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19. September 2022

- Ivica Osim bekommt einen Platz und eine Straße in Graz - Staupotenzial: Die Baustellen der Woche in Graz - Land Steiermark startet Energiesparoffensive - Details zur 22. Langen Nacht der Museen

- Ivica Osim bekommt einen Platz und eine Straße in Graz
- Staupotenzial: Die Baustellen der Woche in Graz
- Land Steiermark startet Energiesparoffensive
- Details zur 22. Langen Nacht der Museen

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19. SEPTEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

16°

Die Wolken

lockern immer

wieder auf,

zeitweise wird

es sogar sonnig

in Graz. Bei mäßigem Nordwestwind

ist es aber eher kühl.

Nerven bewahren

Rund um den Lazarettgürtel ist seit

heute mit Stau zu rechnen: Fernwärmearbeiten

haben dort begonnen. 3

Energie sparen

Im Land Steiermark startet man eine

große Initiative für mehr Versorgungssicherheit

in der Energiekrise. 4

Stadt Graz benennt

Platz und Straße

nach Ivica Osim

KK

Würdigung. Im ersten Schritt wird der Stadionvorplatz nach der kürzlich verstorbenen Trainerlegende benannt. In weiterer Folge will man im

Rathaus dann auch den südlichen Teil der Conrad-von-Hötzendorf-Straße ab der Fröhlichgasse in Ivica-Osim-Straße (oder -Allee) umbenennen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 19. SEPTEMBER 2022

In Graz und GU liegt die 7-Tages-

Inzidenz wieder über 400. GETTY

Corona in Graz

und Umgebung

■ Die Corona-Infektionszahlen

sind in Graz über das Wochenende

weiter angestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt

nun 414,4 (Freitag: 389,5).

In Graz-Umgebung liegt der

Wert bei 436,9 (Freitag: 350,0).

Im Durchschnitt sind es in der

Steiermark momentan 363,5

Fälle pro 100.000 Einwohner.

Die AGES vermeldet 111 Fälle

auf steirischen Normal- und

sechs auf Intensivstationen.

546 Grazer sind bisher mit Corona

verstorben, 417 aus GU.

Ivica Osim bekommt

jetzt einen Platz und

eine Straße in Graz

Sowohl der Stadionvorplatz als auch die südliche Conrad-von-Hötzendorf-Straße werden bald Osims Namen tragen. KK

EINIGUNG. Der im Mai verstorbene Jahrhunderttrainer Ivica Osim wird in Graz

jetzt gewürdigt. Im ersten Schritt wird der Stadion-Vorplatz in Ivica-Osim-Platz

umbenannt. Im zweiten Schritt folgt dann die Conrad-von-Hötzendorf-Straße.

Die Gemeinde Lieboch um Bgm. Stefan

Helmreich (hinten rechts). LK/FISCHER

Wasserschutz:

Lieboch ist top

■ Die steirischen Wasserschutzbauern

rund um Initiator

Markus Hillebrand wachsen

weiter: Nach Gössendorf, Premstätten

und Fernitz-Mellach

wurde nun auch Lieboch als

Wasserschutzgemeinde ausgezeichnet.

„Bereits fünf landwirtschaftliche

Betriebe der Gemeinde

Lieboch haben heuer

schon 33 Hektar Begrünungen

angelegt, die das Grundwasser

schützen und dem Humusaufbau

dienen“, so Hillebrand.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Am 1. Mai 2022, dem 113.

Geburtstag des SK Sturm

Graz, verstarb Ivica Osim.

Seit dem Tod des Jahrhunderttrainers

gibt es den unüberhörbaren

Wunsch, diese große

Persönlichkeit auch im öffentlichen

Raum zu würdigen. Zuletzt

wiesen die Fans beim Europa-

League-Spiel gegen Midtjylland

im Stadion durch Banner noch

einmal auf ihre Forderung hin.

Und jetzt soll der Wunsch erfüllt

werden: Die Rathaus-Koalition

hat sich mit dem SK Sturm

Graz auf einen Vorschlag geeinigt.

Dieser wurde heute von Präsident

Christian Jauk, Bürgermeisterin

Elke Kahr, Vize Judith Schwentner

und SP-Klubobmann Michael

Ehmann präsentiert.

„Er war einer der besten Fußballtrainer,

die wir hatten. Er hat

sich in unzähligen Gesprächen

immer eine Haltung bewahrt, die

von Respekt und Zusammenhalt

geprägt war. Er wünschte sich

immer das Miteinander, statt das

Gegeneinander und war ein Vor-

bild für viele in der Stadt Graz“, so

Kahr über die Beweggründe, ihm

auch im öffentlichen Raum Tribut

zu zollen.

Der Stadionvorplatz wird in

Ivica-Osim-Platz umbenannt.

Gleichzeitig wird eine Büste an

seiner ehemaligen Wirkungsstätte

aufgestellt. Eines seiner

bekanntesten Zitate wird dort

auch verschriftlicht: „Fußball als

Kampf der Kulturen. Normalerweise

kämpfen Kulturen nicht.

Deshalb sind sie ja Kulturen,

weil sie keine Kriege führen.“ Der

Platz gegenüber des neuen Bertha-von-Suttner-Platzes

passe

perfekt, zwei Friedensbotschafter

stehen sich nun gegenüber.

CvH Süd

Dagegen war ein anderer „nicht

gerade ein Friedensengel“, wie es

Bürgermeisterin Kahr formulierte.

Deshalb soll die Conrad-von-

Hötzendorf-Straße im südlichen

Teil beginnend von der Fröhlichgasse

bis zum Stadion in weiterer

Folge in Ivica-Osim-Straße umbenannt

werden. „Es braucht dafür

eine gewisse Vorlaufzeit. Wir

werden die Bewohner und die

ansässigen Gewerbetreibenden

unterstützen“, so Schwentner. Bei

Ummeldungen, Hausschildern,

Visitenkarten und Co. soll es Hilfe

seitens der Stadt geben. Geprüft

wird auch, ob es möglich ist eine

Allee zu verwirklichen. In der Abteilung

für Grünraum sieht man

sich gerade an, ob es möglich ist,

dort Bäume zu pflanzen – schwierig

könnte dies werden, da in diesem

Bereich ja auch die Straßenbahn

fährt. Wie viele Anrainer und

Unternehmen von der Umbenennung

betroffen sind, ist – ebenso

wie die Kosten – noch nicht genau

abzuschätzen. „Obi, drei Gemeindewohnhäuser,

ein paar ältere

Zinshäuser, dann Gewerbebetriebe,

das Gelände des Ostbahnhofs:

Es sind bei weitem nicht so viele

Adressen, wie im nördlichen Teil“,

so Kahr.

Ein Dringlicher Antrag zum Stadionvorplatz

wird am Donnerstag

in den Gemeinderat eingebracht.

Danach soll es schnell gehen. Bei

der Umbenennung der Conradvon-Hötzendorf-Straße

soll dem

Gemeinderat dann spätestens

im Frühling ein Bericht vorgelegt

werden.


19. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

Erhebliches Staupotenzial:

graz 3

Baustellen der Woche in Graz

SERVICE. Heute hat am Lazarettgürtel die Sanierung eines Fernwärmeschachts begonnen. Laut Straßenamt

ist vor allem in den Hauptverkehrszeiten mit Staus zu rechnen. Auch weitere Arbeiten wurden gestartet.

An der Kreuzung Lazarettgürtel – Karlauergürtel werden seit heute Früh

Fernwärmearbeiten durchgeführt. Es ist mit Staus zu rechnen.

STREET VIEW

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Seit dem heutigen Montag

wird am Lazarettgürtel ein

Fernwärmeschacht im Bereich

des Karlauer Gürtels saniert.

Dadurch müssen die Spuren in

Fahrtrichtung Süden zusammengelegt

werden. In der Triester

Straße kommt es zu Spurzusammenlegungen

Richtung Norden,

am Karlauer Gürtel für die Rechtsabbieger

in Fahrtrichtung Westen

auf den Lazarettgürtel. „Mit erheblichem

Staupotenzial ist vor

allem zu den Hauptverkehrszeiten

zu rechnen!“, heißt es aus dem

Straßenamt. Die Arbeiten sind bis

5. November angesetzt.

Weitere Arbeiten

In der Heinrichstraße wird auf

Höhe der Hausnummer 91 ein

einzelner Fernwärme-Neuanschluss

gemacht. Zwischen 8.30

und 16 Uhr ist bis 21. Oktober

eine Postenregelung nötig.

Ein Fernwärmeanschluss

wird von der Energie Graz auch

in der Seidenhofstraße im Bereich

der Hausnummer 127 bis

zur Johann-Haiden-Straße 34

gemacht. Es gibt bis 21. Oktober

eine Sperre im jeweiligen

Arbeitsbereich und eine lokale

Umleitung.

T-Mobile verlegt in der Ragnitzstraße

auf Höhe der Hausnummer

81 eine neue Leitung.

Es kommt deshalb zu einer halbseitigen

Sperre mit Postenregelung

von jeweils 8.15 bis 16 Uhr.

Die Arbeiten sollten aller Voraussicht

nach bis Ende des Monats

beendet sein.


4 graz

www.grazer.at 19. SEPTEMBER 2022

Tipps für Versorgungssicherheit:

Land Steiermark startet

Energiesparoffensive

Silvia Mathelitsch, Ursula Lackner, Johann Seitinger und Andrea Gössinger-Wieser (v.l.) bei der Präsentation der neuen Energiesparoffensive des Landes. LAND STEIERMARK/BINDER

GEMEINSAM. Mit einer neuen Energiesparoffensive will das Land Steiermark die Bevölkerung über einfache

Möglichkeiten zum Energie- und damit auch Geld sparen bewegen. Dafür gibt es eine eigene Plattform.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Stark steigende Preise am

Energiemarkt bereiten, trotz

Strompreisdeckel des Bundes,

vielen Steirern – gekoppelt

an Zweifel an der Versorgungssicherheit

insgesamt – aktuell große

Sorgen. Um die Energieversorgung

mittel- und langfristig abzusichern,

so betonten Klimaschutzlandesrätin

Ursula Lackner (SPÖ)

und Nachhaltigkeitslandesrat

Hans Seitinger (ÖVP) heute gemeinsam,

brauche es die Energiewende

– kurzfristig aber auch die

Eigenverantwortung.

Jeder Einzelne sei gefragt, um

Energie zu sparen. „Jede Kilowattstunde,

die erst gar nicht produziert

werden muss, tut unserer

Energie-Unabhängigkeit und der

Umwelt gut”, so Lackner und Seitinger.

Um die Menschen über Einsparmöglichkeiten

im Alltag und

deren konkrete Auswirkungen,

nicht zuletzt im eigenen Börserl, zu

informieren, startet das Land eine

Energiesparoffensive, die heute

präsentiert wurde.

Plattform mit Tipps

Der Informationsbedarf der Steirer

sei schon jetzt stark spürbar,

so Silvia Mathelitsch, Leiterin der

steirischen Energieberatung. „Wir

erleben aktuell einen wirklichen

Ansturm.“ Dementsprechend

wurden vergangenen Donnerstag

seitens der Landesregierung die

Budgetmittel von 1,3 Millionen auf

2,2 Millionen Euro erhöht.

Die neue Offensive soll den

Wissensdurst der Steirer zum

Thema Energiesparen noch zusätzlich

stillen. Dafür wurde mit

www.energiesparoffensive.at eine

neue Plattform geschaffen und

eine Broschüre erstellt, in der sich

„Life-Hacks“ zum Energiesparen

finden – mit konkreten Zahlen

hinterlegt. „Es geht darum, wie wir

es schaffen, Energie einzusparen,

Kosten zu senken und damit auch

gleichzeitig das Klima zu schützen“,

so Klimaschutzkoordinatorin

Andrea Gössinger-Wieser.

Neben den niederschwelligen

Informationen auf der Website und

in der Broschüre – die an alle steirischen

Gemeinden verschickt wird

– sind im Zuge der Kampagne noch

weitere Aktionen angedacht. Von

kostenlosen Online-Beratungs-

Webinaren bis zu einer Energieberatungs-Roadshow

durch die

Gemeinden und auch Einkaufszentren.

„Schon durch kleine

Verhaltensveränderungen – ohne

Investitionen in bauliche Maßnahmen

– kann der Energieverbrauch

in einem durchschnittlichen Haushalt

um etwa zehn Prozent gesenkt

werden”, betont Lackner die Notwendigkeit

der Kampagne.

Geld sparen

Wir werden im „Grazer“ in den

nächsten Wochen genauer über

Energiesparmöglichkeiten und

Erfolgsgeschichten berichten. Hier

vorab schon ein paar Tipps – und

was sie finanziell bringen können:

☞ Geräte im Standby-Modus

machen etwa 2,4 Prozent der

Stromrechnung aus. Was auf den

ersten Blick nicht nach viel klingt,

summiert sich. Ein durchschnittlicher

Vier-Personen Haushalt kann

im Jahr 52,80 Euro sparen, wenn er

auf Standby verzichtet.

☞ Ein Grad weniger Raumtemperatur

spart sechs Prozent Energie.

Je nachdem, ob es sich um ein

thermisch unsaniertes, ein saniertes

oder ein neues Gebäude handelt

und auf welchen Energieträger

man in der Heizung zurückgreift,

liegt die Einsparung pro Jahr zwischen

45 und 269 Euro.

☞ Kühlschränke ohne Gefrierfach

verbrauchen um 20 bis 50

Prozent weniger Strom. Insgesamt

sollte man Kühl- und Gefriergeräte

regelmäßig abtauen. Ein Zentimeter

Eis entspricht 10 bis 15 Prozent

mehr Stromverbrauch.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der

Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


19. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ verena.leitold@grazer.at

Brandstiftung in der

Grazer Innenstadt

■ Die Grazer Polizei veröffentlichte

heute zwei Fotos von

einer Überwachungskamera.

Darauf zu sehen: zwei junge

Männer, die in der Nacht auf

Samstag einen Kühlanhänger,

einige CO2-Flaschen sowie einen

Müllcontainer in der Grazer

Innenstadt in Brand gesetzt haben

sollen. Außerdem versuchten

sie eine Gas-Hauptleitung

und einen Kinderwagen anzuzünden.

Ebenso werden ihnen

zwei Einbrüche angelastet.

Aufgrund des Fahndungsdrucks

meldeten meldeten sich zwei

20-jährige Grazer. Ihr Motiv ist

bisher nicht bekannt. Sie wurden

am heutigen Nachmittag

einvernommen.

Diese beiden Männer stehen in Verdacht mehrere Objekte in Brand gesetzt zu haben.

Sie meldeten sich bei der Polizei, nachdem ihre Bilder veröffentlicht wurden. LPD STMK

Neue Details zu

Bluttat in Eggenberg

■ Am Freitagabend fügte ein

63-Jähriger einem 34-Jährigen im

Zuge eines Streits tödliche Verletzungen

zu. Nun sind weitere

Details zum Vorfall bekannt. Opfer

und Täter standen offenbar in

einem Naheverhältnis zu einer

33-Jährigen, in deren Wohnung

sich der Vorfall ereignete. Der

63-Jährige befand sich laut Auskünften

seit längerer Zeit in einer

Liebesbeziehung mit der Frau, die

sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls in

der Wohnung aufhielt. Das Opfer

hingegen war bei ihr wohnhaft.

Die Leiche wurde zur Beerdigung

freigegeben, der mutmaßliche

Täter befindet sich in Haft

– er machte von seinem Recht auf

Aussageverweigerung Gebrauch.

Die Ermittlungen laufen.

Kochgut geriet in

Hart in GU in Brand

■ Samstagabend musste die Freiwillige

Feuerwehr Hart bei Graz

zu einem Brand in den Johann-

Kamper-Ring ausrücken. Nachbarn

hatten Alarm geschlagen,

nachdem in einer Wohnung

Kochgut angebrannt und der

Rauchmelder angegangen war.

Die Feuerwehr brachte das

Brandgut ins Freie, belüftete und

kontrollierte die Wohnung.

Verkehrsunfall bei

Autobahnabfahrt

■ Bei der Autobahnabfahrt Frohnleiten

prallte gestern ein Auto

frontal in einen Aufpralldämpfer.

Die Freiwillige Feuerwehr stand

mit 15 Kräften im Einsatz. Ob Personen

verletzt wurden sowie die

Unfallursache sind noch unklar.

Ein Unfall ereignete sich bei der Autobahnabfahrt

Frohnleiten. FF HART BEI GRAZ

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6 graz

www.grazer.at 19. SEPTEMBER 2022

Alma, die

Sportliche

Grazer

Pfoten

Ein Blick in eine der beiden unterirdischen Kammern des bestehenden Hochbehälters.

Künftig soll Raum für viel mehr Wasser sein. LKH-UNIV. KLINIKUM GRAZ/KURT REMLING

Wasser für Uniklinikum

■ Das LKH-Univ. Klinikum Graz

rüstet sich mit dem Bau eines

neuen Hochbehälters für mögliche

Krisenszenarien. Denn

das Trinkwasser des Uniklinikums

stammt Großteils aus

zwei eigenen Quellen und wird

über Rohre mehrere Kilometer

in einen Hochbehälter am

Klinikumgelände geleitet und

von diesem in die einzelnen

Gebäude des Uniklinikum verteilt.

Der bestehende Behälter

speichert Wasser in zwei unterirdischen

Kammern, die autonome

Wasserversorgung des

Krankenhauses ist damit für

kurze Zeit gewährleistet. Mit der

Erweiterung des Hochbehälters

steht künftig eine fast dreimal so

große Wasserreserve zur Verfügung.

Damit wird eine autonome

mehrtägige Notversorgung

mit Wasser gesichert. Heute war

Baustart, 2023 soll das Projekt

abgeschlossen sein.

Die lebensfrohe und quirlige Hündin Alma ist ein Appenzeller.

Ungefähr zwei Jahre alt ist der Leine gibt sie ihr Bestes.

Alma, ein Fundtier, das

bislang leider vergeblich auf - ca. 2 Jahre

sein Frauerl bzw. Herrchen gewartet

hat. Jetzt sucht die hüb-

- mag keine anderen Hunde

- weiblich

sche Hundedame ein neues - mag größere Kinder

Zuhause. Noch ist die quirlige

Alma etwas stürmisch, aber Kontakt: Arche Noah

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KK

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19. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

22. Lange Nacht der Museen

KULTURHIGHLIGHT. Am 1. Oktober ist es wieder so weit: Im ganzen Land laden Museen Groß und

Klein zu einer nächtlichen Erkundungstour ein. Rund 630 Museen sind diesmal wieder mit dabei.

ORF-Steiermark-Kulturchef Gernot Rath und Landesdirektor Gerhard Koch

mit Constanze Hauser und Richard Siwy vom Organisationsteam (v.l.) ORF/SCHÖTTL

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Das Programm, das die

steirischen Museen am

1. Okotber von 18 Uhr

bis zum 2. Oktober um 1 Uhr

in der Früh bieten, kann sich

wahrlich sehen lassen. Neben

Museen öffnen auch Galerien

und Kulturinstitutionen zu

später Stunde ihre Pforten und

das nicht nur in der Steiermark,

sondern in ganz Österreich.

Und auch ein paar Nachbarländer

wie Teile Sloweniens,

die Schweiz, Liechtenstein, und

Deutschland sind mit von der

Partie.

Shuttlebusse

Wer sich in der steirischen Landeshauptstadt

in das nächtliche

Getümmel stürzen möchte,

sollte zunächst den „Treffpunkt

Museum“ am Jakominiplatz

ansteuern. Dort erhält man am

1. Oktober bereits ab 10 Uhr

vormittags die Tickets zur ORF-

Langen Nacht der Museen sowie

Informationsbroschüren.

Wie jedes Jahr gilt auch heuer

das Lange Nacht Ticket als

Eintrittskarte in die Museen

und als Fahrkarte für die Shuttlebusse,

die die Wissbegierigen

zwischen den einzelnen

Ausstellungsorten hin- und

herbringen. Für die Museen

außerhalb von Graz gibt es ein

eigenes regionales Ticket. Dass

auch die Kleinen nicht zu kurz

kommen ist sicher, denn in

mehr als 200 Museen wird

Kunst und Kultur kindgerecht

aufbereitet, Mitmachen ist erwünscht.

Denn Bildung sollte

auch stets Spaß machen.

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Nur für Reiche

Wäre besser man legt dort eine

Grüne Oase für die Bürger an

und nicht wieder Wohnungen

die leer stehen werden weil Reiche

sich die Wohnungen kaufen,

zu teuer anbieten, um den Preis

künstlich nach oben zu drücken.

Später kommt dann das große

Staunen, wenn der letzte wirtschaftliche

Zweig zusammenbricht.

Niemand wird sich diese

Wohnungen leisten können

außer Reiche! Die bestehenden

Gemeindewohnungen gehören

renoviert bzw. saniert, mehr

Grünflächen für die Bürger und

damit aufhören in Graz alles zubauen,

was nur irgendwie Fläche

her gibt! Ich dachte mit der

neuen Bürgermeisterin wird es

schwerer sein solche idiotischen

Pläne umzusetzen!

Kerstin Van Da Lampl

* * *

Zeiten ändern sich

Meinen Garten hätte ich auch

schon längst verkaufen können,

jedes Jahr flattert was daher.

Damals 1980 hätten wir gerne

ein Haus auf 998 Quadratmetern

gebaut, damals durfte man

erst ab 1.000 Quadratmeter

bauen.Heute würden die Baufirmen

drei Häuser rein stellen – ist

doch verrückt!

Elisabeth Freiinger

* * *

Lend wird verbaut

Bald gibts in Graz-Lend kein

Grün mehr, was für eine Schande.

Ina Klug

* * *

Ist das noch leistbar?

Als Immobilienentwicklungsfirma

würde ich mir Gedanken

machen, ob sich irgendwer die

Wohnungen leisten kann bzw.

will?

Karl Königshofer

* * *

Enttäuscht

Wieso denn schon wieder

ein Wohnprojekt? Furchtbar!

Und ich dachte, mit

dem Bauwahn ist endlich

Schluss?

Dani Grießbauer

* * *

Recht des Bauherren

Ich darf vorausschicken, dass

mich der Wohnbauwahn in Graz

auch sehr ärgert. Wir haben aber

auch Rechte nicht nur gesetzliche

Pflichten in diesem Land. Wenn

dieses Grundstück laut Grazer

Fläwi Bauland ist, und alle Baugesetze

eingehalten werden, ist

es das RECHT des Eigentümers

dort zu bauen. Wobei das dort

von der Infrastruktur her auch

grundsätzlich Sinn macht.

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Lendwiese

wird jetzt

verbaut

Im nächsten Jahr werden auf

der Wiese östlich vom Lendplatz

29 Wohnungen mit Geschäft

und Tiefgarage gebaut. Die

Bauverhandlung fand vergangene

Woche statt, im Sommer

2023 soll Baustart sein. Alle wichtigen

Parameter wie Baudichte,

Auto- und Radabstellplätze sowie

Spielplatz sollen eingehalten

worden sein. Unsere Leser diskutierten

auf Facebook.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


19. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 8

Überraschung beim UBSC

HEIMKEHRER. Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart der Basketball-Superliga tut sich im Kader

des UBSC Graz noch einiges. Zwei Abgänge, zwei Neue und mit Tanner Giddings ein Heimkehrer.

Eigentlich war er schon weg, jetzt ist der doch wieder da: Tanner Giddings

(rechts) spielt auch kommende Saison für den UBSC Graz Basketball. GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Eigentlich war die Sache

klar – kein einziger Legionär

der Vorsaison ist beim

UBSC Graz geblieben. Elf Tage

vor dem Saisonstart mit dem

Heimspiel am 1. Oktober gegen

St. Pölten haben Manager Michael

Fuchs und Sportdirektor

Karl Sommer aber eine Überraschung

aus dem Hut gezaubert.

„Nach sehr harten Verhandlungen

haben wir es geschafft,

Tanner Giddings doch noch zu

halten“, sagt Fuchs. Das erfreut

Trainer Ervin Dragsic ebenso

wie Kapitän Paul Isbetcherian.

„Es ist gut, dass mit ihm, Lukas

Simoner und mir wenigestens

drei Spieler aus der Vorsaison

dabei sind. Das macht die Sache

sicher leichter.“

Dazu kommen mit Bobby

Hawkinson und Isaac Vann, der

am Montag das erste Mal mit der

Mannschaft trainiert, zwei weitere

Neue. „Wir stark sie sind, und

wie sehr sie uns verstärken werden,

lässt sich sicher erst nach

drei, vier Runden sagen“, sagt

Trainer Dragsic.

Zwei Spieler sind dafür schon

vor dem Saisonstart ausgemustert

worden. „Bei Josh Gregory

und Dominick Cristiano haben

wir das Try-out nicht verlängert“,

sagt Manager Fuchs.

Die Saisonziele haben sich indes

nicht verändert. „Einzug ins

Play-off“, sagt Fuchs, Sommer

und Dragsic unisono. „Vienna

und Gmunden sind vor allen anderen“,

glaubt Dragsic. „Dahinter

ist alles offen, weil alle anderen

ihre Mannschaften auch komplett

umbauen mussten.


19. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Moritz

Lechner

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Donnerstag: Fünf Spieler des SK Sturm sind in der Länderspielpause

im Einsatz für ihr Land. Moritz Wels ist der einzige Österreicher

– er steht im U19-Team. Zudem muss Sturm-Coach Christian Ilzer

diese Woche auf die Teamspieler Amadou Dante (Mali), Jan Gorenc

Stankovic, Tomi Horvat (beide Slowenien) und Jusuf Gazibegovic

(Bosnien-Herzegowina) verzichten. Österreichs A-Nationalteam

muss in der Nations League ab 20.45 Uhr bei Frankreich bestehen.

■ Freitag: Zweiter Anlauf auf den ersten Heimsieg der Graz 99ers

in der laufenden Saison. Gegner der Mannschaft um Kapitän Daniel

Oberkofler im „Bunker“ von Liebenau ist Innsbruck, los geht‘s um

19.15 Uhr.

Strahlender Grazer Messepokalsieger: Moritz Lechner

HISTORISCH. Der Grazer Fechter hat sich

den Sieg beim Messepokal geholt – der erste

Heimsieg in 41 Jahren überhaupt.

Als er im Kindergartenalter

das erste Mal ein Florett in

die Hand genommen hat, war

nicht absehbar, dass Moritz

Lechner einmal Geschichte

schreiben würde. Inspiriert

von seinem Bruder begann der

damals Fünfjährige mit dem

Fechtsport. Schon als Jugendlicher

holte Lechner mehrere

Medaillen und wurde 2017 österreichischer

Juniorenmeister.

Am Sonntag sicherte er sich

mit einem 15:9 im Florettfinale

gegen den Niederösterreicher

Tobias Reichetzer als erster

Grazer überhaupt den Sieg

beim traditionsreichen Messepokal

, der bereits seit 41 Jahren

ausgetragen wird. „Schön,

dass ich mich in Österreich

einmal zu Wort melden konnte“,

freut sich Lechner. Sein Ziel

Markus Hartinger

Der Polizist hat in Kopenhagen

seinen eigenen Steirischen

Rekord im Halbmarathon um

mehr als eine Minute unterboten

und ist in 1:03:48 Stunden

ins Ziel gelaufen. „Die Bedingungen

waren perfekt“, sagt

Hartinger stolz und zufrieden.

JUMAPHOTOGRAPHY

ist aber weitaus größer als der

Messepokal: Olympia. „2024

für Paris wird sich das aufgrund

der schwierigen Qualifikationszyklen

nicht ausgehen.

Realistischer sind die Spiele

2028 in Los Angeles.“ Dann

hat er mehr Erfahrung und

auch Zeit, sich in der Rangliste

nach oben zu arbeiten. Dafür

braucht es Körper und Geist.

„Das ist für mich das Tolle

am Fechten, dass du die Physis

und die mentale Stärke, die

Psychospielchen brauchst und

du deine Taktik im Gefecht

auch oft sehr schnell anpassen

musst“, sagt der 22-jährige

Heeressportler. Außerdem

könne man seine Persönlichkeit

in den Fechtstil einbringen.

„Und seine eigene Ideologie.“

Weiters positiv aufgefallen sind:

Oliver Fritz

Am Wochenende fanden auch

die Landesmeisterschaften im

Karambol-Billard 47/2 statt.

Dabei holte sich Oliver Fritz

vom Grazer Billardclub den

Titel vor seinem Vereinskollegen

Manfred Herfert und dem

Fohnsdorfer Nien Mehdi.

■ Samstag: Weit weg von Graz tritt Carina Schrempf, die für den

Grazer Radrennstall Cookina fährt, bei der Straßen-Rad-WM südlich

von Sydney in die Pedale.

In der HLA-Meisterliga treffen die Handballer der HSG Graz auswärts

auf Schwaz. Angepfiffen wird die Partie um 18 Uhr.

■ Sonntag: Um 15 Uhr spielen die neuformierten Graz 99ers auswärts

bei Salzburg. Mit dem Heimspiel gegen Kroatien im Wiener

Ernst-Happel-Stadion (20.45 Uhr) endet für Österreich die Nations

League.

Freitag,

19.15 Uhr:

Graz 99ers vs.

Innsbruck

Die Graz 99ers (links Clemens Krainz) wollen gegen die Innsbrucker den

ersten Heimsieg der neuen Eishockey-Saison feiern

GEPA


graz

10 www.grazer.at 19. SEPTEMBER 2022

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Nachdem letzte Woche im Sonderlandtag über Asyl und Elementarpädagogik

diskutiert wurde, findet am morgigen Dienstag die reguläre

Sitzung statt. Ganze 62 Punkte stehen nach der Sommerpause

auf der Tagesordnung. Darunter auch das Maßnahmenpaket gegen

die Personalnot in der Kinderbetreuung: etwa eine 15.000-Euro-Prämie

für Kindergärtner, die nach einer Pause in den Beruf zurückkehren

sowie die unbefristete Verlängerung des sogenannten Personaldispens.

■ Für viele zählt er schon zum fixen Teil des Grazer Stadtlebens,

morgen feiert der Bio- Bauernmarkt Herz-Jesu sein 10-Jahr-Jubiläum.

Zu diesem Anlass wird nicht nur verkauft wie üblich, es gibt auch ein

Rahmenprogramm. Los geht es ab 14 Uhr. Geboten wird Live Musik,

als kulinarisches Highlight gibt es frisch Gegrilltes vom Bio-Betrieb

Monschein. Auch Verkostungen sowie ein Bio-Informationsstand

über die Bio- Kennzeichnung und die Vorzüge biologischer Lebensmittel

sind geplant. Bis 18 Uhr kann man beim Jubiläumsfest in der

Sparbersbachgasse 58 vorbeischauen.

■ Landeshauptmann Christopher Drexler anlässlich der Eröffnung

des steirischen herbst am Donnerstag morgen Abend zu einem Empfang

ins Kai36.

Der Bio-Bauernmarkt vor der Herz-Jesu-Kirche feiert am morgigen Dienstag

sein 10-Jahre-Jubiläum mit Live-Musik und kulinarischen Highlights. KK

■ Autor Franz Preitler präsentiert seinen aktuellen Krimi „Mord in

der Waldheimat“ in der Landesbibliothek. Los geht‘s um 19 Uhr.

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