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Magazin EWA`S PLACE Dezember-Ausgabe

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Dezember 2022

Deutschland € 6,90

EWA S PLACE

Lifestyle / Art / Fashion

Eine Auswahl von

Selbstversorger-

Inseln weltweit

Qatar Prix

de L'Arc de

Triomphe

Hippodrome Paris

Longchamp -

das bedeutendste

Pferderennen der Welt

DR. DIRK

WIEMER

Von der Energie

und den Sternen.

Silvesterparty

Was ziehe ich an?

Schauspielerin

und Buchautorin

Katrin Bühring

mit Herz und Engagement

aktiv vor und hinter der Kamera


Foto: © Charles Wills

Roberto Cavalli

Designer Fausto Puglisi Italy


EDITORIAL

Hallo, liebe (r) Visionär (in),

Weihnachten steht vor der Tür, und das Jahr 2022 geht

schon sehr bald zu Ende. Natürlich wird es für die meisten

von Euch ein erfolgreiches und glückliches Jahr gewesen

sein, auf das Ihr dann zurückblicken könnt. Für viele

Menschen war es das aber überhaupt nicht: Corona, Wirtschaftskrise,

Umwelt-Katastrophen, Zerstörung,

Gewalt, Krieg sind die traurigen Themen, die alltäglich

aufs neue die Nachrichten in den verschiedenen Medien

so beherrschen, dass wir sie schon nicht mehr sehen oder

hören mögen und vielleicht sogar schnell an‘s Wegschalten

denken.

Ich hoffe, dass uns das neue Jahr auch und gerade mit Blick

auf all das, was da noch kommen mag, neue Wege und

Handlungsmöglichkeiten eröffnet, um die bevorstehenden

Herausforderungen zu meistern.

Für mich war das vergangene Jahr ein großer Erfolg. Denn

mit dieser Ausgabe des Magazins kann ich das einjährige

Jubiläum von EWA’S PLACE feiern. Ich hätte niemals gedacht, dass EWA`S PLACE in kurzer Zeit so

viele begeisterte LeserInnen erreichen würde. Für Euer großes Interesse, Eure vielen Glückwünsche und

die zahlreichen Anregungen danke ich Euch von ganzem Herzen. Ich freue mich, dass Ihr die Feiertage

nutzt, um auch ein bisschen in dieser Jubiläumsausgabe zu blättern und zu lesen.

Was trägt man im Winter? Kleider mit geometrischen Prints erobern im Herbst/Winter 2022/2023 die

Laufstege der großen Modehäuser. Overknees sind wieder angesagt. Die stylischen Stiefel sehen nicht

nur mega aus, sie wärmen auch gut an kalten Wintertagen.

Dr. Bünyamin Özgören erzählt uns über Minimalinvasive Beautyeingriffe. Der Promidoc feiert sein

5-jähriges Bestehen mit zahlreichen bekannten Gästen aus Medien, Politik, Wirtschaft und Showbiz.

Doch schon lange sind Beautyeingriffe kein Thema mehr allein für die „Reichen und Schönen“.

Dr. Farhad Vladi - Selbstversorger-Inseln. Die Themen Naturschutz, Klimaneutralität, sichere Umwelt

stehen heute sehr im Fokus und sind im Gedankengut aller Menschen und natürlich auch in den Medien

sehr präsent. Was können wir tun, um komplett klimaneutral und unabhängig zu werden und nicht mitverantwortlich

zu sein für weitere, vermeidbare Umweltbelastungen. Das erfährst Du auf Seite…

„Von der Energie und den Sternen“ eine Kolumne von Dr. Dirk Wiemer.

Und noch ein tolles Thema – Qatar Prix de L'Arc de Triomphe, Hippodrome Paris Longchamp –das bedeutendste

Pferderennen der Welt. Die Reporterinnen Susanne Voß und Gaby Klemp waren dabei, um

über ein aufregendes und sportlich hochkarätiges Pferdesportereignis für EWA`S PLACE zu berichten.

Ich wünsche ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes, glückliches und vor allem friedliches

neues Jahr! Wir sehen und lesen uns im neuen Jahr wieder – mit vielen aufregenden Themen.

Eure Chefredakteurin

Ewa Haas-Stark

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Fots: Privat

Caludi – Die Bloggerin

„Meine Mode ist mein Leben“

4


Als zweite von vier Töchtern

bin ich in den 1960er Jahren

in Stuttgart geboren und

hatte schon als Kind einen

Hang zur Mode.

Ich nähte mir schon damals als Pubertierende

meine Kleider selbst zurecht. Hatte immer

irgendwelche Ideen, wobei bestimmte

Farben oder Muster nie eine Rolle spielten.

Es musste einfach schön sein. Ich arbeitete

und nähte nach der Schule, um mir diese

Klamotten und Accessoires leisten zu können.

Ich war früher keine selbstbewusste

Frau; das hat sich erst mit den Jahren und

vor allem durch Instagram verändert.

Heute bin ich sehr stolz auf meinen Instagram

Account @fashion_nette_

Ein Account, den ich selbst zum Erfolg gebracht

habe, ohne jemals Follower oder Likes

zu kaufen. Denn Ehrlichkeit ist für mich in

allen Bereichen ein absolutes „Muss“, auch

wenn ich damit meinem Gegenüber manchmal

vor den Kopf stoße.

Nie habe ich an irgendeinen Erfolg geglaubt (wer will mich schon

sehen) und war umso erstaunter, als die ersten Kooperationen oder

auch Modeljobs ins Haus flatterten. Ich bin und war ja nie Model

und war auch nie in einer Agentur gemeldet.

Ich bin glücklich darüber, was ich alles erreicht habe und Spannendes

erleben darf. Dankbar, dass mir das alles ermöglicht wurde und

wird.

Ich bin neugierig auf meine Zukunft und auf meinen weiteren Weg.

UND eines weiß ich sicher: Die Mode wird mich immer begleiten...

in jedem Alter.

5


Dr. Dirk Wiemer mit seinen bezaubernden Töchtern

Foto: © Beate Tscherny

Von der Energie

und den Sternen…

Ich möchte Euch über Energie

schreiben. Energie ist etwas Wunderbares

und teilt das Schicksal so

vieler anderer wunderbarer Dinge

auf dieser Welt: Wir gewöhnen

uns allzu schnell an sie. Sehen wir

dann Dinge gefährdet, deren wir

uns sicher waren, berührt uns dies

im Innersten. Das ist so rührend

menschlich. Doch, wie könnte es

anders sein? „Nichts ist absolut.

Alles ändert sich, alles bewegt sich,

alles dreht sich, alles fliegt und geht

weg.“ (Frida Kahlo).

Und so zeigt uns gerade der Krieg in der Ukraine und (auch) der daraus

folgende Mangel an Energie aus Gas, wie veränderlich und verletzlich

unser Leben ist.

Die Gaskrise trifft uns zwar nicht unvorbereitet. Beispielsweise hatte die

EU-Kommission bereits die Auswirkungen einer teilweisen oder vollständigen

Unterbrechung der Gaslieferungen aus Russland untersucht.

Dies war auch eine Folge des russisch-ukrainischen Gasstreites, welcher

im Januar 2009 zu einer Einstellung der russischen Gaslieferungen in

die Ukraine geführt hatte, was sich auch auf die Versorgung anderer

europäischer Staaten ausgewirkt hatte. Die Untersuchungen ergaben,

dass die Folgen sehr schwerer Störungen nur mit einem gemeinsamen

Handeln der Mitgliedstaaten erheblich verringert werden können. Auch

deswegen gilt seit 2017 die EU-Verordnung über Maßnahmen zur Gewährleistung

der sicheren Gasversorgung, welche nicht nur die EU und

deren Mitgliedstaaten bindet, sondern auch die weiteren Parteien des

2005 in Athen unterzeichneten Vertrages zur Gründung der Energiegemeinschaft.

Und so haben auch wir aktuell angesichts der Gaskrise

in Deutschland eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die dazu führen,

dass – wie die Bundesnetzagentur schreibt – die Gasversorgung „im

Moment“ stabil ist.

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Jedoch ist diese Lage sehr fragil. Sie ist

von vielem abhängig, z.B. vom Gasverbrauch,

dem Wasserstand in den

Flüssen, dem Wartungsstand französischer

Atomkraftwerke und dem Wetter.

Deswegen ist es nicht an der Zeit,

ideologisch zu handeln und z.B. jetzt

die drei deutschen Atomkraftwerke mit

dem besonderen Hinweis auf „grüne

Politik“ ohne hinreichenden Diskurs

schnell abzuschalten. Auch müssen wir

uns immer wieder ganz ehrlich fragen,

zu welchem Preis wir bereit sind, auf

das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas

zugunsten erneuerbarer Energien zu

verzichten (löblich!), wenn genau diese

Kohle, dieses Öl und Gas doch dann

anderswo verbrannt werden.

Das alles trifft uns in einer Zeit, in der

wir schon zwei Jahre Corona-Pandemie

durchlitten haben – mit teilweise unverständlichen

und unfassbar einschneidenden

Maßnahmen. Dies hat uns viel

gekostet, nicht nur Geld. Es hat auch

Verletzungen in so vielen Herzen und

Seelen hinterlassen. Um diese muss es

nun gehen, wir müssen uns „um uns“

kümmern, ohne auf die Ideologen und

die Lauten zu achten. Einen solchen

Weg gehen zu können, ist letztlich ein

Geschenk des Lebens an uns. Er führt

uns zu uns selbst, zu den Sternen...

„per aspera ad astra“

Dirk Wiemer

dirk.wiemer@gmail.com

Dr. Dirk Wiemer, LL.M., MBA war

Rechtsanwalt für Kartellrecht in Wien

und ist nun als Rechtsanwalt für Energierecht

in Berlin tätig. Er ist zudem Chefredakteur

einer juristischen Fachzeitschrift.

Und das Wichtigste: Er hat zwei bezaubernde

Töchter und liebt das Leben :)

Foto: © Beate Tscherny

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Foto: © Riccardo Deisderio

Haare/Makeup: Nensi Selita

Model: Julia Kolander

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Eine hohe

Gage ist kein

Foto: © Riccardo Deisderio

Zeichen von

Seriosität

Ich hoffe,

Ihr hattet eine schöne

Sommerzeit und

Euch hat mein

Coverbild in der

August-Ausgabe

gefallen.

ren Magazin veröffentlicht und darüber

hinaus durch die Bilder von anderen

Fotografen für neue, zukünftige Projekte

gebucht. Rundum also eine erfolgreiche

Reise!

Aus gegebenem Anlass gehe ich in dieser

Kolumne nun nicht auf mein angekündigtes

Thema ein, sondern möchte

Euch näherbringen, woran Ihr seriöse

Agenturen oder Fotografen erkennen

könnt.

Grundsätzlich kann man auch als Newcomer

direkt von einer Agentur aufgenommen

werden – dabei wird nie

vorausgesetzt, dass Ihr eine vollständige

Sedcard mitbringt. Das A und O für

eine Bewerbung bei einer Agentur ist,

dass man aussagekräftige Polaroids zur

Verfügung stellt. In der Regel benötigt

man dafür 10 - 15 Bilder von Portraits

bis hin zu Ganzkörperaufnahmen. Für

die Polas sucht Ihr Euch am besten

einen neutralen Hintergrund mit guten

Lichtverhältnissen. Wichtig ist, dass die

Agentur erkennt, wie Ihr in natura aus-

Als ich meine letzte Kolumne schrieb,

stand ich kurz vor einer Shooting-Reise

nach Venedig. Dort haben wir außer

dem Coverbild auch Brautmode einer

namenhaften Designerin aus München

sowie Beauty und Fashion geshootet.

Neben der Veröffentlichung hier in

EWA‘S PLACE wurde ich dann mit

einem der Bilder auch in einem weiteseht.

Daher gilt beim Thema Make up:

Weniger ist oftmals mehr! Aus diesem

Grund seid ungeschminkt und verzichtet

auf Schmuck, Sonnenbrillen und

Filter. Und tragt dabei eher Kleidung in

schlichteren Farben wie Schwarz, Weiß

oder Beige und unbedingt hohe Schuhe

für eine bessere Haltung.

Für die Auswahl einer seriösen Agentur

gibt es diverse Internetseiten, die Euch

bei der Suche unterstützen. Seriöse

Modelagenturen verlangen vor Aufnahme

in ihre Kartei kein Geld – und

auch keine Nacktaufnahmen. Polas

im Bikini werden hingegen häufig gewünscht.

Achtet am besten immer auf

Euer Bauchgefühl, das gilt bei Agenturen

ebenso wie bei Fotografen. Für eine

gute Zusammenarbeit spielt Sympathie

eine große Rolle; das ist ein wichtiger

Aspekt, auf den Ihr achten solltet. Im

vergangenen Sommer durfte ich allerdings

auch mal wieder eine eher negative

Erfahrung sammeln. Davon ist man

nicht befreit, auch wenn man schon

länger im Business ist.

9


Ich wurde von einem Filmproduzenten angeschrieben,

der mit mir zusammenarbeiten und

mich für einen Kinofilm sowie einzelne Werbeaufnahmen/Kampagnen

buchen wollte. Am Anfang

schien alles sehr seriös und vielversprechend, jedoch

wurde ich bereits nach wenigen Tagen misstrauisch.

Am Anfang erfolgte die Kontaktaufnahme

über Instagram, und wir vereinbarten einen

Telefontermin für den kommenden Tag. Das Telefonat

verlief ebenfalls noch normal: Mir wurden

die Projekte sowie die Gagen vorgestellt, und wir

vereinbarten einen Casting-Termin. Als nach wenigen

Tagen jedoch die Zahl der unangekündigten

Anrufe zunahm und diese eher ins Private gingen

(was die Themen und auch die Zeiten anging), bekam

ich ein komisches Bauchgefühl. Des Weiteren

wurden plötzlich Fotos und Filmaufnahmen, auch

leicht bekleidet, angefordert – immer unter dem

Vorwand, das gehöre zum Castingprozess. Daraufhin

habe ich die Jobs sofort absagte. Ich fing

an zu recherchieren und merkte schnell, dass das,

was der angebliche Filmproduzent über seine eigene

Kariere erzählte, sehr groß ausgeschmückt und

übertrieben war. Aus Filmrollen in Hollywood,

einer Profitänzer-Ausbildung und dem Chef einer

Produktionsfirma wurden nach meiner kurzen

Recherche lediglich Statistenrollen in Sendungen,

die im deutschen Nachmittagsprogramm liefen.

Es vergingen ein paar Wochen, und der vermeintliche

Produzent meldete sich wie aus dem Nichts

erneut und bot mir plötzlich die doppelte Gage an;

er versprach mir neben der Hauptrolle in einem

Kinofilm eine große Karriere und feste Termine

bei Promi-Events usw. Ich bat ihn, meinen Kontakt

zu löschen und mich nicht mehr zu kontaktieren.

Leider akzeptierte er es nicht, und letzen

Endes musste ich ihn blockieren.

Seriöse Agenturen, professionelle Fotografen oder

Produzente greifen nicht in Euern privaten Raum

ein. Wenn man gebucht wird, vereinbart man einen

Termin für den Job oder für ein Casting. Sollten

zuvor ein Treffen oder unzählige Telefonate

gewünscht werden, hinterfragt Euch selbst, ob es

nicht zu persönlich wird. Und wenn Ihr zu einem

Shooting mit einem neuen Fotografen lieber eine

Begleitperson mitnehmen wollt, dann tut es. Sollte

der Fotograf dieses ablehnen, ist das ebenfalls ein

Zeichen von Unseriosität. Wer unsicher ist, kann

auch einfach Google fragen. Das Internet bringt

oftmals die ersten Erkenntnisse und vergisst nie.

Foto: © Riccardo Deisderio

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Daher gebe ich grundsätzlich immer den Tipp:

Hört auf Euer Bauchgefühl – Geld ist nicht alles.

Text Julia Kolander


Make-up Stylisten: Sandra Böhm

Models: Albert Teutschmann

Julia Kolander

Ramona Kunzmann

Jürgen Rozbaud

Fotos: Ekkehart Böhm

Wie feiert Ihr

Weihnachten?

Die letzten Jahre haben uns nochmal mehr gezeigt,

dass Weihnachten nicht nur das Fest der großen Geschenke ist –

sondern eher das Fest, an dem man sich auf das Wichtige

besinnen und den tatsächlichen Grund von Weihnachten

nochmals ins Gedächtnis rufen sollte.

Neben Corona erschütterte uns in diesem Jahr ein Krieg mit all

seinen Folgen. Drum ist es umso wichtiger, Weihnachten mit

großartigen Menschen zusammen zu sein, gesund zu sein und all

das, was man hat, wertzuschätzen.

Wir wünschen Euch ein frohes, besinnliches und gesegnetes

Weihnachten.

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SKULPTUREN

UND GEMÄLDE

VON NORBERT JÄGER

Seine abstrakten Werke stellen eine andere Realität

dar und er entwickelte hierzu seine eigene Farbsprache

mit Acrylspachtel, diversen Arten von Acrylfarben,

Tinte, Oxidationsmedien und 24kt Blattgold, die

charakteristisch für seine Gemälde stehen.

Durch seine Verarbeitungsart bilden sich spannende

Übergänge, markante Strukturen und Tiefen die den

Betrachter in ihren Bann ziehen.

AM 2. ADVENT

eröffnet der Künstler Norbert Jäger seine

Ausstellung im Museum Bergedorfer

Schloss.

Er präsentiert einen Querschnitt seiner

Bildhauerei der letzten Jahre.

Das Erkennen und Verstehen, der Umgang

mit dem noch Unerkannten ist ihm wichtig.

Nicht nur sein Arbeitsmaterial, der Stein

und sein Umgang damit, stellt einen Gegenpol

zum jetzigen Zeitgeist dar, sondern

auch seine Inhalte und sein künstlerisches

Denken.

Anthropomorphe Gestalten, fragmentarisch

und archaisch, resultieren aus dem

Schaffen des Bildhauers.

Er transportiert souverän Leichtigkeit in

ein an sich schweres Material, thematisiert

durch die kontrastreichen Formen und die

Dialektik von Kunst und Natur.

Norbert Jägers Gemälde transformieren

die 3dimensionale Formsprache auf die

Leinwand.

Licht und Schatten, Tiefe und Leichtigkeit

spiegeln sich auch in seinen Gemälden wider.

Lichtfänger Sandstein

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04. Dezember 2022 | 14:00 bis 19:00 Uhr

14:00 Eröffnung: Dr. Schanett Riller, Leiterin der

Bergedorfer Museumslandschaft

Musikalische Einführung:

Kurt Buschmann, Saxophon

Lichtfänger Marés

Ausstellungszeit: 4.12. bis 3.1.2023

Di. bis So. 11:00 bis 17:00 Uhr

Bergedorfer Schlossstraße 4, 21029 Hamburg

Informationen unter www.nj-art.de

Natur Raum Mensch

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Im Porträt:

5-Jahre Oezgoeren Aesthetik - Dr. Bünyamin Özgören Jubiläumsfeier „Aesthetik Night“

im Amélie, Bremen

Der bekannte

Beautydoc

Dr. med.

Bünyamin

Özgören

Jeder möchte schön sein! Dank Instagram,

Tiktok und Co. boomt der

Wunsch nach Ästhetik und den perfekten

Proportionen. Jemand, der in

diesem Bereich zuhause ist, ist der

bekannte Bremer Beautydoc Dr. med.

Bünyamin Özgören mit seiner Privatarztpraxis

Oezgoeren Aesthetik (www.

oezgoeren-aesthetik.de).

Jüngst feierte der Promidoc sein 5-jähriges

Bestehen mit zahlreichen bekannten

Gästen aus Medien, Politik, Wirtschaft

und Showbiz. Doch schon lange

sind Beautyeingriffe kein Thema mehr

allein für die „Reichen und Schönen“.

Heutzutage gönnen sich eine Vielzahl

von Frauen, aber auch durchaus immer

mehr Männer, den ein oder anderen

kleinen Eingriff in die Natur..

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einer Prise Humor. „Ziel ist es, dass die Zuschauer direkt

einen Einblick von uns und unserer Arbeitsweise erhalten!

So fühlen sich die Patienten dann hoffentlich sofort

wohl – und dass schon, bevor Sie die Praxis überhaupt

betreten haben… Sie bekommen also bereits im Vorfeld

die Möglichkeit, sich für uns als Behandler zu entscheiden,

insofern Sie dies möchten.“

Mit „Augenmaß“ bei der Arbeit.

Hier bei Reality-Sternchen Roxy

Dr. Özgören und seine Ärzte stehen hierbei für die

Anwendung von minimalinvasiver Ästhetik. Das sind

Eingriffe, die mit kleinem Aufwand und vergleichbar

geringem Nebenwirkungsprofil möglichst viel erreichen.

Dazu gehören klassische Hyaluron-Anwendungen und

Faltenunterspritzungen sowie Fett-weg-Spritzen, Fadenliftings,

Infusionstherapien, Laserbehandlungen oder

der Brust- und Po-Aufbau durch Injektionen. Lange

Ausfallzeiten, große Narben und typische OP-Risiken

fallen dabei in der Regel weg. Dennoch gibt es natürlich

immer auch Risiken, und es kann zu Nebenwirkungen

kommen. Dr. Özgören: „Daher sollte auch jeder kleinere

Eingriff gut überlegt sein und aus der richtigen Motivation

heraus durchgeführt werden!“

Ziel ist es, dass der Patient mit einem erwartungsvollen

Lächeln die Praxis betritt und mit einem hoffentlich

noch größeren Lächeln diese wieder verlässt. Trotz

Unterspritzungen im Ergebnis dennoch ein natürliches

Aussehen zu gewährleisten, ist hierbei die große Kunst.

Niemand soll sich auf der Straße nach einem umdrehen,

weil er oder sie „gemacht“ aussieht. Vielmehr wünschen

sich die Patienten, für Ihr Aussehen Komplimente zu bekommen,

ohne dass dem Gegenüber überhaupt auffällt,

dass und womit hier nachgeholfen wurde.

Doch auch wenn man es nicht nach Bremen schafft, hat

Dr. Özgören etwas für die richtige Hautpflege daheim

im Angebot: Die Oezgoeren Kosmetik Creme „Beautify

your Skin“ sorgt als Anti Aging-Tages- und Nachtcreme

für eine junge und gepflegte Haut. „Tierversuchsfrei, vegan,

mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen sowie

dermatologisch mit Bestnote auf die Hautverträglichkeit

getestet“, wie Dr. Özgören betont (mehr zur Creme unter

www.oezgoeren-kosmetik.de).

Was der Arzt uns noch mit auf den Weg geben möchte?

„Ich weiß, dass ein stetiger Druck zur Perfektion besteht.

Diesem nicht nachzugeben, ist häufig sehr schwer. Dennoch

rate ich jedem dazu, nur Eingriffe durchzuführen,

wenn man selbst zu 100% dahintersteht und zumindest

ein gewisser Leidensdruck vorhanden ist. Darüber hinaus

sollte man nie vergessen, dass privates Glück und die

persönliche Zufriedenheit die beste Prävention gegen

Falten sind!“

Beauty ist sein Leben:

Dr. med. Bünyamin

Özgören

Mittlerweile sind die Behandlungen von Dr. Özgören

weit über Bremen hinaus bekannt, und die Patienten

kommen deutschlandweit in die Praxis, um sich speziell

hier behandeln zu lassen. Dr. Özgören: „Das ist ein sehr

großes Kompliment für mich, denn natürlich gibt es

von Bayern bis Bremen eine Menge auf Schönheit spezialisierte

Ärzte und Ärztinnen. Wenn die Leute aber

dennoch einen so weiten Weg auf sich nehmen, um unbedingt

zu uns zu kommen, bin ich immer unglaublich

dankbar und auch sehr stolz darüber.“

Einen großen Anteil am Erfolg hat sicherlich auch

der besondere Social Media-Auftritt mit aktuell über

350.000 Followern bei Tiktok, Instagram und Youtube

(siehe: oezgoeren.aesthetik). Hier zeigt der Doc die Behandlungen

und stellt sein Team vor. Alles immer mit

einem Augenzwinkern und wenn möglich auch mit

15


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Warum

eigentlich

Naturkosmetik?

Die Haut ist mit einer Oberfläche von

1,5 – 2 Quadratm etern und einem

Gewicht von bis zu 10 Kilogramm das

größte Organ des Menschen. Sie ist

zudem das wichtigste Abwehrsystem

unseres Körpers und beeinflusst wesentlich

die Gesundheit. Unsere Naturkosmetik

unterstützt die natürliche

Hautfunktion.

- Wichtig für das Immunsystem: Die

natürlichen Stoffe aus der Naturkosmetik

unterstützen in besonderem Maße

unser Immunsystem. Weil sie dem Körper

nicht fremd sind, können sie leichter

abgebaut werden.

- Naturkosmetik für jedes Alter: Ob

jung oder älter – Naturkosmetik kann

und darf jeder anwenden...

Bio Rosenwasser –

Unser Beauty

Allrounder

Das Rosenwasser, auch als Rosenhydrolat

bekannt, erlebt gerade einen

regelrechten Boom: Seine umfassende

Wirkung ist schon seit dem Mittelalter

bekannt. Es ist ein reines Naturprodukt

mit Vitaminen wie B, C und D und entsteht

als Nebenprodukt bei der Destillation

zur Rosenölgewinnung.

Die Einsatzmöglichkeiten unseres

Rosenwassers sind außerordentlich

vielseitig: Es wirkt antibakteriell, abschwellend,

feuchtigkeitsspendend und

durchblutungsfördernd.

Reich an natürlichen Antioxidantien,

beruhigt die Anwendung als Gesichtswasser

gestresste und gereizte Haut.

Die regenerationsfördernde Wirkung

auf Hautzellen ist dabei hervorragend

geeignet für die Behandlung von Unreinheiten,

Pickeln oder Akne und kann

sogar die Heilung von Herpes unterstützen.

Bei längerer Anwendung ist Rosenwasser

auch als Anti Aging geeignet, da die

Durchblutung gefördert und die Haut

gestrafft wird. Rosenwasser hat eine verjüngende

und erfrischende Wirkung auf

die Haut – und zwar für jeden Hauttyp!.

Die Kombination aus

Arganöl & Coffein

- Pflegebooster für

Kopfhaut und

Haarwurzeln

Für eine tolle Haarpracht sind zwei

Faktoren entscheidend: eine gesunde

Kopfhaut & aktive Haarwurzeln.

Doèlla BY VAN

Naturkosmetik Doèlla BY VAN

Ohne Tierversuche, Made in Germany DE

Umweltbewusste Produktion & Verpackung

-> EKO Strom & Recycling

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Doèlla BY VAN

Doèlla BY VAN, Foto: © Markus Fritz Instagram @m_fotografie.heidenheim

ARGANÖL:

• hat eine positive Wirkung auf die

Kopfhaut, denn es kann Symptome

wie Brennen oder Jucken mildern,

indem es die Durchblutung anregt

und die Schuppenbildung mindert.

• spendet trockenem und sprödem

Haar viel Feuchtigkeit und sorgt für

eine weichere Haarstruktur.

• verleiht den Haaren einen

gesunden und natürlichen Glanz

• ist reich an Vitamin E und kräftigt

das Haar auch gegen Haarbruch

COFFEIN:

• dringt tief in die Haarwurzeln ein

und aktiviert sie: Wie bei einer

Massage wird die Durchblutung der

Kopfhaut und damit das Wachstum

der Haarwurzel angeregt.

• stimuliert die Haarfollikel auf der

Kopfhaut und sorgt für dichteres

und stärkeres Haar.

• blockiert das für Haarausfall

verantwortliche DHT-Hormon auf

unserer Kopfhaut und hilft damit,

Haarverlust zu vermeiden

oder zu verringern.

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Katafanga 4, Fiji, VLADI PRIVATE ISLANDS

Selbstversorger-Inseln

Die Themen Naturschutz, Klimaneutralität,

sichere Umwelt stehen heute sehr

im Fokus und im Gedankengut aller

Menschen und natürlich auch in den

Medien. Was kann man tun, um komplett

klimaneutral und unabhängig zu

sein und nicht verantwortlich zu sein,

für irgendeine Umweltbelastung. Es gibt

selbstverständlich viele Möglichkeiten

und viele Lösungen, die man mit Disziplin,

Aufmerksamkeit und entsprechendem

Handeln erreichen kann. Aus unserer

Sicht als Spezialisten für Privatinseln

kommt natürlich sofort die Selbstversorger-Insel

in Betracht.

Was heißt das?

Das heißt, wenn man eine Insel hat, auf

der eine Agrikulturfläche ist, die entsprechend

bepflanzt werden kann.

Die Privatinseln, die wir in Europa,

Amerika, im indischen Ozean und

Französisch-Polynesien oder auch in

Australien und Neuseeland verkaufen,

haben Größenordnungen von 30 000

bis 300 000 Quadratmeter). Für eine

Agrikulturfläche, die die Selbstversorgung

sicherstellt und ermöglicht,

werden allerdings maximal 8.000 Quadratmeter

gebraucht. Wie man sich diese

vorstellen kann, habe ich mit dem anliegenden

drei Bildern skizziert. Mehr

als das, was Sie hier auf den Bildern

sehen, braucht man nicht, um eine ganze

Familie unabhängig von der Umwelt

zu ernähren. Drei Bilder deshalb, weil

es verschiedene Klimazonen gibt und

entsprechend muss auch unterschiedlich

angepflanzt werden. Aus diesem

Grunde habe ich einmal die tropische

Variante gewählt und die subtropische

sowie auch die nördlichere Zone.

Es gibt bereits einige Beispiele, wo auch

Eremiten, die auf einer Insel leben, ähnlich

vorgegangen sind. Ein ganz besonderer

Eremit in Neuseeland, den ich gut

kenne, hat 40 Jahre auf dieser Insel so

gelebt.

Da es nicht viele Inseln auf der Welt

gibt, verglichen zu der Milliarden-Größenordnung

von der Anzahl der Menschen,

kann das natürlich keine endgültige

Lösung sein, aber ein interessanter

Schritt, der uns natürlich zurückbringt

in die Zeit von Adam und Eva

Vladi Private Islands

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Self-Sufficiency Farming on a Private Island

The One-Hectare Garden and Farm

Imagine you and your beloved are the

only people on an island. Most of the

time, you have no contact with the

mainland but still need to comfortably

survive. All you need is a one-hectare

farm on which to grow fruit and

vegetables, a place to keep animals and

the facilities to install solar panels and

wind generators. You will see that with

this system one can easily survive for

long periods of time on an island. The

illustrations here show examples of such

farm operations.

This calendar provides an overview of

a number of islands located throughout

the world, which could be your host for

a healthy, prosperous and even lengthy

loved are the only people on an

ve no contact with the mainland but

e.

rm on which to grow fruit and

als and the facilities to install solar

u will see that with this system one

ds of time on an island. The illustrach

farm operations.

f-Sufficiency stay, without any services Farming or deliveries the on garden and a farm Private will allow guests Island

to

from the mainland. Self-sufficiency is enjoy a totally independent stay on the

an interesting concept, especially nowa-

island – the ultimate security. Needless

The One-Hectare Garden and Farm

days, where in many civilised areas, our

environment is at stake and pollution

is rife. For example, in Germany alone,

there are 24,000 casualties yearly due

to air pollution. Similar figures arise in

other industrial countries.

We aim to promote a healthy and happy

stay on an island and invite you to

imagine you and your family on one

of these islands. We have chosen three

categories of islands: the tropical, subtropical

and temperate zones. In these

zones, we concentrate on islands large

enough to host a one-hectare garden

and farm. Whether you use the island

for holidays,

permanent living or as a rental property,

to say, a variety of animals, fruit and

vegetables should be included in the

farm, similar to those on large farms on

the mainland.

The purpose of this calendar is to introduce

the idea of a self-sufficient island.

We would like to thank all the island

managers, caretakers and owners who

have contributed their experiences to

this calendar. We are happy to consult

wherever we can. Towards the end of

the calendar, a selection of literature

on the topic of self-sufficiency can be

found. These books are also available to

order through our websites www.vladi.

ca or www.mapsandmore.ca

Vladi Private Islands

iew of a number of islands locacould

be your host for a healthy,

y, without any services or deliveries

concept, especially nowadays,

ur environment is at stake and

Germany alone, there are 24,000

tion. Similar figures arise in other

Temperate zone

Île St Rion, France

d happy stay on an island and invite

mily on one of these islands.

s of islands: the tropical, subtropical

n islands large enough to host a

hether you use the island for holiental

property, the garden and farm

lly independent stay on the island

Subtropical zone

Puangiangi Island, New Zealand

mals, fruit and vegetables should be

those on large farms on the mainar

is to introduce the idea of a

like to thank all the island

s who have contributed their expehappy

to consult wherever we can.

r, a selection of literature on the

found.

o order through our websites

more.ca

ds

Tropical zone

Motu Araara Island, French Polynesia

Vladi Private Islands has commissioned www.atelier-piel.de to create the above illustrations.

04.11.2008 14:12:39

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SOUL

d in

city of

c vegecious

Merlot

great

ong

ecessary

e trees

eating

re deep

itions

y selfreal

on

in his

island,

ishes the

Fruit tress Kalender_2009.indd 3

Hi, I’m Scott. I am the caretaker at Singer Castle — a castle Sant’ Antonio di Torcello is a very ancient site, situated in

Voices of Islanders

on an island in the middle of the St. Lawrence River. I live the Venetian lagoon, close to Torcello the famous city of

here year round. I get to see the seasons as they change on the Venice. We grow all kinds of healthy tasty organic vegetables,

including local traditional firstlings such as delicious

river. Numerous people have told me that I have the greatest

job in the world. They’re right. I live in a castle full of secrets, artichokes as well as cereal grains fruit. Tokai Merlot

USA mysteries, hidden passageways, turrets a dungeon. More grapes flourish in our very own vineyard produce great

Italy

importantly, there is a permanent moat around my castle. red white wines. Many tall trees, pine oak among

I get to meet people from all over the world when they come others, provide firewood also give the island the necessary

to stay in our Royal Suite or tour the castle. I can sit watch shelter privacy as well as a pleasant environs. Olive trees

the sun surrender to the Canadian skyline, turn watch the thrive on the island, producing a quantity of olives for eating

moon rise over the American side. In the morning, I can watch or for making oil. Water comes from our own 250 metre deep

the sun rise quietly to bring light a new day the occasional

boater passing by, wishing he was the one staying here. to utilize solar energy. Although we are not completely self-

well. We enjoy many hours of sunshine – perfect conditions

The two most asked questions are: What’s it like in the winter?

Peaceful quiet, snow-covered. All is white pure. self-sufficient life. My twenty-six years of experience on

sufficient, the island has great potential of providing a real

Sometimes on a snowy night the world disappears along with Sant’ Antonio have been the best that a man can have in his

all your worries. Secondly they ask: Is the castle haunted? life. Day by day, the extraordinary atmosphere on this island,

Well, you’ll just have to come and decide that for yourself. immersed in the serenity of the Venetian lagoon, nourishes the

soul and brings one closer to nature.

Voices of Islanders

Dark Island proposes self-sufficiency in a different way - with the proceeds

THE VENETIAN ISLAND OWNER

from almost thirty thousand day-trippers to the island each year, the island

owner could afford to shop every day in the local supermarket!

SCOTT GARRIS

Firs/Spruces

Wind energy

Singer Castle on

Dark Island

USA

Sant‘ Antonio Island

Italy

Spinach

Islands for sale and for rent

MY HOME IS MY CASTLE

Duck holding

Solar panels

Hi, I’m Scott. I am the caretaker at Singer GoatsCastle — a castle

Grazing pasture

on an island in the middle Cows of the St. Lawrence River. I live

here year round. I get to see the seasons as they change on the

river. Numerous people have told me that I have

Runner beans

the greatest

job in the world. They’re right. I live in a castle full of secrets,

Wheat

Well

mysteries, hidden passageways, turrets and a dungeon. More

importantly, there is a permanent moat around my castle.

Peas

I get to meet people

Cabbage

from all over the world when they come

to stay in our Royal Suite or tour the castle. I can sit and watch

Spinach

the sun surrender to the Canadian skyline, turn and watch the

Cauliflower

Potatoes

moon rise over the American side. In the morning, I can watch

Tomatoes

the sun rise quietly to bring light and a new day and the occasional

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Transport boat

The two Temperate most asked questions zoneare: What’s it like in the winter?

Peaceful and quiet, snow-covered. All is white and pure.

(NORTHERN AND CENTRAL EUROPE, UNITED STATES AND CANADA)

Islands for sale and for rent

Sometimes on a snowy night the world disappears along with

all your worries. Secondly they ask: Is the castle haunted?

Well, you’ll just have to come and decide that for yourself.

Sheep

Aquaculture Beehives

Movable

Fruit tress

THIS chicken ISLAND arc ATMOSPHERE NOURISH

Transport

Sant’ Antonio

Satellite dish

di Torcello is a very ancient sit

the Venetian Compost lagoon, heaps close to Torcello and the

Venice.

Cowshed

We grow all kinds of healthy and tast

Transport Toolshed

tables, including local traditional firstlings suc

artichokes

Grass

as well as cereal grains and fruit. T

grapes flourish in our very own vineyard and p

Cold frame

red and white wines. Many tall trees, pine and

Greenhouse

Onions

others, provide firewood Herbs and also give the isla

shelter and privacy as well as a pleasant envir

Pumpkins

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or for making oil. Water comes from our own

well. We enjoy many hours of sunshine – perf

to utilize solar energy. Although we are not co

sufficient, the island has great potential of pro

self-sufficient life. My twenty-six years of exp

www.vladi.ca

Sant’ Antonio have been the best that a man c

life. Day by day, the extraordinary atmosphere

immersed in the serenity of the Venetian lagoo

soul and brings one closer to nature.

Kalender_2009.indd 3 04.11.2008

Cabbage

Duck holding

greatest job in the world. They’re right.

Sheep

Goats

dungeon. More importantly, there

Grazing

is

pasture

a

permanent Cowsmoat around my castle. I get

Wheat

snowy night the

Cauliflower

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along

Temperate zone

(NORTHERN AND CENTRAL EUROPE, UNITED STATES AND CANADA)

MY HOME IS MY CASTLE

Dark Island proposes self-sufficiency in a different way - with the proceeds

from almost thirty thousand day-trippers to the island each year, the island

owner could afford to shop every day in the local supermarket! THIS ISLAND

Hi, I’m Scott. I am the caretaker at Sin-

SCOTT GARRIS

ATMOSPHERE

Wind energy

ger Castle — a castle on an island in the

middle of the St. Lawrence River. I live

here year round. I get to see the seasons

as they change on the river. Numerous

people have told me that I have the

I live in a castle full of secrets, mysteries,

hidden passageways, turrets and a

to meet people from all over the world

when they come to stay in our Royal

Suite or tour the castle. I can sit and

watch the sun surrender to the Canadian

skyline, turn and watch the moon rise

over the American side. In the morning,

I can watch the sun rise quietly to bring

light and a new day and the occasional

boater passing by, wishing he was the

one staying here. The two most asked

questions are: What’s it like in the winter?

Peaceful and quiet, snow-covered.

All is white and pure. Sometimes on a

with all your worries. Secondly they

ask: Is the castle haunted? Well, you’ll

just have to come and decide that for

yourself. Dark Island proposes self-sufficiency

in a different way - with the

Transport boat

proceeds from almost thirty thousand

day-trippers to the island each year, the

island owner could afford to shop every

day in the local supermarket!

SCOTT GARRIS

Runner beans

THE VENETIAN ISLAND OWNER

NOURISHES MY SOUL

Sant’ Antonio di Torcello is Aquaculture a very

ancient site, situated in the Venetian

lagoon, close to Torcello and the famous

city of Venice. We grow all kinds of

Solar panels

healthy and tasty organic vegetables, including

local traditional firstlings such

as delicious artichokes as well as cereal

grains and fruit. Tokai and Merlot grapes

flourish in our very own vineyard

and produce great red and white wines.

Many tall trees, pine and oak among

others, provide firewood and also give

the island the necessary Well shelter and

privacy as well as a pleasant environs.

Olive trees thrive on the island, producing

a quantity Peas of olives for eating or

Onions

for

making oil. Water comes from our own

250 metre deep well. We enjoy many

hours of sunshine – perfect conditions

to utilize solar energy. Although we are

not completely selfsufficient, the island

has great potential of providing a real

self-sufficient life. My Tomatoes twenty-six years

of experience on Sant’ Antonio have

been the best that a man can have in

his life. Day by day, the extraordinary

atmosphere on this island, immersed

in the serenity of the Venetian lagoon,

nourishes the soul and brings one closer

to nature.

THE VENETIAN ISLAND OWNER

Beehives

Movable

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Cowshed

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20


Satellite dish

Forsyth Island

Solar panels

Transport

New Zealand

oranges. We grow olives for oil. We keep bees for honey and

for the sweet things in life. They are also used to pollinate the

gardens. The chickens supply plenty of eggs. Fresh fish, mussels,

scallops and paua are always available. Of course, we

rear lambs on the island and the cow and goats produce milk

for butter and cheese.

We lead a very peaceful and fulfilling life on the island.

JAN HOOD

LEADING A FULFILLING LIFE

Wind energy

My name is Jan Hood and together Olive tree with my husband Walnut tree Peter,

run off solar power. Almost half a century of living a

largely self-sufficient life on the island, Ross Webber, at the

age of 73, gave an interview to a New Zealand TV station:

What brought you here? I was looking for a farm and this

was the only one available at the time. Is it hard work living

on an island? It’s not so hard that one would be sweating all

the time. There are lots of things to do and I am always kept

busy. Have you left the island much? The longest I’ve been

away from the island was 8 or 9 days. I enjoy myself while

I’m away but am always pleased to get back home again.

What about the idea many people have of you being a

hermit or a recluse? A hermit would be somebody who

we live as caretakers on Forsyth Island in the Marlborough

Sounds, New Zealand. We have fresh spring water always co-

Beehives

Orange tree

Sheep

Duck holding

Solar panels

ming from the hillsides and the supply can generate a pelting the island. His daily tasks included clearing

Goats

doesn’t like fraternising with people. I don’t

Zucchini Onions

wheel for power supply. We use solar Satellite dishenergy on the island as fishing commercially think anyone and would looking think that of after me. At abou

Lemon tree

least not the people who know me. Do

Tree

Strawberries

well. The water is wonderful

you ever get lonely? What is loneliness?

It’s having nothing to do. If you

Apricot tree for the vegetable gardens where rarely had fern a day of ill-health. At one stage,

Transport

Apricot tree have things to do, you don’t think of

we grow all sorts of vegetables.

Poultry keeping Olive tree the island for over 10 years. Over time, his

Carrots

things like that. What about a wife

Herbs

and family? I would like to have

tence had not changed very much. He instal

Compost

Tomatoes

had (a wife and family) but never

found the right woman. Will

We use the seeds for next year’s crops. The orchard is well conveniences – but never

Chard

you

owned

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much

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Grass

Wheat

when you are gone?

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leaves the place

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Cabbage

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oranges. We grow olives for oil. We keep Rhubarb bees for honey and run off solar power. hedge Almost they half love in a the century prime of o

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for the sweet

palms

things in life. They are also used to pollinate the largely self-sufficient Pumpkin life on different. the island, I have spent Ros

the prime of my

gardens. The chickens supply plenty of eggs. Fresh fish, mussels,

scallops and paua are always available. Of Parsnip course, we Broccoli What brought you here? I was Probably, looking yes. for

age of 73, gave an interview to a New Zeala

life here. Will you

be sad leaving?

Potatoes

Fan palms

Beans

TV NEW ZEALAND

Animal feed

rear lambs on the island and the cow and goats produce milk

Lettuce

for butter and cheese.

Subtropical zone

We lead a very peaceful and fulfilling life on the island.

JAN HOOD

(E.G. MEDITERRANEAN COUNTRIES, CALIFORNIA, SOUTH AFRICA, PARTS OF AUSTRALIA AND NEW ZEALAND)

Kalender_2009.indd 4 04.11.2008 14:16:00

Olive tree

SELF-SUFFICIENCY

Wind energy

Sheep

(E.G. MEDITERRANEAN COUNTRIES, CALIFORNIA, SOUTH AFRICA, PARTS OF AUSTRALIA AND NEW ZEALAND)

Goats

HALF A CENTURY OF

In the late 1950s, Ross Webber, then

27 years old, bought Puangiangi in the

Beehives

Marlborough Orange Sounds treeof New Zealand’s

Solar panels

South Island. Over the years, he established

a little farm on the island. His

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daily Lemon tasks treeincluded clearing the land of

bush, fishing commercially and looking

Apricot tree

Transport

after about 60 sheep. He rarely had a

day of ill-health. At one stage, he did

LEADING A

not leave the island for over 10 years.

FULFILLING LIFE

Over time, his simple rustic existence

LFILLING LIFE

HALF A CENTURY OF SELF-SUFFICIENCY

had not changed very much. He installed

Ross a few Webber, modern then conveniences 27 years old, bought – but

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ers on Forsyth my Island husband in the Marlborough Peter, we live as caretakers Puangiangi in the never Marlborough owned an Sounds electric of New oven Zealand’s nor fridge.

land. We have on fresh Forsyth spring Island water always in the collsides

and the Sounds, supply can New generate Zealand. a pelting We have the fresh island. His daily The house tasks included had electricity clearing the in land one Rhubarb of room bush,

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Almost half a century of living a

He

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hillsides and the supply can generate a

of vegetables.

palms the island for over 10 years. Over time, his simple rustic existence

We use had not changed largely very self-sufficient much. He installed life on a the few island, modern

pelting wheel for power supply.

for next year’s solar crops. energy The orchard on the is island well as well. conveniences The – Ross but never Webber, owned at an the electric age of oven 73, nor gave fridge. an

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power. What Almost brought half you a century here? of I living was looking a

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age of 73, gave an interview to a New Zealand TV station:

available at the time. Is it hard work

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ese. The orchard is well supplied with on an island? It’s one not would so hard be that sweating one would all the be sweating time. all

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busy. Have you left the is-

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I’m away but am always pleased to get back home again.

in life. They are also used to pollinate from the island was 8 or 9 days. I enjoy

What about the idea many people have of you being a

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doesn’t like

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cheese. We lead a very peaceful and fraternising with people. I don’t think

Beehives fulfilling life on the island.

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JAN HOOD

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HALF A CENTURY OF SELF-SUFFICI

In the late 1950s, Ross Webber, then 27 yea

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Olive tree

South Island. Over the years, he established

was the only one available at the time. Is it

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I’m away but am always pleased to get back

What about the idea many people have o

hermit or a recluse? A hermit would be so

ever get lonely? What is loneliness? It’s

having nothing to do. If you have things

Walnut tree

to do, you don’t think of things like that.

Cherry tree

What about a wife and family? I would Plum tree

Olive tre

like to have had (a wife and family) but

never found the right woman. Will you

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think of the place much when you are

gone? I probably

Goats

will. If somebody leaves

the place they love in the prime of their

life, then that is different. I have spent

the prime of my life here. Will you be sad

leaving? Probably, yes.

Poultry TV keeping NEW ZEALAND Olive tree

Compost

Puangiangi Island

New Zealand

Broccoli

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Animal feed

Transport

Carrots

Zucchini

Chard

doesn’t like fraternising with people. I don’t

think anyone would think that of me. At

least not the people who know me. Do

you ever get lonely? What is loneliness?

It’s having nothing to do. If you

Strawberries

21

Herbs

Grass

O

Fan palms


Porcada Island

OW WE RUN A FARM

e operate a farm on D’Arros Island, a private island in the

ychelles. Each farm should have a pond, not only because it

oks pretty, but also because many good edible plants can be

wn around it. The pond should be at least 5 by 5 metres in

e, ideally about 50 by 30 metres. Naturally, the pond water

uld attract mosquitoes, therefore tilapias (very palatable

d protein-rich fish) should be introduced into the pond.

ater convolvulus, a spinach-like plant, can be set around

e pond. It is very nutritious and only its youngest leaves Panamaare

ed for consumption. It only needs to be set once to produce

op each subsequent year.

order to ensure diversity in our diet, we grow a variety of

getables, for example pumpkin and Chinese cabbage.

rthermore, climbing plants are very suited, as they do not

quire much space, such as potol, a very productive plant,

ose fruits can reach up to 6 inches in length. Snake gourd is

o suited as a vegetable or salad. Rouquet, tomatoes and

ans qualify for salads as well. Cucumbers and papaya

quire a lot of water and absorb many nutrients from the soil.

bergines are also good, however they require the assistance

ladybirds for pollination.

D ’ Arros Island

OH, HOW BEAUTIFUL IS PANAMA!

HOW WE RUN A FARM

plant, can be set around the pond. It is

My family owns an island in Panama, on which I spend very nutritious a few and We operate only its a farm youngest on D’Arros Island, a pri

months each year. Life there is so much different to leaves that in are used for Seychelles. consumption. Each farm It only should have a pond,

Europe, and I can only agree with the title of the well-known needs to be set once looks to pretty, produce but also crop because many good e

children’s book by Janosch, “Oh, wie schön ist Panama”. each subsequent sown year. around In order it. The to ensure pond should be at leas

Here, I get up at sunrise and go to bed at sunset. I diversity live on the in our size, diet, ideally we grow about a variety 50 by 30 metres. Natural

island with 8 local cowboys, 10 horses and 300 cattle. We would attract mosquitoes, therefore tilapias

of vegetables, for example pumpkin and

have many spring wells, which are run on solar energy, as the and protein-rich fish) should be introduced

animals consume great quantities of water. We have Chinese planted cabbage. Water Furthermore, convolvulus, climbing

plants are very the pond. suited, It is as very they nutritious do and only its y

a spinach-like plant, ca

oranges, Seychelles lemons, mangoes, yucca, avocado and chili.

Every day, the workmen harvest 2 fresh coconuts not from require which much used space, for consumption. such as potol, It only a needs to be s

I drink. At the end of the work day, the cowboys like very to productive fish, crop plant, each whose subsequent fruits year. can

so we often eat fish, lobster, crab or mussels accompanied reach up by to 6 inches In order in to length. ensure Snake diversity in our diet, we g

rice. Otherwise, any other requirements are obtained gourd from is the also suited vegetables, as a vegetable for example or pumpkin and Chin

mainland by boat. On many occasions, I buy produce from Furthermore, climbing plants are very suite

salad. Rouquet, tomatoes and beans

passing fishermen. Once a week, I visit the mainland for a day, require much space, such as potol, a very p

going to the nearest town. The shopping list must qualify be carefully for salads whose as well. fruits Cucumbers can reach up to 6 inches in len

planned, as not to forget anything. The solar-powered and freezer papaya require also suited a lot of as water a vegetable and or salad. Rouquet

is very useful. In the afternoons, I like to take the canoe absorb to many nutrients beans qualify from for the salads soil. as well. Cucumber

the beach, where I can go hiking for hours without Aubergines meeting are require also good, a lot however of water and they absorb many nutr

a living soul. At night, it is incredibly quiet on the island, so Aubergines are also good, however they req

much so that despite the heat, one wakes up the next morning of ladybirds for pollination.

feeling refreshed!

Coconut palms

LADY ISLAND OWNER

ycle

Beans

Cabbage

Coconut palm

OH, HOW BEAUTIFUL

IS PANAMA!

My family owns an island in Panama,

on which I spend a few months each

year. Life there is so much different to

that in Europe, and I can only agree

with the title of the well-known children’s

book by Janosch, “Oh, wie schön

Coconut

palms

ist Panama”. Here, I get up at sunrise

and go to bed at sunset. I live on Watermelon the

island with 8 local cowboys, 10 horses

and 300 cattle. We have many spring

wells, which are run on solar energy,

as the animals consume great quantities

of water. We have planted oranges,

Millet

lemons, mangoes, yucca, avocado and

chili. Every day, the workmen harvest 2

fresh coconuts from which I drink. At

the end of the work day, the cowboys

like to fish, so we often eat fish, lobster,

crab or mussels accompanied by rice.

Otherwise, any other requirements are

obtained from the mainland by boat.

On many occasions, I buy produce from

passing fishermen. Once a week, I visit

the mainland for a day, going to the

nearest town. The shopping list must

be carefully planned, as not to forget

anything. The solar-powered freezer is

very useful. In the afternoons, I like to

Kalender_2009.indd 5

Papaya

Solar panels Satellite dish

Rhubarb

Wind

energy

Beehives

Transport

Banana tree

Islands for sale and for rent

We also grow watermelons and bananas.

Instead of potatoes, we cultivate manioc as a

root vegetable along with other types of root

vegetables, which we refer to as “La Roue”.

It is also nice to grow Water vanilla, buffalo which is a

climbing plant, however it needs to be

pollinated by hand, as the Chicken birds that normally

carry out this procedure only live

in Mexico. Needless to say, we grow

coconut and breadfruit trees. As far

Apricot tree

Solar panels

Apricot as tree animals are concerned, chickens

are recommended but it is important

to feed them

regularly, as

Snake gourd

Tropical zone

(E.G. SEYCHELLES, FIJI, CENTRAL AMERICA, FRENCH POLYNESIA)

they can be

quite destructive.

Other

Tomatoes

animals include

rabbits,

Taro

guinea pigs,

ducks, geese

and turkeys.

On occasions, I

have also kept

60 cows and

100 pigs.

take the canoe to the beach, where I can

go hiking for hours without meeting

a living soul. At Coconut night, it is incredibly

palms

quiet on the island, so much so that

despite the heat, one wakes up the next

ISLAND MANAGER

morning feeling refreshed!

LADY ISLAND OWNER Pineapple

HOW WE RUN A FARM

We operate a farm on D’Arros Island,

a private island in the Seychelles. Each

farm should have a pond, not Solar only boat because

it looks pretty, www.vladi.ca

but also because

many good edible plants can be sown

around it. The pond should be at least

5 by 5 metres in size, ideally about 50

by 30 metres. Naturally, the pond water

would attract mosquitoes, therefore

tilapias (very palatable and proteinrich

fish) should be introduced into the

pond. Water convolvulus, a spinach-like

Manioc

04.11.2008 14:16:57

Mango tree

Tricycle

Beans

Coconut palm

require the assistance Cabbage of ladybirds for

Papaya

pollination. We also grow watermelons

and bananas.

Instead of potatoes, we cultivate manioc

as a root vegetable along with other

types of root vegetables, which we refer

to as “La Roue”. It is also nice to grow

Millet

vanilla, which is a climbing plant, however

it needs to be pollinated by hand,

as the birds that normally carry out this

procedure only live in Mexico. Needless

to say, we grow coconut and breadfruit

trees. As far as animals are concerned,

chickens are recommended but it is important

to feed them regularly, as they

can be quite destructive. Other animals

include rabbits, guinea pigs, ducks, geese

and turkeys. On occasions, I have

also kept 60 cows and 100 pigs.

ISLAND MANAGER

Solar panels Satellite dish

Rhubarb

Wind

energ

22


FASHION

Was trägt man im Winter?

Designer Various

Flying Solo

Foto: © Charlie Wills

23


Das Comeback der langen Bomberjacken

stimmt Klassik- und Oversized-

Fans dank der aktuellen Trends

gleichermaßen glücklich. Die Winterfashion

von der Designerin Flying

Solo zeigt die lang geschnittene

Pufferjacke, die Pastellfarben zeigten

die Y2K-Trends, die wir so oft auf

den Straßen sehen, aber mit einem

kleinen Twist aus Melbourne.

Designer Various

Flying Solo

Foto: © Charlie Wills

Designer Various

Flying Solo

24


Designer Various

Flying Solo

Foto: © Charlie Wills

25


Der Fokus auf unsere Taillen

sorgt für spannende Silhouetten,

dazu die Overknees sind wieder

angesagt. Die stylischen Stiefel

sehen nicht nur super aus, sie

wärmen auch gut an kalten

Wintertagen. Overknees passen zu

verschiedenen Looks. Außerdem

sind sie auf den Laufstegen der

Fashion-Metropolen gesichtet.

Auch jeder Menge Knallfarben

erobern das Feminine zurück.

Designer Various

Flying Solo

Foto: © Charlie Wills

26


Trends wie der Grunge-Look,

oder karierte Mäntel von

Roberto Cavalli sind die

angesagtesten Trends für

diese Winter-Saison.

Roberto Cavalli

Designer Fausto Puglisi Italy

Fotos: © Charlie Wills

Roberto Cavalli

Designer Fausto

Puglisi Italy

27


Schauspielerin und Buchautorin

KATRIN BÜHRING

MIT HERZ UND

ENGAGEMENT

AKTIV VOR

UND HINTER

DER KAMERA «

«

Sucht man im Internet nach Informationen

zu Katrin Bühring, stößt man

schnell auf Katrins humorvolle Selbstvorstellung:

Katrin… // macht in Gedenken

an ihre Großeltern einmal im

Jahr Wild-Leberwurst und Gänserillette

selbst (äh, darf man das heute überhaupt

noch laut sagen?). // musste sich

als Frau erst erfinden, denn ihre Mutter

ist schon lange tot. // ist große Schwester

und wird es immer bleiben. // wusste

zwar was Frieden, aber nicht was

Sozialismus heißt, als sie in die Schule

kam. // hat eine Fotophobie, obwohl

sie vor der Kamera steht. // kann nicht

leben ohne Schreiben. // bewundert

ihren Vater, der sich mit Ende 50 seinen

28


Hut Designerin Nada Quenzel Foto: © Nada Quenzel1

beruflichen Traum erfüllte. // blüht auf,

wenn sie mit Rat und Tat zur Seite steht.

// macht politische Statements aus der

zweiten Reihe. // liebt Rituale. // packt

Geschenke so schön ein, dass niemand

sie auspacken mag. // hört beim Genuss

von Kohlsuppe ihre Urahnen in den

Zellen summen. // zeigt beim Skatspielen

ihr wahres Ich. // nimmt "Waldbaden"

schon mal wörtlich. // kann nicht

schlafen, wenn Mücken im Raum sind.

// verreist niemals ohne Ohrstöpsel.

Was unser Covermodel nicht zur Sprache

brachte: Sie ist eine hervorragende

Schauspielerin, die auf eine 25-jährige

Karriere zurückblickt und beinahe alles

erlebt hat. Sie hat Hauptrollen auf der

Theaterbühne und im Fernsehen gespielt,

den Adolf-Grimme-Preis gewonnen,

in sehr vielen seriellen Formaten

mitgewirkt, und seit 5 Jahren glänzt

sie mit einer festen Rolle in der erfolgreichen

polnischen Serie „Wojenne

Dziewczyny“, ohne ein einziges Wort

polnisch zu sprechen! Doch Geschichten,

in Form von Charakteren, in die die

Schauspielerin schlüpft, erzählt Katrin

nicht nur vor, sondern auch hinter der

Kamera.

Das Ausnahmetalent arbeitete bereits

als Drehbuchautorin für die ARD. Im

Sommer 2020 gründete Katrin dann

ihre eigene verlagsunabhängige KinderbuchBAUMreihe

„Abie Alba“, um alle

Fäden selbst in der Hand zu haben. Drei

wundervolle Bände hat die Berlinerin

bereits mit einem kleinen, kreativen

Team veröffentlicht. Auch Übersetzungen

ins Polnische, Französische und

Englische liegen vor. Darüber hinaus

unterstützt Katrin mit einer Sonderausgabe

obdachlose Kinder im Großraum München. Eine weitere

Sonderausgabe hat sie vor wenigen Wochen mit der Aktion

Kindertraum und Gebärdenfüchse für gehörlose Kinder auf

den Weg gebracht. In dieser bilingualen Ausgabe in Deutsch-

|Deutscher Gebärdensprache (DGS) führen 24 QR-Codes zu

24 Videos, in denen der Text des Buches von der Gebärdensprachdarstellerin

Toma Kubiliute gebärdet wird. Wir sind

beeindruckt!

Doch die Reise geht noch weiter: Das Vorlesekino von Band 1

„Abie Alba – Der große Traum vom Weihnachtsbaum“ wurde

gerade für den Deutschen Lesepreis 2023 nominiert in der Kategorie:

Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien.

Beworben hat sich Katrin mit einer Lesung auf Youtube (siehe

QR-Code). Unter Federführung von Natalia Rudziewicz, die

Borschafterin der Stiftung Lesen ist, hat das ZDFneo-Ensemble

der Serie „WIR“ die Lesung realisiert. Das kostenlose

Angebot kam bereits auf Kinder-Krebsstationen, in Hospizen,

Altersheimen, Schulen und Kindergärten zum Einsatz. Und

als wäre all das noch nicht genug, macht sich Katrins mutiges

Tannenbäumchen, zusammen mit der Firma Prentke Romich,

in der gesamten Adventszeit zu Kindern auf den Weg, die auf

Hilfsmittel der Initiative „Unterstützte Kommunikation“ angewiesen

sind. Chapeau!

Hut Designerin Nada Quenzel Foto: © Nada Quenzel

29


Model Vera

Mode und die glitzernde Fashionwelt

begleiten mich schon mein ganzes

Leben – doch als Jugendliche schien

es mir beinahe unerreichbar, einmal

Teil davon zu sein. Ich wuchs in einer

mittelgroßen Stadt in der ehemaligen

Tschechoslowakei auf, und damals gab

es für meine Freundinnen und mich

nichts Schöneres als neugierige Blicke

in schwer zu ergatternde Fashionmagazine

zu erhaschen. Meine Träume

waren groß. Aber wie es im realen Leben

nun mal ist, musste ich von klein

auf lernen, dass das Leben in Wellen

kommt: Es gibt Ups und Downs, und es

ist nicht immer schön, sondern oft verdammt

schwer.

Schon mit 14 Jahren war ich groß – 1,81

Meter, um genau zu sein – und trug

eine dicke Hornbrille und Männerklamotten.

Aufgrund meiner Größe war

es nicht einfach, passende Kleidung

für Mädchen zu kaufen, und ich fühlte

mich wie ein hässliches Entlein. Also

brachte ich mir Nähen bei und entdeckte

nicht nur ein neues Hobby, sondern

mein Selbstbewusstsein. Das Nähen mit

meiner alten Nähmaschine machte mir

so viel Spaß, dass ich eine Ausbildung

in der Textilbranche absolvierte. Die

Realität brachte mich aber auf den Boden

der Tatsachen zurück: Ich arbeitete

in einer antiquierten Fabrik, ohne die

geringste Möglichkeit, meiner Kreativität

freien Lauf zu lassen. Ich war traurig

und frustriert.

In den 1990er Jahren wurde über Nacht

alles anders. Ich wusste, ich musste raus

aus meinem alten Leben, packte eine

Tasche, verabschiedete mich von meinen

Eltern und war weg. Meine neue

Heimat: die Region um Stuttgart und

Esslingen, der ich bis heute treu bin.

Meine neue Realität war oft alles andere

als einfach: Ich konnte die Sprache

nicht, war allein, und alles war fremd.

Trotzdem war es das reinste Paradies.

Mit meinen Gastrojobs verdiente ich

in drei Monaten so viel wie die Leute

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in meiner Heimat in drei Jahren. Also

kaufte ich mein erstes gebrauchtes Auto

und pendelte zwischen Deutschland,

Italien, Österreich und der Tschechoslowakei.

Während meiner Schichten hinter der

Bar fiel ich auf – bei meiner Körpergröße

kein Wunder. Fotografen, Agenten

und Modelscouts gaben mir ihre Visitenkarten,

und ich hatte die Hoffnung,

meinem Traum vom Modeln weiter

folgen zu können. Dass mir diese Männer

allerdings unmoralische Angebote

machten, ließ mich misstrauisch und

vorsichtig werden. Trotzdem gab ich

nicht auf. Ich versuchte es mit Misswahlen

und einer Menge Castings, belegte

aber immer nur den zweiten oder

dritten Platz. Meistens gewannen einheimische

Mädchen oder die Töchter

des Bürgermeisters der Stadt. Ich war

schockiert, dass es so lief: Wurde man

nur durchs Bett oder Connections erfolgreich?

Nach einer ganzen Weile lernte ich ein

Model kennen, das mir auf ehrliche

Weise half, meinen ersten offiziellen

Vertrag zu ergattern. Damit nahm mein

Leben eine turboartige Wendung. Ich

bekam eine 17-seitige Modestrecke

und arbeitete ab diesem Zeitpunkt als

Foto- und Laufstegmodel für Modehäuser,

deren Namen für mich früher

unerreichbar klangen. Ich reiste um den

Globus, jettete von Modemetropole zu

Modemetropole und lernte die schnelllebige

Fashionwelt so richtig kennen. Es

war überwältigend.

Doch wieder einmal musste ich lernen,

dass das Leben nicht immer nur schön

ist, sondern auch seine Schattenseiten

hat. Ich gründete eine Familie, erzog

meine beiden Kinder – allerdings ohne

Mann an meiner Seite und ohne die

Unterstützung meiner Familie, die nach

wie vor in Tschechien lebte. Mir war

klar, dass sich etwas ändern musste.

So sehr ich diese – meine – Welt auch

liebte und bis heute liebe, merkte ich

doch, dass ich einen Ausgleich brauchte.

Einen Gegenpol zu dem eher oberflächlichen

Modelleben, eine Quelle, die

mir neue Energie für mich und meine

Kinder gab.

Wie es der Zufall will, entdeckte ich

Yoga. Zunächst war es nur ein Hobby,

eine ideale Ergänzung für mein Leben.

Ich ging noch einen Schritt weiter und

ließ mich zur Yogalehrerin ausbilden.

Seitdem gebe ich an Volkshochschulen

in meiner Region oder auch mal in meinem

Wohnzimmer Kurse und genieße

die Kombination meiner beiden Berufe:

die Schnelllebigkeit der Mode- und

Beautywelt und die körperliche und

seelische Entspannung des Yoga.

Als Krönung erfülle ich mir jetzt den

Traum eines eigenen kleinen Yogastudios.

Mein Lebensgefährte und ich

bauen es gerade in meinem Haus auf

der Schwäbischen Alb aus. In einem

halben Jahr soll mein Studio fertig sein

– und ich kann es kaum erwarten, meine

beiden Passionen Mode und Yoga in

Zukunft noch besser und flexibler miteinander

zu verbinden.

Text: Denise Drahtmüller

Fotos: © www.davidromanphotography.com

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Foto: ©Alexander Britt

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Vanessa Enns

Model und Siegerin der Misswahl

Miss Europe Continental

Foto: © Gleb Solo

Vanessa ist 25 Jahre alt, sie studiert

aktuell Pädagogik mit dem

Schwerpunkt Soziale Arbeit.

Nebenbei ist sie selbstständiges

Model und finanziert damit ihr

Studium. Sie liebt es, vor der Kamera

zu posieren und die neusten

Kollektionen auf dem Laufsteg zu

präsentieren.

„Wenn ich mich mit kurzen Stichworten

beschreiben müsste, wären

es diese: ehrgeizig, spontan, motiviert

– und die, die immer lacht.“

Liebe Vanessa, wie bist Du zum Modeln

gekommen?

Fotografie hat mich schon immer interessiert,

weswegen ich mit 15 Jahren

ein Praktikum bei einem Fotografen

absolviert habe. An einem Tag des Praktikums

stand ein Shooting mit einem

Fotomodel auf dem Plan. Als dann das

Model an dem Tag kurzfristig absagte,

musste ich einspringen. Zu diesem Zeitpunkt

war ich noch ziemlich schüchtern

und deshalb leicht überfordert mit

der Situation. Aber dennoch hat sich

schnell herauskristallisiert, dass mich

auch das Modeln vor der Kamera total

begeistert. Und heute kann ich sagen,

dass ich wahrscheinlich einfach zum

richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort

war. Die Arbeit als Model bereitet mir

jedes Mal aufs Neue große Freude und

hat mich in meiner Persönlichkeit

enorm bereichert, da ich dadurch viel

selbstbewusster geworden bin.

Wann hast Du mit dem Modeln angefangen?

Mit 15 Jahren, während des Praktikums

beim Fotografen

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Vanessa Enns

Foto: © Oliver Lückmann

Was gefällt Dir am Modeln besonders?

Das Modeln ist absolut vielseitig. Jeder

Job ist individuell, und jedes Mal wird

man vor neue Herausforderungen gestellt.

Aber gerade das ist das Besondere

am Modeln: Man macht nun mal

nicht immer dasselbe! Jedes Shooting

oder jede Fashionshow läuft auf eigene

Art und Weise ab. Zudem ist man viel

unterwegs und sieht ständig neue Orte

und Länder. Man lernt dabei unglaublich

viele nette Designer, Künstler, Stars

oder Fotografen kennen.

Was waren die Highlights Deiner Modelkarriere?

Das waren die Fotoshootings für den

Otto-Katalog sowie die große Werbekampagne

in Italien für Brautkleider

mit mir als Gesicht der Marke Vero

Nova. Auf der Fashionweek für namhafte

Designer zu laufen oder das Gesicht

der Marke Cleaner for Dresses zu sein,

waren weitere Highlights und natürlich

die Wahl zur Siegerin der Misswahl

Miss Europe Continental.

Wow, Siegerin der Misswahl Miss Europe

Continental?

Ja, eines Tages bekam ich den Anruf

einer Agentur, die mir folgende Frage

stellte: „Möchtest Du an einer Misswahl

teilnehmen?“ Diese Frage konnte ich

nicht auf Anhieb beantworten, da ich

mir nie zuvor Gedanken darüber gemacht

habe. Nach einigen Gesprächen

mit meiner Familie und Freunden bin

ich zu dem Entschluss gekommen, die

Frage mit „Ja“ zu beantworten, da ich

mir dachte „ich habe ja nichts zu verlieren“.

Am Ende konnte ich mich neben

mehr als 100 wunderschönen Teilnehmerinnen

durchsetzen und gewann den

Titel. Der Sieg machte mich sprachlos

und rührte mich zu Tränen. Ich dachte,

es sei ein Traum, doch es war tatsächlich

wahr. Ich war überglücklich und

wurde noch in derselben Sekunde von

Fotografen und Presseinterviews buchstäblich

überrollt.

Was würdest Du den Mädels raten, die

auch gerne modeln möchten?

Ich rate jedem, der Interesse am Modeln

hat, es tatsächlich einfach mal zu versuchen.

Wichtig ist, es nicht persönlich zu

nehmen, wenn man einen Job mal nicht

bekommt, da dann letztendlich einfach

nur eine andere Person besser zum Job

gepasst hat. Natürlich bringt der Job als

Model auch einige Stresssituationen mit

sich, da man kaum zuhause ist. In dieser

Branche erlebt man jedoch so viele

schöne Dinge, dass ich es jedem nur ans

Herz legen kann.

Ich bedanke mich ganz herzlich für

das nette Interview.

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Foto: © Oliver Lückmann

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Designerin:

Sara Cavazza Facchini

Silvester

Party

Was ziehe ich an?

Für alle, die für ihr Party-Outfit

noch Inspiration brauchen,

haben NYC und Mailand die perfekten

Silvester-Outfit-Trends gefunden.

Designer:

Christian Cowan

Designerin:

Sara Cavazza Facchini

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Fotos: © Charlie Wills

Designer:

Christian Cowan


u einer exklusiveren

Party könnt Ihr Euch natürlich

auch auf Glamour und

Glitzer fixieren. Das sind die

schönsten Trends für Silvester,

die Euch die beste Gelegenheit

geben, sich mal richtig schön

und schick zu machen. Im

Gegensatz zum Familien-Weihnachtsfest

ist jetzt auch wieder

mehr Sex-Appeal erlaubt. Mit

Glamour und Glanz lassen sich

die Blicke auf sich ziehen. Die

zarte Federbordüre ist nichts

Neues. Edle Kleider, knappe

Oberteile machen aus jedem

Item gleich ein feierliches Piece.

Auch Hosenanzüge mit einem

sexy Top sind mindestens genauso

stylisch wie ein Kleid.

Fotos: © Charlie Wills

Ich wünsche Euch ganz viel

Spaß beim Silvesterfeiern und

dabei, ordentlich die Korken

und das Konfetti fliegen zu

lassen.

Designer:

Christian Cowan

Hintergrund: © adobe.stock.com/Thaut Images

Designer:

Christian Cowan

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I am

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Mua Sandra Halper

You are beautiful. Diese wundervollen

Worte strahlen über dem großen

grauen Spiegel im Makeup-Studio von

Sandra, Makeup Artistin und Founder

von „ilu“ Makeup. Das Studio befindet

sich inmitten der traumhaften Kulisse

der Salzburger Tauern. Während sie

ihren KundInnen wunderschöne Beautystylings

zaubert, können diese den

traumhaften Ausblick in die Bergwelt

genießen und ihre Seele baumeln lassen.

Ein perfekter Ort, um in sich selbst zu

gehen oder gemeinsam mit der Liebsten,

der Mama oder

Freundin die Zeit

zu teilen. Denn Zeit

ist das Wertvollste,

das wir jemandem

schenken können.

Die ehemalige

Bankangestellte hat

sich hiermit bereits

einen kleinen Traum

verwirklicht. Mit

familiärer Unterstützung, viel Mut und

Ehrgeiz hat sie in den letzten Jahren

zahlreiche Ausbildungen sowohl im Bereich

der dekorativen Kosmetik als auch

im Bereich Maskenbild erfolgreich absolviert.

Sie möchte ein Vorbild für andere

sein, die noch auf der Suche nach

ihrem eigenen Herzensweg sind. Zu

den wichtigsten persönlichen Zielen der

heute 34-jährigen gehört es, erfolgreich

als Camouflagistin zu arbeiten, um so

Menschen zu helfen, selbst einmal eigene

Trends zu kreieren, und gemeinsam

mit der wundervollen Makeup Künstlerin

Pat MacGrath zu arbeiten. „All

unsere Träume können wahr werden,

wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen“,

so ein bekannter Spruch von Walt

Disney, der für die Salzburgerin nach

wie vor eine Inspiration ist.

Das Wort „ilu“ bedeutet Schönheit und

kommt aus dem Estnischen. Schönheit

hat dabei viele Bedeutungen und meint

für jeden etwas anderes. Makeup – das

heißt für die Mutter zweier Jungs, Kreativität,

Liebe und Freiheit zu vereinen.

Sie liebt es, künstlerische Makeup Looks

mit Glitzer, Kristallen

oder auch Spezialeffekten

(wie z.B.

Masken) zu gestalten.

„Makeup bedeutet für

mich, meine Phantasien

mit verschiedenen

Farben, Formen

und Materialien zu

verwirklichen, um

Neues zu schaffen.“

Trends sind für sie ein

Mix aus Entwicklungen unserer Zeit,

aus Inspirationen, die wir aus unserer

Umgebung schöpfen, und natürlich

Kreation. Es ist einfach faszinierend,

wie vielseitig Makeup ist und was man

alles daraus Schönes und Extravagantes

schaffen kann. Wie in der Fashion-Welt

kommen auch im Makeup jährlich neue

Trends und Inspirationen, denen man

unbedingt Aufmerksamkeit schenken

sollte. Im Fokus der heurigen Trends

steht vor allem eine schöne Haut, und es

wird bewusst auf stark deckende Foundations

verzichtet, teilweise sogar auf

Mascara. Auf den Laufstegen u. a. von


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Max Mara, Fendi oder Chloé tragen die

Models deshalb teilweise eine oft nur

getönte Tagescreme. Nach dem Motto:

Weniger ist oft mehr – und lass die Haut

einen Moment durchatmen! Zurück zu

deiner natürlichen Schönheit!

Auf dem Runway namhafter Fashiondesigner

laufen im heurigen Jahr vor

allem Models mit Bleached Eyesbrows,

Graphic Liner, viel Blush und knalligen

Farben. Unbunte und metallische

Akzente sieht man bei Dior oder auch

Gucci. Rote Lippen sind, wenn man

einen weiteren Blick auf den Runway

von Michael Kors, Tory Burch, Marni

oder Miu Miu wirft, auch wieder voll

im Trend. Rot steht in der Farbenlehre

für die Farbe der Liebenden und zugleich

auch für Anziehung. Der rote

Lippenstift ist aber natürlich ein zeitloser

Klassiker, den jede Frau unbedingt

in ihrer Handtasche haben sollte.

Es sind großartige Inspirationen und

Kreationen, die uns die Mode- und Makeup-Welt

heuer bietet. Diese Trends

kann man auch perfekt für das Weihnachtsessen

mit der Familie oder eine

grandiose Silvesternacht tragen. „Oder

mein persönlicher Tipp: Mit goldenem,

glitzernden Zauberstaub, bestehend aus

einer verträumten Kombination aus

holografischen Sternen, Diamanten und

Kreisen, die vielseitig für Gesicht und

Körper verwendbar sind, funkelst du

garantiert als Highlight auf jeder Party

deiner Stadt.“

Sandra hat sich neben dem kreativen

Arbeiten u.a. auch auf medizinisches

Schminken und Camouflage Makeup

spezialisiert, mit deren Techniken man

Hautveränderungen wie Akne, Vitiligo

bzw. Hautanomalien oder optische

Makel effektiv abdecken kann. Es eignet

sich auch perfekt zum Abdecken von

Augenringen und kann ebenso zum

Konturieren verwendet werden. Camouflage

Makeup ist ein stark deckendes

Makeup, das speziell für Hautveränderungen

entwickelt wurde und seinen

Ursprung im medizinischen Bereich

hat. Die Salzburgerin vertraut hier auf

eine deutsche, dermatologisch getestete

Makeup Linie. Da Hauterkrankungen

weltweit überaus verbreitet sind, ist es

umso wichtiger, auf Inhaltsstoffe und

deren Herkunft zu achten. Mit Makeup

kann man sein Aussehen verwandeln

und somit auch das Selbstvertrauen

stärken. Makeup hat eine unglaubliche

Ausdruckskraft und Vielfalt und

genießt in der Gesellschaft einen sehr

hohen Stellenwert. Denn im ersten Augenblick

nehmen wir erst einmal nur

das Äußere eines Menschen wahr, da

wir visuell geprägt sind. „Wahre Schönheit

kommt dabei von innen und sie ist

wunderbar individuell.“

Model Marie-Sophie Foto: © Credit Daniel Plänkers Model Sandra

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Model

Foto: © Raimund Verspohl. MAKE UP ARTISTIN INA STEPKEN

Simone Kramer

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Wow

ein Artikel über mich in einem Magazin?

Schon als kleines Mädchen habe ich Mode Magazine rauf

und runter geblättert. Wenn ich so zurückdenke, dann interessiere

ich mich schon ein Leben lang für die Modelwelt.

Als Kindermodel durfte ich im Alter von 8 Jahren bei einer

Modenschau in Regensburg teilnehmen Dann widmete ich

meine Konzentration aber ausschließlich meiner schulischen

Laufbahn, meiner Ausbildung zur Bankkauffrau und meinem

beruflichen Werdegang.

Erst mit Ende 20 habe ich

wieder mit dem Modeln

begonnen. Ich durfte an

mehreren Modenschauen

für ein italienisches Geschäft

teilnehmen. Wie

der Zufall es so wollte,

stand ich dann für mein

erstes Fotoshooting vor

der Kamera. Es hat mir

sehr viel Freude bereitet,

und so vereinbarte ich

einige Testshootings mit

renommierten Fotografen.

Modeln ist wirklich

richtig harte Arbeit, und

der Begriff „Schönheit“

liegt immer im Auge des

Betrachters – und das ist

auch gut so.

Ein gesundes Selbstbewusstsein

und ganz

viel Durchhaltevermögen

zeichnen meiner Meinung nach ein gutes Model aus.

Und der Glaube an sich selbst! Denn man muss sich immer

bewusst sein, dass man mehr „Nein“ als „Ja“ zu hören bekommt.

Ablehnung ist ein großer Bestandteil in der Model-

Industrie, und man darf diese Ablehnung niemals persönlich

nehmen. Rückschläge gehören genauso wie Erfolge und Gewinne

zum Leben dazu.

Du bist zu alt – du bist zu klein? Oh, schon wieder eine Absage

einer Modelagentur in meinem E-Mail-Postfach…

Wie oft habe ich schon gehört, dass man mit einer Größe

von 1,56 m nicht als Model arbeiten könne? Natürlich kann

man das, man muss nur an sich glauben und sich nicht unterkriegen

lassen. Aber man muss sich immer bewusst sein,

dass man nicht für alle Bereiche als Model gebucht werden

kann. Ganz nach dem Motto: Kenne deinen Wert!

Im Commercial-Bereich, also dem Werbe- oder Beautybereich,

spielt heute die Größe keine große Rolle mehr. Die

Frau aus der Zahnpasta-Werbung muss keine 1,80 m groß

sein.

Ich möchte gerne einen Teil dazu beitragen, dass sich der

Modelmarkt stetig verändert. Und es ist auch schon eine

Veränderung erkennbar.

Auch ich durfte schon für

viele Kundenaufträge vor

der Kamera stehen, und ich

bin sehr dankbar dafür. Im

ersten Moment bucht dich

der Kunde nach dem Äußeren

– er betrachtet dein

Bild in der Modelkartei der

Agentur. Aber beim zweiten

Mal wirst du aufgrund

deiner Persönlichkeit gebucht,

weil du den ersten

Job gerockt hast.

Außerdem möchte ich ein

Vorbild vor allem für junge

Mädchen und Frauen sein.

Eine natürliche und selbstbewusste

Frau kann heutzutage

jederzeit modeln.

Dafür braucht es keine

Schönheitsoperationen

und auch keine künstlichen

Fingernägel. Durch die Schönheitsideale, die tagtäglich in

den sozialen Medien gezeigt werden, setzen sich viele junge

Mädels unter Druck. Alle zeigen sich makellos und von ihrer

besten Seite. Dabei spielen Authentizität und Sympathie

doch die entscheidende Rolle. Kein Mensch ist perfekt, aber

jeder Mensch ist einzigartig, und das ist doch das Schöne

dabei!

Was ich auch im Laufe der Zeit gelernt habe: Setze dir klare

Ziele. Aber teile deine Ziele nur mit dir selbst. Wer mich

auf meinem Weg begleiten möchte, kann gerne auf meiner

Instagram Seite simone_kramer_ vorbeischauen. Ich freue

mich auf Euch. Mein Motto: be always yourself – bleibe immer

du selbst, und verändere dich für niemanden.

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Bachler Alan Wey

– was würdest Du davon halten, wenn

ich Dir ein Shooting mit dem aktuellen

Bachelor Alan Wey organisieren würde?

Er ist Kunde von mir, und wir sind

ins Gespräch gekommen. Da er aktuell

auf der Suche nach einen Top Fashion-

Fotografen ist, dachte ich an Dich!“

«DER BACHELOR»

Wer kennt diese amüsante

TV Serie nicht?

Foto: © Surm Shoots Photography

Ausgestrahlt in mehreren Ländern und

immer wieder spannend. Welcher neue

Bachelor schafft es, die jungen Frauenherzen

zu verzaubern….

Ortswechsel: Auto, abends nach der

Arbeit auf dem Nachhauseweg klingelt

auf einmal mein Handy. „Anruf entgegennehmen“

– selbstverständlich über

meine Freisprecheinrichtung. Mein

Kollege war dran: „Hey Roland, wie

geht’s Dir?“ Bla Bla Bla hin und her…

Auf einmal hat er gefragt: Du sag‘ mal

Ich dachte: puuuuhhh – krasser Shit –

Alan Wey möchte ein Shooting mit mir,

nice, nice…..

Selbstverständlich musste ich bei einem

solchen Angebot nicht lange überlegen

und habe sofort zugesagt! Wenige Tage

später haben Alan und ich miteinander

telefoniert, um uns erst mal persönlich

kennenzulernen und um einen Shooting-Termin

zu vereinbaren.

Zeitsprung: Tag des Shootings

Zääääääähhhh fliessend geht es Stück

für Stück nun durch die Züricher City,

in der das Shooting mit dem Bachelor

stattfinden soll. Endlich habe ich es

gleich geschafft – 12:52 Uhr – um 13:00

ist Treffpunkt. „SIHLCITY“ heisst die

Shooting-Location. Eine Shopping Mall,

die ihresgleichen sucht, an Grösse und

Luxus kaum zu übertreffen. 12:55 Uhr

fahre ich ins Parkhaus, in den 7 Stock.

Oben angekommen, spreche ich Alan

eine kurze WhatsApp Voice Message

aufs Smartphone: „Hey Alan, bin jetzt

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Himmel freigab… traumhaft. Eine Location mit viel Tiefe, in

der wir uns regelrecht austoben konnten. Zuerst Shoots an dem

einen Gebäude und danach noch an dem gegenüberliegenden

Gebäude – auch mal mit Spiegelungen an einer grossen Glasfront.

Alan war sichtlich happy und die Stimmung zwischen

uns hervorragend!

da, komme jetzt zum Kalanderplatz – bin in 3

Minuten bei Dir.“

Stürze mich nun durch das Getümmel in der

Mall an geschäftigen Business-Leuten vorbei. Die

edelst gestylten Shop Owner Ladies stehen in

Ihren Geschäften bei einer Kundenberatung oder

anderen Tätigkeiten. Ich sehe den Ausgang „Kalanderplatz“

und verlasse die Mall. Wir treffen

uns am Burger King links am Platz, wohin ich

nun laufe und nach Alan Ausschau halte – inzwischen

ist es schon 13:03 Uhr.

Am Ende fragten wir noch höflich eine junge Dame, ob sie uns

beide filmen würde, da wir für Instagram noch ein Reel produzieren

wollten. Dem Charme von Alan kann natürlich KEINE

Dame widerstehen, und so bekamen wir unser Video selbstverständlich

ohne Wimpernzucken. Letzter Schuss – und der

Zähler stand auf 500 Bilder.

Als Erinnerung genehmigten wir uns für die Instagram Story

noch ein letztes Selfie. Danach stand der Abschied an, und wir

beschlossen, künftig auf jeden Fall weitere Projekte gemeinsam

zu realisieren. Ich lief nun wieder durch die Mall ins Parkhaus

und kämpfte mich durch den Stau in Zürich bis nach Hause an

den Bodensee.

Ich warte an der Treppe vor dem Burger-Palast,

und auf einmal vernimmt mein rechtes Ohr:

„Heeeeey, Roland, wie geht’s Dir? Alles gut?“ –

Ich drehe mich um, und DER BACHELOR steht

vor mir und begrüßt mich herzlich mit einer

Umarmung.

Kurzer Smalltalk unter Männern. Die Chemie

hat sofort gestimmt.

Für das erste Shooting haben wir uns eine Location

am linken Flügel der Mall ausgesucht, direkt

vor dem Fluss Sihl mit einem alten Industriegebäude

im Hintergrund – was eine besonders

interessante Komposition des Bildes ermöglichte.

Hier machten wir Portrait-Aufnahmen im Stehen

plus ein paar Close Ups.

Als nächste Location wählten wir ein Restaurant

aus, in dessen Vorhof wir Bilder mit industriellem

Look und in herbstlichen Farben machten.

Alan bestellte sich einen Tee, den wir ins Shooting

als Accessoire raffiniert einbinden konnten.

Nach noch eine paar Bildern in Steh-Posen haben

wir dann unsere Location in ein Kino verlegt. Im

Foyer dieses Gebäudes gab es mega coole, mit

LED beleuchtete Treppen – eine ideale Shooting-

Location. MANN… Sah das Hammer aus! BUR-

NER!! Mal definitiv etwas anderes!

Als letzte Location wählten wir den Bahnhof

Sihlcity aus und fanden da etwas sehr Spezielles:

eine lange, schmale Gasse zwischen einem Geschäftshaus

und einem Industriegebäude. Quasi

ein langer „Schlauch“, der sich nach oben öffnete

und den Blick auf den wunderschönen bewölkten

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Bloggerin und Models mit Reporterin Susanne Voß

Kelly-Anne Schauspielerin und Model mit Ehemann

Fotos: © Yves Schlingloff

Qatar Prix de L'Arc de Triomphe,

Hippodrome Paris Longchamp -

das bedeutendste Pferderennen der Welt

Hier treffen sich am ersten Wochenende

im Oktober in jedem Jahr Vollblutzüchter,

Besitzer, Trainer, Jockeys, Presse,

Funk und Fernsehen, einfache Leute

und Aristokraten (die sogenannte Turf-

Szene), Familien, Freunde und alle,

deren Herzen bei dem Wort Vollblüter

höherschlagen. Und nicht zu vergessen

die Superstars auf dem grünen Geläuf,

die Athleten, ohne die eine solche Veranstaltung

natürlich nicht stattfinden

könnte, aber dazu später mehr.

Die 1857 im Bois de Boulogne errichtete

Pferdesportanlage und zuletzt in

2018 renovierte Tribüne der Rennbahn

Paris Longchamp ist ein Vorzeige-Racecourse

von besonderer Architektur

und mit modernem Look unter klassischer

Basis - elegant und edel, wie es die

Franzosen lieben - und können - einzigartig

in Europa. Das Luxusprodukte

herstellende Unternehmen "Longchamp"

fand hier seinen Namensgeber.

Auch der italienische Sportwagen "De

Tomaso Longchamp" wurde nach dieser

Rennbahn benannt. Berühmte Künstler

wie Edouard Manet oder Edgar Degas

haben berühmte Werke über die Rennbahn

in Longchamp gemalt.

Aber zunächst ein Blick nach Deutschland.

Hier sind Vollblüter und Pferderennen

auf den ersten Blick nicht im

großen Interesse der breiten Bevölkerung,

so scheint es.

Paris Longchamp

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Karriere als Rennreiterin zurück und

hat viele wunderbare Pferde zum Sieg

führen dürfen. Sie hat auf dem Rücken

der Pferde erfahren, dass diese Tiere

nicht einfach Sportgeräte sind, sondern

kaum zu bremsen, wenn sie dem Geläuf

(Rennbahn) näherkommen, und

fast anfangen zu fliegen, wenn sie neben

ihren Artgenossen austesten, wer die

Nase vorn haben kann. Das Laufen liegt

ihnen im Blut, es ist in ihren Genen,

und wird seit über 200 Jahren durch gezielte

Züchtung gefördert. Ich beginne

zu verstehen, dass solche Erfolge beim

Rennen nur erreicht werden können,

wenn der Partner Pferd mitmachen will

und die entsprechenden Anlagen besitzt.

Fotos: © Yves Schlingloff

Rechts Reporterin Susanne, Bill Rolfe, Weinhändler und Pferdebesitzer aus West

Sussex mit Parterin und Reporterin Gaby

Die Besucherzahlen auf den deutschen

Galopprennbahnen sind nicht nur seit

Corona in den letzten Jahren eher rückläufig.

Inzwischen setzten die Rennbahnen

auf familienfreundliche Renntage, zu

denen Prominente für Autogrammstunden

und Blogger eingeladen werden,

Ponyrennen mit durchaus vielversprechenden

Nachwuchsreiterinnen

und –reitern ein fester Programmpunkt

sind, und Wettbewerbe zur am besten

angezogenen Rennbahnlady oder den

schönsten Hüten abgehalten werden

(z. B. auf dem Ascot-Renntag in Hannover,

Neue Bult). Auch gibt man sich

viel Mühe, den neuen Wettkunden das

Wett-System zu erklären. Es gibt inzwischen

After-Work-Renntage, die abends

beginnen, damit man sich nicht nur am

Sonntag mit der Familie einen Rennbahnbesuch

gönnt. Der Nachwuchs bei

den Jockeys, Trainern und Züchtern

geht trotzdem zurück. In der Nähe der

Rennbahn sind zudem manchmal Aufrufe

von Menschen zu hören, die den

Rennsport mit Pferden als Tierquälerei

betrachten und für ein Verbot von Pferderennen

demonstrieren.

Und wie sieht es bei unserem europäischen

Nachbarn aus?

Ich habe mich am Sonntag, den

02.10.2022 als Reporterin für dieses

Magazin unter die Besucher auf dem

Prix de L'Arc de Triomphe gemischt,

um zu erfahren, was die Menschen, die

hierherkommen, mit dem Metier zu tun

haben, welcher Bevölkerungsgruppe sie

vielleicht zu zuordnen sind, was sie begeistert,

oder ob sie nur einmal zufällig

interessiert sind, und wie dann alles auf

sie wirkt.

Ich treffe viele unterschiedliche Menschen,

die sofort sehr interessiert

und bereit sind, für

das Magazin EWA's Place ein

Interview zu geben.

Petra Faulstich, zählt zu den

ersten weiblichen Berufsrennreiterinnen

Deutschlands

in den 80er Jahren.

Sie würde sich über Nachwuchs

bei den Jockeys sehr

freuen. Sie hat ihren Beruf

immer sehr gern ausgeübt,

denn Pferde waren immer

ihre große Leidenschaft. Sie

blickt auf eine erfolgreiche

Frau Faulstich hat viel Interessantes

zu erzählen. Sie kennt sich natürlich

sehr gut in der Szene aus, und stellt

uns gleich unsere nächste Interviewpartnerin

vor: Frauke Delius, Journalistin

für "Turftimes" freut sich sehr,

auch deutsche Gäste hier zu treffen und

möchte gerne noch mehr Menschen mit

ihren Berichten über die Rennbahnen

begeistern und erreichen. Ihre Augen

strahlen, als sie von ihren Erlebnissen

und Reportagen erzählt. Sie lebt ganz

offensichtlich für ihren Beruf.

Dann fällt uns Rhoxanee auf. Sie ist eine

bekannte (Instagram) Bloggerin aus

Paris und kommt hierher, um sich unter

den durchaus modisch interessierten,

vornehmlich weiblichen Besuchern der

Rennbahn umzusehen, und sich natürlich

auch selbst zu zeigen. Offensichtlich

gibt es hier die Zielgruppen ihres Business.

Die Rennbahn ist jung, modern

und hat Außenwirkung bei internationalem

Publikum.

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Foto: © Yves Schlingloff

Führring Hippodrome Paris Longchamp F

Kelly-Ann Lyons, die mit ihrem britischen

Ehemann und kleiner Tochter

ebenfalls in Paris lebt, ist eine überaus

charmante und begeisterte Rennbahnbesucherin,

die mit ihrem Mann und

Freunden einen abwechslungsreichen

Tag verleben will. Sie interessiert sich

für all die Dinge, die Paris in der ganzen

Welt besonders machen und teilt sie in

Social Media.

Bill Rolfe, Weinhändler und Pferdebesitzer

aus West Sussex, steht mit seiner

Begleiterin -beide in stilvollem Rennbahnoutfits

- an den Rails, und verfolgt

die Rennen gerne direkt am Geschehen.

Auch er trifft hier Freunde aus der Vollblüterszene,

und genießt die schöne

Atmosphäre beim Rennsport mit all

den sportlichen Höhepunkten.

Jim Bolger, Trainergröße aus Irland,

hatte die 2jährige Stute „Gan Teorainn“

(das ist wohl ein gälischer Name) am

Start. Sie wurde heute Zweite beim

2. Rennen des Tages, dem Qatar Prix

Marcel Bossac Criterium des Pouliches.

Eine wirklich bemerkenswerte Leistung

dieser Außenseiterin, die sich damit für

die „klasssiche Route“ der britischen

3-Jährigen Saison bewirbt. Mr. Bolger

berichtet uns stolz, dass seine Tochter

eine seit vielen Jahren erfolgreiche

Rennreiterin in Australien ist.

Ein junger Jockey, der für sein großes

Vorbild Kevin Manning, den Jockey

der Stute „Gan Teorainn" arbeitet, sitzt

am Nebentisch, und schwärmt von

ihrem Können und dem besonderen

Charakter dieses Pferdes. Hier sitzt

auch der Besitzer des "Ennestown

Studs", einem bedeutenden Gestüt in

Irland, der seine Stute von „Bolger“

trainieren lässt. Er träumt sicherlich

davon, wie die Zukunft der Rennkariere

seines Schützlings ist, schweigt dazu

aber vor uns mit einem charmanten

Lächeln. Selbstverständlich sind solche

Pläne und Träume von Ruhm und Erfolg

ein Geheimnis, das man gerne für

sich behält.

Sie alle sind heute Abend einfach hier,

um ihren Rennerfolg in Longchamp zu

feiern.

Nun ein Wort zu Pferden, die hier umsorgt,

bewundert und verehrt werden

wie ihre Reiter. Ich beobachte Fans, die

am Führring stehen, in dem die Pferde

zunächst ohne Reiter in einer Art Rondel

präsentiert werden. So manch einer

glaubt, hier die Tagesform, die mentale

Stärke und damit die Siegeschancen

seiner Favoriten ausloten zu können.

Dann erscheinen die Jockeys in ihrem

Renndresses in den Erkennungsfarben

des Besitzers. Sie wurden zuvor mit

ihrem Sattel gewogen, um den

Ausgleich an Gewicht für ein faires

Rennen zu erhalten. Ja, sie haben richtig

gelesen. Ein Jockey wiegt im Schnitt

zwischen 50 und 55 Kilo, und für das

Rennen erhält er kleine Gewichte für

seinen Sattel, damit das geforderte Gewicht

zwischen 50 Kilogramm oder gar

62 Kilo erreicht wird.

Das geforderte Gewicht ist von der

Rennausschreibung vorgegeben. Alles

wird hochoffiziell und unparteiisch

überwacht und dokumentiert.

Dann ertönt eine Glocke (Signal für

das Aufsitzen), und alle Jockeys gehen

zu "ihren" Rennpartnern, den Pferden.

Mit elegantem Schwung, und ohne den

Rücken des Tieres zu belasten, landen

sie auf den glänzenden, bemuskelten

und aufgeregt hüpfenden Partnern für

diesen Wettkampf. Man sieht sich heute

nicht zum ersten Mal. Mit dem Trainer

wurde besprochen, welche Taktik für

dieses Pferd ideal ist, also welche Spur

und welche Position im gesamten Rennverlauf

für die volle Entfaltung der ganz

persönlichen Stärke des Vierbeiners

entscheidend ist. Die unterschiedliche

Distanz des Rennens, die geeignete

Altersgruppe und auch manchmal das

Geschlecht der Gegner spielen eine entscheidende

Rolle für den Sieg oder die

Platzierung, und werden vom Besitzer

mit dem Trainer im Vorfeld besprochen,

das Ganze nennt sich im Fachjargon

Rennorder. Die Pferde bewegen

sich nun im sogenannten Aufgalopp zur

Startstelle. Dann beginnen die Teilnehmer

mit dem Einrücken in die Startboxen.

Endlich ist auch der letzte Reiter

mit tatkräftiger Unterstützung der

Starhelfer in seiner Box. Gespenstische

46


Stille.., nur das einzelne Schnauben und

Trippeln der Tiere ist zu hören. Sie sind

gespannt wie eine Feder. Der Jockey

konzentriert sich auf seine Arbeit:

Komme ich gleich gut weg? Finde ich

die gewünschte Position in jedem Moment

des Rennens? Evtl. noch ein kurzer

Blick nach rechts und links, dann

ertönt das Startsignal. Die Boxen öffnen

sich, und der Sprung nach draußen

gelingt.

Jetzt zählt nur noch die Einheit zwischen

Tier und Mensch. Beide wollen

den Sieg. Erfahrene Jockeys berichten

immer wieder, das man fühlen kann,

wie ein Pferd im Rennen kämpft, und

das jedes eine eigene Persönlichkeit

besitzt.

Gute Nerven sind in dieser hohen

Qualität des Wettkampfes ein Muss.

Die Pferde erreichen langsam den

Schlussbogen vor der Zielgeraden. Inzwischen

wird die Kommentierung des

Rennbahnsprechers emotionaler und

schneller.

Die Zuschauer springen auf der Tribüne

von ihren Plätzen oder lehnen sich weit

über die Rails - weiße Plastikstangen

zur Begrenzung. Jetzt geht alles rasend

schnell. Die Erde bebt und die letzten

500 Meter vor dem Ziel sind in nicht

einmal 30 Sekunden zurückgelegt. Die

Menschen feuern lauthals ihren Favoriten

an, und man spürt die Begeisterung

aller Beteiligten, denn die Konkurrenz

ist stark und das Feld dicht zusammen.

Im Ziel kann eine Nasenlänge entscheidend

sein, und zwar über Siegprämien,

Wetteinsätze und Zuchtwert der Pferde.

Modernste Technik mit Zielkameras

erlaubt eine präzise Angabe des Siegers

und der Platzierungen.

Strahlende Gesichter unter den Zuschauern,

freudige Besitzer, Trainer und Jockeys

- die Atmosphäre ist unbeschreiblich.

Der Sieger wird extra vom Geläuf

mit einem Begleitpferd abgeholt. Der

Pfleger und der Besitzer sind schon zu

ihrem Pferd gerannt. Die Presse macht

ein kurzes Interview mit dem noch auf

dem Pferd sitzenden Jockey, und dann

geht es schon zur Siegerehrung.

Die vom Rennen erhitzten Pferde

erhalten erstmal einen Eimer frisches

Wasser, werden abgesattelt und

abgeduscht.

Das Hauptrennen, den 101. Grand Prix

de L’Arc de Triomphe, in Paris gewonnen

hat in diesem Jahr die für England

startende Schimmelstute Alpinista

mit Jockey Luke Morris. Sie ist die am

16.02.2017 geborene Tochter des legendären

Hengst Frankel und der Stute

Alwida. Besitzerin und Züchterin ist

Kirsten Rausing, Enkelin des Gründers

von Tetra Pak. Sie gründete selbst den

Alborada Trust, der Mittel für medizinische

und veterinärmedizinische

Zwecke, Forschung, Bildung, Tierschutz

und Hilfe für von Katastrophen betroffenen

Gebieten der Welt bereitstellt.

20 Pferde am Start lieferten sich ein

spannendes Rennen in geschlossener

Formation. Am Ende zeigte Alpinista

ihre unglaubliche Klasse und gewann

sogar mit einer halben Länge vor der

auch männlichen Konkurrenz. Der

gleichaltrige Superhengst Torquator

Tasso startete für Deutschland mit

Starjockey Lanfranco Dettori und erreichte

den dritten Platz. Er beendet

nach 16 Rennen seine Rennkarriere, in

der er 6 Siege erzielte und darf nun für

Nachkommen sorgen. Außerdem für

Deutschland am Start war der Fuchshengst

Mendocino mit Jockey René

Pichulek.

Somit geht ein aufregendes und sportlich

hochkarätiges Pferdesportereignis

zu Ende, und vielleicht haben auch Sie

gerade Lust bekommen, im nächsten

Jahr ein Pferderennen zu besuchen?

Reporterinnen Susanne Voß

und Gaby Klemp

Foto: © Yves Schlingloff

Paris Longchamp

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Let's Talk

About...

FASHION

FASHION-

TALK

Foto: © Markus Büchs

im Restaurant

Brenner – Operngrill

in München...

... mit KLAUDIA

GRÄFIN VON

RANK und

EWA HAAS-

STARK

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Foto: © Privat


Anlässlich einer Wiesn-Einladung in München nutzte

ich die Gelegenheit, meine Kolumnistin Klaudia

Gräfin von Rank zu treffen, die in München wohnt.

Dass Klaudia gute Kolumnen schreibt, habe ich schon

sehr zu schätzen gelernt. Doch was für eine Person

steht dahinter, und was macht Klaudia noch?

Illustration: © adobe.stock.com/vitalygrin

Ewa: Hallo meine Liebe, das ist ja toll,

dass wir Zeit gefunden haben, um uns

persönlich kennenzulernen.

Klaudia: Ich freue mich auch sehr, Dich

zu treffen.

Ewa: Erzähle mir doch bitte etwas über

Dich, Deinen Beruf, Deine Hobbies

usw.

Klaudia: Ich bin Unternehmerin und

Content Creator auf Instagram (Klaudi__official)

Das sind meine Hauptaufgaben

im Tagesgeschäft.

Das Schreiben ist mehr ein Hobby von

mir. Ich habe Kinder- und Jugendbuchliteratur

studiert, drei Kinderbücher geschrieben

(auf Amazon unter meinem

Namen zu finden), zwei Literaturpreise

erhalten und unzählige Kurzgeschichten

und Gedichte verfasst. Auch einige Kolumnen

von mir für die österreichische

Zeitung “Woman” wurden veröffentlicht.

Ewa: Das klingt sehr spannend und

zeitintensiv. Hast Du denn da noch Zeit

für Hobbies?

Klaudia: Ja, natürlich. Ich treibe regelmäßig

Sport: Yoga, Fitness, Golf, Skifahren,

und ein großes Hobby von mir

ist das Reisen. Mindestens einmal im

Monat nehme ich mir Zeit für eine Reise.

Diese Reisen inspirieren mich, und

ich nehme mir dort auch immer Zeit,

um mich modisch zu informieren. Jedes

Land hat seine eigene Kultur, Geschichte

und modische Einstellung.

Ewa: Hast Du ein Lieblingsreiseziel?

Klaudia: Nein, bis jetzt habe ich noch

keinen Ort gefunden, an den ich immer

regelmäßig reise, aber ich mag die Berge

und das Meer gleichermaßen.

Ewa: Wo holst Du Dir deine Inspirationen

für Fashion und die Kolumne

“Fashiontalk”?

Klaudia: Ich lese regelmäßig die Vogue,

Instyle und die österreichische „Woman“.

Dazu verfolge ich die aktuellen

Fashionshows der großen Brands.

Außerdem lasse ich mich auf Instagram

inspirieren.

Ewa: Nenne mir doch bitte drei Kleidungsstücke,

die jede Frau in ihrem

Schrank haben sollte.

Klaudia: Da fallen mir auf Anhieb

ein: das „kleine Schwarze” – also ein

schwarzes Kleid, das immer alltags- und

gleichzeitig auch abendtauglich ist. ein

Blazer, in schwarz oder in einem hellen,

neutralen Ton eine unifarbene Bluse,

die nicht zu eng geschnitten ist, so dass

man sie auch geknotet oder offen tragen

kann.

Ewa: Zum Schluss interessiert mich

noch sehr Deine Lieblingsfarbe.

Klaudia: Ich bin schon immer ein

“Pinkfan”. In diesem Winter ist Pink

besonders aktuell. Maison Valentino hat

für diese Saison eine ganze Kollektion

in uni pink entworfen.

Ewa: Vielen Dank für Deine Zeit, liebe

Klaudia. Deine Dezemberkolumne ist ja

wieder ganz toll geworden.

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ORGASMUSPHASEN:

DIE VIER STUFEN

ZUM GIPFEL

Kuscheln, Knutschen, Petting, Sex. So läuft der Sex häufig

ab, doch das ist nicht das, was sich im Körper abspielt. US-

Forscher.innen haben herausgefunden, dass es vier Orgasmusphasen

gibt.

Die amerikanischen Sexualforscher William Howell Masters

und Virginia Johnson haben in den 60er-Jahren herausgefunden,

dass es einen sexuellen Reaktionszyklus gibt.

Damit beschreiben sie körperliche und emotionale Veränderungen,

die typischerweise auftreten, wenn man sexuell

erregt wird. Unsere Autorin Mignon findet: Zu wissen, wie

der Körper in den vier Orgasmusphasen reagiert, kann

helfen das Sexleben zu verbessern.

Sexualberatung by Mignon

Foto: ©Anri Coza

WAS ALLE ORGASMEN

GEMEINSAM HABEN

Ziemlich zu Beginn meiner Ausbildung als Sexualberaterin

gab es für mich einen Magic Moment: Als mir nämlich

bewusst wurde, wie viel ich über mich, meinen Körper und

vor allem über den Orgasmus lernen würde. Es gibt Prozesse

während der Erregung, die in allen menschlichen Körpern

passieren, egal ob bei Männern oder Frauen. Egal welche Art

von Orgasmus. Diese Vorgänge lassen sich in vier Orgasmusphasen

unterteilen.

DIE VIER PHASEN

DES ORGASMUS

Der sexuelle Reaktionszyklus kennt vier Phasen: Erregung,

Plateau, Orgasmus und Auflösung. Sowohl Männer als auch

Frauen durchlaufen diese Phasen, auch wenn individuell

unterschiedlich. Deshalb ist es zum Beispiel auch eher unwahrscheinlich,

dass beide Partner gleichzeitig zum Orgasmus

kommen. Außerdem sind die Intensität der Reaktion

und die Dauer der einzelnen Orgasmusphasen von Person

zu Person unterschiedlich. Diese Unterschiede zu verstehen,

kann den Partnern helfen, den Körper und die Reaktionen

des anderen besser zu erkennen, um die sexuelle Erfahrung

zu verbessern (und langfristig zu genießen).

Foto: ©stock.adobe.com/Africa Studio

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PHASE 1:

DIE ERREGUNG

Die erste Phase wird als Zustand der Erregung oder

des Verlangens beschrieben. Hier beginnt der weibliche

Körper, sich auf den Sex vorzubereiten. Die

Erregungsphase kann von einigen Minuten bis zu

mehreren Stunden dauern. Bestimmte Hormone

der Frau werden vermehrt ausgeschüttet, das Blut

beginnt die Geschlechtsorgane zu durchfluten, und

man hat das Gefühl, dass der ganze Körper warm

wird. Dabei nimmt die Muskelspannung zu, der

Herzschlag beschleunigt sich und die Atmung wird

schneller. Auch die Haut kann gerötet sein (auf

Brust und Rücken können rote Flecken erscheinen).

Die Brustwarzen richten sich erigiert auf. Die

Durchblutung der Genitalien nimmt zu, wodurch

die Klitoris und die inneren Schamlippen der Frau

anschwellen. Die vaginale Lubrikation, das Feuchtwerden,

beginnt.

PHASE 2:

DAS PLATEAU

Mit der Plateau-Phase steigt die sexuelle Spannung

noch mehr an. Die in Phase 1 begonnenen Veränderungen

werden weiter intensiviert. Viele Frauen

können ab dieser Orgasmusphase an nichts anderes

denken mehr denken als an die sexuelle Stimulation.

Die Herzfrequenz, die Atmung und der Blutdruck

steigen weiter an. Die Vagina schwillt durch

die erhöhte Durchblutung ebenfalls immer mehr

an, und die Scheidenwände färben sich dunkelviolett.

Jetzt kann die Klitoris der Frau sehr empfindlich

(oder sogar schmerzhaft) werden und zieht sich

unter die Klitorisvorhaut zurück, um eine direkte

Stimulation durch den Penis zu vermeiden. Manche

Frauen in meiner Beratung haben mir erzählt, dass

es bei ihnen zu Muskelkrämpfen in den Füßen, im

Gesicht und in den Händen gekommen ist. Was

nicht verwunderlich ist, da die Muskelspannung in

dieser Phase radikal zunimmt.

PHASE 3:

DER ORGASMUS

Das ist oft die Phase, die wir erleben wollen: der

Orgasmus. Er ist zwar der Höhepunkt des sexuellen

Reaktionszyklus, aber auch die kürzeste Phase und

dauert allgemein nur wenige Augenblicke. Beim

Orgasmus ziehen sich die Vagina, die Gebärmutter,

die Beckenbodenmuskeln und manchmal auch die

Muskeln am ganzen Körper rhythmisch zusammen.

Unwillkürliche Muskelkontraktionen setzen ein.

Wobei sich der Blutdruck, die Herzfrequenz und die

Atmung auf dem höchsten Stand befinden. Außerdem

kommt es zu einer schnellen Aufnahme von

Sauerstoff. Teils verkrampfen sich auch erst ab hier

die Muskeln in den Füßen und es kommt zu einer

plötzlichen, heftigen Entladung der sexuellen Spannung.

Am ganzen Körper kann es während dieser

Orgasmusphase zu einem Ausschlag kommen, den

sogenannten „Sexflush“. Der Ausschlag verschwindet

jedoch so schnell, wie er gekommen ist.

PHASE 4:

DIE AUFLÖSUNG

In der letzten Phase, nach dem Erreichen des Höhepunkts,

fängt der Körper an, sich zu entspannen

und kommt langsam in seinen normalen Zustand

zurück. Die Herzfrequenz, der Blutdruck und

auch die Atmung verlangsamen sich wieder auf ihr

normales Maß. Geschwollene und erigierte Körperteile

nehmen wieder ihre ursprüngliche Größe

und Farbe an. Die Auflösungsphase ist durch ein

allgemeines Wohlbefinden, verstärkte Intimität und

oft auch durch Müdigkeit gekennzeichnet. Einige

Frauen sind in der Lage, bei weiterer sexueller

Stimulation schnell wieder in die Orgasmusphase

zurückzukehren und können daher mehrere Orgasmen

erleben. Männer dagegen brauchen nach dem

Orgasmus eine Erholungszeit, die so genannte Refraktärphase,

in der sie nicht erneut zum Orgasmus

kommen können. Die Dauer der Refraktärphase ist

bei Männern unterschiedlich und verlängert sich in

der Regel mit zunehmendem Alter.

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Scarlett Wortmann

Nachwuchsschauspielerin

und Model

Foto: ©Jan Northoff photography

Scarlett ist eine lebensfrohe, selbstbewusste

und disziplinierte junge Frau,

und sie weiß genau, was sie will!! Mit

ihren 22 Jahren hat sie schon eine Menge

erlebt und erreicht, aktuell lebt sie in

Hamburg und absolviert eine Ausbildung

zur Schauspielerin. „Viele wissen

gar nicht. dass Schauspiel ein Handwerk

ist und genauso erlernt werden muss

wie jeder andere Beruf “. Scarlett entdeckte

schon als Kind ihre Leidenschaft

fürs Schauspielern, Singen und Tanzen.

Viele hielten es für eine Träumerei und

meinten, dass sie sich besser einen bodenständigen

Beruf aussuchen soll, wo

sie vernünftiges Geld verdienen kann.

Auf diese Stimmen hat sie nie gehört

und sich auch nicht verunsichern lassen.

“Ich hatte sehr viel Glück, dass meine

Eltern meine Interessen von klein auf

gefördert haben und immer 100 Prozent

hinter mir stehen.“ Somit entschloss sie

sich, mit 16 Jahren Schauspielunterricht

zu nehmen, und absolvierte mehrere

Muscial-Workshops.

Wer Scarlett kennenlernt, merkt

schnell, dass sie nicht nur ihre Kater

Sit und Diego liebt, sondern dass auch

alle anderen Tiere einen Platz in ihrem

Herzen haben. So arbeitete sie mehrere

Wochen auf einem Gnadenhof, wo sie

Tiere versorgte, die vor der Schlachtung

oder dem Einschläfern gerettet wurden.

Nach ihrem Abitur 2018 flog sie für

mehrere Monate nach Peru, um dort,

als Volontärin im Tierheim „Esperanza

Canina“, Hunde von der Straße zu holen

und zu pflegen.

Zurück in Deutschland, bewarb sie sich

an mehreren Hochschulen und Schauspielschulen.

Parallel begann sie ihre

Ausbildung zum Personal Fitnesscoach,

da Sport schon immer eine große

Leidenschaft in ihrem Leben war. Im

Mai bekam sie dann die Zusage einer

Musicalschule in Hamburg; bereits im

Juni zog sie um und begann dort ihre

Ausbildung. Nach einem Jahr wechselte

sie jedoch die Schule, weil ihr bewusst

wurde, dass die Musical-Ausbildung

nicht das richtige für sie war und sie

sich stattdessen lieber weiter und intensiver

mit der Schauspielerei beschäftigen

möchte.

Inspiriert vom Tanzen und dem erfolgreichen

Abschluss ihrer Trainer-Lizenzen,

bildete sie sich in der Zwischenzeit

zur Tanz-& Bewegungspädagogin und

in der Schmerztherapie weiter. “Ich

liebe es zu tanzen und zu boxen, mich

auszupowern und bis an die Grenzen

zu stoßen. Das baut Stress ab, und ich

bekomme den Kopf frei. Bewegung hält

meinen Körper und meine Seele in Balance.

Dazu gehört auf jeden Fall auch

eine gesunde Ernährung und natürlich

Schokolade.“

Feras couture Foto: © Frank Littmann

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Foto: © Show your glow- Foto Frank Littmann

Scarletts Mutter, Nina Wortmann,

bekanntes deutsches Rollstuhlmodel,

modelt seit 18 Jahren; da kann man behaupten,

der Apfel fällt nicht weit vom

Stamm. Scarlett hat schon als kleines

Kind immer mal wieder vor der Kamera

gestanden und ihr Lächeln zum

Besten gegeben. ,,Meine Liebe für das

Modeln habe ich mir wohl auch von

meiner Mama abgeguckt. Es ist einfach

ein tolles Gefühl, geschminkt zu werden,

Klamotten anzuziehen, die man

vielleicht sonst nicht anziehen würde,

und sich vor der Kamera auszuprobieren

und dann ein schönes Resultat zu

bekommen. Wir kennen aber natürlich

auch alle das Phänomen, dass dir ein

Bild gar nicht gefällt aber alle anderen

sagen: Das Bild ist einfach nur wow. Ich

musste auch lernen, mich auf manchen

Bildern schön zu finden.

Man muss einfach den Blick

auf sich selbst erweitern und

darf nicht zu kritisch mit

sich selbst sein. Es ist doch auch mal

schön, wenn ein Bild oder ein Mensch

auf einem Foto nicht perfekt aussieht,

sondern menschlich.“ Scarlett hat schon

für viele Projekte gemodelt und stand

für mehrere Fotografen vor der Kamera.

„Mut zur Sichtbarkeit – Mut zur Verletzlichkeit.

Es braucht Mut, sich mit

sich selbst auseinanderzusetzen und

zu lernen, sich selbst zu lieben und so

zu akzeptieren, wie man ist. Ich habe

recht früh in meinem Leben gelernt,

das Leben so zu nehmen, wie es kommt.

Nichts passiert ohne Grund, und es

kommt, wie es kommen soll. Meine

Vergangenheit machte mich zu der, die

ich heute bin: eine starke junge Frau.

Und ich bin stolz, ich zu sein. Natürlich

fühle ich mich nicht immer stark oder

wohl in meiner Haut. Es ist völlig normal,

schwache Momente zu haben und

an allem zu zweifeln. Aber ich versuche

so viel wie möglich im Hier und Jetzt

zu leben, das Beste aus dem, was mir

gegeben wird, zu machen und mein

Leben zu genießen.“

„Ich bin gespannt,

wo mich mein Weg

noch hinführen wird.“

Foto: © Jan Northoff photography

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Impressum

Rechtsform einer Kapitalgesellschaft

Ewa Stark Unternehmergesellschaft

(Haftungsbeschränkung)

Geschäftsführerin / CEO

Ewa Haas-Stark

Chefredakteurin / Verlegerin

Ewa Haas-Stark

Elmblick 17, 38162 Cremlingen

ewa@ewas-place.de

Tel.: +4917683404365

TALK

von Klaudia Gräfin

von Rank

Vertrieb Marco Bauer

Lektorat Jürgen Christen

Gestaltung Magdalena Barge

info@werbung-best-image.de

Tel.: +4916091566522

Anzeigen Ewa Haas-Stark

Cover Bild Katrin Bühring

Cover Hut-Designerin Nada Quenzel

Cover Foto Nada Quenzel

Redaktion-Team

Kolumnisten & Gastpublizisten

Mignon Kowolik Hamburg

Klaudia Gräfin von Rank München

Roland Surm Zürich

Julia Kolander München

Da ist es wieder ...

das Hahnentrittmuster.

Wahrscheinlich hat es in dieser

Herbst-Winter-Saison schon jeder in

Schaufenstern und Regalen entdeckt.

Make-up Artistin

Sandra Halper Wien

Fotografen

Charles Wills New York

Roland Surm Zürich

Yves Schlingloff Hannover

Reporterinnen

Susanne Voß

Gaby Klemp

Vertrieb

Erscheint alle zwei Monate

Erhältlich pro Ausgabe

Digital kostenlos auf

www.ewas-place.de

Urheberrechte

Die Urheberrechte für Anzeigenentwürfe,

Fotos, Vorlagen sowie für die

Gestaltung bleiben beim Verlag. Jeglicher

Nachdruck von Artikeln, Fotos,

Zeichnungen und dergleichen bedarf

der ausdrücklichen Zustimmung des

Verlages.

Haftung und Gewähr

Programminformationen werden

kostenlos abgedruckt, eine Gewähr

für die Richtigkeit kann daher nicht

übernommen werden. Für eingesandte

Fotos, Artikel etc. kann leider keine

Gewähr übernommen werden.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

entsprechen nicht unbedingt der

Meinung der Redaktion.

Bildnachweis

Inhalt: Adobe Stock

und wie angegeben

Klaudia Gräfin von Rank Modetrends

Klaudi__official

Alles neu

oder was?

Das markante Muster wird dieses Jahr nicht nur

in schwarz-weiß, sondern auch in buntem Mix

produziert. Es findet sich in Mänteln, Röcken und

natürlich auch Handtaschen.

Das unverwechselbare Karomuster

stammt ursprünglich

aus Schottland und sorgt

immer wieder für perfektes

Retro-Feeling.

Ich mags sehr gerne und es

bestätigt, was uns die Mode

immer wieder lehrt:

Alles kehrt wieder

....ob Schlaghosen - oder

Leoprints, Karo Look oder

Maxiröcke.

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Foto: ©Doella by Van

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