Pfarrbrief St. Matthias Pfarrbrief St. Matthias

st.matthias.trier.de

Pfarrbrief St. Matthias Pfarrbrief St. Matthias

Pfarrbrief Pfarrbrief

St. Matthias Matthias

2012 / II Mai – September


Statio in der Herz-Jesu-Kirche

Dekanatswallfahrt zum Heiligen Rock

Titelfoto: Wolfgang Raab

Impressum

Herausgegeben von der Pfarrei St. Matthias, Trier

Aufl age: 4.800

Verantwortlich ist das Redaktionsteam: Gundula Braun, Sylvia Deutschen, Inge Lellinger,

Susanne Neis-Krebs, Christine Pfalz, Uschi Schmitz

Leitung und Layout: Wolfgang Raab

Anschrift der Redaktion: Katholisches Pfarramt St. Matthias,

z.Hd.: Wolfgang Raab, Matthiasstr. 79, 54290 Trier, Pfarrbrief@StMatthias.de

Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der

Redaktion. Wir behalten uns vor, die Beiträge ggf. aus redaktionellen Gründen zu kürzen.

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 30. September 2012.

Redaktionsschluss: 9. September 2012.

Bitte alle Beiträge und Bilder, die schon als Datei vorliegen, an: Pfarrbrief@StMatthias.de

Druck: RaabDruck GmbH, Trier

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Aus vielen Teilen entsteht das Ganze – Gemeinde

Br. Markus

Bei der Heilig-Rock-Wallfahrt hatten sich viele Pilger nicht nur zum

Dom auf den Weg gemacht, sondern auch in die Matthias-Basilika.

Dabei wurde die Vielfalt der Kirche sichtbar: einzelne und Gruppen

waren gekommen, auch russisch-orthodoxe Christen oder irakische

chaldäische Christen; verschiedene Formen von Frömmigkeit waren

zu erleben.

Die Vielfalt ist auch Kennzeichen unserer Pfarrgemeinde. In ihr gibt

es Gruppen, die sich zusammentun, Einzelne, die eine Idee haben und

sie einbringen. Unterschiedliche Formen von Gottesdienst und Frömmigkeit

werden praktiziert. Die Verkündigung des Glaubens und der

Dienst für Menschen, die Unterstützung brauchen, geben viel Raum

für die Einzelnen mit ihren Begabungen. Wo Menschen Gemeinde als

vielfältig und lebendig erleben, fühlen sie sich angespochen und eingeladen.

Mit dem Pfarrbrief wollen wir die Vielfalt der Gemeinde widerspiegeln.

Die einzelnen Artikel zeigen einen Einblick in das bunte Leben

der Christen im Süden von Trier. Es soll sichtbar werden, dass hier

Menschen ihren Glauben leben und sich mit ihren Fähigkeiten für die

gemeinsame Sache einbringen.

Die Vielfalt ist ein Kennzeichen der Kirche, denn Gottes Geist wirkt

auf vielfältige Weise. „Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur

den einen Geist“ schreibt Paulus in seinem ersten Brief an die Gemeinde

in Korinth. „Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen

Herrn.“ Mit den vielfältigen Gaben, Begabungen und Fähigkeiten sollen

die Mitglieder der Gemeinde dem Ganzen dienen. Was einer kann,

soll er so einsetzen, damit es andern nützt.

An Pfi ngsten feiern wir die Sendung des Heiligen Geistes. Das gilt nicht

nur für den Anfang der Kirche. Gottes Geist wirkt auch bei uns durch

seine vielfältigen Gaben, so dass dadurch die Kirche lebendig bleibt.

Diese Lebendigkeit wünscht Ihnen zu Pfi ngsten im Namen des Seelsorgeteams

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Renovabis-Pfi ngstaktion

„Und er stellte ein Kind in ihre Mitte – Hilfe für Kinder im Osten

Europas“, so heißt das Leitwort der Aktion 2012. Es geht um Kinder,

die einerseits unsere Zukunft, andererseits aber auch die schwächsten

Glieder der Gesellschaft sind.

In der Projektförderung von Renovabis spielt die Hilfe für Kinder

schon seit Jahren eine besondere Rolle. Dabei geht es um ein breites

Spektrum pastoraler, sozialer und Bildungsprojekte. Konkret gefördert

werden Heime und Tagesstätten für Waisen und Straßenkinder, ebenso

wie für Kinder, die unter den Folgen von Arbeitsmigration leiden, den

so genannten „Euro-Waisen. So werden die Kinder von osteuropäischen

Arbeitsmigranten genannt, deren Eltern ihren Lebensunterhalt in

der EU verdienen. Nach Schätzungen haben bis zu sieben der knapp 46

Millionen Ukrainer ihrer Heimat den Rücken gekehrt und mussten ihre

Kinder und Familien zurücklassen. In der Westukraine gibt es Dörfer,

in denen kaum noch Erwachsene leben, nur noch Alte und Kinder.

Gleiches gilt für die meisten osteuropäischen Länder, deren zum Teil

gut ausgebildete Krankenschwestern und Ärzte in der EU arbeiten.

Gerade auch in Deutschland sind sie aus der Gesellschaft nicht mehr

wegzudenken, gibt es bei uns doch einen massiven Mangel an Pfl egekräften

und belastbaren Arbeiterinnen und Arbeitern. Wer kennt nicht

die fl eißigen polnischen Putzfrauen, wer lässt seine Eltern nicht von

einer freundlichen Ukrainerin betreuen?

Aber, wie hoch ist der Preis für die zurückgelassenen Kinder? Ihre

Eltern bleiben oft jahrelang im Ausland und wagen noch nicht einmal

einen kurzen Heimaturlaub aus Angst, nicht mehr in die EU einreisen

zu dürfen. So wachsen die Euro-Waisen bei Großeltern oder entfernten

Verwandten auf, und jeder kann sich die Folgen dieses Kinderlebens

ausmalen.

Unterstützen wir Renovabis bei der kirchlich-pastoralen, sozial-karitativen

und gesellschaftlichen Erneuerung im östlichen Teil Europas.

Die kommende Fußball-EM wird daran kein Interesse zeigen, doch

wir sollten ein Herz für diese Kinder haben.

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Inge Lellinger


Ein Morgen in der Fastenzeit

5:00 Uhr früh, mein Wecker klingelt; draußen ist es noch dunkel und

still. Eigentlich könnte ich liegenbleiben. Ich überlege kurz doch dann

fällt mir ein, dass es heute etwas gibt, für das sich das frühe Aufstehen

lohnt: Es ist Dienstag, um 6:15 Uhr beginnt die Frühschicht in der

Fastenzeit, vorbereitet von Jugendlichen aus unserer Pfarrei. Also raus

aus den Federn!

Nach der allmorgendlichen Badezimmer-Zeremonie mache ich die

Schul- und Arbeitsbrote für meine Lieben, die inzwischen auch aufgestanden

und bereit sind, mit mir zusammen nach St. Valerius zu fahren.

Ich betrete die, so scheint es von außen, noch dunkle Kirche; innen jedoch

weist mir Kerzenlicht den Weg. Durch den Treppenabgang dringt

leise Musik nach oben ins Kirchenschiff. Ich gehe ihr nach und betrete

die Krypta. Auch dort empfangen mich brennende Kerzen, und es ist

heimelig warm an diesem noch so kalten Morgen.

Ich suche mir einen Platz und lasse die Atmosphäre auf mich wirken;

ich werde ganz ruhig. Nach und nach treffen noch mehr Frühaufsteher

ein. Wir beginnen den Tag im Namen des Herrn. Jede Frühschicht

steht unter einem bestimmten Motto, dazu hören wir Texte und Gebete;

zwischendurch ein Lied, eine kleine Kerze erhellt mein Liedblatt.

Trotz der Frühe kann unsere kleine Gemeinschaft schon erstaunlich

kräftig singen!

Zum „Vater Unser“ bilden wir einen Kreis und fassen uns an den Händen.

Ich spüre den Geist Gottes, der mitten unter uns ist. Nach dem

Segen erfolgt die Einladung zum gemeinsamen Frühstück.

In der Obersakristei ist der Tisch schon gedeckt, der Duft von frischem

Kaffee erfüllt den Raum. Wir frühstücken zusammen, alt und jung,

wir reden, lachen, schweigen – jeder, wie es ihm beliebt. Dann der

Aufbruch zur Arbeit, zur Schule und in den Tag. Wer noch ein wenig

Zeit hat, bleibt zum Spülen und Aufräumen, zusammen ist dies schnell

erledigt. Ich fühle mich gut an diesem Morgen, der besondere Start in

den Tag befl ügelt mich. Diese kleine Gemeinschaft trägt und schenkt

Kraft!

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Claudia Eppert


Nun ist Ostern längst vorbei, doch ich freue mich jetzt schon auf den

kommenden Winter, wenn wir uns hoffentlich zur Spätschicht im

Advent wieder in St. Valerius treffen.

Mein besonderer Dank gilt den Jugendlichen, die dies möglich

machen!

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Die renovierte Liebfrauenkirche

Bei dem großen Andrang für Besichtigungen war eine längere Vorlaufzeit

nötig, um einen Termin bei Herrn Pfarrer Ehlen zu erhalten.

Als anstelle des erkrankten Pfarrer Ehlen Frau Hermesdorf erschien,

waren zunächst einige der 50 Teilnehmer enttäuscht. Frau Hermesdorf

erwies sich aber sowohl von iher Kenntnis der Geschichte und Ansichten

des Bauwerks wie auch von ihrer Vortragsweise als „Volltreffer“.

Humorvoll wusste sie von der Anfangzeit des Bauwerks durch französische

Baumeister, die zuvor an der Kathedrale in Reims tätig gewesen

waren, bis in die heutige Zeit zu berichten.

Das von1227 bis 1260 errichtete Gotteshaus hat im Laufe seiner Geschichte

einige Änderungen der Innenausstattung erlebt, aber nie wurde

der Grundriss der 12-blätterigen Rose – im Gegensatz zur benachbarten

Domanlage – angetastet.

Auch die Entstehung der Apostelbilder – fi nanziert von Adelheid v.

Besselich, um die Bestattung ihres verstorbenen Gemahls in Trier zu

erreichen – wurde erwähnt.

Eine Besonderheit ist der „Apostelstein“ im Mittelgang, so genannt,

da von dieser Stelle alle Apostelbilder gesehen werden können. Dieser

war durch Kriegseinwirkung beschädigt worden und die Patenschaft

für die Erneuerung hatte die Trierer Casinogesellschaft übernommen.

Auf unerklärliche Weise verschwand der bestellte ägyptische Porphyr

auf seinem Transport nach Trier in Kanada!!! Als Ersatz fertigte ein

heimischer Metallschmied einen „Strahlenkranz“ aus Kupfer an, so

dass der Name „Apostelstein“ nur noch symbolisch zu werten ist.

Die Organisatorin bedankte sich bei Frau Hermesdorf mit einer

spontanen Sammlung für die Liebfrauenkirche, wobei die Kappe

von Herrn Wagner als Klingelbeutel missbraucht wurde. Außerdem

übergab sie noch eine gute Flasche Mattheiser Wein in einem von

Mattheiser Frauen genähten Beutel.

Der Abschluss dieser erfolgreichen und teilnehmerstärksten Veranstaltung

war dann in geselliger Runde im Weinhaus Kesselstatt.

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Elisabeth Bonert


Fotos: Monika Gard-Hurth

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Bunte Vielfalt für guten Zweck

Benefi z Basar in St. Matthias von Erstkommunionkindern für Mädcheninternat

im Kongo

Kaum war der Familiengottesdienst zu Ende, herrschte ein reges Treiben

auf dem Platz vor der Matthias Basilika. Tische wurden schnell

dekoriert, Produkte aufgebaut und Wechselgeld gezählt.

Aufgeregt präsentierten die Kinder zusammen mit ihren Katechetinnen

und Katecheten die gebastelten Produkte, welche sie zum Kauf

anboten. An Kunden mangelte es nicht. In doppelten Reihen standen

die Interessenten an den Ständen und kauften kulinarische Leckereien,

Dekorationsmaterial und nützliche Kleinigkeiten für die anstehenden

Ostertage. „Der fi nanzielle Erlös kommt einem Mädcheninternat im

Kongo zu Gute“, so Bruder Markus Watrinet, der für die Erstkommunionvorbereitung

in St. Matthias verantwortlich ist. Die Kinder wissen

das! Denn bereits in den sonntäglichen Familiengottesdiensten hat

Bruder Markus öfters vom Leben in diesem Mädcheninternat erzählt

und auch einen Brief vorgelesen, den die Mädchen im Kongo an die

Kinder von St. Matthias gesendet haben.

Zum Projekt:

Die auf dem Basar erwirtschafteten fi nanziellen Mittel unterstützen die

wichtige Arbeit des Lycée „Motema Mpiko“ in der Demokratischen

Republik Kongo mitten in Afrika am Äquator. „Motema Mpiko“ bedeutet

„Tapferes Herz“. So heißt diese Schule der Schwestern von den

Missionarinnen Christi, weil sie viel Mut brauchten, nach dem Krieg

wieder zurückzukommen und die Schule wieder aufzubauen.

Afrikanische Familien schicken eher Jungen in die Schule, weil die

Mädchen schon früh ihren Müttern auf den Feldern und im Haushalt

helfen müssen. Wenn Mädchen auch eine Schulausbildung haben, ist

das gut für die Entwicklung der Gesellschaft. Denn in Afrika leisten

die Frauen einen großen Teil der Arbeit und tragen die Verantwortung

für eine gesunde Entwicklung der Familie und der Gemeinschaft.

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Thomas Lehnart


Fotos: Thomas Lehnart

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Das Lycée „Motema Mpiko“ ist eine Schule für 120 Mädchen, in

der sie sechs Jahre lang neben den normalen Schulfächern auch das

Schneiderhandwerk und Hauswirtschaft lernen und eine anerkannte

Prüfung ablegen. Im letzten Jahr haben die Mädchen der Abschlussklasse

mit guten Noten das Fachabitur bestanden.

Zur Schule gehört ein Internat für 60 Schülerinnen (das einzige Mädcheninternat

in einem großen Gebiet), denn sonst könnten sie aus den

Dörfern den weiten Schulweg nicht jeden Tag schaffen.

Die Mädchen helfen auf den schuleigenen Feldern und bei der Zucht

von Hühnern. Es gibt eine Mühle für Mais und für Maniok, deren Mehl

in der Schulküche gebraucht wird. So tragen sie zum Lebensunterhalt

bei.

Auch Mädchen, deren Familien die Schulgebühren nicht bezahlen

können, sollen eine Ausbildung bekommen. Dann können sie später

ihre Zukunft selbst gestalten und auf eigenen Beinen stehen.

Dabei helfen die Mattheiser Kommunionkinder diesen Mädchen mit

dem Erlös des Basars, damit sie in die Schule gehen können.

Weitere Informationen fi nden Sie im Internet unter www.st-matthiastrier.de

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Fotos: Wolfgang Raab

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Fotos: Wolfgang Raab

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Der Eine Welt Kreis lud zum Misereor-Fastenessen ein

Motiviert durch die Erfahrungsberichte von Misereor-Mitarbeitern,

die von ihren spendenfi nanzierten Einsätzen in den Elendsvierteln

der Welt erzählen, starten wir jährlich unsere Fastenessenaktion. Mit

Spass haben wir exotische Rezepte ausprobiert und auf Verträglichkeit

heimischer Geschmacksnerven für Alt und Jung und Umsetzbarkeit in

einer kleinen Küche getestet. Der afrikanische Cous-Cous-Salat mit

Pellkartoffeln, Kräuterquark, Fladenbrot und fair gehandeltem Tee hat

geschmeckt und so konnte eine Spende in Höhe von 570,40 Euro an

Misereor überwiesen werden. Herzlichen Dank!

Das Misereor-Fastenessen bietet Gelegenheit, den Blick zu weiten

über unsere Pfarrgemeinde hinaus. Gelegenheit dazu bietet auch die

Mitarbeit in unserem Eine Welt Kreis, der sich regelmäßig trifft, und

Aktionen in der Pfarrei und auf Dekanatsebene mitgestaltet.

Herzlich Willkommen! Lydia Beck-Ludwig, Pfarrbüro, Tel. 32634

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Unser Leben sei ein Fest

Zu einem Taufjahrestreffen hatte die Pfarrei St. Matthias die Täufl inge

des Jahres 2011 mit ihren Familien eingeladen. Mit etwa 6o Personen

durfte aufgrund der Voranmeldungen wohl gerechnet werden, aber es

kamen viel mehr – bei 110 stellte ich das Zählen ein.

Der von Bruder Leo in der Krypta der Matthias-Basilika geleitete Gottesdienst

stand unter dem Thema LICHT: Lesung, Lieder und Gebete

waren daraufhin ausgerichtet. Das wurde besonders erlebbar, als die

mitgebrachten Taufkerzen und die Kerzen aller Mitfeiernden an der

Osterkerze entzündet wurden. Beeindruckend war auch das engagierte

Mitsingen aller Teilnehmer (die ganz Kleinen natürlich mit eigenem

Text und eigener Melodie!). Die abschließende Einladung zum Einzelsegen

an der Osterkerze wurde von allen Eltern gerne angenommen.

Die aktive Teilnahme aller Eltern am Gottesdienst war beeindruckend,

aber auch selbstverständlich; ging es hier doch um das, was z.Zt. in

ihrem Leben das Wichtigste ist: ihre Kinder!

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Johannes Grewe


Erstaunlich war für mich auch die selbstverständliche Annahme der

Einladung zum anschließenden Beisammensein im Pfarrzentrum. Der

Matthiassaal lebte! Es wuselte, krabbelte und robbte im Saal und die

Treppe wurde „getestet“. – Die Eltern fanden sehr schnell zum Gespräch

untereinander. Der Austausch von Erlebnissen und Erfahrungen

wollte schier nicht enden. Die dafür vorgesehene Zeit wurde sehr

knapp.

Für jeden, der dieses Miteinandersein im Matthiassaal sah, war offensichtlich:

Hier wurde das Eingangslied des vorausgegangenen Gottesdienstes

Wirklichkeit: Das Leben hier war ein Fest!

Für alle, die an der Planung dieses Taufjahrestreffens beteiligt waren,

und für diejenigen, die das neue Taufkonzept in St. Matthias erarbeitet

haben, war dieser Tag eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges

der Taufvorbereitung und der Form der Taufe.

P.S. Wissen Sie, wie viele Kinderwagen in der Krypta Platz haben?

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Der Abgrund hat einen Schrei ausgestoßen...

Passionskonzert mit den Cantores Treverensis und A. Müller an der

Orgel

„Das drückende und doch in JESUS CHRISTUS Heil bringende Leiden

zieht sich wie eine roter Faden durch das Programm“, war der

Vorankündigung zu entnehmen. Musikalisch gelitten haben jedenfalls

nicht die Zuhörer des diesjährigen Passionskonzertes in der vollbesetzten

Basilika St. Matthias in Trier. Sie lauschten besonnen dem facettenreichen

Programm des 1996 gegründeten Trierer Kammerchores

Cantores Treverensis. Konnten sich doch die anwesenden Gäste einer

Mischung aus instrumentaler Musik an der Orgel, verbunden mit gregorianischen

Gesängen erfreuen.

Problemlos gelang es dem kompletten Chor die vollbesetzte Basilika

akustisch zu füllen. Dem Beobachter entging nicht, dass Chorleiter

Matthias Balzer sich körperlich und mental völlig seinem Dirigat hingab

und dennoch bei leisen fi ligranen Passagen und kleinen Pausen

sensibel darauf achtete, bis der letzte Ton im Nachhall der Basilika zur

Stille versiegte, um erst dann die Chorstimmem zu weiteren Melodien

zu aktivieren.

Verschiedene gregorianische Gesänge verbanden die verschiedenen

Musikstile ritonellartig und kommentierten: Christus ist für uns gehorsam

geworden bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz (Christus factus

est von A. Bruckner und als gregorianischer Choral). Aber der Tod und

das Leid haben nicht das letzte Wort.

Mit Prof. Alfred Müller fand „Cantores Treverensis” einen hervorragenden

Partner für dieses Konzert! Der Organist zeigte wieder einmal

seine Vielfältigkeit und präsentierte u.a. „Les Mains de l‘Abîme (die

Hände des Abgrunds – Prophet Habakuk, III, 10) ein mit 12 Stimmen

komplexes, aber sicherlich eigenwilliges Werk des französischen

Komponisten, der damals auch mit diesem Werk seine Philosophie unterstrich,

seiner Zeit eine radikal neue Musiksprache präsentierte.

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Thomas Lehnart


Als Abschluss gab es kein fi nales musikalisches Meisterwerk, sondern

einen Sprechgesang „Vater unser“ des 1931 geborenen Wolfgang

Stockmeier mit expressiver Intensität.

Die anwesenden Musikliebhaber erlebten ein ausgezeichnetes Konzert,

welches die Leistungsfähigkeit des Ensembles in der dargestellten

Bandbreite darstellt.

Weitere Informationen über Chor und Organist im Internetportal der

Pfarrgemeinde unter www.st-matthias-trier.de

Bücherei Herz Jesu – allerletzte Ausleihe

Am 26. Juni werden wir, Frau Engelmann und ich, das allerletzte

Mal in der Buchausleihe anzutreffen sein.

Nach über 63 Jahren, seit Eröffnung der Bücherei im Jahre 1948,

wird die Bücherei in Herz Jesu aufgelöst.

Es war eine schöne Zeit mit vielen netten Menschen, welche wir

kennen lernen durften. Viele Kinder gingen bei uns ein und aus.

Wichtig war für uns und unsere Leserinnen und Leser neben der

Ausleihe so manches interessante Gespräch.

Nun möchten wir uns gerne am 26. Juni, am letzten Ausleih-Tag,

von 16–19 Uhr mit einem Kaffee, Saft oder Sekt von Ihnen verabschieden.

Ihr Büchereiteam

Mathilde Barthel und Rosemarie Engelmann

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„Oh Licht der wunderbaren Nacht ...“

... sangen die ca. 350 Besucher der Lichtfeier bei der Osternacht in St.

Matthias. Viele Gläubige verfolgten zusammen mit den Mönchen der

Abtei in den frühen, dunklen Morgenstunden des Ostersonntags die

Geschehnisse zu Beginn der Auferstehungsfeier und beobachteten die

Rituale, beginnend mit dem Osterfeuer. Tags zuvor hat der Mattheiser

Bruder Valerius Boesen auch in diesem Jahr das Brennmaterial mit

den heiligen Ölen versehen.

Traditionell beginnt die Feier mit der Segnung des Feuers durch Abt

Ignatius Maaß und der Bereitung der Osterkerze. In St. Matthias wurden

neben der von Bruder Simeon Friedrich gestalteten Osterkerze

auch zwei weitere Kerzen für die beiden Filialkirchen St. Valerius und

Herz Jesu angezündet. Vom Licht der Osterkerze ausgehend, wurden

die zahlreichen Kerzen der Besucher entzündet, verbunden mit dem

Ruf „Lumen Christi“ begleitend zur Prozession in die dunkle Basilika

St. Matthias. „Lumen Christi“ – ein Ruf zu Beginn der österlichen Vigil

– steht für „Christus, das Licht“. Die Gemeinde antwortet mit „Deo

gratias“ (Dank sei Gott). Nur im Licht des Kerzenscheines beginnt die

Osternachtsfeier mit diversen Lesungen aus dem alten Testament.

Die Osternacht – die Nacht vom Karsamstag auf Ostersonntag – ist im

liturgischen Jahr die „Nacht der Nächte“: eine Nacht des Wachens und

Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten

und damit an den Durchgang vom Tod ins Leben.

Im Laufe des Gottesdienstes verdrängte auch außerhalb der Kirche

die Morgendämmerung das Dunkel der Nacht. Abt Ignatius Maaß beleuchtete

im Rahmen seiner Predigt mitunter die unterschiedlichen

Verhaltensmuster von Männern und Frauen: Während die Männer damals

nach dem Sterben Jesu den Weg nach Emmaus gingen und sich

rationall mit dem Tod abgefunden haben, suchten die Frauen das Grab

auf, obwohl ihnen klar war, dass sie den massiven Stein niemals wegräumen

könnten und fanden dieses leer vor. Der Gottesdienst endete

mit dem Segen des Abtes, bevor sich die Pfarrgemeinde zum anschließenden

gemeinsamen Osterfrühstück im Pfarrzentrum traf.

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Thomas Lehnart


Die Pfarrgemeinde St. Matthias mit ihren drei Kirchen St. Matthias,

St. Valerius und Herz-Jesu ist eine der ersten Großpfarreien im Bistum

Trier. Ihr sind ca 10.000 Katholiken angeschlossen.

Weitere Informationen im Internetportal der Pfarrgemeinde unter

www.st-matthias-trier.de Fotos: Thomas Lehnart

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Dekanatswallfahrt

Sternwanderung des Dekanates zum Heiligen Rock

Am 13. April, dem Freitag nach Ostern, begann die Heilig-Rock-Wallfahrt,

die die Pilger bewegt, sich auf den Weg zu Christus zu machen,

und die Menschen zusammenbringt. Das ist auch die Bitte, die als Motto

über der Wallfahrt steht: „... und führe zusammen, was getrennt ist.“

Zum Auftakt der Heilig-Rock-Wallfahrt haben sich auch die Gemeinden

des Dekanates Trier auf den Weg gemacht. Als Sternwallfahrt wurden

die verschiedenen Gemeinden zunächst zur evangelischen Kirche

zum Erlöser gelotst. Dort war ein ökumenisches Gebet vorgesehen.

Anschließend zogen die katholischen und evangelischen Christen gemeinsam

zum Dom mit dem Heiligen Rock. Wer wollte, konnte auch

am Abendlob im Dom teilnehmen und damit die Wallfahrt abschließen.

In unserer Gemeinde starteten wir die Sternwallfahrt in der Basilika

St. Matthias.

Weitere Fotos auf den Umschlagseiten.

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Bruder Markus Watrinet OSB

Foto: Wolfgang Raab


Wallfahrt 13. Mai 2012 Fotos: Wolfgang Raab

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Firmvorbereitung 2012

Claudia Eppert

Wir sind momentan mittendrin, sozusagen in der heißen Phase. Am

16. Juni werden unsere Firmbewerber durch Weihbischof Dieser

gefi rmt. In diesem Jahr haben sich 52 Jugendliche zur Firmung angemeldet.

Vor einiger Zeit gab es die Überlegung, das Firmalter etwas

anzuheben; nach Diskussion durch die Mitarbeiterversammlung

wurde dies dann auch im Pfarrgemeinderat beschlossen. Bisher war

es so, dass schon 13jährige Jugendliche sich zur Firmung anmelden

konnten und dass auf Wunsch mancher Eltern dann auch evtl. noch

jüngere Geschwister gefi rmt wurden. Da jedoch auch 18-19jährige an

der Firmvorbereitung teilnehmen, war die Spanne innerhalb der Gruppen

zu groß; thematisch lässt sich mit Älteren anders arbeiten als mit

Jüngeren. Nun werden Firmbewerber ab der 9. Klasse zugelassen, die

meisten der Jugendlichen sind dann 15-16 Jahre alt, und das hat sich,

so kann man jetzt schon sagen, doch bewährt. Die Gruppen fi nden

sich beim ersten Treffen selbst; das heißt, die Firmkatecheten stellen

sich anhand von Plakaten vor: wer bin ich? was möchte ich mit meiner

Gruppe machen? an welchen Tag können wir uns treffen?...

Nach einer Zeit der Information können sich die Jugendlichen dann

zuordnen. Meist können alle Wünsche berücksichtigt werden: nur in

seltenen Fällen, wenn die Kapazität der Gruppe erschöpft ist, muss

etwas geschoben werden.

Katecheten zu fi nden war auch in diesem Jahr kein Problem. Zum Teil

sind es schon erfahrene Katecheten, zum Teil aber auch junge Leute,

die bei der letzten, bzw. vorletzten Firmung selbst erst gefi rmt wurden

und die sich jetzt gerne in dem Bereich engagieren. In diesem Jahr

sind es 5 Gruppen, die durch je zwei, bzw. drei Katecheten begeleitet

werden – was bei der Größe unserer Gruppen nur von Vorteil ist. Wie

wir den Firmunterricht gestalten, bleibt uns selbst überlassen. Einerseits

wird natürlich thematisch gearbeitet; zusammen wird aber in den

Gruppen überlegt, welches Projekt bzw. welche Unternehmung könnten

wir uns vorstellen. So hat z.B. eine Gruppe eine Übernachtung in

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den Jugendräumen gemacht, hat zusammen gekocht und einen Film

geschaut. An einem Samstag hat diese Gruppe auch den Jugendgottesdienst

in der Pauluskirche besucht. Eine andere Gruppe hat noch

eine Fahrradtour mit Übernachtung in Konz-Hamm vor sich, dort wird

dann auch ein bisschen thematisch gearbeitet. Unsere Gruppe hat beim

Krankengottesdienst geholfen. Die Jugendlichen haben die Besucher

in die Kirche begleitet und nach der Messe im Matthiassaal Kaffee

ausgeteilt. Dies war schon eine Herausforderung, aber nachdem die

Hemmschwelle bei den Jugendlichen überwunden war, wurde es doch

eine gelungene Sache. Die alten Menschen waren wirklich froh mit

der Jugend. Außerdem haben wir die Taizé-Nacht im Dom besucht.

Überhaupt kann man sagen, dass es gerade in diesem Jahr durch die

HRW ein großes Angebot für die Jugendlichen gab.

Zur diesjährigen Fußwaschung am Gründonnerstag waren speziell

Firmbewerber und Katecheten eingeladen; es war schön, dass sich

wirklich einige Firmlinge darauf eingelassen haben – somit wurde dieser

Kartag für sie zu einem besonderen Erlebnis. Auch schön zu sehen,

besonders an den Kartagen, dass immer mal Jugendliche auch alleine

an den Gottesdiensten teilnahmen.

Abschließend möchte ich sagen, dass Firmvorbereitung eine besondere

Herausforderung ist. Man kann nie sicher sein ob das, was man in

der letzten Stunde gemeinsam besprochen hat, beim nächsten Treffen

noch gültig ist. Manchmal kann man als Katechet ganz schön unsicher

werden, wenn man das Gefühl hat, dass das, was man sich vorgenommen

hat und was man vermitteln möchte, nicht angekommen ist. Dann

tut positive Rückmeldung durch die Eltern ganz gut; wenn Eltern z.B.

erzählen, dass ihre Tochter oder ihr Sohn zu Hause von Themen der

Firmvorbereitung erzählen, dann weiß man, dass man doch auf dem

richtigen Weg ist. Denn wenn von alledem, was wir mit den Jugendlichen

besprochen oder unternommen haben, ein kleiner Teil hängenbleibt,

dann ist schon ein Erfolg erzielt – dann lebt Kirche und Glauben

weiter!

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Erstkommunion 2013

Die Kinder, die das 3. Schuljahr besuchen, sind herzlich zur Vorbereitung

auf die Feier der ersten heiligen Kommunion eingeladen. Dann

dürfen sie am Mahl der Eucharistie teilnehmen.

Kommunion ist eine Feier der Gemeinschaft im Glauben. Dazu versammelt

sich die Gemeinde jeden Sonntag. Als Gemeinde möchten wir

den Kindern helfen, dass sie besser verstehen, was die Gemeinschaft

mit Jesus und die Feier der Eucharistie bedeuten. Sie sollen Kontakt

mit der Gemeinde bekommen, die sich sonntags zum Gottesdienst versammelt.

Die Vorbereitung der Kinder ist nur möglich, wenn die Eltern mitwirken.

Die Kinder brauchen das Vorbild und die Unterstützung der

Eltern zuhause. Außerdem besteht die Vorbereitungszeit aus etwa monatlichen

Großgruppentreffen und Treffen der Kommunionkinder in

Kleingruppen mit einer bzw. zwei Katechetinnen. Dazu werden Eltern

benötigt, die als Katechetin oder Katechet eine Gruppe leiten. Br.

Markus wird sie für ihre Aufgabe vorbereiten und begleiten. Die Erfahrung

zeigt, dass anfängliche Unsicherheit schnell vergeht, die Katechetinnen

in ihre Rolle hineinwachsen und dabei für ihren eigenen

Glauben profi tieren.

Kinder, die die Grundschulen auf dem Gebiet unserer Pfarrei besuchen,

erhalten die Einladung zur Erstkommunionvorbereitung in den

Klassen ausgeteilt. Familien, deren Kind in eine andere Schule geht,

sind gebeten, sich im Pfarrbüro zu melden.

Bei einem ersten Elternabend am Montag, dem 27.08.2012, um

20:15 Uhr im Pfarrzentrum St. Matthias werden die Eltern darüber

informiert, wie in unserer Gemeinde die Erstkommunionvorbereitung

durchgeführt wird.

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Br. Markus


Ende September beginnen die wöchentlichen Treffen mit einem gemeinsamen

Nachmittag der Kommunionkinder im Pfarrzentrum St.

Matthias. Er ist für die Kinder, die die Matthias-Grundschule besuchen,

am Freitag, dem 21.09.2012, für die Kinder, die die Grundschule

Feyen besuchen, am Mittwoch, dem 26.09.2012 und für die Kinder,

die die Barbara-Grundschule oder die Waldorfschule besuchen, am

Freitag, dem 28.09.2012, vorgesehen.

Für Kinder aus anderen Schulen, die in unserer Gemeinde an der Erstkommunionvorbereitung

teilnehmen, wird eine Absprache mit Br.

Markus getroffen.

Die Erstkommuniongottesdienste feiern wir am 2. Ostersonntag, dem

07.04.2013, um 9:30 Uhr mit den Kindern der Matthias-Grundschule

und um 11:30 Uhr mit den Kindern der Barbara-Grundschule und den

weiteren Schulen und am 3. Ostersonntag, dem 14.04.2013, um 10:00

Uhr mit den Kindern der Grundschule Feyen. Die genaue Zuordnung

erfolgt nach der Anmeldung.

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Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela

2013

Wie schon in den Jahren 2006 und 2010 soll

im kommenden Jahr eine Bus-Fußwallfahrt

zum Grab des Hl. Jakobus stattfi nden, die von

einer Gruppe der Pfarrei St. Matthias organisiert

wird.

Der Termin ist: 11. Juli – 25. Juli 2013.

Der Preis für die Fahrt wird voraussichtlich

bei ca. 1300.- € liegen.

Weitere Informationen bei

braun-gundula@web.de

oder Telefon:

06 51 - 3 15 34.

Die Anmeldung (schriftlich,

mit Angabe von Adresse

und Telefonnummer)

ist möglich ab

27. Mai 2012

bei Gundula Braun,

Wilhelm-Deuser-Str. 48,

54294 Trier oder per

Email an oben genannte

Adresse.


Nachrichten und Termine

VERANSTALTUNGEN DER KFD

Dienstag, 29.5. um 15:00 Uhr Barbelser Kaffeestunde im Pfarrheim

Herz Jesu.

Montag, 4.6. um 14:30 Uhr Eucharistie und Frauenrunde im Pfarrzentrum

St. Matthias.

Mittwoch, 6.6. um 9:00 Uhr Frauenmesse in Herz Jesu.

Dienstag, 19.6. Tagesfahrt an die Ahr.

Dienstag, 26.6. um 15:00 Uhr Barbelser Kaffeestunde im Pfarrheim

Herz Jesu.

Montag, 2.7. um 14:30 Uhr Frauenrunde im Pfarrzentrum St. Matthias.

Mittwoch, 4.7. um 9:00 Uhr Mitarbeiterinnentreff im Pfarrheim Herz

Jesu.

Freitag, 27.7. um 15:00 Uhr herzliche Einladung zur Anna-Feier, beginnend

mit der Eucharistie in der Kirche Herz Jesu, anschließend

Barbelser Kaffeestunde im Pfarrheim Herz Jesu.

Montag, 3.9. Führung in Trier, Treffpunkt um 15:00 Uhr am Helenenhaus,

Krahnenstraße 77

Mittwoch, 5.9. um 9:00 Uhr Frauenmesse in Herz Jesu.

Dienstag, 18.9. ca. 13:00 Uhr gemeinsamer Halbtagesausfl ug zu den

Gärten der Sinne in Merzig

Dienstag, 25.9. um 15:00 Uhr Barbelser Kaffeestunde im Pfarrheim

Herz Jesu.

SONDERKOLLEKTEN

Samstag, 9. Juni und Sonntag, 10. Juni wird nach den Gottesdiensten

in unseren drei Kirchen eine Sonderkollekte für die jeweiligen Baumaßnahmen

gehalten. Vielen Dank allen, die bisher mit einer Gabe

für die Kollekte oder mit einer Spende im Pfarrbüro zur Unterhaltung

der Gebäude beigetragen haben! Nächste Termine: 14./ 15. Juli und

18./19. August.

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FRONLEICHNAM 2012

Bitte beachten: der Gottesdienst an Fronleichnam (7.Juni) fi ndet um

9:30 Uhr an den Mattheiser Weihern statt. Bei Regen läuten um 8:30

Uhr die Glocken von St. Matthias und St. Valerius, dann fi ndet der

Fronleichnamsgottesdienst in der Kirche St. Valerius statt.

SPENDE FÜR BLUMENSCHMUCK

Wie in den vergangenen Jahren bitten wir wieder um Spenden für Blumenschmuck

zur Fronleichnamsprozession u. für die Kirche St. Valerius,

vielen Dank.

PFARRFEST AM PFARRZENTRUM ST. VALERIUS

Am 7. Juni 2012, nach dem Gottesdienst am Mattheiser Weiher und

der anschließenden Prozession, fi ndet das Pfarrfest am Pfarrzentrum

St. Valerius statt. Geboten wird ein unterhaltsames Programm für Jung

und Alt.

Kuchenspenden werden gerne entgegengenommen, Helferinnen und

Helfer melden sich bitte im Pfarrbüro, vielen Dank.

MÄNNERTREFF

Freitag, 15.Juni um 15:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Valerius, diesmal

hält Herr Diakon Johannes Schaffrath eine Nachbetrachtung zur Heilig-Rock-Wallfahrt.

SENIORENTREFFEN

Mittwoch, 6.Juni um 15:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Valerius mit Kaffee

und selbstgebackenem Kuchen.

Im Juli und August ist Sommerpause beim Seniorentreff.

Am Mittwoch, 12.9. fi ndet das nächste Treffen statt.

KLEIDERBOUTIQUE

Donnerstag, 14.Juni und 5.Juli jeweils von 15:00–17:00 Uhr Annahme

von Kleiderspenden im Pfarrzentrum St. Matthias.

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Montag, 18.Juni und 9.Juli von 16:00 -17:00 Uhr ist zur Kleiderausgabe

geöffnet.

In den Sommerferien bleibt die Kleiderboutique geschlossen.

Am Pfarrfest, 8. und 9.September 2012 fi ndet wie in den Vorjahren ein

großer Kleiderbasar statt.

HERZ-JESU-FEST 2012

Am 17. Juni um 10:00 Uhr Festhochamt mit Taufe in der Herz-Jesu-

Kirche, anschließend Prozession, mitgestaltet und musikalisch begleitet

vom dem Musikverein Trier-Feyen. Danach herzliche Einladung zu

einem Umtrunk auf dem Platz vor der Herz-Jesu-Kirche.

BÜCHEREIEN IN DER PFARREI

Am Pfi ngstdienstag, 29.5., bleibt die Bücherei Herz-Jesu geschlossen.

Die letzte Ausleihe in der Bücherei Herz-Jesu ist am Dienstag, 26.

Juni.

An Fronleichnam, Donnerstag, 7.Juni, ist die Bücherei St. Matthias

geschlossen.

Letzte Ausleihe der Bücherei St. Matthias vor der Sommerpause ist

am Sonntag, 8. Juli, nächste Ausleihe erst wieder am Sonntag, 5.August.

Schulbuchbestellungen per E-Mail an buecherei@stmatthias.de

sind auch während der Ferien möglich.

VORSCHAU PFARRFEST ST. MATTHIAS

Am 8. und 9. September fi ndet das Pfarrfest in St. Matthias statt.

Die Annahme von Flohmarktartikeln und Büchern kann erst nach dem

20. August erfolgen.

VORSCHAU: KLAUSENWALLFAHRT 2012

Am Samstag, 6. Oktober 2012 fi ndet für Fußpilger und Buspilger wieder

unsere gemeinsame Wallfahrt nach Klausen statt. Nähere Infos

werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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TERMINVORSCHAU

Samstag, 27.10. Kinderbibeltag im Pfarrzentrum St. Matthias.

KEB VORTRÄGE UND VERANSTALTUNGEN

Mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr im Schammatdorfzentrum, Im

Schammat 13a, Treffen der Krabbelgruppe „Senfkorn“, Eltern-Kind-

Gruppe mit Anleitungen zu Spiel und zur Grundlegung des Glaubens,

Leitung: Frau Martina Walther.

Dienstags – vierzehntägig – von 15:00–17:00 Uhr Seniorentanz:

„Freude an und durch Beweglichkeit“, Leitung: Frau Josefi ne Dahm.

Neue Interessentinnen sind jederzeit willkommen und Anmeldungen

am Kursnachmittag möglich.

Donnerstags von 9:00–10:00 Uhr Heilgymnastik im Pfarrzentrum St.

Matthias unter der Leitung von Frau Regina Sohn.

Mittwochs von 15:00–18:00 Uhr Bastel- und Handarbeitskreis im Kolpingraum

des Pfarrzentrums St. Matthias, Leitung: Frau Elfriede Reil.

Donnerstags – vierzehntägig – um 14:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Valerius

Handarbeitskreis, Ansprechpartner: Frau Ilse Alt, Feyenerweg

18, Tel: 34230 und Frau Ursula Jungnickel, Im Hofacker 7, Tel: 30428.

Interessierte Teilnehmerinnen sind jederzeit herzlich willkommen.

NEUE MALKURSE IM PFARRZENTRUM ST.VALERIUS

Ausdrucksmalen für Erwachsene ist:

- Wertfreies Malen in geschütztem Raum

- Spielerisches Experimentieren mit Farben und Formen

- Lebensfreude und Energie wecken

- Die eigenen Malspuren entdecken

- Keine Vorkenntnisse nötig

Kurstermine:

Mittwochskurs ab 30.05 von 19.00–21.00Uhr / 5Termine

Freitagskurs ab 01.06 von 19.00–21.00Uhr / 5Termine

Infos und Anmeldung unter:

0651/2019678 oder Farbenspiel-@gmx.de

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Termine und Nachrichten aus dem Bistum und Dekanat:

FAHRT DES REGIONALCHORES TRIER NACH FLANDERN

Von Freitag, 31.8. bis einschließlich Sonntag, 2.9. reist der Regionalchor

Trier, ein Zusammenschluss von Kirchenchorsängerinnen und

-sängern nach Brüssel und Brügge in Belgien. Unterwegs wird der

Chor in Kirchen von Brüssel und Brügge singen, weiterhin beinhaltet

die Reise ein interessantes Besichtigungsprogramm in den beiden

Städten. Zu dieser Fahrt sind neben den Mitgliedern der Kirchenchöre

auch weitere Interessenten herzlich eingeladen. Informationen erhalten

Sie bei Arche Noah Reisen Trier, (0651-97555-13) oder bei Regionalkantor

Volker Krebs (0651-1453882)

DIÖZESANJUGENDWALLFAHRT 2012

Einfach leben – Unterwegs mit Patrick, vom 28.9. bis 7.10 nach Irland.

Angesprochen sind Jugendliche von 16 bis 30 Jahren, Anmeldeschluss

ist der 24.8.2012. Veranstalter: Bischöfl iches Generalvikariat

Trier, Jugendpastoral, weitere Infos unter jugendpastoral@bgv-trier.

de oder www.jugend.bistum-trier.de

EINLADUNG ZUR WALLFAHRT DES DEKANATES TRIER

NACH ST. MATTHIAS

Herzliche Einladung zur Wallfahrt d. Dekanates Trier am Donnerstag

nach Pfi ngsten, dem 31.Mai, nach St. Matthias. Der Pilgergottesdienst

in St. Matthias beginnt um 19:30 Uhr, anschließend ist im Matthiassaal

Gelegenheit zur Begegnung und einem kleinen Imbiss. In der Pfarrei

St. Matthias gehen ab 18:15 Uhr zwei Prozessionen zur Matthiasbasilika:

eine von der Germankapelle und eine von der Herz-Jesu-Kirche

aus. Alle sind herzlich eingeladen, sich der Wallfahrt anzuschließen.

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Verstorbene unserer Pfarrei St. Matthias

In unserer Pfarrei sind von Februar bis April 2012 verstorben:

+Fritz Forster, frh. Matthiasstraße

+Sylvia Mohr, Hubert-Neuerburg-Straße

+Henryk Jasinski, Im Schammat

+Ruth Berg, frh. Gilbertstraße

+Hermann Lehnen, frh. Joseph-Haydn-Straße

+Maria Henning, Gerberstraße

+Heinz Büttner, Friedrich-Wilhelm-Straße

+Susanne Stahl, Leostraße

+Ernst Klinkner, Löwenbrückenerstraße

+Johann Junk, Saarstraße

+Sibylle Wertz, frh. Medardstraße

+Christine Groß, frh. Am Knie

+Irmina Grombein, frh. Zum Pfahlweiher

+Matthias Kohr, Löwenbrückenerstraße

+Inge Grünen, Medardstraße 126

+Ingeborg Hilchenbach, Pacelliufer

+Franziska Wagner, An der Härenwies

+Erna Lang, Löwenbrückenerstraße

+Regina Müller, frh. Euchariusstraße

+Klaus Goergen, frh. Pellinger Straße

+Reinhard Scheer, Hubert-Neuerburg-Straße

+Gretel Franzen, frh. Bornewasserstraße

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Sponsoren des Pfarrbriefs

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Vorschau: Pfarrzentrum St. Matthias geschlossen

Vom Freitag, dem 20. Juli bis einschließlich Mittwoch, 8.August 2012

ist das Pfarrzentrum St. Matthias geschlossen.

Schmunzeliges:

Der Polizist hält einen Rad fahrenden Pfarrer an:

„Hochwürden, auch Sie müssen sich an die Verkehrsregeln halten.

Das freihändige Fahren kostet Sie 50 Euro!“

Der Pfarrer: „Aber mein Sohn, Gott führt doch meinen Lenker!“

„Zu zweit auf dem Fahrrad? Das macht dann 100 Euro!“

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Dekanatswallfahrt zum Heiligen Rock

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