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GESUNDHEITSVORSORGE

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EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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CHECK-UP

PRÄVENTION

ACHTSAMKEIT

GESUNDHEITS-

VORSORGE

“FRAUENSACHE“

SPECIAL

Seite 10-19

Für meinen Körper hat ein

neues Leben begonnen.

Schauspieler Thomas Drechsel im Interview

&Urlaub für

Körper

Seele

www.bad-bevensen.de


2

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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

Sophia Walter

Oft vergessen wir

im Alltagsstress

das Wesentliche –

Gesundheit schenkt

uns Zeit! Diese

Zeit sollten wir so

lange wie möglich

erhalten.

Vorsorgeuntersuchungen

und Prävention

IN DIESER AUSGABE

04

Gesundes

Immunsystem

Arzt und Ernährungsexperte Felix

08

Heller Hautkrebs

Zwei Frauen im Interview, die den Weg

mit der Erkrankung gehen müssen

Project Manager: Sophia Walter, Senior Project Manager:

Miriam Zaakane, Business Development Manager:

Samatha Wladyko; Geschäftsführung: Richard Båge

(CEO), Philipp Colaço (Managing Director), Alexandra

Lassas (Head of Editorial & Production), Henriette

Schröder (Sales Director) Designer:

Ute Knuppe Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@

mediaplanet.com Coverbild: Thomas Drechsel

Alle Artikel, die mit “in Zusammenarbeit mit“ gekennzeichnet

sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag

Deutschland GmbH.

Dr. Johannes

Wimmer

Mediziner und

Fernsehmoderator

Text

Dr. Johannes Wimmer

Es gibt Diagnosen, die niemand

von uns bekommen möchte.

Logisch, denn viele Erkrankungen

bedeuten unter Umständen nicht

nur einen langen Leidensweg, sie können

im schlimmsten Fall einschneidende

oder sogar tödliche Folgen haben. Und

das macht verständlicherweise Angst.

Doch obwohl uns mögliche Krebs- oder

Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer mal

wieder wie ein Schreckgespenst durch

den Kopf geistern, wenn es im Körper

ziept, schmerzt oder drückt, schieben wir

diese Gedanken schnell beiseite. So nach

dem Motto: „Aus den Augen, aus dem

Sinn!“ Wir Menschen schauen halt lieber

weg, statt uns den Dingen zu stellen.

Ich als Mediziner sage

immer: Lieber hinschauen

als wegsehen!

Und das, obwohl wir die Beschwerden

auch problemlos abchecken lassen

könnten, denn jede gesetzlich krankenversicherte

Person hat schließlich das

Recht auf ärztliche Untersuchungen.

Und nicht nur das: Wir haben

sogar einen Anspruch auf kostenlose

Vorsorgeuntersuchungen, also einen

Gesundheits-Check, um mögliche Erkrankungen

vor dem Auftreten erster

Symptome zu entdecken. Im besten Fall

heißt es dann: „Alles gut, da ist nichts“,

oder eben: „Gut, dass Sie da waren. Da

ist was, aber wir haben genug Zeit, es

anzugehen.“ Und trotzdem werden Vorsorgeuntersuchungen

selten wahrgenommen.

Nur knapp die Hälfte aller Frauen ab 20

Jahren gehen regelmäßig zur Krebsfrüherkennung,

bei den anspruchsberechtigten

Männern ab 45 Jahren sind es sogar

weniger als jeder Fünfte. Oder anders

gesagt: Von 100 Männern gehen keine

20 hin. Und genau da liegt das Problem,

denn wie gesagt: Je früher man eine Erkrankung

entdeckt, desto höher stehen

die Chancen auf eine erfolgreiche

Behandlung. Und besser noch: Einige

Erkrankungen können sogar verhindert

werden, wenn Risikofaktoren oder Vorstufen

rechtzeitig identifiziert werden.

Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich

zum Beispiel oft über mehrere Jahre und

beginnt mit einer zunächst harmlosen

Gewebeveränderung, die bei einer Vorsorgeuntersuchung

entdeckt werden kann

– und zwar bevor sich daraus Tumoren

entwickeln. Das sind die kleinen Wunder

der modernen Medizin. Darum sage ich als

Mediziner auch immer: Lieber hinschauen

als wegsehen, um im Fall der Fälle frühzeitig

reagieren zu können. Im Prinzip ist

es ja wie beim Autofahren: Sobald wir im

Wagen sitzen, schnallen wir uns an. Nicht,

weil wir von einem Unfall ausgehen,

sondern zur Vorsorge. Und auch wenn

der Gurt manchmal ein wenig unangenehm

ist, kann er im Notfall Ihr

Leben retten – so wie regelmäßige

Vorsorgeuntersuchungen. Am besten

also eine Erinnerung im Telefon stellen,

wenn wieder Termine gemacht werden

müssen. Diese Erinnerung ist dann wie

das Piepen im Auto, das warnt, wenn Sie

noch nicht angeschnallt sind. 1,2,3

facebook.com/MediaplanetStories

@Mediaplanet_germany

Please recycle

Quellen

1) https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/gesetzlich-vorgeschriebene-leistungen/gesetzliche-krankenkassen-Vorsorgeuntersuchungen/#:~:text=Jeder%20

gesetzlich%20Krankenversicherte%20hat%20ein,-Kreislauf-Erkrankungen%20und%20Tumore

2) https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/online-ratgeber-krankenversicherung/medizinische-versorgung-und-leistungen-der-krankenversicherung/frueherkennung.html

3) https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/frueherkennung-diese-vorsorgeuntersuchungen-stehen-ihnen-zu-10429

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ASTRA VERSICHERUNG AG entstanden.

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Die Gesundheitsvorsorge

beginnt im Mund

Der Mund ist der direkte Zugang

zu unserem Organismus und

damit zu unserer Gesundheit.

Daher besteht auch ein enger

Zusammenhang zwischen

der Zahngesundheit und

unserem Immunsystem.

Text Angelina Prais

In der Vergangenheit waren die Reparatur

von Zahnschäden und der

Ersatz von Zähnen das Hauptaugenmerk

der Zahnmedizin. Heutzutage

ist die Prävention in den Fokus

gerückt. Ganz nach dem Motto: Lieber

vorbeugen statt reparieren.

Der Belag auf den Zähnen – die sogenannte

Plaque – ist die Hauptursache

für Karies und andere Zahnerkrankungen.

Gute Zahnpflege, eine zahngesunde

Ernährung, die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung

sowie zusätzliche Hygienemaßnahmen,

wie die professionelle

Zahnreinigung beim Zahnarzt, sind Maßnahmen,

um die Gesundheit der Zähne

bestmöglich zu erhalten sowie Erkrankungen

vorzubeugen. Erwachsene

sollten mindestens einmal im Jahr zur

Zahnvorsorge gehen. Bei der Vorsorgeuntersuchung

kontrolliert der Zahnarzt

den Mundraum, um frühzeitig Erkrankungen

zu erkennen und zu behandeln.

Durch die professionelle Zahnreinigung

werden die Beläge und Verfärbungen

entfernt sowie die Zähne poliert und fluoridiert.

In diesem Stadium ist die Entfernung

von Karies oder die Behandlung

von Zahnerkrankungen meist trivial und

dementsprechend weniger teuer und

aufwendig.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen

in der Regel einen Zuschuss zu

den Kosten. Den Rest müssen Patienten

aus der eigenen Tasche finanzieren. Je

weiter der Zahnschaden vorangeschritten

ist, desto teurer kann die Rechnung

ausfallen. Beim Zahnersatz können hier

schnell mehrere Tausend Euro zusammenkommen.

Die private Zahnzusatzversicherung der

astra unterstützt Sie bestmöglich mit

umfangreichen Leistungen zur Prävention,

und falls es wirklich mal zu einem

Defekt kommt, werden je nach Tarif bis zu

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astra-versicherung.de


Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info 3

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit GlaxoSmithKline entstanden.

„Ursächlich sind zerstörte Nervenzellen.

Bis zu 30 Prozent aller Patienten leiden

deshalb infolge ihrer Gürtelrose-Erkrankung

am Schmerzsyndrom PZN. Bei rund

20 Prozent der über 60-jährigen Patienten

können die Beschwerden länger als ein

Jahr anhalten“, erklärt Dr. med. Michael

A. Überall, Humanmediziner und Präsident

der Deutschen Schmerzliga e. V.,

im Interview mit der WELT und geht

im weiteren Gespräch näher auf den

Schmerzcharakter einer PZN ein: „Bei

dieser Komplikation dominieren sogenannte

neuropathische Schmerztypen,

die vorwiegend als brennend, spitz

und scharf beschrieben werden. Auch

Berührungsempfindlichkeit ist ein häufiges

Symptom: Selbst leichte Berührungen

können zu starken Schmerzen

führen. Für viele Betroffene gehören die

durch die Gürtelrose erlebten Schmerzen

zu den schlimmsten Erlebnissen ihres

bisherigen Lebens.“

Bis zu

30%

der Patient:innen sind

von langanhaltenden

Komplikationen betroffen.

FOTO: GSK 2022/ SHUTTERSTOCK

Bei vielen

Gürtelrose-

Betroffenen treten

infolge ihrer

Erkrankung

psychosoziale

Beeinträchtigungen

wie Depressionsoder

Stressstörungen

auf.

Schmerzen bei Gürtelrose:

Wenn der Alltag zur Qual wird

Immer wieder fühlte es sich an, als hätte ich mir die Haut an

einer scharfen Papierkante aufgeschnitten und die Wunde

mit Salz bestreut. Es war ein brennender, schneidender

Schmerz, der mich bei jeder Kopfbewegung durchzuckte – selbst

das Kämmen meiner Haare war schmerzhaft.

Mit diesen Worten beschreibt Patientin Barbara D. den quälenden

Schmerz, den sie während ihrer akuten Gürtelrose-Erkrankung

durchlitt – und der phasenweise noch immer ihren Alltag begleitet.

PD Dr. med.

Michael A. Überall

Der Vizepräsident der

Deutschen Gesellschaft

für Schmerzmedizin,

Präsident der Deutschen

Schmerzliga e. V.

und Humanmediziner

klärt im Interviewgespräch

über Gürtelrose

auf.

Mehr Informationen

finden Sie unter:

www.impfen.de/

guertelrose

NP-DE-HZX-ADVR-220082

FOTO: DR. MICHAEL ÜBERALL

Tatsächlich handelt es sich bei

Gürtelrose um eine weitverbreitete

Viruserkrankung, die zu

Unrecht oft verharmlost wird.

Stark brennende bis stechende Nervenschmerzen

zählen neben dem typischen

Hautausschlag und juckenden Bläschen,

die sich meist gürtel- oder bandförmig

um den Körper legen, zu den häufigsten

Symptomen. Den wenigsten Menschen

ist ihr persönliches Risiko bewusst: Eine

von drei Personen erkrankt im Laufe des

Lebens an Gürtelrose. Jeder, der einmal

Windpocken hatte, kann Gürtelrose bekommen.

In Deutschland sind das mehr als

95 Prozent der über 60-Jährigen: Nach einer

überstandenen Windpockeninfektion,

meist im Kindesalter, tragen sie das auslösende

Virus im Körper, das bei einer

Schwächung des Immunsystems wieder

aktiviert werden kann. Das Alter ist ein

großer Risikofaktor, doch auch Stress

oder Erkrankungen wie COVID-19 können

einen Gürtelrose-Ausbruch begünstigen.

Leider wird die Krankheit in der Gesellschaft

oftmals als reine Hauterkrankung

bagatellisiert. Dabei sind bis zu 30 Prozent

der Patienten und Patientinnen von langanhaltenden

Komplikationen betroffen.

Die häufigste Folge des Herpes zoster, wie

die Gürtelrose fachsprachlich genannt

wird, ist die sogenannte Post-Zoster-Neuralgie

(PZN). Dabei handelt es sich um

langanhaltende Nervenschmerzen, unter

denen auch Barbara D. heute leidet. „Bei

mir hat die Gürtelrose den Trigeminus-

Nerv geschädigt. Er reagiert deshalb

schon auf Reize wie einen leichten

Windzug, was zu starken Schmerzen in

meiner rechten Gesichtshälfte führen

kann. Schon eine leichte Sommerbrise

kann diese Schmerzen auslösen, die dann

oft mehrere Tage andauern.“

Was ist eine Post-Zoster-Neuralgie

und wie entsteht sie? Schmerzexperte

Dr. med. Michael A. Überall klärt auf

Zahlreiche Betroffene entwickeln infolge

ihrer Gürtelrose ein chronisches

Schmerzsyndrom

Im Schnitt leiden PZN-Betroffene fast

zwei Jahre unter starken Schmerzen, wie

eine Analyse des PraxisRegister Schmerz

zeigt. Knapp zwei Drittel entwickeln ein

chronisches Schmerzsyndrom. Daraus

resultiert ein weiteres, großes Problem:

Aufgrund ihrer physischen Beschwerden

sind fast 85 Prozent der Erkrankten

auch in ihrem sozialen Leben massiv eingeschränkt.

„Durch die Belastung rund

um die Uhr wird nicht nur die Fähigkeit

zur Teilhabe an normalen Aktivitäten

des täglichen Lebens beeinträchtigt,

sondern auch die natürlichen Quellen

der Erholung (insbesondere der Nachtschlaf)

gestört“, ergänzt Dr. med. Überall.

Das hat auch Barbara D. erleben müssen:

„Ich konnte deshalb meiner Arbeit als

Vertriebsmitarbeiterin nicht mehr nachgehen

und wurde längerfristig krankgeschrieben.

Selbst die Arbeit im Haushalt

oder das Gassigehen mit dem Hund war

unmöglich.“

Bei vielen Gürtelrose-Betroffenen treten

infolge ihrer Erkrankung psychosoziale

Beeinträchtigungen wie Depressionsoder

Stressstörungen auf. Das persönliche

Leid wird oftmals zusätzlich durch

eine regelrechte Behandlungsodyssee

erhöht: Gürtelrose-Betroffene werden im

Schnitt von fast acht unterschiedlichen

Ärzten oder Ärztinnen behandelt und

müssen ebenso viele schmerzstillende

Therapien über sich ergehen lassen.

Wie lässt sich einer Gürtelrose vorbeugen?

Die STIKO (Ständige Impfkommission)

empfiehlt Personen ab 60 Jahren und

Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen,

wie z.B. COPD und Diabetes,

ab 50 Jahren eine Impfung gegen Gürtelrose.

Sprechen Sie jetzt mit Ihrer Ärztin

oder Ihrem Arzt über Ihr persönliches

Erkrankungsrisiko und darüber, wie Sie

sich schützen können.


4

Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info

@doc.felix

1Die Wichtigkeit des körpereigenen

Abwehrsystems wird einem erst

bewusst, wenn man dauernd unter Infekten

leidet. Dann stellen sich viele die Frage: Was

stärkt das Immunsystem?

Was immer gilt, ist, dass man natürlich das

Immunsystem stärkt, indem man auf seine Ernährung

achtet und regelmäßig Sport treibt. So hat der Körper

optimale Voraussetzungen, um arbeiten zu können.

Ein wichtiger Faktor ist auch die Stressreduktion.

Das bedeutet, dass man auch mal Nein sagen sollte

und sich Zeit für sich selbst einplant. Es kann

beispielsweise aber auch Meditation oder Yoga helfen.

2Wie kann man sich vor Viren schützen?

Haben Sie Tipps und Tricks für uns?

Das A und O ist Hygiene, also regelmäßiges

Händewaschen und im Zweifel auch der

Gebrauch von sogenannten Viruziden, also einem

Desinfektionsmittel gegen Viren. Die Klassiker aus

Corona gelten natürlich auch hier: Regelmäßiges

Lüften und Maske tragen kann vor Viren schützen.

Ebenso ist es sinnvoll, die Wohnung regelmäßig

ordentlich grundzureinigen und dasselbe auch

mit Handy, Laptop usw. zu machen, denn hierauf

tummeln sich sehr gerne Viren und Bakterien.

3Können wir unser Immunsystem durch

das, was wir essen, stärken? Welche

Lebensmittel spielen eine große Rolle bei

der Stärkung?

Verschiedene Gemüse- und Obstsorten können nicht

nur entzündungshemmend wirken und das Risiko für

chronische Krankheiten senken, sondern auch den

Stress reduzieren und so insgesamt das Immunsystem

stärken. Beispielsweise die Betacarotinoide, die in

Aprikosen enthalten sind, oder die Anthocyane, die

in Blaukraut und Rote Beete vorkommen. Natürlich

ist das Vitamin C aus z. B. Zitrusfrüchten auch ein

Gamechanger. Es wirkt nämlich antiinflammatorisch,

also entzündungshemmend,

und stärkt so das Immunsystem.

4Welchen Einfluss hat Stress auf unser

Immunsystem und wie wirkt sich dieser

aus?

Es gibt Eustress und Distress. Eustress ist der

positive Stress, also der einen auch mal leistungsfähiger

macht, weil man sich auf ein Ereignis freut.

FOTO: FELIX M. BERNDT, ARZT UND ERNÄHRUNGSEXPERTE

Tipps für ein gesundes

Immunsystem

In einem Interview erklärt uns der Arzt und

Ernährungsexperte Felix Berndt, worauf es wirklich ankommt.

Distress ist der negative Stress. Also der Stress, der

auftritt, wenn einem alles über den Kopf wächst und

einfach zu viel wird. Er besteht meistens auch über

Wochen und Monate hinweg. Die Stresshormone des

Körpers können dafür sorgen, dass das Immunsystem

nicht mehr ordentlich arbeiten kann. So wird

man anfälliger für Infektionen, aber auch neue

Krankheiten können auftreten.

Dennoch gilt: Eine kurzfristige Stresssituation kann

auch förderlich auf das Immunsystem wirken.

5Hat der Schlaf einen Einfluss auf unser

Immunsystem?

Schlaf hat sogar einen sehr großen Einfluss

auf das Immunsystem. Studien haben hier

nämlich gezeigt, dass die Funktion der körpereigenen

Immunzellen nicht mehr richtig funktioniert,

wenn man zu wenig schläft. Bei Schlafmangel oder

Schlafproblemen können die Immunzellen nicht

mehr so gut an die Krankheitserreger andocken, was

für die Immunabwehr eigentlich essenziell ist.

6Hat die körperliche Aktivität einen

Einfluss auf das Immunsystem?

Körperliche Aktivität führt nachweislich zu

einem besseren Immunsystem. Allerdings

nur, wenn man regelmäßig Sport betreibt. So hat man

herausgefunden, dass deutlich weniger

Krankheitstage in Anspruch genommen werden,

wenn man dreimal pro Woche Sport treibt. Wird diese

Zahl deutlich über- oder unterschritten, wirkt sich das

allerdings negativ auf das Immunsystem aus und die

Krankheitstage steigen wieder.

Auf die

Ernährung

achten,

regelmäßig

Sport treiben,

ausreichend

schlafen

und Stress

reduzieren.

DIE ERNÄHRUNGS-

FEHLER

Es gibt unendlich viele Ernährungsratgeber. Alle

versuchen dir zu erklären, was du wie tun sollst: Wann

sollst du essen? Was sollst du essen? Und vor allem:

Was sollst du nicht essen? Die meisten Ratgeber erklären

dir auch, warum du dein Essverhalten so oder

so gestalten sollst. Je nach aktuellem Trend werden

Kohlenhydrate oder Fette verteufelt, das Frühstück

oder das Mittagessen zur wichtigsten Mahlzeit erklärt

oder verschiedene Portionsgrößen in den Himmel

gelobt. Sie geben dir einen Rat, wie du dein Verhalten

in Zukunft gestalten solltest. Allerdings geht niemand

darauf ein, wie dein gegenwärtiges Essverhalten aussieht

und vor allem, warum du dich falsch ernährst.


Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info 5

Vorsorgeuntersuchungen:

Warum sie so wichtig sind

Was klingt wie ein übertriebener Spruch, ist in weiten Teilen der Bevölkerung

leider eine statistische Wahrheit: Die Deutschen schicken ihre

Autos regelmäßiger zur Inspektion als ihre eigenen Körper.

Es geht nicht um „leichtes Übergewicht“, „schlechte Laune“ oder

„dünne Haare“. Vorsorgeuntersuchungen konzentrieren sich auf die

„ernstesten“ Krankheiten, die gut zu behandeln sind, wenn sie früh

erkannt werden. Hierzu zählen die häufigsten Todesursachen, nämlich

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumore. Trotzdem bleibt die

Zahl derer, die solche Untersuchungen in Anspruch nehmen, konstant

niedrig: Nur knapp 50 Prozent aller Frauen über 20 gehen regelmäßig

zur Krebsfrüherkennung, bei den Männern sind es noch nicht einmal

20 Prozent. Fatal, denn ein Gesundheitscheck kann Leben retten.

Ab wann welche Check-ups

empfehlenswert sind, lesen Sie hier:

Ab 35: Jährliche Ganzkörperuntersuchung der gesamten Haut

(Hautkrebs-Screening)

Ab 35: Alle zwei Jahre Check-up: Ganzkörperuntersuchung mit

Blutdruckmessung, Blutproben zur Ermittlung der Blutzucker- und

Cholesterinwerte, Urinuntersuchung, ausführliches Gespräch mit

dem Arzt

Ab 50: Jährliche Dickdarm- und Rektum-Untersuchung, Test auf

verborgenes Blut

Ab 50 (Männer)

bzw. 55 (Frauen):

Zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren,

Test auf verborgenes Blut

alle zwei Jahre

Bei Frauen

Ab 20: jährliche Genitaluntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs

Ab 30: jährliche Brustuntersuchung

Ab 50: Alle zwei Jahre Mammographie-Screening

Bei Männern

Ab 45: Jährliche Prostatauntersuchung, Genitaluntersuchung,

Tastuntersuchung der Lymphknoten

Bei Beiden

Ab 18: Einmal pro Kalenderhalbjahr Zahnvorsorge-Untersuchungen;

auch dann, wenn in derselben Sitzung eine Zahnsteinentfernung,

Röntgenuntersuchung oder Sensibilitätsprüfung durchgeführt

wurde

Vorsorge kostet Zeit

Das Hauptargument vieler Deutsche, warum sie nicht zur regelmäßigen

Vorsorge gehen, ist die Zeit, doch ein hohes berufliches Engagement

sowie familiäre Verpflichtungen erfordern einen verantwortungsbewussten

Umgang mit der Gesundheit. Zudem gibt es Gesundheitsscreening-Angebote,

bei denen ein umfassender Check

innerhalb von maximal zwei Tagen durchgeführt werden kann.

Text Benjamin Pank

Investieren Sie in etwas

wirklich Nachhaltiges:

Ihre Gesundheit!

Gesund und leistungsfähig in die Zukunft

Mit den Gesundheits-Check-ups von Sana Praevention

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Gesundheit, Ernährung, Bewegung:

Ein ausgewogenes Verhältnis

dieser drei Komponenten ist

der Schlüssel zu individueller Leistungsfähigkeit,

Lebensqualität und persönlichem

Wohlbefinden. Doch die Anforderungen

im beruflichen und privaten Leben

steigen permanent und verursachen

ein Ungleichgewicht. Daraus resultieren

nicht nur Einschränkungen der Lebenszufriedenheit,

sondern auch nachlassende

Leistungsfähigkeit, während die Risiken

für körperliche und psychische Folgeerkrankungen

steigen. Medizinische Vorsorge

wird daher für den nachhaltigen Erhalt

der Gesundheit immer bedeutender.

Der positive Einfluss der Vorsorge

Die von Mensch zu Mensch unterschiedlichen

Wechselbeziehungen zwischen Gesundheit,

Leistungsfähigkeit und Lebensfreude

positiv zu beeinflussen, ist das Ziel

des Vorsorgekonzepts von Sana Praevention.

Im Fokus des Gesundheitsdienstleisters

stehen dabei neben Unternehmen

insbesondere auch Menschen, die im Berufsleben

unter erheblichem Erfolgs- und

Zeitdruck Höchstleistungen erbringen

müssen und durch Bewegungsmangel, ungesunde

Ernährung oder schädliche Umwelteinflüsse

zusätzlich belastet werden.

Diesen Leistungsträgern und Führungskräften

bietet Sana Praevention Gesundheits-Check-ups,

die auf Basis neuester

wissenschaftlicher Erkenntnisse gesundheitliche

Risiken aufdecken, um Erkrankungen

vorzubeugen oder rechtzeitig

behandeln zu können. Ein Höchstmaß an

Individualität, Gründlichkeit und Zeit garantiert

dabei, dass der persönliche Gesundheitsstatus

erfasst wird und jede*r

Check-up-Teilnehmer*in den Weg zu

nachhaltiger Gesundheit auf der Grundlage

eines maßgeschneiderten Vorsorgekonzeptes

antritt.

Die Gesundheits-Check-ups von

Sana Praevention

Für die optimale Vorsorge von Kunden

aus der ganzen Welt stellt Sana Praevention

in Deutschland ein wachsendes

Netz an Standorten zur Verfügung. Aktuell

werden die Gesundheits-Check-ups

in exklusiven Präventionszentren in Hamburg,

Düsseldorf, München und Karlsruhe

durchgeführt – von erfahrenen Fachärzten

der Inneren Medizin, Sportmedizin und

Pneumologie, die alle über eine Zusatzqualifikation

der Deutschen Akademie für

Präventivmedizin (DAPM) verfügen.

Dank der interdisziplinären medizinischen

Zusammenarbeit unter einem Dach

geht das Angebot von Sana Praevention

weit über den Umfang gängiger Vorsorgeuntersuchungen

hinaus: Neben einer

umfassenden Krebsvorsorge, setzt der

Anbieter auch auf lebensstilorientierte

Methoden, die eine Erhebung des Stresslevels

ermöglichen. Der individuelle Gesundheitsstatus

wird mittels modernster

Diagnoseverfahren an nur einem Tag ermittelt.

Die Ärzte nehmen sich viel Zeit für

ein umfassendes Abschlussgespräch und

eine persönliche Gesundheitsberatung.

Ein Tochterunternehmen der

Sana Kliniken AG

Als Tochterunternehmen der Sana Kliniken

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mit mehr als 5.000 Ärzten zurückgreifen

und eine schnelle Terminvergabe für weiterführende

Untersuchungen garantieren.

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In jährlichen Qualitätsumfragen durch ein

unabhängiges Institut werden die Gesundheits-Check-ups

von Sana Praevention mit

der Note 1,2 bewertet und haben eine

hohe Weiterempfehlungsrate. Durch die

Abrechnung auf GOÄ-Basis ist außerdem

eine Erstattung durch die Krankenkasse

möglich. So erfahren Kunden nicht nur auf

höchst transparente und persönliche Weise,

wo sie gesundheitlich stehen, sondern

erleben Gesundheit auch als wichtigstes

Gut, dessen Erhaltung Lebensfreude

schenkt.

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www.sana-praevention.de


6

Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info

FOTO: JUSTUS RODOLPH

„Wenn man

weiß, was

einem guttut,

schafft man

alles“


Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info 7

30 Kilo abnehmen – das hat

Schauspieler Thomas Drechsel

in kurzer Zeit geschafft. Wie ihm

das gelungen ist und wie er sein

Gewicht hält, verrät er im Interview.

Text Miriam Rauh

Thomas, du hast in den letzten

Jahren ca. 30 Kilo abgenommen.

Was war der Auslöser für diese

radikale Veränderung?

Ich spielte damals über viele

Monate einen Herzkranken und

habe mich so intensiv in die Rolle

eingefühlt, dass ich selbst Herzstechen

bekam. Mein Arzt sagte,

dass mit den Organen alles in

Ordnung sei, mein Schulterblatt

hatte sich versteift und somit zog

der Schmerz sich über die Rippen

bis zur Brust. Allerdings sagte er

auch, wenn ich so weitermache,

ich wog damals über 100 Kilo,

würde ich eines Tages wirklich

Probleme bekommen, Diabetes

oder Schlaganfälle. Da wusste ich,

ich will etwas tun.

Wie hast du es geschafft, so

viel Gewicht zu verlieren, und

wie hältst du dein Gewicht?

Ich habe wieder Sport gemacht,

dadurch habe ich schon einige

Kilos verloren. Kurz danach,

bei Let’s Dance, gingen noch

mal zehn Kilo runter. Die waren

allerdings auch schnell wieder

drauf, weil ich mich nicht anders

ernährt habe. Ich habe mich

dann damit auseinandergesetzt,

wie ich mich gesund ernähren

kann. Ob man Gewicht verliert,

hat viel damit zu tun, dass man

weniger isst, als man verbraucht.

Ich musste lernen, weniger Fett

und Zucker zu mir zu nehmen

und stattdessen mehr Gemüse

und Obst. Wichtig ist, dass man

sich nichts verbietet, sonst ist

das Risiko für einen Rückfall sehr

groß. Es geht darum, das richtige

Maß für sich zu finden.

Welche Rolle spielt Bewegung?

Aus meiner Erfahrung gibt

es mehrere Hebel, etwas am

Gewicht zu verändern. Bei mir

hat die Ernährung einen großen

Teil ausgemacht. Wenn man ein

Kaloriendefizit hat, nimmt man

ab, im Prinzip auch ohne Sport.

Allerdings geht es mit Sport

schneller. Und wenn man mehr

Sport macht, muss man nicht

unbedingt sehr viel weniger

Kalorien zu sich nehmen als vorher.

Mehr Training bedeutet mehr

Muskeln – und die verbrauchen

mehr Kalorien. Es geht insgesamt

um die Bilanz aus der zugeführten

Energie im Vergleich zum

Verbrauch.

Welchen Einfluss hat die Veränderung

deines Gewichts auf

dein Leben?

Für meinen Körper hat recht

schnell ein neues Leben begonnen,

mein Kopf hat länger

gebraucht. Durch den vielen

Sport, den ich gemacht habe, bin

ich entspannter geworden. So bin

ich auch zum Yoga gekommen

– ich habe gemerkt, da ist noch

mehr möglich. Bis ins hohe Alter

beweglich zu bleiben, finde ich

sehr wichtig. Das geht mit Yoga

gut. Auch Meditation, Ruhe zu

finden, hilft mir. Das Meditieren

hat mir ein Gefühl dafür gegeben,

was mein Körper und meine Seele

brauchen.

Wie waren oder sind Reaktionen

von anderen?

Viele haben sich gefreut und

gesagt: „Hey, du kannst stolz auf

dich sein, toll, was du geschafft

hast.“ Es gab auch zögerliche

Reaktionen, aus der Verunsicherung

heraus, mich neu kennenlernen

zu müssen. Ich war nach

dem Gewichtsverlust kein neuer

Mensch, aber natürlich habe ich

mich weiterentwickelt, das tun

wir alle. Ich finde allerdings

wichtig, dass aus Veränderung

kein Zwang wird. Es sollte nicht

die Selbstoptimierung im Vordergrund

stehen, sondern der

liebevolle Blick auf sich selbst.

Our strength is building the bridge

from idea to proven forward things

people think are crazy.

Die Whole Food Box mit viel Herz

und gesunder Ernährung.

Wir als GründerIn, Frank und Nici, wollten nach langer und intensiver Erfahrung und Interesse

gegenüber dem Thema gesunder Ernährung, unser Hobby zum Beruf machen. Wie es dazu

kam? Aufgrund der Autoimmunerkrankung von Nici nimmt das Thema Ernährung grundlegend

Einfluss auf unseren Alltag. Wir wissen, dass es vielen anderen Menschen aufgrund von

bestimmten Erkrankungen und Unverträglichkeiten genauso geht wie uns. Deshalb haben wir

es uns zur Aufgabe gemacht, den Betroffenen als auch unserer Umwelt um uns herum zu zeigen,

wie einfach und lecker gesundes und vollwertiges Essen sein kann. Wir sind davon überzeugt,

dass Ernährung Medizin sein kann – für unser Wohlbefinden, für unsere Seele und für unsere

Gesundheit.

Unsere Boxen sind:

vollwertig

frei von raffiniertem Zucker

weißmehlfrei

frei von Zusatz- und Konservierungsstoffen

frei von Transfettsäuren

laktosefrei & vegan

FOTO: VICO GROTTSCHREIBER

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Geschichte meines Lebens. Ich fühle

mich geehrt, dass du dir Zeit für mich

nimmst, es gibt viel zu besprechen. Ich habe vor, dich auf eine kleine

Reise mitzunehmen, und so viel kann ich dir schon jetzt versprechen:

Wenn du mein Buch gelesen hast, wirst du nicht nur wissen, wie mein

erster Schultag war, meine erste Filmrolle oder mein erster Tag am

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zu ernähren, jeden Tag zu genießen und dich und dein Leben mehr zu

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8

Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info

Es gibt verschiedene Arten

von hellem Hautkrebs.

Die beiden Arten von

hellem Hautkrebs

unterscheiden

sich auch in ihrer

Gefährlichkeit:

Text Philipp Jauernik

200.000

Neuerkrankungen

von hellem Hautkrebs

in Deutschland

jedes Jahr

150.000

Basalzellkarzinome

pro Jahr

50.000

Plattenepithelkarzinome

pro Jahr

2/3

aller Karzinome

treten am Kopf

oder Hals auf

INGEBORG MAIER

Ingeborg Maier ist Hautkrebspatientin.

Sie erzählt von den Ursachen, von der

Vorsorge sowie von einem Entschluss,

den sie gefasst hat – und gibt einen

ganz wichtigen Ratschlag für ein

gelungenes Leben.

FOTO: PRIVAT

Heller Hautkrebs,

eine unterschätzte

Erkrankung

Heller Hautkrebs oder auch weißer Hautkrebs wird in zwei Gruppen

unterteilt: das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom.

Die beiden Unterarten von hellem Hautkrebs unterscheiden sich in

ihrer Gefährlichkeit. Das Basalzellkarzinom wächst zerstörend, bildet

aber so gut wie nie Metastasen. Das Plattenepithelkarzinom auf der

anderen Seite kann Metastasen bilden. Über den Verein Melanom Info

Deutschland durften wir zwei Frauen kennenlernen, die den Weg mit der

Erkrankung gehen müssen und uns Rede und Antwort standen.

Text Philipp Jauernik

FOTO: PRIVAT

LAURA STANFORD

Laura Stanford kommt aus

Australien und hatte als Kind sehr

oft Sonnenbrände. Die Hautkrebsdiagnose

traf sie hart – doch

heute geht es ihr wieder gut.

„ICH BIN MEINEN KINDERN DANKBAR“

Erzählen Sie uns von Ihrer Diagnose. Ich bin schon seit über 20 Jahren Krebspatientin.

Es begann mit Basaliomen, das ist auch eine Hautkrebsart, und steigerte

sich zum Plattenepithelkarzinom auf der Kopfhaut. Das wurde immer wieder entfernt,

es gab eine Hauttransplantation. Später kamen Metastasen in den Schädelknochen

dazu, der daraufhin entfernt werden musste. Nun sind auch die Hirnhäute

befallen und es geht ins Gehirn weiter.

Sie sind selbst Pflegekraft und haben medizinisches Wissen. Hat das geholfen?

Ja, das war bei den Gesprächen mit Ärzten und Chirurgen auch sehr hilfreich,

dadurch konnte ich vieles besser einordnen. Daher erinnere ich auch oft an Vorsorgeuntersuchungen.

Wenn Sie an das Thema Hautschutz denken: Fragen Sie sich manchmal, ob

Sie zu unvorsichtig waren? Einen Sonnenschutz habe ich mir immer aufgetragen.

Dazu möchte ich auch alle auffordern. Allerdings, bedenken Sie, ich bin Jahrgang

1945. Damals bestand die Vitamin-D-Prophylaxe aus der künstlichen Höhensonne.

Davor saßen wir Kinder jeden Tag und bekamen davon

Verbrennungen. Das ist eine wesentliche Ursache. Zudem gibt es bei

mir eine genetische Belastung dazu, auch alle meine Geschwister

sind an Krebs erkrankt.

Wie sieht der Weg der Therapie bei Ihnen aus? Ich habe viele Chemotherapien,

Bestrahlungen, Operationen und Immuntherapien hinter

mir. Ich habe das jetzt alles beendet, nachdem ich nach der letzten

Chemotherapie über acht Wochen pflegebedürftig war. Das war zu anstrengend,

ich war am Boden zerstört. Seither bin ich austherapiert.

Was hat die Erkrankung mit Ihnen gemacht? Ich stehe jeden Tag

auf und freue mich, dass es mir jetzt einigermaßen gut geht. Ich lebe

heute und weiß nicht, was morgen kommt. Jetzt lebe ich jeden Tag

bewusst. Man denkt als junger Mensch nicht so dran, woran man

erkranken könnte. Daher sage ich heute, man sollte unbedingt bewusster

leben, gerade auch mit der Familie und den Menschen, die

einem am meisten bedeuten. Heute freue ich mich, wenn die Vögel

zwitschern.

Was hat Ihnen am meisten geholfen? Zuallererst meine Familie,

mein Mann bis zu seinem Tod. Auch mein Zwillingsbruder, der im

März leider tödlich verunglückt ist. Diesen beiden und meinen Kindern

bin ich sehr, sehr dankbar dafür, wie viel Kraft sie mir gegeben haben.

Melanom Info Deutschland –

MID e. V.

Wir sehen eine Zukunft, in der vermeidbare

Hautkrebserkrankungen

sinken und von Hautkrebs Betroffene

überleben und ein erfülltes

Leben führen können. Wir von MID

e. V. arbeiten täglich daran, indem wir

mittels evidenzbasierter Aufklärung

dafür sorgen, dass verlässliche Informationen

möglichst viele Menschen

erreichen und Bewusstsein für einen

gesunden Umgang mit UV-Strahlung

schaffen. Wir bieten Erkrankten

und ihren Familien in Krisensituationen

online und offline die Hilfe,

die sie benötigen. Melanom Info

Deutschland - MID e.V. ist eine

bundesweite Patientenorganisation

für Betroffene von hellem und

schwarzen Hautkrebs.

melanominfo.com

„ICH WAR VIEL IN DER SONNE“

Kannst du den Weg zur Diagnose beschreiben? Hattest du schon einen Verdacht?

Ich hatte etwa anderthalb Jahre lang eine Stelle hinter meinem Ohr, die

sehr oft entzündet war und nie wirklich abgeheilt ist, obwohl ich oft beim Hautarzt

war. Im Winter 2020/21 war die Entzündung besonders schlimm, daraufhin bin

ich zu einer anderen Ärztin gegangen, die mich ins Spital überwiesen hat, zur genaueren

Untersuchung. Dort wurde die Diagnose Hautkrebs recht schnell gestellt,

nicht nur am Ohr, auch an der Oberlippe und bis zum Kieferknochen.

Wie ging es dann weiter? Zuerst bekam ich Antibiotika, um die Entzündungen zu

reduzieren, damit weitere Untersuchungen möglich wurden. Eine Operation wäre

richtig heftig gewesen, dabei hätte ich mein Ohr und vermutlich die halbe Nase

und einen Teil des Oberkiefers verloren.

Wie ging es dir mit all diesen Dingen emotional? In meiner Familie gab es schon

sehr viele Krebsdiagnosen. Somit war Krebs für mich weniger eine Frage von „ob“,

sondern eher „welcher“. Trotzdem war es natürlich ein riesiger Schock. Es hat meine

Wahrnehmung des ganzen Lebens verändert. Plötzlich verstehst

du, dass du nicht für immer da sein wirst. Ein harter Tritt, den mir

die Realität verpasst hat.

Wie bist du damit umgegangen? Es dauerte etwas, bis es sich gesetzt

hatte, und ich lasse mich nicht so aus der Bahn werfen. Aber

jetzt bin ich schon sensibler und wundere mich oft sehr darüber, was

andere Menschen ihrem Körper antun, welche ungesunden Dinge

sie tun. Auch Dinge, die das Krebsrisiko fördern.

Du sagst, ihr hattet schon oft Krebs in der Familie. Wie bist du mit

dem Thema Prävention umgegangen? Ich komme aus Australien,

dort laufen unglaublich viele Hautkrebskampagnen. Meine Eltern waren

da aber etwas alternativ und haben befürchtet, dass auch Sonnencreme

ungesund sein könnte. In meiner Kindheit war es für mich daher

normal, dass ich mir im Sommer fast wöchentlich von einem Sonnenbrand

die Haut abgeschält habe. Ich habe sehr helle Haut und weiß

heute, dass dieser zu laxe Umgang in der Kindheit der Grund dafür war.

Wie gut haben Therapien geholfen? Am Ende habe ich ein Medikament

bekommen, das wie eine Chemotherapie wirkt, da geht es

dir richtig schlecht, aber es tötet die Krebszellen. Das hat wunderbar

geklappt und hat den Krebs wegbekommen, ohne langfristige

Nebenwirkungen. Heute geht es mir gut.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit SANOFI-AVENTIS DEUTSCHLAND GMBH entstanden.

Heller Hautkrebs –

eine unterschätzte Erkrankung?

Unsere Haut bewahrt uns als Schutzmantel zur Außenwelt vor äußeren Einflüssen wie

Erregern, Hitze, Kälte oder Sonnenstrahlen. Was man ihr in jungen Jahren nicht ansieht:

Jede einzelne Sonnenbestrahlung verursacht Schäden am Erbgut der Hautzellen.

Ein rötlicher, runder Fleck

im Gesicht, der einfach

nicht weggeht. Haut, die

sich wie feines Sandpapier

anfühlt, häufig schuppt und

manchmal blutet, oder auch ein kleines

warzenartiges Gebilde mit zerklüfteter

Oberfläche: Das können ganz harmlose

Hautveränderungen sein – oder Anzeichen

von hellem Hautkrebs.

Anders als der von vielen Menschen

gefürchtete schwarze Hautkrebs führt

er nur selten zum Tod. Allerdings tritt

er deutlich häufiger auf: Daten des Robert-Koch-Instituts

zufolge erkrankten

allein im Jahr 2018 in Deutschland etwa

200.000 Personen an hellem Hautkrebs. 1

Heller Hautkrebs ist somit die häufigste

Krebserkrankung – und die Zahlen

steigen. Betroffen sind überwiegend

Menschen ab 60 Jahren.

Neben der Menge an UV-Licht, der die

Haut im Laufe des Lebens ausgesetzt ist,

spielen auch die erbliche Veranlagung

und der Hauttyp eine Rolle. Besonders

gefährdet für hellen Hautkrebs sind Menschen

mit roten oder blonden Haaren

und heller Haut. Ein hohes Risiko haben

Menschen mit nicht mehr voll leistungsfähigem

Immunsystem, zum Beispiel

nach einer Organtransplantation.

Gealterte Haut braucht besondere

Aufmerksamkeit

Heller Hautkrebs ist für Laien oft schwer

zu erkennen. Zum einen verändert sich

die Haut, je älter man wird, und viele

unterschiedliche Hautveränderungen

entstehen. Einzelne Neubildungen zu

bemerken und zu beobachten, ist für

Betroffene nicht einfach. Zum anderen

macht heller Hautkrebs anfangs oft

keine Beschwerden und kann harmlosen

Befunden ähneln. Anders als der Name

es vermuten lässt, ist heller Hautkrebs

nicht weiß. Im frühen Stadium kann er

als hautfarbener oder roter Fleck, als

Knötchen oder Erhebung auftreten. Betroffen

sind oft die sogenannten Sonnenterrassen

des Körpers, also Hautareale,

die der Sonne am stärksten ausgesetzt

sind. Hierzu gehören neben der Stirn

auch Nasenrücken, Augen, Ohren, Lippen,

Kinn und Nacken.

Weil es für Betroffene schwierig ist,

Hautkrebs oder seine Vorstufen zu erkennen,

wird eine regelmäßige Untersuchung

beim Hautarzt empfohlen. Ab

dem 35. Lebensjahr übernehmen die

gesetzlichen Krankenkassen die Kosten

für eine Hautkrebs-Früherkennung.

Weist die Haut bereits Zeichen einer

dauerhaften Schädigung durch UV-Licht

auf, zum Beispiel in Form von einer

ausgeprägten Faltenbildung, Altersflecken,

erweiterten Blutgefäßen oder

rauen, sandpapierartigen Stellen, sollten

Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte

besonders wachsam sein. Neubildungen

oder unklare Male an der Haut sollten

beim Arzt abgeklärt werden – spätestens,

wenn sie sich in Größe oder Form

verändern, immer wieder bluten und

nicht von selbst abheilen.

ILLUSTRATION: SENSVECTOR/SHUTTERSTOCK

Die „Sonnenterrassen“

des Körpers

Kopfhaut

Nasenrücken,

Augen, Lippen

Kinn

Nacken,

Schultern,

Dekolleté

Oberarme

Ohren

Unterarme,

Handrücken

1 Krebs in Deutschland für 2017/2018. Nicht-melanotischer Hautkrebs. Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (Hrsg). Berlin, 2021. https://www.krebsdaten.de/

Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2021/kid_2021_c44_nicht-melanotischer-hautkrebs.pdf?__blob=publicationFile (letzter Aufruf: 23.08.2022)

Hellen Hautkrebs früh behandeln

Die Gefahren von schwarzem Hautkrebs

sind vielen Menschen bekannt,

heller Hautkrebs gilt als

eher harmlos. Was ist heller Hautkrebs

und ist er wirklich so harmlos?

Heller Hautkrebs ist ein Überbegriff

für die beiden häufigsten Tumoren

des Mitteleuropäers: Plattenepithelkarzinom

und Basalzellkarzinom.

In Deutschland erkranken hieran

jährlich so viele Menschen wie an

keiner anderen Krebsart. Die Sterberate

ist mit etwa 0,5 Prozent sehr

niedrig. Diese Zahl spiegelt jedoch

nicht die Belastung für Patienten

wider, die mit den Tumoren einhergehen

kann. Gemeint ist damit

etwa die Anzahl an Operationen,

die häufigeren Arztbesuche oder

eine dauerhafte Medikamenteneinnahme.

Im Vergleich dazu ist der

schwarze Hautkrebs, das Melanom,

mit etwa 25.000 Neuerkrankungen

im Jahr seltener, jedoch versterben

etwa zehn Prozent der Betroffenen

an den Folgen des Tumors.

Heller Hautkrebs ist in frühen

Stadien gut behandelbar. Wie

sehen die Heilungschancen aus?

Gerade in den frühen Stadien

können die meisten Tumoren

operativ entfernt werden. Für den

weiteren Verlauf gibt es jedoch zwei

Risiken: Der Tumor kann an der

gleichen Stelle wiederkommen,

sofern bei der Operation nicht alle

Tumorzellen vollständig entfernt

wurden. Darüber hinaus erkranken

Menschen, die einmal einen hellen

Hautkrebs hatten, in ihrem Leben

statistisch häufiger an weiteren

Hauttumoren. Daher ist eine regelmäßige

Untersuchung der Haut

notwendig.

In seltenen Fällen kann auch heller

Hautkrebs fortschreiten. Wie

behandeln Sie diese Patienten?

Zum einen kann heller Hautkrebs

unbehandelt zu lokal fortgeschrittenen

Befunden führen. Das bedeutet,

dass er größere Bereiche des

Gewebes zerstört und man ihn nicht

ohne Weiteres herausoperieren

kann, weil beispielsweise Augenlider

oder tiefer liegende Strukturen

wie Nasenknorpel oder Knochen

mitbetroffen sind. Zum anderen

können die Hauttumoren in andere

Organe streuen und dort Tochtergeschwülste

bilden.

Die Therapie für Patienten mit

solch fortgeschrittenen Tumoren

wird in einer interdisziplinären

Tumorkonferenz mit Vertretern

verschiedener Fachrichtungen

besprochen. Neben oftmals sehr

aufwendigen Operationen stehen

die Strahlentherapie und die medikamentöse

Therapie zur Verfügung.

Bei Letzterer gab es in den vergangenen

Jahren einen enormen

Wissenszuwachs. Es wurden völlig

neue Medikamente zugelassen,

die deutlich wirksamer sind als die

klassischen Chemotherapien. Zum

Einsatz kommen hier sogenannte

Immuntherapien.

Welche Bedeutung hat die

Früherkennung beim hellen

Hautkrebs? Welche Möglichkeiten

gibt es für ältere Patienten,

die in ihrer Beweglichkeit

eingeschränkt sind und denen

der Weg in die Hautarztpraxis

schwerfällt?

Wichtig ist, dass gerade bei

immobilen älteren Menschen

regelmäßig die komplette Haut

wachsam angeschaut wird. Nur so

können zeitnah neu auftretende

Hauttumoren identifiziert werden.

Hierbei können Beobachtungen

von Pflegenden sehr wertvoll sein.

Gerade im Bereich der Altenpflege

bietet hier zunehmend auch die

Teledermatologie eine hilfreiche

Unterstützung. Früh erkannt bietet

eine kleine Operation, die meistens

ambulant und in lokaler Betäubung

durchgeführt werden kann, eine

schnelle Hilfe, bevor es zu verschleppten

Verläufen mit großen,

inoperablen Tumoren kommt.

Dr. Berenice

M. Lang

Leitung Hautkrebszentrum

Rhein-Main,

Universitätsmedizin

Mainz

Weitere

Informationen:

infoportalhautkrebs.de


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FOTO: STREETSYTLESHOOTERS

Frau du Mont, Sie sind im Showbusiness erfolgreich,

arbeiten als Schauspielerin, sind Autorin,

haben zwei wunderbare Kinder … 2018 hielten

Sie plötzlich inne – wie kam es dazu?

Ich hatte einen Hörsturz, vermutlich stressbedingt. Kurz darauf,

um Weihnachten herum, wurde auch eine Angststörung

bei mir diagnostiziert. Meine Ärzte haben mir dringend dazu

geraten, eine Weile kürzerzutreten, und ich spürte, dass sie

recht haben. Mein Körper sendete eindeutige Signale, es war

höchste Zeit.

Haben Sie eine Erklärung dafür, wie es so weit kam?

Es war in kurzer Zeit viel zusammengekommen. Die Krebserkrankung

meiner Mutter 2014 machte mir zu schaffen, auch

bei mir wurde dann ein Tumor in der Brust festgestellt, der sich

zum Glück als gutartig herausstellte. Hinzu kam der Tod einer

Freundin … In den letzten Jahren hat sich insgesamt vieles in

meinem Leben verändert – das kostet Kraft, auch wenn vieles

in meinem Leben gut ist. Dadurch, dass ich durch meinen

Beruf viel in der Öffentlichkeit bin, hatte ich kaum Rückzugsmöglichkeiten,

um alles zu verarbeiten. Ich funktionierte nach

außen hin perfekt – innerlich staute sich der Stress. Bei mir

führte es zu einem heftigen Hörsturz und zu Panikattacken.

Sie waren sogar im Krankenhaus, wegen des Hörsturzes?

Ja, ich hatte das Gehör auf einem Ohr ganz verloren. Mir war

permanent schwindelig, ich konnte über Monate fast nichts

machen, nicht mal Auto fahren.

Wie haben Sie die Krise überwunden?

Es ist sehr wichtig, auf sich selbst zu hören, mit einem liebevollen

Blick auf sich. Ich habe mich erst mal aus der Öffentlichkeit

zurückgezogen und mich darauf konzentriert, was mir

wirklich wichtig ist. Das sind meine beiden Kinder, meine Familie!

Meine Freundinnen bedeuten mir auch sehr viel. Unsere

Katzen haben mir auf ihre Weise geholfen, dass es mir wieder

besser geht – und mein geliebtes Hamburg natürlich, für mich

der schönste Ort der Welt. Gerade Frauen neigen dazu, immer

mehr als 100 Prozent zu geben, es allen recht zu machen,

immer perfekt zu sein … dabei gibt es das perfekte Leben gar

nicht. Es bringt auch nichts, immer noch besser sein zu wollen.

Man muss sich einfach immer wieder klarmachen, dass man

so geliebt wird, wie man ist.

Ganz schön

stark!

Moderatorin, Schauspielerin

und Autorin Mirja Neven du

Mont hat in den letzten Jahren

einiges erlebt. Krebserkrankungen

in der Familie, eine Trennung

nach vielen Jahren Ehe, der

Tod einer Freundin … dazu der

ganz normale Wahnsinn aus

Familienalltag und Beruf – in

ihrem Fall sogar im Rampenlicht.

Wie schafft man das alles? Mirja

du Mont gibt Einblicke in eine

bewegte Zeit. Text Miriam Rauh

2021 ist Ihr neues Buch erschienen, „Keine Panik,

Blondie!“. Was hat Sie dazu bewogen, das Buch zu schreiben

und worum geht es?

Alles aufzuschreiben, hat mir dabei geholfen, zu verarbeiten,

was passiert ist. Es ist anstrengend und es schmerzt auch, sich

noch einmal alles vor Augen zu führen, aber es hilft dabei, loszulassen

und den Blick nach vorne zu richten. Ich wollte meine

Erfahrungen, Gedanken und Gefühle auch mit anderen teilen,

weil ich weiß, dass es vielen anderen auch so geht wie mir. Wir

haben die unterschiedlichsten Berufe, sehen verschieden aus,

haben ganz andere Lebensentwürfe, aber haben trotzdem etwas

gemeinsam. Ich wollte zeigen, dass niemand alleine ist.

Meine Familie, meine Freundinnen waren für mich da, als es

mir nicht gut ging, und ich möchte mit dem Buch allen sagen,

hey, auch du bist nicht allein. Du kommst da wieder raus. Es

kommt der Tag, an dem sich das Leben wieder gut anfühlt.

Patricia Kelly schreibt im Vorwort zu Ihrem Buch „Ich sah

Mirja und dachte: Eine typische Showbiz-Barbie“ – zwar

räumt sie schon in den nächsten Sätzen gründlich mit dem

Vorurteil auf, aber das ist als Einstieg eine harte Ansage.

Sie sind erfolgreich im Beruf, lieben ihre Familie, haben

studiert … dennoch sind auch Sie nicht vor solchen Vorurteilen

sicher. Woher kommen die, Ihrer Ansicht nach?

Die Antwort auf diese Frage wüsste ich nur zu gern – denn

dann könnte man das Problem lösen. Ich bin immer wieder

entsetzt, mit welchem Maß Frauen beurteilt werden. Es sind

immer Frauen, wohlgemerkt, die man so vorverurteilt. Und

auch Frauen richten oft unerbittlich über andere Frauen, ohne

das zu hinterfragen. Einen erfolgreichen Mann würde man

nicht als „Ken“ bezeichnen, nur weil er attraktiv ist. Man misst

Männer eher danach, was sie tun, Frauen beurteilt man nach

ihrem Aussehen. Egal was sie geleistet haben, egal was sie

stemmen. Das gilt insbesondere, wenn sie blond sind. Als gäbe

es nichts Wichtigeres über sie zu sagen.

Im letzten Jahr haben Sie an „Showtime of my Life – Stars

gegen Krebs“ teilgenommen – was war der Grund?

Als die Anfrage kam, wusste ich gleich, dass ich das machen

will. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig

es ist, gut für sich zu sorgen und auch zur Krebsvorsorge zu

gehen! Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wenn durch

die Show nur ein einziger Mensch motiviert wird, Vorsorgetermine

wahrzunehmen, und so vielleicht vor einem schweren

Verlauf einer Krankheit wie Krebs gerettet werden kann, dann

hat es sich gelohnt.


Das Außenministerium des Körpers

Ohne unser größtes Organ wären wir der Umwelt ziemlich schutzlos ausgeliefert –

da ergibt es nur Sinn, unserer Haut bei ihrem Job zu helfen.

Nur ein hauchdünnes Etwas trennt uns von unserer

Umwelt, schützt Inneres vor Äußerem, reguliert

Temperaturunterschiede, reagiert, atmet, organisiert,

signalisiert – ohne unsere Haut stünden wir

wirklich ziemlich nackt da. Wer so unentbehrlich ist, darf auch

ein bisschen „Diva“ sein – unsere Haut zeigt uns sofort, wenn

ihr etwas nicht passt.

Äußere Faktoren, wie zu viel oder zu wenig UV-Strahlung,

sieht man uns genauso schnell an wie Rauchen, Stress und wenig

Schlaf - alle verstärken den natürlichen Alterungsprozess.

Besonders die UV-A-Strahlung der Sonne oder des Solariums

sind für eine vorzeitige Faltenbildung verantwortlich. Langjähriges

Rauchen reduziert die Durchblutung der Haut und

lässt sie vorzeitig altern.

Als größtes Organ und Oberfläche des menschlichen Körpers

ist unsere Haut ständigen Umwelteinflüssen und Belastungen

ausgesetzt. Einerseits ist sie also dafür gemacht, uns zu

schützen, andererseits sollte man ihre Schutzfunktionen zu

schätzen wissen – und auf sie hören, wenn sie sich bemerkbar

macht.

Ab 30 „wird die Decke dünner“

Ungefähr ab dem 30. Lebensjahr verliert die Haut kontinuierlich

an Spannkraft und Feuchtigkeit. Sie wird dünner und erste

Fältchen zeigen sich. Normal – denn mit zunehmendem Alter

bildet sich das Fettgewebe der Unterhaut zurück, und die

Erneuerung unserer Zellen, also auch der Hautzellen, verlangsamt

sich. Wie jedes andere Organ braucht die Haut unbedingt

genug Flüssigkeit, um gut zu funktionieren - im Unterschied

zu den anderen Organen sieht man es der Haut allerdings sehr

schnell an, wenn ihr etwas fehlt.

Zu wenig Flüssigkeit, und sie schmollt, wirkt fahl und

trocken. Zu viel Sonne, und sie regt sich auf, wird knallrot;

wenn man sie ignoriert, pellt sie sich einfach.

Wenn man sie zu lange ignoriert, macht

sie einem unter Umständen genauso lange das

Leben schwer. Um solchen Reaktionen entgegenzuwirken

und vorzubeugen, empfiehlt

sich nicht nur, die äußere Hautpflege auf den

jeweiligen Hauttypen abzustimmen, sondern

auch von innen heraus etwas für ein gesundes

Hautbild zu tun. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

und eine gesunde Ernährung sind unverzichtbare

Bestandteile der nötigen Pflege.

Unsere Vorfahren hatten keine Kosmetik –

aber auch keine Klimaanlagen

Als aktives Atmungsorgan mit einem Säureschutzmantel

(ph-Wert 5,5) schützt die Haut den Körper auch

vor Bakterien, Fremdkörpern und anderen Störenfrieden.

Unabhängig von der jeweiligen Temperatur

kann sich der Mensch auf seinen natürlichen Schutzmantel

bei effektiver Hautpflege verlassen – man soll

es mit Seifen und Cremes und Mitteln auch nicht übertreiben,

immerhin haben unsere Vorfahren den größten

Teil der Menschheitsgeschichte mehr oder weniger

ohne Kosmetik gut überstanden. Aber die Radikalposition,

darum gänzlich auf Hautpflege zu verzichten,

ist genauso ungesund wie 24 Stunden,

sieben Tage die Woche mit dicker Schminke

herumzulaufen. Denn unsere Vorfahren hatten auch

keine Klimaanlagen, keine Heizungen, keine unzähligen

verschiedenen Klamottensorten. Es empfiehlt sich,

wie so oft, ein gesundes Mittelmaß. Wer viel draußen ist,

sollte jedenfalls nicht nur im Sommer über ein Sonnenschutzmittel

nachdenken. Denn was man schnell vergisst: unsere Haut

vergisst nicht so schnell.

Text Toni Leucht

Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info 11

Ungefähr ab dem 30.

Lebensjahr verliert die

Haut kontinuierlich

an Spannkraft und

Feuchtigkeit.

Gute Pflege geht unter die Haut

Schöne, jugendlich wirkende Haut – das ist ein Schönheitsideal, das sich viele

wünschen. Viele Dermatolog:innen empfehlen, nicht ohne Sonnenschutz im

Gesicht aus dem Haus zu gehen. Eine gute Pflege ist essenziell.

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Z

um Teil ist die Hautalterung genetisch bedingt, zum anderen

lässt sie sich über den Lebensstil steuern. Ausreichend

Schlaf und eine ausgewogene Er-nährung tun

unserer schützenden Hülle gut,

Alkohol, Nikotin und Stress sollte man meiden. Auch die

Sonne spielt eine Rolle. Ungeschützt beschleunigt sie je nach

Intensität und Dauer den Alterungsprozess enorm.

Lindert lichtbedingte Hautalterung

Die hautärztlich getestete, schützende und regenerierende

Anti-Aging-Tagespflege belixos® PROTECT wurde von

Biofrontera entwickelt, einem deutschen biopharmazeutischen

Unternehmen, das sich ganz auf dermatologische

Medikamente und medizinische Kosmetika spezialisiert hat.

Mit 25 Jahren Erfahrung und erstklassigen Produkten, die in

Deutschland hergestellt werden, genießt Biofrontera bei Anwender:innen

wie Behandler:innen in Europa und den USA

großes Vertrauen. belixos® PROTECT eignet sich sehr gut für

Africa Studio /shutterstock

reife, beanspruchte und sonnengeschädigte Haut, sowie

auch zur Prävention von Schäden bei intakter, junger Haut.

Es lindert die frühzeitige, lichtbedingte Hautalterung. Pigmentflecken

wird vorgebeugt, bzw. sie werden verringert,

die Faltentiefe wird gemindert und die Hautelastizität erhöht.

Auch die Porengröße kann durch die regelmäßige Anwendung

von belixos® PROTECT reduziert werden.

Hochwirksame Inhaltsstoffe

Die Kombination aus hochkonzentriertem Niacinamid, antioxidativ

wirkendem Vitamin E, UV-A und UV-B Lichtschutzfiltern

mit Faktor 15 sowie der Skin Lipid Matrix®, die der

menschlichen Lipidmembran nachempfunden ist, unterstützt

nachhaltig die natürliche Schutzfunktion der Haut. belixos®

PROTECT gilt als sehr gut hautverträglich, auch bei trockener

Haut. Darüber hinaus kann Make-up problemlos über

der Pflege aufgetragen werden.

Das in der Skin Lipid Matrix® enthaltene, aus Kokosnussöl

hergestellte Neutralöl ist gut für empfindliche Haut geeignet

und frei von Fettbegleitstoffen. Sheabutter stärkt die Barrierefunktion

der Haut, sie wirkt rückfettend, beruhigend und

glättend. Auch strukturbildende Ceramide tragen zur Stärkung

der hauteigenen Barrierefunktion bei.

Niacinamid wiederum, auch bekannt als Vitamin B3, ist an

den natürlichen zellulären Schutzmechanismen der Haut beteiligt,

die besonders bei UV-lichtbedingten Schäden von Bedeutung

sind. Diesen positiven Effekt von Niacinamid macht

sich belixos® PROTECT zu Nutze. Die Pflege ist ein ausgewogenes,

schützendes Produkt, das zudem mit Lichtschutzfaktor

15 ausgestattet ist, um die Haut im Alltag vor sonnenbedingten

Schäden zu bewahren.

Einfach genial!

So effektiv die Formel, so einfach die Anwendung. belixos®

PROTECT wird täglich morgens nach der Reinigung dünn auf

Gesicht, Hals, Dekolleté, Handrücken und andere lichtexponierte

Hautareale aufgetragen. Das Produkt ist sehr ergiebig,

wodurch schon eine kleine Menge ausreichend ist. Der Clou:

Auch Männer können die wirksame Pflege verwenden, z. B.

als perfekte Pflege nach der Rasur.

www.biofrontera.de


12

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Natürlich weiblich:

Text Swantje Puin

„Die Hölle!“, sagen die einen, „Ich merke gar nichts!“,

die anderen. Frauen nehmen die Wechseljahre,

auch Klimakterium genannt, sehr unterschiedlich

wahr. Einige erleben es stark mit wiederkehrenden

Hitzewallungen, Erschöpfung und stets am Rande des

Nervenzusammenbruchs, anderen wiederum fällt es kaum

auf.

In den Wechseljahren kommt es zu einer

langsamen Umstellung des Hormon-

haushalts. Die Eierstöcke, in denen bisher

regelmäßig eine befruchtungsfähige

Eizelle pro Monat heranwuchs, stellen

die Produktion der weiblichen Sexualhormone

Östrogen und Progesteron langsam,

aber teilweise auch in Schüben ein.

Unregelmäßige Monatszyklen sind folglich

die ersten Anzeichen für die Wechseljahre.

Rund um das 50. Lebensjahr zeigt sich die Menopause

dann sehr klar. Sie bezeichnet die letzte normale

Monatsblutung, doch ist es hiermit leider

nicht getan. In der Postmenopause, der Phase

nach der letzten Monatsblutung, muss sich die

hormonelle Balance erst wieder einstellen. Dies

kann einige Jahre dauern und erstreckt sich im

Schnitt bis zum 65. Lebensjahr, doch ist die Frage,

wie lange die Wechseljahre andauern, stets von Frau

zu Frau individuell zu beantworten.

Die

Wechseljahre beginnen

zwischen

Mitte

40 und

Ende 50.

Vital durch Vitamine und Mineralstoffe

Während des Klimakteriums lässt sich das

Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele

jedoch beeinflussen.

Neben ausgleichender, regelmäßiger Bewegung

und Entspannungsübungen sind bestimmte

Nährstoffe nun besonders wichtig:

Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit

bei und unterstützt so die hormonelle

Balance. Zusätzlich trägt Pantothensäure zu einer

normalen Synthese und zu einem normalen Stoffwechsel

von Steroidhormonen, Vitamin D und

einigen Neurotransmittern bei. Biotin, Zink

und Selen unterstützen die Haut und den gesamten

Stoffwechsel. Sie befinden sich in

Vollkornprodukten, Milch, Eiern, Nüssen

sowie Fisch und Fleisch. Vitamin C ist vor

allem in Zitrusfrüchten, Paprika, Sanddorn und

Johannisbeeren enthalten. Wie das Vitamin

D unterstützt es Knochen und einen

kräftigen Stoffwechsel. Letzteres

Die

befindet sich in Hering, Makrele,

Eigelb, Leber und Pilzen. Für eine

hormonelle Ausgeglichenheit vertrauen

Frauen in den Wechseljahren auch auf die

Kraft sogenannter „Phytoöstrogene“, zu

finden in der Yamswurzel und dem Rotklee.

Falls diese Mittel aber keine Abhilfe

bringen, dann ist unbedingt ein Besuch

bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu

empfehlen.

Postmenopause

hält bis zu

10 Jahre an.

Viele Frauen

vertrauen in

den Wechseljahren

auf

Phytoöstrogene.

AgilNature: Gesund, bewusst und

natürlich fit in jeder Lebenslage

Viele von uns fühlen sich trotz ausreichend Schlaf morgens müde und antriebslos. Der erste Gedanke ist dann meist „Kaffee“,

doch auch der wirkt irgendwie nicht so, wie man es sich erhofft. Diese Trägheit zieht sich dann nicht selten durch den ganzen Tag,

was einem die Freude an der Arbeit, Sport und Treffen mit Freunden rauben kann. Der Grund dafür ist einfach.

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Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten

müssen nicht

sein und dennoch begleiten sie

viele Menschen durch den Alltag. Grund

dafür ist nicht etwa zu wenig Schlaf, sondern

vielmehr ein Mangel an Nährstoffen

und Vitaminen, die unser Körper benötigt,

um die Herausforderungen des Alltags

zu meistern. Mit der Nahrungsaufnahme

alleine ist es jedoch meist nicht

getan. Gerade in stressigen Phasen ist es

nahezu unmöglich, alle wichtigen Nährstoffe

in der Mittagspause oder abends

beim Essen mit Freunden oder der Familie

zu sich zu nehmen. Vor allem Frauen

haben während der Wechseljahre mit diesen

unangenehmen Begleitern im Alltag

zu kämpfen – doch das muss nicht sein!

Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte

lassen sich dank der veganen Nahrungsergänzungsmittel

von AgilNature

ganz einfach in den Alltag integrieren.

FemAgil –

Leicht durch die Wechseljahre

Die Wechseljahre sind bekanntlich keine

leichten Jahre, denn die Umstellungen

im Hormonhaushalt gehen mit verschiedenen

körperlichen und auch seelischen

Veränderungen einher, die sich alles andere

als positiv auf das Gemüt auswirken.

Betroffene Frauen sind geplagt von

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen

und Antriebslosigkeit.

Gerade in Zeiten wie diesen können

die richtigen Nahrungsergänzungsmittel,

wie das rein pflanzliche FemAgil von

AgilNature, Abhilfe schaffen. Reich an Vitamin

B6, Vitamin B1und B12 unterstützt

FemAgil die Psyche und eine normale

Funktion des Nervensystems. Magnesium,

Eisen und Folsäure tragen außerdem

zur Verringerung von Müdigkeit und

Trägheit bei.

Was ist das Einzigartige an

FemAgil?

FemAgil wurde in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftler:innen

entwickelt,

denn AgilNature setzt bei der Produktion

stets auf fundierte fachliche und wissenschaftliche

Erkenntnisse, gepaart mit alten

Weisheiten. Die Zusammensetzung aus

kostbaren Pflanzenextrakten, Vitaminen

und Mineralstoffen unterstützt den Körper

so auf natürliche Weise. FemAgil ist daher

ein Qualitätsprodukt, das nach den strengen

Richtlinien des AgilNature Qualitätsversprechens

entwickelt und hergestellt

wurde. Durch den Verzicht auf bekannte

Allergene, chemische Zusätze und genmanipulierte

Substanzen wird eine hohe Verträglichkeit

gewährleistet.

Mehr Infos unter: www.agilnature.com

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Hormonfrei, wirksam, sicher:

Pflanzlicher Wirkstoff für jede

Phase der Wechseljahre

Die Zahl ist erdrückend: Etwa acht von zehn Frauen sind laut der Deutschen

Menopause Gesellschaft in den Wechseljahren von Beschwerden betroffen.

Die bekanntesten Symptome sind Schweißausbrüche und Hitzewallungen.

Etwa ein Drittel hat darüber hinaus mit Stimmungsschwankungen und

Schlafstörungen zu kämpfen.

Auch Haarausfall, trockene

Haut und

Schleimhäute insbesondere

im Vaginalbereich,

Herzrasen

und depressive Verstimmungen

schränken sowohl die Lebensqualität

als auch die Leistungsfähigkeit

stark ein. Für Frauen, die zur

Zeit des Klimakteriums in der Mitte

ihres Lebens stehen, sind die Beschwerden

eine enorme Belastung,

sowohl privat als auch im Beruf.

Zudem müssen sie sich auf eine

längere Leidenszeit einstellen, im

Schnitt etwa 7,4 Jahre.

Was tun gegen die Symptome?

Seit Jahren schon wird das Abwägen

von Risiken und Nutzen einer

Hormontherapie gegen klimakterische

Beschwerden sehr kontrovers

diskutiert. Viele Frauen möchten

aus diesem Grund keine Hormone

einnehmen. Aber auch Isoflavone

aus Soja, die meist in hormonfreien

Alternativen als Wirkstoff zur

Verfügung stehen, sind umstritten.

Kein Wunder, dass Betroffene verunsichert

sind. Was sollen sie tun?

Abwarten und im Stillen leiden,

während das Leben an ihnen vorüberzieht?

Das ist keine empfehlenswerte

Option.

Einzigartiger Wirkstoff,

pflanzlich & sicher

Femarelle, ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel

auf Sojabasis,

kann hier Abhilfe schaffen.

Femarelle enthält anstelle von Isoflavonen

den Wirkstoff DT56a und

ist hormonfrei. Im deutschsprachigen

Raum ganz neu auf dem Markt,

richten sich drei verschiedene Rezepturen

an Frauen in jeder Phase

der Wechseljahre, von der Perimenopause

über die Menopause bis

hin zur Postmenopause. DT56a in

Femarelle ist ein einzigartiger und

sicherer pflanzlicher Wirkstoff, der

in keinem anderen Nahrungsergänzungsmittel

enthalten ist. Femarelle

trägt dazu bei, Wechseljahresbeschwerden

schon innerhalb des

ersten Behandlungsmonats positiv

zu beeinflussen. In Femarelle werden

jeweils unterschiedliche Vitamine

und Mineralien mit DT56a kombiniert,

um so Frauen in jeder Phase

der Wechseljahre optimal zu stützen.

unter-

Sowohl die Wirksamkeit als auch

die Verträglichkeit von Femarelle

sind sehr erprobt. Das Produkt

wurde bereits vor 21 Jahren entwickelt

und wird seitdem in vielen

Ländern – darunter Israel, Griechenland,

Norwegen, Schweden,

Dänemark, Finnland, UK, den

USA, Kanada, Indien und Taiwan –

erfolgreich eingesetzt. In über 9,5

Millionen Behandlungsmonaten

weltweit wurden bisher keinerlei

unerwünschte Wirkungen beobachtet.

Neben Deutschland, Österreich

und der Schweiz kommen

nun auch Frankreich, Italien,

Spanien, Polen und Belgien als

neue Vertriebsländer hinzu.

Vielfach empfohlen

Eine Empfehlung für Femarelle

sprechen dabei nicht nur internationale

Fachleute wie der Präsident

der European Society of Gynecology,

Prof. Andrea Genazzani, aus.

Auch das Feedback der Anwenderinnen

ist sehr positiv. Zudem ist

die Hürde, an das Produkt zu

gelangen, denkbar gering.

Femarelle ist ein pflanzlicher SERM, der Zwar die unterliegt verschiedenen

die Produktion

innerhalb von Femarel-

des

le als Pharmaprodukt

Symptome im Verlauf der Wechseljahre ersten Behandlungsmonats lindern kann. von Theramex, 5–11,14–21

einem

You over menopause

Femarelle ® Rejuvenate

Erfahrung



Femarelle ® Recharge

führenden, weltweit

Femarelle ® Unstoppable

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perimenopausale Frau menopausale Frau postmenopausale Frau

Im Zeitraum

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10%.

tätigen auf Frauengesundheit spezialisierten

Pharmaunternehmen,

strengsten Sicherheits- und Qualitätsrichtlinien

– als Nahrungsergänzungsmittel

ist Femarelle jedoch

frei verkäuflich und kann problemlos

über eine Apotheke oder Versandapotheke

bezogen werden.

Wichtig zu wissen ist auch: Wer Femarelle

ausprobieren möchte, muss

nicht mit dem ersten Produkt schon

in der Perimenopause beginnen,

man kann jederzeit und in jeder

Phase der Wechseljahre einsteigen.

Erfahren Sie mehr unter:

www.femarelle.de

Für

unbeschwerte

Wechseljahre

PHASEN DER

MENOPAUSE

Perimenopause:

Die Perimenopause betrifft

Frauen, bei denen der

Zyklus beginnt unregelmäßig

zu werden. Betroffene

klagen über Stimmungsschwankungen,

trockene

Haut und Müdigkeit. In dieser

Phase hilft Femarelle®

Rejuvenate, PZN 18029197,

mit Soja- und Leinsamenextrakten

sowie Vitamin

B2 und Biotin die verschiedenen

Symptome der Perimenopause

abzufedern.

Das Produkt trägt dazu bei,

die Elastizität der Haut zu

erhalten und die Schlafqualität

zu verbessern. Außerdem

hilft es, die Energielevel

aufrecht zu erhalten

und Stimmungsschwankungen

zu entgegen.

Menopause:

In den 50ern sind Frauen

meist in der Menopause.

Hier kann Femarelle® Recharge,

PZN 18029205, mit

Soja- und Leinsamenextrakten

sowieVitamin B6

dazu beitragen, die hormonelle

Aktivität zu regulieren.

Darüber hinaus

trägt es zur Erhaltung des

normalen Energiestoffwechsels

und der normalen

Nervenfunktion bei und

kann weiteren Symptome

wie Müdigkeit entgegenwirken,

um so die Lebensqualität

der Betroffenen zu

verbessern.

Postmenopause:

Auch in der Postmenopause

treten zahlreiche

Beschwerden auf. In

dieser Phase gilt es, besonders

die Knochendichte

zu erhalten. Die

spezielle Formulierung von

Femarelle® Unstoppable,

PZN 18029211, richtet sich

mit Sojaextrakt, Kalzium,

Vitamin D und B-Vitaminen

speziell an die besonderen

Bedürfnisse in dieser

Zeit.


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Lesen Sie mehr auf gesunder-koerper.info

red

FOTO: FRANK FASTNER

50 sind die neuen 30?

Verona Pooth räumt mit einem Missverständnis auf

Das perfekte Beispiel für „die neuen 30“ ist Verona

Pooth, ihr Alter sieht man ihr nicht an. Im Interview

verrät die zweifache Mutter, Moderatorin und

erfolgreiche Unternehmerin, warum das „Innen“

mindestens so wichtig ist wie das „Außen“.

Text Miriam Rauh

Frau Pooth, es heißt, 50 sind

die neuen 30 – was halten Sie

davon?

Ich bin absolut davon überzeugt,

dass die 50 die neuen 30 sind,

auch wenn es zu diesem Slogan

so einige Missverständnisse gibt.

Viele denken, dass hiermit ein

faltenfreies Gesicht gemeint ist,

aber es steht in echt für einen viel

tieferen Sinn. In erster Linie geht

es darum sich selbst attraktiv

zu finden und ein vitales selbstbewusstes

Auftreten gegenüber

seinem Umfeld zu haben.

Sie selbst waren über 30, als

Sie das erste Mal Mutter geworden

sind und beim zweiten

Kind über 40. Früher waren

Frauen meist deutlich jünger

– was sind aus Ihrer Sicht die

Vorteile, wenn man erst

später Mutter wird?

Genau das ist das Thema. 50 sind

die neuen 30 - dadurch haben

besonders die Frauen mehr Zeit

gewonnen. Wir werden später

Mütter, um unserer Karriere nachzugehen

und wir haben die Wahl,

auch noch ein zweites Kind über

40 zu bekommen. Dies ermöglicht

uns eine Menge Karriereperspektiven,

die wir vor einigen Jahren

so nicht hatten.

Wie bringen Sie Familie und

Karriere unter einen Hut?

Alles unter einen Hut zu bekommen,

ist eine Sache des

Talents und der Organisation. Vor

allen Dingen muss man aber Fünfe

gerade sein lassen. Mir als Perfektionistin

fällt dies oft schwer, aber

auch hier ist es wichtig, im Kopf

jung zu bleiben, mit der Zeit zu

gehen und vor allen Dingen sich

nicht einreden zu lassen, man

sei schon für irgendetwas zu alt.

Denn das führt nur dazu, dass dir

schöne Dinge entgehen, dass man

denkt man hätte keine Chance

mehr beispielsweise einen komplett

neuen Berufszweig anzustreben

oder nach längerer Auszeit

wieder erfolgreich in seinen Job

reinzukommen. Ich kenne viele

Frauen, die mit 50 ihr komplettes

Leben auf den Kopf gestellt haben

und neu durchgestartet sind. Sei

es eine neue Liebe, ein neuer Job

oder ein Neustart in Australien.

Die 50 sind die neuen 30 - so einfach

ist das.

Sie selbst sind nicht nur

innerlich jung – auch äußerlich

scheint die Zeit bei Ihnen

stehen geblieben zu sein. Wie

gelingt Ihnen das?

Vielen Dank für das Kompliment.

Ich lege wahnsinnig viel Wert

darauf, vital zu sein und ein

attraktives Aussehen zu haben.

Meine Maßstäbe sind hoch angelegt,

aber es ist mein eigenes

Spiel mit meinem eigenen Kopf.

Keiner verlangt es von mir. Viele

Menschen glauben, ich müsste so

aussehen, weil ich im Fernsehen

arbeite. Dazu sage ich immer:

dann hätten wir ja genormte

Menschen im Fernsehen. Das

Aussehen ist für die Karriere

meist sekundär, es sei denn man

möchte als Model durchstarten

(lacht). Aber mal ganz ehrlich,

ganz allein der Kopf entscheidet,

welchen Weg man als Familienmensch,

als Unternehmerin und

auch mit seinen äußeren Ansprüchen

geht.

Verraten Sie uns einen

(ein paar) Beauty-Tipp(s)?

Für mich ist neben einem gesunden

Lebensstil das allerwichtigste,

die Haut zu pflegen. Du kannst

dich schminken, du kannst viel

Make-up auftragen, du kannst dir

große Augen schminken, einen

Schmollmund. Du kannst viel

mit dekorativer Kosmetik herzaubern.

Aber deine Haut ist ja

etwas, das man nicht einfach von

außen in wenigen Minuten verändern

kann. Das fängt eben

damit an, dass du dich gesund

ernährst, viel Sport machst, nicht

so exzessiv lebst. Dann wirst du

auch länger dein Aussehen erhalten.

Je älter der Mensch wird,

umso wichtiger ist die Pflege.

Entscheidend ist eben, rechtzeitig

anzufangen. Viele bereuen

es und sagen "Mit 30 wollte ich

davon nichts hören, selbst mit

40 habe ich keine Cremes verwendet."

Dann muss man sich

auch nicht wundern. Deshalb

freue ich mich, dass Franjo die

Skincare-Serie Pacific Healthcare

herausgebracht hat. Mein Beauty

Geheimnis ist ja nicht, dass ich so

aussehe, weil ich in der Öffenlichkeit

stehe, sondern, dass ich

schon seit vielen Jahren Wert auf

optimale Hautpflege lege. Ich

würde, wenn ich die Zeit zurückdrehen

könnte, alles wieder

FOTO: ANELIA JANEVA

ähnlich machen. Nur, dass man

heute hochwertigere Produkte

hat als früher. Man muss immer

mit der Zeit gehen, denn die

neuen Inhaltsstoffe wie zum Beispiel

CBD, die gab es ja vor zehn

Jahren noch gar nicht.

Sie blicken auf eine sehr

lange, sehr vielfältige und sehr

erfolgreiche Karriere zurück.

Was ist das Geheiminis Ihres

Erfolgs?

Es gibt tatsächlich einen zehn

Punkte Plan, um erfolgreich zu

werden, aber auch den Slogan

„die 50 sind die neuen 30“,

welchen man in seinen Lebensweg

mit einbauen kann. Man

muss mit der Zeit gehen, man

muss sehr diszipliniert sein,

man muss das Talent haben aus

einem Tag zwei zu machen, man

muss etwas riskieren - manchmal

sogar alles auf eine Karte

setzen - man muss aus seinen

Schwächen, Stärken machen,

man muss sehr selbstbewusst

sein und sich nicht von seinem

Weg abbringen lassen, man muss

Kritik einstecken, aber auch von

sich überzeugt sein. Den zehnten

Punkt muss jeder selbst für sich

herausfinden.

An welchem Projekt arbeiten

sie gerade?

Neben meiner Aufgabe als Markenbotschafterin

für PHC arbeite

ich, bedingt durch mein 25 Jahre

Erfahrung, eng mit dem Forschungs-

und Entwicklungsteam

von PHC an neuen Hautpflege

Sortimenten. Aktuell freue ich

mich auf eine wirklich besondere

Anti-Aging Serie, in der neben

CBD einzigartige Inhaltsstoffe

verarbeitet wurden. Zusätzlich

haben wir noch eine Sensitve

und Vitamin Linie entwickelt, die

durch ihre besonderen Formulierungen

auch wieder einzigartig

sind und das Gesamtsortiment

somit abrunden. Ziel ist es für

jeden Hauttyp eine Lösung anzubieten.


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Lipödem – neue Lebensqualität

durch operative Therapie

Schmerzen, eine unproportionale Verteilung des Fettgewebes an Armen und Beinen,

Druckgefühl in Armen oder Beinen, Müdigkeit … das alles sind Symptome eines Lipödems,

Lipohyperplasia Dolorosa, einer angeborenen Zellvermehrung des Fettgewebes an Armen

und Beinen. Wirklich helfen kann meist nur die Operation. Die CG LYMPHA in Köln verfügt

als weltweit erste „Fachklinik für operative Lymphologie“ über 25 Jahre Erfahrung.

Nach offiziellen Angaben

leiden über

3,8 Millionen Menschen

in Deutschland

an einem Lipödem –

Experten gehen sogar von etwa

doppelt so vielen aus. Die Dunkelziffer

ist hoch, denn viele werden

einfach als übergewichtig abgestempelt,

ohne weiter auf Ursachenforschung

zu gehen. Doch auch

Normalgewichtige kann die

Krankheit treffen.

Suche nach den Ursachen

Als Ursache dieser Erkrankung,

die im Regelfall nur Frauen betrifft,

steht eine genetische Veranlagung

im Vordergrund. Hormonelle

Schwankungen in Pubertät, bei

Schwangerschaft, sogar Wechseljahren

lösen das Krankheitsbild aus

und führen zu Symptomen. Auch

Stress scheint immer wieder zu

triggern. Fakt ist, dass Betroffene

unter den Schmerzen sowie auch

unter dem sich verändernden Erscheinungsbild

leiden. Weder

Diäten noch Sport haben wirklich

Einfluss auf den Verlauf. Bleibt die

Krankheit unerkannt, ist das Leid

meist nicht nur körperlich, sondern

kann auch zu psychischen Folgeerkrankungen

führen, von sozialem

Rückzug bis hin zur Depression.

Lipödeme sind behandelbar

Die gute Nachricht ist, man kann

etwas gegen das Lipödem tun.

Das sollten Betroffene auch, denn

unbehandelt nehmen die Symptome

im Verlauf der Erkrankung zu.

Zur Wahl stehen konservative

Maßnahmen wie manuelle Lymphdrainagen,

das Tragen von Kompressionskleidung

und Entstauungstherapien.

Die so erreichte Linderung

wirkt allerdings meist nur kurze Zeit,

eine Heilung ist damit nicht möglich.

Die Liposuktion ist die bislang

einzige Möglichkeit, das krankhafte

Fettgewebe dauerhaft zu entfernen

und Betroffenen ein auf lange Sicht

normales, schmerzfreies Leben mit

einer gesteigerten Lebensqualität

zu ermöglichen.

Goldstandard:

Das operative Verfahren

Als weltweit erster hat Prof. Manuel

Cornely Patientinnen auf operativem

Weg behandelt und wendet das

eigens von ihm entwickelte Liposuktionsverfahren

bereits seit 1997

an. Es gilt als wegweisend für die

Behandlung der Erkrankung. Ist

mehr als eine Körperstelle betroffen,

werden in der Regel mehrere

Operationen benötigt, oft sind es

insgesamt drei. Zahlen sprechen

hier für sich: Nach der Operation

waren 97 Prozent der Patientinnen

beschwerdefrei, ebenso viele

schmerzfrei. 95 Prozent freuten

sich über die gewonnene Lebensqualität.

Darüber hinaus sind auch

Lymphödeme mit der Methode

erfolgreich operierbar. 2012 gründete

er zusammen mit Dr. Matthias

Gensior die CG LYMPHA, Fachklink

für operative Lymphologie.

LIPÖDEM

Unter einem Lipödem versteht

man eine angeborene, schmerzhafte

und symmetrische Fettverteilungsstörung

an Beinen

und Armen. Meist treten erste

Schübe ab der Pubertät auf.

LYMPHÖDEM

Lymphödeme äußern sich durch

Schwellungen an den betroffenen

Gliedmaßen. Sie sind nicht symmetrisch

und meist mit einem

Schwere-, Spannungs- und

Druckgefühl verbunden. Man

unterscheidet zwischen primären,

angeborenen Lymphödemen

und sekundären, die durch

eine Entzündung, Erkrankung

oder Verletzung erworben sind.

Neben der eigenen 25-jährigen

Expertise greift das eingespielte

Expertenteam der CG LYMPHA

auch auf internationale Ergebnisse

zurück, um die Behandlung, die

Sicherheit und die Zufriedenheit

der Patientinnen kontinuierlich zu

optimieren. Die Basis hierfür bilden

umfangreiche Forschungen zu

Diagnostik und Therapie im Bereich

Lymphologie, die Prof. Cornely

und Dr. Gensior als Initiatoren und

Unterstützer mit Partnern wie der

Ly.Search GmbH in Köln durchführen.

Patientinnen im Mittelpunkt

Einzigartig für Patientinnen ist nicht

nur die Effizienz der CG LYMPHA-

Therapien mit eigens patentierten

Operationsmethoden – auch der

Servicegedanke steht im Mittelpunkt.

Ein eigenes Team aus Ärzten

und Anästhesisten steht den

Patientinnen zur Verfügung. Der

Aufenthalt auf der Station, die im

Haus Rita auf dem Gelände des

St. Hildegardis Krankenhaus in

Köln untergebracht ist, ist kurz

und komfortabel. Zudem sorgt

ein einzigartiges Nachsorgekonzept,

inklusive eines Therapeutennetzwerkes

mit speziell von

CG LYMPHA geschulten Therapeuten

dafür, dass Patientinnen

auch im Nachgang der Operation

optimal versorgt sind.

Bereits das Konzept für Erstgespräche

richtet sich ganz nach

den Patientinnen aus. Bei einem

digitalen Vorgesprächstermin,

dem CG LYMPHA „Eisbrecher“-

Talk, können Sie sich bequem

von zu Hause aus mit Fachärzten

austauschen, Klinik und Behandlungsmethode

unverbindlich

kennenlernen und Fragen zum

Krankheitsbild stellen. Auch

Antworten hinsichtlich Erstattung

sowie die Möglichkeiten einer

privaten Operation finden

Interessierte hier.

WIR SIND BUNDES-

WEIT FÜR SIE DA!

Eine Spezialsprechstunde zum

Thema Lipödem bieten wir

bundesweit in Kooperation mit

anderen Praxen an.

Termine und Informationen

finden Sie auf unserer Website

unter www.cg-lympha.de

oder telefonisch unter

0221.16 80 22 0, per E-Mail

unter post@cg-lympha.de.


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FemiLift –

die CO2Laserbehandlung für die Frau

FemiLift ist die ambulante vaginale Laserbehandlung für die Frau und bietet eine unkomplizierte,

wirksame Lösung für viele weit verbreitete weibliche Beschwerden.

Text Charlie Schröder

Dazu gehören die Belastungs-

Harninkontinenz, Scheidentrockenheit,

eine verminderte

Durchblutung der vaginalen

Schleimhaut, wie sie häufig nach einer

Geburt, nach der Menopause oder nach

einer Brustkrebs-Therapie auftreten –

oft einhergehend mit einer vaginalen

Erweiterung und damit verminderter

Empfindsamkeit beim Geschlechtsverkehr.

In Deutschland bieten bereits

zahlreiche Spezialisten das moderne

Verfahren an, darunter Dr. Lila Bratani,

Plastische Chirurgin aus Stuttgart.

Neben der sogenannten Belastungs-

Harninkontinenz, also dem unwillkürlichen

Urinverlust bei körperlicher Anstrengung

wie Sport, beim Husten oder

Niesen, hilft die innovative Lasermethode

auch bei trockener oder dünner

vaginaler Schleimhaut – der vaginalen

Atrophie – und damit verbundenen

häufigen Infektionen oder Schmerzen

beim Geschlechtsverkehr, sowie bei

einer verlorenen Elastizität des Gewebes

mit vermindertem sexuellem Empfinden.

Für viele Indikationen gab es

vor der Lasertherapie keine oder lediglich

operative Behandlungsmethoden.

Dr. Lila Bratani: „Ich führe regelmäßig

operative vaginale Straffungen zur Linderung

der Harninkontinenz und zur

Steigerung des sexuellen Em-pfindens

durch. Nun kann ich meinen Patientinnen

auch eine nicht-invasive Alternative

anbieten, die sich einfach in den Alltag

integrieren lässt.“

Die Laserbehandlung FemiLift basiert

auf dem doppelten Wirkprinzip des CO2-

Lasers, das seit vielen Jahren erfolgreich

in der ästhetischen Hautverjüngung

eingesetzt wird. Der spezielle Applikator

Dr. Lila Bratani

Fachärztin für

Plastische und

Ästhetische

Chirurgie

wird in die Vagina eingeführt, ähnlich

einem vaginalen Ultraschall. Das System

gibt kurze Laserpulse ab, die auf der

Schleimhaut hunderte mikroskopischer

Verletzungen erzeugen, und so die Haut

schrittweise erneuern. Zugleich wird

Wärme kontrolliert in tiefere Gewebeschichten

eingebracht, was vorhandene

Kollagenfasern zusammenzieht und die

Bildung neuen hautstraffenden Kollagens

anregt. Der Aufbau der Schleimhaut

wird nachhaltig verbessert und die

Feuchtigkeit und Durchblutung erhöht.

„Für mich als weibliche plastische Chirurgin

ist das Thema Intimchirurgie sehr

wichtig“, so Dr. Lila Bratani. „Dieser Bereich

hat in den letzten Jahren enorm an

Bedeutung gewonnen. FemiLift ergänzt

mein operatives Spektrum optimal.“

Das Lasersystem Pixel CO2, mit dem die

FemiLift-Behandlung durchgeführt

wird, dient außerdem für intim-ästhetische

Behandlungen wie die Straffung

und Verjüngung bzw. Aufhellung der

äußeren Schamlippen. Dr. Lila Bratani

bietet neben FemiLift und dem kompletten

Spektrum der Plastischen,

ästhetischen Chirurgie auch weitere

nicht-invasive Behandlungen zur

Hautverjüngung und Faltenglättung,

sowie Laserbehandlungen zur Therapie

jeglicher Hautprobleme an. „Es sind

verschiedene Systeme zur vaginalen

Behandlung auf dem Markt, aber für

mich stimmte bei FemiLift die Mischung

aus der Vielseitigkeit und hohe

Effektivität des Systems – meine

Patientinnen geben durchweg schon

nach den ersten Behandlungen ein sehr

gutes Feedback“, so Dr. Lila Bratani.

www.almafemilift.de

Harninkontinenz (HI)

Risiko durch natürliche

Geburt weiter hinnehmen?

Text Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. J. M. Wenderlein

Die Häufigkeit von Harninkontinenz

(HI) ist bei Frauen

und Männern mit 4,5 zu 1

sehr unterschiedlich. Bis zur

Pubertät gibt es keinen Unterschied

zwischen Knaben und Mädchen, also

Risiko 1 zu 1. Mit mehr „natürlichen“

Geburten steigt das HI-Risiko deutlich

an und Probleme bestehen lebenslang.

Grundrecht auf Schutz der Gesundheit

gilt auch für Geburten

Dazu unser Grundgesetz Absatz 2:

„Jeder hat das Recht auf Leben und

körperliche Unversehrtheit.“ Letzteres

gilt auch für die Geburt. Das ist

in Risikosituationen heute machbar

durch rechtzeitig durchgeführten

Kaiserschnitt. Nur wenige HI-Probleme

entstehen während der Schwangerschaft,

die meisten unter der Geburt.

Damit kommt es zu Konflikten mit

dem Grundrecht „Schutz der Gesundheit“.

Deshalb sind alle Schwangeren

über den Geburtsmodus anhand von

Studiendaten aufzuklären. Wenn das

Prof. Dr. med.

Dipl.-Psych.

J. M. Wenderlein

Ehemaliger

Oberarzt

Universitäts-

Frauenklinik Ulm

Schwangere ausdrücklich nicht wollen,

dann ist das zu dokumentieren.

Kleines Becken mit hochkomplexen

Strukturen

Im kleinen Becken sind mechanisch

durch die Geburt überdehnte und zerrissene

diffizile Strukturen, wie Nerven,

Bindegewebe und Muskeln, kaum so rekonstruierbar,

wie es zuvor war. Dagegen

ist die Anatomie bei Kaiserschnitt zum

Rekonstruieren regelrecht einfach.

Nach einer Studie von 2005 leiden

30–39-Jährige zu einem Viertel mindestens

einmal im Monat an HI-Problemen,

bei 50–90-Jährigen über die Hälfte. Mit

dem Alter steigen schwere HI-Formen

von acht auf 33 Prozent an. Diese Daten

aus den USA bestätigen norwegische

und britische Studien mit HI-Häufigkeiten

zwischen 25 und 69 Prozent.

Mechanische Beckenbodenschäden

unter Geburt später operativ zu beseitigen,

gelingt mit mäßigem Erfolg.

Dauerhaft erfolgreiche Therapie ist eine

Utopie. Das ist bei der komplexen Anatomie

nicht überraschend.

Ab der Menopause verstärken sich die

HI-Probleme unter Östrogenmangel. Es

kommt zum Schwund elastischer Fasern

und Muskelzellen werden abgebaut.

Beckenbodengymnastik vor und nach

der Geburt kann diesen Schäden kaum

entgegenwirken, sondern nur vorübergehend

Beschwerdeminderung erreichen.

Harninkontinenz bewirkt viele

Folgeschäden

Unkontrollierter Abgang von Urin bewirkt

nicht nur reduzierte Lebensqualität,

sondern löst oft Depression und soziale

Isolation aus. Hält das über Jahre

an, dann kommt es zu Multimorbidität

und verminderter Lebenserwartung um

mehrere Jahre.

Mit gestörter Blasenfunktion sinkt das

Selbstwertgefühl und häufiger ist

Arbeitslosigkeit die Folge nach US-

Daten. Bei ausgeprägter HI kommen

schwere Depressionen um den Faktor

vier häufiger vor als bei Frauen ohne

HI. Das ist das Ergebnis einer Studie

von Psychiatern. Wesentlich seltener

kommt es umgekehrt zu HI durch

Depression.

Alle HI-Formen sind belastend

Viele urodynamische Messverfahren

kommen zum Einsatz und alle haben

das Ergebnis: HI jeglicher Art ist belastend.

Dazu eine Studie von 2013 an

Männern und Frauen zwischen 15 und

95 Jahren: Beide Geschlechter hatten

verminderte Lebensqualität bei der

Kombination HI und Depression. Das

war unabhängig vom Gesundheitsstatus

und ohne signifikanten Bezug zur HI-Art

und -Stärke.

Zusammenfassung

Mentale und physische Gesundheit wird

durch Harninkontinenz so stark gemindert,

dass Prävention anzustreben ist.

Kaum kontrollierbare Blasenentleerung

belastet soziale Beziehungen und vermindert

die Arbeitsfähigkeit, vergleichbar

mit chronischen Erkrankungen.

Frauen sind um ein Mehrfaches häufiger

betroffen als Männer. Schwangere, die

darüber informiert sind, werden eher

einen Geburtsmodus wählen, der kein

Risiko für den Beckenboden darstellt.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit OWEN MUMFORD GmbH entstanden.

Vaginismus ist

behandelbar

Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten

für zu Hause

Wenn Geschlechtsverkehr, das Einführen eines Tampons oder Selbstbefriedigung

schmerzen, ist oft Vaginismus die Ursache – eine Erkrankung,

die mit reflexartigen Krämpfen im Bereich der Beckenmuskulatur einhergeht.

Die gute Nachricht vorab: Vaginismus ist gut behandelbar, sogar zu Hause.

Text Christoph Jelinek

Betroffene Frauen kennen die

unangenehmen Symptome

von Vaginismus – die willkürliche

Verkrampfung der

Beckenmuskulatur führt nicht selten zu

Brennen, Stechen und einem Engegefühl

im Intimbereich. Tampons können

nur schwer eingeführt oder entfernt

werden und an Sex mit dem Partner

oder der Partnerin ist meist gar nicht zu

denken. Neben Vaginismus können aber

auch noch andere Erkrankungen die

Ursache für die Schmerzen sein – unterschieden

werden sollte daher zwischen

Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr,

z. B. wegen Scheidentrockenheit)

und Vulvodynie (Schmerzen

im Intimbereich bei Berührung der

Vulva) –, auch wenn diese Erkrankungen

meist gemeinsam auftreten.

Ursachen und Entstehung

von Vaginismus

Die Bewegungspädagogin und führende

Expertin für Beckenbodentraining,

Claudia Amherd, weiß aus Erfahrung:

„Da gibt es (leider) viele.“ Zu den häufigsten

Ursachen zählen etwa eine zu

prüde oder progressive Sexualerziehung

sowie körperliche Ursachen wie Verletzungen

im Bereich des Beckens oder

Fehlfunktionen der Beckenbodenmuskulatur.

Neben den rein körperlichen

Ursachen und Symptomen können

jedoch auch psychische Probleme Auslöser

von Vaginismus sein. Dazu zählen

Angststörungen oder Erfahrungen, die

aus sexuellen Übergriffen, Gewalt oder

schmerzhaften medizinischen Untersuchungen

resultieren. Manche Frauen

finden sogar nie heraus, weshalb sie an

Vaginismus leiden oder litten.

Therapieansatz und Erfolgschancen

Das führt nun wohl zur wichtigsten Frage:

Lässt sich Vaginismus behandeln? Die

Antwort ist: Ja! „Vaginismus ist gut

therapierbar. Idealerweise kombiniert

man einfache Entspannungstechniken

wie etwa Progressive Muskelrelaxation

oder Mindfulness (Achtsamkeit, Anm. d.

Red.) mit einer Beckenbodentherapie und

einer Art Verhaltenstherapie“, klärt

Amherd auf. Betroffene Frauen lernen bei

der Therapie, wie sie mit der Zeit Vaginaldilatoren

unterschiedlicher Größen

einführen. Dabei geht es jedoch keinesfalls

darum, die Scheide zu dehnen,

sondern zu erfahren, dass Entspannung

und Beckenbodenkontrolle das Einführen

der Dilatoren schmerzfrei und leicht

ermöglichen. Rein typische Beckenbodenübungen

für Inkontinenz verschlimmern

jedoch die Symptome. Besser sind

Übungen, die die Spannung ausgleichen

und die Reaktionsfähigkeit der Beckenbodenmuskeln

fördern. Fazit: Sind keine

anderen Erkrankungen wie etwa Vulvodynie

oder Vestibulodynie vorhanden, ist

Vaginismus gut heilbar. Die Erfolgsrate

liegt laut Amherd bei 70 bis 90 Prozent.

de.claudiaamherd.com

Manche von

Vaginismus

betroffene Frauen

können sich aus

Angst und vor

Schmerzen nicht

gynäkologisch

untersuchen lassen.

Sanfte Selbstbehandlung zu Hause

Besonders gut für die Selbstbehandlung eignet sich der Vaginaltrainer Amielle® Comfort

von Owen Mumford, einem weltweit führenden Hersteller von Medizinprodukten.

Die Vaginaltrainer von Owen Mumford wurden zusammen mit Sexualtherapeuten

entwickelt. Sie haben daher eine besonders glatte Oberfläche und bestehen aus

einem Set mit fünf anatomisch abgestuften Größen. Die Anwendung erfolgt ganz

nach individuellem Wohlbefinden und eignet sich ideal für eine Selbstbehandlung zu

Hause in geschützter Privatsphäre. Unterstützend sind online umfangreiche Anleitungsvideos,

Bücher und persönliche Coachings erhältlich, mit denen die Behandlung

zusätzlich begleitet werden kann. Amielle® Comfort (bei Vaginismus) und Amielle®

Care (nach Bestrahlungen oder Operationen) sind als einzige Vaginaldilatoren mit

einem Handgriff ausgestattet und als medizinisches Hilfsmittel auf Rezept erhältlich.

owenmumford.com

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Unterstützt Sanfte Dehnung die Entspannung der Scheidenmuskulatur

des Beckenbodens

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Diskrete Selbstbehandlung zu zuhause Hause

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18

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit MEDIZINTECHNIK KAASEN GmbH entstanden.

Das wirkt wirklich!

Neues Beckenbodentraining gegen

Harninkontinenz bei Frauen

Beckenbodentrainer mit Biofeedback, die wie Lifestyleprodukte

aussehen und sich per App mit dem Smartphone verbinden lassen,

um die Trainingseffekte zu visualisieren? Medizintechnik Kaasen

bietet sie an. Mit medizinischer Indikation sogar auf Verordnung.

Text Miriam Rauh

Beckenboden und Inkontinenzprobleme

sind eng

miteinander verknüpft, das

erfahren unzählige junge

Frauen leidvoll jeden Tag.

Schätzungen zufolge sind etwa zehn Prozent

der Frauen 20 bis 30 Jahre alt, wenn

Inkontinenz auftritt. In der Altersgruppe

40 bis 50 Jahre sind es 25 Prozent. Frauen,

die Kinder geboren haben, treffen

Inkontinenzprobleme dabei überdurchschnittlich

oft.

Man kann etwas tun!

Die Zahlen alarmieren – dennoch sind

Inkontinenzprobleme bei jungen Frauen

ein Tabu. Man spricht nicht öffentlich

darüber, wenn unkontrolliert Urin abgeht.

Als wäre es einfach hinzunehmen,

dass ein durch Schwangerschaft und

Geburt geschwächter Beckenboden an

Funktion verliert. Dabei lässt er sich effektiv

durch gezieltes Training kräftigen

und stabilisieren.

Ursachen für Beckenbodenschwäche

Der Beckenboden besteht aus verschiedenen

Bindegewebs- und Muskelstrukturen,

die wie ein Geflecht zwischen

Schambein, Kreuzbein und Hüftknochen

verlaufen. Er stützt innere Organe,

ist mitverantwortlich für die kontrollierte

Entleerung von Blase und Darm und

trägt auch zum aufrechten Sitzen und

Gehen bei.

Zu einer Schwächung des Beckenbodens

kommt es, wenn die Muskulatur mit zunehmendem

Alter an Stabilität einbüßt.

Eine erbliche Bindegewebsschwäche

begünstigt den Prozess. Schwangerschaften

und Überdehnung, hormonelle

Veränderungen oder Komplikationen

während des Geburtsvorgangs machen

dem Beckenboden zu schaffen. Auch

dauerhafter Husten, das Heben von

Lasten und schwere körperliche Arbeit

wirken sich ungünstig aus.

Ist der Beckenboden erst geschwächt,

kämpfen Frauen mit den Konsequenzen.

Niesen nur noch mit überschlagenen

Beinen, Lachen nicht mehr unbeschwert,

um unfreiwillige Harnabgänge

zu vermeiden. Inkontinenz ist belastend,

psychisch wie auch körperlich. Sie führt

oft zu sozialem Rückzug, Nachteilen im

Beruf und Depressionen.

Beckenbodentraining hilft gegen

Blasenschwäche

Obwohl Beckenbodentraining schon seit

vielen Jahren von Hebammen, physiotherapeutischen

und gynäkologischen

Praxen empfohlen und mit oder ohne

Hilfsmittel praktiziert wird, war es

bislang nicht möglich, während des Trainings

zu erkennen, ob die Übungen auch

die richtige Muskulatur trainieren. Mit

der neuen Generation von Beckenbodentrainern,

wie Medizintechnik Kaasen

sie vertreibt, hat sich das grundlegend

geändert.

Neue Generation Beckenbodentrainer

Die Hersteller Elvie und Fizimed haben

mit dem Elvie Trainer und mit Emy

(Fizimed) zwei kleine, chic designte

Beckenbodentrainer herausgebracht, die

mithilfe von mit Apple- und Android-

Handys kompatiblen, deutschsprachigen

Apps eine visuelle Darstellung der

Beckenbodenbewegungen in Echtzeit

bieten. Anwenderinnen können aus verschiedenen

Workouts wählen. Die smarten

Trainer wenden Biofeedback an,

eine bewährte Mind-Body-Technik, die

häufig von medizinischem Fachpersonal

bei der Rückbildung eingesetzt wird.

Beide Geräte arbeiten mit Bluetooth Low

Energy (BLE) – sehr schwachen Wellen,

die medizinischen Standards entsprechen

und weniger Milliwatt abgeben als

ein Smartphone in der Tasche. Wenn

eine Schwangerschaft besteht, sollten

die Systeme nicht ohne Rücksprache

mit der betreuenden Arztpraxis zum

Training eingesetzt werden. Da es aber

positive Berichte von Nutzerinnen zu

den Trainingseffekten der Geräte gibt,

FOTO: ANN PATCHANAN/SHUTTERSTOCK

scheint der Einsatz – zumindest solange

keine individuellen Gründe und Risiken

dagegensprechen – unbedenklich. Die

beiden mehrfach ausgezeichneten Trainer

werden von vielen Physiotherapeuten,

Gynäkologen und Personal Trainern

empfohlen.

Einfach, effektiv & auf Rezept

Nutzerinnen berichten schon nach

wenigen Wochen von spürbaren

Effekten mit verringerten Inkontinenzsymptomen

und einer Steigerung der

Lebensqualität. Bei Vorliegen einer

ärztlichen Bescheinigung, einem Rezept

oder einer Verordnung können sowohl

der Elvie Trainer als auch Emy nach

Genehmigung der Krankenkasse auf

Rezept geliefert werden.

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und den Möglichkeiten einer Verordnung

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Maßgeschneiderte Übungen

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HPV: Vorsorge

ernst nehmen

Die meisten Menschen infizieren sich im

Laufe des Lebens mindestens einmal mit

HPV. Auch Influencerin und Moderatorin

Greta Engelfried war betroffen. Im

Interview berichtet sie, warum eine

Impfung schützt und wie wichtig

regelmäßige Vorsorge ist.

Text Miriam Rauh

FOTO: GRETA ENGELFRIED PRIVAT

Du nutzt deine Reichweite, um auf das

Thema aufmerksam zu machen. Was

möchtest du anderen mit auf den Weg

geben?

Ich möchte versuchen, dem Thema das

Tabu zu nehmen. Als ich darüber geredet

habe, meldeten sich viele, die das Gleiche

erlebt, aber nicht darüber gesprochen haben,

weil es ihnen unangenehm war. Dabei

infizieren sich die meisten im Laufe

des Lebens mit HPV. Ich möchte das

Schweigen brechen und anderen die

Angst nehmen. Und daran erinnern, dass

es wirklich wichtig ist, regelmäßig zur

Vorsorge zu gehen.

Greta, bei dir wurde bösartiges

Tumorgewebe in der Gebärmutter

festgestellt. Wie

kam es zu dieser Diagnose?

Ich hatte im Januar 2021 eine Kontrolle

bei der Frauenärztin; im März kam das

Ergebnis, dass mein Pap-Abstrich positiv

ist. Ich war damals mitten in einer

TV-Produktion und machte mir erst mal

gar nicht so viele Gedanken. Das Ergebnis

wurde eineinhalb Jahre beobachtet,

bis es zur OP kam. Zunächst wurde eine

Kolposkopie gemacht, um das Gewebe

genauer zu untersuchen. Der Befund war

positiv, ich wurde operiert.

Du bist gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft,

richtig? Wie kann es dann sein,

dass du trotzdem betroffen bist?

Mit 14 oder 15 bekam ich die Zweifachimpfung

gegen HPV, gegen die vier

häufigsten Virentypen. Es gibt aber noch

viele andere HPV-Typen, mit denen man

sich infizieren kann. Mittlerweile gibt es

eine Dreifachimpfung gegen die neun

häufigsten HPV-Typen, das schützt besser.

Außerdem werden auch Jungen geimpft

– das ist wichtig, weil auch Männer HPV

übertragen können.

Gibt es durch die Diagnose Einschränkungen

für dich?

Nein, grundsätzlich nicht. Theoretisch

ist möglich, dass es bei einer Schwangerschaft

zu einer Frühgeburt kommen

kann, weil mir ein Stück von meinem

Gebärmutterhals weggeschnitten wurde,

aber das ist relativ selten. Die Angst davor

konnte mein Arzt mir zum Glück

schnell nehmen.

Wie sieht so ein Eingriff aus?

Für die Operation liegt man auf einem

gynäkologischen Stuhl und bekommt

eine Vollnarkose. Dann wird ein etwa

kirschkerngroßes Stück des Gebärmutterhalses

herausgeschnitten, bei mir

wurde es per Laser entfernt. Die Wunde

wird vernäht, die Fäden lösen sich von

selbst wieder auf. Das alles dauert nur

etwa 30 Minuten. Danach sollte man

ca. zwei Wochen Bettruhe einhalten

und drei bis vier Wochen keinen Sport

machen, damit alles gut heilt. Ich hatte

keine Probleme, direkt nach der OP ein

leichtes Druckgefühl auf der Blase und

ein Ziehen im Unterleib, als ob man seine

Tage hat. Man braucht keine Angst vor

der OP zu haben. Es gibt eine Nachuntersuchung

– bei mir ist alles super verheilt,

ich kann wieder alles machen.

FOTO: GRETA ENGELFRIED PRIVAT

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit DON DANDREA DEUTSCHLAND AG entstanden.

Damenhygiene:

Innovativ, nachhaltig und bio

Gute Nachrichten sind in unserer heutigen Welt noch erfreulicher, als sie es

früher schon waren. Wenn eine Nachricht, sowohl für alle Frauen als auch für den

Planeten gut ist, dann kennt die Freude keine Grenzen mehr. Die Bio Tampons

von Masmi Organic Care sind so eine Nachricht.

Text Philipp Jauernik

Warum, ist

einfach zu

erklären: Die

Bio Tampons

kommen in

einer recycelbaren Papierhülle

und verzichten damit auf die

herkömmliche Plastikverpackung,

die als Plastikmüll und

Mikroplastik nur schwer abbaubar

sind. Das bedeutet einen

revolutionären Meilenstein in

der Forschung und Entwicklung

von gesünderer und nachhaltiger

Monatshygiene für die Frau.

Das ist das erfreuliche Ergebnis

von intensiven Forschungen im

Masmi-Forschungszentrum.

Außerdem sind die Masmi Bio

Tampons mit einem patentierten

„Cottonlock“ Verfahren hergestellt,

welches den Faserverlust

verhindert, der für Infektionen,

Regelschmerzen und Gebärmutterkrebs

mitverantwortlich ist.

Grund für diese Verbesserung

waren Berichte von Gynäkologen,

dass sie bei Abstrichen zuerst den

Muttermund von Tamponfasern

befreien mussten, um eine Probe

entnehmen zu können. Die Bio

Tampons von Masmi Organic

Care stellen so sicher, dass

Frauen vor Tamponfasern keine

Angst mehr haben müssen.

So, wie die Bio Tampons von

Masmi innen & außen aus 100%

GOTS zertifizierter Bio-Baumwolle

hergestellt werden, wird

auch das gesamte Monatshygiene-

Sortiment hergestellt.

Masmi begnügt sich nicht

mit einem schlichten „Cotton

Cover“, wie es führende Markenhersteller

praktizieren, sie füllen

den Großteil mit Zellstoff von

Bäumen auf.

Bei Masmi besteht das gesamte

Produkt aus zertifizierter Biobaumwolle,

nicht nur die dünne

Auflagefläche. Nicht ohne Grund

ist Masmi der führende Hersteller

von GOTS zertifizierter Bio

Monatshygiene in der EU.

Bei der Herstellung wird

gänzlich auf Zellstoff aus der

Rodung von Bäumen verzichtet,

es kommt zu 100% Bio Baumwolle

zum Einsatz. Auch hier

findet also ein völliger Verzicht

auf problematische chemische

Stoffe statt. Baumwolle

ist atmungsaktiv und leitet die

Flüssigkeit wirksam ins Innere.

Das garantiert ein optimales

Feuchtigkeitsmilieu, das den

Wasserentzug reduziert und das

natürliche Säure-Gleichgewicht

der Schleimhaut bewahrt.

Die Baumwolle ist zudem angenehm

und sanft zur Haut sowie

frei von Parfümen, Supersaugmitteln,

ist pH-neutral und

hypoallergen, also auch für

Allergiker geeignet.

Warum sollte man eigentlich

biologische Hygieneprodukte

verwenden?

Da keine Deklarationspflicht für

Monatshygieneprodukte besteht,

können Sie sich nicht alleine auf

die Hersteller verlassen, sondern

Sie sind gefordert den Körper vor

unnötigen chemischen Substanzen

zu schützen,

Sie kaufen ja auch

nicht bewußt

einen gespritzten

Apfel, wenn Sie

die Möglichkeit

haben einen natürlichen

Bio Apfel

zu bekommen.

Zudem werden

herkömmliche

Monatshygieneprodukte

zu über

80% aus Cellulose

(Holz) und

Erdölprodukten

(Plastik) hergestellt, bei diesen

Herstellungen werden chemische

Stoffe verwendet die eine Vielzahl

von gesundheitsschädlichen

Giften beinhalten können, die

zum Teil Ihren Hormonhaushalt,

Erbgut und die Fruchtbarkeit beeinflussen

können.

Eine Vielzahl von chemischen

Stoffen können sich auch in

Ihren Körper einlagern, diese

stehen unter den dringenden

Verdacht z.B. Krebs, Gewichtszunahme,

Konzentrationsschwäche

und Irritationen der

Schleimhaut hervorzurufen.

Das bedeutet, Masmi Hygieneprodukte

sind so weit wie nur

irgendwie möglich ohne allergieauslösende

Inhaltsstoffe hergestellt

– ein weiterer Vorteil

gegenüber herkömmlicher

Monatshygiene. Für ihre Trägerinnen

bedeutet das, Schutz der

eigenen Gesundheit und gleichzeitig

auch zu wissen, dass man

einen wertvollen Beitrag für eine

bessere Umwelt leistet.

Weitere Infos und

Hygienetipps unter:

masmi-organiccare.com

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