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25. November 2022

- fridda & maxx hat beim Wein & Co eröffnet - VCÖ: Immer mehr Lkw rund um Graz - Graz setzt ein Zeichen gegen Gewalt

- fridda & maxx hat beim Wein & Co eröffnet
- VCÖ: Immer mehr Lkw rund um Graz
- Graz setzt ein Zeichen gegen Gewalt

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25. NOVEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG


Mit spürbarem

Wind aus

nördlicher

Richtung bleibt

es morgen eher

trüb, aber niederschlagsfrei.

Maximal 8 Grad in Graz.

Schwerwiegend I

Inzwischen sind mehr Lkw unterwegs

als vor der Pandemie. Rund um Graz,

beim Schwarzl, sind es am meisten. 3

Schwerwiegend II

Heute starten die 16 Tage gegen

Gewalt. Im Rathaushof gab es eine Solidaritätsaktion

mit Frauen im Iran. 4

fridda & maxx

Prominente

Neueröffnung in

der Grazer City

KK (2), GETTY, STADT GRAZ

Gastronews. Thomawirt-Chef Markus Schaffer hat mit dem fridda & maxx beim Wein & Co am Radetzkyspitz heute sein zweites Lokal eröffnet. Geführt

wird es von Philipp Hagmann, Küchenchef ist Sebastian Scheiring. Dieser setzt auf internationale Crossover-Küche in Small, Medium und Large. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 25. NOVEMBER 2022

Judith Schwentner (r.). mit Matthias

Preinknoll bei der Pflanzung.MARUSA PUHEK

Erster Baum in

essbarem Park

■ Im Herzen von Andritz, in

der Grazer Straße, entsteht

eine besondere Parkanlage,

am Grundstück der ehemaligen

Gärtnerei Optiker. Im

westlichen Bereich entsteht ein

Wohnbau, der größte Teil wird

aber zu einem Quartierspark

umgestaltet. Mit der bestehenden

Grünfläche entsteht ein

4.700 m 2 großer Park, mit Obstbäumen

und Sträuchen. Im

Zuge eines Lokalaugenscheins

pflanzte Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner heute den

ersten Baum.

Küchenchef Sebastian Scheiring serviert im fridda & maxx ein Crossover rund um die Küchen dieser Welt. KK (3)

fridda & maxx beim

Wein & Co eröffnet

GASTRONEWS. Heute hat Thomawirt-Chef Markus Schaffer am Radetzkyspitz

sein zweites Lokal eröffnet. Geführt wird es von Philipp Hagmann,

Küchenchef ist Sebastian Scheiring, der auf internationales Crossover setzt.

In Graz und Umgebung sind die Corona-Zahlen

seit gestern gestiegen. GETTY

Corona in Graz

und Umgebung

■ Die Corona-Zahlen sind

in Graz seit gestern erneut

angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz

liegt aktuell bei

233,0 (gestern: 222,8). Im Bezirk

Graz-Umgebung beträgt

der Wert heute 215,4 (gestern:

210,4). Im Steiermark-

Durchschnitt sind es 217,9.

Die höchste Inzidenz gibt es

mit 315,1 im Bezirk Hartberg-

Fürstenfeld,die niedrigste mit

84,1 in Murau. 3.492 Steirer

sind an Corona verstorben.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Nach etlichen Monaten

des Umbaus konnte am

heutigen Freitag das

neue Lokal beim Wein & Co am

Radetzkyspitz feierlich eröffnet

werden. Markus Schaffer, der

seit vielen Jahren den Thomawirt

in der Leonhardstraße führt, hat

es zum fridda & maxx gemacht.

Das Konzept unterscheidet sich

dabei gänzlich von dem seines

ersten Lokals.

Mit Küchenchef Sebastian

Scheiring setzt er nämlich auf

internationale Crossover-Küche.

Und die gibt es in verschiedenen

Größen. Unter „Small“

stehen etwa peruanisches Ceviche,

Beef Tartare Croustini,

knuspriger Schweinebauch oder

gefüllte Champignons auf der

Karte. „Medium“ gibt es Jakobsmuscheln

mit Asia Spinat und

Kaviar, Tuna Tartare, Vitello Tonnato,

Steaksashimi, Carnaroli

Risotto oder Buchweizencreme.

Und „Large“ sind dann Filetsteak

mit Bergkäsepolenta und

Trüffelschaum, Tom Kha Moo

Schweinebällchen mit Basmatireis,

Caesar Salad oder Gulasch.

Zum süßen Abschluss gibt‘s Apfeltiramisu,

F&M Mousse mit

Spekulatius, Mascarpone und

Pflaume oder Kürbisparfait.

Drinks

Das Bar-Konzept reicht von

guten Weinen – hier hat man

Sommelier Matthias Sölkner an

Bord – über erlesene Gins bis zu

verschiedenen Spritzer-Variationen.

Nach wie vor kann man

alle Flaschen, die es im Shop bei

Wein & Co zu kaufen gibt, gegen

einen Aufpreis von 15 Euro im

Lokal trinken.

Optik

Die Räumlichkeiten sind nicht

wiederzuerkennen. Wo früher

helles Holz und sanfte Farben

dominierten, ist es viel dunkler

geworden. Schwarz dominiert

als Grundfarbe der Möbel und

teilweise auch Wände. Dazu

kommen auch die Farben Dunkelgrün

und Braun. Der Barbereich

wurde mit Mosaikfliesen

in verschiedenen Tönen gestaltet.

In der Küche oder bei den

Sitzbänken werden bunte Farbakzente

gesetzt. Von der Decke

hängen Pflanzen, die einen exotischen

Touch geben.

Geöffnet ist von Montag bis

Samstag von 11 Uhr bis Mitternacht.

Im Sommer ist ein großer

Gastgarten vor dem Lokal geplant.


25. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

Verkehrsclub Österreich warnt:

graz 3

Besonders viele Lkw bei Graz

ANSTIEG. Mehr Lkw-Verkehr als vor der Pandemie-Zeit soll es aktuell auf steirischen Autobahnen

geben, so eine Analyse des VCÖ. Am meisten sind dabei im Großraum Graz unterwegs.

Bei 34 von 45 analysierten Zählstellen (75%) auf steirischen Autobahnen und

Schnellstraßen waren heuer mehr Lkw unterwegs als im Jahr 2019.

GETTY

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Zwar sinkt der Pkw-Verkehr

laut Verkehrsclub Österreich

VCÖ, wie der Vergleichszeitraum

2019 zeige, jedoch steigt der

Lkw-Verkehr heuer auf den steirischen

Autobahnen an, wie eine

Analyse bestätigt. „Was Autofahrer

subjektiv empfinden, bestätigen

nun auch die aktuellen Daten der

Autobahnzählstellen. Der Lkw-

Verkehr auf den Autobahnen ist

heuer vielerorts weiter gestiegen

und liegt über dem Niveau von

vor der Pandemie. Angesichts der

sich dramatisch verschärfenden

Klimakrise braucht es verstärkte

Maßnahmen gegen die Lkw-Lawinen“,

gibt VCÖ-Experte Michael

Schwendinger zu bedenken.

Mit über 2,6 Millionen war

die A9 bei Schwarzlsee der Ab-

schnitt, wo die meisten Lkw

gezählt wurden. Mehr als zwei

Millionen Lkw waren auch auf

der A2 zwischen Pirching und

Flughafen Graz unterwegs, informiert

der VCÖ. Auf der A9 fuhren

rund 1,7 Millionen Lkw durch

den Plabutschtunnel, um über

100.000 mehr als in den ersten

zehn Monaten des Jahres 2019.

„Mehr Lkw-Verkehr bedeutet

mehr Lärm, mehr Abgase, mehr

Straßenschäden und damit mehr

Baustellen und Staus. Umso

wichtiger sind Maßnahmen, um

den Lkw-Verkehr zu verringern“,

so Schwendinger. Mehr betriebliche

Gleisanschlüsse müssen

die Lösung sein, zudem werden

auch verstärkte Verkehrskontrollen

gefordert wie auch ein Ende

der hohen Toleranzgrenze beim

Überschreiten des Tempolimits

von 80 Stundenkilometern.

live on tour

graz|karmeliterplatz

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4 graz

www.grazer.at 25. NOVEMBER 2022

Graz: Zeichen gegen Gewalt

Ein starkes

gemeinsames

Zeichen gegen

Gewalt setzten

heute Frauen im

Rathaushof der

Menschenrechtsstadt

Graz. Das

Motto lautete:

„Schau nich weg.

Gewalt gegen

Frauen geht uns

alle an“.

STADT GRAZ/FISCHER

STOPP. Im Rahmen von „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“plädierte Bürgermeisterin Kahr heute bei

einer Solidaritätsaktion mit den Frauen im Iran im Hof des Rathauses für Zivilcourage und Solidarität.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Der 25. November ist der

„Internationale Tag gegen

Gewalt an Frauen und

Mädchen“, der 10. Dezember der

„Internationale Tag der Menschenrechte“.

In diesen 16 Tagen

erstrahlen weltweit unzählige

Gebäude in oranger Farbe um

ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt

zu setzen.

Heuer wurden laut autonomen

Frauenhäusern bereits 28 Frauen

in Österreich von Männern

ermordet. Bürgermeistein Elke

Kahr rief im Hof des Grazer Rathauses

zur Solidarität mit den

Betroffenen sowie mit Frauen im

Iran, die bei Protesten gerade ihr

Leben riskieren, auf: „Es geht um

Zivilcourage und es geht um So-

lidarität, dafür ist ein gemeinsames

Auftreten in der Menschenrechtsstadt

Graz notwendig und

wichtig.“

An der Veranstaltung nahmen

mit der Stadt verbundene

Einrichtungen teil, wie

der Migrant:innenbeirat, der

Menschenrechtsbeirat,das Friedensbüro,

der Frauenrat, Mitglieder

des Interreligiösen Beirates,

NGOs, eine Delegation iranischer

Aktivistinnen sowie Vertreter von

Stadtregierung und Gemeinderat.

Doris Kirschner vom Referat

Frauen & Gleichstellung wies auf

die heuer laufende Aktion #grazstehtauf

– „Schau nicht weg. Gewalt

gegen Frauen geht uns alle

an!“ hin. „Nicht wegschauen,

Solidarität mit betroffenen Frauen

zeigen und handeln“ ist auch

der Inhalt von Video-Spots, die

in Kinos und öffentlichen Verkehrsmitteln

laufen. Die Postkarten-Serie

wurde aktuell um

ein Sujet erweitert, mit dem die

„Solidarität mit den Frauen im

Iran“ hervorgehoben wird. Eine

Plakatwand, welche die entsprechenden

Botschaften trägt und

zu eigenen Beiträgen einlädt,

wird 16 Tage im Rathaus stehen.

40+1 Jubiläum

Aida Karimi, Aktivistin und

Künstlerin aus dem Iran, sandte

einen aufrüttelnden Hilferuf aus:

„Zu sehen, was Recht ist, und es

gegen seine Einsicht nicht tun, ist

Mangel an Mut“, appellierte sie für

Charakterstärke im Kampf um die

Menschenrechte. Ibrahim Cikaric

von der IGGÖ-Islamischen

Religionsgemeinde Steiermark

übermittelte: „Jede Frau hat das

Recht, über ihren Körper selbst

zu verfügen. Die Entscheidung

für oder gegen das Tragen eines

Kopftuches ist eine höchstpersönliche,

jeder diesbezügliche

Zwang ist abzulehnen.“

Das Grazer Frauenhaus, das

heuer das 40+1-Jahr-Jubiläum

feiert, bietet im Rahmen der 16

Tage gegen Gewalt eine Reihe

von Veranstaltungen zum Thema.

Neben dem heutigen Geburtstagsfest,

findet am 28. und

29. November eine Fachtagung

statt. Eine Ausstellung rundet

den Veranstaltungsreigen des

Frauenhauses ab.

Heute findet noch von F*Streik

Graz eine Demonstration an

FINTA* (Frauen, Inter, Non-binäre,

Trans und Agender)-Personen

statt. Treffpunkt ist um 18

Uhr am Grazer Lendplatz.

derGrazer

IMPRESSUM:„der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz |HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |GESCHÄFTS-

FÜHRUNG/REDAKTION:Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538),

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at |ANZEIGENANNAHME:

Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner ( 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666

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1. HJ 2022). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


25. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Verdächtiger für

Einbrüche gesucht

■ Der aus dem Kosovo stammende

Xhevdet Fejzullahi steht im

Verdacht, mehrere Wohnungseinbrüche

in Österreich begangen

zu haben – darunter auch in

Graz und Umgebung. Die Staatsanwaltschaft

Linz ordnete nun

die Veröffentlichung eines Lichtbildes

sowie des Namens des Tatverdächtigen

an. Bislang durchgeführte

Fahndungsmaßnahmen

blieben erfolglos. Aus kriminaltaktischen

Gründen können

derzeit keine näheren Auskünfte

zum Sachverhalt, zur Person und

zu den Ermittlungen erteilt werden.

Zweckdienliche Hinweise

zum Aufenthaltsort oder zur Person

selbst werden jederzeit (auch

anonym) unter 133, oder direkt

Nach dem Kosovaren Xhevdet Fejzullahi wird gefahndet: Er wird unter anderem

verdächtigt, für Einbrüche in Graz und GU verantwortlich zu sein. LPD STMK.

vom Landeskriminalamt Steiermark

unter 059 133/60 3333 oder

persönlich in jeder Polizeidienststelle

entgegengenommen.

Betrüger meldeten

sich wegen Tochter

■ Dreiste Betrüger finden auch

nach zahlreichen Berichterstattungen

über ähnliche Fälle

immer wieder ihre Opfer: Wie

zuletzt etwa in Graz-Umgebung,

wo eine 61-jährige Frau gestern

eine Überweisung auf ein deutsches

Konto tätigte, weil sie von

ihrer vermeintlichen Tochter angeschrieben

wurde, die angeblich

ihr Handy verloren hatte und

nun Geld brauchte. Die Folge

war ein finanzieller Schaden von

mehreren tausend Euro. Ebenso

passierte ein solcher Fall einer

57-jährigen Frau in Leoben.

Noch ein Fall von

Betrug gemeldet

■ Beim „Grazer“ hat sich eine

Familie gemeldet, die gestern

fast ebenfalls Opfer von Trickbetrug

geworden wäre: Ein

Elternpaar (72 und 76 Jahre)

hatte einen Anruf erhalten, in

dem äußerst plausibel mitgeteilt

wurde, deren Tochter hätte

einen Unfall gehabt und liege

im Krankenhaus. Eine Kaution

von 85.000 Euro wäre durch

den Unfall fällig. Aufgrund der

womöglichen Zahlungsschwierigkeit

sagten die Täter zum Opfer,

eine Kautions-Anzahlung

von 30.000 Euro sei fürs Erste

ebenso in Ordnung. Da zu dem

Zeitpunkt weder Tochter noch

Schwiegersohn telefonisch erreicht

werden konnten, holte

der 76-Jährige das Geld von der

Bank, um im Notfall handeln zu

können. Zum Glück meldeten

sich die beiden dann jedoch innerhalb

kurzer Zeit, sodass der

Schwindel aufflog. Auch dieser

Fall wurde bei der Polizei zur

Anzeige gebracht.

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6 graz

www.grazer.at 25. NOVEMBER 2022

Alfred, der

Schüchterne

Grazer

Pfoten

Der acht Monate alte Alfred

ist eine Wohnungskatze.

Er ist freundlich und interessiert,

braucht aber ausreichend

Zeit und Geduld, damit er

Vertrauen aufbauen kann. Bis

dato hat er noch nicht viel erlebt,

ist aber aktiv und verspielt

und bereit, die Welt zu entdecken.

Vergeben wird er nur zu

Alfred wird

bevorzugt mit

einem Geschwisterteil

vergeben. KK

einer Zweitkatze oder aber mit

einem Geschwisterteil.

- männlich

- etwas schüchtern

- Vergabe an Zweitkatze

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 434

Center West Manager Martin Wittigayer (l.) mit Michael Uitz, Shopleiter von

Intersport Tscherne vor dem kostenlosen Indoor Eislaufplatz.

CENTER WEST

Für kleine Kufenflitzer

■ „Ab auf die Kuven“ lautet das

Motto im größten Einkaufszentrum

der Stadt ab sofort. Im Center

West ist im Erdgeschoß, gleich

hinter der Information, die Mini-

Eisarena zu finden. Vor allem für

die kleinsten Kufenflitzer soll der

Platz vorweihnachtlichen Spaß

bieten. Die Benutzung ist kostenlos,

Schlittschuhe müssen selbst

mitgebracht werden. Geöffnet

hat der Eislaufplatz durchgehend

während der Öffnungszeiten des

Center West. Centermanager Martin

Wittigayer sowie Michael Uitz,

Shopleiter von Intersport Tscherne,

der den Kunststoff-Eislaufplatz

zur Verfügung stellt: „Das synthetische

Eis aus Kunststoffplatten lässt

sich wie echtes Eis befahren und

ist gegenüber Kunsteislaufbahnen

auch ökologisch im Vorteil,

weil es keine zusätzliche Energie

und natürlich auch kein Wasser

verbraucht – also ein echtes Feel

Good Erlebnis bietet.“


25. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

UBSC schreibt Geschichte

TRAUMSTART. Mit sechs Siegen aus sieben Spielen ist den Grazer Basketballern der beste Saisonstart

der Geschichte gelungen. Am Sonntag (19 Uhr) kommt mit Wels ein Gegner auf Augenhöhe.

Mit dem US-Boy Zachery Deshon Cooks (rechts) hat der UBSC Graz aktuell

wieder den Topscorer der Basketball-Superliga in seinen Reihen.

GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Ein bisschen überrascht

ist Michael Fuchs schon,

das muss der Manager des

UBSC Graz zugeben. Dass es

nach dem Totalumbau der Mannschaft

heuer sogar noch besser

läuft als in der Vorsaison – damit

war nun wirklich nicht zu rechnen.

„Wir haben wirklich wieder

super Charaktere erwischt“, freut

sich Fuchs. Vor allem die Defense

ist der Fels un der Brandung. Mit

einem Platz im Mittelfeld hatte

man spekuliert, jetzt ist man nach

sieben Spielen punktegleich mit

Vienna und Gmunden auf dem

dritten Rang.

„Wenn wir Wels schlagen,

wäre das ein großer Schritt für

uns“, sagt Fuchs. Das angestrebte

Ziel ist es, so früh wie möglich einen

Platz unter den besten Sechs

im Grunddurchgang zu fixieren,

damit das Play-off fix ist. Obwohl

der UBSC die letzten Duelle mit

den Welsern gewonnen hat, will

Fuchs keinesfalls von einem

Pflichtsieg sprechen. „Es war immer

knapp und sie sind definitiv

eine Mannschaft, die auf demselben

Niveau spielt wie wir.“

Was den Manager zusätzlich

positiv stimmt: „Wir haben unser

ganzes Potenzial sicher noch

nicht ausgeschöpft, da können

wir vor allem in der Offensive

noch zulegen.“

Eine Neuerung gibt es für die

Fans. Ab nächster Woche kann

man die Tickets bequem über

die Website kaufen und entweder

ausdrucken oder als QR-

Code am Handy mitnehmen.

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8 graz

www.grazer.at 25. NOVEMBER 2022

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Schlimm

So ist es! Verfolgungsjagd, wie

im Actionfilm – Adrenalin für

die Beamten: Hurra, wir haben

einen erwischt, jetzt drauf los.

Alkohol und ohne Führerschein,

das gehört bestraft, aber glaubt

man, eine solche Person hat Vernunft?

Womöglich wäre ohne

diesen Einsatz nichts geschehen.

Das soll kein Argument sein, immer

wegzusehen. Es ist einfach

nicht in Ordnung, was der Junge

sich geleistet hat. Hätte man den

jungen Mann nicht auch so ausforschen

können? Entsteht nicht

erst durch solche Aktionen die

Gefahr, dass noch mehr Menschen

in Gefahr kommen? Ich

weiß schon, „was wäre wenn?“

Auf diese Frage ist keine wirkliche

Antwort zu finden.

Albin Linner

* * *

Wütend

Da gibt es nur eines: Gefängnis.

Das ist vorsätzlich. Und nie

mehr einen Führerschein!

Hans Harz

* * *

Strafe

Lebenslange Führerscheinsperre,

extrem hohe Strafe und die

Sache ist erledigt.

Joachim Engert

* * *

Ohne Skrupel

Der war eh schon ohne Führerschein

unterwegs, glaubt man,

das hält den auf, nochmal ohne

Schein Auto zu fahren? Ich denke

nicht.

Kathrin Patricia

Antwort

* * *

Das hängt sehr stark ab, wann

und wo du unterwegs bist. Im

Stadtgebiet ist die Wahrscheinlichkeit,

erwischt zu werden sehr

viel höher als am ländlichen

Raum.

Josef Müller

* * *

Übereinstimmung

Genau das ist das Problem.

Wenn man eh schon führerscheinlos

ist, dann ist es „eh

schon wurscht“. Ich wäre für

Einzug des Pkws und/oder harte

Verwaltungsstrafe für die Person,

die ihm das Auto gegeben

hat. Immerhin hat man sich als

Halter von der Lenkerberechtigung

zu überzeugen.

Johanna Rauchenschwandner

* * *

Einsatz

Da wurde der Traum von Polizisten

wahr, eine Verfolgungsjagd...

Christoph Nemo

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Unfall bei

Alk-Fahrt

gebaut

Ein alkoholisierter Pkw-Lenker

aus Graz-Umgebung

fuhr vorgestern mit gut 170

km/h der Polizei auf der A2

Südautobahn davon und knallte

bei einer Abfahrt gegen ein

Auto und eine Leitplanke. Wie

sich heraustellte, besitzt der

21-Jährige keinen Führerschein.

Er wird angezeigt. Die Leser des

„Grazer“ diskutieren über den

Fall auf unserer Facebook-Seite.

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25. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Michael Born: Born to Fake

THRILLER. Die Geschichte

des TV-Fälschers

Michael Born auf

der Bühne. Premiere

am 2. Dezember im

Grazer Heimatsaal.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

A

ls Michael Born „der größte

TV-Fälscher Deutschlands“

im Jahr 2019 starb,

trauerte der Grazer Regisseur Roland

Berger vor allem um seinen

engen Freund, – aber auch ein wenig,

weil die beiden an einer Live-

Performance gearbeitet hatten,

bei der Born selbst auf der Bühne

gestanden wäre. Born gilt als

einer der Väter von „Fake News“

im deutschsprachigen Raum. Er

verkaufte in den 90er Jahren zahlreiche

gefälschte und erfundene

Geschichten an TV-Magazine

weltweit. Als der Schwindel 1996

aufflog, wurde Born ein spektakulärer

Prozess gemacht, der

die deutsche Medienlandschaft

nachhaltig erschütterte.

Für den Grazer Regisseur und

Produzenten Berger war klar,

dass er das Projekt jetzt erst recht

auf die Bühne bringen wollte und

fand schließlich mit Regisseur und

Autor Josef Maria Krasanovsky

einen Verbündeten, der aus dem

Stoff einen trashig-schrägen Theatertrip

konzipierte. „Born to fake“

assoziiert sich quer durch das Leben

und Werk Borns und greift

Alexander Mitterer lässt sich in dem Stück nicht so schnell hinter seine Maske schauen.

lustvoll die ewige Frage der Medien

nach Lüge und Wahrheit auf.

Starke Besetzung

Das Stück ist gut besetzt. Der auch

in Graz schon bekannte Alexander

Mitterer ist dabei, ebenso Sonja

Kreibich, Clemens Janout und

Benjamin Kornfeld. Roland Berger

selbst tritt als „Special Guest“

auf. Premiere ist am 2. Dezember

im Grazer Heimatsaal, Paulustorgasse

13a, um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen

gibt es am 3., 8. und 9.

Dezember, jeweils 20 Uhr.

Michael Born begann seine

journalistische Karriere als Quereinsteiger

im Nahen Osten. Er arbeitete

10 Jahre als Kriegsreporter

und gehörte zu den bestbezahlten

Journalisten der Welt. Ihn verband

eine Freundschaft mit Jassir

Arafat, er trank Tee mit Gaddafi

und spielte mit Khomeini Schach.

Seine Bilder von Giftgasangriffen

gingen um die Welt. Zum Fälschen

brachte ihn dann der brutale Quotendruck

in der Medienwelt. Born:

„Sensationen mussten her, nicht

konnte blutig genug sein. Der totale

Wahnsinn. So begann ich Berichte

zu fingieren.“

KLAGENFURTER ENSEMBLEF

Michael Born wurde auch Freund des

Grazer Regisseurs Roland Berger. KK

„Wahnsinn“ im Explosiv

■ La Locura (= spanisch für: die

Verrücktheit/der Wahnsinn) sind

eine 2019 gegründete Alternative

Rockband aus Graz. Sie besteht aus

Schlagzeuger David Prutej, Bassist

und Sänger Maximiliano Jiménez

Arboleda und Gitarrist und Sänger

Matthias Salomon. Weil die drei

jungen Musiker einen sehr unterschiedlichen

Musikgeschmack

haben, kommt bei La Locura eine

sehr spezielle Mischung aus vielen

Musikgenres wie Punk, Funk und

Indie und Gothic Rock zusammen.

Die Texte haben keine tiefgründigen

Inhalte und sollen auch nicht

ernst genommen werden. Am

Ende geht es einfach um den Spaß

am Musik machen und darum eine

unterhaltsame Show zu bieten.

Die Band gastiert am 2. Dezember

im Explosiv, 19.30 Uhr. Eintritt

ist frei, über Spenden freut man

sich. Support ist My Solace Lies,

eine postalternative Rockband aus

Wundschuh. Die Band spielt Material

vom Debütalbum „authorised

absence“ und neue Songs.


10 graz

www.grazer.at 25. NOVEMBER 2022

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

Noch ist er finster, der Christbaum am Grazer Hauptplatz. Am morgigen

ersten Adventsamstag wird er aber feierlich illuminiert.

HOLDING GRAZ/SCHERIAU

■ Aufgestellt wurde die etwa 35 Meter hohe Fichte aus Hirschegg-

Pack ja bereits, traditionellerweise wird der Baum am ersten Adventsamstag

illuminiert. Morgen um 16.30 Uhr ist es also soweit. Der

Baum wird gesegnet, es gibt Musik von den Bläsern aus der Spendergemeinde

Hirschegg-Pack. Direkt im Anschluss wird auch die Eiskrippe

2022 im Landhaushof eröffnet. 35 Tonnen Eis modelliert der

Eiskünstler Kimmo Frosti wieder zu einem Kunstwerk.

■ An allen Adventsamstagen (neben morgen, 26. November, auch 3.,

10. und 17. Dezember) gilt wieder Freifahrt auf allen städtischen Linien

mit ein- und zweistelligen Liniennummern in Graz innerhalb der

Zone 101 sowie auch auf der Schloßbergbahn. Ausgenommen sind

die Nightline und die Schloßberglifte.

■ Laut Ö3-Verkehrsprognose ist aufgrund des Einkaufssamstages

am Verteilerkreis Webling sowie auf der A9 Pyhrnautobahn vor den

Anschlussstellen Seiersberg, am Weblinger Gürtel, auf der Kärntnerund

auf der Triester Straße mit Verzögerungen zu rechnen.

■ Aufgrund eines Autokraneinsatzes in der Anton-Kleinoscheg-Straße

gibt es eine Totalsperre von morgen 19 Uhr bis übermorgen 5 Uhr.

■ Der beliebte Wiener Tagebuch Slam kommt erstmals nach Graz.

Ab 19.30 Uhr im Theater am Lend.

■ Im Freiblick wird beim Sunset Saturday wieder gefeiert.

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