Beliebte Reiseziele Herbst/Winter 2022
Dein Urlaub vom Alltag
Dein Urlaub vom Alltag
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<strong>Herbst</strong>/<strong>Winter</strong> <strong>2022</strong><br />
Dein Urlaub vom Alltag<br />
Bretagne<br />
Das Lichtorchester der Leuchttürme<br />
Madeira<br />
Steile Küsten und scharfe Kurven<br />
Achensee<br />
Die sanfte Seite des <strong>Winter</strong>sports
ANZEIGE<br />
Kunstgenuss mit südlichem Flair<br />
Den <strong>Herbst</strong> in Aschaffenburg genießen<br />
Aschaffenburger Mainufer im <strong>Herbst</strong> mit Pompejanum<br />
Aschaffenburg ist immer eine Reise wert: ob<br />
zur berühmten Magnolienblüte, zum imposanten<br />
Schloss Johannisburg oder zu Ikonen<br />
der Kunst wie Lucas Cranach, Matthias Grünewald,<br />
Ernst Ludwig Kirchner oder Christian<br />
Schad, dem die Stadt ein eigenes Museum<br />
widmet. Seit dem 3. Juni <strong>2022</strong> zeigt es Leben<br />
und Werk des Meisters der „Neuen Sachlichkeit“<br />
in einer weltweit einzigartigen<br />
Gesamtschau. Ein weiterer Höhepunkt ist<br />
der berühmte Magdalenenaltar von Lucas<br />
Cranach d. Ä. im Stiftsmuseum.<br />
Auf kurzen Wegen lassen sich zu Fuß oder<br />
mit dem Fahrrad weitere Schätze wie der<br />
älteste englische Landschaftspark Bayerns<br />
entdecken. Aschaffenburgs buntes Unterhaltungsprogramm,<br />
das vielfältige Restaurantund<br />
Kneipenangebot und das milde, fast<br />
mediterrane Klima laden zum Entdecken und<br />
Genießen ein.<br />
www.tourist-aschaffenburg.de<br />
www.museen-aschaffenburg.de<br />
Schloss Johannisburg<br />
Ruheoasen mit Natur, Kultur und Geschichte<br />
Parkwanderungen durch<br />
Aschaffenburgs „Grünes Erbe“<br />
Ruine im Park Schöntal<br />
Wie die Perlen einer Kette reihen sich die historischen<br />
Parks und Landschaftsgärten<br />
Aschaffenburgs aneinander. Die Grundlage<br />
wurde schon gegen Ende des 18. Jahrhunderts<br />
durch Fürstbischof von Erthal geschaffen,<br />
der den bedeutendsten Gartenkünstler<br />
seiner Zeit, Friedrich Ludwig Sckell, für die<br />
Gestaltung engagierte.<br />
Diese Ruheoasen inmitten der Stadt dienen<br />
jedoch nicht nur der Erholung und sind<br />
für Stadtklima und Stadtökologie von immenser<br />
Bedeutung. Sie eignen sich auch vorzüglich<br />
für kurze und lange Wanderungen, auf<br />
denen man nicht nur eine abwechslungsreiche<br />
Fauna und Flora, sondern auch kulturelle<br />
Besonderheiten wie ein römisches<br />
Kastellbad entdecken kann. Im <strong>Herbst</strong> lässt<br />
sich in Aschaffenburgs Parks ein wahrer<br />
„Indian Summer“ erleben.<br />
Sieben Routen des Archäologischen Spessartprojekts<br />
führen durch die vielseitige<br />
Kultur- und Naturlandschaft Aschaffenburgs.<br />
Auf kurzen Rundwegen entdeckt man Interessantes<br />
zu Geologie und Naturdenkmälern,<br />
aber auch zur Kultur- und Industriegeschichte.<br />
Informationen gibt es bei der Tourist-<br />
Information Aschaffenburg am Schloßplatz<br />
2, geöffnet Montag bis Freitag<br />
von 10 bis 16.30 Uhr und samstags<br />
derzeit von 10.30 bis 14.30 Uhr.<br />
Das sollten Sie nicht verpassen:<br />
– „Erich Kissing und Kerstin. Maler und Modell“<br />
noch bis 1. November <strong>2022</strong> in der Kunsthalle<br />
Jesuitenkirche<br />
– „Erich Heckel – Aquarelle und Zeichnungen<br />
aus sechs Jahrzehnten“<br />
seit 1. Oktober bis 8. Januar 2023<br />
im KirchnerHaus Museum<br />
– „Zwischen den Stühlen: Cranach,<br />
Luther & der Kardinal“<br />
ab dem 15. Oktober <strong>2022</strong> bis 8. Januar 2023<br />
im Stiftsmuseum<br />
– Aschaffenburger Weihnachtsmarkt<br />
ab dem 23. November bis 22. Dezember<br />
<strong>2022</strong> auf dem Schloßplatz<br />
– „Albert Weisgerber.<br />
Grenzgänger der Moderne“,<br />
ab dem 26. November <strong>2022</strong> bis 26. Februar<br />
2023 in der Kunsthalle Jesuitenkirche<br />
… und natürlich:<br />
das Christian Schad Museum Aschaffenburg!<br />
Fotos: ©Kongress-u. Touristikbetriebe Aschaffenburg/Till Benzin
BELIEBTE REISEZIELE<br />
Dein Urlaub vom Alltag<br />
3 <br />
Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />
EDITORIAL<br />
Sonne, Berge, Meer – wie viel Lebensqualität und Erholung<br />
uns das Reisen schenkt, haben wir in den vergangenen zwei<br />
Jahren erst so richtig zu schätzen gelernt. Endlich ist Urlaub in<br />
der ganzen Welt wieder möglich, wenn auch manchmal noch<br />
unter Corona-Auflagen.<br />
Neue Destinationen wollen entdeckt werden und der Lieblingsurlaubsort<br />
wartet auf zahlreiche Gäste, die zurückkehren.<br />
Abschalten vom Alltag, die Seele an wunderschönen Orten<br />
baumeln lassen, gutes Essen, wenig Arbeit, fremde Kulturen<br />
und tausend neue Eindrücke – das ist es, was das Reisen so<br />
faszinierend macht. Und es kann sogar gesundheitsfördernd<br />
wirken, besucht man zum Beispiel eines der vielen Kur- und<br />
Heilbäder.<br />
NEWS:<br />
Spontanes Reisen macht glücklich<br />
Mehr Freude, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und die Möglichkeit,<br />
abzuschalten – diese Vorteile bringt ein Spontanurlaub. Das Reiseunternehmen<br />
Skyscanner veröffentlichte mit der Psychologin Emma<br />
Kenny Forschungsergebnisse zum spontanen Reisen.<br />
Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) hat eine Reise zu einem Ziel<br />
gebucht, über das sie nichts wussten. 56 Prozent haben schon einmal<br />
einen Spontanurlaub gebucht. 90 Prozent sagen, dass die Buchung ihnen<br />
Freude beschert hat. 56 Prozent geben an, dass spontane Reisen ihnen<br />
helfen, vom Alltag abzuschalten, und mehr als die Hälfte (51 Prozent)<br />
sagen, dass sie ihr Glücksempfinden steigern.<br />
Gut, dass der Frankfurter Flughafen als idealer Startpunkt für Last-<br />
Minute-Reisen so nah ist ...<br />
Diese Ausgabe unseres Magazins „<strong>Beliebte</strong> <strong>Reiseziele</strong>“ nimmt<br />
Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour von Europa bis<br />
Amerika. Lernen Sie die Metropole Ottawa kennen und begeben<br />
Sie sich mit unserer Autorin auf eine Reise durch Madeira.<br />
Die Leuchttürme der Bretagne geben ein faszinierendes Lichtspiel<br />
ab. Und natürlich darf auch der klassische Skiurlaub nicht<br />
fehlen, hierfür ist der Tiroler Achensee ein hervorragender<br />
Ausgangspunkt.<br />
Viel Spaß und jede Menge Fernweh bei der Lektüre!<br />
Ihr Team von „<strong>Beliebte</strong> <strong>Reiseziele</strong>“<br />
Foto: Pixabay<br />
INHALT<br />
4–5 Madeira<br />
Auf der„Banana-Road“in die Berge<br />
6–7 Kanada<br />
Die Hauptstadt Ottawa<br />
hat ihren ganz besonderen Charme<br />
10 Achenseee<br />
Atemberaubende Abfahrten und Loipen<br />
11 Kurorte und Heilbäder<br />
Studie zeigt, wie wichtig den Deutschen Gesundheit<br />
im Urlaub ist<br />
12–13 Bretagne<br />
Wo das maritime Lichtorchester spielt<br />
Kreuzfahrten: Rekordroute und<br />
Nordlicht-Garantie<br />
250 Tage ist die MS Hamburg 2023 auf den Meeren unterwegs. Wie Plantours<br />
Kreuzfahrten mitteilt, geht es dabei vorbei an Spitzbergen, Lateinamerika,<br />
Südafrika und der Antarktis. Es sei die „bislang längste Kreuzfahrt“<br />
auf dem deutschsprachigen Markt. Los geht die Tour Ende Juli<br />
in Hamburg, Zielhafen nach rund acht Monaten und sechs Kontinenten<br />
ist Istanbul.<br />
Eine Kreuzfahrt nach Nordnorwegen, da hofft man auf Nordlichter.<br />
Für Reisen des Schiffs „Vasco da Gama“ im Oktober spricht Anbieter<br />
Nicko Cruises eine „Nordlicht-Garantie“ aus. Sieht man bei der Fahrt von<br />
Kiel aus zum Polarkreis keine Nordlichter, gibt es einen Gutschein über<br />
die Hälfte des gezahlten Kabinenpreises. Als Sichtung gilt, wenn vom<br />
Personal eine Sichtung vom Schiff aus oder auf einem Ausflug verzeichnet<br />
wird. An Bord würde die Sichtung per Durchsage mitgeteilt. Der Gutschein<br />
muss innerhalb von 60 Tagen nach Rückkehr eingelöst werden.<br />
Titelfoto: Adobe Stock © daliu<br />
IMPRESSUM BELIEBTE REISEZIELE Anzeigen-Sonderveröffentlichung vom 21. Oktober<br />
<strong>2022</strong> l RheinMainMedia GmbH (RMM), Waldstraße 226, 63071 Offenbach am Main<br />
(zugleich ladungsfähige Anschrift der im Impressum genannten Verantwortlichen und<br />
Vertretungsberechtigten) l Veröffentlicht in: Frankfurter Neue Presse, Höchster<br />
Kreisblatt, Taunus Zeitung l F.A.Z. RHEIN-MAIN/Teilausgaben Frankfurt, Main-Taunus<br />
und Hochtaunus l Frankfurter Rundschau/Teilausgaben Frankfurt, Main-Taunus<br />
und Hochtaunus l Geschäftsführer: Achim Pflüger (RMM) l Projektleitung: Michael<br />
Nungässer (RMM), Tel.: (069) 75 01-41 79, michael.nungaesser@rmm.de l Verantwortlicher<br />
Redakteur: Bernd Buchterkirch (RMM) l Redaktionelle Mitarbeit: Nita<br />
Purohit, Stephanie Kreutzer, dpa und Beiträge und Bilder der einzelnen Unternehmen<br />
l Layout: Dieter Lauer l Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH,<br />
Kurhessenstraße 4 – 6, 64546 Mörfelden-Walldorf l Weitere Detailangaben siehe<br />
Impressum der oben aufgeführten Veröffentlichungen.<br />
Foto: dpa
BELIEBTE REISEZIELE<br />
Dein Urlaub vom Alltag<br />
Steile Küsten im Naturparadies Madeira<br />
Auf der„Banana-Road“in die Berge<br />
heute noch die Ernte abtransportiert<br />
wird, lacht Pedro. So geht es<br />
schnell hinauf in Richtung Berge.<br />
Ganz unten gedeihen die Bananenpalmen,<br />
die genau ein Jahr<br />
nach Anpflanzung Früchte tragen.<br />
So gibt es rund ums Jahr die<br />
leckeren Bananen. Weiter oben<br />
kommen Weintrauben, Pinien<br />
und Eukalyptusbäume. Farbtupfer<br />
verleihen Hortensien, Ginster<br />
oder die lila blühende Blume<br />
„Stolz von Madeira“.<br />
Beeindruckende Flora<br />
und Fauna<br />
Beeindruckend auch der Lorbeerwald,<br />
der seit 1999 zum<br />
UNESCO-Welterbe gehört. Durch<br />
das 22.000 Hektar große Naturschutzgebiet<br />
ziehen sich etliche<br />
Wanderwege, darunter 30 „Levadas“,<br />
schmale, wildromantische<br />
Pfade entlang der Kanäle,<br />
die Wasser aus dem nieder-<br />
Levada Walk<br />
schlagsreicheren Norden zu den<br />
Anbaugebieten im Süden leiten.<br />
Weg 6.2, der „Levada do Ale-<br />
Schon der Landeanflug ist spek-<br />
Wasser des Atlantiks mit 18 bis 22<br />
kutschiert seine Gäste nicht nur<br />
crim“, führt auf etwa 1300 Me-<br />
takulär, denn die Piste des Flug-<br />
Grad zumeist recht warm.<br />
hierhin, sondern durch unweg-<br />
tern Höhe über 3,5 Kilometer bis<br />
hafens in Funchal wurde auf<br />
Spannend ist auf jeden Fall zu<br />
sames Gelände, kleine Bäche und<br />
zur Quelle dieses Wasserlaufs<br />
Stelzen ins Meer hinaus verlän-<br />
sehen, wie sich die Insel spätes-<br />
über steile Pisten. Ein kurzer Ab-<br />
und bietet beeindruckende Aus-<br />
gert und wird nach einer schar-<br />
tens seit dem EU-Beitritt Portu-<br />
stecher zu einer Bademöglichkeit<br />
blicke auf das Rabaçal-Tal.<br />
fen Kurve angeflogen. Dieser<br />
gals 1986 infrastrukturell entwi-<br />
an der Nordküste ist sogar mit 30<br />
Wem das noch nicht genug<br />
wurde nach Fußballstar Cristia-<br />
ckelt hat. Mussten die Autofahrer<br />
Prozent Gefälle markiert.<br />
Bewegung war, dem seien die<br />
no Ronaldo, dem berühmtesten<br />
bis dato über halsbrecherisch<br />
Wirklich schwindelerregend<br />
„Natural Pools“ bei Seixal emp-<br />
Sohn der Insel, benannt. Und<br />
schmale und kurvige Küsten-<br />
wird es auf einer schmalen Stra-<br />
fohlen. Hier hat das Vulkange-<br />
noch etwas fällt direkt auf: Auf<br />
straßen fahren, gibt es inzwi-<br />
ße, die sich mit enormer Steigung<br />
stein natürliche Mulden gebildet,<br />
Madeira geht es steil zur Sache.<br />
schen rund 180 gut ausgebaute<br />
mitten durch die Bananen-<br />
bei denen sanft nachgeholfen<br />
Die dicht begrünten Hügel und<br />
Tunnel, die Fahrten nicht nur er-<br />
plantagen schraubt. Leitplanken<br />
wurde, um solche Schwimm-<br />
Berghänge ragen direkt aus dem<br />
heblich sicherer machen, son-<br />
sucht man hier vergeblich. Dies<br />
becken entstehen zu lassen. Auch<br />
Wasser hoch hinauf, bis auf<br />
dern auch Fahrzeiten verkürzen.<br />
sei die „Banana-Road“, auf der<br />
Kajakfahren steht hier auf dem<br />
knapp 1900 Meter am höchsten<br />
An manchen Stellen allerdings<br />
Punkt, dem Berg Pico Ruivo.<br />
ist die alte Küstenstraße noch<br />
Dieser kleine Gebirgskamm ist<br />
vorhanden und zumindest für<br />
dann auch so etwas wie eine<br />
Fußgänger auch nutzbar.<br />
Wetterscheide. Es kann gut passieren,<br />
dass es auf der Südhälfte<br />
Fahrkünste sind gefragt<br />
der 57 Kilometer langen und 22<br />
Ein dankbares Fotomotiv ist der<br />
Kilometer breiten Insel sonnig<br />
Wasserfall Cascata dos Anjos bei<br />
und warm ist, während es im<br />
Ponta do Sol. Dieser ergießt sich<br />
Norden regnet. Einheimische er-<br />
über den Rand einer Klippe auf<br />
zählen, dass man hier innerhalb<br />
die Küstenstraße und wird gerne<br />
eines Tages alle Jahreszeiten er-<br />
als kostenlose Waschstraße ge-<br />
leben kann. Insgesamt bescheren<br />
eher milde Temperaturen und eine<br />
mäßige Luftfeuchtigkeit Madeira<br />
ein subtropisches Klima<br />
und einen „ewigen Frühling“.<br />
Dank des Golfstroms ist auch das<br />
nutzt. Eine Erfahrung, die man<br />
allerdings meiden sollte, wenn<br />
man mit einer Jeep-Tour unterwegs<br />
ist, denn so ein Land Rover<br />
ist nicht lückenlos wasserdicht.<br />
Pedro, Guide von BraveLanders,<br />
Natural Pools<br />
Fotos: Stephanie Kreutzer
– 5 –<br />
Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />
Programm; allerdings wird di-<br />
Hier hatten vor gut zehn Jahren<br />
Auf keinen Fall entgehen las-<br />
rekt auf dem Meer gepaddelt, was<br />
überwiegend<br />
portugiesische<br />
sen sollte man sich diese Spezia-<br />
aufgrund des deutlichen Wellen-<br />
Künstler damit angefangen, die<br />
litäten: Für die Espetada werden<br />
gangs rasch unruhig werden<br />
Haustüren zu bemalen – eine<br />
Rindfleischstücke traditionell auf<br />
kann. Wasserfeste Kleidung ist<br />
schöner, bunter und kreativer als<br />
einen Lorbeerzweig gespießt und<br />
gefragt, wenn es mit einem<br />
die andere. In dem Viertel haben<br />
gegrillt und dann senkrecht hän-<br />
Schlauchboot zur Walbeobach-<br />
sich mittlerweile Geschäfte und<br />
gend serviert, dazu Knoblauch-<br />
tung geht. Insgesamt fast 30 ver-<br />
etliche Gaststätten etabliert.<br />
kuchen und Salat. Zum Abschluss<br />
schiedene Arten von Walen und<br />
Nicht weit davon entfernt ist die<br />
sollte es ein Poncha sein, der im-<br />
Delfinen werden ganzjährig<br />
alte Markhalle „Mercado dos<br />
mer frisch zubereitet wird: Hier-<br />
rings um Madeira gesichtet. An-<br />
Lavradores“. Neben Blumen und<br />
zu werden Mandarinen gemörsert<br />
bieter Lobosonda ist es wichtig,<br />
Pflanzen gibt es zahlreiche Obst-<br />
und mit aus Zuckerrohr hergestell-<br />
möglichst wenig Einfluss auf die<br />
und Gemüsesorten, darunter<br />
ten Rum, Honig und Orangensaft<br />
Tiere und ihren Lebensraum zu<br />
auch die Madeira-Bananen.<br />
gemixt. Saúde!<br />
Stephanie Kreutzer<br />
nehmen, und hat sich „Responsible<br />
Whale Watching“ auf die<br />
Fahnen geschrieben.<br />
Freiluftgalerie in Funchal<br />
Zu einem Aufenthalt auf Madeira<br />
gehört zumindest eine Stippvisi-<br />
Weitere Infos unter:<br />
www.visitmadeira.com<br />
www.madeiraallyear.com<br />
Hotel „Savoy Saccharum“<br />
www.savoysignature.com<br />
Wasserfall Cascata dos Anjos<br />
te in der Hauptstadt Funchal dazu.<br />
Legendär natürlich die Korbschlittenfahrt,<br />
aber es geht auch<br />
ruhiger: In der ufernahen Altstadt<br />
lohnt sich ein Bummel<br />
durch die „Rua de Santa Maria“.<br />
Markt<br />
BraveLanders<br />
www.bravelanders.com<br />
Lobosonda<br />
Madeira Whale Watching<br />
www.lobosonda.com<br />
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BELIEBTE REISEZIELE<br />
Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />
Wo Kanada zur englisch-französischen Einheit verschmilzt<br />
Die Hauptstadt Ottawa<br />
hat ihren ganz besonderen Charme<br />
Der Rideau Canal zwischen dem Parliament Hill (li.) und dem Fairmont-Hotel Château Laurier (re.)<br />
Toronto? Montreal? Vancouver?<br />
Nicht alle antworten auf<br />
die Kreuzworträtselfrage nach<br />
Kanadas Hauptstadt korrekt:<br />
Ottawa. Und die wenigsten waren<br />
schon mal da. Eigentlich schade,<br />
denn es lohnt sich.<br />
„Hello! Bonjour!“ Die zweisprachige<br />
Begrüßung ist der<br />
Verkäuferin auf dem ByWard<br />
Market von Ottawa längst in<br />
Fleisch und Blut übergangen. Kanadas<br />
Hauptstadt liegt zwar im<br />
Südosten in der Provinz Ontario,<br />
das französischsprachige Quebec<br />
ist aber nur einen Steinwurf entfernt.<br />
Mit seiner in Quebec gelegenen<br />
Schwesterstadt Gatineau<br />
auf der anderen Seite des Ottawa<br />
River ist man zu einer Metropolregion<br />
zusammengewachsen.<br />
Und damit verschmelzen in<br />
Ottawa die angelsächsische und<br />
französische Kultur wie in kaum<br />
einer anderen Stadt. 63 Prozent<br />
der Einwohner geben Englisch<br />
als ihre Muttersprache an, viele<br />
aber sprechen wie selbstverständlich<br />
auch Französisch.<br />
Denn in Ottawa arbeiten sehr<br />
viele Menschen für Regierungsund<br />
Verwaltungsbehörden – und<br />
da müssen die Mitarbeiter zweisprachig<br />
sein. Beide Sprachen<br />
gleichberechtigt nebeneinander<br />
zu benutzen, ist den nach Ausgleich<br />
strebenden Kanadiern<br />
enorm wichtig. Nicht nur Ministerpräsident<br />
Justin Trudeau und<br />
seine Kabinettskolleginnen und<br />
-kollegen springen deshalb zwischen<br />
Englisch und Französisch<br />
hin und her.<br />
Ein Gefühl von London<br />
Trudeaus Arbeitsplatz ist die<br />
größte Touristenattraktion und<br />
prägt die Skyline der Stadt. Das<br />
Regierungsviertel auf dem Parliament<br />
Hill erinnert mit seinen<br />
altehrwürdigen<br />
neugotischen<br />
Gebäuden an London. Überragt<br />
wird das Parlament vom 98 Meter<br />
hohen Peace Tower mit seiner<br />
markanten Uhr. Besucher können<br />
das Parlament auf geführten<br />
Touren besichtigen, wenngleich<br />
die historischen Räume seit 2012<br />
restauriert werden. Die Sitzungen<br />
werden solange in einem<br />
Nebengebäude abgehalten, dessen<br />
Mix aus alten Gemäuern und<br />
einer modernen Dachkonstruktion<br />
aus Glas und Stahl fasziniert.<br />
Ein Kanal mit Geschichte<br />
Gleich neben dem Parliament<br />
Hill liegt der Rideau Canal, der<br />
Ottawa seit 1832 mit dem 202<br />
Kilometer entfernten Ontariosee<br />
verbindet. Ist der Kanal im <strong>Winter</strong><br />
zugefroren, skaten die Einheimischen<br />
auf Schlittschuhen<br />
zur Arbeit. Im Sommer radeln<br />
Biker an seinem Ufer und Kajakfahrer<br />
paddeln über den Kanal,<br />
dessen von Hand betriebene<br />
Schleuse zwischen Parlament<br />
und dem historischen Fairmont-<br />
Hotel Château Laurier eine Touristenattraktion<br />
ist. Über acht<br />
Parliament Hill in Ottawa<br />
Staustufen werden sichtlich<br />
überforderte Hausboot-Mieter<br />
und coole Profiskipper auf edlen<br />
Jachten zwischen Kanal und dem<br />
seeartigen Ottawa River geschleust.<br />
Östlich der Schleuse schließt<br />
sich mit Lower Town das älteste<br />
Stadtviertel an, in dem die spätere<br />
niederländische Königin Juliana<br />
während des Zweiten Weltkriegs<br />
im Exil war. Als Juliana<br />
1943 in der Stadt Prinzessin Margriet<br />
zur Welt brachte, erklärten<br />
die Kanadier das Krankenhauszimmer<br />
zum niederländischen<br />
Staatsgebiet, damit die Prinzessin<br />
ausschließlich Holländerin<br />
werden und so in der Thronfolgelinie<br />
bleiben konnte.<br />
Königin Juliana zeigte sich<br />
zeitlebens dankbar für die Unterstützung.<br />
Nach ihrer Rückkehr<br />
schickte sie 100.000 Tulpenzwiebeln.<br />
Bis heute sendet das niederländische<br />
Königshaus jährlich<br />
Nachschub. Das kanadische Tulpenfestival<br />
in Ottawa mit mehr<br />
als einer Million Pflanzen zieht<br />
rund 650.000 Besucher an. Allein<br />
entlang des Rideau Canal blühen<br />
dann etwa 300.000 Tulpen.<br />
In Lower Town, das vor Kunstobjekten<br />
nur so strotzt, weil die<br />
Stadt ein Prozent ihres Haushalts<br />
in öffentliche Kunst investiert,<br />
liegt auch der ByWard Market.<br />
Rund um die große Markthalle<br />
gibt es unzählige Bars, Restaurants<br />
und Spezialitätenläden.<br />
Bauern aus der Region bieten<br />
Gemüse, Fleisch, Käse an – und<br />
natürlich Ahornsirup.<br />
Bernhard Krieger, dpa<br />
Fotos: dpa
– 7 –<br />
ANZEIGE<br />
Bad Füssing erleben<br />
Wohlig-warme<br />
Urlaubsträume werden<br />
Wirklichkeit<br />
Entspannen, genießen und aufleben: Auch wenn<br />
Die Broschüre „Kur- & Gesundheitsfinder“ enthält<br />
die Tage kürzer und kälter werden, haben Europas<br />
Informationen zu Gesundheits- und Therapie-<br />
meistbesuchte Thermen in Bad Füssing im Herzen<br />
angeboten und zur Beantragung der Badekur. Ein<br />
des Bayerischen Golf- und Thermenlands Saison.<br />
eigenes GesundheitServiceCenter berät über die<br />
Heiße Quellen und wohlig-warmes Thermal-<br />
Möglichkeiten, mit Unterstützung der Kranken-<br />
wasser garantieren immer bestes Badewetter<br />
kasse Gesundheit in dem Heilbad zu finden.<br />
und wohltuende Bewegungstherapien.<br />
Wellnessurlaub in Europas Kurort Nummer eins<br />
ist eine Reise durch faszinierende Entspannungs-<br />
und Wohlfühlattraktionen – von der Ayurveda-<br />
Synchron-Ölmassage bis zur Zen-Meditation.<br />
<strong>Winter</strong>wandern in unberührter Natur<br />
Spektakulär ist der Saunahof, eine mit fünf Ster-<br />
Wer die Ruhe liebt, findet sie in der unberührten<br />
nen ausgezeichnete Saunawelt mit Erlebnissau-<br />
Natur – bei <strong>Winter</strong>wanderungen durch die Auen-<br />
nen, Dampfbädern, Ruheräumen, einem Ther-<br />
und Flusslandschaften. Bad Füssings preisgekrön-<br />
malerlebnisbecken und privaten Lounges.<br />
ter Kurpark lädt zu winterlichen Spaziergängen ein.<br />
Weite Nadelwälder schließen direkt an die Parkanlagen<br />
an. Sanfte Naturerlebnisse tragen maßgeblich<br />
zur Gesundung und Regeneration bei. Die heil-<br />
Legendäres Thermalwasser<br />
same Kraft des Waldes ist vielfach nachgewiesen.<br />
aus 1000 Metern Tiefe<br />
Bad Füssing erweiterte sein Gesundheitsangebot<br />
Die kalten Monate sind ideal für eine kurze Wohl-<br />
mit Therapie- und Erholungsangeboten in den<br />
fühlauszeit oder eine mehrwöchige <strong>Winter</strong>kur in<br />
Bereichen „Waldbaden und Waldgesundheit“.<br />
Bad Füssing. „Geheimnis“ für die Beliebtheit Bad<br />
Füssings ist die Heilwirkung des aus 1000 Metern<br />
Premiere für den Bad Füssinger <strong>Winter</strong>zauber<br />
Tiefe sprudelnden, 56 Grad heißen Thermalwas-<br />
In der kalten Jahreszeit bietet Bad Füssing mit einer<br />
sers. Eine Thermen-Erlebniswelt mit 12.000 Qua-<br />
„Thermenradeln“ durch<br />
Eisbahn Freizeitspaß pur. Am ersten Adventswo-<br />
dratmeter Wasserfläche erwartet die Gäste. Und<br />
wunderschöne Landschaften<br />
chenende vom 25. bis 27. November verwandelt<br />
für den „Rundum“-Wohlfühlurlaub bieten 23<br />
Rund um Bad Füssing erwartet Urlauber ein bes-<br />
der Bad Füssinger <strong>Winter</strong>zauber die Fläche zwi-<br />
Hotels mit direktem Anschluss an die Quellen<br />
tens ausgebautes Tourennetz — durch idyllische<br />
schen den Kurhäusern in ein Weihnachtswunder-<br />
bequemes Thermalbadevergnügen im Haus.<br />
Flussauen, Wälder, Naturschutzgebiete und über-<br />
land. Inmitten des winterlich geschmückten Wal-<br />
Viele Studien bestätigen den heilenden Einfluss<br />
wiegend flaches Gelände. Ein Genuss, den in dieser<br />
des finden Gäste traditionelles Kunsthandwerk<br />
dieser Gesundheitsquellen auf Gelenke und<br />
Form vor allem Bad Füssing seinen Gästen bietet:<br />
und gastronomische Schmankerl.<br />
Rücken, um neue Kraft, Energie und Lebensfreude<br />
die erholsame Verbindung aus Radeln und Ther-<br />
zu tanken und das Immunsystem zu stärken. Rund<br />
malbaden.<br />
90 Prozent aller Urlauber sind Stammgäste und<br />
Bad Füssing bietet Genuss, Kultur und Unter-<br />
kommen gerne immer wieder.<br />
haltung: mit einem Veranstaltungsprogramm, das<br />
mit fast 2000 Höhepunkten jährlich überrascht,<br />
Fotos: Leonier Lorenz<br />
Höchste Medizinkompetenz<br />
Bad Füssing bietet ein breites Spektrum an Therapieangeboten<br />
und Gesundheitskursen. Ob ambulante<br />
Badekur, Kompaktkur oder Präventionsurlaub:<br />
Krankenkassen fördern diese Eigeninitiative.<br />
einer Spielbank sowie kulinarischen Erlebnisreisen<br />
in den zahlreichen Cafés und Restaurants. Der<br />
Kurort ist zudem idealer Ausgangspunkt für<br />
Tagesausflüge nach Passau, in den Bayerischen<br />
Wald oder nach Oberösterreich.<br />
Kontakt und Informationen:<br />
Kur- & GästeService Bad Füssing<br />
Rathausstraße 8, 94072 Bad Füssing<br />
Tel. (08531) 975-580<br />
tourismus@badfuessing.de, www.badfuessing.de
BELIEBTE REISEZIELE<br />
ANZEIGE<br />
Geheimtipp für Genießer<br />
Verwöhnauszeit in Marburg<br />
Abschalten und entspannen können Gäste im Rosenpark Spa.<br />
Foto: Nico Walke<br />
Gerade in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, dem<br />
Genießerherz etwas Gutes zu tun und Körper und<br />
Seele bei Laune zu halten. Eine gesunde Ernährung<br />
und gezielte Auszeiten vom stressigen Alltag stärken<br />
das Immunsystem und helfen dabei, fit durch<br />
die <strong>Winter</strong>monate zu kommen. Vielleicht haben<br />
Sie noch einige Urlaubstage oder möchten einfach<br />
ein entspanntes Wochenende genießen? Dann<br />
heißt es jetzt: Koffer packen für eine genussreiche<br />
Verwöhnauszeit! Dabei liegt das Gute sehr nah,<br />
in der wunderschönen Fachwerkstadt Marburg –<br />
ein wahres Schmuckstück und nur einen Katzensprung<br />
vom Rhein-Main-Gebiet entfernt.<br />
Die bezaubernde Altstadt mit seinen verwinkelten<br />
Gässchen und charmanten Fachwerkhäusern<br />
begeistert mit einem aufregenden Mix aus<br />
Tradition und Moderne. Das traumhaft schöne<br />
oberhessische Bergland und das malerische Lahntal<br />
besitzen in den <strong>Herbst</strong>- und <strong>Winter</strong>monaten<br />
einen ganz besonderen Charme und laden zu entschleunigenden<br />
Rad- und Wanderausflügen entlang<br />
von Burgen und Schlössern ein. Das passende<br />
Ambiente für einen genussvollen Kurztrip in einer<br />
der schönsten Städte Hessens bietet VILA VITA<br />
Marburg. Das Unternehmen hat in den vergangenen<br />
Jahren Orte entstehen lassen, an denen den<br />
Gästen außergewöhnliche Wohlfühlmomente<br />
geschenkt werden. Mediterrane Spezialitäten,<br />
kreative Crossover-Küche oder regional-ländliche<br />
Klassiker: All diese Spots lassen das Genießerherz<br />
höherschlagen – stets serviert mit einer Extraportion<br />
Entschleunigung in familiärem Ambiente.<br />
Ankommen, Durchatmen und Entschleunigen<br />
Im luxuriösen Hotel VILA VITA Rosenpark im Stadtkern<br />
Marburgs beginnt der Tag schon vielversprechend:<br />
Beim reichhaltigen Frühstück steht hoteleigener<br />
Honig bereit, produziert von fleißigen Bienen<br />
aus dem direkten Umland. Auch Milch und Eier<br />
kommen aus der Region.<br />
Gestärkt geht es auf Erkundungstour in die<br />
wunderschöne Marburger Altstadt und 400 Treppenstufen<br />
hinauf zum Landgrafenschloss, dem<br />
Wahrzeichen Marburgs. Von hier aus zeigt sich die<br />
Stadt von ihrer schönsten Seite. Direkt am Schloss<br />
befindet sich das Restaurant Bückingsgarten, das<br />
zum Speisen „with a view“ einlädt. Hier macht man<br />
es sich im urigen Innenraum inklusive Burgmauer<br />
gemütlich und lauscht dem Küchenchef, der von<br />
Das Marburger Landgrafenschloss<br />
ist das Wahrzeichen der Stadt.<br />
Foto: Sina Ettmer Photography/Shutterstock
– 9 –<br />
Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />
Feinste Delikatessen bieten die Restaurants Waldschlösschen im Hofgut Dagobertshausen und OLIVA (re.).<br />
der traditionsreichen Historie des Bückingsgarten<br />
erzählt. Hier steckt Geschichte in jedem Winkel.<br />
Nach der Stadttour finden Gäste im Rosenpark<br />
Spa auf 1000 Quadratmetern die nötige Entspannung.<br />
Auf der körperwarmen Wasserliege werden<br />
die Energiereserven aufgeladen, die Gelenke durch<br />
sanfte Hände gelockert und im Dampfbad die<br />
Muskeln entspannt.<br />
Am Abend heißt es mediterran genießen im<br />
hoteleigenen Restaurant OLIVA – hier träumt man<br />
sich kulinarisch ans Mittelmeer. Wie wäre es beispielsweise<br />
mit handgeklopftem Carpaccio mit<br />
Trüffelmayo zur Vorspeise und Entrecôte vom Kalb<br />
mit Sobrasadakruste auf gebackenen Papas arrugadas<br />
und Mojo Verde als Hauptspeise? Neben<br />
Pizzakreationen aus dem Steinofen, wählen Gäste<br />
alternativ aus hausgemachten Pastavariationen<br />
und kombinieren diese ganz individuell mit der<br />
gewünschten Sauce und Topping. Köstliches für<br />
sich oder die Lieben zu Hause hält der Feinkostladen<br />
VITA essentials, direkt um die Ecke des Hotels<br />
VILA VITA Rosenpark, bereit. Die große Auswahl an<br />
feinsten Delikatessen aus kleinen Manufakturen<br />
oder vom Hofgut Dagobertshausen lässt das<br />
Gourmetherz höherschlagen und ein Weihnachtsgeschenk<br />
ist ebenso schnell gefunden.<br />
Der Abschluss dieses perfekten Verwöhntages<br />
ist ein Besuch in der stylischen 360° Bar und<br />
Lounge, begleitet von einem Signature Drink oder<br />
einem der vielfältigen Cocktail- und Longdrink-<br />
Kompositionen, kredenzt vom Barchef oder der<br />
frisch gekürten besten Barkeeperin der Welt<br />
höchstpersönlich.<br />
Dinieren unterm Sternenhimmel<br />
Nur zehn Autominuten von Marburg entfernt,<br />
wartet ein wahres Schmuckstück abseits des<br />
geschäftigen Treibens der Stadt auf Besucher: Das<br />
Hofgut Dagobertshausen mit wunderschöner<br />
Gartenanlage, Hofladen und dem erstklassigem<br />
Restaurant Waldschlösschen ist zu jeder Jahreszeit<br />
einen Besuch wert. Doch gerade jetzt in den kalten<br />
Monaten lockt es mit einem ganz besonderen<br />
Highlight: In den Waldschlösschen-Iglus erleben<br />
Gäste einen kulinarischen Abend in absoluter<br />
Privatsphäre – unter freiem Sternenhimmel und<br />
doch mollig warm und gemütlich. Aus dem exklusiven<br />
Menü werden verschiedene Gänge vorab<br />
ausgewählt und anschließend in gemeinsamer<br />
Runde genossen. Wer sich den Weg zurück nach<br />
Marburg sparen möchte, übernachtet direkt auf<br />
dem Hofgelände. In der schmucken Pension<br />
„Schlafgut“ stehen acht liebevoll und hochwertig<br />
eingerichtete Landhauszimmer für kleinere Gruppen<br />
zur Verfügung.<br />
Hier geht’s zu Ihrer Verwöhnauszeit<br />
Wem der Sinn nach einer kurzen Auszeit steht, findet<br />
bei VILA VITA das passende Arrangement<br />
„Marburg erleben“. Gäste übernachten im Superior<br />
Doppelzimmer ab 169 Euro pro Person. Frühstück,<br />
ein Drei-Gänge-Menü im Restaurant<br />
Bückingsgarten, ein Cocktail in der 360° Bar &<br />
Lounge sowie die Nutzung des Wellnessbereichs<br />
und kostenfreies WLAN sind im Preis inkludiert.<br />
Zu einem kulinarischen Kurzurlaub mit zwei<br />
Übernachtungen lädt das „Genießer Arrangement“<br />
ein. Das Package für 329 Euro pro Person<br />
beinhaltet neben zwei Übernachtungen im<br />
Superior Doppelzimmer ein saisonales Drei-<br />
Gänge-Menü im Restaurant OLIVA mediterran, ein<br />
saisonales Vier-Gänge-Menü im Restaurant<br />
Waldschlösschen sowie zahlreiche Extras.<br />
Informationen zu diesen<br />
und weiteren Angeboten gibt es hier:<br />
www.rosenpark.com/de/spezialangebot<br />
und auf www.vilavitamarburg.de<br />
Eine Auszeit auf höchstem Niveau bietet die Rosenpark Suite.<br />
Privatsphäre und Romantik pur versprechen die Waldschlösschen-Iglus.<br />
Fotos: VILA VITA
BELIEBTE REISEZIELE<br />
Dein Urlaub vom Alltag<br />
Cross-Country-Skiing<br />
Skivergnügen am Achensee<br />
Atemberaubende Abfahrten und Loipen<br />
Der Achensee in Tirol verzaubert<br />
nicht nur im Sommer. Auch im<br />
<strong>Winter</strong> erwartet Besucher ein<br />
umfangreiches Sport- und Freizeitangebot.<br />
Skifahren am Achensee, das<br />
bedeutet atemberaubende Abfahrten<br />
mit tollem Seepanorama,<br />
vier kleine aber feine Skigebiete,<br />
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überschaubar und familienfreundlich,<br />
insgesamt 53 Pistenkilometer,<br />
moderne Aufstiegsanlagen<br />
und sechs Skischulen.<br />
Das Zillertal mit seinen 515 Pistenkilometern<br />
befindet sich nur<br />
30 km entfernt und kann somit<br />
bequem für einen Ski-Tagesausflug<br />
erreicht werden.<br />
Charterdirektflüge von Frankfurt/Main nach Hévíz/Ungarn<br />
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Der <strong>Winter</strong> von seiner<br />
sanften Seite<br />
Das Langlaufen gehört zum<br />
Achensee genauso wie der Schnee<br />
zum <strong>Winter</strong>. Über 200 Pistenkilometer,<br />
eine Übungsloipe<br />
direkt in Pertisau sowie die einzigartige<br />
Naturlandschaft sorgen<br />
für Langlauferlebnisse der<br />
Extraklasse.<br />
Der Achensee ist ein Paradies<br />
für Naturliebhaber und -genießer,<br />
die Abwechslung von überladenen<br />
<strong>Winter</strong>landschaften suchen.<br />
Hier ist der sanfte <strong>Winter</strong><br />
zu Hause und will entdeckt werden:<br />
beim Schneeschuhwandern<br />
im Naturpark Karwendel oder bei<br />
<strong>Winter</strong>spaziergängen am Ufer<br />
des Achensees.<br />
Rodler haben am Achensee die<br />
Qual der Wahl. Fünf Naturrodelbahnen<br />
von familienfreundlich<br />
bis rasant garantieren Rodelspaß<br />
für jeden Geschmack. Direkt von<br />
Pertisau bringt der Rodelexpress<br />
Besucher nach oben, damit sie so<br />
oft wie möglich den Berg hinunterrodeln<br />
können. Ein besonderes<br />
Highlight ist außerdem das<br />
Nachtrodeln. Eine Schlittenoder<br />
Kutschenfahrt am Achensee<br />
ist ein ganz besonderes Naturerlebnis<br />
für Groß und Klein. Im<br />
Sommer auf der Kutsche, im<br />
<strong>Winter</strong> auf dem Schlitten.<br />
Ihr Vorteil – Sie entscheiden selbst:<br />
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• Deutschland: Rügen, Bad Brambach,<br />
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Stirnlampe einpacken<br />
So klappt die herbstliche Bergtour<br />
Bergtouren im <strong>Herbst</strong> haben wegen<br />
des Farbenspiels der Natur<br />
ihren besonderen Reiz. Sie erfordern<br />
aber auch eine gute Tourenplanung.<br />
Darauf weist der Verband<br />
Deutscher Berg- und Skiführer<br />
(VDBS) hin.<br />
Die Tage werden kürzer und<br />
in der Höhe kann es schon unerwartet<br />
kalt werden. Deshalb<br />
sollte man erstens eine Stirnlampe<br />
dabei haben. „Wer unterwegs<br />
doch länger braucht als geplant,<br />
kann so immerhin den Abstieg<br />
noch gut bewältigen“, begründet<br />
Dirk Schulte vom VDBS<br />
seinen Rat.<br />
Zweitens sollten eine warme<br />
Jacke, Handschuhe und Mütze in<br />
den Rucksack, dazu ein warmes<br />
Getränk. Denn, so Schulte: Selbst<br />
wenn im Tal noch biergartentaugliches<br />
Wetter herrscht, ist es<br />
auf dem Gipfel womöglich bereits<br />
empfindlich frisch.<br />
Vorsicht auch vor nassen Wegen:<br />
Selbst wenn es nicht geregnet<br />
hat, kann es im <strong>Herbst</strong> rutschig<br />
sein. Das gelte vor allem für<br />
nordseitige Hänge, die keine<br />
Sonne abbekommen. Dort blieben<br />
die Wege vom Morgentau<br />
länger nass, Eis kann sich bilden.<br />
Um auf vereiste Passagen vorbereitet<br />
zu sein, rät der Verband,<br />
Schuhketten mit Spikes dabei zu<br />
haben. Die kann man bei Bedarf<br />
über die Sohlen ziehen.<br />
Foto: Pixabay
– 11 –<br />
Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />
Kurorte und Heilbäder als beliebte Urlaubsziele<br />
Studie zeigt, wie wichtig den<br />
Deutschen Gesundheit im Urlaub ist<br />
Der Bayerische Heilbäder Verband<br />
(BHV) beauftragte das<br />
Befragungsinstitut YouGov mit<br />
einer repräsentativen Umfrage<br />
mit mehr als 2000 Teilnehmern<br />
über 18 Jahren zum Thema Gesundheit<br />
im Urlaub. Dabei ging es<br />
unter anderem darum, welche<br />
Rolle das Thema Gesundheit bei<br />
der Urlaubsplanung spielt, inwiefern<br />
die Befragten bereit wären,<br />
für medizinische und therapeutische<br />
Gesundheitsanwendungen<br />
zu bezahlen oder eigene<br />
Urlaubstage dafür zu nehmen.<br />
Gesundheit ist wichtiges<br />
Urlaubsmotiv<br />
Für knapp drei Viertel (72 Prozent)<br />
aller Befragten spielt das<br />
Thema Gesundheit bei der Urlaubsplanung<br />
eine große bis sehr<br />
große Rolle. Allerdings: Nur gut<br />
ein Drittel (37 Prozent) sind<br />
bereit, privat für medizinische<br />
oder therapeutische Gesundheitsanwendungen<br />
zu bezahlen.<br />
Die größte Bereitschaft existiert<br />
in der Altersgruppe von 25 bis 34<br />
Jahren (47 Prozent) sowie von 35<br />
bis 44 Jahren (43 Prozent). Ein<br />
ähnliches Bild zeigt sich in puncto<br />
Urlaubstagen: Auch hier sind<br />
nur 38 Prozent aller Befragten<br />
bereit, sich Urlaubstage für<br />
medizinische oder therapeutische<br />
Gesundheitsanwendungen<br />
zu nehmen.<br />
Großes Interesse an Kuren<br />
Der Begriff „Kur“ wurde in der<br />
Befragung als eine „berufliche<br />
Auszeit aus gesundheitlichen<br />
Gründen, deren Kosten die Krankenkasse<br />
übernimmt“ definiert.<br />
Mehr als zwei Drittel (69 Prozent)<br />
aller Befragten finden dieses<br />
Konzept interessant. Knapp<br />
zwei Drittel (64 Prozent) aller<br />
Foto: Pixabay<br />
Befragten würden eine Gesundheitsvorsorge<br />
in Kurorten oder<br />
Heilbädern in Anspruch nehmen,<br />
wenn sich die Krankenkassen<br />
und/oder Arbeitgeber an den<br />
Kosten beteiligen. Hier gibt es<br />
zwischen den Altersgruppen ab<br />
35 Jahren wenig Diskrepanzen<br />
und das, obwohl höchstwahrscheinlich<br />
unterschiedliche Beschwerdebilder<br />
vorhanden sind.<br />
Zeigt sich hier bereits das neue<br />
Gesundheitsbewusstsein durch<br />
die Coronapandemie?<br />
Adventszauber am Tegernsee<br />
Alpenländisch. Genussvoll. Romantisch.<br />
ANZEIGE<br />
Rottacher Advent Foto: Der Tegernsee, Stefan Schiefer<br />
In der Adventszeit geht es in der Urlaubsregion<br />
„DER TEGERNSEE“ besinnlich zu. An allen<br />
Adventswochenenden öffnen von 14 bis 19 Uhr<br />
die Adventsmärkte. Während sich die Silhouette<br />
der Berge vom Nachthimmel abhebt, funkeln die<br />
geschmückten Stände mit dem Tegernsee um<br />
die Wette.<br />
Mit dem Pendelschiff auf drei Märkte<br />
Gäste fahren mit dem Pendelschiff-Ticket bequem<br />
von Markt zu Markt. Das Ticket berechtigt am<br />
jeweiligen Tag auch zur Fahrt mit den Pendelbussen.<br />
Es ist auf den drei Adventsmärkten am Stand<br />
der Urlaubsregion „DER TEGERNSEE“ erhältlich.<br />
Seeadvent Bad Wiessee<br />
An der Seepromenade entströmt Weihnachtsduft<br />
von den zahlreichen Ständen mit kulinarischen<br />
Köstlichkeiten. Kunsthandwerker und Aussteller<br />
laden zum Stöbern und Kaufen ein. Vor Ort entstehen<br />
die kunstvollen Skulpturen des Eisschnitzers.<br />
Rottacher Advent<br />
Direkt am Seeufer lockt in der Kuranlage der<br />
Rottacher Advent. Die Alphornbläser spielen mit<br />
stimmungsvoller Weihnachtsmusik auf. Es duftet<br />
nach Maroni, Bratwürstel und Waffeln. Stände mit<br />
Glühwein und heimischen Edelbränden laden zum<br />
Probieren ein.<br />
Weihnachtlicher Schlossmarkt Tegernsee<br />
Das Tegernseer Schloss bietet eine malerische<br />
Kulisse für den winterlichen Schlossmarkt am See.<br />
Wenn festliche Bläsermusik erklingt und die Flammen<br />
in den Feuerschalen brennen, es nach Glühwein,<br />
Kaiserschmarrn und gerösteten Maroni duftet,<br />
leuchten die Augen kleiner und großer Gäste.<br />
Adventsführungen der Tegernseer Heimatführer<br />
Tegernsee macht es mit seinem stimmungsvollen<br />
Ambiente den Gästen leicht, sich auf die Weihnachtszeit<br />
einzuschwingen. Hier hat der bayeri-<br />
sche Heimatschriftsteller Ludwig Thoma seine<br />
„Heilige Nacht“ fertig geschrieben und Karl Stieler<br />
das „<strong>Winter</strong>idyll“ auf Bayerisch gedichtet. Das<br />
Tegernseer Schloss und die ehemalige Klosterkirche,<br />
die historische Rosenstraße und der malerische<br />
Lärchenwald sind Zwischenstopps auf einer<br />
unterhaltsamen Führung mit Geschichten, heißem<br />
Punsch und Gebäck.<br />
Termine: an allen Adventssamstagen von 11 bis<br />
14 Uhr, Treffpunkt Tourist-Information Tegernsee<br />
Tastings vor romantischer Seekulisse<br />
Wer mehr über die flüssigen Schätze rund um den<br />
Tegernsee erfahren möchte, probiert regionale<br />
Brauspezialitäten und Edelbrände. Nicht nur das<br />
Bier aus dem Herzoglichen Brauhaus Tegernsee<br />
ist sehr beliebt. Auch die Bierspezialitäten von<br />
Hoppebräu sowie Gin und Whisky-Spezialitäten<br />
der Destillerien LANTENHAMMER und SLYRS<br />
sind ein Genuss.<br />
Termine: an allen Adventssonntagen, 16 bis 18 Uhr,<br />
Bootshaus des Hotels Terrassenhof in Bad Wiessee<br />
Weitere Infos: www.tegernsee.com/advent<br />
E-Mail: info@tegernsee.com<br />
Telefon 0 80 22/9 27 38-0
BELIEBTE REISEZIELE<br />
Dein Urlaub vom Alltag<br />
Leuchttürme der Bretagne<br />
Wo das maritime<br />
Lichtorchester spielt<br />
Der Phare de Saint-Mathieu ist seit 1835 in Betrieb.<br />
An diesem warmen Spätsommerabend<br />
scheint die Sonne ins<br />
Meer geflossen zu sein. Hat Wasser,<br />
Felsen und Boote in Gold getaucht.<br />
Darüber kreisen Möwen<br />
wie niedliche Papierflieger, ihr<br />
Kreischen ein säuselnder Chorgesang.<br />
Hier, auf fast 60 Metern<br />
Höhe, scheint das südliche Finistère<br />
verzaubert. Finis terrae, das<br />
Ende der Welt, wie die Römer den<br />
westlichsten Teil der Bretagne<br />
nannten, gleicht einem friedlichen<br />
Meeresidyll.<br />
„Dabei gehört dieses Gebiet zu<br />
den gefährlichsten Seegründen<br />
Europas“, sagt Loïk Peton, Mitte<br />
30, Meeresbiologe, der mit den<br />
Besuchern die 290 Stufen hinauf<br />
auf den Leuchtturm Phare d’Eckmühl<br />
an der Landspitze der Gemeinde<br />
Penmarc‘h gestiegen ist.<br />
Lichtorchester zur Sicherung<br />
der Seefahrt<br />
Langsam bricht die Nacht herein.<br />
Rechts, links, wo man auch hinschaut:<br />
Immer mehr Leuchtfeuer<br />
blitzen weiß, rot, grün in der Ferne<br />
auf. Ein gigantisches maritimes<br />
Lichtorchester zur Sicherung<br />
der Seefahrt. Lauter Solisten<br />
sind es aber, denn jeder Turm<br />
hat seine eigene Kennung, verrät<br />
mit seiner Lichtfarbe und dem<br />
individuellen Takt, wer er ist und<br />
wovor er bewahren will.<br />
Mehr als ein Drittel der französischen<br />
Leuchttürme steht an<br />
der bretonischen Westküste. Das<br />
hat seinen guten Grund. „Nul n’a<br />
passé Fromveur sans connaître la<br />
peur“ (Niemand hat Fromveur je<br />
ohne Angst durchfahren), so<br />
heißt eine alte Seemannsweisheit.<br />
Zahllose Seeleute ertranken,<br />
Bis 1978 war die Passage du<br />
Schiffe sind an den Untiefen zerborsten,<br />
ihr Bug aufgeschlitzt<br />
von den messerscharfen Felsen.<br />
Fromveur, die nördliche Grenze<br />
des Iroise-Meeres, mit ihren Untiefen<br />
und Strömungen eine der<br />
wichtigsten und gleichzeitig eine<br />
der gefährlichsten Seerouten<br />
Europas. Seit die Havarie des<br />
Tankers Amoco Cadiz in jenem<br />
Jahr zu einer Ölpest führte, müssen<br />
Frachter und Tanker die Enge<br />
umschiffen. Trotzdem birgt die<br />
klippenreiche Küste noch viele<br />
Risiken.<br />
Dank moderner Technik sind<br />
heute nur noch wenige Menschen<br />
des 17. Jahrhunderts entworfen,<br />
öffnet sich. Die Granitröhre mit<br />
ihren 104 Treppen wirkt klamm<br />
und unwirtlich. Beim Aufstieg<br />
reibt rauer Stein an den Ärmeln,<br />
die Wände strahlen feuchte Kälte<br />
ab. Im Zwischengeschoss fällt ein<br />
kurzer Blick auf das karge Mobiliar<br />
früherer Zeiten: Bett, Stuhl,<br />
Tisch, sonst nichts weiter. Von<br />
einem vergilbten Foto lächelt der<br />
nötig, um die Systeme der letzte Wärter die Besucher<br />
Leuchttürme zu überwachen. Vor<br />
zwei Jahren ging der letzte<br />
Leuchtturmwärter der Bretagne<br />
in Rente. Manch einer hält die<br />
schüchtern an.<br />
Oben klatscht der Wind nasse<br />
Schleier ins Gesicht, prallt der<br />
Blick vor der undurchdringlichen<br />
Leuchtfeuer mittlerweile für Nebelwand zurück. Irgendwo tutet<br />
überflüssig. Die vielen Fischer<br />
ohne Navigationssystem bleiben<br />
aber weiter auf sie angewiesen.<br />
ein Nebelhorn. Nur zwei ver-<br />
lorene Fensterlichter lassen sich<br />
in der Tiefe erahnen, schwache<br />
Am nächsten Abend hat dichter<br />
Laternen im graumilchigen<br />
Nebel die Île d‘Ouessant in<br />
kalte Watte gepackt. Das rund 16<br />
Quadratkilometer große Eiland<br />
Nichts. Darüber zucken alle paar<br />
Sekunden die roten Blitzlichter<br />
des Phare du Stiff vorbei.<br />
vor der Küste ist die westlichste<br />
Spitze Frankreichs. Am Fuß des<br />
Phare du Stiff wartet Ondine<br />
Morin, auch sie Mitte 30. Ihre<br />
Schlüssel klappern in der Dunkelheit,<br />
die Tür zum ältesten<br />
Leuchtturm der Bretagne, Ende<br />
Paradies und Hölle<br />
„Hier war das Paradies“, sagt<br />
Ondine plötzlich. „In einem<br />
Leuchtturm an Land konnten die<br />
Wärter bei ihrer Familie leben, in<br />
der freien Zeit Freunde treffen,<br />
Im Zodiac durch den Meeresnaturpark Marin d’Iroise<br />
Fotos: dpa
– 13 –<br />
Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />
am sozialen Leben teilnehmen“,<br />
erklärt sie. „Dieses Privileg hatten<br />
ihre Kollegen mitten auf dem<br />
Meer nicht.“<br />
Vor dem Paradies stand für die<br />
Männer der Gang durch die Hölle,<br />
französisch „l‘enfer“, wie hier<br />
die sturmumtosten Leuchttürme<br />
auf ihren Felsen mitten im Meer<br />
heißen. Schweres Wetter ließ den<br />
nach zwei Wochen anstehenden<br />
Schichtwechsel manchmal nicht<br />
zu. Dann ging es den Wärtern an<br />
die körperlichen und geistigen<br />
Reserven. Als in einem <strong>Winter</strong><br />
erst nach 101 Tagen die Erlösung<br />
kam, beschloss man, die Höllen<br />
fortan mit mindestens zwei<br />
Männern zu besetzen.<br />
Auf der Île d‘Ouessant ist der<br />
Besuch des Musée des Phares et<br />
Balises empfehlenswert, das<br />
Museum der Leuchttürme und<br />
Leuchtfeuer. Es liegt am Fuße des<br />
Phare du Créac‘h. Fast 800 Objekte<br />
erzählen vom mühsamen Bau<br />
der Türme, geben einfühlsam<br />
Einblick in den Alltag der Wärter.<br />
Leuchtturm der<br />
schwarzen Felsen<br />
Bei Sonnenaufgang scheint das<br />
Licht wieder rosig und zart durch<br />
Hortensienbüsche und Pinienkronen.<br />
Nur ein leiser grauer<br />
Schleier erinnert an den gestrigen<br />
Nebel. Auf dem welligen<br />
Meer vor Le Conquet spritzt die<br />
Gischt lustig über den Gummiwulst<br />
des Zodiacs. Mit Christel<br />
und Lucky Perón, beide Ende 50,<br />
geht es durch den Meeresnaturpark<br />
Marin d‘Iroise, vorbei an<br />
Kegelrobben und Delfinen, um<br />
nach dem Paradies die Hölle zu<br />
sehen. Dann taucht er auf, der<br />
Phare des Pierres Noires. Der<br />
Leuchtturm der schwarzen Felsen<br />
ist die Hölle vor der Pointe<br />
Saint-Mathieu, die die Einfahrt<br />
in die Bucht von Brest markiert.<br />
Heute umschäumen den roten,<br />
rund 30 Meter hohen Turm auf<br />
dunklem Stein sanfte Wellen.<br />
Doch es braucht nicht viel Fantasie,<br />
um sich den Turm und die<br />
Gefühle der früheren Wärter bei<br />
Phare des Pierres Noires, der Leuchtturm der schwarzen Felsen<br />
rauer See vorzustellen. Schon die<br />
Ankunft war ein Abenteuer.<br />
„Hier machte man die Stahlwinden<br />
fest“, sagt Lucky und zeigt<br />
auf einen benachbarten Felsen.<br />
Meist war das Meer so wild, dass<br />
das Boot nicht anlegen konnte.<br />
Dann wurden die Männer und ihr<br />
Proviant an Seilen auf den Turm<br />
tor, damit seine Gäste fotografieren<br />
können. Eine frische Brise<br />
kommt auf. Der Zodiac beginnt<br />
im Wellengang zu schaukeln. Die<br />
rote Hölle tanzt auf den wackelnden<br />
Displays. Einige werden<br />
bleich, lassen die Kamera sinken.<br />
„Juste du courage, nur Mut“, sagt<br />
Christel. „Heute ist das Meer<br />
gehievt. Lucky drosselt den Mo-<br />
gnädig.“ Gabriele Derouiche, dpa<br />
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Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land<br />
Die Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land<br />
sprechen alle Sinne an. Im Norden von Rheinland-<br />
Pfalz führen 27 Premium-Rundwanderwege und<br />
14 Premium-Spazierwanderwege zu den besonderen<br />
Plätzen der Region Rhein-Mosel-Eifel. Der<br />
Wanderer findet eine einzigartige Welt für Naturund<br />
Kulturentdecker vor: mit zwei UNESCO-Welt-<br />
Foto: Klaus-Peter Kappest<br />
erbestätten, Vulkanlandschaften, der Wein-Kultur-Landschaft<br />
der Terrassenmosel, einmaligen<br />
Wacholderheiden, der Burg Eltz und dem höchsten<br />
Kaltwassergeysir der Welt.<br />
Im Gegensatz zu großen Weitwanderwegen<br />
hat der Wanderer mit den Traumpfaden Halbtages-<br />
und Tagestouren zwischen sechs und<br />
18 Kilometern, Landschaften und Themen zur<br />
Auswahl. Nunmehr haben die Traumpfade Nachwuchs<br />
bekommen. 14 knackig kurze und weniger<br />
anstrengende Spazierwanderwege – die Traumpfädchen<br />
– gesellen sich dazu. Sie sind nur drei bis<br />
sieben Kilometer lang und die regionale Gastronomie<br />
säumt den Weg. So laden neben Sitzbänken<br />
und Traumliegen auch zahlreiche Restaurants,<br />
Gasthäuser und Winzerschänken zum<br />
Genießen ein. Die Qualitätsanforderungen<br />
ähneln denen von Premium-Wanderwegen –<br />
allerdings folgen die Erlebnismomente dichter<br />
aufeinander.<br />
Traumpfädchen sind für Wandereinsteiger, die<br />
sich an größere Touren herantasten wollen. Die<br />
Premium-Wanderregion Rhein-Mosel-Eifel bietet<br />
mit den Traumpfaden und Traumpfädchen ein<br />
Wanderangebot für jeden Geschmack.<br />
Projektbüro Traumpfade der<br />
Rhein-Mosel-Eifel-Touristik,<br />
Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz<br />
Telefon (0 2 61) 10 84 19<br />
info@traumpfade.info<br />
www.traumpfade.info
– 14 – BELIEBTE REISEZIELE<br />
ANZEIGE<br />
Von Grimms Märchen bis zu Kaiser Barbarossa<br />
Kulturelle Vielfalt im Spessart<br />
Gelnhusana Magica Gelnhausen<br />
Der Spessart verfügt mit dem größten zusammenhängenden<br />
Mischwaldgebiet Deutschlands<br />
nicht nur über großartige Naturangebote, er hat<br />
kulturell und historisch ebenfalls einiges zu bieten.<br />
Wandern Sie auf den Spuren der Brüder Grimm in<br />
Hanau und Steinau an der Straße oder werden Sie<br />
in die Zeit von Kaiser Barbarossa in Gelnhausen<br />
zurückversetzt.<br />
Hanau, die Geburtsstadt der Brüder Grimm im<br />
östlichen Rhein-Main-Gebiet hat viel zu bieten:<br />
das hinreißende Barockschloss Philippsruhe, eine<br />
historische Kuranlage, elf Museen und mehr als<br />
1000 Kulturveranstaltungen pro Jahr. Schloss<br />
Philippsruhe ist auch Heimat des Historischen<br />
Museums Hanau sowie des kleinen Papiertheatermuseums.<br />
Das Mitmach-Museum GrimmsMärchenReich<br />
im Dachgeschoss des Schlosses verzaubert<br />
kleine und große Gäste und der umliegende<br />
Schlosspark ist einer der größten erhaltenen<br />
historischen Gärten Hessens.<br />
Schloss Philippsruhe Hanau<br />
Foto: Claus Tews<br />
Der Hanauer Wochenmarkt – mittwochs und<br />
samstags auf dem Marktplatz rund um das Nationaldenkmal<br />
der Brüder Grimm – zählt zu den<br />
schönsten und größten in Hessen. Der Hanauer<br />
Märchenpfad mit zehn Bronzeskulpturen und den<br />
Orten der einstigen Geburts- und Wohnhäuser der<br />
Familie Grimm, lädt zur Erkundung ein. Ebenso wie<br />
der Staatspark Wilhelmsbad mit historischen Kurund<br />
Badeanlagen und englischem Landschaftsgarten<br />
sowie dem mehr als 230 Jahre alten Holzpferdekarussell.<br />
Die Barbarossastadt Gelnhausen ist bekannt<br />
für ihre verwinkelte historische Altstadt. Romantische<br />
Plätze, mystischer Stadtwald, prächtige<br />
Bauwerke, interaktive Stadtrallyes und spannende<br />
Museen warten in Gelnhausen darauf, entdeckt zu<br />
werden. Anschauen, anfassen, riechen – einfach<br />
mit allen Sinnen Geschichte entdecken, dazu lädt<br />
das Familien-Mitmach-Museum ein. Ob gemeinsam<br />
mit dem Erfinder des Telefons Philipp Reis auf<br />
Foto: Destination FRM-Hanau, David Vasicek<br />
Schatzsuche gehen, das „Begehbare Ohr“ erkunden<br />
oder auf den Spuren von berühmten Persönlichkeiten<br />
wie Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“<br />
wandeln – für jeden ist etwas dabei.<br />
Auf Stadt- und Geschichtsrallye spielerisch<br />
knifflige Rätsel zur Stadtgeschichte lösen – das<br />
bietet „Gelnhusana Magica, eine Zusammenarbeit<br />
der Gelnhäuser Tourismusabteilung mit Nexus<br />
Escape Room. Alternativ können Krimi-Begeisterte<br />
mit dem neuen Online-Escape-Spiel „Das<br />
tödliche Manuskript“ ins Jahr 1676 zurückreisen,<br />
einen ungelösten Mord an Kapitän Jean Cornelissen<br />
aufklären und dabei die Welt des berühmten<br />
Dichters Grimmelshausen kennenlernen.<br />
Kunst und Kultur gibt es in der Brüder Grimm-<br />
Stadt Steinau an der Straße reichlich zu entdecken.<br />
Besuchen Sie zahlreiche Museen, Vorstellungen<br />
im Theatrium Steinau mit Figurentheater,<br />
Schauspiel, Kabarett und Musik oder lauschen<br />
Sie Steinaus Märchenerzählern. Im Museum<br />
Brüder Grimm-Haus, dem einzig noch erhaltenen<br />
Wohnhaus der Brüder Grimm, in das Leben und die<br />
bunte Welt der Kinder- und Hausmärchen der<br />
Brüder Grimm eintauchen oder im einzigartigen<br />
„Museum Steinau ... das Museum an der Straße“<br />
einen Einblick in die Geschichte der alten Handelsstraße<br />
von Frankfurt nach Leipzig bekommen.<br />
Ein weiteres Highlight Steinaus ist das beeindruckende<br />
Schloss. Das mächtige Renaissanceschloss<br />
ermöglicht einzigartig schöne Ausblicke<br />
von dem 41 Meter hohen Schlossturm und präsentiert<br />
eine Brüder-Grimm-Ausstellung.<br />
Führung in Steinau<br />
Foto: Holger Leue<br />
Und wer noch nicht genug von den Brüder<br />
Grimm hat, kann an einer Virtual-Reality-Zeitreise<br />
durch Steinau teilnehmen. Ausgehend vom<br />
Museum Brüder Grimm-Haus startet die Reise zu<br />
den Originalschauplätzen aus der Kindheit der<br />
Grimms vor 200 Jahren und zeigt diese aus einem<br />
ganz neuen, eben dem alten, Blickwinkel.<br />
Hanau, Gelnhausen und Steinau sind immer<br />
einen Ausflug wert. Lassen Sie sich überraschen<br />
und begeistern!<br />
Kontakt und Informationen:<br />
Spessart Tourismus und Marketing GmbH<br />
Holzgasse 1, 63571 Gelnhausen<br />
Tel.: +49 6051 887720<br />
info@spessart-tourismus.de<br />
www.spessart-tourismus.de
Durchführungsgarantie<br />
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Weihnachten bei Schartners im Pongau<br />
Reise im 2/1-bestuhlten 5-Sterne-SUP Premiumbus • Hotel Schartner**** (100% WER bei Holiday-<br />
Check © ) • Besuch Altenmarkter Heimatmuseum mit Vorführung der „Grundner Krippe“ • Fahrt zum<br />
Weltcup Ort„Zauchensee“ & Einkehr • Ausflug Salzburg mit Führung & Besuch Christkindlmarkt • AusflugWolfgangsee<br />
mit Reiseleitung • GanztagesausflugWeihnachtspanorama mit Reiseleitung<br />
Premium-Silvester ins Blaue<br />
21.12. – 26.12.<strong>2022</strong> 30.12.<strong>2022</strong> – 02.01.2023<br />
Reise im 2/1-bestuhlten 5-Sterne-SUP Premiumbus • Abendessen am Anreisetag • exklusives 5-Gang-<br />
Menü mit korrespondierenden Getränken an Silvester • Tanz ins Neue Jahr mit DJ • spritziger Mitternachtssekt<br />
• 4Tage mit schönem Ausflugs- und Führungsprogramm • Nutzung desWellnessbereiches<br />
Preis pro Person im Doppelzimmer | 6 Tage | Halbpension € 999,- Preis pro Person im Doppelzimmer | 4 Tage | Übernachtung/Frühstück+ € 839,-<br />
Durchführungsgarantie<br />
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Nordlicht und Rentiere am Polarkreis<br />
Reise im 2/1-bestuhlten 5-Sterne-SUP Premiumbus • Fährüberfahrten inkl. Übernachtung in Doppelkabinen<br />
innen (Betten nebeneinander)Travemünde - Helsinki -Travemünde • 3 x Frühstück, 2 x Mittagessen und 3 x<br />
Abendessen auf der Fähre • 7 x HP während der Rundreise • Stadtführungen in Helsinki und Lübeck • Eintritt<br />
Puijo-Aussichtsturm•BesuchRovaniemisowieEintrittArktikum•Reisebegleitung:ChristaStähler<br />
Zitronenfest in Menton an der Côte d‘Azur<br />
14.01. – 25.01.2023 // 18.02. – 01.03.2023 13.02. – 19.02.2023<br />
Reise im 2/1-bestuhlten 5-Sterne-SUP Premiumbus • Hotel Palace**** Diano Marina (92% WER bei HolidayCheck<br />
© ) • Geführter Ganztagesausflug nach Cannes mit Reiseleitung • Fahrt nach Nizza • Eintritt &<br />
Tribünensitzplatz Karnevalsumzug in Nizza • Fahrt nach Menton mit Reiseleitung • Eintritt &Tribünensitzplatz<br />
Zitronenfest in Menton • Ausflug Genua mit Stadtführung<br />
Preis pro Person im Doppelzimmer | 12 Tage | Übernachtung/Frühstück+ ab € 1999,- Preis pro Person im Doppelzimmer | 7 Tage | Halbpension € 899,-<br />
König's Reisen GmbH<br />
Christian-Heibel-Str. 45 | 56422 Wirges<br />
Tel.: 02602 93480 | www.koenigSreisen.de<br />
Deutschlands größte<br />
2/1-bestuhlte 5-Sterne<br />
Superior Premiumbusflotte<br />
= maximal nur<br />
29 Mitreisende!<br />
KOSTENFREIE Sonder-Stornofrist<br />
bis 30 Tage vor Abreise!<br />
Haustürabholung € 29,- pro Person<br />
(der Einheitspreis gilt bis 30 km von den<br />
Abholstellen; größere Entfernungen auf Anfrage)<br />
GARANTIERTE KOSTENFREIE ABHOLSTELLEN (TAXI, MINIBUS):<br />
Frankfurt Flughafen und Hauptbahnhof<br />
Mainz Hauptbahnhof | Wiesbaden Hauptbahnhof