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OKTOBER

2022

Herbstkirmes in Wiedenbrück

30.9. bis 3.10.2022

Ve rkaufsfen

Sonntag, 2.10., 13–18 Uhr

Krammarkt

Montag, 3.10.

www.das-stadtgespraech.de ·

Instagram: das.stadtgespraech

NR. 598

48. JAHRGANG


Ab

Sofort

im

Handel!

2 Das Stadtgespräch


Im Herbstkirmes-Fieber

Spaß für alle Sinne vom 30. September bis 3. Oktober | verkaufsoffener Sonntag am 2. Oktober

(Kem) Wie immer geht es am Freitag los. Dann lassen es die Schausteller

rund um St. Aegidius wieder so richtig krachen. Bis dahin bekommen ihre

Fahrgeschäfte regelmäßig Auslauf und WATT zu essen und zu trinken.

Aber nun mal Nonsens und Spaß beiseite.

Es geht los

Liebe Freunde der Herbstkirmes!

Ein Jahr ist schon wieder herum. Endlich ist die Kirmes-Saison so gestartet,

wie die Schausteller es sich erhofft haben. Der größte Feind der

Schausteller, dieses Nichtstun, pandemiebedingt – hat jetzt Ruh‘. Der

Countdown für die Herbstkirmes läuft.

Freuen Sie sich auf vier lebensfrohe Tage in der »Guten Stube« von

Wiedenbrück. Der Duft von Zuckerwatte, fröhliche Gesichter, bunte Lichter

und tolle Sounds bestimmen die drei Festplätze. Die Schausteller

freuen sich auf Sie. Also, wer feiert mit? Die Kirmesfans sind da bestimmt

nicht mehr aufzuhalten.

Wir sehen uns!

Die Schausteller-Sprecher Arno Heitmann und André Schneider

Marktmeister Dirk Wiesbrock

»Ihr braucht Adrenalin , Ihr kriegt Adenalin«

Das versprechen die Schausteller allen Freunden der Herbstkirmes. Wie

den Schaustellern das gelingt, davon können die Lesenden sich hier

schon mal überzeugen.

Einzigartig in Deutschland: Das Bewegungswunder aus Eschershausen

Die Schaustellerfamilie Raymond Armbrecht präsentiert den in Deutschland

einzigartigen Fahrspaß mit dem Night Style. Nun bereits zum

Das Stadtgespräch

dritten Mal auf der Herbstkirmes, Standort Marktplatz. Das bedeutet

abermals ein rassiges Kirmesvergnügen in völlig neuen Dimensionen

für Wiedenbrück.

Denn Night Style ist beileibe kein Top Spin. Dieses einmalige Hochfahrgeschäft

fährt nicht nur einfach über Kopf. Es verspricht jede Menge

schräger Loopings. Mal sind es horizontale, dann vertikale und diagonale

Überschläge. Das Tolle: Jede Fahrt ist ein Unikat. Denn erstens stellt

die Schaustellerfamilie jede Fahrt ganz auf das Publikum ab, mal mit

mehr, dann mit weniger Loopings. Zweitens sind die Fahrten durch die

Joystick-Steuerung absolut handgemacht. Night Style ist einfach einzigartig

in unserer Republik – mit modernster LED-Beleuchtung und

lustigen Wasserspielen. Nicht zu vergessen die Rekommandeure. Sie

sind voll und ganz bei der Sache und extrem sympathisch, bestätigen

die Night Style-Fans.

Coole Momente mit dem neuen DISCO-Jet der Superlative

Hauptsache er ist da, freuen sich alle Fans. Sie können es kaum abwarten,

bis Arno Heitmann und sein Team den DISCO-Jet auf dem Marktplatz

wieder mit Vollgas über Berg und durch Tal steuern. Es ist der

erste Musikexpress Europas der neuesten Generation mit anzugsstarker

5-Motoren-Antriebstechnologie für noch mehr Fahrspaß bei höchster

Energieeffizienz. Auf der Herbstkirmes 2021 feierte er Premiere. Arno

Heitmann: »Wir garantieren Fahrgeschäft-Spaß auf höchstem Niveau

in Punkto Sicherheit und Dekoration. Ein digitalprozessorgesteuertes

Soundsystem und Wurlitzer-Musicbox-Spiegelkugeln setzen akustische

Maßstäbe. Also: »Einsteigen, Bügel schließen, festhalten – die nächste

Runde geht rückwärts!«, lädt die Familie Arno Heitmann in den DISCO-Jet

der Superlative ein. q

3


6 Das Bewegungswunder Night Style

lädt ein zum großen Fahrspaß.

Kirmeszauber mit Shake & Roll

Lass rocken: Shake – it’s great! Bis zu 40 Personen in 20 Gondeln können

auf dem Kirchplatz gleichzeitig dieser Suchtgefahr erliegen. Zuletzt 2013

konnten die Fahrer und Beifahrer erleben, dass es hier auf die kritische

Masse ankommt. Wenn sie zusammen nicht zu wenig Gewicht auf die

Waage bringen, überschlägt sich die Kabine. Dieses High-Tech-Karussell

der Schaustellerfamilie Schäfer hat es aber auch sonst faustdick hinter

den Ohren! Es setzt sich erst langsam in Bewegung und steigert die

Geschwindigkeit dann aber ganz gewaltig – bei Höchstgeschwindigkeit

vermittelt es den Fahrgästen mit Mehrfachloopings schon mal das

Gefühl von Schwerelosigkeit.

Wenn der Skooter zur Disco wird

Davon muss sich niemand mehr überzeugen lassen: Dass der Autoskooter

Formel 1 mit André Schneider am Steuer geile Fahrten verspricht, egal

ob vorwärts, rückwärts oder einfach im Kreis, dazu ohne Führerschein

und wenn’s auch mal kracht. Hier wird einfach nur Spaß gemacht. Das-

Formel-1-Racing-Team steht schon in den Startlöchern. Und als i-Tüpfelchen

lässt André die angesagteste Mucke aus der Hifi-Supersound-Anlage,

nach der die Fans fragen. Nebeleffekte und Discolaser machen

die Party komplett. Man sieht sich… am Ring von André Schneider’s

Formel-1-Piste auf dem Büschersplatz. Da geht es richtig zur Sache.

Ein Hingucker macht die Welle

Steigen Sie ein in dieses moderne Karussell im historischen Gewand der

Schaustellerfamilie Eberhardts aus Augsburg. Das spektakuläre Kettenkarussell

»Wellenflug« steht nach 2017 wieder auf dem Büschersplatz. Bis

zu 48 Gäste können gleichzeitig zusteigen. Eindrucksvoll ist das Künstlerdesign

an Aufbauten und Kulissen. Und ebenso spannend ist sein Flug

mit einer dreidimensionalen Rotation des Karusselloberbaus. Sie lässt

die schnell kreisenden Einzel- und Paarsitze steigen und sinken – egal

ob beim Vorwärts- oder Rückwärtsflug. Tolle Effekte sorgen für zusätzlichen

Spaß: Plötzlich steigt Nebel auf und es geht in den Blindflug. Ein

anderes Mal saust der Kettenflieger durch eine Wolke von Seifenblasen.

Und sonst

Geisterhotel

Das Hotel der »besonderen« Art der Familie Burghard aus Hamm ist

eine gelungene Kombination aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth.

Das Geisterhotel wird die Besuchenden nach 2013 auf Büschers Platz

abermals amüsieren, zum Lachen und zum Gruseln bringen!

New World 3000

der Familie Welte ist der Klassiker auf der Herbstkirmes, wie immer auf

Büschers Platz, mit einer außergewöhnlichen Action-Simulationsanlage.

Modernste Computertechnik

erzeugt realistisch virtuelle

Simulationen und Illusionen mit

atemberaubenden Spezialeffekten.

Langeweile hat da Ruh’.

Wie die Großen

so die Kleinen

Nicht geringer als bei den Großen

ist die Leidenschaft der Kleinen

für die Kirmes-Abenteuer. Sie

kommen voll auf ihre Kosten: auf

dem Kirchplatz mit Dölfi Hirschs

4 Das Stadtgespräch


Truck Stop und Dirk Stippichs Kinderflieger, auf dem Büschers Platz

Aladins Wunderland von Familie Lönne und auf dem Marktplatz Petra

Webers Kinderrundfahrtgeschäft.

Können & Glück

Lustige und spannende Unterhaltung bieten Axel Werdermann (Pfeilwerfen),

Dirk Stippich (Fadenziehen) und Michael Zahn-Kleuser (Enten

angeln). Die Meisterschützen kommen bei Carsten Lönne und Simon

Balshüsemann auf ihre Kosten.

Keiner muss verhungern

Die Imbissbetriebe bieten alles für den kleinen und großen Hunger: ob

Hot Dogs von Harry Sindermann oder Familie Becker, Leonhard Lemoines

China WOK sowie Willi Kaisers gebackenes Gemüse und gefüllte

Kartoffeln von Andre Heitmann oder Crêpes von Willi Perl, Kevin Preher

und Iolanda Tränkler oder die Riesenchampignons von Udo Osthold,

Pizza von Guiseppe Maltese und Michael Derleh, Pommes Special von

Toni Wimmer sowie Bethel Thelen’s Riesenbratwurst (½ Meter). Dabei

sind ebenfalls wieder Glöckles Imbiss sowie Maike Strothenke-Kelchs

mit der ungarischen Spezialität Langos.

1 Mit dem Kinderflieger geht es für die Kleinen ab nach oben.

Für den süßen Zahn

Es verführen zum Naschen: Wilfried Oberschelps Lebkuchen, frische

Mandeln von Christa Brand, Hans Dreyer, Heidi Jelitte, Rudolf Osthold

und Andree Langenscheidt, Schoko-Früchte von Alice Greier sowie Ralf

Blasik und Kevin Preher mit Eisspezialitäten nebst Stefan Kaiser mit

Zuckerwatte und Fredi Kohlwes mit Slush Eis. q

1 Kirmesglück mit einem gewonnenen Teddybär

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Wir wünschen viel Spaß auf der Herbstkirmes!

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Herbstkirmes ab 30.09. bis 03.10.

Das Stadtgespräch

5


1 Der Krammarktbummel ist am Montagmorgen Pflicht.

An der Kirmestheke ist der schnste Platz

Die Altdeutsche Bierstube von Arno Heitmann ist der Treffpunkt

auf der Herbstkirmes. Es verwundert nicht, dass die urgemütliche

familiengeführte Reisegaststätte auf dem Kirchplatz mit großem

Biergarten und Cocktail-Bar von den Gästen in den Abendstunden

dicht umlagert ist. Auf dem Büschers Platz lädt neben Getränke Pähler-Borgmeier

aus Rietberg Gloria Fischer mit ihrem Team rund um

den »Biertreff« mit Biergarten ein. Auf dem Marktplatz warten die

Ausschankwagen vom Planet Wiedenbrück und Carsten Lönne auf

die durstigen Seelen.

Kirmesmontag bei Krane

Eine Bereicherung am Kirmesmontag ist wieder das Krane-Oktoberfest

auf der Langen Straße. Festwirt Helmut »Jonny« Johannknecht hat sich

dazu etwas Besonderes einfallen lassen. Auf der Bühne spielt die 5-köpfige

»CCR«-Band an diesem Feiertag alles von Rock über Soul bis Walzer.

KIRMES-AKTION

In memoriam

Hans-Otto Schäfer

Besonderes Verhältnis zu

Rheda-Wiedenbrück

Hans-Otto Schäfer, der in fünfter Generation Schausteller war, hatte

im Laufe der Jahre zu Rheda-Wiedenbrück ein besonderes Verhältnis

entwickelt. Nicht nur, dass er mit immer neuen Fahrgeschäften auf

der Herbstkirmes und dem Andreasmarkt überraschte, er stellte viele

Jahre lang auch seine über 100 Jahre alte, prächtige Konzertorgel für

den Christkindlmarkt zur Verfügung. Sie erfreute die Besuchenden mit

ihren nostalgischen Klängen und festlichem Anblick. Ebenfalls sorgte

er mit dem großen, weißen Riesenrad für das vielfach fotografierte

inoffizielle Wahrzeichen der Landesgartenschau. Und nicht zuletzt

legte er gemeinsam mit seiner Frau Ellen die Grundlage für die heute

so beliebte Spielerei im Flora Westfalica-Park. Schön, dass Rheda-Wiedenbrück

mit der Verpflichtung des Shake & Roll diese enge Beziehung

posthum neu belebt.

Traurig, dass der Schwerter Schausteller das nicht selber erleben

darf. Er verstarb nach langer Krankheit am 28. Januar dieses Jahres im

Alter von 81 Jahren. Er hatte das Herz am richtigen Fleck und hatte für

jeden ein freundliches Wort. In ganz Deutschland genoss er einen her-

6

Das Stadtgespräch


Foto: Sim-Jü-Verlag, Werne

1 Der verstorbene Schausteller Hans-

Otto Schäfer kann den Aufbau seines

Publikumsmagneten Shake & Roll in

Wiedenbrück leider nicht mehr erleben.

vorragenden Ruf. Sein ganzes Tun

geschah aus tiefer Leidenschaft

zum Schaustellerberuf, den er

mit seiner ganzen Existenz stark

gelebt hat. Solange es seine Gesundheit

zuließ, gab es für Hans

Otto Schäfer kaum eine Veranstaltung

bei der er nicht präsent war –

zumal, wenn es um die Interessen

des Schaustellerberufes ging. Eine

große Bedeutung schrieb er zeitlebens

der verbandlichen Arbeit

zu. In mehreren Verbänden und

Vereinen verstand er es, sich mit

seinem schlitzohrigen Charme

einzubringen – ein Duckmäuser

war er nie, oftmals zu seinem eigenen Nachteil.

Im Laufe seiner Schaffenszeit bereiste er die Volksfeste in ganz

Deutschland mit seiner Familie, oft auch in Kooperation mit anderen

Familienzweigen mit über 50 Karussells und Achterbahnen. Die Vielzahl

spiegelt ein wesentliches Persönlichkeitsmerkmal des Verstorbenen

wider. Er war wagemutig, wenn es darum ging, Neuheiten auf die

Kirmesplätze zu bringen. Aus der Vielzahl seiner Geschäfte haben wohl

zwei Publikumslieblinge sein Schaustellerleben besonders geprägt. Das

war zum einen die Top-Neuheit »Enterprise«, von denen die Familie ab

1975 rund 20 Jahre – zeitweise sogar zwei Exemplare – betrieben hat

sowie der bis heute auf den Festen präsente einzigartige »Shake &

Roll«, der 1991 in Betrieb genommen wurde.

1 Kirmesmontag bei Krane

Vor rund 20 Jahren erkrankte Hans-Otto Schäfer schwer. Er ließ

sich jedoch nicht entmutigen. So konnte er seine Leiden noch zwei

Jahrzehnte lang mehr oder weniger in Schach halten. Ein Schlaganfall,

den er zusätzlich im Dezember 2017 erlitt, schränkte ihn zunächst erheblich

ein, aber mit Disziplin und guter Fürsorge arbeitete er sich auf

die Plätze zurück, bis er im Jahr 2019 stürzte und von da an auf Pflege

angewiesen war. Das schlimmste für ihn war, schließlich nicht mehr

in gewohnter Weise an der Reise teilnehmen zu können.

Hans-Otto Schäfer hinterlässt seine Frau Ellen, seinen Sohn

Hans-Otto mit Familie und seine beiden Töchter Christiane und Claudia.

Sie führen die Geschäfte des Verstorbenen als Familienbetrieb fort.

Raimund Kemper

Önungszeiten & Highlights der Kirmes

Freitag, 30. September 2022

14.00 – 24.00 Kirmes in der Innenstadt

15.00 Eröffnung auf dem Kirchplatz – am »Shake &

Roll« mit Bürgermeister Theo Mettenborg, den

Schaustellersprechern Arno Heitmann und André

Schneider nebst Marktmeister Dirk Wiesbrock. Ein

Höhepunkt ist die Verlosung mit attraktiven Preisen.

Nach der Eröffnung gibt es eine Viertelstunde

lang Freifahrten.

20.00 Feuerwerk am Emssee mit Musik. Die Schausteller

finanzieren dieses. (Highlight der Kirmes mit Unterstützung

der Privatbrauerei Hohenfelde. Das Feuerwerk

wird abgebrannt von der erfahrenen Firma

Schneider Pyrotechnik aus Goslar.)

Samstag, 1. Oktober 2022

07.30 – 13.00 Wochenmarkt auf dem Parkplatz »Auf der Schanze«

14.00 – 24.00 Kirmes in der Innenstadt

Kirmes & verkaufsoffener Sonntag, 2. Oktober 2022

13.00 – 23.00 Kirmes in der Innenstadt

Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Montag, 3. Oktober 2022

08.00 – 15.00 In der Langen Straße: Der längste Krammarkt

Ostwestfalens mit 100 reisenden Händlern

11.00 – 22.00 Kirmes in der Innenstadt

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UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN IM OKTOBER

Samstag, 01. Oktober 09:30-14:00 Uhr

Sonntag, 02. Oktober 13:00-18:00 Uhr

Wasserstraße 34 - 33378 Rheda-Wiedenbrück

Das Stadtgespräch

7


E

»Ein bisschen

›öko‹ ist dem

Stadtwerk nicht

genug«

Diskussion über die

Weiterentwicklung des Stadtwerks

Rheda-Wiedenbrück

»Jetzt ist die Politik bei der Erweiterung des

Stadtwerks um operative Aufgaben (z. B.

Fernwärme, Erzeugung alternativer Energien

durch Solar oder Windkraft) am Zug«, sagte

zum Ende einer Informationsveranstaltung

für die Stadträte, lokalen Akteure sowie interessierten

Bürgerinnen und Bürger, der Bündnisgrüne

Hermann Heller-Jordan. Das einladende

Stadtwerk hatte den Abend unter das Thema

gestellt: »Was macht das Stadtwerk?«

Erweiterung der Aufgaben

Bei der im Verlaufe der Veranstaltung in den

Fokus gerückten Diskussion über die Erweiterung

des Portfolios fragte Elisabeth Frenser

(SPD) skeptisch, ob »wir dafür und das damit

im Zusammenhang stehende erforderliche

Investitionsvolumen überhaupt die Mehrheit

im Rat kriegen?« Konkret dachte sie an die

CDU-Fraktion, diesen Weg mitzugehen. Für die

move-Fraktion forderte Melanie Stuhlweißenburg

machbare »Alternativen, ehe drei Jahre

lang gar nichts passiert«. Die anderen im Rat

vertretenen Parteien waren nicht anwesend.

1 Gerne unterstützte das Stadtwerk die Installation der Landestation bei Reker.

Gemeinsamer Vorschlag aus der

Ratsmitte

Es zeichnet sich ab, dass die Ratsfraktionen

der Bündnisgrünen und der SPD der Stadtverwaltung

durch Beschluss einen Arbeitsauftrag

erteilen wollen, Leitlinien für die Erweiterung

des Portfolios des Stadtwerks zu erstellen.

Grundlage soll ein Strategiepapier für den Klimaschutz

sein – ähnlich dem Bürgerantrag der

Lokalen Agenda 21. Es ist das Ziel, alle Fraktionen

mit einzubinden. Der Fraktionsvorsitzende

der CDU im Stadtrat, Thomas Mader, erklärt auf

unsere Anfrage: »Fortschritt und Transformation

im ökologischen Sinne sind uns sehr wichtig,

insbesondere im Einklang ökonomischer

Rahmenbedingungen. Wird vom Stadtwerk

ein konkreter Fahrplan mit ebenso konkreten

Zahlen vorgelegt, ist die CDU selbstverständlich

bereit, über eine Weiterentwicklung des

Stadtwerks zu verhandeln«. Ähnlich move. Die

Wählergemeinschaft will vor einer Beauftragung

der Verwaltung weitere Informationen

abwarten. Wenn sie die Transformation des

Stadtwerkes für sinnvoll erachtet, wird sie

diese unterstützen.

Das Autorenteam des Bürgerantrags unterstützt

eine Initiative aus dem politischen

Raum. Sie beabsichtigt »das Gespräch mit den

politischen Fraktionen zu suchen mit dem Ziel,

möglichst einen gemeinsamen Vorschlag zur

neuen Aufgabenstellung zu formulieren«, heißt

es in seiner Nachlese zu der Veranstaltung.

Die Haltung des Stadtwerks

Genau diesen »Input aus der Politik« hatte sich

der Stadtwerksgeschäftsführer Torsten Fischer

auf eine entsprechende Nachfrage von Ulrich

Martin aus dem Autorenteam gewünscht, damit

die Erweiterungsoptionen des Vertriebsstadtwerks

so bald wie möglich aufgezeigt,

bewertet und letztendlich auch umgesetzt

werden können. Übereinstimmend mit dem

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LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN

8 Das Stadtgespräch


Ersten Beigeordneten Dr. Georg Robra räumte

er aber sehr anschaulich ein, dass es ein ambitioniertes

Ziel sei, die neuen Grundstrukturen

des Stadtwerks bis 2025 umzusetzen.

Als mögliche Sparte nannte er insbesondere

die Energieerzeugung (Wind- und Solarstrom):

»Ich bin dafür, dass wir hier einsteigen. Wir

brauchen aber auch die Ressourcen dafür«.

Der Erste Beigeordnete sprach von sieben- bis

achtstelligen Beträgen.

Eigenes Kapital

Als weitere Segmente führte der Geschäftsführer

den ÖPNV und das Bäderwesen an. Eine

eigene (Sach-) Kapitalausstattung möglicherweise

durch den Bauhof und Eigenbetrieb Abwasser

sowie durch Gewerbeflächen könnte

die Umsetzungschancen der Erzeugung alternativer

Energien und anderer Umwelt-Projekte

erhöhen.

Mehr-Sparten-Stadtwerk war schon

Thema vor der Gründung

Schon in den Workshops der Gründungsphase

in 2013 wurde als die ursprüngliche Konzeption

ein Mehr-Sparten-Stadtwerk diskutiert. Zudem

schrieb sich das ein Jahr später gegründete

Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück auf die Fahnen

»die Energiewende vor Ort voranzubringen«.

Daran erinnerte der Stadtwerksgeschäftsführer

ebenfalls.

Der begrenzte finanzielle Spielraum erlaubte

beispielsweise die Unterstützung der

Projekte »Dorfauto St. Vit« und »Dorfauto

Lintel« sowie die Installation und den Betrieb

von drei Ladesäulen für E-Autos und sechs

E-Bike-Ladestationen. Das Kerngeschäft des

Stadtwerks aber blieb seit der Aufnahme des

Vertriebs am 1. Januar 2015 primär die Lieferung

von Ökostrom als herausragenden Beitrag zur

Energiewende sowie die Zuführung von Gas

an die Nutzenden.

Einsatz für die Erweiterung

Bereits in der grundsätzlichen Information

über das Stadtwerk in der Ausschusssitzung

für Umweltschutz, Klimaschutz und Mobilität

am 24. Mai dieses Jahres warb Torsten Fischer

für die Erweiterung des Stadtwerks: »Um in

Zukunft größere Projekte umzusetzen, die z.

B. im Antrag der Lokalen Agenda 21 aufgeführt

wurden (u. a. das ›Detmolder Solar-Dach‹ als

Referenz für ein PV-Anlagen-Pachtmodell oder

die Schaffung von Erzeugungskapazitäten im

Strombereich), erscheint es sinnvoll, über

eine Ergänzung der bestehenden Struktur der

Energiedienstleistungen der Stadt Rheda-Wiedenbrück

nachzudenken«. In flapsigen Worten

findet sich diese Idee gleichfalls auf der Homepage

des Stadtwerks: »Ein bisschen ›öko‹ ist

uns nicht genug.«

Hürden

Über die Schwierigkeiten dieses Ziel zu erreichen

berichtete auf der Veranstaltung der

Stadtwerkgeschäftsführer für den Vertrieb, Stefan

Werner. Er erläuterte anschaulich, dass es

beispielsweise nicht möglich ist, ein Windkraftwerk

zu betreiben, und diesen als »Grün zertifizierten

Strom« zu vermarkten. Bezogen auf

»klimaneutrale Neubaugebiete« führte er an,

dass das Stadtwerk Ostmünsterland, mit einer

49%igen Beteiligung am Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück,

in Drensteinfurt ein Wärmenetz installiert

hat. Der Moderator des Treffens, Peter

Rentrup (Bündnisgrüne), Ausschussvorsitzender

für Umweltschutz, Klimaschutz und Mobilität,

resümierte: »Wir stehen auf dem Weg zum

Mehr-Sparten-Stadtwerk ganz am Anfang des

Prozesses. Zur Wahrheit gehört, dass schon vor

50 Jahren nachhaltige Maßnahmen zum Schutz

des Klimas hätten ergriffen werden müssen«.

In dem mittlerweile seit einem Jahr vorliegenden

Bürgerantrag der Lokalen Agenda 21

zu einer »Neuen Klimapolitik in RWD«, Forderungspunkt

4, unterstützt das Autorenteam

ausdrücklich die Bestrebungen, das Stadtwerk

zu einem aktiven Akteur umzugestalten. Bei

der ambitionierten zeitlichen Realisierung bis

2025, die von dem Stadtwerksgeschäftsführer

und dem Ersten Beigeordneten anschaulich

dargestellt wurden, wird das Autorenteam alle

Beteiligten unterstützen.

Bezüglich der klimaneutralen Neubaugebiete,

Forderung 5 des Bürgerantrages, stellte

Herbert Ewers die Frage, warum das Wissen der

Stadtwerke Ostmünsterland, bzgl. Wärmenetze

nicht zum Beispiel für das Neubaugebiet

»Waldsiedlung Ost« genutzt wird. »Es wäre der

Bürgerschaft nicht zu vermitteln, dass bestehendes

Wissen und Best-Practice-Beispiele in

Rheda-Wiedenbrück nicht umgesetzt werden.

Der Stadtwerksgeschäftsführer Torsten Fischer

räumte ein: »Das Stadtwerk hat keine Möglichkeit

solche Wege voranzutreiben«. Ebenfalls von

den Anwesenden der Stadtverwaltung gab es zu

diesem Thema kein grünes Licht.

Raimund Kemper

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Das Stadtgespräch

9


hatte zu der Veranstaltung in Verbundenheit mit

den Familien anlässlich seines zehnjährigen Bestehens

eingeladen. Das Programm begeisterte:

Eine magische Anziehung ging geradezu von

den Stars der Kinderherzen aus – dem Lippstädter

»Herrn H.«, Begründer der »Neuen Deutschen

Kindermusik« sowie den beiden Bielefelder Kinderbands

»Kater Kati« und »Randale«. Aber ebenso

faszinierten die vielfältigen Spielstationen und

die Tombola. Und nicht wenige der Erwachsenen

nutzten die gemeinsam vom Jugendamt sowie

dem Stadtfamilienzentrum, den Kita-Familienzentrumsverbünden

und den Jugendhäusern in

Kooperation mit der Flora Westfalica gebotenen

Ansprechstationen, um sich über deren Arbeit

zu informieren.

T

Tausende kleine und große Besuchende

feierten runden Geburtstag

Familienfest zum zehnjährigen Bestehen des Jugendamtes

1 Das Jugendamt hatte mit seinem Programm voll ins Schwarze getroffen. Zu den definitiven Highlights gehörte der

Auftritt von Herrn H. aus Lippstadt.

Bis aus dem Paderborner Raum strömten Groß

und Klein in Scharen zum Familienfest auf dem

Festgelände, den Open-Air-Veranstaltungswiesen

der Flora Westfalica an der Mittelhegge. Es mögen

wohl bis zu 10.000 Eltern mit ihren kleinen

Rangen gewesen sein, die sich von dem siebenstündigen

Non-Stop-Programm der großen Geburtstagsparty

begeistern ließen. Das Jugendamt

Familienverstehend

Ganz anders, als die oftmals negative Wahrnehmung

von der Jugendhilfe als kaltherzige Behörde,

die Familien auseinanderreißt oder zu spät

eingreift, machte die großartige Geburtstagsparty

sichtbar, dass das 2012 eröffnete Jugendamt

der Stadt Rheda-Wiedenbrück auf Augenhöhe

gemeinsam mit den Familien agiert. Seine 40

Mitarbeitenden fanden für ihre familiennahe

Arbeit die treffenden Worte: »Wir sind Familienverstehende,

Jugendfördernde, Brückenbauende,

Unterstützende, sowie Zuhörende, Vermittelnde,

Wegbegleitende, Chaosmanagende und Impulsgebende«,

konnten die Besuchenden des Familienfestes

auf den Geburtstagskarten lesen.

Erwartungen erfüllt

Nachdem sich die Stadtverwaltung und der

Stadtrat mindestens über drei Legislaturperioden

lang gegen den SPD-Antrag zur Errichtung

eines eigenen Jugendamtes gewehrt hatten,

stimmte der Rat in 2011 endlich zu. Er verschloss

sich nicht länger der Erwartung damit einen siebenstelligen

Beitrag einsparen zu können, weil

die Aufwendungen für ein eigenes Jugendamt

niedriger sind als die Jugendhilfeumlage für das

Kreisjugendamt, die zuvor dem Kreis Gütersloh

gezahlt werden musste. Und endlich teilte eine

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10 Das Stadtgespräch


1 Die Abteilungsleiterin für den Allgemeinen Sozialen Dienst Beate Becker, der Erste

Beigeordnete Dr. Georg Robra und die Fachbereichs- und Jugendamtsleiterin

Dr. Ina Epkenhans-Behr gaben einen Einblick in die Entwicklung und Arbeit des

Jugendamtes in Rheda-Wiedenbrück.

1 Die Tagesmutter Jeannette Lükewitte gemeinsam mit Jannis, Leano und Helen.

Sie pflegt ein tolles Vertrauensverhältnis mit den Eltern.

Mehrheit die Einsicht, dass die Jugendhilfe aus lokaler

Perspektive für Rheda-Wiedenbrück passgenauer

ist, als aus der Sicht des gesamten Kreises.

Ohnehin stand der hiesige Kreis mit einem

einzigen zentralen Jugendamt allein in NRW. Als

die finanzstarke Nachbarkommune Verl nach

Überschreiten der 20.000-Einwohner-Grenze ihr

eigenes Amt eingerichtet hatte, setzte auch in

Rheda-Wiedenbrück ein Umdenken ein. Es war

insbesondere der frühere Rechts- und Sozialdezernent

Eberhard Greufe, der im Hintergrund das

Netzwerk einer Ratsmehrheit für ein eigenes Jugendamt

spannte. Der Fraktionsvorsitzende der

SPD, Dirk Kursim, freute sich natürlich, dass das

Jugendamt der Stadt Rheda-Wiedenbrück entsprechend

den Erwartungen eine zehnjährige

Erfolgsgeschichte schreiben konnte. Es startete

unter der neu geschaffenen Fachbereichsleitung

für Familie, Jugend und Sport von Reinhild Birkenhake

mit 28 Mitarbeitenden. Dr. Ina Epkenhans-Behr

trat vor sechs Jahren ihre Nachfolge

an. Auf dem im Vorfeld des Familienfestes durchgeführten

Pressegespräch des Jugendamts konnte

für die Stadtverwaltung der Erste Beigeordnete

Dr. Georg Robra auf unsere Nachfrage zwar

nicht auf Heller und Pfennig sagen, inwieweit

sich die finanziellen Erwartungen erfüllt haben.

Mit Verweis auf den Prüfbericht der Gemeindeprüfanstalt

(gpaNRW) zu den Hilfen für die Erziehung

konnte er aber mitteilen, dass das hiesige

Jugendamt die niedrigsten Gesamtkosten aller

Jugendämter in NRW versursacht. Zudem weise

es die wenigsten Fälle auf 1000 Einwohner von

0 bis 21 Jahren aus.

Positives Gesamtbild

Die Fachbereichs- und Jugendamtsleiterin Dr.

Ina Epkenhans-Behr erläuterte die Gründe für

dieses sehr positive Gesamtbild: Das sei zum

einen die intensive Diagnostik durch die Fachkräfte

des Jugendamtes mit dem Anspruch

»passgenaue Angebote« zu finden. Ferner gehöre

dazu eine lückenlose Präventionskette mit

einer niederschwelligen Beratung durch das Jugendamt

und das Stadtfamilienzentrum. Ihren

Anteil an der Erfolgsgeschichte haben aber

auch die Beratungsstelle »Übergang Schule-Beruf«,

die FARE-Jugendwerkstatt »Kultur« für

schulmüde Jugendliche, die Schulsozialarbeit,

die Multiprofessionellen Teams in den Schulen

für Zugewanderte, die Elternschule und der

Bildungsfonds, die Sprachförderung in der q

Das Stadtgespräch

11


Trends in den letzten 10 Jahren

Die wachsende Partizipation der Eltern wird sichtbar durch die Beteiligung

des Jugendamtselternbeirats als beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss

und durch die Vertretung der Schulpflegschaften als beratendes

Mitglied im Schulausschuss.

Die Zahl der Geburten stieg von 370 in 2012 auf 490 in 2021. Der Grund

liegt primär in den Zuzügen junger Familien nach RWD. Entsprechend gab

das Jugendamt die Impulse für die Schaffung von mehr als 260 neuen Kita-Plätzen.

Im Kita-Jahr 20/21 standen 1700 Plätze in 23 Kitas von 6 Trägern

zur Verfügung. Bei 55 Tagesmüttern sind 181 Plätze vorhanden. Fast 100 %

aller über Dreijährigen und ca. 43 % der unter Dreijährigen werden betreut.

Auffällig ist das Anwachsen der Zahl der Familien mit Beratungsbedarf

und der Jugendhilfe-Fälle. Sie stieg von 194 Fälle in 2012 auf 265 (+ 36 %) in

2021. Zu den großen Themen gehörten zudem der Zuzug der Flüchtlinge,

darunter in 2016 30 unbegleitete Minderjährige (heute 15), ferner die Digitalisierung

von Schule sowie Schulentwicklungsmaßnahmen mit mehr

Differenzierungs- und Ganztagsräumen sowie höheren Mensa-Kapazitäten

an den Grundschulen.

1 Lebendiges Treiben beim Familienfest an den Aktions-, Spiel- und Informationsständen

Grundschule, die Integrationsbegleitenden in den Kitas, das Stadtfamilienzentrum-Elterncafe,

die Familienhebammen und die Besuche aller

Zuzüge mit Kindern bis 3 J. sowie die Schwangerenberatung von der

Fachstelle »Frühe Hilfen«. Nicht zuletzt spielen die guten soziostrukturellen

Rahmenbedingungen eine Rolle: Hierzu zählen ein gutes soziales

Netzwerk und feste Familienverbünde.

Themen der Zukunft

Die Abteilungsleiterin für den Allgemeinen Sozialen Dienst Beate Becker

ging im Zusammenhang mit den Nachwirkungen der Pandemie auf den

zunehmenden Hilfebedarf von Familien, auch von Mittelschichtfamilien mit

Kindern ein. Es hätten die Fälle häuslicher Gewalt und der Kindeswohlgefährdungen

signifikant zugenommen (in 2020 103, in 2021 194). »Wir gehen jeder

Meldung nach«, sagte sie. Mit Sorgen schaute sie auf die Auswirkungen der

Preissteigerungen in Folge des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen

Druck auf die Familien und auf die Gefahr, dass sie sich verschulden. Bei

drohendem Wohnungsverlust versuche das Jugendamt zu helfen.

Verschiedene Familien- und Erziehungsmodelle

Vor den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zugewanderter Menschen

ging die Abteilungsleiterin auf die daraus erwachsenen Herausforderungen

durch einen teilweise rustikaleren und handgreiflicheren Umgang

mit Frauen und Kindern ein. Diese Aufgabe könne die Zusammenarbeit mit

der Polizei und dem Ordnungsamt erforderlich machen.

Suche

In vielen Feldern der Jugendhilfe fehlen Fachkräfte, z. B. bei den Kitas, der

OGS und den stationären Einrichtungen. Das Jugendamt freut sich darüber

hinaus über Menschen, die aus Freude an der Betreuung und Förderung von

Kindern neu als Tagesmutter oder Tagesvater tätig werden wollen. Wer sich

gerne für diese Aufgabe qualifizieren möchte, kann sich bei den Vermittlungsstellen

für Kindertagespflege der ev. Versöhnungskirchengemeinde

beraten lassen. Das ist für Rheda: Frau Hellweg, Ev. Kita Sonnenschein, Ruf

05242/403605, für Wiedenbrück, Batenhorst, Lintel und St. Vit: Frau Schönbeck,

Ev. Kita Krumholzstr., Ruf 0176/83125935.

Gerne unterstützt das Jugendamt auch diejenigen, die sich als Pflegefamilien

für das Wohl von Kindern einsetzen möchten. Interessierte können

gerne Kontakt aufnehmen mit Frau von Below, Ruf 05242/963-342,

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12 Das Stadtgespräch


S

Spendenübergabe aus

dem Erlös der zweiten

privaten Impfaktion

Von den Bürgern – für die Bürger

(Kem) Aysegül Winter und Hubert Peter zeigten sich dankbar, dass sie jetzt

aus dem Erlös der von ihnen Anfang des Jahres privat organisierten zweiten

Impfaktion Spenden übergeben konnten. Der ehrenamtliche Einsatz

aller Beteiligten des Angebots in der Stadthalle aus dem rund 40 Helfende

zählenden Team, einschließlich der Ärztin Edda Gödde und dem Arzt Dr.

Philipp Poppenborg hatte diese Unterstützung ermöglicht. Damit hatte

sich wirklich jede Minute, die sie selbstlos für die Aktion investiert hatten

nicht nur wegen des sehr erfolgreichen Verlaufs mit 336 Teilnehmenden

gelohnt, sondern gerade auch durch die Verwendung des Erlöses in Höhe

von insgesamt 12.956 Euro (aufgerundet 13.000 €) für caritative Zwecke.

Durch die Aufteilung der Summe in gleich hohe Spenden von 4333,33

Euro für das Kinderhospiz Bethel, den Bildungsfonds und die DLRG erfüllte

sich das Helferteam zugleich den Herzenswunsch, insbesondere jüngere

Menschen zu unterstützen.

Zur Übergabe der symbolischen Spendenschecks hatten Aysegül Winter

und Hubert Peter im Beisein einiger Mitarbeitenden aus dem Helferteam

auf den Vorplatz der Stadthalle eingeladen.

Für das Kinderhospiz dankte Reinhard Elbracht ganz herzlich für die

großherzige Unterstützung. Er nannte als Verwendungszweck die Finan-

1 Die ehrenamtliche Impfaktion unterstützt aus dem Erlös das Kinderhospiz Bethel,

den Bildungsfonds und die Schwimmausbildung der DLRG.

zierung von entstehenden Kosten für spezielle Therapien und für die Trauerarbeit,

bei denen keine Zuschüsse der Krankenkassen zur Verfügung

stehen. Die stellvertretende Vorsitzende der hiesigen DLRG, Lisa Elbracht

und die Leiterin des Ressorts »Ausbildung«, Kathrin Linnemann, nahmen

die außergewöhnliche Unterstützung ebenfalls mit besonderem Dank

entgegen. Sie berichteten, dass der erhaltene Betrag in der Wasserrettung

und in der Schwimmausbildung der Kinder für den Erwerb des »Seepferdchens«

Verwendung finde. 150 Mädchen und Jungen ständen hier, der

Pandemie geschuldet, auf der Warteliste. In das herzliche Dankeschön

einreihend erklärte Bettina Windau für den Bildungsfond, dass die Spende

gerade rechtzeitig komme, um damit die bedürftigen Kinder bei der zum

Beginn des neuen Schuljahres fälligen Beschaffung von Lernmaterialein

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1 Auf dem Prüfstand steht die Beleuchtung in der Adventszeit.

Lichter aus an Denkmälern,

Raumtemperatur runter

Stadtverwaltung präsentiert Einsparpotenziale für Energie

(Kem) Beim Energiesparen geht die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel voran.

Mit vielen kleinen und auch größeren Maßnahmen wird die Stadt ihren

Beitrag dafür leisten, dass im Winter geheizt werden kann und die Energie

nicht ausgeht. Die konkreten Pläne für Rheda-Wiedenbrück legte die Stadtverwaltung

Anfang September im Haupt- und Finanzausschuss und dem

Ausschuss für Grundstücke und Gebäude vor. Die gefassten Handlungsoptionen

gelten für die Zeit ab dem 1. September. Mit der Vorlage beantwortete

die Stadtverwaltung zugleich eine Anfrage der Bündnisgrünen vom 22. Juli.

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Impulse aus Berlin und Brüssel

Die Stadtverwaltung folgt mit ihrem Konzept zugleich dem Notfallplan

Gas der EU-Kommission vom 20. Juli dieses Jahres. Dieser setzt ein Einsparziel

von 15 % Heizenergie. Flankierend steht auch der Stromverbrauch

im Fokus, denn einen nicht unerheblichen Anteil an der Stromerzeugung

haben die Gaskraftwerke. Bereits am 23. Juni hatte das Bundeswirtschaftsministerium

die Alarmstufe des Notfallplans in Deutschland ausgerufen.

Die Stadtverwaltung reagierte auf die Situation mit dem erstmaligen Zusammentreffen

der Arbeitsgruppe »Krisenprävention« am 11. Juli. Sie tagt

seitdem wöchentlich. Ein Ergebnis ihrer Arbeit ist die nun vorliegende

Verordnung zum Einsparen von Energie.

Energie-Sparprogramm für RWD

Die Stadt stellt die Beleuchtung der historischen Gebäude ein. Aktuell wird

die Wassertemperatur in den Lehrschwimmbecken nicht gesenkt, hier handelt

die Verwaltung mit Fingerspitzengefühl – die Bundesverordnung sieht

Temperaturreduzierungen im schulischen Kontext nicht vor. Das städtische

Hallenbad wird mittels eines Blockheizkraftwerkes geheizt und wird deswegen

aktuell nicht in die Überlegungen zu den Energieeinsparpotenzialen

einbezogen. Über den Jahreswechsel (19.12.–6.1.) bleibt im Rathaus nur das

Bürgerbüro geöffnet. Alle übrigen Aufgaben erledigen die städtischen Mitarbeitenden

im Homeoffice oder anlassbezogen im Rathaus. Darüber hinaus

senkt die Stadt die Raumtemperatur in den beheizten Räumen von 22°C auf

19°C ab und folgt damit der gesetzlichen Vorgabe des Bundeswirtschaftsministeriums.

In den Sporthallen reduziert die Stadt die Temperatur auf 17°C.

Größere Hallen, Foyers und Flure werden nicht mehr geheizt. Davon sind die

Schulen und Kitas ausgenommen. Zudem führt die Stadtverwaltung alle

technischen Regulierungen durch, die der Erreichung des Einsparziels dienen.

14 Das Stadtgespräch


1 Gut, wer einen Ofen hat. Foto: Pixabay

Weniger Festbeleuchtung

Die Fraktion der Offenen Liste forderte in einem Prüfantrag festzustellen,

inwieweit die vorweihnachtliche Illuminierung an den Gebäuden und in

den Straßen ab 22.00 Uhr ausgeschaltet werden kann. Der Ausschuss für

Grundstücke und Gebäude verwies den Antrag an die Stadtverwaltung.

Krisenvorsorge

»Neben möglichen Energieeinsparmaßnahmen erfordert die zurzeit ungewisse

Aussicht auf die bevorstehende Heizperiode ein gewisses Maß

an Krisenvorsorge«, schreibt der Erste Beigeordnete Dr. Georg Robra in der

Verwaltungsvorlage für den Haupt- und Finanzausschuss.

Notstromaggregate

Vorsorglich überprüfte die Stadtverwaltung beispielsweise die notstromtechnischen

Ressourcen. Im Rathaus ist ein Notstromaggregat für den

Fahrstuhl vorhanden. Die Verwaltung prüft, inwieweit der Anschluss weiterer

Teile des Stromnetzes möglich ist. Im Krisenfall bleibt das Bürgerbüro

geöffnet. In den Sitzungssälen findet das Lagezentrum Platz. Im Bauhof

können die vorhandenen mobilen Notstromaggregate einen rudimentären

Weiterbetrieb sichern. In der Prüfung befindet sich der Einsatz zusätzlicher

stationärer Aggregate für den Weiterbetrieb der Werkstätten.

Beim Klärwerk sichert ein Notstromaggregat die Abwasserentsorgung für

48 Stunden. Die derzeitige Erweiterung der Kraftstoffreserven soll eine

10-tägige Abwasserentsorgung sichern.

Kommunikation

Zur Aufrechterhaltung einer Grund-Kommunikation beschafft die Stadtverwaltung

Satellitentelefone. Sie überprüft die Installation eines verschlüsselten

Betriebsfunknetzes.

Wärmestuben

Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit ein Konzept zur Nutzung von Feuerwehr-Gerätehäusern

oder Schulen und Turnhallen als Anlaufstellen für

die Bewohnenden von RWD im Falle einer Energiemangellage. Die Aufsuchenden

sollen hier Hilfe und Auskünfte zum Krisengeschehen erhalten.

Energiebericht

Auf die Frage von Hagen Klauß (Bündnisgrüne) in der Haupt- und Finanzausschusssitzung,

warum der Anteil der Schulen beim Gasverbrauch so

hoch sei, sicherte die Verwaltung die Antwort im Protokoll zu. Worauf

Peter Heinz Woste (CDU) mit Vehemenz einwarf, dass diese direkt möglich

sei, wenn die Stadtverwaltung entsprechend seiner mehrfach vorgetragenen

Forderung einen Energiebericht hätte. Die Verwaltung hätte ihn aber

stets nur kalt lächelnd abblitzen lassen.

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15


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1 Der Linteler Betonwerk-Geschäftsführer Thomas Theilmeier hofft auf eine schnelle

und pragmatische Reaktion Edes Bundeswirtschaftsministeriums.

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(Kem) Immer mehr langfristige Energieversorgungsverträge laufen aus

und können nicht zu den bisherigen Konditionen verlängert werden,

wodurch die Unternehmen der Bau- und Rohstoffbranche Gas und Strom

an den Märkten teilweise zum mehr als zwanzigfachen Preis einkaufen

müssen. Die Belastung zwang erste energieintensive Betriebe bereits

zur Schließung, was auf dramatische Weise eine höchst alarmierende

Entwicklung verdeutlicht. Mineralische Rohstoffe sind in unzähligen

Produkten des täglichen Bedarfes enthalten, von der Zahncreme bis

zur Wandfarbe.

Vor diesem Hintergrund fordert vero – der Verband der Bau- und

Rohstoffindustrie e. V. von der Bundesregierung ein umgehend überarbeitetes

und vor allem wirksames Entlastungskonzept sowie eine

bezahlbare Energiepolitik für die Unternehmen der Branche.

Betonwerk Lintel

Die Forderung hat durchaus auch eine hohe lokale Bedeutung: U. a. das

bekannte hiesige Betonwerk Lintel gehört zur Bau- und Rohstoffbranche.

Sein Geschäftsführer Thomas Theilmeier hofft auf eine schnelle und

pragmatische Reaktion des Bundes-Wirtschaftsministeriums, um unabsehbare

Schäden für die gesamte Wertschöpfungskette abzuwenden.

Konkrete Forderungen

Das Entlastungspaket III hat die dringend notwendige schnelle Lösung

existenzieller Kernfragen nicht gebracht. Der Verband der Bau- und

Rohstoffindustrie fordert deshalb ein Stopp der Gasverstromung, die

Entkopplung des Strom- vom Gaspreis, die Befreiung des Strompreises

von allen preisbelastenden Steuern und Umlagen sowie eine staatliche

Co-Finanzierung der Strom-Übertragungsnetzentgelte. Nur so könne die

Herausforderung gelöst werden, die Produktion am Standort Deutschland

angesichts der Energiepreisexplosion überhaupt aufrechtzuerhalten

und die existenzbedrohende Situation des Wirtschaftsstandorts

Deutschland abzuwenden, macht vero in einer Presseerklärung vom 7.

September deutlich.

16 Das Stadtgespräch


allwetterzoo.de

A

Andreasschule

besuchte den

Allwetterzoo Münster

Endlich wieder auf gemeinsame Fahrt

»Wir fahren in den Zoo!«, freuten sich die Mädchen und Jungen der

Andreasschule. Die gesamte Grundschule war zu einem Ausflugs tag

in den Allwetterzoo Münster aufgebrochen. Schon die Fahrt in den vier

Bussen stimmte die Kinder auf das bevorstehende Erlebnis ein. Endlich

hatten sie wieder die Gelegenheit, gemeinsam Neues zu erkunden.

Beim Zoo angekommen lud das regnerische und stürmische Wetter

nicht unbedingt zum Besuch der Freigehege ein. Der Allwetterzoo

tat seinem Namen alle Ehre und viele Kindern nutzten die Chance,

erst einmal die Dinosaurierausstellung im Naturkundemuseum zu bestaunen.

Vor allem die Drittklässler konnten hier ihre Kenntnisse aus

dem Sachunterricht festigen. Erst danach wurden Leoparden, Löwen,

Giraffen sowie Elefanten, Nashörner, Geparden und Affen begeistert

bestaunt. Ein Highlight war ebenfalls der Streichelzoo und der große

Spielplatz.

Zurück an der Schule konnten die Eltern ihre Kinder ein wenig

müde, aber sehr glücklich entgegennehmen. Abschließend kann man

nur sagen: Es war ein absolut gelungener, tierisch-schöner Ausflug

mit viel Spaß und tollen Kindern!

Für die Schülerinnen und Schüler war es der erste Ausflug nach

dem Lockdown. Der Wenneberschule und Andreasschule war es gelungen,

320 Karten aus dem Kontingent der von einem Rentner auf

Wunsch seiner verstorbenen Frau gespendeten 33.333 Eintrittskarten

für ihre Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Darum kümmerten sich

Janine Weinekötter bei der Wenneberschule und Pauline von Recklinghausen

an der Andreasschule. Für den Förderverein der Andreasschule

»starke Kinder e.V.« wandte sich der Vorstand an diverse lokale Firmen

mit der Bitte um Unterstützung bei den Fahrtkosten. Durch ihre Unterstützung

konnten die gesamten Kosten getragen werden.

Schulleiterin Erika Langer und Konrektorin Christiane Westermann

freuten sich über den gelungenen Ausflugtag und dankten allen, die

zum guten Gelingen beigetragen hatten.

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Das Stadtgespräch

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(bew) Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns – neben

bunten Blättern und reicher Apfelernte – eben auch Wind, Dunkelheit

und widrige Straßenverhältnisse. Grund genug, das eigene Fahrzeug

einmal genau auf den Prüfstand zu stellen und mindestens Scheinwerfer

und Reifenzustand vom Kfz-Fachpersonal checken zu lassen.

Perfektes Licht für beste Sicht

Defekte Scheinwerfer, Blinker oder Bremslichter sind ärgerlich und zudem

ein Sicherheitsmangel, aber in der dunklen Jahreszeit erhöht sich

für alle Verkehrsteilnehmer das Gefahrenpotenzial durch kaputte Autolichter

besonders. Um hier vorzubeugen, gibt es die Aktion Licht-Test.

Sie wird bundesweit bereits seit 1956 vom Zentralverband Deutsches

Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht DVW

organisiert. Schirmherrin ist das Bundesministerium für Verkehr und

digitale Sicherheit.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski betont: »Das Thema Verkehrssicherheit

steht beim Kfz-Gewerbe ganz oben, deshalb ist der jährliche

Licht-Test in den Werkstätten seit mehr als 60 Jahren kostenlos. Unse-

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18

Das Stadtgesprächspezial


e Kfz-Meisterbetriebe leisten bei den zirka fünf Millionen

Überprüfungen jährlich eine geldwerte Leistung für die

Verkehrssicherheit, die sich im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich

bewegt«.

Im vergangenen Jahr wurden laut DVW und

ZDK durch diese Überprüfung bei mehr als jedem

vierten Fahrzeug Probleme mit der Beleuchtung

entdeckt. Das hat die Auswertung einer

Licht-Test-Mängelstatistik ergeben. Jeder fünfte

Autofahrer war demnach mit mangelhaften

Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte

blendete andere Verkehrsteilnehmer. (Quelle: Lichttest.de)

Zeit für den Reifenwechsel

Kaum jemand läuft im Herbst und Winter noch

mit Flip-Flops oder Sandalen durch die Gegend.

Möglicherweise wird sogar das ein oder andere Paar

aussortiert, weil die Sohlen durchgelaufen und nicht

mehr zu retten sind. Dieser Vorgang lässt sich getrost auch auf den

Umgang mit Fahrzeug-Reifen übertragen.

Roland Potthoff, Leiter der TÜV Nord Station in Rheda-Wiedenbrück

erklärt, worauf es beim Reifenwechsel ankommt. »Die allseits bekannte

Faustregel in der Praxis besagt, dass Sommerreifen von Ostern bis Oktober

genutzt werden können. Denn sobald die Temperaturen unter sieben

Foto: Raul Photography/Shutterstock

Grad Celsius fallen, verhärtet sich hdas Gummimateri-

i

al und der Pneu haftet schwieriger am Boden. Winterreifen

sind gesetzlich verpflichtend, sobald die Witterung, durch Schneefall,

Eisregen, überfrierende Nässe, gefrierender Nebel etc., es verlangt«, heißt

es in den Herbst-Tipps der TÜV-Station. Auch die Beschaffenheit der

Autoreifen sollte man regelmäßig überprüfen. Risse oder Beschädi-

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Das Stadtgesprächspezial

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gungen im Gummi, eingefahrene Steine oder andere Teile, eine Unwucht

beim Fahren oder fehlende Profiltiefe sind Sicherheitsmängel, die fachlich

korrekt überprüft und beseitigt werden sollten. Auch die Radschrauben

lassen sich einfach untersuchen. Gibt es Beschädigungen? Sind die

Gewinde und Auflageflächen sauber? Falls nicht, kann man sie mit der

Drahtbürste reinigen. Wie sieht es aus mit Rost? Ein weiterer Faktor ist

das Alter, ablesbar an der vierstelligen DOT-Nummer an der Reifenflanke.

Sie verrät die Kalenderwoche und das Herstellungsjahr. Haben die

Pneus bereits sechs bis acht Jahre auf dem Buckel, ist es Zeit für ihren

Ruhestand, rät der TÜV in seinen Herbsttipps 2022. (Quelle: TÜV Nord)

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prüfen, Profiltiefe mind. 1,6 mm – empfohlen wird

im Winter jedoch 4 mm, Radschrauben nachziehen

Türschlösser enteisen und Dichtungen pflegen

Bestehende Fahrzeuge gut pflegen

Wer im Alltag auf das Auto angewiesen ist, hat es schon längst bemerkt.

Nicht nur die Spritpreise sind in letzter Zeit exorbitant gestiegen, die Wartezeiten

für Neuwagen sind oftmals lang und die Preise für gute Gebrauchte

ebenfalls ziemlich hoch. Auch bei wichtigen Ersatzteilen mussten Autofahrer/innen

schon die ein oder andere Hiobsbotschaft verkraften. Weltweite

Krisen bremsen die Auto- und Zulieferindustrie aus und die durchschlagende

Wirkung kommt nun auch bei den Endkunden und -kundinnen an.

Da gilt umso mehr, bestehende Fahrzeuge gut zu hegen und zu pflegen.

Ein kurzer Check-up in der Kfz-Werkstatt oder beim Händler des Vertrauens

schadet also nicht und dann heißt es hoffentlich für alle Fa brikate noch

für lange Zeit – er läuft und läuft und – na, Sie wissen schon.

Qualitäts-Autowäsche

Früher fuhr der Familienvater sonntags liebevoll mit dem

Schwamm über die Motorhaube. Heute übernimmt moderne

Technik die Autowäsche. Den Grundstein dafür legte eine

Erfindung vor rund 60 Jahren. Aber es gibt immer noch viele

Fahrzeugbesitzer, die am liebsten selbst Hand anlegen. Doch

in vielen Gemeinden ist es gar nicht mehr erlaubt, das Auto

selbst auf der Straße, im Hof oder auf dem eigenen Grundstück

zu waschen. Öle und Schmierstoffe könnten ins Grundwasser

gelangen. Bei modernen Waschanlagen sorgen Ölabscheider

für die Filterung des Abwassers und fangen somit

umweltgefährdende Giftstoffe auf.

Darüber hinaus verfügen sie über Wasserrecycling – eine in

dieser Zeit unverzichtbare Eigenschaft: Für die Wäsche eines

Autos werden hier in der Regel nicht mehr als 15 Liter Frischwasser

verbraucht. Und das maschinelle Waschen schadet

den Fahrzeugen in keiner Weise, denn: Erstens ist der Lack

moderner Autos sehr widerstandsfähig, sodass ihm die Bürsten

in der Waschanlage nicht viel anhaben können. Zweitens

bestehen heutzutage fast alle Bürsten aus Polyethylen (ein

Kunststoff, der Textilfasern sehr ähnlich ist), weswegen die

Bürsten auch als Textil-Bürsten bezeichnet werden. Im Zusammenspiel

mit dem richtigen Reinigungsmittel droht dem

Lack keine Gefahr.

20

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Das Stadtgesprächspezial 21


1 Die Poolparty zog die kleinen Eund großen Wasserratten magisch an.

Eine Saison voller

Highlights ging zu Ende

Ein Herz für das Freibad Rheda

Fotos der Doppelseite: Förderverein Freibad Rheda

(Kem) Der Förderverein Freibad Rheda hat sich die Förderung des Erhalts

und die Verbesserung des städtischen Freibades in Rheda auf die Fahnen

geschrieben. In 2022 legte der Förderverein mit zahlreichen gelungenen

Aktionen davon abermals ein eindrucksvolles Zeugnis ab.

Start

Gleich im Frühjahr unterstützten zahlreiche Helfende den Förderverein

bei der Aufrüstaktion. »Ihr seid Spitze!«, postete der Förderverein dankbar

via Facebook. Viele glückliche Gesichter gab es dann beim Saisonstart

zu sehen. Nach den ersten Bahnen der treuen Frühschwimmer hatte das

vom Förderverein vorbereitete Frühstück den Gästen besonders gut geschmeckt.

Nette Gespräche kamen auf. An den neuen Tischkickern entstanden

die ersten Matches. Immer mittwochs lud der Förderverein zur

Wasser-Gymnastik ein. Sie wurde zum Dauerbrenner. Erfolgreich verliefen

auch der Kraulkurs für Fortgeschrittene, der Grundkurs Freistil und der

Seepferdchenkurs. Hier hatten 10 Mädchen und Jungen super mitgemacht.

24-Stunden-Schwimmen

Mit 30 Schwimmenden in drei Staffeln trat der Förderverein im Nordbad

Gütersloh beim 24-Stunden-Schwimmen an. Yeah! Und sie haben

es wieder gerockt. Die erste Staffel hat mit 4900 Metern Bestleistung

geschwommen und den Siegpreis eingeheimst. Ebenfalls die zweite

Staffel brachte mit 4000 geschwommenen Metern eine erstaunliche

Leistung ins Ziel – ebenso wie die Staffel Drei mit ihren 3000 Metern.

1 Mit Frauchen/Herrchen traut sich die Fellnase durch das Nichtschwimmerbecken.

22 Das Stadtgespräch


1 Die Teilnehmenden des 24-Stunden-Schwimmens

Hier stand das Vergnügen im Vordergrund. Der Förderverein ist natürlich

auf jeden Teilnehmenden stolz.

Poolparty

Unter den Veranstaltungen des Fördervereins gehörte die Poolparty zum

85-jährigen Bestehen des Freibads zu den herausragenden Leuchttürmen.

Es war ein unfassbar toller Tag mit perfekter Stimmung. Klein und groß

begeisterten sich für die attraktiven Figuren auf dem Wasser – egal ob

Riesenkrake, Schildkröte und Salamander oder auch keksförmige Badeinseln

– sie ließen so manches Besucherherz höherschlagen. Die vielen Gäste

verwandelten sitzend und Beine schlagend am Beckenrand das Bad

in ein Wellenbad. Ebenfalls die Musik kannte keine Ruhe. Das Zephyrus

Discoteam war einfach nur spitze. Eine Ballonkünstlerin begeisterte mit

wundervollen Kreationen. Die Tombolalose fanden schnellen Absatz und

sorgten mit den hochwertigen Gewinnen für strahlende Gesichter.













Hundeschwimmen

Absolut perfekt war auch wieder das Hundeschwimmen. Aus einem weiten

Umkreis reisten Frauchen und Herrchen mit ihren Fellnasen an. Rund

300 vierbeinige Freunde, die verschiedensten Rassen und Größen, hatten

mit ihren Frauchen und Herrchen mega viel Spaß im Freibad Rheda. Vom

Planschbecken über die Außenduschen bis hin zur Sprunggrube waren alle

Angebote des Bades gut gefüllt. Es war einfach toll. Nicht zu vergessen das

Pyjamaschwimmen, das Nachtschwimmen und der Trödelmarkt.

Sehr zufrieden

Sigrid Strüber und Frank Winkler vom Förderverein ziehen ein positives

Fazit. Fast immer war ein super Freibadwetter. Aber nicht immer war

das Freibad dann auch rappelvoll. Liegt es an dem generell veränderten

Freizeitverhalten? Die Zeiten, als sich die jungen Leute nach den Hausaufgaben

im Freibad trafen sind ja längst vorbei. Und immer mehr Leute

stellen sich zur Abkühlung einen eigenen Gartenpool auf, statt den Weg

zum Freibad anzutreten. Dennoch ist man beim Förderverein Rheda

sehr zufrieden: Denn mit seinen Aktionen hat man vielen Besuchenden

richtig Freude gemacht, worauf alle Fans des Freibades zu Recht stolz

drauf sind. Und immerhin: die Besucherstatistiken haben sich zum Vorjahr

schon wieder mehr als verdoppelt. Diesen Trend wünscht sich der

Förderverein auch für das nächste Jahr!

Winterfest

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat der Förderverein

nach dem Saisonende nun begonnen alles winterfest zu machen.

Aber der nächste Sommer kommt bestimmt.

Das Stadtgespräch

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n

1 Der frisch gewählte Vorstand vor dem neuen Domizil der Bürgerinitiative: (v. l.)

Tobias Maszurimm, Alina Hergenröther, Christian Zellmer, Michael Haaß-Vogt,

Yannik Zellmer, Benjamin Marks, LAlexander Knoch, Simone Sundermann

Lebendiger denn je

Bürgerinitiative Altstadt

(Kem) »Die Bürgerinitiative Altstadt ist nicht tot. Sie lebt aktiver denn

je!«, freute sich auf der Mitgliederversammlung im Domhof, dem neuen

Vereinsdomizil, der gerade gewählte Vorsitzende Michael Haaß-Vogt.

Für dieses positive Zeugnis sprachen auf der Versammlung gleich die

zahlreich vorgestellten neuen Projekte.

Vereinsdomizil

Im Fokus stand natürlich der Weg zum neuen Vereinsdomizil: Etliche

Ratsmitglieder, insbesondere aus den Reihen der neu gewählten Ratskraft

wandten sich im vergangenen Jahr gegen die Überlassung des im

Besitz der Stadt befindlichen Hauses Schikore an die Bürgerinitiative zur

Nutzung und Bewirtschaftung als Vereinsdomizil. Sie sahen das Haus in

den Händen der Altstädter langfristig nicht in sicheren Händen. Daran

erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht die Vorgängerin des Vorsitzenden,

Ulla Fallner. Sie berichtete, dass aber selbst die Bezirksregierung in

Detmold der Bürgerinitiative Mut gemacht hatte, weil sie das Konzept

der Altstädter für die Nutzung des Hauses Schikore als sehr überzeugend

beurteilt und einen hohen Zuschuss avisiert hatte.

So verfolgte die Bürgerinitiative dieses Vorhaben weiter, »bis dann

die Wahl im September 2020 im Rat neue Mehrheitsverhältnisse schuf.

Deutlich war, was auch nicht geleugnet wurde, dass bestimmte Parteien

uns ›keine Geschenke‹ machen wollten. So starb das Projekt für uns und

für den Ortsteil Rheda. Seitdem ›gammelt‹ das Haus weiter vor sich

hin«, so Ulla Fallner.

Trotz dieser Enttäuschung blieb die Bürgerinitiative nicht untätig. Sie

vereinbarte mit der Stadtverwaltung eine Vereinbarung für die Mitnutzung

des Domhofs. Die Bürgerinitiative ist hier nun gemeinsam mit der

Stadt (Standesamt), dem Förderverein Domhof und dem Heimatverein

Rheda ein gleichberechtigter Partner. Sie kann die Deele des Domhofs

mit den Nebenräumen für die Durchführung von Veranstaltungen nut-

24 Das Stadtgespräch


zen und verfügt hier zudem über ein eigenes Büro. Mit dem Heimatverein

hat sie bereits zu einer ersten gemeinsamen Veranstaltung mit dem

ehemaligen Rhedaer Friedhelm Sommer eingeladen.

Dank

Michael Haaß-Vogt würdigte in einer kleinen Laudatio das Wirken seiner

Vorgängerin: Sie habe die Bürgerinitiative mit viel Herzblut und

Engagement auf einen in der Altstadt geerdeten Kurs gebracht. Viele

Weggefährten hätten ihr dabei zur Seite gestanden. Wie Ulla Fallner im

Vorfeld der Mitgliederversammlung angekündigt hatte, trat sie nun in

die zweite Reihe zurück. Sie dankte für die Unterstützung. »Es war schön

mit euch!«, rief sie den Aktiven zu.

Programm

Nunmehr kümmert sie sich gemeinsam mit Christiane Vogt um die

Nutzung des Domhofs. Als erste Ideen nannten sie humorige plattdeutsche

Abende, eine abschließende Zusammenkunft nach dem »Sommerabend-Treff«

der Altstädter und für die dunkle Jahreszeit einen

»Winterblues«. Annette Marks schlug einen monatlichen Spieleabend

vor. Yannik Zellmer regte spezielle Angebote für die Altstadtjugend an

das könnte beispielsweise ein klassischer Grillabend ebenso wie ein

Fußballspiel sein.

Als entscheidenden Grund für die abermalige Absage des Altstadtfestes

nannte der neue Vorsitzende die im Februar und März, d.h. zum

üblichen Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse mit den Beschickern und

Musikgruppen, noch unklaren Bedingungen für die Durchführung der

Veranstaltung im September.

Er kündigte an, dass aus der Sicht der Altstädter das Altstadtfest in

Zukunft ein anderes Gesicht erhalten soll. Hierbei sei die Mithilfe aller

Mitglieder gefragt, sich mit ihren Ideen einzubringen. Sie könnten ihre

Vorschläge in den Briefkasten der Initiative am Großen Wall 37a einwerfen.

Die Bürgerinitiative habe sich mit ihrem Anliegen ebenfalls an die

Stadtverwaltung und die Flora Westfalica gewandt. Bis Weihnachten soll

feststehen, in welchen Rahmen das Altstadtfest zukünftig stattfinden

wird, gab der Vorsitzende bekannt.

Giebelillumination

Als eine wichtige Investition nannte Michael Haaß-Vogt die komplette

Erneuerung der Giebelbeleuchtung. Der überwiegende Teil der vorhandenen

Leitungen sei sehr porös, begründete er den Austausch gegen spar-

5 Michael Haaß-Vogt dankt seiner

Vor gängerin, Ulla Fallner, für die

besonnene Führung der Bürgerinitiative

»in schwierigen Zeiten«.

samere LED-Ketten. Der Zeitpunkt

für ihre Installation sei günstig, da

sich die Stadt mit 50 % aus den

ISEK-Mitteln an den Kosten für die

Neuanschaffung der LED-Beleuchtung

beteilige, berichtete Michael

Haaß-Vogt.

Neben ihm gehören dem neu

gewählten Vorstand an: Benjamin

Marks (2. Vorsitzender), Alina Hergenröther

(Kassenwartin), Tobias

Maszurimm (Schriftführer) sowie

die Beisitzer Christian Zellmer,

Alexander Knoch, Simone Sundermann,

Yannik Zellmer und

Ulli Lückemeyer, womit sich der

Vorstand noch einmal deutlich

verjüngt.

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Das Stadtgespräch

25


Jobbörse für die Region

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie interessante Jobangebote ...

Jobs im Fachhandel für Haustechnik*

* Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Foto: adobe stock

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement kaufen Waren aller

Art bei Herstellern bzw. Lieferanten und verkaufen sie weiter an Handel,

Handwerk und Industrie. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung,

überwachen die Logistikkette, prüfen Wareneingänge sowie die Lagerbestände,

bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. Außenhandelskaufleute

sind überwiegend im internationalen Handel tätig, während

Großhandelskaufleute sich um den Einkauf von Waren in großen Mengen

und um den Weiterverkauf kümmert, allerdings nicht an Endverbraucher.

Betriebswirte (VWA) lösen kaufmännische oder betriebswirtschaftliche

Aufgabenstellungen in Unternehmensbereichen wie Marketing, Personal,

Controlling, Rechnungswesen, Materialwirtschaft/Produktion oder Steuerwesen.

Als gehobene Sachbearbeiter übernehmen Betriebswirte (VWA)

kaufmännische und organisatorische Führungsaufgaben in zahlreichen

Branchen und Bereichen. Bei entsprechender Berufserfahrung können

Betriebswirte (VWA) auch die Leitung von Abteilungen, Filialen oder Teams

übernehmen.

Hauptaufgaben einer Fachkraft für Lagerlogistik besteht in der Zusammenstellung

eines Sortiments. Sie richten sich einerseits an Kundenaufträgen,

andererseits an Aufträgen, welche der Verkauf oder die Produktion

vorgibt. Speziell große Handelshäuser sind auf diese Berufsgruppe

angewiesen, damit die Abwicklung der zahlreichen Kundenaufträge am

Lagerplatz effizient ist und die notwendige Sicherheit gewährleistet wird.

Zu den Aufgaben eines Berufskraftfahrers* zählen das Be- und Entladen

der Ware bzw. das Überwachen dieser Tätigkeiten sowie das Ausfüllen und

Kontrollieren der Transportdokumente. Planungen der Routen, Kontrolle

der Sicherheit des Fahrzeugs – der Reifen, des Ölstands, der Filter und des

Kraftstoffstands – ist jeder Hinsicht besonders wichtig. Neben der Wartung

des Fahrzeugs (Reifenwechsel, kleinere Reparaturarbeiten) und Betanken

des Lkws müssen auf alle Fälle die Transport- und Ruhezeiten eingehalten

werden. Der Alltag von den sog. »Truckern« ist daher stark rechtlich geprägt

von Lenkzeiten, Pausenzeiten, Ruhezeiten und Arbeitszeiten.

Maschinen- und Anlagenführer* im Stahlbau sind im Bereich der Lasertechnik

immer auf dem neuesten Stand der Technik. Eine qualifizierte

Berufsausbildung ist hierbei der Grundstein weiterer Karrieren.

QR-Codes scannen und die Video-Clips anschauen

» Kaufmann/-frau für Groß- und

Außenhandelsmanagement w/m/d

» Fachkraft für Lagerlogistik w/m/d

» Betriebswirt (VWA) w/m/d

» Maschinen- und Anlagenführer w/m/d

» Berufskraftfahrer w/m/d

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26 Das Stadtgespräch


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Jobs in der Metallindustrie

Sie haben gerne die Wahl und interessieren sich für moderne Technik?

Dann ist ein Beruf in der Metallindustrie vielleicht das Richtige für

Sie. Denn in diesem Beruf können Sie in vielen verschiedenen Fachrichtungen

tätig werden: in der Mechatronik, im Werkzeugbau, in

der Verfahrensmechanik, bei der Konstruktionstechnik oder in der

Metallgestaltung bis hin zum Fahrzeugbau. In allen Bereichen kommen

reine Handarbeit und hoch technisierte Verfahren zum Einsatz.

Beim Herstellen, Prüfen, Instandsetzen und Montieren steht heute

der Einsatz modernster Technik immer mehr im Vordergrund. Auch

deswegen starten immer öfter junge Frauen ihre Zukunft in der Metallindustrie.

Egal, ob es um Fenster, Türen, Treppen, Geländer, Gitter,

geschweißte Stahlkonstruktionen, LKW-Aufbauten und Anhänger, Förder-,

Schließ- und Fertigungsanlagen oder kunstvolle Metall-Arbeiten

geht: Zahlreiche technische Innovationen machen mittlerweile die

pure Muskelkraft unnötig und sorgen dafür, dass verstärkt Köpfchen

gefragt ist.

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Das Stadtgespräch

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Foto: adobe stock

Monteure

gesucht!

Monteure * * Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

Monteure sind die Heinzelmännchen der Wirtschaft: Sie arbeiten im

Gewerbe, im Handwerk, in der Industrie und in Einrichtungen der öffentlichen

Hand, sind in allen Branchen anzutreffen und in Betrieben aller

Größenordnungen. Das Spektrum an Einsatzgebieten und Aufgaben ist

riesig, es reicht von A wie Abwassertechnik bis Z wie Zylindermontage.

Dementsprechend ist der Zugang zu diesem Beruf vielfältig und kann

auf den unterschiedlichsten Berufsausbildungen – meist einer dualen

Ausbildung zum Mechaniker in einem speziellen Kunststoff-, Metalloder

Elektroberuf – beruhen. Monteure arbeiten bei der Kundschaft vor

Ort, in Montagehallen, Werkstätten oder an Fertigungsstraßen. Allen

Monteuren ist gemein, dass sie einzelne Bauteile oder Gruppen zu

Geräten und Systemen zusammensetzen und diese installieren, zum Teil

auch warten und reparieren. Typische Arbeitgeber sind einerseits technische

Handwerksbetriebe im Bereich Tür- und Fensterbau, Gas, Wasser,

Heizung, Lüftung und Klima, Elektrik sowie Fahrzeugtechnik, andererseits

Industrieunternehmen in der Metall- und Elektrobranche – vom

Automobilhersteller oder -zulieferer über den Maschinen- und Werkzeugbau

und die Medizintechnik bis hin zu Energieanlagen- und Haushaltsgeräteherstellern.

Dabei sollte er nicht mit einem Montierer verwechselt

werden, denn als Hilfskraft fertigt dieser industrielle Serienerzeugnisse

nach Vorgabe.

Generell ist die Aufgabe eines Monteurs das selbstständige Zusammenfügen

von Einzelteilen zu Bauteilen, Modulen und Geräten bis hin zu

Anlagen. Er installiert Aggregate und baut Steuerungs- und Regelsysteme

ein. Bereits an einzelnen Baugruppen oder auch erst nach Abschluss des

Zusammenbaus testet er die Funktion am fertigen Produkt, überprüft

und regelt die Einstellungen, nimmt es in Betrieb oder weist andere in die

Bedienung ein. Darüber hinaus führt er regelmäßige Wartungsarbeiten

durch, identifiziert bei Funktionsstörungen Fehlfunktionen mit Messund

Prüfgeräten und behebt sie durch Reparatur oder Austausch defekter

Bauteile.

Monteure in Handwerk und Gewerbe planen die Auftragsabwicklung,

halten die nötigen Werkstoffe, Materialien und Werkzeuge für die Montage

vor und fertigen auch fehlende Bauteile an. In der Industrie müssen

sie bei der Zusammenarbeit mit Kollegen die Reihenfolge und den Zeitplan

der dazu notwendigen Arbeiten festlegen und den Materialfluss sicherstellen.

Mit seinen Erfahrungen gestaltet der Monteur Arbeitsabläufe

mit und ist an der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen beteiligt.

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28 Das Stadtgespräch


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Lagerlogistiker *

* Berufsbezeichnung bezieht sich auf w/m/d

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DICH!

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» Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

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Fachkräfte für Lagerlogistik sorgen dafür, dass Millionen von Gütern

in alle Welt gelangen. Und das nach einem System, das wirtschaftlich,

fristgerecht und reibungslos funktioniert. Die Fachkraft für Lagerlogistik

ist für die Annahme von Waren zuständig und kontrolliert anhand der

Papiere, ob Menge und Beschaffenheit korrekt sind. Die Fachkraft für

Lagerlogistik* organisiert die Entladung und die fachgerechte Einlagerung

der Güter. Neben dem Wareneingang gibt es auch den Warenausgang.

Hier sorgen diese in der Kommissionierung dafür, dass die

Lieferungen zusammengestellt werden, ihre Begleitpapiere erhalten und

das Lager verlassen. Neben der praktischen Tätigkeit im Lager werden

Fachkräfte für Lagerlogistik auch in der Organisation und Optimierung

eingesetzt: Lässt sich das Lagersystem verbessern? Gibt es bessere Bezugsquellen

für bestimmte Güter? Wann muss was nachbestellt werden,

damit es fristgerecht eintrifft? Die Arbeit als Fachkraft für Lagerlogistik

kann also sehr abwechslungsreich sein: Es geht nicht nur um das reine

Verladen von Ware mit Körperkraft, sondern auch um den Transport mit

Flurförderzeugen (Gabelstaplern beispielsweise) und um die Arbeit mit

Computern und Handheld-Geräten. Je nach Lager kann es sein, dass der

Logistiker spezielle Maschinen bedient, um die Ware zu kommissionieren.

Andere Lager arbeiten stark automatisiert, sodass man vor allem

kontrolliert und überwacht. In anderen Unternehmen müssen Lagerlogistiker

mehr planen und selbst Hand anlegen. In der dualen Ausbildung

zur Fachkraft für Lagerlogistik sind die Azubis im Wechsel in Betrieb und

Berufsschule. Im Ausbildungsbetrieb lernen die Azubis, wie man Güter

fachgerecht lagert, wie wirtschaftliche und termingerechte Tourenpläne

angefertigt werden und wie Ladelisten und Beladepläne zu erstellen

sind. Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre. Am Ende der Ausbildung

wartet eine Abschlussprüfung auf die Azubis, die sich aus 3 schriftlichen

und einem praktischen Teil zusammensetzt. Wenn die Prüfung erfolgreich

bestanden ist, dürfen sich die ehemaligen Auszubildenden staatlich

anerkannte Fachkraft fürLagerlogistik nennen.

QR-Code scannen

und den Video-Clip

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Das Stadtgespräch

29


Foto: adobe stock

Controller in der Möbelbranche*

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

In den rund 1.000 Betrieben in der deutschen Möbelindustrie mit 20

und mehr Beschäftigten sind circa 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

tätig. Der Großteil des Branchenumsatzes wird dabei von den

größeren Herstellern mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftet:

Im vergangenen Jahr erzielten die 468 Unternehmen dieser Größenordnung

einen Umsatz von 34,5 Milliarden Euro.

Die größte Sparte stellen die Hersteller von Küchenmöbeln dar, gefolgt

von den Büro- und Ladenmöbeln, den Ess-, Wohn- und Schlafzimmermöbeln,

Polstermöbeln und Matratzen. Die Produktionsstätten

der Branche liegen schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen,

Bayern und Baden-Württemberg.

Unabdingbar und immer wichtiger ist in dieser Branche die Arbeit von

Controllern – aber was macht eigentlich ein Controller*? Controller

und Controllerinnen gewinnen relevante Informationen aus Unternehmenszahlen,

auf deren Basis operative und auch strategische

Entscheidungen getroffen werden.

Und wie definiert man den Beruf »Controller« bzw. »Controllerin«? Im

Controlling arbeiten jene Personen, die sich mit der Planung, Steuerung

und Kontrolle der Unternehmensziele beschäftigen. Sie generieren

Informationen aus Unternehmenszahlen, die wiederum Grundlage

für unternehmerische Entscheidungen sind. Die genaue Analyse der

Zahlen soll den Betrieb auf lange Sicht wettbewerbsfähig halten und

effizient in die Zukunft führen. Ein Controller bzw. eine Controllerin

hat somit eine Schlüsselposition in einem Unternehmen inne.

Aber was macht man im Controlling genau? Mit welchen Tätigkeiten

ist man tagtäglich beschäftigt? Berufsbild und Aufgabenbereich im

Controlling haben sich durch die Digitalisierung verändert. Früher

ging es vor allem um die Prüfung der Geschäftszahlen. Heute sind die

Aufgaben viel umfassender:

Kontrolle, Planung und Steuerung der Unternehmensleistung, Analyse

der Unternehmenszahlen (Wettbewerbsfähigkeit, Weiterentwicklungspotenziale,

Kosteneinsparung, Effizienzsteigerung), Erstellung von

Analysen, Berichten, Reportings und Jahresabschlüssen – dazu Kostenplanung,

Budgetierung, Monitoring und Beratung der Geschäftsführung.

Die Controller sind auch Ansprechpartner für Steuer- und

Wirtschaftsprüfer. Des Weiteren haben sie immer ein Auge auf Weiterentwicklung

und Optimierung der Controlling-Prozesse.

(Text: Redaktion Stadtgespräch)

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30 Das Stadtgespräch


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Anlagenmechaniker SHK * * Berufsbezeichnung bezieht sich immer auf w/m/d

Der Beruf Anlagenmechaniker in den Fachbereichen Sanitärtechnik,

Heizungstechnik und Klimatechnik (kurz SHK genannt) ist ein anerkannter

Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren.

Es gibt zwei Ausbildungswege, die betriebliche duale Berufsausbildung

und die schulische Berufsausbildung als Anlagenmechaniker/

in. In der Ausbildung zum Anlagenmechaniker gibt es keine Spezialisierung

auf einen der Bereiche Klimatechnik, Heizungstechnik oder

Sanitärtechnik. Die Lehre ist allgemein gültig für jeden dieser Bereiche,

egal in welchem Unternehmen der Azubi nachher tätig wird. Die Unternehmen,

in denen die Mechaniker für Anlagen tätig sind, kommen

daher aus dem Heizungsbau, aus der Klempnerei oder aus dem Sanitärbau.

Anlagenmechaniker planen und installieren komplexe Heizungs-,

Klima-, oder Sanitäranlagen und verstehen Regel- und Steuertechniken.

»Berufseinstieg

Lager und Logistik«

Das Arbeitsmarktprogramm in Rheda-Wiedenbrück

mit hoher Erfolgsquote

Das Stadtgespräch

»Wirtschaftsnah qualifizieren und heimische Betriebe von innen kennenlernen«:

Nach diesem Konzept setzt der gemeinnützige Bildungsträger Pro

Arbeit im Auftrag des Jobcenters Kreis Gütersloh das Programm »Berufseinstieg

Lager und Logistik« in Rheda-Wiedenbrück um. Im Rahmen eines

Austausches haben Pro Arbeit und das Jobcenter Kreis Gütersloh nun Zwischenbilanz

gezogen. »Der Arbeitskräftebedarf in dieser Branche ist sehr

hoch«, erklärt Clemens Bachmann, Jobcoach von Pro Arbeit. »Und genau

deshalb ist es so sinnvoll, langzeitarbeitslosen Menschen die Berufsperspektiven

der Branche aufzuzeigen und sie für einen Berufseinstieg praktisch

zu qualifizieren«, ergänzt sein Kollege Fabian Knocks.

Durch branchenorientierte Workshops wird den Programmteilnehmern

bei Pro Arbeit alles beigebracht, um erfolgreich in den Job zu starten. Ein

wesentliches Fundament für die Vermittlung in Arbeit sind dabei die praktischen

Erprobungsmöglichkeiten im Secondhand-Geschäft und auf dem

Recyclinghof des Vereins in Rheda-Wiedenbrück. Die Teilnehmenden lernen

praktisch, Waren zu verpacken und zu kommissionieren. Auch der Erwerb

eines Staplerscheins ist in dem Programm enthalten. »Konkrete Arbeitsaufträge

zu erledigen, die in jedem lagerlogistischen Betrieb vorkommen,

dadurch entstehen Motivation und Erfolgserlebnisse«, erläutert Clemens

Bachmann. »In den begleitenden Coachingeinheiten finden wir für jeden

Programmteilnehmer den passenden Job und helfen dabei, neuen Mut zu

fassen, Arbeit aufzunehmen«, so Bachmann weiter. Dadurch konnten in

einem Durchlauf 70 % der Teilnehmenden erfolgreich in sozialversicherungspflichtige

Beschäftigung vermittelt werden. Auch die Programmteilnehmer

sind zufrieden. So berichtet Daniel Fiffe Cabrejas: »Die Jobcoaches

sind immer für mich da und haben mir geholfen, mich beruflich neu zu

orientieren«. Für die Jobsuche ist es dabei sehr hilfreich, dass viele Betriebsbesuche

und Arbeitserprobungen im Rahmen des Programms durchgeführt

werden. So betont Clemens Bachmann: »Eine gut vorbereitete Arbeitserprobung

im Betrieb funktioniert aus unserer Erfahrung am besten, um einen

Einblick in den betrieblichen Alltag zu erhalten«. Das bestätigt auch Daniel

Fiffe Cabrejas: »Ich war positiv überrascht, dass es so viele unterschiedliche

Tätigkeitsfelder und Jobangebote direkt in Rheda-Wiedenbrück gibt«.

Über den Programmerfolg freut sich auch Rolf Erdsiek, Leiter der Abteilung

Arbeit und Ausbildung des Jobcenters Kreis Gütersloh: »Nicht nur

zu Amazon, sondern auch zu etlichen anderen kleineren und mittleren

Logistikunternehmen haben wir – nicht zuletzt durch diese erfolgreich verlaufene

Maßnahme – gut vermitteln können. Wir sehen die Berufschancen

im Logistikbereich im Kreis Gütersloh und reagieren erfolgreich darauf«,

so Erdsiek.

1 Haben die Personalbedarfe der Logistikbranche im Kreis Gütersloh im Blick: (v. l.)

Katja Kammeier und Clemens Bachmann (Pro Arbeit), Daniel Fiffe Cabrejas (Programmteilnehmer),

Katrin Gredzinski und Rolf Erdsiek (Jobcenter Kreis Gütersloh)

sowie Fabian Knocks und Carsten Engelbrecht (Pro Arbeit)

31


Markt für Bilderrahmen attraktiver und damit

auch größer gemacht. Ebenfalls habe sich

der Preisträger eine Kernkompetenz bei der

sehr aufwendigen Aluminiumverarbeitung

erworben. Im Bereich der Rahmenprofile sei

er heute weltweiter Marktführer. Darüber

hinaus produziere Nielsen Aluminiumprofile

für den Ladenbau, für Duschkabinen und

für Fliesenschienen. Zum Sortiment gehören

außerdem hochwertige Kissen und Wohndecken

als Wohnaccessoires.

1 (V. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Laudator Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender der Volksbank

Bielefeld-Gütersloh eG, die Preisträger Richard Niemann, Geschäftsführer Vertrieb und Andreas Montag, Geschäftsführer

Technik, Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske und Werner Twent, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse

N

Nielsen Design mit dem

Wirtschaftspreis 2022 ausgezeichnet

Jahresempfang der heimischen Wirtschaft

(Kem) »Danke, dass Sie unser Wirken für die

Firma Nielsen Design so sehr würdigen«,

wandten sich die beiden Inhaber, der Geschäftsführer

Technik, Andreas Montag und

der Geschäftsführer Vertrieb Richard Niemann

nach der Überreichung des Wirtschaftspreises

2022 im Rahmen des Jahresempfangs der

heimischen Wirtschaft in bewegten Worten

an Bürgermeister Theo Mettenborg, den Laudator

Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender

der Volksbank Bielefeld-Gütersloh EG und den

Wirtschaftsbeirat als Preisgeber sowie Werner

Twent, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse,

Stifterin der von Bildhauer Bernd Bergkemper

geschaffenen Preis-Skulptur.

Unternehmerischer Mut

Der Laudator hatte das unternehmerische

Feingeschick und den Mut der Preisträger herausgestellt,

als sie das Unternehmen vor zwei

Jahren aus der amerikanischen Private Equity

Gesellschaft herauskauften und direkt nach

der Lösung aus dieser Bindung in Maschinen

und Anlagentechnik zur Modernisierung des

Unternehmens investierten. Er hob hervor,

dass sie darüber hinaus das Unternehmen erweitert,

die Internationalisierung (Frankreich

und UK) vorantrieben sowie den E-Commerce

erfolgreich aufgebaut und um einen eigenen

Onlineshop erweitert und nicht zuletzt die

Produkte und den ökologischen Gedanken

weiterentwickelt hätten. Hierzu gehören

beispielsweise die Erstellung einer jährlichen

CO2-Standortbilanz, der Umstieg auf 100 %

Ökostrom, die Anschaffung einer PV-Anlage

und einer energieeffizienten Strangpresse sowie

Ladesäule mit Lastenmanagement.

»Stand heute war es die beste Entscheidung

für die Menschen, die bei Ihnen arbeiten,

für Ihre Kundschaft, für den Standort

und nicht zuletzt für Sie beide und Ihre Familien«,

so der Laudator. »Die beiden alten

Jungunternehmer, wie sie sich selbst gerne

bezeichnen«, seien zu gleichen Teilen Gesellschafter

des 300 Mitarbeitende am Standort

Rheda-Wiedenbrück und 100 im Ausland zählenden

Herstellers von Bilderrahmen aus Aluminium

und Holz. Sie hätten eine ganz klare

unternehmerische Vision hinsichtlich der

Produkte, Produktionsprozesse und begleitenden

Geschäftsprozesse – eine wesentliche

Grundlage der Wachstums-Story der Firma.

Innovativ

Zwei Beispiele: Nielsen hat den Zuschnitt-Service

eingeführt. Händler können

ihren Kunden dadurch ein größeres Sortiment

anbieten. Das wiederum hat den

Unternehmenskultur

Nicht unerwähnt ließ der Laudator die geplante

Ausweitung des Ausbildungsportfolios

und die sozial geprägte Unternehmenskultur:

Freitagabends werde schon mal gemeinsam

gegrillt und samstags gebe es Brötchen für

die Mannschaft – Ideen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl

stärken. Teil der von ihnen

eingeführten Unternehmenskultur sei ebenfalls

das lokale Engagement. Nielsen Design

unterstütze die lokale Feuerwehr und sei

Partner beim Azubi-Portal Gütersloh. Zudem

sei Nielsen offizieller Partner der App »Mein

Rheda-Wiedenbrück«.

Familienunternehmen

Ebenfalls hätten die beiden Preisträger bereits

die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

gestellt: Die Söhne der beiden Gesellschafter

wollen in die Fußstapfen ihrer Väter treten

und sind schon im Unternehmen aktiv. Der

26-jährige Christoph Montag fokussiert sich

auf den technischen Bereich. Und der 23-jährige

Niklas Niemann konzentriert sich auf das

Thema Vertrieb.

»Stand heute deutet also alles daraufhin,

dass Nielsen Design ein reines Familienunternehmen

bleiben wird: angeführt von zwei

heimischen Familien aus Rheda-Wiedenbrück

und Herzebrock«, so Michael Deitert.

Scharfes Klima

Unter dem Titel des Abends »Scharfes Klima«

diskutierten der Bundestagsabgeordnete

Ralf Brinkhaus, Vorstandsvorsitzende Harald

Pichler von der Westag AG und Bürgermeister

Theo Mettenborg über Fragestellungen zum

Weltklima und das in Rheda-Wiedenbrück.

Es moderierte der Kabarettist Ingo Börchers.

Der städtische Wirtschaftsförderer Sebastian

Czoske bestätigte abermals, dass er den

Unternehmen gerne bei der klimagerechten

Transformation zur Seite stehe, beispielsweise

bei der Erstellung einer rechtskonformen

CO2-Bilanz oder bei Fragen zur Steigerung der

Energie- und Ressourceneffizienz.

32 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

33


H

100 Jahre ehrenamtlicher Einsatz

für die Bewohner der Gemeinde

Batenhorst

Löschzug Batenhorst feiert Jubiläum

1 Die Mitglieder des Löschzugs Batenhorst im Jubiläumsjahr 2022.

Er zählt 38 Aktive und 12 Kameraden der Ehrenabteilung.

(Kem) Gerne feiern wir mit Ihnen dieses besondere

Jubiläum zum hundertjährigen Bestehen der

Feuerwehr in Batenhorst, freute sich Bürgermeister

Theo Mettenborg auf dem kleinen Festakt im

Gerätehaus des Löschzugs am Hellweg. Die 100

Jahre ständen für den selbstlosen Einsatz der

Feuerwehr für die Sicherheit der Menschen in

Batenhorst. Verantwortungsbewusstsein, Kompetenz

sowie Herzblut, Kameradschaft und Zusammenhalt

der Frauen und Männer im Blauen

Rock hätten stets ihr ehrenamtliches Handeln

bestimmt, seit der kommunalen Neugliederung

in Zusammenarbeit mit allen Löschzügen in Rheda-Wiedenbrück.

»Wir brauchen jeden einzelnen

von Euch. Es ist gut, dass es Euch gibt. Danke

für Euren Einsatz für die Menschen in unserer

Stadt«, rief der Bürgermeister dem Jubiläumslöschzug

zu.

1 Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Batenhorst

bei der Gründung am 20. August 1922

»Der Name Heiermeier ist seit der Gründung

im Löschzug eine feste Größe. Am 5. Januar 1927,

fünf Jahre nach der Gründung der Feuerwehr in

Batenhorst, wurde Josef Heiermeier eingekleidet«,

heißt es in der Chronik des Löschzugs. Auf

der Feier zum hundertjährigen Bestehen konnte

der Bürgermeister Meinolf Heiermeier zum

35-jährigen Feuerwehrjubiläum gratulieren.

Bevor der Jubilar die Führung des Löschzugs

übernahm, war er verantwortlich für die Kassenführung.

2003 wurde er zum Oberbrandmeister

und zum Stellvertretenden Löschzugführer und

2004 zum Brandinspektor befördert. 2011 berief

die Feuerwehr ihn zum Löschzugführer. Seit

Oktober 2021 übernimmt er auch Aufgaben im

Einsatzleitdienst. Und zum krönenden Abschluss

gelang es ihm, passend zum 100-jährigen Bestehen

des LZ, als neuer Schützenkönig der St. Hubertus

Schützenbruderschaft die Batenhorster

Schützenfamilie anzuführen.

Zum 40-jährigen Feuerwehrjubiläum konnte

der Bürgermeister Jörg Krammenschneider

gratulieren. Der Hauptbrandmeister bekleidet

das Amt des Kassierers und ist darüber hinaus

Pressesprecher der Feuerwehr des Kreises

Gütersloh und der Stadt Rheda-Wiedenbrück.

2017 erhielt er für besondere Leistung für das

Feuerwehrwesen des Feuerwehr-Ehrenkreuz in

Silber. Sein Steckenpferd ist das Archivieren der

Geschichte der Feuerwehr Batenhorst. Auf seine

Ordner konnten seine Kameraden beim Erstellen

der Chronik zurückgreifen. Er habe stets sehr

viel Herzblut in den Löschzug Batenhorst investiert

und sei dort definitiv ein fester Baustein,

stellte der Bürgermeister heraus.

Unter den Geehrten befand sich ebenfalls

Rainer Aufderheide. Der 1981 in den Feuerwehrdienst

eingetretene Unterbrandmeister bekleidet

das Amt des Atemschutz-Gerätewarts und

sichert somit im Einsatz seinen Kameraden

immer reine Atemluft.

Bei Heiner Lohmann war es 1980 ein Brand

auf seinem Hof. Die Feuerwehr konnte damals

größeren Schaden verhindern. Der heutige

Oberbrandmeister im Feuerwehrruhestand

erkannte, wie wichtig die Feuerwehr für die

Menschen ist. Wenige Monate später trat er in

die Batenhorster Feuerwehr ein. Sie wurde zu

seiner Leidenschaft.

Der Leiter der Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück,

Christian Kottmann, nannte die Entwicklung

der Feuerwehr des Dorfes eine »Batenhorster

Erfolgsgeschichte«. Er unterstrich insbesondere

die wichtige Aufgabe des Löschzugs

als »Bindeglied hier im Dorf«. Er sei technisch

und personell hervorragend ausgestattet. Gern

sprach der Gast die Beförderungen aus, über

die sich Louis-Louca Albien, Annika Arndt sowie

Leon Hammelbeck, Julian Holtrup und Nils

Manche als Feuerwehrmann bzw. -frau freuen

konnten. Zum Oberfeuerwehrmann ernannte

er Lukas Israel, Dennis Grüter zum Hauptfeuerwehrmann

und Andre Hünnemeier beförderte

er zum Unterbrandmeister. Nicht ohne Stolz

blickte sodann der Stv. Löschzugführer Christian

Günnewig in die Geschichte des Löschzugs.

Sie begann am 20. August 1922 mit seiner

Gründung durch Einwohner der damals selbständigen

Gemeinde. Sie stellten drei Abteilungen

à 25 Mann zusammen. Vornehmlich handelte

es sich um Landwirte. Einmal im Monat

fand eine Übung statt. Erster Brandmeister war

Alfred Dittmann, Heinrich Dreier sein Stellvertreter.

Beim Löschen war die Eimerkette obligatorisch.

Jedes Haus hatte laut Feuerordnung

einen Ledereimer bereitzuhalten. Aber je länger

34

Das Stadtgespräch


1 Die Geehrten Meinolf Heiermeier, Heiner Lohmann, Jörg Krammenschneider und

Rainer Aufderheide mit dem Leiter der Feuerwehr Christian Kottmann und dem Stv.

Leiter Matthias Goerke sowie dem Stv. Löschzugführer Christian Günnewig und

Bürgermeister Theo Mettenborg

1 Am Tag der Offenen Tür feierten die befreundeten Löschzüge mit dem

Jubiläumslöschzug.

die Eimerkette war, desto mehr Wasser wurde

auf dem Weg vom Brunnen bis zum Brandherd

verschüttet. 1923 fand eine Übung statt, zu der

eine von zwei Pferden gezogene Feuerspritze aus

Langenberg hinzugeholt wurde. Im Frühjahr 1925

erklärte sich Kaspar Baumhüter bereit, eine von

Pferden zu ziehende Feuerspritze zu kaufen. Im

Januar 1927 wurde die bestellte Feuerspritze geliefert.

Der Hof Meierkord sorgte für ihre sichere

Unterstellung. Gemeinsam mit den Bauern Rasche

und Hermann Gödecke stellte er die Pferdegespanne

bei Einsätzen und Übungen. Im Sommer

1926 erklärte die Gemeinde die Beschaffung

von 40 Uniformen. In der Folge wurde die Zahl

der 75 Mitglieder auf 40 Kameraden reduziert.

Im Sommer 1928 weihte die Feuerwehr ihr erstes

Spritzenhaus ein.

Nachfolgend ein paar weitere Stationen aus

der Chronik: 1930 beschloss die Feuerwehr die Anschaffung

einer neuen Feuerspritze. 1937 stellte

sie eine Pumpe in Dienst. 1938 hielt eine ganze

Feuerserie in Batenhorst die Feuerwehr ständig in

Atem. Gegen Ende des Jahres konnte die Polizei

den Brandstifter festnehmen. Von Weltkrieg und

Bränden blieb Batenhorst verschont. Im Januar

1947 fand die erste Generalversammlung nach

dem Krieg statt. 1949 fanden die ersten Schnelligkeitswettbewerbe

(heute Leistungsnachweise)

statt und 1953 führte die Feuerwehr regelmäßige

Übungsdienste an jedem ersten Freitag des

Monats ein. Von 1953–54 baute die Feuerwehr

das Gerätehaus um. 1958 zählte die Feuerwehr

32 Aktive. 1982 zog der Löschzug in den Neubau

des Feuerwehrhauses ein. Im Jahr 2012 wurde es

erweitert.

2003 trat Heinz-Georg Großerohde nach 19

Jahren sehr erfolgreicher Arbeit als Löschzugführung

in die zweite Reihe zurück. Mit dem Eintritt

in die Ehrenabteilung in 2016 ernannte ihn der

Löschzug in Anerkennung seiner Verdienste zum

Ehrenlöschzugführer. Seine Nachfolge trat Stefan

Räcke an. Auf den ebenfalls zurückgetretenen StV

Bernhard Südhoff folgte Meinolf Heiermeier. Als

2016 Stefan Räcke sein Amt seinem Stellvertreter

übergab wurde Christian Günnewig neuer Stellvertreter.

Meinholf Heiermeier und Christian

Günnewig bekleiden ihre verantwortungsvollen

Ämter mit Kompetenz, Teamgeist und Leidenschaft.

Um den Rückhalt ihrer 38 Kameradinnen

und Kameraden können sie sich immer sicher

sein. Dem Löschzug steht heute ein Fuhrpark

von vier Einsatzfahrzeugen zur Verfügung – ein

Löschzuggruppenfahrzeug LF 20, ein Löschzuggruppenfahrzeug

für den kommunalen Zivil- und

Katastrophenschutz LF KatS, ein Gerätewagen

Dekontamination Personal GW Dekon P und ein

Mannschaftstransportwagen MTF.

Das Stadtgespräch

35


ichael

röskamp

Redensarten auf den Grund gegangen

Alles in Butter

Bei der Redensart »Alles in Butter«, also alles in Ordnung, kein Problem,

könnte man meinen, dass sie mit dem Verzehr von Lebensmitteln

zu tun hat. Also vielleicht, weil ordentlich Butter am Essen ist, ist alles

o.k. Dem ist aber nicht so. Die Redensart, die man noch heute hört,

stammt aus einem anderen Bereich, nämlich dem Transportwesen.

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1 Nicht ideal für Glastransporte

Auch und vor allem im Mittelalter legten die Reichen und Mächtigen

auch im Norden großen Wert darauf, sich von den einfachen Leuten

abzuheben. Das sollte man an der Kleidung, an den Speisen, aber

auch am Geschirr erkennen können. Italienisches Glas war besonders

beliebt, weil es ebenso erlesen wie selten und damit kostbar war.

Das Problem war nur der Transport über die Alpen, denn das Glas

war naturgemäß sehr zerbrechlich. Die Transporte mit Pferden oder

Ochsen und schlecht gefederten Wagen über holprige Wege führten

also zu jeder Menge Bruch. Bis irgendjemand auf eine glänzende, eine

fett-glänzende Idee kam. Die kostbaren Gläser wurden also in Fässer

gelegt, die anschließend mit heiß gemachter Butter gefüllt wurden.

Sobald die Butter abkühlte, wurde sie wieder fest und umschloss somit

bruchsicher das zerbrechliche Gut. Wenn also alles stoßsicher in

Butter war, konnte nichts mehr passieren, angeblich nicht einmal,

wenn die Fässer vom Wagen fielen.

Da wartet das Fettnäpfchen

Wo wir schon einmal beim Fett sind. Auch das Fettnäpfchen, in das

man sprichwörtlich in einer peinlichen Situation tritt, hat nicht direkt

mit Nahrungsaufnahme zu tun. Allerdings ist die Redewen-

dung nicht so

alt wie der Butter-Spruch. Belegt ist

das Fettnäpfchen als Spruch erst seit dem 19.

Jahrhundert. Ich habe zwei Deutungsmöglichkeiten

gefunden. Die eine bezieht sich

auf das Stiefelfett, das in einigen Haushal-

ten auf dem Fußboden stand. Mit dem Fett

wurden die Stiefel praktisch imprägniert, was

bei den schlechten Weg- und Straßenverhältnissen

durchaus kein

Luxus war. Eine andere Erklärung

kommt aus dem bäuerlichen Bereich.

Wenn Würste und Speckseiten

aufgehängt wurden, tropfte Fett. Damit

das nicht auf dem Boden landete, stellten die Bauern Fettnäpfchen

auf. Wer da natürlich reinlatschte, zog sich den Zorn der Bäuerin

zu, die schließlich die Sauerei mühsam vom Boden wischen musste.

36 Das Stadtgespräch


S

Sicherheitstag 2022 im

Kreis Gütersloh

Tag des Einbruchschutzes unter dem Motto:

»Sicherheit im und ums Haus«

Die neue Gefahr an der Steckdose

Sie sind kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken: Mobile elektrische Geräte

wie Smartphones, Laptops und Tablets sowie E-Bikes, Pedelecs, E-Scooter

und E-Autos. Lithium-Ionen-Akkus schaffen uns die Freiheit all diese Geräte

und Fahrzeuge kabellos benutzen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass

die Akkus über die Steckdose oder Wallbox bei E-Autos geladen werden.

Wussten Sie, dass die Zahl der Brände, die mutmaßlich auf Lithium-Ionen-Batterien

zurückzuführen sind, deutlich gestiegen sind? »Die Intensität

eines Brandereignisses hängt maßgeblich davon ab, in welcher Umgebung

der Defekt während des Ladevorganges stattfindet und welche brennbaren

Stoffe sich rundherum befinden«, betont Jan Milchers von der gleichnamigen

Firma Milchers Brandschutz, der hauptberuflich bei der Feuerwehr GT

tätig ist.

Einbruch – keine Chance

Seit Jahren sind die Fälle vollendeter Wohnungseinbrüche im Vergleich zu

den Vorjahren rückläufig – trotzdem wurde im Kreis Gütersloh im letzten

Jahr in über 170 Häuser oder Wohnungen eingebrochen. In ca. 58 Prozent

der Fälle bleibt es beim Einbruchsversuch, weil es den Tätern oft nicht gelingt

in das Objekt einzudringen. Diese positive Entwicklung ist auch darauf

zurückzuführen, dass Haus- und Wohnungseigentümer oder Mieter in die

Sicherheitstechnik ihrer Immobilie investieren. Eigentümer und Mieter, die

die polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz fachgerecht umsetzen

lassen, erhalten für ihr Gebäude die Präventionsplakette vom Netzwerk »Zuhause

sicher«. Derartig gekennzeichnete Objekte weisen alle von der Polizei

empfohlenen Merkmale zum Einbruchschutz auf, was sich abschreckend

für Täterinnen oder Täter auswirkt. »Die Kreispolizeibehörde Gütersloh hat

von Januar bis August 2022 70 Präventionsplaketten verliehen«, so Hauptkommissar

und Sicherheitstechnischer Fachberater Guido Baratella und betont:

»Es gab bislang noch keinen erfolgreichen Wohnungseinbruch in ein

Plakettenhaus im Kreis Gütersloh«.

Übrigens ist die produktneutrale Beratung

der Kreispolizeibehörde Gütersloh

zum Thema Einbruchschutz

kostenlos. Der Clou: Versicherer, die

sich am Netzwerk »Zuhause sicher«

beteiligen, gewähren Plaketteninhabern

einen Rabatt von bis zu 15 Prozent

bei der Hausratversicherung.

Sicherheitstag zum Schutz

von Heim und Mensch

Die steigende Brandgefahr und den

bundesweiten Tag des Einbruchschutzes,

der jährlich im Rahmen Foto: Mesken Tischlerei GmbH

der Riegel-vor-Kampagne der Polizei stattfindet, nehmen vier Unternehmen

aus dem Kreis Gütersloh zum Anlass und laden zum Sicherheitstag 2022 ein.

Eine Informationsveranstaltung, auf der Bürgerinnen und Bürger sich rund

um Einbruchsicherung und Brandschutz informieren und beraten lassen

können. Der Sicherheitstag findet am 30. Oktober 2022 von 10 bis 17 Uhr an

zwei Standorten statt:

Zum einen im Sicherheitszentrum der Firma Fechtelkord: Hier stehen

Sicherheitsexperten der Firma für Beratungen rund um Produkte für

mechanischen Einbruchschutz zur Verfügung. Fachleute von kröger elektrotechnik

ergänzen die Veranstaltung und sind Ansprechpartner für alle

Fragen zu Alarm- und Brandmeldetechnik. Weitere Details folgen auf dem

Instagram-Profil und der Facebook-Seite von Fechtelkord Fenstertechnik.

Zum anderen können sich Interessierte in der Friedrichsdorfer Straße 54

in Gütersloh auf dem Betriebsgelände der Tischlerei Mesken informieren. Die

Produktberatung zum mechanischen Einbruchschutz übernehmen Spezialisten

der Tischlerei, während sich die Firma Rüterbories Sicherheitsanlagen

das Thema Alarm- und Brandmeldetechnik auf die Fahne schreibt.

Die sicherheitstechnischen Fachberater der Kreispolizeibehörde Gütersloh,

Regierungsbeschäftigter Arlitt und Kriminalhauptkommissar Baratella,

stehen an Informationsständen der Polizei im Rahmen der »Riegel-vor«-Landeskampagne

für die Beratung interessierte Besucherinnen

und Besucher zur Verfügung.

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Das Stadtgespräch

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37


Buchtis

Kimberly McCreight

»Freunde. Für immer.«

Offen gesagt, habe ich mich über »Freunde. Für immer.« anfangs etwas aufgeregt.

Aber um es gleich vorweg zu sagen, ich bin froh, dass ich dann doch

zu Ende gelesen habe. Also die Aufreger sind, dass Kimberly McCreight das

gemacht hat, was heute offenbar bei fast jedem Krimi, der etwas auf sich

hält, sein muss: die Chronologie ist durcheinander und die Perspektive

wechselt ständig. Ich finde, das nervt. Was beim Film »Pulp Fiction«, der

mittlerweile längst Kultfilmstatus erreicht hat, ja noch ausgesprochen originell

war, nämlich, dass die zeitliche Reihenfolge durcheinander ist, nervt

mich mittlerweile, weil das Lesen einfach anstrengender wird. Zumal man

die vielen Figuren zu Beginn des Ro mans natürlich nicht kennt. Eigentlich

müsste man sich einen Zeitstrahl basteln, denn mal spielt die Handlung

am Sonntagmorgen, mal am Samstag oder am Freitagabend davor.

Gut, dass ist jetzt keine Werbung für das Buch der studierten Juristin

McCreight. Doch auch für den Krimi spricht tatsächlich einiges. Die Gruppe

der Freunde, die sich zehn Jahre nach dem College in einem hippen

Wochenendhaus mitten auf dem Land treffen, ist so interessant wie ungewöhnlich.

Nicht nur, dass die fünf Freunde ein gemeinsames dunkles

Geheimnis aus ihrer Vergangenheit eint. Nein, auch voreinander haben sie

reichlich Geheimnisse, die allerdings nach und nach an den Tag dringen,

denn Unfälle, Zufälle, Zwischenfälle und jeden Menge Irrungen, Wirrungen

wirbeln das Freundschaftsgefüge ordentlich durcheinander. Zumal da

auch noch zwei nicht eingeladene Gäste eine entscheidende Rolle spielen.

Die Freunde sind zudem nicht

gerade sympathisch. Als es dann

auch noch einen Todesfall gibt, ist

es mit der Harmonie endgültig vorbei.

Allein die junge Polizistin Julia

ist Sympathieträger, allein schon,

weil ihr die undankbare Aufgabe

zufällt, Licht in die obskuren Umstände

bringen zu müssen. Bis zum

Schluss weiß man nicht, wer wohinter

steckt und das macht die nervigen

Aspekte des Thrillers absolut

wett. Erschienen als Taschenbuch

bei Droemer, 367 Seiten, 15,99 Euro.

Martin Puchner

»Die Sprache der Vagabunden«

Viele Familien haben ihre ganz eigenen Geschichten, die bei jeder Wiederholung,

etwa bei Familientreffen, immer wahrer werden. In unserer Familie

war das beispielsweise die Geschichte, dass unsere Vorfahren mütterlicherseits

Raubritter gewesen waren. Das erklärte als Kind so einiges für mich,

der ich mit meinen Freunden in voller

Plastikrüstung durch den Hambusch

streifte und imaginäre Feinde

mit dem Stöckchenschwert samt

Handschutz aus einem Bierdeckel

vermöbelte. Allerdings hat sich der

Mythos, bedauerlicher Weise, verflüchtigt,

als eine Verwandte viel

Zeit und Energie daran setzte, eine

Familienchronik zu recherchieren.

Von den Raubrittern blieb der Besitzer

eines Bauernhofes irgendwo

im Sauerland übrig. Schade auch.

Martin Puchner, genauer gesagt

der Sprachwissenschaftler Dr. Martin Puchner, Professor für vergleichende

Literaturwissenschaft in Harvard, hatte da Aha-Erlebnisse ganz anderer

Qualität als ein nicht vorhandener Raubritter. Der Wissenschaftler, der in der

fränkischen Provinz aufwuchs, war schon als Kind fasziniert vom Rotwelsch,

also der Sprache des fahrenden Volkes, der Vagabunden. Diese Sprache klang

wie Deutsch, war aber so stark codiert, dass man nicht verstehen konnte,

was gemeint war – es sei denn, man beherrschte diese Sprache. Das aber war

gar nicht so einfach, denn sie existierte nur in gesprochener Form, sodass

Außenstehende, vor allem Gesetzeshüter aller Art nicht verstehen konnten,

was gemeint war. Schriftliche Aufzeichnungen gab es paradoxer Weise nur

von den Feinden des Rotwelschen, die die Gaunersprache entschlüsseln

wollten. Die einzigen schriftlichen Zeugnisse waren geheime Zeichen, die

sogenannten Zinken, etwa an Hauswänden, um den Nachfolgenden anzuzeigen,

wo man willkommen war und wo nicht.

Den Linguisten interessierte die seltsame Zusammensetzung des Rotwelschs

aus Deutsch, Jiddisch, Hebräisch sowie auch Begriffen aus dem

Tschechischen, Latein, Französisch und der Sprache der Sinti und Roma, dem

Romanes. Und auch das Verbreitungsgebiet der Sprache, die er als universelle

Sprache der Unterwelt einstuft, faszinierten Puchner. Also machte sich der

Harvard-Professor auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Sprache. Diese

hatte schon einen Onkel von ihm fasziniert, der Karteikästen mit Vokabeln

gefüllt hatte. Doch wie das halt bei Archiven so ist: Sie fördern oftmals

Unerwartetes zu Tage. Puchner fällt ein kleines Parteiabzeichen am Revers

seines Großvaters auf einem Familienfoto auf. Daraufhin schaut sich der

Wissenschaftler genau die Geschichte verschiedener Familienmitglieder an

und fördert zu Tage, was gerne verschwiegen worden wäre.

»Die Sprache der Vagabunden« liefert kluge Erkenntnisse zu einer nicht

mehr gesprochenen Sprache, die aber dennoch auch in unserer Sprache noch

vorkommt, zum Beispiel durch das Baldowern, also das Auskundschaften,

das Flachsen, im Sinne von schmeicheln aber auch betrügen, und das Kaspern,

ebenfalls im Sinne von betrügen. Es beschreibt auch, welche Funktionen

Sprache überhaupt erfüllen kann. Auch werden die Zinken genannten

Zeichen erläutert und Rotwelsch-Wörter übersetzt und deren Ursprung erklärt.

Und zudem ist das Aufdecken der Familiengeheimnisse ausgesprochen

spannend. Erschienen als Hardcover bei Siedler, 284 Seiten, 24 Euro.

Bjørn Andreas Bull-Hansen

»Viking – Kampf in Vinland«

In Bull-Hansens historischem Roman, der nicht weniger als 639 Seiten umfasst,

geht es nicht etwa um Wikinger, die in Finnland einfallen. Vinland ist

vielmehr Weinland. So bezeichneten die Wikinger 500 Jahre vor Kolumbus

den Teil des amerikanischen Kontinents, zu dem sie vorgedrungen waren.

Das ist mittlerweile keine Spekulation mehr, sondern archäologisch erwiesene

Erkenntnis. Selbst die genaue Datierung der entsprechenden Funde

aus dem Jahr 1961 ist im Oktober 2021 gelungen, als die Geochronologen

Michael Dee und Margot Kuitems von der Universität Groningen in einem

mit Metall bearbeitetem Holzstück die Spuren eines Sonnensturms im Jahr

992 n.Chr. nachweisen konnten. Das Knowhow für Metallwerkzeuge stand

der indigenen Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung. Das

bedeutet natürlich keineswegs, dass die Geschichte der zeitweisen Besiedlung

der nordamerikanischen Ostküste durch die Nordmänner lückenlos

dokumentiert wäre. Und genau da bietet sich die Chance für einen historischen

Roman, der alles beinhaltet, was sich der geneigte Leser dicker

Schmöker so wünscht. Es gibt also jede Menge Abenteuer, Action, Liebe,

Verrat und große Entdeckungen in gewaltiger Natur.

38 Das Stadtgespräch


Zum Inhalt: Im Norwegen des Jahres 1001 ist Torstein Tormodson als

Oberhaupt der Jomswikinger, einer Kompanie von Wikingersöldnern,

in ganz Skandinavien gefürchtet. Doch nach einer großen verlorenen

Schlacht muss er der Vergeltung seines Erzfeindes entkommen und flieht

nach Westen. Damit er seiner Familie eine Zukunft sichern kann, macht

er sich auf die Suche nach den mythischen Lärchenwäldern, die einer

Sage nach auf der anderen Seite des Ozeans zu finden sind – in dem

Land, das die Wikinger »Vinland« nennen. Doch zunächst muss er mit

den Einwohnern der Faröer-Inseln klarkommen, die Isländer täuschen

und sich der Küste Grönlands mit

seinem Langschiff entlanghangeln.

Aber auch Vinland ist voller

Gefahren, denn das fruchtbare

Land ist bereits besiedelt von den

Ureinwohnern, die die Wikinger

Skrælinge nennen. Der vielschichtige

Torstein, der anders als viele

seiner Landsleute ein Herz für

Sklaven und sogar für Tiere hat,

ist gezwungen das zu tun, was er

am besten kann: kämpfen.

Der norwegische Autor Bjørn

Andreas Bull-Hansen ist großer

Fan der altnordischen Kultur und beschreibt sich selbst als »Wikingerbarde«.

Er ist zudem mehrfacher nationaler Meister im Kraftdreikampf.

Mit seinem Blog und seinen Videos rund um die (Über-)Lebenskünste der

Wikinger sowie moderne Survival-Themen begeistert er tausende Fans.

Seine Jomswikinger-Romane standen monatelang auf der norwegischen

Bestsellerliste. Erschienen ist »Viking – Kampf in Vinland« als Taschenbuch

bei Penguin, 15 Euro.

Don Winslow

»City on Fire«

Zum neuesten Werk von Don Winslow muss man gleich eine Warnung

aussprechen, denn dieses Buch sollte man nicht abends oder nachts

lesen, wenn man am nächsten Tag früh raus zur Arbeit muss. Die Gefahr

sich festzulesen, ist kolossal!Natürlich könnte man auch vor der Brutalität

warnen, aber dass ein Buch über die Mafia kein Kindergeburtstag

sein kann, dass sollte spätestens seit Mario Puzos »Der Pate« klar sein.

Beim neuen Winslow geht es gleich um zweimal Mafia: einmal um die

italienische und einmal um die irische. Mitte der Achtziger Jahre des

vergangenen Jahrhunderts haben die beiden »Familien« Rhode Island,

das zwischen Boston und New York liegt, unter sich aufgeteilt. Aufgeteilt

insofern, dass sie die verschiedenen illegalen Aktivitäten Drogenhandel,

Prostitution, Erpressung und was es sonst noch so an netten Aktivitäten

gibt, untereinander verteilt haben. Die Italiener machen nur dieses, die

Iren nur jenes. Wenn sie beide im gleichen Bereich unterwegs sind, also

etwa bei der traditionellen Schutzgelderpressung, dann haben sie aufgeteilt,

wer welchen Laden oder welches Restaurant übernimmt. Auf

der Lohnliste stehen natürlich auch zusätzlich zu den Mitgliedern der

jeweiligen Familie auch noch Anwälte sowie Polizisten und Richter und

auch Politiker fehlen nicht. Alles ist also auf das Friedlichste geregelt.

Jedenfalls bis sich die blonde Pam, die weder irisch noch italienisch ist,

sondern klassisch weiße angelsächsische Protestantin aus Neuengland,

wie einst die schaumgeborene Aphrodite aus den Fluten erhebt. Genauer

gesagt aus dem Atlantik, denn sie ist die neue Freundin von Paulie, einem

der Italiener. Doch auch der irische Schönling Liam wirft ein Auge auf sie,

schlimmer noch, er kann in betrunkenem Zustand nicht die Finger bei

sich halten. Als Pam in Unkenntnis darüber, wie Mafiosi ticken, lautstark

aufbegehrt, landet Liam mit Schädelbruch im Krankenhaus. Doch selbst

das könnten die gemäßigten Stimmen aus beiden Lagern irgendwie wieder

hinbiegen. Allerdings nicht mehr, als sich Pam in das Opfer verliebt

und damit die Seiten wechselt. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer

schneller und Danny, eigentlich ein netter junger Mann, Ehemann und

frisch gebackener Vater, der bis dahin relativ unbescholten ist, steigt

durch Verluste der Führungsetage

fast ungewollt immer höher in der

Hierarchie der irischen Mafia.

Don Winslow hat angegeben,

dass er nach der neuen Mafia-Trilogie,

dessen erster Band »City

on Fire« ist, mit dem Schreiben

aufhören wird. Er will sich dann

der Politik widmen. Das wäre

ausgesprochen schade, denn bekanntlich

sind Meister in einem

Fach, hier dem Schreiben, nicht

notwendiger Weise auch Meister

in einem anderen. Aber vielleicht

tritt er dann ja vom Rücktritt zurück. Ich jedenfalls fiebere schon dem

zweiten Band entgegen. Erschienen ist »City on Fire« bei Harper Collins,

432 Seiten, 22 Euro.

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Das Stadtgespräch

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D

Die unendliche Geschichte geht weiter

Kein Geld für die Aufwertung der Bahnunterführung an der Herzebrocker Straße

1 Die Fliesen können gereinigt bzw. gegen neue Exemplare aus den Altbeständen der Bahn ausgetauscht und nachgelegt

werden. Doch vorerst bleibt der unerfreuliche Anblick der Bahnunterführung »Herzebrocker Straße«.

(Kem) Auf der Ausschusssitzung für Bauen und Stadtentwicklung

Ende August teilte der Technische Beigeordnete

Stephan Pfeffer mit: Der Fördertopf der

Landesregierung für die Aufwertung der Bahnunterführung

an der Herzebrocker Straße sei überzeichnet.

Die Unterführung müsse nun ein weiteres Mal angemeldet

werden, so der Beigeordnete weiter. Mit einer

Rückmeldung durch die Bezirksregierung sei vor dem

kommenden Frühjahr nicht zu rechnen, kündigte er an.

Die Nutzenden der stark frequentierten Unterführung

müssen somit notgedrungen den seit über 40 Jahren

bestehenden schmuddeligen Anblick weiter ertragen.

Der im Juni ’22 einstimmig gefasste Ratsbeschluss

zur Aufwertung der Unterführung sieht eine

LED-Wandbeleuchtung nach dem Vorschlag des Architekturbüros

Planwerk vor. Die 39.000 € teure Beleuchtung

lässt die dunkle Unterführung in einem

weiß-blauen Licht erstrahlen. Den jämmerlichen Anblick

der Wände soll eine gründliche Reinigung der

weißen Fliesen und blauen Lisenen beseitigen. Wo

die beschädigten Fliesen irreparabel sind, werden neue

angebracht.

Die Werbeanlagen an der Brücke sollten möglichst

zur Gänze entfernt werden. Das gilt insbesondere für

die schönen Geländer und die eindrucksvollen Pylone,

regte das Studio Hildebrand an, der Sieger des Gestaltungs-Wettbewerbs

im Jahr 2020. Diese Auffassung

teilt der Rat. Bürgermeister Theo Mettenborg kündigte

in der Juni-Sitzung an, über die Beseitigung der

Werbung mit der dafür zuständigen Bahn-Tochter zu

verhandeln. Zu der von Alwin Wedler (Bündnisgrüne)

vorgetragenen Hoffnung, nun auch die Überführung

der Pixeler Straße in Angriff zu nehmen, teilte der

Bürgermeister mit, dass der Stadtrat dafür ein klares

Votum geben müsse.

Das Unternehmen, das die Renovierung an der Unterführung

Herzebrocker Straße bezuschussen wollte,

habe seine Zusage zurückgezogen. Die als Muster gereinigten

Seitenflächen hätten es nicht überzeugt, so

die Stadt.

5 Die optische Aufwertung der Bahnunterführung Pixeler Straße steht in den Sternen.

40 Das Stadtgespräch


1 Der Auftritt der Zirkusgruppe auf dem Sommerfest 2022 1 Geselliges Zusammentreffen mit Gesangseinlage, Spielen und Bewegungsübungen

M

Mit viel Liebe zum Detail:

unser Team hat einiges zu bieten!

»Unsere Tagespflege-Team ist sehr aktiv, denn wir wollen, dass sich unsere

Besucher:innen jederzeit wohl fühlen.« meint Nicola Horstmann,

Leitung der Tagespflege von Daheim e.V. Rheda-Wiedenbrück. »Wir legen

sehr großen Wert auf frisch zubereitetes Essen mit Zutaten aus der

Region und alle Gäste, die Freude daran haben, können bei der Vorund

Zubereitung gern mitwirken.« Zudem sind die Räumlichkeiten der

Tagespflege hell, modern und komfortabel ausgestattet – hier kommt

man gern zusammen und verbringt einen schönen Tag.

Die Tagespflege wendet sich vorwiegend an ältere Menschen mit

somatisch/psychiatrischen Erkrankungen, die in ihrer eigenen Wohnung

oder im Familienverbund mit Angehörigen leben. Mit der Bereitstellung

von Ruheräumen, der Einhaltung von Abständen und verantwortungsbewußtem

Verhalten sorgen wir bei Daheim e.V. für ein gutes Gefühl

bei allen. Viel Zuwendung, vor Ort frisch zubereitetes Essen und Beschäftigungsangebote

schaffen Wohlbefinden bei den Besuchern. Wir

gestalten für unsere Gäste, im Rahmen der individuellen Möglichkeiten,

den Tagesablauf derart, dass möglichst viele Fähigkeiten erhalten, bzw.

gefördert werden. So bietet Daheim e.V. durch die Angebote wichtige

regelmäßige Sozialkontakte und ein Programm, speziell für demenzerkrankte

Besucherinnen und Besucher, das Bewegungstraining aber auch

Gedächtnisübungen, Gesellschaftsspiele und Kreativangebote sowie

individuelle Angebote von Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannung

beinhaltet.

Das Angebot unseres Ambulanten Pflegedienstes vor Ort bietet darüber

hinaus weitere Optionen zur täglichen pflegerischen Versorgung,

auch über die Tagespflege hinaus. Wir informieren Sie hierzu gern ausführlich.

In der Tagespflege Rheda-Wiedenbrück gibt es individuelle Gemeinschaften,

beispielsweise eine Männergruppe, die von Frühling bis Herbst

im Garten aktiv ist und sich besonders um den Bewuchs des schönen

Hochbeetes kümmert. Mitte September sorgt dann das jährliche Sommerfest

für zufriedene Gesichter: Gäste der Tagespflege genießen einen

schönen Tag mit Musik und Aktionen, wie den Auftritt einer kleinen

Zirkusgruppe mit Jonglage- und Zaubertricks. Noch ein Highlight ist

die köstliche Bewirtung durch Köchin und Hauswirtschafterin Birgit

Westhoff allseits beliebt und bekannt für ihre tollen Leckerbissen. Auch

finden beim geselligen Zusammentreffen die kurzweiligen Spiele, lockeren

Bewegungsübungen, das Singen oder Wettbewerbe aller Art jedes

Jahr viel Zuspruch bei den Gästen.

Wenn wir Sie ein wenig neugierig gemacht haben, vereinbaren Sie

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– wir freuen uns auf Sie!

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Das Stadtgespräch

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41


5 Auf etwa der Hälfte der heutigen Grundstücke erstreckte sich noch im 19. Jahrhundert der Burggraben.

Er zeichnet sich als dunkle Verfärbung im hinteren Grabungsareal

deutlich vom anstehenden hellen Sandboden ab.

Foto: Archäologie am Hellweg eG/Hussein-Oglü

G

Gründungszeit der Wiedenbrücker

Neustadt im 13. Jahrhundert erhellt

Ausgrabungsteam des Landschaftsverbandes

Mehrere Wochen lang untersuchte ein Ausgrabungsteam unter fachlicher

Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Fläche

an der Wasserstraße in Wiedenbrück, auf der zuvor zwei Fachwerkhäuser

standen. Obwohl die Archäologen aufgrund vieler neuzeitlicher Bodeneingriffe

dort nicht mit umfangreichen Ergebnissen rechneten, hatten sie viel

zu tun: Zahlreiche Spuren der mittelalterlichen Bebauung kamen ans Licht.

Auch Gefäßreste, Brunnen und hölzerne Fässer im Boden weisen auf die

Neustadtgründung Wiedenbrücks im 13. Jahrhundert hin.

Spuren lesen wie in einem Geschichtsbuch

Bevor der neue Bauherr und Finanzier der Ausgrabung mit der Neubebauung

der Fläche beginnen konnte, bot sich Grabungsleiterin Rashida

Hussein-Oglü nach dem Abtragen des Oberbodens ein überraschender

Anblick. Die Fläche bringt neue Erkenntnisse zur Wiedenbrücker Neustadt

im 13. Jahrhundert. Anhand gefundener Keramikscherben lassen sich die

Befunde in diese Zeit einordnen.

Schriftliche Quellen berichten, dass die Stadt in der Mitte des 13. Jahrhunderts

erheblich erweitert wurde. Der Osnabrücker Bischof Engelbert

1 Überreste eines freigelegten Holzfasses. In solchen Kühlbehältern wurden im Mittelalter

Lebensmittel aufbewahrt.

Foto: Archäologie am Hellweg eG/Hussein-Oglü

von Isenberg (gest. 1250) gründete südöstlich die Burg Reckenberg. Zur

selben Zeit wurde das Gebiet zwischen Burg und der westlich gelegenen

Altstadt besiedelt, wissen die Fachleute. Das neue Areal wurde zudem mit

einer neuen Stadtbefestigung geschützt. Die Grabungen beleuchten die

Phase der zweiten Stadtgründung Wiedenbrücks nun genauer: »Gleichzeitig

mit der Gründung der Burg, die zugleich die Südostecke der Stadt

sicherte, errichteten die Neustadtgründer die heutige Wasserstraße«, so

Dr. Sven Spiong, Leiter der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für

Westfalen.

Schmale Häuser, kleine Gärten, Fässer im Boden

Auf den neu erschlossenen, sehr schmalen Grundstücken errichteten die

Neustädter Wiedenbrücks im Mittelalter zunächst noch einfache Holzhäuser.

Deren Dächer wurden von Pfosten getragen, die in den Boden eingegraben

wurden. »Die Stellen, der verrotteten Holzpfosten zeigen sich noch

heute anhand von dunklen Verfärbungen im Boden«, erklärt Hussein-Oglü.

Anhand ihrer Anordnung erkennt die Grabungsleiterin, dass die Giebel

zur Wasserstraße hin ausgerichtet waren und sehr schmale Durchgänge

freiließen, durch die die Bewohner einst in ihre kleinen Gärten gelangten.

Gleich am Ende der Gärten begrenzte der Burggraben die Grundstücke.

Ein Baggerschnitt an einer dieser Stellen zeigt den Graben mit einer

Tiefe von wenig mehr als etwa einem Meter. Diese Tiefe reichte demnach

aus, um ungebetene Gäste vom Burginneren fernzuhalten.

Die Archäologen vermuten, dass die Holzhäuser bald durch Fachwerkbauten

ersetzt wurden. Jedoch hinterließen diese neuen Haustypen an

der Wasserstraße keine Spuren im Boden, denn sie benötigten kein in

den Boden eingelassenes Fundament. Keller gab es aufgrund des hohen

Grundwasserspiegels ebenfalls nicht.

Neben den Spuren der einstigen Bebauung machten die Experten aber

auch noch andere Entdeckungen. Sie fanden die Reste von drei senkrecht

im Boden vergrabenen Holzfässern. Die ersetzten den Menschen im Mittelalter

vermutlich den Kühlschrank. Darin lagerten sie Lebensmittel wie

zum Beispiel Kannen voller Milch. Auch für das nötige Frischwasser war

gesorgt, denn eine Brunnenanlage konnten die Archäologen ebenfalls

nachweisen.

42 Das Stadtgespräch


Das Stadtgespräch

43


7 Isla Mujeres

Die schönsten Reisepannen

Sitzt man am Ende des Sommers oder auch zu anderen Zeiten in fröhlicher

Runde, drehen sich die Gespräche oftmals ums Reisen. Dabei ist mir

aufgefallen, dass tolle Sehenswürdigkeiten, malerische Landschaften und

die Begegnung mit interessanten Menschen schon große Themen sind.

Aber so richtig spannend wird es doch erst dann, wenn erzählt wird, was

so alles schiefgelaufen ist. Ich arbeite noch daran, dass ich künftig im Moment,

während etwas schiefläuft, denke »das wird bestimmt ’ne echt gute

Story«, aber so weit bin ich wohl noch nicht. Aber immerhin habe ich einige

Storys, die mir in der Nachschau wirklich komisch vorkommen. Eine davon

ist schon ganz schön lange her.

Ay, caramba!

Ich war gerade einmal 21 Jahre alt und mit dem Rucksack in Amerika unterwegs.

In drei Wochen hatte ich mich im März vom eisigen New York ins

sonnige Miami vorgearbeitet. Von Florida war es dann nur ein kurzer Flug bis

nach Mérida, der Hauptstadt der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Yucatán

ragt in den Golf von Mexiko im Norden und die Karibik im Osten. Soviel

wusste ich. Auch von den Maya-Pyramiden hatte ich gehört. Ansonsten

war mein Wissen über Mexiko und diese Gegend eher erweiterungswürdig.

Diese Wissenserweiterung passierte dann auch schon am ersten Tag meiner

Mexikoreise. Im Bus vom Flughafen in die Stadt fühlte ich mich

gleich an Europa erinnert, an Südeuropa meine ich natürlich.

Das kannte ich von meinen Reisen als Schüler mit Inter-

rail. In den USA war das Reisen schon deshalb anders, weil

dort alles auf das Auto ausgerichtet war, und übrigens

immer noch ist. Im Zubringerbus vom Flughafen

nach Mérida Stadt, dessen Klimaanlage aus

weit geöffneten Fenstern bestand, sprach

mich ein junger Mann an, der ein günstiges

Hotel kannte. Da Mérida schon

damals ein paar Hunderttausend

Einwohner hatte, heute sind es fast

eine Million, hatte ich mir schon gedacht,

dass eine Hotelübernachtung

unumgänglich sein würde. Im Freien

schlafen schien mir zu gefährlich und

eine Jugendherberge gab es nicht.

1 Chichen Itza

Das günstige lebhafte Hotel

Das kleine, sehr zentral gelegene Hotel machte äußerlich einen guten

Eindruck, als ich mittags ankam. Die Zimmer waren zwar angeordnet wie

ein Hinterhof voller Garagen, aber was konnte man schon von einer so

günstigen Unterkunft erwarten? Nachdem ich meinen Rucksack, den ich

auf Grund seines Gewichts liebevoll den Hinkelstein nannte, im Zimmer

abgesetzt hatte, machte ich mich auf die Suche nach etwas Essbaren. Der

nette Portier warnte mich auf dem Weg in die Stadt vor meinem neuen

Freund, der sei kein guter und ich solle mich nicht mit ihm einlassen. Ein

guter Tipp, den ich auch befolgte.

Mein Tagebuch vermerkte: »Wie in einem Bogart-Film! Ich sitze hier in

einem Hotelzimmer, das zwar das allerletzte Loch ist, aber erstens ist es

ziemlich groß, zweitens kostet es acht Mark und drittens liegt es direkt in

der Stadt«. Ich war schon dabei, mir zu meinem ersten Tag in Mexiko zu

gratulieren, und mir erholsamen Schlaf zu gönnen. Daraus wurde allerdings

nichts, denn kaum war es dunkel, da kehrte Leben in den Hinterhof. Da

wurde an meine Tür geklopft und als ich öffnete schauten mich perplexe

Männer an, die daraufhin woanders klopften. Ich brauchte etwas, um zu

verstehen, dass das Hotel die Zimmer auch stundenweise vermietete. Und

dass diverse Damen die ganze Nacht fleißig damit beschäftigt waren, ihre

Gäste zufrieden zu stellen. Die Gäste hielten wohl auch nicht so viel von

Affektkontrolle, und so brüllten sie die halbe Nacht ihr »ay, caramba« heraus.

An Schlaf war nicht zu denken. Als es dann dämmerte, kehrte Ruhe

ein. Beziehungsweise keine Ruhe, sondern nur eine andere Lärm-Frequenz,

denn die laut surrenden Mücken stürzten sich auf mich. Aus Gründen der

besseren Ventilation waren nämlich die Wände so gebaut, dass oben eine

Handbreit frei blieb. So konnte frische Luft, die reichlich rar gesät war, von

draußen ungehindert ins Zimmer gelangen. Allerdings auch Mücken, und

zwar scharenweise. Auch ein Moskitonetz gab es keines. In meiner Verzweiflung

legte ich mich in mein Zelt, dass ich Wochen später in den kanadischen

Wäldern aufschlagen wollte. Das hatte zwar einen Mückenschutz, aber auch

einen Plastikboden, der das ganze Unterfangen in Sekundenschnelle zur

Sauna-Kur verwandelte.

Belohnung für nächtliche Unbill

Am nächsten Morgen fragte ich den sehr netten Menschen an der Rezeption,

was ich denn gegen die Mückenplage machen könne. Der schickte

44 Das Stadtgespräch


1 Das Erbe der Maya 1 Eingang zum Gemeinschaftsraum mit Hängematten für drei Euro

mich in die nächste Apotheke, wo man mir mit »repelente« weiterhalf. In

der nächsten Nacht kokelte ich die grünen Spiralen ab, die die Mosquitos

fernhielten, aber zunächst auch den Schlaf, denn das Zeug stinkt wie die

Hölle. Doch die schlafarmen Nächte wurden aufgewogen von der ersten

Pyramide meines Lebens. Per Bus, der wieder nicht die erste Klasse war,

also die Fenster-runter-Klimaanlage auswies, ging es nach Chichén Itzá.

Dort kann man die beeindruckende Stufenpyramide bewundern, die der

Maya-Gottheit Kukulcán gewidmet ist. Nicht nur die 30 Meter Höhe bei

einer Seitenlänge von 55 Metern sind imponierend, sondern natürlich auch

die Lage im Dschungel, der die Bauten über Jahrhunderte zum großen Teil

überlagert hatte. Erst ab dem 20. Jahrhundert gab es systematische Ausgrabungen

und Restaurierungen der Stadt, die mehr als 1.500 Hektar umfasst.

Neben der Kukulcán-Pyramide, die die spanischen Eroberer in Unkenntnis

der Funktion el Castillo, also die Burg, nannten, gibt es noch eine Reihe

anderer beeindruckender Bauten aus verschiedenen Perioden. Da gibt es

zum Beispiel das El Caracol genannte Observatorium, zu dem eine wie ein

Schneckengehäuse gewundene Treppe führt, daher der Name, caracol heißt

Schnecke auf Spanisch. Stundenlang habe ich mich im Gelände umgeschaut

und auch die Cenotes bewundert, also die kreisrunden Löcher, die durch ein

unterirdisches Flusssystem mit Süßwasser gefüllt sind. Die dienten ebenso

wie die Tempelanlagen und die Ballspielarena auch kultischen Zwecken.

Und natürlich sicherten die Cenotes auch den Wasserbedarf der Maya-Stadt.

Rücken in der Karibik

Ganz überwältigt von meinen Eindrücken und auf neuem Wissensstand,

was die kulturellen Errungenschaften der alten Mayas anging, machte ich

mich auf den Weg in die Karibik, hatte ich doch von der Isla Mujeres gehört,

die noch heute als Geheimtipp gehandelt wird. Wie geheim der Tipp

sein kann, wenn ich schon vor zig Jahren davon gehört hatte, sei einmal

dahingestellt. Jedenfalls landete ich nach langer Busfahrt von Mérida aus

auf dieser traumhaften Karibik-Insel, die so alles hatte, was den Traum vom

Paradies der Menschen aus dem Norden ausmacht: Palmen, türkisfarbenes

warmes Wasser und weißen Sand. Und dann noch das billige Leben. Allerdings

übertrieb ich es zunächst ein wenig mit dem Sparen, denn meine

erste Unterkunft sollte der »Zeltplatz« sein. Das war allerdings nur ein Stück

Sand, wo die wenigen Zelte den ganzen Tag in der Sonne brieten. Da kam

mir die angegliederte Hütte schon besser vor. Dort hatte man ein Dach,

aus Wellblech versteht sich, über dem Kopf, wenn auch kein geschlossenes,

aber ich hatte ja meine grünen repelente-Spiralen. Als Betten dienten Hängematten

in einem Gemeinschaftsraum. Das kam mir luftig und daher als

gute Idee vor. Allerdings hatte mich niemand aufgeklärt, wie man in einer

Hängematte schläft. Wer sich wie ich gerade in die Matte legt, der hat die

ganze Nacht einen krummen Rücken. Das führt natürlich spätestens am

nächsten Tag zu ordentlich Rückenschmerzen – selbst in einem Alter, in

dem man normalerweise kein »Rücken« hat. Ein erfahrener Globetrotter

aus Kanada wies mich darauf hin, dass man fast quer in der Hängematte

schlafen sollte. Dann liegen zwar Kopf und Füße hoch, aber der Rücken ist

gerade. Gewusst wie! Schließlich landete ich dann doch im etwas teureren

Globetrotter-Treff, in der Pocna, und das war keine schlechte Idee. Dort

trafen sich junge Leute aus aller Welt, und ich erlitt keine weiteren Pannen.

Obwohl, eine Story habe ich noch, die alle lustig fanden, außer mir, versteht

sich. Ich wollte von den Einheimischen wissen, ob es innerhalb des Riffs vor

der Insel außer vielen bunten Fischen auch Haie gibt. Allerdings wusste ich

nicht, was Hai auf Spanisch heißt. Also bin ich, wie ich damals fand, sehr

clever ausgewichen und wollte fragen, ob es gefährlich ist, dort zu schwimmen.

Schwimmen, nadar, wusste ich, gefährlich nicht. Aber da gefährlich

auf Englisch dangerous und auf Französisch dangereux heißt, kann das auf

Spanisch nur »dangeroso« heißen, vor allem, wenn man es sehr spanisch

ausspricht. Dummer Weise gibt es das Wort auf Spanisch leider nicht, die

Mexikaner haben sich köstlich amüsiert und meinten, dass man das Wort

unbedingt in die spanische Sprache übernehmen sollte. Heute weiß ich

längst, dass es peligroso heißt. Hätte ich mir denken können, denn an jedem

Zugfenster bei uns hing die italienische Warnung vor dem Herauslehnen:

E pericoloso sporgersi. Wenn einer fragt, Hai heißt auf Spanisch tiburón.

Und nein, es gab keine Haie, nur viel Gelächter um den jungen Gringo! Über

weitere Reisepannen geht es in der nächsten Ausgabe weiter.

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Das Stadtgespräch

45


3 Die Bestandsgebäude der

Brüder Grimm Gemeinschaftsgrundschule

werden saniert und

erweitert.

Beschluss für die Sanierung der

Brüder-Grimm-Schule vertagt

Kosten für die Unterrichtscontainer während der Bauzeit bereiten Kopfschmerzen

(Kem) Statt mit einem Baubeschluss endete die Beratung über die Kernsanierung

der Brüder-Grimm-Schule im Ausschuss für Grundstücke und

Gebäude mit einer Vertagung. Der Grund: Die Ausschussmitglieder konnten

sich mehrheitlich in keiner Weise mit den rund 3,8 Mio. Euro teuren

Kosten für die maximal 24-monatige Anmietung der Klassencontainer

anfreunden. Die Grundschule könnte hier während der Bauzeit ihre Kinder

unterrichten. CDU-Ratsherr Georg Effertz gab zu bedenken, dass der

Millionenbetrag in den zwei Jahren »einfach verbrannt werde«. Michael

zur Heiden (FDP) wandte ein, dass die 3,8 Mio. Euro im Verhältnis zu den

»reinen Revitalisierungskosten« in Höhe von zirka 11,1 Mio. Euro zu sehr ins

Kontor schlagen würden. Thomas Theilmeier-Aldehoff (move) forderte vor

dem Hintergrund der schwierigen Haushaltslage diesen Aspekt »nochmal

ganz anders zu denken«. Er regte an, den neuen Trakt der Schule in den

Sommerferien zu sanieren, damit die Schule danach die acht Klassen des

Gebäudes für den Unterricht nutzen könne. Dabei blickte er auf seine

eigene Schulzeit am Ratsgymnasium zurück: Bei laufendem Lehrbetrieb

wurde dort die Sporthalle gebaut. Für Martina Mester-Grunewald (SPD)

war diese Lösung undenkbar. Es handele sich hier um eine integrative

Grundschule. Sie sei nicht mit einem Gymnasium vergleichbar. Zustimmendes

Nicken fand Thomas Theilmeier-Aldehoff aber für die Idee, bei der

Gesamtschule und der Osterrath-Realschule nachzufragen, inwieweit die

Brüder-Grimm-Schüler während der Bauzeit dort unterkommen könne.

Torsten Fischer, Stadtkämmerer und Leiter des städtischen Fachbereichs

Zentrale Dienste, Finanzen und Immobilienmanagement, berichtete, dass

die Verwaltung bereits erste Gespräche mit den beiden Schulen geführt

habe. Die Gespräche seien aber noch nicht abgeschlossen. Grundsätzlich

gab er bekannt, dass die Kernsanierung der Grundschule 1,5 Mio. Euro

günstiger sei als ein Neubau.

Mit Blick auf die Klärung der Frage, wie viel Geld durch die Mitnutzung

der beiden Schulen tatsächlich eingespart werden könnten, stellte

Thomas Theilmeier-Aldehoff sodann den Antrag auf Vertagung. Der

Ausschuss stimmte bei drei Gegenstimmen von der Offenen Liste und

der SPD mehrheitlich dafür. Martina Mester-Grunewald begründete die

ablehnende Haltung mit dem Argument, dass es einfach wichtig sei,

den Baubeschluss jetzt zu fassen. Die Brüder-Grimm-Schule warte schon

lange auf eine Sanierung. Es sei eine Zumutung in den sanierungsbedürftigen

Räumen weiter zu sitzen.

Nicht in der Diskussion der Ausschussmitglieder standen die einzelnen

Aspekte der Sanierung, wie beispielsweise der Fensteraustausch sowie

die Fassaden- und Dachdämmung oder der Einbau der Wärmepumpe

nebst der Lüftungs- und PV-Anlage.

Ebenfalls das Raumprogramm für die Sicherung der Dreizügigkeit der in

den 1970 Jahren eröffneten Schule findet Zustimmung: Erstmals stellte

das Bonner Gutachterbüro biregio bereits 2016 fest, dass in dem durch

1 Hinter der Eingrünung verläuft zukünftig der Lärmschutzwall des Südrings.

1 Blick auf das Ursprungs- und Rundgebäude (r.) der Gemeinschaftsgrundschule.

46 Das Stadtgespräch


einen Rundbau mit Forum und Ganztagsanbau erweiterten Schulgebäude

am Burgweg drei Klassenräume und ein Ganztagsraum sowie zwei

Verwaltungsräume fehlen. Zudem sei die Mensa zu knapp bemessen.

Darüber hinaus benötigt die Brüder-Grimm-Schule als Standort für das

»Gemeinsame Lernen« von Kindern mit und ohne Förderbedarf spezielle

Räume für die Differenzierung in Kleingruppen. Nach dem aktuellen

Stand der städtischen Pläne soll die Schule 5 Gruppen- und 4 Mehrzweckräume

erhalten.

E

Erhöhte Entfernungspauschale

für Fernpendler

Zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die infolge der

weltweiten Energiekrise stark gestiegenen Lebenshaltungskosten hat die

Bundesregierung mehrere Maßnahmenpakte beschlossen, die auch steuerliche

Hilfen umfassen.

So wurde unter anderem rückwirkend auf den 1. Januar 2022 neben

der Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages um EUR 200,00 auf EUR

1.200,00 und des Grundfreibetrages auf EUR 10.347,00 auch die Entfernungspauschale

für so genannte Fernpendler angepasst. Von diesen

spricht man, wenn die einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster

Tätigkeitsstätte mindestens 21 Kilometer beträgt. In diesem Fall können

Arbeitnehmer für das Jahr 2021 die Entfernungspauschale gemäß folgender

Berechnung ansetzen:

Zahl der Arbeitstage x 20 Entfernungskilometer x EUR 0,30 zuzüglich

Zahl der Arbeitstage x restliche Entfernungskilometer x EUR 0,35

Für die Jahre 2022 bis 2026 wird die Pauschale nunmehr ab dem

21. Entfernungskilometer um weitere drei Cent auf EUR 0,38 erhöht.

Die Entfernungspauschale ist

grundsätzlich unabhängig vom

Verkehrsmittel zu gewähren, so

dass es auch bei Nutzung der öffentlichen

Verkehrsmittel zum

Ansatz der Entfernungspauschale

kommt, allerdings begrenzt auf

maximal EUR 4.500,00 pro Kalenderjahr.

Übersteigen die tatsächlichen

Kosten für die Benutzung

öffentlicher Verkehrsmittel jedoch

den als Entfernungspauschale anzusetzenden

Betrag, können die

übersteigenden Aufwendungen

zusätzlich geltend gemacht werden. Benutzt der Arbeitnehmer hingegen

ein eigenes oder ihm überlassenes Kraftfahrzeug, entfällt die Begrenzung

auf einen Maximalbetrag von EUR 4.500,00. Vom Arbeitgeber gewährte

steuerfreie Fahrkostenzuschüsse sind auf die Entfernungspauschale anzurechnen.

Sven Wegener

Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in der Kanzlei Wortmann &

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Das Stadtgespräch

47


V

Vollkommen beseelt von der jagdlichen Musik

70 Jahre Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück

1 (V. l.) Korpsleiter Hubertus Lüning, die Jubilare Hubert Lütkemeier, Josef Breische, Karsten Upmann, Angelika Meierzuherde mit den meisten Probenbesuchen, Martin Kröger

(alle 40 Jahre) und Matthias Ernsting, 1. Vorsitzender des Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück e. V.

(Kem) Es war nicht nur der tolle Rahmen des großen Gartens und Hofes

der gastgebenden Familie Pavenstädt auf Gut Schledebrück, der für Begeisterung

auf der Jahreshauptversammlung des Jagdhornbläserkorps

Hubertus Wiedenbrück e.V. sorgte. Eine große Faszination ging auch vom

Engagement der 37 aktiven Bläserinnen und Bläser aus. Sie ließ Korpsleiter

Hubertus Lüning denn auch mit Zuversicht »in eine tolle Zukunft blicken«.

Obwohl die pandemiebedingten Einschränkungen für so manche Hürden

sorgten, gelang es dem Korps, den Probenbetrieb weiterzuführen. Seit

der letzten Jahreshauptversammlung 2021 hätten sich die Aktiven 43-mal

zu gemeinsamen Übungsabenden getroffen. Allein in 2022 waren es bislang

24, berichtete der Korpsleiter. Dabei hätte das Korps nicht nur intensiv geübt,

sondern ebenso die Kameradschaft gepflegt und so manche spannende

Geschichte über die waidmännisch erlegten Stücke zu Gehör gebracht.

»Alle blieben bei der Stange. Darauf können wir echt stolz sein«, zog der

Korpsleiter Bilanz, wohlwissend, dass es in vielen anderen Korps nach dem

Auslaufen der pandemiebedingten Auflagen nicht so positiv aussieht.

Seit Anfang März dieses Jahres findet wieder der Kurs zum Erlangen

des Bläserhutabzeichens statt. Er startete mit 19 Personen. Leider hätten

einige zwischenzeitlich aufgehört. Es passte ihnen einfach nicht, zeitlich

oder beruflich. Sie wollen aber beim nächsten Kurs wieder einsteigen und

es erneut versuchen, so der Korpsleiter. Aktuell beteiligen sich noch 13

Bläserinnen und Bläser an dem Kurs. »Ich hoffe, dass alle im Frühjahr 2023

das Hutabzeichen erlangen werden und wir wieder Zuwachs im Bläserkorps

bekommen«, drückte der Korpsleiter seine Erwartung aus.Der intensive

1 Ein Ständchen für die Gastgebenden

Übungsbetrieb sei auch eine entscheidende Voraussetzung für den Erwerb

der Landesmeisterschaft in Gruppe C (Spiel nur auf Plesshörnern). Das

Korps trage diesen Titel seit 2018. Der nächste Landeswettbewerb findet

in 2024 statt. Der Korpsleiter äußerte sich überaus glücklich darüber, dass

zwischenzeitlich sechs Mitglieder zusätzlich das Spielen des Parforcehorns

erlernt und immer mehr Bläserinnen und Bläser auch Interesse am Ventilhornblasen

haben. »Dies werde ich weiterhin voll unterstützen«, versicherte

der Korpsleiter.

Als nächste Termine kündigte er die musikalische Begleitung beim Erntedankgottesdienst

im Kiebitzhof am 2. Oktober, der Goldhochzeitmesse

des Ehrenkorpsleiters am 23. Oktober in der Klosterkirche zu Wiedenbrück

sowie bei der Schleppjagd des Reitervereins Herzebrock-Rheda am 29. Oktober

und der Hubertusmesse in Benteler am 6. November, 11.00 Uhr an.

Avisiert sei schon jetzt die Teilnahme an dem hessischen Landes- und Bundeswettbewerb

in Eichenzell bei Fulda im Frühsommer kommenden Jahres.

Für die Teilnahme meldeten sich spontan 15 Mitglieder.

Für eine freudige Überraschung auf der Jahreshauptversammlung

sorgte Birte Lütke Bornefeld, Stellvertretende Obfrau für das jagdliche

Brauchtum im Landesjagdverband NRW. Sie überreichte an den ersten

Vorsitzenden Matthias Ernsting unter dem langen Beifall der Anwesenden

eine Ehrenurkunde zum 70-jährigen Bestehen des Jagdhornbläserkorps

Hubertus Wiedenbrück. Zum 75-jährigen Bestehen ist eine große Jubiläumsfeier

geplant, teilte der Vorsitzende mit.

Gemeinsam mit dem Korpsleiter und dem auf der Versammlung im

Amt bestätigten zweiten Vorsitzenden Johannes Müller würdigte er die

Mitgliedsjubilare Hubert Lütkemeier, Josef Breische, Karsten Upmann und

Martin Kröger für ihre 40-jährige Vereinstreue. Sie erhielten die Treuenadel

in Gold, eine Urkunde und einen Präsentkorb. Die durch Krankheit verhinderten

Mitglieder Hubert Benkhoff und Dieter Oesselke (ebenfalls 40

Jahre Mitgliedschaft) werden zu einem späteren Zeitpunkt ihre Ehrung

erfahren. Über einen weiteren Präsentkorb konnte sich ebenfalls Angelika

Meierzuherde für die meisten Probenbesuche freuen.

Mit einem von den Gastgebern frisch zubereiteten Spanferkelessen

und kühlen Getränken klang die Jahreshauptversammlung im Schatten

des Gehöfts aus. Das Korps dankte für die freundliche Bewirtung mit

einem Ständchen.

48 Das Stadtgespräch


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Das Stadtgespräch

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R

Rat und Stadtverwaltung

steuern gegen Wohnungsnot

und explodierende

Baulandpreise

Ein historischer Beschluss

»Wir sind angetreten, um das

drängendste Thema der Stadt

Rheda-Wiedenbrück zu lösen: Die

Schaffung von viel Wohnraum,

bedarfsgerecht, gerecht und

zukunftsorientiert«, das sagte

Thomas Mader, Vorsitzender der

CDU-Fraktion in der Funktion als

Vorsitzender des interfraktionellen

Arbeitskreises »Wohnen« bei der

Vorstellung des Arbeitsergebnisses

nach 12 Sitzungen. Hinter dem

Konzept stehen einmütig die sieben

im Rat vertretenen Fraktionen.

Der AK tagte mit Unterstützung

der Verwaltung.

Hintergrund: Der Einrichtung des

Arbeitskreises gingen Anträge von

den Bündnisgrünen zum Wohnungsmangel,

der CDU zu einer

Wohnraumversorgungsstrategie

und von move zu einer Neuausrichtung

der Bodenvorratspolitik

voraus. Die Anträge sprechen u.

a. die steigenden Mieten und Bodenpreise

sowie den Mangel an

bezahlbaren Wohnungen an.

Hohe Mieten

Der durchschnittliche Mietpreis

pro Quadratmeter hat sich in

Rheda-Wiedenbrück seit 2014 für

eine älter als drei Jahre alte Wohnung

um rund 23,1 % auf 7,46 €/

m² erhöht, für eine jüngere Wohnung

liegt er jetzt bei 10,00 €/m².

Zusätzlich ist bei der Planung des

zukünftigen Wohnraums zu beachten,

dass bis zum Jahr 2035

585 Wohnungen aus der Zweckbindung

des geförderten Wohnungsbaus

fallen werden. Um

dies zu kompensieren, müssten

von den prognostizierten benötigten

Wohneinheiten eigentlich

ca. 30 % im geförderten Segment

errichtet werden, heißt es in der

Verwaltungsvorlage. Zudem fehlt

in Rheda-Wiedenbrück seit vielen

Jahren überhaupt ausreichend

Wohnraum.

Hohe Grundstückspreise

Die Grundstückspreise haben eine

Höhe von 400 €/m² und mehr erreicht.

Erste Flächen sind schon

jetzt kaum mehr zu vermarkten.

move sieht die Ursache vor allem

in der spekulativen Handhabung

der Baulandentwicklung durch Immobiliengesellschaften

und große

Bauträger.

Thomas Mader bedankte sich für

die konstruktive Zusammenarbeit

und insbesondere bei denjenigen,

die in den intensiven Sitzungen

des Arbeitskreises über ihren

Schatten springen konnten. »Wir

übergeben somit nicht nur ein Arbeitsergebnis,

sondern auch ein

politisches Signal der Einigkeit in

der gestalterischen Umsetzung

der Wohnraumstrategie für Rheda-Wiedenbrück«,

hob der Sprecher

hervor.

Bestandteile des Arbeitsergebnisses

sind die Baulandrichtlinien.

Sie beschreiben die Beschaffung

und Entwicklung von Flächen.

Mit den Richtlinien nehmen der

1 Bei über 2500 m² großen Bauflächen sind 20%

Rat und die Stadtverwaltung das

Heft des Handelns auf dem Wohnungsmarkt

in die Hand. D. h.: »Es

gibt keine reine Reaktion auf den

Wohnungsbedarf, sondern eine

selektive gestalterische Maßnahme«,

so Thomas Mader weiter.

»Diejenigen, die vermuten, es gäbe

damit zu viel Planwirtschaft, kann

ich beruhigen und versichern, dass

wir auch weiterhin genügend Potential

für konstruktive Auseinandersetzungen

haben, um das

Beste für Rheda-Wiedenbrück zu

erreichen«, fügte er an.

Die Zufriedenheit mit dem

Arbeitsergebnis zeichnete sich

schon bei der Vorstellung der

Baulandrichtlinien vor gut einem

Vierteljahr im Ausschuss für

Bauen und Stadtentwicklung ab:

»Wir können uns freuen über das

Arbeitsergebnis und stolz darauf

sein. Das Ergebnis ist hervorragend.

Es geht weiter, als ich zu

hoffen gewagt habe«, lobte der

Technische Beigeordnete Stephan

Pfeffer das Konzept. Dr. Andreas

Gernhold (move): »Das ist historisch

für RWD. Zukünftig gibt es

eine Baulanderschließung nur,

1 Um in Zukunft Bauleitplanverfahren einzuleiten, müssen sich mindestens 75 % des

Baulandes in kommunaler Hand befinden. Das gilt nicht für Bauflächen bis 2500 m².

50 Das Stadtgespräch


für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren.

wenn die Flächen mehrheitlich im

Besitz der Stadt sind«. Die Baulandrichtlinie

helfe das Ziel der

Preisdämpfung zu erreichen. Sehr

zufrieden über das Ergebnis äußerten

sich ebenfalls Alwin Wedler

(Bündnisgrüne), Simon Gerhard

(FDP), Michael Fischer, (SPD) und

Günter Arlt (Freie Linken). Der Vertreter

der »Freien Linken« hätte

sich allerdings noch mehr sozialen

Wohnungsbau gewünscht.

Grundstücke mehrheitlich

in kommunaler Hand

»Um Bauleitplanverfahren im Außenbereich

einzuleiten, müssen

sich mindestens 75 % des Baulandes

in kommunaler Hand befinden.

Ziel ist es, den Grundstückgebern

einen Anreiz zu schaffen, die

Flächen an die Stadt zu veräußern.

Diese Flächen (Baugrundstücke),

welche sich dann in kommunalen

Besitz befinden, vergibt die

Kommune nach städtischen Vergabekriterien.

Andererseits würde

bei einer denkbaren Veräußerung

des gesamten Gebietes an einen

Investor keine Entwicklung des benötigten

Bebauungsplanes mehr

erfolgen. Die Grundstücke verblieben

in ihrer Nutzbarkeit als landwirtschaftliche

Flächen. Spekulationen

wird dadurch unmittelbar

der Boden entzogen.

Für Flächen im Innenbereich,

wenn sie größer als 2500 m² sind,

gelten dieselben Richtlinien wie

im Außenbereich. Bei kleineren

Flächen ist kein kommunaler Anteil

erforderlich. Es besteht eine

Bauverpflichtung innerhalb von

drei Jahren nach Rechtskraft des

Bebauungsplanes.

Quoten für den Wohnungsbau

und Vergabe

Die finale Bestimmung, wer auf

den von der Stadt angebotenen

Grundstücken wohnt und wer

Nutznießer dieser Vergaben wird,

regeln die von dem Arbeitskreis

gefassten Vergaberichtlinien. Sie

wurden Anfang September ’22

vom AK dem Ausschuss für Grundstücke

und Gebäude vorgelegt und

dort beschlossen. »Hervorzuheben

ist die Berücksichtigung von Bedarfsgruppen,

die heute potentiell

schlechter zum Zuge kommen.

Das sind Berufsstarter und junge

Familien. Diese wollen wir mit

Vergaberichtlinien, aber auch mit

innovativen Wohnformen ansprechen«,

betonte Thomas Mader.

Im Detail: 50 % der Wohnungen

in einem Baugebiet sind im

frei finanzierten Wohnungsbau

zu errichten. Die Zuteilung erfolgt

zur Hälfte im Losverfahren. Einige

der Teilnahmebedingungen: Die

Kaufinteressenten müssen seit

mindestens 1 Jahr mit dem ersten

Wohnsitz in RWD gemeldet sein

und sie bilden eine Familie bzw.

Lebens- oder Verantwortungsgemeinschaft

mit wenigstens einem

Kind. Die zweite Hälfte wird durch

einen freien Verkauf vermarktet.

20 % der Wohnungen umfassen

den traditionellen öffentlich geförderten

Wohnungsbau (sozialer

Wohnungsbau). 10 % sind für

Personen bestimmt, die durch den

Bezug der Wohnung eine öffentlich

geförderte Wohnung freimachen.

Und weitere 20 % werden

für unterschiedliche Wohnformen

und Finanzierungwege (Konzeptvergabe)

eingesetzt, z. B. genossenschaftlicher

Wohnungsbau,

Mehrgenerationenwohnen, Baugemeinschaften.

Start

»Aus dem einstimmigen Wollen

möchten wir jetzt endlich ins Machen

kommen«, sprach Thomas

Mader die Anwendung der Richtlinien

an. Sie treten mit dem noch

am 26. September zu fassenden

Ratsbeschluss in Kraft.

Raimund Kemper

Ihr Dach ist

unsere Leidenschaft!



Das Stadtgespräch

51


Schwedenrätsel

Strick,

Seil

Gebirgspfad

Babyspeise

weibliches

Geliebter

der

Julia

8

Lösungswort:

helles

Bier

(Kurzwort)

minderwertige

Nachahmung

mittelgroßer

Papagei

Anstoß,

Anregung

englische

Prinzessin

alkalische

Verbindung

Hautsalbe

Sudoku

leicht

Stadt in

Norditalien

Hafendamm

italienisches

Wirtshaus

engl.

Schriftsteller

(Roald)

Kleinschmetterling

biblischer

Prophet

6 12

Platz,

Stelle

franz.

Herrscheranrede

österreichisches

Bundesland

bestehen,

existieren

kindlich:

kleiner

Wasservogel

4

eine Weltanschauung

betreffend

Produzent,

Erzeuger

Staat in

Westafrika

10 (franz.)

Reh

7

islam.

Hauptheiligtum

Fettgewebe

beim

Schwein

Geschwätz,

Lobhudelei

Liegesofa

Kfz-Z.

Landkreis

Rostock

5 (engl.)

1

einst,

früher

Fluss

durch

Berlin,

zur Elbe

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

3

mittel

ungekocht

lediglich

2

9

eine

Spielkarte

Eingang;

Vorspeise

sich

fügen,

nachgeben

griechischer

Buchstabe

Baumwollhemd

Koseform

für

Großmutter

germanische

Gottheit

schroff

ansteigend,

abfallend

von Bäumen

gesäumte

Straße

breiter

Riemen

nordische

Währungseinheit

Ruhepause

ein

Balte

runde

Schneehütte

unbestimmter

Artikel

altägyptischer

Gott

Zehnfußkrebs

Weltmacht

(Abk.)

Mittel

zum

Waschen

von einer

Form Um-

italienischschlossenes

Tonsilbe

Meeresvogel

Ruhemöbelstück

Schicksal,

Geschick

von Wasser

umgebenes

Land

11

beständig,

gleichbleibend

Stoff mit

glänzender

Oberfläche

Honigbienen

züchten

Geliebte

des Zeus

Tatkraft,

Spannkraft

nicht

ganz,

partiell

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Spätsommer

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

52 Das Stadtgespräch


L

Liedertafel

Eintracht feiert

190-jähriges

Bestehen

Ältester

Männergesangsverein

im Kreis gibt ein Konzert

3 Foto in der Marienkirche zum

Stiftungsfest 2019 mit dem

Dirigenten Markus Koch (r.)

(bew) Ein ausgiebiges Ständchen

zu eigenen Ehren – so etwas funktioniert

wohl nur bei ambitionierten

Sängern. Umso schöner, wenn

es sich gleich um einen ganzen

Chor handelt. Genauer gesagt

um den Männergesangsverein

Liedertafel Eintracht 1832 Wiedenbrück.

Dieser gibt anlässlich

seines 190-jährigen Bestehens am

16. Oktober 2022 um 16.30 Uhr im

Luise-Hensel-Saal im Stadthaus

Wiedenbrück ein Konzert, zu

dem die Öffentlichkeit herzlich

eingeladen ist. Unterstützt wird

der Chor an seinem Ehrentag vom

MGV Bokel sowie dem MGV Fölsen

(Anm.d.Red.: Ortsteil von Willebadessen

im Kreis Höxter). Der

Eintritt ist frei. Wer möchte, kann

aber einen freiwilligen Beitrag zur

Kostendeckung zahlen.

Das Lieder-Repertoire der Eintracht

ist breit gestreut und besteht

aus deutschen Schlagern,

Volksmusik sowie Kirchenliedern.

Mit der musikalischen Kostprobe

möchte der Chor nicht nur das

Jubiläum gebührend feiern, sondern

auch Interessierte auf sich

aufmerksam machen und neue

Mitglieder gewinnen.

Derzeit sind bei der Eintracht

24 Sänger im Alter von 29 bis 94

Jahren aktiv. Mit dem neuem

Dirigenten Klaus Zobel bemüht

sich der Männergesangsverein,

bestehendes Liedgut zu erhalten

sowie stets auch neue Lieder zu

präsentieren. Jährliche musikalische

Termine des Chores sind

das Singen bei der Karfreitagsprozession,

der Osterweckruf, das

Das Stadtgespräch




















gemeinsame Pfingstsingen mit

den Chören Batenhorst und Bokel,

das Singen am Ehrenmal am

Volkstrauertag und der Auftritt

auf dem Christkindlmarkt. Doch

zum Gesang gehört bei der Liedertafel

Eintracht ganz klar auch

die Geselligkeit. Mit dem traditionellen

Sommerfest, einer Planwagenfahrt,

dem Stiftungsfest im

Herbst und dem Jahresausklang

stehen gemeinsame Aktivitäten

auf dem Programm.

Herren, die Lust auf Gesang

und Gemeinschaftssinn haben,

sind jederzeit herzlich eingeladen,

den ältesten Männergesangsverein

des Kreises Gütersloh

kennenzulernen. Musikalische

Vorkenntnisse sind dazu

nicht erforderlich. Geprobt wird

immer mittwochs um 19.30 Uhr

im »Planet« an der Wasserstraße

in Wiedenbrück.

53


Wir stehen

Ihnen

im Trauerfall

persönlich

zur Seite

Auf der Schulenburg 43a | 33378 Rheda-Wiedenbrück

Fon 05242/44375 | bestattungen-detemple.de

Standesamtliche Nachrichten

Vom 1.8.2022 – 31.8.2022

Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück

In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 33 Ehen geschlossen,

keine Geburten und 46 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend

sind nur die Personenstandsfälle aufgeführt, zu denen die Beteiligten

ihr Einverständnis gegeben haben:

Eheschließungen: David Fedoseew und Sophie Banmann | Jens Friesen

und Elvira Harder | Marian Mull-Heidemann und Janine Vielmeier |

Dennis Grüter und Sarah-Lena Moré | Jörn Hermelbracht und Renate

Juliane Assai, geb. Kazuch | Andre Pohlmann und Susanne Christiane

Wilhelmine Annegret Grünebaum, geb. Körfer | Patrick Schulz und Finja

Glüsing | Hans-Peter Dippong und Britta Meyer | Patrick Davenport

und Maike Blomberg | Doreen Striebing und ükrü Büyükdağ | Ebru

Ye ilyurt und Ines Altenidiker | Michel Rink und Ina-Sophie Bollweg |

Adam Maciej Schwarz und Sarah Schwerin | Niklas Seggewiß und Julia

Matheus | Philipp Pohlmann und Nadja Kamp

Sterbefälle: Filippo Carmelo Salvatore Bagala | Heinrich Recker

| Hannelore Kaiser, geb. Heinrichsdorf | Anna Maria Koch, geb.

Beckstedde | Hildegard Elisabeth Dinter, geb. Nottelmann | Veronika

Vladimirovna Raicheva geb. Ermolaeva | Wenzelaus Christoph

Bröker | Käthe Erna Schulz, geb. Bartsch | Hilmar Krueger | Renate

Winkelnkemper, geb. Zengler | Ursula Maria Braun, geb. Meerpohl |

Hermann Laumann | Stanislaus Josef Slowik

Privater Nachtrag Sterbefälle aus Juni 2022: Waldemar Reich

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54 Das Stadtgespräch


1 Blick auf den Rosengarten am 28. SAugust

Sag mir wo viele tolle

Rosen steh’n

Kann dieser Traum im Rosengarten in Erfüllung geh’n?

(Kem) Sag mir, sollten hier nie mehr viele, tolle Rosen steh’n?

Der Rosengarten jedenfalls blüht nur minimalistisch so richtig schön.

Sag mir, sollten hier denn nie mehr Rosen steh‘n?

Willst du wirklich richtig viele Tolle seh’n,

dann musst du nach Bad Rothenfelde geh’n.

Sag mir, sollten hier nie mehr Rosen steh‘n?

Warum findet die Flora den Purismus im Rosengarten denn so schön?

Wir sind gespannt, was sie uns gibt auf diese Frage zu versteh’n.

Woll’n doch lieber viele Rosen in ihrem eigenen Garten seh’n.

Nicht dafür bis nach Bad Rothenfelde geh’n.

Antwort der Flora Westfalica

Die Pressestelle teilte uns zu dem Vers in Prosa mit: »Auch wir beschäftigen

uns seit geraumer Zeit mit diesem Thema. Tatsache ist, dass mit

der Umgestaltung des Rosengartens im Jahr 2018 bewusst die Anzahl

der Rosenbeete um fast die Hälfte reduziert wurde. Das Konzept unseres

Rosengartens unterscheidet sich also deutlich von dem in Bad Rothenfelde.

In diesem Jahr fällt auf, dass die Rosenblüte nicht so üppig wie

in den letzten Jahren ist. Neben den extremen Witterungsverhältnissen

liegt dies möglicherweise an den aktuellen Bodenbedingungen. Wir sind

da momentan noch in der Analyse und versuchen die Situation mit

natürlichen Mitteln zu verbessern. Wir hoffen, dass die Besucher sich

im nächsten Sommer wieder über eine prächtige Rosenblüte freuen

können«.

Herbstboten im

Oktober

Jeden Mittwoch

Zanderlet unter der Pumpernickelkruste

an milder Senfrahmsauce auf Grünkohl

und Kartoelpürèe

Zum Preis von 28,50 €

pro Person

Jeden Donnerstag

Steak vom Kalbsrücken

unter der Paumenspeckhaube

an Rübenkrautrahm auf Wachsbohnen

und westfälischem Kastenpickert

Zum Preis von 32,50 €

pro Person

Küchenzeiten

Mittwoch bis Samstag 18.00 – 21.30 Uhr

Sonntag 12.00 – 14.00 Uhr | 18.00 – 21.30 Uhr

Montag bis Dienstag Ruhetag

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Gütersloher Straße 22

in Rheda-Wiedenbrück

Tel. 05242 / 40 60 400

1 An demselben Tag in Bad Rothenfelde

IMPRESSUM:

Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Nickelstr. 7a, 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242 / 40810

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Titelabbildung: captureandcompose – shutterstock.com

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte in

Rheda-Wiedenbrück (einschl. Ortsteile), kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 04/2022

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit

großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet.

Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit

wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche

müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der

Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen

wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung

und Kürzung derselben behalten wir uns vor.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Dies gilt insbesondere für Anzeigen.

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht

geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung

nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenbzw.

Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte

vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne

schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt

oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot

fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung

per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken

und die Vervielfältigung auf CD-Rom.

Das Stadtgespräch

55


W

Wechsel der WEG-

Verwaltung

Unzufrieden mit der Hausverwaltung? Änderung der

Qualifikationsvoraussetzungen für WEG-Verwalter gibt

Eigentümern ab Dezember die Möglichkeit zum Wechsel

Es kommt immer wieder vor, dass Eigentümer/innen mit der Immobilienverwaltung

unzufrieden sind. Die Gründe variieren, meist entsteht

der Unmut jedoch wegen schlechter Erreichbarkeit, Untätigkeit, seltener

Präsenz vor Ort oder durch ungerechtfertigte Preiserhöhungen. Nimmt

der Ärger Überhand, stellt sich schnell die Frage, was gegen den Verwalter

unternommen werden kann.

Wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft den Beschluss gefasst

hat, einen Wechsel der WEG-Verwaltung herbeizuführen, braucht es eine

ordentliche Kündigung zur Beendigung des Verwaltervertrages. Eventuell

ist auch eine Vertragslaufzeit vereinbart worden, nach der die Abbestellung

des Verwalters automatisch erfolgt. Die Beendigung eines WEG-Verwaltungsvertrages

wird durch einen einfachen Mehrheitsbeschluss aller

Wohnungseigentümer/innen gefasst.

Anspruch auf zertifizierte WEG-Verwaltung

Wohnungseigentümer/innen haben ab dem 1. Dezember 2022 im Rahmen

der ordnungsgemäßen Verwaltung einen Anspruch auf Bestellung

eines zertifizierten Verwalters (§ 26a Abs. 1 WEG). Die Einführung dieser

Qualitätssicherungsmaßnahme für WEG-Verwalter/innen ist auch eine

Stärkung des Verbraucherschutzes, die mit der WEG-Novelle einhergeht.

1 Katja Döring, Ihre Beraterin bei der

SKW Hausverwaltung GmbH

Die zertifizierte SKW-Hausverwaltung

verfügt über alle notwendigen

rechtlichen, kaufmännischen

und technischen Kenntnisse. Bei

der SKW Hausverwaltung haben

Eigentümer/innen jederzeit Einsicht

in die WEG-Unterlagen, alle

Vorgänge lassen sich transparent

nachvollziehen. Unsere Mitarbeiter/innen

kennen jede einzelne

Immobilie und sind regelmäßig

persönlich vor Ort. So läuft auch

die Kommunikation mit Mietern

und Dienstleistern wertschätzend

und harmonisch. Für Kunden haben

unsere Ansprechpartner/innen stets ein offenes Ohr. Wir managen

unvorhergesehene Ereignisse ebenso souverän, wie wir bei der Beantragung

von Fördergeldern unterstützen. Gerne übernehmen und verwalten

wir die Buchhaltung und bieten immer die richtigen Lösungen für

Vertragsoptimierungen.

Auf Nummer sicher gehen und zu einer zertifizierten

WEG-Verwaltung wechseln

Ab dem 1.12.2022 ist es möglich, die Bestellung einer nicht zertifizierten

Verwaltung juristisch anzufechten. Dies kann sogar durch einzelne

Eigentümer/innen einer WEG erfolgen. Unser Tipp: Besser auf Nummer

sicher gehen! Wenn Sie mehr erfahren möchten über die Leistungen einer

modernen Hausverwaltung, wenden Sie sich gerne an Frau Katja Döring.

www.skwhausverwaltung.de

N

Neuer Defibrillator bei

Lamberjohann in der

Rietberger Straße

Seit September hängt in dem Verkaufsraum der Wiedenbrücker SB-Tankstelle

Lamberjohann ein neuer, mobiler Lebensretter. In Zusammenarbeit

mit einigen Gewerbetreibenden aus Rheda-Wiedenbrück sammelte

Oliver Steube Unterstützer und entwarf eine »Lebenstafel«, auf der die

Unterstützer des Projektes erwähnt wurden.

»Den Beteiligten Firmen war es eine Herzensangelegenheit, die Anschaffung

eines Defibrillators für die Rietberger Straße in der SB-Tankstelle

Lamberjohann zu unterstützen«, sagt Oliver Steube. Sein besonderer

Dank gilt den Firmen »Der Handyboss« David Gabriel, Diplom-Finanzwirt

Fritz Hainke und »medical« point Herr Michael Ossenkemper,

welche die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellten.

Auch die SB-Tankstellenbetreiberin Mandy Podzada freute sich darüber,

in den Räumlichkeiten der SB-Tankstelle Lamberjohann einen

bedeutenden Lebensretter installieren zu können und stellte somit

von Anfang an gerne den Standort für das Gerät zur Verfügung. Darüber

hinaus begleiten die SB-Tankstelle Lamberjohann und sein Team

die geplanten Wartungen für den Defibrillator. Bei einem plötzlichen

1 Installierten zusammen einen Defibrillator an der Rietberger Straße: Fritz Hainke,

Mandy Podzada, Oliver Steude und Michael Ossenkemper (v. l.)

Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Minute. Ein Defibrillator stellt dabei,

vereinfacht gesagt, den Herzrhythmus des Herzens mithilfe eines

kurzen Schocks wieder her. Ein Defibrillator ist im Notfall leicht zu

bedienen: Über eine eingebaute Sprachfunktion gibt er an, welche

Handgriffe in welcher Reihenfolge zu tun sind und kann somit auch

von Laien bedenkenlos eingesetzt werden.

Der sogenannte »AED« hängt frei zugänglich im Verkaufsraum der

SB-Tankstelle Lamberjohann und ist daher auch öffentlich zugänglich.

56

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Das Stadtgespräch


5 Fackelübergabe vom Kinder- und Jugendhospizdienst »Löwenzahn« an Aktion Kinderträume e.V.

D

Der Kinder-Lebens-Lauf macht Station in Rheda

Mehr als 50.000 Kinder in Deutschland haben eine lebensverkürzende

Erkrankung. Für diese Kinder und ihre Familien setzt sich der Bundesverband

Kinderhospiz e. V. ein. Um auf die Arbeit der Kinderhospize und der

mit ihnen verbundenen Organisationen aufmerksam zu machen, findet

aktuell vom 7. April bis zum 7. Oktober 2022 der zweite Kinder-Lebens-Lauf

statt. Am 17. August machte die Fackel auch Station bei der Firma Tönnies

in Rheda-Wiedenbrück, wo sie vom Kinder- und Jugendhospizdienst »Löwenzahn«

aus Dortmund an Vertreter des Vereins »Aktion Kinderträume

e. V.« übergeben wurde.

Der Lauf begann im April mit der Übergabe der Engels-Fackel durch

die Schirmherrin der Aktion, Frau Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten

Frank-Walter Steinmeier.

In rund 120 Etappen führt die Strecke zu Kinderhospizeinrichtungen

und wichtigen Unterstützern der Kinderhospizarbeit. Die Engels-Fackel

wird dabei zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto, per Rollstuhl, im Boot oder

sogar in der Kutsche befördert. Während ihrer Reise legt sie in 180 Tagen

rund 7.000 Kilometer zurück! Gemeinsam mit den Kita-Kindern der Tönnies-Betriebs-Kita

nahm Margit Tönnies die Fackel bei der Übergabe in der

Tönnies-Arena entgegen. »Der Kinder-Lebens-Lauf ist eine tolle Aktion,

um auf die so wichtige Arbeit der Kinderhospize aufmerksam zu machen.

Seit 2007 ist es das Ziel von Aktion Kinderträume, als Verein in enger

Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kinderhospiz, Familien mit

schwerkranken Kindern zu unterstützen. Damit wollen wir ein stärkeres

Bewusstsein in der Gesellschaft dafür schaffen, wie wichtig die Arbeit der

Kinderhospize eigentlich ist. Gleichzeitig möchten wir den Kindern und

ihren Angehörigen das Leben erleichtern und Freude bereiten – und das

möglichst unbürokratisch und unkompliziert. Wir suchen dabei immer

den schnellsten und gleichzeitig besten Weg und das werden wir auch

für die Engels-Fackel tun, um sie sicher zur nächsten Station zu bringen«,

sagte Frau Tönnies als Schirmherrin des Vereins »Aktion Kinderträume«.

Nach dem Halt in Rheda setzt die Fackel ihre Reise fort und wird von

Margit Tönnies nach Münster weitergetragen, wo sie sie an das Kinderhospiz

»Königskinder« übergibt.

Den Weg der Fackel können Sie live auf der Webseite www.kinderlebenslauf.de

verfolgen, bis er am Welthospiztag, dem 7. Oktober 2022,

wieder in Berlin endet.

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin!

Das Stadtgespräch

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57


R

Ratskeller Wiedenbrück

und Hotel Zur Wartburg schlagen

gemeinsames Kapitel auf

Miriam Von der Wöste-Bader und Stefan Bader übernehmen ab Oktober

zusätzlich das Hotel Zur Wartburg

1 Friedhelm Dürbusch (Mitte) übergibt das Hotel Zur Wartburg in die kompetenten Hände von Miriam Von der Wöste-Bader und

Stefan Bader. Die beiden Hoteliers führen es ab Oktober zusätzlich zum Ratskeller.

Wir reichen Ihnen die Hand!

LIEBE & ZUVERLÄSSIGE 24H BETREUUNG

Wir beraten Sie gerne: 0 25 87 900 91 00

(Kem) »Wir waren sofort Feuer und

Flamme, als wir durch Hendrik

Höner von der Chance erfuhren,

zusätzlich zum Ratskeller das

Hotel Zur Wartburg weiterzuführen«,

strahlten bei der Pressebekanntgabe

die mittlerweile

aus dem Traditionshaus an der

Langen Straße bekannten Hoteliers

Miriam Von der Wöste-Bader

und Stefan Bader. Sie treten am 1.

Oktober die Nachfolge von Friedserer

neuen Heimat Rheda-Wiedenbrück

dieses liebevoll gepflegte

Haus auch zukünftig

getreu nach der von Familie

Dürbusch vorgegebenen Philosophie

›Persönlich, individuell

und besonders herzlich‹ zu

betreiben«, betonen die beiden

Nachfolgenden. Der seit

Jahrzehnten eingeführte Name

»Hotel Zur Wartburg« bleibt

ebenso bestehen wie auch der

BETREUUNG 24

... daheim nicht allein

Neumarkt 4 | 59320 Ennigerloh

kontakt@betreuung24-senioren.de

www.betreuung24-senioren.de

helm Dürbusch an, dem langjährigen

Besitzer und Betreiber des

über die Stadtgrenzen hinaus

bekannten Hotels Zur Wartburg.

Der Sechsundsechzigjährige tritt

nunmehr, nach 37-jährigem Engagement

für seine Gäste, zunächst

als Küchenchef, dann als

Restaurantleiter und Hotelier, in

den wohlverdienten Ruhestand.

»Wir sehen es als Verpflichtung

in Verbundenheit zu uneigenständige

Charme. Gleichfalls

soll das jahrelang treue und

erfahrene Personal sicherstellen,

dass sich die Stammkunden

hier weiterhin wohlfühlen.

Es beherbergt seine Gäste, die

Geschäftsreisenden, privaten

Urlauber, Radfahrenden und

Wochenendtouristen weiterhin

als 3 Sterne Garni Hotel.

Darüber hinaus können die

Gäste die aus dem Zusammenschluss

ergebenden Synergieeffekte

genießen: Hierzu zählen

das breite Leistungsangebot

des Ratskellers, wie z. B. der

neu renovierte Wellnessbereich

mit einem Massageangebot,

Leihfahrräder, Tagungsmöglichkeiten,

Räumlichkeiten für

Familienfeiern und vieles mehr.

Ebenso dürfen sie gespannt sein

auf neue Gerichte, neue Einflüsse

und eine abwechslungsreiche,

regionale und weiterhin

hochwertige Küche, nachdem

Chefkoch Dirk Frankrone den

Ratskeller Mitte September verlassen

hat. Für zukünftig noch

abwechslungsreichere Akzente

in der Küche wird ein neues Führungsduo

sorgen – mit dem neuen

Küchenchef Marc Laukemper,

dem bisherigen Souschef, und

seinem Nachfolger, dem frisch

aus Österreich in heimische Gefilde

zurückgekehrten Patrick

Jaschke. Sie bilden mit zwei weiteren

Köchen und drei Auszubildenden

die Küchencrew.

Miriam Von der Wöste-Bader

und Stefan Bader freuen

sich auf die neuen Aufgaben

und sehen gemeinsam mit ihrem

insgesamt 50-köpfigen

Team im Ratskeller und den

sechs Mitarbeitenden im Hotel

Zur Wartburg sehr positiv in die

Zukunft. Friedhelm Dürbusch

wünscht ihnen auf ihrem Weg

Glück und Erfolg. Sein Dank gilt

all seinen Mitarbeitenden, die

ihn begleiteten, seinen Gästen

aus Nah und Fern, seinen Freunden

und seiner Familie und allen

Rheda-Wiedenbrückern »für

diese wunderbaren Jahre in eurer

Mitte!«

58

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Das Stadtgespräch


1 »Dieses Modell bietet den Eigenheimbesitzern eine ganz neue Möglichkeit, auf ihre

Altersvorsorge zuzugreifen«, Vso Axel Kirschberger, Volksbank-Leiter »Rund um die

Immobilie«.

Volksbank Bielefeld-

Gütersloh kooperiert

mit Wertfaktor

Immobilien-Teilverkauf: Neue finanzielle Möglichkeiten

für Eigentümer im Ruhestand

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh kooperiert mit Wertfaktor, dem Marktführer

im Bereich Immobilien-Teilverkauf, und bietet seit Anfang des

Jahres den Teilverkauf als weitere Finanzdienstleistung an. Das neuartige

Angebot ermöglicht es älteren Immobilieneigentümern, Liquidität

aus ihrer Immobilie zu schöpfen, um sich lang gehegte Träume zu

erfüllen, die Rente aufzubessern oder die eigenen Kinder finanziell zu

unterstützen.

Wer vor Jahren die gute Entscheidung getroffen hat, in Wohneigentum

zu investieren, hat durch den Immobilien-Teilverkauf die Möglichkeit,

von der Wertsteigerung seiner Immobilie zu profitieren – ohne

auf sein geliebtes Zuhause verzichten zu müssen. Für den veräußerten

Anteil erhalten die Teilverkäufer eine Einmalzahlung von Wertfaktor.

Dabei entscheiden allein die Eigentümer, wie hoch diese sein soll: Ab

100.000 Euro und bis zu 50 Prozent des aktuellen Immobilienwertes ist

alles möglich.

»Das Modell des Immobilien-Teilverkaufs bietet Eigenheimbesitzern

die völlig neue Möglichkeit, in der Immobilie gebundenes Kapital

zu mobilisieren und bereits zu Lebzeiten auf ihre Altersvorsorge zugreifen

zu können. Ein Gesamtverkauf des Hauses oder Wohnung ist

1 Das neue Volksbank-Angebot ermöglicht es älteren Immobilien-Eigentümern, Liquidität

aus ihrer Immobilie zu schöpfen, um sich lang gehegte Träume zu erfüllen.

also nicht mehr vonnöten«, erläutert Axel Kirschberger, Leiter »Rund

um die Immobilie« bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. »Wertfaktor

hat eine neuartige Lösung geschaffen, bei der lediglich ein Teil des

Eigenheims veräußert wird. Durch das lebenslange Nießbrauchrecht

können die Teilverkäufer weiterhin frei über ihre Immobilie verfügen

und diese wie zuvor bewohnen«. Darin unterscheidet sich das Modell

des Immobilien-Teilverkaufs von den üblichen Verrentungsmodellen, bei

denen sämtliche Rechte und Pflichten an der Immobilie an den Käufer

abgetreten werden.

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh ist mittlerweile die sechste Volksbank,

die eine Kooperation mit dem Hamburger Teilverkauf-Pionier eingegangen

ist. »Im Rahmen der ganzheitlichen Beratung haben wir in

Wertfaktor einen neuen Partner gefunden, mit dem wir unserer Kundschaft

ein großartiges Angebot machen können, auch im Ruhestand

finanziell unabhängig zu sein und ihre Zukunft sorgenfrei zu gestalten«,

so Kirschberger weiter.

Alle Informationen, Erklär-Video und Wertfaktor-Rechner unter

www.volksbank-bi-gt.de/teilverkauf

Über wertfaktor und das Konzept des Teilverkaufs

Die wertfaktor Immobilien GmbH ist der Pionier des Immobilien-Teilverkaufs.

Dieses neuartige Finanzierungsmodell erlaubt Eigentümern,

Immobilienvermögen zu Bargeld machen, ohne ihre Immobilie komplett

zu verkaufen oder einen Kredit aufnehmen zu müssen. Je nach

Wunsch erwirbt wertfaktor bis zu 50 Prozent des Eigenheims zum aktuellen

Marktwert. Der Kaufpreis wird an die Eigentümer ausgezahlt. Die

Eigentümer können ihre Immobilie weiter frei bewohnen, vermieten,

vererben, den verkauften Teil zurückerwerben oder das Objekt mit wertfaktor

gemeinsam am Markt veräußern.

Das Stadtgespräch

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59


V

1 Mihail Zaporojan und Vevia-Geschäftsführerin Iris Heckmann

Veganer Räucherlaxx

von Gutfried erobert

den Veggie-Markt

»Wir haben schon Veggie gemacht, bevor es Trend wurde

– nämlich in den 1990er-Jahren«

5 Der vegane »Räucherlaxx« von Gutfried

Es sieht aus wie Lachs, schmeckt wie Lachs und riecht wie Lachs – Fisch ist

aber nicht drin im neuen veganen »Räucherlaxx« der zur Mühlen Gruppe.

Die rein pflanzliche Alternative hat das Traditionsunternehmen, das zur

Tönnies Gruppe gehört, unter ihrer Leuchtturm-Marke Gutfried auf den

Markt gebracht. Das außerordentlich gute Feedback von Lebensmitteleinzelhandel

und Verbrauchern spricht für sich.

Lachs ohne Fisch? »Ja das geht. Sehr gut sogar«, sagt Iris Heckmann,

Geschäftsführerin der Vevia 4 You GmbH. Vevia ist der eigenständige Geschäftsbereich

für vegetarische und vegane Alternativen der zur Mühlen

Gruppe, in der nun auch der vegane Lachs entwickelt wurde. »Wir sind

nicht die ersten auf dem Markt mit einem solchen Produkt. Die herausragende

Resonanz, vor allem der Zielgruppe, in den ersten Tagen zeigt aber

einmal mehr, dass es richtig war, auf Qualität und nicht auf Schnelligkeit

zu setzen«, unterstreicht die Vevia-Geschäftsführerin.

Mehr als ein Jahr lang hat die Produktentwicklungs-Abteilung der zur

Mühlen Gruppe an dem neuen Produkt getüftelt. »Unser Ziel ist es, dass

die vegane Alternative dem Original sowohl optisch als auch geschmacklich

und von der Konsistenz her ganz nahe kommt«, verrät Iris Heckmann.

Und das sei auch dieses Mal beim veganen Lachs hervorragend gelungen.

»Da hat unsere Produktentwicklung einen hervorragenden Job gemacht.

Es macht viel aus, dass das Team teils seit Jahrzehnten an Alternativ-Produkten

arbeitet und größtenteils selbst vegetarisch oder vegan lebt.« Maximilian

Tönnies, Geschäftsführer der zur Mühlen Gruppe stellt heraus:

»Wir haben schon Veggie gemacht, bevor es Trend wurde – nämlich seit

den 1990er-Jahren mit unserer Tochtergesellschaft Nölke«.

Die Rückmeldungen nach dem Produktlaunch haben die Erwartungen

der zur Mühlen Gruppe sogar übertroffen. »In zahlreichen Veggie-Foren

wird der Räucherlaxx mit Lob überschüttet. Mehr geht nicht«, sagt Iris

Heckmann. Schon auf der wichtigen Branchenmesse PLMA im März dieses

Jahres sei die Fischalternative auf Pflanzenbasis der Renner gewesen.

Erste Listungs-Zusagen ließen nicht lange auf sich warten. Jetzt gibt es

Gutfried-Laxx bereits in den ersten Supermärkten, weitere folgen.

Der vegane Lachs wird auf Stärke-, Raps- und Reis-Basis produziert.

Die für einen Lachs typischen Fettstreifen werden in einem aufwendigen

Arbeitsschritt ebenfalls auf Pflanzenbasis nachempfunden. Der rauchige

Geschmack und Geruch entsteht durch das Räuchern mit Buchenholz.

Produziert wird die vegane Fisch-Alternative im eigenen Veggie-Werk der

zur Mühlen Gruppe in Böklund. Zur Produktpalette von Gutfried gehören

auch andere vegane und vegetarische Produkte wie die Chicken-Nuggets,

Hähnchenschnitzel oder Fischstäbchen.

Hähnchenschnitzel und Nuggets ohne Fleisch – kehrt die zur Mühlen

Gruppe damit ihrem Kerngeschäft den Rücken? »Keinesfalls«, sagt Iris

Heckmann. »Wir sehen in den veganen und vegetarischen Alternativen aber

eine perfekte Ergänzung unseres ohnehin schon sehr breit aufgestellten

Produkt-Portfolios.« Die zur Mühlen Gruppe will den Verbrauchern das anbieten,

was sie sich wünschen – und dazu zählen eben auch die Veggie-Produkte,

die bei uns stark nachgefragt werden. »Die Geschmäcker ändern

sich. Zeit, dass wir mit der Zeit gehen«, unterstreicht Maximilian Tönnies.

Der Veggie-Bereich macht mittlerweile rund zehn Prozent des Umsatzes

der Marke Gutfried aus – Tendenz steigend. Zusammen mit den

anderen Marken »Vevia« und »Es schmeckt« sowie mit der Produktion der

Eigenmarken des Handels kommt der eigenständige Geschäftsbereich auf

rund 42 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr. Zum Vergleich: 2019 lag

der Umsatz noch bei 8,3 Millionen Euro. »2025 peilen wir die Marke von

120 Millionen Euro an«, erläutert Iris Heckmann. Aufgrund des großen

Wachstums wird auch die Produktionsfläche vergrößert. »Wir sind 2019

mit 500 Quadratmetern, einer Kochkammer und zwei Verpackungslinien

gestartet. In der dritten Ausbaustufe im kommenden Jahr gehen wir auf

4.000 Quadratmeter, weitere Koch- und Raumkammern sowie zusätzliche

Hochleistungslinien für Produktion und Verpackung.«

Neben dem wirtschaftlichen und räumlichen Wachstum setzt die zur

Mühlen Gruppe auf Nachhaltigkeit. »Das ist unser wichtigster Antrieb.

Und damit werden wir auch den Erwartungen der Verbraucher gerecht«,

sagt Iris Heckmann. Schon heute stammt der überwiegende Teil der Veggie-Zutaten

aus Europa. Gespräche mit Lieferanten und Herstellern laufen

zudem über den Anbau in Deutschland. Auch bei der Verpackung macht

Vevia keine halben Sachen. »Hier setzen wir auf reduzierte, recyclingfähige

Verpackung.« Logisch, dass auch der vegane Gutfried-Laxx in nachhaltiger

Verpackung im Regal liegt.

60

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Das Stadtgespräch


A

Ausbildung bei

Ford Lückenotto

Am 1.9. begann David Trautwein seine Ausbildung

zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement.

Auch neu im Team sind David Schmidt und

Nico Spillner. Die beiden haben bereits am 1.8.

ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in der

Ford Werkstatt an der Bielefelder Str. in Wiedenbrück

gestartet.

Das Team von Ford Lückenotto wünscht den

neuen Kollegen viel Erfolg bei der Ausbildung!

3 (V. l.) Werkstattleiter u. Ausbilder Bereich Kfz-Mechatronik

Christian Berner, die drei Azubis David Trautwein, David

Schmidt, Nico Spillner, Geschäfstführer Hans Carree

V

Vermittlung in ein neues Zuhause –

wir helfen Mensch und Tier

SKW Haus & Grund kooperiert langfristig mit dem Tierheim Gütersloh und unterstützt mit Geld- und Sachspenden

sowie mit persönlichem Engagement

In vielen Fällen ist das Leben

von Tieren alles andere als unbeschwert.

Jahr für Jahr nimmt das

Team des Tierheims Gütersloh

zahlreiche verletzte, vernachlässigte,

herren- und heimatlose Vierbeiner

in Obhut, um sie an eine liebevolle

Familie zu vermitteln.

Für das Team der SKW Haus &

Grund ist es eine besondere Herzensangelegenheit,

bedürftigen

Tieren zu helfen. Viele der Kolleg/

innen haben selbst Haustiere und

wissen, wie wichtig es für ein Tier

ist, als Familienmitglied einen

»für-immer-Zuhause-Platz« zu

finden. Deshalb unterstützt die

SKW Haus & Grund das Tierheim

Gütersloh.

Ein sicheres und schönes

Zuhause – für Menschen

und Tiere

Die SKW Haus & Grund kümmert

sich darum, dass Menschen, ganz

gleich welchen Alters und Familienstandes,

ein schönes Zuhause

finden. Ob eine Eigentumswohnung

für junge Paare oder Singles,

das großzügige Einfamilienhaus

mit Garten oder eine barrierefreie

Wohnung für Senioren – unser

Team bringt sie alle in ihr Traumzuhause.

Wie wäre es, wenn Sie

jetzt noch einen tierischen Begleiter

an der Seite hätten, der optimal

zu Ihnen passt? Alle Bewohner

aus dem Tierheim Gütersloh wünschen

sich ein eigenes Zuhause,

wo sie geliebt werden und einfach

nur glücklich leben können.

Wir möchten unseren Teil dazu

beitragen, die Welt für bedürftige

Tiere zu verbessern. Machen Sie

auch mit und engagieren sich!

Schnell werden Sie feststellen,

dass Tiere die Liebe, die Sie schenken,

kompromisslos zurückgeben.

Vielleicht ist bei Ihnen ja noch ein

Plätzchen auf dem Sofa oder im

Körbchen frei?

1 Manuela Dreier, Immobilienberaterin

der SKW Haus & Grund Immobilien

Unterstützen Sie das Tierheim Gütersloh mit Sach-, Futter- oder Geldspenden, als Tierpate/Tierpatin oder Gassigeher/in:

Tierschutzverein Gütersloh und Umgebung e. V. · In der Worth 116 · 33334 Gütersloh

E-Mail: info@tierschutzverein-guetersloh.de · Tel.: 05241 / 400922 · Website: https://tierheim-guetersloh.de/

Sie sind ein verantwortungsvoller Tierfreund und bieten Pflegestellen für Tiere an? Das ist prima – bitte nehmen Sie hierzu direkt Kontakt

zum Tierheim auf!

Das Stadtgespräch

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61


Senioren ausgepasst:

Gut umsorgt in den

eigenen vier Wänden

Seit 10 Jahren für Sie im Einsatz

Kommt es Ihnen bekannt vor, wenn

es daheim nicht mehr (immer) allein

geht? Oder Sie als pflegender

Angehöriger an die Grenzen stoßen?

Dann ist die Betreuung24 Ihr

zuverlässiger Ansprechpartner. Seit

10 Jahren vermittelt das Team liebe

und zuverlässige 24-h-Betreuungskräfte

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Das Betreuungsmodell beinhaltet,

dass ein Mitarbeiter bei den Se-

nioren einzieht, um bedarfsgerecht

unterstützen zu können: Hilfe bei

der Hauswirtschaft und die Begleitung

im Alltag (Einkäufe, Arztbesuche,

Wäsche machen, Hilfe bei der

Grundpflege etc.) stehen dabei im

Mittelpunkt. Da eine Selbstständigkeit

erhalten und gefördert werden

soll, kann es nur sinnvoll sein, Erledigungen

im Alltag abzugeben oder

begleitet zu absolvieren.

Damit ein Eigenanteil für die Finanzierung

der Kosten möglichst

gering gehalten werden kann, wird

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Erstattungsmöglichkeiten der Pflegekasse

ausschöpfen können.

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das Team aus, so dass auf einen

konstanten Pool an zuverlässigem

Stammpersonal zurückgegriffen

werden kann.

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Betreuung durch eine examinierte

Pflegefachkraft runden das Angebot

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Erstberatung in den

freundlichen Büroräumlichkeiten

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zu Hause sind ebenso selbstverständlich.

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40 Jahre Planspiel Börse

Das Börsenspiel der Sparkassen startet

am 4. Oktober 2022

Das Planspiel Börse feiert in diesem Jahr großes Jubiläum – bereits 40

Jahre begeistert das Börsenspiel der Sparkassen die Teilnehmenden europaweit.

Ab dem 4. Oktober können somit alle teilnehmen, die spielerisch

die Welt der Börse kennenlernen möchten: Kundinnen und Kunden der

Kreissparkasse Wiedenbrück, Studierende, Schülerinnen und Schüler

sowie deren Lehrkräfte.

In diesem Jahr ist eine Teilnahme über die Planspiel Börse-App oder

über die Webversion www.planspiel-boerse.de möglich. Zur Registrierung

wird ein entsprechender Registrierungs-Code benötigt, den die

Spielgruppen von der Kreissparkasse erhalten.

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aus dem

Geschäftsgebiet des heimischen Kreditinstituts erhalten durch eine

Teilnahme am Planspiel Börse erste Kenntnisse über die Finanz- und

Wirtschaftswelt, Anlagestrategien und -analysen. Die Kreissparkasse

Wiedenbrück unterstützt die teilnehmenden Schulen, wie gewohnt, mit

allen notwendigen Informationen. Zum Spielende am 31. Januar 2023

wird abgerechnet und geschaut, welches Team den größten Gewinn

erwirtschaftet hat. Besonders bewertet werden erneut die Spielgruppen,

die auf die Aktien nachhaltiger Unternehmen gesetzt haben. Den Siegerteams

und ihren Schulen winken attraktive Preise, die in der Depotgesamtwertung

und im Nachhaltigkeitswettbewerb vergeben werden.

Weitere Informationen zum Spiel und die Registrierungs-Codes gibt

es auf www.kskwd.de/pb oder www.planspiel-boerse.de .

Foto: AdobeStock

Floristen spenden

Geld für die Ukraine-Hilfe

Wer erinnert sich nicht: Am 8. Mai war Muttertag. Das Fest fällt stets

auf den zweiten Sonntag im Mai. Für die Tradition, Mütter an diesem

Tag zu beschenken, werden in Deutschland beträchtliche Summen für

Blumengeschenke aufgewendet. Sieben Rheda-Wiedenbrücker Floristen

und Floristinnen haben sich deshalb zusammengetan, um von jedem

verkauften Muttertags-Blumenstrauß 50 Cent an die »Hilfe für Menschen

aus der Ukraine« zu spenden, die die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück

unterstützt. Die Floristen und Floristinnen Jutta Hütig, Sylke Klasen,

Barbara Flaskamp, Stil und Blüte, Blumen Vossel, Laden im Garten und

die Straußmanufaktur Wagner haben einen sehenswerten Betrag von

1199 € zusammenbekommen, der jetzt der Ukraine-Hilfe überwiesen

wird. Chapeau!

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Das Stadtgespräch


1 48 Nachwuchskräfte starteten dieses Jahr in zwölf verschiedenen Berufen im Tönnies-Konzern ihre berufliche Zukunft

Ausbildungsstrategie zeigt Wirkung

Nachwuchskräfte chskräfte bei Tönnies

Atrategie

Den Fachkräftemangel in Deutschland spüren

fast alle Branchen, denn gute Mitarbeiter

sind begehrt und auf dem Arbeitsmarkt hart

umkämpft. Deshalb setzt die Tönnies Unternehmensgruppe

seit vielen Jahre auf eine

fundierte und breit gefächerte Ausbildungsstrategie.

Und die zeigt Wirkung: 48 neue

Nachwuchskräfte und 12 ausgelernte Fachkräfte

haben im August ihre Ausbildungen

beim Lebensmittelhersteller gestartet bzw.

erfolgreich abgeschlossen.

»Euch gehört die Zukunft«

In zwölf unterschiedlichen Berufen werden

48 junge Nachwuchskräfte an den Standorten

Rheda, Weißenfels, Sögel und Badbergen

ausgebildet. Firmenchef Clemens Tönnies begrüßte

die neuen Mitglieder des Team Tönnies

gemeinsam mit seiner Frau

Margit, Sohn Maximilian sowie

CFO Carl Bürger persönlich

an ihrem ersten Arbeitstag

in der Tönnies Arena in

Rheda-Wiedenbrück. »Mit

meinem Sohn Max und unserem

CFO Carl Bürger haben

junge Leute bei uns schon

früh viel Verantwortung übernommen

und sind Teil eines

Generationenwechsels, den

wir eingeleitet haben. Auch

Ihr gehört dazu, Euch gehört

die Zukunft«, richtete

Clemens Tönnies sich an die

neuen Kolleginnen und Kollegen. »Ich wünsche

Euch unglaublich viel Spaß an der Arbeit,

dass Ihr viel lernt und Freude daran habt. Und

vor allem wünsche ich Euch viel Erfolg.«

Neben 19 angehenden Industriekaufleuten

freut sich das Unternehmen außerdem

über neue Auszubildende in den Bereichen

Lebensmitteltechnik, Fachinformatik, Logistik

sowie Speditions- und Einzelhandel. Zwölf der

48 Auszubildenden lernen im Bereich Technik

Berufe wie Mechatroniker, Elektriker, Industrie-

bzw. KFZ-Mechatroniker.

1 Clemens und Margit Tönnies beglückwünschten die frischgebackenen Fachkräfte.

Fachkräfte werden übernommen

Erfolgreich abgeschlossen haben währenddessen

zwölf Fachkräfte ihre Ausbildungen

bei der Tönnies Unternehmensgruppe. »Traut

Euch was. Geht nach vorne und macht Karriere«,

sagte Clemens Tönnies bei der Gratulation

der Auszubildenden. Er und seine Frau

Margit beglückwünschten die erfolgreichen

Absolventen als Industriekaufleute, Fachkräfte

für Lebensmittelsicherheit, Industriemechaniker

und Fachinformatiker für Systemintegration

persönlich. »Ihr seid die Säulen

der Zukunft. Bleibt kollegial und motiviert.

Immer wenn ihr Ideen habt, dann sprecht sie

aus. Wir unterstützen Euch auch weiterhin,

wo wir können«, gab Clemens Tönnies den

neuen Fachkräften mit auf den Weg.

Von nun an sind die ehemaligen Auszubildenden

in ihren Fachbereichen tätig.

»Wir konnten jedem Auszubildenden

einen Übernahmeplatz im Team Tönnies

anbieten. Ein großes Dankeschön geht deshalb

an das gesamte Ausbilder-Team, das

seine Schützlinge hervorragend

bei ihrer Ausbildung

begleitet und so das Fundament

für die weitere berufliche

Zukunft gelegt hat«,

ergänzte Personalleiter Sven

Geier. Für jeden der nun ehemaligen

Azubis gab es bei

der Gratulation zudem ein

hochwertiges Raclette-Gerät

mit Tönnies-Gravur, Prämien

für gute und sehr gute

Abschlüsse, einen Blumenstrauß

– und noch viel wichtiger:

den Arbeitsvertrag für

die Weiterbeschäftigung.

Das Stadtgespräch

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63


5 Geschäftsführung und Verwaltungsrat lenken die neu formierte Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen gGmbH: (v. l.) Dr. Stephan Pantenburg, Olaf Bartsch, Winfried

Arbeiter, Christian Grochtmann, Werner Twent, Karin Rodeheger, Joachim Fellmer, Wolfram Gerling, Heinz Flege, Marcel Giefers, Dr. Georg Galle und Dr. Georg Rüter. Es fehlt:

Gerhard Freitag.

K

Katholische Krankenhäuser unter einem Dach

Die Fusion der sechs Hospitäler der Region ist unter Dach und Fach.

Die Verschmelzung der Sankt Elisabeth Gütersloh GmbH mit den benachbarten

katholischen Häusern zur neuformierten Katholischen

Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) gGmbH ist am 1. Juli rechtskräftig

umgesetzt worden. Damit konnte das zu Beginn des Jahres

in Sondierungsgesprächen gesteckte ehrgeizige Ziel wie geplant zur

Jahresmitte erreicht werden – die Weichen für eine gemeinsame, erfolgreiche

Zukunft sind gestellt.

Zum neuen Verbund mit Sitz in Bielefeld gehören die traditionsreichen

Krankenhäuser Franziskus Hospital Bielefeld, Mathilden Hospital

Herford, Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, Sankt Vinzenz Hospital

Rheda-Wiedenbrück, Sankt Lucia Hospital Harsewinkel und Marienhospital

Oelde. Die Farben des neuen Logos repräsentieren die KHO-

Familie mit ihren sechs Standorten. Das Kreuz symbolisiert sowohl

den Verbund als auch die Caritas im Sinne des Erkennungszeichens

christlicher Kirchen und deren Geist der Nächstenliebe.

Insgesamt stellen in der neuen Gemeinschaft 3.237 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, davon 1.787 im Pflegedienst und 421 Ärztinnen

und Ärzte, die medizinische Versorgung der Patienten in der Region

sicher. Bundes- und Landespolitik drängen die Krankenhausträger seit

Jahren ihre Angebotsstrukturen enger miteinander abzustimmen, um

damit Qualitätsvorteile und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit zu

erzielen. Diese Vorteile sieht auch die KHO. Der Zusammenschluss

stellt das Unternehmen auf ein breites, zukunftsträchtiges Fundament.

»Wir führen wirtschaftlich gesunde Gesellschaften in diesen

Verbund zusammen, die in 2021 einen Umsatz von 285 Millionen Euro

erwirtschaften und dabei jeweils positive Jahrabschlüsse verzeichneten.

Solides Wirtschaften ist von hoher sozialpolitischer Relevanz: Nur

so können Belastungen für Beitragszahler und Steuerzahler, vor allem

für künftige Generationen, vermieden werden«, betont der Sprecher

der Geschäftsführung Dr. Georg Rüter. Trotz sehr hoher Investitionen

in den zurückliegenden fünf Jahren verfügt die KHO über eine solide

Eigenkapitalbasis.

Von breit aufgestellten medizinische Fachzentren, einer guten,

interdisziplinären Vernetzung bis zu attraktiven Aus- und Weiterbildungsangebote

für das Personal: Im Verbund mit solider Finanzbasis

können die kommenden Aufgaben gemeinsam geschultert und Synergien

genutzt werden. »Wir wachsen zusammen, um zusammen zu

wachsen«, betont Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg. »Wir sind

dankbar, dass unsere Gesellschafter mit Weitblick diesen Verbund initiiert

und konsequent vollzogen haben.«

In der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrates wurde Olaf

Bartsch aus Gütersloh einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums

gewählt, Dr. Georg Galle aus Bielefeld ebenfalls einstimmig

zu seinem Stellvertreter. Für das Gremium zeichnen außerdem

verantwortlich: Heinz Flege, Winfried Arbeiter, Joachim Fellmer, Marcel

Giefers, Christian Grochtmann, Werner Twent, Wolfram Gerling, Karin

Rodeheger und Gerhard Freitag. Jeder Gesellschafter ist mit zwei Vertretern

im Verwaltungsrat vertreten. Die kollegiale Geschäftsführung

bilden Dr. Georg Rüter und Dr. Stephan Pantenburg.

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64 Das Stadtgespräch


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66 Das Stadtgespräch


September

1

Jetzt für das Kloster abstimmen!

Das Kloster Wiedenbrück ist im Rennen

um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis

des Deutschen Engagementpreises

2022. Unter deutscherengagementpreis.de/publikumspreis

kann bis 19. Oktober abgestimmt

werden. Die gemeinnützige Genossenschaft

hat die Klosteranlage vom Franziskaner-Orden

übernommen. Mehr als

950 Mitglieder unterstützen das Vorhaben,

aus dem Kloster einen Ort der

Kultur, Bildung und Begegnung zu machen.

Es steht allen Menschen offen.

MI 28

8.00 VENUS –

Die tiefe Reise zu mir selbst 2

Ausstellung mit Bildern von Larissa

Spenst auf der Empore des Rathauses.

Bis Juni 2023. Eintritt: frei. Öffnungszeiten:

Mo–Mi 8–12 und 14–17 Uhr, Do

8–12 und 14–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr.

8.00 »Alltägliches und Sonderbares«

Ausstellung mit Portraits, Acrylbildern

sowie Bildern mit einem Gemisch

aus Farbe und Sand von Werner Pieper

im Rathausfoyer. Bis 30. Januar. Öffnungszeiten:

Mo–Mi 8–12 und 14–17

Uhr, Do 8–12 und 14–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr.

8.30 Literatur im Land

Ausstellung im Stadthausfoyer. Bis Fr

14. Oktober. Öffnungszeiten: Mo– Mi

8.30–12.30 und 14–17 Uhr, Do 14–18

Uhr (in den Schulferien bis 16 Uhr), Fr

8.30–12.30 Uhr Eintritt: frei.

9.30 Familientreff WiR

»Reinkommen, Kinder spielen lassen,

andere Familien in entspannter Atmosphäre

treffen«, das ist das Motto

des Treffs an der Berliner Straße 23.

Öffnungszeiten allgemein: Mo–Do

9.30–12 Uhr | »Krabbelkäfer« (Mütter

mit Kindern < 1 J.): Di 15–17 Uhr | Spielgruppe

Kinder 1–3 J.: Do 15–17 Uhr |

Sprach-Café (ohne oder mit Kind): Mo

& Do 11–12.30 Uhr | Sprechstunde »Babybesuchsdienst

und Frühe Hilfen«:

Di 9.30–12 Uhr | Mütter vor der Geburt

bzw. mit Kindern unter 2 J. (mit

Hebamme Jenny Goblirsch): Fr 9.30–12

Uhr | Kurs »Bewegungsspiele für Babys

ab 6 Wochen«: Anfrage bei Frau

Herman unter 05242/963606 oder unter

m.herman@rh-wd.de | Rückbildungskurs

/ Geburtsvorbereitung mit

Hebamme Jenny Goblirsch (Infos und

nötige Anmeldung bei j.goblirschhebamme@gmx.de):

Fr 17 Uhr / 18 Uhr

| Familienfrühstück (gerne auch Großeltern):

1. Mo im Monat 9.30 Uhr | Väter

und Kinder (Anmeldung nötig unter

Tel. 05242/9858972 bzw. susanne.

feldgen@rh-wd.de): 1. Sa im Monat

10–12 Uhr | Ein-Eltern-Treff (Anmeldung

nötig unter Tel. 05242/9858972

bzw. susanne.feldgen@rh-wd.de): 2.

Sa im Monat 10–12 Uhr | Weitere Infos:

Gleichstellungsbeauftragte Susanne

Fischer, Tel. 05242/963266 bzw.

susanne.fischer@rh-wd.de

15.00 175 Jahre WEKA –

Transport im Wandel der Zeit

Ausstellung im Wiedenbrücker Schule

Museum. Eintritt: Erw. 2,50 € | Kinder,

Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung

1 € | Familien (ab 2 Erwachsene,

1 Kind) 5 € | Kinder bis 5 Jahre frei.

Öffnungszeiten: Mi 15–18 Uhr, Do, Sa,

So: 15–17 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Infos: wiedenbruecker- schule.de

19.00–20.30 Mit Fassadendämmung

Heizkosten senken

Zoom-Vortrag von Oliver Erdmann.

Ohne Gebühr. Anmeldung bis 12 Uhr

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900

oder briefkasten@vhs-re.de

19.30 SpieleZeit

Im Küsterhaus werden Gesellschaftsspiele

angeboten. Kalte Getränke stehen

bereit. Ohne Anmeldung.

19.30–21.00 Der Anschluss

an die weite Welt

Norbert Ellermann berichtet im Stadthaus

(Luise-Hensel-Saal) über Industrieunternehmen

und die Eisenbahn

in Rheda und Wiedenbrück. Eintritt:

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

DO 29

19.00–20.30 Fördermittel fürs Haus /

regionale Energieberatungsangebote

Online-Vortrag (Zoom) zum Förderdschungel

bei Photovoltaik, Batteriespeicher,

E-Mobilität, Heizen mit

erneuerbaren Energien und Gebäu desanierung.

Mit Jörg Sutter, Jan Karwatzki,

Bernd Winterseel und Ursula

Thering. Ohne Gebühr. Anmeldung bis

12 Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de

20.00–22.30 Die großen 7:

In 80 Tagen um die Welt

Auf seiner fantastischen Abenteuerreise

mit Diener Passepartout wird Phileas

Fogg von Inspektor Fix verfolgt,

der beide um jeden Preis zu stoppen

versucht. Schauspiel-Spektakel mit

Musik nach dem Roman von Jules Verne,

dargeboten vom Ensemble Persona

in Zusammenarbeit mit dem Sharoun

Theater in der Stadthalle. Eintritt: 22 €

im VVK bei der Flora Westfalica, Rathauspl.

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos:

flora- westfalica.de

FR 30

14.00 Herbstkirmes in Wiedenbrück

20 Uhr Illumination am Emssee. Mo 3.

Oktober 8–15 Uhr Krammarkt auf der

Langen Str. Infos vorn.

19.00 DeelenZeit

Am Küsterhaus nette Menschen treffen,

ein kühles Getränk genießen.

Oktober

SA 1

3

9.00–12.00 Die erstaunl. Welt der Pilze

Pilzwanderung mit Dr. Wolfgang Tietz

ab Gut Schledebrück. Gebühr: 14,30 €.

Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag unter

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900

oder briefkasten@vhs-re.de

11.00 Eine Kleine Marktmusik

Orgelkonzert mit mit Birgit Badorreck

in der Stadt kirche. Eintritt: frei –

Spende am Ausgang erbeten.

14.00–18.00 Telefunken – eine Weltmarke

Ausstellung im Radio- und Telefonmuseum,

Eusterbrockstr. 44. Öffnungszeiten:

Sa, So und feiertags 14–18 Uhr.

Anmeldung bei Richard Kügeler, Tel.

05242/44330 bzw. rkuegeler@aol.com.

Infos: verstaerkeramt.eu

1

Jetzt abstimmen für das Kloster Wiedenbrück

2

Larissa Spenst, Christiane Hoffmann und Bürgermeister Theo Mettenborg

20.00 Milster singt Musical

Angelika Milster, die Diva des Musicals,

präsentiert die schönsten

Musical-Highlights in der Stadthalle

Gütersloh. Tickets ab 35,95 € im VVK

beim Gütersloh-Marketing-Service-

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Öffnung: Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr |

Mi+Sa: 10–14 Uhr. Tel. 05241 / 2113636,

E-Mail: tickets@gueterslohmarketing.de

. Infos: stadthalle-gt.de

SO 2

11.00–12.00 Öffentliche Führung

durch Wiedenbrück. Max. 20 Teilnehmer.

Ohne Anmeldung. Start:

Adenauerplatz. Kosten: 3 €.

13.00–18.00 Geschäfte verkaufsoffen

Zur Herbstkirmes in Wiedenbrück.

Infos vorn.

14.00 Führungen im Schloss Rheda

Gezeigt werden die Schlosskapelle

und histor. Räume im Barocktrakt

(3G-Kontrolle ab 16 J. u. Maskenpflicht).

Dauer: ca. 1 Std. Treff:

Schlossmühle. Kosten: Erw. 12 € |

Schüler / Studenten 6 €. Anmeldung

erforderlich: Fürstliche Kanzlei, Tel.

05242/9471-0, E-Mail ingrid-wedeking@gmx.de

. Weitere Termine:

So 9., 16., 23. und 30. Oktober, 6., 13.,

20. und 27. November.

14.30 Erntedankfest in Clarholz

Mit großem Festumzug sowie festlich

geschmückter Pfarrkirche. Konzert

nach dem Umzug sowie Kaffee und

Kuchen im Festzelt. Parkplatz kostenlos.

Infos: www.erntedank-clarholz.de

Termine

20.00–22.30 Salut Salon: 4

Magie der Träume

Ob mit Tschaikovskys »Winterträume«,

Ysaÿes »Rêve d’enfant/Traum

eines Kindes« oder »Hedwig’s Theme«

aus der Filmmusik zu Harry Potter –

die vier Musikerinnen zaubern und

verzaubern, spielen und singen, rappen

und steppen. Was ist Traum, was

Realität? Konzert der ECHO-Preisträgerinnen

in der Stadthalle. Eintritt:

37,90 € im VVK bei der Flora Westfalica,

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0.

Infos: flora- westfalica.de

DI 4

15.30–17.00 Rheuma-Café

Die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma-Liga

Rheda-Wiedenbrück lädt ins

Kloster zum Kaffeetrinken, Klönen

und Erfahrungsaustausch. Treffpunkt

ist das Wohnzimmer. Gäste sind herzlich

willkommen.

DO 6

16.00 Wasserwerks-Führungen

Die VGW lädt zu Führungen durch das

Wasserwerk an der Bielefelder Straße

ein. Neben Einblicken in die Wassergewinnung,

-aufbereitung und -verteilung

gibt es für bis zu 15 Personen auch

die Möglichkeit, den fast 35 Meter hohen

Wasserturm zu besteigen. Zweiter

Termin: Fr 7. Oktober. Anmeldung:

Carsten Behlert, Tel. 05242/923-220.

20.00–22.00 musica da camera:

Trio in un Fiato – In einem Atem

Mariia Kostina (Flöte), Oksana Shnit

(Klavier), Günther Wiesemann (Klavier

& Schlagwerk) spielen in der Orange-

Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!

67


Termine

3

Fichtensteinpilz und Fliegenpilz Foto: willy.ramaeker – flickr.com | CC BY-SA 2.0

4

Salut Salon

rie Werke vom Barock bis zur Gegenwart.

Tickets à 22 € im VVK bei der

Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.

05242/9301-0. Infos: flora- westfalica.de

SA 8

10.00–12.00 Führungen auf dem

Güters loher Flugplatzgelände

Gütersloh Marketing hat zweistündige

Bustouren mit Ausstiegspunkten

organisiert. Termine: Sa 8. Oktober:

10.00, 10.30, 12.30, 13.00, 15.00, 15.30

Uhr (ab Theater GT) | Sa 15. Oktober:

10.00, 10.30, 12.30, 13.00, 15.00, 15.30

Uhr (ab Marktpl. GT). Tickets: 21,50 €

p.P. VVK (bis zu 4 Tickets pro Person)

über reservix.de oder im ServiceCenter

von Gütersloh Marketing. Weitere

Infos: guetersloh- marketing.de

13.00 Radtour des SGV Gütersloh

Mitglieder – gerne auch Gäste – treffen

sich am Gut Schledebrück. Anmeldung:

Wolfgang Langklotz, Tel.

05242/49374

20.00 Festival der Travestie –

Maria Crohn & Friends

Brüllend lustige Komik, kurzweilige

Unterhaltung und ein absoluter Augenschmaus:

Die grandiose Comedy-Revue

mit namhaften Travestie-

Stars kommt erneut in die Stadthalle.

Tickets ab 39,90 € im VVK bei der

Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.

05242/9301-0. Infos: flora- westfalica.de

SO 9

14.00–17.00 SonntagsCafé

Selbstgemachter Blechkuchen und

Kaffeespezialitäten im Küsterhaus.

MI 12

20.00 Die großen 7: Warten auf’n Bus

Eine Bushaltesstelle im Irgendwo.

Ralle und Hannes, beide Ende 40,

langzeitarbeitslos und frühinvalide,

vor allem aber Vollzeitphilosophen,

verbringen im mäßig gemütlichen

Wartehäuschen ihre Tage. In dem reden

und diskutieren sie, versorgt von

reichlich Dosenbier, über alles, was

das Leben so ausmacht. Erfüllung findet

ihr Warten und Hoffen in Person

der Busfahrerin Kathrin. Schauspiel

von Oliver Bukows ki mit dem Westfälischen

Landestheater Castrop-Rauxel

in der Stadthalle. Die gleichnamige

rbb-Serie wurde für den Deutschen

Fernsehpreis und den Grimme-Preis

nominiert. Tickets: ab 22 € im VVK

bei der Flora Westfalica, Rathausplatz

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos: florawestfalica.de

DO 13

13.30 Wanderung im Raum Gütersloh

Treff zur Bildung von Fahrgemeinschaften:

Marktplatz Gütersloh. Der

SGV Gütersloh freut sich über Gäste,

die die 8 km mitwandern wollen. Infos:

Uschi Ries, Tel. 05247/405353 und

Lot har Möller, Tel. 02583/2233.

FR 14

19.00 Schweige und höre

Achtsame Körperwahrnehmungsübungen,

das Sitzen in der Stille und

Gebetsgebärden mit Pfarrer Rainer

Moritz im Gemeindehaus Herzebrock,

Bolandstraße 15. Kosten: keine.

Anmeldung: Tel. 05242/983910 bzw.

gemeindebuero@angekreuzt.de .

Weitere Termine: 4.11. und 9.12.

5

19.30 Festival »Saiten-Zeit« 2022

Fr: Konzert in der Marienkirche mit

der Harfenistin Karin Giuna (Folk mit

Elementen aus Jazz, Pop und Latin),

Fallinn Wolf (fantasievoller, mystischer

Pop), Gitarristin Claire Besson

(Konzertmusik, Worldmusik, Jazz).

Sa 15. Oktober, Workshops im Kloster

Wiedenbrück (Gebühr 10 €): 13–14

Uhr: Adam Rafferty – Wie bekommt

man den Groove ins Gitarrenspiel? |

14.30–15.30 Uhr: Claire Besson – Klassische

Gitarren-Technik und Interpretation

| 16–17 Uhr: Offene Bühne für

Saiten-Künstler/innen in der Marienkirche

(Anmeldung am Stand von

vitART – Teilnahme kostenlos) | 19.30

Uhr: Konzert in der Marienkirche mit

dem Ilona König Trio (Interpretationen

von Jazz-, Pop- und Soul-Covers),

Zupf’n Streich (Rock, Pop, Musical,

Filmmusik und eigene Kompositionen

für Gitarre und Violine) und dem

Gitarristen Adam Rafferty (grooviger

Sound). Außerdem: Ausstellung

mit der Geigenbauerin Binia Brodnicki,

Gitarrenbauer Jens Towet, dem Musikgeschäft

Musikgalerie und der Malerin

Kathrin Schönegge, Infostand vitART,

Verkauf von CDs, Essen und Trinken...

Künstlerische Leitung: Jay Minor. Konzert-Tickets:

18 € pro Abend, Kinder unter

12 J. frei. VVK unter info@vitart.de,

im Kaffeekontor und in der Buchhandlung

Lesart. Infos: www.vitart.de

SA 15

Ausbildung zum Schlaganfall-Helfer

Die Diakonie Gütersloh e. V. bildet in

Kooperation mit der Stiftung Deutsche

Schlaganfall-Hilfe ehrenamtliche

Helfer aus. Schulungen: 15. + 16. Oktober,

5., 6., 26., 27. November und 10. + 11.

Dezember, jeweils 9.30–16.00 Uhr. Ort:

Akademie der Diakonie, Entenweg 12,

Gütersloh-Avenwedde. Kosten: Keine.

Infos und Anmeldungen bei Anke

Fuchs, Tel. 05241/98673520.

23.00 Back to the 90’s

Spice Girls, Backstreet Boys, Blümchen

– die DJs zaubern immer wieder einen

Song aus den Boxen, den ihr schon

längst vergessen hattet. Ort: Weberei,

Gütersloh. Eintritt: 8 €. Bei einem

Bistro-Umsatz von 15 € auch vorab als

»Easy-Access-Ticket« im Bistro buchbar.

Info: www.die-weberei.de

SO 16

11.00–12.00 Öffentliche Stadtführung

durch Rheda. Max. 20 Tln. Kosten: 3 €.

Ohne Anmeldung. Start: Doktorplatz.

15.00–18.00 Tanztee

Live-Musik mit Kaffee und Kuchen

in der Stadthalle. Eintritt: 4 €. VVK

bei der Flora Westfalica, Rathauspl.

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos: florawestfalica.de

16.30 190 Jahre Liedertafel Eintracht

Jubiläums-Konzert im Luise-Hensel-

Saal (Stadthaus). Eintritt: frei – Spenden

erlaubt. Infos vorn.

MO 17

9.00–12.00 Interaktiver Workshop

für Migrant/innen

Die eigene Heimat als Erwachsene/r

zu verlassen, um in einem anderen

Land ein neues Leben zu beginnen,

kann gleichermaßen aufregend

und beängstigend sein. Workshop

mit Psychologin Evelyne Müller, die

selbst zweimal eine Migration erlebt

hat. Ort: Moltkestraße 10 – 12, Gütersloh.

Kosten: keine – gefördert von

der Regionalstelle Erwachsenenbildung

im Ev. Kirchenkreis Gütersloh.

Anmeldung bis Mo 10. Oktober:

erwachsenenbildung@kk- ekvw.de

oder unter Tel. 05241/23485130.

19.30 Probenbeginn: Musical für Kinder

und solche, die es geblieben sind

Wer sich in modernen Songs zu Hause

fühlt, kann sich den Musical-Chören

anschließen, um in der Adventszeit

»Ein Wunsch zum Festhalten« in den

Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinden

aufzuführen. Szenische Bearbeitung

von TEN SING und Gruppenleiterin

Jana Nolding. Musikalische Erarbeitung:

Kinderchor, der neue Pop-Chor

und das Angekreuzt-Kammerorchester

(Gesamtltg. Kantor Jan Weige).

Ort: Kreuzkirche Wiedenbrück. Weitere

Termine und Infos bei Kantor Jan

Weige: Tel. 0176/3133 5479 bzw. kirchenmusik@angekreuzt.de

oder auf

angekreuzt.de

DI 18

19.30–21.00 Infoabend für

pflegende Angehörige

Marion Moselage gibt im Haus der

Kreativität Antworten rund um das

Pflegeversicherungsgesetz SGB XI.

Gebühr: 5,50 €. Infos: vhs-re.de

MI 19

19.30–21.00 Aktuelle archäologische

Forschungen in Ostwestfalen

Dr. Sven Spiong (LWL-Archäologie für

Westfalen) berichtet u. a. auch über

Aktuelles aus Rheda-Wiedenbrück.

Gebühr: 8 €. Ort: Stadthaus (Luise-

Hensel-Saal). Anmeldung bis 16 Uhr

bei der VHS am Kirchpl.2, unter Tel.

05242/9030-900 oder briefkasten@

vhs-re.de . Infos: vhs-re.de

20.00–22.00 Adipositas II:

Operative Therapiemöglichkeiten

Ein Viertel aller Erwachsenen in

Deutschland sind stark übergewichtig.

Dr. Christian Rathmer erläutert im

Haus der Kreativität die Prinzipien der

modernen Adipositaschirurgie und

stellt das zertifizierte Kompetenzzentrum

für Adipositas und metabolische

Chirurgie am Sankt Vinzenz

Hospital vor. Ohne Gebühr. Platzreservierung

über die VHS-Zentrale erforderlich:

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de

DO 20

15.30–16.30 Beratungsangebot der

Rheuma-Liga Rheda-Wiedenbrück

Im Kloster besteht die Möglichkeit

zum persönlichen Gespräch. Anmeldung:

Tel. 0201/82797-196.

19.30 Mit dem Wohnmobil nach

Dänemark mit Bornholm

Anke Globi zeigt uns ihre schönsten,

hyggeligen Seiten. Die Rheda-Wiedenbrückerin

liest aus ihrem Erlebnis-

Reiseführer. Spannende und informative

Geschichten und teilweise

spektakuläre Fotos erwarten Sie. Ort:

Buchhandlung Güth, In der Halle 7+11.

Eintritt: frei. Anmeldung erbeten.

68

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!

Das Stadtgespräch


Termine

19.30–22.00 Herz-Lungen-

Wiederbelebung

Viele Menschen könnten durch sofortiges

Eingreifen vom plötzlichen Herztod

gerettet werden. Voraussetzung:

unverzügliche Herzdruckmassage

und Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-

Nase- Beatmung. Kurs für Laien mit Dr.

Burkhard Hornberger und Hans-Albert

Lange im Ausbildungsheim der DLRG

Wiedenbrück. Ohne Gebühr – Spende

für die DLRG erbeten. Anmeldung

über die VHS-Zentrale erforderlich:

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

20.00–21.30 Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht,

Generalvollmacht

Dorothee Maiwald, Fachanwältin für

Familienrecht und für Erbrecht referiert

im Stadthaus (Luise-Hensel-

Saal). Eintritt: AK 6 €. Infos: vhs-re.de

FR 21

14.00–17.00 Pedelec (E-Bike),

aber sicher. Fit für die Zukunft!

Kurs mit Verkehrssicherheitsberater

Alexander Hüske zur Verringerung der

Verkehrsunfälle Pedelec fahrender Senioren/innen.

Einweisung und Theorie:

45 Min | Praxis mit dem eigenen,

verkehrssicheren Pedelec: 120 Min.

Gebühr: 5 €. Anmeldung (Teilnahme

nur mit Fahrradhelm) bis 12 Uhr unter

vhs-re.de, Tel. 05242/90 30-900 oder

briefkasten@vhs-re.de

18.00–22.00 VesperAbend

im Küsterhaus. Details werden kurz

vor dem Termin bekannt gegeben.

20.00 Schmidt-Show on Tour

Die Kult-Show von der Hamburger

Reeperbahn macht Station in der

Stadthalle. Mit dabei: Queen of Comedy

Elke Winter, Comedian und Musiker

Bätz, dt. Meister der Sportakrobatik

Danilo Marder, Bauchredner Tim

Becker, Diabolo-Jongleur Pranay Werner.

Karten: ab 23,50 € p.P. im VVK bei

der Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10,

Tel, 05242/9301-0.

SA 22

18.00–21.00 Nachtwanderung mit

Sternenführung

Arnold Hoppe ( Planetariumsgesellschaft

OWL) führt Kinder und Erwachsene

vom Haus der Kreativität in die dunkle

Natur. Sie kann mit allen Sinnen erlebt

und der Sternenhimmel mit einem Teleskop

und Ferngläsern erkundet werden.

Kosten: 4 €. Anmeldung bis 12 Uhr am

Vortag bei der VHS am Kirchpl. 2, unter

Tel. 05242/9030-0 oder briefkasten@

vhs-re.de . Infos: vhs-re.de

SO 23

9.30–17.00 Auf dem Eselsweg –

rund um Isselhorst

16,5 km lange Wanderung mit Volker

Korth. Gebühr: 19,50 €. Treffpunkt:

Kirchplatz bzw. individuelle Anfahrt.

Anmeldung und Infos bei der VHS am

Kirchpl.2, unter Tel. 05242/9030-0

oder briefkasten@vhs-re.de

20.00–22.30 Starbugs Comedy: 6

Crash Boom Bang

Die Überflieger der Schweizer Show-

Szene kommen mit ihrem neuen Programm

in die Stadthalle: erfrischend,

verrückt und ungeheuer lustig. Unter

der Regie von Nadja Sieger ist ein fulminantes

Spektakel entstanden, das

fast ohne Worte auskommt. Tickets:

ab 26,50 € im VVK bei der Flora Westfalica,

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0.

Infos: flora- westfalica.de

MO 24

18.00–ca. 19.45 Prävention gegen

Trickbetrug (Telefon, Haustür, Online)

Die Gemeinschaft Rheda-Wiedenbrück

im Verband Wohneigentum

lädt besonders ältere Menschen sowie

deren Angehörige in das Piushaus

ein. Kriminalhauptkommissar Marco

Hein referiert zu den Themen: »Sicher

am Telefon« · »Sicher in Messengerdiensten«

· »Sicher an der Haustür«.

Der Vortrag soll dazu beitragen, vor

einem Verlust der Lebensersparnisse

zu schützen. Auch werden Fragen

beantwortet. Kosten: keine – Getränke

gegen Entgelt. Anmeldung erbeten

bis 12. Oktober (max. 200 Personen)

bei Ela Bernachia, Tel. 05242/9859845

oder 0176/50957379 (ab 17 Uhr),

bernachia@wohneigentum-rhwd.de .

Infos: www.wohneigentum-rhwd.de

19.00–20.30 »Es geht um Kopf

und Kragen!«

Illustrierter Vortrag von Norbert Ellermann

über Sprichwörter und Redewendungen

in der Justiz. Gebühr:

8 €. Ort: Haus der Kreativität. Anmeldung

bis 16 Uhr bei der VHS am Kirchpl.

2, unter Tel. 05242/9030-900 oder

briefkasten@vhs-re.de .

DI 25

20.00–21.30 Trennung und Scheidung

Dorothee Maiwald, Fachanwältin für

Familienrecht, gibt im Haus der Kreativität,

wertvolle Infos für die Praxis und

beantwortet auch individuelle Fragen.

Eintritt: AK 6 €. Infos: vhs-re.de

MI 26

19.15–21.30 Jodocus Deodatus

Hubertus Temme

Im Rahmen der LittMitt stellt Dr. Rüdiger

Krüger in der Stadtbibliothek

Wiedenbrück bzw. online den in Lette

geborenen Juristen, Schriftsteller und

Sagensammler vor, der unter dem

Pseudonym H. Stahl Romane und berühmte

Krimis und Detektivgeschichten

schrieb. Gebühr: 10 €. Anmeldung

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139

oder aleksandra.matuszak@vhs-re.de

19.30–21.00 Burgenbauer,

Kreuzfahrer, Klostervögte

Roland Linde berichtet im Stadthaus

(Luise-Hensel-Saal) und auch online

über die Herren von Rheda. Gebühr:

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr bei der VHS

am Kirchpl.2, unter Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de .

19.30–21.30 Kursreihe für

Angehörige von Demenzkranken

Laut einerr aktuellen Studie leben

69,3 % der hochaltrigen Menschen

mit Demenz zuhause. Über ein Drittel

von ihnen kommt ohne die Unterstützung

von Angehörigen oder

Pflegediensten zurecht. Der Großteil

derjenigen, die Hilfe benötigen,

wird überwiegend von Angehörigen

versorgt. Wichtig ist, dass pflegende

Angehörige mit ihren Sorgen und in

der sich stetig verändernden Situation

nicht allein gelassen werden. Wie

das Miteinander gelingen kann, zeigt

5

Adam Rafferty

6

Starbugs Comedy

die Kursreihe der Diakonie Gütersloh.

Bis 30. November. Ort: Haus der Diakonie,

Hauptstraße 90. Anmeldungen

bei Silke Stitz, Tel. 05241 / 9867-3520,

silke.stitz@diakonie-guetersloh.de

20.00–22.30 Philip Simon:

Zwischenstand 22

Er hat über zwei Jahre lang Virus-Varianten

sortiert, einer Gesellschaft

beim Mutieren zugeschaut und findet:

Es ist höchste Zeit für einen Zwischenstand.

Simon, einer der beliebtesten

Kabarettisten der Republik

und Bilanzbuchhalter des politischen

Wahnsinns macht Inventur und es

ist eine Freude ihm dabei zuzuschauen.

Ort: Stadthalle. Eintritt: 24,50 €

im VVK bei der Flora Westfalica, Rathauspl.

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos:

flora- westfalica.de

DO 27

19.00–20.30 1939 – Westfalenfahrt

der »Alten Garde«

Die für frühe NSDAP-Parteimitglieder

zu Propagandazwecken organisierte

Fahrt führte auch durch Wiedenbrück.

Ein Film darüber sowie entdeckte Bilder

werden von Dr. Wilhelm Sprang,

Andreas Kirschner und Norbert Ellermann

gezeigt bzw. kritisch eingeordnet.

Ort: Stadthaus (Luise-Hensel-

Saal). Gebühr: 5 €. Anmeldung bis 16

Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-

900 oder briefkasten@vhs-re.de .

19.30 Herbstnovitäten – unsere

Lieblingsbücher

Passend zu den großen Herbsterscheinungen

und der Frankfurter

Messe stellt das Bücher-Güth-Team

seine Lieblinge vor und gibt bereits

Geschenktipps für den Nikolaustag

und das Weihnachtsfest. Ort: Buchhandlung

Güth, In der Halle 7+11

Eintritt: frei. Anmeldung erbeten.

20.00 Bundes Puppen Kabarett

Weil es um die Staatsfinanzen so

schlecht steht, hatte Angela Merkel

einen Dauer tippschein im Lotto abgegeben

und zum Ende ihrer Amtszeit

vergessen, den Schein zu kündigen.

Nachdem dieser nun den Jackpot geknackt

hat, beruft sie Markus Söder,

Annalena Bearbock und Karl Lauterbach

ein, um zu beratschlagen,

was mit dem ganzen Geld passieren

soll ... Kabarett in der Stadthalle Gütersloh.

Tickets ab 19 € im VVK beim

Gütersloh-Marketing-ServiceCenter,

Berliner Straße 63, Gütersloh. Öffnung:

Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr | Mi+Sa:

10–14 Uhr. Tel. 05241 / 2113636, E-Mail:

tickets@guetersloh- marketing.de. Infos:

stadthalle-gt.de

FR 28

19.30 SpieleZeit

Auf der Deele des Küsterhauses werden

wieder Gesellschaftsspiele angeboten.

Kalte Getränke stehen bereit.

Ohne Anmeldung.

SO 30

13.00–18.00 Bürger- und

Vereinemarkt in Wiedenbrück

Geschäfte der City sind verkaufsoffen.

Mehr Infos in der kommenden

Ausgabe.

Das Stadtgespräch

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!

69


1 Die CityCard Rheda-Wiedenbrück

M

Mit der CityCard Rheda-

Wiedenbrück jetzt wieder

zusätzlich gewinnen

Extra-Gewinnchance bis zum 31. Oktober beim Einkauf

Das gemeinsam durch die Initiative Rheda, den Gewerbeverein Wiedenbrück

sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Rheda-Wiedenbrück

ins Leben gerufene Projekt »CityCard Rheda-Wiedenbrück« lohnt

sich vom 23. September bis 31. Oktober gleich doppelt. Denn neben

den auf der Bonuskarte gutgeschriebenen Punkten profitieren registrierte

Besitzerinnen und Besitzer im Aktionszeitraum von der Chance

auf attraktive Gewinne. Mit etwas Glück können sie schon bald einen

Diamond Standmixer der Firma Lücke-Technik, einen 100-€-Gutschein

des Feinkostgeschäftes Sträter, jeweils einen 50-€-Gutschein

von INTERSPORT Wien sowie Sandknop Mode für den Mann, je einen

25-€-Gutschein der Firmen Ackfeld Shoes&more und Sisters sowie

3 x 1 kg Kaffeebohnen Hausmischung, gestiftet von der Firma Lücke-

Technik ihr Eigen nennen.

»Profitieren Sie von attraktiven Preisen und stärken Sie zugleich

den stationären Handel in Rheda-Wiedenbrück mit der Teilnahme am

Gewinnspiel«, verdeutlicht Sebastian Czoske, Wirtschaftsförderer der

Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Dazu brauchen Kartenhalter nichts anderes zu tun, als im Aktionszeitraum

bei einem oder mehreren der über 60 Partnerunternehmen

einkaufen und Punkte sammeln – egal wie viele. Dazu wird ganz einfach

die registrierte City-Card beim Bezahlvorgang eingelesen. Mit der

nachfolgenden Gewinnspielteilnahme und etwas Glück kann man sich

über tolle Preise und Einkaufsgutscheine freuen. Teilnahmeschluss

für das Gewinnspiel ist der 31. Oktober 2022. Die Teilnahmebedingungen

finden Sie auf www.rheda-erleben.de und www.gewerbevereinwiedenbrueck.de

.

PS: Wer noch keine »CityCard Rheda-Wiedenbrück« hat, bekommt

diese in den Geschäften der teilnehmenden Partnerunternehmen.

Übrigens auch jederzeit einsehbar unter rheda-wiedenbrueck.meinbonus.cash

Podcastveröffentlichung am 01.10.2022

Der Lokalpionier

Das

Stadtgespräch

PODCAST

aus Rheda-

Wiedenbrück

Folge 11: Alexander Martinschledde – Der Lokalpionier

i

Ihr habt bestimmt schon einmal etwas von den Lokalpionieren gehört.

Oft kommen dann Fragen auf, wie »Wer ist das eigentlich?« oder »Was

machen die denn?«. Da kann geholfen werden – denn zu Gast in dieser

Ausgabe haben wir den Kopf der Lokalpioniere und somit auch der App

»Mein RHEDA-WIEDENBRÜCK« Alexander Martinschledde. Wer könnte uns

also besser erklären, was dahintersteckt?!

Wir haben uns für dieses Interview reichlich Zeit genommen und erst

einmal munter drauflos geplaudert. Allein dadurch ergeben sich immer wieder

neue Fragen mit interessanten Antworten. Alexander ist seit seinem ersten

Aushilfsjob mit 14 Jahren neben seiner Schulzeit begeistert von Programmen,

mit denen man Bildbearbeitungen und Websites vornehmen und gestalten

kann. Folgerichtig gründete er schon mit 17 Jahren sein erstes Unternehmen

für Web- und Grafikdesign – daraus wurde mehr. Also seid gespannt auf

unseren neuen »Stadtgespräch«-Podcast!

Ihr könnt unseren Stadtgespräch-Podcast über Spotify, Deezer,

Apple Podcast, Audio Now oder über Amazon Music anhören –

oder du scannst den hier abgebildeten QR-Code.

Schaut auch einmal hier: www.lokalpioniere.de & www.mein-rhwd.de

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Das Stadtgespräch


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Gütersloh steht für Wertschätzung

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Wir freuen uns auf Sie!

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72 Das Stadtgespräch

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