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Ferienwohnung mit Meerblick in Heiligenhafen

Herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unseren Ferienwohnungen. Hier finden sie viele Informationen über unsere Wohnungen und die Gegend um Heiligenhafen. Wir wünschen Ihnen schon mal einen schönen Urlaub.

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Zur Geschichte von Heiligenhafen

Heiligenhafen, wahrscheinlich als Hafenstadt

gegründet, ist wohl um 1250 aus den Kolonistendörfern

Helerikendorp und Tulendorp sowie aus den Dörfern Kerstinbuerfeld,

Küsdorp und Vrysgard entstanden.

Eine einwandfreie Deutung des Namens, der über die Jahre einige Wandlungen

erfahren hat, ist bis heute nicht gelungen. So könnte der erste Teil aus dem

Wort „heilig“ oder aus dem Begriff „Hallig“ entstanden sein und der Teil „hafen“

wohl auf den Zweck der Gründung hindeuten.

Über die erstmalige Verleihung der Stadtrechte gibt es keine exakten Quellen.

Urkundlich nachweisbar wurde Heiligenhafen 1305 durch den Grafen Gerhard

II. auf seinem Schloss in Grube mit dem „Lübschen Rechte“ belehnt. Danach

galten die Heiligenhafener als Bürger und konnten im Gegensatz zu der im

Umland wohnenden Bevölkerung nach eigenem Recht richten. Wahrscheinlich

war diese Urkunde aber nur eine Bestätigung für schon früher verliehene

Rechte, denn bei jedem Regierungswechsel musste sich die Stadt das Privileg

erneut bestätigen lassen.

Die Geschichte der Stadt war sehr wechselvoll. Sehr stark litt sie 1320 nach

einer Überschwemmung. Fünf Jahre später, als Graf Johann III. den

Heiligenhafenern durch eine Urkunde die Erlaubnis über die zollfreie Ausfuhr

ihrer Erzeugnisse gab, blühte die Stadt auf. Sie wurde Hauptausfuhrhafen des

Oldenburger Landes. Durch das verliehene Marktrecht durfte sich die Stadt ein

Stadtsiegel geben, das heute noch Wappen und Flagge ziert. Über

Jahrhunderte

war

Heiligenhafen als sogenannter

königlicher Anteil direkt dem

dänischen König unterstellt.

1391 brannte die Stadt bis auf

acht Häuser nieder. 1428

wurde sie von dem

Dänenkönig Erich restlos

zerstört. Die folgende ruhige

und stetige Aufwärtsentwicklung

wurde durch den

Dreißigjährigen Krieg jäh

unterbrochen. So musste

Heiligenhafen 1625 wegen der

wachsenden Not das 1437

erworbene Dorf Klaustorf

wieder verkaufen. Von 1627

bis 1630 wütete die Pest und

brachte die Stadt an den Rand

des Ruins. Auch die folgenden

Jahrzehnte brachten durch

Kriege, Feuersbrünste und Sturmfluten neues Leid über die Bevölkerung. Erst

1720 zog wieder Frieden ein.

Die Kriege in Schleswig-Holstein haben Heiligenhafen nur am Rande berührt.

Spürbarer wurden die Heiligenhafener in den 2. Weltkrieg und seine Folgen

hineingezogen, zumal Heiligenhafen 1938 Garnisonsstadt geworden war. Nach

dem Krieg wurde die wagrische Halbinsel von den Engländern zum

Gefangenengebiet erklärt und die gefangenen deutschen Soldaten wurden in

Kasernen und Scheunen interniert. Um die Flucht der Soldaten zu verhindern,

wurden die Boote der Heiligenhafener Fischer auf die Reede gefahren und dort

versenkt. Durch den Flüchtlingsstrom aus den ehemaligen Deutschen

Ostgebieten stieg die Einwohnerzahl Heiligenhafens sprunghaft von 3.500 auf

10.700 an und pendelte sich seither bei etwa 9.300 Einwohnern ein.

DAS GLOCKENSPIEL AM RATHAUS

Die Geburtsstunde des Glockenspiels begann im Jahr 1980. Der damalige

Bürgervorsteher Jens Schmütsch hat im Magistrat angeregt, zu prüfen, ob und

zu welchen Themen auf dem Rathaus ein Figurenumlauf geschaffen werden

könnte. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel, konnte dieses Projekt leider nicht

umgesetzt werden.

Anfang 1985 wurde noch

einmal ein Vorstoß gewagt

bezügl. einer Rathausuhr mit

Figuren von geschichtlicher

Bedeutung und eines

Glockenspiels. Die Idee

wurde sehr begrüßt, man

beschloss jedoch, die

Angelegenheit zurückzustellen,

bis entsprechende

Haushaltsmittel

zur

Verfügung gestellt werden

können. Es wurde aber in

diesem Jahr ein

Spendenkonto eingerichtet.

Zu den ersten Spendern

gehörte neben einem

hiesigen Geldinstitut auch die

Heiligenhafenerin Ruth

Schmidt, die der Stadt auch in

den Folgejahren immer

wieder vierstellige Beträge

spendete. Im Jahre 1988

wurde von dem hiesigen

Künstler Martin Hohmann

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