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2022-9-oebm-der-osterreichische-baustoffmarkt - CERESIT - Verlegen großformatiger Flächen

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Umdenken erfordlich<br />

ALEXANDRA LEHRER<br />

Chefredaktion<br />

Hinweis<br />

Geschlechtsneutrale Formulierung<br />

zur vereinfachung <strong>der</strong> lesbarkeit erfolgt im<br />

ÖBm nur zum Teil eine geschlechtsneutrale<br />

Differenzierung. Die ausrichtung ist in jedem<br />

Fall geschlechtsunabhängig.<br />

i m p r e s s u m<br />

Foto: richard Tanzer<br />

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger:<br />

mag. alexandra lehrer, 1170 Wien, Dornbacher str. 93, Telefon:<br />

01/478 81 70, e-mail: baustoff@impactmedia.at, www.<br />

impactmedia.at; Chefredaktion: mag. alexandra lehrer;<br />

Chefredaktion VBÖ: mag. susanne aigner-Haas Redaktion:<br />

maximilian lehrer; DI Tom Cervinka; Peter mayer; Anzeigen:<br />

Peter mayer, p.mayer@impactmedia.at; alexan<strong>der</strong> riha,<br />

a.riha@impactmedia.at; Abonnementverwaltung: Daniela<br />

Brany, d.brany@impactmedia.at; Grafik und Layout:<br />

nicolas lehrer; Druck: Druckerei robitschek, 1050 Wien;<br />

Jahresabonnement: Inland: eur 92,80; ausland: eur 107,-<br />

. Das abonnement ist jeweils einen monat vor Jahresende<br />

kündbar, sonst gilt die Bestellung für das folgende Jahr<br />

weiter. Erscheinungsweise: 10 x jährlich. nachdruck nur<br />

mit genehmigung des verlegers gestattet. angaben und<br />

mitteilungen, welche von Firmen stammen, unterliegen<br />

nicht <strong>der</strong> verantwortlichkeit <strong>der</strong> redaktion, ihre Wie<strong>der</strong>gabe<br />

besagt nicht, dass sie die meinung <strong>der</strong> redaktion o<strong>der</strong> eine<br />

empfehlung darstellen. Bezahlte einschaltungen sind mit +<br />

o<strong>der</strong> promotion gekennzeichnet.<br />

Es mag schon sein, dass wenn <strong>der</strong> Kachelofenverband von einem Boom<br />

seiner Branche spricht, die Zukunft für sie sehr rosig ausschaut. Hinsichtlich<br />

<strong>der</strong> Strom- und Gaspreise kein Wun<strong>der</strong>, ist doch Holz heutzutage<br />

vergleichsweise günstig. Das hat bisher an<strong>der</strong>s ausgesehen. Einen Kachelofen o<strong>der</strong><br />

Kaminofen zu beheizen war in den letzten Jahren relativ teuer, vor allem jene Öfen,<br />

die keine Speicherfunktion haben und somit Brennholz vernichten. Das hat sich<br />

nun gewandelt. Kaminöfen vernichten nach wie vor Brennholz, auch <strong>der</strong> Preis für<br />

den Festmeter hat sich fast verdoppelt, aber insgesamt scheint es noch die günstigste<br />

Art des Heizens zu sein. Wäre hier nicht das Problem <strong>der</strong> Holzbeschaffung.<br />

Österreich ist ein Holzland! Aber wo ist das ganze Holz?<br />

Brennholz, vor allem im urbanen Bereich, zu bekommen, scheint, sofern man<br />

nicht Stammkunde eines Forstbetriebes o<strong>der</strong> Brennholzhändlers ist, schier unmöglich.<br />

Auf „Will haben“ wird Holz zu Fantasiepreisen angeboten, seriöse Lieferanten<br />

bedauern Lieferengpässe. War es während <strong>der</strong> Coronakrise das Klopapier,<br />

so ist es nun <strong>der</strong> Ukrainekrieg und seine Folgen, die die Menschen zu Hamsterkäufen<br />

animierten. Dazu kommt noch die extrem lange Trockenzeit, die Brennholz<br />

benötigt, um überhaupt brennen zu können. Luftgebläse <strong>der</strong> Händler helfen<br />

zwar – aber nicht mehr für diesen Winter. Also all jene Menschen, die im Frühjahr<br />

und Sommer den Run auf Brennholz verschlafen haben, werden heuer frieren<br />

o<strong>der</strong> eben extreme Heizkosten haben. Trotzdem kann man sich glücklich schätzen,<br />

wenn man überhaupt eine Wärmealternative zu Strom, Gas o<strong>der</strong> Öl hat. Denn wer<br />

jetzt noch schnell einen Holzofen kaufen will, ist europaweit mit Lieferengpässen<br />

konfrontiert. Dies hat einerseits mit dem Ansturm auf Kachel- und Kaminöfen zu<br />

tun, an<strong>der</strong>erseits aber auch, wie überall, mit Lieferschwierigkeiten <strong>der</strong> Einzelteile,<br />

von denen viele aus China kommen. Und hinzukommt, auch hier wie überall, <strong>der</strong><br />

Fachkräftemangel, nicht zuletzt <strong>der</strong> Pandemie geschuldet.<br />

An<strong>der</strong>s als in <strong>der</strong> Bauwirtschaft sind die Auftragsbücher <strong>der</strong> Hafner voll und werden<br />

wohl die nächsten Jahre voll bleiben, da <strong>der</strong> mittlerweile krisengeschüttelte<br />

Mensch gelernt hat vorzusorgen.<br />

Vorsorgen alleine wird aber auf lange Sicht nicht ausreichen. Gerade beim Planen<br />

und Bauen scheint ein generelles Umdenken in Bezug auf Stoffkreisläufe und echte<br />

Nachhaltigkeit mehr als angebracht. Denn wie keine an<strong>der</strong>e Branche verschlingt<br />

das Bauen eine Unmenge an Ressourcen – sowohl was die Rohstoffe für Bauprodukte<br />

und -materialien angeht als auch in puncto Energie, die für die Herstellung<br />

verbraucht wird. Nach wie vor landen viel zu viel Rohstoffressourcen am Ende des<br />

Lebenszyklus auf dem Müll. Das müsste nicht sein – und wird in Zukunft auch<br />

zunehmend teurer werden. Denn Mülldeponien graten zusehends an ihre Kapazitätsgrenzen<br />

und auch <strong>der</strong> Gesetzgeber schiebt <strong>der</strong> endlosen Verschwendung einen<br />

Riegel vor, wie zum Beispiel mit dem Entwurf <strong>der</strong> neuen Kreislaufwirtschafts-Strategie,<br />

die einen wesentlich höheren Anteil von Recyclingmaterialien in <strong>der</strong> Bauproduktion<br />

sowie einfache zu recyclebare Materialien für den Bau vorschreiben wird.<br />

Lesen Sie dazu mehr in unserer neuen Serie „recycle & reuse“.<br />

Zurück zum Kachelofen: In Anbetracht <strong>der</strong> extremen Energiepreise, des Klimawandels<br />

und <strong>der</strong> lauernden Gefahr eines Blackouts scheint <strong>der</strong> gute alte Kachelofen<br />

o<strong>der</strong> <strong>der</strong> mo<strong>der</strong>ne stylische Kaminofen einen neuen Hype zu erleben. Denn unsere<br />

Winter können lange und kalt sein! Hoffen wir, <strong>der</strong> heurige wird es nicht!<br />

10 . <strong>2022</strong> | 3


Foto: Brunner Bild: proholz<br />

10<br />

Bild: gerd altmann/pixabay<br />

8<br />

6<br />

i n h a l t 1 0 . 2 0 2 2<br />

auftakt<br />

Farbe und Wirkung 6<br />

ein kleiner leitfaden durch die farbpsychologie<br />

aktuell<br />

Fassade mal an<strong>der</strong>s 8<br />

holz, Stein, laminat, Stahl und blech<br />

Kachelöfen 10<br />

Must have <strong>der</strong> kommenden Jahre<br />

veRbände<br />

Verkaufen in schwierigen Zeiten 15<br />

ba-intensivtraining<br />

Anstrengung lohnt sich 16<br />

lehrlingsehrung wk wien<br />

handel<br />

Generalsanierter Standort 24<br />

wessenthaler in Ried im innkreis<br />

SeRie<br />

Recycle and reuse 12<br />

Ressourcen schonen am bau<br />

In dieser ausgabe finden sie eine<br />

Beilage <strong>der</strong> Firma neuhofer<br />

4<br />

| 10 . <strong>2022</strong>


a u f t a k t<br />

b a u c h e M i e<br />

Farbe und Wirkung<br />

Bild: michal Jarmoluk/pixabay<br />

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Welche Farbe hat welche Wirkung? nicht nur in <strong>der</strong> Innenraumgestaltung<br />

wirken Farben direkt auf unser unterbewusstsein.<br />

Farbe wirkt unterbewusst und<br />

beeinflusst mehr als gemeinhin<br />

angenommen die stimmung<br />

des menschen. Wie sehr uns<br />

Farben tatsächlich beeinflussen,<br />

ist wissenschaftlich vielfach<br />

untersucht und die eigenschaften die<br />

bestimmten Farben oft zugeschreiben<br />

werden, kommen nicht von ungefähr.<br />

ein kurzer leitfaden durch die<br />

Psychologie von Farben und lacken<br />

in <strong>der</strong> Innenraumgestaltung.<br />

Wie sehr sich Farben bzw.<br />

Wandfarben auf die menschliche<br />

Stimmung auswirken,<br />

ist nicht zu unterschätzen. Menschen<br />

sind visuell geprägt und orientieren sich<br />

bzw. reagieren unterbewusst beson<strong>der</strong>s<br />

stark auf optische Signale. Von <strong>der</strong> frühesten<br />

Kindheit an basiert ein Großteil<br />

des Lernens auf visuellen Botschaften,<br />

wobei Farbe mit zu den stärksten Botschaftern<br />

zählt.<br />

Das Farbvokabular, dass uns heute im<br />

alltäglichen Leben oft als schnelle Orientierungshilfe<br />

dient, ist über Jahrtausende<br />

menschlicher Entwicklungsgeschichte<br />

gewachsen und wird uns schon<br />

ab dem Babyalter eintrainiert. So haben<br />

Farben auch vielfach als Redewendung<br />

Einzug in unsere Sprache gehalten: „sich<br />

schwarz ärgern“, „gelb vor Neid“, „grün<br />

vor Eifersucht“, „rot sehen“, „blau machen“,<br />

„auf keinen grünen Zweig kommen“<br />

o<strong>der</strong> „Farbe bekennen“. Kaum jemand<br />

weiß woher diese Redewendungen<br />

kommen, aber nahezu je<strong>der</strong> kennt die<br />

jeweilige Bedeutung dahinter. Und das<br />

menschliche Gehirn ist auf die Signalwirkung<br />

mancher Farben regelrecht<br />

programmiert – nicht umsonst sind<br />

beispielsweise Stopp-Tafeln im Straßenverkehr<br />

Rot. „Sieht man Rot“ so aktiviert<br />

das Unterbewusstsein die Gehirnareale<br />

für Aufmerksamkeit.<br />

so WIrKen FarBen<br />

Farben wirken durch einen ganz direkten<br />

visuellen Eindruck. Fast noch stärker beeinflusst<br />

die menschliche Farbwahrnehmung<br />

aber <strong>der</strong> kulturelle Hintergrund<br />

bzw. die kulturellen Erfahrungen und<br />

die Assoziationen und die Symbolik, die<br />

<strong>der</strong> jeweilige Kulturkreis in Hinblick auf<br />

verschiedene Farben im Laufe <strong>der</strong> Geschichte<br />

entwickelt hat. Farben sind<br />

Bedeutungsträger und lösen beim Betrachter<br />

Assoziationen und unbewusste<br />

Reaktionen aus. Gleichzeitig unterliegt<br />

aber auch die Farbwahrnehmung bzw.<br />

die Farbinterpretation gewissen Moden<br />

und Trends. All das wird im Allgemeinen<br />

als Farbwirkung bezeichnet. Dabei<br />

kann die Wirkung einer bestimmten<br />

Farbe individuell auch sehr unterschiedlich<br />

sein, es gibt jedoch Assoziationen<br />

zu Farben, die für einen überwiegenden<br />

Großteil <strong>der</strong> Menschen eines bestimmten<br />

Kulturkreises durchaus allgemeine<br />

Gültigkeit haben.<br />

Dabei lösen Farben aber nicht nur Assoziationen<br />

aus, son<strong>der</strong>n vor allem auch<br />

Gefühle und Empfindungen. Und genau<br />

das macht sich beispielsweise auch die<br />

Werbung zunutze bzw. wird diese Farbwirkung<br />

auch gezielt im Marketing eingesetzt.<br />

Keine Produktgestaltung kommt<br />

ohne intensive Auseinan<strong>der</strong>setzung mit<br />

<strong>der</strong> Farbgestaltung aus, das fängt beispielsweise<br />

schon beim Verpackungsdesign<br />

an und geht bis hin zur farblichen<br />

Raumgestaltung.<br />

angrIFF auF Das unTerBe-<br />

WussTseIn<br />

Farbe wirkt unterbewusst und damit<br />

lässt sich mithilfe von Farbe auch direkt<br />

das Unterbewusstsein beeinflussen.<br />

Wozu? Für den Betreiber einer Website<br />

ist es wichtig zu wissen, welche Farbe er<br />

einem Button geben muss, damit Kunden<br />

häufiger auf „kaufen“ drücken, Lokalbesitzer<br />

interessiert hingegen welche<br />

Farben auf die überwiegende Mehrzahl<br />

<strong>der</strong> Gäste Appetit anregend wirken und<br />

im Supermarkt kann man mit dem richtigen<br />

Farbfilter in <strong>der</strong> Beleuchtung dem<br />

Gemüse einen deutlichen Frischekick<br />

geben. Einzig bis in die Umkleideka-<br />

6 | 10 . <strong>2022</strong>


a u f t a k t<br />

b a u c h e M i e<br />

Bild: by 20<br />

Die zahl von Farben und schattierungen ist schier<br />

unendlich – auch wenn sich viele Farben dann<br />

tatsächlich nur durch nuancen unterscheiden.<br />

binen von Mainstream-Mode- und Bekleidungsläden<br />

scheint sich die Wirkung<br />

von Farbe auf das Kaufhalten noch nicht<br />

rumgesprochen zu haben. Hier gibt<br />

noch immer die unbarmherzige Neonleuchte<br />

den (Farb)Ton an (persönl.<br />

Anm. <strong>der</strong> Red.). Dabei wissen Innenarchitekten<br />

sehr genau, welche Farbe beispielsweise<br />

im Schlafzimmer dem Schlafenden<br />

Ruhe und Entspannung bringt.<br />

Gute Designer, Modemacher, Innenarchitekten<br />

usw. wissen genau über die<br />

kulturellen und instinktiven Wirkungen<br />

und Bedeutungen von Farben Bescheid<br />

und setzen diese gezielt ein.<br />

PrImär-, seKunDär- unD neu-<br />

Trale FarBen<br />

Die Zahl von Farben und Schattierungen<br />

ist schier unendlich – auch wenn sich<br />

viele Farben dann tatsächlich nur durch<br />

Nuancen unterscheiden. Im klassischen<br />

Farbkreis bzw. in <strong>der</strong> künstlerischen Farblehre<br />

gelten Rot, Gelb und Blau als die<br />

sogenannten Grund- bzw. Primärfarben,<br />

ergänzt durch Orange, Grün und Violett<br />

als Sekundärfarben, die sich aus <strong>der</strong> Mischung<br />

<strong>der</strong> Grundfarben ergeben. Dazu<br />

kommen neutrale Farbtöne wie Schwarz,<br />

Weiß, Grau und Braun.<br />

FarBleHre KomPaKT<br />

Rot gilt als warme Farbe, weshalb sich<br />

Menschen in einer rötlichen Umgebung<br />

wohl fühlen. Gleichzeitig signalisiert<br />

Rot aber auch Gefahr. Das steigert<br />

die Aufmerksamkeit für Details.<br />

Die Farbenlehre in <strong>der</strong> Malerei schreibt<br />

Rot zudem die Eigenschaften Kraft, Lebensfreude<br />

und Dynamik zu. Ein roter<br />

Blickfang im Zimmer, wie eine rot gestrichene<br />

Wand soll Energie geben und<br />

die Ausdauer steigern.<br />

Gelb steigert das Selbstvertrauen und<br />

erhöht die Risikobereitschaft. Die Experimentalpsychologie<br />

schreibt <strong>der</strong> Farbe<br />

Gelb zu, dass sie Ängste hemmen und<br />

wohlige Gefühle erzeugen soll.<br />

Blau vermittelt Ruhe und Zufriedenheit.<br />

Im „blauen“ Zustand wird die Kreativität<br />

angeregt und die Leistungsfähigkeit<br />

steigert sich.<br />

Orange führt in Gehirn tatsächlich<br />

nachweislich zu einer Ausschüttung<br />

des Belohnungshormons Dopamin,<br />

wodurch die Motivation und die Lebensfreude<br />

gesteigert werden. Orange<br />

Farbtöne wirken fast immer kraftvoll,<br />

lebendig, fröhlich und wirken sich stimmungsaufhellend<br />

auf den Menschen aus.<br />

Grün steht für Wachstum – sowohl<br />

für Pflanzen als auch für Mensch und<br />

Tier. Grün ist also eine durch und durch<br />

lebensbejahende Farbe, die <strong>der</strong> Ausschüttung<br />

von Glückshormonen dient.<br />

Grün wirkt motivierend und gibt Lebensenergie.<br />

Violett kann im pastelligen Bereich<br />

sehr zart wirken o<strong>der</strong> als Vollfarbe extrem<br />

kraftvoll und prächtig und verleiht<br />

Vitalität, gleichzeitig aber auch Sinnlichkeit<br />

und Lebenslust. Die Farbe steckt<br />

also wie kaum eine an<strong>der</strong>e voller Gegensätze<br />

– wie Wärme und Kälte, Ferne<br />

und Nähe, Helligkeit o<strong>der</strong> Dunkelheit.<br />

Weiß wird nicht umsonst als neutrale<br />

Farbe gesehen und gilt in vielen Kulturkreisen<br />

als die Farbe des Lichts. Weiß ist<br />

rein und gilt als Symbol für den Frieden.<br />

Wenn es hell wird, schwinden auch Ängste<br />

und Unbehagen.<br />

Im Gegensatz zu Weiß ist Schwarz<br />

oft bedrohlich, wie beispielsweise das<br />

tiefschwarze Meer. Schwarz ist oftmals<br />

auch das Synonym für das Böse und die<br />

Trauer. Und weil man sich in <strong>der</strong> Dunkelheit<br />

hilfloser und verletzlicher fühlt,<br />

löst das Dunkle Erregung und Gefühle<br />

<strong>der</strong> Angst aus.<br />

Grau ist die Symbolfarbe <strong>der</strong> Dämmerung,<br />

ein Naturphänomen, das zwischen<br />

<strong>der</strong> Helligkeit des Tages und <strong>der</strong> nächtlichen<br />

Dunkelheit vermittelt. Ebenso ist<br />

es die Farbe, die man wahrnimmt, wenn<br />

man für einen Augenblick die Augen<br />

schließt. Grau wirkt beruhigend, harmonisierend<br />

und ausgleichend.<br />

Last but not least wird die Farbe Braun<br />

mit <strong>der</strong> Natur in Verbindung gebracht<br />

und gilt als geerdet und standfest. Braun<br />

wird mit Geborgenheit, Sicherheit, Stabilität,<br />

Behaglichkeit und Verlässlichkeit<br />

assoziiert. Es ist daher kein Zufall, dass<br />

man sich gerne auf naturbraunen Böden<br />

bewegt.<br />

y<br />

alles an<strong>der</strong>e als trist: Die Farbe grau wirkt<br />

beruhigend, harmonisierend und ausgleichend und<br />

ist eine <strong>der</strong> neuen Trendfarben in <strong>der</strong> Innenraumgestaltung.<br />

Bild: stefan schweihofer/pixabay<br />

Innenarchitekten, maler und anstreicher<br />

wissen um die Wechselwirkung von<br />

Farbe und menschlichem (Wohl)befinden<br />

Bescheid und setzen farbliche akzente um<br />

rauneindrücke zu unterstreichen o<strong>der</strong> die<br />

Wahrnehmung zu beeinflussen.<br />

Bild: Pavel Danilyuk<br />

10 . <strong>2022</strong> | 7


lebendige Fassade: Je nach lichteinfall, Tages- und Jahreszeit schimmert die Fassade aus aluminium in verschiedensten nuancen – von bronze über grün bis violett.<br />

Bild: Prefa<br />

Fassade mal an<strong>der</strong>s<br />

nach wie vor erfreut sich die klassische Putzfassade bei <strong>der</strong> überwiegenden mehrheit <strong>der</strong> Hauseigentümer größter<br />

Beliebtheit. Die vorteile liegen auf <strong>der</strong> Hand: gute gestaltungsmöglichkeiten in Hinblick auf struktur und Farbe,<br />

vergleichsweise einfach zu dämmen und vor allem kostengünstig. Dennoch lohnt sich <strong>der</strong> Blick auf die alternativen<br />

zur Wärmedämmverbundfassade mit Putzoberfläche. Holz, metall, schiefer, stein o<strong>der</strong> mauerwerk haben hinsichtlich<br />

Technik und gestaltung ebenfalls einiges zu bieten.<br />

Alternativen zu klassischen Putzfassade<br />

sind noch vergleichsweise<br />

selten im Straßen- und<br />

Ortsbild zu finden. Einer <strong>der</strong> Hauptgründe<br />

dafür ist, dass preislich kaum<br />

eine an<strong>der</strong>es Fassadenmaterial mit den<br />

günstigen Putzoberflächen mithalten<br />

kann. Doch die Alternativen sind umfangreich,<br />

technisch ausgereift, gestalterisch<br />

höchst ansprechend und stechen<br />

in aller Regel aus <strong>der</strong> großen Masse an<br />

Wohn- und Nutzgebäuden heraus.<br />

CorTensTaHl Im rosTlooK<br />

Rost will man in <strong>der</strong> Regel we<strong>der</strong> im<br />

noch am Gebäude haben, auch bei Installationsleitungen,<br />

auf Autos, Fahrrä<strong>der</strong>n,<br />

Maschinen etc. sind Roststellen nicht gerade<br />

das, was man sich wünscht – ganz<br />

im Gegenteil. Etwas an<strong>der</strong>s sieht die mo-<br />

<strong>der</strong>ne Architektur das in Bezug auf die<br />

Gebäudehülle. Hier werden rostüberzogene<br />

Oberflächen immer beliebter. Wetterfester<br />

Cortenstahl ist immer öfter an<br />

Fassaden zu sehen, braucht allerdings ein<br />

wenig Zeit, um auch tatsächlich attraktiv<br />

zu werden. Das Beson<strong>der</strong>e an diesem<br />

Material: Zuerst walzblank wird es erst<br />

im Laufe <strong>der</strong> Zeit durch einen kontinuierlichen<br />

Oxidationsprozess mit einer<br />

dünnen Rostschicht überzogen. Diese<br />

Deckschicht schützt den Stahl zuverlässig<br />

vor weiterer Korrosion und macht ihn<br />

wetter- und witterungsbeständig. Aber<br />

auch in ästhetischer Hinsicht hat Cortenstahl<br />

einiges zu bieten: Die industrielle<br />

Optik wirkt rau und warm zugleich<br />

und ist ein wesentliches Argument für<br />

alle, die einen außergewöhnlichen Look<br />

im Industrial Style suchen.<br />

gar nICHT BIllIges WellBleCH<br />

Wer Wellblech hört, denkt oft unmittelbar<br />

an Slums und Baracken, die notdürftig<br />

mit Billigmaterial verhüllt sind. Damit<br />

haben mo<strong>der</strong>ne Wellblechfassaden<br />

aber tatsächlich gar nichts gemeinsam.<br />

In puncto Außenfassade sorgt es für eine<br />

einzigartige Optik, ist leicht und gleichzeitig<br />

höchst witterungsbeständig. Hinsichtlich<br />

<strong>der</strong> Gestaltung ist dabei eine<br />

große Bandbreite unterschiedlicher Varianten<br />

möglich, von großen bis kleinen<br />

„Wellen“ und von vertikaler über horizontale<br />

bis hin zu diagonaler Verlegetechnik.<br />

Auch farblich sind dem Material<br />

kaum Grenzen gesetzt. Bei Architekten<br />

ist die weiche Wellenform beson<strong>der</strong>s beliebt,<br />

weil sie einen spannenden Kontrast<br />

zur klaren Linienführung mo<strong>der</strong>ner Gebäudegestaltung<br />

bildet.<br />

8 | 10 . <strong>2022</strong>


a k t u e l l<br />

f a S S a d e<br />

alles an<strong>der</strong>e als billig mutet<br />

die Fassade aus Wellplatten<br />

an.<br />

vIelFälTIge lamInaTe<br />

Unglaublichen Gestaltungsspielraum an<br />

<strong>der</strong> Fassade bieten mo<strong>der</strong>ne Komposit-<br />

Materialien wie beispielsweise Hochdrucklaminate.<br />

Die Platten können in<br />

je<strong>der</strong> Farbe bzw. mit jedem beliebigen<br />

Motiv bedruckt werden. Die Oberfläche<br />

ist extrem hart und schlagfest und hält<br />

auch Wind und Wetter über viele Jahre<br />

bestens stand. Hochdrucklaminate werden<br />

in einzelnen Schichten hergestellt,<br />

die mit thermohärtenden Harzen getränkt<br />

und anschließend unter hohem<br />

Druck miteinan<strong>der</strong> verklebt werden,<br />

wodurch sie auch über eine hohe Temperaturbeständigkeit<br />

verfügen und extremen<br />

Temperaturschwankungen problemlos<br />

standhalten.<br />

Bild: eternit<br />

Bild: Proholz<br />

naTurmaTerIal Holz<br />

Holz zählt nicht nur konstruktiv zu den<br />

ältesten Baumaterialien <strong>der</strong> Menschheit<br />

– auch an <strong>der</strong> Fassade können Holzwerkstoffe<br />

auf eine lange Tradition zurückblicken.<br />

Und mittlerweile hält Holz<br />

nicht nur im ländlichen Raum, son<strong>der</strong>n<br />

durchaus auch im urbanen Umfeld wie<strong>der</strong><br />

Einzug in den Gestaltungskanon<br />

von Planern und Architekten – auch<br />

an <strong>der</strong> Fassade. Die Anwendungsmöglichkeiten<br />

im Bereich <strong>der</strong> Fassade sind<br />

vielfältig. Aufgrund seiner konstruktiven<br />

und bauphysikalischen Eigenschaften<br />

kann Holz als tragendes Fassadenprofil<br />

in Pfosten-Riegel-Konstruktionen, in<br />

Fensterkonstruktionen o<strong>der</strong> als hinterlüftetes<br />

Bekleidungsmaterial in Brett-,<br />

Platten- o<strong>der</strong> Schindelform verwendet<br />

werden. Zusätzlich werden Vollhölzer,<br />

Profilbretter und Brettschichthölzer in<br />

Sonnenschutzsystemen eingesetzt. Der<br />

größte Vorteil von Holz: Bau- und<br />

Werkstoffe aus Holz können mit dem<br />

geringsten Energieaufwand hergestellt<br />

werden. Bei richtiger Verwendung ist<br />

Holz lange verwendbar und am Ende<br />

<strong>der</strong> Nutzungsdauer problemlos wie<strong>der</strong>zuverwerten<br />

o<strong>der</strong> zu entsorgen. Holzfassaden<br />

bedürfen allerdings einer gewissen<br />

Zuwendung. Je nach Holzart sollte<br />

die Fassade regelmäßig mit geeigneten<br />

Holzschutzmitteln gestrichen werden<br />

und auch für ein schnelles Ablaufen von<br />

Regen und Feuchtigkeit sollte gesorgt<br />

sein. Beim Bauen sollte möglichst auf<br />

die Verwendung heimischer Hölzer geachtet<br />

werden, wie beispielsweise Kiefer,<br />

Fichte, Tanne, Lärche o<strong>der</strong> Douglasie,<br />

die sich allesamt mit unterschiedlichen<br />

Schutzmaßnahmen auch an <strong>der</strong> Fassade<br />

verwenden lassen.<br />

von Kopf bis Fuß in Holz gehüllt: Beim neuen Patientengebäude im landeskrankenhaus graz spielt Holz nicht<br />

nur eine tragende rolle – auch die Fassade wurde komplett in Holz gefertigt. Positiver nebeneffekt: Die<br />

Holzwände werden deutlich weniger von vandalen beschädigt o<strong>der</strong> beschmiert als Putzfassaden.<br />

massIver sTeIn<br />

Kein an<strong>der</strong>s Bau- bzw. Fassadenmaterial<br />

ist so beständig wie massiver Stein,<br />

<strong>der</strong> sogar Jahrhun<strong>der</strong>te überdauert. Bei<br />

Bauherren und Planern steht diese Eigenschaft<br />

nicht unbedingt an erster Stelle,<br />

die Vorteile <strong>der</strong> Beständigkeit und<br />

weitgehenden Wartungsfreiheit wird<br />

aber durchaus geschätzt. An <strong>der</strong> Fassade<br />

erfreut sich beispielsweise Schiefer als<br />

mehr o<strong>der</strong> weniger zeitloses Material seit<br />

jeher größter Beliebtheit. Zuverlässige<br />

Kälte- und Feuchteresistenz, Luftdurchlässigkeit,<br />

geringe Anfälligkeit gegen<br />

Verschmutzung und eine gute Ökobilanz<br />

sprechen allesamt für den Einsatz.<br />

Und auch gestalterisch bietet Schiefer<br />

alle Varianten – von klassisch traditionell<br />

bis zu supermo<strong>der</strong>nen Looks passt<br />

Schiefer zu nahezu jedem Baustil.<br />

noCH meHr sTeIn<br />

Auch Naturstein und Klinker sind für<br />

die Verwendung an <strong>der</strong> Fassade bestens<br />

gerüstet und überzeugen vor allem<br />

durch Beständigkeit und Langlebigkeit,<br />

bei gleichzeitigem Erhalt einer ansprechenden<br />

Oberflächenerscheinung. Selbst<br />

alternde Stein- und Ziegelfassaden wirken<br />

optisch immer noch ästhetisch. Ursprünglich<br />

eher in Kombination mit<br />

sehr traditionellen Bauvorstellungen finden<br />

sich Naturstein- und Ziegel- bzw.<br />

Klinkerfassaden mittlerweile auch vielfach<br />

in Kombination mit einer sehr mo<strong>der</strong>nen<br />

Architektursprache.<br />

Nah dran an <strong>der</strong> Steinoptik – aber fast<br />

immer im Kontext mit einer sehr mo<strong>der</strong>nen<br />

und schlichten Formensprache<br />

– sind Sichtbetonoberflächen. Die Vorteile,<br />

die für die Verwendung von Beton<br />

im Bereich <strong>der</strong> Fassade sprechen, liegen<br />

auf <strong>der</strong> Hand: Beton ist nahezu unverwüstlich,<br />

damit extrem langlebig, schalldämmend<br />

und dient aufgrund <strong>der</strong> hohen<br />

Masse auch gut als Wärmespeicher.<br />

Zudem können Sichtbetonfassaden nahezu<br />

wärmebrückenfrei konstruiert und<br />

sehr einfach wärmetechnisch optimiert<br />

werden.<br />

y<br />

10 . <strong>2022</strong> | 9


a k t u e l l<br />

e n e R g i e<br />

Ö s t e r r e i c h i s c h e r k a c h e l o f e n v e r b a n d<br />

Kachelöfen sind das Must-have <strong>der</strong> nächsten Jahre<br />

Trotz steigen<strong>der</strong> verkaufszahlen und problematischer energiesituation negiert<br />

<strong>der</strong> gesetzgeber die klaren Kostenvorteile.<br />

achelöfen liegen im Trend“,<br />

„Kerklärt Dr. DI Thomas Schiffert,<br />

Geschäftsführer Österreichischer<br />

Kachelofenverband. „So ist in diesem<br />

Jahr die Nachfrage um 50 % gestiegen<br />

– auch aufgrund Covid-19 und <strong>der</strong> Ukraine-Krise.<br />

Allein während <strong>der</strong> Covid-<br />

Pandemie ist die Nachfrage nach Kachelöfen<br />

um rund 30 % gewachsen. Die<br />

Zahlen beweisen, dass <strong>der</strong> Kachelofen<br />

von vielen Konsument:innen gewünscht<br />

wird, die hän<strong>der</strong>ingend eine nachhaltige<br />

und (krisen)sichere Heizlösung suchen“.<br />

WerTsCHÖPFung In ÖsTerreICH<br />

Derzeit finden sich in Österreich rund<br />

450.000 Kachelöfen, dies entspricht 13<br />

% <strong>der</strong> österreichischen Haushalte und<br />

einer installierten Leistung von 2.000<br />

MW. (1 Megawatt sind 1 Million Watt.)<br />

Zum Vergleich, die Google-Rechenzentren<br />

benötigen weltweit rund 260 MW.<br />

Der jährliche Zuwachs an Kachelöfen<br />

in Österreich beträgt ca. 10.000 Stück.<br />

Das kurzfristige Potential bei Kachelöfen<br />

liegt bei rund 12.000 bis 15.000<br />

Kachelöfen pro Jahr. Preislich gibt es<br />

Kachelöfen ab Euro 9.000 zu erstehen,<br />

im Durchschnitt bezahlen heimische<br />

Käufer:innen Euro 12.000 bis Euro<br />

15.000. „Dies entspricht einem Neuerrichtungswert<br />

bei heimischen Kachelöfen<br />

von rund Euro 150 Mio.“, erläutert<br />

Schiffert.<br />

argumenTe Für DIe KosTenersParnIs<br />

unD auTarKIe<br />

Ein wesentliches Argument für den Kauf<br />

eines Kachelofens sind die weit geringeren<br />

Energiekosten. Der aktuelle Heizkostenvergleich<br />

des Österreichischen<br />

Kachelofenverbands zeigt, wie dramatisch<br />

sich die Ausgaben für das Heizen<br />

seit letztem Jahr erhöht haben. Was<br />

gleich bleibt: Heizen mit Brennholz ist<br />

am günstigsten. Die Kostendifferenz<br />

hat sich stark vergrößert. Die Folgen<br />

des Ukrainekrieges und dessen Auswirkungen<br />

auf die Heizkosten beschäftigen<br />

gegenwärtig alle Teile <strong>der</strong> Bevölkerung.<br />

Brennholz als Brennstoff ist nicht nur<br />

eine heimische Alternative, son<strong>der</strong>n vor<br />

allem die kostengünstigste. Ein beispielhaftes<br />

Einfamilienhaus (mit 200 m²<br />

Fläche und einem Verbrauch von 100<br />

kWh/(m² x Jahr)) kommt so auf Heizkosten<br />

von nur Euro 1.232,- pro Jahr.<br />

Die Kosten für österreichisches Brennholz<br />

haben sich damit seit Herbst letzten<br />

Jahres in etwa um Euro 300,- (ca. +<br />

35 %) erhöht.<br />

sTrom – sPITzenreITer an HeIz-<br />

KosTen<br />

Erdgasheizer müssen im Vergleich zum<br />

Vorjahr Euro 2.667,- mehr bezahlen,<br />

nämlich Euro 3.917,-. Das ist eine<br />

Steigerung von gewaltigen 213 %. Für<br />

Heizölheizer betragen die Kosten Euro<br />

3.459,- (+ 100 %).<br />

Am teuersten heizt es sich mit Strom:<br />

Euro 7.160,- kostet die Beheizung des<br />

oben genannten Beispielhauses. Stromheizer<br />

müssen im Vergleich zum Herbst<br />

des Vorjahres damit um satte Euro<br />

3780,- (+ 112 %) mehr bezahlen. Besitzer<br />

von Luft-Wärmepumpen haben<br />

Kosten von Euro 2.745,-. Das sind um<br />

Euro 1.344,- (+ 112 %) mehr als im<br />

Herbst des letzten Jahres. Auch die Kosten<br />

für Pellets sind im Vergleich deutlich<br />

gestiegen. Sie betragen <strong>der</strong>zeit Euro<br />

2.543,- (+ 134 %). Trotzdem sind Pellets<br />

aktuell <strong>der</strong> zweitgünstigste Brennstoff.<br />

grafiken: Österreichischer Kachelofenverband<br />

regIonaler unD erneuerBarer<br />

BrennsToFF Holz<br />

Kachelöfen werden mit dem regionalen<br />

und erneuerbaren Brennstoff Brennholz<br />

beheizt. Einmal richtig angeheizt,<br />

nimmt sein massiver Wärmespeicher die<br />

Hitze rasch auf und gibt sie stundenlang<br />

als milde Strahlungswärme wie<strong>der</strong> ab.<br />

„Darin liegt auch ein wesentlicher Unterschied<br />

zu vorgefertigten Kaminöfen:<br />

Ein häufiges Nachlegen <strong>der</strong> Holzscheite<br />

10 | 10 . <strong>2022</strong>


a k t u e l l<br />

e n e R g i e<br />

ist nicht nötig, meist reicht es ein- bis<br />

zweimal pro Tag aus, um den ganzen Tag<br />

über die Wärme zu genießen“, so Schiffert.<br />

Voraussetzungen für einen Kachelofen<br />

sind ein Schornstein und ein tragfähiger<br />

Untergrund, da das Heizgerät<br />

mehrere hun<strong>der</strong>t Kilogramm schwer ist.<br />

Der Kachelofen wird individuell von<br />

Hafner:innen geplant und gesetzt und<br />

wird mit Holz beheizt. Darüber hinaus<br />

produziert Österreich in sehr hohem<br />

Maße die für den Bau eines Kachelofens<br />

erfor<strong>der</strong>lichen Baustoffe. Letztlich<br />

hat <strong>der</strong> Bau eines Kachelofens einen<br />

erheblichen Arbeitsanteil. In <strong>der</strong> Regel<br />

dauert dieser bei einem Kachelofen bzw.<br />

einem Kamin ca. eine Woche. Insgesamt<br />

führt dies dazu, dass <strong>der</strong> Bau eines Kachelofens<br />

die höchste Wertschöpfung aller<br />

Heizsysteme im eigenen Land hat.<br />

(Studie <strong>der</strong> Österreichischen Energieagentur)<br />

BeWussTseIn BeIm geseTzgeBer<br />

noCH gerIng<br />

„Dennoch ist beim Gesetzgeber das Bewusstsein<br />

zum Kachelofen gering ausgeprägt“,<br />

verweist Schiffert. Auch habe<br />

sich noch nicht herumgesprochen, dass<br />

Scheitholz im Vergleich zu Strom, Gas,<br />

Öl o<strong>der</strong> Pellets noch immer die kostengünstige<br />

Energiequelle ist. Verhin<strong>der</strong>t<br />

wird <strong>der</strong> Kachelofen aber auch oftmals<br />

vom Gesetzgeber direkt. „Seit 2012<br />

gibt es die Anfor<strong>der</strong>ung in den Bauordnungen<br />

nicht mehr, dass jede Wohneinheit<br />

einen Rauchfang haben muss,<br />

mit dem zumindest ein Wohnraum<br />

mit festen Brennstoffen beheizt werden<br />

kann“, verdeutlicht Schiffert. „Dies<br />

wurde mit den geringeren Baukosten begründet<br />

und ist vor allem im mehrgeschoßigen<br />

Wohnbau ein Problem“. Aktuell<br />

findet gerade die Überarbeitung <strong>der</strong><br />

OIB-Richtlinien statt und <strong>der</strong> Kachelofenverband<br />

for<strong>der</strong>t (wie auch z. B. die<br />

Rauchfangkehrer*innen) die Wie<strong>der</strong>einführung<br />

dieser Anfor<strong>der</strong>ung, zumal gerade<br />

in Krisenzeiten ein Kachelofen eine<br />

Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern<br />

ermöglicht.<br />

WeITverBreITeTer IrrTum<br />

„Offensichtlich sind viele Entscheidungsträgerinnen<br />

und Entscheidungsträger<br />

noch nicht am neuesten Stand <strong>der</strong><br />

technischen Entwicklung Kachelöfen“,<br />

analysiert Schiffert. „Beispielsweise haben<br />

sich in den vergangenen 20 Jahren<br />

die Emissionswerte <strong>der</strong> österreichischen<br />

Kachelöfen um 85 % reduziert. Allein<br />

die Feuerwerke in <strong>der</strong> Silvesternacht verursachen<br />

binnen weniger Stunden mehr<br />

Feinstaub als alle österreichischen Kachelöfen<br />

in einem Jahr“. Denn mo<strong>der</strong>ne,<br />

handwerklich gesetzte Kachelöfen erzeugen<br />

praktisch keinen Feinstaub und<br />

sind mit dem österreichischen Umweltzeichen<br />

ausgezeichnet. Der Grund dafür<br />

liegt in <strong>der</strong> Verbrennungsoptimierung.<br />

Gemeinsame Messungen des Kachelofenverbandes<br />

mit dem Österreichischen<br />

Institut für Baubiologie (IBO) zur Feinstaubkonzentration<br />

in Wohnräumen bei<br />

Kachelöfen ergaben während <strong>der</strong> Heizphase<br />

einen Feinstaubmesswert von 13 –<br />

26 µg/m³ und sind damit unbedenklich<br />

und durch den Luftwechsel sogar geringer<br />

als vor dem Einheizen. Die WHO<br />

empfiehlt 50 µg/m³ als Tagesmittelwert.<br />

Kachelöfen werden in Österreich<br />

fast ausschließlich mit dem UmweltPlus<br />

Brennraum gebaut, <strong>der</strong> die strengen<br />

Emissionsgrenzwerte sogar deutlich unterschreitet.Durch<br />

die Verwendung von<br />

heimischem Holz funktioniert <strong>der</strong> Kachelofen<br />

CO2-neutral. Das Holz wächst<br />

quasi vor <strong>der</strong> Haustüre in Österreich.<br />

Ein m3 Holz erzeugt in <strong>der</strong> Verbrennung<br />

eine Tonne CO2, das wie<strong>der</strong>um<br />

für das Wachstum von Holz notwendig<br />

ist.<br />

auTarKes HeIzen mIT Dem Ka-<br />

CHeloFen<br />

Gerade auch in <strong>der</strong> kalten Jahreszeit<br />

stellt das Heizen und die Warmwassererzeugung<br />

im Falle eines Blackouts<br />

ein großes Problem dar. Heutzutage<br />

kommen viele Heizformen kaum ohne<br />

Strom aus: Gasthermen, Wärmepumpen,<br />

Pelletsheizungen sind elektronisch<br />

betrieben und gesteuert. „Daher rückt<br />

<strong>der</strong> Kachelofen als nachhaltige, unabhängige<br />

Heizform wie<strong>der</strong> in den Fokus“,<br />

erklärt Schiffert. Der Kachelofen ist ein<br />

Heizgerät, das völlig autark ohne Strom<br />

funktioniert.<br />

Übrigens sind Österreich und Europa<br />

zuletzt im Jänner 2021 nur knapp<br />

an einem Blackout vorbeigeschrammt.<br />

Durch eine Überlastung kam es zu<br />

einem Leitungsausfall in Kroatien und<br />

in Folge zu Stromausfällen in Südosteuropa.<br />

Durch Notall-Mechanismen konnte<br />

ein Blackout in ganz Europa verhin<strong>der</strong>t<br />

werden.<br />

y<br />

10 . <strong>2022</strong> | 11


S e r i e<br />

Recycle & Reuse am Bau<br />

Die müllberge werden immer größer, die rohstoffe schrumpfen – nicht erst seit<br />

Putin am gashahn dreht und auch nicht nur in Bezug auf fossile energieträger.<br />

Wie keine an<strong>der</strong>e Branche verschlingt das Bauen eine unmenge von endlichen<br />

ressourcen. an einem sparsameren verbrauch führt über kurz o<strong>der</strong> lang kein<br />

Weg vorbei. reuse & recycle – o<strong>der</strong> kurz Kreislaufwirtschaft – lautet die<br />

antwort auf ein system <strong>der</strong> verschwendung, das nicht nur aus ökologischer<br />

sicht, son<strong>der</strong>n zusehends auch ökonomisch am ende ist – ein ende, das ein<br />

neuer anfang sein könnte.<br />

Die seestadt aspern – eines <strong>der</strong> größten stadtentwicklungsprojekte europas – setzt auf Kreislaufwirtschaft. ein großteil des abbruchmaterials <strong>der</strong> ehemaligen Flughafenrollbahn<br />

wurde vor ort in einer eigenen recyclinganlage aufbereitet und für den Wegebau wie<strong>der</strong>verwendet. auch <strong>der</strong> erdaushub des künstlichen sees und das<br />

aushubmaterial für die gründungen <strong>der</strong> gebäude wird für den geländeaufbau eingesetzt.<br />

Bild: Daniel Hawelka<br />

12 | 10 . <strong>2022</strong>


M e n S c h e n<br />

Werksleiterwechsel bei Lafarge<br />

Sowohl beim Lafarge Zementwerk in Retznei<br />

als auch in Mannersdorf gibt es einen Wechsel<br />

in <strong>der</strong> Werksleitung. Mag. Heimo Primas<br />

übernimmt die Leitung in Retznei, Helmut<br />

Reiterer in Mannersdorf.<br />

HaImo PrImas<br />

Zu zeigen, dass man industriell in einer <strong>der</strong><br />

schönsten Regionen Österreichs aktiv sein<br />

kann, liegt dem ortsansässigen neuen Werksleiter<br />

beson<strong>der</strong>s am Herzen. „Wir werden<br />

Nachhaltigkeit im Tun zeigen und damit<br />

meine ich alle drei Säulen <strong>der</strong> Nachhaltigkeit<br />

(Ökologie, Ökonomie und Soziales). Das<br />

kann aber nur funktionieren, wenn wir ein<br />

offenes Ohr für unsere Region haben“, so Primas<br />

weiter. Das Lafarge Werk in Retznei ist<br />

mit seinen Anrainergemeinden seit langem in<br />

einem sehr guten Dialog. Dazu gehört <strong>der</strong> regelmäßige<br />

Austausch mit den Nachbarn und<br />

das Öffnen des Werks. „Corona hat es in den<br />

letzten Jahren nicht einfach gemacht, Besucherinnen<br />

willkommen zu heißen, das werden<br />

wir künftig wie<strong>der</strong> verstärkt anbieten“, bekräftigt<br />

Haimo Primas.<br />

Neben <strong>der</strong> Öffnung des Werks nennt <strong>der</strong><br />

neue Werksleiter auch Diversität als Schlüssel<br />

zum Erfolg: „Vielfalt führt nachweislich zu<br />

besseren Teams und zu besseren Ergebnissen.<br />

Nur dann, wenn Menschen unabhängig ihrer<br />

Unterschiedlichkeiten so sein können, wie<br />

sie sind und so angenommen werden, dann<br />

kann eine Gesellschaft auch nachhaltig sein“,<br />

so Primas.<br />

Bei Lafarge sind alle Mitarbeiter: innen<br />

willkommen, unabhängig von Hautfarbe, Nationalität,<br />

Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung<br />

o<strong>der</strong> Alter – für Diskriminierung<br />

ist im Unternehmen kein Platz. „Um im Bereich<br />

körperlicher o<strong>der</strong> geistiger Beeinträchtigungen<br />

ebenfalls Diversität sicherstellen zu<br />

können, erfor<strong>der</strong>t es noch einige Kreativität.<br />

Hier müssen wir noch mehr machen, um Lösungen<br />

anbieten zu können um ein nachhaltiger<br />

Arbeitgeber zu werden“, führt Haimo<br />

Primas aus.<br />

Mag. Haimo Primas hat 2003 bei Lafarge<br />

Österreich als Werkscontroller im Zementwerk<br />

Retznei begonnen und ist <strong>der</strong>zeit Mitglied<br />

des Vorstands. Er ist glücklicher Vater<br />

einer 20-jährigen Tochter und genießt mit<br />

seinem Mann Michael, einem Cembalisten<br />

und Universitätsprofessor für Alte Musik, die<br />

Schönheiten <strong>der</strong> südsteirischen Bergstraßen<br />

und norditalienischen Dolomitenpässe auf<br />

Motorrä<strong>der</strong>n. Der gebürtige Hausmannstättner<br />

lebt seit vielen Jahren in Vogau.<br />

HelmuT reITerer<br />

Die Einbindung <strong>der</strong> Gemeinde Mannersdorf<br />

sowie <strong>der</strong> Nachbargemeinden ist dem neuen<br />

Werksleiter ein großes Anliegen. „Wir richten<br />

unser Werk nicht nur auf eine CO2-arme<br />

Produktion aus, son<strong>der</strong>n möchten auch<br />

ein starker und verlässlicher Partner für die<br />

Region sein“, so Reiterer. Das Lafarge Werk<br />

in Mannersdorf arbeitet <strong>der</strong>zeit an einem<br />

Nahwärmekonzept für die Gemeinde, das<br />

Abwärme aus dem Zementwerk zur Gebäudeheizung<br />

bereitstellt. Darüber hinaus ist die<br />

Erneuerung <strong>der</strong> Anschlussbahn, welche die<br />

Sanierung des Bahnübergangs und den Einbau<br />

einer Gleis-Schmieranlage zur Lärmreduktion<br />

vorsieht, in Planung. „Den Weg <strong>der</strong><br />

Integration sehe ich als wesentlichen Bestandteil<br />

für eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit”,<br />

bekräftigt Reiterer.<br />

Beson<strong>der</strong>s freut sich Helmut Reiterer auf<br />

die Zusammenarbeit mit seinem Team und<br />

sieht in <strong>der</strong> kontinuierlichen Weiterentwicklung<br />

<strong>der</strong> Mitarbeiter:innen einen wichtigen<br />

Schwerpunkt seiner Aufgabe. Innovative und<br />

motivierte Mitarbeiter:innen tragen deutlich<br />

zum Erfolg bei. „Aufgeschlossenheit gegenüber<br />

neuen Ideen und unterschiedlichen<br />

Sichtweisen führt dazu, gewohnte und bequeme<br />

Wege zu verlassen und sich auf Neues<br />

einzulassen“, so Reiterer. Bei Lafarge Österreich<br />

haben alle Mitarbeiter:innen die Möglichkeit,<br />

ihre Stärken und Talente einzusetzen.<br />

„Nur als mo<strong>der</strong>ner, offener und nachhaltiger<br />

Arbeitgeber kann es uns in Zukunft gelingen,<br />

junge Menschen für unser Unternehmen zu<br />

begeistern“, führt Reiterer aus.<br />

Helmut Reiterer hat 1995 als Technischer<br />

Assistent bei <strong>der</strong> Perlmooser Zementwerke<br />

AG begonnen und war in seiner langjährigen<br />

Konzernlaufbahn sowohl in Österreich<br />

als auch in Deutschland und Tschechien für<br />

Lafarge in leitenden Positionen tätig. y<br />

HAIMO PRIMAS<br />

HELMUT REITERER<br />

Bil<strong>der</strong>: lafarge<br />

14 | 10 . <strong>2022</strong>


v e R b ä n d e b a u S t o f f - a u S b i l d u n g S z e n t R u M<br />

z w e i ta g e i n t e n s i v t r a i n i n g – v e r k a u f s t e c h n i k<br />

Zielorientierter Baustoffverkauf in schwierigen Zeiten<br />

erfolgreiche verhandlungen bedürfen geduld, offenheit, menschenkenntnisse, gute vorbereitung,<br />

genauer vorstellungen über das verhandlungsziel und Konfliktbereitschaft. Die Fähigkeit, sich in<br />

an<strong>der</strong>e hineinzuversetzen, sich wirklich und ehrlich für die Bedürfnisse des verhandlungspartners<br />

zu interessieren, gut zuhören und argumentieren zu können und die eigenen Kompromiss-limits<br />

zu kennen sind für den erfolgreichen verkauf wichtige voraussetzungen.<br />

InHalTssCHWerPunKTe<br />

• Die 7 Stufen des Verkaufsprozesses<br />

• Beziehungs- und Vertrauensarbeit<br />

beim Kunden<br />

• Persönliche Potenzialliste zum Verkaufsprozesses<br />

erarbeiten<br />

• Fünf Tools zur systematischen Zielarbeit<br />

• „Tages-Leerläufe“ für Planung und<br />

Umsetzung nützen<br />

• Methoden <strong>der</strong> Selbstmotivation<br />

durch produktives Arbeiten<br />

• Argumentations- & Verhandlungstechniken<br />

für schwierige Rahmenbedingungen<br />

arBeITsmeTHoDen<br />

Impulsvortrag Trainer<br />

• Die Teilnehmer erarbeiten konkrete<br />

Inhalte mit fortlaufendem Bezug auf<br />

die erlebte Praxis im Unternehmen<br />

• Durchführen von Rollenspielen und<br />

gemeinsame Analyse<br />

• Stärken und Potenzialanalyse <strong>der</strong><br />

Teilnehmer<br />

TERMIN<br />

10. – 11. Jänner 2023<br />

Trainer maurizio nuzzaci –<br />

trainuup<br />

Diplom-Bauproduktefachberater angerechnet!<br />

y<br />

Dienstag von 10.00-18.00 uhr<br />

mittwoch von 09.00-18.00 uhr<br />

seminarkalen<strong>der</strong><br />

zielorientierter<br />

Baustoffverkauf<br />

zIelgruPPe<br />

Mitarbeiter die im Gewerbe- und o<strong>der</strong><br />

im Privatkundenverkauf tätig sind o<strong>der</strong><br />

tätig werden sollen.<br />

Dieses Intensivtraining wird auch für<br />

das Modul „Verkaufstechnik“ für den<br />

ort: Hotel ammerhauser, Dorfstraße 1,<br />

5102 anthering bei salzburg<br />

anmeldung unter<br />

www.baustoff-ausbildung.at<br />

VBÖ-Ehrenurkunde für 100 Jahre<br />

Lagerhaus Gleinstätten<br />

vBÖ-Präsident ewald Kronheim überreicht Dir. rudolf schwarzl die vBÖ-<br />

ehrenurkunde zum 100jährigen Betriebsjubiläum des lagerhauses gleinstätten.<br />

Das Lagerhaus Gleinstätten-Ehrenhausen-Wies<br />

feierte am 28.<br />

April <strong>2022</strong> sein 100-jähriges Bestehen.<br />

Aus terminlichen Gründen fand<br />

die Übergabe <strong>der</strong> VBÖ-Ehrenurkunde<br />

aber erst im September, im Anschluss<br />

an die Ausschusssitzung des Gremiums<br />

Baustoff-, Eisen- und Holzhandel in <strong>der</strong><br />

steirischen Wirtschaftskammer statt.<br />

Dir. Rudolf Schwarzl, <strong>der</strong> seit 1995 als<br />

Geschäftsführer des Lagerhauses Gleinstätten<br />

tätig ist, und mit dem auch die<br />

Ära des Baustoffhandels in Gleinstätten<br />

eingeleitet wurde, nahm die Urkunde<br />

von VBÖ-Präsident Ewald Kronheim<br />

entgegen.<br />

y<br />

10 . <strong>2022</strong> | 15


v e R b ä n d e w k w i e n<br />

l e h r l i n g s e h r u n g i n w i e n<br />

Anstrengung lohnt sich<br />

Insgesamt absolvierten 18 Bauproduktefachberater und sechs<br />

auszubildende im eisen- und Hartwarenhandel ihre lehre. Bei <strong>der</strong><br />

ehrung in <strong>der</strong> Wirtschaftskammer Wien gratulierte obmann Klaus<br />

schmidtschläger den absolventen und überreichte ihnen urkunden,<br />

schecks und kleine geschenke.<br />

Schmidtschläger betonte die Wichtigkeit des lebenslangen Lernen,<br />

vor allem dann, wenn man Ziele vor Augen hat und im Leben<br />

etwas erreichen möchte. „Ihr seid die Stützen unserer Berufsgruppen,“<br />

so Schmidtschläger, „vor allem hinsichtlich des akuten Fachkräftemangels.<br />

Eine gute Ausbildung garantiere gute Jobs.“ Des weiteren for<strong>der</strong>te<br />

er auch die Unternehmen auf, für gute Ausbildungsplätze zu sorgen und<br />

wies darauf hin, dass die Mitarbeiter das Gesicht nach außen sind, jene<br />

Menschen, die Kunden betreuen und auch für das Image eines Unternehmens<br />

verantwortlich sind.<br />

Die Ehrungen übernahm Schmidtschläger gemeinsam mit Andrea<br />

Schabl-Fuchs, Berufszweigvorsitzende Baustoffhandel und Eva Zirps-<br />

Ehrenberger, Vorsitzende des Bildungsausschusses in <strong>der</strong> Wirtschaftskammer<br />

Wien.<br />

y<br />

Die bei <strong>der</strong> lehrlingsehrung anwesenden Bauproduktefachberater mit andrea schabl-Fuchs<br />

und obmann Klaus schmidtschläger.<br />

BAUPRODUKTEFACHBERATER:IN<br />

Bauhaus Depot<br />

HäHnel Jessica (bestanden)<br />

rIeDl lukas (mit gutem erfolg)<br />

serDar Dogukan (bestanden)<br />

Baumärkte A. Sochor & COGmbH<br />

aBDulosKI armin (auszeichnung)<br />

sCHneIDer yanneck (auszeichnung)<br />

HaHner lukas (auszeichnung)<br />

PeTrovIC Thomas (guter erfolg)<br />

rus Patrik-emanuel (bestanden)<br />

Baustoffe – Verkaufslager<br />

Harald Christian Ehrlich GmbH<br />

DIKICI muhammed (bestanden)<br />

Hornbach Baumarkt GmbH<br />

seyman Florian (guter erfolg)<br />

KHurana Divneet, (auszeichnung)<br />

OBI Bau- und Heimwerkermärkte<br />

Systemzentrale GmbH<br />

lang marcel (auszeichnung)<br />

TsCHeloTH Thomas (auszeichnung)<br />

BrKIC Tomislav (guter erfolg)<br />

DeInHammer Tim (guter erfolg)<br />

PeKmezovIC Benjamin (bestanden)<br />

PlanTIC gabriel (auszeichnung)<br />

sTaJKulovIC nemanja (auszeichnung)<br />

Foto: Helga nessler/pictures born<br />

Die beiden absolventinnen <strong>der</strong><br />

lehre im eisen- und Hardwarenhandel<br />

mit eva zirps ehrenberger,<br />

geschäftsführer und eigentümer<br />

von Bin<strong>der</strong>&schramm, Josef<br />

schramm, und Klaus schmidtschläger.<br />

EISEN- UND HARTWAREN<br />

Frauenthal Service GmbH<br />

PaJKovIC Julijana (bestanden)<br />

Paco Installations GmbH<br />

eraK natali (guter erfolg)<br />

Schachermayer Großhandelsgesellschaft m.b.H<br />

nIKolIC nina (bestanden)<br />

Schramm Josef Mag<br />

aleKsanDrova nataliya (auszeichnung)<br />

Theodor R. Rist GmbH<br />

HollI Kerstin (bestanden)<br />

ASSA ABLOY Austria GmbH<br />

JenIsCH Benjamin (guter erfolg)<br />

16 | 10 . <strong>2022</strong>


feinste Bauchemie<br />

o ö . b a u s t o f f - , e i s e n - u n d h o l z h a n d e l<br />

Unternehmerabend <strong>2022</strong><br />

neue Projekte des landesgremiums des Baustoff-, eisen- und Holzhandels und<br />

ein spannen<strong>der</strong> vortrag standen im zentrum des unternehmerabends <strong>2022</strong>.<br />

Gremialobmann Josef Simmer<br />

präsentierte die neue Werbelinie<br />

„Baustoffhelden“, die gezielt auf die<br />

Gewinnung von Lehrlingen und jungen<br />

Mitarbeitern ausgerichtet ist und dafür<br />

speziell auf die sozialen Medien wie<br />

TikTok, Instragram und YouTube setzt.<br />

Weiters berichtete er über die interaktive<br />

bundesweite Ausbildungs-App „Customer<br />

Expert“, die auf jedem digitalen<br />

Gerät online nutzbar ist und speziell für<br />

eine Zusatzqualifikation aller Mitarbeiter<br />

über alle Bereiche <strong>der</strong> im Landesgremium<br />

vertretenen Mitglie<strong>der</strong> entwickelt<br />

wurde. „Nutzen Sie diese Möglichkeit<br />

und setzen Sie bewusst auf die Zusatzausbildung<br />

Ihrer Mitarbeiter“, rief Simmer<br />

auf, das neue Angebot zu nutzen.<br />

Der innere Schweinehund und wie<br />

man diesen zähmt und zum Freund<br />

macht, das brachte auf humorige und<br />

kurzweilige Art Bestsellerautor Marco<br />

von Münchhausen, ein Nachfahre des<br />

berühmten Lügenbarons, zur Sprache.<br />

Wer kennt sie nicht, diese innere Stimme,<br />

die immer, wenn man neue Vorsätze<br />

beschließt o<strong>der</strong> alte Gewohnheiten ablegen<br />

möchte, viele Argumente liefert,<br />

warum es lieber doch beim Alten bleiben<br />

sollte. „Zehn Tage nach Silvester sind die<br />

meisten Vorhaben schon wie<strong>der</strong> Schnee<br />

von gestern“, so einer seiner ersten Sätze<br />

an das Publikum. Als Zuckerl zum Abschluss<br />

wurden unter den Anwesenden<br />

jeweils zehn Bestseller-Bücher und zehn<br />

Hörbücher über den „inneren Schweinehund“<br />

verlost.<br />

„Die Stimmung war hervorragend, es<br />

wurden Bekannte getroffen, viele neue<br />

Kontakte geknüpft, diskutiert und Erfahrungen<br />

ausgetauscht“, zieht Gremialobmann<br />

Josef Simmer eine zufriedene<br />

Bilanz. Mo<strong>der</strong>iert wurde <strong>der</strong> Abend von<br />

Silvia Schnei<strong>der</strong>, Klaviermusik und Gesangsbegleitung<br />

rundeten den gelungenen<br />

Abend ab.<br />

y<br />

Sopro ZR Turbo MAXX<br />

Unser bitumenfreier<br />

Wellenbrecher.<br />

Die mineralische Reaktivabdichtung<br />

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schnell regenfest<br />

Bitumenfrei, mit standfester und<br />

cremiger Konsistenz<br />

Auch geeignet bei ungünstigen<br />

Witterungs verhältnissen<br />

Foto: Cityfoto<br />

landesgremialobmann des oÖ Baustoff-, eisen- und Holzhandels, Josef<br />

simmer, marco von münchhausen, silvia schnei<strong>der</strong>, gremialgeschäftsführer<br />

markus Hofer (v. l.).<br />

10 . <strong>2022</strong> |<br />

www.sopro.at


v e R b ä n d e w k o Ö<br />

Bei den Dachdeckern ging <strong>der</strong> Sieg<br />

an Bernhard Gösweiner aus Spital am<br />

Pyhrn, beschäftigt bei <strong>der</strong> Dach Wieser<br />

GmbH, Spital am Pyhrn. Er verwies<br />

den Vorarlberger Christoph Peter und<br />

den Nie<strong>der</strong>österreicher Mario Gatterbauer<br />

auf die Plätze zwei und drei. Othmar<br />

Berner, Oberösterreichs Landesinnungsmeister<br />

<strong>der</strong> Dachdecker, Glaser<br />

und Spengler, zeigte sich höchst zud<br />

a c h - u n d f a s s a d e n t a g<br />

Umfangreiches Informationsprogramm<br />

Der diesjährige Dach- und Fassadentag <strong>der</strong> landesinnung <strong>der</strong> oö.<br />

Dachdecker, glaser und spengler bei <strong>der</strong> Firma DomICo Dach-, Wand- und<br />

Fassadensysteme Kg in vöcklamarkt lieferte aktuelle, fachspezifische Inputs<br />

für die Branche.<br />

Im Zentrum standen die Vorträge<br />

„Nachhaltigkeit von Dach- und<br />

Fassadenprodukte und <strong>der</strong>en Recyclingfähigkeit“<br />

von Manfred Hadinger, Fa.<br />

DOMICO, „Brandgefahren bei Feuerund<br />

Heißarbeiten“ von Thomas Gusenbauer,<br />

Brandverhütungsstelle OÖ,<br />

„Dachaufmaß – Digitalisierung mittels<br />

Flugdrohnen“ von Siegfried Schreiner,<br />

3D fly e.U., und praktische Tipps für<br />

Unternehmen zur „Cyberkriminalität“<br />

von Univ.-Lekt. Michael Walchshofer.<br />

„Aktuelle und praxisnahe Informationen<br />

aus erster Hand zeichnen unseren<br />

Dach- und Fassadentag aus. 60 Vertreter<br />

aus oö. Dachdecker- und Spenglerbetrieben<br />

zeigen, dass unser Veranstaltungsfor-<br />

v.l.: Innungsgeschäftsführer markus Hofer,<br />

michael Walchshofer, siegfried schreiner, Thomas<br />

gusenbauer, Präsidentin Doris Hummer, manfred<br />

Hadinger, landesinnungsmeister othmar Berner<br />

mat gut angenommen wird“, freut sich<br />

Landesinnungsmeister Othmar Berner<br />

über eine Rekordteilnahme. y<br />

Foto: WKoÖ<br />

Österreichs bester Dachdecker kommt aus OÖ<br />

Bernhard gösweiner aus spital am Pyhrn holte sich beim<br />

Bundeslehrlingswettbewerb <strong>der</strong> Dachdecker den sieg.<br />

Kürzlich hat in <strong>der</strong> Landesberufsschule<br />

Hallein <strong>der</strong> diesjährige<br />

Bundeslehrlingswettbewerb<br />

<strong>der</strong> Dachdecker und Spengler stattgefunden.<br />

Die besten Dachdecker- und<br />

Spenglerlehrlinge aus ganz Österreich<br />

hatten an zwei Wettbewerbstagen<br />

anspruchsvolle Aufgabenstellungen<br />

zu bewältigen, die dann von einer<br />

hochkarätigen Jury bewertet wurden.<br />

frieden über den Bundessieg von Bernhard<br />

Gösweiner, <strong>der</strong> auch schon den<br />

Landessieg erringen konnte: „Erfreulich<br />

am Bundeswettbewerb waren die<br />

exzellenten Leistungen von allen Teilnehmern,<br />

was sich auch in den überaus<br />

knappen Ergebnissen wi<strong>der</strong>spiegelte.“ y<br />

siegerehrung: BIm-stv. roman moosbrugger,<br />

Christoph Peter, Bernhard gösweiner, mario gatterbauer,<br />

BIm-stv. alexan<strong>der</strong> eppler<br />

18 | 10 . <strong>2022</strong>


v e R b ä n d e k l i M a a k t i v<br />

k l i m a f i t t e i m m o b i l i e n<br />

Neuer Leitfaden von klimaaktiv<br />

und Facility Management Austria<br />

steigende energie- und rohstoffpreise, optimierung des <strong>Flächen</strong>verbrauchs,<br />

Klimaschutz, einhaltung von esg- und eu-Taxonomie-Kriterien: Das sind nur<br />

einige <strong>der</strong> Herausfor<strong>der</strong>ungen, mit denen Facility manager:innen <strong>der</strong>zeit zu<br />

kämpfen haben.<br />

Unterstützung auf dem Weg zu<br />

klimaneutralen Gebäuden bieten<br />

die aktualisierten „Leitlinien nachhaltiges<br />

Facility Management <strong>2022</strong>“<br />

von klimaaktiv, <strong>der</strong> Initiative des Klimaschutzministeriums<br />

(BMK), und Facility<br />

Management Austria (FMA). „Ein<br />

sorgsamer Umgang mit Ressourcen ist<br />

heute wichtiger denn je. Mit dem Leitlinienpaket<br />

‚Nachhaltiges Facility Management<br />

<strong>2022</strong>‘ möchten wir Unterneh-<br />

men dabei unterstützen, ihre Gebäude<br />

klimafit zu machen“, so Klimaschutzministerin<br />

Leonore Gewessler.<br />

Der Leitfaden ist soeben in erweiterter<br />

Fassung erschienen und enthält neben<br />

hilfreichen Informationen einfach zu<br />

handhabende Checklisten. Neu hinzugekommen<br />

sind die Themen Digitalisierung,<br />

Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft<br />

und Klimawandelanpassung. y<br />

Die aktualisierten „leitlinien zum<br />

nachhaltigen Facility management“<br />

inklusive 15 Checklisten sind kostenfrei<br />

im Internet unter klimaaktiv.at/leitlinienfacilitymanagement<br />

o<strong>der</strong> fma.or.at/leitlinienfacilitymanagement<br />

abrufbar.<br />

Über klimaaktiv<br />

klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative<br />

des Bundesministeriums für Klimaschutz,<br />

umwelt, energie, mobilität,<br />

Innovation und Technologie (BmK).<br />

mit <strong>der</strong> entwicklung und Bereitstellung<br />

von Qualitätsstandards, <strong>der</strong> aus- und<br />

Weiterbildung von Profis, mit Beratung,<br />

Information und einem großen Partnernetzwerk<br />

ergänzt klimaaktiv die Klimaschutzför<strong>der</strong>ungen<br />

und -vorschriften.<br />

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So einfach wie<br />

Wände rollen.<br />

• Einfache Verarbeitung mit <strong>der</strong> Rolle<br />

• Kompaktes Sortiment<br />

• Vielseitige Anwendungsgebiete<br />

• Wasserbasiert und geruchsarm<br />

• AgBB-konform für die<br />

Anwendung im Innenraum<br />

• Eurofins-Gold zertifiziert


v e R b ä n d e f v S t e i n k e R a M i k<br />

w o h n b a u f ö r d e r u n g s - u n d b a u b e w i l l i g u n g s s t a t i s t i k 2 0 2 1<br />

För<strong>der</strong>ungszahlen brechen ein,<br />

Neubauboom geht zu Ende<br />

ausgaben <strong>der</strong> Wohnbauför<strong>der</strong>ung sanken 2021 mit knapp unter eur 2 mrd. auf<br />

das tiefste niveau seit 30 Jahren. gleichzeitig brach die zahl <strong>der</strong> geför<strong>der</strong>ten<br />

Wohneinheiten um 22% auf 18.400 einheiten ein. In summe geht auch <strong>der</strong><br />

neubauboom <strong>der</strong> vergangenen Jahre zu ende. einzig bei <strong>der</strong> sanierungsför<strong>der</strong>ung<br />

gab es positive signale.<br />

grafik: Fv stein Keramik<br />

Die Ergebnisse <strong>der</strong> aktuellen<br />

Wohnbauför<strong>der</strong>ungsstatistik,<br />

die alljährlich vom Fachverband <strong>der</strong><br />

Stein- und keramischen Industrie mit<br />

dem Institut für Immobilien, Bauen und<br />

Wohnen (IIBW) erstellt wird, spiegelt<br />

die massiven wirtschaftlichen Verwerfungen<br />

und die multiplen Krisen wi<strong>der</strong>.<br />

„Erstmal seit vielen Jahren gab es im<br />

vergangenen Jahr sowohl bei den Baubewilligungen<br />

als auch bei den ausgeschütteten<br />

För<strong>der</strong>mitteln und den geför<strong>der</strong>ten<br />

Wohneinheiten gleichzeitig<br />

massive Rückgänge“, hebt Robert Schmid,<br />

Obmann des Fachverbands <strong>der</strong><br />

Stein- und keramischen Industrie hervor.<br />

„Die steigenden Baukosten aufgrund<br />

zunehmen<strong>der</strong> Energiepreise und<br />

neugeordneter Lieferketten trugen dazu<br />

bei, dass immer seltener Fixpreisangebote<br />

abgegeben werden konnten. Diese<br />

Variabilität dämpfte natürlich die Nachfrage“,<br />

so Schmid.<br />

Wurden 2020 noch 78.000 Wohneinheiten<br />

baubewilligt, waren es 2021<br />

nur mehr 73.000. Für das laufende Jahr<br />

<strong>2022</strong> wird nur mehr mit 62.000 Baubewilligungen<br />

gerechnet. Die Ausgaben<br />

<strong>der</strong> Wohnbauför<strong>der</strong>ung durchschlugen<br />

2021 die EUR 2 Mrd.-Grenze nach<br />

unten und beliefen sich auf EUR 1,91<br />

Mrd. Dies ist ein Rückgang von 6% gegenüber<br />

2020 und <strong>der</strong> niedrigste Wert<br />

seit 30 Jahren. Damit einhergehend sind<br />

auch die För<strong>der</strong>ungszahlen stark rückläufig.<br />

Österreichweit wurden im letzten<br />

Jahr nur noch 18.400 Wohneinheiten<br />

geför<strong>der</strong>t. Der För<strong>der</strong>ungsdurchsatz –<br />

ausgaBen Der WoHnBauFÖrDerung BIs 2021 (mIo. euro)<br />

Quelle: För<strong>der</strong>ungsstellen <strong>der</strong> län<strong>der</strong>, BmF, IIBW<br />

das Verhältnis von baubewilligten zu geför<strong>der</strong>ten<br />

Bauten – ist bei Eigenheimen<br />

unter 15% gesunken.<br />

Einzig bei <strong>der</strong> Sanierungsför<strong>der</strong>ung<br />

gab es im vergangenen Jahr einen positiven<br />

Trend – die Zahl <strong>der</strong> geför<strong>der</strong>t<br />

sanierten Wohneinheiten (Eigenheime<br />

und Geschosswohnungen) stieg um<br />

20% auf 72.000. „Vor dem Hintergrund<br />

<strong>der</strong> steigenden Energiepreise und <strong>der</strong><br />

dringenden Notwendigkeit, den Energieverbrauch<br />

zu reduzieren, kann die Bedeutung<br />

<strong>der</strong> Sanierungsför<strong>der</strong>ung nicht<br />

hoch genug eingeschätzt werden“, hebt<br />

Schmid hervor.<br />

Wolfgang Amann, Studienautor und<br />

Geschäftsführer des IIBW präsentiert<br />

die Hauptergebnisse <strong>der</strong> Wohnbauför<strong>der</strong>ungsstatistik<br />

2021 im Detail:<br />

• Neubauboom geht zu Ende: Nach historischen<br />

Höchstwerten mit 85.000<br />

Baubewilligungen 2019 ging es die<br />

folgenden Jahre stetig bergab. 2020<br />

waren es 78.000 und 2021 nur mehr<br />

73.000 Wohneinheiten. Für <strong>2022</strong><br />

sieht es nach einem deutlichen Einbruch<br />

auf nur noch geschätzte 62.000<br />

baubewilligte Wohnungen aus.<br />

• Neubauzahlen im Bundeslän<strong>der</strong>vergleich:<br />

Österreichweit gab es letztes<br />

Jahr 6,3 Wohnungsbewilligungen pro<br />

1.000 Einwohner (neue Wohnungen<br />

in neuen Wohngebäuden). Bezogen<br />

auf die Einwohnerzahl hatten Vorarlberg<br />

(8,3) und Tirol (7,2) überdurchschnittliche<br />

Neubauvolumina. In<br />

20 | 10 . <strong>2022</strong>


v e R b ä n d e f v S t e i n k e R a M i k<br />

Wien ist die Neubauleistung beson<strong>der</strong>s<br />

volatil und pendelte sich nach<br />

einem Wert von 9,1 im Jahr 2020<br />

letztes Jahr auf den österreichischen<br />

Durchschnitt ein.<br />

• För<strong>der</strong>ungszusicherungen brechen<br />

österreichweit ein: 18.400 geför<strong>der</strong>te<br />

Wohneinheiten, davon 3.700 Eigenheime<br />

und 14.700 großvolumig, bedeuten<br />

einen Rückgang um 22% gegenüber<br />

2020. Dies ist in Summe ein<br />

Drittel weniger als <strong>der</strong> zehnjährige<br />

Durchschnitt. Die Eigenheimför<strong>der</strong>ung<br />

hat in fast allen Bundeslän<strong>der</strong>n<br />

massiv an Bedeutung verloren. Über<br />

1.000 Eigenheime pro Jahr werden<br />

nur noch in Oberösterreich geför<strong>der</strong>t.<br />

In allen an<strong>der</strong>en Bundeslän<strong>der</strong>n sind<br />

es wenige hun<strong>der</strong>t Einheiten o<strong>der</strong><br />

noch weniger.<br />

• Niedrigste För<strong>der</strong>ausgaben seit 30<br />

Jahren: Die För<strong>der</strong>ausgaben sind<br />

stark rückläufig und unterschritten<br />

2021 die EUR 2 Mrd.-Marke. Sie beliefen<br />

sich in Summe auf EUR 1,91<br />

Mrd. Dies ist <strong>der</strong> niedrigste Wert seit<br />

30 Jahren und ein Minus von 17%<br />

gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt.<br />

Insgesamt liegen die Wohnbauför<strong>der</strong>ausgaben<br />

des Staats bei ca.<br />

0,4% des Bruttoinlandsprodukts und<br />

damit unter dem OECD-Durchschnitt.<br />

In den 1990er-Jahren lag <strong>der</strong><br />

Wert noch bei 1,3%.<br />

• För<strong>der</strong>ungsdurchsatz auf Tiefstand:<br />

Ein wichtiger Indikator für den Stellenwert<br />

<strong>der</strong> Wohnbauför<strong>der</strong>ung ist<br />

<strong>der</strong> För<strong>der</strong>ungsdurchsatz (Verhältnis<br />

von För<strong>der</strong>ungszusicherungen zu<br />

Baubewilligungen). 2021 war dieser<br />

bei Eigenheimen nur mehr bei 15%,<br />

in Kärnten, <strong>der</strong> Steiermark, Wien<br />

und dem Burgenland sank er auf unter<br />

10%. Im großvolumigen Bereich<br />

lag <strong>der</strong> Durchsatz im letzten Jahr bei<br />

36%.<br />

• Sanierungen ziehen an: Die För<strong>der</strong>ausgaben<br />

für Wohnhaussanierungen<br />

stiegen 2021 um knapp 10% auf über<br />

EUR 510 Mio. Insgesamt wurden<br />

knapp über 27.000 Eigenheime und<br />

etwa 45.000 Geschoßwohnungen geför<strong>der</strong>t<br />

saniert. Zusammengerechnet<br />

ist das ein Plus von 20%. Positiv entwickeln<br />

sich hier die Sanierungs- und<br />

För<strong>der</strong>ungsschienen des Bundes, die<br />

auf klimaschonen<strong>der</strong>es Heizen abzielen.<br />

„Mehr denn je müssen alle zur Verfügung<br />

stehenden Möglichkeiten genutzt<br />

werden, rasch und nachhaltig leistbaren<br />

und klimafreundlichen Wohnraum zu<br />

schaffen. Die Wohnbauför<strong>der</strong>ung ist dabei<br />

ein ganz wesentliches Element zur<br />

Stabilisierung <strong>der</strong> Wohnungsmärkte und<br />

zur Erreichung <strong>der</strong> Klimaschutzziele“, so<br />

Schmid abschließend.<br />

y<br />

Für jede Anfor<strong>der</strong>ung<br />

<strong>der</strong> richtige Deckputz<br />

Seit Jahrzehnten garantiert bester Schutz<br />

gegen Schmutz und Verwitterung – für lange<br />

Schönheit und Funktion <strong>der</strong> Fassade.<br />

neu!<br />

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absolut<br />

ohne Biozide<br />

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NaturePor


h a n d e l R w a<br />

R a i f f e i s e n w a r e a u s t r i a<br />

Lagerhaus vereint Standorte in Bernhardsthal<br />

mit <strong>der</strong> errichtung des neuen lagerhaus-standortes schafft das lagerhaus<br />

Weinviertel ost synergien und führt die leistungen im sinne <strong>der</strong> Kund:innen<br />

zusammen.<br />

Das Lagerhaus Weinviertel Ost<br />

errichtet in Bernhardsthal einen<br />

neuen und mo<strong>der</strong>nen Lagerhaus-Standort<br />

für die Sparten Haus & Garten, Baustoffe<br />

und Agrar. Mit dem Bau werden<br />

die beiden bestehenden Standorte zusammengelegt,<br />

Abläufe optimiert und<br />

<strong>der</strong> Personaleinsatz effizienter gestaltet.<br />

Teil des Neubaus sind ein neuer Verkaufsraum<br />

für Haus- & Gartenprodukte<br />

sowie eine Lagerhalle für landwirtschaftliche<br />

Bedarfsartikel und Baustoffe. Eine<br />

Tankstelle, die rund um die Uhr in Betrieb<br />

sein wird, rundet das Angebot ab.<br />

Die Umsetzung übernehmen die eigenen<br />

Gewerbebetriebe <strong>der</strong> Genossenschaft.<br />

Die Bauausführung verantwortet Baumeister<br />

Johann Weiser.<br />

„Mit <strong>der</strong> Zusammenlegung <strong>der</strong> beiden<br />

Standorte erschaffen wir einen mo<strong>der</strong>nen<br />

Lagerhaus-Markt mit einem<br />

umfassenden Produkt- und Serviceangebot<br />

für unsere Kund:innen. Damit<br />

profitieren alle vom neuen Lagerhaus<br />

Bernhardsthal. Gleichzeitig legen wir<br />

den Grundstein, um unserer Rolle als<br />

verlässlicher Partner für die Menschen<br />

in <strong>der</strong> Region auch künftig bestmöglich<br />

nachkommen zu können“, so die Geschäftsführer<br />

Reinhard Thürr und Alfred<br />

Hiller.<br />

y<br />

Foto: lH Weinviertel ost<br />

v.l.n.r.: Baumeister Wolfgang aichberger, Herbert<br />

Wolfram, obmann-stellvertreter Josef Weiss,<br />

Johann riedl, geschäftsführer reinhard Thürr,<br />

Bauplaner Christoph eigner, Bürgermeisterin Doris<br />

Kellner, martin rie<strong>der</strong>, geschäftsführer Direktor<br />

alfred Hiller, Franz lankmaier, obmann adolf<br />

mechtler, Filialleiter Johann Hipfinger, Baumeister<br />

Johann Weiser.<br />

Lagerhaus Wiener Becken zieht positive Bilanz<br />

Bei <strong>der</strong> jährlichen generalversammlung im september präsentierten obmann<br />

Karl reiner und geschäftsführer reinhard Bauer das positive Bilanzergebnis<br />

des geschäftsjahres 2021 und gaben einen ausblick auf zukünftige Projekte.<br />

Mit elf Verkaufs- bzw. Betriebsstellen<br />

in neun Gemeinden<br />

und 269 Mitarbeiter:innen, davon 16<br />

Lehrlingen, konnte ein Umsatz von 91,6<br />

Mio. EUR erwirtschaftet werden.<br />

„Trotz <strong>der</strong> herausfor<strong>der</strong>nden Situation<br />

durch die Pandemie konnten wir<br />

das Geschäftsjahr 2021 positiv bilanzieren<br />

und wichtige Investitionsprojekte<br />

wie die Tankstelle und den Standort<br />

für Haus & Garten sowie Baustoffe in<br />

Ebreichsdorf erfolgreich abschließen.<br />

Darüber hinaus wurden insgesamt mehr<br />

als 1,5 Mio. EUR in die Instandhaltung<br />

<strong>der</strong> agrarischen Infrastruktur investiert.<br />

Die Weiterentwicklung unseres Standortes<br />

im Hinblick auf die Bedürfnisse<br />

<strong>der</strong> landwirtschaftlichen Betriebe hat für<br />

uns im Sinne einer nachhaltigen Partnerschaft<br />

oberste Priorität. Und auch<br />

als regionaler Arbeitgeber ist das Lagerhaus<br />

Wiener Becken gut für die Zukunft<br />

gerüstet“, so Geschäftsführer Reinhard<br />

Bauer.<br />

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir<br />

trotz <strong>der</strong> volatilen Situation am Markt ein<br />

deutlich positives Ergebnis erwirtschaften<br />

konnten“, so Karl Reiner. Dies sei vor<br />

Foto: rlH Wiener Becken<br />

v.l.n.r.: rWa-Bereichsleiter für landwirtschaftliche<br />

erzeugnisse andreas Jirkowsky, geschäftsführer<br />

mag. reinhard Bauer, obmann Karl reiner,<br />

aufsichtsratsvorsitzen<strong>der</strong> Ing. Herbert Frühwirth,<br />

michael Pany vom raiffeisen-revisionsverband<br />

nie<strong>der</strong>österreich-Wien, Betriebsleiter Ing. Karl<br />

szihn.<br />

allem den gesteigerten Verkaufsmengen<br />

in den Bereichen Landwirtschaftliche Erzeugnisse,<br />

Energie, Haus & Garten und<br />

Baustoffe zuzuschreiben.<br />

y<br />

22 | 10 . <strong>2022</strong>


h a n d e l R w a<br />

Bild: lH gleinstätten<br />

l a g e r h a u s g l e i n s t ä t t e n<br />

„Stein auf Stein zum Eigenheim.“<br />

Der Traum des eigenen zuhauses in kurzer Bauzeit realisieren und noch dazu<br />

alles aus einer Hand und man muss sich um nichts kümmern?!<br />

Genau das sind die Voraussetzungen<br />

bei Town &Country<br />

Haus, wo Qualität und Nachhaltigkeit<br />

an erster Stelle stehen.<br />

Aus diesen Gründen wurde das Lagerhaus<br />

Gleinstätten-Ehrenhausen-<br />

Wies e Gen mit dem Goldenen Bau-<br />

Zertifikat ausgezeichnet.<br />

y<br />

Hausübergabe an Familie Brunner.<br />

nachbarn und Baumeister<br />

Thomas schwarzl vom lagerhaus<br />

gleinstätten freuen sich über die<br />

große zufriedenheit <strong>der</strong> Familie<br />

Brunner.<br />

Bauverhandlung<br />

november 2021,<br />

Hausübergabe<br />

anfang august<br />

<strong>2022</strong>. Diese<br />

spitzenleistung<br />

höchster Bauqualität,<br />

wurde verdient<br />

mit dem goldenen<br />

Bau-zertifikat<br />

ausgezeichnet.<br />

Auszeichnung<br />

Das ImWF Institut für management-<br />

und Wirtschaftsforschung<br />

hat heuer erstmals<br />

die studie „Beliebte lehrbetriebe<br />

<strong>2022</strong>/23“ durchgeführt.<br />

aufgrund <strong>der</strong> hervorragenden<br />

lehrlingsausbildung in den<br />

lagerhaus-genossenschaften<br />

wurden diese, im rahmen<br />

<strong>der</strong> „lagerhaus-lehrlingsoffensive“ mit<br />

dem gütesiegel „beliebter lehrbetrieb“<br />

ausgezeichnet.<br />

2000 unternehmen wurden in <strong>der</strong> studie<br />

bewertet. nur 6 % haben sich für das<br />

siegel qualifiziert.<br />

Beson<strong>der</strong>s erfreulich ist, dass die<br />

lagerhaus-genossenschaften in<br />

<strong>der</strong> Kategorie „Bewertung durch<br />

Berufsschullehrer:innen“ die höchste<br />

Punkteanzahl generieren konnten.<br />

PROFIBAUSTOFFE<br />

FARBWELTEN<br />

KREATIVER FREIRAUM<br />

für Ihre Individualität<br />

Tauchen Sie ein in die neuen Farbwelten<br />

von Profi baustoffe und wählen Sie aus<br />

bis zu 1.000 individuellen Farbtönen.<br />

Ob Kunstharz-, Anti-Aging-, Silikat-,<br />

Silikonharz- o<strong>der</strong> HQ Silikatputz – mit<br />

den Farbtönen <strong>der</strong> PROFI Farbwelten<br />

haben Sie nahezu unbegrenzten<br />

Freiraum für eine individuelle und<br />

kreative Gestaltung Ihrer Fassade.<br />

www.profi baustoffe.com


h a n d e l w e S S e n t h a l e R<br />

Die neu gestaltete Filiale wurde mit zahlreichen gästen mitte september eröffnet.<br />

Bild: Wessenthaler<br />

w e s s e n t h a l e r s t a r t e t m i t f r i s c h e m e l a n<br />

Generalsanierter Standort in Ried im Innkreis<br />

Bild: Wessenthaler<br />

neue Büroräumlichkeiten, erweiterte lagerflächen und hohe lieferkompetenz zeichnen den neuen<br />

Wessenthaler standort in ried aus.<br />

seit über 100 Jahren ist die Firma<br />

Wessenthaler als Institution im<br />

Baustoff- und Fliesengroßhandel,<br />

sowie als Produzent von Betonwaren<br />

bekannt und ist in oberösterreich<br />

sowie in den angrenzenden<br />

Bundeslän<strong>der</strong>n tätig.<br />

Neben dem Stammsitz in Attnang-Puchheim<br />

wird seit 1961<br />

ein weiterer Standort in Ried im Innkreis<br />

betrieben. In den letzten zwei Jahren<br />

wurde dort nachhaltig investiert,<br />

um die bisherige erfolgreiche Stellung<br />

im Innviertel zu stärken und weiter auszubauen.<br />

„Unsere Präsenz im Innviertel ist<br />

mittlerweile seit über 60 Jahren ein entscheiden<strong>der</strong><br />

Bestandteil unserer Erfolgsgeschichte.<br />

Wir punkten durch hohe<br />

Liefer- und Lagerkompetenz, sowohl<br />

hier in Ried als auch am Stammsitz in<br />

Attnang-Puchheim. Generell sehen wir<br />

uns als partnerschaftlichen Dienstleister<br />

am Bau.“ sagt Mag. Roland Urferer, seit<br />

2019 Geschäftsführer bei Wessenthaler.<br />

Der Standort in Ried wurde in mehrmonatiger<br />

Arbeit umgebaut und saniert.<br />

Die Büroräumlichkeiten wurden komplett<br />

neu errichtet und sehr repräsentativ<br />

ausgestattet. Um auch in Zukunft<br />

bestmöglich für die Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

des Marktes gewappnet zu sein wurden<br />

auch die Lagerflächen erweitert – sehr<br />

zur Freude von Reinhard Wagner, seit<br />

Sommer <strong>2022</strong> Standortleiter in Ried.<br />

„Mit unserer neuen Arbeitsumgebung<br />

sind wir wirklich sehr zufrieden“ meint<br />

Wagner und dankt auch seinem Vorgänger,<br />

Ludwig Fasthuber, welcher die Umbauarbeiten<br />

mit viel Herzblut begleitete<br />

und nun in den wohlverdienten Ruhestand<br />

gegangen ist. Mit mehr als 300 geladenen<br />

Gästen wurde Mitte September<br />

in Ried die neu gestaltete Filiale eröffnet<br />

– das Wessenthaler Team dankt auf<br />

diesem Weg nochmals den zahlreichen<br />

Besuchern.<br />

y<br />

REINHARD WAGNER<br />

standortleiter ried im Innkreis<br />

Bild: zopf Photography Kg<br />

24 | 10 . <strong>2022</strong>


KLEBEN STATT<br />

„MÖRTELN“<br />

High-Tech Lösungen aus <strong>der</strong> Dose!<br />

Der Hochleistungskleber PU700 aus unserer illbruck Produktrange eignet sich<br />

hervorragend für plane Mauersteinwände und Holzverkleidungen im Trockenbau.<br />

Er ist die erste Wahl für eine mörtelfreie, starke und unzertrennliche Verklebung.<br />

Unser Sortiment bietet aber noch weitere Klebeschäume, Füllschäume und<br />

Spezialschäume, sowie eine Vielzahl an Zubehör wie Pistolen, Röhrchen und<br />

Reiniger. Egal, ob Dämmstoffplatten verkleben, Fenster abdichten, Türzargen<br />

befestigen, Hohlräume verfüllen o<strong>der</strong> wohngesunde Projekte umsetzen:<br />

Wir haben für jede bauübliche Situation das passende Produkt!


i n d u S t R i e n e w S<br />

f n n e u h o f e r<br />

FN Acustico – Funktionales Design für jeden Raum!<br />

Kennen Sie den Leitsatz „Design<br />

follows function“, manchmal<br />

ironisch abgeän<strong>der</strong>t in „Function follows<br />

Design“? Bei FN Acustico, den<br />

Akustikplatten von FN Neuhofer folgt<br />

keines dem an<strong>der</strong>en. Hier trifft Design<br />

und Funktion auf den Punkt und wird<br />

zu einem doppelt effektvollen Gestaltungs-Element<br />

für jeden Raum. Und es<br />

kommt noch besser – das formschöne,<br />

funktionale Produkt ist auch noch nachhaltig.<br />

FunKTIonalITäT & naCHHalTIg-<br />

KeIT<br />

Die leichte, weiche PET-Faser-Grundplatte<br />

ist zu 60 % aus recycelten PET-<br />

Flaschen hergestellt, kann Schall um bis<br />

zu 25 % reduzieren und den Nachhall<br />

von Geräuschen vermin<strong>der</strong>n. Mit einem<br />

Unterbau von ca. 10 cm erhöht sich <strong>der</strong><br />

Schallschutz sogar auf 60 % und entspricht<br />

damit <strong>der</strong> Schallabsorbtionsklasse<br />

C. Dadurch schafft man eine angenehme<br />

Akustik in jedem Raum – vom<br />

Flur bis zum Wohnzimmer o<strong>der</strong> im geschäftlichen<br />

Umfeld in Wartezimmern,<br />

Großraumbüros, Kantinen o<strong>der</strong> Geschäftslokalen.<br />

FN Acustico wird in zwei verschiedenen<br />

Größen: 572,5 x 2400 x 19 mm<br />

und 572,5 x 1200 x 19 mm, zwei verschiedenen<br />

Oberflächen – foliert und<br />

furniert – und einer Vielzahl an Dekoren<br />

angeboten.<br />

Für höchste Individualisierung o<strong>der</strong><br />

Anpassung an den Boden o<strong>der</strong> Mobiliar<br />

bietet FN Neuhofer die bekannte FN<br />

Digiprint-Technologie.<br />

DesIgn unD DeKore<br />

Als bewussten Akzent in starken Farben,<br />

als natürliches Element in Echtholzfurnier<br />

o<strong>der</strong> stilvoll an das Dekor des Bodens<br />

angepasst, über die Wand bis an die<br />

Decke gezogen o<strong>der</strong> auch als Raumteiler<br />

o<strong>der</strong> Hängeelement, bietet FN Acustico<br />

eine Vielzahl an Möglichkeiten.<br />

Zur Auswahl stehen acht verschiedene<br />

Dekore:<br />

• furniert: Eiche, Eiche geräuchert,<br />

Nuss, Esche<br />

• foliert: Eiche, Vintage (weiß/grau<br />

gestreift), Beton, Zebrano (schwarz/<br />

braun gestreift)<br />

Es kann aber auch ein ganz individuelles<br />

Wunschdekor gewählt werden,<br />

denn die Möglichkeiten durch „FN digiprint“<br />

sind unbegrenzt.<br />

eInzelleIsTen Für ausgeFallenes<br />

DesIgn<br />

Ergänzt wird das neue Sortiment mit folierten<br />

o<strong>der</strong> furnierten Einzelleisten, die<br />

individuelle Kreativität und völlige Gestaltungsfreiheit<br />

an <strong>der</strong> Wand ermöglichen.<br />

Die Einzelleisten sind in den Größen<br />

25 x 10 x 2400 mm und 25 x 10 x<br />

1200 mm erhältlich und auf <strong>der</strong> Rückseite<br />

mit einem Klebestreifen ausgestattet.<br />

Sie sind leicht und durch den Klebestreifen<br />

einfach und unkompliziert im<br />

persönlichen Stil an <strong>der</strong> Wand arrangierund<br />

anklebbar. Um eine maßgenaue<br />

Montage mit gleichmäßigen Abständen<br />

zwischen den Leisten zu garantieren,<br />

bietet FN Neuhofer als Zubehör einen<br />

praktischen Abstandshalter in den Maßen<br />

15 x 18 x 1200 mm.<br />

BasIsleIsTe Für HÖHenausgleICH<br />

Ein weiteres praktisches Zubehör für<br />

Flexibilität in hohen Räumen (250 cm<br />

und 260 cm) bei <strong>der</strong> Ausstattung mit<br />

FN Acustico, wurde eine „Basisleiste“<br />

entwickelt, die entwe<strong>der</strong> als 10 cm o<strong>der</strong><br />

20 cm hohe Leiste eingesetzt werden<br />

kann. Ein formschöner Höhenausgleich<br />

und eine Erleichterung für die Montage<br />

<strong>der</strong> Paneele, da diese direkt auf <strong>der</strong> vorher<br />

montierten Leiste aufgestellt werden.<br />

eleganTe aBsaTzFÖrDerung am<br />

PoInT oF sale<br />

Vom Display, <strong>der</strong> effektvollen Zweitplatzierung<br />

über aufmerksamkeitsstarke<br />

Paletten-Präsentation bis zur Integration<br />

im Schwerlastregal bietet FN Neuhofer<br />

für jeden PoS die optimale Lösung. y<br />

stilelement einzelleisten<br />

Bil<strong>der</strong>: neuhofer<br />

Die schallabsorbierende grundplatte<br />

aus 60 % recycelten<br />

PeT-Fasern, kombiniert mit<br />

furnierten o<strong>der</strong> folierten mDFlamellen,<br />

ist ein funktionaler<br />

Hingucker und echtes Wohlfühlelement<br />

in jedem raum. Das<br />

reduzierte Design überzeugt als<br />

außergewöhnliches stilelement<br />

im Wohnzimmer.<br />

alle Informationen zum unternehmen<br />

und den Produkten, finden sie auch<br />

unter www.fnprofile.com<br />

26 | 10 . <strong>2022</strong>


i n d u S t R i e n e w S<br />

k n a u f P r a x i s t a g e<br />

Theorie und Praxis<br />

Fotos: P. Kubelka<br />

außerordentliches Interesse auch am abschlusstag<br />

<strong>der</strong> Knauf Praxistage in Wien. Bei den einzelnen<br />

stationen wurde den Teilnehmer:innen wertvolle<br />

Tipps bezüglich anwendungsmöglichkeiten <strong>der</strong><br />

Produkte von Knauf und Knauf Insulation gegeben.<br />

Anfang Oktober fanden die österreichweiten<br />

Praxistage, organisiert<br />

von Knauf und Knauf Insulation,<br />

in <strong>der</strong> Ottakringer Brauerei in Wien für<br />

das Jahr <strong>2022</strong> ihren Abschluss. Rund 90<br />

Professionisten aus den Bereichen Trockenbau<br />

und Fachhandel zeigten großes<br />

Interesse an den Fachvorträgen und Praxisvorführungen.<br />

Knauf Geschäftsführerin Mag. Ingrid<br />

Janker begrüßte die Teilnehmer:innen<br />

und freute sich über das rege Interesse<br />

<strong>der</strong> Trockenbaubranche.<br />

Die beiden Schulungsleiter DI Karl<br />

Singer von Knauf und Ing. Peter Kamplmüller<br />

von Knauf Insulation, präsentierten<br />

dem Fachpublikum interessante<br />

Neuheiten im Trockenbau und Holzbau<br />

und erläuterten die zahlreichen Vorteile<br />

von Dämm- und Trockenbaulösungen.<br />

Bau-Sachverständiger Günther Nussbaum<br />

widmete sich dem Thema Luftdichtheit<br />

und zeigte zahlreiche Fehlerquellen<br />

auf. „Der Trockenbau ist meiner<br />

Meinung nach ein unterschätztes Gewerbe“,<br />

stellte er fest. Er appellierte an<br />

die Ausführenden, Dinge auf <strong>der</strong> Baustelle<br />

zu hinterfragen und auf gute Beratung<br />

zu setzen.<br />

Tipps und Tricks aus <strong>der</strong> Praxis wurden<br />

den Besucher:innen anschaulich anhand<br />

nachgestellter Bausituationen von<br />

Knauf Instruktoren demonstriert. Hier<br />

gab es für das Publikum die ideale Gelegenheit,<br />

sich gewisse Verarbeitungsschritte<br />

beim Dämmen mit Knauf Insulation<br />

Produkten und Verbauen von<br />

Knauf Trockenbau-Systemen genauer<br />

anzusehen.<br />

Was möglich ist, wenn man die „Grenzen<br />

im Kopf“ überwindet, erfuhren die<br />

Besucher:innen von Extremradsportler<br />

Christoph Strasser auf beson<strong>der</strong>s eindrucksvolle<br />

Weise. „Diese sind dort,<br />

wo meine Vorstellungskraft endet“, behauptete<br />

<strong>der</strong> 6-fache Gewinner des Nonstop-Radrennens<br />

Race Across America.<br />

Strasser und betonte zudem die Wichtigkeit,<br />

seine Ziele immer vor Augen zu haben,<br />

begleitet von entsprechen<strong>der</strong> Trainingsarbeit<br />

und Vorbereitung.<br />

Die Teilnahmegebühr von allen drei<br />

Praxistagen <strong>2022</strong> wurde von den beiden<br />

Unternehmen aufgestockt und an<br />

Wings for Life gespendet. Ingrid Janker<br />

und Manfred Posch, Vertriebsleiter<br />

von Knauf Insulation, überreichten<br />

Mag. Wolfgang Illek, Head of Fundraising<br />

von Wings for Life, die Spende. Illek<br />

betonte, dass diese, wie auch an<strong>der</strong>e<br />

Spenden an Wings for Life, für die Rückenmarksforschung<br />

verwendet wird. y<br />

Der ratgeber<br />

„(K)ein<br />

Pfusch am<br />

Bau“ kann mit<br />

persönlicher<br />

Widmung<br />

von günther<br />

nussbaum<br />

direkt per<br />

mag. Ingrid Janker überreichte mag. Wolfgang<br />

Illek von Wings for life einen scheck<br />

in <strong>der</strong> Höhe von 5755.- euro.<br />

Buchtipp<br />

mail bauherrenhilfe@gesetz.at o<strong>der</strong> über<br />

amazon bestellt werden.<br />

IsBn: 978-3-7093-0640-6<br />

28 | 10 . <strong>2022</strong>


i n d u S t R i e n e w S<br />

h e n k e l<br />

Groß, größer, XXL –<br />

den Fliesentrend richtig verlegen<br />

Der Trend geht Richtung offene<br />

Räumlichkeiten mit großen<br />

Fliesen – wir wünschen uns immer<br />

häufiger große Wand- o<strong>der</strong> Bodenfliesen<br />

in Küche, Wohnzimmer o<strong>der</strong> Bad.<br />

„Die letzten Jahre haben gezeigt – <strong>der</strong><br />

XXL-Fliesen-Trend ist gekommen, um<br />

zu bleiben. Und zwar nicht nur im Neubau,<br />

son<strong>der</strong>n auch bei Renovierungsarbeiten<br />

und Sanierungen. Und gerade<br />

hier sind Können und hochwertige<br />

Produkte gefragt“, so Reinhard Bischof,<br />

Verkaufsdirektor Henkel Adhesive Technologies<br />

Österreich.<br />

Großformatfliesen beginnen üblicherweise<br />

bei einer Seitenlänge von<br />

>100 Zentimetern und reichen bis zu<br />

XXL-Formaten mit 160 x 320 cm – und<br />

mehr. Doch das <strong>Verlegen</strong> von Großformatfliesen<br />

erfor<strong>der</strong>t Erfahrung, Können<br />

und bestens abgestimmte Produkte,<br />

sonst kann es schnell zu Schäden kommen.<br />

Die Marke Ceresit setzt bei ihren<br />

Fliesenklebern für den Fach- und Großhandel<br />

auf verlässliche Produktqualität,<br />

kontinuierliche Innovationen und ein<br />

alles, was sie wissen müssen – von Profis für Profis!<br />

Interessiert? Qr code scannen und alle kostenlosen schulungsvideos hier holen!<br />

mehr Information zu den Produkten von CeresIT unter: https://www.ceresit.at/de.html<br />

überschaubares, verständliches Sortiment.<br />

„Wir haben, was ein Profi benötigt<br />

– auch für anspruchsvolle Anwendungen<br />

wie XXL-Fliesen o<strong>der</strong> schwierige<br />

Untergründe“, erklärt Bischof.<br />

Der KleBer IsT enTsCHeIDenD<br />

Kunden von Ceresit vertrauen hier z.B.<br />

auf den schnellabbindenden, hochflexiblen<br />

S2-Kleber <strong>CERESIT</strong> CM 49<br />

White S2 Premium o<strong>der</strong> den „Problemlöser“<br />

<strong>CERESIT</strong> CM 77 Ultraflex. CM<br />

49 verfügt über hohe Sicherheitsreserven<br />

und überzeugt mit sehr hoher Flexibilität<br />

(S2) und hoher Standfestigkeit –<br />

beides unbedingt empfohlen für große<br />

schwere Fliesen - und ist schnellabbindend<br />

und staubreduziert.<br />

Der silanmodifizierte Flextec ® -<br />

Polymerkleber <strong>CERESIT</strong> CM 77 Ultraflex<br />

ist hochgradig elastisch und verfügt<br />

über sehr hohe Anhaftung, was gerade<br />

bei schweren großen XXL-Fliesen beson<strong>der</strong>s<br />

wichtig ist. Im Gegensatz zu<br />

zementären Fliesenklebern erfolgt die<br />

Verarbeitung ohne Zugabe von Wasser,<br />

somit können Verlegeschäden auf<br />

feuchtigkeitsempfindlichen Untergründen<br />

wie Holz nahezu ausgeschlossen<br />

werden. Das ist gerade bei Sanierungen<br />

o<strong>der</strong> Renovierungen essenziell, wenn auf<br />

bestehenden Altuntergründen (wie z.B.<br />

Parkett) verlegt wird.<br />

KosTenlose ProFI-sCHulungsvIDeos<br />

Für die mangelfreie Verlegung von keramischen<br />

Großformaten ist die Wahl des<br />

richtigen Klebers ein wesentliches Element.<br />

Das fachgerechte Hantieren und<br />

<strong>Verlegen</strong> <strong>der</strong> großformatigen Fliesen will<br />

allerdings gelernt sein und erfor<strong>der</strong>t spezielles<br />

Werkzeug und Know-How.<br />

Aus diesem Grund unterstützt Ceresit<br />

die Fliesenleger mit professionellen<br />

Schulungsmaterial in Form einer kurzweiligen<br />

Serie an Trainingsvideos.<br />

In acht Teilen werden von geschulten<br />

Verarbeitern live in <strong>der</strong> Praxis<br />

die wichtigsten Schritte und Regeln<br />

für die Verlegung von großformatigen<br />

Fliesen verständlich<br />

vorgeführt – von <strong>der</strong> Planung und<br />

Untergrundvorbereitung, über<br />

Werkzeugwahl, Schneiden und<br />

Bohren bis hin zur Verklebung. y<br />

10 . <strong>2022</strong> | 29


i n d u S t R i e n e w S<br />

d o m o f e r m<br />

Elegante Türen bieten Sicherheit und Schutz<br />

Bil<strong>der</strong>: Domoferm<br />

Am rechten Donauufer im zweiten<br />

Wiener Gemeindebezirk<br />

wurde Ende Jänner <strong>2022</strong> ein attraktives,<br />

140 Meter hohes Wohnhochhaus fertiggestellt,<br />

das für seine Bewohner:innen<br />

keine Wünsche offen lässt: In einer Top-<br />

Lage direkt am Wasser, zwischen den<br />

Freizeitattraktionen Donau / Donauinsel<br />

und Prater befindet sich <strong>der</strong> MA-<br />

RINA TOWER ein gemeinsames Projekt<br />

des Bauträgers BUWOG und IES<br />

Immobilien. Das eindrucksvolle Wohnbauprojekt<br />

wurde 2018 begonnen und<br />

besteht aus den beiden Wohntürmen<br />

,,High Rise“ (Eigentumswohnungen)<br />

und ,,Low Rise“ (Mietwohnungen). Darin<br />

befinden sich rund 500 hochwertige<br />

Wohneinheiten mit einem unverbaubaren<br />

Blick auf die Donau.<br />

DreI Türen Für alle zWeCKe<br />

Domoferm hat als Komplettanbieter von<br />

Stahltürelementen gemeinsam mit dem<br />

Schwesterunternehmen DANA – österreichischer<br />

Spezialist für Eingangs- und<br />

Innentüren – Türen für Wohnungseingänge,<br />

Treppenhäuser und Schachtwände<br />

geliefert.<br />

oberfläche <strong>der</strong> Dana Dominant 3 innen: weiß matt.<br />

Dana DomInanT 3 WoHnungseIngangsTür<br />

mIT DomoFermsTaHlzarge<br />

Diese Kombination bietet perfekten und<br />

bewährten Schutz. Die Wohnungseingangstür<br />

DANA Dominant 3 in <strong>der</strong> Wi<strong>der</strong>standsklasse<br />

3 im Farbton RAL 7035<br />

fügt sich harmonisch in die Flure des<br />

MARINA TOWER ein. Sie bietet erhöhten<br />

Wi<strong>der</strong>stand auch gegen Spezialwerkzeuge<br />

wie Brecheisen und Kuhfuß.<br />

Die Domoferm Doppelfalz-Umfassungszargen<br />

aus Stahl wurden nachträglich<br />

eingegossen und sorgen so für den<br />

erhöhten Schall- und Einbruchschutz<br />

des Türelements.<br />

DomoFerm sTaHlTür PresTIge<br />

An den Übergängen von den Fluren<br />

zum Treppenhaus kommen Stahltüren<br />

PRESTIGE zum Einsatz: Funktionalität<br />

und Design, Feuer-/Rauchschutz,<br />

Schallschutz bis zu 40 dB, Wärmeschutz<br />

und Einbruchhemmung RC2 und RC3<br />

kennzeichnen diese Tür. Das Türblatt<br />

<strong>der</strong> PRESTIGE ist gefälzt ausgeführt.<br />

DomoFerm sTaHlTür PremIum<br />

Auch bei diesem Türentyp verbinden<br />

sich Funktionalität und zeitloses Design,<br />

jedoch ist beim PREMIUM-Modell das<br />

Türblatt stumpf ausgeführt. Die stumpf<br />

einschlagenden Türblätter schließen<br />

flächenbündig mit <strong>der</strong> Zarge ab. Die<br />

Eckdaten: Feuer-/Rauchschutz, Schallschutz<br />

bis 39 dB, Wärmeschutz sowie<br />

Einbruchhemmung bis RC3 werden mit<br />

<strong>der</strong> PREMIUM erreicht.<br />

Beide Produkte haben ein 64 mm<br />

starkes Türblatt und stehen für Eleganz,<br />

klares/mo<strong>der</strong>nes Design und Multifunktionalität.<br />

Sie sind sowohl in einflügeliger<br />

wie in zweiflügeliger Ausführung<br />

erhältlich.<br />

PRESTIGE und PREMIUM bieten<br />

eine elegante und individuell konfigurierbare<br />

Optik. Bereits die Oberfläche<br />

lässt sich individuell gestalten: mit weiß<br />

einbrenngrundierter Standard-Optik, in<br />

vielen RAL- und Son<strong>der</strong>farbtönen und<br />

sogar in Edelstahl- sowie Antigraffiti-<br />

Ausführung. Es gibt eine große Auswahl<br />

an passenden Türdrückern und -schlössern<br />

und die Möglichkeit, die ein- bzw.<br />

zweiflügelige Stahltür mit Oberlichtern,<br />

Seitenteilen o<strong>der</strong> Lichtöffnungen zu<br />

kombinieren.<br />

y<br />

erhöhter<br />

einbruchschutz:<br />

Wohnungseingangsstür<br />

Dana<br />

Dominant 3.<br />

Die hochwertige<br />

stahltür<br />

PremIum mit<br />

lichtöffnung ist<br />

robust und unverwüstlich<br />

und<br />

dank verdeckt<br />

liegen<strong>der</strong> Bän<strong>der</strong><br />

und Türschließer<br />

gleichzeitig<br />

optisch ansprechend.<br />

Die stahltür PresTIge mit oberlichte und opaker<br />

Füllung verbindet die gänge mit dem müllraum.<br />

maximaler schutz ist garantiert.<br />

eine Beson<strong>der</strong>heit befindet sich im außenbereich<br />

des Towers: die Trafo-Wand. Hier ist die stahltür<br />

PremIum von Domoferm mit lüftungsgitter<br />

verbaut.<br />

30 | 10 . <strong>2022</strong>


i n d u S t R i e n e w S<br />

u r s a t e c t o n i c<br />

Die neue Generation <strong>der</strong> Mineralwolle<br />

Dank <strong>der</strong> innovativen Plattenstruktur läutet URSA<br />

TECTONIC Mineralwolle-Dämmung den Beginn einer<br />

neuen Ära in <strong>der</strong> Entwicklung von nachhaltigen Dämmlösungen<br />

mit beson<strong>der</strong>en mechanischen und bauphysikalischen<br />

Eigenschaften ein.<br />

Bei <strong>der</strong> Herstellung von URSA TECTONIC Mineralwolle-Dämmung<br />

kommt erstmals die innovative TECTONIC-<br />

Technologie zum Einsatz: Die Faserausrichtung wird in einem<br />

beson<strong>der</strong>en Verfahren zielgerichtet an die Dämmstoffanfor<strong>der</strong>ungen<br />

angepasst und erzeugt so eine hoch verdichtete Plattenstruktur.<br />

Diese Technologie bietet verbesserte Druck- und<br />

Zugfestigkeit, Steifigkeit und Klemmfähigkeit. URSA TEC-<br />

TONIC Mineralwolle-Platten sind darüber hinaus durchgehend<br />

wasserabweisend (hydrophobiert), diffusionsoffen und<br />

nicht brennbar. Kombiniert mit ausgezeichneter Wärme- und<br />

Schalldämmung ist URSA TECTONIC Mineralwolle perfekt<br />

für viele Anwendungsbereiche.<br />

URSA TECTONIC Mineralwolle-Dämmung wird zur<br />

eindeutigen Identifizierung dauerhaft mit dem URSA-Logo<br />

gekennzeichnet und kann dadurch sortenrein getrennt und<br />

wie<strong>der</strong>verwendet werden. Abfälle werden vermieden und die<br />

Kreislaufwirtschaft im Bausektor wird geschlossen. Dämmstoffreste<br />

von URSA TECTONIC Mineralwolle werden dem<br />

Herstellprozess wie<strong>der</strong> als wertvoller Sekundärrohstoff zugeführt<br />

o<strong>der</strong> zu zertifizierter URSA Mineralwolle-Einblasdämmung<br />

aufbereitet. Durch die vollständige Recycelbarkeit bietet<br />

URSA TECTONIC Mineralwolle-Dämmung eine wertvolle<br />

Hilfestellung zur Erreichung nachhaltiger Ziele.<br />

URSA TECTONIC Mineralwolle-Dämmung<br />

sorgt<br />

durch ihre dauerhafte<br />

Funktionsfähigkeit für<br />

eine nachhaltige Wertsteigerung<br />

des Gebäudes: So<br />

unterstützt URSA TEC-<br />

TONIC Mineralwolle-<br />

Dämmung aktiv bei Ausschreibung<br />

und Vergabe im<br />

Bauwesen!<br />

y<br />

oberste geschossdecke:<br />

Tectonic begehbar<br />

Weblink:<br />

https://www.ursa.at/tectonic<br />

vorsatzschale<br />

steildach innen:<br />

Tectonic<br />

Kellerdeckendämmung<br />

Bil<strong>der</strong>: ursa<br />

10 . <strong>2022</strong> | 31


i n d u S t R i e n e w S<br />

M e s s e n e u h e i t v o n a c o<br />

ACO ShowerDrain S+ schwarz<br />

Auf <strong>der</strong> Frauenthal Expo <strong>2022</strong><br />

präsentierte ACO erstmals die<br />

trendige Duschrinne ACO ShowerDrain<br />

S+ schwarz. Damit stellt ACO einmal<br />

mehr nicht nur seine umfassende Kompetenz<br />

bei Entwässerungslösungen unter<br />

Beweis, son<strong>der</strong>n ist auch Vorreiter in Sachen<br />

Trends im Badezimmer.<br />

Die trendige Duschrinne ACO ShowerDrain<br />

S+ ermöglicht die Umsetzung<br />

perfekter bodenebener Duschbereiche<br />

in hoher technischer Qualität und attraktivem<br />

Design. Installateur:innen<br />

und Fliesenleger:innen profitieren vom<br />

praktischen Baukastensystem, mit dem<br />

<strong>der</strong> Einbau nicht nur schneller, son<strong>der</strong>n<br />

zudem beson<strong>der</strong>s sicher gelingt.<br />

eInFaCHer eInBau<br />

Dieses Baukastensystem besteht aus dem<br />

Duschrinnenprofil und vormontiertem<br />

Rohbauset und erfüllt fachgerecht alle<br />

Ansprüche an eine mo<strong>der</strong>ne, zuverlässige<br />

und vielseitige Duschrinne. Bei <strong>der</strong><br />

Entwicklung stand neben <strong>der</strong> Funktionalität<br />

und <strong>der</strong> ansprechenden Optik<br />

ebenso die Sicherstellung <strong>der</strong> unkomplizierten<br />

Übergabe zwischen den Gewerken<br />

im Fokus. Daher passt die ACO<br />

ShowerDrain S+ zu allen gängigen Fliesenformaten<br />

und lässt sich bauseitig an<br />

die Größe des Duschbereichs anpassen.<br />

Somit entfällt <strong>der</strong> seitliche Fliesenzuschnitt.<br />

eInFaCHer BauKasTen – vIele<br />

vorTeIle<br />

Unabhängig von <strong>der</strong> Farbe wird die<br />

ACO ShowerDrain S+ als Baukastensystem<br />

geliefert: Das Rohbauset inkludiert<br />

einen Ablaufkörper aus Kunststoff, einen<br />

herausnehmbaren Geruchsverschluss sowie<br />

eine werkseitig angebrachte Dichtmanschette,<br />

die für eine verlässliche<br />

Anbindung an die Verbundabdichtung<br />

sorgt. Die Dichtmanschette wird so wie<br />

<strong>der</strong> gesamte Ablaufkörper während <strong>der</strong><br />

Bauphase durch einen vormontierten<br />

Bauzeitenschutz zuverlässig geschützt.<br />

Das dazugehörige Duschrinnenprofil besteht<br />

aus einem hochwertigen, elektropoliertem<br />

Edelstahlprofil, das bauseitig<br />

neben dem Format <strong>der</strong> Fliesen spielt genauso <strong>der</strong>en<br />

Farbe eine wesentliche rolle bei <strong>der</strong> gestaltung<br />

des Badezimmers. Dementsprechend bietet aCo<br />

die showerDrain s+ jetzt neben <strong>der</strong> klassischen<br />

edelstahl-version zusätzlich in schwarz an.<br />

Baukastensystem<br />

Bil<strong>der</strong>: aCo<br />

kürzbar ist, sowie einem Haarsieb und<br />

einem Verlängerungsstück.<br />

Justierbare Stellfüße, die ohne Werkzeuge<br />

gekürzt werden können, lassen<br />

sich in <strong>der</strong> Höhe schnell verstellen. Außerdem<br />

sehr nützlich: Mit dem innovativen<br />

ACO Pad kann man das Duschrinnenprofil<br />

gleich problemlos waagrecht<br />

ausrichten.<br />

y<br />

b o t a m e n t e r w e i t e r t S o r t i m e n t d e r Ö k o - M a r k e<br />

BotaGreen ® Flexkleber C2 TE S1<br />

Der Trend zum ökologischen Bauen<br />

hat in den letzten Jahren zunehmend<br />

an Bedeutung gewonnen. Mit<br />

dem Start von BotaGreen ® , <strong>der</strong> ökologischen<br />

Marke von Botament unterstützt<br />

wir auch auf Ihrer Baustelle diesen<br />

klima- und ressourcenfreundlichen<br />

Trend.<br />

Bei den Produkten <strong>der</strong> neuen Bota-<br />

Green ® Linie, ist <strong>der</strong> Zementanteil bei<br />

den Fliesenklebern durch die Zugabe<br />

von alternativen Bindemitteln aus Sekundär-Rohstoffen<br />

reduziert, verkleinert<br />

somit den CO2-Fußabdruck des Produktes<br />

um ca. 30 % und leistet damit<br />

einen wichtigen Beitrag in punkto Klimaschutz.<br />

Den Anfang <strong>der</strong> stetig wachsenden<br />

Produktlinie BotaGreen ® machte vor<br />

<strong>der</strong> BotaGreen ® Flexkleber C2TE. Diesem<br />

folgte jetzt <strong>der</strong> BotaGreen ® Flexkleber<br />

C2TE S1 in die BotaGreen ® -Familie<br />

nach.<br />

Er eignet sich zur Verlegung von nahezu<br />

allen keramischen Wand- und Bodenbelägen<br />

sowie verfärbungsunempfindlichen<br />

Natursteinen im Innen- und<br />

Außenbereich, ist beson<strong>der</strong>s geschmeidig<br />

und bis zu einer Kleberbettdicke von<br />

10 mm einsetzbar. Durch seine lange<br />

Korrigier- und Offenzeit ist er <strong>der</strong> ideale<br />

Partner für Bauprojekt!<br />

Zudem wurde er im System mit <strong>der</strong><br />

Botament AE Abdichtungs- und Entkopplungsbahn<br />

geprüft und übertrifft<br />

die in <strong>der</strong> Norm gefor<strong>der</strong>ten Tests zur<br />

Standfestigkeit deutlich.<br />

y<br />

Bild: Botament<br />

32 | 10 . <strong>2022</strong>


J u b i l ä u m<br />

Capatect feiert<br />

„150 Jahre“ in Wien<br />

1872 als „Fries, Burgholzer & Companie“ gegründet, ist<br />

Capatect heute Teil <strong>der</strong> SynthesaGruppe. Mit seinen<br />

marktführenden Fassaden- und Dämmtechnik-Erzeugnissen<br />

ist das Unternehmen einer <strong>der</strong> bedeutendsten Partner für das<br />

verarbeitende Gewerbe in Österreich.<br />

Anlässlich des runden Jubiläums luden Regionalverkaufseiter<br />

Robert Ziehaus und sein Team treue Kunden und Partner in den<br />

10. Stock des Haus des Meeres in Wien ein. Den fantastischen<br />

Ausblick über die Bundeshauptstadt genossen 120 Gäste.<br />

Nach <strong>der</strong> Begrüßung <strong>der</strong> Gäste durch Georg Blümel, Vorsitzen<strong>der</strong><br />

<strong>der</strong> Synthesa Geschäftsführung, schil<strong>der</strong>te Harald<br />

Marschner, Ex-Eigentümer von Fries, Burgholzer und später<br />

Geschäftsführer von Capatect, die Entwicklung des Unternehmens.<br />

Er zeigte eindrücklich auf, wie aus einem führenden<br />

Mühlsteinhersteller <strong>der</strong> Marktführer bei Putzerzeugnissen und<br />

WDVS-Systemen wurde. Der ehemalige Synthesa-Geschäftsführer<br />

und heutige Aufsichtsrat des Unternehmens Wilhelm<br />

Bergsleitner ergänzte abwechslungsreich, wie aus Fries, Burgholzer<br />

nach Einglie<strong>der</strong>ung in die Synthesa Firmengruppe die<br />

bekannte Marke Capatect entstand. Untermalt wurden die Ausführungen<br />

mit historischem Bildmaterial.<br />

„In Zeiten wie diesen ist das Zusammenkommen und gemeinsame<br />

Feiern beson<strong>der</strong>s wichtig“, betonte Georg Blümel<br />

und bedankte sich beim Publikum für sein Interesse und seine<br />

langjährige Treue. Gleichzeitig strich er den Wunsch nach einer<br />

weiteren guten Zusammenarbeit auch in herausfor<strong>der</strong>nden<br />

Zeiten hervor.<br />

Weitere Jubiläums-Feste fanden in Salzburg-Wals und in <strong>der</strong><br />

Linzer Stahlwelt statt.<br />

y<br />

60 %<br />

weniger<br />

Aerosole *<br />

Die neue Raumluftqualität<br />

Baumit IonitColor<br />

verbessert die<br />

Raumluft aktiv<br />

Bessere Raumluft in nur 90 Minuten<br />

Aerosole sind winzige Schwebeteilchen, die beim<br />

Sprechen und Atmen in die Raumluft gelangen und als<br />

potenzielle Träger von Viren und Bakterien gelten. Die<br />

mineralische Wandfarbe Baumit IonitColor hilft dabei,<br />

die Luft von ihnen zu reinigen. Denn sie bindet durch<br />

die ständige Aktivierung von Luftionen nachweislich bis<br />

zu 60 % <strong>der</strong> Aerosole in geschlossenen Räumen.<br />

Foto: Werner Braun<br />

Die gastgeber: georg<br />

Blümel (vorsitzen<strong>der</strong> <strong>der</strong><br />

geschäftsführung), Wilhelm<br />

Bergsleitner (ehem. synthesa<br />

geschäftsführer), Harald<br />

marschner (ehemaliger eigentümer<br />

Fries, Burgholzer),<br />

robert ziehaus (regionalvertriebsleiter).<br />

reduziert Aerosolbelastung<br />

reduziert Pollen und Feinstaub<br />

för<strong>der</strong>t Wohlbefinden und Konzentration<br />

*Mehr Infos auf<br />

baumit.com/ionit<br />

10 . <strong>2022</strong> |<br />

Baumit. Ideen mit Zukunft.


w e b g u i d e<br />

Baustoffe<br />

ARDEX Baustoff GmbH<br />

www.ardex.at<br />

Avenarius-Agro GmbH<br />

www.avenariusagro.at<br />

Baumit<br />

www.baumit.com<br />

CPG Europe<br />

www.cpg-europe.com<br />

www.illbruck.com<br />

Stauss-Perlite GmbH<br />

www.Stauss-Perlite.at<br />

James Hardie Austria<br />

www.fermacell.at<br />

www.jameshardie.com<br />

Dämmstoffe<br />

PCI Augsburg GmbH<br />

www.pci.at<br />

RÖFIX AG<br />

www.roefix.com<br />

Sopro Bauchemie GmbH<br />

www.sopro.at<br />

Soudal AT gmbH<br />

www.soudal.com<br />

www.fixall.eu<br />

Tiba Austria GmbH<br />

www.tibanet.com<br />

Austrotherm GmbH<br />

www.austrotherm.com<br />

Fenster/Türen<br />

IT<br />

Kamin<br />

Rockwool<br />

Handelsges.m.b.H.<br />

www.rockwool.at<br />

Unsere Preisliste für Ihr<br />

Smartphone auf:<br />

www.rockwool-preisliste.at<br />

Internorm Fenster GmbH<br />

www.internorm.at<br />

Wippro GmbH<br />

www.wippro.at<br />

Inndata Datentechnik<br />

www.inndata.at<br />

www.jubacon.net<br />

Henkel Central Eastern<br />

Europe GmbH<br />

www.ceresit.at<br />

Karl Bachl Ges.m.b.H.<br />

www.bachl.at<br />

Schiedel GmbH<br />

www.schiedel.at<br />

Lias Österreich GesmbH<br />

www.liapor.at<br />

Mapei Austria GmbH<br />

www.mapei.at<br />

MEA Bausysteme GmbH<br />

www.mea-group.com/de/<br />

building-systems<br />

info.mea-bausysteme.at@<br />

mea-group.com<br />

Tel: +43 (0)2782 83200-13<br />

Profibaustoffe Austria<br />

GmbH<br />

www.profibaustoffe.com<br />

Isolith<br />

Leichtbauplattenwerk M.<br />

Hattinger Ges.m.b.H.<br />

www.isolith.com<br />

Linzmeier Bauelemente<br />

GmbH<br />

www.linzmeier.de<br />

Knauf Insulation GmbH<br />

www.knaufinsulation.at<br />

Steinbacher Dämmstoffe<br />

GmbH<br />

www.steinbacher.at<br />

Lagersysteme<br />

OHRA Regalanlagen GmbH<br />

www.ohra.at<br />

T.: +43 7236 21534<br />

Wasserver-/Entsorgung<br />

ziegel<br />

FRÄNKISCHE Rohrwerke<br />

Gebr. Kirchner GmbH & Co.KG<br />

www.fraenkische.at<br />

Mall Umweltsystem<br />

www.mall-umweltsysteme.at<br />

Bauhütte Leitl-Werke GmbH<br />

www.leitl.at<br />

34 | 10 . <strong>2022</strong>


Garagen-Sektionaltore<br />

• Platzsparend, senkrecht öffnend<br />

• Elegantes, zeitloses Design<br />

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Garagen-Sektionaltor<br />

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HA7875 / <strong>2022</strong>-10


DER NEUE FORD<br />

E-TRANSIT<br />

E WIE ELEKTRISCH,<br />

E WIE EFFIZIENT<br />

90 % WENIGER<br />

CO 2<br />

-AUSSTOSS 2)<br />

40 % WENIGER<br />

WARTUNGSKOSTEN 3)<br />

IN 3,6 JAHREN<br />

AMORTISIERT 4)<br />

Ford E-Transit: Stromverbrauch: 26,1 – 39,7 kWh/100 km (kombiniert) | CO 2<br />

-Emissionen: 0 g/km (kombiniert) | 1) Elektrische Reichweite: je nach Konfiguration<br />

bis zu 218 – 317 km (Prüfverfahren: WLTP)*<br />

*Gemäß Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure (WLTP). Es können bis zu 218 – 317 km Reichweite (beabsichtigter Zielwert nach WLTP) bei voll aufgeladener Batterie<br />

erreicht werden – je nach vorhandener Serien- und Batterie-Konfiguration. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (z.B. Wetterbedingungen,<br />

Fahrverhalten, Streckenprofil, Fahrzeugzustand, Alter und Zustand <strong>der</strong> Lithium-Ionen-Batterie) variieren. | Symbolfoto. Vergleichsparameter: Fahrzeuge: Transit 350 L2H2 130 PS<br />

Diesel (Verbrauch: 8,3 l/100 km, CO 2<br />

-Emission: 219 g/km (kombiniert) vs. E-Transit 350 L2H2 184 PS (30,1 kWh/100 km) | Laufleistung 60 Monate, max. 150.000 km (30.000 km/Jahr) |<br />

Erwartete Betriebszeit: 5 Jahre | Strompreis: 0,35 Cent/kWh | Dieselpreis: € 1,80/l | marktübliche Restwerte für beide Modelle | Modell- und marktübliche Fahrzeugnachlässe | E-Mobilitäts-För<strong>der</strong>ung<br />

Ford € 2.000,– | E-Mobilitäts-För<strong>der</strong>ung Bund Stand September <strong>2022</strong> € 10.500,–. 2) Die geschätzten CO 2<br />

-Ersparnisse werden laut den Angaben <strong>der</strong> Europäischen<br />

Umweltagentur berechnet. Diese variieren aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse: unterschiedliches Fahrverhalten, Fahrzeugwartung, Ladegewohnheiten, CO 2<br />

-Emissionen des<br />

Ladenetzwerks, Alter <strong>der</strong> Lithium-Ionen-Batterie. 3) Bezieht sich auf die Kosten für die planmäßige Wartung entsprechend <strong>der</strong> Empfehlungen in den Betriebsanleitungen. Die Analyse<br />

erfolgt aufgrund nach <strong>der</strong> Standardmethode von Ford zur Berechnung <strong>der</strong> Kosten für die planmäßige Wartung und bezieht sich auf Referenzwerte von dem Jahr 2021. 4) Basierend<br />

auf <strong>der</strong> geschätzten zurückgelegten Strecke von 30.000 km/Jahr, den zuvor genannten Vergleichsparametern, dem Fahrzeugpreis, <strong>der</strong> durchschnittlichen planmäßigen und unplanmäßigen<br />

Wartung, dem geschätzten Wertverlust, <strong>der</strong> einkalkulierten motorbezogenen Versicherungssteuer.

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