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Bildungskatalog OEJRK

Bildungsangebote des Österreichischen Jugendrotkreuzes für Pädagog/innen und Fachkräfte in der Jugendarbeit.

Bildungsangebote des Österreichischen Jugendrotkreuzes für Pädagog/innen und Fachkräfte in der Jugendarbeit.

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BILDUNGS-<br />

ANGEBOTE DES<br />

ÖSTERREICHISCHEN<br />

JUGENDROTKREUZES<br />

für Pädagog/innen<br />

und Fachkräfte in der<br />

Jugendarbeit<br />

KATALOG<br />

BILDUNGS-<br />

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ | WWW.JUGENDROTKREUZ.AT


SEHR GEEHRTE PÄDAGOG/INNEN!<br />

SEHR GEEHRTE FACHKRÄFTE IN DER JUGENDARBEIT!<br />

Wir freuen uns, dass Sie Interesse an den Angeboten des Österreichischen Jugendrotkreuzes<br />

haben und laden Sie herzlich dazu ein, einen Blick in unseren <strong>Bildungskatalog</strong><br />

zu werfen.<br />

Das Österreichische Jugendrotkreuz (ÖJRK) steht für die Vermittlung von demokratischer,<br />

humanitärer und sozialer Bildung sowie für die Förderung von Selbst- und<br />

Sozialkompetenzen und engagiert sich in der Bildungsarbeit in der Schule und in<br />

der freizeitorientierten Jugendarbeit seit 70 Jahren. Im <strong>Bildungskatalog</strong> des Österreichischen<br />

Jugendrotkreuzes finden Sie im ersten Teil alle Ausbildungsangebote für<br />

Sie auf einen Blick geordnet nach Schultypen.<br />

Kommen Sie aus der Elementarpädagogik, dann ist das FREUNDE-Programm vielleicht<br />

spannend für Sie. Arbeiten Sie mit Kindern und Jugendlichen aus der Sekundarstufe<br />

I + II, dann können Sie sich als Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte/r ausbilden lassen<br />

und Ihre Schüler/innen selbst in Erster Hilfe unterrichten oder Ihren Kolleg/innen<br />

einen kompetenten Auffrischungskurs geben. Sie möchten gerne eine Jugendgruppe<br />

leiten? Dann schauen Sie sich die Informationen zum Jugendgruppenleiter/innen-Basisseminar<br />

an. Im Block Spezialthemen und Workshops finden Sie weitere interessante<br />

Ausbildungen, die nicht ausschließlich einer Altersgruppe zuordenbar sind, jedoch<br />

viele spannende und vielfältige Themen umfassen. Werden Sie Multiplikator/in für<br />

das humanitäre Völkerrecht, Blutbuddy, Youth on the Run-Instruktor/in oder Sommercamp-Betreuer/in.<br />

Sollten Sie sich in den Sparten nicht wiedergefunden haben oder sich einen Überblick<br />

über unsere Materialien verschaffen wollen, dann blättern Sie doch weiter zu unserem<br />

Material-Überblick. Da gibt es sicher die eine oder andere Unterlage, die für Ihren<br />

Unterricht oder Ihre Jugendstunde hilfreich ist.<br />

Wir wünschen viel Spaß beim Durchblättern und freuen uns, Sie in der einen oder<br />

anderen Ausbildung begrüßen zu dürfen.<br />

Das Team des Österreichischen Jugendrotkreuzes


WER WIR SIND<br />

UNSER ZIEL IST<br />

FÜR DIESE WERTE<br />

STEHEN WIR<br />

WAS WIR TUN<br />

Das Österreichische Jugendrotkreuz (ÖJRK) als Teil des Österreichischen Roten Kreuzes<br />

(ÖRK) ist eine Erziehungs- und Interessengemeinschaft für und von Kindern, Jugendlichen,<br />

Pädagog/innen und Fachkräften in der Jugendarbeit.<br />

Wir helfen jungen Menschen im In- und Ausland im Krisenfall, um humanitäre Gesinnung<br />

erlebbar zu gestalten. Die vielfältigen Aktivitäten des ÖJRK zielen auf die Entwicklung<br />

von (Eigen-)Initiative, Hilfsbereitschaft und Verantwortung für sich und die<br />

Mitmenschen ab.<br />

Auf Basis der Grundsätze des Roten Kreuzes steht das ÖJRK für Lernen und Handeln<br />

im Dienste von Humanität, Solidarität und Toleranz im Sinne von Achtung der Menschenwürde<br />

und Friedensliebe.<br />

„FOR ME “<br />

Wir leisten Hilfe zur Persönlichkeitsbildung, zur Bewältigung schwieriger Lebensphasen,<br />

zur Stärkung des Selbstwertgefühls und vermitteln Kenntnisse und Fertigkeiten über<br />

• Gesundheit und Umwelt<br />

• Friedens- und Konfliktkultur<br />

• Lese- und Medienkultur<br />

„FOR YOU“<br />

Wir helfen anderen durch<br />

• Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit<br />

• Aus- und Fortbildung für Hilfe und Sicherheit<br />

• Integration und Therapie Kinder und Jugendlicher<br />

„FOR HUMANITY“<br />

Wir verbreiten die Grundsätze des Roten Kreuzes, die Genfer Abkommen und das<br />

humanitäre Völkerrecht.<br />

UNSERE<br />

MITARBEITER/<br />

INNEN<br />

UNSERE<br />

ZIELGRUPPE<br />

UNSERE<br />

PARTNER<br />

• Unsere freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter/innen im<br />

Generalsekretariat sowie auch in den einzelnen Landesverbänden<br />

• arbeiten an den unterschiedlichsten Stellen, um die Programme und Projekte des<br />

Jugendrotkreuzes umzusetzen.<br />

• Dazu sind wir sowohl in Bildungseinrichtungen tätig,<br />

• wie auch im freizeitorientieren Bereich, wie zum Beispiel in Jugendgruppen.<br />

• Kinder und Jugendliche<br />

• Pädagog/innen<br />

• Fachkräfte in der Jugendarbeit<br />

• Meinungsbildner/innen (u. a. Eltern und Erziehungsberechtigte)<br />

• Öffentliche Institutionen<br />

• Sponsoren


INHALTSVERZEICHNIS<br />

I. BILDUNGSANGEBOTE ELEMENTARPÄDAGOGIK<br />

FREUNDE­Basisseminar<br />

12<br />

FREUNDE­Aufbauseminar „Elternarbeit und Elternsüchte“<br />

14<br />

FREUNDE­Aufbauseminar „Kulturelle Vielfalt im Kindergarten“ 16<br />

II. BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

Ausbildungskurs Erste Hilfe 20<br />

Kompetenz Kindernotfälle 22<br />

Ausbildungskurs Babyfit 24<br />

Ausbildungskurs Pflegefit 26<br />

Ausbildung zum/zur Rettungsschwimmlehrer/in 28<br />

III. BILDUNGSANGEBOTE FÜR JUGENDGRUPPENLEITER/INNEN<br />

Jugendgruppenleiter/innen-Basisseminar 32<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS<br />

Youth on the Run – Fortbildung im Bildungsrollenspiel 36<br />

Youth on the Run – Instruktor/innen-Ausbildung 38<br />

Workshop grenzüberschreitende Situationen 40<br />

Multiplikator/innen-Workshop: Entdecke das humanitäre Völkerrecht 42<br />

Blutbuddy-Ausbildung 44<br />

Basiseinschulung Betreuungspersonen Erlebniscamp 46<br />

V. BILDUNGSMATERIALIEN<br />

Geordnet nach Zielgruppen 51


II.<br />

BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

Im Bereich der Sekundarstufe bieten wir vier Train-the<br />

Trainer-Ausbildungen zu unterschiedlichen spannenden<br />

Themen an, die Sie in weiterer Folge dazu<br />

berechtigen, die Themen möglichst interaktiv und<br />

kreativ jungen Menschen zu vermitteln.<br />

I.<br />

BILDUNGSANGEBOTE ELEMENTARPÄDAGOGIK<br />

Kinder brauchen Raum zum Spielen, Kinder brauchen<br />

die Freiheit, ihre Fähigkeiten zu erproben – und Kinder<br />

brauchen Sicherheit. Das Österreichische Jugendrotkreuz<br />

hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder in<br />

all diesen Bedürfnissen zu unterstützen – und natürlich<br />

auch ihre Eltern.<br />

Das Fortbildungsprogramm FREUNDE fördert die Lebenskompetenzen<br />

von Kindern im Kindergartenalter.<br />

Neben dem Basisseminar können noch zwei Aufbauseminare<br />

zu ausgewählten Themen besucht werden.<br />

12 Basisseminar FREUNDE<br />

14 Aufbauseminar „Elternarbeit und Elternsüchte“<br />

16 Aufbauseminar „Kulturelle Vielfalt im Kindergarten“<br />

Erste Hilfe: Jeder Mensch kann jederzeit in die Situation<br />

kommen, Erste Hilfe zu benötigen, und ist dann<br />

darauf angewiesen, dass ein Ersthelfer zur Stelle ist.<br />

Je mehr Menschen Erste Hilfe leisten können, desto<br />

größer wird diese Chance.<br />

Schwimmen zu können ist eine lebenswichtige<br />

Kompetenz und sollte möglichst früh erlernt werden.<br />

Je mehr Jugendliche Schwimmen trainieren und<br />

sich zum/r Rettungsschwimmer/in ausbilden lassen,<br />

desto sicherer werden unsere Schwimmbäder, Pools<br />

und Badeseen. Als Rettungsschwimm-Lehrer/in sind<br />

Sie befugt, im Auftrag des Österreichischen Jugendrotkreuzes<br />

Prüfungen für alle Abzeichen des Österreichischen<br />

Schwimmerabzeichens (ÖSA) und des<br />

Österreichischen Rettungsschwimmerabzeichens<br />

(ÖSRA) abzunehmen.<br />

Beinahe jeder Jugendliche passt irgendwann auf<br />

seine Geschwister oder Nachbarskinder auf. Manche<br />

bessern mit Babysitten das Taschengeld auf.<br />

Im Babyfit-Kurs lernen die Jugendlichen alles Wissenswerte<br />

über Babys und Kleinkinder, bekommen<br />

Tipps und lernen, wie kleine Kinder „ticken“.<br />

Pflege bedeutet Betreuung und Versorgung von Menschen<br />

aller Altersstufen, egal ob gesund oder krank.<br />

Die Teilnehmer/innen des Kurses „Pflegefit - Betreuung<br />

und Pflege in der Familie“ lernen wie sie Personen,<br />

die kurzfristig z.B. nach einem Unfall oder aber<br />

auch langfristig aufgrund einer Krankheit auf Hilfe<br />

angewiesen sind, unterstützen und betreuen können.<br />

20 Ausbildungskurs Erste Hilfe<br />

22 Zusatzausbildung Kompetenz<br />

24 Ausbildungskurs Babyfit<br />

26 Ausbildungskurs Pflegefit<br />

28 Ausbildungskurs Rettungsschwimmlehrer/in


IV.<br />

SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS<br />

In dieser Rubrik finden sich weitere interessante Ausbildungen,<br />

die nicht ausschließlich einer Altersgruppe<br />

zuordenbar sind.<br />

III.<br />

BILDUNGSANGEBOTE FÜR<br />

JUGENDGRUPPENLEITER/INNEN<br />

In rund 500 Jugendgruppen in ganz Österreich treffen<br />

sich Kinder und Jugendliche regelmäßig in ihrer Freizeit,<br />

um sich mit dem Roten Kreuz und gesellschaftlichen<br />

Themen zu beschäftigen. Das Programm der<br />

Jugendgruppen ist vielfältig: Von der gemeinsamen<br />

Erarbeitung aktueller Themen, Umsetzung von sozialen<br />

Projekten, dem gemeinsamen Erlernen und Üben von<br />

Erster Hilfe bis hin zu gemeinsamen Unternehmungen<br />

und natürlich Spiel und Spaß hat hier alles seinen Platz.<br />

Im Basisseminar werden alle grundlegenden Fertigkeiten<br />

für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im<br />

Rahmen einer Jugendgruppe vermittelt.<br />

32 Ausbildung Basisseminar Jugendgruppenleiter/innen<br />

Im Bildungsrollenspiel „Youth on the Run“ schlüpfen Teilnehmer/innen<br />

für 24 Stunden in die Haut von Menschen<br />

auf der Flucht. In weitere Folge gibt es auch die Möglichkeit<br />

als Instruktor/in mitzuwirken.<br />

Alles rund um das Thema “Humanitäres Völkerrecht“,<br />

Asylrecht und unterstützende Maßnahmen für eine<br />

gelungene Integration in Österreich erfahren Sie im<br />

Multiplikator/innen-Workshop „Entdecke das humanitäre<br />

Völkerrecht“.<br />

Nach der Blutbuddy-Ausbildung begleiten die Teilnehmer/innen<br />

junge Menschen im Rahmen von Blutspendeaktionen<br />

und bewusstseinsbildenden Events auf die<br />

erste Blutspende vor und begleiten sie dabei.<br />

Der Workshop „Grenzüberschreitende Situationen“<br />

bietet ein modernes, interaktives Resilienztraining für<br />

Betreuungspersonen. Es wird ein Toolkit erarbeitet, um<br />

die eigene Resilienz in der Jugendarbeit zu stärken.<br />

Das Österreichische Jugendrotkreuz bietet verschiedene<br />

Sommer- und Therapiecamps, wie zum Beispiel das<br />

Erlebniscamp für geistig und körperlich beeinträchtigte<br />

Kinder an. Für Mitarbeiter/innen des Erlebniscamps gibt<br />

es eine Basiseinschulung mit unterschiedlichen Modulen,<br />

in denen Erste Hilfe aufgefrischt, spezielle Pflegethemen<br />

in Verbindung mit den unterschiedlichen Beeinträchtigungen<br />

behandelt sowie alle organisatorischen Dinge<br />

durchbesprochen werden.<br />

36 Fortbildung im Bildungsrollenspiel Youth on the Run<br />

38 Zusatzausbildung im Rollenspiel<br />

Youth on the Run – Instruktor/in<br />

40 Workshop Grenzüberschreitende Situationen –<br />

Resilienztraining für Betreuungspersonen<br />

42 Multiplikator/innen-Workshop<br />

Entdecke das humanitäre Völkerrecht<br />

44 Ausbildung Blutbuddy<br />

46 Basiseinschulung Betreuungspersonen Erlebniscamp


I. BILDUNGSANGEBOTE<br />

ELEMENTAR-<br />

PÄDAGOGIK<br />

12<br />

14<br />

16<br />

BASISSEMINAR FREUNDE<br />

AUFBAUSEMINAR FREUNDE<br />

„ELTERNARBEIT & ELTERNSÜCHTE"<br />

AUFBAUSEMINAR FREUNDE<br />

„KULTURELLE VIELFALT IM KINDERGARTEN“


BASISSEMINAR<br />

FREUNDE<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Kindergartenpädagog/innen<br />

• Kindergartenhelfer/innen<br />

• Kindergartenassistent/innen<br />

DAUER<br />

2 Tage, jeweils 9:00–17:30 Uhr<br />

INHALTE<br />

• Was ist FREUNDE?<br />

(konzeptionelle Eckpunkte zum Programm)<br />

• Entwicklungsschritte von Kleinkindern<br />

• Was sind Lebenskompetenzen?<br />

• Sucht & Gewalt<br />

• Kommunikation<br />

• Pädagogisches Vorhaben „Mit viel Gefühl“ – gezielte<br />

Auseinandersetzung und Umgang mit (eigenen und<br />

anderen) Gefühlen<br />

• Weitere 1-2 pädagogische Vorhaben sind im<br />

Rahmen des Basisseminars wählbar:<br />

„Kinder reden mit“:<br />

Altersgerechte Partizipation, Erfahrung der Selbstwirksamkeit,<br />

autarke Meinungsbildung<br />

„Selber-mach-Tag“:<br />

Spielerische Erweiterung von Entscheidungsund<br />

Handlungskompetenzen,<br />

Förderung von Kommunikationsfähigkeit und<br />

Sozialkompetenz<br />

„Ein Platz zum Streiten“:<br />

Konflikte üben, statt unter den Teppich kehren<br />

und das Positive daran erkennen können<br />

„Insel der Ruhe“:<br />

Integration wichtiger Ruherituale im Alltag,<br />

Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse,<br />

Förderung von Gesundheitsbewusstsein<br />

• Reflektieren des eigenen pädagogischen<br />

Verhaltens


ZIEL<br />

Das Fortbildungsprogramm FREUNDE verfolgt das Ziel, Suchtund<br />

Gewaltentstehung bereits im Vorschulalter vorzubeugen<br />

und stärkt mit seinen pädagogischen Inhalten gezielt wichtige<br />

Lebenskompetenzen von Kindern im frühen Alter, wodurch notwendige<br />

Fähigkeiten wie Resilienz und Emotionsregulation systematisch<br />

aufgebaut werden können.<br />

I. BILDUNGSANGEBOTE ELEMENTARSTUFE<br />

KURSAUFBAU<br />

Das Basisseminar setzt sich aus einem Theoriemodul<br />

und praktischen Übungen zusammen. Im theoretischen<br />

Teil werden die Themen Sucht, Gewalt,<br />

Förderung von Lebenskompetenzen sowie Entwicklungs-<br />

und Lernschritte von Kindern behandelt. Die<br />

praktischen Teile bestehen aus den sog. "5 Pädagogischen<br />

Vorhaben" – siehe Inhalte und beinhalten viele<br />

praktische Übungen und Reflexionen.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

keine<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• FREUNDE-Arbeitsmappe<br />

(wird den Teilnehmer/innen im Kurs übergeben)<br />

• Abschluss mit FREUNDE-Zertifikat<br />

REFERENT/INNEN<br />

Referent/innen aus dem FREUNDE-Trainer/innen-Pool<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

8-24 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Kindergartenpädagog/innen<br />

• Kindergartenhelfer/innen<br />

• Kindergartenassistent/innen mit Berufspraxis<br />

BERECHTIGUNG<br />

Teilnahme an den FREUNDE-Aufbaumodulen<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

keine<br />

€<br />

s<br />

20 Euro pro Person<br />

In fast ganz Österreich<br />

E-Mail:<br />

freunde-programm@roteskreuz.at<br />

Tel.: 01/589 00-377<br />

SEITE 13


A​UFBAUSEMINAR<br />

ELTERNARBEIT UND<br />

ELTERNSÜCHTE<br />

ZIELGRUPPE<br />

Absolvent/innen des FREUNDE-Basisseminares<br />

DAUER<br />

1 Tag, 9:00 – 16:00 Uhr<br />

INHALTE<br />

• Teil 1: Elternarbeit<br />

• Teil 2: Elternsüchte


I. BILDUNGSANGEBOTE ELEMENTARSTUFE<br />

ZIEL<br />

Das FREUNDE-Aufbauseminar „Elternarbeit & Elternsüchte“ soll<br />

eine wertvolle Stütze für elementarpädagogisches Fachpersonal<br />

in der teils herausfordernden Zusammenarbeit mit Eltern bilden<br />

und bietet zudem Hilfestellung zum Thema Sucht im Elternhaus.<br />

KURSAUFBAU<br />

Das Aufbauseminar besteht aus theoretischen Inputs<br />

sowie praktischen Übungen und Reflexionen.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• FREUNDE-Skriptum zum Thema<br />

(wird den Teilnehmer/innen im Kurs übergeben)<br />

• Abschluss mit FREUNDE-Zertifikat<br />

REFERENT/INNEN<br />

Referent/innen aus dem FREUNDE-Trainer/innen-Pool<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

8–24 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

Absolvierung des FREUNDE-Basisseminars<br />

BERECHTIGUNG<br />

Teilnahme an den FREUNDE-Aufbaumodulen<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

keine<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

keine<br />

€<br />

s<br />

10 Euro pro Person<br />

In fast ganz Österreich<br />

E-Mail:<br />

freunde-programm@roteskreuz.at<br />

Tel.: 01/589 00-377<br />

SEITE 15


A​UFBAUSEMINAR<br />

KULTURELLE VIELFALT IM<br />

KINDERGARTEN<br />

ZIELGRUPPE<br />

Absolvent/innen des FREUNDE-Basisseminares<br />

DAUER<br />

1 Tag, 9:00–16:00 Uhr<br />

INHALTE<br />

• Offenheit für andere Kulturen fördern<br />

• kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede<br />

erkennen<br />

• Interesse an der eigenen Familiengeschichte und<br />

jener der Kinder entdecken


I. BILDUNGSANGEBOTE ELEMENTARSTUFE<br />

ZIEL<br />

Dieses FREUNDE-Modul soll Fachkräfte bei der Herausforderung<br />

der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund unterstützen<br />

und grundlegende Informationen über kulturelle und<br />

religiöse Unterschiede zu anderen Kulturen liefern.<br />

KURSAUFBAU<br />

Das Aufbauseminar besteht aus theoretischen Inputs<br />

sowie praktischen Übungen und Reflexionen.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• FREUNDE-Skriptum zum Thema<br />

(wird den Teilnehmer/innen im Kurs übergeben)<br />

• Abschluss mit FREUNDE-Zertifikat<br />

REFERENT/INNEN<br />

Referent/innen aus dem FREUNDE-Trainer/innen-Pool<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

8-24 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

Absolvierung des FREUNDE-Basisseminars<br />

BERECHTIGUNG<br />

keine<br />

€<br />

10 Euro pro Person<br />

In fast ganz Österreich<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

keine<br />

s<br />

E-Mail:<br />

freunde-programm@roteskreuz.at<br />

Tel.: 01/589 00-377<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

keine<br />

SEITE 17


II. BILDUNGSANGEBOTE<br />

SEKUNDAR-<br />

STUFE<br />

20<br />

22 ZUSATZAUSBILDUNG<br />

KOMPETENZ KINDERNOTFÄLLE<br />

24<br />

26<br />

28<br />

AUSBILDUNGSKURS ERSTE HILFE<br />

AUSBILDUNGSKURS BABYFIT<br />

AUSBILDUNGSKURS PFLEGEFIT<br />

AUSBILDUNG ZUM/ZUR<br />

RETTUNSGSCHWIMMLEHRER/IN


AUSBILDUNGSKURS<br />

ERSTE HILFE<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Pädagog/innen aller Schultypen und Ausbildungseinrichtungen<br />

• Lehramtsstudent/innen<br />

• Personen mit qualifizierter pädagogischer<br />

Ausbildung<br />

DAUER<br />

• Selbststudium zur Vorbereitung<br />

(im Ausmaß von 8 Stunden)<br />

• 40 Stunden Präsenzzeit in 5 Tagen<br />

INHALTE<br />

• Kern- und Erweiterungsstoff<br />

der Ersten Hilfe<br />

• Grundlagen der Ersten Hilfe<br />

• Regloser Notfallpatient<br />

• Akute Notfälle<br />

• Wunden<br />

• Knochen- und Gelenksverletzungen<br />

• Unfallverhütende Maßnahmen<br />

• Erste Hilfe in der Schule


ZIEL<br />

Befähigung, Erste-Hilfe-Kurse nach den Richtlinien des<br />

Österreichischen Roten Kreuzes durchzuführen.<br />

KURSAUFBAU<br />

Nach einer Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse<br />

werden die 5 Kapitel der Ersten Hilfe gemeinsam<br />

erarbeitet und die praktischen Maßnahmen intensiv<br />

in Kleingruppen trainiert. Medizinische Hintergrundinformationen<br />

werden bei einem Fachvortrag durch<br />

eine/n Ausbildungsarzt/-ärztin im Rahmen des Ausbildungskurses<br />

vermittelt. Besonders in der zweiten<br />

Kurshälfte wird vermehrt auf die selbständige Umsetzung<br />

eines Erste-Hilfe-Kurses und das eigenständige<br />

Unterrichten von Erster Hilfe gelegt.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Brigitte Blüthl<br />

Daniel Kaspar<br />

Alexander Hassler<br />

Petra Brenner-Pröller<br />

Andreas Neubacher<br />

Bernhard Bugelnig<br />

FÜR DEN MEDIZINISCHEN FACHVORTRAG<br />

Ausbildungsärzt/innen des ÖRK<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

14 Personen pro Trainer<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Pädagogische Vorbildung (abgeschlossen oder in<br />

Ausbildung – siehe Zielgruppen)<br />

• Es wird dringend empfohlen vor der Kursteilnahme<br />

einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Grundkurs zu absolvieren.<br />

• Bereitschaft für das ÖJRK Kurse zu halten<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Lehrauftritte und Fachfragen am letzten Tag des Ausbildungskurses<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

In weiterer Folge besteht eine Fortbildungspflicht von<br />

mind. 16 Stunden (8 Stunden pädagogisch/8 Stunden<br />

fachlich) in 5 Jahren.<br />

Das darüber hinaus erforderliche Mindestmaß an<br />

Trainertätigkeit sowie die spezifischen Fortbildungsangebote,<br />

um die Lehrbefähigung aufrecht zu erhalten,<br />

regelt der zuständige Landesverband. Detaillierte<br />

Informationen dazu erhalten Sie im Rahmen des<br />

Ausbildungskurses.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Helping Hands – Das Buch für den Erste-Hilfe-Kurs<br />

in der Sekundarstufe (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Fachfragenliste (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Lehrbehelf Erste Hilfe (wird den Teilnehmer/innen<br />

im Kurs übergeben).<br />

• Weitere Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmer/innen<br />

auf der E-Learning Plattform zur<br />

Verfügung gestellt.<br />

€<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von der entsendenden<br />

Landesleitung getragen. Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit<br />

der Landesleitung bzw. dem Dienstgeber<br />

abgeklärt werden.<br />

Ausbildungskurse in ganz Österreich<br />

II. BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

BERECHTIGUNG<br />

Lehrbefähigung, im Auftrag des Österreichischen<br />

Kreuzes Erste-Hilfe-Einführungskurse, Erste-Hilfe-<br />

Grundkurse und Erste-Hilfe-Auffrischungskurse für<br />

Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchzuführen.<br />

s<br />

Die Anmeldung zum Ausbildungskurs<br />

erfolgt über die jeweilige ÖJRK-<br />

Landesleitung<br />

SEITE 21


!<br />

!<br />

!<br />

ZUSATZAUSBILDUNG<br />

KOMPETENZ<br />

KINDERNOTFÄLLE<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Personen mit gültiger<br />

Lehrbefähigung „Erste Hilfe“<br />

DAUER<br />

• Selbststudium zur Vorbereitung<br />

(im Ausmaß von 2 Stunden)<br />

• 12 Stunden Präsenzzeit in 1,5 Tagen<br />

INHALTE<br />

• Unfallverhütende Maßnahmen: Fahrrad, Auto,<br />

Schulweg, Kinderspielplatz, Wickeltisch<br />

• Regloser Notfallpatient (Säugling, Kind)<br />

• Akute Notfälle (Verlegung der Atemwege)<br />

• Spezielle Notfälle: Ertrinken, SIDS, Vergiftungen<br />

• Besonderheiten im Säuglings- und Kindesalter<br />

(Atemorgane, Herz-Kreislaufsystem, Temperaturregulation,<br />

Flüssigkeitshaushalt)<br />

• Medizinische Hintergrundinformationen zu Kindernotfällen<br />

(Pseudokrupp, Fieberkrampf, ...)<br />

• Curriculum Kindernotfallkurs


ZIEL<br />

Befähigung, Kindernotfallkurse nach den Richtlinien des<br />

Österreichischen Roten Kreuzes durchzuführen.<br />

II. BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

KURSAUFBAU<br />

Die lebensrettenden Maßnahmen werden intensiv in<br />

Kleingruppen trainiert. Medizinische Hintergrundinformationen<br />

zu Kindernotfällen werden bei einem<br />

Fachvortrag durch eine/n Ausbildungsarzt/-ärztin im<br />

Rahmen des Ausbildungskurses vermittelt. Unfallverhütende<br />

Maßnahmen werden durch Gruppenarbeiten<br />

anhand der Lernunterlage erarbeitet und präsentiert.<br />

Abschließend erfolgt eine konkrete Planung zur Umsetzung<br />

des Kindernotfallkurses laut Curriculum.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Brigitte Blüthl<br />

Daniel Kaspar<br />

Referent/innen aus den Bundesländern<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

Die in diesem Kurs erworbene Zusatzkompetenz<br />

besteht solange die Erste-Hilfe-Lehrbefähigung<br />

durch die geregelte Fortbildungspflicht aufrecht ist.<br />

Diese Zusatzausbildung kann nach Abstimmung mit<br />

der JRK-Landesleitung als fachliche Fortbildung im<br />

Ausmaß von 8 Stunden für die Erste-Hilfe-Lehrbefähigung<br />

angerechnet werden.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Fibel Kindernotfälle – Die Unterlage für den<br />

Kindernotfallkurs (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Weitere Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmer/innen<br />

auf der E-Learning Plattform zur<br />

Verfügung gestellt.<br />

FÜR DEN MEDIZINISCHEN FACHVORTRAG<br />

Ausbildungsärzt/innen des ÖRK<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

14 Personen pro Trainer<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Bestehende Lehrbefähigung des ÖJRK<br />

• Bereitschaft, für das ÖJRK Kurse zu halten<br />

BERECHTIGUNG<br />

Lehrbefähigung, im Auftrag des Österreichischen<br />

Roten Kreuzes Kindernotfallkurse durchzuführen<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von der entsendenden<br />

Landesleitung getragen. Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit<br />

der Landesleitung bzw. dem Dienstgeber<br />

abgeklärt werden.<br />

Kurse in ganz Österreich<br />

Die Anmeldung zum Kurs erfolgt<br />

über die jeweilige ÖJRK-<br />

Landesleitung<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Teilnahme und Mitarbeit<br />

SEITE 23


AUSBILDUNGSKURS<br />

BABYFIT<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Pädagog/innen aller Schultypen und Ausbildungseinrichtungen<br />

• Lehramtsstudent/innen<br />

• Personen mit qualifizierter pädagogischer<br />

Ausbildung<br />

DAUER<br />

• Selbststudium zur Vorbereitung<br />

(im Ausmaß von 8 Stunden)<br />

• 32 Stunden Präsenzzeit in 4 Tagen<br />

INHALTE<br />

• Organisatorische und rechtliche Grundlagen<br />

für Babysitter/innen<br />

• Kommunikation und Konfliktlösung<br />

• Spielpädagogik<br />

• Schlafphasen und Einschlafrituale<br />

• Ernährung<br />

• Körperpflege von Säuglingen und<br />

Kleinkindern<br />

• Entwicklung<br />

• Selbstfindung und Sexualität


ZIEL<br />

Befähigung, Babyfit-Kurse nach den Richtlinien des<br />

Österreichischen Jugendrotkreuzes durchzuführen.<br />

KURSAUFBAU<br />

Im Ausbildungskurs werden relevante Inhalte rund<br />

um das Thema Babysitting und Kinderbetreuung<br />

vermittelt. Praktische Maßnahmen werden intensiv in<br />

Kleingruppen trainiert. Mögliche Herausforderungen,<br />

auf die Babysitter/innen in der Praxis stoßen können,<br />

werden anhand von Fällen gemeinsam behandelt.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Brigitte Blüthl<br />

Daniel Kaspar<br />

Externe Referent/innen aus dem ÖJRK-Referent/innenpool<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

14 Personen pro Trainer<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

In weiterer Folge besteht eine Fortbildungspflicht von<br />

mind. 16 Stunden (8 Stunden pädagogisch/8 Stunden<br />

fachlich) in 5 Jahren. Das darüber hinaus erforderliche<br />

Mindestmaß an Trainertätigkeit sowie die spezifischen<br />

Fortbildungsangebote, um die Lehrbefähigung<br />

aufrecht zu erhalten, regelt der zuständige Landesverband.<br />

Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie<br />

im Rahmen des Ausbildungskurses.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Babyfit-Buch (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Fachfragenliste (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Lehrbehelf Babyfit (wird den Teilnehmer/innen im<br />

Kurs übergeben).<br />

• Weitere Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmer/innen<br />

auf der E-Learning Plattform zur<br />

Verfügung gestellt<br />

II. BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Pädagogische Vorbildung<br />

(abgeschlossen oder in Ausbildung –<br />

siehe Zielgruppen)<br />

• Erfahrung im Umgang mit Kindern und<br />

Jugendlichen<br />

• Bereitschaft, für das ÖJRK Kurse zu halten<br />

BERECHTIGUNG<br />

Lehrbefähigung, im Auftrag des Österreichischen<br />

Roten Kreuzes Babyfit-Kurse für Jugendliche ab 14<br />

Jahren und Erwachsene in der Schule und in ausgewählten<br />

Rotkreuz-Dienststellen durchzuführen.<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Lehrauftritte und Fachfragen am letzten Tag des Ausbildungskurses<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von der entsendenden<br />

Landesleitung getragen. Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit<br />

der Landesleitung bzw. dem Dienstgeber<br />

abgeklärt werden.<br />

2 Ausbildungskurse pro Jahr<br />

Die Anmeldung zum Ausbildungskurs<br />

erfolgt über die jeweilige ÖJRK-<br />

Landesleitung<br />

SEITE 25


AUSBILDUNGSKURS<br />

PFLEGEFIT<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Pädagog/innen aller Schultypen und Ausbildungseinrichtungen<br />

• Lehramtsstudent/innen<br />

• Personen mit qualifizierter pädagogischer<br />

Ausbildung<br />

DAUER<br />

• Selbststudium zur Vorbereitung<br />

(im Ausmaß von 8 Stunden)<br />

• 40 Stunden Präsenzzeit in 5 Tagen<br />

INHALTE<br />

• Rechtliche Grundlagen zur Ausübung pflegerischer<br />

Tätigkeiten sowie zur Durchführung von Pflegefit-Kursen<br />

• Gesundheit und Krankheit<br />

• Veränderungen im Alter<br />

• Kleidung und Körperpflege<br />

• Bewegung<br />

• Kommunikation und Konfliktlösung<br />

• Verwirrtheit und Demenz<br />

• Nahrungsaufnahme und Nahrungsausscheidung<br />

• Liegen und Schlafen<br />

• Hilfe organisieren<br />

• Wohnformen im Alter<br />

• Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich<br />

KURSAUFBAU<br />

Im Ausbildungskurs werden relevante Inhalte rund um<br />

das Thema Gesundheit, Krankheit, Vorsorge, Pflege<br />

und Betreuung vermittelt. Praktische Maßnahmen<br />

werden intensiv in Kleingruppen trainiert.<br />

Mögliche Herausforderungen, auf die Jugendliche,<br />

die kurzfristig oder langfristig die Betreuung eines<br />

erkrankten Familienangehörigen oder Partners übernehmen,<br />

stoßen können, werden anhand von Fällen<br />

gemeinsam behandelt. Ein wesentliches Kurselement<br />

stellt der Einsatz sowie die Anleitung von Selbsterfahrungsübungen<br />

dar. Vertiefende Informationen zu<br />

speziellen Themen, wie Inkontinenzversorgung, Demenz<br />

oder diverse Hilfsangebote des Roten Kreuzes<br />

werden durch Fachreferent/innen abgedeckt.


ZIEL<br />

Befähigung, Pflegefit-Kurse nach den Richtlinien des<br />

Österreichischen Jugendrotkreuzes durchzuführen.<br />

II. BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

REFERENT/INNEN<br />

Brigitte Blüthl<br />

Daniel Kaspar<br />

EXTERNE REFERENT/INNEN<br />

ÖRK-Mitarbeiter/innen aus der mobilen Pflege und<br />

Betreuung sowie Referent/innen aus dem ÖJRK-Referent/innenpool<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

14 Personen pro Trainer<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

In weiterer Folge besteht eine Fortbildungspflicht von<br />

mind. 16 Stunden (8 Stunden pädagogisch/8 Stunden<br />

fachlich) in 5 Jahren. Das darüber hinaus erforderliche<br />

Mindestmaß an Trainertätigkeit sowie die spezifischen<br />

Fortbildungsangebote, um die Lehrbefähigung<br />

aufrecht zu erhalten, regelt der zuständige Landesverband.<br />

Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie<br />

im Rahmen des Ausbildungskurses.<br />

Personen mit einer Ausbildung im Pflegebereich<br />

können die Lehrbefähigung im Rahmen einer Aufschulung<br />

der Kursmethodik/des Kurskonzeptes<br />

erwerben.<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Pädagogische Vorbildung (abgeschlossen oder in<br />

Ausbildung – siehe Zielgruppen)<br />

• Bereitschaft, für das ÖJRK Kurse zu halten<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Lehrauftritte und Fachfragen am letzten Tag des Ausbildungskurses<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Pflegefit-Buch (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Fachfragenliste (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Infobox Young Carers<br />

(wird den Teilnehmer/innen im Kurs übergeben)<br />

• Weitere Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmer/innen<br />

auf der E-Learning Plattform zur<br />

Verfügung gestellt.<br />

BERECHTIGUNG<br />

Lehrbefähigung, im Auftrag des Österreichischen<br />

Jugendrotkreuzes Pflegefit-Kurse für Jugendliche ab<br />

14 Jahren an Schulen oder im Rahmen von Jugendgruppen<br />

durchzuführen.<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von der entsendenden<br />

Landesleitung getragen. Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit<br />

der Landesleitung bzw. dem Dienstgeber<br />

abgeklärt werden.<br />

2 Ausbildungskurse pro Jahr<br />

Die Anmeldung zum Ausbildungskurs<br />

erfolgt über die jeweilige ÖJRK-<br />

Landesleitung<br />

SEITE 27


AUSBILDUNGSKURS<br />

RETTUNGS­<br />

SCHWIMMLEHRER/IN<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Pädagog/innen aller Schultypen und Ausbildungseinrichtungen<br />

• Lehramtsstudent/innen<br />

• Personen mit qualifizierter pädagogischer Ausbildung<br />

sowie im Besitz eines Helfer- und Retterscheines<br />

DAUER<br />

• 40 Stunden<br />

VORAUSSETZUNGEN ZUR TEILNAHME<br />

• Besitz des Retterscheines<br />

• Abgeschlossener Erste Hilfe-Kurs (mindestens acht<br />

Doppelstunden) nicht älter als 5 Jahre, bzw. entsprechende<br />

Fortbildung im Rahmen des Kurses<br />

• Persönliche und fachliche Eignung zur Erteilung der<br />

Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung<br />

verbunden sind<br />

• Bewerber/innen müssen der jeweiligen Landesleitung<br />

des österreichischen Jugendrotkreuzes<br />

bekannt sein.<br />

INHALTE<br />

• Theoretische und praktische Wiederholung der<br />

Prüfungsbedingungen des Retters<br />

• Rettungsgeräte in Theorie und Praxis<br />

• Erste Hilfe in Theorie und Praxis mit Schwerpunkt<br />

auf Erste Hilfe-Maßnahmen bei Wasserunfällen<br />

• Grundlagen der Methodik des Anfängerschwimmunterrichts<br />

in Theorie und Praxis<br />

• Schwimmstile: Brust-, Kraul- und Rückenschwimmen<br />

in Theorie und Praxis<br />

• Zweck und Organisation des österreichischen<br />

Wasserrettungswesens (ARGE ÖWRW)<br />

• Bestimmungen für die österreichischen Schwimmerabzeichen<br />

und Rettungsschwimmerabzeichen<br />

• Rechtliche Bestimmungen bezüglich der Erteilung<br />

von Schwimmunterricht<br />

• Gefahren des Wassers, Baderegeln, Gebote für den<br />

Rettungsschwimmer<br />

• Maßnahmen zur Vermeidung von Badeunfällen


ZIEL<br />

Als Rettungsschwimmlehrer/in ist man berechtigt, sämtliche<br />

Schwimmer- aber auch Rettungsschwimmerabzeichen (exklusive<br />

Rettungsschwimmerlehrer/in) abzunehmen. Die Bestimmungen<br />

gelten für alle in der ARGE ÖWRW vertretenen Wasserrettungsorganisationen.<br />

II. BILDUNGSANGEBOTE SEKUNDARSTUFE<br />

ERWEITERTE AUSBILDUNGSINHALTE<br />

• Theoretische und praktische Kenntnisse des<br />

ABC-Schwimmens<br />

• Basisinformation des Gerätetauchens in Theorie<br />

und Praxis<br />

• Meisterschaften im Schwimmen und Rettungsschwimmen<br />

• Gefahren des Fließgewässers und Wildwassers<br />

• Vorträge zu sportlichen Inhalten<br />

• Einsatz und Überwachungsdienst<br />

KURSAUFBAU<br />

Neben Praxis und Theorie kann im Zuge des Rettungsschwimmerlehrscheines<br />

auch noch ein zusätzlicher<br />

Erste-Hilfe-Kurs angeboten werden.<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Einzelne Prüfungsabschnitte können im Laufe des<br />

Kurses gemacht werden, Lehrauftritte und Fachfragen<br />

am letzten Tag des Ausbildungskurses.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

In weiterer Folge besteht eine Fortbildungspflicht<br />

von mind. 8 Unterrichtsstunden im fachlichen Bereich<br />

innerhalb von 5 Jahren. Das darüber hinaus erforderliche<br />

Mindestmaß an Kursen sowie die spezifischen<br />

Fortbildungsangebote, um die Lehrbefähigung<br />

aufrecht zu erhalten, regelt jeweils die zuständige<br />

Landesleitung des Österreichischen Jugendrotkreuzes.<br />

Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie im<br />

Rahmen des Ausbildungskurses.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Die/der jeweilige Landesreferent/in des Österreichischen<br />

Jugendrotkreuzes zeichnet für die Ausbildung<br />

verantwortlich. Externe Referent/innen für die einzelnen<br />

Fachbereiche können bei Bedarf und Notwendigkeit<br />

beigezogen werden.<br />

BERECHTIGUNG<br />

Die Ausbildungs- und Prüfberechtigung (Durchführung<br />

von Schwimmkursen, Anfänger- und Rettungsschwimmkursen,<br />

Abnahme der Prüfungen für die<br />

österreichischen Schwimmer- und Rettungschwimmerabzeichen)<br />

wird im Zuge der Ausstellung des<br />

Lehrscheines auf die Dauer von maximal fünf Jahren<br />

erteilt.<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von der entsendenden<br />

Landesleitung getragen, Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit<br />

der Landesleitung bzw. dem Dienstgeber<br />

abgeklärt werden.<br />

Ausbildungskurse in ganz Österreich<br />

Die Anmeldung zum Ausbildungskurs<br />

erfolgt über die jeweilige ÖJRK-<br />

Landesleitung<br />

SEITE 29


III. BILDUNGSANGEBOTE<br />

JUGEND-<br />

GRUPPEN -<br />

LEITER/INNEN<br />

32 BASISSEMINAR<br />

JUGENDGRUPPENLEITER/INNEN


BASISSEMINAR<br />

JUGENDGRUPPENLEITER/INNEN<br />

ZIELGRUPPE<br />

Erwachsene ab 18 Jahren, die Interesse an der<br />

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von<br />

Jugendgruppen haben<br />

DAUER<br />

• Zweistündiges E-Learning-Modul zum<br />

Selbststudium<br />

• 16 Stunden Präsenzzeit<br />

INHALTE<br />

E-Learning Modul<br />

• Das Rote Kreuz: Geschichte, Grundsätze, Leitbild,<br />

Genfer Konventionen, Aufgaben national und<br />

international<br />

• Rechtliche Grundlagen im Umgang mit Kindern<br />

und Jugendlichen<br />

Präsenzzeit<br />

• Entwicklung von Kindern und Jugendlichen<br />

• Organisatorischer Rahmen<br />

• Jugendgruppenstundenplanung<br />

• Methoden zur Jugendarbeit


ZIEL<br />

Mit diesem Kurs werden alle grundlegenden Fertigkeiten für die<br />

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen einer Jugendgruppe<br />

vermittelt.<br />

KURSAUFBAU<br />

Die Ausbildung gliedert sich in einen vorgelagerten<br />

E-Learning Teil, den die Teilnehmer/innen vor Beginn<br />

des Kurses absolvieren müssen. Danach folgt der<br />

Präsenzteil der Ausbildung mit partizipativen Unterrichtsmethoden.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Als Referent/innen stehen Expert/innen in ganz Österreich<br />

zur Verfügung, die über langjährige Erfahrung<br />

im Bereich der Jugendgruppenarbeit verfügen.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

Hier gelten unterschiedliche Vorschriften in den<br />

einzelnen Bundesländern. Detaillierte Informationen<br />

dazu erhalten Sie im Rahmen der Ausbildung.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Jugendgruppenleiter/innen-Mappe mit allen<br />

Inhalten, die im Kurs vermittelt werden (wird den<br />

Teilnehmer/innen im Kurs übergeben).<br />

• Alle Materialien werden auch online zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

III. BILDUNGSANGEBOTE JUGENDGRUPPEN LEITER/INNEN<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

20-25 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Interesse für Jugendarbeit<br />

• Erster Kontakt mit einer Jugendgruppe im<br />

jeweiligen Bundesland<br />

BERECHTIGUNG<br />

Nach Abschluss der Ausbildung sind die Teilnehmer/<br />

innen dazu berechtigt eigenständig eine Jugendgruppenstunde<br />

zu übernehmen, sowie sich als Jugendgruppenbetreuer/innen<br />

oder -leiter/innen zu involvieren.<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Es erfolgt eine Wissensüberprüfung am Ende des<br />

E-Learning Moduls, sowie laufendes Feedback während<br />

des Kurses selbst.<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für die Ausbildung<br />

werden i.d.R. vom jeweiligen Landesverband<br />

übernommen. Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit dem<br />

Landesverband abgeklärt werden.<br />

Seminare in ganz Österreich<br />

Weitere Informationen und Anmeldung<br />

über das Jugendservice im<br />

jeweiligen Landesverband oder unter<br />

jugendservice@roteskreuz.at oder<br />

01/58 900-376<br />

SEITE 33


IV. BILDUNGSANGEBOTE<br />

SPEZIALTHEMEN<br />

UND WORKSHOPS<br />

36 FORTBILDUNG<br />

BILDUNGSROLLENSPIEL YOUTH ON THE RUN<br />

38 ZUSATZAUSBILDUNG<br />

BILDUNGSROLLENSPIEL YOUTH ON THE RUN<br />

INSTRUKTOR/IN<br />

40 WORKSHOP<br />

GRENZÜBERSCHREITENDE SITUATIONEN –<br />

RESILIENZTRAINING FÜR BETREUUNGS-<br />

PERSONEN<br />

42 MULTIPLIKATOR/INNEN-WORKSHOP<br />

ENTDECKE DAS HUMANITÄRE VÖLKERRECHT<br />

44 AUSBILDUNG<br />

BLUT BUDDY<br />

46 BASISEINSCHULUNG<br />

BETREUUNGSPERSONEN ERLEBNISCAMP


FORTBILDUNG IM BILDUNGSROLLENSPIEL<br />

YOUTH ON THE RUN<br />

ZIELGRUPPE<br />

Junge Erwachsene im Alter von 16–30 Jahre<br />

• die Interesse am Thema Flucht und Migration haben,<br />

• ein besseres Verständnis für die Lebensrealität von<br />

flüchtenden Menschen erlangen wollen,<br />

• die positiv bei er Integration von flüchtenden Menschen<br />

mitwirken wollen,<br />

• die bereit sind im Rahmen eines Bildungsrollenspiels<br />

Rollen und Szenen darzustellen.<br />

Insbesondere eignet sich das Bildungsrollenspiel<br />

für Menschen, die in ihrem Alltag mit flüchtenden<br />

Menschen arbeiten oder zu tun haben, zum Beispiel<br />

Pädagog/innen auf allen Ebenen, Menschen, die im<br />

Sozialwesen tätig sind, oder auch Führungskräfte und<br />

freiwillige Mitarbeiter/innen in Hilfs- und Einsatzorganisationen,<br />

die bei der Unterstützung von flüchtenden<br />

Menschen auf allen Ebenen mithelfen.<br />

DAUER<br />

24 Stunden Rollenspiel, inkl. pädagogischer Nachbearbeitung,<br />

Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag<br />

(je nach Veranstaltungsort erfolgt die Anreise bereits<br />

am Freitagabend)<br />

INHALTE<br />

• 24-stündige Selbsterfahrung<br />

• Erleben von Situationen, welche auch flüchtende<br />

Menschen so ähnlich erlebt haben könnten<br />

(Flucht aus Heimat, körperliche und geistige<br />

Strapazen, Überwindung von Grenzen und bürokratischen<br />

Hürden, Finden von Zuflucht in einem<br />

fremden Land)<br />

• Intensive pädagogische Vor-und Nachbearbeitung<br />

des Rollenspiels, wo das Erlebte aufgearbeitet<br />

und in Kontext gesetzt wird.<br />

KURSAUFBAU<br />

Samstagvormittag erfolgt ein Briefing und die Klärung<br />

der Spielregeln und spielrelevanten Inhalte.<br />

Anschließend schlüpfen die Teilnehmer/innen für<br />

24 Stunden in die Rolle flüchtender Menschen und<br />

durchlaufen die Szenen des Bildungsrollenspiels.<br />

Abschließend werden die Erlebnisse des Rollenspiels<br />

im Rahmen einer pädagogischen Nachbearbeitung<br />

analysiert, aufgearbeitet und in Kontext gesetzt.<br />

Einige Wochen nach Abschluss des Rollenspiels,<br />

erfolgt eine weitere inhaltliche Nachbearbeitung<br />

mittels eines Onlinefragebogens.


ZIEL<br />

Ziel des Rollenspiels ist es Menschen die Möglichkeit zu geben,<br />

am eigenen Leib zu erfahren, was es bedeutet auf der Flucht sein<br />

zu müssen. Diese Selbsterfahrung bietet eine einzigartige Möglichkeit<br />

zur Sensibilisierung für die Lebensrealität von mehr als<br />

65.000.000 Menschen weltweit (UNHCR, 2017), und soll zur<br />

Entwicklung von Toleranz und positiver Integration beitragen.<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS<br />

REFERENT/INNEN<br />

Bernhard Bugelnig, Sonja Kuba,<br />

Sebastian Minichmayr, Brigitte Blüthl<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

20-30 Personen pro Bildungsrollenspiel<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

Wetterfeste Kleidung, Tagesrucksack, feste Schuhe<br />

und Schlafsack müssen von den Teilnehmer/innen<br />

selbst mitgebracht werden. Nähere Informationen zur<br />

genauen Packliste folgen nach der Anmeldung.<br />

Alle weiteren Unterrichtsmaterialien werden von der<br />

Kursleitung zur Verfügung gestellt.<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• 18-30 Jahre alt (in Ausnahmefällen auch älter)<br />

• Bereitschaft sich körperlichen und geistigen Strapazen<br />

auszusetzen<br />

BERECHTIGUNG<br />

Nach Abschluss der Fortbildung sind die Teil nehmer/<br />

innen berechtigt sich zur Instruktor/innen Ausbildung<br />

für Youth on the Run anzumelden.<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Onlinefeedbackbogen und Vor- sowie Nachbesprechungen<br />

nach dem Durchlauf.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

Es bestehen keine weiteren Fortbildungsverpflichtungen,<br />

aber die Möglichkeit sich als Instruktor/in für das<br />

Rollenspiel weiterzubilden.<br />

€<br />

s<br />

Für die Teilnahme an Youth on the<br />

Run selbst wird ein Unkostenbeitrag<br />

in Höhe von € 50,- erhoben.<br />

Alle Termine werden unter<br />

www.get-social.at/yotr<br />

ausgeschrieben. Jährlich finden<br />

2-3 Runs in Österreich und<br />

Deutschland statt.<br />

Anmeldung zu den aktuellen Runs<br />

Allgemeine Informationen<br />

Für Rückfragen und<br />

weitere Informationen:<br />

Bernhard Bugelnig, Jugendservice des<br />

Österreichischen Jugendrotkreuzes:<br />

jugendservice@roteskreuz.at<br />

oder 01 58900 713<br />

SEITE 37


ZUSATZAUSBILDUNG IM ROLLENSPIEL<br />

YOUTH ON THE RUN<br />

INSTRUKTOR/IN<br />

ZIELGRUPPE<br />

Junge Erwachsene im Alter von 18 – 30 Jahre<br />

• die Interesse am Thema Flucht und Migration haben,<br />

• ein besseres Verständnis für die Lebensrealität von<br />

flüchtenden Menschen erlangen wollen,<br />

• die positiv bei er Integration von flüchtenden Menschen<br />

mitwirken wollen,<br />

• die bereit sind im Rahmen eines Bildungsrollenspiels<br />

Rollen und Szenen darzustellen.<br />

Insbesondere eignet sich das Bildungsrollenspiel<br />

für Menschen, die in ihrem Alltag mit flüchtenden<br />

Menschen arbeiten oder zu tun haben, zum Beispiel<br />

Pädagog/innen auf allen Ebenen, Menschen,<br />

die im Sozialwesen tätig sind, oder auch Führungskräfte<br />

und freiwillige Mitarbeiter/innen in Hilfsund<br />

Einsatzorganisationen, die bei der Unterstützung<br />

von flüchtenden Menschen auf allen Ebenen<br />

mithelfen.<br />

DAUER<br />

Insgesamt 16 Stunden Kurs<br />

Teilnahme an 2 Rollenspielen als „Azubi“ Instruktor/in<br />

• Selbstständige Vorbereitung und Darstellung von<br />

Szenen<br />

• Sichere und fachgerechte Begleitung der Teilnehmer/innen<br />

durch das Rollenspielerlebnis<br />

• Verantwortung für die Teilnehmer/innen des<br />

Rollenspiels<br />

• Typische Problemsituationen des Rollenspiels<br />

• Umgang mit allen vorhersehbaren Problemsituationen<br />

im Rahmen des Rollenspiels<br />

KURSAUFBAU<br />

Im Rahmen der 16-stündigen Ausbildung erarbeiten<br />

und üben die Teilnehmer/innen praktische und theoretische<br />

Inhalte des Bildungsrollenspiels. Diese Inhalte<br />

werden anschließend, unter Aufsicht von erfahrenen<br />

Instruktor/innen und Gamemastern, im Rahmen der<br />

zwei Trainings-Rollenspiele praktisch vertieft und gefestigt.<br />

Die erfolgreiche Absolvierung des Runs als<br />

reguläre Teilnehmer/in ist wesentliche Voraussetzung,<br />

um ein vollständiges Verständnis der Abläufe und<br />

Effekte im Rollenspiel zu erlangen, und muss daher<br />

erfolgen, bevor die Ausbildung zur/zum Instruktor/in<br />

beginnen kann.<br />

INHALTE<br />

• Ablauf und Hintergründe des gesamten Rollenspiels<br />

• Ziele und Zwecke der einzelnen Szenen und was<br />

diese erreichen sollen


ZIEL<br />

Die Absolvierung dieses Kurses befähigt beim Bildungsrollenspiel<br />

Youth on the Run als Instruktor/in mitzuwirken. Nach Abschluss<br />

der 16-stündigen Ausbildung können die Teilnehmer/innen unter<br />

Anleitung von erfahrenen Instruktor/innen und Gamemastern an<br />

Durchläufen teilnehmen, praktische Erfahrung sammeln, und die<br />

Inhalte des Kurses festigen. Nach Absolvierung der beiden Durchläufe<br />

können die Teilnehmer/innen eigenständig alle Aufgaben<br />

von Instruktor/innen fachgerecht erledigen.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Bernhard Bugelnig, Sonja Kuba, Brigitte Blüthl<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

5-15 Teilnehmer/innen pro Kurs<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Erfolgreiche Absolvierung des<br />

Bildungsrollenspiels Youth on the Run<br />

als Teilnehmer/in<br />

• Mindestalter von 18 Jahren<br />

• Einwandfreier Leumund<br />

• Zusage zur verbindlichen Teilnahme<br />

an mindestens zwei folgenden Runs<br />

als Instruktor/in<br />

BERECHTIGUNG<br />

Nach Abschluss der Ausbildung sind die Teilnehmer/innen<br />

berechtigt an Durchläufen des<br />

Bildungsrollenspiels Youth on the Run, unter<br />

Anleitung der Gamemaster und Koordinator/<br />

innen, bei der Vorbereitung und Durchführung im<br />

Rahmen der Kompetenzen von Instruktor/innen<br />

mitzuwirken. Sie dürfen Szenen und Rollen vorbereiten<br />

und darstellen, übernehmen in ihrer Szene<br />

Verantwortung für die Teilnehmer/innen und den<br />

fachgerechten Ablauf der Szene, und unterstützen<br />

die Gamemaster beim Briefing und Debriefing des<br />

Rollenspiels.<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Laufendes Feedback und Wissensüberprüfung während<br />

der Ausbildung. Feedbackbögen und Vor- sowie<br />

Nachbesprechungen im Team nach jedem Durchlauf.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

Teilnahme an mindestens 2 Runs als „Azubi“Instruktor/in.<br />

Nach Bedarf Auffrischung durch Teilnahme an<br />

weiterführenden Trainings.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Diverse einfache Kostüme und Props müssen von<br />

den Teilnehmer/innen selbst mitgebracht werden.<br />

• Kurshandbuch, Szenenbeschreibung sowie detaillierter<br />

Ablaufplan des Rollenspiels selbst werden<br />

von der Kursleitung zur Verfügung gestellt.<br />

€<br />

s<br />

Die Teilnahme an der Ausbildung ist<br />

kostenlos. Für die Teilnahme an Youth<br />

on the Run selbst wird ein Unkostenbeitrag<br />

in Höhe von € 50,- erhoben.<br />

Nach Bedarf in Österreich oder<br />

Deutschland<br />

Die Anmeldung zur Zusatzausbildung<br />

erfolgt im Anschluss an die Teilnahme<br />

bei einem regulären Youth on the Run<br />

Durchlauf, über das Jugendservice.<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS SEITE 39


WORKSHOP<br />

GRENZ-<br />

ÜBERSCHREITENDE<br />

SITUATIONEN<br />

Resilienztraining für Betreuungspersonen<br />

ZIELGRUPPE<br />

Personen mit qualifizierter pädagogischer Ausbildung<br />

(z.B. Jugendgruppenleiter/innen), die ihre Resilienz im<br />

Umgang mit schwierigen Situationen in der Jugendarbeit<br />

stärken wollen<br />

DAUER<br />

16 Stunden Präsenzzeit<br />

INHALTE<br />

• Eigene Grenzen wahren<br />

• (Sexuelle) Gewalt<br />

• Fordernde Situationen mit Eltern<br />

• Armut<br />

• Selbstverletztendes Verhalten<br />

• Suizid, Suizidversuch<br />

• Interessenkonflikte (eigene Position als Vertrauensperson<br />

und Elternteil o. dgl.)


ZIEL<br />

Der Workshop vermittelt Grundwissen über den Umgang mit<br />

schwierigen Situationen, bezogen sowohl auf die Stärkung eigener<br />

Mechanismen zur Bewältigung von Stress und psychischer<br />

Belastung in der Jugendarbeit als auch auf die Abgrenzung und<br />

Weiterverweisung zu anderen einschlägig kompetenten Stellen.<br />

Es wird ein Toolkit erarbeitet, um die eigene Resilienz in der Jugendarbeit<br />

zu stärken.<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS<br />

KURSAUFBAU<br />

Im Workshop werden unterschiedliche Methoden, wie<br />

Gruppenarbeiten, Spiele, Diskussionen und Darstellung<br />

von Situationen durch die Teilnehmenden selbst<br />

(Improvisation) erarbeitet. Wichtige Bestandteile<br />

dafür sind hier die persönlichen Erfahrungen aus der<br />

Jugendarbeit der Teilnehmenden.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Julia D. Krammer<br />

Bernhard Bugelnig<br />

Philipp Pechhacker<br />

Michael Szumowski<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

keine<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

keine<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

Toolkit zu unterschiedlichen Themen (wird den Teilnehmer/innen<br />

im Workshop übergeben)<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

10-25 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Bereitschaft, sich aktiv einzubringen<br />

• Offenheit für Methoden abseits eines klassischen<br />

Frontalvortrags<br />

• Erfahrung als Jugendbetreuungsperson<br />

BERECHTIGUNG<br />

keine<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von dem entsendenden<br />

Landesverband übernommen. Die<br />

Übernahme der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld<br />

mit dem jeweiligen Landesverband<br />

abgeklärt werden.<br />

Workshops nach Bedarf<br />

Anmeldung und weitere Informationen<br />

unter jugendservice@roteskreuz.at<br />

oder 01/58 900-376<br />

SEITE 41


MULTIPLIKATOR/INNEN-WORKSHOP<br />

ENTDECKE DAS<br />

HUMANITÄRE VÖLKERRECHT<br />

ZIELGRUPPE<br />

• Mitarbeiter/innen des Österreichischen Roten<br />

Kreuzes und Jugendrotkreuzes<br />

• Personen mit qualifizierter pädagogischer<br />

Ausbildung<br />

DAUER<br />

1-2 Tage (je nach Vorkenntnisse der<br />

Teilnehmer/innen), 09.00–16.00 Uhr<br />

INHALTE<br />

• Das Rote Kreuz<br />

• Schutzzeichen und seine Verwendung<br />

• Die wesentlichen Bestimmungen des humanitären<br />

Völkerrechtes<br />

• Die Genfer Konventionen<br />

• Die wesentlichen Bestimmungen des Asylrechtes<br />

• Asyl in Österreich<br />

• Unterstützende Maßnahmen für eine gelungene<br />

Integration in Österreich


ZIEL<br />

Befähigung, Workshops zum Thema „Entdecke das humanitäre<br />

Völkerecht“ nach den Richtlinien des Österreichischen Jugendrotkreuzes<br />

durchzuführen.<br />

KURSAUFBAU<br />

Im Workshop werden relevante Inhalte rund um das<br />

humanitäre Völkerrecht und das Asylrecht vermittelt.<br />

Mögliche Herausforderungen, auf die Jugendliche<br />

in Diskussionen und möglichen Gruppenarbeiten der<br />

Workshops stoßen können, werden anhand von praktischen<br />

Fällen gemeinsam behandelt. Ein wesentliches<br />

Kurselement stellt das unpolitische Auftreten der<br />

Workshopleiter/innen und die neutrale Wiedergabe<br />

der Stellung des Roten Kreuzes in diesem Themenbereich<br />

dar.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Günter J. Stummer<br />

ÖJRK-Mitarbeiter/innen aus dem Bereich Recht<br />

und Migration<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

15 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Mind. fünfjährige aktive Mitarbeit im ÖRK oder<br />

ÖJRK<br />

• Ausreichend Kenntnisse über die Arbeitsweise des<br />

IKRK und der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften<br />

• Bereitschaft der eigenständigen laufenden Informationseinholung<br />

über weltweite Krisenherde und<br />

Entwicklungen im Bereich Flucht und Migration<br />

• Weltpolitisches Interesse (aktuell und historisch)<br />

• Bereitschaft für das ÖJRK Kurse zu halten<br />

• Auslandserfahrung bei Einsätzen/Projekten des<br />

internationalen Roten Kreuzes von Vorteil (keine<br />

Grundvoraussetzung)<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

keine<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• „Entdecke das humanitäre Völkerrecht – Kurzfassung“<br />

(Mini-EHL – wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• „Humanitäres Völkerrecht – Auch im Krieg ist nicht<br />

alles erlaubt“ (wird im Vorfeld zugesandt)<br />

• Weitere Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmer/innen<br />

im Workshop zur Verfügung gestellt.<br />

BERECHTIGUNG<br />

Berechtigung, im Auftrag des Österreichischen Jugendrotkreuzes<br />

, Workshops zum Thema „Entdecke<br />

das humanitäre Völkerrecht“ für Jugendliche ab 12<br />

Jahren an Schulen oder im Rahmen von Jugendgruppen<br />

durchzuführen.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

Es wird erwartet, dass sich die Teilnehmer/innen im<br />

Anschluss an den Workshop laufend über weltweite<br />

Krisenherde und Entwicklungen im Bereich Flucht und<br />

Migration informieren, um am Laufenden zu bleiben.<br />

Spezifische Fortbildungsangebote werden bei Bedarf<br />

angeboten.<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Seminar<br />

werden i.d.R. von der entsendenden<br />

Landesleitung getragen. Die Übernahme<br />

der Reise- und Übernachtungskosten<br />

müssen im Vorfeld mit<br />

der Landesleitung abgeklärt werden.<br />

Workshops nach Bedarf<br />

Die Anmeldung erfolgt über die<br />

jeweilige ÖJRK-Landesleitung<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS SEITE 43


AUSBILDUNG<br />

BLUT BUDDY<br />

ZIELGRUPPE<br />

Die Ausbildung eignet sich für junge Erwachsene im<br />

Alter von 18–30 Jahre, die Interesse an der Arbeit mit<br />

Menschen in ihrer Altersgruppe haben, und interessiert<br />

sind junge Blutspender/innen bei der ersten<br />

Blutspende zu begleiten oder zur ersten Blutspende<br />

zu motivieren.<br />

DAUER<br />

Insgesamt 8 Stunden Kurs und 3 Trainingseinsätze zu<br />

je ca. 3-6 Stunden.<br />

INHALTE<br />

Im Rahmen der Ausbildung lernen die Teilnehmer/<br />

innen folgende Themenblöcke, welche im Rahmen der<br />

Trainingseinsätze inhaltlich und methodisch grundlegend<br />

erarbeitet und geübt, und im Rahmen der<br />

Kurselemente vertieft und gefestigt werden:<br />

• Der Ablauf einer Blutspende<br />

• Was muss ich tun um Blutspenden zu können;<br />

• „5 Gründe zum Blutspenden“<br />

• Warum sollte ich Blutspenden<br />

• Der Weg des Blutes<br />

• Was passiert mit meinem Blut nach der Spende?<br />

• Werde Blut Buddy, so kannst du helfen<br />

• Methodisches und rhetorisches Training<br />

zur Erfüllung der Aufgaben.<br />

KURSAUFBAU<br />

• 8 Stunden Präsenzveranstaltung<br />

(geblockt oder geteilt möglich)<br />

• 3 Trainingseinsätze (on the Job Training)<br />

binnen 3 Monaten


ZIEL<br />

Die Absolvierung dieses Kurses befähigt die Teilnehmer/innen im<br />

Rahmen von Blutspende-Aktionen und bewusstseinsbildenden<br />

Events (wie z.B. Gesundheitsmessen) junge Menschen auf die<br />

erste Blutspende vorzubereiten und sie dabei zu begleiten, sowie<br />

neue junge Erstspender/innen und Blut Buddies zu gewinnen.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Bernhard Bugelnig<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

5-15 Teilnehmer/innen pro Kurs, 1-3 Teilnehmer/innen<br />

pro Trainingseinsatz<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

• Voraussetzung zur Teilnahme am jeweils folgenden<br />

Ausbildungselement ist der erfolgreiche Abschluss<br />

des vorangehenden Elements.<br />

• Mindestestalter 18 Jahre<br />

• Interesse an den Themen Blut und Blutspenden,<br />

Kontaktfreude und Aufgeschlossenheit<br />

• Bereitschaft 1x pro Monat, Montag bis Freitag,<br />

meistens vormittags 3-6 Stunden zw. 06:00 Uhr bis<br />

18:00 Uhr, eine Blutspendeaktionen in Wien, Niederösterreich<br />

und/oder im Burgenland zu betreuen<br />

BERECHTIGUNG<br />

Nach Abschluss der Ausbildung sind die Teilnehmer/<br />

innen berechtigt Blutspende Aktionen und bewusstseinsbildende<br />

Aktionen der Blutspende Zentrale Wien,<br />

Niederösterreich, Burgenland im Rahmen der Aufgaben<br />

der Blut Buddys zu betreuen.<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

Laufendes Feedback und Wissensüberprüfung während<br />

der Trainingseinsätze. Wissensüberprüfung am<br />

Ende des vertiefenden Workshops.<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

Nach Bedarf Auffrischung durch Teilnahme am Trainingseinsatz<br />

oder vertiefenden Workshop.<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

„Blut Buddy Tasche“ mit allen für die Absolvierung der<br />

Aufgabe relevanten Materialen und Inhalten.<br />

€<br />

s<br />

Kostenlos<br />

Einführungsveranstaltung nach<br />

Bedarf und Terminvereinbarung.<br />

Termine für Trainingseinsätze finden<br />

in Koordination mit der Blutspendezentrale<br />

nach Bedarf statt.<br />

Anmeldung zu Informationsveranstaltung<br />

und Einführungsveranstaltung<br />

per Mail an<br />

bernhard.bugelnig@roteskreuz.at<br />

bzw. telefonisch oder What’s App<br />

unter +43 664 1223302<br />

Allgemeine Infos<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS SEITE 45


BASISEINSCHULUNG<br />

BETREUUNGS-<br />

PERSONEN ERLEBNISCAMP<br />

Im Rahmen des Vorbereitungswochenendes für das Sommercamp<br />

für geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder<br />

ZIELGRUPPE<br />

Betreuungspersonen des Erlebniscamps wie<br />

(Sonder)-Pädagog/innen, Krankenpflegepersonal,<br />

Therapeut/innen, sowie Personen in Ausbildung zu<br />

diesen Berufen<br />

DAUER<br />

12 Stunden Präsenzzeit<br />

INHALTE<br />

• Modul 1:<br />

Erste-Hilfe-Auffrischungskurs (4 Stunden)<br />

• Modul 2:<br />

Pflegeeinschulung mit Fokus auf Kinder mit geistiger<br />

und körperlicher Beeinträchtigung (4 Stunden)<br />

• Modul 3:<br />

Organisation (4 Stunden)


ZIEL<br />

Ablauf und Organisation des Sommercamps kennenlernen,<br />

Erste-Hilfe-Inhalte auffrischen, Pflegekenntnisse speziell im<br />

Behindertenbereich vertiefen.<br />

KURSAUFBAU<br />

Alle drei Module finden im Rahmen des zweitägigen<br />

Vorbereitungswochenendes statt. In Modul 1 werden<br />

die Erste-Hilfe-Kenntnisse der Teilnehmer/innen aufgefrischt.<br />

Neben den lebensrettenden Sofortmaßnahmen<br />

liegt der Fokus v.a. auf jenen Notfällen, die<br />

bei den zu betreuenden Kindern häufig vorkommen.<br />

In Modul 2 werden verschiedene Arten von Beeinträchtigungen<br />

und die daraus resultierenden speziellen<br />

Bedürfnisse in der Pflege und Betreuung der<br />

betroffenen Kinder besprochen. Des Weiteren stehen<br />

Inkontinenzversorgung, Hygienemaßnahmen<br />

und Positionierungen im Fokus. Sowohl in Modul 1<br />

als auch in Modul 2 haben die Teilnehmer/innen die<br />

Möglichkeit Maßnahmen praktisch durchzuführen<br />

und Feedback einzuholen. In Modul 3 werden alle<br />

relevanten organisatorischen Details für eine erfolgreiche<br />

Campdurchführung wie Dokumentation,<br />

Dienstübergaben, Gruppeneinteilungen besprochen.<br />

REFERENT/INNEN<br />

Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte des ÖJRK<br />

diplomiertes Pflegepersonal<br />

Campleitung<br />

GRUPPENGRÖSSE<br />

30 Personen<br />

VORAUSSETZUNG ZUR TEILNAHME<br />

Teilnahme im jeweiligen Sommercamp als Betreuer/in<br />

BERECHTIGUNG<br />

Teilnahme im jeweiligen Sommercamp als Betreuer/in<br />

PRÜFUNGSMODALITÄTEN<br />

keine<br />

WEITERE FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG<br />

keine<br />

UNTERRICHTSMATERIALIEN<br />

• Erste-Hilfe-Fibel (wird den Teilnehmer/innen am<br />

Wochenende übergeben)<br />

• Pflegefit-Fibel (wird den Teilnehmer/innen am<br />

Wochenende übergeben)<br />

• Campmappe (wird den Teilnehmer/innen am<br />

Wochenende übergeben)<br />

€<br />

s<br />

Teilnahmekosten für das Vorbereitungswochenende<br />

sowie Übernachtung,<br />

Fahrtkosten und Verpflegung<br />

werden vom ÖJRK getragen.<br />

Jährlich im Juni<br />

Weitere Informationen und<br />

Anmeldung<br />

IV. SPEZIALTHEMEN UND WORKSHOPS SEITE 47


V. BILDUNGSMATERIALIEN


Basismaßnahmen<br />

Lagerungen<br />

• Die Person so lagern, dass sie wenig<br />

Schmerzen hat und sich wohlfühlt<br />

Wärme<br />

• Zudecken, wenn der Person kalt ist<br />

• Vor Sonne schützen, wenn es heiß ist<br />

Beachte<br />

Diese Basismaßnahmen kannst<br />

du immer anwenden.<br />

Frische Luft<br />

• Enge Kleidung öffnen<br />

• Für frische Luft sorgen<br />

• Auf langsame und ruhige Atmung achten<br />

Dableiben<br />

• Für Ruhe sorgen<br />

• Dableiben<br />

• Zureden<br />

Das neue Helfi-Programm<br />

Seit Jahrzehnten lernen Kinder in der Volksschule Erste Hilfe<br />

mit Helfi. Jetzt liegt das Helfi-Programm neu und von Grund<br />

auf überarbeitet vor.<br />

Die Helfi-Figur ist neu gezeichnet und erlebt mit vier Kindern<br />

18 Geschichten zur Ersten Hilfe und zur Unfallverhütung.<br />

Anregungen für praktische Übungen und Arbeitshinweise<br />

finden Sie im LehrerInnen-Buch Helfi-Unterrichtsimpulse.<br />

Downloads, Arbeitsblätter und Links für die Vorbereitung<br />

stehen online bereit.<br />

Vier neue Helfi-Songs laden zum Download und Anhören,<br />

Mitsingen und Spielen auf der Gitarre ein.<br />

Das Helfi-Programm ist abgestuft aufgebaut und kann ab der<br />

1. Schulstufe eingesetzt werden.<br />

Mit Helfi lernen Kinder einfache Maßnahmen der Ersten Hilfe,<br />

Hilfe zu holen sowie Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.<br />

Mit Unterstützung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt<br />

HEFT 01<br />

HEFT 03<br />

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ<br />

www.jugendrotkreuz.at/kindergarten<br />

Impre sum: © 2014 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: Infomedia, 1010 Wien | I lustrationen: Stephanie Roehe<br />

MIT DEM ROTEN KREUZ<br />

Kindergarten • Jugendrotkreuz<br />

Kindergarten · Jugendrotkreuz<br />

Dieses Heft gehört:<br />

Erste Hilfe für die ersten Schuljahre<br />

Heft 3:<br />

Sicherheit<br />

am Wasser<br />

HEFT 01<br />

ESSEN<br />

ÖJRK 2018<br />

Impressum: © 20 1 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: Infomedia, 1010 Wien | Illustrationen: Stephanie Roehe<br />

Freiwi lige<br />

2018<br />

Ich mach mit!<br />

lauern!<br />

Halt<br />

Ich mu stehen bleiben und a le<br />

anderen vorbeilassen.<br />

Vo rang geben<br />

Ich mu s die anderen vorbeila sen.<br />

Vo rangstraße<br />

Ende der Vo rangstraße<br />

Zusatztafel<br />

Fahrverbot<br />

Die dicke Linie zeigt den Verlauf<br />

der Vo rangstraße an.<br />

Gilt für beide Fahrtrichtungen. Auch<br />

Radfahrer dürfen hier nicht fahren.<br />

Das Schieben des Rades ist erlaubt.<br />

Hier darf ich nicht fahren. Das<br />

Schieben des Rades ist aber erlaubt.<br />

Fahrverbot für Fah räder<br />

halten!<br />

Einfahrt verboten<br />

In diese Straße darf ich nicht<br />

hineinfahren, außer eine Zusatz tafel<br />

erlaubt es.<br />

Einbiegen nach links<br />

verboten<br />

Das Einbiegen nach links ist für a le<br />

Fahrzeuge verboten.<br />

Wartepflicht bei<br />

Gegenverkehr<br />

Ich muss den Gegenverkehr<br />

vorbeila sen.<br />

Radweg<br />

Ich mu s ihn benützen.<br />

Radweg ohne<br />

Benützungspflicht<br />

Geh- und Radweg<br />

Ich darf ihn benützen.<br />

Einen Geh- und Radweg mu s ich<br />

benützen. Ich achte auf Fußgänger.<br />

Geh- und Radweg ohne<br />

Benützungspflicht<br />

Einen Geh- und Radweg ohne<br />

Benützungspflicht darf ich benützen.<br />

Ich achte auf Fußgänger.<br />

hast!<br />

28.<br />

29.<br />

30.<br />

26.<br />

27.<br />

Vorgeschriebene<br />

Fahrtrichtung<br />

Heft 1:<br />

Erste Hilfe +<br />

Fah radstraße<br />

Hier dürfen grundsätzlich nur<br />

Radfahrer fahren.<br />

24.<br />

25.<br />

Ich darf nur in die Richtung<br />

der Pfeilspitzen fahren.<br />

Kreuzung<br />

144<br />

Kreuzung mit Straße<br />

ohne Vo rang<br />

Ich nähere mich einer Kreuzung,<br />

an der ich Vo rang habe.<br />

Ich nähere mich einer Kreuzung und<br />

mu s auf den Vo rang achten.<br />

Achtung Gegenverkehr<br />

Ich mu s mit Gegenverkeh rechnen.<br />

2.<br />

23.<br />

Querrinne oder<br />

Aufwölbung<br />

Ich mu s mit Unebenheiten und<br />

Fahrbahnschäden rechnen.<br />

Gefährliche Kurve<br />

Ich nähere mich einer gefährlichen<br />

Linkskurve.<br />

Gefährliches Gefä le<br />

Es geht steil bergab.<br />

Ich benütze beide Bremsen.<br />

20.<br />

21.<br />

Ich nähere mich einem Kreis verkehr<br />

und mu s auf den Vo rang achten.<br />

Kinder<br />

Hier mu s ich besonders auf Kinder<br />

achten.<br />

Andere Gefahren<br />

Dieses Zeichen warnt vor Gefahren,<br />

für die es kein eigenes Verkehrszeichen<br />

gibt.<br />

18.<br />

19.<br />

Fahrbahnverengung<br />

Baustelle<br />

Ich mu s mit Behinderungen<br />

rechnen und fahre langsam.<br />

Radfahrerüberfahrt<br />

Dieses Zeichen kündigt eine<br />

Radfahrerüberfahrt an.<br />

16.<br />

17.<br />

14.<br />

15.<br />

12.<br />

13.<br />

10.<br />

1.<br />

www.jugendrotkreuz.at/rad<br />

8.<br />

9.<br />

6.<br />

7.<br />

4.<br />

5.<br />

2.<br />

3.<br />

1.<br />

Kennzeichnung<br />

eines Schutzweges<br />

20<br />

Zone<br />

Ich darf Fußgänger nicht behindern<br />

oder gefährden.<br />

Kennzeichnung eines<br />

Schutzweges und einer<br />

Radfahrerüberfahrt<br />

Hier überqueren Radfahrer und<br />

Fußgänger die Fahrbahn.<br />

Kennzeichnung einer<br />

Radfahrerüberfahrt<br />

Hier überqueren Radfahrer<br />

die Fahrbahn.<br />

Wartepflicht für<br />

Gegenverkehr<br />

Der Gegenverkehr muss warten –<br />

trotzdem Vorsicht!<br />

Einbahnstraße<br />

Ich darf nur in Pfeilrichtung fahren.<br />

Ich mu s langsam fahren und<br />

besonders auf spielende Kinder und<br />

Fußgänger achten.<br />

Radfahrer dürfen hier nicht fahren,<br />

außer eine Zusatztafel erlaubt es.<br />

Ich darf das Fahrrad aber schieben.<br />

Hier teilen sich a le Verkehrsteilnehmer<br />

dieselbe Fläche. Hier mu s<br />

ich auf Autos, Fußgänger und<br />

andere Radfahrer achten.<br />

Wohnstraße<br />

Fußgängerzone<br />

Begegnungszone<br />

Autostraße, Autobahn<br />

Hier darf ich als Radfahrer<br />

nicht fahren.<br />

Bahnübergang<br />

mit Schranken<br />

Bahnübergang<br />

ohne Schranken<br />

Andreaskreuz<br />

Dieses Zeichen steht unmittelbar<br />

vor einem Bahnübergang.<br />

Baken<br />

Zeigt die Entfernung zum Bahnübergang<br />

(80 m, 160 m, 240 m).<br />

Fußgängerübergang<br />

Ich nähere mich einem Zebrastreifen.<br />

Deine<br />

Datum:<br />

w.jugendrotkreuz.at/schwi men<br />

Kla senzeit: Sekunden<br />

Landesreferent/in für<br />

Landesleiter/in<br />

Re tung schwi men<br />

PROGRAMME FÜR SCHÜLER/INNEN<br />

FÜR PÄDAGOG/INNEN POSTER<br />

ROKO<br />

Roko 1 – Erste Hilfe<br />

Roko 2 – Straßenverkehr<br />

ELEMENTARSTUFE<br />

Mit ROKO<br />

sicher unterwegs!<br />

MIT DEM ROTEN KREUZ<br />

Geschichten zum Mitmachen<br />

Kindergarten • Jugendrotkreuz<br />

Erste Hilfe +<br />

Gefahrensensibilisierung<br />

Kinder im Straßenverkehr<br />

O<br />

R KO<br />

Notruf mit ROKO<br />

In einem anderen Land<br />

wählst du 112.<br />

MIT DEM ROTEN KREUZ<br />

Erste Hilfe + Gefahrensensibilisierung<br />

Für den Kindergarten<br />

144<br />

122<br />

133<br />

Gefahrensensibilisierung<br />

Jedes Kind braucht<br />

eine Schwimmhilfe.<br />

4<br />

5<br />

Baderegeln<br />

Wenn du viel gege sen hast,<br />

warte eine Stunde, bevor<br />

du ins Wa ser gehst.<br />

Mach im Wa ser nur, was<br />

du gut kannst. Schwimm nicht<br />

weit hinaus, spring nicht<br />

ins Tiefe und tauche<br />

nicht zu lange.<br />

Wer ins Wa ser gehen wi l,<br />

meldet sich vorher.<br />

Schau auf die Schilder<br />

im Bad. Frag einen<br />

Erwachsenen, was<br />

sie bedeuten!<br />

Spring nur dort ins Wa ser,<br />

wo es erlaubt ist. Spring nur<br />

hinein, wenn du weißt,<br />

da s es tief genug ist.<br />

1<br />

Schütze dich vor der Sonne.<br />

Auch wenn dir heiß ist,<br />

geh langsam ins Wa ser!<br />

3<br />

MIT DEM ROTEN KREUZ<br />

Sicherheit am Wasser<br />

Kindergarten • Jugendrotkreuz<br />

2<br />

V. BILDUNGSMATERIALIEN<br />

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ<br />

www.jugendrotkreuz.at/kindergarten<br />

Impre sum: © 2016 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: Info-Media, 1010 Wien | I lustrationen: Stephanie Roehe<br />

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ<br />

www.jugendrotkreuz.at/kindergarten<br />

MIT DEM ROTEN KREUZ<br />

Kindergarten • Jugendrotkreuz<br />

Kinder im Straßenverkehr<br />

Roko 3 – Sicherheit am Wasser<br />

MIT DEM ROTEN KREUZ<br />

Geschichten zum Mitmachen<br />

Mit ROKO<br />

sicher unterwegs!<br />

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ<br />

www.jugendrotkreuz.at/kindergarten<br />

Impressum: © 2014 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: Infomedia, 1010 Wien | Illustrationen: Stephanie Roehe<br />

PROGRAMME<br />

HELFI<br />

Das Erste-Hilfe-<br />

Programm für die<br />

Volksschule<br />

FÜR SCHÜLER/INNEN FÜR PÄDAGOG/INNEN POSTER<br />

Helfi 1 (für Schüler/innen<br />

der 1. und 2. Schulstufe)<br />

Beachte<br />

Wärme<br />

• Zudecken, we n der Person kalt ist<br />

• Vor So ne schützen, we n es heiß ist<br />

Diese Basismaßnahmen ka nst<br />

du immer anwenden.<br />

Lagerungen<br />

• Die Person so lagern, da s sie wenig<br />

Schmerzen hat und sich wohlfühlt<br />

Basismaßnahmen<br />

• Für Ruhe sorgen<br />

• Dableiben<br />

• Zureden<br />

Frische Luft<br />

• Enge Kleidung öffnen<br />

• Für frische Luft sorgen<br />

• Auf langsame und ruhige Atmung achten<br />

Dableiben<br />

Helfi 2 (für Schüler/innen<br />

der 3. und 4. Schulstufe)<br />

PRIMARSTUFE<br />

1Schülerheft<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

Das neue Helfi-Programm<br />

Seit Jahrzehnten lernen Kinder in der Volk schule Erste Hilfe<br />

mit Helfi. Jetzt liegt das Helfi-Programm neu und von Grund<br />

auf überarbeitet vor.<br />

Die Helfi-Figur ist neu gezeichnet und erlebt mit vier Kindern<br />

18 Geschichten zur Ersten Hilfe und zur Unfa lverhütung.<br />

Anregungen für praktische Übungen und Arbeitshinweise<br />

finden Sie im LehrerI nen-Buch Helfi-Unte richtsimpulse.<br />

Downloads, Arbeitsblä ter und Links für die Vorbereitung<br />

stehen online bereit.<br />

Vier neue Helfi-Songs laden zum Download und Anhören,<br />

Mitsingen und Spielen auf der Gita re ein.<br />

Das Helfi-Programm ist abgestuft aufgebaut und ka n ab der<br />

1. Schulstufe eingesetzt werden.<br />

Mit Helfi lernen Kinder einfache Maßnahmen der Ersten Hilfe,<br />

Hilfe zu holen sowie Gefahren zu erke nen und zu vermeiden.<br />

Mit Unterstützung der A lgemeinen Unfa lversicherungsanstalt<br />

2<br />

Schülerheft<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

www.jugendrotkreuz.at/helfi<br />

Erste Hilfe für die ersten Schuljahre<br />

Dieses Heft gehört:<br />

Mit Helfi ka n ich helfen<br />

IMPULSE FÜR DEN UNTE RICHT<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

IMPULSE FÜR<br />

DEN UNTERRICHT<br />

Erste Hilfe für die ersten Schuljahre<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

Lehrer/innen-Begleitheft<br />

Erste Hilfe<br />

in der Volksschule<br />

Das neue Programm www.jugendrotkreuz.at/helfi<br />

2 Schülerhefte mit je 44 Seiten<br />

116 Seiten Impulse für Pädagoginnen und Pädagogen<br />

von Grund auf neu gestaltet<br />

4 Helfi-Songs<br />

Tipps und Downloads online<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

Notruf<br />

Wo<br />

Was<br />

Wer<br />

ist der Unfall<br />

passiert?<br />

ist<br />

geschehen?<br />

Wie viele<br />

ruft an?<br />

www.jugendrotkreuz.at/helfi<br />

Das so ltest du bei einem<br />

Notruf sagen können:<br />

Verletzte gibt es<br />

zu versorgen?<br />

Erste Hilfe in der Volksschule<br />

Radfahrprüfung<br />

Wir sind<br />

Helfi-Schule!<br />

Kennst du diese<br />

Verkehrszeichen?<br />

Freiwi lige Radfahrprüfung – sicher mit dem Fah rad unterwegs<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

Wir arbeiten mit dem Helfi-Programm!<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach<br />

Jeder kann helfen<br />

Für die Sicherheit unserer Kinder<br />

Einmalbeatmungstuch<br />

Schere<br />

www.jugendrotkreuz.at/helfi<br />

Mit Helfi kann ich helfen<br />

So kann ich helfen:<br />

Erste-Hilfe-Anleitung beschichtete Wundauflage<br />

(optimal für Verbrennungen)<br />

diverse Pflaster<br />

Heftpflaster<br />

Mu lbinden,<br />

Momentverbände<br />

Erste Hilfe in der Volksschule<br />

Handschuhe Re tungsdecke<br />

Wundauflagen<br />

Dreiecktücher<br />

FREIWILLIGE<br />

FAHRRAD­<br />

PRÜFUNG<br />

Schüler/innenheft<br />

„Freiwillige Radfahrprüfung"<br />

deutsch<br />

Schüler/innenheft<br />

„Freiwillige Radfahrprüfung"<br />

englisch, farsi, arabisch<br />

Lehrer/innenmappe<br />

Kreuzung mit Kreisverkehr<br />

SCHWIMMEN<br />

Baderegelheft<br />

Hallo Schule<br />

(für Schüler/innen<br />

der 1. Schulstufe)<br />

Dieses Heft gehört:<br />

Meine Baderegeln<br />

Lehrbehelf<br />

Anfängerschwimmen<br />

1<br />

2 HINWEISSCHILDER 3<br />

GESUNDHEIT<br />

Wenn du schwimmen gehst,<br />

mu st du gesund sein!<br />

6<br />

4 KÄLTEGEFÜHL<br />

Bleib nicht im Wa ser,<br />

wenn dir kalt ist, du kannst<br />

sonst Krämpfe bekommen!<br />

Krämpfe sind für den<br />

Schwimmer<br />

gefährlich!<br />

Wenn du viel gege sen<br />

hast, warte eine Stunde,<br />

bevor du wieder ins<br />

Wa ser gehst.<br />

9<br />

BEACHTEN<br />

Auf den Hinweisschildern<br />

kannst du<br />

lesen, was im<br />

Schwimmbad erlaubt<br />

und was verboten ist.<br />

Daran mu st du dich<br />

SPRINGEN<br />

Spring nur dort ins Wa ser, wo<br />

es erlaubt ist! Du darfst dabei<br />

niemanden in Gefahr bringen!<br />

Spring ja nicht in<br />

Gewässer, die du<br />

nicht kennst, es<br />

könnten viele<br />

Gefahren<br />

www.jugendrotkreuz.at/schwimmen<br />

© ÖJRK 2019, Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien. Prodution: Info­Media, Volksgartenstraße 5/9, 1010 Wien<br />

5<br />

STARKE SONNE<br />

Schütze dich vor der Sonne<br />

(Sonnencreme, Kappe, T­Shirt)!<br />

Wenn dir heiß ist, darfst du nicht<br />

ins kalte Wasser springen!<br />

DUSCHEN, ABKÜHLEN<br />

Geh erst dann ins Wa ser, wenn<br />

du dich geduscht und abgekühlt<br />

OHRENERKRANKUNGEN<br />

Wenn du Ohren ­<br />

schmerzen oder eine<br />

Ohrenverletzung hast,<br />

darfst du nicht<br />

schwimmen, springen<br />

oder tauchen!<br />

Die wichtigsten<br />

Baderegeln<br />

7 8 ÜBERMUT La s dich von<br />

10<br />

VORSICHT IM ERLEBNISBAD<br />

Im Erlebnisbad sind oft viele<br />

Menschen. Beobachte daher<br />

auch die Leute in<br />

deiner Umgebung!<br />

Ruf Hilfe herbei,<br />

wenn jemand in<br />

Gefahr ist!<br />

2019 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: InfoMedia<br />

Summe der Zeiten<br />

aller Schüler/innen:<br />

Klassenzeit = Summe :<br />

Anzahl der Schüler/innen<br />

anderen nicht dazu<br />

übe reden, etwas<br />

zu tun, was du<br />

nicht gut kannst:<br />

weit hinausschwimmen,<br />

ins<br />

tiefe Wa ser<br />

springen oder<br />

tauchen.<br />

Weitere Plakate sind bei eurer ÖJRK-Landesleitung erhältlich.<br />

Wir freuen uns über viele Kla sen, die mitmachen!<br />

www.jugendrotkreuz.at/schwimmen<br />

Dein Name<br />

60 Sekunden<br />

Unsere Klasse schwimmt!<br />

Ausgangszeit<br />

Schule: Klasse:<br />

25 Meter Schwimmen – Start und Schwimmstil sind frei wählbar<br />

Du hast deine Zeit verbe sert auf<br />

Datum: Datum: Datum: Datum: Datum: Datum:<br />

Unsere Kla se schwi mt!<br />

URKUNDE<br />

in GOLD<br />

Die Kla se<br />

erhält die Urkunde in Gold in der Disziplin 25 Meter Freistil.<br />

Liebe Schülerin, lieber Schüler!<br />

Die Jugendrotkreuz-Aktion „Unsere Klasse schwimmt!“ so l euch<br />

dazu motivieren, eure Schwi mleistungen zu verbe sern. Dabei<br />

geht es nicht darum, wer die beste Leistung bringt, sondern die<br />

Gru penleistung der ganzen Klasse zählt.<br />

Und so geht es: Tragt die Namen a ler Schüler/innen eurer Klasse<br />

in die Tabe l ein. Die Ausgangszeit für 25 Meter Schwi men<br />

beträgt 60 Sekunden. We n ihr eure Zeit im Schwi munte richt<br />

verbessert, wird diese in die nächste Spalt eingetragen. Es zähle<br />

nur ganze Sekunden. Ansonsten wir die alte Zeit eingetragen.<br />

Bei Nichtschwi mern/Nichtschwimmerinnen bleiben die 60<br />

Sekunden stehen. Schüler/i nen, die für mindestens ein Semester<br />

vom Schwi munte richt befreit sind, werde nicht berücksichtigt.<br />

Die Ergebni se a ler Schüler/innen werden a diert und in der vorletzten<br />

Zeile notiert. Dieser Wert dividiert durch die Anzahl der<br />

Schüler/i nen ergibt die Kla senzeit, die in der letzten Zeil eingetragen<br />

wird.<br />

We n die Tabe le fertig ausgefü lt ist, so l eure Lehrerin oder euer<br />

Lehrer die Kla senzeit mit Angabe der Schule, Kla se und Schuladre<br />

se an die ÖJRK-Landesleitung eures Bundeslandes ( w.<br />

jugendrotkreuz.at/adressen) schicken. Ihr bekommt da n die<br />

pa sende Urkunde zugeschickt:<br />

40 bis 50 Sekunden a Urkunde in Bronze<br />

30 bis < 40 Sekunden a Urkunde in Silber<br />

< 30 Sekunden a Urkunde in Gold<br />

SCHÜLER-<br />

ZEIT­<br />

SCHRIFTEN<br />

Meine Welt<br />

(für Schüler/innen<br />

der 2. Schulstufe)<br />

Mein Express<br />

(für Schüler/innen<br />

der 3. und 4. Schulstufe)<br />

SEITE 51


DIE ABENTEUER<br />

Edin liegt bewusstlos am Straßenrand. Emma findet ihn und leistet Erste Hilfe.<br />

So rettet sie sein Leben, und bald sind die beiden unzertrennliche „Helping Hands“.<br />

Sie bekommen dabei Unterstützung von Sofie und Luka, den „Helping Hands Kids“.<br />

In 24 Abenteuern zeigen die vier Helping Hands, wie einfach Erste Hilfe ist – man muss<br />

sich nur trauen!<br />

1, 2 ODER 3?<br />

Jedes Abenteuer endet mit einer Frage zum Mitraten.<br />

ERSTELLT NACH DEN AKTUELLEN GUIDELINES<br />

Nach jedem Abenteuer werden die Notfälle genau erklärt. Jeder Handgriff wird in Wort<br />

und Bild dargestellt. Alle für Jugendliche relevanten Notfälle sind enthalten. Fachliche<br />

Grundlage sind die der ÖRK-Lehrmeinung zugrunde liegenden internationalen Guidelines<br />

des European Resuscitation Council. Überarbeitung nach Lehrmeinung 2016.<br />

ARBEITSBLÄTTER<br />

Arbeitsblätter bereiten den Inhalt der Kapitel in Rätseln und Aufgaben auf.<br />

EIN LEHRBUCH NEUEN STILS<br />

„Helping Hands“ ist ein Erste-Hilfe-Lehrbuch speziell für Jugendliche. Ein Schulbuch, das<br />

neue Wege geht und hier erweitert, überarbeitet und neu gestaltet vorliegt.<br />

Herausgegeben vom Österreichischen Jugendrotkreuz.<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach!<br />

Kursunterlage Babyfit<br />

Buch, Auflage 2 09<br />

*2015877*<br />

Fibel Helping Hands<br />

Jugendrotkreuz<br />

Auflage 2011<br />

*2017751*<br />

ISBN 3-902332-15-8<br />

*201 751*<br />

Teil 10<br />

Teil 8<br />

Teil 1<br />

Teil 1<br />

VIELSEITIG EINSETZBAR<br />

INHALT<br />

Ausmaß an familiärer Hilfe<br />

• Anzeichen dafür,<br />

gibt es für Young Carers?<br />

PROGRAMME FÜR SCHÜLER/INNEN FÜR PÄDAGOG/INNEN ZUSATZMATERIALIEN<br />

SEKUNDARSTUFE I + II<br />

ERSTE<br />

HILFE<br />

Helping Hands<br />

deutsch<br />

DIE ABENTEUER<br />

Edin liegt bewu stlos am Straßenrand. Emma findet ihn und leistet Erste Hilfe.<br />

So re tet sie sein Leben, und bald sind die beiden unzertre nliche „Helping Hands“.<br />

Sie bekommen dabei Unterstützung von Sofie und Luka, den „Helping Hands Kids“.<br />

In 24 Abenteuern zeigen die vier Helping Hands, wie einfach Erste Hilfe ist – man mu s<br />

sich nur trauen!<br />

1, 2 ODER 3?<br />

Jedes Abenteuer endet mit einer Frage zum Mitraten.<br />

ERSTE LT NACH DEN AKTUE LEN GUIDELINES<br />

Nach jedem Abenteuer werden die Notfä le genau erklärt. Jeder Handgri f wird in Wort<br />

und Bild dargestellt. A le für Jugendliche relevanten Notfä le sind enthalten. Fachliche<br />

Grundlage sind die der ÖRK-Lehrmeinung zugrunde liegenden internationalen Guidelines<br />

des European Resuscitation Council. Überarbeitung nach Lehrmeinung 2016.<br />

ARBEITSBLÄ TER<br />

Arbeitsblä ter bereiten den Inhalt der Kapitel in Rätseln und Aufgaben auf.<br />

EIN LEHRBUCH NEUEN STILS<br />

„Helping Hands“ ist ein Erste-Hilfe-Lehrbuch spezie l für Jugendliche. Ein Schulbuch, das<br />

neue Wege geht und hier erweitert, überarbeitet und neu gestaltet vorliegt.<br />

Herausgegeben vom Österreichischen Jugendrotkreuz.<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach!<br />

Helping Hands<br />

englisch<br />

Fibel Helping Hands<br />

Jugendrotkreuz<br />

Auflage 20 1<br />

ISBN 3-902 32-15-8<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach!<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach!<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach!<br />

Erste Hilfe ist ganz einfach!<br />

Lehrbehelf<br />

Erste Hilfe<br />

(nur in Verbindung<br />

mit Ausbildung)<br />

BABYFIT<br />

BABYFIT<br />

BABYFIT<br />

Kompetenz für Kinder<br />

Der Babysi terkurs<br />

von Öste reichischem Jugendrotkreuz und<br />

Österreichischem Roten Kreuz.<br />

Ein neuartiges Lehrbuch. Mit Babyfit gibt es zum ersten Mal ein Lehrbuch für<br />

jugendliche Babysi ter. Neben Tipps für Pflege, Ernährung und Spielen erleben<br />

die jungen Hauptdarsteler Sarah und Joe, wie man Kinder richtig begleitet.<br />

Die Fälle. Sarah und Joe sind geprüfte Babysi ter. In elf Fä len erleben sie den Umgang<br />

mit Babys und Kleinkindern in Text und Fotos. Jeder Fall ist eine neue Herausforderung.<br />

Jeder Fall endet mit einer Frage zum Diskutieren.<br />

Die Lehrerma pe ist separat erhältlich.<br />

Die Babyfit-Ausbildung wird im Babysi terausweis bestätigt. Absolvierte Erste-Hilfe-<br />

Kurse bzw. Kindernotfa lkurse werden im Ausweis eingetragen. Dann ka n man sich<br />

auf www.baby-fit.at in der Babysi terdatenbank registrieren la sen.<br />

Konzeption und Gestaltung: Expertengrupe im Auftrag von Öste reichischem<br />

Jugendrotkreuz und Öste reichischem Roten Kreuz.<br />

ISBN 978-3-902 32-16-5<br />

Babyfit-Fibel<br />

BABYFIT<br />

BABYFIT Babysi terausbildung<br />

BABYFIT<br />

BABYFIT<br />

Kompetenz für Kinder<br />

Babysitterausbildung. Ab 14 Jahren.<br />

Lehrbehelf<br />

Babyfit<br />

(nur in Verbindung<br />

mit Ausbildung)<br />

PFLEGEFIT<br />

Infobox Young Carers<br />

Pflegefit-Fibel<br />

Das AHA-<br />

Erlebnis<br />

Urlaub<br />

Für Lara<br />

im PFlege<br />

fit-Kurs<br />

Unter- stützung<br />

für Mara<br />

Max<br />

Mut<br />

bekommt neuen<br />

FIT<br />

Urlaub<br />

Infobroschüre<br />

über junge<br />

pflegende<br />

Angehörige<br />

Für Lara<br />

Infobox<br />

Young<br />

Carers<br />

SEHR GEEHRTE PÄDAGOG/INNEN, SEHR GEEHRTE FACHKRÄFTE IN DER JUGENDARBEIT!<br />

Wir freuen uns, da s Sie die Infobox Young Carers im Rahmen Ihres Unte richts bzw. mit Ihrer Jugendgru pe<br />

einsetzen wo len. Schon lange ist es uns ein Anliegen, zur Sensibilisierung für das Thema Young Carers – junge<br />

pflegende Angehörige – in Öste reich beizutragen. Mit Hilfe der Infobox Young Carers, gefördert aus den Mi teln<br />

der gemeinsamen Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag, ist es möglich, dort anzusetzen, wo am<br />

besten betro fene Kinder und Jugendliche e reicht werden kö nen.<br />

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie wesentliche Informationen über die Leben situation und Probleme von<br />

Young Carers, Möglichkeiten zur Unterstützung sowie einen Überblick über die Materialien und einen Vorschlag<br />

über deren Einsatz. Selbstverständlich kö nen die Anordnung der einzelnen Elemente sowie der Einsatz der<br />

Materialien nach Belieben abgeändert werden.<br />

Wir möchten uns bereits im Vorhinein für Ihren wertvo len Beitrag zur Bewu stseinsbildung für pflegende Kinder<br />

und Jugendliche in Öste reich bedanken!<br />

PÄDAGOGISCHE MATERIALIEN<br />

zur Gestaltung von 2 bis 4 Unterrichts ein heiten in Form von dre interaktiven Elementen, die Gesundheit<br />

und Krankheit in der Familie, deren Auswirkung sowie Hilfsangebote thematisieren<br />

EINSATZBEREITE UNTERLAGEN<br />

INFORMATIONEN UND MATERIALIEN<br />

FÜR PÄDAGOG/INNEN UND FACH-<br />

KRÄFTE IN DER JUGENDARBEIT<br />

mit Unte richtsvorschlägen und Stundenbildern<br />

Für die Arbeit mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren im Unte richt - z. B. Deutsch, Biologie,<br />

soziales Lernen, Englisch oder Su plierstunden sowie in der freizeitorientierten Jugendarbeit<br />

• Young Carers in Öste reich:<br />

Wer sind sie? Was machen sie?<br />

• Angeme senes versus unangeme senes<br />

da s ein Kind betro fen sein kö nte<br />

• Wünsche von jungen pflegenden Angehörigen<br />

Young Carer sind oft unsichtbar<br />

Vorschlag zur Gestaltung von zwei Unte richtseinheiten<br />

Vorschlag zur Gestaltung von vier Unte richtseinheiten<br />

Tipps für einen positiven Umgang mit Young Carers<br />

• Welche Unterstützungsmöglichkeiten<br />

• Materialsammlung zur weiteren Vertiefung<br />

A le Materialien stehen Ihnen auch auf www.oerk.at/infoboxyoungcarers zum Download bereit!<br />

FIT<br />

Betreuung und Pflege in der Familie<br />

SCHWIMMEN<br />

FIT<br />

FIT<br />

Betreuung und Pflege in der Familie<br />

Lehrbehelf<br />

für<br />

Schwimmlehrer/innen<br />

SCHÜLER-<br />

ZEIT­<br />

SCHRIFTEN<br />

Space<br />

(für Schüler/innen<br />

ab der 5. Schulstufe)<br />

Spot<br />

(für Schüler/innen<br />

ab der 7. Schulstufe)


WWW.HUMANITY.AT<br />

PROGRAMME<br />

FÜR SCHÜLER/INNEN FÜR PÄDAGOG/INNEN<br />

ALTERSÜBERGREIFENDE MATERIALIEN<br />

FÜR PÄDAGOG/INNEN UND FACHKRÄFTE IN DER JUGENDARBEIT<br />

Buch der Entscheidungen<br />

V. BILDUNGSMATERIALIEN<br />

Buch der Werte<br />

WERTE-<br />

ERZIEHUNG<br />

„Digitale Menschlichkeit“<br />

#humanity<br />

Humanitäres Völkerrecht<br />

#humanity<br />

Grundsätze und Leitbild<br />

Arbeitsblättersets für Jugendgruppen<br />

zu unterschiedlichen Themen.<br />

Im Rahmen vom Schwerpunkt<br />

Digitale Menschlichkeit<br />

gibt es 4 Themenpakete:<br />

WWW.HUMANITY.AT<br />

- Digitale Lebenswelten<br />

- Grundsätze und Leitbild<br />

- Humanitäres Völkerrecht<br />

- Zivilcourage und Werte<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.humanity.at<br />

Themenreihe<br />

KONKRET<br />

zu folgenden Themen:<br />

HUMANITÄRE<br />

BILDUNG<br />

- Kinderrechte<br />

- Kinderrechte<br />

- Menschenrechte<br />

- Hunger<br />

- Bildung für alle?<br />

- Flucht und Asyl<br />

- Landminen<br />

- Kinderarbeit<br />

- Kindersoldaten<br />

Pop-Up Box<br />

Flucht<br />

MAGAZIN ÖJRK-Magazin „J“<br />

SEITE 53


IMPRESSUM<br />

Österreichisches Jugendrotkreuz, Generalsekretariat<br />

Wiedner Hauptstraße 32, 1041 Wien<br />

Tel.: 01/589 00-173, Fax: 01/589 00-179<br />

E-Mail: jugendrotkreuz@roteskreuz.at<br />

Web: www.jugendrotkreuz.at<br />

ZVR-Zahl: 432857691.<br />

Redaktion: Brigitte Blüthl<br />

Grafik/Design: Désirée Berghold-Wieser<br />

Lektorat: Sabine Essl-Král<br />

Fotos:<br />

S. 12: Kiga Mauterndorf, S. 14: © czarny_bez/stock.adobe.com, © dusanpetkovic1/stock.adobe.com,<br />

S. 16: © Rawpixel.com/stock.adobe.com, S. 20: Isabelle Grubert, S. 22: © Monkey Business/stock.adobe.com,<br />

S. 24: ÖJRK/Nadja Meister, S. 26: ÖJRK/Nadja Meister, S. 28: © Microgen/stock.adobe.com, S. 32: ÖJRK,<br />

S. 36: ÖRK/D. Darmann, S. 38: ÖRK/D. Darmann, S. 40: ÖJRK,<br />

S. 42: ICRC, S. 44: ÖJRK, S. 46: ÖJRK

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