Sprach Rohr - Herzlich willkommen in der Bethlehem ...

bethlehemgemeinde.meppen.de

Sprach Rohr - Herzlich willkommen in der Bethlehem ...

frohe und gesegnete Weihnachten

und ein gesundes neues Jahr

Seniorenadventsfeier Kollektenbons

Weltgebetstag 2013 Konfirmanden

Kirchentag in Hamburg Kirchenkreistag

Herausgeber: Kirchenvorstand der Bethlehemgemeinde

14. Jahrgang Ausgabe Nr. 56 Dezember, Januar, Februar 2012/13 www.bethlehemgemeinde-meppen.de


Jaja, so langsam taucht auch dieses Jahr wieder alles in

vorweihnachtliche Stimmung ein.

Da sind die Adventsfeiern, bei denen es duftet und

schmeckt. Der Adventskalender, an dem auch dieses Jahr

wieder nur ein Türchen nach dem anderen aufgemacht

werden darf. Allabendlich werden die Lichter in den Bögen

über den Straßen angeknipst. Draußen wird es fröstelig,

die Hände werden klamm, ein Hauch von Winter legt sich

über Felder und Wege. Wer weiß, vielleicht

treibt die Kälte ja auch in den

nächsten Wochen wieder kleine Eisschollen

über die Ems. Advent… dann Weihnachten

und das Neue Jahr. Wir hetzen

von einem zum nächsten und an vielen

vorbei. Mancher kommt regelrecht aus

der Puste; in einer Zeit, in der die Natur

merklich zur Ruhe kommt. Wie wärs damit,

hier und dort eine Kerze aufzustellen,

wenn es draußen dunkel wird? Wie

wohltuend ist eine Tasse heißer Tee in

der Hand? Wärme pur. Innen und außen.

Genüsslich Schluck um Schluck trinken?

Innehalten in all dem Treiben und Gewusel

dieser Wochen? Sich Zeit für sich

nehmen, wenn sich das neue Jahr mit

einer Unmenge Aufgaben vor einem aufbaut?

Und vielleicht ein bekanntes Bild in

sich zu entdecken: Spuren im Schnee.

Wie gemalt wirken sie, wenn der Schnee

gerade frisch gefallen ist. Herrlich das

Gefühl, wenn einzelne Schneekristalle

trotz Strümpfen und dicker Hose in die

Schuhe gelangen. Nach dem ersten Aufschrecken

geht´s weiter. Nun große

Schritte, kleine Schritte zu machen. Kreise

zu gehen. Gerade Wege. Wem gehören

die Spuren? Ein Blick nach hinten: die sind von mir. Ein

Blick nach vorne: wer war vor mir da? Interessant, welchen

Weg sie zeichnen. Ob ich da hinkomme? Manches Mal ist

es leicht, diese Spuren zu erreichen. Aber: Manches Mal

sind sie unerreichbar. Spuren im Schnee: aufregend und

spannend, diese unberührte und dichte Schneedecke aufzubrechen.

Irgendwie aber auch ein Wagnis, denn wer

weiß, was sich unter dem Schnee verbirgt. Der Weg ist

Andacht, Termine und Gruppen S. 2+3

Seniorenadventsfeier S. 4

Weihnachten und Neujahr S. 4+5

Beten für die Welt, Kollektenbons S. 6

Themenjahr 2013, Weltgebetstag S. 7

Tansania, Jahreslosung S. 8

Gemeindestimme, Brot für die Welt S. 9

Kinderseiten S. 10+11

Gottesdienste S. 12+13

Pinwand S. 14

Osterbrock S. 15

Geburtstage S. 16+17

Angedacht

Inhalt

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nicht klar zu erkennen. Etwas Mut gehört schon dazu. Jeder

Schritt berührt die Schneedecke… mit jedem Schritt

kommt Wärme in die Kälte, zeichnet sie… hinterlässt Eindruck.

Jemand anderes wird die Spuren entdecken. Seine

eigenen daneben setzen oder über sie hinweggehen, oder

ihnen zu folgen versuchen. Wer war hier?

Die Hirten waren damals die Ersten, die den neuen Spuren

in diese Welt folgten. Auf altbekannte Weise wird uns die

Weihnachtserzählung Jesu Geburt und die Ausbreitung der

weihnachtlichen Botschaft auch dieses

Jahr wieder vor Augen führen. Viele werden

hören, wie alles begann. Viele erleben,

wie brüchig ihre Existenz trotz der

Weihnachtsfreude ist. Die Hirten machten

damals den Anfang. Viele sollten sich

auf den Weg machen, weil sie Spuren

entdeckten, die ihre Neugier weckten.

Gott ist in diese Welt gekommen. Mitten

hinein. Als Mensch. Er hat Spuren hinterlassen

in dem Schnee der menschlichen

Kälte. Hat sich auf die dichte Decke der

Ablehnung gewagt. Mit Füßen nicht in

edlem Leder, sondern nackt und schutzlos.

Ist nicht in die Einsamkeit gegangen,

sondern ganz bewusst dorthin, wo auch

schon andere waren. So wurde er gesehen

und sein Weg entdeckt.

Advent, Weihnachten und das neue Jahr.

Wir hören sie automatisch, die Melodie,

nach der die einzelnen Schneeflocken

tanzen mögen. Sehen das Bild, auf dem

über Nacht der Winter sein weißes Kleid

angelegt hat. Es ist die Sehnsucht nach

Frieden, Gerechtigkeit und Wärme, die

sich in dieser Zeit bei mir ausbreitet. Es

ist die Vorfreude auf so manche Begegnung

an Tor und Türchen, bei der ich

meine Erwartung mit anderen teilen kann. Ich möchte sie

gerade jetzt entdecken, Gottes Spuren, die er so sachte

und behutsam gezeichnet hat. Spuren, die schon im Advent

beginnen… Weihnachten menschlich wurden… uns

auch jetzt ins neue Jahr führen.

Ihnen allen wünsche ich eine gesegnete Advents- und

Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr!

M. Valerius

Kirchentag in Hamburg, Musaique S. 18

Konfirmanden S. 19

Kollekten, Kirchenbeitrag S. 20

Freud und Leid S. 21

Wolgadeutsche Teil3 S. 22+23

Heino Dirks, Kloster Ihlow S. 23

Kirchenkreistag 2012 S. 24+25

Bethlehem-Stiftung S. 25

Inserate, Lösung Kinderseiten S. 26

Adressen, Impressum S 27

Bilder Gemeindeleben S 28


Termine und Gruppen in der Bethlehemgemeinde

Basargruppe: 1x monatlich mittwochs um 20.00 Uhr, Brigitte Becker

Bibelkreis: 14 tägig montags um 20.00 Uhr nach Absprache, Fritz-Georg Schnorr

Frauenkreis: 1x monatlich mittwochs um 15.00 Uhr am 12.12.2012 mit Adventsfeier,

09.01.2013, 13.02.2013 Wer sich für unseren Kreis interessiert, ist herzlich eingeladen.

Kindergottesdienst: Jeden Sonntag 10.00 Uhr im Gemeindehaus,

parallel zum Hauptgottesdienst—in den Ferien kein Kindergottesdienst

Kindergottesdienstvorbereitung: monatlich, Antje Höbel

Kirchenchor: montags um 18.15 Uhr, Info im Pfarrbüro, Ltg. Herr Zschocke

Kirchenvorstandssitzungen: jeden 2. Donnerstag im Monat um 19.15 Uhr

Konfirmandenunterricht:

14-tägig dienstags, 16.30-18.30 Uhr

Hauptkonfirmanden am: 11.12.2012, 08.01.2013, 22.01., 05.02., 19.02.,

05.03.2013

Vorkonfirmanden am: 04.12., 2012, 18.12.2012, 15.01.2013, 29.01., 12.02.,

26.02.2013

Krankenhausbesuchsdienst: Info im Pfarrbüro

Männer Machen Mit: dienstags um 19.00 Uhr am 11.12. 2012 mit Adventsfeier

08.01., 22.01., 05.02., 19.02., 05.03.2013

Männerkreise sind selten in der Kirche, schau mal rein

Nachmittagstreff der Senioren: donnerstags 14-tägig von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr,

Ltg. Frau Schwenker

Ökumenische Vesper: jeden 1. Dienstag im Monat um 19.15 Uhr,

abwechselnd in der Kirche St. Maria zum Frieden am 04.12.2012, 05.03.2013

und in Bethlehem am: 05.02.2013

Offene Kirche in Bethlehem: Jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr

Sanfte Gymnastik: dienstags um 9.00 Uhr, Ltg. Frau Schwenker

Versammlung der Aussiedler:

donnerstags und sonntags 14.00 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus

Gesprächskreis beider Gemeinden im Rahmen der EEB: Ltg. Frau Schäfer

Mittwoch, 30. Januar2013 um 20.00 Uhr: im Albert-Schweitzer-Haus der Bethlehemgemeinde,

Meppen, Albert-Schweitzer-Weg 5: Jahreslosung 2013: „Wir haben hier keine

bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ - Referentin Pastorin Valerius

Mittwoch, 27. Februar 2013 um 20.00 Uhr im Jugend– und Gemeindehaus der Gustav-

Adolf– Gemeinde: Vorbereitung auf den Weltgebetstag der Frauen –Referentin Gunda

Dröge

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Liebe Senioren der Bethlehemgemeinde !

Seniorenadventsfeier

Wir laden alle Gemeindeglieder ab 70 Jahren herzlich zu unserer diesjährigen Adventsfeier ein. Die Ehepartner

unter 70 sind selbstverständlich auch herzlich willkommen.

Sie findet am Donnerstag, dem 6.Dezember 2012 von 15.00 – 17.00 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus

statt. Bitte, schicken Sie den Anmeldezettel bis zum 5. Dezember 2012 an uns zurück oder rufen Sie an

unter Telefon 05931 – 12 467.

Grüße bis zur Adventsfeier

Ihre Pastorin Mirjam Valerius

Bitte hier ausschneiden oder kopieren und zurückschicken!

Anmeldung zur Seniorenadventsfeier

An der Senioren-Adventsfeier am 6.Dezember 2012 im Albert-Schweitzer-Haus nehme ich/nehmen wir

mit Personen teil.

(Vorname; Name)

auf dem Weg zur Krippe

Ich habe mich auf den Weg gemacht:

Wie einer der Könige suchte ich

nach einem Lichtpunkt

am dunklen Himmel.

Wie einer der Hoffnungslosen suchte ich

nach einem Funken

Hoffnung in dieser Welt.

Wie einer aus der Verlorenheit suchte ich

ein Zuhause bei Gott.

Ich suchte Gott bei den Menschen

und fand einen Blick, der mich verstand,

und fand eine Hand, die mich suchte,

und fand einen Arm, der mich umfasste,

und fand einen Mund, der zu mir JA sagte.

Ich fand Gott nach langem Suchen:

Sehr arm, nicht mächtig, nicht prächtig,

sehr bescheiden, alltäglich,

als Kind in der Krippe, nackt, frierend, hilflos,

mit einem Lächeln durch die Zeiten;

das erreichte mich in meinen Dunkelheiten.

Gott fing ganz klein an –

auch bei mir.

Hanns Dieter Hüsch

Foto: Carlitos - photocase.com

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Tannengeflüster

Wenn die ersten Fröste knistern

in dem Wald bei Bayrisch Moos,

geht ein Wispern und ein Flüstern

in den Tannenbäumen los,

ein Gekicher und Gesumm

ringsherum

Eine Tanne lernt Gedichte

eine Lärche hört ihr zu.

Eine dicke, alte Fichte

sagt verdrießlich: Gebt doch Ruh!

Kerzenlicht und Weihnachtszeit

sind noch weit!

Rückschau halten

Lasst uns still die Hände falten:

Abschied nimmt das alte Jahr.

Tief im Herzen Rückschau halten,

was es Gutes uns gebar.

Seine Gaben überdenken!

Freude schenkte es und Leid.

Glück und Unglück gab's zu lenken

im Rhythmus seiner Jahreszeit.

Sonnenschein und Wolkengleiten

wechselnd in der Waage sind.

Blüte-, Reife-, Erntezeiten,

Regentage, Schnee und Wind.

Im Zeichen des Sterns ins neue Jahr

Auch nach Weihnachten

steht über unserem Haus

der Stern.

Hoffnungszeichen

in dem steigenden Licht

des neuen Jahres.

Im Zeichen des Sterns

Wir haben den Schein

voller Hoffnung gespürt,

er hat uns zum Kind

in der Krippe geführt.

Das Zeichen am Himmel

verlässt uns nicht mehr.

Wir reichen die Gaben

dem Kinde her.

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Vierundzwanzig lange Tage

wird gekräuselt und gestutzt

und das Wäldchen ohne Frage

wunderhübsch herausgeputzt.

Wer noch fragt: Wieso? Warum?

Der ist dumm

Was das flüstern hier bedeutet,

weiß man selbst im Spatzennest:

Jeder Tannenbaum bereitet

sich nun vor aufs Weihnachtsfest.

Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:

Das ist fein!

Junges Leben ward geboren.

Müdes man zu Grabe trug.

Nichts dem Himmel geht verloren,

Gott, der Herr, bewahrt es klug.

In der Tiefe deiner Seele

lass Zufriedenheit erblühn.

Such beharrlich- ohne Fehle -

Gottes Fügung zu verstehn.

Der Stern, er bleibt stehen.

Wir wenden den Blick

und schauen zur Krippe

noch einmal zurück.

Nun ziehn wir die Wege

fort in die Nacht.

Die Botschaft der Engel

hat Freude entfacht.

Das Jahr führt uns weiter,

es bleibt uns das Licht,

wir hören die Worte:

Fürchtet euch nicht!

James Krüss

Angela Kramberich

Barbara Cratzius


„In Gottes Hand - Gemeinsam beten für die Welt“

So lautet der Titel eines Buches, das ich während einer

Fortbildung im September 2009 zu dem Thema „In 8 Tagen

um die (Kirchen-) Welt“ kennengelernt habe. In dieser

Ökumene-Fortbildung ging es darum, Gesänge und Traditionen

aus Gottesdiensten weltweit kennenzulernen und mit

Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen über

Ideen, Möglichkeiten aber auch Grenzen im religiösen Miteinander

weltweit nachzudenken.

Die Idee, füreinander und miteinander zu beten, hat eine

lange Tradition. Und das ist die Chance eines Gebetes: es

verbindet Menschen weltweit, nicht nur im Gottesdienst,

sondern auch im Alltag.

Der Grundgedanke des Buches, ein Jahr lang jede Woche

für einige Länder dieser Erde zu beten, macht es möglich,

die Einheit zwischen Christen und Christinnen, zu der die

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Kirchen unterwegs sind, in einem Gebet

vorwegzunehmen. Das Buch enthält

einen Fürbittkalender, in dem für jede

Woche Länder vorgeschlagen sind, so

dass jedes Land während des Jahres

einmal genannt wird.

In dem neuen Kirchenjahr, das mit dem

1. Adventssonntag beginnt, wollen wir

uns in den Gottesdiensten der Bethlehemgemeinde an

diesem Fürbittkalender orientieren. D.h., wir werden die für

die jeweilige Woche vorgegebenen Länder in unsere Gebete

aufnehmen oder auch Gebete aus diesen Ländern verwenden.

So wollen wir gemeinsam in einem Jahr einmal

um die Welt beten und auch auf diese Weise Ökumene

leben. Pastorin M. Valerius

Kalenderwoche 2012 Datum 2012 Länder

48 26. Nov. – 02. Dezember Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger

49 03.-09. Dezember Liberia, Sierra Leone

50 10.-16. Dezember Kap Verde, Gambia, Guinea-Bissau, Senegal

51 17.-23. Dezember Benin, Elfenbeinküste, Togo

52 22.-30. Dezember Ghana, Nigeria

Kalenderwoche 2013 Datum 2013 Länder

Liebe Gemeindeglieder,

1 31. Dez.-06. Januar Ägypten, Israel und die Palästinensischen Gebiete,

Jordanien, Libanon, Syrien

2 07.-13. Januar Arabische Halbinsel: Saudi-Arabien, Kuwait,

Bahrain, Katar, Vereinigte Arabische Emirate,

Oman, Jemen, Iran, Irak

3 14.-20. Januar Zypern, Griechenland, Türkei

4 21.-27. Januar Nordafrika: Algerien, Libyen, Marokko, Westsahara,

Tunesien

5 28. Jan. – 03. Februar Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden

6 04.-10. Februar Irland, Großbritannien: England, Nordirland,

Schottland, Wales

7 11.-17. Februar Belgien, Luxemburg, Niederlande

8 18.-24. Februar Italien, Malta, Portugal und Spanien

9 25. Febr. – 03. März Frankreich, Deutschland

vielleicht ist Ihnen beim Einsammeln der Kollekte während

des Singens des zweiten Gemeindeliedes ein Nachbar aufgefallen,

der einfach ein "Zettelchen" in den Sammetbeutel

steckt. Sie fragen sich, was das zu bedeuten hat?

Dieses ,,Zettelchen" ist Teil eines Bogens mit Kollektenbons.

Diese Bogen zu je 40 Bons kann man mit den Aufdrucken:

0,25€, 0,50€ und 1 ,00€ im Pfarrbüro käuflich

erwerben. Sie haben somit einen Gesamtwert von 10€,

20€ und 40€.

Über den Betrag, den man beim Erwerb dieser Kollektenbons

im Pfarrbüro entrichtet, erhält man einige Zeit später

eine Spendenbescheinigung. Diese kann man bei der

jährlichen Steuererklärung einreichen. Für den Betrag, den

Sie auf diese Weise gespendet haben, brauchen Sie keine

Steuern zu zahlen.

Dieses Verfahren "belohnt" Kirchgänger, die übers Jahr

Kollektenbons

regelmäßig ihre Gaben in den "Klingelbeutel" oder in einen

der Sammelkästen am Ausgang stecken. Die aufgedruckten

Beträge werden beim Zählen dem jeweiligen Kollektenzweck

zugeordnet.

Bitte überlegen Sie doch einmal, ob Sie sich nicht auch, so

wie ich, Ihr Spendenaufkommen vom Staat durch Steuerersparnis

honorieren lassen wollen.

Dann sollten Sie während der Bürostunden bei Frau Lübbers

Kollektenbons erwerben.

Renate Nogatz


Zum EKD Themenjahr 2013: Reformation und Toleranz

Was hat die Reformation mit Toleranz zu tun?

Ein Gastartikel von P. Ulrich Hirndorf, Arbeitsstelle für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis

Mit Luther-Botschafterin Margot Käßmann und Bundesinnenminister

Hans-Peter Friedrich hat die Evangelische Kirche

in Deutschland (EKD) neulich das Themenjahr

"Reformation und Toleranz" eröffnet, das auf das Reformationsjubiläum

2017 vorbereitet. Aber was hat die Reformation

nun mit Toleranz zu tun? Die Reformatoren waren

nicht besonders tolerant. In Genf errichtete Johannes Calvin

eine strenge Tugendrepublik, und in Wittenberg ging

Martin Luther in Predigten und Flugschriften nicht gerade

zimperlich mit seinen Gegnern um. Nicht nur, dass er in

den Wirren des Bauernkriegs empfahl, mit den aufständischen

Bauern kurzen Prozess zu machen. Luther habe

auch auf eine "für uns heute unerträgliche Weise gegen

Juden, Türken und 'Papisten' gewettert", so Margot Käßmann

in ihrer Predigt. So können Luther und die anderen

Reformatoren also nicht für eine Position der Toleranz herangezogen

werden. Aber die Kirche der Reformation habe

sich ständig weiter reformiert, sagte Käßmann. Heute habe

die Kirche begriffen, "dass allzu heftiges Selbstbeharren

nicht zum Frieden führt".

Wie das in heutiger Zeit zu verstehen ist, erläuterte Bundesinnenminister

Friedrich in seiner Rede über

"Entwicklung von Identität und Toleranz als ständige kulturelle

Herausforderung". Wirkliche Toleranz sei eine aktive

Haltung und bedeute, den anderen verstehen zu wollen.

Sie habe zwei Säulen: Offenheit und Neugierde seien die

eine, Klarheit über die eigene Identität die andere. "Nur

wer seine eigene Position kennt und mit sich im Reinen ist,

kann etwa belastbare Kompromisse eingehen", betonte

der Minister. Dazu könnten die Kirchen wichtige Impulse

geben. Der Staat könne dies nicht verordnen.

Schön, endlich mal einer, der uns Christen noch was zutraut,

aber was heißt das alles nun konkret für uns Evangelische

heute? Was dürfen wir 2013 bei diesem Themenjahr

als Gemeinde, als Kirchenkreis bedenken und disku-

Christinnen aus Frankreich

machen in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2013

die Bibelstelle „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“

(Mt 25, 35) zum Thema. Wie dieses Bibelzitat fragt

auch ihr Gottesdienst: wie kann jede und jeder einzelne

von uns zu einer „Kultur des Willkommens“ beitragen?

Was können wir dafür tun, dass Menschen, die ihre Heimat

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tieren? Toleranz ist eine große Herausforderung im Dialog

der Konfessionen, Religionen und Kulturen, darf aber nicht

mit „Weicheierigkeit“ verwechselt werden. Häufig wird der

evangelischen Kirche vorgeworfen, ihre Haltung sei in vielen

Fragen nicht eindeutig genug. Aber genau das ist eine

Stärke unseres Glaubens. Es gibt kein Dogma, was der

einzelne evangelische Christ zu glauben habe. "Das einzelne

Gewissen soll geschärft werden", sagt Lutherbotschafterin

Käßmann zum Themenjahr: "Ich soll selbst denken."

Dazu gehöre auch, verschiedene Positionen und Streit um

die Wahrheit auszuhalten: "Das ist Bestandteil evangelischer

Lehre." Vielfalt sei jedoch das größere Wagnis gegenüber

Vereinheitlichung und sie empfiehlt: "Wagen wir die

Debatte, trauen wir uns ran an den Streit um die Wahrheit".

Im Themenheft der EKD (hat jede Gemeinde bekommen)

gibt es eine Menge Anregungen, wie diese Empfehlung

umzusetzen ist. Auch können gelungene Banner an

den Gemeindehäusern befestigt werden, die zum Ausdruck

bringen, wie sich evangelische Kirche immer noch weiter

reformiert. Denn es gibt sie doch, die Verbindungslinie von

der Reformation zur Entfaltung der Toleranz. Auf die Glaubensspaltung

folgte der Augsburger Religionsfrieden, der

Lutheranern (später Calvinisten) erstmals Glaubensfreiheit

zusicherte. So sind Andersgläubige nicht mehr als Ketzer

verfolgt, sondern nur noch ausgewiesen worden – ein erster

Schritt auf dem Weg zur Toleranz. Überall sorgten die

Glaubensflüchtlinge, die in den evangelischen Fürstentümern

aufgenommen wurden, für Vielfalt. Die Landesherren

sahen das übrigens gerne, denn die Zuzügler bereicherten

Handwerk und Handel und setzten sich für das Wohlfahrtswesen

ein. Sie wurden mit zum Teil ganz anderen regionstypischen

Traditionen akzeptiert und angenommen. Ein

weiterer Schritt auf dem Weg zur Toleranz.

verlassen, bei uns Schutz, Gastfreundschaft und Solidarität

erfahren? Antworten und Informationen gibt es im

Gottesdienst am Freitag, 1. März 2013, Beginn: 19 Uhr

im Gemeindezentrum

der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Meppen,

Am Stadtforst


Liebe Gemeinde,

Urlaub in Tansania!

vier Wochen herrlichstes Sommerwetter für mich – für unsere

tansanischen Freunde heißt das: „immer noch kein

Regen in Sicht, nicht einmal eine Wolke“. Das geht jetzt

schon seit über einem Jahr so und ich sehe die tiefen Risse

auf den Feldern, die zu früh verdorrte Aussaat von Mais,

Hirse und Buscherbsen. Nicht einmal die Erdnüsse sind

richtig aufgegangen. Es gibt wenig zu ernten und, wie ich

später erlebt habe, sind in Chemchem, unserem Partnerort,

auch noch die Felder Nacht für Nacht von Elefanten

verwüstet worden. Mensch und Tier hungern und die Lebensmittelpreise

steigen ins uferlose. Natürlich warten die

Menschen sehnsüchtig auf Regen – und damit jeder Tropfen

aufgefangen werden kann, haben Sie in der Bethlehem

Gemeinde mit einer Kollekte von 340,00€ für neue Dachrinnen

am Pastorenhaus gesorgt. Die alten wurden wieder

ausgebeult und auf der anderen Seite des Hauses angebracht.

Das Geld reichte schließlich sogar noch für eine

4000 l. Regentonne. Ein unendlicher Dank geht von den

Frauen der Gemeinde an Sie, liebe Bethlehemgemeinde;

oder wie es unsere tansanischen Freunde sagen: „Ich habe

nichts womit ich Euch Eure große Gabe wiedergeben

kann, aber Gott weiß um Eure Liebe und wird es Euch lohnen.

Ich bete für Euch.“ Das aufgefangene Wasser aus den

Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.

Hebräer-Brief Kap. 13, V, 14

Sind wir Leute ohne festen Wohnsitz? Wir hören es ungern,

dass wir Durchreisende sind, dass wir uns auf dieser Erde

nicht für ewig einrichten können. Ein guter Freund, der

jahrelang beruflich hin und her pendeln musste, schrieb

mir nach einem Umzug: „Hier haben wir uns nun endgültig

niedergelassen“. So lange hatte er kein festes Zuhause,

nirgendwo eine vertraute Geborgenheit. Nun endlich einen

Ankerplatz für Leib, Seele und Geist.

Und doch. Das Wort „endgültig“ ist menschlich gut zu verstehen,

geistlich gesehen ist es jedoch fragwürdig. Ein

Mensch kann nur vorübergehend sesshaft werden. Wo wir

endgültig sein werden, ist eine Frage des Glaubens. Unse-

Urlaub in Tansania

Jahreslosung 2013

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beiden Tanks wird während der Trockenperioden mit anderen

Familien geteilt. Durch eine Einzelspende aus Meppen

konnte die Dorfpumpe wieder repariert werden. Somit ist

die erste Wassernot für’s Kochen gelöst.

Aber, gerade weil das Leben soo hart ist, sind Feste herzlich

willkommen. „Gäste sind ein Segen“ und so kommen

viele Dorfbewohner oder Gemeindeglieder um mitzufeiern.

Dieses Mal waren 12 Taufen angemeldet – ich hatte die

Ehre, Taufpatin zur jüngsten Tochter von Pastor Mgilitwe

zu werden – das Fest für alle Tauffamilien fand beim Pastor

statt. Es war ein rauschendes Fest, das schon am

Abend vorher mit den Vorbereitungen aber auch Singen,

Tanzen und Disko für die Jugend begann. Die Lebensmittel

zum Fest habe ich gestiftet.

Ein zweites Fest war der im ganzen Land gefeierte christliche

Kindergottesdienst Sonntag. Eine Zwölfjährige feierte

im Talar die Liturgie und eine Jugendliche predigte. 120

Kinder hatten selbstgedichtete Lieder vorgetragen, im

Spiel Bibeltexte eingeübt, die den Gottesdienstbesuchern

vorgetragen wurden, es wurde getanzt und sehr eindrücklich

eine Geschichte der „Versuchungen“ vorgeführt. Es

war mucksmäuschenstill geworden. Nach dem Gottesdienst

gab es Pilao, ein Reisgericht mit Ziegenfleisch, und

Softdrinks für alle. Halleluja. Ich habe Glaube neu erleben

dürfen.

Marga Pradel

Karte: cmsbox.kondek.de/www.kirchenkreis-emsland-bentheim.de

re Häuser und Wohnungen sind wunderbare Aufenthaltsorte,

aber sie tragen den Stempel des Vorübergehenden. Sie

vermitteln ein Stück Heimatgefühl, und sind doch ein blasser

Abglanz der ewigen Heimat. Jesus sagt: „Wer glaubt,

hat ewiges Leben“. Am Ende steht nicht das Grab, sondern

eine ewige Welt.

Ich habe eine jüdische Legende gelesen, die von der

Durchreise handelt. Es soll im 19. Jahrhundert geschehen

sein. Ein Mann besuchte einen polnischen Rabbi. Der Besucher

sah sich neugierig in der Wohnung des Rabbi um.

Er war überrascht, dass die Wohnung nur aus einem einzigen

Zimmer bestand, in dem sich nur Bücher, ein Tisch

und eine Bank befanden. Verwundert fragte der Besucher

den Rabbi, wo er denn die übrigen Möbel habe. „Wo haben

Sie ihre?“, erwiderte der Rabbi. „Meine?“, fragte der verblüffte

Fremde. „Aber ich bin doch nur zu Besuch hier. Ich

bin auf der Durchreise“. „Ich auch“, sagte der Rabbi.

aus: Reinhold Ruthe „Dein Wort gilt“ – 365 Impulse für ein

erfülltes Leben


Wohlbekannt- nachgedacht

"Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den

Schöpfer des Himmels und der Erden" usw.: So sprechen

wir in jedem Gottesdienst, bei jeder Taufe. Oft habe ich

mich dabei ertappt, dass ich die wohlbekannten Worte

einfach so daher sage, ohne viel dabei zu denken. Aber

manchmal steige ich an dieser oder jener Stelle aus dem

gemeinsamen Sprechen aus: wenn sich nämlich mittendrin

eine Frage meldet. Was sagst du da gerade? Wie

meinst du das, was du da gerade sagst? Ich weiß nicht,

wie es den andern Gemeindemitgliedern geht, die um mich

herum mit mir gemeinsam sprechen. Was denken die sich

dabei, an dieser und jener Stelle?

Ich will die Stellen nennen, bei denen ich aus dem Takt

geraten bin und nachdenken musste. " Ich glaube": Martin

Luther hat 1537 für die evangelischen Fürsten die "

Schmalkaldischen Artikel" als gemeinsame evangelische

Grundlage in Abgrenzung zum " katholischen Glauben"

verfasst. Luther beginnt mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis

und schreibt zunächst dazu: "Diese Artikel sind

in keinem Zank und Streit" (zwischen uns Evangelischen

und den Katholischen), "weil wir" auf beiden Seiten " dieselbigen

gläuben und bekennen." Dann streicht er aber die

Worte "gläuben und"; was veranlasst ihn dazu? Luther hat

begriffen, dass man etwas gemeinsam bekennen, also

aufsagen kann, dass aber bei gleichem Wortlaut das Verständnis

derselben Worte durchaus verschieden sein

kann.

" Ich glaube" also vermutlich anders als die bekennenden

Gemeindeglieder neben mir. Ich bin mir sicher, dass ich an

"Gott den Schöpfer" völlig anders glaube als die evangelikalen

Christen in den USA, die meinen, Gott schaffe zu

unseren Zeiten jedes Jahr das Klima in allen Weltregionen

nach seinem Wohlgefallen, und die deswegen die Notwendigkeit

bestreiten, für ein verantwortetes Weltklima zu sorgen.

Im Zweiten Artikel empfinde ich eine große Lücke: Da

springt der Text von der Geburt Jesu sofort zu Jesu Tod und

Auferstehung, um dann mit Himmelfahrt fortzufahren und

Kenia.

Unter der extremen Trockenheit am Horn von Afrika leiden

Millionen Menschen. In Kenia bringt die Anglikanische Kirche

Kleinbäuerinnen und -bauern in Selbsthilfegruppen

zusammen. Gemeinsam lernen sie, wie sie mit besserer

Wasserversorgung und angepasster Landwirtschaft die

Dürren leichter überstehen.

Mutua Nganda aus dem Dorf Kakili ist ein Mann mit nackten

Füßen und einer unter den Knien ausgefransten Hose.

Vom Ruhm seines Volkes in den Legenden ist bei ihm

nichts übrig geblieben. Mit Ehefrau Agnes schläft er auf

einer grob gezimmerten Pritsche. Die Schar der Kinder

liegt auf Kunststoffsäcken direkt auf dem Lehmboden.

Wenn er morgens eine Arbeit bekommt, verdient der Tagelöhner

bis zum Abend 300 Schilling, knapp drei Euro: zu

wenig für seine große Familie. Immer schon gehörten sie

zu den Ärmsten im Dorf, aber die extreme Trockenheit der

vergangenen Jahre hat ihre Situation noch weiter verschlimmert.

Ihre letzte nennenswerte Ernte an Mais und

Bohnen holten sie im März 2009 ein.

Unterstützung kam von den „Ukamba Christian Community

Stimmen aus der Gemeinde

9

mit der Wiederkunft Christi zu enden. Das ganze Leben

Jesu bleibt außen vor. Kein Wort von Jesu Bergpredigt!

Kein Wort von seinen Gleichnissen! Kein Wort von einer

Krankenheilung, der Sturmstillung, der Brotvermehrung,

dem Besuch beim Zöllner Zachäus, der Segnung der Kinder!

Vier Evangelien bleiben mit all ihren Inhalten außerhalb

des Glaubens. Ich finde das ungerecht, unsachgemäß,

ungläubig. Wie mag es dazu gekommen sein?

Ich vermute: Der Apostel Paulus hat mit dieser Engführung

des Glaubens angefangen. In seinen Briefen erwähnt er

kein einziges Jesuswort, kein Gleichnis, kein Wunder, soviel

ich weiß. Er beschränkt sich darauf, die Menschwerdung

des Gottessohnes sowie seine Kreuzigung und Auferstehung

als " Heils-Tatsachen" gelten zu lassen; diese Tatsachen

geschahen, damit wir gerecht würden vor Gott.

Jesus, der mit dem wirklichen Leben von Menschen zu tun

hatte und ihr irdisches Leben "heil" machte, wird von

"Christus" verdrängt. Aus dem jüdischen "Messias" Jesus in

den Evangelien entsteht durch die Übersetzung in die griechische

Sprache der Doppelname "Jesus Christus" - so

bleibt das Wirken und Wollen des irdischen Messias Jesus

unerheblich für den Glauben.

Ich denke: Wenn das irdische Leben und Wirken Jesu für

mich eigentlich ohne Bedeutung ist, wird auch mein jetziges

Leben eigentlich unwichtig. Wenn nur die Erlösungstat

Jesu Christi in seiner Menschwerdung und in seinem endgültigen

Dasein bei Gott im "Himmel" bedeutsam ist, dann

"reicht Jesu“ eigentlich auch aus, fest daran zu glauben,

dass ich später einmal "in den Himmel" komme und das

"ewige“ Leben habe. Auf das wirkliche Leben jetzt kommt

es dann "eigentlich“ gar nicht an. Es ist nur die Vorstufe für

mein "ewiges leben". Das aber kann und will ich nicht glauben!

Rolf Finkentey

Der ewigen Dürre trotzen

Anmerkung: Dies ist die ungekürzte Originalfassung des

Leserbriefs von Herrn Finkentey. Leserbriefe geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Services“ (UCCS), einer Organisation

der Anglikanischen Kirche

Kenias, die zum Großteil von

„Brot für die Welt“ finanziert

wird. UCCS betreut die besonders

von Mangel betroffenen Gebiete in der Ostregion des

Landes. Über den Aufbau von Selbsthilfegruppen professionalisiert

und erweitert sie die traditionelle Nachbarschaftshilfe.

„Ziel ist es vor

allem, dem Boden langfristig

höhere Erträge abzuringen,

etwa über verbessertes

Saatgut und angepasste

Anbaumethoden“, erklärt

der Projektverantwortliche

Urbanus Mutua.

Nun haben die Mitglieder

der Selbsthilfegruppe genug

Wasser, um ihre Gemüsebeete

zu gießen.


Kinderseiten—Rätseln und Raten

Zacharias, der alte Priester, ist im Tempel. Plötzlich erscheint neben dem

Altar ein Engel Gottes. Er sagt: "Du und deine Frau Elisabeth werdet einen

Sohn bekommen. Er wird die Menschen auf das Kommen des Messias vorbereiten."

Zacharias kann kaum glauben, was der Engel ihm sagt. Elisabeth

ist nicht jünger als er und Kinder haben sie bisher keine bekommen können.

Er ist so erstaunt, dass es ihm die Sprache verschlägt.

Stumm macht er sich auf den Weg nach Hause.

Maria, die Verlobte Josephs, ist zu Hause. Da tritt ein

Engel Gottes zu ihr. Er spricht: "Maria, Gott hat etwas Besonderes mit dir vor!

Du wirst einen Sohn bekommen, der Gottes Sohn sein wird." Maria kann

kaum glauben, was sie hört. Sie, eine junge, unbedeutende Frau soll die Mutter

von Gottes Sohn werden? Das kann doch nicht möglich sein! Der Engel

sagt: "Für Gott ist nichts unmöglich. Auch Elisabeth, deine Verwandte, wird

einen Sohn zur Welt bringen, obwohl sie schon so alt ist." Voller Vorfreude

macht sich Maria auf den Weg zu Elisabeth.

Maria und Joseph haben ein paar Sachen eingepackt. Kaiser Augustus, der

mächtige Herrscher, hatte befohlen, dass jeder Bewohner des römischen

Reiches namentlich in Listen erfasst werden sollte. Dazu muss er in die

Stadt reisen, in der er geboren war. Maria und Josef wissen, dass es eine anstrengende

Reise wird. Maria wird bald ihr Kind zur Welt bringen. Die Ungewissheit

begleitet sie, als sie sich auf den langen Weg von Nazareth nach

Bethlehem machen.

Die Hirten auf einer Wiese außerhalb der Stadt Bethlehem bewachen die

Herden. Auf einmal sehen sie einen Engel Gottes zu ihnen kommen. Er redet

mit ihnen: "Ich habe euch von einer großen Freude zu erzählen. ln einem

Stall in Bethlehem ist heute Nacht der Messias, der lang ersehnte Retter der

Welt, geboren worden." Voll freudiger Erwartung machen sich die Hirten auf

den Weg nach Bethlehem.

10


Kinderseiten—Rätseln und Raten

11

Lösungen Seite: 26 Eure Renate Nogatz

Partnerschaft zwischen Meppen-Bethlehem und Tansania

Im Kindergottesdienst wird auch regelmäßig um eine Kollekte

gebeten, deren Höhe jeden Sonntag abgekündigt

wird.

In Zukunft soll diese Kollekte nicht mehr dem vorgeschriebenen

Kollektenzweck des jeweiligen Sonntags zugeschlagen

werden. Sie soll einem Projekt in unserer Partnergemeinde

in Tansania zufließen. Mit dem Geld können dann

Materialien für den Kindergottesdienst angeschafft, Veranstaltungen

für die dortigen Kinder durchgeführt oder auch

eine warme Mahlzeit finanziert werden.

Im kommenden Jahr wird Frau Pradel, die dieses Geld bei

ihren häufigen Besuchen selbst dorthin mitnimmt, auch

bei einem Kindergottesdienst in unserer Gemeinde aus

der tansanischen Partnergemeinde berichten und von den

Kindern dort.

So bekommen unsere Kinder einen besseren Bezug zu

den Projekten, die sie mit ihren Gaben unterstützen.

Antje Höbel

(Kindergottesdienstbeauftragte)


Gottesdienste

Bethlehemkirche

So. 02.12.12 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Tauferinnerung am 1. Advent (Pastorin

Valerius)

Di. 04.12.12 19.15 Uhr Ökumenische Vesper, St. Maria zum Frieden

So. 09.12.12 10.00 Uhr Gottesdienst mit Chor am 2. Advent (Superintendent Dr. Brauer)

So. 16.12.12 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe am 3. Advent (Pastorin Valerius)

Mi. 19.12.12 18.30 Uhr Weihnachtsgottesdienst in der Emmaus Kapelle im Krankenhaus Ludmillenstift

(Smoor, Krüger, Valerius)

So. 23.12.12 18.30 Uhr „Kerzenschein“-Gottesdienst am 4. Advent (Pastorin Valerius), mit anschl. Adventsschoppen

vor der Kirche

Mo. 24.12.12

Heiligabend

15.00 Uhr Familienchristvesper mit Krippenspiel (Ltg. Kindergottesdienstbeauftragte Antje

Höbel)

18.00 Uhr

22.30 Uhr

Kindergottesdienst: sonntags 10.00 Uhr im Gemeindehaus - außer in den Ferien

Gottesdienst mit anschl. Kirchkaffee

Bildquelle: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Christvesper mit Chor (Pastorin Valerius)

Einladung in die Gustav-Adolf-Kirche zur Christmette

Di. 25.12.12 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am 1. Weihnachtstag (Pastorin Valerius)

Mi. 26.12.12

10.00 Uhr Sing-Gottesdienst am 2. Weihnachtstag (Prädikant Schnorr)

So. 30.12.12 10.00 Uhr Gottesdienst (Lektorin Müller)

Mo. 31.12.12 18.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl zum Altjahrsabend (Pastorin Valerius)

Di. 01.01.13 17.30 Uhr Einladung in die reformierte Kirche zum Gottesdienst am Neujahrstag

So. 06.01.13 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl an Epiphanias (Pastorin Valerius)

So. 13.01.13 10.00 Uhr Gottesdienst am 1.Sonntag n. Epiphanias (Prädikant Schnorr)

So. 20.01.13 10.00 Uhr Gottesdienst am letzten Sonntag n. Epiphanias (Pastorin Valerius)

So. 27.01.13 10.00 Uhr Gottesdienst am Sonntag Septuagesimä (Pastorin Valerius)

So. 03.02.13 10.00 Uhr Gottesdienst am Sonntag Sexagesimä (Lektorin Müller)

Di. 05.02.13 19.15 Uhr Ökumenische Vesper, Bethlehem

So. 10.02.13 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag Estomihi (Pastorin Valerius)

So. 17.02.13 10.00 Uhr Gottesdienst am Sonntag Invokavit (Pastorin Valerius)

So. 24.02.13 10.00 Uhr Gottesdienst am Sonntag Reminiszere (Pastorin Valerius/Predigt Pastor Goldbeck,

Pastor in St. Maria z. Frieden)

So. 03.03.13 10.00 Uhr Gottesdienst am Sonntag Okuli (Pastorin Valerius)

Di. 05.03.13 19.15 Uhr Ökumenische Vesper, St. Maria z. Frieden

12

Gottesdienst mit anschl. Predigtnachgespräch

Bildquelle: Clipart, Staroffice 9.0


Gottesdienste

Friedrich-von-Bodelschwingh-Kapelle (Osterbrock)

So. 09.12.12 8.30 Uhr Gottesdienst am 2. Advent (Superintendent Dr. Brauer)

Mo. 24.12.12

15.30 Uhr Christvesper am Heiligen Abend (Patorin Valerius)

Di. 25.12.12 8.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am 1. Weihnachtstag (Pastorin Valerius)

Mo.31.12.12 17.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am Altjahrsabend (Pastorin Valerius)

So. 13.01.13 8.30 Uhr Gottesdienst am 1. Sonntag n. Epiphanias (Prädikant Schnorr)

So. 27.01.13 8.30 Uhr Gottesdienst am Sonntag Septuagesimä (Pastorin Valerius)

So. 10.02.13 8.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag Estomihi (Pastorin Valerius)

So. 24.02.13 8.30 Uhr Gottesdienst am Sonntag Reminiszere (Pastorin Valerius/Predigt Pastor Goldbeck,

Pastor in St. Maria z. Frieden)

Andachten im Haus Emsblick

Di. 11.12.12 17.00 Uhr Haus Emsblick, Andachtsraum

Di. 08.01.13 17.00 Uhr Haus Emsblick, Andachtsraum

Di. 12.02.13 17.00 Uhr Haus Emsblick, Andachtsraum

Die Ev.-luth. Bethlehem-Kirchengemeinde Meppen

sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Küsterin oder einen Küster.

Das Dienstverhältnis ist unbefristet. Die regelmäßige wöchentliche

Arbeitszeit beträgt 18 Stunden 44 Minuten. Die

Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 4 TV-L.

Das Aufgabengebiet umfasst folgende Bereiche:

Organisatorische Vor- und Nachbereitung der Gott

dienste in der Bethlehemkirche sowie

Raumpflege der Bethlehemkirche, des Gemeinde

hauses und des Gemeindebüros

Verabschiedung Bianka Schmitz

13

Gustav-Adolf-Gemeinde

Auch in der ev.-luth. Gustav-Adolf-Kirche in

der Herzog-Arenberg-Straße (nahe dem

Bahnhof) wird sonntags um 10.00 Uhr Gottesdienst

gefeiert. Außerdem findet dort

freitags um 18.00 Uhr ein Friedensgebet

statt.

Liebe Gemeinde,

Am 4. November 2012 wurde ich in der Bethlehemgemeinde verabschiedet.

Ich bedanke mich für den wunderschönen Gottesdienst und dem

Empfang im Gemeindehaus. Desweiteren möchte ich mich gerne bei

Frau Valerius und Frau van der Ven für die liebevollen Ansprachen

während des Gottesdienstes bedanken. Aus der Arbeit im Alltag,

konnte ich viel lernen und mich auch auf eure Unterstützung verlassen.

Ich möchte mich bei den vielen helfenden Händen bedanken,

die mich unterstützt und entlastet haben. Auf wiedersehen, Tot

siens, So long, Adieu! Egal in welcher Sprache ich mich verabschiede,

ich werde euch auf alle Fälle vermissen. Bianka Schmitz

Stellenausschreibung - Küster/In

Einstellungsvoraussetzung ist die Zugehörigkeit zur ev.luth.

Kirche.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Pastorin Valerius

(05931/8850361) und Pfarramtssekretärin Ulrike Lübbers

(05931/12467, zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros)

zur Verfügung.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte

bis zum 15.12.2012 an:

Ev.-luth. Bethlehem-Kirchengemeinde Meppen

- Kirchenvorstand -

Albert-Schweitzer-Weg 5


„Offene Kirche“

in Bethlehem

freitags von 15.00 15.00-17.00 15.00 17.00 Uhr:

Kerzenscheingottesdienst

mit anschl. Adventsschoppen

am 4. Advent, um 18.30 Uhr

Karnevalsfeier

am 08.02.2013 in der

Bethlehemgemeinde

Nikolausfeier

für Familien

2. Dezember 2012

ab 15.00 Uhr

musikalische Gestaltung

durch Akkordeon-

Bethlehem Bethlehem-Stiftung

Bethlehem Stiftung

auf dem

Meppener Weihnachtsmarkt

am Samstag 8. Dezember 2012

Backen und Basteln im Advent

Samstag 8. Dezember 2012, 14.30 -

17.00 Uhr im Gemeindehaus

Für alle Kinder von 6 - 12 Jahren

Bringt bitte 2,50 €, mit.

Bis bald, Euer Bethlehem Team

14

Bibelgottesdienst

in der St. Paulus Gemeinde

am 18.02.2013 um 19.00 Uhr

Adventsandachten

in der Propsteikirche

je. Di. + Sa. nach dem Wochen-

markt um 12.00 Uhr

Passionsandachten

im Februar 2013

in der Propsteikirche

je. Di. + Sa. nach dem Wochen-

markt um 12.00 Uhr

Fischverkauf zu

Weihnachten

am 21.12.2012

vom Männerkreis

Adventsfeier

für Senioren

6. Dezember 2012,

15.00 15.00—17.00 15.00 17.00 Uhr

Solidaritätslauf

am 3.3.2013

Start um 13.00 Uhr in der

Bethlehemgemeinde,

mit Hungersuppe!

Projekt: „Kinder in Indien von

der Straße holen“


Osterbrock

Blauer Himmel und 30° - Gartenfest in Osterbrock am 9. September

Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt: das Wetter

spielte mit, als am 9. September das Gartenfest

in Osterbrock anstand. Das Fest begann mit

einem Gottesdienst an der Glocke vor der Kapelle.

Die aufgestellten Bänke waren gut besetzt

und begleitet von Hrn. Zschocke wurde in so

manch sommerliches Lied eingestimmt. Wir sind

alle „Mitarbeiter im Garten Gottes“ – diesen Gedanken

und die Frage, an welcher Gartenarbeit

habe ich eigentlich Freude? mag so mancher aus

diesem Gottesdienst mitgenommen haben. Nach

diesem gemeinsamen Beginn lockten dann Grillduft

und die vielen bunten Salate, die Gemeindeglieder

mitgebracht hatten. Durchgehend reger

Betrieb war an dem Getränkestand wahrzunehmen,

da jeder bei diesen Temperaturen für eine

Abkühlung dank Kaltgetränk dankbar war. Viele

nutzten an dem Tag das Angebot der katholi-

Die Renovierungsarbeiten in der Friedrich-von-

Bodelschwingh-Kapelle werden nun endlich in

Angriff genommen. Ein Malerbetrieb aus Osterbrock

wird diese Arbeiten ausführen. Aufgrund

der großen Resonanz am Gartenfest können die

Arbeiten - Innenanstrich - zu einem großen Teil

durch die Einnahmen des Festes finanziert werden.

Nach Abschluß der Arbeiten werden neue

Kerzen in besserer Qualität - rußarm - aufgestellt,

um die Frische der Farben länger zu erhalten.

Damit alle Besucher der Gottesdienste kräftig

mitsingen können, werden einige zusätzliche Gesangbücher

angeschafft und zur Verfügung gestellt.

Wilfried Sonnenburg

15

schen Nachbargemeinde, die neue Friedhofskapelle

zu besichtigen und sich Bau und Motive

erklären zu lassen. Im Laufe des Nachmittags

folgten nicht nur die Tische den Schattenplätzen,

sondern auch leckere Kuchen und Torten den

mittäglichen Salaten. Schön war es, zu erleben,

dass immer wieder neue Gäste hinzukamen und

sich unterschiedliche Gesprächsrunden zusammenfanden.

Mit einem geistlichen Abschluss in

der bis auf den letzten Platz gefüllten Kapelle

endete das Fest offiziell. Jedoch: so manche

nutzten den herrlichen Sommertag, um noch länger

in dieser geselligen Runde rund um die Kapelle

zusammenzubleiben. Allen, die bei der

Durchführung des Festes mitgeholfen haben, sei

an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Renovierungsarbeiten in der Friedrich-von-Bodelschwingh-Kapelle

Pastorin M. Valerius


34. Deutscher Evangelischer Kirchentag—Hamburg

2013 Jahr ist es wieder soweit, eine unvergessliche Woche

wird geplant: der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag.

Diesmal findet er in der Hansestadt Hamburg vom 1-5.Mai

2013 statt. Umgeben von den Sehenswürdigkeiten der

Hafencity wird Kirchentag gefeiert. Passend zum Motto:

,,Soviel du brauchst!“ gibt es viele Veranstaltungen zu den

Themenschwerpunkten: “Umwelt und Wandel, Interreligiöse

Dialoge, Politik und Gesellschaft, Internationale Politik,

Theologie und Spiritualität und Kirche und Gemeinde“.

Besonders für Jugendliche wird einiges geboten. Dass

Christsein nicht out oder langweilig ist, können die jungen

Kirchentagsbesucher direkt am eigenen Leib erfahren. Der

Kirchentag bietet Platz zum Singen, Tanzen, Reden, Musik

machen, Konzerte erleben und Leute kennenlernen. Viele

Anregungen, Kontakt zu anderen Menschen und jede Menge

Spaß stehen auf dem Programm. Das Berufsschulpfarramt

Lingen organisiert nicht nur die Tickets! Wir sorgen für

einen preiswerten Transfer in einem modernen Reisebus

und für eine Unterkunft für die Tage. Mitfahren kann jede/

jeder ab 16 Jahren. Die eigene Konfession spielt dabei

keine Rolle.

Info für Schüler:

Natürlich gibt es für den Kirchentag schulfrei!

Info für Arbeitnehmer:

Es kann Bildungs- oder Sonderurlaub beantragt werden!

Musaique

Am Mittwoch, 12. Dezember 2012

um 19.00 Uhr ist die

Gruppe Musaique

zu Gast in der Pauluskirche in Dalum. Unter dem Titel „Zeit im Advent“

werden die Musiker akustisch, d. h. ohne Verstärkung des Gesanges,

eine Auswahl aus ihren vorweihnachtlichen und winterlichen Liedern

darbieten.

Passende Texte tragen zum meditativen Charakter dieser adventlichen

Stunde bei. Gönnen Sie sich eine Verschnaufpause in der Hektik

der Vorweihnachtszeit, denn

„Ruhe und Besinnlichkeit sind die Kraft in dieser Zeit“,

wie es in einem Lied der Gruppe Musaique heißt.

Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen!

18

Dauerkarte Erwachsene
89,00 €

inkl. Tagungsmappe und Fahrausweis für Hamburg

Dauerkarte
Jugendliche 16-25 Jahre und Rentner 49,00 €

inkl. Tagungsmappe und Fahrausweis für Hamburg

Familienkarte
138,00 €

Gemeinschaftsquartier-Pauschale 21,00 €

Privatquartier-Pauschale 21,00 €

Familien 42,00 €

Hin- und Rückreise im Bus 30 Euro Abfahrtorte werden

noch bekannt gegeben

Schriftliche Anmeldungen an:

Berufsschulpfarramt Lingen

Pastor Gernot Wilke-Ewert

Elkestr.3

49809 Lingen

Ansprechpartner:

Lennart Prickaarts

Tel.: 0172-82 15 914

Email: lennartprickaarts@googlemail.com

Überweisung an das Kirchenkreisamt

Konto: 55830, BLZ 26650001, SK Emsland

Stichwort: Kirchentag und Name


Jetzt geht´s los:

Die neuen Vorkonfirmandinnen & Vorkonfirmanden

sind da!

22 Jugendliche machen sich auf den Weg, ihre Gemeinde

und ihren Glauben zu entdecken. Am 16. September haben

sie sich in einem Gottesdienst vorgestellt. Und viele

haben sie willkommen geheißen, von den Familien und

Freunden, von der Gemeinde. Ihre selbstgestalteten Kerzen

werden nun jedes Mal entzündet, wenn sie im Gottesdienst

sind. Als Zeichen: ich bin da, in dieser Gemeinschaft

vor Gott. Mittlerweile hat die Gruppe schon gut zusammengefunden.

Gemeinsam finden sie heraus: Gottesdienst

feiern, wie funktioniert das? Und, was gibt es in Kirche und

Gemeindehaus nicht alles zu entdecken: Wie viele Birnen

sind z.B. im Altarleuchter? Wo steht im Stiftungsbuch,

wann die Kirche gebaut wurde? Oder: Wann ist das Pfarrbüro

geöffnet?

(Bild rechts unten:...Zeit auch mit euren Teamern Ulrike, Sophie und Sarah

- die sich immer tolle Spiele für euch überlegen!! )

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit euch! Viel

Freude beim Entdecken eurer Bethlehemgemeinde und

eine schöne Zeit auch mit euren Teamern Ulrike, Sophie

und Sarah!! Eure Pastorin M. Valerius

Konfirmanden

19

Auf geht´s:

Die Hauptkonfirmanden & Hauptkonfirmandinnen

starten in das 2. Jahr!

Nach den Ferien sind auch die HauptkonfirmandInnen wieder

in den Unterricht gestartet. Für die „Lange Nacht der

Kirchen“ wurden Plakate vorbereitet, mit denen die

„Speisung der 5000“ den Besuchern auf meditative und

ganz andere Weise erzählt wurde. Mit den Konfirmandengruppen

aus Dalum und Twist ging es dann ins Bibelmuseum

Nijmegen (Niederlande). Mit einer Rallye machten sich

alle auf den Weg, die Geschichte des Judentums, Christentums

und Islams zu entdecken. Beim Erntedankfest sorgten

sie dann mit großem Einsatz dafür, dass kaum ein Gemüse

& Obst bis zum Schluss auf dem Tisch vor der Kirche

liegen blieb.

An Buß- und Bettag fuhren die rund 70 Konfirmanden aus

Dalum – Twist – Meppen-Bethlehem zusammen in die Gedenkstätte

Esterwegen. Im Anschluss an den bedrückenden

Rundgang legten sie einzeln je eine Blume verbunden

mit einem Wunsch an ein namentlich genanntes Opfer an

der Gedenkmauer nieder. Nach einer kurzen Andacht im

benachbarten Kloster Esterwegen ging es wieder zurück

nach Meppen, um dort den Gottesdienst zu Buß- und Bettag

zu gestalten.

Für euer letztes Konfirmandenjahr wünsche ich euch alles

Gute, eure Pastorin M. Valerius


Danke für Ihre Kollekten und Spenden

12.08.2012 Kirchenmusik

19.08.2012 Delfi/Wellcome-Projekte

26.08.2012 Kirche unterwegs

02.09.2012 ELM/Hildesheimer Blindenmission/Gossner Mission

09.09.2012 Fr.- v.-Bodelschwingh-Kapelle

16.09.2012 Projekt Partnerkirche mit Namibia

23.09.2012 Bethlehemstiftung

30.09.2012 Telefonseelsorge

07.10.2012 50% Brot für die Welt/ 50% Bethlehemstiftung

14.10.2012 Diakonisches Werk der Landeskirche

21.10.2012 Telefonseelsorge

28.10.2012 Deutsche Bibelgesellschaft

31.10.2012 eigene Gemeinde

04.11.2012 Diakonisches Werk der Landeskirche

12.08.-04.11.2012 Diakoniekasse

Gaben im Kindergottesdienst

Kirchenmusik

Kollekten bei Amtshandlungen

Sprachrohr (Fehlbetrag gegenüber dem Soll ca. 800,- €)

Freiwílliger Kirchenbeitrag (Fehlbetrag gegenüber dem Soll ca. 3.500,- €)

Für all diese Gaben, die in der Bethlehemgemeinde gespendet und erarbeitet wurden, sage

ich auch im Namen des Kirchenvorstandes vielen Dank!

Ihre Pastorin M. Valerius

Freiwilliger Kirchenbeitrag

Liebe Gemeindeglieder,

Der freiwillige Kirchenbeitrag, den wir von Ihnen erbitten,

kommt ausschließlich unserer Gemeinde zugute! Mit der

Summe, die im vergangenen Jahr eingegangen ist, wurden

z.B. folgende Projekte gefördert:

Urkunden und Gratulationshefte zu Geburtstagen

Büchlein für Kranke beim Krankenhausbesuchs

dienst

Kostümfundus für das Krippenspiel

Zuschüsse zu Konfirmandenrüstzeiten

Schulung neuer Teamer für die Kinder -und Ju

gendarbeit

Vorbereitungshefte für den Kindergottesdienst

Arbeitsmaterialien z.B. für die Konfirmandenker

zen, die sonntags auf dem Altar stehen.

Die Liste ließe sich noch verlängern.

Damit auch im kommenden Jahr alle diese Arbeitsfelder

aufrecht erhalten werden können und die Gemeindearbeit

lebendig bleibt, bitten wir Sie herzlich um Ihren Beitrag.

20

Mithilfe beim Kirchkaffee

71,47 €

142,19 €

67,93 €

121,68 €

206,44 €

131,34 €

103,07 €

58,62 €

264,32 €

41,94 €

113,63 €

76,46 €

93,51 €

90,49 €

393,34 €

35,85 €

296,83 €

889,03 €

195,55 €

8.499,50 €

Liebe Gemeindeglieder,

2-wöchentlich sind die

Gottesdienstbesucher in

unserer Gemeinde im

Anschluss an den Gottesdienst

zum Kirchkaffee

eingeladen. Hier besteht

die Möglichkeit

zum netten Gespräch

bei einer Tasse Kaffee

oder Tee.

Wer sich vorstellen

könnte, gelegentlich bei diesem Kirchkaffee aktiv mitzuhelfen,

d.h. Kaffee/Tee zu kochen und hinterher zu

spülen etc., melde sich bitte im Pfarrbüro.

Vielen Dank!


Ein Rückblick auf den Lebens- und Leidensweg dieser

Volksgruppe

-Fortsetzung-

Sie bearbeiteten die Erde, um hauptsächlich Weizen und

Roggen zu säen und auch in kleinem Umfang Kartoffeln

anzubauen. Sie produzierten ein wunderbares Mehl, das

die Russen sehr schätzten. Daraufhin wurden sie auch

verpflichtet, Leinen und Hanf, Zuckerrüben und Sonnenblumen

zu kultivieren. Es wurden Webstühle entwickelt,

die den groben Stoff "Sarpinka" webten. Es existierten Anfang

des 19. Jahrhunderts bereits 55 Mühlen mit Motorantrieb

und 25 mit Dampfkraft.

Schon längst hatte man die ersten Jahre

des Jammerns, des Darbens und der

Ungerechtigkeit vergessen. Man hatte

gelernt, nach vorne und in die Zukunft zu

schauen Die Erziehung der Kinder übernahmen

ausnahmslos die Eltern. Später

dann entstanden Lehrhäuser, die den

Kirchen unterstellt waren. Eine typische

sehr geehrte Persönlichkeit war der Herr

"Schulmeister". Mitte des 19. Jahrhunderts

übernahm der russische Staat

dann die Leitung der Schulen mit der

Auflage, auch die russische Sprache als

Zweitsprache aufzunehmen. Die Religion

stand immer weiterhin im Mittelpunkt,

die ohne Ausnahme in der Muttersprache

verkündet wurde.

Nachdem die Kinder der ersten Pioniere

noch weitere Dorfgemeinschaften gründeten,

kam die stattliche Zahl von 195

deutschen Häusergruppen zustande. Sie

waren zwar fortschrittlich und unabhängig,

blieben aber ihren alten Gewohnheiten

- ihrer Sprache und ihrer Religion - treu.

Geschichtlich nachweisbar ist diese Volksgruppe kulturmässig

in den vielen Jahren unversehrt geblieben.Sowohl

in ihrer Lebensform als auch auf kulturellem Gebiet und

das seit ihren germanischen Ursprüngen.

Während der Regierungszeit von Zar Alexander II (1855-

1881) vermehrte sich im ganzen Lande die

"Russifizierung". Die deutschen Kolonien bekamen grosse

Angst, dass die ihnen gewährten Vergünstigungen wie Religionsfreiheit

und Abstand vom Militärdienst nicht eingehalten

würden. Zum Militärdienst gerufen zu werden, erinnerte

sie an die unendlich anhaltenden Kriege in der fernen

deutschen Heimat. Neue Kriege waren ein unerträglicher

Druck auf ihr Gewissen und ihre Seele. Da sie ihre Musik

aus Deutschland mitgebracht hatten, drückten sie sich

vielmals in Balladen aus, um ihre Gefühle zur alten deutschen

Heimat auszudrücken. Vor allem belasteten die

Kriege ihr tägliches Leben. In ihrem Liederbuch, in dem sie

ihre Auswanderung und neue Heimat musikalisch wiedergaben,

zeigte ein Lied "Ach liebster Kamerad" ihre Angst,

dass ihre Männer einberufen werden könnten.

Als Zar Alexander II im Jahre 1864 das Ende der von Katharina

II verfügten Erlasse aufhob, hatten dann genau

100 Jahre der Kolonisierung stattgefunden, die versprochenen

Zeit "auf Ewigkeit" das sind für die Russen 100

Jahre. Daraufhin regten sich wiederum viele Stimmen, die

eine neue Auswanderung im Sinne hatten. Durch diplomatische

Erfolge von Kaiser Wilhelm I konnten die Kolonisten

Wolgadeutsche in Argentinien

22

noch weitere 10 Jahre Vorteile geniessen, doch ab 1874

unterlagen sie dann den russischen Gesetzen.

Es kam in diesen Jahren eine grosse Dürrezeit und eine

knappe Landvergabe von russischer Seite dazu. Die russische

Regierung wehrte sich, weitere Ländereien zur Verfügung

zu stellen. Dafür sollten sie in das weit entfernte Sibirien

geschickt werden, wo die Erde wüstenähnlich und

kaum bebaubar war und das Klima ungesund und besonders

hart für die Deutschen. Oben genannte und andere

Gründe Iießen sie an eine neue Auswanderung denken.

Ausserdem kamen Angebote von Amerika,

Brasilien und Argentinien, die verlockend

erschienen, dazu. Es wurden freie

Reisekosten und Ländereien mit guter

Erde auf abzahlbarer Basis angeboten.

Ausserdem sollten Arbeitsgeräte gestellt

und die Versorgung der Familien für 2

Jahre übernommen werden. Brasilien

übernahm die Reisekosten für 4 Personen,

die Land und Leute kennenlernen

sollten. Nach ihren Berichten war die

Sympathie für den brasilianischen Boden

nicht sehr groß, statt dessen waren sie

begeistert von den argentinischen Provinzen

Entre Rios und Santa Fe, wo die

fruchtbare Erde sehr den Ländereien an

der Wolga ähneln sollte. Es überfiel sie

eine grosse Lust, einem Fieber gleich,

erneut auszuwandern. Da schreibt ein

Sohn an seinen zurückgeblieben Vater:

.Ich habe sehr oft darüber meditiert, wie

ich Russland den Rücken kehren könnte,

doch ich fand nie die Gelegenheit. Jetzt

bietet uns Brasilien vorteilhafte Bedingungen.

Ich möchte sofort gehen, möchte laufen, denn

hier haben wir keine Garantien und Hoffnungen mehr! Unser

Gott wird uns helfen und beschützen. Geld und Gut zu

verlieren ist viel, Gesundheit und den guten Ruf ist mehr,

aber den Glauben zu verlieren, heißt Alles zu verlieren.

Viele traurige Erlebnisse, aber auch wie viele glückliche

Stunden haben wir Deutschen in diesen 110 Jahren auf

russischem Boden erlebt. Ich träume davon, zusammen

mit meinen Enkelkindern im fernen Brasilien glücklich zu

werden." Mit diesen Hoffnungen kamen mehrere tausend

Deutsche auch nach Argentinien. Andere wieder suchten

eine neue Heimat in Mexico, Uruguay, Chile und Venezuela,

und ihre Kinder und Enkelkinder erhalten bis heute ihre

Bräuche, besonders auch auf dem musikalischen Gebiet

und in ihren Ernährungsgewohnheiten.

Die erste Kolonie in

Argentinien bildete

sich in Sta. Fe, .La

Colonia Esperanza",

gegründet von Aaron

Castellanos im Jahre

1865. Schnell mischten

sich über die aus

Rußland gekommenen

Auswanderer auch viele Menschen, die aus der

Schweiz, aus Frankreich und Polen nach Argentinien ausgewandert

waren.

Besonders in der Provinz Misiones siedelten sich die Einwanderer

an. Vor Jahren wurde dort eine Zählung durchge-


führt, wo von 190.000

Bewohnern 42%, also

80.000 Ausländer

waren, wie Polen, Ukrainer

und Schweizer.

Darunter waren auch

mehr als 14.000 Deutsche.

Da, wo die Gegend

vielversprechend für

die Landwirtschaft

war, nahm der Einwandererzufluss

sehr

zu. Sie kamen nach Santa Fe, Cordoba, Entre Rios und

Buenos Aires.

Die hervorragenden Bedingungen in Argentinien im Vergleich

zu den Kriegen und allgemeinen Schwierigkeiten in

Europa brachte unserem Land einen großen Einwanderungsstrom.

Das erhöhte die Bevölkerungszahl erheblich, denn die Familien

waren alle kinderreich. Kein Wunder auf dem Lande,

denn die Kinder mussten früh mitarbeiten und überall

Hand anlegen. Die deutschen Familien haben schnell einen

wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Das Profil des

deutschen Einwanderers im 19. und 20. Jahrhundert war

Ik bün bi jo -

Twalf bliede Böschkuppen för elk un een

Kummt dat Pletten van Kleer

all in de Bibel vör?

Is all mal een Schkaap van een

Moped fallen un verloren gahn?

Kann uns een Trecker wat over

Gott verklaren?

Kennen Se de Groottant Tüt?

Zwölf plattdeutsche Andachten sind in einem Buch unter

dem Titel „Ik bün bi jo“ erschienen. Autor ist der Völlener

Pastor Heino Dirks. Alltägliche Situationen sind der Ausgangspunkt

für seine Betrachtungen.

Seit zehn Jahren ist Heino Dierks in NDR 1 Radio Niedersachsen

mit seinen

plattdeutschen Andachten

zu hören. Eine Auswahl

aus seinen Texten

bietet jetzt dieses Buch.

Es ist im Verlag

„Glas+Wort“, Flensburg

erschienen und für

6,90 € im Buchhandel

oder direkt bei Heino

Dirks zu beziehen.

Wolgadeutsche in Argentinien

23

das eines Landmannes oder eines Arbeiters. In späteren

Jahren wanderten viele Handelsleute ein, die heute noch

einen grossen Anteil der deutschsprachigen Gemeinschaft

bilden

Helga Harteneck

- inspiriert aus "Raices Alemenas" -

Traducción al castellano en el próximo número

Quelle: Kirche Aktuell, Nr. 170, 2011

Gebete, Gesänge, Geschichten

zwischen Himmel und Erde

Dieses Buch

nimmt mit auf eine

Reise in die Stille.

Es gewährt Einblicke

in die Klosterstätte

„Stille Räume

Ihlow“ im Herzen

Ostfriesland,

lädt zum persönlichen

Gebet ein

sowie zur Andacht

im kleinen Kreis.

Pastor Oliver Vorwald

ist Beauftragter

des Ev.-luth.

Kirchenkreises

Aurich für die Klosterstätte

Ihlow. Auf

seine Einladung

hin haben Menschen

aus der Region

sowie namhaftePersönlichkeiten

aus Kirche

und Kultur Gebete, Andachten und Geschichten zu einem

Ort geschrieben, wo das Alte das Neue trägt und der Himmel

die Erde berührt.

Oliver Vorwald (hg.)

Ihlow-Brevier

Gebete, Gesänge, Geschichten zwischen Himmel

und Erde für die Klosterstätte Ihlow

215 Seiten, gebunden, € 9,80, ISBN 978-3-00-038257-4

Direkt bestellen:

Superintendentur des Ev.-luth. Kirchenkreises Aurich

E-Mail: sup.aurich@evlka.de

Telefon: (0 49 41) 26 28


Kirchenkreistag Emsland-Bentheim November 2012

Bericht vom Kirchenkreistag Emsland-Bentheim vom 10. November an 2012.

Der Kirchenkreistag fand in der Erlösergemeinde in Papenburg statt. Im Rahmen einer Andacht, die von Pastor

Thorsten Jacobs und dem Superintendenten Dr. Bernd Brauer gehalten wurde, fand auch die Verabschiedung von

23 Kirchenkreistags- Mitgliedern durch den Superintendenten in einem feierlichen Rahmen statt.

Anschließend ging es ins Gemeindehaus der Erlöserkirche. Die Sitzung des Kirchenkreistages, geleitet von Herrn

Thomas Claussen aus Papenburg, wurde entsprechend der Tagesordnung durchgeführt. Themen waren die Bonifizierung

von Stellen durch den Kirchenkreis, die Stellenplanung im Kirchenkreis, Berichte der Ausschüsse und Berichte

aus dem Kirchenkreisvorstand.

Weiter war die Wahl eines Nominierungsausschusses für die Wahl zur Synode 2013. Ziel dieses Nominierungsausschusses

ist, Wahlvorschläge für die künftigen Mitglieder der Landessynode zu erstellen. Es wurden gewählt: Frau

Anne-Kathrin Cossmann- Wübbel, Meppen; Herr Pastor Ralf Maennel, Aschendorf; Herr Manfred Rogin, Dalum und

Herr Pastor Gieseke von Bergh, Bad Bentheim.

Danach erfolgte eine lebendige, teils kontroverse, insgesamt zielführende Diskussion zur Stellenplanung, Erweiterung

und Wiederbesetzung von Stellen im Kirchenkreis und den Gemeinden.

Als da sind: Erhalt der Stelle einer Büchereiassistentin. Hierzu wurde die Aufhebung der Stellenstreichung zum

01.08.2013 mit 2 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen beschlossen. Kostenrahmen: 60.000€ im Planungszeitraum

2012-2016.

Der Kirchenkreistag beschließt, die Dauervakanz einer halben Pfarrstelle die ab 2015 erfolgen sollte,

aufzuheben und im Planungszeitraum bis 2016 als volle Pfarrstelle zu erhalten.

Der Antrag wurde mit 2 Enthaltungen beschlossen. Kostenrahmen: 81.300€

Der Kirchenkreistag beschließt, eine Architektenstelle beim Amt für Bau-und Kunstpflege in Osnabrück

jährlich mit 30.000€ zu bezuschussen, um die Betreuung der Kirchengemeinden im KK durch das Amt

aufrecht zu erhalten. Der Antrag wurde mit 3 Enthaltungen angenommen.

Die Landeskirche hat ein Programm zur Beschäftigung von hauptamtlichen Kirchenmusikern gefordert.

Im KK soll eine B-Kirchenmusiker Projektstelle eingerichtet werden, die Finanzierung soll je zur

Hälfte von der LK und dem KK erfolgen. Auf den KK kämen Kosten in Höhe von 113.000€ im Planungszeitraum

von fünf Jahren zu.

Mit der Umsetzung der Maßnahme wird der KKV beauftragt, hierzu soll eine Steuerungsgruppe eingerichtet

werden. Der Antrag wurde mit 2 Enthaltungen beschlossen.

Zusätzlich erfolgte der Antrag, in den Nordgemeinden des KK die vorhandene Büchereistelle besser

auszustatten, damit wird sich die Stellenplanungskommission und der KKV befassen um Art und Um

fang dieses Antrags zu prüfen.

Im neuen Jahr werden zwei junge Pfarrer(in) in unserem Kirchenkreis eingeführt werden, bei Herrn Pastor Simon

de Vries in NOH sind die Voraussetzungen zur Einführung in das Amt schon abgeschlossen, er wird im Februar

2013 eingeführt, bei Frau Pastorin Mirjam Valerius läuft zur Zeit noch das Beantragungs -/ Ernennungsverfahren.

Die Bethlehemgemeinde würde sich freuen, wenn auch hier noch im Frühjahr 2013 eine Besetzung und feierliche

Einführung ins Pfarramt erfolgen würde.

Der Tagesordnungspunkt 2 soll an dieser Stelle ein wenig ausführlicher erfolgen, da es eine Erfolgsgeschichte unseres

Diakonischen Werks im KK Emsland-Bentheim im Bereich Emsland ist, die nicht unerwähnt bleiben soll.

Nachfolgen ein gekürzter Überblick des Beitrags.

Der scheidende Leiter des Diakonischen Werks, Herr Rüdiger Laack berichtete von den Anfängen des Diakonischen

Werks bis zum heutigen Stand. In seinem mit Stolz vorgetragenen Beitrag wurde diese Arbeit einmal zu

Recht gewürdigt.

1960 ist der Beginn des Diakonischen Werks, drei Mitarbeiter(in) legten den Grundstein für die Arbeit. Erster

Standort war Lingen in der Jahnstraße, gefolgt von Meppen, Schützenstraße und Papenburg in der Landsbergstraße.

Im Oktober 1980 begann die Sozialarbeit mit Klienten bei legalem Suchtmittelmissbrauch.

Im Oktober 1992 wurde die Jugend-Drogenberatung des Landkreises mit legalen und illegalen Suchtmitteln im

Diakonischen Werk als integriertes Konzept durchgeführt. Fortsetzung rechts

24


Liebe Gemeindeglieder,

Auch in diesem Jahr wird die Bethlehem-Stiftung

auf dem Meppener Weihnachtsmarkt einen

Stand haben - kräftig unterstützt von unserem

Männerkreis!. Es ist inzwischen zu einer kleinen

Tradition geworden, dass wir uns am 2. Adventssamstag

mit Kerzen, Mandarinen und Flyern in

der Öffentlichkeit zeigen, um so manchen Weihnachtsmarktbesucher

etwas neugierig zu ma-

Fortsetzung

1994 wurde das Übergangswohnheim Haus Landrien eingerichtet,

mit 12 Plätzen für Suchtkranke. Hinzu kamen

später 4 Plätz zur dauerhaften Wohnerprobung nach Behandlung

im Übergangswohnbereich.

Hier konnten 5 Arbeitsplätze für Sozialarbeit geschaffen

werden. 75% der Therapiekosten wurden durch Drittmittel

bereitgestellt, 25% trug der KK.

1998 wurde die EKB gegründet, hier konnte unter Betreuung

Wiedereingliederung in den Arbeitsbereich erfolgen.

2001 kam die Schwangerschaftskonfliktberatung hinzu,

2003 die Schuldnerberatung.

Der Fachbereich Sucht im Diakonischen Werk ist eine Erfolgsgeschichte, begonnen mit 3 Mitarbeitern bietet die

Einrichtung heute 30 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.

Seit 1998 erfolgt Qualitätsmanagement, die Arbeit ist zertifiziert und von hoher Qualität.

Das Diakonische Werk ist Mitglied im Diakonie Verbund, größter Verbund in Noddeutschland mit 200 Mitarbeitern.

Herausgeber des Handbuchs für Sucht in der Ev.-luth. Landeskirche.

Anerkannt von der Rentenversicherung Bund im Rahmen ambulanter Rehabilitation für Suchtkranke auch für pathologisches

Spielen.

Selbsthilfegruppenbetreuung, Anti-Aggressionstrainings und Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer sind ebenfalls

Arbeitsbereiche des Diakonischen Werks.

Ein EU-Projekt zur Förderung von Schülern aus armen Familien und das neueste Projekt: Suchtkranke im Alter, NA-

SIA (Niederschwelliege Angebote Sucht im Alter), vorgestellt von Herrn Dr. Drewes-Lauterbach rundeten den Eindruck

der Aufgabenfelder des Diakonischen Werks ab.

Für den letztgenannten Arbeitsbereich wünscht sich das Diakonische Werk eine Kooperation mit den Gemeinden.

An dieser Stelle danken wir Herrn Rüdiger Laack als Leiter des Diakonischen Werks im Emsland für die von ihm in

den Jahren seiner Tätigkeit vorangebrachten erfolgreichen Konzepte zielführender Arbeit im Diakonischen Werk

und seinem besonderen Augenmaß in der Suchtkrankenhilfe.

Weitere Informationen entnehmen sie der Meppener Tagespost

Ihre Ulrike van der Ven

Bethlehem-Stiftung

Albert-Schweitzer-Weg 5, 49716 Meppen

Telefon 05931–12467 Fax 05931–86485

www.bethlehem-stiftung.de

E-mail: briefkasten@bethlehem-stiftung.de

Konto 106 001 6191 (KKA Zahlstelle Bethlehemstiftung)

BLZ 266 500 01 (Sparkasse Emsland)

25

chen und auf diese Weise ins Gespräch zu kommen.

Wir stellen unser Anliegen und unsere Ziele

vor und zeigen somit Flagge. Vielleicht treffen wir

uns am Samstag, dem 8. Dezember, in der Innenstadt?

Es würde mich sehr freuen. Eine angenehme

Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest

wünscht Ihnen

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Kirchenkreistag Emsland-Bentheim November 2012


Informations-und Beratungsstelle für Ehrenamt und

freiwilliges Engagement

Freiwillige Unterstützung und Hilfestellung bei bürokratischen Angelegenheiten wie

z.B. Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Beitragsbefreiungen.

Gegründet 2001, Ziel und Aufgabe: Menschen nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben

bei einer sinnvollen Gestaltung durch Vermittlung und Beratung behilflich

sein.

Büro: Im Sack 12, 49716 Meppen, Tel.: 05931-408035, Privat, Tel.: 05931-6778, Sprechzeiten: Jeden Montag von 10.00—12.00 Uhr

Sorgentelefon für Familien auf dem Land

Wenn Sie familiäre, persönliche oder andere Schwierigkeiten haben oder wenn Sie nicht wissen,

wie es mit dem Hof weitergeht, dann können Sie sich an uns wenden:

(anonym) über das Montagstelefon, Tel.Nr.: 05401- 86 68 20

Montagmorgens von 8.30 –12.00 Uhr und abends von 19.30 – 22.00 Uhr

Wünschen Sie eine intensive Begleitung – vielleicht über einen längeren Zeitraum – oder ein Gespräch

für die ganze Familie, dann wenden Sie sich bitte an Ludger Rolfes, den Geschäftsführer der

Ländlichen Familienberatung, Tel.Nr.: 05407- 50 62 61

Veröffentlichung von Jubiläen und kirchlichen

Amtshandlungen

“Der Kirchenvorstand der ev.-luth. Bethlehem-

Kirchengemeinde Meppen wird regelmäßig besondere Geburtstage

von Gemeindegliedern, die älter als 70 Jahre

sind, sowie Ehejubiläen und kirchliche Amtshandlungen (z.

B. Taufen, Konfirmationen, kirchliche Trauungen und kirchliche

Bestattungen) im Gemeindebrief der Kirchengemeinde,

in den kirchlichen Nachrichten veröffentlichen.

Kirchenmitglieder die dieses nicht wünschen, können das

dem Kirchenvorstand oder dem Pfarramt schriftlich mitteilen.

Die Mitteilung muss bis spätestens zum jeweiligen

Redaktionsschluss beim Kirchenvorstand vorliegen.“

Quelle: Kirchl. Amtsbl. Hannover Nr. 4/2010, S.72

Lösungen der Kinderseiten:

Bild S 10: Schneeball,

Bild S.11:

Weihnachtsgeschichte:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden

26

Bilder auf der Rückseite:

Gartenfest in Osterbrock

Erntedankfest

Die lange Nacht der Kirchen

Dienstjubiläum Ulrike Lübbers

alle Jahre wieder: Laubarbeiten


Bethlehemgemeinde

Albert-Schweitzer-Weg 5

Pastorin

Mirjam Valerius Tel.: 05931-88 50 361

Sekretariat

Ulrike Lübbers Tel.: 05931-12 467

Fax: 05931-86 485

Email: KG.Bethlehem.Meppen@evlka.de

Öffnungszeiten:

Mo. Fr. 9.00-12.00 Uhr

Do. 15.00-18.00 Uhr

Kontoverbindung der Bethlehemgemeinde

Konto-Nr. 55830, Kto.– Inhaber KKA Meppen

Sparkasse Emsland, BLZ 266 500 01

Bethlehem-Stiftung:

Albert-Schweitzer-Weg 5

Pfarrbüro Tel.: 05931-12 467

Kuratoriumsvorsitzende

Ulrike van der Ven Tel.: 05931-16 001

Kontoverbindung der Bethlehem-Stiftung

Konto-Nr.: 1060016191,

Sparkasse Emsland BLZ 266 500 01

Kirchenvorstand

Vorsitzende: Pastorin Mirjam Valerius

Stellv. Vorsitzende: Hiltrud Ahrens

Küsterin/Hausmeister

Bethlehemkirche

NN

Otto Klünder Tel.: 05931-14 957

Friedrich-von-Bodelschwingh-Kapelle

Heinrich Warkentin (priv.) Tel.: 05907-91 077

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Antje Höbel Tel.: 05931-18 291

Das ist Ware, oder!?

Adressen und Telefonnummern:

Redaktionsschluss für das Sprachrohr Nr. 57, März, April, Mai 2013

ist Montag, der 4. Februar 2013

27

Altenpflegeassistentin

Dagmar Winkelmann Tel.: 05931-49 66 312

mobil: 0178-17 65 717

Seniorentreff und sanfte Gymnastik

Anni Schwenker Tel.: 05931-12 691

Basargruppe

Brigitte Becker Tel.: 05931-12 357

Gesprächskreis beider Meppener Gemeinden

Frau Schäfer Tel.: 05931-21 53

Sozialstation

Zentrale: Im Sack 5-7 Tel.:05931-88 23 32

Hospiz-Hilfe Meppen e.V.

Tel.: 05931-84 56 80

www.hospiz-meppen.de

Telefonseelsorge

Täglich kostenfrei zu erreichen:

Tel.: 0800-111 0 111

Gustav-Adolf-Gemeinde

Herzog-Arenberg-Straße 14

Pastor

Ralf Krüger Tel.: 05931-5 90 03 41

Sekretariat

Andrea Pfeiffer Tel.: 05931-66 88

Öffnungszeiten:

Di. 15.00 –17.00 Uhr und Do. 9.00-11.00 Uhr

Superintendentur

Herzog-Arenberg-Straße 14a

Dr.Bernd Brauer Tel.:05931-40 94-04

Sekretariat

Brigitte Siemoneit Tel.: 05931-40 94-05

Diakonisches Werk:

Schützenstraße 16, Tel.: 05931-98 15

Impressum:

Herausgegeben vom Kirchenvorstand der

ev.-luth.Bethlehemgemeinde Meppen

Redaktion und Layout:

Pastorin Mirjam Valerius, Christa Müller, Renate Nogatz,

Ulrike Lübbers, Jörg Krips

Fotos: Privatbilder, sowie Bilder von www.pixelio.de

Titelbild: „Winterlandschaft in Hüntel“

Auflage: 1.800 Stk.

Druck: Druckerei Janssen, 49716 Meppen

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