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23. September 2022

- Schon wieder tödliches Zugunglück auf unbeschranktem Bahnübergang - 15.000 Quadratmeter müssen im Leechwald gerodet werden - Sommergespräche der Bezirksvorsteher: Walter Wurm aus Straßgang

- Schon wieder tödliches Zugunglück auf unbeschranktem Bahnübergang
- 15.000 Quadratmeter müssen im Leechwald gerodet werden
- Sommergespräche der Bezirksvorsteher: Walter Wurm aus Straßgang

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23. SEPTEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

19°

Wärmer, aber

auch unbeständiger

wird

der morgige

Samstag. Vor allem

am Nachmittag und Abend

sind Regenschauer möglich.

Baum fällt

Für einen neuen Hochwasserbehälter

des LKH müssen im Leechwald 15.000

Quadratmeter gerodet werden. 2

Infos fehlen

Im Interview spricht Bezirksvorsteher

Walter Wurm über Straßgang. Aus dem

Rathaus wünscht er sich mehr Infos. 4

Schon wieder

tödliches Zugunglück

auf unbeschranktem

Bahnübergang

ROTES KREUZ, GETTY, KK

Tragisch. Ein Autolenker fuhr heute Vormittag trotz Rotlicht über eine Eisenbahnkreuzung in Seiersberg-Pirka. Da dieser Übergang nicht durch

einen Schranken gesichert ist, kollidierte er mit einem Zug. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Nicht der erste Vorfall dieser Art. SEITE 3


2 graz

www.grazer.at 23. SEPTEMBER 2022

Die Corona-Infektionszahlen steigen

in Graz und GU weiter an. GETTY

Corona in Graz

und Umgebung

■ Die Corona-Infektionszahlen

in Graz und Umgebung

steigen weiter deutlich an. Die

Sieben-Tage-Inzidenz beträgt

nun 475,6 (gestern: 452,8). In

Graz-Umgebung liegt der Wert

bei 607,6 (gestern: 557,9). Im

Durchschnitt sind es in der Steiermark

momentan 458,4 Fälle

pro 100.000 Einwohner. Die

AGES vermeldet 116 Fälle auf

steirischen Normal- und sechs

auf Intensivstationen. 546 Grazer

sind bisher mit Corona verstorben,

418 aus GU.

15.000 Quadratmeter

müssen im Leechwald

gerodet werden

2.250 Quadratmeter Wald werden dauerhaft gerodet (Symbolbild!). Es entsteht ein Wasserhochbehälter. REM-

WASSERHOCHBEHÄLTER. Bereits am Montag begannen die Bauarbeiten

zur Errichtung eines Hochbehälters mit zwei Wasserkammern im Leechwald.

Dafür müssen etliche Bäume gefällt werden, ein Teil wird wieder aufgeforstet.

Claudia Unger, Kurt Hohensinner und

martina Kaufmann (v.l.). VOLKSPARTEI/SKRABEL

ÖVP startet mit

Zukunftstag

■ Fast genau ein Jahr nach der

letztem Gemeinderatswahl präsentierte

ÖVP-Stadtparteiobmann

Kurt Hohensinner, die

sogenannte „Zukunftswerkstatt“.

Diese soll ein Inhaltsprozess

sein, in den sich alle Grazer einbringen

können. Den Auftakt

zur Zukunftswerkstatt macht

dabei der Zukunftstag am 5.

November 2022 ab 14 Uhr in

der Bakerhouse Gallery.Anmeldung:

https://events.grazervp.

at/event/zukunftstag-auftaktzur-zukunftswerkstatt/

oder telefonisch

unter 0316 607 44 16 11

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Die Grazer lieben ihn, ihren

Leechwald und das

hat bei Weitem nicht nur

damit zu tun, dass neben der

grünen Stadtoase auch der Hilmteich

mit Fischen, Enten – und in

der warmen Jahreszeit – auch

mit Booten lockt. Wer allerdings

im Moment durch den grünen

Tann streift, könnte sein blaues

Wunder erleben, denn im Leechwald

wird ausiebig gegraben.

Baustart des Projektes der Steiermärkischen

Krankenanstalten

GesmbH (KAGes) war bereits am

Montag das gesamte Vorhaben

soll im Jahr 2023 wieder abgeschlossen

sein. Insgesamt 13.000

Quadratmeter an Baumbstand

werden zeitweilig weichen müssen,

weitere 2.250 Quadratmeter

werden jedoch endgültig von der

Bildfläche verschwinden. Grund

hierfür ist der Bau eines Hochbehälters

mit zwei Wasserkammern,

der zur Versorgung des

Krankenhauses errichtet wird.

Der neue Hochbehälter dient

als Sicherheit in möglichen Krisenzeiten

und soll dann die

Versorgung des Landeskrankenhauses

mit Trink- und Gebrauchswasser

gewährleisten.

Da ein überwiegend öffentliches

Interesse an dieser Maßnahme

besteht, wurde die temporäre sowie

dauernde Rodung des Waldbestandes

von der Bau- und

Anlagenbehörde gestattet. Davor

musste allerdings wie üblich

noch der positiv abgesegnete

Baubescheid abgewartet werden.

Die KAGes verspricht den

Grazern, die gerodete Fläche bis

zum Oktober 2024 wieder aufgeforstet

zu haben, damit die

Qualität des beliebten Naherholungsgebietes

erhalten bleibt.

Modellierung

Da stellt sich natürlich die Frage,

wozu denn ein Waldgebiet von

ganzen 13.000 Quadratmetern

zusätzlich ausgehoben werden

muss? Des Rätsels Lösung lautet:

Diese weitläufige Fläche dient als

Lagerstätte für den Aushub, denn

wenn der Wasserhochbehälter

errichtet wird, fallen Unmengen

von Material an, das aus dem

Boden gebaggert werden muss.

Dieses wird jedoch nicht irgendwo

versenkt oder gar weggeworfen,

denn man hat sich Gedanken

um die Wiederverwertbarkeit des

fruchtbaren, wertvollen Waldbodens

gemacht. Zunächst soll

das Gelände modelliert werden.

Damit möchte die KAGes allen

Einwohnern der Stadt ein Stück

mehr Erholungswert unter dem

Laub- und Nadeldach des Leechwaldes

bieten.

Außerdem ist diese Modellierung

auch notwendig, um

den Hochbehälter aufgrund der

Hanglage entsprechend einzuschütten

und abzusichern. Andererseits

werden rund tausend

LKW-Fahrten für das Wegbringen

und wieder Rückführen des

Aushubmaterials, die mitten

durch das Gelände des Landeskrankenhauses

stattgefunden

und dadurch den Krankenhausbetrieb

beträchtlich beeinflussst

hätten, eingespart.


23. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

Schon wieder auf unbeschranktem Bahnübergang:

graz 3

Tödliches Zugunglück in GU

TRAGISCH. Am Vormittag übersah ein Autofahrer offenbar das Rotlicht an einer Eisenbahnkreuzung

in der Premstättnerstraße und kollidierte mit einem Zug der GKB. Der Mann war sofort tot.

In Seiersberg-Pirka in Graz-Umgebung kam es heute zur Kollision eines Autos

mit einem Zug. Der Pkw-Lenker verstarb noch an der Unfallstelle.ROTES KREUZ

Von Fabian Kleindienst & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

Heute Vormittag kam es

zu einem tragischen

Zugunglück in Graz-

Umgebung. Ein Pkw-Fahrer ist,

wie die Polizei bestätigt, in der

Premstätterstraße in Seiersberg-

Pirka aus noch ungeklärter Ursache

bei Rotlicht über die Eisenbahnkreuzung

gefahren. Das

Auto wurde frontal von einem

Personenzug der GKB erwischt.

Für den Lenker kam jede Hilfe zu

spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Alle Insassen des Zugs

blieben offenbar unverletzt.

Nicht zum ersten Mal

Dabei handelt es sich nicht um

den ersten Unfall dieser Art. Immer

wieder kam es in den letzten

Jahren an den unbeschrankten

Bahnübergängen zu ähnlich tragischen

Vorfällen. Im letzten Jahr

verstarb ein 85-Jähriger auf einem

Elektroroller bei der Eisenbahnkreuzung

in der Harter Straße.

2018 gab es eine Tote und acht

Schwerverletzte, als ein Bus in der

Grottenhofstraße mit einem Zug

zusammenstieß. Im Juni blieb

eine 38-jährige Autofahrerin, die

das Rotlicht am Spariweg in Raaba

ebenfalls übersah und mit

einem Zug kollidierte, wie durch

ein Wunder unverletzt.

Seit Jahren ist der Umbau von

unbeschrankten Eisenbahnkreuzungen

in Graz Thema. Mehrere

Maßnahmen sind bereits in Planung,

um das Gefahrenpotential

zu reduzieren: Insgesamt sollen

fünf Unterführungen und sechs

Schrankenanlagen kommen.

Was macht die

Impfung mit

meinem Körper?

Fragen zur Impfung? Alle Antworten unter graz.at/willswissen

Kommunale Impfkampagne


graz

4 www.grazer.at 23. SEPTEMBER 2022

Bezirksvorsteher Straßgang Walter Wurm:

„Wünsche mir mehr Infos

seitens der Stadtregierung!“

SOMMERGESPRÄCH. Fast ein Jahr ist es her, dass Graz eine neue Regierung gewählt hat. Walter Wurm

von der ÖVP war schon davor Straßganger Bezirksvorsteher und gibt im persönlichen Gespräch Einblicke.

Von Melanie Köppel

melanie.koeppel@grazer.at

Herr Wurm, wie geht es Ihnen

im Bezirksvorsther-Amt?

Walter Wurm: Sehr

gut. Ich war ja schon eine Zeit

lang vor dieser Amtsperiode Bezirksvorsteher

und habe mich

darüber gefreut, wieder gewählt

worden zu sein. Mittlerweile bin

ich als ehemaliger Lehrer in Pension

und daher zeitlich flexibler

als zuvor. So bin ich zwar von

Montag bis Freitag im Amt des

Bezirksvorstehers eingeteilt, aber

hab auch meine Pausen dazwischen.

Bemerken Sie durch die neue

Stadtregierung Veränderungen in

Ihrem Amt als Bezirksvorsteher?

Wurm: Direkt bemerke ich

keine Veränderungen. Ich würde

mir aber mehr Infos seitens der

Stadtregierung wünschen: Oft erfahre

ich Sachen aus der Zeitung

oder eben anderen Medien.

Welche Anliegen haben denn die

Bürger von Straßgang?

Wurm: Ganz klassisch dreht

sich viel um den Verkehr. Also

um zu schnelles Fahren, zu wenige

Gehsteige – damit beschäftige

ich mich die meiste Zeit. Aber

durch Corona sind auch einige

Nachbarschaftsstreiterein entstanden,

wo es einige klärende

Gespräche bedarf. Sonst macht

uns im Bezirk der Durchzugsverkehr

zu schaffen: Viele Menschen

aus Deutschlandsberg, Voitsberg

oder Graz-Umgebung fahren

täglich über Straßgang zu ihren

Arbeitsplätzen in Graz. Das sorgt

natürlich für Staus, aber auch für

Unmut in der Bevölkerung.

Was tut man dann dagegen?

Wurm: Nun, einerseits bemühen

wir uns darum, dass vor allem

Geschwindigkeitsbeschränkungen

eingehalten werden.

Jedoch wäre ein noch wichtigerer

Schritt, den öffentlichen Verkehr

attraktiver zu gestalten, so

dass Menschen lieber mit dem

Zug oder Bus pendeln. Außerdem

erwarten sich die Bürger

bessere Radwege – da sind wir

aber dran!

Was passiert da genau?

Wurm: Die Bezirke Eggenberg,

Wetzelsdorf und Puntigam

wollen gemeinsam Ideen

einbringen, dass für die nächsten

fünfzig Jahre die Radwege

und Gehsteige in den Bezirken

so überarbeitet werden, dass

diese optimal für die Nutzer

sind. Dazu wird es Gespräche

mit Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner zusammen mit allen

Bezirksräten geben.

Gibt es weitere Neuigkeiten?

Wurm: Wir haben in der

Sommer-Bezirksratssitzung unser

Klima-Euro-Projekt „Klima.

reich.WALD“ beschlossen – damit

wollen wir mehr Klimabewusstsein

bei unserer Bevölkerung

schaffen. Einerseits durch

das aktive Erleben bei der heranwachsenden

Generation der

Volksschulkinder bis zu den Erwachsenen,

die über die Informationstafel

zum Thema „Klima

und Wald“ wichtige Informationen

erhalten. Andererseits soll

auch der bestehende Pavillon im

Bezirksvorsteher Walter Wurm ist

gerne bei den Bründlteichen, der Ruhe-

oase im Straßganger Bezirk.

FOTO FISCHER

Als Bezirksvorsteher

möchte ich

immer so viele Wünsche

wie nur möglich erfüllen

– auch wenn das nicht

immer leicht ist!“

Bezirksvorsteher Wurm hat immer

ein offenes Ohr für die Bewohner.

nah gelegenen Wald des Schlosses

St. Martin restauriert und so

zum Klima-Hotspot ummodelliert

werden – den eröffnen wir

dann nächstes Jahr in der Woche

des Waldes im Juni 2023.

Haben Sie einen Ausflugstipp

oder einen Hotspot für unsere Leser,

den man unbedingt im Bezirk

besuchen muss?

Wurm: Das Naturbad in Straßgang

ist natürlich ein Muss. Ich

selbst bin aber keine Baderatte,

weshalb ich eher das Gebiet rund

um St. Martin empfehlen würde.

Wussten Sie, dass hier auch

ausgezeichnete Weine angebaut

werden? Hier gehe ich gern spazieren

oder walken und genieße

die schöne Natur im Bezirk

Straßgang.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD

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0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler

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Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2021). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


23. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

geschleudert und die Insassen

leicht verletzt. Die anderen Unfallbeteiligten

blieben unverletzt.

Die Gratkorntunnel 1 und 3 waren

eine Stunde lang gesperrt.

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Polizist attackiert

und auch verletzt

■ In Thal in Graz-Umgebung

wurde gestern Mittag ein Polizist

von einem 44-Jährigen attackiert

und verletzt. Um 11.20 Uhr führte

die Außendienststelle Hitzendorf

an der Wohnadresse eines Mannes

eine Amtshandlung durch.

Der Mann öffnete zwar die Tür,

verweigerte jedoch die Annahme

eines Schriftstückes. Die Beamten

beendeten die Nachschau und

begaben sich zum Dienstkraftfahrzeug.

Während ein Polizist

sich schon auf den Beifahrerplatz

gesetzt hatte, sprach sein Kollege

noch mit einem Anrainer. Plötzlich

stürmte der Tatverdächtige

aus seiner Wohnung und schlug

auf den schon im Auto sitzenden

Beamten ein. Nicht nur, dass der

Beim Gratkorntunnel passierte heute Morgen ein Auffahrunfall. Der Grund: Sekundenschlaf

eines 33-jährigen Grazers. Zwei Personen wurden verletzt. STREET VIEW

44-Jährige dabei den Polizisten

verletzte, er beschädigte auch den

Streifenwagen. Der Mann wurde

vorübergehend festgenommen

und wird angezeigt.

Auffahrunfall beim

Gratkorntunnel

■ Auf der A9 Pyhrnautobahn in

Gratkorn in Graz-Umgebung wurden

heute Früh bei einem Auffahr-

unfall ein 54-jähriger deutscher

Pkw-Lenker und seine 57-jährige

Beifahrerin beim Gratkorntunnel

3 verletzt. Die beiden waren gegen

5.30 Uhr in Fahrtrichtung Spielfeld

unterwegs als ein nachkommender

33-jähriger Pkw-Lenker aus

Graz laut eigenen Angaben kurz

am Steuer eingenickt und so auf

den Vorderwagen aufgefahren

war. Der Wagen des Deutschen

wurde gegen die Tunnelwand

Ausforschung von

Love-Scam Täter

■ Am Mittwoch wurde die Wohnung

eines 35-jährigen Nigerianers

in Graz durchsucht. Der

Mann steht unter Verdacht, Mitglied

einer „Love Scam“-Gruppe

und somit Mittäter bei Betrugshandlungen

gewesen zu sein.

In solchen Fällen gaukeln Täter

ihren Opfern über Soziale Netzwerke

vor, Nähe aufzubauen

und fordern daraufhin Geld.

Fake-Führerschein:

Festgenommen

■ In Gries wurde gestern ein

27-jähriger Russe gefasst, der sich

mit einem falschen Führerschein

auswies. Bei der Einvernahme

gestand er, diesen von einem

Schlepper zu haben. Er wurde in

die Justizanstalt überstellt.


6 graz

www.grazer.at 23. SEPTEMBER 2022

Ares braucht

einen Kenner

Grazer

Pfoten

Vier neue Vizerektoren

■ Der Unirat hat gewählt: Wie

bisher werden Joachim Reidl

als Vizerektor für Forschung

und Catherine Walter-Laager

als Vizerektorin für Studium

und Lehre Rektor Peter Riedler

zu Seite stehen. Neu im

Team sind Makus Fallenböck

als Vizerektor für Personal und

Digitalisierung sowie Mireille

van Poppel als Vizerektorin

für Internationalisierung und

Gleichstellung. Rektor Peter

Riedler meinte: „Ich freue

mich, mit diesem erfahrenen

und international vernetzten

Team die Universität Graz

weiterentwickeln zu können.“

Er betonte, dass das vorrangige

Ziel der neuen Spitze darin

bestehe, Studien attraktiver zu

gestalten, excellente Forschung

auszubauen, die weltweite

Sichtbarkeit zu erhöhen und

den Arbeitsort der Zukunft zu

entwickeln.

Ares benötigt Auslauf viel Bewegung und Zeit zur Eingewöhnung. KK

Tschechoslowakische

gibt, genießt er gemeinsame

Wolfshunde sind schön, Kuscheleinheiten.

benötigen aber jede Menge

Auslauf und müssen Vertrauen - 4 Jahre

aufbauen können. Ein Kenner

dieser Rasse wird an Ares - mag keine Katzen

- mag keine Kinder

viel Freude haben, denn der

vierjährige Rüde ist neugierig, Kontakt: Arche Noah

kann Tricks und wenn man www.aktivertierschutz.at

ihm Zeit zur Eingewöhnung Tel. 0676/84 24 17 437

Das neue Leitungsteam: Markus Fallenböck, Catherine Walter-Laager,

Peter Riedler, Mireille van Poppel und Joachim Reidl (v.l.) UNI GRAZ/WILDUNDWUNDERBAR

BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIERMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / RIDOFRANZ

Bestmöglich geschützt:

Auffrischungs-

Impfung!

Vervollständigen Sie Ihren Covid-Impfschutz

ab dem 6. Monat nach der Dritt impfung.

Für alle ab 12 Jahren auch mit den neuen

Variantenimpfstoffen!

! Mehr Informationen unter www.impfen.steiermark.at

Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten

Sie telefonisch über die Hotline der AGES

unter 0800 555 621.


23. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Zustand

„Nicht ganz zur Ruhe…“ – geniale

Formulierung! Die Wahrheit

ist: es brennt unter dem Dach.

Florian Kober

* * *

Schweigen

Mich würd schon interessieren,

was da abgelaufen ist… in

Schweigen hüllt man sich…

Herwig Hölzl

* * *

Handeln

Es ist kein neuer Skandal. Es

war zur Regierungs-Umbildung.

Hast dich schon zu früh gefreut.

Die FPÖ hat selbst Anzeige gemacht

– was man von anderen

Parteien nicht behaupten konnte.

Jeder soll das machen was er

will und niemand soll diskreditiert

werden.

Sieg Linde

* * *

Unter Teppich kehren

Die blauen „Saubermänner“

schreien doch sofort bei anderen

Parteien! Die sollen einmal alles

offenlegen, die Bevölkerumg

würde es sehr interessieren!

Werner Pay

* * *

Falscher Weg

Für jeden sollte die Unschuldsvermutung

gelten... Roland

Lohr ist ein kompetenter und

erfahrener Gemeinderat, sicherlich

eine Stütze für die derzeitigen

Gemeinderäte und auch die

in allen Belangen überforderte

Stadträtin mit ihrem derzeitigen

Klubobmann. Die werden

schon wissen, was sie tun…

aber Glück kann ihnen so eine

Vorgehensweise nicht bringen.

Was für eine Führungsschwäche

der Grazer FPÖ!!! Und Kunasek

schaut nur zu. Einfach schwach.

Christoph Hötzl

* * *

Antwort

Die Unschuldsvermutung gilt

im strafrechtlichen Sinne eh.

Nur ist eine gerichtliche Verurteilung

keine Voraussetzung

für den Ausschluss aus dem

Gemeinderatsklub. Da reichts,

wenn eine ausreichende Mehrheit

der Meinung ist, dass sie ihn

nicht drin haben wollen.

Markus Lengauer

* * *

Unmut

Mir reicht das von der Wien

Energie auch nicht, wieso tritt

da keiner zurück? Sozis, die

Geldverschwender, da geht es

um Milliarden Euro.

Peter Maier

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

FPÖ

schließt

Lohr aus

Die Grazer FPÖ gab gestern

bekannt, dass Gemeinderat

Roland Lohr aus

dem Gemeinderatsklub ausgeschlossen

wurde. Im Zuge

der Wirtschaftsprüfung des

Klubs seien belastende Materialien

aufgetaucht. Es wurden

schwerwiegende Verfehlungen

festgestellt. Die „Grazer“-Leser

diskutieren über das Thema auf

Facebook.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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graz

8 www.grazer.at 23. SEPTEMBER 2022

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Kunst, Kultur und Kulinarik stehen am morgigen Samstag wieder

beim Nachbarschaftsfest Grieskram am Programm. Über fünfzig verschiedene

Institutionen und Anrainer gestalten das Grätzelevent mit

mehr als sechzig verschiedenen Aktivitäten: Von der Kebab-Bude

über den Kunstverein bis zur Discothek. Um 10 Uhr geht‘s los.

■ Zum zweiten Mal findet ab 13 Uhr der Inklusionslauf im Augarten

statt. Alle können teilnehmen – egal ob mit oder ohne Behinderung,

jung oder alt, auch Hunde sind willkommen. Ab 17 Uhr wird dann bei

der Antenne Disko gefeiert.

■ Zum vierten Mal fordern Aktivisten morgen mit der Fahrraddemo

„Kidical Mass“ einen kindgerechten Verkehr. Die Versammlung beginnt

um 14.15 Uhr in der Franz-Graf-Allee, Abfahrt ist um 15.15 und

nochmals um 15.45 Uhr. Es kommt zu Anhaltungen von Öffis.

■ In der Seifenfabrik lädt der Kunst- und Designmarkt morgen und

übermorgen wieder zum Schmökern ein. Kreatives aus den Bereichen

Mode, Lifestyle und Interior Design gibt‘s von 10 bis 18 Uhr.

■ Nächste Eröffnungspremiere am Schauspielhaus: Im Haus Zwei

wird morgen die österreichische Erstaufführung von Dennis Kellys

„Der Weg zurück“ gefeiert. Regie führt Andràs Dömötör.

Nachbarschaftsfest im Bezirk Gries: Ab 10 Uhr gibt es beim Grieskram morgen

Samstag wieder viele verschiedene Programmpunkte zu erleben. KK

■ Weber Grill feiert 70 Jahre und lädt ab 12 Uhr zum Oktoberfest in

den Store in der Rudolf-Kratochwill-Straße – natürlich gibt‘s Gegrilltes.

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