28.09.2022 Aufrufe

gab Oktober 2022

  • Keine Tags gefunden...

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

OKTOBER 2022 І HEFT 293

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART

COMMUNITY

„Sag es Deinem

BARKEEPER“

UNI FRANKFURT

Intersektionale

Politik mit der

ROSA*LISTE

GANZHEITLICHE GESUNDHEIT

KÖRPER, GEIST

UND

Seele

Meisterhafte Klaviere von C. Bechstein Gaydelight

Buchmesse 2022 10 Jahre overline.tv Halloween-Partys


HANDGEFERTIGT . MASSGESCHNEIDERT . INDIVIDUELL

Kaiserstraße 23 | 60311 Frankfurt am Main

Telefon 069 256 275 80 | info@brillenmanufaktur.de

www.brillenmanufaktur.de


INTRO 3

Inhalt

SZENE

4 Frankfurt

11 Essen & Trinken

12 Rhein-Main /

Neckar

16 Mannheim

17 Stuttgart

LEBEN

• Design

• Reise

18 Kultur

30 Gesundheit

40 Party

42 Party-Rückblick

44 Pink Pages

50 Homoskop

LIEBE GAB-LESER*INNEN,

über queer*feindliche Übergriffe wird nicht nur in Frankfurt diskutiert – bundesweit

kommen jeden Tag neue Meldungen zu neuen Attacken, die mit dem Tod von

Malte C. beim CSD Münster einen traurigen Höhepunkt erreichten. Das Queere

Zentrum Mannheim QZM überschrieb ihre Meldung zur Gedenkveranstaltung für

Malte mit dem Satz „Queerfeindliche Gewalt als gesellschaftlicher Standard“ –

Worte, die leider näher an der Realität scheinen, als es allen lieb ist. In Frankfurt

wird man tätig, um für mehr Sicherheit im Bermudadreieck zu sorgen (siehe

Seite 4) – das wirkt zumindest für den Moment, langfristig müssen weitere und andere

Maßnahmen folgen. Verordnen kann man Toleranz und Akzeptanz leider nicht.

Ein Thema, das uns die nächste Zeit weiter beschäftigen wird; bei staatlichen und

städtischen Stellen ist das inzwischen auch angekommen. Ansonsten präsentieren

wir in der Oktober-Ausgabe unseren gewohnt ausgewogenen Mix aus Community-

News, viel Kultur, Party-Tipps und einem großen Gesundheit-Special.

Viel Spaß mit der Oktober-Ausgabe des GAB Magazins! Achtet auf euch und

die anderen – und bleibt gesund!

Björn Berndt

• Kunst

• Gesundheit

Kostenlos

epaper.

männer.

media

Alle Magazine

online und

als App!

IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

Chefredakteur:

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

KONTAKT:

Frankfurt: T: 069 83044510

Fax: 069 83040990,

redaktion@gab-magazin.de

Berlin: Degnerstr. 9b, 13053 Berlin,

T: 030 4431980, F: 030 44319877,

redaktion.berlin@blu.fm

Hamburg: T: 040 280081-76 /-77,

F: 040 28008178,

redaktion@hinnerk.de

Köln: T: 0221 29497538,

termine@rik-magazin.de,

c.lohrum@rik-magazin.de

München: T: 089 5529716-10,

redaktion@leo-magazin.de

REDAKTION:

Chefredaktion Frankfurt:

Björn Berndt (bjö)

Mitarbeiter: Frank Daschmann

(fd), Benjamin Hofmann (Horoskop),

Jessica Purkhardt (jp),

Dirk Rueder (dr), Marcel Schilling

(mas, Termine, online), Peter

Zamer (pez)

Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

Grafik: Susan Kühner,

Janis Cimbulis

Cover:

g-stockstudio / istockphoto.com

ANZEIGEN:

Berlin: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blu.fm

Martin Naujoks:

martin.naujoks@blumediengruppe.de

Ulli Pridat: ulli@blu-event.de

München: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blu.fm

Köln: Charles Lohrum (cl):

c.lohrum@rik-magazin.de

Hamburg: Jimmy Blum (jb):

jimmy.blum@hinnerk.de

Frankfurt: Sabine Lux:

sabine.lux@gab-magazin.de

Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blu.fm

DIGITAL MARKETING:

Dirk Baumgartl (dax):

dirk.baumgartl@blu.fm

VERLAG:

blu media network GmbH,

Degnerstr. 9b, 13053 Berlin

Verwaltung: Sonja Ohnesorge

Geschäftsführer:

Hendrik Techel, Christian Fischer (cf)

Vertrieb: Pickup, Ecco,

Eigenvertrieb

Druck: PerCom Vertriebsgesellschaft

mbH, Am Busbahnhof 1,

24784 Westerrönfeld

Abonnentenservice:

MÖLLER PRO MEDIA GmbH,

Tel. 030-4 190 93 31, Zeppelinstr.

6, 16356 Ahrensfelde, Gläubiger-ID

DE06 ZZZ 000 000 793 04

Unsere Anzeigenpartner haben

es ermöglicht, dass du monatlich

dein gab Magazin bekommst. Bitte

unterstütze beim Ausgehen oder

Einkaufen unsere Werbepartner.

Es gilt die gab Anzeigenpreisliste

(gültig seit 1. Dezember 2021).

Namentlich gekennzeichnete

Artikel geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder.

Die Abbildung oder Erwähnung

einer Person ist kein Hinweis

auf deren sexuelle Identität. Wir

freuen uns über eingesandte

Beiträge, behalten uns aber eine

Veröffentlichung oder Kürzung

vor. Für eingesandte Manuskripte

und Fotos wird nicht gehaftet.

Der Nachdruck von Text, Fotos,

Grafik oder Anzeigen ist nur mit

schriftlicher Genehmigung des

Verlags möglich. Für den Inhalt

der Anzeigen sind die Inserenten

verantwortlich. Bei Gewinnspielen

ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Der Gerichtsstand ist Berlin.

Abonnement: Inlandspreis

30 Euro pro Jahr, Auslandspreis

50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften

wird die Abogebühr am 3. Bankarbeitstag

des laufenden Monats

abgebucht.

Die Anzeigenbelegungseinheit

blu media

network GmbH

rik / hinnerk / gab

unterliegt der IVW-

Auflagenkontrolle

Gesellschafter

blu Media Network GmbH:

sergej Medien und Verlag GmbH

zu 74,9%, Degnerstr. 9b,

13053 Berlin

Christian Fischer zu 25,1%,

Dunckerstr. 60, 10439 Berlin

Gesellschafter

sergej Medien und Verlag GmbH:

Hendrik Techel zu 100%,

Am Treptower Park 45,

12435 Berlin

Ihr „Hessen à la carte“-Lokal

• Künstlertreff •

eines der ältesten Apfelweinlokale

Frankfurts

Baumweg 12 • 60316 Frankfurt am Main

Tel.: 069/432069 • E-Mail: schoene-muellerin@t-online.de

www.schoene-muellerin.de


4 FRANKFURT

Kolumne

ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS

FOTO: RODNAE PRODUCTIONS, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Wenn, dann richtig. Gleich

drei Polizeifahrzeuge nebst

einem Dutzend Polizeibeamt*innen

sah ich bei meinem

jüngsten Szenestreifzug

entlang der Alten Gasse im

Frankfurter schwulen Bermudadreieck.

Das sind drei

mehr als noch vor einem Jahr,

wobei eines schon seit geraumer

Zeit täglich und rund um

die Uhr vor dem ukrainischen

Konsulat postiert ist und

trotzdem die vermehrten Angriffe

auf queere Szenegänger*innen

in diesem Jahr nicht

verhindern konnte. Nach den

im Abstand von wenigen

Wochen wiederholt öffentlich

gewordenen, teilweise

schweren Gewalttaten gegen

Angehörige der Community

war absehbar, dass Politik

und Polizeiführung es nicht

mehr bei den Worthülsen der

Vorjahre belassen könnten.

Ein sichtbares Zeichen war

dringend notwendig, dass

man sich nicht nur regelmäßig

freut, wie „bunt“ Frankfurt ist,

sondern auch bereit ist, diese

Buntheit zu schützen. Ein

Symbol dieser Farbenpracht

ist der Regenbogenkreisel

im Viertel. Auf dem steht

jetzt ebenso symbolisch und

gut sichtbar gelegentlich ein

Streifenwagen. Genau darum

geht es. Die zusätzlichen

Schutzkräfte sind nun in der

Alten Gasse und nicht mehr

dort, wo sie zu dieser Zeit

bislang eingesetzt waren.

Die Prioritäten wurden,

zumindest vorübergehend,

verschoben, und es

ist für die Community

wichtig zu sehen, dass

ihre Belange endlich

ernst genommen

werden …

... weiterlesen auf

www.männer.

media/regional/gab

COMMUNITY

„Sag es deinem Barkeeper“

Die queer*feindlichen Übergriffe im Frankfurter Bermudadreieck

haben die Szene wie Stadtpolitik bestürzt; es wurden

Demos organisiert, um Aufmerksamkeit für das

Problem zu schaffen, und von Seiten der

Stadtpolitik wurde Hilfe versprochen.

Frankfurts Dezernentin für Diversität,

Antidiskriminierung und gesellschaftlichem

Zusammenhalt Nargess Eskandari-Grünberg

kündigte unter anderem an, sich um bessere

Opferbetreuung zu kümmern und Aktionen

gegen queer*feindliche Ideologien einzuleiten.

Die von ihr Ende März angekündigte

neue „Stabstelle Antidiskriminierung“ wurde

bereits in ihrem Dezernat initiiert. Verstärkt

wurde inzwischen die Polizeipräsenz im

Bermudadreieck und auch polizeiintern soll

es Fortbildungen zur Sensibilisierung für das

Thema geben. Auch die Wirte haben sich

zusammengeschlossen: Auf eine Initiative von

Ivo Gorisch, Mitarbeiter des Lucky’s, wurde

in Kooperation mit dem Bündnis Akzeptanz

und Vielfalt Frankfurt ein erstes Wirtetreffen

initiiert. „Wir haben überlegt, was wir tun

können, um die queere Szene wieder sicherer

zu machen“, erklärt Ivo Gorisch. „Und so entstand

‚Sag es deinem Barkeeper‘, eine Aktion,

um die Dunkelziffer queer*feindlicher Angriffe

sichtbar zu machen“, erklärt Gorisch weiter.

„Wer also beleidigt, bedroht, verfolgt oder angegriffen

wird, dies aber nicht der Polizei melden

möchte, kann es dem Barkeeper seiner

Stammkneipe sagen. Wir sammeln alle

Vorfälle und melden sie einmal im Monat

den Queer*beauftragten der Frankfurter

Polizei. So hoffen wir auf mehr

Schutz und Aufmerksamkeit für

das Thema“. Alle queeren Bars

sind mit im Boot und Plakate und

Tischaufsteller wurden für die Aktion

produziert. „Die Aktion wird

gut von den Leuten angenommen

und wir hoffen, damit etwas

Zu Gast im

Switchboard:

Dezernentin Nargess

Eskandari-Grünberg

Ruhe und Sicherheit in unser Bermudadreieck

zu bekommen“; erklärt Ivo. „Ein nächstes

Wirtetreffen soll folgen, wenn die Aktion eine

Weile läuft und wir Feedback dazu geben

können und schauen, was wir daraus machen

können“. Über die weiteren Vorhaben der

Stadt wird Nargess Eskandari-Grünberg im

Switchboard berichten: Die Bürgermeisterin

und Dezernentin ist am 27. Oktober Gast bei

Christy Moons Livetalk; die Show ist live im

Switchboard und wird parallel als Livestream

gestreamt. *bjö

27.10., #chrischtelsplauderrunde,

Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt,

20 Uhr, www.facebeook.com/switchboard.

frankfurt, Livestream über

www.instagram.com/mo.christy/

Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen AgL bei der

Polizei Frankfurt: Felicia Krapp,

069 75566777 und Alexander Brandauer,

069 75566999, www.polizei.hessen.de/

rainbow

FOTO: KATHARIA DUBNO


SO WAR’S

30 Jahre LIBS

Mit einem bunten Festakt, einer musikalischen

Lesung und anschließender Party

feierte LIBS, das Lesben Beratungs- und

Informationszentrum Frankfurt, das

30-jährige Bestehen im Kunstverein

Lola Montez.

FRANKFURT 5

FOTOS: BJÖ

Für den musikalischen

Rahmen des Festakts

sorgte die Cellistin

Anna Maria Lenz. Grußworte

überbrachten

der Hessische Minister

für Soziales und Integration

Kai Klose, Stadträtin

Elke Voitel, Beate Herzog

vom Frauenreferat und

Brigitte Ott vom Paritätischen

Hessen. Alle Redner*innen betonten

und lobten die kontinuierliche Arbeit, die

LIBS seit 30 Jahren für die Sichtbarkeit

von Lesben leistet. Die Historiker*in Elena

Bartel lieferte den dazu passenden Input: In

ihrem Vortrag beschrieb sie äußert lebhaft

die Schwierigkeiten, die Historiker*innen bei

ihrer Recherche nach lesbischen Biografien

haben – einfach weil Lesben in historischen

Elke Kress,

Leiterin von LIBS

Aufzeichnungen bislang nicht

auftauchen und sich daher wissenschaftlich

nur schwer nachweisen lassen.

Interessant in diesem Zusammenhang

ist der Audiowalk „Lesbisch unterwegs –

Geschichten aus Frankfurt“, den LIBS zum

Geburtstag erstellt hat: Hier beschreiben

die damaligen Gründungsfrauen nicht

nur die Entstehungsgeschichte von LIBS,

sondern liefern auch ein lebendiges Bild der

ehemaligen Aufbruchsstimmung innerhalb

der Frauen- und Lesbenszene. Empfehlenswert!

*bjö

LIBS, Alte Gasse 38, Frankfurt, den Audiowalk

gibt’s kostenlos unter „Lesbisch-un-

terwegs-Geschichten-aus-Frankfurt-am-

Main“ auf www.guidemate.com

Eckenheimer Landstr. 126 & 128,

60318 Frankfurt

U Glauburgstraße

Tel.: 069 593 314

Öffnungszeiten

Mo Ruhetag

Di & Mi 16.30 – 1.00 Uhr

Do–Sa 16.30 – 2.00 Uhr

So 12.00 – 1.00 Uhr www.omonia.de


6 FRANKFURT

FLC FETISCH-FLOHMARKT

Turnhosen, die nicht mehr

richtig sitzen? Zu viele Harnesse

im Schrank? Weg damit!

Beim Fetisch-Flohmarkt

des FLC finden gebrauchte

Fetisch-Klamotten und

-Accessoires einen neuen

Besitzer. Wer selbst verkaufen

möchte, sollte sich vorab beim

FLC-Team anmelden. Wer

Ausgefallenes sucht, kommt

einfach in der Offenbacher

Grande Opera vorbe. Ganz

nebenbei ist der Termin natürlich

eine klasse Gelegenheit,

Fetisch-Kerle auf ein Getränk

und einen Schnack zu treffen.

9.10., Grande Opera, Christian-Pleß-Str.

1, Offenbach,

14 – 18 Uhr, Infos und Anmeldung

für Verkäufer: www.

flc-frankfurt.de/flohmarkt

FOTO: VALERY SYSOEV,

UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Community

FRANSENFLOHMARKT

Perücken, schräge und schrille

Kostüme, Schmuck, High

Heels in allen Größen: Vanessa

P.s Fransenflohmarkt bietet

einen bunten Fundus an

Showbekleidung aus zweiter

Hand. Und bestimmt gibt’s

zu jedem Teil eine spannende

Geschichte zu erzählen!

Damit man die guten Stücke

auch in Action sehen kann,

hat Vanessa ihre Showgirls

Lady Hush und Flora Soft

zusammengetrommelt, und

gemeinsam gibt’s eine lustige

Trash-Fashion-Show – zur

Inspiration und natürlich zur

Unterhaltung der Flohmarktgäste.

*bjö

23.10., Kulturhaus, Pfingstweidtstr.

2, Frankfurt, 11 Uhr,

www.kulturhaus-frankfurt.de

Das Moderatorenteam Tim Frühling (links) und Christian Setzepfandt (rechts) mit Spendenkönig Albrecht Knoll

BENEFIZ

Lauf für mehr Zeit

Zum ersten Mal seit zwei Jahren konnte der Lauf für mehr Zeit, der Benefizlauf

zu Gunsten der AIDS-Hilfe Frankfurt AHF, wieder „wie früher“ stattfinden

– mit verschiedenen City-Strecken und mit dem begleitenden Fest

auf dem Opernplatz.

Am 11. September 2022 nahmen 1.682

Läufer*innen aktiv teil. Insgesamt konnten

für die AHF Spendengelder in Höhe

von 25.800 Euro erzielt werden. Den

größten Teil der Spenden generierten die

angemeldeten freiwilligen 39 Sponsorenläufer*innen,

die im Vorfeld im Freundesund

Bekanntenkreis Geld sammelten.

Spendenkönig wurde Albrecht Knoll mit

5.720 Euro, gefolgt von Leo Volck (4.225

Euro), der Regenbogencrew (3.950 Euro),

Alexander Bodtländer (2.863 Euro) und

Josephine Ziel (910 Euro). Die AHF ist seit

jeher auf Spendengelder angewiesen, um

ihr vielfältiges Angebot aufrecht erhalten zu

können. Durch die Coronakrise fielen viele

Spendenaktionen wie der Lauf für mehr

Zeit oder der Loveball aus; auch die Tombola

zum CSD Frankfurt konnte in diesem

Jahr nicht gestemmt werden. Und auch

der Lauf für mehr Zeit muss erst wieder in

Gang kommen: 2019 nahmen ganze 4.556

Freizeitsportler*innen am Stadtparcours

teil, damals wurden 96.000 Euro Spenden

gesammelt. Trotzdem zeigte sich AHF-Vorstand

Christian Setzepfandt zufrieden mit

dem Ergebnis; Setztepfandt leitete zusammen

mit hr-Moderator Tim Frühling durch

den Nachmittag. *bjö

www.lauf-fuer-mehr-zeit.de

FOTO: HANS LECHNER

FOTOS: ELHIT


Ihre Fitness- und

Wellnessoase

3x IM RAUM

FRANKFURT

ELEMENTS

Henninger Turm

Hainer Weg 60

60599 Frankfurt

T 069 67 70 17 30

ELEMENTS

Eschenheimer Turm

Bleichstraße 57

60313 Frankfurt

T 069 928 85 50

ELEMENTS

Eschborn

Katharina-Paulus-Str. 2

65760 Eschborn

T 06196 773 00

Bitte beachten Sie, dass es wegen des Corona Virus zu einer temporären Einschränkung

des Leistungsangebots kommen kann.

www.elements.com


8 FRANKFURT

FOTOS: ROSA*LISTE

Gönni Landsmann, Rosa Vogler und Marco Warmt sind die Abgeordneten der Rosa*Liste im StuPa der Goethe Uni

INTERSEKTIONALE

POLITIK ist uns am wichtigsten

Die Rosa*Liste engagiert sich als freie Hochschulpartei für queere Rechte an der Uni Frankfurt – mit Erfolg: Bei der diesjährigen

Wahl zum Studierendenparlament wurde die Rosa*Liste drittstärkste Kraft, ist mit insgesamt drei Personen im Parlament

vertreten und stellt mit Rosa Vogler sogar dessen gewählte Vize-Präsidentin. Damit ist sie in Frankfurt die erste Frau mit

trans* Biografie, die ein solches Amt inne hat. Ein Gespräch mit Gönni Landsmann, Abgeordnete der Rosa*Liste, und Rosa Vogler.

Die Rosa*Liste gibt‘s noch gar nicht so

lange, wie habt ihr euch gegründet?

Gönni: Gegründet haben wir uns im Juni

oder Juli 2018 und sind 2019 zum ersten Mal

zur Wahl angetreten. Ich bin schon länger als

Referentin im Queer Referat der Goethe Uni,

und eigentlich wollten wir uns hochschulpolitisch

nicht zusätzlich engagieren, weil es

uns ja schon als Referat gibt. Im AStA und

in der Hochschulpolitik geht aber leider sehr

viel unter, und queere Themen werden, wie

in der Gesamtpolitik auch, sich sehr gerne

angeeignet und als Deko und Schmuck in

den Wahlversprechen zelebriert, aber am

Ende kommt nichts bei raus. Wir wollten

aber queere Themen nicht als Schmuck-

Thema anderer Hochschulgruppen, sondern

wirklich aus uns selbst heraus aktive hochschulpolitische

Arbeit machen, damit sich

auch wirklich was verändert.

Rosa: Es ging uns um Themen wie die

Etablierung von All-Gender-Toiletten oder

die vereinfachte Namensänderung für

trans* Personen, die natürlich am authentischsten

von queeren Menschen vertreten

werden können. Verglichen mit dem

Referat haben wir als Hochschulpartei

natürlich auch ein ganz anderes Standing.

Als studentische Vertreter*innen haben

wir einen anderen Handlungsspielraum

und mehr finanzielle Möglichkeiten.

Ich habe eurem Wahlprogramm entnommen,

dass ihr eine Idee einer diskriminierungsfreien

Universität oder

Uni als Safe Space habt; stimmt das

so? Oder anders formuliert: Als kleine

Utopie für die große Gesellschaft?

Gönni: Ich glaube, einen Safe Space zu

schaffen ist unmöglich. Wenn überhaupt,

dann versuchen wir einen Safer Space

zu generieren, in dem man sich sicherer

fühlen kann. Ich glaube, eine diskriminierungsfreie

Uni wollen alle Studierenden.

Und die soziale Frage ist von der queeren

Frage natürlich nicht zu trennen. Das

heißt, wir versuchen zu zeigen, dass wir

intersektionale Politik an der Uni brauchen.

Und nicht nur an der Uni, sondern

auch gesamtgesellschaftlich, damit das

überhaupt noch irgendwas werden kann.

Intersektionale Politik ist einer unserer

wichtigsten Punkte.

Die Utopie haben wir natürlich, dass es

irgendwann, irgendwie alles keine Rolle

mehr spielt, Geschlecht, Sexualität und so

weiter. Ob wir das noch miterleben werden?

Was habt ihr als Rosa*Liste

bislang erreicht?

Rosa: Wir hatten schon zwei große Erfolge,

Wir stehen ja seit einem Jahr im Austausch

mit dem Uni-Präsidium wegen einer vereinfachten

Namensänderung für die trans*

und inter Personen an der Uni, noch bevor

man die offizielle Namensänderung durchgeführt

hat. Die Uni hatte das in einem sehr

begrenzten Rahmen schon zugelassen. Es

war bislang trotzdem nicht möglich, dass

zum Beispiel der selbstgewählte Name und

die Identität auf den Zeugnisdokumenten

erscheint. Es gab sogar schon Rechtsgutachten

an anderen Unis, die bescheinigen,

dass die Uni das im Rahmen der Freiheit

der Lehre machen kann. Das ist also eine

politisch motivierte, eigene Entscheidung

der jeweiligen Uni. Es hat jetzt sehr lange

gedauert, auch weil die Goethe Uni nochmal

ein eigenes Rechtsgutachten in Auftrag

geben hatte. Da ist man dann sogar zu dem

Ergebnis gekommen, dass es nicht nur

wünschenswert, sondern auch die Pflicht

der Hochschule ist, jeder einzelnen studie-


enden Person die Möglichkeit zur persönlichen

Freiheit und individuellen Entfaltung

zu geben. Und dazu gehört eben auch der

Name und der Personenstand. Das gilt

auch schon, es gibt bereits ein neues Dokument

dazu, und man kann das einfach mit

dem dgti-Ausweis beantragen. Es war ein

langer Prozess, aber es hat geklappt …

Gönni: Gleichzeitig wurde uns zugesichert,

dass es, wenn möglich, sogar Ende des

Jahres All-gender-Toiletten und FLINTA*-

Toiletten geben wird. Das heißt, auch hier

ist ein Kampf, den ich eigentlich schon seit

zehn Jahren als Referentin hier an der Uni

führe, endlich gewonnen ist.

Müssen die dazu umgebaut werden?

Rosa: Nein, überhaupt nicht! Es gibt es einfach

nur eine andere Beschilderung.

Gönni: Deswegen ist das ja so absurd,

dass wir uns seit 10 Jahren anhören

müssen, dass dazu

das Baurecht geprüft

werden muss. Durch

die Gaststättenverordnung

und die

Uniordnung muss

es eine bestimmte

Anzahl Frauen- und

Männer-Toiletten

geben, das steht

per Gesetz fest. Und

das war tatsächlich

das Einzige, was

dagegensprach. Aber es

gibt an der Uni wohl genug

Toiletten, dass man einige umlabeln

kann.

Welche Angebote gibt es momentan

für queere Studierende an der

Goethe Uni?

Gönni: Es gibt seit letztem Jahr eine queere

O-Phase, eine queere Orientierungsphase,

um zu zeigen, was es hier für Orte und für

Möglichkeiten gibt, um zu partizipieren.

Also so ein bisschen gucken, einfach auch

um Kontakte zu knüpfen, weil man als

queere Person doch irgendwie auch mal

ganz schnell alleine irgendwo in einem

Seminar sitzt und nicht weiß, wohin.

Wir haben das gemeinsam gemacht, die

Rosa*Liste und das Queer Referat. Dieses

Jahr wird es eine ganze Woche sein, mit

verschiedenen Angeboten: Get-together,

Wandern, Essen, Spielen und auch mit

Vorträgen. Der genaue Termin steht noch

nicht fest, wahrscheinlich wird die O-Phase

vom 22. bis 29. Oktober stattfinden, Infos

dazu gibt es rechtzeitig über unsere Internet-Kanäle.

Dann gibt es immer noch den

Raum 102 vom Queer Referat im Studierendenhaus

auf dem Campus

Bockenheim, dort gibt es

freitags die Barabende.

Da kann man

sich connecten,

zusammen

trinken,

quatschen.

Wir sind

immer dabei

zu schauen,

welche neuen

Formate

Rosa Vogler und

Gönni Landsmann

wir bringen

können. Während

Corona haben

wir sehr lange

ein queeres Online-

Quiz gemacht, jetzt wollen

wir eine neue Filmreihe starten, wo

wir drei, vier Mal im Semester Filme zusammen

anschauen und darüber sprechen. Es

hängt immer ein bisschen davon ab, wie die

Anzeige_finanzweber.online_193x91mm_Beschnitt_3mm_RZ_Beschnittzeichen.pdf 1 15.09.22 09:40

BACK

AGAIN

Cocktailkunst

trifft lokale Gerichte

im Tapas-Stil. Eine

Wundertüte für den

Gaumen. Mitten in

der City. Kommt vorbei!

MainTapasLounge.com

@ The Westin Grand Frankfurt

Kapazitäten sind, wie viele

Leute sind wir gerade?, wer

kann wie irgendwas leisten?,

weil es ja auch alles ehrenamtlich

ist, neben dem Studium.

FRANKFURT 9

Rosa: Man kann sich ans Referat wenden,

wenn man Leute kennenlernen möchte, ein

bisschen partizipieren möchte. Wenn man

hochschulpolitisch arbeiten möchte und

Leute kennen lernen möchte, was sich ja

nicht ausschließt, dann wendet man sich

eher an die Rosa*Liste. Es gibt also zwei

Anlaufstellen.

Interview: Björn Berndt

Kontakt zur Rosa*Liste über

www.instagram.com/rosalistehsg/

Kontakt zum Queer Referat der Goethe

Uni Frankfurt über www.facebook.com/

QueerFemRef/

Das komplette Interview mit Statements

zum politischen wie gesellschaftlichen

Rollback, Queer*feindlichkeit, der vermeintlichen

Politikverdrossenheit und

der Next Generation gibt’s über www.

männer.media/regional/gab


10 FRANKFURT

Community

ABER BITTE MIT SAHNE!

Das Cream-Team, die

Kuchenorgie im Switchboard,

ist der Communitytreff

am Sonntag. Serviert wird

Sahniges, Schokoladiges,

Streuseliges und Fruchtiges

auf Mürbe-, Blätter- und

Hefeteig. Die Qualität der

selbstgebackenen Kuchen

im Switchboard ist stadtbekannt,

von daher empfiehlt

sich ein nicht allzu spätes

Kommen, sofern man einen

Sitzplatz sowie die komplette

Kuchen-Auswahl genießen

möchte.

Sonntags, Switchboard, Alte

Gasse 36, Frankfurt, 14 Uhr,

www.switchboard-ffm.de

FOTO: ANNIE SPRATT, UNSPLASH.COM,

GEMEINFREI

Matt und Pavel – overline.tv

SZENE

10 JAHRE overline.tv

Es sind die Partyfotografen der Frankfurter Szene: Matthias Lorenz alias

Matt Madison und sein Kollege Pavel ziehen als overline.tv durch die Szene

und fotografieren Partypeople, Barhopper und die Queens. Im Oktober

feiert overline.tv seinen 10. Geburtstag im Lucky‘s.

FOTO: OVERLINE.TV

GRAND PRIX SUR LE MAIN

Der ESC-Fanclub lädt zur

Zeitreise in die Geschichte

des Contests: Fanclub-Mitglieder

präsentieren Perlen

vergangener Eurovision-Veranstaltungen

– dabei kommt

viel Skurriles zum Vorscheinen,

sowohl was Komposition,

Performance und vor

allem die Kostüme anbelangt.

Die Moderatoren sind die

ESC-Experten Bernd Ochs

und Stefan Leidner sowie Tim

Frühling als Kommentator à

la Peter Urban. Das Publikum

darf wie beim echten Contest

mit abstimmen; vielleicht

heißt es ja dann endlich mal:

Germany douze points! *bjö

28.10., Switchboard, Alte

Gasse 36, Frankfurt, 20 Uhr,

www.escgermany.de

FOTO: ESC-FANCLUB

Angefangen hat alles 2011, im Jugendzimmer

von Matt: Zusammen mit der Hanauer

Dragqueen Coco Starstruck startete das

Web-Projekt „candyshockpop“, eine witzige

Videoshow, deren Produktion sich allerdings

mit 300 Kilometern Distanz (Matt lebte

damals noch in Ulm) schwierig gestaltete.

Nach seinem Umzug nach Frankfurt verfolgte

er die Idee weiter und startete ein Jahr

später overline.tv mit selbstproduzierten

Videoclips aus der Frankfurter Szene. Der

Name entstand eher zufällig: „Eigentlich

hatte ich damals „Overload“, nach einem

Titel von Madonna, ausgewählt“, erzählt Matt.

Durch einen Lesefehler und in Kombination

mit dem Wort „online“ entstand schließlich

„overline.tv“. „Es freut mich immer sehr zu

hören, was andere dachten, welche Bedeutung

dieser Name hat“, lacht Matt. „Es gibt

plausible Ideen, wobei es für uns einfach nur

ein Fantasiewort ohne tatsächliche Bedeutung

ist“. Mit seiner Basis im damaligen CK

Club entstanden für overline.tv viele lustige

Clips, unter anderem mit Frau Schulz, Salma

Jacobs, Jessica Walker, Candy Rotten, Feeby

Fergison, Robin D’Show und vielen mehr.

Die Partyfotos sollten ursprünglich übrigens

nur dazu dienen, um Aufmerksamkeit für

overline.tv zu wecken – heute sind die Partygalerien

der Hauptteil von overline.tv.

„Das Videoprojekt ist im Laufe der Jahre

immer wieder eingeschlafen und wurde des

Öfteren wieder erweckt“, resümiert Matt.

„Aber wie ich mich kenne, wird es mich eines

Tages wieder überkommen und es wird neue

Videos geben. Overline lebt, overline entwickelt

sich und wer weiß, wo der Weg hinführt“.

Seit gut drei Jahren veröffentlichen

sie ihre Fotos zum Beispiel auch im GAB

Magazin, seit Mitte 2019 ist Matt nicht mehr

allein für overline tätig: Kollege Pavel kam

dazu. „Wir kannten uns zuvor schon“, meint

Matt. „Es ist toll, jetzt Aufträge aufteilen zu

können und im Bereich Social Media hat er

viel in die Hand genommen und vorangebracht.

Er ist eine wahre Bereicherung“. Zur

Geburtstagsfeier im Lucky’s gibt‘s natürlich

jede Menge „historischer“ Partypics aus dem

overline-Archiv zu sehen! *bjö

22.10., Lucky’s, Große Friedberger Str. 26,

Frankfurt, 20 Uhr, www.facbeook.com/

luckysffm, www.overline.tv


ESSEN & TRINKEN 11

FOTOS: PEZ

GASTROTIPP

VON PETER ZAMER

So geht Griechisch auch:

Genusszeit in der

NIBELUNGENSCHÄNKE

Keine Nibelungen, keine Schänke: Die

Nibelungenschänke am Alleenring gegenüber

der Südseite des Hauptfriedhofs

ist der Frankfurter Traditionsgrieche auf

höchstem Niveau.

Seit 42 Jahren darf man hier die höchsten

Ansprüche stellen, an Service, Speisen

und Weine, und bekommt sie erfüllt. Zwar

werden hier durchaus auch Bifteki und

Moussaka serviert, aber das geschieht in

der Nibelungenschänke mit kulinarischer

Finesse und spannenden Ideen. Saisonale

Highlights wie der Salat mit gebratenen

Steinpilzen (als Vorspeise 13,50 Euro) oder

„Lemonata“, eine zarte und üppige Zitronen-Lammhaxe

auf einem Bett aus

Mangold, Spinat

und Sellerie (24,80

Euro) zeigen, dass

hier tolle Köche am

Werk sind, die ganz

offenbar wollen, dass wir wieder kommen.

Und das tun wir sehr gerne, denn der neu

gestaltete, gekonnt verwinkelte Raum ist

einladend, festlich und edel. Bei gedämpfter

und stimmungsvoller Beleuchtung steht

auf jedem Tisch die eigene Tischlampe,

die den eigenen Raum zu einer privaten,

fast intimen Insel macht. Man hat in jeder

Hinsicht Geschmack bewiesen, und das

ist das, was man sich

im Restaurant wünscht.

Ganz besonders auf dem Teller. *pez

Nibelungenschänke, Nibelungenallee 55,

Frankfurt-Nordend, Tel: 069 554244,

täglich ab 17 Uhr. So- und Feiertage ab

11:30 Uhr durchgehend mit warmer

Küche, www.grieche-frankfurt.com

Wenn es vom Guten

das Beste sein soll ... Kosmidis!

Frische, Qualität und Anspruch.

Das ist unsere Leidenschaft seit Jahren.

Dafür garantieren wir mit unserem Namen!

Edle Weine und Spirituosen, ausgefallene Gewürze, Obst & Gemüse,

Frischer Fisch und Fleisch in TOP Qualität.


12 RHEIN-MAIN / NECKAR

Community

KUNST-AUKTION DER AIDS-

HILFE SAAR

Etwa hundert Kunstwerke

kommen bei der Kunst-Auktion

der Aidshilfe Saar unter

den Hammer von Auktionatorin

Dr. Sabine Graf. Die Objekte

wurden von 75 lokalen Künstler*innen

gespendet – unter

anderem von Gisela Heintz,

Julia Keller und Brigitte Kölli

(siehe Foto). Die Aidshilfe Saar

muss für ihre Arbeit jährlich

30.000 Euro an Eigenmitteln

aufbringen – „dazu leistet

die Auktion einen wichtigen

Beitrag“, so Frank Kreutzer, Geschäftsführer

der Aidshilfe Saar.

15.10., Haus der Zukunft,

Richard-Wagner-Str. 14 – 16,

Saarbrücken, 14 Uhr,

www.aidshilfesaar.de

FORSCHUNG

LSBTIQ*-Geschichte

Rheinland-Pfalz

FOTO: SAAR PRESS

KUNST-AUKTION DER AIDS-

HILFE KARLSRUHE

Die Kunstobjekte der jährlichen

Kunstversteigerung

zu Gunsten der AIDS-Hilfe

Karlsruhe sind am 29. und 30.

Oktober live in der Fleischmarkthalle

Kreativpark zu

besichtigen; digital sind die

Werke bis zum 6. November

zu sehen; auch die Versteigerung

findet digital in diesem

Zeitraum statt. Schirmherr

der Aktion ist Karlsruhes

Oberbürgermeister Dr. Frank

Mentrup. *bjö

29. + 30.10., Besichtigung

Fleischmarkthalle Kreativpark,

Alter Schlachthof 13,

Karlsruhe, Sa 14 – 18 Uhr,

So, 11 – 16 Uhr, digitale Besichtigung

mit Versteigerung

von Sa 14 Uhr bis So 6.11.,

www.aidshilfe-karlsruhe.de

FOTO: TOM KOHLER

Bereits 2012 hat der rheinland-pfälzische Landtag beschlossen, die

Geschichte von LSBTIQ*-Menschen im Bundesland zu erforschen; dies ist

auch Teil des Anfang 2013 beschlossenen Aktionsplans „Rheinland-Pfalz

unterm Regenbogen“.

Seitdem sind verschiedene

Projekte entstanden, die nun

auf einer gemeinsamen Website

abrufbar sind. „Diese

Homepage stellt Forschungsergebnisse

über die

Verfolgungs- und Emanzipationsgeschichte

von LGBTIQ*

digital zur Verfügung“, so der

Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen und

Geschlechteridentität David Profit.

„Ergänzend finden sich hier Informationen

zu Ausstellungen und Gedenkarbeit

im Bereich sexuelle und geschlechtliche

Vielfalt in Rheinland-Pfalz“. Die Website

ist eine Kooperation des Ministeriums für

Familie, Frauen, Kultur und Integration und

medien.rlp, dem Institut für Medien und

Pädagogik e.V.; dessen Geschäftsführer

Mario von Wantoch-Rekowski ergänzt: „Die

FOTO: SUSANNE WATRIN

Homepage zur

Aufarbeitung

queerer

Geschichte

ist nicht

statisch,

sondern soll

wachsen.

Wir laden alle

Interessierten

dazu ein,

uns Hinweise auf

weitere Projekte und

Maßnahmen im Bereich der

Geschichtsforschung und Gedenkarbeit

zu LSBTIQ* in Rheinland-Pfalz zuzuleiten

und uns Feedback zur Homepage zu

geben“: *bjö

www.lgbtiq-rlp.de

FOTO: SLAYTINA, PEXELS.COM, GEMEINFREI


„Wir möchten unsere Kunden nicht nur

zufrieden stellen, sondern sie begeistern

– vor dem Kauf und auch danach.“

Sabine & Gerhard Grohs

Außergewöhnlich persönlich

KÜCHEN ATELIER GROHS

Katharina-Paulus-Straße 2, 65760 Eschborn

Tel. 06196 - 779 40-0, info@kuechenatelier-grohs.de

www.kuechenatelier-grohs.de


14 RHEIN-MAIN / NECKAR

OHNE UNS

LÄUFT NICHTS!

Top ausgebildet in der

Hessischen Finanzverwaltung

Jetzt in die berufliche

Zukunft starten!

FOTO: LAURA FIEDERER FOTOGRAFIE

Gute Schulen und Universitäten,

den Schutz unserer Umwelt, Datenautobahnen

oder tolle Schwimmbäder will

jeder. Aber ohne die hessischen Finanzämter

läuft das nicht! Sie kümmern sich

darum, dass Steuern gerecht erhoben und

ordentlich gezahlt werden – damit alle

etwas davon haben.

Angeboten wird eine Ausbildung zu

Finanzwirt*innen für den mittleren Dienst

(Voraussetzung: mittlere Reife, Dauer: zwei

Jahre) sowie ein dualer Studiengang zu

Diplom-Finanzwirt*innen (Voraussetzung:

Abitur, Dauer: drei Jahre) für den gehobenen

Dienst in einem der hessischen

Finanzämter.

Eine Ausbildung oder ein Studium in der

Hessischen Finanzverwaltung bedeutet

vor allen Dingen: grundsätzliche Übernahmegarantie

nach bestandener Prüfung,

ein krisensicherer Arbeitsplatz bei einem

familienfreundlichen Arbeitgeber, ein kollegiales

Miteinander, überdurchschnittliche

Bezahlung während der Ausbildung oder

dem Studium und tolle Karrierechancen

mit einem abwechslungsreichen, spannenden

Berufsalltag.

Die Verdienstmöglichkeiten

während der

dualen Ausbildung beziehungsweise

dem dualen

Studium sind mit über 1.300 Euro

im Monat überdurchschnittlich hoch.

Theoriephasen werden im Studienzentrum

in Rotenburg an der

Fulda absolviert, wo die Auszubildenden

und Studierenden auch wohnen. Das

Studienzentrum zeichnet sich durch kurze

Wege zu den Lern- und Unterrichtsräumen

und eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten

aus. Für Bewerber*innen

des gehobenen Dienstes aus der Region

Rhein-Main besteht darüber hinaus die

Möglichkeit, die Theoriephase in Frankfurt

am Main zu absolvieren und in dieser Zeit

zu Hause wohnen zu bleiben. In der Praxisphase

des Studiums oder der Ausbildung

werden die erworbenen Kenntnisse

dann in einem der hessischen Finanzämter

mit Hilfe qualifizierter Kolleg*innen

eingeübt und vertieft. Nach bestandener

Prüfung und Übernahme in das Beamtenverhältnis

auf Probe lockt schließlich

ein anspruchsvoller, interessanter und

abwechslungsreicher Job mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten.

JETZT BEWERBEN FÜR DEN 1.8.2023!

Das Einstellungsverfahren für den 1. August

2023 beginnt nach den Sommerferien.

Informationen zur Online-Bewerbung,

die Kontaktdaten aller hessischen

Finanzämter und viele interessante

Informationen finden sich auf der Website

der Hessischen Finanzverwaltung.

Dort berichten auch Nachwuchskräfte

über ihre bisherigen Erfahrungen. Oder

man besucht den Instagram-Account

Karriere.Steuern.Hessen. Und für alle,

die mit dem Steuerrecht nichts anfangen

können, aber trotzdem Interesse an

einer vielfältigen Aufgabe haben, finden

sich dort noch weitere interessante

duale Studiengänge. *dr

Mehr Infos über

www.finanzverwaltung-mein-job.de

vinesso

Fichardstr. 34, Frankfurt

• Restaurant • Winebar • Café • Enoteca • Catering

„In gemütlichem Ambiente relaxt genießen. Entspannen Sie im mediterranen Flair des

Vinesso vom anstrengenden Alltag. Tauchen Sie ein in eine Atmosphäre von Lebensfreude

und persönlichem Service. Fühlen Sie sich bei uns zuhause. Sie werden bei uns mit italienischen

Spezialitäten, in bestmöglicher Qualität zu fairen Preisen verwöhnt.

Tel. 069. 50 69 68 68, www.vinesso-ffm.de


INFO

Queer in Wiesbaden

Die just erschienene Broschüre „Queer in Wiesbaden – Wegweiser*in

für LSBT*IQ“ gibt einen Überblick über Organisationen,

Gruppen und weitere Akteure, die sich in der hessischen

Landeshauptstadt mit LSBTIQ*-Themen beschäftigen. Das

64 Seiten starke Heft im Postkartenformat ist eine Gemeinschaftsarbeit

der LSBT*IQ-Koordinierungsstelle Wiesbaden

und der queeren Community liegt bei den Wiesbadener

Organisationen

aus und kann bei

der Koordinierungsstelle

zum

Auslegen bestellt

werden. Auf der

Homepage der

Landeshauptstadt

steht die

Online-Version

der Broschüre

zur Verfügung.

*bjö

www.wiesbaden.de/

lsbtiq

FOTO: KOORDINIERUNGSSTELLE LSNT*IQ WIESBADEN

Wegweiser*in

für LSBT*IQ

MAINZ

Wissen ist gut!

LANDESHAUPTSTADT

www.wiesbaden.de

Nicht nur für Besserwisser*innen: Die Bar jeder Sicht veranstaltet

mit schöner Regelmäßigkeit einen Quizabend, bei

dem es Wissensfragen aus allen Bereichen des täglichen

Lebens zu erraten gilt. Zusätzlich gibt’s eine Extrarunde

zum Thema Musik und ein Bilderrätsel. Gespielt wird in fünf

Quizrunden in Teams mit bis zu fünf Personen. Ob es auch

die Möglichkeit gibt, einen Publikumsjoker einzusetzen

oder am Telefon einen Experten zu Rate zu ziehen? Auf

jeden Fall eine gute Gelegenheit, die Bar jeder Sicht unter

der Woche zu besuchen! *bjö

18.10., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz,

19:30 Uhr, www.barjedersicht.de

FOTO: JOHN TYSON, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

in Wiesbaden

RHEIN-MAIN / NECKAR 15

Mal was Geiles

aufgabeln

Biss dann:

Biss dann:

Kornmarkt 11

Kornmarkt 11

WIR SIND

UMGEZOGEN!

Binding LEIB Leib & SEELE Seele, das 21 WEST Restaurant -

Binding Kornmarkt Senckenberganlage 11 Leib - 60311 & Frankfurt Seele, 21, das - 60325 Tel: 069 Restaurant Frankfurt 281529 -

069 713768290, www.leibundseele-21west.de

Kornmarkt 11 - 60311 Frankfurt - Tel: 069 281529

Mediterrane Küche

Neu interpretiert

IN EINEM CHARMANTEN

AMBIENTE BIETEN WIR IHNEN

EINE FÜLLE KULINARISCHER GENÜSSE

NACH ALTER TRADITION

KOMBINIERT MIT DEN EINFLÜSSEN

DER MODERNEN KÜCHE.

HERZLICH WILLKOMMEN,

HEISST FÜR UNS, DASS WIR SIE GERNE

VERWÖHNEN MÖCHTEN.

WIR SIND FÜR SIE DA -SERVICE IST

UNSERE STÄRKE!

GERNE ÜBERNEHMEN WIR FÜR SIE

DIE ORGANISATION VON

GESCHÄFTSESSEN UND PRIVATFEIERN.

Wir freuen uns auf Sie

Pavlos Maios & euer Eliá-Team

www.elia-restaurant.com restaurant@elia-frankfurt.de

Frankenallee 111 60326 Frankfurt Tel: 069 9731-9661


16 MANNHEIM

WORKSHOP

Coming-out in Diversity

FOTO: ALEXANDER GREY, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Mehr Diversität bedeutet immer auch

unterschiedliche Ausgangspunkte für

das persönliche wie öffentliche Coming-out.

PLUS Heidelberg reagiert

darauf und bietet ab Oktober drei

neue, angeleitete Coming-out-

Gruppen. Am 10. Oktober starten

zwei Treffen: eine Gruppe für cis,

inter und trans* Frauen, die Frauen

lieben, sowie das erste Treffen für

cis, inter und trans* Männer, die

Männer lieben. In beiden Gruppen

ist es egal, ob das innere Comingout

schon erfolgt ist oder ob man

noch auf der Suche ist. Die Comingout-Gruppen

bieten Unterstützung, um

den eigenen Weg zu finden und Ängste

und Vorurteile gegenüber queeren

Menschen abzubauen. Ab dem

21. Oktober beginnt außerdem eine

Coming-out-Gruppe für Menschen, die sich

mit ihrer geschlechtlichen Identität auseinandersetzen.

Dabei werden auch rechtliche

wie medizinische Fragen beantwortet. Alle

drei Gruppen richten sich an Menschen ab

18 Jahren und laufen für acht Wochen. *bjö

PLUS Heidelberg, Alte Eppsteiner

Str. 50 A, Heidelberg, Infos über

www.plus-rheinneckar.de

O7, 20 (Quadrate), Mannheim

www.galileo-sauna.de

DRAUSSEN

QueerTour-Finale 2022

Queeres Leben in der Stadtgeschichte sichtbar

machen – das hat sich der Heidelberger

Gästeführer Steffen Schmid mit seiner

„QueerTour“ vorgenommen. Beim gut zweieinhalbstündigen

Spaziergang erfährt man

nicht nur Wissenswertes über die Stadtgeschichte

des Neckar-Ortes, sondern vor

allem auch, welche Rolle queere Persönlichkeiten

dabei gespielt haben. Die Führung

entwickelt sich stetig weiter, denn nicht

nur Steffen Schmid selbst entdeckt immer

wieder neue queere Geschichten, auch den

Hinweisen seiner Gäste geht Schmid gerne

nach – und am Ende gibt es sogar eine süße

Heidelberger Überraschung für die Teilnehmenden!

Im Oktober findet die vorerst letzte

öffentliche Führung dieser Saison statt –

eventuell

wird es

noch eine

Édouard Louis

Sondertour

zum

Pink Monday

beim Weihnachtsmarkt

geben. Die QueerTour kann man auch

als individuelle Gruppenführung buchen. Alle

Einnahmen der QueerTour werden übrigens

an Organisationen gespendet, die sich für

LSBTIQ* engagieren. *bjö

FOTO: MATTHIAS BECHER, QUEERTOUR

15.10., Treffpunkt Karlsplatz, Heidelberg,

11 Uhr, Anmeldung unter

www.queertour-heidelberg.de

interiors

stimpert fotografie


STUTTGART 17

FOTO: WEEBER FESTZELTBETRIEB GMBH

FOTO: COLBY BELMOND

Feiern beim Wasenwirt

Stargast: Coldy Belmond

EVENT

Das Festzelt ist zurück:

GAYDELIGHT beim Wasenwirt

Am 6 Oktober wird der Wasenwirt auf dem Cannstatter

Wasen wieder bunt, und zwar in Regenbogenfarben:

Die Festzeltsause Gaydelight ist zurück und

lädt zum zünftigen Schunkeln auf Bierzeltgarnituren,

komplett mit Volksfestbier und knusprigen Göckele.

Live-Musik gibt’s von der Partyband „Die Grafenberger“,

SWR3-DJ Michael Leupold heizt zusätzlich

ein. Als besonderes Bonbon zaubert Gaydelight-Macher

Theo von Pagliarucci ein weiteres Showhighlight

aus dem Hut: US-Travestiestar Colby Belmond ist zu

Gast, die überzeugend in die Rollen von Showdivas

wie Liza Minelli oder Cher schlüpft; im Gaydelight

Festzelt zeigt sie Ausschnitte aus ihrer aktuellen

Produktion. Der Partyspaß startet bereits um 18 Uhr,

Reservierungen werden insbesondere dieses Jahr

empfohlen. Aber die Sause ist mit dem Löschen der

Lichter im Festzelt um 23 Uhr noch nicht vorbei: Traditionell

geht’s dann weiter zur Gaydelight Carry On

Party, diesmal im stylishen Klub Billie Jean / Romy S.

Dort sorgen DJane Elly und DjCK für den passenden

Sound für eine grandiose Partynacht. We love!

6.10., Festzelt Wasenwirt, Cannstatter Wasen,

Stuttgart, 18 – 23 Uhr, Reservierungen über

www.wasenwirt.de

ab 23 Uhr: Carry on Party, Billie Jean / Robin S,

Lange Str. 7, Stuttgart, mehr Infos über

www.gaydelight.info

GOURMET MARKT & DELI

GRÜNEBURGWEG 35

- W E S T E N D -

60322 FRANKFURT

ÖFFNUNGSZEITEN:

MO - FR 10 - 18 UHR

SA 10 - 16 UHR

KULINARISCHE GESCHENKBOXEN MIT STIL

FEINKOST - GESCHENKE - DELI

TELEFONNUMMER: 069 272 900 19


18 KULTUR

MUSIK

„DIE KUNST

AN DIE NEUE

GENERATION

WEITER-

GEBEN“

FOTO: RICHARD HEINRICH

Mike und Patrick Franke leiten

seit 2015 das C. Bechstein

Centrum Frankfurt. In diesem Pianound

Klavierhaus der Königsklasse

finden alle Pianist*innen das passende

Instrument – egal ob man Einsteiger*in

oder Berufsmusiker*in ist. Mike und

Patrick arbeiten mit viel Leidenschaft

für ihren Beruf und treten dabei ganz

selbstbewusst als schwules Paar auf.

Ein Portrait.

Die Firma Bechstein ist die Königsklasse.

Was ist das Besondere an

Bechstein?

Patrick: Die Firma Bechstein wird im

nächsten Jahr 170 Jahre alt. Bechstein hat

eine eigene Klangcharakteristik, die von

der Romantik geprägt ist. Viele Komponisten

der Romantik haben auf unseren

Instrumenten komponiert und gespielt.

Wir haben im Laden ein Zitat von Debussy

hängen, der gesagt hat: „Normalerweise

sollte Musik nur auf einem Bechstein komponiert

werden“. Und damit meint er diese

sehr schöne Tonfeinheit. Das ist das, was

uns ausmacht und was die Leute schätzen.

Wir haben die komplette Produkt-Palette

aus dem Hause Bechstein, die mittlerweile,

wie andere Hersteller auch, breit aufgestellt

ist. Das ist mit drei Markennamen besetzt:

C. Bechstein als Hauptmarke, dann haben

wir W. Hoffmann, eine hundertprozentige

Tochterfirma, und Zimmermann.

Mike: Alle Linien bieten die Bechstein

Qualität, C. Bechstein wird in Deutschland

gefertigt, Hoffmann in eigener Produktion

in Tschechien …

Patrick: … und Zimmermann fertigt nach

unseren Vorgaben und mit unserem Qualitätsmanagement

in Asien. Das machen

viele andere Hersteller auch, auch um

preisbewusste Einsteigermodelle anzubieten.

Unser Hauptfokus liegt natürlich

bei C. Bechstein.

Mike: Die typischen Feinheiten sind

entstanden, weil die Königsklasse wie

Bechstein sich natürlich viel mit Pianisten

und Musikern beschäftigt und zusammengearbeitet

hat. Und das ist das, was bis

heute anhält. Wir sind immer noch eine

Manufaktur, machen wirklich alles selbst,

es wird sehr traditionell gearbeitet. Dabei

ist so viel Innovation entstanden, auch in

der neueren Zeit, damit man sagen kann:

Das ist ein guter Ton! Und wir müssen das

weitertragen. Dazu sind natürlich auch

die Musiklehrer wichtig, die Musikprofessoren

sind wichtig, unsere Pianisten sind

wichtig, um eine gewisse musikalische

Qualität zu erreichen. Vor Corona haben

wir im Kulturbereich sehr viel gemacht,

haben mit Jugendlichen, Kindern, mit

Nachwuchskünstlern und -künstlerinnen

von den Hochschulen und internationalen

Pianisten und Pianistinnen gearbeitet und

hier im Centrum Konzerte veranstaltet.

Alles in einer persönlichen Atmosphäre, wir

sind ja keine Staatsoper. Die Arbeit mit den

Musiklehrern und Schülern sehe ich auch

als Teil unserer Aufgabe: Die Kunst an die

neue Generation weitergeben.

Plant ihr in Zukunft wieder solche

Veranstaltungen?

Mike: Wir möchten auf jeden Fall wieder

veranstalten. Wir haben hier ein gutes

Team, zwei junge Klavierbauer sind dabei,

das ist auch ein junges Pärchen, und das

gibt uns neue Inspiration und Motivation.

Ich finde, Klavier ist für Anfänger

ja nicht das einfachste Instrument,

also schon allein vom Platz her, im

Vergleich zu, sagen wir mal, einer

Gitarre …

Mike: Ja, aber letztendlich ist das Klavier

doch das leichteste Instrument. Das sieht

man schon bei Kleinkindern. Die gehen da

einfach ran, und wenn die Finger auf den

Tasten liegen, kommen schon Töne. Du

musst den Ton nicht erst erzeugen wie bei

einer Flöte, einer Gitarre oder einer Geige,

wo man zum Beispiel erst das richtige

Streichen lernen muss. Das ist auch die

Faszination am Klavier. Ich erinnere mich

noch: Meine Oma hatte ein Klavier, und

das war immer die Sensation, wenn wir bei

ihr zu Besuch waren.


War das bei dir auch so, Patrick?

Patrick: Naja, ich komme aus einem eher weniger musikalischen

Hintergrund seitens meiner Familie. Ich habe auch

keinen Klavierunterricht gehabt, sondern mir am Anfang

vieles selbst beigebracht und dann später noch mal bei

Mike gelernt. Jetzt kann ich für den Hausgebrauch spielen.

Aber die Faszination für Klavier und überhaupt für Musik

und das Singen, das war bei mir schon immer gegeben.

Und du hast dich künstlerisch auch ganz

anders weiterentwickelt – erzähle über Lady

Amanda Kane!

Patrick: Ja, das begann schon vor über 20 Jahren, hat aber

auch eine sehr, sehr lange Pause gehabt. Denn vor fast 20

Jahren habe ich Mike kennengelernt … aber fangen wir mal

so an: Ich stand das erste Mal als Travestiekünstlerin mit 16,

17 Jahren auf der Bühne und habe erste Erfahrungen gemacht.

In Gießen und Kassel, später in Ulm und Reutlingen.

Und warum im Fummel?

Patrick: Ganz einfach: Erstens macht mir das Verkleiden

viel Spaß und ich schlüpfe gerne in andere Rollen. Ich

mache das aber auch, weil ich meinen eigenen Beitrag zur

queeren Community leisten möchte. Das ist für mich sehr

wichtig, weil ich die überall hoch gepriesene Akzeptanz und

Toleranz in der Gesellschaft so nicht sehe. Da steckt noch

eine ganze Menge Ausbau-Potenzial drin.


Die im Center auf

der Eschersheimer Landstraße,

die gehören zu uns.


Ihr steht als schwules Paar im Bechstein Center.

Wie ist das?

Patrick: Im Laufe der Jahre gehen wir selbstverständlicher

damit um. Wenn wir vor 10 oder 12 Jahren noch gesagt

haben: „Ja, der Kollege kommt vorbei“, sage ich heute ganz

klar „mein Mann schaut bei Ihnen vorbei“. Ein großer Schritt

war für uns, als wir 2017 das erste Mal im Rahmen des CSD

Frankfurt und auf dem Alte Gasse Fest als C. Bechstein in

Erscheinung getreten sind. Da wusste dann auch die Community:

Die im Center auf der Eschersheimer Landstraße,

die gehören zu uns. Wir sind ein Paar, wir sind ein Ehepaar.

Und obwohl wir in gewisser Weise im künstlerischen oder

kulturellen Bereich tätig sind, kann man auch dort Akzeptanz

und Toleranz nicht als selbstverständlich annehmen.

Das ist eine falsche Wahrnehmung. Ich habe jahrelang am

Stadttheater Gießen gearbeitet, und selbst dort ist es keine

Selbstverständlichkeit. Da muss noch viel getan werden.

Und vor allem müssen die verschiedenen Community-Generationen

miteinander in Kontakt und Diskussion stehen.

Lasst uns

stolz auf unsere

Gefühle

sein.

Interview: Björn Berndt

C. Bechstein Centrum, Eschersheimer Landstr. 45,

Frankfurt, www.bechstein-frankfurt.de

Das komplette Interview gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab


20 KULTUR

BUCH

EVENT

MESSE

2022

Oktober ist der klassische Buchmesse-

Monat in Frankfurt. Spanien ist das

diesjährige Gastland, das neben seinen

literarischen Neuerscheinungen auch

andere spanische Kultur präsentiert. Fortschrittlich

zeigt sich das Land in Bezug auf

queere Rechte, denn trotz Katholizismus

und Machismo führte Spanien als weltweit

drittes Land bereits 2005 die Ehe samt

Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche

Paare ein. Tipp für Expert*innen, die sich

für spanische Literatur interessieren: Bei

De Gruyter ist im Mai das Buch „Eine andere

Geschichte der spanischen Literatur“

des Romanisten und Humboldt-Uni-Professors

Dieter Ingenschay erschienen, das

die spanische Literaturgeschichte erstmals

unter feministischen und queeren Aspekten

untersucht. *bjö

19. – 23.10., Buchmesse Frankfurt,

Privatbesuchende ab Fr, 21.10.,

www.buchmesse.de

FOTO: ROMAIN BERGER

FOTO: KONKURSBUCH VERLAG

FOTO: ALEXANDER HEIMANN, FRANKFURTER BUCHMESSE

Foto von Romain Berger aus „Mein schwules Auge #19“

AVANTGARDE

Kompromisslos schwul: SEX UTOPIA

Große Namen und angesagte

Avantgardisten der LGBTIQ*-

Community vereint das im Herbst

erscheinenden Buch „Mein

schwules Auge #19 – Sex Utopia“ von

Fedya Ili und Rinaldo Hopf. Unter anderem

Arnoldas Kubilius, Pierre et Gilles, Igor Zeiger

und Romain Berger sind mit dabei.

Der Titel verrät es, das große Thema des

400 Seiten starken Buches ist Sex. „Es

geht um die Erforschung erotischer Utopien,

den Sex der Zukunft oder die Zukunft

des Sex, um geheime Wünsche, Fantasien

und Geschichten, um feuchte Träume und

die Bilder, die die Künstler bisher noch

nicht zu zeigen gewagt haben. Es geht um

Freiheit und Experimente mit Neuem“, so

die beiden Herausgeber schriftlich. „Wie

in den vorangegangenen Ausgaben gibt

es Essays, Gedichte und Kurzgeschichten

von renommierten Autoren und neuen

Talenten – sowie Gemälde, Zeichnungen

und Fotos von internationalen Künstlern.

Der gemeinsame Nenner ist die Auseinandersetzung

mit schwuler Erotik und

Sexualität, sowohl explizit pornografisch

als auch eher ästhetisch, politisch, satirisch

und poetisch.“

Das Cover kommt von Pierre et Gilles: Seit

den 1970er-Jahren inszenieren Fotograf

Pierre und Maler Gilles makellose Menschen

und weltbekannte Persönlichkeiten

wie die „Queen of Pop“ Madonna, die

queere Disco-Diva Amanda Lear, Australiens

Popperin Kylie Minogue, Pornostern

Jeff Stryker, Punk-Heldin Nina Hagen oder

auch Modelegende Karl Lagerfeld und

Eurodancer Stromae. Ihr Stilmittel ist die

Ikonisierung. Durch viel Pathos, Kitsch und

Referenzen an große Meister werden die

Fotografien zu Gemälden, nichts bleibt dem

Zufall überlassen, alles ist schön – auch das

Leid. „Mein schwules Auge #19 – Sex Utopia“

von Fedya Ili und Rinaldo Hopf soll zur

Frankfurter Buchmesse erscheinen. *rä

www.mygayeye.com

„Mein schwules Auge”,

Konkursbuch Verlag, auf der

Buchmesse in Halle 3.1, Stand B 97


HERBSTSAISON

QUER VERLAG

KULTUR 21

FOTO: MARTIN SYNOWZIK

Wacker hält der Berliner Querverlag

neben dem Konkursbuchverlag

die Regenbogenflagge der

deutschsprachigen Verlage auf der

Frankfurter Buchmesse hoch. Die

Neuerscheinungen des Herbstes

klingen vielversprechend; unsere

Tipps: Marcello Liscias Coming-of-

Age-Roman „Ein verregneter Sommer“.

Er spielt im Gastarbeitermilieu

der 1950er: Der 16-jährige

Luca jobbt als Saisonarbeiter in

einer deutschen Eisdiele. Dank des

verregneten Sommers hat er Zeit,

um dem attraktiven Hans näher

zu kommen. Über alle Sprachbarrieren

hinweg finden sie Worte

für bislang unentdeckte Gefühle.

Wie ein Roadmovie liest sich

Maria Breigs „Bis hierhin und dann

weiter“: Die in einer toxischen Beziehung

gefangene Madiha bricht

aus – gleichzeitig muss ihre Nichte

Ayesha um ihre Zukunft fürchten.

Die Nachwuchssportlerin nutzt

ein Auslandsspiel, um sich von

ihrem Team abzusetzen; Ayesha

soll ihre Freundin Shamsha verführt

haben und befürchtet nun

Probleme bei ihrer Rückkehr nach

Pakistan; sie macht sich auf die

Suche nach ihrer Tante Madiha.

Im Bereich Sachbuch glänzt Kevin

Clarke mit seinem Sammelband

„Breaking Free“, dem ersten

deutschsprachigen Buch, das sich

mit der Darstellung von queeren

Menschen im Musical-Genre beschäftigt.

*bjö

www.querverlag.de, auf der

Frankfurter Buchmesse in Halle

3.1, Stand A 139.

Der beliebte Sektempfang

findet am 20.10. ab 17 Uhr am

Stand statt.

Marcello Liscia stellt seinen

Debütroman „Ein verregneter

Sommer“ am 19.10. um 14:30

Uhr auf der Leseinsel der unabhängigen

Verlage in Halle 3 vor.

Liest auf der

Buchmesse: Autor

Marcello Liscia

FOTOS: QUERVERLAG

BOXSPRING, LIFESTYLE ODER

ERGONOMIE – WIR HABEN ALLES!

2X IN FRANKFURT UND 1X IN BAD HOMBURG

www.betten-zellekens.de


22 KULTUR

Kultur-Tipps

HALLOWEEN-WARMUP

MIT TONY RIGA

Eigentlich ist der Frankfurter

Entertainer Tony Riga

bekannt als Sänger und Conférencier,

neuerdings auch als

Fadista mit portugiesischen

Liedern. Mit dem Vorlesen

bringt er eine weitere seiner

Leidenschaften auf die Bühne.

Seine Auswahl an Schauergeschichten

und grausigen

Balladen von Märchenwelt

bis Popballade stimmt auf

die nahende Halloween-

Nacht ein. Umspielt wird die

Lesung mit musikalischen

Eigenkompositionen und

einem klangvollen Intro von

Gevatter Floyd.

20.10., Switchboard, Alte

Gasse 36, Frankfurt, 20 Uhr,

www.facebook.com/

switchboard.frankfurt

FOTO: RIGA

KATIE O’CONNOR &

STEVEN SHARPE

Als Solomusiker*in hatten

sich die queeren, irischen Singer/Songwriter

bereits einen

Namen gemacht – Sharpe als

„Male Diva“, Katie als Weltenbummlerin,

unterwegs auf

den Straßen, Festivals und

in den Klubs Europas. Die

musikalischen Einflüsse

reichen von klassischem

Folk über Soul, Funk und

R’n’B à la Prince, dem Blues

einer Nina Simone oder

dem Elfen-Pop einer Kate

Bush bis hin zu Alternative-

Rock. *bjö

22.10., Bar jeder Sicht,

Hintere Bleiche 29, Mainz,

20 Uhr, www.bar-jeder-sicht.de

FOTO: CALTONMUSIC

FOTO: BRONSON FARR

GESCHICHTE

Judasengel – ein Frankfurter Roman

Autor H.T. Riethausen bettet seinen historischen

Krimi in Frankfurts schwule Szene

nach dem zweiten Weltkrieg. Zwar kehrt in

die in Trümmern liegende Stadt die Normalität

langsam zurück, schwule Männer leiden

aber weiterhin unter Diffamierung und

Verfolgung, auch von staatlicher Seite: der

§175, ist immer noch gültig. Hasso Kronstein

hat mit ganz anderen Schatten zu kämpfen:

Er trauert um seinen gestorbenen Lebensgefährten.

Doch schnell holt Kronstein die

Gegenwart ein: Eine Serie unerklärlicher

Mordfälle erschüttert die Stadt, und selbst

der gewiefte Kriminalsekretär Konrad Große

tappt im Dunkeln. H.T. Riethausen erinnert

in seiner an wahre Ereignisse angelehnten

PERFORMANCE

Story auch an die „Frankfurter Prozesse“,

ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte,

in dem Justizbehörden und die Polizei eine

regelrechte Jagd auf Schwule machten. Die

Büchergilde lädt zu einem etwa zweistündigen

Spaziergang, der zu wichtigen Schauplätzen

des Romans zwischen Taunusanlage

und Amtsgericht führt; an fünf Stellen liest

der Autor Auszüge seines Buchs. Der Roman

ist im Verlag „anderslieben“ erschienen. *bjö

1.10., Treff Willy-Brandt-Platz am Euro-

Zeichen, Frankfurt, 17 Uhr, Anmeldung

über Büchergilde Buchhandlung & Galerie,

An der Staufenmauer 9, Frankfurt,

buechergilde-frankfurt.buchhandlung.de

Alok live im GAB-Land

Als international

gefeierte

Aktivist*in,

Performancekünstler*in

und Autor*in aus

den USA hinterfragt

Alok Vaid-Menon als nonbinäre

Person in Büchern wie „Femme in

Public“ oder „Beyond the Gender Binary“

die herkömmliche Geschlechterordnung.

Aloks berührende Performances sind eine

intelligente Mischung aus Vortrag, Poesie

und Comedy und referieren ein neues,

diverses Verständnis von Gender, Zugehörigkeit,

Ängsten und Menschlichkeit. Dabei

schöpft Alok aus den unzähligen Erlebnissen

eines Lebens, das von stetigem Fragen

und Forschen, traumatischen Ereignissen

und der Suche nach Anerkennung und

Gleichberechtigung, aber auch Entschlossenheit

und Selbstbewusstsein geprägt

ist. Horizonterweiternd und ermutigend!

Aloks Show in Heidelberg ist Teil der diesjährigen

Trans* Aktionswochen Rhein-

Neckar. *bjö

22.10., Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1,

Heidelberg, 20 Uhr, www.karlstorbahnhof.

de, kostenlose Ticketaktion für strukturell

benachteiligte Menschen unter

www.migrationhub-heidelberg.org,

23.10., Club in der myticket Jahrhunderthalle,

Pfaffenwiese 301, Frankfurt, 19

Uhr, www.myticket-jahrhunderthalle.de,

www.alokvmenon.com

FOTO: RENE LUEDECKE PHOTOGRAPHY


THEATER

Wissenschaft ohne Moral?

Endlich kann das English

Theatre David Byrnes

„Secret Life of Humans“ aufführen

– mit der glücklichen Fügung,

dass der Autor persönlich

die Regie übernehmen konnte.

Jamie ist der Enkel des berühmten

Wissenschaftlers Dr.

Jacob „Bruno“ Bronowski, der in

den 1970ern mit der BBC-Serie

„The Ascent of Man“ über die

Errungenschaften menschlichen

Fortschritts zum Medienstar

wurde. Jamie ist in der Stadt,

um das Erbe seiner Großeltern

zu verwalten. Abends trifft er

die junge Wissenschaftlerin Ava

zum Blind-Date, beide landen

im Haus von Jamies Großeltern.

Dort befindet sich das „verbotene

Zimmer“ mit Bronowskis

geheimen Dokumenten. Ava

überredet Jamie, das „verbotene

Zimmer“ zu öffnen; man

entdeckt ein äußerst düsteres

Kapitel aus Bronowskis Leben.

David Byrnes an wahre Begebenheiten

und historische

Figuren angelehntes Stück

beschäftigt sich mit komplexen

philosophischen Fragen zur

Moral des Umgangs mit wissenschaftlichen

Erkenntnissen und

weiß das komplizierte Thema

unterhaltsam bis spannend

zu verpacken. Dass man am

Schluss zur Erkenntnis gelangt,

dass Bronowskis utopischer

Fortschrittsglaube genau wie

Avas dystopische Gegenmeinung

jeweils bloß die halbe

Wahrheit ist, mag vielleicht nicht

überraschen; dennoch: Das intelligent

geschriebene Stück, die

virtuos inszenierten Bilder, der

historische Bezug und vor allem

das überzeugende Ensemble

bescheren einen mehr als

gelungenen Theaterabend mit

Potenzial zum philosophischen

Diskurs. *bjö

Noch bis 29.10., The English

Theatre, Gallusanlage 7, Frankfurt,

www.english-theatre.de

KULTUR

FOTO: MARTIN KAUFHOLD

23

FÜR VIRTUOSEN UND ÄSTHETEN

Das C. Bechstein Team Frankfurt freut sich auf Euch!

C. Bechstein Centrum Frankfurt GmbH

Eschersheimer Landstraße 45 · 60322 Frankfurt am Main

+49 (0)69 400 501 130 · frankfurt@bechstein.de · bechstein-frankfurt.de


24 KULTUR

Kultur-Tipps

DRAG SLAM

DAUERBRENNER

Jeden Monat stellen sich sechs

Queens dem fachlichen Urteil

des Publikums und zeigen

was sie können. Per Applauso-meter

wird abgestimmt,

der Siegreichen winken tolle

Preise, Ruhm und Ehre. Als

alte Hasen im Queens-Rummel

bewahren die Moderatorinnen

des Abends Ruhe und

den Überblick: Giselle Hipps

(Foto) und Jessica Walker

führen mit Wohlwollen durchs

Programm, machen Mut und

feuern an.

1.10., Orange Peel, Kaiserstr.

39, Frankfurt, 20 Uhr,

www.dragslam.de

FOTO: RIGA

SHOWGIRLS

Getreu dem Della-Reese-

Motto „Come in my House“ hat

Vanessa P. zwei Gast-Queens

zur Showgirls-Revue geladen:

Miss Shangri-lah, die mit Looks

von Sexy über Avantgarde

bis Horror begeistert, sowie

Electra Pain mit fantasievollen

Haaren, aufwändigem Makeup

und fulminantem Auftritt.

Im Oktober entert Vanessa P.

mit ihren Girls Lady Hush und

Christy Moon außerdem noch

das Kulturhaus Frankfurt und

zaubert dort eine augenzwinkernde

Travestie-Burlesque-

Show. *bjö

21.10., Galli Theater, Hamburger

Allee 45, Frankfurt,

20 Uhr, www.showgirlsfrankfurt.com

29.10., Kulturhaus, Pfingstweidstr.

2, Frankfurt, 20 Uhr,

www.kulturhaus-frankfurt.de

FOTO: HANS LECHNER

FOTO: FRANKFURT BURLESQUE FESTIVAL

SHOW

Oh la la: Frankfurt

Burlesque Festival

FOTO: ANDREA MACCHIA

Tänzerin Alexandra Wandai

FOTO: PROMO DTB

Boylesque mit

Dave the Bear

Sich stilvoll auszuziehen kann eine Kunst

sein: Burlesque feiert den Striptease als opulente

Kunstform und schmückt ihn mit Tanz,

Humor, Glamour, Glitzer und einem Spritzer

Kinkyness aus. Dabei fallen nie alle Hüllen –

das ist vielleicht das anregende Geheimnis

von Burlesque. Dragqueen Sheila Wolf und

Showgirl Tara D‘Arson sind zwei erfolgreiche

Berliner Burlesque-Produzent*innen,

die dort bereits mit verschiedenen Shows

Erfolge feiern. In Frankfurt präsentieren sie

zum zweiten Mal das Frankfurt Burlesque

Festival im stilechten Interieur der Club-Bar

der myticket Jahrhunderthalle mit der Creme

der nationalen wie internationalen Entblätterungskünstler*innen.

Special Guests sind

Miss Dirty Martini, die just mit Dita von Teese

auf Europatour war, und der knuffige Dave

the Bear, LGBTIQ*-Legende und Boylesque-

Star aus London. *bjö

14. und 15.10. (optional auch 16.10.),

Club-Bar in der myticket Jahrhunderthalle,

Pfaffenwiese 301, Frankfurt,

20 Uhr, frankfurt-burlesqu-festival.de

TANZ

Solocoreografico

Das Tanzfestival für Solo-Choreografien hat sich

seit seiner Gründung im Jahr 2014 zu einer angesehenen

Plattform für internationale Produktionen

entwickelt. Am 21. und 22. Oktober werden

sieben Tanzsoli aus Deutschland, Frankreich, Italien,

Portugal, Israel, USA, Großbritannien und der

Mongolei präsentiert sowie die Solocoreografico-

Awards vergeben. Am 23. Oktober, widmet sich

das Festival tanzbegeisterten jungen Tänzer*innen,

Tanzstudierenden und jungen Laien mit

Shows, Workshops und einem Wettbewerb. Als

Auftakt gibt es außerdem am 20. Oktober einen

Abend mit sechs Tanzfilmen. Die ursprünglich aus

der Not der Shutdowns entstandene Idee, sich

filmisch kreativ auszudrücken, hat sich zu einer

eigenständigen Sektion des Festivals entwickelt.

Gezeigt werden Kurzfilme aus Spanien, USA,

Kamerun, den Niederlanden, Deutschland und

Nigeria. *bjö

20. – 23.10., Gallus Theater, Kleyerstr. 15,

Frankfurt, www.gallustheater.de,

www.solocoreografico.com


KABARETT

Jo van Nelsen:

Grammophonlesungen

Mit gleich zwei Grammophonlesungen

ist Entertainer Jo van

Nelsen im Oktober zu sehen

und zu hören. Am 4. Oktober

stellt er in „Bubikopf & Bleistift“

Autorinnen der Weimarer Republik

vor: Vicki Baum, Mascha

Kaleko, Gabriele Tergit, Dinah

Nelken oder Irmgard Keun, die

2022 im Mittelpunkt der Reihe

„Frankfurt liest ein Buch“ steht.

Sie alle waren engagierte Autorinnen

und Vorbilder weiblicher

Emanzipation. Ihre Texte wurden

als literarischer Aufbruch in Stil

und Form wahrgenommen. In

„Bubikopf & Bleistift“ stellt van

Nelsen Texte vor, in denen die

Frau der 20er Jahre thematisiert

wird. Untermalt wird das Ganze

mit Liedern zeitgenössischer

Interpretinnen: Claire Waldorff,

Isa Vermehren, Renate Müller,

Josefine Baker oder Helen Kaye.

Am 25. Oktober widmet sich Jo

van Nelsen einem der unheimlichsten

Kapitel der deutschen

Unterhaltungskultur: Kabarett

im KZ. Viele Unterhaltungsstars

der Weimarer Republik wurden

unter dem Regime der Nationalsozialisten

inhaftiert – und

traten in den KZs auf – manchmal

heimlich, manchmal auf

Befehl. Jo van Nelsen erzählt

ihre Lebensgeschichte, Texte

und Lieder dieser Künstler und

Künstlerinnen werden vorgetragen,

gesungen oder vom

Grammophon gespielt; zu hören

gibt es unter andrem Werke von

Isa Vermehren, Willy Rosen, Kurt

Gerron oder dem schwulen Kabarettisten

Paul O’Montis. *bjö

4.10., „Bubikopf & Bleistift“,

Romanfabrik, Hanauer Landstr.

186, Frankfurt, 20 Uhr,

25.10., Kabarett im KZ“, Neues

Theater Höchst, Emmerich-

Josef-Str. 46, Frankfurt,

20 Uhr, www.jovannelsen.de

KULTUR 25

FOTO: KATRIN SCHANDER, FOTOWERKSTATT-SCHANDER.DE


26 KULTUR

FOTO: TOM KOHLER

Die Mainsirenen bei einem ihrer letzten Konzerte, 2019 bei der AIDS-Gala in Karlsruhe.

VORMERKEN

35 Jahre Mainsirenen

Frankfurts schwuler Chor „Die

Mainsirenen“ feiert in diesem

Jahr seinen 35-jährigen Geburtstag;

und wie sich das für

einen Chor gehört, gibt’s dazu natürlich

ein Jubiläumsprogramm. Dessen Titel

fragt augenzwinkernd: „When will we be

famous?“, denn obwohl der Männerchor

sei 35 Jahren besteht, ist er weder

zum Dschungelcamp noch zu Shopping

Queen eingeladen worden, es gibt (angeblich)

auch keine kreischenden Fans

am Bühneneingang. Zum Glück muss

das nicht das Maß des Ruhms sein – und

über fehlende Beliebtheit können sich die

Mainsirenen nun wirklich nicht beklagen,

denn ihre Konzerte sind in der Regel sehr

schnell ausverkauft. Daher kündigen wir

das erst im November stattfindende

Jubiläumskonzert schon jetzt an: Am 12.

und 13. November singen die Mainsirenen

in „When will I be famous?“ über die Lust

und die Tücken des Choralltags, die Fallen

des täglichen Lebens und wie man beides

am besten umschifft, um am Ende doch

etwas zum Feiern zu haben. Als Gastchor

sind die ebenfalls geschichtsträchtigen

„RosaKehlchen“ aus Heidelberg /

Mannheim zu Gast, die in ihrem aktuellen

Programm Chorerlebnisse während der

Pandemie aufarbeiten. *bjö

12. und 13.11., Gallus Theater,

Kleyerstr. 15, Frankfurt,

www.mainsirenen.de,

Tickets über www.gallustheater.de

AUSSTELLUNG

E. R. Nele: Zeitzeugenschaft

Das Museum Angewandte Kunst Frankfurt zeigt seit dem

24. September eine Ausstellung der in Frankfurt lebenden

Bildhauerin, Grafikerin, Goldschmiedin und Designerin

E. R. Nele. Eva Renée Nele Bode wurde 1932 geboren. Sie

erlebte die letzten Kriegsjahre im zerstörten Kassel, was sie

persönlich wie künstlerisch stark geprägt hat – eines ihrer

wichtigsten Kunstwerke ist das Deportations-Mahnmal

„Die Rampe“ in Kassel. Ihr Studium führte sie durch ganz

Europa, und ebenso bunt und vielfältig sind ihre künstlerischen

wie kunsthandwerklichen Betätigungsfelder. Als

Designerin schuf sie in den 1960ern Sofas

und Sessel, die als Wohnlandschaftsmodule

jeder Raumsituation angepasst

werden konnten, oder brachte

Schwung ins Lampendesign.

Egal ob sie als Gestalterin von

Alltagsgegenständen oder als

Künstlerin arbeitet: Bei E.R.

Nele stehen immer Emotionen

im Fokus – und der Mensch.

Anlässlich ihres 90. Geburtstags

widmet das Museum Angewandte

Kunst E. R. Nele eine Studioausstellung.

*bjö

24.9. – 1.1.2023, Museum Angewandte

Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt,

www.museumangewandtekunst.de

FOTO: E. R. NELE

, BONN 2022

FOTO: DOUG & MIKE STARN, VG BILD-KUNST

ERLEBNIS

Bad Homburger Kulturnacht

Doug & Mike Starn,

alleverything

thatisyou muytiob,

2006, Fotografie

(Teilausschnitt)

E. R. Nele „Brain / Vernetzung“

– Modell für eine große Skulptur

am Max-Planck-Institut für

Hirnforschung, 2001

Jeden Oktober laden die Bad Homburger

Museen, Kirchen, Bibliotheken,

Theater und Konzerträume

an einem Samstag

zur langen Kulturnacht

– und fast alle Kulturtorte

der Stadt sind dabei! In

diesem Jahr natürlich

auch das Museum Sinclair

Haus, das Ende September

seine neue

Ausstellung „Ewiges Eis“

eröffnet hat; 19 künstlerische

Positionen führen dabei

in die Kältezonen der Erde – und

zeigen gleichzeitig, wie fragil das

polare Gefüge unter Einfluss der

akuten Erderwärmung ist. Zur langen

Kulturnacht hat das Museum bis 22

Uhr geöffnet und bietet ab 18 Uhr

stündliche Kurzführungen sowie das

offene Atelier mit „Eiskunst“ zum

Mitmachen. Der Eintritt ist frei! *bjö

22.10., Museum Sinclair Haus,

Löwengasse 15, Bad Homburg,

18 – 22 Uhr, www.museumsinclair-haus.de


AUSSTELLUNG

„Rainer Fetting.

Grüner Vorhang“

KULTUR 27

FOTOS: RAINER FETTING

Ende September eröffnet die Galerie Thomas

Fuchs die bis zum 29. Oktober laufende Ausstellung

„Rainer Fetting. Grüner Vorhang“.

Via E-Mail verrät Thomas Fuchs von der Galerie: „Zu unserem

zehnjährigen Bestehen zeigen wir mit ,Rainer Fetting.

Grüner Vorhang‘ unsere schon fünfte Einzelausstellung

mit Werken von Rainer Fetting, für die Rainer Fetting unter

anderem die 2022 entstandene Arbeit ,Leon gratuliert‘

ausgewählt hat. Die Arbeit zeigt das neueste Modell von

Rainer Fetting und ist ein Beispiel dafür, wie Rainer Fetting

den Körper im altbewährten Medium Malerei darstellt.

Mit dieser Ausstellung nahmen

wir auch am Stuttgarter

Galerienrundgang Art Alarm

teil.“ Über den Künstler,

dessen Kunst dem Neoexpressionismus

zugeordnet

wird: Der 1949 in Wilhelmshaven

geborene Bildhauer und

Maler ist einer der wichtigsten

Namen der deutschen Kunstwelt.

Zusammen mit unter

anderem Salomé und Helmut

Middendorf startete er 1977

die einflussreiche „Galerie am

Moritzplatz“ in West-Berlin,

die die Truppe 1981 wieder

auflöste. Der auf Sylt und in

Berlin lebende Künstler feiert

international Erfolge, berühmt ist etwa seine Statue von

Willy Brandt in Berlin (und eine kleinere in Stockholm). *rä

Rainer Fetting

„Grüner Kitesurfer“,

2021, Acryl auf

Leinwand

Bis 29.10., Rainer Fetting. Grüner Vorhang,

Galerie Thomas Fuchs, Reinsburgstraße 68A, Stuttgart,

www.galeriefuchs.de

Rainer Fetting „Leon gratuliert“, 2022,

Acryl auf Leinwand

KANN MAN MIT EINER COUCH

ein Verhältnis haben?

Frankfurter Straße 15

63263 Neu-Isenburg

Tel. +49 (0)6102 800477

www.buerkle-wohnkonzept.de


28 KULTUR

FOTO: WILD BUNCH

FOTO: CAROLE BETHUEL_FOZ, MFA+

FILM-MATINÉE

Praktische

Solidaritäten: Pride

PLUS Mannheim präsentiert eine

Sonntags-Matinée mit Film und

Diskussion. Der britische Spielfilm „Pride“

aus dem Jahr 2014 beruht auf einer

wahren Geschichte: 1984 – eine Gruppe

queerer Aktivist*innen beschließt, die

streikenden Bergarbeiter zu unterstützen.

Die Gewerkschaft hat Vorbehalte,

aber ein kleines Bergarbeiterdorf lässt

sich auf ein Treffen ein, bei dem die gegenseitigen

Vorurteile aufeinanderprallen.

Trotzdem kommt es zum Schulterschluss.

Im Anschluss an die Vorführung

gibt’s eine Diskussion um Solidarität

und dem Umgang mit Unterschieden

mit Stefanie Jansen, Bürgermeisterin

des Sozial-Dezernats Heidelberg, und

Angela Jäger von PLUS. *bjö

16.10., Gloria & Gloriette,

Hauptstr. 146, Heidelberg, 11 Uhr,

www.plus-rheinneckar.de

VORMERKEN

Queer Filmfest Weiterstadt

Mit dabei: „Peter von Kant“ von François Ozon

Vom 3. bis 16. November

steigt das diesjährige Queer

Filmfest Weiterstadt mit

51 (!) LSBTIQ*-Filmen. Bei

der Auswahl war das Team bemüht,

Filmperlen zu zeigen, die wahrscheinlich

keinen oder nur wenige Filmstarts

in Deutschland haben. Auch einige

Previews konnte sich das Festival

sichern: Zum Beispiel das georgischschweizerische

Drama „Wet Sand“ über

eine vermeintlich freundlich-friedliche

Dorfgemeinschaft am georgischen

Schwarzen Meer; doch der Schein

trügt: Als Moe, die Enkelin des erhängt

aufgefundenen Eliko, ins Dorf kommt,

wird sie mit einem Netz von Lügen und

Elikos verborgenem Liebesleben konfrontiert.

Bereits ausgezeichnet wurde

die französische Tragikomödie „In den

besten Händen“ über eine skurril-chaotische

Nacht des Paares Raphaele und

Julie; Catherine Corsini bekam 2021

dafür die Queer Palm bei den Filmfestspielen

in Cannes verliehen. Ebenfalls

zu sehen ist Francois Ozons freie Fassbinder-Adaption

„Peter von Kant“ und

Rosa von Praunheims Biopic über den

Schlagerstar Rex Gildo. Kurzfilmfans

können sich auch freuen: Den beliebten

Programmen wurden doppelt so viele

Slots wie bisher eingeräumt. Mehr Infos

in der kommenden GAB. *bjö

3. – 16.11., Queer Filmfest Weiterstadt,

www.queer-weiterstadt.de

Szene aus „Carol“

von Todd Haynes

FOTO: DCM

SYMPOSIUM

Female Gaze: Die Frau im Film

Gibt es so etwas wie einen „weiblichen“ und einen „männlichen“ Blick im Film? Ja klar,

denkt man, und in der Tat sagt das auch die feministische Filmwissenschaftlerin Laura

Mulvey, die in ihrem 1975 erschienen und bis heute beachteten Aufsatz „Visual Pleasures

and Narrative Cinema“ belegt, dass das bis dahin entstandene Hollywood-Kino

von einem männlichen Blick – dem „Male Gaze“ – dominiert wird. Das Mannheimer

Filmsymposium beschäftigt sich im Oktober mit den Theorien von Laura Mulvey. Verschiedene

Referent*innen aus ganz Europa diskutieren unter anderem die Weiblichkeit

in Animationsfilmen von Disneys Prinzessinnen bis zu Netflix „Arcane“ oder die

Inszenierung weiblicher Blicke durch schwule Regisseure. Auch Filme mit lesbischer

Thematik werden gezeigt: „Portrait einer jungen Frau in Flammen“ von Céline Sciamma

sowie „Carol“ von Todd Haynes mit Cate Blanchett. *bjö

7. – 9.10., Female Gaze – der weibliche Blick, 36. Mannheimer Filmsymposium,

Cinema Quadrat, K1 2, Mannheim, Infos und Anmeldung über

www.cinema-quadrat.de/symposium/


QUEERFILMNACHT

The Schoolmaster Games

An der schwedischen St. Sebastian Akademie sind alle

schwul – vom Direktor über die Lehrkörper bis zu den

Studenten. Neben den aktuellen Rangeleien um die

Teilnahme am jährlichen Festzug, denen sich die vier

Freunde Tim, Fred, Paul und Noak mit Unerschrockenheit

entgegenstellen, gibt’s jede Menge nicht minder interessante

Nebenschauplätze. Zum Beispiel die geheime

SM-Affäre des Akademie-Direktors mit dem attraktiven

Schüler Charles. Regisseurin Ylva Forner zündet in ihrem

Langfilmdebüt ein wahres Feuerwerk an originellen

Ideen. „The Schoolmaster Games“ basiert auf dem

gleichnamigen Roman von Kristofer Folkhammer. *bjö

queerfilmnacht „The Schoolmaster Games“,

19.10. Mal seh‘n Kino Frankfurt, 28. und 29.10.

im Kommunalen Kino Weiterstadt, weitere

Termine über www.queerfilmacht.de

FOTO: SALZGEBER

FILM-KLASSIKER

Anita – Tänze des Lasters

KULTUR 29

Das Kulturhaus Frankfurt zeigt einen Praunheim-Klassiker aus dem

Jahr 1987. Dabei geht es um die Ikone des Berliner Nachtlebens der

1920er Jahre Anita Berber, die als Nackttänzerin und Schauspielerin

ihr Leben als Exzess inszenierte. In Praunheims Spielfilm hält sich eine

alte Frau – gespielt von Lottti Huber – für Anita Berber; ihre Wunschträume

steigern sich zum Wahn und sie landet in der Psychiatrie. Aber

in ihren Erinnerungen bleibt sie weiterhin Anita Berber.

Rosa von Praunheim inszeniert die Tagträume als expressive und

farbenprächtige Stummfilmszenen, während der Klinik-Alltag grau

und trostlos bleibt. Die Presse feierte Lotti Huber als „brillant komische

Knalltüte mit frechem Witz und dreister Lebenswut“. *bjö

FOTO: MISSING FILMS

23.10., Kulturhaus, Pfingstweidtstr. 2, Frankfurt, 19 Uhr,

www.kulturhaus-frankfurt.de

AUS LEIDENSCHAFT NUR LIEBLINGSSTÜCKE!

Bei Lorey am neuen Standort in der MyZeil erwartet Sie ein Sortiment

ausgewählter Produkte, die wir selber lieben und die Sie lieben werden.

Hier finden Sie für alle Gelegenheiten und Ideen immer das Passende.

Und wenn Sie unentschlossen sind, stehen wir Ihnen selbstverständlich

jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Kommen Sie vorbei. Nutzen Sie den Rabatt-Coupon für Ihren nächsten Einkauf.

Wir freuen uns auf Sie.

10 %

LIEBLINGSSTÜCKE-RABATT

AUF IHREN GESAMTEN EINKAUF

Mit diesem Coupon erhalten Sie 10 % Rabatt auf Ihren

gesamten Einkauf bei Lorey im MyZeil Frankfurt, 1. OG.

Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

Der Rabatt wird direkt an der Kasse bei Vorlage des Aktions-Coupons abgezogen. Nur ein Coupon pro Kaufakt

einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Coupon nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Vervielfältigungen

und Veröffentlichungen sind nicht gestattet. Coupon gültig bis XX.XX.2022

Lorey | Zeil 106 | 60313 Frankfurt | lorey.de

Schillerstraße

Alter

Standort

Nur 100 Meter

Große Eschenheimer Str.

Thurn und

Taxis Palais

Öffnungszeiten:Mo bis Sa 10:00–20:00 Uhr

sowie 24 / 7 im Online-Store lorey.de

Jetzt in der

MyZeil, 1. OG

Natürlich finden Sie bei uns auch die perfekte Haushaltsschere!

*


30 GESUNDHEIT

Körper, Geist und Seele

Wie wichtig Gesundheit ist

nicht nur seit der Pandemie

ein großes Thema. Auf den

folgenden Seiten gibt’s Infos

zur ganzheitlichen Pflege

von Körper, Geist und Seele

– vom Beauty-Tipps über

Sport-Angebote bis zu anregenden

Workshops für den

inneren Ausgleich. *bjö

FOTO: IVAN SAMKOV, PEXELS.COM, GEMEINFREI

MÄNNERPFLEGE

BARBIERSTUBE FRANKFURT

Klassische Barbierstuben feiern seit

einigen Jahren ein Comeback: im

Retro-Ambiente lassen sich hier

Männer Frisur und Bart schneiden und

pflegen. Gemütlich und entschleunigt

ist die Atmosphäre in der Barbierstube

Frankfurt von Dennis Alt.

Schon die Einrichtung des Salons am

Rande der neuen Altstadt ist stilvoll und

mit großer Liebe zum Detail gestaltet

– einige der antiken Einrichtungsgegenstände

haben sogar echte Geschichten,

erklärt Dennis bei einem Espresso: „Die

Frisierstühle stammen zum Beispiel aus

dem legendären Frankfurter Salon Garcia

Delfino im Bahnhofsviertel, der Keiler an

der Wand aus dem ehemaligen Sudfass.

So sammel‘ ich Frankfurter Geschichte“. Er

mag die Tradition, sagt er. Zur Arbeitskleidung

von Dennis und seinem Mitarbeiter

Leandro gehören daher Hemd, Friseur-

Schürze und Lederschuhe. Die Kunst des

Barbierhandwerks wird zelebriert: Vom

Aufschlagen des Rasierschaums über die

warme Kompresse zur Vorbereitung der

Haut, die Messerrasur bis zum Finish mit

Öl oder Balsam für den gepflegten Look.

Dazu gibt es einen Espresso, Whiskey, Gin

oder eine Zigarre.

Vor vier Jahren hat Dennis seine Frankfurter

Barbierstube eröffnet. Zuvor führte

FOTO: DENNIS ALT

er erfolgreich seinen ersten Salon in

Rödelheim, der 2017 sogar vom Playboy als

„Bester Barbier Deutschlands“ ausgezeichnet

wurde. „Ich weiß bis heute nicht,

wie ich in dieses Ranking gekommen bin“,

lacht der sympathische Familienvater, der

selbst aus einer Friseurfamilie stammt. Bevor

er als Barbier zu arbeiten begann, zog

er als Maskenbildner für Filmproduktionen

durch die Welt: „Ich war ständig unterwegs,

brauchte teilweise gar keine feste

Wohnung“, erinnert er sich. „Aber das alles

hat meinen Horizont enorm erweitert“.

Vielleicht können sich daher bei Dennis

Alt auch Frauen frisieren lassen – obwohl

Barbierstuben eigentlich ausschließlich für

Männer gedacht sind. Um Terminvereinbarung

wird gebeten. *bjö

Barbierstube Frankfurt,

Braubachstr. 25b, Frankfurt,

www.barbierstubealt.de


GESUNDHEIT 31

FRISEURSALON

N-KUENTRO: Familiär und individuell

Eine echte Institution ist der Friseursalon N-Kuentro im unteren Teil der

Berger Straße, denn bereits seit 19 Jahren betreiben Lilly, Dzana und

Guillermo ihren gemeinsamen Salon für Damen und Herren.

Der Name „N-Kuentro“ ist

dem spanischen „encuentro“

entliehen und bedeutet

„Treffpunkt“ – und genauso

persönlich und vertraut

geht es hier zu: „Wir sind

wie eine kleine Familie und

viele unserer Stammkunden

kommen schon seit 19 Jahren

zu uns“, meint der gebürtige

Spanier Guillermo lächelnd.

Er empfängt mich in einem

flamboyant-leuchtenden

pinkfarbenen Anzug – hier

ist ein echter Individualist

am Werk. Das zeigt sich auch

im Styling der Räume: Ein

Kristallleuchter an der Decke

und die in schwarz-weiß

gehaltene Ornamenttapete

kontrastieren mit dem rau wirkenden Fußboden und kleinen Betonplatten

als Ablagefläche. Insgesamt sieben Mitarbeiter*innen zählt das N-Kuentro-

Team – dabei haben alle Mitarbeitenden einen persönlichen Schwerpunkt,

so Guillermo. Sein eigener Fokus seien Strähnen und Herrenhaarschnitte.

„Momentan ist Balayage sehr beliebt“, erklärt Guillermo; mit dieser Färbetechnik

wirkt das Haar natürlich lebendig, wie sanft von der Sommersonne

gesträhnt. Ist das auch ein Trend für Herren? „Wenn sie lange Haare haben

schon“; lacht Guillermo. Aber leider gäbe es sehr wenige Männer mit langen

Haaren. Dafür aber mit Bärten: „Lange Bärte schneiden wir auf Wunsch natürlich

auch“, erklärt Guillermo. „Eine klassische Rasur bieten wir allerdings

nicht an, dafür gibt es die Barbiere“. Fokussiert, familiär und individuell – das

passt bei N-Kuentro alles gut zusammen! *bjö

N-Kuentro, Berger Str. 17, Frankfurt, www.n-kuentro.de

FOTO: BJÖ

SEXUALITÄT

JULIA SHAW:

(Bi)sexualität entdecken

Wer hätte das gewusst: Bisexuell begehrende

Menschen bilden die größte Gruppe innerhalb

der Gruppe sexueller Minderheiten. Das weiß

die Rechtspsychologin Dr. Julia Shaw, Forscherin

am University College London.

Oft werden bisexuelle Menschen belächelt – heterosexuell

wie homosexuell Liebende werfen ihnen

häufig vor, sich nicht entscheiden zu wollen und

stattdessen auf allen Hochzeiten zu tanzen. Oder

schwingt in solchen Vorwürfen vielleicht auch ein

bisschen Neid mit? Wie immer bei sexuellen Präferenzen

ist auch Bisexualität keine Frage des Willens

sondern der Lust. Julia Shaw macht in ihrem neuen

Buch „Vielfältige Liebe entdecken“ Bisexualität in

Geschichte, Kultur und Wissenschaft sichtbar und

erklärt anhand ihrer eigenen Identitätssuche, warum

Bisexualität gesellschaftlich so wenig anerkannt ist.

Daher stellt sie Fragen nach unserem Verständnis

von Bisexualität, darüber, wie sexuelle Identität entsteht

und wieso so schwierig ist, sich als bisexuell zu

outen. Im Anschluss an den Vortrag

gibt es ein Gespräch mit

Farangies Ghafoor, Immunbiologin

und Journalistin

beim Tagesspiegel. Mit

dabei sind außerdem

Danijel Cubelic vom

Amt für Chancengleichheit

und Em

Brett von PLUS. *bjö

FOTO: BORIS BREUER

5.10., Deutsch-Amerikanisches

Institut,

Sofienstr. 12, Heidelberg,

20 Uhr, www.dai-heidelberg.de,

www.drjuliashaw.de

Frankfurter Str. 49 • 63263 Neu-Isenburg

Michael Sommerfeld: Tel. (06102)78 79 10 • info@dlight-lichtideen.de

www.dlight-lichtideen.de


32 GESUNDHEIT

FOTOS: FVV

VEREIN

FVV: Fit und fun, queer

und engagiert

Eine wahre Wundertüte ist das Angebot

des FVV, Frankfurts queerem

Sportverein; denn hier vereinen sich

Sport, Gemeinschaft, Vielfalt und

Community-Feeling.

Über 30 verschiedene Sport- und Bewegungsarten

werden angeboten, neben

Klassikern wie Volleyball, Fußball, Badminton,

Laufen, verschiedenen Fitnesstrainings

oder Radfahren gibt es auch außergewöhnliche

Kurse wie Akrobatik, Yoga,

Trampolinspringen, Tanzen, Tischtennis,

Rudern oder Boxen.

Die Schwimm-Abteilung ist dafür ein

gutes Beispiel: Das Training in Brust-,

Kraul- oder Rückenschwimmern trainiert

fast jeden Muskel, ebenso Ausdauer, Beweglichkeit

sowie ein positives Körpergefühl.

Die Besonderheit der Schwimmabteilung

ist das Synchronschwimmen, das

sportliche Höchstleistungen mit Eleganz

und Akrobatik zu Musik verbindet – wenn

auch gerne mal kopfunter im Wasser.

„Da haben wir eine nette Truppe beisammen“,

sagt Manuel, Abteilungsleiter

der Schwimmer*innen. Die Mitglieder

gehen zusammen essen, feiern gemeinsam

Geburtstage, und letztlich ist auch

der Schwatz in der Trainingspause Teil

des Gemeinschaftserlebnisses. Freundschaften

entstehen ganz nebenbei – das

Soziale kommt also nicht zu kurz. „Wir

bilden so ganz nebenbei ein belastbares

queeres Netzwerk. Wer neu in Frankfurt

ist und sich im FVV engagiert, bleibt nicht

lange außen vor“, meint auch Matthias

Krautinger, Sprecher des Vereins. Mehr als

ein großer Sportverein sieht sich der FVV

auch als Zuhause für queere Menschen,

die sich mit Sport fitter, gesünder und

glücklicher fühlen – auch weil der Multisportverein

besonders großen Wert auf

Vielfalt, Respekt und Akzeptanz legt und

sich in seinem Rahmen für queere Rechte

engagiert. Und der Mitgliedsbeitrag für

dieses Maxi-Angebot ist auch heute noch

eher mini. *bjö

Mehr Infos über www.fvv.org

EMPOWERMENT

SWITCHKULTUR

Coaching mit Frank Oehlschläger

FOTO:VAZHINK, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Im Rahmen von SwitchKultur lädt

der Frankfurter Coach Frank Oehlschläger

zu zwei Initialvorträgen, die

Mechanismen im Umgang innerhalb

der schwulen Community thematisieren.

Im ersten Vortrag am 12.

Oktober geht es unter dem Titel „Was

mich nicht vögelt, macht mich runter“

um die Themen Konkurrenz, Lästern, Ausgrenzung

und Selbstbewusstsein beim Zug

durch die schwule Szene. Oehlschläger erklärt

den Zusammenhang zwischen den Bedingungen,

unter denen schwule Männer aufwachsen, und dem

daraus resultierenden szenetypischen Verhalten – wieso

fühlen sich einige „wohl in ihrer Haut“, andere wiederum

leiden unter Ausgrenzung und Isolation? Der zweite

Initialvortrag „Ich poste, also bin ich“ fokussiert sich auf

Konkurrenzverhalten, Scoring und ständiges Bewerten in

der virtuellen Welt. Auch hier werden toxische Mechanismen

im schwulen Miteinander aufgedeckt, die zu Frust,

Einsamkeit und im schlimmsten Fall zu psychischen Problemen

führen können. Oehlschläger zeigt aber auch, wie

es anders sein könnte und wie der Umgang miteinander

über das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen entscheidet.

Beide Vorträge verstehen sich als Anregung zur Diskussion

und zum Austausch von eigenen Erfahrungen; Tipps

vom Profi gibt’s natürlich dazu. Die Vorträge finden im

Gartensaal statt, der Eintritt ist frei. *bjö

12. und 13.10., Switchboard, Alte Gasse 36,

Frankfurt, jeweils 20 Uhr, www.facebook.com/

switchboard.frankfurt


GESUNDHEIT 33

FOTO: L. NAGEL

INTERVIEW

„JEDE BEWEGUNG ZÄHLT!“

Im Interview erklärt die Ärztin und

GYROTONIC©-Therapeutin Lea Nagel

vom FVV, wie man die persönlich passende

Sportart findet. *bjö

Der FVV hat ja ein riesiges Angebot

an Sportarten. Ganz allgemein nachgefragt:

Welchen Einfluss hat Sport

auf die Gesundheit und das Wohlbefinden

eines Menschen?

In vielen Studien wurden die Benefits von

Bewegung auf die Gesundheit bewiesen.

Bewegung ist einer der wichtigsten

Faktoren, um Körper, Psyche und Seele in

Einklang zu bringen.

Gibt es einen besonderen Tipp für

Interessierte, die beim FVV beginnen

möchten?

Das Wichtigste ist, den Spaß an der Bewegung

zu finden. Ich empfehle, verschiedene

Sportarten auszuprobieren, um eine zu finden

die Freude bereitet und gleichzeitig das

individuelle Körperwohlbefinden steigert.

Welche Sportart ist bei

welchen Beschwerden besonders

hilfreich?

Ausdauersportarten und Yoga helfen

bei Herz-Kreislauf-Beschwerden. Bei

Rückenschmerzen ist es wichtig, die

Muskulatur durch Gleichgewichtsübungen

zu beüben. Bei leichten

Depressionen hilft jegliche Art von

Bewegung. Dabei ist es wichtig, auf

den Körper zu hören und seine Grenzen

anzuerkennen.

Fitness oder Schwimmen liefern

Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft –

aber können nicht auch Tanzen

und Bowling mein Wohlbefinden

steigern, mein Lebensgefühl verbessern?

Das ist völlig richtig. Jede Bewegung zählt!

Tanzen zum Beispiel ist sehr gut für das

Körpergefühl. Mein Rat ist, die Sportart

durchzuführen, an der man Freude hat und

sie regelmäßig zu betreiben.

Ist der gesundheitliche Effekt meiner

sportlichen Anstrengung messbar?

In Studien hat sich gezeigt, dass sich

regelmäßiger Sport positiv auf das Herz-

Kreislaufsystem, das Immunsystem, sowie

das muskuloskelettale System und die

Gehirnleistung auswirkt. Zudem verbessert

es auch die psychische Gesundheit.

Der FVV ist mit Volleyball gestartet.

Ist es Zufall, dass es ein Mannschaftssport

war, oder spielt das

Miteinander auch gesundheitlich

eine Rolle?

Im Team zusammen Sport zu machen,

motiviert einen dran zu bleiben und ist gut

für die soziale Gesundheit.

Und selbst? Auf welchen Sport ist

die persönliche Wahl gefallen?

Ich bin im Synchronschwimmteam des

FVV und mache GYROTONIC©.

CHRIS UND HEIKE WISSEN,

WIE WICHTIG EIN LIEBE-

VOLLES ZUHAUSE IST.

DAS WOLLEN SIE

WEITERGEBEN.

Gib notleidenden Kindern eine Familie

und Zukunft - mit Deinem Testament:

sos-kinderdoerfer.de/blu

sos-kinderdoerfer.de


34 GESUNDHEIT

GANZHEITLICH

Frankfurter Ring:

Events für Körper, Geist & Seele

Work-Life-Balance, ein ganzheitlich

gesunder Lebensstil und Ausgeglichenheit

– das sind nur einige Dinge,

nach dem viele im hektischen Alltagsleben

suchen.

Der Verein Frankfurter Ring beschäftigt

sich bereits seit seiner Gründung im Jahr

1969 mit diesen Themen und bietet eine

Fülle von alternativen Herangehensweisen,

spirituellen Lehren und achtsamkeitsfördernden

Workshops sowie

Ausbildungen in diesen Bereichen. „Wir

sehen unsere ganzheitlichen Methoden

und unsere Tätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung

als gesellschaftlichen

Auftrag und Ergänzung zum bestehenden

Gesundheitssystem“, erklärt Brita C.

Dahlberg, erste Vorsitzende und Leiterin

des Frankfurter Ring e.V.. „Der Mensch ist

ein Teil der Umwelt, aber dieses Verhältnis

ist zunehmend gestört. So kommt

man nicht zum Erblühen. Fürs Erblühen

möchten wir wieder die Vorrausetzungen

schaffen und sensibilisieren, wie wichtig

ganzheitliche Gesundheit ist. Unsere

Angebote vermitteln nicht nur Wissen,

sondern auch innere Weisheit. Wir leisten

Hilfe zur Selbsthilfe und geben die

Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu

erforschen und weiterzuentwickeln“.

In den Leitgedanken des Vereins heißt

es: „Wir setzen uns für Bewusstseinserweiterung,

Erkenntnis,

Intelligenz, Schönheit und

Kreativität ein“. Brita C.

Dahlberg erklärt: „Bewusstseinserweiterung

ist ein weites Gebiet.

Dabei kann es zum

Beispiel um die Frage

gehen, wie ich in

diesen Krisenzeiten

gut durch den Alltag

komme“. Zur Orientierung

und insbesondere für

Neueinsteiger bietet der Verein

mindestens einmal pro Woche

seine sogenannten „Erlebnisabende“ an:

hier wird online und gratis informiert und

verschiedene Workshops, Methoden und

Lehrer vorgestellt.

Eine Vielzahl der Workshops und Ausbildungsangebote

richtet sich explizit an

FOTO: FRANKFURTER RING

Brita Dahlberg

Frauen – warum

nicht auch explizit

an Männer?

Dahlberg nennt zwei

Gründe: „In den helfenden

und heilenden Berufen arbeiten

immer noch verstärkt Frauen. Außerdem

sind Frauen meist experimentierfreudiger“.

Im Bereich Medialität gäbe es

aktuell erstaunlicherweise wiederum viele

Männer, die sich ausbilden ließen. „Bei uns

sind Männer wie Frauen gleichermaßen

LEBEN

ABENTEUER BEZIEHUNG

FOTO: HONEY FANGS, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

Liebe und Leben: Gerade in langjährigen

Beziehungen schleicht

sich gerne mal der Alltag ein,

mit all seinen eingespielten

Gewohnheiten und

Bequemlichkeiten. Das

muss nicht unbedingt

ein Problem sein, aber

vielleicht steht zweien ja

doch manchmal der Sinn

nach mehr Paaraktivität

– denn eine Beziehung will

gepflegt sein.

Beim Projekt „Zwei und Alles“

dreht sich alles um das Thema

lebendige Beziehung: „Wir bieten

ein Programm für Paare, die Lust

haben, sich miteinander zu beschäftigen,

auch ohne Krise oder Problem, jenseits

von Beratung oder Paartherapie“, erklärt

Sylvia Mosler, Leiterin der Abteilung Ehe- und

Sexualberatung im Haus der Volksarbeit. Das

Angebot reicht von Workshops zu Themen

wie den Tücken der Kommunikation bis hin zu

ganz praktischen Aktivitäten wie gemeinsames

Töpfern. Die psychologischen Workshops

werden in Gruppen mit maximal sechs Paaren

durchgeführt. „Meist gibt es einen kurzen

fachlichen Input, zu dessen Thema sich anschließend

jedes Paar für sich austauscht oder

ausprobiert“, erklärt Mosler. „Das Besprochene

wird natürlich nicht in der Gruppe diskutiert,

sondern bleibt bei jedem Paar“, betont sie. Die

Workshops richten sich an alle Paare, egal ob

verheiratet oder nicht, unabhängig von Nationalität,

Religion oder sexueller Identität.

Im Oktober leiten Sylvia Mosler und ihre

Paartherapie-Kollegin Karin Feiler den neuen

Workshop „Wir! Zwei!“ für gleichgeschlechtliche

Paare. „Wir haben da eine Weile diskutiert, ob

wir trotz unseres Angebots für alle Paare diesen

Workshop explizit für gleichgeschlechtliche

Paare anbieten sollen“; erklärt Sylvia Mosler. „Es

gibt zwei Positionen: Den einen ist es egal, mit

wem sie den Workshop teilen, andere finden

es angenehmer, im entsprechenden Umfeld zu

sein“. In „Wir! Zwei!“ geht es um ganz einfache


FOTO: ZAC DURANT, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

willkommen“, betont Brita C. Dahlberg. „Gerade im Coaching-Bereich

hat sich in den letzten Jahren viel getan.

Männer sind offener für alternative Wege geworden, siehe

die Deutsche Fußballnationalmannschaft unter Jogi

Löw und Jürgen Klinsmann. Sie beschritten neue Wege,

wie man ein erfolgreiches Team aufbaut“. Ein Blick in das

umfangreiche Programm und die zahlreichen Erlebnisabende

des Frankfurter Ring lohnt auf jeden Fall. *bjö

Frankfurter Ring, Oeder Weg 43, Frankfurt,

Tel: 069-51 15 55, Infos & Angebote über

www.frankfurter-ring.de

wie essenzielle Fragen: Wie haben wir uns kennengelernt?

Was hat uns interessiert? Was verbindet uns? Wie können

wir weiterhin gut miteinander in Verbindung bleiben?

„Allein die gemeinsame Zeit des Workshops ist schon

etwas, was man sich gegenseitig schenkt“, erklärt Sylvia

Mosler und ergänzt: „Wir haben diese Art Workshop schon

öfters gemacht, und ich kann sagen, dass die Paare da

immer sehr leicht und angeregt rausgehen“.

„Zwei und Alles“ ist ein Projekt der Katholischen Kirche;

Kooperationspartner sind neben dem Haus der Volksarbeit

die Katholische Stadtkirche sowie die Pfarrei St. Jakobus.

Dass hier ein Workshop für gleichgeschlechtliche Paare

stattfindet, ist für Sylvia Mosler kein Widerspruch: „Wie

gesagt, wir sind ja grundsätzlich für alle Paare da, und an

der Basis der katholischen Kirche entstehen gerade viele

positive Entwicklungen. Wir haben zum Beispiel auch ‚Out

in Church‘ unterstützt und ‚Zwei und Alles‘ wird unter

anderem auch vom Bistum Limburg gefördert“. *bjö

18.10., Workshop „Wir Zwei!“ für gleichgeschlechtliche

Paare, Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21,

Frankfurt, 17:30 – 20:30 Uhr, Anmeldung und

Infos zum Angebot von „Zwei und Alles“ über

www.zweiundalles.de

museum-sinclair-haus.de

kunst-und-natur.de

Tiina Itkonen, Untitled (Icefjord) Ilulissat, 2016,

Fotografie © Tiina Itkonen


36 GESUNDHEIT

FORSCHUNG

Wenn QUEER*-

FEINDLICHKEIT

krank macht

FOTO: COTTONBRO, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Eine bundesweite Studie der Frankfurt

University of Applied Science

UAS belegt, was viele schon ahnten:

Queer*feindlichkeit kann bei den Betroffenen

gesundheitliche, vor allem

psychische Probleme verursachen.

Insbesondere das Suizidrisiko ist besonders

hoch.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur

Lebensrealität von queeren Menschen sind

insbesondere in Deutschland rar gesät. Das

Forschungsprojekt „Wie geht‘s euch?“ der

Frankfurt UAS unter der Leitung von Prof.

Dr. Stefan Timmermanns und Prof. Heino

Stöver untersuchte daher im vergangenen

Jahr das körperliche und psychische Wohlbefinden

von LSBTIQ*. Interviewt wurden

bundesweit 8.700 Personen und die

Ergebnisse zeigen eindeutige Tendenzen.

Diskriminierung

in der

Öffentlichkeit

erleben mehr

als die Hälfte

der befragten

Personen, gut

FOTO: FOTOSTUDIO KLAM BERLIN

Prof. Dr. Stefan Timmermanns leitet das

Forschungsprojekt „wie geht’s euch?“

ein Drittel

kann von Gewalterfahrung

berichten, vor

allem gender*diverse,

pansexuelle,

inter* oder

trans* Personen. „Insbesondere in Bezug

auf eine Suizidgefährdung der an dieser

Studie teilnehmenden Personen konnte

belegt werden, dass diese fast sechs Mal

höher lag als in der Gesamtbevölkerung“,

erläutert Timmermanns. „Bei trans* uns

gender*diversen Personen war der Faktor

sogar um das Zehnfache erhöht“. Gleichzeitig

gibt Timmermanns zu bedenken: Die

Umfrage sei trotz der hohen Zahl an Befragten

nicht als repräsentativ zu sehen, da

die Teilnahme freiwillig erfolgte; außerdem

habe das Gros der Teilnehmenden einen

mittleren oder hohen sozialökonomischen

Status, daher müsse davon ausgegangen

werden, dass das tatsächliche Ausmaß der

Suizidgefährdung von LSBTIQ* in Deutschland

noch höher sei. Auf dieser Basis

sollten Beratungs- und Unterstützungsangebote

für LSBTIQ* weiter ausgebaut und

verbessert werden.

WAS TUN BEI SUIZID-

GEDANKEN?

Das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention

FRANS, das 2014 auf Initiative des

Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt am

Main gegründet wurde, ist ein Zusammenschluss

von 75 Institutionen und Organisationen,

die eine Verringerung von Suiziden

und Suizidversuchen in Frankfurt erreichen

möchte. Jedes Jahr sterben in Frankfurt

rund 90 Menschen an Suizid, bundesweit

etwa 9.000 Menschen. Mehrheitlich liegen

die Ursachen in einer Beeinträchtigung

durch psychische Erkrankungen. Die Zahl

der Suizidversuche liegt noch höher – in

Frankfurt zum Beispiel schätzungsweise

bei rund 1.800.

Die FRANS-Website gibt Betroffenen wie

Angehörigen einen Überblick über Hilfsangebote

in Frankfurt. Das Netzwerk hat

es sich auch zum Ziel gesetzt, das Thema

Suizid zu enttabuisieren und zu entstigmatisieren.

Um Aufmerksamkeit und

Sensibilität dafür zu schaffen, organisiert

FRANS Veranstaltungen und informiert an

den verschiedensten öffentlichen Stellen

über Hilfsangebote und den Umgang

mit Suizid. Queere Beratungsstellen wie

das queere Jugendzentrum KUSS41 für

Menschen zwischen 14 und 27, die Lesben

Informations- und Beratungsstelle LIBS,

„gewaltfreileben“, die lesbische, trans* und

genderqueere Menschen begleiten, oder

die psychosoziale Beratung der AIDS-Hilfe

Frankfurt AHF im Maincheck sind bereits

auf das Thema sensibilisiert und helfen,

Kontakt zu spezialisierten Beratungsstellen

zu finden. Inga Beig, Koordinatorin

von FRANS am Gesundheitsamt Frankfurt,

ergänzt: „Wir sind dabei, uns mit dem

LSBT*IQ-Netzwerk Rhein-Main zu vernetzen.

Wir wollen klären, inwiefern es Bedarf

für eine Beratungsstelle gibt, die sich

konkret auf Suizidalität im Bereich LSBTIQ*

spezialisiert, und wie man die allgemeinen

psychosozialen Beratungsstellen für die

jeweiligen Thematiken sensibilisieren und

fortbilden kann. *bjö

Beratungs- und Hilfsangebote in Frankfurt

für suizidgefährdete Menschen und

deren Angehörige über frans-hilft.de

Krisenhilfe am Telefon: die Telefonseelsorge

ist unter den Nummern 0800

1110111 und 0800 1110222 erreichbar,

unter 069 63013113 erreicht man die

Ärzti*innen der Klinik für Psychiatrie an

der Uniklinik; beide Dienste sind rund um

die Uhr erreichbar.

Die Ergebnisse der UAS-Studie sind unter

dem Titel „Wie geht’s euch?“ bei Beltz

Juventa in der Verlagsgruppe Beltz als

Buch erschienen.


GESUNDHEIT 37

SELBSTHILFE

F*A*G*S*

FOTO: E. A. UNUABONA, UNSPLASH.COM

Deine Events

für Körper,

Geist & Seele

Die Freie Anonyme Gruppe Sucht – kurz F*A*G*S* – ist

die Frankfurter Selbsthilfegemeinschaft für queere

Menschen mit Suchtproblemen. Als Selbsthilfegruppe,

die explizit von und für LSBTIQ* gedacht ist, ist sie in

Frankfurt einzigartig, erklärt Peter, Ansprechpartner der

F*A*G*S*. „Im Vergleich zu Berlin lag Frankfurt brach – das

war die Motivation, diese Gruppe für Suchtbetroffene

von Suchtbetroffenen zu gründen.“ Wichtig sei vor allem,

unter Gleichgesinnten offen und vorurteilsfrei sprechen

und sich austauschen zu können. F*A*G*S baut auf die

positiven und erfolgreichen Erfahrungen mit den Meetings

der Alcoholics und Narcotics Anonymus auf, bleibt aber

unabhängig. Hauptzweck ist, von Alkohol und anderen

Drogen frei zu werden und wieder Selbstsicherheit und

Lebensfreude zu gewinnen. Besonders wichtig ist der

Gruppe der gegenseitige Support ohne zu bewerten sowie

eine Atmosphäre von Vertrauen und Freundschaftlichkeit:

„Lasst uns den Bann der Sucht brechen, für uns und

alle, die noch leiden“. Suchtprobleme beziehen sich nicht

nur auf Alkohol und Drogen: „Sucht ist Besessenheit oder

Zwang“, erklärt Peter. „Man tut etwas, das man nicht mehr

tun möchte, wird es aber nicht los“. Die Gruppe trifft sich

regelmäßig in Frankfurt. *bjö

Quantenheilung

Dr. Frank Kinslow

08./09. & 10./11. Oktober

Jenseitskontakte & Medialität

Mikel Lizarralde

19./20./25. Okt. & 4./16. Nov.

Zwischenleben-Rückführung

Robert Schwartz

17. Okt. & 05./06. Nov.

Weitere Events Live & Online

findest du auf unserer Website!

www.frankfurter-ring.de

Tel: 069 51 15 55

Kontakt zu F*A**G*S über Peter unter der Nummer

0157 39370853

HIV

STI-TESTTERMINE

in Aschaffenburg

Während in Metropolen ein breites Angebot an STI-Testmöglichkeiten

besteht, muss man in der Provinz oftmals

danach suchen. Die HIV/Aids-Beratung Unterfranken

möchte das ändern und bietet neben verschiedenen Testangeboten

in Würzburg, dem Sitz der Beratungsstelle, auch

regelmäßige Termine für HIV und Syphilis-Tests in Aschaffenburg

und Schweinfurt an. Alle Kombi-Schnelltests auf

HIV- und Syphilis-Antikörper werden anonym durchgeführt

und beinhalten immer eine Beratung und Infos zu HIV

und STIs. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Test

gibt Auskunft über alle Kontakte, die länger als 12 Wochen

zurückliegen. Je früher eine HIV-Infektion festgestellt wird,

desto besser kann man sie medizinisch behandeln. *bjö

Nächster Testtermin in Aschaffenburg: 10.10.,

Martinushaus, Treibgasse 26, Aschaffenburg,

17:30 – 19 Uhr, mehr Infos und weitere Testtermine

in Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt über

www.aidsberatung-unterfranken.de


38 GESUNDHEIT

FOTO: ELEMENTS

ELEMENTS – FITNESS UND MEHR

Premium Muskel- und Fitnesstraining

kombiniert mit wohltuenden Wellnessangeboten:

Für dieses effektive

Multi-Konzept stehen die ELEMENTS-

Fitnessstudios in Deutschland.

Ausgestattet mit großzügigen Trainingsbereichen,

durchdachten Functional Areas,

hochmodernen Trainingsgeräten und

zusätzlichen exklusiven Wellnesslandschaften

bietet ELEMENTS ein vielfältiges

und für jeden Bedarf geeignetes Fitnessangebot:

Beim ganzheitlichen Functional

Training werden mit effektiven, alltagsähnlichen

Übungen die Körperstabilität,

Kraft, Koordination und Beweglichkeit

gleichermaßen verbessert. Natürlich gibt

es auch klassische Kraftbereiche, wo mit

hochmodernen Geräten optimale Ergebnisse

erzielt werden. Beim Muskelaufbautraining

geht es dabei nicht ausschließlich

um Masse, sondern um Qualität: Eine

verbesserte Muskulatur wirkt sich positiv

auf das allgemeine Wohlbefinden und die

allgemeine Fitness und Leitungsfähigkeit

aus. Hilfreich sind hierbei die vollelektronischen

eGYM-Kraftzirkel, die Geräte

und Gewichtwiderstände individuell

anpassen und dadurch einen kontinuierlich

geführten Muskelaufbau besonders

effektiv gestalten. Als wichtige Ergänzung

eines allumfassenden Trainings wird bei

ELEMENTS auch auf Herz-Kreislauf-Fitness

Wert gelegt, um die allgemeine

Ausdauer auf Laufgeräten, Steppern oder

Fahrrädern zu trainieren. Das umfangreiche

ELEMENTS-Kursprogramm bietet

Abwechslung beim Muskel- oder Konditionstraining

– schon allein weil hier in der

Gruppe gemeinsam trainiert wird. Neben

deepWORK oder Zumba bietet ELEMENTS

auch hauseigene Programme wie zum Beispiel

BoxKondi, das sich höchst effizienter

Methoden des klassischen Boxtrainings

bedient. Entspannung nach dem Training

bieten die Saunen, die beheizten Entspannungspools

und verschiedene Massageangebote.

Eine weitere Wellnessbesonderheit

ist das Antistressprogramm YARA, das als

mehrwöchiger Workshop die Mechanismen

beim Entstehen von Stress erklärt

und hilft, den Alltag entspannter zu meistern.

Auch deswegen steht ELEMENTS für

allumfassendes Training! *bjö

ELEMENTS Eschenheimer Turm,

Bleichstr. 57, Frankfurt, ELEMENTS Henninger

Turm, Hainer Weg 60, Frankfurt,

ELEMENTS Eschborn, Katharina-Paulus-

Str. 2, Eschborn, www.elements.com

Angebot für GAB-Leser*innen: jetzt

unter www.elements.com/probetraining/

zum kostenlosen Probetraining anmelden

und einen Tag lang alle Angebote

kennenlernen

PARFÜMERIE KOBBERGER

Einzigartig in Frankfurt!

Seit 1919 familiengeführt - exklusive Marken und Beratung

Innenstadt

Thurn-und-Taxis-Platz 1

069/281035

Sachsenhausen

Textorstraße 7

069/629018

www.kobberger.de

kobberger@t-online.de

IG: @parfuemeriekobberger

FB: Parfümerie Kobberger


GESUNDHEIT 39

ÄSTHETIK

NEUE METHODEN ZUR

KÖRPERDEFINIERUNG

Die Möglichkeiten der ästhetischen

Medizin werden unaufhörlich erweitert

und mittlerweile gibt es viele

Verfahren, die den Körper formen und

definieren.

Das Ärzte-Team im Dr. Zimmermann

aesthetic institute in Neu-Isenburg

Gravenbruch hat sich auf Ästhetikbehandlungen

mit schonenden, minimalinvasiven

Eingriffen spezialisiert; hierzu

gehören auch die gängigen Methoden

zur Körperformung und Fettreduzierung:

Ob Kryolipolyse, Injektionslipolyse oder

die Radiofrequenzbehandlung TruSculpt

– alle basieren auf dem Abbau von

Körperfett. Eine völlig neue Dimension

der Körperformung bietet jetzt Ultraform

RF-SCULPTING: Das Verfahren kombiniert

Fettreduktion mit gleichzeitigem

Muskelaufbau und somit auch mit einer

Straffung. Mittels der HIFEM-Technologie

wird die Tiefenmuskulatur zu

intensiver Aktivität angeregt. Eine außerordentlich

hohe Frequenz an Muskelkontraktionen

und -relaxationen führt zum

Wachstum des Muskels. Parallel dazu

beschleunigt die „Focused Monopole

Radiofrequenz“ durch Wärme den Abbau

von Fettgewebe, regt zusätzlich den

Stoffwechsel und die Durchblutung an

und unterstützt dadurch den Effekt des

Muskelaufbaus. Ergebnisse mit durchschnittlich

bis zu 25% mehr Muskelvolumen

und eine mögliche 30% Fettreduktion

sind laut Hersteller möglich. Wie alle

nicht-invasiven Behandlungen ist auch

Ultraform RF-SCULPTING schmerzfrei.

Eine Behandlung dauert rund 30

Minuten und gute Ergebnisse erzielt man

schon mit sechs bis acht Terminen. Für

einen langanhaltenden Effekt sind Nachbehandlungen

empfehlenswert, ebenso

unerlässlich ist natürlich eine angepasste

Ernährung sowie regelmäßige sportliche

Betätigung. Das Ärzte-Team im Ästhetikinstitut

nimmt sich gerne die Zeit für

eine ausführliche Beratung und einen

individuellen Therapieplan. *dr

Dr. Zimmermann aesthetic institute,

Graf-zu-Ysenburg-und-Büdingen-

Platz 1 (Kempinski Hotel),

Neu-Isenburg,

www.dr-zimmermann-aesthetics.de

FOTO: DR. ZIMMERMANN AESTHETIC INSTITUTE


40 PARTY

Party-Tipps

POL.END

Nach 30 Jahren hinterm

DJ-Pult verabschiedet sich DJ

Pol von der großen Bühne. In

Frankfurt ist er vor allem mit

seinen Sets bei Britpop Strikes

Again und nicht zuletzt als

Erfinder der Atomic-Party berühmt

geworden. Seinen Abschied

feiert er zusammen mit

dem Suspiria Team aus Köln,

wo Pol derzeit lebt, Why-T von

der Britpop Strikes Again und

barbecute björn. Und natürlich

steht der Meister selbst hinter

den Decks beim Mix aus Indie,

Pop, New Wave, Electro und

80er-Sounds. Cheerio, Farewell,

Applaus und Servus!

21.10., Silbergold,

Heiligkreuzgasse 22,

Frankfurt, 23:59 Uhr,

www.silbergold-club.de

FOTO: POL

LUCKY’S HALLOWEEN-

PARTY

Tina und ihr Team lieben

Verkleidungen und verrückte

Mottos – da kommt Halloween

gerade recht, um eine

tolle Party zu schmeißen. Das

exakte Abendmotto stand

bei Redaktionsschluss noch

nicht fest, aber da werden

die kreativen Köpfe noch was

Originelles ausbrüten. Gäste

in Kostümierung sind herzlich

willkommen und werden entsprechend

gefeiert. Der Eintritt

ist frei! *bjö

29.10., Lucky’s, Große Friedberger

Str. 26, Frankfurt,

20 Uhr, www.facebook.com/

luckysFFM

FOTO: MISS MARY

LADIES*

GurLZzz: Neue Matrix

Resident-Star-DJane Käry bringt mit ihrem

Mix aus aktuellen Mainstream-Chart-Sounds

und tanzbaren Electrobeats und sorgt für

Hands-Up-In-The-Air-Feeling. An ihrer Seite

steht Theresa „Bi Män“ Bittermann (Foto) aus

München; Bi Män ist audiovisuelle Interventionskünstlerin

und wird mit ihrem postfemale

crossover-Sound frischen Drive auf den

Dancefloor bringen; musikalisch erfindet sie

eine neue Musik-Matrix mit starken FLINTA*-

Klängen und -Beats, die von Fado und Future-

Funk über Slow-Core-Rock und Afrobeats bis

House, Dancehall, Arab-Tech und Indie Dance

reicht. *bjö

22.10., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt,

23 Uhr, www.gurlzzz.de

FOTO: LÉLÉ COCOON

FOTO: MR. BIRÓ

Mr. Birós Houseparty hat ein Winterquartier

gefunden: Im schnuckeligen Nachtleben-

Basement steigt nun die House- und

Electro-Sause für Queers, Straights und

alle anderen. Zum Auftakt ist gleich ein DJ-

Trio am Start, denn Mr. Biró hat sich George

Sanchez und Shia LaBiff an die Seite

FOTO: BITTERMANN

POP

Atomic

Die Atomic gibt’s im Oktober gleich zwei Mal: Am

14.10. die „reguläre“ Ausgabe mit DJane Trust.The.

Girl und Mr. Biró sowie Jazz Cortes und Feeby

Fergison mit einer Drag-Show zur Peak-Hour. Am

Halloween-Wochenende legen DJane Trust.The.

Girl und Mr. Biró eine krasse Extrarunde ein und

laden zum Tanz mit Grusel-Deko und schaurigen

Kostümen; Zombie-Looks, Vampirküsse und

Hexenbesen sind dann sehr willkommen! Lélé

Cocoon (Foto) und Miss Shangri-lah legen einen

oberndrauf und bringen eine beeindruckende

Horror-Performance! Wie immer gibt’s auf beiden

Atomic-Ausgaben Indie-Hits, 80er-Pop und

Electro-Dance. *bjö

14. und 29.10., Nachtleben, Kurt-Schumacher-

Str. 45, Frankfurt, 23 Uhr, www.facebook.com/

atomicvonherzen

DANCE

Deep House-Trio

geholt. Ums Wohl der Gäste kümmert sich

Feeby Fergison am Entrée mit Welcome-

Shots solange der Vorrat reicht! *bjö

8.10., Nachtleben, Kurt-Schumacher-

Str. 45, Frankfurt, 23 Uhr,

www.facebook.com/atomicvonherzen


CIRCUIT

GRIND: Haunted

Halloween

PARTY 41

Die GRIND-Clique möchte

dem Halloween-Hype eine

frische Note verpassen:

Sexy Dämonen, frivole

Untote und muskulöse

Monster – Kostüme sind

erwünscht und viel Haut und

sexy Attitüde bestimmen wie

immer den Dresscode. Stargast an

den DJ-Decks ist Alexio (Foto), dazu kommen Le Skim,

Benja Asima, Guruca sowie Dommy Dean und Mark Hartmann

– denn gefeiert wird in XXL auf drei Ebenen des

K 39 / Tokonoma-Clubs, der sich mit entsprechender

Deko in ein düsteres Haunted House verwandelt. *bjö

FOTO: GRIND FRANKFURT

29.10., K 39 / Tokonoma, Kaiserstr. 39, Frankfurt,

22:30 Uhr, www.grind-frankfurt.de

WILDSTYLE

Lovepop Melange

Die Lovepop sorgt für Entzücken

auf den Tanzflächen:

Im Club spielt Miss Evoice

Deep- und Tech-House,

Techno und Nu Disco. Dazu

kommen Gäste aus Wien:

Das exzentrische DJ- und

Produzenten-Duo Jorkes

(Foto) und Paris Böhm, die in

Stuttgart bereits durch ihre Partyreihe

„Freeride Millenium“ im Club

Romantica bekannt sind. Musikalisch bieten sie Elektronisches.

In der Bar mixt die Frankfurter DJane Käry den

originalen Lovepop-Sound: Wildstyle Pop, Dance, Black

und Queer Classics! *bjö

1.10., White Noise, Eberhardstr. 35, Stuttgart, 22 Uhr,

www.lovepop.info/stuttgart

OKZIDENT

Gay Oriental:

Belly-Show

Der Sound der Gay Oriental

Night ist Balkan-Pop und

moderner orientalischer, türkischer

und arabischer Musik, der sich

elegant mit westlichem Pop, House, R’n’B und Chart-Tunes

verbindet. An den Decks sorgen Resident DJ Kanun Yildirim

(Foto) aus Köln und Mesut aus Duisburg für die richtige

Mischung. Besonderes Special: Bauchtänzer Vedat, der mit

dem Titel „Bellydancer of the Year 2017“ ausgezeichnet

wurde. Yalla Yalla! *bjö

8.10., Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt, 23 Uhr,

www.1001orientalnight.de

FOTO: JORKES

FOTO: KANUN

Was geht im

Oktober?

SA, 01.10.2022 um 20:00 Uhr

Whisky-Einsteiger-Tasting

“O‘ zapft is!“

SO, 09.10.2022 um 19:00 Uhr

TANZ-Tee mit dem FVV

DO, 13.10.2022 um 20:00 Uhr

„ICH POSTE ALSO BIN ICH“

FR, 28.10.2022 um 20:00 Uhr

SA, 08.10.2022 um 21:00 Uhr

OKTOBERFESTPARTY

MI, 12.10.2022 um 20:00 Uhr

„WAS MICH NICHT VÖGELT, MACHT MICH RUNTER“

MI, 19.10.2022 um 20:00 Uhr

von Wolfgang Petersen

DIE KONSEQUENZ von Wolfgang Petersen

DO, 20.10.2022 um 20:00 Uhr

TONY GEHT FREMD:

Schauergeschichten und grausige Balladen

DO, 27.10.2022 um 20:00 Uhr

#ChrischtelsPlauderrunde

Queerfeindliche Angriffe in Frankfurt

GRAND PRIX SUR LE MAIN mit dem ESC-Team

Eintritt frei!

Spenden sind willkommen.

Foto/Brille: TOM DAVIES

Eyewear made in England

Töngesgasse 21, 60311 Frankfurt

Tel. 069 283077, info@augenoptik-hensler.de

www.augenoptik-hensler.de

Mit freundlicher Unterstützung vom:

SWITCHBOARD | ALTE GASSE 36 | FRANKFURT

Di bis Do von 19-24 Uhr | Fr-Sa von 19 bis 1 Uhr | So von 14 bis 18 Uhr

www.frankfurt-aidshilfe.de/de/switchboard


42 PARTY-RÜCKBLICK

FOTOS: OVERLINE.TV

DRAG SLAM

FOTOS: OVERLINE.TV

FOTOS: OVERLINE.TV

GURLZZZ

BALLROOM

FORTUNA IRGENDWO

FOTO: MICHAEL ZIMMERMANN, MICHA-FOTOGRAFIERT.DE

FOTOS: ELHIT

MILK’N‘

CREAM

BALLROOM – POSE FOR CHARITY


PARTY-RÜCKBLICK 43

FOTOS: FD

frankfurt

Mit dem Ende des Sommers neigt sich auch die Zeit der

CSDs; hier noch ein paar Schnappschüsse vom CSD MANN-

HEIM (Michelle de la Rose, Foto 1) und vom CSD DARM-

STADT, der wie gewohnt eher etwas Öko angehaucht war.

Hier getroffen: Sissy Diamond nebst Gatten (Foto 2). Unter

anderem waren dort vertreten: die Leder-Fraktion nebst einer

Gruppe von Puppys sowie zahlreiche Lesben. Alles in allem ein

sehr schöner Tag! Ebenfalls ein schönes Wochenende war es

am Regenbogenufer auf dem MUSEUMSUFERFEST. Ich war

unterwegs mit Jamal und Florian (Foto 3). Im Gegensatz zum

Mainufer Fest war beim MUF wie immer mehr los: weniger

Rummel, mehr Musik und zum Abschluss das große Feuerwerk.

Highlight war der OPEN-AIR-CLUB 78 mit DJ Dirk Vox

(Foto 4), der die Menge zum Tanzen brachte. Jetzt noch ein

paar Neuigkeiten aus der Stadt: Das EGERSTÜBCHEN hat

wohl wieder geöffnet, Bericht folgt. Und in der Alten Gasse

gibt es ein Jubiläum: Sechs Jahre Bar COMEBACK unter der

Leitung von Bülent. Mit von der Partie sind natürlich Gina und

DJ Steve K. Wir sehen uns.

Bis dahin alles

Gute

Euer Frank

FRANKS

Szenebommel

Bewirb

Dich

jetzt bei

uns!

WIR

BRAUCHEN

DICH IM

OEDER WEG

MÄNNLICH, WEIBLICH, DIVERS.

EGAL, HAUPTSACHE, DU GEHST MIT

LEIDENSCHAFT AN NEUE HERAUS-

FORDERUNGEN.

Wir brauchen Verstärkung in unseren drei Concept-

Stores Liebesdienste Home, Wine&More und

MEN Limited für den Verkauf, die Bar oder den

Gästeservice (Teilzeit oder Vollzeit).

Bewerbungen: anfrage@liebesdienste-frankfurt.de

Liebesdienste-GAB-2022.indd 1 19.09.22 14:25


44 PINK PAGES

FRANKFURT

U

U

Große Eschenheimer Straße

S

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

Bleichstraße

Stephanstraße

Brönnerstraße

Töngesgasse

Berliner Straße

Hasengasse

Schäfergasse

Alte Gasse

Zeil

Große Friedberger Straße

Elefantengasse

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

U

U

Große Eschenheimer Straße

S

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

32

Bleichstraße

Stephanstraße

40

Brönnerstraße

45

Töngesgasse

3

Berliner Straße

51

Konrad-Adenauer-Straße

U

Battonnstraße

Hasengasse

Kurt-Schumacher -Straße

Schäfergasse

S

Seilerstraße

Konstablerwache

Alte Gasse

Klingerstraße

Zeil

Große Friedberger Straße

44

58

Elefantengasse

Klapperfeldstraße

43

47

Friedberger

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

FRANKFURT

SZENE

BARS

CENTRAL 9

Elefantengasse 11,

(069) 292926,

Mo-Do 20 – 2 Uhr,

Fr+Sa 20 – 3 Uhr,

bei Messen bis 4 Uhr.

Moderne, schlichte Bar:

blau und dunkel. Junges,

urbanes Publikum, beliebt.

Do 20 Uhr Mädelsabend

COMEBACK 1

Alte Gasse 33,

tägl. ab 17 Uhr, modernes,

gemütliches Ambiente,

regelmäßige Getränkespecials.

Geburtstags- und

Privatpartys mögl., Musikwünsche

EAST GRAPE

www.eastgrape.de

Louis-Appia-Passage 12,

(069) 17526232, Di-Do

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,

moderne, gesellige Weinbar

im Ostend: echt, ehrlich

und entschleunigt, 150

Weinsorten, Snacks, Wine-

Tasting-Abende

KRAWALLSCHACHTEL 13

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So

19-1, urig gemütliche Kneipe

für jung und alt in einem

der historischsten Gebäude

Frankfurts.

LUCKY´S 3

www.luckys-frankfurt.com

Große Friedberger Str. 26

(Arabella Passage),

(069) 284919, tägl. ab

15 Uhr, Kaffee, Kuchen,

Di + 2.Sa Karaoke, Mi

Longdrinktag, Do Cocktailspecial,

1.Sa Bearlounge

NA UND? 43

Klapperfeldstr. 16, täglich

ab 15 Uhr bis open end,

gemütliche Bar, nettes

Stammpublikum aller

Altersklassen, Raucherlokal

PINK 8

Alte Gasse 34, Mi 21-1,

Do-Sa 21-o.e., So-Di Ruhetage,

Szenebar im Herzen

des Bermudadreiecks mit

Gästen jeden Alters

SCHWEJK 40

www.schwejk-frankfurt.de

Schäfergasse 20, (069)

293166, Di-Do 16 – 1,

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo

Ruhetag, wechselnde Deko,

buntes, kontaktfreudiges

Publikum jeden Alters, Mi

20-22 Uhr After-Work mit

halben Preisen

TANGERINE 11

Elefantengasse 11, So – Do

ab 18 Uhr, Fr+Sa ab 16 Uhr,

gesellige, gemütliche Bar

mit gemischtem Publikum

SWITCHBOARD 7

www.switchboard-ffm.de

Alte Gasse 36, (069)

40586817, Di-Do 19-24

Uhr, Fr 19-1 Uhr, Sa 20-24

Uhr, So 14-23 Uhr. Cafe

der AHF, Treffpunkt vieler

Gruppen. Gelegentlich Veranstaltungen.

Die Barleute

arbeiten ehrenamtlich!

Wechselnde Aktionen; So

14 Uhr Cream-Team (nicht

im Sommer). 1.+3. Di 15-18

Uhr Café Karussell für

Schwule ab 60.

WEISSGOLD

www.weissgold-bar.de

Berger Str. 251, (069)

24742766, Mo-Do 17-0

Uhr, Fr+Sa 17-1 Uhr, So

17-23 Uhr, moderne,

gesellige Weinbar mit

Küche im Alt-Bornheimer

Kiez, im Sommer mit Terrasse,

große Auswahl an

Weinen, variantenreiche

Speisekarte mit Tapas,

POKÉ und mehr

LESBEN-BARS

LA GATA

Facebook: Club-La-Gata

Seehofstr. 3, (069) 614581,

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,

Fr+Sa 21 – open end,

So+Di geschlossen, Ricky

leitet Frankfurts legendäre

Lesben-Kneipe, in der auch

Schwule herzlich willkommen

sind

RESTAURANTS/

CAFÉS

BEI FRAU NANNA

www.beifraunanna.de

Ernst-Achilles-Platz 3,

(069) 48000335, Tapas,

Mezze, Drinks and more,

modernes Ambiente,

cooler Hang-out

ESTRAGON

www.estragon-frankfurt.de

Jahnstr. 49, (069) 5978038,

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,

französische Küche mit

mediterranem Einschlag,

stilvolles Ambiente.

GRÖSSENWAHN

www.cafe-groessenwahn.de

Lenaustr. 97, (069) 599356,

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-1

Uhr, Restaurant im Nordend

mit entspanntem Publikum

& familiärer Atmosphäre,

Reservierung empfohlen.

32

HUÉ

www.restaurant-hue.de

Schopenhauerstr. 5,

(069) 432500, täglich

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.

Hervorragendes vietnamesisches

und thailändisches

Restaurant, Sommergarten

GLUTENFREIE KAFFEE-

BAR BY ALEX

www.glutenfrei-byalex.de

Hanauer Landstr. 50

(069) 76025728, Mi-So

ab 9 Uhr, Alles glutenfrei:

Gemütliches Szenecafé mit

selbstgebackenen Kuchen,

leckerem Kaffee, außergewöhnlichen

Teesorten und

Weinen eines jungen Winzers

aus Rheinhessen.

THAI ART

www.thaiart.de

Oeder Weg 61, (069)

90554820, tägl. ab 11:30

Uhr, frische, aromatische

und leckere Thai-Küche,

Gerichte auch zum Mitnehmen.

TAVERNE AMSTERDAM

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23,

So 13:30-22 Uhr, schwules

Restaurant mit gutbürgerlicher

Küche, reichhaltiger

Auswahl und sep. Raucherraum.

Men only!.

ZUR SCHÖNEN MÜLLERIN

www.schoene-muellerin.de

Baumweg 12, (069)

432069, tägl. 16-24 Uhr,

Traditionelles Apfelweinlokal

mit hessischen Spezialitäten

SAUNEN

GAYSAUNA AMSTERDAM

www.gaysaunaamsterdam.com

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23

Schäferg.

40

45

37

3

Uhr, So 13:30-22 Uhr.

Schwule Sauna für Männer

jeden Alters mit Restaurant,

Whirlpool, Turbobräuner

und Sommer-garten. Di-Fr

ab 15 Uhr Massagen, letzter

Freitag Gratis-Buffet.

METROPOL SAUNA 51

www.metropol-sauna.de

Konrad-Adenauer-Str. 15,

Zugang über Schwedenkronenplatz,

Nahe Konstablerwache,

(069) 17509115, Tgl.

12-7 Uhr, am WE durchgehend.

Modernste Saunalandschaft

in Rhein-Main

auf über 1000qm, Großer

Fitness- und Saunabereich,

Mietkabinen, tgl. Massage

(tel. Anmeldung), Wellness,

Raucherlounge.

SAUNAWERK

www.saunawerk.com

Eschersheimer Landstr. 88,

(069) 90500970, Mo-Do

12-3 Uhr, WE durchgehend

Fr 12-Mo 3 Uhr. Geräumige

moderne Sauna mit

Hamam, Tepidarium und

großem Wellnessangebot.

SEXSHOPS

UND -KINOS

SKYLINE 46

www.skyline-ffm.de

An der Staufenmauer 5,

(069) 294655, Mo-Sa

10-21. Größter Gay-DVD-

Shop Europas mit über

15.000 Titeln im Verleih und

Verkauf. Sexshop.

51

Battonnstraße

Anlage

Konrad-Adenauer-Straße

U

Kurt-Schumacher -Straße

49

S

JEROME

www.jerome-frankfurt.de

Elbestr.17, (069) 253979,

Tägl. ab 12 Uhr. Kleines,

familiär geführtes Kino und

Erotikshop

DR. MÜLLER

Kaiserstr. 66, (069) 253697,

Mo-Do 10-23 Uhr,

Fr+Sa 10-24 Uhr,

So 12-23 Uhr, Fetisch-

Wear, Toys, DVDs, Magazine,

Kino, Einzelkabinen

JOSEFINES SEXKINO

www.josefines-sexkino.de

Platz der Deutschen

Einheit 3, Offenbach,

(069) 815895, Mo-Sa

8-24 Uhr, So 12-24 Uhr.

Sexshop, Hetero- und

Gaykino auf über 250 qm.

Darkroom mit Schaukel,

Lochkabinen uvm.

INSIDE HER 37

www.insideher.de

Vilbeler Str. 34, Mo-Sa 12-19

Uhr, Erotisches für Frauen

und Paare, sexy Wäsche, Toys

in Zusammenarbeit mit „Yes

We Cum“

YES, WE CUM

www.yeswecum.com

Auch erhältlich im Ladengeschäft

„Inside Her“

FETISCH

RUFF GEAR

www.ruffgear.de

Mr B Concept Store, Men’s

Lifestyle & Fetish-Store, Brückenstr.

36, (069) 20023940,

Di-Sa 11-19, Mo geschlossen,

großes Angebot an Fetisch-

Bekleidung, Sportswear,

Rubber, Stiefel, Toys und

Accessoires

RACTION – OFFENBACH

www.raction.de

Feldstr. 129, Offenbach,

Heiko Anders‘ Fetischmode

S

Konstable


WO DIE

NATUR

NOCH

IN ORDNUNG

IST?

In Ihrem Esszimmer.

TEAM 7 Hamburg City, www.team7-hamburg.de

TEAM 7 Berlin, www.team7-berlin.de

TEAM 7 München, www.team7-muenchen.de

TEAM 7 Düsseldorf, www.team7-duesseldorf.de

TEAM 7 Frankfurt, www.team7-frankfurt.de

TEAM 7 Münster, www.team7-muenster.com

TEAM 7 Stuttgart, www.team7-stuttgart.de


46 PINK PAGES

aus Latex, auch Maßanfertigungen

und Leathergear,

Laden mit Schau-Werkstatt

BUSINESS

ÄRZTE /

APOTHEKEN

PRAXIS IM NORDEND

www.praxis-im-nordend.de

Oeder Weg 52 – 54, (069)

959296810, Dipl.-Med. Elisabeth

Wiesner von Jagwitz,

Axel Müller, Dr. med. Alexander

Botländer, Allgemeinmedizin,

Innere Medizin, Infektiologie

INFEKTIOLOGIKUM

www.infektiologikum.de

Stresemannallee 3,

(069) 69597230, überregionales

Zentrum für Infektionsmedizin,

Schwerpunkt

HIV & Aids

SÜD-APOTHEKE

www.suedapothekefrankfurt.de

Stresemannallee 11,

(069) 63 90 61, Mo-Fr

8-18:30, Sa 9-13, auch

Schwerpunkt HIV und Aids

MERIAN APOTHEKE

www.merian-apothekefrankfurt.de

Berger Str. 48, (069)

435454, Mo-Fr 8:30-19:30

Uhr, Sa 8:30-16 Uhr

BEAUTY

FRISEUR ABSCHNITT

www.frisoerabschnitt.de

An der Welle 5, (069)

5962274, Meister-Coiffeur

Gino Storelli und Team

LIFTING FÜR MÄNNER

www.faltenlosmen-taunus.de

30 Jahre Erfahrung in

medizinischer Ästhetik,

Heilpraktiker Gerd Frerker

SALON MARCO DUPRÉ

www.marcodupre.salon

Gutleutstr. 23, (069)

91315932, pure hair – true

emotions

SMILE’UP

www.smile-up.de

Darmstädter Landstr. 46,

(069) 60627620,

kosmetische, schmerzfreie

Zahnaufhellung

WEDO FRISEURE

www.wedo-friseure.de

Letzter Hasenpfad 2,

(069) 69718888, Service

und Qualität stehen an

erster Stelle

WELLNESS

MASSAGEPRAXIS RIBI

www.christoph-ribimassage.de

Darmstädter Landstr. 85A,

(0173) 1452755, Sport-,

Wellness-, Fußreflexzonenund

Hot Stone-Massagen,

Termine nach Vereinbarung

AND YOGA

www.gayandyoga.com

Petterweilstr. 2, (0163)

2780681, Andreas Gummel

bietet Yoga für den

schwulen Mann, Workshops

in Hatha Yoga, Nackt Yoga,

Tantra Massage, ayurvedischer

Küche

BESTATTUNGEN

KISTNER+SCHEIDLER

BESTATTUNGEN

www.kistner-scheidler.de

Hardenbergstr. 11, (069)

15340200, Zeit und Raum

zum Abschiednehmen

EINZELHANDEL

EP: FISCHER

www.ep-fischer.de

Textorstr. 27, (069) 610202,

Der Elektronikpartner für

Haushalts- und Elektrogeräte

LIEBESDIENSTE

www.liebesdienstefrankfurt.de

Home & Flowers, Oeder

Weg 59 (069) 50927433,

Möbel, Wohnaccessoires,

Blumen, „Liebedienste

Wine“ im Oeder Weg 44

FINANZEN &

RECHT

BAUER & KOLLEGEN

www.bauer-kollegen.de

Kaiserstr. 47, (069)

15392130, Straf-u.

Zivilrecht, Familienrecht,

Arbeitsrecht, Immobilienrecht,

Verkehrsrecht etc.

DIRK F. BAUMANN 58

www.mainanwalt.com

Zeil 29-31, (069) 90550460,

Lebenspartnerschaftsrecht,

Erbrecht, Arbeitsrecht,

Strafrecht

DITTMAR RECHTS-

ANWÄLTE 45

Zeil 65-69, (069) 20973780,

Kollektives und individuelles

Arbeitsrecht, öffentliches

Dienstrecht, Vereinsrecht.

PAULO GABOLEIRO

www.gaboleiro.de

Rossertstr. 9, (069) 95518508,

Arbeits- und Lebenspartnerschaftsrecht,

Ausländer-,

Verkehrszivilrecht.

SCHMIDT IN DER WEYEN

www.sidw-srw.de

Körberstr. 15, (069)

95140170, Wirtschaftsund

Steuerberatung.

MODE

MEN LIMITED

www.men-limited.de

Oeder Weg 29, Mode,

Sport, Beauty, Düfte, Spirits,

Kunst, Bücher, Technik

SÜNDIGE MODE

www.suendige-mode.de

Töngesgasse 7, (069)

29992790, Di-Fr 12-18, Sa

11-17, Party-Mode für alle

Gender und Dresscodes;

sowie Goth, Burlesque,

Steam Punk, Dark. Spezialität:

Korsett-Anfertigungen.

KULTUR

CHÖRE

DONNACAPPELLA

www.donnacappella.de

Lesbischer Chor,

(069) 554005

LIEDERLICHE LESBEN

www.liederliche-lesbenffm.de

(069) 76752877,

Lesbischer Chor

MAINSIRENEN

www.mainsirenen.de

Frankenallee 150,

Schwuler Chor mit über

30jähriger Geschichte und

tollen Programmen. Chorprobe:

Dienstag 20 Uhr in

der Friedensgemeinde

MAHNMALE

FRANKFURTER ENGEL 4

www.frankfurter-engel.de

Schäfergasse 27, Mahnmal

der Homosexuellenverfolgung

auf dem Klaus-

Mann-Platz

VERLETZTE LIEBE 32

Bleichstraße, Aids-Memorial

von Tom Fecht auf dem

Peterskirchhof.

RADIO

RADIO SUB

www.radiosub.de

(069) 95678004, queere

Radiosendung auf Radio X,

Mo 20-22, Wdhlg: Di, 11-13,

FM 91,8, Livestream auf

radiosub.de und in der

Mediathek radiox+7

RAT & TAT

HIV / STI

MAINCHECK 49

www.maincheck.de

AHF AIDS-HILFE

FRANKFURT 49

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 4058680, Geschäftsstelle,

Betreutes Wohnen,

ChemSex-Gruppe, Queeres

Jugendwohnen, TRANS*ID,

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17

Uhr, Fr 9-14 Uhr, Anonyme

Telefonberatung: Mo-Fr

9-21 Uhr, Sa+So 12-14 Uhr

0180/33 19 41 1

CHECKPOINT 47

www.checkpointfrankfurt.de

Zeil 5, Diagnose, psychosoziale

Beratung und

medizinische Betreuung

zu HIV, STI, Hepatitis, PEP,

PrEP, in der Impfberatung

(Erdgeschoss im Gesundheitsamt),

Mo+Do 15-18

Uhr ohne Anmeldung, an

Feiertagen geschlossen,

Kooperation von Gesundheitsamt,

AIDS-Hilfe, Stadt

Frankfurt und dagnä

SCHWULE POSITIVEN-

GRUPPE

Kontakt: posffm@yahoo.de

Offene Gruppe ohne

Altersbeschränkung, Treff:

4. Mi, 20 Uhr, Switchboard,

Info- und Erfahrungsaustausch

BUDDYPROJEKT FÜR

HIV- POSITIVE

www.buddy.hiv

Begleitung bei HIV-Diagnose,

Info- und Erfahrungsaustausch

auf Augenhöhe

von Positiven für Positive.

AIDSBERATUNG

www.gesundheitsamt.

stadt-frankfurt.de

Breite Gasse 28, (069)

21243270, Aids- und STI-

Beratung und -Tests,

tel. Voranmeldung

AIDS-HILFE

OFFENBACH

www.offenbach.aidshilfe.de

Waldstr. 43 (2. Etage),

Offenbach, (069) 883688,

Tests, Prävention, Beratung,

Betreuung, Sprechzeiten

Mo-Fr 10-12:30, Di 16-10,

MO+Do 13:30-16, Tests:

DI 11-12 + 14-18 mit Tel.-

Terminvereinbarung

ARBEIT & BERUF

VK FRANKFURT

www.vk-online.de

Verband schwuler

Führungskräfte

GAYFARMER

www.gayfarmer.de

bundesweite Organisation

der Schwulen und Lesben in

grünen Berufen

REGENBOGEN RÖMER

Lesben und Schwule in der

Stadtverwaltung,

Treff: 1.Mittwoch im Monat,

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4

BERATUNG

ANSPRECHPARTNER

BEI DER POLIZEI

www.polizei.hessen.de/

rainbow

Adickesallee 70, bei Diskriminierung

oder Gewalt

gegen LSBTIQ: Felicia

Krapp (069) 75566-777

und Alexander Brandau

(069) 75566-999, rainbow.

ppffm@polizei.hessen.de

GEWALTFREILEBEN

www.gewaltfreileben.org

Kasseler Str. 1A,

(069) 43005233,

psychosoziale Beratung

für lesbische, schwule,

genderqueere und trans*-

Personen sowie Beratung

zu Gewalt in der Beziehung

RAINBOW REFUGEES

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(0179) 6033396, Projekt

der AIDS-Hilfe Frankfurt

zur Unterstützung und

Beratung von LSBTIQ*-

Geflüchteten, Kontakt:

knud.wechterstein@

ah-frankfurt.de

BERATUNGSSTELLE

LESBISCHE UND BISE-

XUELLE MIGRANTINNEN

UND GEFLÜCHTETE

www.dib-nahal.de

c/o Deutsch-Iranische

Beratungsstelle für Frauen

und Mädchen e.V., Roßdorfer

Str. 30, (069)772050,

Di-Fr 9-12 Uhr

Friedberger Anlage 24, (069)

4058680, Infos und Beratung

rund um die Themen Sexualität,

Identität und Gesundheit,

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17

Uhr, Fr 9-14 Uhr

MAINCHECK_UP 49

www.maincheck.de

Friedberger Anlage 24, 2.

OG, Anonymes Testangebot

der AHF für HIV und

STI (Hep B+C, Syphilis,

Chlamydien, Tripper), ohne

Voranmeldung Mo+Do

17-19 Uhr

BASIS

www.ah-frankfurt.de

Lenaustr. 38 HH, (069)

40586865, Tagestreff

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für Menschen mit HIV

und Aids, verschiedene

Angebote

HIVCENTER / HAUS 68

www.hivcenter.de

Theodor-Stern-Kai 7,(069)

63017478, Forschungs- und

Behandlungszentrum für

HIV am Universitätsklinikum.

60 PLUS

Infotelefon und Beratung für

homosexuelle Männer ab 60,

Di 14-16, (069) 295959

KISS

www.ah-frankfurt.de

Wielandstr. 10-12, (069)

293671, Krisen-interventionsstelle

für Stricher,

persönliche und ärztliche

Beratung: Mo+Di 14-18,

Do 16-20, Mi+Fr nur nach

Vereinbarung. Tagesruhebetten:

Mo+Di 9-17, Mi+Fr

9-14, Do 9-19 Uhr

FACHANWALT FÜR ERBRECHT

Erbrecht, Testamentsvollstreckung

Arbeits- &

Wirtschaftsrecht

Gesellschafts- &

Handelsrecht

Anzeigenschluss

der gab 11/22:

14.10.22

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Erscheinungstermin:

27.10.22

Rossertstr. 9, 60323 FRANKFURT

Tel. + 49 (0) 69. 95 51 85 08

Fax: + 49 (0) 69. 59 67 47 55

Königstr. 10C, 70173 STUTTGART

Tel. + 49 (0) 711. 222 54 435

Fax: + 49 (0) 711. 222 54 200

paulo.gaboleiro@icloud.com

www.gaboleiro.de

Buchen Sie Ihre Anzeigen unter:

anzeigen@gab-magazin.de


PINK PAGES

47

F*A*G*S

Selbsthilfegemeinschaft,

freie anonyme Gruppe

Sucht für das queere

LGBT+Spektrum, Kontakt:

Peter (0157) 39370853

SPES

Selbsthilfegruppe für

Schwule mit Depressionen

und Ängsten, spes_ffm@

web.de, Treff: 1. Do,

19:30 Uhr, Switchboard,

Alte Gasse 36

COMMUNITY

CSD FRANKFURT E.V.

www.csd-frankfurt.de

c/o Uwe Koppens,

Am Webergarten 4,

Bad Vilbel, das Orga-Team

des CSD Frankfurt

LSKH 44

www.lskh.de

Klingerstr. 6, (069) 2977296,

Lesbisch-schwules Kulturhaus.

Raum für Veranstaltungen,

Gruppen, Events,

Partys, Theater, Musik,

Spieleabende, Gespräche

TRANSMAIN

www.transmain.de

Klingerstr. 6, Gruppe für

Transmänner. Treff 1. Mi

19:30 Uhr im LSKH

ERMIS

www.ermis.de

Griechische Lesben und

Schwule

40 PLUS SCHWULES

FORUM

www.gay40plus.de

Schwule Männer ab 40

CAFÉ KARUSSELL

www.schwule-seniorenfrankfurt.de/cafe-karussell

Alte Gasse 36, (069)

13387930, Offener Treff

für Schwule ab 60, 1.+3. Di

15-18 Uhr im Switchboard.

ROSA PATEN

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 40586835, Ehrenamtlicher

Besuchsdienst

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für ältere Homosexuelle

QUB – QUEER &

BEHINDERT

www.qub-frankfurt.de

Gesprächsgruppe für

Lesben, Bisexuelle und

Trans* mit Behinderung,

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,

LSKH, Klingerstr. 6

YACHAD

Queere Jüdinnen und Juden

in Frankfurt, lockerer Treff,

Austausch, Gemeinsamkeit,

Stammtisch: letzter So, 14

Uhr, Café Morcolade, Infos

über joan-aaron@gmx.de

FRAUEN

AFLR

www.aflr.de

Mertonstr. 26-28, (069)

79823095, Autonomes

FrauenLesben Referat. Do

18-20, im Frauenraum des

StudentInnenhauses

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

FrauenLesben-Sportverein.

Mehr Infos unter SPORT

BROKEN RAINBOW

www.broken-rainbow.de

Kasseler Str. 1a,

(069) 70794300,

Lesbische Anti-Gewalt-

Arbeit, Opferberatung,

Selbsthilfegruppen,

Vernetzung und Politik.

FRAUEN IN BEWEGUNG

www.fraueninbewegung.com

Baumweg 8 HH, (069)

4950710, Selbstverteidigung

und Gewaltprävention

von Frauen für Frauen und

Mädchen.

FRAUEN MUSIK BÜRO /

MELODIVA

www.melodiva.de

Roßdorfer Str. 24, (069)

4960848, Vernetzung von

musikmachenden Frauen

FRAUENVEREIN FÜR

SELBSTVERTEIDIGUNG

www.wendo.de

Baumweg 10, (069) 7411419,

Selbstbehauptungs- und

-verteidungskurse

LIBS 5

www.libs.w4w.net

Alte Gasse 38, (069)

282883, Lesben Informations-

und Beratungsstelle,

mehrere Gruppen für Lesben

verschiedenen Alters,

Mi, Do, Fr 14-19 Uhr: JuLe

- offener Treff für Mädchen

zw. 14 und 20 Jahren, Do

19-21 Uhr: Gruppe für junge

Frauen zw. 14 und 25 Jahren

LLL - LESBENARCHIV 44

www.lll-frankfurt.de

Klingerstr. 6, (069)

293044, Lebendiges

Lesben Leben im LSKH (2.

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi

17-20 Lesbische Literatur

und Filme in entspannter

Atmosphäre. So ab 16 Uhr

Frauentreffpunkt LesCafé

(Spiele, Infos, Gespräche)

NAHAL

www.dib-nahal.de

Roßdorfer Str. 30, (069)

772050, für frauenliebende

Migrantinnen und Geflüchtete,

4.So, 16-19 Uhr

WIRTSCHAFTSWEIBER

www.wirtschaftsweiber.de

Netzwerk lesbischer Fachund

Führungskräfte

JUGEND &

FAMILIE

ILSE HESSEN

www.ilse.lsvd.de

(069) 94549616, Initiative

lesbischer & schwuler Eltern

KUSS41 55

www.kuss41.de

Kurt-Schumacher-Str. 41,

(069) 29723656, Queeres

Jugendzentrum. Café

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22

Uhr) und Beratung für

queere Jugendliche bis 27.

Ansprechpartner: Oliver

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:

our generation e.V.

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeterfrankfurt.de

Alte Gasse 36, (0172)

9602103, Treff 1.+3. Fr,

20 Uhr imSwitchboard

SCHLAU HESSEN 55

www.schlau-hessen.de

c/o our generation e. V.,

Kurt-Schumacher-Str. 41,

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt

zu

geschlechtlichen Identitäten

und sexuellen Orientierungen

für Schulklassen.

KIRCHE & GLAUBE

HUK FRANKFURT

www.huk.org

Frankenallee 150, (069)

5974376, Homosexuelle

und Kirche, Treff: 1. + 3. So

16 in der Friedensgemeinde

PROJEKT: SCHWUL UND

KATHOLISCH

www.psk-ffm.de

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:

1. So 18:30 Uhr in

der Pfarrkirche Maria Hilf

PROJEKTGEMEINDE (MCC)

www.projektgemeindefrankfurt.de

Eckenheimer Landstr.

90, Gottesdienste 1. + 3.

Sa 18 Uhr, Gethsemane-

Gemeinde

YACHAD

Treff für jüdische Lesben

und Schwule, Infos:

Yachad-Frankfurt bei

Facebook oder

joan-aaron@gmx.de

SPORT

FVV

www.fvv.org

Gartenstr. 145, (069)

21995890, Schwuler

Sportverein mit gut 30

Sportarten im Angebot

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

Spohrstraße 3, (069)

289060, FrauenLesben-

Sportverein mit vielen

Sportarten

GOC GAY OUTDOOR CLUB

www.gocrheinmain.jimdo.com

(069) 563456,

Schwule Wander- und

Freizeitgruppe.

PINK TIGERS

www.schwarzgold.de

Wittelsbacherallee 6-12,

(0177) 3253690, Schwule

Showtanzgruppe. Training

Mo 20-22 Uhr in der Turnhalle

der Herderschule.

REGENBOGENADLER

www.regenbogenadler.de

Lesbisch-schwuler Eintracht

Frankfurt Fußball-Fanclub

VOLLESROHR

www.vollesrohr.de

Alte Gasse 36, (0173)

3225108, Freundeskreis

schwuler Motorradfahrer.

1. Di, 20h, Switchboard.

Touren und Trainings siehe

Homepage

POLITIK

AG QUEER

www.gruene-frankfurt.de

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe

des Kreisverbands der

Frankfurter Grünen, Kontakt:

kreisverband@gruenefrankfurt.de

LSU HESSEN

www.lsuhessen.de

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,

Lesben und Schwule

in der Union, Kontakt:

Landesvorsitzender.

Hessen@lsu-online.de.

LISL HESSEN

www.lisl-hessen.de

Liberale Schwulen und Lesben

(FDP), Landesverband

Hessen

DIE LINKE.QUEER HESSEN

www.die-linke-hessen.de/

lagqueer3

Große Seestr. 29, LAG der

Schwulen, Lesben, Trans-,

Bi- und Intersexuellen in der

Linken Hessen. Treff 3. Di

19:30 im Switchboard.

SPD QUEER

www.spdqueer.spd.de

Hessen-Süd: (069)

299888140, Hessen-Nord:

Hessen-Nord@schwusos.de,

Arbeitsgemeinschaft für

Akzeptanz und Vielfalt

individuelle Beratung

Top-Qualität

Unser Team freut sich auf dich!

angenehmer Service

faire Preise

WEDO FRISEURE

Letzter Hasenpfad 2, 60598 Frankfurt

Tel. 069 - 697 18888

Di - Mi 10 – 18 Uhr | Do - Fr 10 - 20 Uhr

Sa 10 - 16 Uhr | Mo/So geschlossen

www.wedo-friseure.de

Termine

telefonisch

und online

buchbar


48 PINK PAGES

Parkring

MANNHEIM

F7

E7

D7

Luisenring

G7

H7

C7

B7

I7

1

LSVD HESSEN

www.hessen.lsvd.de

(069) 94549616, Lesbenund

Schwulenverband

STUDENTEN / UNI

FRANKFURTER SCHWULE

www.fs-gu.de

Mertonstr. 26 – 28, Studierendenhaus

Raum B102,

autonomes queerfeministisches

Schwulenreferat

VORLIEBEN &

FETISCH

FLC – DER FETISCHCLUB

IM RHEIN-MAIN GEBIET

www-flc-frankfurt.de

Treff: 1. Mi, 20-22 im Lucky‘s

WIESBADEN

SZENE

BARS

A5

E6

K6

BADHAUS.BAR

www.facebook.com/

christian.badhaus

Häfnergasse 3, Szene-Bar,

Di-Do 20-2, Fr+Sa 20-3

NARRENKÄFIG

www.facebook.com/

narrenkaefig/

Adolfsallee 44, tägl. ab 16

Uhr, gute Laune mit Bernd

TREND

www.trend-wi.de

Am Römertor 7, (0611)

373040, Bistro-Bar für Gays,

Lesbians und aufgeschlossene

Leute, Mo-Sa ab 16 Uhr

BUSINESS

7

SEXSHOPS UND

-KINOS

EROTIKSHOP ADAM + EVA

www.sex-sinne.de

Rheinstr. 27, (0611) 5806766,

Mo-Sa 10-22. Erotikshop mit

Kino und Darkroom

E4

E3

NECKAR

E2

K1

I1

H1

G1

F1

E1

D1

C1

B1

A1

Kurpfalzstraße

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE WIESBADEN

www.aidshilfe-wiesbaden.de

Karl-Glässing-Str. 8, (0611)

302436, Beratung: (0611)

19411, Mo, Di, Do + Fr

10-14, Mo auch 19-21, Prävention,

HIV-Testangebote,

Rechtsberatung, Coming-

Out, TransAlive, Frauen,

Betreutes Wohnen, Rosa

Paten

COMMUNITY

U1

T1

S1

5

Q1

P1

O1

N1

M1

L1

WARMES WIESBADEN

www.warmeswiesbaden.de

Stammtische, Jugend- und

Beratungsangebote, Partyreihe

„Let’s Go Queer!“,

Veranstalter des CSD,

Wanderungen, gesellschaftspolitische

Arbeit

uvm. Aktuelle queere Infos

im Telegram-Kanal: https://

t.me/WaWiPublic

LSBT*IQ-KOORDINIE-

RUNGSSTELLE

www.wiesbaden.de

Schlossplatz 6, (0611)

314048, Schnittstelle

zwischen Politik, Stadtverwaltung

und Community.

Beratung und Akzeptanzförderung

von LSBT*IQ

im Wiesbadener Rathaus,

Mo-Do 9:30-16:30, Termine

nach Vereinbarung.

BERATUNG

DIE BUNTE NUMMER

(0611) 309211, Beratung bei

Fragen zum Coming-Out;

jeden Di+Do 19-21 Uhr

11

JUGEND & FAMILIE

BIRDS OF PRIDE

www.warmeswiesbaden.de/

jugendgruppe/

Offene Treffen für

LSBT*IQ-Jugendliche im

Alter von 14 bis 27 Jahren

jeden zweiten Do von

18-20 Uhr, Jungbrunnen

- Haus der Jugendorganisationen,

Saalgasse 11.

P2

3

P3

SPORT

WAWI SPORTS

www.warmeswiesbaden.de/

sportangebote/

Lauftreff: Di 19 Uhr, Kurpark

Wiesbaden, weitere

Fitness-Angebote für

LGBTIQ* & Friends

POLITIK

REFERAT FÜR GLEICH-

GESCHLECHTLICHE

LEBENSWEISEN

www.hsm.hessen.de

Hessisches Ministerium

für Soziales und Integration,

Dostojewskistraße 4,

(0611) 817-0

LSU WIESBADEN

www.lsuhessen.de

Kreisverband der Lesben

und Schwulen in der Union,

Kontakt über stefanloewer@lsu-online.de

MAINZ

SZENE

BARS

2

P4

CHAPEAU

www.chapeau-mainz.de

Kleine Langgasse 4, (06131)

223111, tgl. 18 Uhr-open

end, Stimmung bis tief in

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.

Raucherkneipe

SEXSHOPS UND

-KINOS

CRAZY VIDEO SHOW

Dominikanerstr. 5, (06131)

214750, Mo-Sa 9-23,

So 13-23. Gay-Erlebniskino,

8 Programme.

FUNTOY

www.funtoy.de

Cahn-Garnier-Ufer

Friedrichsring

P5

Bismarckstraße

P6

Planken

9

Kunststraße

Frauenlobstr. 14a,

(06131) 3276883,

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,

Kino/Gloryhole

Collinistraße

6

P7

4

RAT & TAT

HIV / STI

Hebelstraße

10

Kaiserring

AIDSBERATUNG LAND-

KREIS MZ-BINGEN

Große Langgasse 29,

(06131) 693334258, Beratung,

Aufklärung, kostenloser

HIV-Test.

AIDS-HILFE MZ

www.aidshilfemainz.de

Mönchstr. 17, (06131)

222275, Tel. Beratung

Mo 12-17, Di-Do 10-17

und Fr 10-15. Außerdem

betreutes Wohnen und

Präventionsarbeit

COMMUNITY

BAR JEDER SICHT

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29,

(06131) 5540165,

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.

Kulturzentrum, anonyme

Beratung nach tel. Vereinbarung

(0174) 4985286

oder per Mail beratung@

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff

und Kneipe

50 PLUS

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29, schwule

Männer und lesbische Frauen

ab 50, Treffen in der Bar jeder

Sicht, Termine online

MAINZ TS

Selbsthilfegruppe für transidente

Menschen, Stammtisch:

4. So, 19 Uhr, Bar

Jeder Sicht, Kontakt über

info@sichtbar-mainz.de.

MEENZELMÄNNER

www.meenzelmaenner.de

Heinrich-Wothe-Str. 2,

(0171) 6840826, Schwullesbischer

Mainz-05-Fanclub

SCHWUGUNTIA

www.schwuguntia.de

8

Goethestraße

Reichs

PF 3643, Verein für Vielfalt

und Akzeptanz in Mainz,

Veranstalter der Sommerschwüle,

Tanzkurse, Wan-

derungen, Treff: 1.Di,

19:30 Uhr in der Bar

jeder Sicht

FRAUEN

ALLEFRAUENREFERAT

frauenreferat-mainz.de

Jacob-Welder-Weg 18,

(06131) 3924713, Plenum:

Mo 18:30. Ausleihe Mo,

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.

6.000 Bücher und Zeitschriften,

großer Bestand

an Lesbenliteratur

FRAUENZENTRUM

www.frauenzentrummainz.de

Kaiserstr. 59 – 61, (06131)

221263, Feministisches

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.

Frauencafé Mi

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,

20h Lesbengruppe.

Lesbische Mütter:

1. Sa 14 Uhr.

Friedrichsplatz

NKAL

www.netzwerkkatholischer-lesben.de

PF 2844, Netzwerk

katholischer Lesben

JUGEND & FAMILIE

ILSE MZ

www.ilse.lsvd.de

Seckenheimer Straße

Schwetzinger Straße

(06131) 3367075, Initiative

lesbischer und schwuler

Eltern. Treff 3. So.

kanzler-Müller-Straße

J.I.M.

www.jugendinmainz.jimdo.com

Jugend in Mainz, Treff für

Jugendliche in der Bar jeder

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis

21 Jahre

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeter.org/

mainz

(06130) 207261, Treff 4. Di,

18 Uhr in der Bar jeder Sicht

ELTERNGRUPPE

Treff für Eltern von homo-,

bi- und transsexuellen Kindern

in der Bar jeder Sicht,

in ungeraden Monaten am

3.Di 19:30 Uhr

KULTUR

DIE UFERLOSEN

www.uferlose.de

(06131) 235671,

Schwullesbischer Chor.

SPORT

Bassermannstraße

Kolpingstraße

KDO KINDER DES OLYMP

www.kinder-des-olymp.org

Hintere Bleiche 29,

Schwullesbische Sportgruppe:

Badminton, Fußball,

Laufen, Nordic Walking,

Radfahren, Schwimmen,

Volleyball. Stammtisch in

der Bar jeder Sicht.

STUDENTEN / UNI

SCHWULENREFERAT MZ

schwulenreferat-mainz.de

Staudinger Weg 21, (06131)

3926851, Treff und Beratung:

Mi 18 Uhr

MANNHEIM

SZENE

BARS / CAFÈS

BAR2 6

www.facebook.com/

bar2mannheim

T6 19, (0621) 3974270,

Mo-Do 17-0, Fr 17-3,

Sa 18-3, So 14-23, stylishe

Szene-Bar, Kaffee, Cocktails,

gute Drinks, Nichtraucher

CAFÉ SOLO 3

www.facebook.com/

SoloMannheim

U4 15-16, Café-Bar,

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,

Mo Ruhetag, Terrasse mit

Blick auf den Neckar

CAFÉ KLATSCH 4

www.facebook.com/

CafeKlatschMA

Hebelstr. 3, (0621) 76049737,

Mo-Do 18-1 Uhr, Fr

18- mind.1 Uhr, Sa+So

16-mind.1 Uhr, gemütliches

Theater-Café und legendäre

Party-Location, Live-Events,

Sonntags Kaffeeklatsch

LELLO 8

www.cafe-lello.de

Berliner Str. 17, (0621)

3709000, Di-Do 18-1,

Fr+Sa 18-3, So+Mo Ruhetage.

Italienisches Dolce

Vita in abgefahren-gemütlichem

Ambiente. Exzellente

Weinkarte, mittwochs

hausgemachte Pizza.

MIXED CLUB ACTION 2

www.club-action-disco.de

U5, 13, (0621) 153435,

So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa

22-12 Uhr. tgl. mixed Music

mit wechselnden DJs, am

Wochenende After Hour.

FETISCH-BARS

JAILS

www.jails-mannheim.de

Angelstr. 33, (0621),

8544146, Bar- und Cruising-Area

im MS Connexion-Komplex,

wechselnde

Fetisch-Partys, Do ab 17,

Fr+Sa ab 21, So ab 18 Uhr

SAUNEN

ATLANTIS SAUNA

www.atlantis-sauna.de

Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen,

(0621) 54590137,

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1

Uhr, Sa-So 13-1 Uhr. Gay-

Sauna-Park mit Schwimmbad

u. Garten. Do+Fr FKK-

Tag, Sa Partnertag, 2.+4.

So Bärensauna

GALILEO CITY SAUNA 10

www.galileo-sauna.com

O7, 20, (0621) 1786409,

Mo-Do 15-23, Fr 15 durchgehend

bis So 23 Uhr,

Spezialtarif für Youngsters

(U26). Nachtsauna am

WE. Massagen: Mo, Mi, Do

16-21 Uhr

SEXSHOPS &

-KINOS

CRUISING POINT

www.cruisingpointmannheim.de

Mittelstr. 15, (0621) 36407,

Mo-Fr 12-24, Sa 12-3,

So 15-24. Sexshop, Videoverleih,

Kino und Kabinen.

Kostenloser Kino-Eintritt

für alle unter 25.

BUSINESS

ÄRZTE

ANDREA LANG 9

www.lang-praxis.de

O6,9, (0621) 436 557 21,

Systemische Therapie und

Beratung, Sexualtherapie

für Einzelne und Paare,

langjährige Erfahrung im

LSBTIQ*-Bereich


PINK PAGES

49

BÜCHER

FRAUENBUCHLADEN

XANTHIPPE 11

www.frauenbuchladenxanthippe.de

T3, 4, (0621) 21633, Große

Auswahl lesbischer Bücher,

auch Versand

FINANZEN & RECHT

HOLGER WEBER

www.finanzweber.online

Gustav-Seitz- Str. 4,

(0172) 7334444, holger@

finanzweber.de, unabhängiger

Finanzmakler, Kapitalanlagen,

Finanzierungen,

Versicherungen

RECHTSANWALT

JÜRGEN E. WOLF

www.anwalt-mannheim.de

Deutsche Gasse 20, (0621)

7773670, Fachanwalt für

Arbeits- und Familienrecht

RAT & TAT

HIV / STI

KOSI.MA

www.kosima-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

33939478, Beratung zu

sexuell übertragbaren Infektionen,

Schnelltest kostenlos

und anonym, Gruppe

HIV+NewGeneration,

Präventionsteam

AIDSBERATUNG IM

GESUNDHEITSAMT 5

R1, 12, (0621) 2932249,

Di 8-12h, Do 14-18h, HIV-,

Hepatitis- und Syphilis-

Tests anonym und kostenlos

AIDSBERATUNG,

GESUNDHEITSAMT HD

Kurfürstenanlage 38-40,

Heidelberg, (06221)

5221820, Beratung zu Aids

und sexuell übertragbaren

Infektionen, HIV-Test

kostenlos und anonym

AIDSHILFE AK LU

www.checkpointludwigshafen.com

Oberstr. 16, Ludwigshafen,

(0621) 68567521, Anonyme

Beratung unter (0621)

68567514.

AIDSHILFE HD

www.aidshilfe-heidelberg.de

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,

(06221) 19411,

Telefonberatung: Mo 10-14

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18

Uhr, Checkpoint: Anmeldung

über Aids-Beratung

Gesundheitsamt HD

ARBEIT & BERUF

VK RHEIN-NECKAR

www.vk-online.de

Mannheimer Regionalgruppe

des Netzwerks für schwule

Führungskräfte und Selbstständige,

Stammtisch-Info

siehe Website

BERATUNG

PLUS BERATUNG

www.plus-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

3362110, Psycholog.

Lesben- und Schwulenberatung

COMMUNITY

QZM 1

www.qzm-rn.de

G7, 14, (0157) 89044039,

Das Queere Zentrum in

Mannheim, Gruppentreff,

Veranstaltungen, offenes

Café (geplant)

GUT SO 1

jugend.plus-mannheim.de

G7, 41 (1.OG), Mannheims

queerer Jugendtreff im

QZM für Menschen bis 27

Jahren (ausgewählte

Angebote bis 30),

Mo-Do 16-20, Fr 16-21

CSD RHEIN NECKAR E.V.

www.csdrn.de

Schneidemühler Str. 2,

(0621) 54554434

GAY & GREY

Gruppe für ältere, junggebliebene

Schwule, Treff:

zwei Mal im Monat, Infos:

gayandgrey@web.de

LSBTI-BEAUFTRAGUNG 7

www.mannheim.de/lsbti

Rathaus E5, (0621) 293-

2004 und 293-2003, städt.

Stelle für LSBTI-Themen,

Ansprechpartner*innen: Margret

Göth, Sören Landmann

OFFENES NETZWERK

LSBTTIQ

www.schlimm-online.de

Überparteiliche Plattform

von Vertreter*innen der

LSBTTIQ-Community

Mannheim (ehemals

SchLIMm)

KOORDINATIONSSTELLE

LSBTIQ+ HD

www.heidelberg.de/lsbtiq

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,

(06221) 58-15225,

städtische Stelle zur

Stärkung von Akzeptanz

und gleichen Rechten von

LSBTIQ* in Heidelberg,

Kontakt: Marius Emmerich

lsbtiq@heidelberg.de

ROSA KEHLCHEN

www.rosakehlchen.de

Gartenstraße 8, schwuler

Chor Heidelberg-Mannheim,

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus

Mannheim-Käfertal

FRAUEN

LESBENRING

www.lesbenring.de

Postfach 11 02 14, Heidelberg,

(0441) 2097137,

Dachverband für lesbische

Frauen, Lesbengruppen

und Organisationen.

JUGEND & FAMILIE

ILSE RHEIN-NECKAR

www.ilserheinneckar.

wordpress.com

Initiative lesbisch-schwuler

Eltern

KIRCHE & GLAUBE

HUK KURPFALZ

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche,

Regionalgruppe Kurpfalz

SPORT

MVD

www.mvd-mannheim.de

Asian Sports, Badminton,

Fitness, Fußball, Schwimmen,

Volleyball Sportliche

für Menschen der

LSBTT*IQ-Community in

der Rhein-Neckar Region

STUDENTEN / UNI

QUEER IM SCHLOSS

www.queerimschloss.

uni-mannheim.de

L9, 7, (0621) 1813380,

SchwuLesBische und

transidente AStA-Gruppe

VORLIEBEN &

FETISCH

LUG MANNHEIM

www.lugman.de

PF 102117, (0621) 1221765,

Leder-Uniform-Gummi-Club

DARMSTADT

BUSINESS

BEAUTY

HAIRLOUNGE BY EDDY

Bismarckstr. 21, Lengfeld,

(06162) 72339

BÜCHER

LESEZEICHEN

www.lesezeichendarmstadt.de

Liebfrauenstr. 69

SZENE

BARS

3KLANG

www.3klang-bar.de

Riegerplatz 3, (06151)

6698847, Mo 18-24, Di-Sa

10-1, So 10-24. Szene-Bar,

bunt gemischtes Publikum.

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.

So 10-15 Frühstücksbüffet

(Reservierung erbeten).

KULTUR

RADIO

GANZ SCHÖN QUEER

www.radiodarmstadt.de

(06151) 87000, Schwullesbisches

Radiomagazin,

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio

Darmstadt, UKW 103,4

(Antenne) oder 99,85

(Kabel)

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSHILFE

DARMSTADT E.V.

Elisabethenstr. 45, (06151)

28073, Beratung: Mo, Di,

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,

Fr 9-15 Uhr

COMMUNITY

QUEERES ZENTRUM

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt

In der Oetinger Villa,

Kranichsteiner Str. 81,

zwangloses Beisammensein

für queere Jugendliche

von 14 bis 27 Jahren, Di,

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:

jugend@vielbunt.org

VIELBUNT

www.vielbunt.org

Kranichsteiner Str. 81,

Queeres Zentrum Darmstadt,

Veranstalter des CSD,

der Party „Schrill & Laut“,

Jugend- und Beratungsangebote

u.v.m.

FRAUEN

FRAUENKULTUR-

ZENTRUM

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,

(06151) 714952,

2. So 10:30-13 Uhr Frauenfrühstück;

letzter Sa 21 Uhr

Frauendisco „tanzbar“

KIRCHE & GLAUBE

HUK DARMSTADT

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche

Regionalgruppe Darmstadt,

Treff: Das Offene Haus,

Rheinstr. 31

STUTTGART

SZENE

BARS / CAFÉS

BERNSTEIN

www.bernstein-stuttgart.com

Pfarrstr. 7, Di-So 16-1

GOLDENER HEINRICH

Leonhardtstr. 3, (0711)

66474733, tägl. 12-1

JAKOBSTUBE

www.jakobstube.de

Jakobstr. 6, (0711)

2238995, Tgl. 18-6 Uhr

LIEBLINGSMENSCH

www.facebook.com/

lieblingsmensch0711

Katharinenstr. 3, Mo-Do 12-0,

Fr 12-3, Sa 15-3, So 15-0,

gemütliche Bar

MONROES

www.cafe-monroes.de

Schulstr. 3, (0711)

2262770, romantisches

Ambiente und schöne

Terrasse

REBOOTS

www.facebook.com/

rebootsstuttgart

Bopserstr. 9, Di 19-24,

Mi+Do 19-0:30, Fr+Sa 19-3,

So 18-24, Mo Ruhetag,

gemütliche Bar im

Westernstil

RUBENS HOME

www.rubens-home.de

Geißstr. 13, (0711)

5532305, Di-Do 16-1,

Fr 16-3, Sa 14-3

FETISCH-BARS

EAGLE

www.eagle-stuttgart.com

Mozartstr. 51, (0711)

6406183, Di 20-1, Fr

21-2, Sa 21-2, Lederbar,

Clublokal des LC Stuttgart

CLUB2B

www.club2B-stuttgart.de

Marienstr. 38c, Cruisingbar

K29

www.gaykeller.de

Blumenstr. 29,

(0711) 2333323

SAUNEN

SAUNA CLUB POUR LUI

www.pour-lui.de

Schmidener Str. 51, (0711)

9005391, tägl. 10-2 Uhr, Sa

bis 3 Uhr. Gaysauna

FKK DAY

JEDEN DIENSTAG

VIVA SAUNA

www.vivasauna.de

Charlottenstr. 38, (0711)

2368462, So-Do 14-24,

Fr+Sa 14-2, Gaysauna

SEXSHOPS &

-KINOS

BLUEBOX

www.blueboxstuttgart.de

Steinstr. 15, (0711)

4704841, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund

Heterokino auf zwei

Ebenen, mit Cruising Area,

Darkroom und Glory Hole

CRAZY VIDEO SHOW

Rotebühlplatz 1, (0711)

3514200, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne

Videokabinen, Kino, Gayzone,

Cruising Area

NEW MAN

Alte Poststr. 2, (0711)

295561, Gay-Kino und

Shop im Tiefgeschoss bei

Dr. Müller

MAX-EROTIC-STORE

www.max-erotic-store.com

Waiblinger Str. 7, (0711)

5094400, Mo-Fr 10-21,

Sa 10-20, Video Lounge,

Samstag Gay-Day

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE STUTTGART

www.aidshilfe-stuttgart.de

Johannesstr. 19, (0711)

22469-0, umfangreiches

Beratungs- und Hilfeangebot,

Mo-Fr 10-12 und

Mo-Do 14–17 Uhr

POLITIK

LADS

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de

www.lads-bw.de

Antidiskriminierungsstelle

Baden-Württemberg im

Ministerium für Soziales und

Integration, Else-Josenhans-

Str. 6, (0711) 123-3990,

beratung@lads-bw.de

SPORT

ABSEITZ

www.abseitz.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, viele Sportarten

ZENTREN

ZENTRUM WEISSENBURG

www.zentrum-weissenburg.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, Mo-Mi+Fr 19-22,

Do 17-22, So 15-22. Stuttgarts

schwules Zentrum

BUSINESS

BÜCHER

ERLKÖNIG

www.buchladen-erlkoenig.de

Nesenbachstr. 52, (0711)

639139, lesbisch-schwuler

Buchladen. Mo-Fr 10-19,

Sa 10-18

Meine Immobilie?

Die betreut SidW –

mit einem genau

auf meine Wünsche

zugeschnittenen

Leistungspaket.

Den Jahresabschluss?

Den mache ich mit

SidW, denn ich will zu

den Fakten die richtige

Beratung!

Körberstraße 15

60433 Frankfurt am Main

Tel. 069/951401-80

Fax 069 / 951401-55

info@sidw.de

www.sidw-bc.de

Körberstraße 15

60433 Frankfurt am Main

Tel. 069 / 951401-70

Fax 069 / 951401-55

info@sidw.de

www.sidw-srw.de


50 HOROSKOP

HOMOSKOP

Oktober 2022

VON BENJAMIN HOFMANN

Geburtstagskind des Monats:

RALPH MORGENSTERN, 3.10.1965

Der Schauspieler, Moderator und Schlagerexperte gehörte seit den frühen

1980ern zur ersten Riege queerer Entertainer, die sich lautstark für Homosexuellenrechte

engagierten – und das mit Nachdruck und Humor. Brilliant

war Morgenstern schon in den Filmen von Walter Bockmeyer und noch heute

stiehlt er als Gast-Moderator den Hauptakteuren die Show! *bjö

FOTO: STEPHAN PICK

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Neues Selbstvertrauen hilft dir,

deine Ziele weniger verbissen verfolgen zu

können. Gute Planung und Gliederung ist

dabei viel Wert, wie schon das bekannte

Sprichwort sagt: Wie isst man einen

Elefanten? Scheibchenweise!

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Der Oktober-Skorpion profitiert

wieder einmal vom förderlichen Einfluss

des Ideengebers Merkur. Zur Monatsmitte

sorgt zudem eine Stippvisite der holden

Venus für gesteigerte Flirtlaune und eine

tolle Ausstrahlung.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Kürzere Tage, würzig-kühle Brisen

und das erste Herbstlaub sind Vorboten

für die Zeit, in der auch frischluftverliebte

Schütz*innen wieder lauschige Abende

daheim zu schätzen lernen – am liebsten in

romantischer Gesellschaft.

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

In der ersten Monatshälfte

könnte sich ein ausgewachsener Herbst-

Blues breitmachen, dem du am besten

durch wohltuende Freizeit-aktivitäten

begegnest: Treibe Sport, verabrede dich

zum Wellness oder zum Theaterbesuch.

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

Probier´s mal mit Gemütlichkeit:

Im Oktober kannst du dich den angenehmen

Seiten des Lebens zuwenden,

Venus in der Waage unterstützt dich

darin und sorgt für angenehme Kontakte

und harmonische Zweisamkeit.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Mit der richtigen Work-Life-

Balance kann dich diesen Monat

nichts am Verfolgen deiner ehrgeizigen

beruflichen Pläne hindern, die du dank

Merkurs Einfluss konzentriert und mit

verspielter Kreativität umsetzt.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Der Oktober-Mars macht dich

zwar mobil, aber auch motzig, was gerade

im Job eine explosive Kombination

ergibt. Eine morgendliche Joggingrunde

oder ein Workout nach Feierabend sind

eine Wunderkur gegen negative Vibes.

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Launisch das Wetter, launisch

das Herz: Dieses emotionale Hin und

Her kann ganz schön anstrengend sein

– für dich und deine Lieben. Bevor Konflikte

eskalieren, könnte eine ehrliche

Aussprache sehr befreiend sein.

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Eine nervige Energieflaute wird

von den ersten Herbstwinden weggeweht,

die dich beschwingt durch den

Alltag tragen und den Kopf mal ordentlich

frei blasen. Ein Update der Herbstgarderobe

sorgt für zusätzliche Glücksgefühle.

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Ein leuchtender Gipfel zeichnet

sich in einiger Entfernung ab, zuvor gilt es

jedoch ein tristes Tal zu durchwandern,

was deine Begeisterung merklich hemmt.

Halte durch: Das ist keine Routine, sondern

nur eine Phase.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Beruflich wird dir noch mal

alles abverlangt – kein Problem, denn die

Akkus sind aufgeladen und Mars aktiviert

Tatkraft und Kreativität. So viel kraftvolle

Ausstrahlung verschafft Respekt und

motiviert auch das Team.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Der Monatsanfang eignet sich

perfekt, um für deine berufliche Positionen

und Ideen schlagfertig einzustehen. Den

übrigen Oktober genießt du die heimische

Behaglichkeit im Kontrast zur geschäftigen

Betriebsamkeit um dich herum.


DATES . FREUNDE . LIEBE

Deine Reise beginnt hier. Teile deine Liebe auf dem spannendsten Netzwerk

für Schwule, Bi-Männer und Transgender. Downloade die ROMEO-App in

deinem App-Store, oder melde dich auf unserer Webseite an.

app.romeo.com


Design

SNOOZE*

AUF DIESEN BETTEN SCHLÄFST DU

JETZT NOCH BESSER

227.000 Stunden, 9.500 Tage oder 26 Jahre: Egal, mit welcher

Einheit man es beziffern mag, wir verbringen jede Menge Zeit im

Schlaf – fast ein Drittel unseres Lebens! Auch spannend: Etwa

sieben Jahre benötigen wir allein, um einzuschlafen. Damit dies in

Zukunft noch schneller vonstattengeht, haben wir an dieser Stelle

die weichsten, kuscheligsten und stylishsten Betten für dich zusammengestellt,

die die Möbelhersteller so hergeben. *fj

TRAMA INTRECCIO

PIANCA ist ein italienischer Möbelhersteller

mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit. Es

werden ausschließlich Hölzer aus nachhaltiger

Waldwirtschaft genutzt, eingesetzte Lederwaren

stammen aus kurzkettigen Produktionen mit

besonders wenig Verschnitt, und die für die

Möbel verwendeten Farben sind absolut umweltfreundlich.

Dass Designs aus ökologischen

Herstellungsverfahren auch stylish aussehen

können, beweist PIANCA zum Beispiel mit dem

Bett Trama Intreccio, das mit seinem Kopfteil aus

handgeflochtenem Leder nicht nur ein echter

Hingucker ist, sondern seinen Besitzer auch

guten Gewissens schlafen lässt.

www.pianca.com

ION

Das Label Mazanli wurde 2016 von

Süleyman Mazanli in Berlin gegründet.

Angefangen hat alles mit dem

Wunsch des Designers, ein Metallbett

zu besitzen, das seinem Gespür für

industriellen Charme und puristischen

Stil gerecht wird. Nachdem er eine

solche Schlafgelegenheit auch nach

längerer Recherche nicht aufzutreiben

vermochte, schweißte er sich sein

Traumbett ganz einfach selbst zusammen.

Durch zahlreiche Anfragen aus

dem Freundeskreis später, ein solches

Bett ebenso erstehen zu wollen, wurde

das junge Unternehmen aus der Taufe

gehoben und Süleymans Bett bekam

mit „Ion“ auch einen Namen. Mittlerweile

produziert Mazanli außerdem

Tische, Beistelltische und Regale.

www.mazan.li


Design

CANBERRA

Wer glaubt, die Marke Birkenstock kann nur Sandalen, der irrt gewaltig. Neben den weithin

(und weltweit) bekannten Jesus-Latschen vertreibt das deutsche Traditionsunternehmen

auch Sneaker, Accessoires, Kosmetik und sogar Betten. Das Modell Canberra beispielsweise

besticht durch sein markantes Kopfteil, das mit handgenähtem Birkenstock

Sattelleder bezogen ist. Jede Berührung hinterlässt Spuren und verleiht dem Bett über

die Jahre einen einzigartigen Charakter. Der Bettkasten ist mit feinstem Wollfilz bespannt

und stellt einen wunderbar weichen Gegensatz zum Kopfteil dar.

www.birkenstock.com

FRIDAY NIGHT

Seit über dreißig Jahren produziert das deutsche Unternehmen ZEITRAUM Möbel

aus Massivholz. 1990 gegründet, war ZEITRAUM einer der ersten deutschen Möbelhersteller,

die auf die Verbindung von Ökologie und Design setzten. Mit Friday Night

ist den Designern ein Möbel gelungen,

das sowohl als ganz gewöhnliches Bett

dient, aufgrund seiner modernen Formen

und des leicht geschwungenen Kopfteils

aber auch als Sofa, Kinosessel und

Frühstückslounge dient.

www.zeitraum-moebel.de

LGBT FRIENDLY

LAWS


Design

MÖBEL

GALORE

WITH A SNAP OF YOUR FINGER

Mit ihren innovativen „high

colour“-LEDs sind die Lampen

des deutschen Leuchtenherstellers

Occhio in der Lage, Farben

so nuanciert und tief wie in der

Natur wiederzugeben. Dank des

„touchless control“-Systems

können die Designs außerdem

völlig berührungsfrei bedient werden.

Ein einfacher Handstreich in

Nähe der Lampe genügt, um die

Occhio ein- und auszuschalten.

Erhältlich als Hängeleuchte, Stehund

Deckenlampe. *fj

www.occhio.de

Die schönsten Interior-Ideen für dein Zuhause

PLITSCH-PLATSCH

Badesofa ist ein junges Kölner Unternehmen,

das Kissen für die Badewanne herstellt. Die

Polster sorgen vor allem bei sehr kleinen

Badewannen für Entspannung und kommen in

vier unterschiedlichen Größen und sechs unaufdringlichen

Farbtönen daher. Nach dem Baden

können sie einfach in der Wanne trocknen. *fj

www.badesofa.de

TEICHFREUDEN

Wie ein Teich voller

Koi-Karpfen ergießt sich

der „Yumi“-Teppich von

Roche Bobois auf entweder

200 x 300 oder 250 x 350

Zentimetern in dem Raum,

in dem er ausgelegt wird.

Handgetuftet aus 100 Prozent

pflanzlicher Seide. *fj

www.roche-bobois.com

ITALIENISCHE HEIMATGEFÜHLE

Was wäre unser Zuhause ohne Accessoires?

Ein Showroom im besten Falle, aber sicher kein

Ort, an dem wir uns wohl- und geborgen fühlen.

Die Vase „Silo“ von Natuzzi Italia stammt aus

den Händen von Keramikkünstlern aus dem

italienischen Salento und ist

inspiriert von der fruchtbaren

Erde der Region. Noch

mehr warmes Heimatgefühl

geht nicht. *fj

www.natuzzi.com


Design

CUT

Seit über einem Jahrhundert und

in mittlerweile fünfter Generation

entstehen im Hause Potocco in Italien

wunderschöne Möbel für drinnen und

draußen. Der Loungechair „Cut“ eignet

sich sowohl für den Indoor- als auch

für den Outdoor-Bereich und besteht

aus einem Stahlrahmen mit einer

handgeflochtenen Liegefläche. *fj

www.potocco.it.

OUTDOOR JA, PLASTIK NEIN

Seit 1996 fertigt Kettal hochwertige Outdoor-

Möbel aus ökologisch nachhaltiger Produktion

fernab weißer Plastikstühle und -tische. So

stammt das Holz, das für den Club Chair „Band“

verwendet wird, aus zertifizierter Forstwirtschaft.

Wer mehr auf Metall als auf Holz steht,

kann das Produkt auch mit Aluminium-Beinen

erstehen. Designt wurde „Band“ von der spanischen

Architektin Patricia Urquiola. *fj

www.kettal.com

FÜNF

JAHRE

SONNTAG | 11.09.

13 - 20 Uhr

DJs

DRINKS

ANGEBOTE

BRUNOS STORE

Maaßenstr. 14/

Winterfeldtplatz

Mo - Sa 10 - 22 Uhr


Design

FULL HOUSE

Nie wurden die eigenen vier Wände so vielfältig

genutzt wie zu Zeiten der Pandemie. Die Wohnung

oder das Haus wurden in den vergangenen

zwei Jahren zum Treffpunkt für Freunde und

Familie, zum Kinosaal, Mikro-Klub und Kochstudio.

Umso wichtiger also, dass wir ausreichend

Platz schaffen, um gemeinsam zu lachen, zu

schlemmen und zu lümmeln. *fj

MINIMALIST

„Less is more“ war wohl die Devise

des Designers Michael H. Nielsen

als er den Esstisch „Graceful“

entworfen hat. Die Details sind,

abgesehen von den leicht geneigten

Beinen, auf ein absolutes Minimum

reduziert. Von 1,60 bis 2,20 Meter

in der Länge ist Graceful in vier

unterschiedlichen Größen erhältlich

und passt damit gut in kleinere und

größere Apartments.

www.bolia.com

MULTITASKER

Die „London“-Bank des

dänischen Möbelherstellers

BoConcept ist Parkplatz für

Schuhe, ein bequemer Platz

zum An- und Ausziehen oder

kann immer dann zu einer

zusätzlichen Sitzmöglichkeit

umgewandelt werden, wenn

doch mal mehr Gäste zu

Besuch kommen. Die Bank

ist 1,60 Meter breit und kann

in verschiedenen Farben

bestellt werden.

www.boconcept.com


Design

VERWANDLUNGSKÜNSTLER

1927 wurde Pierre Paulin in Paris geboren

und begann 1948 eine Lehre in einer

Keramikwerkstatt in Vallauris. Seinen

Traum, Bildhauer zu werden, musste er

aufgrund einer Verletzung am Arm aufgeben

und widmete sich deshalb ab 1950 dem

Studium französischer Einrichtungsstile.

Gelangweilt von der Opulenz eines Louis XIV.

oder Napoleons, wandte er sich schon bald

den reduzierteren Designs Skandinaviens zu.

Seine Affinität zu

den kühlen Trends des Nordens

sieht man seinen Möbeln durchaus an.

Für ligne roset entwarf er das „DAYBED“-

Sofa, das mittels diverser Stoffe und Farbkombination

an den eigenen Geschmack

und bestehende Einrichtungsgegenstände

angepasst werden kann. Und wenn

ein Freund mal über Nacht bleiben will,

verwandelt es sich mit wenigen Handgriffen

in ein Bett.

www.ligne-roset.com

# HIVersity

Weil wir mehr sind als nur HIV-positiv: LiVLife.de

NP-DE-HVU-ADVT-200009-11/2020


REISE

MITTELMEER

GAY CRUISE 2023

FOTO: ISTOCKPHOTOCOM/TOXAWWW

Die Spartacus Cruise 2023 sticht

nächsten Mai das dritte Mal in See

auf einer spannenden Route entlang der

französischen und italienischen Küste.

Neben kulturhistorischen Highlights in

Florenz und Rom liegen mit Elba und

Korsika auch zwei traumhafte Inseln

auf der siebentägigen Route. Die Preise

starten bei 989 EUR pro Person in der

Doppelbelegung. Alleinreisende haben die

Möglichkeit, entweder an unserem Single

Match teilzunehmen und einen passenden

Kabinenpartner zu finden oder für

einen Aufschlag von nur 15 % die Kabine

ganz für sich allein zu haben.

Zum abwechslungsreichen Bordprogramm

gehören unsere beliebten Pool Games,

bei denen die Kandidaten zu fast

jugendfreien Spielen gegeneinander

antreten. Am Abend warten zahlreiche

durch akrobatische Einlagen unseres

Artistenteams angereicherte Themenpartys

am Heckpool mit atemberaubenden

Sonnenuntergängen und internationalen

DJs auf die Gäste aller Altersgruppen. Zu

den Themen zählen:








13.5 - Sail Away in White

14.5 - Seetag mit Drag-Party

15.5 - Uniform inkl. Matrosen-Outfits

16.5 - Show your Neon at Disco Nights

17.5 - Sneakers, Turnhosen, Muscleshirts

für die Sports-Nacht

18.5 - Be My Slut at Kinky

19.5 - Bye Bye in Rainbow Colors

Ein besonderes Augenmerk legen wir

dieses Mal auf thematisch angepasste

Ausflüge. So steht in Florenz die „Renaissance

im Spiegel homo-erotischer Kunst“

auf dem Programm.

FLORENZ – AUF DEN SPUREN

SCHWULER KUNST DER RENAISSANCE

Diese Tagestour ist der italienische

Renaissance und ihrer besonderen

Beziehung zur Homosexualität gewidmet.

Nach der Abholung am Hafen fährt

der Bus in die Innenstadt von Florenz,

wo ein Besuch der Accademia-Galerie

mit dem David von Michelangelo auf

dem Programm steht. Anschließend

sieht man im Bargello-Museum eine

gleichnamige Schöpfung von Donatello.

Er war einer der ersten modernen

Künstler, die in Florenz als homosexuell

bekannt waren. Donatellos Atelier

war ein homosoziales Umfeld, in dem

er seine Lehrlinge eher nach seinem

Schönheits- als nach ihrem Können

auswählte. Donatellos David war die

erste bekannte freistehende männliche

Aktskulptur in Lebensgröße seit den

antiken römischen Monumenten. Diese

Figur vergötterte die Männlichkeit und

Androgynität in ihrer Form und ihren

weichen Kurven.

Während der Renaissance erreichte

Florenz seinen Glanz mit der Medici-

Familie, die der Homosexualität gegenüber

recht „tolerant“ war. Ein Besuch der

Medici-Kapellen rundet den Ausflug ab.


Medienpartner:

MÄNNER.

UND MEER.

DEINE GAY CRUISE

13. – 20. Mai 2023

Marseille – Elba – Rom – Livorno –

Nizza – Korsika – Marseille

In Rom können wir sogar aus drei verschiedenen

Themen auswählen: „Vatikanische Museen und ihre

schwulen Künstler“, „Engelsburg – schwule Geschichte

der päpstlichen Residenz“ und „Homosexualität im

antiken Rom“.

FRÜHBUCHER-

RABATT

bis 31. Oktober 2022

Über die Jahrhunderte gab es in der Kirche einige große

Homosexuellenskandale: zum Beispiel Papst Julius III. und

sein junger Liebhaber Innocenzo del Monte, der im Alter

von 17 Jahren Kardinal wurde. Die Tour beginnt mit der

Besichtigung der Vatikanischen Museen. Die Decke der

Sixtinischen Kapelle wurde von Michelangelo zwischen

1508 und 1512 gemalt. Der Auftrag lautete ursprünglich,

die zwölf Apostel zu malen, doch Michelangelo verlangte

freie Hand bei der Gestaltung des Bildinhalts, z.B. beim

Gemälde des Heiligen Sebastian, eines römischen

Soldaten und christlichen Heiligen. Gerne wird er als

schöner nackter Junge gemalt, der an einen Baumstamm

gefesselt ist.

Kaiser Hadrian war berühmt für seine Liebe zu Antinoos,

einem griechischen Jüngling.

Die Engelsburg bot vielen Päpsten in Kriegszeiten Schutz.

Im XII. Jahrhundert verband ein unterirdischer Tunnel

die Burg mit dem Vatikan, so dass der Papst und seine

Soldaten bei Angriffen auf den Vatikan fliehen konnten.

Es war auch eines der größten Gefängnisse in Rom. Der

berühmte italienische Bildhauer Benvenuto Cellini aus

dem XVI. Jahrhundert war hier wegen Raubes inhaftiert.

Benvenuto Cellini war auch ein homosexueller Künstler,

der sich gerne mit jungen Männern in seiner „bottega“

traf und sich von der Perfektion des männlichen

Körpers angezogen fühlte. Heute ist die Engelsburg ein

großartiges Museum mit päpstlichen Kostbarkeiten und

Kunstwerken.

Nur noch bis zum 31. August sind fast alle Kategorien

noch mit einem Frühbucherrabatt von 10 % zu erwerben.

Günstige Anreisemöglichkeiten nach Marseille gibt es mit

Flugzeug, Bahn oder Bus.

www.spartacus.cruises

www.spartacus.cruises


Kunst

Shilpa Gupta, I live under your sky too, 2004 fortlaufend, animierte Lichtinstallation, 975 x 487 cm, Courtesy of the artist, © Shilpa Gupta, Foto/©: ZTS Kira Barlach

GLEICHE RECHTE UND

AUSSTELLUNG

CHANCEN

Die Ausstellung „Empowerment“ im Kunstmuseum

Wolfsburg versammelt diverse feministische

Ansätze und versteht sie als progressive Methoden,

die Gesellschaften der Welt mit den Mitteln der

Kunst zu analysieren und mögliche Wege aus den globalen

Krisen aufzuzeigen.

Strukturelle Macht- und Ungleichheitsverhältnisse verhindern

vielerorts gleiche Bezahlung oder die Honorierung

häuslicher Arbeit und sorgen für Unterdrückung und

Ausbeutung bis hin zu körperlicher Gewalt oder sogar Mord.

Auf diese unhaltbaren Zustände reagieren weltweit zahllose

Künstler*innen mit ihren Werken, um für sich und andere

marginalisierte Menschen gleichberechtigte und zukunftsweisende

Lebensmöglichkeiten zu erwirken.

Das Kunstmuseum Wolfsburg bietet im Rahmen der

Ausstellung „Empowerment“ mit rund einhundert künstlerischen

Positionen erstmals einen derart umfangreichen

globalen Überblick über Kunst und Feminismen des

21. Jahrhunderts – und das aus rund fünfzig Ländern von

allen Kontinenten. Verhandelt werden außerdem Fragen

bezüglich sozialer Ungleichheit, Sexismus, Rassismus,

Migration, Antisemitismus, das Verhältnis von Körpern,

Technologie sowie ökologische Anliegen. Das alles sind

Themen, die jede*n betreffen.

Laetitia Ky, pow'hair, 2022, © Courtesy the artist and LIS10gallery

10.9.2022 – 8.1.2023, Empowerment, Kunstmuseum

Wolfsburg, kunstmuseum.de


Kunst

FOTOS: M. RÄDEL

AUSSTELLUNG

„MYTHOS NATUR“

Warhol und Picasso in Lindau

Von Impressionismus bis hin zu Pop-

Art, von Monet bis Andy Warhol: Die

Inselstadt im Bodensee erfreut das – queere

– Herz mit Kunst, Natur und Historie.

Lindau liegt zwar in Bayern, erinnert aber

mit seiner Pracht, Kunst und Queerness an

große Metropolen.

In der noch bis in den Oktober hinein

laufenden Ausstellung „Mythos Natur“ kann

der Besucher Werke so populärer Künstler

wie Monet, Manet, Renoir, Liebermann,

Macke, Nolde, Münter und auch Pablo

Picasso erleben. Der am 25. Oktober 1881

geborene spanische Künstler gilt als Genie,

aber auch als Macho und Frauen gegenüber

als unsensibel (um es milde auszudrücken).

Seine Kunst – etwa 50.000 Gemälde, Zeichnungen,

Grafiken, Collagen, Plastiken und

Keramiken – beeinflusste die Entwicklung

der Moderne nachhaltig. Am 8. April 1973

starb der zur Ikone gewordene Künstler, bis

heute inspiriert er Maler und Kreative. Auch

seine Kunst ist von der Natur beeinflusst.

Möglichkeiten und Techniken zu

erproben“, so das Museum auf seiner

Homepage über die aktuelle thematisch

geprägte Sonderausstellung. „Schließlich

bediente sich auch der Popartist Andy

Warhol des Motivs der Blume und schuf

mit seiner Serie ,Flowers‘ Ikonen der

modernen Kunst. Doch setzte er der

Freilichtmalerei vergangener Zeiten

die serielle Kunst durch maschinelle

Farbvariationen aus seinem Fabrikatelier

entgegen.“

Über Andy Warhol: Er war der jüngste Sohn

einer Bauernfamilie aus dem Norden der

Slowakei. Erst studierte der spätere Weltstar

Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of

Technology und lebte in den 1950ern von

Gelegenheitsjobs als Grafiker. 1956 hatte

Andy Warhol (6. August 1928 – 22. Februar

1987) seine erste wichtige Einzelausstellung

im New Yorker Museum of Modern Art. Ab

den 1960ern widmete er sich auch immer

mehr dem Film und wurde durch seine

Siebdrucke weltberühmt. Der einstige

Studio-54-Fan ist einer der wichtigsten

Vertreter der US-Pop-Art und eine DER

ganz großen Legenden der Kunstwelt. *rä

„Mythos Natur“, noch bis 3. Oktober,

Kunst Museum Lindau, Lindau,

www.kultur-lindau.de

FOTO: CHRISTIAN FLEMMING

„Für Maler aller Epochen bedeutet das

Studium der Natur eine der wichtigsten

Grundlagen ihres Schaffens. Landschaften

und Blumenstillleben sind seit

jeher reizvolle Bildthemen, und private

sowie öffentliche Gärten wurden zu

unerschöpflichen Inspirationsquellen für

Maler und Poeten. So rückte der Garten

besonders seit der Mitte des 19. Jahrhunderts

in den Fokus der Künstler, um

in der Freilichtmalerei neue bildnerische


KOMPROMISSLOS

L(I)EBEN.

Das geht auch mit HIV.

NP-DE-HVU-ADVT-220002 07.2022

In der digitalen HIV-Broschüre fi ndest du alle

wichtigen Infos – für ein gutes Leben mit HIV.

Jetzt scannen und mehr erfahren!


Gesundheit

SCHLAU ZU HIV

ANSPRUCH AN DIE ART:

Für mich nur das Beste!

Seit mehr als 50 Jahren wirbt

ein französischer Kosmetikhersteller

mit dem Slogan „Weil ich

es mir wert bin!“ Es geht also

um den selbstverständlichen Anspruch,

sich etwas Besonderes zu gönnen,

wenn nicht sogar darum, das Beste zu

verlangen. Bei der Entscheidung für ein

antiretrovirales Therapieregime (ART)

geht es weniger ums Gönnen oder gar

um das Gefühl von Luxus: Es muss auf

Basis der in Studien nachgewiesenen

Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit

das Regime gefunden werden, das auf

lange Sicht gut zu laufen verspricht.

Bei einer mit heutigem Stand jahrzehntelang

einzunehmenden Therapie ist

aber in jedem Fall jeder Mensch mit HIV

immer wert, das aktuell beste Regime zu

verlangen und zu bekommen.

Aber gibt es bei der Vielzahl möglicher

Regime überhaupt „das eine beste

Regime“? Was sind die Parameter, die bei

der Bewertung und Auswahl zählen? Wie

individuell muss die Therapie heute sein?

Darüber haben wir mit Prof. Dr. Georg

Behrens von der Medizinischen Hochschule

Hannover gesprochen mit XYZ.

Auf den ersten Blick scheint die

Anzahl der zur Verfügung stehenden

Wirkstoffe in der HIV-Therapie

unüberschaubar. Brauchen wir die

alle noch? Gibt es nicht einfach

inzwischen das eine, das beste

Medikament gegen HIV?

Es ist ein bisschen ein Mittelweg: Es gibt

wahnsinnig viele Medikamente mit einzelnen

Wirkstoffen und auch mit mehreren

davon zusammen in einer Tablette.

Wir brauchen auch nicht mehr alle diese

Medikamente. Eine Reihe von Regimen

der letzten Jahre sind besser und haben

ältere, die wir früher eingesetzt haben,

abgelöst. Wir können aber nicht sagen,

dass wir nur noch ein oder zwei oder

sogar das fertige Regime haben, das die

Lösung für alle ist. Menschen sind unterschiedlich,

Situationen verändern sich

und wir müssen hier und da Therapien

anpassen. Mit anderen Worten: Von den

30, 40 Substanzen, die es gibt, brauchen

wir 10, 15 unbedingt und ganz selten

auch noch mal ein paar andere.

Was können die modernen HIV-

Therapien besser? Und gibt es auch

neue Wirkstoffe oder Medikamente,

die dann doch nicht besser sind?

Es hat in den letzten fünf bis sieben Jahren

einige Verbesserungen gegeben. Bei

den Substanzen und Medikamenten der

zweiten Generation. Bei den Integrase-

Inhibitoren, die etwas später kamen

als Substanzklasse, waren die ersten

Medikamente nicht ganz perfekt. Die

nächste Generation ist wirklich noch mal

ein Level höher. Die Proteaseinhibitoren,

die wir vor 20 Jahren als erstes in der

Therapie eingesetzt haben, die waren

sowas wie Panzerknacker. Das war zwar

damals super, hat aber auch, um im Bild

zu bleiben, viel geknallt. Da hat es auch

deutliche Verbesserungen gegeben. Und

dann gibt es noch die Substanzklasse

der NRTI, die einen ganz anderen Bereich

des HI-Virus angreifen. Die sind jetzt

viel stärker wirksam und auch besser

verträglich.

FOTO: OLIVER-RAGFELT / UNSPLASH.COM / CO0


In der HIV-Therapie galt lange Jahre

„Never change a running system“.

Das haben viele HIV-Positive auch

sehr stark verinnerlicht. Ist das

noch zeitgemäß?

Wenn ich auf einer – ich sage mal so ein

bisschen älteren Kombinationen bin und

darauf wie mit meinem alten Golf super

fahre, dann gibt es nicht unbedingt einen

Grund, etwas zu ändern. Aber man sollte

immer überlegen, ob nicht trotzdem noch

etwas angepasst werden kann, um mehr

raus zu holen.

Welche Parameter bei der Bewertung

eines Regimes machen einen

wirklichen Unterschied? Welche

Daten brauchen Sie als Behandler,

um einem Regime Vertrauen

entgegenzubringen?

Die Behandlerinnen und Behandler hatten

immer eins vor Augen: Was wir fürchten

wie der Teufel das Weihwasser ist das virologische

Versagen. Also dass die Viruslast

wieder ansteigt oder es zu Resistenzentwicklungen

kommt. Das steht bei allem

immer im Vordergrund. Und dann gibt es

einen Übergang: Natürlich wollen wir auch

Therapien, die einfach sind. Die kompatibel

sind zu Begleittherapien und so weiter.

Da kommt dann mehr und mehr in den

Vordergrund, wie der Patient eine Therapie

erlebt. Das kann mit verschiedenen

Aspekten zusammenhängen: Modalitäten,

wann die Medikamente eingenommen

werden, oder auch Ängste. ‚Wenn ich da

mal eine vergesse. Muss ich abends

eine Tablette einnehmen, wenn

ich sie morgens nicht

genommen habe? Bin

ich dann trotzdem

sicher?’ Auch subtile

Nebenwirkungen

gehören mit zu

diesen Parametern.

Die kann der

Behandler auch

indirekt einschätzen.

Ein typisches

Beispiel, das ich einfach

immer wieder bei

Patienten erlebe, die lange

zum Beispiel auf so einem

Proteaseinhibitor sind, ist: Die sagen‚

ab und zu habe ich Bauchgrummeln oder

plötzlich Durchfall irgendwie. Nicht oft,

aber es ist total unangenehm.’ Manchmal

sind sie auch überrascht, wenn ich das

direkt abfrage, weil ich ja bei den Kombinationen

weiß, dass so was auftreten kann.

Die Patienten sind dann erleichtert, wenn

ich sage, dass wir einfach etwas anderes

Gesundheit

probieren können. Es ist heute nicht mehr

wie vor zehn Jahren. Wir riskieren damit

nichts. Wir können heute ohne die Angst

vor einem Therapieversagen verschiedene

Kombinationen ausprobieren und auch

wieder zu einer zurückgehen, wenn es

sein muss. Es ist egal, ob ich

mit dem Mercedes oder

dem Daimler fahre, es

sind beides gute

Fahrzeuge. Wer am

Ende was haben

will oder sich

womit am wohlsten

fühlt, muss

man im Dialog mit

den Patienten herausbekommen.

Für

ihn geht es immerhin

um eine lebenslange

Therapie.

FOTO: SANDER SAMMY / UNSPLASH.COM / CO0

Das heißt?

Dass wir eine Therapie brauchen, die er

ein Leben lang ohne Nebenwirkungen und

Einschränkungen einnehmen kann. Die

HIV-Therapie muss nicht mehr nur in den

Körper, sondern flexibel in das Leben des

Patienten passen.

*Interview: Christian Knuth

Kann man Kondome

besser machen ?

Die neuen FAIR SQUARED-Kondome sind

in Kooperation mit der Deutschen Aidshilfe

entstanden. Ein Teil der Erlöse unterstützt

die Arbeit der Deutschen Aidshilfe.

FAIR SQUARED-Kondome sind aus fair

produziertem Naturkautschuk hergestellt.

Für jedes Kilogramm Naturlatex, das wir

verarbeiten, zahlen wir eine Fair-Trade-

Prämie. Die Gummiproduzent:innen,

Kooperativen oder Arbeiter:innen auf den

Plantagen entscheiden selbst, wie sie die

Fair-Trade-Prämie zur Verbesserung ihrer

Lebens- und Arbeitsbedingungen verwenden

wollen.

FAIR SQUARED-Kondome sind 100% vegan.

Es werden keine tierischen Inhaltsstoffe,

z. B. Casein bei der Herstellung der Kondome

benutzt und keine Tiere bei der Ernte des

Naturkautschuks eingesetzt.

FAIR SQUARED-Kondome sind flexibel und

passen sich dem Penis rundum sicher an.

Sie sind nahezu geruchsneutral, lassen sich

schnell aus der Papierfolie entnehmen und

leicht abrollen.

FAIR SQUARED Smooth

extra feucht

Wandstärke: ca. 0,075 mm

nominale Weite: ca. 54 mm

Eine Kooperation mit der

Deutschen Aidshilfe


Gesundheit

„Ich persönlich muss mich mit

meiner HIV-Infektion nicht

verstecken. Aber ich verstehe,

dass nicht jeder HIV-positive

Mensch damit offen umgehen

kann oder möchte.“

– Christoph, lebt seit

2005 mit HIV

NP-DE-HVU-ADVR-220005

Offen mit der eigenen HIV-Infektion umgehen?

Was man gegen die Angst vor einem ungewollten HIV-Outing tun kann

Nicht jeder Mensch mit HIV kann

oder möchte offen mit der eigenen

Infektion umgehen - und das ist absolut

okay. Sobald allerdings Sorgen und Ängste

vor einem ungewollten HIV-Outing ins

Spiel kommen, gilt es wachsam zu sein.

Diese können bei HIV-positiven Menschen

nicht nur den Alltag beeinträchtigen,

sondern sich auch negativ auf die mentale

Gesundheit auswirken, was wiederum auch

einen großen Einfluss auf die Lebensqualität

haben kann.

MENTALE GESUNDHEIT –

WAS IST DAS EIGENTLICH?

Der Begriff der mentalen Gesundheit wird

oft im Zusammenhang mit dem psychischen

Befinden verwendet. Man versteht

darunter einen Zustand des psychischen,

sozialen und emotionalen Wohlbefindens.

Mental gesund sein bedeutet nicht nur „es

geht mir nicht schlecht“, sondern darüber

hinaus auch „es geht mir gut“.

Wenn man als HIV-positiver Menschen

einen für sich gesunden Umgang mit der

eigenen Infektion gefunden hat, bei dem

man keine Angst vor einem ungewollten

Outing haben muss, trägt das zum Erhalt

der mentalen Gesundheit und somit der

Lebensqualität bei.

WAS DIE MENTALE GESUNDHEIT

BEEINFLUSSEN KANN

Häufig wird HIV-positiven Menschen von

ihrem engen Umfeld geraten, niemandem

von ihrem Status zu erzählen. Dahinter

steht meist die Überzeugung, dass die HIV-

Infektion ein selbst verschuldeter Makel sei,

den es um jeden Preis zu verstecken gilt.

Diese Form der Stigmatisierung von Menschen

mit HIV ist leider noch immer weit

verbreitet. Viele Menschen verinnerlichen

diese negative Bewertung von außen sogar

und verknüpfen ihre HIV-Infektion dann

mit belastenden Gefühlen wie Schuld und

Scham – das nennt man auch Selbststigmatisierung.

Sie machen sich zum

Beispiel Vorwürfe, verurteilen sich selbst

und schämen sich für ihren HIV-Status. All

das hat einen negativen Einfluss auf die

mentale Gesundheit.

DIE ANGST GEOUTET ZU WERDEN

Die Angst vor dem ungewollten Outing zeigt

sich oft in der Befürchtung, dass jemand die

HIV-Medikamente entdecken oder einen bei

deren Einnahme beobachten könnte. Diese

Sorge kann dann zu bestimmten Handlungen

führen, die dazu dienen, den eigenen

positiven HIV-Status zu verheimlichen.

Wenn diese Handlungen zur Gewohnheit

werden, dann kann das zu einer andauernden

unbewussten Belastung führen.

Eine beispielhafte Handlung ist das

Verstecken der HIV-Medikamente

häufig – vor allem dann, wenn man mit

anderen Menschen zusammenwohnt, die

nichts von der HIV-Infektion wissen sollen.

Manchmal geht es sogar so weit, dass man

Angst vor Besuch entwickelt, denn dieser

könnte womöglich offen herumliegende

Medikamente entdecken und somit von

der HIV-Infektion erfahren. Spätestens hier

sollte einem bewusst werden, dass dieser

Umgang langfristig nicht förderlich für die

eigene mentale Gesundheit ist.

WAS KANN MAN TUN, WENN EINEM DER

OFFENE UMGANG SCHWERFÄLLT?

Vorteilhaft ist es, wenn man sicher und

selbstbewusst mit der eigenen HIV-Infektion

umgehen kann – denn dann gibt es keinen

Grund mehr für ein unter Umständen

belastendes Versteckspiel.

Falls man aber nicht offen mit dem

HIV-Status umgehen möchte, gibt es auch

andere Möglichkeiten, einen gesunden

Umgang damit zu finden. Im Alltag können

beispielsweise schon Kleinigkeiten- wie

die folgenden Tipps - zu einer merklichen

Veränderung führen:

■ Die Medikamente in eine neutrale

Pillenbox packen. Das erleichtert

auch die Mitnahme, wenn man mal

länger aus dem Haus ist und die

Tabletten bei sich haben muss.

■ Zuhause einen festen und diskreten

Ort für die Aufbewahrung der

Medikamente finden.

■ Wenn man sich einen Wecker

zur täglichen Erinnerung an die

Einnahme stellt, dann kann man bei

der Benennung auf eine neutrale

Bezeichnung achten.

UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE NUTZEN

Auch wenn man als HIV-positiver Mensch

selbst mit solch kleinen Stellschrauben

einiges bewirken kann, lässt sich die

grundsätzliche Angst dadurch leider nicht

beseitigen. Daher ist es wichtig, auch mit

dem/r Ärzt*in über die eigenen Sorgen zu

sprechen, denn nur wenn diese/r Bescheid

weiß, kann sie/er bestmöglich unterstützen.

Die auf HIV spezialisierten Ärzt*innen sind

meist sehr gut vernetzt und können einem

somit gezielte Unterstützungsangebote

ans Herz legen, die im Umgang mit Ängsten

helfen können.

Außerdem kann man sich zusammen die

vielfältigen Therapiemöglichkeiten ansehen

und gemeinsam eine Therapie finden, die

sich besser in den Alltag integrieren lässt,

damit man keine Angst mehr vor einem

ungewollten HIV-Outing haben muss.

Weitere Infos sowie persönliche

Geschichten zum Leben mit HIV

findest du unter www.livlife.de.

Unterstützt von ViiV Healthcare


EIN

KLEINES

STÜCK

GLÜCK

4 X IN FRANKFURT!

Große Bockenheimer Str. 46 | Die Kleinmarkthalle, Hasengasse 5 – 7

Konstablerwache (B-Ebene) | Alice im Blumenland: Mainzer Landstr. 326

WWW.BLUMEN-MEISTER.COM


ENTDECKEN SIE DIE

NEUE

KOLLEKTION

DIE NEUE KOLLEKTION IN EINEM IHRER

FRANKFURTER BOCONCEPT STORES:

STEPHANSTRASSE 3 (MA*) UND

HANAUER LANDSTR. 85 | BOCONCEPT.COM

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!