Saison beginnt im

Oktober. Den Anfang machen das

BG/BRG Oeversee und das ORG

Schulschwestern am 28. und

29. Oktober. Für nächstes Jahr

starten bald die Planungen. Dazu

lädt „Ball-Checker“ Willi Voller

morgen, Montag, zur Online-Info

aus dem Congress und beantwortet

im Livestream alle Fragen

rund um die Organisation.

Das Ganze wird ab 16.05 Uhr auf

www.ball-checker.at übertragen.

Epische Vernissage mit 19 Künstlern

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Alexander Andreadis, Tom Lohner und

Thomas Zimmermann (v. l.) SCHÖNBAUER

■ Episch ging es in der Bakerhouse

Gallery wieder zu, als Hausherr

Tom Lohner und 18 weitere

Künstler ihre aktuellen Werke im

Rahmen der Ausstellung „Epic 22!“

präsentierten. Unter den Gästen:

Unternehmer und Förderer Christof

Schell, Weinprofi Alexander

Andreadis, Designer Herbert

Traumüller, Johann Baumgartner

vom Steiermarkhof, die Boutique-Inhaberinnen

Kerstin Feiertag

sowie Iris-Maria Zehetner

und Agenturlady Romana Möstl.

La-Hong-Show beim Grazer Vietnamesen

Melanie Gassner, Prager, Rock, La Hong

(v. l.) sowie A. Nguyen & Temmel KK (2)

■ Kunst, Mode und Kulinarik verschmolzen

am Mittwoch im Le Viet:

Die kultige Stiege im vietnamesischen

Restaurant von Anna Nguyen

wurde dabei kurzerhand zum Laufsteg.

Stardesigner La Hong präsentierte

seine Mode, Künstler Stefan

„Stebo“ Temmel seine Bilder. Unter

den Models waren auch Miss Earth

Austria 2022 Katharina Prager und

Miss Earth Austria 2021 Enya Rock.

Unter den Gästen: Botschafter

Trung Kien Nguyen und Extremsportler

Franz Müllner.


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

szene graz 21

KK, THE GUARDIANS

Didier und Chris Zirkelbach

Die Zwillinge der Band Circle

Creek feiern heute gemeinsam

ihren 54. Geburtstag.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

D. Hardt-Stremayr, C. Satter, M. Feiertag (v. l.) sowie

Marion Gigl, Barbara Auer, C. Deutsch (v. l.) MOTEL ONE (2)

Eröffnungsparty im Hotel

■ Jetzt ist es offiziell: Die ersten

Gäste sind zwar schon vor einigen

Wochen eingezogen, gestern

wurde das neue Motel One am

Jakominiplatz mit vielen VIP-

Gästen aber auch mit einer Eröffnungsparty

eingeweiht. Hausherr

Christoph Satter begrüßte zusammen

mit Österreich-Manager

Gerhard Zeilinger etwa auch

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Graz-Tourismus-Chef Dieter

Hardt-Stremayr, Steiermark-

Tourismus-Geschäftsführer

Michael Feiertag, Dorotheum-

Leiter Rudolf Göbel, Bäckereiunternehmerin

Barbara Auer, Konsul

Rudi Roth, Michaela Krainz

von der Stadt Graz und natürlich

Künstlerin Carola Deutsch, die

das Hotel gestaltet hat.

Happy Birthday!

Willi Gabalier

Für den Tänzer und Moderator

brennen am Donnerstag

41 Kerzen auf der Torte.

Ouvertüre zur Saison

■ Nicht nur in der Schule geht es

nach den Ferien wieder los, sondern

auch in den Kultureinrichtungen.

Die Oper lud zum Eröffnungskonzert

unter der Leitung

von Chefdirigent Roland Kluttig

mit Gastsopranistin Flurina Stucki,

die auch Teil der Eröffnungsproduktion

„War Requiem“ sein

wird. Im Vorfeld gab es quasi ein

„Klassentreffen“ der VIP-Gäste.

Intendantin Nora Schmid begrüßte

da etwa Stadtrat Günter

Riegler, Altbürgermeister Alfred

Stingl, Grawe-Ehrenpräsident

Franz Harnoncourt-Unverzagt,

Unternehmer Hans Roth, Graz-

Museum-Direktor Otto Hochreiter,

designwidmer-Leiterin

Regula Widmer, Ring-Award-

Intendant Heinz Weyringer oder

Regisseur Lorenzo Fioroni.

Chefdirigent

Roland Kluttig,

Solistin

Flurina Stucki

und Intendantin

Nora

Schmid (v. l.)

OPER GRAZ/FISCHER

KP-Volkshausfest trotzte dem Wetter

Claudia Klimt-Weithaler (l.) und

Elke Kahr beim Schätzspiel GOSTENTSCHNIGG

■ Wenn man Bürgermeisterin

Elke Kahr Bohneneintopf verteilen,

Landtagsclubobfrau Claudia

Klimt-Weithaler Kaffee und Kuchen

ausgeben, Stadtrat Manfred

Eber Verhackertbrote schmieren

und Amtskollegen Robert Krotzer

Bier zapfen sieht, dann ist man vermutlich

am Volkshausfest der KPÖ.

Vergangenes Wochenende wurde

mit Ismael Barrios, dem Masala

Brass Kollektiv sowie dem Thelma

& Louise DJ Team wieder gefeiert.

Restaurant SCHLOSSBERG

presents:

DIE NEUEN

KALENDER

2023

SIND DA!

14.10.2022 | 19 UHR | RESTAURANT SCHLOSSBERG

FANCY DRINKS, FUNKY FOOD & AWESOME BEATS BY IBIZA RESIDENT

DJ TOM POOL

HOL DIR JETZT DEINEN FAVORITEN im ORION Store

8010 Graz, C.-v.-Hötzendorf-Str. 103 a (beim OBI Markt)

8940 Liezen, Selzthaler Str. 6

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Info

Restaurant Schlossberg

Am Schlossberg 7, 8010 Graz

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22

eco

graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Fabian Kleindienst

22 fabian.kleindienst@grazer.at

Die leicht höheren Zinsen

dürften die Nachfrage am Immobilienmarkt

dämpfen und damit

auch den Preisauftrieb verlangsamen.“

Steiermärkische-Vorstand Gerhard Fabisch zum Wohnmarkt

Arbeitsmarkt: Umschulungen

Daniela Frühwirth

Immer mehr Leute entscheiden sich für eine Berufs-Umorientierung. Der

Trend gehe klar zu Umschulungen, so die Expertin Daniela Frühwirth. GETTY, KK

TREND. AMS-Expertin

Daniela Frühwirth bestätigt

das steigende Interesse

an beruflichen Neuorientierungen.

Passende

Förderungen gibt es.

Von Lia Remschnig & Fabian Kleindienst

redaktion@grazer.at

Die Situation am Arbeitsmarkt

– niedrige Arbeitslosigkeit

auf der einen,

händeringend nach Mitarbeitern

suchende Betriebe auf der

anderen Seite – schlägt weiter

Wellen und sorgt für Debatten

und Herausforderungen. Wie

das AMS im Sommer vermeldete,

nehmen Selbstkündigungen

zu – die Menschen scheinen also

vermehrt bereit zu sein, Risiken

in Kauf zu nehmen, um den

richtigen Arbeitsplatz zu finden.

Neue Fördermodelle reagieren

auf diese Entwicklungen.

Suche nach Sinn

Den Trend bestätigen kann Daniela

Frühwirth, Abteilungsleiterin

des Berufs-Info-Zentrums

(BIZ) Graz, das bei einer beruflichen

Umorientierung beratend

zur Seite steht: „Die Menschen

sehen im Job vermehrt nicht das

Geld im Vordergrund, sondern

die Leidenschaft. Sie möchten

gerne arbeiten und Sinn darin

finden.“ Im Verlauf der Corona-

Krise habe sich dieser Trend

J. Herk, A. Indset, Andreas Herz und

Karl-Heinz Dernoscheg (v. l.)MORGENSTERN

WKO-Impulstag:

Starkes Zeichen

■ Rund 1000 Unternehmer

waren am Dienstag auf Einladung

der WKO Steiermark bei

der Premiere des „Impulstages“

im Grazer Messecongress dabei.

„Ein Tag für den betrieblichen

Wissensvorsprung zu

allen Fragen rund ums Thema

Fach- und Arbeitskräfte, der

hervorragend angenommen

wurde“, freute sich WKO-Präsident

Josef Herk. Neben Workshops

und Infos gab es auch

spannende Vorträge, etwa vom

norwegischen Wirtschaftsphilosophen

Anders Indset.

Herbstmesse

zurück in Graz

RIESIG. In zwei Wochen

findet wieder die

Grazer Herbstmesse

statt. Mit einigen Highlights

und natürlich

dem Vergnügungspark.

■ Von 29. September bis 3. Oktober

ist es wieder so weit, da findet

endlich wieder die legendäre

Grazer Herbstmesse statt – rund

70.000 Besucher werden erwartet.

Eröffnet wird am 29. September

um 15 Uhr in der Stadthalle.

Ein kleiner erster Einblick.

☞ Interior & Design: Von

Martin Buritsch, Georg Thürauer, Armin Egger, Nicole Gollnhuber und Mathias

Stadlober bei der Pressekonferenz zur Herbstmesse (v. l.)

MCG/WIESNER

Holzdesign von innovativen

Tischlern über die neuesten Interior-Trends

bis hin zu neuen Kollektionen

der Modeschule – die

Stadthalle wird wieder inszeniert.

☞ Camping & Outdoor: Perfekt

für Abenteurer, egal ob das

perfekte Zelt gesucht wird oder

Equipment für einen großen

Roadtrip, in der Stadthalle und

am Freigelände wird man fündig.

☞ Bella Italia: Im Foyer Süd

der Stadthalle sorgt man für Urlaubsstimmung,

von italienischer

Kulinarik bis zur Mode.

☞ Destilleriefestival: Regionale

Direktvermarkter und ausgewählte

Manufakturen im Foyer

Nord der Stadthalle mit hochprozentigen

Köstlichkeiten.

☞ Bauen und Wohnen: Im

Erdgeschoss der Halle A lassen

sich wieder alle Trends rund um

die eigenen vier Wände finden.

Auch sonst wird viel geboten,

vom traditionellen Vergnügungspark

(trotz der massiven Inflation

mit 2-Euro-Tag am Montag) über

den Messebereich „Mode & Lifestyle“

sowie Schlagerkonzerte mit

Stars wie Natalie Holzner bis hin

zur Sonderausstellung Modellbauwelt.


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz eco 23


TEURER

GETTY (2), WERNER KRUG

Fleisch +13,4 %

Wer im Spätsommer noch gerne

grillt, hat es nicht leicht. Denn:

Fleisch wurde klar teurer.

Nachrichtenübermittlung –1,1 %

Nicht viel wurde im Jahresvergleich

billiger – das Übermitteln von Nachrichten

gehört aber dazu.

BILLIGER


stehen hoch im Kurs

noch verstärkt.

Die erwähnte Suche nach

der Leidenschaft im Beruf sei

ein häufiges Motiv, sich für

eine Umschulung zu entscheiden,

aber auch gesundheitliche

Gründe spielen laut Frühwirth

oft eine Rolle. „Die Berufe wandeln

sich auch – vieles wird digitalisiert.“

Grundsätzlich merke

man, dass vor allem junge Menschen

eher zur Umorientierung

neigen, gleichzeitig sei es nie zu

spät, sich dafür zu entscheiden.

Frühwirth: „Ich würde niemandem

abraten, einen neuen Weg

einzuschlagen. Denn wenn jemand

mit 50 zu uns kommt,

muss er noch immer 15 Jahre

arbeiten – eine lange Zeit für

etwas, das man nicht gerne tut.“

Sie hält auch fest: „Es gibt so

Seit 2013 zählt die in Graz ansässige

Rockets-Gruppe zu

den größten deutschsprachigen

Crowdinvesting-Plattform-Betreibern.

Nun hat man

die verschiedenen Plattformen

der Gruppe („Green Rocket“ für

nachhaltige Projekte, „Home Rocket“

für Immobilienprojekte und

„Lion Rocket“ für etablierte Unternehmen)

zu einer gemeinsamen

Plattform namens „Rockets“

zusammengelegt.

Künftig will man verstärkt einen

Fokus auf Investmentmöglichkeiten,

die einen Mehrwert für die

Gesellschaft schaffen können,

legen. Diese Woche präsentierte

man dazu passend eine neue

Crowdinvestment-Möglichkeit.

Das Unternehmen „Insektianer“

viele Jobs und so viele Angebote,

dass man generell sehr gut

wechseln kann.“ Bei Interesse

an einer Umorientierung kann

im BIZ ein Termin ausgemacht

werden.

Förderungen

Wer über eine Umorientierung

nachdenkt, kann sich laut der Expertin

außerdem über Möglichkeiten

zur Bildungskarenz oder

Bildungsteilzeit informieren

oder auch über ein sogenanntes

Fachkräftestipendium.

Generell gibt es viele Förderungen,

die auf dem Weg zu einer

beruflichen Umstrukturierung

helfen könnten – für Privatpersonen,

aber auch für Unternehmen,

die ihre Mitarbeiter diesbezüglich

unterstützen wollen.

Insekten gegen Lebensmittelmüll:

Rockets Crowdinvesting

STARK. Die Grazer Rockets-Gruppe bündelt ihr Angebot zur größten Crowdinvesting-Plattform

Österreichs. Das Start-up „Insektianer“ ist neu dabei.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Nicht konsumierte Lebensmittel werden zu Tierfutter verarbeitet.MATTHIAS NIGGL/OFFSCOPE MEDIA

verarbeitet nicht konsumierte Lebensmittel

mittels Insektenlarven

zu Tierfuttermitteln, hochwertigen

Fetten sowie zu Naturkosmetika.

Der Produktionsprozess

erfolgt zu 100 Prozent in Österreich,

mit dem steirischen Familienunternehmen

Frutura wurde

auch schon ein regionaler Partner

Die Arbeiterkammer Steiermark

etwa bietet eine neue Ausbildungsförderung

für Unternehmen

an, die Anreize schaffen soll,

Arbeitskräfte in Hinblick auf den

technologischen Wandel zu qualifizieren

– und so Arbeitsplätze

im Betrieb zu sichern. Es werden

interne und externe Bildungsund

Qualifizierungsmaßnahmen

sowie duale Weiterbildungsangebote

gefördert, mit maximal

200.000 Euro pro Unternehmen.

Die Stadt Graz fördert berufliche

Weiterbildungen von berufstätigen

Grazern mit niedrigem

Haushaltseinkommen im „Grazer

Fonds für Aufstieg und Entwicklung“

mit bis zu 2500 Euro.

Erst vor kurzem wurde im Stadtsenat

die Weiterführung des Projektes

bis Juni 2023 beschlossen.

gefunden. „So wird unser Obst

und Gemüse, das nicht mehr konsumiert

werden kann, auf nachhaltige

Weise weiterverarbeitet.

Damit setzen wir gemeinsam

effektive Maßnahmen gegen die

Lebensmittelverschwendung“, so

Katrin Hohensinner-Häupl, Geschäftsführerin

von Frutura.

Am Freitag wurde in der Liebenauer

Tangente 4 gefeiert.

20 Jahre Hypo

Vorarlberg Graz

■ 2002 eröffnete die Hypo

Vorarlberg ihren Standort in

Graz, inzwischen hat man sich

zum wichtigen Wirtschaftsfaktor

und Förderer in der Steiermark

entwickelt. Freitag feiert

man rund um Regionaldirektor

Ernst Albegger und Vorstandsvorsitzenden

Michel Haller

das 20-Jahr-Jubiläum.

Wohnmarkt:

Kaufen im Trend

■ Die Steiermärkische Sparkasse

präsentierte diese Woche

aktuelle Daten zum steirischen

Wohnmarkt: 66 Prozent

leben in Eigentum, Baugrundstücke

wurden im Schnitt um

neun Prozent teurer, in Graz

ist es am teuersten. Kaufen

und Sanieren ist beliebter als

ein Neubau. Die Nachfrage

am Markt ist weiter hoch.

Lassen Sie uns

weitblickend

tolerant sein.

www.878.at

KK


24

viva

graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

24

redaktion@grazer.at

Menschen mit Demenz benötigen

Begleitung und Betreuung, auch die

Angehörigen brauchen Unterstützung.“

Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer zum anstehenden „Langen Tag der

Demenz“ der Steirischen Alzheimerhilfe kommende Woche REGINA AIGNER

Grazer Lese-Trends für den

SPANNEND. Inspiration

für Leseratten: Wir

haben bei der Stadtbibliothek

nach den

beliebtesten Büchern

der Grazer gefragt.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Wer viel liest, lebt länger –

so zumindest eine Studie

von Forschern der

Yale University, in deren Zuge

Daten von mehr als 3600 Teilnehmern

über einen Zeitraum

von zwölf Jahren ausgewertet

wurden. Gerade im Sommer,

in der Urlaubszeit, greifen die

Grazer immer wieder besonders

gern auf Lesestoff zurück – doch

Argumente gibt es genug, das

zeigt nicht zuletzt diese Studie,

sich auch im anstehenden

Herbst nicht beirren zu lassen

und den Lese-Schwung aus dem

Sommer mitzunehmen. Immerhin

gibt es kaum etwas Besseres

als ein gutes Buch an einem

kalten und/oder regnerischen

Tag. Auf der Suche nach aktuellen

Lesetrends in der steirischen

Landeshauptstadt haben wir uns

bei der Stadtbibliothek nach den

Top-Entlehnungen umgehört –

denn ein wenig Inspiration kann

nie schaden. Ein kleiner Einblick

nach vier Kategorien, von Unterhaltungsliteratur

für Erwachsene

über Kinder- und Jugendbücher

bis hin zu Sachbüchern.

Gesund am Arbeitsplatz

■ Resilienz und Gesundheit am

Arbeitsplatz gewinnen an Bedeutung.

Die Drehscheibe „fit2work“

liefert ein breites Beratungsangebot,

das allen Arbeitnehmern

sowie Unternehmen kostenlos,

freiwillig und vertraulich offensteht.

Die Initiative ist unter

0800/500 118 sowie in der Eggenberger

Allee 40–42 und im Technologiepark

Frohnleiten erreichbar. Die Initiative „fit2work“ KK

Teilnehmer für Produkttest gesucht:

Hämorrhoiden?

Neue Nährstoffkombination

könnte nachweislich helfen!

Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich einfach unter

info@allergosan.at oder telefonisch 0316 405 305 an.

Per Postweg: Institut AllergoSan, Gmeinstraße 13, 8055 Graz

Belletristik

Krimis, Thriller & Familie

Auf der Suche nach Unterhaltungsliteratur

greifen die Grazer offenbar

besonders gerne zu Krimis. Als sehr

beliebt zeigen sich in der Stadtbibliothek

vor allem Regionalkrimis, mit Wiedererkennungswert

zum eigenen Umfeld oder

bekannten Urlaubsregionen. Besonders oft entlehnt wurde dementsprechend

die Stinatz-Reihe rund um Polizeiinspektor Sifkovits

von Thomas Stipsits – „Kopftuchmafia“ und „Uhudler-Verschwörung“

waren dieses und letztes Jahr die meistgelesenen Bücher der

Stadtbibliothek. Die Verfolger: der Thriller „Frost“ vom isländischen

Autor Ragnar Jónasson, „Entfernte Verwandte“ von Veit Heinichen,

„Steirertanz“ von Claudia Rossbacher und der Familienroman „Die

Bagage“ aus der Feder von Monika Helfer.

Die Pflegeexpertin Manuela Steiner und Rene Radlingmayr informieren

über Angebote der Volkshilfe für Demenzerkrankte. VOLKSHILFE STEIERMARK

Hilfefonds bei Demenz

■ Kommenden Mittwoch, 21.

September, ist Weltalzheimertag.

Die Volkshilfe Steiermark informiert

zu diesem Anlass von 10

bis 16 Uhr in der Herrengasse an

einem Demenzinfostand mit zwei

Experten über aktuelle diesbezügliche

Angebote. „Mit unserem

Demenzhilfefonds unterstützen

wir Demenzerkrankte, die sich bei

der Finanzierung diverser Unterstützungsleistungen

schwertun,

einmal im Jahr mit maximal 1000

Euro“, erklärt Volkshilfe-Steiermark-Präsidentin

Barbara Gross.

„Übernommen werden Tagesbetreuungen,

Fahrtendienste, Rollatoren

und vieles mehr. Das Ansuchen

kann von den Betroffenen

selbst, pflegenden Angehörigen

oder Familienmitgliedern gestellt

werden“, so Brigitte Schafarik,

Geschäftsführerin der Volkshilfe.

Der Antrag ist online auf www.

stmk.volkshilfe.at/demenzhilfe

zu finden oder in einem der 13

steirischen Volkshilfe-Sozialzentren

abzuholen.


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz viva 25


IN

GETTY (2),, ANTONIA RENNER

Zeit zum Lesen schaffen

Urlaubszeit ist für viele Lesezeit. Den

Schwung aus dem Sommer sollte man

in den Herbst mitnehmen.

Ausreden suchen

Kehrt der Alltag ein, passiert es leicht, dass

man Bücher länger zur Seite legt. Da heißt

es „dranbleiben“, denn Lesen bringt’s.

OUT


Lese-Herbst

Sachbuch

Kochtipps & Rekordwut

Wer sich informieren will, greift in der

Stadtbibliothek besonders gern zu

Kochbüchern. Das am häufigsten entlehnte

Sachbuch der Grazer ist aber, fast schon

traditionell, weiter das „Guinnessbuch der

Rekorde“. Vielleicht ergeben sich auch

deshalb stets neue kreative Ideen (wie etwa

der Walzer-Weltrekordversuch heute beim „Aufsteirern“). Bei den

Kochbüchern zeigt sich währenddessen der Trend zu gesunder, nachhaltiger

und fleischreduzierter Kost. „Flavour – mehr Gemüse, mehr

Geschmack“ von Yotam Ottolenghi ist hier die Nummer 1. Ebenfalls

sehr beliebte Sachbücher: „Das Kind in dir muss Heimat finden – Der

Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme“ von Stefanie Stahl sowie

„Zehntausend Schritte in und um Graz“ von Elke Jauk-Offner.

Kunst der Verführung

■ Unter dem Namen „Kunst der

Verführung“ finden diesen Herbst

sechs Ausstellungen zum Thema

Grafikdesign im Spannungsfeld

von Kunst und Werbung statt.

Das Grand Opening findet am

kommenden Mittwoch, dem 21.

September, um 17 Uhr im Kulturzentrum

bei den Minoriten statt.

Insgesamt sind acht Institutionen

aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft

und Wirtschaft, vom Kunsthaus

über das Haus der Architektur

bis zur WKO Steiermark, mit dabei

und zeigen verschiedene Zugänge

zum Thema. Initiator ist Grafikdesigner

Siegfried Gruber, koordiniert

werden die sechs Ausstellungen

von Creative Industries Styria.

Als besonderes Highlight ist auch

„der Grazer“ in gewisser Weise

mit dabei, konkret durch ein 1992

entstandenes Plakat nach Idee von

Riggi Hinterleitner, umgesetzt

von Christian Jungwirth, das im

Zuge der Ausstellung im öffentlichen

Raum, am Radetzkyspitz, zu

sehen sein wird.

Das Plakat aus dem Jahr 1992 nach Idee von Riggi Hinterleitner, umgesetzt von Christian

Jungwirth, wird bei den Ausstellungen zu sehen sein. RIGGI HINTERLEITNER/CHRISTIAN JUNGWIRTH

Kinderbuch

Comics & Fabelwesen

Womit man Kindern lesetechnisch

in Graz eine Freude machen

kann? Geht es nach den Entlehnungen

in der Stadtbibliothek, gibt es eine klare

Nummer 1 – und das schon seit mehr als

zehn Jahren. Die Comic-Roman-Reihe

„Gregs Tagebücher“ von Jeff Kinney, die

den Protagonisten Greg durch seine Schwierigkeiten an der Junior-

Highschool begleitet. Aktuell außerdem besonders beliebt: Die „Mama

Muh“-Reihe von Jujja Wieslander oder die Bücher um Zauberin

Zilly und ihren Kater Zingaro von Paul Korky – wie beispielsweise

„Zilly und Zingaro – Reise um die Welt“. Ebenfalls erwähnenswert:

„Furzipups, der Knatterdrache“ von Kai Lüftner und „Das Neinhorn“

von Marc-Uwe Kling.

BTB, BAUMHAUS VERLAG, DK, FISCHER VERLAGE

Jugendbuch

Klassiker und Fantasy

Spannung und Fantasy sind beliebt –

was sich bei Film und Fernsehen zeigt,

bestätigt sich auch bei den Lesetrends der

Grazer Jugendlichen. Besonders beliebt sind

weiterhin ein paar bekannte Dauerbrenner –

„Harry Potter“, „Percy Jackson“ und „Tintenwelt“.

Laut Stadtbibliothek ist bei Mädchen

besonders die Kombination aus Fantasy und Liebesgeschichte beliebt

– hier führt „Vergissmeinnicht“ von Kerstin Gier die Bestenliste an.

Gerne ausgeborgt werden außerdem das Weltallbuch „Super-Weltall“

sowie die Jugendbücher von Ursula Poznanski, etwa die mit dem

Jugendliteraturpreis ausgezeichnete „Erebos-Jugendbuchreihe“.

Ebenfalls ein Hit bei den Grazer Jugendlichen: die Thriller-Reihe „One

of us is lying“ von Karen M. McManus.

Neu: Angepasste

Impfstoffe

■ Nach Zulassung mehrerer

Variantenimpfstoffe durch

die Europäische Arzneimittel-

Agentur EMA sind die beiden

ersten Impfstoffvarianten der

Unternehmen BioNTech/Pfizer

und Moderna (Spikevax BA.1)

in den Lagern des Pharmagroßhandels

eingetroffen. Der Impfstart

wird auf den Impfstraßen

des Landes am Dienstag, 20.

September, erfolgen.

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26 motor

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

Sieg für Joanneum Racing

ELEKTRISCH. Premierensieg

mit elektrisch

angetriebenem Boliden

für Grazer Racing-Team.

Wochenlange harte Arbeit

und Nachtschichten

haben sich bezahlt

gemacht: Die Weasels, wie sich

die Mitglieder des Teams nennen,

feierten beim Bewerb in

Kroatien, der von 23. bis 28. August

2022 in Novi Marof stattgefunden

hat, den Sieg in der

Elektro-Gesamtwertung. Somit

gelang die große Überraschung

in der Premierensaison, denn

Joanneum Racing Graz ging in

diesem Jahr erstmals mit einem

Elektro-Rennauto, dem JR22,

an den Start. Das Racing-Team

stolz: „Wir sind das erste österreichische

Team, das einen Gesamtsieg

in der Elektrowertung

geholt hat, und sind momentan

auch das beste österreichische

Formula-Student-Team.“

Sowohl in den statischen als auch in den dynamischen Bewerben konnte sich das „Joanneum Racing Graz“-

Team in Kroatien mehrmals am Podium platzieren. Die Freude im Team war entsprechend groß.

FHJ

Autohandel: Betreuung zählt

TRENDWENDE. Der Autohandel ist in Bewegung, neue Hersteller, Carsharing, Leasing, Auto-Abos,

Connected Car, Fahrzeugbörsen. Bei einem WK-Impulstag ging’s um die Zukunft im Autogewerbe.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Werkstattauslastung

Einen weiteren wichtigen Bau-

Automobile Herausforderungen

im Verkauf und

Service 2022“ hieß der

Vortrag, den der Herausgeber

der Fachzeitschrift AUTOHAUS

Hannes Brachat im Rahmen des

Impulstags der WKO Steiermark

Landesgremium Fahrzeughandel

und Fahrzeugtechnik am 13. September

in der Grazer Messe hielt.

Der Referent zeigte in seinem

Vortrag all die Veränderungen

in der Branche auf, die sich laut

wie leise auf dem Weg der Mobilität

ein- und zuschalten. Brachat

nannte u. a. neue Händlergruppen,

Leasing-Erweiterung, autonomes

Fahren. Die europäischen

Autohersteller setzen im Vertrieb

stark auf die Einführung des

Agenturgeschäftes, um Vertriebs-

kosten zu senken, die Preisdisziplin

zu wahren und um selbst an

die Kundendaten zu gelangen.

Brachat: „Ich kann nicht verstehen,

dass die Händler im Agenturgeschäft

an den Neuwagen

nichts mehr verdienen sollen und

obendrein im Gebrauchtwagengeschäft

in hoher Abhängigkeit

vom Wohlwollen des Importeurs

stehen.“ Bei den anstehenden

Sondierungen der Händlerverträge

wird auch Stellantis Austria die

maßgeblichen Veränderungen

aus einem Wiener OGH-Urteil intregrieren

müssen. Brachat: „Den

Direktvertrieb der Hersteller werden

die Händler durch eigene

Plattformen, die das komplette

Autohaus abbilden, wirkungsvoll

ergänzen.“

stein nahm das Thema Werkstattauslastung

ein, nachdem

diese durch die wachsende Zahl

an E-Autos um bis zu 30 Prozent

zurückgehen wird. Das bedeutet,

ein Autohausbetreiber, der in seiner

Autowerkstatt pro Tag zehn

Reparaturen durchführen lässt,

muss mit derselben Mannschaft

pro Tag 13 Reparaturen schaffen.

Das gelingt durch Prozessverbesserungen.

Brachat: „Die Zukunft im Autogewerbe

ist primär keine Frage

der Betriebsgröße. Du musst nur

besser sein als der Mitbewerber,

vor allem in der Kundenkommunikation,

sprich der persönlichen

Ansprache. Und das ist

die besondere Stärke der Familienbetriebe,

wo der Chef und die

Chefin noch direkt das Kunden-

Beziehungsmanagement gestalten.“

Hannes Brachat: „Du musst nur

besser sein als der Mitbewerber.“ KK


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

wohnen 27

Rätsel-Lösung vom 11. 9. 2022

C S

M

B R A U Q U A R T I E R E

K O R R U P T O R I E N T

S I S I M A M A L E

J E P N E U M A P E I N

G E R T E N S C H L A N K

I G L U S G H I A S R

S E E N O T G A T T E N

R A G I S E L T A P

G W I I N F E L G E

H A U E N S T E I N A L P

R A G N I T Z

T I D E A L

G E H E G E R Y Lösung:

I N E S R I E S Lösung: STUDEN-

H E M I T O STUDENTEN-

HEIM

TENHEIM

R O L L S T U H L

Sudoku-Lösung

vom 18. 9. 2022

4 3 8 9 5 2 7 1 6

7 6 2 1 3 8 5 9 4

5 1 9 4 6 7 3 2 8

1 4 3 5 8 6 9 7 2

2 8 6 7 1 9 4 5 3

9 7 5 2 4 3 6 8 1

6 2 7 3 9 1 8 4 5

8 5 1 6 7 4 2 3 9

3 9 4 8 2 5 1 6 7

Schön langsam kehrt Ruhe ein in den Garten, aber noch ist es zu früh,

Gartenschere, Rechen und Scheibtruhe aus der Hand zu legen.

Winter-Vorbereitungen

für Grazer Heimgärtner

ENDSPURT. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den

Rasen zu pflegen und die Werkzeuge zu warten.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Ein gepflegter Rasen erfreut

das Auge jedes Gartenfreundes.

Gerade im Herbst

bietet es sich an, Ausbesserungsarbeiten

vorzunehmen oder aber

einen neuen Rasen anzusäen.

„Jetzt gibt es keinen Samenflug

von Unkräutern“, weiß Landesinnungsmeister-Stellvertreter

Wolfgang Eder, „die Temperaturen

sind noch weit im Plus und es

gibt ausreichend Niederschlag.“

Ebenso kommt die Heckenschere

zum Einsatz: Pflanzen

wie der Sommerflieder, die sehr

weite, lange Austriebe haben, benötigen

einen Stabilitätsschnitt.

GETTY

„Um die Hälfte eingekürzt ist

die Pflanze viel stabiler, wenn

schwerer Schnee kommt.“

Werkzeug-Pflege

Auch Gartenwerkzeuge, die leider

nicht immer die Pflege erhalten,

die sie eigentlich verdienen

würden, sind nun an der Reihe:

reinigen, trocknen lassen, im gegebenen

Fall schleifen und mit

Maschinenöl schmieren, lautet

die Devise. Damit erhöht man

nicht nur die Lebensdauer der

Helferlein, bei Gartenscheren

beseitigt man auch Rückstände

von Bakterien und Pilzen. „Außerdem“,

so Eder, „hat man wieder

viel mehr Spaß, die Schere ist

wie neu und quietscht nicht.“

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28

sport

graz

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

28

redaktion@grazer.at

Ich bin 75 und habe nicht die

Absicht, bis 90 den Präsidenten

abzugeben.“

Eishockey-Präsident Jochen Pildner-Steinburg GEPA (3)

Die Grazer Fans sind heiß auf das

Cup-Derby am 19. Oktober. GEPA

Grazer Derby

vor vollem Haus

■ Schon ein Monat vor dem

Anpfiff ist klar: Das Cup-Achtelfinale

zwischen dem GAK und

Sturm wird am 19. Oktober in

einem ausverkauften Stadion in

Liebenau stattfinden. 2900 Tickets

sind an Sturm gegangen,

10.000 GAK-Fans haben in den

ersten vier Stunden zugeschlagen.

Schon eine Minute nach

Verkaufsstart waren 390 Karten

weg, berichtete GAK-Manager

Matthias Dielacher.

DTM-Action zum Abschluss des

Rennsommers

RED BULL CONTENTPOOL

Heimsieg-Chance

so groß wie nie

■ Von 23. bis 25. September

gastiert am Red Bull Ring in

Spielberg wieder die DTM. Und

auch wenn kein Grazer hinterm

Steuer eines der Tourenwagen

sitzt: So groß wie heuer war

die Chance auf einen rot-weißroten

Heimsieg wohl noch nie.

Lucas Auer, Thomas Preining

und Philipp Eng haben schon

Stockerlplätze vorzuweisen.

Dazu kommt Clemens Schmid

im Lamborghini des steirischen

Rennstalls Grasser Racing. Für

Auer geht es beim vorletzten

Rennwochenende als Zweiter

auch noch um den Gesamtsieg.

Carina Schrempf von Cookina Graz kann ihre erste, sehr erfolgreiche Saison im Radsport gar nicht fassen.

WM-START. Carina

Schrempf startet bei

der Rad-WM in Australien.

Dabei war mit dem

Sport schon Schluss.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Unwirklich und vor allem

ungeplant war das alles,

was Carina Schrempf

heuer sportlich „passiert“ ist.

Kommenden Samstag startet

die 27-Jährige, die für Cookina

Graz fährt, bei der Straßen-

Weltmeisterschaft südlich von

Sydney. „Dabei wollte ich in

diesem Jahr mit dem Hochleistungssport

eigentlich aufhören“,

sagt Schrempf. In ihrem

ersten sportlichen Leben war

Schrempf Leichtathletin, lief

400 und 800 Meter, zum Schluss

auch 1500 Meter. „Die Probleme

mit der Achillessehne waren

am Ende aber zu groß, um auf

der Laufbahn noch einmal voll

anzugreifen.“

Die Krönung

steigt in Sydney

Aus diesem Grund hatte sie

auch schon einige Jahre die

Grundlageneinheiten auf dem

Rennrad abgespult. „Und weil

mir das Radfahren so extrem

Spaß macht, hab ich eine Lizenz

gelöst“, erzählt Schrempf. Für

Cookina Graz sollte sie dann in

dieser Saison in der Rad-Bundesliga

starten. „Dann haben

sie mich aber zu einem internationalen

Rennen mitgenommen,

und weil es gut gelaufen

ist, zu noch einem.“

Anruf im Urlaub

So ist die Saison der Sensationen

für Schrempf ins Rollen

gekommen. „Bei Gracia-Orlova

über vier Etappen hab ich das

Berg-Trikot gewonnen und mir

gedacht: Das ist die Krönung

der Rad-Saison.“ Denkste. Es

folgte die Europameisterschaft

in München mit dem respektablen

26. Platz im Straßenrennen.

„Wieder hab ich mir gedacht:

Das ist die Krönung der Saison.“

Danach ging es erst einmal auf

Urlaub nach Griechenland, wo

Schrempfs beste Freundin ge-

GEPA

heiratet hat. „Ich hab mir auch

ein Rad ausgeborgt und bin

zum Spaß gefahren.“ Auf der

Heimreise läutet dann das Telefon.

Am anderen Ende: Klaus

Kabasser, der Nationaltrainer.

„Ich war am Weg zum Flughafen

und er hat gesagt, dass ich

bei der WM dabei bin, weil Laura

Stigger ausgefallen ist.“

Diesmal ist sich Carina

Schrempf ganz sicher: „Das

wird die Krönung der Saison.“

Zwar bringt sie von der Leichtathletik

die Laktatverträglichkeit

mit, ist auch gewohnt,

Schulter an Schulter zu laufen.

„Aber technisch hab ich noch

Luft nach oben, und Routine

beim Fahren im Feld fehlt mir

auch noch.“ Zudem ist Radfahren

ein Mannschaftssport

„und ich werde für Christina

Schweinberger fahren und sie

bestmöglich unterstützen.“ Ihre

beste Leistung will sie abrufen

und ins Ziel kommen. Wobei,

das Beste ist ihr schon passiert.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich

einen Sport je so lieben könnte

wie die Leichtathletik.“


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

sport

graz 29


OHA!

Der „Lucky“ feiert Geburtstag

Ludwig „Lucky“ Krentl, die Stimme

der 99ers und lange Jahre auch von

Sturm, ist 70. Herzliche Gratulation.

Spiel verloren, Stürmer verloren

Sturm hat in Rotterdam das Europa-

League-Match 0:6 verloren und Emanuel

Emegha, der sich verletzt hat.

OJE!


Doppelte UBI-Verstärkung

FAMILIENBANDE. Nicht nur Liuba Pyvovarova, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtet ist,

verstärkt kommende Saison UBI Graz. Auch ihre Mutter Irina, die eine große Vergangenheit hat.

Der Apfel fällt bekanntlich

nicht weit vom Stamm.

Und so ist es eigentlich

wenig verwunderlich, dass „Apfel“

Liuba Pyvovarova, die heuer

die Basketballerinnen von

UBI Graz verstärkt, auch einen

Stamm, sprich eine Mutter mit

Basketballbezug, hat. Und was

für einen sogar. Irina Pyvovarova,

die gemeinsam mit ihrer Tochter

aus der Ukraine geflüchtet ist,

hat früher selbst aktiv Basketball

gespielt. „Bei Dynamo Kiew

und auch im Nationalteam der

UdSSR“, berichtet UBI-Obmann

Sebastian Eger-Mraulak. „Wer

weiß, was das heißt, in Sowjet-

zeiten in einem Nationalteam

gespielt zu haben, der kann einschätzen,

wie gut Irina war.“

Und diese Qualität will man

nicht brachliegen lassen und hat

Irina Pyvovarova kurzerhand als

Trainerin für die Mannschaft der

2. Bundesliga engagiert. „Noch

ist das zwar ein bisschen schwierig,

weil sie weder Deutsch noch

Englisch spricht, aber das wird

schon werden“, ist sich Eger-

Mraulak sicher. Überhaupt hat

der Verein großes Augenmerk

auf den Ausbau des Trainer- und

Betreuerstabs gelegt. „Vor allem

im Nachwuchsbereich sind wir

jetzt super aufgestellt.“

Liuba Pyvovarova freut sich auf ihre erste Saison mit UBI Graz

BERND KOHLMAIER

HERBSTAKTION

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Laura Hienonen, Florian Weber und Gernot Komander haben am Thalersee

die Grazer Stadtmeisterschaften im Golf gewonnen.

GC THALERSEE

Golf-Meister gekürt

■ Auf der Anlage des Grazer

Golfclubs Thalersee wurden letzte

Woche die Grazer Stadtmeister

gekürt. In einem qualitativ

hochwertig besetzten Feld. Bei

den Damen konnte sich Laura

Hienonen mit fünf Schlägen

Vorsprung auf Karin Nauta

durchsetzen. Bei den Herren lag

auf den ersten neun Löchern alles

eng beisammen, dann kristallisierte

sich mit Gernot Komander,

Bernd Reininghaus und

Florian Weber ein Führungstrio

heraus. Reininghaus verpatzte

die letzten beiden Löcher, Weber

verfehlte am 18. Loch einen Putt,

der ihn ins Stechen gebracht hätte.

So sicherte sich Komander

den Titel vor dem erst 13-jährigen

Florian Weber, der damit den

Jugend-Titel holte.

*Gültig auf bisherige Verkaufspreise bis 30.9.2022

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FOTO: LUEF


30 grazer sonntag

www.grazer.at 18. SEPTEMBER 2022

SO ISST GRAZ

Blend Coffee Roasters präsentiert ...

... Maple Spice Latte

Eine Stammkundin des Cafés. KK

Einen der besten Kaffees der Stadt soll

man bei den Blend Coffee Roasters

nahe dem Jakominiplatz bekommen, so

munkelt man. Das weiße, clean anmutende

Ambiente zieht dabei Kaffeefreunde aus

so manchen Gebieten der Stadt herbei. Der

Kaffee wird eigens geröstet, Bohnen sowie

wichtige Brew Tools, Mugs und alles Weitere,

was das Barista-Herz begehrt, gibt es

natürlich auch vor Ort oder online im Shop

zu kaufen. Dem Gründer Peter Gries als

leidenschaftlichem Kaffee-Verfechter ist

eine Top-Qualität sehr wichtig. Das neue

Herbst-Getränk, den „Maple Spice Latte“,

gibt es seit kurzem im Angebot. LIA

Für zwei Latte:

1 Teil Wasser

1 Teil Zucker

1 Teil Ahornsirup

1 Stk. Zimtstange

5 Stk. Nelken

2 Stk. Sternanis

60 ml kaltes Wasser

60 g Kaffeemehl

50 ml Milch

50 ml Schlagobers

ein paar Eiswürfel

Zubereitung:

Für den Latte ist ein wenig

Vorbereitungszeit

einzuplanen: Erst

Cold Brew und

Kaffeemehl mit

kaltem Wasser

über einen ganzen

Tag ziehen

lassen. Für den

Sirup alle Zutaten

zusammen aufkochen,

bis der Zucker aufgelöst ist, und anschließend

abkühlen lassen. Wenn der

Sirup kalt ist und ein paar Stunden ziehen

konnte, in ein Fläschchen abfüllen.

Nun kann der Latte angerichtet werden:

Dazu Milch und Obers gemeinsam aufschäumen.

Die Eiswürfel in ein Glas

geben, etwas Sirup hinzugeben und mit

Cold Brew auffüllen.

GRAZWORTRÄTSEL

Bildungseinrichtung

in Lend

(MS)

Anlage der

Kirche Maria

im Elend zu

Straßgang

ein Grazer

Flüsschen

Junge

Abk. für

"Technische

Universität"

Knöterichgewächs

Stammeszeichen

Einbringen

der

Weintrauben

Plätzchen

für

schlimme

Schüler

KFZ-

Kennz.

für Graz-

Umgeb.

Standardbeilage

in

Chinas

Küche

Teil des

8. Grazer

Stadtbezirks

8

7

langer

Griff

Sandwüste

der Sahara

12

Endstation

der Schloßbergbahn

Abk. f. "Reanimation"

lateinisch

für "Recht"

schroff,

unwirtlich

männlicher

Vorname

Talent,

in die

Wiege

Gelegtes

nicht

schmal

gehoben

für "Adler"

alter Name

der Donau

5

13

Zeitungskonsument

Mittel

gegen

Körpergeruch

Abk. für

"Anonyme

Alkoholiker"

Computeranwender

kostbar,

lieb, ans

Herz gewachsen

Langschwanzpapagei

Wurzel

aus neun

Abk. f. "Gemeinderat"

Schauspieler

Zeichen

für Iridium

1 11

2

16

französ.

Anrede

für den

König

derart

Grazer

Schau für

Bauherren

Engel des

Windes

Abk. für

"Dal Segno"

römischer

Grenzwall

Zeichen

für Eisen

öst. Theaterlegende

† 2019

(Elfriede)

Initialen

Kästners †

heimischer

Marder

3

lehrhafte

Erzählung

mit

Tieren

10

100 qm

in der

Schweiz

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

geschmackvoll,

modisch

Grazer Fußballer

und

WM-Dritter †

Seltenheit

4

14

in Graz wirkender

dt.

Astronom

† 1630

15

Teilzahlung

Grazer Haus

für Musik

Universum

Blütenstand

des

Getreides

12 13 12 14 15 16

#BEEgood | #BEEpart

DAS SUMMEN DARF NICHT VERSTUMMEN

Unter dem Motto „Das Summen darf nicht verstummen“ hat die steirische

Frutura Unternehmensgruppe das Projekt „BioBienenApfel“ gestartet.

Machen wir gemeinsam die Welt für die Bienen ein bisschen besser und

werden unter www.BioBienenApfel.com zu Bienen-Schützern.

9

24

Stunden

Domäne

für Peru

unbestimmter

Artikel

chem.

Element

(in Fachsprache)

Kapitalgesellschaft

ohne

Zweige

Volksschule

am Unteren

Bründlweg

Internetdomäne

für Österreich

Initialen

Einsteins


Mond

des

Planeten

Jupiter

Lösung der Vorwoche: STUDENTENHEIM Rätsellösungen: S. 27

Aktuelles Lösungswort:

4 9 2 1

7 6 2 8 5 4

9 2 8

2 8 9 4 5

1 8

8

5 4 3

SUDOKU

9 8 1 71194

2

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift spitzen, los

geht’s. Viel Spaß!

11

G E W I N N S P I E L

3 BioBienenApfel

Boxen

mit Bio Apfel Chips und Bio

Apfel Wedges zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 21. 9. 2022. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind

mit der Veröffentlichung einverstanden.

6


18. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 18. SEPTEMBER

Aufsteirern 2022

Nach der Corona-Pause ist das

berühmteste Kultur- und Volksfest

in Graz wieder groß zurück!

Mit gewohnt spektakulärem

Programm über den ganzen Tag

mit zahlreichen Auftritten von

zünftigen Live-Musikern, Trachtenschauen

und vielen leckeren

Schmankerln der Region ist das

Fest wieder ganz vorne mit dabei

bei den schönsten Events der

Landeshauptstadt. Aufgepasst

– heute gibt es auf der Passamtswiese

um 12 Uhr einen Weltrekordversuch

mit den meisten

Walzertanzpaaren.

mundARTist’s-Festival

Der gemeinnützige Verein zur

Förderung spartenübergreifender

Kultur öffnet zeitlich passend

zum Schul-, Uni- und Herbstbeginn

mit seinem ARTist’s in der

Grazer Schützgasse wieder seine

Pforten. Der kulturelle Reigen

dieser Saison startet heuer

mit der dritten Ausgabe des

„mundARTist’s“-Festivals, einem

zweiwöchigen Spektakel, das

wieder eine wunderbare Auswahl

an Künstlern dieses weiten und

breiten Genres präsentieren

darf. Fixsterne der steirischen

Szene treffen sich mit teils noch

unentdeckten Perlen der Zunft,

Gäste bringen ihr ureigenes

dialektisches Material ins Steirerland.

Heute tritt um 20 Uhr „Da

Hans und seine Saitenreisser“ auf,

mit Johann Schwarzinger und

Angelika Pudmich.

HIGHLIGHT:

Endlich wieder

Aufsteirern

IVENTS KULTURAGENTUR/ULRIKE RAUCH, GETTY

2. Laßnitzer Oldtimer-Treffen

Auch in diesem Jahr soll wieder

ein einzigartiges Event, nach

der Premiere im letzten Jahr,

auf die Beine gestellt

werden: Über 100 Fahrzeuge

waren es bei jener

Veranstaltung im letzten Jahr

in Laßnitzhöhe – auch in diesem

Jahr sollen die Retro-Liebhaber

mit ihren Fahrzeugen kommen. In

Memoriam Josef Matjacic wollen

die Veranstalter in diesem Jahr an

einen lieben

WOHIN AM SONNTAG

Freund und Teamkameraden

denken. Alle, die einen Oldtimer

besitzen, sind aufgerufen, wieder

nach Laßnitzhöhe zu kommen

und gemeinsam mitzufeiern. Ganz

egal, ob mit Autos oder Traktoren,

mit Motorrädern oder Mopeds,

alle sind herzlich willkommen.

Bei buntem Rahmenprogramm

und mit einem Festzelt

soll es ein

gemeinsamer

Tag

bei

tollem

Entertainment

werden.

Austria-Vinyl Schallplatten- &

CD-Börse

Zwischen 10 und 18 Uhr gibt es

heute wieder die Austria-Vinyl

Schallplatten- & CD-Börse in der

Messe Graz. Retro-Liebhaber können

wieder musikalische Schätze

finden.

Kräuter-Nachtwächter-Führung

am Wildoner Schlossberg

Die zweistündige Tour geht auf

Kräuterkunde, schwarze Kater

und ein paar weitere mystische

Themen ein. Außerdem wird

Volkskunde und alles rund ums

sagenumwobene Wildoner

Schloss thematisiert. Treffpunkt

um 15 Uhr beim Kulturzentrum

Wildon (Schloss Wildon).

Familien-Spiele-Fest in Kalsdorf

Zu Sackhüpfen und Co lädt die

SPÖ Kalsdorf seine kleinen Einwohner

und -innen heute ab 12

Uhr. Spiel und Spaß steht auf der

Tagesordnung, die Kinder sollen

auf dem Trainingsplatz beim

Sportzentrum (bei Schlechtwetter

im Foyer der Sporthalle) ihre

Freude haben und einmal richtig

Zeit zum Spielen mit anderen

finden. Auf Kinder, Eltern und

Großeltern warten zehn Spielestationen,

die Lesehexe Mimi,

eine Hüpfburg, Popcornmaschine

sowie Jause und Getränke.

Ägydimarkt

Mit besonderen Antiquitäten

lädt der große Ägydimarkt zum

Schmökern zwischen 8 und 16 Uhr

am Mariahilfer Platz ein. Aufgrund

der Baustelle findet der Markt

aktuell nicht am Messeparkplatz,

wie bisher, statt. Verkauft wird

keine „Flohmarktware“, sondern

Raritäten.

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