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FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 24

FINDORFF GLEICH NEBENAN ist das Stadtteilmagazin für Findorff und Bremen für Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik

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Im Winter 2022 | Ausgabe 24 | Kostenlos, aber nicht umsonst

®

ROMY UND BENNET

DORFFKIDS

KEVIN KERNEY Digitalprofi FRIEDEMANN FRIESE Findorff als Spiel

FINANZTIPP Bremer Konten sind grün WEIHNACHTEN IN FINDORFF

24 schöne Geschenkideen ZWISCHENRUF Über Kunst in Bremen


Das

Bremer

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 03


q AUS FINDORFF. FÜR FINDORFF

» Ich hol‘ Dir keine Sterne mehr vom Himmel ... «

D

ie liegen nachher doch nur

bei uns ‘rum...« sang

einst Liedermacher und

Schriftsteller Thommie

Bayer in Zeiten, als es

noch »Liedermacher«

gab. Diese kluge Einsicht

gilt auch für unpassend

ausgewählte Weihnachtsgeschenke,

die geschenkt werden, weil man glaubt, etwas

zum Fest schenken zu müssen. Was passiert mit dieser Art von

Geschenken, die sich niemand gewünscht hat ? Genau: Die

liegen später nur herum. Besser ist es, Geschenke für die zu

Beschenkenden gut auszuwählen: 24 schönen Geschenkideen

für Weihnachten können ab Seite 18 erste Anregungen geben.

Auch eine gute Idee: Kunst verschenken . Der große Vorteil: Ein

Bild liegt nicht herum. Man kann es hängen ! Noch besser ist es,

ein Bild von lokalen KünstlerInnen zu kaufen. Man kann es vielleicht

sogar vor Ort im Atelier aussuchen – und der Kontakt zu

den Kreativen im Stadtteil verschafft interessante Begegnungen.

Kunst kaufen konnte man bisher im »Kunst:Haus:Findorff« in

der Plantage 3. Das ist bald vorbei: Die InitiatorInnen Heike

Seyffarth und Manfred Schlösser suchen neue Räumlichkeiten.

Manfred Schlösser hat für FINDORFF GLEICH NEBENAN

einen »Zwischenruf« über Kunst in Bremen geschrieben.

Wo präsentiert sich Kunst noch in Findorff ? Ausstellungen gibt es

zum Beispiel im »fif Café« für Kunst und Kommunikation in der

Herbststraße 83. »Bewohner der Lüfte« zeigte zuletzt fotografische

Arbeiten von Thomas Birkhahn. Diese Ausstellung haben

Sie verpasst ? Schade. Die gute Nachricht: Birkhahns Fotografien

zeigen wir ab Seite 28 – und alle sind käuflich zu erwerben.

Sicherlich wäre es auch ein sehr schönes Geschenk für

unseren Stadtteil, wenn die seit Jahren leerstehenden

Räumlichkeiten an der Admiralstraße wieder genutzt

werden würden. Die Leerstände an der grauen

Schwester der weiterhin begehrten Hemmstraße

sind seit Jahren nicht zu übersehen. Nicht nur die

Gewerbefläche der »Commerzbank«-Filiale steht seit

langer Zeit leer, nachdem das Kreditinstitut mit Sitz in

Frankfurt am Main Findorff im Oktober 2021 fluchtartig

verlassen hat – inklusive Geldautomaten und Kontodrucker.

»Wir schaffen wirksame Räume« gilt nach wenigen Monaten

auch nicht mehr für »designfunktion«. Der Büromöbelhändler

ist aus dem Rotklinkergebäude in der ehemaligen Stuhlrohrfabrik

an der Admiralstraße 96 wieder ausgezogen.

Wie bereits mehrfach von FINDORFF GLEICH NEBENAN

angeregt, aber bis heute nicht umgesetzt: Ein Leerstandmelder

für alle Einzelhandels- und Gewerbeflächen im Stadtteil wäre

sinnvoll. Es gibt zwar den »Leerstandmelder Bremen« – verlinkt

unter www.findorff-gleich-nebenan.de – aber der reicht nicht.

Vielleicht startet endlich der Beirat Findorff demnächst eine

Sightseeing-Tour, um vor Ort anschaulich zu erfahren, wie der

aktuelle Leerstand an ungenutzten Gewerbeflächen ist – bestenfalls

um eigene Ideen zu entwickeln, wie es in kritischen

Zeiten weitergehen könnte. Eine Idee: gemeinsam mit Kreativen

Kontakte zu den jeweiligen MaklerInnen suchen, mit dem Ziel,

die leeren Räume für eine symbolische Miete temporär zu

bespielen, auch um kommerziellen InteressentInnen zu zeigen,

was man aus den Räumen machen könnte. Das würde – mit

etwas Wohlwollen – für alle Beteiligten nur Vorteile bringen.

Unser schönstes Geschenk ? Bleiben Sie Ihrem Stadtteilmagazin

der Herzen treu. Wir wünschen wundervolle Weihnachten !

GLEICH NEBENAN

06 l ROMY UND BENNET

Was sich zwei Kids aus Findorff zu Weihnachten wünschen

08 l KEVIN KERNEY

Der Referent für digitale Medien an der Bremer

Volkshochschule bereitet in Findorff die Zukunft vor

10 l FRIEDEMANN FRIESE

Der Spieleentwickler über sein neues Spiel »Findorff«

14 l KULINARISCHES FINDORFF

Warum wir die lokale Gastronomie unterstützen sollten

16 l SPARKASSE BREMEN

Vorbildlich nachhaltig: »Bremer Konten« sind grün

Gibt es den Weihnachtsmann wirklich – und wer besorgt

die Geschenke ? Wir haben nachgefragt ab Seite 6

18 l FAMILIEN IN FINDORFF

20 l 24 SCHÖNE GESCHENKIDEEN

22 l REWE IN FINDORF

24 l ZWISCHENRUF

26 l AKTIV VOR ORT

28 l ARTWORK

30 l JUWELIER EHLERS

32 l MESSEZEIT

33 l MAHLZEIT

34 l DORFFKLATSCH

37 l FINDORFF GEHT AUS

38 l SUPERSUSE

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 05


PROFILE

q ROMY UND BENNET AUS FINDORFF FREUEN SICH AUF DIE FESTTAGE

» Weihnachten kommt Opa zu uns und Papa kocht. «

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 06

ROMY UND BENNET

DORFFKIDS

R

omy und Bennet, manche Kinder glauben

an den Weihnachtsmann. Wie sieht das bei

Euch aus ? Gibt es den wirklich ?

Romy: Ja, den gibt es. Aber wir glauben, dass

unsere Eltern die Geschenke besorgen ...

Bennet: ... aber der Weihnachtsmann bringt

sie.

Weihnachten steht vor der Tür. Bald ist es

soweit. Freut Ihr Euch schon ?

Romy und Bennet: Ja, auf jeden Fall.

Was wünscht Ihr Euch ?

Bennet: Ich wünsche mir neue »Zebra Nike Air Force«. Das sind

zebragestreifte Sneaker – und einen Hund.

Romy: Ich wünsche mir die coolen »Nike Dunk Retro«-Sneaker,

und eine ganz flache Wasserflasche, die es bei »amazon« gibt.

Den Produktnamen habe ich mir schon aufgeschrieben. Außerdem

wünsche ich mir eine neue Zahnbürste. Aber die habe ich

inzwischen schon bekommen.

…und für wen gibt es von Euch Geschenke ?

Romy: Geschenke gibt es für Mama, Papa, Opa ...

Bennet: ... und für alle Familienangehörigen, die noch am Leben

sind.

Ohne zu verraten, was Ihr verschenken werdet: selbst gebastelt

oder vom eigenen Taschengeld gekauft ?

Romy: Vom Taschengeld gekauft.

Bennet: Beides. Ich bastele eine Box. Die Box fülle ich mit den

Geschenken, die ich von meinem Taschengeld gekauft habe.

Also eine Art selbstgemachte Geschenkbox ?

Bennet: Genau.

Wer schmückt bei Euch den Weihnachtsbaum ?

Romy: Unsere Mutter ...

Bennet: ... aber wir helfen natürlich.

Wo ist es in Findorff in der Weihnachtszeit am besten ?

Romy: Draußen, wenn es schneit ...

Bennet: ... oder zuhause mit der Familie.

Feiert Ihr Weihnachten auch mit Freundinnen und Freunden –

und vorher auch in der Schule ?

Romy: Nein, nur in der Familie. Aber bei uns in der Schule

macht man ein »Winter-Dinner«. Aber das ist nur für die

älteren SchülerInnen in der Oberstufe.

Wer kocht bei Euch zu Weihnachten ?

Romy: Opa kommt zu uns. Papa kocht und macht Kartoffelsalat

mit Würstchen.

Bennet: ... aber ich möchte auch mal wieder Hähnchen !

Worauf freut Ihr Euch in den Ferien ganz besonders ?

Bennet: In der Weihnachtszeit ist keine Schule. Man hat Freizeit

und kann auf seinen Laptop gucken und sich entspannen.

Zum Jahreswechsel ist Silvester: Was wünscht Ihr Euch ganz

allgemein für das neue Jahr ?

Romy: Glück !

Bennet: Glück, keinen Streit mit Freunden und keinen Stress.

Habt Ihr gute Vorsätze, was Ihr Euch für 2023 unbedingt

vornehmen möchtet – oder ist alles gut ?

Bennet: Bei mir ist alles gut.

Romy: Ich möchte besser für die Arbeiten in der Schule lernen.

▼ ÜBER ROMY UND BENNET

Romy (12) und Bennet (10) wohnen in Findorff. Beide gehen

auf die »Internationale Schule Bremen« in Horn-Lehe. Neben

der Schule sind Freizeitaktivitäten sehr wichtig. Romy reitet im

Reitverein Lilienthal, springt Trampolin im Garten, spielt gern

Klavier und singt. Sie ist am liebsten draußen unterwegs. Bennet

spielt im Verein Fußball bei Werder Bremen. In der Freizeit

trifft er sich am liebsten draußen mit seinen Freunden.

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 07


PROFILE

q KEVIN KERNEY IST REFERENT FÜR DIGITALE MEDIEN

» Digitalisierung hat viel mit Modernisierung zu tun.«

KEVIN KERNEY

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 08

DIGITALPROFI

K

evin, Du arbeitest am Standort Findorff in

der Plantage für die Bremer Volkshochschule.

Was genau sind Deine Aufgaben ?

Ich kümmere mich um den Einsatz elektronischer

Medien im Unterricht. Es gibt laufend

neue Produkte. Ich recherchiere viel und

gebe dann Anschaffungsempfehlungen ab.

Außerdem bin ich für die Administration des

Bremer Bereichs der »vhs.cloud« als unsere

bundesweite Lernplattform zuständig.

Du gehörst auch zum Team »Online-Lehren und -Lernen« an

der Bremer Volkshochschule. Womit seid ihr da beschäftigt ?

Wichtig wähend Corona war, trotz diverser Einschränkungen

den Menschen weiterhin Zugang zur Bildung zu gewähren.

Wir haben versucht, existierende Angebote online anzubieten.

Dafür mussten wir Verwaltungsprozesse neu definieren und

unsere DozentInnen schulen, um sie für die Online-Lehre fit

zu machen. Daraus entstand das Team.

Kannst Du erläutern, wie Du den für viele abstrakten Begriff

»Digitalisierung« in Deinem Arbeitsalltag mit Leben füllst ?

Digitalisierung hat viel mit Modernisierung zu tun. Es ist aber

kein feststehender Begriff, sondern ein dynamischer Prozess.

Ich versuche die Gewohnheiten und Vorerfahrungen der Menschen

aus unterschiedlichen Generationen zusammenzufügen

und einen Weg zu finden, der für alle sinnhaft und motivierend

ist. Ich verstehe die Volkshochschule nicht als klassische »Schule«,

in die man geht und in der man in einer Klasse sitzt, um einen

bestimmten Abschluss zu erreichen. Sie ist für mich ein Ort der

vielseitigen Begegnung. Gewohnheiten werden dabei sehr durch

die technologische Entwicklung geprägt. Ich versuche Lerngewohnheiten

mit innovativen Begegnungsformen zu verbinden.

Kannst Du ein Beispiel nennen ?

Ich arbeite an der Umsetzung von »Hybrid-Unterricht«, der seit

Corona an Interesse gewonnen hat. Dieser Unterricht findet

in Präsenz und online statt. Der ermöglicht Menschen, denen

es nicht möglich ist, physisch im Unterricht vor Ort zu sein,

stattdessen virtuell teilzunehmen. Damit die Teilnehmenden

trotz der virtuellen Barriere ein Gefühl bekommen mitten im

Geschehen zu sein, haben wir für diesen Zweck kürzlich sogenannte

»Moving Cameras« angeschafft. Die folgen automatisch

dem Dozenten oder der Dozentin, egal, wer gerade vor dem PC

sitzt, im Raum steht und etwas erklärt oder an das Whiteboard

schreibt. Mit Handbewegungen kann man sogar hinein- und

herauszoomen. Das gibt den TeilnehmerInnen am heimischen

Bildschirm das Gefühl, mit im Seminarraum anwesend zu sein.

Wie bist Du Referent für digitale Medien geworden ?

An der Hochschule Bremen habe ich Medieninformatik studiert,

mit einem Semester in Groningen. Nach dem Bachelor

bin ich für den Master »Digitale Medien« an die Uni Bremen

gewechselt. Aber so »straight forward« ging es dann für mich

doch nicht. Mitten im Master hatte ich eine echte Sinnkrise.

Wozu machst du das Ganze ? Wo willst du eigentlich hin ? Ich

habe mir eine Auszeit genommen und mich meiner alten Ressource

gewidmet: Musik und Komposition. Vor einigen Jahren

wurde ich zu einem Workshop zur Gestaltung von Bildungsräumen

in sozial schwächeren Quartieren eingeladen. Da saß ich

zufällig neben der damaligen Direktorin der VHS. Ich erzählte

ihr was ich so mache. Sie sagte, Vorträge zur Klangkunst könnten

sie gut gebrauchen. Nach Sichtung meines Lebenslaufes wurde

ich dann aber für die Digitalisierung und den Aufbau eines

Kreativzentrums eingestellt, was mich sehr freute.

Was hat es damit auf sich ? Was ist Euer Ziel dabei ?

Wir gestalten in einem unserer Räume in der Plantage über

zwei Etagen eine variable Lernumgebung, die mit moderner

Technik ausgestattet ist. Diese eignet sich für ganz verschiedene

Lernsituationen. Es gibt im unteren Bereich zwölf stationäre

PC-Arbeitsplätze und einen PC für die DozentInnen, aber auch

einen Bereich, in dem man umhergehen und sich an Stehtischen

besprechen kann. Auf der oberen Ebene haben wir u. a. ein interaktives

Whiteboard sowie einen Lounging-Bereich, in dem man

in gechillter Atmosphäre Gelerntes »geistig verdauen« kann.

Wie motivierst Du Dich für diese Arbeit ? Was treibt Dich an ?

Ich muss mich mit meinem Job identifizieren können. Nur

dann kann ich die Leidenschaft aufbringen, die ich für meine

Arbeit brauche. Meine Kreativität möchte ich der Gemeinschaft

zur Verfügung stellen. Ich will in erster Linie für Menschen

arbeiten, nicht für Geld – und der generelle Auftrag der VHS,

Bildungsangebote für alle günstig anzubieten überzeugt mich.

Auch deshalb mache ich den Job sehr gern.

▼ ÜBER DIE BREMER VOLKSHOCHSCHULE

Weitere Infos auf www.vhs-bremen.de und www.vhs.cloud

Interview: Dr. Peter Holz, Foto: Martin Bockhacker ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 09


PROFILE

q FRIEDEMANN FRIESE HAT DAS SPIEL »FINDORFF« ENTWICKELT

» Geschicktes Spielen sollte belohnt werden.«

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 10

FRIEDEMANN FRIESE

SPIELE

ENTWICKLER

F

riedemann, Du bist Spiele-Entwickler. Das ist

kein Ausbildungsberuf und klingt für mich

eher nach einer Leidenschaft. Wie wird man

Spiele-Entwickler ? Anders gefragt: Wann hast

Du Deine Leidenschaft zum Beruf gemacht ?

Ich habe schon immer sehr gerne Spiele

gespielt. Mit zehn oder elf habe ich bei

Spielen die Regeln verändert und mir neue

dazugedacht, neue Karten erfunden. In der

10. Klasse bastelte ich mein erstes Brettspiel. In der Jugend und

im Studium wurde es immer mehr mit dem Spielen. In Bremen

gibt es die »Spielerei«, ein sehr gut sortierter Spieleladen. Dort

habe ich gesehen, was es jenseits des Mainstreams auf dem

Markt überhaupt alles gibt. 1991 war ich das erste Mal auf einer

Spielemesse, den »Internationalen Spieltagen« in Essen. Dort

waren neben den großen Firmen unglaublich viele alternative

Game-Designer, die ihre Spiele ausgestellt haben. Da dachte ich:

»Das kannst du auch !« Seitdem bin ich dabei geblieben.

Deine Spiele fangen alle mit »F« an. Das kann ich mir durch

Deinen Namen erklären. Eine Art Wortmarke, wenn man so

will. Aber warum ist Dein Markenzeichen die Farbe Grün ?

Grün gefällt mir einfach. Eine Symbolik steckt nicht dahinter.

Mit 19 habe ich mir das erste Mal die Haare gefärbt: Grün !

Was man halt so macht in dem Alter. Zwischendurch hatte ich

auch mal Pink, aber das gefiel mir nicht. Grüne Haare gefallen

mir immer noch. Grün ist mit den Jahren mein Markenzeichen

in der Spiele-Szene geworden. Auch für das Design meiner Spiele

ist Grün immer die dominante Farbe. Dadurch gibt es einen

hohen Wiedererkennungswert.

Du machst in der Entwicklung nicht alles allein. Mit wem kooperierst

Du bei Produktion und Vermarktung Deiner Spiele ?

Mein langjähriger Freund und freier Mitarbeiter ist Henning

Kröpke, der sich viel um Organisatorisches kümmert. Für das

grafische Design arbeite ich mit zwei Illustratoren zusammen –

je nach Charakter des jeweiligen Spiels. Die Illustrationen des

Findorff-Spiels sind von Lars-Arne Kalusky, der sich als Künstler

»Maura« nennt. Die Spielanleitungen entstehen mittlerweile

kollektiv. Ich habe einige Leute, mit denen ich im Feedback-

Verfahren die Texte zurechtfeile. Ich selbst denke dafür oft zu

sehr als Mathematiker: Es steht zwar alles drin, ist aber nicht

immer verständlich oder angenehm zu lesen. Die Außenperspektive

der anderen ist sehr hilfreich. Die Vermarktung läuft

mittlerweile über die »Genossenschaft Spiel« direkt. Das ist ein

Zusammenschluss von etwa 70 kleineren Spielverlagen. SpielwarenhändlerInnen

bestellen zentral direkt dort. Das spart

Transportkosten. Aber auch auf den einschlägigen Messen

stelle ich meine Spiele vor und knüpfe persönliche Kontakte.

Wie ist bei Deinen Spielen das Verhältnis zwischen Glück und

Können ?

Es ist stets eine Herausforderung für mich, in diesem Verhältnis

die richtige Mischung zu finden. Im Schachspiel beispielsweise

gibt es meiner Meinung nach zu wenig Zufälliges – das ist mir

zu ernst. Aber ein Brettspiel, bei dem ich wieder von vorne

loslaufen muss, wenn ich auf das vorletzte Feld komme, ist auch

doof. Eine gute Strategie wird da unter Umständen vom Zufall

zu hart bestraft. Ich finde, geschicktes Spielen sollte am Ende

belohnt werden. Insofern steht für mich Geschick über Glück.

Spiele erfinden ist ein kreativer Prozess, für den man eine Idee

braucht. Wann, wo, wie, wobei kommen Dir Deine Ideen ?

Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Eine Idee kam mir einmal

während ich in Bremen Fahrrad fuhr. Ich nahm einen Weg, den

ich jahrelang nicht gefahren war. Plötzlich ging es nicht mehr

weiter, weil dort ein ein Haus stand. Also musste ich einen

Umweg nehmen. Aus dieser Alltagserfahrung ist dann das Spiel

»Frischfisch« entstanden. Andererseits diszipliniere ich meine

Kreativität aber auch. Vor einigen Jahren hatte ich mir das Thema

»Freitag« gesetzt. »Freitag« fängt übrigens mit »F« an. Fünf

Jahre lang habe ich jeden Freitag entweder fünf oder fünfzehn

oder fünfzig Minuten oder fünf Stunden an Spielen gearbeitet

– egal wie gerade meine Stimmung war. Diese Vorgehensweise

war letztlich sehr produktiv ! Darüber habe ich auch im Internet

einen Blog geschrieben.

Wie geht es nach dem ersten Einfall weiter ? Wie und wo entwickelst

Du eine Idee zu einem vorzeigbaren Produkt ?

Wenn ich eine Idee habe, bei der mein Gefühl sagt: »Das kann

etwas werden«, muss ich schnell an den Rechner. Am Rechner

mache ich dann mit Grafik- und Bildprogrammen Skizzen und

tüftele an ihnen weiter. Manchmal nehme ich auch bereits

vorhandene Karten von anderen Spielen und probiere Ideen

an meinem Arbeitstisch aus. Dabei simuliere ich verschiedene

SpielerInnen und schlüpfe in die Rollen.

Lässt Du den Prototypen von Probanden testen ?

Ich mache seit Jahren zweimal pro Woche Spielabende bei mir

im Atelier. Dann spielen wir mit maximal sechs FreundInnen

und Bekannten alle möglichen Spiele. Wenn ich einen meiner

Prototypen testen will, ist das immer eine super Möglichkeit.

Ob positiv oder negativ: Sofort bekomme ich ein entsprechendes

Feedback – in beide Richtungen. Außerdem diskutieren wir

unter KollegInnen in der Game-Design-Szene unsere neuen Ideen.

Unter uns herrscht in der Regel freundschaftliche Konkurrenz.

Aber die meisten neuen Spiele und unsere Stile sind derart

unterschiedlich, dass es gar nicht zu Konkurrenzen kommt.

Wie kam es zu dem Spiel »Findorff« ?

Zuerst hatte ich eine abstrakte Aktionsidee, die etwas mit Bauen

und Stadtentwicklung zu tun hatte. Ein Freund sagte dann

plötzlich: »Mach doch mal was mit Findorff, das hat dreimal

‹F‹.« Daraufhin habe ich mich sehr mit der Geschichte von u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 11


q FRIEDEMANN FRIESE IM INTERVIEW

» Ich habe gelernt, wie dynamisch Findorffs Geschichte ist. «

Findorff beschäftigt. Der frühere Ortsamtsleiter Hans-Peter

Mester hat das Findorffer Geschichtsbuch geschrieben. Daraus

habe ich gelernt, wie dynamisch die Geschichte von Findorff ist,

wie viele gravierende Veränderungen baulicher Art es für diesen

Stadtteil im Laufe der Zeit gab. Das Spiel ist historisch. Es deckt

die Zeit von 1803 bis 1916 ab. Das war eine Epoche, in der sich

die Industrialisierung auch in Findorff sehr bemerkbar gemacht

hat. Diese Entwicklungen kann man im Spiel nacherleben: Es

geht um die Gestaltungsmöglichkeiten des Stadtteils: Gebäude,

Straßen, Bahnlinien, Bahnhöfe. Und natürlich um Torfhandel.

Erich Kästner hat gesagt: »Nur wer erwachsen wird und ein

Kind bleibt, ist ein ganzer Mensch.« Was sagst Du dazu ?

Die Art des Spielens ändert sich – und man muss zwischen

Kinder- und Erwachsenenspielen unterscheiden. Wenn Kinder

Spiele spielen, ignorieren sie manche Regeln, erfinden spontan

neue, schummeln, zanken sich herum oder brechen ab und

fangen etwas Neues an. Erwachsene hingegen nervt sowas auf

Dauer eher. Ich weiß, wovon ich rede.Ich bin selbst zweifacher

Vater. Erwachsene treffen sich eine begrenzte Zeit für ein Spiel.

Das Findorff-Spiel dauert übrigens ca. 75 Minuten. Alle, die

mitspielen, wissen von Anfang an, dass nach Regeln gespielt

wird, die im »realen Leben« nicht unbedingt gelten. Genau das

Für 1 bis 5

SpielerInnen

im Alter von

12 bis 100

Jahren

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 12

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ist der Reiz, dass ich für eine abgegrenzte Zeit in eine Spiel-Welt

eintauchen kann und mich in dieser Spiel-Welt mit den anderen

verbunden fühle. Mal gewinnt man, mal verliert man. Aber Spiele

spielen unter Erwachsenen sollte in erster Linie ein angenehmes

Gemeinschaftsereignis sein.

Warum sollte man sich »Findorff« dieses Jahr als Geschenk

unter den Weihnachtsbaum legen ?

Man lernt spielerisch sehr viel über die Geschichte Bremens

und Findorffs. Außerdem ist es ganz einfach ein super Spiel, das

man nicht nur als BremerIn besitzen und spielen sollte.

▼ ÜBER FRIEDEMANN FRIESE

Friedemann Friese wurde in Stadthagen im Weserbergland

geboren. Er zog mit den Eltern in seiner Kindheit und Jugend

an verschiedene Orte in Niedersachsen. Friedemann Friese hat

sich irgendwann durch sein Studium der Mathematik in Bremen

»festgesetzt«. Im Spiel schätzt er das spielerische Mit- und Gegeneinander,

was er auch seit Jahren beim Kutterpullen für Lok

Pusdorf unter Beweis stellt. Jahrelang hat er auch Menschen

über seine Tätigkeit als DJ zusammen gebracht. Mehr Infos

unter www.2f-spiele.de

Interview: Dr. Peter Holz, Foto: Martin Bockhacker ▲

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GASTRO

WEIHNACHTEN FEIERN

q GASTRONOMISCHE VIELFALT VON A BIS Z

» In angenehmer Atmosphäre festlich speisen «

KULINARISCHES

FINDORFF

B

esonders zur Weihnachtszeit, wenn man

entspannt genießen möchte, bringt Findorff

auf den Geschmack. Aber auch bei uns im

»Dorff« hat die Gastronomie seit Corona

schwierige Zeiten hinter sich – und angesichts

der starken Inflation vermutlich auch weiterhin

vor sich. Absolut bewundernswert ist,

wie gelassen und flexibel viele InhaberInnen

bisher mit der Krise umgegangen sind. Der

»Lieferservice« war als Ersatz für zeitweilig geschlossene Restaurants

eine praktische, aber irgendwie auch »lauwarme« Sache

– nicht zuletzt durch den Verpackungsmüll. Uns wurde bewusst:

Geliefertes Essen kann daheim das kulinarische Erlebnis im

Restaurant in angenehmer Atmosphäre nicht ersetzen.

InhaberInnen von gastronomischen Betrieben haben auch in

Findorff nach wie vor ein hohes unternehmerisches Risiko zu

bewältigen – und nur viele Gäste können die Einbußen der

vergangenen Jahre lindern. Die Frage ist: Gibt es endlich Licht

am Ende des Tunnels ? Ja, gibt es. Viele Menschen sehnen sich

mit dem Ende der Corona-Einschränkungen nach persönlichen

Begegnungen, Schnacken in der Kneipe, schönen Wintertagen

auf dem Weihnachtsmarkt, leckeren Gerichten in guten Lokalitäten

und, verstärkt durch die dunkle Jahreszeit, nach gemütlicher

Geselligkeit, die zuletzt ziemlich verloren gegangen war. Findorff

hat nach wie vor eine abwechslungsreiche Gastro-Szene mit einem

großen Angebot, das viele FindorfferInnen zu schätzen wissen –

und das in anderen Stadtteilen keineswegs selbstverständlich ist.

Ob weihnachtliche Firmen- oder Privatfeier: Damit das bisherige

Angebot auch bleibt, verdienen unsere GastronomInnen im

Stadtteil jede Unterstützung. Gut ist: Wenn perfekter Genuss mit

professioneller Gastlichkeit einhergeht, schafft diese Verbindung

für Gäste und GastgeberInnen schöne Erlebnisse zum beidseitigen

Vorteil. Asiatisch, deutsch, französisch, griechisch, indisch,

italienisch, japanisch, türkisch oder vegan: Bei dieser Vielfalt

bleiben im »Dorff« der kurzen Wege keine Wünsche offen.

Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit gekommen, endlich wieder

»auswärts« festlich zu speisen ?

q GASTRO-ADRESSEN IN FINDORFF

Wer sucht, der findet: Im FINDORFF FINDER wird Ihnen

geholfen. Der lokale Branchenführer listet gedruckt und online

unter »Gastronomie« über 50 Adressen für Findorff auf – von A

wie Arabisch bis W wie Weltküche. www.findorff-finder.de

Text: Mathias Rätsch, Foto: Zarya Maxim Alexandrovich ▲

Großes Weihnachts- & Silvesterbuffet

Sonntag, den 25.12.2022

12:00 bis 14:30 Uhr Weihnachtsbuffet €27,90

abends 18:00 - 23:00 Uhr à la Carte

Montag, den 26.12.2022

12:00 bis 14:30 Uhr Weihnachtsbuffet €27,90

abends 18:00 bis 23:00 Uhr à la Carte

Samstag, den 31.12.2022

17:30 bis 19:30 Silvesterbuffet €32,90.

20:00 bis 22:30 Silvesterbuffet €32,90

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 14

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 15


FINANZTIPP

q DIE »BREMER KONTEN« BEI DER SPARKASSE SIND GRÜN

» Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmensstrategie. «

KLIMANEUTRAL

GRÜNEKONTEN

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 16 | PROMOTION

D

ie Sparkasse Bremen baut ihr nachhaltiges

Produktangebot weiter aus. Seit September

2022 sind alle Privatgirokonten klimaneutral.

Sämtliche durch den Betrieb der Bremer Konten

erzeugten Treibhausgase werden durch

umweltschützende Aktivitäten ausgeglichen.

»Die Finanzwirtschaft spielt eine tragende

Rolle bei der Entwicklung einer nachhaltigen

Zukunft. Deshalb gestalten wir unsere

Produkte und Dienstleistungen und unseren Geschäftsbetrieb

konsequent weiter nachhaltig«, erklärt Tim Nesemann, Vorsitzender

des Vorstands der Sparkasse Bremen. Den Anfang machte

bereits im Mai 2021 das klimaneutrale Girokonto »Start« für

junge Menschen – das erste grüne Konto des für seine Markenfarbe

Rot bekannten Geldhauses.

▼ CO2–FUSSABDRUCK VERRINGERN

Wo immer es möglich ist, vermeidet die Sparkasse CO 2 -Emissionen

oder reduziert sie. So zum Beispiel durch die Digitalisierung

von Prozessen, den Einsatz energiesparender SB-Automaten

oder die Nutzung von Ökostrom. Dazu kommt der

neue Hauptsitz der Sparkasse Bremen im Technologiepark,

der mit der Platin-Zertifizierung durch die DNGB den höchsten

Nachhaltigkeitskriterien entspricht. Bemerkenswert: Seit 2020

verringerte die Sparkasse Bremen ihren CO 2 -Ausstoß bereits

um mehr als die Hälfte. Emissionen, die sich nicht vermeiden

lassen, kompensiert das Institut durch Klimaschutzprojekte.

▼ NACHHALTIGE ENTWICKLUNG FÖRDERN

Ein Privatgirokonto der Sparkasse Bremen erzeugt pro Jahr 22,5

Kilogramm CO 2 . Der überwiegende Teil dieser Emissionen entsteht

bei der An- und Abreise zu den Standorten, beim Onlineund

Mobile-Banking sowie bei der Herstellung der Debitkarte.

Diese Emissionen werden in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzorganisation

»myclimate Deutschland« ausgeglichen.

▼ KEVIN ZIMNIK IM INTERVIEW

Kevin Zimnik ist Nachhaltigkeitsexperte bei der Sparkasse

Bremen. Wir haben ihn zum Thema »Grüne Konten« befragt:

Banken streben nach Gewinnen. Wie passen grüne Produkte

dazu ?

Kevin Zimnik: Nachhaltigkeit ist bei uns ein bedeutender Teil

der Unternehmensstrategie. Es geht nicht nur um Produkte

oder interne Prozesse, sondern auch um Haltung und unsere

gesellschaftlichen Initiativen. Damit setzen wir uns aktiv für die

Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks ein und verbessern

die Lebensqualität in der Region Bremen. Im Mittelpunkt

steht ein Miteinander von Mensch, Gesellschaft und unternehmerischen

Zielen. Hier in Bremen gibt es bereits ein großes

Netzwerk von Unternehmen, die etwas auf die Beine stellen.

Wo wird die nachhaltige Sparkasse sichtbar ?

An unserer neuen energieeffizienten Hauptstelle, aber auch

an kleinen Veränderungen: Wir fragen unsere Kundinnen und

Kunden, ob sie nachhaltig anlegen möchten, stellen Vertragskopien

in ein elektronisches Postfach ein anstatt sie auszudrucken

– die Summe unserer vielen Maßnahmen zählt. Darüber hinaus

machen wir Gesprächsangebote zum Thema bei Veranstaltungen

in unseren Stadtteilfilialen oder in unserem Stadtteilportal

www.spot-bremen.de. Weniger sichtbar hingegen ist unser

langjähriges Engagement für tolle Klima- und Umweltprojekte

in Bremen: beispielsweise für den Bremer Bürgerpark oder die

Wümmewiesen.

Was raten Sie Menschen, die nachhaltiger handeln möchten ?

Bei einem regionalen Anbieter sind sie schon mal richtig (lacht).

Lokale Kreisläufe sind wichtig, aber auch, sich zu interessieren,

wo das eigene Geld investiert wird. Nachhaltigkeit ist vielfältig

und betrifft alle Lebensbereiche. 100 Prozent nachhaltig gibt es

daher für mich nicht. Aber wenn alle versuchen, einen kleinen

Beitrag zu leisten, dann machen wir gemeinsam einen Riesenschritt

nach vorne.

▼ WEITERE INFORMATIONEN

Weitere Informationen zum Thema gibt es auch online auf

www.sparkasse-bremen.de/nachhaltigkeit

Fotos: S-Com/DSGV, Portrait: Sparkasse Bremen ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 17 | PROMOTION


q FAMILIEN IN FINDORFF E.V.

Immer was los !

D

er Morgenkreis, zusammen

Spielen und Singen

sowie die gemeinsamen

Mahlzeiten und Geburtstage

feiern gehören zum

Alltag in allen fif-Gruppen.

Das alles ist wichtig,

damit die Kinder in einer

stabilen sozialen Umgebung

aufwachsen. Denn »Rituale

geben Sicherheit«, betont fif-Geschäftsführerin

Ulrike Schönig.

»Aber die pädagogischen Routinen

in den Gruppen müssen

sich mit besonderen Aktivitäten abwechseln, damit die Kita-Zeit

für die Kinder auf vielfältige Weise bereichernd ist.« Dabei haben

die pädagogischen Kolleg*innen weitgehende Gestaltungsfreiheit.

Ein begehrtes Ausflugsziel ist unsere Parzelle im Ahnewehrweg.

Dort ist Platz zum Toben und für Abenteuer. Während die »Tiger«,

die »Krokodile« und die »Maikäfer« einen festen Parzellen-Tag

haben, nutzen die anderen Gruppen unser »Naturjuwel« spontan.

Natürlich darf auch der Bürgerpark als Ausflugsziel nicht fehlen!

Die U3-Kinder der »Pinguine« und »Schmetterlinge« nutzen

dort die Spielplätze. Eine Besonderheit ist das Bürgerpark-Projekt.

Jedes Jahr im April und Mai verbringen die Ü3-Kinder der

»Krokodile«, »Seepferdchen« und »Elefanten« zwei Wochen im

Bürgerpark. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des Bürgerparkvereins

begibt sich jede Gruppe auf Forschungsreise durch das

Tiergehege und die umgebende Natur.

Für die »Pinguine« ist zudem ein Tagesausflug zu einem Bauernhof

im Bremer Umland eine Besonderheit im Kita-Jahr.

STABIL IM STADTTEIL

Den eigenen Körper zu erfahren und durch motorische Beanspruchung

auch die kognitive Entwicklung zu stimulieren, sind elementare

Bestandteile des pädagogischen Konzepts des Vereins.

»Elefanten« und die »Seepferdchen« kooperieren mit dem

Verein »Cocoon e.V.«. Einmal pro Woche werden den

Kindern in unserem Bewegungsraum in der Theodor-Heuss-Allee

von Ball- und Bewegungssporttrainern

die Grundlagen des Ballsports vermittelt. »Der

Igel tanzt« heißt das Bewegungsangebot für die »Igel«

mit Stop-Tanz, Reaktionsspielen und Balancieren.

Die »Krokodile« gehen einmal in der Woche für das

Kinderturnen zu »Patty’s Gym« in die Münchener Straße.

Die Pädagoginnen des Horts organisieren

in der Ferienzeit immer originelle

Projekte. Kürzlich haben die

»Delfine« eine Woche lang die Video-

Künstlerin Ulrike Isenberg im Kulturzentrum Güterbahnhof

besucht und in ihrem Studio einen Video-Clip produziert:

www.web.trick47.de.

Unser jährliches Highlight, bei dem sich alle Kolleg*innen engagieren,

ist das Herbstfest in der Herbststraße, der so genannten

»fif-Avenue«. Popcorn, Poffertjes und Bratwurst, Glücksrad und

Dosenwerfen, Flohmarkt und Nagelhämmern, Kaffee und

Kuchen – hier ist für alle was dabei.

Wenn Sie mehr über den Verein und unsere Gruppen erfahren

möchten, besuchen Sie uns am Mittwoch, 18. Januar von 16:00

bis 18:00 Uhr zum Tag der offenen Tür. Näheres hierzu Anfang

2023 auf www.familien-in-findorff.de/Aktuelles.

▼ ÜBER FAMILIEN IN FINDORFF E.V.

Familien in Findorff e.V. ist mit rund 150 Betreuungsplätzen,

35 pädagogisch ausgebildeten Mitarbeiter*innen und acht

Standorten eine der größten Kinderbetreuungs-Einrichtungen in

Findorff. Der Verein bietet außerdem Entspannungskurse sowie

Gesprächsgruppen in schwierigen Lebenssituationen an und vermietet

Räume für Stadtteilaktivitäten. www.familien-in-findorff.de

Text: Ulrike Schönig, Dr. Peter Holz, Foto: Melanie Nikolaou

Abbildungen oben: Joséphine beim Kinderschminken auf dem fif-Herbstfest und die Icons der verschiedenen fif-Gruppen

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 18


01 02 03

13 14 15

24 SCHÖNE GESCHENKIDEEN

01 Video Boxx«-X-Mas-Sales-Special ! 30 % auf alle im Verkauf befindlichen gebrauchten Filme und Spiele im Dezember 2022

02 In tollen Farben: den Bremenring aus Sterling-Silber und Hightec-Keramic gibt es für 149.- €. bei Juwelier ehlers in Walle.

03 Suse Lübker empfiehlt »Slokoffie-Espresso« aus der »Füllerei Findorff«: unverpackt und mit Wind und Wadenkraft geliefert.

04 05 06

04 Individuell im Glas verschenkt: Leckere Zutaten für ein leckeres Müsli gibt es in der »Füllerei Findorff«, www.fuellerei.de

05 Die Grünkohlsaison läuft: Tipp von Peter Holz ist, die oder den Liebste*n ins »Lugger« einladen, www.luggerbleiben.de

06 Basse Immobilien empfehlen zum Fest eine entspannte Genusspause im gemütlichen Lokal »Lilie« im Herzen Findorffs.

07 08 09

07 Für nur 30,00 Euro klimaaktiv werden: Der Geschenktipp von Nora Osler ist eine Mitgliedschaft in der Klimazone-Findorff.

08 »Gitte, Josefinchen und der wunderbare Tanz der Tiere« erfreut alle Kinder. Liebevolle Bücher auf www.kellnerverlag.de

09 Simone Walter dankt allen treuen KooperationspartnerInnen vom »FinNetz« für das große Engagement, www.finnetz.com

10 11 12

13 Friedemann Friese empfiehlt Konzertkarten für das Weihnachtskonzert der »Busters« am 28. Dezember im Schlachthof.

14 Der charmanteste Roadtrip ever: ein Dackel führt ein Reisetagebuch. Witziges Lesevergnügen auf www.kellnerverlag.de

15 Ronald Meißner vom Pflege- und Sozialdienst aks bedankt sich bei allen FindorfferInnen für das entgegengebrachte Vertrauen.

16 17 18

16 »Süßes Tütchen« mit dem besten Weingummi im Stadtteil statt oder für den Weihnachtsteller: gesehen in der »Füllerei«.

17 Das Foto- und Kreativteam »Bildplantage 13« bedankt sich bei allen KundInnen für die gute Zusammenarbeit in 2022.

18 Genuss verschenken ist stets eine gute Idee: »Münchhausen Kaffee« gibt es in Findorff bei »Teeland« in der Admiralstraße 153.

19 20 21

19 Lesen ! »Das Bremer Kinderlexikon« für alle kleinen und großen BremerInnen, die Lust haben, ihre Stadt (neu) zu entdecken.

20 Wir sagen DANKE und wünschen ALLEN schöne Weihnachten und eine gute Zeit. Ihr Team von Basse Immobilien OHG.

21 Bremer Stadtring aus Sterling-Silber: ein »Must have« für alle begeisterten BremerInnen. 149.- €, gesehen bei Juwelier ehlers

22 23 24

IN FINDORFF

WEIHNACHTEN

10 Redaktionstipp: Das «Findorff«-Spiel von Friedemann Friese über unseren Stadtteil, erhältlich im Bücherfenster Findorff

11 Natalie Münchhausen-Prott röstet den »Münchhausen Kaffee«. Den gibt es auch im »Bremer Backhaus«, Hemmstraße 313

12 »Bildplantage 13« wünscht kulinarische Festtage als Gäste bei Tarek Sheik im »Maharani« an der Findorffstraße 114.

22 Kerstin Rolfes empfiehlt den wunderbaren, fair gehandelten Rotwein »Carignan Reserva«, »Georgs Fairkauf« in der Hemmstr. 161

23 Kunst verschenken ! »SLEEPING VOLCANO No. 19«, 2020, Mischtechnik, 70 x 60 cm, 600,- Euro, www. holzaufholz.de

24 Bei der Video Boxx-Weihnachtstombola am 24., 25. und 26.12. ist jeder Kunde ein Gewinner. Infos: www.videothekbremen.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 20 | WEIHNACHTSSPECIAL | PROMOTION

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 21 | WEIHNACHTSSPECIAL | PROMOTION


q REWE IN FINDORFF

» REWE – dein Markt «

G

roßzügige Öffnungszeiten, eine große Auswahl

an frischen Lebensmitteln und kompetente

MitarbeiterInnen – das ist es, was

unsere REWE-Märkte in Bremen-Findorff

auszeichnet. Ob Bio, Feinkost, Veggie oder

Getränke: Hier ist für jeden

Geschmack etwas dabei.

Neben den Fleischund

Wurstspezialitäten

an den Frischetheken finden

Kundinnen und Kunden auch ein

breites Sortiment an Käse, Wurst

und mehr in den Kühlregalen.

Dazu servieren wir knackfrische

Backwaren an den REWE

Bake-Off-Stationen.

▼ FRISCHE IM FOKUS

Ein weiteres Highlight der

REWE-Märkte sind die Obst- und Gemüsewelten.

Neben exotischen Früchten

finden sich hier auch viele Produkte aus der

Region. Ob frische Salate

vom Feld nebenan, Kartoffeln

vom örtlichen Bauern

oder saisonale Leckerbissen

wie Erdbeeren oder Spargel, die Auswahl regionaler Produkte

ist groß. Natürlich gibt es diese auch in vielen weiteren Sortimentsbereichen

zu entdecken – durch die Regale zu stöbern

lohnt sich. An der Salatbar können Sie sich aus tagesfrischen

Salatzutaten und Toppings Ihre individuellen Mahlzeiten

zusammenstellen. Die Zutaten für die Salate werden täglich

direkt in den Märkten vorgeschnitten.

▼ KOMPETENZ AN DER THEKE

An den Fleisch-, Wurst- und Käsetheken der REWE-Märkte in

Findorff werden eine große Auswahl an Qualitätsprodukten angeboten.

Gerade zu Feiertagen, wie Weihnachten oder Ostern,

bieten die REWE Teams hier viele tolle Highlights für das perfekte

Familien-Dinner an. Wer noch Hilfe bei der Zubereitung

benötigt oder Fragen zu den richtigen Beilagen hat, darf sich

gerne von den MitarbeiterInnen an der Theke beraten lassen

und sich über den ein oder anderen Tipp freuen.

▼ VEGETARISCHE & VEGANE ALTERNATIVEN

AUSPROBIEREN

Eine bewusste und ausgewogene Ernährung ist REWE wichtig

– daher bieten die Märkte in Bremen-Findorff eine vielfältige

Auswahl an fleischfreien oder veganen Produkten an. Auch

das Bio-Sortiment kann sich sehen lassen: Bei der Herstellung

von REWE Bio Produkten ist ein respektvoller Umgang mit

der Umwelt selbstverständlich. Das gilt auch für unsere REWE

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 22 | PROMOTION

REWE | 3 x IN FINDORFF

Bio + vegan Produkte: Alle Artikel sind bio-zertifiziert und

entsprechen damit hohen Ansprüchen an Umwelt- und Klimaschutz.

Außerdem ist REWE Bio + vegan seit September 2021

komplett klimaneutral. Das bedeutet, dass bei der Herstellung

aller REWE Bio + vegan Produkte die Emissionen durch Aufforstungsinitiativen

in Deutschland sowie ein Waldschutzprojekt

in Uruguay kompensiert werden

– eine Emissionsmenge von 32.604 Tonnen

CO 2 -Äquivalente.

▼ ONLINE BESTELLEN &

EINFACH ABHOLEN

Wer mal keine Zeit für lange Einkäufe

hat, kann im REWE Markt in der

Hemmstraße 344-346 seine Lebensmittel

auch einfach und bequem online

bestellen. Die Einkäufe können zu

einem ausgewählten Zeitfenster an der

separaten Kasse abgeholt werden. Und so

einfach funktioniert es: Auf www.rewe.de

oder in der App www.rewe.de/app geben die

KundInnen bei der Marktsuche die Postleitzahl ein

und wählen den »Abholservice«

aus. Anschließend können sie

sich den Warenkorb individuell

zusammenstellen. Einen

Mindestbestellwert gibt es nicht, lediglich eine Servicegebühr

von 2,00 Euro fällt bei der Bestellung an. Beim Online-Einkauf

können die KundInnen selbst wählen, welches der zweistündigen

Zeitfenster für sie am besten passt. Die Zahlungsmethoden

sind die gleichen wie im Markt.

▼ PUNKTEN MIT PAYBACK

Mit Payback können Sie bei REWE ordentlich punkten – und

das automatisch bei jedem Einkauf im Markt oder online.

Außerdem können Sie zusätzlich von vielen Angeboten und

Aktionen profitieren und Extra-Punkte sammeln. Nutzen Sie

PAYBACK von zuhause aus im Web, unterwegs per App oder im

Markt. So funktioniert’s: Einfach PAYBACK Karte im REWE

Kundenkonto hinterlegen, PAYBACK Vorteile freischalten

und überall profitieren.

▼ REWE – MEHR ALS NUR EINKAUFEN

Neben Payback bietet REWE viele weitere praktische Services,

etwa kostenloses W-LAN und eine kostenlose, Kreditinstitutunabhängige

Bargeldauszahlung bis zu 200 Euro ab einem

Einkaufswert von 10 Euro. Lassen auch Sie sich von REWE inspirieren.

Die Teams der REWE-Märkte in Bremen-Findorff

sind montags bis samstags von 7:00 bis 22:00 Uhr für Sie da.

Mehr Informationen zu unseren Angeboten und Öffnungszeiten

gibt es auf www.rewe.de

Text: Katharina Biermann, Foto: Pressefoto ▲


q MANFRED SCHLÖSSER ÜBER DIE BEDEUTUNG VON KUNST FÜR BREMEN UND FINDORFF

K

ann es ein Zuviel an Kunst

und Kultur geben ? Wir

denken nein. Neben den

bekannten Angeboten in

Bremen haben wir es in

Corona-Zeiten gewagt,

mit dem »Kunst:Haus:-

Findorff« eine kulturelle

Begegnungsstätte zu

eröffnen und dort Ausstellungen,

Vorträge und Kurse anzubieten. Wieviel

Mühe und Arbeit darin steckt, kann

und soll man auch nicht sehen. Seit

März 2021 haben wir vielen Menschen

Freude bereitet und selbst viel dazugelernt. Leider müssen wir im

Dezember mit dem Ende des Mietvertrags die Segel streichen.

Jetzt sind wir wie viele andere auf der Suche nach bezahlbaren

Atelierräumen. Fast 800 BesucherInnen kamen zu 25 Veranstaltungen

und zwölf Sonderführungen. Insgesamt 22 KünstlerInnen

konnten ihre Werke in den themenorientierten, kuratierten

Ausstellungen zeigen. Als Begleitprogramm gab es eine Vortragsreihe,

um möglichst viel Publikum zu erreichen. Das Medienecho

war sehr gut: TV-Sendungen sowie Artikel im »Weser Kurier« und

Stadtteilmagazinen sorgten für große Resonanz.

Bremen hat Einiges zu bieten: eine Hochschule für Künste, die

Bremer Kunsthalle, die städtische Galerie ... kurzum, es sind

mehr als 26 Galerien in Bremen und Bremerhaven und mehr

als zehn Museen. Laut aktueller Auskunft des Kultursenators

vergibt das Land Bremen Stipendienprogramme und Corona-Zuschusszahlungen

und setzt mit Projekten im Tabakviertel und im

HAG-Quartier neue Maßstäbe. Mit dem Stadtmusikantenhaus

soll ein Anziehungspunkt in der Bremer Innenstadt geschaffen

werden. KünstlerInnen sind willkommen: Bremen soll sich zu

einer attraktiven Stadt auch für die junge Generation entwickeln.

Auch Initiativen in den Stadtteilen wie der »Kunsthafen Walle«

haben in den letzten Jahren vorbildliche Arbeit geleistet.

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 24

» Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.* «

ZWISCHENRUF

Doch Kunst aus Bremen kommt bundesweit in den

Medien kaum vor. Eine nicht repräsentative Umfrage

unter Kunstschaffenden – manche davon im Berufsverband

BBK – ergab interessante Antworten.

Kulturangebote sind gefordert: Fast alle TeilnehmerInnen

wünschten sich mehr Ausstellungsmöglichkeiten,

mehr Respekt, mehr Medienpräsenz und

bezahlbaren Atelierraum. (Jetzt könnten Immobilienbesitzer

ihrem Herzen einen Ruck geben, und ihre

leerstehenden Immobilien günstig zur Verfügung

stellen.) Denn Kunst ist zwar schön, aber

davon leben kann kaum jemand. BremerInnen

mit Geld gibt es: Unsere Stadt hat eine sehr

hohe Millionärsdichte. Aber diese Klientel

kauft Kunst wohl eher in Berlin, Düsseldorf und Hamburg, weil

es dort angesagte Galerien gibt. Bei meinen Gesprächen hieß es

häufig, dass im Vergleich dazu Bremen nicht mithalten könne.

Das Thema Kunst ist sehr komplex, nicht leicht verständlich und

man kann sich wunderbar blamieren. Aber es gibt Hoffnung.

Sogar abstrakte Kunst hat es schließlich bis in die deutschen

Wohnzimmer geschafft und so mancher »Van Gogh« schmückt

die Wand über dem Sofa. Von Picasso bis Banksy: Die meist unverstandene

Avantgarde gibt die Richtung vor – und Jahre später

kann man früher heftig Bespötteltes im Kaufhaus erwerben. Es

sind Fachleute gefragt, die aktuelle Kunst sichten und bewerten

können. Ich habe die Verantwortlichen in Senat und die VertreterInnen

verschiedener Kultureinrichtungen um ihre Meinung

gebeten. Seitens des Senats gab es ausführliche Antworten. Mehr

im Kulturförderbericht: www.kultur.bremen.de

Kann die Bremer Kulturszene von Kaufleuten lernen ? Um neue

Wege zu gehen, wäre es eine Option endlich eine qualitative Bremer

Kunst-Messe zu etablieren – als hanseatisch zurückhaltende

»Art Bremen«, aber konzeptionell als ernstzunehmende, themenorientierte

und von Profis positionierte und kuratierte Messe. Als

Event für die professionellen SammlerInnen, aber auch für die

ganze Familie – mit einem Bereich für Galerien und einem für

Kunstschaffende und Ateliergemeinschaften. Und wer sich als

KünstlerIn versuchen möchte, könnte das nebenan im »Pop-up

Atelier« tun. Gern darf es auch eine »Kunstpreisbremse« geben

auf dieser kleinen, feinen Kunst-Messe für alle. Als Mitglied der

Metropolregion Nordwest könnte Bremen so ein Zentrum für

Kultur werden. Bietet die »Art Bremen« interessante Kunst, kommen

auch die SammlerInnen. So könnte Bremen Steuereinnahmen

generieren. Positive Schlagzeilen würde es gratis dazugeben.

q ÜBER MANFRED SCHLÖSSER

Manfred Schlösser initiierte gemeinsam mit Heike Seyffarth das

»Kunst:Haus:Findorff«. Beide setzen sich seit Jahren engagiert mit

Kunst auseinander – ganz nach dem Motto des Karl Valentin zugeschriebenen

Zitats.* www.kunsthausfindorff.org

Text und Grafik: Manfred Schlösser ▲

Haarschnitte

für Kinder:

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 25


q DIE SPARKASSE BREMEN IN FINDORFF

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n jeder Ecke ist es zu spüren:

Das Leben wird teurer.

Nicht nur Energie und

Lebensmittel – fast alle

Dinge des täglichen

Bedarfs sind betroffen.

In unserem E-Mail-Newsletter

haben wir Spartipps

bereitgestellt, denn mit wenigen

Maßnahmen lassen sich erstaunliche

Einsparungen erzielen. Mit uns

sparen Sie sogar beim Sparen.

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Für mehr Finanztipps besuchen Sie uns

gerne in der Fürther Straße. Mit einer jährlichen Zahlungsweise

bei der Autoversicherung beispielsweise lässt sich der Beitrag spürbar

reduzieren. Legen Sie doch die Summe dafür als monatlichen

Betrag mit einem SPARFLEXX-Dauerauftrag zur Seite. Sparen

lohnt sich auch, um staatliche Förderungen zu erhalten. Die Wohnungsbauprämie

gibt es schon ab 16 Jahre. Schauen Sie mit uns

zusammen, ob Sie von den höheren Einkommensgrenzen profitieren

und mit einem Bausparvertrag nicht nur niedrige Bauzinsen

sichern, sondern auch noch Geld vom Staat dazubekommen.

Natürlich können Sie auch in Wertpapieren sparen. Für

Kinder gibt es jetzt das Smavesto-Juniordepot. Damit

können Erziehungsberechtigte auf den Namen des

Kindes sparen und behalten über die App die Kontrolle.

Wer lieber auf Gold & Co setzt, sollte unseren

Solit-Sparplan kennenlernen. Damit erwerben Sie

Edelmetallanteile, die in einem großen Tresor eingelagert

sind. Sie müssen sich bei geringeren Kosten um

nichts kümmern. Dennoch können Sie sich jederzeit Gold,

Silber, Platin oder Palladium ausliefern lassen.

Apropos bequem: Unser nachhaltiges Bremer

Konto haben Sie mit der Sparkassen-App

oder Online-Banking immer im Blick. Das ist

praktisch, um das Tageslimit zu erhöhen oder eine Überweisung

zu tätigen. Manchmal funktioniert aber etwas nicht wie gewohnt,

wenn bspw. das Smartphone gewechselt wird. Dafür haben wir

einen kleinen Selbsthilfebereich auf unserer Webseite aufgebaut.

In diesem »Lösungsfinder« erfahren Sie, wie Sie in diesem Fall

über die App einen neuen PushTan-Brief bestellen. Sie entscheiden,

ob Sie uns aufsuchen, anrufen oder das Problem selbst in die

Hand nehmen. www.sparkasse-bremen.de/loesungsfinder

Herzlichst, André Beguin, Community Manager ▲

,,Weil der

Marktbesuch

mein festes

Ritual ist!“

Ihre Markthändler:innen wünschen Ihnen

eine schöne Vorweihnachtszeit und freuen sich

auf Ihren Besuch!

Jetzt erleben!

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 27


ARTWORK : BEWOHNER DER LÜFTE

BY THOMAS BIRKHAHN

q ÜBER THOMAS BIRKHAHN

Der Fotograf und Musiker Thomas Birkhahn

lebt mit seiner Familie in Findorff. Seine Naturfotografien

entstehen zumeist im Bremer

Umland. Das Blockland, das Werderland oder

die Wümmewiesen sind Gebiete, in denen

er Insekten fotografiert. Am liebsten ist er

frühmorgens unterwegs, wenn das Licht noch

weich ist und Schmetterlinge oder Libellen

noch inaktiv sind. Für die Vogelfotografie reist

er auch schon mal nach Schweden oder Schottland.

Ihn reizt der Farbreichtum der Natur

und die Darstellung von kleinen Details und

feinen Strukturen, die den BetrachterInnen mit

bloßen Augen meist verborgen bleiben.

Mehr Infos auf www.thomasbirkhahn.de ▲

Papageientaucher in einer Besprechung, 35 x 50 cm, 150 €

Blaukehlchen, 80 x 80 cm, 210 €

Papageientaucher mit Nahrung für den Nachwuchs, 50 x 70 cm, 180 €

Rostfarbiger Dickkopffalter, 55 x 85 cm, 210 €

Taubedeckte Azurjungfer, 50 x 70 cm, 180 €

Hufeisenazurjungfer vor einer Vogelwicke, 50 x 70 cm, 180 €

Heidelibelle bei Sonnenaufgang, 50 x 70 cm, 180 €

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 28

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 29


q JUWELIER EHLERS IN WALLE STELLT SICH NEU AUF: SONDERVERKAUF BIS ENDE DES JAHRES

Liebesbeweise mit Geschichte

H

aben Sie es auch schon

bemerkt ? Bei Juwelier

ehlers läuft zurzeit ein

großer Sonderverkauf.

Bis zum Ende dieses

Jahres ist nun Gelegenheit,

Stücke der aktuellen

Kollektionen zu außergewöhnlich

attraktiven Preisen

zu erwerben – und natürlich auch zu

verschenken. Keine Bange: Axel und

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 30 | PROMOTION

JUWELIER EHLERS

Ilona Thierfelder haben mitnichten

vor, ihr traditionsreiches Familienunternehmen

aufzugeben. Sie sind

vielmehr dabei, Platz für eine neue Zeit zu schaffen. Juwelier

ehlers konzentriert sich auf Schätze früherer Epochen, an denen

Kundinnen und Kunden mit Sinn für Individualität und bleibende

Werte ihre wahre Freude haben werden.

Im Sortiment sind Liebesbeweise mit Geschichte. Welche junge

Debütantin hat wohl einst das filigrane Art Déco-Armband getragen

? Bei welchen Cocktailparties der 1950er, 1960er Jahre sorgten

die Ringe mit den aufwändigen Fassungen und imposanten

Opalen oder Citrinen für Bewunderung? Und die Gunst welcher

Herzensdame wurde mit dem lupenreinen Einkaräter gewonnen ?

Bei vielen der antiken Preziosen handelt sich um Erbstücke, die

mitunter seit mehreren Generationen in der Familie weitergegeben

wurden. Andere – wie der moderne Brillantschmuck oder der

skandinavische Designerschmuck – stammen aus jüngerer Zeit.

Die Gründe, die die Vorbesitzerinnen und –besitzer zu Axel

Thierfelder führten, mögen vielfältig sein – eindeutig ist das Vertrauen

auf seine kompetente Einschätzung. Thierfelder ist nicht

nur Goldschmiedemeister mit jahrzehntelanger

Erfahrung, sondern auch akkreditiertes Mitglied im

Sachverständigenrat des Zentralverbands deutscher

Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere. Seit

2007 ist er als öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger für Gold- und Silberschmuck und

Diamantgutachter der Fachmann, bei dem nicht

nur Behörden, Versicherungen und Gerichte Rat

suchen, wenn es um die Prüfung von Echtheit, Qualität

und Wert von Schmuckstücken geht.

Auch Privatleute, die sich von bestimmten

Stücken oder ganzen Sammlungen trennen

möchten, nehmen für seine Expertise nicht

selten weite Wege auf sich. Bei außergewöhnlichen

Kreationen kann der Waller Juwelier oftmals selbst

nicht widerstehen.

Es sind Schmuckstücke, in denen nicht nur kostbare Metalle und

Edelsteine stecken, sondern auch exzellente Gold- und Silberschmiedekunst.

In diesen Fällen von »second hand« zu sprechen,

wäre sicherlich viel zu profan. Ilona Thierfelder spricht lieber von

»wiedergeliebten Schmuck«. Ihn zu erhalten und wertzuschätzen,

ist Nachhaltigkeit par excellence, erklärt Ilona Thierfelder.

»Gold, Silber und Edelsteine sind unvergängliche und zeitlose

Werte. Jedes Schmuckstück, das von einer in die nächste Hand

gereicht wird, muss nicht neu produziert werden.«

Bevor sie im Schaufenster oder in den Vitrinen an der Wartburgstraße

präsentiert werden, werden sämtliche Stücke sorgfältig

und mitunter sehr aufwändig aufgearbeitet. Die Edelmetalle

werden auf Hochglanz poliert, die Fassungen der Schmucksteine

geprüft, die Steine werden gereinigt und ihre Facetten bei

Bedarf von einem der wenigen verbliebenen Edelsteinschleifer

Deutschlands nachgeschliffen. Auf Wunsch erhalten die Unikate

ein Zertifikat. Für jedes Schmuckstück ist der Versicherungswert

angegeben, der aufzuwenden wäre, wenn ein vergleichbares Stück

von einem zeitgenössischen Gold- oder Silberschmied reproduziert

werden müsste. Der Verkaufspreis, den Axel und Ilona Thierfelder

angesetzt haben, ist durchschnittlich um die Hälfte günstiger.

Das Glück, ein außergewöhnliches Lieblingsstück entdeckt zu

haben, ist unbezahlbar.

q ÜBER JUWELIER EHLERS

Juwelier ehlers gehört zu den traditionsreichsten inhabergeführten

Unternehmen seiner Art in Bremen. Es trägt seit 1954 den

Namen des Gründerpaares Georg und Gerda Ehlers. Uhrmachermeister

Rudolf Thierfelder trat 1975 in die Geschäftsführung ein.

Sein Sohn Axel Thierfelder lernte sein Handwerk bei renommierten

Betrieben und absolvierte 1995 seine Meisterprüfung im

Goldschmiedehandwerk. Seit 1992 ist er für das Familienunternehmen

tätig und leitet es seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau

Ilona Thierfelder. Mehr Infos auf www.juwelier-ehlers.de

Text: Kay Grimmich, Foto: Pressefoto ▲

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Laptop: der Reparaturservice

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 31


q VOM 20. BIS 22. JANUAR 2023 AUF DEM MESSEGELÄNDE AN DER BÜRGERWEIDE

Bremer Altbautage informieren zu Sanierungsthemen

▼ »KITCHENS OF INDIA« IN DER HEMMSTR. 240

» Unser Tandoori-Buffet lässt keine Wünsche offen.«

O

b die eigene Solaranlage auf dem Dach, Heizen

ohne Gas und Öl oder Maßnahmen an der

Gebäudedämmung – wer sein Eigenheim

sanieren und auf neue Technik setzen möchte,

kann sich diesen Januar auf den Bremer Altbautagen

von unabhängigen Expert*innen und

lokalen Handwerksbetrieben beraten lassen.

Die ausrichtende und gemeinnützige Klimaschutzagentur

energiekonsens lädt interessierte

Hauseigentümer*innen Freitag bis Sonntag von

10:00 bis 18:00 Uhr in Halle 7 des Messegeländes

auf der Bürgerweide ein.

Nach einer zweijährigen, Corona-bedingten

Pause startet das Messeduo Bremer Altbautage (Halle 7, energiekonsens)

und hanseBAU (Hallen 5 & 6, Messe Bremen) wieder

mit voller Kraft durch. Genau zur rechten Zeit, denn: »Wir

merken seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine einen deutlichen

Anstieg an Nachfragen zu den Themen Heizen, Dämmen

und Solarenergie«, sagt Martin Grocholl, Geschäftsführer der

gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens. »Mit den

stark gestiegenen Energiepreisen und gleichzeitig attraktiven

Förderbedingungen wollen nun viele Bremer*innen und

MESSEZEIT

Bremerhavener*innen loslegen.« Doch am Anfang jedes Sanierungsvorhabens

stünden Fragen im Raum. Mit der 2006 ins Leben

gerufenen Messe möchte die Klimaschutzagentur unabhängig

zu Modernisierungsmaßnahmen beraten und Möglichkeiten

zum individuellen Austausch mit umsetzenden Betrieben aus

der Region geben.

q HEIZTECHNIK MIT ZUKUNFT

Mit Blick auf die aktuellen Heizkosten wollen sich immer mehr

Haushalte unabhängig von fossiler Energie machen. Alternativen

zur weitverbreiteten Gas- oder auch Ölheizung

können die Besucher*innen auf der Sonderschau

»Heiztechnik mit Zukunft« erkunden. Hier

geben die Expert*innen der neu gegründeten

Wärmepumpeninitiative Bremen & Bremerhaven Antwort auf

alle Fragen rund um Wärmepumpen, Geothermie und etwaige

Bohrungen. Auf einer Karte des lokalen Netzbetreibers werden

die Fernwärmepläne für die Bremer Stadtteile vorgestellt und

bei der Themeninsel »Biomasse« erfahren die Besucher*innen

mehr über die Herstellung von Pellets als Abfallprodukt der

Sägewerkindustrie. Mehr unter www.bremer-altbautage.de

Text: Hannah Simon ▲

I

m Restaurant »Kitchens of India«

in Findorff im Jan-Reiners-Center

lohnt sich der Besuch: In angenehmer

Atmosphäre serviert Inhaber

Sabashkaran Thevarajah stets

freundlich den Gästen indische

Küche nach Originalrezepten,

frisch zubereitet und mit besten

Zutaten. Neben der großen Vielfalt an

typisch indischen Gewürzen gelten die vielfältigen

Tandoori-Gerichte aus dem traditionellen

Lehmofen als besondere hauseigene Spezialität.

Auch das NaanBrot, welches neben Safran-Reis

zu jedem Hauptgericht serviert wird, kommt ganz frisch auf

den Tisch.

Die gesunde indische Küche bietet neben leckeren Fleischgerichten

auch zahlreiche vegetarische Gerichte, welche auf Wunsch

auch vegan zubereitet werden. Gern kann man Sabashkaran

Thevarajah bei der Bestellung persönlich ansprechen, damit

Sonderwünsche berücksichtigt werden. Sein Team freut sich auf

die Weihnachtszeit: »Wir möchtem unsere Gäste zum Fest mit

MAHLZEIT

der reinen indischen Küche verwöhnen. Auch für größere

Gesellschaften gibt es bei uns räumlich genug

Platz – und auch kurzfristige Reservierungen für

Weihnachtsfeiern nehmen wir selbstverständlich

gern an.« An Sonn- und Feiertagen von 11:30 Uhr

bis 15:00 Uhr empfiehlt uns Inhaber Sabashkaran

Thevarajeh ein ganz besonderes Angebot: »Unser

großes Tandoori-Buffet ›All you can eat‹ zum günstigen

Festpreis lässt keine Wünsche offen.«

»Kitchens of India« in der Hemmstraße 240 hat 70

Plätze. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 11:30

Uhr bis 14:30 Uhr sowie von 17:30 Uhr bis 22:00

Uhr. Von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr wird dienstags

bis freitags ein Mittagstisch angeboten. Sonn- und feiertags gibt

es von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr indisches Buffet mit ausgesuchten

Spezialitäten. Montag ist Ruhetag. Parkmöglichkeiten für

BesucherInnen mit dem Auto gibt es am Jan-Reiners-Center mit

Parkscheibe für zwei Stunden gratis. Zu erreichen ist »Kitchens

of India«, das alle Gerichte auch außer Haus anbietet, per Telefon

0421 / 57 72 68 68 und online auf www.kitchensofindia.de

Text: Mathias Rätsch, Foto: Pressefoto ▲

Fragen zur

Hausmodernisierung?

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 32 | PROMOTION

Die Bremer Altbautage informieren zu

Heiztechniken, Solarenergie, Dämmung und

weiteren Sanierungsthemen rund ums Haus.

Fr-So, 20. bis 22. Januar 2023

Halle 7, Bürgerweide

Parallel zur in den Messehallen 5 & 6

Tickets unter

bremer-altbautage.de

Jetzt für die

Weihnachtsfeier

reservieren:

Tel. 57 72 68 68

Indische Spezialitäten und mehr ...

l Mittagstisch ab 9,50 Euro Mo - Fr v. 11:30 - 14:30 Uhr

l Sonntagsbuffet 15,00 Euro von 11.30 bis 15:00 Uhr

l Catering-Buffet ab 25 Personen: Fragen Sie uns !

l Kostenloser Lieferservice ab 20,00 Euro Bestellwert

l Speisekarte, Tandoori & Specials, Mittagsangebot

& Sonntagsbuffet auf www.kitchensofindia.de

Hemmstr. 240 · 28215 Bremen

Di.-So. 11:30-14:30 und 17:30-22:00 Uhr, Sa. 17:30-22:00 Uhr


q WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM

+++ Eine gute Portion »Me-Time« eröffnen sich mit Yin-Yoga,

Übungen zur somatisch orientierten Sicherheit (SOS-Übungen

– auch für die emotionale Erste Hilfe) und Reflexionen bei

KATHARINA HIRSCH, Heilpraktikerin für Psychotherapie

und Yoga-Lehrerin. Vom 8. Dezember bis

26. Januar bietet sie donnerstags, 18:00 bis 20:00

Uhr, einen Kurs voller Entspannung und Selbstfürsorge

in kleiner Runde an. Ausführliche

Informationen auf www.katharinahirsch.de

+++ Mit einer neuen Initiative unterstützt der

Bremer Energiedienstleister SWB in diesem

Jahr erstmals nachhaltige Umweltprojekte in den

Stadtteilen. Die swb Umweltinitiative wurde gegründet,

um Projekte zu fördern, die die Stadt

Bremen grüner und lebenswerter machen

sollen. Insgesamt bewilligte die Jury 2022

neun Projekte mit einem Gesamtvolumen

von 73.600 Euro. Interessierte können sich

bis zum 15. September 2023 mit ihren Anträgen online bewerben.

Mehr auf www.swb.de/umweltinitiative

+++ Neu im Stadtteil: SCHNITTZONE heißt der coole Friseursalon

in der Findorffstraße 56. Nach einer langen Renovierungsphase

haben Michael, Saskia und Marion es geschafft

und kürzlich eröffnet. Jetzt freut man sich auf neue und bisherige

KundInnen am Standort gegenüber dem Kulturzentrum

DORFFKLATSCH

Schlachthof, an dem auch zuvor ein Friseursalon war. Beraten

und frisieren ist die Leidenschaft des »schnittfesten« Trios – und

einen Termin vereinbaren ist ganz easy: vorbeikommen oder

anmelden unter Telefon 0421 / 35 12 72. Alle Leistungen

und Preise gibt es auf www.schnittzone-bremen.de

+++ Der SG FINDORFF e.V. hat neue Kurs- und

Bewegungsräume bezogen: In der Plantage 13

gibt es Gymnastik, Yoga, Qi Gong und weitere

Sportarten im Angebot. Verfügbar sind dafür

100 Quadratmeter plus Umkleideräume – als

Ersatz für die bisherige »Spielstätte« im Landesinstitut

für Schule. www.sg-findorff.de

+++ Noch eine gute Nachricht: Shoppingfans

aus ganz Deutschland haben online

abgestimmt – und das FINDORFFER

BÜCHERFENSTER zum »Kundenliebling

2022« gewählt. In Bremen konnte

sich »unsere« Buchhandlung im Stadtteil

von den anderen Nominierten absetzen: Das »Findorffer

Bücherfenster« hatte die meisten KundInnen, Fans und Follower

aktiviert. Barbara Hüchting konnte am »Kauf Lokal«-Tag den

Award in Empfang nehmen und das Bücherfenster darf sich jetzt

zum Kreis der beliebtesten Shopping-Locations in Deutschland

zählen. Wir gratulieren ! https://buecherfenster.buchhandlung.de

Redaktion: Mathias Rätsch, Foto: Pressefoto ▲

Wir wünschen allen Kunden »Frohe Weihnachten«

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 34

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 35


Annie Heger & Insina

Lüschen sind die

»Deichgranaten«:

15

Dezember

u KABARETT: »DIE GROßE COMEBACK-TOUR«

Karten unter www.nordwest-ticket.de, per

Tel. 0421 / 36 36 36 sowie an der Abendkasse

u DAS MUSEUM ist am 4.12.22 und 08.01.23

von 15:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Ausführliche

Informationen auf www.altespumpwerk.de

Altes Pumpwerk e.V. | Salzburger Str. 12 | 28219 Bremen

Schuh- und

Schlüsseldienst

Weihnachten feiern

im Café

FRÜHSTÜCK

im Zeichen der

Jan-Reiners-Lok

Café Werkstatt

Mo bis Fr 9 - 19 Uhr, Sa 9 - 19 Uhr, So 9 - 19 Uhr

Neu: BioEis bey Kaemena, Eisdiele im »Lederi« Hemmstr. 202

FINDORFF GEHT AUS

15.12 l ALTES PUMPWERK

Annie Heger und Insina Lüschen sind die

DEICHGRANATEN, die jetzt »Die große

Comeback-Tour« starten. Obwohl: Waren

die überhaupt vorher schon mal da ? Egal,

denn heute Abend gibt es ein höchst komisches

Live-Programm zwischen Bumsfallera

und Botschaft, Party und Politik, mit dem

beiden beweisen werden, dass man auf

Platt wirklich ALLES sagen und über

ALLES sprechen kann. Beginn: 20:00 Uhr.

u www.altespumpwerk.de

10.12 l METROPOL THEATER

»Ein Mann Im Schnee« und Weihnachten

mit Erich Kästner ? WALTER SITTLER &

die Sextanten machen es möglich. Das soll

eine Weihnachtsgeschichte sein? Ja ! Aber keine,

die vor Kitsch trieft. Beginn: 20:00 Uhr.

u www.metropol-theater-bremen.de

14.12 l MODERNES

»LOTTE strebt nach Neuem und zeigt sich

dabei direkter, stärker und gleichzeitig so

viel fragiler als je zuvor. LOTTE will sich

zeigen; mit allem, was sie zu der gemacht

hat, die sie heute ist.« Na, dann los. Das neue

Album heißt übrigens »Woran hältst Du dich

fest, wenn alles zerbricht ?« Beginn: 20:00 Uhr.

u www.modernes.de

IMPRESSUM

AUTOR/INN/EN

Nils Andresen, André Beguin, Katharina Biermann, Kay

Grimmich, Dr. Peter Holz, Suse Lübker, Mathias Rätsch, Dr.

Manfred Schlösser, Ulrike Schönig, Hannah Simon © Nutzung

durch Nachdruck oder digital, auch auszugsweise, nur mit vorheriger

Genehmigung gestattet. Sämtliche Rechte der Vervielfältigung

liegen beim Findorff Verlag. Zuwiderhandlungen in Form

von Urheberrechtsverletzungen werden strafrechtlich verfolgt.

FOTOGRAFIE

Martin Bockhacker, www.bildplantage13.de

Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de

ILLUSTRATION

Bettina Bexte, www.bettina-bexte.de

Dr. Manfred Schlösser, www.manfredschloesser.de

ART DIRECTION

Mathias Rätsch, www.raetsch.de

LEKTORAT

Ulrike Lichtenfeld

BILDNACHWEIS

Titel, Seite 6 © Kerstin Rolfes, Seite 5: »Astronautenschwimmen

mit Star Balloon« © Catalyst Labs, »Glücklicher, lustiger

kleiner Junge«, © Evgeny Atamanenkos, beide www.shutterstock.com,

Seite 08: Kevin Kerney © Martin Bockhacker,

Seite 10: Friedemann Friede © Martin Bockhacker, Seite 14:

Zarya Maxim Alexandrovich @ www.shutterstock.com,

Seite 16: Grüne Konten © S-Com/DSGV, Portrait: Sparkasse

Bremen, Seite 18: fif © Melanie Nikolaou, Seite 22: REWE

© Pressefoto,, Seite 24: Portrait © Sparkasse Bremen, Seite

28/29: alle © Thomas Birkhahn, Seite 30: Juwelier ehlers

© privat, Seite 33: Kitchens of India, © Pressefoto, Seite 37:

Die Deichgranaten © Pressefoto, Walter Sittler © Stefan

Nimmesgern, Lotte © Christoph Köstlin, Abi Wallenstein

© Ellen Condors, Wladimir Kaimer © Pressefoto, Seite 38:

Supersuse © Rainer Pleyer, sonstige: Pressefotos

DRUCK

Gedruckt auf 135 g/m² Bilderdruck glänzend

DRUCKAUFLAGE

10.000 Exemplare

ERSCHEINUNGSWEISE

Alle Erscheinungstermine 2023 auf www.findorff.info

DISTRIBUTION

Verteilung in ca. 7.000 Briefkästen von ausgesuchten Haushalten

in Findorff sowie über ca. 60 »Hotspots« im Stadtteil.

Mehr Infos unter »Distribution« auf www.findorff.info

17.12 l MEISENFREI

Vom ganz tiefem Blues über wilden Boogie

bis zum schrägen Rock reicht die musikalische

Bandbreite von ABI WALLENSTEIN

& BLUES CULTURE. Der von den drei

Herren zelebrierte packende, mitreißende,

spannende und groovige Sound sucht wohl

weltweit seinesgleichen. Beginn: 21:00 Uhr.

u www.meisenfrei.de

27.12 l SCHLACHTHOF

WLADIMIR KAMINERS Mutter versteht

die Welt nicht mehr. Ihre Enkel ziehen vegane

Rühreier einer Bulette vor undgeliebten Zoo

wollen sie als Ort der Tierquälerei abschaffen.

Sogar Omas elektrische Fliegenklatsche wird

kritisiert. Bleibt die Frage »Wie sage ich es

meiner Mutter ?« Beginn ist 19:00 Uhr.

u www.www.schlachthof-bremen.de

ANZEIGENBUCHUNG

Beratung per Telefon 0421 / 579 55 52 oder E-Mail unter

kontakt@findorff.info. Ansprechpartner ist Herr Rätsch.

Mehr Infos auf www.findorff.info/anzeige/online-buchen

Ausgabe 25 erscheint ab dem 8. April 2023. Anzeigenschluss

ist der 24. März 2023. Änderungen vorbehalten. Unser Dank

gilt allen treuen und neuen AnzeigenkundInnen aus und um

Findorff, ohne die diese Ausgabe so nicht möglich gewesen

wäre.

HERAUSGEBER

Mathias Rätsch

VERLAG

Findorff Verlag

Magdeburger Str. 7, 28215 Bremen

Telefon 0421 / 579 55 52

Telefax 0421 / 579 55 53

E-Mail kontakt@findorff.info

KOOPERATIONEN

Der Findorff Verlag betreut den gedruckten und digitalen

Branchenführer für den Stadtteil: www.findorff-finder.de

MITGLIEDSCHAFT

Der Findorff Verlag ist Mitglied in der Handelskammer

Bremen. Infos unter www.handelskammer-bremen.de

FACEBOOK

Gefällt ! Sie finden den Findorff Verlag auf »facebook«:

www.facebook.com/FindorffVerlag

LESERBRIEFE

Wir freuen uns über Leserbriefe zu Themen in dieser Ausgabe

auf www.findorff-gleich-nebenan.de/leserbriefe

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 37

®


q SUPERSUSE ÜBER WEIHNACHTEN? KLAPPT NICHT, WENN DIE GEDANKENZENTRALE STREIKT

» Ver-(Laufen) «

#MACHTWASAUS

N

eulich fragte mich eine Bekannte, wie ich

denn eigentlich auf meine Textideen käme.

Fallen dir die Geschichten einfach so ein?

Oder musst du lange nachdenken? Sitzt du

auch mal vor dem weißen Blatt oder starrst

tagelang auf deinen Monitor ?

Die Ideen kommen mir eigentlich immer

beim Laufen, sage ich. Ich jogge regelmäßig.

Dann laufe ich los und alles in meinem

Hirn wird tüchtig durcheinander geschüttelt

und neu sortiert. Seit Jahren laufe ich immer

die gleiche Strecke. Hirn ausschalten,

Beine bewegen. Immer über die Brücke,

dann links am Kanal entlang und rein

in den Park. Und dabei purzeln fast

immer Ideen heraus. Zu Hause muss ich

dann schnell an den Schreibtisch und

loslegen, denn ich laufe tatsächlich ohne

Notizblock oder Smartphone. Damit nicht

sofort alles weg ist, setze ich mich am besten

noch mit schwitzigen Laufklamotten an den

Schreibtisch. Manchmal laufe ich auch mit einer

groben Idee los und komme mit einem Text zurück:

Auftragslaufen klappt also auch. Meistens.

Soweit das Gespräch mit der Bekannten.

Kurz darauf trudelt schon die Erinnerungsmail

in mein Postfach: Der Redaktionsschluss droht, wie es denn mit

der nächsten »Supersuse« aussähe. Schon eine Idee ? Was Weihnachtliches

wäre prima. Klar, flunkere ich, die Geschichte ist

fast fertig. Denn ich weiß, es ist Freitag und spätestens Sonntag

erlaufe ich meinen Text. So wie immer. Alles im Lot also.

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 38

Sonntag laufe ich los und aktiviere mein Hirn mit weihnachtlichen

Schlüsselwörtern: Tannenbaum, Weihnachtswichteln,

Geschenke, Glitzerkrams, Schnee … und schweife ab: kein

Schnee, – Klimakatastrophe, Energiekrise, Blackout. Meine

Gedankenzentrale ist unwillig, führt mich auf falsche Fährten.

Mir wird warm und wärmer. Es ist November, vor einer Woche

war ich auch noch im Süden, bin bei 28 Grad die Berge hoch

gekraxelt und habe abends im Sommerkleidchen Tapas gegessen.

Wie soll ich jetzt an Weihnachten denken ? Erst gestern hat

mich der allerbeste Ehemann gefragt, was ich mir wünsche. Nix

dachte ich. Oder doch: Frühling. Nicht nur Frühlingstemperaturen,

sondern Frühlingsmonat und dann: Urlaub. Heute muss ich

wohl länger laufen, damit mir guten Ideen kommen. Textideen,

Geschenkideen. Und komme vom Weg ab. Hier war ich noch

nie, ich laufe weiter, vorbei am Bürgerpark-Graureiher, der mich

verwundert anschaut, immer weiter entlang der Wasserläufe. Es

duftet modrig nach feuchter Erde, ich lausche dem raschelnden

Laub – kein Weihnachten in Sicht. Meine Sinne lassen sich nicht

überreden. Jetzt muss ich mich aber auch auf den Weg konzentrieren.

Wo bin ich überhaupt gelandet ? Links, rechts, umkehren,

weiterlaufen ? Wo ist die nächste Brücke ?

Kennt ihr den Pixar-Film »Alles steht Kopf« ? Der zeigt ziemlich

gut, was im Hirn so los ist, wenn eine Krise ausbricht. In der

Kommandozentrale wird wild geschaltet und immer wieder

neu beraten. Im Film geht es um das Gefühlsleben eines kleinen

Mädchens … Bei mir ist wohl auch gerade ein bisschen Durcheinander

in der Schaltzentrale. Schließlich finde ich

den Weg, komme irgendwann zurück auf meine

gewohnte Route. Puh, so lange bin ich noch

nie gelaufen. Jetzt aber. Weihnachten.

WEIHNACHTEN! Nix. Ist das ein

Zeichen ? Muss das denn sein ? Können

wir nicht Weihnachten in diesem

Jahr einfach mal ausfallen lassen ?

Statt Weihnachtsgans eine Pizza in

den Ofen schieben ? Mit FreundInnen

treffen und Spiele spielen, Cocktails

mischen, Musik aufdrehen und tanzen ?

Und nicht – wie seit Jahren nach Bescherung

und Weihnachtsvöllerei – »Tatsächlich

Liebe« gucken. Diejenigen einladen, die

Weihnachten allein verbringen ? Kleine

Geschenke selber machen statt große Geschenke

zu kaufen ? Den Tannenbaum im

Wald lassen ? Klimaschutzprojekte unterstützen

und das nächste Wanderurlaubsprojekt planen ? Joggen

gehen und Reiher beobachten ? Plötzlich fällt mir ganz viel ein.

SUPERSUSE

Beschwingt laufe ich die nächsten Meter, schnell und schneller.

Soll ich das jetzt aufschreiben ? Ist das nicht banal ? Erst einmal

die Familie fragen, vielleicht wird ja ne Story draus. Nö, sagt die

Große, der Sohn zieht eine gruselige Grimasse. Der Mann ist

noch gar nicht in Planungslaune.

Wir könnten ja mal vorsichtig starten und einen neuen Weihnachtsfilm

auswählen. Wie wäre es mit »Alles steht Kopf« ?

Im nächsten Jahr gibt es dann ganz bestimmt eine echte

Weihnachtskolumne. Vielleicht kommt mir ja bereits an einem

kühlen Sommertag eine Idee. Beim Laufen natürlich.

q ÜBER SUSE LÜBKER

Suse «Supersuse« Lübker lebt mit Kindern und Ehemann im

schönen Findorff. Die freiberufliche Texterin und Trainerin

konzipiert, schreibt und redigiert Texte für Verlage, Vereine,

Verbände und Soloselbstständige, online und offline. Zudem

veranstaltet sie Kommunikations- und Schreibworkshops. 2015

erschien ihr Buch »Das Bremer Kinderlexikon. Von Achterdiek

bis Ziegenmarkt«. In ihrem Blog berichtet sie über Alltagsabenteuer

und gibt Tipps zum Thema Zeitmanagement. Der Blog

auf www.suseluebker.de/blog

Text: Suse Lübker, Illustration: Rainer Pleyer ▲

Entdecken Sie Tipps und Tricks rund um

dasThema Erdgassparen:

> Statt Fenster auf Kipp kurz mal stoßoder

querlüften.

> Rollläden und Vorhänge schließen,

ohne die Heizung zu verdecken.

> Jedes Grad weniger spart 6 % Energie.

swb.de/machtwasaus

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