Ferienwohnung mit Meerblick in Heiligenhafen
Herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unseren Ferienwohnungen. Hier finden sie viele Informationen über unsere Wohnungen und die Gegend um Heiligenhafen. Wir wünschen Ihnen schon mal einen schönen Urlaub.
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eine Nachbildung der sogenannten „Kökschenglocke“ hergestellt, die in einer
limitierten Auflage von 1.000 Stück veräußert wurde. Der Stadt Heiligenhafen
wurden aus dieser privaten Initiative ebenfalls Mittel zur Verfügung gestellt.
Durch die Denkmalpflege wurde 1988 endgültig eine Genehmigung für ein
Glockenspiel am denkmalgeschützten Rathaus abgelehnt. Für ein
freistehendes Glockenspiel auf dem Marktplatz legte dann die Firma Otto Buer
aus Neustadt ein Angebot vor. Die Kosten sollten sich auf ca. 100.000,00 DM
belaufen. Spenden war zu diesem Zeitpunkt bereits in Höhe von 15.800,00 DM
eingegangen.
Im Dezember 1991 verstarb die Heiligenhafenerin Ruth Schmidt und hinterließ
der Stadt stattliche 86.000,00 DM für das ersehnte Glockenspiel. Schon zu
Lebzeiten hatte sie bereits 12.000,00 DM gespendet. Es verging noch eine
geraume Zeit, in der Kostenangebote verglichen wurden, mehre Sitzungen und
Besichtigungen stattfanden, bis die Stadtverordnetenversammlung 1996 den
Auftrag für die Errichtung des Glockenspiels an die Fa. Otto Buer in Neustadt
erteilte.
Der Glockenträger besteht aus drei verzinkten Stahlsäulen in einer
Gesamthöhe von 6.90 m. Im oberen Drittel der Säulen wurden in vier Reihen
übereinander 24 Glocken (für Musiker: von C3 bis C5) an
Querverbindungsrohren aufgehängt. Kurzum gesagt: Glänzende 551 Kilo
stählernes Klanggewicht!
Das Glockenspiel gibt im Abstand von jeweils 3 Stunden fünf Mal am Tag seine
Melodien zum Besten, beginnend um 9.00 Uhr in der Frühe. Nach einer 17-
jährigen Planung fand am 18. Juni 1997 das offizielle „Anläuten“ des
Glockenspiels mit Beethovens „Für Elise“ statt.
Gleichzeitig wurde das Glockenspiel mit einem Messingschild versehen, das
folgenden Text enthält:
„Dieses Glockenspiel wurde von Heiligenhafener Bürgerinnen
und Bürgern gespendet und im Juni 1997 errichtet. Die 24 Bronzeglocken
haben ein Gesamtgewicht von 551 kg und klingen chromatisch über 2 Oktaven
von c ’’’ bis c ’’’’’.“
Es stehen gegenwärtig 50 verschiedene Lieder im Repertoire, von denen 35
laufend pro Woche täglich um 9.00 Uhr, 12.00 Uhr, 15.00 Uhr, 18.00 Uhr und
21.00 Uhr gespielt werden. Die Glockenspielanlage kann computergesteuert
„wie ein Klavier“ betätigt werden.
Seit dem 9. 9. 1999 erklingt beim Verlassen des Rathauses für die frisch
vermählten Paare nach der standesamtlichen Trauung auf Wunsch der
„Hochzeitsmarsch“.
Ein schöner Brauch ist auch das Spielen verschiedener Weihnachtslieder
während der Advents- und Weihnachtszeit.
Quelle: www.heiligenhafen.de
Naturschutzgebiet Graswarder
Nur wenige Steinwürfe vom Steinwarder erstreckt sich die Nehrung des
Graswarders. Diese noch weitgehend intakte Naturlandschaft wird seit 1971
vom Naturschutzbund Deutschland betreut.
Seeseitig ist der Graswarder mit zumeist historischen
Strandvillen bebaut, die zu den bekanntesten
Ansichten der schleswig-holsteinischen
Ostseeküste zählen. Das Naturschutzgebiet
selbst wurde in seiner Gesamtausdehnung
von annähernd 230 Hektar 1968 unter
Schutz gestellt. Es umfasst den von
Westen nach Osten wandernden
Nehrungshaken auf einer Länge von
rund zweieinhalb Kilometern und die
unmittelbar angrenzenden Watt- und
Wasserflächen der Ostsee.
Das Schutzgebiet ist Teil des von
der EU ausgewiesenen Vogelschutz
und Fauna-Flora-Habitat-Gebiets,
das sich über die Heiligenhafener
Bucht bis zur Insel Fehmarn erstreckt.
Um die Tier- und Pflanzenwelt zu
erhalten und zu entwickeln, ist das
Naturschutzgebiet ganzjährig für
Menschen gesperrt – mit einer Ausnahme:
Unter der Leitung des Naturschutzwartes
können Gäste die artenreiche Strandwall- und
Salzwiesenlandschaft besuchen, erleben und
begreifen.
Die naturkundlichen Führungen finden von Ostern bis Ende Oktober zweimal
täglich um 10.30 Uhr und um 15.00 Uhr statt. Sie beginnen stets mit einem
Vortrag im Naturzentrum und werden anschließend mit einem Gang auf einem
ausgesuchten Strandwallriegel fortgesetzt. Neben dem Kennenlernen von
Küstenvögeln an ihren Brutplätzen im Frühjahr und Sommer sowie den Zugund
Rastvögeln im Herbst, können sich die Besucher auch mit Gewürzpflanzen
der Salzwiese z. B. mit dem kräftig duftenden echten Sellerie, der pfeffrig
schmeckenden breitblättrigen Kresse oder dem salztoleranten Queller bekannt
machen.
Die naturkundlichen Führungen enden jeweils nach etwa anderthalb bis zwei
Stunden auf dem Beobachtungsturm, der ein preisgekrönter Entwurf des
weltbekannten Architekten Meinhard von Gerkan ist.
Tel. 04362 6947
klausduerkop@graswarder.de
www.graswarder.de