07.10.2022 Aufrufe

Lebenszeichen / 136 / Herbst 2022

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Nr. 136 · Herbst 2022

Lebenszeichen

Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA)

Gemeinsam mit der Bewegung »Rettet das ungeborene Leben«

Freude und Angst

Julia ist Mitte 30, als sie unerwartet schwanger wird.

Den Beratungsschein hat sie schnell – beraten fühlt sie sich nicht.

Es kommt sehr oft vor, dass Frauen, die

uns anrufen, schon den Beratungsschein

in der Tasche haben. So war es auch bei

Julia. Sie war in der sechsten Schwangerschaftswoche,

hatte bereits einen Beratungstermin

bei »pro familia« wahrgenommen

– und sollte sich nun in den

nächsten Tagen entscheiden, ob sie eine

chemische Abtreibung vornehmen möchte

oder nicht. Doch auf die vielen Fragen,

die sie hatte, gab es bei »pro familia« keine

Antworten, und sie verließ die Beratungsstelle

mit dem Gefühl, im Stich gelassen

zu werden.

Am Telefon erzählte Julia mir: »Plötzlich

waren da zwei Striche auf dem Schwangerschaftstest.

Mir blieb die Luft weg, ich

konnte es einfach nicht fassen. Mir schossen

Tränen in die Augen. Einerseits habe

» Fortsetzung auf Seite 3

www.alfa-ev.de


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

EDITORIAL

Liebe Mitglieder der ALfA

und Freunde des Lebensrechts!

Am 24. Juni beschloss der Bundestag, das Werbeverbot

für vorgeburtliche Kindstötungen abzuschaffen. Auf der

Empore dabei: Friedrich Stapf und Kristina Hänel, Deutschlands

bekannteste Abtreibungsärzte, die das Geschehen

mit sichtlicher Genugtuung verfolgten. Dass dies nicht das

Ende der Fahnenstange für die Ampelregierung ist, hat die

grüne Familienministerin bereits bei der ersten Lesung des

Gesetzes verkündet: Abtreibungen hätten im Strafgesetzbuch

nichts verloren. Das bedeutet nichts anderes, als dass

in Deutschland zukünftig die Tötung des eigenen Kindes im

Mutterleib kein Straftatbestand mehr sein soll. Der Schutz

des ungeborenen Lebens ist für diese Regierung unerheblich,

es zählt allein das vermeintliche »Recht auf Selbstbestimmung«

der »schwangeren Person«. In unserem Land

macht sich eine unheilvolle Kultur des Todes breit, gegen

die wir uns laut und deutlich zur Wehr zu setzen haben. Die

ALfA ist in diesem Sinn in den letzten Wochen hochaktiv

gewesen. Die vielfältigen Projekte der Jugend – in dieser

Ausgabe berichten wir ausführlicher über die Schuleinsätze

(S. 5) – beflügeln die Lebensrechtsbewegung, vor allem

auch deswegen, weil sie auf so viel positive Resonanz in

der Bevölkerung stoßen! Bei der »Pro Life City Tour«, die

die Jugend gemeinsam mit den Regionalverbänden vor Ort

durchführt, merken wir dies ganz besonders. Und so haben

wir es auch auf dem Katholikentag in Stuttgart erfahren:

Die Menschen, die sich an unseren Ständen mit Material

eindeckten und mit uns sprachen, waren über unser Engagement

froh und dankbar (S. 6). Was für ein Gegensatz zur

Haltung des Leitungsgremiums des Katholikentages, das

unter anderem dem Bundesverband Lebensrecht einen

Stand verweigerte! Auch hier zeigt sich, wie wichtig unsere

Graswurzelarbeit ist, die wir mit der Gründung der »Seelsorge

für das Leben« weiter vorantreiben wollen (S. 8).

in Berlin am 17. September

bei. Die ALfA und

die Jugend für das Leben

werden mit einem

Stand vor Ort sein.

Liebe Freunde des Lebens:

Bitte kommen

Sie mit uns nach Berlin.

Setzen wir gemeinsam

ein starkes Zeichen für

das Menschenrecht auf

Leben. Und falls Ihnen

dies nicht möglich sein

sollte: Bitte unterstützen

Sie unsere Aktion

»Geh Du Für mich« und

ermöglichen Sie so mit Ihrer Spende einem Jugendlichen

die Teilnahme.

Ihnen allen danken wir von Herzen, dass Sie es uns ermöglichen,

in unserem Einsatz für das Lebensrecht aller Menschen

nicht nachzulassen.

Ihre

Cornelia Kaminski

Bundesvorsitzende der ALfA

Cornelia Kaminski

Bundesvorsitzende der ALfA

Nach der Sommerpause steht mit der Neufassung der Regelung

zum assistierten Suizid auch das Lebensende auf

der Agenda des Bundestages. Nie war der Einsatz für das

Recht auf Leben in Deutschland so dringend notwendig wie

jetzt, da eine Regierung sich anschickt, alle Schutzzäune

für das menschliche Leben niederzureißen. Dieser Ausgabe

liegt daher eine Einladung zum »Marsch für das Leben«

» mehr erfahren

2 | 3

www.alfa-ev.de


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

»Instinktiv habe ich mich gefreut, gleichzeitig hatte ich aber auch Angst«

» Fortsetzung von Seite 1

ich mich instinktiv gefreut, gleichzeitig

hatte ich aber auch Angst.« Auf die

Frage, wovor sie solche Angst habe,

erzählte sie mir, dass es vor allem die

Angst vor der Verantwortung und

vor der Veränderung in ihrem Leben

sei, die ihr zu schaffen mache. Auf

der Suche nach jemandem, mit dem

sie darüber reden kann, der sie nicht

verurteilt, war sie auf Instagram auf

unser Beratungsangebot gestoßen

»Vielleicht sind

alle entsetzt

über meine

Schwangerschaft?«

und hatte die Nummer der Hotline

gewählt.

Als ich mit ihr telefonierte, kämpfte

Julia immer wieder mit den Tränen.

Sie war erschrocken darüber, wie einfach

es war, den Schein für die Abtreibung

zu bekommen. Offensichtlich

war sie bei »pro familia« zum Beispiel

nicht gefragt worden, ob es jemand

gebe, der ihr beim Leben mit einem

» weiter auf der nächsten Seite


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

Julia war nicht nur einverstanden,

sondern sehr gerührt von diesem

Vorschlag. »Es tut mir so gut, jemanden

zum Reden zu haben! Ich bin so

dankbar dafür.«

ALfA mischt sich ein

ALfA kritisiert

Familienministerin

Das Gebetsteam der ALfA schloss

Julia also in die Gebete ein – und ein

paar Tage später konnte ich den Betern

die schöne Nachricht mitteilen,

dass Julia sich für ihr Kind entschieden

hat. Inzwischen hat sie ihren

Partner informiert und ihren Eltern

gesagt, dass sie schwanger ist – und

alle freuen sich mit ihr auf das Baby.

TEXT: Anna-Lena Bioly,

Andrea Reischel

FOTOS: Sally Wynn auf Pixabay

»Ihr Herz wollte

das Kind«

Zum Vorstoß der Familienministerin Lisa Paus, alle angehenden

Mediziner dazu zu verpflichten, Abtreibungsmethoden zu

erlernen, erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht

für Alle (ALfA) e.V., Cornelia Kaminski, in Augsburg:

Kind helfen, für sie da sein würde.

»Eigentlich habe ich ein Umfeld, von

dem ich weiß, dass es mich immer

unterstützt hat. Meine Eltern waren

immer für mich da. Aber ich bin mir

nicht sicher, ob meine Partnerschaft

jetzt schon für ein Kind stabil genug

ist. Vielleicht ist meine Familie entsetzt

– und meine Freunde auch?« Julias

Angst war mit den Händen greifbar.

Schnell war mir klar, dass bei ihr

Herz und Kopf in unterschiedlichen

Sprachen redeten – ihr Herz wollte

das Kind, ihr Verstand sagte nein.

Grundsätzlich wollte sie gern Mutter

werden: Mit Mitte 30 war das vielleicht

die Chance dazu? Ich ließ Julia

Zeit zum Reden und merkte, wie gut

es ihr tat, dass ich sie einfach ihre Situation

schildern ließ und freundlich

erklärte, welche Hilfen es in ihrer Situation

gibt. Mit den Babypaten und

den Patinnen für 9 Monate konnte

ich Julia Unterstützung anbieten.

Aber wichtig für sie waren vor allem

Ideen dazu, wie sie ein gutes Gespräch

mit ihrer Familie und ihrem

Partner führen könnte. Dankbar für

die Ratschläge, aber immer noch sehr

hin- und hergerissen legte Julia auf.

Sie war ganz offensichtlich noch zu

keiner Entscheidung fähig. Deshalb

hatten wir einen zweiten Telefontermin

vereinbart und ich hoffte sehr,

dass sie ihn wahrnehmen würde.

Ein paar Tage später meldete Julia sich

tatsächlich wieder. Der Abtreibungstermin

war nun sehr nahe gerückt

und sie wusste nicht mehr weiter. Da

erzählte ich ihr von unserem Gebetsteam

und bot an, auch für sie zu beten

– wenn sie damit einverstanden sei.

Die grüne Familienministerin fordert allen Ernstes, dass nach dem Wegfall

des Werbeverbots für Abtreibungen nun dringend weitere Mauern

geschliffen werden müssten, die das ungeborene Leben schützen. Besonders

absurd ist ihre Forderung, zur Sicherung der Versorgung mit

flächendeckenden Abtreibungseinrichtungen sei es notwendig, dass

bereits Medizinstudenten im Rahmen ihrer Ausbildung das Handwerk

der vorgeburtlichen Kindstötung erlernen sollten. Eine solche Forderung

ließe sich nur umsetzen, wenn gleichzeitig für alle Medizinstudenten die

Gewissens- und Religionsfreiheit nicht mehr gelten würde.

Hier wird auf dem Rücken der Bevölkerung Ideologie betrieben, die mit

Familienpolitik gar nichts mehr zu tun hat. Tatsache ist: In Deutschland

gibt es noch knapp 650 Geburtshilfen, in denen jedes Jahr ca. 750.000

Kinder geboren werden. Es gibt jedoch fast doppelt so viele Abtreibungseinrichtungen,

in denen jedes Jahr ca. 100.000 Abtreibungen durchgeführt

werden. Wo besteht also wirklich ein Mangel? Geburten lassen sich

nicht terminieren, Abtreibungen schon. Wer sich für Frauengesundheit

starkmachen möchte, der stärkt die Geburtshilfe. Wer dagegen meint,

alle Medizinstudenten zur Erlernung einer Tötungshandlung zu verpflichten,

verschärft den ohnehin eklatanten Ärztemangel in Deutschland. Junge

Menschen in Deutschland arbeiten schon als Teenager hart, um einen

Medizinstudienplatz ergattern zu können. Sie bringen Höchstleistungen

im Studium, um die anspruchsvollen Prüfungen zu bestehen. Sie tun dies

alles, weil sie lernen möchten, wie man Menschen heilt und Leben rettet.

Wenn jedoch das Töten ungeborener Menschen verpflichtender Teil ihrer

Ausbildung werden sollte, werden wir den Ärztemangel verschärfen

– weil dann nur noch diejenigen Medizin studieren werden, für die das

Töten ungeborener Menschen einfach dazugehört.

4 | 5


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

Lebensschutz

in der Schule

In speziellen Schuleinsatzschulungen bilden wir Mitglieder

für den Einsatz in Schulklassen aus

»Ich hab mein Kind behalten, weil

ich euren Vortrag gehört habe.« Es

kommt immer wieder vor, dass in

der Klasse, in der wir gerade unseren

Vortrag halten, ein schwangeres

Mädchen sitzt. Und tatsächlich haben

diese Vorträge schon Leben gerettet!

Im Juni wurden wir eingeladen, in

Bielefeld vor 120 Schülern der achten

Klasse zu sprechen. Es war ein

wunderbares Erlebnis für uns: Die

Freundlichkeit, mit der die Lehrer

uns willkommen geheißen haben,

und das große Interesse, mit dem die

Schüler auf das reagiert haben, was

wir ihnen vermitteln wollten, haben

uns beflügelt!

Für diese Schulbesuche bilden wir

unsere Mitglieder bei Interesse in

speziellen Schulungen aus. Neben der

Vermittlung von wissenschaftlichen

Fakten zur vorgeburtlichen Entwicklung,

zu Abtreibungsmethoden, deren

Nebenwirkungen und Langzeitfolgen

schulen wir sie auch in Körpersprache,

Wording und Framing. Uns ist es

sehr wichtig, einen wertschätzenden

Ton anzuschlagen. Niemand hat etwas

davon, wenn man mit Pauschalurteilen

oder Totschlagargumenten

aufwartet, was ohnehin nicht der Stil

der seriösen Lebensrechtsbewegung

ist. Wir haben ein offenes Ohr für die

Oft hören Schüler erstmalig, wie es Frauen in Schwangerschaftskonflikten geht

Gedanken und Fragen der Schüler

und sie spüren, dass sie mit uns reden

können.

Für Entsetzen sorgt immer wieder

das Kapitel über die vorgeburtliche

Entwicklung. Die Schüler bekommen

meistens ausschließlich die Pro-

Choice-Agenda zu hören und wiederholen

die gängigen Slogans. Und

wenn sie dann in unserer Präsentation

das Herz eines sechs Wochen alten

Kindes schlagen hören und die Bilder

der Kinder sehen, ist der Klassenraum

absolut still. Sie sind entsetzt,

dass sie von all denen, die diese Kinder

als Zellhaufen oder Gebärmutterinhalt

bezeichnen, schlicht belogen

werden.

Positiv überrascht sind sie vom Hilfsangebot

der ALfA e.V. und dass es

hauptsächlich Ehrenamtliche sind,

die alles für die Frauen und ihre

Kinder geben. Denn entgegen der

landläufigen Meinung, uns seien die

Kinder egal, wenn sie nur nicht abgetrieben

werden, geht die Arbeit

hier erst richtig los. Wir stellen den

Schülern vitaL vor und berichten von

unseren praktischen Erfahrungen

aus der Telefonberatung. Von uns

hören die Schüler zum ersten Mal,

wie es Frauen in Schwangerschaftskonflikten

wirklich geht und dass sie

in der Regel massiv unter Druck gesetzt

werden, das Kind abzutreiben.

Begeistert sind sie von »Patin für 9

Monate« und den Babypatenschaften.

Hier erfahren die Jugendlichen

meistens auch zum ersten Mal, was

Lebensschützer alles tun, um Mütter

zu unterstützen. Auch das wird von

bestimmter Seite gern verschwiegen.

Die Schuleinsätze liegen uns sehr am

Herzen und die Anfragen von Schulen

nehmen immer mehr zu, sodass

wir ständig neue Schulungstermine

anbieten, um den Bedarf decken zu

können.

TEXT: Anna-Lena Bioly

FOTO: Carmen Czampiel


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

Erfolgreicher

Einsatz beim Christival

Am ALfA-Stand sprachen wir täglich mit Hunderten Jugendlichen

»Ich glaube. Wir feiern. Das Leben.«

So lautete das Motto des Christival

22, einem christlichen, überkonfessionellen

Jugendkongress, der alle

sechs Jahre stattfindet und bei dem

dieses Jahr im Mai in Erfurt über

13.000 Jugendliche zusammenkamen.

Fünf Tage lang konnte man die

Bibel neu entdecken und durch Lobpreis,

Gemeinschaft und Gebet für lebendigen

Glauben im Alltag ermutigt

werden.

Natürlich musste die ALfA hier dabei

sein! An unserem Stand mit den grünen

Luftballons sprachen wir täglich

mit Hunderten Jugendlichen, wir verteilten

Tausende Flyer und konnten

neue Mitglieder gewinnen. Dank des

QR-Codes für unsere Instagram-Seite

konnten wir auch dort

neue Follower gewinnen.

Wir sind dankbar für

diesen erfolgreichen Einsatz

beim Christival.

Es gab auch bewegende

Erlebnisse: Ein Mädchen

kam mit den Worten zu

uns: »Ich hätte eigentlich

abgetrieben werden sollen.«

Wir sprachen mit

ihr und schenkten ihr

spontan eine Postkarte

mit der Aufschrift »Wie

schön, dass du geboren

bist ...« Zu Tränen gerührt

umarmte sie uns lange. Und als

wir einer schwangeren Frau ein Paar

Babysöckchen gaben, strahlte sie:

Großes Interesse für den Lebensschutz bei den

Teilnehmern des Christivals

»Jetzt denke ich zum ersten Mal, wie

schön es ist, dass ein kleines Baby in

mir heranwächst.«

ALfA auf dem Katholikentag

Viele intensive Gespräche und wenig Gegenwind

Der 102. Katholikentag fand dieses

Jahr vom 25. bis 29. Mai in Stuttgart

statt, mit etwa 27.000 Teilnehmern.

Die ALfA war mit einem Informationsstand,

Helfern aus Stuttgart und

Freiburg sowie Mitarbeitern und einer

ehrenamtlichen Vollzeitkraft aus

Düsseldorf vertreten, um über Lebensrechtsthemen

zu informieren.

Wir hatten einen günstigen Platz, der

viele intensive Gespräche ermöglichte.

Selten waren wir mit Gegenwind

oder aggressivem Verhalten konfrontiert.

Die Leute waren an Inhalten

und Dialog interessiert. Sie wollten

Fakten, Materialien und Gespräche,

was sie an unserem Stand reichhaltig

bekamen. Nicht wenige stimmten mit

uns überein, was sie uns auch einmal

sagen wollten – wir erhielten viel Zuspruch.

So konnten wir die Materialien verteilen,

die von unserer tatkräftigen

Mitarbeiterin in der ALfA-Bundesgeschäftsstelle,

Elisabeth zu Stolberg,

druckfrisch und tagesaktuell

gebracht wurden. Die Besucher interessierten

sich auch sehr für die

verschiedenen Hilfs- und Unterstützungsprojekte

der ALfA.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei

unseren Standmitarbeiterinnen und

-mitarbeitern, die mit Fach- und Erfahrungswissen

hochwertige Gespräche

geführt haben. Es war eine ganz

tolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen!

6 | 7


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

Für den

Lebensschutz vereint

Eine Maiandacht in Rosenheim

Es gibt viele Formen, für das Lebensrecht

und den Schutz der Betroffenen

aktiv zu werden. Eine davon ist

im Christentum tief verankert: die

Maiandacht. Der Mai ist traditionell

einer der Monate, in denen Maria

besonders in den Mittelpunkt gestellt

wird. Maria, die – wenn man es

modern betrachtet – blutjung überraschend

schwanger wurde. In diesem

Jahr fand an der Kapelle zur Hl.

Familie in Rosenheim-Happing eine

solche Maiandacht statt.

Diakon Bernhard Kinne, der auch die

jährlichen Busfahrten des Regionalverbandes

zum »Marsch für das Leben«

nach Berlin begleitet, nahm in

der Andacht Bezug auf Mutter Teresa

und ihre Friedensnobelpreisrede im

»Für mich sind die

Nationen, die

Abtreibung

legalisiert haben,

die ärmsten

Länder.«

Mutter Teresa, 1979

Besonders gewidmet war diese Veranstaltung,

die von Wolfgang Kupferschmied,

Vorstandsmitglied des

ALfA-Regionalverbandes Rosenheim,

initiiert wurde, neben der eigenen

Familie dem Thema Frieden

und damit auch dem Thema Lebensschutz.

Denn, so Kupferschmied,

Kriege fänden auf vielen Ebenen statt,

in der Ukraine und weiteren Staaten,

aber auch in anderer Weise, zum Beispiel

gegen das Leben vorgeburtlicher

Kinder. Eingeladen waren neben dem

familiären Freundeskreis und den

Nachbarn die gesamte Pfarrgemeinde

sowie der Zitherclub Rosenheim.

Gemeinsam gegen Krieg und für das Leben: Maiandacht in Rosenheim-Happing

Jahr 1979, in der sie Abtreibung als

den größten Zerstörer des Friedens in

unserer Zeit benannte, und ermunterte

zum Gebet und zur Sorge für die

ungeborenen Kinder.

Musik mit Zither, Gitarre, Harfe,

Kontrabass und Akkordeon gab es

zur Andacht und beim gemütlichen

Ausklang mit Freibier und Brotzeit,

zu dem die etwa 120 Teilnehmer

gerne blieben. Dabei kamen auch

spontan 500 Euro Spenden für Notleidende

in der Ukraine zusammen.

Zufrieden zog Kupferschmied Bilanz:

»Mein Anliegen war, ALfA-Mitglieder

mit weiteren Vereinen und Interessengruppen

zusammenzubringen,

um in einer guten Atmosphäre auch

an den Lebensschutz zu erinnern.

Das wurde sehr gut angenommen

und kann zur Nachahmung empfohlen

werden.«

TEXT: Alexandra Linder

FOTO: Wolfgang Kupferschmied


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

»ICH BIN MENSCH«

unterstützt Frauen in Myanmar

Die »Dr. Michael und Angela Jacobi Stiftung« hilft vor Ort

»ICH BIN MENSCH« ist eine federführend

von der ALfA geleitete

Bürgerinitiative, die mit einem

Fingerabdruck-Logo auf die Einzigartigkeit

und Unwiederholbarkeit jedes

Menschen verweist – denn jeder

Mensch hat einen individuellen, unverwechselbaren

Fingerabdruck. Die

Unterstützer der Aktion tragen diese

Lebens-Botschaft durch das Logo

auf unterschiedliche Weise immer

weiter in die Gesellschaft hinein: auf

Gebäcktüten, Speisekarten, Kugelschreibern,

Einkaufswagenchips, Paketklebebändern

oder durch Einbindung

des Logos in Firmenbriefe oder

Internetseiten.

Und jedes Jahr zeichnet die Aktion

»ICH BIN MENSCH« ein Projekt aus,

das in beispielhafter Weise auf die

Menschenwürde hinweist und diesen

Grundsatz durch aktive Unterstützung

mit Leben füllt. In diesem Jahr

fiel die Wahl auf die »Dr. Michael

und Angela Jacobi Stiftung«, die sich

um junge Mütter in Not in Burma

kümmert.

»Die schwangeren jungen Frauen, die

meist Entsetzliches hinter sich haben,

können während ihrer Schwangerschaft

in einem verborgen liegenden

Haus wohnen, gut behütet und medizinisch

versorgt ihr Baby zur Welt

bringen und mit dem Kind so lange

bleiben, bis eine Zukunft sichergestellt

werden konnte. Jede Mutter

bekommt eine Erstlingsausstattung

und Babynahrung für die ersten Monate.

Pro Mutter und Baby benötigen

wir für Kost und Unterkunft, medizinische

Versorgung und Erstlingsausstattung

500 Euro«, erläutert Frau

Jacobi ihr Hilfsprojekt. »Dies schaffen

wir unter anderem, weil auch viele

Helferinnen vor Ort ehrenamtlich

arbeiten.«

Weitere Informationen und

Spendenmöglichkeit unter:

https://www.ich-bin-mensch.de

»Seelsorge für das Leben«

Neue Vereinigung unter dem Dach der ALfA erfolgreich gegründet

Am 20. Mai fand im Bonifatiushaus

Fulda die Gründungsversammlung

der Vereinigung »Seelsorge für das

Leben« unter dem Dach der ALfA

statt. Inspiriert durch die US-Initiative

»Priests for Life« entstand die

Idee, auch in Deutschland Menschen

miteinander zu vernetzen, die sich in

der Kirche mehr für das Lebensrecht

engagieren möchten. Die ALfA hat

als überkonfessionelle Organisation

den ökumenischen Ansatz gewählt

– es sollen sich alle einbringen können,

die in der Seelsorge tätig sind.

Mit Bertram Meier aus Augsburg

und Michael Gerber aus Fulda sandten

zwei Bischöfe Grußworte, die der

ALfA geographisch besonders verbunden

sind: Die Zentrale der ALfA

ist in Augsburg, die Gründung der

Initiative fand in Fulda statt.

Zum Vorsitzenden der »Seelsorge für

das Leben« wurde einstimmig der

emeritierte Fuldaer Bischof Heinz-

Josef Algermissen gewählt. Er werde

so sein jahrzehntelanges Engagement

im Kampf für die Würde des menschlichen

Lebens vom vorgeburtlichen

bis zum kranken und sterbenden Status

noch einmal verdichten, so Algermissen.

Stellvertretender Vorsitzender ist der

Arzt und Diakon Priv.-Doz. Dr. Dr.

Kai Witzel aus Fulda, der als niedergelassener

Chirurg tätig ist. Als

Schriftführer fungiert der Arzt und

Priester Dr. Dr. Andreas Kuhlmann,

der in Jülich als Schulseelsorger arbeitet.

So verbindet sich in diesem

Vorstand die bioethische Expertise

mit theologischem, medizinischem

und pädagogischem Sachverstand.

Wer in der Seelsorge tätig ist und sich

diesem Projekt anschließen möchte,

ist herzlich eingeladen!

TEXT: Cornelia Kaminski/Vera Novelli

8 | 9


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

ALfA informiert 795.492

Termine

Rosenkranzgebet für den Lebensschutz auf Radio Horeb

» Jeden Dienstag wird bei Radio Horeb der Wundenrosenkranz

für den Lebensschutz gebetet.

Einmal im Monat beten ALfA-Mitglieder oder -Mitarbeiterinnen

vor. Die nächsten Termine hierfür:

16.08. / 20.09. / 18.10. / 15.11. – jeweils 15.00 – 15.20 Uhr

Im Jahr 2021 wurden mit 795.492

Neugeborenen rund 22.000 Babys

mehr geboren als 2020. Wie das Statistische

Bundesamt (Destatis) Anfang

August mitteilte, ist die zusammengefasste

Geburtenziffer erstmals

seit 2017 wieder gestiegen, und zwar

von 1,53 Kindern je Frau im Jahr 2020

8. September 2022

» RV-Stammtisch

Zoom-Austausch für Regionalverbände (alle 14 Tage)

Jeweils 20.00 – 21.00 Uhr

Anmeldung: Andreas Pegel, bielefeld@alfa-ev.de

16. bis 18. September 2022

» Pro Life Congress (Jugend für das Leben)

Berlin

17. September 2022

» Marsch für das Leben in Berlin

Mehr Informationen: www.bundesverband-lebensrecht.de

14. bis 15. Oktober 2022

» 3. Salzburger Bioethik-Dialoge

Mehr Informationen: www.bioethik-dialoge.at

15. Oktober 2022

» Marsch fürs Leben in Wien

21. bis 23. Oktober 2022

» 2022 Kongress »Leben.Würde«

Schwäbisch Gmünd

Mehr Informationen:

www.schoenblick.de/de/kongress-leben-wuerde

5. bis 6. November 2022

» Mitgliederversammlung + City Tour (Jugend für das Leben)

Fulda

18. bis 20. November 2022

» vitaL-Seminar »Gewaltfreie Kommunikation«

Bad Laer

Informationen und Anmeldung: brit@vita-l.de

Weitere Informationen: www.alfa-ev.de/aktuelles/termine

auf 1,58 Kinder je Frau 2021. Am

stärksten war der Anstieg in Baden-

Württemberg (+ 5 %), gefolgt von

Bayern und Hessen (jeweils + 4 %).

In den ostdeutschen Bundesländern

waren dagegen nur geringe Zuwächse

von ein bis zwei Prozent zu verzeichnen.

In Thüringen und Sachsen nahm

die Geburtenziffer sogar leicht ab (jeweils

− 1 %). Die höchste Geburtenziffer

wurde 2021 in Niedersachsen mit

1,66 Kindern je Frau gemessen. Am

niedrigsten war sie in Berlin mit 1,39.

Umzug der

Bundesgeschäftsstelle

Am 31. Mai 2022 hat unser Büroumzug

in Augsburg zum Kitzenmarkt

20, 86150 Augsburg stattgefunden.

Tagelang sichteten und sortierten wir

Materialien, packten Kartons ein und

wieder aus, fuhren hin und her … Inzwischen

haben wir uns in den neuen

Räumlichkeiten gut eingerichtet.

Nachdem auch Telefon und Computer

angeschlossen waren, konnten wir unsere

Arbeit in gewohnter Weise wieder

aufnehmen. In unseren neuen Büroräumen,

die uns Bischof Bertram Meier

dankenswerterweise zur Verfügung

stellt, fühlen wir uns sehr wohl.


Lebenszeichen · Nr. 136 · Herbst 2022

Kurz & bündig

Auf den Punkt gebracht: Aktuelle Nachrichten aus dem

Lebensrechtskosmos

Politiker gründen

Arbeitsgruppe

»Pränataldiagnostik«

Berlin (ALfA). Abgeordnete des Deutschen

Bundestags haben eine interfraktionelle

Arbeitsgruppe zur Pränataldiagnostik

ins Leben gerufen.

Das teilte die Bundestagsabgeordnete

Corinna Rüffer (Bündnis 90/Die

Grünen) Anfang August der Presse

mit. Neben Rüffer gehören der Arbeitsgruppe

auch die Unionspolitiker

Michael Brand, Hubert Hüppe,

Sabine Weiss (alle CDU), Stephan

Pilsinger (CSU) sowie die SPD-Politikerin

Dagmar Schmidt, der FDP-

Corinna Rüffer, Grüne

Abgeordnete Pascal Kober und der

Linken-Politiker Sören Pellmann

an. Ziel sei es, Gesetzesänderungen

zu erarbeiten und im Bundestag zur

Abstimmung zu bringen, die eine auf

Selektion ausgerichtete Pränataldiagnostik

zur Ausnahme statt zur Regel

machten.

reh

WWW.GRUENE-BUNDESTAG.DE

Pence: Urteil des

US-Supreme-Courts

»nur der Anfang«

Mike Pence

Washington (ALfA). Der vormalige

US-amerikanische Vizepräsident

Mike Pence hat sich für restriktive

Abtreibungsgesetze in allen US-Bundesstaaten

ausgesprochen. In seiner

Rede vor Studenten bei einer Konferenz

der »Young America’s Foundation«

Ende Juli in Washington erklärte

Pence: »Unsere freiheitliche Agenda

ruft uns dazu auf, den Schutz des Lebens

in jedem einzelnen Bundesstaat

des Landes zu stärken.« Dass der US-

Supreme-Court sein Grundsatzurteil

»Roe vs. Wade« aufgehoben habe und

den Bundesstaaten die Kompetenz

zusprach, die Vornahme vorgeburtlicher

Kindstötungen rechtlich zu

regeln, sei »nur der Anfang«. Pence

betonte, er sei dankbar für das Urteil

des Obersten Gerichtshofs, nachdem

das Land zuvor 50 Jahre lang »Leben

von unschätzbarem Wert verloren«

habe. Jetzt liege es an der jungen Generation,

sich in jedem Bundesstaat

für das Leben einzusetzen. »Wir

dürfen nicht müde werden, bis wir

die Heiligkeit des Lebens wieder in

den Mittelpunkt des amerikanischen

Rechts in jedem Staat der Nation stellen«,

so der Republikaner, dem Ambitionen

auf eine Präsidentschaftskandidatur

2024 nachgesagt werden. reh

Mäuse-Embryonen

ohne Befruchtung

gezüchtet

Rehovot (ALfA). Israelischen Forschern

um Jacob Hanna vom Weizmann

Institute of Science in Rehovot

ist es scheinbar

gelungen, Mäuse-

Embryonen ohne

Befruchtung einer

Eizelle aus Stammzellen

zu züchten.

Anschließend hätten

sich die Mäuse-Embryonen

in

einem Bioreaktor

bis ins Stadium der Mäuse-Embryo

Organbildung entwickelt.

Das berichten die Forscher in

der Fachzeitschrift »Cell« (DOI: https:

//doi.org/10.1016/j.cell.2022.07.028).

Wie die Forscher schreiben, wollten

sie herausfinden, wie sich Stammzellen

zu verschiedenen Organen

entwickeln. Eines Tages könne es so

möglich werden, mit künstlichen Embryo-Modellen

des Menschen Organe

und Gewebe für die Transplantationsmedizin

zu züchten.

reh

NATALIA SINJUSHINA/STOCK.ADOBE.COM

10 | 11


Jetzt

SPENDEN

Ich unterstütze die Aktion Lebensrecht für Alle

(ALfA) e.V. als ordentliches Mitglied.

Die Höhe des Beitrags, den ich jährlich leisten möchte:

24 EUR als regulären Mindestbeitrag

EUR als freiwilligen Beitrag

12 EUR als Beitrag für Schüler,

Studenten oder Arbeitslose

35 EUR als Familienbeitrag

(Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres)

Meine Adresse

Vorname

Name

Straße, Haus-Nr.

PLZ und Ort

Freiwillige Angaben:

Geburtsdatum

Tel.

Name

Geburtsdatum

E-Mail

Mobil

Religion

Beruf

Ja, ich möchte auch per E-Mail über Spendenaktionen und Lebensrechtskampagnen

der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. informiert werden!

Datum, Ort und Unterschrift (Bei Minderjährigen Unterschrift des gesetzlichen Vertreters)

Deine Stimme

für

das leben

» zur Onlineanmeldung

Ungewollt schwanger?

Uns ist es wichtig, Hilfe anzubieten, denn

Abtreibung ist endgültig und nicht mehr

rückgängig zu machen.

Hilfetelefon vitaL

0800 3699963

Beleg für Kontoinhaber/Zahler-Quittung

Für Überweisungen in

Bestätigung für das Finanzamt

SEPA-Überweisung/Zahlschein

Deutschland,

IBAN Gilt bis des 300 Kontoinhabers: EUR nur Verbindung

mit Ihrem Kontoauszug/elektronischen

Name und Sitz des überweisenden Kreditinstituts BIC

in andere EU-/EWR-

Staaten und in die Schweiz

in Euro

Zahlungsbeleg der Bank.

Angaben zum Zahlungsempfänger: Name, Vorname/Firma (max. 27 Stellen, bei maschineller Beschriftung max. 35 Stellen)

Zahlungsempfänger:

Aktion Lebensrecht für Alle e.V.

Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA)

Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA)

IBAN

e.V. ist laut Freistellungsbescheid für

Ottmarsgäßchen 8

86152 2017-2019 Augsburg des Finanzamtes Augsburg-Stadt

vom 23.11.2020, Steuer-Nr.

BIC des Kreditinstituts/Zahlungsdienstleisters (8 oder 11 Stellen)

DE85720900000005040990

Aktion Lebensrecht

IBAN des Zahlungsempfängers:

für Alle e.V.

103/107/00385 wegen Förderung

GENODEF1AUB

DE85 der Volksbildung 7209 0000 0005 als 0409 gemeinnützigen

90

Betrag: Euro, Cent

Zwecken dienend anerkannt und

Verwendungszweck:

nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG Euro: von der

Spenden-/Mitgliedsnummer oder Name des Spenders: (max. 27 Stellen) ggf. Stichwort

Spende Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr.

6 GewStG von der Gewerbesteuer

L Z / 3 / 2 2 Mitgl./Spendennr.:

PLZ und Straße des Spenders: (max. 27 Stellen)

Kontoinhaber/Zahler:

befreit.

PLZ:

Straße:

Es wird bestätigt, dass die Zuwendung

Angaben zum Kontoinhaber/Zahler: Name, Vorname/Firma, Ort (max. 27 Stellen, keine Straßen- oder Postfachangaben)

nur zur Förderung begünstigter

Zwecke im Sinne des § 52 Abs. 2 Satz

IBAN

1 Nr. 7 der Abgabenordnung verwendet

wird.

Datum: D E

06

Datum

Unterschrift(en)

S P E N D E


Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Kitzenmarkt 20 | 86150 Augsburg

Spendenkonto: VR-Bank Augsburg-Ostallgäu

DE85 7209 0000 0005 0409 90

BIC: GENODEF1AUB

www.alfa-ev.de

IMPRESSUM

Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Kitzenmarkt 20, 86150 Augsburg

Telefon: +49 (0) 821 512031

Telefax: +49 (0) 821 156407

E-Mail: lebenszeichen@alfa-ev.de

Internet: www.alfa-ev.de

Redaktion

Cornelia Kaminski (V.i.S.d.P.)

Alexandra Linder M.A.

Druck

Druckerei Rindt GmbH & Co. KG, Fulda

www.rindt-druck.de

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem

Papier

Erscheinungsweise

vierteljährlich

Der Bezug ist für Mitglieder im Beitrag

enthalten. Spenden sind erwünscht

und steuerlich absetzbar.

Spendenkonten

VR-Bank Augsburg-Ostallgäu

IBAN: DE85 7209 0000 0005 0409 90

BIC: GENODEF1AUB

Pax-Bank

IBAN: DE75 3706 0193 0032 5410 11

BIC: GENODED1PAX

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!