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22. September 2022

- Gemeinderatssitzung: Bim-Ausbau und mehr Großprojekte auf Schiene gebracht - Graz 99ers: Zweiter Anlauf auf den Sieg - Gericht: Unter Drogeneinfluss zum Gewalttäter - Energiesparpaket des Landes präsentiert - Rücktritt bei den Grünen, Ausschluss bei der FPÖ

- Gemeinderatssitzung: Bim-Ausbau und mehr Großprojekte auf Schiene gebracht
- Graz 99ers: Zweiter Anlauf auf den Sieg
- Gericht: Unter Drogeneinfluss zum Gewalttäter
- Energiesparpaket des Landes präsentiert
- Rücktritt bei den Grünen, Ausschluss bei der FPÖ

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22. SEPTEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

18°

Hochdruckeinfluss

bringt

wieder wärmeres

Wetter

und strahlenden

Sonnenschein zurück. Bis zu

18 Grad hat es morgen in Graz.

Bezirks- und Gemeindeebene

Hobacher tritt als Andritzer Bezirksvorsteherin

zurück. Lohr wird aus dem FP-

Gemeinderatsklub ausgeschlossen. 3

Landesebene

Die Landesregierung beschloss ein Maßnahmenpaket,

durch das bis zu 15 Prozent

Energie eingespart werden sollen. 4

24 Millionen

für Bim-Ausbau

beim Hilmteich

STREET VIEW, STADT GRAZ, PUHEK, LAND STEIERMARK/BINDER

Politik. Der zweigleisige Ausbau der Straßenbahnlinie 1 geht weiter: In der heutigen Gemeinderatssitzung wurde das Teilstück zwischen Hilmteich und

Mariagrün beschlossen. Ab 2025 soll 2,5 Jahre lang gebaut weden. Rund 24 Millionen Euro werden inklusive neuem Radweg und Kanal investiert. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2022

Die Corona-Infektionszahlen steigen

in Graz und GU weiter. GETTY

Corona in Graz

und Umgebung

■ Die Corona-Infektionszahlen

sind in Graz seit gestern

minimal gestiegen. Die

Sieben-Tage-Inzidenz beträgt

nun 452,8 (gestern: 436,8). In

Graz-Umgebung liegt der Wert

bei 557,9 (gestern: 497,7). Im

Durchschnitt sind es in der

Steiermark momentan 435,7

Fälle pro 100.000 Einwohner.

Die AGES vermeldet 112 Fälle

auf steirischen Normal- und

vier auf Intensivstationen. 546

Grazer sind bisher mit Corona

verstorben, 418 aus GU.

H. Roth, K. Hohensinner, J. Schwentner,

E. Kahr und A. Opelt (v.l.). SAUBERMACHER

Green Village in

Graz eröffnet

■ Am Saubermacher-Standort

Puchstraße ist am Murufer ein

neuer Lebensraum für Tiere entstanden.

Der Betrieb errichtete

eine rund 1.000 Quadratmeter

große Lärmschutzwand samt

Begrünung. Außerdem bieten

Vogel- und Nistkästen, von Kindern

der Volksschule Schönau

gestaltet, ein neues Zuhause für

Insekten, Vögel und Co. Ein halbes

Jahr wurde gebaut, heute

im Beisein von Bürgermeisterin

Elke Kahr, Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner und Stadtrat

Kurt Hohensinner eingeweiht.

Gemeinderatssitzung

Bim-Ausbau und

mehr Großprojekte

auf Schiene gebracht

Bis zum Jahr 2027 soll die Straßenbahn-Linie 1 zwischen Hilmteich und Mariagrün zweigleisig verkehren. STREET VIEW

POLITIK. Einige große Brocken wurden in der heutigen Gemeinderatssitzung

beschlossen. Darunter auch der zweigleisige Ausbau der Straßenbahn beim

Hilmteich, eine Dekarbonisierungsstrategie sowie die Reform der Sozialcard.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die erste Gemeinderatssitzung

nach der Sommerpause:

39 Punkte schafften

es auf die Tagesordnung. Punkt 1:

Altbürgermeister Siegfried Nagl

wird zum Ehrenbürger der Stadt

Graz ernannt. Diese Würdigung,

die auch seinen Vorgängern Alfred

Stingl, Alexander Götz, Gustav

Scherbaum und Eduard Speck

zuteil wurde, wurde einstimmig

beschlossen. Die Festveranstaltung

findet im Rahmen der Oktober-Gemeinderatssitzung

statt.

Die KPÖ brachte eine Reform

der Sozialcard ein. Ab Februar 2023

sind nun auch Berufstätige anspruchsberechtigt.

Voraussetzung

ist der Bezug einer Wohnunterstützung

– nicht wie bisher die GIS-Gebührenbefreiung.

Weiters müssen

Antragsteller nur noch sechs Monate

statt zwölf ihren Hauptwohnsitz

in Graz haben. Für Drittstaatsangehörige

entfällt die zwingende

Vorlage von Sprach- und Wertekursen.

Beschlossen wurde das Stück

mit Koalitionsmehrheit. Kritik kam

von ÖVP und FPÖ. So seien die dadurch

entstehenden Mehrkosten

nicht abschätzbar.

Einstimmig wurden dagegen 1,5

Millionen Euro für die „Kinder und

Jugendstadt Graz“ freigegeben.

Bis 2027 soll mit vielen Projekten

der Schwerpunkt auf die jüngsten

Grazer gelegt werden. Bis Oktober

läuft noch eine Umfrage, danach

werden die Ergebnisse ausgewertet

und Maßnahmen, Initiativen

und Projekte entwickelt, die ab

2023 umgesetzt werden sollten.

Infrastruktur

Bis 2027 wird die nächste Etappe

des zweigleisigen Ausbaus der

Straßenbahnlinie 1 angegangen:

Für die Strecke zwischen Hilmteich

und Mariagrün wurden heute

für die Jahre 2022 bis 2025 1,139

Millionen Euro beschlossen. Insgesamt

soll das Projekt inklusive

neuem Radweg und Kanal rund 24

Millionen kosten. Mit Abschluss

ist endlich ein Fünf-Minuten-Takt

Richtung Mariatrost möglich.

Insgesamt 300 Millionen werden

in die Dekarbonisierungsstrategie

in der Fernwärmeversorgung im

Großraum Graz investiert. Bis zum

Jahr 2030 soll zusätzliche Abwärme

von der Gasturbine Thondorf,

dem Papierwerk Sappi sowie der

Kläranlage Gössendorf und der

Marienhütte genutzt werden. Dazu

kommen die energetische Reststoffverwertung

sowie die Biomasseanlage

mit Speicherprojekt BioSolar.

Zum Ausbau bei GAK-Tennis

werden 350.000 Euro beigesteuert.

Umbenennungen

Nach Anna Cadia wird ein Park im

Bereich der Dreierschützengasse

bzw. Alte Poststraße benannt. Sie

engagierte sich bei der „RotenHilfe“,

einer Widerstandsgruppe der

KPÖ und wurde deshalb von den

Nazis verhaftet. Sie konnte aus

dem Konzentrationslager fliehen

und starb 2001. Der Beschluss fiel

gegen die Stimmen der FPÖ.

Eine noch viel brisantere Umbenennung

ist freilich die des Stadionvorplatzes

und der südlichen

Conrad-von-Hötzendorf-Straße

nach Fußballtrainer Ivica Osim,

die von der Koalition in Form eines

Dringlichen Antrags eingebracht

wurde. Das Ergebnis stand zum

Redaktionsschluss noch aus.

Die FPÖ brachte eine Dringliche

zu Problemen im Gemeindebau

ein: von Lärmbelästigungen über

Müll- und Hygienethemen bis zu

kulturellen Konflikten. Die Freiheitlichen

fordern eine Expertenstudie.

Außerdem wird von der Fraktion

das Grillen bei den Auwiesen wieder

zum Thema gemacht.

Die ÖVP will die Situation beim

Billa-Eck entschärfen und schlägt

eine Kameraüberwachung vor. Die

Neos möchten ein Bekenntnis zu

den Sanktionen gegen Russland.


22. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 3

Roland Lohr wurde aus dem Gemeinderatsklub der FPÖ ausgeschlossen. FPÖ GRAZ

Klubausschluss bei FPÖ


■ Der Albtraum der Grazer FPÖ

rund um die Finanzaffäre der

ehemaligen Parteispitze nimmt

kein Ende. Wie der Gemeinderatsklub

heute informierte

wurde Mandatar Roland Lohr

bei der gestrigen Sitzung ausgeschlossen.

„Im Zuge der Unterlagenbeschaffung

für die

gesetzlich vorgeschriebene

Wirtschaftsprüfung des Freiheitlichen

Gemeinderatsklubs für

das Wirtschaftsjahr 2021 traten

neue, bislang unbekannte Erkenntnisse

zu Tage, die umgehend

an die Staatsanwaltschaft

Klagenfurt übermittelt werden

mussten“, heißt es aus dem

Büro. „Im Speziellen wurden

schwerwiegende Verfehlungen

von Herrn Gemeinderat Roland

Lohr festgestellt, welchen mutmaßlich

strafrechtliche Relevanz

zukommt und wurde die Staatsanwaltschaft

um Überprüfung

dieser neuen Erkenntnisse gebeten.“

Über weitere Schritte beraten

die Stadtparteigremien.

Hobacher trat zurück

■ Die Andritzer Bezirksvorsteherin

Xenia Hobacher legte

heute sowohl ihre Funktion als

auch ihr Mandat im Bezirksrat

zurück. Als Grund wurden berufliche

Veränderungen angegeben.

Hobacher setzte sich als

Bezirksvorsteherin für Maßnahmen

zur Erhöhung der Lebensqualität

im Bezirk ein. Gemeinsam

mit Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, fand sie im

Sommer über das GUSTmobil

eine Ersatzlösung für die Linie

53, als diese aufgrund von Baustellen

fünf Haltestellen nicht

mehr anfahren konnte. Sie wirkte

außerdem an der Entwicklung

bzw. Umsetzung des Projekts

Quartierspark in der Grazerstraße

mit Streuobst- und Blumenwiese

sowie bei den neuen

Storchennistplätzen im Bereich

Puchleitnerweg mit.

Die Andritzerin Xenia Hobacher verabschiedet sich aus der Bezirkspolitik. PUHEK

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4 graz

www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2022

Johann Seitinger, Ursula Lackner, Christopher Drexler und Anton Lang verkündeten

heute neue Energiesparmaßnahmen. (v.l.).

LAND STEIERMARK/BINDER

Energiesparpaket: Land

setzt 15 Prozent-Ziel

WICHTIG. Mit 23 Maßnahmen will das Land 15 Prozent

des Verwaltungs-Energieverbrauchs sparen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Ganze 23 Maßnahmen in

vier Handlungsfeldern

beschloss die Landesregierung

in ihrer heutigen Sitzung,

um Energie im öffentlichen Bereich

künftig effizienter zu nutzen.

Mit diesem Energiesparpaket

sollen in den rund 360 Gebäuden

des Landes jährlich bis zu 12,4 Gigawattstunden

Energie eingespart

werden. Das entspricht

dem Jahresverbrauch von rund

775 durchschnittlichen Familienhaushalten.

„Energiesparen

ist ein Gebot der Stunde – gerade

auch für die Gebietskörperschaften“,

betonte Landeshauptmann

Christopher Drexler. Sein Stellvertreter

Anton Lang ergänzt:

„Mit dem vorliegenden Paket, das

Maßnahmen in vielen verschiedenen

Bereichen enthält, wird

es uns gelingen den Energieverbrauch

in der Landesverwaltung

deutlich zu senken.“

Viele der Maßnahmen zielen

darauf ab, Abläufe und Nutzung

von Energie effizienter zu gestalten,

Dienstzeitregelungen

entsprechend anzupassen beziehungsweise

das Bewusstsein der

Mitarbeiter für die Thematik zu

schärfen. Einige Beispiele:

☞ Außenbeleuchtungen sollen

auf das Notwendigste reduziert

werden, auch Leuchtreklamen,

Schaufenster sowie Weihnachtsund

Brauchtumsbeleuchtungen.

☞ Bei der Innenbeleuchtung in

den Amtsgebäuden ist – wo möglich

und noch nicht vorhanden –

rasch auf LED-Leuchten und Bewegungsmelder

umzurüsten.

☞ Die Raumtemperatur soll

während der Heizperiode zwischen

19 und 20 Grad betragen.

Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen

sind davon ausdrücklich

nicht erfasst.

☞ Verbauten, Regale, schwere

Vorhänge etc., die die Wirkung

der Heizkörper einschränken,

werden entfernt.

☞ Standby-Verbrauch soll

möglichst vermieden werden.

Ein 20-Jähriger stand heute in Graz vor Gericht, nachdem er unter Einfluss

von verschiedenen Substanzen drei Männer schwer verletzt haben soll. KK

Unter Drogeneinfluss

zum Gewalttäter

GERICHT. Drei Menschen hat ein Mann verletzt

nach Konsum von Alkohol, Joints und Tabletten.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Verspätet fing die Verhandlung

in Graz heute

für jenen mutmaßlichen

20-jährigen Täter an, dem vorgeworfen

wird, gleich drei Personen

im Juli letzten Jahres in

Graz schwere Verletzungen zugefügt

zu haben. Der Staatsbürger

der Russischen Föderation,

der in Graz lebt, soll von zuvor

konsumierten Drogen und Alkohol

so sehr benebelt gewesen

sein, dass er nicht mehr wusste,

was er tat. Er befindet sich seit

November letzten Jahres in Untersuchungshaft.

Verletzungen

Sehr wohl aber etwas von der

Tat mitbekommen haben dürften

jene Männer, die von dem

Mann verletzt worden waren.

Ihnen wurden etwa eine Fraktur

des rechten Schlüsselbeins, eine

Kopf- sowie eine Beckenprellung

sowie zahlreiche Häma-

tome zugefügt. Die geladenen

Zeugen – manche davon waren

nicht erschienen – versuchten

den Angeklagten mutmaßlich zu

decken. Die Staatsanwaltschaft

spricht von Falschaussagen,

die Konsequenzen nach sich

ziehen könnten. Schließlich sei

die Art des Einflusses, der den

Mann zur Tat veranlasst hätte,

zu klären. Laut Zeugenaussagen

sollen nicht nur der Genuss von

mehreren Jim Beam Flaschen,

Bier und Marihuana den Fall

ausgelöst haben, sondern auch

die Einnahme von Tabletten. Ein

Fremder wäre im Park, bevor die

Gruppe weiter in die Stadt gezogen

war, vorbei gekommen und

hätte ihnen einfach so Tabletten

geschenkt, die die Männer dann

eingenommen hätten, so ein

Zeuge. „Das soll ich ich Ihnen

glauben?“, fragt die Richterin

amüsiert. Auch der Staatsanwalt

scheint verblüfft.

Die Verhandlung wurde vertagt,

da wichtige Zeugen nicht

erschienen waren.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax

0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.193 (Der

Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


22. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

wärts unterwegs während ein

24-jähriger Rumäne aus Graz

Blaulicht

zur selben Zeit einen Firmenbus

in die gleiche Richtung

Report

lenkte. In einer Linkskurve


prallten die beiden aufeinander.

Wie es zu dem Unfall

lia.remschnig@grazer.at

kam, ist Teil der Ermittlungen

– die Unfallbeteiligten

bestreiten jedoch, auf den

jeweils anderen Fahrstreifen

gekommen zu sein. Daher

Übersehen: Schwer

verletzte Radlerin

■ Im Bezirk Lend wurde gestern

am Vormittag eine 39-jährige

Radfahrerin bei einem

Verkehrsunfall schwer verletzt.

Sie war von einem Fahrzeug,

das gerade abbiegen wollte,

offenbar übersehen worden.

Zuvor war jene 35-jährige Pkw-

Lenkerin gegen 8.40 Uhr aus

dem Bezirk Murtal mit ihrem

Fahrzeug auf der Keplerstraße

unterwegs in Richtung Lendplatz

– dort wollte die Frau nach

rechts abbiegen. Vor ihr befand

sich jedoch ein weißer Liefertransporter,

der anhielt, um

Fußgänger und Radfahrer über

die Geh- und Radüberfahrt zu

lassen. Quer versetzt blieb die

Pkw-Lenkerin also stehen und

Der über die Straße gefallene Baum, der die Autalerstraße am Montag

blockierte, wurde von der Feuerwehr Laßnitzhöhe entfernt. FF LASSNITZHÖHE

dürfte wegen des Transporters

eine eingeschränkte Sicht

gehabt haben. So übersah sie

allem Anschein nach eine herannahende

Radfahrerin aus

Graz. Die 39-jährige Radlenkerin

bremste zwar, konnte einen

Zusammenstoß jedoch nicht

vermeiden. Sie kam zu Sturz,

erlitt schwere Verletzungen und

wurde vom Roten Kreuz ins LKH

Graz gebracht.

Unfall in der Kurve:

Schuldfrage unklar

■ Im Bezirk Andritz kam es

gestern auf Höhe der Wiener

Straße zu einem kuriosen Verkehrsunfall

für den die Polizei

nun nach Zeugen sucht. Ein

22-jähriger Kroate aus Bruck-

Mürzzuschlag war mit seinem

Auto gegen 6.45 Uhr stadtein-

werden Zeugen gebeten,

sich bei der Verkehrsinspektion

Graz unter 059-133-65-

4110 für zweckdienliche Hinweise

zu melden.

Baum stürzte quer

über die Straße

■ Am Dienstag um die Mittagszeit

stürzte ein Baum in

Laßnitzhöhe um, sodass er die

L311 Autalerstraße versperrte.

Die ortsansässige Freiwillige

Feuerwehr musste anrücken,

um ihn zu bergen. Die mit dem

LFB-A ausgerückte Mannschaft

entfernte den Baum und

machte die Straße wieder frei.

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Sie telefonisch über die Hotline der AGES

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6 graz

www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2022

Jakob Lorber, der

Schreiber des Herrn

Grazer

Straßen

Prüfbericht zur Forschung

■ Die gute Nachricht zuerst:

Die Steiermark liegt mit einer

Forschungsquote von mehr als

fünf Prozent im Vergleich zu

den übrigen Bundesländern

eindeutig vorn. Einen wesentlichen

Anteil daran hat die landeseigene

Joanneum Research

Forschungsgesellschaft (JR).

Ein aktueller Prüfbericht zeigt,

dass das Unternehmen in den

meisten Bereichen top aufgestellt

ist, so wurden die Zielvorgaben

des Landes in den letzten Jahren

stets erfüllt. Top-Forschung

hat natürlich auch ihren Preis:

71 Prozent der Mitarbeiter von

Joanneum Research sind Akademiker,

die Personalkosten schlagen

sich pro Person und Jahr mit

durchschnittlich knapp 83.000

Euro zu Buche. In Sachen Frauenquote

besteht jedoch nach wie

vor Aufholbedarf, denn noch immer

sind die Männer im Unternehmen

weit in der Überzahl.

Die Jakob-Lorber-Gasse führt an der Welschen Kirche vorbei. KK (2)

Rund 20.000 Manuskriptseiten

hinterließ Jakob Lorber, empfing Lorber die erste göttli-

Niccolò Paganini. Mit 40 Jahren

als er im Alter von 64 Jahren

in Graz starb. 1800 in der

ehemaligen Untersteiermark

geboren, wurde

che Offenbarung in seiner Wohnung

in der Neue Welt Gasse

4 und begann diese,

gemeinsam mit Freunden

er zunächst Lehrer,

wie Anselm Hüt-

wandte sich dann aber

tenbrenner, niederzuschreiben.

der Musik zu. Er komponierte

Das Werk

Lieder und

des „Schreibknechtes

Konzertstücke, spielte

mit Franz Schubert und nahm

Unterricht beim Teufelsgeiger

Gottes“, wie er genannt

wurde, wurde allerdings erst

nach seinem Tod populär.

Joanneum Research hat in Sachen Forschung die Nase vorn.

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22. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

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Unverständnis

Sorry, aber das zahle ich sicher

nicht für sechs bis sieben Stück,

die in diesen Tütchen drinnen

sind – wovon sich dann zwei

nicht einmal abschälen lassen.

Melanie Czerny

* * *

Antwort

Ich lad‘ dich ein auf eine Tüte

Maroni.

Wolfgang Sikroa

* * *

In Ordnung

Aber sonst für den größten Mist

im Internet einkaufen und

dann wegschmeißen, weil es ihnen

nicht passt, das können sie

schon... 3,50 Euro ist nicht viel

und kann man sich leisten, oder

man kauft sich die Maroni selbst

und bratet sie selbst heraus statt

zu jammern.

Gerd Edgar

* * *

Eigeninitiative

Da geh ich lieber selber sammeln

und mach sie mir zuhause

in guter Gesellschaft und spar

mir das Geld und den Ärger.

Bianca Neumann

* * *

Support your local

Das wird einem das wohl wert

sein. Eine Person steht tagelang

in der Kälte und produziert und

verkauft Maroni. Alle wollen

viel verdienen, aber keiner will

für Produkte entsprechend bezahlen.

Harald Purkarthofer

* * *

Zustimmung

Für einen ganz seltenen (max.

zehn Mal im Jahr konsumiert)

kleinen gesunden Snack (9

Stück) ist das ok. Der Maroni-

Brater hat auch höhere Kosten.

Stefan Bogi

* * *

Frechheit

Können‘s jetzt selbst essen, das

ist eine Frechheit.

Sabine Kölly

* * *

Aufregung

Es gibt nur mehr Egoisten und

Nörgler.

Brigitte Haschek

* * *

Sturm

Na sicher nicht und der Sturm

fast überall 3,90 Euro, pfff.

René Jauschnegg

* * *

Überrascht

Wahnsinn.

Daniela Pable

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Maroni

werden

teurer

Am Wochenende haben

auch die Maroni-Standln in

der Grazer Innenstadt wieder

eröffnet. 3,50 Euro kostet das

Viertel heuer, um 30 Cent mehr

als im Vorjahr. Schuld sind die

Preissteigerungen bei Rohstoffen,

Energie und Co, wie „Maronessa“

Cvetka Stockinger

erklärt. Die „Grazer“-Leser diskutieren

auf Facebook über das

Th e m a .

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Spendezentrum Seiersberg

Shopping City Seiersberg,

Haus 1, Ebene 3

8055 Seiersberg-Pirka

Telefon: +43 (0) 316 / 29 33 33

Spendezentrum Leoben

Leoben City Shopping,

1. Stock, Top 125

Hauptplatz 19, 8700 Leoben

Telefon: +43 (0) 3842 / 44 40 4

Darum sollten auch Sie Plasma spenden:

• Weil Blutplasma als Rohstoff für zahlreiche lebensrettende Medikamente

benötigt wird und nicht künstlich hergestellt werden kann.

• Weil Sie tausenden von Menschen helfen können, die lebenslang

darauf angewiesen sind.

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sicher ist und Ihr Gesundheitszustand

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und bei Operationen täglich zum

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Familie oder Ihre Freunde es eines

Tages benötigen könnten.

Unsere Spendezentren

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8 graz

www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2022

Ein niedliches

kleines Team

Grazer

Pfoten

14

GRAZ

FRIEDHÖFE

Anzahl

9

AUGSBURG

GETTY IMAGES

Leona und Milly suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause.

Zutraulich, neugierig, aufgeweckt

und verspielt,

das sind die beiden kleinen

Katzendamen Leona und Milly.

Die drei Monate jungen

Kätzchen unterscheiden sich

werden sie nur gemeinsam.

- 3 Monate

- weiblich

- zutraulich und neugierig

- Vergabe nur gemeinsam

insofern voneinander, als Leona

etwas aufmerksamkeitsbedürftiger

ist und Milly noch

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

zurückhaltender. Vergeben Tel. 0676/84 24 17 434

KK

Im Mittelalter wurden die

Gottesäcker noch rund um

die Kirchen angelegt. Mit dem

Wachstum der Städte und der

Angst vor Pestepedemien mussten

die Nekropolen in die Randbezirke

verlegt werden. In der

steirischen Landeshauptstadt

Graz gibt es derzeit 14 Friedhöfe,

darunter auch einen jüdischen

und einen muslimischen.

In der im Südwesten Bayerns

gelegenen Stadt Augsburg existieren

bislang neun Friedhöfe.

Neben den üblichen Bestattungsorten

wurde innerhalb des

Westfriedhofs ein Naturfriedhof

geschaffen, auf dem Gelände

des Neuen Ostfriedhofs wurde

ein Apfelhain angelegt.

GRAZ IM STÄDTEVERGLEICH


22. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Zweiter Anlauf auf den Sieg

HEIMSPIEL. Die Graz 99ers peilen am morgigen Freitag gegen Tabellenführer Innsbruck den ersten

Heimsieg an. Coach Pennerborn hat schon viel Gutes, aber auch viel Verbesserungspotenzial gesehen.

Stürmer Tobias Fladeby (rechts) und die Graz 99ers empfangen am Freitag

Tabellenführer Innsbruck. Da soll der erste Heimsieg der Saison her. GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Das erste Heimspiel der

Graz 99ers ist zum Saisonstart

bekanntlich daneben

gegangen. Beim 2:3 gegen

Asiago hat noch vieles nicht

gepasst. Umso überraschender

war dann die Reaktion darauf

mit dem 4:0-Sieg bei den Black

Wings Linz. „Wir haben uns

sehr gut verbessert und es hat

gut getan, die ersten drei Punkte

der Saison einzufahren“, sagt

Trainer Johan Pennerborn. Eines

hat dem Schweden besonders

gefallen: „Es ist uns gelungen,

Strafen zu vermeiden.“

Verbesserungspotenzial hat

Pennerborn aber auch gesehen.

„Sicher können wir noch besser

spielen, zum Beispiel im Spiel

mit dem Puck. Aber Arbeitsauf-

wand, Auftreten und Powerplay

waren gut.“

Am Freitag (19.15 Uhr) kommen

nun die Innsbrucker Haie

nach Liebenau. Und die sind

perfekt mit Heimsiegen gegen

den KAC (5:2) und Asiago (5:1)

gestartet. Die üblichen Legionärsabgänge

haben die Innsbrucker

gut kompensiert, Neuzugang

Adam Helewka, der

aus der AHL gekommen ist, hat

und in zwei Partien fünf Scorerpunkte

gemacht.

Bei den 99ers fallen Ken

Ograjensek und Daniel Woger

weiterhin verletzt aus, dafür

gibt Mario Altmann sein Comeback.

Und Verteidiger Jacob

Pfeffer ist guter Dinge für das

Match. „Wir müssen über System

über 60 Minuten durchziehen,

dann klappt das auch mit

dem Sieg.“


graz

10 www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2022

Die Urania hat die neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Palais Stürgkh bezogen.

Morgen Freitag wird beim „Fest der Bildung“ gefeiert. URANIA STEIERMARK

Ausblick

Was am Freitag in

Graz wichtig ist

■ Am morgigen Freitag geht Fridays For Future erneut weltweit auf die

Straße. So auch in Graz. Gemeinsam mit vielen Schülern, Studenten

und Menschen aller Generationen startet man um 9 Uhr am Mariahilferplatz.

„Dieser Sommer hat uns gezeigt, dass die Klimakrise kein

Problem von morgen ist, sondern bereits jetzt dringender Handlungsbedarf

besteht. Wir fordern sofortige Maßnahmen für die Einhaltung

der Pariser Klimaziele!“, sagt Aktivistin Alena Zöch. Um 18 Uhr findet

ebenfalls am Mariahilferplatz eine Podiumsdiskussion statt.

■ Der versteckte Renaissancehof am Hauptplatz 17, im ehemaligen

Palais Stürgkh, in dem sich auch das Café Muhr befindet, wurde renoviert.

Diese Woche ist die Urania von der Burggasse dorthin umgezogen.

Zwölf Kursräume stehen der Erwachsenenbildungseinrichtung

nun zur Verfügung. Morgen kann man sich beim „Fest der Bildung“

von 16 bis 20 Uhr selbst ein Bild davon machen.

■ Die Grazer Volkspartei startet morgen beim Uhrturm die „Zukunftswerkstatt“.

Obmann Kurt Hohensinner möchte stärker mit den

Bürgern in Dialog treten und sie für seinen Weg gewinnen.

■ Mit Oscar Wildes bissiger Komödie „Bunbury. Ernst sein is everything!“

wird am Schauspielhaus Graz morgen Eröffnungspremiere

gefeiert. Regie führt Claudia Bossard.

■ Im Together Point in der ehemaligen Konditorei Edler & Atzl in Liebenau

wird von 15 bis 20.30 Uhr das All Together Herbstfest gefeiert.

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